2015 CUMINAIVEL #8

cuminaivel

Nr. 8 | Mittwoch, 21. Januar 2015

///CUMINAIVEL

Informationsmagazin für alle eingesetzten Sicherheitskräfte am WEF 2015

/// www.cuminaivel.ch /// Hotline: 081 632 16 75 /// Mail: info@kapo.gr.ch

Epidemie-Vorsorge

Wo viele Menschen auf engem Raum

arbeiten, sind ansteckende Krankheiten

eine Gefahr, wie die Verbreitung

des Ebola-Virus in Westafrika zeigt.

Wir schauen den Ärzten am WEF

über die Schultern. Seite 2

Bürostuhl & Schleudersitz

Ist es mit der heutigen Technik noch

möglich, einen Tiger-Kampfjet als

Miliz-AdA zu fliegen Hauptmann

Thomas Walther liefert den Beweis

und erzählt über seine Aufgaben am

WEF als Kampfjetpilot. Seite 6

Stelldichein der Mächtigen

In Kürze treffen sich am WEF die

Mächtigen der Welt. Wer wird auf

den Strassen von Davos anzutreffen

sein Ein Bericht über Merkel, Maurer

und Manager. Seite 8

I potenti del mondo al WEF

Anche quest’anno al WEF parteciperanno

alcune fra le personalità più

influenti al mondo. Non soltanto capi

di stato ma anche capitani di impresa,

chiamati a definire lo spinoso contesto

globale all’indomani degli attacchi di

Parigi. Pagina 10

Meteo

Davos Chur

Min / Max

Mittwoch 0° / 2°

Donnerstag -1° / 4°

Mittwoch -6° / -4°

Donnerstag -5° / 2°

BEREIT

FÜR DEN

ERNSTFALL

Bild: rm.


2 /// MITTWOCH, 21. JANUAR 2015 CUMINAIVEL

Gesundheitsversorgung

rund ums WEF

Wo viele Leute zusammen sind, wird auch die Gesundheitsversorgung ein Thema.

Beispielhaft sorgen sich in Davos zivile und militärische Fachpersonen gemeinsam

um die Gesundheit.

(MSE II). Die kleine Zeltstatt ist auf

einem Lastwagen mit Anhänger transportierbar.

Sie besteht aus mehreren

Zelteinheiten, einem Behandlungscontainer

für Notoperationen, Dieselgeneratoren

und Containern für das gesamte

benötigte Material. In Davos besteht die

Spezialität, dass neben den Zelten auch

die Garderoben des Eisstadions und in

Bünda die Turnhalle, Garderoben und

weitere Räume belegt werden können.

Es können kleine lebenserhaltende chirurgische

Eingriffe vorgenommen werden,

die nötig sind, um verletzte Personen

transportfähig zu machen. Das sind

zum Beispiel Luftröhrenschnitt oder

Thoraxdrainage.

Temporäre Hausarztpraxis: Sogar chirurgische Eingriffe sind hier möglich.

Bild: rm.

dok. Ab Montagmorgen wird vor und

in der Vaillant Arena eine Sanitätshilfsstelle

aufgebaut. «Das beginnt

mit Schneeschaufeln, dann werden die

Container angeliefert und aufgestellt

und die Zäune gestellt», erklärt Berufsoffizier

Major Thomas Wysseier,

Chef Sanitätseinsatz. Eine zweite Sanitätshilfsstelle

ist im Schulhaus Bünda

eingerichtet. Auch hier ist man dafür

da, im Notfall eine grosse Anzahl

Patienten betreuen und behandeln zu

können. In der von der Armee eingerichteten

Station arbeitet ziviles und

militärisches Personal eng zusammen.

«Mit dem zweiten Standort konnten wir

das bewährte Konzept weiter optimieren»,

so Wysseier. Sanitätsfahrzeuge

aus der ganzen Schweiz stehen für den

Einsatz bereit: Ausgerüstet mit zivilem

und militärischem Personal. In der

Vaillant Arena sind ständig zwei Ärzte

vor Ort. Einsatzkräfte, die in Davos

ein gesundheitliches Problem haben,

können sich hier medizinische Hilfe

holen. «Neben unserer Hauptaufgabe

betreiben wir hier eine Art Hausarztpraxis»,

erklärt Major Raphael Stolz,

Chefarzt der Medical Unit der Armee.

In der Medical Unit sind Notärzte und

Rettungssanitäter zusammengefasst,

welche als Milizler ihr professionelles

Wissen und Können einbringen. Man

rechnet mit ungefähr 30 Konsultationen

in dieser Woche. Am häufigsten

seien die «Winterprobleme», daneben

gibt es immer wieder kleine Verletzungen,

die zum Beispiel vom Handling

mit den Absperrgittern herrühren.

Kleine chirurgische Eingriffe

Was für die medizinische Versorgung

im Feld eingesetzt wird, nennt man Modulares

sanitätsdienstliches Element

Ausbildung und Epidemie-Vorsorge

Der Einsatz sämtlicher medizinischer

Einsatzkräfte steht unter der Leitung

von Helge Junge, Leitender Notarzt

Sanitätsdienst WEF. Wer sich vorstellt,

dass die meiste Zeit mit Warten auf

einen doch eher unwahrscheinlichen

Ernstfall-Einsatz verbracht wird, geht

fehl: «Wir betreiben Ausbildung, viel

Ausbildung!», betonen die beiden Ärzte.

Es ist seit Jahren das gleiche Team,

welches im Einsatz steht. So ist es auch

möglich, die Arbeit von Jahr zu Jahr zu

optimieren. Sich auf das Schlimmste

vorzubereiten und das Beste zu hoffen,

lautet auch die Devise, wenn es um die

Epidemie-Vorsorge geht. Ebola habe

das Bewusstsein geschärft, dass eine

ansteckende Krankheit dort, wo viele

Menschen auf engem Raum über einige

Zeit zusammen sind, gefährlich sein

kann. Die Infrastruktur lasse zu, dass

kranke Personen isoliert werden können.

Das sei aber schon immer der Fall

gewesen, so Helge Junge.


CUMINAIVEL MITTWOCH, 21. JANUAR 2015

/// 3

Cuminaivel: Ein Blick

hinter die Kulissen

Wer schreibt eigentlich die Texte des «Cuminaivel» Wer produziert und

vertreibt die WEF-Zeitung Cuminaivel-Journalist Fabio Theus übernimmt

den Stafettenstab und erzählt vom Innenleben der Redaktion.

WEF – Stafette

Sdt Fabio Theus übergibt den Stafetten-Stab an einen Polizisten, der Strassenkontrollen um Davos durchführt.

Bild: rmo.

mk. Eigentlich kennt man seine Stimme

von Radio Grischa. Dort arbeitet Sdt Fabio

Theus als Redaktor für das tägliche

Radioprogramm. Für das WEF legt er

aber das Mikrophon beiseite und erstellt

News und Berichte für die WEF-Zeitschrift

Cuminaivel. So kann er seine Fähigkeiten

in seine Tätigkeit im Militär

einfliessen lassen. «Das Verarbeiten von

Informationen und das Schreiben von

Nachrichten ist für mich nichts Neues –

das mache ich tagtäglich.» Beim Radio

verarbeitet er Infos für die Hörer – beim

WEF stellt Fabio Theus Hintergrundgeschichten

für die am WEF tätigen

Soldaten und Polizisten bereit. «Viele

Leute der Einsatzkräfte sitzen irgendwo

auf ihrem Posten und beobachten oder

bewachen etwas. Dabei sehen sie eigentlich

nicht wirklich, was genau am WEF

so alles geschieht. Da kommen wir vom

Cuminaivel ins Spiel und stellen die

News bereit.» Bei Radio Grischa sei das

genau das gleiche, erzählt der Radiojournalist.

Man sucht nach spannenden

Geschichten und präsentiert diese dann

den Zuhörern.

Hinter den Kulissen

Die Mitarbeit in der Redaktion des Cuminaivel

sei für ihn eine sehr spannende

Aufgabe, schildert Fabio Theus. «Die

Cuminaivel-Truppe setzt sich zusammen

aus verschiedenen Spezialisten. Die

Leute kommen alle aus dem Medienund

Kommunikationsbereich. Wir haben

professionelle Grafiker die das Layout

machen, Journalisten für die Texte und

Profifotografen für die Bilder.» Fabio

Theus übernimmt nicht nur journalistische

Tätigkeiten, sondern kümmert sich

auch um administrative Aufgaben. «Ich

bin der Betriebstätschmeister», lacht er.

Wenn er nicht als Journalist auf dem

Feld oder an einem Anlass ist, betreut

er die Redaktion – ein Hansdampf in allen

Gassen. Fabio Theus arbeitet gerne

beim Cuminaivel: «Es ist ein Top-Team

und immer gute Stimmung hier. Eine

super Art, den WK zu verrichten.» In

den knapp fünfzehn Tagen WK-Dienst

sei immer etwas los. Am Morgen werde

recherchiert und Texte geschrieben, am

Nachmittag wird die Zeitung gelayoutet,

abends wird gedruckt und am nächsten

Tag frühmorgens dann verteilt. Fabio

Theus möchte gerne mehr von den Polizisten

wissen, die Strassenkontrollen

um Davos durchführen und stellt die

Frage «Welches war Ihr speziellstes Erlebnis

während einer Kontrolle»

WEF-Stafette

Im «Cuminaivel»-Staffellauf werden

Akteure von Seiten der Polizei sowie

der Armee in einem Portrait wechselweise

vorgestellt. Wer den Stafettenstab

abgibt, kann seinem Nachfolger

eine Frage mitgeben, die dieser in der

nächsten Folge beantworten muss.


4 /// MITTWOCH, 21. JANUAR 2015 CUMINAIVEL

Chur und Thusis erleben

das WEF unterschiedlich

Die Auswirkungen des World Economic Forum sind für die beiden Verkehrsstützpunkte

(VSP) in Chur und Thusis völlig unterschiedlich. Während der VSP Thusis

auf die Grundversorgung zurückfährt, wird der VSP Chur massiv verstärkt.

dz. «Weil wir einen grossen Teil unserer

Belegschaft zugunsten des WEF-Einsatzes

abkommandieren müssen, können

wir in unserem Einsatzgebiet nur noch

die Grundversorgung sicherstellen», erklärt

Daniel Staub, Chef des VSP Thusis.

Auch Staub selbst steht am WEF in

Davos im Einsatz. Er ist verantwortlich

für das Sicherheitsdispositiv des Hotels

Seehof. Etwas anders sieht das aus der

«Wir erhalten Unterstützung

aus der

Ostschweiz.»

Thomas Perret

Sicht von Thomas Perret aus. Perret ist

der Chef des VSP Chur. «Auch wir müssen

Personal in Form von Spezialisten an

verschiedenen Schlüsselstellen für das

WEF abgeben», so Perret. «Aber weil

wir Verstärkung durch Mitarbeitende

aus den Regionen Rhein, Mesolcina, Engiadina

und der Verkehrspolizei bekommen,

können wir diese Absenzen auffangen.

Für den WEF-Auftrag erhalten

wir zusätzlich ein Kontingent aus dem

Ostschweizer Polizeikonkordat sowie

Unterstützung von der Ter MP.»

Für Unterstützung ist gesorgt: Fahrzeug des Ostschweizer Polizeikonkordats.

Verstärkung auch aus Graubünden

«Weil die ausserkantonalen Hilfskräfte

nicht befugt sind, in Graubünden Tatbestände

aufzunehmen und zu rapportieren,

ist der VSP Chur darauf angewiesen,

dass dieser auch durch Bündner Polizisten

verstärkt wird», sagt Perret. Diese

Verstärkung werde dann eben vom VSP

Thusis geholt. Staub sagt dazu: «Falls

die auf dem VSP Thusis zurückgebliebenen

Leute das Tagesgeschäft nicht mehr

alleine abdecken können, werden sie von

Chur aus unterstützt». Die verkehrspolizeiliche

Abdeckung ausserhalb von Davos

sei auf jeden Fall jederzeit gewährleistet,

betonen Staub und Perret.

Bild: rm.

Vorspann von Davos nach Zürich

Eine der Aufgaben, die der VSP Chur im

Zusammenhang mit dem WEF zu erfüllen

hat, sind Vorspänne von Davos nach

Zürich-Kloten an den Flughafen. Solche

Vorspänne müssen bei all jenen VIP

gemacht werden, welche gemäss Lagebeurteilung

des Bundessicherheitsdienstes

eine gewisse Schutzklasse erreichen

oder übersteigen. Wenn immer möglich

werden die Patrouillen mit einem Bündner

und einem Ausserkantonalen besetzt.

Vorspänne erhalten insbesondere

Staatspräsidenten oder Angehörige von

Königshäusern. «Die Patrouille, die einen

solchen Vorspann machen muss, ist

mindestens sechs Stunden nicht mehr

für andere Aufträge verfügbar», erläutert

Perret. Wenn der Zufall es wolle,

könne die Patrouille eine ankommende

VIP übernehmen und dem Konvoi

vorgespannt werden. So könne man die

Kantonspolizei Zürich entlasten, welche

normalerweise die Vorspänne vom Flughafen

nach Davos durchführe. «Doch in

den meisten Fällen fährt die Patrouille

alleine zurück nach Graubünden», stellt

Perret fest.


CUMINAIVEL MITTWOCH, 21. JANUAR 2015

/// 5

A Coira e a Thusis il WEF

è vissuto in modo diverso

Le conseguenze del World Economic Forum sono completamente diverse per i centri

della polizia stradale di Thusis e Coira. Per la prima si mantengono operativi i servizi

di base, per la seconda essi vengono invece rafforzati in maniera importante.

dz. / dr. «Dato che dobbiamo distaccare

un numero ingente dei nostri effettivi a

favore dell'impiego al WEF, nella nostra

zona operativa possiamo assicurare solo

i servizi di base» dichiara Daniel Staub,

capo della polizia stradale di Thusis. Anche

lui è impiegato a Davos per il WEF

ed è responsabile dei dispositivi di sicurezza

dell'hotel Seehof. La situazione è

invece diversa per Thomas Perret, capo

della polizia stradale di Coira. «Anche

noi dobbiamo fornire personale specializzato

a sostegno dell'impiego al WEF»

spiega Perret. «Riceviamo però rinforzi

dalla regione del Reno, dalla Mesolcina

e dall’Engadina, in modo da coprire

senza troppi problemi le assenze. Inoltre,

durante l'impiego del WEF, veniamo

supportati da contingenti del concordato

di polizia della Svizzera dell'Est e dalla

Polizia Militare».

I rinforzi arrivano anche dal Grigioni

«Nel Canton Grigioni è previsto che in

caso d’intervento eccezionale, le forze

di aiuto extra-cantonali possono solo

contenere e segnalare. I nostri effettivi

vengono quindi rinforzati da agenti di

polizia cantonale grigionese.» conclude

Perret. Uno di questi contingenti viene

appunto prelevato temporaneamente

dalla sezione di polizia stradale di Thusis.

«Nel caso in cui la polizia stradale

di Thusis non possa più fronteggiare

adeguatamente i propri compiti giornalieri,

allora verrebbe sostenuta dalla

polizia stradale di Coira» specifica

Staub. La copertura della polizia stradale

dev'essere comunque garantita anche

al di fuori di Davos, ribadiscono Staub

e Perret.

Sono diversi i corpi di polizia a rinforzo della POLCANT grigionese.

Foto: rm.

Scortare da Davos a Zurigo

Uno dei compiti della polizia stradale di

Coira nel contesto del WEF è scortare

i veicoli dei VIP da Davos all'aeroporto

di Zurigo-Kloten. Il grado di sicurezza

di ogni scorta viene definito dai servizi

di sicurezza, che ne definiscono il livello

prima di ogni Nel limite del possibile,

le pattuglie saranno sempre composte

da un poliziotto grigionese e da uno proveniente

da fuori cantone. Le stesse pattuglie

vengono pure utilizzate per scortare

capi di stato e membri delle case reali.

«Gli agenti della pattuglia impegnati in

un intervento di scorta, non sono disponibili

per altri impieghi per almeno sei

ore» spiega Perret. Solo nel caso in cui

vi sia una coincidenza fra la partenza

di un VIP e l’arrivo di un altro, la pattuglia

grigionese si occupa della scorta

da Kloten a Davos. Così facendo sgraviamo

l'impiego della polizia cantonale

di Zurigo, alla quale spetta il compito di

scortare i VIP dall'aeroporto zurighese

alla località grigionese. «Nella maggior

parte dei casi la pattuglia torna però da

sola», conclude Perret.


6 /// MITTWOCH, 21. JANUAR 2015 CUMINAIVEL

Vom Bürostuhl

auf den Schleudersitz

Vor wenigen Tagen sass Hauptmann Thomas Walther noch auf einem Bürostuhl

bei der armasuisse in Bern. Jetzt schützt der 46-Jährige mit dem Tiger den Luftraum

über der Schweiz. Er gehört somit zu den wenigen noch verbleibenden

Miliz-Jetpiloten, denn die komplexen F/A-18 werden nur von Profis geflogen.

zvg. Die Tiger-Piloten patrouillieren

tagsüber während des WEF, um ihre Kollegen

von den Berufsstaffeln zu unterstützen.

Sie halten sich bereit, damit sie

auf Befehl der Einsatzzentrale Luftverteidigung

jederzeit intervenieren können.

«Dann ist es mit der Ruhe rasch vorbei

und die Belastung steigt. Es ist wichtig,

dass man jederzeit mental für einen Echteinsatz

bereit ist», erklärt Hauptmann

Walther. Immerhin ist sein Tiger während

des WEF mit zwei scharfen 20-Millimeter-Kanonen

und zwei Infrarot-Lenkwaffen

ausgerüstet. Am Anfang seiner

Dienstleistung hat Thomas Walther die

Verfahren im Luftpolizeidienst und für

einen allfälligen Waffeneinsatz noch

einmal eingehend studiert, doch er stellt

klar: «Ich hoffe, dass es nie zu einem

scharfen Schuss kommen wird.» Nebst

der Bewaffnung und dem Einsatz ab den

sagenumwobenen Fliegerkavernen in

Meiringen gibt es im WK eine weitere

Besonderheit: «Im Gegensatz zu unseren

anderen Trainings werden die Flugzeuge

hier von der Miliz bereitgestellt. Die Bodentruppe

leistet hervorragende Arbeit.

Wir Piloten haben absolutes Vertrauen in

die Flugzeugwarte.»

Hptm Thomas Walther fliegt am WEF den Tiger.

Beinahe ein zweiter Job

Als Hauptmann Walther vor 25 Jahren

das erste Mal in einem Tiger sass, konnte

er noch nicht damit rechnen, dass er

als 46-Jähriger immer noch Staffelpilot

sein wird. Damals lag die Alterslimite

für Tiger Miliz-Staffelpiloten noch bei

36 Jahren. Wegen der absehbaren Ausserdienststellung

des Tigers wurde die

Grenze inzwischen auf 50 Jahre erhöht.

So konnte Walther bis heute 1550 Flugstunden

auf dem Tiger realisieren: «Unser

Soll pro Jahr liegt bei 50 Stunden.

Wir leisten nebst dem WK auch Trainingskurse

mit der Staffel und fliegen

individuelle Trainings.» Insgesamt leistet

Walther etwa acht Wochen Militärdienst

pro Jahr. «Das ist beinahe ein zweiter Job.

Es braucht Flexibilität vom Arbeitgeber

und von der Luftwaffe, damit sich dies

«Wir Piloten haben

absolutes Vertrauen in

die Flugzeugwarte.»

Hptm Thomas Walther

Die Tiger unterstützen am WEF die F/A-18 beim Schutz des Schweizer Luftraums.

Bilder: zvg.

einrichten lässt», stellt er fest. Es sei aber

auch ein Privileg, im Militärdienst einen

Kampfjet fliegen zu dürfen: «Dies bereitet

mir grosse Freude. Einerseits ist es ein

Einsatz zugunsten unseres Landes und

seiner Bevölkerung. Andererseits bin ich

von der Fliegerei fasziniert.»


CUMINAIVEL MITTWOCH, 21. JANUAR 2015

/// 7

De la chaise de bureau

au siège éjectable

Il y a quelques jours, le capitaine Thomas Walther était encore assis sur sa chaise de bureau

chez armasuisse à Berne. Aujourd’hui, l’homme de 46 ans protège l’espace aérien

de la Suisse à bord d’un Tiger. Il fait partie des quelques pilotes de jet de milice restant.

Les F/A-18 étant trop complexes, ils sont uniquement pilotés par les professionnels.

dam. / da. Pendant le WEF, les pilotes

de Tiger patrouillent la journée afin de

soutenir leurs collègues des escadrilles

professionnelles de F/A-18. Ils se tiennent

à tout moment prêts en cas d’instruction

d’intervention de la centrale d’engagement

de défense aérienne. «Ensuite fini

la tranquillité et la charge émotionnelle

augmente. Il est important d’être à chaque

instant prêt mentalement pour un

engagement réel », explique le capitaine

Walther. Pendant le WEF, son Tiger est

équipé de deux canons de 20 millimètres

munitionnés et de deux missiles guidés

infrarouges. Au début de son service,

Thomas Walther a étudié une nouvelle

fois la procédure du service de police

aérienne ainsi que l’éventuelle utilisation

des armes afin de se mettre à jour :

«J’espère que le tir réel ne doivent jamais

être utilisé». A côté de l’armement et de

l’engagement à partir de la légendaire caverne

d’aviation de Meiringen, une autre

spécificité est à mettre en avant dans ce

CR : « Contrairement à nos autres entraînements,

les avions sont préparés par les

miliciens. La troupe au sol effectue un

travail remarquable. Nous avons une totale

confiance en nos mécaniciens. »

Presque un deuxième travail

Il y a 25 ans, lorsque le capitaine Walther

s’est assis pour la première fois dans un

Tiger, il ne pensait pas qu’à 46 ans il serait

encore pilote d’escadrille. Autrefois,

l’âge maximale pour un pilote de Tiger

de milice était de 36 ans. Avec la mise

hors service prévu des Tiger, la limite

d’âge a été relevé à 50 ans. C’est ainsi que

Walther a pu effectuer 1550 heures de

vol jusqu’à aujourd’hui: «Par année, nous

volons jusqu’à 50 heures. En plus du CR,

nous effectuons des cours d’escadrille

ainsi que des vols d’entraînement individuel

». En tout, Walther comptabilise huit

semaines de service militaire par année.

« Ceci à côté de son travail. Il a donc besoin

d’une grande flexibilité de la part

de son employeur mais aussi des Forces

aériennes afin de s’organiser au mieux»,

constate-t-il. C’est toutefois aussi un privilège

de pouvoir voler à bord d’un jet

de combat lors de son service militaire :

«cela me procure beaucoup de plaisir.

D’un côté, il s’agit d’un engagement envers

notre pays et sa population et d’un

autre côté, je suis fasciné par l’aviation. »

Le capitaine Thomas Walter travaille pour armasuisse en civil et vole à bord d’un Tiger au WEF.

Photo: Franz Blatter


8 /// MITTWOCH, 21. JANUAR 2015 CUMINAIVEL

Das Stelldichein

der Mächtigen

Wenn das WEF ruft, strömen die Minister, Banker und Promis dieser Welt nach

Davos. Der WEF-Gründer Klaus Schwab spricht aktuell von einem «Schicksalsjahr

für die Menschheit». Ob die Mächtigen dieser Welt den neuen Herausforderungen

gewachsen sind, wird sich weisen. Für Gesprächsstoff ist durchaus gesorgt.

sig. «Gerade die Anschläge in Paris

haben uns gezeigt, dass die Welt an einem

Scheideweg steht: Entweder geht

man einen Weg geprägt von Hass, Separation

und Fundamentalismus oder

man entscheidet sich für Solidarität

und Kooperation. 2015 wird somit zum

Schicksalsjahr der Menschheit.» Eindrucksvoll

formuliert Klaus Schwab,

der WEF-Gründer, im Vorfeld der

Grossveranstaltung seine Gedanken.

Auch dieses Jahr hat sich das Weltwirtschaftsforum

viel vorgenommen. Das

Kernthema bildet der neue «globale

Kontext». Dieser definiert sich gemäss

Schwab durch prägende Neuerungen

in den drei Bereichen Technik, Wirtschaftsentwicklung

und Multipolarität

«2015 wird in

vielerlei Hinsicht

zum Schicksalsjahr

der Menschheit.»

Klaus Schwab

der Gesellschaft, die es zu verstehen

gilt. Ähnlich wie am vergangenen WEF

wird somit ein Leitmotiv aufgegriffen

das sich nicht primär den Wirtschaftsfragen

widmet. Das ist anders, als man

dies von einem Forum erwarten könnte,

an dem der Privatwirtschaftssektor

derart stark vertreten ist: die Banken

schicken ihre Chefs (Axel Weber für die

UBS, Anshu Jain für die Deutsche Bank

oder Urs Rohner für die Credit Suisse),

ausserdem werden der Microsoft-Boss

Satya Nadella, die Yahoo-Chefin Marissa

Mayer sowie der Vorstandsvorsitzende

von Google, Eric Schmidt,

erwartet. Grundsätzlich liegt den Organisatoren

des Treffens aber viel daran,

eine möglichst bunt durchmischte

Gästeschar aufzubieten.

Merkel, Maurer und Manager

So wird Davos in ein paar Tagen

auch zum Tummelplatz ranghoher

Regierungsvertreter, die den

Rahmen zur Kontaktpflege nutzen

werden. Dazu zählen unter

anderem alle Mitglieder des

Bundesrates. Bundespräsidentin

Simonetta Sommaruga wird am

heutigen Mittwoch an der Eröffnung

anwesend sein und vermutlich

erste Kontakte mit der neuen

EU-Kommission knüpfen können.

Das ist wertvoll, denn immerhin

ist die Justizministerin federführend

bei der Umsetzung der

Masseneinwanderungs-Initiative.

Neben Sommaruga reisen auch

Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf,

Umweltministerin

Doris Leuthard, Aussenminister

Didier Burkhalter, Wirtschaftsminister

Johann Schneider-Ammann,

Verteidigungsminister Ueli

Maurer und Innenminister Alain

Berset in die Alpenstadt. Aus dem

nahen Ausland wird die deutsche

Bundeskanzlerin Angela Merkel

erwartet, die letztes Jahr wegen

eines Langlaufunfalls verhindert

war. Daneben wird der französische

Präsident François Hollande

anreisen, auch wenn dieser mit

seinen Gedanken vermutlich noch

beim blutigen Attentat von Paris

sein dürfte. Aber gerade hier könnte

das WEF seine Stärke ausspielen

und erste Grundsteine legen,

wie man solchen Taten zukünftig

begegnen sollte.

Bänker

-diesmal ohne Suite

- UBS

- CS

- Deutsche Bank

Wirtschaft

Politik

-

-

- Google

- Microsoft

- Yahoo (Chefin!)

- Angela

- Ueli

- John Kerry

- Hans

Künstler

- Andrea Bocelli

- Bräd Pitt fragen

- Gianni DepP

Illustration: han.


CUMINAIVEL MITTWOCH, 21. JANUAR 2015

/// 9

Les puissants ont

rendez-vous à Davos

Quand vient l’appel du WEF, les ministres, banquiers et autres personnalités

du monde se rendent à Davos. Le fondateur du WEF, Klaus Schwab, parle d’une

«année décisive pour l’humanité». L’avenir nous dira si les puissants seront à la

hauteur des défis. Ce ne sont pas les sujets de discussion qui manqueront.

sig. / da. «Les attaques à Paris nous

ont prouvé que le monde se trouve à un

carrefour : soit on emprunte un chemin

marqué par la haine, la séparation et le

fondamentalisme, soit on se montre solidaire

et coopératif. C’est pourquoi 2015

«2015 sera une

année décisive

pour l’humanité.»

Klaus Schwab

sera une année décisive pour l’humanité».

C’est ainsi que Klaus Schwab, le

fondateur du WEF, a formulé sa pensée

avant le sommet qui cette année encore

relèvera des aspects importants. Le

sujet central du Forum sera le nouveau

«contexte global». Selon Schwab, il se

définit par des changements marquants

dans trois domaines : la technique, le

développement économique et la multipolarité

de la société. Comme lors des

WEF précédent, les différentes thématiques

discutées ne seront pas forcément

liées aux questions économiques.

Ce n’est toutefois pas vraiment ce que

l’on attend d’un Forum où les secteurs

privées sont bien représentés. Par exemple,

les banques envoient leur chef

(Axel Weber pour l’UBS, Anshu Jain

pour la Deutsche Bank ou Urs Rohner

pour le Crédit Suisse), Microsoft son

CEO Satya Nadella, Yahoo sa cheffe

Und i bin nid

iglada!

Illustration: han.

Marissa Meyer et Google son directeur

Eric Schmidt. Les attentes des organisateurs

et des participants sont donc

passablement grandes au vue de toutes

ces différences culturelles réunies dans

ce même lieu.

Merkel, Maurer et managers

Dans quelques jours Davos sera le terrain

de jeu des hauts représentants des

gouvernements qui devraient utiliser

ce cadre pour entretenir leur contact.

Parmi eux, tous les membres du Conseil

fédéral. Simonetta Sommaruga,

présidente de la Confédération, sera

présente à l’ouverture mercredi et nouera

probablement les premiers contacts

avec la nouvelle commission de l’UE.

Des liens précieux puisque la ministre

de la justice est compétente pour

la mise en place de l’initiative contre

l’immigration de masse. Les autres

membres du CF font aussi le voyage :

la ministre des finances (DFJP) Eveline

Widmer-Schlumpf, la ministre de

l’environnement (DETEC) Doris Leuthardt,

le ministre des affaires étrangères

(DFAE) Didier Burkhalter, le ministre

de l’économie (DEFR) Johann Schneider-Amman,

le ministre de l’intérieur

(DFI) Alain Berset et le ministre de la

défense (DDPS) Ueli Maurer. Du côté

de l’étranger, on attend la Chancellière

Angela Merkel, absente l’an passé pour

cause d’accident de ski de fond, le Président

François Hollande, bien qu’il risque

de laisser une partie de ses pensées

aux attentats parisiens. Episodes qui

seront, à n’en pas douter, passablement

discutés cette année et qui permettront

de poser certaines bases de collaborations

futures pour la prévention d’actes

similaires.


10 /// MITTWOCH, 21. JANUAR 2015 CUMINAIVEL

Davos invita i

leaders del mondo

Quando il WEF chiama, i ministri, i banchieri e i VIP di tutto il mondo rispondono. Il

fondatore del WEF, Klaus Schwab, ritiene che l’edizione di quest’anno sia particolarmente

importante. Il tempo ci dirà se i potenti riuniti a Davos saranno in grado di far

fronte alle nuove sfide. Senza dubbio gli argomenti di discussione non mancheranno.

Illustration: han.

Banche

-ma senza suite

- UBS

- CS

- Deutsche Bank

Economia

Politica

-

-

- Google

- Microsoft

- Yahoo (Donna!)

- Angela

- Ueli

- John Kerry

- Hans

Personalità

- Andrea Bocelli

- Brad Pitt forse

- Gianni DepP

sig. / lr. «I recenti attacchi di Parigi

hanno posto il mondo intero di fronte

a un bivio. Occorre decidere se si

vuole perseguire la via del confronto,

dalla quale deriva odio, separazione

e fondamentalismo, oppure se si

vuole intraprendere una via diversa,

optando per la solidarietà e la

cooperazione. Il 2015 sarà pertanto

un anno cruciale per l’umanità»,

afferma convinto Klaus Schwab,

fondatore del WEF, alla vigilia

«Il 2015 sarà un anno

cruciale per il futuro

dell’umanità.»

Klaus Schwab

di un’edizione sulla quale pesano

senz’altro importanti aspettative. Il

tema centrale del Forum economico

riguarderà l’attuale «contesto globale».

Esso può essere definito, secondo

Schwab, identificando e comprendendo

i cambiamenti in corso in

tre ambiti distinti: la tecnologia, lo

sviluppo economico e la multipolarità

della società. Analogamente alle

passate edizioni del WEF, verranno

dunque affrontate tematiche che non

per forza rispondono a esigenze di

natura economica. Ciò è senz’altro

inusuale per un Forum in cui il settore

privato è così ben rappresentato.

Sono infatti attesi i vertici delle

più importanti banche e imprese a

livello mondiale. Tra gli altri è annunciata

la partecipazione di Axel

Weber di UBS, Anshu Jain di Deutsche

Bank o ancora Urs Rohner di

Credit Suisse; è inoltre annunciata la

presenza di Satya Nadella, CEO di

Microsoft, di Marissa Mayer CEO

di Yahoo, come pure dell’amministratore

delegato di Google, Eric Schmidt. Le

aspettative degli organizzatori e dei partecipanti

sono molto alte, anche tenuto

conto delle differenti realtà dalle quali

provengono i partecipanti.

Merkel, Maurer e manager

Fra pochi giorni Davos offrirà ai più alti

funzionari governativi una piattaforma

d’incontro privilegiata grazie alla quale

essi potranno intrecciare contatti importanti.

Al WEF sarà presente anche

il Consiglio federale, in particolare la

Presidente della Confederazione, Simonetta

Sommaruga. Sarà proprio all’inaugurazione

del Forum che quest’ultima

avrà modo di avvicinare i nuovi membri

della Commissione europea. Un incontro

senz’altro utile per la Ministra

del Dipartimento federale di giustizia e

polizia cui compete l’attuazione dell’iniziativa

sull’immigrazione di massa. Ad

accompagnare Simonetta Sommaruga

a Davos vi saranno anche Eveline Widmer-Schlumpf,

Ministra delle finanze

(DFF), Doris Leutard, Ministra dell’ambiente

(DATEC), Didier Burkhalter, Ministro

degli affari esteri (DFAE), Alain

Berset, Ministro degli interni (DFI),

Johann Schneider-Amman, Ministro

dell’economia (DEFR) e Ueli Maurer,

Ministro della difesa (DDPS). Dall’estero

sono attesi la Cancelliera tedesca

Angela Merkel, assente lo scorso anno

a causa di un infortunio, e il Presidente

francese François Hollande, reduce dai

gravi fatti di sangue avvenuti nel proprio

paese. Episodi di cui si discuterà

ampiamente nell’imminente edizione

del WEF, e dove, si auspica, verranno

poste le basi per una collaborazione futura

volta a prevenire simili atti.


CUMINAIVEL MITTWOCH, 21. JANUAR 2015

/// 11

Grosse Diskussionen

und viel Geld

Sie regieren ganze Länder, sie sind VIP und sie sind Grössen in Politik und Wirtschaft.

Seit 44 Jahren trifft sich immer im Januar die Weltelite in Davos. Dort

besprechen sie zusammen die wirklichen Probleme. Das Ziel: Eine bessere Welt.

klusiven Blick hinter die WEF-Kulissen.

Viele beispielsweise wüssten nicht, dass

das WEF nur ausgewählte Unternehmen

aufnimmt, sagte Zwinggi. Mitglied wird

aber nur, wer auch ein gut gefülltes Portemonnaie

hat. Denn der jährliche Mitgliederbeitrag

kostet rund 50’000 Franken.

Um aber überhaupt auf der WEF-Bühne

auftreten zu dürfen, müssten die Unternehmen

weitere 27’000 Franken pro Person

zahlen, so der WEF-Direktor.

WEF-Direktor Alois Zwinggi mit einem exklusiven Einblick hinter die Kulissen.

Bild: Mattias Nutt

ft. «Gemeinsam einen Weg gehen, um

gemeinsam ein Ziel zu erreichen», das sei

in der heutigen Zeit entscheidend, meint

WEF-Direktor Alois Zwinggi. Er war am

letzten Freitagabend in Chur und gab der

Bündner Offiziersgesellschaft einen ex-

Eine grosse Stimme und noch mehr

Am runden Tisch sitzen aber nicht nur

Top-Manager und Politiker, auch Kunstschaffende

sind am WEF mit dabei. So

ist in diesem Jahr unter anderem auch

der weltbekannte Opernsänger Andrea

Bocelli im Kongresshaus zu Besuch.

«Er ist aber nicht wegen seiner Stimme

in Davos», sagt der WEF-Direktor. Der

56-jährige Italiener engagiere sich und

investiere unter anderem in neue Technologien

für Blinde. Das sei grossartig und

habe daher beim WEF ebenfalls seinen

Platz, so Zwinggi.

Frage des Tages: Welches ist Ihr persönliches Highlight am WEF-Einsatz

Bilder: dok/rmo.

Markus Walser,

Chef Einsatzzentrale ORIS

Unterschiedliche Dienste und Arbeitskulturen

treffen am WEF zusammen

und arbeiten Hand in Hand. Weil

jeder von seinem Gärtchen-Denken

Abstand nimmt, für sich das Beste

leistet, aber auch unterstützend für

die anderen, funktioniert es. Über die

Erfüllung der Aufgabe hinaus können

so Freundschaften entstehen, welche

die Schweiz verbinden.

Sdt Rocco Stranieri,

San Kp 4

Wir sind als Reserve eingeteilt, falls

die zwei San Züge, die in Davos stationiert

sind, überlastet wären. Deshalb

ist es hier relativ ruhig. Ich habe aber

zwei Highlights zu erzählen: Mein erstes

Highlight war, dass es letzten Freitag

Hamburger gab. Und mein zweites

Highlight geschah soeben: Ich konnte

den Schlüssel für das Arztzimmer an

Oblt Mayor übergeben.

Wm Daniel Gubelmann,

Geb S Ustü Kp 6/4

Generell schätze ich die gute Unterkunft

in Thusis und die effiziente

Organisation des WK. Ein Highlight

war aber sicher der Weg zur Kirche,

wo wir einen Gottesdienst feierten

(lachend): Als wir an einem einschlägigen

Etablissement vorbeikamen,

zeigte eine Dame ihren nackten

Oberkörper und winkte uns freundlich

zu.


CUMINAIVEL MITTWOCH, 21. JANUAR 2015

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Bild des Tages

Davos, 20.01.2015, 18:15

Bild: rm.

Kopf des Tages: Sdt Damiano Selcioni

Bild: mw.

ps. Der 23-jährige Tessiner Damiano

Selcioni leistet im Oberengadin seinen

ersten WK am WEF und findet nur lobende

Worte. «Der Einsatz am WEF

macht Spass. Es ist im Vergleich zu

den anderen WK etwas anderes, wenn

man hier für einmal einen realen Auftrag

erfüllen darf.» In der Batterie der

mittleren Fliegerabwehr, zu der neben

Tessinern auch Deutschschweizer gehören,

herrsche trotz der Eiseskälte in

der Feldstellung ein guter Teamgeist.

Selcioni empfindet den Dienst als Abwechslung

zu seiner Arbeit als Pfleger

im Gesundheitsbereich. «Ich arbeite

im Zivilen sonst immer drinnen und

bin froh, dass ich hier im Militär auch

mal richtig zupacken kann.»

Etwas gesehen – etwas gehört

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Impressum

Herausgeber: Gemeinschaftsproduktion der

Kantonspolizei Graubünden und der Schweizer Armee

Redaktion: Kapo GR, EVB, EVL, FUB, LBA

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E-Mail: info@kapo.gr.ch

Verantwortliche:

Thomas Hobi, C Kommunikation Kapo GR

Oberst Marco La Bella, C Komm WEF Ter Reg 3

Ausgaben: Erscheint vom 14. 01. – 27. 01. 2015

News im Web täglich auf:

www.cuminaivel.ch

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