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Sicherheitshinweise - RC-Paragliding.de

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mx-12<br />

33112.mx-12 HoTT.2.<strong>de</strong><br />

H O P P I N G T E L E M E T R Y T R A N S M I S S I O N<br />

Programmier-Handbuch


Inhaltsverzeichnis<br />

Allgemeine Hinweise<br />

<strong>Sicherheitshinweise</strong> ....................................................... 3<br />

<strong>Sicherheitshinweise</strong> und Behandlungsvorschriften<br />

für Nickel-Metall-Hydrid Akkumulatoren ........................ 8<br />

Vorwort ........................................................................ 10<br />

Beschreibung <strong>de</strong>s Fernlenksets .................................. 11<br />

Empfohlene La<strong>de</strong>geräte .............................................. 13<br />

Stromversorgung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs .................................... 14<br />

… <strong>de</strong>s Empfängers................................................ 16<br />

Hinweise zum Umweltschutz ....................................... 16<br />

Längenverstellung <strong>de</strong>r Steuerknüppel ......................... 17<br />

Sen<strong>de</strong>rgehäuse öffnen ................................................ 17<br />

Umstellen <strong>de</strong>r Kreuzknüppel ....................................... 18<br />

Sen<strong>de</strong>rbeschreibung ................................................... 20<br />

Bedienelemente .................................................... 20<br />

Sen<strong>de</strong>rrückseite .................................................... 21<br />

Kopfhöreranschluss ............................................... 21<br />

Data-Buchse.......................................................... 21<br />

DSC (Direct Servo Control) ................................... 22<br />

Datenspeicherung/Kartenschacht ......................... 22<br />

Display und Tastenfeld ........................................... 24<br />

Bedienung <strong>de</strong>s „Data-Terminals“ ........................... 25<br />

Schnellaufrufe (Short Cuts) ................................... 25<br />

Sprachauswahl und Displaykontrast...................... 26<br />

Warnhinweise im Display ...................................... 28<br />

Funktionsfel<strong>de</strong>r im Display .................................... 28<br />

Positionsanzeige Drehgeber CTRL 7 + 8 .............. 29<br />

Eingabesperre ....................................................... 29<br />

Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ...................................... 30<br />

… <strong>de</strong>s Empfängers................................................ 32<br />

Installationshinweise .................................................... 34<br />

Stromversorgung <strong>de</strong>r Empfangsanlage ................. 35<br />

Begriffs<strong>de</strong>fi nitionen ...................................................... 38<br />

Schalter und Geberschalterzuordnung ........................ 39<br />

2 Inhaltsverzeichnis<br />

Digitale Trimmung ........................................................ 40<br />

Flächenmo<strong>de</strong>lle ........................................................... 42<br />

Empfängerbelegung ......................................... 43/44<br />

Helikoptermo<strong>de</strong>lle ........................................................ 46<br />

Empfängerbelegung .............................................. 47<br />

Programmbeschreibungen<br />

neuen Speicherplatz belegen ...................................... 48<br />

»Mo<strong>de</strong>llspeicher« ......................................................52<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« (Mo<strong>de</strong>ll)<br />

Flächenmo<strong>de</strong>ll ....................................................... 56<br />

Bin<strong>de</strong>n von Empfängern............................. 61/62<br />

Reichweitetest ................................................. 62<br />

Hubschraubermo<strong>de</strong>ll ............................................. 64<br />

Bin<strong>de</strong>n von Empfängern.................................. 70<br />

Reichweitetest ................................................. 71<br />

»Servoeinstellung« ....................................................72<br />

»Gebereinstellung«<br />

Flächenmo<strong>de</strong>ll ....................................................... 74<br />

Hubschraubermo<strong>de</strong>ll ............................................. 76<br />

Gaslimit-Funktion ............................................. 79<br />

Leerlauf-Grun<strong>de</strong>instellung ................................ 79<br />

»D/R Expo«<br />

Flächenmo<strong>de</strong>ll ....................................................... 82<br />

Hubschraubermo<strong>de</strong>ll ............................................. 84<br />

»Phasentrim« (Flächenmo<strong>de</strong>ll) ..................................86<br />

Was ist ein Mischer...................................................... 88<br />

»Flächenmix« .............................................................88<br />

»Helimix« ....................................................................94<br />

Abstimmung <strong>de</strong>r Gas- und Pitchkurve ................. 100<br />

Autorotationseinstellung ...................................... 104<br />

Allgemeine Anmerkungen zu frei progr. Mischer ....... 106<br />

»Freie Mixer« ............................................................107<br />

Beispiele .............................................................. 111<br />

»TS-Mixer« ...............................................................112<br />

»Servoanzeige« .......................................................113<br />

»allgemeine Einstellungen« ...................................114<br />

»Fail Safe« ................................................................116<br />

»Telemetrie« .............................................................117<br />

Einstellen/Anzeigen ............................................. 118<br />

Satellitenbetrieb zweier Empfänger .............. 127<br />

Anzeige Daten ..................................................... 128<br />

Anzeige HF Status .............................................. 130<br />

Auswahl Ansagen ................................................ 131<br />

»Lehrer/Schüler« .....................................................134<br />

Verbindungsschema ............................................ 137<br />

kabelloses HoTT-System ..................................... 138<br />

»Info« ........................................................................142<br />

Programmierbeispiele<br />

Einleitung ................................................................... 144<br />

Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

Erste Schritte ....................................................... 146<br />

Einbindung eines Elektroantriebes ...................... 150<br />

E-Motor und Butterfl y mit K1-Knüppel ................. 152<br />

Uhrenbetätigung .................................................. 155<br />

Verwen<strong>de</strong>n von Flugphasen ................................ 156<br />

Parallel laufen<strong>de</strong> Servos ...................................... 157<br />

Delta- und Nurfl ügel-Mo<strong>de</strong>ll ....................................... 158<br />

F3A-Mo<strong>de</strong>ll ................................................................ 162<br />

Hubschraubermo<strong>de</strong>ll ................................................. 166<br />

Anhang<br />

Anhang ...................................................................... 174<br />

Konformitätserklärung ............................................... 178<br />

Garantieurkun<strong>de</strong> ........................................................ 179


<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />

Bitte unbedingt beachten!<br />

Um noch lange Freu<strong>de</strong> an Ihrem Mo<strong>de</strong>llbauhobby zu<br />

haben, lesen Sie diese Anleitung unbedingt genau<br />

durch und beachten Sie vor allem die <strong>Sicherheitshinweise</strong>.<br />

Auch sollten Sie sich umgehend unter http://www.<br />

graupner.<strong>de</strong>/<strong>de</strong>/service/produktregistrierung registrieren,<br />

<strong>de</strong>nn nur so erhalten Sie automatisch per E-Mail aktuelle<br />

Informationen zu Ihrem Produkt.<br />

Wenn Sie Anfänger im Bereich ferngesteuerter Mo<strong>de</strong>llfl<br />

ugzeuge, -schiffe o<strong>de</strong>r -autos sind, sollten Sie unbedingt<br />

einen erfahrenen Mo<strong>de</strong>llpiloten um Hilfe bitten.<br />

Diese Anleitung ist bei Weitergabe <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs unbedingt<br />

mit auszuhändigen.<br />

Anwendungsbereich<br />

Diese Fernsteueranlage darf ausschließlich nur für <strong>de</strong>n<br />

vom Hersteller vorgesehenen Zweck, für <strong>de</strong>n Betrieb in<br />

nicht manntragen<strong>de</strong>n Fernsteuermo<strong>de</strong>llen eingesetzt<br />

wer<strong>de</strong>n. Eine an<strong>de</strong>rweitige Verwendung ist unzulässig.<br />

<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />

SICHERHEIT IST KEIN ZUFALL<br />

und<br />

FERNGESTEUERTE MODELLE SIND KEIN<br />

SPIELZEUG<br />

… <strong>de</strong>nn auch kleine Mo<strong>de</strong>lle können durch unsachgemäße<br />

Handhabung, aber auch durch frem<strong>de</strong>s Verschul<strong>de</strong>n,<br />

erhebliche Sach- und/o<strong>de</strong>r Personenschä<strong>de</strong>n<br />

verursachen.<br />

Technische Defekte elektrischer o<strong>de</strong>r mechanischer Art<br />

können zum unverhofften Anlaufen eines Motors und/<br />

o<strong>de</strong>r zu herumfl iegen<strong>de</strong>n Teilen führen, die nicht nur Sie<br />

erheblich verletzen können!<br />

Kurzschlüsse jeglicher Art sind unbedingt zu vermei<strong>de</strong>n!<br />

Durch Kurzschluss können nicht nur Teile <strong>de</strong>r Fernsteuerung<br />

zerstört wer<strong>de</strong>n, son<strong>de</strong>rn je nach <strong>de</strong>ssen Umstän-<br />

<strong>de</strong>n und <strong>de</strong>m Energiegehalt <strong>de</strong>s Akkus besteht darüber<br />

hinaus akute Verbrennungs- bis Explosionsgefahr.<br />

Alle durch einen Motor angetriebenen Teile wie Luft- und<br />

Schiffsschrauben, Rotoren bei Hubschraubern, offene<br />

Getriebe usw. stellen eine ständige Verletzungsgefahr<br />

dar. Sie dürfen keinesfalls berührt wer<strong>de</strong>n! Eine schnell<br />

drehen<strong>de</strong> Luftschraube kann z. B. einen Finger abschlagen!<br />

Achten Sie darauf, dass auch kein sonstiger Gegenstand<br />

mit angetriebenen Teilen in Berührung kommt!<br />

Bei angeschlossenem Antriebsakku o<strong>de</strong>r laufen<strong>de</strong>m<br />

Motor gilt: Halten Sie sich niemals im Gefährdungsbereich<br />

<strong>de</strong>s Antriebs auf!<br />

Achten Sie auch während <strong>de</strong>r Programmierung unbedingt<br />

darauf, dass ein angeschlossener Verbrennungs-<br />

o<strong>de</strong>r Elektromotor nicht unbeabsichtigt anläuft.<br />

Unterbrechen Sie ggf. die Treibstoffversorgung bzw.<br />

klemmen Sie <strong>de</strong>n Antriebsakku zuvor ab.<br />

Schützen Sie alle Geräte vor Staub, Schmutz, Feuchtigkeit<br />

und an<strong>de</strong>ren Fremdteilen. Setzen Sie diese<br />

niemals Vibrationen sowie übermäßiger Hitze o<strong>de</strong>r Kälte<br />

aus. Der Fernsteuerbetrieb darf nur bei „normalen“<br />

Außentemperaturen durchgeführt wer<strong>de</strong>n, d. h. in einem<br />

Bereich von -15° C bis +55° C.<br />

Vermei<strong>de</strong>n Sie Stoß- und Druckbelastung. Überprüfen<br />

Sie die Geräte stets auf Beschädigungen an Gehäusen<br />

und Kabeln. Beschädigte o<strong>de</strong>r nass gewor<strong>de</strong>ne Geräte,<br />

selbst wenn sie wie<strong>de</strong>r trocken sind, nicht mehr verwen<strong>de</strong>n!<br />

Es dürfen nur die von uns empfohlenen Komponenten<br />

und Zubehörteile verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n. Verwen<strong>de</strong>n Sie<br />

immer nur zueinan<strong>de</strong>r passen<strong>de</strong>, original Graupner-<br />

Steckverbindungen gleicher Konstruktion und gleichen<br />

Materials.<br />

Achten Sie beim Verlegen <strong>de</strong>r Kabel darauf, dass diese<br />

nicht auf Zug belastet, übermäßig geknickt o<strong>de</strong>r gebrochen<br />

sind. Auch sind scharfe Kanten eine Gefahr für die<br />

Isolation.<br />

Achten Sie darauf, dass alle Steckverbindungen fest<br />

sitzen. Beim Lösen <strong>de</strong>r Steckverbindung nicht an <strong>de</strong>n<br />

Kabeln ziehen.<br />

Es dürfen keinerlei Verän<strong>de</strong>rungen an <strong>de</strong>n Geräten<br />

durchgeführt wer<strong>de</strong>n. An<strong>de</strong>rnfalls erlischt die Betriebserlaubnis<br />

und Sie verlieren jeglichen Versicherungsschutz.<br />

Einbau <strong>de</strong>r Empfangsanlage<br />

Der Empfänger wird stoßgesichert in Schaumgummi<br />

gelagert, im Flugmo<strong>de</strong>ll hinter einem kräftigen Spant<br />

bzw. im Auto- o<strong>de</strong>r Schiffsmo<strong>de</strong>ll gegen Staub und<br />

Spritzwasser geschützt untergebracht.<br />

Der Empfänger darf an keiner Stelle unmittelbar<br />

am Rumpf o<strong>de</strong>r Chassis anliegen, da sonst Motorerschütterungen<br />

o<strong>de</strong>r Lan<strong>de</strong>stöße direkt auf ihn übertragen<br />

wer<strong>de</strong>n. Beim Einbau <strong>de</strong>r Empfangsanlage in<br />

ein Mo<strong>de</strong>ll mit Verbrennungsmotor alle Teile immer<br />

geschützt einbauen, damit keine Abgase o<strong>de</strong>r Ölreste<br />

eindringen können. Dies gilt vor allem für <strong>de</strong>n meist in<br />

<strong>de</strong>r Außenhaut <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls eingebauten EIN-/AUS-<br />

Schalter.<br />

Den Empfänger so festlegen, dass die Anschlusskabel<br />

zu <strong>de</strong>n Servos und zum Stromversorgungsteil locker<br />

liegen und die Empfangsantenne min<strong>de</strong>stens 5 cm von<br />

allen großen Metallteilen o<strong>de</strong>r Verdrahtungen, die nicht<br />

direkt aus <strong>de</strong>m Empfänger kommen, entfernt ist. Das<br />

umfasst neben Stahl- auch Kohlefaserteile, Servos,<br />

Elektromotoren, Kraftstoffpumpen, alle Sorten von<br />

Kabeln usw..<br />

Am besten wird <strong>de</strong>r Empfänger abseits aller an<strong>de</strong>ren<br />

Einbauten an gut zugänglicher Stelle im Mo<strong>de</strong>ll ange-<br />

<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />

3


<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />

bracht. Unter keinen Umstän<strong>de</strong>n dürfen Servokabel um<br />

die Antenne gewickelt o<strong>de</strong>r dicht daran vorbei verlegt<br />

wer<strong>de</strong>n!<br />

Stellen Sie sicher, dass sich Kabel in <strong>de</strong>r näheren Umgebung<br />

<strong>de</strong>r Antenne im Fluge nicht bewegen können!<br />

Verlegen <strong>de</strong>r Empfangsantenne<br />

Der Empfänger und die Antennen sollten möglichst weit<br />

weg von Antrieben aller Art angebracht wer<strong>de</strong>n. Bei<br />

Kohlefaserrümpfen sollten die Antennenen<strong>de</strong>n auf je<strong>de</strong>n<br />

Fall aus <strong>de</strong>m Rumpf heraus geführt wer<strong>de</strong>n.<br />

Die Ausrichtung <strong>de</strong>r Antenne(n) ist unkritisch. Vorteilhaft<br />

ist aber eine vertikale (aufrechte) Montage <strong>de</strong>r<br />

Empfängerantenne(n) im Mo<strong>de</strong>ll. Bei Diversity-Antennen<br />

(zwei Antennen) sollte die zweite Antenne im 90° Winkel<br />

zur ersten Antenne ausgerichtet wer<strong>de</strong>n.<br />

Einbau <strong>de</strong>r Servos<br />

Servos stets mit <strong>de</strong>n beigefügten Vibrationsdämpfergummis<br />

befestigen. Nur so sind diese vor allzu harten<br />

Vibrationsschlägen einigermaßen geschützt.<br />

Einbau <strong>de</strong>r Gestänge<br />

Grundsätzlich muss <strong>de</strong>r Einbau so erfolgen, dass die<br />

Gestänge frei und leichtgängig laufen. Beson<strong>de</strong>rs<br />

wichtig ist, dass alle Ru<strong>de</strong>rhebel ihre vollen Ausschläge<br />

ausführen können, also nicht mechanisch begrenzt<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Um einen laufen<strong>de</strong>n Motor je<strong>de</strong>rzeit anhalten zu können,<br />

muss das Gestänge so eingestellt sein, dass das<br />

Vergaserküken ganz geschlossen wird, wenn Steuerknüppel<br />

und Trimmhebel in die Leerlaufendstellung<br />

gebracht wer<strong>de</strong>n.<br />

Achten Sie darauf, dass keine Metallteile, z. B. durch<br />

Ru<strong>de</strong>rbetätigung, Vibration, drehen<strong>de</strong> Teile usw., anei-<br />

4 <strong>Sicherheitshinweise</strong><br />

nan<strong>de</strong>r reiben. Hierbei entstehen so genannte Knackimpulse,<br />

die <strong>de</strong>n Empfänger stören.<br />

Ausrichtung Sen<strong>de</strong>rantenne<br />

In geradliniger Verlängerung <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rantenne bil<strong>de</strong>t<br />

sich nur eine geringe Feldstärke aus. Es ist <strong>de</strong>mnach<br />

falsch, mit <strong>de</strong>r Antenne <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs auf das Mo<strong>de</strong>ll<br />

zu „zielen“, um die Empfangsverhältnisse günstig zu<br />

beeinfl ussen.<br />

Bei gleichzeitigem Betrieb von Fernlenkanlagen sollen<br />

die Piloten in einer losen Gruppe beieinan<strong>de</strong>r stehen.<br />

Abseits stehen<strong>de</strong> Piloten gefähr<strong>de</strong>n sowohl die eigenen<br />

als auch die Mo<strong>de</strong>lle <strong>de</strong>r an<strong>de</strong>ren.<br />

Wenn 2 o<strong>de</strong>r mehr Piloten mit 2.4-GHz-Fernsteuersystem<br />

näher als 5 m beieinan<strong>de</strong>r stehen kann dies<br />

allerdings ein Übersteuern <strong>de</strong>s Rückkanals zur Folge<br />

haben und infolge<strong>de</strong>ssen <strong>de</strong>utlich zu früh eine Reichweitewarnung<br />

auslösen. Vergrößern Sie <strong>de</strong>n Abstand,<br />

bis die Reichweitewarnung wie<strong>de</strong>r verstummt.<br />

Überprüfung vor <strong>de</strong>m Start<br />

Bevor Sie <strong>de</strong>n Empfänger einschalten, vergewissern<br />

Sie sich, dass <strong>de</strong>r Gasknüppel auf Stopp/Leerlauf steht.<br />

Immer zuerst <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r einschalten und dann erst<br />

<strong>de</strong>n Empfänger.<br />

Immer zuerst <strong>de</strong>n Empfänger ausschalten und dann<br />

erst <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r.<br />

Wenn diese Reihenfolge nicht eingehalten wird, also <strong>de</strong>r<br />

Empfänger eingeschaltet ist, <strong>de</strong>r dazugehörige Sen<strong>de</strong>r<br />

jedoch auf „AUS“ steht, kann <strong>de</strong>r Empfänger durch an<strong>de</strong>re<br />

Sen<strong>de</strong>r, Störungen usw. zum Ansprechen gebracht<br />

wer<strong>de</strong>n. Das Mo<strong>de</strong>ll kann in <strong>de</strong>r Folge unkontrollierte<br />

Steuerbewegungen ausführen und dadurch ggf. Sachund/o<strong>de</strong>r<br />

Personenschä<strong>de</strong>n verursachen.<br />

Insbeson<strong>de</strong>re bei Mo<strong>de</strong>llen mit mechanischem Kreisel<br />

gilt:<br />

Bevor Sie Ihren Empfänger ausschalten: Stellen Sie<br />

durch Unterbrechen <strong>de</strong>r Energieversorgung sicher, dass<br />

<strong>de</strong>r Motor nicht ungewollt hochlaufen kann.<br />

Ein auslaufen<strong>de</strong>r Kreisel erzeugt oftmals so viel<br />

Spannung, dass <strong>de</strong>r Empfänger gültige Gas-Signale<br />

zu erkennen glaubt. Daraufhin kann <strong>de</strong>r Motor unbeabsichtigt<br />

anlaufen!<br />

Reichweitetest<br />

Vor je<strong>de</strong>m Einsatz korrekte Funktion und Reichweite<br />

überprüfen. Befestigen Sie das Mo<strong>de</strong>ll ausreichend und<br />

achten Sie darauf, dass sich keine Personen vor <strong>de</strong>m<br />

Mo<strong>de</strong>ll aufhalten.<br />

Führen Sie am Bo<strong>de</strong>n min<strong>de</strong>stens einen vollständigen<br />

Funktionstest und eine komplette Flugsimulation durch,<br />

um Fehler im System o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Programmierung <strong>de</strong>s<br />

Mo<strong>de</strong>lls auszuschließen. Beachten Sie dazu unbedingt<br />

die Hinweise auf <strong>de</strong>n Seiten 62 bzw. 71.<br />

Betreiben Sie im Mo<strong>de</strong>llbetrieb, also beim Fliegen o<strong>de</strong>r<br />

Fahren, <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r niemals ohne Antenne. Achten Sie<br />

auf einen festen Sitz <strong>de</strong>r Antenne.<br />

Mo<strong>de</strong>llbetrieb Fläche-Heli-Schiff-Auto<br />

Überfl iegen Sie niemals Zuschauer o<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>re Piloten.<br />

Gefähr<strong>de</strong>n Sie niemals Menschen o<strong>de</strong>r Tiere. Fliegen<br />

Sie niemals in <strong>de</strong>r Nähe von Hochspannungsleitungen.<br />

Betreiben Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll auch nicht in <strong>de</strong>r Nähe von<br />

Schleusen und öffentlicher Schifffahrt. Betreiben Sie<br />

Ihr Mo<strong>de</strong>ll ebenso wenig auf öffentlichen Straßen und<br />

Autobahnen, Wegen und Plätzen etc..<br />

Kontrolle Sen<strong>de</strong>r- und Empfängerbatterie<br />

Spätestens, wenn bei sinken<strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r-Akku-Span


nung die Anzeige „Akku muss gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n!!“<br />

im Display erscheint und ein akustisches Warnsignal<br />

abgegeben wird, ist <strong>de</strong>r Betrieb sofort einzustellen und<br />

<strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rakku zu la<strong>de</strong>n.<br />

Kontrollieren Sie regelmäßig <strong>de</strong>n Zustand <strong>de</strong>r Akkus,<br />

insbeson<strong>de</strong>re <strong>de</strong>s Empfängerakkus. Warten Sie nicht so<br />

lange, bis die Bewegungen <strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>rmaschinen merklich<br />

langsamer gewor<strong>de</strong>n sind! Ersetzen Sie verbrauchte<br />

Akkus rechtzeitig.<br />

Es sind stets die La<strong>de</strong>hinweise <strong>de</strong>s Akkuherstellers zu<br />

beachten und die La<strong>de</strong>zeiten unbedingt genau einzuhalten.<br />

La<strong>de</strong>n Sie Akkus niemals unbeaufsichtigt auf!<br />

Versuchen Sie niemals, Trockenbatterien aufzula<strong>de</strong>n<br />

(Explosionsgefahr).<br />

Alle Akkus müssen vor je<strong>de</strong>m Betrieb gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n.<br />

Um Kurzschlüsse zu vermei<strong>de</strong>n, zuerst die Bananenstecker<br />

<strong>de</strong>r La<strong>de</strong>kabel polungsrichtig am La<strong>de</strong>gerät<br />

anschließen, dann erst Stecker <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>kabels an <strong>de</strong>n<br />

La<strong>de</strong>buchsen von Sen<strong>de</strong>r und Empfängerakku anschließen.<br />

Trennen Sie immer alle Stromquellen von ihrem Mo<strong>de</strong>ll,<br />

wenn Sie es längere Zeit nicht mehr benützen wollen.<br />

Verwen<strong>de</strong>n Sie niemals <strong>de</strong>fekte o<strong>de</strong>r beschädigte<br />

Akkus bzw. Batterien mit unterschiedlichen Zellentypen.<br />

Mischungen aus alten und neuen Zellen o<strong>de</strong>r Zellen<br />

unterschiedlicher Fertigung.<br />

Kapazität und Betriebszeit<br />

Für alle Stromquellen gilt: Die Kapazität verringert sich<br />

mit je<strong>de</strong>r Ladung. Bei niedrigen Temperaturen steigt <strong>de</strong>r<br />

Innenwi<strong>de</strong>rstand bei zusätzlich reduzierter Kapazität.<br />

Infolge<strong>de</strong>ssen verringert sich die Fähigkeit zur Stromabgabe<br />

und zum Halten <strong>de</strong>r Spannung.<br />

Häufi ges La<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r Benutzen von Batteriepfl egepro-<br />

grammen kann ebenfalls zu allmählicher Kapazitätsmin<strong>de</strong>rung<br />

führen. Deshalb sollten Stromquellen spätestens<br />

alle 6 Monate auf ihre Kapazität hin überprüft und bei<br />

<strong>de</strong>utlichem Leistungsabfall ersetzt wer<strong>de</strong>n.<br />

Erwerben Sie nur original Graupner-Akkus!<br />

Entstörung von Elektromotoren<br />

Alle konventionellen Elektromotoren erzeugen zwischen<br />

Kollektor und Bürsten Funken, die je nach Art <strong>de</strong>s Motors<br />

die Funktion <strong>de</strong>r Fernlenkanlage mehr o<strong>de</strong>r weniger<br />

stören.<br />

Zu einer technisch einwandfreien Anlage gehören<br />

<strong>de</strong>shalb entstörte Elektromotoren. Beson<strong>de</strong>rs aber in<br />

Mo<strong>de</strong>llen mit Elektroantrieb muss je<strong>de</strong>r Motor daher<br />

sorgfältig entstört wer<strong>de</strong>n. Entstörfi lter unterdrücken<br />

solche Störimpulse weitgehend und sollen grundsätzlich<br />

eingebaut wer<strong>de</strong>n.<br />

Beachten Sie die entsprechen<strong>de</strong>n Hinweise in <strong>de</strong>r<br />

Bedienungs- und Montageanleitung <strong>de</strong>s Motors.<br />

Weitere Details zu <strong>de</strong>n Entstörfi ltern siehe Graupner<br />

Hauptkatalog FS o<strong>de</strong>r im Internet unter www.graupner.<br />

<strong>de</strong>.<br />

Servo-Entstörfi lter für Verlängerungskabel<br />

Best.-Nr. 1040<br />

Das Servo-Entstörfi lter ist bei Verwendung überlanger<br />

Servokabel erfor<strong>de</strong>rlich. Das Filter wird direkt am Empfängerausgang<br />

angeschlossen. In kritischen Fällen kann<br />

ein zweites Filter am Servo angeordnet wer<strong>de</strong>n.<br />

Einsatz elektronischer Drehzahlsteller<br />

Die richtige Auswahl eines elektronischen Drehzahlstellers<br />

richtet sich vor allem nach <strong>de</strong>r Leistung <strong>de</strong>s verwen<strong>de</strong>ten<br />

Elektromotors.<br />

Um ein Überlasten/Beschädigen <strong>de</strong>s Drehzahlstellers zu<br />

verhin<strong>de</strong>rn, sollte die Strombelastbarkeit <strong>de</strong>s Drehzahlstellers<br />

min<strong>de</strong>stens die Hälfte <strong>de</strong>s maximalen Blockierstromes<br />

<strong>de</strong>s Motors betragen.<br />

Beson<strong>de</strong>re Vorsicht ist bei so genannten Tuning-Motoren<br />

angebracht, die auf Grund ihrer niedrigen Windungszahlen<br />

im Blockierfall ein Vielfaches ihres Nennstromes<br />

aufnehmen und somit <strong>de</strong>n Drehzahlsteller zerstören<br />

können.<br />

Elektrische Zündungen<br />

Auch Zündungen von Verbrennungsmotoren erzeugen<br />

Störungen, die die Funktion <strong>de</strong>r Fernsteuerung negativ<br />

beeinfl ussen können.<br />

Versorgen Sie elektrische Zündungen immer aus einer<br />

separaten Stromquelle.<br />

Verwen<strong>de</strong>n Sie nur entstörte Zündkerzen, Zündkerzenstecker<br />

und abgeschirmte Zündkabel.<br />

Halten Sie mit <strong>de</strong>r Empfangsanlage ausreichen<strong>de</strong>n<br />

Abstand zu einer Zündanlage.<br />

Statische Aufl adung<br />

Die Funktion einer Fernlenkanlage wird durch die bei<br />

Blitzschlägen entstehen<strong>de</strong>n magnetischen Schockwellen<br />

gestört, auch wenn das Gewitter noch kilometerweit<br />

entfernt ist. Deshalb …<br />

… bei Annäherung eines Gewitters sofort <strong>de</strong>n Flugbetrieb<br />

einstellen! Durch statische Aufl adung über<br />

die Antenne besteht darüber hinaus Lebensgefahr!<br />

Achtung<br />

Um die FCC HF-Abstrahlungsanfor<strong>de</strong>rungen für<br />

mobile Sen<strong>de</strong>anlage zu erfüllen, muss beim Betrieb<br />

<strong>de</strong>r Anlage eine Entfernung zwischen <strong>de</strong>r Antenne<br />

<strong>de</strong>r Anlage und Personen von 20 cm o<strong>de</strong>r mehr<br />

eingehalten wer<strong>de</strong>n. Ein Betrieb in einer geringeren<br />

<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />

5


<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />

Entfernung wird daher nicht empfohlen.<br />

Um stören<strong>de</strong> Beeinflussungen <strong>de</strong>r elektrischen<br />

Eigenschaften und <strong>de</strong>r Abstrahlcharakteristik zu<br />

vermei<strong>de</strong>n, achten Sie darauf, dass sich kein an<strong>de</strong>rer<br />

Sen<strong>de</strong>r näher als in 20 cm Entfernung befin<strong>de</strong>t.<br />

Der Betrieb <strong>de</strong>r Fernsteueranlage erfor<strong>de</strong>rt sen<strong>de</strong>rseitig<br />

eine korrekte Programmierung <strong>de</strong>r Län<strong>de</strong>reinstellung.<br />

Dies ist erfor<strong>de</strong>rlich, um diversen Richtlinien,<br />

FCC, ETSI, CE usw. gerecht zu wer<strong>de</strong>n. Beachten<br />

Sie hierzu die jeweilige Anleitung zum Sen<strong>de</strong>r und<br />

Empfänger.<br />

Führen Sie vor je<strong>de</strong>m Flug einen vollständigen<br />

Funktions- und Reichweitetest mit kompletter Flugsimulation<br />

durch, um Fehler im System o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r<br />

Programmierung <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls auszuschließen.<br />

Programmieren Sie we<strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r noch Empfänger<br />

während <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>llbetriebs.<br />

Pfl egehinweise<br />

Reinigen Sie Gehäuse, Antenne etc. niemals mit Reinigungsmitteln,<br />

Benzin, Wasser und <strong>de</strong>rgleichen, son<strong>de</strong>rn<br />

ausschließlich mit einem trockenen, weichen Tuch.<br />

Komponenten und Zubehör<br />

Die Firma Graupner GmbH & Co. KG als Hersteller<br />

empfi ehlt, nur Komponenten und Zubehörprodukte zu<br />

verwen<strong>de</strong>n, die von <strong>de</strong>r Firma Graupner auf Tauglichkeit,<br />

Funktion und Sicherheit geprüft und freigegeben<br />

sind. Die Fa. Graupner übernimmt in diesem Fall für Sie<br />

die Produktverantwortung.<br />

Die Fa. Graupner übernimmt für nicht freigegebene<br />

Teile o<strong>de</strong>r Zubehörprodukte von an<strong>de</strong>ren Herstellern<br />

keine Haftung und kann auch nicht je<strong>de</strong>s einzelne<br />

Fremdprodukt beurteilen, ob es ohne Sicherheitsrisiko<br />

eingesetzt wer<strong>de</strong>n kann.<br />

6 <strong>Sicherheitshinweise</strong><br />

Haftungsausschluss/Scha<strong>de</strong>nersatz<br />

Sowohl die Einhaltung <strong>de</strong>r Montage- und Betriebsanleitung<br />

als auch die Bedingungen und Metho<strong>de</strong>n bei<br />

Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung <strong>de</strong>r Fernsteuerkomponenten<br />

können von <strong>de</strong>r Fa. Graupner nicht<br />

überwacht wer<strong>de</strong>n. Daher übernimmt die Fa. Graupner<br />

keinerlei Haftung für Verluste, Schä<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r Kosten, die<br />

sich aus fehlerhafter Verwendung und Betrieb ergeben<br />

o<strong>de</strong>r in irgen<strong>de</strong>iner Weise damit zusammenhängen.<br />

Soweit gesetzlich zulässig, ist die Verpfl ichtung <strong>de</strong>r Fa.<br />

Graupner zur Leistung von Scha<strong>de</strong>nersatz, gleich aus<br />

welchem Rechtsgrund, begrenzt auf <strong>de</strong>n Rechnungswert<br />

<strong>de</strong>r an <strong>de</strong>m scha<strong>de</strong>nsstiften<strong>de</strong>n Ereignis unmittelbar<br />

beteiligten Warenmenge <strong>de</strong>r Fa. Graupner. Dies<br />

gilt nicht, soweit die Fa. Graupner nach zwingen<strong>de</strong>n<br />

gesetzlichen Vorschriften wegen Vorsatzes o<strong>de</strong>r grober<br />

Fahrlässigkeit unbeschränkt haftet.<br />

Dieses Handbuch dient ausschließlich Informationszwecken<br />

und kann ohne Vorankündigung geän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n.<br />

Die Firma Graupner übernimmt keine Verantwortung<br />

o<strong>de</strong>r Haftung für Fehler bzw. Ungenauigkeiten, die im<br />

Informationsteil dieses Handbuches auftreten können.<br />

Hinweise zum Umweltschutz<br />

Das Symbol auf <strong>de</strong>m Produkt, <strong>de</strong>r Gebrauchsanleitung<br />

o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Verpackung weist darauf hin, dass dieses Produkt<br />

am En<strong>de</strong> seiner Lebensdauer nicht über <strong>de</strong>n normalen<br />

Haushaltsabfall entsorgt wer<strong>de</strong>n darf. Es muss an<br />

einem Sammelpunkt für das Recycling von elektrischen<br />

und elektronischen Geräten abgegeben wer<strong>de</strong>n.<br />

Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wie<strong>de</strong>rverwertbar.<br />

Mit <strong>de</strong>r Wie<strong>de</strong>rverwendung, <strong>de</strong>r stoffl ichen<br />

Verwertung o<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>ren Formen <strong>de</strong>r Verwertung von<br />

Altgeräten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum<br />

Umweltschutz.<br />

Batterien und Akkus müssen aus <strong>de</strong>m<br />

Gerät entfernt wer<strong>de</strong>n und bei einer<br />

entsprechen<strong>de</strong>n Sammelstelle getrennt<br />

entsorgt wer<strong>de</strong>n.<br />

Bitte erkundigen Sie sich ggf. bei <strong>de</strong>r<br />

Gemein<strong>de</strong>verwaltung nach <strong>de</strong>r zuständigen<br />

Entsorgungsstelle.


Für Ihre Notizen<br />

7


<strong>Sicherheitshinweise</strong> und Behandlungsvorschriften für Nickel-Metall-Hydrid Akkumulatoren<br />

Wie für alle technisch hochwertigen Produkte ist die Beachtung<br />

<strong>de</strong>r nachfolgen<strong>de</strong>n <strong>Sicherheitshinweise</strong> sowie<br />

<strong>de</strong>r Behandlungsvorschriften für einen langen, störungsfreien<br />

und ungefährlichen Einsatz unerlässlich.<br />

<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />

Akkus sind kein Spielzeug und dürfen <strong>de</strong>shalb nicht<br />

in die Hän<strong>de</strong> von Kin<strong>de</strong>r gelangen. Akkus <strong>de</strong>shalb<br />

außerhalb <strong>de</strong>r Reichweite von Kin<strong>de</strong>rn aufbewahren.<br />

Vor je<strong>de</strong>m Gebrauch <strong>de</strong>n einwandfreien Zustand <strong>de</strong>r<br />

Akkus überprüfen. Defekte o<strong>de</strong>r beschädigte Akkus<br />

nicht mehr verwen<strong>de</strong>n.<br />

Akkus dürfen nur innerhalb <strong>de</strong>r für <strong>de</strong>n jeweiligen<br />

Zellentyp spezifi zierten technischen Daten eingesetzt<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Akkus nicht erhitzen, verbrennen, kurzschließen<br />

o<strong>de</strong>r mit überhöhten o<strong>de</strong>r verpolten Strömen la<strong>de</strong>n.<br />

Akkus aus parallel geschalteten Zellen, Kombinationen<br />

aus alten und neuen Zellen, Zellen unterschiedlicher<br />

Fertigung, Größe, Kapazität, Hersteller,<br />

Marken o<strong>de</strong>r Zellentypen dürfen nicht<br />

verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n.<br />

In Geräte eingebaute Akkus immer aus <strong>de</strong>n Geräten<br />

entnehmen, wenn das Gerät gera<strong>de</strong> nicht verwen<strong>de</strong>t<br />

wird. Geräte nach <strong>de</strong>m Gebrauch immer ausschalten,<br />

um Tiefentladungen zu vermei<strong>de</strong>n. Akkus immer<br />

rechtzeitig aufl a<strong>de</strong>n.<br />

Der zu la<strong>de</strong>n<strong>de</strong> Akku muss während <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>vorgangs<br />

auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen<br />

und nicht leiten<strong>de</strong>n Unterlage stehen! Auch sind<br />

brennbare o<strong>de</strong>r leicht entzündliche Gegenstän<strong>de</strong> von<br />

<strong>de</strong>r La<strong>de</strong>anordnung fernzuhalten.<br />

Akkus dürfen nur unter Aufsicht gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n.<br />

8 <strong>Sicherheitshinweise</strong><br />

Der für <strong>de</strong>n jeweiligen Akkutyp angegebene max.<br />

Schnellla<strong>de</strong>strom darf niemals überschritten wer<strong>de</strong>n.<br />

Erwärmt sich <strong>de</strong>r Akku während <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>vorgangs<br />

auf mehr als 60 °C, ist <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>vorgang sofort zu<br />

unterbrechen und <strong>de</strong>r Akku auf ca. 30 °C abkühlen<br />

zu lassen.<br />

Niemals bereits gela<strong>de</strong>ne, heiße o<strong>de</strong>r nicht völlig<br />

entleerte Akkus aufl a<strong>de</strong>n.<br />

An <strong>de</strong>n Akkus dürfen keine Verän<strong>de</strong>rungen vorgenommen<br />

wer<strong>de</strong>n. Niemals direkt an <strong>de</strong>n Zellen löten<br />

o<strong>de</strong>r schweißen.<br />

Bei falscher Behandlung besteht Entzündungs-,<br />

Explosions-, Verätzungs- und Verbrennungsgefahr.<br />

Geeignete Löschmittel sind Lösch<strong>de</strong>cke, CO2-Feuerlöscher<br />

o<strong>de</strong>r Sand.<br />

Auslaufen<strong>de</strong>s Elektrolyt ist ätzend, nicht mit Haut<br />

o<strong>de</strong>r Augen in Berührung bringen. Im Notfall sofort<br />

mit reichlich Wasser ausspülen und anschließend<br />

einen Arzt aufsuchen.<br />

Die Ventilöffnungen <strong>de</strong>r Zellen dürfen auf keinen Fall<br />

blockiert o<strong>de</strong>r versiegelt wer<strong>de</strong>n, z. B. durch Lötzinn.<br />

Beim Löten darf eine Löttemperatur von höchstens<br />

220 °C nicht länger als 20 Sek. einwirken.<br />

Um eine Deformation zu vermei<strong>de</strong>n, darf kein übermäßiger<br />

mechanischer Druck einwirken.<br />

Bei eventuellem Überla<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Akkus gehen Sie wie<br />

folgt vor:<br />

Stecken Sie <strong>de</strong>n Akku einfach ab und legen Sie diesen<br />

auf einen unbrennbaren Untergrund (z. B. Steinbo<strong>de</strong>n)<br />

bis er abgekühlt ist. Behalten Sie <strong>de</strong>n Akku<br />

niemals in <strong>de</strong>r Hand, um <strong>de</strong>m Risiko einer Explosion<br />

aus <strong>de</strong>m Wege zu gehen.<br />

Achten Sie darauf, dass die La<strong>de</strong>- und Entla<strong>de</strong>vor-<br />

schriften eingehalten wer<strong>de</strong>n.<br />

Allgemeine Hinweise<br />

Die Kapazität Ihres Akkus verringert sich mit je<strong>de</strong>r Ladung/Entladung.<br />

Auch die Lagerung kann eine allmähliche<br />

Verringerung <strong>de</strong>r Kapazität zur Folge haben.<br />

Lagerung<br />

Eine Lagerung sollte nur im nicht vollständig entla<strong>de</strong>nem<br />

Zustand in trockenen Räumen bei einer Umgebungstemperatur<br />

von +5 °C bis +25 °C erfolgen. Die<br />

Zellenspannung sollte bei Lagerung über 4 Wochen<br />

1,2 V nicht unterschreiten.<br />

Angleichen <strong>de</strong>r einzelnen Akkuzellen<br />

Um neue Zellen anzugleichen, bringen Sie diese<br />

über die sogenannte Normalladung auf <strong>de</strong>n max.<br />

La<strong>de</strong>zustand. Als Faustregel gilt in diesem Fall, dass<br />

ein leerer Akku 12 Stun<strong>de</strong>n lang mit einem Strom in<br />

<strong>de</strong>r Höhe eines Zehntels <strong>de</strong>r aufgedruckten Kapazität<br />

gela<strong>de</strong>n wird („1/10 C“-Metho<strong>de</strong>). Die Zellen sind<br />

dann alle gleich voll. Eine solche Angleichung sollte<br />

in etwa bei je<strong>de</strong>r 10. Ladung wie<strong>de</strong>rholt wer<strong>de</strong>n,<br />

damit die Zellen immer wie<strong>de</strong>r angeglichen wer<strong>de</strong>n<br />

und somit die Lebensdauer erhöht wird.<br />

Wenn Sie die Möglichkeit <strong>de</strong>r Einzelzellenentladung<br />

haben, sollten Sie diese vor je<strong>de</strong>r Ladung nutzen.<br />

Ansonsten sollte <strong>de</strong>r Akkupack bis zu einer Entla<strong>de</strong>spannung<br />

von 0,9 V pro Zelle entla<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n. Dies<br />

entspricht beispielsweise bei <strong>de</strong>m im Sen<strong>de</strong>r verwen<strong>de</strong>ten<br />

4er-Pack einer Entla<strong>de</strong>schlussspannung von<br />

3,6 V.<br />

Ladung<br />

La<strong>de</strong>n ist nur mit <strong>de</strong>n spezifi zierten Strömen, La<strong>de</strong>zeiten,<br />

Temperaturbereichen und ständiger Aufsicht


zulässig. Steht kein geeignetes Schnellla<strong>de</strong>gerät zur<br />

Verfügung, an <strong>de</strong>m sich <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>strom genau einstellen<br />

lässt, so ist <strong>de</strong>r Akku durch Normalladung nach <strong>de</strong>r<br />

1/10 C-Metho<strong>de</strong> aufzula<strong>de</strong>n, siehe Beispiel oben.<br />

Sen<strong>de</strong>rakkus sollten wegen <strong>de</strong>r unterschiedlichen<br />

La<strong>de</strong>zustän<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Zellen, wenn immer möglich, mit<br />

1/10 C gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n. Der La<strong>de</strong>strom darf aber<br />

keinesfalls <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r jeweiligen Sen<strong>de</strong>ranleitung als<br />

maximal zulässig angegebenen Wert überschreiten!<br />

Schnell-Ladung<br />

Sollte Ihr La<strong>de</strong>gerät diese Möglichkeiten bieten, dann<br />

stellen Sie die Deltapeak-La<strong>de</strong>abschaltspannung auf<br />

5 mV pro Zelle. Die meisten La<strong>de</strong>geräte sind jedoch<br />

fest auf 15 … 20 mV pro Zelle eingestellt und können<br />

daher sowohl für Ni-Cd-Akkus wie auch Ni-MH-<br />

Akkus verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n. Erkundigen Sie sich im<br />

Zweifelsfalle in <strong>de</strong>r Bedienungsanleitung o<strong>de</strong>r beim<br />

Fachhändler, ob auch Ihr Gerät für Ni-MH-Akkus<br />

geeignet ist. Im Zweifelsfalle la<strong>de</strong>n Sie Ihre Akkus mit<br />

<strong>de</strong>r Hälfte <strong>de</strong>r angegebenen max. La<strong>de</strong>ströme.<br />

Entladung<br />

Alle von Graupner und GM-Racing vertriebenen Akkus<br />

sind je nach Akkutyp für eine maximale Dauerstrombelastung<br />

von 6 … 13 C geeignet (Herstellerangaben<br />

beachten!). Je höher die Dauerstrombelastung, um so<br />

niedriger ist die Lebensdauer.<br />

Benutzen Sie Ihren Akku, bis die Leistung nachlässt,<br />

bzw. die Unterspannungswarnung ertönt.<br />

Achtung:<br />

Die Zellenspannung sollte bei längerer Lagerung<br />

1,2 V nicht unterschreiten. Ggf. müssen Sie <strong>de</strong>n Akku<br />

vor <strong>de</strong>m Einlagern aufl a<strong>de</strong>n.<br />

Refl exla<strong>de</strong>n wie auch La<strong>de</strong>-/Entla<strong>de</strong>-Programme<br />

verkürzen unnötig die Lebensdauer von Akkus und<br />

sind nur zum Überprüfen <strong>de</strong>r Akkuqualität o<strong>de</strong>r zum<br />

„Wie<strong>de</strong>rbeleben“ älterer Zellen geeignet. Genausowenig<br />

macht das La<strong>de</strong>n-/Entla<strong>de</strong>n eines Akkus<br />

vor einem Einsatz Sinn. Es sei <strong>de</strong>nn, Sie möchten<br />

<strong>de</strong>ssen Qualität überprüfen.<br />

Entsorgung verbrauchter Batterien und Akkus<br />

Je<strong>de</strong>r Verbraucher ist nach <strong>de</strong>r <strong>de</strong>utschen Batterieverordnung<br />

gesetzlich zur Rückgabe aller gebrauchten und<br />

verbrauchten Batterien bzw. Akkus verpfl ichtet.<br />

Eine Entsorgung über <strong>de</strong>n Hausmüll ist verboten. Alte<br />

Batterien und Akkus können unentgeltlich bei <strong>de</strong>n<br />

öffentlichen Sammelstellen <strong>de</strong>r Gemein<strong>de</strong>, in unseren<br />

Verkaufsstellen und überall dort abgegeben wer<strong>de</strong>n, wo<br />

Batterien und Akkus <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong>n Art verkauft wer<strong>de</strong>n.<br />

Sie können die von uns gelieferten Batterien nach<br />

Gebrauch aber auch ausreichend frankiert an folgen<strong>de</strong><br />

Adresse zurücksen<strong>de</strong>n:<br />

Graupner GmbH & Co. KG<br />

Service: Gebrauchte Batterien<br />

Henriettenstr. 94 - 96<br />

D-73230 Kirchheim unter Teck<br />

Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum<br />

Umweltschutz!<br />

Vorsicht:<br />

Beschädigte Akkus bedürfen für <strong>de</strong>n Versand u. U. einer<br />

beson<strong>de</strong>ren Verpackung, da z. T. sehr giftig!!!!!<br />

<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />

9


mx-12 Fernsteuertechnologie <strong>de</strong>r neuesten Generation<br />

HoTT (Hopping Telemetry Transmission) ist die Synthese<br />

aus Know-How, Engineering und weltweiten Tests<br />

durch Profi -Piloten im 2,4-GHz-Bereich mit bidirektionaler<br />

Kommunikation zwischen Sen<strong>de</strong>r und Empfänger<br />

über einen im Empfänger integrierten Rückkanal.<br />

Basierend auf <strong>de</strong>m bereits 1997 eingeführte Graupner/<br />

JR-Computer-Fernlenk-System mc-24, wur<strong>de</strong> das<br />

Fernlenk-System mx-12 HoTT speziell für <strong>de</strong>n Einsteiger<br />

entwickelt. Dennoch können alle gängigen Mo<strong>de</strong>lltypen<br />

problemlos mit <strong>de</strong>r mx-12 HoTT betrieben<br />

wer<strong>de</strong>n, gleichgültig ob Flächen- und Hubschraubermo<strong>de</strong>lle<br />

o<strong>de</strong>r Schiffs- und Automo<strong>de</strong>lle.<br />

Gera<strong>de</strong> im Flächen- und Helikoptermo<strong>de</strong>llbau sind oft<br />

komplizierte Mischfunktionen <strong>de</strong>r jeweiligen Ru<strong>de</strong>rklappen<br />

bzw. bei <strong>de</strong>r Taumelscheibensteuerung erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

Dank <strong>de</strong>r Computertechnologie sind die unterschiedlichsten<br />

Mo<strong>de</strong>llanfor<strong>de</strong>rungen mit einem „Tastendruck“<br />

aktivierbar. Wählen Sie lediglich im Programm <strong>de</strong>r<br />

mx-12 HoTT <strong>de</strong>n jeweiligen Mo<strong>de</strong>lltyp aus, dann stellt<br />

die Software alle be<strong>de</strong>utsamen Misch- und Koppelfunktionen<br />

automatisch zusammen. Im Sen<strong>de</strong>r entfallen dadurch<br />

separate Module für die Realisierung komplexer<br />

Koppelfunktionen, und im Mo<strong>de</strong>ll wer<strong>de</strong>n aufwendige<br />

mechanische Mischerkonstruktionen überfl üssig. Die<br />

mx-12 HoTT bietet ein Höchstmaß an Sicherheit und<br />

Zuverlässigkeit.<br />

Die Software ist klar strukturiert. Funktional zusammenhängen<strong>de</strong><br />

Optionen sind inhaltlich übersichtlich und<br />

einfach organisiert.<br />

10 Mo<strong>de</strong>llspeicherplätze bietet die mx-12 HoTT. In je<strong>de</strong>m<br />

Mo<strong>de</strong>llspeicherplatz können zusätzlich fl ugphasenspezifi<br />

sche Einstellungen abgelegt wer<strong>de</strong>n, die es Ihnen<br />

ermöglichen, beispielsweise verschie<strong>de</strong>ne Parameter<br />

für unterschiedliche Flugaufgaben auf „Tastendruck“<br />

10 Einleitung<br />

abzurufen.<br />

Das große Grafi kdisplay ermöglicht eine übersichtliche<br />

und einfache Bedienung. Die grafi sche Darstellung <strong>de</strong>r<br />

Mischer usw. ist außeror<strong>de</strong>ntlich hilfreich.<br />

Der Einsteiger wird durch die klare und übersichtliche<br />

Programmstruktur schnell mit <strong>de</strong>n unterschiedlichen<br />

Funktionen vertraut. Mit <strong>de</strong>n links und rechts <strong>de</strong>s kontrastreichen<br />

Displays platzierten Vier-Wege-Tasten<br />

nimmt <strong>de</strong>r Anwen<strong>de</strong>r seine Einstellungen vor und lernt<br />

so in kürzester Zeit, alle Optionen entsprechend seiner<br />

Erfahrung im Umgang mit ferngelenkten Mo<strong>de</strong>llen zu<br />

nutzen.<br />

Das Graupner HoTT-Verfahren erlaubt theoretisch mehr<br />

als 200 Mo<strong>de</strong>lle gleichzeitig zu betreiben. Aufgrund <strong>de</strong>s<br />

zulassungsbedingten funktechnischen Mischbetriebes<br />

im 2,4-GHz-ISM-Band wird aber diese Anzahl in <strong>de</strong>r<br />

Praxis erheblich geringer sein. In <strong>de</strong>r Regel wer<strong>de</strong>n aber<br />

immer noch mehr Mo<strong>de</strong>lle im 2,4-GHz-Band gleichzeitig<br />

betrieben wer<strong>de</strong>n können als in <strong>de</strong>n konventionellen<br />

35-/40-MHz-Frequenzbereichen. Der letztendlich limitieren<strong>de</strong><br />

Faktor dürfte aber – wie häufi g schon bisher<br />

– doch eher die Größe <strong>de</strong>s zur Verfügung stehen<strong>de</strong>n<br />

(Luft-) Raumes sein. Allein aber in <strong>de</strong>r Tatsache, dass<br />

keine Frequenzabsprache mehr erfolgen muss, ist<br />

beson<strong>de</strong>rs bei in unübersichtlichem Gelän<strong>de</strong> verteilt<br />

stehen<strong>de</strong>n Pilotengruppen, wie es z. B. beim Hangfl ug<br />

gelegentlich vorkommen kann, ein enormer Sicherheitsgewinn<br />

zu sehen.<br />

Das integrierte Telemetrie-Menü ermöglicht <strong>de</strong>n einfachen<br />

Zugriff auf Daten und Programmierung <strong>de</strong>r<br />

HoTT-Empfänger. Beispielsweise können auf diesem<br />

Wege Empfängerausgänge gemappt, Steuerfunktionen<br />

auf mehrere Servos aufgeteilt wie auch Wege und Drehrichtungen<br />

von Servos aufeinan<strong>de</strong>r abgestimmt wer<strong>de</strong>n.<br />

In <strong>de</strong>m vorliegen<strong>de</strong>n Handbuch wird je<strong>de</strong>s Menü<br />

ausführlich beschrieben. Tipps, viele Hinweise und<br />

Programmierbeispiele ergänzen die Beschreibungen<br />

ebenso wie die Erläuterungen mo<strong>de</strong>llbauspezifi scher<br />

Fachbegriffe wie Geber o<strong>de</strong>r Dual Rate, Butterfl y usw..<br />

Im Anhang fi n<strong>de</strong>n Sie weitere Informationen zum HoTT-<br />

System. Abgeschlossen wird dieses Handbuch mit <strong>de</strong>r<br />

Konformitätserklärung und <strong>de</strong>r Garantie urkun<strong>de</strong> <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>rs.<br />

Beachten Sie die <strong>Sicherheitshinweise</strong> und technischen<br />

Hinweise. Lesen Sie die Anleitung aufmerksam durch<br />

und testen Sie vor <strong>de</strong>m Einsatz zunächst alle Funktionen<br />

durch einfaches Anschließen von Servos an <strong>de</strong>m<br />

beiliegen<strong>de</strong>n Empfänger. Beachten Sie aber dabei die<br />

entsprechen<strong>de</strong>n Hinweise auf Seite 20. So erlernen Sie<br />

in kürzester Zeit die wesentlichen Bedienschritte und<br />

Funktionen <strong>de</strong>r mx-12 HoTT.<br />

Gehen Sie verantwortungsvoll mit Ihrem ferngesteuerten<br />

Mo<strong>de</strong>ll um, damit Sie sich und an<strong>de</strong>re nicht<br />

gefähr<strong>de</strong>n.<br />

Das Graupner-Team wünscht Ihnen viel Freu<strong>de</strong> und<br />

Erfolg mit Ihrem mx-12 HoTT-Fernlenksystem <strong>de</strong>r<br />

neuesten Generation.<br />

Kirchheim-Teck, im April 2011


Computer System mx-12<br />

6-Kanal-Fernlenkset in 2,4 GHz Graupner HoTT-Technologie (Hopping Telemetry Transmission)<br />

Hohe Funktionssicherheit <strong>de</strong>r Graupner HoTT-<br />

Technologie durch bidirektionale Kommunikation<br />

zwischen Sen<strong>de</strong>r und Empfänger mit integrierter<br />

Telemetrie und ultraschnellen Reaktionszeiten.<br />

Programmierung durch vereinfachte Programmiertechnik<br />

mit Vier-Wege-Drucktasten.<br />

Kontrastreiches, 8-zeiliges blau beleuchtetes Grafi kdisplay<br />

zur perfekten Anzeige aller Einstellparameter<br />

und Telemetriedaten. Sicherung von Mo<strong>de</strong>lldaten<br />

sowie Speicherung <strong>de</strong>r Telemetriedaten auf einer<br />

micro-SD Speicherkarte.<br />

Mit 12-Bit / 4096 Schritte aufgelöstes Kanalsignal für<br />

extrem feinfühliges Steuerverhalten.<br />

Microcomputer-Fernlenksystem in mo<strong>de</strong>rnster 2,4<br />

GHz Graupner HoTT-Technology<br />

Bidirektionale Kommunikation zwischen Sen<strong>de</strong>r und<br />

Empfänger<br />

5 verschie<strong>de</strong>ne Sprachen<br />

Deutsch, Englisch, später Französisch, Italienisch<br />

und Spanisch per Softwareupdate möglich.<br />

Ultraschnelle Reaktionszeiten durch direkte Übertragung<br />

<strong>de</strong>r Daten vom Hauptprozessor zum 2.4-GHz-<br />

HF-Modul mit zuverlässiger Übertragung. Keine<br />

zusätzlichen Verzögerungen durch Umwege über<br />

einen Modulprozessor.<br />

Telemetrie-Menü zur Anzeige <strong>de</strong>r Telemetrie-Daten<br />

sowie zur Programmierung <strong>de</strong>r optional anschließbaren<br />

Sensoren und <strong>de</strong>r Empfängerausgänge<br />

Durch Telemetrie-Display zahlreiche Programmier-<br />

und Auswertefunktionen direkt im Sen<strong>de</strong>rdisplay<br />

Sprachausgabe über optionales Sprachausgabemodul<br />

Best.-Nr. 33001.71<br />

Servozykluszeiten für Digitalservos von 10 ms<br />

wählbar<br />

Kurze Antenne, klappbar<br />

Bedienung und Programmierung angelehnt an die<br />

bewährten Konzepte von mc-19 bis mc-24<br />

Kontrastreiches blau beleuchtetes Grafi kdisplay gewährleistet<br />

perfekte Kontrolle <strong>de</strong>r Einstellparameter<br />

wie beispielsweise Mo<strong>de</strong>lltyp, Mo<strong>de</strong>llspeicher, Uhren<br />

und <strong>de</strong>r Betriebsspannung.<br />

Funktions-Enco<strong>de</strong>r mit 2 Vier-Wege-Tasten ermöglichen<br />

vereinfachte Programmierung und präzise<br />

Einstellung<br />

Key-Lock Funktion gegen unbeabsichtigte Bedienung.<br />

Beschreibung Fernlenkset<br />

11


Computer System mx-12<br />

6-Kanal-Fernlenkset in 2,4 GHz Graupner HoTT-Technologie (Hopping Telemetry Transmission)<br />

3 Flugphasen programmierbar<br />

10 Mo<strong>de</strong>llspeicher mit Speicherung aller mo<strong>de</strong>llspezifi<br />

schen Programm- und Einstellparameter<br />

4 Schalter (2 Drei-Stufen-Schalter, 1 Zwei-Stufen-<br />

Schalter und 1 Taster) sowie 2 Digitalsteller sind<br />

bereits eingebaut und beliebig einsetzbar<br />

Freie Zuordnung aller Schalter zu Schaltfunktionen<br />

durch einfaches Umlegen <strong>de</strong>s gewünschten Schalters<br />

Speicherung <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llspeicher in mo<strong>de</strong>rnstem und<br />

batterielosen Backup-System<br />

6 Steuerfunktionen mit vereinfachter Zuordnung von<br />

Bedienelementen für Zusatzfunktionen, wie Schalter<br />

und Proportionalgeber, ermöglichen hohen Bedienkomfort<br />

Komfort-Mo<strong>de</strong>-Selector zur einfachen Umschaltung<br />

<strong>de</strong>s Betriebs-MODES 1 … 4 (Gas links/rechts usw.)<br />

Alle davon betroffenen Einstellungen wer<strong>de</strong>n automatisch<br />

mit umgestellt.<br />

Grafi sche Servo-Positionsanzeige für einen schnellen,<br />

einfachen Überblick und zum Überprüfen <strong>de</strong>r<br />

Servowege<br />

Tausch von Empfängerausgängen<br />

Umfangreiche Programme für Flächen- und Hubschraubermo<strong>de</strong>lle:<br />

Flächen-Menü für: 1 QR, 2 QR, 2 QR + 2 WK, V-Leitwerk,<br />

Delta/Nurfl ügel, 2 Höhenru<strong>de</strong>rservos<br />

Flächen-Mix: QR-Diff, WK-Diff, QR � SR, QR �<br />

WK, Bremse � HR, Bremse � WK, Bremse �<br />

QR, HR � WK, HR � QR, WK � HR, WK � QR<br />

und Diff.Reduktion<br />

Heli-Menü für: 1-, 2-, 3- und 4-Punkt-Anlenkung<br />

(1 Sv, 2 Sv, 3 Sv (2 Roll), 3 Sv (140°), 3 Sv (2 Nick),<br />

12 Beschreibung Fernlenkset<br />

4 Sv (90°))<br />

Taumelscheibenlimiter<br />

Servo-Verstellung ±150 % für alle Servoausgänge,<br />

getrennt einstellbar je Seite (Single Si<strong>de</strong> Servo<br />

Throw)<br />

Sub-Trimm im Bereich von ±125 % zur Einstellung<br />

<strong>de</strong>r Neutralstellung aller Servos<br />

Servo-Reverse (Servoumkehr) für alle Servos programmierbar<br />

DUAL RATE/EXPO-System fl ugphasenspezifi sch<br />

einzeln einstellbar, während <strong>de</strong>s Fluges umschaltbar<br />

Stoppuhren/Countdown-Timer mit Alarm-Funktion<br />

Kopierfunktion für Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

Eingebaute DSC-Buchse zum Anschluss von Flugsimulatoren<br />

o<strong>de</strong>r eines Lehrer-/Schülersystems<br />

Allgemeine HoTT-Merkmale<br />

Einfaches und extrem schnelles Bin<strong>de</strong>n von Sen<strong>de</strong>r<br />

und Empfänger<br />

Bin<strong>de</strong>n auch mehrerer Empfänger pro Mo<strong>de</strong>ll im<br />

Parallelbetrieb möglich<br />

Extrem schnelles Re-Binding auch bei maximaler<br />

Entfernung<br />

Satellitenbetrieb zweier Empfänger über spezielle<br />

Kabelverbindung<br />

Reichweite Test- und Warnfunktion<br />

Empfänger-Unterspannungswarnung im Sen<strong>de</strong>rdisplay<br />

Extrem breiter Empfänger-Betriebsspannungsbereich<br />

von 3,6 V bis 8,4 V (voll funktionsfähig bis 2,5 V)<br />

Fail Safe<br />

freie Kanalzuordnung (Channel Mapping), Mischfunktionen<br />

sowie sämtliche Servoeinstellungen sind<br />

im Telemetrie-Menü programmierbar<br />

Bis zu 4 Servos können blockweise mit einer Servo-<br />

Zykluszeit von 10 ms gleichzeitig angesteuert wer<strong>de</strong>n<br />

(nur Digital-Servos!)<br />

Maximale Störunempfi ndlichkeit durch optimiertes<br />

Frequenzhopping und breiter Kanalspreizung<br />

Intelligente Datenübertragung mit Korrekturfunktion<br />

Telemetrieauswertung in Echtzeit<br />

Über 200 Systeme gleichzeitig einsetzbar<br />

Zukunftssicher durch Updatefähigkeit über Data-<br />

Schnittstelle


Das Set Best.-Nr. 33112 enthält<br />

Microcomputer-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT mit eingebautem<br />

Ni-MH-Sen<strong>de</strong>rakku 4NH-2000 RX RTU fl ach (Än<strong>de</strong>rung<br />

vorbehalten), bidirektionalem Graupner Empfänger GR-<br />

12 HoTT, Schalterkabel und Steckerla<strong>de</strong>gerät<br />

Empfohlene La<strong>de</strong>geräte (Zubehör)<br />

V 220<br />

Best.-<br />

Nr. Bezeichnung Anschluss<br />

Anschluss 12 V<br />

geeignet<br />

für folgen<strong>de</strong><br />

Akku typen<br />

NiCd<br />

Ni-MH<br />

LiPo<br />

Bleiakku<br />

La<strong>de</strong>kabel integr.<br />

6407 Multila<strong>de</strong>r 3 x x x x<br />

6411 Ultramat 8 x x x x x<br />

6425 Twin Charger x x<br />

6427 Multila<strong>de</strong>r 3 x x x x<br />

6455 Multila<strong>de</strong>r 7E x x x x<br />

6463<br />

Ultramat 12 plus<br />

Pocket<br />

x x x x x<br />

6464 Ultramat 14 plus x x x x x x<br />

6466 Ultra Trio plus 14 x x x x x x<br />

6468 Ultramat 16S x x x x x x<br />

6470 Ultramat 18 x x x x x x<br />

Für die Aufl adung ist, soweit in <strong>de</strong>r Tabelle nicht aufgeführt, zusätzlich<br />

für <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r das La<strong>de</strong>kabel Best.-Nr. 3022 und für <strong>de</strong>n Empfängerakku<br />

das La<strong>de</strong>kabel Best.-Nr. 3021 erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

Weitere La<strong>de</strong>geräte sowie Einzelheiten zu <strong>de</strong>n aufgeführten La<strong>de</strong>geräten<br />

fi n<strong>de</strong>n Sie im Graupner Hauptkatalog FS o<strong>de</strong>r im Internet unter<br />

www.graupner.<strong>de</strong>.<br />

Technische Daten Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />

Frequenzband 2,4 … 2,4835 GHz<br />

Modulation FHSS<br />

Sen<strong>de</strong>leistung s. Län<strong>de</strong>reinstellung Seite 115<br />

Steuerfunktionen 6 Funktionen, davon 4<br />

trimmbar<br />

Temperaturbereich -10 … +55 °C<br />

Antenne klappbar<br />

Betriebsspannung 3,4 … 6 V<br />

Stromaufnahme ca. 180 mA<br />

Abmessungen ca. 190 x 195 x 90 mm<br />

Gewicht ca. 770 g mit Sen<strong>de</strong>rakku<br />

Zubehör<br />

Best.-Nr. Beschreibung<br />

1121 Umhängeriemen, 20 mm breit<br />

70 Umhängeriemen, 30 mm breit<br />

3097 Windschutz für Handsen<strong>de</strong>r<br />

Lehrer-/Schüler-Kabel für mx-12 HoTT<br />

siehe Seite 137<br />

Ersatzteile<br />

Best.-Nr. Beschreibung<br />

2498.4FBEC 4NH-2000 RX RTU fl ach<br />

33800 Sen<strong>de</strong>rantenne HoTT<br />

Technische Daten Empfänger GR-12 HoTT<br />

Betriebsspannung 3,6 … 8,4 V<br />

Stromaufnahme ca. 70 mA<br />

Frequenzband 2,4 … 2,4835 GHz<br />

Modulation FHSS<br />

Antenne ca. 145 mm lang,<br />

ca. 115 mm gekapselt und<br />

ca. 30 mm aktiv<br />

Ansteckbare Servos 6<br />

Ansteckbare Sensoren 1 (anstelle von Servo 5)<br />

Temperaturbereich ca. -15° … +70 °C<br />

Abmessungen ca. 36 x 21 x 10 mm<br />

Gewicht ca. 7 g<br />

Beschreibung Fernlenkset<br />

13


Betriebshinweise<br />

Sen<strong>de</strong>r-Stromversorgung<br />

Der Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT ist serienmäßig mit einem<br />

wie<strong>de</strong>raufl adbaren hochkapazitiven Ni-MH-Akku 4NH-<br />

2000 RX RTU (Best.-Nr. 2498.4FBEC) ausgestattet.<br />

(Än<strong>de</strong>rung vorbehalten.) Der serienmäßig eingebaute<br />

Akku ist bei Auslieferung jedoch nicht gela<strong>de</strong>n.<br />

Die Sen<strong>de</strong>rakkuspannung ist während <strong>de</strong>s Betriebs im<br />

LCD-Display zu überwachen. Bei Unterschreiten einer in<br />

<strong>de</strong>r Zeile „Warnschwelle Akku“ <strong>de</strong>s Menüs »Allgemeine<br />

Einstellungen«, Seite 114, einstellbaren Spannung,<br />

standardmäßig 4,7 V, ertönt ein akustisches Warnsignal<br />

und im Display erscheint das Fenster<br />

Stop 0:00<br />

#01 Akku muss<br />

gela<strong>de</strong>n<br />

0:00<br />

4.7V wer<strong>de</strong>n !! HoTT<br />

0:22h x M x 0.0V<br />

Spätestens jetzt ist <strong>de</strong>r Betrieb unverzüglich einzustellen<br />

und <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rakku wie<strong>de</strong>r zu la<strong>de</strong>n!<br />

Hinweis:<br />

Achten Sie auch auf die Einstellung <strong>de</strong>s richtigen Akkutyps<br />

im Menü »Allgemeine Einstellungen«, Seite 114!<br />

Standardmäßig muss Ni-MH eingestellt sein.<br />

La<strong>de</strong>n <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus<br />

Der wie<strong>de</strong>raufl adbare Ni-MH-Sen<strong>de</strong>rakku kann über<br />

die auf <strong>de</strong>r rechten Seite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs angebrachte<br />

La<strong>de</strong>buchse mit <strong>de</strong>m mitgelieferten La<strong>de</strong>gerät (Best.-Nr.<br />

33116.2) gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n.<br />

Als Faustregel für die La<strong>de</strong>dauer gilt, dass ein leerer<br />

Akku 12 Stun<strong>de</strong>n lang mit einem Strom in <strong>de</strong>r Höhe<br />

eines Zehntels <strong>de</strong>r aufgedruckten Kapazität gela<strong>de</strong>n<br />

14 Betriebshinweise<br />

wird. Im Falle <strong>de</strong>s standardmäßigen Sen<strong>de</strong>rakkus und<br />

<strong>de</strong>m mitgelieferten La<strong>de</strong>gerät sind das 200 mA. Für die<br />

rechtzeitige Beendigung <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>vorganges müssen<br />

Sie jedoch selbst sorgen …<br />

Der Sen<strong>de</strong>r muss während <strong>de</strong>s gesamten La<strong>de</strong>vorgangs<br />

auf „OFF“ (AUS) geschaltet sein. Niemals <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r,<br />

solange er mit <strong>de</strong>m La<strong>de</strong>gerät verbun<strong>de</strong>n ist, einschalten!<br />

Eine auch nur kurzzeitige Unterbrechung <strong>de</strong>s<br />

La<strong>de</strong>vorgangs kann die La<strong>de</strong>spannung <strong>de</strong>rart ansteigen<br />

lassen, dass <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r durch Überspannung sofort beschädigt<br />

wird. Achten Sie <strong>de</strong>shalb auch immer auf einen<br />

sicheren und guten Kontakt aller Steckverbindungen.<br />

Polarität <strong>de</strong>r mx-12 HoTT-La<strong>de</strong>buchse<br />

Die auf <strong>de</strong>m Markt befi ndlichen La<strong>de</strong>kabel an<strong>de</strong>rer<br />

Hersteller weisen oft unterschiedliche Polaritäten auf.<br />

Verwen<strong>de</strong>n Sie <strong>de</strong>shalb nur original Graupner-La<strong>de</strong>kabel<br />

mit <strong>de</strong>r Best.-Nr. 3022.<br />

La<strong>de</strong>n mit Automatik-La<strong>de</strong>geräten<br />

Die La<strong>de</strong>buchse <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ist zwar serienmäßig<br />

gegen Verpolung geschützt, kann aber mit geeigneten<br />

La<strong>de</strong>geräten <strong>de</strong>nnoch zur Schnellladung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus<br />

benutzt wer<strong>de</strong>n.<br />

Stellen Sie ggf. Ihr Schnellla<strong>de</strong>gerät entsprechend <strong>de</strong>ssen<br />

Anleitung auf eine Delta-Peak-Spannungsdifferenz<br />

von 10 mV … 20 mV o<strong>de</strong>r äquivalent ein, sodass es sich<br />

zur Schnellladung von Ni-MH-Zellen eignet.<br />

Verbin<strong>de</strong>n Sie erst die Bananenstecker <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>kabels<br />

mit <strong>de</strong>m La<strong>de</strong>gerät und stecken Sie dann erst<br />

das an<strong>de</strong>re En<strong>de</strong> <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>kabels in die La<strong>de</strong>buchse<br />

am Sen<strong>de</strong>r. Verbin<strong>de</strong>n Sie niemals die blanken<br />

En<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Stecker eines bereits am Sen<strong>de</strong>r ange-<br />

schlossenen La<strong>de</strong>kabels miteinan<strong>de</strong>r! Um Schä<strong>de</strong>n<br />

am Sen<strong>de</strong>r zu vermei<strong>de</strong>n, darf <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>strom generell<br />

1 A nicht überschreiten! Begrenzen Sie ggf. <strong>de</strong>n<br />

Strom am La<strong>de</strong>gerät.<br />

Entnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus<br />

Zur Entnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus zunächst <strong>de</strong>n Deckel<br />

<strong>de</strong>s Akkuschachtes auf <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rrückseite entriegeln<br />

und abnehmen:<br />

Den Akku entnehmen und dann Stecker <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus<br />

durch vorsichtiges Ziehen am Zuleitungskabel lösen.<br />

Einsetzen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus<br />

Halten Sie <strong>de</strong>n Stecker <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus so, dass sich<br />

das schwarze bzw. braune Kabel auf<br />

<strong>de</strong>r zur Antenne weisen<strong>de</strong>n Seite und<br />

die unbelegte Buchse <strong>de</strong>s Akkuste-<br />

ckers auf <strong>de</strong>r zum Bo<strong>de</strong>n zeigen<strong>de</strong>n<br />

Seite befi n<strong>de</strong>t und schieben Sie dann<br />

Polarität<br />

Sen<strong>de</strong>rakkustecker<br />

<strong>de</strong>n Akkuanschluss in Richtung Platine auf die drei<br />

aus <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>rinneren ragen<strong>de</strong>n Stifte. (Der Akkuanschluss<br />

ist durch zwei angeschrägte Kanten gegen<br />

Verpolung beim Wie<strong>de</strong>reinstecken geschützt, siehe<br />

Abbildung.)<br />

Legen Sie anschließend <strong>de</strong>n Akku in das Fach und<br />

schließen Sie <strong>de</strong>n Deckel.


Akku-Betriebszeituhr im Display links unten<br />

Diese Uhr zeigt die kumulierte Betriebszeit <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

seit <strong>de</strong>m letzten La<strong>de</strong>vorgang <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus.<br />

Diese Uhr wird automatisch auf <strong>de</strong>n Wert „0:00“ zurückgesetzt,<br />

sobald bei Wie<strong>de</strong>rinbetriebnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

die Spannung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus, z. B. aufgrund eines<br />

La<strong>de</strong>vorganges, merklich höher als zuletzt ist.<br />

#01<br />

Stop<br />

Flug<br />

0:00<br />

0:00<br />

6.1V 99% HoTT<br />

0:00h<br />

M x<br />

0.0V<br />

Betriebshinweise<br />

15


Betriebshinweise<br />

Empfänger-Stromversorgung<br />

Zur Stromversorgung <strong>de</strong>s Empfängers stehen 4- und<br />

5-zellige NiMH-Akkus unterschiedlicher Kapazität zur<br />

Auswahl. Bei einem Einsatz von Digitalservos empfehlen<br />

wir, einen 5-zelligen Akku (6 V) ausreichen<strong>de</strong>r Kapazität<br />

zu verwen<strong>de</strong>n. Im Falle eines Mischbetriebes von Analog-<br />

und Digitalservos achten Sie jedoch unbedingt auf<br />

die jeweils maximal zulässige Betriebsspannung. Für<br />

eine stabilisierte und einstellbare Stromversorgung <strong>de</strong>s<br />

Empfängers mit 1 o<strong>de</strong>r 2 Empfängerakkus sorgt z. B. die<br />

PRX-Einheit Best.-Nr. 4136, siehe Anhang.<br />

Verwen<strong>de</strong>n Sie aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n keinesfalls<br />

Batterieboxen und auch keine Trockenbatterien.<br />

Die Spannung <strong>de</strong>r Bordstromversorgung wird während<br />

<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>llbetriebs im Display <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs angezeigt:<br />

#01<br />

5.2V 51%<br />

2:22h<br />

16 Betriebshinweise<br />

Stop<br />

Flug<br />

M<br />

0:00<br />

0:00<br />

HoTT<br />

5.5V<br />

Beim Unterschreiten einer im Telemetrie-Menü Seite<br />

126, einstellbaren Warnschwelle, standardmäßig 3,8<br />

Volt, erfolgt eine optische und akustische Unterspannungswarnung.<br />

Überprüfen Sie <strong>de</strong>nnoch in regelmäßigen Abstän<strong>de</strong>n<br />

<strong>de</strong>n Zustand <strong>de</strong>r Akkus. Warten Sie mit <strong>de</strong>m La<strong>de</strong>n<br />

<strong>de</strong>r Akkus nicht, bis das Warnsignal ertönt.<br />

Hinweis:<br />

Eine Gesamtübersicht <strong>de</strong>r Akkus, La<strong>de</strong>geräte sowie<br />

Messgeräte zur Überprüfung <strong>de</strong>r Stromquellen ist im<br />

Graupner Hauptkatalog FS bzw. im Internet unter www.<br />

graupner.<strong>de</strong> zu fi n<strong>de</strong>n.<br />

La<strong>de</strong>n <strong>de</strong>s Empfängerakkus<br />

Das La<strong>de</strong>kabel Best.-Nr. 3021 kann zum La<strong>de</strong>n direkt<br />

an <strong>de</strong>n Empfängerakku angesteckt wer<strong>de</strong>n. Ist <strong>de</strong>r Akku<br />

im Mo<strong>de</strong>ll über eines <strong>de</strong>r Stromversorgungskabel Best.-<br />

Nr. 3046, 3934, 3934.1 bzw. 3934.3 angeschlossen,<br />

dann erfolgt die Ladung über die im Schalter integrierte<br />

La<strong>de</strong>buchse bzw. <strong>de</strong>n geson<strong>de</strong>rten La<strong>de</strong>anschluss. Der<br />

Schalter <strong>de</strong>s Stromversorgungskabels muss zum La<strong>de</strong>n<br />

auf „AUS“ stehen.<br />

Polarität Empfängerakkustecker<br />

Allgemeine La<strong>de</strong>hinweise<br />

Es sind stets die La<strong>de</strong>anweisungen <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>gerätesowie<br />

<strong>de</strong>s Akkuherstellers einzuhalten.<br />

Achten Sie auf <strong>de</strong>n maximal zulässigen La<strong>de</strong>strom<br />

<strong>de</strong>s Akkuherstellers. Um Schä<strong>de</strong>n am Sen<strong>de</strong>r zu<br />

vermei<strong>de</strong>n, darf <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>strom aber generell 1 A<br />

nicht überschreiten! Begrenzen Sie ggf. <strong>de</strong>n Strom<br />

am La<strong>de</strong>gerät.<br />

Soll <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rakku <strong>de</strong>nnoch mit mehr als 1 A<br />

gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n, muss dieser unbedingt außerhalb<br />

<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n! An<strong>de</strong>rnfalls riskieren<br />

Sie Schä<strong>de</strong>n an <strong>de</strong>r Platine durch Überlastung <strong>de</strong>r<br />

Leiterbahnen und/o<strong>de</strong>r eine Überhitzung <strong>de</strong>s Akkus.<br />

Vergewissern Sie sich durch einige Probeladungen<br />

von <strong>de</strong>r einwandfreien Funktion <strong>de</strong>r Abschaltautomatik<br />

bei Automatik-La<strong>de</strong>geräten. Dies gilt insbeson<strong>de</strong>re,<br />

wenn Sie <strong>de</strong>n serienmäßig eingebauten<br />

Ni-MH-Akku mit einem Automatik-La<strong>de</strong>gerät für<br />

Ni-Cd-Akkus aufl a<strong>de</strong>n wollen. Passen Sie ggf. das<br />

Abschaltverhalten an, sofern das verwen<strong>de</strong>te La<strong>de</strong>gerät<br />

diese Option besitzt.<br />

Führen Sie keine Akku-Entladungen o<strong>de</strong>r Akkupfl egeprogramme<br />

über die La<strong>de</strong>buchse durch! Die<br />

La<strong>de</strong>buchse ist für diese Verwendung nicht geeignet!<br />

Immer zuerst das La<strong>de</strong>kabel mit <strong>de</strong>m La<strong>de</strong>gerät<br />

verbin<strong>de</strong>n, dann erst mit <strong>de</strong>m Empfänger- o<strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rakku.<br />

So verhin<strong>de</strong>rn Sie einen versehentlichen<br />

Kurzschluss mit <strong>de</strong>n blanken En<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>kabelstecker.<br />

Bei starker Erwärmung <strong>de</strong>s Akkus überprüfen Sie<br />

<strong>de</strong>n Zustand <strong>de</strong>s Akkus, tauschen diesen ggf. aus<br />

o<strong>de</strong>r reduzieren <strong>de</strong>n La<strong>de</strong>strom.<br />

Lassen Sie <strong>de</strong>n La<strong>de</strong>vorgang eines Akkus niemals<br />

unbeaufsichtigt!<br />

Hinweise zum Umweltschutz<br />

Wichtiger Entsorgungshinweis zu Batterien und<br />

Akkus:<br />

Je<strong>de</strong>r Verbraucher ist nach <strong>de</strong>r <strong>de</strong>utschen Batterieverordnung<br />

gesetzlich zur Rückgabe aller gebrauchten und<br />

verbrauchten Batterien bzw. Akkus verpfl ichtet.<br />

Eine Entsorgung über <strong>de</strong>n Hausmüll ist verboten. Alte<br />

Batterien und Akkus können unentgeltlich bei <strong>de</strong>n<br />

öffentlichen Sammelstellen <strong>de</strong>r Gemein<strong>de</strong>, in unseren<br />

Verkaufsstellen und überall dort abgegeben wer<strong>de</strong>n,<br />

wo Batterien und Akkus <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong>n Art verkauft<br />

wer<strong>de</strong>n. Sie können die von uns gelieferten Batterien<br />

ausreichend frankiert auch nach Gebrauch an folgen<strong>de</strong><br />

Adresse zurücksen<strong>de</strong>n:<br />

Graupner GmbH & Co. KG<br />

Service: Gebrauchte Batterien<br />

Henriettenstr. 94 - 96<br />

D-73230 Kirchheim unter Teck<br />

Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum<br />

Umweltschutz!


Längenverstellung <strong>de</strong>r Steuerknüppel<br />

Bei<strong>de</strong> Steuerknüppel lassen sich in <strong>de</strong>r Länge stufenlos<br />

verstellen, um die Sen<strong>de</strong>rsteuerung an die Gewohnheiten<br />

<strong>de</strong>s Piloten anpassen zu können.<br />

Halten Sie die untere Hälfte <strong>de</strong>s gerän<strong>de</strong>lten Griffstückes<br />

fest und Lösen Sie durch Drehen <strong>de</strong>s oberen<br />

Teiles die Verschraubung:<br />

Nun durch Hoch- bzw. Herunterdrehen <strong>de</strong>n Steuerknüppel<br />

verlängern o<strong>de</strong>r verkürzen. Anschließend <strong>de</strong>n<br />

oberen und unteren Teil <strong>de</strong>s Griffstückes durch Gegeneinan<strong>de</strong>rverdrehen<br />

wie<strong>de</strong>r festlegen.<br />

Sen<strong>de</strong>rgehäuse öffnen<br />

Lesen Sie sorgfältig die nachfolgen<strong>de</strong>n Hinweise, bevor<br />

Sie <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r öffnen. Wir empfehlen Unerfahrenen,<br />

die nachfolgend beschriebenen Eingriffe ggf. im Graupner-Service<br />

durchführen zu lassen.<br />

Der Sen<strong>de</strong>r sollte nur in folgen<strong>de</strong>n Fällen geöffnet<br />

wer<strong>de</strong>n:<br />

wenn ein neutralisieren<strong>de</strong>r Steuerknüppel auf<br />

nichtneutralisierend o<strong>de</strong>r ein nichtneutralisieren<strong>de</strong>r<br />

Steuerknüppel auf neutralisierend umgebaut wer<strong>de</strong>n<br />

soll,<br />

zur Einstellung <strong>de</strong>r Steuerknüppelrückstellkraft.<br />

Vor <strong>de</strong>m Öffnen <strong>de</strong>s Gehäuses Sen<strong>de</strong>r ausschalten<br />

(Power-Schalter auf „OFF“).<br />

Öffnen Sie <strong>de</strong>n Akkuschacht und entnehmen Sie wie auf<br />

<strong>de</strong>r vorherigen Doppelseite beschrieben, <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>rakku<br />

sowie eine ggf. eingelegte micro-SD-Karte.<br />

Lösen Sie hernach die auf <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rrückseite versenkt<br />

angebrachten sechs Schrauben mit einem Kreuzschlitzschraubendreher<br />

<strong>de</strong>r Größe PH1, siehe Abbildung:<br />

Anordnung <strong>de</strong>r Gehäuseschrauben<br />

Halten Sie die bei<strong>de</strong>n Gehäuseteile mit <strong>de</strong>r Hand<br />

zusammen und lassen Sie diese 6 Schrauben durch<br />

Umdrehen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs zunächst auf eine geeignete<br />

Unterlage herausfallen. Heben Sie nun die Unterschale<br />

vorsichtig an und klappen Sie diese nach rechts auf, so,<br />

als ob Sie ein Buch öffnen wür<strong>de</strong>n.<br />

A C H T U N G:<br />

Zwei mehradrige Kabel verbin<strong>de</strong>n die Unterschale<br />

mit <strong>de</strong>r im Oberteil befi ndlichen Sen<strong>de</strong>relektronik.<br />

Diese Verbindung darf keinesfalls beschädigt wer<strong>de</strong>n!<br />

Wichtige Hinweise:<br />

Nehmen Sie keinerlei Verän<strong>de</strong>rungen an <strong>de</strong>r<br />

Schaltung vor, da ansonsten <strong>de</strong>r Garantieanspruch<br />

und auch die behördliche Zulassung erlöschen!<br />

Berühren Sie keinesfalls die Platinen mit metallischen<br />

Gegenstän<strong>de</strong>n. Berühren Sie Kontakte<br />

auch nicht mit <strong>de</strong>n Fingern.<br />

Schalten Sie bei geöffnetem Sen<strong>de</strong>rgehäuse niemals<br />

<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r ein!<br />

Beim Schließen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs achten Sie bitte darauf,<br />

dass …<br />

… keine Kabel beim Aufsetzen <strong>de</strong>r Unterschale eingeklemmt<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

… die bei<strong>de</strong>n Gehäuseteile vor <strong>de</strong>m Verschrauben<br />

bündig aufeinan<strong>de</strong>r sitzen. Niemals die bei<strong>de</strong>n Gehäuseteile<br />

mit Gewalt zusammendrücken.<br />

Drehen Sie die Gehäuseschrauben mit Gefühl in die<br />

bereits vorhan<strong>de</strong>nen Gewin<strong>de</strong>gänge, damit diese<br />

nicht ausreißen.<br />

… Sie wie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Akku anschließen.<br />

Betriebshinweise<br />

17


Betriebshinweise<br />

Neutralisationsschraube<br />

Bremsfe<strong>de</strong>rn<br />

Justierschrauben<br />

La<strong>de</strong>buchse<br />

18 Betriebshinweise<br />

rechtes<br />

Knüppelagreggat<br />

Sen<strong>de</strong>rplatine<br />

nicht berühren!<br />

Sen<strong>de</strong>rplatine<br />

nicht berühren!<br />

klappbare Antenne<br />

Justierschrauben <strong>de</strong>r Steuerknüppelrückstellkraft<br />

linkes<br />

Knüppelagreggat<br />

Schacht für<br />

Speicherkarten<br />

Neutralis Neutralisationsschraube<br />

Bremsfe<strong>de</strong>rn<br />

Justierschrauben<br />

Umstellen <strong>de</strong>r Kreuzknüppel<br />

Neutralisierung<br />

Wahlweise kann sowohl <strong>de</strong>r linke wie auch <strong>de</strong>r rechte<br />

Steuerknüppel von neutralisierend auf nichtneutralisierend<br />

umgestellt wer<strong>de</strong>n: Sen<strong>de</strong>r wie auf <strong>de</strong>r Seite zuvor<br />

beschrieben öffnen.<br />

Zum Wechsel <strong>de</strong>r serienmäßigen Einstellung <strong>de</strong>s Steuerknüppels<br />

lokalisieren Sie die auf <strong>de</strong>r nachfolgen<strong>de</strong>n<br />

Abbildung <strong>de</strong>s linken Knüppelaggregates weiß umran<strong>de</strong>te<br />

Schraube.<br />

Hinweis:<br />

Das rechte Knüppelaggregat ist spiegelbildlich aufgebaut,<br />

sodass bei diesem die gesuchte Schraube rechts<br />

unterhalb <strong>de</strong>r Mitte zu fi n<strong>de</strong>n ist.<br />

Drehen Sie nun diese Schraube hinein, bis <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong><br />

Steuerknüppel von Anschlag bis Anschlag frei<br />

beweglich ist bzw. drehen Sie diese heraus, bis <strong>de</strong>r<br />

Steuerknüppel wie<strong>de</strong>r komplett selbstrückstellend ist.


Bremsfe<strong>de</strong>r und Ratsche<br />

Mit <strong>de</strong>r äußeren <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r nächsten Abbildung<br />

markierten Schrauben stellen Sie die Bremskraft ein<br />

und mit <strong>de</strong>r inneren die Stärke <strong>de</strong>r Ratsche <strong>de</strong>s jeweiligen<br />

Steuerknüppels:<br />

Hinweis:<br />

Das rechte Knüppelaggregat ist spiegelbildlich aufgebaut,<br />

sodass bei diesem die gesuchten Schrauben links<br />

oben zu fi n<strong>de</strong>n sind.<br />

Steuerknüppelrückstellkraft<br />

Die Rückstellkraft <strong>de</strong>r Steuerknüppel ist ebenfalls auf<br />

die Gewohnheiten <strong>de</strong>s Piloten einstellbar. Das Justiersystem<br />

befi n<strong>de</strong>t sich neben <strong>de</strong>n Rückholfe<strong>de</strong>rn, siehe<br />

Markierungen auf <strong>de</strong>r folgen<strong>de</strong>n Abbildung.<br />

Durch Drehen <strong>de</strong>r jeweiligen Einstellschraube mit einem<br />

(Kreuz)-Schlitzschraubendreher kann die gewünschte<br />

Fe<strong>de</strong>rkraft justiert wer<strong>de</strong>n:<br />

Rechtsdrehung = Rückstellung härter,<br />

Linksdrehung = Rückstellkraft weicher.<br />

vertikal<br />

horizontal<br />

Hinweis:<br />

Das rechte Knüppelaggregat ist spiegelbildlich aufgebaut,<br />

sodass bei diesem die gesuchten Schrauben<br />

rechts <strong>de</strong>r Mitte zu fi n<strong>de</strong>n sind.<br />

Betriebshinweise<br />

19


Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />

Bedienelemente am Sen<strong>de</strong>r<br />

Befestigen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rtragegurts<br />

An <strong>de</strong>r Oberseite <strong>de</strong>s mx-12 HoTT-Sen<strong>de</strong>rs fi n<strong>de</strong>n<br />

Sie eine Befestigungsöse, siehe Abbildung rechts,<br />

an <strong>de</strong>r Sie einen Tragegurt anbringen können. Dieser<br />

Haltepunkt ist so ausgerichtet, dass <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r optimal<br />

ausbalanciert ist, wenn er am Gurt hängt.<br />

Best.-Nr. 1121 Umhängeriemen, 20 mm breit<br />

Best.-Nr. 70 Umhängeriemen, 30 mm breit<br />

Wichtiger Hinweis:<br />

Im Lieferzustand <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs können am Empfänger<br />

angeschlossene Servos etc. zunächst nur über die bei<strong>de</strong>n<br />

Kreuzknüppel bedient wer<strong>de</strong>n. Alle an<strong>de</strong>ren Bedienelemente<br />

(CTRL 7 und 8, SW 1, 3 bis 7) sind aus<br />

Flexibilitätsgrün<strong>de</strong>n softwaremäßig „frei“ und können<br />

so, wie u. a. im Menü »Gebereinstellung« auf Seite 70<br />

(Flächenmo<strong>de</strong>lle) bzw. Seite 72 (Heli-Mo<strong>de</strong>lle) beschrieben,<br />

<strong>de</strong>n persönlichen Erfor<strong>de</strong>rnissen entsprechend<br />

beliebig zugeordnet wer<strong>de</strong>n.<br />

20 Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />

Proportional-DrehgeberCTRL 7<br />

3-Stufenschalter SW 4/5<br />

2-Stufen-Tastschalter<br />

SW 1<br />

linker Knüppel<br />

Trimmung<br />

EIN/AUS-Schalter<br />

linke 4-Wege-Taste<br />

Antenne mit Knick- und Drehgelenk<br />

LC-Display<br />

zentrale Status-LED<br />

Öse für Trageriemen<br />

Tragegriff<br />

Proportional-Drehgeber CTRL 8<br />

3-Stufenschalter SW 6/7<br />

2-Stufenschalter SW 3<br />

rechter Knüppel<br />

Trimmung<br />

rechte 4-Wege-Taste


Data-Buchse zum Anschluss<br />

<strong>de</strong>r Smart-Box Best.-Nr. 33700<br />

DSC-Buchse zum Anschluss<br />

von Flugsimulatoren und für<br />

Lehrer-/Schüler-Betrieb<br />

Gehäuseschraube<br />

La<strong>de</strong>buchse für<br />

Sen<strong>de</strong>rakku<br />

Gehäuseschraube Gehäuseschraube<br />

Akkufach-Ab<strong>de</strong>ckung<br />

Gehäuseschraube<br />

Gehäuseschraube Gehäuseschraube<br />

Optionsplatz für<br />

Sprachausgabemodul<br />

Best.-Nr. 33001.71<br />

dreipolige Buchse<br />

zum Anschluss <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>rs an einen PC<br />

Kopfhöreranschluss<br />

Nach Einbau <strong>de</strong>s optional erhältlichen Sprachausgabemoduls<br />

Best.-Nr. 33001.71 und Austausch <strong>de</strong>s<br />

Typenschil<strong>de</strong>s kann an <strong>de</strong>r dann vorhan<strong>de</strong>nen mittleren<br />

Buchse ein han<strong>de</strong>lsüblicher Ohr- o<strong>de</strong>r Kopfhöhrer mit<br />

3,5 mm Klinkenstecker angeschlossen wer<strong>de</strong>n. (Nicht im<br />

Set enthalten.)<br />

Über diesen optionalen Anschluss wer<strong>de</strong>n neben <strong>de</strong>n<br />

akustischen Signalen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ggf. die mit <strong>de</strong>m<br />

Telemetrie-Menü verbun<strong>de</strong>nen Signale und Ansagen<br />

ausgegeben. Standardmäßig erfolgen diese Ansagen in<br />

<strong>de</strong>utscher Sprache. Näheres dazu unter „Ansagen“ im<br />

Abschnitt »VERSTECKTER MODE« ab Seite 26 und<br />

»Telemetrie« ab Seite 130.<br />

Die Lautstärke <strong>de</strong>s Kopfhöhreranschlusses kann in<br />

<strong>de</strong>r Zeile „Sprachlautstärke“ <strong>de</strong>s Menüs »allgemeine<br />

Einstellungen«, Seite 115, angepasst wer<strong>de</strong>n.<br />

dreipolige „PC“-Buchse<br />

Über diese Anschlussbuchse wird ggf. eine Verbindung<br />

über <strong>de</strong>n optionalen USB-Adapter Best.-Nr. 7168.6 und<br />

das Anschlusskabel Best.-Nr. 6466.S zu einem PC mit<br />

einem <strong>de</strong>r Windows-Betriebssysteme XP, Vista o<strong>de</strong>r 7<br />

hergestellt.<br />

Die PC-seitig nötige Software wie beispielsweise <strong>de</strong>n<br />

passen<strong>de</strong>n USB-Treiber fi n<strong>de</strong>n Sie auf <strong>de</strong>r Downloadseite<br />

<strong>de</strong>s jeweiligen Produkts unter www.graupner.<strong>de</strong>.<br />

Nach Installation <strong>de</strong>r nötigen Software kann dann über<br />

diese Verbindung <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r auch upgedatet wer<strong>de</strong>n.<br />

Data-Buchse<br />

Zum Anschluss <strong>de</strong>r optional erhältlichen Smart-Box<br />

Best.-Nr. 33700. Näheres zur Smart-Box fi n<strong>de</strong>n Sie im<br />

Graupner Hauptkatalog FS sowie im Internet unter www.<br />

graupner.<strong>de</strong> bei <strong>de</strong>m jeweiligen Produkt.<br />

Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />

21


DSC<br />

Direct Servo Control<br />

Das Kürzel „DSC“ geht aus <strong>de</strong>n Anfangsbuchstaben <strong>de</strong>r<br />

ursprünglichen Funktion „Direct Servo Control“ hervor.<br />

Beim HoTT-System ist allerdings eine „direkte Servo-<br />

Kontrolle“ per Diagnosekabel aus technischen Grün<strong>de</strong>n<br />

nicht mehr möglich.<br />

Die serienmäßige zweipolige DSC-Buchse im Sen<strong>de</strong>r<br />

mx-12 HoTT dient als Lehrer- o<strong>de</strong>r Schüler-Buchse<br />

sowie als Schnittstelle zu Flugsimulatoren.<br />

Für eine korrekte DSC-Verbindung bitte beachten:<br />

1. Nehmen Sie ggf. erfor<strong>de</strong>rliche Anpassungen in <strong>de</strong>n<br />

Menüs vor.<br />

Zur Anpassung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT an ein<br />

Lehrer-/Schüler-System siehe ab Seite 134.<br />

2. Belassen Sie sowohl beim Betrieb eines Flugsimulators<br />

wie auch beim Betrieb <strong>de</strong>r mx-12 HoTT als<br />

Schülersen<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Ein-/Aus-Schalter <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

IMMER in <strong>de</strong>r Stellung „AUS“, <strong>de</strong>nn nur in dieser<br />

Stellung bleibt auch nach <strong>de</strong>m Einstecken <strong>de</strong>s DSC-<br />

Kabels das HF-Modul <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs inaktiv. Gleichzeitig<br />

reduziert sich auch <strong>de</strong>r Stromverbrauch <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

geringfügig.<br />

Die zentrale Status-LED sollte nun konstant rot<br />

leuchten und in <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs links<br />

unterhalb <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llnummer die Zeichenfolge „DSC“<br />

sichtbar wer<strong>de</strong>n. Parallel dazu wird die Anzeige von<br />

Telemetriesymbolen unterdrückt:<br />

SCHUELER Stop 0:00<br />

#11<br />

DSC<br />

Flug 0:00<br />

6.0V<br />

0:01h<br />

99% HoTT<br />

22 Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />

Damit ist <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r betriebsbereit.<br />

Im Lehrer-Betrieb <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT ist dagegen<br />

<strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r vor <strong>de</strong>m Einstecken <strong>de</strong>s entsprechen<strong>de</strong>n<br />

Kabels einzuschalten.<br />

3. Verbin<strong>de</strong>n Sie das an<strong>de</strong>re En<strong>de</strong> <strong>de</strong>s Verbindungskabels<br />

mit <strong>de</strong>m gewünschten Gerät unter Beachtung<br />

<strong>de</strong>r jeweiligen Betriebsanleitung.<br />

Wichtig:<br />

Achten Sie darauf, dass alle Stecker fest in die jeweiligen<br />

Buchsen eingesteckt sind.<br />

Hinweis zu Flugsimulatoren:<br />

Durch die Vielfalt <strong>de</strong>r am Markt befi ndlichen Flugsimulatoren<br />

ist es durchaus möglich, dass die Kontaktbelegung<br />

am Klinkenstecker o<strong>de</strong>r am DSC-Modul vom Graupner-<br />

Service angepasst wer<strong>de</strong>n muss.<br />

Datenspeicherung<br />

Kartenschacht<br />

micro-SD und micro-SDHC<br />

Nach Abnahme <strong>de</strong>s Akkufach<strong>de</strong>ckels <strong>de</strong>s ausgeschalteten<br />

Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT und Entnahme <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>rakkus ist in <strong>de</strong>r rechten Seitenwand <strong>de</strong>s Faches<br />

<strong>de</strong>r Kartenschacht für Speicherkarten vom Typ micro-SD<br />

und micro-SDHC zugänglich:<br />

Es können alle han<strong>de</strong>lsüblichen micro-SD-Speicherkarten<br />

mit bis zu 2 GB und micro-SDHC-Karten mit bis zu<br />

32 GB Speicherplatz verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n. Herstellerseitig<br />

empfohlen wird jedoch die Verwendung von Speicherkarten<br />

mit nur bis zu 4 GB, da dies im Normalfall völlig<br />

ausreicht.<br />

Die zur Verwendung im Sen<strong>de</strong>r vorgesehene Speicherkarte<br />

wird wie beispielsweise von Digitalkameras o<strong>de</strong>r<br />

Mobiltelefonen bekannt, mit <strong>de</strong>n Kontakten nach oben,<br />

zur Rückwand zeigend, in <strong>de</strong>n Schacht eingeschoben<br />

und verriegelt. Nach <strong>de</strong>m Einsetzen <strong>de</strong>s Akkus und<br />

Verschließen <strong>de</strong>s Akkufaches kann <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>r<br />

eingeschaltet wer<strong>de</strong>n. Als Hinweis auf die eingesetzte<br />

Speicherkarte erscheint in <strong>de</strong>r Grundanzeige das stilisierte<br />

Abbild einer Speicherkarte:


#01<br />

Stop<br />

Flug<br />

0:00<br />

0:00<br />

5.2V 50%<br />

HoTT<br />

3:33h<br />

M 5.5V<br />

Hinweis:<br />

Entnehmen Sie eine ggf. eingesetzte micro-SD-Karte<br />

<strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r BEVOR Sie die Sen<strong>de</strong>rrückwand abnehmen.<br />

An<strong>de</strong>renfalls riskieren Sie eine Beschädigung <strong>de</strong>r<br />

Speicherkarte.<br />

Datenerfassung / -speicherung<br />

Die Datenspeicherung auf <strong>de</strong>r SD-Karte ist an die Flugzeituhr<br />

gekoppelt: Wird diese gestartet, startet – sofern<br />

sich eine geeignete Speicherkarte im Kartenschacht befi<br />

n<strong>de</strong>t und eine Telemetrie-Verbindung zum Empfänger<br />

besteht – auch die Datenspeicherung und diese stoppt<br />

wie<strong>de</strong>r, wenn die Flugzeituhr gestoppt wird. Gestartet<br />

und gestoppt wird die Flugzeituhr wie im Abschnitt<br />

„Uhren“ auf Seite 59 für Flächenmo<strong>de</strong>lle und für Helimo<strong>de</strong>lle<br />

auf <strong>de</strong>n Seiten 67 und 68 beschrieben.<br />

Parallel zur Datenerfassung blinkt das Kartensymbol<br />

permanent in langsamem Rhythmus.<br />

Das Schreiben von Daten auf die Speicherkarte wird<br />

durch die von links nach rechts laufen<strong>de</strong> schwarze<br />

„Füllung“ <strong>de</strong>s Speicherkartensymbol dargestellt.<br />

Nach <strong>de</strong>m Abschluss einer Datenspeicherung befi n<strong>de</strong>t<br />

sich ein (leerer) Ordner „Mo<strong>de</strong>ls“ und ein Ordner „Log-<br />

Data“ auf <strong>de</strong>r Speicherkarte. In Letzterem wer<strong>de</strong>n die<br />

nach <strong>de</strong>m Schema 0001.bin, 0002.bin usw. benannten<br />

Log-Dateien in Unterordnern namens „Mo<strong>de</strong>llname“<br />

abgelegt. Sollte dagegen ein Mo<strong>de</strong>llspeicher noch<br />

„namenlos“ sein, dann sind die entsprechen<strong>de</strong>n Log-<br />

Dateien nach Entnahme <strong>de</strong>r Speicherkarte aus <strong>de</strong>m<br />

Sen<strong>de</strong>r und <strong>de</strong>ren Einsetzen in <strong>de</strong>n Kartenschacht<br />

eines PC‘s o<strong>de</strong>r Laptops in einem Unterordner namens<br />

„NoName“ zu fi n<strong>de</strong>n. Das standardmäßige – fi xe – Erstellungsdatum<br />

kann ggf. mit einem geeigneten Programm<br />

auf <strong>de</strong>m PC geän<strong>de</strong>rt und mit <strong>de</strong>m unter www.graupner.<br />

<strong>de</strong> auf <strong>de</strong>r Download-Seite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs zu fi n<strong>de</strong>n<strong>de</strong>n<br />

PC-Programm können die Daten auf einem kompatiblen<br />

PC ausgewertet wer<strong>de</strong>n.<br />

Import von Sprachdateien<br />

Wie im Abschnitt „Kopfhörer“ auf Seite 21 angesprochen,<br />

können über das optional erhältliche Sprachausgabemodul<br />

Best.-Nr. 33001.71 neben <strong>de</strong>n akustischen<br />

Signalen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ggf. auch die mit <strong>de</strong>m Telemetrie-<br />

Menü verbun<strong>de</strong>nen Signale und Ansagen ausgegeben<br />

wer<strong>de</strong>n. Standardmäßig erfolgen Letztere in <strong>de</strong>utscher<br />

Sprache. Diese, zu einem Sprachpaket zusammengefassten<br />

und im sen<strong>de</strong>rinternen Speicher abgelegten<br />

Ansagen, können jedoch je<strong>de</strong>rzeit durch ein Sprachpaket<br />

in einer an<strong>de</strong>ren Sprache ersetzt wer<strong>de</strong>n. Genaueres<br />

dazu fi n<strong>de</strong>n Sie im Abschnitt »VERSTECKTER<br />

MODUS« ab Seite 26.<br />

Im- und Export von Mo<strong>de</strong>llspeichern<br />

Zwecks Datenaustausch zwischen bauartgleichen<br />

Sen<strong>de</strong>rn o<strong>de</strong>r auch zur Datensicherung können beliebig<br />

Mo<strong>de</strong>llspeicher auf eine eingelegte Speicherkarte o<strong>de</strong>r<br />

von dieser in <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r kopiert wer<strong>de</strong>n. Genaueres<br />

dazu fi n<strong>de</strong>n Sie im Abschnitt »Mo<strong>de</strong>llspeicher« ab<br />

Seite 53.<br />

Hinweis:<br />

Einige <strong>de</strong>r ggf. in Mo<strong>de</strong>llnamen verwen<strong>de</strong>ten Son<strong>de</strong>rzeichen<br />

können aufgrund spezifi scher Beschränkungen<br />

<strong>de</strong>s von <strong>de</strong>n Speicherkarten genutzten FAT- bzw. FAT32-<br />

Dateisystems nicht auf diese übernommen wer<strong>de</strong>n und<br />

wer<strong>de</strong>n <strong>de</strong>shalb während <strong>de</strong>s Kopiervorganges durch<br />

eine Til<strong>de</strong> (~) ersetzt.<br />

Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />

23


Display und Tastenfeld<br />

Mo<strong>de</strong>llname<br />

Speicherplatz 1 … 10<br />

linke 4-Wege-Taste<br />

�� �� blättern<br />

�� gleichzeitig gedrückt:<br />

Wechsel in das Menü Servoanzeige<br />

ESC = abbrechen/zurück<br />

ESC ca. 1 Sek. gedrückt:<br />

Wechsel in das Telemetrie-<br />

Menü und zurück zur Grundanzeige<br />

optische Anzeige <strong>de</strong>r Trimmhebel-Stellungen bzw. während<br />

<strong>de</strong>r Betätigung <strong>de</strong>r Drehgeber CTRL 7 + 8 alternativ Anzeige<br />

<strong>de</strong>r aktuellen Stellungen dieser bei<strong>de</strong>n Geber<br />

Akkuspannung und La<strong>de</strong>zustand in %<br />

(Bei Unterschreiten einer bestimmten Spannung erscheint<br />

eine Warnanzeige – siehe Abbildungen rechts Seite –,<br />

gleichzeitig ertönt ein Warnsignal.)<br />

Akkubetriebszeit seit letztem<br />

La<strong>de</strong>vorgang in h:min<br />

24 Sen<strong>de</strong>rbeschreibung - Display und Tastenfeld<br />

Mo<strong>de</strong>lltypanzeige<br />

(Flächenmo<strong>de</strong>ll/Helikopter)<br />

Signalstärkenanzeige<br />

Stoppuhr in min:s<br />

(vorwärts/rückwärts)<br />

Flugphasenname<br />

Umschaltung zwischen<br />

Flugphasen über Schalter<br />

mögliche Warnhinweise siehe Seite 28<br />

Flugzeituhr in min:s<br />

(vorwärts/rückwärts)<br />

rechte 4-Wege-Taste:<br />

�� ��<br />

blättern / Werte verän<strong>de</strong>rn<br />

SET Auswählen / Bestätigen<br />

gleichzeitiges Drücken von<br />

�� o<strong>de</strong>r �� = CLEAR<br />

Spannung Empfängerstromversorgung


Bedienung <strong>de</strong>s „Data-Terminals“<br />

Eingabetasten ESC, SET, CLEAR<br />

Symbole<br />

Telemetriesymbole im Display<br />

<strong>de</strong>r aktive Mo<strong>de</strong>llspeicher ist noch „ungebun<strong>de</strong>n“<br />

nicht blinkend: HF sen<strong>de</strong>rseitig abgeschaltet<br />

blinken<strong>de</strong>s Antennensymbol:<br />

Der zuletzt an das aktive Mo<strong>de</strong>ll gebun<strong>de</strong>ne<br />

Empfänger inaktiv o<strong>de</strong>r außer Reichweite<br />

>M x kein Telemetriesignal zu empfangen<br />

>M Signalstärkenanzeige<br />

>P Anzeige <strong>de</strong>r Signalstärke <strong>de</strong>s Schülersignals auf<br />

<strong>de</strong>m Display <strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs<br />

Tasten links vom Display<br />

ESC-Taste<br />

Kurzes Drücken <strong>de</strong>r ESC-Taste bewirkt eine schrittweise<br />

Rückkehr in die Funktionsauswahl bzw. auch<br />

wie<strong>de</strong>r bis zur Grundanzeige. Eine ggf. zwischenzeitlich<br />

geän<strong>de</strong>rte Einstellung bleibt erhalten.<br />

In <strong>de</strong>r Grundanzeige für die Dauer von ca. 1 Sekun<strong>de</strong>n<br />

gedrückt öffnet und schließt das Telemetrie-Menü.<br />

Pfeiltasten �� ��<br />

1. Durch Drücken einer dieser Tasten blättern Sie<br />

analog zu <strong>de</strong>ren jeweiliger Pfeilrichtung durch Listen<br />

wie z. B. <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llauswahl o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Multifunktionsliste<br />

sowie innerhalb von Menüs durch<br />

die Menüzeilen.<br />

2. Durch kurzes gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten<br />

�� wechseln Sie aus <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>rs sowie aus beinahe je<strong>de</strong>r Menüposition in<br />

das Menü »Servoanzeige«.<br />

Tasten rechts vom Display<br />

SET-Taste<br />

1. Mit einem kurzen Druck auf die Taste SET gelangen<br />

Sie von <strong>de</strong>r nach <strong>de</strong>m Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

erscheinen<strong>de</strong>n Grundanzeige <strong>de</strong>s Displays<br />

weiter zum Multifunktionsmenü. Ebenso kann <strong>de</strong>r<br />

Aufruf eines angewählten Menüs über SET erfolgen.<br />

2. Innerhalb <strong>de</strong>r Einstellmenüs aktivieren und <strong>de</strong>aktivieren<br />

(bestätigen) Sie mittels Drücken <strong>de</strong>r SET-<br />

Taste die jeweiligen Einstellfel<strong>de</strong>r.<br />

Pfeiltasten �� ��<br />

1. „Blättern“ durch das Multifunktionsmenü und die<br />

Menüzeilen innerhalb <strong>de</strong>r Einstellmenüs analog<br />

zu <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste.<br />

2. Auswählen bzw. Einstellen von Parametern in Einstellfel<strong>de</strong>rn<br />

nach <strong>de</strong>ren Aktivierung durch Drücken<br />

<strong>de</strong>r Taste SET, wobei die Tasten �� und ��<br />

mit <strong>de</strong>r jeweils gleichen Funktion belegt sind. Es<br />

in diesem Fall also völlig unerheblich ist, welche<br />

<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Tasten Sie jeweils verwen<strong>de</strong>n.<br />

3. Kurzes gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten ��<br />

o<strong>de</strong>r �� setzt einen verän<strong>de</strong>rten Parameterwert<br />

im aktiven Eingabefeld wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Vorgabewert<br />

zurück (CLEAR).<br />

Hinweise:<br />

Sollten die 4-Wege-Tasten nach <strong>de</strong>m Aus- und unmittelbar<br />

daran anschließen<strong>de</strong>m Wie<strong>de</strong>reinschalten<br />

<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ohne Funktion sein, ist das kein Fehler!<br />

Schalten Sie <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r nochmals aus und warten<br />

Sie einige Sekun<strong>de</strong>n, bevor Sie <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>r<br />

einschalten.<br />

Schnellaufrufe (Short-Cuts)<br />

Mit folgen<strong>de</strong>n Tastenkombinationen können Sie bestimmte<br />

Menüs bzw. Optionen direkt aufrufen:<br />

CLEAR<br />

Kurzes gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r<br />

�� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste setzt einen verän<strong>de</strong>rten<br />

Parameterwert im aktiven Eingabefeld wie<strong>de</strong>r<br />

auf <strong>de</strong>n Vorgabewert zurück.<br />

» Servoanzeige«<br />

Durch kurzes gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste wechseln Sie aus <strong>de</strong>r<br />

Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs sowie aus beinahe je<strong>de</strong>r<br />

Menüposition in das Menü »Servoanzeige«, siehe<br />

Seite 113.<br />

» Telemetrie«<br />

Sowohl um aus <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs heraus<br />

das »Telemetrie«-Menü, siehe ab Seite 117,<br />

aufzurufen wie auch um zu dieser zurückzukehren<br />

die zentrale ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste ca.<br />

1 Sekun<strong>de</strong> drücken.<br />

» VERSTECKTER MODUS«<br />

(Sprachauswahl und Kontrast)<br />

Gleichzeitig die Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken UND die<br />

zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste drücken,<br />

siehe nächste Doppelseite.<br />

Eingabesperre<br />

In <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs zu Aktivieren und<br />

Deaktivieren durch ca. zwei Sekun<strong>de</strong>n langes gleichzeitiges<br />

Drücken <strong>de</strong>r Tasten ESC und SET.<br />

Sen<strong>de</strong>rbeschreibung - Display und Tastenfeld<br />

25


VERSTECKTER MODUS<br />

Sprachauswahl und Display-Kontrast<br />

Das Menü »VERSTECKTER MODUS« <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

mx-12 HoTT erreichen Sie aus beinahe je<strong>de</strong>r Menü-<br />

Position in<strong>de</strong>m Sie die Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken und<br />

die SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste gedrückt halten,<br />

bis nach ca. 1 Sekun<strong>de</strong>n diese Anzeige erscheint.<br />

�VERSTECKTER MODUS�<br />

KONTRAST<br />

0<br />

SPRACHE DEUTSCH<br />

ANSAGEN DEUTSCH<br />

KONTRAST<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „KONTRAST“ können Sie wie auf Seite<br />

114/115 genauer beschrieben, nach Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste mit <strong>de</strong>ren<br />

Pfeiltasten <strong>de</strong>n Bildschirmkontrast Ihren Bedürfnissen<br />

anpassen und mit einem erneuten Druck auf die SETo<strong>de</strong>r<br />

ESC-Taste zur Zeilenauswahl zurückkehren.<br />

In <strong>de</strong>r Zeile …<br />

SPRACHE<br />

… darunter, in die Sie mit einem Druck auf die Pfeiltaste<br />

� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste wechseln,<br />

wählen Sie eine <strong>de</strong>r im Sen<strong>de</strong>r zur Wahl stehen<strong>de</strong>n<br />

Display-Sprachen aus.<br />

�VERSTECKTER MODUS�<br />

KONTRAST<br />

0<br />

SPRACHE DEUTSCH<br />

ANSAGEN DEUTSCH<br />

Aktivieren Sie die Sprachauswahl mit einem Druck auf<br />

26 Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />

die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />

�VERSTECKTER MODUS�<br />

KONTRAST<br />

0<br />

SPRACHE DEUTSCH<br />

ANSAGEN DEUTSCH<br />

Ersetzen Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

die Default-Sprache „DEUTSCH“ durch die von<br />

Ihnen gewünschte Sprache. Beispielsweise:<br />

� HIDDEN MODE �<br />

CONTRAST<br />

0<br />

LANGUAGE ENGLISH<br />

VOICE DEUTSCH<br />

Bestätigen Sie Ihre Wahl durch erneutes Drücken <strong>de</strong>r<br />

zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Alle im<br />

Sen<strong>de</strong>r gespeicherten Einstellungen bleiben auch nach<br />

einem Sprachwechsel komplett erhalten.<br />

Zum Zeitpunkt <strong>de</strong>r Drucklegung dieses Handbuches<br />

stehen folgen<strong>de</strong> Sprachen zur Auswahl:<br />

Deutsch<br />

Englisch<br />

Die Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch<br />

wer<strong>de</strong>n zu einem späteren Zeitpunkt auf <strong>de</strong>r Download-<br />

Seite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs unter www.graupner.<strong>de</strong> in Form<br />

eines Updates bereitgestellt.<br />

ANSAGEN<br />

Wie im Abschnitt „Kopfhörer“ auf Seite 21 angesprochen,<br />

können über diesen optionalen Anschluss neben<br />

<strong>de</strong>n akustischen Signalen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ggf. auch die<br />

mit <strong>de</strong>m Telemetrie-Menü verbun<strong>de</strong>nen Signale und<br />

Ansagen ausgegeben wer<strong>de</strong>n. Standardmäßig erfolgen<br />

diese Ansagen in <strong>de</strong>utscher Sprache. Diese, zu einem<br />

Sprachpaket zusammengefassten und im sen<strong>de</strong>rinternen<br />

Speicher abgelegten Ansagen, können jedoch<br />

je<strong>de</strong>rzeit durch ein Sprachpaket in einer an<strong>de</strong>ren Sprache<br />

ersetzt wer<strong>de</strong>n.<br />

Zum Zeitpunkt <strong>de</strong>r Drucklegung dieses Handbuches<br />

stehen folgen<strong>de</strong> Sprachen zur Auswahl:<br />

Deutsch<br />

Englisch<br />

Die Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch<br />

wer<strong>de</strong>n zu einem späteren Zeitpunkt auf <strong>de</strong>r Download-<br />

Seite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs unter www.graupner.<strong>de</strong> in Form<br />

weiterer Sprachdateien bereitgestellt.<br />

Ausgetauscht wer<strong>de</strong>n kann das jeweils aktive Sprachpaket<br />

entwe<strong>de</strong>r mit <strong>de</strong>m unter www.graupner.<strong>de</strong> auf<br />

<strong>de</strong>r Download-Seite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs zu fi n<strong>de</strong>n<strong>de</strong>n PC-<br />

Programm o<strong>de</strong>r per SD-Karte, wie nachfolgend beschrieben.<br />

Vorbereitung<br />

Setzen Sie Ihre SD- bzw. SDHC-Karte, falls noch nicht<br />

geschehen, wie auf Seite 22 beschrieben in <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />

ein. Sobald Sie nun <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r einschalten, erstellt dieser<br />

u. a. einen Ordner „VoiceFile“ auf <strong>de</strong>r Speicherkarte.<br />

Entnehmen Sie die so vorbereitete Speicherkarte<br />

wie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r und schieben Sie diese in einen<br />

geeigneten Kartenleser. Schließen Sie diesen ggf. an<br />

Ihren PC bzw. Ihr Laptop an und kopieren Sie das zuvor


von <strong>de</strong>r Download-Seite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs heruntergela<strong>de</strong>ne<br />

Sprachpaket, beispielsweise „voice_gb.vdf“, in diesen<br />

Ordner. Entnehmen Sie nun die Speicherkarte Ihrem<br />

Kartenleser und setzen diese wie<strong>de</strong>r in <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r ein.<br />

Schalten Sie diesen anschließend mit abgeschalteter<br />

HF ein:<br />

HF EIN/AUS?<br />

EIN AUS<br />

Sprachwechsel<br />

Wechseln Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste zur Zeile „ANSAGEN“:<br />

�VERSTECKTER MODUS�<br />

KONTRAST<br />

0<br />

SPRACHE DEUTSCH<br />

ANSAGEN DEUTSCH<br />

Aktivieren Sie die Sprachauswahl mit einem Druck auf<br />

die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />

�VERSTECKTER MODUS�<br />

KONTRAST<br />

0<br />

SPRACHE DEUTSCH<br />

ANSAGEN DEUTSCH<br />

Ersetzen Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

die Default-Sprache „DEUTSCH“ durch die von<br />

Ihnen gewünschte Sprache. Beispielsweise:<br />

�VERSTECKTER MODUS�<br />

KONTRAST<br />

0<br />

SPRACHE DEUTSCH<br />

ANSAGEN ENGLISH<br />

Bestätigen Sie Ihre Wahl durch erneutes Drücken <strong>de</strong>r<br />

zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Das<br />

ausgewählte Sprachpaket wird in <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>rspeicher<br />

gela<strong>de</strong>n:<br />

�VERSTECKTER MODUS�<br />

KONTRAST<br />

0<br />

SPRACHE DEUTSCH<br />

ANSAGEN ENGLISH<br />

22/100%<br />

I<br />

Sobald die Fortschrittsanzeige am unteren Rand <strong>de</strong>s<br />

Displays verschwin<strong>de</strong>t, ist <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>vorgang ist abgeschlossen:<br />

�VERSTECKTER MODUS�<br />

KONTRAST<br />

0<br />

SPRACHE DEUTSCH<br />

ANSAGEN DEUTSCH<br />

Schalten Sie zum Abschluss <strong>de</strong>s Vorganges <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />

aus.<br />

Alle im Sen<strong>de</strong>r gespeicherten Einstellungen bleiben<br />

auch nach einem Sprachwechsel komplett erhalten.<br />

Hinweise:<br />

Erscheint die Warnanzeige …<br />

HF<br />

AUS-<br />

SCHALTEN<br />

OK<br />

…, dann ist die HF-Abstrahlung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs noch<br />

aktiv. Schalten Sie diese in <strong>de</strong>r Zeile „HF-Modul“ <strong>de</strong>s<br />

Menüs »Grun<strong>de</strong>instellungen« ab und wie<strong>de</strong>rholen<br />

Sie <strong>de</strong>n Vorgang.<br />

Erscheint die Warnanzeige …<br />

SD-Karte<br />

einlegen<br />

OK<br />

…, dann befi n<strong>de</strong>t sich noch keine Speicherkarte im<br />

Kartenschacht o<strong>de</strong>r diese ist nicht lesbar.<br />

Erscheint die Warnanzeige …<br />

FEHLENDE<br />

IMPORT<br />

DATEN<br />

OK<br />

…, dann fi n<strong>de</strong>t <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r keine geeignete Sprachdatei<br />

auf <strong>de</strong>r eingelegten SD-Karte.<br />

Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />

27


Warnhinweise<br />

Warnhinweise<br />

BIND. n/v<br />

OK<br />

HF EIN/AUS?<br />

EIN AUS<br />

Akku muss<br />

gela<strong>de</strong>n<br />

wer<strong>de</strong>n !!<br />

Fail-Safe<br />

einstellen!<br />

FEHLENDE<br />

IMPORT<br />

DATEN<br />

OK<br />

Gas<br />

zu<br />

hoch!<br />

HF<br />

AUS-<br />

SCHALTEN<br />

OK<br />

28 Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />

„Bindung nicht vorhan<strong>de</strong>n“<br />

An <strong>de</strong>n <strong>de</strong>rzeit aktiven Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

ist noch kein Empfänger<br />

gebun<strong>de</strong>n. Mit einem<br />

kurzen Druck auf die Taste<br />

SET gelangen Sie direkt zur<br />

entsprechen<strong>de</strong>n Option.<br />

Soll die HF-Abstrahlung „AN“<br />

o<strong>de</strong>r „AUS“ sein?<br />

Betriebsspannung zu niedrig<br />

Fail Safe noch nicht betätigt<br />

Keine geeignete Sprachdatei<br />

auf <strong>de</strong>r Speicherkarte zu<br />

fi n<strong>de</strong>n<br />

Gas-Steuerknüppel bzw.<br />

Limiter beim Heli zu weit in<br />

Richtung Vollgasstellung<br />

Auffor<strong>de</strong>rung zum Abschalten<br />

<strong>de</strong>r HF-Abstrahlung<br />

(Sprachdatei kann nur bei<br />

abgeschalteter HF gela<strong>de</strong>n<br />

wer<strong>de</strong>n)<br />

KANN<br />

KEINE DATEN<br />

EMPFANGEN<br />

OK<br />

Kein<br />

Schüler-<br />

Signal<br />

SD-Karte<br />

einlegen<br />

OK<br />

Kein gebun<strong>de</strong>ner Empfänger<br />

in Reichweite.<br />

Verbindung zwischen Lehrer-<br />

und Schülersen<strong>de</strong>r gestört<br />

Keine SD- bzw. SDHC-Speicherkarte<br />

im Kartenschacht<br />

bzw. Karte nicht lesbar.<br />

Kabellose<br />

LS-Verbindung<br />

FORT AUS<br />

Soll die vor <strong>de</strong>m letzten Ausschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

genutzte „Kabellose Lehrer/Schüler-Verbindung“ FORTgesetzt<br />

o<strong>de</strong>r AUSgeschalten wer<strong>de</strong>n?<br />

Funktionsfel<strong>de</strong>r im Display<br />

SEL, STO, SYM, ASY, ,<br />

Abhängig vom jeweiligen Menü erscheinen in <strong>de</strong>r<br />

unteren Display-Zeile Funktionsfel<strong>de</strong>r:<br />

SEL STO SYM ASY<br />

Aktiviert wird die jeweilige Funktion durch Drücken <strong>de</strong>r<br />

Taste SET.<br />

Funktionsfel<strong>de</strong>r<br />

SEL (select): auswählen<br />

STO (store): speichern (z. B. Geberposition)<br />

SYM Werte symmetrisch einstellen<br />

ASY Werte asymmetrisch einstellen<br />

Schaltersymbol-Feld<br />

(Zuordnung von Schaltern aller Art)<br />

innerhalb eines Menüs Wechsel zur<br />

zweiten Seite (Folgemenü)


Positionsanzeige<br />

Proportional-Drehgeber CTRL 7 und 8<br />

Sobald Sie einen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n auf <strong>de</strong>r Mittelkonsole<br />

befi ndlichen Drehgeber CTRL 7 + 8 betätigen, erscheint<br />

ein kleines Symbol rechts neben <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n senkrechten<br />

Positionsanzeigen:<br />

Gleichzeitig wechselt die Positionsanzeige <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />

mittleren senkrechten Balken für die Dauer <strong>de</strong>r Betätigung<br />

von <strong>de</strong>r Anzeige <strong>de</strong>r aktuellen Trimmstellung zur<br />

jeweils aktuellen Position <strong>de</strong>r Drehgeber CTRL 7 + 8.<br />

Der linke Balken zeigt dann sinngemäß die Position <strong>de</strong>s<br />

linken Drehgebers CTRL 7 und <strong>de</strong>r rechte Balken die<br />

Position von CTRL 8 (die bei<strong>de</strong>n horizontalen Balken<br />

zeigen dagegen weiterhin die aktuellen Trimmpositionen<br />

<strong>de</strong>r entsprechen<strong>de</strong>n Trimmgeber <strong>de</strong>r Steuerknüppel):<br />

#01<br />

Stop<br />

Flug<br />

0:00<br />

0:00<br />

5.2V 50%<br />

HoTT<br />

3:33h<br />

M<br />

Ca. 2 Sekun<strong>de</strong>n nach <strong>de</strong>m En<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Betätigung eines<br />

<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Drehgeber, zeigt das Display wie<strong>de</strong>r die aktuellen<br />

Trimmpositionen <strong>de</strong>r vier Trimmgeber <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />

Steuerknüppel.<br />

Eingabesperre<br />

Die 4-Wege-Tasten und somit auch <strong>de</strong>r Zugriff auf<br />

jegliche Einstelloption können gegen irrtümliche Benutzung<br />

durch ca. zwei Sekun<strong>de</strong>n langes gleichzeitiges<br />

Drücken <strong>de</strong>r Tasten ESC und SET in <strong>de</strong>r Grundanzeige<br />

<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT gesperrt wer<strong>de</strong>n. Angezeigt<br />

durch ein inverses Schlüsselsymbol im Schnittpunkt <strong>de</strong>r<br />

Trimmbalken:<br />

#01<br />

Stop<br />

Flug<br />

0:00<br />

0:00<br />

5.2V 50%<br />

HoTT<br />

3:33h<br />

M 5.5V<br />

Die Sperre ist sofort aktiv, die Steuerung bleibt aber<br />

weiterhin betriebsbereit.<br />

Erneutes Drücken <strong>de</strong>r Tasten ESC und SET über ca.<br />

zwei Sekun<strong>de</strong>n hebt die Sperre wie<strong>de</strong>r auf. Nach <strong>de</strong>m<br />

nächsten Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ist die Sperre ebenfalls<br />

wie<strong>de</strong>r aufgehoben.<br />

Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />

29


Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

Vorbemerkungen zum Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />

(Weitere Informationen fi n<strong>de</strong>n Sie im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong>.)<br />

Vorbemerkungen<br />

Abstrahlung ausschalten, in<strong>de</strong>m Sie mit <strong>de</strong>r Taste �<br />

Theoretisch erlaubt das Graupner-HoTT-System <strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r � <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das schwarze Feld<br />

gleichzeitigen Betrieb von mehr als 200 Mo<strong>de</strong>llen. nach rechts verschieben, sodass ON nun normal und<br />

Aufgrund <strong>de</strong>s zulassungsbedingten funktechnischen OFF invers dargestellt wird:<br />

Mischbetriebes im 2,4-GHz-ISM-Band wird aber diese<br />

Anzahl in <strong>de</strong>r Praxis erheblich geringer sein. In <strong>de</strong>r Regel<br />

wer<strong>de</strong>n aber immer noch mehr Mo<strong>de</strong>lle im 2,4-GHz-<br />

HF EIN/AUS?<br />

EIN AUS<br />

Band gleichzeitig betrieben wer<strong>de</strong>n können als in <strong>de</strong>n Mit einem Druck auf die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r rechten<br />

konventionellen 35-/40-MHz-Frequenzbereichen. Der 4-Wege-Taste schalten Sie nun das HF-Modul aus.<br />

letztendlich limitieren<strong>de</strong> Faktor dürfte aber – wie häufi g<br />

schon bisher – doch eher die Größe <strong>de</strong>s zur Verfügung<br />

stehen<strong>de</strong>n (Luft-) Raumes sein. Allein aber in <strong>de</strong>r<br />

Tatsache, dass keine Frequenz absprache mehr erfol-<br />

Die Farbe <strong>de</strong>r zwischenzeitlich blau leuchten<strong>de</strong>n zentralen<br />

LED wechselt wie<strong>de</strong>r nach rot und parallel dazu<br />

befi n<strong>de</strong>n Sie sich in <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs:<br />

gen muss, ist nicht nur komfortabel, son<strong>de</strong>rn darin ist<br />

Stop 0:00<br />

insbeson<strong>de</strong>re bei in unübersichtlichem Gelän<strong>de</strong> verteilt<br />

#01<br />

Flug 0:00<br />

stehen<strong>de</strong>n Pilotengruppen auch ein enormer Zugewinn<br />

an Sicherheit zu sehen.<br />

Akku gela<strong>de</strong>n?<br />

Da <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r mit ungela<strong>de</strong>nem Akku ausgeliefert wird,<br />

5.2V 50%<br />

0:33h<br />

M<br />

HoTT<br />

0.0V<br />

müssen Sie ihn unter Beachtung <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>vorschriften Die Symbolkombination be<strong>de</strong>utet, dass <strong>de</strong>r aktuell<br />

auf Seite 14 aufl a<strong>de</strong>n. Ansonsten ertönt bei Unterschrei- aktive Mo<strong>de</strong>llspeicher bereits mit einem Graupnerten<br />

einer bestimmten Spannung<br />

HoTT-Empfänger „verbun<strong>de</strong>n“ wur<strong>de</strong>, <strong>de</strong>rzeit aber keine<br />

bereits nach kurzer Zeit ein<br />

Warnsignal und eine entsprechen<strong>de</strong><br />

Meldung wird in <strong>de</strong>r<br />

Akku muss<br />

gela<strong>de</strong>n<br />

wer<strong>de</strong>n !!<br />

Verbindung zu diesem Empfänger besteht. (Wir haben<br />

ja zuvor die HF-Abstrahlung beispielhaft abgeschaltet!)<br />

Wur<strong>de</strong> dagegen <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r eingeschaltet, ohne die<br />

Grundanzeige eingeblen<strong>de</strong>t.<br />

HF-Abstrahlung abzuschalten, leuchtet die zentrale LED<br />

Sen<strong>de</strong>rinbetriebnahme<br />

Nach <strong>de</strong>m Einschalten erscheint im Zentrum <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rdisplays<br />

für ca. zwei Sekun<strong>de</strong>n die Anzeige<br />

intensiv blau und <strong>de</strong>r symbolische Sen<strong>de</strong>mast blinkt.<br />

Parallel dazu ertönt solange ein akustisches Warnsignal,<br />

bis eine Verbindung zum entsprechen<strong>de</strong>n Empfänger<br />

besteht. Ist diese Verbindung hergestellt, erscheint an-<br />

HF EIN/AUS?<br />

EIN AUS<br />

stelle <strong>de</strong>s „x“ am Fuss <strong>de</strong>r symbolischen Antenne eine<br />

Feldstärkenanzeige, beispielsweise , und die optischen<br />

und akustischen Warnsignale wer<strong>de</strong>n been<strong>de</strong>t.<br />

Ggf. können Sie innerhalb dieses Zeitraumes die HF- In <strong>de</strong>r gleichen Zeile rechts erscheint bei bestehen<strong>de</strong>r<br />

30 Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

Telemetrie-Verbindung eine gleichartige Anzeige <strong>de</strong>r<br />

Empfangsstärke <strong>de</strong>s vom Empfänger kommen<strong>de</strong>n<br />

Telemetrie-Signals (>M ) sowie die aktuelle Spannung<br />

<strong>de</strong>r Empfängerstromversorgung.<br />

Erscheint dagegen in <strong>de</strong>r Anzeige die Symbolkombination<br />

und die zentrale LED leuchtet konstant rot,<br />

ist <strong>de</strong>r aktuell aktive Mo<strong>de</strong>llspeicher <strong>de</strong>rzeit mit keinem<br />

Empfänger „verbun<strong>de</strong>n“.<br />

Unterspannungswarnung<br />

Sinkt die Sen<strong>de</strong>rspannung unter einen bestimmten,<br />

im Menü »Allg.Einst.« (Seite 114) einstellbaren Wert,<br />

standardmäßig 4,7 V, erfolgt eine optische und akustische<br />

Unterspannungswarnung.<br />

Firmware-Update<br />

Firmware-Updates <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs wer<strong>de</strong>n über die auf<br />

<strong>de</strong>r Rückseite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs befi ndliche dreipolige PC-<br />

Schnittstelle mit Hilfe eines PCs mit Windows XP, Vista<br />

o<strong>de</strong>r 7 auf eigene Gefahr durchgeführt. Überprüfen<br />

Sie <strong>de</strong>shalb vor je<strong>de</strong>m Update unbedingt <strong>de</strong>n La<strong>de</strong>zustand<br />

Ihres Sen<strong>de</strong>rakkus bzw. la<strong>de</strong>n Sie diesen<br />

vorsichtshalber und sichern Sie alle belegten Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

um sie ggf. wie<strong>de</strong>rherstellen zu können.<br />

Zur Verbindung von Sen<strong>de</strong>r und PC benötigen Sie<br />

zusätzlich noch <strong>de</strong>n optional erhältlichen USB-Adapter<br />

Best.-Nr. 7168.6 sowie das Anschlusskabel Best.-Nr.<br />

6466.S.<br />

Aktuelle Software und Informationen fi n<strong>de</strong>n Sie bei <strong>de</strong>m<br />

entsprechen<strong>de</strong>n Produkt unter Download auf www.<br />

graupner.<strong>de</strong>.<br />

Hinweis:<br />

Nach Registrierung Ihres Sen<strong>de</strong>rs unter http://www.<br />

graupner.<strong>de</strong>/<strong>de</strong>/service/produktregistrierung wer<strong>de</strong>n Sie<br />

automatisch per E-Mail über neue Updates informiert.


Wichtige Hinweise:<br />

Der im Set enthaltene Sen<strong>de</strong>r ist ab Werk auf die<br />

korrekten Einstellungen für <strong>de</strong>n Betrieb in <strong>de</strong>n<br />

meisten Län<strong>de</strong>rn Europas (außer Frankreich) eingestellt.<br />

Wird dagegen das Fernsteuer-System in Frankreich<br />

betrieben, MUSS zuerst die Län<strong>de</strong>reinstellung<br />

am Sen<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Modus „FRANKREICH“<br />

gestellt wer<strong>de</strong>n, siehe Seite 115. AUF KEINEN<br />

FALL DARF IN FRANKREICH <strong>de</strong>r Universal/EU-<br />

ROPE-Modus verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n!<br />

Mit <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT 2.4 können an <strong>de</strong>m<br />

<strong>de</strong>m Set beiliegen<strong>de</strong>n und werkseitig bereits an<br />

<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r gebun<strong>de</strong>nen Empfänger bis zu 6 Servos<br />

betrieben wer<strong>de</strong>n.<br />

Im Interesse größtmöglicher Flexibilität, aber<br />

auch, um unbeabsichtigter Fehlbedienung vorzubeugen,<br />

sind jedoch <strong>de</strong>n Steuerkanälen 5 und<br />

6 standardmäßig keine Geber zugewiesen. Aus<br />

<strong>de</strong>m gleichen Grund sind praktisch alle Mischer<br />

inaktiv. Näheres dazu fi n<strong>de</strong>n Sie auf Seite 74 (Flächenmo<strong>de</strong>ll)<br />

bzw. 76 (Heli-Mo<strong>de</strong>ll).<br />

Die grundsätzliche Vorgehensweise bei <strong>de</strong>r Erstprogrammierung<br />

eines neuen Mo<strong>de</strong>llspeicherplatzes<br />

fi n<strong>de</strong>n Sie auf Seite 48 und ab Seite 144<br />

bei <strong>de</strong>n Programmierbeispielen.<br />

Achten Sie beim Einschalten, Bin<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r Einstellen<br />

<strong>de</strong>r Fernsteuerung unbedingt darauf, dass<br />

die Sen<strong>de</strong>rantenne immer ausreichend weit von<br />

<strong>de</strong>n Empfängerantennen entfernt ist! Befi n<strong>de</strong>n<br />

Sie sich nämlich mit <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rantenne zu nahe<br />

an <strong>de</strong>n Empfängerantennen, übersteuert <strong>de</strong>r<br />

Empfänger und die rote LED am Empfänger beginnt<br />

zu leuchten. Parallel dazu fällt <strong>de</strong>r Rückka-<br />

nal aus und infolge<strong>de</strong>ssen wer<strong>de</strong>n die Feldstärkebalken<br />

im Sen<strong>de</strong>rdisplay durch „x“ ersetzt sowie<br />

als aktuelle Empfängerakkuspannung 0,0 V angezeigt.<br />

Die Fernsteuerung befi n<strong>de</strong>t sich zeitgleich<br />

im Fail-Safe-Modus.<br />

Vergrößern Sie in diesem Fall <strong>de</strong>n Abstand solange,<br />

bis die Anzeigen wie<strong>de</strong>r „normal“ sind.<br />

Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

31


Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Empfängers<br />

Vorbemerkungen zum GR-12-Empfänger<br />

(Weitere Informationen fi n<strong>de</strong>n Sie im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong>.)<br />

Empfangsanlage<br />

ger einstellbare obere Warnschwelle (standardmäßig<br />

Im Lieferumfang <strong>de</strong>s Fernsteuer-Sets mx-12 HoTT ist +70 °C), erfolgt eine Warnung durch <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r in<br />

ein bidirektionaler 2,4-GHz-Empfänger vom Typ GR-12 Form eines gleichmäßigen Piepsen im Rhythmus von<br />

für <strong>de</strong>n Anschluss von bis zu 6 Servos enthalten. ca. einer Sekun<strong>de</strong>.<br />

Nach<strong>de</strong>m Sie einen HoTT-Empfänger eingeschaltet Firmware-Update<br />

haben und „sein“ Sen<strong>de</strong>r nicht in Reichweite bzw.<br />

ausgeschaltet ist, leuchtet <strong>de</strong>ssen rote LED für ca. eine<br />

Sekun<strong>de</strong> konstant und beginnt dann langsam zu blinken.<br />

Dies be<strong>de</strong>utet, dass (noch) keine Verbindung zu einem<br />

Graupner-HoTT-Sen<strong>de</strong>r besteht. Ist eine Verbindung<br />

hergestellt, leuchtet die grüne LED dauerhaft und die<br />

rote erlischt.<br />

Firmware-Updates <strong>de</strong>s Empfängers wer<strong>de</strong>n über <strong>de</strong>n<br />

Telemetrie-Anschluss <strong>de</strong>s Empfängers – beim standardmäßig<br />

<strong>de</strong>m Set beiliegen<strong>de</strong>n Empfänger GR-12<br />

ist dies <strong>de</strong>r zusätzlich mit einem „T“ gekennzeichnete<br />

Servoanschluss 5 – mit Hilfe eines PCs mit Windows<br />

XP, Vista o<strong>de</strong>r 7 durchgeführt. Zur Verbindung von PC<br />

und Empfänger benötigen Sie außer<strong>de</strong>m die separat<br />

Um eine Verbindung zum Sen<strong>de</strong>r aufbauen zu können, erhältliche USB-Schnittstelle Best.-Nr. 7168.6 und das<br />

muss zunächst <strong>de</strong>r Graupner-HoTT-Empfänger mit Adapterkabel Best.-Nr. 7168.6A.<br />

„seinem“ Mo<strong>de</strong>llspeicher in „seinem“ Graupner-HoTT-<br />

Sen<strong>de</strong>r „verbun<strong>de</strong>n“ wer<strong>de</strong>n. Diesen Vorgang bezeichnet<br />

man als „Binding“. Dieses „Binding“ ist allerdings<br />

nur einmal je Empfänger-/Mo<strong>de</strong>llspeicher-Kombination<br />

erfor<strong>de</strong>rlich, siehe die Seiten 61/62 bzw. 70, und wur<strong>de</strong><br />

bei <strong>de</strong>n jeweils zusammen im Set gelieferten Geräten<br />

bereits werkseitig für <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>llspeicher 1 vorgenommen,<br />

sodass Sie das „Bin<strong>de</strong>n“ nur bei weiteren Emp-<br />

Aktuelle Software und Informationen fi n<strong>de</strong>n Sie beim<br />

entsprechen<strong>de</strong>n Produkt unter Download auf www.<br />

graupner.<strong>de</strong>.<br />

Hinweis:<br />

Nach Registrierung Ihres Empfängers unter http://www.<br />

graupner.<strong>de</strong>/<strong>de</strong>/service/produktregistrierung wer<strong>de</strong>n Sie<br />

automatisch per E-Mail über neue Updates informiert.<br />

fängern o<strong>de</strong>r einem Speicherplatzwechsel durchführen<br />

müssen (und – z. B. nach einem Sen<strong>de</strong>rwechsel – je<strong>de</strong>rzeit<br />

wie<strong>de</strong>rholt können).<br />

Servoanschlüsse und Polarität<br />

Die Servoanschlüsse <strong>de</strong>r Graupner-HoTT-Empfänger<br />

sind nummeriert. Das Stecksystem ist verpolungssicher.<br />

Bordspannungsanzeige<br />

Achten Sie beim Einstecken <strong>de</strong>r Stecker auf die kleinen<br />

Die aktuelle Spannung <strong>de</strong>r Empfängerstromversorgung seitlichen Phasen. Wen<strong>de</strong>n Sie auf keinen Fall Gewalt<br />

wird bei bestehen<strong>de</strong>r Telemetrie-Verbindung rechts im an.<br />

Display <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>r angezeigt.<br />

Die Versorgungsspannung ist über sämtliche num-<br />

Temperaturwarnung<br />

Sinkt die Temperatur <strong>de</strong>s Empfängers unter einen im<br />

Empfänger einstellbaren Grenzwert (standardmäßig<br />

-10 °C) o<strong>de</strong>r übersteigt diese die ebenfalls im Empfänmerierten<br />

Anschlüsse durchverbun<strong>de</strong>n. Sollte kein<br />

Servosteckplatz frei sein, kann über ein V- bzw. Y-Kabel<br />

Best.-Nr. 3936.11 ein Servo auch gemeinsam mit <strong>de</strong>r<br />

Stromversorgung angeschlossen wer<strong>de</strong>n.<br />

32 Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Empfängers<br />

Verpolen Sie diesen Anschluss nicht! Der Empfänger<br />

und ggf. daran angeschlossene Geräte können<br />

zerstört wer<strong>de</strong>n.<br />

Die Funktion je<strong>de</strong>s einzelnen Kanals wird bestimmt<br />

durch <strong>de</strong>n verwen<strong>de</strong>ten Sen<strong>de</strong>r, nicht durch <strong>de</strong>n Empfänger.<br />

Nicht nur <strong>de</strong>r Gasservoanschluss ist je nach<br />

Fabrikat und Mo<strong>de</strong>lltyp unterschiedlich. Bei Graupner-<br />

Fernsteuerungen liegt dieser beispielsweise beim<br />

Flächenmo<strong>de</strong>ll auf Kanal 1 und beim Helikopter auf<br />

Kanal 6.<br />

Abschließen<strong>de</strong> Hinweise:<br />

Die erheblich höhere Servoaufl ösung <strong>de</strong>s HoTT-Systems<br />

führt zu einem spürbar direkteren Ansprechverhalten<br />

im Vergleich zur bisherigen Technologie. Bitte<br />

machen Sie sich mit <strong>de</strong>m feinfühligeren Ver halten<br />

vertraut!<br />

Falls Sie parallel zum Empfängerakku einen Drehzahlsteller<br />

mit integriertem BEC*-System verwen<strong>de</strong>n,<br />

muss drehzahlstellerabhängig gegebenenfalls <strong>de</strong>r<br />

Pluspol (rotes Kabel) aus <strong>de</strong>m 3-poligen Stecker herausgelöst<br />

wer<strong>de</strong>n. Beachten Sie diesbezüglich unbedingt<br />

die entsprechen<strong>de</strong>n Hinweise in <strong>de</strong>r An leitung<br />

<strong>de</strong>s verwen<strong>de</strong>ten Drehzahlstellers.<br />

Mit einem kleinen Schraubendreher vorsichtig die<br />

mittlere Lasche <strong>de</strong>s Ste-<br />

rot<br />

ckers etwas anheben (1), 1<br />

rotes Kabel herausziehen<br />

3<br />

2<br />

(2) und mit Isolierband gegen<br />

mögliche Kurzschlüsse<br />

sichern (3).<br />

Beachten Sie die Einbauhinweise zum Empfänger und<br />

zur Empfängerantenne sowie zur Servomontage auf<br />

Seite 34.<br />

* Battery Elimination Circuit


Reset<br />

Um einen Reset <strong>de</strong>s Empfängers durchzuführen, Drücken<br />

und Halten Sie <strong>de</strong>n SET-Taster auf <strong>de</strong>r Oberseite<br />

<strong>de</strong>s Empfängers, während Sie <strong>de</strong>ssen Stromversorgung<br />

einschalten. Lassen Sie anschließend <strong>de</strong>n Taster wie<strong>de</strong>r<br />

los.<br />

Wur<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Reset bei abgeschaltetem Sen<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r mit<br />

einem ungebun<strong>de</strong>nen Empfänger durchgeführt, blinkt<br />

die LED <strong>de</strong>s Empfänger nach ca. 2 bis 3 Sekun<strong>de</strong>n<br />

langsam rot und es kann sen<strong>de</strong>rseitig unmittelbar anschließend<br />

ein Bin<strong>de</strong>-Prozess eingeleitet wer<strong>de</strong>n.<br />

Wur<strong>de</strong> bei einem bereits gebun<strong>de</strong>nen Empfänger ein<br />

Reset durchgeführt und ist <strong>de</strong>r zugehörige Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

im eingeschalteten Sen<strong>de</strong>r aktiv, leuchtet die<br />

LED nach kurzer Zeit grün als Zeichen dafür, dass Ihre<br />

Sen<strong>de</strong>-/Empfangsanlage wie<strong>de</strong>r betriebsbereit ist.<br />

Beachten Sie bitte:<br />

Durch einen RESET wer<strong>de</strong>n mit Ausnahme von<br />

Bindings-Informationen ALLE Einstellungen im<br />

Empfänger auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt!<br />

Unbeabsichtigt ausgelöst, sind <strong>de</strong>shalb nach einem<br />

RESET alle ggf. zuvor per Telemetrie-Menü im Empfänger<br />

vorgenommenen Einstellungen wie<strong>de</strong>rherzustellen.<br />

Ein absichtlicher RESET empfi ehlt sich dagegen<br />

insbeson<strong>de</strong>re dann, wenn ein Empfänger in ein<br />

an<strong>de</strong>res Mo<strong>de</strong>ll „versetzt“ wer<strong>de</strong>n soll! Hierdurch<br />

kann ggf. ohne großen Aufwand die Übernahme<br />

unpassen<strong>de</strong>r Einstellungen vermie<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n.<br />

Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Empfängers<br />

33


Installationshinweise<br />

Einbau <strong>de</strong>s Empfängers<br />

Gleichgültig, welches Graupner-Empfangssystem Sie<br />

verwen<strong>de</strong>n, die Vorgehensweise ist stets die gleiche:<br />

Bitte beachten Sie, dass die Empfangsantennen min<strong>de</strong>stens<br />

5 cm von allen großen Metallteilen o<strong>de</strong>r Verdrahtungen,<br />

die nicht direkt aus <strong>de</strong>m Empfänger kommen,<br />

entfernt angeordnet wer<strong>de</strong>n müssen. Das umfasst<br />

neben Stahl- auch Kohlefaserteile, Servos, Kraftstoffpumpen,<br />

alle Sorten von Kabeln usw.. Am besten wird<br />

<strong>de</strong>r Empfänger abseits aller an<strong>de</strong>ren Einbauten an gut<br />

zugänglicher Stelle im Mo<strong>de</strong>ll angebracht. Unter keinen<br />

Umstän<strong>de</strong>n dürfen Servokabel um die Antennen gewickelt<br />

o<strong>de</strong>r dicht daran vorbei verlegt wer<strong>de</strong>n!<br />

Bitte beachten Sie, dass Kabel unter <strong>de</strong>m Einfl uss <strong>de</strong>r<br />

im Fluge auftreten<strong>de</strong>n Beschleunigungskräfte u. U. ihre<br />

Lage verän<strong>de</strong>rn könnten. Stellen Sie daher sicher, dass<br />

sich die Kabel in <strong>de</strong>r Umgebung <strong>de</strong>r Antennen nicht bewegen<br />

können. Sich bewegen<strong>de</strong> Kabel können nämlich<br />

<strong>de</strong>n Empfang stören.<br />

Tests ergaben, dass eine vertikale (aufrechte) Montage<br />

einer einzelnen Antenne bei weiten Anfl ügen die besten<br />

Ergebnisse liefert. Bei Diversity-Antennen (zwei Antennen)<br />

sollte die zweite Antenne im 90° Winkel zur ersten<br />

Antenne ausgerichtet wer<strong>de</strong>n.<br />

Die Servoanschlüsse <strong>de</strong>r Graupner-Empfänger sind<br />

nummeriert. Die Stromversorgung ist über sämtliche<br />

nummerierten Anschlüsse durchverbun<strong>de</strong>n und kann<br />

prinzipiell an je<strong>de</strong>m beliebigen <strong>de</strong>r 6 Anschlüsse erfolgen.<br />

Ggf. kann über ein V- bzw. Y-Kabel Best.-Nr.<br />

3936.11, parallel zur Stromversorgung auch ein Servo<br />

angeschlossen wer<strong>de</strong>n.<br />

Die Funktion je<strong>de</strong>s einzelnen Kanals wird bestimmt<br />

durch <strong>de</strong>n verwen<strong>de</strong>ten Sen<strong>de</strong>r, nicht durch <strong>de</strong>n Empfänger.<br />

Die Kanalzuordnung kann jedoch im Empfänger<br />

34 Installationshinweise<br />

durch Programmierung mittels Telemetrie-Menü geän<strong>de</strong>rt<br />

wer<strong>de</strong>n. Es wird jedoch empfohlen, dies sen<strong>de</strong>rseitig<br />

mit <strong>de</strong>r Option „Empfängerausgang“ vorzunehmen,<br />

siehe Seite 60/61 bzw. 69.<br />

Im Folgen<strong>de</strong>n einige Hinweise und Anregungen für<br />

<strong>de</strong>n Einbau von Fernsteuerkomponenten im Mo<strong>de</strong>ll:<br />

1. Wickeln Sie <strong>de</strong>n Empfänger in einen min<strong>de</strong>stens<br />

6 mm dicken Schaumgummi. Fixieren Sie <strong>de</strong>n<br />

Schaumgummi mit Gummibän<strong>de</strong>rn am Empfänger,<br />

um diesen gegen Vibrationen, harte Landungen o<strong>de</strong>r<br />

einen Crash zu schützen.<br />

2. Alle Schalter müssen unbehelligt von Auspuffgasen<br />

o<strong>de</strong>r Vibrationen eingebaut sein. Der Schalterknauf<br />

muss über seinen gesamten Arbeitsbereich frei zugänglich<br />

sein.<br />

3. Montieren Sie die Servos auf Gummitüllen mit Messing-Hohllagern,<br />

um diese vor Vibration zu schützen.<br />

Ziehen Sie die Befestigungsschrauben aber<br />

nicht zu fest an, sonst wird <strong>de</strong>r Vibrationsschutz<br />

durch die Gummitüllen hinfällig. Nur wenn die Servo-Befestigungsschrauben<br />

richtig angezogen sind,<br />

bietet dieses System Sicherheit sowie einen Vibrationsschutz<br />

für Ihre Servos. Im Bild unten sehen Sie,<br />

wie ein Servo richtig montiert wird. Die Messinglager<br />

wer<strong>de</strong>n von unten in die Gummitüllen eingeschoben.<br />

Befestigungslasche<br />

Schraube<br />

Gummitülle<br />

Messing-Hohllager<br />

4. Die Servoarme müssen im gesamten Ausschlagbereich<br />

frei beweglich sein. Achten Sie darauf, dass keine<br />

Gestängeteile <strong>de</strong>n freien Servoausschlag behin<strong>de</strong>rn<br />

können.<br />

Die Reihenfolge, in <strong>de</strong>r die Servos anzuschließen sind,<br />

ist mo<strong>de</strong>lltypabhängig vorgegeben. Beachten Sie dazu<br />

die Anschlussbelegungen auf <strong>de</strong>n Seiten 43/44 und 47.<br />

Beachten Sie darüber hinaus die <strong>Sicherheitshinweise</strong><br />

auf <strong>de</strong>n Seiten 3 … 9.<br />

Um unkontrollierte Bewegungen <strong>de</strong>r an <strong>de</strong>r Empfangsanlage<br />

angeschlossenen Servos zu vermei<strong>de</strong>n, bei <strong>de</strong>r<br />

Inbetriebnahme<br />

zuerst <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />

dann <strong>de</strong>n Empfänger einschalten<br />

und bei Einstellung <strong>de</strong>s Betriebs<br />

erst <strong>de</strong>n Empfänger<br />

dann <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r ausschalten.<br />

Achten Sie beim Programmieren <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs unbedingt<br />

darauf, dass Elektromotoren nicht unkontrolliert anlaufen<br />

können o<strong>de</strong>r ein mit einer Startautomatik betriebener<br />

Verbrennungsmotor nicht unbeabsichtigt startet. Trennen<br />

Sie sicherheitshalber <strong>de</strong>n Antriebsakku ab bzw. unterbrechen<br />

Sie die Treibstoffzufuhr.


Stromversorgung <strong>de</strong>r Empfangsanlage<br />

Ein sicherer Mo<strong>de</strong>llbetrieb setzt u. a. eine zuverlässige<br />

Stromversorgung voraus. Sollte trotz leichtgängiger<br />

Gestänge, vollem Akku, Akku-Anschlusskabel mit genügend<br />

Querschnitt, minimalen Übergangswi<strong>de</strong>rstän<strong>de</strong>n<br />

an <strong>de</strong>n Steckverbindungen usw. die auf <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>rdisplay<br />

angezeigte Empfängerspannung immer wie<strong>de</strong>r<br />

einbrechen bzw. generell (zu) niedrig sein, beachten Sie<br />

bitte die nachfolgen<strong>de</strong>n Hinweise:<br />

Achten Sie zuvor<strong>de</strong>rst darauf, dass die Akkus bei<br />

Aufnahme <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>llbetriebs stets vollgela<strong>de</strong>n sind.<br />

Achten Sie auch auf wi<strong>de</strong>rstandsarme Kontakte und<br />

Schalter. Messen Sie ggf. <strong>de</strong>n Spannungsabfall über<br />

das verbaute Schalterkabel unter Last, da dabei selbst<br />

hochbelastbare, neue Schalter einen Spannungsabfall<br />

von bis zu 0,2 Volt verursachen. Infolge von Alterung<br />

und Oxydation <strong>de</strong>r Kontakte kann sich dieser Wert auf<br />

ein mehrfaches erhöhen. Zu<strong>de</strong>m „nagen“ andauern<strong>de</strong><br />

Vibrationen und Erschütterungen an <strong>de</strong>n Kontakten<br />

und sorgen solcherart ebenfalls für eine schleichen<strong>de</strong><br />

Erhöhung <strong>de</strong>r Übergangswi<strong>de</strong>rstän<strong>de</strong>.<br />

Darüber hinaus können selbst kleine Servos wie ein<br />

Graupner/JR DS-281 bis zu 0,75 Ampere „ziehen“ wenn<br />

Sie unter Last blockieren. Allein vier dieser Servos in<br />

einem „Foamie“ können somit schon <strong>de</strong>ssen Bordstromversorgung<br />

mit bis zu 3 Ampere belasten …<br />

Sie sollten <strong>de</strong>shalb eine Stromversorgung wählen,<br />

welche auch unter hoher Last nicht zusammenbricht,<br />

son<strong>de</strong>rn auch dann eine immer noch ausreichen<strong>de</strong><br />

Spannung liefert. Zur „Berechnung“ <strong>de</strong>r nötigen Akkukapazität<br />

sollten Sie min<strong>de</strong>stens 350 mAh für je<strong>de</strong>s<br />

analoge Servo und min<strong>de</strong>stens 500 mAh für je<strong>de</strong>s<br />

digitale Servo ansetzen.<br />

Unter diesem Gesichtspunkt wür<strong>de</strong> beispielsweise<br />

ein Akku mit 1400 mAh zur Stromversorgung einer<br />

Empfangsanlage mit insgesamt 4 Analogservos das<br />

absolute Minimum darstellen. Berücksichtigen Sie bei<br />

Ihren Berechnungen aber auch <strong>de</strong>n Empfänger, <strong>de</strong>r auf<br />

Grund seiner bidirektionalen Funktion etwa 70 mA an<br />

Strom benötigt.<br />

Unabhängig davon empfi ehlt es sich generell, <strong>de</strong>n<br />

Empfänger über zwei Kabel an die Stromversorgung anzuschließen.<br />

Beispielsweise, in<strong>de</strong>m Sie einen Schalter<br />

o<strong>de</strong>r Spannungsregler mit zwei zum Empfänger führen<strong>de</strong>n<br />

Stromversorgungskabel verwen<strong>de</strong>n. Benutzen Sie<br />

ggf. zwischen Kabel und Empfänger ein V- bzw- Y-Kabel<br />

Best.-Nr.: 3936.11, siehe Abbildung, falls Sie einen o<strong>de</strong>r<br />

bei<strong>de</strong> Anschlüsse <strong>de</strong>s Empfängers auch zum Anschluss<br />

eines Servos, Drehzahlstellers etc. benötigen. Sie reduzieren<br />

durch die doppelte Anbindung an <strong>de</strong>n Schalter<br />

bzw. Spannungsregler nicht nur das Risiko eines Kabelbruchs,<br />

son<strong>de</strong>rn sorgen auch für eine gleichmäßigere<br />

Stromversorgung <strong>de</strong>r angeschlossenen Servos.<br />

V-Kabel<br />

Best.-Nr. 3936.11<br />

Son<strong>de</strong>rfunktion<br />

PRX stabilisierte Empfängerstromversorgung<br />

Best.-Nr. 4136<br />

NiMH-Akku-Packs mit 4 Zellen<br />

Mit <strong>de</strong>n traditionellen 4-Zellen-Packs können Sie Ihre<br />

Graupner-HoTT-Empfangsanlage unter Beachtung <strong>de</strong>r<br />

vorstehend beschriebenen Bedingungen gut betreiben,<br />

vorausgesetzt, die Packs haben ausreichen<strong>de</strong> Kapazität<br />

und Spannungslage!<br />

NiMH-Akku-Packs mit 5 Zellen<br />

Akku-Packs mit fünf Zellen bieten einen größeren Spannungsspielraum<br />

im Vergleich zu 4-Zellen-Packs.<br />

Beachten Sie jedoch bitte, dass nicht je<strong>de</strong>s auf<br />

<strong>de</strong>m Markt erhältliche Servo die Spannung eines<br />

5 -Zellen-Packs (auf Dauer) verträgt, insbeson<strong>de</strong>re dann,<br />

wenn diese frisch gela<strong>de</strong>n sind. Manche dieser Servos<br />

reagieren darauf beispielsweise mit <strong>de</strong>utlich vernehmbarem<br />

„knurren“.<br />

Achten Sie <strong>de</strong>shalb auf die Spezifi kation <strong>de</strong>r von Ihnen<br />

verwen<strong>de</strong>ten Servos, bevor Sie sich für <strong>de</strong>n Einsatz<br />

eines 5-Zellen-Pack entschei<strong>de</strong>n.<br />

Nanophosphate®-Akkus mit 2 Zellen (A123)<br />

Unter <strong>de</strong>n <strong>de</strong>rzeit gegebenen Gesichtspunkten sind<br />

diese neuartigen Zellen die beste Wahl! Diese, durch<br />

ein Metallgehäuse geschützten und in Verbindung mit<br />

geeigneten La<strong>de</strong>geräten schnellla<strong>de</strong>fähigen Zellen sind<br />

vergleichsweise robust. Darüber hinaus wird diesem<br />

Zellentyp eine <strong>de</strong>utlich höhere Anzahl von La<strong>de</strong>-/Entla<strong>de</strong>zyklen<br />

als beispielsweise LiPo-Akkus zugeschrieben.<br />

Die Nennspannung von 6,6 Volt eines zweizelligen<br />

Nanophospate®-Akku-Packs bereiten we<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n<br />

Graupner-HoTT-Empfängern Probleme noch <strong>de</strong>n ausdrücklich<br />

zum Betrieb in diesem – höheren – Spannungsbereich<br />

zugelassenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros<br />

usw.. Bitte beachten Sie jedoch, dass praktisch alle<br />

in <strong>de</strong>r Vergangenheit und auch die meisten <strong>de</strong>r<br />

<strong>de</strong>rzeit am Markt angebotenen Servos, Drehzahlsteller,<br />

Gyros usw. nur einen zulässigen Betriebsspannungsbereich<br />

von 4,8 bis 6 Volt haben. Deren Anschluss<br />

an <strong>de</strong>n Empfänger erfor<strong>de</strong>rt also zwingend <strong>de</strong>n<br />

Einsatz einer stabilisierten Spannungsregelung wie z. B.<br />

<strong>de</strong>m PRX mit <strong>de</strong>r Best.-Nr. 4136, siehe Anhang. An<strong>de</strong>renfalls<br />

besteht die Gefahr, dass die angeschlossenen<br />

Geräte in kürzester Zeit Scha<strong>de</strong>n erlei<strong>de</strong>n.<br />

LiPo Packs mit 2-Zellen<br />

Bei gleicher Kapazität sind LiPo-Akkus <strong>de</strong>utlich leichter<br />

Installationshinweise<br />

35


als die zuvor genannten Akku-Typen, aber aufgrund <strong>de</strong>s<br />

fehlen<strong>de</strong>n Metallgehäuses auch empfi ndlicher gegen<br />

mechanische Belastung. Außer<strong>de</strong>m sind LiPo-Akkus nur<br />

begrenzt schnellla<strong>de</strong>fähig und erreichen auch keine so<br />

hohe Anzahl an La<strong>de</strong>-/Entla<strong>de</strong>zyklen wie sie z. B. <strong>de</strong>n<br />

Nanophospate®-Akku-Packs zugeschrieben wer<strong>de</strong>n.<br />

Die vergleichsweise hohe Nennspannung von 7,4 Volt<br />

eines zweizelligen LiPo-Packs bereiten dagegen we<strong>de</strong>r<br />

<strong>de</strong>n Graupner-HoTT-Empfängern Probleme noch <strong>de</strong>n<br />

ausdrücklich zum Betrieb in diesem – höheren – Spannungsbereich<br />

zugelassenen Servos, Drehzahlsteller,<br />

Gyros usw.. Bitte beachten Sie jedoch, dass praktisch<br />

alle in <strong>de</strong>r Vergangenheit und auch die meisten<br />

<strong>de</strong>r <strong>de</strong>rzeit am Markt angebotenen Servos, Drehzahlsteller,<br />

Gyros usw. nur einen zulässigen Betriebsspannungsbereich<br />

von 4,8 bis 6 Volt haben. Deren<br />

Anschluss an <strong>de</strong>n Empfänger erfor<strong>de</strong>rt also zwingend<br />

<strong>de</strong>n Einsatz einer stabilisierten Spannungsregelung wie<br />

z. B. <strong>de</strong>m PRX mit <strong>de</strong>r Best.-Nr. 4136, siehe Anhang.<br />

An<strong>de</strong>renfalls besteht die Gefahr, dass die angeschlossenen<br />

Geräte in kürzester Zeit Scha<strong>de</strong>n erlei<strong>de</strong>n.<br />

36 Installationshinweise


Für Ihre Notizen<br />

37


Begriffs<strong>de</strong>fi nitionen<br />

Steuerfunktion, Geber, Funktionseingang, Steuerkanal, Mischer, Schalter, Geberschalter<br />

Um Ihnen <strong>de</strong>n Umgang mit <strong>de</strong>m mx-12 HoTT-<br />

Handbuch zu erleichtern, fi n<strong>de</strong>n Sie nachfolgend einige<br />

Defi nitionen von Begriffen, die im laufen<strong>de</strong>n Text immer<br />

wie<strong>de</strong>r verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n.<br />

Steuerfunktion<br />

Unter „Steuerfunktion“ ist – vorerst einmal unabhängig<br />

vom Signalverlauf im Sen<strong>de</strong>r – das Signal für eine bestimmte<br />

Steuerfunktion zu verstehen. Bei Flächenfl ugzeugen<br />

stellen z. B. Gas, Seite o<strong>de</strong>r Quer eine solche<br />

dar, bei Hubschraubern z. B. Pitch, Rollen o<strong>de</strong>r Nicken.<br />

Das Signal einer Steuerfunktion kann direkt einem bzw.<br />

über Mischer auch mehreren Steuerkanälen zugeführt<br />

wer<strong>de</strong>n. Ein typisches Beispiel für Letzteres sind getrennte<br />

Querru<strong>de</strong>rservos o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Einsatz von zwei Rollo<strong>de</strong>r<br />

Nickservos bei Hubschraubern. Die Steuerfunktion<br />

schließt insbeson<strong>de</strong>re <strong>de</strong>n Einfl uss <strong>de</strong>s mechanischen<br />

Geberweges auf das entsprechen<strong>de</strong> Servo ein.<br />

Geber<br />

Unter „Geber“ sind die vom Piloten unmittelbar zu betätigen<strong>de</strong>n<br />

Bedienelemente am Sen<strong>de</strong>r zu verstehen, mit<br />

<strong>de</strong>nen empfängerseitig die angeschlossenen Servos,<br />

Drehzahlsteller etc. betrieben wer<strong>de</strong>n. Dazu zählen:<br />

die bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppel für die Steuerfunktionen<br />

1 bis 4, wobei diese vier Funktionen in bei<strong>de</strong>n<br />

Mo<strong>de</strong>lltypen („Fläche“ und „Hubschrauber“) mittels<br />

„Mo<strong>de</strong>“-Einstellung softwaremäßig beliebig untereinan<strong>de</strong>r<br />

vertauschbar sind, z. B. Gas links o<strong>de</strong>r rechts.<br />

Die Kreuzknüppelfunktion zur Gas-/Bremsklappensteuerung<br />

wird häufi g auch mit K1-Geber (Kanal 1)<br />

bezeichnet.<br />

die zwei Proportional-Drehgeber CTRL 7 + 8,<br />

die Schalter SW 4/5 und 6/7 bzw. CTRL 9 und 10,<br />

die Schalter SW 1 und 3, sofern sie im Menü<br />

38 Begriffs<strong>de</strong>fi nitionen<br />

»Geber einstellung« einem Steuerkanal zugewiesen<br />

wur<strong>de</strong>n.<br />

Bei <strong>de</strong>n proportionalen Bedienelementen wer<strong>de</strong>n die<br />

Servos <strong>de</strong>r Geberposition entsprechend direkt folgen,<br />

während im Falle eines <strong>de</strong>r Schaltmodule nur eine zweibzw.<br />

dreistufi ge Verstellung möglich ist.<br />

Funktionseingang<br />

Dieser ist ein eher imaginärer Punkt im Signalfl uss und<br />

darf keinesfalls mit <strong>de</strong>m Geberanschluss auf <strong>de</strong>r Platine<br />

gleichgesetzt wer<strong>de</strong>n! Die Wahl <strong>de</strong>r „Steueranordnung“<br />

und die Einstellungen im Menü »Gebereinstellung«<br />

beeinfl ussen nämlich „hinter“ diesen Anschlusspunkten<br />

noch die Reihenfolge, wodurch durchaus<br />

Differenzen zwischen <strong>de</strong>r Nummer <strong>de</strong>s Gebereinganges<br />

und <strong>de</strong>r Nummer <strong>de</strong>s nachfolgen<strong>de</strong>n Steuerkanals<br />

entstehen können.<br />

Steuerkanal<br />

Ab <strong>de</strong>m Punkt, ab <strong>de</strong>m im Signal für ein bestimmtes<br />

Servo alle Steuerinformationen – ob direkt vom Geber<br />

o<strong>de</strong>r indirekt über Mischer – enthalten sind, wird von<br />

einem Steuerkanal gesprochen. Dieses Signal wird nur<br />

noch von <strong>de</strong>n im Menü »Servoeinstellung« vorgenommenen<br />

Einstellungen beeinfl usst und verlässt dann über<br />

das HF-Modul <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r. Im Empfänger angekommen,<br />

wird dieses Signal ggf. noch von <strong>de</strong>n per Telemetrie-Menü<br />

vorgenommenen Einstellungen modifi ziert um<br />

dann letztlich das zugehörige Servo zu steuern.<br />

Mischer<br />

In <strong>de</strong>r Software <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>r sind u. a. vielfältige Mischfunktionen<br />

enthalten. Diese dienen dazu, eine Steuerfunktion<br />

gegebenenfalls auch auf mehrere Servos o<strong>de</strong>r<br />

auch um mehrere Steuerfunktion auf ein Servo wirken<br />

zu lassen. Beachten Sie bitte die zahlreichen Mischfunk-<br />

tionen ab Seite 88 im Handbuch.<br />

Schalter<br />

Der serienmäßige Kippschalter SW 3, die bei<strong>de</strong>n Dreistufenschalter<br />

SW 4/5 und 6/7 sowie <strong>de</strong>r Tast-Schalter<br />

SW 1 können ebenfalls in die Geberprogrammierung<br />

einbezogen wer<strong>de</strong>n. Diese Schalter sind aber generell<br />

auch zum Schalten von Programm optionen gedacht,<br />

z. B. zum Starten und Stoppen <strong>de</strong>r Uhren, Ein- bzw. Ausschalten<br />

von Mischern, als Lehrer-/Schüler-Umschalter<br />

usw.. Je<strong>de</strong>m dieser Schalter können beliebig viele<br />

Funktionen zugeordnet wer<strong>de</strong>n.<br />

Entsprechen<strong>de</strong> Beispiele sind im Handbuch aufgeführt.<br />

Geberschalter<br />

Da es bei manchen Funktionen äußerst praktisch ist,<br />

wenn diese bei einer bestimmten Geberposition automatisch<br />

ein- o<strong>de</strong>r ausgeschaltet wer<strong>de</strong>n (z. B. Ein-/<br />

Ausschalten einer Stoppuhr zur Erfassung von Motorlaufzeiten,<br />

automatisches Ausfahren <strong>de</strong>r Lan<strong>de</strong>klappen<br />

und an<strong>de</strong>res mehr), wur<strong>de</strong>n in die Software <strong>de</strong>r mx-12<br />

HoTT auch zwei bzw. drei Geberschalter integriert:<br />

Sowohl beim Flächen- wie auch beim Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

stehen <strong>de</strong>shalb in je<strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>llspeicher 2 Geberschalter<br />

auf <strong>de</strong>m K1-Steuerknüppel zur Auswahl und<br />

beim Hubschrauber zusätzlich noch ein dritter auf <strong>de</strong>m<br />

Gaslimiter, siehe rechte Seite bzw. Seite 67.<br />

Eine Reihe von instruktiven Beispielen macht die Programmierung<br />

zum Kin<strong>de</strong>rspiel. Beachten Sie <strong>de</strong>shalb<br />

die Programmierbeispiele ab <strong>de</strong>r Seite 144.


Schalter- und Geberschalterzuordnung<br />

Prinzipielle Vorgehensweise<br />

An vielen Stellen im Programm besteht die Möglichkeit,<br />

eine Funktion über einen Schalter (SW 1, 3 … 7) o<strong>de</strong>r<br />

Geberschalter (G 1 … 3, siehe weiter unten) zu betätigen<br />

o<strong>de</strong>r zwischen Einstellungen umzuschalten, wie<br />

z. B. bei <strong>de</strong>r D/R Expo-Funktion o<strong>de</strong>r bei Flugphasenprogrammierungen,<br />

Mischern usw.. Dabei ist auch je<strong>de</strong> Art<br />

von Mehrfachzuordnung möglich.<br />

Da die Schalterzuordnung in allen betreffen<strong>de</strong>n Menüs<br />

in gleicher Weise vonstatten geht, soll an dieser Stelle<br />

das grundsätzliche Vorgehen erläutert wer<strong>de</strong>n, sodass<br />

Sie sich später, beim Lesen <strong>de</strong>r <strong>de</strong>taillierten Menü-<br />

Beschreibungen auf die speziellen Inhalte konzentrieren<br />

können.<br />

An <strong>de</strong>n Programmstellen, an <strong>de</strong>nen ein Schalter zugewiesen<br />

wer<strong>de</strong>n kann, erscheint in <strong>de</strong>r unteren Displayzeile<br />

ein Schaltersymbol:<br />

Wechseln Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste in die entsprechen<strong>de</strong> Spalte:<br />

So weisen Sie einen Schalter zu<br />

1. Drücken Sie kurz die SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste. Im Display erscheint die Anzeige:<br />

Gewünschten Schalter<br />

in die EIN Position<br />

2. Jetzt wird lediglich <strong>de</strong>r ausgewählte Schalter in die<br />

gewünschte „EIN“-Position umgelegt o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r K1-<br />

Knüppel von <strong>de</strong>r gewünschten Schalter-„AUS“-Position<br />

in Richtung „EIN“ bewegt. (Die diesem Steuerorgan<br />

und beim Mo<strong>de</strong>lltyp „Hubschrauber“ zusätzlich<br />

<strong>de</strong>m Gaslimiter, siehe Seite 79, zugewiesenen so genannten<br />

Geberschalter, siehe rechts, übernehmen<br />

hierbei softwareseitig die Aufgabe eines EIN-/AUS-<br />

Schalters.) Damit ist die Zuordnung abgeschlossen.<br />

Schaltrichtung än<strong>de</strong>rn<br />

Sollte die Betätigung <strong>de</strong>nnoch einmal in die verkehrte<br />

Richtung erfolgt sein, so bringen Sie <strong>de</strong>n Schalter o<strong>de</strong>r<br />

Knüppel in die gewünschte AUS-Position, aktivieren<br />

erneut die Schalterzuordnung und ordnen <strong>de</strong>n Schalter<br />

noch einmal und nun mit <strong>de</strong>r gewünschten Schaltrichtung<br />

zu.<br />

Schalter löschen<br />

Nach <strong>de</strong>m Aktivieren <strong>de</strong>r Schalterzuordnung, wie unter<br />

Punkt 2 beschrieben, gleichzeitig die Tastenkombination<br />

�� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR)<br />

kurz drücken.<br />

Geberschalter<br />

Bei bestimmten Schaltfunktionen kann es durchaus<br />

sinnvoll sein, diese nicht per Hand mit einem <strong>de</strong>r normalen<br />

Schalter auszulösen, son<strong>de</strong>rn automatisch durch<br />

<strong>de</strong>n K1-Steuerknüppel o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Gaslimiter beim Hubschrauber.<br />

Anwendungsbeispiele:<br />

Zu- o<strong>de</strong>r Abschaltung einer bor<strong>de</strong>igenen Glühkerzenheizung<br />

beim Unter- bzw. Überschreiten <strong>de</strong>s leerlaufseitigen<br />

Schaltpunktes auf <strong>de</strong>m K1-Knüppel („G1“<br />

bzw. „G2“). Der Schalter <strong>de</strong>r Glühkerzenheizung wird<br />

dabei sen<strong>de</strong>rseitig über einen Mischer angesteuert.<br />

Automatisches Ein- und Ausschalten <strong>de</strong>r Stoppuhr<br />

zur Messung <strong>de</strong>r reinen „Flugzeit“ eines Hubschraubers<br />

durch <strong>de</strong>n „G3“-Schalter <strong>de</strong>s Gaslimiters.<br />

Automatisches Abschalten <strong>de</strong>s Mischers „QR � SR“<br />

beim Ausfahren <strong>de</strong>r Bremsklappen, um z. B. bei Landungen<br />

am Hang die Querlage <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls <strong>de</strong>r Bo<strong>de</strong>nkontur<br />

anzupassen, ohne dass durch das anson-<br />

sten mitlaufen<strong>de</strong> Seitenru<strong>de</strong>r auch noch zusätzlich<br />

die Flugrichtung beeinfl usst wird.<br />

Ausfahren <strong>de</strong>r Lan<strong>de</strong>klappen samt Nachtrimmen <strong>de</strong>s<br />

Höhenru<strong>de</strong>rs beim Lan<strong>de</strong>anfl ug ausführen, sobald<br />

<strong>de</strong>r Gassteuerknüppel über <strong>de</strong>n Schaltpunkt hinaus<br />

bewegt wird.<br />

Ein- und Ausschalten <strong>de</strong>r Stoppuhr zur Messung <strong>de</strong>r<br />

Laufzeit von Elektromotoren.<br />

Im Programm <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT stehen für<br />

diese Zwecke in bei<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lltypen zwei so genannte<br />

Geberschalter auf <strong>de</strong>m K1-Steuerknüppel zur Verfügung:<br />

ein „G1“ bei ca. -80 % und ein „G2“ bei ca. +80 %<br />

<strong>de</strong>s Geberweges. Darüber hinaus verfügt das Helikopterprogramm<br />

noch zusätzlich über einen „G3“ auf <strong>de</strong>m<br />

Gaslimiter nahe <strong>de</strong>m 100 %-Punkt, siehe Seite 79.<br />

Alle diese Geberschalter können beliebig in die freie<br />

Schalterprogrammierung mit einbezogen, d. h. anstelle<br />

eines „normalen“ Schalters einer Funktion zugeordnet<br />

wer<strong>de</strong>n. An <strong>de</strong>n Programmstellen, an <strong>de</strong>nen Schalter<br />

zugewiesen wer<strong>de</strong>n können, haben Sie also je<strong>de</strong>rzeit<br />

die Möglichkeit, alternativ zu einem Schalter auch einen<br />

<strong>de</strong>r Geberschalter G1 … G2 bzw. G1 … G3 zuzuweisen,<br />

in<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n K1-Steuerknüppel bzw. <strong>de</strong>n Gaslimit-<br />

Geber (standardmäßig <strong>de</strong>r Proportional-Drehregler<br />

CTRL 7) von <strong>de</strong>r gewünschten Schalter-„AUS“-Position<br />

in Richtung „EIN“ bewegen.<br />

Schalter- und Geberschalterzuordnung<br />

39


Digitale Trimmung<br />

Funktionsbeschreibung und Beschreibung <strong>de</strong>r K1-Abschalttrimmung<br />

Digitale Trimmung mit optischer und akustischer<br />

Anzeige<br />

Die bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppel sind mit einer digitalen Trimmung<br />

ausgestattet. Kurzes Drücken <strong>de</strong>r Trimmschalter<br />

verstellt mit je<strong>de</strong>m „Klick“ die Neutralposition <strong>de</strong>r<br />

Kreuzknüppel um einen bestimmten Wert. Bei längerem<br />

Festhalten läuft die Trimmung mit zunehmen<strong>de</strong>r Geschwindigkeit<br />

in die entsprechen<strong>de</strong> Richtung.<br />

Die Verstellung wird auch akustisch durch unterschiedlich<br />

hohe Töne „hörbar“ gemacht. Während <strong>de</strong>s Fluges<br />

die Mittenposition wie<strong>de</strong>rzufi n<strong>de</strong>n, ist daher auch ohne<br />

Blick auf das Display problemlos: Bei Überfahren <strong>de</strong>r<br />

Mittenposition wird eine kurze Pause eingelegt.<br />

Die aktuellen Trimmwerte wer<strong>de</strong>n bei einem Mo<strong>de</strong>llspeicherplatzwechsel<br />

automatisch abgespeichert. Des<br />

Weiteren wirkt die digitale Trimmung innerhalb eines<br />

Speicherplatzes, mit Ausnahme <strong>de</strong>r Trimmung <strong>de</strong>s Gas-/<br />

Bremsklappensteuerknüppels – Steuerfunktion „K1“<br />

(Kanal 1) genannt –, fl ugphasenspezifi sch.<br />

Diese K1-Trimmung schließt bei Flächen- und Hubschraubermo<strong>de</strong>llen<br />

noch eine beson<strong>de</strong>re Funktion ein,<br />

die die Leerlauf-Vergasereinstellung eines Verbrennungsmotors<br />

leicht wie<strong>de</strong>rfi n<strong>de</strong>n lässt.<br />

Da die in dieser Anleitung beschriebenen Trimmfunktionen<br />

aber nur in Richtung „Motor aus“ wirksam sind,<br />

än<strong>de</strong>rt sich die Darstellung im Display Ihres Sen<strong>de</strong>rs<br />

ggf. in Abhängigkeit von Ihrer individuellen Gas- bzw.<br />

Pitch-Minimum-Position <strong>de</strong>s K1-Steuerknüppels „vorne“<br />

o<strong>de</strong>r „hinten“ wie auch von Gas/Pitch „linker Knüppel“<br />

o<strong>de</strong>r „rechter Knüppel.“ Die Abbildungen dieser Anleitung<br />

beziehen sich immer auf „Gas/Pitch rechts“ bei<br />

bei<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lltypen sowie „Gas hinten“ bei Flächenmo<strong>de</strong>llen<br />

und Hubschrauber.<br />

40 Digitale Trimmung<br />

1. Flächenmo<strong>de</strong>lle<br />

Die K1-Trimmung besitzt eine spezielle Abschalttrimmung,<br />

die für Verbrennungsmotoren gedacht ist: Sie<br />

stellen mit <strong>de</strong>r Trimmung zunächst einen sicheren<br />

Leerlauf <strong>de</strong>s Motors ein.<br />

Wenn Sie nun die K1-Trimmung in einem Zug in Richtung<br />

„Motor abstellen“ bis zur äußersten Position <strong>de</strong>s<br />

Trimmweges verschieben, dann bleibt an <strong>de</strong>r Endposition<br />

im Display eine weitere Markierung stehen. Zum<br />

erneuten Starten <strong>de</strong>s Motors erreichen Sie durch einmaliges<br />

Drücken in Richtung „mehr Gas“ sofort wie<strong>de</strong>r die<br />

letzte Leerlaufeinstellung.<br />

aktuelle<br />

Trimm-Position<br />

50%<br />

Stop<br />

Flug<br />

M<br />

letzte Leerlaufposition<br />

K1-Trimmhebel<br />

Trimmung in<br />

Motor-AUS-Position<br />

Diese Abschalttrimmung ist <strong>de</strong>aktiviert, wenn im Menü<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ „kein“<br />

bzw. „kein/inv“ eingetragen ist (Seite 56/57).<br />

Hinweis:<br />

Da diese Trimmfunktion nur in Richtung „Motor aus“<br />

wirksam ist, än<strong>de</strong>rt sich die obige Abbildung entsprechend,<br />

wenn Sie die Geberrichtung für die Gasminimum-Position<br />

<strong>de</strong>s K1-Steuerknüppels von „hinten“<br />

(worauf sich das obige Bild bezieht) auf „vorn“ im Menü<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ än<strong>de</strong>rn.<br />

Leerlaufrichtung<br />

2. Helikoptermo<strong>de</strong>lle<br />

Zusätzlich zu <strong>de</strong>r links unter „Flächenmo<strong>de</strong>lle“ beschriebenen<br />

„Abschalttrimmung“ besitzt die K1-Trimmung in<br />

Verbindung mit <strong>de</strong>r so genannten „Gaslimit-Funktion“,<br />

siehe Seite 79, eine weitere Eigenschaft: Solange sich<br />

<strong>de</strong>r Gaslimit-Geber in <strong>de</strong>r „linken“ Hälfte seines Weges,<br />

d. h. im Anlassbereich befi n<strong>de</strong>t, wirkt die K1-Trimmung<br />

als Leerlauftrimmung auf das Gasservo und die Anzeige<br />

<strong>de</strong>r Leerlauftrimmung ist im Display sichtbar:<br />

aktuelle<br />

Trimm-Position<br />

50%<br />

Stop<br />

Flug<br />

M<br />

letzte Leerlaufposition<br />

Gaslimit-Geber<br />

CTRL 7<br />

Trimmung in<br />

Motor-AUS-Position<br />

Im Gegensatz zum Flächenmo<strong>de</strong>ll wird diese Anzeige<br />

jedoch ausgeblen<strong>de</strong>t, wenn sich <strong>de</strong>r Gaslimit-Geber in<br />

<strong>de</strong>r „rechten“ Hälfte seines Weges befi n<strong>de</strong>t:<br />

50%<br />

Stop<br />

Flug<br />

M<br />

Gaslimit-Geber<br />

CTRL 7<br />

Hinweis für Helikopter:<br />

Die K1-Trimmung wirkt nur auf das Gasservo, nicht auf<br />

die Pitch-Servos. Beachten Sie auch, dass sich das<br />

Heli-Gasservo am Empfängerausgang 6 befi n<strong>de</strong>n muss<br />

(siehe Empfängerbelegung Seite 47)!


Für Ihre Notizen<br />

41


Flächenmo<strong>de</strong>lle<br />

Bis zu zwei Querru<strong>de</strong>r- und zwei Wölbklappenservos bei<br />

Normalmo<strong>de</strong>llen sowie V-Leitwerk- und Nurfl ügel/Delta-<br />

Mo<strong>de</strong>lle mit zwei Quer-/Höhenru<strong>de</strong>r- und zwei Wölbklappenservos<br />

wer<strong>de</strong>n komfortabel unterstützt.<br />

Der größte Teil <strong>de</strong>r Motor- und Segelfl ugmo<strong>de</strong>lle wird<br />

aber zum Leitwerkstyp „normal“ gehören und mit jeweils<br />

einem Servo für Höhen-, Seiten- und Querru<strong>de</strong>r sowie<br />

Motordrossel o<strong>de</strong>r elektronischem Fahrtregler (bzw.<br />

Bremsklappen beim Segelfl ugmo<strong>de</strong>ll) ausgestattet<br />

sein. Darüber hinaus gestattet <strong>de</strong>r Leitwerkstyp „2 HR<br />

Sv“ <strong>de</strong>n Anschluss von zwei Höhenru<strong>de</strong>rservos an <strong>de</strong>n<br />

Kanälen 3 und 6.<br />

Bei Betätigung <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r und fallweise <strong>de</strong>r Wölbklappen<br />

mit jeweils zwei getrennten Servos können die<br />

Querru<strong>de</strong>rausschläge bei<strong>de</strong>r Klappenpaare im Menü<br />

»Flächenmix« differenziert, ein Ru<strong>de</strong>rausschlag nach<br />

unten also unabhängig vom Ausschlag nach oben<br />

eingestellt wer<strong>de</strong>n.<br />

Schließlich kann die Stellung von Wölbklappen über<br />

einen <strong>de</strong>r Geber CTRL 7 … 10 gesteuert wer<strong>de</strong>n. Alternativ<br />

steht für die Wölbklappen, Quer- und Höhenru<strong>de</strong>r<br />

auch eine phasenabhängige Trimmung im Menü »Phasentrim«<br />

zur Verfügung.<br />

Höhe Quer<br />

Quer Seite<br />

42 Flächenmo<strong>de</strong>lle<br />

Quer Seite<br />

Höhe<br />

W ölb Höhe<br />

Wöb<br />

rechts<br />

Wenn das Mo<strong>de</strong>ll ein V-Leitwerk anstelle <strong>de</strong>s normalen<br />

Leitwerks besitzt, ist im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />

<strong>de</strong>r Leitwerkstyp „V-Leitwerk“ auszuwählen, <strong>de</strong>r die<br />

Steuerfunk tionen Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r so miteinan<strong>de</strong>r<br />

verknüpft, dass je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Leitwerksklappen<br />

– durch je ein separates Servo angesteuert – sowohl<br />

Höhen- als auch Seitenru<strong>de</strong>rfunktion übernimmt.<br />

Bei <strong>de</strong>n Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>llen wird die Quer-<br />

und Höhenru<strong>de</strong>rfunktion über je eine gemeinsame<br />

Ru<strong>de</strong>rklappe an <strong>de</strong>r Hinterkante <strong>de</strong>r rechten und linken<br />

Tragfl äche ausgeführt. Das Programm enthält die entsprechen<strong>de</strong>n<br />

Mischfunktionen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Servos.<br />

Bis zu 3 Flugphasen können in je<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r 10 Mo<strong>de</strong>llspeicherplätze<br />

programmiert wer<strong>de</strong>n.<br />

Die digitale Trimmung wird fl ugphasenspezifi sch bis<br />

auf die K1-Trimmung abgespeichert. Die K1-Trimmung<br />

erlaubt simples Wie<strong>de</strong>rfi n<strong>de</strong>n einer Leerlaufvergasereinstellung.<br />

Zwei Uhren stehen für <strong>de</strong>n Flugbetrieb ständig zur Verfügung.<br />

Ebenso wird die seit <strong>de</strong>m letzten La<strong>de</strong>vorgang<br />

verstrichene Sen<strong>de</strong>rbetriebszeit angezeigt.<br />

Alle Geber (CTRL) und Schalter (SW) <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

Quer<br />

Wö b<br />

links<br />

Bremskl.-Funktion 1<br />

Bremskl. Wölb<br />

Bremskl. Höhe<br />

links<br />

Seite/Höhe<br />

V-Le twerk<br />

rechts<br />

können im Menü »Gebereinstellung« beinahe beliebig<br />

<strong>de</strong>n Eingängen 5 und 6 zugeordnet wer<strong>de</strong>n.<br />

„Dual Rate“ und „Exponential“ für Quer-, Seiten- und<br />

Höhenru<strong>de</strong>r sind getrennt programmier- und zwischen<br />

jeweils zwei Varianten umschaltbar.<br />

Neben 3 freien Mischern stehen – abhängig vom Mo<strong>de</strong>lltyp<br />

– im Menü »Flächenmix« bis zu 12 weitere, fest<br />

<strong>de</strong>fi nierte Misch- und Koppelfunktionen zur Verfügung:<br />

1. Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung (schaltbar)<br />

2. Wölbklappendifferenzierung (schaltbar)<br />

3. Querru<strong>de</strong>r � Seitenru<strong>de</strong>r (schaltbar)<br />

4. Querru<strong>de</strong>r � Wölbklappe (schaltbar)<br />

5. Bremse � Höhenru<strong>de</strong>r (schaltbar)<br />

6. Bremse � Wölbklappe (schaltbar)<br />

7. Bremse � Querru<strong>de</strong>r (schaltbar)<br />

8. Höhenru<strong>de</strong>r � Wölbklappe (schaltbar)<br />

9. Höhenru<strong>de</strong>r � Querru<strong>de</strong>r (schaltbar)<br />

10. Wölbklappe � Höhenru<strong>de</strong>r (schaltbar)<br />

11. Wölbklappe � Querru<strong>de</strong>r (schaltbar)<br />

12. Differenzierungsreduktion<br />

W ö l b<br />

Q u er W ölb<br />

Q uer<br />

Höhe Wölb<br />

Wölb Höhe<br />

Quer Se te<br />

Höhe Quer<br />

Q u e r<br />

W ölb<br />

W ö l b<br />

Quer<br />

Bremskl. Quer<br />

Bremskl. Wölb<br />

Bremskl. Höhe


Installationshinweise<br />

Die Servos MÜSSEN in <strong>de</strong>r hier abgebil<strong>de</strong>ten Reihenfolge<br />

am Empfänger angeschlossen sein.<br />

Nicht benötigte Ausgänge wer<strong>de</strong>n einfach nicht belegt.<br />

Insbeson<strong>de</strong>re gilt:<br />

Bei Verwendung von nur 1 Querru<strong>de</strong>rservo bleibt <strong>de</strong>r<br />

Empfängerausgang 5 für das rechte Querru<strong>de</strong>r frei<br />

bzw. kann – sofern im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />

„1 QR“ gewählt wur<strong>de</strong> – ggf. an<strong>de</strong>rweitig belegt<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Bei Verwendung von nur 1 Wölbklappenservo bleibt<br />

<strong>de</strong>r Empfängerausgang 1 für die rechte Wölbklappe<br />

ZWINGEND frei, sofern im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />

„2QR 2WK“ gewählt wur<strong>de</strong>.<br />

Beachten Sie darüber hinaus die Hinweise auf <strong>de</strong>n<br />

folgen<strong>de</strong>n Seiten.<br />

Flächenmo<strong>de</strong>lle mit und ohne Motor, mit bis zu<br />

2 Querru<strong>de</strong>rservos …<br />

… und Leitwerkstyp „normal“<br />

frei o<strong>de</strong>r Son<strong>de</strong>rfunktion<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Telemetrie-Sensor o<strong>de</strong>r QR rechts<br />

Seitenru<strong>de</strong>r<br />

Höhenru<strong>de</strong>r<br />

Querru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />

o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />

… und Leitwerkstyp „V-Leitwerk“<br />

frei o<strong>de</strong>r Son<strong>de</strong>rfunktion<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Telemetrie-Sensor o<strong>de</strong>r QR rechts<br />

Höhe/Seite rechts<br />

Höhe/Seite links<br />

Querru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />

o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />

… und Leitwerkstyp „2 Höhenru<strong>de</strong>rservos“<br />

2. Höhenru<strong>de</strong>r<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Telemetrie-Sensor o<strong>de</strong>r QR rechts<br />

Seitenru<strong>de</strong>r<br />

1. Höhenru<strong>de</strong>r<br />

Querru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />

o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />

Delta-/Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle mit und ohne Motor, …<br />

… mit 2 Quer-/Höhenru<strong>de</strong>rservos<br />

frei o<strong>de</strong>r Son<strong>de</strong>rfunktion<br />

Empfängerstromversorgung<br />

frei od. Telemet.-Sensor od. Son<strong>de</strong>rfunkt.<br />

frei o<strong>de</strong>r Seitenru<strong>de</strong>r<br />

Quer/Höhe rechts<br />

Quer/Höhe links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />

o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />

… mit 2 Quer-/Höhenru<strong>de</strong>r- und 2 Wölbklappen/Höhenru<strong>de</strong>rservos<br />

Wölb(Quer)/Höhe links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Wölb(Quer)/Höhe rechts<br />

frei o<strong>de</strong>r Seitenru<strong>de</strong>r<br />

Quer/Höhe rechts<br />

Quer/Höhe links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />

o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />

Segelfl ugmo<strong>de</strong>lle ohne Motor, mit 2 Querru<strong>de</strong>r- und<br />

2 Wölbklappenservos …<br />

… und Leitwerks typ „normal“<br />

… und Leitwerks typ „V-Leitwerk“<br />

Wölbklappe links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Querru<strong>de</strong>r rechts<br />

Seitenru<strong>de</strong>r<br />

Höhenru<strong>de</strong>r<br />

Querru<strong>de</strong>r links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Wölbklappe rechts<br />

Wölbklappe links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Querru<strong>de</strong>r rechts<br />

Höhe/Seite rechts<br />

Höhe/Seite links<br />

Querru<strong>de</strong>r links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Wölbklappe rechts<br />

Flächenmo<strong>de</strong>lle - Empfängerbelegung<br />

43


Bedingt durch <strong>de</strong>n unterschiedlichen Einbau <strong>de</strong>r Servos<br />

und Ru<strong>de</strong>ranlenkungen kann anfangs die Servolaufrichtung<br />

bestimmter Servo verkehrt sein. Nachfolgen<strong>de</strong><br />

Tabelle gibt Hinweise zur Abhilfe.<br />

Mo<strong>de</strong>ll<br />

Typ<br />

V-Leitwerk<br />

Delta,<br />

Nurfl ügel<br />

Servo mit<br />

falscher<br />

Drehrichtung<br />

Seiten- und<br />

Hö henru<strong>de</strong>r verkehrt<br />

Seitenru<strong>de</strong>r richtig,<br />

Höhenru<strong>de</strong>r verkehrt<br />

Höhenru<strong>de</strong>r richtig,<br />

Seitenru<strong>de</strong>r verkehrt<br />

Höhen- und Querru<strong>de</strong>r<br />

verkehrt<br />

Höhenru<strong>de</strong>r richtig,<br />

Querru<strong>de</strong>r verkehrt<br />

Querru<strong>de</strong>r richtig,<br />

Höhenru<strong>de</strong>r verkehrt<br />

Abhilfe<br />

Servo 3 + 4 im Menü<br />

»Servoeinstellung«<br />

umpolen<br />

Servo 3 + 4 am Empfänger<br />

vertauschen<br />

Servo 3 + 4 im Menü<br />

»Servoeinstellung«<br />

umpolen UND am Empfänger<br />

vertauschen<br />

Servo 2 + 3 im Menü<br />

»Servoeinstellung«<br />

umpolen<br />

Servo 2 + 3 im Menü<br />

»Servoeinstellung«<br />

umpolen UND am Empfänger<br />

vertauschen<br />

Servo 2 + 3 am Empfänger<br />

vertauschen<br />

Alle für ein Flächenmo<strong>de</strong>ll relevanten Menüs sind bei<br />

<strong>de</strong>n „Programmbeschreibungen“ mit <strong>de</strong>m Symbol eines<br />

Flächenfl ugzeuges …<br />

… gekennzeichnet, sodass Sie sich bei einer Flächenmo<strong>de</strong>llprogrammierung<br />

nur mit diesen Menüs befassen<br />

müssen.<br />

44 Flächenmo<strong>de</strong>lle - Empfängerbelegung


Für Ihre Notizen<br />

45


Hubschraubermo<strong>de</strong>lle<br />

Die Weiterentwicklung <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llhubschrauber und<br />

<strong>de</strong>ren Komponenten wie Gyrosensoren, Drehzahlregler,<br />

Rotorblätter usw. ermöglicht heute, einen Hubschrauber<br />

sogar im 3D-Kunstfl ug zu beherrschen. Für <strong>de</strong>n<br />

Anfänger dagegen genügen wenige Einstellungen, um<br />

mit <strong>de</strong>m Schwebefl ugtraining beginnen und dann nach<br />

und nach die Optionen <strong>de</strong>r mx-12 HoTT einsetzen zu<br />

können.<br />

Mit <strong>de</strong>m Helikopter-Programm <strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />

können alle gängigen Helis mit 1 … 4 Servos für die<br />

Pitchsteuerung betrieben wer<strong>de</strong>n. Völlig unabhängig<br />

davon, ob diese von einem Vergaser- o<strong>de</strong>r Elektromotor<br />

angetrieben wer<strong>de</strong>n.<br />

Innerhalb eines Mo<strong>de</strong>llspeichers stehen 2 Flugphasen<br />

plus Autorotation sowie zwei Uhren ständig für <strong>de</strong>n Flugbetrieb<br />

zur Verfügung. Ebenso wird die seit <strong>de</strong>m letzten<br />

La<strong>de</strong>vorgang verstrichene Sen<strong>de</strong>rbetriebszeit angezeigt.<br />

46 Hubschraubermo<strong>de</strong>lle<br />

Auf Tastendruck lässt sich die Leerlaufvergaserposition<br />

<strong>de</strong>r digitalen K1-Trimmung wie<strong>de</strong>rfi n<strong>de</strong>n.<br />

„Dual Rate“ und „Exponential“ für Roll, Nick und Heckrotor<br />

sind kombinier- und in jeweils zwei Varianten programmier-<br />

und umschaltbar.<br />

Alle Geber (CTRL) und Schalter (SW) <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

können im Menü »Gebereinstellung« beinahe beliebig<br />

<strong>de</strong>n Eingängen 5 und 6 zugeordnet wer<strong>de</strong>n.<br />

Neben 3 frei belegbaren und auch zu- und abschaltbaren<br />

Linearmischern stehen im Menü »Helimix« für<br />

Pitch, Gas und Heckrotor fl ugphasenabhängig einstellbare<br />

5-Punkt-Kurven für nichtlineare Kennlinien bereit:<br />

1. Pitch<br />

2. K1 � Gas<br />

3. K1 � Heckrotor<br />

Der Anfänger wird zunächst jedoch nur <strong>de</strong>n Schwebefl<br />

ugpunkt in <strong>de</strong>r Steuermitte sowie <strong>de</strong>n Pitchweg<br />

anpassen.<br />

Kanal 1 Gas<br />

Pitch-Kurve<br />

Darüber hinaus stehen im Menü »Helimix« mit <strong>de</strong>r<br />

Zeile „Gyro“ sowie einem „Taumelscheibenlimiter“ noch<br />

weitere Einstell-Optionen zur Verfügung.<br />

Im Menü »TS-Mixer« können dann die Mischanteile für<br />

Pitch, Rollen und Nicken abgestimmt wer<strong>de</strong>n.<br />

Die Funktion Gaslimit im Menü »Gebereinstellung«<br />

ermöglicht ein Starten <strong>de</strong>s Motors in je<strong>de</strong>r Flugphase<br />

und erspart somit die Programmierung einer speziellen<br />

Flugphase „Gasvorwahl“.<br />

Standardmäßig ist <strong>de</strong>r Proportional-Drehgeber CTRL 7<br />

diesem Eingang zugeordnet. Diese Steuerfunktion limitiert<br />

beliebig die maximale Gasservoposition. Dadurch<br />

kann <strong>de</strong>r Motor im Leerlaufbereich mit <strong>de</strong>m Trimmhebel<br />

gesteuert wer<strong>de</strong>n. Erst wenn dieser Drehgeber in<br />

Richtung Vollgas gestellt wird, wer<strong>de</strong>n die Gaskurven<br />

wirksam und ggf. dann auch die bei<strong>de</strong>n Uhren zur<br />

Erfassung <strong>de</strong>r Flugzeit automatisch gestartet. Weitere<br />

Erläuterungen siehe Seite 79.<br />

Kanal 1 Heckrotor


Hinweis für Umsteiger von älteren Graupner-Anlagen:<br />

Gegenüber <strong>de</strong>r früheren Empfängerbelegung sind nun<br />

<strong>de</strong>r Servoanschluss 1 (Pitch-Servo) und Servoanschluss<br />

6 (Gas-Servo) vertauscht. Die Servos müssen also wie<br />

rechts unten abgebil<strong>de</strong>t an die Ausgänge <strong>de</strong>s Empfängers<br />

angeschlossen wer<strong>de</strong>n. Nicht benötigte Ausgänge<br />

wer<strong>de</strong>n einfach nicht belegt. Genauere Einzelheiten zum<br />

jeweiligen Taumelscheibentyp fi n<strong>de</strong>n Sie auf Seite 65 im<br />

Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«.<br />

Installationshinweise<br />

Die Servos MÜSSEN in <strong>de</strong>r hier abgebil<strong>de</strong>ten Reihenfolge<br />

am Empfänger angeschlossen sein.<br />

Nicht benötigte Ausgänge wer<strong>de</strong>n einfach nicht belegt.<br />

Beachten Sie darüber hinaus die Hinweise auf <strong>de</strong>n<br />

folgen<strong>de</strong>n Seiten.<br />

Hinweis:<br />

Um die Komfort- und Sicherheitsmerkmale <strong>de</strong>s Gaslimiters<br />

(siehe ab Seite 75) nutzen zu können, ist auch ein<br />

Drehzahlregler an <strong>de</strong>n Empfängerausgang „6“ anzuschließen.<br />

Siehe dazu Seite 93.<br />

Empfängerbelegung von Hubschraubermo<strong>de</strong>llen …<br />

… mit 1 bis 3 Taumelscheibenservos<br />

Gasservo o<strong>de</strong>r Motorregelung<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Telemetrie-Sensor o<strong>de</strong>r Gyrowirkung<br />

Heck-Servo (Gyro-System)<br />

Nick-1-Servo<br />

Roll-1-Servo<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Pitch- o<strong>de</strong>r Roll-2<br />

o<strong>de</strong>r Nick-2-Servo<br />

… mit 4 Taumelscheibenservos<br />

Gasservo o<strong>de</strong>r Motorregelung<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Nick-2-Servo<br />

Heck-Servo (Gyro-System)<br />

Nick-1-Servo<br />

Roll-1-Servo<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Roll-2-Servo<br />

Alle für ein Hubschraubermo<strong>de</strong>ll relevanten Menüs sind<br />

im Abschnitt „Programmbeschreibung“ mit einem Heli-<br />

Symbol gekennzeichnet …<br />

… sodass Sie sich bei einer Hubschrauberprogrammierung<br />

nur mit diesen Menüs befassen müssen.<br />

Hubschraubermo<strong>de</strong>lle - Empfängerbelegung<br />

47


Programmbeschreibung im Detail<br />

Neuen Speicherplatz belegen<br />

Wer sich bereits bis an diese Stelle im Handbuch<br />

vorgearbeitet hat, wird sicherlich schon die eine o<strong>de</strong>r<br />

an<strong>de</strong>re Programmierung erprobt haben. Dennoch soll<br />

nicht darauf verzichtet wer<strong>de</strong>n, je<strong>de</strong>s Menü <strong>de</strong>tailliert zu<br />

beschreiben.<br />

Wir beginnen in diesem Abschnitt zunächst mit <strong>de</strong>r<br />

Belegung eines „freien“ Speicherplatzes, wenn also ein<br />

neues Mo<strong>de</strong>ll „programmiert“ wer<strong>de</strong>n soll:<br />

#01<br />

Stop<br />

Flug<br />

0:00<br />

0:00<br />

6.1V 99%<br />

HoTT<br />

0:00h<br />

M 0.0V<br />

Aus <strong>de</strong>r Grundanzeige wird mit einem Druck auf die<br />

zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zur<br />

„Multifunktionsliste“ gewechselt. (Mit <strong>de</strong>r zentralen<br />

ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste gelangen Sie zur<br />

Grundanzeige zurück.) Standardmäßig ist nach <strong>de</strong>m<br />

ersten Aufruf <strong>de</strong>r Multifunktionsauswahl nach <strong>de</strong>m<br />

Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs <strong>de</strong>r Menüpunkt »ModSpeich.«<br />

(Mo<strong>de</strong>llspeicher) invers und damit aktiv. An<strong>de</strong>rnfalls mit<br />

<strong>de</strong>n Pfeiltasten (��, ��) <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste <strong>de</strong>n Menüpunkt »Mod.Speich.« anwählen<br />

und dann wie<strong>de</strong>r die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste drücken:<br />

Mod.Speich<br />

Servoeinst<br />

D/R Expo<br />

Flächenmix<br />

Grun<strong>de</strong>inst<br />

Gebereinst<br />

Phasentrim<br />

Freie Mix<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe Telemetrie<br />

48 Programmbeschreibung: neuen Speicherplatz belegen<br />

Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />

Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />

Kopier. Mod–>Mod<br />

Export zu SD<br />

Import von SD<br />

=><br />

=><br />

=><br />

=><br />

=><br />

Drücken Sie nun noch einmal die zentrale SET-Taste<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste, um in das Untermenü »Mo<strong>de</strong>ll<br />

aufrufen« zu wechseln:<br />

01<br />

02<br />

03<br />

04<br />

05<br />

��frei��<br />

��frei��<br />

��frei��<br />

��frei��<br />

06 ��frei��<br />

E06<br />

Im Lieferzustand <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ist <strong>de</strong>r erste Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

mit <strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>lltyp „Flächenmo<strong>de</strong>ll“ initialisiert und<br />

<strong>de</strong>r mitgelieferte Empfänger mit diesem "verbun<strong>de</strong>n".<br />

Erkennbar an <strong>de</strong>r rechts außen angezeigten Empfängerkennung.<br />

In obigem Beispiel E06. Bei einem „ungebun<strong>de</strong>nen“<br />

Mo<strong>de</strong>llspeicher erscheint dagegen „---“.<br />

Die restlichen, mit „��frei��“ betitelten Speicherplätze<br />

sind noch unbelegt und somit auch „ungebun<strong>de</strong>n“.<br />

Möchten Sie ein Flächenmo<strong>de</strong>ll einprogrammieren,<br />

dann können Sie nach <strong>de</strong>m Verlassen <strong>de</strong>s Untermenüs<br />

»Mo<strong>de</strong>ll aufrufen« und <strong>de</strong>s Menüs »Mod.Speich.«<br />

durch entsprechend häufi ges Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />

ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste sofort mit <strong>de</strong>m Programmieren<br />

<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls beginnen … o<strong>de</strong>r aber mit <strong>de</strong>n<br />

Tasten � o<strong>de</strong>r � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

einen <strong>de</strong>r noch freien Speicherplätze anwählen …<br />

01<br />

02<br />

03<br />

04<br />

05<br />

��frei��<br />

��frei��<br />

��frei��<br />

��frei��<br />

06 ��frei��<br />

E06<br />

… und dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste zur Bestätigung drücken.<br />

Sie wer<strong>de</strong>n hernach aufgefor<strong>de</strong>rt, <strong>de</strong>n grundsätzlichen<br />

Mo<strong>de</strong>lltyp, also entwe<strong>de</strong>r „Flächenmo<strong>de</strong>ll“ o<strong>de</strong>r „Hubschraubermo<strong>de</strong>ll“,<br />

auszuwählen:<br />

Mo<strong>de</strong>lltyp wählen<br />

( freier Mo<strong>de</strong>llspeich. )<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Tasten � o<strong>de</strong>r � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>n grundsätzlichen Mo<strong>de</strong>lltyp<br />

an und drücken Sie die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste. Damit wird <strong>de</strong>r ausgewählte Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

mit <strong>de</strong>m ausgewählten Mo<strong>de</strong>lltyp initialisiert und<br />

das Display wechselt wie<strong>de</strong>r zur Grundanzeige. Der<br />

Speicherplatz ist entsprechend vorbelegt.<br />

Möchten Sie dagegen mit einem Hubschrauber beginnen,<br />

dann wählen Sie mit <strong>de</strong>n Tasten � o<strong>de</strong>r �<br />

<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste einen <strong>de</strong>r mit<br />

„��frei��“ betitelten Speicherplätze an und drücken<br />

dann kurz die die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste zur Bestätigung. Sie wer<strong>de</strong>n nun aufgefor<strong>de</strong>rt,<br />

<strong>de</strong>n grundsätzlichen Mo<strong>de</strong>lltyp, also entwe<strong>de</strong>r<br />

„Flächenmo<strong>de</strong>ll“ o<strong>de</strong>r „Hubschraubermo<strong>de</strong>ll“ festzule-


gen. Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Tasten � o<strong>de</strong>r � <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das entsprechen<strong>de</strong> Symbol<br />

an und drücken Sie dann wie<strong>de</strong>r kurz die zentrale SET-<br />

Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zur Bestätigung. Damit<br />

wird <strong>de</strong>r ausgewählte Mo<strong>de</strong>llspeicher mit <strong>de</strong>m ausgewählten<br />

Mo<strong>de</strong>lltyp initialisiert, und Sie können nun in<br />

diesen Mo<strong>de</strong>llspeicher Ihr Mo<strong>de</strong>ll einprogrammieren.<br />

Ein Wechsel zu einem an<strong>de</strong>ren Mo<strong>de</strong>lltyp ist jetzt nur<br />

noch möglich, wenn dieser Speicherplatz zuvor gelöscht<br />

wird (Menü »ModSpeich.«, Seite 52).<br />

Hinweise:<br />

Soll <strong>de</strong>r in <strong>de</strong>r Grundanzeige gera<strong>de</strong> aktive Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

gelöscht wer<strong>de</strong>n, muss unmittelbar anschließend<br />

an <strong>de</strong>n Löschvorgang einer <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />

Mo<strong>de</strong>lltypen „Fläche“ o<strong>de</strong>r „Heli“ <strong>de</strong>fi niert wer<strong>de</strong>n.<br />

Dieser Wahl können Sie auch nicht durch Ausschalten<br />

<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs entgehen. Allenfalls hinterher <strong>de</strong>n<br />

unerwünscht belegten Mo<strong>de</strong>llspeicher von einem an<strong>de</strong>ren<br />

Speicherplatz aus wie<strong>de</strong>r löschen.<br />

Wird dagegen ein nicht aktiver Speicherplatz gelöscht,<br />

so wird dieser anschließend in <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llauswahl<br />

als „��frei��“ bezeichnet.<br />

Nach <strong>de</strong>r Initialisierung <strong>de</strong>s ausgewählten Mo<strong>de</strong>llspeichers<br />

mit <strong>de</strong>m gewünschten Mo<strong>de</strong>lltyp wechselt<br />

die Anzeige zur Grundanzeige <strong>de</strong>s neu belegten Mo<strong>de</strong>llspeichers.<br />

Gleichzeitig erscheinen in dieser für jeweils<br />

einige Sekun<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Warnhinweis …<br />

BIND. n/v<br />

OK<br />

… als Hinweis darauf, dass noch keine Bindung zu<br />

einem Empfänger besteht. Mit einem kurzen Druck<br />

auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Ta-<br />

ste gelangen Sie direkt zur entsprechen<strong>de</strong>n Option.<br />

Genaueres zum Bin<strong>de</strong>n eines Empfängers fi n<strong>de</strong>n Sie<br />

auf Seite 61/62 bzw. 70.<br />

Hinter <strong>de</strong>m vorstehend beschriebenen Warnhinweises<br />

„BIND. n/v“ erscheint ebenfalls für wenige Sekun<strong>de</strong>n<br />

<strong>de</strong>r Warnhinweis …<br />

Fail-Safe<br />

einstellen!<br />

… als Hinweis darauf, dass noch keine Fail-Safe-Einstellungen<br />

vorgenommen wur<strong>de</strong>n. Genaueres hierzu<br />

fi n<strong>de</strong>n Sie auf Seite 116.<br />

Sollte im Display die Warnanzeige …<br />

Gas<br />

zu<br />

hoch!<br />

… erscheinen, dann bewegen Sie <strong>de</strong>n Gassteuerknüppel<br />

bzw. beim Heli-Typ <strong>de</strong>n Limiter, standardmäßig<br />

<strong>de</strong>r Drehgeber CTRL 7, in die Leerlaufstellung.<br />

Das Erscheinen dieser Warnung ist auch abhängig<br />

von <strong>de</strong>r bei „Motor an K1“ bzw. „Pitch min“ im Menü<br />

»Grun<strong>de</strong>inst«, Seite 56 bzw. 67 gewählten Einstellung.<br />

Wählen Sie bei Flächenmo<strong>de</strong>llen zur Deaktivierung<br />

dieser Meldung „kein“ bzw. „kein/inv“, wenn<br />

Sie keinen Motor einsetzen son<strong>de</strong>rn die an<strong>de</strong>renfalls<br />

ausgeblen<strong>de</strong>ten Mischer „Bremse � N.N.*“ <strong>de</strong>s<br />

Menüs »Flächenmix« o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Servoanschluss 1<br />

für das zweite Wölbklappenservo benötigen.<br />

Wur<strong>de</strong>n bereits Mo<strong>de</strong>llspeicher im Sen<strong>de</strong>r belegt,<br />

dann erscheint in <strong>de</strong>n Untermenüs <strong>de</strong>s Menüs »Mo<strong>de</strong>llspeicher«<br />

an <strong>de</strong>r entsprechen<strong>de</strong>n Speicher-<br />

* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />

platzstelle ein Piktogramm <strong>de</strong>s gewählten Mo<strong>de</strong>lltyps<br />

gefolgt von einer Leerzeile bzw. <strong>de</strong>m im Menü<br />

»Grun<strong>de</strong>inst« (Seite 56 bzw. 64) eingetragenen Mo<strong>de</strong>llnamen<br />

sowie bei einer ggf. bestehen<strong>de</strong>n Bindung<br />

an einen Empfänger <strong>de</strong>ssen Kennung.<br />

Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Mo<strong>de</strong>llwechsel<br />

aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n nicht möglich. Im Display erscheint<br />

eine entsprechen<strong>de</strong> Meldung:<br />

zur Zeit nicht mögl.<br />

Spannung zu gering<br />

Grundsätzlich gibt es nun noch vier verschie<strong>de</strong>ne Möglichkeiten,<br />

die vier Steuerfunktionen Querru<strong>de</strong>r, Höhenru<strong>de</strong>r,<br />

Seitenru<strong>de</strong>r und Gas bzw. Bremsklappen beim<br />

Flächenmo<strong>de</strong>ll sowie Rollen, Nicken, Heckrotor und<br />

Gas/Pitch beim Hubschraubermo<strong>de</strong>ll <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Steuerknüppeln<br />

zuzuordnen. Welche dieser Möglichkeiten<br />

benutzt wird, hängt von <strong>de</strong>n individuellen Gewohnheiten<br />

<strong>de</strong>s einzelnen Mo<strong>de</strong>llpiloten ab. Diese Funktion stellen<br />

Sie in <strong>de</strong>r Zeile „Steueranord“ <strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>inst«<br />

(Seite 56 bzw. 64) für <strong>de</strong>n aktuell aktiven Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

ein:<br />

Mod Name<br />

Steueranord<br />

Motor an K1<br />

1<br />

kein<br />

Leitwerk normal<br />

Querr./Wölb 1QR<br />

Des Weiteren sei an dieser Stelle noch einmal darauf<br />

hingewiesen, dass im Interesse größtmöglicher Flexibilität,<br />

aber auch um unbeabsichtigter Fehlbedienung vorzubeugen,<br />

bei bei<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lltypen <strong>de</strong>n Steuerkanälen 5<br />

und 6 standardmäßig keine Geber zugewiesen sind.<br />

Programmbeschreibung: neuen Speicherplatz belegen<br />

49


Dies be<strong>de</strong>utet, dass sich im Lieferzustand <strong>de</strong>r Anlage<br />

üblicherweise nur die an <strong>de</strong>n Empfängerausgängen<br />

1 … 4 angeschlossenen Servos über die bei<strong>de</strong>n<br />

Steuerknüppel bewegen lassen, an <strong>de</strong>n Steckplätzen<br />

5 und 6 angeschlossene Servos dagegen stetig in<br />

ihrer Mittelstellung verharren. Bei einem neu initialisierten<br />

Hubschraubermo<strong>de</strong>ll bewegt sich – abhängig<br />

von <strong>de</strong>r Stellung <strong>de</strong>s Gaslimiters CTRL 7 – darüber<br />

hinaus noch mehr o<strong>de</strong>r weniger das Servo 6. Bei bei<strong>de</strong>n<br />

Mo<strong>de</strong>lltypen än<strong>de</strong>rt sich dieser Zustand erst, nach<strong>de</strong>m<br />

Sie die entsprechen<strong>de</strong>n Zuordnungen im Menü »Gebereinstellung«<br />

vorgenommen haben.<br />

Soll ein neu initialisierter Mo<strong>de</strong>llspeicher in Betrieb genommen<br />

wer<strong>de</strong>n, dann MUSS dieser erst entsprechend<br />

mit einem (weiteren) Empfänger „verbun<strong>de</strong>n“ wer<strong>de</strong>n,<br />

bevor sich ggf. bereits daran angeschlossenen Servos<br />

auch bewegen lassen. Näheres hierzu im Abschnitt<br />

„Binding“ auf Seite 61/62 bzw. 70.<br />

Eine Beschreibung <strong>de</strong>r grundlegen<strong>de</strong>n Schritte zur<br />

Programmierung eines Flächenmo<strong>de</strong>lls fi n<strong>de</strong>n Sie im<br />

Abschnitt Programmierbeispiele ab Seite 144 und für<br />

Hubschraubermo<strong>de</strong>lle ab Seite 166.<br />

Die nachfolgen<strong>de</strong>n Menübeschreibungen erfolgen in <strong>de</strong>r<br />

Reihenfolge, in <strong>de</strong>r die einzelnen Menüs in <strong>de</strong>r Multifunktionsliste<br />

aufgeführt sind.<br />

50 Programmbeschreibung: neuen Speicherplatz belegen


Für Ihre Notizen<br />

51


Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

Mo<strong>de</strong>ll aufrufen, Mo<strong>de</strong>ll löschen, Kopieren Mo<strong>de</strong>ll � Mo<strong>de</strong>ll<br />

Auf <strong>de</strong>n Seiten 24 und 25 wur<strong>de</strong> die grundsätzliche<br />

Bedienung <strong>de</strong>r Tasten erklärt und auf <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n vorherigen<br />

Doppelseiten, wie Sie zur Multifunktionsliste gelangen<br />

und wie Sie einen neuen Mo<strong>de</strong>llspeicher belegen.<br />

Hier nun wollen wir mit <strong>de</strong>r „normalen“ Beschreibung<br />

<strong>de</strong>r einzelnen Menüpunkte in <strong>de</strong>r vom Sen<strong>de</strong>r vorgegebenen<br />

Reihenfolge beginnen. Deshalb hier zuvor<strong>de</strong>rst<br />

das Menü …<br />

Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

Mod.Speich<br />

Servoeinst<br />

D/R Expo<br />

Flächenmix<br />

Grun<strong>de</strong>inst<br />

Gebereinst<br />

Phasentrim<br />

Freie Mix<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe Telemetrie<br />

Bis zu 10 komplette Mo<strong>de</strong>lleinstellungen lassen sich<br />

einschließlich <strong>de</strong>r digitalen Trimmwerte <strong>de</strong>r Trimmhebel<br />

speichern. Die Trimmung wird automatisch gespeichert,<br />

sodass bei einem Mo<strong>de</strong>llwechsel die jeweils aktuellen<br />

Trimmeinstellungen nicht verloren gehen. Ein Piktogramm<br />

<strong>de</strong>s gewählten Mo<strong>de</strong>lltyps sowie <strong>de</strong>r im Menü<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung«, Seite 56 bzw. 64 eingetragene<br />

Mo<strong>de</strong>llname sowie die Kennung eines ggf. an <strong>de</strong>n<br />

Mo<strong>de</strong>llspeicher „gebun<strong>de</strong>nen“ Empfängers erscheint in<br />

allen drei Untermenüs <strong>de</strong>s Menüs »Mo<strong>de</strong>llspeicher«<br />

hinter <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llnummer.<br />

Wählen Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste das Menü »ModSpeich.« (Mo<strong>de</strong>llspeicher)<br />

an und drücken Sie dann kurz die SET-Taste<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />

52 Programmbeschreibung: Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />

Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />

Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />

Kopier. Mod–>Mod<br />

Export zu SD<br />

Import von SD<br />

=><br />

=><br />

=><br />

=><br />

=><br />

Wenn Sie nun ein weiteres Mal die SET-Taste drücken,<br />

gelangen Sie in das Untermenü »Mo<strong>de</strong>ll aufrufen«:<br />

01 GRAUBELE<br />

02 ULTIMATE<br />

03 STARLET<br />

04 BELL47G<br />

05 ��frei��<br />

06 ��frei��<br />

E06<br />

E06<br />

E06<br />

–––<br />

Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste nun <strong>de</strong>n gewünschten Mo<strong>de</strong>llspeicher in<br />

<strong>de</strong>r Liste anwählen und durch Drücken <strong>de</strong>r Taste SET<br />

aktivieren. Mit ESC gelangen Sie dagegen ohne einen<br />

Mo<strong>de</strong>llwechsel wie<strong>de</strong>r zur vorherigen Menüseite zurück.<br />

Hinweise:<br />

Falls nach einem Mo<strong>de</strong>llwechsel die Warnanzeige<br />

„Gas zu hoch!“ erscheint, befi n<strong>de</strong>t sich <strong>de</strong>r Gas-/<br />

Pitchsteuerknüppel (K1) bzw. <strong>de</strong>r Gaslimiter zu weit<br />

in Richtung Vollgasstellung.<br />

Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Mo<strong>de</strong>llwechsel<br />

aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n nicht möglich. Im Display erscheint<br />

eine entsprechen<strong>de</strong> Meldung:<br />

zur Zeit nicht mögl.<br />

Spannung zu gering<br />

Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />

Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />

Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />

Kopier. Mod–>Mod<br />

Export zu SD<br />

Import von SD<br />

=><br />

=><br />

=><br />

=><br />

=><br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste das Untermenü »Mo<strong>de</strong>ll löschen«<br />

an und drücken Sie die SET-Taste.<br />

Zu löschen<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>ll mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />

linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste auswählen, …<br />

Zu löschen<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>ll:<br />

01 GRAUBELE E06<br />

02 ULTIMATE E06<br />

03 STARLET E06<br />

04 BELL47G –––<br />

… worauf nach einer weiteren Druck auf die SET-Taste<br />

die Sicherheitsabfrage …<br />

Soll Mo<strong>de</strong>ll<br />

01 GRAUBELE<br />

gelöscht wer<strong>de</strong>n ?<br />

NEIN JA<br />

… erscheint. Mit NEIN brechen Sie <strong>de</strong>n Vorgang ab<br />

und kehren zur vorherigen Bildschirmseite zurück.<br />

Wählen Sie dagegen mit <strong>de</strong>r �-Taste <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste JA und bestätigen diese Wahl mit<br />

einem kurzen Druck auf die SET-Taste, wird <strong>de</strong>r ausge-


wählte Mo<strong>de</strong>llspeicher gelöscht.<br />

Achtung:<br />

Dieser Löschvorgang ist unwi<strong>de</strong>rrufl ich. Alle Daten<br />

in <strong>de</strong>m ausgewählten Mo<strong>de</strong>llspeicher wer<strong>de</strong>n dabei<br />

komplett gelöscht.<br />

Hinweis:<br />

Soll <strong>de</strong>r gera<strong>de</strong> aktive Mo<strong>de</strong>llspeicher gelöscht wer<strong>de</strong>n,<br />

muss unmittelbar anschließend an <strong>de</strong>n Löschvorgang<br />

ein Mo<strong>de</strong>lltyp „Fläche“ o<strong>de</strong>r „Heli“ <strong>de</strong>fi niert wer<strong>de</strong>n. Wird<br />

dagegen ein nicht aktiver Speicherplatz gelöscht, so<br />

erscheint dieser anschließend in <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llauswahl als<br />

„��frei��“.<br />

Kopieren Mo<strong>de</strong>ll � Mo<strong>de</strong>ll<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste das Untermenü »Kopieren Mo<strong>de</strong>ll<br />

� Mo<strong>de</strong>ll« an und drücken Sie die SET-Taste.<br />

Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />

Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />

Kopier. Mod–>Mod<br />

Export zu SD<br />

Import von SD<br />

=><br />

=><br />

=><br />

=><br />

=><br />

Zu kopieren<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>ll mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />

linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste auswählen, …<br />

Kopieren von Mo<strong>de</strong>ll:<br />

01 GRAUBELE E06<br />

02 ULTIMATE E06<br />

03 STARLET E06<br />

04 BELL47G –––<br />

… worauf nach einem weiteren Druck auf die SET-Taste<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste im Fenster „Kopieren nach<br />

Mo<strong>de</strong>ll:“ <strong>de</strong>r Zielspeicher mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />

linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste auszuwählen und mit<br />

SET zu bestätigen o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Vorgang mit ESC abzubrechen<br />

ist. Ein bereits belegter Speicherplatz kann überschrieben<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Kopieren nach Mo<strong>de</strong>ll:<br />

01 GRAUBELE E06<br />

02 ULTIMATE E06<br />

03 STARLET E06<br />

04 BELL47G –––<br />

05 ��frei��<br />

Nach <strong>de</strong>m Bestätigen <strong>de</strong>s ausgewählten Mo<strong>de</strong>llspeichers<br />

durch Drücken <strong>de</strong>r Taste SET erscheint die<br />

Sicherheitsabfrage:<br />

Soll Mo<strong>de</strong>ll<br />

01 ULTIMATE<br />

03 ��frei��<br />

kopiert wer<strong>de</strong>n ?<br />

NEIN JA<br />

Mit NEIN brechen Sie <strong>de</strong>n Vorgang ab und kehren zur<br />

Ausgangsseite zurück. Wählen Sie dagegen mit <strong>de</strong>r<br />

Taste � JA an und bestätigen diese Wahl mit einem<br />

Druck auf die SET-Taste, dann wird das ausgewählte<br />

Mo<strong>de</strong>ll in <strong>de</strong>n gewählten Mo<strong>de</strong>llspeicher kopiert.<br />

Hinweis:<br />

Beim Kopieren eines Mo<strong>de</strong>llspeichers wer<strong>de</strong>n zusammen<br />

mit <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lldaten auch die Bindungsdaten<br />

kopiert, sodass die mit einem Original-Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

verbun<strong>de</strong>ne Empfangsanlage ohne erneutes Bin<strong>de</strong>n<br />

auch mit <strong>de</strong>ssen Kopie betrieben wer<strong>de</strong>n kann.<br />

Export zu SD<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste das Untermenü »Export zu SD«<br />

an und drücken Sie die SET-Taste.<br />

Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />

Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />

Kopier. Mod–>Mod<br />

Export zu SD<br />

Import von SD<br />

=><br />

=><br />

=><br />

=><br />

=><br />

Zu exportieren<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>ll mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />

linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste auswählen:<br />

Export zu SD-Karte:<br />

01 GRAUBELE<br />

02 ULTIMATE<br />

03 STARLET<br />

04 BELL47G<br />

E06<br />

E06<br />

E06<br />

–––<br />

Nach <strong>de</strong>m Bestätigen <strong>de</strong>s ausgewählten Mo<strong>de</strong>llspeichers<br />

durch Drücken <strong>de</strong>r Taste SET erscheint die<br />

Sicherheitsabfrage:<br />

Soll Mo<strong>de</strong>ll<br />

01 ULTIMATE<br />

SD-Karte<br />

exportiert wer<strong>de</strong>n ?<br />

NEIN JA<br />

Mit NEIN brechen Sie <strong>de</strong>n Vorgang ab und kehren zur<br />

Ausgangsseite zurück. Wählen Sie dagegen mit <strong>de</strong>r<br />

Programmbeschreibung: Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

53


Taste � JA an und bestätigen diese Wahl mit einem<br />

Druck auf die SET-Taste, dann wird das ausgewählte<br />

Mo<strong>de</strong>ll auf die SD-Karte kopiert.<br />

Hinweise:<br />

Sollte die Warnanzeige …<br />

SD-Karte<br />

einlegen<br />

OK<br />

… anstelle einer Mo<strong>de</strong>llauswahl erscheinen, befi n<strong>de</strong>t<br />

sich keine SD-Karte im Kartenschacht, siehe Seite<br />

22.<br />

Beim Kopieren eines Mo<strong>de</strong>llspeichers wer<strong>de</strong>n zusammen<br />

mit <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lldaten auch die Bindungsdaten<br />

kopiert, sodass die mit <strong>de</strong>m Original-Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

verbun<strong>de</strong>ne Empfangsanlage ohne<br />

erneutes Bin<strong>de</strong>n im GLEICHEN Sen<strong>de</strong>r auch mit<br />

<strong>de</strong>ssen Kopie betrieben wer<strong>de</strong>n kann.<br />

Ein exportiertes Flächenmo<strong>de</strong>ll wird unter \\Mo<strong>de</strong>ls\<br />

mx-12 nach <strong>de</strong>m Schema „aMo<strong>de</strong>llname.mdl“ und<br />

ein Hubschraubermo<strong>de</strong>ll als „hMo<strong>de</strong>llname.mdl“ auf<br />

<strong>de</strong>r Speicherkarte abgelegt. Wird dagegen ein „namenloses“<br />

Mo<strong>de</strong>ll exportiert, dann sind <strong>de</strong>ssen Daten<br />

unter „a-“ bzw. „hNoName.mdl“ auf <strong>de</strong>r Speicherkarte<br />

zu fi n<strong>de</strong>n.<br />

Da <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT über keine Echtzeituhr<br />

verfügt, wer<strong>de</strong>n die Mo<strong>de</strong>lldaten mit einem fi xen<br />

Erstelldatum auf <strong>de</strong>r Speicherkarte abgelegt. Dieses<br />

Datum kann ggf. auf <strong>de</strong>m PC mit einem geeigneten<br />

Programm manuell angepasst wer<strong>de</strong>n.<br />

Einige <strong>de</strong>r ggf. in Mo<strong>de</strong>llnamen verwen<strong>de</strong>ten Son<strong>de</strong>rzeichen<br />

können aufgrund spezifi scher Beschränkungen<br />

<strong>de</strong>s von <strong>de</strong>n Speicherkarten genutzten FAT- bzw.<br />

FAT32-Dateisystems nicht auf diese übernommen<br />

54 Programmbeschreibung: Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

wer<strong>de</strong>n und wer<strong>de</strong>n <strong>de</strong>shalb während <strong>de</strong>s Kopiervorganges<br />

durch eine Til<strong>de</strong> (~) ersetzt.<br />

Eine ggf. auf <strong>de</strong>r Speicherkarte bereits vorhan<strong>de</strong>ne<br />

Mo<strong>de</strong>lldatei gleichen Namens wird ohne Vorwarnung<br />

überschrieben.<br />

Import von SD<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste das Untermenü »Import von SD«<br />

an und drücken Sie auf die SET-Taste.<br />

Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />

Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />

Kopier. Mod–>Mod<br />

Export zu SD<br />

Import von SD<br />

=><br />

=><br />

=><br />

=><br />

=><br />

Von <strong>de</strong>r SD-Speicherkarte zu importieren<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>ll mit<br />

<strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste auswählen:<br />

Import von SD-Karte:<br />

ALPINA 00/01/01<br />

EXTRA 00/01/01<br />

COBRA 00/01/01<br />

BELL47G 00/01/01<br />

Hinweise:<br />

Das jeweils rechts vom Mo<strong>de</strong>llnamen angezeigte Exportdatum<br />

wird in <strong>de</strong>r Schreibweise „Jahr/Monat/Tag“<br />

dargestellt.<br />

Da <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT über keine Echtzeituhr<br />

verfügt, wer<strong>de</strong>n die Mo<strong>de</strong>lldaten mit einem fi xen<br />

Erstelldatum auf <strong>de</strong>r Speicherkarte abgelegt. Dieses<br />

Datum kann ggf. auf <strong>de</strong>m PC mit einem geeigneten<br />

Programm manuell angepasst wer<strong>de</strong>n.<br />

Worauf nach einem weiteren Druck auf die SET-Taste<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste im nun erscheinen<strong>de</strong>n<br />

Fenster „Import nach Mo<strong>de</strong>ll:“ <strong>de</strong>r Zielspeicher mit <strong>de</strong>n<br />

Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

auszuwählen und mit SET zu bestätigen o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r<br />

Vorgang mit ESC abzubrechen ist. Ein bereits belegter<br />

Speicherplatz kann überschrieben wer<strong>de</strong>n:<br />

Import nach Mo<strong>de</strong>ll:<br />

01 GRAUBELE<br />

02 ULTIMATE<br />

03 STARLET<br />

04 BELL47G<br />

05 ��frei��<br />

E06<br />

E06<br />

E06<br />

–––<br />

Nach <strong>de</strong>m Bestätigen <strong>de</strong>s ausgewählten Mo<strong>de</strong>llspeichers<br />

durch einen Druck auf die Taste SET erscheint die<br />

Sicherheitsabfrage:<br />

Soll Mo<strong>de</strong>ll<br />

01 ULTIMATE<br />

03 ��frei��<br />

importiert wer<strong>de</strong>n ?<br />

NEIN JA<br />

Mit NEIN brechen Sie <strong>de</strong>n Vorgang ab und kehren zur<br />

Ausgangsseite zurück. Wählen Sie dagegen mit <strong>de</strong>r<br />

Taste � JA an und bestätigen diese Wahl mit einem<br />

Druck auf die SET-Taste, dann wird das ausgewählte<br />

Mo<strong>de</strong>ll in <strong>de</strong>n gewählten Mo<strong>de</strong>llspeicher importiert.<br />

Hinweise:<br />

Sollte die Warnanzeige …


SD-Karte<br />

einlegen<br />

OK<br />

… anstelle einer Mo<strong>de</strong>llauswahl erscheinen, befi n<strong>de</strong>t<br />

sich keine SD-Karte im Kartenschacht, siehe Seite<br />

22.<br />

Beim Importieren eines Mo<strong>de</strong>llspeichers wer<strong>de</strong>n zusammen<br />

mit <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lldaten auch die Bindungsdaten<br />

importiert, sodass die mit <strong>de</strong>m Original-Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

verbun<strong>de</strong>ne Empfangsanlage ohne<br />

erneutes Bin<strong>de</strong>n im GLEICHEN Sen<strong>de</strong>r auch mit<br />

<strong>de</strong>ssen Kopie betrieben wer<strong>de</strong>n kann.<br />

Programmbeschreibung: Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

55


Grun<strong>de</strong>instellung<br />

Mo<strong>de</strong>llspezifi sche Basiseinstellungen für Flächenmo<strong>de</strong>lle<br />

Bevor mit <strong>de</strong>r Programmierung spezifi scher Parameter<br />

begonnen wird, sind einige Grun<strong>de</strong>instellungen, die <strong>de</strong>n<br />

gera<strong>de</strong> aktiven Mo<strong>de</strong>llspeicher betreffen, vorzunehmen.<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste das Menü »Grun<strong>de</strong>inst« (Grun<strong>de</strong>instellung<br />

(Mo<strong>de</strong>ll)) an und drücken Sie die zentrale SET-<br />

Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />

Mo<strong>de</strong>llname<br />

Mod.Speich<br />

Servoeinst<br />

D/R Expo<br />

Flächenmix<br />

Grun<strong>de</strong>inst<br />

Gebereinst<br />

Phasentrim<br />

Freie Mix<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe Telemetrie<br />

Mod.Name<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 kein<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 1QR<br />

Wechseln Sie mit einem Druck auf die SET-Taste <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste zur nächsten Bildschirmseite, um<br />

aus einer Zeichenliste <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>llnamen zusammensetzen<br />

zu können. Maximal 9 Zeichen können für einen<br />

Mo<strong>de</strong>llnamen vergeben wer<strong>de</strong>n:<br />

0123456789 : ; ?<br />

ABCDEFGHIJKLMNO<br />

PQRSTUVWXYZ<br />

Mo<strong>de</strong>llname<br />

GRAUB<br />

56 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste<br />

das gewünschte Zeichen an. Mit einem Druck auf die<br />

Pfeiltaste � <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>ren<br />

zentraler SET-Taste wechseln Sie zur nächstfolgen<strong>de</strong>n<br />

Stelle, an <strong>de</strong>r Sie das nächste Zeichen wählen können.<br />

Mit gleichzeitigem Druck auf die Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzen Sie an die<br />

Stelle ein Leerzeichen.<br />

Je<strong>de</strong> beliebige Zeichenposition innerhalb <strong>de</strong>s Eingabefel<strong>de</strong>s<br />

erreichen Sie mit <strong>de</strong>n Tasten �� <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste.<br />

Mit einem Druck auf die zentrale Taste ESC <strong>de</strong>r linken<br />

4-Wege-Taste kehren Sie zur vorherigen Menü-Seite<br />

zurück.<br />

Der so eingegebene Mo<strong>de</strong>llname erscheint anschließend<br />

in <strong>de</strong>r Grundanzeige und in <strong>de</strong>n Untermenüs <strong>de</strong>s<br />

Menüpunktes »Mo<strong>de</strong>llspeicher«.<br />

Steueranordnung<br />

Seitenr. links<br />

Querr. links<br />

»MODE 1« (Gas rechts)<br />

Tiefenru<strong>de</strong>r Motor Vollgas<br />

Höhenru<strong>de</strong>r<br />

Seitenr. rechts<br />

Querr. links<br />

Motor Leerlauf<br />

Querr. rechts<br />

Seitenr. links<br />

»MODE 2« (Gas links)<br />

Motor Vollgas Tiefenru<strong>de</strong>r<br />

Motor Leerlauf<br />

»MODE 3« (Gas rechts) »MODE 4« (Gas links)<br />

Tiefenru<strong>de</strong>r Motor Vollgas Motor Vollgas Tiefenru<strong>de</strong>r<br />

Höhenru<strong>de</strong>r<br />

Querr. rechts<br />

Seitenr. links<br />

Motor Leerlauf<br />

Seitenr. rechts<br />

Querr. links<br />

Motor Leerlauf<br />

Seitenr. rechts<br />

Querr. rechts<br />

Querr. links<br />

Seitenr. links<br />

Höhenru<strong>de</strong>r<br />

Höhenru<strong>de</strong>r<br />

Grundsätzlich gibt es 4 verschie<strong>de</strong>ne Möglichkeiten, die<br />

vier Steuerfunktionen Quer-, Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r<br />

sowie Gas bzw. Bremsklappen eines Flächenmo<strong>de</strong>lls<br />

<strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche dieser<br />

Querr. rechts<br />

Seitenr. rechts<br />

Möglichkeiten benutzt wird, hängt von <strong>de</strong>n individuellen<br />

Gewohnheiten <strong>de</strong>s einzelnen Mo<strong>de</strong>llfl iegers ab.<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste die Zeile »Steueranord« (Steueranordnung)<br />

an. Das Auswahlfeld ist eingerahmt:<br />

Mod.Name GRAUBELE<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 kein<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 1QR<br />

Drücken Sie die SET-Taste. Die aktuelle Steueranordnung<br />

wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit <strong>de</strong>n<br />

Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zwischen <strong>de</strong>n<br />

Möglichkeiten 1 bis 4 aus.<br />

Nach gleichzeitigem Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) kehrt die Anzeige<br />

zur Steueranordnung „1“ zurück.<br />

Mit einem erneuten Druck auf die Taste SET <strong>de</strong>aktivieren<br />

Sie das Auswahlfeld wie<strong>de</strong>r, sodass Sie die Zeile<br />

wechseln können.<br />

Motor an K1<br />

Mod.Name GRAUBELE<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 kein<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 1QR<br />

Nach Anwahl <strong>de</strong>r Zeile »Motor an K1« mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ist das<br />

entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld eingerahmt. Drücken Sie die


zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die aktuelle<br />

Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie nun<br />

mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zwischen<br />

folgen<strong>de</strong>n vier Möglichkeiten aus:<br />

„Leerl v.“: Die Leerlaufposition <strong>de</strong>s Gas-/Bremsklappensteuerknüppels<br />

(K1) befi n<strong>de</strong>t<br />

sich vorn, d. h. vom Piloten weg.<br />

Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe<br />

Seite 28, und die Option „Motor-Stopp“<br />

sind aktiviert und die Mischer „Bremse<br />

� N.N.*“ <strong>de</strong>s Menüs »Flächenmix«<br />

sind <strong>de</strong>aktiviert.<br />

„Leerl h.“: Die Leerlaufposition <strong>de</strong>s Gas-/Bremsklappensteuerknüppels<br />

(K1) befi n<strong>de</strong>t<br />

sich hinten, d. h. zum Piloten hin.<br />

Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe<br />

Seite 28, und die Option „Motor-Stopp“<br />

sind aktiviert und die Mischer „Bremse<br />

� N.N.*“ <strong>de</strong>s Menüs »Flächenmix«<br />

sind <strong>de</strong>aktiviert.<br />

„kein“: Das Bremssystem ist in <strong>de</strong>r vor<strong>de</strong>ren<br />

Position <strong>de</strong>s Gas-/Bremsknüppels<br />

„eingefahren“ und die Mischer „Bremse<br />

� N.N.*“ im Menü »Flächenmix« sind<br />

aktiviert.<br />

Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe<br />

Seite 28, und die Option „Motor-Stopp“<br />

sind <strong>de</strong>aktiviert.<br />

„kein/inv“ Das Bremssystem ist in <strong>de</strong>r hinteren<br />

Position <strong>de</strong>s Gas-/Bremsknüppels<br />

„eingefahren“ und die Mischer „Bremse<br />

� N.N.*“ im Menü »Flächenmix« sind<br />

aktiviert.<br />

* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />

Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe<br />

Seite 28, und die Option „Motor-Stopp“<br />

sind <strong>de</strong>aktiviert.<br />

Hinweise:<br />

Achten Sie während <strong>de</strong>r Programmierung unbedingt<br />

darauf, dass ein angeschlossener Verbrennungs-<br />

o<strong>de</strong>r Elektromotor nicht unbeabsichtigt<br />

anläuft. Unterbrechen Sie ggf. die<br />

Treibstoffversorgung bzw. klemmen Sie <strong>de</strong>n Antriebsakku<br />

zuvor ab.<br />

Die K1-Trimmung wirkt entsprechend Ihrer Wahl „normal“<br />

o<strong>de</strong>r nur „hinten“ o<strong>de</strong>r „vorne“, also entwe<strong>de</strong>r<br />

über <strong>de</strong>n ganzen Steuerweg o<strong>de</strong>r nur in <strong>de</strong>r jeweiligen<br />

Leerlaufrichtung.<br />

Beachten Sie die auf Seite 40 beschriebene Funktion<br />

„Abschalttrimmung“.<br />

Motor-Stopp<br />

Hinweis:<br />

Diese Menüzeile ist bei Wahl von „kein“ o<strong>de</strong>r „kein/inv“ in<br />

<strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ ausgeblen<strong>de</strong>t.<br />

Abhängig von <strong>de</strong>r in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ vorgenommenen<br />

Wahl „Leerlauf vorne/hinten“ können Sie in<br />

dieser Menüzeile eine per Schalter abrufbare „Motor<br />

AUS“-Position vorgeben. Werkseitig vorgegeben sind<br />

-100 % für die Position <strong>de</strong>s Gasservos und +150 %<br />

Geberposition.<br />

Mod.Name GRAUBELE<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 Leerl h.<br />

M-Stopp –100% +150% –––<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

STO<br />

Um <strong>de</strong>n Vorgabewert <strong>de</strong>r „Motor AUS“-Position <strong>de</strong>s Gasservos<br />

zu än<strong>de</strong>rn, drücken Sie die zentrale SET-Taste<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die aktuelle Einstellung wird<br />

invers dargestellt. Stellen Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste einen Wert ein, bei welchem <strong>de</strong>r<br />

Motor zuverlässig „aus“ ist, ohne dass das Gasservo<br />

anläuft. Beispielsweise -125 %:<br />

Mod.Name GRAUBELE<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 Leerl h.<br />

M-Stopp –125% +150% –––<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

STO<br />

Der – hohe – Vorgabewert in <strong>de</strong>r mittleren Spalte stellt<br />

sicher, dass <strong>de</strong>r Motor über <strong>de</strong>n maximal möglichen<br />

Stellbereich <strong>de</strong>s Gasknüppels hinweg mit <strong>de</strong>m in <strong>de</strong>r<br />

rechten Spalte noch zuzuweisen<strong>de</strong>n Schalter gestoppt<br />

wer<strong>de</strong>n kann.<br />

Möchten Sie jedoch lieber eine individuelle Grenze<br />

setzen, ab welcher in die Motor-AUS-Position geschaltet<br />

wer<strong>de</strong>n kann, dann bringen Sie <strong>de</strong>n Gas-/Pitch-Steuerknüppel<br />

in die von Ihnen gewünschte Position und drücken<br />

die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />

Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

57


Mod.Name GRAUBELE<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 Leerl h.<br />

M-Stopp –125% +100% –––<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

STO<br />

Hinweis:<br />

Eine Schaltschwelle von mehr als +100 % erreichen<br />

Sie, in<strong>de</strong>m Sie vorübergehend <strong>de</strong>n Weg von Servo 1 im<br />

Menü »Servoeinstellung« auf über 100 % vergrößern,<br />

und nach Speicherung <strong>de</strong>r Schaltschwelle wie<strong>de</strong>r auf<br />

<strong>de</strong>n ursprünglichen Wert zurückstellen.<br />

In <strong>de</strong>r Spalte rechts weisen Sie abschließend einen<br />

Schalter zu, mit <strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n Motor (im Notfall) abstellen<br />

möchten. Vorzugsweise <strong>de</strong>n selbstrückstellen<strong>de</strong>n<br />

Tastschalter SW 1:<br />

Leitwerk<br />

Mod.Name GRAUBELE<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 Leerl h.<br />

M-Stopp –125% +100% 1<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

STO<br />

Mod.Name GRAUBELE<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 Leerl h.<br />

M-Stopp –125% +100% 1<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Nach Anwahl <strong>de</strong>r Zeile „Leitwerk“ mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

58 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ist das<br />

entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld eingerahmt. Drücken Sie<br />

die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die<br />

aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie<br />

nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>n<br />

auf Ihr Mo<strong>de</strong>ll zutreffen<strong>de</strong>n Typ aus:<br />

„normal“: Das Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r wird über<br />

jeweils nur ein Servo betätigt.<br />

„V-Leitw“: Die Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>rsteuerung<br />

erfolgt über zwei getrennt angelenkte,<br />

V-förmig angeordnete Ru<strong>de</strong>r. Die Koppelfunktion<br />

für die Seiten- und Höhenru<strong>de</strong>rsteuerung<br />

wird vom Programm automatisch<br />

übernommen. Der Höhen- und<br />

Seitenru<strong>de</strong>rsteuerweg sollte ggf. über<br />

»D/R Expo«, Seite 82 eingestellt wer<strong>de</strong>n.<br />

„Delta/Nf“: Die Quer- und Höhenru<strong>de</strong>rsteuerung<br />

erfolgt über ein o<strong>de</strong>r zwei Servos je Tragfl<br />

ächenhälfte. Die Höhenru<strong>de</strong>rtrimmung<br />

wirkt jedoch auch bei Wahl von „2QR<br />

2WK“ – siehe unten – nur auf die Servos 2<br />

+ 3.<br />

„2 HR Sv“: Diese Option ist für Mo<strong>de</strong>lle mit 1 o<strong>de</strong>r 2<br />

Querru<strong>de</strong>r- und zwei Höhenru<strong>de</strong>rservos<br />

gedacht. Bei Höhenru<strong>de</strong>rbetätigung läuft<br />

das am Ausgang 6 angeschlossene Servo<br />

parallel zum Servo 3. Die Höhenru<strong>de</strong>rtrimmung<br />

wirkt auf bei<strong>de</strong> Servos.<br />

Hinweis zu „2 HR Sv“:<br />

Ein Geber, <strong>de</strong>r <strong>de</strong>m Eingang 6 im Menü<br />

»Gebereinstellung« zugewiesen ist, ist<br />

aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n dann softwareseitig<br />

vom Servo „6“ getrennt, d. h.<br />

unwirksam.<br />

Querru<strong>de</strong>r/Wölbklappen<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 Leerl h.<br />

M-Stopp –125% +100% 1<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 1QR<br />

Nach Anwahl <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ist<br />

das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld eingerahmt. Drücken<br />

Sie die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste.<br />

Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen<br />

Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

zwischen <strong>de</strong>n maximal möglichen drei Kombinationen<br />

aus, und zwar:<br />

„1QR“ Querru<strong>de</strong>rsteuerung über 1 gemeinsames<br />

Servo,<br />

„2QR“ Querru<strong>de</strong>rsteuerung über je 1 Servo pro<br />

Tragfl ächenhälfte,<br />

„2QR 2WK“ Querru<strong>de</strong>rsteuerung wie zuvor, jedoch<br />

zusätzlich 1 o<strong>de</strong>r 2 Wölbklappenservos.<br />

Hinweis:<br />

Die Option „2QR 2WK“ steht nur bei <strong>de</strong>n<br />

Leitwerks typen „normal“ und „V-Leitw“<br />

sowie <strong>de</strong>r Wahl von „kein“ o<strong>de</strong>r „kein/inv“<br />

in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ zur Verfügung.<br />

Abhängig von dieser Vorgabe wer<strong>de</strong>n im Menü »Flächenmix«<br />

(ab Seite 88) die jeweils benötigten Mischer<br />

und <strong>de</strong>ren Einstellmöglichkeiten aktiviert. Softwareseitig<br />

sind bis zu 12 fertige Mischer für bis zu je 2 Querru<strong>de</strong>rund<br />

Wölbklappenservos vorgesehen.


Hinweis:<br />

Sollte Ihr Mo<strong>de</strong>ll nur mit einem Wölbklappenservo ausgestattet<br />

sein, dann wählen Sie <strong>de</strong>nnoch „2QR 2WK“<br />

und belassen später, im Menü »Flächenmix«, <strong>de</strong>n auf<br />

Seite 91 beschriebenen Mischer „QR � WK“ auf 0 %.<br />

Alle an<strong>de</strong>ren Flächenmischer können Sie dagegen sinngemäß<br />

verwen<strong>de</strong>n. Der in diesem Fall „frei“ bleiben<strong>de</strong><br />

zweite Wölbklappenanschluss kann jedoch KEINES-<br />

FALLS an<strong>de</strong>rweitig belegt wer<strong>de</strong>n!<br />

Uhren<br />

In <strong>de</strong>r Grundanzeige sind rechts im Display zwei Uhren<br />

sichtbar: eine Stoppuhr und eine Flugzeituhr:<br />

GRAUBELE<br />

#01<br />

Stop<br />

Flug<br />

0:00<br />

0:00<br />

6.1V 99%<br />

HoTT<br />

0:00h<br />

M 0.0V<br />

Diesen bei<strong>de</strong>n Uhren kann in <strong>de</strong>r rechten, am unteren<br />

Displayrand mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichneten,<br />

Spalte <strong>de</strong>r Zeile »Uhren« …<br />

Motor an K1 Leerl h.<br />

M-Stopp –125% +100% 1<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 2QR<br />

Uhren 0:00 –––<br />

… ein Schalter o<strong>de</strong>r Geberschalter zugewiesen wer<strong>de</strong>n,<br />

mit welchem die Uhren gemeinsam gestartet und die<br />

Stoppuhr auch wie<strong>de</strong>r gestoppt wer<strong>de</strong>n kann.<br />

Die Zuordnung eines Schalters bzw. Geberschalters<br />

erfolgt wie auf Seite 39 beschrieben.<br />

Die Flugzeituhr, und ggf. die Speicherung von Telemetrie-Daten<br />

auf einer in <strong>de</strong>n Kartenslot eingesetzten<br />

Speicherkarte, Seite 22, startet immer gemeinsam mit<br />

<strong>de</strong>r Stoppuhr, läuft jedoch weiter, auch wenn die Stoppuhr<br />

angehalten (ausgeschaltet) wur<strong>de</strong>, und kann nur<br />

bei angehaltener Stoppuhr durch Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />

Taste ESC <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste gestoppt wer<strong>de</strong>n.<br />

Angehaltene Uhren können durch gleichzeitiges Drücken<br />

<strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste (CLEAR) wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Startwert zurückgesetzt<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Umschaltung zwischen „vorwärts“ und „rückwärts“<br />

Vorwärts laufen<strong>de</strong> Uhr (Stoppuhrfunktion)<br />

Wird die Stoppuhr nach Schalterzuordnung mit <strong>de</strong>m<br />

Anfangswert „0:00“ gestartet, läuft sie vorwärts bis<br />

maximal 180 min und 59 s, um dann wie<strong>de</strong>r bei 0:00 zu<br />

beginnen.<br />

Rückwärts laufen<strong>de</strong> Uhr (Alarmtimerfunktion)<br />

Im – linken – Minutenfeld wählen Sie die Startzeit zwischen<br />

0 und 180 min und im – rechten – Sekun<strong>de</strong>nfeld<br />

eine Startzeit zwischen 0 und 59 s (o<strong>de</strong>r eine beliebige<br />

Kombination davon).<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />

Einstellungen auf „0“ bzw. „00“ zurück.<br />

Motor an K1 Leerl h.<br />

M-Stopp –125% +100% 1<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 2QR<br />

Uhren 10:01 3<br />

Vorgehensweise<br />

1. Gewünschtes Eingabefeld mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten ��<br />

<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste anwählen.<br />

2. SET in <strong>de</strong>r Mitte <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste drücken.<br />

3. Im inversen Minuten- bzw. Sekun<strong>de</strong>nfeld mittels <strong>de</strong>r<br />

Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste Zeitvorwahl<br />

treffen.<br />

4. Eingabe been<strong>de</strong>n durch Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-<br />

Taste.<br />

5. Nach <strong>de</strong>m Wechsel zurück in die Grundanzeige mittels<br />

entsprechend häufi gen Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />

ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste, drücken Sie bei<br />

angehaltener Stoppuhr gleichzeitig die Taste ��<br />

o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) damit<br />

die Stoppuhr auf die „Timer“-Funktion umschaltet, siehe<br />

rechts oben in <strong>de</strong>r folgen<strong>de</strong>n Abbildung:<br />

GRAUBELE<br />

#01<br />

Stop<br />

Flug<br />

10:01<br />

0:00<br />

6.1V 99%<br />

HoTT<br />

0:01h<br />

M 0.0V<br />

Die Stoppuhr startet nun nach Betätigung <strong>de</strong>s zugeordneten<br />

Schalters bei <strong>de</strong>m eingestellten Anfangswert<br />

rückwärts („Timerfunktion“). Nach Ablauf <strong>de</strong>r Zeit bleibt<br />

<strong>de</strong>r Timer aber nicht stehen, son<strong>de</strong>rn läuft weiter, um<br />

die nach 0:00 abgelaufene Zeit ablesen zu können. Zur<br />

ein<strong>de</strong>utigen Unterscheidung wird diese invers angezeigt.<br />

Tonsignalfolge<br />

30 s vor null: 3-fach-Ton<br />

alle 2 Sekun<strong>de</strong>n Einzelton<br />

20 s vor null: 2-fach-Ton<br />

Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

59


alle 2 Sekun<strong>de</strong>n Einzelton<br />

10 s vor null: Einzelton<br />

je<strong>de</strong> Sekun<strong>de</strong> Einzelton<br />

5 s vor null: je<strong>de</strong> Sekun<strong>de</strong> Einzelton mit erhöhter Frequenz<br />

null: verlängertes Tonsignal und Umspringen<br />

<strong>de</strong>r Anzeige auf inverse Darstellung<br />

Das Zurücksetzen dieses „Alarmtimers“ erfolgt durch<br />

gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) bei angehaltener Uhr.<br />

Hinweis:<br />

Eine rückwärts laufen<strong>de</strong> Uhr wird in <strong>de</strong>r Grundanzeige<br />

durch einen blinken<strong>de</strong>n Doppelpunkt zwischen <strong>de</strong>m<br />

Minuten- und Sekun<strong>de</strong>nfeld kenntlich gemacht.<br />

Phase 2 und Phase 3<br />

Solange Sie keiner <strong>de</strong>r Phasen 2 o<strong>de</strong>r 3 einen Schalter<br />

zugewiesen haben, befi n<strong>de</strong>n Sie sich automatisch in <strong>de</strong>r<br />

Flugphase 1 «normal».<br />

Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase ist<br />

mit «normal» fest eingestellt und kann nicht verän<strong>de</strong>rt<br />

wer<strong>de</strong>n, weshalb auch die Phase «normal» nicht als<br />

Phase 1 angezeigt wird, son<strong>de</strong>rn verborgen bleibt:<br />

Leitwerk normal<br />

Querr./Wölb 2QR<br />

Uhren 10:01 3<br />

Phase 2 Start –––<br />

Phase 3 Speed –––<br />

Des Weiteren ist noch darauf hinzuweisen, dass <strong>de</strong>n<br />

Flugphasen Prioritäten zu eigen sind, welche insbeson<strong>de</strong>re<br />

bei <strong>de</strong>r Zuordnung von Einzelschaltern beachtet<br />

60 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

wer<strong>de</strong>n sollten. Das zugrun<strong>de</strong> liegen<strong>de</strong> Schema lässt<br />

sich folgen<strong>de</strong>rmaßen beschreiben:<br />

Sind alle ggf. zugewiesenen Flugphasenschalter<br />

geschlossen o<strong>de</strong>r offen, ist die Flugphase «normal»<br />

aktiv.<br />

Ist nur ein Schalter geschlossen, dann ist diejenige<br />

Flugphase aktiv, welche <strong>de</strong>m aktuell geschlossenen<br />

Schalter zugewiesen wur<strong>de</strong>.<br />

Sind zwei Schalter geschlossen, dann ist die Flugphase<br />

mit <strong>de</strong>r niedrigeren Phasennummer aktiv.<br />

Also Phase 2, wenn zusätzlich <strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Phase 3 zugewiesene<br />

Schalter geschlossen ist.<br />

Ggf. ist infolge<strong>de</strong>ssen die Vorbelegung <strong>de</strong>r Flugphasen<br />

mit Flugphasennamen <strong>de</strong>n eigenen Prioritäten<br />

entsprechend anzupassen, siehe weiter unten.<br />

Servoseitig erfolgt die Umschaltung nicht „hart“,<br />

son<strong>de</strong>rn mit einer fest vorgegebenen Umschaltzeit<br />

von ca. 1 Sekun<strong>de</strong>.<br />

Programmierung<br />

Nach Anwahl von „Phase 2“ o<strong>de</strong>r „Phase 3“ mit <strong>de</strong>n<br />

Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

ist das Feld „Name“ <strong>de</strong>r jeweiligen Flugphase bereits<br />

eingerahmt.<br />

Falls Ihnen die Vorbelegung nicht zusagt, drücken Sie<br />

die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die<br />

aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie<br />

nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zwischen<br />

<strong>de</strong>n zur Verfügung stehen<strong>de</strong>n Namen einen Ihnen<br />

passen<strong>de</strong>r erscheinen<strong>de</strong>n aus. Mit einem Druck auf die<br />

Taste SET been<strong>de</strong>n Sie die Eingabe wie<strong>de</strong>r.<br />

Wechseln Sie nun mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste in die rechte, am unteren Displayrand<br />

mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichnete, Spalte<br />

und drücken Sie kurz die zentrale Taste SET. Weisen<br />

Sie nun, wie auf Seite 39 beschrieben, <strong>de</strong>r jeweiligen<br />

Phase einen Schalter zu. Vorzugsweise jeweils von <strong>de</strong>r<br />

Mittelstellung ausgehend einen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Dreistufenschalter<br />

SW 4/5 o<strong>de</strong>r SW 6/7.<br />

Mehr zur Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r Flugphasen und <strong>de</strong>ren Programmierung<br />

fi n<strong>de</strong>n Sie ab Seite 86, im Abschnitt<br />

»Phasentrim«.<br />

Empfängerausgang<br />

Um maximale Flexibilität hinsichtlich <strong>de</strong>r Empfängerbelegung<br />

zu erreichen, bietet das Programm <strong>de</strong>r mx-12<br />

HoTT auf <strong>de</strong>r zweiten Seite <strong>de</strong>s Untermenüs „Empfängerausgang“<br />

die Möglichkeit zum beliebigen Vertauschen<br />

<strong>de</strong>r Servoausgänge 1 bis maximal 6.<br />

Querr./Wölb 2QR<br />

Uhren 10:01 3<br />

Phase 2 Start 7<br />

Phase 3<br />

Empf.Ausg.<br />

Speed 6<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste wechseln Sie zur nächsten Displayseite.<br />

Auf dieser können Sie nun die 6 „Steuerkanäle“ <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>rs beliebig auf die Empfängerausgänge respektive<br />

Servo-Steckplätze 1 … 6 aufteilen. Beachten Sie<br />

jedoch, dass sich die Anzeige in »Servoanzeige« – die<br />

Sie aus beinahe je<strong>de</strong>r Menüposition mittels gleichzeitigem<br />

Druck auf die Tasten � und � <strong>de</strong>r linken<br />

4-Wege-Taste aufrufen können – ausschließlich auf die<br />

laut Empfängerbelegung vorgegebenen „Steuerkanäle“<br />

bezieht, einer Vertauschung <strong>de</strong>r Ausgänge also NICHT<br />

folgt.


S<br />

S<br />

S<br />

S<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

Ausgang<br />

1<br />

2<br />

3<br />

S 5<br />

Ausgang<br />

Ausgang<br />

Ausgang 4<br />

Ausgang 5<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste die zu än<strong>de</strong>rn<strong>de</strong> Servo/Ausgang-<br />

Kombination an und drücken Sie die zentrale Taste SET<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Nun können Sie mit <strong>de</strong>n<br />

rechten Pfeiltasten <strong>de</strong>m ausgewählten Ausgang das<br />

gewünschte Servo (S) zuordnen und mit SET bestätigen<br />

… o<strong>de</strong>r mittels gleichzeitigem Druck auf die Pfeiltasten<br />

�� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) die<br />

Standardzuordnung wie<strong>de</strong>rherstellen.<br />

Eventuelle nachträgliche Einstellungsän<strong>de</strong>rungen, wie<br />

Servowegeinstellungen, Dual Rate/Expo, Mischer etc.,<br />

müssen aber immer entsprechend <strong>de</strong>r ursprünglichen<br />

Empfängerbelegung vorgenommen wer<strong>de</strong>n!<br />

Hinweis:<br />

Mit <strong>de</strong>r Channel-Mapping Funktion <strong>de</strong>s im Sen<strong>de</strong>r<br />

mx-12 HoTT integrierten Telemetrie-Menüs können<br />

die 6 Steuerfunktionen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs auch beliebig auf<br />

mehrere Empfänger aufgeteilt o<strong>de</strong>r aber auch mehrere<br />

Empfängerausgänge mit <strong>de</strong>rselben Steuerfunktion<br />

belegt wer<strong>de</strong>n. Beispielsweise um je Querru<strong>de</strong>rblatt zwei<br />

Servos anstatt mit nur einem einzelnen ansteuern zu<br />

können usw.. Der Übersichtlichkeit wegen wird jedoch<br />

dringend empfohlen, nur von einer <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Optionen<br />

Gebrauch zu machen.<br />

gebun<strong>de</strong>ner Empfänger<br />

Graupner-HoTT-Empfänger müssen „angewiesen“ wer<strong>de</strong>n,<br />

ausschließlich mit einem bestimmten Mo<strong>de</strong>ll(-speicher)<br />

eines Graupner-HoTT-Sen<strong>de</strong>rs zu kommunizieren.<br />

Dieser Vorgang wird als „Binding“ bezeichnet und ist<br />

lediglich einmal für je<strong>de</strong> neue Empfänger/Mo<strong>de</strong>ll-Kombination<br />

erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

Wichtiger Hinweis:<br />

Achten Sie beim Bin<strong>de</strong>n unbedingt darauf, dass die<br />

Sen<strong>de</strong>rantenne immer ausreichend weit von <strong>de</strong>n<br />

Empfängerantennen entfernt ist! Mit etwa 1 m Abstand<br />

sind Sie diesbezüglich auf <strong>de</strong>r sicheren Seite.<br />

An<strong>de</strong>rnfalls riskieren Sie eine gestörte Verbindung<br />

zum Rückkanal und in Folge Fehlverhalten.<br />

„Binding“ mehrerer Empfänger pro Mo<strong>de</strong>ll<br />

Bei Bedarf können auch mehrere Empfänger pro Mo<strong>de</strong>ll<br />

gebun<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n. Bin<strong>de</strong>n Sie dazu die jeweiligen<br />

Empfänger zuerst einzeln wie nachfolgend beschrieben.<br />

Beim späteren Betrieb baut allerdings nur <strong>de</strong>rjenige<br />

Empfänger, <strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>n wur<strong>de</strong>, eine<br />

Telemetrie-Verbindung zum Sen<strong>de</strong>r auf. An diesem<br />

sind <strong>de</strong>shalb auch ggf. im Mo<strong>de</strong>ll eingebaute Telemetriesensoren<br />

anzuschließen, da nur <strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>ne<br />

Empfänger in <strong>de</strong>r Lage ist, <strong>de</strong>ren Daten über <strong>de</strong>n<br />

Rückkanal zu sen<strong>de</strong>n. Der zweite und alle weiteren<br />

Empfänger laufen parallel zum zuletzt an <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />

gebun<strong>de</strong>nen Empfänger, jedoch völlig unabhängig von<br />

diesem, im Slave-Mo<strong>de</strong> mit abgeschaltetem Rückkanal!<br />

„Bin<strong>de</strong>n“ von Sen<strong>de</strong>r und Empfänger<br />

Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „geb.Empf.“:<br />

Uhren 10:01 3<br />

Phase 2 Start 7<br />

Phase 3<br />

Empf.Ausg.<br />

Speed 6<br />

geb.Empf. –––<br />

Schalten Sie spätestens jetzt die Stromversorgung Ihres<br />

Empfängers ein: Am Empfänger blinkt die rote LED.<br />

Drücken und halten Sie <strong>de</strong>n SET-Taster am Empfänger<br />

bis die weiterhin rot blinken<strong>de</strong> LED nach ca. 3 Sekun<strong>de</strong>n<br />

für weitere ca. 3 Sekun<strong>de</strong>n rot/grün zu blinken beginnt.<br />

Sie können nun <strong>de</strong>n SET-Taster am Empfänger loslassen.<br />

Solange die LED rot/grün blinkt, befi n<strong>de</strong>t sich <strong>de</strong>r<br />

Empfänger im Bin<strong>de</strong>-Modus.<br />

Starten Sie nun innerhalb dieser ca. 3 s das so genannte<br />

Bin<strong>de</strong>n eines Empfängers an <strong>de</strong>n aktuellen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

mit einem kurzen Druck auf die zentrale Taste<br />

SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Gleichzeitig beginnt im<br />

Display das Wort „BINDEN“ anstelle <strong>de</strong>r drei „---“ im<br />

Rahmen <strong>de</strong>r Zeile „geb.Empf.“ zu blinken:<br />

Uhren 10:01 3<br />

Phase 2 Start 7<br />

Phase 3<br />

Empf.Ausg.<br />

Speed 6<br />

geb.Empf. BINDEN<br />

Erlischt innerhalb von etwa 10 Sekun<strong>de</strong>n die inzwischen<br />

wie<strong>de</strong>r rot blinken<strong>de</strong> LED <strong>de</strong>s Empfängers und leuchtet<br />

statt<strong>de</strong>ssen dauerhaft grün, wur<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Bin<strong>de</strong>-Vorgang<br />

erfolgreich abgeschlossen. Ihre Mo<strong>de</strong>ll-/Empfängerkombination<br />

ist nun betriebsbereit. Parallel dazu erscheint im<br />

Display die Kennung <strong>de</strong>s nun an diesen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

61


„gebun<strong>de</strong>nen“ Empfängers. Beispielsweise:<br />

Uhren 10:01 3<br />

Phase 2 Start 7<br />

Phase 3<br />

Empf.Ausg.<br />

Speed 6<br />

geb.Empf. E06<br />

Blinkt dagegen die rote LED am Empfänger länger als<br />

ca. 10 Sekun<strong>de</strong>n, ist <strong>de</strong>r Bin<strong>de</strong>-Vorgang fehlgeschlagen.<br />

Parallel dazu sind im Display wie<strong>de</strong>r drei „---“ zu sehen.<br />

Verän<strong>de</strong>rn Sie ggf. die Positionen <strong>de</strong>r Antennen und<br />

wie<strong>de</strong>rholen Sie die gesamte Prozedur.<br />

Test Reichweite<br />

Der integrierte Reichweitetest reduziert die Sen<strong>de</strong>leistung<br />

<strong>de</strong>rart, dass Sie einen Funktionstest bereits in einem<br />

Abstand von bis zu etwa 50 m durchführen können.<br />

Führen Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest <strong>de</strong>s Graupner-HoTT-<br />

Systems entsprechend <strong>de</strong>n nachfolgen<strong>de</strong>n Anweisungen<br />

durch. Lassen Sie sich ggf. von einem Helfer beim<br />

Reichweitetest unterstützen.<br />

1. Bauen Sie <strong>de</strong>n vorzugsweise bereits an <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />

gebun<strong>de</strong>nen Empfänger, wie vorgesehen, im Mo<strong>de</strong>ll<br />

ein.<br />

2. Schalten Sie die Fernsteuerung ein und warten Sie,<br />

bis am Empfänger die grüne LED leuchtet. Nun können<br />

die Servobewegungen beobachtet wer<strong>de</strong>n.<br />

3. Stellen Sie das Mo<strong>de</strong>ll so auf ebenen Untergrund<br />

(Pfl aster, kurzer Rasen o<strong>de</strong>r Er<strong>de</strong>), dass die Empfängerantennen<br />

min<strong>de</strong>stens 15 cm über <strong>de</strong>m Erdbo<strong>de</strong>n<br />

liegen. Es ist <strong>de</strong>shalb ggf. nötig, das Mo<strong>de</strong>ll während<br />

<strong>de</strong>s Tests entsprechend zu unterlegen.<br />

4. Halten Sie <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r in Hüfthöhe und mit Abstand<br />

62 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

zum Körper. Zielen Sie aber mit <strong>de</strong>r Antenne nicht direkt<br />

auf das Mo<strong>de</strong>ll, son<strong>de</strong>rn drehen und/o<strong>de</strong>r knicken<br />

Sie die Antennenspitze so, dass sie während <strong>de</strong>s Betriebs<br />

senkrecht ausgerichtet ist.<br />

5. Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „Test-<br />

Reichw“ und starten Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest-Modus<br />

mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste:<br />

Phase 2 Start 7<br />

Phase 3<br />

Empf.Ausg.<br />

Speed 6<br />

geb.Empf. E06<br />

TestReichw 99s<br />

Mit <strong>de</strong>m Auslösen <strong>de</strong>s Reichweitetests wird die Ausgangsleistung<br />

<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs signifi kant reduziert und<br />

die blaue LED am Antennensockel beginnt zu blinken.<br />

Zeitgleich startet die Zeitanzeige im Sen<strong>de</strong>rdisplay<br />

rückwärts, und alle 5 Sekun<strong>de</strong>n ertönt ein<br />

2-fach-Ton.<br />

Ab 5 Sekun<strong>de</strong>n vor En<strong>de</strong> <strong>de</strong>s Reichweitetests ertönt<br />

je<strong>de</strong> Sekun<strong>de</strong> ein 3-fach-Ton. Nach Ablauf <strong>de</strong>s 99<br />

Sekun<strong>de</strong>n währen<strong>de</strong>n Reichweitetests schaltet <strong>de</strong>r<br />

Sen<strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>r auf volle Ausgangsleistung und die<br />

blaue LED leuchtet wie<strong>de</strong>r konstant.<br />

6. Bewegen Sie sich innerhalb dieser Zeitspanne vom<br />

Mo<strong>de</strong>ll weg und bewegen Sie während<strong>de</strong>ssen die<br />

Knüppel. Wenn Sie innerhalb einer Entfernung von ca.<br />

50 m zu irgen<strong>de</strong>inem Zeitpunkt eine Unterbrechung<br />

<strong>de</strong>r Verbindung feststellen, versuchen Sie diese zu reproduzieren.<br />

7. Gegebenenfalls einen vorhan<strong>de</strong>nen Motor einschal-<br />

ten, um zusätzlich die Störsicherheit zu überprüfen.<br />

8. Bewegen Sie sich weiter vom Mo<strong>de</strong>ll weg, solange bis<br />

keine perfekte Kontrolle mehr möglich ist.<br />

9. Warten Sie an dieser Stelle <strong>de</strong>n Ablauf <strong>de</strong>s Testzeitraumes<br />

mit <strong>de</strong>m weiterhin betriebsbereiten Mo<strong>de</strong>ll ab.<br />

Dieses sollte auf Steuerbefehle wie<strong>de</strong>r reagieren, sobald<br />

<strong>de</strong>r Reichweitetest been<strong>de</strong>t ist. Falls dies nicht<br />

100 %-ig <strong>de</strong>r Fall ist, benutzen Sie das System nicht<br />

und kontaktieren Sie <strong>de</strong>n zuständigen Service <strong>de</strong>r<br />

Graupner GmbH & Co. KG.<br />

10. Führen Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest vor je<strong>de</strong>m Flug durch<br />

und simulieren Sie dabei alle Servobewegungen, die<br />

auch im Flug vorkommen. Die Reichweite muss dabei<br />

immer min<strong>de</strong>stens 50 m am Bo<strong>de</strong>n betragen, um einen<br />

sicheren Mo<strong>de</strong>llbetrieb zu gewährleisten.<br />

Achtung:<br />

Während <strong>de</strong>s normalen Mo<strong>de</strong>llbetriebs keinesfalls<br />

<strong>de</strong>n Reichweitetest am Sen<strong>de</strong>r starten!<br />

HF-Modul<br />

In dieser Menüzeile können Sie für <strong>de</strong>n aktuellen<br />

Einschaltzeitraum <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs <strong>de</strong>ssen HF-Abstrahlung<br />

mo<strong>de</strong>llspezifi sch manuell ab- und ggf. wie<strong>de</strong>r anschalten.<br />

Beispielsweise um während <strong>de</strong>r Demonstration<br />

einer Mo<strong>de</strong>llprogrammierung Strom zu sparen. Mit <strong>de</strong>m<br />

nächsten Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs wird eine ggf.<br />

vorgenommene Umstellung auf OFF jedoch wie<strong>de</strong>r<br />

aufgehoben!<br />

Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „HF-Modul“ und<br />

aktivieren Sie mit einem Druck auf die zentrale SET-<br />

Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das Wertefenster:


Phase 3<br />

Empf.Ausg.<br />

Speed 6<br />

geb.Empf. E06<br />

TestReichw 99s<br />

HF–Modul EIN<br />

Nun können Sie mit <strong>de</strong>n rechten Pfeiltasten zwischen<br />

OFF und ON auswählen. Mit einem erneuten Druck<br />

auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

schließen Sie die Eingabe ab.<br />

Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

63


Grun<strong>de</strong>instellung<br />

Mo<strong>de</strong>llspezifi sche Basiseinstellungen für Hubschraubermo<strong>de</strong>lle<br />

Bevor mit <strong>de</strong>r Programmierung spezifi scher Parameter<br />

begonnen wird, sind einige Grun<strong>de</strong>instellungen, die <strong>de</strong>n<br />

gera<strong>de</strong> aktiven Mo<strong>de</strong>llspeicher betreffen, vorzunehmen.<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste das Menü »Grun<strong>de</strong>inst« (Grun<strong>de</strong>instellung<br />

(Mo<strong>de</strong>ll)) an und drücken Sie die zentrale SET-<br />

Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />

Mo<strong>de</strong>llname<br />

Mod.Speich<br />

Servoeinst<br />

D/R Expo<br />

Freie Mix.<br />

Grun<strong>de</strong>inst<br />

Gebereinst<br />

Helimix<br />

TS-Mixer<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe Telemetrie<br />

Mod.Name<br />

Steueranord 1<br />

Taumelsch. 1 Servo<br />

M-Stopp –100% +150% –––<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

Wechseln Sie mit einem Druck auf die SET-Taste <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste zur nächsten Bildschirmseite, um<br />

aus einer Zeichenliste <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>llnamen zusammensetzen<br />

zu können. Maximal 9 Zeichen können für einen<br />

Mo<strong>de</strong>llnamen vergeben wer<strong>de</strong>n:<br />

0123456789 : ; ?<br />

ABCDEFGHIJKLMNO<br />

PQRSTUVWXYZ<br />

Mo<strong>de</strong>llname<br />

STAR<br />

64 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste<br />

das gewünschte Zeichen an. Mit einem Druck auf die<br />

Pfeiltaste � <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste o<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>ren<br />

zentraler SET-Taste wechseln Sie zur nächstfolgen<strong>de</strong>n<br />

Stelle, an <strong>de</strong>r Sie das nächste Zeichen wählen können.<br />

Mittels gleichzeitigem Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r<br />

�� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzen Sie an<br />

die Stelle ein Leerzeichen.<br />

Je<strong>de</strong> beliebige Zeichenposition innerhalb <strong>de</strong>s Eingabefel<strong>de</strong>s<br />

erreichen Sie mit <strong>de</strong>n Tasten �� <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste.<br />

Mitttels Drücken <strong>de</strong>r zentralen Taste ESC <strong>de</strong>r linken<br />

4-Wege-Taste kehren Sie zur vorherigen Menü-Seite<br />

zurück.<br />

Der so eingegebene Mo<strong>de</strong>llname erscheint anschließend<br />

in <strong>de</strong>r Grundanzeige und in <strong>de</strong>n Untermenüs <strong>de</strong>s<br />

Menüpunktes »Mo<strong>de</strong>llspeicher«.<br />

Steueranordnung<br />

Heck<br />

TS-Roll<br />

»MODE 1« (Gas rechts)<br />

TS-Nick<br />

Heck<br />

TS-Roll<br />

Motor/Pitch<br />

TS-Roll<br />

»MODE 2« (Gas links)<br />

Motor/Pitch<br />

TS-Nick<br />

Motor/Pitch Motor/Pitch<br />

TS-Nick<br />

»MODE 3« (Gas rechts) »MODE 4« (Gas links)<br />

TS-Nick<br />

TS-Nick<br />

TS-Roll<br />

Heck<br />

Motor/Pitch<br />

Motor/Pitch<br />

Heck<br />

Heck<br />

TS-Roll<br />

Motor/Pitch<br />

Motor/Pitch<br />

Heck<br />

TS-Roll<br />

TS-Roll<br />

Heck<br />

TS-Nick<br />

TS-Nick<br />

TS-Nick<br />

Grundsätzlich gibt es vier verschie<strong>de</strong>ne Möglichkeiten,<br />

die vier Steuerfunktionen Rollen, Nicken, Heckrotor und<br />

Gas bzw. Pitch eines Hubschraubers <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Steuerknüppeln<br />

zuzuordnen. Welche dieser Möglichkeiten<br />

TS-Roll<br />

Heck<br />

benutzt wird, hängt von <strong>de</strong>n individuellen Gewohnheiten<br />

<strong>de</strong>s einzelnen Mo<strong>de</strong>llpiloten ab:<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste die Zeile »Steueranord« (Steueranordnung)<br />

an. Das Auswahlfeld ist eingerahmt:<br />

Mod.Name STARLET<br />

Steueranord 1<br />

Taumelsch. 1 Servo<br />

M-Stopp –100% +150% –––<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

Drücken Sie die SET-Taste. Die aktuelle Steueranordnung<br />

wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit <strong>de</strong>n<br />

Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zwischen <strong>de</strong>n<br />

Möglichkeiten 1 bis 4 aus.<br />

Mit gleichzeitigem Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) kehrt die Anzeige<br />

zur Steueranordnung „1“ zurück.<br />

Mit einem erneuten Druck auf die Taste SET <strong>de</strong>aktivieren<br />

Sie das Auswahlfeld wie<strong>de</strong>r, sodass Sie die Zeile<br />

wechseln können.<br />

Taumelscheibentyp<br />

Mod.Name STARLET<br />

Steueranord 1<br />

Taumelsch. 1 Servo<br />

M-Stopp –100% +150% –––<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

Abhängig von <strong>de</strong>r Anzahl <strong>de</strong>r Servos für die Pitchsteuerung<br />

wird zur Ansteuerung <strong>de</strong>r Taumelscheibe eine<br />

entsprechen<strong>de</strong> Programmvariante benötigt.


Nach <strong>de</strong>r Anwahl <strong>de</strong>r Zeile „Taumelsch.“ (Taumelscheibe)<br />

mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste ist das Auswahlfeld eingerahmt. Drücken<br />

Sie die SET-Taste. Die aktuelle Anzahl an Pitch-Servos<br />

wird invers dargestellt. Nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste die benötigte Variante festlegen:<br />

„1 Servo“: Die Taumelscheibe wird über je ein Roll-<br />

und Nickservo gekippt. Die Pitchsteuerung<br />

erfolgt über ein separates Servo.<br />

(Da bei Hubschraubermo<strong>de</strong>llen, die nur<br />

mit 1 Pitchservo betrieben wer<strong>de</strong>n, die<br />

insgesamt drei Taumelscheibenservos<br />

für Pitch, Nicken und Rollen OHNE<br />

sen<strong>de</strong>rseitige Mischung <strong>de</strong>r Funktionen<br />

betrieben wer<strong>de</strong>n, wird infolge<strong>de</strong>ssen <strong>de</strong>r<br />

Menüpunkt »TS-Mixer« aus <strong>de</strong>m Multifunktionsmenü<br />

ausgeblen<strong>de</strong>t.)<br />

„2 Servo“: Die Taumelscheibe wird für die Pitchsteuerung<br />

durch zwei Rollservos axial<br />

verschoben; die Nicksteuerung wird<br />

durch eine mechanische Ausgleichswippe<br />

entkoppelt.<br />

„3Sv (2Roll)“: Symmetrische Dreipunktansteuerung<br />

<strong>de</strong>r Taumelscheibe über drei, um jeweils<br />

120° versetzte Anlenkpunkte, mit <strong>de</strong>nen<br />

ein Nickservo (vorn o<strong>de</strong>r hinten) und<br />

zwei Rollservos (seitlich links und rechts)<br />

verbun<strong>de</strong>n sind. Für die Pitchsteuerung<br />

verschieben alle drei Servos die Taumelscheibe<br />

axial.<br />

„3Sv (140)“: Asymmetrische Dreipunktansteuerung<br />

<strong>de</strong>r Taumelscheibe über drei Anlenkpunkte,<br />

mit <strong>de</strong>nen ein Nickservo (hinten)<br />

und zwei Rollservos (seitlich links und<br />

rechts vorne) verbun<strong>de</strong>n sind. Für die<br />

Pitchsteuerung verschieben alle drei<br />

Servos die Taumelscheibe axial.<br />

„3Sv (2Nick)“: Symmetrische Dreipunktansteuerung wie<br />

zuvor, jedoch um 90° gedreht, ein Rollservo<br />

seitlich und zwei Nickservos vorn<br />

und hinten.<br />

„4Sv (90°)“: Vierpunktansteuerung <strong>de</strong>r Taumelscheibe<br />

über jeweils zwei Roll- und zwei Nickservos.<br />

Hinweis zu „4Sv (90°)“:<br />

Wie <strong>de</strong>r Empfängerbelegung auf Seite<br />

47 zu entnehmen ist, wird das zweite<br />

Nickservo an Ausgang 5 anzuschliessen,<br />

weshalb die bei 1 … 3 Pitchservos<br />

standardmäßig auf <strong>de</strong>n Ausgang 5<br />

einwirken<strong>de</strong> Option „Gyro“ <strong>de</strong>s Menüs<br />

»Helimix« sowie die gleichnamige Zeile<br />

im Menü »Gebereinstellung« ausgeblen<strong>de</strong>t<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) schaltet auf „1 Servo“<br />

zurück.<br />

Taumelscheibentyp: 1 Servo<br />

2<br />

Taumelscheibentyp: 2 Servos<br />

2<br />

1<br />

Taumelscheibentyp: 3 Servos (2 Roll)<br />

2<br />

1<br />

Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

3<br />

Taumelscheibentyp: 3 Servos (140°)<br />

2<br />

1<br />

3<br />

Taumelscheibentyp: 3 Servos (2 Nick)<br />

1<br />

3<br />

2<br />

Taumelscheibentyp: 4 Servos (90°) 2 Nick / 2 Roll<br />

5<br />

2<br />

1<br />

3<br />

65


Hinweis:<br />

Die TS-Mischanteile sind bis auf die Ausnahme <strong>de</strong>r<br />

Vorgabe „1 Servo“ im Menü »TS-Mischer«, Seite 112,<br />

einzustellen.<br />

Motor-Stopp<br />

Im Rahmen <strong>de</strong>r Autorotations-Einstellungen <strong>de</strong>s<br />

Helikopter-Programms <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT<br />

besteht die Möglichkeit, für <strong>de</strong>n Notfall eine „Motor<br />

AUS“-Position für das Gasservo o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Motorsteller<br />

vorzugeben. Wenn Sie jedoch in <strong>de</strong>r Zeile „Gas“ anstelle<br />

einer (Not-)AUS-Position eine Leerlauf-Position einstellen,<br />

um beispielsweise bei Autorotationsübungen nicht<br />

nach je<strong>de</strong>r Landung <strong>de</strong>n Motor neu starten zu müssen,<br />

entfällt diese Möglichkeit. In diesem Fall empfi ehlt es<br />

sich, die hier zu beschreiben<strong>de</strong> Option „Motor-Stopp“ als<br />

Not-AUS-Lösung zu verwen<strong>de</strong>n.<br />

Abhängig von <strong>de</strong>r in <strong>de</strong>r Zeile „Pitch min“ vorgenommenen<br />

Wahl „vorn/hinten“ können Sie in dieser Menüzeile<br />

eine per Schalter abrufbare „Motor AUS“-Position<br />

vorgeben. Werkseitig vorgegeben sind -100 % für die<br />

„Motor AUS“-Position <strong>de</strong>s Gasservos und +150 % für die<br />

Gaskurve:<br />

Mod.Name STARLET<br />

Steueranord 1<br />

Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />

M-Stopp –100% +150% –––<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

STO<br />

Um <strong>de</strong>n Vorgabewert <strong>de</strong>r „Motor AUS“-Position <strong>de</strong>s Gasservos<br />

zu än<strong>de</strong>rn, drücken Sie die zentrale SET-Taste<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die aktuelle Einstellung wird<br />

invers dargestellt. Stellen Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r<br />

66 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

rechten 4-Wege-Taste einen Wert ein, bei welchem <strong>de</strong>r<br />

Motor zuverlässig „aus“ ist, ohne dass das Gasservo<br />

anläuft. Beispielsweise -125 %:<br />

Mod.Name STARLET<br />

Steueranord 1<br />

Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />

M-Stopp –125% +150% –––<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

STO<br />

Der – hohe – Vorgabewert in <strong>de</strong>r mittleren Spalte stellt<br />

sicher, dass <strong>de</strong>r Motor über <strong>de</strong>n maximal möglichen<br />

Stellbereich <strong>de</strong>r Gaskurve hinweg mit <strong>de</strong>m in <strong>de</strong>r<br />

rechten Spalte noch zuzuweisen<strong>de</strong>n Schalter gestoppt<br />

wer<strong>de</strong>n kann.<br />

Möchten Sie jedoch lieber eine individuelle Grenze<br />

setzen, ab welcher in die Motor-AUS-Position geschaltet<br />

wer<strong>de</strong>n kann, dann bringen Sie <strong>de</strong>n Gas-/Pitch-Steuerknüppel<br />

in die von Ihnen gewünschte Position und drücken<br />

die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />

Mod.Name STARLET<br />

Steueranord 1<br />

Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />

M-Stopp –125% +100% –––<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

STO<br />

Hinweis:<br />

Eine Schaltschwelle von mehr als +100 % erreichen<br />

Sie, in<strong>de</strong>m Sie vorübergehend <strong>de</strong>n Weg von Servo 1 im<br />

Menü »Servoeinstellung« auf über 100 % vergrößern<br />

und nach Speicherung <strong>de</strong>r Schaltschwelle wie<strong>de</strong>r auf<br />

<strong>de</strong>n ursprünglichen Wert zurückstellen.<br />

In <strong>de</strong>r Spalte rechts weisen Sie abschließend einen<br />

Schalter zu, mit <strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n Motor im Notfall abstellen<br />

möchten. Vorzugsweise einen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n selbstrückstellen<strong>de</strong>n<br />

Tastschalter SW 1 o<strong>de</strong>r 9:<br />

Mod.Name STARLET<br />

Steueranord 1<br />

Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />

M-Stopp –125% +100% 1<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

STO<br />

Rotor-Drehrichtung<br />

Mod.Name STARLET<br />

Steueranord 1<br />

Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />

M-Stopp –125% +100% 1<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „Rotor-Drehr.“ wird <strong>de</strong>r Hauptrotordrehsinn<br />

nach Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-Taste mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste eingegeben:<br />

„rechts“: Von oben gesehen dreht <strong>de</strong>r Hauptrotor im<br />

Uhrzeigersinn.<br />

„links“: Von oben gesehen dreht <strong>de</strong>r Hauptrotor<br />

gegen <strong>de</strong>n Uhrzeigersinn.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten � � o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) schaltet um auf<br />

„rechts“.


echtsdrehend<br />

linksdrehend<br />

Diese Angabe ist erfor<strong>de</strong>rlich, damit die Mischer für <strong>de</strong>n<br />

Drehmoment- und Leistungsausgleich sinngemäß richtig<br />

arbeiten können, und zwar im Menü »Helimix«:<br />

Pitch<br />

K1 � Gas<br />

K1 � Heckrotor<br />

Pitch min<br />

Steueranord 1<br />

Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />

M-Stopp –125% +100% 1<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

Pitch min hinten<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „Pitch min“ wird die Betätigungsrichtung <strong>de</strong>s<br />

Gas-/Pitchsteuerknüppels an Ihre Steuergewohnheiten<br />

angepasst. Von dieser Einstellung hängen die Funktionen<br />

aller an<strong>de</strong>ren Optionen <strong>de</strong>s Helikopterprogramms<br />

ab, soweit sie die Gas- und Pitchfunktion betreffen, also<br />

z. B. die Gaskurve, Leerlauftrimmung, Heckrotormischer<br />

usw..<br />

Drücken Sie die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste. Die Betätigungsrichtung <strong>de</strong>s Gas-/<br />

Pitchsteuerknüppels wird invers dargestellt. Nun mit<br />

<strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die benötigte<br />

Variante festlegen:<br />

Pitch<br />

Es be<strong>de</strong>uten:<br />

„vorn“: minimale Pitcheinstellung, wenn sich <strong>de</strong>r<br />

Pitchknüppel (K1) „vorn“, also vom Piloten<br />

weg, befi n<strong>de</strong>t.<br />

„hinten“: minimale Pitcheinstellung, wenn sich <strong>de</strong>r<br />

Pitchknüppel (K1) „hinten“, also beim Piloten<br />

befi n<strong>de</strong>t.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) schaltet auf „hinten“<br />

um.<br />

Hinweise:<br />

Die K1-Trimmung wirkt nur auf das Gasservo.<br />

Standardmäßig ist <strong>de</strong>r so genannte „Gaslimiter“ gesetzt<br />

(siehe ab Seite 79), mit <strong>de</strong>m über <strong>de</strong>n Eingang<br />

„Lim“ im Menü »Gebereinstellung« das Gasservo<br />

getrennt von <strong>de</strong>n Pitchservos in Richtung Vollgas begrenzt<br />

wer<strong>de</strong>n kann.<br />

Uhren<br />

In <strong>de</strong>r Grundanzeige sind rechts im Display zwei Uhren<br />

sichtbar: eine Stoppuhr und eine Flugzeituhr.<br />

STARLET<br />

#02<br />

Stop<br />

Flug<br />

0:00<br />

0:00<br />

6.1V 99%<br />

HoTT<br />

0:00h<br />

M 0.0V<br />

Diesen bei<strong>de</strong>n Uhren kann in <strong>de</strong>r rechten, am unteren<br />

Displayrand mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichneten,<br />

Spalte <strong>de</strong>r Zeile »Uhren« …<br />

Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />

M-Stopp –125% +100% 1<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

Pitch min hinten<br />

Uhren 0:00 –––<br />

… ein Schalter o<strong>de</strong>r Geberschalter zugewiesen wer<strong>de</strong>n<br />

– z. B. <strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>m Gaslimiter befi ndliche Geberschalter<br />

„G3“ –, mit welchem die Uhren gemeinsam<br />

gestartet und die Stoppuhr auch wie<strong>de</strong>r gestoppt<br />

wer<strong>de</strong>n kann.<br />

Die Zuordnung eines Schalters bzw. Geberschalters<br />

erfolgt, wie auf Seite 39 beschrieben.<br />

Die Flugzeituhr, und ggf. die Speicherung von Telemetrie-Daten<br />

auf einer in <strong>de</strong>n Kartenslot eingesetzten<br />

Speicherkarte (siehe Seite 22), startet immer gemeinsam<br />

mit <strong>de</strong>r Stoppuhr, läuft jedoch weiter, auch wenn<br />

die Stoppuhr angehalten (ausgeschaltet) wur<strong>de</strong>, und<br />

kann nur bei angehaltener Stoppuhr durch Drücken <strong>de</strong>r<br />

zentralen Taste ESC <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste gestoppt<br />

Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

67


wer<strong>de</strong>n.<br />

Angehaltene Uhren können mit einem gleichzeitigen<br />

Druck auf die Tasten �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

(CLEAR) wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Startwert zurückgesetzt<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Umschaltung zwischen „vorwärts“ und „rückwärts“<br />

Vorwärts laufen<strong>de</strong> Uhr (Stoppuhrfunktion)<br />

Wird die Stoppuhr nach Schalterzuordnung mit <strong>de</strong>m<br />

Anfangswert „0:00“ gestartet, läuft sie vorwärts bis<br />

maximal 180 min und 59 s, um dann wie<strong>de</strong>r bei 0:00 zu<br />

beginnen.<br />

Rückwärts laufen<strong>de</strong> Uhr (Alarmtimerfunktion)<br />

Im – linken – Minutenfeld wählen Sie die Startzeit zwischen<br />

0 und 180 min und im – rechten – Sekun<strong>de</strong>nfeld<br />

eine Startzeit zwischen 0 und 59 s (o<strong>de</strong>r eine beliebige<br />

Kombination davon).<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />

Einstellungen auf „0“ bzw. „00“ zurück.<br />

Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />

M-Stopp –125% +100% 1<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

Pitch min hinten<br />

Uhren 10:01 G3<br />

Vorgehensweise<br />

1. Gewünschtes Eingabefeld mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten ��<br />

<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste anwählen.<br />

2. SET in <strong>de</strong>r Mitte <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste drücken.<br />

3. Im inversen Minuten- bzw. Sekun<strong>de</strong>nfeld mittels <strong>de</strong>r<br />

Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste Zeitvorwahl<br />

68 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

treffen.<br />

4. Eingabe been<strong>de</strong>n durch Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-<br />

Taste.<br />

5. Nach <strong>de</strong>m Wechsel zurück in die Grundanzeige mittels<br />

entsprechend häufi gem Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />

ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste, drücken Sie bei<br />

angehaltener Stoppuhr gleichzeitig die Taste ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) damit die Stoppuhr<br />

auf die „Timer“-Funktion umschaltet, siehe rechts<br />

oben in <strong>de</strong>r folgen<strong>de</strong>n Abbildung:<br />

STARLET<br />

#02<br />

Stop<br />

Flug<br />

10:01<br />

0:00<br />

6.1V 99%<br />

HoTT<br />

0:01h<br />

M 0.0V<br />

Die Stoppuhr startet nun nach Betätigung <strong>de</strong>s zugeordneten<br />

Schalters bei <strong>de</strong>m eingestellten Anfangswert<br />

rückwärts („Timerfunktion“). Nach Ablauf <strong>de</strong>r Zeit bleibt<br />

<strong>de</strong>r Timer nicht stehen, son<strong>de</strong>rn läuft weiter, um die<br />

nach 0:00 abgelaufene Zeit ablesen zu können. Zur<br />

ein<strong>de</strong>utigen Unterscheidung wird diese invers angezeigt.<br />

Tonsignalfolge<br />

30 s vor null: 3-fach-Ton<br />

alle 2 Sekun<strong>de</strong>n Einzelton<br />

20 s vor null: 2-fach-Ton<br />

alle 2 Sekun<strong>de</strong>n Einzelton<br />

10 s vor null: Einzelton<br />

je<strong>de</strong> Sekun<strong>de</strong> Einzelton<br />

5 s vor null: je<strong>de</strong> Sekun<strong>de</strong> Einzelton mit erhöhter Frequenz<br />

null: verlängertes Tonsignal und Umspringen<br />

<strong>de</strong>r Anzeige auf inverse Darstellung<br />

Das Zurücksetzen dieses „Alarmtimers“ erfolgt durch<br />

gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) bei angehaltener Uhr.<br />

Hinweis:<br />

Eine rückwärts laufen<strong>de</strong> Uhr wird in <strong>de</strong>r Grundanzeige<br />

durch einen blinken<strong>de</strong>n Doppelpunkt zwischen <strong>de</strong>m<br />

Minuten- und Sekun<strong>de</strong>nfeld kenntlich gemacht.<br />

Phase 2<br />

Solange Sie we<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Phase 2 noch <strong>de</strong>r Autorotations-<br />

Phase einen Schalter zugewiesen haben, befi n<strong>de</strong>n Sie<br />

sich automatisch in <strong>de</strong>r Flugphase 1 «normal».<br />

Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase ist<br />

mit «normal» fest eingestellt und kann nicht verän<strong>de</strong>rt<br />

wer<strong>de</strong>n, weshalb auch die Phase «normal» nicht als<br />

Phase 1 angezeigt wird, son<strong>de</strong>rn verborgen bleibt:<br />

M-Stopp –125% +100% 1<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

Pitch min hinten<br />

Uhren 10:01 G3<br />

Phase 2 Schwebe –––<br />

Desweiteren ist noch darauf hinzuweisen, dass <strong>de</strong>n<br />

Flugphasen Prioritäten zu eigen sind, welche insbeson<strong>de</strong>re<br />

bei <strong>de</strong>r Zuordnung von Einzelschaltern beachtet<br />

wer<strong>de</strong>n sollten. Das zugrun<strong>de</strong> liegen<strong>de</strong> Schema lässt<br />

sich folgen<strong>de</strong>rmaßen beschreiben:<br />

Sind alle ggf. zugewiesenen Flugphasenschalter<br />

geschlossen o<strong>de</strong>r offen, ist die Flugphase «normal»<br />

aktiv.<br />

Ist nur ein Schalter geschlossen, dann ist diejenige<br />

Flugphase aktiv, welcher <strong>de</strong>r aktuell geschlossene


Schalter zugewiesen wur<strong>de</strong>.<br />

Die „Autorotationsphase“ hat unabhängig von Vorstehen<strong>de</strong>m<br />

jedoch IMMER Vorrang vor allen an<strong>de</strong>ren<br />

Flugphasen. IN die Autorotationsphase wird auch<br />

immer VERZÖGERUNGSFREI umgeschaltet.<br />

Ggf. ist infolge<strong>de</strong>ssen die Vorbelegung <strong>de</strong>r Flugphase<br />

2 mit <strong>de</strong>m Flugphasennamen „Schwebe“ <strong>de</strong>n eigenen<br />

Prioritäten anzupassen, siehe weiter unten.<br />

Servoseitig erfolgt die Umschaltung nicht „hart“,<br />

son<strong>de</strong>rn mit einer fest vorgegebenen Umschaltzeit<br />

von ca. 1 Sekun<strong>de</strong>.<br />

Programmierung<br />

Nach Anwahl <strong>de</strong>r Zeile „Phase 2“ und/o<strong>de</strong>r »Phase<br />

3« mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste ist das Feld „Name“ <strong>de</strong>r jeweiligen Flugphase<br />

bereits eingerahmt.<br />

Falls Ihnen die Vorbelegung nicht zusagt, drücken Sie<br />

die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die<br />

aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie<br />

nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zwischen<br />

<strong>de</strong>n zur Verfügung stehen<strong>de</strong>n Namen einen Ihnen<br />

passen<strong>de</strong>r erscheinen<strong>de</strong>n aus. Mit einem Druck auf die<br />

Taste SET been<strong>de</strong>n Sie die Eingabe wie<strong>de</strong>r.<br />

Wechseln Sie nun mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste in die rechte, am unteren Displayrand<br />

mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichnete, Spalte<br />

und drücken Sie kurz die zentrale Taste SET. Weisen<br />

Sie nun, wie auf Seite 39 beschrieben, <strong>de</strong>r jeweiligen<br />

Phase einen Schalter zu.<br />

Mehr zur Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r Flugphasen und <strong>de</strong>ren Programmierung<br />

fi n<strong>de</strong>n Sie ab Seite 94, im Abschnitt<br />

„Flugphasenabhängige Einstellung von Pitch, Gas und<br />

Heckrotor“.<br />

Autorotation<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

Pitch min hinten<br />

Uhren 10:01 G3<br />

Phase 2 Schwebe 5<br />

Autorotat. –––<br />

Der Name „Autorotation“ ist für die Phase 3 fest vergeben<br />

und kann NICHT geän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n. Sie können nur<br />

rechts im Display einen Schalter zuweisen.<br />

Mehr zur Flugphasenprogrammierung fi n<strong>de</strong>n Sie ab<br />

Seite 94, im Abschnitt »Helimix«.<br />

Empfängerausgang<br />

Um maximale Flexibilität hinsichtlich <strong>de</strong>r Empfängerbelegung<br />

zu erreichen, bietet das Programm <strong>de</strong>r mx-12<br />

HoTT auf <strong>de</strong>r zweiten Seite <strong>de</strong>s Untermenüs „Empf.<br />

Ausg.“ („Empfängerausgang“) die Möglichkeit zum beliebigen<br />

Vertauschen <strong>de</strong>r Servoausgänge 1 bis maximal 6.<br />

Pitch min hinten<br />

Uhren 10:01 G3<br />

Phase 2 Schwebe 5<br />

Autorotat. 4<br />

Empf.Ausg.<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste wechseln Sie zur nächsten Displayseite.<br />

Auf dieser können Sie nun die 6 „Steuerkanäle“ <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>rs beliebig auf die Empfängerausgänge respektive<br />

Servo-Steckplätze 1 … 6 aufteilen. Beachten Sie<br />

jedoch, dass sich die Anzeige in »Servoanzeige« – die<br />

Sie aus beinahe je<strong>de</strong>r Menüposition mittels gleich-<br />

zeitigem Druck auf die Tasten � und � <strong>de</strong>r linken<br />

4-Wege-Taste aufrufen können – ausschließlich auf die<br />

laut Empfängerbelegung vorgegebenen „Steuerkanäle“<br />

bezieht, einer Vertauschung <strong>de</strong>r Ausgänge also NICHT<br />

folgt.<br />

S<br />

S<br />

S<br />

S<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

Ausgang<br />

Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

1<br />

2<br />

3<br />

S 5<br />

Ausgang<br />

Ausgang<br />

Ausgang 4<br />

Ausgang 5<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste die zu än<strong>de</strong>rn<strong>de</strong> Servo/Ausgang-<br />

Kombination an und drücken Sie die zentrale Taste SET<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Nun können Sie mit <strong>de</strong>n<br />

rechten Pfeiltasten <strong>de</strong>m ausgewählten Ausgang das<br />

gewünschte Servo (S) zuordnen und mit SET bestätigen<br />

… o<strong>de</strong>r mit gleichzeitigem Druck auf die rechten Pfeiltasten<br />

�� o<strong>de</strong>r �� (CLEAR) die Standardzuordnung<br />

wie<strong>de</strong>rherstellen.<br />

Eventuelle nachträgliche Einstellungsän<strong>de</strong>rungen, wie<br />

Servowegeinstellungen, Dual Rate/Expo, Mischer etc.,<br />

müssen aber immer entsprechend <strong>de</strong>r ursprünglichen<br />

Empfängerbelegung vorgenommen wer<strong>de</strong>n!<br />

Anwendungsbeispiel:<br />

Im Hubschrauberprogramm <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT<br />

sind die Ausgänge für ein Pitchservo und das Gasservo<br />

gegenüber allen älteren Graupner/JR mc-Anlagen<br />

vertauscht: Das Gasservo belegt jetzt <strong>de</strong>n Empfängerausgang<br />

„6“ und das Pitchservo <strong>de</strong>n Ausgang „1“.<br />

Möglicherweise wollen Sie aber die bisherige Konfi guration<br />

beibehalten.<br />

69


S<br />

S<br />

S<br />

S<br />

6<br />

2<br />

3<br />

4<br />

Ausgang<br />

70 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

1<br />

2<br />

3<br />

S 5<br />

Ausgang<br />

Ausgang<br />

Ausgang 4<br />

Ausgang 5<br />

S 1 Ausgang 6<br />

Hinweis:<br />

Mit <strong>de</strong>r Channel-Mapping Funktion <strong>de</strong>s im Sen<strong>de</strong>r<br />

mx-12 HoTT integrierten Telemetrie-Menüs können<br />

die 6 Steuerfunktionen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs auch beliebig auf<br />

mehrere Empfänger aufgeteilt o<strong>de</strong>r aber auch mehrere<br />

Empfängerausgänge mit <strong>de</strong>rselben Steuerfunktion<br />

belegt wer<strong>de</strong>n. Der Übersichtlichkeit wegen wird jedoch<br />

dringend empfohlen, nur von einer <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Optionen<br />

Gebrauch zu machen.<br />

gebun<strong>de</strong>ner Empfänger<br />

Graupner-HoTT-Empfänger müssen „angewiesen“<br />

wer<strong>de</strong>n, ausschließlich mit einem bestimmten Mo<strong>de</strong>ll(spei<br />

cher) eines Graupner-HoTT-Sen<strong>de</strong>rs zu kommunizieren.<br />

Dieser Vorgang wird als „Bin<strong>de</strong>n“ bezeichnet<br />

und ist lediglich einmal für je<strong>de</strong> neue Empfänger/Mo<strong>de</strong>ll-<br />

Kombination erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

Wichtiger Hinweis:<br />

Achten Sie beim Bin<strong>de</strong>n unbedingt darauf, dass die<br />

Sen<strong>de</strong>rantenne immer ausreichend weit von <strong>de</strong>n<br />

Empfängerantennen entfernt ist! Mit etwa 1 m Abstand<br />

sind Sie diesbezüglich auf <strong>de</strong>r sicheren Seite.<br />

An<strong>de</strong>rnfalls riskieren Sie eine gestörte Verbindung<br />

zum Rückkanal und in Folge Fehlverhalten.<br />

„Bin<strong>de</strong>n“ mehrerer Empfänger pro Mo<strong>de</strong>ll<br />

Bei Bedarf können auch mehrere Empfänger pro Mo<strong>de</strong>ll<br />

gebun<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n. Bin<strong>de</strong>n Sie dazu die jeweiligen Empfänger<br />

zuerst einzeln wie nachfolgend beschrieben.<br />

Beim späteren Betrieb baut allerdings nur <strong>de</strong>rjenige<br />

Empfänger, <strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>n wur<strong>de</strong>, eine<br />

Telemetrie-Verbindung zum Sen<strong>de</strong>r auf. An diesem<br />

sind <strong>de</strong>shalb auch ggf. im Mo<strong>de</strong>ll eingebaute Telemetriesensoren<br />

anzuschließen, da nur <strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>ne<br />

Empfänger in <strong>de</strong>r Lage ist, <strong>de</strong>ren Daten über <strong>de</strong>n<br />

Rückkanal zu sen<strong>de</strong>n. Der zweite und alle weiteren<br />

Empfänger laufen parallel zum zuletzt an <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />

gebun<strong>de</strong>nen Empfänger, jedoch völlig unabhängig von<br />

diesem, im Slave-Mo<strong>de</strong> mit abgeschaltetem Rückkanal!<br />

„Bin<strong>de</strong>n“ von Sen<strong>de</strong>r und Empfänger<br />

Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „geb.Empf.“:<br />

Uhren 10:01 G3<br />

Phase 2 Schwebe 5<br />

Autorotat. 4<br />

Empf.Ausg.<br />

geb.Empf. –––<br />

Schalten Sie spätestens jetzt die Stromversorgung Ihres<br />

Empfängers ein: Am Empfänger blinkt die rote LED.<br />

Drücken und halten Sie <strong>de</strong>n SET-Taster am Empfänger<br />

bis die weiterhin rot blinken<strong>de</strong> LED nach ca. 3 Sekun<strong>de</strong>n<br />

für weitere ca. 3 Sekun<strong>de</strong>n rot/grün zu blinken beginnt.<br />

Sie können nun <strong>de</strong>n SET-Taster am Empfänger loslassen.<br />

Solange die LED rot/grün blinkt, befi n<strong>de</strong>t sich <strong>de</strong>r<br />

Empfänger im Bin<strong>de</strong>-Modus.<br />

Starten Sie nun innerhalb dieser ca. 3 s das so genann-<br />

te Bin<strong>de</strong>n eines Empfängers an <strong>de</strong>n aktuellen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

mit einem kurzen Druck auf die zentrale Taste<br />

SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Gleichzeitig beginnt im<br />

Display das Wort „BINDEN“ anstelle <strong>de</strong>r drei „---“ im<br />

Rahmen <strong>de</strong>r Zeile „geb.Empf.“ zu blinken:<br />

Uhren 10:01 G3<br />

Phase 2 Schwebe 5<br />

Autorotat. 4<br />

Empf.Ausg.<br />

geb.Empf.<br />

BINDEN<br />

Erlischt innerhalb von etwa 10 Sekun<strong>de</strong>n die inzwischen<br />

wie<strong>de</strong>r rot blinken<strong>de</strong> LED <strong>de</strong>s Empfängers und leuchtet<br />

statt<strong>de</strong>ssen dauerhaft grün, wur<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Bin<strong>de</strong>-Vorgang<br />

erfolgreich abgeschlossen. Ihre Mo<strong>de</strong>ll-/Empfängerkombination<br />

ist nun betriebsbereit. Parallel dazu erscheint im<br />

Display die Kennung <strong>de</strong>s nun an diesen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

„gebun<strong>de</strong>nen“ Empfängers. Beispielsweise:<br />

Uhren 10:01 G3<br />

Phase 2 Schwebe 5<br />

Autorotat. 4<br />

Empf.Ausg.<br />

geb.Empf.<br />

E06<br />

Blinkt dagegen die rote LED am Empfänger länger als<br />

ca. 10 Sekun<strong>de</strong>n, ist <strong>de</strong>r Bin<strong>de</strong>-Vorgang fehlgeschlagen.<br />

Parallel dazu sind im Display wie<strong>de</strong>r drei „---“ zu sehen.<br />

Verän<strong>de</strong>rn Sie ggf. <strong>de</strong>n Abstand <strong>de</strong>r Antennen und<br />

wie<strong>de</strong>rholen Sie die gesamte Prozedur.


Test Reichweite<br />

Der integrierte Reichweitetest reduziert die Sen<strong>de</strong>leistung<br />

<strong>de</strong>rart, dass Sie einen Funktionstest bereits in<br />

einem Abstand bis zu etwa 50 m durchführen können.<br />

Führen Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest <strong>de</strong>s Graupner-HoTT-<br />

Systems entsprechend <strong>de</strong>n nachfolgen<strong>de</strong>n Anweisungen<br />

durch. Lassen Sie sich ggf. von einem Helfer beim<br />

Reichweitetest unterstützen.<br />

1. Bauen Sie <strong>de</strong>n vorzugsweise bereits an <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />

gebun<strong>de</strong>nen Empfänger, wie vorgesehen, im Mo<strong>de</strong>ll<br />

ein.<br />

2. Schalten Sie die Fernsteuerung ein und warten Sie,<br />

bis am Empfänger die grüne LED leuchtet. Nun können<br />

die Servobewegungen beobachtet wer<strong>de</strong>n.<br />

3. Stellen Sie das Mo<strong>de</strong>ll so auf ebenen Untergrund<br />

(Pfl aster, kurzer Rasen o<strong>de</strong>r Er<strong>de</strong>), dass die Empfängerantennen<br />

min<strong>de</strong>stens 15 cm über <strong>de</strong>m Erdbo<strong>de</strong>n<br />

liegen. Es ist <strong>de</strong>shalb ggf. nötig, das Mo<strong>de</strong>ll während<br />

<strong>de</strong>s Tests entsprechend zu unterlegen.<br />

4. Halten Sie <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r in Hüfthöhe und mit Abstand<br />

zum Körper. Zielen Sie aber mit <strong>de</strong>r Antenne nicht direkt<br />

auf das Mo<strong>de</strong>ll, son<strong>de</strong>rn drehen und/o<strong>de</strong>r knicken<br />

Sie die Antennenspitze so, dass sie während <strong>de</strong>s Betriebs<br />

senkrecht ausgerichtet ist.<br />

5. Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „Test-<br />

Reichw“ und starten Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest-Modus<br />

mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste:<br />

Phase 2 Schwebe 5<br />

Autorotat. 4<br />

Empf.Ausg.<br />

geb.Empf. E06<br />

TestReichw 99s<br />

Mit <strong>de</strong>m Auslösen <strong>de</strong>s Reichweitetests wird die Ausgangsleistung<br />

<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs signifi kant reduziert und<br />

die blaue LED am Antennensockel beginnt zu blinken.<br />

Zeitgleich startet die Zeitanzeige im Sen<strong>de</strong>rdisplay<br />

rückwärts, und alle 5 Sekun<strong>de</strong>n ertönt ein<br />

2-fach-Ton.<br />

Ab 5 Sekun<strong>de</strong>n vor En<strong>de</strong> <strong>de</strong>s Reichweitetests ertönt<br />

je<strong>de</strong> Sekun<strong>de</strong> ein 3-fach-Ton. Nach Ablauf <strong>de</strong>s 99<br />

Sekun<strong>de</strong>n währen<strong>de</strong>n Reichweitetests schaltet <strong>de</strong>r<br />

Sen<strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>r auf volle Ausgangsleistung und die<br />

blaue LED leuchtet wie<strong>de</strong>r konstant.<br />

6. Bewegen Sie sich innerhalb dieser Zeitspanne vom<br />

Mo<strong>de</strong>ll weg und bewegen Sie während<strong>de</strong>ssen die<br />

Knüppel. Wenn Sie innerhalb einer Entfernung von ca.<br />

50 m zu irgen<strong>de</strong>inem Zeitpunkt eine Unterbrechung<br />

<strong>de</strong>r Verbindung feststellen, versuchen Sie diese zu reproduzieren.<br />

7. Gegebenenfalls einen vorhan<strong>de</strong>nen Motor einschalten,<br />

um zusätzlich die Störsicherheit zu überprüfen.<br />

8. Bewegen Sie sich weiter vom Mo<strong>de</strong>ll weg, solange bis<br />

keine perfekte Kontrolle mehr möglich ist.<br />

9. Warten Sie an dieser Stelle <strong>de</strong>n Ablauf <strong>de</strong>s Testzeitraumes<br />

mit <strong>de</strong>m weiterhin betriebsbereiten Mo<strong>de</strong>ll ab.<br />

Dieses sollte auf Steuerbefehle wie<strong>de</strong>r reagieren, sobald<br />

<strong>de</strong>r Reichweitetest been<strong>de</strong>t ist. Falls dies nicht<br />

100%-ig <strong>de</strong>r Fall ist, benutzen Sie das System nicht<br />

und kontaktieren Sie <strong>de</strong>n zuständigen Service <strong>de</strong>r<br />

Graupner GmbH & Co. KG.<br />

10. Führen Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest vor je<strong>de</strong>m Flug durch<br />

und simulieren Sie dabei alle Servobewegungen, die<br />

auch im Flug vorkommen. Die Reichweite muss dabei<br />

immer min<strong>de</strong>stens 50 m am Bo<strong>de</strong>n betragen, um einen<br />

sicheren Mo<strong>de</strong>llbetrieb zu gewährleisten.<br />

Achtung:<br />

Während <strong>de</strong>s normalen Mo<strong>de</strong>llbetriebs keinesfalls<br />

<strong>de</strong>n Reichweitetest am Sen<strong>de</strong>r starten!<br />

HF-Modul<br />

In dieser Menüzeile können Sie für <strong>de</strong>n aktuellen<br />

Einschaltzeitraum die HF-Abstrahlung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

mo<strong>de</strong>llspezifi sch manuell ab- und ggf. wie<strong>de</strong>r anschalten.<br />

Beispielsweise um während <strong>de</strong>r Demonstration<br />

einer Mo<strong>de</strong>llprogrammierung Strom zu sparen. Mit <strong>de</strong>m<br />

nächsten Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs wird eine ggf.<br />

vorgenommene Umstellung auf OFF jedoch wie<strong>de</strong>r<br />

aufgehoben!<br />

Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „HF-Modul“ und<br />

aktivieren Sie mit einem Druck auf die zentrale SET-<br />

Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das Wertefenster:<br />

Autorotat.<br />

Empf.Ausg.<br />

4<br />

geb.Empf. E06<br />

TestReichw 99s<br />

HF–Modul EIN<br />

Nun können Sie mit <strong>de</strong>n rechten Pfeiltasten zwischen<br />

OFF und ON auswählen. Mit einem erneutem Druck<br />

auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

schließen Sie die Eingabe ab.<br />

Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

71


Servoeinstellung<br />

Servorichtung, -mitte, -weg<br />

S1<br />

S2<br />

S3<br />

S4<br />

S5<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

Umk Mitte Weg +<br />

In diesem Menü wer<strong>de</strong>n die Parameter, die ausschließlich<br />

das jeweilige Servo betreffen, eingestellt, und zwar<br />

die Servodrehrichtung, die Neutralstellung und <strong>de</strong>r<br />

Servoweg. Beginnen Sie mit <strong>de</strong>r Einstellung von Servos<br />

grundsätzlich in <strong>de</strong>r linken Spalte!<br />

Grundsätzliche Bedienschritte:<br />

1. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste das gewünschte Servo S1 … 6 anwählen.<br />

2. Ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste die gewünschte Spalte anwählen<br />

und ggf. <strong>de</strong>n zugehörigen Geber aus <strong>de</strong>r Mittelstellung<br />

bewegen um asymmetrische Einstellung durchführen<br />

zu können.<br />

3. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken. Das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld wird invers<br />

dargestellt.<br />

4. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste gewünschten<br />

Wert einstellen.<br />

5. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />

6. Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />

Einstellungen auf <strong>de</strong>n jeweiligen Standardwert<br />

zurück.<br />

72 Programmbeschreibung: Servoeinstellung<br />

Wichtig:<br />

Die Ziffern <strong>de</strong>r Servobezeichnungen beziehen sich<br />

auf die an <strong>de</strong>n entsprechen<strong>de</strong>n Empfängerausgängen<br />

angeschlossenen Servos, solange keine Vertauschung<br />

<strong>de</strong>r Empfängerausgänge vorgenommen wur<strong>de</strong>. Daher<br />

beeinfl usst auch eine Än<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>r Steueranordnung<br />

nicht die Nummerierung <strong>de</strong>r Servos.<br />

Spalte 2 „Umk“<br />

Die Servodrehrichtung wird an die praktischen Gegebenheiten<br />

im jeweiligen Mo<strong>de</strong>ll angepasst, sodass bei<br />

<strong>de</strong>r Montage <strong>de</strong>r Steuergestänge und Anlenkungen<br />

keinerlei Rücksicht auf <strong>de</strong>n vorgegebenen Drehsinn <strong>de</strong>r<br />

Servos genommen wer<strong>de</strong>n muss. Die Laufrichtung wird<br />

symbolisiert durch die Zeichen „=>“ und „“ zurück.<br />

normal<br />

umgekehrt<br />

normal<br />

umgekehrt<br />

Spalte 3 „Mitte“<br />

Die Servo-Mittenverstellung ist zur Anpassung von<br />

Servos, die nicht <strong>de</strong>m Standard entsprechen (Servo-<br />

Mittelstellung bei einer Impulslänge von 1,5 ms bzw.<br />

1500 µs), sowie für geringfügige Anpassungen, z. B.<br />

bei <strong>de</strong>r Feinjustierung <strong>de</strong>r Neutrallage von Ru<strong>de</strong>rn am<br />

Mo<strong>de</strong>ll, vorgesehen.<br />

Unabhängig von <strong>de</strong>n Trimmhebeln und eventuellen Mischereinstellungen<br />

kann die Neutralstellung im Bereich<br />

von -125 bis +125 % innerhalb <strong>de</strong>s Servoweges von<br />

maximal ±150 % verschoben wer<strong>de</strong>n. Die Einstellung<br />

bezieht sich unabhängig von allen an<strong>de</strong>ren Trimm- und<br />

Mischereinstellungen immer direkt auf das betreffen<strong>de</strong><br />

Servo.<br />

Beachten Sie, dass es bei extremeren Verstellungen<br />

<strong>de</strong>r Neutrallage zu einseitig eingeschränkten Servowegen<br />

kommen kann, da sowohl aus elektronischen wie<br />

mechanischen Grün<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Gesamtweg auf ±150 %<br />

limitiert ist.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen<br />

Eingabefeld <strong>de</strong>n Wert wie<strong>de</strong>r auf „0 %“ zurück.<br />

� #<br />

5 A HL � M A C<br />

� # � EJJA � L A HI JA ��K � C � #<br />

� #


Spalte 4 „- Weg +“<br />

In dieser Spalte wird <strong>de</strong>r Servoweg symmetrisch o<strong>de</strong>r<br />

asymmetrisch für je<strong>de</strong> Seite eingestellt. Der Einstellbereich<br />

beträgt 0 … 150 % <strong>de</strong>s normalen Servoweges. Die<br />

eingestellten Werte beziehen sich dabei auf die Einstellungen<br />

in <strong>de</strong>r Spalte „Mitte“.<br />

Zur Einstellung eines symmetrischen, d. h. steuerseitenunabhängigen<br />

Weges, ist <strong>de</strong>r zugehörige Geber<br />

(Steuerknüppel, Proportional-Drehgeber o<strong>de</strong>r Schalter)<br />

in eine Position zu bringen, in welcher <strong>de</strong>r markieren<strong>de</strong><br />

Rahmen bei<strong>de</strong> Seiten <strong>de</strong>r Wegeinstellung umschließt.<br />

Hinweis:<br />

Ggf. ist im Menü »Gebereinstellung«, siehe nächste<br />

Seite, einem an einen <strong>de</strong>r Steuerkanäle 5 und/o<strong>de</strong>r 6<br />

angeschlossenen Servo erst ein Geber zuzuweisen.<br />

Zur Einstellung eines asymmetrischen Weges ist <strong>de</strong>r<br />

betreffen<strong>de</strong> Geber (Steuerknüppel, Proportional-Drehgeber<br />

o<strong>de</strong>r Schalter) auf die einzustellen<strong>de</strong> Seite zu<br />

bewegen, sodass <strong>de</strong>r markieren<strong>de</strong> Rahmen nur <strong>de</strong>n zu<br />

verän<strong>de</strong>rn<strong>de</strong>n Wert umschließt.<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste aktivieren Sie die Werte-Einstellung. Das<br />

Werte-Feld wird invers dargestellt. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste verän<strong>de</strong>rn Sie Werte. Mit<br />

einem weiteren Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste been<strong>de</strong>n Sie die Eingabe wie<strong>de</strong>r.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen<br />

Eingabefeld verän<strong>de</strong>rte Parameter auf 100 % zurück.<br />

Wichtig:<br />

Im Unterschied zum Menü »Gebereinstellung« beziehen<br />

sich alle Einstellungen dieses Menüs ausschließlich<br />

auf das betreffen<strong>de</strong> Servo, unabhängig davon, wie das<br />

Steuersignal für dieses Servo zustan<strong>de</strong> kommt, also<br />

entwe<strong>de</strong>r direkt von einem Steuerknüppel o<strong>de</strong>r über<br />

beliebige Mischerfunktionen.<br />

Die nebenstehen<strong>de</strong><br />

Abb. zeigt ein Beispiel<br />

einer seitenabhängigen<br />

Servowegeinstellung:<br />

-50 % und +150 %.<br />

Servoweg<br />

Geberweg<br />

Programmbeschreibung: Servoeinstellung<br />

73


Gebereinstellung<br />

Grundsätzliche Bedienschritte <strong>de</strong>r Geber- und Schalterzuordnung<br />

E5<br />

E6<br />

frei<br />

frei<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

Weg<br />

Neben <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppeln für die Steuerfunktionen<br />

1 bis 4 ist <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT serienmäßig<br />

mit weiteren Bedienelementen ausgestattet:<br />

zwei Proportional-Drehgeber: CTRL 7 und 8. Entsprechend<br />

als „Geb. 7“ und „Geb. 8“ im Menü bezeichnet.<br />

zwei 3-Stufenschalter: SW 4/5 bzw. CTRL 9 und SW<br />

6/7 bzw. CTRL 10. Diese wer<strong>de</strong>n in diesem Menü als<br />

„Geb. 9“ bzw. „Geb. 10“ zugewiesen.<br />

ein 2-Stufenschalter: SW 3. Entsprechend als „3“ im<br />

Menü zusammen mit einem Schaltsymbol angezeigt,<br />

welches die Schaltrichtung anzeigt.<br />

ein Tastschalter: SW 1. Analog zu vorstehen<strong>de</strong>m zusammen<br />

mit einem die Schaltrichtung anzeigen<strong>de</strong>m<br />

Schaltersymbol als „1“ angezeigt.<br />

Im Gegensatz zu <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppeln, welche bei<br />

einem mit <strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>lltyp „Flächenmo<strong>de</strong>ll“ neu initialisierten<br />

Mo<strong>de</strong>llspeicher ohne weiteres Zutun bereits auf<br />

die an <strong>de</strong>n Empfängerausgängen 1 … 4 angeschlossenen<br />

Servos einwirken, sind die vorstehend erwähnten<br />

„weiteren“ Bedienelemente prinzipiell erst einmal inaktiv.<br />

Daraus resultiert u. a., dass sich im Lieferzustand <strong>de</strong>r<br />

Anlage – wie bereits auf Seite 20 erwähnt – wie auch<br />

nach <strong>de</strong>r Initialisierung eines neuen Mo<strong>de</strong>llspeichers<br />

mit <strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>lltyp „Flugmo<strong>de</strong>ll“ und <strong>de</strong>ssen „Binding“<br />

an <strong>de</strong>n zum Einbau vorgesehenen Empfänger nur die<br />

an <strong>de</strong>n Empfänger ausgängen 1 … 4 angeschlossenen<br />

74 Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

+<br />

Servos über die bei<strong>de</strong>n Steuerknüppel bewegen lassen,<br />

an <strong>de</strong>n Steckplätzen 5 und 6 angeschlossene Servos<br />

dagegen erst einmal stetig in ihrer Mittelstellung verharren.<br />

Auch wenn dies auf <strong>de</strong>n ersten Blick eher unkomfortabel<br />

zu sein scheint …, ist doch nur so gewährleistet, dass<br />

Sie einerseits völlig frei unter <strong>de</strong>n „weiteren“ Bedienelementen<br />

auswählen können und Ihnen an<strong>de</strong>rerseits das<br />

„Wegprogrammieren“ nicht benötigter Bedienelemente<br />

erspart bleibt, <strong>de</strong>nn:<br />

Ein nicht benötigtes Bedienelement hat auch bei<br />

irrtümlicher Bedienung nur dann keinen Einfl uss<br />

auf Ihr Mo<strong>de</strong>ll, wenn es inaktiv, also keiner Funktion<br />

zugewiesen ist.<br />

Allein Ihren Bedürfnissen folgend, können Sie <strong>de</strong>shalb<br />

diese „weiteren“ Bedienelemente in diesem Menü<br />

»Gebereinstellung« völlig wahlfrei je<strong>de</strong>m beliebigen<br />

Funktionseingang (siehe Seite 38) zuweisen. D. h. aber<br />

ebenso, dass je<strong>de</strong>s einzelne dieser Bedienelemente bei<br />

Bedarf auch gleichzeitig mehreren Funktionen zugeteilt<br />

wer<strong>de</strong>n kann. So kann beispielsweise <strong>de</strong>rselbe Kippschalter<br />

SW X, <strong>de</strong>n Sie in diesem Menü einem Eingang<br />

zuweisen, gleichzeitig im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />

<strong>de</strong>n „Uhren“ als Ein-/Aus-Schalter zugewiesen wer<strong>de</strong>n<br />

usw..<br />

Grundsätzliche Bedienschritte<br />

1. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste <strong>de</strong>n gewünschten Eingang E5 o<strong>de</strong>r 6<br />

anwählen.<br />

2. Ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste in die gewünschte Spalte wechseln.<br />

3. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken. Das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld wird invers<br />

dargestellt.<br />

4. Gewünschtes Bedienelement betätigen bzw. mit <strong>de</strong>n<br />

Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste gewünschten<br />

Wert einstellen.<br />

5. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />

6. Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />

Einstellungen auf <strong>de</strong>n jeweiligen Standardwert<br />

zurück.<br />

Spalte 2 „Geber- o<strong>de</strong>r Schalterzuordnung“<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste einen <strong>de</strong>r Eingänge 5 o<strong>de</strong>r 6 an.<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste aktivieren Sie die Möglichkeit <strong>de</strong>r Zuordnung:<br />

E5 frei +100% +100%<br />

Gewünschten Schalter<br />

o<strong>de</strong>r Geber betätigen<br />

Weg<br />

Betätigen Sie nun <strong>de</strong>n gewünschten Geber (CTRL 7<br />

bis 10) o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n ausgewählten Schalter (SW 1 und 3),<br />

wobei zu beachten ist, dass die Proportional-Drehgeber<br />

erst nach einigen „Rasten“ erkannt wer<strong>de</strong>n, also etwas<br />

länger betätigt wer<strong>de</strong>n müssen. Wenn <strong>de</strong>r Stellweg nicht<br />

mehr ausreicht, betätigen Sie <strong>de</strong>n Geber gegebenenfalls<br />

in Gegenrichtung.<br />

Mit <strong>de</strong>n zugewiesenen 2-Stu fen schaltern kann nur zwischen<br />

<strong>de</strong>n jeweiligen End werten hin und her geschaltet<br />

wer<strong>de</strong>n, z. B. Motor EIN bzw. AUS. Die 3-Stufenschalter<br />

+


SW 4/5 bzw. 6/7, welche im Menü »Gebereinstellung«<br />

als „Geb. 9“ bzw. „Geb. 10“ eingebun<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n, erlauben<br />

dagegen auch eine Mittenposition.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) bei aktivierter Schalterzuordnung<br />

– siehe Abbildung oben – setzt <strong>de</strong>n Eingang<br />

wie<strong>de</strong>r auf „frei“ zurück.<br />

Tipps:<br />

Achten Sie beim Zuordnen <strong>de</strong>r Schalter auf die gewünschte<br />

Schaltrichtung und achten Sie auch darauf,<br />

dass alle nicht benötigten Eingänge „frei“ bleiben<br />

bzw. wie<strong>de</strong>r auf „frei“ gestellt wer<strong>de</strong>n, um Fehlbedienung<br />

über nicht benötigte Geber auszuschließen.<br />

Über die nachfolgend beschriebene Wegeinstellung<br />

kann auch bei <strong>de</strong>r Zuweisung eines Schalters die jeweilige<br />

Endposition beeinfl usst wer<strong>de</strong>n.<br />

Im Display wird nun entwe<strong>de</strong>r die Gebernummer<br />

o<strong>de</strong>r – zusammen mit einem Schaltsymbol, das die<br />

Schaltrichtung anzeigt – die Schalternummer eingeblen<strong>de</strong>t,<br />

z. B.:<br />

E5<br />

E6<br />

3 +100% +100%<br />

Geb. 7 +100% +100%<br />

Weg<br />

+<br />

Spalte 3 „- Weg +“<br />

In dieser Spalte wird <strong>de</strong>r Geberweg symmetrisch o<strong>de</strong>r<br />

asymmetrisch für je<strong>de</strong> Seite eingestellt. Der Einstellbereich<br />

beträgt ±125 % <strong>de</strong>s normalen Servoweges.<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste einen <strong>de</strong>r Eingänge 5 o<strong>de</strong>r 6 an.<br />

Zur Einstellung eines symmetrischen, d. h. steuerseitenunabhängigen<br />

Weges, ist <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong> Geber<br />

(Proportional-Drehgeber CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8 o<strong>de</strong>r Schalter<br />

4/5 bzw. 6/7) ggf. in eine Position zu bringen, in welcher<br />

<strong>de</strong>r markieren<strong>de</strong> Rahmen bei<strong>de</strong> Seiten <strong>de</strong>r Wegeinstellung<br />

umschließt:<br />

E5<br />

E6<br />

3<br />

Geb. 7<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

Weg<br />

Zur Einstellung eines asymmetrischen Weges ist <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong><br />

Geber (Proportional-Drehgeber o<strong>de</strong>r Schalter)<br />

ggf. auf die einzustellen<strong>de</strong> Seite zu bewegen, sodass<br />

<strong>de</strong>r markieren<strong>de</strong> Rahmen nur <strong>de</strong>n zu verän<strong>de</strong>rn<strong>de</strong>n<br />

Wert umschließt:<br />

E5<br />

E6<br />

+<br />

3 +100% +100%<br />

Geb. 7 +100% +100%<br />

Weg<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste aktivieren Sie die Werte-Einstellung. Das<br />

Werte-Feld wird invers dargestellt. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

+<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste verän<strong>de</strong>rn Sie Werte:<br />

E5<br />

E6<br />

E5<br />

E6<br />

3 +100% +100%<br />

Geb. 7 +111% +111%<br />

Weg<br />

Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

+<br />

3 +100% +100%<br />

Geb. 7 +88% +111%<br />

Weg<br />

Mit einem weiteren Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste been<strong>de</strong>n Sie die Eingabe wie<strong>de</strong>r.<br />

Negative und positive Parameterwerte sind möglich,<br />

um die Geberrichtung bzw. Wirkrichtung entsprechend<br />

anpassen zu können.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen Eingabefeld<br />

verän<strong>de</strong>rte Parameter auf +100 % zurück.<br />

Wichtig:<br />

Im Unterschied zur Servowegeinstellung wirkt die Steuerwegeinstellung<br />

jedoch auf alle davon abgehen<strong>de</strong>n<br />

Misch- und Koppelfunktionen, d. h. letztendlich auf<br />

alle Servos, die über <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n Geber betätigt<br />

wer<strong>de</strong>n können.<br />

+<br />

75


Gebereinstellung<br />

Grundsätzliche Bedienschritte <strong>de</strong>r Geber- und Schalterzuordnung<br />

Gyr frei<br />

Gas frei<br />

Lim Geb. 7<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

Weg<br />

Neben <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppeln für die Steuerfunktionen<br />

1 bis 4 ist <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT serienmäßig<br />

mit weiteren Bedienelementen ausgestattet:<br />

zwei Proportional-Drehgeber: CTRL 7 und 8. Entsprechend<br />

als „Geb. 7“ und „Geb. 8“ im Menü bezeichnet.<br />

zwei 3-Stufenschalter: SW 4/5 bzw. CTRL 9 und SW<br />

6/7 bzw. CTRL 10. Diese wer<strong>de</strong>n in diesem Menü als<br />

„Geb. 9“ bzw. „Geb. 10“ zugewiesen.<br />

ein 2-Stufenschalter: SW 3. Entsprechend als „3“ im<br />

Menü zusammen mit einem Schaltsymbol angezeigt,<br />

welches die Schaltrichtung anzeigt.<br />

ein Tastschalter: SW 1. Analog zu vorstehen<strong>de</strong>m zusammen<br />

mit einem die Schaltrichtung anzeigen<strong>de</strong>m<br />

Schaltersymbol als „1“ angezeigt.<br />

Im Gegensatz zu <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppeln, welche<br />

auch bei einem mit <strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>lltyp „Hubschrauber“ neu<br />

initialisierten Mo<strong>de</strong>llspeicher ohne weiteres Zutun nur<br />

auf die an <strong>de</strong>n Empfängerausgängen 1 … 4 sowie ggf. 6<br />

angeschlossenen Servos einwirken, sind die vorstehend<br />

erwähnten „weiteren“ Bedienelemente – mit Ausnahme<br />

<strong>de</strong>s standardmäßig ebenfalls auf Servo 6 einwirken<strong>de</strong>n<br />

Proportional-Drehgebers CTRL 7 (Gaslimiter) – prinzipiell<br />

erst einmal inaktiv.<br />

Daraus resultiert u. a., dass sich im Lieferzustand <strong>de</strong>r<br />

Anlage – wie bereits auf Seite 20 erwähnt – wie auch<br />

nach <strong>de</strong>r Initialisierung eines neuen Mo<strong>de</strong>llspeichers<br />

76 Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

+<br />

mit <strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>lltyp „Helikopter“ und <strong>de</strong>ssen „Binding“<br />

an <strong>de</strong>n zum Einbau vorgesehenen Empfänger nur die<br />

an <strong>de</strong>n Empfänger ausgängen 1 … 4 angeschlossenen<br />

Servos sowie – abhängig von <strong>de</strong>r Stellung <strong>de</strong>s Gaslimiters<br />

– auch das Servo 6 über die bei<strong>de</strong>n Steuerknüppel<br />

bewegen lassen. Ein ggf. am Steckplatz 5 angeschlossenes<br />

Servos dagegen erst einmal stetig in seiner<br />

Mittelstellung verharrt.<br />

Auch wenn dies auf <strong>de</strong>n ersten Blick eher unkomfortabel<br />

zu sein scheint …, ist doch nur so gewährleistet, dass<br />

Sie einerseits völlig frei unter <strong>de</strong>n „weiteren“ Bedienelementen<br />

auswählen können und Ihnen an<strong>de</strong>rerseits das<br />

„Wegprogrammieren“ nicht benötigter Bedienelemente<br />

erspart bleibt, <strong>de</strong>nn:<br />

Ein nicht benötigtes Bedienelement hat auch bei<br />

irrtümlicher Bedienung nur dann keinen Einfl uss<br />

auf Ihr Mo<strong>de</strong>ll, wenn es inaktiv, also keiner Funktion<br />

zugewiesen ist.<br />

Allein Ihren Bedürfnissen folgend, können Sie <strong>de</strong>shalb<br />

diese „weiteren“ Bedienelemente in diesem Menü<br />

»Gebereinstellung« völlig wahlfrei je<strong>de</strong>m beliebigen<br />

Funktionseingang (siehe Seite 38) zuweisen. D. h. aber<br />

ebenso, dass je<strong>de</strong>s einzelne dieser Bedienelemente bei<br />

Bedarf auch gleichzeitig mehreren Funktionen zugeteilt<br />

wer<strong>de</strong>n kann. So kann beispielsweise <strong>de</strong>rselbe Kippschalter<br />

SW X, <strong>de</strong>n Sie in diesem Menü einem Eingang<br />

zuweisen, gleichzeitig im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />

<strong>de</strong>n „Uhren“ als Ein-/Aus-Schalter zugewiesen wer<strong>de</strong>n<br />

usw..<br />

Hinweis:<br />

Der Eingang 6 hat bei einem Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

grundsätzlich „frei“ zu bleiben. Siehe dazu auch unter<br />

„Gas“ auf <strong>de</strong>r nächsten Doppelseite.<br />

Grundsätzliche Bedienschritte<br />

1. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste <strong>de</strong>n gewünschten Eingang Gyr, Gas<br />

o<strong>de</strong>r Lim anwählen.<br />

2. Ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste die gewünschte Spalte anwählen.<br />

3. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken. Das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld wird invers<br />

dargestellt.<br />

4. Gewünschtes Bedienelement betätigen bzw. mit <strong>de</strong>n<br />

Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste gewünschten<br />

Wert einstellen.<br />

5. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />

6. Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />

Einstellungen auf <strong>de</strong>n jeweiligen Standardwert<br />

zurück.<br />

Spalte 2 „Geber- o<strong>de</strong>r Schalterzuordnung“<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste einen <strong>de</strong>r Eingänge Gyr, Gas<br />

o<strong>de</strong>r Lim an.<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste aktivieren Sie die Möglichkeit <strong>de</strong>r Zuordnung:<br />

Gyr frei +100% +100%<br />

Gewünschten Schalter<br />

o<strong>de</strong>r Geber betätigen<br />

Weg<br />

Betätigen Sie nun <strong>de</strong>n gewünschten Geber (CTRL 7<br />

+


is 10) o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n ausgewählten Schalter (SW 1 o<strong>de</strong>r 3),<br />

wobei zu beachten ist, dass die Proportional-Drehgeber<br />

erst nach einigen „Rasten“ erkannt wer<strong>de</strong>n, also etwas<br />

länger betätigt wer<strong>de</strong>n müssen. Wenn <strong>de</strong>r Stellweg nicht<br />

mehr ausreicht, betätigen Sie <strong>de</strong>n Geber gegebenenfalls<br />

in Gegenrichtung.<br />

Mit <strong>de</strong>n zugewiesenen 2-Stu fen schaltern kann nur zwischen<br />

<strong>de</strong>n jeweiligen End werten hin und her geschaltet<br />

wer<strong>de</strong>n, z. B. Scheinwerfer EIN / AUS. Die 3-Stufenschalter<br />

SW 4/5 bzw. 6/7, welche im Menü »Gebereinstellung«<br />

als „Geb. 9“ bzw. „Geb. 10“ eingebun<strong>de</strong>n<br />

wer<strong>de</strong>n, erlauben dagegen auch eine Mittenposition.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) bei aktivierter Schalterzuordnung<br />

– siehe Abbildung oben – setzt <strong>de</strong>n Eingang<br />

wie<strong>de</strong>r auf „frei“ zurück.<br />

Tipps:<br />

Achten Sie beim Zuordnen <strong>de</strong>r Schalter auf die gewünschte<br />

Schaltrichtung und achten Sie auch darauf,<br />

dass alle nicht benötigten Eingänge „frei“ bleiben<br />

bzw. wie<strong>de</strong>r auf „frei“ gestellt wer<strong>de</strong>n, um Fehlbedienung<br />

über nicht benötigte Geber auszuschließen.<br />

Über die nachfolgend beschriebene Wegeinstellung<br />

kann auch bei <strong>de</strong>r Zuweisung eines Schalters die jeweilige<br />

Endposition beeinfl usst wer<strong>de</strong>n.<br />

Im Display wird nun entwe<strong>de</strong>r die Gebernummer<br />

o<strong>de</strong>r – zusammen mit einem Schaltsymbol, das die<br />

Schaltrichtung anzeigt – die Schalternummer eingeblen<strong>de</strong>t,<br />

z. B.:<br />

Gyr<br />

Gas<br />

Lim<br />

3 +100% +100%<br />

frei<br />

Geb. 7<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

Weg<br />

Spalte 3 „- Weg +“<br />

In dieser Spalte wird <strong>de</strong>r Geberweg symmetrisch o<strong>de</strong>r<br />

asymmetrisch für je<strong>de</strong> Seite eingestellt. Der Einstellbereich<br />

beträgt ±125 % <strong>de</strong>s normalen Servoweges.<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste einen <strong>de</strong>r Eingänge Gyr, Gas<br />

o<strong>de</strong>r Lim an.<br />

Zur Einstellung eines symmetrischen, d. h. steuerseitenunabhängigen<br />

Weges, ist <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong> Geber<br />

(Proportional-Drehgeber o<strong>de</strong>r Schalter 4/5 bzw. 6/7) in<br />

eine Position zu bringen, in welcher <strong>de</strong>r markieren<strong>de</strong><br />

Rahmen bei<strong>de</strong> Seiten <strong>de</strong>r Wegeinstellung umschließt:<br />

Gyr<br />

Gas<br />

Lim<br />

+<br />

3 +100% +100%<br />

frei +100% +100%<br />

Geb. 7 +100% +100%<br />

Weg<br />

Zur Einstellung eines asymmetrischen Weges ist <strong>de</strong>r<br />

betreffen<strong>de</strong> Geber (Proportional-Drehgeber o<strong>de</strong>r Schalter)<br />

auf die einzustellen<strong>de</strong> Seite zu bewegen, sodass<br />

<strong>de</strong>r markieren<strong>de</strong> Rahmen nur <strong>de</strong>n zu verän<strong>de</strong>rn<strong>de</strong>n<br />

Wert umschließt:<br />

+<br />

Gyr<br />

Gas<br />

Lim<br />

3 +100% +100%<br />

frei +100% +100%<br />

Geb. 7 +100% +100%<br />

Weg<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste aktivieren Sie die Werte-Einstellung. Das<br />

Werte-Feld wird invers dargestellt. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste verän<strong>de</strong>rn Sie Werte:<br />

Gyr<br />

Gas<br />

Lim<br />

Gyr<br />

Gas<br />

Lim<br />

Weg<br />

Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

+<br />

3 +111% +111%<br />

frei +100% +100%<br />

Geb. 7 +100% +100%<br />

Weg<br />

+<br />

3 +88% +111%<br />

frei +100% +100%<br />

Geb. 7 +100% +100%<br />

Mit einem weiteren Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste been<strong>de</strong>n Sie die Eingabe wie<strong>de</strong>r.<br />

Negative und positive Parameterwerte sind möglich,<br />

um die Geberrichtung bzw. Wirkrichtung entsprechend<br />

anpassen zu können.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen Eingabefeld<br />

verän<strong>de</strong>rte Parameter auf +100 % zurück.<br />

+<br />

77


Wichtig:<br />

Im Unterschied zur Servowegeinstellung wirkt die Steuerwegeinstellung<br />

jedoch auf alle davon abgehen<strong>de</strong>n<br />

Misch- und Koppelfunktionen, d. h. letztendlich auf<br />

alle Servos, die über <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n Geber betätigt<br />

wer<strong>de</strong>n können.<br />

„Gyr“<br />

Gyr<br />

Gas<br />

Lim<br />

78 Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

frei<br />

frei<br />

Geb. 7<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

Weg<br />

Sollte <strong>de</strong>r von Ihnen verwen<strong>de</strong>te Gyro eine stufenlos<br />

verstellbare Empfi ndlichkeitseinstellung besitzen, kann<br />

<strong>de</strong>ssen statische Gyrowirkung bzw. die Wahl von <strong>de</strong>ssen<br />

Wirkart in <strong>de</strong>r Zeile „Gyro“ <strong>de</strong>s Menüs »Helimix«, ab<br />

Seite 94, in Form eines „Offsets“ im Bereich von ±125 %<br />

fl ugphasenspezisch vorgegeben wer<strong>de</strong>n.<br />

Ausgehend von diesen im »Helimix«-Menü fl ugphasenspezifi<br />

sch vorgegebenen – statischen – Einstellungen<br />

kann mit einem in diesem Menü <strong>de</strong>r Zeile „Gyr“ zugewiesenen<br />

Geber, z. B. <strong>de</strong>m Proportional-Drehregler<br />

CTRL 8, die Gyrowirkung um <strong>de</strong>n jeweiligen „Offset-<br />

Punkt“ herum variiert wer<strong>de</strong>n: In <strong>de</strong>r Mittelstellung <strong>de</strong>s<br />

Gebers entspricht diese <strong>de</strong>r im Menü »Helimix«, ab<br />

Seite 94, gewählten Einstellung. Wird <strong>de</strong>r Geber von<br />

dieser Mittelstellung aus in Richtung Vollausschlag<br />

bewegt, wird die Gyrowirkung entsprechend verstärkt<br />

und abgeschwächt in Richtung <strong>de</strong>s gegenüberliegen<strong>de</strong>n<br />

Anschlags. So lässt sich die Gyrowirkung schnell und<br />

unkompliziert auch im Flug – z. B. an unterschiedliche<br />

Windverhältnisse – anpassen o<strong>de</strong>r eine optimale Einstellung<br />

erfl iegen. Softwaremäßig können Sie darüber<br />

hinaus <strong>de</strong>n Wirkbereich über die Geberwegeinstellung<br />

zu bei<strong>de</strong>n Seiten einschränken. Beachten Sie in diesem<br />

Zusammenhang aber unbedingt die Ihrem Gyro<br />

beiliegen<strong>de</strong>n Einstellhinweise, da Sie ansonsten<br />

riskieren, dass Ihr Heli ggf. unfl iegbar wird.<br />

+<br />

„Gas“<br />

Gyr<br />

Gas<br />

Lim<br />

Geb. 8<br />

frei<br />

Geb. 7<br />

+50% +50%<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

Weg<br />

Auch im Heli-Programm lassen sich <strong>de</strong>n einzelnen<br />

Eingängen im Prinzip alle vorhan<strong>de</strong>nen Geber (Proportional-Drehgeber<br />

und Schalter zuordnen.<br />

Zu beachten ist jedoch dabei, dass die in diesem Menü<br />

zur Verfügung stehen<strong>de</strong>n Eingänge durch hubschrauberspezifi<br />

sche Funktionen bereits vorbelegt sind und<br />

<strong>de</strong>shalb über diese nicht immer frei verfügt wer<strong>de</strong>n<br />

kann.<br />

So ist <strong>de</strong>r Empfängerbelegung auf Seite 47 z. B. zu<br />

entnehmen, dass das Gasservo bzw. <strong>de</strong>r Drehzahlsteller<br />

eines elektrisch angetriebenen Hubschraubers am Empfängerausgang<br />

„6“ anzuschließen, <strong>de</strong>r Steuerkanal „6“<br />

also <strong>de</strong>r Leistungsregelung <strong>de</strong>s Motors vorbehalten ist.<br />

Im Gegensatz zu einem Flächenfl ugzeug wird jedoch<br />

das Gasservo bzw. <strong>de</strong>r Drehzahlsteller nicht direkt vom<br />

Steuerknüppel o<strong>de</strong>r einem an<strong>de</strong>ren Geber, son<strong>de</strong>rn<br />

über ein komplexes Mischsystem, siehe Menü »Helimix«,<br />

ab Seite 94, angesteuert. Darüber hinaus hat<br />

auch die auf <strong>de</strong>r nächsten Seite beschriebene „Gaslimit-<br />

Funktion“ Einfl uss auf dieses Mischsystem.<br />

Die Zuweisung eines Gebers o<strong>de</strong>r Schalters in <strong>de</strong>r<br />

Zeile „Gas“ bzw. <strong>de</strong>ssen dann zusätzliches Steuersignal<br />

wür<strong>de</strong> dieses komplexe Mischsystem nur unnötig „verwirren“.<br />

Der Eingang „Gas“ MUSS <strong>de</strong>shalb unbedingt<br />

„frei“ bleiben.<br />

+


Gaslimit-Funktion<br />

Eingang „Lim“<br />

Standardmäßig ist <strong>de</strong>r Eingang „Lim“ mit <strong>de</strong>m links oben<br />

auf <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r montierten Proportional-Drehgeber<br />

CTRL 7 vorbelegt:<br />

Gyr<br />

Gas<br />

Lim<br />

Geb. 8<br />

frei<br />

Geb. 7<br />

+50% +50%<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

Weg<br />

Mit dieser Vorbelegung erübrigt sich die eventuell von an<strong>de</strong>ren<br />

Fernsteuersystemen zu diesem Zweck gewohnte<br />

Programmierung von zwei Flugphasen – „mit Gasvorwahl“<br />

und „ohne Gasvorwahl“ – , da sich die Erhöhung<br />

<strong>de</strong>r Systemdrehzahl unterhalb <strong>de</strong>s Schwebefl ugpunktes<br />

im mx-12 HoTT-Programm wesentlich fl exibler und<br />

feiner optimieren lässt als durch die so genannte „Gasvorwahl“.<br />

Wenn Sie es <strong>de</strong>nnoch vorziehen, Ihren Hubschrauber<br />

„mit Gasvorwahl“ zu programmieren, dann<br />

schalten Sie die nachfolgend beschriebene Funktion<br />

„Gaslimit“ ab, in<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n Eingang „Lim“ auf „frei“<br />

stellen.<br />

Be<strong>de</strong>utung und Anwendung von „Gaslimit“<br />

Wie schon zuvor unter „Gas“ erwähnt, wird im Gegensatz<br />

zu Flächenmo<strong>de</strong>llen beim Hubschrauber die<br />

Leistungsabgabe <strong>de</strong>s Triebwerkes nicht direkt mit <strong>de</strong>m<br />

K1-Steuerknüppel geregelt, son<strong>de</strong>rn nur indirekt über<br />

die im Menü »Helimix« vorzunehmen<strong>de</strong>n Gaskurveneinstellungen<br />

o<strong>de</strong>r – falls Sie in Ihrem Mo<strong>de</strong>ll einen<br />

Drehzahlregler einsetzen – von diesem.<br />

Hinweis:<br />

Für unterschiedliche Flugphasen können Sie über die<br />

Flugphasenprogrammierung natürlich auch individuelle<br />

+<br />

Gaskurven einstellen.<br />

De facto führen bei<strong>de</strong> Metho<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Leistungssteuerung<br />

jedoch dazu, dass sich <strong>de</strong>r Vergasermotor eines<br />

Hubschraubers im „normalen“ Flugbetrieb niemals auch<br />

nur in <strong>de</strong>r Nähe <strong>de</strong>r Leerlaufstellung befi n<strong>de</strong>t und sich<br />

dieser <strong>de</strong>shalb ohne eine zusätzliche Eingriffsmöglichkeit<br />

we<strong>de</strong>r starten noch sauber abstellen lässt.<br />

Die Funktion „Gaslimit“ löst dieses Problem elegant,<br />

in<strong>de</strong>m mit einem separaten Geber – standardmäßig <strong>de</strong>r<br />

links oben auf <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r montierte Proportional-Drehgeber<br />

CTRL 7 – die Stellung <strong>de</strong>s Gasservos bzw. die<br />

Leistungsregelung eines Motorstellers limitiert wer<strong>de</strong>n<br />

kann. Auf diese Weise ist es möglich, mit <strong>de</strong>m Gaslimit-<br />

Geber das „Gas“ wahlweise bis zur Leerlaufstellung<br />

zurückzunehmen, in welcher dann <strong>de</strong>r Trimmgeber <strong>de</strong>s<br />

Gas-/Pitch-Steuerknüppels die Kontrolle übernimmt,<br />

bzw. einen Elektroantrieb direkt abzustellen. Umgekehrt<br />

kann das Gasservo bzw. <strong>de</strong>r Motorsteller natürlich nur<br />

dann seine Vollgasstellung erreichen, wenn mit <strong>de</strong>m<br />

Gaslimit-Geber auch <strong>de</strong>r gesamte Stellweg freigegeben<br />

wur<strong>de</strong>. Der Eingang „Lim“ ist <strong>de</strong>swegen im Heli-Programm<br />

für die Funktion „Gaslimit“ reserviert:<br />

Die Einstellung <strong>de</strong>s Wertes auf <strong>de</strong>r (rechten) Plus-Seite<br />

<strong>de</strong>r Spalte „Weg“ muss <strong>de</strong>shalb unbedingt so groß<br />

gewählt wer<strong>de</strong>n, dass in <strong>de</strong>r Maximumposition <strong>de</strong>s<br />

Gaslimit-Gebers die über die Gaskurveneinstellungen<br />

erreichbare Vollgasstellung keinesfalls limitiert wird – üblicherweise<br />

wird hier <strong>de</strong>shalb ein Wert zwischen +100 %<br />

und +125 % eingestellt. Der Wert auf <strong>de</strong>r (linken)<br />

Minus-Seite <strong>de</strong>r Spalte „Weg“ sollte so gewählt wer<strong>de</strong>n,<br />

dass mit <strong>de</strong>m Gaslimitgeber ein Elek troantrieb sicher<br />

abgestellt bzw. ein Vergaser so weit geschlossen wer<strong>de</strong>n<br />

kann, dass <strong>de</strong>r Verbrennungsmotor in Verbindung<br />

mit <strong>de</strong>r – digitalen – K1-Trimmung ebenfalls abgestellt<br />

wer<strong>de</strong>n kann. Belassen Sie daher diesen Wert (vorerst)<br />

bei +100 %.<br />

Diese variable „Limitierung“ <strong>de</strong>s Gasweges sorgt aber<br />

nicht nur für komfortables Anlassen und Abstellen <strong>de</strong>s<br />

Antriebes, gegebenenfalls ist damit auch ein nicht unerheblicher<br />

Zuwachs an Sicherheit verbun<strong>de</strong>n! Denken<br />

Sie nur daran, was passieren könnte, wenn Sie z. B.<br />

<strong>de</strong>n Hubschrauber mit laufen<strong>de</strong>m Motor zum Startplatz<br />

tragen und dabei versehentlich <strong>de</strong>n K1-Steuerknüppel<br />

betätigen …<br />

Bei zu weit geöffnetem Vergaser bzw. Motorsteller<br />

wer<strong>de</strong>n Sie <strong>de</strong>shalb auch bereits beim Einschalten <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>rs entsprechend akustisch gewarnt und in <strong>de</strong>r<br />

Grundanzeige erscheint die Meldung:<br />

Gas<br />

zu<br />

hoch!<br />

Tipp:<br />

Bedienen Sie sich <strong>de</strong>r »Servoanzeige«, welche Sie<br />

aus beinahe je<strong>de</strong>r Menüposition durch gleichzeitiges<br />

Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste erreichen,<br />

um <strong>de</strong>n Einfl uss <strong>de</strong>s Gaslimit-Gebers beobachten<br />

zu können. Denken Sie daran, dass bei <strong>de</strong>r mx-12<br />

HoTT <strong>de</strong>r Servoausgang 6 das Gasservo ansteuert!<br />

Leerlauf-Grun<strong>de</strong>instellung<br />

Drehen Sie <strong>de</strong>n Gaslimiter – standardmäßig <strong>de</strong>r links<br />

oben auf <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r montierte Proportional-Drehgeber<br />

CTRL 7 – zunächst im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag.<br />

Stellen Sie <strong>de</strong>n Gas-/Pitch-Steuerknüppel in die Pitch-<br />

Maximum-Position und stellen Sie darüber hin aus<br />

sicher, dass im Untermenü „K1 � Gas“ <strong>de</strong>s Menüs …<br />

Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

79


»Helimix« (Seite 94 … 105)<br />

… eine Standardgaskurve wirksam ist. Sollte also die<br />

nach <strong>de</strong>r Initialisierung eines Mo<strong>de</strong>llspeichers vorhan<strong>de</strong>ne<br />

Standardgaskurve bereits verän<strong>de</strong>rt wor<strong>de</strong>n sein,<br />

so ist diese zumin<strong>de</strong>st vorübergehend auf die Werte<br />

„Punkt 1 = -100 %“, „Punkt 3 = 0 %“ und „Punkt 5 =<br />

+100 %“ zurückzustellen:<br />

K1 Gas<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 3<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

Hinweis:<br />

Da <strong>de</strong>r Gastrimmhebel bei geöffnetem Gaslimiter unwirksam<br />

ist, ist seine Stellung hier be<strong>de</strong>utungslos.<br />

Justieren Sie nun – ohne <strong>de</strong>n Verbrennungsmotor zu<br />

starten – das Gasservo vorzugsweise mechanisch und<br />

ggf. zusätzlich über die Wegeinstellung von Servo 6 im<br />

Menü »Servoeinstellung« so ein, dass <strong>de</strong>r Vergaser<br />

vollständig geöffnet ist.<br />

Schließen Sie nun <strong>de</strong>n Gaslimiter vollständig, in<strong>de</strong>m<br />

Sie <strong>de</strong>n Proportional-Drehgeber CTRL 7 entgegen <strong>de</strong>m<br />

Uhrzeiger bis zum Anschlag zurückdrehen. Bringen Sie<br />

mit <strong>de</strong>m Trimmhebel <strong>de</strong>s Gas-/Pitch-Steuerknüppels die<br />

Markierung <strong>de</strong>r Trimmposition in die Motor-AUS-Position<br />

(siehe obere Abbildung in <strong>de</strong>r rechten Spalte dieser<br />

Seite).<br />

Hinweis:<br />

Bei geschlossenem Gaslimiter ist dagegen die Stellung<br />

<strong>de</strong>s Gas-/Pitch-Steuerknüppels be<strong>de</strong>utungslos; er<br />

kann daher in <strong>de</strong>r Pitch-Maximumposition verbleiben,<br />

80 Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

sodass bei <strong>de</strong>r Justage <strong>de</strong>r Vergaseranlenkung allein<br />

mit <strong>de</strong>m Gaslimiter zwischen Vollgas (Gaslimiter offen)<br />

und „Motor AUS“ (Gaslimiter geschlossen) gewechselt<br />

wer<strong>de</strong>n kann.<br />

Justieren Sie nun bei geschlossenem Gaslimiter die<br />

Vergaseranlenkung so, dass <strong>de</strong>r Vergaser gera<strong>de</strong><br />

vollständig geschlossen ist. Achten Sie aber unbedingt<br />

darauf, dass das Gasservo in keiner <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Extrempositionen<br />

(Vollgas / Motor-AUS) mechanisch aufl äuft.<br />

Zum Abschluss dieser Grun<strong>de</strong>instellung ist noch <strong>de</strong>r<br />

Einstellbereich <strong>de</strong>r Leerlauftrimmung mit <strong>de</strong>m Punkt „1“<br />

<strong>de</strong>r Gaskurve abzustimmen. Dazu ist <strong>de</strong>r Punkt „1“ <strong>de</strong>s<br />

Mischers „K1 � Gas“ <strong>de</strong>s Menüs »Helimix« auf etwa<br />

-65 bis -70 % einzustellen:<br />

K1 Gas<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 1<br />

–100%<br />

–66%<br />

–66%<br />

Zur exakten Abstimmung eines nahtlosen Überganges<br />

von <strong>de</strong>r Leerlauftrimmung auf die Gaskurve ist bei<br />

geschlossenem Gaslimiter und ganz geöffneter Leerlauftrimmung<br />

<strong>de</strong>r Pitchknüppel am Minimum-Anschlag<br />

etwas hin und her zu bewegen. Das Gasservo darf<br />

dabei nicht mitlaufen! Die weiteren Anpassungen <strong>de</strong>r<br />

Gaskurve müssen ohnehin später im Flug durchgeführt<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Das Anlassen <strong>de</strong>s Motors erfolgt stets bei vollständig<br />

geschlossenem Gaslimiter, wobei <strong>de</strong>r Leerlauf allein mit<br />

<strong>de</strong>m Trimmhebel <strong>de</strong>s Gas-/Pitch-Steuerknüppels eingestellt<br />

wird.<br />

Gaslimit in Verbindung mit <strong>de</strong>r Digitaltrimmung<br />

In Verbindung mit <strong>de</strong>m Gaslimit-Drehgeber CTRL 7 setzt<br />

die K1-Trimmung eine Markierung in <strong>de</strong>r eingestellten<br />

Leerlaufposition <strong>de</strong>s Motors, von <strong>de</strong>r aus <strong>de</strong>r Motor<br />

über die Trimmung abgestellt wer<strong>de</strong>n kann. Befi n<strong>de</strong>t<br />

sich dagegen eine weitere Markierung im Endbereich<br />

(siehe Displayausschnitt in <strong>de</strong>r oberen Abbildung <strong>de</strong>r<br />

Spalte rechts), so erreicht man mit einem Klick sofort<br />

wie<strong>de</strong>r die ursprüngliche Leerlaufeinstellung, siehe auch<br />

Seite 40.<br />

Diese Abschalttrimmung wirkt nur in <strong>de</strong>r linken Hälfte<br />

<strong>de</strong>s Gaslimit-Drehgeberweges als Leerlauftrimmung.<br />

D. h., nur in diesem Bereich wird die Markierungslinie<br />

gesetzt und auch gespeichert.<br />

aktuelle<br />

Trimm-Position<br />

0%<br />

Stop<br />

Flug<br />

M<br />

letzte Leerlaufposition<br />

Gaslimit-Geber<br />

CTRL 7<br />

Trimmung in<br />

Motor-AUS-Position<br />

Aus diesem Grund wird die K1-Trimmanzeige auch<br />

vollständig ausgeblen<strong>de</strong>t, solange sich <strong>de</strong>r Gaslimit-<br />

Drehgeber rechts <strong>de</strong>r Mittenposition befi n<strong>de</strong>t:<br />

50%<br />

Stop<br />

Flug<br />

M<br />

Gaslimit-Geber<br />

CTRL 7


Hinweis:<br />

Da diese Trimmfunktion nur in Richtung „Motor aus“<br />

wirksam ist, än<strong>de</strong>rt sich die obere Abbildung entsprechend,<br />

wenn Sie die Geberrichtung für die Pitch-<br />

Minimum-Position <strong>de</strong>s K1-Steuerknüppels von „hinten“<br />

(worauf sich das obige Bild bezieht) auf „vorne“ im Menü<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r Zeile „Pitch min“ än<strong>de</strong>rn.<br />

Ebenso tauschen die dargestellten Effekte die Seite,<br />

wenn Sie von Pitch rechts (worauf sich obige Abbildungen<br />

beziehen) auf Pitch links in <strong>de</strong>r Zeile „Steueranordnung“<br />

<strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung« umstellen,<br />

siehe Seite 64.<br />

Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

81


D/R Expo<br />

Umschaltbare Steuercharakteristik für Quer-, Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r<br />

Blättern Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste zum Menüpunkt »D/R Expo« <strong>de</strong>s Multifunktionsmenüs:<br />

Mod.Speich Grun<strong>de</strong>inst<br />

Servoeinst Gebereinst<br />

D/R Expo Phasentrim<br />

Flächenmix Freie Mix<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe Telemetrie<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste öffnen Sie diesen:<br />

QR<br />

HR<br />

SR<br />

100%<br />

100%<br />

100%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

DUAL EXPO<br />

–––<br />

–––<br />

–––<br />

Die Dual-Rate-/Expo-Funktion ermöglicht eine Umschaltung<br />

bzw. Beeinfl ussung <strong>de</strong>r Steuerausschläge<br />

und -charakteristiken für Quer-, Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r<br />

(Steuerfunktionen 2 … 4) über Schalter.<br />

Dual Rate wirkt ähnlich <strong>de</strong>r Geberweg-Einstellung im<br />

Menü »Gebereinstellung« direkt auf die entsprechen<strong>de</strong><br />

Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese auf ein einzelnes<br />

Servo o<strong>de</strong>r über beliebig komplexe Misch- und<br />

Koppelfunktionen auf mehrere Servos wirkt.<br />

Die Steuerausschläge sind pro Schalterposition zwischen<br />

0 und 125 % <strong>de</strong>s normalen Steuerweges einstellbar.<br />

Expo wie<strong>de</strong>rum ermöglicht für Werte größer 0 % eine<br />

feinfühligere Steuerung <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls im Bereich <strong>de</strong>r<br />

Mittellage <strong>de</strong>r jeweiligen Steuerfunktion (Quer-, Hö-<br />

82 Programmbeschreibung: D/R Expo - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

hen- und Seitenru<strong>de</strong>r), ohne auf <strong>de</strong>n vollen Ausschlag<br />

in Steuerknüppelendstellung verzichten zu müssen.<br />

Umgekehrt wird für Werte kleiner 0 % die Geberwirkung<br />

um die Neutrallage vergrößert und in Richtung Vollausschlag<br />

verringert. Der Grad <strong>de</strong>r „Progression“ kann also<br />

insgesamt von -100 % bis +100 % eingestellt wer<strong>de</strong>n,<br />

wobei 0 % <strong>de</strong>r normalen, linearen Steuercharakteristik<br />

entspricht.<br />

Eine weitere Anwendung ergibt sich bei <strong>de</strong>n heute meist<br />

üblichen Drehservos: Die eigentliche Ru<strong>de</strong>ransteuerung<br />

verläuft nämlich nichtlinear, da mit zunehmen<strong>de</strong>m<br />

Drehwinkel <strong>de</strong>r Anlenkscheibe bzw. <strong>de</strong>s Hebelarmes die<br />

Ru<strong>de</strong>rauslenkung über das Steuergestänge – abhängig<br />

davon, wie weit außen das Gestänge an <strong>de</strong>r Drehscheibe<br />

angeschlossen ist – immer geringer wird. Mit Expo-<br />

Werten größer 0 % kann diesem Effekt gegengesteuert<br />

wer<strong>de</strong>n, sodass mit größer wer<strong>de</strong>n<strong>de</strong>m Knüppelausschlag<br />

<strong>de</strong>r Drehwinkel überproportional zunimmt.<br />

Auch die Expo-Einstellung wirkt immer direkt auf die<br />

jeweilige Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese<br />

auf ein einzelnes Servo o<strong>de</strong>r über beliebige Misch- und<br />

Koppelfunktionen auf mehrere Servos wirkt.<br />

Die Dual-Rate- und Expo-Funktionen sind je Steuerfunktion<br />

gemeinsam über einen Schalter umschaltbar, wenn<br />

ein solcher zugewiesen wur<strong>de</strong>. Demzufolge besteht<br />

auch die Möglichkeit, Dual Rate und Expo miteinan<strong>de</strong>r<br />

zu verknüpfen, was insbeson<strong>de</strong>re bei schnellen Mo<strong>de</strong>llen<br />

von Vorteil sein kann.<br />

Flugphasenabhängige Dual-Rate- und Expo-Einstellungen<br />

Falls Sie im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«, Seite 60, einer<br />

<strong>de</strong>r Phasen 2 bis 4 einen Schalter und ggf. einen Ihnen<br />

passen<strong>de</strong>r erscheinen<strong>de</strong>n Namen zugewiesen haben,<br />

erscheint dieser im Display unten links, z. B. «normal».<br />

Betätigen Sie also ggf. die entsprechen<strong>de</strong>n Schalter, um<br />

zwischen <strong>de</strong>n Flugphasen umzuschalten.<br />

Grundsätzliche Bedienschritte<br />

1. Schalten Sie in die gewünschte Flugphase und dann<br />

mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste die gewünschte Zeile „QR“, „HR“ o<strong>de</strong>r<br />

„SR“ anwählen.<br />

2. Ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste die gewünschte Spalte anwählen.<br />

3. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken. Das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld wird invers<br />

dargestellt.<br />

4. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste gewünschten<br />

Wert einstellen.<br />

5. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />

6. Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />

Einstellungen auf <strong>de</strong>n jeweiligen Standardwert<br />

zurück.<br />

Dual-Rate-Funktion<br />

Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei Varianten<br />

wünschen, wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die rechte, am unteren<br />

Displayrand mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichnete,<br />

Spalte, drücken kurz die zentrale Taste SET …<br />

QR 100% 0% –––<br />

Gewünschten Schalter<br />

in die EIN Position<br />

DUAL EXPO


… und weisen, wie auf Seite 39 im Abschnitt „Schalter-<br />

und Geberschalterzuordnung“ beschrieben, einen<br />

Schalter zu. Der zugewiesene Schalter erscheint in <strong>de</strong>r<br />

Display anzeige zusammen mit einem Schaltersymbol,<br />

das die jeweilige Schaltrichtung <strong>de</strong>s Schalters anzeigt.<br />

Wählen Sie die linke, am unteren Displayrand mit DUAL<br />

gekennzeichnete, Spalte um getrennt für je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r<br />

bei<strong>de</strong>n Schalterstellungen <strong>de</strong>n Dual-Rate-Wert mit <strong>de</strong>n<br />

Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste im inversen Feld<br />

zu verän<strong>de</strong>rn.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen Eingabefeld<br />

einen geän<strong>de</strong>rten Wert auf 100 % zurück.<br />

Achtung:<br />

Der eingestellte Dual-Rate-Wert sollte aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n<br />

20 % nicht unterschreiten.<br />

Beispiele verschie<strong>de</strong>ner Dual-Rate-Werte:<br />

Servoweg<br />

Dual Rate = 100% Dual Rate = 50% Dual Rate = 20%<br />

Servoweg<br />

Geberweg Geberweg Geberweg<br />

Exponential-Funktion<br />

Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei Varianten<br />

wünschen, wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die rechte, am unteren<br />

Displayrand mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichnete,<br />

Spalte, drücken kurz die zentrale Taste SET und<br />

weisen, wie auf Seite 39 im Abschnitt „Schalter- und<br />

Geberschalterzuordnung“ beschrieben, einen Schalter<br />

Servoweg<br />

zu. Der zugewiesene Schalter erscheint in <strong>de</strong>r Displayanzeige<br />

zusammen mit einem Schaltersymbol, das die<br />

jeweilige Schaltrichtung <strong>de</strong>s Schalters anzeigt.<br />

Beispielsweise besteht nun die Möglichkeit, in <strong>de</strong>r einen<br />

Schaltrichtung mit linearer Kurvencharakteristik zu<br />

fl iegen und in <strong>de</strong>r an<strong>de</strong>ren Schaltrichtung einen von 0 %<br />

verschie<strong>de</strong>nen Wert vorzugeben.<br />

Wählen Sie die rechte, am unteren Displayrand mit<br />

EXPO gekennzeichnete Spalte, um getrennt für je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r<br />

bei<strong>de</strong>n Schalterstellungen <strong>de</strong>n Dual-Rate-Wert mit <strong>de</strong>n<br />

Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste im inversen Feld<br />

zu verän<strong>de</strong>rn.<br />

QR<br />

HR<br />

SR<br />

100%<br />

100%<br />

100%<br />

+11%<br />

+22%<br />

0%<br />

DUAL EXPO<br />

3<br />

3<br />

–––<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen<br />

Eingabefeld einen geän<strong>de</strong>rten Wert auf 0 % zurück.<br />

Beispiele verschie<strong>de</strong>ner Expo-Werte:<br />

Servoweg<br />

Expo = +100% Expo = +50% Expo = –100%<br />

Servoweg<br />

Geberweg Geberweg Geberweg<br />

In diesen Beispielen beträgt <strong>de</strong>r Dual-Rate-Wert jeweils<br />

100 %.<br />

Servoweg<br />

Kombination Dual Rate und Expo<br />

Wenn Sie sowohl bei <strong>de</strong>r Dual-Rate- wie auch <strong>de</strong>r Expo-<br />

Funktion Werte eingegeben haben, überlagert sich die<br />

Wirkung <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Funktionen wie folgt:<br />

Servoweg<br />

Expo = +100%, DR = 125% Expo = +100%, DR = 50% Expo = –100%, DR = 50%<br />

Servoweg<br />

Geberweg Geberweg Geberweg<br />

z. B. in Schalterstellung „hinten“<br />

QR<br />

HR<br />

SR<br />

88%<br />

77%<br />

100%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

DUAL EXPO<br />

Programmbeschreibung: D/R Expo - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

Servoweg<br />

3<br />

3<br />

–––<br />

und nach Umlegen <strong>de</strong>s Schalters „2“ nach „vorne“:<br />

QR<br />

HR<br />

SR<br />

122%<br />

111%<br />

100%<br />

+11%<br />

+22%<br />

0%<br />

DUAL EXPO<br />

3<br />

3<br />

–––<br />

83


D/R Expo<br />

Umschaltbare Steuercharakteristik für Roll, Nick und Heck<br />

Roll<br />

Nick<br />

Heck<br />

100%<br />

100%<br />

100%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

DUAL EXPO<br />

–––<br />

–––<br />

–––<br />

Die Dual-Rate-/Expo-Funktion ermöglicht eine Umschaltung<br />

bzw. Beeinfl ussung <strong>de</strong>r Steuerausschläge und<br />

-charakteristiken für die Steuerfunktionen Rollen, Nicken<br />

und Heckrotor, d. h. <strong>de</strong>r Steuerfunktionen 2 … 4 über<br />

Schalter.<br />

Eine individuelle Charakteristik <strong>de</strong>r Steuerfunktion 1<br />

(Motor/Pitch) wird getrennt für Gas, Pitch und Heckrotor<br />

im Menü »Helimix« über bis zu 5 getrennt programmierbare<br />

Punkte eingestellt, siehe ab Seite 94 und 169.<br />

Dual Rate wirkt ähnlich <strong>de</strong>r Geberweg-Einstellung im<br />

Menü »Gebereinstellung« direkt auf die entsprechen<strong>de</strong><br />

Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese auf ein einzelnes<br />

Servo o<strong>de</strong>r über beliebig komplexe Misch- und<br />

Koppelfunktionen auf mehrere Servos wirkt.<br />

Die Steuerausschläge sind pro Schalterposition zwischen<br />

0 und 125 % <strong>de</strong>s normalen Steuerweges einstellbar.<br />

Expo wie<strong>de</strong>rum ermöglicht für Werte größer 0 % eine<br />

feinfühligere Steuerung <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls im Bereich <strong>de</strong>r<br />

Mittellage <strong>de</strong>r jeweiligen Steuerfunktion (Rollen, Nicken<br />

und Heckrotor), ohne auf <strong>de</strong>n vollen Ausschlag<br />

in Steuerknüppelendstellung verzichten zu müssen.<br />

Umgekehrt wird für Werte kleiner 0 % die Geberwirkung<br />

um die Neutrallage vergrößert und in Richtung Vollausschlag<br />

verringert. Der Grad <strong>de</strong>r „Progression“ kann also<br />

insgesamt von -100 % bis +100 % eingestellt wer<strong>de</strong>n,<br />

wobei 0 % <strong>de</strong>r normalen, linearen Steuercharakteristik<br />

84 Programmbeschreibung: D/R Expo - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

entspricht.<br />

Eine weitere Anwendung ergibt sich bei <strong>de</strong>n heute meist<br />

üblichen Drehservos: Die eigentliche Ru<strong>de</strong>ransteuerung<br />

verläuft nämlich nichtlinear, da mit zunehmen<strong>de</strong>m<br />

Drehwinkel <strong>de</strong>r Anlenkscheibe bzw. <strong>de</strong>s Hebelarmes die<br />

Ru<strong>de</strong>rauslenkung über das Steuergestänge – abhängig<br />

davon, wie weit außen das Gestänge an <strong>de</strong>r Drehscheibe<br />

angeschlossen ist – immer geringer wird. Mit Expo-<br />

Werten größer 0 % kann diesem Effekt gegengesteuert<br />

wer<strong>de</strong>n, sodass mit größer wer<strong>de</strong>n<strong>de</strong>m Knüppelausschlag<br />

<strong>de</strong>r Drehwinkel überproportional zunimmt.<br />

Auch die Expo-Einstellung wirkt direkt auf die jeweilige<br />

Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese auf ein<br />

einzelnes Servo o<strong>de</strong>r über beliebige Misch- und Koppelfunktionen<br />

auf mehrere Servos wirkt.<br />

Die Dual-Rate- und Expo-Funktionen sind je Steuerfunktion<br />

gemeinsam über einen Schalter umschaltbar, wenn<br />

ein solcher zugewiesen wur<strong>de</strong>. Demzufolge besteht<br />

auch die Möglichkeit, Dual Rate und Expo miteinan<strong>de</strong>r<br />

zu verknüpfen, was insbeson<strong>de</strong>re bei schnellen Mo<strong>de</strong>llen<br />

von Vorteil sein kann.<br />

Flugphasenabhängige Dual-Rate- und Expo-Einstellungen<br />

Falls Sie im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«, Seite 68 und<br />

69, einer <strong>de</strong>r Phasen 2, 3 o<strong>de</strong>r Autorotation einen<br />

Schalter und ggf. einen Ihnen passen<strong>de</strong>r erscheinen<strong>de</strong>n<br />

Namen zugewiesen haben, erscheint dieser im Display<br />

unten links, z. B. «normal». Betätigen Sie also ggf. die<br />

entsprechen<strong>de</strong>n Schalter, um zwischen <strong>de</strong>n Flugphasen<br />

umzuschalten.<br />

Grundsätzliche Bedienschritte<br />

1. Schalten Sie in die gewünschte Flugphase und<br />

dann mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rech-<br />

ten 4-Wege-Taste die gewünschte Zeile „Roll“, „Nick“<br />

o<strong>de</strong>r „Heck“ anwählen.<br />

2. Ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste die gewünschte Spalte anwählen.<br />

3. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken. Das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld wird invers<br />

dargestellt.<br />

4. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste gewünschten<br />

Wert einstellen.<br />

5. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />

6. Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />

Einstellungen auf <strong>de</strong>n jeweiligen Standardwert<br />

zurück.<br />

Dual-Rate-Funktion<br />

Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei Varianten<br />

wünschen, wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die rechte, am unteren<br />

Displayrand mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichnete,<br />

Spalte, drücken kurz die zentrale Taste SET …<br />

Roll 100% 0% –––<br />

Gewünschten Schalter<br />

in die EIN Position<br />

DUAL EXPO<br />

… und weisen, wie auf Seite 39 im Abschnitt „Schalter-<br />

und Geberschalterzuordnung“ beschrieben, einen<br />

Schalter zu. Der zugewiesene Schalter erscheint in <strong>de</strong>r<br />

Display anzeige zusammen mit einem Schaltersymbol,<br />

das die jeweilige Schaltrichtung <strong>de</strong>s Schalters anzeigt.


Wählen Sie die linke, am unteren Displayrand mit DUAL<br />

gekennzeichnete, Spalte um getrennt für je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r<br />

bei<strong>de</strong>n Schalterstellungen <strong>de</strong>n Dual-Rate-Wert mit <strong>de</strong>n<br />

Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste im inversen Feld<br />

zu verän<strong>de</strong>rn.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen Eingabefeld<br />

einen geän<strong>de</strong>rten Wert auf 100 % zurück.<br />

Achtung:<br />

Der eingestellte Dual-Rate-Wert sollte aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n<br />

20 % nicht unterschreiten.<br />

Beispiele verschie<strong>de</strong>ner Dual-Rate-Werte:<br />

Servoweg<br />

Dual Rate = 100% Dual Rate = 50% Dual Rate = 20%<br />

Servoweg<br />

Geberweg Geberweg Geberweg<br />

Exponential-Funktion<br />

Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei Varianten<br />

wünschen, wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken<br />

4-Wege-Taste in die rechte, am unteren Displayrand<br />

mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichnete, Spalte,<br />

drücken kurz die zentrale Taste SET und weisen, wie<br />

auf Seite 39 im Abschnitt „Schalter- und Geberschalterzuordnung“<br />

beschrieben, einen Schalter zu. Der<br />

zugewiesene Schalter erscheint in <strong>de</strong>r Display anzeige<br />

zusammen mit einem Schaltersymbol, das die jeweilige<br />

Schaltrichtung <strong>de</strong>s Schalters anzeigt.<br />

Beispielsweise besteht nun die Möglichkeit, in <strong>de</strong>r einen<br />

Schaltrichtung mit linearer Kurvencharakteristik zu<br />

Servoweg<br />

fl iegen und in <strong>de</strong>r an<strong>de</strong>ren Schaltrichtung einen von 0 %<br />

verschie<strong>de</strong>nen Wert vorzugeben.<br />

Wählen Sie die rechte, am unteren Displayrand mit<br />

EXPO gekennzeichnete Spalte, um getrennt für je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r<br />

bei<strong>de</strong>n Schalterstellungen <strong>de</strong>n Dual-Rate-Wert mit <strong>de</strong>n<br />

Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste im inversen Feld<br />

zu verän<strong>de</strong>rn.<br />

Roll<br />

Nick<br />

Heck<br />

100%<br />

100%<br />

100%<br />

DUAL EXPO<br />

+11% 3<br />

+22% 3<br />

0% –––<br />

Gleichzeitiger Druck auf die Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen<br />

Eingabefeld einen geän<strong>de</strong>rten Wert auf 0 % zurück.<br />

Beispiele verschie<strong>de</strong>ner Expo-Werte:<br />

Servoweg<br />

Expo = +100% Expo = +50% Expo = –100%<br />

Servoweg<br />

Geberweg Geberweg Geberweg<br />

In diesen Beispielen beträgt <strong>de</strong>r Dual-Rate-Wert jeweils<br />

100 %.<br />

Servoweg<br />

Kombination Dual Rate und Expo<br />

Wenn Sie sowohl bei <strong>de</strong>r Dual-Rate- wie auch <strong>de</strong>r Expo-<br />

Funktion Werte eingegeben haben, überlagert sich die<br />

Wirkung <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Funktionen wie folgt:<br />

Servoweg<br />

Expo = +100%, DR = 125% Expo = +100%, DR = 50% Expo = –100%, DR = 50%<br />

Servoweg<br />

Geberweg Geberweg Geberweg<br />

z. B. in Schalterstellung „hinten“<br />

Roll<br />

Nick<br />

Heck<br />

Programmbeschreibung: D/R Expo - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

Servoweg<br />

88% 0% 3<br />

77% 0% 3<br />

100% 0% –––<br />

DUAL EXPO<br />

und nach Umlegen <strong>de</strong>s Schalters „2“ nach „vorne“:<br />

Roll<br />

Nick<br />

Heck<br />

122% +11% 3<br />

111% +22% 3<br />

100% 0% –––<br />

DUAL EXPO<br />

85


Phasentrim<br />

Flugphasenabhängige Trimmung von WK, QR und HR<br />

Solange Sie im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« keiner <strong>de</strong>r<br />

Phasen 2 o<strong>de</strong>r 3 einen Schalter zugewiesen haben,<br />

befi n<strong>de</strong>n Sie sich automatisch in <strong>de</strong>r Flugphase 1<br />

«normal».<br />

Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase ist<br />

mit «normal» fest eingestellt und kann nicht verän<strong>de</strong>rt<br />

wer<strong>de</strong>n, weshalb auch im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />

die Phase «normal» nicht als Phase 1 angezeigt wird,<br />

son<strong>de</strong>rn verborgen bleibt:<br />

Querr./Wölb 2QR<br />

Uhren 10:01 5<br />

Phase 2 Start –––<br />

Phase 3<br />

Empf.Ausg.<br />

Speed –––<br />

Wenn Sie mit dieser Grun<strong>de</strong>instellung in das Menü<br />

»Phasentrim« (Phasentrimmung) wechseln, dann<br />

fi n<strong>de</strong>n Sie im Display nur die Zeile «normal», <strong>de</strong>ren<br />

voreingestellte Werte von 0 % üblicherweise nicht<br />

verän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n.<br />

PHASENTRIMM<br />

�normal 0% 0% 0%<br />

WK<br />

QR HR<br />

Hinweis:<br />

Abhängig von <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ <strong>de</strong>s Menüs<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 58) gemachten Einstellungen<br />

stehen in diesem Menü minimal mit HR nur eine<br />

und maximal mit HR, QR und WK bis zu drei Steuerfunktionen<br />

für phasenspezifi sche Trimmeinstellungen<br />

86 Programmbeschreibung: Phasentrimm - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

zur Verfügung.<br />

Möchten Sie von „0“ abweichen<strong>de</strong> Werte hinterlegen,<br />

z. B. um in <strong>de</strong>r Thermik langsamer bzw. im Schnellfl ug<br />

schneller fl iegen zu können, OHNE je<strong>de</strong>smal die Grun<strong>de</strong>instellungen<br />

verän<strong>de</strong>rn zu müssen, dann sollten Sie im<br />

Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« „Phase 2“ und gegebenenfalls<br />

auch „Phase 3“ aktivieren.<br />

Dazu wechseln Sie in das Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />

und weisen <strong>de</strong>r ausgewählten Phase bzw. <strong>de</strong>n ausgewählten<br />

Phasen einen Schalter zu. Sollten Sie sich<br />

dabei für einen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Dreistufen schalter SW 4/5<br />

o<strong>de</strong>r 6/7 entschei<strong>de</strong>n, dann weisen Sie diesen vorzugsweise<br />

jeweils von <strong>de</strong>r Mittelstellung, <strong>de</strong>r «normal»-<br />

Phase ausgehend, sowohl <strong>de</strong>r Phase «Speed» als auch<br />

<strong>de</strong>r Phase «Start» zu.<br />

Hinweise:<br />

In <strong>de</strong>r Mittelstellung von SW 4/5 bzw. 6/7 sollten dann<br />

die Schaltersymbole <strong>de</strong>r Abbildung rechts oben entsprechen.<br />

Beachten Sie die auf Seite 60 ausführlich beschriebenen<br />

Prioritäten <strong>de</strong>r einzelnen Flugphasen.<br />

„Phase 2“ ist mit <strong>de</strong>m Phasennamen «Start» und „Phase<br />

3“ mit <strong>de</strong>m Namen «Speed» vorbelegt. Diese Namen<br />

können aber je<strong>de</strong>rzeit nach Anwahl <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong>n<br />

Zeile und einem nachfolgen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste durch eine <strong>de</strong>r folgen<strong>de</strong>n<br />

Bezeichnungen mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste im inversen Feld ersetzt wer<strong>de</strong>n:<br />

Start<br />

Thermik<br />

Strecke<br />

Speed<br />

Akro<br />

Landung<br />

Schlepp<br />

Test<br />

Querr./Wölb 2QR<br />

Uhren 10:01 5<br />

Phase 2 Start 5<br />

Phase 3<br />

Empf.Ausg.<br />

Speed 4<br />

Diese Namen erscheinen dann jeweils in <strong>de</strong>r Grundanzeige<br />

<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs …<br />

GRAUBELE Stop 0:00<br />

#01<br />

Flug 0:00<br />

5.2V 51%<br />

«normal »<br />

HoTT<br />

2:22h<br />

M 5.5V<br />

… und im Menü »Phasentrim« – siehe Abbildung unten.<br />

Einstellen <strong>de</strong>r Flugphasentrimmung<br />

In diesem Menü »Phasentrim« können die zuvor ausgewählten<br />

Flugphasen getrimmt wer<strong>de</strong>n.<br />

Schalten Sie dazu mittels <strong>de</strong>s von Ihnen zugewiesenen<br />

Phasenschalters in die gewünschte Phase (<strong>de</strong>r „ * “ ganz<br />

links kennzeichnet die im Moment aktive Phase):<br />

PHASENTRIMM<br />

�normal 0% 0% 0%<br />

Start 0% 0% 0%<br />

Speed 0%<br />

0% 0%<br />

WK<br />

QR HR


Nun ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste die gewünschte Ru<strong>de</strong>rfunktion<br />

anwählen und dann nach einem kurzen Druck auf die<br />

zentrale Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste mit <strong>de</strong>ren<br />

Pfeiltasten die benötigten Trimmwerte im inversen<br />

Wertefeld einstellen.<br />

Durch Umschalten <strong>de</strong>s/<strong>de</strong>r festgelegten Schalter kann<br />

die jeweilige Phase aktiviert wer<strong>de</strong>n, wobei servoseitig<br />

die Umschaltung nicht „hart“ erfolgt, son<strong>de</strong>rn mit einer<br />

fest vorgegebenen Umschaltzeit von ca. 1 Sekun<strong>de</strong>.<br />

Eingestellt wer<strong>de</strong>n können in dieser analog zur Geber-<br />

Mittenverstellung bzw. Offset-Einstellung an<strong>de</strong>rer Fernsteuersysteme<br />

funktionieren<strong>de</strong>n Option Werte zwischen<br />

-99 % und +99 %. Üblicherweise bewegen sich diese<br />

Werte aber im einstelligen bis niedrigen zweistelligen<br />

Bereich.<br />

PHASENTRIMM<br />

normal 0% 0% 0%<br />

Start +8% 4% +2%<br />

�Speed<br />

–7% –5% –3%<br />

WK<br />

QR HR<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt eine ggf. vorgenommene<br />

Einstellung wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Vorgabewert 0 %<br />

zurück.<br />

Hinweis:<br />

Abhängig von Ihren Angaben in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“<br />

<strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung« stehen zur „Phasentrimmung“<br />

nur die Spalte „HR“, die Spalten „QR“ und<br />

„HR“ o<strong>de</strong>r wie oben abgebil<strong>de</strong>t, „WK“, „QR“ und „HR“ im<br />

Display zur Verfügung.<br />

Programmbeschreibung: Phasentrimm - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

87


Was ist ein Mischer?<br />

Grundsätzliche Funktion<br />

Bei vielen Mo<strong>de</strong>llen ist oftmals eine Mischung von<br />

Funktionen im Mo<strong>de</strong>ll wünschenswert, z. B. eine Kopplung<br />

zwischen Quer- und Seitenru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r die Kopplung<br />

von zwei Servos, wenn Ru<strong>de</strong>rklappen gleicher Funktion<br />

über je ein eigenes Servos angesteuert wer<strong>de</strong>n sollen.<br />

In all diesen Fällen wird <strong>de</strong>r Signalfl uss am „Ausgang“<br />

<strong>de</strong>r geberseitigen Steuerfunktion „abgezweigt“ – d. h.<br />

aber auch: „hinter“ Geberoptionen wie z. B. »D/R Expo«<br />

o<strong>de</strong>r »Gebereinstellung« –, um dieses Signal dann<br />

in <strong>de</strong>fi nierter Weise auf <strong>de</strong>n „Eingang“ eines an<strong>de</strong>ren<br />

Steuerkanals und damit letztlich einen weiteren Empfängerausgang<br />

wirken zu lassen.<br />

Beispiel: V-Leitwerksmischer<br />

Höhenru<strong>de</strong>rsteuerknüppel<br />

Steuerfunktionseingänge<br />

3 3<br />

Seite<br />

4<br />

Höhe<br />

V-Leitwerks<br />

mischer<br />

Seitenru<strong>de</strong>rsteuerknüppel<br />

Seite<br />

Höhe<br />

Steuerkanäle<br />

(Empfängerausgänge)<br />

88 Programmbeschreibung: Flächenmixer - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

4<br />

Ser o 4 8 V<br />

C 577<br />

B s Nr 10<br />

Seite / Höhe links<br />

Seite / Höhe rechts<br />

Die Software <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT enthält bereits<br />

eine Vielzahl vorprogrammierter Koppelfunktionen, bei<br />

<strong>de</strong>nen zwei (o<strong>de</strong>r mehrere) Steuerkanäle miteinan<strong>de</strong>r<br />

vermischt wer<strong>de</strong>n. So kann <strong>de</strong>r eben als Beispiel<br />

genannte Mischer in <strong>de</strong>r Zeile „Leitwerk“ im Menü<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« in Form von „V-Leitw“ softwaremäßig<br />

aktiviert wer<strong>de</strong>n.<br />

Darüber hinaus stellt die Software in je<strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

<strong>de</strong>s Flächen- und Heli-Programms jeweils drei frei<br />

programmierbare Linearmischer bereit.<br />

Seite<br />

Höhe<br />

Servo 4 8<br />

C 577<br />

Bes Nr 41 1<br />

Lesen Sie dazu auch die allgemeinen Anmerkungen zu<br />

„freien Mischern“ ab <strong>de</strong>r Seite 106 dieses Handbuches.<br />

Flächenmix<br />

QR –<br />

WK –<br />

QR<br />

Diff.<br />

Diff.<br />

SR<br />

QR<br />

Bremse<br />

Bremse<br />

Bremse<br />

HR<br />

HR<br />

WK<br />

HR<br />

WK<br />

QR<br />

WK<br />

QR<br />

WK HR<br />

WK<br />

Diff.–Red.<br />

QR<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0%<br />

(Anzeige abhängig von <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>n Zeilen „Motor an K1“<br />

und „Querr./Wölb“ <strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung« getätigten<br />

Vorgaben. Obige Abbildung zeigt die maximale<br />

Anzahl von Optionen und entspricht <strong>de</strong>r Einstellung<br />

„kein (Motor)“ und „2QR 2WK“.)<br />

Das Programm <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT enthält<br />

eine Reihe vorprogrammierter Koppelfunktionen, bei<br />

<strong>de</strong>nen lediglich <strong>de</strong>r Mischanteil und eventuell ein Schalter<br />

gesetzt wer<strong>de</strong>n müssen. Je nach vorgegebenem<br />

„Mo<strong>de</strong>lltyp“ (Leitwerkstyp, Anzahl <strong>de</strong>r Flächenservos,<br />

mit o<strong>de</strong>r ohne Motor, siehe ab Seite 56) erscheint eine<br />

unterschiedliche Anzahl vorprogrammierter Mischfunktionen.<br />

Falls Ihr Mo<strong>de</strong>ll beispielsweise nicht mit Wölbklappenservos<br />

ausgestattet ist und Sie <strong>de</strong>shalb im Menü<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« auch keine Wölbklappenservos<br />

eingetragen haben, wer<strong>de</strong>n alle Wölbklappenmischer<br />

vom Programm ebenso automatisch ausgeblen<strong>de</strong>t<br />

wie die Mischer „Bremse � N.N.*“ bei <strong>de</strong>r Wahl von<br />

„Leerl v.“ bzw. „Leerl h.“ in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“. Das<br />

Menü gewinnt dadurch nicht nur an Übersichtlichkeit, es<br />

wer<strong>de</strong>n auch eventuelle Programmierfehler vermie<strong>de</strong>n.<br />

* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)


Anmerkungen:<br />

Zur Positionierung <strong>de</strong>r Wölbklappen gibt es unterschiedliche<br />

Möglichkeiten. Sie können …<br />

a) … sich mit einer Position pro Flugphase begnügen,<br />

in<strong>de</strong>m Sie – wie auf <strong>de</strong>r vorherigen Doppelseite<br />

beschrieben – nur im Menü »Phasentrim«<br />

entsprechen<strong>de</strong> Trimmwerte setzen.<br />

b) … die im Menü »Phasentrim« positionierten<br />

Wölbklappen mit einem beliebigen, im Menü »Gebereinstellung«<br />

(Seite 74) <strong>de</strong>m „Eingang 6“ zugewiesenem<br />

Geber variieren. Vorzugsweise sollte<br />

dies einer <strong>de</strong>r Proportional-Drehgeber CTRL 7<br />

o<strong>de</strong>r 8 sein.<br />

Der ausgewählte Geber steuert direkt die bei<strong>de</strong>n<br />

an <strong>de</strong>n Empfänger ausgängen 6 und 1 befi<br />

ndlichen Wölbklappenservos, sofern im Menü<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“<br />

Wölbklappen vorgegeben wor<strong>de</strong>n sind. Indirekt<br />

steuert dieser Geber über <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r Mischerzeile<br />

„WK � QR“ eingetragenen Prozentwert anteilig<br />

die Wölbklappenstellung <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r.<br />

Um die Klappenstellungen feinfühliger steuern zu<br />

können, sollten Sie allerdings in <strong>de</strong>r Zeile „E6“ <strong>de</strong>s<br />

Menüs »Gebereinstellung« <strong>de</strong>n Weg auf etwa<br />

25 % reduzieren.<br />

c) … aber auch <strong>de</strong>n standardmäßigen Eintrag von<br />

„0 %“ in <strong>de</strong>r Zeile <strong>de</strong>s Flächenmischers „WK �<br />

QR“ belassen und alternativ im Menü »Gebereinstellung«<br />

sowohl <strong>de</strong>m Eingang 6 als auch <strong>de</strong>m<br />

Eingang 5 <strong>de</strong>n gleichen Geber zuweisen. Dessen<br />

Grad <strong>de</strong>r Einwirkung auf die bei<strong>de</strong>n Klappenpaare<br />

bestimmen Sie dann über die jeweilige Wegeinstellung.<br />

Der <strong>de</strong>m Eingang 1 standardmäßig zugewiesene K1-<br />

Steuerknüppel ist bei Vorgabe von 2 Wölbklappen- ihren Neutralpunkt, d. h. keine Wirkung. Bei Vollausservos<br />

softwaremäßig abgekoppelt, um eine Fehlschlag wird <strong>de</strong>r eingestellte Wert zugemischt.<br />

bedienung <strong>de</strong>r Wölbklappen auszuschließen. Als Bei <strong>de</strong>n Mischern Bremse � N.N.*<br />

Bremsfunktion steht in diesem Fall nur die Butterfl y-<br />

o<strong>de</strong>r Krähenstellung zur Verfügung, siehe Seite 92.<br />

… befi n<strong>de</strong>t sich <strong>de</strong>r Mischerneutralpunkt („Offset“), bei<br />

welchem die Bremsklappen immer eingefahren sind, bei<br />

Grundsätzliche Programmierung<br />

Wahl von „kein“ in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ <strong>de</strong>s Menüs<br />

1. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste gewünschten Mischer anwählen.<br />

2. Mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Ta-<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r vor<strong>de</strong>ren und bei Wahl von<br />

„kein/inv“ in <strong>de</strong>r hinteren Position <strong>de</strong>s K1-Steuerknüppels<br />

(Gas-/Bremsknüppel).<br />

ste ggf. in die rechte, am unteren Displayrand mit QR - Diff. (Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung)<br />

<strong>de</strong>m Schaltersymbol<br />

wechseln.<br />

gekennzeichnete, Spalte Am nach unten laufen<strong>de</strong>n Ru<strong>de</strong>r eines Querru<strong>de</strong>rausschlages<br />

entsteht aus aerodynamischen Grün<strong>de</strong>n<br />

3. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste prinzipiell ein größerer Wi<strong>de</strong>rstand als an einem gleich<br />

drücken. Das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld wird invers weit nach oben ausschlagen<strong>de</strong>n. Aus dieser ungleichen<br />

dargestellt.<br />

Wi<strong>de</strong>rstandsverteilung resultiert u. a. ein Drehmoment<br />

4. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ge- um die Hochachse und in <strong>de</strong>r Folge ein „Herausdrehen“<br />

wünschten Wert einstellen bzw. ggf. wie auf Seite 39 aus <strong>de</strong>r vorgesehenen Flugrichtung, weshalb dieser<br />

beschrieben Schalter zuordnen.<br />

unerwünschte Nebeneffekt auch als „negatives Wen<strong>de</strong>-<br />

Mit Ausnahme <strong>de</strong>r Zeile „Diff.-Red.“ sind negative moment“ bezeichnet wird. Dieser Effekt tritt naturgemäß<br />

und positive Parameterwerte möglich, um die Servo- an <strong>de</strong>n vergleichsweise langen Tragfl ächen von Segeldrehrichtung<br />

bzw. die Ausschlagrichtung <strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>r fl ugzeugen stärker auf als z. B. bei Motorfl ugzeugen mit<br />

entsprechend anpassen zu können.<br />

ihren in <strong>de</strong>r Regel doch <strong>de</strong>utlich kürzeren Hebelarmen<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� und muss normalerweise durch gleichzeitigen und<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen ge- diesem Effekt entgegenwirken<strong>de</strong>n Seitenru<strong>de</strong>rausschlag<br />

än<strong>de</strong>rten Wert wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Standardwert zurück. kompensiert wer<strong>de</strong>n. Dieser verursacht jedoch zusätz-<br />

5. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />

Mischerneutralpunkte (Offset)<br />

lichen Wi<strong>de</strong>rstand und verschlechtert daher die Flugeigenschaften<br />

noch mehr.<br />

Wer<strong>de</strong>n dagegen die Querru<strong>de</strong>rausschläge differenziert,<br />

in<strong>de</strong>m das jeweils nach unten ausschlagen<strong>de</strong> Querru-<br />

Die Mischer QR � N.N.*<br />

<strong>de</strong>r einen geringeren Ausschlag ausführt als das nach<br />

HR � N.N.*<br />

oben ausschlagen<strong>de</strong>, kann damit das (unerwünschte)<br />

WK � N.N.*<br />

negative Wen<strong>de</strong>moment reduziert bis beseitigt wer<strong>de</strong>n.<br />

… haben in <strong>de</strong>r Gebernullstellung (Gebermittelstellung) Grundvoraussetzung dafür ist jedoch, dass für je<strong>de</strong>s<br />

* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />

Querru<strong>de</strong>r ein eigenes Servo vorhan<strong>de</strong>n ist, welches<br />

Programmbeschreibung: Flächenmixer - Flächenmo<strong>de</strong>ll 89


<strong>de</strong>shalb auch gleich in die Flächen eingebaut wer<strong>de</strong>n<br />

kann. Durch die dann kürzeren Anlenkungen ergibt sich<br />

außer<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Zusatznutzen von reproduzierbareren<br />

und spielfreieren Querru<strong>de</strong>rstellungen.<br />

Die heute üblicherweise angewandte sen<strong>de</strong>rseitige<br />

Differenzierung hat im Gegensatz zu mechanischen<br />

Lösungen, welche außer<strong>de</strong>m meist schon beim Bau <strong>de</strong>s<br />

Mo<strong>de</strong>lls fest eingestellt wer<strong>de</strong>n müssen und zu<strong>de</strong>m bei<br />

starken Differenzierungen leicht zusätzliches Spiel in<br />

<strong>de</strong>r Steuerung hervorrufen, erhebliche Vorteile.<br />

0% (normal)<br />

50% (differential)<br />

100% (Split)<br />

So kann z. B. <strong>de</strong>r Grad <strong>de</strong>r Differenzierung je<strong>de</strong>rzeit<br />

verän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n, und im Extremfall lässt sich ein<br />

Querru<strong>de</strong>rausschlag nach unten in <strong>de</strong>r so genannten<br />

„Split“-Stellung sogar ganz unterdrücken. Auf diese<br />

Weise wird also nicht nur das negative Wen<strong>de</strong>moment<br />

reduziert bis unterdrückt, son<strong>de</strong>rn es kann u. U. sogar<br />

ein positives Wen<strong>de</strong>moment entstehen, sodass bei<br />

Querru<strong>de</strong>rausschlag eine Drehung um die Hochachse in<br />

Kurvenrichtung erzeugt wird. Gera<strong>de</strong> bei großen Segelfl<br />

ugmo<strong>de</strong>llen lassen sich auf diese Weise „saubere“<br />

Kurven allein mit <strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>rn fl iegen, was sonst<br />

nicht ohne Weiteres möglich ist.<br />

90 Programmbeschreibung: Flächenmixer - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

Der Einstellbereich von -100 % bis +100 % erlaubt<br />

eine seitenrichtige Differenzierung unabhängig von <strong>de</strong>n<br />

Drehrichtungen <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rservos einzustellen. 0 %<br />

entspricht <strong>de</strong>r Normalanlenkung, d. h. keine Differenzierung,<br />

und -100 % bzw. +100 % <strong>de</strong>r Split-Funktion.<br />

Niedrige Absolutwerte sind beim Kunstfl ug erfor<strong>de</strong>rlich,<br />

damit das Mo<strong>de</strong>ll bei Querru<strong>de</strong>rausschlag exakt um die<br />

Längsachse dreht. Mittlere Werte um ca. -50 % bzw.<br />

+50 % sind typisch für die Unterstützung <strong>de</strong>s Kurvenfl<br />

ugs in <strong>de</strong>r Thermik. Die Split-Stellung (-100 %, +100 %)<br />

wird gern beim Hangfl ug eingesetzt, wenn mit <strong>de</strong>n<br />

Querru<strong>de</strong>rn allein eine Wen<strong>de</strong> gefl ogen wer<strong>de</strong>n soll.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />

Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />

Anmerkung:<br />

Negative Werte sind bei richtiger Kanalbelegung meist<br />

nicht erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

WK - Diff. (Wölbklappendifferenzierung)<br />

Der Querru<strong>de</strong>r-/Wölbklappen-Mischer, siehe weiter<br />

unten, ermöglicht, die Wölbklappen – so sie von je einem<br />

Servo angesteuert wer<strong>de</strong>n – zusätzlich als Querru<strong>de</strong>r<br />

anzusteuern. Die Wölbklappendifferenzierung bewirkt<br />

nun analog zur Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung, dass bei <strong>de</strong>r<br />

Querru<strong>de</strong>rfunktion <strong>de</strong>r Wölbklappen <strong>de</strong>r jeweilige Ausschlag<br />

nach unten ebenfalls reduziert wer<strong>de</strong>n kann.<br />

Der Einstellbereich von -100 % bis +100 % erlaubt eine<br />

seitenrichtige Anpassung <strong>de</strong>r Differenzierung unabhängig<br />

von <strong>de</strong>r Drehrichtung <strong>de</strong>r Servos. Ein Wert von 0 %<br />

entspricht <strong>de</strong>r Normalanlenkung, d. h., <strong>de</strong>r Servoweg<br />

nach unten ist gleich <strong>de</strong>m Servoweg nach oben. -100 %<br />

bzw. +100 % be<strong>de</strong>utet, dass bei <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rsteuerung<br />

<strong>de</strong>r Wölbklappen <strong>de</strong>r Weg nach unten auf null<br />

reduziert ist („Split“-Betrieb).<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />

Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />

Anmerkung:<br />

Negative Werte sind bei richtiger Kanalbelegung meist<br />

nicht erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

QR � SR (Querru<strong>de</strong>r � Seitenru<strong>de</strong>r)<br />

Das Seitenru<strong>de</strong>r wird in einstellbarem Maße bei Querru<strong>de</strong>rsteuerung<br />

mitgenommen, wodurch insbeson<strong>de</strong>re<br />

in Verbindung mit <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung das<br />

negative Wen<strong>de</strong>moment unterdrückt wer<strong>de</strong>n kann, was<br />

ein „sauberes“ Kurvenfl iegen erleichtert. Das Seitenru<strong>de</strong>r<br />

bleibt natürlich weiterhin getrennt steuerbar.<br />

Der Einstellbereich von ±150 % erlaubt, die Ausschlagrichtung<br />

je nach Drehrichtung <strong>de</strong>r Wölbklappenservos<br />

sinngemäß anzupassen. Über einen <strong>de</strong>r nicht rückstellen<strong>de</strong>n<br />

Schalter (SW 3 … 7) ist dieser Mischer optional<br />

zu und abschaltbar, um gegebenenfalls das Mo<strong>de</strong>ll auch<br />

über die Querru<strong>de</strong>r- bzw. das Seitenru<strong>de</strong>r allein steuern<br />

zu können.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />

Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />

Üblicherweise wird dieser Mischer so eingestellt, dass


das Seitenru<strong>de</strong>r jeweils auf die Seite <strong>de</strong>s nach oben<br />

laufen<strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>rs ausschlägt, wobei ein Einstellwert<br />

um die 50 % hier selten verkehrt ist.<br />

QR � WK (Querru<strong>de</strong>r � Wölbklappe)<br />

Mit diesem Mischer wird ein einstellbarer Anteil <strong>de</strong>r<br />

Querru<strong>de</strong>rsteuerung in die Wölbklappenkanäle eingemischt.<br />

Bei Querru<strong>de</strong>rausschlag bewegen sich dann die<br />

Wölbklappen sinngemäß wie die Querru<strong>de</strong>r. Normalerweise<br />

sollten die Wölbklappen <strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>rklappen<br />

aber mit einem geringeren Ausschlag folgen, d. h., <strong>de</strong>r<br />

Mischanteil ist kleiner als 100 %. Der Einstellbereich von<br />

-150 % bis +150 % erlaubt, die Ausschlagrichtung je<br />

nach Drehrichtung <strong>de</strong>r Wölbklappenservos sinngemäß<br />

<strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>rn anzupassen.<br />

Mehr als etwa 50 % <strong>de</strong>s (mechanischen) Weges <strong>de</strong>r<br />

Querru<strong>de</strong>r sollten Wölbklappen aber nicht mitlaufen.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />

Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />

Hinweis:<br />

Ist Ihr Mo<strong>de</strong>ll nur mit einem Wölbklappenservo ausgestattet,<br />

dann wählen Sie in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ <strong>de</strong>s<br />

Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 58) <strong>de</strong>nnoch „2WK“<br />

und belassen diesen Mischer „QR � WK“ auf 0 %.<br />

Alle an<strong>de</strong>ren Mischer können Sie dagegen sinngemäß<br />

verwen<strong>de</strong>n.<br />

Bremse � HR (Bremse � Höhenru<strong>de</strong>r)<br />

o<strong>de</strong>r<br />

Durch das Ausfahren von Störklappen, beson<strong>de</strong>rs aber<br />

beim Einsatz eines Butterfl y-Systems (siehe nächste<br />

Seite), kann die Fluggeschwindigkeit eines Mo<strong>de</strong>lls<br />

ungünstig beeinfl usst wer<strong>de</strong>n.<br />

Mit diesem Mischer kann ein <strong>de</strong>rartiger Effekt durch<br />

Zumischen eines Korrekturwertes auf das Höhenru<strong>de</strong>r<br />

kompensiert wer<strong>de</strong>n. Der Einstellbereich beträgt -150 %<br />

bis +150 %.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />

Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />

„Übliche“ Werte liegen allerdings eher im ein- bis niedrigen<br />

zweistelligen Bereich. Die gewählte Einstellung<br />

sollten Sie in je<strong>de</strong>m Fall in ausreichen<strong>de</strong>r Höhe ausprobieren<br />

und ggf. nachstellen. Achten Sie dabei aber<br />

unbedingt darauf, dass das Mo<strong>de</strong>ll bei ausgefahrenem<br />

Bremssystem nicht zu langsam wird! An<strong>de</strong>renfalls<br />

riskieren Sie nämlich, dass es nach <strong>de</strong>m Einfahren <strong>de</strong>s<br />

Bremssystems, z. B. zur Verlängerung eines zu kurz<br />

geratenen Lan<strong>de</strong>anfl uges, herunterfällt.<br />

Bremse � WK (Bremse � Wölbklappe)<br />

Bei Betätigung <strong>de</strong>r Bremssteuerfunktion (K1-Steuerknüppel)<br />

können bei<strong>de</strong> Wölbklappenservos zur Landung<br />

individuell zwischen -150 % und +150 % Mischanteil<br />

verstellt wer<strong>de</strong>n – üblicherweise nach unten.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />

Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />

Hier wird <strong>de</strong>r Wert so gewählt, dass sich beim Betätigen<br />

<strong>de</strong>r Bremssteuerfunktion die Wölbklappen soweit<br />

wie möglich nach unten bewegen. Achten Sie aber<br />

unbedingt darauf, dass die betreffen<strong>de</strong>n Servos keinesfalls<br />

mechanisch anlaufen. Limitieren Sie ggf. <strong>de</strong>n/die<br />

Servoweg(e) entsprechend mit <strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>r Display-Seite<br />

„RX SERVO“ <strong>de</strong>s Menüs »Telemetrie« zu fi n<strong>de</strong>n<strong>de</strong>n<br />

Option „Travel -/+“.<br />

Bremse � QR (Bremse � Querru<strong>de</strong>r)<br />

Mit diesem Mischer wer<strong>de</strong>n bei Betätigung <strong>de</strong>r Brems-<br />

Programmbeschreibung: Flächenmixer - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

91


steuerfunktion bei<strong>de</strong> Querru<strong>de</strong>rservos bei <strong>de</strong>r Landung<br />

in einem Bereich von -150 % bis +150 % verstellt – üblicherweise<br />

nach oben.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />

Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />

Hinweis:<br />

Aber auch beim Ausfahren von Störklappen ist es sinnvoll,<br />

die Querru<strong>de</strong>r etwas nach oben auszufahren. Dies<br />

verringert üblicherweise das Risiko eines Strömungsabrisses<br />

doch spürbar.<br />

Kombination <strong>de</strong>r Mischer Bremse � N.N.*:<br />

„Krähenstellung“ o<strong>de</strong>r „Butterfl y“<br />

Wur<strong>de</strong>n alle drei Bremsklappenmischer gesetzt, ist eine<br />

beson<strong>de</strong>re Klappenkonstellation, die auch „Krähenstellung“<br />

o<strong>de</strong>r „Butterfl y“ genannt wird, einstellbar: Bei<br />

dieser Bremsstellung bewegen sich bei<strong>de</strong> Querru<strong>de</strong>r<br />

gemäßigt nach oben und die Wölbklappen so weit wie<br />

möglich nach unten. Über einen dritten Mischer wird<br />

das Höhenru<strong>de</strong>r so nachgetrimmt, dass sich die Fluggeschwindigkeit<br />

<strong>de</strong>nnoch nicht wesentlich gegenüber<br />

<strong>de</strong>r Normalfl ugposition än<strong>de</strong>rt. An<strong>de</strong>rnfalls besteht<br />

nämlich die Gefahr, dass das Mo<strong>de</strong>ll zu langsam wird<br />

und nach <strong>de</strong>m Einfahren <strong>de</strong>s Bremssystems, z. B. zur<br />

Verlängerung eines zu kurz geratenen Lan<strong>de</strong>anfl uges,<br />

herunterfällt.<br />

* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />

92 Programmbeschreibung: Flächenmixer - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

Dieses Zusammenspiel <strong>de</strong>r Wölbklappen und Querru<strong>de</strong>r<br />

sowie <strong>de</strong>s Höhenru<strong>de</strong>rs dient zur Gleitwinkelsteuerung<br />

beim Lan<strong>de</strong>anfl ug. (Die Butterfl y-Klappenstellung wird<br />

vor allem in Zweckmo<strong>de</strong>llen häufi g anstelle von Bremsbzw.<br />

Störklappen verwen<strong>de</strong>t.)<br />

Hinweis:<br />

Bei über die gesamte Tragfl ächenhinterkante durchgehen<strong>de</strong>n<br />

Querru<strong>de</strong>rn, die gleichzeitig als Wölbklappen<br />

dienen, können die bei<strong>de</strong>n Mischer „Bremse � QR“<br />

und „Bremse � HR“ gemeinsam verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n,<br />

um die als Wölbklappen dienen<strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>r nach<br />

oben zu stellen und das Höhenru<strong>de</strong>r entsprechend<br />

nachzutrimmen.<br />

Bei Verwendung <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung wird die<br />

Querru<strong>de</strong>rwirkung durch das Hochstellen <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r<br />

in <strong>de</strong>r Butterfl y-Klappenstellung jedoch erheblich beeinträchtigt,<br />

weil die Querru<strong>de</strong>rausschläge nach unten<br />

durch die eingestellte Differenzierung verringert o<strong>de</strong>r<br />

gegenüber <strong>de</strong>n Ausschlägen nach oben sogar unterdrückt<br />

wer<strong>de</strong>n (Split-Stellung). Die gewohnten Ausschläge<br />

nach oben wie<strong>de</strong>rum aber nicht erreichbar sind, weil die<br />

hochgestellten Querru<strong>de</strong>r ohnehin schon nahe an <strong>de</strong>r<br />

bzw. gar in Endposition stehen. Abhilfe schafft hier die<br />

„Differenzierungsreduktion“, die weiter unten in einem<br />

eigenen Abschnitt erläutert wird.<br />

HR � WK (Höhenru<strong>de</strong>r � Wölbklappe)<br />

Zur Unterstützung <strong>de</strong>s Höhenru<strong>de</strong>rs bei engem Wen<strong>de</strong>n<br />

und beim Kunstfl ug kann die Wölbklappenfunktion über<br />

diesen Mischer durch die Höhenru<strong>de</strong>rsteuerung mitgenommen<br />

wer<strong>de</strong>n. Die Mischrichtung ist so zu wählen,<br />

dass bei gezogenem Höhenru<strong>de</strong>r die Klappen nach<br />

unten und umgekehrt bei gedrücktem Höhenru<strong>de</strong>r (Tiefenru<strong>de</strong>r)<br />

nach oben – also gegenläufi g – ausschlagen.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />

Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />

Bei diesem Mischer liegen die „üblichen“ Einstellwerte<br />

im niedrigen zweistelligen Bereich.<br />

HR � QR (Höhenru<strong>de</strong>r � Querru<strong>de</strong>r)<br />

Mit diesem Mischer können Sie die Höhenru<strong>de</strong>rwirkung<br />

ähnlich <strong>de</strong>m vorherigen Mischer unterstützen.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten


Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />

Der Einstellbereich beträgt ±150 %. Die „üblichen“ Einstellwerte<br />

liegen auch bei diesem Mischer im niedrigen<br />

zweistelligen Bereich.<br />

WK � HR (Wölbklappe � Höhenru<strong>de</strong>r)<br />

Beim Setzen von Wölbklappen, egal ob per »Phasentrim«<br />

o<strong>de</strong>r mittels einem <strong>de</strong>m Eingang „E6“ zugewiesenen<br />

Geber, können als Nebeneffekte auf- o<strong>de</strong>r<br />

abkippen<strong>de</strong> Momente um die Querachse entstehen.<br />

Ebenso gut kann aber auch erwünscht sein, dass z. B.<br />

das Mo<strong>de</strong>ll beim leichten Hochstellen <strong>de</strong>r Wölbklappen<br />

auch eine etwas fl ottere Gangart an <strong>de</strong>n Tag legt. Mit<br />

diesem Mischer kann bei<strong>de</strong>s erreicht wer<strong>de</strong>n.<br />

Über diesen Mischer wird beim Ausfahren <strong>de</strong>r Wölbklappen<br />

– abhängig vom eingestellten Wert – automatisch die<br />

Stellung <strong>de</strong>s Höhenru<strong>de</strong>rs nachgeführt.<br />

Der Einstellbereich beträgt ±150 %. „Übliche“ Einstellwerte<br />

liegen bei diesem Mischer im ein- bis niedrigen<br />

zweistelligen Bereich.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />

Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />

WK � QR (Wölbklappe � Querru<strong>de</strong>r)<br />

Um eine gleichmäßigere Auftriebsverteilung über die gesamte<br />

Spannweite zu erzielen, wird mit diesem Mischer<br />

ein einstellbarer Anteil <strong>de</strong>r Wölbklappensteuerung in die<br />

Querru<strong>de</strong>rkanäle 2 und 5 übertragen. Dadurch bewegen<br />

sich die Querru<strong>de</strong>r bei Wölbklappenausschlag sinngemäß<br />

wie die Wölbklappen, normalerweise aber mit<br />

geringerem Ausschlag.<br />

Der Einstellbereich beträgt ±150 %. „Übliche“ Einstellwerte<br />

liegen bei diesem Mischer um etwa 50 %.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />

Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />

Hinweis:<br />

Belassen Sie <strong>de</strong>n Wert dieses Mischers auf 0 %, wenn<br />

Sie im Menü »Gebereinstellung« sowohl <strong>de</strong>m Eingang<br />

5 wie auch Eingang 6 einen Geber zur Regelung <strong>de</strong>r<br />

Wölbklappenpositionen zuweisen. Siehe dazu auch die<br />

Anmerkungen auf Seite 89.<br />

Diff.-Red. (Differenzierungsreduktion)<br />

Weiter oben wur<strong>de</strong> bereits die Problematik bei <strong>de</strong>r<br />

Butterfl y-Konfi guration angesprochen: Nämlich, dass<br />

bei Verwendung <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung die<br />

Querru<strong>de</strong>rwirkung durch das extreme Hochstellen <strong>de</strong>r<br />

Querru<strong>de</strong>r stark beeinträchtigt sein kann, weil einerseits<br />

ein weiterer Ausschlag <strong>de</strong>s einen Querru<strong>de</strong>rs nach<br />

oben (fast) nicht mehr möglich ist und an<strong>de</strong>rerseits <strong>de</strong>r<br />

Ausschlag <strong>de</strong>s nach unten laufen<strong>de</strong>n Ru<strong>de</strong>rs durch die<br />

eingestellte Differenzierung mehr o<strong>de</strong>r weniger „behin<strong>de</strong>rt“<br />

wird. Damit aber ist letztlich die Querru<strong>de</strong>rwirkung<br />

insgesamt spürbar geringer als in <strong>de</strong>r Normalstellung<br />

<strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>r.<br />

Um <strong>de</strong>r reduzierten Querru<strong>de</strong>r-Wirkung soweit wie möglich<br />

entgegenzuwirken, sollten Sie unbedingt von <strong>de</strong>r<br />

Möglichkeit <strong>de</strong>r automatischen „Reduzierung <strong>de</strong>r Differenzierung“<br />

Gebrauch machen. Diese reduziert beim<br />

Ausfahren <strong>de</strong>s Bremssystems <strong>de</strong>n Grad <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung<br />

kontinuierlich und in einstellbarem Maße<br />

bzw. hebt diese je nach Einstellung sogar auf.<br />

Ein Wert von 0 % be<strong>de</strong>utet, dass die sen<strong>de</strong>rseitig programmierte<br />

„Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung“ bestehen bleibt.<br />

Ein Wert gleich <strong>de</strong>m eingestellten %-Wert <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung<br />

be<strong>de</strong>utet, dass diese bei maximaler<br />

Butterfl yfunktion, d. h. bei voll ausgefahrenen Klappen,<br />

völlig aufgehoben ist. Bei einem Reduktionswert größer<br />

als die eingestellte Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung wird diese<br />

bereits vor <strong>de</strong>m Vollausschlag <strong>de</strong>s Bremssteuerknüppels<br />

aufgehoben.<br />

Der Einstellbereich beträgt 0 bis150 %.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />

Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />

Programmbeschreibung: Flächenmixer - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

93


Helimix<br />

Flugphasenabhängige Einstellung von Pitch, Gas und Heckrotor<br />

Im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« kann durch die Zuordnung<br />

entsprechen<strong>de</strong>r Schalter zu „Phase 2“ und/o<strong>de</strong>r<br />

„Autorotation“ eine Flugphasenumschaltung aktiviert<br />

wer<strong>de</strong>n. Mit einem <strong>de</strong>r nicht rückstellen<strong>de</strong>n Schalter SW<br />

3 … 7 kann dann umgeschaltet wer<strong>de</strong>n zwischen <strong>de</strong>r<br />

Phase «normal» und <strong>de</strong>r ggf. mit einem passen<strong>de</strong>ren<br />

Namen zu versehen<strong>de</strong>n „Phase 2“ und mit einem weiteren<br />

auf „Autorotation“. Die Umschaltung auf Autorotation<br />

hat immer Vorrang vor <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n an<strong>de</strong>ren<br />

Phasen, siehe Seite 68/69.<br />

Falls Sie für die Umschaltung noch keine Schalter zugewiesen<br />

haben, sollten Sie es jetzt tun. Wechseln Sie<br />

dazu mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste in die<br />

rechte, am unteren Displayrand mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol<br />

gekennzeichnete, Spalte und drücken Sie dann<br />

die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die<br />

anschließen<strong>de</strong> Schalterzuordnung erfolgt wie auf Seite<br />

39 beschrieben:<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

Pitch min hinten<br />

Uhren 10:01 G3<br />

Phase 2 Schwebe 5<br />

Autorotat. 4<br />

Die Phase 1 trägt immer die Bezeichnung «normal».<br />

Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase sind<br />

fest eingestellt und können nicht verän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n,<br />

weshalb auch im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« die Phase<br />

«normal» nicht als Phase 1 angezeigt wird, son<strong>de</strong>rn<br />

verborgen bleibt.<br />

„Phase 2“ ist mit <strong>de</strong>m Phasennamen «Schwebe» vorbelegt.<br />

Dieser Name kann aber nach einem Druck auf die<br />

zentrale Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste je<strong>de</strong>rzeit<br />

94 Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste durch eine<br />

<strong>de</strong>r folgen<strong>de</strong>n Bezeichnungen ersetzt wer<strong>de</strong>n:<br />

Schwebe<br />

Akro<br />

Akro 3D<br />

Speed<br />

Test<br />

Beschreibung <strong>de</strong>r Helimischer<br />

Für die Einstellungen <strong>de</strong>r Steuerkurven von „Pitch“,<br />

„K1 � Gas“ und „K1 � Heck“ stehen jeweils 5-Punkt-<br />

Kurven zur Verfügung. Bei diesen Mischern können<br />

somit nichtlineare Mischverhältnisse entlang <strong>de</strong>s Steuerknüppelweges<br />

programmiert wer<strong>de</strong>n. Wechseln Sie die<br />

Displayseite zur 5-Punkt-Kurveneinstellung mit einem<br />

Druck auf die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste, siehe weiter unten.<br />

In <strong>de</strong>r ab Seite 104 beschriebenen Flugphase «Autorotation»<br />

wer<strong>de</strong>n dagegen die Mischer „K1 � Gas“ und<br />

„K1 � Heck“ nicht benötigt und <strong>de</strong>shalb auf einen – einstellbaren<br />

– Vorgabewert umgeschaltet.<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „Gyro“ ist nach einem Druck auf die zentrale<br />

Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ggf. im inversen<br />

Feld mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste – analog<br />

zur Geber-Mittenverstellung bzw. Offset-Einstellung<br />

an<strong>de</strong>rer Fernsteuersysteme – ein Wert einzugeben.<br />

Abgerun<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n diese Einstellmöglichkeiten mit <strong>de</strong>r<br />

Option „TS-Limit“: Die se begrenzt je nach Einstellung<br />

<strong>de</strong>n Maximalausschlag <strong>de</strong>r Taumelscheibenservos in<br />

<strong>de</strong>r Art eines Limiters. Alle diese Einstelloptionen dienen<br />

zur Grun<strong>de</strong>instellung <strong>de</strong>s Hubschraubermo<strong>de</strong>lls.<br />

Geän<strong>de</strong>rte Parameter können je<strong>de</strong>rzeit mit gleichzeitigem<br />

Druck auf die Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste (CLEAR) wie<strong>de</strong>r auf die jeweiligen<br />

Vorgabewerte zurückgesetzt wer<strong>de</strong>n.<br />

Um die Einstellungen je<strong>de</strong>rzeit gezielt vornehmen zu<br />

können, wird <strong>de</strong>r Name <strong>de</strong>r jeweils ausgewählten Flugphase<br />

im Menü »Helimix« im Display ebenso angezeigt<br />

wie in <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs. Der Wechsel<br />

zwischen <strong>de</strong>n einzelnen Flugphasen erfolgt jedoch<br />

servoseitig nicht „hart“, son<strong>de</strong>rn mit einer fest vorgegebenen<br />

Umschaltzeit von ca. 1 Sekun<strong>de</strong>. Lediglich IN die<br />

Autorotationsphase wird sofort umgeschaltet.<br />

Wenn Sie also <strong>de</strong>n für eine bestimmte Flugphase<br />

gewählten Schalter umlegen, wird am linken unteren<br />

Displayrand die dazugehörige Flugphase eingeblen<strong>de</strong>t,<br />

z. B. «normal»:<br />

Pitch<br />

K1 Gas<br />

K1 Heck<br />

Gyro 0%<br />

TS-Limit<br />

normal<br />

aus<br />

Nun können die Einstellungen für diese Flugphase<br />

vorgenommen wer<strong>de</strong>n.<br />

Grundsätzliche Programmierung<br />

1. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste gewünschte Option anwählen.<br />

2. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken. Das Display wechselt zur Einstellseite<br />

(Symbol am unteren Displayrand) o<strong>de</strong>r das entsprechen<strong>de</strong><br />

Eingabefeld wird invers dargestellt.<br />

3. Mischwerte mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste festlegen, wozu ggf. auch <strong>de</strong>r Gas-/Pitch-Steuerknüppel<br />

zu bewegen ist.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��


<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />

Wert wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Standardwert zurück.<br />

4. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />

Pitch (Pitchkurve (K1 � Pitch))<br />

Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „Pitch“ und<br />

drücken Sie die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste:<br />

Pitch<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 3<br />

normal<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

Die Steuerkurve kann durch bis zu 5 Punkte, die so<br />

genannten „Stützpunkte“, entlang <strong>de</strong>m gesamten Steuerknüppelweg<br />

fl ugphasenabhängig festgelegt wer<strong>de</strong>n.<br />

In <strong>de</strong>r Regel sind aber weniger Stützpunkte ausreichend,<br />

um die Pitchkurve einzustellen. Grundsätzlich<br />

wird empfohlen, zunächst mit <strong>de</strong>n drei Stützpunkten zu<br />

beginnen, die in <strong>de</strong>r softwaremäßigen Grun<strong>de</strong>instellung<br />

aktiv sind. Diese drei Punkte, und zwar die bei<strong>de</strong>n<br />

Endpunkte „Punkt 1“ (Pitch-Minimum) und „Punkt 5“<br />

(Pitch-Maximum) sowie „Punkt 3“ genau in Steuermitte,<br />

beschreiben zunächst – wie in obiger Display-Abbildung<br />

zu sehen – eine lineare Charakteristik für die Pitchkurve.<br />

Programmierung im Einzelnen<br />

Schalten Sie zunächst auf die gewünschte Flugphase<br />

um, z. B. «normal».<br />

Mit <strong>de</strong>m Gas-/Pitchsteuerknüppel wird die senkrechte<br />

Linie in <strong>de</strong>r Grafi k zwischen <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Endpunkten<br />

„Punkt 1“ und „Punkt 5“ verschoben und parallel dazu<br />

die momentane Steuerknüppelposition numerisch in <strong>de</strong>r<br />

Zeile „Eingang“ angezeigt (-100 % bis +100 %).<br />

Der Schnittpunkt <strong>de</strong>r senkrechten Linie mit <strong>de</strong>r jeweiligen<br />

Kurve ist als „Ausgang“ bezeichnet und kann an<br />

<strong>de</strong>n bis zu 5 Stützpunkten jeweils zwischen -125 % und<br />

+125 % variiert wer<strong>de</strong>n. Dieses <strong>de</strong>rgestalt beeinfl usste<br />

Steuersignal wirkt nur auf die Pitchservos. In <strong>de</strong>r Abbildung<br />

links befi n<strong>de</strong>t sich <strong>de</strong>r Steuerknüppel exakt in<br />

„Punkt 3“ bei 0 % Steuerweg und erzeugt wegen <strong>de</strong>r<br />

linearen Charakteristik ein Ausgangssignal von ebenfalls<br />

0 %.<br />

Standardmäßig sind nur die Punkte „1“ (Pitch-Minimum<br />

bei -100 %), „3“ (Schwebefl ugpunkt bei 0 %) und „5“<br />

(Pitch-Maximum bei +100 % Steuerweg) aktiv.<br />

Zur Einstellung eines Punktes bewegen Sie die senkrechte<br />

Linie mit <strong>de</strong>m Steuerknüppel auf <strong>de</strong>n zu verän<strong>de</strong>rn<strong>de</strong>n<br />

Punkt. Nummer und aktueller Kurvenwert<br />

dieses Punktes wer<strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r linken Hälfte <strong>de</strong>s Displays<br />

in <strong>de</strong>r Zeile „Punkt“ angezeigt. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste kann im inversen Feld <strong>de</strong>r momentane<br />

Kurvenwert zwischen -125 % und +125 %<br />

verän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n, und zwar, ohne die benachbarten<br />

Punkte zu beeinfl ussen.<br />

Pitch<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 3<br />

normal<br />

0%<br />

+75%<br />

+75%<br />

Exemplarisch wur<strong>de</strong> in diesem Beispiel <strong>de</strong>r Stützpunkt<br />

„3“ auf +75 % gesetzt.<br />

Wahlweise können jedoch auch die standardmäßig<br />

inaktiven Punkte „2“ bei -50 % …<br />

Pitch<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 2<br />

normal<br />

… und „4“ bei +50 % …<br />

Pitch<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 4<br />

normal<br />

–50%<br />

–12%<br />

inakt<br />

+50%<br />

+88%<br />

inakt<br />

… aktiviert wer<strong>de</strong>n. Bewegen Sie dazu die senkrechte<br />

Linie mit <strong>de</strong>m Steuerknüppel in <strong>de</strong>n entsprechen<strong>de</strong>n<br />

Bereich. Sobald im inversen Wertefeld „inakt(iv)“ erscheint,<br />

kann <strong>de</strong>r entsprechen<strong>de</strong> Punkt durch Betätigen<br />

<strong>de</strong>r Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste aktiviert und<br />

analog zu <strong>de</strong>n an<strong>de</strong>ren Punkten eingestellt …<br />

Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

95


Pitch<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 4<br />

normal<br />

+50%<br />

–50%<br />

–50%<br />

… o<strong>de</strong>r durch gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten<br />

�� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR)<br />

wie<strong>de</strong>r auf „inakt(iv)“ zurückgesetzt wer<strong>de</strong>n.<br />

Die Punkte „1“ und „5“ können dagegen NICHT <strong>de</strong>aktiviert<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Hinweis:<br />

Die nachfolgen<strong>de</strong> Abbildung zeigt ebenso wie die an<strong>de</strong>ren<br />

Abbildungen dieser Seiten eine ausschließlich zu<br />

Illustrationszwecken erstellte Steuerkurve. Beachten Sie<br />

bitte <strong>de</strong>shalb, dass die gezeigten Kurvencharakteristiken<br />

keinesfalls reelle Pitchkurven darstellen.<br />

Pitch<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 3<br />

normal<br />

0%<br />

–50%<br />

–50%<br />

Beispiel-Pitchkurven unterschiedlicher Flugphasen:<br />

�<br />

�<br />

) K I C = � C<br />

) K I C = � C<br />

! " #<br />

5 J A K A H M A C<br />

�<br />

�<br />

! " #<br />

5 J A K A H M A C<br />

! " #<br />

5 J A K A H M A C<br />

5 ? D M A > A B � K C � K � I J B � K C ! , � . � K C<br />

96 Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

�<br />

�<br />

) K I C = � C<br />

K1 � Gas (Gaskurve)<br />

K1<br />

Gas<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 3<br />

normal<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

Hubschrauber mit Vergasermotor o<strong>de</strong>r Elektroantrieb<br />

mit DrehzahlSTELLER<br />

Diese Einstellung bezieht sich nur auf die Steuerkurve<br />

<strong>de</strong>s Gasservos o<strong>de</strong>r Drehzahlstellers.<br />

Die Einstellung <strong>de</strong>r Gaskurve passend zu einem mit<br />

einem Drehzahlregler ausgestatteten Hubschrauber wird<br />

anschließend besprochen.<br />

Analog zur Einstellung <strong>de</strong>r Pitchkurve (siehe vorherige<br />

Seite) kann auch die Gaskurve durch bis zu 5 Punkte<br />

<strong>de</strong>fi niert wer<strong>de</strong>n.<br />

Die Steuerkurve ist in je<strong>de</strong>m Fall so einzustellen,<br />

dass in Endstellung <strong>de</strong>s Gas-/Pitch-Steuerknüppels<br />

<strong>de</strong>r Vergaser ganz geöffnet ist bzw. <strong>de</strong>r Steller eines<br />

Elektro-Hubschraubers voll durchstellt (außer beim<br />

Autorotationsfl ug, Seite 104).<br />

Für <strong>de</strong>n Schwebefl ugpunkt, <strong>de</strong>r normalerweise in<br />

Steuermitte liegt, ist die Vergaserstellung bzw. Leistungssteuerung<br />

<strong>de</strong>s Motorstellers <strong>de</strong>rart mit <strong>de</strong>r<br />

Pitchkurve abzugleichen, dass sich die angestrebte<br />

Systemdrehzahl ergibt.<br />

In <strong>de</strong>r Minimumstellung <strong>de</strong>s Gas-/Pitchsteuerknüppels<br />

ist die Gaskurve vorerst so einzustellen, dass<br />

ein Verbrennungsmotor mit gegenüber <strong>de</strong>m Leerlauf<br />

<strong>de</strong>utlich erhöhter Drehzahl läuft und die Kupplung<br />

sicher greift.<br />

Das Starten und Abstellen <strong>de</strong>s Motors – egal ob<br />

Verbrenner- o<strong>de</strong>r Elektroantrieb – erfolgt in je<strong>de</strong>m Fall<br />

über <strong>de</strong>n Gaslimiter (siehe weiter unten).<br />

Eine eventuell von an<strong>de</strong>ren Fernsteuersystemen zu<br />

diesem Zweck gewohnte Programmierung von zwei<br />

Flugphasen – „mit Gasvorwahl“ und „ohne Gasvorwahl“<br />

– und damit das „Verschenken“ einer Flugphase an<br />

die Gasvorwahl erübrigt sich, da sich die Erhöhung <strong>de</strong>r<br />

Systemdrehzahl unterhalb <strong>de</strong>s Schwebefl ugpunktes im<br />

mx-12 HoTT-Programm wesentlich fl exibler und feiner<br />

optimieren lässt als durch die so genannte „Gasvorwahl“<br />

bei <strong>de</strong>n älteren mc-Fernsteueranlagen.<br />

Stellen Sie sicher, dass zum Anlassen <strong>de</strong>s Vergasermotors<br />

<strong>de</strong>r Gaslimiter geschlossen ist, <strong>de</strong>r Vergaser also nur<br />

noch mit <strong>de</strong>r Leerlauftrimmung um seine Leerlaufposition<br />

herum eingestellt wer<strong>de</strong>n kann. Beachten Sie hierzu unbedingt<br />

die <strong>Sicherheitshinweise</strong> auf <strong>de</strong>r Seite 102. Ist das<br />

Gas beim Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs zu hoch eingestellt,<br />

wer<strong>de</strong>n Sie optisch und akustisch gewarnt!<br />

STARLET Stop 0:00<br />

#02<br />

5.2V<br />

Gas<br />

0:00<br />

zu mal »<br />

hoch! HoTT<br />

2:22h<br />

M 5.5V<br />

Die folgen<strong>de</strong>n drei Diagramme zeigen (typische)<br />

3-Punkt-Gaskurven für unterschiedliche Flugphasen, wie<br />

Schwebefl ug, Kunstfl ug und 3D-Flug.


Beispiel-Gaskurven unterschiedlicher Flugphasen:<br />

�<br />

�<br />

) K I C = � C<br />

) K I C = � C<br />

! " #<br />

5 J A K A H M A C<br />

�<br />

�<br />

! " #<br />

5 J A K A H M A C<br />

! " #<br />

5 J A K A H M A C<br />

5 ? D M A > A B � K C � K � I J B � K C ! , � . � K C<br />

Hinweise zur Anwendung <strong>de</strong>r „Gaslimit“-Funktion:<br />

In je<strong>de</strong>m Fall sollten Sie von <strong>de</strong>r Gaslimitfunktion Gebrauch<br />

machen (Menü »Gebereinstellung«, Seite<br />

79). Damit ist am linken Anschlag <strong>de</strong>s Gaslimit-Proportionalgebers<br />

das Gasservo vollständig von <strong>de</strong>r<br />

Gaskurve getrennt; <strong>de</strong>r Motor befi n<strong>de</strong>t sich im Leerlauf<br />

und reagiert nur noch auf die K1-Trimmung. Diese<br />

Möglichkeit gestattet Ihnen, aus je<strong>de</strong>r Flugphase<br />

heraus <strong>de</strong>n Motor anlassen und auch abstellen zu<br />

können.<br />

Nach <strong>de</strong>m Starten <strong>de</strong>s Motors drehen Sie <strong>de</strong>n Gaslimiter<br />

langsam an <strong>de</strong>n gegenüberliegen<strong>de</strong>n Anschlag,<br />

um das Gasservo wie<strong>de</strong>r vollständig über <strong>de</strong>n Gas-/<br />

Pitchsteuerknüppel betätigen zu können. Damit das<br />

Gasservo am oberen Anschlag nicht durch <strong>de</strong>n Gaslimiter<br />

begrenzt wird, sollten Sie in <strong>de</strong>r Zeile „Lim“ <strong>de</strong>s<br />

Menüs »Gebereinstellung« <strong>de</strong>n Geberweg auf <strong>de</strong>r<br />

Plus-Seite <strong>de</strong>r Spalte „Weg“ auf +125 % stellen.<br />

Da Elektroantriebe naturgemäß keiner Leerlaufeinstellung<br />

bedürfen, ist im Rahmen <strong>de</strong>r Grun<strong>de</strong>instellung<br />

eines elektrisch angetriebenen Helikopters lediglich<br />

darauf zu achten, dass <strong>de</strong>r Regelbereich <strong>de</strong>s<br />

Gaslimiters <strong>de</strong>n üblicherweise von -100 % bis +100 %<br />

reichen<strong>de</strong>n Einstellbereich <strong>de</strong>s Motorstellers sicher<br />

über- wie unterschreitet. Gegebenenfalls ist also in<br />

<strong>de</strong>r Zeile „Lim“ <strong>de</strong>s Menüs »Gebereinstellung« die<br />

�<br />

�<br />

) K I C = � C<br />

„Weg“-Einstellung <strong>de</strong>s Gaslimiters entsprechend an- (Pitch-) Eingangswert hat <strong>de</strong>n gleichen („Gas“-) Auszupassen.<br />

Die Abstimmung <strong>de</strong>r Gaskurve selbst hat gangswert zur Folge – <strong>de</strong>ssen „Höhe“ die Soll-Drehzahl<br />

jedoch analog zum Verbrenner-Heli im Fluge zu er- bestimmt.<br />

folgen.<br />

Zunächst wird daher Stützpunkt „3“ gelöscht und an-<br />

Parallel zur Gas-Freigabe bzw. erneuten Limitierung schließend wer<strong>de</strong>n die Stützpunkte „1“ (Eingang =<br />

wird auch <strong>de</strong>r Schaltpunkt <strong>de</strong>s Geberschalters „G3“ -100 %) und „5“ (Eingang = +100 %) auf <strong>de</strong>n jeweils<br />

über- bzw. unterschritten, mit <strong>de</strong>m Sie z. B. automa- gleichen Wert eingestellt, beispielsweise:<br />

tisch die Stoppuhr zur Erfassung <strong>de</strong>r Flugzeit starten<br />

und stoppen können, siehe Seite 39.<br />

K1 Gas<br />

Beim Autorotationsfl ug wird von diesem Mischer<br />

automatisch auf einen einstellbaren Vorgabewert<br />

umgeschaltet, siehe Seite 104.<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 1<br />

–100%<br />

+30%<br />

+30%<br />

Hubschrauber mit DrehzahlREGLER<br />

normal<br />

Im Gegensatz zu Drehzahlstellern, welche analog zu<br />

einem Vergaser nur eine Leistungsregelung vornehmen,<br />

hält ein Drehzahlregler die Drehzahl <strong>de</strong>s von ihm überwachten<br />

Systems konstant, in<strong>de</strong>m dieser die Leistung<br />

selbsttätig regelt. Im Falle eines Verbrenner-Helis steuert<br />

<strong>de</strong>r Regler also selbsttätig das Gasservo entsprechend<br />

bzw. <strong>de</strong>n Motorsteller eines Elektro-Helis in vergleichbarer<br />

Weise. Drehzahlregler benötigen <strong>de</strong>shalb auch<br />

keine klassische Gaskurve, son<strong>de</strong>rn nur eine Drehzahlvorgabe.<br />

Eine Abweichung von <strong>de</strong>r vorgegebenen Drehzahl<br />

wird erst dann erfolgen, wenn die benötigte Leistung<br />

die maximal verfügbare überschreitet.<br />

Schließen Sie also Ihren Drehzahlregler anstelle <strong>de</strong>s<br />

Gasservos an Empfängerausgang 6 an und än<strong>de</strong>rn Sie<br />

die Gaskurve wie nachfolgend beschrieben, damit diese<br />

die Aufgabe <strong>de</strong>s „üblichen“ Gebers übernehmen kann.<br />

Da also in diesem Fall die „Gaskurve“ nur <strong>de</strong>n Drehzahl-<br />

Sollwert <strong>de</strong>s Motorkontrollers bestimmt und diese Soll-<br />

Drehzahl üblicherweise über <strong>de</strong>n gesamten Pitch-Verstellbereich<br />

hinweg konstant bleiben soll, ist im Mischer<br />

„K1� Gas“ eine horizontale Linie einzustellen – je<strong>de</strong>r<br />

Der einzustellen<strong>de</strong> Wert ist abhängig vom verwen<strong>de</strong>ten<br />

Drehzahlregler wie auch von <strong>de</strong>r gewünschten Solldrehzahl<br />

und kann natürlich auch fl ugphasenspezifi sch<br />

variiert wer<strong>de</strong>n.<br />

Beim Autorotationsfl ug wird von diesem Mischer<br />

automatisch auf einen einstellbaren Vorgabewert<br />

umgeschaltet, siehe Seite 104.<br />

Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll 97


K1 � Heck (Statischer Drehmomentausgleich)<br />

K1<br />

Heck<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 3<br />

normal<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

Standardmäßig ist eine Drehmomentausgleichskurve mit<br />

einem linearen Mischanteil von einheitlich 0 % vorgegeben,<br />

wie sie für einen im „Heading-Lock-Modus“ arbeiten<strong>de</strong>n<br />

Gyrosensor erfor<strong>de</strong>rlich ist, siehe vorstehen<strong>de</strong><br />

Abbildung.<br />

Wichtiger Hinweis:<br />

Beachten Sie in diesem Zusammenhang unbedingt<br />

die Ihrem Gyro beiliegen<strong>de</strong>n Einstellhinweise, da<br />

Sie ansonsten riskieren, dass Ihr Heli ggf. unfl iegbar<br />

wird.<br />

Verwen<strong>de</strong>n Sie Ihren Gyrosensor dagegen im Betriebsmodus<br />

„normal“ o<strong>de</strong>r beherrscht dieser nur <strong>de</strong>n so genannten<br />

„Normal-Modus“, dann stellen Sie <strong>de</strong>n Mischer<br />

wie folgt ein:<br />

Analog zur Einstellung <strong>de</strong>r Pitchkurve (siehe vorherige<br />

Doppelseite) kann auch die Steuerkurve <strong>de</strong>s Heckrotors<br />

durch bis zu 5 Punkte <strong>de</strong>fi niert wer<strong>de</strong>n. Sie können <strong>de</strong>shalb<br />

<strong>de</strong>n Mischer bei Bedarf je<strong>de</strong>rzeit modifi zieren und<br />

ober- und unterhalb <strong>de</strong>s Schwebefl ugpunktes sowohl<br />

symmetrische wie auch asymmetrische Mischanteile<br />

vorsehen. Stellen Sie aber vorher sicher, dass im Menü<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« die richtige Hauptrotordrehrichtung<br />

eingegeben wur<strong>de</strong>.<br />

98 Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

K1<br />

Heck<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 3<br />

normal<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

Ausgehend von -30 % bei Punkt 1 und +30 % bei<br />

Punkt 5 ist die Mischereinstellung <strong>de</strong>rart vorzunehmen,<br />

dass <strong>de</strong>r Hubschrauber auch bei längeren senkrechten<br />

Steig- und Sinkfl ügen nicht durch das gegenüber <strong>de</strong>m<br />

Schwebefl ug verän<strong>de</strong>rte Drehmoment <strong>de</strong>s Hauptrotors<br />

um die Hochachse wegdreht. Im Schwebefl ug sollte die<br />

Trimmung nur über <strong>de</strong>n (digitalen) Heckrotortrimmhebel<br />

erfolgen.<br />

Voraussetzung für eine sichere Einstellung <strong>de</strong>s Drehmomentausgleiches<br />

ist, dass die Pitch- und Gaskurven<br />

korrekt eingestellt wur<strong>de</strong>n, die Rotordrehzahl also im<br />

gesamten Verstellbereich <strong>de</strong>s Kollektivpitches konstant<br />

bleibt.<br />

Beim Autorotationsfl ug wird dieser Mischer automatisch<br />

abgeschaltet.<br />

Gyro (Einstellen <strong>de</strong>r Gyrowirkung)<br />

Die meisten <strong>de</strong>r aktuellen Gyrosysteme besitzen nicht<br />

nur eine stufenlose proportionale Einstellbarkeit <strong>de</strong>r<br />

Gyrowirkung, son<strong>de</strong>rn auch die Auswahl zwischen zwei<br />

unterschiedlichen Wirkprinzipien vom Sen<strong>de</strong>r aus.<br />

Sollte <strong>de</strong>r von Ihnen verwen<strong>de</strong>te Gyro ebenfalls zumin<strong>de</strong>st<br />

eine dieser Optionen besitzen, gibt Ihnen diese<br />

analog zur Geber-Mittenverstellung bzw. Offset-Einstellung<br />

an<strong>de</strong>rer Fernsteuersysteme funktionieren<strong>de</strong> Option<br />

die Möglichkeit, sowohl „normale“ Gyrowirkung als<br />

auch ggf. „Heading-Lock-Betrieb“ vorzugeben wie auch<br />

innerhalb dieser Vorwahl einer bestimmten Wirkungsart<br />

normale, langsame Flüge mit maximaler Stabilisierung<br />

zu fl iegen und bei schnellen Rundfl ügen und im Kunstfl<br />

ug die Gyrowirkung zu reduzieren.<br />

Nutzen Sie dazu sinngemäß die Flugphasenumschaltung<br />

zur Eingabe unterschiedlicher Einstellun gen in <strong>de</strong>r<br />

Zeile „Gyro“. Werte zwischen -125 % und +125 % sind<br />

möglich.<br />

Pitch<br />

K1 Gas<br />

K1 Heck<br />

Gyro 0%<br />

TS-Limit<br />

normal<br />

aus<br />

Basierend auf diesen fl ugphasenspezifi sch festgelegten<br />

(Offset-) Einstellungen kann die Gyrowirkung mit einem<br />

in <strong>de</strong>r Zeile „Gyr“ im Menü »Gebereinstellung« (Seite<br />

78) zugewiesenen Geber, z. B. CTRL 8, zusätzlich<br />

stufenlos variiert wer<strong>de</strong>n:<br />

In <strong>de</strong>r Mittelstellung dieses Gebers entspricht die<br />

Gyrowirkung immer <strong>de</strong>n jeweils hier gewählten<br />

Einstellungen.<br />

Wird <strong>de</strong>r hier beispielhaft verwen<strong>de</strong>te Proportional-<br />

Drehregler CTRL 8 aus <strong>de</strong>r Mittelstellung in Richtung<br />

Vollausschlag gedreht, erhöht sich die Gyrowirkung<br />

entsprechend …<br />

… und reduziert sich sinngemäß in Richtung <strong>de</strong>s<br />

gegenüberliegen<strong>de</strong>n Anschlags.<br />

Wichtiger Hinweis:<br />

Beachten Sie in diesem Zusammenhang unbedingt<br />

die Ihrem Gyro beiliegen<strong>de</strong>n Einstellhinweise, da<br />

Sie ansonsten riskieren, dass Ihr Heli ggf. unfl iegbar<br />

wird.


Einstellung <strong>de</strong>s Gyro-Sensors<br />

Um eine maximal mögliche Stabilisierung <strong>de</strong>s Hubschraubers<br />

um die Hochachse durch <strong>de</strong>n Gyro zu<br />

erzielen, sollten Sie folgen<strong>de</strong> Hinweise beachten:<br />

Die Ansteuerung sollte möglichst leichtgängig und<br />

spielfrei sein.<br />

Das Steuergestänge darf nicht fe<strong>de</strong>rn.<br />

Ein starkes und v. a. schnelles Servo verwen<strong>de</strong>n.<br />

Je schneller als Reaktion auf eine erkannte Drehung<br />

<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls eine entsprechend korrigieren<strong>de</strong> Schubän<strong>de</strong>rung<br />

<strong>de</strong>s Heckrotors wirksam wird, umso weiter kann<br />

die Gyrowirkung aufgedreht wer<strong>de</strong>n, ohne dass das<br />

Heck <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls zu pen<strong>de</strong>ln beginnt, und umso besser<br />

ist auch die Stabilität um die Hochachse. An<strong>de</strong>renfalls<br />

besteht die Gefahr, dass das Heck <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls bereits<br />

bei geringer eingestellter Gyrowirkung zu pen<strong>de</strong>ln<br />

beginnt, was dann durch eine entsprechen<strong>de</strong> weitere<br />

Reduzierung <strong>de</strong>r Gyrowirkung über <strong>de</strong>n Vorgabewert bei<br />

„Gyro“ bzw. <strong>de</strong>n hier beispielhaft verwen<strong>de</strong>ten Proportional-Drehregler<br />

CTRL 8 verhin<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n muss.<br />

Auch eine hohe Vorwärtsgeschwindigkeit <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls<br />

bzw. Schweben bei starkem Gegenwind kann dazu führen,<br />

dass die stabilisieren<strong>de</strong> Wirkung <strong>de</strong>r Seitenfl osse<br />

zusammen mit <strong>de</strong>r Gyrowirkung zu einer Überreaktion<br />

führt, was wie<strong>de</strong>rum durch Pen<strong>de</strong>ln <strong>de</strong>s Rumpfhecks<br />

erkennbar wird. Um in je<strong>de</strong>r Situation eine optimale<br />

Stabilisierung am Gyro zu erreichen, sollte die Option,<br />

die Gyrowirkung vom Sen<strong>de</strong>r aus anpassen zu können,<br />

genutzt wer<strong>de</strong>n.<br />

Taumelscheibenbegrenzung<br />

Pitch<br />

K1 Gas<br />

K1 Heck<br />

Gyro 0%<br />

TS-Limit<br />

normal<br />

aus<br />

Diese Funktion wirkt wie eine run<strong>de</strong> mechanische<br />

Kulisse, die <strong>de</strong>n normalerweise rechteckigen Wegbereich<br />

<strong>de</strong>s Knüppels, <strong>de</strong>r die Taumelscheibe steuert,<br />

auf einen run<strong>de</strong>n Bereich eingrenzt. Wird nämlich <strong>de</strong>r<br />

Hubschrauber so eingestellt, dass die Ausschläge von<br />

Roll bzw. Nick das mechanisch mögliche Maximum<br />

erreichen, wie z. B. beim 3D-Helifl iegen, dann erreicht<br />

bei gleichzeitig vollem Ausschlag von Roll und Nick die<br />

Taumelscheibe einen erheblich größeren Ausschlag an<br />

<strong>de</strong>r Taumelscheibe (rechnerisch 141 %). Die Taumelscheibenmechanik<br />

kann anschlagen und im Extremfall<br />

können sogar z. B. die Kugelköpfe absprengen.<br />

Im Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT bewirkt eine Software-Funktion<br />

eine Begrenzung <strong>de</strong>s Gesamt-Taumelscheibenausschlags,<br />

also <strong>de</strong>s Kippwinkels <strong>de</strong>r Taumelscheibe<br />

von 100 % (<strong>de</strong>r Ausschlag ist begrenzt auf <strong>de</strong>n mit<br />

einer Funktion Roll bzw. Nick allein erreichbaren Wert)<br />

bis 149 % (keine Begrenzung wirksam) bzw. „aus“ (die<br />

Funktion ist komplett <strong>de</strong>aktiviert). Die TS-Begrenzung ist<br />

darüber hinaus mo<strong>de</strong>ll- und phasenspezifi sch einstellbar.<br />

Diese Software-Lösung ist somit weitaus fl exibler als<br />

eine auf das Knüppelaggregat aufgebrachte Kreisscheibe,<br />

die zu<strong>de</strong>m nur dann anwendbar ist, wenn die<br />

Funktionen Roll und Nick über einen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Steuerknüppel<br />

betätigt wer<strong>de</strong>n.<br />

Die nebenstehen<strong>de</strong> Skizze<br />

zeigt die Wirkung bei einer<br />

Einstellung von 100 %. Der<br />

gestrichelte Ausschlagbereich<br />

wird abgeschnitten<br />

und erscheint als Totweg.<br />

Bei Verwendung dieser<br />

Funktion sollte „Dual Rate“<br />

auf 100 % stehen und es<br />

sollten auch keine Dual-Rate-Werte größer als 100 %<br />

verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n, da ansonsten z. B. bei einer Taumelscheibenbegrenzung<br />

auf 100 % bereits bei Roll/Nick<br />

einzeln eine Begrenzung auftritt.<br />

Einstellbereich: 100 ... 149 % und „aus“.<br />

Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

99


Die Abstimmung <strong>de</strong>r Gas- und Pitchkurve<br />

Praktisches Vorgehen<br />

Die Gas- und Kollektivpitch-Steuerung erfolgt zwar<br />

über separate Servos, diese wer<strong>de</strong>n aber (außer in <strong>de</strong>r<br />

Autorotationsfl ugphase) immer gemeinsam vom Gas-/<br />

Pitch-Steuerknüppel betätigt. Die Kopplung wird durch<br />

das Helikopterprogramm automatisch vorgenommen.<br />

Lediglich <strong>de</strong>r Trimmhebel <strong>de</strong>r Steuerfunktion 1 wirkt im<br />

Programm <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT als Leerlauftrimmung<br />

nur auf das Gasservo (siehe „digitale Trimmung“<br />

auf Seite 40).<br />

Die Abstimmung von Gas und Pitch, also <strong>de</strong>r Leistungskurve<br />

<strong>de</strong>s Motors mit <strong>de</strong>r kollektiven Blattverstellung,<br />

ist <strong>de</strong>r wichtigste Einstellvorgang beim Hubschraubermo<strong>de</strong>ll.<br />

Das Programm <strong>de</strong>r mx-12 HoTT sieht eine<br />

unabhängige Einstellung <strong>de</strong>r Gas-, Pitch- und Drehmomentausgleichskurven<br />

vor.<br />

Diese Kurven können durch bis zu fünf Punkte charakterisiert<br />

wer<strong>de</strong>n. Dabei kann für je<strong>de</strong>n dieser fünf Punkte<br />

ein individueller Wert eingegeben und damit die jeweilige<br />

Steuerkurve insgesamt festgelegt wer<strong>de</strong>n.<br />

Vor einer Einstellung <strong>de</strong>r Gas- und Pitchfunktion sollten<br />

aber zunächst die Gestänge aller Servos gemäß <strong>de</strong>n<br />

Einstellhinweisen zum jeweiligen Hubschrauber mechanisch<br />

korrekt vorjustiert wer<strong>de</strong>n.<br />

Anmerkung:<br />

Der Schwebefl ugpunkt sollte immer in <strong>de</strong>r Mittelstellung<br />

<strong>de</strong>s Gas-/Pitch-Steuerknüppels liegen.<br />

Leerlaufeinstellung und Gaskurve<br />

Hinweis:<br />

Da Elektroantriebe naturgemäß keiner Leerlaufeinstellung<br />

bedürfen, entfällt die Notwendigkeit <strong>de</strong>r Leerlaufjustage.<br />

Die hier beschriebene Abstimmung <strong>de</strong>r Gas- und<br />

Pitchkurve(n) hat jedoch analog zum Verbrenner-Heli zu<br />

100 Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

erfolgen.<br />

Die auf <strong>de</strong>n Seiten 79 bis 81 ausführlich beschriebene<br />

Leerlaufeinstellung erfolgt ausschließlich bei geschlossenem<br />

Gaslimiter mit <strong>de</strong>m Trimmhebel <strong>de</strong>r K1-Funktion.<br />

Die Programmierung eines entsprechen<strong>de</strong>n Wertes<br />

in Punkt 1 <strong>de</strong>r Gaskurve bewirkt eine Einstellung <strong>de</strong>r<br />

Sinkfl ugdrehzahl <strong>de</strong>s Motors, ohne die Schwebefl ugeinstellung<br />

zu beeinfl ussen.<br />

Hier können Sie beispielsweise die Flugphasenprogrammierung<br />

dazu nutzen, um verschie<strong>de</strong>ne Gaskurven<br />

einzustellen. Als sinnvoll erweist sich diese erhöhte<br />

Systemdrehzahl unterhalb <strong>de</strong>s Schwebefl ugpunktes z. B.<br />

bei schnellen, steilen Lan<strong>de</strong>anfl ügen mit weit zurückgenommenem<br />

Pitch und beim Kunstfl ug.<br />

Die Abb. zeigt eine Kurve mit<br />

schwach verän<strong>de</strong>rlicher Drosseleinstellung<br />

unterhalb <strong>de</strong>s Schwebefl<br />

ugpunktes in <strong>de</strong>r Steuermitte.<br />

�<br />

�<br />

) K I C = � C<br />

5 J A K A H M A C<br />

Flugphasenabhängig unterschiedliche Gaskurven<br />

wer<strong>de</strong>n programmiert, um sowohl für <strong>de</strong>n Schwebe- als<br />

auch Kunstfl ug eine jeweils optimale Abstimmung zu<br />

verwen<strong>de</strong>n:<br />

Niedrige Systemdrehzahl mit ruhigen, weichen<br />

Steuerreaktionen und geringer Geräuschentwicklung<br />

im Schwebefl ug.<br />

Höhere Rotor-Drehzahl für <strong>de</strong>n Kunstfl ug im Bereich<br />

<strong>de</strong>r Maximalleistung <strong>de</strong>s Motors. In diesem Fall wird<br />

die Gaskurve auch im Schwebefl ugbereich anzupassen<br />

sein.<br />

Die Grun<strong>de</strong>instellung<br />

Obgleich Pitch- und Gaskurven im Sen<strong>de</strong>r mx-12<br />

HoTT in einem weiten Bereich elektronisch eingestellt<br />

wer<strong>de</strong>n können, sollten Sie alle Anlenkungen im Mo<strong>de</strong>ll<br />

gemäß <strong>de</strong>n Hinweisen <strong>de</strong>r jeweiligen Hubschrauberanleitung<br />

schon mechanisch korrekt eingestellt haben.<br />

Erfahrene Hubschrauberpiloten helfen Ihnen sicherlich<br />

gern bei <strong>de</strong>r Grun<strong>de</strong>instellung.<br />

Die Vergaseransteuerung muss so eingestellt sein, dass<br />

die Drossel in Pitch-Maximumstellung gera<strong>de</strong> eben vollständig<br />

geöffnet ist bzw. <strong>de</strong>r Motorsteller eines E-Helis<br />

voll durchstellt. Bei geschlossenem Gaslimiter dagegen<br />

muss sich <strong>de</strong>r Vergaser mit <strong>de</strong>m K1-Trimmhebel (Drosselschnellverstellung<br />

<strong>de</strong>r „digitalen Trimmung“, siehe<br />

Seite 40) gera<strong>de</strong> eben völlig schließen lassen, ohne dass<br />

das Servo mechanisch aufl äuft. Im Falle eines E-Helis<br />

muss bei geschlossenem Gaslimiter <strong>de</strong>r Motorsteller <strong>de</strong>n<br />

E-Motor sicher abstellen.<br />

Nehmen Sie diese Einstellungen sehr sorgfältig vor,<br />

in<strong>de</strong>m Sie das Steuergestänge entsprechend anpassen<br />

und/o<strong>de</strong>r auch <strong>de</strong>n Einhängepunkt am Servo- bzw.<br />

Vergaserhebel verän<strong>de</strong>rn. Erst danach sollten Sie die<br />

Feinabstimmung <strong>de</strong>s Gasservos elektronisch optimieren.<br />

Achtung:<br />

Informieren Sie sich über Gefahren und Vorsichtsmaßnahmen<br />

beim Umgang mit Motoren und Hubschraubern,<br />

bevor Sie <strong>de</strong>n Motor zum ersten Mal<br />

starten!<br />

Mit dieser Grun<strong>de</strong>instellung sollte <strong>de</strong>r Motor unter<br />

Beachtung <strong>de</strong>r jeweiligen Motorbetriebsanleitung<br />

gestartet und <strong>de</strong>r Leerlauf mit <strong>de</strong>m Trimmhebel <strong>de</strong>s<br />

Gas-/Pitchknüppels eingestellt wer<strong>de</strong>n können. Die<br />

Leerlaufposition, die Sie vorgeben, wird in <strong>de</strong>r Grund-<br />

! " #


anzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs durch einen Querbalken bei <strong>de</strong>r<br />

Positionsanzeige <strong>de</strong>s K1-Trimmhebels angezeigt. Siehe<br />

dazu Beschreibung <strong>de</strong>r digitalen Trimmung auf <strong>de</strong>r Seite<br />

40 <strong>de</strong>s Handbuches.<br />

Etwa in Mittelstellung <strong>de</strong>s Pitchsteuerknüppels sollte<br />

das Mo<strong>de</strong>ll vom Bo<strong>de</strong>n abheben und mit in etwa <strong>de</strong>r<br />

vorgesehenen Drehzahl schweben. Ist das nicht <strong>de</strong>r<br />

Fall, dann gehen Sie wie folgt vor:<br />

1. Das Mo<strong>de</strong>ll hebt erst oberhalb <strong>de</strong>r Mittelstellung<br />

<strong>de</strong>s Pitchsteuerknüppels ab.<br />

a) Drehzahl ist zu niedrig<br />

Abhilfe: Erhöhen Sie auf<br />

<strong>de</strong>r Grafi kseite von „K1<br />

� Gas“ <strong>de</strong>n Wert von<br />

Punkt 3.<br />

b) Die Drehzahl ist zu hoch<br />

Abhilfe: Vergrößern Sie<br />

<strong>de</strong>n Pitch-Blattanstellwinkel<br />

durch Erhöhen <strong>de</strong>s<br />

Wertes von Punkt 3 auf<br />

<strong>de</strong>r Grafi kseite von „Pitch“.<br />

�<br />

�<br />

�<br />

�<br />

) K I C = � C<br />

) K I C = � C<br />

5 ? D M A > A �<br />

B � K C F K � � J<br />

! " #<br />

5 J A K A H M A C<br />

5 ? D M A > A �<br />

B � K C F K � � J<br />

! " #<br />

5 J A K A H M A C<br />

2. Das Mo<strong>de</strong>ll hebt schon unterhalb <strong>de</strong>r Mittelstellung<br />

ab.<br />

a) Drehzahl ist zu hoch<br />

Abhilfe: Verringern Sie die<br />

Vergaseröffnung durch Reduzieren<br />

<strong>de</strong>s Wertes von<br />

Punkt 3 auf <strong>de</strong>r Grafi kseite<br />

von „K1 � Gas“.<br />

b) Drehzahl ist zu niedrig<br />

Abhilfe: Verringern Sie <strong>de</strong>n<br />

Pitch-Blattanstellwinkel<br />

durch Reduzieren <strong>de</strong>s<br />

Wertes von Punkt 3 auf<br />

<strong>de</strong>r Grafi kseite von „Pitch“.<br />

�<br />

�<br />

) K I C = � C<br />

5 ? D M A > A �<br />

B � K C F K � � J<br />

! " #<br />

5 J A K A H M A C<br />

5 ? D M A > A �<br />

B � K C F K � � J<br />

Wichtig:<br />

Diese Einstellungen sind so lange durchzuführen, bis<br />

das Mo<strong>de</strong>ll in Mittelstellung <strong>de</strong>s Gas-/Pitchsteuerknüppels<br />

mit <strong>de</strong>r richtigen Drehzahl schwebt. Von <strong>de</strong>r korrekten<br />

Ausführung ist die gesamte weitere Einstellung<br />

<strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llparameter abhängig!<br />

Die Standardabstimmung<br />

Auf <strong>de</strong>r Basis <strong>de</strong>r zuvor beschriebenen Grun<strong>de</strong>instellung,<br />

bei <strong>de</strong>r das Mo<strong>de</strong>ll im Normalfl ug in Mittelstellung<br />

<strong>de</strong>s Gas-/Pitchsteuerknüppels mit <strong>de</strong>r vorgesehenen<br />

Drehzahl schwebt, wird die Standardabstimmung vervollständigt:<br />

Gemeint ist eine Abstimmung, mit <strong>de</strong>r das<br />

Mo<strong>de</strong>ll sowohl Schwebe- als auch Rundfl üge in allen<br />

Phasen bei konstanter Drehzahl durchführen kann.<br />

�<br />

�<br />

) K I C = � C<br />

! " #<br />

5 J A K A H M A C<br />

Die Steigfl ug-Einstellung<br />

Die Kombination <strong>de</strong>r Gas-Schwebefl ugeinstellung, <strong>de</strong>r<br />

Pitcheinstellung für <strong>de</strong>n Schwebefl ugpunkt und <strong>de</strong>r<br />

Pitch-Maximumposition (Punkt 5) ermöglicht nun in<br />

einfacher Weise, eine vom Schwebefl ug bis zum maximalen<br />

Steigfl ug konstante Drehzahl zu erreichen.<br />

Führen Sie zunächst einen längeren senkrechten<br />

Steigfl ug aus, in<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n Pitchsteuerknüppel in<br />

die Endstellung bringen. Die Motordrehzahl sollte sich<br />

gegenüber <strong>de</strong>r Schwebefl ugeinstellung nicht än<strong>de</strong>rn.<br />

Sinkt die Drehzahl im Steigfl ug ab, obwohl <strong>de</strong>r Antrieb<br />

bereits mit voller Leistung arbeitet und somit keine weitere<br />

Leistungssteigerung möglich ist, dann verringern<br />

Sie <strong>de</strong>n maximalen Blattwinkel bei Vollausschlag <strong>de</strong>s<br />

Pitchsteuerknüppels, also <strong>de</strong>n Wert von Punkt 5. Umgekehrt<br />

ist <strong>de</strong>r Anstellwinkel zu vergrößern, falls sich die<br />

Motordrehzahl beim Steigfl ug erhöhen sollte. Bringen<br />

Sie also auf <strong>de</strong>r Grafi kseite von „Pitch“ <strong>de</strong>n senkrechten<br />

Strich mit <strong>de</strong>m Pitchknüppel auf Punkt 5 und verän<strong>de</strong>rn<br />

Sie <strong>de</strong>ssen Wert entsprechend mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste.<br />

5 ? D M A > A �<br />

B � K C F K � � J<br />

Dieses Bild zeigt nur Verän<strong>de</strong>-<br />

�<br />

rungen <strong>de</strong>s Pitch-Maximumwer-<br />

5 J A K A H M A C<br />

tes <strong>de</strong>r Pitcheinstellung.<br />

Bringen Sie das Mo<strong>de</strong>ll anschließend wie<strong>de</strong>r in <strong>de</strong>n<br />

Schwebefl ug, <strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>rum in <strong>de</strong>r Mittelstellung <strong>de</strong>s K1-<br />

Knüppels erreicht wer<strong>de</strong>n sollte. Muss für <strong>de</strong>n Schwebefl<br />

ugpunkt <strong>de</strong>r Pitchknüppel jetzt von <strong>de</strong>r Mittellage<br />

weg in Richtung höherer Werte bewegt wer<strong>de</strong>n, dann<br />

Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

�<br />

) K I C = � C<br />

! "<br />

101


kompensieren Sie diese Abweichung, in<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n<br />

Pitchwert im Schwebefl ug – also von Punkt 3 – ein wenig<br />

erhöhen, bis das Mo<strong>de</strong>ll wie<strong>de</strong>r in Knüppelmittelstellung<br />

schwebt. Schwebt das Mo<strong>de</strong>ll umgekehrt unterhalb <strong>de</strong>r<br />

Mittelstellung, dann ist <strong>de</strong>r Anstellwinkel entsprechend<br />

zu verringern.<br />

Unter Umstän<strong>de</strong>n kann es auch erfor<strong>de</strong>rlich sein, die<br />

Vergaseröffnung im Schwebefl ugpunkt (Punkt 3) von<br />

„K1 � Gas“ zu korrigieren.<br />

Dieses Bild zeigt nur die Verän<strong>de</strong>rung<br />

<strong>de</strong>s Schwebefl ugpunktes,<br />

d. h., Pitch-Minimum und Pitch-<br />

�<br />

Maximum wur<strong>de</strong>n belassen bei<br />

5 J A K A H M A C<br />

-100 % bzw. +100 %.<br />

Modifi zieren Sie diese Einstellungen so lange, bis sich<br />

wirklich eine konstante Drehzahl über <strong>de</strong>n gesamten<br />

Steuerweg zwischen Schwebe- und Steigfl ug ergibt.<br />

Die Sinkfl ug-Einstellung wird nun so vorgenommen,<br />

dass Sie das Mo<strong>de</strong>ll aus <strong>de</strong>m Vorwärtsfl ug aus größerer<br />

Höhe mit voll zurückgenommenem Pitch sinken lassen<br />

und <strong>de</strong>n Pitch-Minimumwert (Punkt 1) so einstellen,<br />

dass das Mo<strong>de</strong>ll in einem Winkel von 60 … 80° fällt.<br />

Bringen Sie also auf <strong>de</strong>r Grafi kseite von „Pitch“ <strong>de</strong>n<br />

senkrechten Strich mit <strong>de</strong>m Pitchknüppel auf Punkt 1<br />

und verän<strong>de</strong>rn Sie <strong>de</strong>ssen Wert entsprechend mit <strong>de</strong>n<br />

Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste.<br />

�<br />

102 Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

) K I C = � C<br />

�<br />

) K I C = � C<br />

5 ? D M A > A �<br />

B � K C F K � � J<br />

Dieses Bild zeigt beispielhaft nur<br />

�<br />

Verän<strong>de</strong>rungen <strong>de</strong>s Pitch-Mini-<br />

5 J A K A H M A C<br />

mumwertes.<br />

Wenn Sie dieses Flugbild erreicht haben, stellen Sie<br />

<strong>de</strong>n Wert für „Gas min“ – <strong>de</strong>n Wert von Punkt 1 auf <strong>de</strong>r<br />

Grafi kseite von „K1 � Gas“ – so ein, dass die Drehzahl<br />

we<strong>de</strong>r zu- noch abnimmt. Die Abstimmung von Gas und<br />

Pitch ist damit abgeschlossen.<br />

Abschließen<strong>de</strong> wichtige Hinweise<br />

Vergewissern Sie sich vor <strong>de</strong>m Anlassen <strong>de</strong>s Motors,<br />

dass <strong>de</strong>r Gaslimiter vollständig geschlossen ist, sodass<br />

<strong>de</strong>r Vergaser nur noch auf <strong>de</strong>n K1-Trimmhebel reagiert.<br />

Beim Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs wer<strong>de</strong>n Sie optisch und<br />

akustisch gewarnt, falls <strong>de</strong>r Vergaser zu weit geöffnet<br />

sein sollte. Bei zu weit geöffnetem Vergaser bzw. zu weit<br />

„geöffnetem“ Drehzahlsteller besteht nämlich die Gefahr,<br />

dass <strong>de</strong>r Motor unmittelbar nach <strong>de</strong>m Starten mit<br />

hoher Drehzahl läuft und die Fliehkraftkupplung sofort<br />

greift.<br />

Daher sollten Sie <strong>de</strong>n<br />

Rotorkopf beim<br />

Anlassen stets festhalten.<br />

Sollte <strong>de</strong>r Motor <strong>de</strong>nnoch einmal versehentlich mit zu<br />

weit geöffnetem Vergaser gestartet wer<strong>de</strong>n, gilt immer<br />

noch:<br />

Nerven behalten!<br />

Rotorkopf unbedingt festhalten!<br />

Keinesfalls loslassen,<br />

son<strong>de</strong>rn sofort <strong>de</strong>n Gaslimiter zurücknehmen, auch auf<br />

! " #<br />

die Gefahr hin, dass <strong>de</strong>r Antrieb im Extremfall beschädigt<br />

wird, <strong>de</strong>nn<br />

SIE müssen gewährleisten,<br />

dass sich <strong>de</strong>r Hubschrauber<br />

in keinem Fall unkontrolliert bewegt.<br />

Die Reparaturkosten einer Kupplung, eines Getriebes<br />

o<strong>de</strong>r auch <strong>de</strong>s Motors sind vernachlässigbar im<br />

Vergleich zu <strong>de</strong>n Verletzungen und Schä<strong>de</strong>n, die ein<br />

unkontrolliert mit <strong>de</strong>n Rotorblättern um sich schlagen<strong>de</strong>r<br />

Mo<strong>de</strong>llhubschrauber verursachen kann.<br />

Achten Sie darauf, dass sich keine<br />

weiteren Personen im Gefährdungsbereich<br />

<strong>de</strong>s Helikopters aufhalten.<br />

Die Umschaltung von <strong>de</strong>r Leerlauf- auf die Flugeinstellung<br />

mit erhöhter Systemdrehzahl darf darüber hinaus<br />

nicht abrupt erfolgen. Der Rotor wür<strong>de</strong> dadurch schlagartig<br />

beschleunigt, was einen vorzeitigen Verschleiß von<br />

Kupplung und Getriebe zur Folge hätte. Auch können<br />

die im Regelfall frei schwenkbar befestigten Hauptrotorblätter<br />

einer solch ruckartigen Beschleunigung nicht<br />

folgen, schwenken daher weit aus ihrer normalen Lage<br />

aus und schlagen u. U. sogar in <strong>de</strong>n Heckausleger.<br />

Nach <strong>de</strong>m Anlassen <strong>de</strong>s Motors sollten Sie <strong>de</strong>shalb<br />

die Systemdrehzahl mit <strong>de</strong>m Gaslimiter langsam<br />

hochfahren.<br />

! " #


Für Ihre Notizen<br />

103


Helimix<br />

Autorotationseinstellung<br />

Mittels <strong>de</strong>r Autorotation ist sowohl ein Original- wie auch<br />

ein Mo<strong>de</strong>llhubschrauber in <strong>de</strong>r Lage, z. B. bei Motorausfall,<br />

sicher zu lan<strong>de</strong>n. Auch bei Ausfall <strong>de</strong>s Heckrotors<br />

ist das sofortige Abstellen <strong>de</strong>s Motors und die Landung<br />

in Autorotation die einzige Möglichkeit, eine unkontrollierbare,<br />

schnelle Drehung um die Hochachse und <strong>de</strong>n<br />

dadurch ausgelösten Absturz zu verhin<strong>de</strong>rn – weshalb<br />

auch die Umschaltung IN die Autorotationsphase unverzögert<br />

erfolgt.<br />

Beim Umschalten in die Autorotationsphase verän<strong>de</strong>rt<br />

sich das Bild <strong>de</strong>s Helimix-Menüs wie abgebil<strong>de</strong>t:<br />

Pitch<br />

Gas<br />

–90%<br />

Heck<br />

0%<br />

Gyro 0%<br />

TS-Limit<br />

Autorot<br />

aus<br />

Beim Autorotationsfl ug wird <strong>de</strong>r Hauptrotor nicht mehr<br />

durch <strong>de</strong>n Motor angetrieben, son<strong>de</strong>rn allein von <strong>de</strong>r<br />

Eigendynamik und <strong>de</strong>r Luftströmung durch die Rotorebene<br />

im Sinkfl ug. Da die im solcherart in Drehung<br />

gehaltenen Rotor gespeicherte Energie beim Abfangen<br />

<strong>de</strong>s Hubschraubers aufgezehrt wird, ist nicht nur Erfahrung<br />

im Umgang mit Hubschraubermo<strong>de</strong>llen zwingend<br />

erfor<strong>de</strong>rlich, son<strong>de</strong>rn auch eine wohlüberlegte Einstellung<br />

<strong>de</strong>r entsprechen<strong>de</strong>n Funktionen.<br />

Der fortgeschrittenere Pilot sollte <strong>de</strong>shalb in regelmäßigen<br />

Abstän<strong>de</strong>n Autorotationslandungen üben. Nicht<br />

nur, um gegebenenfalls auf Wettbewerben einen einwandfreien<br />

Flugstil zu beweisen, son<strong>de</strong>rn auch, um bei<br />

Motorausfällen <strong>de</strong>n Hubschrauber aus größerer Höhe<br />

scha<strong>de</strong>nfrei lan<strong>de</strong>n zu können. Dazu sind im Programm<br />

eine Reihe von Einstellmöglichkeiten vorgesehen, die<br />

104 Programmbeschreibung: Helimixer / Autorotationseinstellungen<br />

hilfreich sind, um <strong>de</strong>n ansonsten motorbetriebenen<br />

Kraftfl ug zu ersetzen. Beachten Sie, dass die Autorotationseinstellung<br />

eine vollwertige vierte Flugphase darstellt,<br />

die über sämtliche fl ugphasenabhängigen Einstellmöglichkeiten<br />

verfügt, also insbeson<strong>de</strong>re Trimmungen,<br />

Pitchkurveneinstellung etc..<br />

Pitch (Pitchkurve (K1 � Pitch))<br />

Im Kraftfl ug wird <strong>de</strong>r maximale Blattwinkel durch die<br />

zur Verfügung stehen<strong>de</strong> Motorleistung begrenzt, in <strong>de</strong>r<br />

Autorotation jedoch erst durch <strong>de</strong>n Strömungsabriss an<br />

<strong>de</strong>n Hauptrotorblättern. Für einen beim Abfangen <strong>de</strong>s<br />

Hubschraubers auch bei absinken<strong>de</strong>r Drehzahl noch<br />

ausreichen<strong>de</strong>n Auftrieb ist daher ein größerer Pitch-Maximumwert<br />

einzustellen. Wechseln Sie dazu mit einem<br />

Druck auf die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste auf die Grafi kseite von „Pitch“ und bewegen Sie<br />

dann <strong>de</strong>n senkrechten Strich mit <strong>de</strong>m Steuerknüppel<br />

zu Punkt 5. Stellen Sie diesen zunächst auf einen Wert<br />

ein, <strong>de</strong>r etwa 10 bis 20 % über Ihrem „normalen“ Pitch-<br />

Maximumwert liegt. Stellen Sie NICHT von Anfang an<br />

einen gegenüber <strong>de</strong>m Normalfl ug wesentlich größeren<br />

Wert ein, weil sich an<strong>de</strong>rnfalls die Pitchsteuerung nach<br />

<strong>de</strong>m Umschalten zu unterschiedlich im Vergleich zur<br />

gewohnten Reaktion verhält. Es besteht dann nämlich<br />

die Gefahr, dass beim Abfangen übersteuert wird und<br />

das Mo<strong>de</strong>ll wie<strong>de</strong>r steigt, worauf dann die Rotordrehzahl<br />

in einiger Höhe über <strong>de</strong>m Bo<strong>de</strong>n zusammenbricht und<br />

das Mo<strong>de</strong>ll erst recht herunterfällt. Später, nach einigen<br />

Probe-Autorotationen, kann <strong>de</strong>r Wert immer noch<br />

nachgestellt wer<strong>de</strong>n.<br />

Die Pitch-Minimumeinstellung kann sich von <strong>de</strong>r Normalfl<br />

ugeinstellung unterschei<strong>de</strong>n. Das hängt von <strong>de</strong>n<br />

Steuergewohnheiten im Normalfl ug ab. Für die Autorotation<br />

müssen Sie in je<strong>de</strong>m Fall bei Punkt 1 einen so gro-<br />

ßen Pitch-Minimumwert einstellen, dass Ihr Mo<strong>de</strong>ll aus<br />

<strong>de</strong>m Vorwärtsfl ug mit mittlerer Geschwindigkeit in einen<br />

Sinkfl ug von ca. 60 … 70 Grad bei voll zurückgenommenem<br />

Pitch gebracht wer<strong>de</strong>n kann. Wenn Sie, wie die<br />

meisten Heli-Piloten, eine <strong>de</strong>rartige Einstellung ohnehin<br />

schon im Normalfl ug benutzen, können Sie diesen Wert<br />

einfach übertragen.<br />

Sollten Sie jedoch Ihr Mo<strong>de</strong>ll normalerweise in einem<br />

fl acheren Winkel „fallen“ lassen, erhöhen Sie <strong>de</strong>n Wert<br />

von „Punkt 1“ und umgekehrt.<br />

Anfl ugwinkel bei<br />

unterschiedlichen<br />

Windverhältnissen.<br />

Anflugwinkel<br />

bei starkem<br />

Wind<br />

bei mittlerem<br />

Wind<br />

75°<br />

60°<br />

45°<br />

ohne Wind<br />

Der Pitchknüppel selbst befi n<strong>de</strong>t sich in <strong>de</strong>r Autorotation<br />

nicht grundsätzlich in <strong>de</strong>r unteren Position, son<strong>de</strong>rn<br />

typischerweise zwischen <strong>de</strong>r Schwebefl ugposition und<br />

<strong>de</strong>m unteren Anschlag, um gegebenenfalls z. B. die<br />

Längsneigung über die Nicksteuerung noch korrigieren<br />

zu können.<br />

Sie können <strong>de</strong>n Anfl ug verkürzen, in<strong>de</strong>m Sie leicht die<br />

Nicksteuerung ziehen und <strong>de</strong>n Pitch gefühlvoll verringern<br />

o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Anfl ug verlängern, in<strong>de</strong>m Sie die Nicksteuerung<br />

drücken und <strong>de</strong>n Pitch vorsichtig erhöhen.<br />

Gas (Gaskurve)<br />

Im Wettbewerb wird erwartet, dass ein Verbrennungsmotor<br />

vollständig abgeschaltet wird. Dies wäre in <strong>de</strong>r<br />

Trainingsphase dagegen eher unkomfortabel, da Sie


dann nach je<strong>de</strong>r Übungs-Autorotationslandung erst<br />

wie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Motor anlassen müssten.<br />

Stellen Sie <strong>de</strong>shalb während <strong>de</strong>r Trainingsphasen <strong>de</strong>n<br />

Wert dieser Zeile so ein, dass <strong>de</strong>r Verbrennungsmotor<br />

in <strong>de</strong>r Autorotationsphase im sicheren Leerlauf gehalten<br />

wird ohne dass die Kupplung greift bzw. ein Elektroantrieb<br />

sicher „aus“ ist.<br />

Heck (Statischer Drehmomentausgleich)<br />

Im Normalfl ug ist <strong>de</strong>r Heckrotor so eingestellt, dass er<br />

im Schwebefl ug das Drehmoment <strong>de</strong>s Motors kompensiert.<br />

Er erzeugt also auch in <strong>de</strong>r Grundstellung bereits<br />

einen gewissen Schub. Dieser Schub wird dann durch<br />

die Heckrotorsteuerung und durch die verschie<strong>de</strong>nen<br />

Mischer für alle Arten von Drehmomentausgleich variiert<br />

und je nach Wetterlage, Systemdrehzahl und an<strong>de</strong>ren<br />

Einfl üssen mit <strong>de</strong>r Heckrotortrimmung nachgestellt.<br />

In <strong>de</strong>r Autorotation jedoch wird <strong>de</strong>r Rotor nicht durch<br />

<strong>de</strong>n Motor angetrieben, son<strong>de</strong>rn nach <strong>de</strong>m Windmühlenprinzip.<br />

Dadurch entstehen aber auch keine Drehmomente<br />

mehr, die <strong>de</strong>r Heckrotor kompensieren müsste.<br />

Daher wer<strong>de</strong>n alle entsprechen<strong>de</strong>n Mischer automatisch<br />

abgeschaltet.<br />

Da in <strong>de</strong>r Autorotation <strong>de</strong>shalb auch <strong>de</strong>r oben erwähnte<br />

Schub nicht länger erfor<strong>de</strong>rlich ist, muss <strong>de</strong>swegen auch<br />

die Heckrotorgrundstellung an<strong>de</strong>rs sein:<br />

Stellen Sie <strong>de</strong>n Hubschrauber mit abgeschaltetem<br />

Motor waagerecht auf. Bei eingeschalteter Sen<strong>de</strong>- und<br />

Empfangsanlage klappen Sie nach Anwahl <strong>de</strong>r Flugphase<br />

«Autorotation» die Heckrotorblätter nach unten und<br />

än<strong>de</strong>rn nun in <strong>de</strong>r Zeile „Heck“ <strong>de</strong>n Wert solange, bis<br />

<strong>de</strong>r Anstellwinkel <strong>de</strong>r Heckrotorblätter null Grad beträgt.<br />

Die Heckrotorblätter stehen dann von hinten betrachtet<br />

parallel zueinan<strong>de</strong>r.<br />

Je nach Reibung und Laufwi<strong>de</strong>rstand <strong>de</strong>s Getriebes<br />

kann es aber sein, dass <strong>de</strong>r Rumpf sich doch noch etwas<br />

dreht. Dieses relativ schwache Drehmoment muss<br />

dann gegebenenfalls über <strong>de</strong>n Heckrotorblatteinstellwinkel<br />

korrigiert wer<strong>de</strong>n. In je<strong>de</strong>m Fall liegt dieser Wert<br />

zwischen null Grad und einem Einstellwinkel entgegen<br />

<strong>de</strong>r Richtung <strong>de</strong>s Einstellwinkels im Normalfl ug.<br />

Programmbeschreibung: Helimixer / Autorotationseinstellungen<br />

105


Allgemeine Anmerkungen zu frei programmierbaren Mixern<br />

Auf <strong>de</strong>n vorherigen Seiten sind in Zusammenhang<br />

mit <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Menüs »Flächenmix« und »Helimix«<br />

eine Vielzahl fertig programmierter Koppelfunktionen<br />

beschrieben. Die grundsätzliche Be<strong>de</strong>utung von Mixern<br />

sowie das Funktionsprinzip sind auf Seite 88 erläutert.<br />

Im Folgen<strong>de</strong>n erhalten Sie Informationen zu <strong>de</strong>n so<br />

genannten „freien Mixern“.<br />

Die mx-12 HoTT bietet zusätzlich zu <strong>de</strong>n oben<br />

erwähnten vorprogrammierten Mixern in je<strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>llspeicherplatz<br />

noch drei frei programmierbare Linear-<br />

Mixer, bei <strong>de</strong>nen Sie auch <strong>de</strong>n Ein- und Ausgang nach<br />

eigenem Ermessen <strong>de</strong>fi nieren können.<br />

Diesen „freien Mixern“ wird als Eingangssignal eine<br />

beliebige Steuerfunktion (1 bis 6) o<strong>de</strong>r ein so genannter<br />

„Schaltkanal“, siehe weiter unten, zugeordnet. Das auf<br />

<strong>de</strong>m Steuerkanal anliegen<strong>de</strong> und <strong>de</strong>m Mixereingang<br />

zugeführte Signal wird vom jeweiligem Geber und <strong>de</strong>ssen<br />

Charakteristik, die z. B. durch Einstellungen in <strong>de</strong>n<br />

Menüs »D/R Expo« und »Gebereinstellung« vorgegeben<br />

ist, bestimmt.<br />

Der Mixerausgang wirkt auf einen ebenso frei wählbaren<br />

Steuerkanal (1 bis – je nach Empfängertyp – max. 6) <strong>de</strong>r,<br />

bevor er das Signal zum Servo leitet, nur noch durch<br />

das Menü »Servoeinstellung«, also die Funktionen<br />

Servoumkehr, -mitte und -weg beeinfl usst wer<strong>de</strong>n kann.<br />

Eine Steuerfunktion darf gleichzeitig für beliebig viele<br />

Mixereingänge verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n, wenn z. B. Mixer<br />

parallel geschaltet wer<strong>de</strong>n sollen.<br />

Umgekehrt dürfen auch beliebig viele Mixerausgänge<br />

auf ein und <strong>de</strong>nselben Steuerkanal wirken.<br />

Beispiele folgen weiter unten, bei <strong>de</strong>r Beschreibung <strong>de</strong>r<br />

freien Mixer.<br />

Softwaremäßig ist ein „freier Mixer“ zunächst immer<br />

eingeschaltet. Wahlweise kann <strong>de</strong>m Mixer aber auch ein<br />

106 Programmbeschreibung: freie Mixer<br />

EIN/AUS-Schalter zugewiesen wer<strong>de</strong>n. Achten Sie aber<br />

wegen <strong>de</strong>r Vielzahl schaltbarer Funktionen immer auf<br />

unerwünschte Doppelbelegungen eines Schalters.<br />

Die bei<strong>de</strong>n wesentlichen Parameter <strong>de</strong>r Mixer sind<br />

… <strong>de</strong>r Mischanteil, welcher bestimmt, wie stark<br />

das Eingangssignal auf <strong>de</strong>n am Ausgang <strong>de</strong>s Mixers<br />

angeschlossenen Steuerkanal wirkt und<br />

… <strong>de</strong>r Neutralpunkt eines Mixers, <strong>de</strong>r auch als „Offset“<br />

bezeichnet wird. Der Offset ist <strong>de</strong>rjenige Punkt<br />

auf <strong>de</strong>m Steuerweg eines Gebers (Steuerknüppel,<br />

Proportional-Drehgeber CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8 sowie SW 1,<br />

3 … 7), bei <strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Mixer <strong>de</strong>n an seinem Ausgang<br />

angeschlossenen Steuerkanal gera<strong>de</strong> nicht beeinfl<br />

usst. Normalerweise trifft dies in Mittelstellung<br />

<strong>de</strong>s Gebers zu. Der Offset kann aber auch auf eine<br />

beliebige Stelle <strong>de</strong>s Geberweges gelegt wer<strong>de</strong>n.<br />

Schaltkanal „S“ als Mixereingang<br />

Gelegentlich ist aber auch nur ein konstantes Steuersignal<br />

am Mixerausgang erfor<strong>de</strong>rlich, um z. B. bei<br />

geschlossener Schleppkupplung das Höhenru<strong>de</strong>r – völlig<br />

unabhängig von <strong>de</strong>ssen normaler Trimmung – ein wenig<br />

mehr in Richtung „hoch“ zu trimmen.<br />

Über einen zugewiesenen Schalter kann zwischen <strong>de</strong>n<br />

zwei Mixerendpunkten hin und her geschaltet und über<br />

<strong>de</strong>n Mischanteil z. B. dann <strong>de</strong>r zusätzliche Trimmausschlag<br />

für das Höhenru<strong>de</strong>r eingestellt wer<strong>de</strong>n.<br />

Zur Unterscheidung wird diese Steuerfunktion <strong>de</strong>s Mixereinganges<br />

im Programm mit <strong>de</strong>m Buchstaben „S“ für<br />

„Schaltkanal“ gekennzeichnet. Falls <strong>de</strong>r entsprechen<strong>de</strong><br />

„Zielkanal“ nicht zusätzlich auch noch über <strong>de</strong>ssen<br />

„normalen“ Geber beeinfl usst wer<strong>de</strong>n soll, trennen Sie<br />

im Menü »Gebereinstellung«, Seite 74 bzw. 76, diesen<br />

Geber vom Funktionseingang <strong>de</strong>s betreffen<strong>de</strong>n Steuer-<br />

kanals ggf. durch <strong>de</strong>n Eintrag von „frei“ ab. Auch hierzu<br />

wird in <strong>de</strong>r folgen<strong>de</strong>n Menübeschreibung ein Beispiel die<br />

Funktion ver<strong>de</strong>utlichen.<br />

Blättern Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste zum Menüpunkt …<br />

Mod.Speich Grun<strong>de</strong>inst<br />

Servoeinst Gebereinst<br />

D/R Expo Phasentrim<br />

Flächenmix Freie Mix<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe Telemetrie<br />

Mod.Speich<br />

Servoeinst<br />

D/R Expo<br />

Freie Mix<br />

Grun<strong>de</strong>inst<br />

Gebereinst<br />

Helimix<br />

TS-Mixer<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe Telemetrie<br />

… <strong>de</strong>s Multifunktionsmenüs. Mit einem Druck auf die<br />

zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste öffnen<br />

Sie diesen.


Freie Mixer<br />

Linearmixer<br />

Unabhängig vom jeweils gewählten Mo<strong>de</strong>lltyp stehen in<br />

je<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r 10 Mo<strong>de</strong>llspeicherplätze drei LinearMixer mit<br />

<strong>de</strong>r zusätzlichen Möglichkeit nichtlinearer Steuerkennlinien<br />

zur Verfügung.<br />

Im ersten Teil wollen wir aber zunächst nur die Programmierung<br />

<strong>de</strong>r ersten Display-Seite besprechen. Danach<br />

befassen wir uns mit <strong>de</strong>r Festlegung von Mischanteilen<br />

auf <strong>de</strong>r zweiten Display-Seite dieses Menüs.<br />

Grundsätzliche Programmierung<br />

1. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste gewünschten Mixer anwählen.<br />

2. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken. Das Eingabefeld <strong>de</strong>r am unteren Displayrand<br />

mit „von“ gekennzeichneten Spalte wird invers<br />

dargestellt.<br />

3. Mixereingang „von“ mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste festlegen.<br />

4. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken; mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste zur am unteren Displayrand mit<br />

„zu“ gekennzeichneten Spalte wechseln und wie<strong>de</strong>r<br />

die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken.<br />

Das Eingabefeld „zu“ wird invers dargestellt.<br />

5. Mixerausgang „zu“ mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste festlegen.<br />

6. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

drücken und optional mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zur am unteren Displayrand<br />

mit „Typ“ gekennzeichneten Spalte wechseln,<br />

um die Trimmung von K1 … K4 in das Mixereingangssignal<br />

einzubeziehen („Tr“ für Trimmung) …<br />

… und/o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rech-<br />

ten 4-Wege-Taste zur am unteren Displayrand mit<br />

<strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichneten Spalte<br />

wechseln, wie<strong>de</strong>r die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste drücken und ggf. einen Schalter wie<br />

auf Seite 39 beschrieben zuweisen.<br />

7. Mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste zur Spalte => wechseln und die zentrale SET-<br />

Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste drücken.<br />

8. Mischanteile auf <strong>de</strong>r zweiten Display-Seite <strong>de</strong>fi nieren.<br />

9. Mit <strong>de</strong>r zentralen ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste<br />

zurück zur ersten Seite wechseln.<br />

„von“<br />

Nach Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste wählen Sie im inversen Feld <strong>de</strong>r angewählten<br />

Mixerzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste eine <strong>de</strong>r Steuerfunktionen 1 … 6 o<strong>de</strong>r S<br />

aus.<br />

Übersichtlichkeitshalber sind die Steuerfunktionen<br />

1 … 4 im Flächenprogramm folgen<strong>de</strong>rmaßen gekennzeichnet:<br />

K1 Gas-/Bremsklappen-Steuerknüppel<br />

QR Querru<strong>de</strong>r-Steuerknüppel<br />

HR Höhenru<strong>de</strong>r-Steuerknüppel<br />

SR Seitenru<strong>de</strong>r-Steuerknüppel<br />

… und im Heli-Programm:<br />

1 Gas-/Pitch-Steuerknüppel<br />

2 Roll-Steuerknüppel<br />

3 Nick-Steuerknüppel<br />

4 Heck-Steuerknüppel<br />

Hinweis:<br />

Vergessen Sie nicht, <strong>de</strong>n ggf. ausgewählten Steuerfunktionen<br />

5 und/o<strong>de</strong>r 6 beim Flächenmo<strong>de</strong>ll bzw. 5 beim<br />

Helimo<strong>de</strong>ll im Menü »Gebereinstellung« auch jeweils<br />

einen Geber zuzuordnen!<br />

„S“ wie Schaltkanal<br />

Der Buchstabe „S“ (Schaltkanal) in <strong>de</strong>r Spalte „von“<br />

bewirkt, dass <strong>de</strong>m Mixereingang ein konstantes Eingangssignal<br />

zugeführt wird, z. B., um – wie schon auf <strong>de</strong>r<br />

Seite zuvor erwähnt – bei geschlossener Schleppkupplung<br />

das Höhenru<strong>de</strong>r ein wenig mehr in Richtung „hoch“<br />

zu trimmen.<br />

Nach <strong>de</strong>r Zuweisung einer Steuerfunktion o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>s<br />

Buchstaben „S“ in <strong>de</strong>r Spalte „von“ wird am unteren<br />

Displayrand zusätzlich …<br />

„zu“<br />

… eingeblen<strong>de</strong>t.<br />

Im Eingabefeld dieser Spalte legen Sie das Ziel <strong>de</strong>s<br />

Mixers, d. h. <strong>de</strong>n Mixerausgang, auf einen <strong>de</strong>r Steuerkanäle<br />

fest. Gleichzeitig wer<strong>de</strong>n weitere Fel<strong>de</strong>r in <strong>de</strong>r<br />

unteren Zeile <strong>de</strong>s Displays eingeblen<strong>de</strong>t:<br />

M1<br />

M2<br />

M3<br />

6 HR 5<br />

K1 HR G1<br />

S HR 3<br />

Typ von zu<br />

In diesem Beispiel wur<strong>de</strong>n bereits drei Mixer <strong>de</strong>fi niert.<br />

Den zweiten Mixer kennen Sie bereits aus <strong>de</strong>m Menü<br />

»Flächenmix« („Bremse � HR“). Grundsätzlich sollten<br />

Sie diese vorprogrammierten Mixer aber zuerst nutzen.<br />

Falls Sie allerdings unsymmetrische Mischanteile benö-<br />

Programmbeschreibung: freie Mixer 107


tigen o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Mixerneutralpunkt verschieben müssen,<br />

dann stellen o<strong>de</strong>r belassen Sie die vorprogrammierten<br />

Mixer auf „0“ und ersetzen diese durch freie Mixer.<br />

Mixer löschen<br />

Um einen bereits <strong>de</strong>fi nierten Mixer gegebenenfalls<br />

wie<strong>de</strong>r zu löschen, wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten ��<br />

<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>ssen Zeile,<br />

wechseln ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� in die Spalte<br />

„von“ und drücken dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste. Bei nun inversem Feld in <strong>de</strong>r<br />

Spalte „von“ <strong>de</strong>s zu löschen<strong>de</strong>n Mixers drücken Sie<br />

gleichzeitig die bei<strong>de</strong>n Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR).<br />

Mixerschalter<br />

Den Linearmixer 1 und 3 in obiger Abbildung wur<strong>de</strong>n<br />

beispielhaft die Schalter „5“ und „3“ sowie <strong>de</strong>m Mixer 2<br />

<strong>de</strong>r Geberschalter „G1“ zugewiesen.<br />

Das Schaltsymbol rechts neben <strong>de</strong>r Schalternummer<br />

zeigt <strong>de</strong>n aktuellen Schaltzustand.<br />

Mixer, welchen in <strong>de</strong>r am unteren Displayrand mit<br />

<strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichneten Spalte<br />

kein Schalter zugewiesen wur<strong>de</strong>, sind grundsätzlich<br />

aktiv!<br />

„Typ“ (Einbeziehung <strong>de</strong>r Trimmung)<br />

Bei <strong>de</strong>n Steuerfunktionen 1 … 4 können Sie gegebenenfalls<br />

auch die Trimmung <strong>de</strong>s digitalen Trimmhebels<br />

<strong>de</strong>s jeweiligen Steuerknüppels auf <strong>de</strong>n Mixereingang<br />

wirken lassen. Wählen Sie in einem solchen Fall nach<br />

einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste mit <strong>de</strong>ren Pfeiltasten im inversen Feld „Tr“<br />

aus.<br />

108 Programmbeschreibung: freie Mixer<br />

Hinweis:<br />

Die Wirkung <strong>de</strong>s K1-Trimmhebels auf <strong>de</strong>n Mixerausgang<br />

ist abhängig von <strong>de</strong>r Funktion, die ihm im Menü<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56) in <strong>de</strong>r Spalte „Motor an<br />

K1“ bei <strong>de</strong>n Flächenmo<strong>de</strong>llen zugewiesen wur<strong>de</strong>.<br />

Weitere Beson<strong>de</strong>rheiten freier Mixer<br />

Mixer, bei <strong>de</strong>nen <strong>de</strong>r Mixereingang gleich <strong>de</strong>m Mixerausgang<br />

gesetzt wur<strong>de</strong>, z. B. „K1 � K1“, erlauben in<br />

Verbindung mit <strong>de</strong>r Option, einen freien Mixer beliebig<br />

zu- und abschalten zu können, die Erzielung ganz<br />

spezieller Effekte. Ein Anwendungsbeispiel dafür fi n<strong>de</strong>n<br />

Sie auf <strong>de</strong>n Seiten 152 … 154.<br />

Bevor wir nun zur Festlegung <strong>de</strong>s Mischanteiles kommen,<br />

müssen wir uns noch Gedanken machen, was<br />

passiert, wenn wir einen Mixer auf die softwaremäßig<br />

vorgegebene Kopplung von Querru<strong>de</strong>r-, Wölbklappeno<strong>de</strong>r<br />

Pitchservos wirken lassen:<br />

Flächenmo<strong>de</strong>lle:<br />

Je nach Anzahl <strong>de</strong>r im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« in<br />

<strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ eingestellten Tragfl ächenservos<br />

sind die Steuerkanäle 2 und 5 für die Funktion<br />

„Querru<strong>de</strong>r“ und ggf. 6 und 7 für die Funktion „Wölbklappe“<br />

über spezielle Mixer miteinan<strong>de</strong>r verbun<strong>de</strong>n.<br />

Wer<strong>de</strong>n Mixerausgänge auf <strong>de</strong>rartige Kopplungen<br />

programmiert, muss <strong>de</strong>ren vom „empfangen<strong>de</strong>n“<br />

Steuerkanal abhängige Wirkung auf das jeweilige<br />

Klappenpaar berücksichtigt wer<strong>de</strong>n:<br />

Mixer Wirkung<br />

N.N.* � 2 das Servopaar 2 + 5 reagiert mit<br />

Querru<strong>de</strong>rfunktion<br />

* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />

N.N.* � 5 das Servopaar 2 + 5 reagiert mit<br />

Wölbklappenfunktion<br />

N.N.* � 6 das Servopaar 6 + 1 reagiert mit<br />

Wölbklappenfunktion<br />

N.N.* � 1 das Servopaar 6 + 1 reagiert mit<br />

Querru<strong>de</strong>rfunktion<br />

Helikoptermo<strong>de</strong>lle:<br />

Bei <strong>de</strong>n Heli-Mixern sind je nach Helityp für die<br />

Pitchsteuerung bis zu 4 Servos an <strong>de</strong>n Empfängerausgängen<br />

1, 2, 3 und 5 möglich, die softwaremäßig<br />

für die Funktionen Pitch, Rollen und Nicken miteinan<strong>de</strong>r<br />

verknüpft sind.<br />

Es ist nicht ratsam, außerhalb <strong>de</strong>s Menüs »Helimix«<br />

zusätzlich noch einen freien Mixer in diese Kanäle<br />

einzumischen, da sich zum Teil sehr komplizierte<br />

Zusammenhänge ergeben. Zu <strong>de</strong>n wenigen Ausnahmen<br />

zählen die „Pitchtrimmung über einen getrennten<br />

Geber“, siehe Beispiel 2 auf Seite 111.<br />

Wichtiger Hinweis:<br />

Beachten Sie insbeson<strong>de</strong>re beim Einwirken mehrerer<br />

Mixer auf einen Steuerkanal, dass sich die<br />

Mischwege <strong>de</strong>r einzelnen Mixer bei gleichzeitiger<br />

Geberbewegung addieren und das betroffene Servo<br />

u. U. mechanisch aufl äuft. Gegebenenfalls <strong>de</strong>n<br />

„Servoweg“ im Menü »Servoeinstellung« und/o<strong>de</strong>r<br />

Mischwerte reduzieren. Sollen dagegen die normalerweise<br />

benutzten Steuerwege nicht unnötig durch<br />

<strong>de</strong>rartige Wegreduktionen verringert wer<strong>de</strong>n, kann<br />

das Anlaufen <strong>de</strong>r Servos alternativ in <strong>de</strong>n Zeilen<br />

„TRAVEL -/+“ <strong>de</strong>r Display-Seite „RX SERVO“ <strong>de</strong>s<br />

»Telemetrie«-Menüs durch Setzen einer entsprechen<strong>de</strong>n<br />

Wegbegrenzung verhin<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n.


Mischanteile und Mixer-Neutralpunkt<br />

Nach<strong>de</strong>m wir bis jetzt die Vielfalt an Mischfunktionen<br />

erläutert haben, beschreiben wir im Folgen<strong>de</strong>n das<br />

Einstellen von linearen und nichtlinearen Mixerkurven.<br />

Die Mixerkurven wer<strong>de</strong>n für je<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r insgesamt 3 Mixer<br />

auf einer zweiten Display-Seite programmiert. Wählen<br />

Sie die gewünschte Mixerzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten ��<br />

<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste an, wechseln mit<br />

<strong>de</strong>ren Pfeiltasten in die rechte Spalte (=>) und drücken<br />

Sie dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste um zur Grafi kseite zu gelangen.<br />

Einstellen linearer Mischwerte<br />

An einem anwendungsnahen Beispiel wollen wir eine<br />

lineare Mischkurve <strong>de</strong>fi nieren:<br />

Bei einem Motormo<strong>de</strong>ll sollen die bei<strong>de</strong>n per V- bzw.<br />

Y-Kabel am Empfängerausgang 6 angeschlossenen<br />

Servos zum Betätigen von Lan<strong>de</strong>klappen eingesetzt<br />

wer<strong>de</strong>n. D. h., bei Betätigung eines Gebers dürfen sie<br />

nur nach unten ausschlagen. Dies erfor<strong>de</strong>rt gleichzeitig<br />

aber eine Höhenru<strong>de</strong>rkorrektur.<br />

Ordnen Sie im Menü »Gebereinstellung« <strong>de</strong>m Eingang<br />

6 beispielsweise <strong>de</strong>n Proportional-Drehgeber CTRL 7<br />

zu.<br />

Menü »Gebereinstellung«<br />

E5<br />

E6<br />

frei<br />

Geb. 7<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

Weg<br />

Drehen Sie diesen Geber zunächst an <strong>de</strong>n linken<br />

Anschlag und justieren Sie die Lan<strong>de</strong>klappen so, dass<br />

+<br />

diese in dieser Stellung eingefahren bzw. geschlossen<br />

sind. Wenn Sie nun <strong>de</strong>n Knopf nach rechts drehen,<br />

sollten sich die Klappen nach unten bewegen, an<strong>de</strong>renfalls<br />

müssen Sie die Servodrehrichtung anpassen.<br />

Betrachten wir jetzt <strong>de</strong>n ersten Mixer <strong>de</strong>s Displays von<br />

Seite 107 („6 � HR“), <strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Schalter 5 zugewiesen<br />

wur<strong>de</strong>:<br />

M1<br />

M2<br />

M3<br />

6 HR 5<br />

K1 HR G1<br />

S HR 3<br />

Typ von zu<br />

Ein Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste öffnet die zweite Bildschirmseite:<br />

MIX1 6 HR aus<br />

Wenn diese Anzeige erscheint, ist <strong>de</strong>r Mixer noch nicht<br />

über <strong>de</strong>n zugewiesenen Schalter – hier „5“ – aktiviert.<br />

Also Schalter betätigen:<br />

MIX1 6 HR<br />

Weg 0% 0%<br />

Offs 0%<br />

SYM ASY<br />

Die durchgezogene vertikale Linie repräsentiert die mo-<br />

mentane Position <strong>de</strong>s Gebers am Eingang 6. (In obiger<br />

Grafi k am linken Rand befi ndlich, weil CTRL 7, wie<br />

zuvor erwähnt, am linken Anschlag steht.) Die durchgezogene<br />

horizontale Linie gibt <strong>de</strong>n Mischanteil an,<br />

<strong>de</strong>r momentan über <strong>de</strong>n gesamten Steuerknüppelweg<br />

konstant <strong>de</strong>n Wert null hat; <strong>de</strong>mzufolge wird das Höhenru<strong>de</strong>r<br />

<strong>de</strong>r Klappenbetätigung noch nicht folgen.<br />

Zunächst sollten Sie <strong>de</strong>n Offset (Mixerneutralpunkt)<br />

festlegen. Wechseln Sie dazu mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r<br />

linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „Offs“:<br />

MIX1 6 HR<br />

Weg 0% 0%<br />

Offs 0%<br />

STO<br />

SEL<br />

Die punktierte vertikale Linie in <strong>de</strong>r Mitte <strong>de</strong>r Grafi k<br />

kennzeichnet die Lage <strong>de</strong>s Mixerneutralpunktes („Offset“),<br />

also <strong>de</strong>sjenigen Punktes entlang <strong>de</strong>m Steuerweg,<br />

bei <strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Mixer <strong>de</strong>n an seinem Ausgang angeschlossenen<br />

Steuerkanal NICHT beeinfl usst. Standardmäßig<br />

befi n<strong>de</strong>t sich dieser Punkt in <strong>de</strong>r Steuermitte.<br />

Da in unserem Beispiel aber die Klappen am linken<br />

Anschlag <strong>de</strong>s Proportional-Drehgebers geschlossen<br />

bzw. eingefahren sein sollen und daher das Höhenru<strong>de</strong>r<br />

in dieser Position auch nicht weiter beeinfl usst wer<strong>de</strong>n<br />

soll, müssen wir <strong>de</strong>n Mixerneutralpunkt genau in diesen<br />

Punkt verlegen. Drehen Sie also <strong>de</strong>n hier beispielhaft<br />

verwen<strong>de</strong>ten Geber CTRL 7 an <strong>de</strong>n linken Anschlag,<br />

falls Sie dies noch nicht getan haben, und drücken<br />

Sie anschließend die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste. Die punktierte vertikale Linie wan<strong>de</strong>rt in<br />

diesen Punkt, <strong>de</strong>n neuen Mixerneutralpunkt, <strong>de</strong>r <strong>de</strong>fi niti-<br />

Programmbeschreibung: freie Mixer<br />

109


onsgemäß immer <strong>de</strong>n „OUTPUT“-Wert null beibehält.<br />

Wir wollen <strong>de</strong>r besseren Darstellung wegen diesen<br />

als „Offset“ bezeichneten Wert allerdings auf nur<br />

-75 % einstellen.<br />

MIX1 6 HR<br />

Weg 0% 0%<br />

Offs –75%<br />

STO<br />

SEL<br />

Hinweise:<br />

Über die Anwahl von SEL mittels <strong>de</strong>r Pfeiltaste �<br />

<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste und nachfolgen<strong>de</strong>m<br />

Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste können Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r<br />

linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>n Offset-Wert<br />

manuell einstellen bzw. nachjustieren.<br />

Über die Anwahl von SEL mittels <strong>de</strong>r Pfeiltaste �<br />

<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste und nachfolgen<strong>de</strong>m<br />

gleichzeitigen Drücken <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

�� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

(CLEAR) setzen Sie <strong>de</strong>n Mixerneutralpunkt automatisch<br />

wie<strong>de</strong>r auf die Steuermitte zurück.<br />

Symmetrische Mischanteile<br />

Jetzt wer<strong>de</strong>n die Mischwerte oberhalb und unterhalb<br />

<strong>de</strong>s Mixerneutralpunktes – ausgehend von <strong>de</strong>ssen momentaner<br />

Lage – <strong>de</strong>fi niert. Wechseln Sie dazu ggf. mit<br />

<strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

in die Zeile „Weg“: Wählen Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das SYM-<br />

Feld an, um <strong>de</strong>n Mischwert symmetrisch zum gera<strong>de</strong><br />

eingestellten Offset-Punkt festzulegen. Nach Drücken<br />

110 Programmbeschreibung: freie Mixer<br />

<strong>de</strong>r zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

legen Sie die Werte in <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n inversen Fel<strong>de</strong>rn mit<br />

<strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zwischen<br />

-150 % und +150 % fest. Der eingestellte Mischwert<br />

bezieht sich dabei immer auf das Eingangsignal <strong>de</strong>s<br />

jeweiligen Gebers (Steuersignal)! Negative Mischwerte<br />

drehen die Mischrichtung um.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r<br />

�� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) löscht <strong>de</strong>n<br />

Mischanteil im inversen Feld.<br />

Der für unsere Zwecke „optimale“ Wert muss sicherlich<br />

erfl ogen wer<strong>de</strong>n.<br />

MIX1 6 HR<br />

Weg +20% +20%<br />

Offs –75%<br />

SYM ASY<br />

Da wir <strong>de</strong>n Mixerneutralpunkt weiter oben auf -75 %<br />

Steuerweg eingestellt haben, wird das Höhenru<strong>de</strong>r<br />

(„HR“) bereits in Neutrallage <strong>de</strong>r Lan<strong>de</strong>klappen eine<br />

(geringe) „Tiefenru<strong>de</strong>rwirkung“ zeigen, die natürlich<br />

nicht erwünscht ist. Verschieben Sie also, wie weiter<br />

oben bereits beschrieben, <strong>de</strong>n Mixerneutralpunkt auf<br />

-100 % Steuerweg.<br />

MIX1 6 HR<br />

Weg +20% +20%<br />

Offs –100%<br />

STO<br />

SEL<br />

Wenn Sie jetzt <strong>de</strong>n Offset von -75 % sogar auf 0 %<br />

Steuerweg zurücksetzen wür<strong>de</strong>n, in<strong>de</strong>m Sie mit <strong>de</strong>r<br />

Pfeiltasten � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das<br />

SEL-Feld anwählen und dann gleichzeitig die bei<strong>de</strong>n<br />

Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

(CLEAR) drücken, erhielten Sie folgen<strong>de</strong>s Bild:<br />

MIX1 6 HR<br />

Weg +20% +20%<br />

Offs 0%<br />

STO SEL<br />

Asymmetrische Mischanteile<br />

Oft wer<strong>de</strong>n aber auch bei<strong>de</strong>rseits <strong>de</strong>s Mixerneutralpunktes<br />

unterschiedliche Mischwerte benötigt.<br />

Stellen Sie dazu ggf. <strong>de</strong>n Offset <strong>de</strong>s als Beispiel verwen<strong>de</strong>ten<br />

Mixers „6 � HR“ wie<strong>de</strong>r auf 0 % (siehe Abbildung<br />

oben). Wählen Sie nun mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r<br />

linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das ASY-Feld an und<br />

drücken Sie dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste. Wenn Sie jetzt <strong>de</strong>n beispielhaft <strong>de</strong>m<br />

Eingang 6 zugewiesenen Proportional-Drehgeber CTRL<br />

7 jeweils in die entsprechen<strong>de</strong> Richtung bewegen,<br />

lassen sich die Mischanteile für je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Steuerrichtungen,<br />

d. h. links bzw. rechts <strong>de</strong>s eingestellten<br />

Offsetpunktes, mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste einstellen:<br />

MIX1 6 HR<br />

Weg +55%<br />

+20%<br />

Offs 0%<br />

SYM ASY


Hinweis:<br />

Im Falle eines Schaltkanal-Mixers vom Typ „S � N.N.*“<br />

müssen Sie <strong>de</strong>n zugeordneten Schalter umlegen. Die<br />

vertikale Linie springt zwischen <strong>de</strong>r linken und rechten<br />

Seite.<br />

Beispiele:<br />

1. Zum Öffnen und Schließen einer Schleppkupplung<br />

wur<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Schalter SW 3 bereits im Menü »Gebereinstellung«<br />

<strong>de</strong>m Steuerkanal 6 zugewiesen:<br />

E5<br />

E6<br />

frei<br />

3<br />

+ 100% + 100%<br />

+ 100% + 100%<br />

Weg<br />

Da sich bei <strong>de</strong>n anschließen<strong>de</strong>n Schleppfl ügen gezeigt<br />

hat, dass während <strong>de</strong>s Schleppvorgangs immer<br />

mit leicht gezogenem Höhenru<strong>de</strong>r gefl ogen wer<strong>de</strong>n<br />

muss, soll nun bei geschlossener Schleppkupplung<br />

das am Empfängerausgang 3 angeschlossene Höhenru<strong>de</strong>rservo<br />

automatisch etwas auf „hoch“ getrimmt<br />

wer<strong>de</strong>n. Im von Seite 107 bereits bekannten<br />

Display wur<strong>de</strong> <strong>de</strong>r 3. LinearMixer hierfür eingerichtet,<br />

und zwar mit <strong>de</strong>m Schaltkanal „S“ als Mixereingang.<br />

Bringen Sie nun <strong>de</strong>n ausgewählten Schalter in die<br />

AUS-Stellung und wechseln Sie dann …<br />

* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />

+<br />

M1<br />

M2<br />

M3<br />

6 HR 5<br />

K1 HR G1<br />

S HR 3<br />

Typ von zu<br />

… auf die Einstellseite <strong>de</strong>s Mixers.<br />

Hier wählen Sie mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste die Zeile „Offs“ an und drücken<br />

dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste … abhängig von <strong>de</strong>r gewählten Wegeinstellung<br />

im Menü »Gebereinstellung« und <strong>de</strong>r<br />

Schalterstellung springt <strong>de</strong>r Offset-Wert auf +X %<br />

o<strong>de</strong>r -X %, z. B.:<br />

MIX3 S HR<br />

Weg 0% 0%<br />

Offs +100%<br />

STO<br />

SET<br />

Wechseln Sie nun mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „Weg“ und<br />

drücken dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste. In <strong>de</strong>n nun inversen Wertefel<strong>de</strong>rn stellen<br />

Sie – nach<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n ausgewählten Schalter<br />

in die Mixer-EIN-Stellung gebracht haben – <strong>de</strong>n benötigten<br />

Mischanteil mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste ein.<br />

MIX3 S HR<br />

Weg +10% +10%<br />

Offs +100%<br />

SYM ASY<br />

2. Dieses Beispiel bezieht sich auf Hubschraubermo<strong>de</strong>lle:<br />

Bei Hubschrauber mit 1 bis max. 3 Taumelscheibenservos<br />

wird üblicherweise <strong>de</strong>r Empfängeranschluss 5<br />

für die Empfi ndlichkeitseinstellung <strong>de</strong>s Gyro benutzt.<br />

Falls Sie jedoch beispielsweise einen Gyro ohne sen<strong>de</strong>rseitige<br />

Einstellung benutzen o<strong>de</strong>r auf eine solche<br />

verzichten, kann <strong>de</strong>r Steuerkanal 5 an<strong>de</strong>rweitig<br />

verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n. Wenn Sie in diesem Fall die<br />

Pitchtrimmung über einen <strong>de</strong>r Proportional-Drehregler<br />

CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8 vornehmen möchten, dann weisen<br />

Sie einen dieser Geber im Menü »Gebereinstellung«<br />

<strong>de</strong>m Eingang „E5“ zu. Anschließend <strong>de</strong>fi nieren<br />

Sie einfach einen freien Mixer „5 � 1“ mit einem<br />

symmetrischen Mischanteil von z. B. 25 %. Dieser<br />

Geber wirkt dann aufgrund <strong>de</strong>r internen Kopplung<br />

gleichermaßen auf alle vorhan<strong>de</strong>nen Pitchservos,<br />

ohne das Gasservo zu beeinfl ussen.<br />

MIX1 5 1<br />

Weg +25% +25%<br />

Offs 0%<br />

SYM ASY<br />

Bei Anwendung dieses Mixers MUSS dann allerdings<br />

<strong>de</strong>r Empfängeranschluss 5 frei bleiben.<br />

Programmbeschreibung: freie Mixer<br />

111


TS-Mixer<br />

Pitch-, Roll-, Nickmixer<br />

TS – MIXER<br />

Ptch<br />

Roll<br />

Nick<br />

+61%<br />

+61%<br />

+61%<br />

Im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« haben Sie in <strong>de</strong>r Zeile<br />

„Taumelsch.“ (Taumelscheibe) festgelegt, wie viele Servos<br />

für die Pitchsteuerung in Ihrem Helikopter eingebaut<br />

sind, siehe Seite 64/65. Mit dieser Festlegung wer<strong>de</strong>n<br />

automatisch die Funktionen für Rollen, Nicken und Pitch<br />

entsprechend miteinan<strong>de</strong>r gekoppelt, sodass Sie selbst<br />

keine weiteren Mixer <strong>de</strong>fi nieren müssen.<br />

Bei Hubschraubermo<strong>de</strong>llen, die mit nur 1 Pitchservo<br />

angesteuert wer<strong>de</strong>n, ist dieser Menüpunkt »TS-Mixer«<br />

natürlich überfl üssig, da die insgesamt drei Taumelscheibenservos<br />

für Pitch, Nicken und Rollen softwareseitig<br />

getrennt voneinan<strong>de</strong>r – also mixerlos – betrieben<br />

wer<strong>de</strong>n. In diesem Fall steht Ihnen dieses Menü in <strong>de</strong>r<br />

Multifunktionsliste dann auch konsequenterweise nicht<br />

zur Verfügung. Bei allen an<strong>de</strong>ren Anlenkungen mit<br />

2 … 4 Pitchservos sind die Mischanteile und Mischrichtungen<br />

standardmäßig, wie im obigen Display zu<br />

sehen, mit jeweils +61 % voreingestellt und können bei<br />

Bedarf nach einem Druck auf die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste mit <strong>de</strong>ren Pfeiltasten zwischen<br />

-100 % und +100 % variiert wer<strong>de</strong>n.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r<br />

�� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt <strong>de</strong>n<br />

Mischanteil im inversen Feld wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Standardwert<br />

+61 % zurück.<br />

Sollte die Taumelscheibensteuerung (Pitch, Roll und<br />

Nick) nicht ordnungsgemäß <strong>de</strong>n Steuerknüppeln folgen,<br />

112 Programmbeschreibung: TS-Mixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

so verän<strong>de</strong>rn Sie zunächst die Mischrichtungen („+“<br />

bzw. „-“), bevor Sie versuchen, die Servodrehrichtungen<br />

anzupassen.<br />

Hinweis:<br />

Achten Sie darauf, dass bei einer Verän<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>r<br />

Mischwerte die Servos nicht mechanisch aufl aufen.


Servoanzeige<br />

Blättern Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste zum Menüpunkt »Servoanzeige« <strong>de</strong>s<br />

Multifunktionsmenüs:<br />

Mod.Speich Grun<strong>de</strong>inst<br />

Servoeinst Gebereinst<br />

D/R Expo Phasentrim<br />

Flächenmix Freie Mix.<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe Telemetrie<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste öffnen Sie diesen.<br />

Die optische Anzeige <strong>de</strong>r aktuellen Servopositionen<br />

können Sie jedoch nicht nur durch Anwahl dieses<br />

Menüs aufrufen, son<strong>de</strong>rn auch durch gleichzeitiges<br />

Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste direkt<br />

aus <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs sowie aus beinahe<br />

allen Menüpositionen. Mit einem Druck auf die zentrale<br />

ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste kehren Sie wie<strong>de</strong>r<br />

zum jeweiligen Ausgangspunkt zurück.<br />

1<br />

3<br />

5<br />

–100%<br />

0%<br />

0%<br />

2<br />

4<br />

6<br />

0%<br />

+100%<br />

0%<br />

Die aktuelle Stellung eines je<strong>de</strong>n Servos wird unter Berücksichtigung<br />

<strong>de</strong>r Geber- und Servoeinstellungen, <strong>de</strong>r<br />

Dual-Rate-/Expo-Funktionen, <strong>de</strong>s Zusammenwirkens<br />

aller aktiven Mischer usw. in einem Balkendiagramm exakt<br />

zwischen -150 % und +150 % <strong>de</strong>s normalen Weges<br />

angezeigt. 0 % entspricht genau <strong>de</strong>r Servomittelstellung.<br />

So können Sie schnell Ihre Einstellungen überprüfen,<br />

ohne <strong>de</strong>n Empfänger einschalten zu müssen. Dies<br />

entbin<strong>de</strong>t Sie allerdings nicht davon, vor <strong>de</strong>m ersten<br />

Mo<strong>de</strong>llbetrieb alle Programmierschritte sorgfältig auch<br />

am Mo<strong>de</strong>ll zu testen, um Fehler auszuschließen!<br />

Die Anzeige erfolgt bei Flächenmo<strong>de</strong>llen nach<br />

folgen<strong>de</strong>m Schema:<br />

Balken 1 = Gas-/Brems-Servo o<strong>de</strong>r Wölbklappe<br />

(rechts)<br />

Balken 2 = Querru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r links<br />

Balken 3 = Höhenru<strong>de</strong>r<br />

Balken 4 = Seitenru<strong>de</strong>r<br />

Balken 5 = Querru<strong>de</strong>r rechts<br />

Balken 6 = Wölbklappe (links) / freier Kanal o<strong>de</strong>r<br />

2. Höhenru<strong>de</strong>rservo<br />

… und bei Hubschraubermo<strong>de</strong>llen:<br />

Balken 1 = Pitch o<strong>de</strong>r Roll (2)- o<strong>de</strong>r Nick (2)-Servo<br />

Balken 2 = Roll (1)-Servo<br />

Balken 3 = Nick (1)-Servo<br />

Balken 4 = Heck-Servo (Gyro)<br />

Balken 5 = Gyro o<strong>de</strong>r Nick (2)-Servo<br />

Balken 6 = Gas-Servo o<strong>de</strong>r Drehzahlsteller<br />

Hinweis:<br />

Beachten Sie jedoch, dass die Servoanzeige sich<br />

ausschließlich auf die ursprüngliche Reihenfolge <strong>de</strong>r<br />

Servos bezieht, also einer Vertauschung <strong>de</strong>r Ausgänge<br />

gemäß <strong>de</strong>m Untermenü „Empfängerausgang“ im Menü<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung«, Seite 60/61 bzw. 69 NICHT folgt.<br />

Programmbeschreibung: Servoposition<br />

113


Allgemeine Einstellungen<br />

Blättern Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste zum Menüpunkt »Allg.Einst« <strong>de</strong>s Multifunktionsmenüs:<br />

Mod.Speich Grun<strong>de</strong>inst<br />

Servoeinst Gebereinst<br />

D/R Expo Phasentrim<br />

Flächenmix Freie Mix.<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe Telemetrie<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste öffnen Sie diesen:<br />

Akkutyp<br />

Ni-MH<br />

Warnschw. Akku 4.7V<br />

Tastenreaktion 2<br />

Kontrast<br />

0<br />

Display Licht unbeg<br />

Län<strong>de</strong>reinst. Euro<br />

Sprachlautst. 3<br />

Signallautst. 3<br />

In diesem Menü wer<strong>de</strong>n sen<strong>de</strong>rspezifi sche Grun<strong>de</strong>instellungen<br />

eingegeben.<br />

Hinweis:<br />

Einstellungen in diesem Menü wer<strong>de</strong>n sen<strong>de</strong>rweit nur<br />

einmal vergeben. Nach Aufruf dieses Menüs in einem<br />

an<strong>de</strong>ren Mo<strong>de</strong>llspeicher erscheinen <strong>de</strong>shalb immer die<br />

zuletzt gültigen Einstellungen.<br />

Wählen Sie die betreffen<strong>de</strong> Zeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste an und<br />

drücken Sie anschließend die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste. Im nun inversen Wertefeld können<br />

Sie mit <strong>de</strong>n Pfeil-Tasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

114 Programmbeschreibung: allgemeine Einstellungen<br />

<strong>de</strong>n jeweiligen Vorgabewert verän<strong>de</strong>rn und mit einem<br />

weiteren Druck auf die zentrale Taste SET Ihre Eingabe<br />

abschließen.<br />

Akkutyp<br />

Akkutyp<br />

Warnschw. Akku<br />

Tastenreaktion<br />

Kontrast<br />

Display Licht<br />

Ni-MH<br />

4.7V<br />

2<br />

0<br />

unbeg<br />

In dieser Zeile teilen Sie <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r mit, ob <strong>de</strong>ssen<br />

Stromversorgung aus einem vierzelligen Ni-MH-Akku<br />

o<strong>de</strong>r aus einem einzelligen LiPo-Akku erfolgt. Abhängig<br />

von dieser Einstellung, wird Ihnen in <strong>de</strong>r (nächsten)<br />

Zeile „Warnschwelle Akku“ ein angepasster Spannungsbereich<br />

zur Auswahl angeboten.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) schaltet im inversen<br />

Feld auf Ni-MH zurück.<br />

Warnschwelle Akku<br />

Akkutyp<br />

Warnschw. Akku<br />

Tastenreaktion<br />

Kontrast<br />

Display Licht<br />

Ni-MH<br />

4.7V<br />

2<br />

0<br />

unbeg<br />

In dieser Zeile können Sie die Warnschwelle <strong>de</strong>r Anzeige<br />

…<br />

Akku muss<br />

gela<strong>de</strong>n<br />

wer<strong>de</strong>n !!<br />

… – abhängig von <strong>de</strong>r Wahl <strong>de</strong>s Akkutyps – in Schritten<br />

von 0,1 Volt zwischen 4,5 und 5,5 V (Ni-MH-Akku) bzw.<br />

3,4 und 4,2 V (LiPo-Akku) beliebig vorgeben. Stellen Sie<br />

hier aber keinesfalls einen zu niedrigen Wert ein, damit<br />

Sie noch ausreichend Zeit haben, Ihr Mo<strong>de</strong>ll im Falle<br />

einer Akku-Warnung sicher zu lan<strong>de</strong>n.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) schaltet im inversen<br />

Feld auf 4,7 bzw. 3,4 V zurück.<br />

Tastenreaktion<br />

Akkutyp<br />

Warnschw. Akku<br />

Tastenreaktion<br />

Kontrast<br />

Display Licht<br />

Ni-MH<br />

4.7V<br />

2<br />

0<br />

unbeg<br />

In dieser Zeile können Sie die Reaktionsgeschwindigkeit<br />

<strong>de</strong>r 4-Wege-Tasten im Bereich von 1 bis 10 wählen.<br />

Je höher beispielsweise <strong>de</strong>r eingestellte Wert, umso länger<br />

ist eine Taste zu drücken, bis eine Reaktion erfolgt.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />

Feld auf „2“ zurück.<br />

Kontrast<br />

Um bei je<strong>de</strong>m Wetter und bei je<strong>de</strong>r Temperatur die optimale<br />

Ablesbarkeit <strong>de</strong>s Displays <strong>de</strong>r mx-12 HoTT zu<br />

gewährleisten, können Sie <strong>de</strong>ssen Kontrast einstellen:


#01<br />

Stop<br />

Flug<br />

0:00<br />

0:00<br />

5.2V 50%<br />

HoTT<br />

3:33h<br />

M 5.5V<br />

#01<br />

Stop<br />

Flug<br />

0:00<br />

0:00<br />

5.2V 50%<br />

HoTT<br />

3:33h<br />

M 5.5V<br />

Wählen Sie dazu mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die Zeile „Kontrast“ an:<br />

Akkutyp<br />

Warnschw. Akku<br />

Tastenreaktion<br />

Kontrast<br />

Display Licht<br />

Ni-MH<br />

4.7V<br />

2<br />

0<br />

unbeg<br />

Drücken Sie anschließend kurz die zentrale Taste SET<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Im nun inversen Wertefeld<br />

können Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

<strong>de</strong>n Display-Kontrast im Bereich von ±20 einstellen.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />

Feld auf „0“ zurück.<br />

Display Licht<br />

Akkutyp<br />

Warnschw. Akku<br />

Tastenreaktion<br />

Kontrast<br />

Display Licht<br />

Ni-MH<br />

4.7V<br />

2<br />

0<br />

unbeg<br />

In dieser Zeile wird festgelegt, wie lange die Hintergrundbeleuchtung<br />

<strong>de</strong>s Displays nach <strong>de</strong>m Einschalten<br />

<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r letzten Tastenbetätigung an<br />

bleiben soll.<br />

Zur Auswahl stehen „unbeg(renzt)“, „30 s“, „60 s“ und<br />

„120 s“.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />

Feld auf „unbegrenzt“.<br />

Län<strong>de</strong>reinstellung<br />

Warnschw. Akku<br />

Tastenreaktion<br />

Kontrast<br />

Display Licht<br />

4.7V<br />

2<br />

0<br />

unbeg<br />

Län<strong>de</strong>reinst. Euro<br />

Die Län<strong>de</strong>reinstellung ist erfor<strong>de</strong>rlich, um diversen Richtlinien<br />

(FCC, ETSI, IC etc.) gerecht zu wer<strong>de</strong>n. In Frankreich<br />

beispielsweise, ist <strong>de</strong>r Betrieb einer Fernsteuerung<br />

nur in einem eingeschränkten Frequenzband zulässig.<br />

Deshalb MUSS die Län<strong>de</strong>reinstellung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

auf <strong>de</strong>n Modus „Frankreich“ umgestellt wer<strong>de</strong>n,<br />

sobald dieser in Frankreich betrieben wird. Auf keinen<br />

Fall darf <strong>de</strong>r Universal/EURO-Modus verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n!<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />

Feld auf „Euro“ zurück.<br />

Sprachlautstärke<br />

Tastenreaktion<br />

Kontrast<br />

Display Licht<br />

2<br />

0<br />

unbeg<br />

Län<strong>de</strong>reinst. Euro<br />

Sprachlautst. 3<br />

In dieser Zeile wird die Lautstärke <strong>de</strong>r über <strong>de</strong>n optionalen<br />

Ohrhöreranschluss Best.-Nr. 33001.71 erfolgen<strong>de</strong>n<br />

Sprachausgabe im Bereich von „0“ bis „10“<br />

festgelegt.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />

Feld auf „3“ zurück.<br />

Signallautstärke<br />

Kontrast<br />

0<br />

Display Licht unbeg<br />

Län<strong>de</strong>reinst. Euro<br />

Sprachlautst. 3<br />

Signallautst. 4<br />

In dieser Zeile wird die Lautstärke <strong>de</strong>s sen<strong>de</strong>rinternen<br />

Tongenerators im Bereich von „0“ bis „6“ festgelegt.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />

Feld auf „4“ zurück.<br />

Programmbeschreibung: allgemeine Einstellungen<br />

115


FAIL SAFE<br />

FAIL SAFE<br />

Pos<br />

halt<br />

1 2 3 4 5 6<br />

Verzög 0.25s STO<br />

Die systembedingte höhere Betriebssicherheit <strong>de</strong>s<br />

HoTT-Systems gegenüber <strong>de</strong>r klassischen PPM-Technologie<br />

ergibt sich daraus, dass <strong>de</strong>r im HoTT-Empfänger<br />

eingebaute Mikroprozessor nicht nur ausschließlich<br />

die Signale „seines“ Sen<strong>de</strong>rs verarbeitet son<strong>de</strong>rn auch<br />

„unsauber“ empfangene Steuersignale noch aufbereiten<br />

kann. Erst wenn diese, z. B. durch Fremdstörungen, zu<br />

sehr verfälscht o<strong>de</strong>r gar verstümmelt wur<strong>de</strong>n, ersetzt<br />

jener – abhängig von <strong>de</strong>n nachfolgend beschriebenen<br />

Einstellungen – die gestörten Signale ggf. automatisch<br />

durch im Empfänger zwischengespeicherte Steuersignale.<br />

Dadurch wer<strong>de</strong>n z. B. auch kurzzeitige Störungen,<br />

wie Feldstärkelöcher o. ä. ausgeblen<strong>de</strong>t, welche sonst<br />

zu <strong>de</strong>n bekannten „Wacklern“ führen wür<strong>de</strong>n. In diesem<br />

Fall leuchtet die rote LED am Empfänger.<br />

Solange Sie im aktuell aktiven Mo<strong>de</strong>llspeicher noch<br />

keine Fail-Safe-Programmierung vorgenommen haben,<br />

erscheint beim Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs in <strong>de</strong>r Basisanzeige<br />

für einige Sekun<strong>de</strong>n eine Warnanzeige:<br />

Fail-Safe<br />

einstellen!<br />

Programmierung<br />

Die Funktion „Fail Safe“ bestimmt das Verhalten <strong>de</strong>s<br />

Empfängers im Falle einer Störung <strong>de</strong>r Übertragung<br />

vom Sen<strong>de</strong>r zum Empfänger. Die Empfängerausgänge<br />

116 Programmbeschreibung: Fail Safe<br />

1 … 6 können wahlweise …<br />

1. die momentane Position beibehalten („halt“):<br />

Alle auf „halt“ programmierten Servos bleiben im Falle<br />

einer Übertragungsstörung so lange an <strong>de</strong>n vom<br />

Empfänger zuletzt noch als korrekt erkannten Positionen<br />

stehen, bis ein neues, korrektes Steuersignal<br />

beim Empfänger eintrifft, o<strong>de</strong>r<br />

2. sich beim Auftreten einer Übertragungsstörung nach<br />

Ablauf <strong>de</strong>r „Verzögerungszeit“ in eine frei wählbare<br />

Position („Pos“) bewegen.<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>n gewünschten Servoanschluss<br />

1 bis 6 (�) und drücken Sie die zentrale SET-<br />

Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste, um zwischen „halt-„ ( )<br />

und „Positions“-Modus ( ) beliebig umzuschalten:<br />

FAIL SAFE<br />

Pos<br />

halt<br />

1 2 3 4 5 6<br />

Verzög 0.25s STO<br />

Wählen Sie anschließend mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />

linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die Option „Verzögerung“<br />

im Display links unten an …<br />

FAIL SAFE<br />

Pos<br />

halt<br />

1 2 3 4 5 6<br />

Verzög 0.25s STO<br />

… und wählen Sie nach einem Druck auf die zentrale<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste mit <strong>de</strong>ren Pfeilta-<br />

sten unter <strong>de</strong>n vier möglichen Verzögerungszeiten (0,25<br />

s, 0,5 s, 0,75 s und 1 s) die von Ihnen gewünschte aus.<br />

Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />

Feld auf <strong>de</strong>n Vorgabewert 0,75 s zurück.<br />

Wählen Sie abschließend mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />

linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das STO-Feld im Display<br />

rechts unten an und bringen Sie dann die Servos,<br />

die Sie in <strong>de</strong>n Positionsmodus geschaltet haben, über<br />

die zugehörigen Bedienelemente GLEICHZEITIG in die<br />

gewünschten Positionen.<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste wer<strong>de</strong>n diese Positionen als Fail-Safe-<br />

Einstellung im Empfänger gespeichert, sodass dieser im<br />

Störungsfall darauf zurückgreifen kann.<br />

Die erfolgte Abspeicherung wird im Display kurzzeitig<br />

bestätigt:<br />

Pos<br />

halt<br />

FAIL SAFE<br />

Position<br />

gespeichert<br />

1 2 3 4 5 6<br />

Verzög 0.25s STO<br />

Achtung:<br />

Nutzen Sie dieses Sicherheitspotenzial, in<strong>de</strong>m Sie<br />

für einen Fail-Safe-Fall wenigstens die Motordrosselposition<br />

bei Verbrennermo<strong>de</strong>llen auf Leerlauf bzw.<br />

die Motorfunktion bei Elektromo<strong>de</strong>llen auf Stopp<br />

bzw. bei Heli-Mo<strong>de</strong>llen auf „Hold“ programmieren.<br />

Das Mo<strong>de</strong>ll kann sich dann im Störungsfall nicht so<br />

leicht selbstständig machen und so Sach- o<strong>de</strong>r gar<br />

Personenschä<strong>de</strong>n hervorrufen.


Telemetrie<br />

Über das »Telemetrie«-Menü sind in Echtzeit Sen<strong>de</strong>rund<br />

Empfängerdaten sowie Daten optional angeschlossener<br />

Telemetrie-Sensoren, siehe Anhang, abrufbar und<br />

programmierbar.<br />

Die Empfängerdaten wer<strong>de</strong>n über <strong>de</strong>n im HoTT-Empfänger<br />

integrierten Rückkanal an <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r übertragen.<br />

An <strong>de</strong>n Empfängern GR-12S HoTT (Best.-Nr. 33505),<br />

GR-12 HoTT (Best.-Nr. 33506) und GR-16 (Best.-Nr.<br />

33508) kann über <strong>de</strong>n Telemetrie-Eingang jeweils 1<br />

Telemetrie-Sensor angeschlossen wer<strong>de</strong>n. Der HoTT-<br />

Empfänger GR-24 HoTT (Best.-Nr. 33512) erlaubt <strong>de</strong>n<br />

Anschluss von 2 Telemetrie-Sensoren.<br />

Die Updatefähigkeit dieser und zukünftiger Empfänger<br />

durch <strong>de</strong>n Anwen<strong>de</strong>r hält die zugehörigen<br />

»Telemetrie«-Menüs immer auf <strong>de</strong>m neuesten Stand<br />

und sichert die Erweiterung um zukünftige Funktionen<br />

o<strong>de</strong>r Sprachen.<br />

Hinweis:<br />

Nach <strong>de</strong>r Registrierung Ihres Produkts unter http://www.<br />

graupner.<strong>de</strong>/<strong>de</strong>/service/produktregistrierung wer<strong>de</strong>n Sie<br />

automatisch per E-Mail über neue Updates informiert.<br />

Vor einem Update <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rsoftware sollten Sie jedoch<br />

unbedingt alle belegten Mo<strong>de</strong>llspeicher auf einem<br />

kompatiblen Laptop bzw. PC sichern, um einem evtl.<br />

Datenverlust vorzubeugen.<br />

Firmware-Updates wie auch die vorstehend erwähnten<br />

Sicherungen wer<strong>de</strong>n über <strong>de</strong>n PC-Anschluss <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>rs mittels <strong>de</strong>s optionalen USB-Adapters Best.-Nr.<br />

7168.6 und <strong>de</strong>m Anschlusskabel Best.-Nr. 6466.S mit<br />

Hilfe eines PCs mit <strong>de</strong>m Betriebssystem Windows XP,<br />

Vista o<strong>de</strong>r 7 durchgeführt.<br />

Die erfor<strong>de</strong>rlichen Programme und Informationen fi n<strong>de</strong>n<br />

Sie beim entsprechen<strong>de</strong>n Produkt jeweils unter Download<br />

auf www.graupner.<strong>de</strong>. Es wird empfohlen, immer<br />

die aktuelle Firmware auf die Geräte zu übertragen, um<br />

so auf <strong>de</strong>m neuesten Stand zu bleiben.<br />

Wichtige Hinweise:<br />

Diese Anleitung stellt die zum Zeitpunkt <strong>de</strong>r Drucklegung<br />

zur Verfügung stehen<strong>de</strong>n Funktionen dar.<br />

Wie bereits im Abschnitt „Binding mehrerer Empfänger“<br />

auf Seite 61 bzw. 70 angemerkt, können bei Bedarf<br />

auch mehrere Empfänger pro Mo<strong>de</strong>ll gebun<strong>de</strong>n<br />

wer<strong>de</strong>n. Beim späteren Betrieb ist jedoch nur <strong>de</strong>rjenige<br />

Empfänger, <strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>n wur<strong>de</strong>,<br />

imstan<strong>de</strong> eine Telemetrie-Verbindung zum Sen<strong>de</strong>r<br />

aufzubauen! Das be<strong>de</strong>utet aber umgekehrt, dass<br />

nur <strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>ne Empfänger auch per Telemetrie-Menü<br />

angesprochen wer<strong>de</strong>n kann! Ggf. ist<br />

also die Bindungs-Reihenfolge zu än<strong>de</strong>rn, bevor an<br />

einem bestimmten Empfänger Einstellungen vorgenommen<br />

wer<strong>de</strong>n können.<br />

Achten Sie beim Einstellen <strong>de</strong>r Fernsteuerung<br />

unbedingt darauf, dass die Sen<strong>de</strong>rantenne immer<br />

ausreichend weit von <strong>de</strong>n Empfängerantennen<br />

entfernt ist! Mit etwa 1 m Abstand sind Sie diesbezüglich<br />

auf <strong>de</strong>r sicheren Seite. An<strong>de</strong>rnfalls riskieren<br />

Sie eine gestörte Verbindung zum Rückkanal<br />

und in Folge Fehlverhalten.<br />

Da die Telemetriedaten zwischen Sen<strong>de</strong>r und Empfänger<br />

nur nach je<strong>de</strong>m vierten Datenpaket ausgetauscht<br />

wer<strong>de</strong>n, benötigt die Datenübertragung technisch<br />

bedingt eine gewisse Zeit, sodass die Reaktion<br />

auf Bedientasten und Einstellungsän<strong>de</strong>rungen nur<br />

verzögert erfolgt. Hierbei han<strong>de</strong>lt es sich also nicht<br />

um einen Fehler.<br />

Programmierungen am Mo<strong>de</strong>ll o<strong>de</strong>r an Sensoren<br />

dürfen nur erfolgen, wenn sich das Mo<strong>de</strong>ll am Bo<strong>de</strong>n<br />

befi n<strong>de</strong>t. Nehmen Sie Einstellungen nur bei ausge-<br />

schaltetem Motor bzw. abgeklemmtem Antriebsakku<br />

vor! Ungewollte Programmierungen sind sonst nicht<br />

auszuschließen.<br />

Ein z. B. aus Versehen im Empfänger aktivierter Servotest<br />

könnte ggf. das Mo<strong>de</strong>ll zum Absturz bringen<br />

und Personen- und/o<strong>de</strong>r Sachschä<strong>de</strong>n verursachen.<br />

Beachten Sie die <strong>Sicherheitshinweise</strong> auf <strong>de</strong>n Seiten<br />

3 … 6 dieses Handbuches und in <strong>de</strong>n jeweiligen Einzelanleitungen.<br />

Alle Einstellungen (wie Fail-Safe, Servodrehrichtungsumkehr,<br />

Servoweg, Mischer- und Kurveneinstellungen<br />

usw.), die Sie über das »Telemetrie«-Menü<br />

vornehmen, wer<strong>de</strong>n ausschließlich im Empfänger<br />

gespeichert und ggf. im Zuge <strong>de</strong>s Umsetzens eines<br />

Empfängers in ein an<strong>de</strong>res Mo<strong>de</strong>ll mit übernommen.<br />

Initialisieren Sie Ihren HoTT-Empfänger daher sicherheitshalber<br />

neu, wenn Sie <strong>de</strong>n Empfänger in einem<br />

an<strong>de</strong>ren Mo<strong>de</strong>ll einsetzen wollen, siehe „Reset“ auf<br />

Seite 33.<br />

Programmieren Sie <strong>de</strong>shalb Servodrehrichtungsumkehr,<br />

Servoweg, Mischer- und Kurveneinstellungen<br />

vorzugsweise nur über die mx-12-spezifi schen<br />

Standardmenüs »Servoeinstellung« (Seite 72),<br />

»freie Mixer« (Seite 107) und »D/R Expo« (Seite 82<br />

bzw. 84). An<strong>de</strong>renfalls überlagern sich die Einstellungen<br />

gegenseitig, was im späteren Betrieb günstigstenfalls<br />

zu Unübersichtlichkeit, ungünstigstenfalls zu<br />

Problemen führen kann.<br />

Mit <strong>de</strong>r Channel-Mapping-Funktion <strong>de</strong>s im Sen<strong>de</strong>r<br />

mx-12 HoTT integrierten »Telemetrie«-Menüs<br />

können Steuerfunktionen auch beliebig auf mehrere<br />

Empfänger aufgeteilt o<strong>de</strong>r aber auch mehrere Empfängerausgänge<br />

mit <strong>de</strong>rselben Steuerfunktion belegt<br />

wer<strong>de</strong>n. Beispielsweise um je Querru<strong>de</strong>rblatt zwei<br />

Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

117


Servos anstatt nur einem einzelnen ansteuern zu<br />

können usw.. Auch hierbei wird dringend empfohlen,<br />

beim Programmieren höchste Vorsicht walten<br />

zu lassen.<br />

Telemetrie<br />

Die unter <strong>de</strong>m Oberbegriff »Telemetrie« zusammengefassten<br />

Menüs sind aus <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT mit einem ca. drei Sekun<strong>de</strong>n<br />

andauern<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale ESC-Taste <strong>de</strong>r<br />

linken 4-Wege-Taste aufzurufen. Dieselben Menüs<br />

können jedoch auch wie an<strong>de</strong>re Menüs <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs, in<br />

<strong>de</strong>r Multifunktionsliste mit einem Druck auf die zentrale<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste aufrufen wer<strong>de</strong>n:<br />

Mod.Speich Grun<strong>de</strong>inst<br />

Servoeinst Gebereinst<br />

D/R Expo Phasentrim<br />

Flächenmix Freie Mix.<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe Telemetrie<br />

Grundsätzliche Bedienung<br />

Im Wesentlichen entspricht die Bedienung <strong>de</strong>s »Telemetrie«-Menüs<br />

<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r übrigen Menüs <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

mx-12 HoTT. Die wenigen Abweichungen wer<strong>de</strong>n<br />

nachfolgend beschrieben:<br />

Zwischen <strong>de</strong>n einzelnen Seiten <strong>de</strong>s Telemetrie-Menüs<br />

wechseln Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste. Die korrespondieren<strong>de</strong>n Richtungshinweise<br />

fi n<strong>de</strong>n Sie auf je<strong>de</strong>r Displayseite rechts<br />

oben in Form von spitzen Klammern (), siehe Abbildungen.<br />

Ist nur eine spitze Klammer zu sehen, dann befi<br />

n<strong>de</strong>n Sie sich auf <strong>de</strong>r jeweils ersten bzw. letzten Seite.<br />

Ein Seitenwechsel ist dann nur noch in <strong>de</strong>r angezeigten<br />

118 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

Richtung möglich.<br />

Menüzeilen, in <strong>de</strong>nen Parameter geän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n können,<br />

sind durch eine vorangestellte spitze Klammer (>)<br />

markiert. Durch Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste springt <strong>de</strong>r „>“-Zeiger eine<br />

Zeile vor bzw. zurück. Nicht anspringbare Zeilen sind<br />

nicht verän<strong>de</strong>rbar.<br />

Um einen Parameter zu än<strong>de</strong>rn, drücken Sie die zentrale<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (<strong>de</strong>r Parameter<br />

wird invers dargestellt), verän<strong>de</strong>rn <strong>de</strong>n Wert innerhalb<br />

<strong>de</strong>s möglichen Einstellbereiches mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste und übernehmen <strong>de</strong>n Wert durch<br />

nochmaliges Drücken <strong>de</strong>r SET-Taste. Mit einem Druck<br />

auf die zentrale Taste ESC <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste<br />

kehren Sie wie<strong>de</strong>r zur Ausgangsposition zurück.<br />

Wählen Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste das gewünschte Untermenü an.<br />

Sollte anstelle <strong>de</strong>s gewünschten Untermenüs jedoch die<br />

Meldung …<br />

KANN<br />

KEINE DATEN<br />

EMPFANGEN<br />

OK<br />

… nach einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste erscheinen, dann besteht noch<br />

keine Verbindung zu einem Empfänger. Schalten Sie<br />

also Ihre Empfangsanlage ein o<strong>de</strong>r Bin<strong>de</strong>n Sie ggf. <strong>de</strong>n<br />

anzusprechen<strong>de</strong>n Empfänger erneut, falls dieser nicht<br />

<strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>ne sein sollte, siehe unter „Wichtige<br />

Hinweise“ auf <strong>de</strong>r Seite zuvor.<br />

EINSTELLEN/ANZEIGEN<br />

EINSTELLEN/ANZEIGEN<br />

TELEMETRIE<br />

EINSTELLEN/ANZEIGEN<br />

ANZEIGE DATEN<br />

ANZEIGE HF STATUS<br />

AUSWAHL ANSAGEN<br />

Auf <strong>de</strong>r ersten, mit …<br />

RX DATAVIEW<br />

… überschriebenen Displayseite <strong>de</strong>s Untermenüs<br />

»EINSTELLEN/ANZEIGEN« können keine Einstellungen<br />

vorgenommen wer<strong>de</strong>n. Diese Seite dient nur zur<br />

Information:<br />

RX DATAVIEW<br />

S–QUA100%S–dBM–030dBM<br />

S–STR100% R–TEM.+28°C<br />

L PACK TIME 00010msec<br />

R-VOLT :05.0V<br />

L.R-VOLT:04.5V<br />

SENSOR1 :00.0V 00°C<br />

SENSOR2 :00.0V 00°C<br />

Wert Erläuterung<br />

S-QUA Signalqualität in %<br />

S-dBm Empfangsleistung in dBm<br />

S-STR Signalstärke in %<br />

R-TEM. Empfängertemperatur in °C<br />

L PACK TIME zeigt die Zeit in ms an, in <strong>de</strong>r<br />

das längste Datenpaket bei <strong>de</strong>r<br />

Übertragung Sen<strong>de</strong>r zum Empfänger<br />

verlorengegangen ist


R-VOLT Aktuelle Betriebsspannung <strong>de</strong>s<br />

Empfängers in Volt<br />

L.R-VOLT minimalste Betriebsspannung<br />

<strong>de</strong>s Empfängers seit <strong>de</strong>m letzten<br />

Einschalten in Volt<br />

SENSOR1 Zeigt die Werte <strong>de</strong>s optionalen<br />

Telemetrie-Sensors 1 in Volt und °C an<br />

SENSOR2 Zeigt die Werte <strong>de</strong>s optionalen<br />

Telemetrie-Sensors 2 in Volt und °C an<br />

Signalquallität (S-QUA)<br />

Die Signalqualität (S-QUA) wird über <strong>de</strong>n Rückkanal <strong>de</strong>s<br />

Empfängers „live“ an <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r gesen<strong>de</strong>t und zeigt die<br />

Signalstärke in % an.<br />

Empfangsleistung (S-dbm)<br />

Die Empfangsleistung (S-dbm) wird mit negativen<br />

Werten angezeigt, d. h., ein Wert gegen Null ist <strong>de</strong>r<br />

Maximalwert (= bester Empfang), je niedriger die Werte<br />

wer<strong>de</strong>n, <strong>de</strong>sto schlechter ist die Empfangsleistung!<br />

Wichtig ist dies unter an<strong>de</strong>rem beim Reichweitetest vor<br />

<strong>de</strong>m Betrieb.<br />

Anmerkung:<br />

Bei negativen Zahlen kehrt sich die Bewertung einer<br />

Zahl um: Je höher die auf das Minus-Zeichen folgen<strong>de</strong><br />

Zahl, <strong>de</strong>sto niedriger ist <strong>de</strong>ren Wert.<br />

Führen Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest, wie auf Seite 62 bzw.<br />

71 beschrieben, vor je<strong>de</strong>m Flug durch und simulieren<br />

Sie dabei alle Servobewegungen, die auch im Flug<br />

vorkommen. Die Reichweite muss bei aktiviertem<br />

Reichweitetest min. 50 m am Bo<strong>de</strong>n betragen. Bei<br />

dieser Entfernung darf im „RX DATAVIEW“-Display unter<br />

„S-dBm“ höchstens -80 dBm angezeigt wer<strong>de</strong>n, um<br />

einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Liegt <strong>de</strong>r Wert<br />

darunter (z. B. -85 dBm), sollten Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll keinesfalls<br />

in Betrieb nehmen. Überprüfen Sie <strong>de</strong>n Einbau<br />

Ihrer Empfangsanlage und die Lage <strong>de</strong>r Antennen.<br />

Im Betrieb sollte dieser Wert nicht unter -90 dBm fallen,<br />

ansonsten sollten Sie die Entfernung <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls verringern.<br />

Normalerweise wird aber vor Erreichen dieses<br />

Wertes die akustische Reichweitewarnung (Piepton-<br />

Intervall 1 s) ausgelöst, um einen sicheren Betrieb zu<br />

gewährleisten.<br />

Signalstärke (S-STR)<br />

Die Signalstärke (S-STR) wird in % angezeigt. Generell<br />

wird eine akustische Reichweitenwarnung (Piepton-<br />

Intervall 1 s) ausgegeben, sobald das Empfängersignal<br />

im Rückkanal zu schwach wird. Da <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r aber<br />

eine wesentlich höhere Sen<strong>de</strong>leistung besitzt als <strong>de</strong>r<br />

Empfänger, kann das Mo<strong>de</strong>ll immer noch sicher betrieben<br />

wer<strong>de</strong>n. Die Mo<strong>de</strong>llentfernung sollte aber <strong>de</strong>nnoch<br />

sicherheitshalber verringert wer<strong>de</strong>n, bis <strong>de</strong>r Warnton<br />

wie<strong>de</strong>r verstummt.<br />

Empfängertemperatur (R-TEM.)<br />

Vergewissern Sie sich, unter allen Flugbedingungen im<br />

Rahmen <strong>de</strong>r erlaubten Temperaturen Ihres Empfängers<br />

zu bleiben (i<strong>de</strong>alerweise zwischen -10 und 55 °C).<br />

Die Empfänger-Temperaturgrenzwerte, ab <strong>de</strong>nen eine<br />

Warnung erfolgt, können im Untermenü »RX SER-<br />

VO TEST« unter „ALARM TEMP+“ (50 … 80 °C und<br />

„ALARM TEMP-“ (-20 … +10 °C) eingestellt wer<strong>de</strong>n.<br />

Bei Unter- o<strong>de</strong>r Überschreitung erfolgt ein akustisches<br />

Signal (Dauer-Piepton) und in allen Empfänger-<br />

Untermenüs „RX“ erscheint oben rechts „TEMP.E“. Auf<br />

<strong>de</strong>r Display-Seite »RX DATAVIEW« wird außer<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r<br />

Parameter „R-TEM“ invers dargestellt.<br />

Datenpakete (L PACK TIME)<br />

Zeigt <strong>de</strong>n längsten Zeitraum in ms an, in <strong>de</strong>m Datenpakete<br />

bei <strong>de</strong>r Übertragung vom Sen<strong>de</strong>r zum Empfänger<br />

verlorengegangen sind. In <strong>de</strong>r Praxis ist das <strong>de</strong>r längste<br />

Zeitraum, in <strong>de</strong>m das Fernsteuersytem in <strong>de</strong>n Fail-Safe-<br />

Modus gegangen ist.<br />

Betriebsspannung (R-VOLT)<br />

Kontrollieren Sie immer die Betriebsspannung <strong>de</strong>s Empfängers.<br />

Sollte sie zu niedrig sein, dürfen Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll<br />

auf keinen Fall weiter betreiben bzw. überhaupt starten.<br />

Die Empfänger-Unterspannungswarnung kann im<br />

Untermenü »RX SERVO TEST« unter „ALARM VOLT“<br />

zwischen 3,0 und 6,0 Volt eingestellt wer<strong>de</strong>n. Bei<br />

Unterschreitung erfolgt ein akustisches Signal (sich<br />

wie<strong>de</strong>rholen<strong>de</strong>r Doppel-Piepton (lang/kurz)) und in allen<br />

Empfänger-Untermenüs »RX …« erscheint oben rechts<br />

„VOLT.E“. Im Untermenü »RX DATAVIEW« wird außer<strong>de</strong>m<br />

<strong>de</strong>r Parameter „R-VOLT“ invers dargestellt.<br />

Die aktuelle Empfängerakkuspannung wird auch im<br />

Grunddisplay, siehe Seite 24, angezeigt.<br />

Minimale Betriebsspannung (L.R-VOLT)<br />

„L.R-VOLT“ zeigt die minimale Betriebsspannung <strong>de</strong>s<br />

Empfängers seit <strong>de</strong>m letzten Einschalten an.<br />

Sollte diese Spannung <strong>de</strong>utlich von <strong>de</strong>r aktuellen<br />

Betriebsspannung „R-VOLT“ abweichen, wird <strong>de</strong>r<br />

Empfängerakku durch die Servos möglicherweise zu<br />

stark belastet. Spannungseinbrüche sind die Folge.<br />

Verwen<strong>de</strong>n Sie in diesem Fall eine leistungsfähigere<br />

Spannungsversorgung, um maximale Betriebssicherheit<br />

zu erreichen.<br />

Sensor 1 + 2<br />

Zeigt die Werte <strong>de</strong>s optionalen Telemetrie-Sensors 1<br />

Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

119


und ggf. 2 in Volt und °C an. Eine Beschreibung dieser<br />

Sensoren ist im Anhang zu fi n<strong>de</strong>n.<br />

RX SERVO<br />

RX SERVO<br />

OUTPUT CH: 01<br />

REVERSE : OFF<br />

CENTER : 1500μsec<br />

TRIM : –000μsec<br />

TRAVEL– : 150%<br />

TRAVEL+ : 150%<br />

PERIOD : 20msec<br />

Beachten Sie vor etwaigen Programmierungen auf dieser<br />

Displayseite unbedingt die Hinweise auf Seite 117.<br />

Wert Erläuterung mögliche<br />

Einstellungen<br />

OUTPUT CH Kanalauswahl 1 … je nach<br />

Empfänger<br />

REVERSE Servoumkehr AUS / EIN<br />

CENTER Servomitte in µs wenn aktiv (invers),<br />

abhängig von<br />

Geberposition<br />

TRIM Trimmposition in<br />

µs Abweichung<br />

von <strong>de</strong>r CENTER-<br />

Position<br />

-120 … +120 µs<br />

TRAVEL– Wegbegrenzung<br />

bei % Servoweg<br />

30 … 150 %<br />

TRAVEL+ Wegbegrenzung<br />

bei % Servoweg<br />

30 … 150 %<br />

PERIOD Zykluszeit in ms 10 o<strong>de</strong>r 20 ms<br />

120 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

OUTPUT CH (Kanalauswahl)<br />

Wählen Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten die Zeile „Kanal“ an.<br />

Drücken Sie die SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste.<br />

Das Wertefeld wird invers dargestellt. Stellen Sie nun<br />

<strong>de</strong>n gewünschten Kanal (z. B. 01) mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ein. Die nachfolgen<strong>de</strong>n<br />

Parameter beziehen sich immer auf <strong>de</strong>n hier eingestellten<br />

Kanal:<br />

Reverse (Servo-Umkehr)<br />

Stellt die Drehrichtung <strong>de</strong>s an <strong>de</strong>n gewählten Steuerkanal<br />

angeschlossenen Servos ein: ON / OFF<br />

CENTER (Servo-Mitte)<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „CENTER“ wird bei aktivem Wertefeld<br />

(inverse Darstellung) die aktuelle Impulszeit <strong>de</strong>s in <strong>de</strong>r<br />

Zeile „OUTPUT CH“ gewählten Steuerkanals in µs<br />

angezeigt.<br />

Der angezeigte Wert ist abhängig von <strong>de</strong>r aktuellen Stellung<br />

<strong>de</strong>s diesen Steuerkanal beeinfl ussen<strong>de</strong>n Gebers<br />

und ggf. <strong>de</strong>r Stellung von <strong>de</strong>ssen Trimmung.<br />

Eine Kanalimpulszeit von 1500 µs entspricht <strong>de</strong>r standardmäßigen<br />

Mittenposition und damit <strong>de</strong>r üblichen<br />

Servomitte.<br />

Um diesen Wert zu verän<strong>de</strong>rn, wählen Sie die Zeile<br />

„CENTER“ an und drücken Sie die Taste SET. Nun bewegen<br />

Sie <strong>de</strong>n entsprechen<strong>de</strong>n Geber in die gewünschte<br />

Position und speichern die aktuelle Geberpostion<br />

durch erneutes Drücken <strong>de</strong>r Taste SET. Diese Position<br />

wird als neue Neutralposition abgespeichert.<br />

TRIM (Trimmposition)<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „TRIM“ können Sie die Neutralposition eines<br />

an <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r Zeile „OUTPUT CH“ gewählten Steuerkanal<br />

angeschlossenen Servos mittels <strong>de</strong>r Pfeiltasten<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in 1-µs-Schritten feinfühlig<br />

nachjustieren: Um <strong>de</strong>n hier eingestellten TRIM-Wert ist<br />

<strong>de</strong>r Wert in <strong>de</strong>r Zeile „CENTER“ im Bereich von ±120 µs<br />

anpassbar.<br />

Werkseinstellung: 0 µs.<br />

TRAVEL–/+ (Servo-Weg –/+)<br />

Diese Option dient zur Einstellung einer seitenabhängigen<br />

Begrenzung (Limitierung) <strong>de</strong>s Servowegs (Ru<strong>de</strong>rausschlag)<br />

<strong>de</strong>s am in <strong>de</strong>r Zeile „OUTPUT CH“ gewählten<br />

Steuerkanal angeschlossenen Servos.<br />

Die Einstellung erfolgt getrennt für bei<strong>de</strong> Richtungen im<br />

Bereich von 30 … 150 %.<br />

Werkseinstellung: je 150 %.<br />

PERIOD (Zykluszeit)<br />

In dieser Zeile bestimmen Sie <strong>de</strong>n Zeitabstand <strong>de</strong>r<br />

einzelnen Kanalimpulse. Diese Einstellung wird für alle<br />

Steuerkanäle übernommen.<br />

Bei ausschließlicher Verwendung von Digitalservos kann<br />

eine Zykluszeit von 10 ms eingestellt wer<strong>de</strong>n.<br />

Im Mischbetrieb o<strong>de</strong>r bei ausschließlicher Verwendung<br />

von Analogservos sollte unbedingt 20 ms eingestellt<br />

sein, da letztere an<strong>de</strong>rnfalls „überfor<strong>de</strong>rt“ sein können<br />

und infolge<strong>de</strong>ssen mit „Zittern“ o<strong>de</strong>r „Knurren“ reagieren.<br />

RX FAIL SAFE<br />

RX FAIL SAFE<br />

OUTPUT CH: 01<br />

INPUT CH: 01<br />

MODE : HOLD<br />

F.S.Pos. : 1500μsec<br />

DELAY : 0.75sec<br />

FAIL SAFE ALL: NO<br />

POSITION : 1500μsec<br />

Der Beschreibung dieses Menüs vorangestellt seien ein


paar mahnen<strong>de</strong> Worte:<br />

„Nichts tun” ist das schlechteste, was diesbezüglich<br />

getan wer<strong>de</strong>n kann. In <strong>de</strong>r Grun<strong>de</strong>instellung <strong>de</strong>s HoTT-<br />

Empfängers ist nämlich „HOLD” vorgegeben.<br />

Im Falle einer Störung fl iegt günstigstenfalls das Flugmo<strong>de</strong>ll<br />

unbestimmte Zeit gera<strong>de</strong>aus und „lan<strong>de</strong>t” dann<br />

hoffentlich irgendwo, ohne größeren Scha<strong>de</strong>n anzurichten!<br />

Passiert so etwas allerdings an unrechtem Ort und<br />

zu unrechter Zeit, dann könnte z. B. das Motormo<strong>de</strong>ll unsteuerbar<br />

und somit auch unkontrollierbar übers Flugfeld<br />

„rasen” und Piloten o<strong>de</strong>r Zuschauer gefähr<strong>de</strong>n!<br />

Deshalb sollte schon bedacht wer<strong>de</strong>n, ob zur Vermeidung<br />

<strong>de</strong>rartiger Risiken nicht doch wenigstens „Motor<br />

aus” programmiert wer<strong>de</strong>n sollte!?<br />

Und nach <strong>de</strong>m erhobenen Zeigefi nger noch ein kurzer<br />

Hinweis auf die drei möglichen Varianten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

mx-12 HoTT zur Einstellung von Fail Safe:<br />

Der einfachste und auch empfohlene Weg zu Fail-Safe-<br />

Einstellungen ist die Benutzung <strong>de</strong>s aus <strong>de</strong>r Multifunktionsliste<br />

erreichbaren Menüs »Fail Safe«, siehe Seite<br />

116.<br />

Ähnlich, wenn auch etwas umständlicher zu erreichen,<br />

funktioniert die auf <strong>de</strong>r nächsten Doppelseite beschriebene<br />

Option „FAIL SAFE ALL“.<br />

Und zuletzt steht noch die relativ aufwendige Metho<strong>de</strong><br />

<strong>de</strong>r individuellen Einstellung mittels <strong>de</strong>r Optionen<br />

„MODE“, „F.S.Pos.“ und „DELAY“ zur Verfügung. Die<br />

Beschreibung dieser Variante beginnt mit <strong>de</strong>r Option<br />

„MODE“ weiter unten.<br />

Wert Erläuterung mögliche<br />

Einstellungen<br />

OUTPUT CH Ausgangskanal<br />

(Servoanschluss<br />

<strong>de</strong>s Empfängers)<br />

INPUT CH Eingangskanal<br />

(vom Sen<strong>de</strong>r<br />

kommen<strong>de</strong>r<br />

Steuerkanal)<br />

1 … je nach<br />

Empfänger<br />

1 … 16<br />

MODE Fail-Safe-Modus HOLD<br />

FAIL SAFE<br />

OFF<br />

F.S.POS. Fail-Safe-Position 1000 … 2000 µs<br />

DELAY Reaktionszeit<br />

(Verzögerung)<br />

FAIL SAFE<br />

ALL<br />

Speichern <strong>de</strong>r<br />

Fail-Safe-<br />

Positionen aller<br />

Steuerkanäle<br />

POSITION Anzeige <strong>de</strong>r<br />

gespeicherten<br />

Fail-Safe-Position<br />

0,25, 0,50, 0,75<br />

und 1,00 s<br />

NO / SAVE<br />

zwischen ca. 1000<br />

und 2000 µs<br />

OUTPUT CH (Servoanschluss)<br />

In dieser Zeile wählen Sie <strong>de</strong>n jeweils einzustellen<strong>de</strong>n<br />

OUTPUT CH (Servoanschluss <strong>de</strong>s Empfängers) aus.<br />

INPUT CH (Auswahl <strong>de</strong>s Eingangkanals)<br />

Wie schon auf Seite 117 erwähnt, können die 6 Steuerfunktionen<br />

<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT bei Bedarf<br />

beliebig auf mehrere Empfänger aufgeteilt o<strong>de</strong>r aber<br />

auch mehrere Empfänger ausgänge mit <strong>de</strong>rselben<br />

Steuerfunktion belegt wer<strong>de</strong>n. Beispielsweise um je<br />

Querru<strong>de</strong>rblatt zwei Servos o<strong>de</strong>r ein übergroßes Seitenru<strong>de</strong>r<br />

mit miteinan<strong>de</strong>r gekoppelten Servos anstelle eines<br />

einzelnen ansteuern zu können.<br />

Eine Aufteilung auf mehrere HoTT-Empfänger wie<strong>de</strong>rum<br />

bietet sich u. a. in Großmo<strong>de</strong>llen an, um beispielsweise<br />

lange Servokabel zu vermei<strong>de</strong>n. Be<strong>de</strong>nken Sie in diesem<br />

Fall, dass per »Telemetrie«-Menü immer nur <strong>de</strong>r<br />

zuletzt gebun<strong>de</strong>ne Empfänger angesprochen wer<strong>de</strong>n<br />

kann!<br />

Die 6 Steuerkanäle (INPUT CH) <strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />

können entsprechend verwaltet wer<strong>de</strong>n, in<strong>de</strong>m durch<br />

so genanntes „Channel Mapping“ <strong>de</strong>m in <strong>de</strong>r Zeile<br />

OUTPUT CH ausgewählten Servoanschluss <strong>de</strong>s Empfängers<br />

in <strong>de</strong>r Zeile INPUT CH ein an<strong>de</strong>rer Steuerkanal<br />

zugewiesen wird. ABER ACHTUNG: Wenn Sie beispielsweise<br />

sen<strong>de</strong>rseitig in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ <strong>de</strong>s Menüs<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« „2QR“ vorgegeben haben, dann<br />

wird bereits im Sen<strong>de</strong>r die Steuerfunktion 2 (Querru<strong>de</strong>r)<br />

auf die Steuerkanäle 2 + 5 für linkes und rechtes Querru<strong>de</strong>r<br />

aufgeteilt. Die korrespondieren<strong>de</strong>n und damit ggf.<br />

auch zu mappen<strong>de</strong>n INPUT CH <strong>de</strong>s Empfängers wären<br />

in diesem Fall dann die Kanäle 02 + 05.<br />

Beispiele:<br />

Sie möchten bei einem Großmo<strong>de</strong>ll je<strong>de</strong> Querru<strong>de</strong>rklappe<br />

über zwei o<strong>de</strong>r mehr Servos ansteuern:<br />

Weisen Sie <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n OUTPUT CH (Servoanschlüssen)<br />

jeweils ein und <strong>de</strong>nselben INPUT CH<br />

(Steuerkanal) zu. In diesem Fall abhängig von linker<br />

o<strong>de</strong>r rechter Tragfl äche, als INPUT CH jeweils einen<br />

<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n standardmäßigen Querru<strong>de</strong>rsteuerkanäle<br />

2 + 5.<br />

Sie möchten bei einem Großmo<strong>de</strong>ll das Seitenru<strong>de</strong>r<br />

mit zwei o<strong>de</strong>r mehr Servos ansteuern:<br />

Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

121


Weisen Sie <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n OUTPUT CH (Servoanschlüssen)<br />

jeweils ein und <strong>de</strong>nselben INPUT CH<br />

(Steuerkanal) zu. In diesem Fall <strong>de</strong>n standardmäßigen<br />

Seitenru<strong>de</strong>rkanal 4.<br />

MODE<br />

Die Einstellungen <strong>de</strong>r Optionen „MODE“, „F.S.Pos.“ und<br />

„DELAY“ bestimmen das Verhalten <strong>de</strong>s Empfängers im<br />

Falle einer Störung <strong>de</strong>r Übertragung vom Sen<strong>de</strong>r zum<br />

Empfänger.<br />

Die unter „MODE“ programmierte Einstellung bezieht<br />

sich immer auf <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r Zeile OUTPUT CH eingestellten<br />

Kanal.<br />

Die Werkseinstellung ist für alle Servos „HOLD“.<br />

Für je<strong>de</strong>n angewählten OUTPUT CH (Servoanschluss<br />

<strong>de</strong>s Empfängers) können Sie wählen zwischen:<br />

FAI(L) SAFE<br />

Bei dieser Wahl bewegt sich das entsprechen<strong>de</strong> Servo<br />

im Falle einer Störung nach Ablauf <strong>de</strong>r in <strong>de</strong>r Zeile<br />

„DELAY“ eingestellten „Verzögerungszeit“ für die<br />

Restdauer <strong>de</strong>r Störung in die in <strong>de</strong>r Zeile „POSITI-<br />

ON“ angezeigte Position.<br />

HOLD<br />

Bei einer Einstellung von „HOLD“ behält das Servo<br />

im Falle einer Störung die zuletzt als korrekt empfangene<br />

Servoposition für die Dauer <strong>de</strong>r Störung bei.<br />

OFF<br />

Bei einer Einstellung von „OFF“ stellt <strong>de</strong>r Empfänger<br />

im Falle einer Störung die Weitergabe von (zwischengespeicherten)<br />

Steuerimpulsen für <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n<br />

Servoausgang für die Dauer <strong>de</strong>r Störung ein.<br />

Der Empfänger schaltet die Impulsleitung sozusagen<br />

„ab“.<br />

ABER ACHTUNG: Analogservos und auch so man-<br />

122 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

ches Digitalservo setzen während <strong>de</strong>s Ausfalls <strong>de</strong>r<br />

Steuerimpulse <strong>de</strong>m nach wie vor vorhan<strong>de</strong>nen Steuerdruck<br />

keinen Wi<strong>de</strong>rstand mehr entgegen und wer<strong>de</strong>n<br />

infolge<strong>de</strong>ssen mehr o<strong>de</strong>r weniger schnell aus ihrer<br />

Position gedrückt.<br />

F.S.POS. (Fail-Safe-Position)<br />

Für je<strong>de</strong>n OUTPUT CH (Servoanschluss <strong>de</strong>s Empfängers)<br />

stellen Sie in <strong>de</strong>r Zeile „F.S.POS.“ nach Aktivierung<br />

<strong>de</strong>s Wertefel<strong>de</strong>s (inverse Darstellung) durch<br />

Drücken <strong>de</strong>r zentralen Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste, mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

diejenige Servoposition ein, die das Servo im Störfall im<br />

Modus „FAI(L) SAFE“ einnehmen soll. Die Einstellung<br />

erfolgt in 10-µs-Schritten.<br />

Werkseinstellung: 1500 µs (Servomitte).<br />

Wichtiger Hinweis:<br />

Die Funktion „F.S.POS.“ hat darüber hinaus in allen<br />

drei Modi „OFF“, „HOLD“ und „FAI(L) SAFE“ noch eine<br />

beson<strong>de</strong>re Be<strong>de</strong>utung für <strong>de</strong>n Fall, dass <strong>de</strong>r Empfänger<br />

eingeschaltet wird, aber (noch) kein gültiges Signal<br />

erhält:<br />

Das Servo fährt sofort in die in <strong>de</strong>r Zeile „Position“ voreingestellte<br />

Fail-Safe-Position. Dadurch können Sie z. B.<br />

verhin<strong>de</strong>rn, dass beim versehentlichen Einschalten <strong>de</strong>s<br />

Empfängers bei ausgeschaltetem Sen<strong>de</strong>r ein Fahrwerk<br />

einfährt o. ä.. Im normalen Mo<strong>de</strong>llbetrieb verhält sich dagegen<br />

das entsprechen<strong>de</strong> Servo im Störungsfall gemäß<br />

<strong>de</strong>m eingestellten „MODE“.<br />

DELAY (Fail-Safe-Reaktionszeit o<strong>de</strong>r Verzögerung)<br />

Stellen Sie hier die Verzögerungszeit ein, nach <strong>de</strong>r die<br />

Servos bei Signalunterbrechung in ihre vorgewählten<br />

Positionen laufen sollen. Diese Einstellung wird für alle<br />

Kanäle übernommen und betrifft nur die auf <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong><br />

„FAI(L) SAFE“ programmierten Servos.<br />

Werkseinstellung: 0,75 s.<br />

FAIL SAFE ALL (Globale Fail-Safe-Einstellung)<br />

Dieses Untermenü gestattet auf ähnlich einfache Weise<br />

wie das auf Seite 116 beschriebene Menü »Fail Safe«,<br />

die Fail-Safe-Positionen von Servos mit einem „Knopfdruck“<br />

festzulegen:<br />

Wechseln Sie zur Zeile „FAIL SAFE ALL“ und aktivieren<br />

Sie das Wertefeld mit einem Druck auf die zentrale SET-<br />

Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. „NO“ wird invers dargestellt.<br />

Stellen Sie anschließend <strong>de</strong>n Parameter mit einer<br />

<strong>de</strong>r Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste auf „SAVE“.<br />

Nun bewegen Sie mit <strong>de</strong>n Bedienelementen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

alle Servos, <strong>de</strong>nen Sie in <strong>de</strong>r Zeile „MODE“ „FAI(L)<br />

SAFE“ zugeordnet haben o<strong>de</strong>r später zuordnen wollen,<br />

in die gewünschte Fail-Safe-Position. In <strong>de</strong>r untersten<br />

Zeile „Position“ wird die aktuelle Stellung <strong>de</strong>s Gebers für<br />

<strong>de</strong>n gera<strong>de</strong> eingestellten Kanal angezeigt:<br />

RX FAIL SAFE<br />

OUTPUT CH: 01<br />

INPUT CH: 01<br />

MODE : FAI-SAFE<br />

F.S.Pos. : 1500μsec<br />

DELAY : 0.75sec<br />

FAIL SAFE ALL: SAVE<br />

POSITION : 1670μsec<br />

Nach einem erneuten Druck auf die zentrale SET-Taste<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste wechselt die Anzeige wie<strong>de</strong>r<br />

von „SAVE“ nach „NO“. Die Positionen aller von dieser<br />

Maßnahme betroffenen Servos wur<strong>de</strong>n damit abgespeichert<br />

und parallel dazu, in die Zeile „F.S.Pos.“ übernommen<br />

und für <strong>de</strong>n aktuellen OUTPUT CH (Servoanschluss)<br />

im Display auch unmittelbar angezeigt:


RX FAIL SAFE<br />

OUTPUT CH: 01<br />

INPUT CH: 01<br />

MODE : FAI-SAFE<br />

F.S.Pos. : 1670μsec<br />

DELAY : 0.75sec<br />

FAIL SAFE ALL: NO<br />

POSITION : 1670μsec<br />

Schalten Sie <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r aus und überprüfen Sie die<br />

Fail-Safe-Positionen anhand <strong>de</strong>r Servoausschläge.<br />

„Fail Safe“ in Kombination mit „Channel Mapping“<br />

Um sicherzustellen, dass auch im Störungsfall gemappte<br />

Servos – also Servos, welche von einem<br />

gemeinsamen Steuerkanal (INPUT CH) angesteuert<br />

wer<strong>de</strong>n – gleichartig reagieren, bestimmen die entsprechen<strong>de</strong>n<br />

Einstellungen <strong>de</strong>s INPUT CH das Verhalten<br />

gemappter Servos!!!<br />

Wer<strong>de</strong>n <strong>de</strong>mnach beispielsweise die Servoanschlüsse<br />

6, 7 und 8 <strong>de</strong>s 8-Kanal-Empfängers GR-16, Best.-Nr.<br />

33508, miteinan<strong>de</strong>r gemappt, in<strong>de</strong>m <strong>de</strong>n OUTPUT CH<br />

(Servoanschlüssen) 06, 07 und 08 als INPUT CH <strong>de</strong>r<br />

jeweils gleiche Steuerkanal „04“ zugewiesen wird …<br />

RX FAIL SAFE<br />

OUTPUT CH: 06<br />

INPUT CH: 04<br />

MODE : OFF<br />

F.S.Pos. : 1670μsec<br />

DELAY : 0.75sec<br />

FAIL SAFE ALL: NO<br />

POSITION : 1670μsec<br />

RX FAIL SAFE<br />

OUTPUT CH: 07<br />

INPUT CH: 04<br />

MODE : OFF<br />

F.S.Pos. : 1230μsec<br />

DELAY : 0.75sec<br />

FAIL SAFE ALL: NO<br />

POSITION : 1670μsec<br />

RX FAIL SAFE<br />

OUTPUT CH: 08<br />

INPUT CH: 04<br />

MODE : HOLD<br />

F.S.Pos. : 1770μsec<br />

DELAY : 0.75sec<br />

FAIL SAFE ALL: NO<br />

POSITION : 1670μsec<br />

… dann bestimmt völlig unabhängig von <strong>de</strong>n individuellen<br />

Einstellungen <strong>de</strong>r jeweiligen OUTPUT CH <strong>de</strong>r<br />

INPUT CH 04 das Fail-Safe-Verhalten dieser drei mit<br />

<strong>de</strong>m Steuerkanal 4 verbun<strong>de</strong>nen Servos:<br />

RX FAIL SAFE<br />

OUTPUT CH: 04<br />

INPUT CH: 04<br />

MODE : FAI-SAFE<br />

F.S.Pos. : 1500μsec<br />

DELAY : 0.75sec<br />

FAIL SAFE ALL: NO<br />

POSITION : 1500μsec<br />

Dies auch dann, wenn dieser seinerseits beispielsweise<br />

mit INPUT CH 01 gemappt ist:<br />

RX FAIL SAFE<br />

OUTPUT CH: 04<br />

INPUT CH: 01<br />

MODE : FAI-SAFE<br />

F.S.Pos. : 1500μsec<br />

DELAY : 0.75sec<br />

FAIL SAFE ALL: NO<br />

POSITION : 1500μsec<br />

In diesem Fall wür<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Servoanschluss 04 wie<strong>de</strong>rum<br />

entsprechend <strong>de</strong>r Fail-Safe-Einstellungen von CH 01<br />

reagieren.<br />

Die in <strong>de</strong>r Zeile „DELAY“ eingestellte Reaktions- o<strong>de</strong>r<br />

Verzögerungszeit dagegen gilt immer einheitlich für alle<br />

auf „FAI(L) SAFE“ gestellten Kanäle.<br />

RX FREE MIXER<br />

RX FREE MIXER<br />

MODE : 1<br />

MASTER CH: 00<br />

SLAVE CH : 00<br />

S–TRAVEL–: 100<br />

S–TRAVEL+: 100<br />

RX WING MIXER<br />

TAIL TYPE: NORMAL<br />

Wert Erläuterung mögliche<br />

Einstellungen<br />

MIXER Mischerauswahl 1, 2 o<strong>de</strong>r 3<br />

MASTER CH Signalquelle bzw.<br />

Quellkanal<br />

0, 1 … je nach<br />

Empfänger<br />

SLAVE CH Zielkanal 0, 1 … je nach<br />

Empfänger<br />

S-TRAVEL– Zumischung<br />

negativ<br />

0 … 100 %<br />

S-TRAVEL+ Zumischung<br />

positiv<br />

0 … 100 %<br />

RX WING<br />

MIXER<br />

Leitwerkstyp<br />

(TAIL TYPE)<br />

NORMAL,<br />

V-TAIL (V-LW)<br />

ELEVON<br />

(Höhe/Quer-<br />

Mischer für Delta<br />

und Nurfl ügel)<br />

Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

123


MIXER<br />

Bis zu drei Mischer können gleichzeitig programmiert<br />

wer<strong>de</strong>n. Wechseln Sie über „MIXER“ zwischen Mischer<br />

1, Mischer 2 und Mischer 3.<br />

Die folgen<strong>de</strong>n Einstellungen in diesem Display betreffen<br />

immer nur <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r Zeile „MIXER“ ausgewählten<br />

Mischer.<br />

Wichtiger Hinweis:<br />

Falls Sie im Menü »Flächenmixer« o<strong>de</strong>r »freie Mixer«<br />

bereits Mischerfunktionen programmiert haben,<br />

achten Sie unbedingt darauf, dass sich jene Mischer<br />

mit <strong>de</strong>nen <strong>de</strong>s Menüs „RX FREE MIXER“ nicht<br />

überschnei<strong>de</strong>n!<br />

MASTER CH („von“)<br />

Nach <strong>de</strong>n gleichen, im Abschnitt „freie Mischer“ auf<br />

Seite 106 ausführlich beschriebenen Prinzipien, wird<br />

das am MASTER CH (Signalquelle) anliegen<strong>de</strong> Signal<br />

in einstellbarem Maße <strong>de</strong>m SLAVE CH (Zielkanal)<br />

zugemischt.<br />

Wählen Sie „00“, wenn kein Mischer gesetzt wer<strong>de</strong>n soll.<br />

SLAVE CH („zu“)<br />

Dem SLAVE CH (Zielkanal) wird anteilig das Signal <strong>de</strong>s<br />

MASTER CH (Quellkanal) zugemischt. Der Misch anteil<br />

wird von <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>n Zeilen „TRAVEL–“ und „TRAVEL+“<br />

eingetragenen Prozentsätzen bestimmt.<br />

Wählen Sie „00“, wenn kein Mischer gesetzt wer<strong>de</strong>n soll.<br />

TRAVEL–/+ (Anteil <strong>de</strong>r Zumischung in %)<br />

Mit <strong>de</strong>n Einstellwerten dieser bei<strong>de</strong>n Zeilen wird <strong>de</strong>r<br />

Prozentsatz <strong>de</strong>r Zumischung in Relation zum MASTER-<br />

Signal getrennt für bei<strong>de</strong>n Richtungen vorgegeben.<br />

124 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

TAIL TYPE (Leitwerkstyp)<br />

Die nachfolgen<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lltypen stehen Ihnen auch in<br />

<strong>de</strong>r Zeile „Leitwerk“ <strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung«,<br />

Seite 58, zur Verfügung und sollten vorzugsweise dort<br />

voreingestellt wer<strong>de</strong>n. In diesem Fall belassen Sie <strong>de</strong>n<br />

TAIL TYPE immer auf NORMAL.<br />

Möchten Sie <strong>de</strong>nnoch lieber die im Empfänger integrier<br />

ten Mischer nutzen, dann können Sie die bereits<br />

voreingestellte Mischerfunktion für <strong>de</strong>n entsprechen<strong>de</strong>n<br />

Mo<strong>de</strong>lltyp auswählen:<br />

NORMAL<br />

Diese Einstellung entspricht <strong>de</strong>m klassischen Flugzeugtyp<br />

mit Heck-Leitwerk und getrenntem Seiten-<br />

und Höhenru<strong>de</strong>r. Für diesen Mo<strong>de</strong>lltyp wird keine<br />

Mischfunktion benötigt.<br />

V-TAIL (V-Leitwerk)<br />

Bei diesem Mo<strong>de</strong>lltyp wer<strong>de</strong>n die Steuerfunktionen<br />

Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r so miteinan<strong>de</strong>r verknüpft,<br />

dass je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Leitwerksklappen – durch je ein<br />

separates Servo angesteuert – sowohl die Höhen- als<br />

auch Seitenru<strong>de</strong>rfunktion übernimmt.<br />

Die Servos wer<strong>de</strong>n üblicherweise wie folgt am Empfänger<br />

angeschlossen:<br />

OUTPUT CH 3: V-Leitwerksservo links<br />

OUTPUT CH 4: V-Leitwerksservo rechts<br />

Sollte die Servodrehrichtung falsch sein, beachten<br />

Sie bitte die Hinweise auf Seite 44.<br />

ELEVON (Delta-/Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle)<br />

Die an <strong>de</strong>n Ausgängen 2 und 3 angeschlossenen<br />

Servos übernehmen Quer- und Höhenru<strong>de</strong>rfunktion.<br />

Die Servos wer<strong>de</strong>n üblicherweise wie folgt am Empfänger<br />

angeschlossen:<br />

OUTPUT CH 2: Quer/Höhe links<br />

OUTPUT CH 3: Quer/Höhe rechts<br />

Sollte die Servodrehrichtung falsch sein, beachten<br />

Sie bitte die Hinweise auf Seite 44.<br />

RX CURVE (EXPO)<br />

RX CURVE<br />

CURVE1 CH : 02<br />

TYPE : B<br />

CURVE2 CH : 03<br />

TYPE : B<br />

CURVE3 CH : 04<br />

TYPE : B<br />

Wert Erläuterung mögliche<br />

Einstellungen<br />

CURVE1, 2<br />

o<strong>de</strong>r 3 CH<br />

Kanalzuordnung<br />

<strong>de</strong>r jeweiligen<br />

Kurveneinstellung<br />

1 … je nach<br />

Empfänger<br />

TYPE Kurventyp A, B, C<br />

siehe Abbildung<br />

Servoweg<br />

–100% 0 +100%<br />

TYP A<br />

TYP C<br />

Expo = –100%<br />

TYP B<br />

Expo = +100%<br />

DR = 125% linear<br />

DR = 70%<br />

–100% 0 +100%<br />

Geberweg<br />

Servoweg<br />

–100% 0 +100%<br />

–100% 0 +100%<br />

Geberweg<br />

Servoweg<br />

–100% 0 +100%<br />

–100% 0 +100%<br />

Geberweg<br />

In <strong>de</strong>r Regel wird eine nichtlineare Steuerfunktion ggf.<br />

verwen<strong>de</strong>t für Querru<strong>de</strong>r (Kanal 2), Höhenru<strong>de</strong>r (Kanal<br />

3) und Seitenru<strong>de</strong>r (Kanal 4). Diese Vorgaben entsprechen<br />

auch <strong>de</strong>r Werkseinstellung. ABER ACHTUNG:<br />

Diese Zuordnung trifft nur dann zu, wenn Sie sen<strong>de</strong>r-


seitig we<strong>de</strong>r in <strong>de</strong>r Zeile „Leitwerk“ <strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />

„2 HR Sv“ noch in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./<br />

Wölb“ „2QR“ o<strong>de</strong>r „2QR 2WK“ vorgegeben haben!<br />

An<strong>de</strong>renfalls wird bereits im Sen<strong>de</strong>r die Steuerfunktion 3<br />

(Höhenru<strong>de</strong>r) auf die Steuerkanäle 3 + 6 bzw. die Steuerfunktion<br />

2 (Querru<strong>de</strong>r) auf die Steuerkanäle 2 + 5 für<br />

linkes und rechtes Querru<strong>de</strong>r gesplittet. Die korrespondieren<strong>de</strong>n<br />

Steuerkanäle (INPUT CH) <strong>de</strong>s Empfängers<br />

wären in diesen bei<strong>de</strong>n Fällen dann die Kanäle 03 + 06<br />

bzw. 02 + 05.<br />

Wenn Sie also beispielsweise sen<strong>de</strong>rseitig „2QR“ vorgegeben<br />

haben und die hier zu besprechen<strong>de</strong> Option RX<br />

CURVE anstelle <strong>de</strong>s individueller einstellbaren Menüs<br />

»D/R Expo«, Seite 82, <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT<br />

nutzen möchten, dann sind 2 Kurven zu setzen:<br />

RX CURVE<br />

CURVE1 CH : 02<br />

TYPE : A<br />

CURVE2 CH : 05<br />

TYPE : A<br />

CURVE3 CH : 04<br />

TYPE : B<br />

An<strong>de</strong>rnfalls wür<strong>de</strong>n linkes und rechtes Querru<strong>de</strong>r unterschiedliche<br />

Steuercharakteristiken aufweisen.<br />

Mit <strong>de</strong>r Funktion RX CURVE können Sie die Steuercharakteristiken<br />

für bis zu drei Servos verwalten:<br />

CURVE 1, 2 o<strong>de</strong>r 3 CH<br />

Wählen Sie <strong>de</strong>n gewünschten Steuerkanal (INPUT<br />

CH) <strong>de</strong>s ersten Servos aus.<br />

Die folgen<strong>de</strong> Einstellung in TYPE betrifft nur <strong>de</strong>n hier<br />

ausgewählten Kanal.<br />

TYPE<br />

Wählen Sie die Servokurve aus:<br />

A: EXPO = -100 % und DUAL RATE = 125 %<br />

Das Servo reagiert stark auf Knüppelbewegungen<br />

um die Neutralstellung. Mit zunehmen<strong>de</strong>m Ru<strong>de</strong>rausschlag<br />

verläuft die Kurve fl acher.<br />

B: Lineare Einstellung.<br />

Das Servo folgt <strong>de</strong>r Knüppelbewegung linear.<br />

C: EXPO = +100 % und DUAL RATE = 70 %<br />

Das Servo reagiert schwach auf Knüppelbewegungen<br />

um die Neutralstellung. Mit zunehmen<strong>de</strong>m Ru<strong>de</strong>rausschlag<br />

verläuft die Kurve steiler.<br />

Hinweis:<br />

Die hier programmierten Steuercharakteristiken wirken<br />

auch auf gemappte Empfängerausgänge.<br />

RX SERVO TEST<br />

RX SERVO TEST<br />

ALL–MAX : 2000μsec<br />

ALL–MIN : 1000μsec<br />

TEST : STOP<br />

ALARM VOLT : 3.8V<br />

ALARM TEMP+: 70°C<br />

ALARM TEMP–:–10°C<br />

CH OUTPUT TYPE:ONCE<br />

Wert Erläuterung mögliche<br />

Einstellungen<br />

ALL-MAX Servoweg auf <strong>de</strong>r<br />

„+“-Seite für alle<br />

Servoausgänge<br />

für <strong>de</strong>n Servotest<br />

1500 … 2000 µs<br />

ALL-MIN Servoweg auf <strong>de</strong>r<br />

„-“-Seite für alle<br />

Servoausgänge<br />

für <strong>de</strong>n Servotest<br />

1500 … 1000 µs<br />

TEST Testprozedur START / STOP<br />

ALARM<br />

VOLT<br />

ALARM<br />

TEMP+<br />

ALARM<br />

TEMP–<br />

CH OUTPUT<br />

TYPE<br />

Alarmgrenze <strong>de</strong>r<br />

Unterspannungswarnung<br />

<strong>de</strong>s<br />

Empfängers<br />

Alarmgrenze<br />

für zu hohe<br />

Temperatur <strong>de</strong>s<br />

Empfängers<br />

Alarmgrenze<br />

für zu niedrige<br />

Temperatur <strong>de</strong>s<br />

Empfängers<br />

3,0 … 6,0 V<br />

Werkseinstellung:<br />

3,8 V<br />

50 … 80 °C<br />

Werkseinstellung:<br />

70 °C<br />

-20 … +10 °C<br />

Werkseinstellung:<br />

-10 °C<br />

Kanal-Reihenfolge ONCE, SAME,<br />

SUMI, SUMO<br />

ALL MAX (Maximaler Servoweg)<br />

In dieser Zeile stellen Sie <strong>de</strong>n maximalen Servoweg auf<br />

<strong>de</strong>r Plus-Seite <strong>de</strong>s Steuerweges für <strong>de</strong>n Servotest ein.<br />

2000 µs entspricht <strong>de</strong>m Vollausschlag, 1500 µs entspricht<br />

<strong>de</strong>r Neutralposition.<br />

ALL MIN (Minimaler Servoweg)<br />

In dieser Zeile stellen Sie <strong>de</strong>n maximalen Servoweg auf<br />

<strong>de</strong>r Minus-Seite <strong>de</strong>s Steuerweges für <strong>de</strong>n Servotest ein.<br />

1000 µs entspricht <strong>de</strong>m Vollausschlag, 1500 µs entspricht<br />

<strong>de</strong>r Neutralposition.<br />

TEST<br />

In dieser Zeile starten und stoppen Sie <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>n<br />

Empfänger integrierten Servotest.<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste aktivieren Sie das Eingabefeld:<br />

Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

125


RX SERVO TEST<br />

ALL–MAX : 2000μsec<br />

ALL–MIN : 1000μsec<br />

TEST : STOP<br />

ALARM VOLT : 3.8V<br />

ALARM TEMP+: 70°C<br />

ALARM TEMP–:–10°C<br />

CH OUTPUT TYPE:ONCE<br />

Mit einer <strong>de</strong>r Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

wählen Sie nun START:<br />

RX SERVO TEST<br />

ALL–MAX : 2000μsec<br />

ALL–MIN : 1000μsec<br />

TEST : START<br />

ALARM VOLT : 3.8V<br />

ALARM TEMP+: 70°C<br />

ALARM TEMP–:–10°C<br />

CH OUTPUT TYPE:ONCE<br />

Mit einem weiteren Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste starten Sie nun <strong>de</strong>n Testlauf. Das<br />

Eingabefeld wird wie<strong>de</strong>r „normal“ dargestellt:<br />

RX SERVO TEST<br />

ALL–MAX : 2000μsec<br />

ALL–MIN : 1000μsec<br />

TEST : START<br />

ALARM VOLT : 3.8V<br />

ALARM TEMP+: 70°C<br />

ALARM TEMP–:–10°C<br />

CH OUTPUT TYPE:ONCE<br />

Zum Stoppen <strong>de</strong>s Servotest aktivieren Sie wie zuvor<br />

beschrieben wie<strong>de</strong>r das Eingabefeld, wählen STOP und<br />

bestätigen diese Wahl mit <strong>de</strong>r SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste.<br />

ALARM VOLT (Empfänger-Unterspannungswarnung)<br />

Über ALARM VOLT wird die Empfängerspannung<br />

überwacht. Das Intervall kann zwischen 3,0 und 6,0 Volt<br />

eingestellt wer<strong>de</strong>n. Bei Unterschreitung <strong>de</strong>r eingestellten<br />

126 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

Alarmgrenze erfolgt ein akustisches Signal (Intervall-<br />

Piepton lang/kurz) und in allen »RX …«-Displays blinkt<br />

rechts oben „VOLT.E“:<br />

RX SERVO VOLT.E<br />

OUTPUT CH: 01<br />

REVERSE : OFF<br />

CENTER : 1500μsec<br />

TRIM : –000μsec<br />

TRAVEL– : 150%<br />

TRAVEL+ : 150%<br />

PERIOD : 20msec<br />

Im Display »RX DATAVIEW« wird außer<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Parameter<br />

R-VOLT invers dargestellt:<br />

RX DATAVIEW<br />

S–QUA100%S–dBM–030dBM<br />

S–STR100% R–TEM.+28°C<br />

L PACK TIME 00010msec<br />

R-VOLT :05.0V<br />

L.R-VOLT:04.5V<br />

SENSOR1 :00.0V 00°C<br />

SENSOR2 :00.0V 00°C<br />

ALARM TEMP +/- (Empf.-Temperaturüberwachung)<br />

Diese bei<strong>de</strong>n Optionen überwachen die Empfängertemperatur.<br />

Ein unterer Grenzwert „ALARM TEMP-“ (-20 …<br />

+10 °C) und ein oberer Grenzwert „ALARM TEMP+“ (50<br />

… 80 °C) können programmiert wer<strong>de</strong>n. Bei Unter- o<strong>de</strong>r<br />

Überschreitung dieser Vorgaben ertönt ein akustisches<br />

Signal (Dauer Piepton) und in allen Empfänger-Displays<br />

erscheint oben rechts „TEMP.E“. Auf <strong>de</strong>r Displayseite<br />

»RX DATAVIEW« wird außer<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Parameter R-TEM<br />

invers dargestellt.<br />

Vergewissern Sie sich, dass Sie unter allen Flugbedingungen<br />

im Rahmen <strong>de</strong>r erlaubten Temperaturen Ihres<br />

Empfängers bleiben (i<strong>de</strong>alerweise zwischen -10 und<br />

55° C).<br />

CH OUTPUT TYPE (Anschlusstyp)<br />

Hier wählen Sie aus, wie Empfängerausgänge angesteuert<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

ONCE<br />

Die Servoanschlüsse <strong>de</strong>s Empfängers wer<strong>de</strong>n nacheinan<strong>de</strong>r<br />

angesteuert. Empfohlen für Analogservos.<br />

Bei dieser Einstellung wer<strong>de</strong>n die Servos automatisch<br />

in einem Zyklus von 20 ms – beim 12-Kanal-<br />

Empfänger (Best.-Nr. 33512) 30 ms – betrieben, egal<br />

was im Display »RX SERVO« in <strong>de</strong>r Zeile „PERIOD“<br />

eingestellt bzw. angezeigt wird!<br />

SAME<br />

Die Servoanschlüsse <strong>de</strong>s Empfängers wer<strong>de</strong>n in Viererblöcken<br />

parallel angesteuert. D. h., beim im Set<br />

enthaltenen Empfänger GR-12 bekommen Kanal 1<br />

bis 4 und Kanal 5 und 6 die Steuersignale jeweils<br />

gleichzeitig.<br />

Empfohlen bei Digitalservos, wenn mehrere Servos<br />

für eine Funktion eingesetzt wer<strong>de</strong>n (z. B. Querru<strong>de</strong>r),<br />

damit die Servos absolut synchron laufen.<br />

Bei <strong>de</strong>r Verwendung von Digitalservos empfi ehlt sich,<br />

in <strong>de</strong>r Zeile „PERIOD“ <strong>de</strong>s Displays »RX SERVO«<br />

10 ms einzustellen, um die schnelle Reaktion von Digitalservos<br />

nutzen zu können. Bei Verwendung von<br />

Analogservos ist unbedingt „20 ms“ zu wählen!<br />

Achten Sie bei dieser Einstellung beson<strong>de</strong>rs auf<br />

eine ausreichen<strong>de</strong> Dimensionierung <strong>de</strong>r Empfängerstromversorgung.<br />

Da immer bis zu vier Servos<br />

gleichzeitig anlaufen, wird diese stärker belastet.<br />

SUMO (Summensignal OUT)<br />

Ein als SUMO konfi gurierter HoTT-Empfänger generiert<br />

permanent aus <strong>de</strong>n Steuersignalen aller seiner<br />

Steuerkanäle ein so genanntes Summensignal und


stellt dieses beispielsweise beim Empfänger GR-16<br />

am Servoanschluss 8 bereit.<br />

Die Empfängerausgänge wer<strong>de</strong>n nacheinan<strong>de</strong>r in<br />

einem Zyklus von 20 ms (beim Empfänger GR-24,<br />

Best.-Nr. 33512, 30 ms) angesteuert, auch wenn auf<br />

<strong>de</strong>r Display-Seite »RX SERVO« in <strong>de</strong>r Zeile „PERI-<br />

OD“ 10 ms voreingestellt ist.<br />

In erster Linie für <strong>de</strong>n nachfolgend beschriebenen<br />

„Satellitenbetrieb“ zweier HoTT-Empfänger gedacht,<br />

kann das von einem als SUMO <strong>de</strong>fi nierten Empfänger<br />

generierte Summensignal beispielsweise aber<br />

auch zur Ansteuerung von Flybarless-Systemen o<strong>de</strong>r<br />

über das Adapterkabel mit <strong>de</strong>r Best.-Nr. 33310 zur<br />

Ansteuerung von Flugsimulatoren genutzt wer<strong>de</strong>n.<br />

Im …<br />

Satellitenbetrieb<br />

… wer<strong>de</strong>n zwei HoTT-Empfänger über ein 3-adriges<br />

Verbindungskabel (Best.-Nr. 33700.1 (300 mm) o<strong>de</strong>r<br />

33700.2 (100 mm)) am Servoanschluss mit <strong>de</strong>r jeweils<br />

höchsten Nummer miteinan<strong>de</strong>r verbun<strong>de</strong>n. Nähere<br />

Einzelheiten hierzu fi n<strong>de</strong>n Sie im Internet unter<br />

www.graupner.<strong>de</strong>.<br />

Über diese Verbindung wer<strong>de</strong>n alle Kanäle <strong>de</strong>sjenigen<br />

HoTT-Empfängers, <strong>de</strong>r als SUMO konfi guriert<br />

wur<strong>de</strong>, und als Satellitenempfänger bezeichnet wird,<br />

permanent auf <strong>de</strong>n zweiten HoTT-Empfänger, <strong>de</strong>n<br />

Hauptempfänger, welcher als …<br />

SUMI (Summensignal IN)<br />

… zu programmieren ist, übertragen. Das Signal geht<br />

also immer nur in Richtung SUMI.<br />

Der als SUMI <strong>de</strong>fi nierte Empfänger wie<strong>de</strong>rum nutzt<br />

bei Empfangsausfall jedoch nur dann das vom<br />

SUMO kommen<strong>de</strong> Summensignal, wenn min<strong>de</strong>stens<br />

1 Kanal im SUMI auf Fail-Safe programmiert ist.<br />

Hat <strong>de</strong>r als Satellitenempfänger SUMO programmierte<br />

Empfänger einen Empfangsausfall, nehmen die an<br />

diesem Empfänger angeschlossenen Servos völlig<br />

unabhängig vom Hauptempfänger, die im Satellitenempfänger<br />

programmierten Fail-Safe-Positionen ein.<br />

Kommt es dagegen bei bei<strong>de</strong>n Empfängern gleichzeitig<br />

zu einem Empfangsausfall, dann greifen bei<br />

<strong>de</strong>r zum Zeitpunkt <strong>de</strong>r Drucklegung dieser Anleitung<br />

aktuellen Empfängersoftware im Prinzip die Fail-Safe-Einstellungen<br />

<strong>de</strong>s SUMO‘s. Im Einzelfall sind jedoch<br />

Wechselwirkungen keinesfalls auszuschließen,<br />

weshalb hier nur dringend empfohlen wer<strong>de</strong>n<br />

kann, VOR Inbetriebnahme eines Mo<strong>de</strong>lls entsprechen<strong>de</strong><br />

Tests durchzuführen.<br />

Diese Empfänger-Konfi guration ist dann zu empfehlen,<br />

wenn z. B. einer <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Empfänger an empfangstechnisch<br />

ungünstiger Stelle im Mo<strong>de</strong>ll eingebaut<br />

ist o<strong>de</strong>r infolge Düsen, Kohlefasermaterial o<strong>de</strong>r<br />

<strong>de</strong>rgleichen die Gefahr besteht, dass das Empfangssignal<br />

fl uglagenabhängig abgeschwächt wird, sodass<br />

mit Einbrüchen <strong>de</strong>r Reichweite zu rechnen ist.<br />

Schließen Sie daher die wichtigsten Steuerfunktionen<br />

unbedingt an <strong>de</strong>n als SUMI programmierten<br />

Hauptempfänger an, damit das Mo<strong>de</strong>ll im Störungsfall<br />

auch dann steuerbar bleibt, sobald <strong>de</strong>r Satellitenempfänger<br />

SUMO kein gültiges Signal mehr erhält.<br />

Telemetrie-Daten wie z. B. die Spannung <strong>de</strong>r Bordstromversorgung<br />

sen<strong>de</strong>t dagegen nur <strong>de</strong>r als SUMO<br />

konfi gurierte Satellitenempfänger zum Sen<strong>de</strong>r. Telemetrie-Sensoren<br />

sind <strong>de</strong>mzufolge an <strong>de</strong>n Satellitenempfänger<br />

(SUMO) anzuschließen.<br />

Je<strong>de</strong>r Empfänger sollte mit einer eigenen Zuleitung<br />

aus <strong>de</strong>r gemeinsamen Spannungsversorgung ange-<br />

schlossen wer<strong>de</strong>n. Bei hohen Strömen eventuell sogar<br />

in doppelter Ausführung. Soll dagegen je<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r<br />

bei<strong>de</strong>n Empfänger aus einer eigenen Spannungsquelle<br />

versorgt wer<strong>de</strong>n,<br />

rot<br />

dann ist unbedingt das<br />

1<br />

mittlere Kabel aus einem<br />

<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Stecker<br />

3<br />

2<br />

<strong>de</strong>s Satellitenkabels zu<br />

entfernen, siehe Abbildung.<br />

Falls Sie weitere Programmierungen wie z. B. Fail-Safe-Einstellungen<br />

vornehmen möchten, trennen Sie<br />

die dreipolige Satelliten-Verbindung zwischen <strong>de</strong>n<br />

bei<strong>de</strong>n Empfängern und schalten Sie nur <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n<br />

Empfänger ein. Ggf. müssen Sie auch die<br />

Bindungs-Reihenfolge än<strong>de</strong>rn.<br />

Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

127


ANZEIGE DATEN<br />

ANZEIGE DATEN<br />

Nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten Menüzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste …<br />

TELEMETRIE<br />

EINSTELLEN/ANZEIGEN<br />

ANZEIGE DATEN<br />

ANZEIGE HF STATUS<br />

AUSWAHL ANSAGEN<br />

… und einem nachfolgen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste öffnet sich eine<br />

Liste weiterer Untermenüs.<br />

EMPFÄNGER<br />

SIMPLE DATA VIEW<br />

<strong>RC</strong>EIVER<br />

RX+GENERAL MODUL<br />

RX+ELECTRIC AIRMODUL<br />

RX+VARIO MODUL<br />

RX+GPS<br />

RX–S QUA: 100%<br />

RX–S ST : 100%<br />

RX–dBm: 33dBm<br />

TX–dBm: 33dBm<br />

V–PACK: 10ms<br />

RX–VOLT:4.8 TMP<br />

M–RX V :4.6 +22°C<br />

Dieses Display stellt die auch im Display »RX DATA-<br />

VIEW« <strong>de</strong>s Telemetrie-Menüs »EINSTELLEN/ANZEI-<br />

GEN« einsehbaren Daten in grafi sch aufbereiteter Form<br />

dar.<br />

Es be<strong>de</strong>utet:<br />

128 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

Wert Erläuterung<br />

RX-S QUA Signalqualität in %<br />

RX-S ST Signalstärke in %<br />

RX-dBm Empfangsleistung in dBm<br />

TX-dBm Sen<strong>de</strong>leistung in dBm<br />

V PACK zeigt <strong>de</strong>n längsten Zeitraum in ms<br />

an, in <strong>de</strong>m Datenpakete bei <strong>de</strong>r<br />

Übertragung vom Sen<strong>de</strong>r zum<br />

Empfänger verlorengegangen sind<br />

RX-VOLT Aktuelle Betriebsspannung <strong>de</strong>s<br />

Empfängers in Volt<br />

M-RX V minimalste Betriebsspannung<br />

<strong>de</strong>s Empfängers seit <strong>de</strong>r letzten<br />

Inbetriebnahme in Volt<br />

TMP das Thermometer visualisiert die<br />

aktuelle Betriebstemperatur <strong>de</strong>s<br />

Empfängers<br />

RX + GENERAL MODUL<br />

AKK1<br />

0V<br />

L KRAF V<br />

T1 +20°C<br />

AKK2<br />

0V T2 +20°C<br />

ZELL.V<br />

1:0.00<br />

2:0.00<br />

3:0.00<br />

4:0.00<br />

5:0.00<br />

6:0.00<br />

0<br />

AKK1<br />

0V<br />

L KRAF V<br />

T1 +20°C<br />

AKK2<br />

0V T2 +20°C<br />

HÖHE<br />

+500m<br />

0m1<br />

0m3<br />

STROM<br />

0.0A<br />

SPANN.<br />

0.0V<br />

Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an <strong>de</strong>n<br />

Empfänger angeschlossenen General-Engine-Moduls,<br />

Best.-Nr. 33610, o<strong>de</strong>r eines General-Air-Moduls, Best.-<br />

Nr. 33611. Näheres zu diesen Modulen fi n<strong>de</strong>n Sie im<br />

Anhang o<strong>de</strong>r im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong> bei<br />

<strong>de</strong>m jeweiligen Produkt.<br />

Abhängig von <strong>de</strong>r Bestückung <strong>de</strong>r Module mit Sensoren,<br />

können in diesem Display folgen<strong>de</strong> Daten permanent<br />

ausgegeben wer<strong>de</strong>n:<br />

Die aktuelle Spannung von bis zu zwei Akkus (AKK1<br />

und AKK2); die Messergebnisse von bis zu zwei Temperatursensoren<br />

(T1 und T2) sowie eine Füllstandsanzeige<br />

<strong>de</strong>s Treibstofftankes.<br />

Am rechten Rand wird alternierend entwe<strong>de</strong>r eine<br />

Aufl istung <strong>de</strong>r aktuellen Zellenspannungen eines bis zu<br />

sechszelligen LiPo-Akkus ausgegeben o<strong>de</strong>r die aktuelle<br />

Höhe relativ zum Standort, Steigen/Sinken in m/1s und<br />

m/3 s, <strong>de</strong>r aktuelle Strom in Ampere sowie die aktuelle<br />

Spannung <strong>de</strong>s am Sensor angeschlossenen Akkus.<br />

Es be<strong>de</strong>utet:<br />

Wert Erläuterung<br />

AKK1 / AKK2 Akku 1 bzw. Akku 2<br />

KRAF Treibstoffstand / Tankanzeige<br />

L / V Leer / Voll<br />

T1 / T2 Temperatur von Sensor 1 bzw. 2


ZELL.V Zellenspannung von Zelle 1 … max. 6<br />

HÖHE aktuelle Höhe<br />

0m1 m/1 s Steigen/Sinken<br />

0m3 m/3 s Steigen/Sinken<br />

STROM aktueller Strom in Ampere<br />

SPANN. aktuelle Spannung <strong>de</strong>s Antriebsakkus<br />

RX + ELECTRIC AIRMODUL<br />

HÖHE +500m<br />

0m/1s<br />

AKK1 0m/3s<br />

2V STRO 0A<br />

T1 +20°C<br />

AKK2<br />

2V T2 +20°C<br />

HÖHE +500m<br />

0m/1s<br />

AKK1 0m/3s<br />

2V STRO 0A<br />

T1 +20°C<br />

AKK2<br />

2V T2 +20°C<br />

ZELL.V<br />

1L:0.00<br />

2L:0.00<br />

3L:0.00<br />

4L:0.00<br />

5L:0.00<br />

6L:0.00<br />

7L:0.00<br />

ZELL.V<br />

1H:0.00<br />

2H:0.00<br />

3H:0.00<br />

4H:0.00<br />

5H:0.00<br />

6H:0.00<br />

7H:0.00<br />

Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an<br />

<strong>de</strong>n Empfänger angeschlossenen Electric-Air-Moduls<br />

Best.-Nr. 33620. Näheres zu diesem Modul fi n<strong>de</strong>n Sie<br />

im Anhang o<strong>de</strong>r im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong> bei<br />

<strong>de</strong>m jeweiligen Produkt.<br />

Abhängig von <strong>de</strong>r Bestückung <strong>de</strong>s Moduls mit Sensoren,<br />

können in diesem Display folgen<strong>de</strong> Daten permanent<br />

ausgegeben wer<strong>de</strong>n:<br />

Die aktuelle Spannung von bis zu zwei Akkus (AKK1<br />

und AKK2); die Messergebnisse von bis zu zwei Tempe-<br />

ratursensoren (T1 und T2); die aktuelle Höhe relativ zum<br />

Standort sowie das Steigen/Sinken <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls in m/1 s<br />

und m/3 s und in <strong>de</strong>r Mitte <strong>de</strong>s Displays noch <strong>de</strong>r aktuell<br />

einer Spannungsquelle entnommene Strom angezeigt<br />

Am rechten Rand wer<strong>de</strong>n alternierend die aktuellen Zellenspannungen<br />

<strong>de</strong>r an Balancer-Anschluss 1 (L) o<strong>de</strong>r<br />

2 (H) angeschlossenen je max. 7-zelligen Akku-Packs<br />

ausgegeben.<br />

Es be<strong>de</strong>utet:<br />

Wert Erläuterung<br />

V aktuelle Spannung<br />

A aktueller Strom<br />

AKK1 / AKK2 Akku 1 bzw. Akku 2<br />

HÖHE aktuelle Höhe<br />

m/1s m/1 s Steigen/Sinken<br />

m/3s m/3 s Steigen/Sinken<br />

T1 / T2 Temperatur von Sensor 1 bzw. 2<br />

ZELL.V Zellenspannung von Zelle 1 … max. 14<br />

L Balancer-Anschluss 1<br />

H Balancer-Anschluss 2<br />

RX + VARIO<br />

m/1s<br />

0<br />

m/3s<br />

0<br />

m/10s<br />

0<br />

H<br />

T<br />

HÖHE<br />

+500<br />

RXSQ<br />

0<br />

MAX<br />

+500m<br />

MIN<br />

+500m<br />

Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an <strong>de</strong>n<br />

Empfänger angeschlossenen Vario-Moduls Best.-Nr.<br />

33601. Näheres zu diesem Modul fi n<strong>de</strong>n Sie im Anhang<br />

o<strong>de</strong>r im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong> bei <strong>de</strong>m jeweiligen<br />

Produkt.<br />

Es be<strong>de</strong>utet:<br />

Wert Erläuterung<br />

HÖHE aktuelle Höhe<br />

RXSQ Signalstärke <strong>de</strong>s beim Empfänger<br />

ankommen<strong>de</strong>n Signals in %<br />

MAX das voreingestellte Höhenlimit<br />

relativ zum Startort, bei <strong>de</strong>ssen<br />

Überschreitung akustische<br />

Warnsignale ausgegeben wer<strong>de</strong>n<br />

MIN die voreingestellte maximale<br />

Unterschreitung <strong>de</strong>s Startortes, ab<br />

welcher akustische Warnsignale<br />

ausgegeben wer<strong>de</strong>n<br />

m/1s m/1 s Steigen/Sinken<br />

m/3s m/3 s Steigen/Sinken<br />

m/10s m/10 s Steigen/Sinken<br />

Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

129


RX + GPS<br />

N<br />

0<br />

W O<br />

Kmh<br />

S<br />

RXSQ 0<br />

ENTF. 0m<br />

HÖHE +500m<br />

0m/1s<br />

0m/3s<br />

0m/10s<br />

N 0°00.0000<br />

0°00.0000<br />

Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an <strong>de</strong>n<br />

Empfänger angeschlossenen GPS-Moduls mit integriertem<br />

Vario, Best.-Nr. 33600. Näheres zu diesem Modul<br />

fi n<strong>de</strong>n Sie im Anhang o<strong>de</strong>r im Internet unter www.<br />

graupner.<strong>de</strong> bei <strong>de</strong>m jeweiligen Produkt.<br />

Neben <strong>de</strong>n aktuellen Positionsdaten und <strong>de</strong>r Geschwindigkeit<br />

<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls im Zentrum <strong>de</strong>s Displays wird noch<br />

die aktuelle Höhe in Relation zum Startort sowie das<br />

Steigen/Sinken <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls in m/1 s, m/3 s und m/10s;<br />

die aktuelle Empfangsqualität sowie die Entfernung <strong>de</strong>s<br />

Mo<strong>de</strong>lls vom Startort angezeigt.<br />

Es be<strong>de</strong>utet:<br />

Wert Erläuterung<br />

W / N / O / S Westen / Nor<strong>de</strong>n / Osten / Sü<strong>de</strong>n<br />

Kmh Geschwindigkeit<br />

RXSQ Signalstärke <strong>de</strong>s Rückkanals<br />

ENTF. Entfernung<br />

HÖHE aktuelle Höhe relativ zum Startort<br />

m/1s m/1 s Steigen/Sinken<br />

m/3s m/3 s Steigen/Sinken<br />

m/10s m/10 s Steigen/Sinken<br />

130 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

ANZEIGE HF STATUS<br />

ANZEIGE HF STATUS<br />

Nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten Menüzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste …<br />

TELEMETRIE<br />

EINSTELLEN/ANZEIGEN<br />

ANZEIGE DATEN<br />

ANZEIGE HF STATUS<br />

AUSWAHL ANSAGEN<br />

… und einem nachfolgen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste öffnet sich das<br />

ausgewählte Untermenü:<br />

E100%<br />

S 95%<br />

SL 22<br />

P 10<br />

RL 41<br />

4.8RS<br />

4.8RM 0123456789ABCDE<br />

Obere Reihe: Empfangsleistung in dBm <strong>de</strong>r Kanäle<br />

1 … 75 <strong>de</strong>s 2,4 GHz-Ban<strong>de</strong>s.<br />

Untere Reihe: Empfangsleistung in dBm <strong>de</strong>s beim<br />

Empfänger eintreffen<strong>de</strong>n Signals <strong>de</strong>r<br />

Kanäle 1 … 75 <strong>de</strong>s 2,4 GHz-Ban<strong>de</strong>s.<br />

Dieses Display visualisiert die Daten <strong>de</strong>r Belegung <strong>de</strong>s<br />

2,4 GHz-Ban<strong>de</strong>s.<br />

Zusätzlich zur grafi schen Darstellung <strong>de</strong>r Bandbelegung<br />

wer<strong>de</strong>n links davon noch weitere Informationen in<br />

Zahlenform ausgegeben. Diese be<strong>de</strong>uten:<br />

Wert Erläuterung<br />

E Signalqualität in % <strong>de</strong>s vom<br />

Empfänger eintreffen<strong>de</strong>n Signals<br />

S Signalqualität in % <strong>de</strong>s beim<br />

Empfänger eintreffen<strong>de</strong>n Signals<br />

SL Empfangsleistung in dBm<br />

P Anzahl <strong>de</strong>r verlorenen Datenpakete<br />

<strong>de</strong>s Empfängers<br />

RL Empfangsleistung in dBm <strong>de</strong>s beim<br />

Empfänger eintreffen<strong>de</strong>n Signals<br />

RS Aktuelle Betriebsspannung <strong>de</strong>s<br />

Empfängers in Volt<br />

RM minimalste Betriebsspannung<br />

<strong>de</strong>s Empfängers seit <strong>de</strong>r letzten<br />

Inbetriebnahme in Volt


AUSWAHL ANSAGEN<br />

AUSWAHL ANSAGEN<br />

Nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten Menüzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste …<br />

TELEMETRIE<br />

EINSTELLEN/ANZEIGEN<br />

ANZEIGE DATEN<br />

ANZEIGE HF STATUS<br />

AUSWAHL ANSAGEN<br />

… und einem nachfolgen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste öffnet sich das<br />

ausgewählte Untermenü:<br />

WIEDERHOLEN<br />

AUSWAHL ANSAGEN<br />

WIEDERHOLEN 1SEC<br />

NÄCHSTE ANSAGE<br />

SENDER<br />

EMPFÄNGER<br />

–––<br />

–––<br />

VARIO –––<br />

Um die Sprachausgabe über <strong>de</strong>n Kopfhöreranschluss<br />

überhaupt starten zu können, ist es nötig, zumin<strong>de</strong>st<br />

<strong>de</strong>r Zeile „WIEDERHOLEN“ einen Schalter zuzuweisen.<br />

Dies geschieht, wie im Abschnitt „Schalter- und Geberschalterzuordnung“<br />

auf Seite 39 beschrieben:<br />

AUSWAHL ANSAGEN<br />

WIEDERHO EN 1SEC<br />

Gewünschten Schalter<br />

in die EIN Position<br />

SENDER<br />

–––<br />

EMPFÄNGER<br />

AUSWAHL ANSAGEN<br />

WIEDERHOLEN 1SEC<br />

NÄCHSTE ANSAGE<br />

SENDER<br />

EMPFÄNGER<br />

3<br />

–––<br />

VARIO –––<br />

Mit diesem Schalter können Sie die jeweils letzte<br />

Ansage für die Dauer <strong>de</strong>r links vom Schalter eingestellten<br />

Zeit wie<strong>de</strong>rholen lassen, solange <strong>de</strong>r zugewiesene<br />

Schalter geschlossen ist:<br />

NÄCHSTE ANSAGE<br />

Mit einem dieser Zeile zugewiesenen Schalter, vorzugsweise<br />

einer <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Tastschalter SW 1 o<strong>de</strong>r SW<br />

9, schalten Sie die in <strong>de</strong>n nachfolgend beschriebenen<br />

Optionen „SENDER“, „EMPFÄNGER“ und „SENSOR“<br />

ausgewählten Ansagen im Rotationsverfahren um<br />

jeweils eine weiter.<br />

AUSWAHL ANSAGEN<br />

WIEDERHOLEN 5SEC 3<br />

NÄCHSTE ANSAGE 1<br />

VARIO –––<br />

SENDER<br />

EMPFÄNGER<br />

VARIO<br />

Wenn Sie wie auf <strong>de</strong>r nächsten Seite unter „Sensor“<br />

beschrieben, das Untermenü »RX + VARIO« <strong>de</strong>s Menüs<br />

»ANZEIGE DATEN« aktivieren, können Sie mit einem<br />

dieser Zeile zugewiesenen Schalter völlig unabhängig<br />

von <strong>de</strong>n an<strong>de</strong>ren Ansagen variospezifi sche, d. h.<br />

von Höhenän<strong>de</strong>rungen ausgelöste Ansagen wie z. B.<br />

„langsames Steigen/Sinken“ usw. über <strong>de</strong>n optionalen<br />

Kopfhöreranschluss Best.-Nr. 33001.71 abrufen.<br />

AUSWAHL ANSAGEN<br />

WIEDERHOLEN 5SEC 3<br />

NÄCHSTE ANSAGE 1<br />

VARIO 7<br />

SENDER<br />

EMPFÄNGER<br />

SENSOR<br />

SENDER<br />

Nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten Menüzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste …<br />

AUSWAHL ANSAGEN<br />

WIEDERHOLEN 5SEC 3<br />

NÄCHSTE ANSAGE 1<br />

VARIO 7<br />

SENDER<br />

EMPFÄNGER<br />

SENSOR<br />

… und nachfolgen<strong>de</strong>m Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-Taste<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste öffnet sich das ausgewählte<br />

Untermenü:<br />

VOLT AKTUELL:<br />

MODELLZEIT:<br />

AKKUZEIT:<br />

STOPPUHR:<br />

FLUGZEITUHR:<br />

UHRZEIT:<br />

In diesem können Sie nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten<br />

Zeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste und nachfolgen<strong>de</strong>m Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die ausgewählte<br />

Ansage ab- ( ) o<strong>de</strong>r auswählen ( ):<br />

Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

131


VOLT AKTUELL:<br />

MODELLZEIT:<br />

AKKUZEIT:<br />

STOPPUHR:<br />

FLUGZEITUHR:<br />

UHRZEIT:<br />

EMPFÄNGER<br />

Nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten Menüzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste …<br />

AUSWAHL ANSAGEN<br />

WIEDERHOLEN 5SEC 3<br />

NÄCHSTE ANSAGE: 1<br />

VARIO 7<br />

SENDER<br />

EMPFÄNGER<br />

SENSOR<br />

… und nachfolgen<strong>de</strong>m Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-Taste<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste öffnet sich das ausgewählte<br />

Untermenü:<br />

TEMPERATUR:<br />

SIGNALSTÄRKE:<br />

VOLT AKTUELL:<br />

VOLT MINIMUM:<br />

In diesem können Sie nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten<br />

Zeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste und nachfolgen<strong>de</strong>m Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die ausgewählte<br />

Ansage ab- ( ) o<strong>de</strong>r auswählen ( ).<br />

132 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />

SENSOR<br />

Diese Zeile erscheint nur, wenn zuvor eines <strong>de</strong>r Untermenüs<br />

»RX …« <strong>de</strong>s Menüs »ANZEIGE DATEN«<br />

aktiviert und dann direkt zum Menü »AUSWAHL ANSA-<br />

GEN« zurückgekehrt wur<strong>de</strong>:<br />

AUSWAHL ANSAGEN<br />

WIEDERHOLEN 5SEC 3<br />

NÄCHSTE ANSAGE: 1<br />

VARIO 7<br />

SENDER<br />

EMPFÄNGER<br />

SENSOR<br />

Wur<strong>de</strong> beispielsweise die Option »RX + VARIO« ausgewählt,<br />

dann öffnet sich nach Anwahl <strong>de</strong>r Zeile „SEN-<br />

SOR“ und einem anschließen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das nachfolgend<br />

dargestellte Display:<br />

HÖHE:<br />

MAXHÖHE:<br />

MINHÖHE:<br />

Wie in <strong>de</strong>r Spalte links beschrieben, können Sie auch<br />

in diesen Menüs je<strong>de</strong> angebotene Ansage nach Anwahl<br />

<strong>de</strong>r gewünschten Zeile mit nachfolgen<strong>de</strong>m Drücken <strong>de</strong>r<br />

zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ab-<br />

( ) o<strong>de</strong>r auswählen ( ).<br />

Hinweis:<br />

Die hier vorgenommene Auswahl ist völlig unabhängig<br />

von <strong>de</strong>n „VARIO“-Ansagen.


Für Ihre Notizen<br />

133


Lehrer/Schüler<br />

Verbindung zweier Sen<strong>de</strong>r für L/S-Betrieb mit LS-Kabel<br />

Blättern Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste zum Menüpunkt »Lehrer/Sch« <strong>de</strong>s<br />

Multifunktionsmenüs:<br />

Servoeinst Gebereinst<br />

D/R Expo Phasentrim<br />

Flächenmix Freie Mix<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe Telemetrie<br />

Lehrer/Sch Info Anz.<br />

Servoeinst<br />

D/R Expo<br />

Freie Mix<br />

Gebereinst<br />

Helimix<br />

TS-Mixer<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe<br />

Lehrer/Sch<br />

Telemetrie<br />

Info Anz.<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste öffnen Sie diesen:<br />

TRAINER/Schül<br />

–S<br />

L<br />

1 2 3 4 5 6<br />

SW: ––– BIND:<br />

n/v<br />

Obige Abbildung zeigt <strong>de</strong>n Ausgangszustand dieses<br />

Menüs: Es wur<strong>de</strong>n we<strong>de</strong>r Geber an <strong>de</strong>n Schüler freigegeben<br />

( ) noch ein Schalter zugewiesen (SW: --- links<br />

unten bzw. –S links in <strong>de</strong>r Abbildung).<br />

134 Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />

Einstellung Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />

Bis zu sechs Geberfunktionen <strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs „L“<br />

können einzeln o<strong>de</strong>r in beliebiger Kombination an <strong>de</strong>n<br />

Schüler-Sen<strong>de</strong>r „S“ übergeben wer<strong>de</strong>n.<br />

Die untere, mit „L“ bezeichnete Display-Zeile kennzeichnet<br />

daher diejenigen Geber, die mit <strong>de</strong>n Eingängen K1,<br />

QR, HR und SR (Kreuzknüppelfunktionen beim Flächenmo<strong>de</strong>ll)<br />

o<strong>de</strong>r 1 … 4 (Kreuzknüppelfunktionen beim<br />

Heli-Mo<strong>de</strong>ll) fest verbun<strong>de</strong>n sind.<br />

Hinweise:<br />

Explizit NICHT ÜBERGEBEN wer<strong>de</strong>n können also<br />

we<strong>de</strong>r die mit CTRL 7 und 8 bezeichneten Proportional-Drehgeber<br />

noch die Dreistufenschalter SW 4/5<br />

und 6/7 respektive CTRL 9 und 10.<br />

Die Zuordnung von Gebern im Menü »Gebereinstellung«<br />

ist nur bei ausgeschalteter Lehrer-Schüler-Verbindung<br />

möglich.<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste die an <strong>de</strong>n Schüler zu übergeben<strong>de</strong>n<br />

Geber 1 bis maximal 6 (�) an und drücken Sie<br />

jeweils kurz die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste an, um zwischen „L (Lehrer)“ ( ) und „S (Schüler)“<br />

( ) umzuschalten:<br />

TRAINER/Schül<br />

–S<br />

L<br />

1 2 3 4 5 6<br />

SW: ––– BIND: n/v<br />

Um die Übergabe durchführen zu können, müssen Sie<br />

noch links im Display einen Lehrer-Schüler-Umschalter<br />

zuordnen. Platzieren Sie dazu die Markierung mit <strong>de</strong>n<br />

Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste links<br />

unten neben „SW:“ und weisen Sie wie auf Seite 39<br />

beschrieben einen Schalter zu.<br />

Verwen<strong>de</strong>n Sie dazu vorzugsweise <strong>de</strong>n Momentschalter<br />

SW 1, um die Steuerung je<strong>de</strong>rzeit an <strong>de</strong>n Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />

zurücknehmen zu können.<br />

TRAINER/Lehr.<br />

�S<br />

L<br />

1 2 3 4 5 6<br />

SW: 1 BIND: n/v<br />

Hinweis:<br />

Die eben beschriebene Schalterzuweisung bestimmt,<br />

von welchem Sen<strong>de</strong>r die Lehrer- und von welchem die<br />

Schüler-Funktion ausgeht. Einem Schüler-Sen<strong>de</strong>r darf<br />

in diesem Menü <strong>de</strong>swegen NIEMALS ein Schalter zugewiesen<br />

sein. Die Kopfzeile wechselt <strong>de</strong>shalb auch<br />

von „TRAINER/Schül“ zu „TRAINER/Lehr.“, sobald<br />

ein Schalter zugewiesen wur<strong>de</strong>.<br />

Das vom Schüler zu steuern<strong>de</strong> Mo<strong>de</strong>ll muss komplett,<br />

d. h. mit all seinen Funktionen einschließlich Trimmung<br />

und etwaigen Mischfunktionen, in einen Mo<strong>de</strong>llspeicherplatz<br />

<strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT einprogrammiert<br />

und auch <strong>de</strong>r HoTT-Empfänger <strong>de</strong>s betreffen<strong>de</strong>n<br />

Mo<strong>de</strong>lls an <strong>de</strong>n Lehrer-Sen<strong>de</strong>r „gebun<strong>de</strong>n“ sein, da dieser<br />

auch im Schülerbetrieb letztlich das Mo<strong>de</strong>ll steuert.<br />

Der Lehrer-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT IST UNBEDINGT<br />

ERST EINZUSCHALTEN UND DANN ERST IST DAS<br />

VERBINDUNGSKABEL IN DIESEN EINZUSTECKEN.<br />

An<strong>de</strong>rnfalls wird das HF-Modul nicht aktiviert.<br />

Der Lehrer-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT kann mit je<strong>de</strong>m


geeigneten Schüler-Sen<strong>de</strong>r verbun<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n, auch mit<br />

Sen<strong>de</strong>rn aus <strong>de</strong>m „klassischen“ 35/40 MHz-Bereich. So<br />

kann beispielsweise ein Lehrer-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />

durchaus auch mit einem Schüler-Sen<strong>de</strong>r mx-12(s)<br />

verbun<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n.<br />

Sofern <strong>de</strong>r Anschluss schülerseitig jedoch NICHT über<br />

eine zweipolige DSC-Buchse erfolgt, son<strong>de</strong>rn beispielsweise<br />

an einer dreipoligen LS-Buchse aus <strong>de</strong>m<br />

Sortiment von Graupner ist Grundvor aussetzung zur<br />

korrekten Verbindung mit einem Schüler-Sen<strong>de</strong>r,<br />

dass völlig unabhängig von <strong>de</strong>r im Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />

genutzten Modulationsart, im Schüler-Sen<strong>de</strong>r IM-<br />

MER die Modulationsart PPM(18 bzw. 24) eingestellt<br />

ist.<br />

Einstellung Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />

Das vom Schüler zu steuern<strong>de</strong> Mo<strong>de</strong>ll muss komplett,<br />

d. h. mit all seinen Funktionen einschließlich Trimmung<br />

und etwaigen Mischfunktionen, in einen Mo<strong>de</strong>llspeicherplatz<br />

<strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs einprogrammiert und<br />

gegebenenfalls <strong>de</strong>r HoTT-Empfänger <strong>de</strong>s betreffen<strong>de</strong>n<br />

Mo<strong>de</strong>lls an <strong>de</strong>n Lehrer-Sen<strong>de</strong>r „gebun<strong>de</strong>n“ sein. Prinzipiell<br />

jedoch kann ein Schüler-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />

auch mit einem Lehrer-Sen<strong>de</strong>r aus <strong>de</strong>m „klassischen“<br />

35/40 MHz-Bereich verbun<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n, da an <strong>de</strong>r DSC-<br />

Buchse <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs das vom Lehrer-Sen<strong>de</strong>r benötigte<br />

PPM-Signal anliegt.<br />

Als Schüler-Sen<strong>de</strong>r kann beinahe je<strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r aus<br />

<strong>de</strong>m ehemaligen und aktuellen Graupner-Programm mit<br />

min<strong>de</strong>stens 4 Steuerfunktionen benutzt wer<strong>de</strong>n. Genauere<br />

Informationen dazu fi n<strong>de</strong>n Sie im Hauptkatalog<br />

FS sowie im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong>.<br />

Der Schüler-Sen<strong>de</strong>r ist gegebenenfalls mit <strong>de</strong>m jeweiligen<br />

Anschlussmodul für Schüler-Sen<strong>de</strong>r auszurüsten.<br />

Dieses ist entsprechend <strong>de</strong>r jeweils mitgelieferten<br />

Einbauanleitung an <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rplatine anzuschließen.<br />

Informationen zum jeweils erfor<strong>de</strong>rlichen Schülermodul<br />

fi n<strong>de</strong>n Sie im Graupner-Hauptkatalog FS sowie im<br />

Internet unter www.graupner.<strong>de</strong>.<br />

Die Verbindung zum Lehrer-Sen<strong>de</strong>r erfolgt mit <strong>de</strong>m<br />

jeweils erfor<strong>de</strong>rlichen Kabel, siehe nächste Doppelseite.<br />

Die Steuerfunktionen <strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs MÜSSEN<br />

ohne Zwischenschaltung irgendwelcher Mischer<br />

direkt auf die Steuerkanäle, d. h. Empfängerausgänge,<br />

wirken.<br />

Bei Sen<strong>de</strong>rn <strong>de</strong>r Serie „mc“ o<strong>de</strong>r „mx“ wird am besten<br />

ein freier Mo<strong>de</strong>llspeicher mit <strong>de</strong>m benötigten Mo<strong>de</strong>lltyp<br />

(„Fläche“ o<strong>de</strong>r „Heli“) aktiviert, <strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>llnamen<br />

„Schüler“ versehen und die Steueranordnung (Mo<strong>de</strong> 1<br />

… 4) sowie „Gas min vorne/hinten“ an die Gewohnheiten<br />

<strong>de</strong>s Schülers angepasst. Alle an<strong>de</strong>ren Einstellungen<br />

verbleiben aber in <strong>de</strong>r jeweiligen Grundstellung. Beim<br />

Mo<strong>de</strong>lltyp „Helikopter“ wird zusätzlich noch die Gas-/<br />

Pitchumkehr und die Leerlauftrimmung im Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />

entsprechend eingestellt. Alle an<strong>de</strong>ren Einstellungen<br />

sowie Misch- und Koppelfunktionen erfolgen ausschließlich<br />

im Lehrer-Sen<strong>de</strong>r und wer<strong>de</strong>n von diesem zum<br />

Empfänger übertragen.<br />

Bei <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>rn vom Typ „D“ und „FM“ ist die Servolaufrichtung<br />

und Steueranordnung zu überprüfen und<br />

gegebenenfalls durch Umstecken <strong>de</strong>r entsprechen<strong>de</strong>n<br />

Kabel anzupassen. Auch sind sämtliche Mischer abzuschalten<br />

bzw. auf „null“ zu setzen.<br />

Bei <strong>de</strong>r Zuordnung <strong>de</strong>r Steuerfunktionen sind die üblichen<br />

Konventionen einzuhalten:<br />

Kanal Funktion<br />

1 Motordrossel/Pitch<br />

2 Querru<strong>de</strong>r/Rollen<br />

3 Höhenru<strong>de</strong>r/Nicken<br />

4 Seitenru<strong>de</strong>r/Heckrotor<br />

Sofern Sie neben <strong>de</strong>n Funktionen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppel<br />

(1 … 4) weitere Steuerfunktionen <strong>de</strong>m Schüler-<br />

Sen<strong>de</strong>r übergeben wollen, sind im Menü »Gebereinstellung«<br />

<strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs <strong>de</strong>njenigen Eingängen,<br />

die <strong>de</strong>n im Menü »Lehrer/Schüler« <strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs<br />

ggf. frei gegebenen Gebernummern 5 … 6 entsprechen,<br />

abschließend noch Bedienelemente zuzuweisen.<br />

Wichtig:<br />

Falls Sie schülerseitig vergessen sollten, einen<br />

Geber zuzuweisen, bleibt bei <strong>de</strong>r Übergabe auf<br />

<strong>de</strong>n Schüler-Sen<strong>de</strong>r das davon betroffene Servo<br />

bzw. bleiben die betroffenen Servos in <strong>de</strong>r Mittenposition<br />

stehen.<br />

Völlig unabhängig von <strong>de</strong>r Art <strong>de</strong>r HF-Verbindung<br />

<strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs zum Mo<strong>de</strong>ll, ist <strong>de</strong>r Schüler-<br />

Sen<strong>de</strong>r immer im PPM-Mo<strong>de</strong> zu betreiben.<br />

Sollte schülerseitig <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r über eine DSC-<br />

Buchse angeschlossen sein, dann belassen Sie<br />

<strong>de</strong>n Ein-/Aus-Schalter <strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs IM-<br />

MER in <strong>de</strong>r Stellung „AUS“, <strong>de</strong>nn nur in dieser<br />

Stellung erfolgt auch nach <strong>de</strong>m Einstecken <strong>de</strong>s<br />

DSC-Kabels keine HF-Abstrahlung vom Sen<strong>de</strong>rmodul<br />

<strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs.<br />

Lehrer-Schüler-Betrieb<br />

Bei<strong>de</strong> Sen<strong>de</strong>r wer<strong>de</strong>n über das passen<strong>de</strong> Kabel, siehe<br />

Übersicht nächste Seite, miteinan<strong>de</strong>r verbun<strong>de</strong>n: Stecker<br />

mit <strong>de</strong>r (je nach Kabel vorhan<strong>de</strong>nen) Kennzeichnung<br />

„M“ (Master) in die Buchse <strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs<br />

bzw. Stecker mit <strong>de</strong>r (je nach Kabel vorhan<strong>de</strong>nen)<br />

Aufschrift „S“ (Stu<strong>de</strong>nt) in die jeweilige Buchse <strong>de</strong>s<br />

Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />

135


Schüler-Sen<strong>de</strong>rs stecken.<br />

Wichtiger Hinweis für 3-polige Klinkenstecker:<br />

Stecken Sie aber keinesfalls eines <strong>de</strong>r mit „S“ o<strong>de</strong>r<br />

„M“ bezeichneten En<strong>de</strong>n <strong>de</strong>s von Ihnen verwen<strong>de</strong>ten<br />

Lehrer-/Schüler-Kabels mit 3-poligem Klinkenstecker<br />

in eine Buchse <strong>de</strong>s DSC-Systems. Es ist<br />

dafür nicht geeignet. Die DSC-Buchse ist ausschließlich<br />

für Kabel mit 2-poligen Klinkensteckern<br />

geeignet.<br />

Funktionsüberprüfung<br />

Betätigen Sie <strong>de</strong>n zugewiesenen Lehrer-Schüler-<br />

Schalter:<br />

Das Lehrer-Schüler-System arbeitet einwandfrei,<br />

wenn die Anzeige von „�L“ zu „�S“ wechselt.<br />

Blinkt dagegen die zentrale LED schnell blau/rot<br />

und ertönen gleichzeitig akustische Signale, dann<br />

ist die Verbindung vom Schüler- zum Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />

gestört.<br />

Parallel dazu erscheint in <strong>de</strong>r Grundanzeige die<br />

Warnmeldung …<br />

Kein<br />

Schüler-<br />

Signal<br />

… und im »Lehrer/Schüler«-Menü wechselt die Anzeige<br />

links im Display zu „-S“. In diesem Fall verbleiben<br />

unabhängig von <strong>de</strong>r Schalterstellung alle Steuerfunktionen<br />

automatisch beim Lehrer-Sen<strong>de</strong>r, sodass<br />

das Mo<strong>de</strong>ll in keinem Moment steuerlos bleibt.<br />

Mögliche Fehlerursachen:<br />

Schüler-Sen<strong>de</strong>r nicht bereit<br />

Interface im Schüler-Sen<strong>de</strong>r nicht richtig anstelle <strong>de</strong>s<br />

136 Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />

HF-Moduls angeschlossen.<br />

Falsche Kabelverbindung: Kabelauswahl siehe<br />

nebenstehend<br />

Schüler-Sen<strong>de</strong>r nicht auf PPM(10, 18, 24)-Mo<strong>de</strong><br />

umgeschaltet.<br />

Weitere mögliche Fehlerursache:<br />

Fehlen<strong>de</strong>s „Binding“ zwischen Lehrer-Sen<strong>de</strong>r und<br />

HoTT-Empfänger im Schulungsmo<strong>de</strong>ll.<br />

Lehrer-/Schüler-Kabel<br />

4179.1 für <strong>de</strong>n Lehrer-/Schüler-Betrieb zwischen<br />

zwei beliebigen, mit einer DSC-Buchse ausgestatteten<br />

Graupner-Sen<strong>de</strong>rn – erkennbar<br />

am zweipoligen Klinkenstecker an bei<strong>de</strong>n<br />

En<strong>de</strong>n.<br />

3290.7 Lehrer-/Schüler-Kabel zur Verbindung eines<br />

Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs mit DSC-Buchse (z. B. mx-<br />

12 HoTT) o<strong>de</strong>r auch eines mit <strong>de</strong>m optionalen<br />

DSC-Modul Best.-Nr. 3290.24<br />

nachgerüsteten Sen<strong>de</strong>rs) mit einem Graupner-Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />

mit Schüler-Buchse <strong>de</strong>s<br />

opto-elektronischen Systems – erkennbar<br />

an <strong>de</strong>r Kennzeichnung „S“ auf <strong>de</strong>r Seite <strong>de</strong>s<br />

dreipoligen Klinkensteckers.<br />

3290.8 Lehrer-/Schüler-Kabel zur Verbindung eines<br />

Schüler-Sen<strong>de</strong>rs mit DSC-Buchse (z. B.<br />

mx-12 HoTT) o<strong>de</strong>r auch eines mit <strong>de</strong>m<br />

optionalen DSC-Modul Best.-Nr. 3290.24<br />

nachgerüsteten Sen<strong>de</strong>rs) mit einem Graupner-Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />

mit Lehrer-Buchse <strong>de</strong>s<br />

opto-elektronischen Systems – erkennbar<br />

an <strong>de</strong>r Kennzeichnung „M“ auf <strong>de</strong>r Seite <strong>de</strong>s<br />

dreipoligen Klinkensteckers.<br />

Weitere Informationen über die in diesem Abschnitt<br />

erwähnten Kabel und Module <strong>de</strong>r Lehrer- bzw. Schüler-<br />

Sen<strong>de</strong>r fi n<strong>de</strong>n Sie in <strong>de</strong>r jeweiligen Sen<strong>de</strong>ranleitung, im<br />

Graupner Hauptkatalog FS sowie im Internet unter www.<br />

graupner.<strong>de</strong>.


Lehrer-/Schüler-Betrieb mit Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />

Aufgrund <strong>de</strong>r stetigen Erweiterung <strong>de</strong>s Sortiments fi n<strong>de</strong>n Sie die jeweils aktuellsten Informationen im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong><br />

Schüler-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT oTT<br />

Lehrer-/Schüler-<br />

Kabel<br />

Best.-Nr. 4179.1<br />

Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />

mit DSC-Buchse<br />

mx-12(s)HoTT, mx-16s/iFS/<br />

HoTT, mx-22(iFS), mx-24s und,<br />

sofern mit DSC-Buchse Best.-Nr.<br />

3290.24 ausgestattet, mc-19(s +<br />

iFS), mc-22(s + iFS) und mc-24<br />

Lehrer-/Schüler-<br />

Kabel<br />

Best.-Nr. 3290.8<br />

M<br />

Lehrer-Sen<strong>de</strong>r mit Lehrer-Modul<br />

Best.-Nr. 3290.2, 3290.19, 3290.22<br />

mc-19 bis mc-24, mx-<br />

22(iFS), mx-24s<br />

Lehrer-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT TT<br />

Lehrer-/Schüler-<br />

Kabel<br />

Best.-Nr. 4179.1<br />

Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />

mit DSC-Buchse<br />

mx-12(s)HoTT, mx-16s/iFS/<br />

HoTT, mx-22(iFS), mx-24s<br />

und, sofern mit DSC-Buchse<br />

Best.-Nr. 3290.24 ausgestattet,<br />

mc-19(s + iFS), mc-22(s +<br />

iFS) und mc-24<br />

Anmerkung:<br />

Die Listen stellen die zum Zeitpunkt <strong>de</strong>r Drucklegung<br />

möglichen Sen<strong>de</strong>r bzw. Sen<strong>de</strong>rkombinationen dar.<br />

Lehrer-/Schüler-<br />

Kabel<br />

Best.-Nr. 3290.7<br />

Schüler-Sen<strong>de</strong>r mit Schüler-Modul<br />

Best.-Nr. 3290.3, 3290.10, 3290.33<br />

D 14, FM 414, FM 4014, FM<br />

6014, mc-10 … mc-24, mx-<br />

22(iFS), mx-24s<br />

Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />

S<br />

137


Kabelloses HoTT-System<br />

Alternativ zu <strong>de</strong>m auf <strong>de</strong>n vorherigen Seiten beschriebenen<br />

„klassischen“ System per LS-Kabel können zwei<br />

HoTT-Sen<strong>de</strong>r auch kabellos zu einem Lehrer-/Schüler-<br />

System kombiniert wer<strong>de</strong>n.<br />

Vorbereitungen<br />

Das Schulungsmo<strong>de</strong>ll muss komplett, d. h. mit all seinen<br />

Funktionen einschließlich Trimmung und etwaigen<br />

Mischfunktionen sowohl in einem Mo<strong>de</strong>llspeicherplatz<br />

<strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT wie auch <strong>de</strong>s<br />

Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT einprogrammiert sein.<br />

Das zur Schulung vorgesehene Mo<strong>de</strong>ll muss somit<br />

völlig unabhängig vom jeweils an<strong>de</strong>ren Sen<strong>de</strong>r,<br />

sowohl vom Schüler- wie auch vom Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />

uneingeschränkt steuerbar sein. Allzu große Einstelldifferenzen<br />

sollten jedoch unbedingt vermie<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n!<br />

An<strong>de</strong>rnfalls riskieren Sie sprunghafte, das Mo<strong>de</strong>ll u. U.<br />

sehr belasten<strong>de</strong> Positionsän<strong>de</strong>rungen von Servos beim<br />

Umschalten zwischen Lehrer- und Schüler-Sen<strong>de</strong>r.<br />

Dennoch kann es aber durchaus sinnvoll sein, beim<br />

Schülermo<strong>de</strong>ll zumin<strong>de</strong>st kleinere Ru<strong>de</strong>rausschläge zu<br />

programmieren, um das Erlernen <strong>de</strong>r Steuermotorik zu<br />

erleichtern.<br />

Sind die bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r soweit für <strong>de</strong>n Schulungsbetrieb<br />

vorbereitet, ist das Schulungsmo<strong>de</strong>ll an <strong>de</strong>n Schüler-<br />

Sen<strong>de</strong>r zu bin<strong>de</strong>n. Eine ausführliche Beschreibung <strong>de</strong>s<br />

Bin<strong>de</strong>-Vorganges fi n<strong>de</strong>n Sie auf Seite 61/62 bzw. 70.<br />

Bin<strong>de</strong>n von Lehrer- und Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />

Schalten Sie bei<strong>de</strong> Sen<strong>de</strong>r ein und blättern Sie bei<br />

bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>rn mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste zum Menüpunkt »Lehrer/Sch« <strong>de</strong>s<br />

Multifunktionsmenüs. (Die zuvor an <strong>de</strong>n Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />

gebun<strong>de</strong>ne Empfangsanlage <strong>de</strong>s Schulungsmo<strong>de</strong>lls<br />

muss während <strong>de</strong>s folgen<strong>de</strong>n Prozesses nicht zwingend<br />

138 Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />

eingeschaltet sein.):<br />

Servoeinst Gebereinst<br />

D/R Expo Phasentrim<br />

Flächenmix Freie Mix<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe Telemetrie<br />

Lehrer/Sch Info Anz.<br />

Servoeinst<br />

D/R Expo<br />

Freie Mix<br />

Gebereinst<br />

Helimix<br />

TS-Mixer<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe<br />

Lehrer/Sch<br />

Telemetrie<br />

Info Anz.<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste öffnen Sie diesen Menüpunkt:<br />

TRAINER/Schül<br />

–S<br />

L<br />

1 2 3 4 5 6<br />

SW: ––– BIND:<br />

n/v<br />

Obige Abbildung zeigt <strong>de</strong>n Ausgangszustand dieses<br />

Menüs: Es wur<strong>de</strong>n we<strong>de</strong>r Geber an <strong>de</strong>n Schüler frei<br />

gegeben ( ) noch ein Schalter zugewiesen (SW: --- links<br />

unten bzw. –S links in <strong>de</strong>r Abbildung).<br />

Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />

Bringen Sie <strong>de</strong>n Marker / Cursor mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zum Eingabefeld<br />

„BIND“. Sollte rechts neben „SW:“ ein Schalter zu<br />

sehen sein, ist dieser zuvor zwingend zu löschen, siehe<br />

Abbildung:<br />

TRAINER/Schül<br />

–S<br />

L<br />

1 2 3 4 5 6<br />

SW: ––– BIND: n/v<br />

Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />

Geben Sie mit jeweils einem Druck auf die zentrale<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die an <strong>de</strong>n Schüler<br />

zu übergeben<strong>de</strong>n Steuerkanäle frei. Das Symbol<br />

wechselt jeweils von zu . Beispielsweise:<br />

TRAINER/Schül<br />

–S<br />

L<br />

1 2 3 4 5 6<br />

SW: ––– BIND: n/v<br />

Wichtiger Hinweis:<br />

Im Gegensatz zu <strong>de</strong>m auf <strong>de</strong>n vorherigen Seiten beschriebenen<br />

kabelgebun<strong>de</strong>nen LS-System, bei welchem<br />

ausschließlich GEBERSIGNALE an <strong>de</strong>n Schüler freigegeben<br />

wer<strong>de</strong>n, wer<strong>de</strong>n bei <strong>de</strong>m hier zu beschreiben<strong>de</strong>n<br />

kabellosen HoTT-System STEUERKANÄLE übergeben!<br />

Soll also beispielsweise die Querru<strong>de</strong>r-Funktion (2)<br />

übergeben wer<strong>de</strong>n und ist das Mo<strong>de</strong>ll mit zwei Querru<strong>de</strong>rservos<br />

ausgestattet, welche üblicherweise an <strong>de</strong>n<br />

Empfängeranschlüssen 2 und 5 angeschlossen sind,<br />

dann sind beim kabellosen System folglich auch die<br />

Steuerkanäle 2 und 5 zu übergeben und nicht nur, wie<br />

beim kabelgebun<strong>de</strong>nen System, die Nummer 2, siehe


obige Abbildung. Sinngemäß gilt dies ebenso für ggf. an<br />

6 und 1 angeschlossene Wölbklappenservos (Einstellung<br />

„2 QR 2 WK“ im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«) o<strong>de</strong>r<br />

zwei an 3 und 6 angeschlossene Höhenru<strong>de</strong>rservos<br />

(Einstellung „2 Sv HR“ im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«).<br />

Um die Übergabe durchführen zu können, müssen<br />

Sie noch einen Lehrer-Schüler-Umschalter zuordnen.<br />

Platzieren Sie dazu die Markierung mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste links unten neben<br />

„SW:“ und weisen Sie wie auf Seite 39 beschrieben<br />

einen Schalter zu.<br />

Verwen<strong>de</strong>n Sie dazu vorzugsweise <strong>de</strong>n Momentschalter<br />

SW 1, um die Steuerung je<strong>de</strong>rzeit an <strong>de</strong>n Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />

zurücknehmen zu können:<br />

TRAINER/Lehr.<br />

�S<br />

L<br />

1 2 3 4 5 6<br />

SW: 1 BIND: n/v<br />

Hinweis:<br />

Die eben beschriebene Schalterzuweisung bestimmt,<br />

von welchem Sen<strong>de</strong>r die Lehrer- und von welchem die<br />

Schüler-Funktion ausgeht. Einem Schüler-Sen<strong>de</strong>r darf<br />

in diesem Menü <strong>de</strong>swegen NIEMALS ein Schalter zugewiesen<br />

sein. Die Kopfzeile wechselt <strong>de</strong>shalb auch<br />

von „TRAINER/Schül“ zu „TRAINER/Lehr.“, sobald<br />

ein Schalter zugewiesen wur<strong>de</strong>.<br />

Bringen Sie nun die Markierung mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste nach rechts, zu<br />

„BIND: n/v“:<br />

TRAINER/Lehr.<br />

�S<br />

L<br />

1 2 3 4 5 6<br />

SW: 1 BIND: n/v<br />

Bin<strong>de</strong>n <strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs an <strong>de</strong>n Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />

Hinweis:<br />

Während <strong>de</strong>s Bin<strong>de</strong>-Vorganges sollte <strong>de</strong>r Abstand <strong>de</strong>r<br />

bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r nicht allzu groß sein. Ggf. ist die Positionierung<br />

<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r zu än<strong>de</strong>rn und <strong>de</strong>r Bin<strong>de</strong>-<br />

Prozess erneut auszulösen.<br />

Schließen Sie ggf. <strong>de</strong>n zuvor <strong>de</strong>fi nierten Lehrer-/Schüler-Umschalter<br />

…<br />

TRAINER/Lehr.<br />

�S<br />

L<br />

1 2 3 4 5 6<br />

SW: 1 BIND: n/v<br />

… und lösen Sie erst beim Schüler-Sen<strong>de</strong>r mit einem<br />

Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste <strong>de</strong>n „BINDEN“-Prozess aus …<br />

TRAINER/Schül<br />

–S<br />

L<br />

1 2 3 4 5 6<br />

SW: ––– BIND: BINDEN<br />

… und unmittelbar anschließend beim Lehrer-Sen<strong>de</strong>r:<br />

TRAINER/Lehr.<br />

�S<br />

L<br />

1 2 3 4 5 6<br />

SW: 1 BIND: BINDEN<br />

Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, erscheint<br />

in bei<strong>de</strong>n Displays anstelle <strong>de</strong>s blinken<strong>de</strong>n „BINDEN“<br />

„EIN“:<br />

TRAINER/Lehr.<br />

�S<br />

L<br />

1 2 3 4 5 6<br />

SW: 1 BIND: EIN<br />

TRAINER/Schül<br />

–S<br />

L<br />

1 2 3 4 5 6<br />

SW: ––– BIND: EIN<br />

Sie können nun bei bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>rn zur Grundanzeige<br />

zurückkehren und <strong>de</strong>n Schulungsbetrieb nach eingehen<strong>de</strong>r<br />

Prüfung aller Funktionen aufnehmen.<br />

Sollte dagegen nur bei einem o<strong>de</strong>r keinem Sen<strong>de</strong>r „EIN“<br />

sichtbar und somit <strong>de</strong>r Bindungsvorgang fehlgeschlagen<br />

sein, verän<strong>de</strong>rn Sie ggf. die Positionen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />

Sen<strong>de</strong>r und wie<strong>de</strong>rholen Sie die gesamte Prozedur.<br />

Während <strong>de</strong>s …<br />

Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />

139


Schulungsbetrieb<br />

… können Lehrer und Schüler durchaus lockeren<br />

Abstand halten. Die so genannte Rufweite (max. 50 m)<br />

sollte allerdings keinesfalls überschritten wer<strong>de</strong>n, und<br />

es sollten sich auch keine weitere Personen zwischen<br />

Lehrer und Schüler befi n<strong>de</strong>n, da dies die Reichweite<br />

<strong>de</strong>s zur Verbindung <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r genutzten<br />

Rückkanals verringern kann. Desweiteren ist zu beachten,<br />

dass wegen <strong>de</strong>r Nutzung <strong>de</strong>s Rückkanals für die<br />

kabellose Lehrer-/Schüler-Funktion in diesem Modus<br />

keine Teleme triedaten <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls übertragen wer<strong>de</strong>n<br />

können.<br />

In diesem Betriebsmodus sieht die Grundanzeige <strong>de</strong>s<br />

Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs folgen<strong>de</strong>rmaßen aus …<br />

GRAUBELE Stop 0:00<br />

#01<br />

Flug 0:00<br />

RFC–Lehr. «normal »<br />

5.2V 51%<br />

HoTT<br />

2:22h<br />

P 5.5V<br />

… und die <strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs beispielsweise so:<br />

GRAUBELE Stop 0:00<br />

#09<br />

RFC-Schül<br />

Flug 0:00<br />

4.9V<br />

1:11h<br />

33%<br />

HoTT<br />

Sollte es während <strong>de</strong>s Schulungsbetriebes <strong>de</strong>nnoch<br />

einmal geschehen, dass die Verbindung zwischen<br />

Lehrer- und Schüler-Sen<strong>de</strong>r verloren geht, dann übernimmt<br />

automatisch <strong>de</strong>r Lehrer-Sen<strong>de</strong>r die Steuerung<br />

<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls.<br />

140 Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />

Befi n<strong>de</strong>t sich in dieser Situation <strong>de</strong>r LS-Umschalter in<br />

<strong>de</strong>r „Schüler“-Position, dann beginnt für die Dauer <strong>de</strong>s<br />

Signalverlustes die zentrale LED <strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs<br />

blau/rot zu blinken und es ertönen akustische Warnsignale.<br />

Darüber hinaus blinkt in <strong>de</strong>r Grundanzeige „RFC-“<br />

und es erscheint die Warnmeldung:<br />

Kein<br />

Schüler-<br />

Signal<br />

Sollte dagegen nur „RFC-“ in <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>rs blinken und – leisere – akustische Warnsignale<br />

ertönen …<br />

GRAUBELE Stop 0:00<br />

#01<br />

Flug 0:00<br />

RFC–Lehr. «normal »<br />

5.2V 51%<br />

HoTT<br />

2:22h<br />

P 5.5V<br />

… dann ging ebenfalls das Schülersignal verloren, doch<br />

<strong>de</strong>r LS-Umschalter befi n<strong>de</strong>t sich in <strong>de</strong>r „Lehrer“-Stellung.<br />

In bei<strong>de</strong>n Fällen sollten Sie vor<strong>de</strong>rgründig für geringeren<br />

Abstand zwischen <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>rn sorgen. Hilft<br />

dies nicht, dann sollten Sie umgehend lan<strong>de</strong>n und nach<br />

<strong>de</strong>r Ursache suchen.<br />

Sind dagegen nur bei<strong>de</strong> Sen<strong>de</strong>r bei ausgeschalteter<br />

Empfangsanlage in Betrieb, dann erscheint in <strong>de</strong>r<br />

Grundanzeige <strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs anstelle <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />

Symbole das „bekannte“ .<br />

Wie<strong>de</strong>raufnahme <strong>de</strong>s LS-Betriebes<br />

Haben Sie – aus welchen Grün<strong>de</strong>n auch immer – zwischenzeitlich<br />

einen o<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong> Sen<strong>de</strong>r ausgeschaltet,<br />

dann erscheint nach <strong>de</strong>m Wie<strong>de</strong>reinschalten <strong>de</strong>s/<strong>de</strong>r<br />

Sen<strong>de</strong>r im Display die Frage:<br />

Kabellose<br />

LS-Verbindung<br />

FORT AUS<br />

Bestätigen Sie „FORT(setzen)“ mit einem Druck auf<br />

die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste o<strong>de</strong>r<br />

warten Sie alternativ bis die Meldung nach ca. zwei Sekun<strong>de</strong>n<br />

verschwin<strong>de</strong>t. In bei<strong>de</strong>n Fällen bleibt die zuletzt<br />

erstellte Bindung an einen Lehrer- bzw. Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />

bestehen.<br />

Wählen Sie dagegen mit einer <strong>de</strong>r Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste „AUS“ an …<br />

Kabellose<br />

LS-Verbindung<br />

FORT AUS<br />

… und bestätigen diese Wahl mit einem Druck auf die<br />

zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste, setzen<br />

Sie damit <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r auf „normalen“ Betrieb<br />

zurück. Die Bindung an einen Lehrer- bzw. Schüler-<br />

Sen<strong>de</strong>r muss dann ggf. erneut vorgenommen wer<strong>de</strong>n.


Für Ihre Notizen<br />

141


Info-Anzeige<br />

Datum, Uhrzeit, Sen<strong>de</strong>r ID und Speicherkarte<br />

Blättern Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste zum Menüpunkt »Info« <strong>de</strong>s Multifunktionsmenüs:<br />

Servoeinst Gebereinst<br />

D/R Expo Phasentrim<br />

Flächenmix Freie Mix<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe<br />

Info Anz.<br />

Lehrer/Sch<br />

Servoeinst<br />

D/R Expo<br />

Freie Mix<br />

Gebereinst<br />

Helimix<br />

TS-Mixer<br />

Servoanz. Allg.Einst<br />

Fail-Safe Telemetrie<br />

Lehrer/Sch Info Anz.<br />

Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste öffnen Sie diesen:<br />

RFID<br />

Firmware Ver.<br />

SD-Karte<br />

verfügbar<br />

ABCDEF12<br />

1.11<br />

0KB<br />

0KB<br />

0%<br />

In diesem Menü wer<strong>de</strong>n sen<strong>de</strong>rspezifi sche Informationen<br />

angezeigt und – soweit nötig und sinnvoll – auch<br />

geän<strong>de</strong>rt.<br />

Wählen Sie die betreffen<strong>de</strong> Zeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste an und<br />

drücken Sie anschließend die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste. Im nun inversen Wertefeld können<br />

Sie mit <strong>de</strong>n Pfeil-Tasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

142 Programmbeschreibung: Info-Display<br />

<strong>de</strong>n jeweiligen Vorgabewert verän<strong>de</strong>rn und mit einem<br />

weiteren Druck auf die zentrale Taste SET Ihre Eingabe<br />

abschließen.<br />

RFID<br />

RFID<br />

Firmware Ver.<br />

SD-Karte<br />

verfügbar<br />

ABCDEF12<br />

1.11<br />

0KB<br />

0KB<br />

0%<br />

In dieser Zeile wird die I<strong>de</strong>ntifi kationsnummer <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>rs angezeigt. Diese ist sen<strong>de</strong>rspezifi sch, wird je<br />

Sen<strong>de</strong>r nur einmal vergeben und kann nicht verän<strong>de</strong>rt<br />

wer<strong>de</strong>n. Während <strong>de</strong>s Binding-Vorganges wird u. a.<br />

diese ID an <strong>de</strong>n Empfänger übertragen, sodass dieser<br />

je<strong>de</strong>rzeit in <strong>de</strong>r Lage ist, die Funksignale „seines“ Sen<strong>de</strong>rs<br />

zu i<strong>de</strong>ntifi zieren.<br />

Firmware Version<br />

RFID<br />

Firmware Ver.<br />

SD-Karte<br />

verfügbar<br />

ABCDEF12<br />

1.11<br />

0KB<br />

0KB<br />

0%<br />

In dieser Zeile wird die aktuelle Versionsnummer <strong>de</strong>r<br />

Sen<strong>de</strong>rsoftware angezeigt.<br />

Durch Vergleich <strong>de</strong>r hier angezeigten Nummer mit <strong>de</strong>r<br />

im Internet auf <strong>de</strong>r Download-Seite <strong>de</strong>s entsprechen<strong>de</strong>n<br />

Produkts unter www.graupner.<strong>de</strong> angebotenen Update-<br />

Version kann beurteilt wer<strong>de</strong>n, ob ein Update <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>rbetriebssystems nötig und sinnvoll ist.<br />

Ggf. wird die Versionsnummer auch bei Anfragen vom<br />

Service benötigt.<br />

SD-Karte<br />

RFID<br />

Firmware Ver.<br />

SD-Karte<br />

verfügbar<br />

ABCDEF12<br />

1.11<br />

2048KB<br />

1234KB<br />

60%<br />

In dieser Zeile wird die Speicherkapazität einer ggf.<br />

in <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r eingeschobenen Speicherkarte in KB<br />

angezeigt.<br />

Je nach Speicherkapazität <strong>de</strong>r eingeschobenen micro-<br />

SD- bzw. micro-SDHC-Speicherkarte kann es nach <strong>de</strong>m<br />

Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs durchaus mehrere Minuten bis<br />

zur Anzeige eines korrekten Wertes dauern.<br />

verfügbar<br />

RFID<br />

Firmware Ver.<br />

SD-Karte<br />

verfügbar<br />

ABCDEF12<br />

1.11<br />

2048KB<br />

1234KB<br />

60%<br />

Anzeige <strong>de</strong>s verfügbaren Speicherplatzes in KB.<br />

Wie zuvor erwähnt, erscheint die Anzeige <strong>de</strong>s verfügbaren<br />

Speicherplatzes – abhängig vom Gesamtfassungsvermögen<br />

<strong>de</strong>r eingeschobenen Speicherkarte – erst eine<br />

gewisse Zeit nach <strong>de</strong>m Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs.<br />

In <strong>de</strong>r Zeile darunter erfolgt die Anzeige <strong>de</strong>s verfügbaren<br />

Speicherplatzes in Relation zur Gesamt-Speicherkapazität:


RFID<br />

Firmware Ver.<br />

SD-Karte<br />

verfügbar<br />

ABCDEF12<br />

1.11<br />

2048KB<br />

1234KB<br />

60%<br />

Wie zuvor erwähnt, erscheint die Anzeige <strong>de</strong>s verfügbaren<br />

Speicherplatzes – abhängig vom Gesamtfassungsvermögen<br />

<strong>de</strong>r eingeschobenen Speicherkarte – erst eine<br />

gewisse Zeit nach <strong>de</strong>m Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs.<br />

Programmbeschreibung: Info-Display<br />

143


mx-12 HoTT Programmiertechnik<br />

Vorbereiten<strong>de</strong> Maßnahmen am Beispiel eines Flächenmo<strong>de</strong>lls<br />

Mo<strong>de</strong>lle in eine mx-12 HoTT zu programmieren …<br />

… ist einfacher, als es möglicherweise auf <strong>de</strong>n<br />

ersten Blick aussieht!<br />

Grundvoraussetzung für eine „saubere“ Programmierung<br />

ist allerdings, und dies gilt nicht nur für die mx-12<br />

HoTT, son<strong>de</strong>rn prinzipiell für alle programmierbaren<br />

Sen<strong>de</strong>r, <strong>de</strong>r mechanisch korrekte Einbau aller Fernsteuerkomponenten<br />

in das Mo<strong>de</strong>ll! Spätestens beim<br />

Anschluss <strong>de</strong>r Anlenkungen sollte <strong>de</strong>shalb darauf geachtet<br />

wer<strong>de</strong>n, dass die Servos sich in ihrer jeweiligen<br />

Neutralstellung befi n<strong>de</strong>n und <strong>de</strong>ren Ru<strong>de</strong>rhebel auch<br />

in <strong>de</strong>r gewünschten Stellung, an<strong>de</strong>renfalls sollten Sie<br />

<strong>de</strong>n Ru<strong>de</strong>rhebel lösen und ihn um einen o<strong>de</strong>r mehrere<br />

Zacken versetzt wie<strong>de</strong>r befestigen. Wer<strong>de</strong>n dabei die<br />

Servos mittels eines Servo-Testers, z. B. <strong>de</strong>m <strong>RC</strong>-Tester<br />

mit <strong>de</strong>r Best.-Nr. 2894.12 in Stellung gebracht, ist die<br />

„richtige“ Position sogar sehr einfach festzulegen.<br />

Die praktisch in je<strong>de</strong>m mo<strong>de</strong>rnen Sen<strong>de</strong>r gebotene<br />

Möglichkeit, die Neutralstellung eines Servos zu beeinfl<br />

ussen, ist lediglich zu <strong>de</strong>ren Feinjustierung gedacht.<br />

Größere Abweichungen von „0“ können nämlich im Laufe<br />

<strong>de</strong>r weiteren Signalverarbeitung im Sen<strong>de</strong>r zu weiteren<br />

Asymmetrien führen. In diesem Sinne: Das krumme<br />

Fahrgestell eines Autos wird um keinen Deut gera<strong>de</strong>r,<br />

wenn lediglich das Lenkrad auf „gera<strong>de</strong>“ getrimmt wird!<br />

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Anpassung <strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>rwege:<br />

Dies sollte soweit wie möglich durch entsprechen<strong>de</strong>s<br />

Anpassen <strong>de</strong>r Anlenkpunkte erfolgen. Das ist<br />

im En<strong>de</strong>ffekt auch weit effi zienter als eine übermäßige<br />

Strapazierung <strong>de</strong>r Wegeinstellungen im Sen<strong>de</strong>r! Hier gilt<br />

ebenfalls: Wegeinstellungen dienen in erster Linie zum<br />

Abgleich herstellungsbedingter Toleranzen bei <strong>de</strong>n Servos<br />

und zu <strong>de</strong>ren Feinjustierung, weniger zum Ausgleich<br />

von Nachlässigkeiten.<br />

144 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

Wer<strong>de</strong>n in einem Flächenmo<strong>de</strong>ll zwei getrennte Querru<strong>de</strong>rservos<br />

verwen<strong>de</strong>t, können die Querru<strong>de</strong>r, angesteuert<br />

über entsprechend aktivierte Flächenmischer – siehe<br />

ab nächster Doppelseite – sowohl mit einer Wölbklappenfunktion<br />

belegt als auch als Bremsklappen hochgestellt<br />

wer<strong>de</strong>n – was allerdings eher in einem Segler bzw.<br />

Elektrosegler <strong>de</strong>nn in einem Motormo<strong>de</strong>ll sinnvoll ist.<br />

In einem solchen Fall sollten die Ru<strong>de</strong>rarme – ausgehend<br />

von <strong>de</strong>r Neutrallage – um einen Zacken nach vorne<br />

geneigt, also zur Nasenleiste zeigend, auf das jeweilige<br />

Servo aufgesetzt wer<strong>de</strong>n.<br />

Die durch diese asymmetrische Montage erreichte mechanische<br />

Differenzierung trägt <strong>de</strong>r Tatsache Rechnung,<br />

dass die Bremswirkung <strong>de</strong>r hochgestellten Querru<strong>de</strong>r<br />

mit <strong>de</strong>ren Ausschlag steigt und <strong>de</strong>shalb üblicherweise<br />

nach oben mehr Weg als nach unten benötigt wird.<br />

Sinngemäß ist auch bei getrennt angesteuerten Wölbklappenservos<br />

zu verfahren, wenn geplant wird, diese<br />

in ein Butterfl y-System zu integrieren. Da die Bremswirkung<br />

dieser auch als „Krähenstellung“ bezeichneten<br />

Klappenstellung weniger von <strong>de</strong>n hochgestellten<br />

Querru<strong>de</strong>rn als vom Ausschlag <strong>de</strong>r Wölbklappen<br />

nach unten beeinfl usst wird, sollten die Ru<strong>de</strong>rarme in<br />

diesem Fall etwas nach hinten, zur Endleiste geneigt<br />

eingebaut wer<strong>de</strong>n. Dadurch steht dann mehr Weg für<br />

<strong>de</strong>n Ausschlag nach unten zur Verfügung. Bei einer<br />

solchen Kombination von abgesenkten Wölbklappen mit<br />

hochgestellten Querru<strong>de</strong>rn sollten letztere allerdings nur<br />

mäßig hochgestellt wer<strong>de</strong>n, da sie bei einem <strong>de</strong>rartigen<br />

Butterfl y-System mehr zum Stabilisieren und Steuern<br />

als zum Bremsen dienen.<br />

In diesem Zusammenhang noch ein Tipp zum „Sehen“<br />

<strong>de</strong>r Bremswirkung: Klappen spreizen und von vorne<br />

über und unter die Fläche schauen. Je größer die projizierte<br />

Fläche <strong>de</strong>r abstehen<strong>de</strong>n Ru<strong>de</strong>r, um so größer ist<br />

die Bremswirkung.<br />

Querru<strong>de</strong>r außen<br />

Wölbklappen innen<br />

(Eine ähnlich asymmetrische Montage <strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>rarme<br />

kann z. B. an Spreiz- bzw. Lan<strong>de</strong>klappen auch in einem<br />

Motormo<strong>de</strong>ll sinnvoll sein.)<br />

Ist ein Mo<strong>de</strong>ll soweit fertig gestellt und mechanisch<br />

abgestimmt, kann im Prinzip mit <strong>de</strong>r Programmierung<br />

<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs begonnen wer<strong>de</strong>n. Die folgen<strong>de</strong>n Beispiele<br />

versuchen <strong>de</strong>r Praxis zu folgen, in<strong>de</strong>m erst die allgemeinen<br />

Grun<strong>de</strong>instellungen beschrieben und diese dann in<br />

<strong>de</strong>n nachfolgen<strong>de</strong>n Schritten verfeinert bzw. spezialisiert<br />

wer<strong>de</strong>n. Nach <strong>de</strong>m Erstfl ug und im Zuge <strong>de</strong>s weiteren<br />

Einfl iegens eines Mo<strong>de</strong>lls bedarf nun mal die eine o<strong>de</strong>r<br />

an<strong>de</strong>re Einstellung gelegentlich einer Nachjustierung.<br />

Mit zunehmen<strong>de</strong>r Praxis eines Piloten wird aber auch<br />

häufi g <strong>de</strong>r Wunsch nach Erweiterungen bzw. Ergän-


zungen von Einstellungen wach. Aus dieser Intention<br />

resultiert, dass nicht immer die Reihenfolge <strong>de</strong>r Optionen<br />

eingehalten bzw. die eine o<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>re Option auch<br />

mehrfach genannt wird.<br />

Umgekehrt kann es natürlich auch sein, dass für ein bestimmtes<br />

Mo<strong>de</strong>ll nicht je<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r beschriebenen Schritte<br />

relevant sein wird, wie auch <strong>de</strong>r eine o<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>re unter<br />

<strong>de</strong>n Anwen<strong>de</strong>rn für sein Mo<strong>de</strong>ll wie<strong>de</strong>rum die Beschreibung<br />

eines bestimmten Schrittes vermissen wird …<br />

Wie <strong>de</strong>m auch sei, spätestens unmittelbar vor Beginn<br />

einer Mo<strong>de</strong>llprogrammierung sollten Sie sich je<strong>de</strong>nfalls<br />

Gedanken über eine sinnvolle Belegung <strong>de</strong>r Steuerorgane<br />

machen.<br />

Bei Mo<strong>de</strong>llen, bei welchen die Betonung auf „Motor“<br />

liegt, gleichgültig ob von einem Elektro- o<strong>de</strong>r Verbrennungsmotor<br />

angetrieben, wird es diesbezüglich wohl<br />

kaum Probleme geben, weil die Belegung <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />

Knüppelaggregate mit <strong>de</strong>n vier Grundfunktionen „Leistungsregelung<br />

(= Gas)“, „Seite“, „Höhe“ und „Quer“<br />

weitgehend festliegt!? Sie sollten dann allerdings im<br />

Menü …<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />

Mod.Name GRAUBELE<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 kein<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 1QR<br />

… festlegen, ob Sie die Gasminimum-Position lieber<br />

„vorn“ („Leerl v.“) o<strong>de</strong>r „hinten“ („Leerl h.“) haben<br />

möchten, weil beim Anlegen <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>llspeichers vom<br />

Programm grundsätzlich „kein (Motor)“ eingetragen wird.<br />

Der Unterschied zwischen „kein“ bzw. „kein/inv“ und<br />

„Leerlauf vorn/hinten“ liegt nicht nur in <strong>de</strong>r Wirkung <strong>de</strong>r<br />

K1-Trimmung, die bei „kein(/inv)“ über <strong>de</strong>n gesamten<br />

Steuerknüppelweg und bei „Leerlauf vorn/hinten“ nur<br />

in Richtung Leerlauf wirkt. Es wird damit auch die<br />

„Wirkrichtung“ <strong>de</strong>s K1-Knüppels entsprechend angepasst,<br />

sodass Sie bei einem Wechsel von „vorn“ nach<br />

„hinten“ o<strong>de</strong>r umgekehrt nicht noch zusätzlich die Drehrichtung<br />

<strong>de</strong>s Gasservos bzw. Bremssystems anpassen<br />

müssen. Außer<strong>de</strong>m erscheint bei einer Einstellung<br />

„Leerlauf vorn/hinten“ aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n eine<br />

Warnanzeige im Display und es ertönt ein Warnton, falls<br />

sich beim Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs <strong>de</strong>r Gas-Steuerknüppel<br />

zuweit in Richtung Vollgas befi n<strong>de</strong>n sollte:<br />

Stop 0:00<br />

#01 Gas<br />

zu<br />

0:00<br />

5.2V hoch! HoTT<br />

0:33h<br />

M 0.0V<br />

Von <strong>de</strong>r Wahl „kein (Motor)“ bzw. „Leerlauf vorn/hinten“<br />

ebenfalls beeinfl usst wird das Angebot an Mischern<br />

im Menü »Flächenmix«: Die Mischer „Bremse �<br />

N.N.*“ stehen nur bei <strong>de</strong>r Wahl von „kein (Motor)“ bzw.<br />

„kein/inv“ zur Verfügung, an<strong>de</strong>renfalls wer<strong>de</strong>n diese<br />

ausge blen<strong>de</strong>t. Ähnliches gilt auch für die Auswahlmöglichkeiten<br />

in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ <strong>de</strong>s Menüs<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung«: „2QR 2WK“ und somit auch die<br />

entsprechen<strong>de</strong>n Mischer <strong>de</strong>s Menüs »Flächenmix«<br />

stehen nur bei <strong>de</strong>r Wahl von „kein (Motor)“ bzw. „kein/<br />

inv“ zur Verfügung, an<strong>de</strong>renfalls wer<strong>de</strong>n diese ebenfalls<br />

ausgeblen<strong>de</strong>t. (Das zweite Wölbklappenservo ist in diesem<br />

Fall anstelle <strong>de</strong>s Gasservos an Empfängerausgang<br />

* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />

1 anzuschließen.)<br />

Über diese Überlegungen hinaus wer<strong>de</strong>n Sie sich allenfalls<br />

noch über „Son<strong>de</strong>rfunktionen“ Gedanken machen<br />

müssen.<br />

Bei Elektroseglern dagegen sieht gelegentlich die Sache<br />

schon an<strong>de</strong>rs aus. Da stellt sich <strong>de</strong>m einen o<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>ren<br />

schon mal die Frage, wie betätige ich <strong>de</strong>n Antrieb<br />

und wie das Bremssystem. Nun, auch hierbei haben<br />

sich bestimmte Lösungen als praktisch und an<strong>de</strong>re als<br />

weniger praktisch erwiesen.<br />

So ist es sicherlich weniger praktisch, wenn beim<br />

Lan<strong>de</strong>anfl ug eines Segelfl ugmo<strong>de</strong>lls ein Knüppel losgelassen<br />

wer<strong>de</strong>n muss, um mittels eines an<strong>de</strong>ren Gebers<br />

die Störklappen o<strong>de</strong>r eine Krähenstellung passend zu<br />

steuern. Da dürfte es wohl schon sinnvoller sein, entwe<strong>de</strong>r<br />

die Funktion <strong>de</strong>s K1-Knüppels umschaltbar zu<br />

gestalten (siehe Beispiel 4 ab Seite 152) o<strong>de</strong>r die Steuerung<br />

<strong>de</strong>s Bremssystems auf <strong>de</strong>m Knüppel zu belassen<br />

und <strong>de</strong>n Motor über einen <strong>de</strong>r übrigen Geber o<strong>de</strong>r gar<br />

über einen Schalter zu steuern!? Da in einem <strong>de</strong>rartigen<br />

Mo<strong>de</strong>ll ein Elektromotor üblicherweise ohnehin nur<br />

die Funktion einer „Starthilfe“ besitzt, um das Mo<strong>de</strong>ll<br />

entwe<strong>de</strong>r mit voller Kraft in <strong>de</strong>n Himmel zu „heben“<br />

o<strong>de</strong>r allenfalls mit „halber“ Kraft von einem Aufwindfeld<br />

zum nächsten zu „schleppen“, ist ein Dreistufenschalter<br />

meist ausreichend. So kann <strong>de</strong>r Motor ein- und ausgeschaltet<br />

wer<strong>de</strong>n, ohne einen <strong>de</strong>r Knüppel loslassen zu<br />

müssen – sogar im Lan<strong>de</strong>anfl ug.<br />

Ähnliches gilt übrigens für die Steuerung von Klappen,<br />

egal, ob nur Querru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r über die ganze Spannweite<br />

reichen<strong>de</strong> Klappen(kombinationen) angehoben o<strong>de</strong>r<br />

abgesenkt wer<strong>de</strong>n sollen.<br />

Ist nun alles soweit gediehen, kann mit <strong>de</strong>r Programmierung<br />

begonnen wer<strong>de</strong>n.<br />

Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

145


Erste Schritte bei <strong>de</strong>r Programmierung eines neuen Mo<strong>de</strong>lls<br />

Beispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll ohne Motorantrieb<br />

Mit <strong>de</strong>r Programmierung eines neuen Mo<strong>de</strong>lls beginnt<br />

man im Menü »Mo<strong>de</strong>llspeicher« mit <strong>de</strong>m Aktivieren<br />

<strong>de</strong>s Untermenüs …<br />

„Mo<strong>de</strong>ll aufrufen“ (Seite 52)<br />

…, wählt mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste einen freien Mo<strong>de</strong>llspeicherplatz<br />

aus …<br />

01<br />

02<br />

03<br />

04<br />

05<br />

��frei��<br />

��frei��<br />

��frei��<br />

��frei��<br />

06 ��frei��<br />

E06<br />

… und drückt dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste. Unmittelbar anschließend erscheint die<br />

Frage nach <strong>de</strong>r Art <strong>de</strong>s einzuprogrammieren<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lls:<br />

Mo<strong>de</strong>lltyp wählen<br />

( freier Mo<strong>de</strong>llspeich. )<br />

Da wir uns in diesem Abschnitt mit einem Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

beschäftigen wollen, wird das Symbol für ein<br />

Flächenfl ugzeug mit einem Druck auf die zentrale SET-<br />

Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste bestätigt. Das Display<br />

wechselt wie<strong>de</strong>r zur Grundanzeige.<br />

Hinweise:<br />

Selbstverständlich können Sie auch <strong>de</strong>n standardmäßig<br />

als „Flächenmo<strong>de</strong>ll“ bereits vor<strong>de</strong>fi nierten und<br />

146 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

mit <strong>de</strong>m mitgelieferten Empfänger verbun<strong>de</strong>nen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

01 zum Einprogrammieren Ihres ersten<br />

Mo<strong>de</strong>lls verwen<strong>de</strong>n.<br />

Wur<strong>de</strong> die Option „Mo<strong>de</strong>lltyp wählen“ erst einmal aufgerufen,<br />

ist ein Abbrechen <strong>de</strong>s Vorgangs nicht mehr<br />

möglich! Auch wenn Sie zwischenzeitlich <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />

ausschalten, dieser Wahl können Sie nicht mehr ausweichen!<br />

Diese allenfalls nur anschließend durch Löschen<br />

<strong>de</strong>s betreffen<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>llspeichers wie<strong>de</strong>r rückgängig<br />

machen.<br />

Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Mo<strong>de</strong>llwechsel<br />

aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n nicht möglich. Im Display erscheint<br />

eine entsprechen<strong>de</strong> Meldung:<br />

zur Zeit nicht mögl.<br />

Spannung zu gering<br />

Ist diese erste Hür<strong>de</strong> genommen, ist ggf. erst <strong>de</strong>r im<br />

Mo<strong>de</strong>ll eingebaute Empfänger an diesen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

im Menü …<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />

… zu bin<strong>de</strong>n. Wechseln Sie hierzu in die Zeile „geb.<br />

Empf.“:<br />

Uhren 0:00 –––<br />

Phase 2 Start<br />

Phase 3 Speed<br />

Empf.Ausg.<br />

geb.Empf. –––<br />

–––<br />

–––<br />

Hinweis:<br />

Wenn Sie die nach <strong>de</strong>m Bestätigen <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llauswahl<br />

in <strong>de</strong>r Grundanzeige für einige Sekun<strong>de</strong>n erscheinen<strong>de</strong><br />

Meldung …<br />

BIND. n/v<br />

OK<br />

… mit einem Druck auf die SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste bestätigen, gelangen Sie automatisch in<br />

diese Zeile:<br />

In dieser Zeile lösen Sie wie auf Seite 61/62 ausführlich<br />

beschrieben, <strong>de</strong>n Bin<strong>de</strong>-Prozess zwischen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

und Empfänger aus. An<strong>de</strong>rnfalls können Sie<br />

nämlich <strong>de</strong>n Empfänger nicht ansprechen.<br />

Hernach wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste nach oben, in die erste<br />

Zeile, und beginnen mit <strong>de</strong>r eigentlichen Mo<strong>de</strong>llprogrammierung<br />

in <strong>de</strong>r Zeile „Mod.Name“:<br />

Mod.Name<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 kein<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 1QR<br />

Hier wird nun <strong>de</strong>r „Mo<strong>de</strong>llname“ eingetragen, in<strong>de</strong>m<br />

mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste zur Zeichentabelle gewechselt wird:<br />

0123456789 : ; ?<br />

ABCDEFGHIJKLMNO<br />

PQRSTUVWXYZ<br />

Mo<strong>de</strong>llname<br />

GRAUB<br />

Desweiteren wer<strong>de</strong>n die Einstellungen für „Steueranordnung“<br />

und „Motor an K1“ überprüft und gegebenenfalls<br />

geän<strong>de</strong>rt:


„kein“:<br />

Das Bremssystem ist in <strong>de</strong>r vor<strong>de</strong>ren Position <strong>de</strong>s<br />

Gas-/Bremsknüppels „eingefahren“ und im Menü<br />

»Flächenmix« sind die Mischer „Bremse � N.N.*“<br />

aktiviert.<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ sind „1QR“, „2QR“ und<br />

„2QR 2WK“ auswählbar und im Menü »Flächenmix«<br />

sind die Mischer „Bremse � N.N.*“ sowie ggf.<br />

alle Mischer „von“ und „zu“ Wölbklappen aktiviert.<br />

Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 25<br />

o<strong>de</strong>r 52 … 53, ist <strong>de</strong>aktiviert.<br />

„kein/inv“:<br />

Das Bremssystem ist in <strong>de</strong>r hinteren Position <strong>de</strong>s<br />

Gas-/Bremsknüppels „eingefahren“ und im Menü<br />

»Flächenmix« sind die Mischer „Bremse � N.N.*“<br />

aktiviert.<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ sind „1QR“, „2QR“ und<br />

„2QR 2WK“ auswählbar und im Menü »Flächenmix«<br />

sind die Mischer „Bremse � N.N.*“ sowie ggf.<br />

alle Mischer „von“ und „zu“ Wölbklappen aktiviert.<br />

Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 25<br />

o<strong>de</strong>r 52 … 53, ist <strong>de</strong>aktiviert.<br />

„Leerlauf v(orne) bzw. h(inten)“:<br />

K1-Trimmung wirkt vorn o<strong>de</strong>r hinten. Wenn beim Einschalten<br />

<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs <strong>de</strong>r Gasknüppel zu weit in<br />

Richtung Vollgas steht, wer<strong>de</strong>n Sie durch die Warnmeldung<br />

„Gas zu hoch“ darauf hingewiesen.<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ sind nur „1QR“ o<strong>de</strong>r „2QR“<br />

auswählbar und im Menü »Flächenmix« sind die<br />

Mischer „Bremse � N.N.*“ sowie alle Mischer „von“<br />

und „zu“ Wölbklappen <strong>de</strong>aktiviert.<br />

* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />

Hinweis:<br />

Wie vorstehend beschrieben, entschei<strong>de</strong>t die Wahl<br />

(k)eines Motors nicht nur über das Angebot an Mischern<br />

im Menü »Flächenmix« son<strong>de</strong>rn auch über die<br />

maximale Anzahl <strong>de</strong>r ansteuerbaren Flächenservos. Im<br />

nachfolgen<strong>de</strong>n Programmierbeispiel wird daher (vorerst)<br />

von „kein (Motor)“ ausgegangen.<br />

In <strong>de</strong>n nächsten bei<strong>de</strong>n Zeilen wird die prinzipielle<br />

Anordnung <strong>de</strong>r Servos im Mo<strong>de</strong>ll ausgewählt bzw. <strong>de</strong>m<br />

Sen<strong>de</strong>r mitgeteilt:<br />

Mod.Name<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 kein<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 2QR<br />

Leitwerk: „normal“, „V-Leitw(erk)“, „Delta/Nf“ o<strong>de</strong>r<br />

„2 HR Sv“<br />

Querr./Wölb.: 1 o<strong>de</strong>r 2 QR-Servos und 0 o<strong>de</strong>r 2 WK-<br />

Servos<br />

Hinweis:<br />

Ist Ihr Mo<strong>de</strong>ll mit nur einem Wölbklappenservo ausgestattet,<br />

dann wählen Sie <strong>de</strong>nnoch „… 2WK“ und<br />

belassen später, im Menü »Flächenmix«, Seite 88, <strong>de</strong>n<br />

Mischer „QR � WK“ auf 0 %. Alle an<strong>de</strong>ren <strong>de</strong>r dortigen<br />

Mischer können Sie dagegen sinngemäß verwen<strong>de</strong>n.<br />

Spätestens jetzt sollten auch die Servos in <strong>de</strong>r Graupner’schen<br />

Standardreihenfolge in <strong>de</strong>n Empfänger<br />

eingesteckt wer<strong>de</strong>n:<br />

frei o<strong>de</strong>r Wölbklappenservo<br />

o<strong>de</strong>r WK-Servo links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Querru<strong>de</strong>r rechts<br />

Seitenru<strong>de</strong>rservo o<strong>de</strong>r V-Leitwerk<br />

Höhenru<strong>de</strong>rservo o<strong>de</strong>r V-Leitwerk<br />

Querru<strong>de</strong>rservo o<strong>de</strong>r QR-Servo links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Bremsklappen o<strong>de</strong>r Motordrossel<br />

o<strong>de</strong>r Regler bei E-Antrieb o<strong>de</strong>r<br />

alternativ Wölbklappenservo rechts<br />

Anmerkungen:<br />

Sollte bei einem V-Leitwerk „hoch/tief“ und/o<strong>de</strong>r<br />

„links/rechts“ falsch herum laufen, dann beachten Sie<br />

bitte die Hinweise in <strong>de</strong>r Tabelle auf Seite 44, rechte<br />

Spalte. Gleichartig ist, wenn notwendig, bei <strong>de</strong>n<br />

Querru<strong>de</strong>rn und Wölbklappen zu verfahren.<br />

Bei „2QR“ ist das zweite Querru<strong>de</strong>rservo an Ausgang<br />

5 anzuschließen, wodurch die Anschlussmöglichkeit<br />

eines Telemetrie-Sensors entfällt.<br />

Bei „2QR 2WK“ ist das zweite Wölbklappenservo an<br />

Ausgang 1 anzuschließen, wodurch die Anschlussmöglichkeit<br />

eines Gas- bzw. Bremsklappenservos<br />

entfällt.<br />

Die nachfolgend beschriebenen Einstellungen beziehen<br />

sich auf ein Mo<strong>de</strong>ll mit „normalem“ Leitwerk und<br />

„kein (Motor)“. Für Mo<strong>de</strong>lle mit V-Leitwerk können die<br />

Einstellungen praktisch unverän<strong>de</strong>rt übernommen<br />

wer<strong>de</strong>n. Nicht ganz so einfach zu übertragen sind<br />

diese Angaben jedoch auf ein Delta-/Nurfl ügelmo<strong>de</strong>ll.<br />

Ein spezielles Programmierbeispiel für diesen Mo<strong>de</strong>lltyp<br />

fi n<strong>de</strong>n Sie <strong>de</strong>shalb ab Seite 158.<br />

Im Menü …<br />

Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

147


»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />

S1<br />

S2<br />

S3<br />

S4<br />

S5<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

Umk Mitte Weg +<br />

… können nun die Servos in „Drehrichtung“, „Neutralstellung“<br />

und „Servoweg“ an die Notwendigkeiten<br />

<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls angepasst wer<strong>de</strong>n.<br />

„Notwendig“ in diesem Sinne sind alle Einstellungen,<br />

welche zum Abgleichen <strong>de</strong>r Servos und geringfügigen<br />

Anpassen an das Mo<strong>de</strong>ll dienen.<br />

Hinweis:<br />

Die in diesem Menü vorhan<strong>de</strong>nen Einstellmöglichkeiten<br />

für asymmetrische Servowege dienen NICHT zur Erzielung<br />

von Differenzierungen bei Querru<strong>de</strong>rn und/o<strong>de</strong>r<br />

Wölbklappen. Dazu gibt es im Menü »Flächenmix«<br />

besser geeignete Optionen, siehe die ersten bei<strong>de</strong>n<br />

Optionen in <strong>de</strong>r nachfolgen<strong>de</strong>n Abbildung.<br />

Mit <strong>de</strong>n bisherigen Einstellungen lassen sich bereits Flächen-<br />

und Motormo<strong>de</strong>lle – letztere, wenn Sie im Menü<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ die<br />

Leerlauf-Steuerknüppelrichtung eingestellt haben – im<br />

Prinzip fl iegen.<br />

„Feinheiten“ dagegen fehlen. Feinheiten, die auf Dauer<br />

sicherlich mehr Spaß beim Fliegen bereiten. Deshalb<br />

sollten Sie sich, wenn Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll bereits sicher<br />

fl iegen können, mit <strong>de</strong>m Menü …<br />

148 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

»Flächenmix« (Seite 88 … 93)<br />

QR –<br />

WK –<br />

QR<br />

Diff.<br />

Diff.<br />

SR<br />

QR<br />

Bremse<br />

Bremse<br />

Bremse<br />

HR<br />

HR<br />

WK<br />

HR<br />

WK<br />

QR<br />

WK<br />

QR<br />

WK HR<br />

WK<br />

Diff.–Red.<br />

QR<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0%<br />

… befassen.<br />

Hinweis:<br />

Abhängig von <strong>de</strong>n im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />

gemachten Angaben ist in diesem Menü ein unterschiedliches<br />

Angebot an Optionen zu sehen. In obiger<br />

Abbildung ist das durch <strong>de</strong>n Eintrag „2QR 2WK“ in <strong>de</strong>r<br />

Zeile „Querr./Wölb“ und von „kein(/inv)“ in <strong>de</strong>r Zeile „Motor<br />

an K1“ erreichbare maximale Angebot dargestellt.<br />

Vorerst von beson<strong>de</strong>rem Interesse sind die Option „QR<br />

- Diff.“, <strong>de</strong>r Mischer „QR � SR“ (Querru<strong>de</strong>r � Seitenru<strong>de</strong>r),<br />

gelegentlich auch Combi-Switch o<strong>de</strong>r Combi-Mix<br />

genannt sowie ggf. die Mischer „Bremse � QR“ und<br />

„Bremse � WK“.<br />

Wie auf <strong>de</strong>n Seiten 89 und 90 ausführlich beschrieben,<br />

dient die Option „QR - Diff.“ (Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung)<br />

zur Beseitigung <strong>de</strong>s negativen Wen<strong>de</strong>moments.<br />

Das nach unten ausschlagen<strong>de</strong> Querru<strong>de</strong>r erzeugt<br />

während <strong>de</strong>s Fluges im Regelfall einen höheren Wi<strong>de</strong>rstand<br />

als ein um <strong>de</strong>n gleichen Weg nach oben aus-<br />

schlagen<strong>de</strong>s, wodurch das Mo<strong>de</strong>ll zur – falschen – Seite<br />

gezogen wird. Um dies zu verhin<strong>de</strong>rn, wird ein differenzierter<br />

Ausschlag eingestellt. Ein Wert zwischen 20 und<br />

40 % ist hier selten verkehrt, die „richtige“ Einstellung<br />

jedoch muss in aller Regel erfl ogen wer<strong>de</strong>n.<br />

Ähnliches gilt, falls Ihr Mo<strong>de</strong>ll auch 2 Wölbklappenservos<br />

aufzuweisen hat, für die Option „WK - Diff.“ (Wölbklappendifferenzierung),<br />

sofern die Wölbklappen als<br />

Querru<strong>de</strong>r mit benutzt wer<strong>de</strong>n, z. B. über <strong>de</strong>n Mischer<br />

„QR � WK“.<br />

Die Option „QR � SR“ (Querru<strong>de</strong>r � Seitenru<strong>de</strong>r)<br />

dient ebenfalls ähnlichen Zwecken, aber auch zum<br />

komfortableren Steuern eines Mo<strong>de</strong>lls. Ein Wert um die<br />

50 % ist anfangs ein praktikabler Wert. Diese Funktion<br />

sollte aber spätestens dann, wenn Kunstfl ugambitionen<br />

auftauchen, durch Zuordnen eines Schalters abschaltbar<br />

gemacht wer<strong>de</strong>n. (Der Autor dieser Zeilen schaltet<br />

beispielsweise diesen Mischer „automatisch“ beim<br />

Umschalten in die Flugphase «Speed» ab, in<strong>de</strong>m er<br />

<strong>de</strong>n gleichen Schalter bei<strong>de</strong>n Optionen entsprechend<br />

zuweist.)<br />

Eine Einstellung <strong>de</strong>s Mischers „Bremse � HR“ (Bremse<br />

� Höhenru<strong>de</strong>r) ist im Regelfall nur dann notwendig,<br />

wenn sich beim Betätigen <strong>de</strong>s Bremssystems die Fluggeschwindigkeit<br />

<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls zu sehr än<strong>de</strong>rt. Vor allem<br />

wenn es zu langsam wird besteht nämlich die Gefahr,<br />

dass das Mo<strong>de</strong>ll nach <strong>de</strong>m Einfahren <strong>de</strong>s Bremssystems,<br />

z. B. zur Verlängerung eines zu kurz geratenen<br />

Lan<strong>de</strong>anfl uges, durchsackt o<strong>de</strong>r gar herunterfällt. In je<strong>de</strong>m<br />

Fall sollten Sie die Einstellung erst einmal in ausreichen<strong>de</strong>r<br />

Höhe ausprobieren und fallweise nachstellen.<br />

Wur<strong>de</strong>n im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r Zeile<br />

„Querr./Wölb“ „2 QR“ o<strong>de</strong>r „2 QR 2 WK“ ausgewählt …


Mod.Name<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 kein<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 2QR<br />

… und sollen die Querru<strong>de</strong>r mit <strong>de</strong>m Gas-/Bremsknüppel<br />

(K1) zum Bremsen hochgestellt wer<strong>de</strong>n, dann ist<br />

in <strong>de</strong>r Zeile „Bremse � QR“ ein entsprechen<strong>de</strong>r Wert<br />

einzustellen:<br />

QR – Diff.<br />

QR SR<br />

Bremse HR<br />

Bremse QR<br />

HR QR<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

–––<br />

–––<br />

–––<br />

–––<br />

–––<br />

Im Prinzip das Gleiche gilt bei <strong>de</strong>r Wahl von „2 QR<br />

2 WK“ für die dann auch zur Verfügung stehen<strong>de</strong> Zeile<br />

„Bremse � WK“. Hier wird allerdings <strong>de</strong>r Wert so<br />

gewählt, dass sich beim Betätigen <strong>de</strong>s Bremsknüppels<br />

die Wölbklappen soweit wie möglich nach unten bewegen.<br />

Achten Sie aber unbedingt darauf, dass die Servos<br />

dabei keinesfalls mechanisch anlaufen. Setzen Sie ggf.<br />

bei <strong>de</strong>n davon betroffenen Servos in <strong>de</strong>r Zeile „TRA-<br />

VEL-“ bzw. „TRAVEL+“ <strong>de</strong>r Display-Seite „RX SERVO“<br />

<strong>de</strong>s »Telemetrie«-Menüs entsprechen<strong>de</strong> Wegbegrenzungen.<br />

Wer<strong>de</strong>n, wie vorhin beschrieben, die Querru<strong>de</strong>r zum<br />

Bremsen hochgestellt o<strong>de</strong>r wird gar ein Butterfl y-System<br />

verwen<strong>de</strong>t, dann sollte immer unter „Diff. - Red.“ („Differenzierungsreduktion“,<br />

siehe Seite 93) ein Wert eingetragen<br />

sein – mit 100 % ist man auf <strong>de</strong>r sicheren Seite!<br />

Durch diesen Eintrag wird nur beim Betätigen <strong>de</strong>s<br />

Bremsknüppels eine eingestellte Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung<br />

anteilig ausgeblen<strong>de</strong>t, um <strong>de</strong>n Ausschlag <strong>de</strong>r<br />

hochgestellten Querru<strong>de</strong>r nach unten zu vergrößern und<br />

damit <strong>de</strong>ren Querru<strong>de</strong>rwirkung <strong>de</strong>utlich zu verbessern.<br />

Ist <strong>de</strong>r Tragfl ügel zusätzlich zu <strong>de</strong>n zwei getrennt angesteuerten<br />

Querru<strong>de</strong>rn auch noch mit zwei Wölbklappenservos<br />

ausgerüstet, dann dient die Option „QR �<br />

WK“ (Querru<strong>de</strong>r � Wölbklappe) zum Übertragen <strong>de</strong>s<br />

Querru<strong>de</strong>rausschlages auf die Wölbklappe – mehr als<br />

etwa 50 % <strong>de</strong>s mechanischen <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r sollte eine<br />

Wölbklappe aber nicht mitlaufen.<br />

Hinweis:<br />

Sollten Sie nur 1 Wölbklappenservo eingebaut haben,<br />

dann belassen Sie diesen Mischer bei 0 %.<br />

In umgekehrter Richtung wirkt <strong>de</strong>r Mischer „WK � QR“<br />

(Wölbklappe � Querru<strong>de</strong>r). Je nach Auslegung <strong>de</strong>s<br />

Mo<strong>de</strong>lls wer<strong>de</strong>n hier Werte zwischen etwa 50 % und<br />

100 % sinnvoll sein. Betätigt wer<strong>de</strong>n Wölbklappen über<br />

einen <strong>de</strong>m Eingang „E6“ zugewiesenen Geber o<strong>de</strong>r<br />

Schalter. Vorzugsweise aber mit einem Proportional-<br />

Drehgeber CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8.<br />

Hinweis:<br />

Um die Wölbklappenstellungen mit <strong>de</strong>m ausgewählten<br />

Geber feinfühliger steuern zu können, sollten Sie unbedingt<br />

<strong>de</strong>ssen „Weg“ im Menü »Gebereinstellung« auf<br />

etwa 25 % reduzieren.<br />

Die restlichen Optionen im Menü »Flächenmix« dienen<br />

zum weiteren Justieren von Mehrklappen-Tragfl ügelsystemen<br />

und sind weitgehend selbsterklärend.<br />

Wur<strong>de</strong>n die mo<strong>de</strong>llspezifi schen Einstellungen soweit<br />

vorgenommen, kann an <strong>de</strong>n ersten Start gedacht wer-<br />

<strong>de</strong>n. Natürlich sollten Sie zunächst „Trockenübungen“<br />

durchführen, d. h., alle Einstellungen nochmals sorgfältig<br />

am Bo<strong>de</strong>n überprüfen. Eine fehlerhafte Programmierung<br />

kann nicht nur das Mo<strong>de</strong>ll beschädigen! Fragen Sie im<br />

Zweifel einen erfahrenen Mo<strong>de</strong>llpiloten um Rat.<br />

Sollten Sie während <strong>de</strong>r Erprobung feststellen, dass<br />

die eine o<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>re Einstellung zur Anpassung von<br />

Ru<strong>de</strong>rwirkungen an die eigenen Steuergewohnheiten<br />

gemacht wer<strong>de</strong>n muss, sind die Steuerausschläge also<br />

insgesamt zu groß o<strong>de</strong>r zu klein, dann sollten Sie diese<br />

im Menü …<br />

»D/R Expo« (Seite 82)<br />

QR<br />

HR<br />

SR<br />

122%<br />

111%<br />

100%<br />

+11%<br />

+22%<br />

0%<br />

DUAL EXPO<br />

3<br />

3<br />

–––<br />

… <strong>de</strong>n eigenen Erfor<strong>de</strong>rnissen und Gewohnheiten<br />

entsprechend anpassen.<br />

Mit Dual Rate wird das Verhältnis von Knüppelweg zu<br />

Steuerweg eingestellt, siehe Seite 82. Sind dagegen die<br />

Maximalausschläge in Ordnung, lediglich die Reaktionen<br />

um die Mittelstellung für feinfühligeres Steuern zu<br />

giftig, dann tritt (zusätzlich) die „Exponential“-Funktion<br />

in Aktion. Wird auch ein Schalter zugewiesen, kann<br />

während <strong>de</strong>s Fluges sogar zwischen 2 Dual-Rate-/Expo-<br />

Einstellungen umgeschaltet wer<strong>de</strong>n.<br />

Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

149


Einbindung eines Elektroantriebs in die Mo<strong>de</strong>llprogrammierung<br />

Ein Elektroantrieb kann auf verschie<strong>de</strong>ne Arten geregelt<br />

wer<strong>de</strong>n:<br />

Die einfachste Metho<strong>de</strong>, einen solchen Antrieb in eine<br />

Mo<strong>de</strong>llprogrammierung einzubin<strong>de</strong>n, besteht in <strong>de</strong>r<br />

Verwendung <strong>de</strong>s Gas-/Bremsknüppels (K1). Da dieser<br />

aber im Zuge <strong>de</strong>r vorstehend beschriebenen Mo<strong>de</strong>llprogrammierung<br />

bereits für das Bremssystem vorgesehen<br />

ist, bietet sich entwe<strong>de</strong>r die ab Seite 152 beschriebene<br />

umschaltbare Lösung o<strong>de</strong>r eben die Verwendung eines<br />

alternativen Gebers an. Als solcher eignet sich einer<br />

<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n 3-Stufenschalter SW 4/5 o<strong>de</strong>r 6/7 ebensogut<br />

wie einer <strong>de</strong>r Proportional-Drehgeber CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8.<br />

Alternativ wäre aber auch <strong>de</strong>r 2-Stufen-Schalter SW 3<br />

verwendbar. Prinzipiell aber sollte <strong>de</strong>r Schalter für Sie<br />

„griffgünstig“ sitzen.<br />

Beispiel 1<br />

Verwendung eines Proportional-Drehgebers<br />

CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8<br />

Wird einer dieser Geber verwen<strong>de</strong>t, so gestaltet sich die<br />

Anbindung recht einfach. Es muss lediglich <strong>de</strong>r Motorsteller<br />

(Fahrtregler) an einen freien Servoanschluss 5<br />

o<strong>de</strong>r 6 <strong>de</strong>s Empfängers eingesteckt wer<strong>de</strong>n.<br />

Denken Sie aber daran, dass je nach Mo<strong>de</strong>lltyp und<br />

Zahl <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r- und Wölbklappenservos die Ausgänge<br />

2 + 5 und ggf. 6 + 1 bereits miteinan<strong>de</strong>r verknüpft<br />

150 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

sind.<br />

Schließen Sie also Ihren Drehzahlsteller an <strong>de</strong>n nächsten<br />

freien Eingang an und weisen <strong>de</strong>m ausgewählten<br />

Eingang – beispielsweise „E6“ – einen <strong>de</strong>r Proportional-<br />

Drehgeber CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8 zu. Beispielsweise CTRL 7.<br />

Dies geschieht im Menü …<br />

»Gebereinstellung« (Seite 74)<br />

Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste die gewünschte Zeile an. Mit<br />

einem anschließen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale SET-Taste<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste aktivieren Sie die „Schaltero<strong>de</strong>r<br />

Geberzuordnung“. Drehen Sie nun <strong>de</strong>n Knopf <strong>de</strong>s<br />

Proportional-Drehgebers. Nach kurzer Zeit erscheint im<br />

inversen Feld <strong>de</strong>r Eintrag „Geb. 7“:<br />

E5<br />

E6<br />

frei<br />

Geb. 7<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

Weg<br />

Die Einstellung <strong>de</strong>r zum Motorsteller (Fahrtregler) passen<strong>de</strong>n<br />

Steuerwege kann in <strong>de</strong>r 3. Spalte vorgenommen<br />

wer<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r alternativ in <strong>de</strong>r Spalte „– Weg +“ im Menü<br />

…<br />

»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />

S2<br />

S3<br />

S4<br />

S5<br />

S6<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

+<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

Umk Mitte Weg +<br />

Wechseln Sie zur abschließen<strong>de</strong>n Kontrolle <strong>de</strong>r Einstellungen<br />

aus <strong>de</strong>r Grundanzeige zur »Servoanzeige« in<br />

<strong>de</strong>m Sie beispielsweise gleichzeitig die Tasten �� <strong>de</strong>r<br />

linken 4-Wege-Taste drücken: In <strong>de</strong>r „AUS“-Position <strong>de</strong>s<br />

Drehgebers CTRL 7 sollte nun <strong>de</strong>r von Ihnen gewählte<br />

Steuerkanal – in diesem Beispiel ist es <strong>de</strong>r Kanal<br />

„6“ – bei -100 % stehen und in <strong>de</strong>r „Vollgas“-Stellung bei<br />

+100 %.<br />

Beispiel 2<br />

Verwendung eines 2-Stufen-Schalters SW 3<br />

Diese Variante realisiert eine reine EIN/AUS-Funktion<br />

und hat ein „schlagartiges“ Anlaufen <strong>de</strong>s Motors zur<br />

Folge, … es sei <strong>de</strong>nn, <strong>de</strong>r von Ihnen verwen<strong>de</strong>te<br />

Fahrtenregler ist mit einem so genannten „Sanftanlauf“<br />

ausgestattet.<br />

Empfängerseitig wird entwe<strong>de</strong>r ein einfacher elektronischer<br />

Schalter o<strong>de</strong>r – wenn z. B. ein sanfterer Motoranlauf<br />

gewünscht wird – ein entsprechen<strong>de</strong>r Motorsteller<br />

(Fahrtregler) benötigt.<br />

Die dazu nötigen Einstellungen erfolgen im Menü …<br />

»Gebereinstellung« (Seite 74)<br />

Überprüfen Sie zunächst, an welchem <strong>de</strong>r Empfängeranschlüsse<br />

5 o<strong>de</strong>r 6 Sie Ihren Fahrtregler anschließen<br />

können. Wenn im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« 2 Querru<strong>de</strong>rservos<br />

vorgegeben wur<strong>de</strong>n und Sie keine weitere<br />

Son<strong>de</strong>rfunktion angeschlossen haben, dann wäre dies<br />

Kanal 6, welchen wir nachfolgend auch verwen<strong>de</strong>n<br />

wollen.<br />

Stellen Sie zunächst <strong>de</strong>n ausgewählten Schalter in die<br />

„AUS“-Position. Wählen Sie dann mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die gewünschte<br />

Zeile an. Durch einen anschließen<strong>de</strong>n Druck


auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

aktivieren Sie die „Schalter- o<strong>de</strong>r Geberzuordnung“.<br />

Bewegen Sie nun <strong>de</strong>n ausgewählten Schalter von <strong>de</strong>r<br />

„AUS“- in die „EIN“-Position. Im inversen Feld erscheint<br />

die Schalternummer zusammen mit einem Symbol,<br />

welches die Schaltrichtung anzeigt:<br />

E5<br />

E6<br />

frei<br />

3<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

Weg<br />

Die Einstellung <strong>de</strong>r zum Motorsteller (Fahrtregler)<br />

passen<strong>de</strong>n Steuerwege kann in <strong>de</strong>r 3. Spalte vorgenommen<br />

wer<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r alternativ in <strong>de</strong>r Spalte „Servoweg“ im<br />

Menü …<br />

»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />

S2<br />

S3<br />

S4<br />

S5<br />

S6<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

+<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

Umk Mitte Weg +<br />

Wechseln Sie zur abschließen<strong>de</strong>n Kontrolle <strong>de</strong>r Einstellungen<br />

aus <strong>de</strong>r Grundanzeige zur »Servoanzeige« in<br />

<strong>de</strong>m Sie beispielsweise gleichzeitig die Tasten �� <strong>de</strong>r<br />

linken 4-Wege-Taste drücken: In <strong>de</strong>r „AUS“-Position <strong>de</strong>s<br />

Schalters sollte nun <strong>de</strong>r von Ihnen gewählte Steuerkanal<br />

– in obigem Beispiel ist es <strong>de</strong>r Kanal „6“ – bei -100 %<br />

stehen und in <strong>de</strong>r „Vollgas“-Stellung bei +100 %.<br />

Beispiel 3<br />

Verwendung <strong>de</strong>s 3-Stufen-Schalters SW 4/5 od. 6/7<br />

Diese Variante realisiert eine dreistufi ge Lösung zum<br />

Ein- bzw. Ausschalten eines Antriebsmotors und hat<br />

ebenfalls ein „schlagartiges“ Anlaufen <strong>de</strong>s Motors<br />

zur Folge, … es sei <strong>de</strong>nn, <strong>de</strong>r von Ihnen verwen<strong>de</strong>te<br />

Fahrtenregler ist mit einem so genannten „Sanftanlauf“<br />

ausgestattet.<br />

Empfängerseitig wird ein entsprechen<strong>de</strong>r Motorsteller<br />

(Fahrtregler) benötigt.<br />

Überprüfen Sie zunächst, an welchem <strong>de</strong>r Empfängeranschlüsse<br />

5 o<strong>de</strong>r 6 Sie Ihren Fahrtregler anschließen<br />

können. Wenn im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« 2 Querru<strong>de</strong>rservos<br />

vorgegeben wur<strong>de</strong>n und Sie keine weitere<br />

Son<strong>de</strong>rfunktion angeschlossen haben, dann wäre dies<br />

Kanal 6, welchen wir nachfolgend auch verwen<strong>de</strong>n<br />

wollen.<br />

Wechseln Sie nun in das Menü …<br />

»Gebereinstellung« (Seite 74)<br />

… wählen Sie zunächst mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />

linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die gewünschte Zeile<br />

an. Mit einem anschließen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste aktivieren Sie die<br />

„Schalter- o<strong>de</strong>r Geberzuordnung“. Bewegen Sie nun <strong>de</strong>n<br />

ausgewählten Dreistufenschalter – im inversen Feld erscheint<br />

<strong>de</strong>ssen Gebernummer, beispielsweise „Geb. 9“.<br />

E5<br />

E6<br />

frei<br />

Geb. 9<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

Weg<br />

+<br />

Die Einstellung <strong>de</strong>r zum Motorsteller (Fahrtregler)<br />

passen<strong>de</strong>n Steuerwege kann in <strong>de</strong>r 3. Spalte vorgenommen<br />

wer<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r alternativ in <strong>de</strong>r Spalte „Servoweg“ im<br />

Menü …<br />

»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />

S2<br />

S3<br />

S4<br />

S5<br />

S6<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

Umk Mitte Weg +<br />

Wechseln Sie zur abschließen<strong>de</strong>n Kontrolle <strong>de</strong>r Einstellungen<br />

aus <strong>de</strong>r Grundanzeige zur »Servoanzeige« in<br />

<strong>de</strong>m Sie beispielsweise gleichzeitig die Tasten �� <strong>de</strong>r<br />

linken 4-Wege-Taste drücken: In <strong>de</strong>r (oberen) „AUS“-<br />

Position <strong>de</strong>s 3-Stufen-Schalters sollte nun <strong>de</strong>r von Ihnen<br />

gewählte Steuerkanal – in obigem Beispiel ist es <strong>de</strong>r<br />

Kanal „6“ – bei -100 % stehen. Wenn Sie nun <strong>de</strong>n Schalter<br />

in die Mittelstellung kippen, dann sollte <strong>de</strong>r Balken<br />

bis zur Mitte und in <strong>de</strong>r (unteren) „Vollgas“-Stellung bis<br />

+100 % reichen.<br />

Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

151


Betätigung <strong>de</strong>s E-Motors und hochgestellte Querru<strong>de</strong>r mit K1-Steuerknüppel<br />

hochgestellte Querru<strong>de</strong>r als Lan<strong>de</strong>hilfe<br />

Beispiel 4<br />

Bevor wir uns <strong>de</strong>r Programmierung dieses vierten Beispiels<br />

bzw. <strong>de</strong>r Erweiterung <strong>de</strong>r weiter vorne beschriebenen<br />

Basisprogrammierung zuwen<strong>de</strong>n, noch ein paar<br />

Worte zur Stellung <strong>de</strong>s Gas-/ Bremsknüppels bei „Motor<br />

AUS“ bzw. „Bremse AUS“! Üblicherweise wird nämlich<br />

<strong>de</strong>r K1-Steuerknüppel zum Gasgeben nach vorne und<br />

zum Ausfahren <strong>de</strong>r Bremse nach hinten bewegt. Wenn<br />

Sie aber in dieser „klassischen“ Belegung dann z. B. bei<br />

„Motor AUS“ (= Knüppel „hinten“) auf das Bremssystem<br />

umschalten, wür<strong>de</strong> sofort „volle Bremse“ anstehen und<br />

umgekehrt, wenn Sie bei „Bremse eingefahren“ auf<br />

Antrieb umschalten, wür<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Motor schlagartig auf<br />

„volle Leistung“ geschaltet …<br />

Aus dieser „Not“ lässt sich durchaus auch eine „Tugend“<br />

machen, in<strong>de</strong>m ein „Segelfl ieger“ – üblicherweise<br />

mit „Bremse eingefahren = vorne“ unterwegs – nur<br />

bei Bedarf auf Motor „EIN“ umschaltet und dann ggf.<br />

die Leistung zurücknimmt (und beim Zurückschalten<br />

hoffentlich nicht vergisst, <strong>de</strong>n K1-Knüppel wie<strong>de</strong>r nach<br />

„vorne“ zu drücken). Ein typischer „Motorfl ieger“ dagegen<br />

wird wohl eher gegenteilig verfahren, also nur bei<br />

Bedarf auf Bremse umschalten usw.. Ebenso gut aber<br />

können Sie zur Vermeidung dieser Wechselwirkungen<br />

<strong>de</strong>n „Nullpunkt“ bei<strong>de</strong>r Systeme zusammenlegen, wobei<br />

ein „Segelfl ieger“ dabei wohl wie<strong>de</strong>r eher zu „vorne“<br />

neigen, ein „Motorfl ieger“ dagegen sich vermutlich eher<br />

für „hinten“ entschei<strong>de</strong>n wird.<br />

Wie <strong>de</strong>m auch sei, <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT erlaubt<br />

bei<strong>de</strong> Varianten. Im nachfolgen<strong>de</strong>n Text wird jedoch von<br />

<strong>de</strong>r Zusammenlegung <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n „AUS“-Stellungen<br />

auf „vorne“ ausgegangen. Wer es <strong>de</strong>nnoch lieber<br />

an<strong>de</strong>rs haben möchte, auch kein Problem: Die einzige<br />

Abweichung zur beschriebenen Version besteht nur in<br />

152 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

<strong>de</strong>r Wahl von „kein/inv“ anstelle von „kein“ in <strong>de</strong>r Zeile<br />

„Motor an K1“ <strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung«. Alle<br />

an<strong>de</strong>ren Einstellungen können Sie wie beschrieben<br />

übernehmen.<br />

Im Menü …<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />

Mod.Name GRAUBELE<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 kein<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 2QR<br />

… wählen bzw. belassen Sie also im Falle von „Motor<br />

EIN = vorne“ „kein“ in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ o<strong>de</strong>r<br />

wählen ggf. „kein/inv“. Dies ist zwingend, da an<strong>de</strong>renfalls<br />

die nachfolgend benötigten Mischer „Bremse � N.N.*“<br />

im Menü »Flächenmix« ausgeblen<strong>de</strong>t sind.<br />

Wichtiger Hinweis:<br />

Bedingt durch die zwingen<strong>de</strong> Einstellung von „kein“<br />

Motor, ist zwangsläufi g auch die Einschaltwarnung<br />

„Gas zu hoch!“ <strong>de</strong>aktiviert! Achten Sie <strong>de</strong>shalb in<br />

Ihrem eigenen Interesse vor <strong>de</strong>m Einschalten <strong>de</strong>r<br />

Empfangsanlage auf die Stellung <strong>de</strong>s K1-Knüppels.<br />

Als nächstes muss sichergestellt sein, dass <strong>de</strong>r an Empfängerausgang<br />

1 angeschlossene Motorsteller „seitenrichtig“<br />

angesteuert wird. Deswegen wird im Menü …<br />

* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />

»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />

S1<br />

S2<br />

S3<br />

S4<br />

S5<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

Umk Mitte Weg +<br />

… die Drehrichtung von Servo 1 umgekehrt.<br />

Sicherheitshalber sollten Sie diese Einstellung überprüfen,<br />

bevor Sie mit <strong>de</strong>r Programmierung fortfahren!<br />

Begeben Sie sich dazu mit Sen<strong>de</strong>r und Mo<strong>de</strong>ll in eine<br />

zum Laufen lassen <strong>de</strong>s Motors geeignete Umgebung.<br />

Schalten Sie dort <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r ein und schieben Sie <strong>de</strong>n<br />

K1-Knüppel in die Motor-“AUS“-Stellung. Also entwe<strong>de</strong>r<br />

nach vorne o<strong>de</strong>r hinten. Halten Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll fest bzw.<br />

lassen Sie es von einem Helfer festhalten. Nach<strong>de</strong>m<br />

Sie sich auch noch davon überzeugt haben, dass sich<br />

<strong>de</strong>r Propeller frei und vor allem gefahrlos drehen kann,<br />

schließen Sie Ihren Antriebsakku an und schalten die<br />

Empfangsanlage Ihres Mo<strong>de</strong>lls ein.<br />

Läuft nun <strong>de</strong>r Motor in <strong>de</strong>r Knüppelstellung „vorne“ bzw.<br />

„hinten“ NICHT an, ist alles in Ordnung. Geben Sie aber<br />

<strong>de</strong>nnoch zur Kontrolle „Gas“, in<strong>de</strong>m Sie gefühlvoll <strong>de</strong>n<br />

Knüppel entsprechend bewegen, bis <strong>de</strong>r Motor zu laufen<br />

beginnt und schalten Sie, nach<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n Motor abgestellt<br />

haben, erst die Empfangsanlage Ihres Mo<strong>de</strong>lls und<br />

dann <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>r ab.<br />

Hinweis:<br />

Läuft <strong>de</strong>r Motor generell nicht an o<strong>de</strong>r aber mit falscher<br />

Drehrichtung, dann liegen an<strong>de</strong>rweitige Ursachen vor,<br />

welche erst beseitigt wer<strong>de</strong>n sollten, bevor Sie fortfahren.<br />

(Überprüfen Sie z. B. die Verkabelung Ihres Antriebs


zw. lesen Sie in <strong>de</strong>r Bedienungsanleitung Ihres Drehzahlstellers<br />

nach.)<br />

Haben Sie sich davon überzeugt, dass die Wirkung <strong>de</strong>s<br />

K1-Knüppels auf <strong>de</strong>n Motor „richtig“ ist, muss im nächsten<br />

Schritt dafür gesorgt wer<strong>de</strong>n, dass <strong>de</strong>ssen Einwirkung<br />

auf <strong>de</strong>n Motor sowohl ein- wie auch ausgeschaltet<br />

wer<strong>de</strong>n kann, um alternativ auch das Bremssystem<br />

betätigen zu können. Dazu wechseln Sie in das Menü …<br />

»Freie Mischer« (Seite 107 … 111)<br />

M1<br />

M2<br />

M3<br />

K1 K1<br />

?? ??<br />

?? ??<br />

Typ von zu<br />

… und programmieren einen freien Mischer „K1 � K1“.<br />

Anschließend wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r<br />

linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zur Spalte über <strong>de</strong>m<br />

Symbol und weisen diesem Mischer <strong>de</strong>n von Ihnen<br />

gewünschten „Umschalter“ – beispielsweise SW 3 – zu,<br />

in<strong>de</strong>m Sie diesen nach Aktivierung <strong>de</strong>r Schalterzuordnung<br />

durch Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste, von „vorne“ nach „hinten“, also in<br />

Richtung Körper kippen.<br />

Bei eingeschaltetem Mischer wechseln Sie nun mit <strong>de</strong>r<br />

Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zur<br />

Spalte über <strong>de</strong>m Symbol und weiter, auf die zweite<br />

Displayseite durch einen weiteren Druck auf die zentrale<br />

SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste.<br />

Auf dieser stellen Sie zunächst einen SYMmetrischen<br />

Mischwert von -100 % ein.<br />

3<br />

MIX1 K1 K1<br />

Weg –100%–100%<br />

Offs 0%<br />

SYM ASY<br />

Anschließend wechseln Sie in die Zeile „Offs“. Parallel<br />

dazu wer<strong>de</strong>n die Fel<strong>de</strong>r SYM und ASY durch STO und<br />

SET ersetzt. Schieben Sie nun <strong>de</strong>n K1-Knüppel bei<br />

inversem STO-Feld bis zum Anschlag in die von Ihnen<br />

gewählte Motor-“AUS“-Position und drücken dann die<br />

zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Der Wert<br />

rechts neben „Offs“ wechselt daraufhin von 0 % zu ca.<br />

+100 % und die grafi sche Darstellung <strong>de</strong>r Mischerkennlinie<br />

rechts daneben än<strong>de</strong>rt sich ebenfalls entsprechend:<br />

MIX1 K1 K1<br />

Weg –100%–100%<br />

Offs +100%<br />

STO<br />

SET<br />

Wenn Sie jetzt mit gleichzeitigem Druck auf die Tasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste in das Menü …<br />

»Servoanzeige« (Seite 113)<br />

… wechseln, können Sie sofort <strong>de</strong>n Effekt <strong>de</strong>r bisherigen<br />

Einstellungen überprüfen: Bei ausgeschaltetem<br />

Mischer folgt die Balkenanzeige von Kanal 1 <strong>de</strong>m<br />

K1-Knüppel. Bei eingeschaltetem Mischer verharrt diese<br />

dagegen – wie abgebil<strong>de</strong>t – bei ca. -100 %:<br />

1<br />

3<br />

5<br />

–100%<br />

0%<br />

0%<br />

2<br />

4<br />

6<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

Hinweis:<br />

Wenn Sie diesen Test bei eingeschalteter Empfangsanlage<br />

und betriebsbereitem Antrieb durchführen,<br />

sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie nur in<br />

<strong>de</strong>r Stellung „Motor AUS“ umschalten! An<strong>de</strong>rnfalls<br />

besteht die Gefahr, dass <strong>de</strong>r Antrieb durch schlagartiges<br />

Einschalten stark belastet und möglicherweise<br />

sogar beschädigt wird. Aus <strong>de</strong>m gleichen Grund<br />

sollten Sie auch im Flug nur in <strong>de</strong>r Stellung „Motor<br />

AUS“ umschalten!<br />

Um die Programmierung abzuschließen, stellen Sie <strong>de</strong>n<br />

gewählten „Umschalter“ wie<strong>de</strong>r in die Stellung „Motor<br />

EIN“, also nach „vorne“. Wechseln Sie zurück zum<br />

Multifunktionsmenü und dann in das Menü …<br />

»Flächenmix« (Seite 88 … 93)<br />

Hier stellen Sie – falls Sie es im Zuge <strong>de</strong>r allgemeinen<br />

Mo<strong>de</strong>llprogrammierung nicht ohnehin schon getan<br />

haben – in <strong>de</strong>r Zeile „Bremse � QR“ <strong>de</strong>n gewünschten<br />

Ausschlag <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r bei Betätigung <strong>de</strong>s K1-<br />

Knüppels („Bremse“) nach oben ein und weisen in <strong>de</strong>r<br />

Spalte über <strong>de</strong>m Symbol nach einem Druck auf die<br />

zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>n gewählten<br />

„Umschalter“ zu, in<strong>de</strong>m Sie diesen von „vorne“<br />

nach „hinten“ kippen:<br />

Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

153


QR – Diff.<br />

QR SR<br />

Bremse HR<br />

Bremse QR<br />

HR QR<br />

+33% –––<br />

+55% –––<br />

–5% –––<br />

+44% 3<br />

0% –––<br />

Hinweis:<br />

Die gezeigten Einstellungen sind beispielhaft und dürfen<br />

keinesfalls ohne Weiteres übernommen wer<strong>de</strong>n.<br />

Wenn Sie jetzt noch einmal zur »Servoanzeige« wechseln<br />

und nur <strong>de</strong>n K1-Knüppel bewegen, wer<strong>de</strong>n Sie<br />

feststellen, dass entwe<strong>de</strong>r die Balkenanzeige von Kanal<br />

1 auf ca. -100 % verharrt und die Anzeigen <strong>de</strong>r Kanäle 2<br />

+ 5 <strong>de</strong>m Knüppel folgen o<strong>de</strong>r aber, sobald <strong>de</strong>r Schalter<br />

umgelegt wird, letztere etwa in <strong>de</strong>r Mitte verharren und<br />

sich nur die Anzeige von Kanal 1 bewegt.<br />

1<br />

3<br />

5<br />

–100%<br />

0%<br />

–88%<br />

154 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

2<br />

4<br />

6<br />

+88%<br />

0%<br />

0%


Uhren-Betätigung durch K1-Steuerknüppel o<strong>de</strong>r Schalter SW 1, 3 … 7<br />

Haben Sie sich in Fortführung <strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n vorherigen<br />

Seiten beschriebenen Mo<strong>de</strong>llprogrammierung für das<br />

umseitige Beispiel 4 entschie<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r Sie verwen<strong>de</strong>n<br />

völlig unabhängig von dieser Beispielprogrammierung<br />

<strong>de</strong>n K1-Steuerknüppel (Gas-/Bremsknüppel) zur Leistungsregelung,<br />

dann können Sie <strong>de</strong>ssen Geberschalter<br />

zum automatischen Ein- bzw. Ausschalten <strong>de</strong>r Stoppuhr<br />

verwen<strong>de</strong>n.<br />

Um diesen Geberschalter zuzuweisen, stellen Sie <strong>de</strong>n<br />

K1-Steuerknüppel in die Leerlauf-Position und wechseln<br />

dann zur Zeile „Uhren“ im Menü …<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />

Nach Aktivierung <strong>de</strong>r Schalterzuordnung durch Drücken<br />

<strong>de</strong>r zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />

nach Anwahl <strong>de</strong>s Eingabefel<strong>de</strong>s über <strong>de</strong>m Schaltersymbol,<br />

bewegen Sie <strong>de</strong>n Gas-/Bremsknüppel von<br />

<strong>de</strong>ssen Leerlaufstellung in Richtung „Vollgas“. Je nach<br />

Bewegungsrichtung erscheint bei einer bestimmten K1-<br />

Geberposition als Schalter „G1I“ o<strong>de</strong>r „G2I“ im Display:<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 kein<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 2QR<br />

Uhren 0:00 G2<br />

Wenn Sie nun <strong>de</strong>n Steuerknüppel wie<strong>de</strong>r zurück in Richtung<br />

Leerlauf bewegen, wer<strong>de</strong>n Sie feststellen, dass<br />

das Schaltersymbol bei etwa 80 % <strong>de</strong>s Knüppelweges<br />

wie<strong>de</strong>r umschaltet – zwischen „Leerlaufstellung“ und<br />

<strong>de</strong>m Schaltpunkt ist das Schaltersymbol „offen“, darüber<br />

hinaus „geschlossen“ (siehe „Geberschalter“, Seite 39).<br />

Wenn Sie nun zur Kontrolle durch entsprechend<br />

häufi ges Drücken <strong>de</strong>r zentralen ESC-Taste <strong>de</strong>r linken<br />

4-Wege-Taste zur Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs zurückkehren,<br />

wer<strong>de</strong>n Sie feststellen, dass Stoppuhr und Flugzeituhr<br />

zu laufen beginnen, wenn Sie <strong>de</strong>n Knüppel über<br />

<strong>de</strong>n Schaltpunkt hinweg in Richtung Vollgas bewegen,<br />

und dass die Stoppuhr wie<strong>de</strong>r stehen bleibt, wenn Sie<br />

jenen in die Leerlaufstellung bringen.<br />

Bei angehaltener Stoppuhr können Sie die Flugzeituhr<br />

mit einem Druck auf die zentrale ESC-Taste <strong>de</strong>r linken<br />

4-Wege-Taste stoppen und dann bei<strong>de</strong> Uhren mittels<br />

gleichzeitigem Druck auf die bei<strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) auf ihren Ausgangswert<br />

zurücksetzen … o<strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>r starten, in<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n<br />

Steuerknüppel über <strong>de</strong>n Schaltpunkt wie<strong>de</strong>r hinweg<br />

bewegen.<br />

GRAUBELE<br />

#01<br />

Stop<br />

Flug<br />

2:22<br />

11:11<br />

5.2V 50%<br />

HoTT<br />

3:33h<br />

M 5.5V<br />

Tipp:<br />

Wenn bei einem E-Mo<strong>de</strong>ll die Motorlaufzeit durch die<br />

Akkukapazität begrenzt ist, lassen Sie die Stoppuhr<br />

rückwärts laufen. Geben Sie die maximal mögliche<br />

Motorlaufzeit vor, z. B. „5 min“. Wie auf Seite 60 bzw. 67<br />

… 68 beschrieben, beginnt dann <strong>de</strong>r Tongenerator <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>r ab „30 s“ vor „null“ Warntöne abzugeben.<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 kein<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 2QR<br />

Uhren 5:00 G2<br />

In <strong>de</strong>r Grundanzeige drücken Sie zunächst bei angehaltener<br />

Stoppuhr die zentrale ESC-Taste <strong>de</strong>r linken<br />

4-Wege-Taste (CLEAR), damit die Stoppuhr auf die<br />

„Timer“-Funktion umschaltet. Starten und stoppen Sie<br />

dann die Uhr wie beschrieben über <strong>de</strong>n Geber <strong>de</strong>r<br />

Motorsteuerung.<br />

Steuern Sie dagegen Ihren Motor mit einem <strong>de</strong>r Schalter<br />

SW 1, 3 … 7 nach Beispiel 2 o<strong>de</strong>r 3, dann benötigen<br />

Sie keinen <strong>de</strong>r vorhin beschriebenen Geberschalter.<br />

Es genügt völlig, wenn Sie dann <strong>de</strong>n gleichen Schalter,<br />

mit <strong>de</strong>m Sie Ihren Motor ein- bzw. ausschalten, in <strong>de</strong>r<br />

gleichen Schaltrichtung auch <strong>de</strong>n „Uhren“ zuordnen,<br />

sodass diese zeitgleich mit <strong>de</strong>m Einschalten <strong>de</strong>s Motors<br />

ebenfalls zu laufen beginnen.<br />

Haben Sie sich dagegen für eine Lösung nach Beispiel<br />

1 entschie<strong>de</strong>n, dann bleibt Ihnen bei einem Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

(lei<strong>de</strong>r) keine an<strong>de</strong>re Möglichkeit, als Motor<br />

und Uhren getrennt zu bedienen.<br />

Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

155


Verwen<strong>de</strong>n von Flugphasen<br />

Innerhalb eines je<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r 10 Mo<strong>de</strong>llspeicher können<br />

bis zu 3 verschie<strong>de</strong>ne Flugphasen (Flugzustän<strong>de</strong>) mit<br />

voneinan<strong>de</strong>r unabhängigen Einstellungen programmiert<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Je<strong>de</strong> dieser Flugphasen kann über einen Schalter<br />

aufgerufen wer<strong>de</strong>n. In einfachster Weise lässt sich so<br />

zwischen unterschiedlichen Einstellungen, die für verschie<strong>de</strong>ne<br />

Flugzustän<strong>de</strong>, wie z. B. „normal“, „Thermik“,<br />

„Speed“, „Strecke“ usw. programmiert sind, bequem<br />

während <strong>de</strong>s Fluges umschalten.<br />

Unter <strong>de</strong>r Voraussetzung, dass das Mo<strong>de</strong>ll bereits in<br />

einem <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llspeicher <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs einprogrammiert,<br />

eingestellt und fertig getrimmt wur<strong>de</strong>, wechseln<br />

Sie zunächst in das Menü …<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />

Leitwerk normal<br />

Querr./Wölb 2QR 2WK<br />

Uhren 5:00 5<br />

Phase 2 Start –––<br />

Phase 3 Speed –––<br />

… und hier zur Zeile „Phase 2“ und/o<strong>de</strong>r „Phase 3“ und<br />

än<strong>de</strong>rn ggf. die standardmäßig vorgegebenen Flugphasennamen<br />

in eine für <strong>de</strong>n jeweiligen Flugzustand Ihnen<br />

passen<strong>de</strong>r erscheinen<strong>de</strong> Bezeichnung. Diese Wahl<br />

hat jedoch keinerlei programmtechnische Be<strong>de</strong>utung,<br />

son<strong>de</strong>rn dient nur zur besseren Unterscheidung und<br />

wird <strong>de</strong>shalb sowohl in <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />

wie auch im »Phasentrim« angezeigt.<br />

Um zwischen <strong>de</strong>n einzelnen Flugphasen wechseln zu<br />

können, ist die Zuordnung eines Schalters notwendig.<br />

Bestens geeignet für eine Umschaltung von bis zu 3<br />

156 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

Flugphasen sind die links und rechts vorne montierten<br />

3-Stufen-Schalter SW 4/5 bzw. SW 6/7.<br />

Je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Endstellungen dieses Schalters wird<br />

von <strong>de</strong>r Mittelstellung ausgehend einer Flugphase<br />

zugeordnet, wobei Sie sich vorteilhafterweise mit <strong>de</strong>r<br />

Schaltrichtung an <strong>de</strong>n Phasennamen orientieren: <strong>de</strong>r<br />

linken Abbildung entsprechend also beispielsweise <strong>de</strong>r<br />

„Phase 2“ von <strong>de</strong>r Mittelstellung ausgehend nach „oben“<br />

und <strong>de</strong>r „Phase 3“ sinngemäß nach „unten“.<br />

Die Auswahl <strong>de</strong>r jeweiligen Zeile, eines Namens sowie<br />

die Schalterzuordnung erfolgt wie inzwischen „gewohnt“,<br />

mit <strong>de</strong>n diversen 4-Wege-Tasten.<br />

Leitwerk normal<br />

Querr./Wölb 2QR 2WK<br />

Uhren 5:00 5<br />

Phase 2 Start 5<br />

Phase 3 Speed 4<br />

Hinweis:<br />

Mit Ausnahme <strong>de</strong>r Phase 1, welcher <strong>de</strong>r Name<br />

«normal» vorbehalten ist, da sie immer dann aktiv ist,<br />

wenn die Flugphasen 2 und 3 <strong>de</strong>aktiviert sind, ist es im<br />

Prinzip völlig belanglos, welcher Phase welcher Name<br />

zugeordnet wird!<br />

Im Alltag eines Mo<strong>de</strong>llfl iegers reichen meistens drei<br />

Flugphasen völlig aus:<br />

„Start“ o<strong>de</strong>r „Thermik“ für Start und „Obenbleiben“,<br />

„normal“ für normale Bedingungen und<br />

„Speed“ als Schnellgang.<br />

Nun sind zwar schon drei Phasen eingerichtet und mit<br />

Namen versehen. Es kann auch schon zwischen diesen<br />

umgeschaltet wer<strong>de</strong>n, nur … beim Betätigen <strong>de</strong>s<br />

Schalters wird aber bald auffallen, dass sich an <strong>de</strong>n<br />

Grundstellungen <strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>r, insbeson<strong>de</strong>re <strong>de</strong>r Tragfl ächenklappen,<br />

jedoch nichts än<strong>de</strong>rt!<br />

Um diese anzupassen, wechseln Sie ins Menü …<br />

»Phasentrim« (Seite 86)<br />

… und geben, nach<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n/die Phasenschalter<br />

in die entsprechen<strong>de</strong> Stellung gebracht haben, die<br />

gewünschten Werte analog zur Geber-Mittenverstellung<br />

bzw. Offset-Einstellung an<strong>de</strong>rer Fernsteuersysteme<br />

durch entsprechen<strong>de</strong>s Drücken <strong>de</strong>r Eingabetasten ein.<br />

PHASENTRIMM<br />

normal 0% 0% 0%<br />

Start +8% 4% +2%<br />

�Speed<br />

–7% –5% –3%<br />

WK<br />

QR HR<br />

Wenn Sie jetzt zwischen <strong>de</strong>n Phasen umschalten,<br />

wer<strong>de</strong>n Sie bei eingeschalteter Empfangsanlage eine<br />

entsprechen<strong>de</strong> Reaktion Ihrer Klappen und/o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r<br />

Balkenanzeigen <strong>de</strong>s Menüs »Servoanzeige« feststellen,<br />

welches Sie mit gleichzeitigem Druck auf die Tasten<br />

�� <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste aus beinahe je<strong>de</strong>r Menü-<br />

Position aufrufen können.<br />

Hinweis:<br />

Abhängig von Ihren Angaben in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“<br />

<strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung« können zur „Phasentrimmung“<br />

nur die Spalte „HR“, die Spalten „QR“ und<br />

„HR“ o<strong>de</strong>r wie oben abgebil<strong>de</strong>t, „WK“, „QR“ und „HR“ im<br />

Display zur Verfügung stehen.


Programmierbeispiel: Parallel laufen<strong>de</strong> Servos<br />

Gelegentlich wird ein zweites, parallel laufen<strong>de</strong>s Servo<br />

benötigt, wenn z. B. ein zweites Höhenru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r<br />

Seitenru<strong>de</strong>r durch ein separates Servo o<strong>de</strong>r eine große<br />

Ru<strong>de</strong>rklappe durch zwei Servos gleichzeitig gesteuert<br />

wer<strong>de</strong>n soll. Gleiches gilt, wenn hohe Stellkräfte ein<br />

zweites Servo erfor<strong>de</strong>rn.<br />

Diese Aufgabe könnte auch dadurch gelöst wer<strong>de</strong>n,<br />

in<strong>de</strong>m bei<strong>de</strong> Servos mittels eines V-Kabels einfach<br />

mo<strong>de</strong>llseitig miteinan<strong>de</strong>r verbun<strong>de</strong>n wür<strong>de</strong>n. Dies hätte<br />

jedoch <strong>de</strong>n Nachteil, dass die so kombinierten Servos<br />

nicht mehr einzeln und separat vom Sen<strong>de</strong>r aus justiert<br />

wer<strong>de</strong>n könnten – <strong>de</strong>r Vorzug einer per Computer-Fernlenkanlage<br />

frei justierbaren Servoeinstellung wäre somit<br />

nicht mehr gegeben.<br />

Eine weitere Möglichkeit wäre, das »Telemetrie«-Menü<br />

aufzurufen und <strong>de</strong>ssen „Channel Mapping“-Optionen<br />

anstelle eines V-Kabels zu benutzen, siehe ab Seite 121<br />

Die einfachere Variante ist jedoch die Benutzung sen<strong>de</strong>rseitiger<br />

Möglichkeiten. So können z. B. …<br />

2 Höhenru<strong>de</strong>rservos<br />

… sehr einfach parallel betrieben wer<strong>de</strong>n, in<strong>de</strong>m im<br />

Menü …<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />

Mod.Name<br />

Steueranord 1<br />

Motor an K1 kein<br />

Leitwerk 2 HR Sv<br />

Querr./Wölb 1QR<br />

… in <strong>de</strong>r Zeile „Leitwerk“ „2 HR Sv“ eingestellt wird.<br />

Anzuschliessen sind die bei<strong>de</strong>n Höhenru<strong>de</strong>rservos dann<br />

an Empfängerausgang 3 und 6.<br />

2 Seitenru<strong>de</strong>rservos<br />

Im folgen<strong>de</strong>n Beispiel wollen wir unter Verwendung<br />

<strong>de</strong>s Menüs »Freie Mischer« zwei Seitenru<strong>de</strong>r „parallel<br />

schalten“. Das zweite Seitenru<strong>de</strong>r befi n<strong>de</strong> sich an <strong>de</strong>m<br />

noch freien Empfängerausgang 6.<br />

Dazu setzen Sie im Menü …<br />

»Freie Mischer« (Seite 107 … 111)<br />

M1<br />

M2<br />

M3<br />

Tr<br />

SR 6<br />

?? ??<br />

?? ??<br />

Typ von zu<br />

… einen Mischer „Tr SR � 6“.<br />

In <strong>de</strong>r Spalte „Typ“ wählen Sie die Einstellung „Tr“<br />

<strong>de</strong>shalb aus, damit die Seitenru<strong>de</strong>rtrimmung auf bei<strong>de</strong><br />

Seitenru<strong>de</strong>rservos wirkt.<br />

Anschließend wechseln Sie zur Grafi kseite und stellen<br />

einen SYMmetrischen Mischanteil von +100 % ein:<br />

MIX1 Tr SR 6<br />

Weg+100%+100%<br />

Offs 0%<br />

SYM ASY<br />

Auch hier sollte aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n überprüft wer<strong>de</strong>n,<br />

ob <strong>de</strong>r Eingang 6 im Menü »Gebereinstellung«<br />

auf „frei“ gestellt ist.<br />

Sollen die bei<strong>de</strong>n Seitenru<strong>de</strong>r darüber hinaus beim<br />

Betätigen eines Bremssystems mit <strong>de</strong>m K1-Knüppel<br />

jeweils noch nach außen ausschlagen, kann dies durch<br />

Setzen zweier weiterer Mischer „K1 � 4“ und „K1 �<br />

Steuerkanal <strong>de</strong>s zweiten Seitenru<strong>de</strong>rs“, in diesem<br />

Beispiel „6“, mit passen<strong>de</strong>r Wegeinstellung erreicht<br />

wer<strong>de</strong>n. Den Offset stellen Sie dann in bei<strong>de</strong>n Mischern<br />

auf +100 % ein, da sich <strong>de</strong>r K1-Steuerknüppel bei<br />

eingefahrenen Bremsklappen (in <strong>de</strong>r Regel) am oberen<br />

Anschlag befi n<strong>de</strong>t und die Winglet-Seitenru<strong>de</strong>r beim<br />

Ausfahren proportional nur nach außen ausschlagen<br />

sollen.<br />

Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />

157


Programmierbeispiel: Delta- und Nurfl ügel<br />

Was eingangs <strong>de</strong>r Flächenmo<strong>de</strong>ll-Programmierung auf<br />

Seite 144 an allgemeinen Anmerkungen zum Einbau<br />

in und zur Abstimmung <strong>de</strong>r <strong>RC</strong>-Anlage auf ein Mo<strong>de</strong>ll<br />

gesagt wur<strong>de</strong>, gilt natürlich auch für Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle!<br />

Ebenso die Anmerkungen zum Einfl iegen<br />

und <strong>de</strong>m Verfeinern von Einstellungen bis hin zur<br />

Programmierung von Flugphasen.<br />

rechts<br />

links<br />

frei o<strong>de</strong>r Son<strong>de</strong>rfunktion<br />

Empfängerstromversorgung<br />

frei od. Telemet.-Sensor od. Son<strong>de</strong>rfunkt.<br />

frei o<strong>de</strong>r Seitenru<strong>de</strong>r<br />

Quer/Höhe rechts<br />

Quer/Höhe links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />

o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />

… und mit 4 Klappen an <strong>de</strong>r Fläche diese:<br />

Wölb(Quer)/Höhe links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Wölb(Quer)/Höhe rechts<br />

frei o<strong>de</strong>r Seitenru<strong>de</strong>r<br />

Quer/Höhe rechts<br />

Quer/Höhe links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />

o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />

Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle unterschei<strong>de</strong>n sich rein äußerlich<br />

durch die ihnen jeweils eigene, charakteristische<br />

Form bzw. Geometrie von einem „normalen“ Mo<strong>de</strong>ll<br />

<strong>de</strong>utlich. Die Unterschie<strong>de</strong> in <strong>de</strong>ren Servoanordnung<br />

sind dagegen subtiler. So sind bei „klassischen“ Delta-/<br />

Bei Nurfl ügelkonstruktionen mit innen liegen<strong>de</strong>m Höhenru<strong>de</strong>r<br />

und auch „Enten“ hat sich dagegen die „normale“<br />

Belegung bewährt:<br />

Nurfl ügelmo<strong>de</strong>llen im Regelfall nur zwei Ru<strong>de</strong>r vorhan-<br />

Wölbklappe (/Höhe) links<br />

<strong>de</strong>n, welche sowohl für „Quer“ als auch für „hoch/tief“<br />

Empfängerstromversorgung<br />

zuständig sind, ähnlich <strong>de</strong>r Seiten-/Höhenru<strong>de</strong>rfunktion<br />

an einem V-Leitwerk. Bei neueren Konstruktionen dage-<br />

Quer/Höhe rechts<br />

Seitenru<strong>de</strong>r (wenn vorhan<strong>de</strong>n)<br />

Höhenru<strong>de</strong>r (wenn vorhan<strong>de</strong>n)<br />

gen kann es durchaus sein, dass ein (o<strong>de</strong>r zwei) innen<br />

liegen<strong>de</strong> Ru<strong>de</strong>r eine reine Höhenru<strong>de</strong>rfunktion besitzen<br />

Quer/Höhe Servo links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

und die außen liegen<strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>r die Funktion hoch/<br />

tief nur noch unterstützen. Auch liegt bei einem 4-Klap-<br />

Bremsklappen o<strong>de</strong>r Motordrossel<br />

o<strong>de</strong>r Regler bei E-Antrieb o<strong>de</strong>r<br />

alternativ Wölbklappe (-Höhe) rechts<br />

penfl ügel die Anwendung von Wölbklappenfunktionen<br />

und/o<strong>de</strong>r sogar eines Butterfl ysystems heute durchaus<br />

im Bereich <strong>de</strong>s Möglichen.<br />

Bei „klassischen“ Delta-/Nurfl ügelkonstruktionen mit 2<br />

Klappen an <strong>de</strong>r Fläche sollte folgen<strong>de</strong> Belegung <strong>de</strong>r<br />

Empfängerausgänge verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n (siehe auch<br />

Seite 44) …<br />

Abhängig von <strong>de</strong>r gewählten Anschlussbelegung wählen<br />

Sie im Menü …<br />

158 Programmierbeispiel: Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />

… in <strong>de</strong>r Zeile:<br />

„Motor an K1“: • „kein“:<br />

Das Bremssystem ist in <strong>de</strong>r vor<strong>de</strong>ren<br />

Position <strong>de</strong>s Gas-/Bremsknüppels<br />

„eingefahren“ und im<br />

Menü »Flächenmix« sind die<br />

Mischer „Bremse � N.N.*“ aktiviert.<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ sind<br />

„1QR“, „2QR“ und „2QR 2WK“ auswählbar<br />

und im Menü »Flächenmix«<br />

sind die Mischer „Bremse �<br />

N.N.*“ sowie ggf. alle Mischer „von“<br />

und „zu“ Wölbklappen aktiviert.<br />

Die Warnmeldung „Gas zu hoch“,<br />

siehe Seite 25, ist <strong>de</strong>aktiviert.<br />

• „kein/inv“:<br />

Das Bremssystem ist in <strong>de</strong>r hinteren<br />

Position <strong>de</strong>s Gas-/Bremsknüppels<br />

„eingefahren“ und im Menü<br />

»Flächenmix« sind die Mischer<br />

„Bremse � N.N.*“ aktiviert.<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ sind<br />

„1QR“, „2QR“ und „2QR 2WK“ auswählbar<br />

und im Menü »Flächenmix«<br />

sind die Mischer „Bremse �<br />

N.N.*“ sowie ggf. alle Mischer „von“<br />

und „zu“ Wölbklappen aktiviert.<br />

Die Warnmeldung „Gas zu hoch“,<br />

siehe Seite 25, ist <strong>de</strong>aktiviert.<br />

* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)


• „Leerlauf v(orn) bzw. h(inten)“:<br />

K1-Trimmung wirkt vorn o<strong>de</strong>r<br />

hinten. Wenn beim Einschalten <strong>de</strong>s<br />

Sen<strong>de</strong>rs <strong>de</strong>r Gasknüppel zu weit in<br />

Richtung Vollgas steht, wer<strong>de</strong>n Sie<br />

durch die Warnmeldung „Gas zu<br />

hoch“ darauf hingewiesen.<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ sind nur<br />

„1QR“ o<strong>de</strong>r „2QR“ auswählbar und<br />

im Menü »Flächenmix« sind die<br />

Mischer „Bremse � N.N.*“ sowie<br />

alle Mischer „von“ und „zu“ Wölbklappen<br />

<strong>de</strong>aktiviert.<br />

„Leitwerk“: Typ „Delta/Nf“ o<strong>de</strong>r „normal“<br />

„Querr./Wölbkl.“: 2 Querru<strong>de</strong>r „2QR“ und – sofern<br />

vorhan<strong>de</strong>n und auswählbar – zwei<br />

Wölbklappen „2WK“<br />

Diese Einstellungen wirken sich in erster Linie auf das<br />

Angebot an Flächenmischern aus. Beim Leitwerkstyp<br />

„Delta/Nf“ (Delta/Nurfl ügel) wer<strong>de</strong>n Höhen- und Querru<strong>de</strong>rsteuerung<br />

softwaremäßig automatisch gemischt.<br />

Den sen<strong>de</strong>rseitigen Steuerweg <strong>de</strong>s Höhen- und Querru<strong>de</strong>rsteuerknüppels<br />

können Sie im Menü »D/R Expo«<br />

(Seite 82) beeinfl ussen.<br />

Bei Wahl von „Delta/Nf“ wirken alle Einstellungen <strong>de</strong>r<br />

Flächenmischer vom Typ „N.N.* � HR“ im Menü …<br />

»Flächenmix« (Seite 88 … 93)<br />

QR – Diff. 0%<br />

QR SR 0%<br />

Bremse HR 0%<br />

Diff.–Red. 0%<br />

–––<br />

–––<br />

–––<br />

… auf die Höhenru<strong>de</strong>rfunktion hoch/tief <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />

kombinierten Quer-/Höhenru<strong>de</strong>rservos sowie ggf. auch<br />

entsprechend auf die Wölbklappen-/Höhenru<strong>de</strong>rservos.<br />

Hinweise:<br />

Die Wölbklappenmischer sowie die Wölbklappendifferenzierung<br />

erscheinen in <strong>de</strong>r Liste allerdings nur,<br />

wenn Sie beim Mo<strong>de</strong>lltyp „Delta/Nurfl ügel“ auch „2<br />

WK“ in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ eingetragen haben,<br />

siehe Abbildung rechts.<br />

Im Prinzip dasselbe gilt für die Mischer „Bremse<br />

� N.N.*“. Diese wer<strong>de</strong>n ebenfalls ausgeblen<strong>de</strong>t,<br />

wenn Sie sich in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ <strong>de</strong>s Menüs<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« für „Gas min vorne/hinten“ entschie<strong>de</strong>n<br />

haben.<br />

Auch wenn Sie „2 QR 2 WK“ gewählt haben, wirkt<br />

die (digitale) Höhen- und Querru<strong>de</strong>rtrimmung <strong>de</strong>nnoch<br />

nur auf Quer/Höhe. Wenn Sie dies umgehen<br />

möchten, ist es einfacher, wenn Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll wie<br />

nachfolgend beschrieben programmieren.<br />

* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />

Programmierung eines Nurfl ügel-/Delta-Mo<strong>de</strong>lls mit<br />

Leitwerkstyp „normal“<br />

Wur<strong>de</strong>n im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« <strong>de</strong>r Leitwerkstyp<br />

„normal“ gewählt und die Empfängerausgänge gemäß<br />

<strong>de</strong>m unteren Anschlussplan auf <strong>de</strong>r linken Seite belegt,<br />

dann funktioniert die Querru<strong>de</strong>rfunktion zwar ordnungsgemäß,<br />

aber noch nicht die Höhenru<strong>de</strong>rfunktion <strong>de</strong>r<br />

bei<strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>rservos.<br />

In <strong>de</strong>r Leitwerkstyp-Einstellung „normal“ wird die<br />

Höhen- bzw. Tiefenru<strong>de</strong>rwirkung <strong>de</strong>s entsprechen<strong>de</strong>n<br />

Steuerknüppels auf die vorgesehenen zwei Querru<strong>de</strong>rund<br />

zwei Wölbklappenservos erst dann erreicht, wenn<br />

bei <strong>de</strong>n getrennt in ihrer Wirkung einstellbaren Flächenmischern<br />

„HR � N.N.*“ im Menü …<br />

»Flächenmix« (Seite 88 … 93)<br />

QR –<br />

WK –<br />

QR<br />

Diff.<br />

Diff.<br />

SR<br />

QR<br />

Bremse<br />

Bremse<br />

Bremse<br />

HR<br />

HR<br />

WK<br />

HR<br />

WK<br />

QR<br />

WK<br />

QR<br />

WK HR<br />

WK<br />

Diff.–Red.<br />

QR<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

+55% –––<br />

0% –––<br />

+55% –––<br />

+66% –––<br />

+77% –––<br />

+77% –––<br />

0% –––<br />

0% –––<br />

0%<br />

… von null abweichen<strong>de</strong> Werte eingestellt wur<strong>de</strong>n.<br />

(Die gezeigten Einstellungen sind beispielhaft und<br />

dürfen keinesfalls ohne Weiteres übernommen<br />

wer<strong>de</strong>n.)<br />

Bei dieser Art <strong>de</strong>r Einstellung wird das schwanzlose<br />

Programmierbeispiel: Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle<br />

159


Mo<strong>de</strong>ll wie eine „normale“ Vierklappen-Tragfl äche (2<br />

Querru<strong>de</strong>r und 2 Wölbklappen) mit all ihren Möglichkeiten<br />

betrachtet! Bei dieser Betrachtungsweise wer<strong>de</strong>n<br />

die ursprünglich nur zur Unterstützung <strong>de</strong>r Höhenru<strong>de</strong>rfunktion<br />

in bestimmten Flugaufgaben vorgesehenen<br />

Mischer „HR � N.N.*“ durch die Einstellung von<br />

höheren Werten als üblich zur Übertragung <strong>de</strong>s Höhenru<strong>de</strong>rsignals<br />

auf die Ru<strong>de</strong>r <strong>de</strong>s schwanzlosen Mo<strong>de</strong>lls<br />

„missbraucht“.<br />

Da jedoch von diesen Mischern die Trimmung <strong>de</strong>s digitalen<br />

Höhenru<strong>de</strong>r-Trimmhebels nicht übertragen wird,<br />

wird eine entsprechen<strong>de</strong> Alternative benötigt.<br />

Wechseln Sie <strong>de</strong>shalb zum Menü …<br />

»Gebereinstellung« (Seite 74)<br />

E5<br />

E6<br />

Geb. 7 +15% +15%<br />

Geb. 7 +15% +15%<br />

Weg<br />

… und weisen Sie <strong>de</strong>n Eingängen 5 und ggf. 6 jeweils<br />

<strong>de</strong>n gleichen Geber zu, z. B. <strong>de</strong>n Proportional-Drehgeber<br />

CTRL 7. Hernach wechseln Sie in die Spalte „Weg“<br />

und reduzieren <strong>de</strong>n Geberweg dieser bei<strong>de</strong>n Eingänge<br />

symmetrisch auf ca. 50 % … o<strong>de</strong>r noch weniger, <strong>de</strong>nn:<br />

je geringer dieser ist, umso feinfühliger können Sie<br />

trimmen.<br />

Wenn Sie dagegen doch lieber <strong>de</strong>n gewohnten Höhenru<strong>de</strong>rtrimmhebel<br />

benutzen möchten, setzen Sie – o<strong>de</strong>r<br />

belassen Sie – die Flächenmischer „HR � N.N.*“ auf<br />

0 % und <strong>de</strong>fi nieren statt<strong>de</strong>ssen freie Linearmischer.<br />

Rufen Sie dazu das Menü …<br />

160 Programmierbeispiel: Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle<br />

+<br />

»Freie Mischer« (Seite 107 … 111)<br />

M1<br />

M2<br />

M3<br />

Tr<br />

Tr<br />

HR 5<br />

HR 6<br />

?? ??<br />

Typ von zu<br />

… auf und setzen Sie einen Linearmischer „Tr HR � 5“<br />

und ggf. einen „Tr HR � 6“.<br />

Auf <strong>de</strong>r Grafi kseite dieses Menüs stellen Sie die<br />

erfor<strong>de</strong>rlichen Mischanteile ein. Überprüfen Sie die<br />

Einstellungen und vor allem die Wirkrichtungen in <strong>de</strong>r<br />

»Servoanzeige« bzw. am Mo<strong>de</strong>ll. Än<strong>de</strong>rn Sie ggf. die<br />

Vorzeichen.<br />

In dieser Form programmiert, bewegen sich bei Betätigung<br />

<strong>de</strong>s Höhenru<strong>de</strong>rsteuerknüppels auch die Querru<strong>de</strong>rklappen<br />

sinngemäß wie Wölbklappen bzw. Höhenru<strong>de</strong>r.<br />

„Tr“ bewirkt, dass <strong>de</strong>r Höhenru<strong>de</strong>rtrimmhebel auf<br />

<strong>de</strong>n jeweiligen Mischer wirken kann.<br />

Da ein an<strong>de</strong>rer Geber in diesem Fall nicht benötigt<br />

wird, schalten Sie <strong>de</strong>n Eingang 5 und ggf. auch 6 in <strong>de</strong>r<br />

zweiten Spalte <strong>de</strong>s Menüs »Gebereinstellung« wie<strong>de</strong>r<br />

auf „frei“.<br />

So programmiert, hat <strong>de</strong>r Autor dieser Zeilen vor Jahren<br />

schon ein Delta-Mo<strong>de</strong>ll mit <strong>de</strong>r damaligen mc-20<br />

betrieben, und zwar wie vorstehend beschrieben mit<br />

„Wölbklappeneinstellungen“ als Ersatztrimmung und<br />

Butterfl y als Lan<strong>de</strong>hilfe – letzteres völlig frei von auf-<br />

o<strong>de</strong>r abkippen<strong>de</strong>n Momenten durch entsprechend abgestimmte<br />

Flächenmischer „Bremse � QR“ und „Bremse<br />

� WK“, wobei unter „Querru<strong>de</strong>r“ das äußere und unter<br />

„Wölbklappe“ das innere Ru<strong>de</strong>rpaar zu verstehen ist.<br />

Ähnlich kann ein mo<strong>de</strong>rner, gepfeilter Nurfl ügel betrie-<br />

ben wer<strong>de</strong>n. Auch bei diesen Mo<strong>de</strong>llen gibt es innen<br />

liegen<strong>de</strong> und außen liegen<strong>de</strong> Ru<strong>de</strong>r: erstere vor <strong>de</strong>m<br />

Schwerpunkt, letztere dahinter. Ein Ausschlag nach<br />

unten <strong>de</strong>r/<strong>de</strong>s zentralen Ru<strong>de</strong>rs erhöht <strong>de</strong>n Auftrieb<br />

und zeigt Höhenru<strong>de</strong>rwirkung. Mit einem Ausschlag<br />

nach oben wird das Gegenteil erreicht. An <strong>de</strong>n äußeren<br />

Querru<strong>de</strong>rn dagegen dreht sich die Wirkung um: Ein<br />

Ausschlag nach unten zeigt Tiefenru<strong>de</strong>rwirkung und<br />

umgekehrt. Durch entsprechen<strong>de</strong> Abstimmung <strong>de</strong>r<br />

„zuführen<strong>de</strong>n“ Mischer ist hier „alles“ möglich.<br />

Wie auch immer Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll abstimmen und welchen<br />

Leitwerkstyp und welche Servoanzahl Sie gewählt haben,<br />

jegliche Art von Differenzierung sollte mit Vorsicht<br />

eingestellt wer<strong>de</strong>n! Differenzierungen zeigen nämlich an<br />

einem schwanzlosen Mo<strong>de</strong>ll erst einmal eine einseitige<br />

Höhen-/Tiefenru<strong>de</strong>rwirkung. Deshalb empfi ehlt es sich,<br />

zumin<strong>de</strong>st die ersten Flüge mit einer Einstellung von<br />

0 % zu beginnen! Im Laufe <strong>de</strong>r weiteren Flugerprobung<br />

kann es dann u. U. durchaus sinnvoll sein, mit von null<br />

abweichen<strong>de</strong>n Differenzierungen zu experimentieren.<br />

Bei größeren Mo<strong>de</strong>llen können u. U. Seitenru<strong>de</strong>r in<br />

<strong>de</strong>n Winglets, das sind an <strong>de</strong>n Tragfl ächenen<strong>de</strong>n angebrachte<br />

„Ohren“, sinnvoll sein. Wer<strong>de</strong>n diese über<br />

zwei getrennte Servos angesteuert, können sie, wie<br />

im Beispiel für „parallel laufen<strong>de</strong> Servo“ auf Seite<br />

157 beschrieben, o<strong>de</strong>r per „Channel Mapping“ im<br />

»Telemetrie«-Menü, Seite 121, angesteuert wer<strong>de</strong>n.<br />

Sollen diese Seitenru<strong>de</strong>r darüber hinaus beim Betätigen<br />

eines Bremssystems mit <strong>de</strong>m K1-Knüppel jeweils<br />

noch nach außen ausschlagen, kann dies – z. B. beim<br />

Leitwerkstyp „normal“ – durch Setzen zweier weiterer<br />

Mischer „K1 � 4“ und „K1 � Steuerkanal <strong>de</strong>s<br />

zweiten Seitenru<strong>de</strong>rs“ mit passen<strong>de</strong>r Wegeinstellung<br />

erreicht wer<strong>de</strong>n. Den Offset stellen Sie dann in bei<strong>de</strong>n


Mischern auf +100 % ein, da sich <strong>de</strong>r K1-Steuerknüppel<br />

bei eingefahrenen Bremsklappen (in <strong>de</strong>r Regel) am<br />

oberen Anschlag befi n<strong>de</strong>t und die Winglet-Seitenru<strong>de</strong>r<br />

beim Ausfahren proportional nur nach außen ausschlagen<br />

sollen.<br />

Programmierbeispiel: Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle<br />

161


Programmierbeispiel: F3A-Mo<strong>de</strong>ll<br />

F3A-Mo<strong>de</strong>lle gehören zur Gruppe motorbetriebener Flächenmo<strong>de</strong>lle.<br />

Sie wer<strong>de</strong>n von einem Verbrennungs- o<strong>de</strong>r<br />

Elektromotor angetrieben. Mo<strong>de</strong>lle mit Elektromotor sind<br />

inzwischen nicht nur in <strong>de</strong>r internationalen Mo<strong>de</strong>llkunstfl<br />

ugklasse F3A absolut konkurrenzfähig, son<strong>de</strong>rn auch<br />

in <strong>de</strong>r Elektrokunstfl ugklasse F5A einsetzbar.<br />

Bei diesem Programmierbeispiel wird vorausgesetzt,<br />

dass Sie sich mit <strong>de</strong>r Beschreibung <strong>de</strong>r Einzelmenüs<br />

bereits beschäftigt haben und Ihnen auch sonst die<br />

Handhabung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs geläufi g ist.<br />

Die grundsätzlichen Anmerkungen und Hinweise zum<br />

mechanischen Einbau einer Fernlenkanlage, auf die<br />

bereits zu Beginn <strong>de</strong>r Programmierbeispiele auf Seite<br />

144 hingewiesen wur<strong>de</strong>, gelten natürlich auch für<br />

F3A-Mo<strong>de</strong>lle und brauchen daher hier nicht nochmals<br />

erwähnt zu wer<strong>de</strong>n.<br />

Einwandfrei gebaute F3A-Mo<strong>de</strong>lle zeigen ein weitgehend<br />

neutrales Flugverhalten. Im I<strong>de</strong>alfall reagieren<br />

sie sehr gutmütig aber präzise auf Steuerbewegungen,<br />

ohne dass die einzelnen Flugachsen sich gegenseitig<br />

beeinfl ussen.<br />

F3A-Mo<strong>de</strong>lle wer<strong>de</strong>n über Querru<strong>de</strong>r, Höhenru<strong>de</strong>r und<br />

Seitenru<strong>de</strong>r gesteuert. In <strong>de</strong>r Regel wird je<strong>de</strong>s Querru<strong>de</strong>r<br />

über je ein Servo betätigt. Dazu kommt die Regelung<br />

<strong>de</strong>r Antriebsleistung <strong>de</strong>s Motors (Gasfunktion) und<br />

in vielen Fällen ein Einziehfahrwerk. Die Belegung <strong>de</strong>r<br />

162 Programmierbeispiel: F3A-Mo<strong>de</strong>ll<br />

Kanäle 1 bis 5 unterschei<strong>de</strong>t sich somit nicht von <strong>de</strong>r<br />

<strong>de</strong>r vorher beschriebenen Flächenmo<strong>de</strong>lle.<br />

Die Zusatzfunktion „Einziehfahrwerk“ ist auf <strong>de</strong>m Zusatzkanal<br />

6 vorzusehen. Am besten wird das Fahrwerk<br />

über <strong>de</strong>n Schalter ohne Mittelstellung betätigt (SW 3).<br />

Alternativ kann – wenn nötig – eine Gemischverstellung<br />

für <strong>de</strong>n Vergaser vorgesehen wer<strong>de</strong>n. Dazu benutzt man<br />

vorzugsweise einen <strong>de</strong>r Proportional-Drehgeber CTRL<br />

7 o<strong>de</strong>r 8, <strong>de</strong>r einen <strong>de</strong>r noch unbelegten Zusatzkanäle<br />

betätigt.<br />

frei o<strong>de</strong>r Fahrwerk o<strong>de</strong>r<br />

Gemischverstellung<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Telemetrie-Sensor o<strong>de</strong>r QR rechts<br />

Seitenru<strong>de</strong>r<br />

Höhenru<strong>de</strong>r<br />

Querru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r links<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Motorservo o<strong>de</strong>r Regler<br />

bei Elektroantrieb<br />

Bei <strong>de</strong>r Belegung <strong>de</strong>r Zusatzkanäle am Sen<strong>de</strong>r empfi<br />

ehlt es sich, darauf zu achten, dass die dazu erfor<strong>de</strong>rlichen<br />

Bedienelemente gut erreichbar sind, da man im<br />

Flug – insbeson<strong>de</strong>re beim Wettbewerbseinsatz – „recht<br />

wenig Zeit hat“, die Steuerknüppel loszulassen.<br />

Programmierung<br />

Da die Grundprogrammierung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs bereits ausführlich<br />

auf <strong>de</strong>n Seiten 146 … 149 beschrieben wur<strong>de</strong>,<br />

sollen hier nur F3A-mo<strong>de</strong>llspezifi sche Tipps angefügt<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Im Menü …<br />

»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />

S1<br />

S2<br />

S3<br />

S4<br />

S5<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

Umk Mitte Weg +<br />

… wer<strong>de</strong>n die Einstellungen für die Servos vorgenommen.<br />

Es hat sich bewährt, mit min<strong>de</strong>stens 100 % Servoausschlag<br />

zu arbeiten, da die Steuergenauigkeit <strong>de</strong>utlich<br />

besser ist, wenn ein größerer Servoweg benutzt wird.<br />

Dies ist schon beim Bau <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls bei <strong>de</strong>r Gestaltung<br />

<strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>ranlenkungen mit zu be<strong>de</strong>nken. Dennoch notwendig<br />

wer<strong>de</strong>n<strong>de</strong> Korrekturen können softwaremäßig in<br />

<strong>de</strong>r 3. Spalte während <strong>de</strong>r ersten Testfl üge durchgeführt<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Über das Menü …<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />

… wird dann die Leerlauftrimmung bei Kanal 1 aktiviert<br />

(normalerweise „Leerlauf hinten“, Vollgas vorne). Die<br />

digitale Trimmung wirkt dann nur in Richtung Leerlauf.<br />

Die „Abschalttrimmung“ ermöglicht mit einem einfachen<br />

Tasten-„Klick“ unmittelbar von Motor „AUS“ zu <strong>de</strong>r<br />

zuletzt eingestellten Leerlaufposition zurückzukehren,<br />

siehe Seite 40.


Steueranord 1<br />

Motor an K1 Leerl. h.<br />

M-Stopp –100% –150% –––<br />

Leitwerk<br />

normal<br />

Querr./Wölb 2QR<br />

Die an<strong>de</strong>ren in <strong>de</strong>r Abbildung gezeigten Einstellungen<br />

passen Sie Ihren Bedürfnissen entsprechend an.<br />

Eventuell ist es notwendig, für die Betätigung <strong>de</strong>s<br />

Einziehfahrwerks o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Gemischverstellung über das<br />

Menü …<br />

»Gebereinstellung« (Seite 74)<br />

… einem bestimmten Eingang ein entsprechen<strong>de</strong>s Bedienelement,<br />

beispielsweise für die Gemischverstellung<br />

einen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Proportional-Drehgeber, z. B. CTRL 7<br />

o<strong>de</strong>r für das Fahrwerk <strong>de</strong>n EIN/AUS-Schalter SW 3 <strong>de</strong>m<br />

Eingang „E6“, zuzuordnen:<br />

E5<br />

E6<br />

frei<br />

3<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

Weg<br />

Bei Betätigung <strong>de</strong>s Schalters „SW 3“ wird das Fahrwerk<br />

ein- bzw. ausgefahren. Der Steuerweg <strong>de</strong>r Bedienelemente<br />

ist ggf. anzupassen und kann über eine negative<br />

Wegeinstellung auch umgedreht wer<strong>de</strong>n.<br />

F3A-Mo<strong>de</strong>lle fl iegen relativ schnell und reagieren <strong>de</strong>mentsprechend<br />

„hart“ auf Steuerbewegungen <strong>de</strong>r Servos.<br />

Da aber kleine Steuerbewegungen und Korrekturen<br />

optisch nicht wahrnehmbar sein sollten, weil dies beim<br />

+<br />

Wettbewerbseinsatz unweigerlich zu Punktabzügen<br />

führt, empfi ehlt sich, eine exponentielle Steuercharakteristik<br />

<strong>de</strong>r Steuerknüppel einzustellen.<br />

Wechseln Sie zum Menü …<br />

»D/R Expo« (Seite 82)<br />

Bewährt haben sich Werte von ca. +30 % auf Querru<strong>de</strong>r,<br />

Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r, die Sie in <strong>de</strong>r rechten Spalte<br />

einstellen. Damit lässt sich das F3A-Mo<strong>de</strong>ll weich und<br />

sauber steuern. (Manche Experten verwen<strong>de</strong>n sogar bis<br />

zu +60 % Exponentialanteil.)<br />

QR<br />

HR<br />

SR<br />

100%<br />

100%<br />

100%<br />

+33%<br />

+33%<br />

+33%<br />

DUAL EXPO<br />

–––<br />

–––<br />

–––<br />

Da F3A-Mo<strong>de</strong>lle in <strong>de</strong>r Regel über zwei Querru<strong>de</strong>rservos<br />

verfügen, hat es sich bewährt, beim Lan<strong>de</strong>n bei<strong>de</strong><br />

Querru<strong>de</strong>r etwas nach oben zu fahren. Dadurch fl iegt<br />

das Mo<strong>de</strong>ll in <strong>de</strong>n meisten Fällen etwas langsamer und<br />

stabiler zur Landung an.<br />

Dazu ist es nötig, Mischer über das Menü …<br />

»Freie Mischer« (Seite 107 … 111)<br />

… entsprechend zu programmieren.<br />

Ausgefahren wer<strong>de</strong>n die Querru<strong>de</strong>r als Lan<strong>de</strong>hilfe<br />

üblicherweise in Abhängigkeit von <strong>de</strong>r Stellung <strong>de</strong>s<br />

Gashebels ab etwa Halbgas in Richtung Leerlauf. Je<br />

weiter dann <strong>de</strong>r Knüppel in Richtung Leerlauf gebracht<br />

wird, umso mehr schlagen die Querru<strong>de</strong>r nach oben<br />

aus. Umgekehrt wer<strong>de</strong>n beim „Gasgeben“ die Querru<strong>de</strong>r<br />

wie<strong>de</strong>r eingefahren, um ein plötzliches Wegsteigen <strong>de</strong>s<br />

Mo<strong>de</strong>lls zu verhin<strong>de</strong>rn.<br />

Damit das Mo<strong>de</strong>ll bei ausgefahrenen Querru<strong>de</strong>r-Lan<strong>de</strong>klappen<br />

nicht steigt, muss etwas Tiefenru<strong>de</strong>r beigemischt<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Setzen Sie also für diese bei<strong>de</strong>n Flugaufgaben die zwei<br />

im nachfolgen<strong>de</strong>n Display gezeigten Mischer:<br />

M1<br />

M2<br />

M3<br />

K1 5<br />

K1 HR<br />

?? ??<br />

Typ von zu<br />

Die Aktivierung <strong>de</strong>r Mischer erfolgt über ein und <strong>de</strong>nselben<br />

Schalter, z. B. Schalter „SW 6“, <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Mischern<br />

mit i<strong>de</strong>ntischer Schaltrichtung zugeordnet wer<strong>de</strong>n muss.<br />

Drücken Sie die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste, um die jeweiligen Misch anteile auf <strong>de</strong>r<br />

zweiten Display-Seite einzustellen. In bei<strong>de</strong>n Fällen<br />

bleibt <strong>de</strong>r Mischerneutralpunkt in <strong>de</strong>r K1-Steuermitte<br />

liegen.<br />

Bewegen Sie <strong>de</strong>shalb <strong>de</strong>n K1-Steuerknüppel in <strong>de</strong>n<br />

Leerlaufbereich und geben nach Anwahl <strong>de</strong>s ASY-<br />

Fel<strong>de</strong>s ein für:<br />

MIX 1: -60 % … -80 % und<br />

MIX 2: -5 % … -10 %.<br />

Beispiel MIX 1:<br />

MIX1 K1 5<br />

Weg –66% 0%<br />

Offs 0%<br />

SYM ASY<br />

6<br />

6<br />

Programmierbeispiel: F3A-Mo<strong>de</strong>ll<br />

163


Damit ist die Grun<strong>de</strong>instellung eines F3A-Mo<strong>de</strong>lls abgeschlossen.<br />

Kompensation von mo<strong>de</strong>llspezifi schen Fehlern<br />

Lei<strong>de</strong>r passiert es immer wie<strong>de</strong>r, dass kleinere mo<strong>de</strong>llspezifi<br />

sche „Fehler“ über die Mischer einer Computer-<br />

Fernsteuerung kompensiert wer<strong>de</strong>n müssen. Bevor Sie<br />

sich allerdings mit diesen Einstellungen beschäftigen,<br />

sollte dafür gesorgt wer<strong>de</strong>n, dass das Mo<strong>de</strong>ll einwandfrei<br />

gebaut, optimal an Quer- und Längsachse<br />

ausgewogen ist sowie Motorsturz und Motorseitenzug in<br />

Ordnung sind.<br />

1. Beeinfl ussung von Längs- und Querachse durch<br />

das Seitenru<strong>de</strong>r<br />

Oft geschieht es, dass bei Betätigung <strong>de</strong>s Seitenru<strong>de</strong>rs<br />

auch das Verhalten um die Längs- und Querachse<br />

beeinfl usst wird. Dies ist beson<strong>de</strong>rs störend<br />

im so genannten Messerfl ug, bei <strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Auftrieb<br />

<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls bei ausgeschlagenem Seitenru<strong>de</strong>r allein<br />

durch <strong>de</strong>n Rumpf erzeugt wird. Dabei kann es zum<br />

Drehen <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls und zu Richtungsän<strong>de</strong>rungen<br />

kommen, als ob man Quer- bzw. Höhenru<strong>de</strong>r steuern<br />

wür<strong>de</strong>. Es muss gegebenenfalls also eine Korrektur<br />

um die Querachse (Höhenru<strong>de</strong>r) und/o<strong>de</strong>r um die<br />

Längsachse (Querru<strong>de</strong>r) erfolgen.<br />

Dies lässt sich ebenfalls über »Freie Mischer« <strong>de</strong>r<br />

mx-12 HoTT leicht durchführen. Dreht z. B. das Mo<strong>de</strong>ll<br />

bei nach rechts ausgefahrenem Seitenru<strong>de</strong>r im<br />

Messerfl ug um die Längsachse nach rechts weg,<br />

so lässt man das Querru<strong>de</strong>r über <strong>de</strong>n Mischer leicht<br />

nach links ausschlagen. Analog verfährt man bei<br />

Richtungsän<strong>de</strong>rungen um die Querachse mit einem<br />

Mischer auf das Höhenru<strong>de</strong>r:<br />

a) Korrektur um die Querachse (Höhenru<strong>de</strong>r)<br />

164 Programmierbeispiel: F3A-Mo<strong>de</strong>ll<br />

2.<br />

3.<br />

MIX „SR � HR“<br />

Einstellung ASYmmetrisch. Die entsprechen<strong>de</strong>n<br />

Werte müssen erfl ogen wer<strong>de</strong>n.<br />

b) Korrektur um die Längsachse (Querru<strong>de</strong>r)<br />

MIX „SR � QR“<br />

Einstellung ASYmmetrisch. Die entsprechen<strong>de</strong>n<br />

Werte müssen erfl ogen wer<strong>de</strong>n.<br />

Meist genügen hier relativ kleine Mischwerte, die im<br />

Bereich unter 10 % liegen, sich aber von Mo<strong>de</strong>ll zu<br />

Mo<strong>de</strong>ll unterschei<strong>de</strong>n können.<br />

Senkrechter Auf- und Abstieg<br />

Manche Mo<strong>de</strong>lle neigen dazu, in senkrechten Aufund<br />

Abwärtspassagen von <strong>de</strong>r I<strong>de</strong>allinie abzuweichen.<br />

Um dies zu kompensieren, ist eine von <strong>de</strong>r<br />

Gashebelstellung abhängige Mittelstellung <strong>de</strong>s Höhenru<strong>de</strong>rs<br />

notwendig. Fängt sich z. B. das Mo<strong>de</strong>ll im<br />

senkrechten Abstieg bei gedrosseltem Motor von<br />

selbst ab, muss bei dieser Gasstellung etwas Tiefenru<strong>de</strong>r<br />

zugemischt wer<strong>de</strong>n.<br />

MIX „K1 � HR“<br />

Die entsprechen<strong>de</strong>n Mischwerte liegen in <strong>de</strong>r Regel<br />

unter 5 % und müssen erfl ogen wer<strong>de</strong>n.<br />

Wegdrehen um die Längsachse im Leerlauf<br />

Wird das Gas zurückgenommen, dreht das Mo<strong>de</strong>ll<br />

möglicherweise im Leerlauf um die Längsachse weg.<br />

Mit <strong>de</strong>m Querru<strong>de</strong>r muss dann gegengehalten wer<strong>de</strong>n.<br />

Eleganter ist es aber, diesen Effekt über einen<br />

Mischer zu korrigieren.<br />

MIX „K1 � QR“<br />

Die entsprechen<strong>de</strong>n Mischwerte liegen in <strong>de</strong>r Regel<br />

unter 5 % und müssen erfl ogen wer<strong>de</strong>n.<br />

Die Einstellungen sollten bei ruhigem Wetter vorgenommen<br />

wer<strong>de</strong>n. Oft genügt es, <strong>de</strong>n Mischer nur<br />

halbseitig zwischen Halbgas und Leerlauf zu verwen<strong>de</strong>n.<br />

Belassen Sie dazu <strong>de</strong>n Offset-Punkt in Steuermitte<br />

und stellen Sie dazu <strong>de</strong>n Mischer entsprechend<br />

ASYmmetrisch ein.<br />

4. Wegdrehen bei ausgefahrenen Querru<strong>de</strong>rn/Lan<strong>de</strong>klappen<br />

Fährt man zur Landung die Querru<strong>de</strong>r nach oben,<br />

ergibt sich durch unterschiedliche Servowege <strong>de</strong>r<br />

Querru<strong>de</strong>rservos o<strong>de</strong>r durch Bauungenauigkeiten oft<br />

ein Wegdrehen um die Längsachse. Das Mo<strong>de</strong>ll zieht<br />

also von selbst nach links o<strong>de</strong>r rechts. Auch dies<br />

lässt sich leicht über einen Mischer in Abhängigkeit<br />

von <strong>de</strong>r Stellung <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r-Lan<strong>de</strong>klappen kompensieren:<br />

MIX „K1 � QR“<br />

Der Mischer muss über <strong>de</strong>nselben Externschalter<br />

ein- bzw. ausgeschaltet wer<strong>de</strong>n, mit welchem Sie<br />

die Querru<strong>de</strong>r-/Lan<strong>de</strong>klappenfunktion ein- bzw. ausschalten<br />

können (siehe vorherige Seite). Er arbeitet<br />

also nur bei aktivierter Querru<strong>de</strong>r-/Lan<strong>de</strong>klappenfunktion.<br />

Der entsprechen<strong>de</strong> Wert muss erfl ogen<br />

wer<strong>de</strong>n.<br />

Zuletzt noch eine Anmerkung zur …<br />

»FAIL-SAFE-Einstellung«<br />

Nutzen Sie das Sicherheitspotenzial dieser Option,<br />

in<strong>de</strong>m Sie für einen Fail-Safe-Fall wenigstens die Motordrosselposition<br />

bei Verbrennermo<strong>de</strong>llen auf Leerlauf<br />

bzw. die Motorfunktion bei elektrisch angetriebenen<br />

Mo<strong>de</strong>llen auf Stopp programmieren. Das Mo<strong>de</strong>ll kann<br />

sich dann im Störungsfall nicht so leicht selbstständig<br />

machen und so Sach- o<strong>de</strong>r gar Personenschä<strong>de</strong>n<br />

hervorrufen. Wenn Sie darüber hinaus die Fail-Safe-<br />

Positionen <strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>r so programmieren, dass im Stö-


ungsfall das Mo<strong>de</strong>ll leicht sinken<strong>de</strong> Kreise fl iegt, haben<br />

Sie gute Chancen, dass das Mo<strong>de</strong>ll auch bei länger<br />

andauern<strong>de</strong>m Verbindungsausfall selbständig relativ<br />

sanft lan<strong>de</strong>t. Auch bleibt Ihnen so ausreichend Zeit zur<br />

Wie<strong>de</strong>rherstellung <strong>de</strong>r Verbindung, falls das komplette<br />

2,4-GHz-Frequenzband zeitweilig gestört sein sollte.<br />

Im Lieferzustand <strong>de</strong>s Empfängers jedoch behalten die<br />

Ser vos im Falle einer Fail-Safe-Situation ihre zuletzt als<br />

gültig erkannte Position bei („hold“). Wie auf Seite 116<br />

beschrieben, können Sie wahlweise für je<strong>de</strong>n einzelnen<br />

Servo ausgang Ihres Empfängers eine „Fail-Safe-Position“<br />

festlegen (Fail-Safe-Modus).<br />

Zusammenfassung<br />

Die auf diesen Seiten beschriebenen Einstellungen<br />

dienen insbeson<strong>de</strong>re <strong>de</strong>m „Experten“. Es soll allerdings<br />

nicht verschwiegen wer<strong>de</strong>n, dass für eine entsprechen<strong>de</strong><br />

Optimierung <strong>de</strong>s Flugverhaltens recht viel Zeit,<br />

Mühe, Fingerspitzengefühl und Know-how erfor<strong>de</strong>rlich<br />

ist. Experten programmieren sogar während <strong>de</strong>s Fluges.<br />

Dies zu tun, ist einem fortgeschrittenen Anfänger, <strong>de</strong>r<br />

sich nun an ein F3A-Kunstfl ugmo<strong>de</strong>ll wagt, nicht anzuraten.<br />

Er sollte sich am besten an einen erfahrenen<br />

Piloten wen<strong>de</strong>n und Schritt für Schritt mit ihm die nötigen<br />

Einstellungen durchführen, um eine bestmögliche<br />

Mo<strong>de</strong>lleinstellung zu erzielen.<br />

Programmierbeispiel: F3A-Mo<strong>de</strong>ll<br />

165


Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

Bei diesem Programmierbeispiel wird vorausgesetzt,<br />

dass Sie sich mit <strong>de</strong>r Beschreibung <strong>de</strong>r Einzelmenüs<br />

bereits beschäftigt haben und Ihnen auch sonst die<br />

Handhabung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs geläufi g ist. Außer<strong>de</strong>m sollte<br />

<strong>de</strong>r Hubschrauber entsprechend <strong>de</strong>r dazugehörigen<br />

Anleitung mechanisch exakt aufgebaut sein. Die elektronischen<br />

Möglichkeiten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs sollten keineswegs<br />

dazu dienen, grobe mechanische Ungenauigkeiten<br />

auszubügeln.<br />

Wie so oft im Leben gibt es auch beim Programmieren<br />

<strong>de</strong>r mx-12 HoTT verschie<strong>de</strong>ne Wege und Möglichkeiten,<br />

um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Im folgen<strong>de</strong>n<br />

Beispiel soll Ihnen eine klar strukturierte Linie<br />

angeboten wer<strong>de</strong>n, um zu einer sinnvollen Programmierung<br />

zu kommen. Gibt es mehrere Möglichkeiten, wird<br />

zunächst auf eine möglichst einfache und übersichtliche<br />

Lösung hingewiesen. Funktioniert später <strong>de</strong>r Hubschrauber<br />

damit einwandfrei, steht es Ihnen natürlich<br />

frei, an<strong>de</strong>re, für Sie vielleicht bessere Lösungen auszuprobieren.<br />

Als Programmierbeispiel dient <strong>de</strong>r rechtsdrehen<strong>de</strong> Hubschrauber<br />

STARLET 50 von Graupner, mit 3 um jeweils<br />

120° versetzte Anlenkpunkte vom Taumelscheibentyp<br />

„3Sv(2 Roll)“, Einsteigerabstimmung ohne erhöhte<br />

Gaskurve; ohne Heading-Lock-Gyrosystem wie auch<br />

ohne sen<strong>de</strong>rseitige Gyro beeinfl ussung <strong>de</strong>s „Normal-<br />

166 Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

Betriebsmoduses“ und auch ohne Drehzahlregler.<br />

Bewusst wur<strong>de</strong> diese einfache Programmierung gewählt,<br />

auch um zu <strong>de</strong>monstrieren, dass auch mit relativ<br />

wenig (Programmier-) Aufwand ein recht gut fl iegen<strong>de</strong>r<br />

Hubschrauber entstehen kann.<br />

Dennoch wollen wir nicht gänzlich auf Erweiterungsmöglichkeiten<br />

verzichten: Im Anschluss an die grundsätzliche<br />

Beschreibung fi n<strong>de</strong>n Sie <strong>de</strong>shalb Einstellhinweise<br />

zur Gyrowirkung, zu Drehzahlreglern und zur<br />

Flugphasenprogrammierung.<br />

Hinweis:<br />

Sollte Ihr Interesse im Gegensatz zum hier beschriebenen<br />

Verbrenner-Heli einem Elektro-Hubschrauber<br />

gelten, dann lesen Sie <strong>de</strong>nnoch weiter! Bis auf die<br />

naturgemäß entfallen<strong>de</strong>n Leerlaufeinstellungen können<br />

Sie die meisten <strong>de</strong>r nachfolgend beschriebenen Einstellungen<br />

praktisch unverän<strong>de</strong>rt übernehmen.<br />

Zur Erstellung dieser Beispielprogrammierung rufen Sie<br />

im Menü »Mo<strong>de</strong>llspeicher« das Untermenü …<br />

„Mo<strong>de</strong>ll aufrufen“ (Seite 52)<br />

… auf und wählen mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />

rechten 4-Wege-Taste einen freien Speicherplatz an:<br />

01<br />

02<br />

03<br />

04<br />

05<br />

��frei��<br />

��frei��<br />

��frei��<br />

��frei��<br />

06 ��frei��<br />

E06<br />

Nach einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste wählen Sie mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste …<br />

Mo<strong>de</strong>lltyp wählen<br />

( freier Mo<strong>de</strong>llspeich. )<br />

… <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lltyp „Heli“ an. Die Anzeige wechselt<br />

unmittelbar zur Grundanzeige, wenn Sie diese Wahl mit<br />

einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste bestätigen.<br />

Hinweise:<br />

Wur<strong>de</strong> die Option „Mo<strong>de</strong>lltyp wählen“ erst einmal aufgerufen,<br />

ist ein Abbrechen <strong>de</strong>s Vorgangs nicht mehr<br />

möglich! Auch wenn Sie zwischenzeitlich <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />

ausschalten, dieser Wahl können Sie nicht mehr ausweichen!<br />

Diese allenfalls nur anschließend durch Löschen<br />

<strong>de</strong>s betreffen<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>llspeichers wie<strong>de</strong>r rückgängig<br />

machen.<br />

Erscheint die Warnung „Gas zu hoch“, kann diese<br />

gelöscht wer<strong>de</strong>n, in<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n Proportional-Drehgeber<br />

CTRL 7 entgegen <strong>de</strong>m Uhrzeigersinn bis zum<br />

Anschlag drehen.<br />

Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Mo<strong>de</strong>llwechsel<br />

aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n nicht möglich. Im Display erscheint<br />

eine entsprechen<strong>de</strong> Meldung:<br />

zur Zeit nicht mögl.<br />

Spannung zu gering<br />

Ist diese erste Hür<strong>de</strong> genommen, ist unbedingt erst <strong>de</strong>r<br />

im Mo<strong>de</strong>ll eingebaute Empfänger an diesen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

im Menü …


»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 64 … 71)<br />

… zu bin<strong>de</strong>n. Wechseln Sie hierzu in die Zeile „geb.<br />

Empf.“:<br />

Uhren 0:00 –––<br />

Phase 2 Schwebe –––<br />

Autorotat.<br />

–––<br />

Empf.Ausg.<br />

geb.Empf. –––<br />

Hinweis:<br />

Wenn Sie die nach <strong>de</strong>m Bestätigen <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llauswahl<br />

in <strong>de</strong>r Grundanzeige für einige Sekun<strong>de</strong>n erscheinen<strong>de</strong><br />

Meldung …<br />

BIND. n/v<br />

OK<br />

… mit einem Druck auf die SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste bestätigen, gelangen Sie automatisch in<br />

diese Zeile:<br />

In dieser Zeile lösen Sie wie auf Seite 70 ausführlich beschrieben,<br />

<strong>de</strong>n Bin<strong>de</strong>-Prozess zwischen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />

und Empfänger aus. An<strong>de</strong>rnfalls können Sie nämlich<br />

<strong>de</strong>n Empfänger nicht ansprechen.<br />

Hernach wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken<br />

o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste nach oben, in die erste<br />

Zeile, und beginnen mit <strong>de</strong>r eigentlichen Mo<strong>de</strong>llprogrammierung<br />

in <strong>de</strong>r Zeile „Mod.Name“. Geben Sie <strong>de</strong>m<br />

Mo<strong>de</strong>llspeicher nun einen entsprechen<strong>de</strong>n Namen, …<br />

Mod.Name<br />

Steueranord 1<br />

Taumelsch. 1 Servo<br />

M-Stopp –100% +150% –––<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

… welcher aus <strong>de</strong>n auf <strong>de</strong>r zweiten Seite <strong>de</strong>r Zeile<br />

„Mod.Name“ zur Auswahl stehen<strong>de</strong>n Zeichen zusammengesetzt<br />

wird:<br />

0123456789 : ; ?<br />

ABCDEFGHIJKLMNO<br />

PQRSTUVWXYZ<br />

Mo<strong>de</strong>llname<br />

STAR<br />

Nach <strong>de</strong>r Eingabe <strong>de</strong>s „Mo<strong>de</strong>llnamens“ passen Sie die<br />

„Steueranordnung“ an Ihre Knüppelbelegung an:<br />

Mod.Name STARLET<br />

Steueranord 1<br />

Taumelsch. 1 Servo<br />

M-Stopp –100% +150% –––<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

In <strong>de</strong>n nächsten drei Zeilen sind die ersten, rein hubschrauberspezifi<br />

schen Einstellungen vorzunehmen:<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „Taumelsch(eibentyp)“ legen Sie fest, mit<br />

wie vielen Servos Ihre Taumelscheibe angesteuert wird.<br />

Näheres dazu siehe Seite 64/65.<br />

In <strong>de</strong>r Zeile „Rotor-Drehr(ichtung)“ legen Sie fest, ob<br />

sich <strong>de</strong>r Rotor – von oben betrachtet – rechts o<strong>de</strong>r links<br />

herum dreht und bei „Pitch min“ wählen Sie <strong>de</strong>n Ihren<br />

Gewohnheiten entsprechen<strong>de</strong>n Eintrag „vorn“ o<strong>de</strong>r<br />

„hinten“. Diese Einstellung wirkt gleichermaßen auf alle<br />

nachfolgen<strong>de</strong>n Mischer und darf keinesfalls später zum<br />

än<strong>de</strong>rn einzelner Mischrichtungen wie z. B. <strong>de</strong>r Pitch-<br />

o<strong>de</strong>r Gasrichtung geän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n.<br />

Steueranord 1<br />

Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />

M-Stopp –100% +150% –––<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

Pitch min hinten<br />

Spätestens jetzt sollten auch die Servos in <strong>de</strong>r vorgesehenen<br />

Reihenfolge in <strong>de</strong>n Empfänger eingesteckt<br />

wer<strong>de</strong>n:<br />

Gasservo o<strong>de</strong>r Motorregelung<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Telemetrie-Sensor o<strong>de</strong>r Gyrowirkung<br />

Heck-Servo (Gyro-System)<br />

Nick-1-Servo<br />

Roll-1-Servo<br />

Empfängerstromversorgung<br />

Roll-2<br />

Die Mischanteile und Mischrichtungen <strong>de</strong>r Taumelscheibenservos<br />

für Pitch, Roll und Nick sind im Menü …<br />

»TS-Mischer« (Seite 112)<br />

TS – MIXER<br />

Ptch<br />

Roll<br />

Nick<br />

+61%<br />

+61%<br />

+61%<br />

… bereits voreingestellt auf jeweils +61 %. Sollte die<br />

Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

167


Taumelscheibe <strong>de</strong>n Steuerknüppelbewegungen nicht<br />

ordnungsgemäß folgen, än<strong>de</strong>rn Sie ggf. zuerst die<br />

Misch richtungen von „+“ nach „-“, bevor Sie die Servodrehrichtungen<br />

im Menü »Servoeinstellung« verän<strong>de</strong>rn.<br />

Hinweis:<br />

Beachten Sie, dass bei <strong>de</strong>n neueren Graupner-mc- und<br />

mx-Fernlenkanlagen das erste Pitchservo und das<br />

Gasservo gegenüber <strong>de</strong>n älteren Anlagen miteinan<strong>de</strong>r<br />

vertauscht sind.<br />

Nun wer<strong>de</strong>n im Menü …<br />

»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />

S1<br />

S2<br />

S3<br />

S4<br />

S5<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

100% 100%<br />

Umk Mitte Weg +<br />

… die Wege und Laufrichtungen <strong>de</strong>r einzelnen Servos<br />

angepasst. Grundsätzlich sollte man bestrebt sein,<br />

möglichst 100 % Servoweg beizubehalten, um die beste<br />

Aufl ösung und Stellgenauigkeit zu erhalten. Über „Umk“<br />

wird die Laufrichtung festgelegt, dabei genau prüfen, ob<br />

die Richtung auch stimmt. Das Heckrotorservo muss so<br />

laufen, dass die Nase (!) <strong>de</strong>s Helis <strong>de</strong>r Heckknüppelrichtung<br />

folgt.<br />

Bei einem Blick ins Menü …<br />

168 Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

»Gebereinstellung« (Seite 76 … 81)<br />

Gyr<br />

Gas<br />

Lim<br />

frei<br />

frei<br />

Geb. 7<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

Weg<br />

… fällt auf, dass <strong>de</strong>m Eingang „Lim“ <strong>de</strong>r „Geb. 7“, also<br />

<strong>de</strong>r Proportional-Drehgeber CTRL 7 zugeordnet ist,<br />

während bei allen an<strong>de</strong>ren Eingängen „frei“ vorgegeben<br />

ist. Der Eingang „Lim“ dient als Gaslimiter. Er wirkt<br />

ausschließlich auf <strong>de</strong>n Ausgang „6“, an <strong>de</strong>m sich das<br />

Gasservo befi n<strong>de</strong>t.<br />

Nochmals zur Erinnerung:<br />

Mit <strong>de</strong>r Nutzung <strong>de</strong>r Funktion „Gaslimiter“ ersparen<br />

Sie sich die Programmierung einer Flugphase „Gasvorwahl“.<br />

Der Gaslimiter steuert nicht das Gasservo, er begrenzt<br />

ggf. nur entsprechend seiner Stellung <strong>de</strong>n<br />

Weg dieses Servos in Richtung Vollgas. Gesteuert<br />

wird das Gasservo generell vom Pitchknüppel über<br />

die im Menü »Helimix« eingestellte(n) Gaskurve(n),<br />

weshalb Eingang 6 unbedingt „frei“ bleiben sollte.<br />

Verwiesen sei diesbezüglich auch auf die Seiten 96<br />

und 97 <strong>de</strong>s Handbuches.<br />

Darüber hinaus wirkt die K1-Trimmung beim Heli nur<br />

auf das Gasservo. Auf die Beson<strong>de</strong>rheiten dieser<br />

Trimmung („Abschalttrimmung“) soll hier nicht nochmals<br />

eingegangen wer<strong>de</strong>n. Lesen Sie dazu bitte auf<br />

<strong>de</strong>r Seite 40 nach. (Dank <strong>de</strong>r digitalen Trimmung wer<strong>de</strong>n<br />

Trimmwerte bei einem Mo<strong>de</strong>llwechsel ebenso<br />

wie bei einem Wechsel <strong>de</strong>r Flugphase automatisch<br />

abgespeichert).<br />

+<br />

Eine <strong>de</strong>taillierte Beschreibung <strong>de</strong>r Leerlauf-Grun<strong>de</strong>instellung<br />

und <strong>de</strong>r Abstimmung von Leerlauf und<br />

Gaslimit fi n<strong>de</strong>n Sie ab Seite 79.<br />

Anschließend wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r<br />

linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Spalte „Weg“<br />

und erhöhen bei ganz geöffnetem Gaslimiter <strong>de</strong>n invers<br />

unterlegten Wert von 100 % auf 125 %:<br />

Gyr<br />

Gas<br />

Lim<br />

frei<br />

frei<br />

Geb. 7<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

+100% +125%<br />

Weg<br />

Damit wird sichergestellt, dass <strong>de</strong>r Gaslimiter später im<br />

Flug auf je<strong>de</strong>n Fall <strong>de</strong>n gesamten Gasweg durch <strong>de</strong>n<br />

Pitchsteuerknüppel freigibt.<br />

Einstellhinweis für Elektro-Hubschrauber:<br />

Da Elektroantriebe naturgemäß keiner Leerlaufeinstellung<br />

bedürfen, ist im Rahmen <strong>de</strong>r Grun<strong>de</strong>instellung<br />

eines elektrisch angetriebenen Helikopters lediglich darauf<br />

zu achten, dass <strong>de</strong>r Regelbereich <strong>de</strong>s Gaslimiters<br />

<strong>de</strong>n üblicherweise von -100 % bis +100 % reichen<strong>de</strong>n<br />

Einstellbereich <strong>de</strong>s Motorstellers sicher über- wie<br />

unterschreitet. Gegebenenfalls ist also die vorstehend<br />

beschriebene Anpassung <strong>de</strong>r „Weg“-Einstellung <strong>de</strong>s<br />

Gaslimiters entsprechend zu modifi zieren, beispielsweise<br />

auf symmetrische 110 %. Die weitere Abstimmung<br />

kann jedoch analog zum hier beschriebenen Verbrenner-Heli<br />

erfolgen.<br />

Ein weitere Funktion wird im Menü …<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 64 … 71)<br />

… aktiviert. Auch wenn man fl iegerisch noch nicht so<br />

+


weit ist, sollte <strong>de</strong>r Autorotationsschalter zumin<strong>de</strong>st<br />

als Not-Ausschalter für <strong>de</strong>n Motor eingesetzt wer<strong>de</strong>n.<br />

Dazu mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste die Zeile „Autorotat.“ anwählen und<br />

dann nach einem kurzen Druck auf die zentrale SET-<br />

Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>n 2-Stufenschalter<br />

SW 3 <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs in die Stellung „EIN“ bringen. Rechts<br />

im Display erscheint daraufhin die Schalternummer (hier<br />

z. B. „3“):<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

Pitch min hinten<br />

Uhren 10:01 G3<br />

Phase 2 Schwebe –––<br />

Autorotat. 3<br />

Dieser Schalter sollte sich am Sen<strong>de</strong>r an einer Stelle<br />

befi n<strong>de</strong>n, die – ohne einen Knüppel loszulassen – leicht<br />

erreichbar ist, z. B. oberhalb <strong>de</strong>s Pitchknüppels.<br />

Hinweis:<br />

Näheres zur Einstellung dieses „Not-Ausschalters“<br />

fi n<strong>de</strong>n Sie in <strong>de</strong>r mittleren Spalte <strong>de</strong>r nächsten Seite.<br />

Noch ein Tipp:<br />

Gewöhnen Sie sich an, allen Schaltern eine gemeinsame<br />

Einschaltrichtung zu geben; dann reicht vor <strong>de</strong>m<br />

Flug ein Blick über <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r – alle Schalter aus.<br />

In <strong>de</strong>r Zeile darüber könnte jetzt noch <strong>de</strong>r mit <strong>de</strong>m<br />

Namen „Schwebe“ bereits vorbelegten (Flug-) Phase 2<br />

ein Schalter zugewiesen wer<strong>de</strong>n, was aber bei dieser<br />

Einfachprogrammierung noch nicht vorgesehen ist.<br />

Damit haben Sie jetzt die sen<strong>de</strong>rseitigen Grun<strong>de</strong>instellungen<br />

vorgenommen, wie sie später bei weiteren<br />

Mo<strong>de</strong>llprogrammierungen immer wie<strong>de</strong>r notwendig sind.<br />

Die eigentliche helispezifi sche Einstellung erfolgt vorwiegend<br />

im Menü …<br />

»Helimix« (Seite 94 … 105)<br />

Pitch<br />

K1 Gas<br />

K1 Heck<br />

Gyro 0%<br />

TS-Limit<br />

normal<br />

aus<br />

Gleich in <strong>de</strong>r ersten Zeile erscheint die Funktion<br />

„Pitch“. Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste<br />

<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste wechseln Sie in das entsprechen<strong>de</strong><br />

Untermenü. Hier erscheint die grafi sche<br />

Darstellung <strong>de</strong>r Pitchkurve, die zunächst nur durch 3<br />

Punkte <strong>de</strong>fi niert ist, was in <strong>de</strong>n meisten Fällen auch<br />

völlig ausreichend ist.<br />

Tipp:<br />

Versuchen Sie immer, zunächst mit diesen drei Punkten<br />

auszukommen, mehr Punkte „verkomplizieren“ die<br />

Sache und sind im Moment eher eine Belastung.<br />

Bezugspunkt für <strong>de</strong>n Schwebefl ug sollte generell die<br />

mechanische Pitchknüppelmittelstellung sein, da diese<br />

Position am ehesten <strong>de</strong>m normalen Steuergefühl<br />

entspricht. Die Kurvenabstimmung erlaubt zwar an<strong>de</strong>re<br />

Einstellungen, da muss man aber schon genau wissen,<br />

was man tut. Zunächst stellen Sie <strong>de</strong>n Pitchknüppel<br />

in die Mitte. Die Servos, die Sie zuvor nach Herstellerangabe<br />

eingestellt hatten, stehen mit ihren Hebeln<br />

rechtwinklig zum Servogehäuse (im Normalfall). An <strong>de</strong>n<br />

Steuerstangen zu <strong>de</strong>n Blättern wird nun mechanisch <strong>de</strong>r<br />

Schwebefl ug-Pitchwert von 4 ° bis 5 ° eingestellt. Damit<br />

fl iegen im Prinzip alle bekannten Hubschrauber.<br />

Anschließend bewegen Sie <strong>de</strong>n Pitchknüppel bis zum<br />

Anschlag in Richtung Pitch-Maximum. (Die durchgezogene<br />

vertikale Linie zeigt Ihnen die momentane Steuerknüppelposition<br />

an.) Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />

4-Wege-Taste verän<strong>de</strong>rn Sie nun Punkt 5 <strong>de</strong>r Pitchkurve<br />

so, dass Pitch-Maximum etwa 9 ° an <strong>de</strong>n Rotorblättern<br />

<strong>de</strong>s Hauptrotors ergibt. Dies dürfte bei einem Wert von<br />

etwa +50 % <strong>de</strong>r Fall sein.<br />

Hinweis:<br />

Eine Rotorblatteinstelllehre, z. B. Graupner-Einstell lehre<br />

Best.-Nr. 61, ist bei <strong>de</strong>r Winkelablesung sehr nützlich.<br />

Nun bewegen Sie <strong>de</strong>n Pitchknüppel bis zum Anschlag<br />

in die Pitch-Minimumposition. Je nach fl iegerischem<br />

Können <strong>de</strong>s Piloten stellen Sie <strong>de</strong>n Wert von Punkt 1<br />

so ein, dass <strong>de</strong>r Blattanstellwinkel 0 bis -4 ° beträgt.<br />

Damit ergibt sich nun eine am Schwebefl ugpunkt leicht<br />

geknickte Linie, die so genannte Pitchkurve, die z. B.<br />

folgen<strong>de</strong>rmaßen aussehen kann:<br />

Pitch<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 5<br />

normal<br />

–100%<br />

–80%<br />

–80%<br />

Wenn Sie nun in die Autorotationsphase schalten – links<br />

unten im Display wird <strong>de</strong>r Flugphasenname «Autorot»<br />

eingeblen<strong>de</strong>t – erscheint die „alte“ Pitchkurve<br />

wie<strong>de</strong>r. Stellen Sie nun die gleichen Werte wie in <strong>de</strong>r<br />

Normalphase ein. Lediglich bei Punkt 5 – bei Pitch-<br />

Maximum – kann <strong>de</strong>r Pitchwinkel um etwa 2 ° vergrößert<br />

wer<strong>de</strong>n. Damit hat man später (!) beim Autorotieren<br />

etwas mehr Einstellwinkel zum Abfangen <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls.<br />

Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

169


Nach <strong>de</strong>m Einstellen <strong>de</strong>r Pitchkurve legen Sie <strong>de</strong>n<br />

Autorotationsschalter wie<strong>de</strong>r um und kehren mit einem<br />

kurzen Druck auf die zentrale ESC-Taste <strong>de</strong>r linken<br />

4-Wege-Taste zurück in die Menüauswahl <strong>de</strong>r Helimischer.<br />

Dort wechseln Sie zur Zeile „K1 � Gas“, um<br />

die Gaskurve einzustellen.<br />

Zuerst muss <strong>de</strong>r Einstellbereich <strong>de</strong>r Leerlauftrimmung<br />

mit <strong>de</strong>r Gaskurve abgestimmt wer<strong>de</strong>n. Dazu bringen Sie<br />

<strong>de</strong>n Pitch-Steuerknüppel in <strong>de</strong>ssen Minimum-Position<br />

und stellen dann Punkt 1 auf etwa -65 %.<br />

K1<br />

Gas<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 5<br />

normal<br />

–100%<br />

–65%<br />

–65%<br />

Bei geschlossenem Gaslimiter und ganz geöffneter<br />

Leerlauftrimmung bewegen Sie <strong>de</strong>n Pitchknüppel am<br />

Minimum-Anschlag etwas hin und her. Das Gasservo<br />

darf dabei nicht mitlaufen. Damit haben Sie jetzt einen<br />

nahtlosen Übergang von <strong>de</strong>r Leerlauftrimmung auf die<br />

Gaskurve. Die weiteren Einstellungen entlang <strong>de</strong>r Gaskurve<br />

müssen später im Flug durchgeführt wer<strong>de</strong>n.<br />

Wenn Sie aus dieser Grafi k heraus versuchsweise in die<br />

Autorotationsphase umschalten, erscheint anstelle <strong>de</strong>r<br />

gewohnten Darstellung:<br />

K1<br />

Autorot<br />

Gas<br />

aus<br />

170 Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

Das be<strong>de</strong>utet, dass das Gasservo auf einen Festwert<br />

geschaltet ist, <strong>de</strong>r wie folgt eingestellt wer<strong>de</strong>n kann:<br />

Gehen Sie mit ESC zurück zur Menüliste. Solange Sie<br />

sich noch in <strong>de</strong>r Autorotationsphase befi n<strong>de</strong>n, wer<strong>de</strong>n<br />

neue Untermenüs aufgelistet.<br />

Wichtig ist die Zeile „Gas“. Den Wert rechts stellen Sie<br />

abhängig von <strong>de</strong>r Servodrehrichtung auf entwe<strong>de</strong>r etwa<br />

+125 % o<strong>de</strong>r -125 % ein.<br />

Pitch<br />

Gas<br />

–125%<br />

Heck<br />

0%<br />

Gyro 0%<br />

TS-Limit<br />

Autorot<br />

AUS<br />

Damit ist <strong>de</strong>r Motor in <strong>de</strong>r Autorotationsphase (für<br />

<strong>de</strong>n Notfall) sicher ausgeschaltet. Später, wenn Sie<br />

genügend Erfahrungen gesammelt haben, um <strong>de</strong>n<br />

Autorotationsfl ug zu üben, kann hier ein stabiler Leerlauf<br />

eingegeben wer<strong>de</strong>n.<br />

Einstellhinweis für Elektro-Hubschrauber:<br />

Da im Notfall auch bei einem elektrisch angetriebenen<br />

Hubschrauber <strong>de</strong>r Motor abgestellt wer<strong>de</strong>n muss, kann<br />

diese Einstellung unverän<strong>de</strong>rt übernommen wer<strong>de</strong>n.<br />

Die weiteren Untermenüs sind im Moment noch nicht<br />

wichtig. Durch Ausschalten von „Autorotation“ geht es<br />

wie<strong>de</strong>r zurück zur ersten Menüliste.<br />

Wählen Sie die Einstellseite von „K1 � Heck“ an,<br />

um <strong>de</strong>n statischen Drehmomentausgleich (DMA) am<br />

Heckrotor einzustellen. Arbeiten Sie auch hier nur mit<br />

<strong>de</strong>n drei vorgegebenen Stützpunkten, alles an<strong>de</strong>re ist<br />

<strong>de</strong>n erfahrenen Piloten vorbehalten. Än<strong>de</strong>rn Sie dazu<br />

die für Heading-Lock-Systeme gedachte Voreinstellung<br />

von einheitlich 0 % bei Punkt 1 (Pitch-Minimum) auf<br />

-30 % und am gegenüberliegen<strong>de</strong>n En<strong>de</strong>, bei Punkt 5<br />

auf +30 % (Pitch-Maximum). Diese Werte müssen im<br />

Fluge eventuell nachkorrigiert wer<strong>de</strong>n:<br />

K1<br />

Eingang<br />

Ausgang<br />

Punkt 5<br />

normal<br />

Heck<br />

–100%<br />

–30%<br />

–30%<br />

Schalten Sie jetzt versuchsweise wie<strong>de</strong>r in die Autorotationsphase.<br />

Auch hier wird die Einstellung <strong>de</strong>aktiviert,<br />

das Heckservo reagiert nicht mehr auf Pitchbewegungen<br />

(im antriebslosen Zustand <strong>de</strong>s Hauptrotors<br />

entsteht ja üblicherweise kein Drehmoment).<br />

Die – statische – Vorgabe <strong>de</strong>s Wirkprinzips („normale“<br />

Gyrowirkung o<strong>de</strong>r „Heading Lock Betrieb“) wie auch<br />

<strong>de</strong>r jeweiligen Gyroempfi ndlichkeit können Sie än<strong>de</strong>rn,<br />

in<strong>de</strong>m Sie in <strong>de</strong>r Zeile „Gyro“, einen von „0“ abweichen<strong>de</strong>n<br />

Wert einstellen:<br />

Pitch<br />

K1 Gas<br />

K1 Heck<br />

Gyro 0%<br />

TS-Limit<br />

normal<br />

aus<br />

Beachten Sie dabei aber immer die Ihrem Gyrosensor<br />

beiliegen<strong>de</strong>n Einstellhinweise, da an<strong>de</strong>rnfalls Ihr<br />

Heli ggf. unfl iegbar wird!<br />

Wenn <strong>de</strong>r Gyro entgegen <strong>de</strong>r Vorgabe doch eine sen<strong>de</strong>rseitige<br />

Empfi ndlichkeitseinstellung hat, benötigen<br />

Sie noch einen freien Proportionalgeber, z. B. CTRL 8.


Diesen weisen Sie im Menü …<br />

»Gebereinstellung« (Seite 76 … 81)<br />

… <strong>de</strong>m Eingang „Gyr“ zu:<br />

Gyr<br />

Gas<br />

Lim<br />

Geb. 8<br />

frei<br />

Geb. 7<br />

+100% +100%<br />

+100% +100%<br />

+100% +125%<br />

Weg<br />

Drehen Sie <strong>de</strong>n Drehgeber solange, bis <strong>de</strong>ssen Gebernummer<br />

im Display erscheint und wechseln Sie dann<br />

mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />

Taste zum ASY-Feld in <strong>de</strong>r Spalte „Weg“. Nach Drücken<br />

<strong>de</strong>r zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste kann<br />

im nun inversen Wertefeld die maximale Empfi ndlichkeit<br />

<strong>de</strong>s Gyros, z. B. 50 %, eingestellt wer<strong>de</strong>n:<br />

Gyr<br />

Gas<br />

Lim<br />

frei<br />

Geb. 7<br />

Weg<br />

+<br />

Geb. 8 +50% +50%<br />

+100% +100%<br />

+100% +125%<br />

Damit hat man einen Festwert, solange <strong>de</strong>r Drehgeber<br />

am rechten Anschlag steht. Der richtige Wert muss im<br />

Fluge angepasst wer<strong>de</strong>n.<br />

Weitere Einstellhinweise fi n<strong>de</strong>n Sie auf Seite 98/99.<br />

Weitere Einstellungen<br />

Mit diesem Programmierbeispiel haben Sie einen Hubschrauber<br />

mit einer Grundabstimmung für das Schwebefl<br />

ugtraining und einfache Rundfl üge. Je nach Können<br />

und fl iegerischer Erfahrung sind natürlich auch weitere<br />

+<br />

Funktionen aktivierbar. Will man mit verschie<strong>de</strong>nen<br />

Drehzahlen und Trimmungen fl iegen, aktiviert man<br />

eine so genannte „Flugphase“, die über einen zugeordneten<br />

Schalter alternativ zur bisher beschriebenen<br />

„Normalphase“ aufgerufen wer<strong>de</strong>n kann. Dazu rufen Sie<br />

zunächst das Menü …<br />

»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 64 … 71)<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

Pitch min hinten<br />

Uhren 00:00 –––<br />

Phase 2 Schwebe 7<br />

Autorotat. 3<br />

… auf und weisen <strong>de</strong>r „Phase 2“ einen Schalter, z. B.<br />

SW 7, und ggf. einen an<strong>de</strong>ren Namen zu.<br />

Dazu sollten Sie noch wissen, dass die Flugphase<br />

„Autorotation“ immer absoluten Vorrang vor an<strong>de</strong>ren<br />

Phasen besitzt. Aus je<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n an<strong>de</strong>ren Phasen<br />

(<strong>de</strong>r „Normalphase“ und <strong>de</strong>r „Phase 2“) gelangen Sie<br />

also sofort in die Autorotationsphase, wenn Sie <strong>de</strong>n<br />

entsprechen<strong>de</strong>n Schalter umlegen.<br />

Anschließend wechseln Sie wie<strong>de</strong>r in das Menü »Helimix«,<br />

schalten in die eben von Ihnen eingerichtete<br />

„Phase 2“ und modifi zieren Ihre Einstellungen entsprechend.<br />

Da die mx-12 HoTT eine digitale Trimmung<br />

besitzt, wer<strong>de</strong>n im Heli-Programm neben diesen<br />

fl ugphasenabhängigen Menü-Einstellungen auch die<br />

Trimmpositionen <strong>de</strong>r Steuerfunktionen „Rollen“, „Nicken“<br />

und „Heckrotor“ fl ugphasenabhängig abgespeichert,<br />

siehe Seite 94.<br />

Ist z. B. die Motorlaufzeit durch die Tank- o<strong>de</strong>r Akkukapazität<br />

begrenzt, lassen Sie die Stoppuhr rückwärts<br />

laufen. Geben Sie die maximal mögliche Motorlaufzeit<br />

vor, z. B. „5 min“. Wie auf Seite 67/68 beschrieben,<br />

beginnt dann <strong>de</strong>r Tongenerator <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>r ab „30 s“<br />

vor „null“ Warntöne abzugeben. Als Schalter weisen Sie<br />

dieser Uhr beispielsweise <strong>de</strong>n Geberschalter „G3“ zu,<br />

in<strong>de</strong>m Sie nach Aktivierung <strong>de</strong>r Schalterzuordnung <strong>de</strong>n<br />

Gaslimitgeber von <strong>de</strong>ssen Leerlaufposition in Richtung<br />

Vollgas drehen:<br />

Taumelsch. 3Sv(2Roll)<br />

M-Stopp –100% +150% –––<br />

Rotor-Drehr. rechts<br />

Pitch min hinten<br />

Uhren 5:00 G3<br />

In <strong>de</strong>r Grundanzeige drücken Sie zunächst bei angehaltener<br />

Stoppuhr gleichzeitig die Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />

<strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste (CLEAR), damit die Stoppuhr<br />

auf die „Timer“-Funktion umschaltet. Die Uhr startet<br />

dann automatisch, wenn Sie <strong>de</strong>n Gaslimitschieber in<br />

Richtung Vollgas drehen und stoppt wie<strong>de</strong>r, wenn Sie<br />

<strong>de</strong>n Gaslimiter in <strong>de</strong>n Leerlaufbereich zurück drehen.<br />

Erweiterungsvorschlag: Drehzahlregler<br />

Irgendwann kommt möglicherweise auch <strong>de</strong>r Wunsch<br />

auf, einen Drehzahlregler in <strong>de</strong>n Hubschrauber einzubauen,<br />

z. B. mc-Heli-Control, um mit automatisch konstant<br />

gehaltenen Drehzahlen zu fl iegen. Sinnvollerweise<br />

koppelt man dabei die einzelnen Drehzahlen mit <strong>de</strong>n<br />

Flugphasen, sodass auch weitere, zusätzliche Anpassungen<br />

möglich sind.<br />

Zur sen<strong>de</strong>rseitigen Programmierung ist Voraussetzung,<br />

dass <strong>de</strong>r Drehzahlregler entsprechend <strong>de</strong>r Herstelleranleitung<br />

eingebaut und programmiert wur<strong>de</strong>. Einen<br />

praxisnahen Vorschlag unter Beibehaltung <strong>de</strong>r Gaslimiterfunktion<br />

fi n<strong>de</strong>n Sie ab Seite 97.<br />

Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />

171


Wenn Sie Ihren Heli nach diesem Programmierbeispiel<br />

eingestellt haben, ist er zwar kein Wettbewerbshubschrauber,<br />

aber er lässt bereits recht anspruchsvolles<br />

Fliegen zu.<br />

Weitere Funktionen sollten Sie erst dann aktivieren,<br />

wenn das Mo<strong>de</strong>ll einwandfrei fl iegt, damit die (erhofften)<br />

Verbesserungen auch nachvollziehbar sind. Aktivieren<br />

Sie weitere Funktionen möglichst einzeln, damit Sie die<br />

Än<strong>de</strong>rung auch tatsächlich erkennen und zuordnen können.<br />

Denken Sie daran, nicht die Menge <strong>de</strong>r eingesetzten<br />

Funktionen zeichnet <strong>de</strong>n guten Piloten aus, son<strong>de</strong>rn<br />

das, was er auch aus wenigen fl iegerisch machen kann.<br />

172 Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll


Für Ihre Notizen<br />

173


Anhang<br />

PRX (Power for Receiver)<br />

Best.-Nr. 4136<br />

Hoch entwickelte, stabilisierte Empfängerstromversorgung mit intelligentem<br />

Power-Management.<br />

Die Einheit sorgt für eine stabilisierte und einstellbare Stromversorgung<br />

<strong>de</strong>s Empfängers, um die Zuverlässigkeit <strong>de</strong>r Stromversorgung<br />

noch weiter zu erhöhen. Passend für unterschiedliche Empfänger-<br />

Akkus, um einen unkomplizierten und breit gefächerten Einsatz zu<br />

garantieren. Sollte während <strong>de</strong>s Betriebes die Akku-Spannung auch<br />

nur kurzzeitig einbrechen, wird dies gespeichert und angezeigt, um<br />

mit diesem Hinweis einer Unterdimensionierung o<strong>de</strong>r gar Ausfall <strong>de</strong>s<br />

Empfänger-Akkus entgegenzuwirken.<br />

Zum Betrieb mit einem o<strong>de</strong>r zwei Empfänger-Akkus.<br />

(Simultane Entladung bei Betrieb mit zwei Akkus)<br />

Passend für 5- o<strong>de</strong>r 6-zelligen NiMH bzw. 2-zelligen LiPo- o<strong>de</strong>r<br />

LiFe-Akku. Graupner/JR-, G3,5-, G2- und BEC-Stecksysteme.<br />

Drei einstellbare Pegel für die Ausgangsspannung zur Versorgung<br />

<strong>de</strong>s Empfängers (5,1V / 5,5V / 5,9V).<br />

Zwei ultrahelle LEDs zeigen getrennt <strong>de</strong>n Betriebszustand von<br />

Akku 1 und Akku 2 an.<br />

Integrierter, hochwertiger Ein-/Aus-Schalter<br />

Hochstromfähige Ausführung<br />

Flacher Aufbau <strong>de</strong>s Schalters und <strong>de</strong>r LEDs um die Optik und<br />

Eigenschaften <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls nicht zu beeinfl ussen.<br />

Geradliniger Aufbau von Befestigungslaschen, LEDs und Schalter<br />

für eine einfache Montage mittels beiliegen<strong>de</strong>r Bohrschablone.<br />

174 Anhang<br />

GPS-/Vario-Modul Graupner HoTT<br />

Best.-Nr. 33600<br />

Vario mit Höhensignalen und je 5 Steig- und Sinksignaltönen sowie<br />

integriertes GPS mit Entfernungsmessung, Streckenmessung, Geschwindigkeitsanzeige,<br />

Anzeige <strong>de</strong>r Flugrichtung und <strong>de</strong>r Koordinaten<br />

Zusätzliche Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und<br />

Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen<br />

Höhenanzeige und Speicherung <strong>de</strong>r min. und max. Höhe.<br />

Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekun<strong>de</strong>n, immer<br />

Einstellbare Warnwie<strong>de</strong>rholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal<br />

Der GPS/Vario Sensor kann direkt am Telemetrieeingang <strong>de</strong>s Empfängers<br />

angeschlossen wer<strong>de</strong>n.<br />

Technische Daten Vario:<br />

Höhenmessung: -500 m … +3000 m<br />

Aufl ösung: 0,1 m<br />

Empfi ndlichkeit Vario: 0,5 m/3s, 1 m/3 s, 0,5 m/s, 1 m/1 s, 3 m/s pro<br />

Ton programmierbar<br />

Mittelwertberechnung: 4 - 20 Messungen pro Messwert programmierbar<br />

Vario-Modul Graupner HoTT<br />

Best.-Nr. 33601<br />

Vario mit Höhensignalen und je 5 Steig- und Sinksignaltönen, Höhenanzeige<br />

und Speicherung <strong>de</strong>r min. und max. Höhe.<br />

Zusätzliche Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und<br />

Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen<br />

Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekun<strong>de</strong>n, immer<br />

Einstellbare Warnwie<strong>de</strong>rholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal<br />

Der Vario Sensor kann direkt am Telemetrieeingang <strong>de</strong>s Empfängers<br />

angeschlossen wer<strong>de</strong>n.<br />

Technische Daten<br />

Höhenmessung: -500 m … +3000 m<br />

Aufl ösung: 0,1 m<br />

Empfi ndlichkeit Vario: 0,5 m/3s, 1 m/3 s, 0,5 m/s, 1 m/1 s, 3 m/s pro<br />

Ton programmierbar<br />

Mittelwertberechnung: 4 - 20 Messungen pro Messwert programmierbar


General Engine-Module Graupner HoTT<br />

Best.-Nr. 33610<br />

Allgemeiner Sensor für Graupner HoTT-Empfänger und Mo<strong>de</strong>lle mit<br />

Verbrennungs- o<strong>de</strong>r Elektromotor:<br />

2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit Warnschwellen für<br />

min. und max. Spannung und min. und max. Temperatur<br />

Einzelzellenmessung mit Warnschwellen für min. Spannung<br />

Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung mit Warnschwellen für<br />

min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom<br />

Strombegrenzung programmierbar<br />

Strommessung mit Shuntwi<strong>de</strong>rstän<strong>de</strong>n 2 x 1 mOhm parallel = 0,5<br />

mOhm<br />

Drehzahlmessung und Warnschwellen für min. und max. Drehzahl<br />

Treibstoffmessung mit Warnschwellen in 25 % Schritten (nach Softwareupdate).<br />

Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekun<strong>de</strong>n, immer<br />

Einstellbare Warnwie<strong>de</strong>rholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal<br />

2x Temperatur wahlweise 0 bis 120 °C o<strong>de</strong>r 200 °C und Spannungsmessung<br />

bis 80 V DC<br />

1x Drehzahlmessung bis 100 000 U/min mit Zweiblattluftschraube<br />

1x Fahrtenregler/Servo Eingang, 1x Eingang Drehzahlregelung,<br />

1x Fahrtenregler/Servo Ausgang für Drehzahlregelung<br />

1x Strom-, Spannungs- und Kapazitätsmessung bis 40 A (Puls 1 s<br />

bis 60 A) und bis 30 V<br />

1x Einzelzellenüberwachung für 2 - 6S Lithium-Akkus (LiPo, LiIo,<br />

LiFe)<br />

usw., siehe www.graupner.<strong>de</strong> bei <strong>de</strong>m jeweiligen Produkt<br />

General Air-Module Graupner HoTT<br />

Best.-Nr. 33611<br />

Allgemeiner Sensor für Graupner HoTT-Empfänger und Mo<strong>de</strong>lle mit<br />

Verbrennungs- o<strong>de</strong>r Elektromotor:<br />

Vario mit Höhensignalen und Steig- und Sinksignalen und zusätzlichen<br />

Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit<br />

in zwei Stufen<br />

Höhenanzeige (-500 … +3000 m) und Speicherung <strong>de</strong>r min. und<br />

max. Höhe.<br />

2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit Warnschwellen für<br />

min. und max. Spannung und min. und max. Temperatur<br />

Einzelzellenmessung mit Warnschwellen für min. Spannung<br />

Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung mit Warnschwellen für<br />

min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom<br />

Drehzahlmessung mit Drehzahlregelung (programmierbar) und<br />

Warnschwellen für min. und max. Drehzahl<br />

Treibstoffmessung mit Warnschwellen in 25 % Schritten.<br />

Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekun<strong>de</strong>n, immer<br />

Einstellbare Warnwie<strong>de</strong>rholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal<br />

2x Temperatur wahlweise 0 bis 120 °C o<strong>de</strong>r 200 °C und Spannungsmessung<br />

bis 80 V DC<br />

1x Drehzahlmessung bis 100 000 U/min mit Zweiblattluftschraube<br />

1x Fahrtenregler/Servo Eingang, 1x Eingang Drehzahlregelung, 1x<br />

Fahrtenregler/Servo Ausgang für Drehzahlregelung<br />

1x Strom- und Spannungs- und Kapazitätsmessung bis 40 A (Puls<br />

1s: 60 A ) und bis 30 V<br />

usw., siehe www.graupner.<strong>de</strong> bei <strong>de</strong>m jeweiligen Produkt<br />

Electric Air-Module Graupner HoTT<br />

Best.-Nr. 33620<br />

Allgemeiner Sensor für Graupner HoTT-Empfänger und Mo<strong>de</strong>lle mit<br />

Elektromotor<br />

Vario mit Höhensignalen, Steig und Sinksignalen sowie zusätzlichen<br />

Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit<br />

in zwei Stufen<br />

Höhenanzeige (-500 … +3000 m) und Speicherung <strong>de</strong>r min. und<br />

max. Höhe.<br />

2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit Warnschwellen für<br />

min. und max. Spannung und min. und max. Temperatur<br />

Einzelzellenmessung 2 ... 14S mit Warnschwellen für min. Spannung<br />

Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung mit Warnschwellen für<br />

min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom<br />

Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekun<strong>de</strong>n, immer<br />

Einstellbare Warnwie<strong>de</strong>rholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal<br />

2x Temperatur wahlweise 0 bis 120 °C o<strong>de</strong>r 200 °C und Spannungsmessung<br />

bis 80 V DC<br />

1x Fahrtenregler Eingang, 1x Fahrtenregler Ausgang für Einzelzellenunterspannungsabregelung<br />

1x Strom- und Spannungs- und Kapazitätsmessung bis 150 A<br />

(kurzz. 1 Sek. 320 A) und bis 60 V<br />

1x Einzelzellenüberwachung für 2 - 14S Lithium-Akkus (LiPo, LiIo,<br />

LiFe)<br />

1x Telemetrieanschluss für Empfänger<br />

Anhang<br />

175


RPM Magnet-Sensor Graupner HoTT<br />

Best.-Nr. 33616<br />

RPM Optik-Sensor Graupner HoTT<br />

Best.-Nr. 33615<br />

176 Anhang<br />

Graupner HoTT Smart-Box<br />

Best.-Nr. 33700<br />

Unterschiedlichste Funktionen vereint in einem Gerät machen die<br />

SMART-BOX zu Ihrem künftigen smarten Begleiter. Egal ob Echtzeit<br />

Telemetriedaten angezeigt o<strong>de</strong>r Einstellungen an Ihrem HoTT System<br />

vorgenommen wer<strong>de</strong>n sollen, 8 x 21 Zeichen auf einem großzügigen<br />

Display machen ein einfaches Handling möglich. Ein integrierter Summer<br />

zur Ausgabe akustischer Signal- und Warntöne erweitert zu<strong>de</strong>m<br />

nochmals die fl exible Verwendung <strong>de</strong>r BOX.<br />

Mittels <strong>de</strong>s beigelegten Montagesets, kann das Gerät an <strong>de</strong>n<br />

Haltebügeln <strong>de</strong>r Handsen<strong>de</strong>r befestigt wer<strong>de</strong>n und ist somit optimal<br />

positioniert, um auch während <strong>de</strong>s Steuerns Ihres Mo<strong>de</strong>lls in Echtzeit<br />

Telemetriedaten ablesen zu können.<br />

Die Updatefähigkeit durch <strong>de</strong>n Anwen<strong>de</strong>r hält die SMART-BOX immer<br />

auf <strong>de</strong>m neusten Stand und sichert die Erweiterung um zukünftige<br />

Funktionen.<br />

Sen<strong>de</strong>rspannungsanzeige mit Län<strong>de</strong>reinstellung<br />

einstellbarer Warnschwelle<br />

Reichweitetest<br />

Signalqualität<br />

Empfängertemperatur<br />

Empfängerspannung<br />

Servoumkehr<br />

Servoneutralstellung<br />

Servoweg<br />

Zykluszeit<br />

Kanalvertauschung<br />

Fail-Safe-Einstellungen<br />

Mischereinstellungen<br />

Servotest<br />

Abmessungen: ca. 76 mm x 72 mm x 17 mm (L x B x H)<br />

Gewicht: ca. 55 g<br />

optionales Sprachausgabemodul für Graupner mx-12 HoTT<br />

Best.-Nr. 33001.71<br />

Über diesen optionalen Anschluss wer<strong>de</strong>n neben <strong>de</strong>n akustischen<br />

Signalen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ggf. die mit <strong>de</strong>m Telemetrie-Menü verbun<strong>de</strong>nen<br />

Signale und Ansagen ausgegeben. Standardmäßig erfolgen diese<br />

Ansagen in <strong>de</strong>utscher Sprache.<br />

Zusätzlich benötigt wird ein ggf. im einschlägigen Han<strong>de</strong>l zu beschaffen<strong>de</strong>r<br />

Ohr- o<strong>de</strong>r Kopfhörer mit 3,5 mm Klinkenstecker.<br />

Die Lautstärke <strong>de</strong>s Kopfhöhreranschlusses kann in <strong>de</strong>r Zeile „Sprachlautstärke“<br />

<strong>de</strong>s Menüs »allgemeine Einstellungen«, Seite 115,<br />

angepasst wer<strong>de</strong>n.


Für Ihre Notizen<br />

177


Konformitätserklärung<br />

Konformitätserklärung gemäß <strong>de</strong>m Gesetz über Funkanlagen und<br />

Telekomunikationsen<strong>de</strong>inrichtungen (FTEG) und <strong>de</strong>r Richtlinie 1999/5/EG (R&TTE)<br />

Declaration of Conformity in accordiance with the Radio and Telecomunikations Terminal Equipment<br />

Act (FTEG) and Directive 1999/5/EG (R&TTE)<br />

178 Konformitätserklärung<br />

Graupner GmbH & Co. KG<br />

Henriettenstraße 94-96<br />

D-73230 Kirchheim/Teck<br />

mx-12 HoTT - No. 33112, mx-16 HoTT - No. 33116,<br />

mx-20 HoTT - No. 33124,<br />

GR-12 HoTT - No. 33506, GR-16 HoTT - No. 33508,<br />

GR-24 HoTT - No. 33512<br />

erklärt, dass das Produkt:<br />

<strong>de</strong>clares that the product<br />

Geräteklasse: 2<br />

Equipment class<br />

<strong>de</strong>n grundlegen<strong>de</strong>n Anfor<strong>de</strong>rungen <strong>de</strong>s § 3 und <strong>de</strong>n übrigen einschlägigen Bestimmungen <strong>de</strong>s<br />

FTEG (Artikel 3 <strong>de</strong>r R&TTE) entspricht.<br />

complies with the essential requirements of § 3 and the other relevant provisions of the FTEG (Article 3 of the<br />

R&TTE Directive).<br />

Angewen<strong>de</strong>te harmonisierte Normen:<br />

Harmonised standards applied<br />

Gesundheit und Sicherheit gemäß § 3 (1) 1. (Artikel 3 (1)a))<br />

Health and safety requirements pursuant to § 3 (1) 1. (Article 3 (1) a))<br />

EN 60950:2006<br />

Schutzanfor<strong>de</strong>rungen in Bezug auf elektromagnetische<br />

Verträglichkeit § 3 (1) 2, Artikel 3 (1) b))<br />

Protection requirement concernig electromagnetic compatibility<br />

§ 3 (1) 2, Artikel 3 (1) b))<br />

EN 301 489-1 V1.7.1<br />

EN 301 489-3 V1.4.1<br />

Maßnahmen zur effizienten Nutzung <strong>de</strong>s Frequenzspektrums<br />

§ 3 (2) (Artikel 3 (2))<br />

Measures for the efficient use of the radio frequency spectrum<br />

§ 3 (2) (Article 3 (2))<br />

EN 300 328 V1.7.1<br />

Stefan Graupner, Geschäftsführer<br />

Stefan Graupner, Managing Director<br />

Kirchheim, 09. März 2011<br />

Graupner GmbH & Co. KG Henriettenstraße 94-96 D-73230 Kirchheim/Teck Germany<br />

Tel: 07021/722-0 Fax: 07021/722-188 EMail: info@graupner.<strong>de</strong>


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Servicestellen / Service / Service après-vente<br />

Graupner-Zentralservice<br />

Graupner GmbH & Co. KG<br />

Henriettenstrasse 94 - 96<br />

D-73230 Kirchheim<br />

Belgie/Belgique/Ne<strong>de</strong>rland<br />

Jan van Mouwerik<br />

Slot <strong>de</strong> Houvelaan 30<br />

NL 3155 Maasland VT<br />

� (+31) 10 59 13 59 4<br />

Ceská Republika<br />

Slovenská Republika<br />

<strong>RC</strong> Service Z. Hnizdil<br />

Letecka 666/22<br />

CZ 16100 Praha 6 - Ruzyne<br />

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Espana<br />

Anguera Hobbies<br />

C/Terrassa 14<br />

E 43206 Reus (Tarragona).<br />

� (+34) 97 77 55 32 0<br />

info@anguera-hobbies.com<br />

France<br />

Graupner France<br />

Gérard Altmayer<br />

86, rue St. Antoine<br />

F 57601 Forbach-Oeting<br />

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Italia<br />

GiMax<br />

Via Manzoni, no. 8<br />

I 25064 Gussago<br />

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Luxembourg<br />

Kit Flammang<br />

129, route d’Arlon<br />

L 8009 Strassen<br />

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Schweiz<br />

Graupner Service<br />

Wehntalerstrasse 37<br />

CH 8181 Höri<br />

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Sverige<br />

Baltechno Electronics<br />

Box 5307<br />

S 40227 Göteborg<br />

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United Kingdom<br />

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Brunel Drive<br />

GB, NEWARK, Nottinghamshire<br />

NG242EG<br />

� (+44) 16 36 61 05 39<br />

* 0,14 Cent / Minute aus <strong>de</strong>m<br />

Festnetz <strong>de</strong>r <strong>de</strong>utschen<br />

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an<strong>de</strong>rer Anbieter möglich.<br />

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dieses Produkt eine Garantie von 24 Monaten. Die Garantie<br />

gilt nur für die bereits beim Kauf <strong>de</strong>s Produktes vorhan<strong>de</strong>nen<br />

Material- o<strong>de</strong>r Funktionsmängel. Schä<strong>de</strong>n, die auf Abnützung,<br />

Überlastung, falsches Zubehör o<strong>de</strong>r unsachgemäße Behandlung<br />

zurückzuführen sind, sind von <strong>de</strong>r Garantie ausgeschlossen.<br />

Die gesetzlichen Rechte und Gewährleistunsansprüche<br />

<strong>de</strong>s Verbrauchers wer<strong>de</strong>n durch diese Garantie nicht berührt.<br />

Bitte überprüfen Sie vor einer Reklamation o<strong>de</strong>r Rücksendung<br />

das Produkt genau auf Mängel, da wir Ihnen bei Mängelfreiheit<br />

die entstan<strong>de</strong>nen Unkosten in Rechnung stellen müssen.<br />

Graupner GmbH & Co. KG, Henriettenstraße 94 - 96. D-73230<br />

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of 24 months from date of purchase. The guarantee applies<br />

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at the time of purchase of the product. Damage due to wear,<br />

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accessories is not covered by the guarantee. The user´s legal<br />

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guarantee. Please check the product carefully for <strong>de</strong>fects before<br />

you are make a claim or send the item to us, since we are<br />

obliged to make a charge for our cost if the product is found to<br />

be free of faults.<br />

La société Graupner GmbH & Co. KG, Henriettenstraße 94-96,<br />

D-73230 Kirchheim/Teck, accor<strong>de</strong> sur ce produit une garantie<br />

<strong>de</strong> 24 mois à compter <strong>de</strong> la date d’achat. La garantie ne<br />

s’applique qu’aux défauts <strong>de</strong> matériel et <strong>de</strong> fonctionnement<br />

du produit acheté. Les dommages dus à une usure, à une<br />

surcharge, à l’emploi d’accessoires non compatibles ou à une<br />

manipulation non conforme sont exclus <strong>de</strong> la garantie. Cette<br />

garantie ne remet pas en cause les droits légaux <strong>de</strong>s consommateurs.<br />

Avant toute réclamation ou retour <strong>de</strong> matériel, vérifi ez<br />

précisément les défauts ou vices constatés, car si le matériel<br />

est conforme et qu’aucun défaut n’a été constaté par nos<br />

services, nous nous verrions contraints <strong>de</strong> facturer le coût <strong>de</strong><br />

cette intervention.<br />

Garantie-Urkun<strong>de</strong><br />

Warranty certifi cate / Certifi cat <strong>de</strong> garantie<br />

Übergabedatum:<br />

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Date d’achat :<br />

Name <strong>de</strong>s Käufers:<br />

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Nom <strong>de</strong> I`acheteur :<br />

Straße, Wohnort:<br />

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Adresse complète :<br />

mx-12 HoTT Set<br />

� Best.-Nr. 33112<br />

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Stamp and signature of <strong>de</strong>aler:<br />

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179


GRAUPNER GMBH & CO. KG<br />

POSTFACH 1242<br />

D-73220 KI<strong>RC</strong>HHEIM/TECK<br />

GERMANY<br />

http://www.graupner.<strong>de</strong><br />

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