Sicherheitshinweise - RC-Paragliding.de
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mx-12<br />
33112.mx-12 HoTT.2.<strong>de</strong><br />
H O P P I N G T E L E M E T R Y T R A N S M I S S I O N<br />
Programmier-Handbuch
Inhaltsverzeichnis<br />
Allgemeine Hinweise<br />
<strong>Sicherheitshinweise</strong> ....................................................... 3<br />
<strong>Sicherheitshinweise</strong> und Behandlungsvorschriften<br />
für Nickel-Metall-Hydrid Akkumulatoren ........................ 8<br />
Vorwort ........................................................................ 10<br />
Beschreibung <strong>de</strong>s Fernlenksets .................................. 11<br />
Empfohlene La<strong>de</strong>geräte .............................................. 13<br />
Stromversorgung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs .................................... 14<br />
… <strong>de</strong>s Empfängers................................................ 16<br />
Hinweise zum Umweltschutz ....................................... 16<br />
Längenverstellung <strong>de</strong>r Steuerknüppel ......................... 17<br />
Sen<strong>de</strong>rgehäuse öffnen ................................................ 17<br />
Umstellen <strong>de</strong>r Kreuzknüppel ....................................... 18<br />
Sen<strong>de</strong>rbeschreibung ................................................... 20<br />
Bedienelemente .................................................... 20<br />
Sen<strong>de</strong>rrückseite .................................................... 21<br />
Kopfhöreranschluss ............................................... 21<br />
Data-Buchse.......................................................... 21<br />
DSC (Direct Servo Control) ................................... 22<br />
Datenspeicherung/Kartenschacht ......................... 22<br />
Display und Tastenfeld ........................................... 24<br />
Bedienung <strong>de</strong>s „Data-Terminals“ ........................... 25<br />
Schnellaufrufe (Short Cuts) ................................... 25<br />
Sprachauswahl und Displaykontrast...................... 26<br />
Warnhinweise im Display ...................................... 28<br />
Funktionsfel<strong>de</strong>r im Display .................................... 28<br />
Positionsanzeige Drehgeber CTRL 7 + 8 .............. 29<br />
Eingabesperre ....................................................... 29<br />
Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ...................................... 30<br />
… <strong>de</strong>s Empfängers................................................ 32<br />
Installationshinweise .................................................... 34<br />
Stromversorgung <strong>de</strong>r Empfangsanlage ................. 35<br />
Begriffs<strong>de</strong>fi nitionen ...................................................... 38<br />
Schalter und Geberschalterzuordnung ........................ 39<br />
2 Inhaltsverzeichnis<br />
Digitale Trimmung ........................................................ 40<br />
Flächenmo<strong>de</strong>lle ........................................................... 42<br />
Empfängerbelegung ......................................... 43/44<br />
Helikoptermo<strong>de</strong>lle ........................................................ 46<br />
Empfängerbelegung .............................................. 47<br />
Programmbeschreibungen<br />
neuen Speicherplatz belegen ...................................... 48<br />
»Mo<strong>de</strong>llspeicher« ......................................................52<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Mo<strong>de</strong>ll)<br />
Flächenmo<strong>de</strong>ll ....................................................... 56<br />
Bin<strong>de</strong>n von Empfängern............................. 61/62<br />
Reichweitetest ................................................. 62<br />
Hubschraubermo<strong>de</strong>ll ............................................. 64<br />
Bin<strong>de</strong>n von Empfängern.................................. 70<br />
Reichweitetest ................................................. 71<br />
»Servoeinstellung« ....................................................72<br />
»Gebereinstellung«<br />
Flächenmo<strong>de</strong>ll ....................................................... 74<br />
Hubschraubermo<strong>de</strong>ll ............................................. 76<br />
Gaslimit-Funktion ............................................. 79<br />
Leerlauf-Grun<strong>de</strong>instellung ................................ 79<br />
»D/R Expo«<br />
Flächenmo<strong>de</strong>ll ....................................................... 82<br />
Hubschraubermo<strong>de</strong>ll ............................................. 84<br />
»Phasentrim« (Flächenmo<strong>de</strong>ll) ..................................86<br />
Was ist ein Mischer...................................................... 88<br />
»Flächenmix« .............................................................88<br />
»Helimix« ....................................................................94<br />
Abstimmung <strong>de</strong>r Gas- und Pitchkurve ................. 100<br />
Autorotationseinstellung ...................................... 104<br />
Allgemeine Anmerkungen zu frei progr. Mischer ....... 106<br />
»Freie Mixer« ............................................................107<br />
Beispiele .............................................................. 111<br />
»TS-Mixer« ...............................................................112<br />
»Servoanzeige« .......................................................113<br />
»allgemeine Einstellungen« ...................................114<br />
»Fail Safe« ................................................................116<br />
»Telemetrie« .............................................................117<br />
Einstellen/Anzeigen ............................................. 118<br />
Satellitenbetrieb zweier Empfänger .............. 127<br />
Anzeige Daten ..................................................... 128<br />
Anzeige HF Status .............................................. 130<br />
Auswahl Ansagen ................................................ 131<br />
»Lehrer/Schüler« .....................................................134<br />
Verbindungsschema ............................................ 137<br />
kabelloses HoTT-System ..................................... 138<br />
»Info« ........................................................................142<br />
Programmierbeispiele<br />
Einleitung ................................................................... 144<br />
Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
Erste Schritte ....................................................... 146<br />
Einbindung eines Elektroantriebes ...................... 150<br />
E-Motor und Butterfl y mit K1-Knüppel ................. 152<br />
Uhrenbetätigung .................................................. 155<br />
Verwen<strong>de</strong>n von Flugphasen ................................ 156<br />
Parallel laufen<strong>de</strong> Servos ...................................... 157<br />
Delta- und Nurfl ügel-Mo<strong>de</strong>ll ....................................... 158<br />
F3A-Mo<strong>de</strong>ll ................................................................ 162<br />
Hubschraubermo<strong>de</strong>ll ................................................. 166<br />
Anhang<br />
Anhang ...................................................................... 174<br />
Konformitätserklärung ............................................... 178<br />
Garantieurkun<strong>de</strong> ........................................................ 179
<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />
Bitte unbedingt beachten!<br />
Um noch lange Freu<strong>de</strong> an Ihrem Mo<strong>de</strong>llbauhobby zu<br />
haben, lesen Sie diese Anleitung unbedingt genau<br />
durch und beachten Sie vor allem die <strong>Sicherheitshinweise</strong>.<br />
Auch sollten Sie sich umgehend unter http://www.<br />
graupner.<strong>de</strong>/<strong>de</strong>/service/produktregistrierung registrieren,<br />
<strong>de</strong>nn nur so erhalten Sie automatisch per E-Mail aktuelle<br />
Informationen zu Ihrem Produkt.<br />
Wenn Sie Anfänger im Bereich ferngesteuerter Mo<strong>de</strong>llfl<br />
ugzeuge, -schiffe o<strong>de</strong>r -autos sind, sollten Sie unbedingt<br />
einen erfahrenen Mo<strong>de</strong>llpiloten um Hilfe bitten.<br />
Diese Anleitung ist bei Weitergabe <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs unbedingt<br />
mit auszuhändigen.<br />
Anwendungsbereich<br />
Diese Fernsteueranlage darf ausschließlich nur für <strong>de</strong>n<br />
vom Hersteller vorgesehenen Zweck, für <strong>de</strong>n Betrieb in<br />
nicht manntragen<strong>de</strong>n Fernsteuermo<strong>de</strong>llen eingesetzt<br />
wer<strong>de</strong>n. Eine an<strong>de</strong>rweitige Verwendung ist unzulässig.<br />
<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />
SICHERHEIT IST KEIN ZUFALL<br />
und<br />
FERNGESTEUERTE MODELLE SIND KEIN<br />
SPIELZEUG<br />
… <strong>de</strong>nn auch kleine Mo<strong>de</strong>lle können durch unsachgemäße<br />
Handhabung, aber auch durch frem<strong>de</strong>s Verschul<strong>de</strong>n,<br />
erhebliche Sach- und/o<strong>de</strong>r Personenschä<strong>de</strong>n<br />
verursachen.<br />
Technische Defekte elektrischer o<strong>de</strong>r mechanischer Art<br />
können zum unverhofften Anlaufen eines Motors und/<br />
o<strong>de</strong>r zu herumfl iegen<strong>de</strong>n Teilen führen, die nicht nur Sie<br />
erheblich verletzen können!<br />
Kurzschlüsse jeglicher Art sind unbedingt zu vermei<strong>de</strong>n!<br />
Durch Kurzschluss können nicht nur Teile <strong>de</strong>r Fernsteuerung<br />
zerstört wer<strong>de</strong>n, son<strong>de</strong>rn je nach <strong>de</strong>ssen Umstän-<br />
<strong>de</strong>n und <strong>de</strong>m Energiegehalt <strong>de</strong>s Akkus besteht darüber<br />
hinaus akute Verbrennungs- bis Explosionsgefahr.<br />
Alle durch einen Motor angetriebenen Teile wie Luft- und<br />
Schiffsschrauben, Rotoren bei Hubschraubern, offene<br />
Getriebe usw. stellen eine ständige Verletzungsgefahr<br />
dar. Sie dürfen keinesfalls berührt wer<strong>de</strong>n! Eine schnell<br />
drehen<strong>de</strong> Luftschraube kann z. B. einen Finger abschlagen!<br />
Achten Sie darauf, dass auch kein sonstiger Gegenstand<br />
mit angetriebenen Teilen in Berührung kommt!<br />
Bei angeschlossenem Antriebsakku o<strong>de</strong>r laufen<strong>de</strong>m<br />
Motor gilt: Halten Sie sich niemals im Gefährdungsbereich<br />
<strong>de</strong>s Antriebs auf!<br />
Achten Sie auch während <strong>de</strong>r Programmierung unbedingt<br />
darauf, dass ein angeschlossener Verbrennungs-<br />
o<strong>de</strong>r Elektromotor nicht unbeabsichtigt anläuft.<br />
Unterbrechen Sie ggf. die Treibstoffversorgung bzw.<br />
klemmen Sie <strong>de</strong>n Antriebsakku zuvor ab.<br />
Schützen Sie alle Geräte vor Staub, Schmutz, Feuchtigkeit<br />
und an<strong>de</strong>ren Fremdteilen. Setzen Sie diese<br />
niemals Vibrationen sowie übermäßiger Hitze o<strong>de</strong>r Kälte<br />
aus. Der Fernsteuerbetrieb darf nur bei „normalen“<br />
Außentemperaturen durchgeführt wer<strong>de</strong>n, d. h. in einem<br />
Bereich von -15° C bis +55° C.<br />
Vermei<strong>de</strong>n Sie Stoß- und Druckbelastung. Überprüfen<br />
Sie die Geräte stets auf Beschädigungen an Gehäusen<br />
und Kabeln. Beschädigte o<strong>de</strong>r nass gewor<strong>de</strong>ne Geräte,<br />
selbst wenn sie wie<strong>de</strong>r trocken sind, nicht mehr verwen<strong>de</strong>n!<br />
Es dürfen nur die von uns empfohlenen Komponenten<br />
und Zubehörteile verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n. Verwen<strong>de</strong>n Sie<br />
immer nur zueinan<strong>de</strong>r passen<strong>de</strong>, original Graupner-<br />
Steckverbindungen gleicher Konstruktion und gleichen<br />
Materials.<br />
Achten Sie beim Verlegen <strong>de</strong>r Kabel darauf, dass diese<br />
nicht auf Zug belastet, übermäßig geknickt o<strong>de</strong>r gebrochen<br />
sind. Auch sind scharfe Kanten eine Gefahr für die<br />
Isolation.<br />
Achten Sie darauf, dass alle Steckverbindungen fest<br />
sitzen. Beim Lösen <strong>de</strong>r Steckverbindung nicht an <strong>de</strong>n<br />
Kabeln ziehen.<br />
Es dürfen keinerlei Verän<strong>de</strong>rungen an <strong>de</strong>n Geräten<br />
durchgeführt wer<strong>de</strong>n. An<strong>de</strong>rnfalls erlischt die Betriebserlaubnis<br />
und Sie verlieren jeglichen Versicherungsschutz.<br />
Einbau <strong>de</strong>r Empfangsanlage<br />
Der Empfänger wird stoßgesichert in Schaumgummi<br />
gelagert, im Flugmo<strong>de</strong>ll hinter einem kräftigen Spant<br />
bzw. im Auto- o<strong>de</strong>r Schiffsmo<strong>de</strong>ll gegen Staub und<br />
Spritzwasser geschützt untergebracht.<br />
Der Empfänger darf an keiner Stelle unmittelbar<br />
am Rumpf o<strong>de</strong>r Chassis anliegen, da sonst Motorerschütterungen<br />
o<strong>de</strong>r Lan<strong>de</strong>stöße direkt auf ihn übertragen<br />
wer<strong>de</strong>n. Beim Einbau <strong>de</strong>r Empfangsanlage in<br />
ein Mo<strong>de</strong>ll mit Verbrennungsmotor alle Teile immer<br />
geschützt einbauen, damit keine Abgase o<strong>de</strong>r Ölreste<br />
eindringen können. Dies gilt vor allem für <strong>de</strong>n meist in<br />
<strong>de</strong>r Außenhaut <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls eingebauten EIN-/AUS-<br />
Schalter.<br />
Den Empfänger so festlegen, dass die Anschlusskabel<br />
zu <strong>de</strong>n Servos und zum Stromversorgungsteil locker<br />
liegen und die Empfangsantenne min<strong>de</strong>stens 5 cm von<br />
allen großen Metallteilen o<strong>de</strong>r Verdrahtungen, die nicht<br />
direkt aus <strong>de</strong>m Empfänger kommen, entfernt ist. Das<br />
umfasst neben Stahl- auch Kohlefaserteile, Servos,<br />
Elektromotoren, Kraftstoffpumpen, alle Sorten von<br />
Kabeln usw..<br />
Am besten wird <strong>de</strong>r Empfänger abseits aller an<strong>de</strong>ren<br />
Einbauten an gut zugänglicher Stelle im Mo<strong>de</strong>ll ange-<br />
<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />
3
<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />
bracht. Unter keinen Umstän<strong>de</strong>n dürfen Servokabel um<br />
die Antenne gewickelt o<strong>de</strong>r dicht daran vorbei verlegt<br />
wer<strong>de</strong>n!<br />
Stellen Sie sicher, dass sich Kabel in <strong>de</strong>r näheren Umgebung<br />
<strong>de</strong>r Antenne im Fluge nicht bewegen können!<br />
Verlegen <strong>de</strong>r Empfangsantenne<br />
Der Empfänger und die Antennen sollten möglichst weit<br />
weg von Antrieben aller Art angebracht wer<strong>de</strong>n. Bei<br />
Kohlefaserrümpfen sollten die Antennenen<strong>de</strong>n auf je<strong>de</strong>n<br />
Fall aus <strong>de</strong>m Rumpf heraus geführt wer<strong>de</strong>n.<br />
Die Ausrichtung <strong>de</strong>r Antenne(n) ist unkritisch. Vorteilhaft<br />
ist aber eine vertikale (aufrechte) Montage <strong>de</strong>r<br />
Empfängerantenne(n) im Mo<strong>de</strong>ll. Bei Diversity-Antennen<br />
(zwei Antennen) sollte die zweite Antenne im 90° Winkel<br />
zur ersten Antenne ausgerichtet wer<strong>de</strong>n.<br />
Einbau <strong>de</strong>r Servos<br />
Servos stets mit <strong>de</strong>n beigefügten Vibrationsdämpfergummis<br />
befestigen. Nur so sind diese vor allzu harten<br />
Vibrationsschlägen einigermaßen geschützt.<br />
Einbau <strong>de</strong>r Gestänge<br />
Grundsätzlich muss <strong>de</strong>r Einbau so erfolgen, dass die<br />
Gestänge frei und leichtgängig laufen. Beson<strong>de</strong>rs<br />
wichtig ist, dass alle Ru<strong>de</strong>rhebel ihre vollen Ausschläge<br />
ausführen können, also nicht mechanisch begrenzt<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Um einen laufen<strong>de</strong>n Motor je<strong>de</strong>rzeit anhalten zu können,<br />
muss das Gestänge so eingestellt sein, dass das<br />
Vergaserküken ganz geschlossen wird, wenn Steuerknüppel<br />
und Trimmhebel in die Leerlaufendstellung<br />
gebracht wer<strong>de</strong>n.<br />
Achten Sie darauf, dass keine Metallteile, z. B. durch<br />
Ru<strong>de</strong>rbetätigung, Vibration, drehen<strong>de</strong> Teile usw., anei-<br />
4 <strong>Sicherheitshinweise</strong><br />
nan<strong>de</strong>r reiben. Hierbei entstehen so genannte Knackimpulse,<br />
die <strong>de</strong>n Empfänger stören.<br />
Ausrichtung Sen<strong>de</strong>rantenne<br />
In geradliniger Verlängerung <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rantenne bil<strong>de</strong>t<br />
sich nur eine geringe Feldstärke aus. Es ist <strong>de</strong>mnach<br />
falsch, mit <strong>de</strong>r Antenne <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs auf das Mo<strong>de</strong>ll<br />
zu „zielen“, um die Empfangsverhältnisse günstig zu<br />
beeinfl ussen.<br />
Bei gleichzeitigem Betrieb von Fernlenkanlagen sollen<br />
die Piloten in einer losen Gruppe beieinan<strong>de</strong>r stehen.<br />
Abseits stehen<strong>de</strong> Piloten gefähr<strong>de</strong>n sowohl die eigenen<br />
als auch die Mo<strong>de</strong>lle <strong>de</strong>r an<strong>de</strong>ren.<br />
Wenn 2 o<strong>de</strong>r mehr Piloten mit 2.4-GHz-Fernsteuersystem<br />
näher als 5 m beieinan<strong>de</strong>r stehen kann dies<br />
allerdings ein Übersteuern <strong>de</strong>s Rückkanals zur Folge<br />
haben und infolge<strong>de</strong>ssen <strong>de</strong>utlich zu früh eine Reichweitewarnung<br />
auslösen. Vergrößern Sie <strong>de</strong>n Abstand,<br />
bis die Reichweitewarnung wie<strong>de</strong>r verstummt.<br />
Überprüfung vor <strong>de</strong>m Start<br />
Bevor Sie <strong>de</strong>n Empfänger einschalten, vergewissern<br />
Sie sich, dass <strong>de</strong>r Gasknüppel auf Stopp/Leerlauf steht.<br />
Immer zuerst <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r einschalten und dann erst<br />
<strong>de</strong>n Empfänger.<br />
Immer zuerst <strong>de</strong>n Empfänger ausschalten und dann<br />
erst <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r.<br />
Wenn diese Reihenfolge nicht eingehalten wird, also <strong>de</strong>r<br />
Empfänger eingeschaltet ist, <strong>de</strong>r dazugehörige Sen<strong>de</strong>r<br />
jedoch auf „AUS“ steht, kann <strong>de</strong>r Empfänger durch an<strong>de</strong>re<br />
Sen<strong>de</strong>r, Störungen usw. zum Ansprechen gebracht<br />
wer<strong>de</strong>n. Das Mo<strong>de</strong>ll kann in <strong>de</strong>r Folge unkontrollierte<br />
Steuerbewegungen ausführen und dadurch ggf. Sachund/o<strong>de</strong>r<br />
Personenschä<strong>de</strong>n verursachen.<br />
Insbeson<strong>de</strong>re bei Mo<strong>de</strong>llen mit mechanischem Kreisel<br />
gilt:<br />
Bevor Sie Ihren Empfänger ausschalten: Stellen Sie<br />
durch Unterbrechen <strong>de</strong>r Energieversorgung sicher, dass<br />
<strong>de</strong>r Motor nicht ungewollt hochlaufen kann.<br />
Ein auslaufen<strong>de</strong>r Kreisel erzeugt oftmals so viel<br />
Spannung, dass <strong>de</strong>r Empfänger gültige Gas-Signale<br />
zu erkennen glaubt. Daraufhin kann <strong>de</strong>r Motor unbeabsichtigt<br />
anlaufen!<br />
Reichweitetest<br />
Vor je<strong>de</strong>m Einsatz korrekte Funktion und Reichweite<br />
überprüfen. Befestigen Sie das Mo<strong>de</strong>ll ausreichend und<br />
achten Sie darauf, dass sich keine Personen vor <strong>de</strong>m<br />
Mo<strong>de</strong>ll aufhalten.<br />
Führen Sie am Bo<strong>de</strong>n min<strong>de</strong>stens einen vollständigen<br />
Funktionstest und eine komplette Flugsimulation durch,<br />
um Fehler im System o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Programmierung <strong>de</strong>s<br />
Mo<strong>de</strong>lls auszuschließen. Beachten Sie dazu unbedingt<br />
die Hinweise auf <strong>de</strong>n Seiten 62 bzw. 71.<br />
Betreiben Sie im Mo<strong>de</strong>llbetrieb, also beim Fliegen o<strong>de</strong>r<br />
Fahren, <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r niemals ohne Antenne. Achten Sie<br />
auf einen festen Sitz <strong>de</strong>r Antenne.<br />
Mo<strong>de</strong>llbetrieb Fläche-Heli-Schiff-Auto<br />
Überfl iegen Sie niemals Zuschauer o<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>re Piloten.<br />
Gefähr<strong>de</strong>n Sie niemals Menschen o<strong>de</strong>r Tiere. Fliegen<br />
Sie niemals in <strong>de</strong>r Nähe von Hochspannungsleitungen.<br />
Betreiben Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll auch nicht in <strong>de</strong>r Nähe von<br />
Schleusen und öffentlicher Schifffahrt. Betreiben Sie<br />
Ihr Mo<strong>de</strong>ll ebenso wenig auf öffentlichen Straßen und<br />
Autobahnen, Wegen und Plätzen etc..<br />
Kontrolle Sen<strong>de</strong>r- und Empfängerbatterie<br />
Spätestens, wenn bei sinken<strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r-Akku-Span
nung die Anzeige „Akku muss gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n!!“<br />
im Display erscheint und ein akustisches Warnsignal<br />
abgegeben wird, ist <strong>de</strong>r Betrieb sofort einzustellen und<br />
<strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rakku zu la<strong>de</strong>n.<br />
Kontrollieren Sie regelmäßig <strong>de</strong>n Zustand <strong>de</strong>r Akkus,<br />
insbeson<strong>de</strong>re <strong>de</strong>s Empfängerakkus. Warten Sie nicht so<br />
lange, bis die Bewegungen <strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>rmaschinen merklich<br />
langsamer gewor<strong>de</strong>n sind! Ersetzen Sie verbrauchte<br />
Akkus rechtzeitig.<br />
Es sind stets die La<strong>de</strong>hinweise <strong>de</strong>s Akkuherstellers zu<br />
beachten und die La<strong>de</strong>zeiten unbedingt genau einzuhalten.<br />
La<strong>de</strong>n Sie Akkus niemals unbeaufsichtigt auf!<br />
Versuchen Sie niemals, Trockenbatterien aufzula<strong>de</strong>n<br />
(Explosionsgefahr).<br />
Alle Akkus müssen vor je<strong>de</strong>m Betrieb gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n.<br />
Um Kurzschlüsse zu vermei<strong>de</strong>n, zuerst die Bananenstecker<br />
<strong>de</strong>r La<strong>de</strong>kabel polungsrichtig am La<strong>de</strong>gerät<br />
anschließen, dann erst Stecker <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>kabels an <strong>de</strong>n<br />
La<strong>de</strong>buchsen von Sen<strong>de</strong>r und Empfängerakku anschließen.<br />
Trennen Sie immer alle Stromquellen von ihrem Mo<strong>de</strong>ll,<br />
wenn Sie es längere Zeit nicht mehr benützen wollen.<br />
Verwen<strong>de</strong>n Sie niemals <strong>de</strong>fekte o<strong>de</strong>r beschädigte<br />
Akkus bzw. Batterien mit unterschiedlichen Zellentypen.<br />
Mischungen aus alten und neuen Zellen o<strong>de</strong>r Zellen<br />
unterschiedlicher Fertigung.<br />
Kapazität und Betriebszeit<br />
Für alle Stromquellen gilt: Die Kapazität verringert sich<br />
mit je<strong>de</strong>r Ladung. Bei niedrigen Temperaturen steigt <strong>de</strong>r<br />
Innenwi<strong>de</strong>rstand bei zusätzlich reduzierter Kapazität.<br />
Infolge<strong>de</strong>ssen verringert sich die Fähigkeit zur Stromabgabe<br />
und zum Halten <strong>de</strong>r Spannung.<br />
Häufi ges La<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r Benutzen von Batteriepfl egepro-<br />
grammen kann ebenfalls zu allmählicher Kapazitätsmin<strong>de</strong>rung<br />
führen. Deshalb sollten Stromquellen spätestens<br />
alle 6 Monate auf ihre Kapazität hin überprüft und bei<br />
<strong>de</strong>utlichem Leistungsabfall ersetzt wer<strong>de</strong>n.<br />
Erwerben Sie nur original Graupner-Akkus!<br />
Entstörung von Elektromotoren<br />
Alle konventionellen Elektromotoren erzeugen zwischen<br />
Kollektor und Bürsten Funken, die je nach Art <strong>de</strong>s Motors<br />
die Funktion <strong>de</strong>r Fernlenkanlage mehr o<strong>de</strong>r weniger<br />
stören.<br />
Zu einer technisch einwandfreien Anlage gehören<br />
<strong>de</strong>shalb entstörte Elektromotoren. Beson<strong>de</strong>rs aber in<br />
Mo<strong>de</strong>llen mit Elektroantrieb muss je<strong>de</strong>r Motor daher<br />
sorgfältig entstört wer<strong>de</strong>n. Entstörfi lter unterdrücken<br />
solche Störimpulse weitgehend und sollen grundsätzlich<br />
eingebaut wer<strong>de</strong>n.<br />
Beachten Sie die entsprechen<strong>de</strong>n Hinweise in <strong>de</strong>r<br />
Bedienungs- und Montageanleitung <strong>de</strong>s Motors.<br />
Weitere Details zu <strong>de</strong>n Entstörfi ltern siehe Graupner<br />
Hauptkatalog FS o<strong>de</strong>r im Internet unter www.graupner.<br />
<strong>de</strong>.<br />
Servo-Entstörfi lter für Verlängerungskabel<br />
Best.-Nr. 1040<br />
Das Servo-Entstörfi lter ist bei Verwendung überlanger<br />
Servokabel erfor<strong>de</strong>rlich. Das Filter wird direkt am Empfängerausgang<br />
angeschlossen. In kritischen Fällen kann<br />
ein zweites Filter am Servo angeordnet wer<strong>de</strong>n.<br />
Einsatz elektronischer Drehzahlsteller<br />
Die richtige Auswahl eines elektronischen Drehzahlstellers<br />
richtet sich vor allem nach <strong>de</strong>r Leistung <strong>de</strong>s verwen<strong>de</strong>ten<br />
Elektromotors.<br />
Um ein Überlasten/Beschädigen <strong>de</strong>s Drehzahlstellers zu<br />
verhin<strong>de</strong>rn, sollte die Strombelastbarkeit <strong>de</strong>s Drehzahlstellers<br />
min<strong>de</strong>stens die Hälfte <strong>de</strong>s maximalen Blockierstromes<br />
<strong>de</strong>s Motors betragen.<br />
Beson<strong>de</strong>re Vorsicht ist bei so genannten Tuning-Motoren<br />
angebracht, die auf Grund ihrer niedrigen Windungszahlen<br />
im Blockierfall ein Vielfaches ihres Nennstromes<br />
aufnehmen und somit <strong>de</strong>n Drehzahlsteller zerstören<br />
können.<br />
Elektrische Zündungen<br />
Auch Zündungen von Verbrennungsmotoren erzeugen<br />
Störungen, die die Funktion <strong>de</strong>r Fernsteuerung negativ<br />
beeinfl ussen können.<br />
Versorgen Sie elektrische Zündungen immer aus einer<br />
separaten Stromquelle.<br />
Verwen<strong>de</strong>n Sie nur entstörte Zündkerzen, Zündkerzenstecker<br />
und abgeschirmte Zündkabel.<br />
Halten Sie mit <strong>de</strong>r Empfangsanlage ausreichen<strong>de</strong>n<br />
Abstand zu einer Zündanlage.<br />
Statische Aufl adung<br />
Die Funktion einer Fernlenkanlage wird durch die bei<br />
Blitzschlägen entstehen<strong>de</strong>n magnetischen Schockwellen<br />
gestört, auch wenn das Gewitter noch kilometerweit<br />
entfernt ist. Deshalb …<br />
… bei Annäherung eines Gewitters sofort <strong>de</strong>n Flugbetrieb<br />
einstellen! Durch statische Aufl adung über<br />
die Antenne besteht darüber hinaus Lebensgefahr!<br />
Achtung<br />
Um die FCC HF-Abstrahlungsanfor<strong>de</strong>rungen für<br />
mobile Sen<strong>de</strong>anlage zu erfüllen, muss beim Betrieb<br />
<strong>de</strong>r Anlage eine Entfernung zwischen <strong>de</strong>r Antenne<br />
<strong>de</strong>r Anlage und Personen von 20 cm o<strong>de</strong>r mehr<br />
eingehalten wer<strong>de</strong>n. Ein Betrieb in einer geringeren<br />
<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />
5
<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />
Entfernung wird daher nicht empfohlen.<br />
Um stören<strong>de</strong> Beeinflussungen <strong>de</strong>r elektrischen<br />
Eigenschaften und <strong>de</strong>r Abstrahlcharakteristik zu<br />
vermei<strong>de</strong>n, achten Sie darauf, dass sich kein an<strong>de</strong>rer<br />
Sen<strong>de</strong>r näher als in 20 cm Entfernung befin<strong>de</strong>t.<br />
Der Betrieb <strong>de</strong>r Fernsteueranlage erfor<strong>de</strong>rt sen<strong>de</strong>rseitig<br />
eine korrekte Programmierung <strong>de</strong>r Län<strong>de</strong>reinstellung.<br />
Dies ist erfor<strong>de</strong>rlich, um diversen Richtlinien,<br />
FCC, ETSI, CE usw. gerecht zu wer<strong>de</strong>n. Beachten<br />
Sie hierzu die jeweilige Anleitung zum Sen<strong>de</strong>r und<br />
Empfänger.<br />
Führen Sie vor je<strong>de</strong>m Flug einen vollständigen<br />
Funktions- und Reichweitetest mit kompletter Flugsimulation<br />
durch, um Fehler im System o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r<br />
Programmierung <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls auszuschließen.<br />
Programmieren Sie we<strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r noch Empfänger<br />
während <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>llbetriebs.<br />
Pfl egehinweise<br />
Reinigen Sie Gehäuse, Antenne etc. niemals mit Reinigungsmitteln,<br />
Benzin, Wasser und <strong>de</strong>rgleichen, son<strong>de</strong>rn<br />
ausschließlich mit einem trockenen, weichen Tuch.<br />
Komponenten und Zubehör<br />
Die Firma Graupner GmbH & Co. KG als Hersteller<br />
empfi ehlt, nur Komponenten und Zubehörprodukte zu<br />
verwen<strong>de</strong>n, die von <strong>de</strong>r Firma Graupner auf Tauglichkeit,<br />
Funktion und Sicherheit geprüft und freigegeben<br />
sind. Die Fa. Graupner übernimmt in diesem Fall für Sie<br />
die Produktverantwortung.<br />
Die Fa. Graupner übernimmt für nicht freigegebene<br />
Teile o<strong>de</strong>r Zubehörprodukte von an<strong>de</strong>ren Herstellern<br />
keine Haftung und kann auch nicht je<strong>de</strong>s einzelne<br />
Fremdprodukt beurteilen, ob es ohne Sicherheitsrisiko<br />
eingesetzt wer<strong>de</strong>n kann.<br />
6 <strong>Sicherheitshinweise</strong><br />
Haftungsausschluss/Scha<strong>de</strong>nersatz<br />
Sowohl die Einhaltung <strong>de</strong>r Montage- und Betriebsanleitung<br />
als auch die Bedingungen und Metho<strong>de</strong>n bei<br />
Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung <strong>de</strong>r Fernsteuerkomponenten<br />
können von <strong>de</strong>r Fa. Graupner nicht<br />
überwacht wer<strong>de</strong>n. Daher übernimmt die Fa. Graupner<br />
keinerlei Haftung für Verluste, Schä<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r Kosten, die<br />
sich aus fehlerhafter Verwendung und Betrieb ergeben<br />
o<strong>de</strong>r in irgen<strong>de</strong>iner Weise damit zusammenhängen.<br />
Soweit gesetzlich zulässig, ist die Verpfl ichtung <strong>de</strong>r Fa.<br />
Graupner zur Leistung von Scha<strong>de</strong>nersatz, gleich aus<br />
welchem Rechtsgrund, begrenzt auf <strong>de</strong>n Rechnungswert<br />
<strong>de</strong>r an <strong>de</strong>m scha<strong>de</strong>nsstiften<strong>de</strong>n Ereignis unmittelbar<br />
beteiligten Warenmenge <strong>de</strong>r Fa. Graupner. Dies<br />
gilt nicht, soweit die Fa. Graupner nach zwingen<strong>de</strong>n<br />
gesetzlichen Vorschriften wegen Vorsatzes o<strong>de</strong>r grober<br />
Fahrlässigkeit unbeschränkt haftet.<br />
Dieses Handbuch dient ausschließlich Informationszwecken<br />
und kann ohne Vorankündigung geän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n.<br />
Die Firma Graupner übernimmt keine Verantwortung<br />
o<strong>de</strong>r Haftung für Fehler bzw. Ungenauigkeiten, die im<br />
Informationsteil dieses Handbuches auftreten können.<br />
Hinweise zum Umweltschutz<br />
Das Symbol auf <strong>de</strong>m Produkt, <strong>de</strong>r Gebrauchsanleitung<br />
o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Verpackung weist darauf hin, dass dieses Produkt<br />
am En<strong>de</strong> seiner Lebensdauer nicht über <strong>de</strong>n normalen<br />
Haushaltsabfall entsorgt wer<strong>de</strong>n darf. Es muss an<br />
einem Sammelpunkt für das Recycling von elektrischen<br />
und elektronischen Geräten abgegeben wer<strong>de</strong>n.<br />
Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wie<strong>de</strong>rverwertbar.<br />
Mit <strong>de</strong>r Wie<strong>de</strong>rverwendung, <strong>de</strong>r stoffl ichen<br />
Verwertung o<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>ren Formen <strong>de</strong>r Verwertung von<br />
Altgeräten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum<br />
Umweltschutz.<br />
Batterien und Akkus müssen aus <strong>de</strong>m<br />
Gerät entfernt wer<strong>de</strong>n und bei einer<br />
entsprechen<strong>de</strong>n Sammelstelle getrennt<br />
entsorgt wer<strong>de</strong>n.<br />
Bitte erkundigen Sie sich ggf. bei <strong>de</strong>r<br />
Gemein<strong>de</strong>verwaltung nach <strong>de</strong>r zuständigen<br />
Entsorgungsstelle.
Für Ihre Notizen<br />
7
<strong>Sicherheitshinweise</strong> und Behandlungsvorschriften für Nickel-Metall-Hydrid Akkumulatoren<br />
Wie für alle technisch hochwertigen Produkte ist die Beachtung<br />
<strong>de</strong>r nachfolgen<strong>de</strong>n <strong>Sicherheitshinweise</strong> sowie<br />
<strong>de</strong>r Behandlungsvorschriften für einen langen, störungsfreien<br />
und ungefährlichen Einsatz unerlässlich.<br />
<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />
Akkus sind kein Spielzeug und dürfen <strong>de</strong>shalb nicht<br />
in die Hän<strong>de</strong> von Kin<strong>de</strong>r gelangen. Akkus <strong>de</strong>shalb<br />
außerhalb <strong>de</strong>r Reichweite von Kin<strong>de</strong>rn aufbewahren.<br />
Vor je<strong>de</strong>m Gebrauch <strong>de</strong>n einwandfreien Zustand <strong>de</strong>r<br />
Akkus überprüfen. Defekte o<strong>de</strong>r beschädigte Akkus<br />
nicht mehr verwen<strong>de</strong>n.<br />
Akkus dürfen nur innerhalb <strong>de</strong>r für <strong>de</strong>n jeweiligen<br />
Zellentyp spezifi zierten technischen Daten eingesetzt<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Akkus nicht erhitzen, verbrennen, kurzschließen<br />
o<strong>de</strong>r mit überhöhten o<strong>de</strong>r verpolten Strömen la<strong>de</strong>n.<br />
Akkus aus parallel geschalteten Zellen, Kombinationen<br />
aus alten und neuen Zellen, Zellen unterschiedlicher<br />
Fertigung, Größe, Kapazität, Hersteller,<br />
Marken o<strong>de</strong>r Zellentypen dürfen nicht<br />
verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n.<br />
In Geräte eingebaute Akkus immer aus <strong>de</strong>n Geräten<br />
entnehmen, wenn das Gerät gera<strong>de</strong> nicht verwen<strong>de</strong>t<br />
wird. Geräte nach <strong>de</strong>m Gebrauch immer ausschalten,<br />
um Tiefentladungen zu vermei<strong>de</strong>n. Akkus immer<br />
rechtzeitig aufl a<strong>de</strong>n.<br />
Der zu la<strong>de</strong>n<strong>de</strong> Akku muss während <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>vorgangs<br />
auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen<br />
und nicht leiten<strong>de</strong>n Unterlage stehen! Auch sind<br />
brennbare o<strong>de</strong>r leicht entzündliche Gegenstän<strong>de</strong> von<br />
<strong>de</strong>r La<strong>de</strong>anordnung fernzuhalten.<br />
Akkus dürfen nur unter Aufsicht gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n.<br />
8 <strong>Sicherheitshinweise</strong><br />
Der für <strong>de</strong>n jeweiligen Akkutyp angegebene max.<br />
Schnellla<strong>de</strong>strom darf niemals überschritten wer<strong>de</strong>n.<br />
Erwärmt sich <strong>de</strong>r Akku während <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>vorgangs<br />
auf mehr als 60 °C, ist <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>vorgang sofort zu<br />
unterbrechen und <strong>de</strong>r Akku auf ca. 30 °C abkühlen<br />
zu lassen.<br />
Niemals bereits gela<strong>de</strong>ne, heiße o<strong>de</strong>r nicht völlig<br />
entleerte Akkus aufl a<strong>de</strong>n.<br />
An <strong>de</strong>n Akkus dürfen keine Verän<strong>de</strong>rungen vorgenommen<br />
wer<strong>de</strong>n. Niemals direkt an <strong>de</strong>n Zellen löten<br />
o<strong>de</strong>r schweißen.<br />
Bei falscher Behandlung besteht Entzündungs-,<br />
Explosions-, Verätzungs- und Verbrennungsgefahr.<br />
Geeignete Löschmittel sind Lösch<strong>de</strong>cke, CO2-Feuerlöscher<br />
o<strong>de</strong>r Sand.<br />
Auslaufen<strong>de</strong>s Elektrolyt ist ätzend, nicht mit Haut<br />
o<strong>de</strong>r Augen in Berührung bringen. Im Notfall sofort<br />
mit reichlich Wasser ausspülen und anschließend<br />
einen Arzt aufsuchen.<br />
Die Ventilöffnungen <strong>de</strong>r Zellen dürfen auf keinen Fall<br />
blockiert o<strong>de</strong>r versiegelt wer<strong>de</strong>n, z. B. durch Lötzinn.<br />
Beim Löten darf eine Löttemperatur von höchstens<br />
220 °C nicht länger als 20 Sek. einwirken.<br />
Um eine Deformation zu vermei<strong>de</strong>n, darf kein übermäßiger<br />
mechanischer Druck einwirken.<br />
Bei eventuellem Überla<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Akkus gehen Sie wie<br />
folgt vor:<br />
Stecken Sie <strong>de</strong>n Akku einfach ab und legen Sie diesen<br />
auf einen unbrennbaren Untergrund (z. B. Steinbo<strong>de</strong>n)<br />
bis er abgekühlt ist. Behalten Sie <strong>de</strong>n Akku<br />
niemals in <strong>de</strong>r Hand, um <strong>de</strong>m Risiko einer Explosion<br />
aus <strong>de</strong>m Wege zu gehen.<br />
Achten Sie darauf, dass die La<strong>de</strong>- und Entla<strong>de</strong>vor-<br />
schriften eingehalten wer<strong>de</strong>n.<br />
Allgemeine Hinweise<br />
Die Kapazität Ihres Akkus verringert sich mit je<strong>de</strong>r Ladung/Entladung.<br />
Auch die Lagerung kann eine allmähliche<br />
Verringerung <strong>de</strong>r Kapazität zur Folge haben.<br />
Lagerung<br />
Eine Lagerung sollte nur im nicht vollständig entla<strong>de</strong>nem<br />
Zustand in trockenen Räumen bei einer Umgebungstemperatur<br />
von +5 °C bis +25 °C erfolgen. Die<br />
Zellenspannung sollte bei Lagerung über 4 Wochen<br />
1,2 V nicht unterschreiten.<br />
Angleichen <strong>de</strong>r einzelnen Akkuzellen<br />
Um neue Zellen anzugleichen, bringen Sie diese<br />
über die sogenannte Normalladung auf <strong>de</strong>n max.<br />
La<strong>de</strong>zustand. Als Faustregel gilt in diesem Fall, dass<br />
ein leerer Akku 12 Stun<strong>de</strong>n lang mit einem Strom in<br />
<strong>de</strong>r Höhe eines Zehntels <strong>de</strong>r aufgedruckten Kapazität<br />
gela<strong>de</strong>n wird („1/10 C“-Metho<strong>de</strong>). Die Zellen sind<br />
dann alle gleich voll. Eine solche Angleichung sollte<br />
in etwa bei je<strong>de</strong>r 10. Ladung wie<strong>de</strong>rholt wer<strong>de</strong>n,<br />
damit die Zellen immer wie<strong>de</strong>r angeglichen wer<strong>de</strong>n<br />
und somit die Lebensdauer erhöht wird.<br />
Wenn Sie die Möglichkeit <strong>de</strong>r Einzelzellenentladung<br />
haben, sollten Sie diese vor je<strong>de</strong>r Ladung nutzen.<br />
Ansonsten sollte <strong>de</strong>r Akkupack bis zu einer Entla<strong>de</strong>spannung<br />
von 0,9 V pro Zelle entla<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n. Dies<br />
entspricht beispielsweise bei <strong>de</strong>m im Sen<strong>de</strong>r verwen<strong>de</strong>ten<br />
4er-Pack einer Entla<strong>de</strong>schlussspannung von<br />
3,6 V.<br />
Ladung<br />
La<strong>de</strong>n ist nur mit <strong>de</strong>n spezifi zierten Strömen, La<strong>de</strong>zeiten,<br />
Temperaturbereichen und ständiger Aufsicht
zulässig. Steht kein geeignetes Schnellla<strong>de</strong>gerät zur<br />
Verfügung, an <strong>de</strong>m sich <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>strom genau einstellen<br />
lässt, so ist <strong>de</strong>r Akku durch Normalladung nach <strong>de</strong>r<br />
1/10 C-Metho<strong>de</strong> aufzula<strong>de</strong>n, siehe Beispiel oben.<br />
Sen<strong>de</strong>rakkus sollten wegen <strong>de</strong>r unterschiedlichen<br />
La<strong>de</strong>zustän<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Zellen, wenn immer möglich, mit<br />
1/10 C gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n. Der La<strong>de</strong>strom darf aber<br />
keinesfalls <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r jeweiligen Sen<strong>de</strong>ranleitung als<br />
maximal zulässig angegebenen Wert überschreiten!<br />
Schnell-Ladung<br />
Sollte Ihr La<strong>de</strong>gerät diese Möglichkeiten bieten, dann<br />
stellen Sie die Deltapeak-La<strong>de</strong>abschaltspannung auf<br />
5 mV pro Zelle. Die meisten La<strong>de</strong>geräte sind jedoch<br />
fest auf 15 … 20 mV pro Zelle eingestellt und können<br />
daher sowohl für Ni-Cd-Akkus wie auch Ni-MH-<br />
Akkus verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n. Erkundigen Sie sich im<br />
Zweifelsfalle in <strong>de</strong>r Bedienungsanleitung o<strong>de</strong>r beim<br />
Fachhändler, ob auch Ihr Gerät für Ni-MH-Akkus<br />
geeignet ist. Im Zweifelsfalle la<strong>de</strong>n Sie Ihre Akkus mit<br />
<strong>de</strong>r Hälfte <strong>de</strong>r angegebenen max. La<strong>de</strong>ströme.<br />
Entladung<br />
Alle von Graupner und GM-Racing vertriebenen Akkus<br />
sind je nach Akkutyp für eine maximale Dauerstrombelastung<br />
von 6 … 13 C geeignet (Herstellerangaben<br />
beachten!). Je höher die Dauerstrombelastung, um so<br />
niedriger ist die Lebensdauer.<br />
Benutzen Sie Ihren Akku, bis die Leistung nachlässt,<br />
bzw. die Unterspannungswarnung ertönt.<br />
Achtung:<br />
Die Zellenspannung sollte bei längerer Lagerung<br />
1,2 V nicht unterschreiten. Ggf. müssen Sie <strong>de</strong>n Akku<br />
vor <strong>de</strong>m Einlagern aufl a<strong>de</strong>n.<br />
Refl exla<strong>de</strong>n wie auch La<strong>de</strong>-/Entla<strong>de</strong>-Programme<br />
verkürzen unnötig die Lebensdauer von Akkus und<br />
sind nur zum Überprüfen <strong>de</strong>r Akkuqualität o<strong>de</strong>r zum<br />
„Wie<strong>de</strong>rbeleben“ älterer Zellen geeignet. Genausowenig<br />
macht das La<strong>de</strong>n-/Entla<strong>de</strong>n eines Akkus<br />
vor einem Einsatz Sinn. Es sei <strong>de</strong>nn, Sie möchten<br />
<strong>de</strong>ssen Qualität überprüfen.<br />
Entsorgung verbrauchter Batterien und Akkus<br />
Je<strong>de</strong>r Verbraucher ist nach <strong>de</strong>r <strong>de</strong>utschen Batterieverordnung<br />
gesetzlich zur Rückgabe aller gebrauchten und<br />
verbrauchten Batterien bzw. Akkus verpfl ichtet.<br />
Eine Entsorgung über <strong>de</strong>n Hausmüll ist verboten. Alte<br />
Batterien und Akkus können unentgeltlich bei <strong>de</strong>n<br />
öffentlichen Sammelstellen <strong>de</strong>r Gemein<strong>de</strong>, in unseren<br />
Verkaufsstellen und überall dort abgegeben wer<strong>de</strong>n, wo<br />
Batterien und Akkus <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong>n Art verkauft wer<strong>de</strong>n.<br />
Sie können die von uns gelieferten Batterien nach<br />
Gebrauch aber auch ausreichend frankiert an folgen<strong>de</strong><br />
Adresse zurücksen<strong>de</strong>n:<br />
Graupner GmbH & Co. KG<br />
Service: Gebrauchte Batterien<br />
Henriettenstr. 94 - 96<br />
D-73230 Kirchheim unter Teck<br />
Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum<br />
Umweltschutz!<br />
Vorsicht:<br />
Beschädigte Akkus bedürfen für <strong>de</strong>n Versand u. U. einer<br />
beson<strong>de</strong>ren Verpackung, da z. T. sehr giftig!!!!!<br />
<strong>Sicherheitshinweise</strong><br />
9
mx-12 Fernsteuertechnologie <strong>de</strong>r neuesten Generation<br />
HoTT (Hopping Telemetry Transmission) ist die Synthese<br />
aus Know-How, Engineering und weltweiten Tests<br />
durch Profi -Piloten im 2,4-GHz-Bereich mit bidirektionaler<br />
Kommunikation zwischen Sen<strong>de</strong>r und Empfänger<br />
über einen im Empfänger integrierten Rückkanal.<br />
Basierend auf <strong>de</strong>m bereits 1997 eingeführte Graupner/<br />
JR-Computer-Fernlenk-System mc-24, wur<strong>de</strong> das<br />
Fernlenk-System mx-12 HoTT speziell für <strong>de</strong>n Einsteiger<br />
entwickelt. Dennoch können alle gängigen Mo<strong>de</strong>lltypen<br />
problemlos mit <strong>de</strong>r mx-12 HoTT betrieben<br />
wer<strong>de</strong>n, gleichgültig ob Flächen- und Hubschraubermo<strong>de</strong>lle<br />
o<strong>de</strong>r Schiffs- und Automo<strong>de</strong>lle.<br />
Gera<strong>de</strong> im Flächen- und Helikoptermo<strong>de</strong>llbau sind oft<br />
komplizierte Mischfunktionen <strong>de</strong>r jeweiligen Ru<strong>de</strong>rklappen<br />
bzw. bei <strong>de</strong>r Taumelscheibensteuerung erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
Dank <strong>de</strong>r Computertechnologie sind die unterschiedlichsten<br />
Mo<strong>de</strong>llanfor<strong>de</strong>rungen mit einem „Tastendruck“<br />
aktivierbar. Wählen Sie lediglich im Programm <strong>de</strong>r<br />
mx-12 HoTT <strong>de</strong>n jeweiligen Mo<strong>de</strong>lltyp aus, dann stellt<br />
die Software alle be<strong>de</strong>utsamen Misch- und Koppelfunktionen<br />
automatisch zusammen. Im Sen<strong>de</strong>r entfallen dadurch<br />
separate Module für die Realisierung komplexer<br />
Koppelfunktionen, und im Mo<strong>de</strong>ll wer<strong>de</strong>n aufwendige<br />
mechanische Mischerkonstruktionen überfl üssig. Die<br />
mx-12 HoTT bietet ein Höchstmaß an Sicherheit und<br />
Zuverlässigkeit.<br />
Die Software ist klar strukturiert. Funktional zusammenhängen<strong>de</strong><br />
Optionen sind inhaltlich übersichtlich und<br />
einfach organisiert.<br />
10 Mo<strong>de</strong>llspeicherplätze bietet die mx-12 HoTT. In je<strong>de</strong>m<br />
Mo<strong>de</strong>llspeicherplatz können zusätzlich fl ugphasenspezifi<br />
sche Einstellungen abgelegt wer<strong>de</strong>n, die es Ihnen<br />
ermöglichen, beispielsweise verschie<strong>de</strong>ne Parameter<br />
für unterschiedliche Flugaufgaben auf „Tastendruck“<br />
10 Einleitung<br />
abzurufen.<br />
Das große Grafi kdisplay ermöglicht eine übersichtliche<br />
und einfache Bedienung. Die grafi sche Darstellung <strong>de</strong>r<br />
Mischer usw. ist außeror<strong>de</strong>ntlich hilfreich.<br />
Der Einsteiger wird durch die klare und übersichtliche<br />
Programmstruktur schnell mit <strong>de</strong>n unterschiedlichen<br />
Funktionen vertraut. Mit <strong>de</strong>n links und rechts <strong>de</strong>s kontrastreichen<br />
Displays platzierten Vier-Wege-Tasten<br />
nimmt <strong>de</strong>r Anwen<strong>de</strong>r seine Einstellungen vor und lernt<br />
so in kürzester Zeit, alle Optionen entsprechend seiner<br />
Erfahrung im Umgang mit ferngelenkten Mo<strong>de</strong>llen zu<br />
nutzen.<br />
Das Graupner HoTT-Verfahren erlaubt theoretisch mehr<br />
als 200 Mo<strong>de</strong>lle gleichzeitig zu betreiben. Aufgrund <strong>de</strong>s<br />
zulassungsbedingten funktechnischen Mischbetriebes<br />
im 2,4-GHz-ISM-Band wird aber diese Anzahl in <strong>de</strong>r<br />
Praxis erheblich geringer sein. In <strong>de</strong>r Regel wer<strong>de</strong>n aber<br />
immer noch mehr Mo<strong>de</strong>lle im 2,4-GHz-Band gleichzeitig<br />
betrieben wer<strong>de</strong>n können als in <strong>de</strong>n konventionellen<br />
35-/40-MHz-Frequenzbereichen. Der letztendlich limitieren<strong>de</strong><br />
Faktor dürfte aber – wie häufi g schon bisher<br />
– doch eher die Größe <strong>de</strong>s zur Verfügung stehen<strong>de</strong>n<br />
(Luft-) Raumes sein. Allein aber in <strong>de</strong>r Tatsache, dass<br />
keine Frequenzabsprache mehr erfolgen muss, ist<br />
beson<strong>de</strong>rs bei in unübersichtlichem Gelän<strong>de</strong> verteilt<br />
stehen<strong>de</strong>n Pilotengruppen, wie es z. B. beim Hangfl ug<br />
gelegentlich vorkommen kann, ein enormer Sicherheitsgewinn<br />
zu sehen.<br />
Das integrierte Telemetrie-Menü ermöglicht <strong>de</strong>n einfachen<br />
Zugriff auf Daten und Programmierung <strong>de</strong>r<br />
HoTT-Empfänger. Beispielsweise können auf diesem<br />
Wege Empfängerausgänge gemappt, Steuerfunktionen<br />
auf mehrere Servos aufgeteilt wie auch Wege und Drehrichtungen<br />
von Servos aufeinan<strong>de</strong>r abgestimmt wer<strong>de</strong>n.<br />
In <strong>de</strong>m vorliegen<strong>de</strong>n Handbuch wird je<strong>de</strong>s Menü<br />
ausführlich beschrieben. Tipps, viele Hinweise und<br />
Programmierbeispiele ergänzen die Beschreibungen<br />
ebenso wie die Erläuterungen mo<strong>de</strong>llbauspezifi scher<br />
Fachbegriffe wie Geber o<strong>de</strong>r Dual Rate, Butterfl y usw..<br />
Im Anhang fi n<strong>de</strong>n Sie weitere Informationen zum HoTT-<br />
System. Abgeschlossen wird dieses Handbuch mit <strong>de</strong>r<br />
Konformitätserklärung und <strong>de</strong>r Garantie urkun<strong>de</strong> <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>rs.<br />
Beachten Sie die <strong>Sicherheitshinweise</strong> und technischen<br />
Hinweise. Lesen Sie die Anleitung aufmerksam durch<br />
und testen Sie vor <strong>de</strong>m Einsatz zunächst alle Funktionen<br />
durch einfaches Anschließen von Servos an <strong>de</strong>m<br />
beiliegen<strong>de</strong>n Empfänger. Beachten Sie aber dabei die<br />
entsprechen<strong>de</strong>n Hinweise auf Seite 20. So erlernen Sie<br />
in kürzester Zeit die wesentlichen Bedienschritte und<br />
Funktionen <strong>de</strong>r mx-12 HoTT.<br />
Gehen Sie verantwortungsvoll mit Ihrem ferngesteuerten<br />
Mo<strong>de</strong>ll um, damit Sie sich und an<strong>de</strong>re nicht<br />
gefähr<strong>de</strong>n.<br />
Das Graupner-Team wünscht Ihnen viel Freu<strong>de</strong> und<br />
Erfolg mit Ihrem mx-12 HoTT-Fernlenksystem <strong>de</strong>r<br />
neuesten Generation.<br />
Kirchheim-Teck, im April 2011
Computer System mx-12<br />
6-Kanal-Fernlenkset in 2,4 GHz Graupner HoTT-Technologie (Hopping Telemetry Transmission)<br />
Hohe Funktionssicherheit <strong>de</strong>r Graupner HoTT-<br />
Technologie durch bidirektionale Kommunikation<br />
zwischen Sen<strong>de</strong>r und Empfänger mit integrierter<br />
Telemetrie und ultraschnellen Reaktionszeiten.<br />
Programmierung durch vereinfachte Programmiertechnik<br />
mit Vier-Wege-Drucktasten.<br />
Kontrastreiches, 8-zeiliges blau beleuchtetes Grafi kdisplay<br />
zur perfekten Anzeige aller Einstellparameter<br />
und Telemetriedaten. Sicherung von Mo<strong>de</strong>lldaten<br />
sowie Speicherung <strong>de</strong>r Telemetriedaten auf einer<br />
micro-SD Speicherkarte.<br />
Mit 12-Bit / 4096 Schritte aufgelöstes Kanalsignal für<br />
extrem feinfühliges Steuerverhalten.<br />
Microcomputer-Fernlenksystem in mo<strong>de</strong>rnster 2,4<br />
GHz Graupner HoTT-Technology<br />
Bidirektionale Kommunikation zwischen Sen<strong>de</strong>r und<br />
Empfänger<br />
5 verschie<strong>de</strong>ne Sprachen<br />
Deutsch, Englisch, später Französisch, Italienisch<br />
und Spanisch per Softwareupdate möglich.<br />
Ultraschnelle Reaktionszeiten durch direkte Übertragung<br />
<strong>de</strong>r Daten vom Hauptprozessor zum 2.4-GHz-<br />
HF-Modul mit zuverlässiger Übertragung. Keine<br />
zusätzlichen Verzögerungen durch Umwege über<br />
einen Modulprozessor.<br />
Telemetrie-Menü zur Anzeige <strong>de</strong>r Telemetrie-Daten<br />
sowie zur Programmierung <strong>de</strong>r optional anschließbaren<br />
Sensoren und <strong>de</strong>r Empfängerausgänge<br />
Durch Telemetrie-Display zahlreiche Programmier-<br />
und Auswertefunktionen direkt im Sen<strong>de</strong>rdisplay<br />
Sprachausgabe über optionales Sprachausgabemodul<br />
Best.-Nr. 33001.71<br />
Servozykluszeiten für Digitalservos von 10 ms<br />
wählbar<br />
Kurze Antenne, klappbar<br />
Bedienung und Programmierung angelehnt an die<br />
bewährten Konzepte von mc-19 bis mc-24<br />
Kontrastreiches blau beleuchtetes Grafi kdisplay gewährleistet<br />
perfekte Kontrolle <strong>de</strong>r Einstellparameter<br />
wie beispielsweise Mo<strong>de</strong>lltyp, Mo<strong>de</strong>llspeicher, Uhren<br />
und <strong>de</strong>r Betriebsspannung.<br />
Funktions-Enco<strong>de</strong>r mit 2 Vier-Wege-Tasten ermöglichen<br />
vereinfachte Programmierung und präzise<br />
Einstellung<br />
Key-Lock Funktion gegen unbeabsichtigte Bedienung.<br />
Beschreibung Fernlenkset<br />
11
Computer System mx-12<br />
6-Kanal-Fernlenkset in 2,4 GHz Graupner HoTT-Technologie (Hopping Telemetry Transmission)<br />
3 Flugphasen programmierbar<br />
10 Mo<strong>de</strong>llspeicher mit Speicherung aller mo<strong>de</strong>llspezifi<br />
schen Programm- und Einstellparameter<br />
4 Schalter (2 Drei-Stufen-Schalter, 1 Zwei-Stufen-<br />
Schalter und 1 Taster) sowie 2 Digitalsteller sind<br />
bereits eingebaut und beliebig einsetzbar<br />
Freie Zuordnung aller Schalter zu Schaltfunktionen<br />
durch einfaches Umlegen <strong>de</strong>s gewünschten Schalters<br />
Speicherung <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llspeicher in mo<strong>de</strong>rnstem und<br />
batterielosen Backup-System<br />
6 Steuerfunktionen mit vereinfachter Zuordnung von<br />
Bedienelementen für Zusatzfunktionen, wie Schalter<br />
und Proportionalgeber, ermöglichen hohen Bedienkomfort<br />
Komfort-Mo<strong>de</strong>-Selector zur einfachen Umschaltung<br />
<strong>de</strong>s Betriebs-MODES 1 … 4 (Gas links/rechts usw.)<br />
Alle davon betroffenen Einstellungen wer<strong>de</strong>n automatisch<br />
mit umgestellt.<br />
Grafi sche Servo-Positionsanzeige für einen schnellen,<br />
einfachen Überblick und zum Überprüfen <strong>de</strong>r<br />
Servowege<br />
Tausch von Empfängerausgängen<br />
Umfangreiche Programme für Flächen- und Hubschraubermo<strong>de</strong>lle:<br />
Flächen-Menü für: 1 QR, 2 QR, 2 QR + 2 WK, V-Leitwerk,<br />
Delta/Nurfl ügel, 2 Höhenru<strong>de</strong>rservos<br />
Flächen-Mix: QR-Diff, WK-Diff, QR � SR, QR �<br />
WK, Bremse � HR, Bremse � WK, Bremse �<br />
QR, HR � WK, HR � QR, WK � HR, WK � QR<br />
und Diff.Reduktion<br />
Heli-Menü für: 1-, 2-, 3- und 4-Punkt-Anlenkung<br />
(1 Sv, 2 Sv, 3 Sv (2 Roll), 3 Sv (140°), 3 Sv (2 Nick),<br />
12 Beschreibung Fernlenkset<br />
4 Sv (90°))<br />
Taumelscheibenlimiter<br />
Servo-Verstellung ±150 % für alle Servoausgänge,<br />
getrennt einstellbar je Seite (Single Si<strong>de</strong> Servo<br />
Throw)<br />
Sub-Trimm im Bereich von ±125 % zur Einstellung<br />
<strong>de</strong>r Neutralstellung aller Servos<br />
Servo-Reverse (Servoumkehr) für alle Servos programmierbar<br />
DUAL RATE/EXPO-System fl ugphasenspezifi sch<br />
einzeln einstellbar, während <strong>de</strong>s Fluges umschaltbar<br />
Stoppuhren/Countdown-Timer mit Alarm-Funktion<br />
Kopierfunktion für Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
Eingebaute DSC-Buchse zum Anschluss von Flugsimulatoren<br />
o<strong>de</strong>r eines Lehrer-/Schülersystems<br />
Allgemeine HoTT-Merkmale<br />
Einfaches und extrem schnelles Bin<strong>de</strong>n von Sen<strong>de</strong>r<br />
und Empfänger<br />
Bin<strong>de</strong>n auch mehrerer Empfänger pro Mo<strong>de</strong>ll im<br />
Parallelbetrieb möglich<br />
Extrem schnelles Re-Binding auch bei maximaler<br />
Entfernung<br />
Satellitenbetrieb zweier Empfänger über spezielle<br />
Kabelverbindung<br />
Reichweite Test- und Warnfunktion<br />
Empfänger-Unterspannungswarnung im Sen<strong>de</strong>rdisplay<br />
Extrem breiter Empfänger-Betriebsspannungsbereich<br />
von 3,6 V bis 8,4 V (voll funktionsfähig bis 2,5 V)<br />
Fail Safe<br />
freie Kanalzuordnung (Channel Mapping), Mischfunktionen<br />
sowie sämtliche Servoeinstellungen sind<br />
im Telemetrie-Menü programmierbar<br />
Bis zu 4 Servos können blockweise mit einer Servo-<br />
Zykluszeit von 10 ms gleichzeitig angesteuert wer<strong>de</strong>n<br />
(nur Digital-Servos!)<br />
Maximale Störunempfi ndlichkeit durch optimiertes<br />
Frequenzhopping und breiter Kanalspreizung<br />
Intelligente Datenübertragung mit Korrekturfunktion<br />
Telemetrieauswertung in Echtzeit<br />
Über 200 Systeme gleichzeitig einsetzbar<br />
Zukunftssicher durch Updatefähigkeit über Data-<br />
Schnittstelle
Das Set Best.-Nr. 33112 enthält<br />
Microcomputer-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT mit eingebautem<br />
Ni-MH-Sen<strong>de</strong>rakku 4NH-2000 RX RTU fl ach (Än<strong>de</strong>rung<br />
vorbehalten), bidirektionalem Graupner Empfänger GR-<br />
12 HoTT, Schalterkabel und Steckerla<strong>de</strong>gerät<br />
Empfohlene La<strong>de</strong>geräte (Zubehör)<br />
V 220<br />
Best.-<br />
Nr. Bezeichnung Anschluss<br />
Anschluss 12 V<br />
geeignet<br />
für folgen<strong>de</strong><br />
Akku typen<br />
NiCd<br />
Ni-MH<br />
LiPo<br />
Bleiakku<br />
La<strong>de</strong>kabel integr.<br />
6407 Multila<strong>de</strong>r 3 x x x x<br />
6411 Ultramat 8 x x x x x<br />
6425 Twin Charger x x<br />
6427 Multila<strong>de</strong>r 3 x x x x<br />
6455 Multila<strong>de</strong>r 7E x x x x<br />
6463<br />
Ultramat 12 plus<br />
Pocket<br />
x x x x x<br />
6464 Ultramat 14 plus x x x x x x<br />
6466 Ultra Trio plus 14 x x x x x x<br />
6468 Ultramat 16S x x x x x x<br />
6470 Ultramat 18 x x x x x x<br />
Für die Aufl adung ist, soweit in <strong>de</strong>r Tabelle nicht aufgeführt, zusätzlich<br />
für <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r das La<strong>de</strong>kabel Best.-Nr. 3022 und für <strong>de</strong>n Empfängerakku<br />
das La<strong>de</strong>kabel Best.-Nr. 3021 erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
Weitere La<strong>de</strong>geräte sowie Einzelheiten zu <strong>de</strong>n aufgeführten La<strong>de</strong>geräten<br />
fi n<strong>de</strong>n Sie im Graupner Hauptkatalog FS o<strong>de</strong>r im Internet unter<br />
www.graupner.<strong>de</strong>.<br />
Technische Daten Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />
Frequenzband 2,4 … 2,4835 GHz<br />
Modulation FHSS<br />
Sen<strong>de</strong>leistung s. Län<strong>de</strong>reinstellung Seite 115<br />
Steuerfunktionen 6 Funktionen, davon 4<br />
trimmbar<br />
Temperaturbereich -10 … +55 °C<br />
Antenne klappbar<br />
Betriebsspannung 3,4 … 6 V<br />
Stromaufnahme ca. 180 mA<br />
Abmessungen ca. 190 x 195 x 90 mm<br />
Gewicht ca. 770 g mit Sen<strong>de</strong>rakku<br />
Zubehör<br />
Best.-Nr. Beschreibung<br />
1121 Umhängeriemen, 20 mm breit<br />
70 Umhängeriemen, 30 mm breit<br />
3097 Windschutz für Handsen<strong>de</strong>r<br />
Lehrer-/Schüler-Kabel für mx-12 HoTT<br />
siehe Seite 137<br />
Ersatzteile<br />
Best.-Nr. Beschreibung<br />
2498.4FBEC 4NH-2000 RX RTU fl ach<br />
33800 Sen<strong>de</strong>rantenne HoTT<br />
Technische Daten Empfänger GR-12 HoTT<br />
Betriebsspannung 3,6 … 8,4 V<br />
Stromaufnahme ca. 70 mA<br />
Frequenzband 2,4 … 2,4835 GHz<br />
Modulation FHSS<br />
Antenne ca. 145 mm lang,<br />
ca. 115 mm gekapselt und<br />
ca. 30 mm aktiv<br />
Ansteckbare Servos 6<br />
Ansteckbare Sensoren 1 (anstelle von Servo 5)<br />
Temperaturbereich ca. -15° … +70 °C<br />
Abmessungen ca. 36 x 21 x 10 mm<br />
Gewicht ca. 7 g<br />
Beschreibung Fernlenkset<br />
13
Betriebshinweise<br />
Sen<strong>de</strong>r-Stromversorgung<br />
Der Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT ist serienmäßig mit einem<br />
wie<strong>de</strong>raufl adbaren hochkapazitiven Ni-MH-Akku 4NH-<br />
2000 RX RTU (Best.-Nr. 2498.4FBEC) ausgestattet.<br />
(Än<strong>de</strong>rung vorbehalten.) Der serienmäßig eingebaute<br />
Akku ist bei Auslieferung jedoch nicht gela<strong>de</strong>n.<br />
Die Sen<strong>de</strong>rakkuspannung ist während <strong>de</strong>s Betriebs im<br />
LCD-Display zu überwachen. Bei Unterschreiten einer in<br />
<strong>de</strong>r Zeile „Warnschwelle Akku“ <strong>de</strong>s Menüs »Allgemeine<br />
Einstellungen«, Seite 114, einstellbaren Spannung,<br />
standardmäßig 4,7 V, ertönt ein akustisches Warnsignal<br />
und im Display erscheint das Fenster<br />
Stop 0:00<br />
#01 Akku muss<br />
gela<strong>de</strong>n<br />
0:00<br />
4.7V wer<strong>de</strong>n !! HoTT<br />
0:22h x M x 0.0V<br />
Spätestens jetzt ist <strong>de</strong>r Betrieb unverzüglich einzustellen<br />
und <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rakku wie<strong>de</strong>r zu la<strong>de</strong>n!<br />
Hinweis:<br />
Achten Sie auch auf die Einstellung <strong>de</strong>s richtigen Akkutyps<br />
im Menü »Allgemeine Einstellungen«, Seite 114!<br />
Standardmäßig muss Ni-MH eingestellt sein.<br />
La<strong>de</strong>n <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus<br />
Der wie<strong>de</strong>raufl adbare Ni-MH-Sen<strong>de</strong>rakku kann über<br />
die auf <strong>de</strong>r rechten Seite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs angebrachte<br />
La<strong>de</strong>buchse mit <strong>de</strong>m mitgelieferten La<strong>de</strong>gerät (Best.-Nr.<br />
33116.2) gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n.<br />
Als Faustregel für die La<strong>de</strong>dauer gilt, dass ein leerer<br />
Akku 12 Stun<strong>de</strong>n lang mit einem Strom in <strong>de</strong>r Höhe<br />
eines Zehntels <strong>de</strong>r aufgedruckten Kapazität gela<strong>de</strong>n<br />
14 Betriebshinweise<br />
wird. Im Falle <strong>de</strong>s standardmäßigen Sen<strong>de</strong>rakkus und<br />
<strong>de</strong>m mitgelieferten La<strong>de</strong>gerät sind das 200 mA. Für die<br />
rechtzeitige Beendigung <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>vorganges müssen<br />
Sie jedoch selbst sorgen …<br />
Der Sen<strong>de</strong>r muss während <strong>de</strong>s gesamten La<strong>de</strong>vorgangs<br />
auf „OFF“ (AUS) geschaltet sein. Niemals <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r,<br />
solange er mit <strong>de</strong>m La<strong>de</strong>gerät verbun<strong>de</strong>n ist, einschalten!<br />
Eine auch nur kurzzeitige Unterbrechung <strong>de</strong>s<br />
La<strong>de</strong>vorgangs kann die La<strong>de</strong>spannung <strong>de</strong>rart ansteigen<br />
lassen, dass <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r durch Überspannung sofort beschädigt<br />
wird. Achten Sie <strong>de</strong>shalb auch immer auf einen<br />
sicheren und guten Kontakt aller Steckverbindungen.<br />
Polarität <strong>de</strong>r mx-12 HoTT-La<strong>de</strong>buchse<br />
Die auf <strong>de</strong>m Markt befi ndlichen La<strong>de</strong>kabel an<strong>de</strong>rer<br />
Hersteller weisen oft unterschiedliche Polaritäten auf.<br />
Verwen<strong>de</strong>n Sie <strong>de</strong>shalb nur original Graupner-La<strong>de</strong>kabel<br />
mit <strong>de</strong>r Best.-Nr. 3022.<br />
La<strong>de</strong>n mit Automatik-La<strong>de</strong>geräten<br />
Die La<strong>de</strong>buchse <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ist zwar serienmäßig<br />
gegen Verpolung geschützt, kann aber mit geeigneten<br />
La<strong>de</strong>geräten <strong>de</strong>nnoch zur Schnellladung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus<br />
benutzt wer<strong>de</strong>n.<br />
Stellen Sie ggf. Ihr Schnellla<strong>de</strong>gerät entsprechend <strong>de</strong>ssen<br />
Anleitung auf eine Delta-Peak-Spannungsdifferenz<br />
von 10 mV … 20 mV o<strong>de</strong>r äquivalent ein, sodass es sich<br />
zur Schnellladung von Ni-MH-Zellen eignet.<br />
Verbin<strong>de</strong>n Sie erst die Bananenstecker <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>kabels<br />
mit <strong>de</strong>m La<strong>de</strong>gerät und stecken Sie dann erst<br />
das an<strong>de</strong>re En<strong>de</strong> <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>kabels in die La<strong>de</strong>buchse<br />
am Sen<strong>de</strong>r. Verbin<strong>de</strong>n Sie niemals die blanken<br />
En<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Stecker eines bereits am Sen<strong>de</strong>r ange-<br />
schlossenen La<strong>de</strong>kabels miteinan<strong>de</strong>r! Um Schä<strong>de</strong>n<br />
am Sen<strong>de</strong>r zu vermei<strong>de</strong>n, darf <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>strom generell<br />
1 A nicht überschreiten! Begrenzen Sie ggf. <strong>de</strong>n<br />
Strom am La<strong>de</strong>gerät.<br />
Entnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus<br />
Zur Entnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus zunächst <strong>de</strong>n Deckel<br />
<strong>de</strong>s Akkuschachtes auf <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rrückseite entriegeln<br />
und abnehmen:<br />
Den Akku entnehmen und dann Stecker <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus<br />
durch vorsichtiges Ziehen am Zuleitungskabel lösen.<br />
Einsetzen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus<br />
Halten Sie <strong>de</strong>n Stecker <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus so, dass sich<br />
das schwarze bzw. braune Kabel auf<br />
<strong>de</strong>r zur Antenne weisen<strong>de</strong>n Seite und<br />
die unbelegte Buchse <strong>de</strong>s Akkuste-<br />
ckers auf <strong>de</strong>r zum Bo<strong>de</strong>n zeigen<strong>de</strong>n<br />
Seite befi n<strong>de</strong>t und schieben Sie dann<br />
Polarität<br />
Sen<strong>de</strong>rakkustecker<br />
<strong>de</strong>n Akkuanschluss in Richtung Platine auf die drei<br />
aus <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>rinneren ragen<strong>de</strong>n Stifte. (Der Akkuanschluss<br />
ist durch zwei angeschrägte Kanten gegen<br />
Verpolung beim Wie<strong>de</strong>reinstecken geschützt, siehe<br />
Abbildung.)<br />
Legen Sie anschließend <strong>de</strong>n Akku in das Fach und<br />
schließen Sie <strong>de</strong>n Deckel.
Akku-Betriebszeituhr im Display links unten<br />
Diese Uhr zeigt die kumulierte Betriebszeit <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
seit <strong>de</strong>m letzten La<strong>de</strong>vorgang <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus.<br />
Diese Uhr wird automatisch auf <strong>de</strong>n Wert „0:00“ zurückgesetzt,<br />
sobald bei Wie<strong>de</strong>rinbetriebnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
die Spannung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rakkus, z. B. aufgrund eines<br />
La<strong>de</strong>vorganges, merklich höher als zuletzt ist.<br />
#01<br />
Stop<br />
Flug<br />
0:00<br />
0:00<br />
6.1V 99% HoTT<br />
0:00h<br />
M x<br />
0.0V<br />
Betriebshinweise<br />
15
Betriebshinweise<br />
Empfänger-Stromversorgung<br />
Zur Stromversorgung <strong>de</strong>s Empfängers stehen 4- und<br />
5-zellige NiMH-Akkus unterschiedlicher Kapazität zur<br />
Auswahl. Bei einem Einsatz von Digitalservos empfehlen<br />
wir, einen 5-zelligen Akku (6 V) ausreichen<strong>de</strong>r Kapazität<br />
zu verwen<strong>de</strong>n. Im Falle eines Mischbetriebes von Analog-<br />
und Digitalservos achten Sie jedoch unbedingt auf<br />
die jeweils maximal zulässige Betriebsspannung. Für<br />
eine stabilisierte und einstellbare Stromversorgung <strong>de</strong>s<br />
Empfängers mit 1 o<strong>de</strong>r 2 Empfängerakkus sorgt z. B. die<br />
PRX-Einheit Best.-Nr. 4136, siehe Anhang.<br />
Verwen<strong>de</strong>n Sie aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n keinesfalls<br />
Batterieboxen und auch keine Trockenbatterien.<br />
Die Spannung <strong>de</strong>r Bordstromversorgung wird während<br />
<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>llbetriebs im Display <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs angezeigt:<br />
#01<br />
5.2V 51%<br />
2:22h<br />
16 Betriebshinweise<br />
Stop<br />
Flug<br />
M<br />
0:00<br />
0:00<br />
HoTT<br />
5.5V<br />
Beim Unterschreiten einer im Telemetrie-Menü Seite<br />
126, einstellbaren Warnschwelle, standardmäßig 3,8<br />
Volt, erfolgt eine optische und akustische Unterspannungswarnung.<br />
Überprüfen Sie <strong>de</strong>nnoch in regelmäßigen Abstän<strong>de</strong>n<br />
<strong>de</strong>n Zustand <strong>de</strong>r Akkus. Warten Sie mit <strong>de</strong>m La<strong>de</strong>n<br />
<strong>de</strong>r Akkus nicht, bis das Warnsignal ertönt.<br />
Hinweis:<br />
Eine Gesamtübersicht <strong>de</strong>r Akkus, La<strong>de</strong>geräte sowie<br />
Messgeräte zur Überprüfung <strong>de</strong>r Stromquellen ist im<br />
Graupner Hauptkatalog FS bzw. im Internet unter www.<br />
graupner.<strong>de</strong> zu fi n<strong>de</strong>n.<br />
La<strong>de</strong>n <strong>de</strong>s Empfängerakkus<br />
Das La<strong>de</strong>kabel Best.-Nr. 3021 kann zum La<strong>de</strong>n direkt<br />
an <strong>de</strong>n Empfängerakku angesteckt wer<strong>de</strong>n. Ist <strong>de</strong>r Akku<br />
im Mo<strong>de</strong>ll über eines <strong>de</strong>r Stromversorgungskabel Best.-<br />
Nr. 3046, 3934, 3934.1 bzw. 3934.3 angeschlossen,<br />
dann erfolgt die Ladung über die im Schalter integrierte<br />
La<strong>de</strong>buchse bzw. <strong>de</strong>n geson<strong>de</strong>rten La<strong>de</strong>anschluss. Der<br />
Schalter <strong>de</strong>s Stromversorgungskabels muss zum La<strong>de</strong>n<br />
auf „AUS“ stehen.<br />
Polarität Empfängerakkustecker<br />
Allgemeine La<strong>de</strong>hinweise<br />
Es sind stets die La<strong>de</strong>anweisungen <strong>de</strong>s La<strong>de</strong>gerätesowie<br />
<strong>de</strong>s Akkuherstellers einzuhalten.<br />
Achten Sie auf <strong>de</strong>n maximal zulässigen La<strong>de</strong>strom<br />
<strong>de</strong>s Akkuherstellers. Um Schä<strong>de</strong>n am Sen<strong>de</strong>r zu<br />
vermei<strong>de</strong>n, darf <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>strom aber generell 1 A<br />
nicht überschreiten! Begrenzen Sie ggf. <strong>de</strong>n Strom<br />
am La<strong>de</strong>gerät.<br />
Soll <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rakku <strong>de</strong>nnoch mit mehr als 1 A<br />
gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n, muss dieser unbedingt außerhalb<br />
<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs gela<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n! An<strong>de</strong>rnfalls riskieren<br />
Sie Schä<strong>de</strong>n an <strong>de</strong>r Platine durch Überlastung <strong>de</strong>r<br />
Leiterbahnen und/o<strong>de</strong>r eine Überhitzung <strong>de</strong>s Akkus.<br />
Vergewissern Sie sich durch einige Probeladungen<br />
von <strong>de</strong>r einwandfreien Funktion <strong>de</strong>r Abschaltautomatik<br />
bei Automatik-La<strong>de</strong>geräten. Dies gilt insbeson<strong>de</strong>re,<br />
wenn Sie <strong>de</strong>n serienmäßig eingebauten<br />
Ni-MH-Akku mit einem Automatik-La<strong>de</strong>gerät für<br />
Ni-Cd-Akkus aufl a<strong>de</strong>n wollen. Passen Sie ggf. das<br />
Abschaltverhalten an, sofern das verwen<strong>de</strong>te La<strong>de</strong>gerät<br />
diese Option besitzt.<br />
Führen Sie keine Akku-Entladungen o<strong>de</strong>r Akkupfl egeprogramme<br />
über die La<strong>de</strong>buchse durch! Die<br />
La<strong>de</strong>buchse ist für diese Verwendung nicht geeignet!<br />
Immer zuerst das La<strong>de</strong>kabel mit <strong>de</strong>m La<strong>de</strong>gerät<br />
verbin<strong>de</strong>n, dann erst mit <strong>de</strong>m Empfänger- o<strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rakku.<br />
So verhin<strong>de</strong>rn Sie einen versehentlichen<br />
Kurzschluss mit <strong>de</strong>n blanken En<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>kabelstecker.<br />
Bei starker Erwärmung <strong>de</strong>s Akkus überprüfen Sie<br />
<strong>de</strong>n Zustand <strong>de</strong>s Akkus, tauschen diesen ggf. aus<br />
o<strong>de</strong>r reduzieren <strong>de</strong>n La<strong>de</strong>strom.<br />
Lassen Sie <strong>de</strong>n La<strong>de</strong>vorgang eines Akkus niemals<br />
unbeaufsichtigt!<br />
Hinweise zum Umweltschutz<br />
Wichtiger Entsorgungshinweis zu Batterien und<br />
Akkus:<br />
Je<strong>de</strong>r Verbraucher ist nach <strong>de</strong>r <strong>de</strong>utschen Batterieverordnung<br />
gesetzlich zur Rückgabe aller gebrauchten und<br />
verbrauchten Batterien bzw. Akkus verpfl ichtet.<br />
Eine Entsorgung über <strong>de</strong>n Hausmüll ist verboten. Alte<br />
Batterien und Akkus können unentgeltlich bei <strong>de</strong>n<br />
öffentlichen Sammelstellen <strong>de</strong>r Gemein<strong>de</strong>, in unseren<br />
Verkaufsstellen und überall dort abgegeben wer<strong>de</strong>n,<br />
wo Batterien und Akkus <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong>n Art verkauft<br />
wer<strong>de</strong>n. Sie können die von uns gelieferten Batterien<br />
ausreichend frankiert auch nach Gebrauch an folgen<strong>de</strong><br />
Adresse zurücksen<strong>de</strong>n:<br />
Graupner GmbH & Co. KG<br />
Service: Gebrauchte Batterien<br />
Henriettenstr. 94 - 96<br />
D-73230 Kirchheim unter Teck<br />
Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum<br />
Umweltschutz!
Längenverstellung <strong>de</strong>r Steuerknüppel<br />
Bei<strong>de</strong> Steuerknüppel lassen sich in <strong>de</strong>r Länge stufenlos<br />
verstellen, um die Sen<strong>de</strong>rsteuerung an die Gewohnheiten<br />
<strong>de</strong>s Piloten anpassen zu können.<br />
Halten Sie die untere Hälfte <strong>de</strong>s gerän<strong>de</strong>lten Griffstückes<br />
fest und Lösen Sie durch Drehen <strong>de</strong>s oberen<br />
Teiles die Verschraubung:<br />
Nun durch Hoch- bzw. Herunterdrehen <strong>de</strong>n Steuerknüppel<br />
verlängern o<strong>de</strong>r verkürzen. Anschließend <strong>de</strong>n<br />
oberen und unteren Teil <strong>de</strong>s Griffstückes durch Gegeneinan<strong>de</strong>rverdrehen<br />
wie<strong>de</strong>r festlegen.<br />
Sen<strong>de</strong>rgehäuse öffnen<br />
Lesen Sie sorgfältig die nachfolgen<strong>de</strong>n Hinweise, bevor<br />
Sie <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r öffnen. Wir empfehlen Unerfahrenen,<br />
die nachfolgend beschriebenen Eingriffe ggf. im Graupner-Service<br />
durchführen zu lassen.<br />
Der Sen<strong>de</strong>r sollte nur in folgen<strong>de</strong>n Fällen geöffnet<br />
wer<strong>de</strong>n:<br />
wenn ein neutralisieren<strong>de</strong>r Steuerknüppel auf<br />
nichtneutralisierend o<strong>de</strong>r ein nichtneutralisieren<strong>de</strong>r<br />
Steuerknüppel auf neutralisierend umgebaut wer<strong>de</strong>n<br />
soll,<br />
zur Einstellung <strong>de</strong>r Steuerknüppelrückstellkraft.<br />
Vor <strong>de</strong>m Öffnen <strong>de</strong>s Gehäuses Sen<strong>de</strong>r ausschalten<br />
(Power-Schalter auf „OFF“).<br />
Öffnen Sie <strong>de</strong>n Akkuschacht und entnehmen Sie wie auf<br />
<strong>de</strong>r vorherigen Doppelseite beschrieben, <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>rakku<br />
sowie eine ggf. eingelegte micro-SD-Karte.<br />
Lösen Sie hernach die auf <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rrückseite versenkt<br />
angebrachten sechs Schrauben mit einem Kreuzschlitzschraubendreher<br />
<strong>de</strong>r Größe PH1, siehe Abbildung:<br />
Anordnung <strong>de</strong>r Gehäuseschrauben<br />
Halten Sie die bei<strong>de</strong>n Gehäuseteile mit <strong>de</strong>r Hand<br />
zusammen und lassen Sie diese 6 Schrauben durch<br />
Umdrehen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs zunächst auf eine geeignete<br />
Unterlage herausfallen. Heben Sie nun die Unterschale<br />
vorsichtig an und klappen Sie diese nach rechts auf, so,<br />
als ob Sie ein Buch öffnen wür<strong>de</strong>n.<br />
A C H T U N G:<br />
Zwei mehradrige Kabel verbin<strong>de</strong>n die Unterschale<br />
mit <strong>de</strong>r im Oberteil befi ndlichen Sen<strong>de</strong>relektronik.<br />
Diese Verbindung darf keinesfalls beschädigt wer<strong>de</strong>n!<br />
Wichtige Hinweise:<br />
Nehmen Sie keinerlei Verän<strong>de</strong>rungen an <strong>de</strong>r<br />
Schaltung vor, da ansonsten <strong>de</strong>r Garantieanspruch<br />
und auch die behördliche Zulassung erlöschen!<br />
Berühren Sie keinesfalls die Platinen mit metallischen<br />
Gegenstän<strong>de</strong>n. Berühren Sie Kontakte<br />
auch nicht mit <strong>de</strong>n Fingern.<br />
Schalten Sie bei geöffnetem Sen<strong>de</strong>rgehäuse niemals<br />
<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r ein!<br />
Beim Schließen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs achten Sie bitte darauf,<br />
dass …<br />
… keine Kabel beim Aufsetzen <strong>de</strong>r Unterschale eingeklemmt<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
… die bei<strong>de</strong>n Gehäuseteile vor <strong>de</strong>m Verschrauben<br />
bündig aufeinan<strong>de</strong>r sitzen. Niemals die bei<strong>de</strong>n Gehäuseteile<br />
mit Gewalt zusammendrücken.<br />
Drehen Sie die Gehäuseschrauben mit Gefühl in die<br />
bereits vorhan<strong>de</strong>nen Gewin<strong>de</strong>gänge, damit diese<br />
nicht ausreißen.<br />
… Sie wie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Akku anschließen.<br />
Betriebshinweise<br />
17
Betriebshinweise<br />
Neutralisationsschraube<br />
Bremsfe<strong>de</strong>rn<br />
Justierschrauben<br />
La<strong>de</strong>buchse<br />
18 Betriebshinweise<br />
rechtes<br />
Knüppelagreggat<br />
Sen<strong>de</strong>rplatine<br />
nicht berühren!<br />
Sen<strong>de</strong>rplatine<br />
nicht berühren!<br />
klappbare Antenne<br />
Justierschrauben <strong>de</strong>r Steuerknüppelrückstellkraft<br />
linkes<br />
Knüppelagreggat<br />
Schacht für<br />
Speicherkarten<br />
Neutralis Neutralisationsschraube<br />
Bremsfe<strong>de</strong>rn<br />
Justierschrauben<br />
Umstellen <strong>de</strong>r Kreuzknüppel<br />
Neutralisierung<br />
Wahlweise kann sowohl <strong>de</strong>r linke wie auch <strong>de</strong>r rechte<br />
Steuerknüppel von neutralisierend auf nichtneutralisierend<br />
umgestellt wer<strong>de</strong>n: Sen<strong>de</strong>r wie auf <strong>de</strong>r Seite zuvor<br />
beschrieben öffnen.<br />
Zum Wechsel <strong>de</strong>r serienmäßigen Einstellung <strong>de</strong>s Steuerknüppels<br />
lokalisieren Sie die auf <strong>de</strong>r nachfolgen<strong>de</strong>n<br />
Abbildung <strong>de</strong>s linken Knüppelaggregates weiß umran<strong>de</strong>te<br />
Schraube.<br />
Hinweis:<br />
Das rechte Knüppelaggregat ist spiegelbildlich aufgebaut,<br />
sodass bei diesem die gesuchte Schraube rechts<br />
unterhalb <strong>de</strong>r Mitte zu fi n<strong>de</strong>n ist.<br />
Drehen Sie nun diese Schraube hinein, bis <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong><br />
Steuerknüppel von Anschlag bis Anschlag frei<br />
beweglich ist bzw. drehen Sie diese heraus, bis <strong>de</strong>r<br />
Steuerknüppel wie<strong>de</strong>r komplett selbstrückstellend ist.
Bremsfe<strong>de</strong>r und Ratsche<br />
Mit <strong>de</strong>r äußeren <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r nächsten Abbildung<br />
markierten Schrauben stellen Sie die Bremskraft ein<br />
und mit <strong>de</strong>r inneren die Stärke <strong>de</strong>r Ratsche <strong>de</strong>s jeweiligen<br />
Steuerknüppels:<br />
Hinweis:<br />
Das rechte Knüppelaggregat ist spiegelbildlich aufgebaut,<br />
sodass bei diesem die gesuchten Schrauben links<br />
oben zu fi n<strong>de</strong>n sind.<br />
Steuerknüppelrückstellkraft<br />
Die Rückstellkraft <strong>de</strong>r Steuerknüppel ist ebenfalls auf<br />
die Gewohnheiten <strong>de</strong>s Piloten einstellbar. Das Justiersystem<br />
befi n<strong>de</strong>t sich neben <strong>de</strong>n Rückholfe<strong>de</strong>rn, siehe<br />
Markierungen auf <strong>de</strong>r folgen<strong>de</strong>n Abbildung.<br />
Durch Drehen <strong>de</strong>r jeweiligen Einstellschraube mit einem<br />
(Kreuz)-Schlitzschraubendreher kann die gewünschte<br />
Fe<strong>de</strong>rkraft justiert wer<strong>de</strong>n:<br />
Rechtsdrehung = Rückstellung härter,<br />
Linksdrehung = Rückstellkraft weicher.<br />
vertikal<br />
horizontal<br />
Hinweis:<br />
Das rechte Knüppelaggregat ist spiegelbildlich aufgebaut,<br />
sodass bei diesem die gesuchten Schrauben<br />
rechts <strong>de</strong>r Mitte zu fi n<strong>de</strong>n sind.<br />
Betriebshinweise<br />
19
Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />
Bedienelemente am Sen<strong>de</strong>r<br />
Befestigen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rtragegurts<br />
An <strong>de</strong>r Oberseite <strong>de</strong>s mx-12 HoTT-Sen<strong>de</strong>rs fi n<strong>de</strong>n<br />
Sie eine Befestigungsöse, siehe Abbildung rechts,<br />
an <strong>de</strong>r Sie einen Tragegurt anbringen können. Dieser<br />
Haltepunkt ist so ausgerichtet, dass <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r optimal<br />
ausbalanciert ist, wenn er am Gurt hängt.<br />
Best.-Nr. 1121 Umhängeriemen, 20 mm breit<br />
Best.-Nr. 70 Umhängeriemen, 30 mm breit<br />
Wichtiger Hinweis:<br />
Im Lieferzustand <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs können am Empfänger<br />
angeschlossene Servos etc. zunächst nur über die bei<strong>de</strong>n<br />
Kreuzknüppel bedient wer<strong>de</strong>n. Alle an<strong>de</strong>ren Bedienelemente<br />
(CTRL 7 und 8, SW 1, 3 bis 7) sind aus<br />
Flexibilitätsgrün<strong>de</strong>n softwaremäßig „frei“ und können<br />
so, wie u. a. im Menü »Gebereinstellung« auf Seite 70<br />
(Flächenmo<strong>de</strong>lle) bzw. Seite 72 (Heli-Mo<strong>de</strong>lle) beschrieben,<br />
<strong>de</strong>n persönlichen Erfor<strong>de</strong>rnissen entsprechend<br />
beliebig zugeordnet wer<strong>de</strong>n.<br />
20 Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />
Proportional-DrehgeberCTRL 7<br />
3-Stufenschalter SW 4/5<br />
2-Stufen-Tastschalter<br />
SW 1<br />
linker Knüppel<br />
Trimmung<br />
EIN/AUS-Schalter<br />
linke 4-Wege-Taste<br />
Antenne mit Knick- und Drehgelenk<br />
LC-Display<br />
zentrale Status-LED<br />
Öse für Trageriemen<br />
Tragegriff<br />
Proportional-Drehgeber CTRL 8<br />
3-Stufenschalter SW 6/7<br />
2-Stufenschalter SW 3<br />
rechter Knüppel<br />
Trimmung<br />
rechte 4-Wege-Taste
Data-Buchse zum Anschluss<br />
<strong>de</strong>r Smart-Box Best.-Nr. 33700<br />
DSC-Buchse zum Anschluss<br />
von Flugsimulatoren und für<br />
Lehrer-/Schüler-Betrieb<br />
Gehäuseschraube<br />
La<strong>de</strong>buchse für<br />
Sen<strong>de</strong>rakku<br />
Gehäuseschraube Gehäuseschraube<br />
Akkufach-Ab<strong>de</strong>ckung<br />
Gehäuseschraube<br />
Gehäuseschraube Gehäuseschraube<br />
Optionsplatz für<br />
Sprachausgabemodul<br />
Best.-Nr. 33001.71<br />
dreipolige Buchse<br />
zum Anschluss <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>rs an einen PC<br />
Kopfhöreranschluss<br />
Nach Einbau <strong>de</strong>s optional erhältlichen Sprachausgabemoduls<br />
Best.-Nr. 33001.71 und Austausch <strong>de</strong>s<br />
Typenschil<strong>de</strong>s kann an <strong>de</strong>r dann vorhan<strong>de</strong>nen mittleren<br />
Buchse ein han<strong>de</strong>lsüblicher Ohr- o<strong>de</strong>r Kopfhöhrer mit<br />
3,5 mm Klinkenstecker angeschlossen wer<strong>de</strong>n. (Nicht im<br />
Set enthalten.)<br />
Über diesen optionalen Anschluss wer<strong>de</strong>n neben <strong>de</strong>n<br />
akustischen Signalen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ggf. die mit <strong>de</strong>m<br />
Telemetrie-Menü verbun<strong>de</strong>nen Signale und Ansagen<br />
ausgegeben. Standardmäßig erfolgen diese Ansagen in<br />
<strong>de</strong>utscher Sprache. Näheres dazu unter „Ansagen“ im<br />
Abschnitt »VERSTECKTER MODE« ab Seite 26 und<br />
»Telemetrie« ab Seite 130.<br />
Die Lautstärke <strong>de</strong>s Kopfhöhreranschlusses kann in<br />
<strong>de</strong>r Zeile „Sprachlautstärke“ <strong>de</strong>s Menüs »allgemeine<br />
Einstellungen«, Seite 115, angepasst wer<strong>de</strong>n.<br />
dreipolige „PC“-Buchse<br />
Über diese Anschlussbuchse wird ggf. eine Verbindung<br />
über <strong>de</strong>n optionalen USB-Adapter Best.-Nr. 7168.6 und<br />
das Anschlusskabel Best.-Nr. 6466.S zu einem PC mit<br />
einem <strong>de</strong>r Windows-Betriebssysteme XP, Vista o<strong>de</strong>r 7<br />
hergestellt.<br />
Die PC-seitig nötige Software wie beispielsweise <strong>de</strong>n<br />
passen<strong>de</strong>n USB-Treiber fi n<strong>de</strong>n Sie auf <strong>de</strong>r Downloadseite<br />
<strong>de</strong>s jeweiligen Produkts unter www.graupner.<strong>de</strong>.<br />
Nach Installation <strong>de</strong>r nötigen Software kann dann über<br />
diese Verbindung <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r auch upgedatet wer<strong>de</strong>n.<br />
Data-Buchse<br />
Zum Anschluss <strong>de</strong>r optional erhältlichen Smart-Box<br />
Best.-Nr. 33700. Näheres zur Smart-Box fi n<strong>de</strong>n Sie im<br />
Graupner Hauptkatalog FS sowie im Internet unter www.<br />
graupner.<strong>de</strong> bei <strong>de</strong>m jeweiligen Produkt.<br />
Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />
21
DSC<br />
Direct Servo Control<br />
Das Kürzel „DSC“ geht aus <strong>de</strong>n Anfangsbuchstaben <strong>de</strong>r<br />
ursprünglichen Funktion „Direct Servo Control“ hervor.<br />
Beim HoTT-System ist allerdings eine „direkte Servo-<br />
Kontrolle“ per Diagnosekabel aus technischen Grün<strong>de</strong>n<br />
nicht mehr möglich.<br />
Die serienmäßige zweipolige DSC-Buchse im Sen<strong>de</strong>r<br />
mx-12 HoTT dient als Lehrer- o<strong>de</strong>r Schüler-Buchse<br />
sowie als Schnittstelle zu Flugsimulatoren.<br />
Für eine korrekte DSC-Verbindung bitte beachten:<br />
1. Nehmen Sie ggf. erfor<strong>de</strong>rliche Anpassungen in <strong>de</strong>n<br />
Menüs vor.<br />
Zur Anpassung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT an ein<br />
Lehrer-/Schüler-System siehe ab Seite 134.<br />
2. Belassen Sie sowohl beim Betrieb eines Flugsimulators<br />
wie auch beim Betrieb <strong>de</strong>r mx-12 HoTT als<br />
Schülersen<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Ein-/Aus-Schalter <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
IMMER in <strong>de</strong>r Stellung „AUS“, <strong>de</strong>nn nur in dieser<br />
Stellung bleibt auch nach <strong>de</strong>m Einstecken <strong>de</strong>s DSC-<br />
Kabels das HF-Modul <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs inaktiv. Gleichzeitig<br />
reduziert sich auch <strong>de</strong>r Stromverbrauch <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
geringfügig.<br />
Die zentrale Status-LED sollte nun konstant rot<br />
leuchten und in <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs links<br />
unterhalb <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llnummer die Zeichenfolge „DSC“<br />
sichtbar wer<strong>de</strong>n. Parallel dazu wird die Anzeige von<br />
Telemetriesymbolen unterdrückt:<br />
SCHUELER Stop 0:00<br />
#11<br />
DSC<br />
Flug 0:00<br />
6.0V<br />
0:01h<br />
99% HoTT<br />
22 Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />
Damit ist <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r betriebsbereit.<br />
Im Lehrer-Betrieb <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT ist dagegen<br />
<strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r vor <strong>de</strong>m Einstecken <strong>de</strong>s entsprechen<strong>de</strong>n<br />
Kabels einzuschalten.<br />
3. Verbin<strong>de</strong>n Sie das an<strong>de</strong>re En<strong>de</strong> <strong>de</strong>s Verbindungskabels<br />
mit <strong>de</strong>m gewünschten Gerät unter Beachtung<br />
<strong>de</strong>r jeweiligen Betriebsanleitung.<br />
Wichtig:<br />
Achten Sie darauf, dass alle Stecker fest in die jeweiligen<br />
Buchsen eingesteckt sind.<br />
Hinweis zu Flugsimulatoren:<br />
Durch die Vielfalt <strong>de</strong>r am Markt befi ndlichen Flugsimulatoren<br />
ist es durchaus möglich, dass die Kontaktbelegung<br />
am Klinkenstecker o<strong>de</strong>r am DSC-Modul vom Graupner-<br />
Service angepasst wer<strong>de</strong>n muss.<br />
Datenspeicherung<br />
Kartenschacht<br />
micro-SD und micro-SDHC<br />
Nach Abnahme <strong>de</strong>s Akkufach<strong>de</strong>ckels <strong>de</strong>s ausgeschalteten<br />
Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT und Entnahme <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>rakkus ist in <strong>de</strong>r rechten Seitenwand <strong>de</strong>s Faches<br />
<strong>de</strong>r Kartenschacht für Speicherkarten vom Typ micro-SD<br />
und micro-SDHC zugänglich:<br />
Es können alle han<strong>de</strong>lsüblichen micro-SD-Speicherkarten<br />
mit bis zu 2 GB und micro-SDHC-Karten mit bis zu<br />
32 GB Speicherplatz verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n. Herstellerseitig<br />
empfohlen wird jedoch die Verwendung von Speicherkarten<br />
mit nur bis zu 4 GB, da dies im Normalfall völlig<br />
ausreicht.<br />
Die zur Verwendung im Sen<strong>de</strong>r vorgesehene Speicherkarte<br />
wird wie beispielsweise von Digitalkameras o<strong>de</strong>r<br />
Mobiltelefonen bekannt, mit <strong>de</strong>n Kontakten nach oben,<br />
zur Rückwand zeigend, in <strong>de</strong>n Schacht eingeschoben<br />
und verriegelt. Nach <strong>de</strong>m Einsetzen <strong>de</strong>s Akkus und<br />
Verschließen <strong>de</strong>s Akkufaches kann <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>r<br />
eingeschaltet wer<strong>de</strong>n. Als Hinweis auf die eingesetzte<br />
Speicherkarte erscheint in <strong>de</strong>r Grundanzeige das stilisierte<br />
Abbild einer Speicherkarte:
#01<br />
Stop<br />
Flug<br />
0:00<br />
0:00<br />
5.2V 50%<br />
HoTT<br />
3:33h<br />
M 5.5V<br />
Hinweis:<br />
Entnehmen Sie eine ggf. eingesetzte micro-SD-Karte<br />
<strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r BEVOR Sie die Sen<strong>de</strong>rrückwand abnehmen.<br />
An<strong>de</strong>renfalls riskieren Sie eine Beschädigung <strong>de</strong>r<br />
Speicherkarte.<br />
Datenerfassung / -speicherung<br />
Die Datenspeicherung auf <strong>de</strong>r SD-Karte ist an die Flugzeituhr<br />
gekoppelt: Wird diese gestartet, startet – sofern<br />
sich eine geeignete Speicherkarte im Kartenschacht befi<br />
n<strong>de</strong>t und eine Telemetrie-Verbindung zum Empfänger<br />
besteht – auch die Datenspeicherung und diese stoppt<br />
wie<strong>de</strong>r, wenn die Flugzeituhr gestoppt wird. Gestartet<br />
und gestoppt wird die Flugzeituhr wie im Abschnitt<br />
„Uhren“ auf Seite 59 für Flächenmo<strong>de</strong>lle und für Helimo<strong>de</strong>lle<br />
auf <strong>de</strong>n Seiten 67 und 68 beschrieben.<br />
Parallel zur Datenerfassung blinkt das Kartensymbol<br />
permanent in langsamem Rhythmus.<br />
Das Schreiben von Daten auf die Speicherkarte wird<br />
durch die von links nach rechts laufen<strong>de</strong> schwarze<br />
„Füllung“ <strong>de</strong>s Speicherkartensymbol dargestellt.<br />
Nach <strong>de</strong>m Abschluss einer Datenspeicherung befi n<strong>de</strong>t<br />
sich ein (leerer) Ordner „Mo<strong>de</strong>ls“ und ein Ordner „Log-<br />
Data“ auf <strong>de</strong>r Speicherkarte. In Letzterem wer<strong>de</strong>n die<br />
nach <strong>de</strong>m Schema 0001.bin, 0002.bin usw. benannten<br />
Log-Dateien in Unterordnern namens „Mo<strong>de</strong>llname“<br />
abgelegt. Sollte dagegen ein Mo<strong>de</strong>llspeicher noch<br />
„namenlos“ sein, dann sind die entsprechen<strong>de</strong>n Log-<br />
Dateien nach Entnahme <strong>de</strong>r Speicherkarte aus <strong>de</strong>m<br />
Sen<strong>de</strong>r und <strong>de</strong>ren Einsetzen in <strong>de</strong>n Kartenschacht<br />
eines PC‘s o<strong>de</strong>r Laptops in einem Unterordner namens<br />
„NoName“ zu fi n<strong>de</strong>n. Das standardmäßige – fi xe – Erstellungsdatum<br />
kann ggf. mit einem geeigneten Programm<br />
auf <strong>de</strong>m PC geän<strong>de</strong>rt und mit <strong>de</strong>m unter www.graupner.<br />
<strong>de</strong> auf <strong>de</strong>r Download-Seite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs zu fi n<strong>de</strong>n<strong>de</strong>n<br />
PC-Programm können die Daten auf einem kompatiblen<br />
PC ausgewertet wer<strong>de</strong>n.<br />
Import von Sprachdateien<br />
Wie im Abschnitt „Kopfhörer“ auf Seite 21 angesprochen,<br />
können über das optional erhältliche Sprachausgabemodul<br />
Best.-Nr. 33001.71 neben <strong>de</strong>n akustischen<br />
Signalen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ggf. auch die mit <strong>de</strong>m Telemetrie-<br />
Menü verbun<strong>de</strong>nen Signale und Ansagen ausgegeben<br />
wer<strong>de</strong>n. Standardmäßig erfolgen Letztere in <strong>de</strong>utscher<br />
Sprache. Diese, zu einem Sprachpaket zusammengefassten<br />
und im sen<strong>de</strong>rinternen Speicher abgelegten<br />
Ansagen, können jedoch je<strong>de</strong>rzeit durch ein Sprachpaket<br />
in einer an<strong>de</strong>ren Sprache ersetzt wer<strong>de</strong>n. Genaueres<br />
dazu fi n<strong>de</strong>n Sie im Abschnitt »VERSTECKTER<br />
MODUS« ab Seite 26.<br />
Im- und Export von Mo<strong>de</strong>llspeichern<br />
Zwecks Datenaustausch zwischen bauartgleichen<br />
Sen<strong>de</strong>rn o<strong>de</strong>r auch zur Datensicherung können beliebig<br />
Mo<strong>de</strong>llspeicher auf eine eingelegte Speicherkarte o<strong>de</strong>r<br />
von dieser in <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r kopiert wer<strong>de</strong>n. Genaueres<br />
dazu fi n<strong>de</strong>n Sie im Abschnitt »Mo<strong>de</strong>llspeicher« ab<br />
Seite 53.<br />
Hinweis:<br />
Einige <strong>de</strong>r ggf. in Mo<strong>de</strong>llnamen verwen<strong>de</strong>ten Son<strong>de</strong>rzeichen<br />
können aufgrund spezifi scher Beschränkungen<br />
<strong>de</strong>s von <strong>de</strong>n Speicherkarten genutzten FAT- bzw. FAT32-<br />
Dateisystems nicht auf diese übernommen wer<strong>de</strong>n und<br />
wer<strong>de</strong>n <strong>de</strong>shalb während <strong>de</strong>s Kopiervorganges durch<br />
eine Til<strong>de</strong> (~) ersetzt.<br />
Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />
23
Display und Tastenfeld<br />
Mo<strong>de</strong>llname<br />
Speicherplatz 1 … 10<br />
linke 4-Wege-Taste<br />
�� �� blättern<br />
�� gleichzeitig gedrückt:<br />
Wechsel in das Menü Servoanzeige<br />
ESC = abbrechen/zurück<br />
ESC ca. 1 Sek. gedrückt:<br />
Wechsel in das Telemetrie-<br />
Menü und zurück zur Grundanzeige<br />
optische Anzeige <strong>de</strong>r Trimmhebel-Stellungen bzw. während<br />
<strong>de</strong>r Betätigung <strong>de</strong>r Drehgeber CTRL 7 + 8 alternativ Anzeige<br />
<strong>de</strong>r aktuellen Stellungen dieser bei<strong>de</strong>n Geber<br />
Akkuspannung und La<strong>de</strong>zustand in %<br />
(Bei Unterschreiten einer bestimmten Spannung erscheint<br />
eine Warnanzeige – siehe Abbildungen rechts Seite –,<br />
gleichzeitig ertönt ein Warnsignal.)<br />
Akkubetriebszeit seit letztem<br />
La<strong>de</strong>vorgang in h:min<br />
24 Sen<strong>de</strong>rbeschreibung - Display und Tastenfeld<br />
Mo<strong>de</strong>lltypanzeige<br />
(Flächenmo<strong>de</strong>ll/Helikopter)<br />
Signalstärkenanzeige<br />
Stoppuhr in min:s<br />
(vorwärts/rückwärts)<br />
Flugphasenname<br />
Umschaltung zwischen<br />
Flugphasen über Schalter<br />
mögliche Warnhinweise siehe Seite 28<br />
Flugzeituhr in min:s<br />
(vorwärts/rückwärts)<br />
rechte 4-Wege-Taste:<br />
�� ��<br />
blättern / Werte verän<strong>de</strong>rn<br />
SET Auswählen / Bestätigen<br />
gleichzeitiges Drücken von<br />
�� o<strong>de</strong>r �� = CLEAR<br />
Spannung Empfängerstromversorgung
Bedienung <strong>de</strong>s „Data-Terminals“<br />
Eingabetasten ESC, SET, CLEAR<br />
Symbole<br />
Telemetriesymbole im Display<br />
<strong>de</strong>r aktive Mo<strong>de</strong>llspeicher ist noch „ungebun<strong>de</strong>n“<br />
nicht blinkend: HF sen<strong>de</strong>rseitig abgeschaltet<br />
blinken<strong>de</strong>s Antennensymbol:<br />
Der zuletzt an das aktive Mo<strong>de</strong>ll gebun<strong>de</strong>ne<br />
Empfänger inaktiv o<strong>de</strong>r außer Reichweite<br />
>M x kein Telemetriesignal zu empfangen<br />
>M Signalstärkenanzeige<br />
>P Anzeige <strong>de</strong>r Signalstärke <strong>de</strong>s Schülersignals auf<br />
<strong>de</strong>m Display <strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs<br />
Tasten links vom Display<br />
ESC-Taste<br />
Kurzes Drücken <strong>de</strong>r ESC-Taste bewirkt eine schrittweise<br />
Rückkehr in die Funktionsauswahl bzw. auch<br />
wie<strong>de</strong>r bis zur Grundanzeige. Eine ggf. zwischenzeitlich<br />
geän<strong>de</strong>rte Einstellung bleibt erhalten.<br />
In <strong>de</strong>r Grundanzeige für die Dauer von ca. 1 Sekun<strong>de</strong>n<br />
gedrückt öffnet und schließt das Telemetrie-Menü.<br />
Pfeiltasten �� ��<br />
1. Durch Drücken einer dieser Tasten blättern Sie<br />
analog zu <strong>de</strong>ren jeweiliger Pfeilrichtung durch Listen<br />
wie z. B. <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llauswahl o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Multifunktionsliste<br />
sowie innerhalb von Menüs durch<br />
die Menüzeilen.<br />
2. Durch kurzes gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten<br />
�� wechseln Sie aus <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>rs sowie aus beinahe je<strong>de</strong>r Menüposition in<br />
das Menü »Servoanzeige«.<br />
Tasten rechts vom Display<br />
SET-Taste<br />
1. Mit einem kurzen Druck auf die Taste SET gelangen<br />
Sie von <strong>de</strong>r nach <strong>de</strong>m Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
erscheinen<strong>de</strong>n Grundanzeige <strong>de</strong>s Displays<br />
weiter zum Multifunktionsmenü. Ebenso kann <strong>de</strong>r<br />
Aufruf eines angewählten Menüs über SET erfolgen.<br />
2. Innerhalb <strong>de</strong>r Einstellmenüs aktivieren und <strong>de</strong>aktivieren<br />
(bestätigen) Sie mittels Drücken <strong>de</strong>r SET-<br />
Taste die jeweiligen Einstellfel<strong>de</strong>r.<br />
Pfeiltasten �� ��<br />
1. „Blättern“ durch das Multifunktionsmenü und die<br />
Menüzeilen innerhalb <strong>de</strong>r Einstellmenüs analog<br />
zu <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste.<br />
2. Auswählen bzw. Einstellen von Parametern in Einstellfel<strong>de</strong>rn<br />
nach <strong>de</strong>ren Aktivierung durch Drücken<br />
<strong>de</strong>r Taste SET, wobei die Tasten �� und ��<br />
mit <strong>de</strong>r jeweils gleichen Funktion belegt sind. Es<br />
in diesem Fall also völlig unerheblich ist, welche<br />
<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Tasten Sie jeweils verwen<strong>de</strong>n.<br />
3. Kurzes gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten ��<br />
o<strong>de</strong>r �� setzt einen verän<strong>de</strong>rten Parameterwert<br />
im aktiven Eingabefeld wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Vorgabewert<br />
zurück (CLEAR).<br />
Hinweise:<br />
Sollten die 4-Wege-Tasten nach <strong>de</strong>m Aus- und unmittelbar<br />
daran anschließen<strong>de</strong>m Wie<strong>de</strong>reinschalten<br />
<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ohne Funktion sein, ist das kein Fehler!<br />
Schalten Sie <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r nochmals aus und warten<br />
Sie einige Sekun<strong>de</strong>n, bevor Sie <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>r<br />
einschalten.<br />
Schnellaufrufe (Short-Cuts)<br />
Mit folgen<strong>de</strong>n Tastenkombinationen können Sie bestimmte<br />
Menüs bzw. Optionen direkt aufrufen:<br />
CLEAR<br />
Kurzes gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r<br />
�� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste setzt einen verän<strong>de</strong>rten<br />
Parameterwert im aktiven Eingabefeld wie<strong>de</strong>r<br />
auf <strong>de</strong>n Vorgabewert zurück.<br />
» Servoanzeige«<br />
Durch kurzes gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste wechseln Sie aus <strong>de</strong>r<br />
Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs sowie aus beinahe je<strong>de</strong>r<br />
Menüposition in das Menü »Servoanzeige«, siehe<br />
Seite 113.<br />
» Telemetrie«<br />
Sowohl um aus <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs heraus<br />
das »Telemetrie«-Menü, siehe ab Seite 117,<br />
aufzurufen wie auch um zu dieser zurückzukehren<br />
die zentrale ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste ca.<br />
1 Sekun<strong>de</strong> drücken.<br />
» VERSTECKTER MODUS«<br />
(Sprachauswahl und Kontrast)<br />
Gleichzeitig die Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken UND die<br />
zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste drücken,<br />
siehe nächste Doppelseite.<br />
Eingabesperre<br />
In <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs zu Aktivieren und<br />
Deaktivieren durch ca. zwei Sekun<strong>de</strong>n langes gleichzeitiges<br />
Drücken <strong>de</strong>r Tasten ESC und SET.<br />
Sen<strong>de</strong>rbeschreibung - Display und Tastenfeld<br />
25
VERSTECKTER MODUS<br />
Sprachauswahl und Display-Kontrast<br />
Das Menü »VERSTECKTER MODUS« <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
mx-12 HoTT erreichen Sie aus beinahe je<strong>de</strong>r Menü-<br />
Position in<strong>de</strong>m Sie die Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken und<br />
die SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste gedrückt halten,<br />
bis nach ca. 1 Sekun<strong>de</strong>n diese Anzeige erscheint.<br />
�VERSTECKTER MODUS�<br />
KONTRAST<br />
0<br />
SPRACHE DEUTSCH<br />
ANSAGEN DEUTSCH<br />
KONTRAST<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „KONTRAST“ können Sie wie auf Seite<br />
114/115 genauer beschrieben, nach Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste mit <strong>de</strong>ren<br />
Pfeiltasten <strong>de</strong>n Bildschirmkontrast Ihren Bedürfnissen<br />
anpassen und mit einem erneuten Druck auf die SETo<strong>de</strong>r<br />
ESC-Taste zur Zeilenauswahl zurückkehren.<br />
In <strong>de</strong>r Zeile …<br />
SPRACHE<br />
… darunter, in die Sie mit einem Druck auf die Pfeiltaste<br />
� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste wechseln,<br />
wählen Sie eine <strong>de</strong>r im Sen<strong>de</strong>r zur Wahl stehen<strong>de</strong>n<br />
Display-Sprachen aus.<br />
�VERSTECKTER MODUS�<br />
KONTRAST<br />
0<br />
SPRACHE DEUTSCH<br />
ANSAGEN DEUTSCH<br />
Aktivieren Sie die Sprachauswahl mit einem Druck auf<br />
26 Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />
die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />
�VERSTECKTER MODUS�<br />
KONTRAST<br />
0<br />
SPRACHE DEUTSCH<br />
ANSAGEN DEUTSCH<br />
Ersetzen Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
die Default-Sprache „DEUTSCH“ durch die von<br />
Ihnen gewünschte Sprache. Beispielsweise:<br />
� HIDDEN MODE �<br />
CONTRAST<br />
0<br />
LANGUAGE ENGLISH<br />
VOICE DEUTSCH<br />
Bestätigen Sie Ihre Wahl durch erneutes Drücken <strong>de</strong>r<br />
zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Alle im<br />
Sen<strong>de</strong>r gespeicherten Einstellungen bleiben auch nach<br />
einem Sprachwechsel komplett erhalten.<br />
Zum Zeitpunkt <strong>de</strong>r Drucklegung dieses Handbuches<br />
stehen folgen<strong>de</strong> Sprachen zur Auswahl:<br />
Deutsch<br />
Englisch<br />
Die Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch<br />
wer<strong>de</strong>n zu einem späteren Zeitpunkt auf <strong>de</strong>r Download-<br />
Seite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs unter www.graupner.<strong>de</strong> in Form<br />
eines Updates bereitgestellt.<br />
ANSAGEN<br />
Wie im Abschnitt „Kopfhörer“ auf Seite 21 angesprochen,<br />
können über diesen optionalen Anschluss neben<br />
<strong>de</strong>n akustischen Signalen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ggf. auch die<br />
mit <strong>de</strong>m Telemetrie-Menü verbun<strong>de</strong>nen Signale und<br />
Ansagen ausgegeben wer<strong>de</strong>n. Standardmäßig erfolgen<br />
diese Ansagen in <strong>de</strong>utscher Sprache. Diese, zu einem<br />
Sprachpaket zusammengefassten und im sen<strong>de</strong>rinternen<br />
Speicher abgelegten Ansagen, können jedoch<br />
je<strong>de</strong>rzeit durch ein Sprachpaket in einer an<strong>de</strong>ren Sprache<br />
ersetzt wer<strong>de</strong>n.<br />
Zum Zeitpunkt <strong>de</strong>r Drucklegung dieses Handbuches<br />
stehen folgen<strong>de</strong> Sprachen zur Auswahl:<br />
Deutsch<br />
Englisch<br />
Die Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch<br />
wer<strong>de</strong>n zu einem späteren Zeitpunkt auf <strong>de</strong>r Download-<br />
Seite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs unter www.graupner.<strong>de</strong> in Form<br />
weiterer Sprachdateien bereitgestellt.<br />
Ausgetauscht wer<strong>de</strong>n kann das jeweils aktive Sprachpaket<br />
entwe<strong>de</strong>r mit <strong>de</strong>m unter www.graupner.<strong>de</strong> auf<br />
<strong>de</strong>r Download-Seite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs zu fi n<strong>de</strong>n<strong>de</strong>n PC-<br />
Programm o<strong>de</strong>r per SD-Karte, wie nachfolgend beschrieben.<br />
Vorbereitung<br />
Setzen Sie Ihre SD- bzw. SDHC-Karte, falls noch nicht<br />
geschehen, wie auf Seite 22 beschrieben in <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />
ein. Sobald Sie nun <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r einschalten, erstellt dieser<br />
u. a. einen Ordner „VoiceFile“ auf <strong>de</strong>r Speicherkarte.<br />
Entnehmen Sie die so vorbereitete Speicherkarte<br />
wie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r und schieben Sie diese in einen<br />
geeigneten Kartenleser. Schließen Sie diesen ggf. an<br />
Ihren PC bzw. Ihr Laptop an und kopieren Sie das zuvor
von <strong>de</strong>r Download-Seite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs heruntergela<strong>de</strong>ne<br />
Sprachpaket, beispielsweise „voice_gb.vdf“, in diesen<br />
Ordner. Entnehmen Sie nun die Speicherkarte Ihrem<br />
Kartenleser und setzen diese wie<strong>de</strong>r in <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r ein.<br />
Schalten Sie diesen anschließend mit abgeschalteter<br />
HF ein:<br />
HF EIN/AUS?<br />
EIN AUS<br />
Sprachwechsel<br />
Wechseln Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste zur Zeile „ANSAGEN“:<br />
�VERSTECKTER MODUS�<br />
KONTRAST<br />
0<br />
SPRACHE DEUTSCH<br />
ANSAGEN DEUTSCH<br />
Aktivieren Sie die Sprachauswahl mit einem Druck auf<br />
die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />
�VERSTECKTER MODUS�<br />
KONTRAST<br />
0<br />
SPRACHE DEUTSCH<br />
ANSAGEN DEUTSCH<br />
Ersetzen Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
die Default-Sprache „DEUTSCH“ durch die von<br />
Ihnen gewünschte Sprache. Beispielsweise:<br />
�VERSTECKTER MODUS�<br />
KONTRAST<br />
0<br />
SPRACHE DEUTSCH<br />
ANSAGEN ENGLISH<br />
Bestätigen Sie Ihre Wahl durch erneutes Drücken <strong>de</strong>r<br />
zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Das<br />
ausgewählte Sprachpaket wird in <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>rspeicher<br />
gela<strong>de</strong>n:<br />
�VERSTECKTER MODUS�<br />
KONTRAST<br />
0<br />
SPRACHE DEUTSCH<br />
ANSAGEN ENGLISH<br />
22/100%<br />
I<br />
Sobald die Fortschrittsanzeige am unteren Rand <strong>de</strong>s<br />
Displays verschwin<strong>de</strong>t, ist <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>vorgang ist abgeschlossen:<br />
�VERSTECKTER MODUS�<br />
KONTRAST<br />
0<br />
SPRACHE DEUTSCH<br />
ANSAGEN DEUTSCH<br />
Schalten Sie zum Abschluss <strong>de</strong>s Vorganges <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />
aus.<br />
Alle im Sen<strong>de</strong>r gespeicherten Einstellungen bleiben<br />
auch nach einem Sprachwechsel komplett erhalten.<br />
Hinweise:<br />
Erscheint die Warnanzeige …<br />
HF<br />
AUS-<br />
SCHALTEN<br />
OK<br />
…, dann ist die HF-Abstrahlung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs noch<br />
aktiv. Schalten Sie diese in <strong>de</strong>r Zeile „HF-Modul“ <strong>de</strong>s<br />
Menüs »Grun<strong>de</strong>instellungen« ab und wie<strong>de</strong>rholen<br />
Sie <strong>de</strong>n Vorgang.<br />
Erscheint die Warnanzeige …<br />
SD-Karte<br />
einlegen<br />
OK<br />
…, dann befi n<strong>de</strong>t sich noch keine Speicherkarte im<br />
Kartenschacht o<strong>de</strong>r diese ist nicht lesbar.<br />
Erscheint die Warnanzeige …<br />
FEHLENDE<br />
IMPORT<br />
DATEN<br />
OK<br />
…, dann fi n<strong>de</strong>t <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r keine geeignete Sprachdatei<br />
auf <strong>de</strong>r eingelegten SD-Karte.<br />
Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />
27
Warnhinweise<br />
Warnhinweise<br />
BIND. n/v<br />
OK<br />
HF EIN/AUS?<br />
EIN AUS<br />
Akku muss<br />
gela<strong>de</strong>n<br />
wer<strong>de</strong>n !!<br />
Fail-Safe<br />
einstellen!<br />
FEHLENDE<br />
IMPORT<br />
DATEN<br />
OK<br />
Gas<br />
zu<br />
hoch!<br />
HF<br />
AUS-<br />
SCHALTEN<br />
OK<br />
28 Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />
„Bindung nicht vorhan<strong>de</strong>n“<br />
An <strong>de</strong>n <strong>de</strong>rzeit aktiven Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
ist noch kein Empfänger<br />
gebun<strong>de</strong>n. Mit einem<br />
kurzen Druck auf die Taste<br />
SET gelangen Sie direkt zur<br />
entsprechen<strong>de</strong>n Option.<br />
Soll die HF-Abstrahlung „AN“<br />
o<strong>de</strong>r „AUS“ sein?<br />
Betriebsspannung zu niedrig<br />
Fail Safe noch nicht betätigt<br />
Keine geeignete Sprachdatei<br />
auf <strong>de</strong>r Speicherkarte zu<br />
fi n<strong>de</strong>n<br />
Gas-Steuerknüppel bzw.<br />
Limiter beim Heli zu weit in<br />
Richtung Vollgasstellung<br />
Auffor<strong>de</strong>rung zum Abschalten<br />
<strong>de</strong>r HF-Abstrahlung<br />
(Sprachdatei kann nur bei<br />
abgeschalteter HF gela<strong>de</strong>n<br />
wer<strong>de</strong>n)<br />
KANN<br />
KEINE DATEN<br />
EMPFANGEN<br />
OK<br />
Kein<br />
Schüler-<br />
Signal<br />
SD-Karte<br />
einlegen<br />
OK<br />
Kein gebun<strong>de</strong>ner Empfänger<br />
in Reichweite.<br />
Verbindung zwischen Lehrer-<br />
und Schülersen<strong>de</strong>r gestört<br />
Keine SD- bzw. SDHC-Speicherkarte<br />
im Kartenschacht<br />
bzw. Karte nicht lesbar.<br />
Kabellose<br />
LS-Verbindung<br />
FORT AUS<br />
Soll die vor <strong>de</strong>m letzten Ausschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
genutzte „Kabellose Lehrer/Schüler-Verbindung“ FORTgesetzt<br />
o<strong>de</strong>r AUSgeschalten wer<strong>de</strong>n?<br />
Funktionsfel<strong>de</strong>r im Display<br />
SEL, STO, SYM, ASY, ,<br />
Abhängig vom jeweiligen Menü erscheinen in <strong>de</strong>r<br />
unteren Display-Zeile Funktionsfel<strong>de</strong>r:<br />
SEL STO SYM ASY<br />
Aktiviert wird die jeweilige Funktion durch Drücken <strong>de</strong>r<br />
Taste SET.<br />
Funktionsfel<strong>de</strong>r<br />
SEL (select): auswählen<br />
STO (store): speichern (z. B. Geberposition)<br />
SYM Werte symmetrisch einstellen<br />
ASY Werte asymmetrisch einstellen<br />
Schaltersymbol-Feld<br />
(Zuordnung von Schaltern aller Art)<br />
innerhalb eines Menüs Wechsel zur<br />
zweiten Seite (Folgemenü)
Positionsanzeige<br />
Proportional-Drehgeber CTRL 7 und 8<br />
Sobald Sie einen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n auf <strong>de</strong>r Mittelkonsole<br />
befi ndlichen Drehgeber CTRL 7 + 8 betätigen, erscheint<br />
ein kleines Symbol rechts neben <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n senkrechten<br />
Positionsanzeigen:<br />
Gleichzeitig wechselt die Positionsanzeige <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />
mittleren senkrechten Balken für die Dauer <strong>de</strong>r Betätigung<br />
von <strong>de</strong>r Anzeige <strong>de</strong>r aktuellen Trimmstellung zur<br />
jeweils aktuellen Position <strong>de</strong>r Drehgeber CTRL 7 + 8.<br />
Der linke Balken zeigt dann sinngemäß die Position <strong>de</strong>s<br />
linken Drehgebers CTRL 7 und <strong>de</strong>r rechte Balken die<br />
Position von CTRL 8 (die bei<strong>de</strong>n horizontalen Balken<br />
zeigen dagegen weiterhin die aktuellen Trimmpositionen<br />
<strong>de</strong>r entsprechen<strong>de</strong>n Trimmgeber <strong>de</strong>r Steuerknüppel):<br />
#01<br />
Stop<br />
Flug<br />
0:00<br />
0:00<br />
5.2V 50%<br />
HoTT<br />
3:33h<br />
M<br />
Ca. 2 Sekun<strong>de</strong>n nach <strong>de</strong>m En<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Betätigung eines<br />
<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Drehgeber, zeigt das Display wie<strong>de</strong>r die aktuellen<br />
Trimmpositionen <strong>de</strong>r vier Trimmgeber <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />
Steuerknüppel.<br />
Eingabesperre<br />
Die 4-Wege-Tasten und somit auch <strong>de</strong>r Zugriff auf<br />
jegliche Einstelloption können gegen irrtümliche Benutzung<br />
durch ca. zwei Sekun<strong>de</strong>n langes gleichzeitiges<br />
Drücken <strong>de</strong>r Tasten ESC und SET in <strong>de</strong>r Grundanzeige<br />
<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT gesperrt wer<strong>de</strong>n. Angezeigt<br />
durch ein inverses Schlüsselsymbol im Schnittpunkt <strong>de</strong>r<br />
Trimmbalken:<br />
#01<br />
Stop<br />
Flug<br />
0:00<br />
0:00<br />
5.2V 50%<br />
HoTT<br />
3:33h<br />
M 5.5V<br />
Die Sperre ist sofort aktiv, die Steuerung bleibt aber<br />
weiterhin betriebsbereit.<br />
Erneutes Drücken <strong>de</strong>r Tasten ESC und SET über ca.<br />
zwei Sekun<strong>de</strong>n hebt die Sperre wie<strong>de</strong>r auf. Nach <strong>de</strong>m<br />
nächsten Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ist die Sperre ebenfalls<br />
wie<strong>de</strong>r aufgehoben.<br />
Sen<strong>de</strong>rbeschreibung<br />
29
Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
Vorbemerkungen zum Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />
(Weitere Informationen fi n<strong>de</strong>n Sie im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong>.)<br />
Vorbemerkungen<br />
Abstrahlung ausschalten, in<strong>de</strong>m Sie mit <strong>de</strong>r Taste �<br />
Theoretisch erlaubt das Graupner-HoTT-System <strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r � <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das schwarze Feld<br />
gleichzeitigen Betrieb von mehr als 200 Mo<strong>de</strong>llen. nach rechts verschieben, sodass ON nun normal und<br />
Aufgrund <strong>de</strong>s zulassungsbedingten funktechnischen OFF invers dargestellt wird:<br />
Mischbetriebes im 2,4-GHz-ISM-Band wird aber diese<br />
Anzahl in <strong>de</strong>r Praxis erheblich geringer sein. In <strong>de</strong>r Regel<br />
wer<strong>de</strong>n aber immer noch mehr Mo<strong>de</strong>lle im 2,4-GHz-<br />
HF EIN/AUS?<br />
EIN AUS<br />
Band gleichzeitig betrieben wer<strong>de</strong>n können als in <strong>de</strong>n Mit einem Druck auf die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r rechten<br />
konventionellen 35-/40-MHz-Frequenzbereichen. Der 4-Wege-Taste schalten Sie nun das HF-Modul aus.<br />
letztendlich limitieren<strong>de</strong> Faktor dürfte aber – wie häufi g<br />
schon bisher – doch eher die Größe <strong>de</strong>s zur Verfügung<br />
stehen<strong>de</strong>n (Luft-) Raumes sein. Allein aber in <strong>de</strong>r<br />
Tatsache, dass keine Frequenz absprache mehr erfol-<br />
Die Farbe <strong>de</strong>r zwischenzeitlich blau leuchten<strong>de</strong>n zentralen<br />
LED wechselt wie<strong>de</strong>r nach rot und parallel dazu<br />
befi n<strong>de</strong>n Sie sich in <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs:<br />
gen muss, ist nicht nur komfortabel, son<strong>de</strong>rn darin ist<br />
Stop 0:00<br />
insbeson<strong>de</strong>re bei in unübersichtlichem Gelän<strong>de</strong> verteilt<br />
#01<br />
Flug 0:00<br />
stehen<strong>de</strong>n Pilotengruppen auch ein enormer Zugewinn<br />
an Sicherheit zu sehen.<br />
Akku gela<strong>de</strong>n?<br />
Da <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r mit ungela<strong>de</strong>nem Akku ausgeliefert wird,<br />
5.2V 50%<br />
0:33h<br />
M<br />
HoTT<br />
0.0V<br />
müssen Sie ihn unter Beachtung <strong>de</strong>r La<strong>de</strong>vorschriften Die Symbolkombination be<strong>de</strong>utet, dass <strong>de</strong>r aktuell<br />
auf Seite 14 aufl a<strong>de</strong>n. Ansonsten ertönt bei Unterschrei- aktive Mo<strong>de</strong>llspeicher bereits mit einem Graupnerten<br />
einer bestimmten Spannung<br />
HoTT-Empfänger „verbun<strong>de</strong>n“ wur<strong>de</strong>, <strong>de</strong>rzeit aber keine<br />
bereits nach kurzer Zeit ein<br />
Warnsignal und eine entsprechen<strong>de</strong><br />
Meldung wird in <strong>de</strong>r<br />
Akku muss<br />
gela<strong>de</strong>n<br />
wer<strong>de</strong>n !!<br />
Verbindung zu diesem Empfänger besteht. (Wir haben<br />
ja zuvor die HF-Abstrahlung beispielhaft abgeschaltet!)<br />
Wur<strong>de</strong> dagegen <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r eingeschaltet, ohne die<br />
Grundanzeige eingeblen<strong>de</strong>t.<br />
HF-Abstrahlung abzuschalten, leuchtet die zentrale LED<br />
Sen<strong>de</strong>rinbetriebnahme<br />
Nach <strong>de</strong>m Einschalten erscheint im Zentrum <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rdisplays<br />
für ca. zwei Sekun<strong>de</strong>n die Anzeige<br />
intensiv blau und <strong>de</strong>r symbolische Sen<strong>de</strong>mast blinkt.<br />
Parallel dazu ertönt solange ein akustisches Warnsignal,<br />
bis eine Verbindung zum entsprechen<strong>de</strong>n Empfänger<br />
besteht. Ist diese Verbindung hergestellt, erscheint an-<br />
HF EIN/AUS?<br />
EIN AUS<br />
stelle <strong>de</strong>s „x“ am Fuss <strong>de</strong>r symbolischen Antenne eine<br />
Feldstärkenanzeige, beispielsweise , und die optischen<br />
und akustischen Warnsignale wer<strong>de</strong>n been<strong>de</strong>t.<br />
Ggf. können Sie innerhalb dieses Zeitraumes die HF- In <strong>de</strong>r gleichen Zeile rechts erscheint bei bestehen<strong>de</strong>r<br />
30 Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
Telemetrie-Verbindung eine gleichartige Anzeige <strong>de</strong>r<br />
Empfangsstärke <strong>de</strong>s vom Empfänger kommen<strong>de</strong>n<br />
Telemetrie-Signals (>M ) sowie die aktuelle Spannung<br />
<strong>de</strong>r Empfängerstromversorgung.<br />
Erscheint dagegen in <strong>de</strong>r Anzeige die Symbolkombination<br />
und die zentrale LED leuchtet konstant rot,<br />
ist <strong>de</strong>r aktuell aktive Mo<strong>de</strong>llspeicher <strong>de</strong>rzeit mit keinem<br />
Empfänger „verbun<strong>de</strong>n“.<br />
Unterspannungswarnung<br />
Sinkt die Sen<strong>de</strong>rspannung unter einen bestimmten,<br />
im Menü »Allg.Einst.« (Seite 114) einstellbaren Wert,<br />
standardmäßig 4,7 V, erfolgt eine optische und akustische<br />
Unterspannungswarnung.<br />
Firmware-Update<br />
Firmware-Updates <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs wer<strong>de</strong>n über die auf<br />
<strong>de</strong>r Rückseite <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs befi ndliche dreipolige PC-<br />
Schnittstelle mit Hilfe eines PCs mit Windows XP, Vista<br />
o<strong>de</strong>r 7 auf eigene Gefahr durchgeführt. Überprüfen<br />
Sie <strong>de</strong>shalb vor je<strong>de</strong>m Update unbedingt <strong>de</strong>n La<strong>de</strong>zustand<br />
Ihres Sen<strong>de</strong>rakkus bzw. la<strong>de</strong>n Sie diesen<br />
vorsichtshalber und sichern Sie alle belegten Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
um sie ggf. wie<strong>de</strong>rherstellen zu können.<br />
Zur Verbindung von Sen<strong>de</strong>r und PC benötigen Sie<br />
zusätzlich noch <strong>de</strong>n optional erhältlichen USB-Adapter<br />
Best.-Nr. 7168.6 sowie das Anschlusskabel Best.-Nr.<br />
6466.S.<br />
Aktuelle Software und Informationen fi n<strong>de</strong>n Sie bei <strong>de</strong>m<br />
entsprechen<strong>de</strong>n Produkt unter Download auf www.<br />
graupner.<strong>de</strong>.<br />
Hinweis:<br />
Nach Registrierung Ihres Sen<strong>de</strong>rs unter http://www.<br />
graupner.<strong>de</strong>/<strong>de</strong>/service/produktregistrierung wer<strong>de</strong>n Sie<br />
automatisch per E-Mail über neue Updates informiert.
Wichtige Hinweise:<br />
Der im Set enthaltene Sen<strong>de</strong>r ist ab Werk auf die<br />
korrekten Einstellungen für <strong>de</strong>n Betrieb in <strong>de</strong>n<br />
meisten Län<strong>de</strong>rn Europas (außer Frankreich) eingestellt.<br />
Wird dagegen das Fernsteuer-System in Frankreich<br />
betrieben, MUSS zuerst die Län<strong>de</strong>reinstellung<br />
am Sen<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Modus „FRANKREICH“<br />
gestellt wer<strong>de</strong>n, siehe Seite 115. AUF KEINEN<br />
FALL DARF IN FRANKREICH <strong>de</strong>r Universal/EU-<br />
ROPE-Modus verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n!<br />
Mit <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT 2.4 können an <strong>de</strong>m<br />
<strong>de</strong>m Set beiliegen<strong>de</strong>n und werkseitig bereits an<br />
<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r gebun<strong>de</strong>nen Empfänger bis zu 6 Servos<br />
betrieben wer<strong>de</strong>n.<br />
Im Interesse größtmöglicher Flexibilität, aber<br />
auch, um unbeabsichtigter Fehlbedienung vorzubeugen,<br />
sind jedoch <strong>de</strong>n Steuerkanälen 5 und<br />
6 standardmäßig keine Geber zugewiesen. Aus<br />
<strong>de</strong>m gleichen Grund sind praktisch alle Mischer<br />
inaktiv. Näheres dazu fi n<strong>de</strong>n Sie auf Seite 74 (Flächenmo<strong>de</strong>ll)<br />
bzw. 76 (Heli-Mo<strong>de</strong>ll).<br />
Die grundsätzliche Vorgehensweise bei <strong>de</strong>r Erstprogrammierung<br />
eines neuen Mo<strong>de</strong>llspeicherplatzes<br />
fi n<strong>de</strong>n Sie auf Seite 48 und ab Seite 144<br />
bei <strong>de</strong>n Programmierbeispielen.<br />
Achten Sie beim Einschalten, Bin<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r Einstellen<br />
<strong>de</strong>r Fernsteuerung unbedingt darauf, dass<br />
die Sen<strong>de</strong>rantenne immer ausreichend weit von<br />
<strong>de</strong>n Empfängerantennen entfernt ist! Befi n<strong>de</strong>n<br />
Sie sich nämlich mit <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rantenne zu nahe<br />
an <strong>de</strong>n Empfängerantennen, übersteuert <strong>de</strong>r<br />
Empfänger und die rote LED am Empfänger beginnt<br />
zu leuchten. Parallel dazu fällt <strong>de</strong>r Rückka-<br />
nal aus und infolge<strong>de</strong>ssen wer<strong>de</strong>n die Feldstärkebalken<br />
im Sen<strong>de</strong>rdisplay durch „x“ ersetzt sowie<br />
als aktuelle Empfängerakkuspannung 0,0 V angezeigt.<br />
Die Fernsteuerung befi n<strong>de</strong>t sich zeitgleich<br />
im Fail-Safe-Modus.<br />
Vergrößern Sie in diesem Fall <strong>de</strong>n Abstand solange,<br />
bis die Anzeigen wie<strong>de</strong>r „normal“ sind.<br />
Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
31
Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Empfängers<br />
Vorbemerkungen zum GR-12-Empfänger<br />
(Weitere Informationen fi n<strong>de</strong>n Sie im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong>.)<br />
Empfangsanlage<br />
ger einstellbare obere Warnschwelle (standardmäßig<br />
Im Lieferumfang <strong>de</strong>s Fernsteuer-Sets mx-12 HoTT ist +70 °C), erfolgt eine Warnung durch <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r in<br />
ein bidirektionaler 2,4-GHz-Empfänger vom Typ GR-12 Form eines gleichmäßigen Piepsen im Rhythmus von<br />
für <strong>de</strong>n Anschluss von bis zu 6 Servos enthalten. ca. einer Sekun<strong>de</strong>.<br />
Nach<strong>de</strong>m Sie einen HoTT-Empfänger eingeschaltet Firmware-Update<br />
haben und „sein“ Sen<strong>de</strong>r nicht in Reichweite bzw.<br />
ausgeschaltet ist, leuchtet <strong>de</strong>ssen rote LED für ca. eine<br />
Sekun<strong>de</strong> konstant und beginnt dann langsam zu blinken.<br />
Dies be<strong>de</strong>utet, dass (noch) keine Verbindung zu einem<br />
Graupner-HoTT-Sen<strong>de</strong>r besteht. Ist eine Verbindung<br />
hergestellt, leuchtet die grüne LED dauerhaft und die<br />
rote erlischt.<br />
Firmware-Updates <strong>de</strong>s Empfängers wer<strong>de</strong>n über <strong>de</strong>n<br />
Telemetrie-Anschluss <strong>de</strong>s Empfängers – beim standardmäßig<br />
<strong>de</strong>m Set beiliegen<strong>de</strong>n Empfänger GR-12<br />
ist dies <strong>de</strong>r zusätzlich mit einem „T“ gekennzeichnete<br />
Servoanschluss 5 – mit Hilfe eines PCs mit Windows<br />
XP, Vista o<strong>de</strong>r 7 durchgeführt. Zur Verbindung von PC<br />
und Empfänger benötigen Sie außer<strong>de</strong>m die separat<br />
Um eine Verbindung zum Sen<strong>de</strong>r aufbauen zu können, erhältliche USB-Schnittstelle Best.-Nr. 7168.6 und das<br />
muss zunächst <strong>de</strong>r Graupner-HoTT-Empfänger mit Adapterkabel Best.-Nr. 7168.6A.<br />
„seinem“ Mo<strong>de</strong>llspeicher in „seinem“ Graupner-HoTT-<br />
Sen<strong>de</strong>r „verbun<strong>de</strong>n“ wer<strong>de</strong>n. Diesen Vorgang bezeichnet<br />
man als „Binding“. Dieses „Binding“ ist allerdings<br />
nur einmal je Empfänger-/Mo<strong>de</strong>llspeicher-Kombination<br />
erfor<strong>de</strong>rlich, siehe die Seiten 61/62 bzw. 70, und wur<strong>de</strong><br />
bei <strong>de</strong>n jeweils zusammen im Set gelieferten Geräten<br />
bereits werkseitig für <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>llspeicher 1 vorgenommen,<br />
sodass Sie das „Bin<strong>de</strong>n“ nur bei weiteren Emp-<br />
Aktuelle Software und Informationen fi n<strong>de</strong>n Sie beim<br />
entsprechen<strong>de</strong>n Produkt unter Download auf www.<br />
graupner.<strong>de</strong>.<br />
Hinweis:<br />
Nach Registrierung Ihres Empfängers unter http://www.<br />
graupner.<strong>de</strong>/<strong>de</strong>/service/produktregistrierung wer<strong>de</strong>n Sie<br />
automatisch per E-Mail über neue Updates informiert.<br />
fängern o<strong>de</strong>r einem Speicherplatzwechsel durchführen<br />
müssen (und – z. B. nach einem Sen<strong>de</strong>rwechsel – je<strong>de</strong>rzeit<br />
wie<strong>de</strong>rholt können).<br />
Servoanschlüsse und Polarität<br />
Die Servoanschlüsse <strong>de</strong>r Graupner-HoTT-Empfänger<br />
sind nummeriert. Das Stecksystem ist verpolungssicher.<br />
Bordspannungsanzeige<br />
Achten Sie beim Einstecken <strong>de</strong>r Stecker auf die kleinen<br />
Die aktuelle Spannung <strong>de</strong>r Empfängerstromversorgung seitlichen Phasen. Wen<strong>de</strong>n Sie auf keinen Fall Gewalt<br />
wird bei bestehen<strong>de</strong>r Telemetrie-Verbindung rechts im an.<br />
Display <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>r angezeigt.<br />
Die Versorgungsspannung ist über sämtliche num-<br />
Temperaturwarnung<br />
Sinkt die Temperatur <strong>de</strong>s Empfängers unter einen im<br />
Empfänger einstellbaren Grenzwert (standardmäßig<br />
-10 °C) o<strong>de</strong>r übersteigt diese die ebenfalls im Empfänmerierten<br />
Anschlüsse durchverbun<strong>de</strong>n. Sollte kein<br />
Servosteckplatz frei sein, kann über ein V- bzw. Y-Kabel<br />
Best.-Nr. 3936.11 ein Servo auch gemeinsam mit <strong>de</strong>r<br />
Stromversorgung angeschlossen wer<strong>de</strong>n.<br />
32 Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Empfängers<br />
Verpolen Sie diesen Anschluss nicht! Der Empfänger<br />
und ggf. daran angeschlossene Geräte können<br />
zerstört wer<strong>de</strong>n.<br />
Die Funktion je<strong>de</strong>s einzelnen Kanals wird bestimmt<br />
durch <strong>de</strong>n verwen<strong>de</strong>ten Sen<strong>de</strong>r, nicht durch <strong>de</strong>n Empfänger.<br />
Nicht nur <strong>de</strong>r Gasservoanschluss ist je nach<br />
Fabrikat und Mo<strong>de</strong>lltyp unterschiedlich. Bei Graupner-<br />
Fernsteuerungen liegt dieser beispielsweise beim<br />
Flächenmo<strong>de</strong>ll auf Kanal 1 und beim Helikopter auf<br />
Kanal 6.<br />
Abschließen<strong>de</strong> Hinweise:<br />
Die erheblich höhere Servoaufl ösung <strong>de</strong>s HoTT-Systems<br />
führt zu einem spürbar direkteren Ansprechverhalten<br />
im Vergleich zur bisherigen Technologie. Bitte<br />
machen Sie sich mit <strong>de</strong>m feinfühligeren Ver halten<br />
vertraut!<br />
Falls Sie parallel zum Empfängerakku einen Drehzahlsteller<br />
mit integriertem BEC*-System verwen<strong>de</strong>n,<br />
muss drehzahlstellerabhängig gegebenenfalls <strong>de</strong>r<br />
Pluspol (rotes Kabel) aus <strong>de</strong>m 3-poligen Stecker herausgelöst<br />
wer<strong>de</strong>n. Beachten Sie diesbezüglich unbedingt<br />
die entsprechen<strong>de</strong>n Hinweise in <strong>de</strong>r An leitung<br />
<strong>de</strong>s verwen<strong>de</strong>ten Drehzahlstellers.<br />
Mit einem kleinen Schraubendreher vorsichtig die<br />
mittlere Lasche <strong>de</strong>s Ste-<br />
rot<br />
ckers etwas anheben (1), 1<br />
rotes Kabel herausziehen<br />
3<br />
2<br />
(2) und mit Isolierband gegen<br />
mögliche Kurzschlüsse<br />
sichern (3).<br />
Beachten Sie die Einbauhinweise zum Empfänger und<br />
zur Empfängerantenne sowie zur Servomontage auf<br />
Seite 34.<br />
* Battery Elimination Circuit
Reset<br />
Um einen Reset <strong>de</strong>s Empfängers durchzuführen, Drücken<br />
und Halten Sie <strong>de</strong>n SET-Taster auf <strong>de</strong>r Oberseite<br />
<strong>de</strong>s Empfängers, während Sie <strong>de</strong>ssen Stromversorgung<br />
einschalten. Lassen Sie anschließend <strong>de</strong>n Taster wie<strong>de</strong>r<br />
los.<br />
Wur<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Reset bei abgeschaltetem Sen<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r mit<br />
einem ungebun<strong>de</strong>nen Empfänger durchgeführt, blinkt<br />
die LED <strong>de</strong>s Empfänger nach ca. 2 bis 3 Sekun<strong>de</strong>n<br />
langsam rot und es kann sen<strong>de</strong>rseitig unmittelbar anschließend<br />
ein Bin<strong>de</strong>-Prozess eingeleitet wer<strong>de</strong>n.<br />
Wur<strong>de</strong> bei einem bereits gebun<strong>de</strong>nen Empfänger ein<br />
Reset durchgeführt und ist <strong>de</strong>r zugehörige Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
im eingeschalteten Sen<strong>de</strong>r aktiv, leuchtet die<br />
LED nach kurzer Zeit grün als Zeichen dafür, dass Ihre<br />
Sen<strong>de</strong>-/Empfangsanlage wie<strong>de</strong>r betriebsbereit ist.<br />
Beachten Sie bitte:<br />
Durch einen RESET wer<strong>de</strong>n mit Ausnahme von<br />
Bindings-Informationen ALLE Einstellungen im<br />
Empfänger auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt!<br />
Unbeabsichtigt ausgelöst, sind <strong>de</strong>shalb nach einem<br />
RESET alle ggf. zuvor per Telemetrie-Menü im Empfänger<br />
vorgenommenen Einstellungen wie<strong>de</strong>rherzustellen.<br />
Ein absichtlicher RESET empfi ehlt sich dagegen<br />
insbeson<strong>de</strong>re dann, wenn ein Empfänger in ein<br />
an<strong>de</strong>res Mo<strong>de</strong>ll „versetzt“ wer<strong>de</strong>n soll! Hierdurch<br />
kann ggf. ohne großen Aufwand die Übernahme<br />
unpassen<strong>de</strong>r Einstellungen vermie<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n.<br />
Inbetriebnahme <strong>de</strong>s Empfängers<br />
33
Installationshinweise<br />
Einbau <strong>de</strong>s Empfängers<br />
Gleichgültig, welches Graupner-Empfangssystem Sie<br />
verwen<strong>de</strong>n, die Vorgehensweise ist stets die gleiche:<br />
Bitte beachten Sie, dass die Empfangsantennen min<strong>de</strong>stens<br />
5 cm von allen großen Metallteilen o<strong>de</strong>r Verdrahtungen,<br />
die nicht direkt aus <strong>de</strong>m Empfänger kommen,<br />
entfernt angeordnet wer<strong>de</strong>n müssen. Das umfasst<br />
neben Stahl- auch Kohlefaserteile, Servos, Kraftstoffpumpen,<br />
alle Sorten von Kabeln usw.. Am besten wird<br />
<strong>de</strong>r Empfänger abseits aller an<strong>de</strong>ren Einbauten an gut<br />
zugänglicher Stelle im Mo<strong>de</strong>ll angebracht. Unter keinen<br />
Umstän<strong>de</strong>n dürfen Servokabel um die Antennen gewickelt<br />
o<strong>de</strong>r dicht daran vorbei verlegt wer<strong>de</strong>n!<br />
Bitte beachten Sie, dass Kabel unter <strong>de</strong>m Einfl uss <strong>de</strong>r<br />
im Fluge auftreten<strong>de</strong>n Beschleunigungskräfte u. U. ihre<br />
Lage verän<strong>de</strong>rn könnten. Stellen Sie daher sicher, dass<br />
sich die Kabel in <strong>de</strong>r Umgebung <strong>de</strong>r Antennen nicht bewegen<br />
können. Sich bewegen<strong>de</strong> Kabel können nämlich<br />
<strong>de</strong>n Empfang stören.<br />
Tests ergaben, dass eine vertikale (aufrechte) Montage<br />
einer einzelnen Antenne bei weiten Anfl ügen die besten<br />
Ergebnisse liefert. Bei Diversity-Antennen (zwei Antennen)<br />
sollte die zweite Antenne im 90° Winkel zur ersten<br />
Antenne ausgerichtet wer<strong>de</strong>n.<br />
Die Servoanschlüsse <strong>de</strong>r Graupner-Empfänger sind<br />
nummeriert. Die Stromversorgung ist über sämtliche<br />
nummerierten Anschlüsse durchverbun<strong>de</strong>n und kann<br />
prinzipiell an je<strong>de</strong>m beliebigen <strong>de</strong>r 6 Anschlüsse erfolgen.<br />
Ggf. kann über ein V- bzw. Y-Kabel Best.-Nr.<br />
3936.11, parallel zur Stromversorgung auch ein Servo<br />
angeschlossen wer<strong>de</strong>n.<br />
Die Funktion je<strong>de</strong>s einzelnen Kanals wird bestimmt<br />
durch <strong>de</strong>n verwen<strong>de</strong>ten Sen<strong>de</strong>r, nicht durch <strong>de</strong>n Empfänger.<br />
Die Kanalzuordnung kann jedoch im Empfänger<br />
34 Installationshinweise<br />
durch Programmierung mittels Telemetrie-Menü geän<strong>de</strong>rt<br />
wer<strong>de</strong>n. Es wird jedoch empfohlen, dies sen<strong>de</strong>rseitig<br />
mit <strong>de</strong>r Option „Empfängerausgang“ vorzunehmen,<br />
siehe Seite 60/61 bzw. 69.<br />
Im Folgen<strong>de</strong>n einige Hinweise und Anregungen für<br />
<strong>de</strong>n Einbau von Fernsteuerkomponenten im Mo<strong>de</strong>ll:<br />
1. Wickeln Sie <strong>de</strong>n Empfänger in einen min<strong>de</strong>stens<br />
6 mm dicken Schaumgummi. Fixieren Sie <strong>de</strong>n<br />
Schaumgummi mit Gummibän<strong>de</strong>rn am Empfänger,<br />
um diesen gegen Vibrationen, harte Landungen o<strong>de</strong>r<br />
einen Crash zu schützen.<br />
2. Alle Schalter müssen unbehelligt von Auspuffgasen<br />
o<strong>de</strong>r Vibrationen eingebaut sein. Der Schalterknauf<br />
muss über seinen gesamten Arbeitsbereich frei zugänglich<br />
sein.<br />
3. Montieren Sie die Servos auf Gummitüllen mit Messing-Hohllagern,<br />
um diese vor Vibration zu schützen.<br />
Ziehen Sie die Befestigungsschrauben aber<br />
nicht zu fest an, sonst wird <strong>de</strong>r Vibrationsschutz<br />
durch die Gummitüllen hinfällig. Nur wenn die Servo-Befestigungsschrauben<br />
richtig angezogen sind,<br />
bietet dieses System Sicherheit sowie einen Vibrationsschutz<br />
für Ihre Servos. Im Bild unten sehen Sie,<br />
wie ein Servo richtig montiert wird. Die Messinglager<br />
wer<strong>de</strong>n von unten in die Gummitüllen eingeschoben.<br />
Befestigungslasche<br />
Schraube<br />
Gummitülle<br />
Messing-Hohllager<br />
4. Die Servoarme müssen im gesamten Ausschlagbereich<br />
frei beweglich sein. Achten Sie darauf, dass keine<br />
Gestängeteile <strong>de</strong>n freien Servoausschlag behin<strong>de</strong>rn<br />
können.<br />
Die Reihenfolge, in <strong>de</strong>r die Servos anzuschließen sind,<br />
ist mo<strong>de</strong>lltypabhängig vorgegeben. Beachten Sie dazu<br />
die Anschlussbelegungen auf <strong>de</strong>n Seiten 43/44 und 47.<br />
Beachten Sie darüber hinaus die <strong>Sicherheitshinweise</strong><br />
auf <strong>de</strong>n Seiten 3 … 9.<br />
Um unkontrollierte Bewegungen <strong>de</strong>r an <strong>de</strong>r Empfangsanlage<br />
angeschlossenen Servos zu vermei<strong>de</strong>n, bei <strong>de</strong>r<br />
Inbetriebnahme<br />
zuerst <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />
dann <strong>de</strong>n Empfänger einschalten<br />
und bei Einstellung <strong>de</strong>s Betriebs<br />
erst <strong>de</strong>n Empfänger<br />
dann <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r ausschalten.<br />
Achten Sie beim Programmieren <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs unbedingt<br />
darauf, dass Elektromotoren nicht unkontrolliert anlaufen<br />
können o<strong>de</strong>r ein mit einer Startautomatik betriebener<br />
Verbrennungsmotor nicht unbeabsichtigt startet. Trennen<br />
Sie sicherheitshalber <strong>de</strong>n Antriebsakku ab bzw. unterbrechen<br />
Sie die Treibstoffzufuhr.
Stromversorgung <strong>de</strong>r Empfangsanlage<br />
Ein sicherer Mo<strong>de</strong>llbetrieb setzt u. a. eine zuverlässige<br />
Stromversorgung voraus. Sollte trotz leichtgängiger<br />
Gestänge, vollem Akku, Akku-Anschlusskabel mit genügend<br />
Querschnitt, minimalen Übergangswi<strong>de</strong>rstän<strong>de</strong>n<br />
an <strong>de</strong>n Steckverbindungen usw. die auf <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>rdisplay<br />
angezeigte Empfängerspannung immer wie<strong>de</strong>r<br />
einbrechen bzw. generell (zu) niedrig sein, beachten Sie<br />
bitte die nachfolgen<strong>de</strong>n Hinweise:<br />
Achten Sie zuvor<strong>de</strong>rst darauf, dass die Akkus bei<br />
Aufnahme <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>llbetriebs stets vollgela<strong>de</strong>n sind.<br />
Achten Sie auch auf wi<strong>de</strong>rstandsarme Kontakte und<br />
Schalter. Messen Sie ggf. <strong>de</strong>n Spannungsabfall über<br />
das verbaute Schalterkabel unter Last, da dabei selbst<br />
hochbelastbare, neue Schalter einen Spannungsabfall<br />
von bis zu 0,2 Volt verursachen. Infolge von Alterung<br />
und Oxydation <strong>de</strong>r Kontakte kann sich dieser Wert auf<br />
ein mehrfaches erhöhen. Zu<strong>de</strong>m „nagen“ andauern<strong>de</strong><br />
Vibrationen und Erschütterungen an <strong>de</strong>n Kontakten<br />
und sorgen solcherart ebenfalls für eine schleichen<strong>de</strong><br />
Erhöhung <strong>de</strong>r Übergangswi<strong>de</strong>rstän<strong>de</strong>.<br />
Darüber hinaus können selbst kleine Servos wie ein<br />
Graupner/JR DS-281 bis zu 0,75 Ampere „ziehen“ wenn<br />
Sie unter Last blockieren. Allein vier dieser Servos in<br />
einem „Foamie“ können somit schon <strong>de</strong>ssen Bordstromversorgung<br />
mit bis zu 3 Ampere belasten …<br />
Sie sollten <strong>de</strong>shalb eine Stromversorgung wählen,<br />
welche auch unter hoher Last nicht zusammenbricht,<br />
son<strong>de</strong>rn auch dann eine immer noch ausreichen<strong>de</strong><br />
Spannung liefert. Zur „Berechnung“ <strong>de</strong>r nötigen Akkukapazität<br />
sollten Sie min<strong>de</strong>stens 350 mAh für je<strong>de</strong>s<br />
analoge Servo und min<strong>de</strong>stens 500 mAh für je<strong>de</strong>s<br />
digitale Servo ansetzen.<br />
Unter diesem Gesichtspunkt wür<strong>de</strong> beispielsweise<br />
ein Akku mit 1400 mAh zur Stromversorgung einer<br />
Empfangsanlage mit insgesamt 4 Analogservos das<br />
absolute Minimum darstellen. Berücksichtigen Sie bei<br />
Ihren Berechnungen aber auch <strong>de</strong>n Empfänger, <strong>de</strong>r auf<br />
Grund seiner bidirektionalen Funktion etwa 70 mA an<br />
Strom benötigt.<br />
Unabhängig davon empfi ehlt es sich generell, <strong>de</strong>n<br />
Empfänger über zwei Kabel an die Stromversorgung anzuschließen.<br />
Beispielsweise, in<strong>de</strong>m Sie einen Schalter<br />
o<strong>de</strong>r Spannungsregler mit zwei zum Empfänger führen<strong>de</strong>n<br />
Stromversorgungskabel verwen<strong>de</strong>n. Benutzen Sie<br />
ggf. zwischen Kabel und Empfänger ein V- bzw- Y-Kabel<br />
Best.-Nr.: 3936.11, siehe Abbildung, falls Sie einen o<strong>de</strong>r<br />
bei<strong>de</strong> Anschlüsse <strong>de</strong>s Empfängers auch zum Anschluss<br />
eines Servos, Drehzahlstellers etc. benötigen. Sie reduzieren<br />
durch die doppelte Anbindung an <strong>de</strong>n Schalter<br />
bzw. Spannungsregler nicht nur das Risiko eines Kabelbruchs,<br />
son<strong>de</strong>rn sorgen auch für eine gleichmäßigere<br />
Stromversorgung <strong>de</strong>r angeschlossenen Servos.<br />
V-Kabel<br />
Best.-Nr. 3936.11<br />
Son<strong>de</strong>rfunktion<br />
PRX stabilisierte Empfängerstromversorgung<br />
Best.-Nr. 4136<br />
NiMH-Akku-Packs mit 4 Zellen<br />
Mit <strong>de</strong>n traditionellen 4-Zellen-Packs können Sie Ihre<br />
Graupner-HoTT-Empfangsanlage unter Beachtung <strong>de</strong>r<br />
vorstehend beschriebenen Bedingungen gut betreiben,<br />
vorausgesetzt, die Packs haben ausreichen<strong>de</strong> Kapazität<br />
und Spannungslage!<br />
NiMH-Akku-Packs mit 5 Zellen<br />
Akku-Packs mit fünf Zellen bieten einen größeren Spannungsspielraum<br />
im Vergleich zu 4-Zellen-Packs.<br />
Beachten Sie jedoch bitte, dass nicht je<strong>de</strong>s auf<br />
<strong>de</strong>m Markt erhältliche Servo die Spannung eines<br />
5 -Zellen-Packs (auf Dauer) verträgt, insbeson<strong>de</strong>re dann,<br />
wenn diese frisch gela<strong>de</strong>n sind. Manche dieser Servos<br />
reagieren darauf beispielsweise mit <strong>de</strong>utlich vernehmbarem<br />
„knurren“.<br />
Achten Sie <strong>de</strong>shalb auf die Spezifi kation <strong>de</strong>r von Ihnen<br />
verwen<strong>de</strong>ten Servos, bevor Sie sich für <strong>de</strong>n Einsatz<br />
eines 5-Zellen-Pack entschei<strong>de</strong>n.<br />
Nanophosphate®-Akkus mit 2 Zellen (A123)<br />
Unter <strong>de</strong>n <strong>de</strong>rzeit gegebenen Gesichtspunkten sind<br />
diese neuartigen Zellen die beste Wahl! Diese, durch<br />
ein Metallgehäuse geschützten und in Verbindung mit<br />
geeigneten La<strong>de</strong>geräten schnellla<strong>de</strong>fähigen Zellen sind<br />
vergleichsweise robust. Darüber hinaus wird diesem<br />
Zellentyp eine <strong>de</strong>utlich höhere Anzahl von La<strong>de</strong>-/Entla<strong>de</strong>zyklen<br />
als beispielsweise LiPo-Akkus zugeschrieben.<br />
Die Nennspannung von 6,6 Volt eines zweizelligen<br />
Nanophospate®-Akku-Packs bereiten we<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n<br />
Graupner-HoTT-Empfängern Probleme noch <strong>de</strong>n ausdrücklich<br />
zum Betrieb in diesem – höheren – Spannungsbereich<br />
zugelassenen Servos, Drehzahlsteller, Gyros<br />
usw.. Bitte beachten Sie jedoch, dass praktisch alle<br />
in <strong>de</strong>r Vergangenheit und auch die meisten <strong>de</strong>r<br />
<strong>de</strong>rzeit am Markt angebotenen Servos, Drehzahlsteller,<br />
Gyros usw. nur einen zulässigen Betriebsspannungsbereich<br />
von 4,8 bis 6 Volt haben. Deren Anschluss<br />
an <strong>de</strong>n Empfänger erfor<strong>de</strong>rt also zwingend <strong>de</strong>n<br />
Einsatz einer stabilisierten Spannungsregelung wie z. B.<br />
<strong>de</strong>m PRX mit <strong>de</strong>r Best.-Nr. 4136, siehe Anhang. An<strong>de</strong>renfalls<br />
besteht die Gefahr, dass die angeschlossenen<br />
Geräte in kürzester Zeit Scha<strong>de</strong>n erlei<strong>de</strong>n.<br />
LiPo Packs mit 2-Zellen<br />
Bei gleicher Kapazität sind LiPo-Akkus <strong>de</strong>utlich leichter<br />
Installationshinweise<br />
35
als die zuvor genannten Akku-Typen, aber aufgrund <strong>de</strong>s<br />
fehlen<strong>de</strong>n Metallgehäuses auch empfi ndlicher gegen<br />
mechanische Belastung. Außer<strong>de</strong>m sind LiPo-Akkus nur<br />
begrenzt schnellla<strong>de</strong>fähig und erreichen auch keine so<br />
hohe Anzahl an La<strong>de</strong>-/Entla<strong>de</strong>zyklen wie sie z. B. <strong>de</strong>n<br />
Nanophospate®-Akku-Packs zugeschrieben wer<strong>de</strong>n.<br />
Die vergleichsweise hohe Nennspannung von 7,4 Volt<br />
eines zweizelligen LiPo-Packs bereiten dagegen we<strong>de</strong>r<br />
<strong>de</strong>n Graupner-HoTT-Empfängern Probleme noch <strong>de</strong>n<br />
ausdrücklich zum Betrieb in diesem – höheren – Spannungsbereich<br />
zugelassenen Servos, Drehzahlsteller,<br />
Gyros usw.. Bitte beachten Sie jedoch, dass praktisch<br />
alle in <strong>de</strong>r Vergangenheit und auch die meisten<br />
<strong>de</strong>r <strong>de</strong>rzeit am Markt angebotenen Servos, Drehzahlsteller,<br />
Gyros usw. nur einen zulässigen Betriebsspannungsbereich<br />
von 4,8 bis 6 Volt haben. Deren<br />
Anschluss an <strong>de</strong>n Empfänger erfor<strong>de</strong>rt also zwingend<br />
<strong>de</strong>n Einsatz einer stabilisierten Spannungsregelung wie<br />
z. B. <strong>de</strong>m PRX mit <strong>de</strong>r Best.-Nr. 4136, siehe Anhang.<br />
An<strong>de</strong>renfalls besteht die Gefahr, dass die angeschlossenen<br />
Geräte in kürzester Zeit Scha<strong>de</strong>n erlei<strong>de</strong>n.<br />
36 Installationshinweise
Für Ihre Notizen<br />
37
Begriffs<strong>de</strong>fi nitionen<br />
Steuerfunktion, Geber, Funktionseingang, Steuerkanal, Mischer, Schalter, Geberschalter<br />
Um Ihnen <strong>de</strong>n Umgang mit <strong>de</strong>m mx-12 HoTT-<br />
Handbuch zu erleichtern, fi n<strong>de</strong>n Sie nachfolgend einige<br />
Defi nitionen von Begriffen, die im laufen<strong>de</strong>n Text immer<br />
wie<strong>de</strong>r verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n.<br />
Steuerfunktion<br />
Unter „Steuerfunktion“ ist – vorerst einmal unabhängig<br />
vom Signalverlauf im Sen<strong>de</strong>r – das Signal für eine bestimmte<br />
Steuerfunktion zu verstehen. Bei Flächenfl ugzeugen<br />
stellen z. B. Gas, Seite o<strong>de</strong>r Quer eine solche<br />
dar, bei Hubschraubern z. B. Pitch, Rollen o<strong>de</strong>r Nicken.<br />
Das Signal einer Steuerfunktion kann direkt einem bzw.<br />
über Mischer auch mehreren Steuerkanälen zugeführt<br />
wer<strong>de</strong>n. Ein typisches Beispiel für Letzteres sind getrennte<br />
Querru<strong>de</strong>rservos o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Einsatz von zwei Rollo<strong>de</strong>r<br />
Nickservos bei Hubschraubern. Die Steuerfunktion<br />
schließt insbeson<strong>de</strong>re <strong>de</strong>n Einfl uss <strong>de</strong>s mechanischen<br />
Geberweges auf das entsprechen<strong>de</strong> Servo ein.<br />
Geber<br />
Unter „Geber“ sind die vom Piloten unmittelbar zu betätigen<strong>de</strong>n<br />
Bedienelemente am Sen<strong>de</strong>r zu verstehen, mit<br />
<strong>de</strong>nen empfängerseitig die angeschlossenen Servos,<br />
Drehzahlsteller etc. betrieben wer<strong>de</strong>n. Dazu zählen:<br />
die bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppel für die Steuerfunktionen<br />
1 bis 4, wobei diese vier Funktionen in bei<strong>de</strong>n<br />
Mo<strong>de</strong>lltypen („Fläche“ und „Hubschrauber“) mittels<br />
„Mo<strong>de</strong>“-Einstellung softwaremäßig beliebig untereinan<strong>de</strong>r<br />
vertauschbar sind, z. B. Gas links o<strong>de</strong>r rechts.<br />
Die Kreuzknüppelfunktion zur Gas-/Bremsklappensteuerung<br />
wird häufi g auch mit K1-Geber (Kanal 1)<br />
bezeichnet.<br />
die zwei Proportional-Drehgeber CTRL 7 + 8,<br />
die Schalter SW 4/5 und 6/7 bzw. CTRL 9 und 10,<br />
die Schalter SW 1 und 3, sofern sie im Menü<br />
38 Begriffs<strong>de</strong>fi nitionen<br />
»Geber einstellung« einem Steuerkanal zugewiesen<br />
wur<strong>de</strong>n.<br />
Bei <strong>de</strong>n proportionalen Bedienelementen wer<strong>de</strong>n die<br />
Servos <strong>de</strong>r Geberposition entsprechend direkt folgen,<br />
während im Falle eines <strong>de</strong>r Schaltmodule nur eine zweibzw.<br />
dreistufi ge Verstellung möglich ist.<br />
Funktionseingang<br />
Dieser ist ein eher imaginärer Punkt im Signalfl uss und<br />
darf keinesfalls mit <strong>de</strong>m Geberanschluss auf <strong>de</strong>r Platine<br />
gleichgesetzt wer<strong>de</strong>n! Die Wahl <strong>de</strong>r „Steueranordnung“<br />
und die Einstellungen im Menü »Gebereinstellung«<br />
beeinfl ussen nämlich „hinter“ diesen Anschlusspunkten<br />
noch die Reihenfolge, wodurch durchaus<br />
Differenzen zwischen <strong>de</strong>r Nummer <strong>de</strong>s Gebereinganges<br />
und <strong>de</strong>r Nummer <strong>de</strong>s nachfolgen<strong>de</strong>n Steuerkanals<br />
entstehen können.<br />
Steuerkanal<br />
Ab <strong>de</strong>m Punkt, ab <strong>de</strong>m im Signal für ein bestimmtes<br />
Servo alle Steuerinformationen – ob direkt vom Geber<br />
o<strong>de</strong>r indirekt über Mischer – enthalten sind, wird von<br />
einem Steuerkanal gesprochen. Dieses Signal wird nur<br />
noch von <strong>de</strong>n im Menü »Servoeinstellung« vorgenommenen<br />
Einstellungen beeinfl usst und verlässt dann über<br />
das HF-Modul <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r. Im Empfänger angekommen,<br />
wird dieses Signal ggf. noch von <strong>de</strong>n per Telemetrie-Menü<br />
vorgenommenen Einstellungen modifi ziert um<br />
dann letztlich das zugehörige Servo zu steuern.<br />
Mischer<br />
In <strong>de</strong>r Software <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>r sind u. a. vielfältige Mischfunktionen<br />
enthalten. Diese dienen dazu, eine Steuerfunktion<br />
gegebenenfalls auch auf mehrere Servos o<strong>de</strong>r<br />
auch um mehrere Steuerfunktion auf ein Servo wirken<br />
zu lassen. Beachten Sie bitte die zahlreichen Mischfunk-<br />
tionen ab Seite 88 im Handbuch.<br />
Schalter<br />
Der serienmäßige Kippschalter SW 3, die bei<strong>de</strong>n Dreistufenschalter<br />
SW 4/5 und 6/7 sowie <strong>de</strong>r Tast-Schalter<br />
SW 1 können ebenfalls in die Geberprogrammierung<br />
einbezogen wer<strong>de</strong>n. Diese Schalter sind aber generell<br />
auch zum Schalten von Programm optionen gedacht,<br />
z. B. zum Starten und Stoppen <strong>de</strong>r Uhren, Ein- bzw. Ausschalten<br />
von Mischern, als Lehrer-/Schüler-Umschalter<br />
usw.. Je<strong>de</strong>m dieser Schalter können beliebig viele<br />
Funktionen zugeordnet wer<strong>de</strong>n.<br />
Entsprechen<strong>de</strong> Beispiele sind im Handbuch aufgeführt.<br />
Geberschalter<br />
Da es bei manchen Funktionen äußerst praktisch ist,<br />
wenn diese bei einer bestimmten Geberposition automatisch<br />
ein- o<strong>de</strong>r ausgeschaltet wer<strong>de</strong>n (z. B. Ein-/<br />
Ausschalten einer Stoppuhr zur Erfassung von Motorlaufzeiten,<br />
automatisches Ausfahren <strong>de</strong>r Lan<strong>de</strong>klappen<br />
und an<strong>de</strong>res mehr), wur<strong>de</strong>n in die Software <strong>de</strong>r mx-12<br />
HoTT auch zwei bzw. drei Geberschalter integriert:<br />
Sowohl beim Flächen- wie auch beim Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
stehen <strong>de</strong>shalb in je<strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>llspeicher 2 Geberschalter<br />
auf <strong>de</strong>m K1-Steuerknüppel zur Auswahl und<br />
beim Hubschrauber zusätzlich noch ein dritter auf <strong>de</strong>m<br />
Gaslimiter, siehe rechte Seite bzw. Seite 67.<br />
Eine Reihe von instruktiven Beispielen macht die Programmierung<br />
zum Kin<strong>de</strong>rspiel. Beachten Sie <strong>de</strong>shalb<br />
die Programmierbeispiele ab <strong>de</strong>r Seite 144.
Schalter- und Geberschalterzuordnung<br />
Prinzipielle Vorgehensweise<br />
An vielen Stellen im Programm besteht die Möglichkeit,<br />
eine Funktion über einen Schalter (SW 1, 3 … 7) o<strong>de</strong>r<br />
Geberschalter (G 1 … 3, siehe weiter unten) zu betätigen<br />
o<strong>de</strong>r zwischen Einstellungen umzuschalten, wie<br />
z. B. bei <strong>de</strong>r D/R Expo-Funktion o<strong>de</strong>r bei Flugphasenprogrammierungen,<br />
Mischern usw.. Dabei ist auch je<strong>de</strong> Art<br />
von Mehrfachzuordnung möglich.<br />
Da die Schalterzuordnung in allen betreffen<strong>de</strong>n Menüs<br />
in gleicher Weise vonstatten geht, soll an dieser Stelle<br />
das grundsätzliche Vorgehen erläutert wer<strong>de</strong>n, sodass<br />
Sie sich später, beim Lesen <strong>de</strong>r <strong>de</strong>taillierten Menü-<br />
Beschreibungen auf die speziellen Inhalte konzentrieren<br />
können.<br />
An <strong>de</strong>n Programmstellen, an <strong>de</strong>nen ein Schalter zugewiesen<br />
wer<strong>de</strong>n kann, erscheint in <strong>de</strong>r unteren Displayzeile<br />
ein Schaltersymbol:<br />
Wechseln Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste in die entsprechen<strong>de</strong> Spalte:<br />
So weisen Sie einen Schalter zu<br />
1. Drücken Sie kurz die SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste. Im Display erscheint die Anzeige:<br />
Gewünschten Schalter<br />
in die EIN Position<br />
2. Jetzt wird lediglich <strong>de</strong>r ausgewählte Schalter in die<br />
gewünschte „EIN“-Position umgelegt o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r K1-<br />
Knüppel von <strong>de</strong>r gewünschten Schalter-„AUS“-Position<br />
in Richtung „EIN“ bewegt. (Die diesem Steuerorgan<br />
und beim Mo<strong>de</strong>lltyp „Hubschrauber“ zusätzlich<br />
<strong>de</strong>m Gaslimiter, siehe Seite 79, zugewiesenen so genannten<br />
Geberschalter, siehe rechts, übernehmen<br />
hierbei softwareseitig die Aufgabe eines EIN-/AUS-<br />
Schalters.) Damit ist die Zuordnung abgeschlossen.<br />
Schaltrichtung än<strong>de</strong>rn<br />
Sollte die Betätigung <strong>de</strong>nnoch einmal in die verkehrte<br />
Richtung erfolgt sein, so bringen Sie <strong>de</strong>n Schalter o<strong>de</strong>r<br />
Knüppel in die gewünschte AUS-Position, aktivieren<br />
erneut die Schalterzuordnung und ordnen <strong>de</strong>n Schalter<br />
noch einmal und nun mit <strong>de</strong>r gewünschten Schaltrichtung<br />
zu.<br />
Schalter löschen<br />
Nach <strong>de</strong>m Aktivieren <strong>de</strong>r Schalterzuordnung, wie unter<br />
Punkt 2 beschrieben, gleichzeitig die Tastenkombination<br />
�� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR)<br />
kurz drücken.<br />
Geberschalter<br />
Bei bestimmten Schaltfunktionen kann es durchaus<br />
sinnvoll sein, diese nicht per Hand mit einem <strong>de</strong>r normalen<br />
Schalter auszulösen, son<strong>de</strong>rn automatisch durch<br />
<strong>de</strong>n K1-Steuerknüppel o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Gaslimiter beim Hubschrauber.<br />
Anwendungsbeispiele:<br />
Zu- o<strong>de</strong>r Abschaltung einer bor<strong>de</strong>igenen Glühkerzenheizung<br />
beim Unter- bzw. Überschreiten <strong>de</strong>s leerlaufseitigen<br />
Schaltpunktes auf <strong>de</strong>m K1-Knüppel („G1“<br />
bzw. „G2“). Der Schalter <strong>de</strong>r Glühkerzenheizung wird<br />
dabei sen<strong>de</strong>rseitig über einen Mischer angesteuert.<br />
Automatisches Ein- und Ausschalten <strong>de</strong>r Stoppuhr<br />
zur Messung <strong>de</strong>r reinen „Flugzeit“ eines Hubschraubers<br />
durch <strong>de</strong>n „G3“-Schalter <strong>de</strong>s Gaslimiters.<br />
Automatisches Abschalten <strong>de</strong>s Mischers „QR � SR“<br />
beim Ausfahren <strong>de</strong>r Bremsklappen, um z. B. bei Landungen<br />
am Hang die Querlage <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls <strong>de</strong>r Bo<strong>de</strong>nkontur<br />
anzupassen, ohne dass durch das anson-<br />
sten mitlaufen<strong>de</strong> Seitenru<strong>de</strong>r auch noch zusätzlich<br />
die Flugrichtung beeinfl usst wird.<br />
Ausfahren <strong>de</strong>r Lan<strong>de</strong>klappen samt Nachtrimmen <strong>de</strong>s<br />
Höhenru<strong>de</strong>rs beim Lan<strong>de</strong>anfl ug ausführen, sobald<br />
<strong>de</strong>r Gassteuerknüppel über <strong>de</strong>n Schaltpunkt hinaus<br />
bewegt wird.<br />
Ein- und Ausschalten <strong>de</strong>r Stoppuhr zur Messung <strong>de</strong>r<br />
Laufzeit von Elektromotoren.<br />
Im Programm <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT stehen für<br />
diese Zwecke in bei<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lltypen zwei so genannte<br />
Geberschalter auf <strong>de</strong>m K1-Steuerknüppel zur Verfügung:<br />
ein „G1“ bei ca. -80 % und ein „G2“ bei ca. +80 %<br />
<strong>de</strong>s Geberweges. Darüber hinaus verfügt das Helikopterprogramm<br />
noch zusätzlich über einen „G3“ auf <strong>de</strong>m<br />
Gaslimiter nahe <strong>de</strong>m 100 %-Punkt, siehe Seite 79.<br />
Alle diese Geberschalter können beliebig in die freie<br />
Schalterprogrammierung mit einbezogen, d. h. anstelle<br />
eines „normalen“ Schalters einer Funktion zugeordnet<br />
wer<strong>de</strong>n. An <strong>de</strong>n Programmstellen, an <strong>de</strong>nen Schalter<br />
zugewiesen wer<strong>de</strong>n können, haben Sie also je<strong>de</strong>rzeit<br />
die Möglichkeit, alternativ zu einem Schalter auch einen<br />
<strong>de</strong>r Geberschalter G1 … G2 bzw. G1 … G3 zuzuweisen,<br />
in<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n K1-Steuerknüppel bzw. <strong>de</strong>n Gaslimit-<br />
Geber (standardmäßig <strong>de</strong>r Proportional-Drehregler<br />
CTRL 7) von <strong>de</strong>r gewünschten Schalter-„AUS“-Position<br />
in Richtung „EIN“ bewegen.<br />
Schalter- und Geberschalterzuordnung<br />
39
Digitale Trimmung<br />
Funktionsbeschreibung und Beschreibung <strong>de</strong>r K1-Abschalttrimmung<br />
Digitale Trimmung mit optischer und akustischer<br />
Anzeige<br />
Die bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppel sind mit einer digitalen Trimmung<br />
ausgestattet. Kurzes Drücken <strong>de</strong>r Trimmschalter<br />
verstellt mit je<strong>de</strong>m „Klick“ die Neutralposition <strong>de</strong>r<br />
Kreuzknüppel um einen bestimmten Wert. Bei längerem<br />
Festhalten läuft die Trimmung mit zunehmen<strong>de</strong>r Geschwindigkeit<br />
in die entsprechen<strong>de</strong> Richtung.<br />
Die Verstellung wird auch akustisch durch unterschiedlich<br />
hohe Töne „hörbar“ gemacht. Während <strong>de</strong>s Fluges<br />
die Mittenposition wie<strong>de</strong>rzufi n<strong>de</strong>n, ist daher auch ohne<br />
Blick auf das Display problemlos: Bei Überfahren <strong>de</strong>r<br />
Mittenposition wird eine kurze Pause eingelegt.<br />
Die aktuellen Trimmwerte wer<strong>de</strong>n bei einem Mo<strong>de</strong>llspeicherplatzwechsel<br />
automatisch abgespeichert. Des<br />
Weiteren wirkt die digitale Trimmung innerhalb eines<br />
Speicherplatzes, mit Ausnahme <strong>de</strong>r Trimmung <strong>de</strong>s Gas-/<br />
Bremsklappensteuerknüppels – Steuerfunktion „K1“<br />
(Kanal 1) genannt –, fl ugphasenspezifi sch.<br />
Diese K1-Trimmung schließt bei Flächen- und Hubschraubermo<strong>de</strong>llen<br />
noch eine beson<strong>de</strong>re Funktion ein,<br />
die die Leerlauf-Vergasereinstellung eines Verbrennungsmotors<br />
leicht wie<strong>de</strong>rfi n<strong>de</strong>n lässt.<br />
Da die in dieser Anleitung beschriebenen Trimmfunktionen<br />
aber nur in Richtung „Motor aus“ wirksam sind,<br />
än<strong>de</strong>rt sich die Darstellung im Display Ihres Sen<strong>de</strong>rs<br />
ggf. in Abhängigkeit von Ihrer individuellen Gas- bzw.<br />
Pitch-Minimum-Position <strong>de</strong>s K1-Steuerknüppels „vorne“<br />
o<strong>de</strong>r „hinten“ wie auch von Gas/Pitch „linker Knüppel“<br />
o<strong>de</strong>r „rechter Knüppel.“ Die Abbildungen dieser Anleitung<br />
beziehen sich immer auf „Gas/Pitch rechts“ bei<br />
bei<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lltypen sowie „Gas hinten“ bei Flächenmo<strong>de</strong>llen<br />
und Hubschrauber.<br />
40 Digitale Trimmung<br />
1. Flächenmo<strong>de</strong>lle<br />
Die K1-Trimmung besitzt eine spezielle Abschalttrimmung,<br />
die für Verbrennungsmotoren gedacht ist: Sie<br />
stellen mit <strong>de</strong>r Trimmung zunächst einen sicheren<br />
Leerlauf <strong>de</strong>s Motors ein.<br />
Wenn Sie nun die K1-Trimmung in einem Zug in Richtung<br />
„Motor abstellen“ bis zur äußersten Position <strong>de</strong>s<br />
Trimmweges verschieben, dann bleibt an <strong>de</strong>r Endposition<br />
im Display eine weitere Markierung stehen. Zum<br />
erneuten Starten <strong>de</strong>s Motors erreichen Sie durch einmaliges<br />
Drücken in Richtung „mehr Gas“ sofort wie<strong>de</strong>r die<br />
letzte Leerlaufeinstellung.<br />
aktuelle<br />
Trimm-Position<br />
50%<br />
Stop<br />
Flug<br />
M<br />
letzte Leerlaufposition<br />
K1-Trimmhebel<br />
Trimmung in<br />
Motor-AUS-Position<br />
Diese Abschalttrimmung ist <strong>de</strong>aktiviert, wenn im Menü<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ „kein“<br />
bzw. „kein/inv“ eingetragen ist (Seite 56/57).<br />
Hinweis:<br />
Da diese Trimmfunktion nur in Richtung „Motor aus“<br />
wirksam ist, än<strong>de</strong>rt sich die obige Abbildung entsprechend,<br />
wenn Sie die Geberrichtung für die Gasminimum-Position<br />
<strong>de</strong>s K1-Steuerknüppels von „hinten“<br />
(worauf sich das obige Bild bezieht) auf „vorn“ im Menü<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ än<strong>de</strong>rn.<br />
Leerlaufrichtung<br />
2. Helikoptermo<strong>de</strong>lle<br />
Zusätzlich zu <strong>de</strong>r links unter „Flächenmo<strong>de</strong>lle“ beschriebenen<br />
„Abschalttrimmung“ besitzt die K1-Trimmung in<br />
Verbindung mit <strong>de</strong>r so genannten „Gaslimit-Funktion“,<br />
siehe Seite 79, eine weitere Eigenschaft: Solange sich<br />
<strong>de</strong>r Gaslimit-Geber in <strong>de</strong>r „linken“ Hälfte seines Weges,<br />
d. h. im Anlassbereich befi n<strong>de</strong>t, wirkt die K1-Trimmung<br />
als Leerlauftrimmung auf das Gasservo und die Anzeige<br />
<strong>de</strong>r Leerlauftrimmung ist im Display sichtbar:<br />
aktuelle<br />
Trimm-Position<br />
50%<br />
Stop<br />
Flug<br />
M<br />
letzte Leerlaufposition<br />
Gaslimit-Geber<br />
CTRL 7<br />
Trimmung in<br />
Motor-AUS-Position<br />
Im Gegensatz zum Flächenmo<strong>de</strong>ll wird diese Anzeige<br />
jedoch ausgeblen<strong>de</strong>t, wenn sich <strong>de</strong>r Gaslimit-Geber in<br />
<strong>de</strong>r „rechten“ Hälfte seines Weges befi n<strong>de</strong>t:<br />
50%<br />
Stop<br />
Flug<br />
M<br />
Gaslimit-Geber<br />
CTRL 7<br />
Hinweis für Helikopter:<br />
Die K1-Trimmung wirkt nur auf das Gasservo, nicht auf<br />
die Pitch-Servos. Beachten Sie auch, dass sich das<br />
Heli-Gasservo am Empfängerausgang 6 befi n<strong>de</strong>n muss<br />
(siehe Empfängerbelegung Seite 47)!
Für Ihre Notizen<br />
41
Flächenmo<strong>de</strong>lle<br />
Bis zu zwei Querru<strong>de</strong>r- und zwei Wölbklappenservos bei<br />
Normalmo<strong>de</strong>llen sowie V-Leitwerk- und Nurfl ügel/Delta-<br />
Mo<strong>de</strong>lle mit zwei Quer-/Höhenru<strong>de</strong>r- und zwei Wölbklappenservos<br />
wer<strong>de</strong>n komfortabel unterstützt.<br />
Der größte Teil <strong>de</strong>r Motor- und Segelfl ugmo<strong>de</strong>lle wird<br />
aber zum Leitwerkstyp „normal“ gehören und mit jeweils<br />
einem Servo für Höhen-, Seiten- und Querru<strong>de</strong>r sowie<br />
Motordrossel o<strong>de</strong>r elektronischem Fahrtregler (bzw.<br />
Bremsklappen beim Segelfl ugmo<strong>de</strong>ll) ausgestattet<br />
sein. Darüber hinaus gestattet <strong>de</strong>r Leitwerkstyp „2 HR<br />
Sv“ <strong>de</strong>n Anschluss von zwei Höhenru<strong>de</strong>rservos an <strong>de</strong>n<br />
Kanälen 3 und 6.<br />
Bei Betätigung <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r und fallweise <strong>de</strong>r Wölbklappen<br />
mit jeweils zwei getrennten Servos können die<br />
Querru<strong>de</strong>rausschläge bei<strong>de</strong>r Klappenpaare im Menü<br />
»Flächenmix« differenziert, ein Ru<strong>de</strong>rausschlag nach<br />
unten also unabhängig vom Ausschlag nach oben<br />
eingestellt wer<strong>de</strong>n.<br />
Schließlich kann die Stellung von Wölbklappen über<br />
einen <strong>de</strong>r Geber CTRL 7 … 10 gesteuert wer<strong>de</strong>n. Alternativ<br />
steht für die Wölbklappen, Quer- und Höhenru<strong>de</strong>r<br />
auch eine phasenabhängige Trimmung im Menü »Phasentrim«<br />
zur Verfügung.<br />
Höhe Quer<br />
Quer Seite<br />
42 Flächenmo<strong>de</strong>lle<br />
Quer Seite<br />
Höhe<br />
W ölb Höhe<br />
Wöb<br />
rechts<br />
Wenn das Mo<strong>de</strong>ll ein V-Leitwerk anstelle <strong>de</strong>s normalen<br />
Leitwerks besitzt, ist im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />
<strong>de</strong>r Leitwerkstyp „V-Leitwerk“ auszuwählen, <strong>de</strong>r die<br />
Steuerfunk tionen Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r so miteinan<strong>de</strong>r<br />
verknüpft, dass je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Leitwerksklappen<br />
– durch je ein separates Servo angesteuert – sowohl<br />
Höhen- als auch Seitenru<strong>de</strong>rfunktion übernimmt.<br />
Bei <strong>de</strong>n Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>llen wird die Quer-<br />
und Höhenru<strong>de</strong>rfunktion über je eine gemeinsame<br />
Ru<strong>de</strong>rklappe an <strong>de</strong>r Hinterkante <strong>de</strong>r rechten und linken<br />
Tragfl äche ausgeführt. Das Programm enthält die entsprechen<strong>de</strong>n<br />
Mischfunktionen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Servos.<br />
Bis zu 3 Flugphasen können in je<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r 10 Mo<strong>de</strong>llspeicherplätze<br />
programmiert wer<strong>de</strong>n.<br />
Die digitale Trimmung wird fl ugphasenspezifi sch bis<br />
auf die K1-Trimmung abgespeichert. Die K1-Trimmung<br />
erlaubt simples Wie<strong>de</strong>rfi n<strong>de</strong>n einer Leerlaufvergasereinstellung.<br />
Zwei Uhren stehen für <strong>de</strong>n Flugbetrieb ständig zur Verfügung.<br />
Ebenso wird die seit <strong>de</strong>m letzten La<strong>de</strong>vorgang<br />
verstrichene Sen<strong>de</strong>rbetriebszeit angezeigt.<br />
Alle Geber (CTRL) und Schalter (SW) <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
Quer<br />
Wö b<br />
links<br />
Bremskl.-Funktion 1<br />
Bremskl. Wölb<br />
Bremskl. Höhe<br />
links<br />
Seite/Höhe<br />
V-Le twerk<br />
rechts<br />
können im Menü »Gebereinstellung« beinahe beliebig<br />
<strong>de</strong>n Eingängen 5 und 6 zugeordnet wer<strong>de</strong>n.<br />
„Dual Rate“ und „Exponential“ für Quer-, Seiten- und<br />
Höhenru<strong>de</strong>r sind getrennt programmier- und zwischen<br />
jeweils zwei Varianten umschaltbar.<br />
Neben 3 freien Mischern stehen – abhängig vom Mo<strong>de</strong>lltyp<br />
– im Menü »Flächenmix« bis zu 12 weitere, fest<br />
<strong>de</strong>fi nierte Misch- und Koppelfunktionen zur Verfügung:<br />
1. Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung (schaltbar)<br />
2. Wölbklappendifferenzierung (schaltbar)<br />
3. Querru<strong>de</strong>r � Seitenru<strong>de</strong>r (schaltbar)<br />
4. Querru<strong>de</strong>r � Wölbklappe (schaltbar)<br />
5. Bremse � Höhenru<strong>de</strong>r (schaltbar)<br />
6. Bremse � Wölbklappe (schaltbar)<br />
7. Bremse � Querru<strong>de</strong>r (schaltbar)<br />
8. Höhenru<strong>de</strong>r � Wölbklappe (schaltbar)<br />
9. Höhenru<strong>de</strong>r � Querru<strong>de</strong>r (schaltbar)<br />
10. Wölbklappe � Höhenru<strong>de</strong>r (schaltbar)<br />
11. Wölbklappe � Querru<strong>de</strong>r (schaltbar)<br />
12. Differenzierungsreduktion<br />
W ö l b<br />
Q u er W ölb<br />
Q uer<br />
Höhe Wölb<br />
Wölb Höhe<br />
Quer Se te<br />
Höhe Quer<br />
Q u e r<br />
W ölb<br />
W ö l b<br />
Quer<br />
Bremskl. Quer<br />
Bremskl. Wölb<br />
Bremskl. Höhe
Installationshinweise<br />
Die Servos MÜSSEN in <strong>de</strong>r hier abgebil<strong>de</strong>ten Reihenfolge<br />
am Empfänger angeschlossen sein.<br />
Nicht benötigte Ausgänge wer<strong>de</strong>n einfach nicht belegt.<br />
Insbeson<strong>de</strong>re gilt:<br />
Bei Verwendung von nur 1 Querru<strong>de</strong>rservo bleibt <strong>de</strong>r<br />
Empfängerausgang 5 für das rechte Querru<strong>de</strong>r frei<br />
bzw. kann – sofern im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />
„1 QR“ gewählt wur<strong>de</strong> – ggf. an<strong>de</strong>rweitig belegt<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Bei Verwendung von nur 1 Wölbklappenservo bleibt<br />
<strong>de</strong>r Empfängerausgang 1 für die rechte Wölbklappe<br />
ZWINGEND frei, sofern im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />
„2QR 2WK“ gewählt wur<strong>de</strong>.<br />
Beachten Sie darüber hinaus die Hinweise auf <strong>de</strong>n<br />
folgen<strong>de</strong>n Seiten.<br />
Flächenmo<strong>de</strong>lle mit und ohne Motor, mit bis zu<br />
2 Querru<strong>de</strong>rservos …<br />
… und Leitwerkstyp „normal“<br />
frei o<strong>de</strong>r Son<strong>de</strong>rfunktion<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Telemetrie-Sensor o<strong>de</strong>r QR rechts<br />
Seitenru<strong>de</strong>r<br />
Höhenru<strong>de</strong>r<br />
Querru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />
o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />
… und Leitwerkstyp „V-Leitwerk“<br />
frei o<strong>de</strong>r Son<strong>de</strong>rfunktion<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Telemetrie-Sensor o<strong>de</strong>r QR rechts<br />
Höhe/Seite rechts<br />
Höhe/Seite links<br />
Querru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />
o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />
… und Leitwerkstyp „2 Höhenru<strong>de</strong>rservos“<br />
2. Höhenru<strong>de</strong>r<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Telemetrie-Sensor o<strong>de</strong>r QR rechts<br />
Seitenru<strong>de</strong>r<br />
1. Höhenru<strong>de</strong>r<br />
Querru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />
o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />
Delta-/Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle mit und ohne Motor, …<br />
… mit 2 Quer-/Höhenru<strong>de</strong>rservos<br />
frei o<strong>de</strong>r Son<strong>de</strong>rfunktion<br />
Empfängerstromversorgung<br />
frei od. Telemet.-Sensor od. Son<strong>de</strong>rfunkt.<br />
frei o<strong>de</strong>r Seitenru<strong>de</strong>r<br />
Quer/Höhe rechts<br />
Quer/Höhe links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />
o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />
… mit 2 Quer-/Höhenru<strong>de</strong>r- und 2 Wölbklappen/Höhenru<strong>de</strong>rservos<br />
Wölb(Quer)/Höhe links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Wölb(Quer)/Höhe rechts<br />
frei o<strong>de</strong>r Seitenru<strong>de</strong>r<br />
Quer/Höhe rechts<br />
Quer/Höhe links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />
o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />
Segelfl ugmo<strong>de</strong>lle ohne Motor, mit 2 Querru<strong>de</strong>r- und<br />
2 Wölbklappenservos …<br />
… und Leitwerks typ „normal“<br />
… und Leitwerks typ „V-Leitwerk“<br />
Wölbklappe links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Querru<strong>de</strong>r rechts<br />
Seitenru<strong>de</strong>r<br />
Höhenru<strong>de</strong>r<br />
Querru<strong>de</strong>r links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Wölbklappe rechts<br />
Wölbklappe links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Querru<strong>de</strong>r rechts<br />
Höhe/Seite rechts<br />
Höhe/Seite links<br />
Querru<strong>de</strong>r links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Wölbklappe rechts<br />
Flächenmo<strong>de</strong>lle - Empfängerbelegung<br />
43
Bedingt durch <strong>de</strong>n unterschiedlichen Einbau <strong>de</strong>r Servos<br />
und Ru<strong>de</strong>ranlenkungen kann anfangs die Servolaufrichtung<br />
bestimmter Servo verkehrt sein. Nachfolgen<strong>de</strong><br />
Tabelle gibt Hinweise zur Abhilfe.<br />
Mo<strong>de</strong>ll<br />
Typ<br />
V-Leitwerk<br />
Delta,<br />
Nurfl ügel<br />
Servo mit<br />
falscher<br />
Drehrichtung<br />
Seiten- und<br />
Hö henru<strong>de</strong>r verkehrt<br />
Seitenru<strong>de</strong>r richtig,<br />
Höhenru<strong>de</strong>r verkehrt<br />
Höhenru<strong>de</strong>r richtig,<br />
Seitenru<strong>de</strong>r verkehrt<br />
Höhen- und Querru<strong>de</strong>r<br />
verkehrt<br />
Höhenru<strong>de</strong>r richtig,<br />
Querru<strong>de</strong>r verkehrt<br />
Querru<strong>de</strong>r richtig,<br />
Höhenru<strong>de</strong>r verkehrt<br />
Abhilfe<br />
Servo 3 + 4 im Menü<br />
»Servoeinstellung«<br />
umpolen<br />
Servo 3 + 4 am Empfänger<br />
vertauschen<br />
Servo 3 + 4 im Menü<br />
»Servoeinstellung«<br />
umpolen UND am Empfänger<br />
vertauschen<br />
Servo 2 + 3 im Menü<br />
»Servoeinstellung«<br />
umpolen<br />
Servo 2 + 3 im Menü<br />
»Servoeinstellung«<br />
umpolen UND am Empfänger<br />
vertauschen<br />
Servo 2 + 3 am Empfänger<br />
vertauschen<br />
Alle für ein Flächenmo<strong>de</strong>ll relevanten Menüs sind bei<br />
<strong>de</strong>n „Programmbeschreibungen“ mit <strong>de</strong>m Symbol eines<br />
Flächenfl ugzeuges …<br />
… gekennzeichnet, sodass Sie sich bei einer Flächenmo<strong>de</strong>llprogrammierung<br />
nur mit diesen Menüs befassen<br />
müssen.<br />
44 Flächenmo<strong>de</strong>lle - Empfängerbelegung
Für Ihre Notizen<br />
45
Hubschraubermo<strong>de</strong>lle<br />
Die Weiterentwicklung <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llhubschrauber und<br />
<strong>de</strong>ren Komponenten wie Gyrosensoren, Drehzahlregler,<br />
Rotorblätter usw. ermöglicht heute, einen Hubschrauber<br />
sogar im 3D-Kunstfl ug zu beherrschen. Für <strong>de</strong>n<br />
Anfänger dagegen genügen wenige Einstellungen, um<br />
mit <strong>de</strong>m Schwebefl ugtraining beginnen und dann nach<br />
und nach die Optionen <strong>de</strong>r mx-12 HoTT einsetzen zu<br />
können.<br />
Mit <strong>de</strong>m Helikopter-Programm <strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />
können alle gängigen Helis mit 1 … 4 Servos für die<br />
Pitchsteuerung betrieben wer<strong>de</strong>n. Völlig unabhängig<br />
davon, ob diese von einem Vergaser- o<strong>de</strong>r Elektromotor<br />
angetrieben wer<strong>de</strong>n.<br />
Innerhalb eines Mo<strong>de</strong>llspeichers stehen 2 Flugphasen<br />
plus Autorotation sowie zwei Uhren ständig für <strong>de</strong>n Flugbetrieb<br />
zur Verfügung. Ebenso wird die seit <strong>de</strong>m letzten<br />
La<strong>de</strong>vorgang verstrichene Sen<strong>de</strong>rbetriebszeit angezeigt.<br />
46 Hubschraubermo<strong>de</strong>lle<br />
Auf Tastendruck lässt sich die Leerlaufvergaserposition<br />
<strong>de</strong>r digitalen K1-Trimmung wie<strong>de</strong>rfi n<strong>de</strong>n.<br />
„Dual Rate“ und „Exponential“ für Roll, Nick und Heckrotor<br />
sind kombinier- und in jeweils zwei Varianten programmier-<br />
und umschaltbar.<br />
Alle Geber (CTRL) und Schalter (SW) <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
können im Menü »Gebereinstellung« beinahe beliebig<br />
<strong>de</strong>n Eingängen 5 und 6 zugeordnet wer<strong>de</strong>n.<br />
Neben 3 frei belegbaren und auch zu- und abschaltbaren<br />
Linearmischern stehen im Menü »Helimix« für<br />
Pitch, Gas und Heckrotor fl ugphasenabhängig einstellbare<br />
5-Punkt-Kurven für nichtlineare Kennlinien bereit:<br />
1. Pitch<br />
2. K1 � Gas<br />
3. K1 � Heckrotor<br />
Der Anfänger wird zunächst jedoch nur <strong>de</strong>n Schwebefl<br />
ugpunkt in <strong>de</strong>r Steuermitte sowie <strong>de</strong>n Pitchweg<br />
anpassen.<br />
Kanal 1 Gas<br />
Pitch-Kurve<br />
Darüber hinaus stehen im Menü »Helimix« mit <strong>de</strong>r<br />
Zeile „Gyro“ sowie einem „Taumelscheibenlimiter“ noch<br />
weitere Einstell-Optionen zur Verfügung.<br />
Im Menü »TS-Mixer« können dann die Mischanteile für<br />
Pitch, Rollen und Nicken abgestimmt wer<strong>de</strong>n.<br />
Die Funktion Gaslimit im Menü »Gebereinstellung«<br />
ermöglicht ein Starten <strong>de</strong>s Motors in je<strong>de</strong>r Flugphase<br />
und erspart somit die Programmierung einer speziellen<br />
Flugphase „Gasvorwahl“.<br />
Standardmäßig ist <strong>de</strong>r Proportional-Drehgeber CTRL 7<br />
diesem Eingang zugeordnet. Diese Steuerfunktion limitiert<br />
beliebig die maximale Gasservoposition. Dadurch<br />
kann <strong>de</strong>r Motor im Leerlaufbereich mit <strong>de</strong>m Trimmhebel<br />
gesteuert wer<strong>de</strong>n. Erst wenn dieser Drehgeber in<br />
Richtung Vollgas gestellt wird, wer<strong>de</strong>n die Gaskurven<br />
wirksam und ggf. dann auch die bei<strong>de</strong>n Uhren zur<br />
Erfassung <strong>de</strong>r Flugzeit automatisch gestartet. Weitere<br />
Erläuterungen siehe Seite 79.<br />
Kanal 1 Heckrotor
Hinweis für Umsteiger von älteren Graupner-Anlagen:<br />
Gegenüber <strong>de</strong>r früheren Empfängerbelegung sind nun<br />
<strong>de</strong>r Servoanschluss 1 (Pitch-Servo) und Servoanschluss<br />
6 (Gas-Servo) vertauscht. Die Servos müssen also wie<br />
rechts unten abgebil<strong>de</strong>t an die Ausgänge <strong>de</strong>s Empfängers<br />
angeschlossen wer<strong>de</strong>n. Nicht benötigte Ausgänge<br />
wer<strong>de</strong>n einfach nicht belegt. Genauere Einzelheiten zum<br />
jeweiligen Taumelscheibentyp fi n<strong>de</strong>n Sie auf Seite 65 im<br />
Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«.<br />
Installationshinweise<br />
Die Servos MÜSSEN in <strong>de</strong>r hier abgebil<strong>de</strong>ten Reihenfolge<br />
am Empfänger angeschlossen sein.<br />
Nicht benötigte Ausgänge wer<strong>de</strong>n einfach nicht belegt.<br />
Beachten Sie darüber hinaus die Hinweise auf <strong>de</strong>n<br />
folgen<strong>de</strong>n Seiten.<br />
Hinweis:<br />
Um die Komfort- und Sicherheitsmerkmale <strong>de</strong>s Gaslimiters<br />
(siehe ab Seite 75) nutzen zu können, ist auch ein<br />
Drehzahlregler an <strong>de</strong>n Empfängerausgang „6“ anzuschließen.<br />
Siehe dazu Seite 93.<br />
Empfängerbelegung von Hubschraubermo<strong>de</strong>llen …<br />
… mit 1 bis 3 Taumelscheibenservos<br />
Gasservo o<strong>de</strong>r Motorregelung<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Telemetrie-Sensor o<strong>de</strong>r Gyrowirkung<br />
Heck-Servo (Gyro-System)<br />
Nick-1-Servo<br />
Roll-1-Servo<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Pitch- o<strong>de</strong>r Roll-2<br />
o<strong>de</strong>r Nick-2-Servo<br />
… mit 4 Taumelscheibenservos<br />
Gasservo o<strong>de</strong>r Motorregelung<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Nick-2-Servo<br />
Heck-Servo (Gyro-System)<br />
Nick-1-Servo<br />
Roll-1-Servo<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Roll-2-Servo<br />
Alle für ein Hubschraubermo<strong>de</strong>ll relevanten Menüs sind<br />
im Abschnitt „Programmbeschreibung“ mit einem Heli-<br />
Symbol gekennzeichnet …<br />
… sodass Sie sich bei einer Hubschrauberprogrammierung<br />
nur mit diesen Menüs befassen müssen.<br />
Hubschraubermo<strong>de</strong>lle - Empfängerbelegung<br />
47
Programmbeschreibung im Detail<br />
Neuen Speicherplatz belegen<br />
Wer sich bereits bis an diese Stelle im Handbuch<br />
vorgearbeitet hat, wird sicherlich schon die eine o<strong>de</strong>r<br />
an<strong>de</strong>re Programmierung erprobt haben. Dennoch soll<br />
nicht darauf verzichtet wer<strong>de</strong>n, je<strong>de</strong>s Menü <strong>de</strong>tailliert zu<br />
beschreiben.<br />
Wir beginnen in diesem Abschnitt zunächst mit <strong>de</strong>r<br />
Belegung eines „freien“ Speicherplatzes, wenn also ein<br />
neues Mo<strong>de</strong>ll „programmiert“ wer<strong>de</strong>n soll:<br />
#01<br />
Stop<br />
Flug<br />
0:00<br />
0:00<br />
6.1V 99%<br />
HoTT<br />
0:00h<br />
M 0.0V<br />
Aus <strong>de</strong>r Grundanzeige wird mit einem Druck auf die<br />
zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zur<br />
„Multifunktionsliste“ gewechselt. (Mit <strong>de</strong>r zentralen<br />
ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste gelangen Sie zur<br />
Grundanzeige zurück.) Standardmäßig ist nach <strong>de</strong>m<br />
ersten Aufruf <strong>de</strong>r Multifunktionsauswahl nach <strong>de</strong>m<br />
Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs <strong>de</strong>r Menüpunkt »ModSpeich.«<br />
(Mo<strong>de</strong>llspeicher) invers und damit aktiv. An<strong>de</strong>rnfalls mit<br />
<strong>de</strong>n Pfeiltasten (��, ��) <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste <strong>de</strong>n Menüpunkt »Mod.Speich.« anwählen<br />
und dann wie<strong>de</strong>r die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste drücken:<br />
Mod.Speich<br />
Servoeinst<br />
D/R Expo<br />
Flächenmix<br />
Grun<strong>de</strong>inst<br />
Gebereinst<br />
Phasentrim<br />
Freie Mix<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe Telemetrie<br />
48 Programmbeschreibung: neuen Speicherplatz belegen<br />
Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />
Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />
Kopier. Mod–>Mod<br />
Export zu SD<br />
Import von SD<br />
=><br />
=><br />
=><br />
=><br />
=><br />
Drücken Sie nun noch einmal die zentrale SET-Taste<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste, um in das Untermenü »Mo<strong>de</strong>ll<br />
aufrufen« zu wechseln:<br />
01<br />
02<br />
03<br />
04<br />
05<br />
��frei��<br />
��frei��<br />
��frei��<br />
��frei��<br />
06 ��frei��<br />
E06<br />
Im Lieferzustand <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ist <strong>de</strong>r erste Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
mit <strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>lltyp „Flächenmo<strong>de</strong>ll“ initialisiert und<br />
<strong>de</strong>r mitgelieferte Empfänger mit diesem "verbun<strong>de</strong>n".<br />
Erkennbar an <strong>de</strong>r rechts außen angezeigten Empfängerkennung.<br />
In obigem Beispiel E06. Bei einem „ungebun<strong>de</strong>nen“<br />
Mo<strong>de</strong>llspeicher erscheint dagegen „---“.<br />
Die restlichen, mit „��frei��“ betitelten Speicherplätze<br />
sind noch unbelegt und somit auch „ungebun<strong>de</strong>n“.<br />
Möchten Sie ein Flächenmo<strong>de</strong>ll einprogrammieren,<br />
dann können Sie nach <strong>de</strong>m Verlassen <strong>de</strong>s Untermenüs<br />
»Mo<strong>de</strong>ll aufrufen« und <strong>de</strong>s Menüs »Mod.Speich.«<br />
durch entsprechend häufi ges Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />
ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste sofort mit <strong>de</strong>m Programmieren<br />
<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls beginnen … o<strong>de</strong>r aber mit <strong>de</strong>n<br />
Tasten � o<strong>de</strong>r � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
einen <strong>de</strong>r noch freien Speicherplätze anwählen …<br />
01<br />
02<br />
03<br />
04<br />
05<br />
��frei��<br />
��frei��<br />
��frei��<br />
��frei��<br />
06 ��frei��<br />
E06<br />
… und dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste zur Bestätigung drücken.<br />
Sie wer<strong>de</strong>n hernach aufgefor<strong>de</strong>rt, <strong>de</strong>n grundsätzlichen<br />
Mo<strong>de</strong>lltyp, also entwe<strong>de</strong>r „Flächenmo<strong>de</strong>ll“ o<strong>de</strong>r „Hubschraubermo<strong>de</strong>ll“,<br />
auszuwählen:<br />
Mo<strong>de</strong>lltyp wählen<br />
( freier Mo<strong>de</strong>llspeich. )<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Tasten � o<strong>de</strong>r � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>n grundsätzlichen Mo<strong>de</strong>lltyp<br />
an und drücken Sie die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste. Damit wird <strong>de</strong>r ausgewählte Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
mit <strong>de</strong>m ausgewählten Mo<strong>de</strong>lltyp initialisiert und<br />
das Display wechselt wie<strong>de</strong>r zur Grundanzeige. Der<br />
Speicherplatz ist entsprechend vorbelegt.<br />
Möchten Sie dagegen mit einem Hubschrauber beginnen,<br />
dann wählen Sie mit <strong>de</strong>n Tasten � o<strong>de</strong>r �<br />
<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste einen <strong>de</strong>r mit<br />
„��frei��“ betitelten Speicherplätze an und drücken<br />
dann kurz die die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste zur Bestätigung. Sie wer<strong>de</strong>n nun aufgefor<strong>de</strong>rt,<br />
<strong>de</strong>n grundsätzlichen Mo<strong>de</strong>lltyp, also entwe<strong>de</strong>r<br />
„Flächenmo<strong>de</strong>ll“ o<strong>de</strong>r „Hubschraubermo<strong>de</strong>ll“ festzule-
gen. Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Tasten � o<strong>de</strong>r � <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das entsprechen<strong>de</strong> Symbol<br />
an und drücken Sie dann wie<strong>de</strong>r kurz die zentrale SET-<br />
Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zur Bestätigung. Damit<br />
wird <strong>de</strong>r ausgewählte Mo<strong>de</strong>llspeicher mit <strong>de</strong>m ausgewählten<br />
Mo<strong>de</strong>lltyp initialisiert, und Sie können nun in<br />
diesen Mo<strong>de</strong>llspeicher Ihr Mo<strong>de</strong>ll einprogrammieren.<br />
Ein Wechsel zu einem an<strong>de</strong>ren Mo<strong>de</strong>lltyp ist jetzt nur<br />
noch möglich, wenn dieser Speicherplatz zuvor gelöscht<br />
wird (Menü »ModSpeich.«, Seite 52).<br />
Hinweise:<br />
Soll <strong>de</strong>r in <strong>de</strong>r Grundanzeige gera<strong>de</strong> aktive Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
gelöscht wer<strong>de</strong>n, muss unmittelbar anschließend<br />
an <strong>de</strong>n Löschvorgang einer <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />
Mo<strong>de</strong>lltypen „Fläche“ o<strong>de</strong>r „Heli“ <strong>de</strong>fi niert wer<strong>de</strong>n.<br />
Dieser Wahl können Sie auch nicht durch Ausschalten<br />
<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs entgehen. Allenfalls hinterher <strong>de</strong>n<br />
unerwünscht belegten Mo<strong>de</strong>llspeicher von einem an<strong>de</strong>ren<br />
Speicherplatz aus wie<strong>de</strong>r löschen.<br />
Wird dagegen ein nicht aktiver Speicherplatz gelöscht,<br />
so wird dieser anschließend in <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llauswahl<br />
als „��frei��“ bezeichnet.<br />
Nach <strong>de</strong>r Initialisierung <strong>de</strong>s ausgewählten Mo<strong>de</strong>llspeichers<br />
mit <strong>de</strong>m gewünschten Mo<strong>de</strong>lltyp wechselt<br />
die Anzeige zur Grundanzeige <strong>de</strong>s neu belegten Mo<strong>de</strong>llspeichers.<br />
Gleichzeitig erscheinen in dieser für jeweils<br />
einige Sekun<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Warnhinweis …<br />
BIND. n/v<br />
OK<br />
… als Hinweis darauf, dass noch keine Bindung zu<br />
einem Empfänger besteht. Mit einem kurzen Druck<br />
auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Ta-<br />
ste gelangen Sie direkt zur entsprechen<strong>de</strong>n Option.<br />
Genaueres zum Bin<strong>de</strong>n eines Empfängers fi n<strong>de</strong>n Sie<br />
auf Seite 61/62 bzw. 70.<br />
Hinter <strong>de</strong>m vorstehend beschriebenen Warnhinweises<br />
„BIND. n/v“ erscheint ebenfalls für wenige Sekun<strong>de</strong>n<br />
<strong>de</strong>r Warnhinweis …<br />
Fail-Safe<br />
einstellen!<br />
… als Hinweis darauf, dass noch keine Fail-Safe-Einstellungen<br />
vorgenommen wur<strong>de</strong>n. Genaueres hierzu<br />
fi n<strong>de</strong>n Sie auf Seite 116.<br />
Sollte im Display die Warnanzeige …<br />
Gas<br />
zu<br />
hoch!<br />
… erscheinen, dann bewegen Sie <strong>de</strong>n Gassteuerknüppel<br />
bzw. beim Heli-Typ <strong>de</strong>n Limiter, standardmäßig<br />
<strong>de</strong>r Drehgeber CTRL 7, in die Leerlaufstellung.<br />
Das Erscheinen dieser Warnung ist auch abhängig<br />
von <strong>de</strong>r bei „Motor an K1“ bzw. „Pitch min“ im Menü<br />
»Grun<strong>de</strong>inst«, Seite 56 bzw. 67 gewählten Einstellung.<br />
Wählen Sie bei Flächenmo<strong>de</strong>llen zur Deaktivierung<br />
dieser Meldung „kein“ bzw. „kein/inv“, wenn<br />
Sie keinen Motor einsetzen son<strong>de</strong>rn die an<strong>de</strong>renfalls<br />
ausgeblen<strong>de</strong>ten Mischer „Bremse � N.N.*“ <strong>de</strong>s<br />
Menüs »Flächenmix« o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Servoanschluss 1<br />
für das zweite Wölbklappenservo benötigen.<br />
Wur<strong>de</strong>n bereits Mo<strong>de</strong>llspeicher im Sen<strong>de</strong>r belegt,<br />
dann erscheint in <strong>de</strong>n Untermenüs <strong>de</strong>s Menüs »Mo<strong>de</strong>llspeicher«<br />
an <strong>de</strong>r entsprechen<strong>de</strong>n Speicher-<br />
* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />
platzstelle ein Piktogramm <strong>de</strong>s gewählten Mo<strong>de</strong>lltyps<br />
gefolgt von einer Leerzeile bzw. <strong>de</strong>m im Menü<br />
»Grun<strong>de</strong>inst« (Seite 56 bzw. 64) eingetragenen Mo<strong>de</strong>llnamen<br />
sowie bei einer ggf. bestehen<strong>de</strong>n Bindung<br />
an einen Empfänger <strong>de</strong>ssen Kennung.<br />
Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Mo<strong>de</strong>llwechsel<br />
aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n nicht möglich. Im Display erscheint<br />
eine entsprechen<strong>de</strong> Meldung:<br />
zur Zeit nicht mögl.<br />
Spannung zu gering<br />
Grundsätzlich gibt es nun noch vier verschie<strong>de</strong>ne Möglichkeiten,<br />
die vier Steuerfunktionen Querru<strong>de</strong>r, Höhenru<strong>de</strong>r,<br />
Seitenru<strong>de</strong>r und Gas bzw. Bremsklappen beim<br />
Flächenmo<strong>de</strong>ll sowie Rollen, Nicken, Heckrotor und<br />
Gas/Pitch beim Hubschraubermo<strong>de</strong>ll <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Steuerknüppeln<br />
zuzuordnen. Welche dieser Möglichkeiten<br />
benutzt wird, hängt von <strong>de</strong>n individuellen Gewohnheiten<br />
<strong>de</strong>s einzelnen Mo<strong>de</strong>llpiloten ab. Diese Funktion stellen<br />
Sie in <strong>de</strong>r Zeile „Steueranord“ <strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>inst«<br />
(Seite 56 bzw. 64) für <strong>de</strong>n aktuell aktiven Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
ein:<br />
Mod Name<br />
Steueranord<br />
Motor an K1<br />
1<br />
kein<br />
Leitwerk normal<br />
Querr./Wölb 1QR<br />
Des Weiteren sei an dieser Stelle noch einmal darauf<br />
hingewiesen, dass im Interesse größtmöglicher Flexibilität,<br />
aber auch um unbeabsichtigter Fehlbedienung vorzubeugen,<br />
bei bei<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lltypen <strong>de</strong>n Steuerkanälen 5<br />
und 6 standardmäßig keine Geber zugewiesen sind.<br />
Programmbeschreibung: neuen Speicherplatz belegen<br />
49
Dies be<strong>de</strong>utet, dass sich im Lieferzustand <strong>de</strong>r Anlage<br />
üblicherweise nur die an <strong>de</strong>n Empfängerausgängen<br />
1 … 4 angeschlossenen Servos über die bei<strong>de</strong>n<br />
Steuerknüppel bewegen lassen, an <strong>de</strong>n Steckplätzen<br />
5 und 6 angeschlossene Servos dagegen stetig in<br />
ihrer Mittelstellung verharren. Bei einem neu initialisierten<br />
Hubschraubermo<strong>de</strong>ll bewegt sich – abhängig<br />
von <strong>de</strong>r Stellung <strong>de</strong>s Gaslimiters CTRL 7 – darüber<br />
hinaus noch mehr o<strong>de</strong>r weniger das Servo 6. Bei bei<strong>de</strong>n<br />
Mo<strong>de</strong>lltypen än<strong>de</strong>rt sich dieser Zustand erst, nach<strong>de</strong>m<br />
Sie die entsprechen<strong>de</strong>n Zuordnungen im Menü »Gebereinstellung«<br />
vorgenommen haben.<br />
Soll ein neu initialisierter Mo<strong>de</strong>llspeicher in Betrieb genommen<br />
wer<strong>de</strong>n, dann MUSS dieser erst entsprechend<br />
mit einem (weiteren) Empfänger „verbun<strong>de</strong>n“ wer<strong>de</strong>n,<br />
bevor sich ggf. bereits daran angeschlossenen Servos<br />
auch bewegen lassen. Näheres hierzu im Abschnitt<br />
„Binding“ auf Seite 61/62 bzw. 70.<br />
Eine Beschreibung <strong>de</strong>r grundlegen<strong>de</strong>n Schritte zur<br />
Programmierung eines Flächenmo<strong>de</strong>lls fi n<strong>de</strong>n Sie im<br />
Abschnitt Programmierbeispiele ab Seite 144 und für<br />
Hubschraubermo<strong>de</strong>lle ab Seite 166.<br />
Die nachfolgen<strong>de</strong>n Menübeschreibungen erfolgen in <strong>de</strong>r<br />
Reihenfolge, in <strong>de</strong>r die einzelnen Menüs in <strong>de</strong>r Multifunktionsliste<br />
aufgeführt sind.<br />
50 Programmbeschreibung: neuen Speicherplatz belegen
Für Ihre Notizen<br />
51
Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
Mo<strong>de</strong>ll aufrufen, Mo<strong>de</strong>ll löschen, Kopieren Mo<strong>de</strong>ll � Mo<strong>de</strong>ll<br />
Auf <strong>de</strong>n Seiten 24 und 25 wur<strong>de</strong> die grundsätzliche<br />
Bedienung <strong>de</strong>r Tasten erklärt und auf <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n vorherigen<br />
Doppelseiten, wie Sie zur Multifunktionsliste gelangen<br />
und wie Sie einen neuen Mo<strong>de</strong>llspeicher belegen.<br />
Hier nun wollen wir mit <strong>de</strong>r „normalen“ Beschreibung<br />
<strong>de</strong>r einzelnen Menüpunkte in <strong>de</strong>r vom Sen<strong>de</strong>r vorgegebenen<br />
Reihenfolge beginnen. Deshalb hier zuvor<strong>de</strong>rst<br />
das Menü …<br />
Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
Mod.Speich<br />
Servoeinst<br />
D/R Expo<br />
Flächenmix<br />
Grun<strong>de</strong>inst<br />
Gebereinst<br />
Phasentrim<br />
Freie Mix<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe Telemetrie<br />
Bis zu 10 komplette Mo<strong>de</strong>lleinstellungen lassen sich<br />
einschließlich <strong>de</strong>r digitalen Trimmwerte <strong>de</strong>r Trimmhebel<br />
speichern. Die Trimmung wird automatisch gespeichert,<br />
sodass bei einem Mo<strong>de</strong>llwechsel die jeweils aktuellen<br />
Trimmeinstellungen nicht verloren gehen. Ein Piktogramm<br />
<strong>de</strong>s gewählten Mo<strong>de</strong>lltyps sowie <strong>de</strong>r im Menü<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung«, Seite 56 bzw. 64 eingetragene<br />
Mo<strong>de</strong>llname sowie die Kennung eines ggf. an <strong>de</strong>n<br />
Mo<strong>de</strong>llspeicher „gebun<strong>de</strong>nen“ Empfängers erscheint in<br />
allen drei Untermenüs <strong>de</strong>s Menüs »Mo<strong>de</strong>llspeicher«<br />
hinter <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llnummer.<br />
Wählen Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste das Menü »ModSpeich.« (Mo<strong>de</strong>llspeicher)<br />
an und drücken Sie dann kurz die SET-Taste<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />
52 Programmbeschreibung: Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />
Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />
Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />
Kopier. Mod–>Mod<br />
Export zu SD<br />
Import von SD<br />
=><br />
=><br />
=><br />
=><br />
=><br />
Wenn Sie nun ein weiteres Mal die SET-Taste drücken,<br />
gelangen Sie in das Untermenü »Mo<strong>de</strong>ll aufrufen«:<br />
01 GRAUBELE<br />
02 ULTIMATE<br />
03 STARLET<br />
04 BELL47G<br />
05 ��frei��<br />
06 ��frei��<br />
E06<br />
E06<br />
E06<br />
–––<br />
Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste nun <strong>de</strong>n gewünschten Mo<strong>de</strong>llspeicher in<br />
<strong>de</strong>r Liste anwählen und durch Drücken <strong>de</strong>r Taste SET<br />
aktivieren. Mit ESC gelangen Sie dagegen ohne einen<br />
Mo<strong>de</strong>llwechsel wie<strong>de</strong>r zur vorherigen Menüseite zurück.<br />
Hinweise:<br />
Falls nach einem Mo<strong>de</strong>llwechsel die Warnanzeige<br />
„Gas zu hoch!“ erscheint, befi n<strong>de</strong>t sich <strong>de</strong>r Gas-/<br />
Pitchsteuerknüppel (K1) bzw. <strong>de</strong>r Gaslimiter zu weit<br />
in Richtung Vollgasstellung.<br />
Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Mo<strong>de</strong>llwechsel<br />
aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n nicht möglich. Im Display erscheint<br />
eine entsprechen<strong>de</strong> Meldung:<br />
zur Zeit nicht mögl.<br />
Spannung zu gering<br />
Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />
Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />
Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />
Kopier. Mod–>Mod<br />
Export zu SD<br />
Import von SD<br />
=><br />
=><br />
=><br />
=><br />
=><br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste das Untermenü »Mo<strong>de</strong>ll löschen«<br />
an und drücken Sie die SET-Taste.<br />
Zu löschen<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>ll mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />
linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste auswählen, …<br />
Zu löschen<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>ll:<br />
01 GRAUBELE E06<br />
02 ULTIMATE E06<br />
03 STARLET E06<br />
04 BELL47G –––<br />
… worauf nach einer weiteren Druck auf die SET-Taste<br />
die Sicherheitsabfrage …<br />
Soll Mo<strong>de</strong>ll<br />
01 GRAUBELE<br />
gelöscht wer<strong>de</strong>n ?<br />
NEIN JA<br />
… erscheint. Mit NEIN brechen Sie <strong>de</strong>n Vorgang ab<br />
und kehren zur vorherigen Bildschirmseite zurück.<br />
Wählen Sie dagegen mit <strong>de</strong>r �-Taste <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste JA und bestätigen diese Wahl mit<br />
einem kurzen Druck auf die SET-Taste, wird <strong>de</strong>r ausge-
wählte Mo<strong>de</strong>llspeicher gelöscht.<br />
Achtung:<br />
Dieser Löschvorgang ist unwi<strong>de</strong>rrufl ich. Alle Daten<br />
in <strong>de</strong>m ausgewählten Mo<strong>de</strong>llspeicher wer<strong>de</strong>n dabei<br />
komplett gelöscht.<br />
Hinweis:<br />
Soll <strong>de</strong>r gera<strong>de</strong> aktive Mo<strong>de</strong>llspeicher gelöscht wer<strong>de</strong>n,<br />
muss unmittelbar anschließend an <strong>de</strong>n Löschvorgang<br />
ein Mo<strong>de</strong>lltyp „Fläche“ o<strong>de</strong>r „Heli“ <strong>de</strong>fi niert wer<strong>de</strong>n. Wird<br />
dagegen ein nicht aktiver Speicherplatz gelöscht, so<br />
erscheint dieser anschließend in <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llauswahl als<br />
„��frei��“.<br />
Kopieren Mo<strong>de</strong>ll � Mo<strong>de</strong>ll<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste das Untermenü »Kopieren Mo<strong>de</strong>ll<br />
� Mo<strong>de</strong>ll« an und drücken Sie die SET-Taste.<br />
Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />
Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />
Kopier. Mod–>Mod<br />
Export zu SD<br />
Import von SD<br />
=><br />
=><br />
=><br />
=><br />
=><br />
Zu kopieren<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>ll mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />
linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste auswählen, …<br />
Kopieren von Mo<strong>de</strong>ll:<br />
01 GRAUBELE E06<br />
02 ULTIMATE E06<br />
03 STARLET E06<br />
04 BELL47G –––<br />
… worauf nach einem weiteren Druck auf die SET-Taste<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste im Fenster „Kopieren nach<br />
Mo<strong>de</strong>ll:“ <strong>de</strong>r Zielspeicher mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />
linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste auszuwählen und mit<br />
SET zu bestätigen o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Vorgang mit ESC abzubrechen<br />
ist. Ein bereits belegter Speicherplatz kann überschrieben<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Kopieren nach Mo<strong>de</strong>ll:<br />
01 GRAUBELE E06<br />
02 ULTIMATE E06<br />
03 STARLET E06<br />
04 BELL47G –––<br />
05 ��frei��<br />
Nach <strong>de</strong>m Bestätigen <strong>de</strong>s ausgewählten Mo<strong>de</strong>llspeichers<br />
durch Drücken <strong>de</strong>r Taste SET erscheint die<br />
Sicherheitsabfrage:<br />
Soll Mo<strong>de</strong>ll<br />
01 ULTIMATE<br />
03 ��frei��<br />
kopiert wer<strong>de</strong>n ?<br />
NEIN JA<br />
Mit NEIN brechen Sie <strong>de</strong>n Vorgang ab und kehren zur<br />
Ausgangsseite zurück. Wählen Sie dagegen mit <strong>de</strong>r<br />
Taste � JA an und bestätigen diese Wahl mit einem<br />
Druck auf die SET-Taste, dann wird das ausgewählte<br />
Mo<strong>de</strong>ll in <strong>de</strong>n gewählten Mo<strong>de</strong>llspeicher kopiert.<br />
Hinweis:<br />
Beim Kopieren eines Mo<strong>de</strong>llspeichers wer<strong>de</strong>n zusammen<br />
mit <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lldaten auch die Bindungsdaten<br />
kopiert, sodass die mit einem Original-Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
verbun<strong>de</strong>ne Empfangsanlage ohne erneutes Bin<strong>de</strong>n<br />
auch mit <strong>de</strong>ssen Kopie betrieben wer<strong>de</strong>n kann.<br />
Export zu SD<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste das Untermenü »Export zu SD«<br />
an und drücken Sie die SET-Taste.<br />
Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />
Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />
Kopier. Mod–>Mod<br />
Export zu SD<br />
Import von SD<br />
=><br />
=><br />
=><br />
=><br />
=><br />
Zu exportieren<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>ll mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />
linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste auswählen:<br />
Export zu SD-Karte:<br />
01 GRAUBELE<br />
02 ULTIMATE<br />
03 STARLET<br />
04 BELL47G<br />
E06<br />
E06<br />
E06<br />
–––<br />
Nach <strong>de</strong>m Bestätigen <strong>de</strong>s ausgewählten Mo<strong>de</strong>llspeichers<br />
durch Drücken <strong>de</strong>r Taste SET erscheint die<br />
Sicherheitsabfrage:<br />
Soll Mo<strong>de</strong>ll<br />
01 ULTIMATE<br />
SD-Karte<br />
exportiert wer<strong>de</strong>n ?<br />
NEIN JA<br />
Mit NEIN brechen Sie <strong>de</strong>n Vorgang ab und kehren zur<br />
Ausgangsseite zurück. Wählen Sie dagegen mit <strong>de</strong>r<br />
Programmbeschreibung: Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
53
Taste � JA an und bestätigen diese Wahl mit einem<br />
Druck auf die SET-Taste, dann wird das ausgewählte<br />
Mo<strong>de</strong>ll auf die SD-Karte kopiert.<br />
Hinweise:<br />
Sollte die Warnanzeige …<br />
SD-Karte<br />
einlegen<br />
OK<br />
… anstelle einer Mo<strong>de</strong>llauswahl erscheinen, befi n<strong>de</strong>t<br />
sich keine SD-Karte im Kartenschacht, siehe Seite<br />
22.<br />
Beim Kopieren eines Mo<strong>de</strong>llspeichers wer<strong>de</strong>n zusammen<br />
mit <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lldaten auch die Bindungsdaten<br />
kopiert, sodass die mit <strong>de</strong>m Original-Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
verbun<strong>de</strong>ne Empfangsanlage ohne<br />
erneutes Bin<strong>de</strong>n im GLEICHEN Sen<strong>de</strong>r auch mit<br />
<strong>de</strong>ssen Kopie betrieben wer<strong>de</strong>n kann.<br />
Ein exportiertes Flächenmo<strong>de</strong>ll wird unter \\Mo<strong>de</strong>ls\<br />
mx-12 nach <strong>de</strong>m Schema „aMo<strong>de</strong>llname.mdl“ und<br />
ein Hubschraubermo<strong>de</strong>ll als „hMo<strong>de</strong>llname.mdl“ auf<br />
<strong>de</strong>r Speicherkarte abgelegt. Wird dagegen ein „namenloses“<br />
Mo<strong>de</strong>ll exportiert, dann sind <strong>de</strong>ssen Daten<br />
unter „a-“ bzw. „hNoName.mdl“ auf <strong>de</strong>r Speicherkarte<br />
zu fi n<strong>de</strong>n.<br />
Da <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT über keine Echtzeituhr<br />
verfügt, wer<strong>de</strong>n die Mo<strong>de</strong>lldaten mit einem fi xen<br />
Erstelldatum auf <strong>de</strong>r Speicherkarte abgelegt. Dieses<br />
Datum kann ggf. auf <strong>de</strong>m PC mit einem geeigneten<br />
Programm manuell angepasst wer<strong>de</strong>n.<br />
Einige <strong>de</strong>r ggf. in Mo<strong>de</strong>llnamen verwen<strong>de</strong>ten Son<strong>de</strong>rzeichen<br />
können aufgrund spezifi scher Beschränkungen<br />
<strong>de</strong>s von <strong>de</strong>n Speicherkarten genutzten FAT- bzw.<br />
FAT32-Dateisystems nicht auf diese übernommen<br />
54 Programmbeschreibung: Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
wer<strong>de</strong>n und wer<strong>de</strong>n <strong>de</strong>shalb während <strong>de</strong>s Kopiervorganges<br />
durch eine Til<strong>de</strong> (~) ersetzt.<br />
Eine ggf. auf <strong>de</strong>r Speicherkarte bereits vorhan<strong>de</strong>ne<br />
Mo<strong>de</strong>lldatei gleichen Namens wird ohne Vorwarnung<br />
überschrieben.<br />
Import von SD<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste das Untermenü »Import von SD«<br />
an und drücken Sie auf die SET-Taste.<br />
Mo<strong>de</strong>ll aufrufen<br />
Mo<strong>de</strong>ll löschen<br />
Kopier. Mod–>Mod<br />
Export zu SD<br />
Import von SD<br />
=><br />
=><br />
=><br />
=><br />
=><br />
Von <strong>de</strong>r SD-Speicherkarte zu importieren<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>ll mit<br />
<strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste auswählen:<br />
Import von SD-Karte:<br />
ALPINA 00/01/01<br />
EXTRA 00/01/01<br />
COBRA 00/01/01<br />
BELL47G 00/01/01<br />
Hinweise:<br />
Das jeweils rechts vom Mo<strong>de</strong>llnamen angezeigte Exportdatum<br />
wird in <strong>de</strong>r Schreibweise „Jahr/Monat/Tag“<br />
dargestellt.<br />
Da <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT über keine Echtzeituhr<br />
verfügt, wer<strong>de</strong>n die Mo<strong>de</strong>lldaten mit einem fi xen<br />
Erstelldatum auf <strong>de</strong>r Speicherkarte abgelegt. Dieses<br />
Datum kann ggf. auf <strong>de</strong>m PC mit einem geeigneten<br />
Programm manuell angepasst wer<strong>de</strong>n.<br />
Worauf nach einem weiteren Druck auf die SET-Taste<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste im nun erscheinen<strong>de</strong>n<br />
Fenster „Import nach Mo<strong>de</strong>ll:“ <strong>de</strong>r Zielspeicher mit <strong>de</strong>n<br />
Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
auszuwählen und mit SET zu bestätigen o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r<br />
Vorgang mit ESC abzubrechen ist. Ein bereits belegter<br />
Speicherplatz kann überschrieben wer<strong>de</strong>n:<br />
Import nach Mo<strong>de</strong>ll:<br />
01 GRAUBELE<br />
02 ULTIMATE<br />
03 STARLET<br />
04 BELL47G<br />
05 ��frei��<br />
E06<br />
E06<br />
E06<br />
–––<br />
Nach <strong>de</strong>m Bestätigen <strong>de</strong>s ausgewählten Mo<strong>de</strong>llspeichers<br />
durch einen Druck auf die Taste SET erscheint die<br />
Sicherheitsabfrage:<br />
Soll Mo<strong>de</strong>ll<br />
01 ULTIMATE<br />
03 ��frei��<br />
importiert wer<strong>de</strong>n ?<br />
NEIN JA<br />
Mit NEIN brechen Sie <strong>de</strong>n Vorgang ab und kehren zur<br />
Ausgangsseite zurück. Wählen Sie dagegen mit <strong>de</strong>r<br />
Taste � JA an und bestätigen diese Wahl mit einem<br />
Druck auf die SET-Taste, dann wird das ausgewählte<br />
Mo<strong>de</strong>ll in <strong>de</strong>n gewählten Mo<strong>de</strong>llspeicher importiert.<br />
Hinweise:<br />
Sollte die Warnanzeige …
SD-Karte<br />
einlegen<br />
OK<br />
… anstelle einer Mo<strong>de</strong>llauswahl erscheinen, befi n<strong>de</strong>t<br />
sich keine SD-Karte im Kartenschacht, siehe Seite<br />
22.<br />
Beim Importieren eines Mo<strong>de</strong>llspeichers wer<strong>de</strong>n zusammen<br />
mit <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lldaten auch die Bindungsdaten<br />
importiert, sodass die mit <strong>de</strong>m Original-Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
verbun<strong>de</strong>ne Empfangsanlage ohne<br />
erneutes Bin<strong>de</strong>n im GLEICHEN Sen<strong>de</strong>r auch mit<br />
<strong>de</strong>ssen Kopie betrieben wer<strong>de</strong>n kann.<br />
Programmbeschreibung: Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
55
Grun<strong>de</strong>instellung<br />
Mo<strong>de</strong>llspezifi sche Basiseinstellungen für Flächenmo<strong>de</strong>lle<br />
Bevor mit <strong>de</strong>r Programmierung spezifi scher Parameter<br />
begonnen wird, sind einige Grun<strong>de</strong>instellungen, die <strong>de</strong>n<br />
gera<strong>de</strong> aktiven Mo<strong>de</strong>llspeicher betreffen, vorzunehmen.<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste das Menü »Grun<strong>de</strong>inst« (Grun<strong>de</strong>instellung<br />
(Mo<strong>de</strong>ll)) an und drücken Sie die zentrale SET-<br />
Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />
Mo<strong>de</strong>llname<br />
Mod.Speich<br />
Servoeinst<br />
D/R Expo<br />
Flächenmix<br />
Grun<strong>de</strong>inst<br />
Gebereinst<br />
Phasentrim<br />
Freie Mix<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe Telemetrie<br />
Mod.Name<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 kein<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 1QR<br />
Wechseln Sie mit einem Druck auf die SET-Taste <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste zur nächsten Bildschirmseite, um<br />
aus einer Zeichenliste <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>llnamen zusammensetzen<br />
zu können. Maximal 9 Zeichen können für einen<br />
Mo<strong>de</strong>llnamen vergeben wer<strong>de</strong>n:<br />
0123456789 : ; ?<br />
ABCDEFGHIJKLMNO<br />
PQRSTUVWXYZ<br />
Mo<strong>de</strong>llname<br />
GRAUB<br />
56 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste<br />
das gewünschte Zeichen an. Mit einem Druck auf die<br />
Pfeiltaste � <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>ren<br />
zentraler SET-Taste wechseln Sie zur nächstfolgen<strong>de</strong>n<br />
Stelle, an <strong>de</strong>r Sie das nächste Zeichen wählen können.<br />
Mit gleichzeitigem Druck auf die Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzen Sie an die<br />
Stelle ein Leerzeichen.<br />
Je<strong>de</strong> beliebige Zeichenposition innerhalb <strong>de</strong>s Eingabefel<strong>de</strong>s<br />
erreichen Sie mit <strong>de</strong>n Tasten �� <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste.<br />
Mit einem Druck auf die zentrale Taste ESC <strong>de</strong>r linken<br />
4-Wege-Taste kehren Sie zur vorherigen Menü-Seite<br />
zurück.<br />
Der so eingegebene Mo<strong>de</strong>llname erscheint anschließend<br />
in <strong>de</strong>r Grundanzeige und in <strong>de</strong>n Untermenüs <strong>de</strong>s<br />
Menüpunktes »Mo<strong>de</strong>llspeicher«.<br />
Steueranordnung<br />
Seitenr. links<br />
Querr. links<br />
»MODE 1« (Gas rechts)<br />
Tiefenru<strong>de</strong>r Motor Vollgas<br />
Höhenru<strong>de</strong>r<br />
Seitenr. rechts<br />
Querr. links<br />
Motor Leerlauf<br />
Querr. rechts<br />
Seitenr. links<br />
»MODE 2« (Gas links)<br />
Motor Vollgas Tiefenru<strong>de</strong>r<br />
Motor Leerlauf<br />
»MODE 3« (Gas rechts) »MODE 4« (Gas links)<br />
Tiefenru<strong>de</strong>r Motor Vollgas Motor Vollgas Tiefenru<strong>de</strong>r<br />
Höhenru<strong>de</strong>r<br />
Querr. rechts<br />
Seitenr. links<br />
Motor Leerlauf<br />
Seitenr. rechts<br />
Querr. links<br />
Motor Leerlauf<br />
Seitenr. rechts<br />
Querr. rechts<br />
Querr. links<br />
Seitenr. links<br />
Höhenru<strong>de</strong>r<br />
Höhenru<strong>de</strong>r<br />
Grundsätzlich gibt es 4 verschie<strong>de</strong>ne Möglichkeiten, die<br />
vier Steuerfunktionen Quer-, Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r<br />
sowie Gas bzw. Bremsklappen eines Flächenmo<strong>de</strong>lls<br />
<strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Steuerknüppeln zuzuordnen. Welche dieser<br />
Querr. rechts<br />
Seitenr. rechts<br />
Möglichkeiten benutzt wird, hängt von <strong>de</strong>n individuellen<br />
Gewohnheiten <strong>de</strong>s einzelnen Mo<strong>de</strong>llfl iegers ab.<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste die Zeile »Steueranord« (Steueranordnung)<br />
an. Das Auswahlfeld ist eingerahmt:<br />
Mod.Name GRAUBELE<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 kein<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 1QR<br />
Drücken Sie die SET-Taste. Die aktuelle Steueranordnung<br />
wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit <strong>de</strong>n<br />
Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zwischen <strong>de</strong>n<br />
Möglichkeiten 1 bis 4 aus.<br />
Nach gleichzeitigem Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) kehrt die Anzeige<br />
zur Steueranordnung „1“ zurück.<br />
Mit einem erneuten Druck auf die Taste SET <strong>de</strong>aktivieren<br />
Sie das Auswahlfeld wie<strong>de</strong>r, sodass Sie die Zeile<br />
wechseln können.<br />
Motor an K1<br />
Mod.Name GRAUBELE<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 kein<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 1QR<br />
Nach Anwahl <strong>de</strong>r Zeile »Motor an K1« mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ist das<br />
entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld eingerahmt. Drücken Sie die
zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die aktuelle<br />
Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie nun<br />
mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zwischen<br />
folgen<strong>de</strong>n vier Möglichkeiten aus:<br />
„Leerl v.“: Die Leerlaufposition <strong>de</strong>s Gas-/Bremsklappensteuerknüppels<br />
(K1) befi n<strong>de</strong>t<br />
sich vorn, d. h. vom Piloten weg.<br />
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe<br />
Seite 28, und die Option „Motor-Stopp“<br />
sind aktiviert und die Mischer „Bremse<br />
� N.N.*“ <strong>de</strong>s Menüs »Flächenmix«<br />
sind <strong>de</strong>aktiviert.<br />
„Leerl h.“: Die Leerlaufposition <strong>de</strong>s Gas-/Bremsklappensteuerknüppels<br />
(K1) befi n<strong>de</strong>t<br />
sich hinten, d. h. zum Piloten hin.<br />
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe<br />
Seite 28, und die Option „Motor-Stopp“<br />
sind aktiviert und die Mischer „Bremse<br />
� N.N.*“ <strong>de</strong>s Menüs »Flächenmix«<br />
sind <strong>de</strong>aktiviert.<br />
„kein“: Das Bremssystem ist in <strong>de</strong>r vor<strong>de</strong>ren<br />
Position <strong>de</strong>s Gas-/Bremsknüppels<br />
„eingefahren“ und die Mischer „Bremse<br />
� N.N.*“ im Menü »Flächenmix« sind<br />
aktiviert.<br />
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe<br />
Seite 28, und die Option „Motor-Stopp“<br />
sind <strong>de</strong>aktiviert.<br />
„kein/inv“ Das Bremssystem ist in <strong>de</strong>r hinteren<br />
Position <strong>de</strong>s Gas-/Bremsknüppels<br />
„eingefahren“ und die Mischer „Bremse<br />
� N.N.*“ im Menü »Flächenmix« sind<br />
aktiviert.<br />
* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe<br />
Seite 28, und die Option „Motor-Stopp“<br />
sind <strong>de</strong>aktiviert.<br />
Hinweise:<br />
Achten Sie während <strong>de</strong>r Programmierung unbedingt<br />
darauf, dass ein angeschlossener Verbrennungs-<br />
o<strong>de</strong>r Elektromotor nicht unbeabsichtigt<br />
anläuft. Unterbrechen Sie ggf. die<br />
Treibstoffversorgung bzw. klemmen Sie <strong>de</strong>n Antriebsakku<br />
zuvor ab.<br />
Die K1-Trimmung wirkt entsprechend Ihrer Wahl „normal“<br />
o<strong>de</strong>r nur „hinten“ o<strong>de</strong>r „vorne“, also entwe<strong>de</strong>r<br />
über <strong>de</strong>n ganzen Steuerweg o<strong>de</strong>r nur in <strong>de</strong>r jeweiligen<br />
Leerlaufrichtung.<br />
Beachten Sie die auf Seite 40 beschriebene Funktion<br />
„Abschalttrimmung“.<br />
Motor-Stopp<br />
Hinweis:<br />
Diese Menüzeile ist bei Wahl von „kein“ o<strong>de</strong>r „kein/inv“ in<br />
<strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ ausgeblen<strong>de</strong>t.<br />
Abhängig von <strong>de</strong>r in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ vorgenommenen<br />
Wahl „Leerlauf vorne/hinten“ können Sie in<br />
dieser Menüzeile eine per Schalter abrufbare „Motor<br />
AUS“-Position vorgeben. Werkseitig vorgegeben sind<br />
-100 % für die Position <strong>de</strong>s Gasservos und +150 %<br />
Geberposition.<br />
Mod.Name GRAUBELE<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 Leerl h.<br />
M-Stopp –100% +150% –––<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
STO<br />
Um <strong>de</strong>n Vorgabewert <strong>de</strong>r „Motor AUS“-Position <strong>de</strong>s Gasservos<br />
zu än<strong>de</strong>rn, drücken Sie die zentrale SET-Taste<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die aktuelle Einstellung wird<br />
invers dargestellt. Stellen Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste einen Wert ein, bei welchem <strong>de</strong>r<br />
Motor zuverlässig „aus“ ist, ohne dass das Gasservo<br />
anläuft. Beispielsweise -125 %:<br />
Mod.Name GRAUBELE<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 Leerl h.<br />
M-Stopp –125% +150% –––<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
STO<br />
Der – hohe – Vorgabewert in <strong>de</strong>r mittleren Spalte stellt<br />
sicher, dass <strong>de</strong>r Motor über <strong>de</strong>n maximal möglichen<br />
Stellbereich <strong>de</strong>s Gasknüppels hinweg mit <strong>de</strong>m in <strong>de</strong>r<br />
rechten Spalte noch zuzuweisen<strong>de</strong>n Schalter gestoppt<br />
wer<strong>de</strong>n kann.<br />
Möchten Sie jedoch lieber eine individuelle Grenze<br />
setzen, ab welcher in die Motor-AUS-Position geschaltet<br />
wer<strong>de</strong>n kann, dann bringen Sie <strong>de</strong>n Gas-/Pitch-Steuerknüppel<br />
in die von Ihnen gewünschte Position und drücken<br />
die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />
Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
57
Mod.Name GRAUBELE<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 Leerl h.<br />
M-Stopp –125% +100% –––<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
STO<br />
Hinweis:<br />
Eine Schaltschwelle von mehr als +100 % erreichen<br />
Sie, in<strong>de</strong>m Sie vorübergehend <strong>de</strong>n Weg von Servo 1 im<br />
Menü »Servoeinstellung« auf über 100 % vergrößern,<br />
und nach Speicherung <strong>de</strong>r Schaltschwelle wie<strong>de</strong>r auf<br />
<strong>de</strong>n ursprünglichen Wert zurückstellen.<br />
In <strong>de</strong>r Spalte rechts weisen Sie abschließend einen<br />
Schalter zu, mit <strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n Motor (im Notfall) abstellen<br />
möchten. Vorzugsweise <strong>de</strong>n selbstrückstellen<strong>de</strong>n<br />
Tastschalter SW 1:<br />
Leitwerk<br />
Mod.Name GRAUBELE<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 Leerl h.<br />
M-Stopp –125% +100% 1<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
STO<br />
Mod.Name GRAUBELE<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 Leerl h.<br />
M-Stopp –125% +100% 1<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Nach Anwahl <strong>de</strong>r Zeile „Leitwerk“ mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
58 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ist das<br />
entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld eingerahmt. Drücken Sie<br />
die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die<br />
aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie<br />
nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>n<br />
auf Ihr Mo<strong>de</strong>ll zutreffen<strong>de</strong>n Typ aus:<br />
„normal“: Das Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r wird über<br />
jeweils nur ein Servo betätigt.<br />
„V-Leitw“: Die Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>rsteuerung<br />
erfolgt über zwei getrennt angelenkte,<br />
V-förmig angeordnete Ru<strong>de</strong>r. Die Koppelfunktion<br />
für die Seiten- und Höhenru<strong>de</strong>rsteuerung<br />
wird vom Programm automatisch<br />
übernommen. Der Höhen- und<br />
Seitenru<strong>de</strong>rsteuerweg sollte ggf. über<br />
»D/R Expo«, Seite 82 eingestellt wer<strong>de</strong>n.<br />
„Delta/Nf“: Die Quer- und Höhenru<strong>de</strong>rsteuerung<br />
erfolgt über ein o<strong>de</strong>r zwei Servos je Tragfl<br />
ächenhälfte. Die Höhenru<strong>de</strong>rtrimmung<br />
wirkt jedoch auch bei Wahl von „2QR<br />
2WK“ – siehe unten – nur auf die Servos 2<br />
+ 3.<br />
„2 HR Sv“: Diese Option ist für Mo<strong>de</strong>lle mit 1 o<strong>de</strong>r 2<br />
Querru<strong>de</strong>r- und zwei Höhenru<strong>de</strong>rservos<br />
gedacht. Bei Höhenru<strong>de</strong>rbetätigung läuft<br />
das am Ausgang 6 angeschlossene Servo<br />
parallel zum Servo 3. Die Höhenru<strong>de</strong>rtrimmung<br />
wirkt auf bei<strong>de</strong> Servos.<br />
Hinweis zu „2 HR Sv“:<br />
Ein Geber, <strong>de</strong>r <strong>de</strong>m Eingang 6 im Menü<br />
»Gebereinstellung« zugewiesen ist, ist<br />
aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n dann softwareseitig<br />
vom Servo „6“ getrennt, d. h.<br />
unwirksam.<br />
Querru<strong>de</strong>r/Wölbklappen<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 Leerl h.<br />
M-Stopp –125% +100% 1<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 1QR<br />
Nach Anwahl <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ist<br />
das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld eingerahmt. Drücken<br />
Sie die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste.<br />
Die aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen<br />
Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
zwischen <strong>de</strong>n maximal möglichen drei Kombinationen<br />
aus, und zwar:<br />
„1QR“ Querru<strong>de</strong>rsteuerung über 1 gemeinsames<br />
Servo,<br />
„2QR“ Querru<strong>de</strong>rsteuerung über je 1 Servo pro<br />
Tragfl ächenhälfte,<br />
„2QR 2WK“ Querru<strong>de</strong>rsteuerung wie zuvor, jedoch<br />
zusätzlich 1 o<strong>de</strong>r 2 Wölbklappenservos.<br />
Hinweis:<br />
Die Option „2QR 2WK“ steht nur bei <strong>de</strong>n<br />
Leitwerks typen „normal“ und „V-Leitw“<br />
sowie <strong>de</strong>r Wahl von „kein“ o<strong>de</strong>r „kein/inv“<br />
in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ zur Verfügung.<br />
Abhängig von dieser Vorgabe wer<strong>de</strong>n im Menü »Flächenmix«<br />
(ab Seite 88) die jeweils benötigten Mischer<br />
und <strong>de</strong>ren Einstellmöglichkeiten aktiviert. Softwareseitig<br />
sind bis zu 12 fertige Mischer für bis zu je 2 Querru<strong>de</strong>rund<br />
Wölbklappenservos vorgesehen.
Hinweis:<br />
Sollte Ihr Mo<strong>de</strong>ll nur mit einem Wölbklappenservo ausgestattet<br />
sein, dann wählen Sie <strong>de</strong>nnoch „2QR 2WK“<br />
und belassen später, im Menü »Flächenmix«, <strong>de</strong>n auf<br />
Seite 91 beschriebenen Mischer „QR � WK“ auf 0 %.<br />
Alle an<strong>de</strong>ren Flächenmischer können Sie dagegen sinngemäß<br />
verwen<strong>de</strong>n. Der in diesem Fall „frei“ bleiben<strong>de</strong><br />
zweite Wölbklappenanschluss kann jedoch KEINES-<br />
FALLS an<strong>de</strong>rweitig belegt wer<strong>de</strong>n!<br />
Uhren<br />
In <strong>de</strong>r Grundanzeige sind rechts im Display zwei Uhren<br />
sichtbar: eine Stoppuhr und eine Flugzeituhr:<br />
GRAUBELE<br />
#01<br />
Stop<br />
Flug<br />
0:00<br />
0:00<br />
6.1V 99%<br />
HoTT<br />
0:00h<br />
M 0.0V<br />
Diesen bei<strong>de</strong>n Uhren kann in <strong>de</strong>r rechten, am unteren<br />
Displayrand mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichneten,<br />
Spalte <strong>de</strong>r Zeile »Uhren« …<br />
Motor an K1 Leerl h.<br />
M-Stopp –125% +100% 1<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 2QR<br />
Uhren 0:00 –––<br />
… ein Schalter o<strong>de</strong>r Geberschalter zugewiesen wer<strong>de</strong>n,<br />
mit welchem die Uhren gemeinsam gestartet und die<br />
Stoppuhr auch wie<strong>de</strong>r gestoppt wer<strong>de</strong>n kann.<br />
Die Zuordnung eines Schalters bzw. Geberschalters<br />
erfolgt wie auf Seite 39 beschrieben.<br />
Die Flugzeituhr, und ggf. die Speicherung von Telemetrie-Daten<br />
auf einer in <strong>de</strong>n Kartenslot eingesetzten<br />
Speicherkarte, Seite 22, startet immer gemeinsam mit<br />
<strong>de</strong>r Stoppuhr, läuft jedoch weiter, auch wenn die Stoppuhr<br />
angehalten (ausgeschaltet) wur<strong>de</strong>, und kann nur<br />
bei angehaltener Stoppuhr durch Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />
Taste ESC <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste gestoppt wer<strong>de</strong>n.<br />
Angehaltene Uhren können durch gleichzeitiges Drücken<br />
<strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste (CLEAR) wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Startwert zurückgesetzt<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Umschaltung zwischen „vorwärts“ und „rückwärts“<br />
Vorwärts laufen<strong>de</strong> Uhr (Stoppuhrfunktion)<br />
Wird die Stoppuhr nach Schalterzuordnung mit <strong>de</strong>m<br />
Anfangswert „0:00“ gestartet, läuft sie vorwärts bis<br />
maximal 180 min und 59 s, um dann wie<strong>de</strong>r bei 0:00 zu<br />
beginnen.<br />
Rückwärts laufen<strong>de</strong> Uhr (Alarmtimerfunktion)<br />
Im – linken – Minutenfeld wählen Sie die Startzeit zwischen<br />
0 und 180 min und im – rechten – Sekun<strong>de</strong>nfeld<br />
eine Startzeit zwischen 0 und 59 s (o<strong>de</strong>r eine beliebige<br />
Kombination davon).<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />
Einstellungen auf „0“ bzw. „00“ zurück.<br />
Motor an K1 Leerl h.<br />
M-Stopp –125% +100% 1<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 2QR<br />
Uhren 10:01 3<br />
Vorgehensweise<br />
1. Gewünschtes Eingabefeld mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten ��<br />
<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste anwählen.<br />
2. SET in <strong>de</strong>r Mitte <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste drücken.<br />
3. Im inversen Minuten- bzw. Sekun<strong>de</strong>nfeld mittels <strong>de</strong>r<br />
Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste Zeitvorwahl<br />
treffen.<br />
4. Eingabe been<strong>de</strong>n durch Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-<br />
Taste.<br />
5. Nach <strong>de</strong>m Wechsel zurück in die Grundanzeige mittels<br />
entsprechend häufi gen Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />
ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste, drücken Sie bei<br />
angehaltener Stoppuhr gleichzeitig die Taste ��<br />
o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) damit<br />
die Stoppuhr auf die „Timer“-Funktion umschaltet, siehe<br />
rechts oben in <strong>de</strong>r folgen<strong>de</strong>n Abbildung:<br />
GRAUBELE<br />
#01<br />
Stop<br />
Flug<br />
10:01<br />
0:00<br />
6.1V 99%<br />
HoTT<br />
0:01h<br />
M 0.0V<br />
Die Stoppuhr startet nun nach Betätigung <strong>de</strong>s zugeordneten<br />
Schalters bei <strong>de</strong>m eingestellten Anfangswert<br />
rückwärts („Timerfunktion“). Nach Ablauf <strong>de</strong>r Zeit bleibt<br />
<strong>de</strong>r Timer aber nicht stehen, son<strong>de</strong>rn läuft weiter, um<br />
die nach 0:00 abgelaufene Zeit ablesen zu können. Zur<br />
ein<strong>de</strong>utigen Unterscheidung wird diese invers angezeigt.<br />
Tonsignalfolge<br />
30 s vor null: 3-fach-Ton<br />
alle 2 Sekun<strong>de</strong>n Einzelton<br />
20 s vor null: 2-fach-Ton<br />
Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
59
alle 2 Sekun<strong>de</strong>n Einzelton<br />
10 s vor null: Einzelton<br />
je<strong>de</strong> Sekun<strong>de</strong> Einzelton<br />
5 s vor null: je<strong>de</strong> Sekun<strong>de</strong> Einzelton mit erhöhter Frequenz<br />
null: verlängertes Tonsignal und Umspringen<br />
<strong>de</strong>r Anzeige auf inverse Darstellung<br />
Das Zurücksetzen dieses „Alarmtimers“ erfolgt durch<br />
gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) bei angehaltener Uhr.<br />
Hinweis:<br />
Eine rückwärts laufen<strong>de</strong> Uhr wird in <strong>de</strong>r Grundanzeige<br />
durch einen blinken<strong>de</strong>n Doppelpunkt zwischen <strong>de</strong>m<br />
Minuten- und Sekun<strong>de</strong>nfeld kenntlich gemacht.<br />
Phase 2 und Phase 3<br />
Solange Sie keiner <strong>de</strong>r Phasen 2 o<strong>de</strong>r 3 einen Schalter<br />
zugewiesen haben, befi n<strong>de</strong>n Sie sich automatisch in <strong>de</strong>r<br />
Flugphase 1 «normal».<br />
Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase ist<br />
mit «normal» fest eingestellt und kann nicht verän<strong>de</strong>rt<br />
wer<strong>de</strong>n, weshalb auch die Phase «normal» nicht als<br />
Phase 1 angezeigt wird, son<strong>de</strong>rn verborgen bleibt:<br />
Leitwerk normal<br />
Querr./Wölb 2QR<br />
Uhren 10:01 3<br />
Phase 2 Start –––<br />
Phase 3 Speed –––<br />
Des Weiteren ist noch darauf hinzuweisen, dass <strong>de</strong>n<br />
Flugphasen Prioritäten zu eigen sind, welche insbeson<strong>de</strong>re<br />
bei <strong>de</strong>r Zuordnung von Einzelschaltern beachtet<br />
60 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
wer<strong>de</strong>n sollten. Das zugrun<strong>de</strong> liegen<strong>de</strong> Schema lässt<br />
sich folgen<strong>de</strong>rmaßen beschreiben:<br />
Sind alle ggf. zugewiesenen Flugphasenschalter<br />
geschlossen o<strong>de</strong>r offen, ist die Flugphase «normal»<br />
aktiv.<br />
Ist nur ein Schalter geschlossen, dann ist diejenige<br />
Flugphase aktiv, welche <strong>de</strong>m aktuell geschlossenen<br />
Schalter zugewiesen wur<strong>de</strong>.<br />
Sind zwei Schalter geschlossen, dann ist die Flugphase<br />
mit <strong>de</strong>r niedrigeren Phasennummer aktiv.<br />
Also Phase 2, wenn zusätzlich <strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Phase 3 zugewiesene<br />
Schalter geschlossen ist.<br />
Ggf. ist infolge<strong>de</strong>ssen die Vorbelegung <strong>de</strong>r Flugphasen<br />
mit Flugphasennamen <strong>de</strong>n eigenen Prioritäten<br />
entsprechend anzupassen, siehe weiter unten.<br />
Servoseitig erfolgt die Umschaltung nicht „hart“,<br />
son<strong>de</strong>rn mit einer fest vorgegebenen Umschaltzeit<br />
von ca. 1 Sekun<strong>de</strong>.<br />
Programmierung<br />
Nach Anwahl von „Phase 2“ o<strong>de</strong>r „Phase 3“ mit <strong>de</strong>n<br />
Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
ist das Feld „Name“ <strong>de</strong>r jeweiligen Flugphase bereits<br />
eingerahmt.<br />
Falls Ihnen die Vorbelegung nicht zusagt, drücken Sie<br />
die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die<br />
aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie<br />
nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zwischen<br />
<strong>de</strong>n zur Verfügung stehen<strong>de</strong>n Namen einen Ihnen<br />
passen<strong>de</strong>r erscheinen<strong>de</strong>n aus. Mit einem Druck auf die<br />
Taste SET been<strong>de</strong>n Sie die Eingabe wie<strong>de</strong>r.<br />
Wechseln Sie nun mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste in die rechte, am unteren Displayrand<br />
mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichnete, Spalte<br />
und drücken Sie kurz die zentrale Taste SET. Weisen<br />
Sie nun, wie auf Seite 39 beschrieben, <strong>de</strong>r jeweiligen<br />
Phase einen Schalter zu. Vorzugsweise jeweils von <strong>de</strong>r<br />
Mittelstellung ausgehend einen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Dreistufenschalter<br />
SW 4/5 o<strong>de</strong>r SW 6/7.<br />
Mehr zur Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r Flugphasen und <strong>de</strong>ren Programmierung<br />
fi n<strong>de</strong>n Sie ab Seite 86, im Abschnitt<br />
»Phasentrim«.<br />
Empfängerausgang<br />
Um maximale Flexibilität hinsichtlich <strong>de</strong>r Empfängerbelegung<br />
zu erreichen, bietet das Programm <strong>de</strong>r mx-12<br />
HoTT auf <strong>de</strong>r zweiten Seite <strong>de</strong>s Untermenüs „Empfängerausgang“<br />
die Möglichkeit zum beliebigen Vertauschen<br />
<strong>de</strong>r Servoausgänge 1 bis maximal 6.<br />
Querr./Wölb 2QR<br />
Uhren 10:01 3<br />
Phase 2 Start 7<br />
Phase 3<br />
Empf.Ausg.<br />
Speed 6<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste wechseln Sie zur nächsten Displayseite.<br />
Auf dieser können Sie nun die 6 „Steuerkanäle“ <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>rs beliebig auf die Empfängerausgänge respektive<br />
Servo-Steckplätze 1 … 6 aufteilen. Beachten Sie<br />
jedoch, dass sich die Anzeige in »Servoanzeige« – die<br />
Sie aus beinahe je<strong>de</strong>r Menüposition mittels gleichzeitigem<br />
Druck auf die Tasten � und � <strong>de</strong>r linken<br />
4-Wege-Taste aufrufen können – ausschließlich auf die<br />
laut Empfängerbelegung vorgegebenen „Steuerkanäle“<br />
bezieht, einer Vertauschung <strong>de</strong>r Ausgänge also NICHT<br />
folgt.
S<br />
S<br />
S<br />
S<br />
1<br />
2<br />
3<br />
4<br />
Ausgang<br />
1<br />
2<br />
3<br />
S 5<br />
Ausgang<br />
Ausgang<br />
Ausgang 4<br />
Ausgang 5<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste die zu än<strong>de</strong>rn<strong>de</strong> Servo/Ausgang-<br />
Kombination an und drücken Sie die zentrale Taste SET<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Nun können Sie mit <strong>de</strong>n<br />
rechten Pfeiltasten <strong>de</strong>m ausgewählten Ausgang das<br />
gewünschte Servo (S) zuordnen und mit SET bestätigen<br />
… o<strong>de</strong>r mittels gleichzeitigem Druck auf die Pfeiltasten<br />
�� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) die<br />
Standardzuordnung wie<strong>de</strong>rherstellen.<br />
Eventuelle nachträgliche Einstellungsän<strong>de</strong>rungen, wie<br />
Servowegeinstellungen, Dual Rate/Expo, Mischer etc.,<br />
müssen aber immer entsprechend <strong>de</strong>r ursprünglichen<br />
Empfängerbelegung vorgenommen wer<strong>de</strong>n!<br />
Hinweis:<br />
Mit <strong>de</strong>r Channel-Mapping Funktion <strong>de</strong>s im Sen<strong>de</strong>r<br />
mx-12 HoTT integrierten Telemetrie-Menüs können<br />
die 6 Steuerfunktionen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs auch beliebig auf<br />
mehrere Empfänger aufgeteilt o<strong>de</strong>r aber auch mehrere<br />
Empfängerausgänge mit <strong>de</strong>rselben Steuerfunktion<br />
belegt wer<strong>de</strong>n. Beispielsweise um je Querru<strong>de</strong>rblatt zwei<br />
Servos anstatt mit nur einem einzelnen ansteuern zu<br />
können usw.. Der Übersichtlichkeit wegen wird jedoch<br />
dringend empfohlen, nur von einer <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Optionen<br />
Gebrauch zu machen.<br />
gebun<strong>de</strong>ner Empfänger<br />
Graupner-HoTT-Empfänger müssen „angewiesen“ wer<strong>de</strong>n,<br />
ausschließlich mit einem bestimmten Mo<strong>de</strong>ll(-speicher)<br />
eines Graupner-HoTT-Sen<strong>de</strong>rs zu kommunizieren.<br />
Dieser Vorgang wird als „Binding“ bezeichnet und ist<br />
lediglich einmal für je<strong>de</strong> neue Empfänger/Mo<strong>de</strong>ll-Kombination<br />
erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
Wichtiger Hinweis:<br />
Achten Sie beim Bin<strong>de</strong>n unbedingt darauf, dass die<br />
Sen<strong>de</strong>rantenne immer ausreichend weit von <strong>de</strong>n<br />
Empfängerantennen entfernt ist! Mit etwa 1 m Abstand<br />
sind Sie diesbezüglich auf <strong>de</strong>r sicheren Seite.<br />
An<strong>de</strong>rnfalls riskieren Sie eine gestörte Verbindung<br />
zum Rückkanal und in Folge Fehlverhalten.<br />
„Binding“ mehrerer Empfänger pro Mo<strong>de</strong>ll<br />
Bei Bedarf können auch mehrere Empfänger pro Mo<strong>de</strong>ll<br />
gebun<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n. Bin<strong>de</strong>n Sie dazu die jeweiligen<br />
Empfänger zuerst einzeln wie nachfolgend beschrieben.<br />
Beim späteren Betrieb baut allerdings nur <strong>de</strong>rjenige<br />
Empfänger, <strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>n wur<strong>de</strong>, eine<br />
Telemetrie-Verbindung zum Sen<strong>de</strong>r auf. An diesem<br />
sind <strong>de</strong>shalb auch ggf. im Mo<strong>de</strong>ll eingebaute Telemetriesensoren<br />
anzuschließen, da nur <strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>ne<br />
Empfänger in <strong>de</strong>r Lage ist, <strong>de</strong>ren Daten über <strong>de</strong>n<br />
Rückkanal zu sen<strong>de</strong>n. Der zweite und alle weiteren<br />
Empfänger laufen parallel zum zuletzt an <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />
gebun<strong>de</strong>nen Empfänger, jedoch völlig unabhängig von<br />
diesem, im Slave-Mo<strong>de</strong> mit abgeschaltetem Rückkanal!<br />
„Bin<strong>de</strong>n“ von Sen<strong>de</strong>r und Empfänger<br />
Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „geb.Empf.“:<br />
Uhren 10:01 3<br />
Phase 2 Start 7<br />
Phase 3<br />
Empf.Ausg.<br />
Speed 6<br />
geb.Empf. –––<br />
Schalten Sie spätestens jetzt die Stromversorgung Ihres<br />
Empfängers ein: Am Empfänger blinkt die rote LED.<br />
Drücken und halten Sie <strong>de</strong>n SET-Taster am Empfänger<br />
bis die weiterhin rot blinken<strong>de</strong> LED nach ca. 3 Sekun<strong>de</strong>n<br />
für weitere ca. 3 Sekun<strong>de</strong>n rot/grün zu blinken beginnt.<br />
Sie können nun <strong>de</strong>n SET-Taster am Empfänger loslassen.<br />
Solange die LED rot/grün blinkt, befi n<strong>de</strong>t sich <strong>de</strong>r<br />
Empfänger im Bin<strong>de</strong>-Modus.<br />
Starten Sie nun innerhalb dieser ca. 3 s das so genannte<br />
Bin<strong>de</strong>n eines Empfängers an <strong>de</strong>n aktuellen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
mit einem kurzen Druck auf die zentrale Taste<br />
SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Gleichzeitig beginnt im<br />
Display das Wort „BINDEN“ anstelle <strong>de</strong>r drei „---“ im<br />
Rahmen <strong>de</strong>r Zeile „geb.Empf.“ zu blinken:<br />
Uhren 10:01 3<br />
Phase 2 Start 7<br />
Phase 3<br />
Empf.Ausg.<br />
Speed 6<br />
geb.Empf. BINDEN<br />
Erlischt innerhalb von etwa 10 Sekun<strong>de</strong>n die inzwischen<br />
wie<strong>de</strong>r rot blinken<strong>de</strong> LED <strong>de</strong>s Empfängers und leuchtet<br />
statt<strong>de</strong>ssen dauerhaft grün, wur<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Bin<strong>de</strong>-Vorgang<br />
erfolgreich abgeschlossen. Ihre Mo<strong>de</strong>ll-/Empfängerkombination<br />
ist nun betriebsbereit. Parallel dazu erscheint im<br />
Display die Kennung <strong>de</strong>s nun an diesen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
61
„gebun<strong>de</strong>nen“ Empfängers. Beispielsweise:<br />
Uhren 10:01 3<br />
Phase 2 Start 7<br />
Phase 3<br />
Empf.Ausg.<br />
Speed 6<br />
geb.Empf. E06<br />
Blinkt dagegen die rote LED am Empfänger länger als<br />
ca. 10 Sekun<strong>de</strong>n, ist <strong>de</strong>r Bin<strong>de</strong>-Vorgang fehlgeschlagen.<br />
Parallel dazu sind im Display wie<strong>de</strong>r drei „---“ zu sehen.<br />
Verän<strong>de</strong>rn Sie ggf. die Positionen <strong>de</strong>r Antennen und<br />
wie<strong>de</strong>rholen Sie die gesamte Prozedur.<br />
Test Reichweite<br />
Der integrierte Reichweitetest reduziert die Sen<strong>de</strong>leistung<br />
<strong>de</strong>rart, dass Sie einen Funktionstest bereits in einem<br />
Abstand von bis zu etwa 50 m durchführen können.<br />
Führen Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest <strong>de</strong>s Graupner-HoTT-<br />
Systems entsprechend <strong>de</strong>n nachfolgen<strong>de</strong>n Anweisungen<br />
durch. Lassen Sie sich ggf. von einem Helfer beim<br />
Reichweitetest unterstützen.<br />
1. Bauen Sie <strong>de</strong>n vorzugsweise bereits an <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />
gebun<strong>de</strong>nen Empfänger, wie vorgesehen, im Mo<strong>de</strong>ll<br />
ein.<br />
2. Schalten Sie die Fernsteuerung ein und warten Sie,<br />
bis am Empfänger die grüne LED leuchtet. Nun können<br />
die Servobewegungen beobachtet wer<strong>de</strong>n.<br />
3. Stellen Sie das Mo<strong>de</strong>ll so auf ebenen Untergrund<br />
(Pfl aster, kurzer Rasen o<strong>de</strong>r Er<strong>de</strong>), dass die Empfängerantennen<br />
min<strong>de</strong>stens 15 cm über <strong>de</strong>m Erdbo<strong>de</strong>n<br />
liegen. Es ist <strong>de</strong>shalb ggf. nötig, das Mo<strong>de</strong>ll während<br />
<strong>de</strong>s Tests entsprechend zu unterlegen.<br />
4. Halten Sie <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r in Hüfthöhe und mit Abstand<br />
62 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
zum Körper. Zielen Sie aber mit <strong>de</strong>r Antenne nicht direkt<br />
auf das Mo<strong>de</strong>ll, son<strong>de</strong>rn drehen und/o<strong>de</strong>r knicken<br />
Sie die Antennenspitze so, dass sie während <strong>de</strong>s Betriebs<br />
senkrecht ausgerichtet ist.<br />
5. Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „Test-<br />
Reichw“ und starten Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest-Modus<br />
mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste:<br />
Phase 2 Start 7<br />
Phase 3<br />
Empf.Ausg.<br />
Speed 6<br />
geb.Empf. E06<br />
TestReichw 99s<br />
Mit <strong>de</strong>m Auslösen <strong>de</strong>s Reichweitetests wird die Ausgangsleistung<br />
<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs signifi kant reduziert und<br />
die blaue LED am Antennensockel beginnt zu blinken.<br />
Zeitgleich startet die Zeitanzeige im Sen<strong>de</strong>rdisplay<br />
rückwärts, und alle 5 Sekun<strong>de</strong>n ertönt ein<br />
2-fach-Ton.<br />
Ab 5 Sekun<strong>de</strong>n vor En<strong>de</strong> <strong>de</strong>s Reichweitetests ertönt<br />
je<strong>de</strong> Sekun<strong>de</strong> ein 3-fach-Ton. Nach Ablauf <strong>de</strong>s 99<br />
Sekun<strong>de</strong>n währen<strong>de</strong>n Reichweitetests schaltet <strong>de</strong>r<br />
Sen<strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>r auf volle Ausgangsleistung und die<br />
blaue LED leuchtet wie<strong>de</strong>r konstant.<br />
6. Bewegen Sie sich innerhalb dieser Zeitspanne vom<br />
Mo<strong>de</strong>ll weg und bewegen Sie während<strong>de</strong>ssen die<br />
Knüppel. Wenn Sie innerhalb einer Entfernung von ca.<br />
50 m zu irgen<strong>de</strong>inem Zeitpunkt eine Unterbrechung<br />
<strong>de</strong>r Verbindung feststellen, versuchen Sie diese zu reproduzieren.<br />
7. Gegebenenfalls einen vorhan<strong>de</strong>nen Motor einschal-<br />
ten, um zusätzlich die Störsicherheit zu überprüfen.<br />
8. Bewegen Sie sich weiter vom Mo<strong>de</strong>ll weg, solange bis<br />
keine perfekte Kontrolle mehr möglich ist.<br />
9. Warten Sie an dieser Stelle <strong>de</strong>n Ablauf <strong>de</strong>s Testzeitraumes<br />
mit <strong>de</strong>m weiterhin betriebsbereiten Mo<strong>de</strong>ll ab.<br />
Dieses sollte auf Steuerbefehle wie<strong>de</strong>r reagieren, sobald<br />
<strong>de</strong>r Reichweitetest been<strong>de</strong>t ist. Falls dies nicht<br />
100 %-ig <strong>de</strong>r Fall ist, benutzen Sie das System nicht<br />
und kontaktieren Sie <strong>de</strong>n zuständigen Service <strong>de</strong>r<br />
Graupner GmbH & Co. KG.<br />
10. Führen Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest vor je<strong>de</strong>m Flug durch<br />
und simulieren Sie dabei alle Servobewegungen, die<br />
auch im Flug vorkommen. Die Reichweite muss dabei<br />
immer min<strong>de</strong>stens 50 m am Bo<strong>de</strong>n betragen, um einen<br />
sicheren Mo<strong>de</strong>llbetrieb zu gewährleisten.<br />
Achtung:<br />
Während <strong>de</strong>s normalen Mo<strong>de</strong>llbetriebs keinesfalls<br />
<strong>de</strong>n Reichweitetest am Sen<strong>de</strong>r starten!<br />
HF-Modul<br />
In dieser Menüzeile können Sie für <strong>de</strong>n aktuellen<br />
Einschaltzeitraum <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs <strong>de</strong>ssen HF-Abstrahlung<br />
mo<strong>de</strong>llspezifi sch manuell ab- und ggf. wie<strong>de</strong>r anschalten.<br />
Beispielsweise um während <strong>de</strong>r Demonstration<br />
einer Mo<strong>de</strong>llprogrammierung Strom zu sparen. Mit <strong>de</strong>m<br />
nächsten Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs wird eine ggf.<br />
vorgenommene Umstellung auf OFF jedoch wie<strong>de</strong>r<br />
aufgehoben!<br />
Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „HF-Modul“ und<br />
aktivieren Sie mit einem Druck auf die zentrale SET-<br />
Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das Wertefenster:
Phase 3<br />
Empf.Ausg.<br />
Speed 6<br />
geb.Empf. E06<br />
TestReichw 99s<br />
HF–Modul EIN<br />
Nun können Sie mit <strong>de</strong>n rechten Pfeiltasten zwischen<br />
OFF und ON auswählen. Mit einem erneuten Druck<br />
auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
schließen Sie die Eingabe ab.<br />
Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
63
Grun<strong>de</strong>instellung<br />
Mo<strong>de</strong>llspezifi sche Basiseinstellungen für Hubschraubermo<strong>de</strong>lle<br />
Bevor mit <strong>de</strong>r Programmierung spezifi scher Parameter<br />
begonnen wird, sind einige Grun<strong>de</strong>instellungen, die <strong>de</strong>n<br />
gera<strong>de</strong> aktiven Mo<strong>de</strong>llspeicher betreffen, vorzunehmen.<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste das Menü »Grun<strong>de</strong>inst« (Grun<strong>de</strong>instellung<br />
(Mo<strong>de</strong>ll)) an und drücken Sie die zentrale SET-<br />
Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />
Mo<strong>de</strong>llname<br />
Mod.Speich<br />
Servoeinst<br />
D/R Expo<br />
Freie Mix.<br />
Grun<strong>de</strong>inst<br />
Gebereinst<br />
Helimix<br />
TS-Mixer<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe Telemetrie<br />
Mod.Name<br />
Steueranord 1<br />
Taumelsch. 1 Servo<br />
M-Stopp –100% +150% –––<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
Wechseln Sie mit einem Druck auf die SET-Taste <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste zur nächsten Bildschirmseite, um<br />
aus einer Zeichenliste <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>llnamen zusammensetzen<br />
zu können. Maximal 9 Zeichen können für einen<br />
Mo<strong>de</strong>llnamen vergeben wer<strong>de</strong>n:<br />
0123456789 : ; ?<br />
ABCDEFGHIJKLMNO<br />
PQRSTUVWXYZ<br />
Mo<strong>de</strong>llname<br />
STAR<br />
64 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste<br />
das gewünschte Zeichen an. Mit einem Druck auf die<br />
Pfeiltaste � <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste o<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>ren<br />
zentraler SET-Taste wechseln Sie zur nächstfolgen<strong>de</strong>n<br />
Stelle, an <strong>de</strong>r Sie das nächste Zeichen wählen können.<br />
Mittels gleichzeitigem Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r<br />
�� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzen Sie an<br />
die Stelle ein Leerzeichen.<br />
Je<strong>de</strong> beliebige Zeichenposition innerhalb <strong>de</strong>s Eingabefel<strong>de</strong>s<br />
erreichen Sie mit <strong>de</strong>n Tasten �� <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste.<br />
Mitttels Drücken <strong>de</strong>r zentralen Taste ESC <strong>de</strong>r linken<br />
4-Wege-Taste kehren Sie zur vorherigen Menü-Seite<br />
zurück.<br />
Der so eingegebene Mo<strong>de</strong>llname erscheint anschließend<br />
in <strong>de</strong>r Grundanzeige und in <strong>de</strong>n Untermenüs <strong>de</strong>s<br />
Menüpunktes »Mo<strong>de</strong>llspeicher«.<br />
Steueranordnung<br />
Heck<br />
TS-Roll<br />
»MODE 1« (Gas rechts)<br />
TS-Nick<br />
Heck<br />
TS-Roll<br />
Motor/Pitch<br />
TS-Roll<br />
»MODE 2« (Gas links)<br />
Motor/Pitch<br />
TS-Nick<br />
Motor/Pitch Motor/Pitch<br />
TS-Nick<br />
»MODE 3« (Gas rechts) »MODE 4« (Gas links)<br />
TS-Nick<br />
TS-Nick<br />
TS-Roll<br />
Heck<br />
Motor/Pitch<br />
Motor/Pitch<br />
Heck<br />
Heck<br />
TS-Roll<br />
Motor/Pitch<br />
Motor/Pitch<br />
Heck<br />
TS-Roll<br />
TS-Roll<br />
Heck<br />
TS-Nick<br />
TS-Nick<br />
TS-Nick<br />
Grundsätzlich gibt es vier verschie<strong>de</strong>ne Möglichkeiten,<br />
die vier Steuerfunktionen Rollen, Nicken, Heckrotor und<br />
Gas bzw. Pitch eines Hubschraubers <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Steuerknüppeln<br />
zuzuordnen. Welche dieser Möglichkeiten<br />
TS-Roll<br />
Heck<br />
benutzt wird, hängt von <strong>de</strong>n individuellen Gewohnheiten<br />
<strong>de</strong>s einzelnen Mo<strong>de</strong>llpiloten ab:<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste die Zeile »Steueranord« (Steueranordnung)<br />
an. Das Auswahlfeld ist eingerahmt:<br />
Mod.Name STARLET<br />
Steueranord 1<br />
Taumelsch. 1 Servo<br />
M-Stopp –100% +150% –––<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
Drücken Sie die SET-Taste. Die aktuelle Steueranordnung<br />
wird invers dargestellt. Wählen Sie nun mit <strong>de</strong>n<br />
Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zwischen <strong>de</strong>n<br />
Möglichkeiten 1 bis 4 aus.<br />
Mit gleichzeitigem Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) kehrt die Anzeige<br />
zur Steueranordnung „1“ zurück.<br />
Mit einem erneuten Druck auf die Taste SET <strong>de</strong>aktivieren<br />
Sie das Auswahlfeld wie<strong>de</strong>r, sodass Sie die Zeile<br />
wechseln können.<br />
Taumelscheibentyp<br />
Mod.Name STARLET<br />
Steueranord 1<br />
Taumelsch. 1 Servo<br />
M-Stopp –100% +150% –––<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
Abhängig von <strong>de</strong>r Anzahl <strong>de</strong>r Servos für die Pitchsteuerung<br />
wird zur Ansteuerung <strong>de</strong>r Taumelscheibe eine<br />
entsprechen<strong>de</strong> Programmvariante benötigt.
Nach <strong>de</strong>r Anwahl <strong>de</strong>r Zeile „Taumelsch.“ (Taumelscheibe)<br />
mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste ist das Auswahlfeld eingerahmt. Drücken<br />
Sie die SET-Taste. Die aktuelle Anzahl an Pitch-Servos<br />
wird invers dargestellt. Nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste die benötigte Variante festlegen:<br />
„1 Servo“: Die Taumelscheibe wird über je ein Roll-<br />
und Nickservo gekippt. Die Pitchsteuerung<br />
erfolgt über ein separates Servo.<br />
(Da bei Hubschraubermo<strong>de</strong>llen, die nur<br />
mit 1 Pitchservo betrieben wer<strong>de</strong>n, die<br />
insgesamt drei Taumelscheibenservos<br />
für Pitch, Nicken und Rollen OHNE<br />
sen<strong>de</strong>rseitige Mischung <strong>de</strong>r Funktionen<br />
betrieben wer<strong>de</strong>n, wird infolge<strong>de</strong>ssen <strong>de</strong>r<br />
Menüpunkt »TS-Mixer« aus <strong>de</strong>m Multifunktionsmenü<br />
ausgeblen<strong>de</strong>t.)<br />
„2 Servo“: Die Taumelscheibe wird für die Pitchsteuerung<br />
durch zwei Rollservos axial<br />
verschoben; die Nicksteuerung wird<br />
durch eine mechanische Ausgleichswippe<br />
entkoppelt.<br />
„3Sv (2Roll)“: Symmetrische Dreipunktansteuerung<br />
<strong>de</strong>r Taumelscheibe über drei, um jeweils<br />
120° versetzte Anlenkpunkte, mit <strong>de</strong>nen<br />
ein Nickservo (vorn o<strong>de</strong>r hinten) und<br />
zwei Rollservos (seitlich links und rechts)<br />
verbun<strong>de</strong>n sind. Für die Pitchsteuerung<br />
verschieben alle drei Servos die Taumelscheibe<br />
axial.<br />
„3Sv (140)“: Asymmetrische Dreipunktansteuerung<br />
<strong>de</strong>r Taumelscheibe über drei Anlenkpunkte,<br />
mit <strong>de</strong>nen ein Nickservo (hinten)<br />
und zwei Rollservos (seitlich links und<br />
rechts vorne) verbun<strong>de</strong>n sind. Für die<br />
Pitchsteuerung verschieben alle drei<br />
Servos die Taumelscheibe axial.<br />
„3Sv (2Nick)“: Symmetrische Dreipunktansteuerung wie<br />
zuvor, jedoch um 90° gedreht, ein Rollservo<br />
seitlich und zwei Nickservos vorn<br />
und hinten.<br />
„4Sv (90°)“: Vierpunktansteuerung <strong>de</strong>r Taumelscheibe<br />
über jeweils zwei Roll- und zwei Nickservos.<br />
Hinweis zu „4Sv (90°)“:<br />
Wie <strong>de</strong>r Empfängerbelegung auf Seite<br />
47 zu entnehmen ist, wird das zweite<br />
Nickservo an Ausgang 5 anzuschliessen,<br />
weshalb die bei 1 … 3 Pitchservos<br />
standardmäßig auf <strong>de</strong>n Ausgang 5<br />
einwirken<strong>de</strong> Option „Gyro“ <strong>de</strong>s Menüs<br />
»Helimix« sowie die gleichnamige Zeile<br />
im Menü »Gebereinstellung« ausgeblen<strong>de</strong>t<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) schaltet auf „1 Servo“<br />
zurück.<br />
Taumelscheibentyp: 1 Servo<br />
2<br />
Taumelscheibentyp: 2 Servos<br />
2<br />
1<br />
Taumelscheibentyp: 3 Servos (2 Roll)<br />
2<br />
1<br />
Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
3<br />
Taumelscheibentyp: 3 Servos (140°)<br />
2<br />
1<br />
3<br />
Taumelscheibentyp: 3 Servos (2 Nick)<br />
1<br />
3<br />
2<br />
Taumelscheibentyp: 4 Servos (90°) 2 Nick / 2 Roll<br />
5<br />
2<br />
1<br />
3<br />
65
Hinweis:<br />
Die TS-Mischanteile sind bis auf die Ausnahme <strong>de</strong>r<br />
Vorgabe „1 Servo“ im Menü »TS-Mischer«, Seite 112,<br />
einzustellen.<br />
Motor-Stopp<br />
Im Rahmen <strong>de</strong>r Autorotations-Einstellungen <strong>de</strong>s<br />
Helikopter-Programms <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT<br />
besteht die Möglichkeit, für <strong>de</strong>n Notfall eine „Motor<br />
AUS“-Position für das Gasservo o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Motorsteller<br />
vorzugeben. Wenn Sie jedoch in <strong>de</strong>r Zeile „Gas“ anstelle<br />
einer (Not-)AUS-Position eine Leerlauf-Position einstellen,<br />
um beispielsweise bei Autorotationsübungen nicht<br />
nach je<strong>de</strong>r Landung <strong>de</strong>n Motor neu starten zu müssen,<br />
entfällt diese Möglichkeit. In diesem Fall empfi ehlt es<br />
sich, die hier zu beschreiben<strong>de</strong> Option „Motor-Stopp“ als<br />
Not-AUS-Lösung zu verwen<strong>de</strong>n.<br />
Abhängig von <strong>de</strong>r in <strong>de</strong>r Zeile „Pitch min“ vorgenommenen<br />
Wahl „vorn/hinten“ können Sie in dieser Menüzeile<br />
eine per Schalter abrufbare „Motor AUS“-Position<br />
vorgeben. Werkseitig vorgegeben sind -100 % für die<br />
„Motor AUS“-Position <strong>de</strong>s Gasservos und +150 % für die<br />
Gaskurve:<br />
Mod.Name STARLET<br />
Steueranord 1<br />
Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />
M-Stopp –100% +150% –––<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
STO<br />
Um <strong>de</strong>n Vorgabewert <strong>de</strong>r „Motor AUS“-Position <strong>de</strong>s Gasservos<br />
zu än<strong>de</strong>rn, drücken Sie die zentrale SET-Taste<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die aktuelle Einstellung wird<br />
invers dargestellt. Stellen Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r<br />
66 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
rechten 4-Wege-Taste einen Wert ein, bei welchem <strong>de</strong>r<br />
Motor zuverlässig „aus“ ist, ohne dass das Gasservo<br />
anläuft. Beispielsweise -125 %:<br />
Mod.Name STARLET<br />
Steueranord 1<br />
Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />
M-Stopp –125% +150% –––<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
STO<br />
Der – hohe – Vorgabewert in <strong>de</strong>r mittleren Spalte stellt<br />
sicher, dass <strong>de</strong>r Motor über <strong>de</strong>n maximal möglichen<br />
Stellbereich <strong>de</strong>r Gaskurve hinweg mit <strong>de</strong>m in <strong>de</strong>r<br />
rechten Spalte noch zuzuweisen<strong>de</strong>n Schalter gestoppt<br />
wer<strong>de</strong>n kann.<br />
Möchten Sie jedoch lieber eine individuelle Grenze<br />
setzen, ab welcher in die Motor-AUS-Position geschaltet<br />
wer<strong>de</strong>n kann, dann bringen Sie <strong>de</strong>n Gas-/Pitch-Steuerknüppel<br />
in die von Ihnen gewünschte Position und drücken<br />
die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste:<br />
Mod.Name STARLET<br />
Steueranord 1<br />
Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />
M-Stopp –125% +100% –––<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
STO<br />
Hinweis:<br />
Eine Schaltschwelle von mehr als +100 % erreichen<br />
Sie, in<strong>de</strong>m Sie vorübergehend <strong>de</strong>n Weg von Servo 1 im<br />
Menü »Servoeinstellung« auf über 100 % vergrößern<br />
und nach Speicherung <strong>de</strong>r Schaltschwelle wie<strong>de</strong>r auf<br />
<strong>de</strong>n ursprünglichen Wert zurückstellen.<br />
In <strong>de</strong>r Spalte rechts weisen Sie abschließend einen<br />
Schalter zu, mit <strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n Motor im Notfall abstellen<br />
möchten. Vorzugsweise einen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n selbstrückstellen<strong>de</strong>n<br />
Tastschalter SW 1 o<strong>de</strong>r 9:<br />
Mod.Name STARLET<br />
Steueranord 1<br />
Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />
M-Stopp –125% +100% 1<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
STO<br />
Rotor-Drehrichtung<br />
Mod.Name STARLET<br />
Steueranord 1<br />
Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />
M-Stopp –125% +100% 1<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „Rotor-Drehr.“ wird <strong>de</strong>r Hauptrotordrehsinn<br />
nach Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-Taste mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste eingegeben:<br />
„rechts“: Von oben gesehen dreht <strong>de</strong>r Hauptrotor im<br />
Uhrzeigersinn.<br />
„links“: Von oben gesehen dreht <strong>de</strong>r Hauptrotor<br />
gegen <strong>de</strong>n Uhrzeigersinn.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten � � o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) schaltet um auf<br />
„rechts“.
echtsdrehend<br />
linksdrehend<br />
Diese Angabe ist erfor<strong>de</strong>rlich, damit die Mischer für <strong>de</strong>n<br />
Drehmoment- und Leistungsausgleich sinngemäß richtig<br />
arbeiten können, und zwar im Menü »Helimix«:<br />
Pitch<br />
K1 � Gas<br />
K1 � Heckrotor<br />
Pitch min<br />
Steueranord 1<br />
Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />
M-Stopp –125% +100% 1<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
Pitch min hinten<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „Pitch min“ wird die Betätigungsrichtung <strong>de</strong>s<br />
Gas-/Pitchsteuerknüppels an Ihre Steuergewohnheiten<br />
angepasst. Von dieser Einstellung hängen die Funktionen<br />
aller an<strong>de</strong>ren Optionen <strong>de</strong>s Helikopterprogramms<br />
ab, soweit sie die Gas- und Pitchfunktion betreffen, also<br />
z. B. die Gaskurve, Leerlauftrimmung, Heckrotormischer<br />
usw..<br />
Drücken Sie die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste. Die Betätigungsrichtung <strong>de</strong>s Gas-/<br />
Pitchsteuerknüppels wird invers dargestellt. Nun mit<br />
<strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die benötigte<br />
Variante festlegen:<br />
Pitch<br />
Es be<strong>de</strong>uten:<br />
„vorn“: minimale Pitcheinstellung, wenn sich <strong>de</strong>r<br />
Pitchknüppel (K1) „vorn“, also vom Piloten<br />
weg, befi n<strong>de</strong>t.<br />
„hinten“: minimale Pitcheinstellung, wenn sich <strong>de</strong>r<br />
Pitchknüppel (K1) „hinten“, also beim Piloten<br />
befi n<strong>de</strong>t.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) schaltet auf „hinten“<br />
um.<br />
Hinweise:<br />
Die K1-Trimmung wirkt nur auf das Gasservo.<br />
Standardmäßig ist <strong>de</strong>r so genannte „Gaslimiter“ gesetzt<br />
(siehe ab Seite 79), mit <strong>de</strong>m über <strong>de</strong>n Eingang<br />
„Lim“ im Menü »Gebereinstellung« das Gasservo<br />
getrennt von <strong>de</strong>n Pitchservos in Richtung Vollgas begrenzt<br />
wer<strong>de</strong>n kann.<br />
Uhren<br />
In <strong>de</strong>r Grundanzeige sind rechts im Display zwei Uhren<br />
sichtbar: eine Stoppuhr und eine Flugzeituhr.<br />
STARLET<br />
#02<br />
Stop<br />
Flug<br />
0:00<br />
0:00<br />
6.1V 99%<br />
HoTT<br />
0:00h<br />
M 0.0V<br />
Diesen bei<strong>de</strong>n Uhren kann in <strong>de</strong>r rechten, am unteren<br />
Displayrand mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichneten,<br />
Spalte <strong>de</strong>r Zeile »Uhren« …<br />
Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />
M-Stopp –125% +100% 1<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
Pitch min hinten<br />
Uhren 0:00 –––<br />
… ein Schalter o<strong>de</strong>r Geberschalter zugewiesen wer<strong>de</strong>n<br />
– z. B. <strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>m Gaslimiter befi ndliche Geberschalter<br />
„G3“ –, mit welchem die Uhren gemeinsam<br />
gestartet und die Stoppuhr auch wie<strong>de</strong>r gestoppt<br />
wer<strong>de</strong>n kann.<br />
Die Zuordnung eines Schalters bzw. Geberschalters<br />
erfolgt, wie auf Seite 39 beschrieben.<br />
Die Flugzeituhr, und ggf. die Speicherung von Telemetrie-Daten<br />
auf einer in <strong>de</strong>n Kartenslot eingesetzten<br />
Speicherkarte (siehe Seite 22), startet immer gemeinsam<br />
mit <strong>de</strong>r Stoppuhr, läuft jedoch weiter, auch wenn<br />
die Stoppuhr angehalten (ausgeschaltet) wur<strong>de</strong>, und<br />
kann nur bei angehaltener Stoppuhr durch Drücken <strong>de</strong>r<br />
zentralen Taste ESC <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste gestoppt<br />
Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
67
wer<strong>de</strong>n.<br />
Angehaltene Uhren können mit einem gleichzeitigen<br />
Druck auf die Tasten �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
(CLEAR) wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Startwert zurückgesetzt<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Umschaltung zwischen „vorwärts“ und „rückwärts“<br />
Vorwärts laufen<strong>de</strong> Uhr (Stoppuhrfunktion)<br />
Wird die Stoppuhr nach Schalterzuordnung mit <strong>de</strong>m<br />
Anfangswert „0:00“ gestartet, läuft sie vorwärts bis<br />
maximal 180 min und 59 s, um dann wie<strong>de</strong>r bei 0:00 zu<br />
beginnen.<br />
Rückwärts laufen<strong>de</strong> Uhr (Alarmtimerfunktion)<br />
Im – linken – Minutenfeld wählen Sie die Startzeit zwischen<br />
0 und 180 min und im – rechten – Sekun<strong>de</strong>nfeld<br />
eine Startzeit zwischen 0 und 59 s (o<strong>de</strong>r eine beliebige<br />
Kombination davon).<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />
Einstellungen auf „0“ bzw. „00“ zurück.<br />
Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />
M-Stopp –125% +100% 1<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
Pitch min hinten<br />
Uhren 10:01 G3<br />
Vorgehensweise<br />
1. Gewünschtes Eingabefeld mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten ��<br />
<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste anwählen.<br />
2. SET in <strong>de</strong>r Mitte <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste drücken.<br />
3. Im inversen Minuten- bzw. Sekun<strong>de</strong>nfeld mittels <strong>de</strong>r<br />
Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste Zeitvorwahl<br />
68 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
treffen.<br />
4. Eingabe been<strong>de</strong>n durch Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-<br />
Taste.<br />
5. Nach <strong>de</strong>m Wechsel zurück in die Grundanzeige mittels<br />
entsprechend häufi gem Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />
ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste, drücken Sie bei<br />
angehaltener Stoppuhr gleichzeitig die Taste ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) damit die Stoppuhr<br />
auf die „Timer“-Funktion umschaltet, siehe rechts<br />
oben in <strong>de</strong>r folgen<strong>de</strong>n Abbildung:<br />
STARLET<br />
#02<br />
Stop<br />
Flug<br />
10:01<br />
0:00<br />
6.1V 99%<br />
HoTT<br />
0:01h<br />
M 0.0V<br />
Die Stoppuhr startet nun nach Betätigung <strong>de</strong>s zugeordneten<br />
Schalters bei <strong>de</strong>m eingestellten Anfangswert<br />
rückwärts („Timerfunktion“). Nach Ablauf <strong>de</strong>r Zeit bleibt<br />
<strong>de</strong>r Timer nicht stehen, son<strong>de</strong>rn läuft weiter, um die<br />
nach 0:00 abgelaufene Zeit ablesen zu können. Zur<br />
ein<strong>de</strong>utigen Unterscheidung wird diese invers angezeigt.<br />
Tonsignalfolge<br />
30 s vor null: 3-fach-Ton<br />
alle 2 Sekun<strong>de</strong>n Einzelton<br />
20 s vor null: 2-fach-Ton<br />
alle 2 Sekun<strong>de</strong>n Einzelton<br />
10 s vor null: Einzelton<br />
je<strong>de</strong> Sekun<strong>de</strong> Einzelton<br />
5 s vor null: je<strong>de</strong> Sekun<strong>de</strong> Einzelton mit erhöhter Frequenz<br />
null: verlängertes Tonsignal und Umspringen<br />
<strong>de</strong>r Anzeige auf inverse Darstellung<br />
Das Zurücksetzen dieses „Alarmtimers“ erfolgt durch<br />
gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) bei angehaltener Uhr.<br />
Hinweis:<br />
Eine rückwärts laufen<strong>de</strong> Uhr wird in <strong>de</strong>r Grundanzeige<br />
durch einen blinken<strong>de</strong>n Doppelpunkt zwischen <strong>de</strong>m<br />
Minuten- und Sekun<strong>de</strong>nfeld kenntlich gemacht.<br />
Phase 2<br />
Solange Sie we<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Phase 2 noch <strong>de</strong>r Autorotations-<br />
Phase einen Schalter zugewiesen haben, befi n<strong>de</strong>n Sie<br />
sich automatisch in <strong>de</strong>r Flugphase 1 «normal».<br />
Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase ist<br />
mit «normal» fest eingestellt und kann nicht verän<strong>de</strong>rt<br />
wer<strong>de</strong>n, weshalb auch die Phase «normal» nicht als<br />
Phase 1 angezeigt wird, son<strong>de</strong>rn verborgen bleibt:<br />
M-Stopp –125% +100% 1<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
Pitch min hinten<br />
Uhren 10:01 G3<br />
Phase 2 Schwebe –––<br />
Desweiteren ist noch darauf hinzuweisen, dass <strong>de</strong>n<br />
Flugphasen Prioritäten zu eigen sind, welche insbeson<strong>de</strong>re<br />
bei <strong>de</strong>r Zuordnung von Einzelschaltern beachtet<br />
wer<strong>de</strong>n sollten. Das zugrun<strong>de</strong> liegen<strong>de</strong> Schema lässt<br />
sich folgen<strong>de</strong>rmaßen beschreiben:<br />
Sind alle ggf. zugewiesenen Flugphasenschalter<br />
geschlossen o<strong>de</strong>r offen, ist die Flugphase «normal»<br />
aktiv.<br />
Ist nur ein Schalter geschlossen, dann ist diejenige<br />
Flugphase aktiv, welcher <strong>de</strong>r aktuell geschlossene
Schalter zugewiesen wur<strong>de</strong>.<br />
Die „Autorotationsphase“ hat unabhängig von Vorstehen<strong>de</strong>m<br />
jedoch IMMER Vorrang vor allen an<strong>de</strong>ren<br />
Flugphasen. IN die Autorotationsphase wird auch<br />
immer VERZÖGERUNGSFREI umgeschaltet.<br />
Ggf. ist infolge<strong>de</strong>ssen die Vorbelegung <strong>de</strong>r Flugphase<br />
2 mit <strong>de</strong>m Flugphasennamen „Schwebe“ <strong>de</strong>n eigenen<br />
Prioritäten anzupassen, siehe weiter unten.<br />
Servoseitig erfolgt die Umschaltung nicht „hart“,<br />
son<strong>de</strong>rn mit einer fest vorgegebenen Umschaltzeit<br />
von ca. 1 Sekun<strong>de</strong>.<br />
Programmierung<br />
Nach Anwahl <strong>de</strong>r Zeile „Phase 2“ und/o<strong>de</strong>r »Phase<br />
3« mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste ist das Feld „Name“ <strong>de</strong>r jeweiligen Flugphase<br />
bereits eingerahmt.<br />
Falls Ihnen die Vorbelegung nicht zusagt, drücken Sie<br />
die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die<br />
aktuelle Einstellung wird invers dargestellt. Wählen Sie<br />
nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zwischen<br />
<strong>de</strong>n zur Verfügung stehen<strong>de</strong>n Namen einen Ihnen<br />
passen<strong>de</strong>r erscheinen<strong>de</strong>n aus. Mit einem Druck auf die<br />
Taste SET been<strong>de</strong>n Sie die Eingabe wie<strong>de</strong>r.<br />
Wechseln Sie nun mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste in die rechte, am unteren Displayrand<br />
mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichnete, Spalte<br />
und drücken Sie kurz die zentrale Taste SET. Weisen<br />
Sie nun, wie auf Seite 39 beschrieben, <strong>de</strong>r jeweiligen<br />
Phase einen Schalter zu.<br />
Mehr zur Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r Flugphasen und <strong>de</strong>ren Programmierung<br />
fi n<strong>de</strong>n Sie ab Seite 94, im Abschnitt<br />
„Flugphasenabhängige Einstellung von Pitch, Gas und<br />
Heckrotor“.<br />
Autorotation<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
Pitch min hinten<br />
Uhren 10:01 G3<br />
Phase 2 Schwebe 5<br />
Autorotat. –––<br />
Der Name „Autorotation“ ist für die Phase 3 fest vergeben<br />
und kann NICHT geän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n. Sie können nur<br />
rechts im Display einen Schalter zuweisen.<br />
Mehr zur Flugphasenprogrammierung fi n<strong>de</strong>n Sie ab<br />
Seite 94, im Abschnitt »Helimix«.<br />
Empfängerausgang<br />
Um maximale Flexibilität hinsichtlich <strong>de</strong>r Empfängerbelegung<br />
zu erreichen, bietet das Programm <strong>de</strong>r mx-12<br />
HoTT auf <strong>de</strong>r zweiten Seite <strong>de</strong>s Untermenüs „Empf.<br />
Ausg.“ („Empfängerausgang“) die Möglichkeit zum beliebigen<br />
Vertauschen <strong>de</strong>r Servoausgänge 1 bis maximal 6.<br />
Pitch min hinten<br />
Uhren 10:01 G3<br />
Phase 2 Schwebe 5<br />
Autorotat. 4<br />
Empf.Ausg.<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste wechseln Sie zur nächsten Displayseite.<br />
Auf dieser können Sie nun die 6 „Steuerkanäle“ <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>rs beliebig auf die Empfängerausgänge respektive<br />
Servo-Steckplätze 1 … 6 aufteilen. Beachten Sie<br />
jedoch, dass sich die Anzeige in »Servoanzeige« – die<br />
Sie aus beinahe je<strong>de</strong>r Menüposition mittels gleich-<br />
zeitigem Druck auf die Tasten � und � <strong>de</strong>r linken<br />
4-Wege-Taste aufrufen können – ausschließlich auf die<br />
laut Empfängerbelegung vorgegebenen „Steuerkanäle“<br />
bezieht, einer Vertauschung <strong>de</strong>r Ausgänge also NICHT<br />
folgt.<br />
S<br />
S<br />
S<br />
S<br />
1<br />
2<br />
3<br />
4<br />
Ausgang<br />
Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
1<br />
2<br />
3<br />
S 5<br />
Ausgang<br />
Ausgang<br />
Ausgang 4<br />
Ausgang 5<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste die zu än<strong>de</strong>rn<strong>de</strong> Servo/Ausgang-<br />
Kombination an und drücken Sie die zentrale Taste SET<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Nun können Sie mit <strong>de</strong>n<br />
rechten Pfeiltasten <strong>de</strong>m ausgewählten Ausgang das<br />
gewünschte Servo (S) zuordnen und mit SET bestätigen<br />
… o<strong>de</strong>r mit gleichzeitigem Druck auf die rechten Pfeiltasten<br />
�� o<strong>de</strong>r �� (CLEAR) die Standardzuordnung<br />
wie<strong>de</strong>rherstellen.<br />
Eventuelle nachträgliche Einstellungsän<strong>de</strong>rungen, wie<br />
Servowegeinstellungen, Dual Rate/Expo, Mischer etc.,<br />
müssen aber immer entsprechend <strong>de</strong>r ursprünglichen<br />
Empfängerbelegung vorgenommen wer<strong>de</strong>n!<br />
Anwendungsbeispiel:<br />
Im Hubschrauberprogramm <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT<br />
sind die Ausgänge für ein Pitchservo und das Gasservo<br />
gegenüber allen älteren Graupner/JR mc-Anlagen<br />
vertauscht: Das Gasservo belegt jetzt <strong>de</strong>n Empfängerausgang<br />
„6“ und das Pitchservo <strong>de</strong>n Ausgang „1“.<br />
Möglicherweise wollen Sie aber die bisherige Konfi guration<br />
beibehalten.<br />
69
S<br />
S<br />
S<br />
S<br />
6<br />
2<br />
3<br />
4<br />
Ausgang<br />
70 Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
1<br />
2<br />
3<br />
S 5<br />
Ausgang<br />
Ausgang<br />
Ausgang 4<br />
Ausgang 5<br />
S 1 Ausgang 6<br />
Hinweis:<br />
Mit <strong>de</strong>r Channel-Mapping Funktion <strong>de</strong>s im Sen<strong>de</strong>r<br />
mx-12 HoTT integrierten Telemetrie-Menüs können<br />
die 6 Steuerfunktionen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs auch beliebig auf<br />
mehrere Empfänger aufgeteilt o<strong>de</strong>r aber auch mehrere<br />
Empfängerausgänge mit <strong>de</strong>rselben Steuerfunktion<br />
belegt wer<strong>de</strong>n. Der Übersichtlichkeit wegen wird jedoch<br />
dringend empfohlen, nur von einer <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Optionen<br />
Gebrauch zu machen.<br />
gebun<strong>de</strong>ner Empfänger<br />
Graupner-HoTT-Empfänger müssen „angewiesen“<br />
wer<strong>de</strong>n, ausschließlich mit einem bestimmten Mo<strong>de</strong>ll(spei<br />
cher) eines Graupner-HoTT-Sen<strong>de</strong>rs zu kommunizieren.<br />
Dieser Vorgang wird als „Bin<strong>de</strong>n“ bezeichnet<br />
und ist lediglich einmal für je<strong>de</strong> neue Empfänger/Mo<strong>de</strong>ll-<br />
Kombination erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
Wichtiger Hinweis:<br />
Achten Sie beim Bin<strong>de</strong>n unbedingt darauf, dass die<br />
Sen<strong>de</strong>rantenne immer ausreichend weit von <strong>de</strong>n<br />
Empfängerantennen entfernt ist! Mit etwa 1 m Abstand<br />
sind Sie diesbezüglich auf <strong>de</strong>r sicheren Seite.<br />
An<strong>de</strong>rnfalls riskieren Sie eine gestörte Verbindung<br />
zum Rückkanal und in Folge Fehlverhalten.<br />
„Bin<strong>de</strong>n“ mehrerer Empfänger pro Mo<strong>de</strong>ll<br />
Bei Bedarf können auch mehrere Empfänger pro Mo<strong>de</strong>ll<br />
gebun<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n. Bin<strong>de</strong>n Sie dazu die jeweiligen Empfänger<br />
zuerst einzeln wie nachfolgend beschrieben.<br />
Beim späteren Betrieb baut allerdings nur <strong>de</strong>rjenige<br />
Empfänger, <strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>n wur<strong>de</strong>, eine<br />
Telemetrie-Verbindung zum Sen<strong>de</strong>r auf. An diesem<br />
sind <strong>de</strong>shalb auch ggf. im Mo<strong>de</strong>ll eingebaute Telemetriesensoren<br />
anzuschließen, da nur <strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>ne<br />
Empfänger in <strong>de</strong>r Lage ist, <strong>de</strong>ren Daten über <strong>de</strong>n<br />
Rückkanal zu sen<strong>de</strong>n. Der zweite und alle weiteren<br />
Empfänger laufen parallel zum zuletzt an <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />
gebun<strong>de</strong>nen Empfänger, jedoch völlig unabhängig von<br />
diesem, im Slave-Mo<strong>de</strong> mit abgeschaltetem Rückkanal!<br />
„Bin<strong>de</strong>n“ von Sen<strong>de</strong>r und Empfänger<br />
Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „geb.Empf.“:<br />
Uhren 10:01 G3<br />
Phase 2 Schwebe 5<br />
Autorotat. 4<br />
Empf.Ausg.<br />
geb.Empf. –––<br />
Schalten Sie spätestens jetzt die Stromversorgung Ihres<br />
Empfängers ein: Am Empfänger blinkt die rote LED.<br />
Drücken und halten Sie <strong>de</strong>n SET-Taster am Empfänger<br />
bis die weiterhin rot blinken<strong>de</strong> LED nach ca. 3 Sekun<strong>de</strong>n<br />
für weitere ca. 3 Sekun<strong>de</strong>n rot/grün zu blinken beginnt.<br />
Sie können nun <strong>de</strong>n SET-Taster am Empfänger loslassen.<br />
Solange die LED rot/grün blinkt, befi n<strong>de</strong>t sich <strong>de</strong>r<br />
Empfänger im Bin<strong>de</strong>-Modus.<br />
Starten Sie nun innerhalb dieser ca. 3 s das so genann-<br />
te Bin<strong>de</strong>n eines Empfängers an <strong>de</strong>n aktuellen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
mit einem kurzen Druck auf die zentrale Taste<br />
SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Gleichzeitig beginnt im<br />
Display das Wort „BINDEN“ anstelle <strong>de</strong>r drei „---“ im<br />
Rahmen <strong>de</strong>r Zeile „geb.Empf.“ zu blinken:<br />
Uhren 10:01 G3<br />
Phase 2 Schwebe 5<br />
Autorotat. 4<br />
Empf.Ausg.<br />
geb.Empf.<br />
BINDEN<br />
Erlischt innerhalb von etwa 10 Sekun<strong>de</strong>n die inzwischen<br />
wie<strong>de</strong>r rot blinken<strong>de</strong> LED <strong>de</strong>s Empfängers und leuchtet<br />
statt<strong>de</strong>ssen dauerhaft grün, wur<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Bin<strong>de</strong>-Vorgang<br />
erfolgreich abgeschlossen. Ihre Mo<strong>de</strong>ll-/Empfängerkombination<br />
ist nun betriebsbereit. Parallel dazu erscheint im<br />
Display die Kennung <strong>de</strong>s nun an diesen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
„gebun<strong>de</strong>nen“ Empfängers. Beispielsweise:<br />
Uhren 10:01 G3<br />
Phase 2 Schwebe 5<br />
Autorotat. 4<br />
Empf.Ausg.<br />
geb.Empf.<br />
E06<br />
Blinkt dagegen die rote LED am Empfänger länger als<br />
ca. 10 Sekun<strong>de</strong>n, ist <strong>de</strong>r Bin<strong>de</strong>-Vorgang fehlgeschlagen.<br />
Parallel dazu sind im Display wie<strong>de</strong>r drei „---“ zu sehen.<br />
Verän<strong>de</strong>rn Sie ggf. <strong>de</strong>n Abstand <strong>de</strong>r Antennen und<br />
wie<strong>de</strong>rholen Sie die gesamte Prozedur.
Test Reichweite<br />
Der integrierte Reichweitetest reduziert die Sen<strong>de</strong>leistung<br />
<strong>de</strong>rart, dass Sie einen Funktionstest bereits in<br />
einem Abstand bis zu etwa 50 m durchführen können.<br />
Führen Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest <strong>de</strong>s Graupner-HoTT-<br />
Systems entsprechend <strong>de</strong>n nachfolgen<strong>de</strong>n Anweisungen<br />
durch. Lassen Sie sich ggf. von einem Helfer beim<br />
Reichweitetest unterstützen.<br />
1. Bauen Sie <strong>de</strong>n vorzugsweise bereits an <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />
gebun<strong>de</strong>nen Empfänger, wie vorgesehen, im Mo<strong>de</strong>ll<br />
ein.<br />
2. Schalten Sie die Fernsteuerung ein und warten Sie,<br />
bis am Empfänger die grüne LED leuchtet. Nun können<br />
die Servobewegungen beobachtet wer<strong>de</strong>n.<br />
3. Stellen Sie das Mo<strong>de</strong>ll so auf ebenen Untergrund<br />
(Pfl aster, kurzer Rasen o<strong>de</strong>r Er<strong>de</strong>), dass die Empfängerantennen<br />
min<strong>de</strong>stens 15 cm über <strong>de</strong>m Erdbo<strong>de</strong>n<br />
liegen. Es ist <strong>de</strong>shalb ggf. nötig, das Mo<strong>de</strong>ll während<br />
<strong>de</strong>s Tests entsprechend zu unterlegen.<br />
4. Halten Sie <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r in Hüfthöhe und mit Abstand<br />
zum Körper. Zielen Sie aber mit <strong>de</strong>r Antenne nicht direkt<br />
auf das Mo<strong>de</strong>ll, son<strong>de</strong>rn drehen und/o<strong>de</strong>r knicken<br />
Sie die Antennenspitze so, dass sie während <strong>de</strong>s Betriebs<br />
senkrecht ausgerichtet ist.<br />
5. Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „Test-<br />
Reichw“ und starten Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest-Modus<br />
mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste:<br />
Phase 2 Schwebe 5<br />
Autorotat. 4<br />
Empf.Ausg.<br />
geb.Empf. E06<br />
TestReichw 99s<br />
Mit <strong>de</strong>m Auslösen <strong>de</strong>s Reichweitetests wird die Ausgangsleistung<br />
<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs signifi kant reduziert und<br />
die blaue LED am Antennensockel beginnt zu blinken.<br />
Zeitgleich startet die Zeitanzeige im Sen<strong>de</strong>rdisplay<br />
rückwärts, und alle 5 Sekun<strong>de</strong>n ertönt ein<br />
2-fach-Ton.<br />
Ab 5 Sekun<strong>de</strong>n vor En<strong>de</strong> <strong>de</strong>s Reichweitetests ertönt<br />
je<strong>de</strong> Sekun<strong>de</strong> ein 3-fach-Ton. Nach Ablauf <strong>de</strong>s 99<br />
Sekun<strong>de</strong>n währen<strong>de</strong>n Reichweitetests schaltet <strong>de</strong>r<br />
Sen<strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>r auf volle Ausgangsleistung und die<br />
blaue LED leuchtet wie<strong>de</strong>r konstant.<br />
6. Bewegen Sie sich innerhalb dieser Zeitspanne vom<br />
Mo<strong>de</strong>ll weg und bewegen Sie während<strong>de</strong>ssen die<br />
Knüppel. Wenn Sie innerhalb einer Entfernung von ca.<br />
50 m zu irgen<strong>de</strong>inem Zeitpunkt eine Unterbrechung<br />
<strong>de</strong>r Verbindung feststellen, versuchen Sie diese zu reproduzieren.<br />
7. Gegebenenfalls einen vorhan<strong>de</strong>nen Motor einschalten,<br />
um zusätzlich die Störsicherheit zu überprüfen.<br />
8. Bewegen Sie sich weiter vom Mo<strong>de</strong>ll weg, solange bis<br />
keine perfekte Kontrolle mehr möglich ist.<br />
9. Warten Sie an dieser Stelle <strong>de</strong>n Ablauf <strong>de</strong>s Testzeitraumes<br />
mit <strong>de</strong>m weiterhin betriebsbereiten Mo<strong>de</strong>ll ab.<br />
Dieses sollte auf Steuerbefehle wie<strong>de</strong>r reagieren, sobald<br />
<strong>de</strong>r Reichweitetest been<strong>de</strong>t ist. Falls dies nicht<br />
100%-ig <strong>de</strong>r Fall ist, benutzen Sie das System nicht<br />
und kontaktieren Sie <strong>de</strong>n zuständigen Service <strong>de</strong>r<br />
Graupner GmbH & Co. KG.<br />
10. Führen Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest vor je<strong>de</strong>m Flug durch<br />
und simulieren Sie dabei alle Servobewegungen, die<br />
auch im Flug vorkommen. Die Reichweite muss dabei<br />
immer min<strong>de</strong>stens 50 m am Bo<strong>de</strong>n betragen, um einen<br />
sicheren Mo<strong>de</strong>llbetrieb zu gewährleisten.<br />
Achtung:<br />
Während <strong>de</strong>s normalen Mo<strong>de</strong>llbetriebs keinesfalls<br />
<strong>de</strong>n Reichweitetest am Sen<strong>de</strong>r starten!<br />
HF-Modul<br />
In dieser Menüzeile können Sie für <strong>de</strong>n aktuellen<br />
Einschaltzeitraum die HF-Abstrahlung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
mo<strong>de</strong>llspezifi sch manuell ab- und ggf. wie<strong>de</strong>r anschalten.<br />
Beispielsweise um während <strong>de</strong>r Demonstration<br />
einer Mo<strong>de</strong>llprogrammierung Strom zu sparen. Mit <strong>de</strong>m<br />
nächsten Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs wird eine ggf.<br />
vorgenommene Umstellung auf OFF jedoch wie<strong>de</strong>r<br />
aufgehoben!<br />
Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „HF-Modul“ und<br />
aktivieren Sie mit einem Druck auf die zentrale SET-<br />
Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das Wertefenster:<br />
Autorotat.<br />
Empf.Ausg.<br />
4<br />
geb.Empf. E06<br />
TestReichw 99s<br />
HF–Modul EIN<br />
Nun können Sie mit <strong>de</strong>n rechten Pfeiltasten zwischen<br />
OFF und ON auswählen. Mit einem erneutem Druck<br />
auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
schließen Sie die Eingabe ab.<br />
Programmbeschreibung: Grun<strong>de</strong>instellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
71
Servoeinstellung<br />
Servorichtung, -mitte, -weg<br />
S1<br />
S2<br />
S3<br />
S4<br />
S5<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
Umk Mitte Weg +<br />
In diesem Menü wer<strong>de</strong>n die Parameter, die ausschließlich<br />
das jeweilige Servo betreffen, eingestellt, und zwar<br />
die Servodrehrichtung, die Neutralstellung und <strong>de</strong>r<br />
Servoweg. Beginnen Sie mit <strong>de</strong>r Einstellung von Servos<br />
grundsätzlich in <strong>de</strong>r linken Spalte!<br />
Grundsätzliche Bedienschritte:<br />
1. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste das gewünschte Servo S1 … 6 anwählen.<br />
2. Ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste die gewünschte Spalte anwählen<br />
und ggf. <strong>de</strong>n zugehörigen Geber aus <strong>de</strong>r Mittelstellung<br />
bewegen um asymmetrische Einstellung durchführen<br />
zu können.<br />
3. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken. Das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld wird invers<br />
dargestellt.<br />
4. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste gewünschten<br />
Wert einstellen.<br />
5. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />
6. Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />
Einstellungen auf <strong>de</strong>n jeweiligen Standardwert<br />
zurück.<br />
72 Programmbeschreibung: Servoeinstellung<br />
Wichtig:<br />
Die Ziffern <strong>de</strong>r Servobezeichnungen beziehen sich<br />
auf die an <strong>de</strong>n entsprechen<strong>de</strong>n Empfängerausgängen<br />
angeschlossenen Servos, solange keine Vertauschung<br />
<strong>de</strong>r Empfängerausgänge vorgenommen wur<strong>de</strong>. Daher<br />
beeinfl usst auch eine Än<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>r Steueranordnung<br />
nicht die Nummerierung <strong>de</strong>r Servos.<br />
Spalte 2 „Umk“<br />
Die Servodrehrichtung wird an die praktischen Gegebenheiten<br />
im jeweiligen Mo<strong>de</strong>ll angepasst, sodass bei<br />
<strong>de</strong>r Montage <strong>de</strong>r Steuergestänge und Anlenkungen<br />
keinerlei Rücksicht auf <strong>de</strong>n vorgegebenen Drehsinn <strong>de</strong>r<br />
Servos genommen wer<strong>de</strong>n muss. Die Laufrichtung wird<br />
symbolisiert durch die Zeichen „=>“ und „“ zurück.<br />
normal<br />
umgekehrt<br />
normal<br />
umgekehrt<br />
Spalte 3 „Mitte“<br />
Die Servo-Mittenverstellung ist zur Anpassung von<br />
Servos, die nicht <strong>de</strong>m Standard entsprechen (Servo-<br />
Mittelstellung bei einer Impulslänge von 1,5 ms bzw.<br />
1500 µs), sowie für geringfügige Anpassungen, z. B.<br />
bei <strong>de</strong>r Feinjustierung <strong>de</strong>r Neutrallage von Ru<strong>de</strong>rn am<br />
Mo<strong>de</strong>ll, vorgesehen.<br />
Unabhängig von <strong>de</strong>n Trimmhebeln und eventuellen Mischereinstellungen<br />
kann die Neutralstellung im Bereich<br />
von -125 bis +125 % innerhalb <strong>de</strong>s Servoweges von<br />
maximal ±150 % verschoben wer<strong>de</strong>n. Die Einstellung<br />
bezieht sich unabhängig von allen an<strong>de</strong>ren Trimm- und<br />
Mischereinstellungen immer direkt auf das betreffen<strong>de</strong><br />
Servo.<br />
Beachten Sie, dass es bei extremeren Verstellungen<br />
<strong>de</strong>r Neutrallage zu einseitig eingeschränkten Servowegen<br />
kommen kann, da sowohl aus elektronischen wie<br />
mechanischen Grün<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Gesamtweg auf ±150 %<br />
limitiert ist.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen<br />
Eingabefeld <strong>de</strong>n Wert wie<strong>de</strong>r auf „0 %“ zurück.<br />
� #<br />
5 A HL � M A C<br />
� # � EJJA � L A HI JA ��K � C � #<br />
� #
Spalte 4 „- Weg +“<br />
In dieser Spalte wird <strong>de</strong>r Servoweg symmetrisch o<strong>de</strong>r<br />
asymmetrisch für je<strong>de</strong> Seite eingestellt. Der Einstellbereich<br />
beträgt 0 … 150 % <strong>de</strong>s normalen Servoweges. Die<br />
eingestellten Werte beziehen sich dabei auf die Einstellungen<br />
in <strong>de</strong>r Spalte „Mitte“.<br />
Zur Einstellung eines symmetrischen, d. h. steuerseitenunabhängigen<br />
Weges, ist <strong>de</strong>r zugehörige Geber<br />
(Steuerknüppel, Proportional-Drehgeber o<strong>de</strong>r Schalter)<br />
in eine Position zu bringen, in welcher <strong>de</strong>r markieren<strong>de</strong><br />
Rahmen bei<strong>de</strong> Seiten <strong>de</strong>r Wegeinstellung umschließt.<br />
Hinweis:<br />
Ggf. ist im Menü »Gebereinstellung«, siehe nächste<br />
Seite, einem an einen <strong>de</strong>r Steuerkanäle 5 und/o<strong>de</strong>r 6<br />
angeschlossenen Servo erst ein Geber zuzuweisen.<br />
Zur Einstellung eines asymmetrischen Weges ist <strong>de</strong>r<br />
betreffen<strong>de</strong> Geber (Steuerknüppel, Proportional-Drehgeber<br />
o<strong>de</strong>r Schalter) auf die einzustellen<strong>de</strong> Seite zu<br />
bewegen, sodass <strong>de</strong>r markieren<strong>de</strong> Rahmen nur <strong>de</strong>n zu<br />
verän<strong>de</strong>rn<strong>de</strong>n Wert umschließt.<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste aktivieren Sie die Werte-Einstellung. Das<br />
Werte-Feld wird invers dargestellt. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste verän<strong>de</strong>rn Sie Werte. Mit<br />
einem weiteren Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste been<strong>de</strong>n Sie die Eingabe wie<strong>de</strong>r.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen<br />
Eingabefeld verän<strong>de</strong>rte Parameter auf 100 % zurück.<br />
Wichtig:<br />
Im Unterschied zum Menü »Gebereinstellung« beziehen<br />
sich alle Einstellungen dieses Menüs ausschließlich<br />
auf das betreffen<strong>de</strong> Servo, unabhängig davon, wie das<br />
Steuersignal für dieses Servo zustan<strong>de</strong> kommt, also<br />
entwe<strong>de</strong>r direkt von einem Steuerknüppel o<strong>de</strong>r über<br />
beliebige Mischerfunktionen.<br />
Die nebenstehen<strong>de</strong><br />
Abb. zeigt ein Beispiel<br />
einer seitenabhängigen<br />
Servowegeinstellung:<br />
-50 % und +150 %.<br />
Servoweg<br />
Geberweg<br />
Programmbeschreibung: Servoeinstellung<br />
73
Gebereinstellung<br />
Grundsätzliche Bedienschritte <strong>de</strong>r Geber- und Schalterzuordnung<br />
E5<br />
E6<br />
frei<br />
frei<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
Weg<br />
Neben <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppeln für die Steuerfunktionen<br />
1 bis 4 ist <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT serienmäßig<br />
mit weiteren Bedienelementen ausgestattet:<br />
zwei Proportional-Drehgeber: CTRL 7 und 8. Entsprechend<br />
als „Geb. 7“ und „Geb. 8“ im Menü bezeichnet.<br />
zwei 3-Stufenschalter: SW 4/5 bzw. CTRL 9 und SW<br />
6/7 bzw. CTRL 10. Diese wer<strong>de</strong>n in diesem Menü als<br />
„Geb. 9“ bzw. „Geb. 10“ zugewiesen.<br />
ein 2-Stufenschalter: SW 3. Entsprechend als „3“ im<br />
Menü zusammen mit einem Schaltsymbol angezeigt,<br />
welches die Schaltrichtung anzeigt.<br />
ein Tastschalter: SW 1. Analog zu vorstehen<strong>de</strong>m zusammen<br />
mit einem die Schaltrichtung anzeigen<strong>de</strong>m<br />
Schaltersymbol als „1“ angezeigt.<br />
Im Gegensatz zu <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppeln, welche bei<br />
einem mit <strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>lltyp „Flächenmo<strong>de</strong>ll“ neu initialisierten<br />
Mo<strong>de</strong>llspeicher ohne weiteres Zutun bereits auf<br />
die an <strong>de</strong>n Empfängerausgängen 1 … 4 angeschlossenen<br />
Servos einwirken, sind die vorstehend erwähnten<br />
„weiteren“ Bedienelemente prinzipiell erst einmal inaktiv.<br />
Daraus resultiert u. a., dass sich im Lieferzustand <strong>de</strong>r<br />
Anlage – wie bereits auf Seite 20 erwähnt – wie auch<br />
nach <strong>de</strong>r Initialisierung eines neuen Mo<strong>de</strong>llspeichers<br />
mit <strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>lltyp „Flugmo<strong>de</strong>ll“ und <strong>de</strong>ssen „Binding“<br />
an <strong>de</strong>n zum Einbau vorgesehenen Empfänger nur die<br />
an <strong>de</strong>n Empfänger ausgängen 1 … 4 angeschlossenen<br />
74 Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
+<br />
Servos über die bei<strong>de</strong>n Steuerknüppel bewegen lassen,<br />
an <strong>de</strong>n Steckplätzen 5 und 6 angeschlossene Servos<br />
dagegen erst einmal stetig in ihrer Mittelstellung verharren.<br />
Auch wenn dies auf <strong>de</strong>n ersten Blick eher unkomfortabel<br />
zu sein scheint …, ist doch nur so gewährleistet, dass<br />
Sie einerseits völlig frei unter <strong>de</strong>n „weiteren“ Bedienelementen<br />
auswählen können und Ihnen an<strong>de</strong>rerseits das<br />
„Wegprogrammieren“ nicht benötigter Bedienelemente<br />
erspart bleibt, <strong>de</strong>nn:<br />
Ein nicht benötigtes Bedienelement hat auch bei<br />
irrtümlicher Bedienung nur dann keinen Einfl uss<br />
auf Ihr Mo<strong>de</strong>ll, wenn es inaktiv, also keiner Funktion<br />
zugewiesen ist.<br />
Allein Ihren Bedürfnissen folgend, können Sie <strong>de</strong>shalb<br />
diese „weiteren“ Bedienelemente in diesem Menü<br />
»Gebereinstellung« völlig wahlfrei je<strong>de</strong>m beliebigen<br />
Funktionseingang (siehe Seite 38) zuweisen. D. h. aber<br />
ebenso, dass je<strong>de</strong>s einzelne dieser Bedienelemente bei<br />
Bedarf auch gleichzeitig mehreren Funktionen zugeteilt<br />
wer<strong>de</strong>n kann. So kann beispielsweise <strong>de</strong>rselbe Kippschalter<br />
SW X, <strong>de</strong>n Sie in diesem Menü einem Eingang<br />
zuweisen, gleichzeitig im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />
<strong>de</strong>n „Uhren“ als Ein-/Aus-Schalter zugewiesen wer<strong>de</strong>n<br />
usw..<br />
Grundsätzliche Bedienschritte<br />
1. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste <strong>de</strong>n gewünschten Eingang E5 o<strong>de</strong>r 6<br />
anwählen.<br />
2. Ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste in die gewünschte Spalte wechseln.<br />
3. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken. Das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld wird invers<br />
dargestellt.<br />
4. Gewünschtes Bedienelement betätigen bzw. mit <strong>de</strong>n<br />
Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste gewünschten<br />
Wert einstellen.<br />
5. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />
6. Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />
Einstellungen auf <strong>de</strong>n jeweiligen Standardwert<br />
zurück.<br />
Spalte 2 „Geber- o<strong>de</strong>r Schalterzuordnung“<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste einen <strong>de</strong>r Eingänge 5 o<strong>de</strong>r 6 an.<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste aktivieren Sie die Möglichkeit <strong>de</strong>r Zuordnung:<br />
E5 frei +100% +100%<br />
Gewünschten Schalter<br />
o<strong>de</strong>r Geber betätigen<br />
Weg<br />
Betätigen Sie nun <strong>de</strong>n gewünschten Geber (CTRL 7<br />
bis 10) o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n ausgewählten Schalter (SW 1 und 3),<br />
wobei zu beachten ist, dass die Proportional-Drehgeber<br />
erst nach einigen „Rasten“ erkannt wer<strong>de</strong>n, also etwas<br />
länger betätigt wer<strong>de</strong>n müssen. Wenn <strong>de</strong>r Stellweg nicht<br />
mehr ausreicht, betätigen Sie <strong>de</strong>n Geber gegebenenfalls<br />
in Gegenrichtung.<br />
Mit <strong>de</strong>n zugewiesenen 2-Stu fen schaltern kann nur zwischen<br />
<strong>de</strong>n jeweiligen End werten hin und her geschaltet<br />
wer<strong>de</strong>n, z. B. Motor EIN bzw. AUS. Die 3-Stufenschalter<br />
+
SW 4/5 bzw. 6/7, welche im Menü »Gebereinstellung«<br />
als „Geb. 9“ bzw. „Geb. 10“ eingebun<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n, erlauben<br />
dagegen auch eine Mittenposition.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) bei aktivierter Schalterzuordnung<br />
– siehe Abbildung oben – setzt <strong>de</strong>n Eingang<br />
wie<strong>de</strong>r auf „frei“ zurück.<br />
Tipps:<br />
Achten Sie beim Zuordnen <strong>de</strong>r Schalter auf die gewünschte<br />
Schaltrichtung und achten Sie auch darauf,<br />
dass alle nicht benötigten Eingänge „frei“ bleiben<br />
bzw. wie<strong>de</strong>r auf „frei“ gestellt wer<strong>de</strong>n, um Fehlbedienung<br />
über nicht benötigte Geber auszuschließen.<br />
Über die nachfolgend beschriebene Wegeinstellung<br />
kann auch bei <strong>de</strong>r Zuweisung eines Schalters die jeweilige<br />
Endposition beeinfl usst wer<strong>de</strong>n.<br />
Im Display wird nun entwe<strong>de</strong>r die Gebernummer<br />
o<strong>de</strong>r – zusammen mit einem Schaltsymbol, das die<br />
Schaltrichtung anzeigt – die Schalternummer eingeblen<strong>de</strong>t,<br />
z. B.:<br />
E5<br />
E6<br />
3 +100% +100%<br />
Geb. 7 +100% +100%<br />
Weg<br />
+<br />
Spalte 3 „- Weg +“<br />
In dieser Spalte wird <strong>de</strong>r Geberweg symmetrisch o<strong>de</strong>r<br />
asymmetrisch für je<strong>de</strong> Seite eingestellt. Der Einstellbereich<br />
beträgt ±125 % <strong>de</strong>s normalen Servoweges.<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste einen <strong>de</strong>r Eingänge 5 o<strong>de</strong>r 6 an.<br />
Zur Einstellung eines symmetrischen, d. h. steuerseitenunabhängigen<br />
Weges, ist <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong> Geber<br />
(Proportional-Drehgeber CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8 o<strong>de</strong>r Schalter<br />
4/5 bzw. 6/7) ggf. in eine Position zu bringen, in welcher<br />
<strong>de</strong>r markieren<strong>de</strong> Rahmen bei<strong>de</strong> Seiten <strong>de</strong>r Wegeinstellung<br />
umschließt:<br />
E5<br />
E6<br />
3<br />
Geb. 7<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
Weg<br />
Zur Einstellung eines asymmetrischen Weges ist <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong><br />
Geber (Proportional-Drehgeber o<strong>de</strong>r Schalter)<br />
ggf. auf die einzustellen<strong>de</strong> Seite zu bewegen, sodass<br />
<strong>de</strong>r markieren<strong>de</strong> Rahmen nur <strong>de</strong>n zu verän<strong>de</strong>rn<strong>de</strong>n<br />
Wert umschließt:<br />
E5<br />
E6<br />
+<br />
3 +100% +100%<br />
Geb. 7 +100% +100%<br />
Weg<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste aktivieren Sie die Werte-Einstellung. Das<br />
Werte-Feld wird invers dargestellt. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
+<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste verän<strong>de</strong>rn Sie Werte:<br />
E5<br />
E6<br />
E5<br />
E6<br />
3 +100% +100%<br />
Geb. 7 +111% +111%<br />
Weg<br />
Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
+<br />
3 +100% +100%<br />
Geb. 7 +88% +111%<br />
Weg<br />
Mit einem weiteren Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste been<strong>de</strong>n Sie die Eingabe wie<strong>de</strong>r.<br />
Negative und positive Parameterwerte sind möglich,<br />
um die Geberrichtung bzw. Wirkrichtung entsprechend<br />
anpassen zu können.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen Eingabefeld<br />
verän<strong>de</strong>rte Parameter auf +100 % zurück.<br />
Wichtig:<br />
Im Unterschied zur Servowegeinstellung wirkt die Steuerwegeinstellung<br />
jedoch auf alle davon abgehen<strong>de</strong>n<br />
Misch- und Koppelfunktionen, d. h. letztendlich auf<br />
alle Servos, die über <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n Geber betätigt<br />
wer<strong>de</strong>n können.<br />
+<br />
75
Gebereinstellung<br />
Grundsätzliche Bedienschritte <strong>de</strong>r Geber- und Schalterzuordnung<br />
Gyr frei<br />
Gas frei<br />
Lim Geb. 7<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
Weg<br />
Neben <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppeln für die Steuerfunktionen<br />
1 bis 4 ist <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT serienmäßig<br />
mit weiteren Bedienelementen ausgestattet:<br />
zwei Proportional-Drehgeber: CTRL 7 und 8. Entsprechend<br />
als „Geb. 7“ und „Geb. 8“ im Menü bezeichnet.<br />
zwei 3-Stufenschalter: SW 4/5 bzw. CTRL 9 und SW<br />
6/7 bzw. CTRL 10. Diese wer<strong>de</strong>n in diesem Menü als<br />
„Geb. 9“ bzw. „Geb. 10“ zugewiesen.<br />
ein 2-Stufenschalter: SW 3. Entsprechend als „3“ im<br />
Menü zusammen mit einem Schaltsymbol angezeigt,<br />
welches die Schaltrichtung anzeigt.<br />
ein Tastschalter: SW 1. Analog zu vorstehen<strong>de</strong>m zusammen<br />
mit einem die Schaltrichtung anzeigen<strong>de</strong>m<br />
Schaltersymbol als „1“ angezeigt.<br />
Im Gegensatz zu <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppeln, welche<br />
auch bei einem mit <strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>lltyp „Hubschrauber“ neu<br />
initialisierten Mo<strong>de</strong>llspeicher ohne weiteres Zutun nur<br />
auf die an <strong>de</strong>n Empfängerausgängen 1 … 4 sowie ggf. 6<br />
angeschlossenen Servos einwirken, sind die vorstehend<br />
erwähnten „weiteren“ Bedienelemente – mit Ausnahme<br />
<strong>de</strong>s standardmäßig ebenfalls auf Servo 6 einwirken<strong>de</strong>n<br />
Proportional-Drehgebers CTRL 7 (Gaslimiter) – prinzipiell<br />
erst einmal inaktiv.<br />
Daraus resultiert u. a., dass sich im Lieferzustand <strong>de</strong>r<br />
Anlage – wie bereits auf Seite 20 erwähnt – wie auch<br />
nach <strong>de</strong>r Initialisierung eines neuen Mo<strong>de</strong>llspeichers<br />
76 Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
+<br />
mit <strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>lltyp „Helikopter“ und <strong>de</strong>ssen „Binding“<br />
an <strong>de</strong>n zum Einbau vorgesehenen Empfänger nur die<br />
an <strong>de</strong>n Empfänger ausgängen 1 … 4 angeschlossenen<br />
Servos sowie – abhängig von <strong>de</strong>r Stellung <strong>de</strong>s Gaslimiters<br />
– auch das Servo 6 über die bei<strong>de</strong>n Steuerknüppel<br />
bewegen lassen. Ein ggf. am Steckplatz 5 angeschlossenes<br />
Servos dagegen erst einmal stetig in seiner<br />
Mittelstellung verharrt.<br />
Auch wenn dies auf <strong>de</strong>n ersten Blick eher unkomfortabel<br />
zu sein scheint …, ist doch nur so gewährleistet, dass<br />
Sie einerseits völlig frei unter <strong>de</strong>n „weiteren“ Bedienelementen<br />
auswählen können und Ihnen an<strong>de</strong>rerseits das<br />
„Wegprogrammieren“ nicht benötigter Bedienelemente<br />
erspart bleibt, <strong>de</strong>nn:<br />
Ein nicht benötigtes Bedienelement hat auch bei<br />
irrtümlicher Bedienung nur dann keinen Einfl uss<br />
auf Ihr Mo<strong>de</strong>ll, wenn es inaktiv, also keiner Funktion<br />
zugewiesen ist.<br />
Allein Ihren Bedürfnissen folgend, können Sie <strong>de</strong>shalb<br />
diese „weiteren“ Bedienelemente in diesem Menü<br />
»Gebereinstellung« völlig wahlfrei je<strong>de</strong>m beliebigen<br />
Funktionseingang (siehe Seite 38) zuweisen. D. h. aber<br />
ebenso, dass je<strong>de</strong>s einzelne dieser Bedienelemente bei<br />
Bedarf auch gleichzeitig mehreren Funktionen zugeteilt<br />
wer<strong>de</strong>n kann. So kann beispielsweise <strong>de</strong>rselbe Kippschalter<br />
SW X, <strong>de</strong>n Sie in diesem Menü einem Eingang<br />
zuweisen, gleichzeitig im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />
<strong>de</strong>n „Uhren“ als Ein-/Aus-Schalter zugewiesen wer<strong>de</strong>n<br />
usw..<br />
Hinweis:<br />
Der Eingang 6 hat bei einem Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
grundsätzlich „frei“ zu bleiben. Siehe dazu auch unter<br />
„Gas“ auf <strong>de</strong>r nächsten Doppelseite.<br />
Grundsätzliche Bedienschritte<br />
1. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste <strong>de</strong>n gewünschten Eingang Gyr, Gas<br />
o<strong>de</strong>r Lim anwählen.<br />
2. Ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste die gewünschte Spalte anwählen.<br />
3. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken. Das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld wird invers<br />
dargestellt.<br />
4. Gewünschtes Bedienelement betätigen bzw. mit <strong>de</strong>n<br />
Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste gewünschten<br />
Wert einstellen.<br />
5. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />
6. Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />
Einstellungen auf <strong>de</strong>n jeweiligen Standardwert<br />
zurück.<br />
Spalte 2 „Geber- o<strong>de</strong>r Schalterzuordnung“<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste einen <strong>de</strong>r Eingänge Gyr, Gas<br />
o<strong>de</strong>r Lim an.<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste aktivieren Sie die Möglichkeit <strong>de</strong>r Zuordnung:<br />
Gyr frei +100% +100%<br />
Gewünschten Schalter<br />
o<strong>de</strong>r Geber betätigen<br />
Weg<br />
Betätigen Sie nun <strong>de</strong>n gewünschten Geber (CTRL 7<br />
+
is 10) o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n ausgewählten Schalter (SW 1 o<strong>de</strong>r 3),<br />
wobei zu beachten ist, dass die Proportional-Drehgeber<br />
erst nach einigen „Rasten“ erkannt wer<strong>de</strong>n, also etwas<br />
länger betätigt wer<strong>de</strong>n müssen. Wenn <strong>de</strong>r Stellweg nicht<br />
mehr ausreicht, betätigen Sie <strong>de</strong>n Geber gegebenenfalls<br />
in Gegenrichtung.<br />
Mit <strong>de</strong>n zugewiesenen 2-Stu fen schaltern kann nur zwischen<br />
<strong>de</strong>n jeweiligen End werten hin und her geschaltet<br />
wer<strong>de</strong>n, z. B. Scheinwerfer EIN / AUS. Die 3-Stufenschalter<br />
SW 4/5 bzw. 6/7, welche im Menü »Gebereinstellung«<br />
als „Geb. 9“ bzw. „Geb. 10“ eingebun<strong>de</strong>n<br />
wer<strong>de</strong>n, erlauben dagegen auch eine Mittenposition.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) bei aktivierter Schalterzuordnung<br />
– siehe Abbildung oben – setzt <strong>de</strong>n Eingang<br />
wie<strong>de</strong>r auf „frei“ zurück.<br />
Tipps:<br />
Achten Sie beim Zuordnen <strong>de</strong>r Schalter auf die gewünschte<br />
Schaltrichtung und achten Sie auch darauf,<br />
dass alle nicht benötigten Eingänge „frei“ bleiben<br />
bzw. wie<strong>de</strong>r auf „frei“ gestellt wer<strong>de</strong>n, um Fehlbedienung<br />
über nicht benötigte Geber auszuschließen.<br />
Über die nachfolgend beschriebene Wegeinstellung<br />
kann auch bei <strong>de</strong>r Zuweisung eines Schalters die jeweilige<br />
Endposition beeinfl usst wer<strong>de</strong>n.<br />
Im Display wird nun entwe<strong>de</strong>r die Gebernummer<br />
o<strong>de</strong>r – zusammen mit einem Schaltsymbol, das die<br />
Schaltrichtung anzeigt – die Schalternummer eingeblen<strong>de</strong>t,<br />
z. B.:<br />
Gyr<br />
Gas<br />
Lim<br />
3 +100% +100%<br />
frei<br />
Geb. 7<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
Weg<br />
Spalte 3 „- Weg +“<br />
In dieser Spalte wird <strong>de</strong>r Geberweg symmetrisch o<strong>de</strong>r<br />
asymmetrisch für je<strong>de</strong> Seite eingestellt. Der Einstellbereich<br />
beträgt ±125 % <strong>de</strong>s normalen Servoweges.<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste einen <strong>de</strong>r Eingänge Gyr, Gas<br />
o<strong>de</strong>r Lim an.<br />
Zur Einstellung eines symmetrischen, d. h. steuerseitenunabhängigen<br />
Weges, ist <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong> Geber<br />
(Proportional-Drehgeber o<strong>de</strong>r Schalter 4/5 bzw. 6/7) in<br />
eine Position zu bringen, in welcher <strong>de</strong>r markieren<strong>de</strong><br />
Rahmen bei<strong>de</strong> Seiten <strong>de</strong>r Wegeinstellung umschließt:<br />
Gyr<br />
Gas<br />
Lim<br />
+<br />
3 +100% +100%<br />
frei +100% +100%<br />
Geb. 7 +100% +100%<br />
Weg<br />
Zur Einstellung eines asymmetrischen Weges ist <strong>de</strong>r<br />
betreffen<strong>de</strong> Geber (Proportional-Drehgeber o<strong>de</strong>r Schalter)<br />
auf die einzustellen<strong>de</strong> Seite zu bewegen, sodass<br />
<strong>de</strong>r markieren<strong>de</strong> Rahmen nur <strong>de</strong>n zu verän<strong>de</strong>rn<strong>de</strong>n<br />
Wert umschließt:<br />
+<br />
Gyr<br />
Gas<br />
Lim<br />
3 +100% +100%<br />
frei +100% +100%<br />
Geb. 7 +100% +100%<br />
Weg<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste aktivieren Sie die Werte-Einstellung. Das<br />
Werte-Feld wird invers dargestellt. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste verän<strong>de</strong>rn Sie Werte:<br />
Gyr<br />
Gas<br />
Lim<br />
Gyr<br />
Gas<br />
Lim<br />
Weg<br />
Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
+<br />
3 +111% +111%<br />
frei +100% +100%<br />
Geb. 7 +100% +100%<br />
Weg<br />
+<br />
3 +88% +111%<br />
frei +100% +100%<br />
Geb. 7 +100% +100%<br />
Mit einem weiteren Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste been<strong>de</strong>n Sie die Eingabe wie<strong>de</strong>r.<br />
Negative und positive Parameterwerte sind möglich,<br />
um die Geberrichtung bzw. Wirkrichtung entsprechend<br />
anpassen zu können.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen Eingabefeld<br />
verän<strong>de</strong>rte Parameter auf +100 % zurück.<br />
+<br />
77
Wichtig:<br />
Im Unterschied zur Servowegeinstellung wirkt die Steuerwegeinstellung<br />
jedoch auf alle davon abgehen<strong>de</strong>n<br />
Misch- und Koppelfunktionen, d. h. letztendlich auf<br />
alle Servos, die über <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n Geber betätigt<br />
wer<strong>de</strong>n können.<br />
„Gyr“<br />
Gyr<br />
Gas<br />
Lim<br />
78 Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
frei<br />
frei<br />
Geb. 7<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
Weg<br />
Sollte <strong>de</strong>r von Ihnen verwen<strong>de</strong>te Gyro eine stufenlos<br />
verstellbare Empfi ndlichkeitseinstellung besitzen, kann<br />
<strong>de</strong>ssen statische Gyrowirkung bzw. die Wahl von <strong>de</strong>ssen<br />
Wirkart in <strong>de</strong>r Zeile „Gyro“ <strong>de</strong>s Menüs »Helimix«, ab<br />
Seite 94, in Form eines „Offsets“ im Bereich von ±125 %<br />
fl ugphasenspezisch vorgegeben wer<strong>de</strong>n.<br />
Ausgehend von diesen im »Helimix«-Menü fl ugphasenspezifi<br />
sch vorgegebenen – statischen – Einstellungen<br />
kann mit einem in diesem Menü <strong>de</strong>r Zeile „Gyr“ zugewiesenen<br />
Geber, z. B. <strong>de</strong>m Proportional-Drehregler<br />
CTRL 8, die Gyrowirkung um <strong>de</strong>n jeweiligen „Offset-<br />
Punkt“ herum variiert wer<strong>de</strong>n: In <strong>de</strong>r Mittelstellung <strong>de</strong>s<br />
Gebers entspricht diese <strong>de</strong>r im Menü »Helimix«, ab<br />
Seite 94, gewählten Einstellung. Wird <strong>de</strong>r Geber von<br />
dieser Mittelstellung aus in Richtung Vollausschlag<br />
bewegt, wird die Gyrowirkung entsprechend verstärkt<br />
und abgeschwächt in Richtung <strong>de</strong>s gegenüberliegen<strong>de</strong>n<br />
Anschlags. So lässt sich die Gyrowirkung schnell und<br />
unkompliziert auch im Flug – z. B. an unterschiedliche<br />
Windverhältnisse – anpassen o<strong>de</strong>r eine optimale Einstellung<br />
erfl iegen. Softwaremäßig können Sie darüber<br />
hinaus <strong>de</strong>n Wirkbereich über die Geberwegeinstellung<br />
zu bei<strong>de</strong>n Seiten einschränken. Beachten Sie in diesem<br />
Zusammenhang aber unbedingt die Ihrem Gyro<br />
beiliegen<strong>de</strong>n Einstellhinweise, da Sie ansonsten<br />
riskieren, dass Ihr Heli ggf. unfl iegbar wird.<br />
+<br />
„Gas“<br />
Gyr<br />
Gas<br />
Lim<br />
Geb. 8<br />
frei<br />
Geb. 7<br />
+50% +50%<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
Weg<br />
Auch im Heli-Programm lassen sich <strong>de</strong>n einzelnen<br />
Eingängen im Prinzip alle vorhan<strong>de</strong>nen Geber (Proportional-Drehgeber<br />
und Schalter zuordnen.<br />
Zu beachten ist jedoch dabei, dass die in diesem Menü<br />
zur Verfügung stehen<strong>de</strong>n Eingänge durch hubschrauberspezifi<br />
sche Funktionen bereits vorbelegt sind und<br />
<strong>de</strong>shalb über diese nicht immer frei verfügt wer<strong>de</strong>n<br />
kann.<br />
So ist <strong>de</strong>r Empfängerbelegung auf Seite 47 z. B. zu<br />
entnehmen, dass das Gasservo bzw. <strong>de</strong>r Drehzahlsteller<br />
eines elektrisch angetriebenen Hubschraubers am Empfängerausgang<br />
„6“ anzuschließen, <strong>de</strong>r Steuerkanal „6“<br />
also <strong>de</strong>r Leistungsregelung <strong>de</strong>s Motors vorbehalten ist.<br />
Im Gegensatz zu einem Flächenfl ugzeug wird jedoch<br />
das Gasservo bzw. <strong>de</strong>r Drehzahlsteller nicht direkt vom<br />
Steuerknüppel o<strong>de</strong>r einem an<strong>de</strong>ren Geber, son<strong>de</strong>rn<br />
über ein komplexes Mischsystem, siehe Menü »Helimix«,<br />
ab Seite 94, angesteuert. Darüber hinaus hat<br />
auch die auf <strong>de</strong>r nächsten Seite beschriebene „Gaslimit-<br />
Funktion“ Einfl uss auf dieses Mischsystem.<br />
Die Zuweisung eines Gebers o<strong>de</strong>r Schalters in <strong>de</strong>r<br />
Zeile „Gas“ bzw. <strong>de</strong>ssen dann zusätzliches Steuersignal<br />
wür<strong>de</strong> dieses komplexe Mischsystem nur unnötig „verwirren“.<br />
Der Eingang „Gas“ MUSS <strong>de</strong>shalb unbedingt<br />
„frei“ bleiben.<br />
+
Gaslimit-Funktion<br />
Eingang „Lim“<br />
Standardmäßig ist <strong>de</strong>r Eingang „Lim“ mit <strong>de</strong>m links oben<br />
auf <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r montierten Proportional-Drehgeber<br />
CTRL 7 vorbelegt:<br />
Gyr<br />
Gas<br />
Lim<br />
Geb. 8<br />
frei<br />
Geb. 7<br />
+50% +50%<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
Weg<br />
Mit dieser Vorbelegung erübrigt sich die eventuell von an<strong>de</strong>ren<br />
Fernsteuersystemen zu diesem Zweck gewohnte<br />
Programmierung von zwei Flugphasen – „mit Gasvorwahl“<br />
und „ohne Gasvorwahl“ – , da sich die Erhöhung<br />
<strong>de</strong>r Systemdrehzahl unterhalb <strong>de</strong>s Schwebefl ugpunktes<br />
im mx-12 HoTT-Programm wesentlich fl exibler und<br />
feiner optimieren lässt als durch die so genannte „Gasvorwahl“.<br />
Wenn Sie es <strong>de</strong>nnoch vorziehen, Ihren Hubschrauber<br />
„mit Gasvorwahl“ zu programmieren, dann<br />
schalten Sie die nachfolgend beschriebene Funktion<br />
„Gaslimit“ ab, in<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n Eingang „Lim“ auf „frei“<br />
stellen.<br />
Be<strong>de</strong>utung und Anwendung von „Gaslimit“<br />
Wie schon zuvor unter „Gas“ erwähnt, wird im Gegensatz<br />
zu Flächenmo<strong>de</strong>llen beim Hubschrauber die<br />
Leistungsabgabe <strong>de</strong>s Triebwerkes nicht direkt mit <strong>de</strong>m<br />
K1-Steuerknüppel geregelt, son<strong>de</strong>rn nur indirekt über<br />
die im Menü »Helimix« vorzunehmen<strong>de</strong>n Gaskurveneinstellungen<br />
o<strong>de</strong>r – falls Sie in Ihrem Mo<strong>de</strong>ll einen<br />
Drehzahlregler einsetzen – von diesem.<br />
Hinweis:<br />
Für unterschiedliche Flugphasen können Sie über die<br />
Flugphasenprogrammierung natürlich auch individuelle<br />
+<br />
Gaskurven einstellen.<br />
De facto führen bei<strong>de</strong> Metho<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Leistungssteuerung<br />
jedoch dazu, dass sich <strong>de</strong>r Vergasermotor eines<br />
Hubschraubers im „normalen“ Flugbetrieb niemals auch<br />
nur in <strong>de</strong>r Nähe <strong>de</strong>r Leerlaufstellung befi n<strong>de</strong>t und sich<br />
dieser <strong>de</strong>shalb ohne eine zusätzliche Eingriffsmöglichkeit<br />
we<strong>de</strong>r starten noch sauber abstellen lässt.<br />
Die Funktion „Gaslimit“ löst dieses Problem elegant,<br />
in<strong>de</strong>m mit einem separaten Geber – standardmäßig <strong>de</strong>r<br />
links oben auf <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r montierte Proportional-Drehgeber<br />
CTRL 7 – die Stellung <strong>de</strong>s Gasservos bzw. die<br />
Leistungsregelung eines Motorstellers limitiert wer<strong>de</strong>n<br />
kann. Auf diese Weise ist es möglich, mit <strong>de</strong>m Gaslimit-<br />
Geber das „Gas“ wahlweise bis zur Leerlaufstellung<br />
zurückzunehmen, in welcher dann <strong>de</strong>r Trimmgeber <strong>de</strong>s<br />
Gas-/Pitch-Steuerknüppels die Kontrolle übernimmt,<br />
bzw. einen Elektroantrieb direkt abzustellen. Umgekehrt<br />
kann das Gasservo bzw. <strong>de</strong>r Motorsteller natürlich nur<br />
dann seine Vollgasstellung erreichen, wenn mit <strong>de</strong>m<br />
Gaslimit-Geber auch <strong>de</strong>r gesamte Stellweg freigegeben<br />
wur<strong>de</strong>. Der Eingang „Lim“ ist <strong>de</strong>swegen im Heli-Programm<br />
für die Funktion „Gaslimit“ reserviert:<br />
Die Einstellung <strong>de</strong>s Wertes auf <strong>de</strong>r (rechten) Plus-Seite<br />
<strong>de</strong>r Spalte „Weg“ muss <strong>de</strong>shalb unbedingt so groß<br />
gewählt wer<strong>de</strong>n, dass in <strong>de</strong>r Maximumposition <strong>de</strong>s<br />
Gaslimit-Gebers die über die Gaskurveneinstellungen<br />
erreichbare Vollgasstellung keinesfalls limitiert wird – üblicherweise<br />
wird hier <strong>de</strong>shalb ein Wert zwischen +100 %<br />
und +125 % eingestellt. Der Wert auf <strong>de</strong>r (linken)<br />
Minus-Seite <strong>de</strong>r Spalte „Weg“ sollte so gewählt wer<strong>de</strong>n,<br />
dass mit <strong>de</strong>m Gaslimitgeber ein Elek troantrieb sicher<br />
abgestellt bzw. ein Vergaser so weit geschlossen wer<strong>de</strong>n<br />
kann, dass <strong>de</strong>r Verbrennungsmotor in Verbindung<br />
mit <strong>de</strong>r – digitalen – K1-Trimmung ebenfalls abgestellt<br />
wer<strong>de</strong>n kann. Belassen Sie daher diesen Wert (vorerst)<br />
bei +100 %.<br />
Diese variable „Limitierung“ <strong>de</strong>s Gasweges sorgt aber<br />
nicht nur für komfortables Anlassen und Abstellen <strong>de</strong>s<br />
Antriebes, gegebenenfalls ist damit auch ein nicht unerheblicher<br />
Zuwachs an Sicherheit verbun<strong>de</strong>n! Denken<br />
Sie nur daran, was passieren könnte, wenn Sie z. B.<br />
<strong>de</strong>n Hubschrauber mit laufen<strong>de</strong>m Motor zum Startplatz<br />
tragen und dabei versehentlich <strong>de</strong>n K1-Steuerknüppel<br />
betätigen …<br />
Bei zu weit geöffnetem Vergaser bzw. Motorsteller<br />
wer<strong>de</strong>n Sie <strong>de</strong>shalb auch bereits beim Einschalten <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>rs entsprechend akustisch gewarnt und in <strong>de</strong>r<br />
Grundanzeige erscheint die Meldung:<br />
Gas<br />
zu<br />
hoch!<br />
Tipp:<br />
Bedienen Sie sich <strong>de</strong>r »Servoanzeige«, welche Sie<br />
aus beinahe je<strong>de</strong>r Menüposition durch gleichzeitiges<br />
Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste erreichen,<br />
um <strong>de</strong>n Einfl uss <strong>de</strong>s Gaslimit-Gebers beobachten<br />
zu können. Denken Sie daran, dass bei <strong>de</strong>r mx-12<br />
HoTT <strong>de</strong>r Servoausgang 6 das Gasservo ansteuert!<br />
Leerlauf-Grun<strong>de</strong>instellung<br />
Drehen Sie <strong>de</strong>n Gaslimiter – standardmäßig <strong>de</strong>r links<br />
oben auf <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r montierte Proportional-Drehgeber<br />
CTRL 7 – zunächst im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag.<br />
Stellen Sie <strong>de</strong>n Gas-/Pitch-Steuerknüppel in die Pitch-<br />
Maximum-Position und stellen Sie darüber hin aus<br />
sicher, dass im Untermenü „K1 � Gas“ <strong>de</strong>s Menüs …<br />
Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
79
»Helimix« (Seite 94 … 105)<br />
… eine Standardgaskurve wirksam ist. Sollte also die<br />
nach <strong>de</strong>r Initialisierung eines Mo<strong>de</strong>llspeichers vorhan<strong>de</strong>ne<br />
Standardgaskurve bereits verän<strong>de</strong>rt wor<strong>de</strong>n sein,<br />
so ist diese zumin<strong>de</strong>st vorübergehend auf die Werte<br />
„Punkt 1 = -100 %“, „Punkt 3 = 0 %“ und „Punkt 5 =<br />
+100 %“ zurückzustellen:<br />
K1 Gas<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 3<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
Hinweis:<br />
Da <strong>de</strong>r Gastrimmhebel bei geöffnetem Gaslimiter unwirksam<br />
ist, ist seine Stellung hier be<strong>de</strong>utungslos.<br />
Justieren Sie nun – ohne <strong>de</strong>n Verbrennungsmotor zu<br />
starten – das Gasservo vorzugsweise mechanisch und<br />
ggf. zusätzlich über die Wegeinstellung von Servo 6 im<br />
Menü »Servoeinstellung« so ein, dass <strong>de</strong>r Vergaser<br />
vollständig geöffnet ist.<br />
Schließen Sie nun <strong>de</strong>n Gaslimiter vollständig, in<strong>de</strong>m<br />
Sie <strong>de</strong>n Proportional-Drehgeber CTRL 7 entgegen <strong>de</strong>m<br />
Uhrzeiger bis zum Anschlag zurückdrehen. Bringen Sie<br />
mit <strong>de</strong>m Trimmhebel <strong>de</strong>s Gas-/Pitch-Steuerknüppels die<br />
Markierung <strong>de</strong>r Trimmposition in die Motor-AUS-Position<br />
(siehe obere Abbildung in <strong>de</strong>r rechten Spalte dieser<br />
Seite).<br />
Hinweis:<br />
Bei geschlossenem Gaslimiter ist dagegen die Stellung<br />
<strong>de</strong>s Gas-/Pitch-Steuerknüppels be<strong>de</strong>utungslos; er<br />
kann daher in <strong>de</strong>r Pitch-Maximumposition verbleiben,<br />
80 Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
sodass bei <strong>de</strong>r Justage <strong>de</strong>r Vergaseranlenkung allein<br />
mit <strong>de</strong>m Gaslimiter zwischen Vollgas (Gaslimiter offen)<br />
und „Motor AUS“ (Gaslimiter geschlossen) gewechselt<br />
wer<strong>de</strong>n kann.<br />
Justieren Sie nun bei geschlossenem Gaslimiter die<br />
Vergaseranlenkung so, dass <strong>de</strong>r Vergaser gera<strong>de</strong><br />
vollständig geschlossen ist. Achten Sie aber unbedingt<br />
darauf, dass das Gasservo in keiner <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Extrempositionen<br />
(Vollgas / Motor-AUS) mechanisch aufl äuft.<br />
Zum Abschluss dieser Grun<strong>de</strong>instellung ist noch <strong>de</strong>r<br />
Einstellbereich <strong>de</strong>r Leerlauftrimmung mit <strong>de</strong>m Punkt „1“<br />
<strong>de</strong>r Gaskurve abzustimmen. Dazu ist <strong>de</strong>r Punkt „1“ <strong>de</strong>s<br />
Mischers „K1 � Gas“ <strong>de</strong>s Menüs »Helimix« auf etwa<br />
-65 bis -70 % einzustellen:<br />
K1 Gas<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 1<br />
–100%<br />
–66%<br />
–66%<br />
Zur exakten Abstimmung eines nahtlosen Überganges<br />
von <strong>de</strong>r Leerlauftrimmung auf die Gaskurve ist bei<br />
geschlossenem Gaslimiter und ganz geöffneter Leerlauftrimmung<br />
<strong>de</strong>r Pitchknüppel am Minimum-Anschlag<br />
etwas hin und her zu bewegen. Das Gasservo darf<br />
dabei nicht mitlaufen! Die weiteren Anpassungen <strong>de</strong>r<br />
Gaskurve müssen ohnehin später im Flug durchgeführt<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Das Anlassen <strong>de</strong>s Motors erfolgt stets bei vollständig<br />
geschlossenem Gaslimiter, wobei <strong>de</strong>r Leerlauf allein mit<br />
<strong>de</strong>m Trimmhebel <strong>de</strong>s Gas-/Pitch-Steuerknüppels eingestellt<br />
wird.<br />
Gaslimit in Verbindung mit <strong>de</strong>r Digitaltrimmung<br />
In Verbindung mit <strong>de</strong>m Gaslimit-Drehgeber CTRL 7 setzt<br />
die K1-Trimmung eine Markierung in <strong>de</strong>r eingestellten<br />
Leerlaufposition <strong>de</strong>s Motors, von <strong>de</strong>r aus <strong>de</strong>r Motor<br />
über die Trimmung abgestellt wer<strong>de</strong>n kann. Befi n<strong>de</strong>t<br />
sich dagegen eine weitere Markierung im Endbereich<br />
(siehe Displayausschnitt in <strong>de</strong>r oberen Abbildung <strong>de</strong>r<br />
Spalte rechts), so erreicht man mit einem Klick sofort<br />
wie<strong>de</strong>r die ursprüngliche Leerlaufeinstellung, siehe auch<br />
Seite 40.<br />
Diese Abschalttrimmung wirkt nur in <strong>de</strong>r linken Hälfte<br />
<strong>de</strong>s Gaslimit-Drehgeberweges als Leerlauftrimmung.<br />
D. h., nur in diesem Bereich wird die Markierungslinie<br />
gesetzt und auch gespeichert.<br />
aktuelle<br />
Trimm-Position<br />
0%<br />
Stop<br />
Flug<br />
M<br />
letzte Leerlaufposition<br />
Gaslimit-Geber<br />
CTRL 7<br />
Trimmung in<br />
Motor-AUS-Position<br />
Aus diesem Grund wird die K1-Trimmanzeige auch<br />
vollständig ausgeblen<strong>de</strong>t, solange sich <strong>de</strong>r Gaslimit-<br />
Drehgeber rechts <strong>de</strong>r Mittenposition befi n<strong>de</strong>t:<br />
50%<br />
Stop<br />
Flug<br />
M<br />
Gaslimit-Geber<br />
CTRL 7
Hinweis:<br />
Da diese Trimmfunktion nur in Richtung „Motor aus“<br />
wirksam ist, än<strong>de</strong>rt sich die obere Abbildung entsprechend,<br />
wenn Sie die Geberrichtung für die Pitch-<br />
Minimum-Position <strong>de</strong>s K1-Steuerknüppels von „hinten“<br />
(worauf sich das obige Bild bezieht) auf „vorne“ im Menü<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r Zeile „Pitch min“ än<strong>de</strong>rn.<br />
Ebenso tauschen die dargestellten Effekte die Seite,<br />
wenn Sie von Pitch rechts (worauf sich obige Abbildungen<br />
beziehen) auf Pitch links in <strong>de</strong>r Zeile „Steueranordnung“<br />
<strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung« umstellen,<br />
siehe Seite 64.<br />
Programmbeschreibung: Gebereinstellung - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
81
D/R Expo<br />
Umschaltbare Steuercharakteristik für Quer-, Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r<br />
Blättern Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste zum Menüpunkt »D/R Expo« <strong>de</strong>s Multifunktionsmenüs:<br />
Mod.Speich Grun<strong>de</strong>inst<br />
Servoeinst Gebereinst<br />
D/R Expo Phasentrim<br />
Flächenmix Freie Mix<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe Telemetrie<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste öffnen Sie diesen:<br />
QR<br />
HR<br />
SR<br />
100%<br />
100%<br />
100%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
DUAL EXPO<br />
–––<br />
–––<br />
–––<br />
Die Dual-Rate-/Expo-Funktion ermöglicht eine Umschaltung<br />
bzw. Beeinfl ussung <strong>de</strong>r Steuerausschläge<br />
und -charakteristiken für Quer-, Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r<br />
(Steuerfunktionen 2 … 4) über Schalter.<br />
Dual Rate wirkt ähnlich <strong>de</strong>r Geberweg-Einstellung im<br />
Menü »Gebereinstellung« direkt auf die entsprechen<strong>de</strong><br />
Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese auf ein einzelnes<br />
Servo o<strong>de</strong>r über beliebig komplexe Misch- und<br />
Koppelfunktionen auf mehrere Servos wirkt.<br />
Die Steuerausschläge sind pro Schalterposition zwischen<br />
0 und 125 % <strong>de</strong>s normalen Steuerweges einstellbar.<br />
Expo wie<strong>de</strong>rum ermöglicht für Werte größer 0 % eine<br />
feinfühligere Steuerung <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls im Bereich <strong>de</strong>r<br />
Mittellage <strong>de</strong>r jeweiligen Steuerfunktion (Quer-, Hö-<br />
82 Programmbeschreibung: D/R Expo - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
hen- und Seitenru<strong>de</strong>r), ohne auf <strong>de</strong>n vollen Ausschlag<br />
in Steuerknüppelendstellung verzichten zu müssen.<br />
Umgekehrt wird für Werte kleiner 0 % die Geberwirkung<br />
um die Neutrallage vergrößert und in Richtung Vollausschlag<br />
verringert. Der Grad <strong>de</strong>r „Progression“ kann also<br />
insgesamt von -100 % bis +100 % eingestellt wer<strong>de</strong>n,<br />
wobei 0 % <strong>de</strong>r normalen, linearen Steuercharakteristik<br />
entspricht.<br />
Eine weitere Anwendung ergibt sich bei <strong>de</strong>n heute meist<br />
üblichen Drehservos: Die eigentliche Ru<strong>de</strong>ransteuerung<br />
verläuft nämlich nichtlinear, da mit zunehmen<strong>de</strong>m<br />
Drehwinkel <strong>de</strong>r Anlenkscheibe bzw. <strong>de</strong>s Hebelarmes die<br />
Ru<strong>de</strong>rauslenkung über das Steuergestänge – abhängig<br />
davon, wie weit außen das Gestänge an <strong>de</strong>r Drehscheibe<br />
angeschlossen ist – immer geringer wird. Mit Expo-<br />
Werten größer 0 % kann diesem Effekt gegengesteuert<br />
wer<strong>de</strong>n, sodass mit größer wer<strong>de</strong>n<strong>de</strong>m Knüppelausschlag<br />
<strong>de</strong>r Drehwinkel überproportional zunimmt.<br />
Auch die Expo-Einstellung wirkt immer direkt auf die<br />
jeweilige Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese<br />
auf ein einzelnes Servo o<strong>de</strong>r über beliebige Misch- und<br />
Koppelfunktionen auf mehrere Servos wirkt.<br />
Die Dual-Rate- und Expo-Funktionen sind je Steuerfunktion<br />
gemeinsam über einen Schalter umschaltbar, wenn<br />
ein solcher zugewiesen wur<strong>de</strong>. Demzufolge besteht<br />
auch die Möglichkeit, Dual Rate und Expo miteinan<strong>de</strong>r<br />
zu verknüpfen, was insbeson<strong>de</strong>re bei schnellen Mo<strong>de</strong>llen<br />
von Vorteil sein kann.<br />
Flugphasenabhängige Dual-Rate- und Expo-Einstellungen<br />
Falls Sie im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«, Seite 60, einer<br />
<strong>de</strong>r Phasen 2 bis 4 einen Schalter und ggf. einen Ihnen<br />
passen<strong>de</strong>r erscheinen<strong>de</strong>n Namen zugewiesen haben,<br />
erscheint dieser im Display unten links, z. B. «normal».<br />
Betätigen Sie also ggf. die entsprechen<strong>de</strong>n Schalter, um<br />
zwischen <strong>de</strong>n Flugphasen umzuschalten.<br />
Grundsätzliche Bedienschritte<br />
1. Schalten Sie in die gewünschte Flugphase und dann<br />
mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste die gewünschte Zeile „QR“, „HR“ o<strong>de</strong>r<br />
„SR“ anwählen.<br />
2. Ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste die gewünschte Spalte anwählen.<br />
3. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken. Das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld wird invers<br />
dargestellt.<br />
4. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste gewünschten<br />
Wert einstellen.<br />
5. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />
6. Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />
Einstellungen auf <strong>de</strong>n jeweiligen Standardwert<br />
zurück.<br />
Dual-Rate-Funktion<br />
Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei Varianten<br />
wünschen, wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die rechte, am unteren<br />
Displayrand mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichnete,<br />
Spalte, drücken kurz die zentrale Taste SET …<br />
QR 100% 0% –––<br />
Gewünschten Schalter<br />
in die EIN Position<br />
DUAL EXPO
… und weisen, wie auf Seite 39 im Abschnitt „Schalter-<br />
und Geberschalterzuordnung“ beschrieben, einen<br />
Schalter zu. Der zugewiesene Schalter erscheint in <strong>de</strong>r<br />
Display anzeige zusammen mit einem Schaltersymbol,<br />
das die jeweilige Schaltrichtung <strong>de</strong>s Schalters anzeigt.<br />
Wählen Sie die linke, am unteren Displayrand mit DUAL<br />
gekennzeichnete, Spalte um getrennt für je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r<br />
bei<strong>de</strong>n Schalterstellungen <strong>de</strong>n Dual-Rate-Wert mit <strong>de</strong>n<br />
Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste im inversen Feld<br />
zu verän<strong>de</strong>rn.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen Eingabefeld<br />
einen geän<strong>de</strong>rten Wert auf 100 % zurück.<br />
Achtung:<br />
Der eingestellte Dual-Rate-Wert sollte aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n<br />
20 % nicht unterschreiten.<br />
Beispiele verschie<strong>de</strong>ner Dual-Rate-Werte:<br />
Servoweg<br />
Dual Rate = 100% Dual Rate = 50% Dual Rate = 20%<br />
Servoweg<br />
Geberweg Geberweg Geberweg<br />
Exponential-Funktion<br />
Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei Varianten<br />
wünschen, wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die rechte, am unteren<br />
Displayrand mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichnete,<br />
Spalte, drücken kurz die zentrale Taste SET und<br />
weisen, wie auf Seite 39 im Abschnitt „Schalter- und<br />
Geberschalterzuordnung“ beschrieben, einen Schalter<br />
Servoweg<br />
zu. Der zugewiesene Schalter erscheint in <strong>de</strong>r Displayanzeige<br />
zusammen mit einem Schaltersymbol, das die<br />
jeweilige Schaltrichtung <strong>de</strong>s Schalters anzeigt.<br />
Beispielsweise besteht nun die Möglichkeit, in <strong>de</strong>r einen<br />
Schaltrichtung mit linearer Kurvencharakteristik zu<br />
fl iegen und in <strong>de</strong>r an<strong>de</strong>ren Schaltrichtung einen von 0 %<br />
verschie<strong>de</strong>nen Wert vorzugeben.<br />
Wählen Sie die rechte, am unteren Displayrand mit<br />
EXPO gekennzeichnete Spalte, um getrennt für je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r<br />
bei<strong>de</strong>n Schalterstellungen <strong>de</strong>n Dual-Rate-Wert mit <strong>de</strong>n<br />
Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste im inversen Feld<br />
zu verän<strong>de</strong>rn.<br />
QR<br />
HR<br />
SR<br />
100%<br />
100%<br />
100%<br />
+11%<br />
+22%<br />
0%<br />
DUAL EXPO<br />
3<br />
3<br />
–––<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen<br />
Eingabefeld einen geän<strong>de</strong>rten Wert auf 0 % zurück.<br />
Beispiele verschie<strong>de</strong>ner Expo-Werte:<br />
Servoweg<br />
Expo = +100% Expo = +50% Expo = –100%<br />
Servoweg<br />
Geberweg Geberweg Geberweg<br />
In diesen Beispielen beträgt <strong>de</strong>r Dual-Rate-Wert jeweils<br />
100 %.<br />
Servoweg<br />
Kombination Dual Rate und Expo<br />
Wenn Sie sowohl bei <strong>de</strong>r Dual-Rate- wie auch <strong>de</strong>r Expo-<br />
Funktion Werte eingegeben haben, überlagert sich die<br />
Wirkung <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Funktionen wie folgt:<br />
Servoweg<br />
Expo = +100%, DR = 125% Expo = +100%, DR = 50% Expo = –100%, DR = 50%<br />
Servoweg<br />
Geberweg Geberweg Geberweg<br />
z. B. in Schalterstellung „hinten“<br />
QR<br />
HR<br />
SR<br />
88%<br />
77%<br />
100%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
DUAL EXPO<br />
Programmbeschreibung: D/R Expo - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
Servoweg<br />
3<br />
3<br />
–––<br />
und nach Umlegen <strong>de</strong>s Schalters „2“ nach „vorne“:<br />
QR<br />
HR<br />
SR<br />
122%<br />
111%<br />
100%<br />
+11%<br />
+22%<br />
0%<br />
DUAL EXPO<br />
3<br />
3<br />
–––<br />
83
D/R Expo<br />
Umschaltbare Steuercharakteristik für Roll, Nick und Heck<br />
Roll<br />
Nick<br />
Heck<br />
100%<br />
100%<br />
100%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
DUAL EXPO<br />
–––<br />
–––<br />
–––<br />
Die Dual-Rate-/Expo-Funktion ermöglicht eine Umschaltung<br />
bzw. Beeinfl ussung <strong>de</strong>r Steuerausschläge und<br />
-charakteristiken für die Steuerfunktionen Rollen, Nicken<br />
und Heckrotor, d. h. <strong>de</strong>r Steuerfunktionen 2 … 4 über<br />
Schalter.<br />
Eine individuelle Charakteristik <strong>de</strong>r Steuerfunktion 1<br />
(Motor/Pitch) wird getrennt für Gas, Pitch und Heckrotor<br />
im Menü »Helimix« über bis zu 5 getrennt programmierbare<br />
Punkte eingestellt, siehe ab Seite 94 und 169.<br />
Dual Rate wirkt ähnlich <strong>de</strong>r Geberweg-Einstellung im<br />
Menü »Gebereinstellung« direkt auf die entsprechen<strong>de</strong><br />
Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese auf ein einzelnes<br />
Servo o<strong>de</strong>r über beliebig komplexe Misch- und<br />
Koppelfunktionen auf mehrere Servos wirkt.<br />
Die Steuerausschläge sind pro Schalterposition zwischen<br />
0 und 125 % <strong>de</strong>s normalen Steuerweges einstellbar.<br />
Expo wie<strong>de</strong>rum ermöglicht für Werte größer 0 % eine<br />
feinfühligere Steuerung <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls im Bereich <strong>de</strong>r<br />
Mittellage <strong>de</strong>r jeweiligen Steuerfunktion (Rollen, Nicken<br />
und Heckrotor), ohne auf <strong>de</strong>n vollen Ausschlag<br />
in Steuerknüppelendstellung verzichten zu müssen.<br />
Umgekehrt wird für Werte kleiner 0 % die Geberwirkung<br />
um die Neutrallage vergrößert und in Richtung Vollausschlag<br />
verringert. Der Grad <strong>de</strong>r „Progression“ kann also<br />
insgesamt von -100 % bis +100 % eingestellt wer<strong>de</strong>n,<br />
wobei 0 % <strong>de</strong>r normalen, linearen Steuercharakteristik<br />
84 Programmbeschreibung: D/R Expo - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
entspricht.<br />
Eine weitere Anwendung ergibt sich bei <strong>de</strong>n heute meist<br />
üblichen Drehservos: Die eigentliche Ru<strong>de</strong>ransteuerung<br />
verläuft nämlich nichtlinear, da mit zunehmen<strong>de</strong>m<br />
Drehwinkel <strong>de</strong>r Anlenkscheibe bzw. <strong>de</strong>s Hebelarmes die<br />
Ru<strong>de</strong>rauslenkung über das Steuergestänge – abhängig<br />
davon, wie weit außen das Gestänge an <strong>de</strong>r Drehscheibe<br />
angeschlossen ist – immer geringer wird. Mit Expo-<br />
Werten größer 0 % kann diesem Effekt gegengesteuert<br />
wer<strong>de</strong>n, sodass mit größer wer<strong>de</strong>n<strong>de</strong>m Knüppelausschlag<br />
<strong>de</strong>r Drehwinkel überproportional zunimmt.<br />
Auch die Expo-Einstellung wirkt direkt auf die jeweilige<br />
Steuerfunktion, unabhängig davon, ob diese auf ein<br />
einzelnes Servo o<strong>de</strong>r über beliebige Misch- und Koppelfunktionen<br />
auf mehrere Servos wirkt.<br />
Die Dual-Rate- und Expo-Funktionen sind je Steuerfunktion<br />
gemeinsam über einen Schalter umschaltbar, wenn<br />
ein solcher zugewiesen wur<strong>de</strong>. Demzufolge besteht<br />
auch die Möglichkeit, Dual Rate und Expo miteinan<strong>de</strong>r<br />
zu verknüpfen, was insbeson<strong>de</strong>re bei schnellen Mo<strong>de</strong>llen<br />
von Vorteil sein kann.<br />
Flugphasenabhängige Dual-Rate- und Expo-Einstellungen<br />
Falls Sie im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«, Seite 68 und<br />
69, einer <strong>de</strong>r Phasen 2, 3 o<strong>de</strong>r Autorotation einen<br />
Schalter und ggf. einen Ihnen passen<strong>de</strong>r erscheinen<strong>de</strong>n<br />
Namen zugewiesen haben, erscheint dieser im Display<br />
unten links, z. B. «normal». Betätigen Sie also ggf. die<br />
entsprechen<strong>de</strong>n Schalter, um zwischen <strong>de</strong>n Flugphasen<br />
umzuschalten.<br />
Grundsätzliche Bedienschritte<br />
1. Schalten Sie in die gewünschte Flugphase und<br />
dann mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rech-<br />
ten 4-Wege-Taste die gewünschte Zeile „Roll“, „Nick“<br />
o<strong>de</strong>r „Heck“ anwählen.<br />
2. Ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste die gewünschte Spalte anwählen.<br />
3. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken. Das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld wird invers<br />
dargestellt.<br />
4. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste gewünschten<br />
Wert einstellen.<br />
5. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />
6. Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt ggf. vorgenommene<br />
Einstellungen auf <strong>de</strong>n jeweiligen Standardwert<br />
zurück.<br />
Dual-Rate-Funktion<br />
Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei Varianten<br />
wünschen, wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die rechte, am unteren<br />
Displayrand mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichnete,<br />
Spalte, drücken kurz die zentrale Taste SET …<br />
Roll 100% 0% –––<br />
Gewünschten Schalter<br />
in die EIN Position<br />
DUAL EXPO<br />
… und weisen, wie auf Seite 39 im Abschnitt „Schalter-<br />
und Geberschalterzuordnung“ beschrieben, einen<br />
Schalter zu. Der zugewiesene Schalter erscheint in <strong>de</strong>r<br />
Display anzeige zusammen mit einem Schaltersymbol,<br />
das die jeweilige Schaltrichtung <strong>de</strong>s Schalters anzeigt.
Wählen Sie die linke, am unteren Displayrand mit DUAL<br />
gekennzeichnete, Spalte um getrennt für je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r<br />
bei<strong>de</strong>n Schalterstellungen <strong>de</strong>n Dual-Rate-Wert mit <strong>de</strong>n<br />
Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste im inversen Feld<br />
zu verän<strong>de</strong>rn.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen Eingabefeld<br />
einen geän<strong>de</strong>rten Wert auf 100 % zurück.<br />
Achtung:<br />
Der eingestellte Dual-Rate-Wert sollte aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n<br />
20 % nicht unterschreiten.<br />
Beispiele verschie<strong>de</strong>ner Dual-Rate-Werte:<br />
Servoweg<br />
Dual Rate = 100% Dual Rate = 50% Dual Rate = 20%<br />
Servoweg<br />
Geberweg Geberweg Geberweg<br />
Exponential-Funktion<br />
Falls Sie eine Umschaltung zwischen zwei Varianten<br />
wünschen, wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken<br />
4-Wege-Taste in die rechte, am unteren Displayrand<br />
mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichnete, Spalte,<br />
drücken kurz die zentrale Taste SET und weisen, wie<br />
auf Seite 39 im Abschnitt „Schalter- und Geberschalterzuordnung“<br />
beschrieben, einen Schalter zu. Der<br />
zugewiesene Schalter erscheint in <strong>de</strong>r Display anzeige<br />
zusammen mit einem Schaltersymbol, das die jeweilige<br />
Schaltrichtung <strong>de</strong>s Schalters anzeigt.<br />
Beispielsweise besteht nun die Möglichkeit, in <strong>de</strong>r einen<br />
Schaltrichtung mit linearer Kurvencharakteristik zu<br />
Servoweg<br />
fl iegen und in <strong>de</strong>r an<strong>de</strong>ren Schaltrichtung einen von 0 %<br />
verschie<strong>de</strong>nen Wert vorzugeben.<br />
Wählen Sie die rechte, am unteren Displayrand mit<br />
EXPO gekennzeichnete Spalte, um getrennt für je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r<br />
bei<strong>de</strong>n Schalterstellungen <strong>de</strong>n Dual-Rate-Wert mit <strong>de</strong>n<br />
Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste im inversen Feld<br />
zu verän<strong>de</strong>rn.<br />
Roll<br />
Nick<br />
Heck<br />
100%<br />
100%<br />
100%<br />
DUAL EXPO<br />
+11% 3<br />
+22% 3<br />
0% –––<br />
Gleichzeitiger Druck auf die Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt im inversen<br />
Eingabefeld einen geän<strong>de</strong>rten Wert auf 0 % zurück.<br />
Beispiele verschie<strong>de</strong>ner Expo-Werte:<br />
Servoweg<br />
Expo = +100% Expo = +50% Expo = –100%<br />
Servoweg<br />
Geberweg Geberweg Geberweg<br />
In diesen Beispielen beträgt <strong>de</strong>r Dual-Rate-Wert jeweils<br />
100 %.<br />
Servoweg<br />
Kombination Dual Rate und Expo<br />
Wenn Sie sowohl bei <strong>de</strong>r Dual-Rate- wie auch <strong>de</strong>r Expo-<br />
Funktion Werte eingegeben haben, überlagert sich die<br />
Wirkung <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Funktionen wie folgt:<br />
Servoweg<br />
Expo = +100%, DR = 125% Expo = +100%, DR = 50% Expo = –100%, DR = 50%<br />
Servoweg<br />
Geberweg Geberweg Geberweg<br />
z. B. in Schalterstellung „hinten“<br />
Roll<br />
Nick<br />
Heck<br />
Programmbeschreibung: D/R Expo - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
Servoweg<br />
88% 0% 3<br />
77% 0% 3<br />
100% 0% –––<br />
DUAL EXPO<br />
und nach Umlegen <strong>de</strong>s Schalters „2“ nach „vorne“:<br />
Roll<br />
Nick<br />
Heck<br />
122% +11% 3<br />
111% +22% 3<br />
100% 0% –––<br />
DUAL EXPO<br />
85
Phasentrim<br />
Flugphasenabhängige Trimmung von WK, QR und HR<br />
Solange Sie im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« keiner <strong>de</strong>r<br />
Phasen 2 o<strong>de</strong>r 3 einen Schalter zugewiesen haben,<br />
befi n<strong>de</strong>n Sie sich automatisch in <strong>de</strong>r Flugphase 1<br />
«normal».<br />
Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase ist<br />
mit «normal» fest eingestellt und kann nicht verän<strong>de</strong>rt<br />
wer<strong>de</strong>n, weshalb auch im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />
die Phase «normal» nicht als Phase 1 angezeigt wird,<br />
son<strong>de</strong>rn verborgen bleibt:<br />
Querr./Wölb 2QR<br />
Uhren 10:01 5<br />
Phase 2 Start –––<br />
Phase 3<br />
Empf.Ausg.<br />
Speed –––<br />
Wenn Sie mit dieser Grun<strong>de</strong>instellung in das Menü<br />
»Phasentrim« (Phasentrimmung) wechseln, dann<br />
fi n<strong>de</strong>n Sie im Display nur die Zeile «normal», <strong>de</strong>ren<br />
voreingestellte Werte von 0 % üblicherweise nicht<br />
verän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n.<br />
PHASENTRIMM<br />
�normal 0% 0% 0%<br />
WK<br />
QR HR<br />
Hinweis:<br />
Abhängig von <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ <strong>de</strong>s Menüs<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 58) gemachten Einstellungen<br />
stehen in diesem Menü minimal mit HR nur eine<br />
und maximal mit HR, QR und WK bis zu drei Steuerfunktionen<br />
für phasenspezifi sche Trimmeinstellungen<br />
86 Programmbeschreibung: Phasentrimm - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
zur Verfügung.<br />
Möchten Sie von „0“ abweichen<strong>de</strong> Werte hinterlegen,<br />
z. B. um in <strong>de</strong>r Thermik langsamer bzw. im Schnellfl ug<br />
schneller fl iegen zu können, OHNE je<strong>de</strong>smal die Grun<strong>de</strong>instellungen<br />
verän<strong>de</strong>rn zu müssen, dann sollten Sie im<br />
Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« „Phase 2“ und gegebenenfalls<br />
auch „Phase 3“ aktivieren.<br />
Dazu wechseln Sie in das Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />
und weisen <strong>de</strong>r ausgewählten Phase bzw. <strong>de</strong>n ausgewählten<br />
Phasen einen Schalter zu. Sollten Sie sich<br />
dabei für einen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Dreistufen schalter SW 4/5<br />
o<strong>de</strong>r 6/7 entschei<strong>de</strong>n, dann weisen Sie diesen vorzugsweise<br />
jeweils von <strong>de</strong>r Mittelstellung, <strong>de</strong>r «normal»-<br />
Phase ausgehend, sowohl <strong>de</strong>r Phase «Speed» als auch<br />
<strong>de</strong>r Phase «Start» zu.<br />
Hinweise:<br />
In <strong>de</strong>r Mittelstellung von SW 4/5 bzw. 6/7 sollten dann<br />
die Schaltersymbole <strong>de</strong>r Abbildung rechts oben entsprechen.<br />
Beachten Sie die auf Seite 60 ausführlich beschriebenen<br />
Prioritäten <strong>de</strong>r einzelnen Flugphasen.<br />
„Phase 2“ ist mit <strong>de</strong>m Phasennamen «Start» und „Phase<br />
3“ mit <strong>de</strong>m Namen «Speed» vorbelegt. Diese Namen<br />
können aber je<strong>de</strong>rzeit nach Anwahl <strong>de</strong>r betreffen<strong>de</strong>n<br />
Zeile und einem nachfolgen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste durch eine <strong>de</strong>r folgen<strong>de</strong>n<br />
Bezeichnungen mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste im inversen Feld ersetzt wer<strong>de</strong>n:<br />
Start<br />
Thermik<br />
Strecke<br />
Speed<br />
Akro<br />
Landung<br />
Schlepp<br />
Test<br />
Querr./Wölb 2QR<br />
Uhren 10:01 5<br />
Phase 2 Start 5<br />
Phase 3<br />
Empf.Ausg.<br />
Speed 4<br />
Diese Namen erscheinen dann jeweils in <strong>de</strong>r Grundanzeige<br />
<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs …<br />
GRAUBELE Stop 0:00<br />
#01<br />
Flug 0:00<br />
5.2V 51%<br />
«normal »<br />
HoTT<br />
2:22h<br />
M 5.5V<br />
… und im Menü »Phasentrim« – siehe Abbildung unten.<br />
Einstellen <strong>de</strong>r Flugphasentrimmung<br />
In diesem Menü »Phasentrim« können die zuvor ausgewählten<br />
Flugphasen getrimmt wer<strong>de</strong>n.<br />
Schalten Sie dazu mittels <strong>de</strong>s von Ihnen zugewiesenen<br />
Phasenschalters in die gewünschte Phase (<strong>de</strong>r „ * “ ganz<br />
links kennzeichnet die im Moment aktive Phase):<br />
PHASENTRIMM<br />
�normal 0% 0% 0%<br />
Start 0% 0% 0%<br />
Speed 0%<br />
0% 0%<br />
WK<br />
QR HR
Nun ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste die gewünschte Ru<strong>de</strong>rfunktion<br />
anwählen und dann nach einem kurzen Druck auf die<br />
zentrale Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste mit <strong>de</strong>ren<br />
Pfeiltasten die benötigten Trimmwerte im inversen<br />
Wertefeld einstellen.<br />
Durch Umschalten <strong>de</strong>s/<strong>de</strong>r festgelegten Schalter kann<br />
die jeweilige Phase aktiviert wer<strong>de</strong>n, wobei servoseitig<br />
die Umschaltung nicht „hart“ erfolgt, son<strong>de</strong>rn mit einer<br />
fest vorgegebenen Umschaltzeit von ca. 1 Sekun<strong>de</strong>.<br />
Eingestellt wer<strong>de</strong>n können in dieser analog zur Geber-<br />
Mittenverstellung bzw. Offset-Einstellung an<strong>de</strong>rer Fernsteuersysteme<br />
funktionieren<strong>de</strong>n Option Werte zwischen<br />
-99 % und +99 %. Üblicherweise bewegen sich diese<br />
Werte aber im einstelligen bis niedrigen zweistelligen<br />
Bereich.<br />
PHASENTRIMM<br />
normal 0% 0% 0%<br />
Start +8% 4% +2%<br />
�Speed<br />
–7% –5% –3%<br />
WK<br />
QR HR<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt eine ggf. vorgenommene<br />
Einstellung wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Vorgabewert 0 %<br />
zurück.<br />
Hinweis:<br />
Abhängig von Ihren Angaben in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“<br />
<strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung« stehen zur „Phasentrimmung“<br />
nur die Spalte „HR“, die Spalten „QR“ und<br />
„HR“ o<strong>de</strong>r wie oben abgebil<strong>de</strong>t, „WK“, „QR“ und „HR“ im<br />
Display zur Verfügung.<br />
Programmbeschreibung: Phasentrimm - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
87
Was ist ein Mischer?<br />
Grundsätzliche Funktion<br />
Bei vielen Mo<strong>de</strong>llen ist oftmals eine Mischung von<br />
Funktionen im Mo<strong>de</strong>ll wünschenswert, z. B. eine Kopplung<br />
zwischen Quer- und Seitenru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r die Kopplung<br />
von zwei Servos, wenn Ru<strong>de</strong>rklappen gleicher Funktion<br />
über je ein eigenes Servos angesteuert wer<strong>de</strong>n sollen.<br />
In all diesen Fällen wird <strong>de</strong>r Signalfl uss am „Ausgang“<br />
<strong>de</strong>r geberseitigen Steuerfunktion „abgezweigt“ – d. h.<br />
aber auch: „hinter“ Geberoptionen wie z. B. »D/R Expo«<br />
o<strong>de</strong>r »Gebereinstellung« –, um dieses Signal dann<br />
in <strong>de</strong>fi nierter Weise auf <strong>de</strong>n „Eingang“ eines an<strong>de</strong>ren<br />
Steuerkanals und damit letztlich einen weiteren Empfängerausgang<br />
wirken zu lassen.<br />
Beispiel: V-Leitwerksmischer<br />
Höhenru<strong>de</strong>rsteuerknüppel<br />
Steuerfunktionseingänge<br />
3 3<br />
Seite<br />
4<br />
Höhe<br />
V-Leitwerks<br />
mischer<br />
Seitenru<strong>de</strong>rsteuerknüppel<br />
Seite<br />
Höhe<br />
Steuerkanäle<br />
(Empfängerausgänge)<br />
88 Programmbeschreibung: Flächenmixer - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
4<br />
Ser o 4 8 V<br />
C 577<br />
B s Nr 10<br />
Seite / Höhe links<br />
Seite / Höhe rechts<br />
Die Software <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT enthält bereits<br />
eine Vielzahl vorprogrammierter Koppelfunktionen, bei<br />
<strong>de</strong>nen zwei (o<strong>de</strong>r mehrere) Steuerkanäle miteinan<strong>de</strong>r<br />
vermischt wer<strong>de</strong>n. So kann <strong>de</strong>r eben als Beispiel<br />
genannte Mischer in <strong>de</strong>r Zeile „Leitwerk“ im Menü<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« in Form von „V-Leitw“ softwaremäßig<br />
aktiviert wer<strong>de</strong>n.<br />
Darüber hinaus stellt die Software in je<strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
<strong>de</strong>s Flächen- und Heli-Programms jeweils drei frei<br />
programmierbare Linearmischer bereit.<br />
Seite<br />
Höhe<br />
Servo 4 8<br />
C 577<br />
Bes Nr 41 1<br />
Lesen Sie dazu auch die allgemeinen Anmerkungen zu<br />
„freien Mischern“ ab <strong>de</strong>r Seite 106 dieses Handbuches.<br />
Flächenmix<br />
QR –<br />
WK –<br />
QR<br />
Diff.<br />
Diff.<br />
SR<br />
QR<br />
Bremse<br />
Bremse<br />
Bremse<br />
HR<br />
HR<br />
WK<br />
HR<br />
WK<br />
QR<br />
WK<br />
QR<br />
WK HR<br />
WK<br />
Diff.–Red.<br />
QR<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0%<br />
(Anzeige abhängig von <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>n Zeilen „Motor an K1“<br />
und „Querr./Wölb“ <strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung« getätigten<br />
Vorgaben. Obige Abbildung zeigt die maximale<br />
Anzahl von Optionen und entspricht <strong>de</strong>r Einstellung<br />
„kein (Motor)“ und „2QR 2WK“.)<br />
Das Programm <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT enthält<br />
eine Reihe vorprogrammierter Koppelfunktionen, bei<br />
<strong>de</strong>nen lediglich <strong>de</strong>r Mischanteil und eventuell ein Schalter<br />
gesetzt wer<strong>de</strong>n müssen. Je nach vorgegebenem<br />
„Mo<strong>de</strong>lltyp“ (Leitwerkstyp, Anzahl <strong>de</strong>r Flächenservos,<br />
mit o<strong>de</strong>r ohne Motor, siehe ab Seite 56) erscheint eine<br />
unterschiedliche Anzahl vorprogrammierter Mischfunktionen.<br />
Falls Ihr Mo<strong>de</strong>ll beispielsweise nicht mit Wölbklappenservos<br />
ausgestattet ist und Sie <strong>de</strong>shalb im Menü<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« auch keine Wölbklappenservos<br />
eingetragen haben, wer<strong>de</strong>n alle Wölbklappenmischer<br />
vom Programm ebenso automatisch ausgeblen<strong>de</strong>t<br />
wie die Mischer „Bremse � N.N.*“ bei <strong>de</strong>r Wahl von<br />
„Leerl v.“ bzw. „Leerl h.“ in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“. Das<br />
Menü gewinnt dadurch nicht nur an Übersichtlichkeit, es<br />
wer<strong>de</strong>n auch eventuelle Programmierfehler vermie<strong>de</strong>n.<br />
* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)
Anmerkungen:<br />
Zur Positionierung <strong>de</strong>r Wölbklappen gibt es unterschiedliche<br />
Möglichkeiten. Sie können …<br />
a) … sich mit einer Position pro Flugphase begnügen,<br />
in<strong>de</strong>m Sie – wie auf <strong>de</strong>r vorherigen Doppelseite<br />
beschrieben – nur im Menü »Phasentrim«<br />
entsprechen<strong>de</strong> Trimmwerte setzen.<br />
b) … die im Menü »Phasentrim« positionierten<br />
Wölbklappen mit einem beliebigen, im Menü »Gebereinstellung«<br />
(Seite 74) <strong>de</strong>m „Eingang 6“ zugewiesenem<br />
Geber variieren. Vorzugsweise sollte<br />
dies einer <strong>de</strong>r Proportional-Drehgeber CTRL 7<br />
o<strong>de</strong>r 8 sein.<br />
Der ausgewählte Geber steuert direkt die bei<strong>de</strong>n<br />
an <strong>de</strong>n Empfänger ausgängen 6 und 1 befi<br />
ndlichen Wölbklappenservos, sofern im Menü<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“<br />
Wölbklappen vorgegeben wor<strong>de</strong>n sind. Indirekt<br />
steuert dieser Geber über <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r Mischerzeile<br />
„WK � QR“ eingetragenen Prozentwert anteilig<br />
die Wölbklappenstellung <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r.<br />
Um die Klappenstellungen feinfühliger steuern zu<br />
können, sollten Sie allerdings in <strong>de</strong>r Zeile „E6“ <strong>de</strong>s<br />
Menüs »Gebereinstellung« <strong>de</strong>n Weg auf etwa<br />
25 % reduzieren.<br />
c) … aber auch <strong>de</strong>n standardmäßigen Eintrag von<br />
„0 %“ in <strong>de</strong>r Zeile <strong>de</strong>s Flächenmischers „WK �<br />
QR“ belassen und alternativ im Menü »Gebereinstellung«<br />
sowohl <strong>de</strong>m Eingang 6 als auch <strong>de</strong>m<br />
Eingang 5 <strong>de</strong>n gleichen Geber zuweisen. Dessen<br />
Grad <strong>de</strong>r Einwirkung auf die bei<strong>de</strong>n Klappenpaare<br />
bestimmen Sie dann über die jeweilige Wegeinstellung.<br />
Der <strong>de</strong>m Eingang 1 standardmäßig zugewiesene K1-<br />
Steuerknüppel ist bei Vorgabe von 2 Wölbklappen- ihren Neutralpunkt, d. h. keine Wirkung. Bei Vollausservos<br />
softwaremäßig abgekoppelt, um eine Fehlschlag wird <strong>de</strong>r eingestellte Wert zugemischt.<br />
bedienung <strong>de</strong>r Wölbklappen auszuschließen. Als Bei <strong>de</strong>n Mischern Bremse � N.N.*<br />
Bremsfunktion steht in diesem Fall nur die Butterfl y-<br />
o<strong>de</strong>r Krähenstellung zur Verfügung, siehe Seite 92.<br />
… befi n<strong>de</strong>t sich <strong>de</strong>r Mischerneutralpunkt („Offset“), bei<br />
welchem die Bremsklappen immer eingefahren sind, bei<br />
Grundsätzliche Programmierung<br />
Wahl von „kein“ in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ <strong>de</strong>s Menüs<br />
1. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste gewünschten Mischer anwählen.<br />
2. Mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Ta-<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r vor<strong>de</strong>ren und bei Wahl von<br />
„kein/inv“ in <strong>de</strong>r hinteren Position <strong>de</strong>s K1-Steuerknüppels<br />
(Gas-/Bremsknüppel).<br />
ste ggf. in die rechte, am unteren Displayrand mit QR - Diff. (Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung)<br />
<strong>de</strong>m Schaltersymbol<br />
wechseln.<br />
gekennzeichnete, Spalte Am nach unten laufen<strong>de</strong>n Ru<strong>de</strong>r eines Querru<strong>de</strong>rausschlages<br />
entsteht aus aerodynamischen Grün<strong>de</strong>n<br />
3. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste prinzipiell ein größerer Wi<strong>de</strong>rstand als an einem gleich<br />
drücken. Das entsprechen<strong>de</strong> Eingabefeld wird invers weit nach oben ausschlagen<strong>de</strong>n. Aus dieser ungleichen<br />
dargestellt.<br />
Wi<strong>de</strong>rstandsverteilung resultiert u. a. ein Drehmoment<br />
4. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ge- um die Hochachse und in <strong>de</strong>r Folge ein „Herausdrehen“<br />
wünschten Wert einstellen bzw. ggf. wie auf Seite 39 aus <strong>de</strong>r vorgesehenen Flugrichtung, weshalb dieser<br />
beschrieben Schalter zuordnen.<br />
unerwünschte Nebeneffekt auch als „negatives Wen<strong>de</strong>-<br />
Mit Ausnahme <strong>de</strong>r Zeile „Diff.-Red.“ sind negative moment“ bezeichnet wird. Dieser Effekt tritt naturgemäß<br />
und positive Parameterwerte möglich, um die Servo- an <strong>de</strong>n vergleichsweise langen Tragfl ächen von Segeldrehrichtung<br />
bzw. die Ausschlagrichtung <strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>r fl ugzeugen stärker auf als z. B. bei Motorfl ugzeugen mit<br />
entsprechend anpassen zu können.<br />
ihren in <strong>de</strong>r Regel doch <strong>de</strong>utlich kürzeren Hebelarmen<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� und muss normalerweise durch gleichzeitigen und<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen ge- diesem Effekt entgegenwirken<strong>de</strong>n Seitenru<strong>de</strong>rausschlag<br />
än<strong>de</strong>rten Wert wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Standardwert zurück. kompensiert wer<strong>de</strong>n. Dieser verursacht jedoch zusätz-<br />
5. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />
Mischerneutralpunkte (Offset)<br />
lichen Wi<strong>de</strong>rstand und verschlechtert daher die Flugeigenschaften<br />
noch mehr.<br />
Wer<strong>de</strong>n dagegen die Querru<strong>de</strong>rausschläge differenziert,<br />
in<strong>de</strong>m das jeweils nach unten ausschlagen<strong>de</strong> Querru-<br />
Die Mischer QR � N.N.*<br />
<strong>de</strong>r einen geringeren Ausschlag ausführt als das nach<br />
HR � N.N.*<br />
oben ausschlagen<strong>de</strong>, kann damit das (unerwünschte)<br />
WK � N.N.*<br />
negative Wen<strong>de</strong>moment reduziert bis beseitigt wer<strong>de</strong>n.<br />
… haben in <strong>de</strong>r Gebernullstellung (Gebermittelstellung) Grundvoraussetzung dafür ist jedoch, dass für je<strong>de</strong>s<br />
* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />
Querru<strong>de</strong>r ein eigenes Servo vorhan<strong>de</strong>n ist, welches<br />
Programmbeschreibung: Flächenmixer - Flächenmo<strong>de</strong>ll 89
<strong>de</strong>shalb auch gleich in die Flächen eingebaut wer<strong>de</strong>n<br />
kann. Durch die dann kürzeren Anlenkungen ergibt sich<br />
außer<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Zusatznutzen von reproduzierbareren<br />
und spielfreieren Querru<strong>de</strong>rstellungen.<br />
Die heute üblicherweise angewandte sen<strong>de</strong>rseitige<br />
Differenzierung hat im Gegensatz zu mechanischen<br />
Lösungen, welche außer<strong>de</strong>m meist schon beim Bau <strong>de</strong>s<br />
Mo<strong>de</strong>lls fest eingestellt wer<strong>de</strong>n müssen und zu<strong>de</strong>m bei<br />
starken Differenzierungen leicht zusätzliches Spiel in<br />
<strong>de</strong>r Steuerung hervorrufen, erhebliche Vorteile.<br />
0% (normal)<br />
50% (differential)<br />
100% (Split)<br />
So kann z. B. <strong>de</strong>r Grad <strong>de</strong>r Differenzierung je<strong>de</strong>rzeit<br />
verän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n, und im Extremfall lässt sich ein<br />
Querru<strong>de</strong>rausschlag nach unten in <strong>de</strong>r so genannten<br />
„Split“-Stellung sogar ganz unterdrücken. Auf diese<br />
Weise wird also nicht nur das negative Wen<strong>de</strong>moment<br />
reduziert bis unterdrückt, son<strong>de</strong>rn es kann u. U. sogar<br />
ein positives Wen<strong>de</strong>moment entstehen, sodass bei<br />
Querru<strong>de</strong>rausschlag eine Drehung um die Hochachse in<br />
Kurvenrichtung erzeugt wird. Gera<strong>de</strong> bei großen Segelfl<br />
ugmo<strong>de</strong>llen lassen sich auf diese Weise „saubere“<br />
Kurven allein mit <strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>rn fl iegen, was sonst<br />
nicht ohne Weiteres möglich ist.<br />
90 Programmbeschreibung: Flächenmixer - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
Der Einstellbereich von -100 % bis +100 % erlaubt<br />
eine seitenrichtige Differenzierung unabhängig von <strong>de</strong>n<br />
Drehrichtungen <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rservos einzustellen. 0 %<br />
entspricht <strong>de</strong>r Normalanlenkung, d. h. keine Differenzierung,<br />
und -100 % bzw. +100 % <strong>de</strong>r Split-Funktion.<br />
Niedrige Absolutwerte sind beim Kunstfl ug erfor<strong>de</strong>rlich,<br />
damit das Mo<strong>de</strong>ll bei Querru<strong>de</strong>rausschlag exakt um die<br />
Längsachse dreht. Mittlere Werte um ca. -50 % bzw.<br />
+50 % sind typisch für die Unterstützung <strong>de</strong>s Kurvenfl<br />
ugs in <strong>de</strong>r Thermik. Die Split-Stellung (-100 %, +100 %)<br />
wird gern beim Hangfl ug eingesetzt, wenn mit <strong>de</strong>n<br />
Querru<strong>de</strong>rn allein eine Wen<strong>de</strong> gefl ogen wer<strong>de</strong>n soll.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />
Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />
Anmerkung:<br />
Negative Werte sind bei richtiger Kanalbelegung meist<br />
nicht erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
WK - Diff. (Wölbklappendifferenzierung)<br />
Der Querru<strong>de</strong>r-/Wölbklappen-Mischer, siehe weiter<br />
unten, ermöglicht, die Wölbklappen – so sie von je einem<br />
Servo angesteuert wer<strong>de</strong>n – zusätzlich als Querru<strong>de</strong>r<br />
anzusteuern. Die Wölbklappendifferenzierung bewirkt<br />
nun analog zur Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung, dass bei <strong>de</strong>r<br />
Querru<strong>de</strong>rfunktion <strong>de</strong>r Wölbklappen <strong>de</strong>r jeweilige Ausschlag<br />
nach unten ebenfalls reduziert wer<strong>de</strong>n kann.<br />
Der Einstellbereich von -100 % bis +100 % erlaubt eine<br />
seitenrichtige Anpassung <strong>de</strong>r Differenzierung unabhängig<br />
von <strong>de</strong>r Drehrichtung <strong>de</strong>r Servos. Ein Wert von 0 %<br />
entspricht <strong>de</strong>r Normalanlenkung, d. h., <strong>de</strong>r Servoweg<br />
nach unten ist gleich <strong>de</strong>m Servoweg nach oben. -100 %<br />
bzw. +100 % be<strong>de</strong>utet, dass bei <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rsteuerung<br />
<strong>de</strong>r Wölbklappen <strong>de</strong>r Weg nach unten auf null<br />
reduziert ist („Split“-Betrieb).<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />
Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />
Anmerkung:<br />
Negative Werte sind bei richtiger Kanalbelegung meist<br />
nicht erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
QR � SR (Querru<strong>de</strong>r � Seitenru<strong>de</strong>r)<br />
Das Seitenru<strong>de</strong>r wird in einstellbarem Maße bei Querru<strong>de</strong>rsteuerung<br />
mitgenommen, wodurch insbeson<strong>de</strong>re<br />
in Verbindung mit <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung das<br />
negative Wen<strong>de</strong>moment unterdrückt wer<strong>de</strong>n kann, was<br />
ein „sauberes“ Kurvenfl iegen erleichtert. Das Seitenru<strong>de</strong>r<br />
bleibt natürlich weiterhin getrennt steuerbar.<br />
Der Einstellbereich von ±150 % erlaubt, die Ausschlagrichtung<br />
je nach Drehrichtung <strong>de</strong>r Wölbklappenservos<br />
sinngemäß anzupassen. Über einen <strong>de</strong>r nicht rückstellen<strong>de</strong>n<br />
Schalter (SW 3 … 7) ist dieser Mischer optional<br />
zu und abschaltbar, um gegebenenfalls das Mo<strong>de</strong>ll auch<br />
über die Querru<strong>de</strong>r- bzw. das Seitenru<strong>de</strong>r allein steuern<br />
zu können.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />
Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />
Üblicherweise wird dieser Mischer so eingestellt, dass
das Seitenru<strong>de</strong>r jeweils auf die Seite <strong>de</strong>s nach oben<br />
laufen<strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>rs ausschlägt, wobei ein Einstellwert<br />
um die 50 % hier selten verkehrt ist.<br />
QR � WK (Querru<strong>de</strong>r � Wölbklappe)<br />
Mit diesem Mischer wird ein einstellbarer Anteil <strong>de</strong>r<br />
Querru<strong>de</strong>rsteuerung in die Wölbklappenkanäle eingemischt.<br />
Bei Querru<strong>de</strong>rausschlag bewegen sich dann die<br />
Wölbklappen sinngemäß wie die Querru<strong>de</strong>r. Normalerweise<br />
sollten die Wölbklappen <strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>rklappen<br />
aber mit einem geringeren Ausschlag folgen, d. h., <strong>de</strong>r<br />
Mischanteil ist kleiner als 100 %. Der Einstellbereich von<br />
-150 % bis +150 % erlaubt, die Ausschlagrichtung je<br />
nach Drehrichtung <strong>de</strong>r Wölbklappenservos sinngemäß<br />
<strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>rn anzupassen.<br />
Mehr als etwa 50 % <strong>de</strong>s (mechanischen) Weges <strong>de</strong>r<br />
Querru<strong>de</strong>r sollten Wölbklappen aber nicht mitlaufen.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />
Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />
Hinweis:<br />
Ist Ihr Mo<strong>de</strong>ll nur mit einem Wölbklappenservo ausgestattet,<br />
dann wählen Sie in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ <strong>de</strong>s<br />
Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 58) <strong>de</strong>nnoch „2WK“<br />
und belassen diesen Mischer „QR � WK“ auf 0 %.<br />
Alle an<strong>de</strong>ren Mischer können Sie dagegen sinngemäß<br />
verwen<strong>de</strong>n.<br />
Bremse � HR (Bremse � Höhenru<strong>de</strong>r)<br />
o<strong>de</strong>r<br />
Durch das Ausfahren von Störklappen, beson<strong>de</strong>rs aber<br />
beim Einsatz eines Butterfl y-Systems (siehe nächste<br />
Seite), kann die Fluggeschwindigkeit eines Mo<strong>de</strong>lls<br />
ungünstig beeinfl usst wer<strong>de</strong>n.<br />
Mit diesem Mischer kann ein <strong>de</strong>rartiger Effekt durch<br />
Zumischen eines Korrekturwertes auf das Höhenru<strong>de</strong>r<br />
kompensiert wer<strong>de</strong>n. Der Einstellbereich beträgt -150 %<br />
bis +150 %.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />
Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />
„Übliche“ Werte liegen allerdings eher im ein- bis niedrigen<br />
zweistelligen Bereich. Die gewählte Einstellung<br />
sollten Sie in je<strong>de</strong>m Fall in ausreichen<strong>de</strong>r Höhe ausprobieren<br />
und ggf. nachstellen. Achten Sie dabei aber<br />
unbedingt darauf, dass das Mo<strong>de</strong>ll bei ausgefahrenem<br />
Bremssystem nicht zu langsam wird! An<strong>de</strong>renfalls<br />
riskieren Sie nämlich, dass es nach <strong>de</strong>m Einfahren <strong>de</strong>s<br />
Bremssystems, z. B. zur Verlängerung eines zu kurz<br />
geratenen Lan<strong>de</strong>anfl uges, herunterfällt.<br />
Bremse � WK (Bremse � Wölbklappe)<br />
Bei Betätigung <strong>de</strong>r Bremssteuerfunktion (K1-Steuerknüppel)<br />
können bei<strong>de</strong> Wölbklappenservos zur Landung<br />
individuell zwischen -150 % und +150 % Mischanteil<br />
verstellt wer<strong>de</strong>n – üblicherweise nach unten.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />
Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />
Hier wird <strong>de</strong>r Wert so gewählt, dass sich beim Betätigen<br />
<strong>de</strong>r Bremssteuerfunktion die Wölbklappen soweit<br />
wie möglich nach unten bewegen. Achten Sie aber<br />
unbedingt darauf, dass die betreffen<strong>de</strong>n Servos keinesfalls<br />
mechanisch anlaufen. Limitieren Sie ggf. <strong>de</strong>n/die<br />
Servoweg(e) entsprechend mit <strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>r Display-Seite<br />
„RX SERVO“ <strong>de</strong>s Menüs »Telemetrie« zu fi n<strong>de</strong>n<strong>de</strong>n<br />
Option „Travel -/+“.<br />
Bremse � QR (Bremse � Querru<strong>de</strong>r)<br />
Mit diesem Mischer wer<strong>de</strong>n bei Betätigung <strong>de</strong>r Brems-<br />
Programmbeschreibung: Flächenmixer - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
91
steuerfunktion bei<strong>de</strong> Querru<strong>de</strong>rservos bei <strong>de</strong>r Landung<br />
in einem Bereich von -150 % bis +150 % verstellt – üblicherweise<br />
nach oben.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />
Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />
Hinweis:<br />
Aber auch beim Ausfahren von Störklappen ist es sinnvoll,<br />
die Querru<strong>de</strong>r etwas nach oben auszufahren. Dies<br />
verringert üblicherweise das Risiko eines Strömungsabrisses<br />
doch spürbar.<br />
Kombination <strong>de</strong>r Mischer Bremse � N.N.*:<br />
„Krähenstellung“ o<strong>de</strong>r „Butterfl y“<br />
Wur<strong>de</strong>n alle drei Bremsklappenmischer gesetzt, ist eine<br />
beson<strong>de</strong>re Klappenkonstellation, die auch „Krähenstellung“<br />
o<strong>de</strong>r „Butterfl y“ genannt wird, einstellbar: Bei<br />
dieser Bremsstellung bewegen sich bei<strong>de</strong> Querru<strong>de</strong>r<br />
gemäßigt nach oben und die Wölbklappen so weit wie<br />
möglich nach unten. Über einen dritten Mischer wird<br />
das Höhenru<strong>de</strong>r so nachgetrimmt, dass sich die Fluggeschwindigkeit<br />
<strong>de</strong>nnoch nicht wesentlich gegenüber<br />
<strong>de</strong>r Normalfl ugposition än<strong>de</strong>rt. An<strong>de</strong>rnfalls besteht<br />
nämlich die Gefahr, dass das Mo<strong>de</strong>ll zu langsam wird<br />
und nach <strong>de</strong>m Einfahren <strong>de</strong>s Bremssystems, z. B. zur<br />
Verlängerung eines zu kurz geratenen Lan<strong>de</strong>anfl uges,<br />
herunterfällt.<br />
* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />
92 Programmbeschreibung: Flächenmixer - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
Dieses Zusammenspiel <strong>de</strong>r Wölbklappen und Querru<strong>de</strong>r<br />
sowie <strong>de</strong>s Höhenru<strong>de</strong>rs dient zur Gleitwinkelsteuerung<br />
beim Lan<strong>de</strong>anfl ug. (Die Butterfl y-Klappenstellung wird<br />
vor allem in Zweckmo<strong>de</strong>llen häufi g anstelle von Bremsbzw.<br />
Störklappen verwen<strong>de</strong>t.)<br />
Hinweis:<br />
Bei über die gesamte Tragfl ächenhinterkante durchgehen<strong>de</strong>n<br />
Querru<strong>de</strong>rn, die gleichzeitig als Wölbklappen<br />
dienen, können die bei<strong>de</strong>n Mischer „Bremse � QR“<br />
und „Bremse � HR“ gemeinsam verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n,<br />
um die als Wölbklappen dienen<strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>r nach<br />
oben zu stellen und das Höhenru<strong>de</strong>r entsprechend<br />
nachzutrimmen.<br />
Bei Verwendung <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung wird die<br />
Querru<strong>de</strong>rwirkung durch das Hochstellen <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r<br />
in <strong>de</strong>r Butterfl y-Klappenstellung jedoch erheblich beeinträchtigt,<br />
weil die Querru<strong>de</strong>rausschläge nach unten<br />
durch die eingestellte Differenzierung verringert o<strong>de</strong>r<br />
gegenüber <strong>de</strong>n Ausschlägen nach oben sogar unterdrückt<br />
wer<strong>de</strong>n (Split-Stellung). Die gewohnten Ausschläge<br />
nach oben wie<strong>de</strong>rum aber nicht erreichbar sind, weil die<br />
hochgestellten Querru<strong>de</strong>r ohnehin schon nahe an <strong>de</strong>r<br />
bzw. gar in Endposition stehen. Abhilfe schafft hier die<br />
„Differenzierungsreduktion“, die weiter unten in einem<br />
eigenen Abschnitt erläutert wird.<br />
HR � WK (Höhenru<strong>de</strong>r � Wölbklappe)<br />
Zur Unterstützung <strong>de</strong>s Höhenru<strong>de</strong>rs bei engem Wen<strong>de</strong>n<br />
und beim Kunstfl ug kann die Wölbklappenfunktion über<br />
diesen Mischer durch die Höhenru<strong>de</strong>rsteuerung mitgenommen<br />
wer<strong>de</strong>n. Die Mischrichtung ist so zu wählen,<br />
dass bei gezogenem Höhenru<strong>de</strong>r die Klappen nach<br />
unten und umgekehrt bei gedrücktem Höhenru<strong>de</strong>r (Tiefenru<strong>de</strong>r)<br />
nach oben – also gegenläufi g – ausschlagen.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />
Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />
Bei diesem Mischer liegen die „üblichen“ Einstellwerte<br />
im niedrigen zweistelligen Bereich.<br />
HR � QR (Höhenru<strong>de</strong>r � Querru<strong>de</strong>r)<br />
Mit diesem Mischer können Sie die Höhenru<strong>de</strong>rwirkung<br />
ähnlich <strong>de</strong>m vorherigen Mischer unterstützen.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten
Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />
Der Einstellbereich beträgt ±150 %. Die „üblichen“ Einstellwerte<br />
liegen auch bei diesem Mischer im niedrigen<br />
zweistelligen Bereich.<br />
WK � HR (Wölbklappe � Höhenru<strong>de</strong>r)<br />
Beim Setzen von Wölbklappen, egal ob per »Phasentrim«<br />
o<strong>de</strong>r mittels einem <strong>de</strong>m Eingang „E6“ zugewiesenen<br />
Geber, können als Nebeneffekte auf- o<strong>de</strong>r<br />
abkippen<strong>de</strong> Momente um die Querachse entstehen.<br />
Ebenso gut kann aber auch erwünscht sein, dass z. B.<br />
das Mo<strong>de</strong>ll beim leichten Hochstellen <strong>de</strong>r Wölbklappen<br />
auch eine etwas fl ottere Gangart an <strong>de</strong>n Tag legt. Mit<br />
diesem Mischer kann bei<strong>de</strong>s erreicht wer<strong>de</strong>n.<br />
Über diesen Mischer wird beim Ausfahren <strong>de</strong>r Wölbklappen<br />
– abhängig vom eingestellten Wert – automatisch die<br />
Stellung <strong>de</strong>s Höhenru<strong>de</strong>rs nachgeführt.<br />
Der Einstellbereich beträgt ±150 %. „Übliche“ Einstellwerte<br />
liegen bei diesem Mischer im ein- bis niedrigen<br />
zweistelligen Bereich.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />
Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />
WK � QR (Wölbklappe � Querru<strong>de</strong>r)<br />
Um eine gleichmäßigere Auftriebsverteilung über die gesamte<br />
Spannweite zu erzielen, wird mit diesem Mischer<br />
ein einstellbarer Anteil <strong>de</strong>r Wölbklappensteuerung in die<br />
Querru<strong>de</strong>rkanäle 2 und 5 übertragen. Dadurch bewegen<br />
sich die Querru<strong>de</strong>r bei Wölbklappenausschlag sinngemäß<br />
wie die Wölbklappen, normalerweise aber mit<br />
geringerem Ausschlag.<br />
Der Einstellbereich beträgt ±150 %. „Übliche“ Einstellwerte<br />
liegen bei diesem Mischer um etwa 50 %.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />
Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />
Hinweis:<br />
Belassen Sie <strong>de</strong>n Wert dieses Mischers auf 0 %, wenn<br />
Sie im Menü »Gebereinstellung« sowohl <strong>de</strong>m Eingang<br />
5 wie auch Eingang 6 einen Geber zur Regelung <strong>de</strong>r<br />
Wölbklappenpositionen zuweisen. Siehe dazu auch die<br />
Anmerkungen auf Seite 89.<br />
Diff.-Red. (Differenzierungsreduktion)<br />
Weiter oben wur<strong>de</strong> bereits die Problematik bei <strong>de</strong>r<br />
Butterfl y-Konfi guration angesprochen: Nämlich, dass<br />
bei Verwendung <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung die<br />
Querru<strong>de</strong>rwirkung durch das extreme Hochstellen <strong>de</strong>r<br />
Querru<strong>de</strong>r stark beeinträchtigt sein kann, weil einerseits<br />
ein weiterer Ausschlag <strong>de</strong>s einen Querru<strong>de</strong>rs nach<br />
oben (fast) nicht mehr möglich ist und an<strong>de</strong>rerseits <strong>de</strong>r<br />
Ausschlag <strong>de</strong>s nach unten laufen<strong>de</strong>n Ru<strong>de</strong>rs durch die<br />
eingestellte Differenzierung mehr o<strong>de</strong>r weniger „behin<strong>de</strong>rt“<br />
wird. Damit aber ist letztlich die Querru<strong>de</strong>rwirkung<br />
insgesamt spürbar geringer als in <strong>de</strong>r Normalstellung<br />
<strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>r.<br />
Um <strong>de</strong>r reduzierten Querru<strong>de</strong>r-Wirkung soweit wie möglich<br />
entgegenzuwirken, sollten Sie unbedingt von <strong>de</strong>r<br />
Möglichkeit <strong>de</strong>r automatischen „Reduzierung <strong>de</strong>r Differenzierung“<br />
Gebrauch machen. Diese reduziert beim<br />
Ausfahren <strong>de</strong>s Bremssystems <strong>de</strong>n Grad <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung<br />
kontinuierlich und in einstellbarem Maße<br />
bzw. hebt diese je nach Einstellung sogar auf.<br />
Ein Wert von 0 % be<strong>de</strong>utet, dass die sen<strong>de</strong>rseitig programmierte<br />
„Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung“ bestehen bleibt.<br />
Ein Wert gleich <strong>de</strong>m eingestellten %-Wert <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung<br />
be<strong>de</strong>utet, dass diese bei maximaler<br />
Butterfl yfunktion, d. h. bei voll ausgefahrenen Klappen,<br />
völlig aufgehoben ist. Bei einem Reduktionswert größer<br />
als die eingestellte Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung wird diese<br />
bereits vor <strong>de</strong>m Vollausschlag <strong>de</strong>s Bremssteuerknüppels<br />
aufgehoben.<br />
Der Einstellbereich beträgt 0 bis150 %.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />
Wert wie<strong>de</strong>r auf 0 % zurück.<br />
Programmbeschreibung: Flächenmixer - Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
93
Helimix<br />
Flugphasenabhängige Einstellung von Pitch, Gas und Heckrotor<br />
Im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« kann durch die Zuordnung<br />
entsprechen<strong>de</strong>r Schalter zu „Phase 2“ und/o<strong>de</strong>r<br />
„Autorotation“ eine Flugphasenumschaltung aktiviert<br />
wer<strong>de</strong>n. Mit einem <strong>de</strong>r nicht rückstellen<strong>de</strong>n Schalter SW<br />
3 … 7 kann dann umgeschaltet wer<strong>de</strong>n zwischen <strong>de</strong>r<br />
Phase «normal» und <strong>de</strong>r ggf. mit einem passen<strong>de</strong>ren<br />
Namen zu versehen<strong>de</strong>n „Phase 2“ und mit einem weiteren<br />
auf „Autorotation“. Die Umschaltung auf Autorotation<br />
hat immer Vorrang vor <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n an<strong>de</strong>ren<br />
Phasen, siehe Seite 68/69.<br />
Falls Sie für die Umschaltung noch keine Schalter zugewiesen<br />
haben, sollten Sie es jetzt tun. Wechseln Sie<br />
dazu mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste in die<br />
rechte, am unteren Displayrand mit <strong>de</strong>m Schaltersymbol<br />
gekennzeichnete, Spalte und drücken Sie dann<br />
die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Die<br />
anschließen<strong>de</strong> Schalterzuordnung erfolgt wie auf Seite<br />
39 beschrieben:<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
Pitch min hinten<br />
Uhren 10:01 G3<br />
Phase 2 Schwebe 5<br />
Autorotat. 4<br />
Die Phase 1 trägt immer die Bezeichnung «normal».<br />
Sowohl Nummer wie auch Name dieser Flugphase sind<br />
fest eingestellt und können nicht verän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n,<br />
weshalb auch im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« die Phase<br />
«normal» nicht als Phase 1 angezeigt wird, son<strong>de</strong>rn<br />
verborgen bleibt.<br />
„Phase 2“ ist mit <strong>de</strong>m Phasennamen «Schwebe» vorbelegt.<br />
Dieser Name kann aber nach einem Druck auf die<br />
zentrale Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste je<strong>de</strong>rzeit<br />
94 Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste durch eine<br />
<strong>de</strong>r folgen<strong>de</strong>n Bezeichnungen ersetzt wer<strong>de</strong>n:<br />
Schwebe<br />
Akro<br />
Akro 3D<br />
Speed<br />
Test<br />
Beschreibung <strong>de</strong>r Helimischer<br />
Für die Einstellungen <strong>de</strong>r Steuerkurven von „Pitch“,<br />
„K1 � Gas“ und „K1 � Heck“ stehen jeweils 5-Punkt-<br />
Kurven zur Verfügung. Bei diesen Mischern können<br />
somit nichtlineare Mischverhältnisse entlang <strong>de</strong>s Steuerknüppelweges<br />
programmiert wer<strong>de</strong>n. Wechseln Sie die<br />
Displayseite zur 5-Punkt-Kurveneinstellung mit einem<br />
Druck auf die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste, siehe weiter unten.<br />
In <strong>de</strong>r ab Seite 104 beschriebenen Flugphase «Autorotation»<br />
wer<strong>de</strong>n dagegen die Mischer „K1 � Gas“ und<br />
„K1 � Heck“ nicht benötigt und <strong>de</strong>shalb auf einen – einstellbaren<br />
– Vorgabewert umgeschaltet.<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „Gyro“ ist nach einem Druck auf die zentrale<br />
Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ggf. im inversen<br />
Feld mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste – analog<br />
zur Geber-Mittenverstellung bzw. Offset-Einstellung<br />
an<strong>de</strong>rer Fernsteuersysteme – ein Wert einzugeben.<br />
Abgerun<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n diese Einstellmöglichkeiten mit <strong>de</strong>r<br />
Option „TS-Limit“: Die se begrenzt je nach Einstellung<br />
<strong>de</strong>n Maximalausschlag <strong>de</strong>r Taumelscheibenservos in<br />
<strong>de</strong>r Art eines Limiters. Alle diese Einstelloptionen dienen<br />
zur Grun<strong>de</strong>instellung <strong>de</strong>s Hubschraubermo<strong>de</strong>lls.<br />
Geän<strong>de</strong>rte Parameter können je<strong>de</strong>rzeit mit gleichzeitigem<br />
Druck auf die Tasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste (CLEAR) wie<strong>de</strong>r auf die jeweiligen<br />
Vorgabewerte zurückgesetzt wer<strong>de</strong>n.<br />
Um die Einstellungen je<strong>de</strong>rzeit gezielt vornehmen zu<br />
können, wird <strong>de</strong>r Name <strong>de</strong>r jeweils ausgewählten Flugphase<br />
im Menü »Helimix« im Display ebenso angezeigt<br />
wie in <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs. Der Wechsel<br />
zwischen <strong>de</strong>n einzelnen Flugphasen erfolgt jedoch<br />
servoseitig nicht „hart“, son<strong>de</strong>rn mit einer fest vorgegebenen<br />
Umschaltzeit von ca. 1 Sekun<strong>de</strong>. Lediglich IN die<br />
Autorotationsphase wird sofort umgeschaltet.<br />
Wenn Sie also <strong>de</strong>n für eine bestimmte Flugphase<br />
gewählten Schalter umlegen, wird am linken unteren<br />
Displayrand die dazugehörige Flugphase eingeblen<strong>de</strong>t,<br />
z. B. «normal»:<br />
Pitch<br />
K1 Gas<br />
K1 Heck<br />
Gyro 0%<br />
TS-Limit<br />
normal<br />
aus<br />
Nun können die Einstellungen für diese Flugphase<br />
vorgenommen wer<strong>de</strong>n.<br />
Grundsätzliche Programmierung<br />
1. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste gewünschte Option anwählen.<br />
2. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken. Das Display wechselt zur Einstellseite<br />
(Symbol am unteren Displayrand) o<strong>de</strong>r das entsprechen<strong>de</strong><br />
Eingabefeld wird invers dargestellt.<br />
3. Mischwerte mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste festlegen, wozu ggf. auch <strong>de</strong>r Gas-/Pitch-Steuerknüppel<br />
zu bewegen ist.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� o<strong>de</strong>r ��
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) setzt einen geän<strong>de</strong>rten<br />
Wert wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Standardwert zurück.<br />
4. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken, um die Eingabe zu been<strong>de</strong>n.<br />
Pitch (Pitchkurve (K1 � Pitch))<br />
Wechseln Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „Pitch“ und<br />
drücken Sie die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste:<br />
Pitch<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 3<br />
normal<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
Die Steuerkurve kann durch bis zu 5 Punkte, die so<br />
genannten „Stützpunkte“, entlang <strong>de</strong>m gesamten Steuerknüppelweg<br />
fl ugphasenabhängig festgelegt wer<strong>de</strong>n.<br />
In <strong>de</strong>r Regel sind aber weniger Stützpunkte ausreichend,<br />
um die Pitchkurve einzustellen. Grundsätzlich<br />
wird empfohlen, zunächst mit <strong>de</strong>n drei Stützpunkten zu<br />
beginnen, die in <strong>de</strong>r softwaremäßigen Grun<strong>de</strong>instellung<br />
aktiv sind. Diese drei Punkte, und zwar die bei<strong>de</strong>n<br />
Endpunkte „Punkt 1“ (Pitch-Minimum) und „Punkt 5“<br />
(Pitch-Maximum) sowie „Punkt 3“ genau in Steuermitte,<br />
beschreiben zunächst – wie in obiger Display-Abbildung<br />
zu sehen – eine lineare Charakteristik für die Pitchkurve.<br />
Programmierung im Einzelnen<br />
Schalten Sie zunächst auf die gewünschte Flugphase<br />
um, z. B. «normal».<br />
Mit <strong>de</strong>m Gas-/Pitchsteuerknüppel wird die senkrechte<br />
Linie in <strong>de</strong>r Grafi k zwischen <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Endpunkten<br />
„Punkt 1“ und „Punkt 5“ verschoben und parallel dazu<br />
die momentane Steuerknüppelposition numerisch in <strong>de</strong>r<br />
Zeile „Eingang“ angezeigt (-100 % bis +100 %).<br />
Der Schnittpunkt <strong>de</strong>r senkrechten Linie mit <strong>de</strong>r jeweiligen<br />
Kurve ist als „Ausgang“ bezeichnet und kann an<br />
<strong>de</strong>n bis zu 5 Stützpunkten jeweils zwischen -125 % und<br />
+125 % variiert wer<strong>de</strong>n. Dieses <strong>de</strong>rgestalt beeinfl usste<br />
Steuersignal wirkt nur auf die Pitchservos. In <strong>de</strong>r Abbildung<br />
links befi n<strong>de</strong>t sich <strong>de</strong>r Steuerknüppel exakt in<br />
„Punkt 3“ bei 0 % Steuerweg und erzeugt wegen <strong>de</strong>r<br />
linearen Charakteristik ein Ausgangssignal von ebenfalls<br />
0 %.<br />
Standardmäßig sind nur die Punkte „1“ (Pitch-Minimum<br />
bei -100 %), „3“ (Schwebefl ugpunkt bei 0 %) und „5“<br />
(Pitch-Maximum bei +100 % Steuerweg) aktiv.<br />
Zur Einstellung eines Punktes bewegen Sie die senkrechte<br />
Linie mit <strong>de</strong>m Steuerknüppel auf <strong>de</strong>n zu verän<strong>de</strong>rn<strong>de</strong>n<br />
Punkt. Nummer und aktueller Kurvenwert<br />
dieses Punktes wer<strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r linken Hälfte <strong>de</strong>s Displays<br />
in <strong>de</strong>r Zeile „Punkt“ angezeigt. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste kann im inversen Feld <strong>de</strong>r momentane<br />
Kurvenwert zwischen -125 % und +125 %<br />
verän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n, und zwar, ohne die benachbarten<br />
Punkte zu beeinfl ussen.<br />
Pitch<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 3<br />
normal<br />
0%<br />
+75%<br />
+75%<br />
Exemplarisch wur<strong>de</strong> in diesem Beispiel <strong>de</strong>r Stützpunkt<br />
„3“ auf +75 % gesetzt.<br />
Wahlweise können jedoch auch die standardmäßig<br />
inaktiven Punkte „2“ bei -50 % …<br />
Pitch<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 2<br />
normal<br />
… und „4“ bei +50 % …<br />
Pitch<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 4<br />
normal<br />
–50%<br />
–12%<br />
inakt<br />
+50%<br />
+88%<br />
inakt<br />
… aktiviert wer<strong>de</strong>n. Bewegen Sie dazu die senkrechte<br />
Linie mit <strong>de</strong>m Steuerknüppel in <strong>de</strong>n entsprechen<strong>de</strong>n<br />
Bereich. Sobald im inversen Wertefeld „inakt(iv)“ erscheint,<br />
kann <strong>de</strong>r entsprechen<strong>de</strong> Punkt durch Betätigen<br />
<strong>de</strong>r Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste aktiviert und<br />
analog zu <strong>de</strong>n an<strong>de</strong>ren Punkten eingestellt …<br />
Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
95
Pitch<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 4<br />
normal<br />
+50%<br />
–50%<br />
–50%<br />
… o<strong>de</strong>r durch gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten<br />
�� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR)<br />
wie<strong>de</strong>r auf „inakt(iv)“ zurückgesetzt wer<strong>de</strong>n.<br />
Die Punkte „1“ und „5“ können dagegen NICHT <strong>de</strong>aktiviert<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Hinweis:<br />
Die nachfolgen<strong>de</strong> Abbildung zeigt ebenso wie die an<strong>de</strong>ren<br />
Abbildungen dieser Seiten eine ausschließlich zu<br />
Illustrationszwecken erstellte Steuerkurve. Beachten Sie<br />
bitte <strong>de</strong>shalb, dass die gezeigten Kurvencharakteristiken<br />
keinesfalls reelle Pitchkurven darstellen.<br />
Pitch<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 3<br />
normal<br />
0%<br />
–50%<br />
–50%<br />
Beispiel-Pitchkurven unterschiedlicher Flugphasen:<br />
�<br />
�<br />
) K I C = � C<br />
) K I C = � C<br />
! " #<br />
5 J A K A H M A C<br />
�<br />
�<br />
! " #<br />
5 J A K A H M A C<br />
! " #<br />
5 J A K A H M A C<br />
5 ? D M A > A B � K C � K � I J B � K C ! , � . � K C<br />
96 Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
�<br />
�<br />
) K I C = � C<br />
K1 � Gas (Gaskurve)<br />
K1<br />
Gas<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 3<br />
normal<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
Hubschrauber mit Vergasermotor o<strong>de</strong>r Elektroantrieb<br />
mit DrehzahlSTELLER<br />
Diese Einstellung bezieht sich nur auf die Steuerkurve<br />
<strong>de</strong>s Gasservos o<strong>de</strong>r Drehzahlstellers.<br />
Die Einstellung <strong>de</strong>r Gaskurve passend zu einem mit<br />
einem Drehzahlregler ausgestatteten Hubschrauber wird<br />
anschließend besprochen.<br />
Analog zur Einstellung <strong>de</strong>r Pitchkurve (siehe vorherige<br />
Seite) kann auch die Gaskurve durch bis zu 5 Punkte<br />
<strong>de</strong>fi niert wer<strong>de</strong>n.<br />
Die Steuerkurve ist in je<strong>de</strong>m Fall so einzustellen,<br />
dass in Endstellung <strong>de</strong>s Gas-/Pitch-Steuerknüppels<br />
<strong>de</strong>r Vergaser ganz geöffnet ist bzw. <strong>de</strong>r Steller eines<br />
Elektro-Hubschraubers voll durchstellt (außer beim<br />
Autorotationsfl ug, Seite 104).<br />
Für <strong>de</strong>n Schwebefl ugpunkt, <strong>de</strong>r normalerweise in<br />
Steuermitte liegt, ist die Vergaserstellung bzw. Leistungssteuerung<br />
<strong>de</strong>s Motorstellers <strong>de</strong>rart mit <strong>de</strong>r<br />
Pitchkurve abzugleichen, dass sich die angestrebte<br />
Systemdrehzahl ergibt.<br />
In <strong>de</strong>r Minimumstellung <strong>de</strong>s Gas-/Pitchsteuerknüppels<br />
ist die Gaskurve vorerst so einzustellen, dass<br />
ein Verbrennungsmotor mit gegenüber <strong>de</strong>m Leerlauf<br />
<strong>de</strong>utlich erhöhter Drehzahl läuft und die Kupplung<br />
sicher greift.<br />
Das Starten und Abstellen <strong>de</strong>s Motors – egal ob<br />
Verbrenner- o<strong>de</strong>r Elektroantrieb – erfolgt in je<strong>de</strong>m Fall<br />
über <strong>de</strong>n Gaslimiter (siehe weiter unten).<br />
Eine eventuell von an<strong>de</strong>ren Fernsteuersystemen zu<br />
diesem Zweck gewohnte Programmierung von zwei<br />
Flugphasen – „mit Gasvorwahl“ und „ohne Gasvorwahl“<br />
– und damit das „Verschenken“ einer Flugphase an<br />
die Gasvorwahl erübrigt sich, da sich die Erhöhung <strong>de</strong>r<br />
Systemdrehzahl unterhalb <strong>de</strong>s Schwebefl ugpunktes im<br />
mx-12 HoTT-Programm wesentlich fl exibler und feiner<br />
optimieren lässt als durch die so genannte „Gasvorwahl“<br />
bei <strong>de</strong>n älteren mc-Fernsteueranlagen.<br />
Stellen Sie sicher, dass zum Anlassen <strong>de</strong>s Vergasermotors<br />
<strong>de</strong>r Gaslimiter geschlossen ist, <strong>de</strong>r Vergaser also nur<br />
noch mit <strong>de</strong>r Leerlauftrimmung um seine Leerlaufposition<br />
herum eingestellt wer<strong>de</strong>n kann. Beachten Sie hierzu unbedingt<br />
die <strong>Sicherheitshinweise</strong> auf <strong>de</strong>r Seite 102. Ist das<br />
Gas beim Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs zu hoch eingestellt,<br />
wer<strong>de</strong>n Sie optisch und akustisch gewarnt!<br />
STARLET Stop 0:00<br />
#02<br />
5.2V<br />
Gas<br />
0:00<br />
zu mal »<br />
hoch! HoTT<br />
2:22h<br />
M 5.5V<br />
Die folgen<strong>de</strong>n drei Diagramme zeigen (typische)<br />
3-Punkt-Gaskurven für unterschiedliche Flugphasen, wie<br />
Schwebefl ug, Kunstfl ug und 3D-Flug.
Beispiel-Gaskurven unterschiedlicher Flugphasen:<br />
�<br />
�<br />
) K I C = � C<br />
) K I C = � C<br />
! " #<br />
5 J A K A H M A C<br />
�<br />
�<br />
! " #<br />
5 J A K A H M A C<br />
! " #<br />
5 J A K A H M A C<br />
5 ? D M A > A B � K C � K � I J B � K C ! , � . � K C<br />
Hinweise zur Anwendung <strong>de</strong>r „Gaslimit“-Funktion:<br />
In je<strong>de</strong>m Fall sollten Sie von <strong>de</strong>r Gaslimitfunktion Gebrauch<br />
machen (Menü »Gebereinstellung«, Seite<br />
79). Damit ist am linken Anschlag <strong>de</strong>s Gaslimit-Proportionalgebers<br />
das Gasservo vollständig von <strong>de</strong>r<br />
Gaskurve getrennt; <strong>de</strong>r Motor befi n<strong>de</strong>t sich im Leerlauf<br />
und reagiert nur noch auf die K1-Trimmung. Diese<br />
Möglichkeit gestattet Ihnen, aus je<strong>de</strong>r Flugphase<br />
heraus <strong>de</strong>n Motor anlassen und auch abstellen zu<br />
können.<br />
Nach <strong>de</strong>m Starten <strong>de</strong>s Motors drehen Sie <strong>de</strong>n Gaslimiter<br />
langsam an <strong>de</strong>n gegenüberliegen<strong>de</strong>n Anschlag,<br />
um das Gasservo wie<strong>de</strong>r vollständig über <strong>de</strong>n Gas-/<br />
Pitchsteuerknüppel betätigen zu können. Damit das<br />
Gasservo am oberen Anschlag nicht durch <strong>de</strong>n Gaslimiter<br />
begrenzt wird, sollten Sie in <strong>de</strong>r Zeile „Lim“ <strong>de</strong>s<br />
Menüs »Gebereinstellung« <strong>de</strong>n Geberweg auf <strong>de</strong>r<br />
Plus-Seite <strong>de</strong>r Spalte „Weg“ auf +125 % stellen.<br />
Da Elektroantriebe naturgemäß keiner Leerlaufeinstellung<br />
bedürfen, ist im Rahmen <strong>de</strong>r Grun<strong>de</strong>instellung<br />
eines elektrisch angetriebenen Helikopters lediglich<br />
darauf zu achten, dass <strong>de</strong>r Regelbereich <strong>de</strong>s<br />
Gaslimiters <strong>de</strong>n üblicherweise von -100 % bis +100 %<br />
reichen<strong>de</strong>n Einstellbereich <strong>de</strong>s Motorstellers sicher<br />
über- wie unterschreitet. Gegebenenfalls ist also in<br />
<strong>de</strong>r Zeile „Lim“ <strong>de</strong>s Menüs »Gebereinstellung« die<br />
�<br />
�<br />
) K I C = � C<br />
„Weg“-Einstellung <strong>de</strong>s Gaslimiters entsprechend an- (Pitch-) Eingangswert hat <strong>de</strong>n gleichen („Gas“-) Auszupassen.<br />
Die Abstimmung <strong>de</strong>r Gaskurve selbst hat gangswert zur Folge – <strong>de</strong>ssen „Höhe“ die Soll-Drehzahl<br />
jedoch analog zum Verbrenner-Heli im Fluge zu er- bestimmt.<br />
folgen.<br />
Zunächst wird daher Stützpunkt „3“ gelöscht und an-<br />
Parallel zur Gas-Freigabe bzw. erneuten Limitierung schließend wer<strong>de</strong>n die Stützpunkte „1“ (Eingang =<br />
wird auch <strong>de</strong>r Schaltpunkt <strong>de</strong>s Geberschalters „G3“ -100 %) und „5“ (Eingang = +100 %) auf <strong>de</strong>n jeweils<br />
über- bzw. unterschritten, mit <strong>de</strong>m Sie z. B. automa- gleichen Wert eingestellt, beispielsweise:<br />
tisch die Stoppuhr zur Erfassung <strong>de</strong>r Flugzeit starten<br />
und stoppen können, siehe Seite 39.<br />
K1 Gas<br />
Beim Autorotationsfl ug wird von diesem Mischer<br />
automatisch auf einen einstellbaren Vorgabewert<br />
umgeschaltet, siehe Seite 104.<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 1<br />
–100%<br />
+30%<br />
+30%<br />
Hubschrauber mit DrehzahlREGLER<br />
normal<br />
Im Gegensatz zu Drehzahlstellern, welche analog zu<br />
einem Vergaser nur eine Leistungsregelung vornehmen,<br />
hält ein Drehzahlregler die Drehzahl <strong>de</strong>s von ihm überwachten<br />
Systems konstant, in<strong>de</strong>m dieser die Leistung<br />
selbsttätig regelt. Im Falle eines Verbrenner-Helis steuert<br />
<strong>de</strong>r Regler also selbsttätig das Gasservo entsprechend<br />
bzw. <strong>de</strong>n Motorsteller eines Elektro-Helis in vergleichbarer<br />
Weise. Drehzahlregler benötigen <strong>de</strong>shalb auch<br />
keine klassische Gaskurve, son<strong>de</strong>rn nur eine Drehzahlvorgabe.<br />
Eine Abweichung von <strong>de</strong>r vorgegebenen Drehzahl<br />
wird erst dann erfolgen, wenn die benötigte Leistung<br />
die maximal verfügbare überschreitet.<br />
Schließen Sie also Ihren Drehzahlregler anstelle <strong>de</strong>s<br />
Gasservos an Empfängerausgang 6 an und än<strong>de</strong>rn Sie<br />
die Gaskurve wie nachfolgend beschrieben, damit diese<br />
die Aufgabe <strong>de</strong>s „üblichen“ Gebers übernehmen kann.<br />
Da also in diesem Fall die „Gaskurve“ nur <strong>de</strong>n Drehzahl-<br />
Sollwert <strong>de</strong>s Motorkontrollers bestimmt und diese Soll-<br />
Drehzahl üblicherweise über <strong>de</strong>n gesamten Pitch-Verstellbereich<br />
hinweg konstant bleiben soll, ist im Mischer<br />
„K1� Gas“ eine horizontale Linie einzustellen – je<strong>de</strong>r<br />
Der einzustellen<strong>de</strong> Wert ist abhängig vom verwen<strong>de</strong>ten<br />
Drehzahlregler wie auch von <strong>de</strong>r gewünschten Solldrehzahl<br />
und kann natürlich auch fl ugphasenspezifi sch<br />
variiert wer<strong>de</strong>n.<br />
Beim Autorotationsfl ug wird von diesem Mischer<br />
automatisch auf einen einstellbaren Vorgabewert<br />
umgeschaltet, siehe Seite 104.<br />
Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll 97
K1 � Heck (Statischer Drehmomentausgleich)<br />
K1<br />
Heck<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 3<br />
normal<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
Standardmäßig ist eine Drehmomentausgleichskurve mit<br />
einem linearen Mischanteil von einheitlich 0 % vorgegeben,<br />
wie sie für einen im „Heading-Lock-Modus“ arbeiten<strong>de</strong>n<br />
Gyrosensor erfor<strong>de</strong>rlich ist, siehe vorstehen<strong>de</strong><br />
Abbildung.<br />
Wichtiger Hinweis:<br />
Beachten Sie in diesem Zusammenhang unbedingt<br />
die Ihrem Gyro beiliegen<strong>de</strong>n Einstellhinweise, da<br />
Sie ansonsten riskieren, dass Ihr Heli ggf. unfl iegbar<br />
wird.<br />
Verwen<strong>de</strong>n Sie Ihren Gyrosensor dagegen im Betriebsmodus<br />
„normal“ o<strong>de</strong>r beherrscht dieser nur <strong>de</strong>n so genannten<br />
„Normal-Modus“, dann stellen Sie <strong>de</strong>n Mischer<br />
wie folgt ein:<br />
Analog zur Einstellung <strong>de</strong>r Pitchkurve (siehe vorherige<br />
Doppelseite) kann auch die Steuerkurve <strong>de</strong>s Heckrotors<br />
durch bis zu 5 Punkte <strong>de</strong>fi niert wer<strong>de</strong>n. Sie können <strong>de</strong>shalb<br />
<strong>de</strong>n Mischer bei Bedarf je<strong>de</strong>rzeit modifi zieren und<br />
ober- und unterhalb <strong>de</strong>s Schwebefl ugpunktes sowohl<br />
symmetrische wie auch asymmetrische Mischanteile<br />
vorsehen. Stellen Sie aber vorher sicher, dass im Menü<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« die richtige Hauptrotordrehrichtung<br />
eingegeben wur<strong>de</strong>.<br />
98 Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
K1<br />
Heck<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 3<br />
normal<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
Ausgehend von -30 % bei Punkt 1 und +30 % bei<br />
Punkt 5 ist die Mischereinstellung <strong>de</strong>rart vorzunehmen,<br />
dass <strong>de</strong>r Hubschrauber auch bei längeren senkrechten<br />
Steig- und Sinkfl ügen nicht durch das gegenüber <strong>de</strong>m<br />
Schwebefl ug verän<strong>de</strong>rte Drehmoment <strong>de</strong>s Hauptrotors<br />
um die Hochachse wegdreht. Im Schwebefl ug sollte die<br />
Trimmung nur über <strong>de</strong>n (digitalen) Heckrotortrimmhebel<br />
erfolgen.<br />
Voraussetzung für eine sichere Einstellung <strong>de</strong>s Drehmomentausgleiches<br />
ist, dass die Pitch- und Gaskurven<br />
korrekt eingestellt wur<strong>de</strong>n, die Rotordrehzahl also im<br />
gesamten Verstellbereich <strong>de</strong>s Kollektivpitches konstant<br />
bleibt.<br />
Beim Autorotationsfl ug wird dieser Mischer automatisch<br />
abgeschaltet.<br />
Gyro (Einstellen <strong>de</strong>r Gyrowirkung)<br />
Die meisten <strong>de</strong>r aktuellen Gyrosysteme besitzen nicht<br />
nur eine stufenlose proportionale Einstellbarkeit <strong>de</strong>r<br />
Gyrowirkung, son<strong>de</strong>rn auch die Auswahl zwischen zwei<br />
unterschiedlichen Wirkprinzipien vom Sen<strong>de</strong>r aus.<br />
Sollte <strong>de</strong>r von Ihnen verwen<strong>de</strong>te Gyro ebenfalls zumin<strong>de</strong>st<br />
eine dieser Optionen besitzen, gibt Ihnen diese<br />
analog zur Geber-Mittenverstellung bzw. Offset-Einstellung<br />
an<strong>de</strong>rer Fernsteuersysteme funktionieren<strong>de</strong> Option<br />
die Möglichkeit, sowohl „normale“ Gyrowirkung als<br />
auch ggf. „Heading-Lock-Betrieb“ vorzugeben wie auch<br />
innerhalb dieser Vorwahl einer bestimmten Wirkungsart<br />
normale, langsame Flüge mit maximaler Stabilisierung<br />
zu fl iegen und bei schnellen Rundfl ügen und im Kunstfl<br />
ug die Gyrowirkung zu reduzieren.<br />
Nutzen Sie dazu sinngemäß die Flugphasenumschaltung<br />
zur Eingabe unterschiedlicher Einstellun gen in <strong>de</strong>r<br />
Zeile „Gyro“. Werte zwischen -125 % und +125 % sind<br />
möglich.<br />
Pitch<br />
K1 Gas<br />
K1 Heck<br />
Gyro 0%<br />
TS-Limit<br />
normal<br />
aus<br />
Basierend auf diesen fl ugphasenspezifi sch festgelegten<br />
(Offset-) Einstellungen kann die Gyrowirkung mit einem<br />
in <strong>de</strong>r Zeile „Gyr“ im Menü »Gebereinstellung« (Seite<br />
78) zugewiesenen Geber, z. B. CTRL 8, zusätzlich<br />
stufenlos variiert wer<strong>de</strong>n:<br />
In <strong>de</strong>r Mittelstellung dieses Gebers entspricht die<br />
Gyrowirkung immer <strong>de</strong>n jeweils hier gewählten<br />
Einstellungen.<br />
Wird <strong>de</strong>r hier beispielhaft verwen<strong>de</strong>te Proportional-<br />
Drehregler CTRL 8 aus <strong>de</strong>r Mittelstellung in Richtung<br />
Vollausschlag gedreht, erhöht sich die Gyrowirkung<br />
entsprechend …<br />
… und reduziert sich sinngemäß in Richtung <strong>de</strong>s<br />
gegenüberliegen<strong>de</strong>n Anschlags.<br />
Wichtiger Hinweis:<br />
Beachten Sie in diesem Zusammenhang unbedingt<br />
die Ihrem Gyro beiliegen<strong>de</strong>n Einstellhinweise, da<br />
Sie ansonsten riskieren, dass Ihr Heli ggf. unfl iegbar<br />
wird.
Einstellung <strong>de</strong>s Gyro-Sensors<br />
Um eine maximal mögliche Stabilisierung <strong>de</strong>s Hubschraubers<br />
um die Hochachse durch <strong>de</strong>n Gyro zu<br />
erzielen, sollten Sie folgen<strong>de</strong> Hinweise beachten:<br />
Die Ansteuerung sollte möglichst leichtgängig und<br />
spielfrei sein.<br />
Das Steuergestänge darf nicht fe<strong>de</strong>rn.<br />
Ein starkes und v. a. schnelles Servo verwen<strong>de</strong>n.<br />
Je schneller als Reaktion auf eine erkannte Drehung<br />
<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls eine entsprechend korrigieren<strong>de</strong> Schubän<strong>de</strong>rung<br />
<strong>de</strong>s Heckrotors wirksam wird, umso weiter kann<br />
die Gyrowirkung aufgedreht wer<strong>de</strong>n, ohne dass das<br />
Heck <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls zu pen<strong>de</strong>ln beginnt, und umso besser<br />
ist auch die Stabilität um die Hochachse. An<strong>de</strong>renfalls<br />
besteht die Gefahr, dass das Heck <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls bereits<br />
bei geringer eingestellter Gyrowirkung zu pen<strong>de</strong>ln<br />
beginnt, was dann durch eine entsprechen<strong>de</strong> weitere<br />
Reduzierung <strong>de</strong>r Gyrowirkung über <strong>de</strong>n Vorgabewert bei<br />
„Gyro“ bzw. <strong>de</strong>n hier beispielhaft verwen<strong>de</strong>ten Proportional-Drehregler<br />
CTRL 8 verhin<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n muss.<br />
Auch eine hohe Vorwärtsgeschwindigkeit <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls<br />
bzw. Schweben bei starkem Gegenwind kann dazu führen,<br />
dass die stabilisieren<strong>de</strong> Wirkung <strong>de</strong>r Seitenfl osse<br />
zusammen mit <strong>de</strong>r Gyrowirkung zu einer Überreaktion<br />
führt, was wie<strong>de</strong>rum durch Pen<strong>de</strong>ln <strong>de</strong>s Rumpfhecks<br />
erkennbar wird. Um in je<strong>de</strong>r Situation eine optimale<br />
Stabilisierung am Gyro zu erreichen, sollte die Option,<br />
die Gyrowirkung vom Sen<strong>de</strong>r aus anpassen zu können,<br />
genutzt wer<strong>de</strong>n.<br />
Taumelscheibenbegrenzung<br />
Pitch<br />
K1 Gas<br />
K1 Heck<br />
Gyro 0%<br />
TS-Limit<br />
normal<br />
aus<br />
Diese Funktion wirkt wie eine run<strong>de</strong> mechanische<br />
Kulisse, die <strong>de</strong>n normalerweise rechteckigen Wegbereich<br />
<strong>de</strong>s Knüppels, <strong>de</strong>r die Taumelscheibe steuert,<br />
auf einen run<strong>de</strong>n Bereich eingrenzt. Wird nämlich <strong>de</strong>r<br />
Hubschrauber so eingestellt, dass die Ausschläge von<br />
Roll bzw. Nick das mechanisch mögliche Maximum<br />
erreichen, wie z. B. beim 3D-Helifl iegen, dann erreicht<br />
bei gleichzeitig vollem Ausschlag von Roll und Nick die<br />
Taumelscheibe einen erheblich größeren Ausschlag an<br />
<strong>de</strong>r Taumelscheibe (rechnerisch 141 %). Die Taumelscheibenmechanik<br />
kann anschlagen und im Extremfall<br />
können sogar z. B. die Kugelköpfe absprengen.<br />
Im Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT bewirkt eine Software-Funktion<br />
eine Begrenzung <strong>de</strong>s Gesamt-Taumelscheibenausschlags,<br />
also <strong>de</strong>s Kippwinkels <strong>de</strong>r Taumelscheibe<br />
von 100 % (<strong>de</strong>r Ausschlag ist begrenzt auf <strong>de</strong>n mit<br />
einer Funktion Roll bzw. Nick allein erreichbaren Wert)<br />
bis 149 % (keine Begrenzung wirksam) bzw. „aus“ (die<br />
Funktion ist komplett <strong>de</strong>aktiviert). Die TS-Begrenzung ist<br />
darüber hinaus mo<strong>de</strong>ll- und phasenspezifi sch einstellbar.<br />
Diese Software-Lösung ist somit weitaus fl exibler als<br />
eine auf das Knüppelaggregat aufgebrachte Kreisscheibe,<br />
die zu<strong>de</strong>m nur dann anwendbar ist, wenn die<br />
Funktionen Roll und Nick über einen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Steuerknüppel<br />
betätigt wer<strong>de</strong>n.<br />
Die nebenstehen<strong>de</strong> Skizze<br />
zeigt die Wirkung bei einer<br />
Einstellung von 100 %. Der<br />
gestrichelte Ausschlagbereich<br />
wird abgeschnitten<br />
und erscheint als Totweg.<br />
Bei Verwendung dieser<br />
Funktion sollte „Dual Rate“<br />
auf 100 % stehen und es<br />
sollten auch keine Dual-Rate-Werte größer als 100 %<br />
verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n, da ansonsten z. B. bei einer Taumelscheibenbegrenzung<br />
auf 100 % bereits bei Roll/Nick<br />
einzeln eine Begrenzung auftritt.<br />
Einstellbereich: 100 ... 149 % und „aus“.<br />
Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
99
Die Abstimmung <strong>de</strong>r Gas- und Pitchkurve<br />
Praktisches Vorgehen<br />
Die Gas- und Kollektivpitch-Steuerung erfolgt zwar<br />
über separate Servos, diese wer<strong>de</strong>n aber (außer in <strong>de</strong>r<br />
Autorotationsfl ugphase) immer gemeinsam vom Gas-/<br />
Pitch-Steuerknüppel betätigt. Die Kopplung wird durch<br />
das Helikopterprogramm automatisch vorgenommen.<br />
Lediglich <strong>de</strong>r Trimmhebel <strong>de</strong>r Steuerfunktion 1 wirkt im<br />
Programm <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT als Leerlauftrimmung<br />
nur auf das Gasservo (siehe „digitale Trimmung“<br />
auf Seite 40).<br />
Die Abstimmung von Gas und Pitch, also <strong>de</strong>r Leistungskurve<br />
<strong>de</strong>s Motors mit <strong>de</strong>r kollektiven Blattverstellung,<br />
ist <strong>de</strong>r wichtigste Einstellvorgang beim Hubschraubermo<strong>de</strong>ll.<br />
Das Programm <strong>de</strong>r mx-12 HoTT sieht eine<br />
unabhängige Einstellung <strong>de</strong>r Gas-, Pitch- und Drehmomentausgleichskurven<br />
vor.<br />
Diese Kurven können durch bis zu fünf Punkte charakterisiert<br />
wer<strong>de</strong>n. Dabei kann für je<strong>de</strong>n dieser fünf Punkte<br />
ein individueller Wert eingegeben und damit die jeweilige<br />
Steuerkurve insgesamt festgelegt wer<strong>de</strong>n.<br />
Vor einer Einstellung <strong>de</strong>r Gas- und Pitchfunktion sollten<br />
aber zunächst die Gestänge aller Servos gemäß <strong>de</strong>n<br />
Einstellhinweisen zum jeweiligen Hubschrauber mechanisch<br />
korrekt vorjustiert wer<strong>de</strong>n.<br />
Anmerkung:<br />
Der Schwebefl ugpunkt sollte immer in <strong>de</strong>r Mittelstellung<br />
<strong>de</strong>s Gas-/Pitch-Steuerknüppels liegen.<br />
Leerlaufeinstellung und Gaskurve<br />
Hinweis:<br />
Da Elektroantriebe naturgemäß keiner Leerlaufeinstellung<br />
bedürfen, entfällt die Notwendigkeit <strong>de</strong>r Leerlaufjustage.<br />
Die hier beschriebene Abstimmung <strong>de</strong>r Gas- und<br />
Pitchkurve(n) hat jedoch analog zum Verbrenner-Heli zu<br />
100 Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
erfolgen.<br />
Die auf <strong>de</strong>n Seiten 79 bis 81 ausführlich beschriebene<br />
Leerlaufeinstellung erfolgt ausschließlich bei geschlossenem<br />
Gaslimiter mit <strong>de</strong>m Trimmhebel <strong>de</strong>r K1-Funktion.<br />
Die Programmierung eines entsprechen<strong>de</strong>n Wertes<br />
in Punkt 1 <strong>de</strong>r Gaskurve bewirkt eine Einstellung <strong>de</strong>r<br />
Sinkfl ugdrehzahl <strong>de</strong>s Motors, ohne die Schwebefl ugeinstellung<br />
zu beeinfl ussen.<br />
Hier können Sie beispielsweise die Flugphasenprogrammierung<br />
dazu nutzen, um verschie<strong>de</strong>ne Gaskurven<br />
einzustellen. Als sinnvoll erweist sich diese erhöhte<br />
Systemdrehzahl unterhalb <strong>de</strong>s Schwebefl ugpunktes z. B.<br />
bei schnellen, steilen Lan<strong>de</strong>anfl ügen mit weit zurückgenommenem<br />
Pitch und beim Kunstfl ug.<br />
Die Abb. zeigt eine Kurve mit<br />
schwach verän<strong>de</strong>rlicher Drosseleinstellung<br />
unterhalb <strong>de</strong>s Schwebefl<br />
ugpunktes in <strong>de</strong>r Steuermitte.<br />
�<br />
�<br />
) K I C = � C<br />
5 J A K A H M A C<br />
Flugphasenabhängig unterschiedliche Gaskurven<br />
wer<strong>de</strong>n programmiert, um sowohl für <strong>de</strong>n Schwebe- als<br />
auch Kunstfl ug eine jeweils optimale Abstimmung zu<br />
verwen<strong>de</strong>n:<br />
Niedrige Systemdrehzahl mit ruhigen, weichen<br />
Steuerreaktionen und geringer Geräuschentwicklung<br />
im Schwebefl ug.<br />
Höhere Rotor-Drehzahl für <strong>de</strong>n Kunstfl ug im Bereich<br />
<strong>de</strong>r Maximalleistung <strong>de</strong>s Motors. In diesem Fall wird<br />
die Gaskurve auch im Schwebefl ugbereich anzupassen<br />
sein.<br />
Die Grun<strong>de</strong>instellung<br />
Obgleich Pitch- und Gaskurven im Sen<strong>de</strong>r mx-12<br />
HoTT in einem weiten Bereich elektronisch eingestellt<br />
wer<strong>de</strong>n können, sollten Sie alle Anlenkungen im Mo<strong>de</strong>ll<br />
gemäß <strong>de</strong>n Hinweisen <strong>de</strong>r jeweiligen Hubschrauberanleitung<br />
schon mechanisch korrekt eingestellt haben.<br />
Erfahrene Hubschrauberpiloten helfen Ihnen sicherlich<br />
gern bei <strong>de</strong>r Grun<strong>de</strong>instellung.<br />
Die Vergaseransteuerung muss so eingestellt sein, dass<br />
die Drossel in Pitch-Maximumstellung gera<strong>de</strong> eben vollständig<br />
geöffnet ist bzw. <strong>de</strong>r Motorsteller eines E-Helis<br />
voll durchstellt. Bei geschlossenem Gaslimiter dagegen<br />
muss sich <strong>de</strong>r Vergaser mit <strong>de</strong>m K1-Trimmhebel (Drosselschnellverstellung<br />
<strong>de</strong>r „digitalen Trimmung“, siehe<br />
Seite 40) gera<strong>de</strong> eben völlig schließen lassen, ohne dass<br />
das Servo mechanisch aufl äuft. Im Falle eines E-Helis<br />
muss bei geschlossenem Gaslimiter <strong>de</strong>r Motorsteller <strong>de</strong>n<br />
E-Motor sicher abstellen.<br />
Nehmen Sie diese Einstellungen sehr sorgfältig vor,<br />
in<strong>de</strong>m Sie das Steuergestänge entsprechend anpassen<br />
und/o<strong>de</strong>r auch <strong>de</strong>n Einhängepunkt am Servo- bzw.<br />
Vergaserhebel verän<strong>de</strong>rn. Erst danach sollten Sie die<br />
Feinabstimmung <strong>de</strong>s Gasservos elektronisch optimieren.<br />
Achtung:<br />
Informieren Sie sich über Gefahren und Vorsichtsmaßnahmen<br />
beim Umgang mit Motoren und Hubschraubern,<br />
bevor Sie <strong>de</strong>n Motor zum ersten Mal<br />
starten!<br />
Mit dieser Grun<strong>de</strong>instellung sollte <strong>de</strong>r Motor unter<br />
Beachtung <strong>de</strong>r jeweiligen Motorbetriebsanleitung<br />
gestartet und <strong>de</strong>r Leerlauf mit <strong>de</strong>m Trimmhebel <strong>de</strong>s<br />
Gas-/Pitchknüppels eingestellt wer<strong>de</strong>n können. Die<br />
Leerlaufposition, die Sie vorgeben, wird in <strong>de</strong>r Grund-<br />
! " #
anzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs durch einen Querbalken bei <strong>de</strong>r<br />
Positionsanzeige <strong>de</strong>s K1-Trimmhebels angezeigt. Siehe<br />
dazu Beschreibung <strong>de</strong>r digitalen Trimmung auf <strong>de</strong>r Seite<br />
40 <strong>de</strong>s Handbuches.<br />
Etwa in Mittelstellung <strong>de</strong>s Pitchsteuerknüppels sollte<br />
das Mo<strong>de</strong>ll vom Bo<strong>de</strong>n abheben und mit in etwa <strong>de</strong>r<br />
vorgesehenen Drehzahl schweben. Ist das nicht <strong>de</strong>r<br />
Fall, dann gehen Sie wie folgt vor:<br />
1. Das Mo<strong>de</strong>ll hebt erst oberhalb <strong>de</strong>r Mittelstellung<br />
<strong>de</strong>s Pitchsteuerknüppels ab.<br />
a) Drehzahl ist zu niedrig<br />
Abhilfe: Erhöhen Sie auf<br />
<strong>de</strong>r Grafi kseite von „K1<br />
� Gas“ <strong>de</strong>n Wert von<br />
Punkt 3.<br />
b) Die Drehzahl ist zu hoch<br />
Abhilfe: Vergrößern Sie<br />
<strong>de</strong>n Pitch-Blattanstellwinkel<br />
durch Erhöhen <strong>de</strong>s<br />
Wertes von Punkt 3 auf<br />
<strong>de</strong>r Grafi kseite von „Pitch“.<br />
�<br />
�<br />
�<br />
�<br />
) K I C = � C<br />
) K I C = � C<br />
5 ? D M A > A �<br />
B � K C F K � � J<br />
! " #<br />
5 J A K A H M A C<br />
5 ? D M A > A �<br />
B � K C F K � � J<br />
! " #<br />
5 J A K A H M A C<br />
2. Das Mo<strong>de</strong>ll hebt schon unterhalb <strong>de</strong>r Mittelstellung<br />
ab.<br />
a) Drehzahl ist zu hoch<br />
Abhilfe: Verringern Sie die<br />
Vergaseröffnung durch Reduzieren<br />
<strong>de</strong>s Wertes von<br />
Punkt 3 auf <strong>de</strong>r Grafi kseite<br />
von „K1 � Gas“.<br />
b) Drehzahl ist zu niedrig<br />
Abhilfe: Verringern Sie <strong>de</strong>n<br />
Pitch-Blattanstellwinkel<br />
durch Reduzieren <strong>de</strong>s<br />
Wertes von Punkt 3 auf<br />
<strong>de</strong>r Grafi kseite von „Pitch“.<br />
�<br />
�<br />
) K I C = � C<br />
5 ? D M A > A �<br />
B � K C F K � � J<br />
! " #<br />
5 J A K A H M A C<br />
5 ? D M A > A �<br />
B � K C F K � � J<br />
Wichtig:<br />
Diese Einstellungen sind so lange durchzuführen, bis<br />
das Mo<strong>de</strong>ll in Mittelstellung <strong>de</strong>s Gas-/Pitchsteuerknüppels<br />
mit <strong>de</strong>r richtigen Drehzahl schwebt. Von <strong>de</strong>r korrekten<br />
Ausführung ist die gesamte weitere Einstellung<br />
<strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llparameter abhängig!<br />
Die Standardabstimmung<br />
Auf <strong>de</strong>r Basis <strong>de</strong>r zuvor beschriebenen Grun<strong>de</strong>instellung,<br />
bei <strong>de</strong>r das Mo<strong>de</strong>ll im Normalfl ug in Mittelstellung<br />
<strong>de</strong>s Gas-/Pitchsteuerknüppels mit <strong>de</strong>r vorgesehenen<br />
Drehzahl schwebt, wird die Standardabstimmung vervollständigt:<br />
Gemeint ist eine Abstimmung, mit <strong>de</strong>r das<br />
Mo<strong>de</strong>ll sowohl Schwebe- als auch Rundfl üge in allen<br />
Phasen bei konstanter Drehzahl durchführen kann.<br />
�<br />
�<br />
) K I C = � C<br />
! " #<br />
5 J A K A H M A C<br />
Die Steigfl ug-Einstellung<br />
Die Kombination <strong>de</strong>r Gas-Schwebefl ugeinstellung, <strong>de</strong>r<br />
Pitcheinstellung für <strong>de</strong>n Schwebefl ugpunkt und <strong>de</strong>r<br />
Pitch-Maximumposition (Punkt 5) ermöglicht nun in<br />
einfacher Weise, eine vom Schwebefl ug bis zum maximalen<br />
Steigfl ug konstante Drehzahl zu erreichen.<br />
Führen Sie zunächst einen längeren senkrechten<br />
Steigfl ug aus, in<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n Pitchsteuerknüppel in<br />
die Endstellung bringen. Die Motordrehzahl sollte sich<br />
gegenüber <strong>de</strong>r Schwebefl ugeinstellung nicht än<strong>de</strong>rn.<br />
Sinkt die Drehzahl im Steigfl ug ab, obwohl <strong>de</strong>r Antrieb<br />
bereits mit voller Leistung arbeitet und somit keine weitere<br />
Leistungssteigerung möglich ist, dann verringern<br />
Sie <strong>de</strong>n maximalen Blattwinkel bei Vollausschlag <strong>de</strong>s<br />
Pitchsteuerknüppels, also <strong>de</strong>n Wert von Punkt 5. Umgekehrt<br />
ist <strong>de</strong>r Anstellwinkel zu vergrößern, falls sich die<br />
Motordrehzahl beim Steigfl ug erhöhen sollte. Bringen<br />
Sie also auf <strong>de</strong>r Grafi kseite von „Pitch“ <strong>de</strong>n senkrechten<br />
Strich mit <strong>de</strong>m Pitchknüppel auf Punkt 5 und verän<strong>de</strong>rn<br />
Sie <strong>de</strong>ssen Wert entsprechend mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste.<br />
5 ? D M A > A �<br />
B � K C F K � � J<br />
Dieses Bild zeigt nur Verän<strong>de</strong>-<br />
�<br />
rungen <strong>de</strong>s Pitch-Maximumwer-<br />
5 J A K A H M A C<br />
tes <strong>de</strong>r Pitcheinstellung.<br />
Bringen Sie das Mo<strong>de</strong>ll anschließend wie<strong>de</strong>r in <strong>de</strong>n<br />
Schwebefl ug, <strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>rum in <strong>de</strong>r Mittelstellung <strong>de</strong>s K1-<br />
Knüppels erreicht wer<strong>de</strong>n sollte. Muss für <strong>de</strong>n Schwebefl<br />
ugpunkt <strong>de</strong>r Pitchknüppel jetzt von <strong>de</strong>r Mittellage<br />
weg in Richtung höherer Werte bewegt wer<strong>de</strong>n, dann<br />
Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
�<br />
) K I C = � C<br />
! "<br />
101
kompensieren Sie diese Abweichung, in<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n<br />
Pitchwert im Schwebefl ug – also von Punkt 3 – ein wenig<br />
erhöhen, bis das Mo<strong>de</strong>ll wie<strong>de</strong>r in Knüppelmittelstellung<br />
schwebt. Schwebt das Mo<strong>de</strong>ll umgekehrt unterhalb <strong>de</strong>r<br />
Mittelstellung, dann ist <strong>de</strong>r Anstellwinkel entsprechend<br />
zu verringern.<br />
Unter Umstän<strong>de</strong>n kann es auch erfor<strong>de</strong>rlich sein, die<br />
Vergaseröffnung im Schwebefl ugpunkt (Punkt 3) von<br />
„K1 � Gas“ zu korrigieren.<br />
Dieses Bild zeigt nur die Verän<strong>de</strong>rung<br />
<strong>de</strong>s Schwebefl ugpunktes,<br />
d. h., Pitch-Minimum und Pitch-<br />
�<br />
Maximum wur<strong>de</strong>n belassen bei<br />
5 J A K A H M A C<br />
-100 % bzw. +100 %.<br />
Modifi zieren Sie diese Einstellungen so lange, bis sich<br />
wirklich eine konstante Drehzahl über <strong>de</strong>n gesamten<br />
Steuerweg zwischen Schwebe- und Steigfl ug ergibt.<br />
Die Sinkfl ug-Einstellung wird nun so vorgenommen,<br />
dass Sie das Mo<strong>de</strong>ll aus <strong>de</strong>m Vorwärtsfl ug aus größerer<br />
Höhe mit voll zurückgenommenem Pitch sinken lassen<br />
und <strong>de</strong>n Pitch-Minimumwert (Punkt 1) so einstellen,<br />
dass das Mo<strong>de</strong>ll in einem Winkel von 60 … 80° fällt.<br />
Bringen Sie also auf <strong>de</strong>r Grafi kseite von „Pitch“ <strong>de</strong>n<br />
senkrechten Strich mit <strong>de</strong>m Pitchknüppel auf Punkt 1<br />
und verän<strong>de</strong>rn Sie <strong>de</strong>ssen Wert entsprechend mit <strong>de</strong>n<br />
Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste.<br />
�<br />
102 Programmbeschreibung: Helimixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
) K I C = � C<br />
�<br />
) K I C = � C<br />
5 ? D M A > A �<br />
B � K C F K � � J<br />
Dieses Bild zeigt beispielhaft nur<br />
�<br />
Verän<strong>de</strong>rungen <strong>de</strong>s Pitch-Mini-<br />
5 J A K A H M A C<br />
mumwertes.<br />
Wenn Sie dieses Flugbild erreicht haben, stellen Sie<br />
<strong>de</strong>n Wert für „Gas min“ – <strong>de</strong>n Wert von Punkt 1 auf <strong>de</strong>r<br />
Grafi kseite von „K1 � Gas“ – so ein, dass die Drehzahl<br />
we<strong>de</strong>r zu- noch abnimmt. Die Abstimmung von Gas und<br />
Pitch ist damit abgeschlossen.<br />
Abschließen<strong>de</strong> wichtige Hinweise<br />
Vergewissern Sie sich vor <strong>de</strong>m Anlassen <strong>de</strong>s Motors,<br />
dass <strong>de</strong>r Gaslimiter vollständig geschlossen ist, sodass<br />
<strong>de</strong>r Vergaser nur noch auf <strong>de</strong>n K1-Trimmhebel reagiert.<br />
Beim Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs wer<strong>de</strong>n Sie optisch und<br />
akustisch gewarnt, falls <strong>de</strong>r Vergaser zu weit geöffnet<br />
sein sollte. Bei zu weit geöffnetem Vergaser bzw. zu weit<br />
„geöffnetem“ Drehzahlsteller besteht nämlich die Gefahr,<br />
dass <strong>de</strong>r Motor unmittelbar nach <strong>de</strong>m Starten mit<br />
hoher Drehzahl läuft und die Fliehkraftkupplung sofort<br />
greift.<br />
Daher sollten Sie <strong>de</strong>n<br />
Rotorkopf beim<br />
Anlassen stets festhalten.<br />
Sollte <strong>de</strong>r Motor <strong>de</strong>nnoch einmal versehentlich mit zu<br />
weit geöffnetem Vergaser gestartet wer<strong>de</strong>n, gilt immer<br />
noch:<br />
Nerven behalten!<br />
Rotorkopf unbedingt festhalten!<br />
Keinesfalls loslassen,<br />
son<strong>de</strong>rn sofort <strong>de</strong>n Gaslimiter zurücknehmen, auch auf<br />
! " #<br />
die Gefahr hin, dass <strong>de</strong>r Antrieb im Extremfall beschädigt<br />
wird, <strong>de</strong>nn<br />
SIE müssen gewährleisten,<br />
dass sich <strong>de</strong>r Hubschrauber<br />
in keinem Fall unkontrolliert bewegt.<br />
Die Reparaturkosten einer Kupplung, eines Getriebes<br />
o<strong>de</strong>r auch <strong>de</strong>s Motors sind vernachlässigbar im<br />
Vergleich zu <strong>de</strong>n Verletzungen und Schä<strong>de</strong>n, die ein<br />
unkontrolliert mit <strong>de</strong>n Rotorblättern um sich schlagen<strong>de</strong>r<br />
Mo<strong>de</strong>llhubschrauber verursachen kann.<br />
Achten Sie darauf, dass sich keine<br />
weiteren Personen im Gefährdungsbereich<br />
<strong>de</strong>s Helikopters aufhalten.<br />
Die Umschaltung von <strong>de</strong>r Leerlauf- auf die Flugeinstellung<br />
mit erhöhter Systemdrehzahl darf darüber hinaus<br />
nicht abrupt erfolgen. Der Rotor wür<strong>de</strong> dadurch schlagartig<br />
beschleunigt, was einen vorzeitigen Verschleiß von<br />
Kupplung und Getriebe zur Folge hätte. Auch können<br />
die im Regelfall frei schwenkbar befestigten Hauptrotorblätter<br />
einer solch ruckartigen Beschleunigung nicht<br />
folgen, schwenken daher weit aus ihrer normalen Lage<br />
aus und schlagen u. U. sogar in <strong>de</strong>n Heckausleger.<br />
Nach <strong>de</strong>m Anlassen <strong>de</strong>s Motors sollten Sie <strong>de</strong>shalb<br />
die Systemdrehzahl mit <strong>de</strong>m Gaslimiter langsam<br />
hochfahren.<br />
! " #
Für Ihre Notizen<br />
103
Helimix<br />
Autorotationseinstellung<br />
Mittels <strong>de</strong>r Autorotation ist sowohl ein Original- wie auch<br />
ein Mo<strong>de</strong>llhubschrauber in <strong>de</strong>r Lage, z. B. bei Motorausfall,<br />
sicher zu lan<strong>de</strong>n. Auch bei Ausfall <strong>de</strong>s Heckrotors<br />
ist das sofortige Abstellen <strong>de</strong>s Motors und die Landung<br />
in Autorotation die einzige Möglichkeit, eine unkontrollierbare,<br />
schnelle Drehung um die Hochachse und <strong>de</strong>n<br />
dadurch ausgelösten Absturz zu verhin<strong>de</strong>rn – weshalb<br />
auch die Umschaltung IN die Autorotationsphase unverzögert<br />
erfolgt.<br />
Beim Umschalten in die Autorotationsphase verän<strong>de</strong>rt<br />
sich das Bild <strong>de</strong>s Helimix-Menüs wie abgebil<strong>de</strong>t:<br />
Pitch<br />
Gas<br />
–90%<br />
Heck<br />
0%<br />
Gyro 0%<br />
TS-Limit<br />
Autorot<br />
aus<br />
Beim Autorotationsfl ug wird <strong>de</strong>r Hauptrotor nicht mehr<br />
durch <strong>de</strong>n Motor angetrieben, son<strong>de</strong>rn allein von <strong>de</strong>r<br />
Eigendynamik und <strong>de</strong>r Luftströmung durch die Rotorebene<br />
im Sinkfl ug. Da die im solcherart in Drehung<br />
gehaltenen Rotor gespeicherte Energie beim Abfangen<br />
<strong>de</strong>s Hubschraubers aufgezehrt wird, ist nicht nur Erfahrung<br />
im Umgang mit Hubschraubermo<strong>de</strong>llen zwingend<br />
erfor<strong>de</strong>rlich, son<strong>de</strong>rn auch eine wohlüberlegte Einstellung<br />
<strong>de</strong>r entsprechen<strong>de</strong>n Funktionen.<br />
Der fortgeschrittenere Pilot sollte <strong>de</strong>shalb in regelmäßigen<br />
Abstän<strong>de</strong>n Autorotationslandungen üben. Nicht<br />
nur, um gegebenenfalls auf Wettbewerben einen einwandfreien<br />
Flugstil zu beweisen, son<strong>de</strong>rn auch, um bei<br />
Motorausfällen <strong>de</strong>n Hubschrauber aus größerer Höhe<br />
scha<strong>de</strong>nfrei lan<strong>de</strong>n zu können. Dazu sind im Programm<br />
eine Reihe von Einstellmöglichkeiten vorgesehen, die<br />
104 Programmbeschreibung: Helimixer / Autorotationseinstellungen<br />
hilfreich sind, um <strong>de</strong>n ansonsten motorbetriebenen<br />
Kraftfl ug zu ersetzen. Beachten Sie, dass die Autorotationseinstellung<br />
eine vollwertige vierte Flugphase darstellt,<br />
die über sämtliche fl ugphasenabhängigen Einstellmöglichkeiten<br />
verfügt, also insbeson<strong>de</strong>re Trimmungen,<br />
Pitchkurveneinstellung etc..<br />
Pitch (Pitchkurve (K1 � Pitch))<br />
Im Kraftfl ug wird <strong>de</strong>r maximale Blattwinkel durch die<br />
zur Verfügung stehen<strong>de</strong> Motorleistung begrenzt, in <strong>de</strong>r<br />
Autorotation jedoch erst durch <strong>de</strong>n Strömungsabriss an<br />
<strong>de</strong>n Hauptrotorblättern. Für einen beim Abfangen <strong>de</strong>s<br />
Hubschraubers auch bei absinken<strong>de</strong>r Drehzahl noch<br />
ausreichen<strong>de</strong>n Auftrieb ist daher ein größerer Pitch-Maximumwert<br />
einzustellen. Wechseln Sie dazu mit einem<br />
Druck auf die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste auf die Grafi kseite von „Pitch“ und bewegen Sie<br />
dann <strong>de</strong>n senkrechten Strich mit <strong>de</strong>m Steuerknüppel<br />
zu Punkt 5. Stellen Sie diesen zunächst auf einen Wert<br />
ein, <strong>de</strong>r etwa 10 bis 20 % über Ihrem „normalen“ Pitch-<br />
Maximumwert liegt. Stellen Sie NICHT von Anfang an<br />
einen gegenüber <strong>de</strong>m Normalfl ug wesentlich größeren<br />
Wert ein, weil sich an<strong>de</strong>rnfalls die Pitchsteuerung nach<br />
<strong>de</strong>m Umschalten zu unterschiedlich im Vergleich zur<br />
gewohnten Reaktion verhält. Es besteht dann nämlich<br />
die Gefahr, dass beim Abfangen übersteuert wird und<br />
das Mo<strong>de</strong>ll wie<strong>de</strong>r steigt, worauf dann die Rotordrehzahl<br />
in einiger Höhe über <strong>de</strong>m Bo<strong>de</strong>n zusammenbricht und<br />
das Mo<strong>de</strong>ll erst recht herunterfällt. Später, nach einigen<br />
Probe-Autorotationen, kann <strong>de</strong>r Wert immer noch<br />
nachgestellt wer<strong>de</strong>n.<br />
Die Pitch-Minimumeinstellung kann sich von <strong>de</strong>r Normalfl<br />
ugeinstellung unterschei<strong>de</strong>n. Das hängt von <strong>de</strong>n<br />
Steuergewohnheiten im Normalfl ug ab. Für die Autorotation<br />
müssen Sie in je<strong>de</strong>m Fall bei Punkt 1 einen so gro-<br />
ßen Pitch-Minimumwert einstellen, dass Ihr Mo<strong>de</strong>ll aus<br />
<strong>de</strong>m Vorwärtsfl ug mit mittlerer Geschwindigkeit in einen<br />
Sinkfl ug von ca. 60 … 70 Grad bei voll zurückgenommenem<br />
Pitch gebracht wer<strong>de</strong>n kann. Wenn Sie, wie die<br />
meisten Heli-Piloten, eine <strong>de</strong>rartige Einstellung ohnehin<br />
schon im Normalfl ug benutzen, können Sie diesen Wert<br />
einfach übertragen.<br />
Sollten Sie jedoch Ihr Mo<strong>de</strong>ll normalerweise in einem<br />
fl acheren Winkel „fallen“ lassen, erhöhen Sie <strong>de</strong>n Wert<br />
von „Punkt 1“ und umgekehrt.<br />
Anfl ugwinkel bei<br />
unterschiedlichen<br />
Windverhältnissen.<br />
Anflugwinkel<br />
bei starkem<br />
Wind<br />
bei mittlerem<br />
Wind<br />
75°<br />
60°<br />
45°<br />
ohne Wind<br />
Der Pitchknüppel selbst befi n<strong>de</strong>t sich in <strong>de</strong>r Autorotation<br />
nicht grundsätzlich in <strong>de</strong>r unteren Position, son<strong>de</strong>rn<br />
typischerweise zwischen <strong>de</strong>r Schwebefl ugposition und<br />
<strong>de</strong>m unteren Anschlag, um gegebenenfalls z. B. die<br />
Längsneigung über die Nicksteuerung noch korrigieren<br />
zu können.<br />
Sie können <strong>de</strong>n Anfl ug verkürzen, in<strong>de</strong>m Sie leicht die<br />
Nicksteuerung ziehen und <strong>de</strong>n Pitch gefühlvoll verringern<br />
o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Anfl ug verlängern, in<strong>de</strong>m Sie die Nicksteuerung<br />
drücken und <strong>de</strong>n Pitch vorsichtig erhöhen.<br />
Gas (Gaskurve)<br />
Im Wettbewerb wird erwartet, dass ein Verbrennungsmotor<br />
vollständig abgeschaltet wird. Dies wäre in <strong>de</strong>r<br />
Trainingsphase dagegen eher unkomfortabel, da Sie
dann nach je<strong>de</strong>r Übungs-Autorotationslandung erst<br />
wie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Motor anlassen müssten.<br />
Stellen Sie <strong>de</strong>shalb während <strong>de</strong>r Trainingsphasen <strong>de</strong>n<br />
Wert dieser Zeile so ein, dass <strong>de</strong>r Verbrennungsmotor<br />
in <strong>de</strong>r Autorotationsphase im sicheren Leerlauf gehalten<br />
wird ohne dass die Kupplung greift bzw. ein Elektroantrieb<br />
sicher „aus“ ist.<br />
Heck (Statischer Drehmomentausgleich)<br />
Im Normalfl ug ist <strong>de</strong>r Heckrotor so eingestellt, dass er<br />
im Schwebefl ug das Drehmoment <strong>de</strong>s Motors kompensiert.<br />
Er erzeugt also auch in <strong>de</strong>r Grundstellung bereits<br />
einen gewissen Schub. Dieser Schub wird dann durch<br />
die Heckrotorsteuerung und durch die verschie<strong>de</strong>nen<br />
Mischer für alle Arten von Drehmomentausgleich variiert<br />
und je nach Wetterlage, Systemdrehzahl und an<strong>de</strong>ren<br />
Einfl üssen mit <strong>de</strong>r Heckrotortrimmung nachgestellt.<br />
In <strong>de</strong>r Autorotation jedoch wird <strong>de</strong>r Rotor nicht durch<br />
<strong>de</strong>n Motor angetrieben, son<strong>de</strong>rn nach <strong>de</strong>m Windmühlenprinzip.<br />
Dadurch entstehen aber auch keine Drehmomente<br />
mehr, die <strong>de</strong>r Heckrotor kompensieren müsste.<br />
Daher wer<strong>de</strong>n alle entsprechen<strong>de</strong>n Mischer automatisch<br />
abgeschaltet.<br />
Da in <strong>de</strong>r Autorotation <strong>de</strong>shalb auch <strong>de</strong>r oben erwähnte<br />
Schub nicht länger erfor<strong>de</strong>rlich ist, muss <strong>de</strong>swegen auch<br />
die Heckrotorgrundstellung an<strong>de</strong>rs sein:<br />
Stellen Sie <strong>de</strong>n Hubschrauber mit abgeschaltetem<br />
Motor waagerecht auf. Bei eingeschalteter Sen<strong>de</strong>- und<br />
Empfangsanlage klappen Sie nach Anwahl <strong>de</strong>r Flugphase<br />
«Autorotation» die Heckrotorblätter nach unten und<br />
än<strong>de</strong>rn nun in <strong>de</strong>r Zeile „Heck“ <strong>de</strong>n Wert solange, bis<br />
<strong>de</strong>r Anstellwinkel <strong>de</strong>r Heckrotorblätter null Grad beträgt.<br />
Die Heckrotorblätter stehen dann von hinten betrachtet<br />
parallel zueinan<strong>de</strong>r.<br />
Je nach Reibung und Laufwi<strong>de</strong>rstand <strong>de</strong>s Getriebes<br />
kann es aber sein, dass <strong>de</strong>r Rumpf sich doch noch etwas<br />
dreht. Dieses relativ schwache Drehmoment muss<br />
dann gegebenenfalls über <strong>de</strong>n Heckrotorblatteinstellwinkel<br />
korrigiert wer<strong>de</strong>n. In je<strong>de</strong>m Fall liegt dieser Wert<br />
zwischen null Grad und einem Einstellwinkel entgegen<br />
<strong>de</strong>r Richtung <strong>de</strong>s Einstellwinkels im Normalfl ug.<br />
Programmbeschreibung: Helimixer / Autorotationseinstellungen<br />
105
Allgemeine Anmerkungen zu frei programmierbaren Mixern<br />
Auf <strong>de</strong>n vorherigen Seiten sind in Zusammenhang<br />
mit <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Menüs »Flächenmix« und »Helimix«<br />
eine Vielzahl fertig programmierter Koppelfunktionen<br />
beschrieben. Die grundsätzliche Be<strong>de</strong>utung von Mixern<br />
sowie das Funktionsprinzip sind auf Seite 88 erläutert.<br />
Im Folgen<strong>de</strong>n erhalten Sie Informationen zu <strong>de</strong>n so<br />
genannten „freien Mixern“.<br />
Die mx-12 HoTT bietet zusätzlich zu <strong>de</strong>n oben<br />
erwähnten vorprogrammierten Mixern in je<strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>llspeicherplatz<br />
noch drei frei programmierbare Linear-<br />
Mixer, bei <strong>de</strong>nen Sie auch <strong>de</strong>n Ein- und Ausgang nach<br />
eigenem Ermessen <strong>de</strong>fi nieren können.<br />
Diesen „freien Mixern“ wird als Eingangssignal eine<br />
beliebige Steuerfunktion (1 bis 6) o<strong>de</strong>r ein so genannter<br />
„Schaltkanal“, siehe weiter unten, zugeordnet. Das auf<br />
<strong>de</strong>m Steuerkanal anliegen<strong>de</strong> und <strong>de</strong>m Mixereingang<br />
zugeführte Signal wird vom jeweiligem Geber und <strong>de</strong>ssen<br />
Charakteristik, die z. B. durch Einstellungen in <strong>de</strong>n<br />
Menüs »D/R Expo« und »Gebereinstellung« vorgegeben<br />
ist, bestimmt.<br />
Der Mixerausgang wirkt auf einen ebenso frei wählbaren<br />
Steuerkanal (1 bis – je nach Empfängertyp – max. 6) <strong>de</strong>r,<br />
bevor er das Signal zum Servo leitet, nur noch durch<br />
das Menü »Servoeinstellung«, also die Funktionen<br />
Servoumkehr, -mitte und -weg beeinfl usst wer<strong>de</strong>n kann.<br />
Eine Steuerfunktion darf gleichzeitig für beliebig viele<br />
Mixereingänge verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n, wenn z. B. Mixer<br />
parallel geschaltet wer<strong>de</strong>n sollen.<br />
Umgekehrt dürfen auch beliebig viele Mixerausgänge<br />
auf ein und <strong>de</strong>nselben Steuerkanal wirken.<br />
Beispiele folgen weiter unten, bei <strong>de</strong>r Beschreibung <strong>de</strong>r<br />
freien Mixer.<br />
Softwaremäßig ist ein „freier Mixer“ zunächst immer<br />
eingeschaltet. Wahlweise kann <strong>de</strong>m Mixer aber auch ein<br />
106 Programmbeschreibung: freie Mixer<br />
EIN/AUS-Schalter zugewiesen wer<strong>de</strong>n. Achten Sie aber<br />
wegen <strong>de</strong>r Vielzahl schaltbarer Funktionen immer auf<br />
unerwünschte Doppelbelegungen eines Schalters.<br />
Die bei<strong>de</strong>n wesentlichen Parameter <strong>de</strong>r Mixer sind<br />
… <strong>de</strong>r Mischanteil, welcher bestimmt, wie stark<br />
das Eingangssignal auf <strong>de</strong>n am Ausgang <strong>de</strong>s Mixers<br />
angeschlossenen Steuerkanal wirkt und<br />
… <strong>de</strong>r Neutralpunkt eines Mixers, <strong>de</strong>r auch als „Offset“<br />
bezeichnet wird. Der Offset ist <strong>de</strong>rjenige Punkt<br />
auf <strong>de</strong>m Steuerweg eines Gebers (Steuerknüppel,<br />
Proportional-Drehgeber CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8 sowie SW 1,<br />
3 … 7), bei <strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Mixer <strong>de</strong>n an seinem Ausgang<br />
angeschlossenen Steuerkanal gera<strong>de</strong> nicht beeinfl<br />
usst. Normalerweise trifft dies in Mittelstellung<br />
<strong>de</strong>s Gebers zu. Der Offset kann aber auch auf eine<br />
beliebige Stelle <strong>de</strong>s Geberweges gelegt wer<strong>de</strong>n.<br />
Schaltkanal „S“ als Mixereingang<br />
Gelegentlich ist aber auch nur ein konstantes Steuersignal<br />
am Mixerausgang erfor<strong>de</strong>rlich, um z. B. bei<br />
geschlossener Schleppkupplung das Höhenru<strong>de</strong>r – völlig<br />
unabhängig von <strong>de</strong>ssen normaler Trimmung – ein wenig<br />
mehr in Richtung „hoch“ zu trimmen.<br />
Über einen zugewiesenen Schalter kann zwischen <strong>de</strong>n<br />
zwei Mixerendpunkten hin und her geschaltet und über<br />
<strong>de</strong>n Mischanteil z. B. dann <strong>de</strong>r zusätzliche Trimmausschlag<br />
für das Höhenru<strong>de</strong>r eingestellt wer<strong>de</strong>n.<br />
Zur Unterscheidung wird diese Steuerfunktion <strong>de</strong>s Mixereinganges<br />
im Programm mit <strong>de</strong>m Buchstaben „S“ für<br />
„Schaltkanal“ gekennzeichnet. Falls <strong>de</strong>r entsprechen<strong>de</strong><br />
„Zielkanal“ nicht zusätzlich auch noch über <strong>de</strong>ssen<br />
„normalen“ Geber beeinfl usst wer<strong>de</strong>n soll, trennen Sie<br />
im Menü »Gebereinstellung«, Seite 74 bzw. 76, diesen<br />
Geber vom Funktionseingang <strong>de</strong>s betreffen<strong>de</strong>n Steuer-<br />
kanals ggf. durch <strong>de</strong>n Eintrag von „frei“ ab. Auch hierzu<br />
wird in <strong>de</strong>r folgen<strong>de</strong>n Menübeschreibung ein Beispiel die<br />
Funktion ver<strong>de</strong>utlichen.<br />
Blättern Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste zum Menüpunkt …<br />
Mod.Speich Grun<strong>de</strong>inst<br />
Servoeinst Gebereinst<br />
D/R Expo Phasentrim<br />
Flächenmix Freie Mix<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe Telemetrie<br />
Mod.Speich<br />
Servoeinst<br />
D/R Expo<br />
Freie Mix<br />
Grun<strong>de</strong>inst<br />
Gebereinst<br />
Helimix<br />
TS-Mixer<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe Telemetrie<br />
… <strong>de</strong>s Multifunktionsmenüs. Mit einem Druck auf die<br />
zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste öffnen<br />
Sie diesen.
Freie Mixer<br />
Linearmixer<br />
Unabhängig vom jeweils gewählten Mo<strong>de</strong>lltyp stehen in<br />
je<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r 10 Mo<strong>de</strong>llspeicherplätze drei LinearMixer mit<br />
<strong>de</strong>r zusätzlichen Möglichkeit nichtlinearer Steuerkennlinien<br />
zur Verfügung.<br />
Im ersten Teil wollen wir aber zunächst nur die Programmierung<br />
<strong>de</strong>r ersten Display-Seite besprechen. Danach<br />
befassen wir uns mit <strong>de</strong>r Festlegung von Mischanteilen<br />
auf <strong>de</strong>r zweiten Display-Seite dieses Menüs.<br />
Grundsätzliche Programmierung<br />
1. Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste gewünschten Mixer anwählen.<br />
2. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken. Das Eingabefeld <strong>de</strong>r am unteren Displayrand<br />
mit „von“ gekennzeichneten Spalte wird invers<br />
dargestellt.<br />
3. Mixereingang „von“ mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste festlegen.<br />
4. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken; mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste zur am unteren Displayrand mit<br />
„zu“ gekennzeichneten Spalte wechseln und wie<strong>de</strong>r<br />
die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken.<br />
Das Eingabefeld „zu“ wird invers dargestellt.<br />
5. Mixerausgang „zu“ mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste festlegen.<br />
6. Die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
drücken und optional mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zur am unteren Displayrand<br />
mit „Typ“ gekennzeichneten Spalte wechseln,<br />
um die Trimmung von K1 … K4 in das Mixereingangssignal<br />
einzubeziehen („Tr“ für Trimmung) …<br />
… und/o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rech-<br />
ten 4-Wege-Taste zur am unteren Displayrand mit<br />
<strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichneten Spalte<br />
wechseln, wie<strong>de</strong>r die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste drücken und ggf. einen Schalter wie<br />
auf Seite 39 beschrieben zuweisen.<br />
7. Mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste zur Spalte => wechseln und die zentrale SET-<br />
Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste drücken.<br />
8. Mischanteile auf <strong>de</strong>r zweiten Display-Seite <strong>de</strong>fi nieren.<br />
9. Mit <strong>de</strong>r zentralen ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste<br />
zurück zur ersten Seite wechseln.<br />
„von“<br />
Nach Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste wählen Sie im inversen Feld <strong>de</strong>r angewählten<br />
Mixerzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste eine <strong>de</strong>r Steuerfunktionen 1 … 6 o<strong>de</strong>r S<br />
aus.<br />
Übersichtlichkeitshalber sind die Steuerfunktionen<br />
1 … 4 im Flächenprogramm folgen<strong>de</strong>rmaßen gekennzeichnet:<br />
K1 Gas-/Bremsklappen-Steuerknüppel<br />
QR Querru<strong>de</strong>r-Steuerknüppel<br />
HR Höhenru<strong>de</strong>r-Steuerknüppel<br />
SR Seitenru<strong>de</strong>r-Steuerknüppel<br />
… und im Heli-Programm:<br />
1 Gas-/Pitch-Steuerknüppel<br />
2 Roll-Steuerknüppel<br />
3 Nick-Steuerknüppel<br />
4 Heck-Steuerknüppel<br />
Hinweis:<br />
Vergessen Sie nicht, <strong>de</strong>n ggf. ausgewählten Steuerfunktionen<br />
5 und/o<strong>de</strong>r 6 beim Flächenmo<strong>de</strong>ll bzw. 5 beim<br />
Helimo<strong>de</strong>ll im Menü »Gebereinstellung« auch jeweils<br />
einen Geber zuzuordnen!<br />
„S“ wie Schaltkanal<br />
Der Buchstabe „S“ (Schaltkanal) in <strong>de</strong>r Spalte „von“<br />
bewirkt, dass <strong>de</strong>m Mixereingang ein konstantes Eingangssignal<br />
zugeführt wird, z. B., um – wie schon auf <strong>de</strong>r<br />
Seite zuvor erwähnt – bei geschlossener Schleppkupplung<br />
das Höhenru<strong>de</strong>r ein wenig mehr in Richtung „hoch“<br />
zu trimmen.<br />
Nach <strong>de</strong>r Zuweisung einer Steuerfunktion o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>s<br />
Buchstaben „S“ in <strong>de</strong>r Spalte „von“ wird am unteren<br />
Displayrand zusätzlich …<br />
„zu“<br />
… eingeblen<strong>de</strong>t.<br />
Im Eingabefeld dieser Spalte legen Sie das Ziel <strong>de</strong>s<br />
Mixers, d. h. <strong>de</strong>n Mixerausgang, auf einen <strong>de</strong>r Steuerkanäle<br />
fest. Gleichzeitig wer<strong>de</strong>n weitere Fel<strong>de</strong>r in <strong>de</strong>r<br />
unteren Zeile <strong>de</strong>s Displays eingeblen<strong>de</strong>t:<br />
M1<br />
M2<br />
M3<br />
6 HR 5<br />
K1 HR G1<br />
S HR 3<br />
Typ von zu<br />
In diesem Beispiel wur<strong>de</strong>n bereits drei Mixer <strong>de</strong>fi niert.<br />
Den zweiten Mixer kennen Sie bereits aus <strong>de</strong>m Menü<br />
»Flächenmix« („Bremse � HR“). Grundsätzlich sollten<br />
Sie diese vorprogrammierten Mixer aber zuerst nutzen.<br />
Falls Sie allerdings unsymmetrische Mischanteile benö-<br />
Programmbeschreibung: freie Mixer 107
tigen o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Mixerneutralpunkt verschieben müssen,<br />
dann stellen o<strong>de</strong>r belassen Sie die vorprogrammierten<br />
Mixer auf „0“ und ersetzen diese durch freie Mixer.<br />
Mixer löschen<br />
Um einen bereits <strong>de</strong>fi nierten Mixer gegebenenfalls<br />
wie<strong>de</strong>r zu löschen, wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten ��<br />
<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>ssen Zeile,<br />
wechseln ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� in die Spalte<br />
„von“ und drücken dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste. Bei nun inversem Feld in <strong>de</strong>r<br />
Spalte „von“ <strong>de</strong>s zu löschen<strong>de</strong>n Mixers drücken Sie<br />
gleichzeitig die bei<strong>de</strong>n Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR).<br />
Mixerschalter<br />
Den Linearmixer 1 und 3 in obiger Abbildung wur<strong>de</strong>n<br />
beispielhaft die Schalter „5“ und „3“ sowie <strong>de</strong>m Mixer 2<br />
<strong>de</strong>r Geberschalter „G1“ zugewiesen.<br />
Das Schaltsymbol rechts neben <strong>de</strong>r Schalternummer<br />
zeigt <strong>de</strong>n aktuellen Schaltzustand.<br />
Mixer, welchen in <strong>de</strong>r am unteren Displayrand mit<br />
<strong>de</strong>m Schaltersymbol gekennzeichneten Spalte<br />
kein Schalter zugewiesen wur<strong>de</strong>, sind grundsätzlich<br />
aktiv!<br />
„Typ“ (Einbeziehung <strong>de</strong>r Trimmung)<br />
Bei <strong>de</strong>n Steuerfunktionen 1 … 4 können Sie gegebenenfalls<br />
auch die Trimmung <strong>de</strong>s digitalen Trimmhebels<br />
<strong>de</strong>s jeweiligen Steuerknüppels auf <strong>de</strong>n Mixereingang<br />
wirken lassen. Wählen Sie in einem solchen Fall nach<br />
einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste mit <strong>de</strong>ren Pfeiltasten im inversen Feld „Tr“<br />
aus.<br />
108 Programmbeschreibung: freie Mixer<br />
Hinweis:<br />
Die Wirkung <strong>de</strong>s K1-Trimmhebels auf <strong>de</strong>n Mixerausgang<br />
ist abhängig von <strong>de</strong>r Funktion, die ihm im Menü<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56) in <strong>de</strong>r Spalte „Motor an<br />
K1“ bei <strong>de</strong>n Flächenmo<strong>de</strong>llen zugewiesen wur<strong>de</strong>.<br />
Weitere Beson<strong>de</strong>rheiten freier Mixer<br />
Mixer, bei <strong>de</strong>nen <strong>de</strong>r Mixereingang gleich <strong>de</strong>m Mixerausgang<br />
gesetzt wur<strong>de</strong>, z. B. „K1 � K1“, erlauben in<br />
Verbindung mit <strong>de</strong>r Option, einen freien Mixer beliebig<br />
zu- und abschalten zu können, die Erzielung ganz<br />
spezieller Effekte. Ein Anwendungsbeispiel dafür fi n<strong>de</strong>n<br />
Sie auf <strong>de</strong>n Seiten 152 … 154.<br />
Bevor wir nun zur Festlegung <strong>de</strong>s Mischanteiles kommen,<br />
müssen wir uns noch Gedanken machen, was<br />
passiert, wenn wir einen Mixer auf die softwaremäßig<br />
vorgegebene Kopplung von Querru<strong>de</strong>r-, Wölbklappeno<strong>de</strong>r<br />
Pitchservos wirken lassen:<br />
Flächenmo<strong>de</strong>lle:<br />
Je nach Anzahl <strong>de</strong>r im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« in<br />
<strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ eingestellten Tragfl ächenservos<br />
sind die Steuerkanäle 2 und 5 für die Funktion<br />
„Querru<strong>de</strong>r“ und ggf. 6 und 7 für die Funktion „Wölbklappe“<br />
über spezielle Mixer miteinan<strong>de</strong>r verbun<strong>de</strong>n.<br />
Wer<strong>de</strong>n Mixerausgänge auf <strong>de</strong>rartige Kopplungen<br />
programmiert, muss <strong>de</strong>ren vom „empfangen<strong>de</strong>n“<br />
Steuerkanal abhängige Wirkung auf das jeweilige<br />
Klappenpaar berücksichtigt wer<strong>de</strong>n:<br />
Mixer Wirkung<br />
N.N.* � 2 das Servopaar 2 + 5 reagiert mit<br />
Querru<strong>de</strong>rfunktion<br />
* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />
N.N.* � 5 das Servopaar 2 + 5 reagiert mit<br />
Wölbklappenfunktion<br />
N.N.* � 6 das Servopaar 6 + 1 reagiert mit<br />
Wölbklappenfunktion<br />
N.N.* � 1 das Servopaar 6 + 1 reagiert mit<br />
Querru<strong>de</strong>rfunktion<br />
Helikoptermo<strong>de</strong>lle:<br />
Bei <strong>de</strong>n Heli-Mixern sind je nach Helityp für die<br />
Pitchsteuerung bis zu 4 Servos an <strong>de</strong>n Empfängerausgängen<br />
1, 2, 3 und 5 möglich, die softwaremäßig<br />
für die Funktionen Pitch, Rollen und Nicken miteinan<strong>de</strong>r<br />
verknüpft sind.<br />
Es ist nicht ratsam, außerhalb <strong>de</strong>s Menüs »Helimix«<br />
zusätzlich noch einen freien Mixer in diese Kanäle<br />
einzumischen, da sich zum Teil sehr komplizierte<br />
Zusammenhänge ergeben. Zu <strong>de</strong>n wenigen Ausnahmen<br />
zählen die „Pitchtrimmung über einen getrennten<br />
Geber“, siehe Beispiel 2 auf Seite 111.<br />
Wichtiger Hinweis:<br />
Beachten Sie insbeson<strong>de</strong>re beim Einwirken mehrerer<br />
Mixer auf einen Steuerkanal, dass sich die<br />
Mischwege <strong>de</strong>r einzelnen Mixer bei gleichzeitiger<br />
Geberbewegung addieren und das betroffene Servo<br />
u. U. mechanisch aufl äuft. Gegebenenfalls <strong>de</strong>n<br />
„Servoweg“ im Menü »Servoeinstellung« und/o<strong>de</strong>r<br />
Mischwerte reduzieren. Sollen dagegen die normalerweise<br />
benutzten Steuerwege nicht unnötig durch<br />
<strong>de</strong>rartige Wegreduktionen verringert wer<strong>de</strong>n, kann<br />
das Anlaufen <strong>de</strong>r Servos alternativ in <strong>de</strong>n Zeilen<br />
„TRAVEL -/+“ <strong>de</strong>r Display-Seite „RX SERVO“ <strong>de</strong>s<br />
»Telemetrie«-Menüs durch Setzen einer entsprechen<strong>de</strong>n<br />
Wegbegrenzung verhin<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n.
Mischanteile und Mixer-Neutralpunkt<br />
Nach<strong>de</strong>m wir bis jetzt die Vielfalt an Mischfunktionen<br />
erläutert haben, beschreiben wir im Folgen<strong>de</strong>n das<br />
Einstellen von linearen und nichtlinearen Mixerkurven.<br />
Die Mixerkurven wer<strong>de</strong>n für je<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r insgesamt 3 Mixer<br />
auf einer zweiten Display-Seite programmiert. Wählen<br />
Sie die gewünschte Mixerzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten ��<br />
<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste an, wechseln mit<br />
<strong>de</strong>ren Pfeiltasten in die rechte Spalte (=>) und drücken<br />
Sie dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste um zur Grafi kseite zu gelangen.<br />
Einstellen linearer Mischwerte<br />
An einem anwendungsnahen Beispiel wollen wir eine<br />
lineare Mischkurve <strong>de</strong>fi nieren:<br />
Bei einem Motormo<strong>de</strong>ll sollen die bei<strong>de</strong>n per V- bzw.<br />
Y-Kabel am Empfängerausgang 6 angeschlossenen<br />
Servos zum Betätigen von Lan<strong>de</strong>klappen eingesetzt<br />
wer<strong>de</strong>n. D. h., bei Betätigung eines Gebers dürfen sie<br />
nur nach unten ausschlagen. Dies erfor<strong>de</strong>rt gleichzeitig<br />
aber eine Höhenru<strong>de</strong>rkorrektur.<br />
Ordnen Sie im Menü »Gebereinstellung« <strong>de</strong>m Eingang<br />
6 beispielsweise <strong>de</strong>n Proportional-Drehgeber CTRL 7<br />
zu.<br />
Menü »Gebereinstellung«<br />
E5<br />
E6<br />
frei<br />
Geb. 7<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
Weg<br />
Drehen Sie diesen Geber zunächst an <strong>de</strong>n linken<br />
Anschlag und justieren Sie die Lan<strong>de</strong>klappen so, dass<br />
+<br />
diese in dieser Stellung eingefahren bzw. geschlossen<br />
sind. Wenn Sie nun <strong>de</strong>n Knopf nach rechts drehen,<br />
sollten sich die Klappen nach unten bewegen, an<strong>de</strong>renfalls<br />
müssen Sie die Servodrehrichtung anpassen.<br />
Betrachten wir jetzt <strong>de</strong>n ersten Mixer <strong>de</strong>s Displays von<br />
Seite 107 („6 � HR“), <strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Schalter 5 zugewiesen<br />
wur<strong>de</strong>:<br />
M1<br />
M2<br />
M3<br />
6 HR 5<br />
K1 HR G1<br />
S HR 3<br />
Typ von zu<br />
Ein Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste öffnet die zweite Bildschirmseite:<br />
MIX1 6 HR aus<br />
Wenn diese Anzeige erscheint, ist <strong>de</strong>r Mixer noch nicht<br />
über <strong>de</strong>n zugewiesenen Schalter – hier „5“ – aktiviert.<br />
Also Schalter betätigen:<br />
MIX1 6 HR<br />
Weg 0% 0%<br />
Offs 0%<br />
SYM ASY<br />
Die durchgezogene vertikale Linie repräsentiert die mo-<br />
mentane Position <strong>de</strong>s Gebers am Eingang 6. (In obiger<br />
Grafi k am linken Rand befi ndlich, weil CTRL 7, wie<br />
zuvor erwähnt, am linken Anschlag steht.) Die durchgezogene<br />
horizontale Linie gibt <strong>de</strong>n Mischanteil an,<br />
<strong>de</strong>r momentan über <strong>de</strong>n gesamten Steuerknüppelweg<br />
konstant <strong>de</strong>n Wert null hat; <strong>de</strong>mzufolge wird das Höhenru<strong>de</strong>r<br />
<strong>de</strong>r Klappenbetätigung noch nicht folgen.<br />
Zunächst sollten Sie <strong>de</strong>n Offset (Mixerneutralpunkt)<br />
festlegen. Wechseln Sie dazu mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r<br />
linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „Offs“:<br />
MIX1 6 HR<br />
Weg 0% 0%<br />
Offs 0%<br />
STO<br />
SEL<br />
Die punktierte vertikale Linie in <strong>de</strong>r Mitte <strong>de</strong>r Grafi k<br />
kennzeichnet die Lage <strong>de</strong>s Mixerneutralpunktes („Offset“),<br />
also <strong>de</strong>sjenigen Punktes entlang <strong>de</strong>m Steuerweg,<br />
bei <strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Mixer <strong>de</strong>n an seinem Ausgang angeschlossenen<br />
Steuerkanal NICHT beeinfl usst. Standardmäßig<br />
befi n<strong>de</strong>t sich dieser Punkt in <strong>de</strong>r Steuermitte.<br />
Da in unserem Beispiel aber die Klappen am linken<br />
Anschlag <strong>de</strong>s Proportional-Drehgebers geschlossen<br />
bzw. eingefahren sein sollen und daher das Höhenru<strong>de</strong>r<br />
in dieser Position auch nicht weiter beeinfl usst wer<strong>de</strong>n<br />
soll, müssen wir <strong>de</strong>n Mixerneutralpunkt genau in diesen<br />
Punkt verlegen. Drehen Sie also <strong>de</strong>n hier beispielhaft<br />
verwen<strong>de</strong>ten Geber CTRL 7 an <strong>de</strong>n linken Anschlag,<br />
falls Sie dies noch nicht getan haben, und drücken<br />
Sie anschließend die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste. Die punktierte vertikale Linie wan<strong>de</strong>rt in<br />
diesen Punkt, <strong>de</strong>n neuen Mixerneutralpunkt, <strong>de</strong>r <strong>de</strong>fi niti-<br />
Programmbeschreibung: freie Mixer<br />
109
onsgemäß immer <strong>de</strong>n „OUTPUT“-Wert null beibehält.<br />
Wir wollen <strong>de</strong>r besseren Darstellung wegen diesen<br />
als „Offset“ bezeichneten Wert allerdings auf nur<br />
-75 % einstellen.<br />
MIX1 6 HR<br />
Weg 0% 0%<br />
Offs –75%<br />
STO<br />
SEL<br />
Hinweise:<br />
Über die Anwahl von SEL mittels <strong>de</strong>r Pfeiltaste �<br />
<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste und nachfolgen<strong>de</strong>m<br />
Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste können Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r<br />
linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>n Offset-Wert<br />
manuell einstellen bzw. nachjustieren.<br />
Über die Anwahl von SEL mittels <strong>de</strong>r Pfeiltaste �<br />
<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste und nachfolgen<strong>de</strong>m<br />
gleichzeitigen Drücken <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
�� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
(CLEAR) setzen Sie <strong>de</strong>n Mixerneutralpunkt automatisch<br />
wie<strong>de</strong>r auf die Steuermitte zurück.<br />
Symmetrische Mischanteile<br />
Jetzt wer<strong>de</strong>n die Mischwerte oberhalb und unterhalb<br />
<strong>de</strong>s Mixerneutralpunktes – ausgehend von <strong>de</strong>ssen momentaner<br />
Lage – <strong>de</strong>fi niert. Wechseln Sie dazu ggf. mit<br />
<strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
in die Zeile „Weg“: Wählen Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das SYM-<br />
Feld an, um <strong>de</strong>n Mischwert symmetrisch zum gera<strong>de</strong><br />
eingestellten Offset-Punkt festzulegen. Nach Drücken<br />
110 Programmbeschreibung: freie Mixer<br />
<strong>de</strong>r zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
legen Sie die Werte in <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n inversen Fel<strong>de</strong>rn mit<br />
<strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zwischen<br />
-150 % und +150 % fest. Der eingestellte Mischwert<br />
bezieht sich dabei immer auf das Eingangsignal <strong>de</strong>s<br />
jeweiligen Gebers (Steuersignal)! Negative Mischwerte<br />
drehen die Mischrichtung um.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r<br />
�� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) löscht <strong>de</strong>n<br />
Mischanteil im inversen Feld.<br />
Der für unsere Zwecke „optimale“ Wert muss sicherlich<br />
erfl ogen wer<strong>de</strong>n.<br />
MIX1 6 HR<br />
Weg +20% +20%<br />
Offs –75%<br />
SYM ASY<br />
Da wir <strong>de</strong>n Mixerneutralpunkt weiter oben auf -75 %<br />
Steuerweg eingestellt haben, wird das Höhenru<strong>de</strong>r<br />
(„HR“) bereits in Neutrallage <strong>de</strong>r Lan<strong>de</strong>klappen eine<br />
(geringe) „Tiefenru<strong>de</strong>rwirkung“ zeigen, die natürlich<br />
nicht erwünscht ist. Verschieben Sie also, wie weiter<br />
oben bereits beschrieben, <strong>de</strong>n Mixerneutralpunkt auf<br />
-100 % Steuerweg.<br />
MIX1 6 HR<br />
Weg +20% +20%<br />
Offs –100%<br />
STO<br />
SEL<br />
Wenn Sie jetzt <strong>de</strong>n Offset von -75 % sogar auf 0 %<br />
Steuerweg zurücksetzen wür<strong>de</strong>n, in<strong>de</strong>m Sie mit <strong>de</strong>r<br />
Pfeiltasten � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das<br />
SEL-Feld anwählen und dann gleichzeitig die bei<strong>de</strong>n<br />
Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r �� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
(CLEAR) drücken, erhielten Sie folgen<strong>de</strong>s Bild:<br />
MIX1 6 HR<br />
Weg +20% +20%<br />
Offs 0%<br />
STO SEL<br />
Asymmetrische Mischanteile<br />
Oft wer<strong>de</strong>n aber auch bei<strong>de</strong>rseits <strong>de</strong>s Mixerneutralpunktes<br />
unterschiedliche Mischwerte benötigt.<br />
Stellen Sie dazu ggf. <strong>de</strong>n Offset <strong>de</strong>s als Beispiel verwen<strong>de</strong>ten<br />
Mixers „6 � HR“ wie<strong>de</strong>r auf 0 % (siehe Abbildung<br />
oben). Wählen Sie nun mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r<br />
linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das ASY-Feld an und<br />
drücken Sie dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste. Wenn Sie jetzt <strong>de</strong>n beispielhaft <strong>de</strong>m<br />
Eingang 6 zugewiesenen Proportional-Drehgeber CTRL<br />
7 jeweils in die entsprechen<strong>de</strong> Richtung bewegen,<br />
lassen sich die Mischanteile für je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Steuerrichtungen,<br />
d. h. links bzw. rechts <strong>de</strong>s eingestellten<br />
Offsetpunktes, mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste einstellen:<br />
MIX1 6 HR<br />
Weg +55%<br />
+20%<br />
Offs 0%<br />
SYM ASY
Hinweis:<br />
Im Falle eines Schaltkanal-Mixers vom Typ „S � N.N.*“<br />
müssen Sie <strong>de</strong>n zugeordneten Schalter umlegen. Die<br />
vertikale Linie springt zwischen <strong>de</strong>r linken und rechten<br />
Seite.<br />
Beispiele:<br />
1. Zum Öffnen und Schließen einer Schleppkupplung<br />
wur<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Schalter SW 3 bereits im Menü »Gebereinstellung«<br />
<strong>de</strong>m Steuerkanal 6 zugewiesen:<br />
E5<br />
E6<br />
frei<br />
3<br />
+ 100% + 100%<br />
+ 100% + 100%<br />
Weg<br />
Da sich bei <strong>de</strong>n anschließen<strong>de</strong>n Schleppfl ügen gezeigt<br />
hat, dass während <strong>de</strong>s Schleppvorgangs immer<br />
mit leicht gezogenem Höhenru<strong>de</strong>r gefl ogen wer<strong>de</strong>n<br />
muss, soll nun bei geschlossener Schleppkupplung<br />
das am Empfängerausgang 3 angeschlossene Höhenru<strong>de</strong>rservo<br />
automatisch etwas auf „hoch“ getrimmt<br />
wer<strong>de</strong>n. Im von Seite 107 bereits bekannten<br />
Display wur<strong>de</strong> <strong>de</strong>r 3. LinearMixer hierfür eingerichtet,<br />
und zwar mit <strong>de</strong>m Schaltkanal „S“ als Mixereingang.<br />
Bringen Sie nun <strong>de</strong>n ausgewählten Schalter in die<br />
AUS-Stellung und wechseln Sie dann …<br />
* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />
+<br />
M1<br />
M2<br />
M3<br />
6 HR 5<br />
K1 HR G1<br />
S HR 3<br />
Typ von zu<br />
… auf die Einstellseite <strong>de</strong>s Mixers.<br />
Hier wählen Sie mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste die Zeile „Offs“ an und drücken<br />
dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste … abhängig von <strong>de</strong>r gewählten Wegeinstellung<br />
im Menü »Gebereinstellung« und <strong>de</strong>r<br />
Schalterstellung springt <strong>de</strong>r Offset-Wert auf +X %<br />
o<strong>de</strong>r -X %, z. B.:<br />
MIX3 S HR<br />
Weg 0% 0%<br />
Offs +100%<br />
STO<br />
SET<br />
Wechseln Sie nun mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Zeile „Weg“ und<br />
drücken dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste. In <strong>de</strong>n nun inversen Wertefel<strong>de</strong>rn stellen<br />
Sie – nach<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n ausgewählten Schalter<br />
in die Mixer-EIN-Stellung gebracht haben – <strong>de</strong>n benötigten<br />
Mischanteil mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste ein.<br />
MIX3 S HR<br />
Weg +10% +10%<br />
Offs +100%<br />
SYM ASY<br />
2. Dieses Beispiel bezieht sich auf Hubschraubermo<strong>de</strong>lle:<br />
Bei Hubschrauber mit 1 bis max. 3 Taumelscheibenservos<br />
wird üblicherweise <strong>de</strong>r Empfängeranschluss 5<br />
für die Empfi ndlichkeitseinstellung <strong>de</strong>s Gyro benutzt.<br />
Falls Sie jedoch beispielsweise einen Gyro ohne sen<strong>de</strong>rseitige<br />
Einstellung benutzen o<strong>de</strong>r auf eine solche<br />
verzichten, kann <strong>de</strong>r Steuerkanal 5 an<strong>de</strong>rweitig<br />
verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n. Wenn Sie in diesem Fall die<br />
Pitchtrimmung über einen <strong>de</strong>r Proportional-Drehregler<br />
CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8 vornehmen möchten, dann weisen<br />
Sie einen dieser Geber im Menü »Gebereinstellung«<br />
<strong>de</strong>m Eingang „E5“ zu. Anschließend <strong>de</strong>fi nieren<br />
Sie einfach einen freien Mixer „5 � 1“ mit einem<br />
symmetrischen Mischanteil von z. B. 25 %. Dieser<br />
Geber wirkt dann aufgrund <strong>de</strong>r internen Kopplung<br />
gleichermaßen auf alle vorhan<strong>de</strong>nen Pitchservos,<br />
ohne das Gasservo zu beeinfl ussen.<br />
MIX1 5 1<br />
Weg +25% +25%<br />
Offs 0%<br />
SYM ASY<br />
Bei Anwendung dieses Mixers MUSS dann allerdings<br />
<strong>de</strong>r Empfängeranschluss 5 frei bleiben.<br />
Programmbeschreibung: freie Mixer<br />
111
TS-Mixer<br />
Pitch-, Roll-, Nickmixer<br />
TS – MIXER<br />
Ptch<br />
Roll<br />
Nick<br />
+61%<br />
+61%<br />
+61%<br />
Im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« haben Sie in <strong>de</strong>r Zeile<br />
„Taumelsch.“ (Taumelscheibe) festgelegt, wie viele Servos<br />
für die Pitchsteuerung in Ihrem Helikopter eingebaut<br />
sind, siehe Seite 64/65. Mit dieser Festlegung wer<strong>de</strong>n<br />
automatisch die Funktionen für Rollen, Nicken und Pitch<br />
entsprechend miteinan<strong>de</strong>r gekoppelt, sodass Sie selbst<br />
keine weiteren Mixer <strong>de</strong>fi nieren müssen.<br />
Bei Hubschraubermo<strong>de</strong>llen, die mit nur 1 Pitchservo<br />
angesteuert wer<strong>de</strong>n, ist dieser Menüpunkt »TS-Mixer«<br />
natürlich überfl üssig, da die insgesamt drei Taumelscheibenservos<br />
für Pitch, Nicken und Rollen softwareseitig<br />
getrennt voneinan<strong>de</strong>r – also mixerlos – betrieben<br />
wer<strong>de</strong>n. In diesem Fall steht Ihnen dieses Menü in <strong>de</strong>r<br />
Multifunktionsliste dann auch konsequenterweise nicht<br />
zur Verfügung. Bei allen an<strong>de</strong>ren Anlenkungen mit<br />
2 … 4 Pitchservos sind die Mischanteile und Mischrichtungen<br />
standardmäßig, wie im obigen Display zu<br />
sehen, mit jeweils +61 % voreingestellt und können bei<br />
Bedarf nach einem Druck auf die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste mit <strong>de</strong>ren Pfeiltasten zwischen<br />
-100 % und +100 % variiert wer<strong>de</strong>n.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r<br />
�� <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt <strong>de</strong>n<br />
Mischanteil im inversen Feld wie<strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n Standardwert<br />
+61 % zurück.<br />
Sollte die Taumelscheibensteuerung (Pitch, Roll und<br />
Nick) nicht ordnungsgemäß <strong>de</strong>n Steuerknüppeln folgen,<br />
112 Programmbeschreibung: TS-Mixer - Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
so verän<strong>de</strong>rn Sie zunächst die Mischrichtungen („+“<br />
bzw. „-“), bevor Sie versuchen, die Servodrehrichtungen<br />
anzupassen.<br />
Hinweis:<br />
Achten Sie darauf, dass bei einer Verän<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>r<br />
Mischwerte die Servos nicht mechanisch aufl aufen.
Servoanzeige<br />
Blättern Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste zum Menüpunkt »Servoanzeige« <strong>de</strong>s<br />
Multifunktionsmenüs:<br />
Mod.Speich Grun<strong>de</strong>inst<br />
Servoeinst Gebereinst<br />
D/R Expo Phasentrim<br />
Flächenmix Freie Mix.<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe Telemetrie<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste öffnen Sie diesen.<br />
Die optische Anzeige <strong>de</strong>r aktuellen Servopositionen<br />
können Sie jedoch nicht nur durch Anwahl dieses<br />
Menüs aufrufen, son<strong>de</strong>rn auch durch gleichzeitiges<br />
Drücken <strong>de</strong>r Tasten �� <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste direkt<br />
aus <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs sowie aus beinahe<br />
allen Menüpositionen. Mit einem Druck auf die zentrale<br />
ESC-Taste <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste kehren Sie wie<strong>de</strong>r<br />
zum jeweiligen Ausgangspunkt zurück.<br />
1<br />
3<br />
5<br />
–100%<br />
0%<br />
0%<br />
2<br />
4<br />
6<br />
0%<br />
+100%<br />
0%<br />
Die aktuelle Stellung eines je<strong>de</strong>n Servos wird unter Berücksichtigung<br />
<strong>de</strong>r Geber- und Servoeinstellungen, <strong>de</strong>r<br />
Dual-Rate-/Expo-Funktionen, <strong>de</strong>s Zusammenwirkens<br />
aller aktiven Mischer usw. in einem Balkendiagramm exakt<br />
zwischen -150 % und +150 % <strong>de</strong>s normalen Weges<br />
angezeigt. 0 % entspricht genau <strong>de</strong>r Servomittelstellung.<br />
So können Sie schnell Ihre Einstellungen überprüfen,<br />
ohne <strong>de</strong>n Empfänger einschalten zu müssen. Dies<br />
entbin<strong>de</strong>t Sie allerdings nicht davon, vor <strong>de</strong>m ersten<br />
Mo<strong>de</strong>llbetrieb alle Programmierschritte sorgfältig auch<br />
am Mo<strong>de</strong>ll zu testen, um Fehler auszuschließen!<br />
Die Anzeige erfolgt bei Flächenmo<strong>de</strong>llen nach<br />
folgen<strong>de</strong>m Schema:<br />
Balken 1 = Gas-/Brems-Servo o<strong>de</strong>r Wölbklappe<br />
(rechts)<br />
Balken 2 = Querru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r links<br />
Balken 3 = Höhenru<strong>de</strong>r<br />
Balken 4 = Seitenru<strong>de</strong>r<br />
Balken 5 = Querru<strong>de</strong>r rechts<br />
Balken 6 = Wölbklappe (links) / freier Kanal o<strong>de</strong>r<br />
2. Höhenru<strong>de</strong>rservo<br />
… und bei Hubschraubermo<strong>de</strong>llen:<br />
Balken 1 = Pitch o<strong>de</strong>r Roll (2)- o<strong>de</strong>r Nick (2)-Servo<br />
Balken 2 = Roll (1)-Servo<br />
Balken 3 = Nick (1)-Servo<br />
Balken 4 = Heck-Servo (Gyro)<br />
Balken 5 = Gyro o<strong>de</strong>r Nick (2)-Servo<br />
Balken 6 = Gas-Servo o<strong>de</strong>r Drehzahlsteller<br />
Hinweis:<br />
Beachten Sie jedoch, dass die Servoanzeige sich<br />
ausschließlich auf die ursprüngliche Reihenfolge <strong>de</strong>r<br />
Servos bezieht, also einer Vertauschung <strong>de</strong>r Ausgänge<br />
gemäß <strong>de</strong>m Untermenü „Empfängerausgang“ im Menü<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung«, Seite 60/61 bzw. 69 NICHT folgt.<br />
Programmbeschreibung: Servoposition<br />
113
Allgemeine Einstellungen<br />
Blättern Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste zum Menüpunkt »Allg.Einst« <strong>de</strong>s Multifunktionsmenüs:<br />
Mod.Speich Grun<strong>de</strong>inst<br />
Servoeinst Gebereinst<br />
D/R Expo Phasentrim<br />
Flächenmix Freie Mix.<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe Telemetrie<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste öffnen Sie diesen:<br />
Akkutyp<br />
Ni-MH<br />
Warnschw. Akku 4.7V<br />
Tastenreaktion 2<br />
Kontrast<br />
0<br />
Display Licht unbeg<br />
Län<strong>de</strong>reinst. Euro<br />
Sprachlautst. 3<br />
Signallautst. 3<br />
In diesem Menü wer<strong>de</strong>n sen<strong>de</strong>rspezifi sche Grun<strong>de</strong>instellungen<br />
eingegeben.<br />
Hinweis:<br />
Einstellungen in diesem Menü wer<strong>de</strong>n sen<strong>de</strong>rweit nur<br />
einmal vergeben. Nach Aufruf dieses Menüs in einem<br />
an<strong>de</strong>ren Mo<strong>de</strong>llspeicher erscheinen <strong>de</strong>shalb immer die<br />
zuletzt gültigen Einstellungen.<br />
Wählen Sie die betreffen<strong>de</strong> Zeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste an und<br />
drücken Sie anschließend die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste. Im nun inversen Wertefeld können<br />
Sie mit <strong>de</strong>n Pfeil-Tasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
114 Programmbeschreibung: allgemeine Einstellungen<br />
<strong>de</strong>n jeweiligen Vorgabewert verän<strong>de</strong>rn und mit einem<br />
weiteren Druck auf die zentrale Taste SET Ihre Eingabe<br />
abschließen.<br />
Akkutyp<br />
Akkutyp<br />
Warnschw. Akku<br />
Tastenreaktion<br />
Kontrast<br />
Display Licht<br />
Ni-MH<br />
4.7V<br />
2<br />
0<br />
unbeg<br />
In dieser Zeile teilen Sie <strong>de</strong>m Sen<strong>de</strong>r mit, ob <strong>de</strong>ssen<br />
Stromversorgung aus einem vierzelligen Ni-MH-Akku<br />
o<strong>de</strong>r aus einem einzelligen LiPo-Akku erfolgt. Abhängig<br />
von dieser Einstellung, wird Ihnen in <strong>de</strong>r (nächsten)<br />
Zeile „Warnschwelle Akku“ ein angepasster Spannungsbereich<br />
zur Auswahl angeboten.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) schaltet im inversen<br />
Feld auf Ni-MH zurück.<br />
Warnschwelle Akku<br />
Akkutyp<br />
Warnschw. Akku<br />
Tastenreaktion<br />
Kontrast<br />
Display Licht<br />
Ni-MH<br />
4.7V<br />
2<br />
0<br />
unbeg<br />
In dieser Zeile können Sie die Warnschwelle <strong>de</strong>r Anzeige<br />
…<br />
Akku muss<br />
gela<strong>de</strong>n<br />
wer<strong>de</strong>n !!<br />
… – abhängig von <strong>de</strong>r Wahl <strong>de</strong>s Akkutyps – in Schritten<br />
von 0,1 Volt zwischen 4,5 und 5,5 V (Ni-MH-Akku) bzw.<br />
3,4 und 4,2 V (LiPo-Akku) beliebig vorgeben. Stellen Sie<br />
hier aber keinesfalls einen zu niedrigen Wert ein, damit<br />
Sie noch ausreichend Zeit haben, Ihr Mo<strong>de</strong>ll im Falle<br />
einer Akku-Warnung sicher zu lan<strong>de</strong>n.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) schaltet im inversen<br />
Feld auf 4,7 bzw. 3,4 V zurück.<br />
Tastenreaktion<br />
Akkutyp<br />
Warnschw. Akku<br />
Tastenreaktion<br />
Kontrast<br />
Display Licht<br />
Ni-MH<br />
4.7V<br />
2<br />
0<br />
unbeg<br />
In dieser Zeile können Sie die Reaktionsgeschwindigkeit<br />
<strong>de</strong>r 4-Wege-Tasten im Bereich von 1 bis 10 wählen.<br />
Je höher beispielsweise <strong>de</strong>r eingestellte Wert, umso länger<br />
ist eine Taste zu drücken, bis eine Reaktion erfolgt.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />
Feld auf „2“ zurück.<br />
Kontrast<br />
Um bei je<strong>de</strong>m Wetter und bei je<strong>de</strong>r Temperatur die optimale<br />
Ablesbarkeit <strong>de</strong>s Displays <strong>de</strong>r mx-12 HoTT zu<br />
gewährleisten, können Sie <strong>de</strong>ssen Kontrast einstellen:
#01<br />
Stop<br />
Flug<br />
0:00<br />
0:00<br />
5.2V 50%<br />
HoTT<br />
3:33h<br />
M 5.5V<br />
#01<br />
Stop<br />
Flug<br />
0:00<br />
0:00<br />
5.2V 50%<br />
HoTT<br />
3:33h<br />
M 5.5V<br />
Wählen Sie dazu mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die Zeile „Kontrast“ an:<br />
Akkutyp<br />
Warnschw. Akku<br />
Tastenreaktion<br />
Kontrast<br />
Display Licht<br />
Ni-MH<br />
4.7V<br />
2<br />
0<br />
unbeg<br />
Drücken Sie anschließend kurz die zentrale Taste SET<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Im nun inversen Wertefeld<br />
können Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
<strong>de</strong>n Display-Kontrast im Bereich von ±20 einstellen.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />
Feld auf „0“ zurück.<br />
Display Licht<br />
Akkutyp<br />
Warnschw. Akku<br />
Tastenreaktion<br />
Kontrast<br />
Display Licht<br />
Ni-MH<br />
4.7V<br />
2<br />
0<br />
unbeg<br />
In dieser Zeile wird festgelegt, wie lange die Hintergrundbeleuchtung<br />
<strong>de</strong>s Displays nach <strong>de</strong>m Einschalten<br />
<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r letzten Tastenbetätigung an<br />
bleiben soll.<br />
Zur Auswahl stehen „unbeg(renzt)“, „30 s“, „60 s“ und<br />
„120 s“.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />
Feld auf „unbegrenzt“.<br />
Län<strong>de</strong>reinstellung<br />
Warnschw. Akku<br />
Tastenreaktion<br />
Kontrast<br />
Display Licht<br />
4.7V<br />
2<br />
0<br />
unbeg<br />
Län<strong>de</strong>reinst. Euro<br />
Die Län<strong>de</strong>reinstellung ist erfor<strong>de</strong>rlich, um diversen Richtlinien<br />
(FCC, ETSI, IC etc.) gerecht zu wer<strong>de</strong>n. In Frankreich<br />
beispielsweise, ist <strong>de</strong>r Betrieb einer Fernsteuerung<br />
nur in einem eingeschränkten Frequenzband zulässig.<br />
Deshalb MUSS die Län<strong>de</strong>reinstellung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
auf <strong>de</strong>n Modus „Frankreich“ umgestellt wer<strong>de</strong>n,<br />
sobald dieser in Frankreich betrieben wird. Auf keinen<br />
Fall darf <strong>de</strong>r Universal/EURO-Modus verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n!<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />
Feld auf „Euro“ zurück.<br />
Sprachlautstärke<br />
Tastenreaktion<br />
Kontrast<br />
Display Licht<br />
2<br />
0<br />
unbeg<br />
Län<strong>de</strong>reinst. Euro<br />
Sprachlautst. 3<br />
In dieser Zeile wird die Lautstärke <strong>de</strong>r über <strong>de</strong>n optionalen<br />
Ohrhöreranschluss Best.-Nr. 33001.71 erfolgen<strong>de</strong>n<br />
Sprachausgabe im Bereich von „0“ bis „10“<br />
festgelegt.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />
Feld auf „3“ zurück.<br />
Signallautstärke<br />
Kontrast<br />
0<br />
Display Licht unbeg<br />
Län<strong>de</strong>reinst. Euro<br />
Sprachlautst. 3<br />
Signallautst. 4<br />
In dieser Zeile wird die Lautstärke <strong>de</strong>s sen<strong>de</strong>rinternen<br />
Tongenerators im Bereich von „0“ bis „6“ festgelegt.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />
Feld auf „4“ zurück.<br />
Programmbeschreibung: allgemeine Einstellungen<br />
115
FAIL SAFE<br />
FAIL SAFE<br />
Pos<br />
halt<br />
1 2 3 4 5 6<br />
Verzög 0.25s STO<br />
Die systembedingte höhere Betriebssicherheit <strong>de</strong>s<br />
HoTT-Systems gegenüber <strong>de</strong>r klassischen PPM-Technologie<br />
ergibt sich daraus, dass <strong>de</strong>r im HoTT-Empfänger<br />
eingebaute Mikroprozessor nicht nur ausschließlich<br />
die Signale „seines“ Sen<strong>de</strong>rs verarbeitet son<strong>de</strong>rn auch<br />
„unsauber“ empfangene Steuersignale noch aufbereiten<br />
kann. Erst wenn diese, z. B. durch Fremdstörungen, zu<br />
sehr verfälscht o<strong>de</strong>r gar verstümmelt wur<strong>de</strong>n, ersetzt<br />
jener – abhängig von <strong>de</strong>n nachfolgend beschriebenen<br />
Einstellungen – die gestörten Signale ggf. automatisch<br />
durch im Empfänger zwischengespeicherte Steuersignale.<br />
Dadurch wer<strong>de</strong>n z. B. auch kurzzeitige Störungen,<br />
wie Feldstärkelöcher o. ä. ausgeblen<strong>de</strong>t, welche sonst<br />
zu <strong>de</strong>n bekannten „Wacklern“ führen wür<strong>de</strong>n. In diesem<br />
Fall leuchtet die rote LED am Empfänger.<br />
Solange Sie im aktuell aktiven Mo<strong>de</strong>llspeicher noch<br />
keine Fail-Safe-Programmierung vorgenommen haben,<br />
erscheint beim Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs in <strong>de</strong>r Basisanzeige<br />
für einige Sekun<strong>de</strong>n eine Warnanzeige:<br />
Fail-Safe<br />
einstellen!<br />
Programmierung<br />
Die Funktion „Fail Safe“ bestimmt das Verhalten <strong>de</strong>s<br />
Empfängers im Falle einer Störung <strong>de</strong>r Übertragung<br />
vom Sen<strong>de</strong>r zum Empfänger. Die Empfängerausgänge<br />
116 Programmbeschreibung: Fail Safe<br />
1 … 6 können wahlweise …<br />
1. die momentane Position beibehalten („halt“):<br />
Alle auf „halt“ programmierten Servos bleiben im Falle<br />
einer Übertragungsstörung so lange an <strong>de</strong>n vom<br />
Empfänger zuletzt noch als korrekt erkannten Positionen<br />
stehen, bis ein neues, korrektes Steuersignal<br />
beim Empfänger eintrifft, o<strong>de</strong>r<br />
2. sich beim Auftreten einer Übertragungsstörung nach<br />
Ablauf <strong>de</strong>r „Verzögerungszeit“ in eine frei wählbare<br />
Position („Pos“) bewegen.<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>n gewünschten Servoanschluss<br />
1 bis 6 (�) und drücken Sie die zentrale SET-<br />
Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste, um zwischen „halt-„ ( )<br />
und „Positions“-Modus ( ) beliebig umzuschalten:<br />
FAIL SAFE<br />
Pos<br />
halt<br />
1 2 3 4 5 6<br />
Verzög 0.25s STO<br />
Wählen Sie anschließend mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />
linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die Option „Verzögerung“<br />
im Display links unten an …<br />
FAIL SAFE<br />
Pos<br />
halt<br />
1 2 3 4 5 6<br />
Verzög 0.25s STO<br />
… und wählen Sie nach einem Druck auf die zentrale<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste mit <strong>de</strong>ren Pfeilta-<br />
sten unter <strong>de</strong>n vier möglichen Verzögerungszeiten (0,25<br />
s, 0,5 s, 0,75 s und 1 s) die von Ihnen gewünschte aus.<br />
Gleichzeitiges Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) stellt im inversen<br />
Feld auf <strong>de</strong>n Vorgabewert 0,75 s zurück.<br />
Wählen Sie abschließend mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />
linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das STO-Feld im Display<br />
rechts unten an und bringen Sie dann die Servos,<br />
die Sie in <strong>de</strong>n Positionsmodus geschaltet haben, über<br />
die zugehörigen Bedienelemente GLEICHZEITIG in die<br />
gewünschten Positionen.<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste wer<strong>de</strong>n diese Positionen als Fail-Safe-<br />
Einstellung im Empfänger gespeichert, sodass dieser im<br />
Störungsfall darauf zurückgreifen kann.<br />
Die erfolgte Abspeicherung wird im Display kurzzeitig<br />
bestätigt:<br />
Pos<br />
halt<br />
FAIL SAFE<br />
Position<br />
gespeichert<br />
1 2 3 4 5 6<br />
Verzög 0.25s STO<br />
Achtung:<br />
Nutzen Sie dieses Sicherheitspotenzial, in<strong>de</strong>m Sie<br />
für einen Fail-Safe-Fall wenigstens die Motordrosselposition<br />
bei Verbrennermo<strong>de</strong>llen auf Leerlauf bzw.<br />
die Motorfunktion bei Elektromo<strong>de</strong>llen auf Stopp<br />
bzw. bei Heli-Mo<strong>de</strong>llen auf „Hold“ programmieren.<br />
Das Mo<strong>de</strong>ll kann sich dann im Störungsfall nicht so<br />
leicht selbstständig machen und so Sach- o<strong>de</strong>r gar<br />
Personenschä<strong>de</strong>n hervorrufen.
Telemetrie<br />
Über das »Telemetrie«-Menü sind in Echtzeit Sen<strong>de</strong>rund<br />
Empfängerdaten sowie Daten optional angeschlossener<br />
Telemetrie-Sensoren, siehe Anhang, abrufbar und<br />
programmierbar.<br />
Die Empfängerdaten wer<strong>de</strong>n über <strong>de</strong>n im HoTT-Empfänger<br />
integrierten Rückkanal an <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r übertragen.<br />
An <strong>de</strong>n Empfängern GR-12S HoTT (Best.-Nr. 33505),<br />
GR-12 HoTT (Best.-Nr. 33506) und GR-16 (Best.-Nr.<br />
33508) kann über <strong>de</strong>n Telemetrie-Eingang jeweils 1<br />
Telemetrie-Sensor angeschlossen wer<strong>de</strong>n. Der HoTT-<br />
Empfänger GR-24 HoTT (Best.-Nr. 33512) erlaubt <strong>de</strong>n<br />
Anschluss von 2 Telemetrie-Sensoren.<br />
Die Updatefähigkeit dieser und zukünftiger Empfänger<br />
durch <strong>de</strong>n Anwen<strong>de</strong>r hält die zugehörigen<br />
»Telemetrie«-Menüs immer auf <strong>de</strong>m neuesten Stand<br />
und sichert die Erweiterung um zukünftige Funktionen<br />
o<strong>de</strong>r Sprachen.<br />
Hinweis:<br />
Nach <strong>de</strong>r Registrierung Ihres Produkts unter http://www.<br />
graupner.<strong>de</strong>/<strong>de</strong>/service/produktregistrierung wer<strong>de</strong>n Sie<br />
automatisch per E-Mail über neue Updates informiert.<br />
Vor einem Update <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rsoftware sollten Sie jedoch<br />
unbedingt alle belegten Mo<strong>de</strong>llspeicher auf einem<br />
kompatiblen Laptop bzw. PC sichern, um einem evtl.<br />
Datenverlust vorzubeugen.<br />
Firmware-Updates wie auch die vorstehend erwähnten<br />
Sicherungen wer<strong>de</strong>n über <strong>de</strong>n PC-Anschluss <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>rs mittels <strong>de</strong>s optionalen USB-Adapters Best.-Nr.<br />
7168.6 und <strong>de</strong>m Anschlusskabel Best.-Nr. 6466.S mit<br />
Hilfe eines PCs mit <strong>de</strong>m Betriebssystem Windows XP,<br />
Vista o<strong>de</strong>r 7 durchgeführt.<br />
Die erfor<strong>de</strong>rlichen Programme und Informationen fi n<strong>de</strong>n<br />
Sie beim entsprechen<strong>de</strong>n Produkt jeweils unter Download<br />
auf www.graupner.<strong>de</strong>. Es wird empfohlen, immer<br />
die aktuelle Firmware auf die Geräte zu übertragen, um<br />
so auf <strong>de</strong>m neuesten Stand zu bleiben.<br />
Wichtige Hinweise:<br />
Diese Anleitung stellt die zum Zeitpunkt <strong>de</strong>r Drucklegung<br />
zur Verfügung stehen<strong>de</strong>n Funktionen dar.<br />
Wie bereits im Abschnitt „Binding mehrerer Empfänger“<br />
auf Seite 61 bzw. 70 angemerkt, können bei Bedarf<br />
auch mehrere Empfänger pro Mo<strong>de</strong>ll gebun<strong>de</strong>n<br />
wer<strong>de</strong>n. Beim späteren Betrieb ist jedoch nur <strong>de</strong>rjenige<br />
Empfänger, <strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>n wur<strong>de</strong>,<br />
imstan<strong>de</strong> eine Telemetrie-Verbindung zum Sen<strong>de</strong>r<br />
aufzubauen! Das be<strong>de</strong>utet aber umgekehrt, dass<br />
nur <strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>ne Empfänger auch per Telemetrie-Menü<br />
angesprochen wer<strong>de</strong>n kann! Ggf. ist<br />
also die Bindungs-Reihenfolge zu än<strong>de</strong>rn, bevor an<br />
einem bestimmten Empfänger Einstellungen vorgenommen<br />
wer<strong>de</strong>n können.<br />
Achten Sie beim Einstellen <strong>de</strong>r Fernsteuerung<br />
unbedingt darauf, dass die Sen<strong>de</strong>rantenne immer<br />
ausreichend weit von <strong>de</strong>n Empfängerantennen<br />
entfernt ist! Mit etwa 1 m Abstand sind Sie diesbezüglich<br />
auf <strong>de</strong>r sicheren Seite. An<strong>de</strong>rnfalls riskieren<br />
Sie eine gestörte Verbindung zum Rückkanal<br />
und in Folge Fehlverhalten.<br />
Da die Telemetriedaten zwischen Sen<strong>de</strong>r und Empfänger<br />
nur nach je<strong>de</strong>m vierten Datenpaket ausgetauscht<br />
wer<strong>de</strong>n, benötigt die Datenübertragung technisch<br />
bedingt eine gewisse Zeit, sodass die Reaktion<br />
auf Bedientasten und Einstellungsän<strong>de</strong>rungen nur<br />
verzögert erfolgt. Hierbei han<strong>de</strong>lt es sich also nicht<br />
um einen Fehler.<br />
Programmierungen am Mo<strong>de</strong>ll o<strong>de</strong>r an Sensoren<br />
dürfen nur erfolgen, wenn sich das Mo<strong>de</strong>ll am Bo<strong>de</strong>n<br />
befi n<strong>de</strong>t. Nehmen Sie Einstellungen nur bei ausge-<br />
schaltetem Motor bzw. abgeklemmtem Antriebsakku<br />
vor! Ungewollte Programmierungen sind sonst nicht<br />
auszuschließen.<br />
Ein z. B. aus Versehen im Empfänger aktivierter Servotest<br />
könnte ggf. das Mo<strong>de</strong>ll zum Absturz bringen<br />
und Personen- und/o<strong>de</strong>r Sachschä<strong>de</strong>n verursachen.<br />
Beachten Sie die <strong>Sicherheitshinweise</strong> auf <strong>de</strong>n Seiten<br />
3 … 6 dieses Handbuches und in <strong>de</strong>n jeweiligen Einzelanleitungen.<br />
Alle Einstellungen (wie Fail-Safe, Servodrehrichtungsumkehr,<br />
Servoweg, Mischer- und Kurveneinstellungen<br />
usw.), die Sie über das »Telemetrie«-Menü<br />
vornehmen, wer<strong>de</strong>n ausschließlich im Empfänger<br />
gespeichert und ggf. im Zuge <strong>de</strong>s Umsetzens eines<br />
Empfängers in ein an<strong>de</strong>res Mo<strong>de</strong>ll mit übernommen.<br />
Initialisieren Sie Ihren HoTT-Empfänger daher sicherheitshalber<br />
neu, wenn Sie <strong>de</strong>n Empfänger in einem<br />
an<strong>de</strong>ren Mo<strong>de</strong>ll einsetzen wollen, siehe „Reset“ auf<br />
Seite 33.<br />
Programmieren Sie <strong>de</strong>shalb Servodrehrichtungsumkehr,<br />
Servoweg, Mischer- und Kurveneinstellungen<br />
vorzugsweise nur über die mx-12-spezifi schen<br />
Standardmenüs »Servoeinstellung« (Seite 72),<br />
»freie Mixer« (Seite 107) und »D/R Expo« (Seite 82<br />
bzw. 84). An<strong>de</strong>renfalls überlagern sich die Einstellungen<br />
gegenseitig, was im späteren Betrieb günstigstenfalls<br />
zu Unübersichtlichkeit, ungünstigstenfalls zu<br />
Problemen führen kann.<br />
Mit <strong>de</strong>r Channel-Mapping-Funktion <strong>de</strong>s im Sen<strong>de</strong>r<br />
mx-12 HoTT integrierten »Telemetrie«-Menüs<br />
können Steuerfunktionen auch beliebig auf mehrere<br />
Empfänger aufgeteilt o<strong>de</strong>r aber auch mehrere Empfängerausgänge<br />
mit <strong>de</strong>rselben Steuerfunktion belegt<br />
wer<strong>de</strong>n. Beispielsweise um je Querru<strong>de</strong>rblatt zwei<br />
Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
117
Servos anstatt nur einem einzelnen ansteuern zu<br />
können usw.. Auch hierbei wird dringend empfohlen,<br />
beim Programmieren höchste Vorsicht walten<br />
zu lassen.<br />
Telemetrie<br />
Die unter <strong>de</strong>m Oberbegriff »Telemetrie« zusammengefassten<br />
Menüs sind aus <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT mit einem ca. drei Sekun<strong>de</strong>n<br />
andauern<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale ESC-Taste <strong>de</strong>r<br />
linken 4-Wege-Taste aufzurufen. Dieselben Menüs<br />
können jedoch auch wie an<strong>de</strong>re Menüs <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs, in<br />
<strong>de</strong>r Multifunktionsliste mit einem Druck auf die zentrale<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste aufrufen wer<strong>de</strong>n:<br />
Mod.Speich Grun<strong>de</strong>inst<br />
Servoeinst Gebereinst<br />
D/R Expo Phasentrim<br />
Flächenmix Freie Mix.<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe Telemetrie<br />
Grundsätzliche Bedienung<br />
Im Wesentlichen entspricht die Bedienung <strong>de</strong>s »Telemetrie«-Menüs<br />
<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r übrigen Menüs <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
mx-12 HoTT. Die wenigen Abweichungen wer<strong>de</strong>n<br />
nachfolgend beschrieben:<br />
Zwischen <strong>de</strong>n einzelnen Seiten <strong>de</strong>s Telemetrie-Menüs<br />
wechseln Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste. Die korrespondieren<strong>de</strong>n Richtungshinweise<br />
fi n<strong>de</strong>n Sie auf je<strong>de</strong>r Displayseite rechts<br />
oben in Form von spitzen Klammern (), siehe Abbildungen.<br />
Ist nur eine spitze Klammer zu sehen, dann befi<br />
n<strong>de</strong>n Sie sich auf <strong>de</strong>r jeweils ersten bzw. letzten Seite.<br />
Ein Seitenwechsel ist dann nur noch in <strong>de</strong>r angezeigten<br />
118 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
Richtung möglich.<br />
Menüzeilen, in <strong>de</strong>nen Parameter geän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n können,<br />
sind durch eine vorangestellte spitze Klammer (>)<br />
markiert. Durch Drücken <strong>de</strong>r Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste springt <strong>de</strong>r „>“-Zeiger eine<br />
Zeile vor bzw. zurück. Nicht anspringbare Zeilen sind<br />
nicht verän<strong>de</strong>rbar.<br />
Um einen Parameter zu än<strong>de</strong>rn, drücken Sie die zentrale<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste (<strong>de</strong>r Parameter<br />
wird invers dargestellt), verän<strong>de</strong>rn <strong>de</strong>n Wert innerhalb<br />
<strong>de</strong>s möglichen Einstellbereiches mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste und übernehmen <strong>de</strong>n Wert durch<br />
nochmaliges Drücken <strong>de</strong>r SET-Taste. Mit einem Druck<br />
auf die zentrale Taste ESC <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste<br />
kehren Sie wie<strong>de</strong>r zur Ausgangsposition zurück.<br />
Wählen Sie nun mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste das gewünschte Untermenü an.<br />
Sollte anstelle <strong>de</strong>s gewünschten Untermenüs jedoch die<br />
Meldung …<br />
KANN<br />
KEINE DATEN<br />
EMPFANGEN<br />
OK<br />
… nach einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste erscheinen, dann besteht noch<br />
keine Verbindung zu einem Empfänger. Schalten Sie<br />
also Ihre Empfangsanlage ein o<strong>de</strong>r Bin<strong>de</strong>n Sie ggf. <strong>de</strong>n<br />
anzusprechen<strong>de</strong>n Empfänger erneut, falls dieser nicht<br />
<strong>de</strong>r zuletzt gebun<strong>de</strong>ne sein sollte, siehe unter „Wichtige<br />
Hinweise“ auf <strong>de</strong>r Seite zuvor.<br />
EINSTELLEN/ANZEIGEN<br />
EINSTELLEN/ANZEIGEN<br />
TELEMETRIE<br />
EINSTELLEN/ANZEIGEN<br />
ANZEIGE DATEN<br />
ANZEIGE HF STATUS<br />
AUSWAHL ANSAGEN<br />
Auf <strong>de</strong>r ersten, mit …<br />
RX DATAVIEW<br />
… überschriebenen Displayseite <strong>de</strong>s Untermenüs<br />
»EINSTELLEN/ANZEIGEN« können keine Einstellungen<br />
vorgenommen wer<strong>de</strong>n. Diese Seite dient nur zur<br />
Information:<br />
RX DATAVIEW<br />
S–QUA100%S–dBM–030dBM<br />
S–STR100% R–TEM.+28°C<br />
L PACK TIME 00010msec<br />
R-VOLT :05.0V<br />
L.R-VOLT:04.5V<br />
SENSOR1 :00.0V 00°C<br />
SENSOR2 :00.0V 00°C<br />
Wert Erläuterung<br />
S-QUA Signalqualität in %<br />
S-dBm Empfangsleistung in dBm<br />
S-STR Signalstärke in %<br />
R-TEM. Empfängertemperatur in °C<br />
L PACK TIME zeigt die Zeit in ms an, in <strong>de</strong>r<br />
das längste Datenpaket bei <strong>de</strong>r<br />
Übertragung Sen<strong>de</strong>r zum Empfänger<br />
verlorengegangen ist
R-VOLT Aktuelle Betriebsspannung <strong>de</strong>s<br />
Empfängers in Volt<br />
L.R-VOLT minimalste Betriebsspannung<br />
<strong>de</strong>s Empfängers seit <strong>de</strong>m letzten<br />
Einschalten in Volt<br />
SENSOR1 Zeigt die Werte <strong>de</strong>s optionalen<br />
Telemetrie-Sensors 1 in Volt und °C an<br />
SENSOR2 Zeigt die Werte <strong>de</strong>s optionalen<br />
Telemetrie-Sensors 2 in Volt und °C an<br />
Signalquallität (S-QUA)<br />
Die Signalqualität (S-QUA) wird über <strong>de</strong>n Rückkanal <strong>de</strong>s<br />
Empfängers „live“ an <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r gesen<strong>de</strong>t und zeigt die<br />
Signalstärke in % an.<br />
Empfangsleistung (S-dbm)<br />
Die Empfangsleistung (S-dbm) wird mit negativen<br />
Werten angezeigt, d. h., ein Wert gegen Null ist <strong>de</strong>r<br />
Maximalwert (= bester Empfang), je niedriger die Werte<br />
wer<strong>de</strong>n, <strong>de</strong>sto schlechter ist die Empfangsleistung!<br />
Wichtig ist dies unter an<strong>de</strong>rem beim Reichweitetest vor<br />
<strong>de</strong>m Betrieb.<br />
Anmerkung:<br />
Bei negativen Zahlen kehrt sich die Bewertung einer<br />
Zahl um: Je höher die auf das Minus-Zeichen folgen<strong>de</strong><br />
Zahl, <strong>de</strong>sto niedriger ist <strong>de</strong>ren Wert.<br />
Führen Sie <strong>de</strong>n Reichweitetest, wie auf Seite 62 bzw.<br />
71 beschrieben, vor je<strong>de</strong>m Flug durch und simulieren<br />
Sie dabei alle Servobewegungen, die auch im Flug<br />
vorkommen. Die Reichweite muss bei aktiviertem<br />
Reichweitetest min. 50 m am Bo<strong>de</strong>n betragen. Bei<br />
dieser Entfernung darf im „RX DATAVIEW“-Display unter<br />
„S-dBm“ höchstens -80 dBm angezeigt wer<strong>de</strong>n, um<br />
einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Liegt <strong>de</strong>r Wert<br />
darunter (z. B. -85 dBm), sollten Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll keinesfalls<br />
in Betrieb nehmen. Überprüfen Sie <strong>de</strong>n Einbau<br />
Ihrer Empfangsanlage und die Lage <strong>de</strong>r Antennen.<br />
Im Betrieb sollte dieser Wert nicht unter -90 dBm fallen,<br />
ansonsten sollten Sie die Entfernung <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls verringern.<br />
Normalerweise wird aber vor Erreichen dieses<br />
Wertes die akustische Reichweitewarnung (Piepton-<br />
Intervall 1 s) ausgelöst, um einen sicheren Betrieb zu<br />
gewährleisten.<br />
Signalstärke (S-STR)<br />
Die Signalstärke (S-STR) wird in % angezeigt. Generell<br />
wird eine akustische Reichweitenwarnung (Piepton-<br />
Intervall 1 s) ausgegeben, sobald das Empfängersignal<br />
im Rückkanal zu schwach wird. Da <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r aber<br />
eine wesentlich höhere Sen<strong>de</strong>leistung besitzt als <strong>de</strong>r<br />
Empfänger, kann das Mo<strong>de</strong>ll immer noch sicher betrieben<br />
wer<strong>de</strong>n. Die Mo<strong>de</strong>llentfernung sollte aber <strong>de</strong>nnoch<br />
sicherheitshalber verringert wer<strong>de</strong>n, bis <strong>de</strong>r Warnton<br />
wie<strong>de</strong>r verstummt.<br />
Empfängertemperatur (R-TEM.)<br />
Vergewissern Sie sich, unter allen Flugbedingungen im<br />
Rahmen <strong>de</strong>r erlaubten Temperaturen Ihres Empfängers<br />
zu bleiben (i<strong>de</strong>alerweise zwischen -10 und 55 °C).<br />
Die Empfänger-Temperaturgrenzwerte, ab <strong>de</strong>nen eine<br />
Warnung erfolgt, können im Untermenü »RX SER-<br />
VO TEST« unter „ALARM TEMP+“ (50 … 80 °C und<br />
„ALARM TEMP-“ (-20 … +10 °C) eingestellt wer<strong>de</strong>n.<br />
Bei Unter- o<strong>de</strong>r Überschreitung erfolgt ein akustisches<br />
Signal (Dauer-Piepton) und in allen Empfänger-<br />
Untermenüs „RX“ erscheint oben rechts „TEMP.E“. Auf<br />
<strong>de</strong>r Display-Seite »RX DATAVIEW« wird außer<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r<br />
Parameter „R-TEM“ invers dargestellt.<br />
Datenpakete (L PACK TIME)<br />
Zeigt <strong>de</strong>n längsten Zeitraum in ms an, in <strong>de</strong>m Datenpakete<br />
bei <strong>de</strong>r Übertragung vom Sen<strong>de</strong>r zum Empfänger<br />
verlorengegangen sind. In <strong>de</strong>r Praxis ist das <strong>de</strong>r längste<br />
Zeitraum, in <strong>de</strong>m das Fernsteuersytem in <strong>de</strong>n Fail-Safe-<br />
Modus gegangen ist.<br />
Betriebsspannung (R-VOLT)<br />
Kontrollieren Sie immer die Betriebsspannung <strong>de</strong>s Empfängers.<br />
Sollte sie zu niedrig sein, dürfen Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll<br />
auf keinen Fall weiter betreiben bzw. überhaupt starten.<br />
Die Empfänger-Unterspannungswarnung kann im<br />
Untermenü »RX SERVO TEST« unter „ALARM VOLT“<br />
zwischen 3,0 und 6,0 Volt eingestellt wer<strong>de</strong>n. Bei<br />
Unterschreitung erfolgt ein akustisches Signal (sich<br />
wie<strong>de</strong>rholen<strong>de</strong>r Doppel-Piepton (lang/kurz)) und in allen<br />
Empfänger-Untermenüs »RX …« erscheint oben rechts<br />
„VOLT.E“. Im Untermenü »RX DATAVIEW« wird außer<strong>de</strong>m<br />
<strong>de</strong>r Parameter „R-VOLT“ invers dargestellt.<br />
Die aktuelle Empfängerakkuspannung wird auch im<br />
Grunddisplay, siehe Seite 24, angezeigt.<br />
Minimale Betriebsspannung (L.R-VOLT)<br />
„L.R-VOLT“ zeigt die minimale Betriebsspannung <strong>de</strong>s<br />
Empfängers seit <strong>de</strong>m letzten Einschalten an.<br />
Sollte diese Spannung <strong>de</strong>utlich von <strong>de</strong>r aktuellen<br />
Betriebsspannung „R-VOLT“ abweichen, wird <strong>de</strong>r<br />
Empfängerakku durch die Servos möglicherweise zu<br />
stark belastet. Spannungseinbrüche sind die Folge.<br />
Verwen<strong>de</strong>n Sie in diesem Fall eine leistungsfähigere<br />
Spannungsversorgung, um maximale Betriebssicherheit<br />
zu erreichen.<br />
Sensor 1 + 2<br />
Zeigt die Werte <strong>de</strong>s optionalen Telemetrie-Sensors 1<br />
Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
119
und ggf. 2 in Volt und °C an. Eine Beschreibung dieser<br />
Sensoren ist im Anhang zu fi n<strong>de</strong>n.<br />
RX SERVO<br />
RX SERVO<br />
OUTPUT CH: 01<br />
REVERSE : OFF<br />
CENTER : 1500μsec<br />
TRIM : –000μsec<br />
TRAVEL– : 150%<br />
TRAVEL+ : 150%<br />
PERIOD : 20msec<br />
Beachten Sie vor etwaigen Programmierungen auf dieser<br />
Displayseite unbedingt die Hinweise auf Seite 117.<br />
Wert Erläuterung mögliche<br />
Einstellungen<br />
OUTPUT CH Kanalauswahl 1 … je nach<br />
Empfänger<br />
REVERSE Servoumkehr AUS / EIN<br />
CENTER Servomitte in µs wenn aktiv (invers),<br />
abhängig von<br />
Geberposition<br />
TRIM Trimmposition in<br />
µs Abweichung<br />
von <strong>de</strong>r CENTER-<br />
Position<br />
-120 … +120 µs<br />
TRAVEL– Wegbegrenzung<br />
bei % Servoweg<br />
30 … 150 %<br />
TRAVEL+ Wegbegrenzung<br />
bei % Servoweg<br />
30 … 150 %<br />
PERIOD Zykluszeit in ms 10 o<strong>de</strong>r 20 ms<br />
120 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
OUTPUT CH (Kanalauswahl)<br />
Wählen Sie ggf. mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten die Zeile „Kanal“ an.<br />
Drücken Sie die SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste.<br />
Das Wertefeld wird invers dargestellt. Stellen Sie nun<br />
<strong>de</strong>n gewünschten Kanal (z. B. 01) mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ein. Die nachfolgen<strong>de</strong>n<br />
Parameter beziehen sich immer auf <strong>de</strong>n hier eingestellten<br />
Kanal:<br />
Reverse (Servo-Umkehr)<br />
Stellt die Drehrichtung <strong>de</strong>s an <strong>de</strong>n gewählten Steuerkanal<br />
angeschlossenen Servos ein: ON / OFF<br />
CENTER (Servo-Mitte)<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „CENTER“ wird bei aktivem Wertefeld<br />
(inverse Darstellung) die aktuelle Impulszeit <strong>de</strong>s in <strong>de</strong>r<br />
Zeile „OUTPUT CH“ gewählten Steuerkanals in µs<br />
angezeigt.<br />
Der angezeigte Wert ist abhängig von <strong>de</strong>r aktuellen Stellung<br />
<strong>de</strong>s diesen Steuerkanal beeinfl ussen<strong>de</strong>n Gebers<br />
und ggf. <strong>de</strong>r Stellung von <strong>de</strong>ssen Trimmung.<br />
Eine Kanalimpulszeit von 1500 µs entspricht <strong>de</strong>r standardmäßigen<br />
Mittenposition und damit <strong>de</strong>r üblichen<br />
Servomitte.<br />
Um diesen Wert zu verän<strong>de</strong>rn, wählen Sie die Zeile<br />
„CENTER“ an und drücken Sie die Taste SET. Nun bewegen<br />
Sie <strong>de</strong>n entsprechen<strong>de</strong>n Geber in die gewünschte<br />
Position und speichern die aktuelle Geberpostion<br />
durch erneutes Drücken <strong>de</strong>r Taste SET. Diese Position<br />
wird als neue Neutralposition abgespeichert.<br />
TRIM (Trimmposition)<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „TRIM“ können Sie die Neutralposition eines<br />
an <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r Zeile „OUTPUT CH“ gewählten Steuerkanal<br />
angeschlossenen Servos mittels <strong>de</strong>r Pfeiltasten<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in 1-µs-Schritten feinfühlig<br />
nachjustieren: Um <strong>de</strong>n hier eingestellten TRIM-Wert ist<br />
<strong>de</strong>r Wert in <strong>de</strong>r Zeile „CENTER“ im Bereich von ±120 µs<br />
anpassbar.<br />
Werkseinstellung: 0 µs.<br />
TRAVEL–/+ (Servo-Weg –/+)<br />
Diese Option dient zur Einstellung einer seitenabhängigen<br />
Begrenzung (Limitierung) <strong>de</strong>s Servowegs (Ru<strong>de</strong>rausschlag)<br />
<strong>de</strong>s am in <strong>de</strong>r Zeile „OUTPUT CH“ gewählten<br />
Steuerkanal angeschlossenen Servos.<br />
Die Einstellung erfolgt getrennt für bei<strong>de</strong> Richtungen im<br />
Bereich von 30 … 150 %.<br />
Werkseinstellung: je 150 %.<br />
PERIOD (Zykluszeit)<br />
In dieser Zeile bestimmen Sie <strong>de</strong>n Zeitabstand <strong>de</strong>r<br />
einzelnen Kanalimpulse. Diese Einstellung wird für alle<br />
Steuerkanäle übernommen.<br />
Bei ausschließlicher Verwendung von Digitalservos kann<br />
eine Zykluszeit von 10 ms eingestellt wer<strong>de</strong>n.<br />
Im Mischbetrieb o<strong>de</strong>r bei ausschließlicher Verwendung<br />
von Analogservos sollte unbedingt 20 ms eingestellt<br />
sein, da letztere an<strong>de</strong>rnfalls „überfor<strong>de</strong>rt“ sein können<br />
und infolge<strong>de</strong>ssen mit „Zittern“ o<strong>de</strong>r „Knurren“ reagieren.<br />
RX FAIL SAFE<br />
RX FAIL SAFE<br />
OUTPUT CH: 01<br />
INPUT CH: 01<br />
MODE : HOLD<br />
F.S.Pos. : 1500μsec<br />
DELAY : 0.75sec<br />
FAIL SAFE ALL: NO<br />
POSITION : 1500μsec<br />
Der Beschreibung dieses Menüs vorangestellt seien ein
paar mahnen<strong>de</strong> Worte:<br />
„Nichts tun” ist das schlechteste, was diesbezüglich<br />
getan wer<strong>de</strong>n kann. In <strong>de</strong>r Grun<strong>de</strong>instellung <strong>de</strong>s HoTT-<br />
Empfängers ist nämlich „HOLD” vorgegeben.<br />
Im Falle einer Störung fl iegt günstigstenfalls das Flugmo<strong>de</strong>ll<br />
unbestimmte Zeit gera<strong>de</strong>aus und „lan<strong>de</strong>t” dann<br />
hoffentlich irgendwo, ohne größeren Scha<strong>de</strong>n anzurichten!<br />
Passiert so etwas allerdings an unrechtem Ort und<br />
zu unrechter Zeit, dann könnte z. B. das Motormo<strong>de</strong>ll unsteuerbar<br />
und somit auch unkontrollierbar übers Flugfeld<br />
„rasen” und Piloten o<strong>de</strong>r Zuschauer gefähr<strong>de</strong>n!<br />
Deshalb sollte schon bedacht wer<strong>de</strong>n, ob zur Vermeidung<br />
<strong>de</strong>rartiger Risiken nicht doch wenigstens „Motor<br />
aus” programmiert wer<strong>de</strong>n sollte!?<br />
Und nach <strong>de</strong>m erhobenen Zeigefi nger noch ein kurzer<br />
Hinweis auf die drei möglichen Varianten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
mx-12 HoTT zur Einstellung von Fail Safe:<br />
Der einfachste und auch empfohlene Weg zu Fail-Safe-<br />
Einstellungen ist die Benutzung <strong>de</strong>s aus <strong>de</strong>r Multifunktionsliste<br />
erreichbaren Menüs »Fail Safe«, siehe Seite<br />
116.<br />
Ähnlich, wenn auch etwas umständlicher zu erreichen,<br />
funktioniert die auf <strong>de</strong>r nächsten Doppelseite beschriebene<br />
Option „FAIL SAFE ALL“.<br />
Und zuletzt steht noch die relativ aufwendige Metho<strong>de</strong><br />
<strong>de</strong>r individuellen Einstellung mittels <strong>de</strong>r Optionen<br />
„MODE“, „F.S.Pos.“ und „DELAY“ zur Verfügung. Die<br />
Beschreibung dieser Variante beginnt mit <strong>de</strong>r Option<br />
„MODE“ weiter unten.<br />
Wert Erläuterung mögliche<br />
Einstellungen<br />
OUTPUT CH Ausgangskanal<br />
(Servoanschluss<br />
<strong>de</strong>s Empfängers)<br />
INPUT CH Eingangskanal<br />
(vom Sen<strong>de</strong>r<br />
kommen<strong>de</strong>r<br />
Steuerkanal)<br />
1 … je nach<br />
Empfänger<br />
1 … 16<br />
MODE Fail-Safe-Modus HOLD<br />
FAIL SAFE<br />
OFF<br />
F.S.POS. Fail-Safe-Position 1000 … 2000 µs<br />
DELAY Reaktionszeit<br />
(Verzögerung)<br />
FAIL SAFE<br />
ALL<br />
Speichern <strong>de</strong>r<br />
Fail-Safe-<br />
Positionen aller<br />
Steuerkanäle<br />
POSITION Anzeige <strong>de</strong>r<br />
gespeicherten<br />
Fail-Safe-Position<br />
0,25, 0,50, 0,75<br />
und 1,00 s<br />
NO / SAVE<br />
zwischen ca. 1000<br />
und 2000 µs<br />
OUTPUT CH (Servoanschluss)<br />
In dieser Zeile wählen Sie <strong>de</strong>n jeweils einzustellen<strong>de</strong>n<br />
OUTPUT CH (Servoanschluss <strong>de</strong>s Empfängers) aus.<br />
INPUT CH (Auswahl <strong>de</strong>s Eingangkanals)<br />
Wie schon auf Seite 117 erwähnt, können die 6 Steuerfunktionen<br />
<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT bei Bedarf<br />
beliebig auf mehrere Empfänger aufgeteilt o<strong>de</strong>r aber<br />
auch mehrere Empfänger ausgänge mit <strong>de</strong>rselben<br />
Steuerfunktion belegt wer<strong>de</strong>n. Beispielsweise um je<br />
Querru<strong>de</strong>rblatt zwei Servos o<strong>de</strong>r ein übergroßes Seitenru<strong>de</strong>r<br />
mit miteinan<strong>de</strong>r gekoppelten Servos anstelle eines<br />
einzelnen ansteuern zu können.<br />
Eine Aufteilung auf mehrere HoTT-Empfänger wie<strong>de</strong>rum<br />
bietet sich u. a. in Großmo<strong>de</strong>llen an, um beispielsweise<br />
lange Servokabel zu vermei<strong>de</strong>n. Be<strong>de</strong>nken Sie in diesem<br />
Fall, dass per »Telemetrie«-Menü immer nur <strong>de</strong>r<br />
zuletzt gebun<strong>de</strong>ne Empfänger angesprochen wer<strong>de</strong>n<br />
kann!<br />
Die 6 Steuerkanäle (INPUT CH) <strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />
können entsprechend verwaltet wer<strong>de</strong>n, in<strong>de</strong>m durch<br />
so genanntes „Channel Mapping“ <strong>de</strong>m in <strong>de</strong>r Zeile<br />
OUTPUT CH ausgewählten Servoanschluss <strong>de</strong>s Empfängers<br />
in <strong>de</strong>r Zeile INPUT CH ein an<strong>de</strong>rer Steuerkanal<br />
zugewiesen wird. ABER ACHTUNG: Wenn Sie beispielsweise<br />
sen<strong>de</strong>rseitig in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ <strong>de</strong>s Menüs<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« „2QR“ vorgegeben haben, dann<br />
wird bereits im Sen<strong>de</strong>r die Steuerfunktion 2 (Querru<strong>de</strong>r)<br />
auf die Steuerkanäle 2 + 5 für linkes und rechtes Querru<strong>de</strong>r<br />
aufgeteilt. Die korrespondieren<strong>de</strong>n und damit ggf.<br />
auch zu mappen<strong>de</strong>n INPUT CH <strong>de</strong>s Empfängers wären<br />
in diesem Fall dann die Kanäle 02 + 05.<br />
Beispiele:<br />
Sie möchten bei einem Großmo<strong>de</strong>ll je<strong>de</strong> Querru<strong>de</strong>rklappe<br />
über zwei o<strong>de</strong>r mehr Servos ansteuern:<br />
Weisen Sie <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n OUTPUT CH (Servoanschlüssen)<br />
jeweils ein und <strong>de</strong>nselben INPUT CH<br />
(Steuerkanal) zu. In diesem Fall abhängig von linker<br />
o<strong>de</strong>r rechter Tragfl äche, als INPUT CH jeweils einen<br />
<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n standardmäßigen Querru<strong>de</strong>rsteuerkanäle<br />
2 + 5.<br />
Sie möchten bei einem Großmo<strong>de</strong>ll das Seitenru<strong>de</strong>r<br />
mit zwei o<strong>de</strong>r mehr Servos ansteuern:<br />
Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
121
Weisen Sie <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n OUTPUT CH (Servoanschlüssen)<br />
jeweils ein und <strong>de</strong>nselben INPUT CH<br />
(Steuerkanal) zu. In diesem Fall <strong>de</strong>n standardmäßigen<br />
Seitenru<strong>de</strong>rkanal 4.<br />
MODE<br />
Die Einstellungen <strong>de</strong>r Optionen „MODE“, „F.S.Pos.“ und<br />
„DELAY“ bestimmen das Verhalten <strong>de</strong>s Empfängers im<br />
Falle einer Störung <strong>de</strong>r Übertragung vom Sen<strong>de</strong>r zum<br />
Empfänger.<br />
Die unter „MODE“ programmierte Einstellung bezieht<br />
sich immer auf <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r Zeile OUTPUT CH eingestellten<br />
Kanal.<br />
Die Werkseinstellung ist für alle Servos „HOLD“.<br />
Für je<strong>de</strong>n angewählten OUTPUT CH (Servoanschluss<br />
<strong>de</strong>s Empfängers) können Sie wählen zwischen:<br />
FAI(L) SAFE<br />
Bei dieser Wahl bewegt sich das entsprechen<strong>de</strong> Servo<br />
im Falle einer Störung nach Ablauf <strong>de</strong>r in <strong>de</strong>r Zeile<br />
„DELAY“ eingestellten „Verzögerungszeit“ für die<br />
Restdauer <strong>de</strong>r Störung in die in <strong>de</strong>r Zeile „POSITI-<br />
ON“ angezeigte Position.<br />
HOLD<br />
Bei einer Einstellung von „HOLD“ behält das Servo<br />
im Falle einer Störung die zuletzt als korrekt empfangene<br />
Servoposition für die Dauer <strong>de</strong>r Störung bei.<br />
OFF<br />
Bei einer Einstellung von „OFF“ stellt <strong>de</strong>r Empfänger<br />
im Falle einer Störung die Weitergabe von (zwischengespeicherten)<br />
Steuerimpulsen für <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n<br />
Servoausgang für die Dauer <strong>de</strong>r Störung ein.<br />
Der Empfänger schaltet die Impulsleitung sozusagen<br />
„ab“.<br />
ABER ACHTUNG: Analogservos und auch so man-<br />
122 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
ches Digitalservo setzen während <strong>de</strong>s Ausfalls <strong>de</strong>r<br />
Steuerimpulse <strong>de</strong>m nach wie vor vorhan<strong>de</strong>nen Steuerdruck<br />
keinen Wi<strong>de</strong>rstand mehr entgegen und wer<strong>de</strong>n<br />
infolge<strong>de</strong>ssen mehr o<strong>de</strong>r weniger schnell aus ihrer<br />
Position gedrückt.<br />
F.S.POS. (Fail-Safe-Position)<br />
Für je<strong>de</strong>n OUTPUT CH (Servoanschluss <strong>de</strong>s Empfängers)<br />
stellen Sie in <strong>de</strong>r Zeile „F.S.POS.“ nach Aktivierung<br />
<strong>de</strong>s Wertefel<strong>de</strong>s (inverse Darstellung) durch<br />
Drücken <strong>de</strong>r zentralen Taste SET <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste, mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
diejenige Servoposition ein, die das Servo im Störfall im<br />
Modus „FAI(L) SAFE“ einnehmen soll. Die Einstellung<br />
erfolgt in 10-µs-Schritten.<br />
Werkseinstellung: 1500 µs (Servomitte).<br />
Wichtiger Hinweis:<br />
Die Funktion „F.S.POS.“ hat darüber hinaus in allen<br />
drei Modi „OFF“, „HOLD“ und „FAI(L) SAFE“ noch eine<br />
beson<strong>de</strong>re Be<strong>de</strong>utung für <strong>de</strong>n Fall, dass <strong>de</strong>r Empfänger<br />
eingeschaltet wird, aber (noch) kein gültiges Signal<br />
erhält:<br />
Das Servo fährt sofort in die in <strong>de</strong>r Zeile „Position“ voreingestellte<br />
Fail-Safe-Position. Dadurch können Sie z. B.<br />
verhin<strong>de</strong>rn, dass beim versehentlichen Einschalten <strong>de</strong>s<br />
Empfängers bei ausgeschaltetem Sen<strong>de</strong>r ein Fahrwerk<br />
einfährt o. ä.. Im normalen Mo<strong>de</strong>llbetrieb verhält sich dagegen<br />
das entsprechen<strong>de</strong> Servo im Störungsfall gemäß<br />
<strong>de</strong>m eingestellten „MODE“.<br />
DELAY (Fail-Safe-Reaktionszeit o<strong>de</strong>r Verzögerung)<br />
Stellen Sie hier die Verzögerungszeit ein, nach <strong>de</strong>r die<br />
Servos bei Signalunterbrechung in ihre vorgewählten<br />
Positionen laufen sollen. Diese Einstellung wird für alle<br />
Kanäle übernommen und betrifft nur die auf <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong><br />
„FAI(L) SAFE“ programmierten Servos.<br />
Werkseinstellung: 0,75 s.<br />
FAIL SAFE ALL (Globale Fail-Safe-Einstellung)<br />
Dieses Untermenü gestattet auf ähnlich einfache Weise<br />
wie das auf Seite 116 beschriebene Menü »Fail Safe«,<br />
die Fail-Safe-Positionen von Servos mit einem „Knopfdruck“<br />
festzulegen:<br />
Wechseln Sie zur Zeile „FAIL SAFE ALL“ und aktivieren<br />
Sie das Wertefeld mit einem Druck auf die zentrale SET-<br />
Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. „NO“ wird invers dargestellt.<br />
Stellen Sie anschließend <strong>de</strong>n Parameter mit einer<br />
<strong>de</strong>r Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste auf „SAVE“.<br />
Nun bewegen Sie mit <strong>de</strong>n Bedienelementen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
alle Servos, <strong>de</strong>nen Sie in <strong>de</strong>r Zeile „MODE“ „FAI(L)<br />
SAFE“ zugeordnet haben o<strong>de</strong>r später zuordnen wollen,<br />
in die gewünschte Fail-Safe-Position. In <strong>de</strong>r untersten<br />
Zeile „Position“ wird die aktuelle Stellung <strong>de</strong>s Gebers für<br />
<strong>de</strong>n gera<strong>de</strong> eingestellten Kanal angezeigt:<br />
RX FAIL SAFE<br />
OUTPUT CH: 01<br />
INPUT CH: 01<br />
MODE : FAI-SAFE<br />
F.S.Pos. : 1500μsec<br />
DELAY : 0.75sec<br />
FAIL SAFE ALL: SAVE<br />
POSITION : 1670μsec<br />
Nach einem erneuten Druck auf die zentrale SET-Taste<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste wechselt die Anzeige wie<strong>de</strong>r<br />
von „SAVE“ nach „NO“. Die Positionen aller von dieser<br />
Maßnahme betroffenen Servos wur<strong>de</strong>n damit abgespeichert<br />
und parallel dazu, in die Zeile „F.S.Pos.“ übernommen<br />
und für <strong>de</strong>n aktuellen OUTPUT CH (Servoanschluss)<br />
im Display auch unmittelbar angezeigt:
RX FAIL SAFE<br />
OUTPUT CH: 01<br />
INPUT CH: 01<br />
MODE : FAI-SAFE<br />
F.S.Pos. : 1670μsec<br />
DELAY : 0.75sec<br />
FAIL SAFE ALL: NO<br />
POSITION : 1670μsec<br />
Schalten Sie <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r aus und überprüfen Sie die<br />
Fail-Safe-Positionen anhand <strong>de</strong>r Servoausschläge.<br />
„Fail Safe“ in Kombination mit „Channel Mapping“<br />
Um sicherzustellen, dass auch im Störungsfall gemappte<br />
Servos – also Servos, welche von einem<br />
gemeinsamen Steuerkanal (INPUT CH) angesteuert<br />
wer<strong>de</strong>n – gleichartig reagieren, bestimmen die entsprechen<strong>de</strong>n<br />
Einstellungen <strong>de</strong>s INPUT CH das Verhalten<br />
gemappter Servos!!!<br />
Wer<strong>de</strong>n <strong>de</strong>mnach beispielsweise die Servoanschlüsse<br />
6, 7 und 8 <strong>de</strong>s 8-Kanal-Empfängers GR-16, Best.-Nr.<br />
33508, miteinan<strong>de</strong>r gemappt, in<strong>de</strong>m <strong>de</strong>n OUTPUT CH<br />
(Servoanschlüssen) 06, 07 und 08 als INPUT CH <strong>de</strong>r<br />
jeweils gleiche Steuerkanal „04“ zugewiesen wird …<br />
RX FAIL SAFE<br />
OUTPUT CH: 06<br />
INPUT CH: 04<br />
MODE : OFF<br />
F.S.Pos. : 1670μsec<br />
DELAY : 0.75sec<br />
FAIL SAFE ALL: NO<br />
POSITION : 1670μsec<br />
RX FAIL SAFE<br />
OUTPUT CH: 07<br />
INPUT CH: 04<br />
MODE : OFF<br />
F.S.Pos. : 1230μsec<br />
DELAY : 0.75sec<br />
FAIL SAFE ALL: NO<br />
POSITION : 1670μsec<br />
RX FAIL SAFE<br />
OUTPUT CH: 08<br />
INPUT CH: 04<br />
MODE : HOLD<br />
F.S.Pos. : 1770μsec<br />
DELAY : 0.75sec<br />
FAIL SAFE ALL: NO<br />
POSITION : 1670μsec<br />
… dann bestimmt völlig unabhängig von <strong>de</strong>n individuellen<br />
Einstellungen <strong>de</strong>r jeweiligen OUTPUT CH <strong>de</strong>r<br />
INPUT CH 04 das Fail-Safe-Verhalten dieser drei mit<br />
<strong>de</strong>m Steuerkanal 4 verbun<strong>de</strong>nen Servos:<br />
RX FAIL SAFE<br />
OUTPUT CH: 04<br />
INPUT CH: 04<br />
MODE : FAI-SAFE<br />
F.S.Pos. : 1500μsec<br />
DELAY : 0.75sec<br />
FAIL SAFE ALL: NO<br />
POSITION : 1500μsec<br />
Dies auch dann, wenn dieser seinerseits beispielsweise<br />
mit INPUT CH 01 gemappt ist:<br />
RX FAIL SAFE<br />
OUTPUT CH: 04<br />
INPUT CH: 01<br />
MODE : FAI-SAFE<br />
F.S.Pos. : 1500μsec<br />
DELAY : 0.75sec<br />
FAIL SAFE ALL: NO<br />
POSITION : 1500μsec<br />
In diesem Fall wür<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Servoanschluss 04 wie<strong>de</strong>rum<br />
entsprechend <strong>de</strong>r Fail-Safe-Einstellungen von CH 01<br />
reagieren.<br />
Die in <strong>de</strong>r Zeile „DELAY“ eingestellte Reaktions- o<strong>de</strong>r<br />
Verzögerungszeit dagegen gilt immer einheitlich für alle<br />
auf „FAI(L) SAFE“ gestellten Kanäle.<br />
RX FREE MIXER<br />
RX FREE MIXER<br />
MODE : 1<br />
MASTER CH: 00<br />
SLAVE CH : 00<br />
S–TRAVEL–: 100<br />
S–TRAVEL+: 100<br />
RX WING MIXER<br />
TAIL TYPE: NORMAL<br />
Wert Erläuterung mögliche<br />
Einstellungen<br />
MIXER Mischerauswahl 1, 2 o<strong>de</strong>r 3<br />
MASTER CH Signalquelle bzw.<br />
Quellkanal<br />
0, 1 … je nach<br />
Empfänger<br />
SLAVE CH Zielkanal 0, 1 … je nach<br />
Empfänger<br />
S-TRAVEL– Zumischung<br />
negativ<br />
0 … 100 %<br />
S-TRAVEL+ Zumischung<br />
positiv<br />
0 … 100 %<br />
RX WING<br />
MIXER<br />
Leitwerkstyp<br />
(TAIL TYPE)<br />
NORMAL,<br />
V-TAIL (V-LW)<br />
ELEVON<br />
(Höhe/Quer-<br />
Mischer für Delta<br />
und Nurfl ügel)<br />
Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
123
MIXER<br />
Bis zu drei Mischer können gleichzeitig programmiert<br />
wer<strong>de</strong>n. Wechseln Sie über „MIXER“ zwischen Mischer<br />
1, Mischer 2 und Mischer 3.<br />
Die folgen<strong>de</strong>n Einstellungen in diesem Display betreffen<br />
immer nur <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r Zeile „MIXER“ ausgewählten<br />
Mischer.<br />
Wichtiger Hinweis:<br />
Falls Sie im Menü »Flächenmixer« o<strong>de</strong>r »freie Mixer«<br />
bereits Mischerfunktionen programmiert haben,<br />
achten Sie unbedingt darauf, dass sich jene Mischer<br />
mit <strong>de</strong>nen <strong>de</strong>s Menüs „RX FREE MIXER“ nicht<br />
überschnei<strong>de</strong>n!<br />
MASTER CH („von“)<br />
Nach <strong>de</strong>n gleichen, im Abschnitt „freie Mischer“ auf<br />
Seite 106 ausführlich beschriebenen Prinzipien, wird<br />
das am MASTER CH (Signalquelle) anliegen<strong>de</strong> Signal<br />
in einstellbarem Maße <strong>de</strong>m SLAVE CH (Zielkanal)<br />
zugemischt.<br />
Wählen Sie „00“, wenn kein Mischer gesetzt wer<strong>de</strong>n soll.<br />
SLAVE CH („zu“)<br />
Dem SLAVE CH (Zielkanal) wird anteilig das Signal <strong>de</strong>s<br />
MASTER CH (Quellkanal) zugemischt. Der Misch anteil<br />
wird von <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>n Zeilen „TRAVEL–“ und „TRAVEL+“<br />
eingetragenen Prozentsätzen bestimmt.<br />
Wählen Sie „00“, wenn kein Mischer gesetzt wer<strong>de</strong>n soll.<br />
TRAVEL–/+ (Anteil <strong>de</strong>r Zumischung in %)<br />
Mit <strong>de</strong>n Einstellwerten dieser bei<strong>de</strong>n Zeilen wird <strong>de</strong>r<br />
Prozentsatz <strong>de</strong>r Zumischung in Relation zum MASTER-<br />
Signal getrennt für bei<strong>de</strong>n Richtungen vorgegeben.<br />
124 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
TAIL TYPE (Leitwerkstyp)<br />
Die nachfolgen<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lltypen stehen Ihnen auch in<br />
<strong>de</strong>r Zeile „Leitwerk“ <strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung«,<br />
Seite 58, zur Verfügung und sollten vorzugsweise dort<br />
voreingestellt wer<strong>de</strong>n. In diesem Fall belassen Sie <strong>de</strong>n<br />
TAIL TYPE immer auf NORMAL.<br />
Möchten Sie <strong>de</strong>nnoch lieber die im Empfänger integrier<br />
ten Mischer nutzen, dann können Sie die bereits<br />
voreingestellte Mischerfunktion für <strong>de</strong>n entsprechen<strong>de</strong>n<br />
Mo<strong>de</strong>lltyp auswählen:<br />
NORMAL<br />
Diese Einstellung entspricht <strong>de</strong>m klassischen Flugzeugtyp<br />
mit Heck-Leitwerk und getrenntem Seiten-<br />
und Höhenru<strong>de</strong>r. Für diesen Mo<strong>de</strong>lltyp wird keine<br />
Mischfunktion benötigt.<br />
V-TAIL (V-Leitwerk)<br />
Bei diesem Mo<strong>de</strong>lltyp wer<strong>de</strong>n die Steuerfunktionen<br />
Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r so miteinan<strong>de</strong>r verknüpft,<br />
dass je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Leitwerksklappen – durch je ein<br />
separates Servo angesteuert – sowohl die Höhen- als<br />
auch Seitenru<strong>de</strong>rfunktion übernimmt.<br />
Die Servos wer<strong>de</strong>n üblicherweise wie folgt am Empfänger<br />
angeschlossen:<br />
OUTPUT CH 3: V-Leitwerksservo links<br />
OUTPUT CH 4: V-Leitwerksservo rechts<br />
Sollte die Servodrehrichtung falsch sein, beachten<br />
Sie bitte die Hinweise auf Seite 44.<br />
ELEVON (Delta-/Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle)<br />
Die an <strong>de</strong>n Ausgängen 2 und 3 angeschlossenen<br />
Servos übernehmen Quer- und Höhenru<strong>de</strong>rfunktion.<br />
Die Servos wer<strong>de</strong>n üblicherweise wie folgt am Empfänger<br />
angeschlossen:<br />
OUTPUT CH 2: Quer/Höhe links<br />
OUTPUT CH 3: Quer/Höhe rechts<br />
Sollte die Servodrehrichtung falsch sein, beachten<br />
Sie bitte die Hinweise auf Seite 44.<br />
RX CURVE (EXPO)<br />
RX CURVE<br />
CURVE1 CH : 02<br />
TYPE : B<br />
CURVE2 CH : 03<br />
TYPE : B<br />
CURVE3 CH : 04<br />
TYPE : B<br />
Wert Erläuterung mögliche<br />
Einstellungen<br />
CURVE1, 2<br />
o<strong>de</strong>r 3 CH<br />
Kanalzuordnung<br />
<strong>de</strong>r jeweiligen<br />
Kurveneinstellung<br />
1 … je nach<br />
Empfänger<br />
TYPE Kurventyp A, B, C<br />
siehe Abbildung<br />
Servoweg<br />
–100% 0 +100%<br />
TYP A<br />
TYP C<br />
Expo = –100%<br />
TYP B<br />
Expo = +100%<br />
DR = 125% linear<br />
DR = 70%<br />
–100% 0 +100%<br />
Geberweg<br />
Servoweg<br />
–100% 0 +100%<br />
–100% 0 +100%<br />
Geberweg<br />
Servoweg<br />
–100% 0 +100%<br />
–100% 0 +100%<br />
Geberweg<br />
In <strong>de</strong>r Regel wird eine nichtlineare Steuerfunktion ggf.<br />
verwen<strong>de</strong>t für Querru<strong>de</strong>r (Kanal 2), Höhenru<strong>de</strong>r (Kanal<br />
3) und Seitenru<strong>de</strong>r (Kanal 4). Diese Vorgaben entsprechen<br />
auch <strong>de</strong>r Werkseinstellung. ABER ACHTUNG:<br />
Diese Zuordnung trifft nur dann zu, wenn Sie sen<strong>de</strong>r-
seitig we<strong>de</strong>r in <strong>de</strong>r Zeile „Leitwerk“ <strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />
„2 HR Sv“ noch in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./<br />
Wölb“ „2QR“ o<strong>de</strong>r „2QR 2WK“ vorgegeben haben!<br />
An<strong>de</strong>renfalls wird bereits im Sen<strong>de</strong>r die Steuerfunktion 3<br />
(Höhenru<strong>de</strong>r) auf die Steuerkanäle 3 + 6 bzw. die Steuerfunktion<br />
2 (Querru<strong>de</strong>r) auf die Steuerkanäle 2 + 5 für<br />
linkes und rechtes Querru<strong>de</strong>r gesplittet. Die korrespondieren<strong>de</strong>n<br />
Steuerkanäle (INPUT CH) <strong>de</strong>s Empfängers<br />
wären in diesen bei<strong>de</strong>n Fällen dann die Kanäle 03 + 06<br />
bzw. 02 + 05.<br />
Wenn Sie also beispielsweise sen<strong>de</strong>rseitig „2QR“ vorgegeben<br />
haben und die hier zu besprechen<strong>de</strong> Option RX<br />
CURVE anstelle <strong>de</strong>s individueller einstellbaren Menüs<br />
»D/R Expo«, Seite 82, <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT<br />
nutzen möchten, dann sind 2 Kurven zu setzen:<br />
RX CURVE<br />
CURVE1 CH : 02<br />
TYPE : A<br />
CURVE2 CH : 05<br />
TYPE : A<br />
CURVE3 CH : 04<br />
TYPE : B<br />
An<strong>de</strong>rnfalls wür<strong>de</strong>n linkes und rechtes Querru<strong>de</strong>r unterschiedliche<br />
Steuercharakteristiken aufweisen.<br />
Mit <strong>de</strong>r Funktion RX CURVE können Sie die Steuercharakteristiken<br />
für bis zu drei Servos verwalten:<br />
CURVE 1, 2 o<strong>de</strong>r 3 CH<br />
Wählen Sie <strong>de</strong>n gewünschten Steuerkanal (INPUT<br />
CH) <strong>de</strong>s ersten Servos aus.<br />
Die folgen<strong>de</strong> Einstellung in TYPE betrifft nur <strong>de</strong>n hier<br />
ausgewählten Kanal.<br />
TYPE<br />
Wählen Sie die Servokurve aus:<br />
A: EXPO = -100 % und DUAL RATE = 125 %<br />
Das Servo reagiert stark auf Knüppelbewegungen<br />
um die Neutralstellung. Mit zunehmen<strong>de</strong>m Ru<strong>de</strong>rausschlag<br />
verläuft die Kurve fl acher.<br />
B: Lineare Einstellung.<br />
Das Servo folgt <strong>de</strong>r Knüppelbewegung linear.<br />
C: EXPO = +100 % und DUAL RATE = 70 %<br />
Das Servo reagiert schwach auf Knüppelbewegungen<br />
um die Neutralstellung. Mit zunehmen<strong>de</strong>m Ru<strong>de</strong>rausschlag<br />
verläuft die Kurve steiler.<br />
Hinweis:<br />
Die hier programmierten Steuercharakteristiken wirken<br />
auch auf gemappte Empfängerausgänge.<br />
RX SERVO TEST<br />
RX SERVO TEST<br />
ALL–MAX : 2000μsec<br />
ALL–MIN : 1000μsec<br />
TEST : STOP<br />
ALARM VOLT : 3.8V<br />
ALARM TEMP+: 70°C<br />
ALARM TEMP–:–10°C<br />
CH OUTPUT TYPE:ONCE<br />
Wert Erläuterung mögliche<br />
Einstellungen<br />
ALL-MAX Servoweg auf <strong>de</strong>r<br />
„+“-Seite für alle<br />
Servoausgänge<br />
für <strong>de</strong>n Servotest<br />
1500 … 2000 µs<br />
ALL-MIN Servoweg auf <strong>de</strong>r<br />
„-“-Seite für alle<br />
Servoausgänge<br />
für <strong>de</strong>n Servotest<br />
1500 … 1000 µs<br />
TEST Testprozedur START / STOP<br />
ALARM<br />
VOLT<br />
ALARM<br />
TEMP+<br />
ALARM<br />
TEMP–<br />
CH OUTPUT<br />
TYPE<br />
Alarmgrenze <strong>de</strong>r<br />
Unterspannungswarnung<br />
<strong>de</strong>s<br />
Empfängers<br />
Alarmgrenze<br />
für zu hohe<br />
Temperatur <strong>de</strong>s<br />
Empfängers<br />
Alarmgrenze<br />
für zu niedrige<br />
Temperatur <strong>de</strong>s<br />
Empfängers<br />
3,0 … 6,0 V<br />
Werkseinstellung:<br />
3,8 V<br />
50 … 80 °C<br />
Werkseinstellung:<br />
70 °C<br />
-20 … +10 °C<br />
Werkseinstellung:<br />
-10 °C<br />
Kanal-Reihenfolge ONCE, SAME,<br />
SUMI, SUMO<br />
ALL MAX (Maximaler Servoweg)<br />
In dieser Zeile stellen Sie <strong>de</strong>n maximalen Servoweg auf<br />
<strong>de</strong>r Plus-Seite <strong>de</strong>s Steuerweges für <strong>de</strong>n Servotest ein.<br />
2000 µs entspricht <strong>de</strong>m Vollausschlag, 1500 µs entspricht<br />
<strong>de</strong>r Neutralposition.<br />
ALL MIN (Minimaler Servoweg)<br />
In dieser Zeile stellen Sie <strong>de</strong>n maximalen Servoweg auf<br />
<strong>de</strong>r Minus-Seite <strong>de</strong>s Steuerweges für <strong>de</strong>n Servotest ein.<br />
1000 µs entspricht <strong>de</strong>m Vollausschlag, 1500 µs entspricht<br />
<strong>de</strong>r Neutralposition.<br />
TEST<br />
In dieser Zeile starten und stoppen Sie <strong>de</strong>n in <strong>de</strong>n<br />
Empfänger integrierten Servotest.<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste aktivieren Sie das Eingabefeld:<br />
Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
125
RX SERVO TEST<br />
ALL–MAX : 2000μsec<br />
ALL–MIN : 1000μsec<br />
TEST : STOP<br />
ALARM VOLT : 3.8V<br />
ALARM TEMP+: 70°C<br />
ALARM TEMP–:–10°C<br />
CH OUTPUT TYPE:ONCE<br />
Mit einer <strong>de</strong>r Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
wählen Sie nun START:<br />
RX SERVO TEST<br />
ALL–MAX : 2000μsec<br />
ALL–MIN : 1000μsec<br />
TEST : START<br />
ALARM VOLT : 3.8V<br />
ALARM TEMP+: 70°C<br />
ALARM TEMP–:–10°C<br />
CH OUTPUT TYPE:ONCE<br />
Mit einem weiteren Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste starten Sie nun <strong>de</strong>n Testlauf. Das<br />
Eingabefeld wird wie<strong>de</strong>r „normal“ dargestellt:<br />
RX SERVO TEST<br />
ALL–MAX : 2000μsec<br />
ALL–MIN : 1000μsec<br />
TEST : START<br />
ALARM VOLT : 3.8V<br />
ALARM TEMP+: 70°C<br />
ALARM TEMP–:–10°C<br />
CH OUTPUT TYPE:ONCE<br />
Zum Stoppen <strong>de</strong>s Servotest aktivieren Sie wie zuvor<br />
beschrieben wie<strong>de</strong>r das Eingabefeld, wählen STOP und<br />
bestätigen diese Wahl mit <strong>de</strong>r SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste.<br />
ALARM VOLT (Empfänger-Unterspannungswarnung)<br />
Über ALARM VOLT wird die Empfängerspannung<br />
überwacht. Das Intervall kann zwischen 3,0 und 6,0 Volt<br />
eingestellt wer<strong>de</strong>n. Bei Unterschreitung <strong>de</strong>r eingestellten<br />
126 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
Alarmgrenze erfolgt ein akustisches Signal (Intervall-<br />
Piepton lang/kurz) und in allen »RX …«-Displays blinkt<br />
rechts oben „VOLT.E“:<br />
RX SERVO VOLT.E<br />
OUTPUT CH: 01<br />
REVERSE : OFF<br />
CENTER : 1500μsec<br />
TRIM : –000μsec<br />
TRAVEL– : 150%<br />
TRAVEL+ : 150%<br />
PERIOD : 20msec<br />
Im Display »RX DATAVIEW« wird außer<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Parameter<br />
R-VOLT invers dargestellt:<br />
RX DATAVIEW<br />
S–QUA100%S–dBM–030dBM<br />
S–STR100% R–TEM.+28°C<br />
L PACK TIME 00010msec<br />
R-VOLT :05.0V<br />
L.R-VOLT:04.5V<br />
SENSOR1 :00.0V 00°C<br />
SENSOR2 :00.0V 00°C<br />
ALARM TEMP +/- (Empf.-Temperaturüberwachung)<br />
Diese bei<strong>de</strong>n Optionen überwachen die Empfängertemperatur.<br />
Ein unterer Grenzwert „ALARM TEMP-“ (-20 …<br />
+10 °C) und ein oberer Grenzwert „ALARM TEMP+“ (50<br />
… 80 °C) können programmiert wer<strong>de</strong>n. Bei Unter- o<strong>de</strong>r<br />
Überschreitung dieser Vorgaben ertönt ein akustisches<br />
Signal (Dauer Piepton) und in allen Empfänger-Displays<br />
erscheint oben rechts „TEMP.E“. Auf <strong>de</strong>r Displayseite<br />
»RX DATAVIEW« wird außer<strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Parameter R-TEM<br />
invers dargestellt.<br />
Vergewissern Sie sich, dass Sie unter allen Flugbedingungen<br />
im Rahmen <strong>de</strong>r erlaubten Temperaturen Ihres<br />
Empfängers bleiben (i<strong>de</strong>alerweise zwischen -10 und<br />
55° C).<br />
CH OUTPUT TYPE (Anschlusstyp)<br />
Hier wählen Sie aus, wie Empfängerausgänge angesteuert<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
ONCE<br />
Die Servoanschlüsse <strong>de</strong>s Empfängers wer<strong>de</strong>n nacheinan<strong>de</strong>r<br />
angesteuert. Empfohlen für Analogservos.<br />
Bei dieser Einstellung wer<strong>de</strong>n die Servos automatisch<br />
in einem Zyklus von 20 ms – beim 12-Kanal-<br />
Empfänger (Best.-Nr. 33512) 30 ms – betrieben, egal<br />
was im Display »RX SERVO« in <strong>de</strong>r Zeile „PERIOD“<br />
eingestellt bzw. angezeigt wird!<br />
SAME<br />
Die Servoanschlüsse <strong>de</strong>s Empfängers wer<strong>de</strong>n in Viererblöcken<br />
parallel angesteuert. D. h., beim im Set<br />
enthaltenen Empfänger GR-12 bekommen Kanal 1<br />
bis 4 und Kanal 5 und 6 die Steuersignale jeweils<br />
gleichzeitig.<br />
Empfohlen bei Digitalservos, wenn mehrere Servos<br />
für eine Funktion eingesetzt wer<strong>de</strong>n (z. B. Querru<strong>de</strong>r),<br />
damit die Servos absolut synchron laufen.<br />
Bei <strong>de</strong>r Verwendung von Digitalservos empfi ehlt sich,<br />
in <strong>de</strong>r Zeile „PERIOD“ <strong>de</strong>s Displays »RX SERVO«<br />
10 ms einzustellen, um die schnelle Reaktion von Digitalservos<br />
nutzen zu können. Bei Verwendung von<br />
Analogservos ist unbedingt „20 ms“ zu wählen!<br />
Achten Sie bei dieser Einstellung beson<strong>de</strong>rs auf<br />
eine ausreichen<strong>de</strong> Dimensionierung <strong>de</strong>r Empfängerstromversorgung.<br />
Da immer bis zu vier Servos<br />
gleichzeitig anlaufen, wird diese stärker belastet.<br />
SUMO (Summensignal OUT)<br />
Ein als SUMO konfi gurierter HoTT-Empfänger generiert<br />
permanent aus <strong>de</strong>n Steuersignalen aller seiner<br />
Steuerkanäle ein so genanntes Summensignal und
stellt dieses beispielsweise beim Empfänger GR-16<br />
am Servoanschluss 8 bereit.<br />
Die Empfängerausgänge wer<strong>de</strong>n nacheinan<strong>de</strong>r in<br />
einem Zyklus von 20 ms (beim Empfänger GR-24,<br />
Best.-Nr. 33512, 30 ms) angesteuert, auch wenn auf<br />
<strong>de</strong>r Display-Seite »RX SERVO« in <strong>de</strong>r Zeile „PERI-<br />
OD“ 10 ms voreingestellt ist.<br />
In erster Linie für <strong>de</strong>n nachfolgend beschriebenen<br />
„Satellitenbetrieb“ zweier HoTT-Empfänger gedacht,<br />
kann das von einem als SUMO <strong>de</strong>fi nierten Empfänger<br />
generierte Summensignal beispielsweise aber<br />
auch zur Ansteuerung von Flybarless-Systemen o<strong>de</strong>r<br />
über das Adapterkabel mit <strong>de</strong>r Best.-Nr. 33310 zur<br />
Ansteuerung von Flugsimulatoren genutzt wer<strong>de</strong>n.<br />
Im …<br />
Satellitenbetrieb<br />
… wer<strong>de</strong>n zwei HoTT-Empfänger über ein 3-adriges<br />
Verbindungskabel (Best.-Nr. 33700.1 (300 mm) o<strong>de</strong>r<br />
33700.2 (100 mm)) am Servoanschluss mit <strong>de</strong>r jeweils<br />
höchsten Nummer miteinan<strong>de</strong>r verbun<strong>de</strong>n. Nähere<br />
Einzelheiten hierzu fi n<strong>de</strong>n Sie im Internet unter<br />
www.graupner.<strong>de</strong>.<br />
Über diese Verbindung wer<strong>de</strong>n alle Kanäle <strong>de</strong>sjenigen<br />
HoTT-Empfängers, <strong>de</strong>r als SUMO konfi guriert<br />
wur<strong>de</strong>, und als Satellitenempfänger bezeichnet wird,<br />
permanent auf <strong>de</strong>n zweiten HoTT-Empfänger, <strong>de</strong>n<br />
Hauptempfänger, welcher als …<br />
SUMI (Summensignal IN)<br />
… zu programmieren ist, übertragen. Das Signal geht<br />
also immer nur in Richtung SUMI.<br />
Der als SUMI <strong>de</strong>fi nierte Empfänger wie<strong>de</strong>rum nutzt<br />
bei Empfangsausfall jedoch nur dann das vom<br />
SUMO kommen<strong>de</strong> Summensignal, wenn min<strong>de</strong>stens<br />
1 Kanal im SUMI auf Fail-Safe programmiert ist.<br />
Hat <strong>de</strong>r als Satellitenempfänger SUMO programmierte<br />
Empfänger einen Empfangsausfall, nehmen die an<br />
diesem Empfänger angeschlossenen Servos völlig<br />
unabhängig vom Hauptempfänger, die im Satellitenempfänger<br />
programmierten Fail-Safe-Positionen ein.<br />
Kommt es dagegen bei bei<strong>de</strong>n Empfängern gleichzeitig<br />
zu einem Empfangsausfall, dann greifen bei<br />
<strong>de</strong>r zum Zeitpunkt <strong>de</strong>r Drucklegung dieser Anleitung<br />
aktuellen Empfängersoftware im Prinzip die Fail-Safe-Einstellungen<br />
<strong>de</strong>s SUMO‘s. Im Einzelfall sind jedoch<br />
Wechselwirkungen keinesfalls auszuschließen,<br />
weshalb hier nur dringend empfohlen wer<strong>de</strong>n<br />
kann, VOR Inbetriebnahme eines Mo<strong>de</strong>lls entsprechen<strong>de</strong><br />
Tests durchzuführen.<br />
Diese Empfänger-Konfi guration ist dann zu empfehlen,<br />
wenn z. B. einer <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Empfänger an empfangstechnisch<br />
ungünstiger Stelle im Mo<strong>de</strong>ll eingebaut<br />
ist o<strong>de</strong>r infolge Düsen, Kohlefasermaterial o<strong>de</strong>r<br />
<strong>de</strong>rgleichen die Gefahr besteht, dass das Empfangssignal<br />
fl uglagenabhängig abgeschwächt wird, sodass<br />
mit Einbrüchen <strong>de</strong>r Reichweite zu rechnen ist.<br />
Schließen Sie daher die wichtigsten Steuerfunktionen<br />
unbedingt an <strong>de</strong>n als SUMI programmierten<br />
Hauptempfänger an, damit das Mo<strong>de</strong>ll im Störungsfall<br />
auch dann steuerbar bleibt, sobald <strong>de</strong>r Satellitenempfänger<br />
SUMO kein gültiges Signal mehr erhält.<br />
Telemetrie-Daten wie z. B. die Spannung <strong>de</strong>r Bordstromversorgung<br />
sen<strong>de</strong>t dagegen nur <strong>de</strong>r als SUMO<br />
konfi gurierte Satellitenempfänger zum Sen<strong>de</strong>r. Telemetrie-Sensoren<br />
sind <strong>de</strong>mzufolge an <strong>de</strong>n Satellitenempfänger<br />
(SUMO) anzuschließen.<br />
Je<strong>de</strong>r Empfänger sollte mit einer eigenen Zuleitung<br />
aus <strong>de</strong>r gemeinsamen Spannungsversorgung ange-<br />
schlossen wer<strong>de</strong>n. Bei hohen Strömen eventuell sogar<br />
in doppelter Ausführung. Soll dagegen je<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r<br />
bei<strong>de</strong>n Empfänger aus einer eigenen Spannungsquelle<br />
versorgt wer<strong>de</strong>n,<br />
rot<br />
dann ist unbedingt das<br />
1<br />
mittlere Kabel aus einem<br />
<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Stecker<br />
3<br />
2<br />
<strong>de</strong>s Satellitenkabels zu<br />
entfernen, siehe Abbildung.<br />
Falls Sie weitere Programmierungen wie z. B. Fail-Safe-Einstellungen<br />
vornehmen möchten, trennen Sie<br />
die dreipolige Satelliten-Verbindung zwischen <strong>de</strong>n<br />
bei<strong>de</strong>n Empfängern und schalten Sie nur <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n<br />
Empfänger ein. Ggf. müssen Sie auch die<br />
Bindungs-Reihenfolge än<strong>de</strong>rn.<br />
Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
127
ANZEIGE DATEN<br />
ANZEIGE DATEN<br />
Nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten Menüzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste …<br />
TELEMETRIE<br />
EINSTELLEN/ANZEIGEN<br />
ANZEIGE DATEN<br />
ANZEIGE HF STATUS<br />
AUSWAHL ANSAGEN<br />
… und einem nachfolgen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste öffnet sich eine<br />
Liste weiterer Untermenüs.<br />
EMPFÄNGER<br />
SIMPLE DATA VIEW<br />
<strong>RC</strong>EIVER<br />
RX+GENERAL MODUL<br />
RX+ELECTRIC AIRMODUL<br />
RX+VARIO MODUL<br />
RX+GPS<br />
RX–S QUA: 100%<br />
RX–S ST : 100%<br />
RX–dBm: 33dBm<br />
TX–dBm: 33dBm<br />
V–PACK: 10ms<br />
RX–VOLT:4.8 TMP<br />
M–RX V :4.6 +22°C<br />
Dieses Display stellt die auch im Display »RX DATA-<br />
VIEW« <strong>de</strong>s Telemetrie-Menüs »EINSTELLEN/ANZEI-<br />
GEN« einsehbaren Daten in grafi sch aufbereiteter Form<br />
dar.<br />
Es be<strong>de</strong>utet:<br />
128 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
Wert Erläuterung<br />
RX-S QUA Signalqualität in %<br />
RX-S ST Signalstärke in %<br />
RX-dBm Empfangsleistung in dBm<br />
TX-dBm Sen<strong>de</strong>leistung in dBm<br />
V PACK zeigt <strong>de</strong>n längsten Zeitraum in ms<br />
an, in <strong>de</strong>m Datenpakete bei <strong>de</strong>r<br />
Übertragung vom Sen<strong>de</strong>r zum<br />
Empfänger verlorengegangen sind<br />
RX-VOLT Aktuelle Betriebsspannung <strong>de</strong>s<br />
Empfängers in Volt<br />
M-RX V minimalste Betriebsspannung<br />
<strong>de</strong>s Empfängers seit <strong>de</strong>r letzten<br />
Inbetriebnahme in Volt<br />
TMP das Thermometer visualisiert die<br />
aktuelle Betriebstemperatur <strong>de</strong>s<br />
Empfängers<br />
RX + GENERAL MODUL<br />
AKK1<br />
0V<br />
L KRAF V<br />
T1 +20°C<br />
AKK2<br />
0V T2 +20°C<br />
ZELL.V<br />
1:0.00<br />
2:0.00<br />
3:0.00<br />
4:0.00<br />
5:0.00<br />
6:0.00<br />
0<br />
AKK1<br />
0V<br />
L KRAF V<br />
T1 +20°C<br />
AKK2<br />
0V T2 +20°C<br />
HÖHE<br />
+500m<br />
0m1<br />
0m3<br />
STROM<br />
0.0A<br />
SPANN.<br />
0.0V<br />
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an <strong>de</strong>n<br />
Empfänger angeschlossenen General-Engine-Moduls,<br />
Best.-Nr. 33610, o<strong>de</strong>r eines General-Air-Moduls, Best.-<br />
Nr. 33611. Näheres zu diesen Modulen fi n<strong>de</strong>n Sie im<br />
Anhang o<strong>de</strong>r im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong> bei<br />
<strong>de</strong>m jeweiligen Produkt.<br />
Abhängig von <strong>de</strong>r Bestückung <strong>de</strong>r Module mit Sensoren,<br />
können in diesem Display folgen<strong>de</strong> Daten permanent<br />
ausgegeben wer<strong>de</strong>n:<br />
Die aktuelle Spannung von bis zu zwei Akkus (AKK1<br />
und AKK2); die Messergebnisse von bis zu zwei Temperatursensoren<br />
(T1 und T2) sowie eine Füllstandsanzeige<br />
<strong>de</strong>s Treibstofftankes.<br />
Am rechten Rand wird alternierend entwe<strong>de</strong>r eine<br />
Aufl istung <strong>de</strong>r aktuellen Zellenspannungen eines bis zu<br />
sechszelligen LiPo-Akkus ausgegeben o<strong>de</strong>r die aktuelle<br />
Höhe relativ zum Standort, Steigen/Sinken in m/1s und<br />
m/3 s, <strong>de</strong>r aktuelle Strom in Ampere sowie die aktuelle<br />
Spannung <strong>de</strong>s am Sensor angeschlossenen Akkus.<br />
Es be<strong>de</strong>utet:<br />
Wert Erläuterung<br />
AKK1 / AKK2 Akku 1 bzw. Akku 2<br />
KRAF Treibstoffstand / Tankanzeige<br />
L / V Leer / Voll<br />
T1 / T2 Temperatur von Sensor 1 bzw. 2
ZELL.V Zellenspannung von Zelle 1 … max. 6<br />
HÖHE aktuelle Höhe<br />
0m1 m/1 s Steigen/Sinken<br />
0m3 m/3 s Steigen/Sinken<br />
STROM aktueller Strom in Ampere<br />
SPANN. aktuelle Spannung <strong>de</strong>s Antriebsakkus<br />
RX + ELECTRIC AIRMODUL<br />
HÖHE +500m<br />
0m/1s<br />
AKK1 0m/3s<br />
2V STRO 0A<br />
T1 +20°C<br />
AKK2<br />
2V T2 +20°C<br />
HÖHE +500m<br />
0m/1s<br />
AKK1 0m/3s<br />
2V STRO 0A<br />
T1 +20°C<br />
AKK2<br />
2V T2 +20°C<br />
ZELL.V<br />
1L:0.00<br />
2L:0.00<br />
3L:0.00<br />
4L:0.00<br />
5L:0.00<br />
6L:0.00<br />
7L:0.00<br />
ZELL.V<br />
1H:0.00<br />
2H:0.00<br />
3H:0.00<br />
4H:0.00<br />
5H:0.00<br />
6H:0.00<br />
7H:0.00<br />
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an<br />
<strong>de</strong>n Empfänger angeschlossenen Electric-Air-Moduls<br />
Best.-Nr. 33620. Näheres zu diesem Modul fi n<strong>de</strong>n Sie<br />
im Anhang o<strong>de</strong>r im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong> bei<br />
<strong>de</strong>m jeweiligen Produkt.<br />
Abhängig von <strong>de</strong>r Bestückung <strong>de</strong>s Moduls mit Sensoren,<br />
können in diesem Display folgen<strong>de</strong> Daten permanent<br />
ausgegeben wer<strong>de</strong>n:<br />
Die aktuelle Spannung von bis zu zwei Akkus (AKK1<br />
und AKK2); die Messergebnisse von bis zu zwei Tempe-<br />
ratursensoren (T1 und T2); die aktuelle Höhe relativ zum<br />
Standort sowie das Steigen/Sinken <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls in m/1 s<br />
und m/3 s und in <strong>de</strong>r Mitte <strong>de</strong>s Displays noch <strong>de</strong>r aktuell<br />
einer Spannungsquelle entnommene Strom angezeigt<br />
Am rechten Rand wer<strong>de</strong>n alternierend die aktuellen Zellenspannungen<br />
<strong>de</strong>r an Balancer-Anschluss 1 (L) o<strong>de</strong>r<br />
2 (H) angeschlossenen je max. 7-zelligen Akku-Packs<br />
ausgegeben.<br />
Es be<strong>de</strong>utet:<br />
Wert Erläuterung<br />
V aktuelle Spannung<br />
A aktueller Strom<br />
AKK1 / AKK2 Akku 1 bzw. Akku 2<br />
HÖHE aktuelle Höhe<br />
m/1s m/1 s Steigen/Sinken<br />
m/3s m/3 s Steigen/Sinken<br />
T1 / T2 Temperatur von Sensor 1 bzw. 2<br />
ZELL.V Zellenspannung von Zelle 1 … max. 14<br />
L Balancer-Anschluss 1<br />
H Balancer-Anschluss 2<br />
RX + VARIO<br />
m/1s<br />
0<br />
m/3s<br />
0<br />
m/10s<br />
0<br />
H<br />
T<br />
HÖHE<br />
+500<br />
RXSQ<br />
0<br />
MAX<br />
+500m<br />
MIN<br />
+500m<br />
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an <strong>de</strong>n<br />
Empfänger angeschlossenen Vario-Moduls Best.-Nr.<br />
33601. Näheres zu diesem Modul fi n<strong>de</strong>n Sie im Anhang<br />
o<strong>de</strong>r im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong> bei <strong>de</strong>m jeweiligen<br />
Produkt.<br />
Es be<strong>de</strong>utet:<br />
Wert Erläuterung<br />
HÖHE aktuelle Höhe<br />
RXSQ Signalstärke <strong>de</strong>s beim Empfänger<br />
ankommen<strong>de</strong>n Signals in %<br />
MAX das voreingestellte Höhenlimit<br />
relativ zum Startort, bei <strong>de</strong>ssen<br />
Überschreitung akustische<br />
Warnsignale ausgegeben wer<strong>de</strong>n<br />
MIN die voreingestellte maximale<br />
Unterschreitung <strong>de</strong>s Startortes, ab<br />
welcher akustische Warnsignale<br />
ausgegeben wer<strong>de</strong>n<br />
m/1s m/1 s Steigen/Sinken<br />
m/3s m/3 s Steigen/Sinken<br />
m/10s m/10 s Steigen/Sinken<br />
Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
129
RX + GPS<br />
N<br />
0<br />
W O<br />
Kmh<br />
S<br />
RXSQ 0<br />
ENTF. 0m<br />
HÖHE +500m<br />
0m/1s<br />
0m/3s<br />
0m/10s<br />
N 0°00.0000<br />
0°00.0000<br />
Dieses Display visualisiert die Daten eines ggf. an <strong>de</strong>n<br />
Empfänger angeschlossenen GPS-Moduls mit integriertem<br />
Vario, Best.-Nr. 33600. Näheres zu diesem Modul<br />
fi n<strong>de</strong>n Sie im Anhang o<strong>de</strong>r im Internet unter www.<br />
graupner.<strong>de</strong> bei <strong>de</strong>m jeweiligen Produkt.<br />
Neben <strong>de</strong>n aktuellen Positionsdaten und <strong>de</strong>r Geschwindigkeit<br />
<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls im Zentrum <strong>de</strong>s Displays wird noch<br />
die aktuelle Höhe in Relation zum Startort sowie das<br />
Steigen/Sinken <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls in m/1 s, m/3 s und m/10s;<br />
die aktuelle Empfangsqualität sowie die Entfernung <strong>de</strong>s<br />
Mo<strong>de</strong>lls vom Startort angezeigt.<br />
Es be<strong>de</strong>utet:<br />
Wert Erläuterung<br />
W / N / O / S Westen / Nor<strong>de</strong>n / Osten / Sü<strong>de</strong>n<br />
Kmh Geschwindigkeit<br />
RXSQ Signalstärke <strong>de</strong>s Rückkanals<br />
ENTF. Entfernung<br />
HÖHE aktuelle Höhe relativ zum Startort<br />
m/1s m/1 s Steigen/Sinken<br />
m/3s m/3 s Steigen/Sinken<br />
m/10s m/10 s Steigen/Sinken<br />
130 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
ANZEIGE HF STATUS<br />
ANZEIGE HF STATUS<br />
Nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten Menüzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste …<br />
TELEMETRIE<br />
EINSTELLEN/ANZEIGEN<br />
ANZEIGE DATEN<br />
ANZEIGE HF STATUS<br />
AUSWAHL ANSAGEN<br />
… und einem nachfolgen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste öffnet sich das<br />
ausgewählte Untermenü:<br />
E100%<br />
S 95%<br />
SL 22<br />
P 10<br />
RL 41<br />
4.8RS<br />
4.8RM 0123456789ABCDE<br />
Obere Reihe: Empfangsleistung in dBm <strong>de</strong>r Kanäle<br />
1 … 75 <strong>de</strong>s 2,4 GHz-Ban<strong>de</strong>s.<br />
Untere Reihe: Empfangsleistung in dBm <strong>de</strong>s beim<br />
Empfänger eintreffen<strong>de</strong>n Signals <strong>de</strong>r<br />
Kanäle 1 … 75 <strong>de</strong>s 2,4 GHz-Ban<strong>de</strong>s.<br />
Dieses Display visualisiert die Daten <strong>de</strong>r Belegung <strong>de</strong>s<br />
2,4 GHz-Ban<strong>de</strong>s.<br />
Zusätzlich zur grafi schen Darstellung <strong>de</strong>r Bandbelegung<br />
wer<strong>de</strong>n links davon noch weitere Informationen in<br />
Zahlenform ausgegeben. Diese be<strong>de</strong>uten:<br />
Wert Erläuterung<br />
E Signalqualität in % <strong>de</strong>s vom<br />
Empfänger eintreffen<strong>de</strong>n Signals<br />
S Signalqualität in % <strong>de</strong>s beim<br />
Empfänger eintreffen<strong>de</strong>n Signals<br />
SL Empfangsleistung in dBm<br />
P Anzahl <strong>de</strong>r verlorenen Datenpakete<br />
<strong>de</strong>s Empfängers<br />
RL Empfangsleistung in dBm <strong>de</strong>s beim<br />
Empfänger eintreffen<strong>de</strong>n Signals<br />
RS Aktuelle Betriebsspannung <strong>de</strong>s<br />
Empfängers in Volt<br />
RM minimalste Betriebsspannung<br />
<strong>de</strong>s Empfängers seit <strong>de</strong>r letzten<br />
Inbetriebnahme in Volt
AUSWAHL ANSAGEN<br />
AUSWAHL ANSAGEN<br />
Nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten Menüzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste …<br />
TELEMETRIE<br />
EINSTELLEN/ANZEIGEN<br />
ANZEIGE DATEN<br />
ANZEIGE HF STATUS<br />
AUSWAHL ANSAGEN<br />
… und einem nachfolgen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste öffnet sich das<br />
ausgewählte Untermenü:<br />
WIEDERHOLEN<br />
AUSWAHL ANSAGEN<br />
WIEDERHOLEN 1SEC<br />
NÄCHSTE ANSAGE<br />
SENDER<br />
EMPFÄNGER<br />
–––<br />
–––<br />
VARIO –––<br />
Um die Sprachausgabe über <strong>de</strong>n Kopfhöreranschluss<br />
überhaupt starten zu können, ist es nötig, zumin<strong>de</strong>st<br />
<strong>de</strong>r Zeile „WIEDERHOLEN“ einen Schalter zuzuweisen.<br />
Dies geschieht, wie im Abschnitt „Schalter- und Geberschalterzuordnung“<br />
auf Seite 39 beschrieben:<br />
AUSWAHL ANSAGEN<br />
WIEDERHO EN 1SEC<br />
Gewünschten Schalter<br />
in die EIN Position<br />
SENDER<br />
–––<br />
EMPFÄNGER<br />
AUSWAHL ANSAGEN<br />
WIEDERHOLEN 1SEC<br />
NÄCHSTE ANSAGE<br />
SENDER<br />
EMPFÄNGER<br />
3<br />
–––<br />
VARIO –––<br />
Mit diesem Schalter können Sie die jeweils letzte<br />
Ansage für die Dauer <strong>de</strong>r links vom Schalter eingestellten<br />
Zeit wie<strong>de</strong>rholen lassen, solange <strong>de</strong>r zugewiesene<br />
Schalter geschlossen ist:<br />
NÄCHSTE ANSAGE<br />
Mit einem dieser Zeile zugewiesenen Schalter, vorzugsweise<br />
einer <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Tastschalter SW 1 o<strong>de</strong>r SW<br />
9, schalten Sie die in <strong>de</strong>n nachfolgend beschriebenen<br />
Optionen „SENDER“, „EMPFÄNGER“ und „SENSOR“<br />
ausgewählten Ansagen im Rotationsverfahren um<br />
jeweils eine weiter.<br />
AUSWAHL ANSAGEN<br />
WIEDERHOLEN 5SEC 3<br />
NÄCHSTE ANSAGE 1<br />
VARIO –––<br />
SENDER<br />
EMPFÄNGER<br />
VARIO<br />
Wenn Sie wie auf <strong>de</strong>r nächsten Seite unter „Sensor“<br />
beschrieben, das Untermenü »RX + VARIO« <strong>de</strong>s Menüs<br />
»ANZEIGE DATEN« aktivieren, können Sie mit einem<br />
dieser Zeile zugewiesenen Schalter völlig unabhängig<br />
von <strong>de</strong>n an<strong>de</strong>ren Ansagen variospezifi sche, d. h.<br />
von Höhenän<strong>de</strong>rungen ausgelöste Ansagen wie z. B.<br />
„langsames Steigen/Sinken“ usw. über <strong>de</strong>n optionalen<br />
Kopfhöreranschluss Best.-Nr. 33001.71 abrufen.<br />
AUSWAHL ANSAGEN<br />
WIEDERHOLEN 5SEC 3<br />
NÄCHSTE ANSAGE 1<br />
VARIO 7<br />
SENDER<br />
EMPFÄNGER<br />
SENSOR<br />
SENDER<br />
Nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten Menüzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste …<br />
AUSWAHL ANSAGEN<br />
WIEDERHOLEN 5SEC 3<br />
NÄCHSTE ANSAGE 1<br />
VARIO 7<br />
SENDER<br />
EMPFÄNGER<br />
SENSOR<br />
… und nachfolgen<strong>de</strong>m Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-Taste<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste öffnet sich das ausgewählte<br />
Untermenü:<br />
VOLT AKTUELL:<br />
MODELLZEIT:<br />
AKKUZEIT:<br />
STOPPUHR:<br />
FLUGZEITUHR:<br />
UHRZEIT:<br />
In diesem können Sie nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten<br />
Zeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste und nachfolgen<strong>de</strong>m Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die ausgewählte<br />
Ansage ab- ( ) o<strong>de</strong>r auswählen ( ):<br />
Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
131
VOLT AKTUELL:<br />
MODELLZEIT:<br />
AKKUZEIT:<br />
STOPPUHR:<br />
FLUGZEITUHR:<br />
UHRZEIT:<br />
EMPFÄNGER<br />
Nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten Menüzeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste …<br />
AUSWAHL ANSAGEN<br />
WIEDERHOLEN 5SEC 3<br />
NÄCHSTE ANSAGE: 1<br />
VARIO 7<br />
SENDER<br />
EMPFÄNGER<br />
SENSOR<br />
… und nachfolgen<strong>de</strong>m Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-Taste<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste öffnet sich das ausgewählte<br />
Untermenü:<br />
TEMPERATUR:<br />
SIGNALSTÄRKE:<br />
VOLT AKTUELL:<br />
VOLT MINIMUM:<br />
In diesem können Sie nach Anwahl <strong>de</strong>r gewünschten<br />
Zeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste und nachfolgen<strong>de</strong>m Drücken <strong>de</strong>r zentralen<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die ausgewählte<br />
Ansage ab- ( ) o<strong>de</strong>r auswählen ( ).<br />
132 Programmbeschreibung: Telemetrie<br />
SENSOR<br />
Diese Zeile erscheint nur, wenn zuvor eines <strong>de</strong>r Untermenüs<br />
»RX …« <strong>de</strong>s Menüs »ANZEIGE DATEN«<br />
aktiviert und dann direkt zum Menü »AUSWAHL ANSA-<br />
GEN« zurückgekehrt wur<strong>de</strong>:<br />
AUSWAHL ANSAGEN<br />
WIEDERHOLEN 5SEC 3<br />
NÄCHSTE ANSAGE: 1<br />
VARIO 7<br />
SENDER<br />
EMPFÄNGER<br />
SENSOR<br />
Wur<strong>de</strong> beispielsweise die Option »RX + VARIO« ausgewählt,<br />
dann öffnet sich nach Anwahl <strong>de</strong>r Zeile „SEN-<br />
SOR“ und einem anschließen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste das nachfolgend<br />
dargestellte Display:<br />
HÖHE:<br />
MAXHÖHE:<br />
MINHÖHE:<br />
Wie in <strong>de</strong>r Spalte links beschrieben, können Sie auch<br />
in diesen Menüs je<strong>de</strong> angebotene Ansage nach Anwahl<br />
<strong>de</strong>r gewünschten Zeile mit nachfolgen<strong>de</strong>m Drücken <strong>de</strong>r<br />
zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste ab-<br />
( ) o<strong>de</strong>r auswählen ( ).<br />
Hinweis:<br />
Die hier vorgenommene Auswahl ist völlig unabhängig<br />
von <strong>de</strong>n „VARIO“-Ansagen.
Für Ihre Notizen<br />
133
Lehrer/Schüler<br />
Verbindung zweier Sen<strong>de</strong>r für L/S-Betrieb mit LS-Kabel<br />
Blättern Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste zum Menüpunkt »Lehrer/Sch« <strong>de</strong>s<br />
Multifunktionsmenüs:<br />
Servoeinst Gebereinst<br />
D/R Expo Phasentrim<br />
Flächenmix Freie Mix<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe Telemetrie<br />
Lehrer/Sch Info Anz.<br />
Servoeinst<br />
D/R Expo<br />
Freie Mix<br />
Gebereinst<br />
Helimix<br />
TS-Mixer<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe<br />
Lehrer/Sch<br />
Telemetrie<br />
Info Anz.<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste öffnen Sie diesen:<br />
TRAINER/Schül<br />
–S<br />
L<br />
1 2 3 4 5 6<br />
SW: ––– BIND:<br />
n/v<br />
Obige Abbildung zeigt <strong>de</strong>n Ausgangszustand dieses<br />
Menüs: Es wur<strong>de</strong>n we<strong>de</strong>r Geber an <strong>de</strong>n Schüler freigegeben<br />
( ) noch ein Schalter zugewiesen (SW: --- links<br />
unten bzw. –S links in <strong>de</strong>r Abbildung).<br />
134 Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />
Einstellung Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />
Bis zu sechs Geberfunktionen <strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs „L“<br />
können einzeln o<strong>de</strong>r in beliebiger Kombination an <strong>de</strong>n<br />
Schüler-Sen<strong>de</strong>r „S“ übergeben wer<strong>de</strong>n.<br />
Die untere, mit „L“ bezeichnete Display-Zeile kennzeichnet<br />
daher diejenigen Geber, die mit <strong>de</strong>n Eingängen K1,<br />
QR, HR und SR (Kreuzknüppelfunktionen beim Flächenmo<strong>de</strong>ll)<br />
o<strong>de</strong>r 1 … 4 (Kreuzknüppelfunktionen beim<br />
Heli-Mo<strong>de</strong>ll) fest verbun<strong>de</strong>n sind.<br />
Hinweise:<br />
Explizit NICHT ÜBERGEBEN wer<strong>de</strong>n können also<br />
we<strong>de</strong>r die mit CTRL 7 und 8 bezeichneten Proportional-Drehgeber<br />
noch die Dreistufenschalter SW 4/5<br />
und 6/7 respektive CTRL 9 und 10.<br />
Die Zuordnung von Gebern im Menü »Gebereinstellung«<br />
ist nur bei ausgeschalteter Lehrer-Schüler-Verbindung<br />
möglich.<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste die an <strong>de</strong>n Schüler zu übergeben<strong>de</strong>n<br />
Geber 1 bis maximal 6 (�) an und drücken Sie<br />
jeweils kurz die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste an, um zwischen „L (Lehrer)“ ( ) und „S (Schüler)“<br />
( ) umzuschalten:<br />
TRAINER/Schül<br />
–S<br />
L<br />
1 2 3 4 5 6<br />
SW: ––– BIND: n/v<br />
Um die Übergabe durchführen zu können, müssen Sie<br />
noch links im Display einen Lehrer-Schüler-Umschalter<br />
zuordnen. Platzieren Sie dazu die Markierung mit <strong>de</strong>n<br />
Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste links<br />
unten neben „SW:“ und weisen Sie wie auf Seite 39<br />
beschrieben einen Schalter zu.<br />
Verwen<strong>de</strong>n Sie dazu vorzugsweise <strong>de</strong>n Momentschalter<br />
SW 1, um die Steuerung je<strong>de</strong>rzeit an <strong>de</strong>n Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />
zurücknehmen zu können.<br />
TRAINER/Lehr.<br />
�S<br />
L<br />
1 2 3 4 5 6<br />
SW: 1 BIND: n/v<br />
Hinweis:<br />
Die eben beschriebene Schalterzuweisung bestimmt,<br />
von welchem Sen<strong>de</strong>r die Lehrer- und von welchem die<br />
Schüler-Funktion ausgeht. Einem Schüler-Sen<strong>de</strong>r darf<br />
in diesem Menü <strong>de</strong>swegen NIEMALS ein Schalter zugewiesen<br />
sein. Die Kopfzeile wechselt <strong>de</strong>shalb auch<br />
von „TRAINER/Schül“ zu „TRAINER/Lehr.“, sobald<br />
ein Schalter zugewiesen wur<strong>de</strong>.<br />
Das vom Schüler zu steuern<strong>de</strong> Mo<strong>de</strong>ll muss komplett,<br />
d. h. mit all seinen Funktionen einschließlich Trimmung<br />
und etwaigen Mischfunktionen, in einen Mo<strong>de</strong>llspeicherplatz<br />
<strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT einprogrammiert<br />
und auch <strong>de</strong>r HoTT-Empfänger <strong>de</strong>s betreffen<strong>de</strong>n<br />
Mo<strong>de</strong>lls an <strong>de</strong>n Lehrer-Sen<strong>de</strong>r „gebun<strong>de</strong>n“ sein, da dieser<br />
auch im Schülerbetrieb letztlich das Mo<strong>de</strong>ll steuert.<br />
Der Lehrer-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT IST UNBEDINGT<br />
ERST EINZUSCHALTEN UND DANN ERST IST DAS<br />
VERBINDUNGSKABEL IN DIESEN EINZUSTECKEN.<br />
An<strong>de</strong>rnfalls wird das HF-Modul nicht aktiviert.<br />
Der Lehrer-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT kann mit je<strong>de</strong>m
geeigneten Schüler-Sen<strong>de</strong>r verbun<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n, auch mit<br />
Sen<strong>de</strong>rn aus <strong>de</strong>m „klassischen“ 35/40 MHz-Bereich. So<br />
kann beispielsweise ein Lehrer-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />
durchaus auch mit einem Schüler-Sen<strong>de</strong>r mx-12(s)<br />
verbun<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n.<br />
Sofern <strong>de</strong>r Anschluss schülerseitig jedoch NICHT über<br />
eine zweipolige DSC-Buchse erfolgt, son<strong>de</strong>rn beispielsweise<br />
an einer dreipoligen LS-Buchse aus <strong>de</strong>m<br />
Sortiment von Graupner ist Grundvor aussetzung zur<br />
korrekten Verbindung mit einem Schüler-Sen<strong>de</strong>r,<br />
dass völlig unabhängig von <strong>de</strong>r im Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />
genutzten Modulationsart, im Schüler-Sen<strong>de</strong>r IM-<br />
MER die Modulationsart PPM(18 bzw. 24) eingestellt<br />
ist.<br />
Einstellung Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />
Das vom Schüler zu steuern<strong>de</strong> Mo<strong>de</strong>ll muss komplett,<br />
d. h. mit all seinen Funktionen einschließlich Trimmung<br />
und etwaigen Mischfunktionen, in einen Mo<strong>de</strong>llspeicherplatz<br />
<strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs einprogrammiert und<br />
gegebenenfalls <strong>de</strong>r HoTT-Empfänger <strong>de</strong>s betreffen<strong>de</strong>n<br />
Mo<strong>de</strong>lls an <strong>de</strong>n Lehrer-Sen<strong>de</strong>r „gebun<strong>de</strong>n“ sein. Prinzipiell<br />
jedoch kann ein Schüler-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />
auch mit einem Lehrer-Sen<strong>de</strong>r aus <strong>de</strong>m „klassischen“<br />
35/40 MHz-Bereich verbun<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n, da an <strong>de</strong>r DSC-<br />
Buchse <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs das vom Lehrer-Sen<strong>de</strong>r benötigte<br />
PPM-Signal anliegt.<br />
Als Schüler-Sen<strong>de</strong>r kann beinahe je<strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r aus<br />
<strong>de</strong>m ehemaligen und aktuellen Graupner-Programm mit<br />
min<strong>de</strong>stens 4 Steuerfunktionen benutzt wer<strong>de</strong>n. Genauere<br />
Informationen dazu fi n<strong>de</strong>n Sie im Hauptkatalog<br />
FS sowie im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong>.<br />
Der Schüler-Sen<strong>de</strong>r ist gegebenenfalls mit <strong>de</strong>m jeweiligen<br />
Anschlussmodul für Schüler-Sen<strong>de</strong>r auszurüsten.<br />
Dieses ist entsprechend <strong>de</strong>r jeweils mitgelieferten<br />
Einbauanleitung an <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>rplatine anzuschließen.<br />
Informationen zum jeweils erfor<strong>de</strong>rlichen Schülermodul<br />
fi n<strong>de</strong>n Sie im Graupner-Hauptkatalog FS sowie im<br />
Internet unter www.graupner.<strong>de</strong>.<br />
Die Verbindung zum Lehrer-Sen<strong>de</strong>r erfolgt mit <strong>de</strong>m<br />
jeweils erfor<strong>de</strong>rlichen Kabel, siehe nächste Doppelseite.<br />
Die Steuerfunktionen <strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs MÜSSEN<br />
ohne Zwischenschaltung irgendwelcher Mischer<br />
direkt auf die Steuerkanäle, d. h. Empfängerausgänge,<br />
wirken.<br />
Bei Sen<strong>de</strong>rn <strong>de</strong>r Serie „mc“ o<strong>de</strong>r „mx“ wird am besten<br />
ein freier Mo<strong>de</strong>llspeicher mit <strong>de</strong>m benötigten Mo<strong>de</strong>lltyp<br />
(„Fläche“ o<strong>de</strong>r „Heli“) aktiviert, <strong>de</strong>m Mo<strong>de</strong>llnamen<br />
„Schüler“ versehen und die Steueranordnung (Mo<strong>de</strong> 1<br />
… 4) sowie „Gas min vorne/hinten“ an die Gewohnheiten<br />
<strong>de</strong>s Schülers angepasst. Alle an<strong>de</strong>ren Einstellungen<br />
verbleiben aber in <strong>de</strong>r jeweiligen Grundstellung. Beim<br />
Mo<strong>de</strong>lltyp „Helikopter“ wird zusätzlich noch die Gas-/<br />
Pitchumkehr und die Leerlauftrimmung im Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />
entsprechend eingestellt. Alle an<strong>de</strong>ren Einstellungen<br />
sowie Misch- und Koppelfunktionen erfolgen ausschließlich<br />
im Lehrer-Sen<strong>de</strong>r und wer<strong>de</strong>n von diesem zum<br />
Empfänger übertragen.<br />
Bei <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>rn vom Typ „D“ und „FM“ ist die Servolaufrichtung<br />
und Steueranordnung zu überprüfen und<br />
gegebenenfalls durch Umstecken <strong>de</strong>r entsprechen<strong>de</strong>n<br />
Kabel anzupassen. Auch sind sämtliche Mischer abzuschalten<br />
bzw. auf „null“ zu setzen.<br />
Bei <strong>de</strong>r Zuordnung <strong>de</strong>r Steuerfunktionen sind die üblichen<br />
Konventionen einzuhalten:<br />
Kanal Funktion<br />
1 Motordrossel/Pitch<br />
2 Querru<strong>de</strong>r/Rollen<br />
3 Höhenru<strong>de</strong>r/Nicken<br />
4 Seitenru<strong>de</strong>r/Heckrotor<br />
Sofern Sie neben <strong>de</strong>n Funktionen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Kreuzknüppel<br />
(1 … 4) weitere Steuerfunktionen <strong>de</strong>m Schüler-<br />
Sen<strong>de</strong>r übergeben wollen, sind im Menü »Gebereinstellung«<br />
<strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs <strong>de</strong>njenigen Eingängen,<br />
die <strong>de</strong>n im Menü »Lehrer/Schüler« <strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs<br />
ggf. frei gegebenen Gebernummern 5 … 6 entsprechen,<br />
abschließend noch Bedienelemente zuzuweisen.<br />
Wichtig:<br />
Falls Sie schülerseitig vergessen sollten, einen<br />
Geber zuzuweisen, bleibt bei <strong>de</strong>r Übergabe auf<br />
<strong>de</strong>n Schüler-Sen<strong>de</strong>r das davon betroffene Servo<br />
bzw. bleiben die betroffenen Servos in <strong>de</strong>r Mittenposition<br />
stehen.<br />
Völlig unabhängig von <strong>de</strong>r Art <strong>de</strong>r HF-Verbindung<br />
<strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs zum Mo<strong>de</strong>ll, ist <strong>de</strong>r Schüler-<br />
Sen<strong>de</strong>r immer im PPM-Mo<strong>de</strong> zu betreiben.<br />
Sollte schülerseitig <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r über eine DSC-<br />
Buchse angeschlossen sein, dann belassen Sie<br />
<strong>de</strong>n Ein-/Aus-Schalter <strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs IM-<br />
MER in <strong>de</strong>r Stellung „AUS“, <strong>de</strong>nn nur in dieser<br />
Stellung erfolgt auch nach <strong>de</strong>m Einstecken <strong>de</strong>s<br />
DSC-Kabels keine HF-Abstrahlung vom Sen<strong>de</strong>rmodul<br />
<strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs.<br />
Lehrer-Schüler-Betrieb<br />
Bei<strong>de</strong> Sen<strong>de</strong>r wer<strong>de</strong>n über das passen<strong>de</strong> Kabel, siehe<br />
Übersicht nächste Seite, miteinan<strong>de</strong>r verbun<strong>de</strong>n: Stecker<br />
mit <strong>de</strong>r (je nach Kabel vorhan<strong>de</strong>nen) Kennzeichnung<br />
„M“ (Master) in die Buchse <strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs<br />
bzw. Stecker mit <strong>de</strong>r (je nach Kabel vorhan<strong>de</strong>nen)<br />
Aufschrift „S“ (Stu<strong>de</strong>nt) in die jeweilige Buchse <strong>de</strong>s<br />
Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />
135
Schüler-Sen<strong>de</strong>rs stecken.<br />
Wichtiger Hinweis für 3-polige Klinkenstecker:<br />
Stecken Sie aber keinesfalls eines <strong>de</strong>r mit „S“ o<strong>de</strong>r<br />
„M“ bezeichneten En<strong>de</strong>n <strong>de</strong>s von Ihnen verwen<strong>de</strong>ten<br />
Lehrer-/Schüler-Kabels mit 3-poligem Klinkenstecker<br />
in eine Buchse <strong>de</strong>s DSC-Systems. Es ist<br />
dafür nicht geeignet. Die DSC-Buchse ist ausschließlich<br />
für Kabel mit 2-poligen Klinkensteckern<br />
geeignet.<br />
Funktionsüberprüfung<br />
Betätigen Sie <strong>de</strong>n zugewiesenen Lehrer-Schüler-<br />
Schalter:<br />
Das Lehrer-Schüler-System arbeitet einwandfrei,<br />
wenn die Anzeige von „�L“ zu „�S“ wechselt.<br />
Blinkt dagegen die zentrale LED schnell blau/rot<br />
und ertönen gleichzeitig akustische Signale, dann<br />
ist die Verbindung vom Schüler- zum Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />
gestört.<br />
Parallel dazu erscheint in <strong>de</strong>r Grundanzeige die<br />
Warnmeldung …<br />
Kein<br />
Schüler-<br />
Signal<br />
… und im »Lehrer/Schüler«-Menü wechselt die Anzeige<br />
links im Display zu „-S“. In diesem Fall verbleiben<br />
unabhängig von <strong>de</strong>r Schalterstellung alle Steuerfunktionen<br />
automatisch beim Lehrer-Sen<strong>de</strong>r, sodass<br />
das Mo<strong>de</strong>ll in keinem Moment steuerlos bleibt.<br />
Mögliche Fehlerursachen:<br />
Schüler-Sen<strong>de</strong>r nicht bereit<br />
Interface im Schüler-Sen<strong>de</strong>r nicht richtig anstelle <strong>de</strong>s<br />
136 Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />
HF-Moduls angeschlossen.<br />
Falsche Kabelverbindung: Kabelauswahl siehe<br />
nebenstehend<br />
Schüler-Sen<strong>de</strong>r nicht auf PPM(10, 18, 24)-Mo<strong>de</strong><br />
umgeschaltet.<br />
Weitere mögliche Fehlerursache:<br />
Fehlen<strong>de</strong>s „Binding“ zwischen Lehrer-Sen<strong>de</strong>r und<br />
HoTT-Empfänger im Schulungsmo<strong>de</strong>ll.<br />
Lehrer-/Schüler-Kabel<br />
4179.1 für <strong>de</strong>n Lehrer-/Schüler-Betrieb zwischen<br />
zwei beliebigen, mit einer DSC-Buchse ausgestatteten<br />
Graupner-Sen<strong>de</strong>rn – erkennbar<br />
am zweipoligen Klinkenstecker an bei<strong>de</strong>n<br />
En<strong>de</strong>n.<br />
3290.7 Lehrer-/Schüler-Kabel zur Verbindung eines<br />
Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs mit DSC-Buchse (z. B. mx-<br />
12 HoTT) o<strong>de</strong>r auch eines mit <strong>de</strong>m optionalen<br />
DSC-Modul Best.-Nr. 3290.24<br />
nachgerüsteten Sen<strong>de</strong>rs) mit einem Graupner-Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />
mit Schüler-Buchse <strong>de</strong>s<br />
opto-elektronischen Systems – erkennbar<br />
an <strong>de</strong>r Kennzeichnung „S“ auf <strong>de</strong>r Seite <strong>de</strong>s<br />
dreipoligen Klinkensteckers.<br />
3290.8 Lehrer-/Schüler-Kabel zur Verbindung eines<br />
Schüler-Sen<strong>de</strong>rs mit DSC-Buchse (z. B.<br />
mx-12 HoTT) o<strong>de</strong>r auch eines mit <strong>de</strong>m<br />
optionalen DSC-Modul Best.-Nr. 3290.24<br />
nachgerüsteten Sen<strong>de</strong>rs) mit einem Graupner-Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />
mit Lehrer-Buchse <strong>de</strong>s<br />
opto-elektronischen Systems – erkennbar<br />
an <strong>de</strong>r Kennzeichnung „M“ auf <strong>de</strong>r Seite <strong>de</strong>s<br />
dreipoligen Klinkensteckers.<br />
Weitere Informationen über die in diesem Abschnitt<br />
erwähnten Kabel und Module <strong>de</strong>r Lehrer- bzw. Schüler-<br />
Sen<strong>de</strong>r fi n<strong>de</strong>n Sie in <strong>de</strong>r jeweiligen Sen<strong>de</strong>ranleitung, im<br />
Graupner Hauptkatalog FS sowie im Internet unter www.<br />
graupner.<strong>de</strong>.
Lehrer-/Schüler-Betrieb mit Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT<br />
Aufgrund <strong>de</strong>r stetigen Erweiterung <strong>de</strong>s Sortiments fi n<strong>de</strong>n Sie die jeweils aktuellsten Informationen im Internet unter www.graupner.<strong>de</strong><br />
Schüler-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT oTT<br />
Lehrer-/Schüler-<br />
Kabel<br />
Best.-Nr. 4179.1<br />
Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />
mit DSC-Buchse<br />
mx-12(s)HoTT, mx-16s/iFS/<br />
HoTT, mx-22(iFS), mx-24s und,<br />
sofern mit DSC-Buchse Best.-Nr.<br />
3290.24 ausgestattet, mc-19(s +<br />
iFS), mc-22(s + iFS) und mc-24<br />
Lehrer-/Schüler-<br />
Kabel<br />
Best.-Nr. 3290.8<br />
M<br />
Lehrer-Sen<strong>de</strong>r mit Lehrer-Modul<br />
Best.-Nr. 3290.2, 3290.19, 3290.22<br />
mc-19 bis mc-24, mx-<br />
22(iFS), mx-24s<br />
Lehrer-Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT TT<br />
Lehrer-/Schüler-<br />
Kabel<br />
Best.-Nr. 4179.1<br />
Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />
mit DSC-Buchse<br />
mx-12(s)HoTT, mx-16s/iFS/<br />
HoTT, mx-22(iFS), mx-24s<br />
und, sofern mit DSC-Buchse<br />
Best.-Nr. 3290.24 ausgestattet,<br />
mc-19(s + iFS), mc-22(s +<br />
iFS) und mc-24<br />
Anmerkung:<br />
Die Listen stellen die zum Zeitpunkt <strong>de</strong>r Drucklegung<br />
möglichen Sen<strong>de</strong>r bzw. Sen<strong>de</strong>rkombinationen dar.<br />
Lehrer-/Schüler-<br />
Kabel<br />
Best.-Nr. 3290.7<br />
Schüler-Sen<strong>de</strong>r mit Schüler-Modul<br />
Best.-Nr. 3290.3, 3290.10, 3290.33<br />
D 14, FM 414, FM 4014, FM<br />
6014, mc-10 … mc-24, mx-<br />
22(iFS), mx-24s<br />
Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />
S<br />
137
Kabelloses HoTT-System<br />
Alternativ zu <strong>de</strong>m auf <strong>de</strong>n vorherigen Seiten beschriebenen<br />
„klassischen“ System per LS-Kabel können zwei<br />
HoTT-Sen<strong>de</strong>r auch kabellos zu einem Lehrer-/Schüler-<br />
System kombiniert wer<strong>de</strong>n.<br />
Vorbereitungen<br />
Das Schulungsmo<strong>de</strong>ll muss komplett, d. h. mit all seinen<br />
Funktionen einschließlich Trimmung und etwaigen<br />
Mischfunktionen sowohl in einem Mo<strong>de</strong>llspeicherplatz<br />
<strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT wie auch <strong>de</strong>s<br />
Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs mx-12 HoTT einprogrammiert sein.<br />
Das zur Schulung vorgesehene Mo<strong>de</strong>ll muss somit<br />
völlig unabhängig vom jeweils an<strong>de</strong>ren Sen<strong>de</strong>r,<br />
sowohl vom Schüler- wie auch vom Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />
uneingeschränkt steuerbar sein. Allzu große Einstelldifferenzen<br />
sollten jedoch unbedingt vermie<strong>de</strong>n wer<strong>de</strong>n!<br />
An<strong>de</strong>rnfalls riskieren Sie sprunghafte, das Mo<strong>de</strong>ll u. U.<br />
sehr belasten<strong>de</strong> Positionsän<strong>de</strong>rungen von Servos beim<br />
Umschalten zwischen Lehrer- und Schüler-Sen<strong>de</strong>r.<br />
Dennoch kann es aber durchaus sinnvoll sein, beim<br />
Schülermo<strong>de</strong>ll zumin<strong>de</strong>st kleinere Ru<strong>de</strong>rausschläge zu<br />
programmieren, um das Erlernen <strong>de</strong>r Steuermotorik zu<br />
erleichtern.<br />
Sind die bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r soweit für <strong>de</strong>n Schulungsbetrieb<br />
vorbereitet, ist das Schulungsmo<strong>de</strong>ll an <strong>de</strong>n Schüler-<br />
Sen<strong>de</strong>r zu bin<strong>de</strong>n. Eine ausführliche Beschreibung <strong>de</strong>s<br />
Bin<strong>de</strong>-Vorganges fi n<strong>de</strong>n Sie auf Seite 61/62 bzw. 70.<br />
Bin<strong>de</strong>n von Lehrer- und Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />
Schalten Sie bei<strong>de</strong> Sen<strong>de</strong>r ein und blättern Sie bei<br />
bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>rn mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste zum Menüpunkt »Lehrer/Sch« <strong>de</strong>s<br />
Multifunktionsmenüs. (Die zuvor an <strong>de</strong>n Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />
gebun<strong>de</strong>ne Empfangsanlage <strong>de</strong>s Schulungsmo<strong>de</strong>lls<br />
muss während <strong>de</strong>s folgen<strong>de</strong>n Prozesses nicht zwingend<br />
138 Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />
eingeschaltet sein.):<br />
Servoeinst Gebereinst<br />
D/R Expo Phasentrim<br />
Flächenmix Freie Mix<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe Telemetrie<br />
Lehrer/Sch Info Anz.<br />
Servoeinst<br />
D/R Expo<br />
Freie Mix<br />
Gebereinst<br />
Helimix<br />
TS-Mixer<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe<br />
Lehrer/Sch<br />
Telemetrie<br />
Info Anz.<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste öffnen Sie diesen Menüpunkt:<br />
TRAINER/Schül<br />
–S<br />
L<br />
1 2 3 4 5 6<br />
SW: ––– BIND:<br />
n/v<br />
Obige Abbildung zeigt <strong>de</strong>n Ausgangszustand dieses<br />
Menüs: Es wur<strong>de</strong>n we<strong>de</strong>r Geber an <strong>de</strong>n Schüler frei<br />
gegeben ( ) noch ein Schalter zugewiesen (SW: --- links<br />
unten bzw. –S links in <strong>de</strong>r Abbildung).<br />
Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />
Bringen Sie <strong>de</strong>n Marker / Cursor mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zum Eingabefeld<br />
„BIND“. Sollte rechts neben „SW:“ ein Schalter zu<br />
sehen sein, ist dieser zuvor zwingend zu löschen, siehe<br />
Abbildung:<br />
TRAINER/Schül<br />
–S<br />
L<br />
1 2 3 4 5 6<br />
SW: ––– BIND: n/v<br />
Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />
Geben Sie mit jeweils einem Druck auf die zentrale<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die an <strong>de</strong>n Schüler<br />
zu übergeben<strong>de</strong>n Steuerkanäle frei. Das Symbol<br />
wechselt jeweils von zu . Beispielsweise:<br />
TRAINER/Schül<br />
–S<br />
L<br />
1 2 3 4 5 6<br />
SW: ––– BIND: n/v<br />
Wichtiger Hinweis:<br />
Im Gegensatz zu <strong>de</strong>m auf <strong>de</strong>n vorherigen Seiten beschriebenen<br />
kabelgebun<strong>de</strong>nen LS-System, bei welchem<br />
ausschließlich GEBERSIGNALE an <strong>de</strong>n Schüler freigegeben<br />
wer<strong>de</strong>n, wer<strong>de</strong>n bei <strong>de</strong>m hier zu beschreiben<strong>de</strong>n<br />
kabellosen HoTT-System STEUERKANÄLE übergeben!<br />
Soll also beispielsweise die Querru<strong>de</strong>r-Funktion (2)<br />
übergeben wer<strong>de</strong>n und ist das Mo<strong>de</strong>ll mit zwei Querru<strong>de</strong>rservos<br />
ausgestattet, welche üblicherweise an <strong>de</strong>n<br />
Empfängeranschlüssen 2 und 5 angeschlossen sind,<br />
dann sind beim kabellosen System folglich auch die<br />
Steuerkanäle 2 und 5 zu übergeben und nicht nur, wie<br />
beim kabelgebun<strong>de</strong>nen System, die Nummer 2, siehe
obige Abbildung. Sinngemäß gilt dies ebenso für ggf. an<br />
6 und 1 angeschlossene Wölbklappenservos (Einstellung<br />
„2 QR 2 WK“ im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«) o<strong>de</strong>r<br />
zwei an 3 und 6 angeschlossene Höhenru<strong>de</strong>rservos<br />
(Einstellung „2 Sv HR“ im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«).<br />
Um die Übergabe durchführen zu können, müssen<br />
Sie noch einen Lehrer-Schüler-Umschalter zuordnen.<br />
Platzieren Sie dazu die Markierung mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste links unten neben<br />
„SW:“ und weisen Sie wie auf Seite 39 beschrieben<br />
einen Schalter zu.<br />
Verwen<strong>de</strong>n Sie dazu vorzugsweise <strong>de</strong>n Momentschalter<br />
SW 1, um die Steuerung je<strong>de</strong>rzeit an <strong>de</strong>n Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />
zurücknehmen zu können:<br />
TRAINER/Lehr.<br />
�S<br />
L<br />
1 2 3 4 5 6<br />
SW: 1 BIND: n/v<br />
Hinweis:<br />
Die eben beschriebene Schalterzuweisung bestimmt,<br />
von welchem Sen<strong>de</strong>r die Lehrer- und von welchem die<br />
Schüler-Funktion ausgeht. Einem Schüler-Sen<strong>de</strong>r darf<br />
in diesem Menü <strong>de</strong>swegen NIEMALS ein Schalter zugewiesen<br />
sein. Die Kopfzeile wechselt <strong>de</strong>shalb auch<br />
von „TRAINER/Schül“ zu „TRAINER/Lehr.“, sobald<br />
ein Schalter zugewiesen wur<strong>de</strong>.<br />
Bringen Sie nun die Markierung mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
<strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste nach rechts, zu<br />
„BIND: n/v“:<br />
TRAINER/Lehr.<br />
�S<br />
L<br />
1 2 3 4 5 6<br />
SW: 1 BIND: n/v<br />
Bin<strong>de</strong>n <strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs an <strong>de</strong>n Lehrer-Sen<strong>de</strong>r<br />
Hinweis:<br />
Während <strong>de</strong>s Bin<strong>de</strong>-Vorganges sollte <strong>de</strong>r Abstand <strong>de</strong>r<br />
bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r nicht allzu groß sein. Ggf. ist die Positionierung<br />
<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r zu än<strong>de</strong>rn und <strong>de</strong>r Bin<strong>de</strong>-<br />
Prozess erneut auszulösen.<br />
Schließen Sie ggf. <strong>de</strong>n zuvor <strong>de</strong>fi nierten Lehrer-/Schüler-Umschalter<br />
…<br />
TRAINER/Lehr.<br />
�S<br />
L<br />
1 2 3 4 5 6<br />
SW: 1 BIND: n/v<br />
… und lösen Sie erst beim Schüler-Sen<strong>de</strong>r mit einem<br />
Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste <strong>de</strong>n „BINDEN“-Prozess aus …<br />
TRAINER/Schül<br />
–S<br />
L<br />
1 2 3 4 5 6<br />
SW: ––– BIND: BINDEN<br />
… und unmittelbar anschließend beim Lehrer-Sen<strong>de</strong>r:<br />
TRAINER/Lehr.<br />
�S<br />
L<br />
1 2 3 4 5 6<br />
SW: 1 BIND: BINDEN<br />
Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, erscheint<br />
in bei<strong>de</strong>n Displays anstelle <strong>de</strong>s blinken<strong>de</strong>n „BINDEN“<br />
„EIN“:<br />
TRAINER/Lehr.<br />
�S<br />
L<br />
1 2 3 4 5 6<br />
SW: 1 BIND: EIN<br />
TRAINER/Schül<br />
–S<br />
L<br />
1 2 3 4 5 6<br />
SW: ––– BIND: EIN<br />
Sie können nun bei bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>rn zur Grundanzeige<br />
zurückkehren und <strong>de</strong>n Schulungsbetrieb nach eingehen<strong>de</strong>r<br />
Prüfung aller Funktionen aufnehmen.<br />
Sollte dagegen nur bei einem o<strong>de</strong>r keinem Sen<strong>de</strong>r „EIN“<br />
sichtbar und somit <strong>de</strong>r Bindungsvorgang fehlgeschlagen<br />
sein, verän<strong>de</strong>rn Sie ggf. die Positionen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />
Sen<strong>de</strong>r und wie<strong>de</strong>rholen Sie die gesamte Prozedur.<br />
Während <strong>de</strong>s …<br />
Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />
139
Schulungsbetrieb<br />
… können Lehrer und Schüler durchaus lockeren<br />
Abstand halten. Die so genannte Rufweite (max. 50 m)<br />
sollte allerdings keinesfalls überschritten wer<strong>de</strong>n, und<br />
es sollten sich auch keine weitere Personen zwischen<br />
Lehrer und Schüler befi n<strong>de</strong>n, da dies die Reichweite<br />
<strong>de</strong>s zur Verbindung <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r genutzten<br />
Rückkanals verringern kann. Desweiteren ist zu beachten,<br />
dass wegen <strong>de</strong>r Nutzung <strong>de</strong>s Rückkanals für die<br />
kabellose Lehrer-/Schüler-Funktion in diesem Modus<br />
keine Teleme triedaten <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls übertragen wer<strong>de</strong>n<br />
können.<br />
In diesem Betriebsmodus sieht die Grundanzeige <strong>de</strong>s<br />
Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs folgen<strong>de</strong>rmaßen aus …<br />
GRAUBELE Stop 0:00<br />
#01<br />
Flug 0:00<br />
RFC–Lehr. «normal »<br />
5.2V 51%<br />
HoTT<br />
2:22h<br />
P 5.5V<br />
… und die <strong>de</strong>s Schüler-Sen<strong>de</strong>rs beispielsweise so:<br />
GRAUBELE Stop 0:00<br />
#09<br />
RFC-Schül<br />
Flug 0:00<br />
4.9V<br />
1:11h<br />
33%<br />
HoTT<br />
Sollte es während <strong>de</strong>s Schulungsbetriebes <strong>de</strong>nnoch<br />
einmal geschehen, dass die Verbindung zwischen<br />
Lehrer- und Schüler-Sen<strong>de</strong>r verloren geht, dann übernimmt<br />
automatisch <strong>de</strong>r Lehrer-Sen<strong>de</strong>r die Steuerung<br />
<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls.<br />
140 Programmbeschreibung: Lehrer/Schüler-System<br />
Befi n<strong>de</strong>t sich in dieser Situation <strong>de</strong>r LS-Umschalter in<br />
<strong>de</strong>r „Schüler“-Position, dann beginnt für die Dauer <strong>de</strong>s<br />
Signalverlustes die zentrale LED <strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs<br />
blau/rot zu blinken und es ertönen akustische Warnsignale.<br />
Darüber hinaus blinkt in <strong>de</strong>r Grundanzeige „RFC-“<br />
und es erscheint die Warnmeldung:<br />
Kein<br />
Schüler-<br />
Signal<br />
Sollte dagegen nur „RFC-“ in <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>rs blinken und – leisere – akustische Warnsignale<br />
ertönen …<br />
GRAUBELE Stop 0:00<br />
#01<br />
Flug 0:00<br />
RFC–Lehr. «normal »<br />
5.2V 51%<br />
HoTT<br />
2:22h<br />
P 5.5V<br />
… dann ging ebenfalls das Schülersignal verloren, doch<br />
<strong>de</strong>r LS-Umschalter befi n<strong>de</strong>t sich in <strong>de</strong>r „Lehrer“-Stellung.<br />
In bei<strong>de</strong>n Fällen sollten Sie vor<strong>de</strong>rgründig für geringeren<br />
Abstand zwischen <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>rn sorgen. Hilft<br />
dies nicht, dann sollten Sie umgehend lan<strong>de</strong>n und nach<br />
<strong>de</strong>r Ursache suchen.<br />
Sind dagegen nur bei<strong>de</strong> Sen<strong>de</strong>r bei ausgeschalteter<br />
Empfangsanlage in Betrieb, dann erscheint in <strong>de</strong>r<br />
Grundanzeige <strong>de</strong>s Lehrer-Sen<strong>de</strong>rs anstelle <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />
Symbole das „bekannte“ .<br />
Wie<strong>de</strong>raufnahme <strong>de</strong>s LS-Betriebes<br />
Haben Sie – aus welchen Grün<strong>de</strong>n auch immer – zwischenzeitlich<br />
einen o<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong> Sen<strong>de</strong>r ausgeschaltet,<br />
dann erscheint nach <strong>de</strong>m Wie<strong>de</strong>reinschalten <strong>de</strong>s/<strong>de</strong>r<br />
Sen<strong>de</strong>r im Display die Frage:<br />
Kabellose<br />
LS-Verbindung<br />
FORT AUS<br />
Bestätigen Sie „FORT(setzen)“ mit einem Druck auf<br />
die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste o<strong>de</strong>r<br />
warten Sie alternativ bis die Meldung nach ca. zwei Sekun<strong>de</strong>n<br />
verschwin<strong>de</strong>t. In bei<strong>de</strong>n Fällen bleibt die zuletzt<br />
erstellte Bindung an einen Lehrer- bzw. Schüler-Sen<strong>de</strong>r<br />
bestehen.<br />
Wählen Sie dagegen mit einer <strong>de</strong>r Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste „AUS“ an …<br />
Kabellose<br />
LS-Verbindung<br />
FORT AUS<br />
… und bestätigen diese Wahl mit einem Druck auf die<br />
zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste, setzen<br />
Sie damit <strong>de</strong>n betreffen<strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r auf „normalen“ Betrieb<br />
zurück. Die Bindung an einen Lehrer- bzw. Schüler-<br />
Sen<strong>de</strong>r muss dann ggf. erneut vorgenommen wer<strong>de</strong>n.
Für Ihre Notizen<br />
141
Info-Anzeige<br />
Datum, Uhrzeit, Sen<strong>de</strong>r ID und Speicherkarte<br />
Blättern Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste zum Menüpunkt »Info« <strong>de</strong>s Multifunktionsmenüs:<br />
Servoeinst Gebereinst<br />
D/R Expo Phasentrim<br />
Flächenmix Freie Mix<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe<br />
Info Anz.<br />
Lehrer/Sch<br />
Servoeinst<br />
D/R Expo<br />
Freie Mix<br />
Gebereinst<br />
Helimix<br />
TS-Mixer<br />
Servoanz. Allg.Einst<br />
Fail-Safe Telemetrie<br />
Lehrer/Sch Info Anz.<br />
Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste öffnen Sie diesen:<br />
RFID<br />
Firmware Ver.<br />
SD-Karte<br />
verfügbar<br />
ABCDEF12<br />
1.11<br />
0KB<br />
0KB<br />
0%<br />
In diesem Menü wer<strong>de</strong>n sen<strong>de</strong>rspezifi sche Informationen<br />
angezeigt und – soweit nötig und sinnvoll – auch<br />
geän<strong>de</strong>rt.<br />
Wählen Sie die betreffen<strong>de</strong> Zeile mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste an und<br />
drücken Sie anschließend die zentrale Taste SET <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste. Im nun inversen Wertefeld können<br />
Sie mit <strong>de</strong>n Pfeil-Tasten <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
142 Programmbeschreibung: Info-Display<br />
<strong>de</strong>n jeweiligen Vorgabewert verän<strong>de</strong>rn und mit einem<br />
weiteren Druck auf die zentrale Taste SET Ihre Eingabe<br />
abschließen.<br />
RFID<br />
RFID<br />
Firmware Ver.<br />
SD-Karte<br />
verfügbar<br />
ABCDEF12<br />
1.11<br />
0KB<br />
0KB<br />
0%<br />
In dieser Zeile wird die I<strong>de</strong>ntifi kationsnummer <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>rs angezeigt. Diese ist sen<strong>de</strong>rspezifi sch, wird je<br />
Sen<strong>de</strong>r nur einmal vergeben und kann nicht verän<strong>de</strong>rt<br />
wer<strong>de</strong>n. Während <strong>de</strong>s Binding-Vorganges wird u. a.<br />
diese ID an <strong>de</strong>n Empfänger übertragen, sodass dieser<br />
je<strong>de</strong>rzeit in <strong>de</strong>r Lage ist, die Funksignale „seines“ Sen<strong>de</strong>rs<br />
zu i<strong>de</strong>ntifi zieren.<br />
Firmware Version<br />
RFID<br />
Firmware Ver.<br />
SD-Karte<br />
verfügbar<br />
ABCDEF12<br />
1.11<br />
0KB<br />
0KB<br />
0%<br />
In dieser Zeile wird die aktuelle Versionsnummer <strong>de</strong>r<br />
Sen<strong>de</strong>rsoftware angezeigt.<br />
Durch Vergleich <strong>de</strong>r hier angezeigten Nummer mit <strong>de</strong>r<br />
im Internet auf <strong>de</strong>r Download-Seite <strong>de</strong>s entsprechen<strong>de</strong>n<br />
Produkts unter www.graupner.<strong>de</strong> angebotenen Update-<br />
Version kann beurteilt wer<strong>de</strong>n, ob ein Update <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>rbetriebssystems nötig und sinnvoll ist.<br />
Ggf. wird die Versionsnummer auch bei Anfragen vom<br />
Service benötigt.<br />
SD-Karte<br />
RFID<br />
Firmware Ver.<br />
SD-Karte<br />
verfügbar<br />
ABCDEF12<br />
1.11<br />
2048KB<br />
1234KB<br />
60%<br />
In dieser Zeile wird die Speicherkapazität einer ggf.<br />
in <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r eingeschobenen Speicherkarte in KB<br />
angezeigt.<br />
Je nach Speicherkapazität <strong>de</strong>r eingeschobenen micro-<br />
SD- bzw. micro-SDHC-Speicherkarte kann es nach <strong>de</strong>m<br />
Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs durchaus mehrere Minuten bis<br />
zur Anzeige eines korrekten Wertes dauern.<br />
verfügbar<br />
RFID<br />
Firmware Ver.<br />
SD-Karte<br />
verfügbar<br />
ABCDEF12<br />
1.11<br />
2048KB<br />
1234KB<br />
60%<br />
Anzeige <strong>de</strong>s verfügbaren Speicherplatzes in KB.<br />
Wie zuvor erwähnt, erscheint die Anzeige <strong>de</strong>s verfügbaren<br />
Speicherplatzes – abhängig vom Gesamtfassungsvermögen<br />
<strong>de</strong>r eingeschobenen Speicherkarte – erst eine<br />
gewisse Zeit nach <strong>de</strong>m Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs.<br />
In <strong>de</strong>r Zeile darunter erfolgt die Anzeige <strong>de</strong>s verfügbaren<br />
Speicherplatzes in Relation zur Gesamt-Speicherkapazität:
RFID<br />
Firmware Ver.<br />
SD-Karte<br />
verfügbar<br />
ABCDEF12<br />
1.11<br />
2048KB<br />
1234KB<br />
60%<br />
Wie zuvor erwähnt, erscheint die Anzeige <strong>de</strong>s verfügbaren<br />
Speicherplatzes – abhängig vom Gesamtfassungsvermögen<br />
<strong>de</strong>r eingeschobenen Speicherkarte – erst eine<br />
gewisse Zeit nach <strong>de</strong>m Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs.<br />
Programmbeschreibung: Info-Display<br />
143
mx-12 HoTT Programmiertechnik<br />
Vorbereiten<strong>de</strong> Maßnahmen am Beispiel eines Flächenmo<strong>de</strong>lls<br />
Mo<strong>de</strong>lle in eine mx-12 HoTT zu programmieren …<br />
… ist einfacher, als es möglicherweise auf <strong>de</strong>n<br />
ersten Blick aussieht!<br />
Grundvoraussetzung für eine „saubere“ Programmierung<br />
ist allerdings, und dies gilt nicht nur für die mx-12<br />
HoTT, son<strong>de</strong>rn prinzipiell für alle programmierbaren<br />
Sen<strong>de</strong>r, <strong>de</strong>r mechanisch korrekte Einbau aller Fernsteuerkomponenten<br />
in das Mo<strong>de</strong>ll! Spätestens beim<br />
Anschluss <strong>de</strong>r Anlenkungen sollte <strong>de</strong>shalb darauf geachtet<br />
wer<strong>de</strong>n, dass die Servos sich in ihrer jeweiligen<br />
Neutralstellung befi n<strong>de</strong>n und <strong>de</strong>ren Ru<strong>de</strong>rhebel auch<br />
in <strong>de</strong>r gewünschten Stellung, an<strong>de</strong>renfalls sollten Sie<br />
<strong>de</strong>n Ru<strong>de</strong>rhebel lösen und ihn um einen o<strong>de</strong>r mehrere<br />
Zacken versetzt wie<strong>de</strong>r befestigen. Wer<strong>de</strong>n dabei die<br />
Servos mittels eines Servo-Testers, z. B. <strong>de</strong>m <strong>RC</strong>-Tester<br />
mit <strong>de</strong>r Best.-Nr. 2894.12 in Stellung gebracht, ist die<br />
„richtige“ Position sogar sehr einfach festzulegen.<br />
Die praktisch in je<strong>de</strong>m mo<strong>de</strong>rnen Sen<strong>de</strong>r gebotene<br />
Möglichkeit, die Neutralstellung eines Servos zu beeinfl<br />
ussen, ist lediglich zu <strong>de</strong>ren Feinjustierung gedacht.<br />
Größere Abweichungen von „0“ können nämlich im Laufe<br />
<strong>de</strong>r weiteren Signalverarbeitung im Sen<strong>de</strong>r zu weiteren<br />
Asymmetrien führen. In diesem Sinne: Das krumme<br />
Fahrgestell eines Autos wird um keinen Deut gera<strong>de</strong>r,<br />
wenn lediglich das Lenkrad auf „gera<strong>de</strong>“ getrimmt wird!<br />
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Anpassung <strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>rwege:<br />
Dies sollte soweit wie möglich durch entsprechen<strong>de</strong>s<br />
Anpassen <strong>de</strong>r Anlenkpunkte erfolgen. Das ist<br />
im En<strong>de</strong>ffekt auch weit effi zienter als eine übermäßige<br />
Strapazierung <strong>de</strong>r Wegeinstellungen im Sen<strong>de</strong>r! Hier gilt<br />
ebenfalls: Wegeinstellungen dienen in erster Linie zum<br />
Abgleich herstellungsbedingter Toleranzen bei <strong>de</strong>n Servos<br />
und zu <strong>de</strong>ren Feinjustierung, weniger zum Ausgleich<br />
von Nachlässigkeiten.<br />
144 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
Wer<strong>de</strong>n in einem Flächenmo<strong>de</strong>ll zwei getrennte Querru<strong>de</strong>rservos<br />
verwen<strong>de</strong>t, können die Querru<strong>de</strong>r, angesteuert<br />
über entsprechend aktivierte Flächenmischer – siehe<br />
ab nächster Doppelseite – sowohl mit einer Wölbklappenfunktion<br />
belegt als auch als Bremsklappen hochgestellt<br />
wer<strong>de</strong>n – was allerdings eher in einem Segler bzw.<br />
Elektrosegler <strong>de</strong>nn in einem Motormo<strong>de</strong>ll sinnvoll ist.<br />
In einem solchen Fall sollten die Ru<strong>de</strong>rarme – ausgehend<br />
von <strong>de</strong>r Neutrallage – um einen Zacken nach vorne<br />
geneigt, also zur Nasenleiste zeigend, auf das jeweilige<br />
Servo aufgesetzt wer<strong>de</strong>n.<br />
Die durch diese asymmetrische Montage erreichte mechanische<br />
Differenzierung trägt <strong>de</strong>r Tatsache Rechnung,<br />
dass die Bremswirkung <strong>de</strong>r hochgestellten Querru<strong>de</strong>r<br />
mit <strong>de</strong>ren Ausschlag steigt und <strong>de</strong>shalb üblicherweise<br />
nach oben mehr Weg als nach unten benötigt wird.<br />
Sinngemäß ist auch bei getrennt angesteuerten Wölbklappenservos<br />
zu verfahren, wenn geplant wird, diese<br />
in ein Butterfl y-System zu integrieren. Da die Bremswirkung<br />
dieser auch als „Krähenstellung“ bezeichneten<br />
Klappenstellung weniger von <strong>de</strong>n hochgestellten<br />
Querru<strong>de</strong>rn als vom Ausschlag <strong>de</strong>r Wölbklappen<br />
nach unten beeinfl usst wird, sollten die Ru<strong>de</strong>rarme in<br />
diesem Fall etwas nach hinten, zur Endleiste geneigt<br />
eingebaut wer<strong>de</strong>n. Dadurch steht dann mehr Weg für<br />
<strong>de</strong>n Ausschlag nach unten zur Verfügung. Bei einer<br />
solchen Kombination von abgesenkten Wölbklappen mit<br />
hochgestellten Querru<strong>de</strong>rn sollten letztere allerdings nur<br />
mäßig hochgestellt wer<strong>de</strong>n, da sie bei einem <strong>de</strong>rartigen<br />
Butterfl y-System mehr zum Stabilisieren und Steuern<br />
als zum Bremsen dienen.<br />
In diesem Zusammenhang noch ein Tipp zum „Sehen“<br />
<strong>de</strong>r Bremswirkung: Klappen spreizen und von vorne<br />
über und unter die Fläche schauen. Je größer die projizierte<br />
Fläche <strong>de</strong>r abstehen<strong>de</strong>n Ru<strong>de</strong>r, um so größer ist<br />
die Bremswirkung.<br />
Querru<strong>de</strong>r außen<br />
Wölbklappen innen<br />
(Eine ähnlich asymmetrische Montage <strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>rarme<br />
kann z. B. an Spreiz- bzw. Lan<strong>de</strong>klappen auch in einem<br />
Motormo<strong>de</strong>ll sinnvoll sein.)<br />
Ist ein Mo<strong>de</strong>ll soweit fertig gestellt und mechanisch<br />
abgestimmt, kann im Prinzip mit <strong>de</strong>r Programmierung<br />
<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs begonnen wer<strong>de</strong>n. Die folgen<strong>de</strong>n Beispiele<br />
versuchen <strong>de</strong>r Praxis zu folgen, in<strong>de</strong>m erst die allgemeinen<br />
Grun<strong>de</strong>instellungen beschrieben und diese dann in<br />
<strong>de</strong>n nachfolgen<strong>de</strong>n Schritten verfeinert bzw. spezialisiert<br />
wer<strong>de</strong>n. Nach <strong>de</strong>m Erstfl ug und im Zuge <strong>de</strong>s weiteren<br />
Einfl iegens eines Mo<strong>de</strong>lls bedarf nun mal die eine o<strong>de</strong>r<br />
an<strong>de</strong>re Einstellung gelegentlich einer Nachjustierung.<br />
Mit zunehmen<strong>de</strong>r Praxis eines Piloten wird aber auch<br />
häufi g <strong>de</strong>r Wunsch nach Erweiterungen bzw. Ergän-
zungen von Einstellungen wach. Aus dieser Intention<br />
resultiert, dass nicht immer die Reihenfolge <strong>de</strong>r Optionen<br />
eingehalten bzw. die eine o<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>re Option auch<br />
mehrfach genannt wird.<br />
Umgekehrt kann es natürlich auch sein, dass für ein bestimmtes<br />
Mo<strong>de</strong>ll nicht je<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r beschriebenen Schritte<br />
relevant sein wird, wie auch <strong>de</strong>r eine o<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>re unter<br />
<strong>de</strong>n Anwen<strong>de</strong>rn für sein Mo<strong>de</strong>ll wie<strong>de</strong>rum die Beschreibung<br />
eines bestimmten Schrittes vermissen wird …<br />
Wie <strong>de</strong>m auch sei, spätestens unmittelbar vor Beginn<br />
einer Mo<strong>de</strong>llprogrammierung sollten Sie sich je<strong>de</strong>nfalls<br />
Gedanken über eine sinnvolle Belegung <strong>de</strong>r Steuerorgane<br />
machen.<br />
Bei Mo<strong>de</strong>llen, bei welchen die Betonung auf „Motor“<br />
liegt, gleichgültig ob von einem Elektro- o<strong>de</strong>r Verbrennungsmotor<br />
angetrieben, wird es diesbezüglich wohl<br />
kaum Probleme geben, weil die Belegung <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />
Knüppelaggregate mit <strong>de</strong>n vier Grundfunktionen „Leistungsregelung<br />
(= Gas)“, „Seite“, „Höhe“ und „Quer“<br />
weitgehend festliegt!? Sie sollten dann allerdings im<br />
Menü …<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />
Mod.Name GRAUBELE<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 kein<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 1QR<br />
… festlegen, ob Sie die Gasminimum-Position lieber<br />
„vorn“ („Leerl v.“) o<strong>de</strong>r „hinten“ („Leerl h.“) haben<br />
möchten, weil beim Anlegen <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>llspeichers vom<br />
Programm grundsätzlich „kein (Motor)“ eingetragen wird.<br />
Der Unterschied zwischen „kein“ bzw. „kein/inv“ und<br />
„Leerlauf vorn/hinten“ liegt nicht nur in <strong>de</strong>r Wirkung <strong>de</strong>r<br />
K1-Trimmung, die bei „kein(/inv)“ über <strong>de</strong>n gesamten<br />
Steuerknüppelweg und bei „Leerlauf vorn/hinten“ nur<br />
in Richtung Leerlauf wirkt. Es wird damit auch die<br />
„Wirkrichtung“ <strong>de</strong>s K1-Knüppels entsprechend angepasst,<br />
sodass Sie bei einem Wechsel von „vorn“ nach<br />
„hinten“ o<strong>de</strong>r umgekehrt nicht noch zusätzlich die Drehrichtung<br />
<strong>de</strong>s Gasservos bzw. Bremssystems anpassen<br />
müssen. Außer<strong>de</strong>m erscheint bei einer Einstellung<br />
„Leerlauf vorn/hinten“ aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n eine<br />
Warnanzeige im Display und es ertönt ein Warnton, falls<br />
sich beim Einschalten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs <strong>de</strong>r Gas-Steuerknüppel<br />
zuweit in Richtung Vollgas befi n<strong>de</strong>n sollte:<br />
Stop 0:00<br />
#01 Gas<br />
zu<br />
0:00<br />
5.2V hoch! HoTT<br />
0:33h<br />
M 0.0V<br />
Von <strong>de</strong>r Wahl „kein (Motor)“ bzw. „Leerlauf vorn/hinten“<br />
ebenfalls beeinfl usst wird das Angebot an Mischern<br />
im Menü »Flächenmix«: Die Mischer „Bremse �<br />
N.N.*“ stehen nur bei <strong>de</strong>r Wahl von „kein (Motor)“ bzw.<br />
„kein/inv“ zur Verfügung, an<strong>de</strong>renfalls wer<strong>de</strong>n diese<br />
ausge blen<strong>de</strong>t. Ähnliches gilt auch für die Auswahlmöglichkeiten<br />
in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ <strong>de</strong>s Menüs<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung«: „2QR 2WK“ und somit auch die<br />
entsprechen<strong>de</strong>n Mischer <strong>de</strong>s Menüs »Flächenmix«<br />
stehen nur bei <strong>de</strong>r Wahl von „kein (Motor)“ bzw. „kein/<br />
inv“ zur Verfügung, an<strong>de</strong>renfalls wer<strong>de</strong>n diese ebenfalls<br />
ausgeblen<strong>de</strong>t. (Das zweite Wölbklappenservo ist in diesem<br />
Fall anstelle <strong>de</strong>s Gasservos an Empfängerausgang<br />
* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />
1 anzuschließen.)<br />
Über diese Überlegungen hinaus wer<strong>de</strong>n Sie sich allenfalls<br />
noch über „Son<strong>de</strong>rfunktionen“ Gedanken machen<br />
müssen.<br />
Bei Elektroseglern dagegen sieht gelegentlich die Sache<br />
schon an<strong>de</strong>rs aus. Da stellt sich <strong>de</strong>m einen o<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>ren<br />
schon mal die Frage, wie betätige ich <strong>de</strong>n Antrieb<br />
und wie das Bremssystem. Nun, auch hierbei haben<br />
sich bestimmte Lösungen als praktisch und an<strong>de</strong>re als<br />
weniger praktisch erwiesen.<br />
So ist es sicherlich weniger praktisch, wenn beim<br />
Lan<strong>de</strong>anfl ug eines Segelfl ugmo<strong>de</strong>lls ein Knüppel losgelassen<br />
wer<strong>de</strong>n muss, um mittels eines an<strong>de</strong>ren Gebers<br />
die Störklappen o<strong>de</strong>r eine Krähenstellung passend zu<br />
steuern. Da dürfte es wohl schon sinnvoller sein, entwe<strong>de</strong>r<br />
die Funktion <strong>de</strong>s K1-Knüppels umschaltbar zu<br />
gestalten (siehe Beispiel 4 ab Seite 152) o<strong>de</strong>r die Steuerung<br />
<strong>de</strong>s Bremssystems auf <strong>de</strong>m Knüppel zu belassen<br />
und <strong>de</strong>n Motor über einen <strong>de</strong>r übrigen Geber o<strong>de</strong>r gar<br />
über einen Schalter zu steuern!? Da in einem <strong>de</strong>rartigen<br />
Mo<strong>de</strong>ll ein Elektromotor üblicherweise ohnehin nur<br />
die Funktion einer „Starthilfe“ besitzt, um das Mo<strong>de</strong>ll<br />
entwe<strong>de</strong>r mit voller Kraft in <strong>de</strong>n Himmel zu „heben“<br />
o<strong>de</strong>r allenfalls mit „halber“ Kraft von einem Aufwindfeld<br />
zum nächsten zu „schleppen“, ist ein Dreistufenschalter<br />
meist ausreichend. So kann <strong>de</strong>r Motor ein- und ausgeschaltet<br />
wer<strong>de</strong>n, ohne einen <strong>de</strong>r Knüppel loslassen zu<br />
müssen – sogar im Lan<strong>de</strong>anfl ug.<br />
Ähnliches gilt übrigens für die Steuerung von Klappen,<br />
egal, ob nur Querru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r über die ganze Spannweite<br />
reichen<strong>de</strong> Klappen(kombinationen) angehoben o<strong>de</strong>r<br />
abgesenkt wer<strong>de</strong>n sollen.<br />
Ist nun alles soweit gediehen, kann mit <strong>de</strong>r Programmierung<br />
begonnen wer<strong>de</strong>n.<br />
Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
145
Erste Schritte bei <strong>de</strong>r Programmierung eines neuen Mo<strong>de</strong>lls<br />
Beispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll ohne Motorantrieb<br />
Mit <strong>de</strong>r Programmierung eines neuen Mo<strong>de</strong>lls beginnt<br />
man im Menü »Mo<strong>de</strong>llspeicher« mit <strong>de</strong>m Aktivieren<br />
<strong>de</strong>s Untermenüs …<br />
„Mo<strong>de</strong>ll aufrufen“ (Seite 52)<br />
…, wählt mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste einen freien Mo<strong>de</strong>llspeicherplatz<br />
aus …<br />
01<br />
02<br />
03<br />
04<br />
05<br />
��frei��<br />
��frei��<br />
��frei��<br />
��frei��<br />
06 ��frei��<br />
E06<br />
… und drückt dann die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste. Unmittelbar anschließend erscheint die<br />
Frage nach <strong>de</strong>r Art <strong>de</strong>s einzuprogrammieren<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lls:<br />
Mo<strong>de</strong>lltyp wählen<br />
( freier Mo<strong>de</strong>llspeich. )<br />
Da wir uns in diesem Abschnitt mit einem Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
beschäftigen wollen, wird das Symbol für ein<br />
Flächenfl ugzeug mit einem Druck auf die zentrale SET-<br />
Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste bestätigt. Das Display<br />
wechselt wie<strong>de</strong>r zur Grundanzeige.<br />
Hinweise:<br />
Selbstverständlich können Sie auch <strong>de</strong>n standardmäßig<br />
als „Flächenmo<strong>de</strong>ll“ bereits vor<strong>de</strong>fi nierten und<br />
146 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
mit <strong>de</strong>m mitgelieferten Empfänger verbun<strong>de</strong>nen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
01 zum Einprogrammieren Ihres ersten<br />
Mo<strong>de</strong>lls verwen<strong>de</strong>n.<br />
Wur<strong>de</strong> die Option „Mo<strong>de</strong>lltyp wählen“ erst einmal aufgerufen,<br />
ist ein Abbrechen <strong>de</strong>s Vorgangs nicht mehr<br />
möglich! Auch wenn Sie zwischenzeitlich <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />
ausschalten, dieser Wahl können Sie nicht mehr ausweichen!<br />
Diese allenfalls nur anschließend durch Löschen<br />
<strong>de</strong>s betreffen<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>llspeichers wie<strong>de</strong>r rückgängig<br />
machen.<br />
Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Mo<strong>de</strong>llwechsel<br />
aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n nicht möglich. Im Display erscheint<br />
eine entsprechen<strong>de</strong> Meldung:<br />
zur Zeit nicht mögl.<br />
Spannung zu gering<br />
Ist diese erste Hür<strong>de</strong> genommen, ist ggf. erst <strong>de</strong>r im<br />
Mo<strong>de</strong>ll eingebaute Empfänger an diesen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
im Menü …<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />
… zu bin<strong>de</strong>n. Wechseln Sie hierzu in die Zeile „geb.<br />
Empf.“:<br />
Uhren 0:00 –––<br />
Phase 2 Start<br />
Phase 3 Speed<br />
Empf.Ausg.<br />
geb.Empf. –––<br />
–––<br />
–––<br />
Hinweis:<br />
Wenn Sie die nach <strong>de</strong>m Bestätigen <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llauswahl<br />
in <strong>de</strong>r Grundanzeige für einige Sekun<strong>de</strong>n erscheinen<strong>de</strong><br />
Meldung …<br />
BIND. n/v<br />
OK<br />
… mit einem Druck auf die SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste bestätigen, gelangen Sie automatisch in<br />
diese Zeile:<br />
In dieser Zeile lösen Sie wie auf Seite 61/62 ausführlich<br />
beschrieben, <strong>de</strong>n Bin<strong>de</strong>-Prozess zwischen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
und Empfänger aus. An<strong>de</strong>rnfalls können Sie<br />
nämlich <strong>de</strong>n Empfänger nicht ansprechen.<br />
Hernach wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste nach oben, in die erste<br />
Zeile, und beginnen mit <strong>de</strong>r eigentlichen Mo<strong>de</strong>llprogrammierung<br />
in <strong>de</strong>r Zeile „Mod.Name“:<br />
Mod.Name<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 kein<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 1QR<br />
Hier wird nun <strong>de</strong>r „Mo<strong>de</strong>llname“ eingetragen, in<strong>de</strong>m<br />
mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste zur Zeichentabelle gewechselt wird:<br />
0123456789 : ; ?<br />
ABCDEFGHIJKLMNO<br />
PQRSTUVWXYZ<br />
Mo<strong>de</strong>llname<br />
GRAUB<br />
Desweiteren wer<strong>de</strong>n die Einstellungen für „Steueranordnung“<br />
und „Motor an K1“ überprüft und gegebenenfalls<br />
geän<strong>de</strong>rt:
„kein“:<br />
Das Bremssystem ist in <strong>de</strong>r vor<strong>de</strong>ren Position <strong>de</strong>s<br />
Gas-/Bremsknüppels „eingefahren“ und im Menü<br />
»Flächenmix« sind die Mischer „Bremse � N.N.*“<br />
aktiviert.<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ sind „1QR“, „2QR“ und<br />
„2QR 2WK“ auswählbar und im Menü »Flächenmix«<br />
sind die Mischer „Bremse � N.N.*“ sowie ggf.<br />
alle Mischer „von“ und „zu“ Wölbklappen aktiviert.<br />
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 25<br />
o<strong>de</strong>r 52 … 53, ist <strong>de</strong>aktiviert.<br />
„kein/inv“:<br />
Das Bremssystem ist in <strong>de</strong>r hinteren Position <strong>de</strong>s<br />
Gas-/Bremsknüppels „eingefahren“ und im Menü<br />
»Flächenmix« sind die Mischer „Bremse � N.N.*“<br />
aktiviert.<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ sind „1QR“, „2QR“ und<br />
„2QR 2WK“ auswählbar und im Menü »Flächenmix«<br />
sind die Mischer „Bremse � N.N.*“ sowie ggf.<br />
alle Mischer „von“ und „zu“ Wölbklappen aktiviert.<br />
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“, siehe Seite 25<br />
o<strong>de</strong>r 52 … 53, ist <strong>de</strong>aktiviert.<br />
„Leerlauf v(orne) bzw. h(inten)“:<br />
K1-Trimmung wirkt vorn o<strong>de</strong>r hinten. Wenn beim Einschalten<br />
<strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs <strong>de</strong>r Gasknüppel zu weit in<br />
Richtung Vollgas steht, wer<strong>de</strong>n Sie durch die Warnmeldung<br />
„Gas zu hoch“ darauf hingewiesen.<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ sind nur „1QR“ o<strong>de</strong>r „2QR“<br />
auswählbar und im Menü »Flächenmix« sind die<br />
Mischer „Bremse � N.N.*“ sowie alle Mischer „von“<br />
und „zu“ Wölbklappen <strong>de</strong>aktiviert.<br />
* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />
Hinweis:<br />
Wie vorstehend beschrieben, entschei<strong>de</strong>t die Wahl<br />
(k)eines Motors nicht nur über das Angebot an Mischern<br />
im Menü »Flächenmix« son<strong>de</strong>rn auch über die<br />
maximale Anzahl <strong>de</strong>r ansteuerbaren Flächenservos. Im<br />
nachfolgen<strong>de</strong>n Programmierbeispiel wird daher (vorerst)<br />
von „kein (Motor)“ ausgegangen.<br />
In <strong>de</strong>n nächsten bei<strong>de</strong>n Zeilen wird die prinzipielle<br />
Anordnung <strong>de</strong>r Servos im Mo<strong>de</strong>ll ausgewählt bzw. <strong>de</strong>m<br />
Sen<strong>de</strong>r mitgeteilt:<br />
Mod.Name<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 kein<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 2QR<br />
Leitwerk: „normal“, „V-Leitw(erk)“, „Delta/Nf“ o<strong>de</strong>r<br />
„2 HR Sv“<br />
Querr./Wölb.: 1 o<strong>de</strong>r 2 QR-Servos und 0 o<strong>de</strong>r 2 WK-<br />
Servos<br />
Hinweis:<br />
Ist Ihr Mo<strong>de</strong>ll mit nur einem Wölbklappenservo ausgestattet,<br />
dann wählen Sie <strong>de</strong>nnoch „… 2WK“ und<br />
belassen später, im Menü »Flächenmix«, Seite 88, <strong>de</strong>n<br />
Mischer „QR � WK“ auf 0 %. Alle an<strong>de</strong>ren <strong>de</strong>r dortigen<br />
Mischer können Sie dagegen sinngemäß verwen<strong>de</strong>n.<br />
Spätestens jetzt sollten auch die Servos in <strong>de</strong>r Graupner’schen<br />
Standardreihenfolge in <strong>de</strong>n Empfänger<br />
eingesteckt wer<strong>de</strong>n:<br />
frei o<strong>de</strong>r Wölbklappenservo<br />
o<strong>de</strong>r WK-Servo links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Querru<strong>de</strong>r rechts<br />
Seitenru<strong>de</strong>rservo o<strong>de</strong>r V-Leitwerk<br />
Höhenru<strong>de</strong>rservo o<strong>de</strong>r V-Leitwerk<br />
Querru<strong>de</strong>rservo o<strong>de</strong>r QR-Servo links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Bremsklappen o<strong>de</strong>r Motordrossel<br />
o<strong>de</strong>r Regler bei E-Antrieb o<strong>de</strong>r<br />
alternativ Wölbklappenservo rechts<br />
Anmerkungen:<br />
Sollte bei einem V-Leitwerk „hoch/tief“ und/o<strong>de</strong>r<br />
„links/rechts“ falsch herum laufen, dann beachten Sie<br />
bitte die Hinweise in <strong>de</strong>r Tabelle auf Seite 44, rechte<br />
Spalte. Gleichartig ist, wenn notwendig, bei <strong>de</strong>n<br />
Querru<strong>de</strong>rn und Wölbklappen zu verfahren.<br />
Bei „2QR“ ist das zweite Querru<strong>de</strong>rservo an Ausgang<br />
5 anzuschließen, wodurch die Anschlussmöglichkeit<br />
eines Telemetrie-Sensors entfällt.<br />
Bei „2QR 2WK“ ist das zweite Wölbklappenservo an<br />
Ausgang 1 anzuschließen, wodurch die Anschlussmöglichkeit<br />
eines Gas- bzw. Bremsklappenservos<br />
entfällt.<br />
Die nachfolgend beschriebenen Einstellungen beziehen<br />
sich auf ein Mo<strong>de</strong>ll mit „normalem“ Leitwerk und<br />
„kein (Motor)“. Für Mo<strong>de</strong>lle mit V-Leitwerk können die<br />
Einstellungen praktisch unverän<strong>de</strong>rt übernommen<br />
wer<strong>de</strong>n. Nicht ganz so einfach zu übertragen sind<br />
diese Angaben jedoch auf ein Delta-/Nurfl ügelmo<strong>de</strong>ll.<br />
Ein spezielles Programmierbeispiel für diesen Mo<strong>de</strong>lltyp<br />
fi n<strong>de</strong>n Sie <strong>de</strong>shalb ab Seite 158.<br />
Im Menü …<br />
Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
147
»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />
S1<br />
S2<br />
S3<br />
S4<br />
S5<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
Umk Mitte Weg +<br />
… können nun die Servos in „Drehrichtung“, „Neutralstellung“<br />
und „Servoweg“ an die Notwendigkeiten<br />
<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls angepasst wer<strong>de</strong>n.<br />
„Notwendig“ in diesem Sinne sind alle Einstellungen,<br />
welche zum Abgleichen <strong>de</strong>r Servos und geringfügigen<br />
Anpassen an das Mo<strong>de</strong>ll dienen.<br />
Hinweis:<br />
Die in diesem Menü vorhan<strong>de</strong>nen Einstellmöglichkeiten<br />
für asymmetrische Servowege dienen NICHT zur Erzielung<br />
von Differenzierungen bei Querru<strong>de</strong>rn und/o<strong>de</strong>r<br />
Wölbklappen. Dazu gibt es im Menü »Flächenmix«<br />
besser geeignete Optionen, siehe die ersten bei<strong>de</strong>n<br />
Optionen in <strong>de</strong>r nachfolgen<strong>de</strong>n Abbildung.<br />
Mit <strong>de</strong>n bisherigen Einstellungen lassen sich bereits Flächen-<br />
und Motormo<strong>de</strong>lle – letztere, wenn Sie im Menü<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ die<br />
Leerlauf-Steuerknüppelrichtung eingestellt haben – im<br />
Prinzip fl iegen.<br />
„Feinheiten“ dagegen fehlen. Feinheiten, die auf Dauer<br />
sicherlich mehr Spaß beim Fliegen bereiten. Deshalb<br />
sollten Sie sich, wenn Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll bereits sicher<br />
fl iegen können, mit <strong>de</strong>m Menü …<br />
148 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
»Flächenmix« (Seite 88 … 93)<br />
QR –<br />
WK –<br />
QR<br />
Diff.<br />
Diff.<br />
SR<br />
QR<br />
Bremse<br />
Bremse<br />
Bremse<br />
HR<br />
HR<br />
WK<br />
HR<br />
WK<br />
QR<br />
WK<br />
QR<br />
WK HR<br />
WK<br />
Diff.–Red.<br />
QR<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0%<br />
… befassen.<br />
Hinweis:<br />
Abhängig von <strong>de</strong>n im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung«<br />
gemachten Angaben ist in diesem Menü ein unterschiedliches<br />
Angebot an Optionen zu sehen. In obiger<br />
Abbildung ist das durch <strong>de</strong>n Eintrag „2QR 2WK“ in <strong>de</strong>r<br />
Zeile „Querr./Wölb“ und von „kein(/inv)“ in <strong>de</strong>r Zeile „Motor<br />
an K1“ erreichbare maximale Angebot dargestellt.<br />
Vorerst von beson<strong>de</strong>rem Interesse sind die Option „QR<br />
- Diff.“, <strong>de</strong>r Mischer „QR � SR“ (Querru<strong>de</strong>r � Seitenru<strong>de</strong>r),<br />
gelegentlich auch Combi-Switch o<strong>de</strong>r Combi-Mix<br />
genannt sowie ggf. die Mischer „Bremse � QR“ und<br />
„Bremse � WK“.<br />
Wie auf <strong>de</strong>n Seiten 89 und 90 ausführlich beschrieben,<br />
dient die Option „QR - Diff.“ (Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung)<br />
zur Beseitigung <strong>de</strong>s negativen Wen<strong>de</strong>moments.<br />
Das nach unten ausschlagen<strong>de</strong> Querru<strong>de</strong>r erzeugt<br />
während <strong>de</strong>s Fluges im Regelfall einen höheren Wi<strong>de</strong>rstand<br />
als ein um <strong>de</strong>n gleichen Weg nach oben aus-<br />
schlagen<strong>de</strong>s, wodurch das Mo<strong>de</strong>ll zur – falschen – Seite<br />
gezogen wird. Um dies zu verhin<strong>de</strong>rn, wird ein differenzierter<br />
Ausschlag eingestellt. Ein Wert zwischen 20 und<br />
40 % ist hier selten verkehrt, die „richtige“ Einstellung<br />
jedoch muss in aller Regel erfl ogen wer<strong>de</strong>n.<br />
Ähnliches gilt, falls Ihr Mo<strong>de</strong>ll auch 2 Wölbklappenservos<br />
aufzuweisen hat, für die Option „WK - Diff.“ (Wölbklappendifferenzierung),<br />
sofern die Wölbklappen als<br />
Querru<strong>de</strong>r mit benutzt wer<strong>de</strong>n, z. B. über <strong>de</strong>n Mischer<br />
„QR � WK“.<br />
Die Option „QR � SR“ (Querru<strong>de</strong>r � Seitenru<strong>de</strong>r)<br />
dient ebenfalls ähnlichen Zwecken, aber auch zum<br />
komfortableren Steuern eines Mo<strong>de</strong>lls. Ein Wert um die<br />
50 % ist anfangs ein praktikabler Wert. Diese Funktion<br />
sollte aber spätestens dann, wenn Kunstfl ugambitionen<br />
auftauchen, durch Zuordnen eines Schalters abschaltbar<br />
gemacht wer<strong>de</strong>n. (Der Autor dieser Zeilen schaltet<br />
beispielsweise diesen Mischer „automatisch“ beim<br />
Umschalten in die Flugphase «Speed» ab, in<strong>de</strong>m er<br />
<strong>de</strong>n gleichen Schalter bei<strong>de</strong>n Optionen entsprechend<br />
zuweist.)<br />
Eine Einstellung <strong>de</strong>s Mischers „Bremse � HR“ (Bremse<br />
� Höhenru<strong>de</strong>r) ist im Regelfall nur dann notwendig,<br />
wenn sich beim Betätigen <strong>de</strong>s Bremssystems die Fluggeschwindigkeit<br />
<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls zu sehr än<strong>de</strong>rt. Vor allem<br />
wenn es zu langsam wird besteht nämlich die Gefahr,<br />
dass das Mo<strong>de</strong>ll nach <strong>de</strong>m Einfahren <strong>de</strong>s Bremssystems,<br />
z. B. zur Verlängerung eines zu kurz geratenen<br />
Lan<strong>de</strong>anfl uges, durchsackt o<strong>de</strong>r gar herunterfällt. In je<strong>de</strong>m<br />
Fall sollten Sie die Einstellung erst einmal in ausreichen<strong>de</strong>r<br />
Höhe ausprobieren und fallweise nachstellen.<br />
Wur<strong>de</strong>n im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« in <strong>de</strong>r Zeile<br />
„Querr./Wölb“ „2 QR“ o<strong>de</strong>r „2 QR 2 WK“ ausgewählt …
Mod.Name<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 kein<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 2QR<br />
… und sollen die Querru<strong>de</strong>r mit <strong>de</strong>m Gas-/Bremsknüppel<br />
(K1) zum Bremsen hochgestellt wer<strong>de</strong>n, dann ist<br />
in <strong>de</strong>r Zeile „Bremse � QR“ ein entsprechen<strong>de</strong>r Wert<br />
einzustellen:<br />
QR – Diff.<br />
QR SR<br />
Bremse HR<br />
Bremse QR<br />
HR QR<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
–––<br />
–––<br />
–––<br />
–––<br />
–––<br />
Im Prinzip das Gleiche gilt bei <strong>de</strong>r Wahl von „2 QR<br />
2 WK“ für die dann auch zur Verfügung stehen<strong>de</strong> Zeile<br />
„Bremse � WK“. Hier wird allerdings <strong>de</strong>r Wert so<br />
gewählt, dass sich beim Betätigen <strong>de</strong>s Bremsknüppels<br />
die Wölbklappen soweit wie möglich nach unten bewegen.<br />
Achten Sie aber unbedingt darauf, dass die Servos<br />
dabei keinesfalls mechanisch anlaufen. Setzen Sie ggf.<br />
bei <strong>de</strong>n davon betroffenen Servos in <strong>de</strong>r Zeile „TRA-<br />
VEL-“ bzw. „TRAVEL+“ <strong>de</strong>r Display-Seite „RX SERVO“<br />
<strong>de</strong>s »Telemetrie«-Menüs entsprechen<strong>de</strong> Wegbegrenzungen.<br />
Wer<strong>de</strong>n, wie vorhin beschrieben, die Querru<strong>de</strong>r zum<br />
Bremsen hochgestellt o<strong>de</strong>r wird gar ein Butterfl y-System<br />
verwen<strong>de</strong>t, dann sollte immer unter „Diff. - Red.“ („Differenzierungsreduktion“,<br />
siehe Seite 93) ein Wert eingetragen<br />
sein – mit 100 % ist man auf <strong>de</strong>r sicheren Seite!<br />
Durch diesen Eintrag wird nur beim Betätigen <strong>de</strong>s<br />
Bremsknüppels eine eingestellte Querru<strong>de</strong>rdifferenzierung<br />
anteilig ausgeblen<strong>de</strong>t, um <strong>de</strong>n Ausschlag <strong>de</strong>r<br />
hochgestellten Querru<strong>de</strong>r nach unten zu vergrößern und<br />
damit <strong>de</strong>ren Querru<strong>de</strong>rwirkung <strong>de</strong>utlich zu verbessern.<br />
Ist <strong>de</strong>r Tragfl ügel zusätzlich zu <strong>de</strong>n zwei getrennt angesteuerten<br />
Querru<strong>de</strong>rn auch noch mit zwei Wölbklappenservos<br />
ausgerüstet, dann dient die Option „QR �<br />
WK“ (Querru<strong>de</strong>r � Wölbklappe) zum Übertragen <strong>de</strong>s<br />
Querru<strong>de</strong>rausschlages auf die Wölbklappe – mehr als<br />
etwa 50 % <strong>de</strong>s mechanischen <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r sollte eine<br />
Wölbklappe aber nicht mitlaufen.<br />
Hinweis:<br />
Sollten Sie nur 1 Wölbklappenservo eingebaut haben,<br />
dann belassen Sie diesen Mischer bei 0 %.<br />
In umgekehrter Richtung wirkt <strong>de</strong>r Mischer „WK � QR“<br />
(Wölbklappe � Querru<strong>de</strong>r). Je nach Auslegung <strong>de</strong>s<br />
Mo<strong>de</strong>lls wer<strong>de</strong>n hier Werte zwischen etwa 50 % und<br />
100 % sinnvoll sein. Betätigt wer<strong>de</strong>n Wölbklappen über<br />
einen <strong>de</strong>m Eingang „E6“ zugewiesenen Geber o<strong>de</strong>r<br />
Schalter. Vorzugsweise aber mit einem Proportional-<br />
Drehgeber CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8.<br />
Hinweis:<br />
Um die Wölbklappenstellungen mit <strong>de</strong>m ausgewählten<br />
Geber feinfühliger steuern zu können, sollten Sie unbedingt<br />
<strong>de</strong>ssen „Weg“ im Menü »Gebereinstellung« auf<br />
etwa 25 % reduzieren.<br />
Die restlichen Optionen im Menü »Flächenmix« dienen<br />
zum weiteren Justieren von Mehrklappen-Tragfl ügelsystemen<br />
und sind weitgehend selbsterklärend.<br />
Wur<strong>de</strong>n die mo<strong>de</strong>llspezifi schen Einstellungen soweit<br />
vorgenommen, kann an <strong>de</strong>n ersten Start gedacht wer-<br />
<strong>de</strong>n. Natürlich sollten Sie zunächst „Trockenübungen“<br />
durchführen, d. h., alle Einstellungen nochmals sorgfältig<br />
am Bo<strong>de</strong>n überprüfen. Eine fehlerhafte Programmierung<br />
kann nicht nur das Mo<strong>de</strong>ll beschädigen! Fragen Sie im<br />
Zweifel einen erfahrenen Mo<strong>de</strong>llpiloten um Rat.<br />
Sollten Sie während <strong>de</strong>r Erprobung feststellen, dass<br />
die eine o<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>re Einstellung zur Anpassung von<br />
Ru<strong>de</strong>rwirkungen an die eigenen Steuergewohnheiten<br />
gemacht wer<strong>de</strong>n muss, sind die Steuerausschläge also<br />
insgesamt zu groß o<strong>de</strong>r zu klein, dann sollten Sie diese<br />
im Menü …<br />
»D/R Expo« (Seite 82)<br />
QR<br />
HR<br />
SR<br />
122%<br />
111%<br />
100%<br />
+11%<br />
+22%<br />
0%<br />
DUAL EXPO<br />
3<br />
3<br />
–––<br />
… <strong>de</strong>n eigenen Erfor<strong>de</strong>rnissen und Gewohnheiten<br />
entsprechend anpassen.<br />
Mit Dual Rate wird das Verhältnis von Knüppelweg zu<br />
Steuerweg eingestellt, siehe Seite 82. Sind dagegen die<br />
Maximalausschläge in Ordnung, lediglich die Reaktionen<br />
um die Mittelstellung für feinfühligeres Steuern zu<br />
giftig, dann tritt (zusätzlich) die „Exponential“-Funktion<br />
in Aktion. Wird auch ein Schalter zugewiesen, kann<br />
während <strong>de</strong>s Fluges sogar zwischen 2 Dual-Rate-/Expo-<br />
Einstellungen umgeschaltet wer<strong>de</strong>n.<br />
Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
149
Einbindung eines Elektroantriebs in die Mo<strong>de</strong>llprogrammierung<br />
Ein Elektroantrieb kann auf verschie<strong>de</strong>ne Arten geregelt<br />
wer<strong>de</strong>n:<br />
Die einfachste Metho<strong>de</strong>, einen solchen Antrieb in eine<br />
Mo<strong>de</strong>llprogrammierung einzubin<strong>de</strong>n, besteht in <strong>de</strong>r<br />
Verwendung <strong>de</strong>s Gas-/Bremsknüppels (K1). Da dieser<br />
aber im Zuge <strong>de</strong>r vorstehend beschriebenen Mo<strong>de</strong>llprogrammierung<br />
bereits für das Bremssystem vorgesehen<br />
ist, bietet sich entwe<strong>de</strong>r die ab Seite 152 beschriebene<br />
umschaltbare Lösung o<strong>de</strong>r eben die Verwendung eines<br />
alternativen Gebers an. Als solcher eignet sich einer<br />
<strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n 3-Stufenschalter SW 4/5 o<strong>de</strong>r 6/7 ebensogut<br />
wie einer <strong>de</strong>r Proportional-Drehgeber CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8.<br />
Alternativ wäre aber auch <strong>de</strong>r 2-Stufen-Schalter SW 3<br />
verwendbar. Prinzipiell aber sollte <strong>de</strong>r Schalter für Sie<br />
„griffgünstig“ sitzen.<br />
Beispiel 1<br />
Verwendung eines Proportional-Drehgebers<br />
CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8<br />
Wird einer dieser Geber verwen<strong>de</strong>t, so gestaltet sich die<br />
Anbindung recht einfach. Es muss lediglich <strong>de</strong>r Motorsteller<br />
(Fahrtregler) an einen freien Servoanschluss 5<br />
o<strong>de</strong>r 6 <strong>de</strong>s Empfängers eingesteckt wer<strong>de</strong>n.<br />
Denken Sie aber daran, dass je nach Mo<strong>de</strong>lltyp und<br />
Zahl <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r- und Wölbklappenservos die Ausgänge<br />
2 + 5 und ggf. 6 + 1 bereits miteinan<strong>de</strong>r verknüpft<br />
150 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
sind.<br />
Schließen Sie also Ihren Drehzahlsteller an <strong>de</strong>n nächsten<br />
freien Eingang an und weisen <strong>de</strong>m ausgewählten<br />
Eingang – beispielsweise „E6“ – einen <strong>de</strong>r Proportional-<br />
Drehgeber CTRL 7 o<strong>de</strong>r 8 zu. Beispielsweise CTRL 7.<br />
Dies geschieht im Menü …<br />
»Gebereinstellung« (Seite 74)<br />
Wählen Sie mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste die gewünschte Zeile an. Mit<br />
einem anschließen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale SET-Taste<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste aktivieren Sie die „Schaltero<strong>de</strong>r<br />
Geberzuordnung“. Drehen Sie nun <strong>de</strong>n Knopf <strong>de</strong>s<br />
Proportional-Drehgebers. Nach kurzer Zeit erscheint im<br />
inversen Feld <strong>de</strong>r Eintrag „Geb. 7“:<br />
E5<br />
E6<br />
frei<br />
Geb. 7<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
Weg<br />
Die Einstellung <strong>de</strong>r zum Motorsteller (Fahrtregler) passen<strong>de</strong>n<br />
Steuerwege kann in <strong>de</strong>r 3. Spalte vorgenommen<br />
wer<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r alternativ in <strong>de</strong>r Spalte „– Weg +“ im Menü<br />
…<br />
»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />
S2<br />
S3<br />
S4<br />
S5<br />
S6<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
+<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
Umk Mitte Weg +<br />
Wechseln Sie zur abschließen<strong>de</strong>n Kontrolle <strong>de</strong>r Einstellungen<br />
aus <strong>de</strong>r Grundanzeige zur »Servoanzeige« in<br />
<strong>de</strong>m Sie beispielsweise gleichzeitig die Tasten �� <strong>de</strong>r<br />
linken 4-Wege-Taste drücken: In <strong>de</strong>r „AUS“-Position <strong>de</strong>s<br />
Drehgebers CTRL 7 sollte nun <strong>de</strong>r von Ihnen gewählte<br />
Steuerkanal – in diesem Beispiel ist es <strong>de</strong>r Kanal<br />
„6“ – bei -100 % stehen und in <strong>de</strong>r „Vollgas“-Stellung bei<br />
+100 %.<br />
Beispiel 2<br />
Verwendung eines 2-Stufen-Schalters SW 3<br />
Diese Variante realisiert eine reine EIN/AUS-Funktion<br />
und hat ein „schlagartiges“ Anlaufen <strong>de</strong>s Motors zur<br />
Folge, … es sei <strong>de</strong>nn, <strong>de</strong>r von Ihnen verwen<strong>de</strong>te<br />
Fahrtenregler ist mit einem so genannten „Sanftanlauf“<br />
ausgestattet.<br />
Empfängerseitig wird entwe<strong>de</strong>r ein einfacher elektronischer<br />
Schalter o<strong>de</strong>r – wenn z. B. ein sanfterer Motoranlauf<br />
gewünscht wird – ein entsprechen<strong>de</strong>r Motorsteller<br />
(Fahrtregler) benötigt.<br />
Die dazu nötigen Einstellungen erfolgen im Menü …<br />
»Gebereinstellung« (Seite 74)<br />
Überprüfen Sie zunächst, an welchem <strong>de</strong>r Empfängeranschlüsse<br />
5 o<strong>de</strong>r 6 Sie Ihren Fahrtregler anschließen<br />
können. Wenn im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« 2 Querru<strong>de</strong>rservos<br />
vorgegeben wur<strong>de</strong>n und Sie keine weitere<br />
Son<strong>de</strong>rfunktion angeschlossen haben, dann wäre dies<br />
Kanal 6, welchen wir nachfolgend auch verwen<strong>de</strong>n<br />
wollen.<br />
Stellen Sie zunächst <strong>de</strong>n ausgewählten Schalter in die<br />
„AUS“-Position. Wählen Sie dann mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die gewünschte<br />
Zeile an. Durch einen anschließen<strong>de</strong>n Druck
auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
aktivieren Sie die „Schalter- o<strong>de</strong>r Geberzuordnung“.<br />
Bewegen Sie nun <strong>de</strong>n ausgewählten Schalter von <strong>de</strong>r<br />
„AUS“- in die „EIN“-Position. Im inversen Feld erscheint<br />
die Schalternummer zusammen mit einem Symbol,<br />
welches die Schaltrichtung anzeigt:<br />
E5<br />
E6<br />
frei<br />
3<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
Weg<br />
Die Einstellung <strong>de</strong>r zum Motorsteller (Fahrtregler)<br />
passen<strong>de</strong>n Steuerwege kann in <strong>de</strong>r 3. Spalte vorgenommen<br />
wer<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r alternativ in <strong>de</strong>r Spalte „Servoweg“ im<br />
Menü …<br />
»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />
S2<br />
S3<br />
S4<br />
S5<br />
S6<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
+<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
Umk Mitte Weg +<br />
Wechseln Sie zur abschließen<strong>de</strong>n Kontrolle <strong>de</strong>r Einstellungen<br />
aus <strong>de</strong>r Grundanzeige zur »Servoanzeige« in<br />
<strong>de</strong>m Sie beispielsweise gleichzeitig die Tasten �� <strong>de</strong>r<br />
linken 4-Wege-Taste drücken: In <strong>de</strong>r „AUS“-Position <strong>de</strong>s<br />
Schalters sollte nun <strong>de</strong>r von Ihnen gewählte Steuerkanal<br />
– in obigem Beispiel ist es <strong>de</strong>r Kanal „6“ – bei -100 %<br />
stehen und in <strong>de</strong>r „Vollgas“-Stellung bei +100 %.<br />
Beispiel 3<br />
Verwendung <strong>de</strong>s 3-Stufen-Schalters SW 4/5 od. 6/7<br />
Diese Variante realisiert eine dreistufi ge Lösung zum<br />
Ein- bzw. Ausschalten eines Antriebsmotors und hat<br />
ebenfalls ein „schlagartiges“ Anlaufen <strong>de</strong>s Motors<br />
zur Folge, … es sei <strong>de</strong>nn, <strong>de</strong>r von Ihnen verwen<strong>de</strong>te<br />
Fahrtenregler ist mit einem so genannten „Sanftanlauf“<br />
ausgestattet.<br />
Empfängerseitig wird ein entsprechen<strong>de</strong>r Motorsteller<br />
(Fahrtregler) benötigt.<br />
Überprüfen Sie zunächst, an welchem <strong>de</strong>r Empfängeranschlüsse<br />
5 o<strong>de</strong>r 6 Sie Ihren Fahrtregler anschließen<br />
können. Wenn im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« 2 Querru<strong>de</strong>rservos<br />
vorgegeben wur<strong>de</strong>n und Sie keine weitere<br />
Son<strong>de</strong>rfunktion angeschlossen haben, dann wäre dies<br />
Kanal 6, welchen wir nachfolgend auch verwen<strong>de</strong>n<br />
wollen.<br />
Wechseln Sie nun in das Menü …<br />
»Gebereinstellung« (Seite 74)<br />
… wählen Sie zunächst mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />
linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste die gewünschte Zeile<br />
an. Mit einem anschließen<strong>de</strong>n Druck auf die zentrale<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste aktivieren Sie die<br />
„Schalter- o<strong>de</strong>r Geberzuordnung“. Bewegen Sie nun <strong>de</strong>n<br />
ausgewählten Dreistufenschalter – im inversen Feld erscheint<br />
<strong>de</strong>ssen Gebernummer, beispielsweise „Geb. 9“.<br />
E5<br />
E6<br />
frei<br />
Geb. 9<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
Weg<br />
+<br />
Die Einstellung <strong>de</strong>r zum Motorsteller (Fahrtregler)<br />
passen<strong>de</strong>n Steuerwege kann in <strong>de</strong>r 3. Spalte vorgenommen<br />
wer<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r alternativ in <strong>de</strong>r Spalte „Servoweg“ im<br />
Menü …<br />
»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />
S2<br />
S3<br />
S4<br />
S5<br />
S6<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
Umk Mitte Weg +<br />
Wechseln Sie zur abschließen<strong>de</strong>n Kontrolle <strong>de</strong>r Einstellungen<br />
aus <strong>de</strong>r Grundanzeige zur »Servoanzeige« in<br />
<strong>de</strong>m Sie beispielsweise gleichzeitig die Tasten �� <strong>de</strong>r<br />
linken 4-Wege-Taste drücken: In <strong>de</strong>r (oberen) „AUS“-<br />
Position <strong>de</strong>s 3-Stufen-Schalters sollte nun <strong>de</strong>r von Ihnen<br />
gewählte Steuerkanal – in obigem Beispiel ist es <strong>de</strong>r<br />
Kanal „6“ – bei -100 % stehen. Wenn Sie nun <strong>de</strong>n Schalter<br />
in die Mittelstellung kippen, dann sollte <strong>de</strong>r Balken<br />
bis zur Mitte und in <strong>de</strong>r (unteren) „Vollgas“-Stellung bis<br />
+100 % reichen.<br />
Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
151
Betätigung <strong>de</strong>s E-Motors und hochgestellte Querru<strong>de</strong>r mit K1-Steuerknüppel<br />
hochgestellte Querru<strong>de</strong>r als Lan<strong>de</strong>hilfe<br />
Beispiel 4<br />
Bevor wir uns <strong>de</strong>r Programmierung dieses vierten Beispiels<br />
bzw. <strong>de</strong>r Erweiterung <strong>de</strong>r weiter vorne beschriebenen<br />
Basisprogrammierung zuwen<strong>de</strong>n, noch ein paar<br />
Worte zur Stellung <strong>de</strong>s Gas-/ Bremsknüppels bei „Motor<br />
AUS“ bzw. „Bremse AUS“! Üblicherweise wird nämlich<br />
<strong>de</strong>r K1-Steuerknüppel zum Gasgeben nach vorne und<br />
zum Ausfahren <strong>de</strong>r Bremse nach hinten bewegt. Wenn<br />
Sie aber in dieser „klassischen“ Belegung dann z. B. bei<br />
„Motor AUS“ (= Knüppel „hinten“) auf das Bremssystem<br />
umschalten, wür<strong>de</strong> sofort „volle Bremse“ anstehen und<br />
umgekehrt, wenn Sie bei „Bremse eingefahren“ auf<br />
Antrieb umschalten, wür<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Motor schlagartig auf<br />
„volle Leistung“ geschaltet …<br />
Aus dieser „Not“ lässt sich durchaus auch eine „Tugend“<br />
machen, in<strong>de</strong>m ein „Segelfl ieger“ – üblicherweise<br />
mit „Bremse eingefahren = vorne“ unterwegs – nur<br />
bei Bedarf auf Motor „EIN“ umschaltet und dann ggf.<br />
die Leistung zurücknimmt (und beim Zurückschalten<br />
hoffentlich nicht vergisst, <strong>de</strong>n K1-Knüppel wie<strong>de</strong>r nach<br />
„vorne“ zu drücken). Ein typischer „Motorfl ieger“ dagegen<br />
wird wohl eher gegenteilig verfahren, also nur bei<br />
Bedarf auf Bremse umschalten usw.. Ebenso gut aber<br />
können Sie zur Vermeidung dieser Wechselwirkungen<br />
<strong>de</strong>n „Nullpunkt“ bei<strong>de</strong>r Systeme zusammenlegen, wobei<br />
ein „Segelfl ieger“ dabei wohl wie<strong>de</strong>r eher zu „vorne“<br />
neigen, ein „Motorfl ieger“ dagegen sich vermutlich eher<br />
für „hinten“ entschei<strong>de</strong>n wird.<br />
Wie <strong>de</strong>m auch sei, <strong>de</strong>r Sen<strong>de</strong>r mx-12 HoTT erlaubt<br />
bei<strong>de</strong> Varianten. Im nachfolgen<strong>de</strong>n Text wird jedoch von<br />
<strong>de</strong>r Zusammenlegung <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n „AUS“-Stellungen<br />
auf „vorne“ ausgegangen. Wer es <strong>de</strong>nnoch lieber<br />
an<strong>de</strong>rs haben möchte, auch kein Problem: Die einzige<br />
Abweichung zur beschriebenen Version besteht nur in<br />
152 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
<strong>de</strong>r Wahl von „kein/inv“ anstelle von „kein“ in <strong>de</strong>r Zeile<br />
„Motor an K1“ <strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung«. Alle<br />
an<strong>de</strong>ren Einstellungen können Sie wie beschrieben<br />
übernehmen.<br />
Im Menü …<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />
Mod.Name GRAUBELE<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 kein<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 2QR<br />
… wählen bzw. belassen Sie also im Falle von „Motor<br />
EIN = vorne“ „kein“ in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ o<strong>de</strong>r<br />
wählen ggf. „kein/inv“. Dies ist zwingend, da an<strong>de</strong>renfalls<br />
die nachfolgend benötigten Mischer „Bremse � N.N.*“<br />
im Menü »Flächenmix« ausgeblen<strong>de</strong>t sind.<br />
Wichtiger Hinweis:<br />
Bedingt durch die zwingen<strong>de</strong> Einstellung von „kein“<br />
Motor, ist zwangsläufi g auch die Einschaltwarnung<br />
„Gas zu hoch!“ <strong>de</strong>aktiviert! Achten Sie <strong>de</strong>shalb in<br />
Ihrem eigenen Interesse vor <strong>de</strong>m Einschalten <strong>de</strong>r<br />
Empfangsanlage auf die Stellung <strong>de</strong>s K1-Knüppels.<br />
Als nächstes muss sichergestellt sein, dass <strong>de</strong>r an Empfängerausgang<br />
1 angeschlossene Motorsteller „seitenrichtig“<br />
angesteuert wird. Deswegen wird im Menü …<br />
* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />
»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />
S1<br />
S2<br />
S3<br />
S4<br />
S5<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
Umk Mitte Weg +<br />
… die Drehrichtung von Servo 1 umgekehrt.<br />
Sicherheitshalber sollten Sie diese Einstellung überprüfen,<br />
bevor Sie mit <strong>de</strong>r Programmierung fortfahren!<br />
Begeben Sie sich dazu mit Sen<strong>de</strong>r und Mo<strong>de</strong>ll in eine<br />
zum Laufen lassen <strong>de</strong>s Motors geeignete Umgebung.<br />
Schalten Sie dort <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r ein und schieben Sie <strong>de</strong>n<br />
K1-Knüppel in die Motor-“AUS“-Stellung. Also entwe<strong>de</strong>r<br />
nach vorne o<strong>de</strong>r hinten. Halten Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll fest bzw.<br />
lassen Sie es von einem Helfer festhalten. Nach<strong>de</strong>m<br />
Sie sich auch noch davon überzeugt haben, dass sich<br />
<strong>de</strong>r Propeller frei und vor allem gefahrlos drehen kann,<br />
schließen Sie Ihren Antriebsakku an und schalten die<br />
Empfangsanlage Ihres Mo<strong>de</strong>lls ein.<br />
Läuft nun <strong>de</strong>r Motor in <strong>de</strong>r Knüppelstellung „vorne“ bzw.<br />
„hinten“ NICHT an, ist alles in Ordnung. Geben Sie aber<br />
<strong>de</strong>nnoch zur Kontrolle „Gas“, in<strong>de</strong>m Sie gefühlvoll <strong>de</strong>n<br />
Knüppel entsprechend bewegen, bis <strong>de</strong>r Motor zu laufen<br />
beginnt und schalten Sie, nach<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n Motor abgestellt<br />
haben, erst die Empfangsanlage Ihres Mo<strong>de</strong>lls und<br />
dann <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>r ab.<br />
Hinweis:<br />
Läuft <strong>de</strong>r Motor generell nicht an o<strong>de</strong>r aber mit falscher<br />
Drehrichtung, dann liegen an<strong>de</strong>rweitige Ursachen vor,<br />
welche erst beseitigt wer<strong>de</strong>n sollten, bevor Sie fortfahren.<br />
(Überprüfen Sie z. B. die Verkabelung Ihres Antriebs
zw. lesen Sie in <strong>de</strong>r Bedienungsanleitung Ihres Drehzahlstellers<br />
nach.)<br />
Haben Sie sich davon überzeugt, dass die Wirkung <strong>de</strong>s<br />
K1-Knüppels auf <strong>de</strong>n Motor „richtig“ ist, muss im nächsten<br />
Schritt dafür gesorgt wer<strong>de</strong>n, dass <strong>de</strong>ssen Einwirkung<br />
auf <strong>de</strong>n Motor sowohl ein- wie auch ausgeschaltet<br />
wer<strong>de</strong>n kann, um alternativ auch das Bremssystem<br />
betätigen zu können. Dazu wechseln Sie in das Menü …<br />
»Freie Mischer« (Seite 107 … 111)<br />
M1<br />
M2<br />
M3<br />
K1 K1<br />
?? ??<br />
?? ??<br />
Typ von zu<br />
… und programmieren einen freien Mischer „K1 � K1“.<br />
Anschließend wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r<br />
linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zur Spalte über <strong>de</strong>m<br />
Symbol und weisen diesem Mischer <strong>de</strong>n von Ihnen<br />
gewünschten „Umschalter“ – beispielsweise SW 3 – zu,<br />
in<strong>de</strong>m Sie diesen nach Aktivierung <strong>de</strong>r Schalterzuordnung<br />
durch Drücken <strong>de</strong>r zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste, von „vorne“ nach „hinten“, also in<br />
Richtung Körper kippen.<br />
Bei eingeschaltetem Mischer wechseln Sie nun mit <strong>de</strong>r<br />
Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste zur<br />
Spalte über <strong>de</strong>m Symbol und weiter, auf die zweite<br />
Displayseite durch einen weiteren Druck auf die zentrale<br />
SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste.<br />
Auf dieser stellen Sie zunächst einen SYMmetrischen<br />
Mischwert von -100 % ein.<br />
3<br />
MIX1 K1 K1<br />
Weg –100%–100%<br />
Offs 0%<br />
SYM ASY<br />
Anschließend wechseln Sie in die Zeile „Offs“. Parallel<br />
dazu wer<strong>de</strong>n die Fel<strong>de</strong>r SYM und ASY durch STO und<br />
SET ersetzt. Schieben Sie nun <strong>de</strong>n K1-Knüppel bei<br />
inversem STO-Feld bis zum Anschlag in die von Ihnen<br />
gewählte Motor-“AUS“-Position und drücken dann die<br />
zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste. Der Wert<br />
rechts neben „Offs“ wechselt daraufhin von 0 % zu ca.<br />
+100 % und die grafi sche Darstellung <strong>de</strong>r Mischerkennlinie<br />
rechts daneben än<strong>de</strong>rt sich ebenfalls entsprechend:<br />
MIX1 K1 K1<br />
Weg –100%–100%<br />
Offs +100%<br />
STO<br />
SET<br />
Wenn Sie jetzt mit gleichzeitigem Druck auf die Tasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste in das Menü …<br />
»Servoanzeige« (Seite 113)<br />
… wechseln, können Sie sofort <strong>de</strong>n Effekt <strong>de</strong>r bisherigen<br />
Einstellungen überprüfen: Bei ausgeschaltetem<br />
Mischer folgt die Balkenanzeige von Kanal 1 <strong>de</strong>m<br />
K1-Knüppel. Bei eingeschaltetem Mischer verharrt diese<br />
dagegen – wie abgebil<strong>de</strong>t – bei ca. -100 %:<br />
1<br />
3<br />
5<br />
–100%<br />
0%<br />
0%<br />
2<br />
4<br />
6<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
Hinweis:<br />
Wenn Sie diesen Test bei eingeschalteter Empfangsanlage<br />
und betriebsbereitem Antrieb durchführen,<br />
sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie nur in<br />
<strong>de</strong>r Stellung „Motor AUS“ umschalten! An<strong>de</strong>rnfalls<br />
besteht die Gefahr, dass <strong>de</strong>r Antrieb durch schlagartiges<br />
Einschalten stark belastet und möglicherweise<br />
sogar beschädigt wird. Aus <strong>de</strong>m gleichen Grund<br />
sollten Sie auch im Flug nur in <strong>de</strong>r Stellung „Motor<br />
AUS“ umschalten!<br />
Um die Programmierung abzuschließen, stellen Sie <strong>de</strong>n<br />
gewählten „Umschalter“ wie<strong>de</strong>r in die Stellung „Motor<br />
EIN“, also nach „vorne“. Wechseln Sie zurück zum<br />
Multifunktionsmenü und dann in das Menü …<br />
»Flächenmix« (Seite 88 … 93)<br />
Hier stellen Sie – falls Sie es im Zuge <strong>de</strong>r allgemeinen<br />
Mo<strong>de</strong>llprogrammierung nicht ohnehin schon getan<br />
haben – in <strong>de</strong>r Zeile „Bremse � QR“ <strong>de</strong>n gewünschten<br />
Ausschlag <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r bei Betätigung <strong>de</strong>s K1-<br />
Knüppels („Bremse“) nach oben ein und weisen in <strong>de</strong>r<br />
Spalte über <strong>de</strong>m Symbol nach einem Druck auf die<br />
zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>n gewählten<br />
„Umschalter“ zu, in<strong>de</strong>m Sie diesen von „vorne“<br />
nach „hinten“ kippen:<br />
Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
153
QR – Diff.<br />
QR SR<br />
Bremse HR<br />
Bremse QR<br />
HR QR<br />
+33% –––<br />
+55% –––<br />
–5% –––<br />
+44% 3<br />
0% –––<br />
Hinweis:<br />
Die gezeigten Einstellungen sind beispielhaft und dürfen<br />
keinesfalls ohne Weiteres übernommen wer<strong>de</strong>n.<br />
Wenn Sie jetzt noch einmal zur »Servoanzeige« wechseln<br />
und nur <strong>de</strong>n K1-Knüppel bewegen, wer<strong>de</strong>n Sie<br />
feststellen, dass entwe<strong>de</strong>r die Balkenanzeige von Kanal<br />
1 auf ca. -100 % verharrt und die Anzeigen <strong>de</strong>r Kanäle 2<br />
+ 5 <strong>de</strong>m Knüppel folgen o<strong>de</strong>r aber, sobald <strong>de</strong>r Schalter<br />
umgelegt wird, letztere etwa in <strong>de</strong>r Mitte verharren und<br />
sich nur die Anzeige von Kanal 1 bewegt.<br />
1<br />
3<br />
5<br />
–100%<br />
0%<br />
–88%<br />
154 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
2<br />
4<br />
6<br />
+88%<br />
0%<br />
0%
Uhren-Betätigung durch K1-Steuerknüppel o<strong>de</strong>r Schalter SW 1, 3 … 7<br />
Haben Sie sich in Fortführung <strong>de</strong>r auf <strong>de</strong>n vorherigen<br />
Seiten beschriebenen Mo<strong>de</strong>llprogrammierung für das<br />
umseitige Beispiel 4 entschie<strong>de</strong>n o<strong>de</strong>r Sie verwen<strong>de</strong>n<br />
völlig unabhängig von dieser Beispielprogrammierung<br />
<strong>de</strong>n K1-Steuerknüppel (Gas-/Bremsknüppel) zur Leistungsregelung,<br />
dann können Sie <strong>de</strong>ssen Geberschalter<br />
zum automatischen Ein- bzw. Ausschalten <strong>de</strong>r Stoppuhr<br />
verwen<strong>de</strong>n.<br />
Um diesen Geberschalter zuzuweisen, stellen Sie <strong>de</strong>n<br />
K1-Steuerknüppel in die Leerlauf-Position und wechseln<br />
dann zur Zeile „Uhren“ im Menü …<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />
Nach Aktivierung <strong>de</strong>r Schalterzuordnung durch Drücken<br />
<strong>de</strong>r zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste<br />
nach Anwahl <strong>de</strong>s Eingabefel<strong>de</strong>s über <strong>de</strong>m Schaltersymbol,<br />
bewegen Sie <strong>de</strong>n Gas-/Bremsknüppel von<br />
<strong>de</strong>ssen Leerlaufstellung in Richtung „Vollgas“. Je nach<br />
Bewegungsrichtung erscheint bei einer bestimmten K1-<br />
Geberposition als Schalter „G1I“ o<strong>de</strong>r „G2I“ im Display:<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 kein<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 2QR<br />
Uhren 0:00 G2<br />
Wenn Sie nun <strong>de</strong>n Steuerknüppel wie<strong>de</strong>r zurück in Richtung<br />
Leerlauf bewegen, wer<strong>de</strong>n Sie feststellen, dass<br />
das Schaltersymbol bei etwa 80 % <strong>de</strong>s Knüppelweges<br />
wie<strong>de</strong>r umschaltet – zwischen „Leerlaufstellung“ und<br />
<strong>de</strong>m Schaltpunkt ist das Schaltersymbol „offen“, darüber<br />
hinaus „geschlossen“ (siehe „Geberschalter“, Seite 39).<br />
Wenn Sie nun zur Kontrolle durch entsprechend<br />
häufi ges Drücken <strong>de</strong>r zentralen ESC-Taste <strong>de</strong>r linken<br />
4-Wege-Taste zur Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs zurückkehren,<br />
wer<strong>de</strong>n Sie feststellen, dass Stoppuhr und Flugzeituhr<br />
zu laufen beginnen, wenn Sie <strong>de</strong>n Knüppel über<br />
<strong>de</strong>n Schaltpunkt hinweg in Richtung Vollgas bewegen,<br />
und dass die Stoppuhr wie<strong>de</strong>r stehen bleibt, wenn Sie<br />
jenen in die Leerlaufstellung bringen.<br />
Bei angehaltener Stoppuhr können Sie die Flugzeituhr<br />
mit einem Druck auf die zentrale ESC-Taste <strong>de</strong>r linken<br />
4-Wege-Taste stoppen und dann bei<strong>de</strong> Uhren mittels<br />
gleichzeitigem Druck auf die bei<strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste (CLEAR) auf ihren Ausgangswert<br />
zurücksetzen … o<strong>de</strong>r wie<strong>de</strong>r starten, in<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n<br />
Steuerknüppel über <strong>de</strong>n Schaltpunkt wie<strong>de</strong>r hinweg<br />
bewegen.<br />
GRAUBELE<br />
#01<br />
Stop<br />
Flug<br />
2:22<br />
11:11<br />
5.2V 50%<br />
HoTT<br />
3:33h<br />
M 5.5V<br />
Tipp:<br />
Wenn bei einem E-Mo<strong>de</strong>ll die Motorlaufzeit durch die<br />
Akkukapazität begrenzt ist, lassen Sie die Stoppuhr<br />
rückwärts laufen. Geben Sie die maximal mögliche<br />
Motorlaufzeit vor, z. B. „5 min“. Wie auf Seite 60 bzw. 67<br />
… 68 beschrieben, beginnt dann <strong>de</strong>r Tongenerator <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>r ab „30 s“ vor „null“ Warntöne abzugeben.<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 kein<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 2QR<br />
Uhren 5:00 G2<br />
In <strong>de</strong>r Grundanzeige drücken Sie zunächst bei angehaltener<br />
Stoppuhr die zentrale ESC-Taste <strong>de</strong>r linken<br />
4-Wege-Taste (CLEAR), damit die Stoppuhr auf die<br />
„Timer“-Funktion umschaltet. Starten und stoppen Sie<br />
dann die Uhr wie beschrieben über <strong>de</strong>n Geber <strong>de</strong>r<br />
Motorsteuerung.<br />
Steuern Sie dagegen Ihren Motor mit einem <strong>de</strong>r Schalter<br />
SW 1, 3 … 7 nach Beispiel 2 o<strong>de</strong>r 3, dann benötigen<br />
Sie keinen <strong>de</strong>r vorhin beschriebenen Geberschalter.<br />
Es genügt völlig, wenn Sie dann <strong>de</strong>n gleichen Schalter,<br />
mit <strong>de</strong>m Sie Ihren Motor ein- bzw. ausschalten, in <strong>de</strong>r<br />
gleichen Schaltrichtung auch <strong>de</strong>n „Uhren“ zuordnen,<br />
sodass diese zeitgleich mit <strong>de</strong>m Einschalten <strong>de</strong>s Motors<br />
ebenfalls zu laufen beginnen.<br />
Haben Sie sich dagegen für eine Lösung nach Beispiel<br />
1 entschie<strong>de</strong>n, dann bleibt Ihnen bei einem Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
(lei<strong>de</strong>r) keine an<strong>de</strong>re Möglichkeit, als Motor<br />
und Uhren getrennt zu bedienen.<br />
Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
155
Verwen<strong>de</strong>n von Flugphasen<br />
Innerhalb eines je<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r 10 Mo<strong>de</strong>llspeicher können<br />
bis zu 3 verschie<strong>de</strong>ne Flugphasen (Flugzustän<strong>de</strong>) mit<br />
voneinan<strong>de</strong>r unabhängigen Einstellungen programmiert<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Je<strong>de</strong> dieser Flugphasen kann über einen Schalter<br />
aufgerufen wer<strong>de</strong>n. In einfachster Weise lässt sich so<br />
zwischen unterschiedlichen Einstellungen, die für verschie<strong>de</strong>ne<br />
Flugzustän<strong>de</strong>, wie z. B. „normal“, „Thermik“,<br />
„Speed“, „Strecke“ usw. programmiert sind, bequem<br />
während <strong>de</strong>s Fluges umschalten.<br />
Unter <strong>de</strong>r Voraussetzung, dass das Mo<strong>de</strong>ll bereits in<br />
einem <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llspeicher <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs einprogrammiert,<br />
eingestellt und fertig getrimmt wur<strong>de</strong>, wechseln<br />
Sie zunächst in das Menü …<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />
Leitwerk normal<br />
Querr./Wölb 2QR 2WK<br />
Uhren 5:00 5<br />
Phase 2 Start –––<br />
Phase 3 Speed –––<br />
… und hier zur Zeile „Phase 2“ und/o<strong>de</strong>r „Phase 3“ und<br />
än<strong>de</strong>rn ggf. die standardmäßig vorgegebenen Flugphasennamen<br />
in eine für <strong>de</strong>n jeweiligen Flugzustand Ihnen<br />
passen<strong>de</strong>r erscheinen<strong>de</strong> Bezeichnung. Diese Wahl<br />
hat jedoch keinerlei programmtechnische Be<strong>de</strong>utung,<br />
son<strong>de</strong>rn dient nur zur besseren Unterscheidung und<br />
wird <strong>de</strong>shalb sowohl in <strong>de</strong>r Grundanzeige <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs<br />
wie auch im »Phasentrim« angezeigt.<br />
Um zwischen <strong>de</strong>n einzelnen Flugphasen wechseln zu<br />
können, ist die Zuordnung eines Schalters notwendig.<br />
Bestens geeignet für eine Umschaltung von bis zu 3<br />
156 Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
Flugphasen sind die links und rechts vorne montierten<br />
3-Stufen-Schalter SW 4/5 bzw. SW 6/7.<br />
Je<strong>de</strong> <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Endstellungen dieses Schalters wird<br />
von <strong>de</strong>r Mittelstellung ausgehend einer Flugphase<br />
zugeordnet, wobei Sie sich vorteilhafterweise mit <strong>de</strong>r<br />
Schaltrichtung an <strong>de</strong>n Phasennamen orientieren: <strong>de</strong>r<br />
linken Abbildung entsprechend also beispielsweise <strong>de</strong>r<br />
„Phase 2“ von <strong>de</strong>r Mittelstellung ausgehend nach „oben“<br />
und <strong>de</strong>r „Phase 3“ sinngemäß nach „unten“.<br />
Die Auswahl <strong>de</strong>r jeweiligen Zeile, eines Namens sowie<br />
die Schalterzuordnung erfolgt wie inzwischen „gewohnt“,<br />
mit <strong>de</strong>n diversen 4-Wege-Tasten.<br />
Leitwerk normal<br />
Querr./Wölb 2QR 2WK<br />
Uhren 5:00 5<br />
Phase 2 Start 5<br />
Phase 3 Speed 4<br />
Hinweis:<br />
Mit Ausnahme <strong>de</strong>r Phase 1, welcher <strong>de</strong>r Name<br />
«normal» vorbehalten ist, da sie immer dann aktiv ist,<br />
wenn die Flugphasen 2 und 3 <strong>de</strong>aktiviert sind, ist es im<br />
Prinzip völlig belanglos, welcher Phase welcher Name<br />
zugeordnet wird!<br />
Im Alltag eines Mo<strong>de</strong>llfl iegers reichen meistens drei<br />
Flugphasen völlig aus:<br />
„Start“ o<strong>de</strong>r „Thermik“ für Start und „Obenbleiben“,<br />
„normal“ für normale Bedingungen und<br />
„Speed“ als Schnellgang.<br />
Nun sind zwar schon drei Phasen eingerichtet und mit<br />
Namen versehen. Es kann auch schon zwischen diesen<br />
umgeschaltet wer<strong>de</strong>n, nur … beim Betätigen <strong>de</strong>s<br />
Schalters wird aber bald auffallen, dass sich an <strong>de</strong>n<br />
Grundstellungen <strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>r, insbeson<strong>de</strong>re <strong>de</strong>r Tragfl ächenklappen,<br />
jedoch nichts än<strong>de</strong>rt!<br />
Um diese anzupassen, wechseln Sie ins Menü …<br />
»Phasentrim« (Seite 86)<br />
… und geben, nach<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n/die Phasenschalter<br />
in die entsprechen<strong>de</strong> Stellung gebracht haben, die<br />
gewünschten Werte analog zur Geber-Mittenverstellung<br />
bzw. Offset-Einstellung an<strong>de</strong>rer Fernsteuersysteme<br />
durch entsprechen<strong>de</strong>s Drücken <strong>de</strong>r Eingabetasten ein.<br />
PHASENTRIMM<br />
normal 0% 0% 0%<br />
Start +8% 4% +2%<br />
�Speed<br />
–7% –5% –3%<br />
WK<br />
QR HR<br />
Wenn Sie jetzt zwischen <strong>de</strong>n Phasen umschalten,<br />
wer<strong>de</strong>n Sie bei eingeschalteter Empfangsanlage eine<br />
entsprechen<strong>de</strong> Reaktion Ihrer Klappen und/o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r<br />
Balkenanzeigen <strong>de</strong>s Menüs »Servoanzeige« feststellen,<br />
welches Sie mit gleichzeitigem Druck auf die Tasten<br />
�� <strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste aus beinahe je<strong>de</strong>r Menü-<br />
Position aufrufen können.<br />
Hinweis:<br />
Abhängig von Ihren Angaben in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“<br />
<strong>de</strong>s Menüs »Grun<strong>de</strong>instellung« können zur „Phasentrimmung“<br />
nur die Spalte „HR“, die Spalten „QR“ und<br />
„HR“ o<strong>de</strong>r wie oben abgebil<strong>de</strong>t, „WK“, „QR“ und „HR“ im<br />
Display zur Verfügung stehen.
Programmierbeispiel: Parallel laufen<strong>de</strong> Servos<br />
Gelegentlich wird ein zweites, parallel laufen<strong>de</strong>s Servo<br />
benötigt, wenn z. B. ein zweites Höhenru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r<br />
Seitenru<strong>de</strong>r durch ein separates Servo o<strong>de</strong>r eine große<br />
Ru<strong>de</strong>rklappe durch zwei Servos gleichzeitig gesteuert<br />
wer<strong>de</strong>n soll. Gleiches gilt, wenn hohe Stellkräfte ein<br />
zweites Servo erfor<strong>de</strong>rn.<br />
Diese Aufgabe könnte auch dadurch gelöst wer<strong>de</strong>n,<br />
in<strong>de</strong>m bei<strong>de</strong> Servos mittels eines V-Kabels einfach<br />
mo<strong>de</strong>llseitig miteinan<strong>de</strong>r verbun<strong>de</strong>n wür<strong>de</strong>n. Dies hätte<br />
jedoch <strong>de</strong>n Nachteil, dass die so kombinierten Servos<br />
nicht mehr einzeln und separat vom Sen<strong>de</strong>r aus justiert<br />
wer<strong>de</strong>n könnten – <strong>de</strong>r Vorzug einer per Computer-Fernlenkanlage<br />
frei justierbaren Servoeinstellung wäre somit<br />
nicht mehr gegeben.<br />
Eine weitere Möglichkeit wäre, das »Telemetrie«-Menü<br />
aufzurufen und <strong>de</strong>ssen „Channel Mapping“-Optionen<br />
anstelle eines V-Kabels zu benutzen, siehe ab Seite 121<br />
Die einfachere Variante ist jedoch die Benutzung sen<strong>de</strong>rseitiger<br />
Möglichkeiten. So können z. B. …<br />
2 Höhenru<strong>de</strong>rservos<br />
… sehr einfach parallel betrieben wer<strong>de</strong>n, in<strong>de</strong>m im<br />
Menü …<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />
Mod.Name<br />
Steueranord 1<br />
Motor an K1 kein<br />
Leitwerk 2 HR Sv<br />
Querr./Wölb 1QR<br />
… in <strong>de</strong>r Zeile „Leitwerk“ „2 HR Sv“ eingestellt wird.<br />
Anzuschliessen sind die bei<strong>de</strong>n Höhenru<strong>de</strong>rservos dann<br />
an Empfängerausgang 3 und 6.<br />
2 Seitenru<strong>de</strong>rservos<br />
Im folgen<strong>de</strong>n Beispiel wollen wir unter Verwendung<br />
<strong>de</strong>s Menüs »Freie Mischer« zwei Seitenru<strong>de</strong>r „parallel<br />
schalten“. Das zweite Seitenru<strong>de</strong>r befi n<strong>de</strong> sich an <strong>de</strong>m<br />
noch freien Empfängerausgang 6.<br />
Dazu setzen Sie im Menü …<br />
»Freie Mischer« (Seite 107 … 111)<br />
M1<br />
M2<br />
M3<br />
Tr<br />
SR 6<br />
?? ??<br />
?? ??<br />
Typ von zu<br />
… einen Mischer „Tr SR � 6“.<br />
In <strong>de</strong>r Spalte „Typ“ wählen Sie die Einstellung „Tr“<br />
<strong>de</strong>shalb aus, damit die Seitenru<strong>de</strong>rtrimmung auf bei<strong>de</strong><br />
Seitenru<strong>de</strong>rservos wirkt.<br />
Anschließend wechseln Sie zur Grafi kseite und stellen<br />
einen SYMmetrischen Mischanteil von +100 % ein:<br />
MIX1 Tr SR 6<br />
Weg+100%+100%<br />
Offs 0%<br />
SYM ASY<br />
Auch hier sollte aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n überprüft wer<strong>de</strong>n,<br />
ob <strong>de</strong>r Eingang 6 im Menü »Gebereinstellung«<br />
auf „frei“ gestellt ist.<br />
Sollen die bei<strong>de</strong>n Seitenru<strong>de</strong>r darüber hinaus beim<br />
Betätigen eines Bremssystems mit <strong>de</strong>m K1-Knüppel<br />
jeweils noch nach außen ausschlagen, kann dies durch<br />
Setzen zweier weiterer Mischer „K1 � 4“ und „K1 �<br />
Steuerkanal <strong>de</strong>s zweiten Seitenru<strong>de</strong>rs“, in diesem<br />
Beispiel „6“, mit passen<strong>de</strong>r Wegeinstellung erreicht<br />
wer<strong>de</strong>n. Den Offset stellen Sie dann in bei<strong>de</strong>n Mischern<br />
auf +100 % ein, da sich <strong>de</strong>r K1-Steuerknüppel bei<br />
eingefahrenen Bremsklappen (in <strong>de</strong>r Regel) am oberen<br />
Anschlag befi n<strong>de</strong>t und die Winglet-Seitenru<strong>de</strong>r beim<br />
Ausfahren proportional nur nach außen ausschlagen<br />
sollen.<br />
Programmierbeispiel: Flächenmo<strong>de</strong>ll<br />
157
Programmierbeispiel: Delta- und Nurfl ügel<br />
Was eingangs <strong>de</strong>r Flächenmo<strong>de</strong>ll-Programmierung auf<br />
Seite 144 an allgemeinen Anmerkungen zum Einbau<br />
in und zur Abstimmung <strong>de</strong>r <strong>RC</strong>-Anlage auf ein Mo<strong>de</strong>ll<br />
gesagt wur<strong>de</strong>, gilt natürlich auch für Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle!<br />
Ebenso die Anmerkungen zum Einfl iegen<br />
und <strong>de</strong>m Verfeinern von Einstellungen bis hin zur<br />
Programmierung von Flugphasen.<br />
rechts<br />
links<br />
frei o<strong>de</strong>r Son<strong>de</strong>rfunktion<br />
Empfängerstromversorgung<br />
frei od. Telemet.-Sensor od. Son<strong>de</strong>rfunkt.<br />
frei o<strong>de</strong>r Seitenru<strong>de</strong>r<br />
Quer/Höhe rechts<br />
Quer/Höhe links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />
o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />
… und mit 4 Klappen an <strong>de</strong>r Fläche diese:<br />
Wölb(Quer)/Höhe links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Wölb(Quer)/Höhe rechts<br />
frei o<strong>de</strong>r Seitenru<strong>de</strong>r<br />
Quer/Höhe rechts<br />
Quer/Höhe links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Bremsklappen- o<strong>de</strong>r Motorservo<br />
o<strong>de</strong>r Regler bei Elektroantrieb<br />
Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle unterschei<strong>de</strong>n sich rein äußerlich<br />
durch die ihnen jeweils eigene, charakteristische<br />
Form bzw. Geometrie von einem „normalen“ Mo<strong>de</strong>ll<br />
<strong>de</strong>utlich. Die Unterschie<strong>de</strong> in <strong>de</strong>ren Servoanordnung<br />
sind dagegen subtiler. So sind bei „klassischen“ Delta-/<br />
Bei Nurfl ügelkonstruktionen mit innen liegen<strong>de</strong>m Höhenru<strong>de</strong>r<br />
und auch „Enten“ hat sich dagegen die „normale“<br />
Belegung bewährt:<br />
Nurfl ügelmo<strong>de</strong>llen im Regelfall nur zwei Ru<strong>de</strong>r vorhan-<br />
Wölbklappe (/Höhe) links<br />
<strong>de</strong>n, welche sowohl für „Quer“ als auch für „hoch/tief“<br />
Empfängerstromversorgung<br />
zuständig sind, ähnlich <strong>de</strong>r Seiten-/Höhenru<strong>de</strong>rfunktion<br />
an einem V-Leitwerk. Bei neueren Konstruktionen dage-<br />
Quer/Höhe rechts<br />
Seitenru<strong>de</strong>r (wenn vorhan<strong>de</strong>n)<br />
Höhenru<strong>de</strong>r (wenn vorhan<strong>de</strong>n)<br />
gen kann es durchaus sein, dass ein (o<strong>de</strong>r zwei) innen<br />
liegen<strong>de</strong> Ru<strong>de</strong>r eine reine Höhenru<strong>de</strong>rfunktion besitzen<br />
Quer/Höhe Servo links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
und die außen liegen<strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>r die Funktion hoch/<br />
tief nur noch unterstützen. Auch liegt bei einem 4-Klap-<br />
Bremsklappen o<strong>de</strong>r Motordrossel<br />
o<strong>de</strong>r Regler bei E-Antrieb o<strong>de</strong>r<br />
alternativ Wölbklappe (-Höhe) rechts<br />
penfl ügel die Anwendung von Wölbklappenfunktionen<br />
und/o<strong>de</strong>r sogar eines Butterfl ysystems heute durchaus<br />
im Bereich <strong>de</strong>s Möglichen.<br />
Bei „klassischen“ Delta-/Nurfl ügelkonstruktionen mit 2<br />
Klappen an <strong>de</strong>r Fläche sollte folgen<strong>de</strong> Belegung <strong>de</strong>r<br />
Empfängerausgänge verwen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n (siehe auch<br />
Seite 44) …<br />
Abhängig von <strong>de</strong>r gewählten Anschlussbelegung wählen<br />
Sie im Menü …<br />
158 Programmierbeispiel: Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />
… in <strong>de</strong>r Zeile:<br />
„Motor an K1“: • „kein“:<br />
Das Bremssystem ist in <strong>de</strong>r vor<strong>de</strong>ren<br />
Position <strong>de</strong>s Gas-/Bremsknüppels<br />
„eingefahren“ und im<br />
Menü »Flächenmix« sind die<br />
Mischer „Bremse � N.N.*“ aktiviert.<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ sind<br />
„1QR“, „2QR“ und „2QR 2WK“ auswählbar<br />
und im Menü »Flächenmix«<br />
sind die Mischer „Bremse �<br />
N.N.*“ sowie ggf. alle Mischer „von“<br />
und „zu“ Wölbklappen aktiviert.<br />
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“,<br />
siehe Seite 25, ist <strong>de</strong>aktiviert.<br />
• „kein/inv“:<br />
Das Bremssystem ist in <strong>de</strong>r hinteren<br />
Position <strong>de</strong>s Gas-/Bremsknüppels<br />
„eingefahren“ und im Menü<br />
»Flächenmix« sind die Mischer<br />
„Bremse � N.N.*“ aktiviert.<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ sind<br />
„1QR“, „2QR“ und „2QR 2WK“ auswählbar<br />
und im Menü »Flächenmix«<br />
sind die Mischer „Bremse �<br />
N.N.*“ sowie ggf. alle Mischer „von“<br />
und „zu“ Wölbklappen aktiviert.<br />
Die Warnmeldung „Gas zu hoch“,<br />
siehe Seite 25, ist <strong>de</strong>aktiviert.<br />
* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)
• „Leerlauf v(orn) bzw. h(inten)“:<br />
K1-Trimmung wirkt vorn o<strong>de</strong>r<br />
hinten. Wenn beim Einschalten <strong>de</strong>s<br />
Sen<strong>de</strong>rs <strong>de</strong>r Gasknüppel zu weit in<br />
Richtung Vollgas steht, wer<strong>de</strong>n Sie<br />
durch die Warnmeldung „Gas zu<br />
hoch“ darauf hingewiesen.<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ sind nur<br />
„1QR“ o<strong>de</strong>r „2QR“ auswählbar und<br />
im Menü »Flächenmix« sind die<br />
Mischer „Bremse � N.N.*“ sowie<br />
alle Mischer „von“ und „zu“ Wölbklappen<br />
<strong>de</strong>aktiviert.<br />
„Leitwerk“: Typ „Delta/Nf“ o<strong>de</strong>r „normal“<br />
„Querr./Wölbkl.“: 2 Querru<strong>de</strong>r „2QR“ und – sofern<br />
vorhan<strong>de</strong>n und auswählbar – zwei<br />
Wölbklappen „2WK“<br />
Diese Einstellungen wirken sich in erster Linie auf das<br />
Angebot an Flächenmischern aus. Beim Leitwerkstyp<br />
„Delta/Nf“ (Delta/Nurfl ügel) wer<strong>de</strong>n Höhen- und Querru<strong>de</strong>rsteuerung<br />
softwaremäßig automatisch gemischt.<br />
Den sen<strong>de</strong>rseitigen Steuerweg <strong>de</strong>s Höhen- und Querru<strong>de</strong>rsteuerknüppels<br />
können Sie im Menü »D/R Expo«<br />
(Seite 82) beeinfl ussen.<br />
Bei Wahl von „Delta/Nf“ wirken alle Einstellungen <strong>de</strong>r<br />
Flächenmischer vom Typ „N.N.* � HR“ im Menü …<br />
»Flächenmix« (Seite 88 … 93)<br />
QR – Diff. 0%<br />
QR SR 0%<br />
Bremse HR 0%<br />
Diff.–Red. 0%<br />
–––<br />
–––<br />
–––<br />
… auf die Höhenru<strong>de</strong>rfunktion hoch/tief <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n<br />
kombinierten Quer-/Höhenru<strong>de</strong>rservos sowie ggf. auch<br />
entsprechend auf die Wölbklappen-/Höhenru<strong>de</strong>rservos.<br />
Hinweise:<br />
Die Wölbklappenmischer sowie die Wölbklappendifferenzierung<br />
erscheinen in <strong>de</strong>r Liste allerdings nur,<br />
wenn Sie beim Mo<strong>de</strong>lltyp „Delta/Nurfl ügel“ auch „2<br />
WK“ in <strong>de</strong>r Zeile „Querr./Wölb“ eingetragen haben,<br />
siehe Abbildung rechts.<br />
Im Prinzip dasselbe gilt für die Mischer „Bremse<br />
� N.N.*“. Diese wer<strong>de</strong>n ebenfalls ausgeblen<strong>de</strong>t,<br />
wenn Sie sich in <strong>de</strong>r Zeile „Motor an K1“ <strong>de</strong>s Menüs<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« für „Gas min vorne/hinten“ entschie<strong>de</strong>n<br />
haben.<br />
Auch wenn Sie „2 QR 2 WK“ gewählt haben, wirkt<br />
die (digitale) Höhen- und Querru<strong>de</strong>rtrimmung <strong>de</strong>nnoch<br />
nur auf Quer/Höhe. Wenn Sie dies umgehen<br />
möchten, ist es einfacher, wenn Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll wie<br />
nachfolgend beschrieben programmieren.<br />
* N.N. = Nomen Nominandum (<strong>de</strong>r zu nennen<strong>de</strong> Name)<br />
Programmierung eines Nurfl ügel-/Delta-Mo<strong>de</strong>lls mit<br />
Leitwerkstyp „normal“<br />
Wur<strong>de</strong>n im Menü »Grun<strong>de</strong>instellung« <strong>de</strong>r Leitwerkstyp<br />
„normal“ gewählt und die Empfängerausgänge gemäß<br />
<strong>de</strong>m unteren Anschlussplan auf <strong>de</strong>r linken Seite belegt,<br />
dann funktioniert die Querru<strong>de</strong>rfunktion zwar ordnungsgemäß,<br />
aber noch nicht die Höhenru<strong>de</strong>rfunktion <strong>de</strong>r<br />
bei<strong>de</strong>n Querru<strong>de</strong>rservos.<br />
In <strong>de</strong>r Leitwerkstyp-Einstellung „normal“ wird die<br />
Höhen- bzw. Tiefenru<strong>de</strong>rwirkung <strong>de</strong>s entsprechen<strong>de</strong>n<br />
Steuerknüppels auf die vorgesehenen zwei Querru<strong>de</strong>rund<br />
zwei Wölbklappenservos erst dann erreicht, wenn<br />
bei <strong>de</strong>n getrennt in ihrer Wirkung einstellbaren Flächenmischern<br />
„HR � N.N.*“ im Menü …<br />
»Flächenmix« (Seite 88 … 93)<br />
QR –<br />
WK –<br />
QR<br />
Diff.<br />
Diff.<br />
SR<br />
QR<br />
Bremse<br />
Bremse<br />
Bremse<br />
HR<br />
HR<br />
WK<br />
HR<br />
WK<br />
QR<br />
WK<br />
QR<br />
WK HR<br />
WK<br />
Diff.–Red.<br />
QR<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
+55% –––<br />
0% –––<br />
+55% –––<br />
+66% –––<br />
+77% –––<br />
+77% –––<br />
0% –––<br />
0% –––<br />
0%<br />
… von null abweichen<strong>de</strong> Werte eingestellt wur<strong>de</strong>n.<br />
(Die gezeigten Einstellungen sind beispielhaft und<br />
dürfen keinesfalls ohne Weiteres übernommen<br />
wer<strong>de</strong>n.)<br />
Bei dieser Art <strong>de</strong>r Einstellung wird das schwanzlose<br />
Programmierbeispiel: Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle<br />
159
Mo<strong>de</strong>ll wie eine „normale“ Vierklappen-Tragfl äche (2<br />
Querru<strong>de</strong>r und 2 Wölbklappen) mit all ihren Möglichkeiten<br />
betrachtet! Bei dieser Betrachtungsweise wer<strong>de</strong>n<br />
die ursprünglich nur zur Unterstützung <strong>de</strong>r Höhenru<strong>de</strong>rfunktion<br />
in bestimmten Flugaufgaben vorgesehenen<br />
Mischer „HR � N.N.*“ durch die Einstellung von<br />
höheren Werten als üblich zur Übertragung <strong>de</strong>s Höhenru<strong>de</strong>rsignals<br />
auf die Ru<strong>de</strong>r <strong>de</strong>s schwanzlosen Mo<strong>de</strong>lls<br />
„missbraucht“.<br />
Da jedoch von diesen Mischern die Trimmung <strong>de</strong>s digitalen<br />
Höhenru<strong>de</strong>r-Trimmhebels nicht übertragen wird,<br />
wird eine entsprechen<strong>de</strong> Alternative benötigt.<br />
Wechseln Sie <strong>de</strong>shalb zum Menü …<br />
»Gebereinstellung« (Seite 74)<br />
E5<br />
E6<br />
Geb. 7 +15% +15%<br />
Geb. 7 +15% +15%<br />
Weg<br />
… und weisen Sie <strong>de</strong>n Eingängen 5 und ggf. 6 jeweils<br />
<strong>de</strong>n gleichen Geber zu, z. B. <strong>de</strong>n Proportional-Drehgeber<br />
CTRL 7. Hernach wechseln Sie in die Spalte „Weg“<br />
und reduzieren <strong>de</strong>n Geberweg dieser bei<strong>de</strong>n Eingänge<br />
symmetrisch auf ca. 50 % … o<strong>de</strong>r noch weniger, <strong>de</strong>nn:<br />
je geringer dieser ist, umso feinfühliger können Sie<br />
trimmen.<br />
Wenn Sie dagegen doch lieber <strong>de</strong>n gewohnten Höhenru<strong>de</strong>rtrimmhebel<br />
benutzen möchten, setzen Sie – o<strong>de</strong>r<br />
belassen Sie – die Flächenmischer „HR � N.N.*“ auf<br />
0 % und <strong>de</strong>fi nieren statt<strong>de</strong>ssen freie Linearmischer.<br />
Rufen Sie dazu das Menü …<br />
160 Programmierbeispiel: Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle<br />
+<br />
»Freie Mischer« (Seite 107 … 111)<br />
M1<br />
M2<br />
M3<br />
Tr<br />
Tr<br />
HR 5<br />
HR 6<br />
?? ??<br />
Typ von zu<br />
… auf und setzen Sie einen Linearmischer „Tr HR � 5“<br />
und ggf. einen „Tr HR � 6“.<br />
Auf <strong>de</strong>r Grafi kseite dieses Menüs stellen Sie die<br />
erfor<strong>de</strong>rlichen Mischanteile ein. Überprüfen Sie die<br />
Einstellungen und vor allem die Wirkrichtungen in <strong>de</strong>r<br />
»Servoanzeige« bzw. am Mo<strong>de</strong>ll. Än<strong>de</strong>rn Sie ggf. die<br />
Vorzeichen.<br />
In dieser Form programmiert, bewegen sich bei Betätigung<br />
<strong>de</strong>s Höhenru<strong>de</strong>rsteuerknüppels auch die Querru<strong>de</strong>rklappen<br />
sinngemäß wie Wölbklappen bzw. Höhenru<strong>de</strong>r.<br />
„Tr“ bewirkt, dass <strong>de</strong>r Höhenru<strong>de</strong>rtrimmhebel auf<br />
<strong>de</strong>n jeweiligen Mischer wirken kann.<br />
Da ein an<strong>de</strong>rer Geber in diesem Fall nicht benötigt<br />
wird, schalten Sie <strong>de</strong>n Eingang 5 und ggf. auch 6 in <strong>de</strong>r<br />
zweiten Spalte <strong>de</strong>s Menüs »Gebereinstellung« wie<strong>de</strong>r<br />
auf „frei“.<br />
So programmiert, hat <strong>de</strong>r Autor dieser Zeilen vor Jahren<br />
schon ein Delta-Mo<strong>de</strong>ll mit <strong>de</strong>r damaligen mc-20<br />
betrieben, und zwar wie vorstehend beschrieben mit<br />
„Wölbklappeneinstellungen“ als Ersatztrimmung und<br />
Butterfl y als Lan<strong>de</strong>hilfe – letzteres völlig frei von auf-<br />
o<strong>de</strong>r abkippen<strong>de</strong>n Momenten durch entsprechend abgestimmte<br />
Flächenmischer „Bremse � QR“ und „Bremse<br />
� WK“, wobei unter „Querru<strong>de</strong>r“ das äußere und unter<br />
„Wölbklappe“ das innere Ru<strong>de</strong>rpaar zu verstehen ist.<br />
Ähnlich kann ein mo<strong>de</strong>rner, gepfeilter Nurfl ügel betrie-<br />
ben wer<strong>de</strong>n. Auch bei diesen Mo<strong>de</strong>llen gibt es innen<br />
liegen<strong>de</strong> und außen liegen<strong>de</strong> Ru<strong>de</strong>r: erstere vor <strong>de</strong>m<br />
Schwerpunkt, letztere dahinter. Ein Ausschlag nach<br />
unten <strong>de</strong>r/<strong>de</strong>s zentralen Ru<strong>de</strong>rs erhöht <strong>de</strong>n Auftrieb<br />
und zeigt Höhenru<strong>de</strong>rwirkung. Mit einem Ausschlag<br />
nach oben wird das Gegenteil erreicht. An <strong>de</strong>n äußeren<br />
Querru<strong>de</strong>rn dagegen dreht sich die Wirkung um: Ein<br />
Ausschlag nach unten zeigt Tiefenru<strong>de</strong>rwirkung und<br />
umgekehrt. Durch entsprechen<strong>de</strong> Abstimmung <strong>de</strong>r<br />
„zuführen<strong>de</strong>n“ Mischer ist hier „alles“ möglich.<br />
Wie auch immer Sie Ihr Mo<strong>de</strong>ll abstimmen und welchen<br />
Leitwerkstyp und welche Servoanzahl Sie gewählt haben,<br />
jegliche Art von Differenzierung sollte mit Vorsicht<br />
eingestellt wer<strong>de</strong>n! Differenzierungen zeigen nämlich an<br />
einem schwanzlosen Mo<strong>de</strong>ll erst einmal eine einseitige<br />
Höhen-/Tiefenru<strong>de</strong>rwirkung. Deshalb empfi ehlt es sich,<br />
zumin<strong>de</strong>st die ersten Flüge mit einer Einstellung von<br />
0 % zu beginnen! Im Laufe <strong>de</strong>r weiteren Flugerprobung<br />
kann es dann u. U. durchaus sinnvoll sein, mit von null<br />
abweichen<strong>de</strong>n Differenzierungen zu experimentieren.<br />
Bei größeren Mo<strong>de</strong>llen können u. U. Seitenru<strong>de</strong>r in<br />
<strong>de</strong>n Winglets, das sind an <strong>de</strong>n Tragfl ächenen<strong>de</strong>n angebrachte<br />
„Ohren“, sinnvoll sein. Wer<strong>de</strong>n diese über<br />
zwei getrennte Servos angesteuert, können sie, wie<br />
im Beispiel für „parallel laufen<strong>de</strong> Servo“ auf Seite<br />
157 beschrieben, o<strong>de</strong>r per „Channel Mapping“ im<br />
»Telemetrie«-Menü, Seite 121, angesteuert wer<strong>de</strong>n.<br />
Sollen diese Seitenru<strong>de</strong>r darüber hinaus beim Betätigen<br />
eines Bremssystems mit <strong>de</strong>m K1-Knüppel jeweils<br />
noch nach außen ausschlagen, kann dies – z. B. beim<br />
Leitwerkstyp „normal“ – durch Setzen zweier weiterer<br />
Mischer „K1 � 4“ und „K1 � Steuerkanal <strong>de</strong>s<br />
zweiten Seitenru<strong>de</strong>rs“ mit passen<strong>de</strong>r Wegeinstellung<br />
erreicht wer<strong>de</strong>n. Den Offset stellen Sie dann in bei<strong>de</strong>n
Mischern auf +100 % ein, da sich <strong>de</strong>r K1-Steuerknüppel<br />
bei eingefahrenen Bremsklappen (in <strong>de</strong>r Regel) am<br />
oberen Anschlag befi n<strong>de</strong>t und die Winglet-Seitenru<strong>de</strong>r<br />
beim Ausfahren proportional nur nach außen ausschlagen<br />
sollen.<br />
Programmierbeispiel: Delta- und Nurfl ügelmo<strong>de</strong>lle<br />
161
Programmierbeispiel: F3A-Mo<strong>de</strong>ll<br />
F3A-Mo<strong>de</strong>lle gehören zur Gruppe motorbetriebener Flächenmo<strong>de</strong>lle.<br />
Sie wer<strong>de</strong>n von einem Verbrennungs- o<strong>de</strong>r<br />
Elektromotor angetrieben. Mo<strong>de</strong>lle mit Elektromotor sind<br />
inzwischen nicht nur in <strong>de</strong>r internationalen Mo<strong>de</strong>llkunstfl<br />
ugklasse F3A absolut konkurrenzfähig, son<strong>de</strong>rn auch<br />
in <strong>de</strong>r Elektrokunstfl ugklasse F5A einsetzbar.<br />
Bei diesem Programmierbeispiel wird vorausgesetzt,<br />
dass Sie sich mit <strong>de</strong>r Beschreibung <strong>de</strong>r Einzelmenüs<br />
bereits beschäftigt haben und Ihnen auch sonst die<br />
Handhabung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs geläufi g ist.<br />
Die grundsätzlichen Anmerkungen und Hinweise zum<br />
mechanischen Einbau einer Fernlenkanlage, auf die<br />
bereits zu Beginn <strong>de</strong>r Programmierbeispiele auf Seite<br />
144 hingewiesen wur<strong>de</strong>, gelten natürlich auch für<br />
F3A-Mo<strong>de</strong>lle und brauchen daher hier nicht nochmals<br />
erwähnt zu wer<strong>de</strong>n.<br />
Einwandfrei gebaute F3A-Mo<strong>de</strong>lle zeigen ein weitgehend<br />
neutrales Flugverhalten. Im I<strong>de</strong>alfall reagieren<br />
sie sehr gutmütig aber präzise auf Steuerbewegungen,<br />
ohne dass die einzelnen Flugachsen sich gegenseitig<br />
beeinfl ussen.<br />
F3A-Mo<strong>de</strong>lle wer<strong>de</strong>n über Querru<strong>de</strong>r, Höhenru<strong>de</strong>r und<br />
Seitenru<strong>de</strong>r gesteuert. In <strong>de</strong>r Regel wird je<strong>de</strong>s Querru<strong>de</strong>r<br />
über je ein Servo betätigt. Dazu kommt die Regelung<br />
<strong>de</strong>r Antriebsleistung <strong>de</strong>s Motors (Gasfunktion) und<br />
in vielen Fällen ein Einziehfahrwerk. Die Belegung <strong>de</strong>r<br />
162 Programmierbeispiel: F3A-Mo<strong>de</strong>ll<br />
Kanäle 1 bis 5 unterschei<strong>de</strong>t sich somit nicht von <strong>de</strong>r<br />
<strong>de</strong>r vorher beschriebenen Flächenmo<strong>de</strong>lle.<br />
Die Zusatzfunktion „Einziehfahrwerk“ ist auf <strong>de</strong>m Zusatzkanal<br />
6 vorzusehen. Am besten wird das Fahrwerk<br />
über <strong>de</strong>n Schalter ohne Mittelstellung betätigt (SW 3).<br />
Alternativ kann – wenn nötig – eine Gemischverstellung<br />
für <strong>de</strong>n Vergaser vorgesehen wer<strong>de</strong>n. Dazu benutzt man<br />
vorzugsweise einen <strong>de</strong>r Proportional-Drehgeber CTRL<br />
7 o<strong>de</strong>r 8, <strong>de</strong>r einen <strong>de</strong>r noch unbelegten Zusatzkanäle<br />
betätigt.<br />
frei o<strong>de</strong>r Fahrwerk o<strong>de</strong>r<br />
Gemischverstellung<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Telemetrie-Sensor o<strong>de</strong>r QR rechts<br />
Seitenru<strong>de</strong>r<br />
Höhenru<strong>de</strong>r<br />
Querru<strong>de</strong>r o<strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r links<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Motorservo o<strong>de</strong>r Regler<br />
bei Elektroantrieb<br />
Bei <strong>de</strong>r Belegung <strong>de</strong>r Zusatzkanäle am Sen<strong>de</strong>r empfi<br />
ehlt es sich, darauf zu achten, dass die dazu erfor<strong>de</strong>rlichen<br />
Bedienelemente gut erreichbar sind, da man im<br />
Flug – insbeson<strong>de</strong>re beim Wettbewerbseinsatz – „recht<br />
wenig Zeit hat“, die Steuerknüppel loszulassen.<br />
Programmierung<br />
Da die Grundprogrammierung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs bereits ausführlich<br />
auf <strong>de</strong>n Seiten 146 … 149 beschrieben wur<strong>de</strong>,<br />
sollen hier nur F3A-mo<strong>de</strong>llspezifi sche Tipps angefügt<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Im Menü …<br />
»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />
S1<br />
S2<br />
S3<br />
S4<br />
S5<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
Umk Mitte Weg +<br />
… wer<strong>de</strong>n die Einstellungen für die Servos vorgenommen.<br />
Es hat sich bewährt, mit min<strong>de</strong>stens 100 % Servoausschlag<br />
zu arbeiten, da die Steuergenauigkeit <strong>de</strong>utlich<br />
besser ist, wenn ein größerer Servoweg benutzt wird.<br />
Dies ist schon beim Bau <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls bei <strong>de</strong>r Gestaltung<br />
<strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>ranlenkungen mit zu be<strong>de</strong>nken. Dennoch notwendig<br />
wer<strong>de</strong>n<strong>de</strong> Korrekturen können softwaremäßig in<br />
<strong>de</strong>r 3. Spalte während <strong>de</strong>r ersten Testfl üge durchgeführt<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Über das Menü …<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 56 … 63)<br />
… wird dann die Leerlauftrimmung bei Kanal 1 aktiviert<br />
(normalerweise „Leerlauf hinten“, Vollgas vorne). Die<br />
digitale Trimmung wirkt dann nur in Richtung Leerlauf.<br />
Die „Abschalttrimmung“ ermöglicht mit einem einfachen<br />
Tasten-„Klick“ unmittelbar von Motor „AUS“ zu <strong>de</strong>r<br />
zuletzt eingestellten Leerlaufposition zurückzukehren,<br />
siehe Seite 40.
Steueranord 1<br />
Motor an K1 Leerl. h.<br />
M-Stopp –100% –150% –––<br />
Leitwerk<br />
normal<br />
Querr./Wölb 2QR<br />
Die an<strong>de</strong>ren in <strong>de</strong>r Abbildung gezeigten Einstellungen<br />
passen Sie Ihren Bedürfnissen entsprechend an.<br />
Eventuell ist es notwendig, für die Betätigung <strong>de</strong>s<br />
Einziehfahrwerks o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Gemischverstellung über das<br />
Menü …<br />
»Gebereinstellung« (Seite 74)<br />
… einem bestimmten Eingang ein entsprechen<strong>de</strong>s Bedienelement,<br />
beispielsweise für die Gemischverstellung<br />
einen <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Proportional-Drehgeber, z. B. CTRL 7<br />
o<strong>de</strong>r für das Fahrwerk <strong>de</strong>n EIN/AUS-Schalter SW 3 <strong>de</strong>m<br />
Eingang „E6“, zuzuordnen:<br />
E5<br />
E6<br />
frei<br />
3<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
Weg<br />
Bei Betätigung <strong>de</strong>s Schalters „SW 3“ wird das Fahrwerk<br />
ein- bzw. ausgefahren. Der Steuerweg <strong>de</strong>r Bedienelemente<br />
ist ggf. anzupassen und kann über eine negative<br />
Wegeinstellung auch umgedreht wer<strong>de</strong>n.<br />
F3A-Mo<strong>de</strong>lle fl iegen relativ schnell und reagieren <strong>de</strong>mentsprechend<br />
„hart“ auf Steuerbewegungen <strong>de</strong>r Servos.<br />
Da aber kleine Steuerbewegungen und Korrekturen<br />
optisch nicht wahrnehmbar sein sollten, weil dies beim<br />
+<br />
Wettbewerbseinsatz unweigerlich zu Punktabzügen<br />
führt, empfi ehlt sich, eine exponentielle Steuercharakteristik<br />
<strong>de</strong>r Steuerknüppel einzustellen.<br />
Wechseln Sie zum Menü …<br />
»D/R Expo« (Seite 82)<br />
Bewährt haben sich Werte von ca. +30 % auf Querru<strong>de</strong>r,<br />
Höhen- und Seitenru<strong>de</strong>r, die Sie in <strong>de</strong>r rechten Spalte<br />
einstellen. Damit lässt sich das F3A-Mo<strong>de</strong>ll weich und<br />
sauber steuern. (Manche Experten verwen<strong>de</strong>n sogar bis<br />
zu +60 % Exponentialanteil.)<br />
QR<br />
HR<br />
SR<br />
100%<br />
100%<br />
100%<br />
+33%<br />
+33%<br />
+33%<br />
DUAL EXPO<br />
–––<br />
–––<br />
–––<br />
Da F3A-Mo<strong>de</strong>lle in <strong>de</strong>r Regel über zwei Querru<strong>de</strong>rservos<br />
verfügen, hat es sich bewährt, beim Lan<strong>de</strong>n bei<strong>de</strong><br />
Querru<strong>de</strong>r etwas nach oben zu fahren. Dadurch fl iegt<br />
das Mo<strong>de</strong>ll in <strong>de</strong>n meisten Fällen etwas langsamer und<br />
stabiler zur Landung an.<br />
Dazu ist es nötig, Mischer über das Menü …<br />
»Freie Mischer« (Seite 107 … 111)<br />
… entsprechend zu programmieren.<br />
Ausgefahren wer<strong>de</strong>n die Querru<strong>de</strong>r als Lan<strong>de</strong>hilfe<br />
üblicherweise in Abhängigkeit von <strong>de</strong>r Stellung <strong>de</strong>s<br />
Gashebels ab etwa Halbgas in Richtung Leerlauf. Je<br />
weiter dann <strong>de</strong>r Knüppel in Richtung Leerlauf gebracht<br />
wird, umso mehr schlagen die Querru<strong>de</strong>r nach oben<br />
aus. Umgekehrt wer<strong>de</strong>n beim „Gasgeben“ die Querru<strong>de</strong>r<br />
wie<strong>de</strong>r eingefahren, um ein plötzliches Wegsteigen <strong>de</strong>s<br />
Mo<strong>de</strong>lls zu verhin<strong>de</strong>rn.<br />
Damit das Mo<strong>de</strong>ll bei ausgefahrenen Querru<strong>de</strong>r-Lan<strong>de</strong>klappen<br />
nicht steigt, muss etwas Tiefenru<strong>de</strong>r beigemischt<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Setzen Sie also für diese bei<strong>de</strong>n Flugaufgaben die zwei<br />
im nachfolgen<strong>de</strong>n Display gezeigten Mischer:<br />
M1<br />
M2<br />
M3<br />
K1 5<br />
K1 HR<br />
?? ??<br />
Typ von zu<br />
Die Aktivierung <strong>de</strong>r Mischer erfolgt über ein und <strong>de</strong>nselben<br />
Schalter, z. B. Schalter „SW 6“, <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n Mischern<br />
mit i<strong>de</strong>ntischer Schaltrichtung zugeordnet wer<strong>de</strong>n muss.<br />
Drücken Sie die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste, um die jeweiligen Misch anteile auf <strong>de</strong>r<br />
zweiten Display-Seite einzustellen. In bei<strong>de</strong>n Fällen<br />
bleibt <strong>de</strong>r Mischerneutralpunkt in <strong>de</strong>r K1-Steuermitte<br />
liegen.<br />
Bewegen Sie <strong>de</strong>shalb <strong>de</strong>n K1-Steuerknüppel in <strong>de</strong>n<br />
Leerlaufbereich und geben nach Anwahl <strong>de</strong>s ASY-<br />
Fel<strong>de</strong>s ein für:<br />
MIX 1: -60 % … -80 % und<br />
MIX 2: -5 % … -10 %.<br />
Beispiel MIX 1:<br />
MIX1 K1 5<br />
Weg –66% 0%<br />
Offs 0%<br />
SYM ASY<br />
6<br />
6<br />
Programmierbeispiel: F3A-Mo<strong>de</strong>ll<br />
163
Damit ist die Grun<strong>de</strong>instellung eines F3A-Mo<strong>de</strong>lls abgeschlossen.<br />
Kompensation von mo<strong>de</strong>llspezifi schen Fehlern<br />
Lei<strong>de</strong>r passiert es immer wie<strong>de</strong>r, dass kleinere mo<strong>de</strong>llspezifi<br />
sche „Fehler“ über die Mischer einer Computer-<br />
Fernsteuerung kompensiert wer<strong>de</strong>n müssen. Bevor Sie<br />
sich allerdings mit diesen Einstellungen beschäftigen,<br />
sollte dafür gesorgt wer<strong>de</strong>n, dass das Mo<strong>de</strong>ll einwandfrei<br />
gebaut, optimal an Quer- und Längsachse<br />
ausgewogen ist sowie Motorsturz und Motorseitenzug in<br />
Ordnung sind.<br />
1. Beeinfl ussung von Längs- und Querachse durch<br />
das Seitenru<strong>de</strong>r<br />
Oft geschieht es, dass bei Betätigung <strong>de</strong>s Seitenru<strong>de</strong>rs<br />
auch das Verhalten um die Längs- und Querachse<br />
beeinfl usst wird. Dies ist beson<strong>de</strong>rs störend<br />
im so genannten Messerfl ug, bei <strong>de</strong>m <strong>de</strong>r Auftrieb<br />
<strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls bei ausgeschlagenem Seitenru<strong>de</strong>r allein<br />
durch <strong>de</strong>n Rumpf erzeugt wird. Dabei kann es zum<br />
Drehen <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls und zu Richtungsän<strong>de</strong>rungen<br />
kommen, als ob man Quer- bzw. Höhenru<strong>de</strong>r steuern<br />
wür<strong>de</strong>. Es muss gegebenenfalls also eine Korrektur<br />
um die Querachse (Höhenru<strong>de</strong>r) und/o<strong>de</strong>r um die<br />
Längsachse (Querru<strong>de</strong>r) erfolgen.<br />
Dies lässt sich ebenfalls über »Freie Mischer« <strong>de</strong>r<br />
mx-12 HoTT leicht durchführen. Dreht z. B. das Mo<strong>de</strong>ll<br />
bei nach rechts ausgefahrenem Seitenru<strong>de</strong>r im<br />
Messerfl ug um die Längsachse nach rechts weg,<br />
so lässt man das Querru<strong>de</strong>r über <strong>de</strong>n Mischer leicht<br />
nach links ausschlagen. Analog verfährt man bei<br />
Richtungsän<strong>de</strong>rungen um die Querachse mit einem<br />
Mischer auf das Höhenru<strong>de</strong>r:<br />
a) Korrektur um die Querachse (Höhenru<strong>de</strong>r)<br />
164 Programmierbeispiel: F3A-Mo<strong>de</strong>ll<br />
2.<br />
3.<br />
MIX „SR � HR“<br />
Einstellung ASYmmetrisch. Die entsprechen<strong>de</strong>n<br />
Werte müssen erfl ogen wer<strong>de</strong>n.<br />
b) Korrektur um die Längsachse (Querru<strong>de</strong>r)<br />
MIX „SR � QR“<br />
Einstellung ASYmmetrisch. Die entsprechen<strong>de</strong>n<br />
Werte müssen erfl ogen wer<strong>de</strong>n.<br />
Meist genügen hier relativ kleine Mischwerte, die im<br />
Bereich unter 10 % liegen, sich aber von Mo<strong>de</strong>ll zu<br />
Mo<strong>de</strong>ll unterschei<strong>de</strong>n können.<br />
Senkrechter Auf- und Abstieg<br />
Manche Mo<strong>de</strong>lle neigen dazu, in senkrechten Aufund<br />
Abwärtspassagen von <strong>de</strong>r I<strong>de</strong>allinie abzuweichen.<br />
Um dies zu kompensieren, ist eine von <strong>de</strong>r<br />
Gashebelstellung abhängige Mittelstellung <strong>de</strong>s Höhenru<strong>de</strong>rs<br />
notwendig. Fängt sich z. B. das Mo<strong>de</strong>ll im<br />
senkrechten Abstieg bei gedrosseltem Motor von<br />
selbst ab, muss bei dieser Gasstellung etwas Tiefenru<strong>de</strong>r<br />
zugemischt wer<strong>de</strong>n.<br />
MIX „K1 � HR“<br />
Die entsprechen<strong>de</strong>n Mischwerte liegen in <strong>de</strong>r Regel<br />
unter 5 % und müssen erfl ogen wer<strong>de</strong>n.<br />
Wegdrehen um die Längsachse im Leerlauf<br />
Wird das Gas zurückgenommen, dreht das Mo<strong>de</strong>ll<br />
möglicherweise im Leerlauf um die Längsachse weg.<br />
Mit <strong>de</strong>m Querru<strong>de</strong>r muss dann gegengehalten wer<strong>de</strong>n.<br />
Eleganter ist es aber, diesen Effekt über einen<br />
Mischer zu korrigieren.<br />
MIX „K1 � QR“<br />
Die entsprechen<strong>de</strong>n Mischwerte liegen in <strong>de</strong>r Regel<br />
unter 5 % und müssen erfl ogen wer<strong>de</strong>n.<br />
Die Einstellungen sollten bei ruhigem Wetter vorgenommen<br />
wer<strong>de</strong>n. Oft genügt es, <strong>de</strong>n Mischer nur<br />
halbseitig zwischen Halbgas und Leerlauf zu verwen<strong>de</strong>n.<br />
Belassen Sie dazu <strong>de</strong>n Offset-Punkt in Steuermitte<br />
und stellen Sie dazu <strong>de</strong>n Mischer entsprechend<br />
ASYmmetrisch ein.<br />
4. Wegdrehen bei ausgefahrenen Querru<strong>de</strong>rn/Lan<strong>de</strong>klappen<br />
Fährt man zur Landung die Querru<strong>de</strong>r nach oben,<br />
ergibt sich durch unterschiedliche Servowege <strong>de</strong>r<br />
Querru<strong>de</strong>rservos o<strong>de</strong>r durch Bauungenauigkeiten oft<br />
ein Wegdrehen um die Längsachse. Das Mo<strong>de</strong>ll zieht<br />
also von selbst nach links o<strong>de</strong>r rechts. Auch dies<br />
lässt sich leicht über einen Mischer in Abhängigkeit<br />
von <strong>de</strong>r Stellung <strong>de</strong>r Querru<strong>de</strong>r-Lan<strong>de</strong>klappen kompensieren:<br />
MIX „K1 � QR“<br />
Der Mischer muss über <strong>de</strong>nselben Externschalter<br />
ein- bzw. ausgeschaltet wer<strong>de</strong>n, mit welchem Sie<br />
die Querru<strong>de</strong>r-/Lan<strong>de</strong>klappenfunktion ein- bzw. ausschalten<br />
können (siehe vorherige Seite). Er arbeitet<br />
also nur bei aktivierter Querru<strong>de</strong>r-/Lan<strong>de</strong>klappenfunktion.<br />
Der entsprechen<strong>de</strong> Wert muss erfl ogen<br />
wer<strong>de</strong>n.<br />
Zuletzt noch eine Anmerkung zur …<br />
»FAIL-SAFE-Einstellung«<br />
Nutzen Sie das Sicherheitspotenzial dieser Option,<br />
in<strong>de</strong>m Sie für einen Fail-Safe-Fall wenigstens die Motordrosselposition<br />
bei Verbrennermo<strong>de</strong>llen auf Leerlauf<br />
bzw. die Motorfunktion bei elektrisch angetriebenen<br />
Mo<strong>de</strong>llen auf Stopp programmieren. Das Mo<strong>de</strong>ll kann<br />
sich dann im Störungsfall nicht so leicht selbstständig<br />
machen und so Sach- o<strong>de</strong>r gar Personenschä<strong>de</strong>n<br />
hervorrufen. Wenn Sie darüber hinaus die Fail-Safe-<br />
Positionen <strong>de</strong>r Ru<strong>de</strong>r so programmieren, dass im Stö-
ungsfall das Mo<strong>de</strong>ll leicht sinken<strong>de</strong> Kreise fl iegt, haben<br />
Sie gute Chancen, dass das Mo<strong>de</strong>ll auch bei länger<br />
andauern<strong>de</strong>m Verbindungsausfall selbständig relativ<br />
sanft lan<strong>de</strong>t. Auch bleibt Ihnen so ausreichend Zeit zur<br />
Wie<strong>de</strong>rherstellung <strong>de</strong>r Verbindung, falls das komplette<br />
2,4-GHz-Frequenzband zeitweilig gestört sein sollte.<br />
Im Lieferzustand <strong>de</strong>s Empfängers jedoch behalten die<br />
Ser vos im Falle einer Fail-Safe-Situation ihre zuletzt als<br />
gültig erkannte Position bei („hold“). Wie auf Seite 116<br />
beschrieben, können Sie wahlweise für je<strong>de</strong>n einzelnen<br />
Servo ausgang Ihres Empfängers eine „Fail-Safe-Position“<br />
festlegen (Fail-Safe-Modus).<br />
Zusammenfassung<br />
Die auf diesen Seiten beschriebenen Einstellungen<br />
dienen insbeson<strong>de</strong>re <strong>de</strong>m „Experten“. Es soll allerdings<br />
nicht verschwiegen wer<strong>de</strong>n, dass für eine entsprechen<strong>de</strong><br />
Optimierung <strong>de</strong>s Flugverhaltens recht viel Zeit,<br />
Mühe, Fingerspitzengefühl und Know-how erfor<strong>de</strong>rlich<br />
ist. Experten programmieren sogar während <strong>de</strong>s Fluges.<br />
Dies zu tun, ist einem fortgeschrittenen Anfänger, <strong>de</strong>r<br />
sich nun an ein F3A-Kunstfl ugmo<strong>de</strong>ll wagt, nicht anzuraten.<br />
Er sollte sich am besten an einen erfahrenen<br />
Piloten wen<strong>de</strong>n und Schritt für Schritt mit ihm die nötigen<br />
Einstellungen durchführen, um eine bestmögliche<br />
Mo<strong>de</strong>lleinstellung zu erzielen.<br />
Programmierbeispiel: F3A-Mo<strong>de</strong>ll<br />
165
Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
Bei diesem Programmierbeispiel wird vorausgesetzt,<br />
dass Sie sich mit <strong>de</strong>r Beschreibung <strong>de</strong>r Einzelmenüs<br />
bereits beschäftigt haben und Ihnen auch sonst die<br />
Handhabung <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs geläufi g ist. Außer<strong>de</strong>m sollte<br />
<strong>de</strong>r Hubschrauber entsprechend <strong>de</strong>r dazugehörigen<br />
Anleitung mechanisch exakt aufgebaut sein. Die elektronischen<br />
Möglichkeiten <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs sollten keineswegs<br />
dazu dienen, grobe mechanische Ungenauigkeiten<br />
auszubügeln.<br />
Wie so oft im Leben gibt es auch beim Programmieren<br />
<strong>de</strong>r mx-12 HoTT verschie<strong>de</strong>ne Wege und Möglichkeiten,<br />
um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Im folgen<strong>de</strong>n<br />
Beispiel soll Ihnen eine klar strukturierte Linie<br />
angeboten wer<strong>de</strong>n, um zu einer sinnvollen Programmierung<br />
zu kommen. Gibt es mehrere Möglichkeiten, wird<br />
zunächst auf eine möglichst einfache und übersichtliche<br />
Lösung hingewiesen. Funktioniert später <strong>de</strong>r Hubschrauber<br />
damit einwandfrei, steht es Ihnen natürlich<br />
frei, an<strong>de</strong>re, für Sie vielleicht bessere Lösungen auszuprobieren.<br />
Als Programmierbeispiel dient <strong>de</strong>r rechtsdrehen<strong>de</strong> Hubschrauber<br />
STARLET 50 von Graupner, mit 3 um jeweils<br />
120° versetzte Anlenkpunkte vom Taumelscheibentyp<br />
„3Sv(2 Roll)“, Einsteigerabstimmung ohne erhöhte<br />
Gaskurve; ohne Heading-Lock-Gyrosystem wie auch<br />
ohne sen<strong>de</strong>rseitige Gyro beeinfl ussung <strong>de</strong>s „Normal-<br />
166 Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
Betriebsmoduses“ und auch ohne Drehzahlregler.<br />
Bewusst wur<strong>de</strong> diese einfache Programmierung gewählt,<br />
auch um zu <strong>de</strong>monstrieren, dass auch mit relativ<br />
wenig (Programmier-) Aufwand ein recht gut fl iegen<strong>de</strong>r<br />
Hubschrauber entstehen kann.<br />
Dennoch wollen wir nicht gänzlich auf Erweiterungsmöglichkeiten<br />
verzichten: Im Anschluss an die grundsätzliche<br />
Beschreibung fi n<strong>de</strong>n Sie <strong>de</strong>shalb Einstellhinweise<br />
zur Gyrowirkung, zu Drehzahlreglern und zur<br />
Flugphasenprogrammierung.<br />
Hinweis:<br />
Sollte Ihr Interesse im Gegensatz zum hier beschriebenen<br />
Verbrenner-Heli einem Elektro-Hubschrauber<br />
gelten, dann lesen Sie <strong>de</strong>nnoch weiter! Bis auf die<br />
naturgemäß entfallen<strong>de</strong>n Leerlaufeinstellungen können<br />
Sie die meisten <strong>de</strong>r nachfolgend beschriebenen Einstellungen<br />
praktisch unverän<strong>de</strong>rt übernehmen.<br />
Zur Erstellung dieser Beispielprogrammierung rufen Sie<br />
im Menü »Mo<strong>de</strong>llspeicher« das Untermenü …<br />
„Mo<strong>de</strong>ll aufrufen“ (Seite 52)<br />
… auf und wählen mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r<br />
rechten 4-Wege-Taste einen freien Speicherplatz an:<br />
01<br />
02<br />
03<br />
04<br />
05<br />
��frei��<br />
��frei��<br />
��frei��<br />
��frei��<br />
06 ��frei��<br />
E06<br />
Nach einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste wählen Sie mit <strong>de</strong>r Taste � <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste …<br />
Mo<strong>de</strong>lltyp wählen<br />
( freier Mo<strong>de</strong>llspeich. )<br />
… <strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>lltyp „Heli“ an. Die Anzeige wechselt<br />
unmittelbar zur Grundanzeige, wenn Sie diese Wahl mit<br />
einem Druck auf die zentrale SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste bestätigen.<br />
Hinweise:<br />
Wur<strong>de</strong> die Option „Mo<strong>de</strong>lltyp wählen“ erst einmal aufgerufen,<br />
ist ein Abbrechen <strong>de</strong>s Vorgangs nicht mehr<br />
möglich! Auch wenn Sie zwischenzeitlich <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r<br />
ausschalten, dieser Wahl können Sie nicht mehr ausweichen!<br />
Diese allenfalls nur anschließend durch Löschen<br />
<strong>de</strong>s betreffen<strong>de</strong>n Mo<strong>de</strong>llspeichers wie<strong>de</strong>r rückgängig<br />
machen.<br />
Erscheint die Warnung „Gas zu hoch“, kann diese<br />
gelöscht wer<strong>de</strong>n, in<strong>de</strong>m Sie <strong>de</strong>n Proportional-Drehgeber<br />
CTRL 7 entgegen <strong>de</strong>m Uhrzeigersinn bis zum<br />
Anschlag drehen.<br />
Bei zu niedriger Akkuspannung ist ein Mo<strong>de</strong>llwechsel<br />
aus Sicherheitsgrün<strong>de</strong>n nicht möglich. Im Display erscheint<br />
eine entsprechen<strong>de</strong> Meldung:<br />
zur Zeit nicht mögl.<br />
Spannung zu gering<br />
Ist diese erste Hür<strong>de</strong> genommen, ist unbedingt erst <strong>de</strong>r<br />
im Mo<strong>de</strong>ll eingebaute Empfänger an diesen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
im Menü …
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 64 … 71)<br />
… zu bin<strong>de</strong>n. Wechseln Sie hierzu in die Zeile „geb.<br />
Empf.“:<br />
Uhren 0:00 –––<br />
Phase 2 Schwebe –––<br />
Autorotat.<br />
–––<br />
Empf.Ausg.<br />
geb.Empf. –––<br />
Hinweis:<br />
Wenn Sie die nach <strong>de</strong>m Bestätigen <strong>de</strong>r Mo<strong>de</strong>llauswahl<br />
in <strong>de</strong>r Grundanzeige für einige Sekun<strong>de</strong>n erscheinen<strong>de</strong><br />
Meldung …<br />
BIND. n/v<br />
OK<br />
… mit einem Druck auf die SET-Taste <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste bestätigen, gelangen Sie automatisch in<br />
diese Zeile:<br />
In dieser Zeile lösen Sie wie auf Seite 70 ausführlich beschrieben,<br />
<strong>de</strong>n Bin<strong>de</strong>-Prozess zwischen Mo<strong>de</strong>llspeicher<br />
und Empfänger aus. An<strong>de</strong>rnfalls können Sie nämlich<br />
<strong>de</strong>n Empfänger nicht ansprechen.<br />
Hernach wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken<br />
o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste nach oben, in die erste<br />
Zeile, und beginnen mit <strong>de</strong>r eigentlichen Mo<strong>de</strong>llprogrammierung<br />
in <strong>de</strong>r Zeile „Mod.Name“. Geben Sie <strong>de</strong>m<br />
Mo<strong>de</strong>llspeicher nun einen entsprechen<strong>de</strong>n Namen, …<br />
Mod.Name<br />
Steueranord 1<br />
Taumelsch. 1 Servo<br />
M-Stopp –100% +150% –––<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
… welcher aus <strong>de</strong>n auf <strong>de</strong>r zweiten Seite <strong>de</strong>r Zeile<br />
„Mod.Name“ zur Auswahl stehen<strong>de</strong>n Zeichen zusammengesetzt<br />
wird:<br />
0123456789 : ; ?<br />
ABCDEFGHIJKLMNO<br />
PQRSTUVWXYZ<br />
Mo<strong>de</strong>llname<br />
STAR<br />
Nach <strong>de</strong>r Eingabe <strong>de</strong>s „Mo<strong>de</strong>llnamens“ passen Sie die<br />
„Steueranordnung“ an Ihre Knüppelbelegung an:<br />
Mod.Name STARLET<br />
Steueranord 1<br />
Taumelsch. 1 Servo<br />
M-Stopp –100% +150% –––<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
In <strong>de</strong>n nächsten drei Zeilen sind die ersten, rein hubschrauberspezifi<br />
schen Einstellungen vorzunehmen:<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „Taumelsch(eibentyp)“ legen Sie fest, mit<br />
wie vielen Servos Ihre Taumelscheibe angesteuert wird.<br />
Näheres dazu siehe Seite 64/65.<br />
In <strong>de</strong>r Zeile „Rotor-Drehr(ichtung)“ legen Sie fest, ob<br />
sich <strong>de</strong>r Rotor – von oben betrachtet – rechts o<strong>de</strong>r links<br />
herum dreht und bei „Pitch min“ wählen Sie <strong>de</strong>n Ihren<br />
Gewohnheiten entsprechen<strong>de</strong>n Eintrag „vorn“ o<strong>de</strong>r<br />
„hinten“. Diese Einstellung wirkt gleichermaßen auf alle<br />
nachfolgen<strong>de</strong>n Mischer und darf keinesfalls später zum<br />
än<strong>de</strong>rn einzelner Mischrichtungen wie z. B. <strong>de</strong>r Pitch-<br />
o<strong>de</strong>r Gasrichtung geän<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n.<br />
Steueranord 1<br />
Taumelsch. 3Sv(2Rol)<br />
M-Stopp –100% +150% –––<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
Pitch min hinten<br />
Spätestens jetzt sollten auch die Servos in <strong>de</strong>r vorgesehenen<br />
Reihenfolge in <strong>de</strong>n Empfänger eingesteckt<br />
wer<strong>de</strong>n:<br />
Gasservo o<strong>de</strong>r Motorregelung<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Telemetrie-Sensor o<strong>de</strong>r Gyrowirkung<br />
Heck-Servo (Gyro-System)<br />
Nick-1-Servo<br />
Roll-1-Servo<br />
Empfängerstromversorgung<br />
Roll-2<br />
Die Mischanteile und Mischrichtungen <strong>de</strong>r Taumelscheibenservos<br />
für Pitch, Roll und Nick sind im Menü …<br />
»TS-Mischer« (Seite 112)<br />
TS – MIXER<br />
Ptch<br />
Roll<br />
Nick<br />
+61%<br />
+61%<br />
+61%<br />
… bereits voreingestellt auf jeweils +61 %. Sollte die<br />
Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
167
Taumelscheibe <strong>de</strong>n Steuerknüppelbewegungen nicht<br />
ordnungsgemäß folgen, än<strong>de</strong>rn Sie ggf. zuerst die<br />
Misch richtungen von „+“ nach „-“, bevor Sie die Servodrehrichtungen<br />
im Menü »Servoeinstellung« verän<strong>de</strong>rn.<br />
Hinweis:<br />
Beachten Sie, dass bei <strong>de</strong>n neueren Graupner-mc- und<br />
mx-Fernlenkanlagen das erste Pitchservo und das<br />
Gasservo gegenüber <strong>de</strong>n älteren Anlagen miteinan<strong>de</strong>r<br />
vertauscht sind.<br />
Nun wer<strong>de</strong>n im Menü …<br />
»Servoeinstellung« (Seite 72)<br />
S1<br />
S2<br />
S3<br />
S4<br />
S5<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
0%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
100% 100%<br />
Umk Mitte Weg +<br />
… die Wege und Laufrichtungen <strong>de</strong>r einzelnen Servos<br />
angepasst. Grundsätzlich sollte man bestrebt sein,<br />
möglichst 100 % Servoweg beizubehalten, um die beste<br />
Aufl ösung und Stellgenauigkeit zu erhalten. Über „Umk“<br />
wird die Laufrichtung festgelegt, dabei genau prüfen, ob<br />
die Richtung auch stimmt. Das Heckrotorservo muss so<br />
laufen, dass die Nase (!) <strong>de</strong>s Helis <strong>de</strong>r Heckknüppelrichtung<br />
folgt.<br />
Bei einem Blick ins Menü …<br />
168 Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
»Gebereinstellung« (Seite 76 … 81)<br />
Gyr<br />
Gas<br />
Lim<br />
frei<br />
frei<br />
Geb. 7<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
Weg<br />
… fällt auf, dass <strong>de</strong>m Eingang „Lim“ <strong>de</strong>r „Geb. 7“, also<br />
<strong>de</strong>r Proportional-Drehgeber CTRL 7 zugeordnet ist,<br />
während bei allen an<strong>de</strong>ren Eingängen „frei“ vorgegeben<br />
ist. Der Eingang „Lim“ dient als Gaslimiter. Er wirkt<br />
ausschließlich auf <strong>de</strong>n Ausgang „6“, an <strong>de</strong>m sich das<br />
Gasservo befi n<strong>de</strong>t.<br />
Nochmals zur Erinnerung:<br />
Mit <strong>de</strong>r Nutzung <strong>de</strong>r Funktion „Gaslimiter“ ersparen<br />
Sie sich die Programmierung einer Flugphase „Gasvorwahl“.<br />
Der Gaslimiter steuert nicht das Gasservo, er begrenzt<br />
ggf. nur entsprechend seiner Stellung <strong>de</strong>n<br />
Weg dieses Servos in Richtung Vollgas. Gesteuert<br />
wird das Gasservo generell vom Pitchknüppel über<br />
die im Menü »Helimix« eingestellte(n) Gaskurve(n),<br />
weshalb Eingang 6 unbedingt „frei“ bleiben sollte.<br />
Verwiesen sei diesbezüglich auch auf die Seiten 96<br />
und 97 <strong>de</strong>s Handbuches.<br />
Darüber hinaus wirkt die K1-Trimmung beim Heli nur<br />
auf das Gasservo. Auf die Beson<strong>de</strong>rheiten dieser<br />
Trimmung („Abschalttrimmung“) soll hier nicht nochmals<br />
eingegangen wer<strong>de</strong>n. Lesen Sie dazu bitte auf<br />
<strong>de</strong>r Seite 40 nach. (Dank <strong>de</strong>r digitalen Trimmung wer<strong>de</strong>n<br />
Trimmwerte bei einem Mo<strong>de</strong>llwechsel ebenso<br />
wie bei einem Wechsel <strong>de</strong>r Flugphase automatisch<br />
abgespeichert).<br />
+<br />
Eine <strong>de</strong>taillierte Beschreibung <strong>de</strong>r Leerlauf-Grun<strong>de</strong>instellung<br />
und <strong>de</strong>r Abstimmung von Leerlauf und<br />
Gaslimit fi n<strong>de</strong>n Sie ab Seite 79.<br />
Anschließend wechseln Sie mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r<br />
linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste in die Spalte „Weg“<br />
und erhöhen bei ganz geöffnetem Gaslimiter <strong>de</strong>n invers<br />
unterlegten Wert von 100 % auf 125 %:<br />
Gyr<br />
Gas<br />
Lim<br />
frei<br />
frei<br />
Geb. 7<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
+100% +125%<br />
Weg<br />
Damit wird sichergestellt, dass <strong>de</strong>r Gaslimiter später im<br />
Flug auf je<strong>de</strong>n Fall <strong>de</strong>n gesamten Gasweg durch <strong>de</strong>n<br />
Pitchsteuerknüppel freigibt.<br />
Einstellhinweis für Elektro-Hubschrauber:<br />
Da Elektroantriebe naturgemäß keiner Leerlaufeinstellung<br />
bedürfen, ist im Rahmen <strong>de</strong>r Grun<strong>de</strong>instellung<br />
eines elektrisch angetriebenen Helikopters lediglich darauf<br />
zu achten, dass <strong>de</strong>r Regelbereich <strong>de</strong>s Gaslimiters<br />
<strong>de</strong>n üblicherweise von -100 % bis +100 % reichen<strong>de</strong>n<br />
Einstellbereich <strong>de</strong>s Motorstellers sicher über- wie<br />
unterschreitet. Gegebenenfalls ist also die vorstehend<br />
beschriebene Anpassung <strong>de</strong>r „Weg“-Einstellung <strong>de</strong>s<br />
Gaslimiters entsprechend zu modifi zieren, beispielsweise<br />
auf symmetrische 110 %. Die weitere Abstimmung<br />
kann jedoch analog zum hier beschriebenen Verbrenner-Heli<br />
erfolgen.<br />
Ein weitere Funktion wird im Menü …<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 64 … 71)<br />
… aktiviert. Auch wenn man fl iegerisch noch nicht so<br />
+
weit ist, sollte <strong>de</strong>r Autorotationsschalter zumin<strong>de</strong>st<br />
als Not-Ausschalter für <strong>de</strong>n Motor eingesetzt wer<strong>de</strong>n.<br />
Dazu mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten �� <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste die Zeile „Autorotat.“ anwählen und<br />
dann nach einem kurzen Druck auf die zentrale SET-<br />
Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste <strong>de</strong>n 2-Stufenschalter<br />
SW 3 <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs in die Stellung „EIN“ bringen. Rechts<br />
im Display erscheint daraufhin die Schalternummer (hier<br />
z. B. „3“):<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
Pitch min hinten<br />
Uhren 10:01 G3<br />
Phase 2 Schwebe –––<br />
Autorotat. 3<br />
Dieser Schalter sollte sich am Sen<strong>de</strong>r an einer Stelle<br />
befi n<strong>de</strong>n, die – ohne einen Knüppel loszulassen – leicht<br />
erreichbar ist, z. B. oberhalb <strong>de</strong>s Pitchknüppels.<br />
Hinweis:<br />
Näheres zur Einstellung dieses „Not-Ausschalters“<br />
fi n<strong>de</strong>n Sie in <strong>de</strong>r mittleren Spalte <strong>de</strong>r nächsten Seite.<br />
Noch ein Tipp:<br />
Gewöhnen Sie sich an, allen Schaltern eine gemeinsame<br />
Einschaltrichtung zu geben; dann reicht vor <strong>de</strong>m<br />
Flug ein Blick über <strong>de</strong>n Sen<strong>de</strong>r – alle Schalter aus.<br />
In <strong>de</strong>r Zeile darüber könnte jetzt noch <strong>de</strong>r mit <strong>de</strong>m<br />
Namen „Schwebe“ bereits vorbelegten (Flug-) Phase 2<br />
ein Schalter zugewiesen wer<strong>de</strong>n, was aber bei dieser<br />
Einfachprogrammierung noch nicht vorgesehen ist.<br />
Damit haben Sie jetzt die sen<strong>de</strong>rseitigen Grun<strong>de</strong>instellungen<br />
vorgenommen, wie sie später bei weiteren<br />
Mo<strong>de</strong>llprogrammierungen immer wie<strong>de</strong>r notwendig sind.<br />
Die eigentliche helispezifi sche Einstellung erfolgt vorwiegend<br />
im Menü …<br />
»Helimix« (Seite 94 … 105)<br />
Pitch<br />
K1 Gas<br />
K1 Heck<br />
Gyro 0%<br />
TS-Limit<br />
normal<br />
aus<br />
Gleich in <strong>de</strong>r ersten Zeile erscheint die Funktion<br />
„Pitch“. Mit einem Druck auf die zentrale SET-Taste<br />
<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste wechseln Sie in das entsprechen<strong>de</strong><br />
Untermenü. Hier erscheint die grafi sche<br />
Darstellung <strong>de</strong>r Pitchkurve, die zunächst nur durch 3<br />
Punkte <strong>de</strong>fi niert ist, was in <strong>de</strong>n meisten Fällen auch<br />
völlig ausreichend ist.<br />
Tipp:<br />
Versuchen Sie immer, zunächst mit diesen drei Punkten<br />
auszukommen, mehr Punkte „verkomplizieren“ die<br />
Sache und sind im Moment eher eine Belastung.<br />
Bezugspunkt für <strong>de</strong>n Schwebefl ug sollte generell die<br />
mechanische Pitchknüppelmittelstellung sein, da diese<br />
Position am ehesten <strong>de</strong>m normalen Steuergefühl<br />
entspricht. Die Kurvenabstimmung erlaubt zwar an<strong>de</strong>re<br />
Einstellungen, da muss man aber schon genau wissen,<br />
was man tut. Zunächst stellen Sie <strong>de</strong>n Pitchknüppel<br />
in die Mitte. Die Servos, die Sie zuvor nach Herstellerangabe<br />
eingestellt hatten, stehen mit ihren Hebeln<br />
rechtwinklig zum Servogehäuse (im Normalfall). An <strong>de</strong>n<br />
Steuerstangen zu <strong>de</strong>n Blättern wird nun mechanisch <strong>de</strong>r<br />
Schwebefl ug-Pitchwert von 4 ° bis 5 ° eingestellt. Damit<br />
fl iegen im Prinzip alle bekannten Hubschrauber.<br />
Anschließend bewegen Sie <strong>de</strong>n Pitchknüppel bis zum<br />
Anschlag in Richtung Pitch-Maximum. (Die durchgezogene<br />
vertikale Linie zeigt Ihnen die momentane Steuerknüppelposition<br />
an.) Mit <strong>de</strong>n Pfeiltasten <strong>de</strong>r rechten<br />
4-Wege-Taste verän<strong>de</strong>rn Sie nun Punkt 5 <strong>de</strong>r Pitchkurve<br />
so, dass Pitch-Maximum etwa 9 ° an <strong>de</strong>n Rotorblättern<br />
<strong>de</strong>s Hauptrotors ergibt. Dies dürfte bei einem Wert von<br />
etwa +50 % <strong>de</strong>r Fall sein.<br />
Hinweis:<br />
Eine Rotorblatteinstelllehre, z. B. Graupner-Einstell lehre<br />
Best.-Nr. 61, ist bei <strong>de</strong>r Winkelablesung sehr nützlich.<br />
Nun bewegen Sie <strong>de</strong>n Pitchknüppel bis zum Anschlag<br />
in die Pitch-Minimumposition. Je nach fl iegerischem<br />
Können <strong>de</strong>s Piloten stellen Sie <strong>de</strong>n Wert von Punkt 1<br />
so ein, dass <strong>de</strong>r Blattanstellwinkel 0 bis -4 ° beträgt.<br />
Damit ergibt sich nun eine am Schwebefl ugpunkt leicht<br />
geknickte Linie, die so genannte Pitchkurve, die z. B.<br />
folgen<strong>de</strong>rmaßen aussehen kann:<br />
Pitch<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 5<br />
normal<br />
–100%<br />
–80%<br />
–80%<br />
Wenn Sie nun in die Autorotationsphase schalten – links<br />
unten im Display wird <strong>de</strong>r Flugphasenname «Autorot»<br />
eingeblen<strong>de</strong>t – erscheint die „alte“ Pitchkurve<br />
wie<strong>de</strong>r. Stellen Sie nun die gleichen Werte wie in <strong>de</strong>r<br />
Normalphase ein. Lediglich bei Punkt 5 – bei Pitch-<br />
Maximum – kann <strong>de</strong>r Pitchwinkel um etwa 2 ° vergrößert<br />
wer<strong>de</strong>n. Damit hat man später (!) beim Autorotieren<br />
etwas mehr Einstellwinkel zum Abfangen <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls.<br />
Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
169
Nach <strong>de</strong>m Einstellen <strong>de</strong>r Pitchkurve legen Sie <strong>de</strong>n<br />
Autorotationsschalter wie<strong>de</strong>r um und kehren mit einem<br />
kurzen Druck auf die zentrale ESC-Taste <strong>de</strong>r linken<br />
4-Wege-Taste zurück in die Menüauswahl <strong>de</strong>r Helimischer.<br />
Dort wechseln Sie zur Zeile „K1 � Gas“, um<br />
die Gaskurve einzustellen.<br />
Zuerst muss <strong>de</strong>r Einstellbereich <strong>de</strong>r Leerlauftrimmung<br />
mit <strong>de</strong>r Gaskurve abgestimmt wer<strong>de</strong>n. Dazu bringen Sie<br />
<strong>de</strong>n Pitch-Steuerknüppel in <strong>de</strong>ssen Minimum-Position<br />
und stellen dann Punkt 1 auf etwa -65 %.<br />
K1<br />
Gas<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 5<br />
normal<br />
–100%<br />
–65%<br />
–65%<br />
Bei geschlossenem Gaslimiter und ganz geöffneter<br />
Leerlauftrimmung bewegen Sie <strong>de</strong>n Pitchknüppel am<br />
Minimum-Anschlag etwas hin und her. Das Gasservo<br />
darf dabei nicht mitlaufen. Damit haben Sie jetzt einen<br />
nahtlosen Übergang von <strong>de</strong>r Leerlauftrimmung auf die<br />
Gaskurve. Die weiteren Einstellungen entlang <strong>de</strong>r Gaskurve<br />
müssen später im Flug durchgeführt wer<strong>de</strong>n.<br />
Wenn Sie aus dieser Grafi k heraus versuchsweise in die<br />
Autorotationsphase umschalten, erscheint anstelle <strong>de</strong>r<br />
gewohnten Darstellung:<br />
K1<br />
Autorot<br />
Gas<br />
aus<br />
170 Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
Das be<strong>de</strong>utet, dass das Gasservo auf einen Festwert<br />
geschaltet ist, <strong>de</strong>r wie folgt eingestellt wer<strong>de</strong>n kann:<br />
Gehen Sie mit ESC zurück zur Menüliste. Solange Sie<br />
sich noch in <strong>de</strong>r Autorotationsphase befi n<strong>de</strong>n, wer<strong>de</strong>n<br />
neue Untermenüs aufgelistet.<br />
Wichtig ist die Zeile „Gas“. Den Wert rechts stellen Sie<br />
abhängig von <strong>de</strong>r Servodrehrichtung auf entwe<strong>de</strong>r etwa<br />
+125 % o<strong>de</strong>r -125 % ein.<br />
Pitch<br />
Gas<br />
–125%<br />
Heck<br />
0%<br />
Gyro 0%<br />
TS-Limit<br />
Autorot<br />
AUS<br />
Damit ist <strong>de</strong>r Motor in <strong>de</strong>r Autorotationsphase (für<br />
<strong>de</strong>n Notfall) sicher ausgeschaltet. Später, wenn Sie<br />
genügend Erfahrungen gesammelt haben, um <strong>de</strong>n<br />
Autorotationsfl ug zu üben, kann hier ein stabiler Leerlauf<br />
eingegeben wer<strong>de</strong>n.<br />
Einstellhinweis für Elektro-Hubschrauber:<br />
Da im Notfall auch bei einem elektrisch angetriebenen<br />
Hubschrauber <strong>de</strong>r Motor abgestellt wer<strong>de</strong>n muss, kann<br />
diese Einstellung unverän<strong>de</strong>rt übernommen wer<strong>de</strong>n.<br />
Die weiteren Untermenüs sind im Moment noch nicht<br />
wichtig. Durch Ausschalten von „Autorotation“ geht es<br />
wie<strong>de</strong>r zurück zur ersten Menüliste.<br />
Wählen Sie die Einstellseite von „K1 � Heck“ an,<br />
um <strong>de</strong>n statischen Drehmomentausgleich (DMA) am<br />
Heckrotor einzustellen. Arbeiten Sie auch hier nur mit<br />
<strong>de</strong>n drei vorgegebenen Stützpunkten, alles an<strong>de</strong>re ist<br />
<strong>de</strong>n erfahrenen Piloten vorbehalten. Än<strong>de</strong>rn Sie dazu<br />
die für Heading-Lock-Systeme gedachte Voreinstellung<br />
von einheitlich 0 % bei Punkt 1 (Pitch-Minimum) auf<br />
-30 % und am gegenüberliegen<strong>de</strong>n En<strong>de</strong>, bei Punkt 5<br />
auf +30 % (Pitch-Maximum). Diese Werte müssen im<br />
Fluge eventuell nachkorrigiert wer<strong>de</strong>n:<br />
K1<br />
Eingang<br />
Ausgang<br />
Punkt 5<br />
normal<br />
Heck<br />
–100%<br />
–30%<br />
–30%<br />
Schalten Sie jetzt versuchsweise wie<strong>de</strong>r in die Autorotationsphase.<br />
Auch hier wird die Einstellung <strong>de</strong>aktiviert,<br />
das Heckservo reagiert nicht mehr auf Pitchbewegungen<br />
(im antriebslosen Zustand <strong>de</strong>s Hauptrotors<br />
entsteht ja üblicherweise kein Drehmoment).<br />
Die – statische – Vorgabe <strong>de</strong>s Wirkprinzips („normale“<br />
Gyrowirkung o<strong>de</strong>r „Heading Lock Betrieb“) wie auch<br />
<strong>de</strong>r jeweiligen Gyroempfi ndlichkeit können Sie än<strong>de</strong>rn,<br />
in<strong>de</strong>m Sie in <strong>de</strong>r Zeile „Gyro“, einen von „0“ abweichen<strong>de</strong>n<br />
Wert einstellen:<br />
Pitch<br />
K1 Gas<br />
K1 Heck<br />
Gyro 0%<br />
TS-Limit<br />
normal<br />
aus<br />
Beachten Sie dabei aber immer die Ihrem Gyrosensor<br />
beiliegen<strong>de</strong>n Einstellhinweise, da an<strong>de</strong>rnfalls Ihr<br />
Heli ggf. unfl iegbar wird!<br />
Wenn <strong>de</strong>r Gyro entgegen <strong>de</strong>r Vorgabe doch eine sen<strong>de</strong>rseitige<br />
Empfi ndlichkeitseinstellung hat, benötigen<br />
Sie noch einen freien Proportionalgeber, z. B. CTRL 8.
Diesen weisen Sie im Menü …<br />
»Gebereinstellung« (Seite 76 … 81)<br />
… <strong>de</strong>m Eingang „Gyr“ zu:<br />
Gyr<br />
Gas<br />
Lim<br />
Geb. 8<br />
frei<br />
Geb. 7<br />
+100% +100%<br />
+100% +100%<br />
+100% +125%<br />
Weg<br />
Drehen Sie <strong>de</strong>n Drehgeber solange, bis <strong>de</strong>ssen Gebernummer<br />
im Display erscheint und wechseln Sie dann<br />
mit <strong>de</strong>r Pfeiltaste � <strong>de</strong>r linken o<strong>de</strong>r rechten 4-Wege-<br />
Taste zum ASY-Feld in <strong>de</strong>r Spalte „Weg“. Nach Drücken<br />
<strong>de</strong>r zentralen SET-Taste <strong>de</strong>r rechten 4-Wege-Taste kann<br />
im nun inversen Wertefeld die maximale Empfi ndlichkeit<br />
<strong>de</strong>s Gyros, z. B. 50 %, eingestellt wer<strong>de</strong>n:<br />
Gyr<br />
Gas<br />
Lim<br />
frei<br />
Geb. 7<br />
Weg<br />
+<br />
Geb. 8 +50% +50%<br />
+100% +100%<br />
+100% +125%<br />
Damit hat man einen Festwert, solange <strong>de</strong>r Drehgeber<br />
am rechten Anschlag steht. Der richtige Wert muss im<br />
Fluge angepasst wer<strong>de</strong>n.<br />
Weitere Einstellhinweise fi n<strong>de</strong>n Sie auf Seite 98/99.<br />
Weitere Einstellungen<br />
Mit diesem Programmierbeispiel haben Sie einen Hubschrauber<br />
mit einer Grundabstimmung für das Schwebefl<br />
ugtraining und einfache Rundfl üge. Je nach Können<br />
und fl iegerischer Erfahrung sind natürlich auch weitere<br />
+<br />
Funktionen aktivierbar. Will man mit verschie<strong>de</strong>nen<br />
Drehzahlen und Trimmungen fl iegen, aktiviert man<br />
eine so genannte „Flugphase“, die über einen zugeordneten<br />
Schalter alternativ zur bisher beschriebenen<br />
„Normalphase“ aufgerufen wer<strong>de</strong>n kann. Dazu rufen Sie<br />
zunächst das Menü …<br />
»Grun<strong>de</strong>instellung« (Seite 64 … 71)<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
Pitch min hinten<br />
Uhren 00:00 –––<br />
Phase 2 Schwebe 7<br />
Autorotat. 3<br />
… auf und weisen <strong>de</strong>r „Phase 2“ einen Schalter, z. B.<br />
SW 7, und ggf. einen an<strong>de</strong>ren Namen zu.<br />
Dazu sollten Sie noch wissen, dass die Flugphase<br />
„Autorotation“ immer absoluten Vorrang vor an<strong>de</strong>ren<br />
Phasen besitzt. Aus je<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r bei<strong>de</strong>n an<strong>de</strong>ren Phasen<br />
(<strong>de</strong>r „Normalphase“ und <strong>de</strong>r „Phase 2“) gelangen Sie<br />
also sofort in die Autorotationsphase, wenn Sie <strong>de</strong>n<br />
entsprechen<strong>de</strong>n Schalter umlegen.<br />
Anschließend wechseln Sie wie<strong>de</strong>r in das Menü »Helimix«,<br />
schalten in die eben von Ihnen eingerichtete<br />
„Phase 2“ und modifi zieren Ihre Einstellungen entsprechend.<br />
Da die mx-12 HoTT eine digitale Trimmung<br />
besitzt, wer<strong>de</strong>n im Heli-Programm neben diesen<br />
fl ugphasenabhängigen Menü-Einstellungen auch die<br />
Trimmpositionen <strong>de</strong>r Steuerfunktionen „Rollen“, „Nicken“<br />
und „Heckrotor“ fl ugphasenabhängig abgespeichert,<br />
siehe Seite 94.<br />
Ist z. B. die Motorlaufzeit durch die Tank- o<strong>de</strong>r Akkukapazität<br />
begrenzt, lassen Sie die Stoppuhr rückwärts<br />
laufen. Geben Sie die maximal mögliche Motorlaufzeit<br />
vor, z. B. „5 min“. Wie auf Seite 67/68 beschrieben,<br />
beginnt dann <strong>de</strong>r Tongenerator <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>r ab „30 s“<br />
vor „null“ Warntöne abzugeben. Als Schalter weisen Sie<br />
dieser Uhr beispielsweise <strong>de</strong>n Geberschalter „G3“ zu,<br />
in<strong>de</strong>m Sie nach Aktivierung <strong>de</strong>r Schalterzuordnung <strong>de</strong>n<br />
Gaslimitgeber von <strong>de</strong>ssen Leerlaufposition in Richtung<br />
Vollgas drehen:<br />
Taumelsch. 3Sv(2Roll)<br />
M-Stopp –100% +150% –––<br />
Rotor-Drehr. rechts<br />
Pitch min hinten<br />
Uhren 5:00 G3<br />
In <strong>de</strong>r Grundanzeige drücken Sie zunächst bei angehaltener<br />
Stoppuhr gleichzeitig die Tasten �� o<strong>de</strong>r ��<br />
<strong>de</strong>r linken 4-Wege-Taste (CLEAR), damit die Stoppuhr<br />
auf die „Timer“-Funktion umschaltet. Die Uhr startet<br />
dann automatisch, wenn Sie <strong>de</strong>n Gaslimitschieber in<br />
Richtung Vollgas drehen und stoppt wie<strong>de</strong>r, wenn Sie<br />
<strong>de</strong>n Gaslimiter in <strong>de</strong>n Leerlaufbereich zurück drehen.<br />
Erweiterungsvorschlag: Drehzahlregler<br />
Irgendwann kommt möglicherweise auch <strong>de</strong>r Wunsch<br />
auf, einen Drehzahlregler in <strong>de</strong>n Hubschrauber einzubauen,<br />
z. B. mc-Heli-Control, um mit automatisch konstant<br />
gehaltenen Drehzahlen zu fl iegen. Sinnvollerweise<br />
koppelt man dabei die einzelnen Drehzahlen mit <strong>de</strong>n<br />
Flugphasen, sodass auch weitere, zusätzliche Anpassungen<br />
möglich sind.<br />
Zur sen<strong>de</strong>rseitigen Programmierung ist Voraussetzung,<br />
dass <strong>de</strong>r Drehzahlregler entsprechend <strong>de</strong>r Herstelleranleitung<br />
eingebaut und programmiert wur<strong>de</strong>. Einen<br />
praxisnahen Vorschlag unter Beibehaltung <strong>de</strong>r Gaslimiterfunktion<br />
fi n<strong>de</strong>n Sie ab Seite 97.<br />
Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll<br />
171
Wenn Sie Ihren Heli nach diesem Programmierbeispiel<br />
eingestellt haben, ist er zwar kein Wettbewerbshubschrauber,<br />
aber er lässt bereits recht anspruchsvolles<br />
Fliegen zu.<br />
Weitere Funktionen sollten Sie erst dann aktivieren,<br />
wenn das Mo<strong>de</strong>ll einwandfrei fl iegt, damit die (erhofften)<br />
Verbesserungen auch nachvollziehbar sind. Aktivieren<br />
Sie weitere Funktionen möglichst einzeln, damit Sie die<br />
Än<strong>de</strong>rung auch tatsächlich erkennen und zuordnen können.<br />
Denken Sie daran, nicht die Menge <strong>de</strong>r eingesetzten<br />
Funktionen zeichnet <strong>de</strong>n guten Piloten aus, son<strong>de</strong>rn<br />
das, was er auch aus wenigen fl iegerisch machen kann.<br />
172 Programmierbeispiel: Hubschraubermo<strong>de</strong>ll
Für Ihre Notizen<br />
173
Anhang<br />
PRX (Power for Receiver)<br />
Best.-Nr. 4136<br />
Hoch entwickelte, stabilisierte Empfängerstromversorgung mit intelligentem<br />
Power-Management.<br />
Die Einheit sorgt für eine stabilisierte und einstellbare Stromversorgung<br />
<strong>de</strong>s Empfängers, um die Zuverlässigkeit <strong>de</strong>r Stromversorgung<br />
noch weiter zu erhöhen. Passend für unterschiedliche Empfänger-<br />
Akkus, um einen unkomplizierten und breit gefächerten Einsatz zu<br />
garantieren. Sollte während <strong>de</strong>s Betriebes die Akku-Spannung auch<br />
nur kurzzeitig einbrechen, wird dies gespeichert und angezeigt, um<br />
mit diesem Hinweis einer Unterdimensionierung o<strong>de</strong>r gar Ausfall <strong>de</strong>s<br />
Empfänger-Akkus entgegenzuwirken.<br />
Zum Betrieb mit einem o<strong>de</strong>r zwei Empfänger-Akkus.<br />
(Simultane Entladung bei Betrieb mit zwei Akkus)<br />
Passend für 5- o<strong>de</strong>r 6-zelligen NiMH bzw. 2-zelligen LiPo- o<strong>de</strong>r<br />
LiFe-Akku. Graupner/JR-, G3,5-, G2- und BEC-Stecksysteme.<br />
Drei einstellbare Pegel für die Ausgangsspannung zur Versorgung<br />
<strong>de</strong>s Empfängers (5,1V / 5,5V / 5,9V).<br />
Zwei ultrahelle LEDs zeigen getrennt <strong>de</strong>n Betriebszustand von<br />
Akku 1 und Akku 2 an.<br />
Integrierter, hochwertiger Ein-/Aus-Schalter<br />
Hochstromfähige Ausführung<br />
Flacher Aufbau <strong>de</strong>s Schalters und <strong>de</strong>r LEDs um die Optik und<br />
Eigenschaften <strong>de</strong>s Mo<strong>de</strong>lls nicht zu beeinfl ussen.<br />
Geradliniger Aufbau von Befestigungslaschen, LEDs und Schalter<br />
für eine einfache Montage mittels beiliegen<strong>de</strong>r Bohrschablone.<br />
174 Anhang<br />
GPS-/Vario-Modul Graupner HoTT<br />
Best.-Nr. 33600<br />
Vario mit Höhensignalen und je 5 Steig- und Sinksignaltönen sowie<br />
integriertes GPS mit Entfernungsmessung, Streckenmessung, Geschwindigkeitsanzeige,<br />
Anzeige <strong>de</strong>r Flugrichtung und <strong>de</strong>r Koordinaten<br />
Zusätzliche Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und<br />
Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen<br />
Höhenanzeige und Speicherung <strong>de</strong>r min. und max. Höhe.<br />
Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekun<strong>de</strong>n, immer<br />
Einstellbare Warnwie<strong>de</strong>rholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal<br />
Der GPS/Vario Sensor kann direkt am Telemetrieeingang <strong>de</strong>s Empfängers<br />
angeschlossen wer<strong>de</strong>n.<br />
Technische Daten Vario:<br />
Höhenmessung: -500 m … +3000 m<br />
Aufl ösung: 0,1 m<br />
Empfi ndlichkeit Vario: 0,5 m/3s, 1 m/3 s, 0,5 m/s, 1 m/1 s, 3 m/s pro<br />
Ton programmierbar<br />
Mittelwertberechnung: 4 - 20 Messungen pro Messwert programmierbar<br />
Vario-Modul Graupner HoTT<br />
Best.-Nr. 33601<br />
Vario mit Höhensignalen und je 5 Steig- und Sinksignaltönen, Höhenanzeige<br />
und Speicherung <strong>de</strong>r min. und max. Höhe.<br />
Zusätzliche Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und<br />
Sinkgeschwindigkeit in zwei Stufen<br />
Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekun<strong>de</strong>n, immer<br />
Einstellbare Warnwie<strong>de</strong>rholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal<br />
Der Vario Sensor kann direkt am Telemetrieeingang <strong>de</strong>s Empfängers<br />
angeschlossen wer<strong>de</strong>n.<br />
Technische Daten<br />
Höhenmessung: -500 m … +3000 m<br />
Aufl ösung: 0,1 m<br />
Empfi ndlichkeit Vario: 0,5 m/3s, 1 m/3 s, 0,5 m/s, 1 m/1 s, 3 m/s pro<br />
Ton programmierbar<br />
Mittelwertberechnung: 4 - 20 Messungen pro Messwert programmierbar
General Engine-Module Graupner HoTT<br />
Best.-Nr. 33610<br />
Allgemeiner Sensor für Graupner HoTT-Empfänger und Mo<strong>de</strong>lle mit<br />
Verbrennungs- o<strong>de</strong>r Elektromotor:<br />
2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit Warnschwellen für<br />
min. und max. Spannung und min. und max. Temperatur<br />
Einzelzellenmessung mit Warnschwellen für min. Spannung<br />
Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung mit Warnschwellen für<br />
min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom<br />
Strombegrenzung programmierbar<br />
Strommessung mit Shuntwi<strong>de</strong>rstän<strong>de</strong>n 2 x 1 mOhm parallel = 0,5<br />
mOhm<br />
Drehzahlmessung und Warnschwellen für min. und max. Drehzahl<br />
Treibstoffmessung mit Warnschwellen in 25 % Schritten (nach Softwareupdate).<br />
Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekun<strong>de</strong>n, immer<br />
Einstellbare Warnwie<strong>de</strong>rholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal<br />
2x Temperatur wahlweise 0 bis 120 °C o<strong>de</strong>r 200 °C und Spannungsmessung<br />
bis 80 V DC<br />
1x Drehzahlmessung bis 100 000 U/min mit Zweiblattluftschraube<br />
1x Fahrtenregler/Servo Eingang, 1x Eingang Drehzahlregelung,<br />
1x Fahrtenregler/Servo Ausgang für Drehzahlregelung<br />
1x Strom-, Spannungs- und Kapazitätsmessung bis 40 A (Puls 1 s<br />
bis 60 A) und bis 30 V<br />
1x Einzelzellenüberwachung für 2 - 6S Lithium-Akkus (LiPo, LiIo,<br />
LiFe)<br />
usw., siehe www.graupner.<strong>de</strong> bei <strong>de</strong>m jeweiligen Produkt<br />
General Air-Module Graupner HoTT<br />
Best.-Nr. 33611<br />
Allgemeiner Sensor für Graupner HoTT-Empfänger und Mo<strong>de</strong>lle mit<br />
Verbrennungs- o<strong>de</strong>r Elektromotor:<br />
Vario mit Höhensignalen und Steig- und Sinksignalen und zusätzlichen<br />
Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit<br />
in zwei Stufen<br />
Höhenanzeige (-500 … +3000 m) und Speicherung <strong>de</strong>r min. und<br />
max. Höhe.<br />
2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit Warnschwellen für<br />
min. und max. Spannung und min. und max. Temperatur<br />
Einzelzellenmessung mit Warnschwellen für min. Spannung<br />
Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung mit Warnschwellen für<br />
min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom<br />
Drehzahlmessung mit Drehzahlregelung (programmierbar) und<br />
Warnschwellen für min. und max. Drehzahl<br />
Treibstoffmessung mit Warnschwellen in 25 % Schritten.<br />
Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekun<strong>de</strong>n, immer<br />
Einstellbare Warnwie<strong>de</strong>rholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal<br />
2x Temperatur wahlweise 0 bis 120 °C o<strong>de</strong>r 200 °C und Spannungsmessung<br />
bis 80 V DC<br />
1x Drehzahlmessung bis 100 000 U/min mit Zweiblattluftschraube<br />
1x Fahrtenregler/Servo Eingang, 1x Eingang Drehzahlregelung, 1x<br />
Fahrtenregler/Servo Ausgang für Drehzahlregelung<br />
1x Strom- und Spannungs- und Kapazitätsmessung bis 40 A (Puls<br />
1s: 60 A ) und bis 30 V<br />
usw., siehe www.graupner.<strong>de</strong> bei <strong>de</strong>m jeweiligen Produkt<br />
Electric Air-Module Graupner HoTT<br />
Best.-Nr. 33620<br />
Allgemeiner Sensor für Graupner HoTT-Empfänger und Mo<strong>de</strong>lle mit<br />
Elektromotor<br />
Vario mit Höhensignalen, Steig und Sinksignalen sowie zusätzlichen<br />
Warnschwellen für min. Höhe, max. Höhe, Steig- und Sinkgeschwindigkeit<br />
in zwei Stufen<br />
Höhenanzeige (-500 … +3000 m) und Speicherung <strong>de</strong>r min. und<br />
max. Höhe.<br />
2x Temperatur- und Spannungsmessungen mit Warnschwellen für<br />
min. und max. Spannung und min. und max. Temperatur<br />
Einzelzellenmessung 2 ... 14S mit Warnschwellen für min. Spannung<br />
Spannungs-, Strom- und Kapazitätsmessung mit Warnschwellen für<br />
min. und max. Spannung, max. Kapazität und max. Strom<br />
Einstellbare Warnzeit: AUS, 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekun<strong>de</strong>n, immer<br />
Einstellbare Warnwie<strong>de</strong>rholzeit: Immer, 1, 2, 3, 4, 5 min, einmal<br />
2x Temperatur wahlweise 0 bis 120 °C o<strong>de</strong>r 200 °C und Spannungsmessung<br />
bis 80 V DC<br />
1x Fahrtenregler Eingang, 1x Fahrtenregler Ausgang für Einzelzellenunterspannungsabregelung<br />
1x Strom- und Spannungs- und Kapazitätsmessung bis 150 A<br />
(kurzz. 1 Sek. 320 A) und bis 60 V<br />
1x Einzelzellenüberwachung für 2 - 14S Lithium-Akkus (LiPo, LiIo,<br />
LiFe)<br />
1x Telemetrieanschluss für Empfänger<br />
Anhang<br />
175
RPM Magnet-Sensor Graupner HoTT<br />
Best.-Nr. 33616<br />
RPM Optik-Sensor Graupner HoTT<br />
Best.-Nr. 33615<br />
176 Anhang<br />
Graupner HoTT Smart-Box<br />
Best.-Nr. 33700<br />
Unterschiedlichste Funktionen vereint in einem Gerät machen die<br />
SMART-BOX zu Ihrem künftigen smarten Begleiter. Egal ob Echtzeit<br />
Telemetriedaten angezeigt o<strong>de</strong>r Einstellungen an Ihrem HoTT System<br />
vorgenommen wer<strong>de</strong>n sollen, 8 x 21 Zeichen auf einem großzügigen<br />
Display machen ein einfaches Handling möglich. Ein integrierter Summer<br />
zur Ausgabe akustischer Signal- und Warntöne erweitert zu<strong>de</strong>m<br />
nochmals die fl exible Verwendung <strong>de</strong>r BOX.<br />
Mittels <strong>de</strong>s beigelegten Montagesets, kann das Gerät an <strong>de</strong>n<br />
Haltebügeln <strong>de</strong>r Handsen<strong>de</strong>r befestigt wer<strong>de</strong>n und ist somit optimal<br />
positioniert, um auch während <strong>de</strong>s Steuerns Ihres Mo<strong>de</strong>lls in Echtzeit<br />
Telemetriedaten ablesen zu können.<br />
Die Updatefähigkeit durch <strong>de</strong>n Anwen<strong>de</strong>r hält die SMART-BOX immer<br />
auf <strong>de</strong>m neusten Stand und sichert die Erweiterung um zukünftige<br />
Funktionen.<br />
Sen<strong>de</strong>rspannungsanzeige mit Län<strong>de</strong>reinstellung<br />
einstellbarer Warnschwelle<br />
Reichweitetest<br />
Signalqualität<br />
Empfängertemperatur<br />
Empfängerspannung<br />
Servoumkehr<br />
Servoneutralstellung<br />
Servoweg<br />
Zykluszeit<br />
Kanalvertauschung<br />
Fail-Safe-Einstellungen<br />
Mischereinstellungen<br />
Servotest<br />
Abmessungen: ca. 76 mm x 72 mm x 17 mm (L x B x H)<br />
Gewicht: ca. 55 g<br />
optionales Sprachausgabemodul für Graupner mx-12 HoTT<br />
Best.-Nr. 33001.71<br />
Über diesen optionalen Anschluss wer<strong>de</strong>n neben <strong>de</strong>n akustischen<br />
Signalen <strong>de</strong>s Sen<strong>de</strong>rs ggf. die mit <strong>de</strong>m Telemetrie-Menü verbun<strong>de</strong>nen<br />
Signale und Ansagen ausgegeben. Standardmäßig erfolgen diese<br />
Ansagen in <strong>de</strong>utscher Sprache.<br />
Zusätzlich benötigt wird ein ggf. im einschlägigen Han<strong>de</strong>l zu beschaffen<strong>de</strong>r<br />
Ohr- o<strong>de</strong>r Kopfhörer mit 3,5 mm Klinkenstecker.<br />
Die Lautstärke <strong>de</strong>s Kopfhöhreranschlusses kann in <strong>de</strong>r Zeile „Sprachlautstärke“<br />
<strong>de</strong>s Menüs »allgemeine Einstellungen«, Seite 115,<br />
angepasst wer<strong>de</strong>n.
Für Ihre Notizen<br />
177
Konformitätserklärung<br />
Konformitätserklärung gemäß <strong>de</strong>m Gesetz über Funkanlagen und<br />
Telekomunikationsen<strong>de</strong>inrichtungen (FTEG) und <strong>de</strong>r Richtlinie 1999/5/EG (R&TTE)<br />
Declaration of Conformity in accordiance with the Radio and Telecomunikations Terminal Equipment<br />
Act (FTEG) and Directive 1999/5/EG (R&TTE)<br />
178 Konformitätserklärung<br />
Graupner GmbH & Co. KG<br />
Henriettenstraße 94-96<br />
D-73230 Kirchheim/Teck<br />
mx-12 HoTT - No. 33112, mx-16 HoTT - No. 33116,<br />
mx-20 HoTT - No. 33124,<br />
GR-12 HoTT - No. 33506, GR-16 HoTT - No. 33508,<br />
GR-24 HoTT - No. 33512<br />
erklärt, dass das Produkt:<br />
<strong>de</strong>clares that the product<br />
Geräteklasse: 2<br />
Equipment class<br />
<strong>de</strong>n grundlegen<strong>de</strong>n Anfor<strong>de</strong>rungen <strong>de</strong>s § 3 und <strong>de</strong>n übrigen einschlägigen Bestimmungen <strong>de</strong>s<br />
FTEG (Artikel 3 <strong>de</strong>r R&TTE) entspricht.<br />
complies with the essential requirements of § 3 and the other relevant provisions of the FTEG (Article 3 of the<br />
R&TTE Directive).<br />
Angewen<strong>de</strong>te harmonisierte Normen:<br />
Harmonised standards applied<br />
Gesundheit und Sicherheit gemäß § 3 (1) 1. (Artikel 3 (1)a))<br />
Health and safety requirements pursuant to § 3 (1) 1. (Article 3 (1) a))<br />
EN 60950:2006<br />
Schutzanfor<strong>de</strong>rungen in Bezug auf elektromagnetische<br />
Verträglichkeit § 3 (1) 2, Artikel 3 (1) b))<br />
Protection requirement concernig electromagnetic compatibility<br />
§ 3 (1) 2, Artikel 3 (1) b))<br />
EN 301 489-1 V1.7.1<br />
EN 301 489-3 V1.4.1<br />
Maßnahmen zur effizienten Nutzung <strong>de</strong>s Frequenzspektrums<br />
§ 3 (2) (Artikel 3 (2))<br />
Measures for the efficient use of the radio frequency spectrum<br />
§ 3 (2) (Article 3 (2))<br />
EN 300 328 V1.7.1<br />
Stefan Graupner, Geschäftsführer<br />
Stefan Graupner, Managing Director<br />
Kirchheim, 09. März 2011<br />
Graupner GmbH & Co. KG Henriettenstraße 94-96 D-73230 Kirchheim/Teck Germany<br />
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Graupner-Zentralservice<br />
Graupner GmbH & Co. KG<br />
Henriettenstrasse 94 - 96<br />
D-73230 Kirchheim<br />
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Ceská Republika<br />
Slovenská Republika<br />
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Letecka 666/22<br />
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Espana<br />
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dieses Produkt eine Garantie von 24 Monaten. Die Garantie<br />
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du produit acheté. Les dommages dus à une usure, à une<br />
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manipulation non conforme sont exclus <strong>de</strong> la garantie. Cette<br />
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précisément les défauts ou vices constatés, car si le matériel<br />
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