Chancen_Risken Nov.-Dez. 2013 - boerse-live.at

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Chancen_Risken Nov.-Dez. 2013 - boerse-live.at

INFORMATION FÜR ANLEGER 109 / NOVEMBER - DEZEMBER 2013 WERTPAPIERE

Chancen

_Risken

Starke Unternehmen,

starkes Depot

Welche Branchen und Regionen

jetzt interessant sind


2 INHALT

AKTUELL

3 Im Spannungsfeld zwischen Risiko und Ertrag

Investment in Europas Unternehmen

Editorial

Sehr geehrte Leserin,

sehr geehrter Leser,

viele der zahlreichen europäischen Unternehmen

sind Musterschüler und bieten

neben interessanten Geschäftsfeldern

auch attraktive Bewertungen und

gute Aussichten für die Zukunft. Warum

also nicht davon profitieren Es gibt einige

Möglichkeiten, am Unternehmenserfolg

von verschiedenen Konzernen

teilzuhaben. Wir gehen daher in dieser

Ausgabe von Chancen_Risken näher

auf Unternehmensanleihen, Fonds und

Einzeltitel ein. Dieses Mal interessiert

uns dabei insbesondere Europa, da

hier die Indizes – neben jenen von einigen

Emerging Markets-Ländern – das

größte Aufholpotenzial haben.

Wir wünschen Ihnen eine informative

Lektüre und viel Erfolg bei Ihren Veranlagungen!

Ihr Redaktionsteam

http://www.boerse-live.at

boerse-live@rlbooe.at

Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Raiffeisenlandesbank

Oberösterreich Aktiengesellschaft,

Europaplatz 1a, 4020 Linz

Für die Redaktion: Uwe Hanghofer, Elisabeth Peer,

Thomas Brunnmayr

Layout, Gestaltung: Andrea Plank

Druck: GDL Handels- und Dienstleistungs GmbH,

Europaplatz 1a, 4020 Linz

MARKT

6 Europas Unternehmen sind

die Favoriten fürs Depot

Europäische Aktienmärkte

attraktiv bewertet

AKTUELL

4 Wirtschaftsgeschehen kompakt

Rundblick

MARKT

8 Aktienauswahl

Positive Einschätzungen von

Raiffeisen RESEARCH

DATEN & FAKTEN

18 Wirtschaftsbarometer

Die wichtigsten Kennzahlen im

Überblick

19 Anleihen

Aktuelle Auswahl

20 Über- oder untergewichten

Aktuelle Einschätzung der

Assetklassen

21 Fondskurse

KEPLER-FONDS KAG, RCM

IM BLICKPUNKT

12 Jetzt noch bis Jahresende

steuerbegünstigt

veranlagen!

Für kleine und mittlere Unternehmen

IM BLICKPUNKT

10 Unternehmensanleihen: Wiener

Börse startet neues Segment

Corporates Prime seit 1. Oktober

11 Unternehmensanleihen: Wer

schlau ist, streut.

Mit Fonds das Ertrags-/

Risikoprofil verbessern

13 Für KMUs: Mit diesen

Anlageideen winkt der

Gewinnfreibetrag

Solide Raiffeisen Anlagen

14 Europa Bonus&Sicherheit 9

von RCB

Noch bis 20.11.2013 in Zeichnung

16 Kuriose Geschichten aus der

Börsen- und Wirtschaftswelt

Unterhaltsames aus Vergangenheit

und Gegenwart


AKTUELL

3

Investment in Europas Unternehmen

Im Spannungsfeld zwischen

Risiko und Ertrag

Mit der anziehenden Konjunktur geraten

Investments in Unternehmen wieder

verstärkt in den Fokus der Anleger.

Doch wie investieren Unternehmensanleihen,

Fonds oder doch klassisch in

Einzeltitel

Die Krise haben viele Betriebe genutzt,

um an sich zu arbeiten. Sie stehen gut da

und können von der einsetzenden Konjunkturerholung

profitieren. Grund genug

für Anleger, an Investments in ausgewählte

Unternehmen zu denken.

Es gilt, sich vorher sorgsam über das Unternehmen

zu informieren – gerade auch

beim Thema Unternehmensanleihen.

Hat der Konzern ein Rating Deckt die

Rendite von bonitätsschwächeren Anleihen

ein höheres Ausfallsrisiko ab Achte

ich auf einen Emittenten- und Sektorenmix

Viele Corporate Bonds kommen

gerade in Österreich aus den gleichen

Branchen – eine gesunde Mischung ist auf

jeden Fall von Vorteil, damit es zu keinem

Klumpenrisiko kommt.

Zinsaufschlag mit Fonds nutzen

Apropros gesunder Mix: Zum Thema

Unternehmensanleihen haben wir einen

Profi, Markus Götsch von der KEPLER-

FONDS KAG, befragt. Er informiert, wie

Fondsmanager den Kunden die schwierige

Entscheidung abnehmen, welche Emissionen

dem Depot guttun und welche mit

Vorsicht zu genießen sind. Auf der Seite elf

lesen Sie mehr darüber.

Einzeltitelanalysen mit Hand und Fuß

Die Analysten von Raiffeisen RE-

SEARCH beleuchten in dieser Ausgabe

wieder zwei aussichtsreiche Einzeltitel

näher. Ganz bewusst wurden dabei zwei

europäische Titel ausgewählt, denn die

europäischen Aktienmärkte sind attraktiv

bewertet und sollten in der nächsten Zeit

besser als beispielsweise die US-amerikanischen

Märkte performen. In unserem Aktienartikel

ab Seite sechs erfahren Sie mehr.

ANDREA PLANK

Winter-Gewinnspiel


Beantworten Sie die Gewinnfrage auf www.boerse-live.at/Gewinn:

Wie lautet die Bezeichnung für bonitätsstarke

Unternehmensanleihen

A) High Bonus

B) High Grade

C) High Money

Unter allen Teilnehmern mit der richtigen Antwort verlosen wir

dieses Mal einen 100 Euro-Gutschein für die Linzer City!

Wir wünschen Ihnen wie immer viel Glück!


4

AKTUELL

Rundblick

Wirtschaftsgeschehen

kompakt

USA

Janet Yellen und die Dollarwelle

Ab Jänner 2014 steht erstmals in der 100-jährigen

Fed-Geschichte eine Frau an der Spitze

der US-Notenbank. Die Erwartungen an die

Volkswirtin sind klar: Sie wird entscheiden

müssen, wann die milliardenschweren Programme

zur Unterstützung der US-Wirtschaft

zurückgefahren werden und vor allem

auf welche Art und Weise. Dabei gilt Janet

Yellen als Verfechterin der lockeren Geldpolitik,

sie hat als Vize-Präsidentin der Fed viele

der aktuellen Maßnahmen unterstützt bzw.

miterdacht. Yellen sagt man nach, sie sei noch

entschlossener, mehr Arbeitsplätze zu schaffen,

sozusagen eine Art Turbo-Bernanke. Man

darf gespannt sein, wie sie künftig den Spagat

zwischen Wirtschaftswachstum und Preisstabilität

meistern wird und so das internationale

Geschehen maßgeblich mitbestimmt.

IRLAND

OECD stellt Irland ein gutes

Zeugnis aus

Irland wurde von der Organisation für wirtschaftliche

Zusammenarbeit und Entwicklung

(OECD) gelobt. Die Wirtschaft erhole

sich, die Arbeitslosigkeit sinke und der Export

steige, so die Organisation. Allerdings gäbe es

vor allem mit Blick auf die Situation am Arbeitsmarkt

noch einiges zu tun, hieß es. Ende

des Jahres wird Irland als erster Euro-Staat

den Rettungsschirm verlassen. Das Land war

im November 2010 als zweiter Euro-Staat

nach Griechenland mit Hilfen von 85 Milliarden

Euro vor der Pleite bewahrt worden.

SPANIEN

Das Vertrauen der Anleger kehrt

zurück

Der Hunger nach spanischen Staatsanleihen

mit langer Laufzeit ist groß. Mitte Oktober

hat Spanien erstmals seit vier Jahren wieder

eine 31-jährige Anleihe im Wert von vier

Milliarden Euro platziert. Die Nachfrage

lag bei mehr als 10,6 Milliarden Euro. Die

hohe Nachfrage habe es dem Schatzamt erlaubt,

die Emission an Investoren von sehr

hoher Qualität zu vergeben, zudem seien

die Investoren sehr diversifiziert in Bezug

auf die Art und Herkunft, meldete das

Wirtschaftsministerium.

DOW JONES

Stand 31.12.2012 13.104,10

Stand 05.11.2013 15.639,12

Veränderung in % + 19,35 %

Veränderung absolut + 2.535,02

ISEQ

Stand 31.12.2012 3.396,67

Stand 05.11.2013 4.365,32

Veränderung in % + 28,52 %

Veränderung absolut + 968,65

IBEX 35

Stand 31.12.2012 8.167,50

Stand 05.11.2013 9.795,70

Veränderung in % + 19,94 %

Veränderung absolut + 1.628,20


AKTUELL

5

ÖSTERREICH

Wirtschaft wächst dank Export

Der Export bringt Österreichs Konjunktur

zusätzlichen Schwung. Die global anziehende

Wirtschaft soll 2013 wieder ein etwas deutlicheres

Plus von etwa 1,8 Prozent bringen. Das

ist wichtig, denn derzeit wird das Wirtschaftswachstum

in Österreich insbesondere vom

Export getragen. Der Fokus vieler heimischer

Unternehmen liegt aktuell auf der Verbesserung

ihrer Finanzen und weniger auf Investitionen

(minus 1,4 Prozent 2013). Und auch

der Inlandskonsum dürfte heuer stagnieren.

Im ersten Halbjahr gaben die österreichischen

Haushalte real um 1,3 Prozent weniger aus als

im Jahr zuvor.

ATX

Stand 28.12.2012 2.401,21

Stand 05.11.2013 2.642,67

Veränderung in % + 10,06 %

Veränderung absolut + 241,46

CHINA

China erteilt bedingungslosem

Wachstum eine Abfuhr

Weg von Quantität, hin zu Qualität: China

will nicht mehr um jeden Preis wachsen.

Staats- und Parteichef Xi Jinping bekräftigte,

den Fokus nunmehr auf Strukturreformen zu

legen. Ähnlich hatte sich bereits auch Ministerpräsident

Li Keqiang geäußert. „Wir haben

die Entscheidung getroffen, das Wachstum

zu stabilisieren, Strukturreformen voranzutreiben

und die Reformen zu vertiefen“, zitierte

die Nachrichtenagentur Xinhua den

Staatschef. Die Asiatische Entwicklungsbank

(ADB) senkte ihre Wachstumsprognose für

China. „Langsameres Wachstum ist der Preis

für die Strukturreformen“, hieß es in einem

Bericht. Statt 8,2 Prozent werde China heuer

um 7,6 Prozent wachsen, teilte die Bank mit.

HANG SENG

Stand 31.12.2012 22.656.,90

Stand 05.11.2013 23.038,95

Veränderung in % + 1,69 %

Veränderung absolut + 382,05

JAPAN

Japan forciert weiterhin die

„Abenomics“

Japans Regierungschef Abe will die Wirtschaft

mit einem 38 Milliarden Euro schweren

Konjunkturpaket ankurbeln. Das Paket

soll verhindern, dass die geplante Mehrwertsteuer-Erhöhung

von fünf auf acht Prozent

die Wirtschaftserholung wieder abwürgt.

Die als „Abenomics“ bekannt gewordene

Wirtschaftsphilosophie des japanischen Ministerpräsidenten

beruht vor allem auf drei

Komponenten: Einer ultralockeren Geldpolitik,

massiven schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen

und Strukturreformen.

Damit will Abe das Land aus der seit Jahren

andauernden Deflation führen und versucht

den Spagat zwischen Wirtschaftswachstum

und Dämpfung der Neuverschuldung.

NIKKEI

Stand 28.12.2012 10.395,18

Stand 05.11.2013 14.225,37

Veränderung in % + 36,85 %

Veränderung absolut + 3.830,19


6 MARKT

Europäische Aktienmärkte attraktiv bewertet

Europas Unternehmen sind die

Favoriten fürs Depot

Viele Aktienmärkte sind attraktiv bewertet. Langfristig gesehen haben aktuell aber

die europäischen Märkte das beste Chancen-/Risikoprofil. Denn die Unternehmensgewinne

und die Kurse haben in Europa noch einiges an Aufholpotenzial.

Mangels attraktiver Alternativen und aufgrund

der anhaltend hohen Liquiditätsversorgung

ist es einigen Aktienindizes

im Oktober gelungen, neue Höchststände

zu erreichen. Im Chart ist gut ersichtlich,

dass der deutsche Leitindex DAX und der

Dow Jones Index von einem Rekord zum

nächsten gesprungen sind. Andere Aktienbarometer,

wie etwa der breiter aufgestellte

EURO STOXX 50 Index oder der

heimische ATX haben aber noch durchaus

Potenzial nach oben.

Budgetstreit bremste die Börsen nicht

INDEXENTWICKLUNG DER VERGANGENEN FÜNF JAHRE

Ab Anfang Oktober blickten viele Investoren

gespannt in die USA. Das politische

Tauziehen zwischen Demokraten

und Republikanern sorgte zwar für viel

Gesprächsstoff, konnte die Aktienmärkte

aber nicht nachhaltig irritieren. Letztendlich

kam es zur erwarteten Last-Minute-Einigung

bezüglich der Anhebung

der Schuldenobergrenze sowie der Beendigung

des Haushaltsstreits.

Wer dachte, dass diese Entscheidung zu

einem Kursfeuerwerk führen würde, irrte.

Zum einen waren die Aktienkurse bereits

in Erwartung einer Einigung deutlich

gestiegen. Zum anderen rückten Fragen

in den Vordergrund, was dieser – aus

Sicht der meisten Marktteilnehmer überflüssige

– Streit die US-Volkswirtschaft

gekostet hat. Schätzungen gehen davon

aus, dass das BIP-Wachstum um 0,3 bis 0,5

Prozentpunkte vermindert wurde. Weiters

ist das Problem eigentlich nicht gelöst,

sondern nur um einige Monate verschoben

worden. Spätestens im Frühjahr 2014 wird

die Thematik wieder auftauchen.

Nichtsdestotrotz führt an den internationalen

Aktienmärkten in den nächsten

Monaten kein Weg vorbei. Nach den

kräftigen Kursanstiegen in jüngerer Vergangenheit

könnten zwar Gewinnmitnahmen

kurzfristig für Kursrücksetzer

sorgen. Diese Phasen bieten jedoch sehr

gute Chancen, Positionen aufzubauen

bzw. aufzustocken.

Aktienmärkte weiterhin fair bewertet

Weiters spricht auch die Bewertung für

die Aktienmärkte. Stellt man die KGV-

Verhältnisse des deutschen DAX und des

US-amerikanischen S&P 500 gegenüber,

kann man gut erkennen, dass die europäischen

Aktienmärkte günstiger bewertet

sind, als die Dividendentitel in den Vereinigten

Staaten. Im langjährigen Vergleich

ergibt sich, dass beide Indizes klar unter

dem 20-jährigen Durchschnitt liegen.

Welche Regionen bzw. Branchen sind

für Anleger aussichtsreich

Quelle: Bloomberg, 31.10.2013. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen keinen

verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können

sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

Aufgrund der günstigeren Bewertung

favorisieren viele Analysten also zur Zeit

den europäischen Raum. Branchenmäßig

zählen beispielsweise die Bereiche Automobile,

Gesundheit und Industriegüter

zu den bevorzugten Sparten.


7

Im Bereich Automobile sorgt vor allem

der steigende Pkw-Absatz in den Emerging

Markets für Rückenwind. Mit immer

neuen positiven Nachrichten macht hier

insbesondere Volkswagen von sich reden.

VW am Weg zur globalen Nummer eins

Volkswagen ist in Europa bereits der absatzstärkste

Autohersteller und kämpft

mit Toyota und GM um den ersten Platz

weltweit. Allein im Sommerquartal 2013

sprang der Konzerngewinn vor Steuern

und Zinsen um ein Fünftel auf knapp 2,8

Milliarden Euro und erreichte damit die

Markterwartungen fast punktgenau.

Insbesondere die Premiummarken des

Konzerns, Audi und Porsche, tragen

kräftig zum Gewinn bei. Das Geschäft in

China läuft blendend (operativer Gewinn

+30,5 Prozent auf 1,21 Mrd. Euro) und

wird auch weiterhin über dem Gesamtmarkt

wachsen können. In Europa zeichnet

sich eine Stabilisierung beim Absatz

und Preisniveau ab. Wegen der sehr gut

ausgelasteten Werke, des interessanten

Produktmix und der günstigen Bewertung

ist Volkswagen für viele Marktbeobachter

der Favorit in der Branche.

Auch der Konkurrent Daimler punktet

mit vollen Auftragsbüchern und wird

von den Analysten derzeit positiv eingeschätzt.

Roche fair bewertet

Der Bereich Gesundheit sollte von der

zunehmenden Alterung der Bevölkerung

und dem starken Wachstum in den

Emerging Markets profitieren. Als interessantes

Unternehmen gilt der Schweizer

Konzern Roche, der sehr gute Zahlen für

DEUTSCHLAND UND USA: KURS-GEWINN-VERHÄLTNIS IM ZEITABLAUF

das erste Halbjahr 2013 vorgelegt hat.

Das Unternehmen verfügt über eine gute

eigene Produktpalette und hat eine faire

Bewertung.

Volle Auftragsbücher für EADS

Für die Branche Industriegüter spricht,

dass die konjunkturellen Umfrageindikatoren

sowohl in Europa als auch in den

Vereinigten Staaten weiter im Steigen

sind. Als klassischen Repräsentant dieser

Branche kann man EADS bezeichnen.

Der französische Flugzeugbauer, der ab

2014 Airbus heißen wird, hat das Unternehmen

neu in drei Bereiche ausgerichtet.

Der Schwerpunkt liegt ganz klar im Zivilflugzeugbau.

Hier verfügt EADS über

nachhaltig volle Auftragsbücher. Obwohl

die Aktie in den vergangenen Monaten

schon kräftig zulegen konnte, wird sie

von den meisten Analysten weiterhin sehr

positiv eingestuft.

Unser Fazit

Mangels attraktiver Alternativen – die

Geld- und Kapitalmarktzinsen bleiben

weiterhin unverändert niedrig – wird

auch in den nächsten Monaten für den risikobewussten

Anleger kein Weg an den

Aktienmärkten vorbeiführen. Der US-

Bullenmarkt ist schon weit fortgeschritten,

daher wird aufgrund der günstigeren

Bewertung und der guten Ausrichtung

vieler Unternehmen aktuell der europäische

Raum favorisiert.

Quelle: IBES, Thomson Reuters, Raiffeisen RESEARCH,31.10.2013. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf

die Vergangenheit und stellen keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei

Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

THOMAS BRUNNMAYR


8

MARKT

Aktienauswahl

Hinweis gem. § 48f Abs 9 Z 1 BörseG: Aufsichtsbehörde ist die FMA Österreichische Finanzmarktaufsicht

Gute Geschäftsentwicklung

Roche ist ein global agierendes, auf Innovation ausgerichtetes, Schweizer Gesundheitsunter

nehmen mit den Schwerpunkten Pharma und Diagnostik. Roche ist der

führende Anbieter von Krebsmedikamenten. Das Unternehmen führt Allianzen sowie

Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit zahlreichen Partnern wie zum Beispiel

Chugai.

Aktieninfo Roche

Gesundheit

+ Zunehmende Alterung der Bevölkerung

+ Starkes Wachstum in den Emerging Markets

+ Kosteneinsparungen

- Bedrohung noch laufender Patente durch Generika und Patentausläufe.

Roche

+ Das Schweizer Pharmaunternehmen hat Umsatzzahlen für das dritte Quartal

vorgelegt. Diese liegen leicht über den Erwartungen des Marktes. Der Ausblick

für das laufende Jahr wurde bestätigt. Die Pharmasparte hat um neun Prozent

zugelegt, die Diagnostik konnte um sieben Prozent wachsen. Der Umsatz der

onkologischen Präparate stieg sogar um zwölf Prozent.

ο Nach einem Bestechungsskandal in China, in den Roche unseres Wissens nicht

involviert war, ging das Umsatzwachstum in China von 34 Prozent auf 16 Prozent.

Roche führt dies allerdings auf Veränderungen im Distributionsnetz zurück.

Die zugrundeliegende Nachfrage sei stabil.

ο Am Preisdruck in Europa hat sich nichts geändert. Zwar gibt es keine großen

Gesundheitsreformen mehr aber der Druck der Krankenkassen zu sparen, hat

sich aber nicht geändert.

ο Roche betonte wieder einmal, dass sich an der Beziehung zu Novartis nichts ändern

wird. Gerüchte über eine große Fusion seien haltlos.

+ Die nächsten klinischen Daten werden in den kommenden Monaten erwartet.

Zum Nachfolgeprodukt von Rituxan (GA101) wird es Anfang Dezember vielversprechende

detailliertere klinische Daten geben. Lampalizumab ist ein Medikament,

das sich noch in der Phase II befindet, aber sehr großes Potenzial in

der trockenen altersbedingten Makuladegeneration hat. Hier werden um Mitte

November noch mehr klinische Daten erwartet.

Fazit

Der Pharmakonzern Roche hat sich gut entwickelt und dementsprechend positiv

am Aktienmarkt abgeschnitten. Neben starken Zahlen rücken vor allem positive

Untersuchungsergebnisse etlicher Wirkstoffe in den Vordergrund. Derzeit umfasst

die Onkologie-Pipeline 40 Produktkandidaten, die in 600 klinischen Studien bei

einem Dutzend verschiedener Krebsarten geprüft werden. Auf Grund dieser Tatsache

und der fairen Bewertung behalten wir unsere Einschätzung „Kauf“ bei.

Analysten: Connie Schümann, Christine Nowak, Raiffeisen RESEARCH, Datum

Erstellung und Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2013

Einschätzung: Kauf (auf Sicht 12 Monate)

Kurs 18.10.2013, 17:43 MEZ 242,1 CHF

ISIN:

CH0012032048

Hauptbörse:

SIX Swiss

Homepage:

www.roche.de

Marktkapitalisierung (EUR Mio.): 168.969

Umsatz (EUR Mio.): 36.843

Verschuldungsgrad: 59,5 %

Anzahl Mitarbeiter: 82.089

Indexgewichtung STOXX Europe 600: n.v.

Quelle: Bloomberg, 31.10.2013, Wertentwicklung in %. Angaben über die

Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen

verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen

bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung

ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

2012 2013e 2014f

KGV 17,8 16,2 15,0

Gewinn/Aktie 13,62 14,98 16,11

Gewinnwachstum 10,70 % 10,00 % 7,60 %

Kurs/Umsatz 4,59 4,42 4,24

Kurs/Buchwert 14,17 9,76 7,68

Dividendenrendite 3,00 % 3,20 % 3,50 %

Dividende/Aktie 7,35 7,74 8,38

Quelle: IBES Konsensusschätzungen von Thomson Reuters

Diese Berichte wurden von Raiffeisen RESEARCH ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesen Berichten enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissen

jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieser Berichte ist ausdrücklich untersagt. Raiffeisen RESEAR

werden folgende Quellen verwendet: Thomson Reuters, Factiva, Bloomberg, Value LIne, Hoppenstedt, Hoovers Handbook. Diese Berichte richten sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der

und stellen weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar. Ausführlicher Disclaimer sowie Offenlegung gemäß § 48f Börsegesetz: http://www.raiffeisenres


MARKT

9

Positive Einschätzungen von Raiffeisen RESEARCH.

Die Einschätzungen geben einen Ausblick auf die kommenden zwölf Monate.

Accelerate!

Der niederländische Konzern Philips ist in der Produktion von diagnostischer Bildgebung

im Medizinbereich, Patientenüberwachungssystemen, energiesparenden Beleuchtungssystemen,

Elektro-Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik tätig. Philips ist

in drei Geschäftsbereiche aufgeteilt: Konsumentenprodukte, Licht und Medizintechnik.

Aktieninfo Philips

Investitionsgüterbranche

+ Belebung des privaten Baumarktes in Nordamerika

- Schwaches Konsumentenvertrauen in Südeuropa

Philips

+ Die Ergebnisse des dritten Quartals haben für eine positive Kursreaktion gesorgt,

besonders in Hinsicht auf das Betriebsergebnis (+33 Prozent, bereinigt

um Einmaleffekte), was vor allem auf das Effizienzprogramm Accelerate! zurückzuführen

ist. Die kumulierte Kostenreduktion beläuft sich bis dato auf

EUR 856 Mio. (brutto). Besonderer Fokus wurde zuletzt auf die Verschlankung

der Beschaffung und Reduktion der Lagerstände gelegt.

+ Der Bereich Licht hat bei stabilen Umsätzen das Ergebnis mehr als verfünffacht,

nachdem das letzte Jahr durch hohe Restrukturierungszahlungen belastet war.

Die gesetzten Maßnahmen haben sich ausgezahlt. Die Nachfrage bei Lumileds

sowie Automotive ist stark gewachsen, die LED-Verkäufe machen nun 33 Prozent

des Bereichsumsatzes aus. In den nächsten Quartalen werden die Restrukturierungsmaßnahmen

umfassender greifen. Des Weiteren sollte Philips von einer

Belebung des Baumarktes in den USA profitieren.

ο Die Aufträge im Bereich Medizintechnik waren leicht rückläufig, zum einen

aufgrund einiger Großaufträgen in 2012, die in dieser Berichtssaison nicht wiederholt

wurden, zum anderen aufgrund der Investitionszurückhaltung einiger

Kunden vor der Einführung einer neuen Ultraschall-Produktreihe im September

2013. Die strukturellen Trends dieses Bereiches (Entwickelte Märkte: Überalterung

der Gesellschaft, Austausch der installierten Basis, Verlagerung der Kranken-

und Altenpflege; Entwicklungsländer: wachsende Gesundheitsversorgung

mit steigendem Wohlstand) sind weiterhin intakt. Kurzfristig besteht allerdings

Gegenwind, vor allem in den entwickelten Märkten, wo Finanzierungsengpässe

und Budgetschwierigkeiten zu einer Investitionszurückhaltung führen.

Fazit

Philips arbeitet sukzessive an seinem Produktportfolio, um die starke Zyklizität

zu reduzieren und die Position in führenden Bereichen zu stärken. Das wird

mittelfristig dazu führen, dass Margenschwankungen zwar auftreten, aber die

alten Tiefstände im Zyklus wahrscheinlich nicht mehr erreicht werden. Von einer

allgemeinen wirtschaftlichen Belebung in 2014 wird das Unternehmen

mit Sicherheit profitieren. Wir bleiben bei unserer Einschätzung „Kauf“. Analysten:

Magdalena Wasowicz, Helge Rechberger, Raiffeisen RESEARCH,

Datum Erstellung und Erstveröffentlichung: 28. Oktober 2013

Einschätzung: Kauf (auf Sicht 12 Monate)

Kurs 25.10.2013, 17:35 MEZ 25,74 EUR

ISIN:

NL0000009538

Hauptbörse:

Euron. Amsterdam

Homepage:

www.philips.at

Marktkapitalisierung (EUR Mio.): 24.140

Umsatz (EUR Mio.): 24.788

Verschuldungsgrad: 28,90 %

Anzahl Mitarbeiter: 118.087

Indexgewichtung STOXX Europe 600: n.v.

Quelle: Bloomberg, 31.10.2013, Wertentwicklung in %. Angaben über die

Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen

verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen

bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung

ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

2012 2013e 2014f

KGV 21,3 17,0 14,5

Gewinn/Aktie 1,21 1,52 1,78

Gewinnwachstum 473,00 % 25,60 % 17,10 %

Kurs/Umsatz 0,97 1,02 0,98

Kurs/Buchwert 2,11 2,18 1,95

Dividendenrendite 2,90 % 3,00 % 3,20 %

Dividende/Aktie 0,75 0,77 0,82

Quelle: IBES Konsensusschätzungen von Thomson Reuters

issensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieser Berichte betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Raiffeisen RESEARCH behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor,

EARCH übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der in den Berichten enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen. Im Wesentlichen

n der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Raiffeisen RESEARCH stützen. Diese Berichte sind unverbindlich

enresearch.at -> “Disclaimer”.


10

IM BLICKPUNKT

Corporates Prime seit 1. Oktober

Unternehmensanleihen: Wiener Börse

startet neues Segment

Unternehmensanleihen haben sich in den vergangenen Jahren großer Beliebtheit

erfreut. Um die Transparenz auf diesem großen Markt zu erhöhen,

startete die Wiener Börse mit einem neuen Angebotssegment.

Auch wenn sich die wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen Schritt für

Schritt verbessern — die Niedrigzinsphase

wird uns weiterhin erhalten

bleiben. Zur Stützung der zarten

Konjunkturerholung werden die Notenbanken

die Leitzinsen noch auf

längere Sicht nicht antasten.

Die niedrigen Zinsen treiben Anleger

in den Aktienmarkt, aber auch

verstärkt in Unternehmensanleihen-

Investments. Dieser Markt ist riesig:

Alleine im heurigen Jahr wurden

weltweit bereits Corporate Bonds im

Wert von mehr als eineinhalb Billionen

US-Dollar begeben.

Große Nachfrage auch in Österreich

Die Nachfrage nach Unternehmensanleihen

legt auch an der Börse Wien

zu. Dem hat sie Rechnung getragen

und per 1. Oktober ein Premiumsegment

für Unternehmensanleihen gestartet.

Dieses Segment mit dem Namen

„Corporates Prime“ hat das Ziel,

gewisse Mindeststandards bei den

Emittenten von Unternehmensanleihen

festzulegen.

Die jeweiligen teilnehmenden Emittenten

sollen zu mehr Transparenz verpflichtet

werden. Allen voran müssen

sie regelmäßig aktualisierte Kurzportraits,

einen Prospekt zum Download,

das aktuelle Rating (wenn vorhanden)

sowie eine Übersicht über die wichtigsten

Kennzahlen des Unternehmens zur

Verfügung stellen.

Newsletter der Wiener Börse hält

Anleger auf dem Laufenden

Dazu wird ein Vertrag zwischen den

jeweiligen Emittenten und der Wiener

Börse AG abgeschlossen. Auf der

Homepage der Wiener Börse können

sich Anleger dann für einen Newsletter

anmelden, damit neue Emissionen

nicht übersehen werden und die Investoren

immer auf dem neuesten Stand

bleiben. Gestartet hat der „Corporates

Prime“ mit 21 bereits notierten Anleihen

von neun verschiedenen Emittenten.

Heuer wurden in Wien schon etwa

vier Milliarden Euro an in- und ausländischen

Anleihen emittiert.

Unser Fazit

CORPORATE BONDS AN DER BÖRSE WIEN, IN MIO. EUR

Es ist klar, dass sich in dem riesigen

Markt für Unternehmensanleihen Titel

befinden, von denen man besser

Abstand halten sollte. Viele Unternehmen

sind nicht geratet und machen

eine Einschätzung für Kunden

schwierig. Gerade bei Unternehmen

schlechterer Bonität sollten Investoren

abwägen, ob durch eine höhere

Rendite die Ausfallswahrscheinlichkeit

auch abgegolten wird. Mit dem

Corporates Prime Segment der Wiener

Börse werden einige Anleihen nun

genauer beleuchtet. Davon können

Privatinvestoren ab sofort profitieren.

WOLFGANG SCHÜRZ

Es werden nur öffentlich platzierte

Unternehmensanleihen mit einer Stückelung

von maximal 10.000 Euro und

einem Mindest-Emissionsvolumen von

fünf Millionen Euro aufgenommen.

Quelle: Wirtschaftsblatt, August 2013


IM BLICKPUNKT

11

Mit Fonds das Ertrags-/Risikoprofil verbessern

Unternehmensanleihen:

Wer schlau ist, streut.

Viel wird geredet vom Streuen, wenn es um Geldanlage geht. Am Beispiel von Unternehmensanleihen

zeigt sich: Alles auf ein Pferd zu setzen, ist selten ratsam. Hingegen

reduzieren viele Einzeltitel in einem Portfolio das Risiko enorm.

Immer mehr Unternehmen nutzen zur Finanzierung

neben klassischen Krediten den

Kapitalmarkt und begeben Anleihen. Für

Anleger sind die vielen Angebote eine verlockende,

weil höher verzinste Alternative

zu Staatsanleihen. Die Emittenten und deren

Geschäftsfelder sollten von Profis genau

unter die Lupe genommen werden. Es ist

daher ratsam, sich dieser Anlagekategorie

nicht über Einzelinvestments zu nähern,

sondern über Fonds.

„Grundsätzlich werden Unternehmensanleihen

in zwei Bonitätskategorien unterteilt“,

erklärt Markus Götsch, Spezialist für

Firmenbonds in der KEPLER-FONDS

KAG. „Der High Grade Bereich umfasst

solide Unternehmensanleihen mit Ratings

von AAA bis BBB, bonitätsschwächere

Titel mit Ratings kleiner BBB werden

unter dem Begriff High Yield zusammengefasst.

High Yield deshalb, weil diese Unternehmensanleihen

höhere Zinsen zahlen

müssen, um Investoren das größere Ausfallsrisiko

entsprechend abzugelten.“

Yields Ende 2009 eine Ausfallsrate von

13,5 Prozent, die Schätzungen für 2014

liegen deutlich tiefer bei 2,7 Prozent“

Attraktive Renditen blenden Anleger

Auch die weltweiten Emissionsvolumen

sind hoch. Götsch ortet darin einen Strukturwandel:

„Vor der Lehman-Pleite war

die Finanzierung gerade in Europa und

speziell auch in Österreich stark banklastig.

Jetzt besorgen sich sogar viele kleinere

und bislang unbekannte Unternehmen mit

Anleihen-Emissionen Geld vom Kapitalmarkt.“

Eine Entwicklung, die Götsch etwas

skeptisch macht: „Wir befinden uns in

einer Niedrigzinsphase. Privatanleger sind

da leicht von den sehr attraktiven Renditen

mancher Firmenbonds geblendet. Der Blick

aufs Risiko gerät so ins Hintertreffen. Gerade

bei kleinvolumigen Emissionen muss

aber ganz genau hingeschaut werden, denn

sie weisen meist kein Rating auf.“

Hätten Sie gewusst, dass ...

Kein Rating bedeutet bei Profianleger Markus

Götsch auch keine Eintrittskarte ins

Fondsvermögen. „In unseren Portfolios für

Unternehmensanleihen befinden sich ausnahmslos

nur geratete Emissionen mit einer

bestimmten Mindestgröße. Auf dieser Basis

erfolgt die Titelauswahl nach fundamentalen

Daten. Nur so können wir unseren

Kunden ein für diese Assetklasse stimmiges

Ertrags-/Risikoprofil bieten.“ Götsch und

seine Managementkollegen streuen allein

im KEPLER High Grade Corporate Rentenfonds

das veranlagte Kundenvolumen

auf über 150 Emittenten. Im Pendant für

den High Yield Bereich sind es sogar 200.

Unser Fazit

Unternehmensanleihen sind ein attraktiver

Portfolio-Baustein. Wichtig sind jedoch

eine professionelle Bewertung der Risiken

und Ertragschancen sowie eine breite

Streuung der Einzeltitel. Fonds bieten diese

Vorteile und nutzen die Zinsaufschläge

dieser Anleihen-Kategorie.

ANDREAS REHBERGER

Apropos Ausfallsrisiko: Angesichts soliderer

Bilanzen und historisch niedriger

Ausfallsquoten waren Unternehmensanleihen

als Portfolio-Baustein in den vergangenen

Jahren attraktiv. Ihre Renditeaufschläge

sind deutlich gesunken. Im

Gegenzug brachte das den Anlegern satte

Kursgewinne. Und die Qualität der Emittenten

ist laut Götsch besser: „Die Ratingagentur

Moody’s errechnete für High

• österreichische Emissionen gerade einmal ein Prozent des gesamten Volumens

weltweit ausmachen Trotzdem kaufen Kunden zu 80 Prozent heimische Papiere.

Das Anlageuniversum wäre aber um ein Vielfaches größer!

• drei Viertel aller österreichischen Unternehmensanleihen kein Rating besitzen

• das Risiko je nach Sektoren in Europa ganz unterschiedlich verteilt ist So liegt

beispielsweise die Ausfallswahrscheinlichkeit im Technologiesektor in Norwegen

bei stolzen 39,9 Prozent, in den Niederlanden nur bei 0,1 Prozent. Oder

die Ausfallswahrscheinlichkeit der Versorger, die in Griechenland bei 43,9 Prozent

liegt und in Großbritannien bei 1,1 Prozent. Genau dieses Wissen lassen

Fondsmanager in die Produktauswahl einfließen.

Hinweis: KEPLER High Grade Corporate Rentenfonds und KEPLER High Yield Corporate Rentenfonds weisen eine erhöhte Volatilität (hohe kurzfristige Schwankungen) auf.


12 IM BLICKPUNKT

Für kleine und mittlere Unternehmen

Jetzt noch bis Jahresende

steuerbegünstigt veranlagen!

Mit dem KMU-Fördergesetz 2006 sollen

kleine und mittlere Unternehmen

(KMU) gestärkt werden. Der Gesetzgeber

gewährt einen steuerlichen Investitionsanreiz

in Form des Gewinnfreibetrages.

Von allen natürlichen Personen, die betriebliche

Einkünfte erzielen, kann dieser

Gewinnfreibetrag in Anspruch genommen

werden. Darunter fallen Einkünfte aus

Land- und Forstwirtschaft, selbständiger

Arbeit sowie aus einem Gewerbebetrieb.

Gewinnfreibetrag senkt

Steuerbemessungsgrundlage

Der Gewinnfreibetrag beträgt gestaffelt zwischen

4,5 und 13 Prozent des Jahresgewinnes,

maximal jedoch 45.350 Euro. Wer den

Gewinnfreibetrag in Anspruch nimmt, senkt

damit die Steuerbemessungsgrundlage.

Die Voraussetzung dafür ist, dass der/die

Steuerpflichtige im selben Veranlagungsjahr

in abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens,

oder aber eben in Wertpapiere

gemäß § 14 Abs. 7 Z 4 EStG investiert. Diese

Wertpapiere sind mindestens vier Jahre

dem Anlagevermögen zu widmen.

Für die Veranlagung eignen sich beispielsweise

solide Raiffeisen Anleihen mit einer

Restlaufzeit von mindestens vier Jahren, oder

aber auch ausgewählte Fonds und Zertifikate.

Unsere Berater informieren Sie gerne!

MICHAELA SCHAUMBURG-LIPPE


IM BLICKPUNKT

13

Solide Raiffeisen Anlagen

Für KMUs: Mit diesen Anlageideen

winkt der Gewinnfreibetrag

Für die steuerbegünstigte Veranlagung gemäß § 10 EStG eignen sich nur bestimmte

Wertpapiere. Einige davon möchten wir Ihnen vorstellen. Diese attraktiven

Veranlagungsvarianten eignen sich selbstverständlich für alle Privatanleger.

StufenZins Anlage

Von steigenden Zinsen profitieren

Gestaffelter Zinssatz von

1,50 - 2,50 während der

Laufzeit von 4 Jahren

Die StufenZins Anlage bietet eine Veranlagung

für mittelfristig orientierte Anleger.

Sie investieren in eine solide Raiffeisen Anlage.

Unabhängig von der weiteren Zinsentwicklung

am Kapitalmarkt erhalten Sie

jährlich steigende Zinsen.

Ihre Vorteile:

• Überschaubare Laufzeit von 4 Jahren

• Jährlich steigende Zinsen

Risiken:

Der Kurs der Anleihe ist während der Laufzeit

marktbedingten Schwankungen unterworfen.

Bei Verkauf vor Laufzeitende sind

daher Kursverluste möglich.

Anleihen Raiffeisenlandesbank Oberösterreich

Fix und variabel verzinste Anleihen sehr guter Bonität, Restlaufzeit > 4 Jahre

Mündelrent

Österreichische, mündelsichere Anleihen mit Beimischung fundierter Bankanleihen und Pfandbriefe

KEPLER Vorsorge Rentenfonds

Fokus auf österreichische Staatsanleihen, Anleihen von Bundesländern der Republik Österreich und sonstige

mündelsichere Anleihen, inkl. fundierter Bankanleihen und Pfandbriefe

KMU Starmix Ausgewogen

Portfolio-optimierte Anlagestrategie, aktiver Mix von ca. 60 Prozent internationalen Anleihenfonds und ca. 40 Prozent

internationalen Aktienfonds

Hinweis: Gemäß den von der Finanzmarktaufsicht bewilligten Fondsbestimmungen können beim Mündelrent und KEPLER Vorsorge Rentenfonds folgende Emittenten

zu mehr als 35 % gewichtet sein: Republik Österreich und Bundesländer der Republik Österreich.

Die steuerliche Behandlung ist von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden abhängig und kann künftigen Änderungen unterworfen sein.


14 IM BLICKPUNKT

Noch bis 20.11.2013 in Zeichnung

Europa Bonus&Sicherheit 9 von RCB

Auf den Punkt gebracht: Mit dem Europa

Bonus&Sicherheit 9 Zertifikat

von Raiffeisen Centrobank erzielen

Anleger zum Laufzeitende (November

2018) eine Bonusrendite von 25 Prozent,

wenn der Kurs der europäischen

Aktien-Benchmark EURO STOXX 50®

während des Beobachtungszeitraums

niemals 60 Prozent oder mehr seines

Startwerts verliert.

Äußerst erfolgreiche Produktserie

Im Herbst 2010 startete die Raiffeisen

Centrobank die Serie „Bonus&Sicherheit“.

Dabei handelt es sich um Bonuszertifikate,

also Anlageprodukte ohne Kapitalschutz,

mit außerordentlich tief angesetzter Barriere.

Der Rückblick zeigt klar: Unabhängig

von Emissionszeitpunkt und Basiswert

konnten Anleger mit jedem einzelnen Zertifikat

dieser – mittlerweile mehr als 20

Zertifikate umfassenden – Serie beachtliche

Renditen erzielen.

Mit dem Europa Bonus&Sicherheit 9 wird

die Serie fortgeführt. Anleger können mit

hohem Sicherheitspuffer – Barriere bei 40

Prozent – sogar in stagnierenden bis hin zu

deutlich fallenden Märkten eine attraktive

Rendite von 4,56 Prozent p.a. erzielen

(Anschaffungskosten, wie z.B. Ausgabeaufschlag,

sind bei der Renditeberechnung

nicht berücksichtigt).

Funktionsweise

Am ersten Bewertungstag wird der Startwert

festgehalten (Schlusskurs des EURO

STOXX 50®) und die Barriere (40 Prozent

des Startwerts) ermittelt. Der Kurs

des Index wird während des Beobachtungszeitraums

kontinuierlich mit der Barriere

verglichen: Solange der Index niemals 60

Prozent oder mehr seines Startwerts verliert,

bleibt der Bonusmechanismus intakt

und am Rückzahlungstermin wird der Bonusbetrag

ausbezahlt.

Am Laufzeitende sind zwei

Szenarien möglich

Szenario 1: Basiswert notierte immer über

der Barriere. Anleger erhalten nach Ende

der Laufzeit den Bonusbetrag von EUR

1.250,- pro Zertifikat ausbezahlt, sofern

der EURO STOXX 50® während des

Beobachtungszeitraums immer oberhalb

der Barriere von 40 Prozent notiert. Das

heißt, fällt der Kurs des Index zu keinem

Zeitpunkt um 60 Prozent oder mehr im

Vergleich zum Startwert, erfolgt die Tilgung

am Rückzahlungstermin zu EUR

1.250,-. Dieser Betrag stellt gleichzeitig

den Höchstbetrag (maximaler Auszahlungsbetrag)

dar.

Szenario 2: Barriere wurde berührt bzw.

unterschritten. Wird die Barriere von 40

Prozent des Startwerts (Schlusskurs am

Ersten Bewertungstag) berührt oder unterschritten,

erfolgt die Auszahlung am

Rückzahlungstermin entsprechend der

Indexentwicklung (prozentuelle Entwicklung

des Index vom Startwert bis zum

Schlusskurs am Letzten Bewertungstag).

Auch wenn der Bonusmechanismus außer

Kraft gesetzt ist, bleibt der maximale Auszahlungsbetrag

mit EUR 1.250,- begrenzt

und Anleger haben nicht an Kursanstiegen

über den Cap hinaus teil.

Die Chancen:

• Diversifiziertes Investment durch 50

europäische Aktien in einem Index

• Attraktive Renditechance in Seitwärtsmärkten

und sogar in deutlich

fallenden Märkten

• Hohe Absicherung gegen Kursverluste

durch den Sicherheitspuffer – Barriere

bei 40 Prozent

• Optimierung des Chance-/Risiko-

Verhältnisses

• Flexibilität durch permanente Handelbarkeit,

kein Verwaltungsentgelt

Die Risiken:

• Sollte die Barriere des Bonus-Zertifikats

verletzt werden, sind Anleger eins

zu eins und ohne Schutzmechanismus

dem Marktrisiko ausgesetzt.

• Das Europa Bonus&Sicherheit 9 Zertifikat

ist ohne laufende Erträge, wie

beispielsweise Zinszahlungen, ausgestattet.

• Die Gewinnchance ist in jedem Fall

durch den Cap begrenzt, d.h. der Anleger

kann maximal 25 Prozent Ertrag

in fünf Jahren lukrieren.

• Die Rückzahlung ist abhängig von der

Bonität und Liquidität der Raiffeisen

Centrobank (Emittentenrisiko). Im

Falle einer Insolvenz des Emittenten

kann es zu einem Totalverlust der Forderungen

des Anlegers kommen.

RAIFFEISEN CENTROBANK

Veröffentlichter Prospekt sowie allfällige Nachträge

sind bei der RLB OÖ und der Emittentin erhältlich.

Die Zustimmung zur Prospektnutzung wurde von der

Emittentin erteilt.


IM BLICKPUNKT

15

Fotos: Bilderbox.com

Rückblick:

Selbst in der ersten Jahreshälfte 2009, zur Zeit der größten Kurseinbrüche während der Wirtschaftskrise, hätte der EURO

STOXX 50® deutlich über der – aus heutiger Sicht rückwirkend festgesetzten – Barriere notiert.

Das aktuelle Kursniveau bei ca. 3.000 würde eine Barriere von 1.200 ergeben (40 Prozent von 3.000). Der Tiefststand des Index

seit über zehn Jahren am 09.03.2009 bei 1.765,49 hätte somit immer noch einen Sicherheitspuffer von mehr als 32 Prozent (Abstand

zur Barriere) bedeutet! Der Kurs des EURO STOXX 50® lag zuletzt vor 20 Jahren auf dieser exemplarischen Barriere.

125 % Bonuslevel = Cap

100 % Startwert

32 % Sicherheitspuffer zum Index-Tiefststand 2009

40 % Barriere

Quelle: Bloomberg, 31.10.2013, Wertentwicklung in %. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für

die zukünftige Entwicklung dar.


16 IM BLICKPUNKT

Unterhaltsames aus Vergangenheit und Gegenwart

Kuriose Geschichten aus der

Börsen- und Wirtschaftswelt

Wozu Namensverwechslungen führen können, was man an Miniröcken für die

Konjunktur ablesen kann und wie ein gefinkelter Geschäftsmann im 19. Jahrhundert

mit einem Perpetuum Mobile Geld verdienen konnte, erfahren Sie hier.

Börse Kurios: Twitter, sagt der

Hausverstand!

Tweeter Home Entertainment ist schon

vor Jahren in Konkurs gegangen. Eigentlich

Grund genug, die Aktie nicht

zu kaufen. Anfang Oktober 2013 stürzten

sich allerdings aus zunächst unerklärlichen

Gründen einige Börsianer

doch auf die Papiere, die bis dato bei

einem Wert von etwa zwei Cent brachlagen.

Was folgte, war eine Kurssteigerung

von zeitweise 2.000 Prozent, worauf

die Aktie vom Handel ausgesetzt

werden musste. Die Erklärung folgte

auf dem Fuß: Der Kursanstieg war

auf eine Verwechslung zurückzuführen.

Übereifrige Börsianer wollten sich

eigentlich die Aktien des Kurznachrichtendienstes

Twitter sichern, der vor

wenigen Tagen an die Börse gegangen

ist. Dass diese Aktien freilich nicht nur

ein paar Cent kosten können, sollte

zumindest den Profis klar sein. Das ist

gelebte Börsenpsychologie: Gier besiegt

Hausverstand.

Wirtschaftsprognose Kurios: Der

Minirock und die Konjunktur

Der Blick in die Zukunft ist ein menschliches

und wirtschaftliches Bedürfnis. Warum

nicht auch manchmal auf alternative

Indikatoren zurückgreifen Selbst renommierte

Ökonomen verwenden Alltagsbeobachtungen,

um die Wirtschaftslage

darzustellen.

Der ehemalige Fed-Chef Alan Greenspan

brachte in einem Buch eine Theorie unter,

der zufolge Männer seltener Unterwäsche

kaufen, wenn schwierige Zeiten kommen.

Von allen Konsumgütern würde daran am

ehesten gespart. Und bereits 1926 wurde

vom Ökonomen George Taylor die sogenannte

„Rocksaumtheorie“ vorgebracht.

Sie besagt, je kürzer die Röcke, desto

besser die Wirtschaftslage. In einer Studie

der Universität Rotterdam wurde der

Zusammenhang zwischen den Auf und

Abs von Rocksäumen und den Auf und

Abs der Wirtschaft von 1921 bis 2009 sogar

nachgewiesen – allerdings mit etwas

zeitlichem Abstand. Bei schlechter Wirtschaftslage

wird die Kleidung übrigens

tendenziell länger, sozusagen „ernster“.

Nicht nur Miniröcke werden für die Betrachtung

der konjunkturellen Lage herangezogen,

auch die Krawattenbreite ist

ein Indikator. Die Modeindustrie meldet,

dass in schwierigen Zeiten mehr breite

Krawatten verkauft werden, da diese Seriösität

und Seniorität demonstrieren.


IM BLICKPUNKT

17

Börsengeschichte Kurios: Anleger

mit Perpetuum Mobile betrogen

Zum Abschluss noch eine interessante Geschichte

aus der Vergangenheit. Wir schreiben

Oktober im Jahr 1849. Der aus Böhmen

stammende Franz Gustav Wolff behauptete,

ein „Perpetuum Mobile“ erfunden zu haben.

Also eine sich selbständig permanent

bewegende Konstruktion. Er brauche zur

Verwirklichung seiner genialen Erfindung

lediglich Aktienkapital, um seine „höchst

wichtigste und nützlichste Erfindung des ersten,

sich selbst bewegenden Kraft-Maschinen-Wagens“

auch produzieren zu können.

Das eingenommene Geld wollte Franz

Gustav Wolff zum Kauf eines Fabrikationsgebäudes

investieren. Die bereits fertige

„Fahrmaschine“ sollte ohne Brennmaterialien

eine Leistung von 60 PS haben, bei Bedarf

könne die Leistung auf bis zu 2.000 PS

gesteigert werden. Damit wollte Wolff die

Dampfmaschine überflüssig machen.

Ganz bescheiden zeichnete er die Aktie

mit dem Firmennamen: „Die deutsche General-Central-Maschinen-Bau-Direction

für ganz Europa“. Weiter heißt es auf der

Aktie: „Die resp. Actionärs erhalten sechs

Wochen nach der ersten, auf der München-

Augsburger Eisenbahn abzuhaltenden Probefahrt:

a) eine auf die Erfindung geprägte

silberne Medaille, nebst dem gedruckten

Namens-Verzeichnis, und b) bei der nun

zu errichtenden Maschinen-Fabrik, um die

Ausbeute dieser Erfindung auf die mannigfaltigste

Weise zu gewinnnen, als Actionär

betheiligt zu sein …“

Daneben versprach Wolff den Aktionären

eine jährliche Rente von zehn bis zwölf

Gulden nebst einer veränderlichen Dividende.

„Ganz sicher“ könne damit gerechnet

werden, dass die Zahlungen immer höher

steigen würden. Ein Schwindel, der durch

das offiziell anmutende Lacksiegel gekrönt

wird. Dort heißt es: „Patienta vincit omnia“,

was übersetzt so viel wie „die Geduld besiegt

alles“ bedeutet. Und Geduld brauchten

die Aktionäre. Denn sie sahen von ihrem

Geld trotz einer gerichtlichen Verfolgung

nichts mehr.

Da Wolffs Betrug aber zunächst so gut

funktioniert hatte, versuchte er in Linz im

Jahr 1865 noch einmal einen ähnlichen

Schwindel. Dieses Mal mit gutgläubigen

Katholiken, denn die diesmal verteilte Einladung

zur Probefahrt erging von niemand

Geringerem als „Im Namen der allerheiligsten

unteilbaren Dreieinigkeit“. Den

Aktienanlegern sollte wohl der göttliche

Beistand jegliche Zweifel nehmen.

Wolffs Aktien, die den Anlegern damals

so gar kein Glück brachten, erzielen heute

als wirtschaftshistorisches Kuriosum Preise

von bis zu 5.000 Euro.

ANDREA PLANK


18

DATEN &FAKTEN

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

Wirtschaftsbarometer

KONJUNKTUR

ARBEITSLOSENRATE in Prozent

BIP-WACHSTUM in Prozent

ÖFFENTLICHES DEFIZIT in Prozent des BIP

INFLATION in Prozent

Quelle: WIFO, OECD, Statistik Austria, EU-Kommission, 05. November 2013

ROHSTOFFE

ÖL / Barrel

GOLD / Feinunze

Quelle: Bloomberg, 31. Oktober 2013, Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige

Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.


DATEN &FAKTEN

19

Aktuelle Auswahl

Anleihen

Emissionen der

Raiffeisenlandesbank OÖ

Primärmarkt

Kurs

Rendite

pa

Nach-KESt

Rendite pa

ISIN

EUR 1,50 % FixZins Anlage 13-10.07.2016 101,00 1,12 0,84 AT0000A10SN9

EUR 1,50 - 2,50 % StufenZins Anlage

13-09.01.2018 101,50 1,54 1,14 AT0000A011CB6

1,50 %/1,75 %/2,00 %/2,50 %

EUR 2,30 % VarioZins Anlage

2,30 % p.a. fix im ersten Veranlagungsjahr

bis inkl. 26. Mai 2014,

danach vierteljährliche Anpassung an

den 3-Monats-Euribor. Mindestverzinsung

1,60 % p.a., Maximalverzinsung

4,00 % p.a. ab dem zweiten Jahr.

13-26.05.2018 101,65 AT0000A10GW5

EUR 1,50 - 3,00 % StufenZins Anlage

1,50 %/1,75 %/2,00 %/2,25 %/

2,50 %/3,00 %

EUR 2,50 % FixZins Anlage (monatl.

Zinszahlung)

13-12.02.2019 101,80 1,88 1,41 AT0000A0ZCV9

12-23.11.2019 102,30 2,14 1,50 AT0000A0XN50

Quelle: Raiffeisenlandesbank OÖ, 05. November 2013. Die Kurse sind generell freibleibend und unterliegen den Marktschwankungen.Konditionen gültig für Kaufaufträge von max. 500.000 Euro.


20

Aktuelle Einschätzung der Assetklassen

Über- oder untergewichten

Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den Veranlagungserfolg.

Chancen_Risken stellt für Sie die aktuelle Markteinschätzung der KEPLER-FONDS

KAG und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen dar.

In den USA wurde der Budgetstreit in letzter

Minute gelöst. Eine langfristige Strategie

zur Sanierung des Staatshaushaltes

wurde jedoch noch nicht gefunden. Die

Schuldenobergrenze wird daher bald wieder

am Tapet stehen. Und mit ihr die weitere

Ausrichtung der Geldpolitik. Vielfach wird

eine Drosselung der Stützungsmaßnahmen

durch die Fed nach ihrem Meeting Mitte

März 2014 erwartet. Einige makroökonomische

Indikatoren sprechen aber dagegen:

So zeigte beispielsweise die Konsumentenstimmung

einen merklichen Einbruch.

Eine ähnliche Tendenz weisen die Aufträge

für langlebige Wirtschaftsgüter auf. Unerwartete

Schwäche sieht man auch am US-

Arbeitsmarkt. Das spricht insgesamt nicht

für einen erhofften Anstieg der Kaufkraft.

An den wichtigsten Aktienmärkten geht

man davon aus, dass dadurch die Fed ihre

ultra-lockere Strategie doch länger als erwartet

weiterfährt.

Erfreulicher stellt sich das Bild in Europa

dar. Für 2014 wird ein Ende der Rezession

in der Euro-Zone erwartet. Angesichts

der starken Börsen scheint bereits einiges

von dem aufkeimenden konjunkturellen

KEPLER MUSTERPORTFOLIO: AKTUELLE POSITIONIERUNG IN PROZENT

Aktien

Industriestaaten: 41 %

Quelle:

KEPLER-FONDS KAG,

05.11.2013

Aktien Emerging

Markets: 9 %

Anleihen Emerging

Markets: 4 %

Geldmarkt: 5 %

Staatsanleihen/Besicherte

Anleihen: 18 %

Unternehmensanleihen

High Grade: 11 %

Unternehmensanleihen

High Yield: 4 %

Inflationsgeschützte

Anleihen: 8 %

Optimismus eingepreist zu sein. Insgesamt

schreitet die Sanierung der Staatshaushalte

langsam aber doch voran. Wirtschaftliche

Verbesserungen sind häufig im Bereich der

Lohnstückkosten und damit in der internationalen

Wettbewerbsfähigkeit festzustellen.

Aufholbedarf besteht noch bei Investitionen

und beim privaten Konsum.

Zur Marktpsychologie: Die von Univ. Prof.

Teodoro D. Cocca analysierten Komponenten

aus dem Bereich der Behavioral Finance

zeigen wie schon in den letzten Wochen

Eintrübungen. Insbesondere die Stimmungsindikatoren

mahnen zur Vorsicht.

Denn es herrscht eine sehr optimistische

Grundstimmung an den Finanzmärkten.

Nachdem viele Investoren in den vergangenen

Jahren einen großen Bogen um Aktien

machten, ist diese Assetklasse für breite

Anlegerschichten wieder en vogue. Antizyklisch

denkende Investoren sollten bei dieser

Euphorie wachsam sein.

Die Eintrübung im Bereich Behavioral Finance

ist zwar noch nicht so deutlich, dass

ein genereller Abbau risikobehafteter Veranlagungen

erfolgen muss. Im KEPLER-

Musterportfolio wurde aber zumindest

bei den Alternative Investments ein erster

Schritt zur Reduktion des Gesamtrisikos

gesetzt. Das Investmentkomitee realisierte

bei den Wandelanleihen die attraktiven

Kursgewinne der letzten Monate. Die neutrale

Gewichtung in Aktien bleibt unverändert

aufrecht. Anleihen sind im niedrigen

Zinsumfeld in Summe untergewichtet.


DATEN &FAKTEN

21

Aktuelle Auswahl

KEPLER-Fonds

www.kepler.at

ISIN-A

ISIN-T

AGA

in %

Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

Währung

Auflagedatum

Performance in % pa

1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger

www.kepler.at

KEPLER Liquid

Rentenfonds

KEPLER Vorsorge

Rentenfonds

KEPLER Ethik

Rentenfonds

KEPLER Europa

Rentenfonds

KEPLER Optima

Rentenfonds

KEPLER High Grade

Corporate Rentenfonds

KEPLER Life

Exklusivfonds

KEPLER Mix Solide

Kurzlaufende Anleihen

Mündelsichere österreichische

Anleihen

Anleihen nach ethischen

Kriterien

Anleihen in europäischen

Währungen

Globaler Mix von

Anleihenklassen

Unternehmensanleihen

Investment Grade

mit Wertsicherungsmechanismus

Breiter Mix von

Anlageklassen

A

T

A

T

A

T

A

T

A

T

A

T

AT0000754668

AT0000722632

AT0000799861

AT0000722566

AT0000815006

AT0000642632

AT0000799846

AT0000722673

AT0000A066K2

AT0000A066L0

AT0000653688

AT0000653696

EUR 1,00 02.03.2000 0,76 1,86 2,68

EUR 2,50 21.04.1998 1,12 4,27 6,39

EUR 3,00 05.05.2003 -0,26 3,79 5,91

EUR 2,50 21.04.1998 3,84 5,58 8,71

EUR 2,50 18.09.2007 1,63 3,33 6,67

EUR 3,00 12.07.2003 1,98 4,23 8,12

T AT0000618913 EUR 3,00 21.09.2004 3,88 2,62 3,23

A

T

AT0000825468

AT0000722582

EUR 3,00 15.01.1999 3,68 4,33 7,51

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger

KEPLER Vorsorge

Mixfonds

mind. 60 % Anleihen und

mind. 30 % Aktien

A

T

AT0000969787

AT0000722640

EUR 3,00 27.11.1995 10,79 7,94 9,25

KEPLER Mix

Ausgewogen

Breiter Mix von

Anlageklassen

A

T

AT0000825476

AT0000722590

EUR 3,50 15.01.1999 7,62 5,27 7,86

KEPLER Emerging

Markets Rentenfonds

Internationale Emerging

Markets Anleihen

A

T

AT0000718580

AT0000718598

EUR 3,00 05.03.2001 -3,69 3,49 13,54

KEPLER High Yield

Corporate Rentenfonds

Unternehmensanleihen

Non Investment Grade

A

T

AT0000737085

AT0000722541

EUR 3,00 17.07.2000 5,94 7,14 16,22

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger

KEPLER Active World

Portfolio

KEPLER Risk Select

KEPLER Ethik

Aktienfonds

Globaler Mix von

Anlageklassen

Risikoreduzierter Managementansatz

für Aktien

Aktien mit Nachhaltigkeit

und ethischen Kriterien

A

T

A

T

A

T

AT0000A0PDC8

AT0000A0PDD6

AT0000A0NUV7

AT0000A0NUW5

AT0000675657

AT0000675665

EUR 3,00 04.05.2011 6,04 - -

EUR 4,00 09.03.2011 5,96 - -

EUR 4,00 01.07.2002 13,79 6,21 8,09

KEPLER Europa

Aktienfonds

Europäische Aktien

A

T

AT0000817788

AT0000722681

EUR 4,00 20.08.1998 14,71 5,95 6,87

KEPLER Österreich

Aktienfonds

Österreichische Aktien

A

T

AT0000647680

AT0000647698

EUR 4,00 23.04.2003 12,65 0,45 7,53

KEPLER Small Cap

Aktienfonds

Internationale kleinkapitalisierte

Aktien

A

T

AT0000653662

AT0000653670

EUR 4,50 17.02.2003 11,12 8,29 10,31

Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 05. November 2013, Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. AGA

Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-

Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend auf Daten der Depotbank.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann.Der aktuelle Verkaufsprospekt

sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in

Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www.boerse-live.at/Offenlegung


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DATEN &FAKTEN

Aktuelle Auswahl

Raiffeisen-Fonds

ISIN-A

ISIN-T

AGA

in %

Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

Währung

Auflagedatum

Performance in % pa

1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger

Raiffeisen

Euro-Short Term Rent

Geldmarktnahe

Euro-Anleihen

A

T

AT0000859541

AT0000822614

EUR 1,00 04.05.1987 -0,23 1,41 2,43

Raiffeisen-

Österreich-Rent

Anleihen österreichischer

Schuldner

A

T

AT0000859533

AT0000805171

EUR 2,50 18.05.1987 -1,24 2,43 4,96

Raiffeisen-

Euro-Rent

Euro-Anleihen

A

T

AT0000996681

AT0000805452

EUR 2,50 16.12.1996 1,12 3,87 6,10

Raiffeisen-

Global-Rent

Globale Anleihen

A

T

AT0000859582

AT0000805494

EUR 3,00 20.06.1988 -8,56 1,22 3,68

Raiffeisen-

EuroPlus-Rent

Euro-Anleihen, bis 30 %

Fremdwährungen

A

T

AT0000859509

AT0000805239

EUR 2,50 17.12.1985 -0,88 3,08 4,82

Raiffeisen-

Euro-Corporates

vorwiegend europäische

Unternehmensanleihen

A

T

AT0000712518

AT0000712559

EUR 3,00 14.05.2001 0,17 3,67 7,85

Raiffeisenfonds-

Sicherheit

ca. 80 % Anleihenfonds

ca. 20 % Aktienfonds

A

T

AT0000811633

AT0000822630

EUR 3,00 22.06.1998 -0,12 2,12 4,81

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger

Raiffeisen-

Osteuropa-Rent

Anleihen der Reformstaaten

Osteuropas

A

T

AT0000740642

AT0000740659

EUR 3,00 03.05.2000 -2,85 2,34 4,95

Raiffeisenfonds-

Ertrag

ca. 50 % Anleihenfonds

ca. 50 % Aktienfonds

A

T

AT0000818919

AT0000822648

EUR 3,50 01.07.1998 0,30 1,91 5,43

Raiffeisen-

Global-Mix

Globale Anleihen

und Aktien

A

T

AT0000859517

AT0000805379

EUR 3,00 25.08.1986 3,12 4,59 6,70

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger

Raiffeisenfonds-

Wachstum

ca. 20 % Anleihenfonds

ca. 80 % Aktienfonds

A

T

AT0000811609

AT0000822622

EUR 4,00 22.06.1998 0,82 1,62 5,17

Raiffeisen-

Österreich-Aktien

Aktien österreichischer

Unternehmen

A

T

AT0000859293

AT0000805197

EUR 4,00 16.10.1989 12,13 -0,49 7,94

Raiffeisen-

Europa-Aktien

Europäische Aktien

A

T

AT0000986377

AT0000805395

EUR 4,00 17.06.1996 17,48 3,90 8,72

Raiffeisen-

US-Aktien

US-amerikanische

Aktien

A

T

AT0000764741

AT0000764782

EUR 4,00 15.11.1999 14,51 14,46 11,15

Raiffeisen-

Pazifik-Aktien

Südostasiatische Aktien,

Schwerpunkt Japan

A

T

AT0000764154

AT0000764196

EUR 4,00 15.11.1999 8,46 5,22 10,88

Raiffeisen-

Eurasien-Aktien

Aktien der Reformstaaten

Asiens

A

T

AT0000745856

AT0000745898

EUR 5,00 02.05.2000 -5,98 -4,14 11,27

Raiffeisen-

Osteuropa-Aktien

Aktien der Reformstaaten

Osteuropas

A

T

AT0000936513

AT0000805478

EUR 5,00 21.02.1994 -1,37 -0,51 10,78

Raiffeisen-Emerging-

Markets-Aktien

Aktien aus Schwellenländern

weltweit

A

T

AT0000796404

AT0000796438

EUR 5,00 12.05.1999 -4,08 -1,27 14,05

Quelle: Raiffeisen Capital Management, 05. November 2013; Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. AGA

Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-

Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend auf Daten der Depotbank.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Der aktuelle Verkaufsprospekt

sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in

Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www.boerse-live.at/Offenlegung


Zinsaufschläge nutzen.

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Foto: BilderBox

Unternehmensanleihen.

Für eine starke Wirtschaft.

Unternehmen sind das Fundament einer Volkswirtschaft. Sie schaffen Arbeitsplätze und tragen einen wesentlichen Teil der

Investitionen. Zur Finanzierung nutzen Firmen neben klassischen Krediten verstärkt den Kapitalmarkt und begeben Unternehmensanleihen.

Für Anleger sind diese Schuldverschreibungen eine chancenreiche Anlagevariante, denn sie weisen einen Zinsaufschlag

zu Staatsanleihen auf. Eine breite Streuung ist sinnvoll, um Ausfallsrisiken zu reduzieren. Die KEPLER-FONDS KAG

bietet diese Möglichkeit.

KEPLER High Grade Corporate Rentenfonds

Fokus: Unternehmensanleihen mit Ratings von AAA bis BBB-

KEPLER High Yield Corporate Rentenfonds

Fokus: Unternehmensanleihen mit Ratings kleiner BBB-

Aufgrund der Charakteristik dieser Veranlagungen sind zwischenzeitliche Wertschwankungen jederzeit möglich.

Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, welche von der KEPLER-FONDS KAG ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung

der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung, noch ein Angebot

oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung

zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die KEPLER-FONDS KAG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen.

Die Inhalte sind unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Da jede Anlageentscheidung einer individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft) des Anlegers bedarf,

ersetzt diese Information nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenberater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen

mitunter erhebliche Risiken bergen. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-

Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen

des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch einen Steuerberater ersetzen. Bei Steuerausländern beinhaltet die

Steuerfreiheit in Österreich keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf Daten der Depotbank, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die

Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen - Kundeninformationsdokument (KID) sind

in deutscher Sprache bei der KEPLER-FONDS KAG, Europaplatz 1a, 4020 Linz, den Zahlstellen sowie unter www.kepler.at erhältlich. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.kepler.at.

www.kepler.at


Chancen

_Risken

Chancen_Risken 109 / 2013 / 09Z038090F / P.b.b.

Verteilzentrum 4000 Linz / Erscheinungsort 4020 Linz

Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, welche von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde nicht unter Einhaltung

der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung

stellt weder eine Anlageberatung, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und

Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG übernimmt

keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Die Inhalte sind unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Da jede

Anlageentscheidung einer individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft) des Anlegers bedarf, ersetzt diese Information nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung

durch den Kundenberater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Die Wertentwicklung

wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf Daten der Depotbank, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit

den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen

bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben,

die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch

einen Steuerberater ersetzen. Bei Steuerausländern beinhaltet die Steuerfreiheit in Österreich keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Prospekte sowie allfällige Nachträge von Emissionen der Raiffeisenlandesbank

Oberösterreich AG, welche auf Grund des KMG aufzulegen sind, liegen bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG auf. Im Falle von anderen Emissionen liegt der Prospekt samt allfälligen Nachträgen beim

jeweiligen Emittenten auf. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt

werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35 % im Fondsvermögen

gewichtet sein können. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG,

der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www.

boerse-live.at/Offenlegung

Medieninhaber und Herausgeber: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, Europaplatz 1a, 4020 Linz. Aktionäre der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft sind zu rund zu

98,57% die RLB Verbund registrierte Genossenschaft und zu rund 1,43 % die RLB Holding registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung OÖ. Nähere Details sind im Internet unter www.boerse-live.at/

impressum abrufbar

Vorstand

Schaller Heinrich, Dr.; Schilcher Hans, Mag. Dr.; Keplinger-Mitterlehner Michaela, Mag.; Schwendtbauer er Reinhard, Mag.; ;S

Starzer Georg, Dr.; ;V

Vockenhuber er Markus, Mag

www.raiffeisen-ooe.at

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