Newsletter November 2011 - Lungeninformationsdienst

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Newsletter November 2011 - Lungeninformationsdienst

Koller, Ulrike

Von:

Lungeninformationsdienst [info@lungeninformationsdienst.de]

Gesendet: Dienstag, 1. November 2011 14:01

An:

Koller, Ulrike

Betreff:

November 2011 Lungeninformationsdienst Newsletter

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November 2011 Lungeninformationsdienst Newsletter

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im November dreht sich beim Lungeninformationsdienst alles um das Thema

Atemwegsinfektionen: Herbst und Winter bringen Kälte, Wind und Niederschlag.

Dieses Wetter beansprucht das Immunsystem stark, der Körper kann Krankheitserreger

nicht mehr so gut abwehren. In der Folge dringen Bakterien und Viren leichter als sonst

in den Körper, Atemwegsinfekte - harmlose wie auch schwerwiegendere – nehmen in

dieser Jahreszeit regelmäßig zu.

Lesen Sie mehr über Infektionswege, Krankheitsverlauf und Behandlungsmöglichkeiten

bei viralen Infekten, Bronchitis, Grippe und Lungenentzündung. Erfahren Sie,

woran Wissenschaftler derzeit arbeiten – sei es an der Entwicklung neuer antiviraler

Wirkstoffe, sei es an neuen Impfstrategien.

Viel Spaß beim Nachlesen der Oktober-News und einen schönen, möglichst infektfreien

Herbst wünscht Ihnen

Ihr Team vom Lungeninformationsdienst

Für Fragen zu unserem Angebot stehen wir Ihnen gerne täglich von 9 Uhr bis 16 Uhr

zur Verfügung (Tel.: 089/3187-3187, E-Mail: info@lungeninformationsdienst.de).

News Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

1. Antibiotika bei akuter Bronchitis oft unnötig

2. Lungenfibrose - Das Experten-Interview

3. Lungeninformationsdienst auf den Münchner Wissenschaftstagen

4. Tyrosinkinasehemmer könnte auch bei idiopathischer Lungenfibrose helfen

5. Transplantation bei Lungenfibrose

6. Expertenforum Lungenfibrose - Vorträge jetzt online

7. Vitamin D - Mangel beeinträchtigt die Lungenfunktion

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8. Asthma-Forschung im Interview

9. Atemwegsinfekte bei idiopathischer Lungenfibrose

10. Was wissen Sie über Lungenfibrose

11. Behandlung von Sodbrennen bremst Lungenfibrose

News Auflistung

Antibiotika bei akuter Bronchitis oft unnötig

Bei einer akuten Bronchitis tritt von Fall zu Fall verfärbter oder weißer Auswurf

auf. Manche Hausärzte werten dies offenbar als Anzeichen einer bakteriellen

Infektion und verschreiben ein Antibiotikum. Eine Sputum-Verfärbung ist jedoch

nicht unbedingt typisch für eine bakterielle Infektion. Außerdem sind zumeist

Viren an einer akuten Bronchitis schuld, gegen die Antibiotika ohnehin nicht

helfen. Britische Forscher zeigen nun in einer aktuellen Studie, dass Antibiotika

bei der Behandlung einer akuten

Bronchitis selten von Nutzen sind.

Die Forscher untersuchten, welchen

Einfluss die Verfärbung des Sputums auf

die Wahl der Behandlung durch Ärzte hat.

Sie erhoben für ihre prospektive Studie in

13 europäischen Ländern die klinischen

Daten zur Therapie von 3402 Patienten.

Die Probanden waren wegen eines akuten

Hustens oder einer tiefen Atemwegsinfektion bei einem niedergelassenen... weiter

Lungenfibrose - Das Experten-Interview

Lungenfibrose geht mit einer zunehmenden Vernarbung des Lungengewebes

einher, deren Ursachen man in vielen Fällen noch nicht kennt. Prof. Dr. Oliver

Eickelberg untersucht Entstehung und Krankheitsmechanismen dieser

schwerwiegenden Lungenerkrankung, mit dem Ziel, wirkungsvolle Therapien zu

entwickeln. Er berichtet von ersten

Erfolgen.

Hier geht es zu den Vorträgen

weiter

Lungenfibrose - Forschung

Video-Interview mit Prof. Dr. Oliver

Eickelberg, Leiter des translationalen

Lungenforschungszentrums CPC am

Helmholtz Zentrum München Aktuell:

Expertenforum Lungenfibrose vom 9.

Oktober 2011:

Lungeninformationsdienst auf den Münchner Wissenschaftstagen

Am Samstag, 22. und Sonntag, 23. Oktober war der Lungeninformationsdienst

mit einem Stand auf den Münchner Wissenschaftstagen vertreten. Über beide

Tage herrschte großer Andrang am Stand, ein Beleg dafür, wie groß das

Informationsbedürfnis zu Lungenerkrankungen ist.

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Patienten, Angehörige, Ärzte und

anderweitig Interessierte nutzten die

Gelegenheit sich an dem

großen Bildschirm des

Lungeninformationsdienstes einen

Überblick zum seinem online-Angebot des

Lungeninformationsdienstes zu

verschaffen und Antworten auf ihre

persönlichen Fragen rund um die Lunge zu

bekommen. Über Quizangebote konnten

die... weiter

Tyrosinkinasehemmer könnte auch bei idiopathischer

Lungenfibrose helfen

Ein ursprünglich als Krebsmedikament entwickelter Tyrosinkinase-Inhibitor kann

laut ersten Ergebnissen einer Phase II-Studie das Fortschreiten einer

Lungenfibrose verlangsamen. Außerdem treten offenbar lebensgefährliche

Exazerbationen, das heißt Phasen in denen sich die Erkrankung verschlimmert,

seltener auf.

Die Wirkstoffgruppe der Tyrosinkinase-

Inhibitoren wird bereits bei

Lungenhochdruck auf seine Fähigkeit

getestet, das ungesteuerte Zellwachstum

in den Lungengefäßen zu hemmen.

Der als BIBF 1120 bezeichnete Wirkstoff

kann die Signale von Wachstumsfaktoren

blockieren, die bei einer weiter

Transplantation bei Lungenfibrose

Bei manchen Lungenfibrose-Patienten, die unter Lungenhochdruck leiden, kann

es von Vorteil sein, nicht nur einen, sondern gleich beide Lungenflügel zu

transplantieren.

Die idiopathische Lungenfibrose ist

nach COPD die zweithäufigste

Lungenerkrankung, die mittels

Transplantation behandelt wird.

Allerdings ist in Fachkreisen bislang

umstritten, ob nur ein oder gleich beide

Lungenflügel transplantiert werden sollten.

Beide Vorgehensweisen... weiter

Expertenforum Lungenfibrose - Vorträge jetzt online

Die Vorträge der vier Referenten vom 1. FORUM LUNGE des

Lugeninformationsdienstes sind nun online verfügbar.

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zu den Vorträgen weiter

Am 4. Oktober veranstaltete der

Lungeninformationsdienst sein erstes

FORUM LUNGE. Wissenschaftler und

Mediziner präsentierten den aktuellen

Stand des Wissens zum Thema

Lungenfibrose und standen Patienten und

Angehörigen einen halben Tag lang für

ihre Fragen zur Verfügung. Hier geht es

Vitamin D - Mangel beeinträchtigt die Lungenfunktion

Vitamin D ist nicht nur für die Knochengesundheit wichtig. Es wird auch in

Zusammenhang mit Krebserkrankungen und der Funktion des Immunsystems

diskutiert. So ist schon länger bekannt, dass Vitamin D-Mangel die Entwicklung

einiger Autoimmunerkrankungen wie z.B. Typ-1-Diabetes beeinflusst. Eine neue

Studie liefert nun Hinweise, dass ein Mangel an Vitamin D auch an der

Entstehung einer autoimmunbedingten

Lungenerkrankung beteiligt sein

könnte.

US-Wissenschaftler des Interstitial Lung

Disease Center in Cincinnati untersuchten,

wie häufig bei Patienten mit interstitiellen

Lungenerkrankungen Vitamin D-Mangel

vorliegt. Insgesamt nahmen 118 Patienten

– 67 mit einer Bindegewebserkrankung wie

z.B. Sklerodermie, 51 mit einer anderen Form von interstitieller... weiter

Asthma-Forschung im Interview

In zwei kurzen Videointerviews erläutern Prof. Dr. Erika von Mutius, Münchner

Asthmaforscherin am Dr. von Haunerschen Kinderspital, und ihre Kollegin Dr.

Felicitas Nagel Besonderheiten, Diagnose, Therapie und aktuelle

Forschungsansätze zum Krankheitsbild

Asthma.

1. Asthma –Forschung

Video-Interview mit Prof. Dr. Erika von

Mutius

Atemnot und pfeifende Atemgeräusche -

Asthma gehört zu den häufigsten

chronischen Lungenerkrankungen. Auch

Kinder leiden darunter, Auslöser sind hier oft virale Infekte. Prof. Dr. Erika von Mutius

vom Dr. von... weiter

Atemwegsinfekte bei idiopathischer Lungenfibrose

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Eine internationale Studie unter Beteiligung der University of California in San

Francisco ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Mehrzahl akuter

Exazerbationen bei idiopathischer Lungenfibrose nicht auf das Konto von

Virusinfektionen geht.

der... weiter

Bei der idiopathischen Lungenfibrose

(IPF) verschlechtern sich

Lungenfunktion und Atmung

fortschreitend. Bei einigen Patienten

vollzieht sich diese Umwandlung nach und

nach, bei anderen treten dagegen Phasen

akuter und ausgeprägter Verschlimmerung

der Beschwerden und Verschlechterung

Was wissen Sie über Lungenfibrose

Lungenfibrose ist eine schwerwiegende Erkrankung, über die aber bislang in der

Öffentlichkeit wenig bekannt ist. Was

wissen Sie darüber

Schätzungen von Klinikern zufolge leiden

in Deutschland rund 100.000 Menschen an

Lungenfibrose - Tendenz steigend. Bei

einem Drittel der Betroffenen weiß man

noch nichts über die Ursache ihrer

Erkrankung - sie leiden an der

sogenannten idiopathischen

Lungenfibrose. Testen Sie Ihr Wissen, machen Sie mit beim neuen weiter

Behandlung von Sodbrennen bremst Lungenfibrose

Patienten mit idiopathischer Lungenfibrose, deren Sodbrennen behandelt wird,

haben eine längere Lebenserwartung. Kalifornische Wissenschaftler fanden in

einer aktuellen Studie dafür Hinweise. Auch scheint die Lungenfibrose bei den

behandelten Patienten langsamer

voranzuschreiten.

Wenn Magensäure in die Speiseröhre

zurückfließt, kommt es zu Sodbrennen.

Zwar gab es schon früher Hinweise darauf,

dass dessen Behandlung eine

Lungenfibrose verlangsamen kann.

Allerdings sind sowohl die medikamentöse

Behandlung als auch ein entsprechender

chirurgischer Eingriff mit Risiken verbunden.

Für ihre Studie untersuchten... weiter

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Sie bitte an: info@lungeninformationsdienst.de.

Herausgeber:

Lungeninformationsdienst - Helmholtz Zentrum München, Abteilung Kommunikation

Verantwortlich: Sven Winkler

Redaktion: Ulrike Koller, Luise Heine

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