Anreize für Abteilungen schaffen Neues Instrument: Familien-LOM

familie.in.der.hochschule.de

Anreize für Abteilungen schaffen Neues Instrument: Familien-LOM

Familien-LOM – ein neues

Instrument zur Familienförderung

Best practice-Club ‚Familie in der Hochschule‘

Berlin 14.05.2008


Medizinische Hochschule Hannover


Medizinische Hochschule Hannover 2007

Landeszuschuss für Forschung und Lehre 123 Mill. €

Drittmittel 60,7 Mill. €

Anzahl der Mitarbeiter/-innen 7 824

Wissenschaftliche Mitarbeiter 1 222

- Ärzte / Ärztinnen 967

- Naturwissenschaftler/-innen 255

Gesamtzahl Studierende 2 911

Medizin 2 092

Zahnmedizin 450

Public Health 34

MD/PhD Molecular Medicine 92

Infection Biology PhD Program 90

Master Biomedizin, DFG Research Training Groups etc. 153

Lehrkrankenhäuser 51

Lehrpraxen 180


Medizinische Hochschule Hannover

2007

Wissenschaftliche Abteilungen 70

- Klinische 40

- Klinisch-theoretische 15

- Vorklinische und theoretische 15

Anzahl Betten 1 411

Stationäre Fälle 52 356

Ambulante Fälle 157 368

Betriebserträge 453 Mill. €

Case Mix 88 541

Case Mix-Index 1,83


Forschungschwerpunkte der MHH

Forschungs-

Schwerpunkt I

Forschungs-

Schwerpunkt II

Forschungs-

Schwerpunkt III

Infektion,

Immunitäts- und

Entzündungsforschung

Transplantation

und Stamm-Zell-

Forschung

Biomedizinische

Technik und

Implantate


Drittmittel der MHH 1998 – 2007

(in Mill. €)

60

Industrie, Stiftungen ohne Review etc.

38%

50

Peer-reviewte Drittmittel

47%

40

51%

53%

48% 44%

62%

30

62%

56%

56%

56%

53%

20

52% 56%

49% 47%

10

38%

44% 44%

44%

0

1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007


MHH - zertifiziert familienfreundlich

und genderkompetent

‣ audit familiengerechte hochschule Grundzertifikat 2005

‣ positive Beurteilung durch die Gutachter/innen im Rahmen der

Exzellenzinitiative 2007

‣ Platz 3 im bundesweiten Chancengleichheits-Ranking aller

deutschen medizinischen Fakultäten* 2007

‣ Aufnahme in den Best practice-Club ‚Familie in der Hochschule‘

2008

*Kaczmarczyk, Gabriele, Ludwig, Karen: Chancengleichheit an Medizinischen Fakultäten und

Universitätsklinika in Deutschland 2001/2005, Berlin 2007.


Studentinnen gestern und heute

Zum Start 1965

41 Studierende

9 Frauen, 32 Männer

22 % Frauen

Heute - WS 2007/2008

2859 Studierende

1813 Frauen, 1046 Männer

63 % Frauen


Promotionen und Habilitationen

250

200

150

100

50

Frauen

Männer

Promotionen

0

1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007

45

40

35

30

25

20

15

10

5

0

1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007

Frauen

Männer

Habilitationen


Instrumente zur Förderung

von Nachwuchswissenschaftlerinnen

Anreize für Abteilungen

schaffen

Familien-LOM

Führungskräfte

sensibilisieren

neues Modul zur

Führungskräfteentwicklung

Kinderbetreuung

gewährleisten

Wissenschaftlerinnen

fördern


Kinderbetreuung gewährleisten:

Umfrage zum Betreuungsbedarf

Betreuungsbedarf aller MHH-Angehörigen

n = 526 Kinder

600

526

500

400

Kinder

300

200

336

197

0 - 1 J

1 - 3 J

3 - 6 J

ab 6 J

alle

100

0

58

123

122

103

110

99

97

76

61

67

37

33

12 13 15 9 10

2006/7 2007/8 2008/9 Insgesamt

Jahr


Kinderbetreuung gewährleisten:

regelmäßige Betreuung

• Betriebskindertagesstätte mit 154 Plätzen

– darin 14 reservierte WINK-Plätze

– Umwandlung von Kindergartenplätzen in

Krippenplätze

• „Hirtenkinder“ insgesamt 55 Plätze

– bevorzugt Wissenschaftlerinnen auf Drittmittelstellen


Kinderbetreuung gewährleisten:

akuter Betreuungsbedarf

• Betreuung bei Veranstaltungen

• Betreuung zur Examensvorbereitung und während der

Prüfungen

• Betreuung in den Oster- und Herbstferien

• Vermittlung von Tagesmüttern und Babysittern

• Betreuung in den Sommerferien (ab 2008)

• Notfallbetreuung in Einzelfällen durch die „blauen Engel“

und einen Betreuerinnenpool

• Ausbau von Räumlichkeiten für Notfall-/Einzelfallbetreuung

• in Vorbereitung

• ständige Notfallkinderbetreuung


Das Büro der Gleichstellungsbeauftragten steht Ihnenfür

Rückfr agen gerne zur Verfügung

Gleichstellung

OE0 013

Telefon: 0511 53 2-6501

Fax: 0511 53 2-3441

E-Mail: Gleichstellung@mh-hannover.de

http:// www.mh-hannover.de/gleichstellung.html

Carl- Neuber g-Str. 1, 30625 Hannover

Wissenschaftlerinnen fördern

• Mentoring-Programme für hochqualifizierte

Nachwuchswissenschaftlerinnen

– kontinuierlich seit 2004

– bisher wurden 60 Wissenschaftlerinnen gefördert

– Berufungen und andere Karriereschritte

• Habilitationsanschubförderung

– kontinuierlich seit 2004

– jährlich werden zwei Wissenschaftlerinnen gefördert

– Programmausweitung geplant

– erfolgreiche Habilitationen

Glei chst ell ungsbeauf tragte

Dr. phil. Bärbel Miemiet z

Beauftragte PM 1

Förderung von Wissenschaftlerinnen

Nach Maßgabe des Frauenförderplans der Medizinischen Hochschule Hannover werden im Haushaltsj ahr 2007

erneut Mittel zur Förderung von zwei Wissenschaftlerinnen im Gesamtumfang von 75 000 Euro bereit gestellt.

Di e M HH v er gibt diese Stipendien zur Habilitationsanschubförderung. Die Förderdauer soll ein Jahr

Laufzei t nicht überschrei ten und i st eine Personalmittelförderung, die vorzugsweise der persönlichen Freistellung

von Routineaufgaben dienen sol l.

Antragsberechtigt si nd Frauen, die ei ne wissenschaftliche Arbeit an der MHH anfertigen wol len. Die Anträge

werden durch die Kommission für Gleichstellung sowie eine von der Forschungskommission

benannte Fachgutachterin bzw. einen Fachgutachter begutachtet und von der Kommi ssion für

Gleichstellung dem Präsidium zur Förderung vorgeschlagen.

Di e Auswahl orientiert sich an folgenden Gesi chtspunkten:

• wi ssenschaf t liche Exzell enz des Vorhabens

• Originalit ät, Durchführbarkeit , wissenschaf tl iche Bedeut ung für die medizi nische Forschung,

methodische Innovation, Interdisziplinarität

• Quali fikation für das konkrete Vorhaben (Vorarbei ten, Veröffentlichungen, Anzahl von Publi kati onen i m

Hinblick auf die Habilitationsleistung)

• Erfahrungen in der Lehre

• Unterstützung durch die Abteil ung; bei Kli nikerinnen: Freistel lung von der Klinik für den Zeitraum der

Förderung

• familiäre Situation

Bitte machen Sie in Ihrer Bewerbung aussagekräftige Angaben zu den genannten Punkten. Richten Sie sich bei

der Antragsstellung nach den Vorgaben der DFG für Normalverfahren (www.dfg.de: Liste Formulare und

Merkblätter: Vordruck: 1.04: Merkblatt Forschungsstipendien, Vordruck: 10.04: Fragebogen für Antragssteller)

und fügen Sie einen Lebensl auf bei. Der Antrag soll te zehn Seiten nicht überschreiten.

Senden Si e den vollständigen Antrag bitte bis zum 16. Juli 2007

an die

Gl eichstel lungsbeauftragte der MHH

Dr. phil . Bärbel Miemietz

Carl-Neuberg-Str.1

30625 Hannover OE0013

Post : MHH, Gleichstellung OE 0013

K27, 1. Etage


Führungskräfte sensibilisieren

Führungskräfteentwicklung an der MHH

Führungsfunktion

und - rolle

26.- 28.09.2007

Informationsveranstaltung

30.08.2007

‣ Führungskräfteentwicklungsprogramm

Grundlagen

der Kommunikation

05. - 06.11.2007

seit 1996 durchgeführt

teilgenommen haben bisher 129 Personen

Veränderungsmanagement

10. - 11.12.2007

Begleitung der

Praxisphase

28.01.2008

Frauenanteil: 57%

‣ Business Basics für Oberärzte/Oberärztinnen

Konfliktmanagement

25. - 26. 02.2008

Gruppenprozesse

steuern

21. - 22.04. 2008

Begleitung der

Praxisphase

31.03.2008

Begleitung der

Praxisphase

09.06.2008

Mentoring - Prozess

‣ Business Advanced für Oberärzte/Oberärztinnen

Begleitung der

Praxisphase

07.07.2008

Abschlussveranstaltung

17.07.2008


Führungskräfte sensibilisieren

Modul ‚Familien- und Genderkompetenz‘

Einführung Herbst 2008

10.000 € aus dem Wettbewerb „Familie in der Hochschule‘

Zielgruppe:

Programmteilnehmer/innen aus den letzten drei Jahren

Inhalte:

‣ Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Hochschule durch

Familienfreundlichkeit

Familien- und Genderkompetenz als Gewinn für die Abteilung

‣ frühzeitige und langfristige Karriereplanung mit

Nachwuchswissenschaftlerinnen

‣ Rückkehrplanung mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Elternzeit

in Anspruch nehmen

Verstetigung bei positiver Evaluierung


Anreize für Abteilungen schaffen

Etabliertes Instrument: LOM mit ‚Frauenfaktor‘ 1,5

• Leistungsorientierte Mittelvergabe LOM seit 2005 an

der MHH, seit 2005 mit „Frauenfaktor“ 1,5

– Berechnungsgrundlage: Impactfaktoren / Publikationen und

eingeworbene Drittmittel

– 20 Prozent des Landeszuschusses F & L 2007

– 20 Mill. € Gesamtausschüttung 2007

– 1,4 Mill. € davon für Leistungen von Wissenschaftlerinnen


Anreize für Abteilungen schaffen

Neues Instrument: Familien-LOM

Ziele

‣ kurzfristig

• für die Abteilungen: Kompensation von finanziellen Ausfällen in

Mutterschutzzeiten von Wissenschaftlerinnen

‣ mittel- bis langfristig

• Abbau von Vorbehalten, Frauen als Wissenschaftlerinnen

einzustellen

• Veränderung der Kultur in einzelnen Fächern

• Steigerung des Frauenanteils auf Professuren und in Post-Doc-

Stellen


Anreize für Abteilungen schaffen

Neues Instrument: Familien-LOM

Zielgruppen

Abteilungen, in denen signifikant wenig Wissenschaftlerinnen

beschäftigt sind

‣ alle Anträge werden bewilligt

Abteilungen, in denen überdurchschnittlich viele

Wissenschaftlerinnen aufgrund von Mutterschutz und Elternzeit

„ausfallen“

Verteilung der Mittel

‣ Anträge werden durch einen Beirat begutachtet

• bei Ärztetarif Stufe 2: 62.905 €/Jahr

• 14 Wochen je Geburt: 16.936 €/Geburt

• 25 Fälle (je nach Tarif mehr, mindestens aber 23,6)


Anreize für Abteilungen schaffen

Neues Instrument: Familien-LOM

Laufzeit des Projekts

• 01.01.-31.12. 2009

• Verstetigung bei positiver Evaluierung

eingesetzte Mittel: 400.000 € gesamt, davon

• 65.000 € aus dem Wettbewerb ‚Familie in der

Hochschule‘

• 335.000 € MHH-Mittel


Anreize für Abteilungen schaffen

Neues Instrument: Familien-LOM

Vorlauf

• Sensibilisierung von Führungskräften (> Modul im

Führungskräfteentwicklungsprogramm)

• Bildung einer Lenkungsgruppe

• Einstellung eines/r Projektmitarbeiter/in

• Erstellung von Infomaterial und Bekanntmachung der

Maßnahme

• Erarbeitung eines Evaluationskonzepts

Umsetzung

• Ausschreibung der Maßnahme

• Prüfung der Bewerbungen durch die Lenkungsgruppe

• Auszahlung der Mittel

• Evaluation

• Fortlaufende Berichterstattung im Rahmen des best practice

clubs


Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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