Die Zeitung zum Download als PDF (Ausgabe ... - Burgenland Express
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express<br />
BURGENLAND<br />
Gefüllte Salzstangerl 1 Portion =<br />
Zutaten für 4 Portionen:<br />
Zubereitung:<br />
4 Salzstangerl<br />
1 Topfen, Rahm, Eidotter zu einer<br />
(variieren Sie auch mit<br />
Grundmasse gut verrühren. Gurkerln,<br />
anderen Gebäcksorten)<br />
Eiweiß, Paprika, Schinken und Zwiebel<br />
200 g Magertopfen<br />
ganz fein hacken. und einrühren.<br />
125 g Leichtsauerrahm<br />
Sardellenpaste, Senf, Salz, Pfeffer und<br />
1 hartes Ei<br />
das Paprikapulver untermischen.<br />
2 kleine Essiggurkerln 2 Den Salzstangerln die Enden ab-<br />
1 halber roter Paprika<br />
schneiden. Den Inhalt mit einem Löffel<br />
100 g Toastschinken<br />
herausschaben und auch noch unter<br />
1 kleine Zwiebel<br />
die Masse geben und das Gebäck<br />
Sardellenpaste (ca. 2 cm) wieder gut damit befüllen. In Frisch-<br />
etwas Senf, Salz, Pfeffer haltefolie einwickeln und für mind.<br />
1 MSP Paprikapulver scharf<br />
2 Std. in den Kühlschrank legen. Vor<br />
dem Servieren in 1,5 cm dicke Scheiben<br />
schneiden und auf einem bunten<br />
Salat anrichten.<br />
Schinken-Kräuter-Knöderl-Suppe 1 Portion =<br />
Zutaten für 4 Portionen:<br />
Zubereitung:<br />
50 g Toastschinken<br />
1 Schinken in kleine Würfel schneiden.<br />
125 g Magertopfen<br />
Magertopfen mit Leichtsauerrahm AUSGABE und MATTERSBURG<br />
125 g Leichtsauerrahm<br />
Ei glatt rühren, Schinken zugeben. Mit<br />
1 Ei<br />
Salz und Pfeffer würzen, Kräuter unter-<br />
5 EL Semmelbrösel<br />
mischen.<br />
2 EL Weizengrieß<br />
2 Semmelbrösel und Grieß einrühren und<br />
2 EL frische Kräuter<br />
die Masse 30 Minuten rasten lassen.<br />
(Petersilie, Kerbel, etc.)<br />
3 Dann Kräutersuppe aufkochen.<br />
Salz, Pfeffer<br />
Aus der Masse mit feuchten<br />
1 l Kräutersuppe<br />
Händen 12 Knöderl formen und<br />
in der schwach kochenden Suppe<br />
15 Minuten ziehen lassen.<br />
NR. 09 ▪ 23 September 2010 ▪ An einen Haushalt ▪ Österreichische Post AG ▪ Verlagspostamt: 7210 Mattersburg ▪ Postentgelt bar bezahlt ▪ RM09A038085K<br />
Wohin in<br />
60 Minuten<br />
Baumwipfelweg<br />
Althodis Seite 12<br />
© Weight Watchers<br />
© Weight Watchers<br />
Großmutters Käsespätzle 1 Portion =<br />
Zutaten für 4 Portionen:<br />
3 Abschöpfen, im Sieb abtropfen lassen.<br />
Rezepte<br />
400 g Weizenvollkornmehl 4 Bis das Wasser kocht: Käse fein auf-<br />
2 Eier<br />
reiben. Den „Sura Kas“ zerdrücken.<br />
1⁄8 l Wasser<br />
<strong>Die</strong> beiden Käse gut vermischen.<br />
150 g Gouda fettfrei<br />
5 Abwechselnd Spätzle und Käse in eine<br />
150 g Sura Kas 1% Fett<br />
beschichtete Auflaufform geben und mit<br />
<strong>zum</strong> 100 g Zwiebel Nachkochen<br />
Käse abschließen. Mit Pfeffer würzen.<br />
2 EL Mehl<br />
Rahm über die Spätzle gießen.<br />
250 g Leichtsauerrahm<br />
6 Bei 180-200°C ca. 20 – 25 Minuten im<br />
Salz, Pfeffer<br />
Backrohr überbacken. Solange bis der<br />
Zubereitung:<br />
Käse zerronnen ist.<br />
Das 1 Mehl, <strong>Burgenland</strong> Eier, 1 TL Salz und Wasser<br />
7 In der Zwischenzeit: Zwiebel in feine <strong>Express</strong><br />
Ringe schneiden, in Mehl und etwas<br />
zu einem glatten Teig verrühren.<br />
15 Min. stehen lassen.<br />
Salz wenden.<br />
2 Teig durch einen Spätzlehobel in 8 Zwiebelringe auf Backpapier im Back-<br />
Sonntags-Menü kochendes Salzwasser pressen, rohr bei 200°C goldgelb backen (od. Seite 20<br />
Hitze reduzieren und ziehen<br />
in einer beschichteten Pfanne braten).<br />
Lukas<br />
Resetarits<br />
Ein interessantes<br />
Gespräch Seite 4<br />
Richtungswechsel in<br />
der Erzdiözese? Seite 6<br />
Apfelkuchen mit Puddingguss 1 Portion =<br />
Zutaten für 12 Portionen:<br />
Mürbteig:<br />
100 g Halbfettmargarine<br />
80 g Staubzucker<br />
220 g Weizenvollkornmehl<br />
1 Ei<br />
1 Prise Salz<br />
Guss:<br />
1⁄2 l Milch (bis 1% Fett)<br />
2 Pkg. Vanillepuddingpulver<br />
4-5 EL Streusüße<br />
600 g Äpfel, geschält und<br />
geschnitten<br />
Zimt<br />
2 Eier<br />
Alle Auskünfte unter:<br />
� 01-532 53 53<br />
www.weightwatchers.at<br />
Zubereitung:<br />
1 Alle Teigzutaten gut verkneten und<br />
20 Min. kühl stellen.<br />
2 Milch in den Topf geben, Puddingpulver<br />
mit Streusüße mischen und mit etwas<br />
Milch glatt rühren. In die kochende Milch<br />
einrühren und unter ständigem Rühren<br />
1 Min. auf kleiner Flamme köcheln lassen<br />
(wird ziemlich dick). Abkühlen lassen.<br />
3 Teig in eine Springform (28 cm) drücken<br />
und den Rand ca. 3 cm hochziehen.<br />
4 Äpfel auf den Mürbteig geben und mit<br />
etwas Zimt bestreuen.<br />
5 <strong>Die</strong> Eier in den Pudding einrühren, die<br />
Masse über die Äpfel geben und glatt<br />
streichen.<br />
6 Im vorgeheizten Backrohr bei 175°C ca.<br />
50 Minuten backen.<br />
© 2010 Weight Watchers International, Inc. Alle Rechte vorbehalten.<br />
Paul Iby galt <strong>als</strong> Volksbischof. Nun wechselt er frühzeitig in den Ruhestand.<br />
HERBSTBEGINN: Genießen Sie die noch immer angenehmen Temperaturen im Freien!<br />
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02 Aktuell<br />
Ägidius Zsifkovics wird <strong>als</strong>o<br />
kommenden Samstag <strong>zum</strong><br />
neuen Bischof der Erzdiözese<br />
Eisenstadt geweiht.<br />
Schlagzeilen macht dieser<br />
Wechsel aber vor allem<br />
durch die Art und Weise wie<br />
er abgelaufen ist. Fast 18<br />
Jahre war Dr. Paul Iby ein<br />
beim Kirchenvolk überaus<br />
beliebter Bischof (Seite 6).<br />
Von Medienvertretern(!)<br />
musste er im Frühsommer<br />
den Zeitpunkt seiner Ablöse<br />
erfahren, wie er in einem<br />
ORF-Interview am vergangenen<br />
Sonntag bestätigte.<br />
Paul Iby wird das große<br />
Diözesanfest anlässlich des<br />
50-jährigen Bestehens nicht<br />
mehr <strong>als</strong> Bischof mitfeiern,<br />
wie es sein großer Wunsch<br />
gewesen wäre. Durch die<br />
überstürzte Ablöse sehen<br />
viele Ägidius Zsifkovics nun<br />
unterschwellig (und wohl<br />
auch ungerechtfertigt) <strong>als</strong><br />
„Vertreiber“ des geschätzten<br />
Altbischofs. Von einer angemessenen<br />
Übergabe hätte<br />
Ibys Nachfolger jedoch<br />
ebenfalls profitiert. Nicht<br />
genug damit, wurde auch<br />
noch der geplante Diözesantag<br />
im Oktober vom neuen<br />
Bischof aus kirchenrechtlichen<br />
Gründen abgesagt. <strong>Die</strong><br />
seit vielen Monaten an den<br />
Vorbereitungen beteiligten<br />
Helfer schütteln den Kopf.<br />
Das hätte man sich bei einem<br />
späteren Abschied<br />
Ibys ohne Zweifel erspart.<br />
Im Fußball würde man von<br />
einem klassischen Eigentor<br />
sprechen. Wenn man an den<br />
Missbrauchsskandal denkt<br />
leider nicht das erste. Jetzt<br />
sollte man dringend daran<br />
arbeiten, die nächste Chance<br />
zu nützen, sonst ist die<br />
Niederlage unvermeidbar.<br />
Wir schreiben den 23.<br />
September. <strong>Die</strong> Blätter<br />
haben längst begonnen<br />
sich zu verfärben und die<br />
Nächte sind ab heute wieder<br />
länger <strong>als</strong> die Tage.<br />
Der Herbst ist da!<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Editorial Noch hat der Oktober<br />
Wieder eine<br />
vergebene Chance<br />
von<br />
Manfred<br />
Vasik<br />
m.vasik@burgenlandexpress.at<br />
Foto: © Oliver Weber / pixelio.de<br />
Wenn die Blätter rauschen<br />
W<br />
ährend für alle Wetterfrösche<br />
(auch Meteorologen<br />
genannt)<br />
der Herbst bereits am 1. September<br />
begonnen hat, war es<br />
heute genau 9 Minuten nach 5<br />
Uhr auch aus astronomischer<br />
Sicht soweit. Der Sommer ist<br />
vorbei! <strong>Die</strong> Natur beginnt sich<br />
umzustellen und die heißen<br />
Tage gehören für heuer wohl<br />
der Vergangenheit an. <strong>Die</strong><br />
wohl wichtigste Funktion des<br />
Herbstes spiegelt sich in der ursprünglichen<br />
Wortbedeutung<br />
wider - Zeit der Ernte.<br />
Tag-und-Nacht-Gleiche<br />
Eingeläutet wird der Herbst<br />
von der Tag-und-Nacht-Gleiche.<br />
Genau zu Herbstbeginn<br />
steht die Sonne exakt senk-<br />
IMPRESSUM<br />
BURGENLAND<br />
express<br />
NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />
Herausgeber und Verleger:<br />
VAKO Media OG<br />
Hauptstraße 33, 7210 Mattersburg<br />
Tel. 02626/636 16, Fax 02626/636 86<br />
e-mail: office@burgenlandexpress.at<br />
Foto: © dieter / pixelio.de<br />
recht über dem Erdäquator.<br />
<strong>Die</strong>s führt dazu, dass Tag und<br />
Nacht gleich lang sind. Nun<br />
wandert sie weiter und überschreitet<br />
den sogenannten<br />
Himmelsäquator Richtung Süden.<br />
Dadurch ist ihr ab diesem<br />
Zeitpunkt die südliche Halbkugel<br />
der Erde zugewandt, was<br />
uns kürzere Tage <strong>als</strong> Nächte<br />
beschert. Da die Erde ja etwas<br />
mehr <strong>als</strong> 365 Tage für die Umkreisung<br />
der Sonne benötigt,<br />
kann die Tag-und-Nacht-Glei-<br />
Geschäftsführung und Chefredaktion:<br />
Markus Koller, Mag. Manfred Vasik<br />
Redaktion: Eva Reithofer, Wolfgang Gärtner<br />
Anzeigenverkauf: Erika Händler<br />
Comic: Ronny Kikowatz, www.ronnytoons.at<br />
Herstellung: Goldmann Druck AG, Tulln<br />
Verbreitung: Ergeht an jeden erreichbaren<br />
Haushalt in den Bezirken Eisenstadt, Mattersburg<br />
und Oberpullendorf<br />
nicht begonnen, aber<br />
die dazugehörigen Feste<br />
sind bereits in vollem<br />
Gange. <strong>Die</strong> Mutter aller<br />
Oktoberfeste macht da<br />
keine Ausnahme. <strong>Die</strong><br />
200-ste <strong>Ausgabe</strong> des<br />
Münchner Oktoberfestes<br />
startete vergangenen<br />
Samstag zu neuen<br />
Rekorden. Eine „historische<br />
Wiesn“ erinnert<br />
heuer an die glorreiche<br />
Vergangenheit. Von den<br />
Preisen wird man aber<br />
rasch in die Jetzt-Zeit<br />
zurückgeholt. Bei „unseren“<br />
Oktoberfesten<br />
geht‘s dagegen wesentlich<br />
preisgünstiger zu.<br />
che auch auf den 22. September<br />
fallen (zB. in Schaltjahren).<br />
Interessante Ereignisse<br />
Der 23. September steht aber<br />
nicht nur für den Herbstbeginn.<br />
Vor genau 30 Jahren trat<br />
Reggae-Legende Bob Marley<br />
in Pittsburgh <strong>zum</strong> letzten Mal<br />
auf. Prominentes Geburtstagskind<br />
ist Amerikas Paraderocker<br />
Bruce Springsteen (61) und<br />
Romy Schneider wäre heute<br />
72 Jahre alt geworden.<br />
Verteilung: Österreichische Post AG<br />
Gesamtauflage: 57.000 Stück<br />
Mit Werbung od. Anzeige gekennzeichnete Artikel<br />
sind entgeltliche Einschaltungen nach § 26 Mediengesetz.<br />
Bei Einsendungen von Fotomaterial<br />
und Artikeln an die Redaktion wird das Einverständnis<br />
zur Veröffentlichung vorausgesetzt.<br />
<strong>Die</strong> VAKO Media OG übernimmt keine Gewähr für<br />
eingesandtes Redaktions- u. Bildmaterial.
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Global<br />
Offenbar reichen nicht<br />
einmal mehr Katastrophen<br />
um die Menschheit<br />
zur Vernunft zu bringen. 1986 kam es im<br />
Kraftwerk Tschernobyl <strong>zum</strong> größten atomaren<br />
Super-GAU der Geschichte. Ganz Europa stand<br />
unter Schock und in den unmittelbar betroffenen<br />
Gebieten sind die verheerenden Folgen bis<br />
heute nicht annähernd überwunden. Doch für<br />
Einbruchsdiebstahl<br />
in Pöttelsdorf<br />
PÖTTELSDORF. In der Vorwoche<br />
drangen unbekannte<br />
Einbrecher in eine Pöttelsdorfer<br />
Firma ein. Man geht von<br />
zwei Tätern aus, die über ein<br />
straßenseitiges Fenster, das<br />
sie aufzwängten ins Gebäude<br />
gelangten. Insgesamt brachen<br />
sie sechs Türen und mehrere<br />
Aktenschränke auf und kamen<br />
in den Besitz einer Handkasse<br />
mit Bargeld. Weiteres <strong>Die</strong>besgut:<br />
Laptops, eine Digitalkamera<br />
und Werkzeug. <strong>Die</strong> Gesamtschadenshöhe<br />
ist noch<br />
nicht bekannt.<br />
Täter bei Einbruch<br />
überrascht<br />
NEUDÖRFL. Vergangenen<br />
Samstag gelangten bislang unbekannte<br />
Täter durch eine offen stehende<br />
Terrassentür in das Innere<br />
eines Einfamilienhauses in Neudörfl.<br />
Mit einem Sportschuh, den<br />
sie im Vorraum gefunden hatten,<br />
zerschlugen sie zwei Bewegungsmelder<br />
und durchwühlten zwei<br />
Räume. Dann dürften die Täter<br />
vom Hausbesitzer gestört worden<br />
sein und ergriffen die Flucht.<br />
Laut Angaben der Geschädigten<br />
wurde nichts gestohlen. Der angerichtete<br />
Schaden wird mit ca.<br />
Euro 200,-- beziffert.<br />
viele heilt die Zeit alle Wunden. 24 Jahre nach<br />
der Tragödie denken immer weniger Staaten<br />
über einen Ausstieg aus der Atomkraft nach.<br />
Auch Deutschland hat nun seine Rückzugspläne<br />
praktisch aufgegeben. Vorgeschobene Gründe<br />
dafür sind der Klimawandel und die Abhängigkeit<br />
von Öl und Gas. Was werden die Verantwortlichen<br />
wohl nach dem nächsten Desaster<br />
sagen? Vorausgesetzt sie können das noch.<br />
Bezirk MATTERSBURG aktuell<br />
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Unfall bei<br />
der Apfelernte<br />
STÖTTERA. Am Montag ereignete<br />
sich in einem Garten auf<br />
einem Privatgrundstück in Stöttera<br />
ein Arbeitsunfall bei der Apfelernte.<br />
Als sich der 78-jährige<br />
Hausbesitzer gerade auf der Leiter<br />
in ca. drei Meter Höhe befand,<br />
dürfte er das Gleichgewicht verloren<br />
haben und stürzte auf den<br />
Boden. Sein 53-jähriger Nachbar<br />
eilte sofort zu Hilfe. <strong>Die</strong> Gemeindeärztin<br />
und das Notarztteam<br />
führten die Erstversorgung<br />
durch, dann wurde der schwer<br />
verletzte Mann in das Krankenhaus<br />
Eisenstadt eingeliefert.<br />
Aktuell<br />
In aller Kürze<br />
03<br />
Neuer Landessprecher<br />
bei den Grünen<br />
Der 39-jährige Michel<br />
Reimon, seit der Landtagswahl<br />
einziger Abgeordneter<br />
der Grünen, wurde in der<br />
Vorwoche auch <strong>zum</strong> Landessprecher<br />
gewählt. 26 der 32<br />
Delegierten gaben Reimon<br />
ihre Stimme, 6 stimmten<br />
gegen ihn. Gegenkandidaten<br />
gab es nicht. Nach dem Abgang<br />
von Grete Krojer und<br />
Josko Vlasich wurde der Generationenwechselkonsequent<br />
vollzogen. Mit Christiane<br />
Brunner (34) wurde<br />
ebenfalls jemand aus der<br />
jungen Garde zu Reimons<br />
Stellvertreterin gewählt. Als<br />
eine der Hauptaufgaben für<br />
die Zukunft sieht der frischgebackene<br />
Landessprecher<br />
eine Verbreiterung der Basis,<br />
<strong>als</strong>o stärkere Ortsgruppen.<br />
Erschwert werden die Bemühungen<br />
der Grünen vor<br />
allem durch den Verlust des<br />
Klubstatus´ aufgrund der<br />
unerwarteten Wahlverluste.<br />
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04 Interview<br />
Seit 1977 steht der in Stinatz geborene<br />
Lukas Resetarits <strong>als</strong> Kabarettist auf der<br />
Bühne. Mit seinem 23-igsten Soloprogramm<br />
„Osterreich - ein Warietee“ (am<br />
1.10. in der Cselley Mühle) feiert er wieder<br />
Riesenerfolge, aber auch in seiner Paraderolle<br />
<strong>als</strong> Major Kottan ist er heuer noch zu<br />
sehen. Nämlich im Kino in „Rien ne va plus<br />
– Kottan ermittelt“. Ab 3. Dezember unter<br />
der Regie von Peter Patzak.<br />
Lukas Resetarits<br />
Was dürfen sich die burgenländischen<br />
Zuschauer von<br />
„Osterreich – ein Warietee“<br />
erwarten?<br />
Ein breitgefächertes Programm,<br />
das von der historischen Entwicklung<br />
unseres Staates, wie<br />
ich sie erlebt habe, über die Krise<br />
und deren Bewältigung, bis<br />
zu genialen Lösungsmodellen<br />
für Weltprobleme einen weiten<br />
Bogen spannt. Es geht um<br />
Gott und die Welt, um leere<br />
Versprechungen und<br />
wertlose Aktien,<br />
aber<br />
auch die<br />
eine<br />
oder<br />
andere akrobatische Einlage ist<br />
möglicherweise zu erwarten.<br />
23 Soloprogramme in 33<br />
Jahren, sowie zahlreiche<br />
Film- und Fernsehrollen. Wie<br />
sieht Ihr persönliches Erfolgsrezept<br />
aus?<br />
Ich habe kein Erfolgsrezept.<br />
Ich versuche nur bei mir zu<br />
bleiben und das zu tun, was<br />
ich kann. Sprich: Meinen Beruf<br />
ehrlich auszuüben ohne mich<br />
zu verbiegen oder Haltungen<br />
aufzugeben.<br />
Ab 3. Dezember sind<br />
Sie wieder <strong>als</strong><br />
Kottan im Kino<br />
zu sehen. Erwartet<br />
uns ein völlig<br />
neuer „Major“?<br />
Natürlich nicht,<br />
da er ja von mir<br />
gespielt wird. Ich<br />
bin ja auch nicht<br />
mehr ganz neu.<br />
<strong>Die</strong> „Neuen“ im<br />
Ensemble schlie-<br />
ßen in großartiger Weise an den<br />
Geist des Kottan-Teams früherer<br />
Tage ,- mit allem Ernst in<br />
der Absurdität und schrägem<br />
Wahnsinn -, an. Der Major hat<br />
an Jahren und Gewicht zugelegt,<br />
aber nichts von seinem<br />
Charakter verloren.<br />
Politisches Kabarett geht oft<br />
ziemlich unter die Gürtellinie.<br />
Wo ziehen Sie die Grenze?<br />
Keinesfalls geht politisches Kabarett<br />
„oft ziemlich unter die<br />
Gürtellinie“! Vielmehr bewegt<br />
sich die Politik, in ihrer permanenten<br />
Wahlkämpferei und<br />
populistischen Anbiederei an<br />
dumpfe Bewusstseinsschichten,<br />
oft in tieferen Gefilden.<br />
(Oft sogar in sauren Wiesen<br />
und Sümpfen!!)<br />
Als ernstzunehmender Satiriker<br />
und Kritiker vermeidet<br />
man tunlichst, sein Niveau so<br />
weit abzusenken.<br />
Wie vereinen Sie bei einem<br />
derart intensiven Programm<br />
Beruf und Familie?<br />
Möglicherweise problemloser<br />
Infobox<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
<strong>als</strong> eine Supermarktkassierin<br />
oder ein Schichtarbeiter. Und<br />
indem ich mein Privatleben<br />
nicht in der Öffentlichkeit<br />
ausbreite.<br />
Was schätzen Sie <strong>als</strong> gebürtiger<br />
Stinatzer am <strong>Burgenland</strong><br />
am meisten?<br />
Besonders das Südburgenland<br />
mit seiner Landschaft und<br />
seinem Klima hat mich <strong>als</strong><br />
Kind geprägt, aber das ganze<br />
Bundesland, über das früher<br />
gewitzelt wurde, hat sich<br />
großartig entwickelt, während<br />
so manchen „Witzlern“ das Lachen<br />
vergangen ist.<br />
Gab bzw. gibt es für Sie in<br />
beruflicher Sicht ein klassisches<br />
Vorbild?<br />
Nein<br />
Wer bringt eigentlich Lukas<br />
Resetarits <strong>zum</strong> Lachen?<br />
Thomas Stipsits, Grissemann<br />
und Stermann, Projekt X und<br />
in Deutschland mein Freund<br />
Helge Schneider und der skurrile<br />
Piet Klocke.<br />
Lukas Resetarits – Osterreich – ein Warietee:<br />
<strong>Burgenland</strong>termine:<br />
1.10.: Oslip, Cselley Mühle 20:00<br />
7.10.: Oberschützen, Kulturzentrum 19:30<br />
8.10.: Oberschützen, Kulturzentrum 19:30<br />
Weitere Infos unter www.knowme.at/<br />
Foto: © www.lukasbeck.com
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
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Bischofsweihe...<br />
SERIE: Themen, die Burgenländerinnen und<br />
Burgenländer bewegen<br />
Heute: Ein „Volksbischof“ tritt ab<br />
Am 25. September bekommt<br />
die Diözese<br />
Eisenstadt einen neuen<br />
Bischof. Nach mehr <strong>als</strong> 17<br />
Jahren tritt der äußerst beliebte<br />
und auf Konsens bedachte<br />
Paul Iby seinen Ruhestand an.<br />
Wahrscheinlich nicht ganz so<br />
glücklich, wie er sich das vorgestellt<br />
hat. Sein Wunsch, das<br />
Diözesanfest im November<br />
(anläßlich des 50-jährigen Bestehens)<br />
noch <strong>als</strong> Bischof mitfeiern<br />
zu können, wurde von<br />
Rom nicht erhört.<br />
Ein etwas gewagter Vergleich<br />
zur Wirtschaft. Wie oft werden<br />
erfolglose Top-Manager mit<br />
fetten Prämien oder „schlimmstenfalls“<br />
millionenschweren<br />
Abfertigungen verabschiedet.<br />
(Alt)-Bischof Paul Iby hingegen<br />
hatte in seiner „Branche“ Erfolg.<br />
Auch in schwierigen Zeiten galt<br />
er stets <strong>als</strong> Vermittler und Brückenbauer.<br />
<strong>Die</strong> der Kirche oft<br />
vorgeworfene Abgehobenheit<br />
war ihm fremd. Obwohl Paul<br />
Iby selbst nie <strong>als</strong> Pfarrer einer<br />
Gemeinde tätig war, strahlte er<br />
<strong>als</strong> Bischof eine Volksnähe wie<br />
kaum ein anderer Geistlicher<br />
aus. Im Zuge des Missbrauchsskand<strong>als</strong><br />
in der Kirche musste<br />
zwar auch Iby Fehler eingestehen,<br />
aber insgesamt bleibt eine<br />
Druckerpatronen helfen kranken Kindern<br />
Je 1 Euro für die Clowndoctors<br />
Weitere Infos:<br />
Mülltelefon<br />
08000/80 61 54<br />
oder: www.bmv.at<br />
Normalerweise werden gebrauchte Druckerpatronen<br />
einfach entsorgt. Ich hab jetzt eine<br />
bessere Idee: Bringt die leeren Patronen<br />
doch in eure Problemstoff-Sammelstelle.<br />
<strong>Die</strong> gesammelten Patronen werden<br />
nämlich wiederbefüllt. Für jede retournierte<br />
Patrone bekommen die<br />
Rote Nasen-Clowndoctors einen<br />
Euro. Und die Clown-Doctors<br />
bringen dank hoffentlich vieler<br />
Euros kranke Kinder wieder <strong>zum</strong><br />
Lachen.<br />
��������<br />
����������������<br />
Drucker<br />
Patrone<br />
Peter Pan<br />
durchaus positive Bilanz.<br />
Ein Manager hätte jedenfalls<br />
viel Lob und noch mehr Geld<br />
erhalten. Paul Iby hingegen<br />
musste sich bereits im August<br />
offiziell <strong>als</strong> Bischof verabschieden.<br />
Ob seine Anregung über<br />
die Abschaffung des Pflichtzölibats<br />
nachzudenken (Interview<br />
in der „Presse“) diesen Abschied<br />
derart beschleunigt hat?<br />
Das wird wohl ein Geheimnis<br />
bleiben, aber man kann nur<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Infobox<br />
<strong>Die</strong> Stationen von<br />
(Alt)Bischof Paul Iby<br />
Am 23. Jänner 1935 wurde<br />
Paul Iby in Raiding geboren.<br />
<strong>Die</strong> Priesterweihe fand<br />
am 29. Juni 1959 statt. Von<br />
1963-1967 studierte er an<br />
der Päpstlichen Universität<br />
Gregoriana in Rom, wo er<br />
<strong>zum</strong> Doktor des Kanonischen<br />
Rechts promovierte.<br />
Bis 1974 war Paul Iby <strong>als</strong><br />
persönlicher Sekretär des Bischofs<br />
von Eisenstadt tätig<br />
und leitete von 1969 bis 1977<br />
auch die Caritas sowie von<br />
1973 bis 1985 das Schulamt<br />
der Diözese Eisenstadt. 18<br />
Jahre (bis 1992) war er Leiter<br />
des Bischöflichen Sekretariates<br />
und von 1977 bis 1984<br />
Ordinariatskanzler. Ab 1984<br />
bis 1992 fungierte er <strong>als</strong> Generalvikar.<br />
Am 28. Dezember<br />
1992 wurde er <strong>zum</strong> Bischof<br />
von Eisenstadt ernannt und<br />
empfing am 24. Jänner 1993<br />
die Bischofsweihe.<br />
hoffen, dass Nachfolger Ägidius<br />
grossmann_0303_moto<br />
Zsifkovics ein ähnlicher<br />
12.02.2010 10:43 Uhr Seite 1<br />
Volksbischof wird. Dann wäre<br />
<strong>zum</strong>indest grossmann_0303_moto ein Wunsch 12.02.2010 von 10:43 Uhr Seite 1<br />
Paul Iby in Erfüllung gegangen.<br />
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M
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Werbung 07<br />
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08 Top Thema<br />
Kommentar<br />
Asylanten sehen rot<br />
von<br />
Markus<br />
Koller<br />
Im Fußball bedeutet eine<br />
"Rote Karte" Ausschluss<br />
für den betroffenen Spieler.<br />
Doch wofür erhält ein<br />
Flüchtling die Rote Karte?<br />
Asylanten werden künftig<br />
eingesperrt und erhalten<br />
auch an den Wochenenden<br />
keinen Ausgang. Es<br />
ist schon klar, dass sie sich<br />
für Ihr Verfahren verfügbar<br />
halten müssen. Aber<br />
gleich einsperren? Wer nun<br />
meint ein Untertauchen<br />
dadurch zu verhindern, der<br />
irrt. Sollte ein Asylwerber<br />
das vorhaben, kann er es ja<br />
ein paar Tage später immer<br />
noch machen!<br />
Schon der verstorbene<br />
Kärntner Landeshauptmann<br />
Jörg Haider schickte<br />
medienwirksam die "gefährlichen"<br />
Asylanten in<br />
die Einöde der Saualm. Bereits<br />
dam<strong>als</strong> war die Aktion<br />
eine nützliche Methode, um<br />
von innenpolitisch heiklen<br />
Themen abzulenken. Und<br />
natürlich auch, um in der<br />
Ausländerfrage ein Signal<br />
an die Wähler zu senden.<br />
Nun stehen uns in den<br />
kommenden Wochen die<br />
Landtagswahlen in der<br />
Steiermark und in Wien ins<br />
Haus. Mal abwarten, welche<br />
"interessanten" Ideen<br />
da noch aufkeimen werden.<br />
Schließlich gibt es ja noch<br />
andere Parteien in unserem<br />
Land, die das Ausländerthema<br />
gerne für sich besetzen.<br />
Wäre nicht auch bessere<br />
Bildung für Migranten<br />
ein schönes Wahlkampfthema?<br />
Hätte mit Sicherheit<br />
mehr Sinn, aber wohl<br />
kaum um auf Stimmenfang<br />
zu gehen! Da ist leider die<br />
"Rote Karte" für Asylanten<br />
besser geeignet.<br />
m.koller@burgenlandexpress.at<br />
Foto: © marika / PIXELIO<br />
In Deutschland standen die<br />
letzten Wochen ganz im Zeichen<br />
der Diskussion um Thilo<br />
Sarrazins Buch „Deutschland<br />
schafft sich ab“. Sarrazins umstrittene<br />
Thesen behandeln<br />
insbesondere die Themen Zuwanderung<br />
und mangelnde<br />
Integration. Unsere Bundesregierung<br />
hingegen hat mit der<br />
geplanten Einführung einer<br />
„Mitwirkungspflicht“ für Asylwerber<br />
für Aufsehen gesorgt.<br />
Auf den ersten Blick scheint es<br />
dabei um die selbe Problematik<br />
zu gehen, bei näherem Hinsehen<br />
sind es aber zwei verschiedene<br />
Paar Schuhe.<br />
unterschiedliche Begriffe<br />
Zuwanderer (Migranten) kom-<br />
men freiwillig zu uns und erhoffen<br />
sich hier bessere Lebensbedingungen.<br />
Sie werden in ihrem<br />
Heimatland nicht verfolgt. <strong>Die</strong><br />
große (ungelöste) Herausforderung<br />
ist die Integration anderer<br />
kultureller bzw. religiöser<br />
Kulturen in die bestehende<br />
Gesellschaft. Völlig anders ist<br />
die Situation bei Flüchtlingen,<br />
die in Österreich um Asyl ansuchen.<br />
Sie sind gezwungen<br />
ihr Heimatland zu verlassen,<br />
sei es durch Krieg, politische<br />
bzw. religiöse Verfolgung, Naturkatastrophen<br />
oder extrem<br />
schlechte wirtschaftliche Verhältnisse.<br />
Wie behandelt man<br />
diese, meist mittellosen Menschen<br />
und wie findet man die<br />
schwarzen Schafe, die unter<br />
dem Decknamen Asyl nur das<br />
heimische Sozi<strong>als</strong>ystem ausnutzen<br />
wollen?<br />
Der Weg der Asylwerber<br />
Da es Flüchtlingen meist unmöglich<br />
ist, notwendige Einreisevisa<br />
in die EU-Staaten zu erhalten,<br />
opfern viele ihre letzten<br />
Geldreserven und vertrauen<br />
sich illegalen Schlepperbanden<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Gefängnis für As<br />
THEMA. Rote Karte für<br />
Asylwerber ab 2011. <strong>Die</strong><br />
Regierung hat vor kurzem<br />
die neue sogenannte<br />
„Mitwirkungspflicht“ beschlossen.<br />
Was wird sich<br />
ändern?<br />
von Manfred Vasik<br />
an. Nicht wenige bezahlen dafür<br />
mit ihrem Leben, für die<br />
anderen beginnt das Abenteuer<br />
von neuem. Werden sie aufgegriffen,<br />
führt der Weg ins Erstaufnahmezentrum.<br />
Ab diesem<br />
Zeitpunkt kommt das neue Gesetz<br />
ins Spiel.<br />
Mitwirkungspflicht<br />
Ab 2011 dürfen Asylwerber<br />
- nach Abgabe des Asylantrags<br />
- das Erstaufnahmezentrum<br />
in den ersten fünf bis<br />
sieben Tagen nicht verlassen<br />
und erhalten eine „rote Karte“,<br />
die sie ständig bei sich<br />
tragen müssen. Verstöße können<br />
mit sofortiger Schubhaft<br />
bestraft werden Damit soll<br />
das Erstaufnahmeverfahren<br />
erleichtert und beschleunigt<br />
werden. Dazu gehört die Klärung,<br />
ob Österreich für den<br />
jeweiligen Flüchtling überhaupt<br />
zuständig ist. Hat dieser<br />
nämlich bereits einmal einen<br />
Asylantrag in einem anderen<br />
Mitgliedsland gestellt, wird<br />
er sofort dorthin abgeschoben<br />
(Dublin II-Verordnung). Weiteres<br />
Ziel der Verschärfung des
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Top Thema 09<br />
Asylrechts: Österreich soll für<br />
Schlepperbanden noch unattraktiver<br />
werden.<br />
Reaktionen<br />
Wie erwartet sorgt die „Mitwirkungspflicht“<br />
für Aufruhr<br />
in Politik und Gesellschaft.<br />
Während man auf der einen<br />
Seite von ungerechtfertigter Inhaftierung<br />
und Verstoß gegen<br />
die Menschenrechte spricht, ist<br />
den anderen die Neuregelung<br />
weiterhin zu zahnlos. Welche<br />
Ansicht man auch vertritt, ein<br />
Hauptproblem liegt in der oft<br />
jahrelangen Dauer der Asylverfahren.<br />
Dass Menschen, die oft<br />
alles verloren haben und ohne<br />
Lebensperspektive dastehen<br />
leichter straffällig werden, ist<br />
keine Überraschung und trifft<br />
nicht nur auf Asylwerber zu.<br />
Teils berechtigte Angst und<br />
Wut der einheimischen Bevölkerung<br />
heizen die Problematik<br />
weiter an (verstärkt durch<br />
diverse Hetzkampagnen). Ob<br />
das neue Gesetz dazu beitragen<br />
kann, den Ablauf des Asylverfahrens<br />
zu straffen, wird sich<br />
ab 2011 zeigen.<br />
Fazit<br />
Kürzere Asylverfahren bedeuten<br />
geringere Kosten für<br />
den Steuerzahler und raschere<br />
Klarheit für den Asylwerber.<br />
Eine bessere psychologische<br />
und ärztliche Betreuung in den<br />
Erstaufnahmezentren wäre für<br />
ein insgesamt positiveres Klima<br />
notwendig.<br />
Was würden wir uns eigentlich<br />
wünschen, wenn wir H<strong>als</strong><br />
über Kopf unser Land verlassen<br />
müssten?<br />
ylwerber?<br />
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10 Magazin<br />
EU-Rad’ln im <strong>Burgenland</strong><br />
„EU-Rad‘ln im <strong>Burgenland</strong>“ – unter<br />
diesem Motto radelten EU<br />
Kommissar (für Regionalpolitik)<br />
Johannes Hahn, Landeshauptmann<br />
Hans Niessl und Landeshauptmann<br />
Stellvertreter Franz<br />
Steindl am Samstag, dem 4. September<br />
2010 von Breitenbrunn<br />
über Winden am See und Jois<br />
nach Neusiedl am See. Veranstaltet<br />
wurde diese Tour, bei der sich<br />
rund 300 TeilnehmerInnen vor<br />
Ort ein Bild über EU-geförderte<br />
Projekte machen konnten, von der<br />
Regionalmanagement <strong>Burgenland</strong><br />
GmbH (RMB). Gastgeber Hofrat<br />
Georg Schachinger und sein Team<br />
Alles aus einer Hand<br />
Wäre doch beim Hausbau nur alles so problemlos wie die Heizung! <strong>Die</strong> BEGAS bietet<br />
mit dem Energiespar-Paket für Häuslbauer ein Gesamtpaket für die Errichtung<br />
Ihrer Heizzentrale und optional die Einbindung der gratis Energie der Sonne an.<br />
<strong>Die</strong> Energie der BEGAS ist<br />
Komfort pur. Anhand des Einreichplanes<br />
wird das maßgeschneiderte<br />
Energiespar-Paket<br />
zusammenstellt und an die<br />
individuellen Bedürfnisse angepasst.<br />
Das Energiespar-Paket<br />
beinhaltet die Planung und<br />
Umsetzung sowohl für die<br />
Raumwärme <strong>als</strong> auch für die<br />
Warmwasserbereitung. Sie bekommen<br />
alles aus einer Hand –<br />
und das auf Wunsch in Kombination<br />
mit Nutzung der gratis<br />
Energie der Sonne!<br />
Energiespar-Paket für<br />
Häuslbauer<br />
• Komplett ausgestattete<br />
Heizzentrale mit einem<br />
Erdgas-Brennwertgerät<br />
und Warmwasserbereitung<br />
vom RMB freuten<br />
sich über die gute<br />
Stimmung ihrer Gäste<br />
und den gnädigen<br />
Wettergott.<br />
<strong>Burgenland</strong>-EU-<br />
Radhelme<br />
Bei der Eröffnung in<br />
Breitenbrunn durch<br />
Gaby Schwarz vom<br />
ORF <strong>Burgenland</strong><br />
wurden die neuen <strong>Burgenland</strong>-<br />
Radhelme präsentiert, die es<br />
auch zu gewinnen gab. In Kürze<br />
kann man diese Helme beim <strong>Burgenland</strong><br />
Tourismus auch<br />
käuflich erwerben.<br />
Projekte<br />
Neben den EU-geförderten<br />
Projekten<br />
„Next-Bike“, „Gmoabus“<br />
und Fahrgastinformationssystem<br />
in Breitenbrunn,<br />
die von der Mobilitätszentrale<strong>Burgenland</strong><br />
vorgestellt wurden,<br />
machte man<br />
auch beim EU geför-<br />
Solar-Warmwasser-Paket<br />
für Häuslbauer<br />
• Komplett ausgestattete<br />
Heizzentrale<br />
• Sonnenkollektoren für solare<br />
Warmwasserbereitung<br />
Solar-Raumheizungs-Paket<br />
für Häuslbauer<br />
• Komplett ausgestattete<br />
Heizzentrale<br />
Hausanschluss<br />
inkl. Erdgas-<br />
• Sonnenkollektoren für solare<br />
Heizungsunterstützung<br />
(Pufferspeicher, Warmwasseraufbereitung)<br />
Profitieren Sie von der Variantenvielfalt<br />
Wählen Sie nach ausführlicher<br />
Alle TeilnehmerInnen konnten sich ein Bild über<br />
die EU-geförderten Projekte machen.<br />
derten Designerrastplatz in Winden<br />
Halt. Bei der Firma Zoerkler<br />
in Jois konnte man interessante<br />
Ausstellungsstücke, darunter<br />
eine Hubschrauber-Drohne und<br />
Formelrennwägen, direkt vor<br />
Ort besichtigen. Bei der Abschlussveranstaltung<br />
im Kaffeethemenpark<br />
der Schärf World<br />
in Neusiedl am See hatten die<br />
BesucherInnen dann die Möglichkeit<br />
bei einer Führung die<br />
Welt des Kaffees zu entdecken.<br />
Gemeinsam mit EU-Kommissar<br />
Johannes Hahn, Landeshauptmann<br />
Hans Niessl und Landeshauptmann<br />
Stellvertreter Franz<br />
Steindl ließen sie den spannenden<br />
Tag am Buffet ausklingen.<br />
Beratung vom Fachmann das<br />
für Sie individuell passende Paket<br />
in der optimalen Variante<br />
aus. Um die Auftragsvergabe,<br />
Abwicklung, Umsetzung und<br />
Montage kümmert sich die<br />
BEGAS.<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Factbox RMB<br />
Seit nunmehr 15 Jahren (mit dem<br />
Beitritt Österreichs zur EU) ist die<br />
Regionalmanagement <strong>Burgenland</strong><br />
GmbH (RMB) im Auftrag der burgenländischen<br />
Landesregierung für<br />
zahlreiche Aktivitäten rund um die<br />
EU-Förderprogramme zuständig.<br />
Eine der Hauptaufgaben ist die Koordinierung<br />
der burgenländischen<br />
EU-Förderstellen und das Monitoring<br />
sowie die Europainformation.<br />
Als EU-Verwaltungsbehörde ist das<br />
RMB auch für die Durchführung der<br />
Phasing Out-Programme verantwortlich.<br />
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit<br />
werden EU-geförderte<br />
Betriebe und spannende Projekte<br />
vorgestellt. In den <strong>zum</strong> RMB gehörendenEuropeDirect-Informationszentren<br />
in Eisenstadt und Pinkafeld<br />
bekommt man außerdem Antworten<br />
zu allem, was die Europäische<br />
Union betrifft, in Form von kostenlosen<br />
EU-Broschüren, Informationen<br />
über EU-Rechtsvorschriften,<br />
über die Verfassung oder die Erweiterung.<br />
Regionalmanagement <strong>Burgenland</strong><br />
GmbH, Marktstraße 3, Technologiezentrum,<br />
7000 Eisenstadt<br />
Tel.: 05/9010-240<br />
Fax: 05/9010-2410<br />
E-Mail: office@rmb.co.at<br />
www.rmb.at<br />
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<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Magazin 11<br />
<strong>Die</strong> Bank Austria rüstet<br />
sich für neue Aufgaben<br />
Das traditionelle Geschäftsmodell<br />
der Bank Austria<br />
hat sich in der Finanz- und<br />
Konjunkturkrise bestens<br />
bewährt. Nun wird die<br />
Bank Austria aber auch zur<br />
KMU-Bank.<br />
Seit dem Zusammenbruch von<br />
Lehman im Herbst 2008 hat<br />
die Bank Austria jedes Quartal<br />
mit einem positiven Geschäftsergebnis<br />
abgeschlossen. <strong>Die</strong>s<br />
ist unter anderem dadurch bedingt,<br />
dass die Bank Austria<br />
niem<strong>als</strong> <strong>als</strong> Zocker am Markt<br />
aufgetreten ist, sondern seit jeher<br />
klassisches „Brot & Butter<br />
Banking“ betrieben hat.<br />
Neue divisionale Struktur<br />
Angesichts des schwierigen<br />
Umfelds in der jüngeren Vergangenheit<br />
ist die Bank Austria<br />
in keine „Schreckstarre“<br />
verfallen, sondern hat bereits<br />
aktiv die Weichen für den<br />
künftigen Erfolg gestellt.<br />
Für die Zeit nach der Krise<br />
wurden neben Vorsorgemaß-<br />
Mag. Michael Gerbavsits, Landesdirektor<br />
<strong>Burgenland</strong> für Privatkunden,<br />
Klein- & Mittelbetriebe<br />
nahmen zahlreiche offensive<br />
Schritte gesetzt.<br />
- Im März wurde eine Kapitalerhöhung<br />
um 2 Mrd. Euro erfolgreich<br />
über die Bühne gebracht.<br />
- Leistungsabhängige Gehaltsbestandteile<br />
werden an nachhaltige<br />
Kriterien gekoppelt<br />
- Implementierung der neuen<br />
Private Banking Division<br />
- Zusammenführung von MIB<br />
und Firmenkundengeschäft zur<br />
neuen Corporate & Investment<br />
Banking Division<br />
Ab sofort wird die „alte“ Retail<br />
Division um die Kundengruppe<br />
Klein- und Mittelbetriebe erweitert.<br />
Der neue Name lautet<br />
entsprechend „Privatkunden,<br />
Klein- & Mittelbetriebe“. Nun<br />
werden alle Unternehmen mit<br />
einem Jahresumsatz < 50 Mio<br />
Euro betreut. Bisher wurden<br />
alle Unternehmen mit Umsätzen<br />
> 3 Mio Euro im Corporate<br />
& Investment Banking betreut.<br />
<strong>Die</strong> Unternehmenskunden im<br />
Umsatzbereich < 50 Mio Euro<br />
weisen ein relativ homogenes<br />
Produktnutzungsverhalten (zB<br />
Inlands-, Binnenzahlungsverkehr,<br />
Electronic Banking, langfristige<br />
Kredite, betriebliche<br />
Pensionsvorsorge …) auf.<br />
Landesdirektor <strong>Burgenland</strong> für<br />
Privatkunden, Klein- & Mittelbetriebe<br />
ist Mag. Michael Gerbavsits,<br />
dessen Aufgabenbereich<br />
damit weiter ausgebaut wurde.<br />
Franz Frosch ist neuer Landesdirektor<br />
CIB <strong>Burgenland</strong> / NÖ<br />
und <strong>Die</strong>ter Halbweis leitet das<br />
lokale Private Banking.<br />
Mehr Kundennähe<br />
Durch die neue Struktur, können<br />
gewerbliche und mittelständische<br />
Kunden von noch<br />
mehr Kundennähe und einer<br />
leichteren Erreichbarkeit ihrer<br />
Bank Austria profitieren. Im<br />
<strong>Burgenland</strong> werden die KMU<br />
erstmalig von 3 Spezialfilialen<br />
für kommerzielle Kunden (Eisenstadt,<br />
Gols, Oberwart) serviciert.<br />
Ebenso erhöht sich die<br />
Zahl der spezialisierten KMU-<br />
Betreuer von 11 auf 15, wodurch<br />
eine klare Aufwertung<br />
der Regionen erreicht und ein<br />
intensiverer Kundendialog ermöglicht<br />
wird.<br />
Zahlen und Fakten<br />
Durch die Umstrukturierung<br />
werden rund 2.130 burgenlän-<br />
dische KMU betreut.<br />
Michael<br />
Gerbavsits<br />
und sein<br />
bewährtes<br />
Team<br />
besprechen<br />
die neuen<br />
Aufgaben.<br />
Im ersten Halbjahr 2010 entwickelte<br />
sich das Geschäftsvolumen<br />
stabil (2.498 Mio<br />
Euro; -0,5%).<br />
Das Geschäftsvolumen mit Privaten<br />
ist um 1,7 Prozent auf<br />
1.705 Mio Euro gestiegen, während<br />
im Firmenkundengeschäft<br />
trotz historisch niedriger Zinsen<br />
und optimistischerer Konjunkturprognosen<br />
noch immer<br />
eine große Zurückhaltung bei<br />
Investitionen zu spüren ist. Einzige<br />
Ausnahme dabei sind geförderte<br />
Kredite. In diesem Bereich<br />
wurden im ersten Halbjahr 53<br />
Mio Euro (aus nationalen und<br />
internationalen Töpfen) vergeben<br />
im Vergleich zu 78 Mio<br />
Euro im gesamten Jahr 2009.<br />
Das ist auch ein Ergebnis der<br />
verstärkten Förderberatung, die<br />
die Bank Austria frühzeitig im<br />
Rahmen ihreses „Konjunkturpaketes“<br />
für den Mittelstand,<br />
nämlich im November 2008, auf<br />
Schiene gebracht hat.<br />
Momentan beschäftigt die<br />
Bank Austria im <strong>Burgenland</strong><br />
insgesamt 117 Mitarbeiter, davon<br />
15 KMU-Betreuer. Werbung
12 Ausflugstipp<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Wohin in 60 Minuten?<br />
SERIE: Gibt es Ausflugsziele in der Nähe, die leicht und schnell erreichbar sind?<br />
Wir stellen Ihnen einige Geheimtipps vor. Heute: Baumwipfelweg Althodis<br />
Heute begeben wir uns<br />
in den südlichen Teil<br />
des <strong>Burgenland</strong>es, dafür<br />
aber in luftige Höhen. Genauer<br />
gesagt auf elf Türme, die über<br />
Brücken bzw. einen Holzsteg<br />
miteinander verbunden sind.<br />
wirtschaftlicher Impuls<br />
Zum Naturpark Geschrie-<br />
benstein gehörend, wurde im<br />
Vorjahr der Baumwipfelweg<br />
Althodis nach mehrmonatiger<br />
Bauzeit eröffnet. <strong>Die</strong> Baukosten<br />
von rund 500.000 Euro haben<br />
sich auf jeden Fall gelohnt.<br />
Mehr <strong>als</strong> 20.000 Personen haben<br />
den ca. 500 Meter langen<br />
Baumwipfelweg mittlerweile<br />
bereits besucht und für einen<br />
beachtlichen wirtschaftlichen<br />
Impuls<br />
gesorgt.<br />
barrierefreie Natur<br />
In rund 20 Metern<br />
Höhe können die<br />
Besucher den umliegenden<br />
Wald aus<br />
einer völlig neuen<br />
Perspektive erkunden<br />
und genießen.<br />
Geradezu ideal ist<br />
der Baumwipfelweg für Familien<br />
mit Kleinkindern geeignet,<br />
da er problemlos mit<br />
dem Kinderwagen befahren<br />
werden kann. Dank der absoluten<br />
Barrierefreiheit können<br />
auch Personen im Rollstuhl<br />
den Weg ohne fremde Hilfe<br />
benützen.<br />
Infos zu Fauna und Flora<br />
Doch nicht nur die eindrucksvollenNaturschönheiten<br />
gibt es zu bewundern.<br />
Zahlreiche Stationen bieten<br />
darüber hinaus den Gästen<br />
ausführliche Informationen<br />
zur Fauna und Flora des Naturparks<br />
Geschriebenstein.<br />
Besonders erfreulich für Sehbehinderte:<br />
<strong>Die</strong> Beschreibungen<br />
stehen auch in Blindenschrift<br />
zur Verfügung.<br />
Der Baumwipfelweg Althodis<br />
zeigt die Natur aus einer völlig<br />
neuen Perspektive (Bild links<br />
und ganz oben).<br />
Karin und Karl Apel (Bild oben)<br />
waren Anfang September die<br />
20.000-sten Besucher.<br />
Gerade jetzt, wo die Herbstverfärbung<br />
in vollem Gang<br />
ist, zahlt sich der Besuch des<br />
Baumwipfelwegs und des gesamten<br />
Naturparks aus!<br />
Öffnungszeiten:<br />
von April bis Oktober<br />
jeweils Mi-So 10:00-12:00<br />
und 14:00-17:00 (sowie gegen<br />
Voranmeldung)<br />
Preise:<br />
Erwachsene: 5,-;<br />
Kinder ab 6 Jahren: 3,-<br />
Infos:<br />
Naturparkverein<br />
Markt-Neuhodis<br />
Tel.: 0664/5057879<br />
naturpark-marktneuhodis@<br />
wellcom.at<br />
www.naturpark-geschriebenstein.at<br />
Fotos: Naturpark Geschriebenstein
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Magazin 13<br />
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• günstige Gebraucht- bzw.<br />
Vorführmodelle<br />
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DER FACHMARKT IN 7000 EISENSTADT<br />
Mattersburgerstraße 11 ▪ Tel: 02682 / 636 33<br />
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Burgenländer ist neuer Schulsprecher<br />
Österreichs neuer Bundesschulsprecher<br />
heißt Philipp Pinter<br />
und erfreulicherweise ist er<br />
Burgenländer. Am vergangenen<br />
Sonntag war es soweit. In einer<br />
Sitzung der Bundesschülervertretung<br />
(BSV) in Strobl am<br />
Wolfgangsee entfielen 21 von<br />
24 abgegebenen Stimmen auf<br />
den 17-jährigen Mattersburger<br />
AHS-Schüler. Rund 1,2 Millionen<br />
Schülerinnen und Schüler<br />
werden in Österreich von der<br />
BSV vertreten. Sie besteht aus<br />
je neun Landesschulsprechern<br />
aus den Bereichen der Allgemeinbildenden<br />
Höheren Schulen<br />
(AHS), der Berufsbildenden<br />
Mittleren und Höheren Schulen<br />
(BMHS) und der Berufsschulen<br />
(BS). Zwei Vertreter der Zentrallehranstalten<br />
(ZLA) vervollständigen<br />
das oberste Gremium<br />
der österreichischen Schüler.<br />
• gratis Vorführung<br />
• hauseigene Servicewerkstatt<br />
• Familienbetrieb mit<br />
16jähriger Erfahrung<br />
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14 Traumhaus<br />
Euro-Home:<br />
Für viel<br />
Aufsehen<br />
kurz nach<br />
der Eröffnung<br />
sorgt<br />
bereits das<br />
neue Musterhaus<br />
in<br />
der Blauen<br />
Lagune. <strong>Die</strong><br />
besonders<br />
edle Verarbeitung<br />
der<br />
hochwertigenMaterialien<br />
und<br />
die Design-<br />
Innenraumgestaltung<br />
überzeugen<br />
– wie auch<br />
der Preis.<br />
Trend: Bungalows sind wieder da!<br />
Neue Bungalow-Serie mit<br />
hipper Glas-Architektur<br />
Dem stark steigenden<br />
Trend <strong>zum</strong> Bungalowwill<br />
man bei Euro-<br />
Home jetzt mit einem<br />
neuen Bungalow-Haus-<br />
Modell entsprechen.<br />
„Fascination“ nennt<br />
sich die neue Serie.<br />
Entsprechend dem<br />
Euro-Home-Konzept<br />
mit vielen Extras.<br />
Lange Zeit galt der Bungalow<br />
<strong>als</strong> eher ungeliebtes Auslaufmodell<br />
der 70-er Baujahre.<br />
Eine der Ursachen dafür lag<br />
in der zunehmend knapper<br />
werdenden Grundstückssituation.<br />
<strong>Die</strong>se hat sich zwar nicht<br />
gebessert, doch zunehmend<br />
mehr Bauherrn entdecken die<br />
unbestrittenen Vorteile des<br />
Wohnens auf einer Ebene<br />
wieder. Auch architektonisch<br />
reizt diese Bauweise, da sie –<br />
im wahrsten Sinn des Wortes<br />
– viel Raum für besonderes<br />
Design bietet. Modernes<br />
Foto: Euro-Home<br />
Bungalow-Design mit viel Glas<br />
sind die Kennzeichen der<br />
neuen Euro-Home Bungalow-<br />
Serie „Fascination“. Auch bei<br />
dieser Hauslinie, soll das Euro-Home-Planungsmotto„Häuser,<br />
die mitleben“ perfekt<br />
umgesetzt werden, sodass<br />
der Bungalow für jede Lebenssituation<br />
bestens gerüstet ist.<br />
Wie bei allen Hauslinien wird<br />
auch bei „Fascination“ nicht<br />
nur auf eine energiesparende<br />
Bauweise, sondern auch auf<br />
eine wohngesunde Ausführung<br />
viel Wert gelegt.<br />
Markenqualität: Euro-Home hält<br />
heimische Marken hoch und<br />
den Preis niedrig.<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Foto: Euro-Home<br />
Foto: Euro-Home Foto: Euro-Home
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Traumhaus 15<br />
Euro-Home: Eröffnet neues Musterhaus in Blauer Lagune<br />
Edler Haus-Luxus<br />
<strong>zum</strong> Standard-Preis<br />
Wer hätte nicht gerne den tollen Luxuswagen <strong>zum</strong><br />
Preis eines Mittelklassewagens? Was den privaten<br />
Hausbau betrifft, soll das nun möglich sein.<br />
Denn das ist einer der Grundpfeiler<br />
des engagierten Euro-<br />
Home-Konzeptes. Edles Design,<br />
qualitativ hochwertige<br />
Baumaterialien im Innen-<br />
und Außenbereich, großzügige<br />
und sehr flexibel gestaltbare<br />
Grundrissplanungen <strong>zum</strong><br />
verblüffend günstigen Preis.<br />
Möglich wird dies, so Euro-<br />
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154,20 m2 EG: 79,14 m2 DG: 75,06 m2 Home-Gründer Erich Jirout,<br />
durch schlanke Mitarbeiterstrukturen<br />
und langfristige<br />
Kooperationsvereinbarungen<br />
mit Partnerunternehmen.<br />
Der Erfolg scheint ihm Recht<br />
zu geben: Innerhalb nur eines<br />
Jahres konnte Euro-Home<br />
seinen Umsatz bereits verdoppeln.<br />
Was alles mit sorg-<br />
Aktion bis Ende Oktober 2010 – Preisangaben für Holzriegel/Ziegelmassiv<br />
fältiger Planung möglich ist<br />
und wie viel Wohn-Luxus im<br />
Normalpreis enthalten sein<br />
kann, soll nun auch das neue<br />
Musterhaus in der Blauen<br />
Lagune/Wien demonstrieren:<br />
Handgeschlagener Schiefer<br />
im Außenbereich, Designer-<br />
Beleuchtungskonzept im Innenraum<br />
und ein innovatives<br />
Raumaufteilungskonzept mit<br />
besonders hohem Wohlfühl-<br />
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Ein Besuch lohnt sich!<br />
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„ Das Euro-Home-Konzept<br />
ist das Ergebnis meiner<br />
jahrzehntelangen Erfahrungen<br />
im Baubereich.<br />
Wo andere einfach<br />
sagen: Das geht nicht,<br />
beginnen wir erst mit<br />
unseren planerischen<br />
Überlegungen – und zwar<br />
ohne jegliche Kompromisse.<br />
Im neuen Musterhaus<br />
gibt es daher auch viele<br />
intelligente Extras <strong>zum</strong><br />
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16 Magazin<br />
<strong>Die</strong> BEWAG GRUPPE hat die Weichen für eine zweite<br />
Wind-Initiative gestellt. Mit dem Unternehmen Enercon<br />
wurde ein Rahmenliefervertrag unterzeichnet. Ein<br />
wichtiger Schritt für das <strong>Burgenland</strong> und die Umwelt.<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
BEWAG und Enercon unterzeichnen<br />
Rahmenliefer-Vertrag<br />
<strong>Die</strong> BEWAG GRUPPE ist mit<br />
ihrem Tochterunternehmen<br />
Austrian Wind Power Österreichs<br />
größter Produzent von<br />
Ökostrom. <strong>Die</strong>se Führungsposition<br />
will der burgenländische<br />
Energiedienstleister künftig<br />
noch ausbauen. Davon profitieren<br />
Wirtschaft und Umwelt.<br />
Nun wurde mit dem deutschen<br />
Hersteller Enercon ein Rahmenvertrag<br />
über die Lieferung<br />
von Windenergieanlagen unterzeichnet.<br />
BEWAG Vorstandssprecher<br />
Hans Lukits: „Das ist<br />
ein historischer Tag. Im Bereich<br />
des Ökostroms ist das <strong>Burgenland</strong><br />
ein Musterschüler, diese<br />
Vorreiterrolle werden wir noch<br />
Böden?<br />
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Enercon haben wir in den vergangenen<br />
Jahren hervorragende<br />
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Anlagen zeichnen sich durch<br />
optimale Effizienz und höchste<br />
Verlässlichkeit aus.“<br />
Impulse für die Wirtschaft<br />
Je nachdem, welche Projekte<br />
realisiert werden können, geht<br />
es für die BEWAG GRUPPE<br />
beim anstehenden Windkraft-<br />
Ausbau um Investitionen in<br />
der Höhe von 500 Mio. Euro<br />
aufwärts. <strong>Die</strong> geplante Verdoppelung<br />
der installierten<br />
Leistung trägt wesentlich dazu<br />
bei, dass im <strong>Burgenland</strong> in Zu-<br />
Sponsorscheck<br />
Bereits <strong>zum</strong> 22-sten Mal unterstützt die Bank Austria <strong>als</strong><br />
einer der Hauptsponsoren die Haydntage.<br />
Das Werk Haydns ist unbestritten<br />
ein wesentlicher Teil<br />
der österreichischen Musikgeschichte.<br />
Seit Gründung der<br />
Haydntage ist die Bank Austria<br />
ein Hauptsponsor und leistet<br />
Enercon wird der BEWAG auch in Zukunft Windenergieanlagen<br />
liefern. Wichtig für das <strong>Burgenland</strong> und die Umwelt. Foto: BEWAG<br />
kunft der gesamte Strombedarf<br />
aus im Land produzierten<br />
erneuerbaren Quellen gedeckt<br />
werden kann. „Außerdem ist<br />
das ein bedeutender Beitrag<br />
zur Versorgungssicherheit in<br />
unserem Land“, erklärt BE-<br />
WAG Vorstandsdirektor Josef<br />
Münzenrieder.<br />
einen wesentlichen Beitrag zur<br />
Erhaltung der Haydn-Tradition.<br />
Heuer übergab Landesdirektor<br />
Michael Gerbavsits den Verantwortlichen<br />
einen Sponsorscheck<br />
in Höhe von 24.200,-.<br />
LR Helmut Bieler (l.) und Intendant Dr. Walter Reicher (r.) freuten sich<br />
über den von Bank Austria Landesdirektor Mag. Michael Gerbavsits (M.)<br />
übergebenen Sponsorscheck.<br />
Umwelt profitiert<br />
<strong>Die</strong>se Maßnahmen stellen auch<br />
einen enormen Beitrag <strong>zum</strong> Klimaschutz<br />
dar: Durch die Windkraftnutzung<br />
werden schon<br />
derzeit im <strong>Burgenland</strong> 550.000<br />
Tonnen CO 2 pro Jahr eingespart,<br />
das entspricht mehr <strong>als</strong> 51<br />
Mio. Litern Heizöl.<br />
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<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Magazin 17<br />
EU-Bürgermeister Peter Vargyas<br />
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EU-Bürgermeister<br />
Peter Vargyas, darf sich ab<br />
sofort auch „Österreichs EU-<br />
Bürgermeister des Jahres<br />
2011“ nennen. Vargyas, „roter“<br />
Ortschef von Mörbisch<br />
setzte sich gegen 170 Konkurrenten<br />
durch. Nach einem<br />
Quiz stellten die Finalisten<br />
ihre Ideen zu Europa vor. Vargyas<br />
wurde von EU-Kommissar<br />
Hahn und Gemeindebund-<br />
Präsident Mödlhammer mit<br />
dem Titel ausgezeichnet.<br />
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18 Weinlesefest<br />
Mit mehr <strong>als</strong> 1000 Gästen gab es<br />
im Vorjahr beim Mattersburger<br />
Weinlesefest einen Besucherrekord.<br />
Heuer will man da natürlich<br />
um nichts nachstehen.<br />
<strong>Die</strong> „Harmonierer“ sorgen<br />
musikalisch für Stimmung und<br />
Emmi Fekete führt <strong>als</strong> „Weiathirte“<br />
durch den Nachmittag.<br />
Vor Ort kann man die Weintrauben<br />
selbst pressen und<br />
den frischen Traubensaft<br />
verkosten. Dazu gibt es eine<br />
Weingartenjause mit bodenständigen<br />
Weinen und vor Ort<br />
gebackenem Brot.<br />
Da darf natürlich auch das<br />
Maskottchen der Bauermühle<br />
nicht fehlen. Willi der Wulkafrosch,<br />
hat ebenfalls seinen Besuch<br />
angesagt.<br />
Neben einer Flugschau des<br />
Parndorfer Drachenvereins<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Kultur und Kulinarium beim<br />
5. Mattersburger Weinlesefest<br />
Auch heuer wird unter dem<br />
bewährten Motto „Kultur<br />
und Kulinarium“ am 25.<br />
September beim 5. Mattersburger<br />
Weinlesefest<br />
ein vielseitiges Programm<br />
geboten.<br />
Impressionen<br />
aus den<br />
vergangenen<br />
Jahren zeigen<br />
die tolle<br />
Stimmung<br />
beim Mattersburger<br />
Weinlesefest.<br />
gibt es auch einen Drachenbastelwettbewerb,<br />
wo man<br />
tolle Preise gewinnen kann.<br />
<strong>Die</strong> Zufahrt <strong>zum</strong> Ried Pan-<br />
A2 Weinlesefest2010 19.08.2010 8:33 Uhr Seite 1<br />
holz erfolgt über die Pielgas-<br />
A. Götz 03<br />
se. Wer will, kann sich mit<br />
einem Bummelzug vom Florianhof<br />
ins Gelände bringen<br />
lassen. Jetzt muss nur noch<br />
das Wetter mitspielen.<br />
5. wein[lese]fest<br />
Samstag, 25. September 2010<br />
Weingarten, Ried Panholz – Fam. Morawitz, Mattersburg<br />
Eröffnung: Bgm. Ingrid Salamon<br />
Programm:<br />
Beginn: 13.00 Uhr<br />
Musik: „<strong>Die</strong> Harmonierer“<br />
Literatur: Lesungen <strong>zum</strong> Thema Wein<br />
Brauchtum: Fasslbinden, Brot backen<br />
Kulinarium: junger Wein, frischer Traubensaft, Weingartenjause<br />
Kinderprogramm: Kinderschminken, Spaß mit Willi dem Wulkafrosch,<br />
Drachenbasteln, u.v.m.<br />
Durch das Programm führt der „Weiat-Hirte“<br />
Flugschau des Parndorfer Drachenbau- und Flugvereins<br />
Bezirksblätter-Drachenbastelwettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Parndorfer<br />
Drachenbau- und Flugverein<br />
Schätzspiel - Tolle Preise zu gewinnen<br />
Vom Florianihof in Mattersburg wird ein Zubringerdienst <strong>zum</strong> Weingarten “Ried Panholz”<br />
mit dem Bummelzug eingerichtet !<br />
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Wograndl-Druck, Mattersburg<br />
Impressum: Stadtgemeinde Mattersburg, Brunnenplatz 4, 7210 Mattersburg
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Foto: BMV<br />
BMV-Obfrau Ingrid Salamon<br />
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Führungswechsel<br />
Um sich verstärkt auf ihre anderen<br />
Tätigkeiten konzentrieren<br />
zu können, wird sich Ingrid<br />
Salamon bei der Vollversammlung<br />
am 27. November von ihrer<br />
Position <strong>als</strong> Obfrau des Burgenländischen<br />
Müllverbandes<br />
zurückziehen. Ihre Nachfolge<br />
ist noch offen. Salamon ist nicht<br />
nur Mattersburger Bürgermeisterin<br />
sondern seit heuer auch<br />
SPÖ-Landtagsabgeordnete.<br />
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Sonntags - Menü<br />
BURGENLAND EXPRESS Nr. 09, 23. September 2010<br />
Gefüllte Salzstangerl 1 Portion =<br />
Zubereitung:<br />
1 Topfen, Rahm, Eidotter zu einer<br />
Grundmasse gut verrühren. Gurkerln,<br />
Eiweiß, Paprika, Schinken und Zwiebel<br />
ganz fein hacken. und einrühren.<br />
Sardellenpaste, Senf, Salz, Pfeffer und<br />
das Paprikapulver untermischen.<br />
Zutaten für 4 Portionen:<br />
4 Salzstangerl<br />
(variieren Sie auch mit<br />
anderen Gebäcksorten)<br />
200 g Magertopfen<br />
125 g Leichtsauerrahm<br />
1 hartes Ei<br />
2 kleine Essiggurkerln<br />
1 halber roter Paprika<br />
100 g Toastschinken<br />
1 kleine Zwiebel<br />
Sardellenpaste (ca. 2 cm)<br />
etwas Senf, Salz, Pfeffer<br />
1 MSP Paprikapulver scharf<br />
REZEPT<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong><br />
<strong>zum</strong><br />
▪ Nr. 09, 23. September<br />
Herau<br />
2010<br />
2 Den Salzstangerln die Enden abschneiden.<br />
Den Inhalt mit einem Löffel<br />
herausschaben und auch noch unter<br />
die Masse geben und das Gebäck<br />
wieder gut damit befüllen. In Frischhaltefolie<br />
einwickeln und für mind.<br />
2 Std. in den Kühlschrank legen. Vor<br />
dem Servieren in 1,5 cm dicke Scheiben<br />
schneiden und auf einem bunten<br />
Salat anrichten.<br />
© Weight Watchers<br />
Schinken-Kräuter-Knöderl-Suppe 1 Portion =<br />
Zubereitung:<br />
1 Schinken in kleine Würfel schneiden.<br />
Magertopfen mit Leichtsauerrahm und<br />
Ei glatt rühren, Schinken zugeben. Mit<br />
Salz und Pfeffer würzen, Kräuter untermischen.<br />
2 Semmelbrösel und Grieß einrühren und<br />
die Masse 30 Minuten rasten lassen.<br />
3 Dann Kräutersuppe aufkochen.<br />
Aus der Masse mit feuchten<br />
Händen 12 Knöderl formen und<br />
in der schwach kochenden Suppe<br />
15 Minuten ziehen lassen.<br />
Zutaten für 4 Portionen:<br />
50 g Toastschinken<br />
125 g Magertopfen<br />
125 g Leichtsauerrahm<br />
1 Ei<br />
5 EL Semmelbrösel<br />
2 EL Weizengrieß<br />
2 EL frische Kräuter<br />
(Petersilie, Kerbel, etc.)<br />
Salz, Pfeffer<br />
1 l Kräutersuppe<br />
atchers
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 MAGAZIN 17<br />
snehmen und Sammeln...<br />
© Weight W<br />
Großmutters Käsespätzle 1 Portion =<br />
3 Abschöpfen, im Sieb abtropfen lassen.<br />
4 Bis das Wasser kocht: Käse fein aufreiben.<br />
Den „Sura Kas“ zerdrücken.<br />
<strong>Die</strong> beiden Käse gut vermischen.<br />
5 Abwechselnd Spätzle und Käse in eine<br />
beschichtete Auflaufform geben und mit<br />
Käse abschließen. Mit Pfeffer würzen.<br />
Rahm über die Spätzle gießen.<br />
6 Bei 180-200°C ca. 20 – 25 Minuten im<br />
Backrohr überbacken. Solange bis der<br />
Käse zerronnen ist.<br />
7 In der Zwischenzeit: Zwiebel in feine<br />
Ringe schneiden, in Mehl und etwas<br />
Salz wenden.<br />
8 Zwiebelringe auf Backpapier im Backrohr<br />
bei 200°C goldgelb backen (od.<br />
in einer beschichteten Pfanne braten).<br />
9 Fertige Spätzle mit den Zwiebelringen<br />
bestreut servieren.<br />
Zutaten für 4 Portionen:<br />
400 g Weizenvollkornmehl<br />
2 Eier<br />
1⁄8 l Wasser<br />
150 g Gouda fettfrei<br />
150 g Sura Kas 1% Fett<br />
100 g Zwiebel<br />
2 EL Mehl<br />
250 g Leichtsauerrahm<br />
Salz, Pfeffer<br />
Zubereitung:<br />
1 Mehl, Eier, 1 TL Salz und Wasser<br />
zu einem glatten Teig verrühren.<br />
15 Min. stehen lassen.<br />
2 Teig durch einen Spätzlehobel in<br />
kochendes Salzwasser pressen,<br />
Hitze reduzieren und ziehen<br />
lassen, bis die Spätzle an der<br />
Oberfläche schwimmen.<br />
© Weight Watchers<br />
© Weight Watchers<br />
Apfelkuchen mit Puddingguss 1 Portion =<br />
Zubereitung:<br />
1 Alle Teigzutaten gut verkneten und<br />
20 Min. kühl stellen.<br />
2 Milch in den Topf geben, Puddingpulver<br />
mit Streusüße mischen und mit etwas<br />
Milch glatt rühren. In die kochende Milch<br />
einrühren und unter ständigem Rühren<br />
1 Min. auf kleiner Flamme köcheln lassen<br />
(wird ziemlich dick). Abkühlen lassen.<br />
3 Teig in eine Springform (28 cm) drücken<br />
und den Rand ca. 3 cm hochziehen.<br />
4 Äpfel auf den Mürbteig geben und mit<br />
etwas Zimt bestreuen.<br />
5 <strong>Die</strong> Eier in den Pudding einrühren, die<br />
Masse über die Äpfel geben und glatt<br />
streichen.<br />
6 Im vorgeheizten Backrohr bei 175°C ca.<br />
50 Minuten backen.<br />
Zutaten für 12 Portionen:<br />
Mürbteig:<br />
100 g Halbfettmargarine<br />
80 g Staubzucker<br />
220 g Weizenvollkornmehl<br />
1 Ei<br />
1 Prise Salz<br />
Guss:<br />
1⁄2 l Milch (bis 1% Fett)<br />
2 Pkg. Vanillepuddingpulver<br />
4-5 EL Streusüße<br />
600 g Äpfel, geschält und<br />
geschnitten<br />
Zimt<br />
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22 Magazin <strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Jubiläum: Der Bauernladen Eisenstadt<br />
feiert zehnten Geburtstag<br />
Produktvielfalt, Produktqualität und persönliche Beratung<br />
und Betreuung - das ist das Erfolgsgeheimnis des<br />
Bauernladens Eisenstadt (Lutz-Parkplatz). Jetzt feiert<br />
man bereits den zehnten Geburtstag.<br />
Der Bauernladen entstand<br />
vor 10 Jahren <strong>als</strong> innovatives<br />
Direktvermarktungsprojekt<br />
mehrerer Landwirte in Zusammenarbeit<br />
mit der BurgenländischenLandwirtschaftskammer,<br />
um den Kunden in der<br />
Landeshauptstadt an einem<br />
attraktiven Standort eine große<br />
Auswahl von bäuerlichen<br />
Produkten zu bieten. Landwirte<br />
erhielten durch diese<br />
Initiative einen verlässlichen<br />
Absatzmarkt, den sie nicht<br />
selbst betreuen müssen (Personal-<br />
und Kostenersparnis).<br />
Heute wird der Bauernladen<br />
privat und erfolgreich geführt.<br />
Der Bauernladen Eisenstadt<br />
ist im Nordburgenland der<br />
einzige gemeinschaftliche Ab-<br />
Hof- Verkauf, der ganzjährig<br />
an 4 Tagen in der Woche ein<br />
umfangreiches Produktsortiment<br />
anbietet und verzeichnet<br />
trotz Supermarktkonkurrenz<br />
kontinuierlich kleine Umsatzzuwächse.<br />
Neben der Produktvielfalt,<br />
Produktqualität und<br />
verschiedener Serviceleistungen<br />
schätzen die KundInnen<br />
vor allem die individuelle Produktberatung<br />
und persönliche<br />
Betreuung durch die Verkäuferinnen<br />
(Frau Christine Riegler,<br />
Frau Ilse Tomschitz, Frau Edith<br />
Grosinger), die selbst praktizierende<br />
Bäuerinnen sind und dadurch<br />
authentisch Fachwissen<br />
weitergeben.<br />
Phönixhof wu<br />
Der Verein heißt nicht zufällig<br />
„Phönix, es gibt immer<br />
eine Lösung“. Denn<br />
jetzt ist es geschafft.<br />
Der Phönixhof wurde <strong>als</strong><br />
erste sozialtherapeutische<br />
Wohngemeinschaft im Bezirk<br />
Mattersburg eröffnet.<br />
Im Sommer des Vorjahres erfolgte<br />
der Spatenstich für den<br />
Phönixhof in Forchtenstein.<br />
Im vergangenen Juli konnten<br />
dann bereits die ersten Kinder<br />
einziehen und Mitte Septem-<br />
Der Eisenstädter Bauernladern feiert Jubiläum. Foto: Koller<br />
Spezielle Serviceleistungen:<br />
• Schmankerlkörbe für jeden<br />
Anlass<br />
• Individuelle Geschenkspackungen<br />
• Zickentaler Moorochsenfrischfleisch<br />
auf Bestellung<br />
• Südburgenländische Weidegänse<br />
auf Bestellung<br />
• Jeden Donnerstag: frisches<br />
Dinkelbrot, Roggenbrot,<br />
gefüllte Dinkelstangerln und<br />
ber erfolgte die offizielle Eröffnung.<br />
Das Ziel von Kinderarzt<br />
und Vereinsobmann Dr. Günter<br />
Ullreich und seinem Team<br />
war immer klar. Den acht<br />
jungen Bewohnern aus dem<br />
Bezirk Mattersburg (Burschen<br />
zwischen 6 und 15 Jahren) soll<br />
die Möglichkeit gegeben werden<br />
zur Ruhe zu gelangen, ihren<br />
Platz in der Gemeinschaft<br />
zu finden und mit neuer Kraft<br />
wieder ins Leben zu starten. <strong>Die</strong><br />
Kinder werden dem Phönixhof<br />
von der Jugendwohlfahrt zugewiesen<br />
und von insgesamt<br />
<strong>Die</strong> MattersburgerRockformation<br />
„M4“ sorgte<br />
für den musikalischen<br />
Ausklang der<br />
Eröffnungsfeierlichkeiten.<br />
Foto: Vogler<br />
Dinkelmehlspeisen aus biologischer<br />
Landwirtschaft<br />
• Verschiedene handgemachte<br />
Naturseifen<br />
Aus Anlass des 10-jährigen<br />
Bestandsjubiläums erhalten<br />
alle Kunden vom 6.-8.<br />
Oktober 2010 einen Treue<br />
– bzw. „Schnupper“ - Rabatt<br />
von 10 Prozent auf<br />
den gesamten Einkauf.<br />
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<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
rde eröffnet<br />
sechs Erzieherinnen und Erziehern<br />
fachkundig betreut.<br />
Finanzierung<br />
Um Ziele realisieren zu können,<br />
bedarf es natürlich der<br />
entsprechenden Finanzierung.<br />
<strong>Die</strong> Oberwarter Siedlungsgenossenschaft<br />
stellte sich <strong>als</strong><br />
Bauträger zur Verfügung, während<br />
der Verein selbst <strong>als</strong> Mieter<br />
auftritt. <strong>Die</strong> laufenden Kosten<br />
werden <strong>zum</strong> Teil aus Mitteln<br />
der Jugendwohlfahrt aber auch<br />
aus Spendengeldern gedeckt.<br />
<strong>Die</strong> entsprechende Kontonummer<br />
findet man im Internet auf<br />
www.verein-phoenix.at.<br />
Aufgrund der Entwicklungen<br />
der letzten Jahre ist ein steigender<br />
Bedarf an Einrichtungen<br />
wie dem Phönixhof zu erwarten.<br />
Bleibt nur zu hoffen, dass<br />
sich ähnlich engagierte Menschen<br />
wie Dr. Ullreich finden<br />
um sie zu verwirklichen.<br />
Ing. Norbert Seifner GmbH:<br />
„Investition für<br />
die Zukunft!“<br />
Ing. Norbert Seifner gründete<br />
sein Unternehmen 1997 mit<br />
Standort in Dörfl, im Privathaus.<br />
Steigende Expansion und<br />
damit verbundene Platzprobleme<br />
erforderte 2002 einen Umzug<br />
nach Oberpullendorf. Mit<br />
dem jetzigen Neubau in Dörfl<br />
verwirklichte der Unternehmer<br />
seinen ursprünglichen Traum,<br />
in seiner Heimatgemeinde den<br />
endgültigen Standort zu finden.<br />
Mittlerweile sind 16 Mitarbeiter<br />
in der Firma beschäftigt.<br />
Ing. Norbert Seifner GmbH<br />
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Freitag, 24. Sept. 8:00-18:00 Uhr<br />
Samstag, 25. Sept. 8:00-12:00 Uhr<br />
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24<br />
Magazin<br />
Bücher wurden auf<br />
Reisen geschickt<br />
BookCrossing-Aktion der Burgenländischen Volkshochschulen<br />
<strong>zum</strong> Weltalphabetisierungstag 2010<br />
Geschätzte 600.000 erwachsene<br />
ÖsterreicherInnen verfügen<br />
in den Bereichen Lesen, Schreiben<br />
und Rechnen nur über<br />
mangelhafte Kenntnisse. <strong>Die</strong>se<br />
reichen nicht aus, um den<br />
Anforderungen unserer Gesellschaft<br />
zu entsprechen. Perso-<br />
nen mit Grundbildungsdefiziten<br />
haben naturgemäß auch<br />
signifikant weniger Chancen<br />
am Arbeits- und Lehrstellenmarkt.<br />
Um die Öffentlichkeit über<br />
diese nach wie vor tabuisierte<br />
Thematik zu informieren und<br />
v.l: Josefine Rasztovits, Dr. Ingrid Pauschutz-Meidl, Reg.Rat. Hans<br />
Spieß, Horst Horvath, Dr. Christine Teuschler, Dr. Elisabeth Deinhofer,<br />
Mag. Dr. Gerhard Resch und Manuela Frey (LernBar)<br />
Menschen, die Probleme beim<br />
Lesen, Schreiben und Rechnen<br />
haben, zu ermutigen, etwas<br />
dagegen zu tun, schickten die<br />
Burgenländischen Volkshochschulen<br />
anlässlich des Weltalphabetisierungstages<br />
Anfang<br />
September Bücher auf die<br />
Reise. „Wir schicken Bücher<br />
auf Reisen! Schau vorbei und<br />
pflück dir ein Buch!“ - Unter<br />
diesem Motto wurden Bücher<br />
an öffentlichen Stellen „freigelassen“<br />
bzw. „auf die Reise<br />
geschickt“. Jedes Buch besitzt<br />
eine Identifikationsnummer,<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
anhand der man unter www.<br />
bookcrossers.at nachschauen<br />
kann, wo ein „gefundenes“<br />
und „mitgenommenes“ Buch<br />
schon überall war. Man kann<br />
auch selbst einen Eintrag zu<br />
diesem Buch machen, damit<br />
andere BookCrosser wissen,<br />
wo sich das Buch derzeit befindet.<br />
Nachdem man das Buch<br />
gelesen hat, sollte man es wieder<br />
frei lassen: in einem Lokal,<br />
in der Bahn, in einer Telefonzelle,<br />
… - sprich, irgendwo, wo<br />
es von neuen LeserInnen wieder<br />
gefunden werden kann.<br />
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<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
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26 Gesund leben<br />
Bewegung und<br />
Sport im Alter<br />
von<br />
Wolfgang<br />
Gärtner<br />
Masseur u.<br />
Kinesiologe<br />
Nach einem hoffentlich aktiven<br />
und schönen Sommer<br />
möchte ich mit dem Beginn<br />
des Herbstes versuchen, speziell<br />
die Älteren unter euch von<br />
der Wichtigkeit von Bewegung<br />
und Sport zu überzeugen. Wie<br />
in jedem Lebensabschnitt ist<br />
es natürlich auch im Alter notwendig,<br />
aktiv und vital zu bleiben,<br />
um ganzheitlich Körper,<br />
Geist und Seele zu beleben. Bewegung<br />
ist Tun, Wahrnehmen,<br />
Spüren. Bewegung bedeutet<br />
aktiv sein, macht kreativ,<br />
weckt die Lebensgeister. Bewegung<br />
ist Spaß am Leben und<br />
fördert die Motivation. Durch<br />
die Bewegung wird mehr Sauerstoff<br />
aufgenommen, das<br />
Kreislaufsystem angeregt, das<br />
Allgemeinbefinden verbessert.<br />
Allerdings muss speziell bei Senioren<br />
darauf geachtet werden,<br />
dass keine Verletzungen<br />
auftreten,<br />
vorhandene Beeinträchtigungenmüssen<br />
berücksichtigt<br />
und niemand darf<br />
überfordert werden.<br />
Zuviel Ehrgeiz<br />
ist fehl am Platz,<br />
der Spaß darf nicht<br />
zu kurz kommen.<br />
G´sund & Fit<br />
Bestenfalls sollte man in mittleren<br />
Gruppen unter Aufsicht<br />
fachkundiger Trainer trainieren,<br />
um folgende Ziele zu erreichen.<br />
Körperliche Ziele: Verbesserung<br />
der Durchblutung,<br />
Förderung der Beweglichkeit,<br />
Stärkung des Immunsystems,<br />
Kräftigung der Muskulatur, Lösen<br />
von Verspannungen, Erhöhung<br />
der Ausdauer und Reduktion<br />
des Schmerzempfindens.<br />
Geistige Ziele: Verbesserung<br />
von Gleichgewicht und Koordination,<br />
Stärkung der Konzentration<br />
und der Kreativität.<br />
Psychische Ziele: Freude und<br />
Spaß an der Bewegung, positive<br />
Einstellung zu sich selbst,<br />
Abbau von Ängsten, Stärkung<br />
der Seele und ganz wichtig, das<br />
Knüpfen und Vertiefen von sozialen<br />
Kontakten. Langjährige<br />
Arbeit und Training mit älteren<br />
Menschen haben mich gelehrt,<br />
dass diese Faktoren tatsächlich<br />
immer zutreffen. In diesem<br />
Sinne kann ich abschließend<br />
nur raten: Wenn ihr schon aktiv<br />
seid, mit Freude weitermachen,<br />
wenn ihr aus welchen Gründen<br />
auch immer nichts macht, am<br />
besten heute noch beginnen!<br />
Euer Wolf<br />
Gezieltes und dosiertes Training macht Spaß.<br />
Ab sofort: SENIOR SPECIAL<br />
Gesundheitstraining für ältere Semester<br />
Foto: zVg<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Warum das He<br />
WELTHERZTAG. Unverändert stellen Herz-Kreislauf-<br />
Krankheiten in der westlichen Welt die häufigste Todesursache<br />
dar. Um auf die Wichtigkeit der richtigen<br />
Vorsorge hinzuweisen, wurde im Jahr 2000 der Weltherztag<br />
eingeführt. Am 26. September ist es wieder<br />
soweit. Das Motto 2010 lautet: „Mit Herz für‘s Herz“.<br />
Rund 40.000 Menschen sterben<br />
in Österreich jährlich an den Folgen<br />
von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.<br />
Herzinfarkt, eine Herzschwäche,<br />
Herzinsuffizienz oder<br />
die Folgen des Bluthochdrucks<br />
sind somit für die Hälfte aller<br />
Todesfälle verantwortlich. Mit<br />
dieser besorgniserregenden Bilanz<br />
nimmt Österreich in der EU<br />
den traurigen 1. Platz ein.<br />
Ursachen<br />
Laut Statistik Austria sieht es<br />
in Österreich mit den Mitverursachern<br />
für Herz-Kreislauf-<br />
Erkrankungen so aus:<br />
- Jeder 4. Österreicher raucht! -<br />
Jeder 5. leidet unter zu hohem<br />
Blutdruck!<br />
- Jeder 4. hat einen zu hohen<br />
Cholesterinspiegel!<br />
- Mehr <strong>als</strong> ein Drittel der<br />
Österreicher ist übergewichtig<br />
- 32% der Erwerbstätigen<br />
leiden unter zu starkem<br />
Stress.<br />
Leider sind sich viele Österreicher<br />
ihres schlechten Gesundheitszustands<br />
gar nicht bewusst.<br />
Oft sind ihnen die eigenen Gesundheitswerte<br />
unbekannt.<br />
Herzgesundheitsprüfung<br />
Um das eigene Risiko einschätzen<br />
zu können, sollten folgende<br />
fünf Punkte abgeklärt werden:<br />
- erhöhter Bauchumfang,<br />
- hoher Blutdruck,<br />
- hohe Blutzuckerwerte,<br />
- ungesundes Cholesterin<br />
(hoher LDL- bzw. niedriger<br />
HDL-Cholesterinwert im<br />
Blut)<br />
- hoher Triglyzeridspiegel im<br />
Blut<br />
Treffen ein oder mehrere dieser<br />
Risikofaktoren zu, besteht eine<br />
höhere Wahrscheinlichkeit, im<br />
Laufe des Lebens eine Herz- oder<br />
Gefäßerkrankung zu erleiden.<br />
Bei Früherkennung kann man<br />
aber eine Änderung der Lebens-<br />
LR Dr. Peter<br />
Rezar mit<br />
Mag. Dr.<br />
Elisabeth<br />
Kretschmer,<br />
Leiterin der<br />
Apotheke<br />
„Zum Granatapfel“<br />
bei der<br />
Blutdruck-<br />
Überprüfung<br />
Foto: Landesmedienservic
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Gesund leben 27<br />
rz Probleme macht<br />
weise bzw. die Einnahme der<br />
richtigen Medikamente helfen.<br />
Darauf aufmerksam zu machen<br />
ist eine Hauptaufgabe des Weltherztages.<br />
Vorsorgewoche<br />
<strong>Die</strong> Apotheke „Zum Granatapfel“<br />
der Barmherzigen Brüder<br />
in Eisenstadt veranstaltet im<br />
Vorfeld des Weltherztags unter<br />
dem Titel „Nimm dir Zeit für<br />
dein Herz“ eine Vorsorgewoche.<br />
Dabei können Kundinnen<br />
und Kunden noch bis <strong>zum</strong> 24.<br />
September kostenlos Blutdruck,<br />
Blutzucker und Cholesterinwerte<br />
bestimmen lassen.<br />
Leiterin Mag. Dr. Elisabeth<br />
Kretschmer: „Wir haben in den<br />
vergangenen Jahren bereits einige<br />
Male Screeningwochen<br />
durchgeführt und durchwegs<br />
positive Rückmeldungen erhalten.<br />
Damit bieten wir die<br />
Möglichkeit, ohne Terminvereinbarung,<br />
rasch einige Körperfunktionswerte<br />
bestimmen<br />
zu lassen. Bei zehn bis zwanzig<br />
Prozent der bisherigen Teilnehmer<br />
haben wir erhöhte Werte<br />
gemessen. Jene Kundinnen und<br />
Kunden mit von der Norm abweichenden<br />
Messwerten haben<br />
wir gebeten, einen Arztbesuch<br />
zu vereinbaren“. Unterstützt<br />
wird die Vorsorgeinitiative von<br />
Gesundheitslandesrat Dr. Peter<br />
Rezar: „Ich kann nur jeder Burgenländerin<br />
und jedem Burgenländer<br />
empfehlen, regelmä-<br />
ßig Körperfunktionswerte wie<br />
Blutdruck, Blutzucker oder<br />
auch Cholesterin überprüfen<br />
zu lassen. Nur so kann man auf<br />
mögliche Abweichungen der<br />
Werte reagieren und entsprechende<br />
Maßnahmen setzen“,<br />
Am kommenden<br />
Sonntag<br />
ist Weltherztag.<br />
Nutzen<br />
wir den jungen<br />
Herbst für<br />
eine kreislaufanregende<br />
Wanderung!<br />
Foto: Hanspeter<br />
Bolliger / pixelio.de<br />
so der Landesrat.<br />
Damit „Mit Herz für´s Herz“<br />
nicht nur ein leerer Spruch<br />
bleibt, sollte sich jeder das bischen<br />
Zeit für seinen Körper<br />
nehmen. Schaden kann es auf<br />
keinen Fall.<br />
Schöne Herbsttage mit Wedl Schuhe<br />
Gesundheitstipp<br />
Gesunde Kost<br />
bringt gute Noten<br />
von<br />
Ria<br />
Klabuschnigg<br />
AMB Ernährungsberatung<br />
Der Schulbeginn ist für viele Eltern<br />
ein zusätzlicher Stressfaktor,<br />
zeitiger aufstehen, Kinder<br />
fertigmachen, Frühstück zubereiten,<br />
Jause einpacken,- die Zeit<br />
drängt, man ist spät dran.<br />
Oft reicht die Zeit nicht für ein<br />
gesundes Frühstück oder ein<br />
selbstgemachtes Jausenbrot.<br />
Obwohl das Frühstück ein<br />
wichtiger Teil für einen erfolgreichen<br />
Tag ist. Hier einige Tipps<br />
für ein gesundes Frühstück und<br />
eine gesunde Jause: Wenn die<br />
Zeit knapp wird, kann ein Müsli<br />
genau das Richtige für einen<br />
erfolgreichen Schultag sein. Ein<br />
zuckerfreies BIO-Müsli verfeinert<br />
mit einer kleinen Banane<br />
und ev. 3 Stk Nüssen, mit fettarmer<br />
Bio-Milch oder Sojamilch<br />
abgerundet, ist eine gesunde<br />
Basis für die erste Schulstunde.<br />
Auch ein Kakaogetränk (echter<br />
Kakao) mit fettarmer Milch<br />
und wenig Fruchtzucker, dazu<br />
ein Vollkornbrot mit Butter, geben<br />
Kraft und Energie für den<br />
Tag. Für die Pause bietet sich<br />
ein schmackhaftes Vollkornbrot<br />
mit Butter und Rohkost (z.B.<br />
Tomaten, Paprika oder einfach<br />
Schnittlauch) an. Auch ein Stück<br />
Obst (Apfel, Banane, Birne oder<br />
Obst der Saison) sollte in der<br />
Jausendose Platz finden. Für die<br />
kurzen Pausen kann ein Fruchtoder<br />
Nussriegel mitgegeben<br />
werden. Wichtig ist, reichlich<br />
Flüssigkeit mitzugeben. Tee,<br />
Wasser, Mineralwasser oder ein<br />
mageres Milchgetränk sollten<br />
die gesunde Jause abrunden.<br />
Mit einer schmackhaften, gesunden<br />
Ernährung ist Ihr Kind<br />
sicherlich für den Schultag und<br />
seine Anforderungen gut gerüstet.<br />
Denn fit und gesund lernt<br />
man einfach besser, <strong>als</strong>o täglich<br />
ein gesundes Frühstück und eine<br />
gesunde Jause, die schmeckt. Alles<br />
Gute fürs neue Schuljahr.<br />
Ria Klabuschnigg<br />
r.klabuschnigg@burgenlandexpress.at
28 Gesund leben<br />
Ernährung<br />
Ballaststoffe in<br />
unserem Essen<br />
von<br />
Eva<br />
Reithofer<br />
Diaetologin<br />
Meinen heutigen Beitrag<br />
möchte ich einer ganz bestimmten<br />
Gruppe von Inhaltsstoffen<br />
unserer Nahrung widmen:<br />
den Ballaststoffen. Der<br />
Name „Ballaststoffe“ stammt<br />
aus einer Zeit, in der man davon<br />
ausgegangen ist, dass diese<br />
Bestandteile unseres Essens<br />
unnötiger „Ballast“ wären.<br />
Warum „unnötig“? Unser Körper<br />
verwertet die Ballaststoffe<br />
nicht <strong>als</strong> Energielieferanten,<br />
sondern sie werden vom<br />
Darm wieder ausgeschieden<br />
– haben eben dort allerdings<br />
wichtige Funktionen. Heute<br />
wissen wir, dass sie für unsere<br />
Ernährung sehr wichtig sind.<br />
In der Vorbeugung von Verstopfung<br />
kommt ihnen eine<br />
große Bedeutung zu. Es gibt<br />
auch Studien die belegen, dass<br />
sie die Entstehung bestimmter<br />
Krebsarten beeinflussen. Eine<br />
hohe Ballaststoffzufuhr kann<br />
z. B. Darmkrebs vorbeugen.<br />
<strong>Die</strong>s ist auch darauf zurückzuführen,<br />
dass Ballaststoffe Verstopfung<br />
vermeiden können<br />
und so die Entstehung von<br />
Darmerkrankungen allgemein<br />
verhindert werden kann. Auch<br />
in der Therapie von Diabetes<br />
haben sie eine wichtige Wirkung.<br />
Ballaststoffe verzögern<br />
den Anstieg des Blutzuckers,<br />
da sie die Verdauungszeit<br />
verlängern. Lebensmittel, die<br />
viele Ballaststoffe enthalten,<br />
haben automatisch weniger<br />
Zucker. Im Verdauungstrakt<br />
werden die Faserstoffe länger<br />
verdaut und bewirken so<br />
ein anhaltendes Sättigungsgefühl,<br />
was sich auch beim<br />
Abnehmen sehr positiv auswirkt.<br />
Sie können viel essen<br />
und haben nur wenige Kalorien<br />
zugeführt! Wir unterscheiden<br />
zwischen löslichen und<br />
Mobilitäts-Aktionstag<br />
in Mattersburg<br />
Von der Mattersburger Bevölkerung wurde der Aktionstag<br />
im Zuge der Mobilitätswoche gut angenommen.<br />
Mitte September<br />
veranstaltete die<br />
KlimabündnisgemeindeMattersburg<br />
anlässlich<br />
der „Mobilitätswoche“<br />
einen Aktionstag<br />
am Veranstaltungsplatz.<br />
Ziel war es, die<br />
BürgerInnen für<br />
umweltfreundliche<br />
Mobilität zu<br />
sensibilisieren.<br />
„Wir sind mit dem<br />
Besuch und der Resonanz sehr<br />
zufrieden. Es hat sich gezeigt,<br />
dass Umweltthemen und Verkehrssicherheit<br />
bei der Bevölkerung<br />
wichtige Themen sind“,<br />
erklärt Organisatorin Umweltstadträtin<br />
Rafaela Strauss.<br />
Geboten wurde ein Hindernis-<br />
Aktionstag in Mattersburg: Umweltfreundliche Mobilität<br />
wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen.<br />
parcours sowie ein Rad- und<br />
Helm Check. Mit dabei waren<br />
auch die Dragons, der größte<br />
Einradclub Österreichs. Ausprobieren<br />
konnte man auch<br />
diverse Elektrofahrzeuge, die<br />
von der BEWAG zur Verfügung<br />
gestellt wurden.<br />
Foto: zVg<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Auf diesem Bild finden sich mit Sicherheit genügend wichtige Ballaststoffe.<br />
unlöslichen Ballaststoffen.<br />
<strong>Die</strong> löslichen kommen vor allem<br />
in Obst und Gemüse vor,<br />
bekannt ist sicher z. B. das<br />
Apfelpektin. Unlösliche Faserstoffe<br />
liefern uns Getreideprodukte,<br />
insbesondere Vollkorngetreide<br />
(Vollkornbrot<br />
und –gebäck, Müsli etc.). Vor<br />
allem die unlöslichen Ballaststoffe<br />
brauchen viel Flüssigkeit<br />
<strong>zum</strong> Quellen – trinken Sie<br />
Mittlerweile beliefert Brennstoffe<br />
Bauer über 500 Haushalte<br />
im Umkreis von rund 100<br />
Kilometern.<br />
„ORIGINAL BAUER HOLZ-<br />
BRIKETT“ steht für laufende<br />
Qualitätskontrolle beim Produzenten.<br />
<strong>Die</strong> Bezeichnung Hartholzbrikett<br />
garantiert einen 70%<br />
Hartholzanteil, wodurch diese<br />
Holzbriketts bestens für Kachel-<br />
und Schwedenöfen geeignet<br />
sind. <strong>Die</strong> Lieferung erfolgt<br />
zu flexiblen Terminen frei Haus<br />
und mit eigenem LKW (mit Hebebühne<br />
und Hubwagen).<br />
Foto: © smartwizard.de / PIXELIO<br />
ausreichend!. Auch Hülsenfrüchte<br />
enthalten viele wertvolle<br />
Ballaststoffe, vor allem<br />
in den Schalen. Unangenehm<br />
können dabei nur vermehrte<br />
Blähungen sein. Essen Sie viel<br />
Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte<br />
(Bohnen, Linsen, Erbsen) und<br />
Vollkornprodukte – am besten<br />
bei jeder Mahlzeit!<br />
e.reithofer@burgenlandexpress.at<br />
Natürliche Wärme<br />
1993 gründete Kurt Bauer seinen Betrieb und startete<br />
mit der Produktion und dem Verkauf von Brennstoffen.<br />
Aktionen im Oktober 2010<br />
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<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Gesund leben 29<br />
Ärztetipp<br />
Reiß di zamm!<br />
von<br />
Dr. Hannes<br />
Graf<br />
Arzt für<br />
Allgemeinmedizin<br />
Liebe Leser! Der Sommer ist<br />
vorbei, die Kinder schultern<br />
frühmorgens wieder ihre<br />
Schultaschen und wir Erwachsenen<br />
gehen wieder unserer<br />
Arbeit nach – der graue Alltag<br />
hat uns wieder!<br />
Für einige von uns ist der<br />
Alltag sogar dunkelgrau: Es<br />
beginnt oft mit Appetitlosigkeit,<br />
Kopfschmerzen und<br />
generellem Unwohlsein. Ein<br />
Arztbesuch bestätigt einem,<br />
dass man gesund ist, aber die<br />
Befindlichkeit wird immer<br />
schlechter. Morgens aus dem<br />
Bett zu kommen wird fast unmöglich,<br />
man kann sich über<br />
nichts mehr freuen, fühlt sich<br />
überfordert und wertlos… Bei<br />
einigen Lesern wird es schon<br />
klingeln: klarer Fall von Depression!<br />
Stimmt genau. Depression<br />
ist – und das kann ich<br />
gar nicht laut genug schreiben<br />
– eine körperliche Erkrankung,<br />
die man nicht mit einem „Reiß<br />
di zamm!“ adäquat behandeln<br />
kann!!! Der Patient kann sich<br />
nicht "zusammenreißen“, weil<br />
ein reduziertes Angebot an Botenstoffen<br />
in seinem Gehirn<br />
kein Aufraffen zulässt! Erst<br />
durch eine medikamentöse<br />
Therapie kann dieser schleichend<br />
entstandene Zustand<br />
wieder ausgeglichen werden.<br />
Nach einem (halben) Jahr kann<br />
in den allermeisten Fällen auf<br />
eine antidepressive Medikation<br />
wieder verzichtet werden.<br />
<strong>Die</strong> Vorurteile, wonach diese<br />
„Pulverl“ die Persönlichkeit<br />
verändern oder gar abhängig<br />
machen, sind schlicht und einfach<br />
f<strong>als</strong>ch! Aufgrund dieser<br />
Schauergeschichten trauen<br />
sich viele Patienten ihre Medikamente<br />
nicht zu nehmen,<br />
<strong>als</strong>o Schluss damit! Wichtig ist<br />
eine regelmäßige Einnahme,<br />
<strong>Die</strong> „Waldpension“ –<br />
für die Generation 80+<br />
<strong>Die</strong> „Waldpension“, ein Haus für<br />
blinde und sehschwache Menschen<br />
bestens geeignet, befindet<br />
sich auf 800 Meter Seehöhe in<br />
der Buckligen Welt im Luftkurort<br />
Hochegg. Es ist speziell für<br />
Sehbehinderte konzipiert, um so<br />
den Alltag für diese Zielgruppe<br />
zu erleichtern. Für das Wohlbefinden<br />
stehen im Haus Sauna,<br />
Dampfkammer, Solarium, Fußpflege,<br />
Friseur und Massage zur<br />
Verfügung. Der 43.000 m² große<br />
<strong>Die</strong> Mitarbeiter des Hauses freuen sich wieder<br />
auf zahlreiche Besucher beim 42. Flohmarkt in<br />
der „Waldpension“. Foto: zVg<br />
Garten mit Biotop und Bankerln<br />
lädt zu Spaziergängen in guter,<br />
frischer Luft ein. Der integrierte<br />
Marterlpark, mit derzeit bereits<br />
30 Bildstöckl, wobei jedes einem<br />
Augenheiligen gewidmet ist,<br />
lädt zusätzlich <strong>zum</strong> Erholen ein.<br />
Im gesamten<br />
Haus<br />
gibt es<br />
Führungsgeländer<br />
und es ist<br />
Während einer Depression erscheint das Leben oft sinnlos.<br />
Geduld (der Wirkungseintritt<br />
dauert 2-4 Wochen) sowie begleitende<br />
Maßnahmen wie Gesprächstherapie<br />
oder Selbsthilfegruppen.<br />
Von unschätzbarem Wert ist<br />
zudem eine Familie, die mit<br />
der Diagnose liebevoll umgeht<br />
und den Patienten bei seinem<br />
Weg zurück in den Alltag unterstützt<br />
und begleitet. Ein<br />
möglichst „offener“ Umgang<br />
mit der Erkrankung wird mit<br />
Verständnis von (fast) allen<br />
stufenlos. Auch die Zimmer<br />
sind barrierefrei konzipiert. Mit<br />
einem breit gefächerten Programm<br />
sorgt Gästebetreuerin<br />
Isabella für Unterhaltung. Das<br />
geschulte Servierpersonal verwöhnt<br />
Sie mit Speis und Trank.<br />
Im hauseigenen Kaffeehaus gibt<br />
es stets gute Mehlspeisen, frisch<br />
gepressten Saft und vielerlei andere<br />
Getränke. Urlauber, Langzeiturlauber<br />
und Dauergäste<br />
Foto: © Martin Müller / PIXELIO<br />
Seiten belohnt werden. Auch<br />
mit den Kindern sollte man<br />
unbedingt darüber sprechen,<br />
dass Papa oder Mama krank<br />
ist, jetzt aber Medikamente<br />
bekommt, die alles wieder gut<br />
machen, damit sie bald wieder<br />
gemeinsam spielen können. Ist<br />
ja nicht mehr weit bis zur ersten<br />
Schneeballschlacht… Also,<br />
geben Sie Acht auf sich und<br />
Ihre Lieben!<br />
gesundheit@burgenlandexpress.at<br />
sind stets willkommen. Das gesamte<br />
Team freut sich auf Ihr<br />
Kommen!<br />
Der allseits beliebte und bekannte<br />
Flohmarkt findet am Samstag,<br />
den 2. Oktober von 9 – 16 Uhr<br />
in den Räumen der „Waldpension“,<br />
2840 Grimmenstein/Hochegg,<br />
Prof. Robert Vogel-Str.1,<br />
statt. Informationen unter der<br />
Telefon Nr.: 02644/8551-0 Fax:<br />
02644/8561<br />
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mit mit unserem sehgeschädigte Seniorenbetreuer. mit Senioren! unserem Tägliches Senioren<br />
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WALDPENSION Hochegg WALDPENSION<br />
mit unserem Seniorenbetreuer.<br />
DER DER HILFSGEMEINSCHAFT DER BLINDEN HILFSGEMEINSCHAF<br />
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Wissenswert<br />
W<br />
Woher stammen<br />
unsere Erdäpfel?<br />
Erdäpfel sind für viele (fast) tägliche Begleiter<br />
auf den Tellern, egal, ob frittiert, gekocht,<br />
gebraten oder gebacken. Seinen Ursprung<br />
hat der Erdapfel wahrscheinlich in den Anden<br />
von Peru, wo er schon vor rund 10.000<br />
Jahren <strong>als</strong> Nahrungsmittel geschätzt wurde.<br />
Spanische Seeleute dürften die gesunde<br />
Frucht im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht<br />
haben, wo sie aufgrund ihrer schönen<br />
Blüte vielfach auch <strong>als</strong> Zierpflanze verwendet<br />
wurde. Heute gibt es ca. 5.000 Erdäpfelsorten<br />
weltweit. Obwohl mit zunehmendem<br />
Wohlstand die Bedeutung der Erdäpfel („Arme-Leute-Essen“)<br />
gesunken ist, spielen die<br />
Kraft- und Vitaminspender (vor allem B1,<br />
B2 und C) nach wie vor eine wichtige Rolle.<br />
Und dick machen sie auch nicht!<br />
Redensarten und ihre Bedeutung<br />
„...etwas spanisch<br />
vorkommen“<br />
Auch diese Redensart dürfte<br />
ihren Ursprung im Mittelaler<br />
haben. Als der spanische König<br />
Karl I im 16. Jahrhundert<br />
<strong>zum</strong> deutschen Kaiser Karl V<br />
gekrönt wurde, nahm der spanische<br />
Einfluss im deutschen<br />
Kaiserreich erheblich zu. Viele<br />
unbekannte Bräuche und Sitten<br />
verbreiteten sich und führ-<br />
Foto: © Peter Kirchhoff / PIXELIO<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Vor 54 Jahren wurde<br />
die Festplatte geboren<br />
Wer hört im Reich<br />
der Tiere am besten?<br />
Dass der Mensch nicht das allerbeste<br />
Gehör hat ist bekannt, wer aber<br />
sind die absoluten Profis Profis wenn es<br />
um das Wahrnehmen von Tönen<br />
geht? geht? Ein Universalgenie<br />
für tiefe und hohe Frequenzen<br />
gibt es zwar nicht, aber dafür<br />
umso mehr mehr Spezialisten.<br />
Fledermäuse und Delphine<br />
sind beispielsweise Experten<br />
für hohe Frequenzen<br />
und können Töne bis zu<br />
ca. 200.000 Hertz wahrnehmen.<br />
<strong>Die</strong>se Fähigkeit<br />
benutzen sie auch <strong>als</strong> <strong>als</strong> Ortungssystem<br />
und zur<br />
Kommunikation<br />
untereinander.<br />
Das menschliche<br />
Ohr dagegen<br />
scheitert<br />
ten zu großen Veränderungen<br />
im Land. <strong>Die</strong> Bevölkerung war<br />
von diesen neuen Einflüssen<br />
nicht gerade angetan. Alles<br />
Neue bzw. Unbekannte sorgte<br />
für steigende Unsicherheit und<br />
wurde demnach abgelehnt.<br />
Seit dieser Zeit kommen merkwürdige<br />
und fremde Dinge den<br />
Menschen „spanisch“ vor.<br />
Längst ist es selbstverständlich, dass jeder Computer eine Festplatte<br />
<strong>zum</strong> Speichern von Musik, Fotos und allen möglichen anderen<br />
Daten und Programmen hat. Vor zehn Tagen feierte sie ihren 54sten<br />
Geburtstag. Am 13. September 1956 wurde die „Plattenspeichereinheit<br />
350“ von IBM vorgestellt. Sie wog eine Tonne (!) und<br />
war so groß wie ein Kleiderschrank. Noch beeindruckender waren<br />
aber die 5 Megabyte, die sie speichern konnte. <strong>Die</strong>s entspricht heute<br />
ca. einem Lied oder einem Foto. Da dieses Ungetüm extremen<br />
Lärm verursachte, mussten sämtliche mit ihr arbeitenden Personen<br />
einen Gehörschutz tragen. An Kunden wurde die Platte nur vermietet<br />
und zwar um über Euro 5.000,- im Monat. Zum Vergleich:<br />
Eine 2 Terabyte Festplatte im handlichen Format kostet heute ca.<br />
100 Euro und bietet den rund 400.000-fachen Speicherplatz.<br />
„...etwas auf die lange<br />
Bank schieben“<br />
Eine mögliche Erklärung ist,<br />
dass im Mittelalter bei Versammlungen<br />
in der Mitte des<br />
Saales lauter kurze Bänke<br />
aufgestellt waren. Auf diesen<br />
saßen die Teilnehmer und diskutierten.<br />
Wer sich nicht einigen<br />
konnte oder wollte, wurde<br />
auf eine lange Bank an der<br />
Seite des Sa<strong>als</strong> „verbannt“.<br />
bereits ab 20.000 Hertz. Alle Frequenzen<br />
darüber bezeichnet man <strong>als</strong><br />
Ultraschall. „Klassische“ Haustiere<br />
wie Hunde (bis 40.000 Hz) und<br />
Katzen (bis ca. 50.000 Hz) haben<br />
ebenfalls bessere „Lauscher“ <strong>als</strong> wir<br />
Menschen. Niedere - für Menschen<br />
nicht hörbare - Frequenzen unter<br />
20 Hertz (Infraschall) sind<br />
<strong>zum</strong> Beispiel für Elefanten<br />
und Blauwale kein<br />
Problem. Auch hier<br />
vermutet die Wissenschaft,<br />
dass diese Fertigkeit<br />
für Kommunikationszwecke<br />
genutzt wird.<br />
Wale sollen sich so über<br />
mehrere Kilometer<br />
Entfernung miteinander<br />
verständigen<br />
können.<br />
Dort mussten sie bleiben bis<br />
die Sitzung beendet wurde<br />
und erst wenn eine Lösung<br />
für das Problem gefunden<br />
war, durften sie die lange<br />
Bank verlassen. Da das oft<br />
eine langwierige Sache war,<br />
wurden die Probleme <strong>als</strong>o<br />
tatsächlich auf die „lange<br />
Bank“ geschoben.<br />
Foto: © Hans-Georg-Staudt / PIXELIO
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Rechtstipps 31<br />
Ihr Recht<br />
Auslandsunfall<br />
von<br />
Dr. Andreas<br />
Radel<br />
Rechtsanwalt<br />
zulande und heutzutage nicht<br />
nur Urlaubsreisen angetreten.<br />
Auch kurze Ausflüge ins benachbarte<br />
Ausland sind fast<br />
schon <strong>als</strong> alltäglich zu bezeichnen.<br />
Und da die Unfallgefahr<br />
weder an der Staats- noch an<br />
der Schengengrenze endet,<br />
sollte Mann/Frau sich über die<br />
Foto: © Stihl024 / PIXELIO Mit dem Auto werden hier-<br />
richtigen Verhaltensweisen bei<br />
einem Auslandsunfall Gedanken<br />
machen.<br />
Gleich nach jedem Unfall gilt<br />
es – wie auch in Österreich –<br />
die Unfallstelle abzusichern,<br />
nötigenfalls Erste Hilfe zu leisten<br />
und die Rettung über den<br />
Euro-Notruf 112 zu alarmieren.<br />
Sollten Personen verletzt<br />
worden sein, muss immer<br />
auch die Polizei verständigt<br />
werden. Wenn es mit dem<br />
Unfallgegner im Ausland Verständigungsprobleme<br />
gibt, ist<br />
es aber auch ratsam, bei bloßen<br />
Sachschäden die Exekutive<br />
zu rufen. Eine Kopie des<br />
Polizeiprotokolls kann bei der<br />
späteren Schadensabwicklung<br />
sehr hilfreich sein. Ansonsten<br />
genügt es bei Sachschäden an<br />
Ort und Stelle den „europäi-<br />
Unter den ca. 300 Gästen konnten BMV-Obfrau Ingrid<br />
Salamon und ihr Stellvertreter Werner Gradwohl im<br />
Kulturzentrum Mattersburg auch LH Hans Niessl und<br />
LHStv. Franz Steindl begrüßen.<br />
Foto: © Hanspeter-Bolliger / PIXELIO<br />
Gerade im Ausland ist das richtige Verhalten bei Unfällen entscheidend.<br />
schen Unfallbericht“ vollständig<br />
auszufüllen und zu unterfertigen.<br />
(Ein solches Formular<br />
sollte ohnehin – nicht nur bei<br />
Auslandsfahrten – zur Standardausstattung<br />
eines jeden<br />
Fahrzeuges gehören.) In der<br />
oft gegebenen Aufregung sollten<br />
keine f<strong>als</strong>chen Schuldeingeständnisse<br />
oder nicht<br />
verständliche Erklärungen unterschrieben<br />
werden. Zur raschen<br />
Schadensdurchsetzung<br />
ist es dagegen nützlich, Fotos<br />
von der Unfallstelle sowie der<br />
beidseits entstandenen Fahrzeugschäden<br />
aufzunehmen.<br />
Und das Beste kommt wie immer<br />
<strong>zum</strong> Schluss. Sowohl die<br />
außergerichtliche Geltendmachung<br />
der Schadenersatzforderungen,<br />
<strong>als</strong> auch gerichtliche<br />
Klagen können in Österreich<br />
erfolgen. Das erleichtert und<br />
beschleunigt die Schadensregulierung,<br />
trotzdem das teilweise<br />
ungünstigere Recht des<br />
Unfallortes anzuwenden ist.<br />
recht@burgenlandexpress.at<br />
30 Jahre Kampf dem Müll -<br />
der BMV feierte Geburtstag<br />
Mit dem Zusammenschluss<br />
aller Gemeinden des <strong>Burgenland</strong>es<br />
zu einem landesweiten<br />
Abfallverband wurde im Jahr<br />
1980 der Grundstein für eine flächendeckende<br />
Abfallwirtschaft<br />
im <strong>Burgenland</strong> gelegt. Ziel war<br />
ein effizientes, kostengünstiges<br />
und bürgernahes Abfallwirtschaftssystem.<br />
<strong>Die</strong> konsequente<br />
Verfolgung der abfallwirtschaftlichen<br />
Zielsetzungen und die<br />
stete Weiterentwicklung führten<br />
dazu, dass das <strong>Burgenland</strong> heute<br />
auf ein landesweit einheitliches<br />
Sammel- und Verwertungssystem<br />
verweisen kann - <strong>als</strong> einziges<br />
Bundesland neben Wien.<br />
Nun feierte der BMV <strong>als</strong>o seinen<br />
30-iger! Rund 300 Gäste aus Politik<br />
und Wirtschaft ließen es sich<br />
nicht nehmen, bei dem Fest dabeizusein.<br />
Umrahmt wurde die<br />
würdige Feier mit einer Ausstellung<br />
der „Trash Design Manufaktur“,<br />
einer Foto- und Filmdokumentation<br />
über Müll in Afrika<br />
und einem gelungenen Müllsketch<br />
der Neuen Mittelschule<br />
Neudörfl. <strong>Die</strong> Besucher hatten<br />
außerdem Gelegenheit, Schmankerl<br />
aus der Restlkochzeile zu<br />
verkosten. Der Festvortrag von<br />
Christian Felber widmete sich<br />
dem Thema „Gemeinwohl statt<br />
Gewinnstreben – Neue Werte<br />
für die Wirtschaft“ und sorgte<br />
in der anschließenden hochka-<br />
Auch LH Hans Niessl und LHStv. Franz Steindl waren in der hochkarätigen<br />
Diskussionsrunde vertreten. Foto: Vasik<br />
rätigen Diskussionsrunde und<br />
im Publikum für zahlreichen<br />
Gesprächsstoff.<br />
„<strong>Die</strong> Erfolge der Vergangenheit<br />
bestätigen uns in unserer<br />
Arbeit sind aber sicher kein<br />
Grund uns auf dem Erreichten<br />
auszuruhen. Gemeinsam<br />
mit den burgenländischen Ge-<br />
meinden und unseren KundInnen<br />
wird es uns gelingen, auch<br />
die Herausforderungen in den<br />
kommenden Jahren im Interesse<br />
der Menschen in unserem<br />
Land erfolgreich zu meistern“<br />
betonten BMV-Obfrau Ingrid<br />
Salamon und ihr Stellvertreter<br />
Werner Gradwohl. Werbung
Fundgrube<br />
Fürstin Margit Esterházy:<br />
Leben und Werk<br />
Zum 100. Todestag am 18. August 2010<br />
gibt die Esterházy Privatstiftung eine Biographie<br />
über Fürstin Margit Esterházy<br />
geb. Cziráky heraus. Der Titel:<br />
„Fürstin Margit Esterházy (1874 –<br />
1910) - engagiert – modern – der Familie<br />
verbunden“<br />
In der vorliegenden Kurzbiographie wird<br />
das soziale Engagement der Fürstin sowie<br />
ihr kreatives und aktives<br />
Gestalten ebenso dokumentiert<br />
wie die gelebte Gleichberechtigung<br />
und liebevolle<br />
Fürsorge, die sie ihren<br />
Kindern angedeihen ließ.<br />
Erstm<strong>als</strong> veröffentlichte<br />
Postkarten, Photographien<br />
und Pläne veranschaulichen<br />
anlässlich des 100. Todestages<br />
der Fürstin ihr Wesen<br />
und Wirken. „Bereits im<br />
Juni 2010 – im Rahmen der<br />
Eröffnung der Ausstellung<br />
„Glanzlichter des Schlosses<br />
Esterházy. <strong>Die</strong> Rückkehr<br />
Madonna:<br />
True Blue (1986)<br />
F<br />
Musikklassiker aus Pop & Rock<br />
der Sammlungen“ - haben wir einen Raum<br />
Fürstin Margit Esterházy gewidmet. Erstm<strong>als</strong><br />
werden hier Bilder und Exponate gezeigt,<br />
die das Leben der Fürstin dokumentieren.<br />
<strong>Die</strong> jetzt erschienene Publikation<br />
zeichnet ein wundervolles Portrait dieser<br />
bemerkenswerten Frau, die einerseits in<br />
die Welt ihrer adeligen Vorfahren, deren<br />
Schaffen und Erbe eingebettet war, andererseits<br />
aber auch bereits<br />
mit den Anzeichen<br />
des Um- und Aufbruches<br />
konfrontiert war“, äußert<br />
Generaldirektor Dr. Stefan<br />
Ottrubay anlässlich<br />
des Erscheinens der Biographie.<br />
<strong>Die</strong> Publikation<br />
liegt in deutsch und ungarisch<br />
auf und ist in den<br />
Shops der Esterházy Kulturstätten<br />
Schloss Eisenstadt,<br />
Burg Forchtenstein<br />
und Schloss Lackenbach<br />
<strong>zum</strong> Preis von Euro 14,90<br />
erhältlich.<br />
Weit über 20 Millionen Käufer<br />
fand das dritte Madonna-Album<br />
bis heute. In 28 Ländern<br />
erreichte es Platz 1 in den<br />
Charts. <strong>Die</strong> Singles sprechen<br />
für sich: „Papa Don‘t Preach“;<br />
„La Isla Bonita“; „Live To Tell“,<br />
„Open Your Heart“ sowie der<br />
Titelsong des Albums „True<br />
Blue“ wurden allesamt zu Welthits.<br />
Als das Album erschien,<br />
war Madonna übrigens gerade<br />
mit Sean Penn verheiratet.<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Für alle Ansprüche -<br />
Canon Powershot G12<br />
Der Nachfolger der beliebten G11<br />
besticht unter anderem mit einem<br />
5-fach optischen Zoom, einem drehund<br />
schwenkbaren 2,8 Zoll LC-Display<br />
sowie einer HD-Video Funktion.<br />
Ein hoch empfindlicher 10,0-Megapixel-Sensor<br />
mit innovativer Sensortechnologierundet<br />
den guten Eindruck<br />
ab. Eine absolute Besonderheit<br />
ist die Wasserwaage, die auf dem Display<br />
eingeblendet werden kann. Auch einen optischen Sucher<br />
sowie einen HDMI-Anschluss bietet die G12. Lieferbar wird<br />
die neue Canon ab Oktober sein. <strong>Die</strong> Funktionsvielfalt hat<br />
aber auch ihren Preis. Der UVP liegt bei 549,-. Foto: Canon<br />
Foto: Esterházy Privatstiftung<br />
Bruce Springsteen:<br />
Born in the U.S.A.<br />
(1984)<br />
Lovestory im<br />
ersten Weltkrieg<br />
BUCHKLASSIKER. Der erste Weltkrieg<br />
in seiner gesamten Absurdität und Grausamkeit.<br />
1929 erschien „In einem andern<br />
Land“ von Ernest Hemingway. Ein Buch,<br />
das frei ist von jeder Sentimentalität. In<br />
seinem nüchternen Stil schildert der Autor<br />
den Kriegsalltag an der italienisch-österreichischen<br />
Front aus der Sicht eines jungen<br />
amerikanischen<br />
Sanitätsoffiziers auf<br />
Seiten der Italiener.<br />
<strong>Die</strong>ser verliebt sich<br />
mitten in den ärgsten<br />
Kriegswirren<br />
in eine schottische<br />
Krankenschwester<br />
und beschließt den<br />
Krieg für sich zu beenden.<br />
Fesselnd von<br />
der ersten bis zur<br />
letzten Seite.<br />
Nicht weniger <strong>als</strong> sieben (!)<br />
US-Top Ten Hits stammen aus<br />
dem erfolgreichsten Album von<br />
Bruce „The Boss“ Springsteen.<br />
Bei uns war er damit insgesamt<br />
über ein Jahr in den Charts<br />
und natürlich auch auf Platz 1.<br />
„I‘m On Fire“, „Dancing in the<br />
Dark“, „Glory Days“ oder der<br />
Titelsong „Born in the U.S.A.“<br />
sind nur einige der Songperlen,<br />
die bis heute die Herzen der<br />
Fans höher schlagen lassen.
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Magazin 33<br />
Mein Haustier<br />
Parvovirose –<br />
die Katzenseuche<br />
von<br />
Mag. Bettina<br />
Rumpler<br />
Diplom Tierärztin<br />
Erreger der noch immer ernst<br />
zu nehmenden, sogenannten<br />
„Katzenseuche“ ist ein Virus<br />
der Gattung Parvovirus. <strong>Die</strong>ser<br />
Virus wird über die Körperflüssigkeiten,<br />
vor allem über den<br />
Kot ausgeschieden und über die<br />
Maul- bzw. Nasenschleimhaut<br />
aufgenommen. Da der Virus eine<br />
hohe Affinität zu schnell teilenden<br />
Zellen hat, befällt er vor<br />
allem Zellen der lymphatischen<br />
Organe (Lymphknoten) und<br />
Zellen der Darmschleimhaut.<br />
Nach einer Inkubationszeit von<br />
ca. 4 – 6 (max. 10) Tagen zeigen<br />
die betroffenen Katzen Mattigkeit,<br />
Fressunlust, Fieber, Erbre-<br />
chen und einen übelriechenden<br />
z.T. blutigen Durchfall. Katzen<br />
im Alter von 2 - 5 Monaten<br />
erkranken akut und können,<br />
aufgrund der starken Austrocknung,<br />
binnen weniger Stunden<br />
versterben. Perakute Fälle<br />
kommen vor allem bei Katzen<br />
unter zwei Monaten vor. <strong>Die</strong><br />
Besitzer berichten dabei von<br />
plötzlich verstorbenen Katzen,<br />
die Stunden zuvor noch völlig<br />
gesund erschienen waren. Werden<br />
Katzen bereits im Mutterleib<br />
infiziert kommt es zu Totgeburten<br />
und zur Geburt von<br />
lebensschwachen bzw. unterentwickelten<br />
Welpen.<br />
Wie der Name Katzenseuche<br />
bereits aussagt, handelt es<br />
sich dabei um eine Seuche, das<br />
heißt, dass eine Infektion nicht<br />
nur durch direkten Kontakt<br />
zwischen zwei Tieren stattfinden<br />
kann, sondern auch die<br />
Möglichkeit der indirekten Infektion<br />
besteht (kontaminierte<br />
Gegenstände).<br />
Alter der Katze, Anamnese,<br />
fehlender Impfschutz und das<br />
Für dich ist es<br />
Saatgut.<br />
Saatgut und Werkzeug, 25 Euro<br />
Augustsammlung 2010 – PSK 7.700.004<br />
www.caritas.at<br />
Auch für diese drei süßen Katzenkinder ist die Schutzimpfung gegen die<br />
Katzenseuche von entscheidender Bedeutung. Foto: zVg<br />
klinische Bild lassen häufig eine<br />
Verdachtsdiagnose zu. Eine<br />
deutliche Abnahme der weißen<br />
Blutkörperchen (Panleukopenie)<br />
bzw. ein Antigennachweis<br />
im Blut oder im Kot bestätigen<br />
die Diagnose.<br />
Nur eine korrekt durchgeführte<br />
Grundimmunisierung (mit der<br />
8. und 12. Lebenswoche) und<br />
eine regelmäßig durchgeführte<br />
Auffrischungsimpfung können<br />
einer Infektion vorbeugen. Da-<br />
Für mich ist es ein<br />
kleines Wunder.<br />
her sollte jede Katze (auch jene,<br />
die nur in der Wohnung gehalten<br />
werden) diese Impfung aufweisen.<br />
Sollten Sie Fragen zur Impfung<br />
gegen Infektionskrankheiten<br />
Ihrer Katze haben, wenden Sie<br />
sich an den Tierarzt Ihres Vertrauens.<br />
Er/sie berät Sie sicher<br />
gerne.<br />
Ihre Tierärztin Bettina Rumpler<br />
b.rumpler@burgenlandexpress.at<br />
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Unterhaltung<br />
U<br />
Rudi´s Rätsel<br />
Waagrecht: 1 Nebenfluss der Donau in Oberösterreich; 5 Nebenfluss<br />
der Donau; 10 Hero; 11 Nebenfluss der Donau, mündet bei Passau;<br />
12 Nordwesteuropäer; 13 Drama von Goethe; 15 Staat im Himalaya;<br />
16 id est abg.; 17 Weinort im Nordburgenland; 19 ist lat.; 20 Schlange<br />
engl.; 22 Gestalt aus Lohengrin; 23 Donauzufluss; 26 chem. Zeichen für<br />
Europium; 27 Küstendepartement von Peru; 29 heiter, lustig; 32 böhm.<br />
Reformator, gest. 1415; 34 Landschaft und Gebirge in Palästina; 37<br />
Donauzufluss; 39 chem. Element, Metall; 40 Vorgebirge; 42 so lat.; 43<br />
Moralbegriff; 44 Sohn Adams; 46 Shetland-Insel; 48 Flüsslein, Bächlein;<br />
49 Zufluss zur Donau; 50 Raummeter abg.<br />
1 2 3 4 5 6 7 8 9<br />
10 11 12<br />
13 14 15<br />
16 17 18 19<br />
20 21 22<br />
23 24 25 26<br />
27 28 29 30<br />
31 32 33 34 35 36<br />
37 38 39<br />
40 41 42 43<br />
44 45 46 47 48<br />
49 50<br />
Drei Kinder wollen ein bisschen angeben.<br />
Das erste: „Wir sind zu Hause<br />
vier Kinder, und jedes hat sein<br />
eigenes Zimmer!“. Darauf das zweite:<br />
„Ist doch gar nichts. Wir sind fünf<br />
Kinder zu Hause, und jedes hat seinen<br />
eigenen Fernseher!“. Schließlich<br />
das dritte Kind: „Na und? Wir sind<br />
sieben Kinder zu Hause, und jedes<br />
von uns hat seinen eigenen Papa!“<br />
Klaus besucht seinen Freund Heinz.<br />
Den ganzen Abend nennt Heinz seine<br />
Frau nur „Schatzi“ oder „Mausi“.<br />
Nach dem Essen, <strong>als</strong> die beiden kurz<br />
alleine sind, sagt Klaus: „Ich finde es<br />
toll, dass du deine Frau noch immer<br />
wie ein frisch Verliebter ansprichst.“<br />
Darauf Heinz: „Nun, um die Wahrheit<br />
zu sagen: Ich habe vor drei Jahren<br />
ihren Namen vergessen.“<br />
Senkrecht: 1 Nebenfluss<br />
der Donau in Ungarn; 2<br />
deutscher Donauzufluss;<br />
3 Bergtrift; 4 männl. Vorname;<br />
5 chem. Zeichen für<br />
Zinn; 6 Donauzufluss in<br />
Oberösterreich; 7 Nebenfluss<br />
der Donau; 8 Umriss<br />
einer Straße (Autobahn);<br />
9 Burgschauspieler der<br />
Jetztzeit; 11 jap. Staatsmann,<br />
gest. 1909; 14 nein<br />
(russ.); 18 Einwanderer;<br />
21 Inselgruppe; 22 Tragtier;<br />
24 Autokennzeichen<br />
von Eferding; 25 Männerkurzname;<br />
28 zu Ende; 30<br />
Donauzufluss; 31 ungar.<br />
Weinort; 33 Wintersportgerät;<br />
35 Staatshaushalt;<br />
36 Traum engl.; 38 Futteral;<br />
41 ärmelloses Kleid<br />
der Orientalen; 43 griech.<br />
Buchstabe; 45 ital. Artikel;<br />
47 seinerzeit abg.<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
witzig<br />
Luxus Alkoholproblem<br />
Kosenamen<br />
Weisheit Fehlersuchbild Das linke Bild unterscheidet sich vom rechten durch 5 Fehler<br />
Heute gibt der<br />
Mensch Geld aus,<br />
das er nicht hat, für<br />
Dinge, die er nicht<br />
braucht, um damit<br />
Leuten zu imponieren,<br />
die er nicht mag<br />
(Danny Kaye)<br />
Nach einer Sauftour beschließen<br />
Fritz und Hans noch ein letztes Bier<br />
in der Wohnung von Fritz zu trinken.<br />
Vor der Wohnungstür sagt Fritz:<br />
„Vorsicht! Meine Frau schläft sicher<br />
schon!“ Sie schleichen in die Wohnung<br />
und Hans schaut ins Schlafzimmer.<br />
Entsetzt sagt er zu Fritz:<br />
„Bei Deiner Frau liegt ein anderer<br />
Mann im Bett!“ Darauf Fritz: „Sei leise!<br />
Wir haben doch nur zwei Bier!“<br />
Verspätung<br />
Alexander und Max, beide gerade<br />
neun Jahre alt, trauen sich nicht<br />
nach Hause, weil es schon viel zu<br />
spät ist. Ängstlich sagt Max: „Wenn<br />
wir jetzt heimgehen, bekommen wir<br />
mächtig Ärger.“ „Na gut“, meint Alexander,<br />
„warten wir noch bis Mitternacht,<br />
dann freuen sie sich, dass<br />
sie uns überhaupt wiederhaben!“<br />
Sudoku<br />
<strong>Die</strong> Zahlen von 1 bis 9 müssen so eingetragen<br />
werden, dass jede Zahl nur einmal<br />
in einem Neunerblock, nur einmal in einer<br />
Zeile und nur einmal in einer Spalte<br />
vorkommt. Viel Spaß dabei!<br />
5 3<br />
8 2 4 6<br />
2 6 7<br />
1 8 9 2<br />
2 8 7<br />
9 3 5 8<br />
3 1<br />
7 8<br />
5 4 6<br />
Lösungen auf Seite 39
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Der neue C3 -<br />
klein aber oho!<br />
Kompakte Außenmaße müssen nicht wenig Platz im<br />
Innenraum bedeuten. Das beweist der neue Citroën<br />
C3 eindrucksvoll.<br />
Neben diesem großzügigen<br />
Platzangebot trotz<br />
einer Länge von nur<br />
3,94 Metern, besticht der neue<br />
Citroën C3 durch hohe Verarbeitungsqualität<br />
und eine hervorragendeFahrwerksabstimmung.<br />
<strong>Die</strong> schicke Profilansicht<br />
zeichnet sich besonders durch<br />
prägnante, fließende Linien<br />
aus. Der dynamische Eindruck<br />
wird durch die hervorgehobenen,<br />
kräftigen Koftflügel noch<br />
verstärkt.<br />
Ein komplett neues Fahrerlebnis<br />
vermittelt die Zénith-<br />
Frontscheibe, die in der höchsten<br />
Ausstattungsvariante<br />
serienmäßig angeboten wird.<br />
Durch diese technische Neuerung<br />
wird der Blickwinkel der<br />
Frontpassagiere um 80 Grad<br />
erweitert und nach oben nicht<br />
mehr beschränkt.<br />
Der neue C3 wartet in den drei<br />
Ausstattungsvarianten „Eco“,<br />
„Comfort“ und „Exclusive“ bei<br />
Ihrem Händler. ABS mit EBV<br />
und Notbremsassistent sowie<br />
ESP sind bereits in der Basisvariante<br />
serienmäßig.<br />
Sieben unterschiedliche Motorisierungen<br />
stehen zur Verfügung.<br />
Aus vier Benzinmotoren<br />
(60 bis 120 PS) sowie drei<br />
<strong>Die</strong>selaggregaten (68 bis 112<br />
PS) kann ausgewählt werden.<br />
DER NEUE CITROËN C3<br />
VISIODRIVE ab € 10.990,–<br />
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Verbrauch: 3,8–7,0 l / 100 km. CO -Emission: 99–160 g / km. Symbolfoto, unverbindlich empfohlener Richtpreis inklusive NoVA und 20 % USt. Preisbeispiel CITROËN C3 1.1<br />
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Eco Airdream. Abgabe nur an Privatpersonen. CITROËN Stand März BANK 2010. Aktionsangebote beinhalten eine Händlerbeteiligung und sind an bestimmte Auslieferungsfristen gebunden.<br />
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Foto: Citroën<br />
Je nach Stärke des Motors liegt<br />
der Verbrauch des neuen C3<br />
zwischen 3,8 und 7 Litern auf<br />
100 Kilometern.<br />
In der Basisvariante „Eco“ ist<br />
der neue Citroën C3 bereits um<br />
11.990 Euro zu haben (60 PS).<br />
Um 17.390 Euro erhält man<br />
den umweltfreundlichen HDi<br />
90 FAP Comfort (92 PS) mit<br />
einem CO 2 -Ausstoß von nur<br />
99g/km - Anzeige-<br />
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Motor<br />
35<br />
Sportlich und sicher<br />
Der neue Volvo S60 ist schön, elegant und mit innovativer<br />
Technik ausgestattet.<br />
Mit dem S60 ist Volvo ein<br />
Auto gelungen, das sportliches<br />
Fahrvergnügen bietet,<br />
aber auch beim Thema Sicherheit<br />
Maßstäbe setzt. Sein<br />
Design und seine Leistungsstärke<br />
laden den Fahrer dazu<br />
ein, den Kraftreserven freien<br />
Lauf zu lassen. Da Kraft aber<br />
auch Verantwortung braucht,<br />
gehört das innovative City<br />
Safety-System beim neuen<br />
Volvo S60 zur Standardausstattung.<br />
Durch einen Laser,<br />
der ständig den Bereich vor<br />
dem Fahrzeug überwacht,<br />
kann das System Auffahrunfälle,<br />
speziell im Stadtverkehr<br />
oder bei Kolonnenfahrten, bis<br />
zu einem Tempo von 30 km/h<br />
verhindern oder <strong>zum</strong>indest<br />
die Unfallfolgen drastisch reduzieren.<br />
Vier Ausstattungsvarianten<br />
(Basis, Kinetic, Momentum<br />
und Summum) stehen zur<br />
Wahl. <strong>Die</strong> Motorenpalette<br />
umfasst fünf Benziner (150 -<br />
304 PS) und zwei <strong>Die</strong>selmotoren<br />
(163 und 205 PS).<br />
Preislich gibt es den Volvo S60<br />
ab 29.700,- (T3 mit 150 PS).<br />
Das Spitzenmodell, der T6<br />
AWD Geartronic mit 304 PS<br />
ist ab 49.400,- erhältlich.<br />
HGW_C3_NEU_Grundlayout_MAG_RZ.indd 1 05.03.2010 12:18:55 Uhr<br />
Foto: Volvo
36 Motor<br />
Mit einer Länge von 4,3 Metern und seinem futuristischen<br />
Kühlergrill steht der Mitsubishi ASX für Dynamik<br />
pur. Zahlreiche Ausstattungsvarianten für alle Ansprüche<br />
garantieren dazu außerordentlichen Fahrspaß.<br />
<strong>Die</strong> markante Vorderansicht mit<br />
Jetfighter-Kühlergrill des neuen<br />
kompakten Crossover ASX ist<br />
auf den ersten Blick <strong>als</strong> weitere<br />
Variation des Mitsubishi Familien-Designthemas<br />
wie schon bei<br />
den Modellen Colt, Lancer und<br />
Outlander klar erkennbar. Der<br />
mattschwarze Kühlergrill mit<br />
Chromeinfassung unterstreicht<br />
die sportlichen Ambitionen des<br />
neuen Crossover-Modells von<br />
Mitsubishi. Um das vielseitige<br />
Crossover-Potenzial des ASX in<br />
kompakte Form zu bringen, war<br />
clevere Arbeit gefragt. Das Ergebnis<br />
bietet neben garantiertem<br />
Fahrspaß einen überraschend<br />
geräumigen und vor allem kom-<br />
fortablen Innenraum. Passagiere<br />
auf den Rücksitzen können die<br />
umfassende Kopf- und Beinfreiheit<br />
genießen und sich auf den<br />
bequemen Sitzen wohlfühlen.<br />
Eine Vielzahl praktischer Staufächer<br />
bietet genügend Platz für<br />
alle möglichen Dinge.<br />
Bei den Motoren steht neben dem<br />
1,6 Liter Benzinmotor mit 117 PS<br />
ein hochmoderner 1,8 Liter <strong>Die</strong>selmotor<br />
mit 116 bzw. 150 PS zur<br />
Verfügung. <strong>Die</strong>ser Common Rail<br />
<strong>Die</strong>sel nach Euro5-Abgasnorm<br />
verfügt über eine variable Ventilsteuerung<br />
und ein extrem niedriges<br />
Verdichtungsverhältnis. <strong>Die</strong>se<br />
Faktoren bedingen auch den<br />
niedrigen Verbrauch von 5,5 bis<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
Der neue Mitsubishi ASX -<br />
ein kompakter Crossover<br />
Tolles Zeugnis für den kompakten Crossover von Hyundai.<br />
Im NCAP-Crashtest 2010 erhält der ix35 fünf<br />
Sterne. Neben Sicherheit gibt es aber auch noch eine<br />
Triple 5 Jahres-Neuwagengarantie ohne km-Limit.<br />
Mit seinem markanten Jetfighter-Kühlergrill fällt man mit dem<br />
Mitsubishi ASX auf jeden Fall auf. Foto: Mitsubishi<br />
Hyundai ix35 - Sicherheit<br />
wird groß geschrieben<br />
Markant ist die Frontpartie<br />
des i35 mit dem neuen Hyundai-typischen<br />
Hexagonal-<br />
Grill und den v-förmig verlaufenden<br />
Auswölbungen in der<br />
Motorhaube. Das Gesamtresultat<br />
des neuen Designstils<br />
ist ein athletisch, sportliches<br />
Allroundtalent.<br />
<strong>Die</strong> Passagiere des Hyundai<br />
ix35 bemerken schon beim Einsteigen<br />
die Geräumigkeit des<br />
Innenraums. Fünf Passagiere<br />
finden bequem Platz und freuen<br />
sich über das variabel erweiterbare<br />
Gepäckabteil. <strong>Die</strong> klar<br />
gegliederten Rundinstrumente<br />
für Drehzahlmesser und Tacho<br />
befinden sich blendfrei in zwei<br />
runden Vertiefungen.<br />
Der Hyundai ix35 wird von<br />
einem sparsamen 2,0 Liter<br />
Common Rail Turbo-<strong>Die</strong>selmotor<br />
mit 136 oder 184 PS<br />
angetrieben. Das maximale<br />
Drehmoment von 392 Nm in<br />
der 4 WD Automatikvariante<br />
bringt jede Menge Vortrieb<br />
auf die Straße. <strong>Die</strong> <strong>Die</strong>selvariante<br />
mit 136 PS in Kombination<br />
mit der 6-Gang Schaltbox<br />
setzt mit CO 2 -Werten ab 147<br />
g/km (2WD) und ab 149 g/km<br />
(4WD) Maßstäbe im SUV Segment.<br />
Als Benziner kommt ein<br />
2,0 Liter Vierzylinder mit 163<br />
5,7 Litern auf 100 Kilometern.<br />
Der Benziner liegt ebenfalls bei<br />
guten 5,9 Litern.<br />
Je nach Modell wird der Mitsubishi<br />
ASX front- oder allradgetrieben,<br />
wobei insgesamt vier<br />
Ausstattungsvarianten zur Wahl<br />
5 Sterne im NCAP-Crashtest und 5 Jahre-Neuwagengarantie für den<br />
kompakten Crossover Hyundai i35. Foto: Hyundai<br />
PS im ix35 <strong>zum</strong> Einsatz.<br />
Der Hyundai Bestpreis für<br />
den neuen ix35 Spirit mit<br />
All Inclusive Komfort- und<br />
Sicherheitsausstattung beginnt<br />
mit Benzinmotor und<br />
Frontantrieb bei attraktiven<br />
23.990,--. Der Aufpreis für den<br />
elektronischen „torque on de-<br />
stehen. In der Basisvariante „Inform“<br />
mit dem 1,6 Liter Benziner<br />
gibt es den Mitsubishi ASX inkl.<br />
Frühkäuferbonus bereits um<br />
18.990,- (bis 30. September). <strong>Die</strong><br />
<strong>Die</strong>selvariante mit 116 PS startet<br />
bei 21.590,- .<br />
mand“ Allradantrieb beträgt<br />
2.000,--. Der wirtschaftliche<br />
und umweltfreundliche 2,0 Liter<br />
Common Rail <strong>Die</strong>selmotor<br />
mit 136 PS startet ab 25.990,--.<br />
Inklusive ist die Triple 5 Jahres-Neuwagengarantie<br />
von<br />
Hyunday ohne km-Limit.<br />
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<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
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37
38 Veranstaltungen<br />
Sheryl Crow<br />
im Gasometer<br />
Sheryl Crow ist in einer Kleinstadt 100 Meilen von Memphis<br />
aufgewachsen und sieht den Titel ihres 7. Albums nicht nur<br />
<strong>als</strong> Standortbezeichnung. Jetzt kommt sie live nach Wien.<br />
Als Backgroundsängerin von<br />
Größen wie Michael Jackson,<br />
Eagles, Don Henley u.a. begann<br />
ihre Karriere. Mittlerweile<br />
kann SHERYL CROW<br />
über 35 Millionen verkaufte<br />
Alben, 9 Grammys und unzählige<br />
Hits wie „All I Wanna<br />
Do“, „Soak Up The Sun“,<br />
„If It Makes You Happy“,<br />
„Run, Baby, Run“, „Everyday<br />
Is A Winding Road“ oder „My<br />
Favourite Mistake“ vorlegen.<br />
Als Multiinstrumentalistin<br />
(Gitarre, Bass und Piano),<br />
Songschreiberin und Sängerin<br />
versteht sie es vor allem<br />
live ihre vielen Fans zu begeistern.<br />
Neben ihren großen<br />
Hits wird sie im Gasometer<br />
auch viele Songs aus ihrem<br />
Morcheeba wurde 1995 in London<br />
von Sängerin Skye Edwards<br />
und den Godfrey Brüdern gegründet.<br />
2004 trennten sich ihre<br />
Wege – auf dem im Juni erschienenen<br />
neuen Album „Blood<br />
Like Lemonade“ haben die drei<br />
Gründungsmitglieder endlich<br />
wieder zusammengefunden.<br />
Skye´s Stimme prägte den<br />
Sound der Band ganz maßgeblich.<br />
Morcheeba haben mittlerweile<br />
bereits 9 Alben (inkl. 2<br />
Best Of) veröffentlicht, die nur<br />
so vor wunderschönen Nummern<br />
strotzen. Nie haben sie<br />
auf der Stelle getreten, sondern<br />
sich stetig weiter entwickelt.<br />
Zu den bekanntesten Nummern<br />
zählen „The Sea“, „Rome<br />
Wasn´t Built In A Day“ und<br />
großartigen neuen Album<br />
„100 Miles From Memphis“<br />
präsentieren.<br />
Sheryl Crow<br />
Wann: 17. Oktober 2010<br />
Wo: Gasometer<br />
Beginn: 20:00<br />
Karten: www.musicticket.at<br />
Morcheeba am<br />
15. Oktober in Wien<br />
<strong>Die</strong> Gründungsmitglieder von Morcheeba sind wieder<br />
vereint. Mit ihrem neuen Album „Blood Like Lemonade“<br />
kommen sie jetzt auch nach Wien in den Gasometer.<br />
„Trigger Hippie“!<br />
Trip Hop erster Sahne – und<br />
endlich wieder mit Skye Edwards<br />
– für viele die einzig wahre<br />
Stimme von Morcheeba! Da<br />
muss man einfach dabei sein...<br />
Morcheeba<br />
Wann: 15. Oktober 2010<br />
Wo: Gasometer<br />
Beginn: 20:00<br />
Karten: www.musicticket.at<br />
Foto: zVg<br />
Zehn Gitarrensaiten und ein<br />
Schlagzeug. Ein Minimum reicht<br />
Billy Gibbons, Dusty Hill und<br />
Frank Beard aus, um der allgemeinen<br />
Rockgigantomanie wirkungsvoll<br />
Paroli zu bieten.ZZ<br />
TOP ist immer eine<br />
Ludwig Hirsch schafft es seit über<br />
30 Jahren seine Fans zu berühren.<br />
Tabus scheinen seinen Texten<br />
fremd zu sein. <strong>Die</strong> besondere Mischung<br />
aus Musik und Stimme ebnet<br />
dem Künstler den Weg, selbstkritische<br />
bis morbide Denkweisen<br />
auf die Bühne zu bringen. Als Perlen<br />
der österreichischen Musikgeschichte<br />
könnte man seine Lieder<br />
bezeichnen. „Gel‘ Du magst mi“,<br />
„Omama“ oder „Komm, Großer<br />
Schwarzer Vogel“ sind nur einige<br />
Glanzlichter aus seinem riesigen<br />
Schaffen. Ludwig Hirsch animiert<br />
sein Publikum <strong>zum</strong> Träumen,<br />
<strong>zum</strong> Staunen und <strong>zum</strong> Schmunzeln.<br />
Begleitet wird der begnadete<br />
Liedermacher von seinen Musikerfreunden<br />
Johnny Bertl (Gitarre),<br />
Manfred Schweng (Bass) und<br />
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
ZZ Top - die<br />
„Bärte“ kommen<br />
Bärte, Blues und Boogie sind ihre Markenzeichen, Texas ihre<br />
Heimat. ZZ TOP präsentieren ihre Show mit allen Hits und Bestsellern<br />
ihrer 13 vergoldeten Alben am 14. Oktober in Graz.<br />
Klasse für sich, was die beiden<br />
Gitarristen Gibbons und Hill<br />
und ihr Drummer Beard vor einem<br />
begeisterten Publikum seit<br />
1970 nachhaltig unter Beweis<br />
gestellt haben. <strong>Die</strong> einzige Band<br />
im Rockzirkus von Weltruf, die<br />
selbst nach drei Jahrzehnten<br />
noch in Originalformation besteht,<br />
geht unvermindert mit<br />
einer Energie zu Werke, der sich<br />
- vor allem bei Live-Auftritten -<br />
niemand entziehen kann. ZZ<br />
Tops Musik ist stets sofort erkennbar,<br />
ungeheuer kraftvoll<br />
und durchdrungen von Soul.<br />
ZZ Top<br />
Wann: 14. Oktober 2010<br />
Wo: Stadthalle Graz<br />
Beginn: 20:00<br />
Karten: www.musicticket.at<br />
Ludwig Hirsch im<br />
Schloss Esterházy<br />
Ludwig Hirsch kommt „VIELLEICHT <strong>zum</strong> Letzten Mal“ nach<br />
Eisenstadt. Im Schloss Esterházy spielt er am 30. September<br />
seine Hits aus über drei Jahrzehnten.<br />
Andi Steirer (Percussion).<br />
Ludwig Hirsch<br />
VIELLEICHT <strong>zum</strong> Letzten<br />
Mal<br />
Wann: 30. September<br />
Wo: Schloss Esterházy, Haydnsaal<br />
Beginn: 20:00<br />
Karten: Ticketshop Schloss Esterházy<br />
02682/63854–14 oder<br />
www.oeticket.com
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />
WAS WAR LOS?<br />
MATTERSBURG. Der Mattersburger Fashion Store "Sisley" feierte im<br />
August sein 1-jähriges Jubiläum. Inhaberin Claudia Resch (vordere<br />
Reihe, 3.v.l.) organisierte für Ihre Kunden eine tolles Fest mit einer<br />
eindrucksvollen Modenschau <strong>als</strong> Höhepunkt und Abschluss.<br />
WAS KOMMT?<br />
Nadja Maleh in Oslip Lange Nacht der Museen Susi goes Leinnerhaus<br />
Programm: Radio-Aktiv<br />
Nadja Maleh kann Ihre Gedanken<br />
lesen! Naja, …<strong>zum</strong>indest<br />
ihre eigenen. Und sie kann Ihre<br />
eigene Innere Stimme hören!<br />
Laut und deutlich. Aber da ist<br />
nicht nur eine, sondern unzählige<br />
Innere Stimmen. Nadja<br />
Maleh ist viele. Ihr Hirn ist hyperaktiv,<br />
es hält sich für ein Radio!<br />
Drehen Sie Nadja Maleh´s<br />
Kopf-Radio auf und surfen Sie<br />
auf hohen Radio-Wellen! Werden<br />
auch Sie Radio-Aktiv! Garantiert<br />
nicht Rausch-frei!<br />
Wann: 24. September 20 Uhr<br />
Wo: Cselley Mühle Oslip<br />
Preis: VVK: 18,-, AK: 20,-<br />
Lösungen von Seite 34:<br />
Sudoku:<br />
8 4 1 7 6 9 5 2 3<br />
5 3 7 8 2 4 9 6 1<br />
9 2 6 1 5 3 8 7 4<br />
1 8 9 5 3 6 7 4 2<br />
4 5 3 2 8 7 6 1 9<br />
7 6 2 4 9 1 3 5 8<br />
3 1 5 6 4 8 2 9 7<br />
6 9 4 3 7 2 1 8 5<br />
2 7 8 9 1 5 4 3 6<br />
Am 2. Oktober gibt es wieder<br />
eine „Lange Nacht der Museen“.<br />
Sammelpunkt für alle BesucherInnen<br />
ist der „Treffpunkt<br />
Museum“ Diözesanmuseum,<br />
Joseph-Haydn-Gasse 31. Hier<br />
findet um 18:00 die Eröffnung<br />
der „ORF-Lange Nacht der Museen“<br />
statt. Das Ticket gilt am 2.<br />
Oktober 2010 von 18.00 bis 1.00<br />
Uhr <strong>als</strong> Eintrittskarte für alle<br />
beteiligten Museen bzw. Galerien<br />
und <strong>als</strong> Fahrschein für die<br />
Shuttle-Busse.<br />
Kaufpreis: regulär: 13,-; ermäßigt:<br />
11,-; regionales Ticket: 6,-<br />
Für Kinder bis 12 Jahre ist der<br />
Eintritt frei.<br />
Kreuzworträtsel: Fehlersuchbild:<br />
T R A U N S E R E T H<br />
H E L D I N N I R E<br />
E G M O N T N E P A L<br />
I E J O I S E S T<br />
S N A K E M E L S A<br />
S R T E M E S E U<br />
I C A F I D E L<br />
T H U S G I L E A D<br />
O I S K E R C E R<br />
K A P I T A E H R E<br />
A B E L U N S T A A<br />
J A L O M I T Z A R M<br />
PÖTTELSDORF. Hausmesse bei Elektro Schachinger. Das jährliche<br />
Highlight mit zahlreichen Produktneuheiten war auch heuer wieder<br />
ein voller Erfolg. Zusätzlich verwöhnt wurden die Kunden außerdem<br />
mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten.<br />
<strong>Die</strong> junge Künstlerin Susanne<br />
Dittrich zeigt ihre Bilder in Acryl.<br />
Das Eisenstädter Leinnerhaus<br />
öffnet dafür seine Räumlichkeiten<br />
in der Ruster Straße<br />
12-16. <strong>Die</strong> Vernissage zur Ausstellung<br />
„Susi goes Leinnerhaus“<br />
findet am 7. Oktober<br />
ab 19:00 statt. Für musikalische<br />
Unterhaltung sorgt die<br />
5-köpfige Percussion-Band<br />
LOCCUSSION. <strong>Die</strong> Ausstellung<br />
beinhaltet zahlreiche<br />
Arbeiten der Künstlerin aus<br />
den vergangenen Jahren. <strong>Die</strong><br />
abstrakten Werke wirken sowohl<br />
durch unterschiedlich<br />
ausgeprägte Strukturen, <strong>als</strong><br />
Veranstaltungen<br />
39<br />
auch durch ein Zusammenspiel<br />
von Farbe, Form und Linie.<br />
Öffnungszeiten:<br />
MO - DO von 7:30-16:30 Uhr<br />
FR von 7:30-13 Uhr<br />
<strong>Die</strong> Ausstellung ist bis <strong>zum</strong> 26.<br />
November geöffnet.<br />
Foto: zVg<br />
Susanne <strong>Die</strong>trich mit einem ihrer Werke<br />
DER NÄCHSTE<br />
BURGENLAND EXPRESS<br />
ERSCHEINT<br />
AM 21. OKTOBER 10
<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010