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Die Zeitung zum Download als PDF (Ausgabe ... - Burgenland Express

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express<br />

BURGENLAND<br />

Gefüllte Salzstangerl 1 Portion =<br />

Zutaten für 4 Portionen:<br />

Zubereitung:<br />

4 Salzstangerl<br />

1 Topfen, Rahm, Eidotter zu einer<br />

(variieren Sie auch mit<br />

Grundmasse gut verrühren. Gurkerln,<br />

anderen Gebäcksorten)<br />

Eiweiß, Paprika, Schinken und Zwiebel<br />

200 g Magertopfen<br />

ganz fein hacken. und einrühren.<br />

125 g Leichtsauerrahm<br />

Sardellenpaste, Senf, Salz, Pfeffer und<br />

1 hartes Ei<br />

das Paprikapulver untermischen.<br />

2 kleine Essiggurkerln 2 Den Salzstangerln die Enden ab-<br />

1 halber roter Paprika<br />

schneiden. Den Inhalt mit einem Löffel<br />

100 g Toastschinken<br />

herausschaben und auch noch unter<br />

1 kleine Zwiebel<br />

die Masse geben und das Gebäck<br />

Sardellenpaste (ca. 2 cm) wieder gut damit befüllen. In Frisch-<br />

etwas Senf, Salz, Pfeffer haltefolie einwickeln und für mind.<br />

1 MSP Paprikapulver scharf<br />

2 Std. in den Kühlschrank legen. Vor<br />

dem Servieren in 1,5 cm dicke Scheiben<br />

schneiden und auf einem bunten<br />

Salat anrichten.<br />

Schinken-Kräuter-Knöderl-Suppe 1 Portion =<br />

Zutaten für 4 Portionen:<br />

Zubereitung:<br />

50 g Toastschinken<br />

1 Schinken in kleine Würfel schneiden.<br />

125 g Magertopfen<br />

Magertopfen mit Leichtsauerrahm AUSGABE und MATTERSBURG<br />

125 g Leichtsauerrahm<br />

Ei glatt rühren, Schinken zugeben. Mit<br />

1 Ei<br />

Salz und Pfeffer würzen, Kräuter unter-<br />

5 EL Semmelbrösel<br />

mischen.<br />

2 EL Weizengrieß<br />

2 Semmelbrösel und Grieß einrühren und<br />

2 EL frische Kräuter<br />

die Masse 30 Minuten rasten lassen.<br />

(Petersilie, Kerbel, etc.)<br />

3 Dann Kräutersuppe aufkochen.<br />

Salz, Pfeffer<br />

Aus der Masse mit feuchten<br />

1 l Kräutersuppe<br />

Händen 12 Knöderl formen und<br />

in der schwach kochenden Suppe<br />

15 Minuten ziehen lassen.<br />

NR. 09 ▪ 23 September 2010 ▪ An einen Haushalt ▪ Österreichische Post AG ▪ Verlagspostamt: 7210 Mattersburg ▪ Postentgelt bar bezahlt ▪ RM09A038085K<br />

Wohin in<br />

60 Minuten<br />

Baumwipfelweg<br />

Althodis Seite 12<br />

© Weight Watchers<br />

© Weight Watchers<br />

Großmutters Käsespätzle 1 Portion =<br />

Zutaten für 4 Portionen:<br />

3 Abschöpfen, im Sieb abtropfen lassen.<br />

Rezepte<br />

400 g Weizenvollkornmehl 4 Bis das Wasser kocht: Käse fein auf-<br />

2 Eier<br />

reiben. Den „Sura Kas“ zerdrücken.<br />

1⁄8 l Wasser<br />

<strong>Die</strong> beiden Käse gut vermischen.<br />

150 g Gouda fettfrei<br />

5 Abwechselnd Spätzle und Käse in eine<br />

150 g Sura Kas 1% Fett<br />

beschichtete Auflaufform geben und mit<br />

<strong>zum</strong> 100 g Zwiebel Nachkochen<br />

Käse abschließen. Mit Pfeffer würzen.<br />

2 EL Mehl<br />

Rahm über die Spätzle gießen.<br />

250 g Leichtsauerrahm<br />

6 Bei 180-200°C ca. 20 – 25 Minuten im<br />

Salz, Pfeffer<br />

Backrohr überbacken. Solange bis der<br />

Zubereitung:<br />

Käse zerronnen ist.<br />

Das 1 Mehl, <strong>Burgenland</strong> Eier, 1 TL Salz und Wasser<br />

7 In der Zwischenzeit: Zwiebel in feine <strong>Express</strong><br />

Ringe schneiden, in Mehl und etwas<br />

zu einem glatten Teig verrühren.<br />

15 Min. stehen lassen.<br />

Salz wenden.<br />

2 Teig durch einen Spätzlehobel in 8 Zwiebelringe auf Backpapier im Back-<br />

Sonntags-Menü kochendes Salzwasser pressen, rohr bei 200°C goldgelb backen (od. Seite 20<br />

Hitze reduzieren und ziehen<br />

in einer beschichteten Pfanne braten).<br />

Lukas<br />

Resetarits<br />

Ein interessantes<br />

Gespräch Seite 4<br />

Richtungswechsel in<br />

der Erzdiözese? Seite 6<br />

Apfelkuchen mit Puddingguss 1 Portion =<br />

Zutaten für 12 Portionen:<br />

Mürbteig:<br />

100 g Halbfettmargarine<br />

80 g Staubzucker<br />

220 g Weizenvollkornmehl<br />

1 Ei<br />

1 Prise Salz<br />

Guss:<br />

1⁄2 l Milch (bis 1% Fett)<br />

2 Pkg. Vanillepuddingpulver<br />

4-5 EL Streusüße<br />

600 g Äpfel, geschält und<br />

geschnitten<br />

Zimt<br />

2 Eier<br />

Alle Auskünfte unter:<br />

� 01-532 53 53<br />

www.weightwatchers.at<br />

Zubereitung:<br />

1 Alle Teigzutaten gut verkneten und<br />

20 Min. kühl stellen.<br />

2 Milch in den Topf geben, Puddingpulver<br />

mit Streusüße mischen und mit etwas<br />

Milch glatt rühren. In die kochende Milch<br />

einrühren und unter ständigem Rühren<br />

1 Min. auf kleiner Flamme köcheln lassen<br />

(wird ziemlich dick). Abkühlen lassen.<br />

3 Teig in eine Springform (28 cm) drücken<br />

und den Rand ca. 3 cm hochziehen.<br />

4 Äpfel auf den Mürbteig geben und mit<br />

etwas Zimt bestreuen.<br />

5 <strong>Die</strong> Eier in den Pudding einrühren, die<br />

Masse über die Äpfel geben und glatt<br />

streichen.<br />

6 Im vorgeheizten Backrohr bei 175°C ca.<br />

50 Minuten backen.<br />

© 2010 Weight Watchers International, Inc. Alle Rechte vorbehalten.<br />

Paul Iby galt <strong>als</strong> Volksbischof. Nun wechselt er frühzeitig in den Ruhestand.<br />

HERBSTBEGINN: Genießen Sie die noch immer angenehmen Temperaturen im Freien!<br />

•<br />

•<br />

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Flachdach<br />

Terrassen<br />

Gründächer<br />

© Weight Watchers<br />

© Weight Watchers<br />

lassen, bis die Spätzle an der<br />

Oberfläche schwimmen.<br />

AKTION!<br />

bis 31.10.2010!<br />

GRATIS-<br />

SCHNUPPERN<br />

für 1 Person<br />

+ Begleitung<br />

Kellerabdichtungen<br />

9 Fertige Spätzle mit den Zwiebelringen<br />

bestreut servieren.<br />

Am Rehgarten 2 ▪ 7453 Steinberg-Dörfl<br />

Tel: 02612 / 8450 ▪ Fax: DW 11<br />

office@seifner.at ▪ www.seifner.at


02 Aktuell<br />

Ägidius Zsifkovics wird <strong>als</strong>o<br />

kommenden Samstag <strong>zum</strong><br />

neuen Bischof der Erzdiözese<br />

Eisenstadt geweiht.<br />

Schlagzeilen macht dieser<br />

Wechsel aber vor allem<br />

durch die Art und Weise wie<br />

er abgelaufen ist. Fast 18<br />

Jahre war Dr. Paul Iby ein<br />

beim Kirchenvolk überaus<br />

beliebter Bischof (Seite 6).<br />

Von Medienvertretern(!)<br />

musste er im Frühsommer<br />

den Zeitpunkt seiner Ablöse<br />

erfahren, wie er in einem<br />

ORF-Interview am vergangenen<br />

Sonntag bestätigte.<br />

Paul Iby wird das große<br />

Diözesanfest anlässlich des<br />

50-jährigen Bestehens nicht<br />

mehr <strong>als</strong> Bischof mitfeiern,<br />

wie es sein großer Wunsch<br />

gewesen wäre. Durch die<br />

überstürzte Ablöse sehen<br />

viele Ägidius Zsifkovics nun<br />

unterschwellig (und wohl<br />

auch ungerechtfertigt) <strong>als</strong><br />

„Vertreiber“ des geschätzten<br />

Altbischofs. Von einer angemessenen<br />

Übergabe hätte<br />

Ibys Nachfolger jedoch<br />

ebenfalls profitiert. Nicht<br />

genug damit, wurde auch<br />

noch der geplante Diözesantag<br />

im Oktober vom neuen<br />

Bischof aus kirchenrechtlichen<br />

Gründen abgesagt. <strong>Die</strong><br />

seit vielen Monaten an den<br />

Vorbereitungen beteiligten<br />

Helfer schütteln den Kopf.<br />

Das hätte man sich bei einem<br />

späteren Abschied<br />

Ibys ohne Zweifel erspart.<br />

Im Fußball würde man von<br />

einem klassischen Eigentor<br />

sprechen. Wenn man an den<br />

Missbrauchsskandal denkt<br />

leider nicht das erste. Jetzt<br />

sollte man dringend daran<br />

arbeiten, die nächste Chance<br />

zu nützen, sonst ist die<br />

Niederlage unvermeidbar.<br />

Wir schreiben den 23.<br />

September. <strong>Die</strong> Blätter<br />

haben längst begonnen<br />

sich zu verfärben und die<br />

Nächte sind ab heute wieder<br />

länger <strong>als</strong> die Tage.<br />

Der Herbst ist da!<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Editorial Noch hat der Oktober<br />

Wieder eine<br />

vergebene Chance<br />

von<br />

Manfred<br />

Vasik<br />

m.vasik@burgenlandexpress.at<br />

Foto: © Oliver Weber / pixelio.de<br />

Wenn die Blätter rauschen<br />

W<br />

ährend für alle Wetterfrösche<br />

(auch Meteorologen<br />

genannt)<br />

der Herbst bereits am 1. September<br />

begonnen hat, war es<br />

heute genau 9 Minuten nach 5<br />

Uhr auch aus astronomischer<br />

Sicht soweit. Der Sommer ist<br />

vorbei! <strong>Die</strong> Natur beginnt sich<br />

umzustellen und die heißen<br />

Tage gehören für heuer wohl<br />

der Vergangenheit an. <strong>Die</strong><br />

wohl wichtigste Funktion des<br />

Herbstes spiegelt sich in der ursprünglichen<br />

Wortbedeutung<br />

wider - Zeit der Ernte.<br />

Tag-und-Nacht-Gleiche<br />

Eingeläutet wird der Herbst<br />

von der Tag-und-Nacht-Gleiche.<br />

Genau zu Herbstbeginn<br />

steht die Sonne exakt senk-<br />

IMPRESSUM<br />

BURGENLAND<br />

express<br />

NEUE ZEITEN NEUE SEITEN<br />

Herausgeber und Verleger:<br />

VAKO Media OG<br />

Hauptstraße 33, 7210 Mattersburg<br />

Tel. 02626/636 16, Fax 02626/636 86<br />

e-mail: office@burgenlandexpress.at<br />

Foto: © dieter / pixelio.de<br />

recht über dem Erdäquator.<br />

<strong>Die</strong>s führt dazu, dass Tag und<br />

Nacht gleich lang sind. Nun<br />

wandert sie weiter und überschreitet<br />

den sogenannten<br />

Himmelsäquator Richtung Süden.<br />

Dadurch ist ihr ab diesem<br />

Zeitpunkt die südliche Halbkugel<br />

der Erde zugewandt, was<br />

uns kürzere Tage <strong>als</strong> Nächte<br />

beschert. Da die Erde ja etwas<br />

mehr <strong>als</strong> 365 Tage für die Umkreisung<br />

der Sonne benötigt,<br />

kann die Tag-und-Nacht-Glei-<br />

Geschäftsführung und Chefredaktion:<br />

Markus Koller, Mag. Manfred Vasik<br />

Redaktion: Eva Reithofer, Wolfgang Gärtner<br />

Anzeigenverkauf: Erika Händler<br />

Comic: Ronny Kikowatz, www.ronnytoons.at<br />

Herstellung: Goldmann Druck AG, Tulln<br />

Verbreitung: Ergeht an jeden erreichbaren<br />

Haushalt in den Bezirken Eisenstadt, Mattersburg<br />

und Oberpullendorf<br />

nicht begonnen, aber<br />

die dazugehörigen Feste<br />

sind bereits in vollem<br />

Gange. <strong>Die</strong> Mutter aller<br />

Oktoberfeste macht da<br />

keine Ausnahme. <strong>Die</strong><br />

200-ste <strong>Ausgabe</strong> des<br />

Münchner Oktoberfestes<br />

startete vergangenen<br />

Samstag zu neuen<br />

Rekorden. Eine „historische<br />

Wiesn“ erinnert<br />

heuer an die glorreiche<br />

Vergangenheit. Von den<br />

Preisen wird man aber<br />

rasch in die Jetzt-Zeit<br />

zurückgeholt. Bei „unseren“<br />

Oktoberfesten<br />

geht‘s dagegen wesentlich<br />

preisgünstiger zu.<br />

che auch auf den 22. September<br />

fallen (zB. in Schaltjahren).<br />

Interessante Ereignisse<br />

Der 23. September steht aber<br />

nicht nur für den Herbstbeginn.<br />

Vor genau 30 Jahren trat<br />

Reggae-Legende Bob Marley<br />

in Pittsburgh <strong>zum</strong> letzten Mal<br />

auf. Prominentes Geburtstagskind<br />

ist Amerikas Paraderocker<br />

Bruce Springsteen (61) und<br />

Romy Schneider wäre heute<br />

72 Jahre alt geworden.<br />

Verteilung: Österreichische Post AG<br />

Gesamtauflage: 57.000 Stück<br />

Mit Werbung od. Anzeige gekennzeichnete Artikel<br />

sind entgeltliche Einschaltungen nach § 26 Mediengesetz.<br />

Bei Einsendungen von Fotomaterial<br />

und Artikeln an die Redaktion wird das Einverständnis<br />

zur Veröffentlichung vorausgesetzt.<br />

<strong>Die</strong> VAKO Media OG übernimmt keine Gewähr für<br />

eingesandtes Redaktions- u. Bildmaterial.


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Global<br />

Offenbar reichen nicht<br />

einmal mehr Katastrophen<br />

um die Menschheit<br />

zur Vernunft zu bringen. 1986 kam es im<br />

Kraftwerk Tschernobyl <strong>zum</strong> größten atomaren<br />

Super-GAU der Geschichte. Ganz Europa stand<br />

unter Schock und in den unmittelbar betroffenen<br />

Gebieten sind die verheerenden Folgen bis<br />

heute nicht annähernd überwunden. Doch für<br />

Einbruchsdiebstahl<br />

in Pöttelsdorf<br />

PÖTTELSDORF. In der Vorwoche<br />

drangen unbekannte<br />

Einbrecher in eine Pöttelsdorfer<br />

Firma ein. Man geht von<br />

zwei Tätern aus, die über ein<br />

straßenseitiges Fenster, das<br />

sie aufzwängten ins Gebäude<br />

gelangten. Insgesamt brachen<br />

sie sechs Türen und mehrere<br />

Aktenschränke auf und kamen<br />

in den Besitz einer Handkasse<br />

mit Bargeld. Weiteres <strong>Die</strong>besgut:<br />

Laptops, eine Digitalkamera<br />

und Werkzeug. <strong>Die</strong> Gesamtschadenshöhe<br />

ist noch<br />

nicht bekannt.<br />

Täter bei Einbruch<br />

überrascht<br />

NEUDÖRFL. Vergangenen<br />

Samstag gelangten bislang unbekannte<br />

Täter durch eine offen stehende<br />

Terrassentür in das Innere<br />

eines Einfamilienhauses in Neudörfl.<br />

Mit einem Sportschuh, den<br />

sie im Vorraum gefunden hatten,<br />

zerschlugen sie zwei Bewegungsmelder<br />

und durchwühlten zwei<br />

Räume. Dann dürften die Täter<br />

vom Hausbesitzer gestört worden<br />

sein und ergriffen die Flucht.<br />

Laut Angaben der Geschädigten<br />

wurde nichts gestohlen. Der angerichtete<br />

Schaden wird mit ca.<br />

Euro 200,-- beziffert.<br />

viele heilt die Zeit alle Wunden. 24 Jahre nach<br />

der Tragödie denken immer weniger Staaten<br />

über einen Ausstieg aus der Atomkraft nach.<br />

Auch Deutschland hat nun seine Rückzugspläne<br />

praktisch aufgegeben. Vorgeschobene Gründe<br />

dafür sind der Klimawandel und die Abhängigkeit<br />

von Öl und Gas. Was werden die Verantwortlichen<br />

wohl nach dem nächsten Desaster<br />

sagen? Vorausgesetzt sie können das noch.<br />

Bezirk MATTERSBURG aktuell<br />

A-7344 Stoob • Waldgasse 1a • 02612/ 45 995 • fax DW 10 0<br />

o� ce@aluzaeune-kollarits.at • www.aluzaeune-kollarits.at at<br />

�<br />

Unfall bei<br />

der Apfelernte<br />

STÖTTERA. Am Montag ereignete<br />

sich in einem Garten auf<br />

einem Privatgrundstück in Stöttera<br />

ein Arbeitsunfall bei der Apfelernte.<br />

Als sich der 78-jährige<br />

Hausbesitzer gerade auf der Leiter<br />

in ca. drei Meter Höhe befand,<br />

dürfte er das Gleichgewicht verloren<br />

haben und stürzte auf den<br />

Boden. Sein 53-jähriger Nachbar<br />

eilte sofort zu Hilfe. <strong>Die</strong> Gemeindeärztin<br />

und das Notarztteam<br />

führten die Erstversorgung<br />

durch, dann wurde der schwer<br />

verletzte Mann in das Krankenhaus<br />

Eisenstadt eingeliefert.<br />

Aktuell<br />

In aller Kürze<br />

03<br />

Neuer Landessprecher<br />

bei den Grünen<br />

Der 39-jährige Michel<br />

Reimon, seit der Landtagswahl<br />

einziger Abgeordneter<br />

der Grünen, wurde in der<br />

Vorwoche auch <strong>zum</strong> Landessprecher<br />

gewählt. 26 der 32<br />

Delegierten gaben Reimon<br />

ihre Stimme, 6 stimmten<br />

gegen ihn. Gegenkandidaten<br />

gab es nicht. Nach dem Abgang<br />

von Grete Krojer und<br />

Josko Vlasich wurde der Generationenwechselkonsequent<br />

vollzogen. Mit Christiane<br />

Brunner (34) wurde<br />

ebenfalls jemand aus der<br />

jungen Garde zu Reimons<br />

Stellvertreterin gewählt. Als<br />

eine der Hauptaufgaben für<br />

die Zukunft sieht der frischgebackene<br />

Landessprecher<br />

eine Verbreiterung der Basis,<br />

<strong>als</strong>o stärkere Ortsgruppen.<br />

Erschwert werden die Bemühungen<br />

der Grünen vor<br />

allem durch den Verlust des<br />

Klubstatus´ aufgrund der<br />

unerwarteten Wahlverluste.<br />

Top-Aluminiumzäune, T<br />

rost- und wartungsfrei,<br />

maßgefertigt vom heimischen Fachbetrieb!<br />

HAUSMESSE in STOOB am 25. & 26. 9., 10-17 Uhr�


Foto: © www.ossifant-foto.at<br />

04 Interview<br />

Seit 1977 steht der in Stinatz geborene<br />

Lukas Resetarits <strong>als</strong> Kabarettist auf der<br />

Bühne. Mit seinem 23-igsten Soloprogramm<br />

„Osterreich - ein Warietee“ (am<br />

1.10. in der Cselley Mühle) feiert er wieder<br />

Riesenerfolge, aber auch in seiner Paraderolle<br />

<strong>als</strong> Major Kottan ist er heuer noch zu<br />

sehen. Nämlich im Kino in „Rien ne va plus<br />

– Kottan ermittelt“. Ab 3. Dezember unter<br />

der Regie von Peter Patzak.<br />

Lukas Resetarits<br />

Was dürfen sich die burgenländischen<br />

Zuschauer von<br />

„Osterreich – ein Warietee“<br />

erwarten?<br />

Ein breitgefächertes Programm,<br />

das von der historischen Entwicklung<br />

unseres Staates, wie<br />

ich sie erlebt habe, über die Krise<br />

und deren Bewältigung, bis<br />

zu genialen Lösungsmodellen<br />

für Weltprobleme einen weiten<br />

Bogen spannt. Es geht um<br />

Gott und die Welt, um leere<br />

Versprechungen und<br />

wertlose Aktien,<br />

aber<br />

auch die<br />

eine<br />

oder<br />

andere akrobatische Einlage ist<br />

möglicherweise zu erwarten.<br />

23 Soloprogramme in 33<br />

Jahren, sowie zahlreiche<br />

Film- und Fernsehrollen. Wie<br />

sieht Ihr persönliches Erfolgsrezept<br />

aus?<br />

Ich habe kein Erfolgsrezept.<br />

Ich versuche nur bei mir zu<br />

bleiben und das zu tun, was<br />

ich kann. Sprich: Meinen Beruf<br />

ehrlich auszuüben ohne mich<br />

zu verbiegen oder Haltungen<br />

aufzugeben.<br />

Ab 3. Dezember sind<br />

Sie wieder <strong>als</strong><br />

Kottan im Kino<br />

zu sehen. Erwartet<br />

uns ein völlig<br />

neuer „Major“?<br />

Natürlich nicht,<br />

da er ja von mir<br />

gespielt wird. Ich<br />

bin ja auch nicht<br />

mehr ganz neu.<br />

<strong>Die</strong> „Neuen“ im<br />

Ensemble schlie-<br />

ßen in großartiger Weise an den<br />

Geist des Kottan-Teams früherer<br />

Tage ,- mit allem Ernst in<br />

der Absurdität und schrägem<br />

Wahnsinn -, an. Der Major hat<br />

an Jahren und Gewicht zugelegt,<br />

aber nichts von seinem<br />

Charakter verloren.<br />

Politisches Kabarett geht oft<br />

ziemlich unter die Gürtellinie.<br />

Wo ziehen Sie die Grenze?<br />

Keinesfalls geht politisches Kabarett<br />

„oft ziemlich unter die<br />

Gürtellinie“! Vielmehr bewegt<br />

sich die Politik, in ihrer permanenten<br />

Wahlkämpferei und<br />

populistischen Anbiederei an<br />

dumpfe Bewusstseinsschichten,<br />

oft in tieferen Gefilden.<br />

(Oft sogar in sauren Wiesen<br />

und Sümpfen!!)<br />

Als ernstzunehmender Satiriker<br />

und Kritiker vermeidet<br />

man tunlichst, sein Niveau so<br />

weit abzusenken.<br />

Wie vereinen Sie bei einem<br />

derart intensiven Programm<br />

Beruf und Familie?<br />

Möglicherweise problemloser<br />

Infobox<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

<strong>als</strong> eine Supermarktkassierin<br />

oder ein Schichtarbeiter. Und<br />

indem ich mein Privatleben<br />

nicht in der Öffentlichkeit<br />

ausbreite.<br />

Was schätzen Sie <strong>als</strong> gebürtiger<br />

Stinatzer am <strong>Burgenland</strong><br />

am meisten?<br />

Besonders das Südburgenland<br />

mit seiner Landschaft und<br />

seinem Klima hat mich <strong>als</strong><br />

Kind geprägt, aber das ganze<br />

Bundesland, über das früher<br />

gewitzelt wurde, hat sich<br />

großartig entwickelt, während<br />

so manchen „Witzlern“ das Lachen<br />

vergangen ist.<br />

Gab bzw. gibt es für Sie in<br />

beruflicher Sicht ein klassisches<br />

Vorbild?<br />

Nein<br />

Wer bringt eigentlich Lukas<br />

Resetarits <strong>zum</strong> Lachen?<br />

Thomas Stipsits, Grissemann<br />

und Stermann, Projekt X und<br />

in Deutschland mein Freund<br />

Helge Schneider und der skurrile<br />

Piet Klocke.<br />

Lukas Resetarits – Osterreich – ein Warietee:<br />

<strong>Burgenland</strong>termine:<br />

1.10.: Oslip, Cselley Mühle 20:00<br />

7.10.: Oberschützen, Kulturzentrum 19:30<br />

8.10.: Oberschützen, Kulturzentrum 19:30<br />

Weitere Infos unter www.knowme.at/<br />

Foto: © www.lukasbeck.com


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Wir sind für Sie da, wann immer Sie es wollen.<br />

Der Premiumtarif mit dem optimalen Service.<br />

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06 Brennpunkt<br />

Bischofsweihe...<br />

SERIE: Themen, die Burgenländerinnen und<br />

Burgenländer bewegen<br />

Heute: Ein „Volksbischof“ tritt ab<br />

Am 25. September bekommt<br />

die Diözese<br />

Eisenstadt einen neuen<br />

Bischof. Nach mehr <strong>als</strong> 17<br />

Jahren tritt der äußerst beliebte<br />

und auf Konsens bedachte<br />

Paul Iby seinen Ruhestand an.<br />

Wahrscheinlich nicht ganz so<br />

glücklich, wie er sich das vorgestellt<br />

hat. Sein Wunsch, das<br />

Diözesanfest im November<br />

(anläßlich des 50-jährigen Bestehens)<br />

noch <strong>als</strong> Bischof mitfeiern<br />

zu können, wurde von<br />

Rom nicht erhört.<br />

Ein etwas gewagter Vergleich<br />

zur Wirtschaft. Wie oft werden<br />

erfolglose Top-Manager mit<br />

fetten Prämien oder „schlimmstenfalls“<br />

millionenschweren<br />

Abfertigungen verabschiedet.<br />

(Alt)-Bischof Paul Iby hingegen<br />

hatte in seiner „Branche“ Erfolg.<br />

Auch in schwierigen Zeiten galt<br />

er stets <strong>als</strong> Vermittler und Brückenbauer.<br />

<strong>Die</strong> der Kirche oft<br />

vorgeworfene Abgehobenheit<br />

war ihm fremd. Obwohl Paul<br />

Iby selbst nie <strong>als</strong> Pfarrer einer<br />

Gemeinde tätig war, strahlte er<br />

<strong>als</strong> Bischof eine Volksnähe wie<br />

kaum ein anderer Geistlicher<br />

aus. Im Zuge des Missbrauchsskand<strong>als</strong><br />

in der Kirche musste<br />

zwar auch Iby Fehler eingestehen,<br />

aber insgesamt bleibt eine<br />

Druckerpatronen helfen kranken Kindern<br />

Je 1 Euro für die Clowndoctors<br />

Weitere Infos:<br />

Mülltelefon<br />

08000/80 61 54<br />

oder: www.bmv.at<br />

Normalerweise werden gebrauchte Druckerpatronen<br />

einfach entsorgt. Ich hab jetzt eine<br />

bessere Idee: Bringt die leeren Patronen<br />

doch in eure Problemstoff-Sammelstelle.<br />

<strong>Die</strong> gesammelten Patronen werden<br />

nämlich wiederbefüllt. Für jede retournierte<br />

Patrone bekommen die<br />

Rote Nasen-Clowndoctors einen<br />

Euro. Und die Clown-Doctors<br />

bringen dank hoffentlich vieler<br />

Euros kranke Kinder wieder <strong>zum</strong><br />

Lachen.<br />

��������<br />

����������������<br />

Drucker<br />

Patrone<br />

Peter Pan<br />

durchaus positive Bilanz.<br />

Ein Manager hätte jedenfalls<br />

viel Lob und noch mehr Geld<br />

erhalten. Paul Iby hingegen<br />

musste sich bereits im August<br />

offiziell <strong>als</strong> Bischof verabschieden.<br />

Ob seine Anregung über<br />

die Abschaffung des Pflichtzölibats<br />

nachzudenken (Interview<br />

in der „Presse“) diesen Abschied<br />

derart beschleunigt hat?<br />

Das wird wohl ein Geheimnis<br />

bleiben, aber man kann nur<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Infobox<br />

<strong>Die</strong> Stationen von<br />

(Alt)Bischof Paul Iby<br />

Am 23. Jänner 1935 wurde<br />

Paul Iby in Raiding geboren.<br />

<strong>Die</strong> Priesterweihe fand<br />

am 29. Juni 1959 statt. Von<br />

1963-1967 studierte er an<br />

der Päpstlichen Universität<br />

Gregoriana in Rom, wo er<br />

<strong>zum</strong> Doktor des Kanonischen<br />

Rechts promovierte.<br />

Bis 1974 war Paul Iby <strong>als</strong><br />

persönlicher Sekretär des Bischofs<br />

von Eisenstadt tätig<br />

und leitete von 1969 bis 1977<br />

auch die Caritas sowie von<br />

1973 bis 1985 das Schulamt<br />

der Diözese Eisenstadt. 18<br />

Jahre (bis 1992) war er Leiter<br />

des Bischöflichen Sekretariates<br />

und von 1977 bis 1984<br />

Ordinariatskanzler. Ab 1984<br />

bis 1992 fungierte er <strong>als</strong> Generalvikar.<br />

Am 28. Dezember<br />

1992 wurde er <strong>zum</strong> Bischof<br />

von Eisenstadt ernannt und<br />

empfing am 24. Jänner 1993<br />

die Bischofsweihe.<br />

hoffen, dass Nachfolger Ägidius<br />

grossmann_0303_moto<br />

Zsifkovics ein ähnlicher<br />

12.02.2010 10:43 Uhr Seite 1<br />

Volksbischof wird. Dann wäre<br />

<strong>zum</strong>indest grossmann_0303_moto ein Wunsch 12.02.2010 von 10:43 Uhr Seite 1<br />

Paul Iby in Erfüllung gegangen.<br />

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M


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Werbung 07<br />

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08 Top Thema<br />

Kommentar<br />

Asylanten sehen rot<br />

von<br />

Markus<br />

Koller<br />

Im Fußball bedeutet eine<br />

"Rote Karte" Ausschluss<br />

für den betroffenen Spieler.<br />

Doch wofür erhält ein<br />

Flüchtling die Rote Karte?<br />

Asylanten werden künftig<br />

eingesperrt und erhalten<br />

auch an den Wochenenden<br />

keinen Ausgang. Es<br />

ist schon klar, dass sie sich<br />

für Ihr Verfahren verfügbar<br />

halten müssen. Aber<br />

gleich einsperren? Wer nun<br />

meint ein Untertauchen<br />

dadurch zu verhindern, der<br />

irrt. Sollte ein Asylwerber<br />

das vorhaben, kann er es ja<br />

ein paar Tage später immer<br />

noch machen!<br />

Schon der verstorbene<br />

Kärntner Landeshauptmann<br />

Jörg Haider schickte<br />

medienwirksam die "gefährlichen"<br />

Asylanten in<br />

die Einöde der Saualm. Bereits<br />

dam<strong>als</strong> war die Aktion<br />

eine nützliche Methode, um<br />

von innenpolitisch heiklen<br />

Themen abzulenken. Und<br />

natürlich auch, um in der<br />

Ausländerfrage ein Signal<br />

an die Wähler zu senden.<br />

Nun stehen uns in den<br />

kommenden Wochen die<br />

Landtagswahlen in der<br />

Steiermark und in Wien ins<br />

Haus. Mal abwarten, welche<br />

"interessanten" Ideen<br />

da noch aufkeimen werden.<br />

Schließlich gibt es ja noch<br />

andere Parteien in unserem<br />

Land, die das Ausländerthema<br />

gerne für sich besetzen.<br />

Wäre nicht auch bessere<br />

Bildung für Migranten<br />

ein schönes Wahlkampfthema?<br />

Hätte mit Sicherheit<br />

mehr Sinn, aber wohl<br />

kaum um auf Stimmenfang<br />

zu gehen! Da ist leider die<br />

"Rote Karte" für Asylanten<br />

besser geeignet.<br />

m.koller@burgenlandexpress.at<br />

Foto: © marika / PIXELIO<br />

In Deutschland standen die<br />

letzten Wochen ganz im Zeichen<br />

der Diskussion um Thilo<br />

Sarrazins Buch „Deutschland<br />

schafft sich ab“. Sarrazins umstrittene<br />

Thesen behandeln<br />

insbesondere die Themen Zuwanderung<br />

und mangelnde<br />

Integration. Unsere Bundesregierung<br />

hingegen hat mit der<br />

geplanten Einführung einer<br />

„Mitwirkungspflicht“ für Asylwerber<br />

für Aufsehen gesorgt.<br />

Auf den ersten Blick scheint es<br />

dabei um die selbe Problematik<br />

zu gehen, bei näherem Hinsehen<br />

sind es aber zwei verschiedene<br />

Paar Schuhe.<br />

unterschiedliche Begriffe<br />

Zuwanderer (Migranten) kom-<br />

men freiwillig zu uns und erhoffen<br />

sich hier bessere Lebensbedingungen.<br />

Sie werden in ihrem<br />

Heimatland nicht verfolgt. <strong>Die</strong><br />

große (ungelöste) Herausforderung<br />

ist die Integration anderer<br />

kultureller bzw. religiöser<br />

Kulturen in die bestehende<br />

Gesellschaft. Völlig anders ist<br />

die Situation bei Flüchtlingen,<br />

die in Österreich um Asyl ansuchen.<br />

Sie sind gezwungen<br />

ihr Heimatland zu verlassen,<br />

sei es durch Krieg, politische<br />

bzw. religiöse Verfolgung, Naturkatastrophen<br />

oder extrem<br />

schlechte wirtschaftliche Verhältnisse.<br />

Wie behandelt man<br />

diese, meist mittellosen Menschen<br />

und wie findet man die<br />

schwarzen Schafe, die unter<br />

dem Decknamen Asyl nur das<br />

heimische Sozi<strong>als</strong>ystem ausnutzen<br />

wollen?<br />

Der Weg der Asylwerber<br />

Da es Flüchtlingen meist unmöglich<br />

ist, notwendige Einreisevisa<br />

in die EU-Staaten zu erhalten,<br />

opfern viele ihre letzten<br />

Geldreserven und vertrauen<br />

sich illegalen Schlepperbanden<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Gefängnis für As<br />

THEMA. Rote Karte für<br />

Asylwerber ab 2011. <strong>Die</strong><br />

Regierung hat vor kurzem<br />

die neue sogenannte<br />

„Mitwirkungspflicht“ beschlossen.<br />

Was wird sich<br />

ändern?<br />

von Manfred Vasik<br />

an. Nicht wenige bezahlen dafür<br />

mit ihrem Leben, für die<br />

anderen beginnt das Abenteuer<br />

von neuem. Werden sie aufgegriffen,<br />

führt der Weg ins Erstaufnahmezentrum.<br />

Ab diesem<br />

Zeitpunkt kommt das neue Gesetz<br />

ins Spiel.<br />

Mitwirkungspflicht<br />

Ab 2011 dürfen Asylwerber<br />

- nach Abgabe des Asylantrags<br />

- das Erstaufnahmezentrum<br />

in den ersten fünf bis<br />

sieben Tagen nicht verlassen<br />

und erhalten eine „rote Karte“,<br />

die sie ständig bei sich<br />

tragen müssen. Verstöße können<br />

mit sofortiger Schubhaft<br />

bestraft werden Damit soll<br />

das Erstaufnahmeverfahren<br />

erleichtert und beschleunigt<br />

werden. Dazu gehört die Klärung,<br />

ob Österreich für den<br />

jeweiligen Flüchtling überhaupt<br />

zuständig ist. Hat dieser<br />

nämlich bereits einmal einen<br />

Asylantrag in einem anderen<br />

Mitgliedsland gestellt, wird<br />

er sofort dorthin abgeschoben<br />

(Dublin II-Verordnung). Weiteres<br />

Ziel der Verschärfung des


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Top Thema 09<br />

Asylrechts: Österreich soll für<br />

Schlepperbanden noch unattraktiver<br />

werden.<br />

Reaktionen<br />

Wie erwartet sorgt die „Mitwirkungspflicht“<br />

für Aufruhr<br />

in Politik und Gesellschaft.<br />

Während man auf der einen<br />

Seite von ungerechtfertigter Inhaftierung<br />

und Verstoß gegen<br />

die Menschenrechte spricht, ist<br />

den anderen die Neuregelung<br />

weiterhin zu zahnlos. Welche<br />

Ansicht man auch vertritt, ein<br />

Hauptproblem liegt in der oft<br />

jahrelangen Dauer der Asylverfahren.<br />

Dass Menschen, die oft<br />

alles verloren haben und ohne<br />

Lebensperspektive dastehen<br />

leichter straffällig werden, ist<br />

keine Überraschung und trifft<br />

nicht nur auf Asylwerber zu.<br />

Teils berechtigte Angst und<br />

Wut der einheimischen Bevölkerung<br />

heizen die Problematik<br />

weiter an (verstärkt durch<br />

diverse Hetzkampagnen). Ob<br />

das neue Gesetz dazu beitragen<br />

kann, den Ablauf des Asylverfahrens<br />

zu straffen, wird sich<br />

ab 2011 zeigen.<br />

Fazit<br />

Kürzere Asylverfahren bedeuten<br />

geringere Kosten für<br />

den Steuerzahler und raschere<br />

Klarheit für den Asylwerber.<br />

Eine bessere psychologische<br />

und ärztliche Betreuung in den<br />

Erstaufnahmezentren wäre für<br />

ein insgesamt positiveres Klima<br />

notwendig.<br />

Was würden wir uns eigentlich<br />

wünschen, wenn wir H<strong>als</strong><br />

über Kopf unser Land verlassen<br />

müssten?<br />

ylwerber?<br />

Wir beraten Sie<br />

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10 Magazin<br />

EU-Rad’ln im <strong>Burgenland</strong><br />

„EU-Rad‘ln im <strong>Burgenland</strong>“ – unter<br />

diesem Motto radelten EU<br />

Kommissar (für Regionalpolitik)<br />

Johannes Hahn, Landeshauptmann<br />

Hans Niessl und Landeshauptmann<br />

Stellvertreter Franz<br />

Steindl am Samstag, dem 4. September<br />

2010 von Breitenbrunn<br />

über Winden am See und Jois<br />

nach Neusiedl am See. Veranstaltet<br />

wurde diese Tour, bei der sich<br />

rund 300 TeilnehmerInnen vor<br />

Ort ein Bild über EU-geförderte<br />

Projekte machen konnten, von der<br />

Regionalmanagement <strong>Burgenland</strong><br />

GmbH (RMB). Gastgeber Hofrat<br />

Georg Schachinger und sein Team<br />

Alles aus einer Hand<br />

Wäre doch beim Hausbau nur alles so problemlos wie die Heizung! <strong>Die</strong> BEGAS bietet<br />

mit dem Energiespar-Paket für Häuslbauer ein Gesamtpaket für die Errichtung<br />

Ihrer Heizzentrale und optional die Einbindung der gratis Energie der Sonne an.<br />

<strong>Die</strong> Energie der BEGAS ist<br />

Komfort pur. Anhand des Einreichplanes<br />

wird das maßgeschneiderte<br />

Energiespar-Paket<br />

zusammenstellt und an die<br />

individuellen Bedürfnisse angepasst.<br />

Das Energiespar-Paket<br />

beinhaltet die Planung und<br />

Umsetzung sowohl für die<br />

Raumwärme <strong>als</strong> auch für die<br />

Warmwasserbereitung. Sie bekommen<br />

alles aus einer Hand –<br />

und das auf Wunsch in Kombination<br />

mit Nutzung der gratis<br />

Energie der Sonne!<br />

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Häuslbauer<br />

• Komplett ausgestattete<br />

Heizzentrale mit einem<br />

Erdgas-Brennwertgerät<br />

und Warmwasserbereitung<br />

vom RMB freuten<br />

sich über die gute<br />

Stimmung ihrer Gäste<br />

und den gnädigen<br />

Wettergott.<br />

<strong>Burgenland</strong>-EU-<br />

Radhelme<br />

Bei der Eröffnung in<br />

Breitenbrunn durch<br />

Gaby Schwarz vom<br />

ORF <strong>Burgenland</strong><br />

wurden die neuen <strong>Burgenland</strong>-<br />

Radhelme präsentiert, die es<br />

auch zu gewinnen gab. In Kürze<br />

kann man diese Helme beim <strong>Burgenland</strong><br />

Tourismus auch<br />

käuflich erwerben.<br />

Projekte<br />

Neben den EU-geförderten<br />

Projekten<br />

„Next-Bike“, „Gmoabus“<br />

und Fahrgastinformationssystem<br />

in Breitenbrunn,<br />

die von der Mobilitätszentrale<strong>Burgenland</strong><br />

vorgestellt wurden,<br />

machte man<br />

auch beim EU geför-<br />

Solar-Warmwasser-Paket<br />

für Häuslbauer<br />

• Komplett ausgestattete<br />

Heizzentrale<br />

• Sonnenkollektoren für solare<br />

Warmwasserbereitung<br />

Solar-Raumheizungs-Paket<br />

für Häuslbauer<br />

• Komplett ausgestattete<br />

Heizzentrale<br />

Hausanschluss<br />

inkl. Erdgas-<br />

• Sonnenkollektoren für solare<br />

Heizungsunterstützung<br />

(Pufferspeicher, Warmwasseraufbereitung)<br />

Profitieren Sie von der Variantenvielfalt<br />

Wählen Sie nach ausführlicher<br />

Alle TeilnehmerInnen konnten sich ein Bild über<br />

die EU-geförderten Projekte machen.<br />

derten Designerrastplatz in Winden<br />

Halt. Bei der Firma Zoerkler<br />

in Jois konnte man interessante<br />

Ausstellungsstücke, darunter<br />

eine Hubschrauber-Drohne und<br />

Formelrennwägen, direkt vor<br />

Ort besichtigen. Bei der Abschlussveranstaltung<br />

im Kaffeethemenpark<br />

der Schärf World<br />

in Neusiedl am See hatten die<br />

BesucherInnen dann die Möglichkeit<br />

bei einer Führung die<br />

Welt des Kaffees zu entdecken.<br />

Gemeinsam mit EU-Kommissar<br />

Johannes Hahn, Landeshauptmann<br />

Hans Niessl und Landeshauptmann<br />

Stellvertreter Franz<br />

Steindl ließen sie den spannenden<br />

Tag am Buffet ausklingen.<br />

Beratung vom Fachmann das<br />

für Sie individuell passende Paket<br />

in der optimalen Variante<br />

aus. Um die Auftragsvergabe,<br />

Abwicklung, Umsetzung und<br />

Montage kümmert sich die<br />

BEGAS.<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Factbox RMB<br />

Seit nunmehr 15 Jahren (mit dem<br />

Beitritt Österreichs zur EU) ist die<br />

Regionalmanagement <strong>Burgenland</strong><br />

GmbH (RMB) im Auftrag der burgenländischen<br />

Landesregierung für<br />

zahlreiche Aktivitäten rund um die<br />

EU-Förderprogramme zuständig.<br />

Eine der Hauptaufgaben ist die Koordinierung<br />

der burgenländischen<br />

EU-Förderstellen und das Monitoring<br />

sowie die Europainformation.<br />

Als EU-Verwaltungsbehörde ist das<br />

RMB auch für die Durchführung der<br />

Phasing Out-Programme verantwortlich.<br />

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit<br />

werden EU-geförderte<br />

Betriebe und spannende Projekte<br />

vorgestellt. In den <strong>zum</strong> RMB gehörendenEuropeDirect-Informationszentren<br />

in Eisenstadt und Pinkafeld<br />

bekommt man außerdem Antworten<br />

zu allem, was die Europäische<br />

Union betrifft, in Form von kostenlosen<br />

EU-Broschüren, Informationen<br />

über EU-Rechtsvorschriften,<br />

über die Verfassung oder die Erweiterung.<br />

Regionalmanagement <strong>Burgenland</strong><br />

GmbH, Marktstraße 3, Technologiezentrum,<br />

7000 Eisenstadt<br />

Tel.: 05/9010-240<br />

Fax: 05/9010-2410<br />

E-Mail: office@rmb.co.at<br />

www.rmb.at<br />

www.phasing-out.at<br />

www.europainfo.at<br />

Ein überaus prominentes Radteam fand sich<br />

<strong>zum</strong> EU-Rad‘ln im <strong>Burgenland</strong> Fotos: Fertsak Werbung<br />

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und nutzen Sie die Möglichkeit<br />

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Das individuelle Beratungsgespräch unterstützt Sie bei der Zusammenstellung<br />

Ihres persönlichen Energiespar-Pakets. Foto: BEGAS<br />

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<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Magazin 11<br />

<strong>Die</strong> Bank Austria rüstet<br />

sich für neue Aufgaben<br />

Das traditionelle Geschäftsmodell<br />

der Bank Austria<br />

hat sich in der Finanz- und<br />

Konjunkturkrise bestens<br />

bewährt. Nun wird die<br />

Bank Austria aber auch zur<br />

KMU-Bank.<br />

Seit dem Zusammenbruch von<br />

Lehman im Herbst 2008 hat<br />

die Bank Austria jedes Quartal<br />

mit einem positiven Geschäftsergebnis<br />

abgeschlossen. <strong>Die</strong>s<br />

ist unter anderem dadurch bedingt,<br />

dass die Bank Austria<br />

niem<strong>als</strong> <strong>als</strong> Zocker am Markt<br />

aufgetreten ist, sondern seit jeher<br />

klassisches „Brot & Butter<br />

Banking“ betrieben hat.<br />

Neue divisionale Struktur<br />

Angesichts des schwierigen<br />

Umfelds in der jüngeren Vergangenheit<br />

ist die Bank Austria<br />

in keine „Schreckstarre“<br />

verfallen, sondern hat bereits<br />

aktiv die Weichen für den<br />

künftigen Erfolg gestellt.<br />

Für die Zeit nach der Krise<br />

wurden neben Vorsorgemaß-<br />

Mag. Michael Gerbavsits, Landesdirektor<br />

<strong>Burgenland</strong> für Privatkunden,<br />

Klein- & Mittelbetriebe<br />

nahmen zahlreiche offensive<br />

Schritte gesetzt.<br />

- Im März wurde eine Kapitalerhöhung<br />

um 2 Mrd. Euro erfolgreich<br />

über die Bühne gebracht.<br />

- Leistungsabhängige Gehaltsbestandteile<br />

werden an nachhaltige<br />

Kriterien gekoppelt<br />

- Implementierung der neuen<br />

Private Banking Division<br />

- Zusammenführung von MIB<br />

und Firmenkundengeschäft zur<br />

neuen Corporate & Investment<br />

Banking Division<br />

Ab sofort wird die „alte“ Retail<br />

Division um die Kundengruppe<br />

Klein- und Mittelbetriebe erweitert.<br />

Der neue Name lautet<br />

entsprechend „Privatkunden,<br />

Klein- & Mittelbetriebe“. Nun<br />

werden alle Unternehmen mit<br />

einem Jahresumsatz < 50 Mio<br />

Euro betreut. Bisher wurden<br />

alle Unternehmen mit Umsätzen<br />

> 3 Mio Euro im Corporate<br />

& Investment Banking betreut.<br />

<strong>Die</strong> Unternehmenskunden im<br />

Umsatzbereich < 50 Mio Euro<br />

weisen ein relativ homogenes<br />

Produktnutzungsverhalten (zB<br />

Inlands-, Binnenzahlungsverkehr,<br />

Electronic Banking, langfristige<br />

Kredite, betriebliche<br />

Pensionsvorsorge …) auf.<br />

Landesdirektor <strong>Burgenland</strong> für<br />

Privatkunden, Klein- & Mittelbetriebe<br />

ist Mag. Michael Gerbavsits,<br />

dessen Aufgabenbereich<br />

damit weiter ausgebaut wurde.<br />

Franz Frosch ist neuer Landesdirektor<br />

CIB <strong>Burgenland</strong> / NÖ<br />

und <strong>Die</strong>ter Halbweis leitet das<br />

lokale Private Banking.<br />

Mehr Kundennähe<br />

Durch die neue Struktur, können<br />

gewerbliche und mittelständische<br />

Kunden von noch<br />

mehr Kundennähe und einer<br />

leichteren Erreichbarkeit ihrer<br />

Bank Austria profitieren. Im<br />

<strong>Burgenland</strong> werden die KMU<br />

erstmalig von 3 Spezialfilialen<br />

für kommerzielle Kunden (Eisenstadt,<br />

Gols, Oberwart) serviciert.<br />

Ebenso erhöht sich die<br />

Zahl der spezialisierten KMU-<br />

Betreuer von 11 auf 15, wodurch<br />

eine klare Aufwertung<br />

der Regionen erreicht und ein<br />

intensiverer Kundendialog ermöglicht<br />

wird.<br />

Zahlen und Fakten<br />

Durch die Umstrukturierung<br />

werden rund 2.130 burgenlän-<br />

dische KMU betreut.<br />

Michael<br />

Gerbavsits<br />

und sein<br />

bewährtes<br />

Team<br />

besprechen<br />

die neuen<br />

Aufgaben.<br />

Im ersten Halbjahr 2010 entwickelte<br />

sich das Geschäftsvolumen<br />

stabil (2.498 Mio<br />

Euro; -0,5%).<br />

Das Geschäftsvolumen mit Privaten<br />

ist um 1,7 Prozent auf<br />

1.705 Mio Euro gestiegen, während<br />

im Firmenkundengeschäft<br />

trotz historisch niedriger Zinsen<br />

und optimistischerer Konjunkturprognosen<br />

noch immer<br />

eine große Zurückhaltung bei<br />

Investitionen zu spüren ist. Einzige<br />

Ausnahme dabei sind geförderte<br />

Kredite. In diesem Bereich<br />

wurden im ersten Halbjahr 53<br />

Mio Euro (aus nationalen und<br />

internationalen Töpfen) vergeben<br />

im Vergleich zu 78 Mio<br />

Euro im gesamten Jahr 2009.<br />

Das ist auch ein Ergebnis der<br />

verstärkten Förderberatung, die<br />

die Bank Austria frühzeitig im<br />

Rahmen ihreses „Konjunkturpaketes“<br />

für den Mittelstand,<br />

nämlich im November 2008, auf<br />

Schiene gebracht hat.<br />

Momentan beschäftigt die<br />

Bank Austria im <strong>Burgenland</strong><br />

insgesamt 117 Mitarbeiter, davon<br />

15 KMU-Betreuer. Werbung


12 Ausflugstipp<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Wohin in 60 Minuten?<br />

SERIE: Gibt es Ausflugsziele in der Nähe, die leicht und schnell erreichbar sind?<br />

Wir stellen Ihnen einige Geheimtipps vor. Heute: Baumwipfelweg Althodis<br />

Heute begeben wir uns<br />

in den südlichen Teil<br />

des <strong>Burgenland</strong>es, dafür<br />

aber in luftige Höhen. Genauer<br />

gesagt auf elf Türme, die über<br />

Brücken bzw. einen Holzsteg<br />

miteinander verbunden sind.<br />

wirtschaftlicher Impuls<br />

Zum Naturpark Geschrie-<br />

benstein gehörend, wurde im<br />

Vorjahr der Baumwipfelweg<br />

Althodis nach mehrmonatiger<br />

Bauzeit eröffnet. <strong>Die</strong> Baukosten<br />

von rund 500.000 Euro haben<br />

sich auf jeden Fall gelohnt.<br />

Mehr <strong>als</strong> 20.000 Personen haben<br />

den ca. 500 Meter langen<br />

Baumwipfelweg mittlerweile<br />

bereits besucht und für einen<br />

beachtlichen wirtschaftlichen<br />

Impuls<br />

gesorgt.<br />

barrierefreie Natur<br />

In rund 20 Metern<br />

Höhe können die<br />

Besucher den umliegenden<br />

Wald aus<br />

einer völlig neuen<br />

Perspektive erkunden<br />

und genießen.<br />

Geradezu ideal ist<br />

der Baumwipfelweg für Familien<br />

mit Kleinkindern geeignet,<br />

da er problemlos mit<br />

dem Kinderwagen befahren<br />

werden kann. Dank der absoluten<br />

Barrierefreiheit können<br />

auch Personen im Rollstuhl<br />

den Weg ohne fremde Hilfe<br />

benützen.<br />

Infos zu Fauna und Flora<br />

Doch nicht nur die eindrucksvollenNaturschönheiten<br />

gibt es zu bewundern.<br />

Zahlreiche Stationen bieten<br />

darüber hinaus den Gästen<br />

ausführliche Informationen<br />

zur Fauna und Flora des Naturparks<br />

Geschriebenstein.<br />

Besonders erfreulich für Sehbehinderte:<br />

<strong>Die</strong> Beschreibungen<br />

stehen auch in Blindenschrift<br />

zur Verfügung.<br />

Der Baumwipfelweg Althodis<br />

zeigt die Natur aus einer völlig<br />

neuen Perspektive (Bild links<br />

und ganz oben).<br />

Karin und Karl Apel (Bild oben)<br />

waren Anfang September die<br />

20.000-sten Besucher.<br />

Gerade jetzt, wo die Herbstverfärbung<br />

in vollem Gang<br />

ist, zahlt sich der Besuch des<br />

Baumwipfelwegs und des gesamten<br />

Naturparks aus!<br />

Öffnungszeiten:<br />

von April bis Oktober<br />

jeweils Mi-So 10:00-12:00<br />

und 14:00-17:00 (sowie gegen<br />

Voranmeldung)<br />

Preise:<br />

Erwachsene: 5,-;<br />

Kinder ab 6 Jahren: 3,-<br />

Infos:<br />

Naturparkverein<br />

Markt-Neuhodis<br />

Tel.: 0664/5057879<br />

naturpark-marktneuhodis@<br />

wellcom.at<br />

www.naturpark-geschriebenstein.at<br />

Fotos: Naturpark Geschriebenstein


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Magazin 13<br />

Stiegen?<br />

CITY-GO<br />

Das Elektromobil<br />

Das 1. Fachgeschäft<br />

für Elektromobile in Österreich<br />

• 20 verschiedene Modelle<br />

• Service vor Ort<br />

• günstige Gebraucht- bzw.<br />

Vorführmodelle<br />

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Burgenländer ist neuer Schulsprecher<br />

Österreichs neuer Bundesschulsprecher<br />

heißt Philipp Pinter<br />

und erfreulicherweise ist er<br />

Burgenländer. Am vergangenen<br />

Sonntag war es soweit. In einer<br />

Sitzung der Bundesschülervertretung<br />

(BSV) in Strobl am<br />

Wolfgangsee entfielen 21 von<br />

24 abgegebenen Stimmen auf<br />

den 17-jährigen Mattersburger<br />

AHS-Schüler. Rund 1,2 Millionen<br />

Schülerinnen und Schüler<br />

werden in Österreich von der<br />

BSV vertreten. Sie besteht aus<br />

je neun Landesschulsprechern<br />

aus den Bereichen der Allgemeinbildenden<br />

Höheren Schulen<br />

(AHS), der Berufsbildenden<br />

Mittleren und Höheren Schulen<br />

(BMHS) und der Berufsschulen<br />

(BS). Zwei Vertreter der Zentrallehranstalten<br />

(ZLA) vervollständigen<br />

das oberste Gremium<br />

der österreichischen Schüler.<br />

• gratis Vorführung<br />

• hauseigene Servicewerkstatt<br />

• Familienbetrieb mit<br />

16jähriger Erfahrung<br />

Burggasse 24 ▪ 1070 Wien ▪ Tel: (01) 524 53 02<br />

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Heidegasse 2, Tel. 02680/2217, office@granabetter.at


14 Traumhaus<br />

Euro-Home:<br />

Für viel<br />

Aufsehen<br />

kurz nach<br />

der Eröffnung<br />

sorgt<br />

bereits das<br />

neue Musterhaus<br />

in<br />

der Blauen<br />

Lagune. <strong>Die</strong><br />

besonders<br />

edle Verarbeitung<br />

der<br />

hochwertigenMaterialien<br />

und<br />

die Design-<br />

Innenraumgestaltung<br />

überzeugen<br />

– wie auch<br />

der Preis.<br />

Trend: Bungalows sind wieder da!<br />

Neue Bungalow-Serie mit<br />

hipper Glas-Architektur<br />

Dem stark steigenden<br />

Trend <strong>zum</strong> Bungalowwill<br />

man bei Euro-<br />

Home jetzt mit einem<br />

neuen Bungalow-Haus-<br />

Modell entsprechen.<br />

„Fascination“ nennt<br />

sich die neue Serie.<br />

Entsprechend dem<br />

Euro-Home-Konzept<br />

mit vielen Extras.<br />

Lange Zeit galt der Bungalow<br />

<strong>als</strong> eher ungeliebtes Auslaufmodell<br />

der 70-er Baujahre.<br />

Eine der Ursachen dafür lag<br />

in der zunehmend knapper<br />

werdenden Grundstückssituation.<br />

<strong>Die</strong>se hat sich zwar nicht<br />

gebessert, doch zunehmend<br />

mehr Bauherrn entdecken die<br />

unbestrittenen Vorteile des<br />

Wohnens auf einer Ebene<br />

wieder. Auch architektonisch<br />

reizt diese Bauweise, da sie –<br />

im wahrsten Sinn des Wortes<br />

– viel Raum für besonderes<br />

Design bietet. Modernes<br />

Foto: Euro-Home<br />

Bungalow-Design mit viel Glas<br />

sind die Kennzeichen der<br />

neuen Euro-Home Bungalow-<br />

Serie „Fascination“. Auch bei<br />

dieser Hauslinie, soll das Euro-Home-Planungsmotto„Häuser,<br />

die mitleben“ perfekt<br />

umgesetzt werden, sodass<br />

der Bungalow für jede Lebenssituation<br />

bestens gerüstet ist.<br />

Wie bei allen Hauslinien wird<br />

auch bei „Fascination“ nicht<br />

nur auf eine energiesparende<br />

Bauweise, sondern auch auf<br />

eine wohngesunde Ausführung<br />

viel Wert gelegt.<br />

Markenqualität: Euro-Home hält<br />

heimische Marken hoch und<br />

den Preis niedrig.<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Foto: Euro-Home<br />

Foto: Euro-Home Foto: Euro-Home


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Traumhaus 15<br />

Euro-Home: Eröffnet neues Musterhaus in Blauer Lagune<br />

Edler Haus-Luxus<br />

<strong>zum</strong> Standard-Preis<br />

Wer hätte nicht gerne den tollen Luxuswagen <strong>zum</strong><br />

Preis eines Mittelklassewagens? Was den privaten<br />

Hausbau betrifft, soll das nun möglich sein.<br />

Denn das ist einer der Grundpfeiler<br />

des engagierten Euro-<br />

Home-Konzeptes. Edles Design,<br />

qualitativ hochwertige<br />

Baumaterialien im Innen-<br />

und Außenbereich, großzügige<br />

und sehr flexibel gestaltbare<br />

Grundrissplanungen <strong>zum</strong><br />

verblüffend günstigen Preis.<br />

Möglich wird dies, so Euro-<br />

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154,20 m2 EG: 79,14 m2 DG: 75,06 m2 Home-Gründer Erich Jirout,<br />

durch schlanke Mitarbeiterstrukturen<br />

und langfristige<br />

Kooperationsvereinbarungen<br />

mit Partnerunternehmen.<br />

Der Erfolg scheint ihm Recht<br />

zu geben: Innerhalb nur eines<br />

Jahres konnte Euro-Home<br />

seinen Umsatz bereits verdoppeln.<br />

Was alles mit sorg-<br />

Aktion bis Ende Oktober 2010 – Preisangaben für Holzriegel/Ziegelmassiv<br />

fältiger Planung möglich ist<br />

und wie viel Wohn-Luxus im<br />

Normalpreis enthalten sein<br />

kann, soll nun auch das neue<br />

Musterhaus in der Blauen<br />

Lagune/Wien demonstrieren:<br />

Handgeschlagener Schiefer<br />

im Außenbereich, Designer-<br />

Beleuchtungskonzept im Innenraum<br />

und ein innovatives<br />

Raumaufteilungskonzept mit<br />

besonders hohem Wohlfühl-<br />

Faktor. Zu besichtigen:<br />

Blaue Lagune, Parzelle 38.<br />

Ein Besuch lohnt sich!<br />

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Erich Jirout<br />

Geschäftsführung<br />

Euro-Home<br />

„ Das Euro-Home-Konzept<br />

ist das Ergebnis meiner<br />

jahrzehntelangen Erfahrungen<br />

im Baubereich.<br />

Wo andere einfach<br />

sagen: Das geht nicht,<br />

beginnen wir erst mit<br />

unseren planerischen<br />

Überlegungen – und zwar<br />

ohne jegliche Kompromisse.<br />

Im neuen Musterhaus<br />

gibt es daher auch viele<br />

intelligente Extras <strong>zum</strong><br />

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16 Magazin<br />

<strong>Die</strong> BEWAG GRUPPE hat die Weichen für eine zweite<br />

Wind-Initiative gestellt. Mit dem Unternehmen Enercon<br />

wurde ein Rahmenliefervertrag unterzeichnet. Ein<br />

wichtiger Schritt für das <strong>Burgenland</strong> und die Umwelt.<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

BEWAG und Enercon unterzeichnen<br />

Rahmenliefer-Vertrag<br />

<strong>Die</strong> BEWAG GRUPPE ist mit<br />

ihrem Tochterunternehmen<br />

Austrian Wind Power Österreichs<br />

größter Produzent von<br />

Ökostrom. <strong>Die</strong>se Führungsposition<br />

will der burgenländische<br />

Energiedienstleister künftig<br />

noch ausbauen. Davon profitieren<br />

Wirtschaft und Umwelt.<br />

Nun wurde mit dem deutschen<br />

Hersteller Enercon ein Rahmenvertrag<br />

über die Lieferung<br />

von Windenergieanlagen unterzeichnet.<br />

BEWAG Vorstandssprecher<br />

Hans Lukits: „Das ist<br />

ein historischer Tag. Im Bereich<br />

des Ökostroms ist das <strong>Burgenland</strong><br />

ein Musterschüler, diese<br />

Vorreiterrolle werden wir noch<br />

Böden?<br />

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ausbauen. Mit den Anlagen von<br />

Enercon haben wir in den vergangenen<br />

Jahren hervorragende<br />

Erfahrungen gesammelt, die<br />

Anlagen zeichnen sich durch<br />

optimale Effizienz und höchste<br />

Verlässlichkeit aus.“<br />

Impulse für die Wirtschaft<br />

Je nachdem, welche Projekte<br />

realisiert werden können, geht<br />

es für die BEWAG GRUPPE<br />

beim anstehenden Windkraft-<br />

Ausbau um Investitionen in<br />

der Höhe von 500 Mio. Euro<br />

aufwärts. <strong>Die</strong> geplante Verdoppelung<br />

der installierten<br />

Leistung trägt wesentlich dazu<br />

bei, dass im <strong>Burgenland</strong> in Zu-<br />

Sponsorscheck<br />

Bereits <strong>zum</strong> 22-sten Mal unterstützt die Bank Austria <strong>als</strong><br />

einer der Hauptsponsoren die Haydntage.<br />

Das Werk Haydns ist unbestritten<br />

ein wesentlicher Teil<br />

der österreichischen Musikgeschichte.<br />

Seit Gründung der<br />

Haydntage ist die Bank Austria<br />

ein Hauptsponsor und leistet<br />

Enercon wird der BEWAG auch in Zukunft Windenergieanlagen<br />

liefern. Wichtig für das <strong>Burgenland</strong> und die Umwelt. Foto: BEWAG<br />

kunft der gesamte Strombedarf<br />

aus im Land produzierten<br />

erneuerbaren Quellen gedeckt<br />

werden kann. „Außerdem ist<br />

das ein bedeutender Beitrag<br />

zur Versorgungssicherheit in<br />

unserem Land“, erklärt BE-<br />

WAG Vorstandsdirektor Josef<br />

Münzenrieder.<br />

einen wesentlichen Beitrag zur<br />

Erhaltung der Haydn-Tradition.<br />

Heuer übergab Landesdirektor<br />

Michael Gerbavsits den Verantwortlichen<br />

einen Sponsorscheck<br />

in Höhe von 24.200,-.<br />

LR Helmut Bieler (l.) und Intendant Dr. Walter Reicher (r.) freuten sich<br />

über den von Bank Austria Landesdirektor Mag. Michael Gerbavsits (M.)<br />

übergebenen Sponsorscheck.<br />

Umwelt profitiert<br />

<strong>Die</strong>se Maßnahmen stellen auch<br />

einen enormen Beitrag <strong>zum</strong> Klimaschutz<br />

dar: Durch die Windkraftnutzung<br />

werden schon<br />

derzeit im <strong>Burgenland</strong> 550.000<br />

Tonnen CO 2 pro Jahr eingespart,<br />

das entspricht mehr <strong>als</strong> 51<br />

Mio. Litern Heizöl.<br />

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<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Magazin 17<br />

EU-Bürgermeister Peter Vargyas<br />

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EU-Bürgermeister<br />

Peter Vargyas, darf sich ab<br />

sofort auch „Österreichs EU-<br />

Bürgermeister des Jahres<br />

2011“ nennen. Vargyas, „roter“<br />

Ortschef von Mörbisch<br />

setzte sich gegen 170 Konkurrenten<br />

durch. Nach einem<br />

Quiz stellten die Finalisten<br />

ihre Ideen zu Europa vor. Vargyas<br />

wurde von EU-Kommissar<br />

Hahn und Gemeindebund-<br />

Präsident Mödlhammer mit<br />

dem Titel ausgezeichnet.<br />

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18 Weinlesefest<br />

Mit mehr <strong>als</strong> 1000 Gästen gab es<br />

im Vorjahr beim Mattersburger<br />

Weinlesefest einen Besucherrekord.<br />

Heuer will man da natürlich<br />

um nichts nachstehen.<br />

<strong>Die</strong> „Harmonierer“ sorgen<br />

musikalisch für Stimmung und<br />

Emmi Fekete führt <strong>als</strong> „Weiathirte“<br />

durch den Nachmittag.<br />

Vor Ort kann man die Weintrauben<br />

selbst pressen und<br />

den frischen Traubensaft<br />

verkosten. Dazu gibt es eine<br />

Weingartenjause mit bodenständigen<br />

Weinen und vor Ort<br />

gebackenem Brot.<br />

Da darf natürlich auch das<br />

Maskottchen der Bauermühle<br />

nicht fehlen. Willi der Wulkafrosch,<br />

hat ebenfalls seinen Besuch<br />

angesagt.<br />

Neben einer Flugschau des<br />

Parndorfer Drachenvereins<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Kultur und Kulinarium beim<br />

5. Mattersburger Weinlesefest<br />

Auch heuer wird unter dem<br />

bewährten Motto „Kultur<br />

und Kulinarium“ am 25.<br />

September beim 5. Mattersburger<br />

Weinlesefest<br />

ein vielseitiges Programm<br />

geboten.<br />

Impressionen<br />

aus den<br />

vergangenen<br />

Jahren zeigen<br />

die tolle<br />

Stimmung<br />

beim Mattersburger<br />

Weinlesefest.<br />

gibt es auch einen Drachenbastelwettbewerb,<br />

wo man<br />

tolle Preise gewinnen kann.<br />

<strong>Die</strong> Zufahrt <strong>zum</strong> Ried Pan-<br />

A2 Weinlesefest2010 19.08.2010 8:33 Uhr Seite 1<br />

holz erfolgt über die Pielgas-<br />

A. Götz 03<br />

se. Wer will, kann sich mit<br />

einem Bummelzug vom Florianhof<br />

ins Gelände bringen<br />

lassen. Jetzt muss nur noch<br />

das Wetter mitspielen.<br />

5. wein[lese]fest<br />

Samstag, 25. September 2010<br />

Weingarten, Ried Panholz – Fam. Morawitz, Mattersburg<br />

Eröffnung: Bgm. Ingrid Salamon<br />

Programm:<br />

Beginn: 13.00 Uhr<br />

Musik: „<strong>Die</strong> Harmonierer“<br />

Literatur: Lesungen <strong>zum</strong> Thema Wein<br />

Brauchtum: Fasslbinden, Brot backen<br />

Kulinarium: junger Wein, frischer Traubensaft, Weingartenjause<br />

Kinderprogramm: Kinderschminken, Spaß mit Willi dem Wulkafrosch,<br />

Drachenbasteln, u.v.m.<br />

Durch das Programm führt der „Weiat-Hirte“<br />

Flugschau des Parndorfer Drachenbau- und Flugvereins<br />

Bezirksblätter-Drachenbastelwettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Parndorfer<br />

Drachenbau- und Flugverein<br />

Schätzspiel - Tolle Preise zu gewinnen<br />

Vom Florianihof in Mattersburg wird ein Zubringerdienst <strong>zum</strong> Weingarten “Ried Panholz”<br />

mit dem Bummelzug eingerichtet !<br />

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Wograndl-Druck, Mattersburg<br />

Impressum: Stadtgemeinde Mattersburg, Brunnenplatz 4, 7210 Mattersburg


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Foto: BMV<br />

BMV-Obfrau Ingrid Salamon<br />

Fliesen?<br />

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Führungswechsel<br />

Um sich verstärkt auf ihre anderen<br />

Tätigkeiten konzentrieren<br />

zu können, wird sich Ingrid<br />

Salamon bei der Vollversammlung<br />

am 27. November von ihrer<br />

Position <strong>als</strong> Obfrau des Burgenländischen<br />

Müllverbandes<br />

zurückziehen. Ihre Nachfolge<br />

ist noch offen. Salamon ist nicht<br />

nur Mattersburger Bürgermeisterin<br />

sondern seit heuer auch<br />

SPÖ-Landtagsabgeordnete.<br />

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Sonntags - Menü<br />

BURGENLAND EXPRESS Nr. 09, 23. September 2010<br />

Gefüllte Salzstangerl 1 Portion =<br />

Zubereitung:<br />

1 Topfen, Rahm, Eidotter zu einer<br />

Grundmasse gut verrühren. Gurkerln,<br />

Eiweiß, Paprika, Schinken und Zwiebel<br />

ganz fein hacken. und einrühren.<br />

Sardellenpaste, Senf, Salz, Pfeffer und<br />

das Paprikapulver untermischen.<br />

Zutaten für 4 Portionen:<br />

4 Salzstangerl<br />

(variieren Sie auch mit<br />

anderen Gebäcksorten)<br />

200 g Magertopfen<br />

125 g Leichtsauerrahm<br />

1 hartes Ei<br />

2 kleine Essiggurkerln<br />

1 halber roter Paprika<br />

100 g Toastschinken<br />

1 kleine Zwiebel<br />

Sardellenpaste (ca. 2 cm)<br />

etwas Senf, Salz, Pfeffer<br />

1 MSP Paprikapulver scharf<br />

REZEPT<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong><br />

<strong>zum</strong><br />

▪ Nr. 09, 23. September<br />

Herau<br />

2010<br />

2 Den Salzstangerln die Enden abschneiden.<br />

Den Inhalt mit einem Löffel<br />

herausschaben und auch noch unter<br />

die Masse geben und das Gebäck<br />

wieder gut damit befüllen. In Frischhaltefolie<br />

einwickeln und für mind.<br />

2 Std. in den Kühlschrank legen. Vor<br />

dem Servieren in 1,5 cm dicke Scheiben<br />

schneiden und auf einem bunten<br />

Salat anrichten.<br />

© Weight Watchers<br />

Schinken-Kräuter-Knöderl-Suppe 1 Portion =<br />

Zubereitung:<br />

1 Schinken in kleine Würfel schneiden.<br />

Magertopfen mit Leichtsauerrahm und<br />

Ei glatt rühren, Schinken zugeben. Mit<br />

Salz und Pfeffer würzen, Kräuter untermischen.<br />

2 Semmelbrösel und Grieß einrühren und<br />

die Masse 30 Minuten rasten lassen.<br />

3 Dann Kräutersuppe aufkochen.<br />

Aus der Masse mit feuchten<br />

Händen 12 Knöderl formen und<br />

in der schwach kochenden Suppe<br />

15 Minuten ziehen lassen.<br />

Zutaten für 4 Portionen:<br />

50 g Toastschinken<br />

125 g Magertopfen<br />

125 g Leichtsauerrahm<br />

1 Ei<br />

5 EL Semmelbrösel<br />

2 EL Weizengrieß<br />

2 EL frische Kräuter<br />

(Petersilie, Kerbel, etc.)<br />

Salz, Pfeffer<br />

1 l Kräutersuppe<br />

atchers


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 MAGAZIN 17<br />

snehmen und Sammeln...<br />

© Weight W<br />

Großmutters Käsespätzle 1 Portion =<br />

3 Abschöpfen, im Sieb abtropfen lassen.<br />

4 Bis das Wasser kocht: Käse fein aufreiben.<br />

Den „Sura Kas“ zerdrücken.<br />

<strong>Die</strong> beiden Käse gut vermischen.<br />

5 Abwechselnd Spätzle und Käse in eine<br />

beschichtete Auflaufform geben und mit<br />

Käse abschließen. Mit Pfeffer würzen.<br />

Rahm über die Spätzle gießen.<br />

6 Bei 180-200°C ca. 20 – 25 Minuten im<br />

Backrohr überbacken. Solange bis der<br />

Käse zerronnen ist.<br />

7 In der Zwischenzeit: Zwiebel in feine<br />

Ringe schneiden, in Mehl und etwas<br />

Salz wenden.<br />

8 Zwiebelringe auf Backpapier im Backrohr<br />

bei 200°C goldgelb backen (od.<br />

in einer beschichteten Pfanne braten).<br />

9 Fertige Spätzle mit den Zwiebelringen<br />

bestreut servieren.<br />

Zutaten für 4 Portionen:<br />

400 g Weizenvollkornmehl<br />

2 Eier<br />

1⁄8 l Wasser<br />

150 g Gouda fettfrei<br />

150 g Sura Kas 1% Fett<br />

100 g Zwiebel<br />

2 EL Mehl<br />

250 g Leichtsauerrahm<br />

Salz, Pfeffer<br />

Zubereitung:<br />

1 Mehl, Eier, 1 TL Salz und Wasser<br />

zu einem glatten Teig verrühren.<br />

15 Min. stehen lassen.<br />

2 Teig durch einen Spätzlehobel in<br />

kochendes Salzwasser pressen,<br />

Hitze reduzieren und ziehen<br />

lassen, bis die Spätzle an der<br />

Oberfläche schwimmen.<br />

© Weight Watchers<br />

© Weight Watchers<br />

Apfelkuchen mit Puddingguss 1 Portion =<br />

Zubereitung:<br />

1 Alle Teigzutaten gut verkneten und<br />

20 Min. kühl stellen.<br />

2 Milch in den Topf geben, Puddingpulver<br />

mit Streusüße mischen und mit etwas<br />

Milch glatt rühren. In die kochende Milch<br />

einrühren und unter ständigem Rühren<br />

1 Min. auf kleiner Flamme köcheln lassen<br />

(wird ziemlich dick). Abkühlen lassen.<br />

3 Teig in eine Springform (28 cm) drücken<br />

und den Rand ca. 3 cm hochziehen.<br />

4 Äpfel auf den Mürbteig geben und mit<br />

etwas Zimt bestreuen.<br />

5 <strong>Die</strong> Eier in den Pudding einrühren, die<br />

Masse über die Äpfel geben und glatt<br />

streichen.<br />

6 Im vorgeheizten Backrohr bei 175°C ca.<br />

50 Minuten backen.<br />

Zutaten für 12 Portionen:<br />

Mürbteig:<br />

100 g Halbfettmargarine<br />

80 g Staubzucker<br />

220 g Weizenvollkornmehl<br />

1 Ei<br />

1 Prise Salz<br />

Guss:<br />

1⁄2 l Milch (bis 1% Fett)<br />

2 Pkg. Vanillepuddingpulver<br />

4-5 EL Streusüße<br />

600 g Äpfel, geschält und<br />

geschnitten<br />

Zimt<br />

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22 Magazin <strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Jubiläum: Der Bauernladen Eisenstadt<br />

feiert zehnten Geburtstag<br />

Produktvielfalt, Produktqualität und persönliche Beratung<br />

und Betreuung - das ist das Erfolgsgeheimnis des<br />

Bauernladens Eisenstadt (Lutz-Parkplatz). Jetzt feiert<br />

man bereits den zehnten Geburtstag.<br />

Der Bauernladen entstand<br />

vor 10 Jahren <strong>als</strong> innovatives<br />

Direktvermarktungsprojekt<br />

mehrerer Landwirte in Zusammenarbeit<br />

mit der BurgenländischenLandwirtschaftskammer,<br />

um den Kunden in der<br />

Landeshauptstadt an einem<br />

attraktiven Standort eine große<br />

Auswahl von bäuerlichen<br />

Produkten zu bieten. Landwirte<br />

erhielten durch diese<br />

Initiative einen verlässlichen<br />

Absatzmarkt, den sie nicht<br />

selbst betreuen müssen (Personal-<br />

und Kostenersparnis).<br />

Heute wird der Bauernladen<br />

privat und erfolgreich geführt.<br />

Der Bauernladen Eisenstadt<br />

ist im Nordburgenland der<br />

einzige gemeinschaftliche Ab-<br />

Hof- Verkauf, der ganzjährig<br />

an 4 Tagen in der Woche ein<br />

umfangreiches Produktsortiment<br />

anbietet und verzeichnet<br />

trotz Supermarktkonkurrenz<br />

kontinuierlich kleine Umsatzzuwächse.<br />

Neben der Produktvielfalt,<br />

Produktqualität und<br />

verschiedener Serviceleistungen<br />

schätzen die KundInnen<br />

vor allem die individuelle Produktberatung<br />

und persönliche<br />

Betreuung durch die Verkäuferinnen<br />

(Frau Christine Riegler,<br />

Frau Ilse Tomschitz, Frau Edith<br />

Grosinger), die selbst praktizierende<br />

Bäuerinnen sind und dadurch<br />

authentisch Fachwissen<br />

weitergeben.<br />

Phönixhof wu<br />

Der Verein heißt nicht zufällig<br />

„Phönix, es gibt immer<br />

eine Lösung“. Denn<br />

jetzt ist es geschafft.<br />

Der Phönixhof wurde <strong>als</strong><br />

erste sozialtherapeutische<br />

Wohngemeinschaft im Bezirk<br />

Mattersburg eröffnet.<br />

Im Sommer des Vorjahres erfolgte<br />

der Spatenstich für den<br />

Phönixhof in Forchtenstein.<br />

Im vergangenen Juli konnten<br />

dann bereits die ersten Kinder<br />

einziehen und Mitte Septem-<br />

Der Eisenstädter Bauernladern feiert Jubiläum. Foto: Koller<br />

Spezielle Serviceleistungen:<br />

• Schmankerlkörbe für jeden<br />

Anlass<br />

• Individuelle Geschenkspackungen<br />

• Zickentaler Moorochsenfrischfleisch<br />

auf Bestellung<br />

• Südburgenländische Weidegänse<br />

auf Bestellung<br />

• Jeden Donnerstag: frisches<br />

Dinkelbrot, Roggenbrot,<br />

gefüllte Dinkelstangerln und<br />

ber erfolgte die offizielle Eröffnung.<br />

Das Ziel von Kinderarzt<br />

und Vereinsobmann Dr. Günter<br />

Ullreich und seinem Team<br />

war immer klar. Den acht<br />

jungen Bewohnern aus dem<br />

Bezirk Mattersburg (Burschen<br />

zwischen 6 und 15 Jahren) soll<br />

die Möglichkeit gegeben werden<br />

zur Ruhe zu gelangen, ihren<br />

Platz in der Gemeinschaft<br />

zu finden und mit neuer Kraft<br />

wieder ins Leben zu starten. <strong>Die</strong><br />

Kinder werden dem Phönixhof<br />

von der Jugendwohlfahrt zugewiesen<br />

und von insgesamt<br />

<strong>Die</strong> MattersburgerRockformation<br />

„M4“ sorgte<br />

für den musikalischen<br />

Ausklang der<br />

Eröffnungsfeierlichkeiten.<br />

Foto: Vogler<br />

Dinkelmehlspeisen aus biologischer<br />

Landwirtschaft<br />

• Verschiedene handgemachte<br />

Naturseifen<br />

Aus Anlass des 10-jährigen<br />

Bestandsjubiläums erhalten<br />

alle Kunden vom 6.-8.<br />

Oktober 2010 einen Treue<br />

– bzw. „Schnupper“ - Rabatt<br />

von 10 Prozent auf<br />

den gesamten Einkauf.<br />

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<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

rde eröffnet<br />

sechs Erzieherinnen und Erziehern<br />

fachkundig betreut.<br />

Finanzierung<br />

Um Ziele realisieren zu können,<br />

bedarf es natürlich der<br />

entsprechenden Finanzierung.<br />

<strong>Die</strong> Oberwarter Siedlungsgenossenschaft<br />

stellte sich <strong>als</strong><br />

Bauträger zur Verfügung, während<br />

der Verein selbst <strong>als</strong> Mieter<br />

auftritt. <strong>Die</strong> laufenden Kosten<br />

werden <strong>zum</strong> Teil aus Mitteln<br />

der Jugendwohlfahrt aber auch<br />

aus Spendengeldern gedeckt.<br />

<strong>Die</strong> entsprechende Kontonummer<br />

findet man im Internet auf<br />

www.verein-phoenix.at.<br />

Aufgrund der Entwicklungen<br />

der letzten Jahre ist ein steigender<br />

Bedarf an Einrichtungen<br />

wie dem Phönixhof zu erwarten.<br />

Bleibt nur zu hoffen, dass<br />

sich ähnlich engagierte Menschen<br />

wie Dr. Ullreich finden<br />

um sie zu verwirklichen.<br />

Ing. Norbert Seifner GmbH:<br />

„Investition für<br />

die Zukunft!“<br />

Ing. Norbert Seifner gründete<br />

sein Unternehmen 1997 mit<br />

Standort in Dörfl, im Privathaus.<br />

Steigende Expansion und<br />

damit verbundene Platzprobleme<br />

erforderte 2002 einen Umzug<br />

nach Oberpullendorf. Mit<br />

dem jetzigen Neubau in Dörfl<br />

verwirklichte der Unternehmer<br />

seinen ursprünglichen Traum,<br />

in seiner Heimatgemeinde den<br />

endgültigen Standort zu finden.<br />

Mittlerweile sind 16 Mitarbeiter<br />

in der Firma beschäftigt.<br />

Ing. Norbert Seifner GmbH<br />

Flachdachabdichtungen<br />

7453 Steinberg-Dörfl<br />

Am Rehgarten 2<br />

Tel. 01612/ 8450<br />

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Handy: 0664/ 13 22 698<br />

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Jubiläum<br />

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Freitag, 24. Sept. 8:00-18:00 Uhr<br />

Samstag, 25. Sept. 8:00-12:00 Uhr<br />

Tolle Jubiläumspreise<br />

Praxisvorführungen<br />

Kinderunterhaltung<br />

Gewinnspiel u.v.m.<br />

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24<br />

Magazin<br />

Bücher wurden auf<br />

Reisen geschickt<br />

BookCrossing-Aktion der Burgenländischen Volkshochschulen<br />

<strong>zum</strong> Weltalphabetisierungstag 2010<br />

Geschätzte 600.000 erwachsene<br />

ÖsterreicherInnen verfügen<br />

in den Bereichen Lesen, Schreiben<br />

und Rechnen nur über<br />

mangelhafte Kenntnisse. <strong>Die</strong>se<br />

reichen nicht aus, um den<br />

Anforderungen unserer Gesellschaft<br />

zu entsprechen. Perso-<br />

nen mit Grundbildungsdefiziten<br />

haben naturgemäß auch<br />

signifikant weniger Chancen<br />

am Arbeits- und Lehrstellenmarkt.<br />

Um die Öffentlichkeit über<br />

diese nach wie vor tabuisierte<br />

Thematik zu informieren und<br />

v.l: Josefine Rasztovits, Dr. Ingrid Pauschutz-Meidl, Reg.Rat. Hans<br />

Spieß, Horst Horvath, Dr. Christine Teuschler, Dr. Elisabeth Deinhofer,<br />

Mag. Dr. Gerhard Resch und Manuela Frey (LernBar)<br />

Menschen, die Probleme beim<br />

Lesen, Schreiben und Rechnen<br />

haben, zu ermutigen, etwas<br />

dagegen zu tun, schickten die<br />

Burgenländischen Volkshochschulen<br />

anlässlich des Weltalphabetisierungstages<br />

Anfang<br />

September Bücher auf die<br />

Reise. „Wir schicken Bücher<br />

auf Reisen! Schau vorbei und<br />

pflück dir ein Buch!“ - Unter<br />

diesem Motto wurden Bücher<br />

an öffentlichen Stellen „freigelassen“<br />

bzw. „auf die Reise<br />

geschickt“. Jedes Buch besitzt<br />

eine Identifikationsnummer,<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

anhand der man unter www.<br />

bookcrossers.at nachschauen<br />

kann, wo ein „gefundenes“<br />

und „mitgenommenes“ Buch<br />

schon überall war. Man kann<br />

auch selbst einen Eintrag zu<br />

diesem Buch machen, damit<br />

andere BookCrosser wissen,<br />

wo sich das Buch derzeit befindet.<br />

Nachdem man das Buch<br />

gelesen hat, sollte man es wieder<br />

frei lassen: in einem Lokal,<br />

in der Bahn, in einer Telefonzelle,<br />

… - sprich, irgendwo, wo<br />

es von neuen LeserInnen wieder<br />

gefunden werden kann.<br />

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<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

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26 Gesund leben<br />

Bewegung und<br />

Sport im Alter<br />

von<br />

Wolfgang<br />

Gärtner<br />

Masseur u.<br />

Kinesiologe<br />

Nach einem hoffentlich aktiven<br />

und schönen Sommer<br />

möchte ich mit dem Beginn<br />

des Herbstes versuchen, speziell<br />

die Älteren unter euch von<br />

der Wichtigkeit von Bewegung<br />

und Sport zu überzeugen. Wie<br />

in jedem Lebensabschnitt ist<br />

es natürlich auch im Alter notwendig,<br />

aktiv und vital zu bleiben,<br />

um ganzheitlich Körper,<br />

Geist und Seele zu beleben. Bewegung<br />

ist Tun, Wahrnehmen,<br />

Spüren. Bewegung bedeutet<br />

aktiv sein, macht kreativ,<br />

weckt die Lebensgeister. Bewegung<br />

ist Spaß am Leben und<br />

fördert die Motivation. Durch<br />

die Bewegung wird mehr Sauerstoff<br />

aufgenommen, das<br />

Kreislaufsystem angeregt, das<br />

Allgemeinbefinden verbessert.<br />

Allerdings muss speziell bei Senioren<br />

darauf geachtet werden,<br />

dass keine Verletzungen<br />

auftreten,<br />

vorhandene Beeinträchtigungenmüssen<br />

berücksichtigt<br />

und niemand darf<br />

überfordert werden.<br />

Zuviel Ehrgeiz<br />

ist fehl am Platz,<br />

der Spaß darf nicht<br />

zu kurz kommen.<br />

G´sund & Fit<br />

Bestenfalls sollte man in mittleren<br />

Gruppen unter Aufsicht<br />

fachkundiger Trainer trainieren,<br />

um folgende Ziele zu erreichen.<br />

Körperliche Ziele: Verbesserung<br />

der Durchblutung,<br />

Förderung der Beweglichkeit,<br />

Stärkung des Immunsystems,<br />

Kräftigung der Muskulatur, Lösen<br />

von Verspannungen, Erhöhung<br />

der Ausdauer und Reduktion<br />

des Schmerzempfindens.<br />

Geistige Ziele: Verbesserung<br />

von Gleichgewicht und Koordination,<br />

Stärkung der Konzentration<br />

und der Kreativität.<br />

Psychische Ziele: Freude und<br />

Spaß an der Bewegung, positive<br />

Einstellung zu sich selbst,<br />

Abbau von Ängsten, Stärkung<br />

der Seele und ganz wichtig, das<br />

Knüpfen und Vertiefen von sozialen<br />

Kontakten. Langjährige<br />

Arbeit und Training mit älteren<br />

Menschen haben mich gelehrt,<br />

dass diese Faktoren tatsächlich<br />

immer zutreffen. In diesem<br />

Sinne kann ich abschließend<br />

nur raten: Wenn ihr schon aktiv<br />

seid, mit Freude weitermachen,<br />

wenn ihr aus welchen Gründen<br />

auch immer nichts macht, am<br />

besten heute noch beginnen!<br />

Euer Wolf<br />

Gezieltes und dosiertes Training macht Spaß.<br />

Ab sofort: SENIOR SPECIAL<br />

Gesundheitstraining für ältere Semester<br />

Foto: zVg<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Warum das He<br />

WELTHERZTAG. Unverändert stellen Herz-Kreislauf-<br />

Krankheiten in der westlichen Welt die häufigste Todesursache<br />

dar. Um auf die Wichtigkeit der richtigen<br />

Vorsorge hinzuweisen, wurde im Jahr 2000 der Weltherztag<br />

eingeführt. Am 26. September ist es wieder<br />

soweit. Das Motto 2010 lautet: „Mit Herz für‘s Herz“.<br />

Rund 40.000 Menschen sterben<br />

in Österreich jährlich an den Folgen<br />

von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.<br />

Herzinfarkt, eine Herzschwäche,<br />

Herzinsuffizienz oder<br />

die Folgen des Bluthochdrucks<br />

sind somit für die Hälfte aller<br />

Todesfälle verantwortlich. Mit<br />

dieser besorgniserregenden Bilanz<br />

nimmt Österreich in der EU<br />

den traurigen 1. Platz ein.<br />

Ursachen<br />

Laut Statistik Austria sieht es<br />

in Österreich mit den Mitverursachern<br />

für Herz-Kreislauf-<br />

Erkrankungen so aus:<br />

- Jeder 4. Österreicher raucht! -<br />

Jeder 5. leidet unter zu hohem<br />

Blutdruck!<br />

- Jeder 4. hat einen zu hohen<br />

Cholesterinspiegel!<br />

- Mehr <strong>als</strong> ein Drittel der<br />

Österreicher ist übergewichtig<br />

- 32% der Erwerbstätigen<br />

leiden unter zu starkem<br />

Stress.<br />

Leider sind sich viele Österreicher<br />

ihres schlechten Gesundheitszustands<br />

gar nicht bewusst.<br />

Oft sind ihnen die eigenen Gesundheitswerte<br />

unbekannt.<br />

Herzgesundheitsprüfung<br />

Um das eigene Risiko einschätzen<br />

zu können, sollten folgende<br />

fünf Punkte abgeklärt werden:<br />

- erhöhter Bauchumfang,<br />

- hoher Blutdruck,<br />

- hohe Blutzuckerwerte,<br />

- ungesundes Cholesterin<br />

(hoher LDL- bzw. niedriger<br />

HDL-Cholesterinwert im<br />

Blut)<br />

- hoher Triglyzeridspiegel im<br />

Blut<br />

Treffen ein oder mehrere dieser<br />

Risikofaktoren zu, besteht eine<br />

höhere Wahrscheinlichkeit, im<br />

Laufe des Lebens eine Herz- oder<br />

Gefäßerkrankung zu erleiden.<br />

Bei Früherkennung kann man<br />

aber eine Änderung der Lebens-<br />

LR Dr. Peter<br />

Rezar mit<br />

Mag. Dr.<br />

Elisabeth<br />

Kretschmer,<br />

Leiterin der<br />

Apotheke<br />

„Zum Granatapfel“<br />

bei der<br />

Blutdruck-<br />

Überprüfung<br />

Foto: Landesmedienservic


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Gesund leben 27<br />

rz Probleme macht<br />

weise bzw. die Einnahme der<br />

richtigen Medikamente helfen.<br />

Darauf aufmerksam zu machen<br />

ist eine Hauptaufgabe des Weltherztages.<br />

Vorsorgewoche<br />

<strong>Die</strong> Apotheke „Zum Granatapfel“<br />

der Barmherzigen Brüder<br />

in Eisenstadt veranstaltet im<br />

Vorfeld des Weltherztags unter<br />

dem Titel „Nimm dir Zeit für<br />

dein Herz“ eine Vorsorgewoche.<br />

Dabei können Kundinnen<br />

und Kunden noch bis <strong>zum</strong> 24.<br />

September kostenlos Blutdruck,<br />

Blutzucker und Cholesterinwerte<br />

bestimmen lassen.<br />

Leiterin Mag. Dr. Elisabeth<br />

Kretschmer: „Wir haben in den<br />

vergangenen Jahren bereits einige<br />

Male Screeningwochen<br />

durchgeführt und durchwegs<br />

positive Rückmeldungen erhalten.<br />

Damit bieten wir die<br />

Möglichkeit, ohne Terminvereinbarung,<br />

rasch einige Körperfunktionswerte<br />

bestimmen<br />

zu lassen. Bei zehn bis zwanzig<br />

Prozent der bisherigen Teilnehmer<br />

haben wir erhöhte Werte<br />

gemessen. Jene Kundinnen und<br />

Kunden mit von der Norm abweichenden<br />

Messwerten haben<br />

wir gebeten, einen Arztbesuch<br />

zu vereinbaren“. Unterstützt<br />

wird die Vorsorgeinitiative von<br />

Gesundheitslandesrat Dr. Peter<br />

Rezar: „Ich kann nur jeder Burgenländerin<br />

und jedem Burgenländer<br />

empfehlen, regelmä-<br />

ßig Körperfunktionswerte wie<br />

Blutdruck, Blutzucker oder<br />

auch Cholesterin überprüfen<br />

zu lassen. Nur so kann man auf<br />

mögliche Abweichungen der<br />

Werte reagieren und entsprechende<br />

Maßnahmen setzen“,<br />

Am kommenden<br />

Sonntag<br />

ist Weltherztag.<br />

Nutzen<br />

wir den jungen<br />

Herbst für<br />

eine kreislaufanregende<br />

Wanderung!<br />

Foto: Hanspeter<br />

Bolliger / pixelio.de<br />

so der Landesrat.<br />

Damit „Mit Herz für´s Herz“<br />

nicht nur ein leerer Spruch<br />

bleibt, sollte sich jeder das bischen<br />

Zeit für seinen Körper<br />

nehmen. Schaden kann es auf<br />

keinen Fall.<br />

Schöne Herbsttage mit Wedl Schuhe<br />

Gesundheitstipp<br />

Gesunde Kost<br />

bringt gute Noten<br />

von<br />

Ria<br />

Klabuschnigg<br />

AMB Ernährungsberatung<br />

Der Schulbeginn ist für viele Eltern<br />

ein zusätzlicher Stressfaktor,<br />

zeitiger aufstehen, Kinder<br />

fertigmachen, Frühstück zubereiten,<br />

Jause einpacken,- die Zeit<br />

drängt, man ist spät dran.<br />

Oft reicht die Zeit nicht für ein<br />

gesundes Frühstück oder ein<br />

selbstgemachtes Jausenbrot.<br />

Obwohl das Frühstück ein<br />

wichtiger Teil für einen erfolgreichen<br />

Tag ist. Hier einige Tipps<br />

für ein gesundes Frühstück und<br />

eine gesunde Jause: Wenn die<br />

Zeit knapp wird, kann ein Müsli<br />

genau das Richtige für einen<br />

erfolgreichen Schultag sein. Ein<br />

zuckerfreies BIO-Müsli verfeinert<br />

mit einer kleinen Banane<br />

und ev. 3 Stk Nüssen, mit fettarmer<br />

Bio-Milch oder Sojamilch<br />

abgerundet, ist eine gesunde<br />

Basis für die erste Schulstunde.<br />

Auch ein Kakaogetränk (echter<br />

Kakao) mit fettarmer Milch<br />

und wenig Fruchtzucker, dazu<br />

ein Vollkornbrot mit Butter, geben<br />

Kraft und Energie für den<br />

Tag. Für die Pause bietet sich<br />

ein schmackhaftes Vollkornbrot<br />

mit Butter und Rohkost (z.B.<br />

Tomaten, Paprika oder einfach<br />

Schnittlauch) an. Auch ein Stück<br />

Obst (Apfel, Banane, Birne oder<br />

Obst der Saison) sollte in der<br />

Jausendose Platz finden. Für die<br />

kurzen Pausen kann ein Fruchtoder<br />

Nussriegel mitgegeben<br />

werden. Wichtig ist, reichlich<br />

Flüssigkeit mitzugeben. Tee,<br />

Wasser, Mineralwasser oder ein<br />

mageres Milchgetränk sollten<br />

die gesunde Jause abrunden.<br />

Mit einer schmackhaften, gesunden<br />

Ernährung ist Ihr Kind<br />

sicherlich für den Schultag und<br />

seine Anforderungen gut gerüstet.<br />

Denn fit und gesund lernt<br />

man einfach besser, <strong>als</strong>o täglich<br />

ein gesundes Frühstück und eine<br />

gesunde Jause, die schmeckt. Alles<br />

Gute fürs neue Schuljahr.<br />

Ria Klabuschnigg<br />

r.klabuschnigg@burgenlandexpress.at


28 Gesund leben<br />

Ernährung<br />

Ballaststoffe in<br />

unserem Essen<br />

von<br />

Eva<br />

Reithofer<br />

Diaetologin<br />

Meinen heutigen Beitrag<br />

möchte ich einer ganz bestimmten<br />

Gruppe von Inhaltsstoffen<br />

unserer Nahrung widmen:<br />

den Ballaststoffen. Der<br />

Name „Ballaststoffe“ stammt<br />

aus einer Zeit, in der man davon<br />

ausgegangen ist, dass diese<br />

Bestandteile unseres Essens<br />

unnötiger „Ballast“ wären.<br />

Warum „unnötig“? Unser Körper<br />

verwertet die Ballaststoffe<br />

nicht <strong>als</strong> Energielieferanten,<br />

sondern sie werden vom<br />

Darm wieder ausgeschieden<br />

– haben eben dort allerdings<br />

wichtige Funktionen. Heute<br />

wissen wir, dass sie für unsere<br />

Ernährung sehr wichtig sind.<br />

In der Vorbeugung von Verstopfung<br />

kommt ihnen eine<br />

große Bedeutung zu. Es gibt<br />

auch Studien die belegen, dass<br />

sie die Entstehung bestimmter<br />

Krebsarten beeinflussen. Eine<br />

hohe Ballaststoffzufuhr kann<br />

z. B. Darmkrebs vorbeugen.<br />

<strong>Die</strong>s ist auch darauf zurückzuführen,<br />

dass Ballaststoffe Verstopfung<br />

vermeiden können<br />

und so die Entstehung von<br />

Darmerkrankungen allgemein<br />

verhindert werden kann. Auch<br />

in der Therapie von Diabetes<br />

haben sie eine wichtige Wirkung.<br />

Ballaststoffe verzögern<br />

den Anstieg des Blutzuckers,<br />

da sie die Verdauungszeit<br />

verlängern. Lebensmittel, die<br />

viele Ballaststoffe enthalten,<br />

haben automatisch weniger<br />

Zucker. Im Verdauungstrakt<br />

werden die Faserstoffe länger<br />

verdaut und bewirken so<br />

ein anhaltendes Sättigungsgefühl,<br />

was sich auch beim<br />

Abnehmen sehr positiv auswirkt.<br />

Sie können viel essen<br />

und haben nur wenige Kalorien<br />

zugeführt! Wir unterscheiden<br />

zwischen löslichen und<br />

Mobilitäts-Aktionstag<br />

in Mattersburg<br />

Von der Mattersburger Bevölkerung wurde der Aktionstag<br />

im Zuge der Mobilitätswoche gut angenommen.<br />

Mitte September<br />

veranstaltete die<br />

KlimabündnisgemeindeMattersburg<br />

anlässlich<br />

der „Mobilitätswoche“<br />

einen Aktionstag<br />

am Veranstaltungsplatz.<br />

Ziel war es, die<br />

BürgerInnen für<br />

umweltfreundliche<br />

Mobilität zu<br />

sensibilisieren.<br />

„Wir sind mit dem<br />

Besuch und der Resonanz sehr<br />

zufrieden. Es hat sich gezeigt,<br />

dass Umweltthemen und Verkehrssicherheit<br />

bei der Bevölkerung<br />

wichtige Themen sind“,<br />

erklärt Organisatorin Umweltstadträtin<br />

Rafaela Strauss.<br />

Geboten wurde ein Hindernis-<br />

Aktionstag in Mattersburg: Umweltfreundliche Mobilität<br />

wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen.<br />

parcours sowie ein Rad- und<br />

Helm Check. Mit dabei waren<br />

auch die Dragons, der größte<br />

Einradclub Österreichs. Ausprobieren<br />

konnte man auch<br />

diverse Elektrofahrzeuge, die<br />

von der BEWAG zur Verfügung<br />

gestellt wurden.<br />

Foto: zVg<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Auf diesem Bild finden sich mit Sicherheit genügend wichtige Ballaststoffe.<br />

unlöslichen Ballaststoffen.<br />

<strong>Die</strong> löslichen kommen vor allem<br />

in Obst und Gemüse vor,<br />

bekannt ist sicher z. B. das<br />

Apfelpektin. Unlösliche Faserstoffe<br />

liefern uns Getreideprodukte,<br />

insbesondere Vollkorngetreide<br />

(Vollkornbrot<br />

und –gebäck, Müsli etc.). Vor<br />

allem die unlöslichen Ballaststoffe<br />

brauchen viel Flüssigkeit<br />

<strong>zum</strong> Quellen – trinken Sie<br />

Mittlerweile beliefert Brennstoffe<br />

Bauer über 500 Haushalte<br />

im Umkreis von rund 100<br />

Kilometern.<br />

„ORIGINAL BAUER HOLZ-<br />

BRIKETT“ steht für laufende<br />

Qualitätskontrolle beim Produzenten.<br />

<strong>Die</strong> Bezeichnung Hartholzbrikett<br />

garantiert einen 70%<br />

Hartholzanteil, wodurch diese<br />

Holzbriketts bestens für Kachel-<br />

und Schwedenöfen geeignet<br />

sind. <strong>Die</strong> Lieferung erfolgt<br />

zu flexiblen Terminen frei Haus<br />

und mit eigenem LKW (mit Hebebühne<br />

und Hubwagen).<br />

Foto: © smartwizard.de / PIXELIO<br />

ausreichend!. Auch Hülsenfrüchte<br />

enthalten viele wertvolle<br />

Ballaststoffe, vor allem<br />

in den Schalen. Unangenehm<br />

können dabei nur vermehrte<br />

Blähungen sein. Essen Sie viel<br />

Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte<br />

(Bohnen, Linsen, Erbsen) und<br />

Vollkornprodukte – am besten<br />

bei jeder Mahlzeit!<br />

e.reithofer@burgenlandexpress.at<br />

Natürliche Wärme<br />

1993 gründete Kurt Bauer seinen Betrieb und startete<br />

mit der Produktion und dem Verkauf von Brennstoffen.<br />

Aktionen im Oktober 2010<br />

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<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Gesund leben 29<br />

Ärztetipp<br />

Reiß di zamm!<br />

von<br />

Dr. Hannes<br />

Graf<br />

Arzt für<br />

Allgemeinmedizin<br />

Liebe Leser! Der Sommer ist<br />

vorbei, die Kinder schultern<br />

frühmorgens wieder ihre<br />

Schultaschen und wir Erwachsenen<br />

gehen wieder unserer<br />

Arbeit nach – der graue Alltag<br />

hat uns wieder!<br />

Für einige von uns ist der<br />

Alltag sogar dunkelgrau: Es<br />

beginnt oft mit Appetitlosigkeit,<br />

Kopfschmerzen und<br />

generellem Unwohlsein. Ein<br />

Arztbesuch bestätigt einem,<br />

dass man gesund ist, aber die<br />

Befindlichkeit wird immer<br />

schlechter. Morgens aus dem<br />

Bett zu kommen wird fast unmöglich,<br />

man kann sich über<br />

nichts mehr freuen, fühlt sich<br />

überfordert und wertlos… Bei<br />

einigen Lesern wird es schon<br />

klingeln: klarer Fall von Depression!<br />

Stimmt genau. Depression<br />

ist – und das kann ich<br />

gar nicht laut genug schreiben<br />

– eine körperliche Erkrankung,<br />

die man nicht mit einem „Reiß<br />

di zamm!“ adäquat behandeln<br />

kann!!! Der Patient kann sich<br />

nicht "zusammenreißen“, weil<br />

ein reduziertes Angebot an Botenstoffen<br />

in seinem Gehirn<br />

kein Aufraffen zulässt! Erst<br />

durch eine medikamentöse<br />

Therapie kann dieser schleichend<br />

entstandene Zustand<br />

wieder ausgeglichen werden.<br />

Nach einem (halben) Jahr kann<br />

in den allermeisten Fällen auf<br />

eine antidepressive Medikation<br />

wieder verzichtet werden.<br />

<strong>Die</strong> Vorurteile, wonach diese<br />

„Pulverl“ die Persönlichkeit<br />

verändern oder gar abhängig<br />

machen, sind schlicht und einfach<br />

f<strong>als</strong>ch! Aufgrund dieser<br />

Schauergeschichten trauen<br />

sich viele Patienten ihre Medikamente<br />

nicht zu nehmen,<br />

<strong>als</strong>o Schluss damit! Wichtig ist<br />

eine regelmäßige Einnahme,<br />

<strong>Die</strong> „Waldpension“ –<br />

für die Generation 80+<br />

<strong>Die</strong> „Waldpension“, ein Haus für<br />

blinde und sehschwache Menschen<br />

bestens geeignet, befindet<br />

sich auf 800 Meter Seehöhe in<br />

der Buckligen Welt im Luftkurort<br />

Hochegg. Es ist speziell für<br />

Sehbehinderte konzipiert, um so<br />

den Alltag für diese Zielgruppe<br />

zu erleichtern. Für das Wohlbefinden<br />

stehen im Haus Sauna,<br />

Dampfkammer, Solarium, Fußpflege,<br />

Friseur und Massage zur<br />

Verfügung. Der 43.000 m² große<br />

<strong>Die</strong> Mitarbeiter des Hauses freuen sich wieder<br />

auf zahlreiche Besucher beim 42. Flohmarkt in<br />

der „Waldpension“. Foto: zVg<br />

Garten mit Biotop und Bankerln<br />

lädt zu Spaziergängen in guter,<br />

frischer Luft ein. Der integrierte<br />

Marterlpark, mit derzeit bereits<br />

30 Bildstöckl, wobei jedes einem<br />

Augenheiligen gewidmet ist,<br />

lädt zusätzlich <strong>zum</strong> Erholen ein.<br />

Im gesamten<br />

Haus<br />

gibt es<br />

Führungsgeländer<br />

und es ist<br />

Während einer Depression erscheint das Leben oft sinnlos.<br />

Geduld (der Wirkungseintritt<br />

dauert 2-4 Wochen) sowie begleitende<br />

Maßnahmen wie Gesprächstherapie<br />

oder Selbsthilfegruppen.<br />

Von unschätzbarem Wert ist<br />

zudem eine Familie, die mit<br />

der Diagnose liebevoll umgeht<br />

und den Patienten bei seinem<br />

Weg zurück in den Alltag unterstützt<br />

und begleitet. Ein<br />

möglichst „offener“ Umgang<br />

mit der Erkrankung wird mit<br />

Verständnis von (fast) allen<br />

stufenlos. Auch die Zimmer<br />

sind barrierefrei konzipiert. Mit<br />

einem breit gefächerten Programm<br />

sorgt Gästebetreuerin<br />

Isabella für Unterhaltung. Das<br />

geschulte Servierpersonal verwöhnt<br />

Sie mit Speis und Trank.<br />

Im hauseigenen Kaffeehaus gibt<br />

es stets gute Mehlspeisen, frisch<br />

gepressten Saft und vielerlei andere<br />

Getränke. Urlauber, Langzeiturlauber<br />

und Dauergäste<br />

Foto: © Martin Müller / PIXELIO<br />

Seiten belohnt werden. Auch<br />

mit den Kindern sollte man<br />

unbedingt darüber sprechen,<br />

dass Papa oder Mama krank<br />

ist, jetzt aber Medikamente<br />

bekommt, die alles wieder gut<br />

machen, damit sie bald wieder<br />

gemeinsam spielen können. Ist<br />

ja nicht mehr weit bis zur ersten<br />

Schneeballschlacht… Also,<br />

geben Sie Acht auf sich und<br />

Ihre Lieben!<br />

gesundheit@burgenlandexpress.at<br />

sind stets willkommen. Das gesamte<br />

Team freut sich auf Ihr<br />

Kommen!<br />

Der allseits beliebte und bekannte<br />

Flohmarkt findet am Samstag,<br />

den 2. Oktober von 9 – 16 Uhr<br />

in den Räumen der „Waldpension“,<br />

2840 Grimmenstein/Hochegg,<br />

Prof. Robert Vogel-Str.1,<br />

statt. Informationen unter der<br />

Telefon Nr.: 02644/8551-0 Fax:<br />

02644/8561<br />

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mit mit unserem sehgeschädigte Seniorenbetreuer. mit Senioren! unserem Tägliches Senioren<br />

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mit unserem Seniorenbetreuer.<br />

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waldpension@hilfsgemeinschaft.at<br />

www.hilfsgemeinschaft.at


Wissenswert<br />

W<br />

Woher stammen<br />

unsere Erdäpfel?<br />

Erdäpfel sind für viele (fast) tägliche Begleiter<br />

auf den Tellern, egal, ob frittiert, gekocht,<br />

gebraten oder gebacken. Seinen Ursprung<br />

hat der Erdapfel wahrscheinlich in den Anden<br />

von Peru, wo er schon vor rund 10.000<br />

Jahren <strong>als</strong> Nahrungsmittel geschätzt wurde.<br />

Spanische Seeleute dürften die gesunde<br />

Frucht im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht<br />

haben, wo sie aufgrund ihrer schönen<br />

Blüte vielfach auch <strong>als</strong> Zierpflanze verwendet<br />

wurde. Heute gibt es ca. 5.000 Erdäpfelsorten<br />

weltweit. Obwohl mit zunehmendem<br />

Wohlstand die Bedeutung der Erdäpfel („Arme-Leute-Essen“)<br />

gesunken ist, spielen die<br />

Kraft- und Vitaminspender (vor allem B1,<br />

B2 und C) nach wie vor eine wichtige Rolle.<br />

Und dick machen sie auch nicht!<br />

Redensarten und ihre Bedeutung<br />

„...etwas spanisch<br />

vorkommen“<br />

Auch diese Redensart dürfte<br />

ihren Ursprung im Mittelaler<br />

haben. Als der spanische König<br />

Karl I im 16. Jahrhundert<br />

<strong>zum</strong> deutschen Kaiser Karl V<br />

gekrönt wurde, nahm der spanische<br />

Einfluss im deutschen<br />

Kaiserreich erheblich zu. Viele<br />

unbekannte Bräuche und Sitten<br />

verbreiteten sich und führ-<br />

Foto: © Peter Kirchhoff / PIXELIO<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Vor 54 Jahren wurde<br />

die Festplatte geboren<br />

Wer hört im Reich<br />

der Tiere am besten?<br />

Dass der Mensch nicht das allerbeste<br />

Gehör hat ist bekannt, wer aber<br />

sind die absoluten Profis Profis wenn es<br />

um das Wahrnehmen von Tönen<br />

geht? geht? Ein Universalgenie<br />

für tiefe und hohe Frequenzen<br />

gibt es zwar nicht, aber dafür<br />

umso mehr mehr Spezialisten.<br />

Fledermäuse und Delphine<br />

sind beispielsweise Experten<br />

für hohe Frequenzen<br />

und können Töne bis zu<br />

ca. 200.000 Hertz wahrnehmen.<br />

<strong>Die</strong>se Fähigkeit<br />

benutzen sie auch <strong>als</strong> <strong>als</strong> Ortungssystem<br />

und zur<br />

Kommunikation<br />

untereinander.<br />

Das menschliche<br />

Ohr dagegen<br />

scheitert<br />

ten zu großen Veränderungen<br />

im Land. <strong>Die</strong> Bevölkerung war<br />

von diesen neuen Einflüssen<br />

nicht gerade angetan. Alles<br />

Neue bzw. Unbekannte sorgte<br />

für steigende Unsicherheit und<br />

wurde demnach abgelehnt.<br />

Seit dieser Zeit kommen merkwürdige<br />

und fremde Dinge den<br />

Menschen „spanisch“ vor.<br />

Längst ist es selbstverständlich, dass jeder Computer eine Festplatte<br />

<strong>zum</strong> Speichern von Musik, Fotos und allen möglichen anderen<br />

Daten und Programmen hat. Vor zehn Tagen feierte sie ihren 54sten<br />

Geburtstag. Am 13. September 1956 wurde die „Plattenspeichereinheit<br />

350“ von IBM vorgestellt. Sie wog eine Tonne (!) und<br />

war so groß wie ein Kleiderschrank. Noch beeindruckender waren<br />

aber die 5 Megabyte, die sie speichern konnte. <strong>Die</strong>s entspricht heute<br />

ca. einem Lied oder einem Foto. Da dieses Ungetüm extremen<br />

Lärm verursachte, mussten sämtliche mit ihr arbeitenden Personen<br />

einen Gehörschutz tragen. An Kunden wurde die Platte nur vermietet<br />

und zwar um über Euro 5.000,- im Monat. Zum Vergleich:<br />

Eine 2 Terabyte Festplatte im handlichen Format kostet heute ca.<br />

100 Euro und bietet den rund 400.000-fachen Speicherplatz.<br />

„...etwas auf die lange<br />

Bank schieben“<br />

Eine mögliche Erklärung ist,<br />

dass im Mittelalter bei Versammlungen<br />

in der Mitte des<br />

Saales lauter kurze Bänke<br />

aufgestellt waren. Auf diesen<br />

saßen die Teilnehmer und diskutierten.<br />

Wer sich nicht einigen<br />

konnte oder wollte, wurde<br />

auf eine lange Bank an der<br />

Seite des Sa<strong>als</strong> „verbannt“.<br />

bereits ab 20.000 Hertz. Alle Frequenzen<br />

darüber bezeichnet man <strong>als</strong><br />

Ultraschall. „Klassische“ Haustiere<br />

wie Hunde (bis 40.000 Hz) und<br />

Katzen (bis ca. 50.000 Hz) haben<br />

ebenfalls bessere „Lauscher“ <strong>als</strong> wir<br />

Menschen. Niedere - für Menschen<br />

nicht hörbare - Frequenzen unter<br />

20 Hertz (Infraschall) sind<br />

<strong>zum</strong> Beispiel für Elefanten<br />

und Blauwale kein<br />

Problem. Auch hier<br />

vermutet die Wissenschaft,<br />

dass diese Fertigkeit<br />

für Kommunikationszwecke<br />

genutzt wird.<br />

Wale sollen sich so über<br />

mehrere Kilometer<br />

Entfernung miteinander<br />

verständigen<br />

können.<br />

Dort mussten sie bleiben bis<br />

die Sitzung beendet wurde<br />

und erst wenn eine Lösung<br />

für das Problem gefunden<br />

war, durften sie die lange<br />

Bank verlassen. Da das oft<br />

eine langwierige Sache war,<br />

wurden die Probleme <strong>als</strong>o<br />

tatsächlich auf die „lange<br />

Bank“ geschoben.<br />

Foto: © Hans-Georg-Staudt / PIXELIO


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Rechtstipps 31<br />

Ihr Recht<br />

Auslandsunfall<br />

von<br />

Dr. Andreas<br />

Radel<br />

Rechtsanwalt<br />

zulande und heutzutage nicht<br />

nur Urlaubsreisen angetreten.<br />

Auch kurze Ausflüge ins benachbarte<br />

Ausland sind fast<br />

schon <strong>als</strong> alltäglich zu bezeichnen.<br />

Und da die Unfallgefahr<br />

weder an der Staats- noch an<br />

der Schengengrenze endet,<br />

sollte Mann/Frau sich über die<br />

Foto: © Stihl024 / PIXELIO Mit dem Auto werden hier-<br />

richtigen Verhaltensweisen bei<br />

einem Auslandsunfall Gedanken<br />

machen.<br />

Gleich nach jedem Unfall gilt<br />

es – wie auch in Österreich –<br />

die Unfallstelle abzusichern,<br />

nötigenfalls Erste Hilfe zu leisten<br />

und die Rettung über den<br />

Euro-Notruf 112 zu alarmieren.<br />

Sollten Personen verletzt<br />

worden sein, muss immer<br />

auch die Polizei verständigt<br />

werden. Wenn es mit dem<br />

Unfallgegner im Ausland Verständigungsprobleme<br />

gibt, ist<br />

es aber auch ratsam, bei bloßen<br />

Sachschäden die Exekutive<br />

zu rufen. Eine Kopie des<br />

Polizeiprotokolls kann bei der<br />

späteren Schadensabwicklung<br />

sehr hilfreich sein. Ansonsten<br />

genügt es bei Sachschäden an<br />

Ort und Stelle den „europäi-<br />

Unter den ca. 300 Gästen konnten BMV-Obfrau Ingrid<br />

Salamon und ihr Stellvertreter Werner Gradwohl im<br />

Kulturzentrum Mattersburg auch LH Hans Niessl und<br />

LHStv. Franz Steindl begrüßen.<br />

Foto: © Hanspeter-Bolliger / PIXELIO<br />

Gerade im Ausland ist das richtige Verhalten bei Unfällen entscheidend.<br />

schen Unfallbericht“ vollständig<br />

auszufüllen und zu unterfertigen.<br />

(Ein solches Formular<br />

sollte ohnehin – nicht nur bei<br />

Auslandsfahrten – zur Standardausstattung<br />

eines jeden<br />

Fahrzeuges gehören.) In der<br />

oft gegebenen Aufregung sollten<br />

keine f<strong>als</strong>chen Schuldeingeständnisse<br />

oder nicht<br />

verständliche Erklärungen unterschrieben<br />

werden. Zur raschen<br />

Schadensdurchsetzung<br />

ist es dagegen nützlich, Fotos<br />

von der Unfallstelle sowie der<br />

beidseits entstandenen Fahrzeugschäden<br />

aufzunehmen.<br />

Und das Beste kommt wie immer<br />

<strong>zum</strong> Schluss. Sowohl die<br />

außergerichtliche Geltendmachung<br />

der Schadenersatzforderungen,<br />

<strong>als</strong> auch gerichtliche<br />

Klagen können in Österreich<br />

erfolgen. Das erleichtert und<br />

beschleunigt die Schadensregulierung,<br />

trotzdem das teilweise<br />

ungünstigere Recht des<br />

Unfallortes anzuwenden ist.<br />

recht@burgenlandexpress.at<br />

30 Jahre Kampf dem Müll -<br />

der BMV feierte Geburtstag<br />

Mit dem Zusammenschluss<br />

aller Gemeinden des <strong>Burgenland</strong>es<br />

zu einem landesweiten<br />

Abfallverband wurde im Jahr<br />

1980 der Grundstein für eine flächendeckende<br />

Abfallwirtschaft<br />

im <strong>Burgenland</strong> gelegt. Ziel war<br />

ein effizientes, kostengünstiges<br />

und bürgernahes Abfallwirtschaftssystem.<br />

<strong>Die</strong> konsequente<br />

Verfolgung der abfallwirtschaftlichen<br />

Zielsetzungen und die<br />

stete Weiterentwicklung führten<br />

dazu, dass das <strong>Burgenland</strong> heute<br />

auf ein landesweit einheitliches<br />

Sammel- und Verwertungssystem<br />

verweisen kann - <strong>als</strong> einziges<br />

Bundesland neben Wien.<br />

Nun feierte der BMV <strong>als</strong>o seinen<br />

30-iger! Rund 300 Gäste aus Politik<br />

und Wirtschaft ließen es sich<br />

nicht nehmen, bei dem Fest dabeizusein.<br />

Umrahmt wurde die<br />

würdige Feier mit einer Ausstellung<br />

der „Trash Design Manufaktur“,<br />

einer Foto- und Filmdokumentation<br />

über Müll in Afrika<br />

und einem gelungenen Müllsketch<br />

der Neuen Mittelschule<br />

Neudörfl. <strong>Die</strong> Besucher hatten<br />

außerdem Gelegenheit, Schmankerl<br />

aus der Restlkochzeile zu<br />

verkosten. Der Festvortrag von<br />

Christian Felber widmete sich<br />

dem Thema „Gemeinwohl statt<br />

Gewinnstreben – Neue Werte<br />

für die Wirtschaft“ und sorgte<br />

in der anschließenden hochka-<br />

Auch LH Hans Niessl und LHStv. Franz Steindl waren in der hochkarätigen<br />

Diskussionsrunde vertreten. Foto: Vasik<br />

rätigen Diskussionsrunde und<br />

im Publikum für zahlreichen<br />

Gesprächsstoff.<br />

„<strong>Die</strong> Erfolge der Vergangenheit<br />

bestätigen uns in unserer<br />

Arbeit sind aber sicher kein<br />

Grund uns auf dem Erreichten<br />

auszuruhen. Gemeinsam<br />

mit den burgenländischen Ge-<br />

meinden und unseren KundInnen<br />

wird es uns gelingen, auch<br />

die Herausforderungen in den<br />

kommenden Jahren im Interesse<br />

der Menschen in unserem<br />

Land erfolgreich zu meistern“<br />

betonten BMV-Obfrau Ingrid<br />

Salamon und ihr Stellvertreter<br />

Werner Gradwohl. Werbung


Fundgrube<br />

Fürstin Margit Esterházy:<br />

Leben und Werk<br />

Zum 100. Todestag am 18. August 2010<br />

gibt die Esterházy Privatstiftung eine Biographie<br />

über Fürstin Margit Esterházy<br />

geb. Cziráky heraus. Der Titel:<br />

„Fürstin Margit Esterházy (1874 –<br />

1910) - engagiert – modern – der Familie<br />

verbunden“<br />

In der vorliegenden Kurzbiographie wird<br />

das soziale Engagement der Fürstin sowie<br />

ihr kreatives und aktives<br />

Gestalten ebenso dokumentiert<br />

wie die gelebte Gleichberechtigung<br />

und liebevolle<br />

Fürsorge, die sie ihren<br />

Kindern angedeihen ließ.<br />

Erstm<strong>als</strong> veröffentlichte<br />

Postkarten, Photographien<br />

und Pläne veranschaulichen<br />

anlässlich des 100. Todestages<br />

der Fürstin ihr Wesen<br />

und Wirken. „Bereits im<br />

Juni 2010 – im Rahmen der<br />

Eröffnung der Ausstellung<br />

„Glanzlichter des Schlosses<br />

Esterházy. <strong>Die</strong> Rückkehr<br />

Madonna:<br />

True Blue (1986)<br />

F<br />

Musikklassiker aus Pop & Rock<br />

der Sammlungen“ - haben wir einen Raum<br />

Fürstin Margit Esterházy gewidmet. Erstm<strong>als</strong><br />

werden hier Bilder und Exponate gezeigt,<br />

die das Leben der Fürstin dokumentieren.<br />

<strong>Die</strong> jetzt erschienene Publikation<br />

zeichnet ein wundervolles Portrait dieser<br />

bemerkenswerten Frau, die einerseits in<br />

die Welt ihrer adeligen Vorfahren, deren<br />

Schaffen und Erbe eingebettet war, andererseits<br />

aber auch bereits<br />

mit den Anzeichen<br />

des Um- und Aufbruches<br />

konfrontiert war“, äußert<br />

Generaldirektor Dr. Stefan<br />

Ottrubay anlässlich<br />

des Erscheinens der Biographie.<br />

<strong>Die</strong> Publikation<br />

liegt in deutsch und ungarisch<br />

auf und ist in den<br />

Shops der Esterházy Kulturstätten<br />

Schloss Eisenstadt,<br />

Burg Forchtenstein<br />

und Schloss Lackenbach<br />

<strong>zum</strong> Preis von Euro 14,90<br />

erhältlich.<br />

Weit über 20 Millionen Käufer<br />

fand das dritte Madonna-Album<br />

bis heute. In 28 Ländern<br />

erreichte es Platz 1 in den<br />

Charts. <strong>Die</strong> Singles sprechen<br />

für sich: „Papa Don‘t Preach“;<br />

„La Isla Bonita“; „Live To Tell“,<br />

„Open Your Heart“ sowie der<br />

Titelsong des Albums „True<br />

Blue“ wurden allesamt zu Welthits.<br />

Als das Album erschien,<br />

war Madonna übrigens gerade<br />

mit Sean Penn verheiratet.<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Für alle Ansprüche -<br />

Canon Powershot G12<br />

Der Nachfolger der beliebten G11<br />

besticht unter anderem mit einem<br />

5-fach optischen Zoom, einem drehund<br />

schwenkbaren 2,8 Zoll LC-Display<br />

sowie einer HD-Video Funktion.<br />

Ein hoch empfindlicher 10,0-Megapixel-Sensor<br />

mit innovativer Sensortechnologierundet<br />

den guten Eindruck<br />

ab. Eine absolute Besonderheit<br />

ist die Wasserwaage, die auf dem Display<br />

eingeblendet werden kann. Auch einen optischen Sucher<br />

sowie einen HDMI-Anschluss bietet die G12. Lieferbar wird<br />

die neue Canon ab Oktober sein. <strong>Die</strong> Funktionsvielfalt hat<br />

aber auch ihren Preis. Der UVP liegt bei 549,-. Foto: Canon<br />

Foto: Esterházy Privatstiftung<br />

Bruce Springsteen:<br />

Born in the U.S.A.<br />

(1984)<br />

Lovestory im<br />

ersten Weltkrieg<br />

BUCHKLASSIKER. Der erste Weltkrieg<br />

in seiner gesamten Absurdität und Grausamkeit.<br />

1929 erschien „In einem andern<br />

Land“ von Ernest Hemingway. Ein Buch,<br />

das frei ist von jeder Sentimentalität. In<br />

seinem nüchternen Stil schildert der Autor<br />

den Kriegsalltag an der italienisch-österreichischen<br />

Front aus der Sicht eines jungen<br />

amerikanischen<br />

Sanitätsoffiziers auf<br />

Seiten der Italiener.<br />

<strong>Die</strong>ser verliebt sich<br />

mitten in den ärgsten<br />

Kriegswirren<br />

in eine schottische<br />

Krankenschwester<br />

und beschließt den<br />

Krieg für sich zu beenden.<br />

Fesselnd von<br />

der ersten bis zur<br />

letzten Seite.<br />

Nicht weniger <strong>als</strong> sieben (!)<br />

US-Top Ten Hits stammen aus<br />

dem erfolgreichsten Album von<br />

Bruce „The Boss“ Springsteen.<br />

Bei uns war er damit insgesamt<br />

über ein Jahr in den Charts<br />

und natürlich auch auf Platz 1.<br />

„I‘m On Fire“, „Dancing in the<br />

Dark“, „Glory Days“ oder der<br />

Titelsong „Born in the U.S.A.“<br />

sind nur einige der Songperlen,<br />

die bis heute die Herzen der<br />

Fans höher schlagen lassen.


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010 Magazin 33<br />

Mein Haustier<br />

Parvovirose –<br />

die Katzenseuche<br />

von<br />

Mag. Bettina<br />

Rumpler<br />

Diplom Tierärztin<br />

Erreger der noch immer ernst<br />

zu nehmenden, sogenannten<br />

„Katzenseuche“ ist ein Virus<br />

der Gattung Parvovirus. <strong>Die</strong>ser<br />

Virus wird über die Körperflüssigkeiten,<br />

vor allem über den<br />

Kot ausgeschieden und über die<br />

Maul- bzw. Nasenschleimhaut<br />

aufgenommen. Da der Virus eine<br />

hohe Affinität zu schnell teilenden<br />

Zellen hat, befällt er vor<br />

allem Zellen der lymphatischen<br />

Organe (Lymphknoten) und<br />

Zellen der Darmschleimhaut.<br />

Nach einer Inkubationszeit von<br />

ca. 4 – 6 (max. 10) Tagen zeigen<br />

die betroffenen Katzen Mattigkeit,<br />

Fressunlust, Fieber, Erbre-<br />

chen und einen übelriechenden<br />

z.T. blutigen Durchfall. Katzen<br />

im Alter von 2 - 5 Monaten<br />

erkranken akut und können,<br />

aufgrund der starken Austrocknung,<br />

binnen weniger Stunden<br />

versterben. Perakute Fälle<br />

kommen vor allem bei Katzen<br />

unter zwei Monaten vor. <strong>Die</strong><br />

Besitzer berichten dabei von<br />

plötzlich verstorbenen Katzen,<br />

die Stunden zuvor noch völlig<br />

gesund erschienen waren. Werden<br />

Katzen bereits im Mutterleib<br />

infiziert kommt es zu Totgeburten<br />

und zur Geburt von<br />

lebensschwachen bzw. unterentwickelten<br />

Welpen.<br />

Wie der Name Katzenseuche<br />

bereits aussagt, handelt es<br />

sich dabei um eine Seuche, das<br />

heißt, dass eine Infektion nicht<br />

nur durch direkten Kontakt<br />

zwischen zwei Tieren stattfinden<br />

kann, sondern auch die<br />

Möglichkeit der indirekten Infektion<br />

besteht (kontaminierte<br />

Gegenstände).<br />

Alter der Katze, Anamnese,<br />

fehlender Impfschutz und das<br />

Für dich ist es<br />

Saatgut.<br />

Saatgut und Werkzeug, 25 Euro<br />

Augustsammlung 2010 – PSK 7.700.004<br />

www.caritas.at<br />

Auch für diese drei süßen Katzenkinder ist die Schutzimpfung gegen die<br />

Katzenseuche von entscheidender Bedeutung. Foto: zVg<br />

klinische Bild lassen häufig eine<br />

Verdachtsdiagnose zu. Eine<br />

deutliche Abnahme der weißen<br />

Blutkörperchen (Panleukopenie)<br />

bzw. ein Antigennachweis<br />

im Blut oder im Kot bestätigen<br />

die Diagnose.<br />

Nur eine korrekt durchgeführte<br />

Grundimmunisierung (mit der<br />

8. und 12. Lebenswoche) und<br />

eine regelmäßig durchgeführte<br />

Auffrischungsimpfung können<br />

einer Infektion vorbeugen. Da-<br />

Für mich ist es ein<br />

kleines Wunder.<br />

her sollte jede Katze (auch jene,<br />

die nur in der Wohnung gehalten<br />

werden) diese Impfung aufweisen.<br />

Sollten Sie Fragen zur Impfung<br />

gegen Infektionskrankheiten<br />

Ihrer Katze haben, wenden Sie<br />

sich an den Tierarzt Ihres Vertrauens.<br />

Er/sie berät Sie sicher<br />

gerne.<br />

Ihre Tierärztin Bettina Rumpler<br />

b.rumpler@burgenlandexpress.at<br />

CAR10_afrika_Saatgut_205x132_ztg.indd 1 9/20/10 17:09


Unterhaltung<br />

U<br />

Rudi´s Rätsel<br />

Waagrecht: 1 Nebenfluss der Donau in Oberösterreich; 5 Nebenfluss<br />

der Donau; 10 Hero; 11 Nebenfluss der Donau, mündet bei Passau;<br />

12 Nordwesteuropäer; 13 Drama von Goethe; 15 Staat im Himalaya;<br />

16 id est abg.; 17 Weinort im Nordburgenland; 19 ist lat.; 20 Schlange<br />

engl.; 22 Gestalt aus Lohengrin; 23 Donauzufluss; 26 chem. Zeichen für<br />

Europium; 27 Küstendepartement von Peru; 29 heiter, lustig; 32 böhm.<br />

Reformator, gest. 1415; 34 Landschaft und Gebirge in Palästina; 37<br />

Donauzufluss; 39 chem. Element, Metall; 40 Vorgebirge; 42 so lat.; 43<br />

Moralbegriff; 44 Sohn Adams; 46 Shetland-Insel; 48 Flüsslein, Bächlein;<br />

49 Zufluss zur Donau; 50 Raummeter abg.<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9<br />

10 11 12<br />

13 14 15<br />

16 17 18 19<br />

20 21 22<br />

23 24 25 26<br />

27 28 29 30<br />

31 32 33 34 35 36<br />

37 38 39<br />

40 41 42 43<br />

44 45 46 47 48<br />

49 50<br />

Drei Kinder wollen ein bisschen angeben.<br />

Das erste: „Wir sind zu Hause<br />

vier Kinder, und jedes hat sein<br />

eigenes Zimmer!“. Darauf das zweite:<br />

„Ist doch gar nichts. Wir sind fünf<br />

Kinder zu Hause, und jedes hat seinen<br />

eigenen Fernseher!“. Schließlich<br />

das dritte Kind: „Na und? Wir sind<br />

sieben Kinder zu Hause, und jedes<br />

von uns hat seinen eigenen Papa!“<br />

Klaus besucht seinen Freund Heinz.<br />

Den ganzen Abend nennt Heinz seine<br />

Frau nur „Schatzi“ oder „Mausi“.<br />

Nach dem Essen, <strong>als</strong> die beiden kurz<br />

alleine sind, sagt Klaus: „Ich finde es<br />

toll, dass du deine Frau noch immer<br />

wie ein frisch Verliebter ansprichst.“<br />

Darauf Heinz: „Nun, um die Wahrheit<br />

zu sagen: Ich habe vor drei Jahren<br />

ihren Namen vergessen.“<br />

Senkrecht: 1 Nebenfluss<br />

der Donau in Ungarn; 2<br />

deutscher Donauzufluss;<br />

3 Bergtrift; 4 männl. Vorname;<br />

5 chem. Zeichen für<br />

Zinn; 6 Donauzufluss in<br />

Oberösterreich; 7 Nebenfluss<br />

der Donau; 8 Umriss<br />

einer Straße (Autobahn);<br />

9 Burgschauspieler der<br />

Jetztzeit; 11 jap. Staatsmann,<br />

gest. 1909; 14 nein<br />

(russ.); 18 Einwanderer;<br />

21 Inselgruppe; 22 Tragtier;<br />

24 Autokennzeichen<br />

von Eferding; 25 Männerkurzname;<br />

28 zu Ende; 30<br />

Donauzufluss; 31 ungar.<br />

Weinort; 33 Wintersportgerät;<br />

35 Staatshaushalt;<br />

36 Traum engl.; 38 Futteral;<br />

41 ärmelloses Kleid<br />

der Orientalen; 43 griech.<br />

Buchstabe; 45 ital. Artikel;<br />

47 seinerzeit abg.<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

witzig<br />

Luxus Alkoholproblem<br />

Kosenamen<br />

Weisheit Fehlersuchbild Das linke Bild unterscheidet sich vom rechten durch 5 Fehler<br />

Heute gibt der<br />

Mensch Geld aus,<br />

das er nicht hat, für<br />

Dinge, die er nicht<br />

braucht, um damit<br />

Leuten zu imponieren,<br />

die er nicht mag<br />

(Danny Kaye)<br />

Nach einer Sauftour beschließen<br />

Fritz und Hans noch ein letztes Bier<br />

in der Wohnung von Fritz zu trinken.<br />

Vor der Wohnungstür sagt Fritz:<br />

„Vorsicht! Meine Frau schläft sicher<br />

schon!“ Sie schleichen in die Wohnung<br />

und Hans schaut ins Schlafzimmer.<br />

Entsetzt sagt er zu Fritz:<br />

„Bei Deiner Frau liegt ein anderer<br />

Mann im Bett!“ Darauf Fritz: „Sei leise!<br />

Wir haben doch nur zwei Bier!“<br />

Verspätung<br />

Alexander und Max, beide gerade<br />

neun Jahre alt, trauen sich nicht<br />

nach Hause, weil es schon viel zu<br />

spät ist. Ängstlich sagt Max: „Wenn<br />

wir jetzt heimgehen, bekommen wir<br />

mächtig Ärger.“ „Na gut“, meint Alexander,<br />

„warten wir noch bis Mitternacht,<br />

dann freuen sie sich, dass<br />

sie uns überhaupt wiederhaben!“<br />

Sudoku<br />

<strong>Die</strong> Zahlen von 1 bis 9 müssen so eingetragen<br />

werden, dass jede Zahl nur einmal<br />

in einem Neunerblock, nur einmal in einer<br />

Zeile und nur einmal in einer Spalte<br />

vorkommt. Viel Spaß dabei!<br />

5 3<br />

8 2 4 6<br />

2 6 7<br />

1 8 9 2<br />

2 8 7<br />

9 3 5 8<br />

3 1<br />

7 8<br />

5 4 6<br />

Lösungen auf Seite 39


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Der neue C3 -<br />

klein aber oho!<br />

Kompakte Außenmaße müssen nicht wenig Platz im<br />

Innenraum bedeuten. Das beweist der neue Citroën<br />

C3 eindrucksvoll.<br />

Neben diesem großzügigen<br />

Platzangebot trotz<br />

einer Länge von nur<br />

3,94 Metern, besticht der neue<br />

Citroën C3 durch hohe Verarbeitungsqualität<br />

und eine hervorragendeFahrwerksabstimmung.<br />

<strong>Die</strong> schicke Profilansicht<br />

zeichnet sich besonders durch<br />

prägnante, fließende Linien<br />

aus. Der dynamische Eindruck<br />

wird durch die hervorgehobenen,<br />

kräftigen Koftflügel noch<br />

verstärkt.<br />

Ein komplett neues Fahrerlebnis<br />

vermittelt die Zénith-<br />

Frontscheibe, die in der höchsten<br />

Ausstattungsvariante<br />

serienmäßig angeboten wird.<br />

Durch diese technische Neuerung<br />

wird der Blickwinkel der<br />

Frontpassagiere um 80 Grad<br />

erweitert und nach oben nicht<br />

mehr beschränkt.<br />

Der neue C3 wartet in den drei<br />

Ausstattungsvarianten „Eco“,<br />

„Comfort“ und „Exclusive“ bei<br />

Ihrem Händler. ABS mit EBV<br />

und Notbremsassistent sowie<br />

ESP sind bereits in der Basisvariante<br />

serienmäßig.<br />

Sieben unterschiedliche Motorisierungen<br />

stehen zur Verfügung.<br />

Aus vier Benzinmotoren<br />

(60 bis 120 PS) sowie drei<br />

<strong>Die</strong>selaggregaten (68 bis 112<br />

PS) kann ausgewählt werden.<br />

DER NEUE CITROËN C3<br />

VISIODRIVE ab € 10.990,–<br />

CITROËN BANK<br />

Verbrauch: 3,8–7,0 l / 100 km. CO -Emission: 99–160 g / km. Symbolfoto, unverbindlich empfohlener Richtpreis inklusive NoVA und 20 % USt. Preisbeispiel CITROËN C3 1.1<br />

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Eco Airdream. Abgabe nur an Privatpersonen. CITROËN Stand März BANK 2010. Aktionsangebote beinhalten eine Händlerbeteiligung und sind an bestimmte Auslieferungsfristen gebunden.<br />

Ihr CITROËN-Partner informiert Sie gerne. Druck- und Satzfehler vorbehalten.<br />

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Foto: Citroën<br />

Je nach Stärke des Motors liegt<br />

der Verbrauch des neuen C3<br />

zwischen 3,8 und 7 Litern auf<br />

100 Kilometern.<br />

In der Basisvariante „Eco“ ist<br />

der neue Citroën C3 bereits um<br />

11.990 Euro zu haben (60 PS).<br />

Um 17.390 Euro erhält man<br />

den umweltfreundlichen HDi<br />

90 FAP Comfort (92 PS) mit<br />

einem CO 2 -Ausstoß von nur<br />

99g/km - Anzeige-<br />

www.citroen.at<br />

AUTOHAUS BOGNER: Felixstraße 11, 7210 Mattersburg, Tel.: 02626 / 628 31<br />

Motor<br />

35<br />

Sportlich und sicher<br />

Der neue Volvo S60 ist schön, elegant und mit innovativer<br />

Technik ausgestattet.<br />

Mit dem S60 ist Volvo ein<br />

Auto gelungen, das sportliches<br />

Fahrvergnügen bietet,<br />

aber auch beim Thema Sicherheit<br />

Maßstäbe setzt. Sein<br />

Design und seine Leistungsstärke<br />

laden den Fahrer dazu<br />

ein, den Kraftreserven freien<br />

Lauf zu lassen. Da Kraft aber<br />

auch Verantwortung braucht,<br />

gehört das innovative City<br />

Safety-System beim neuen<br />

Volvo S60 zur Standardausstattung.<br />

Durch einen Laser,<br />

der ständig den Bereich vor<br />

dem Fahrzeug überwacht,<br />

kann das System Auffahrunfälle,<br />

speziell im Stadtverkehr<br />

oder bei Kolonnenfahrten, bis<br />

zu einem Tempo von 30 km/h<br />

verhindern oder <strong>zum</strong>indest<br />

die Unfallfolgen drastisch reduzieren.<br />

Vier Ausstattungsvarianten<br />

(Basis, Kinetic, Momentum<br />

und Summum) stehen zur<br />

Wahl. <strong>Die</strong> Motorenpalette<br />

umfasst fünf Benziner (150 -<br />

304 PS) und zwei <strong>Die</strong>selmotoren<br />

(163 und 205 PS).<br />

Preislich gibt es den Volvo S60<br />

ab 29.700,- (T3 mit 150 PS).<br />

Das Spitzenmodell, der T6<br />

AWD Geartronic mit 304 PS<br />

ist ab 49.400,- erhältlich.<br />

HGW_C3_NEU_Grundlayout_MAG_RZ.indd 1 05.03.2010 12:18:55 Uhr<br />

Foto: Volvo


36 Motor<br />

Mit einer Länge von 4,3 Metern und seinem futuristischen<br />

Kühlergrill steht der Mitsubishi ASX für Dynamik<br />

pur. Zahlreiche Ausstattungsvarianten für alle Ansprüche<br />

garantieren dazu außerordentlichen Fahrspaß.<br />

<strong>Die</strong> markante Vorderansicht mit<br />

Jetfighter-Kühlergrill des neuen<br />

kompakten Crossover ASX ist<br />

auf den ersten Blick <strong>als</strong> weitere<br />

Variation des Mitsubishi Familien-Designthemas<br />

wie schon bei<br />

den Modellen Colt, Lancer und<br />

Outlander klar erkennbar. Der<br />

mattschwarze Kühlergrill mit<br />

Chromeinfassung unterstreicht<br />

die sportlichen Ambitionen des<br />

neuen Crossover-Modells von<br />

Mitsubishi. Um das vielseitige<br />

Crossover-Potenzial des ASX in<br />

kompakte Form zu bringen, war<br />

clevere Arbeit gefragt. Das Ergebnis<br />

bietet neben garantiertem<br />

Fahrspaß einen überraschend<br />

geräumigen und vor allem kom-<br />

fortablen Innenraum. Passagiere<br />

auf den Rücksitzen können die<br />

umfassende Kopf- und Beinfreiheit<br />

genießen und sich auf den<br />

bequemen Sitzen wohlfühlen.<br />

Eine Vielzahl praktischer Staufächer<br />

bietet genügend Platz für<br />

alle möglichen Dinge.<br />

Bei den Motoren steht neben dem<br />

1,6 Liter Benzinmotor mit 117 PS<br />

ein hochmoderner 1,8 Liter <strong>Die</strong>selmotor<br />

mit 116 bzw. 150 PS zur<br />

Verfügung. <strong>Die</strong>ser Common Rail<br />

<strong>Die</strong>sel nach Euro5-Abgasnorm<br />

verfügt über eine variable Ventilsteuerung<br />

und ein extrem niedriges<br />

Verdichtungsverhältnis. <strong>Die</strong>se<br />

Faktoren bedingen auch den<br />

niedrigen Verbrauch von 5,5 bis<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

Der neue Mitsubishi ASX -<br />

ein kompakter Crossover<br />

Tolles Zeugnis für den kompakten Crossover von Hyundai.<br />

Im NCAP-Crashtest 2010 erhält der ix35 fünf<br />

Sterne. Neben Sicherheit gibt es aber auch noch eine<br />

Triple 5 Jahres-Neuwagengarantie ohne km-Limit.<br />

Mit seinem markanten Jetfighter-Kühlergrill fällt man mit dem<br />

Mitsubishi ASX auf jeden Fall auf. Foto: Mitsubishi<br />

Hyundai ix35 - Sicherheit<br />

wird groß geschrieben<br />

Markant ist die Frontpartie<br />

des i35 mit dem neuen Hyundai-typischen<br />

Hexagonal-<br />

Grill und den v-förmig verlaufenden<br />

Auswölbungen in der<br />

Motorhaube. Das Gesamtresultat<br />

des neuen Designstils<br />

ist ein athletisch, sportliches<br />

Allroundtalent.<br />

<strong>Die</strong> Passagiere des Hyundai<br />

ix35 bemerken schon beim Einsteigen<br />

die Geräumigkeit des<br />

Innenraums. Fünf Passagiere<br />

finden bequem Platz und freuen<br />

sich über das variabel erweiterbare<br />

Gepäckabteil. <strong>Die</strong> klar<br />

gegliederten Rundinstrumente<br />

für Drehzahlmesser und Tacho<br />

befinden sich blendfrei in zwei<br />

runden Vertiefungen.<br />

Der Hyundai ix35 wird von<br />

einem sparsamen 2,0 Liter<br />

Common Rail Turbo-<strong>Die</strong>selmotor<br />

mit 136 oder 184 PS<br />

angetrieben. Das maximale<br />

Drehmoment von 392 Nm in<br />

der 4 WD Automatikvariante<br />

bringt jede Menge Vortrieb<br />

auf die Straße. <strong>Die</strong> <strong>Die</strong>selvariante<br />

mit 136 PS in Kombination<br />

mit der 6-Gang Schaltbox<br />

setzt mit CO 2 -Werten ab 147<br />

g/km (2WD) und ab 149 g/km<br />

(4WD) Maßstäbe im SUV Segment.<br />

Als Benziner kommt ein<br />

2,0 Liter Vierzylinder mit 163<br />

5,7 Litern auf 100 Kilometern.<br />

Der Benziner liegt ebenfalls bei<br />

guten 5,9 Litern.<br />

Je nach Modell wird der Mitsubishi<br />

ASX front- oder allradgetrieben,<br />

wobei insgesamt vier<br />

Ausstattungsvarianten zur Wahl<br />

5 Sterne im NCAP-Crashtest und 5 Jahre-Neuwagengarantie für den<br />

kompakten Crossover Hyundai i35. Foto: Hyundai<br />

PS im ix35 <strong>zum</strong> Einsatz.<br />

Der Hyundai Bestpreis für<br />

den neuen ix35 Spirit mit<br />

All Inclusive Komfort- und<br />

Sicherheitsausstattung beginnt<br />

mit Benzinmotor und<br />

Frontantrieb bei attraktiven<br />

23.990,--. Der Aufpreis für den<br />

elektronischen „torque on de-<br />

stehen. In der Basisvariante „Inform“<br />

mit dem 1,6 Liter Benziner<br />

gibt es den Mitsubishi ASX inkl.<br />

Frühkäuferbonus bereits um<br />

18.990,- (bis 30. September). <strong>Die</strong><br />

<strong>Die</strong>selvariante mit 116 PS startet<br />

bei 21.590,- .<br />

mand“ Allradantrieb beträgt<br />

2.000,--. Der wirtschaftliche<br />

und umweltfreundliche 2,0 Liter<br />

Common Rail <strong>Die</strong>selmotor<br />

mit 136 PS startet ab 25.990,--.<br />

Inklusive ist die Triple 5 Jahres-Neuwagengarantie<br />

von<br />

Hyunday ohne km-Limit.<br />

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<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

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37


38 Veranstaltungen<br />

Sheryl Crow<br />

im Gasometer<br />

Sheryl Crow ist in einer Kleinstadt 100 Meilen von Memphis<br />

aufgewachsen und sieht den Titel ihres 7. Albums nicht nur<br />

<strong>als</strong> Standortbezeichnung. Jetzt kommt sie live nach Wien.<br />

Als Backgroundsängerin von<br />

Größen wie Michael Jackson,<br />

Eagles, Don Henley u.a. begann<br />

ihre Karriere. Mittlerweile<br />

kann SHERYL CROW<br />

über 35 Millionen verkaufte<br />

Alben, 9 Grammys und unzählige<br />

Hits wie „All I Wanna<br />

Do“, „Soak Up The Sun“,<br />

„If It Makes You Happy“,<br />

„Run, Baby, Run“, „Everyday<br />

Is A Winding Road“ oder „My<br />

Favourite Mistake“ vorlegen.<br />

Als Multiinstrumentalistin<br />

(Gitarre, Bass und Piano),<br />

Songschreiberin und Sängerin<br />

versteht sie es vor allem<br />

live ihre vielen Fans zu begeistern.<br />

Neben ihren großen<br />

Hits wird sie im Gasometer<br />

auch viele Songs aus ihrem<br />

Morcheeba wurde 1995 in London<br />

von Sängerin Skye Edwards<br />

und den Godfrey Brüdern gegründet.<br />

2004 trennten sich ihre<br />

Wege – auf dem im Juni erschienenen<br />

neuen Album „Blood<br />

Like Lemonade“ haben die drei<br />

Gründungsmitglieder endlich<br />

wieder zusammengefunden.<br />

Skye´s Stimme prägte den<br />

Sound der Band ganz maßgeblich.<br />

Morcheeba haben mittlerweile<br />

bereits 9 Alben (inkl. 2<br />

Best Of) veröffentlicht, die nur<br />

so vor wunderschönen Nummern<br />

strotzen. Nie haben sie<br />

auf der Stelle getreten, sondern<br />

sich stetig weiter entwickelt.<br />

Zu den bekanntesten Nummern<br />

zählen „The Sea“, „Rome<br />

Wasn´t Built In A Day“ und<br />

großartigen neuen Album<br />

„100 Miles From Memphis“<br />

präsentieren.<br />

Sheryl Crow<br />

Wann: 17. Oktober 2010<br />

Wo: Gasometer<br />

Beginn: 20:00<br />

Karten: www.musicticket.at<br />

Morcheeba am<br />

15. Oktober in Wien<br />

<strong>Die</strong> Gründungsmitglieder von Morcheeba sind wieder<br />

vereint. Mit ihrem neuen Album „Blood Like Lemonade“<br />

kommen sie jetzt auch nach Wien in den Gasometer.<br />

„Trigger Hippie“!<br />

Trip Hop erster Sahne – und<br />

endlich wieder mit Skye Edwards<br />

– für viele die einzig wahre<br />

Stimme von Morcheeba! Da<br />

muss man einfach dabei sein...<br />

Morcheeba<br />

Wann: 15. Oktober 2010<br />

Wo: Gasometer<br />

Beginn: 20:00<br />

Karten: www.musicticket.at<br />

Foto: zVg<br />

Zehn Gitarrensaiten und ein<br />

Schlagzeug. Ein Minimum reicht<br />

Billy Gibbons, Dusty Hill und<br />

Frank Beard aus, um der allgemeinen<br />

Rockgigantomanie wirkungsvoll<br />

Paroli zu bieten.ZZ<br />

TOP ist immer eine<br />

Ludwig Hirsch schafft es seit über<br />

30 Jahren seine Fans zu berühren.<br />

Tabus scheinen seinen Texten<br />

fremd zu sein. <strong>Die</strong> besondere Mischung<br />

aus Musik und Stimme ebnet<br />

dem Künstler den Weg, selbstkritische<br />

bis morbide Denkweisen<br />

auf die Bühne zu bringen. Als Perlen<br />

der österreichischen Musikgeschichte<br />

könnte man seine Lieder<br />

bezeichnen. „Gel‘ Du magst mi“,<br />

„Omama“ oder „Komm, Großer<br />

Schwarzer Vogel“ sind nur einige<br />

Glanzlichter aus seinem riesigen<br />

Schaffen. Ludwig Hirsch animiert<br />

sein Publikum <strong>zum</strong> Träumen,<br />

<strong>zum</strong> Staunen und <strong>zum</strong> Schmunzeln.<br />

Begleitet wird der begnadete<br />

Liedermacher von seinen Musikerfreunden<br />

Johnny Bertl (Gitarre),<br />

Manfred Schweng (Bass) und<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

ZZ Top - die<br />

„Bärte“ kommen<br />

Bärte, Blues und Boogie sind ihre Markenzeichen, Texas ihre<br />

Heimat. ZZ TOP präsentieren ihre Show mit allen Hits und Bestsellern<br />

ihrer 13 vergoldeten Alben am 14. Oktober in Graz.<br />

Klasse für sich, was die beiden<br />

Gitarristen Gibbons und Hill<br />

und ihr Drummer Beard vor einem<br />

begeisterten Publikum seit<br />

1970 nachhaltig unter Beweis<br />

gestellt haben. <strong>Die</strong> einzige Band<br />

im Rockzirkus von Weltruf, die<br />

selbst nach drei Jahrzehnten<br />

noch in Originalformation besteht,<br />

geht unvermindert mit<br />

einer Energie zu Werke, der sich<br />

- vor allem bei Live-Auftritten -<br />

niemand entziehen kann. ZZ<br />

Tops Musik ist stets sofort erkennbar,<br />

ungeheuer kraftvoll<br />

und durchdrungen von Soul.<br />

ZZ Top<br />

Wann: 14. Oktober 2010<br />

Wo: Stadthalle Graz<br />

Beginn: 20:00<br />

Karten: www.musicticket.at<br />

Ludwig Hirsch im<br />

Schloss Esterházy<br />

Ludwig Hirsch kommt „VIELLEICHT <strong>zum</strong> Letzten Mal“ nach<br />

Eisenstadt. Im Schloss Esterházy spielt er am 30. September<br />

seine Hits aus über drei Jahrzehnten.<br />

Andi Steirer (Percussion).<br />

Ludwig Hirsch<br />

VIELLEICHT <strong>zum</strong> Letzten<br />

Mal<br />

Wann: 30. September<br />

Wo: Schloss Esterházy, Haydnsaal<br />

Beginn: 20:00<br />

Karten: Ticketshop Schloss Esterházy<br />

02682/63854–14 oder<br />

www.oeticket.com


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010<br />

WAS WAR LOS?<br />

MATTERSBURG. Der Mattersburger Fashion Store "Sisley" feierte im<br />

August sein 1-jähriges Jubiläum. Inhaberin Claudia Resch (vordere<br />

Reihe, 3.v.l.) organisierte für Ihre Kunden eine tolles Fest mit einer<br />

eindrucksvollen Modenschau <strong>als</strong> Höhepunkt und Abschluss.<br />

WAS KOMMT?<br />

Nadja Maleh in Oslip Lange Nacht der Museen Susi goes Leinnerhaus<br />

Programm: Radio-Aktiv<br />

Nadja Maleh kann Ihre Gedanken<br />

lesen! Naja, …<strong>zum</strong>indest<br />

ihre eigenen. Und sie kann Ihre<br />

eigene Innere Stimme hören!<br />

Laut und deutlich. Aber da ist<br />

nicht nur eine, sondern unzählige<br />

Innere Stimmen. Nadja<br />

Maleh ist viele. Ihr Hirn ist hyperaktiv,<br />

es hält sich für ein Radio!<br />

Drehen Sie Nadja Maleh´s<br />

Kopf-Radio auf und surfen Sie<br />

auf hohen Radio-Wellen! Werden<br />

auch Sie Radio-Aktiv! Garantiert<br />

nicht Rausch-frei!<br />

Wann: 24. September 20 Uhr<br />

Wo: Cselley Mühle Oslip<br />

Preis: VVK: 18,-, AK: 20,-<br />

Lösungen von Seite 34:<br />

Sudoku:<br />

8 4 1 7 6 9 5 2 3<br />

5 3 7 8 2 4 9 6 1<br />

9 2 6 1 5 3 8 7 4<br />

1 8 9 5 3 6 7 4 2<br />

4 5 3 2 8 7 6 1 9<br />

7 6 2 4 9 1 3 5 8<br />

3 1 5 6 4 8 2 9 7<br />

6 9 4 3 7 2 1 8 5<br />

2 7 8 9 1 5 4 3 6<br />

Am 2. Oktober gibt es wieder<br />

eine „Lange Nacht der Museen“.<br />

Sammelpunkt für alle BesucherInnen<br />

ist der „Treffpunkt<br />

Museum“ Diözesanmuseum,<br />

Joseph-Haydn-Gasse 31. Hier<br />

findet um 18:00 die Eröffnung<br />

der „ORF-Lange Nacht der Museen“<br />

statt. Das Ticket gilt am 2.<br />

Oktober 2010 von 18.00 bis 1.00<br />

Uhr <strong>als</strong> Eintrittskarte für alle<br />

beteiligten Museen bzw. Galerien<br />

und <strong>als</strong> Fahrschein für die<br />

Shuttle-Busse.<br />

Kaufpreis: regulär: 13,-; ermäßigt:<br />

11,-; regionales Ticket: 6,-<br />

Für Kinder bis 12 Jahre ist der<br />

Eintritt frei.<br />

Kreuzworträtsel: Fehlersuchbild:<br />

T R A U N S E R E T H<br />

H E L D I N N I R E<br />

E G M O N T N E P A L<br />

I E J O I S E S T<br />

S N A K E M E L S A<br />

S R T E M E S E U<br />

I C A F I D E L<br />

T H U S G I L E A D<br />

O I S K E R C E R<br />

K A P I T A E H R E<br />

A B E L U N S T A A<br />

J A L O M I T Z A R M<br />

PÖTTELSDORF. Hausmesse bei Elektro Schachinger. Das jährliche<br />

Highlight mit zahlreichen Produktneuheiten war auch heuer wieder<br />

ein voller Erfolg. Zusätzlich verwöhnt wurden die Kunden außerdem<br />

mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten.<br />

<strong>Die</strong> junge Künstlerin Susanne<br />

Dittrich zeigt ihre Bilder in Acryl.<br />

Das Eisenstädter Leinnerhaus<br />

öffnet dafür seine Räumlichkeiten<br />

in der Ruster Straße<br />

12-16. <strong>Die</strong> Vernissage zur Ausstellung<br />

„Susi goes Leinnerhaus“<br />

findet am 7. Oktober<br />

ab 19:00 statt. Für musikalische<br />

Unterhaltung sorgt die<br />

5-köpfige Percussion-Band<br />

LOCCUSSION. <strong>Die</strong> Ausstellung<br />

beinhaltet zahlreiche<br />

Arbeiten der Künstlerin aus<br />

den vergangenen Jahren. <strong>Die</strong><br />

abstrakten Werke wirken sowohl<br />

durch unterschiedlich<br />

ausgeprägte Strukturen, <strong>als</strong><br />

Veranstaltungen<br />

39<br />

auch durch ein Zusammenspiel<br />

von Farbe, Form und Linie.<br />

Öffnungszeiten:<br />

MO - DO von 7:30-16:30 Uhr<br />

FR von 7:30-13 Uhr<br />

<strong>Die</strong> Ausstellung ist bis <strong>zum</strong> 26.<br />

November geöffnet.<br />

Foto: zVg<br />

Susanne <strong>Die</strong>trich mit einem ihrer Werke<br />

DER NÄCHSTE<br />

BURGENLAND EXPRESS<br />

ERSCHEINT<br />

AM 21. OKTOBER 10


<strong>Burgenland</strong> <strong>Express</strong> ▪ Nr. 09, 23. September 2010

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