Magazin Berner Wirtschaft 04/2011 - Handels- und Industrieverein ...

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Magazin Berner Wirtschaft 04/2011 - Handels- und Industrieverein ...

Berner Wirtschaft

L'économie bernoise

● National- und Ständeratswahlen 2011

Seite 4

● 3 Firmen aus der Sektion Bern stellen sich vor

Seite 5

● Arbeitgeberlunch Sektion Lyss-Aarberg

Seite 14

Werner Wyss, Gemeindepräsident Kirchberg (links),

und Thomas Rufener, Stadtpräsident Langenthal

(rechts), freuen sich über das Resultat des HIV-

Gemeinderatings 2011

Bericht Seiten 12, 13

Berner Wirtschaft 04 l 11 Magazin des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern – Bulletin de l’Union du commerce et de l’industrie du Canton de Berne


Berner Wirtschaft 04 l 11 Magazin des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern – Bulletin de l’Union du commerce et de l’industrie du Canton de Berne

Inhalt

4 National­ und Ständeratswahlen 2011

5 Drei Firmenporträts aus der Sektion

Bern

6 Vorabendseminar Arbeitsrecht

10 Informationsveranstaltung zur Messeteilnahme

12–13 HIV­Gemeinderating Update Emmental­Oberaargau

14 Arbeitgeberlunch Sektion Lyss­Aarberg

Berner Wirtschaft

L'économie bernoise

• National- und Ständeratswahlen 2011

Seite 4

• 3 Firmen aus der Sektion Bern stellen sich vor

Seite 5

• Arbeitgeberlunch Sektion Lyss-Aarberg

Seite 14

Werner Wyss, Gemeindepräsident Kirchberg (links),

und Thomas Rufener, Stadtpräsident Langenthal

(rechts), freuen sich über das Resultat des HIV-

Gemeinderatings 2011

Bericht Seiten 12, 13

Zum Titelbild

Aufnahme der Siegergemeinde Kirchberg, Industrie

Neuhof. Werner Wyss, Gemeindepräsident

Kirchberg (links), und Thomas Rufener, Stadtpräsident

Langenthal (rechts), freuen sich über das

Resultat des HIV­Gemeinderatings Update Emmental­Oberaargau

2011.

Editorial

Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser

Die neuen Berner National­ und Ständeräte sind

gewählt. Aus dem Kreise unserer Mitglieder werden

im Nationalrat sechs Bisherige und drei Neue

Einsitz nehmen – wir gratulieren herzlich und wünschen

allen einen erfolgreichen Einsatz zugunsten

wirtschaftsfreundlicher Rahmenbedingungen

(Seite 4). Ebenfalls freut uns die Wiederwahl des

bisherigen Ständerats Werner Luginbühl. Bedauerlich

ist die nicht­Wiederwahl von Adrian Amstutz

als Ständerat, welcher gemäss dem Rating des

Schweizerischen Gewerbeverbandes insgesamt

wesentlich wirtschaftsfreundlicher politisiert als der

nun gewählte Hans Stöckli. Stöckli hat offenbar

von seinem Ruf als Pragmatiker in seiner damaligen

Funktion als Bieler Stadtpräsident profitiert.

Im neusten HIV­Gemeinderating erzielten die

Emmentaler und Oberaargauer Gemeinden zum

Teil eine höhere Punktzahl als Berner Vorortsgemeinden

– auch hierzu gratulieren wir herzlich

(Seiten 12 und 13).

Wer glaubt, dass alles so weitergehen kann wie

bisher, ist entweder verrückt – oder Ökonom, so

eine derzeit oft gehörte Aussage. Die HIV­ Sektion

Lyss­Aarberg machte die Probe aufs Exempel mit

der Einladung des Berner Volkswirtschaftsprofessors

Klaus Neusser zum traditionellen Arbeitgeberlunch

(Seite 14). Die Frankenstärke bleibt eine

grosse Belastung für die Unternehmen und damit

für die Gesamtwirtschaft. Dirigistische Interventionen

lehnen wir ab, sie sind grundsätzlich

untauglich. Parlament und Regierung sind vor allem

gefordert mit der weiteren Verbesserung der

Rahmenbedingungen, um den entstandenen

Wettbewerbsnachteil zumindest teilweise zu

kompensieren. Dazu gehört gewiss eine geschickte

Finanz­ und Steuerpolitik… (Seite 9).

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen zum

Jahresende unternehmerisches und persönliches

Wohlergehen, frohe Festtage und einen guten

Rutsch ins 2012

Dr. Adrian Haas

Direktor Handels­ und Industrievereins

des Kantons Bern

Chers membres, chers lecteurs et lectrices,

Les nouveaux conseillers nationaux et conseillers

aux Etats bernois sont élus. Parmi nos membres,

six conseillers sortants et trois nouveaux sont élus

au Conseil national. Nous leur adressons nos plus

vives félicitations et leur souhaitons un engagement

réussi en vue de conditions­cadre favorables

à l‘économie (p. 4). De la même façon,

nous nous réjouissons de la réélection de Werner

Luginbühl en qualité de conseiller aux Etats. En

revanche, nous ne pouvons que regretter la défaite

du conseiller aux Etats sortant Adrian Amstutz,

lequel a mené globalement une politique

beaucoup plus en faveur de l’économie selon le

classement de l’Union suisse des arts et métiers

que son rival socialiste Hans Stöckli désormais

élu. Ce dernier a probablement tiré profit de sa

renommée en tant que politicien pragmatique

dans son ancienne fonction de maire de Bienne.

Avec son classement des communes bernoises,

l’UCI constate régulièrement leur engagement en

faveur de l’économie. Lors de la dernière édition,

les communes de l’Emmental et de Haute­Argovie

avaient obtenu en partie davantage de points

que des communes d’agglomérations bernoises,

et nous les félicitons de ce bon résultat (p. 12/13).

Quiconque croit que tout peut continuer comme

maintenant est soit fou soit économiste comme

on l’entend dire souvent ces temps­ci. La section

UCI de Lyss­Aarberg en a fait la preuve en invitant

le professeur d’économie bernois Klaus

Neusser au traditionnel lunch des patrons (p. 14).

La force du franc suisse demeure une grande préoccupation

pour les entreprises et donc pour

l’économie dans son ensemble. Nous refusons des

interventions dirigistes qui n’apportent rien. Il est

surtout demandé au Parlement et au Gouvernement

de continuer à œuvrer à l’amélioration des

conditions­cadre, afin de compenser au moins en

partie le désavantage en résultant pour notre

compétitivité, en pratiquant par exemple une

adroite politique financière et fiscale… (p. 9).

En cette fin d’année, je vous adresse, ainsi qu’à

vos proches, mes meilleurs vœux pour votre entreprise

et votre vie privée, de beaux jours de fête

ainsi qu’un bon démarrage en 2012.

D r Adrian Haas

Directeur de l’Union du commerce et

de l’industrie du Canton de Berne

Berner Wirtschaft

04∣11

3


Eine Nationalrätin und acht Nationalräte

aus dem HIV – wir gratulieren herzlich!

Am 23. Oktober 2011 haben die

Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

des Kantons Bern den Nationalrat

neu bestellt. Aus dem Kreis der

HIV-Mitglieder wurden sechs bisherige

Nationalräte wieder- und drei

Nationalräte neu ins eidgenössische

Parlament gewählt. Wir feiern dieses

Resultat als Erfolg und gratulieren

allen Gewählten herzlich.

Adrian Amstutz

SVP, bisher

Urs Gasche

BDP, neu

Hans Grunder

BDP, bisher

Der HIV gratuliert seinem Vorstandsmitglied

Werner Luginbühl

zu seiner glanz vollen Wiederwahl

in den Ständerat.

Lorenz Hess

BDP, neu

Rudolf Joder

SVP, bisher

Christa Markwalder

FDP, bisher

Werner Luginbühl

BDP, bisher

Albert Rösti

SVP, bisher

Hansruedi Wandfluh

SVP, bisher

Christian Wasserfallen

FDP, bisher

Gurnigelbad 2011 – Center of Events

Premiere am 9./10. Dezember 2011

im Gurnigelbad, dem traditionsreichen

Sonnenterrassen-Prachtsort

inmitten des Gantrischgebiets auf

1155 Meter über Meer: Eröffnung

der ersten Eisbahnsaison in der Ge­

schichte des ehemaligen Grand Hotels

aus dem 19. Jahrhundert! Was

den besonderen, zu Blütenzeiten

des Bädertourismus mit 400 Gästebetten

und über 27 000 jährlichen

Logiernächten gipfelnden, später bis

aufs einstige Gasthaus Ochsen und

heutige Hotel-Restaurant Gurnigelbad

reduzierten Ort an bester Lage

betrifft, so soll dieser dank neuen

Impulsen und frischem Wind zu

einem Mekka des Erlebnis- und

später auch des Seminartourismus

werden.

Eislauf, Curling und Eisstockschiessen

Das Gurnigelbad – Center of Events

lädt auf einer speziell dafür präparierten

Eisbahn ein zum freien Eislauf

oder wahlweise zum professionell

begleiteten Curling oder

Eisstockschiessen. Der freie Eislauf

findet am Samstagnachmittag und

Sonntag statt. Unter der Woche

wird die Eisbahn an Firmen, welche

Curling oder Eisstockschiessen spielen

wollen, vermietet. (Reservationen:

www.centerofevents.ch)

Nährboden für kreative Ideen

Später nachdem die Räumlichkeiten

dafür bereitstehen, zeigt sich das

Gurnigelbad erneut von seiner besten

Seite. An traumhafter Lage, in

Bergluft-durchfluteter Umgebung

und wohltuendem Ambiente lassen

sich künftig Seminare, Tagungen,

Versammlungen, Sitzungen und jede

andere Art Events durchführen. Mit

Sicherheit bietet das neue Gurnigelbad

bereits heute wieder den idealen

Nährboden für allerlei kreative

Ideen!

4 Berner Wirtschaft 04∣11


Firmenportäts

Sektion Bern

Feusi Bildungszentrum

Bern

500 Mitarbeitende

rubmedia

50 Mitarbeitende

Schwanen Apotheke

Bern AG

Pharmazeutische Kompetenz, Innovation,

Unabhängigkeit und Diskretion, 18 Mitarbeitende

Unser Kerngeschäft

Die Feusi ist die führende Anbieterin für Aus- und

Weiterbildung im Mittelland mit Standorten in

Bern und Solothurn. Unsere Studierenden profitieren

von einer modernen Infrastruktur, vom Unterricht

mit erfahrenen und engagierten Lehrpersonen

und Dozierenden, von der internen

Berufs- und Lernberatung und dem weiterführenden

Bildungsangebot. Dieses umfasst:

- Kita und zweisprachige Preschool

- 5.-10. Schuljahr – mit verschiedenen Schwerpunkten

im 10. Schuljahr

- Berufsbildung – Kauffrau/Kaufmann mit EFZ,

Handelskurs

- Maturitätsschulen - mit gymnasialer Matur,

Berufsmatur und Passerelle zur Uni

- Sportschulen – 8./9. Klasse, Handelsschule,

Gymnasium

- Weiterbildung – Führung, Human Resources,

Marketing/Verkauf, Immobilien, Tourismus,

Medizin, Administration

- Private Hochschule Wirtschaft PHW Bern

Die hauseigene Cafeteria und Parkplätze runden

das Angebot ab.

Unsere wirtschaftspolitischen Wünsche

Wir wünschen uns echten Wettbewerb zwischen

den privaten und den öffentlichen Schulen. Die

Finanzierung des Bildungsnachfragers anstelle

des Bildungsanbieters wäre ein Schritt in die richtige

Richtung.

www.feusi.ch

Unser Kerngeschäft:

Der Fokus von rubmedia liegt auf Zeitschriften

sowie Geschäfts- und Werbedrucksachen. Hier

bieten wir eine umfassende Dienstleistungspalette

an. 50 engagierte Mitarbeitende kümmern

sich um Magazine, Prospekte, Broschüren, Jahresberichte,

Briefpapier, Kuverts, Massenversände

usw.. Wollen Sie Ihre Mitgliederpresse oder Fachzeitschrift

durch Inserate finanzieren, bieten wir

eine massgeschneiderte Lösung an.

Wir leisten Qualitätsarbeit zu konkurrenzfähigen

Preisen. Trotzdem vergessen wir nie unsere unternehmerische

Verantwortung: 10 Prozent unserer

Mitarbeitenden sind Lernende. Mit einem

Trainingsarbeitsplatz geben wir zudem Menschen

eine Chance zur Wiedereingliederung in die Arbeitswelt.

rubmedia bekämpft Lohndiskriminierung

und unterstellt sich deshalb freiwillig einem

Gesamtarbeitsvertrag.

Wer bei uns druckt, nimmt Rücksicht auf die Umwelt:

Unseren Strom beziehen wir aus Wasserkraft,

wir heizen mit Fernwärme und verwenden

Papier aus nachhaltiger Waldwirtschaft.

Unsere wirtschaftspolitischen Wünsche:

Wir bei rubmedia beweisen, dass Unternehmer

auch ohne Gesetze und Zwang soziale und umweltpolitische

Verantwortung übernehmen können.

Damit unser Beispiel Schule macht, braucht

es keine Reglemente, sondern ein konsequentes

Einkaufsverhalten jedes Einzelnen. Wir freuen uns

deshalb über Kunden, die unsere Werte teilen.

Dort wo der Staat bereits eingreift – bei der Vergabe

von Zuschüssen und Subventionen – ist jedoch

auf eine nachhaltige Einkaufspolitik der

Empfänger zu achten.

www.rubmedia.ch

Unser Kerngeschäft:

Die Schwanen Apotheke Bern AG, 1878 an der

Schwanengasse gegründet, wurde 1960 von Dr.

Daniel von Graffenried übernommen. Seit über

50 Jahren wird die Apotheke als unabhängiges

Familienunternehmen geführt, seit 1994 von seiner

Tochter Henriette von Graffenried.

Für uns als unabhängige Apotheke sind Werte wie

Treue, Ehrlichkeit und Loyalität sehr wichtig.

Täglich beraten wir über 500 Kunden als erste

Anlaufstelle und erst noch ohne Wartezimmer…

Dazu stehen wir über 65 Stunden pro Woche mit

Rat und Tat zur Seite. Die persönliche kompetente

Beratung ist unser Kerngeschäft.

2005 wurde die Apotheke total erneuert, inklusive

Einbau eines Rüstroboters im Untergeschoss,

welcher die oben eingegebenen Bestellungen ausführt.

Die Ware aus dem Hochregallager wird anschliessend

per Lift innert 12 Sekunden in den Laden

befördert.

Unsere wirtschaftspolitischen Wünsche:

Den Bedürfnissen der schweizerischen KMUs soll

in der Politik wieder grössere Wichtigkeit beigemessen

werden. Für den Einzelhandel (welcher

auch die Apotheken einschliesst) sollen wieder

vorteilhaftere Rahmenbedingungen geschaffen

werden.

Der Überregulierung durch Behörden soll Einhalt

geboten werden. Beamte, welche Erlasse im Büro

kreieren, sollten praxisnaher arbeiten.

Unser Platz ist an der Front, in der kompetenten

Beratung der Kundschaft – und nicht im Büro, bei

der Bearbeitung von Statistiken und neuen Auflagen.

Weniger Regulierung würde dem Gesundheitswesen

Gesundung bringen.

www.schwanenapo.ch

Berner Wirtschaft

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5


HIV-Vorabendseminar «Arbeitsrecht»

Rund 80 Interessierte besuchten das HIV-Vorabendseminar

vom 2. November 2011 im Kursaal

zum Thema «Wichtiges bei der Regelung des Arbeitsverhältnisses

und Tipps für den Streitfall» in

Kooperation mit den Anwaltskanzleien Wenger

Plattner Rechtsanwälte und GHR Rechtsanwälte

AG. Die drei Referenten, Christoph Zimmerli,

Partner bei Wenger Plattner, Rolf Hartmann,

Partner bei GHR Rechtsanwälte und Caroline von

Samson, Geschäftsleitende Vorsitzende der

Schlichtungsbehörde Oberland, verstanden es,

die komplexe Thematik einfach und praxisbezogen

darzulegen.

Arbeit ist für erwachsene Menschen von zentraler

Bedeutung. Entsprechend vielfältig sind auch

Erscheinungsformen möglicher Konflikte. Die drei

Referenten beschäftigten sich je mit einer spezifischen

Fragestellung aus dem Bereich des

Arbeitsrechts: Dem rechtlichen Verhältnis zwischen

Arbeitgeber und Arbeitnehmer, konkret

mit der Frage, wie das Arbeitsverhältnis optimal

ausgestaltet werden kann. Christoph Zimmerli

referierte zur Regelung von Arbeitszeit und Löhnen,

Rolf Hartmann zu möglichen «Stolpersteinen»

im Arbeitsvertrag und Caroline von Samson

sprach zur Frage, was zu tun ist, wenn es trotzdem

zum Streit kommt. HIV-Direktor Dr. Adrian

Haas moderierte durch die Ver anstaltung.

v.l.: Adrian Haas (Direktor HIV des Kantons Bern), Rolf Hartmann (Fürsprecher), Caroline von Samson

(Fürsprecherin), Christoph Zimmerli (Partner von Wenger Plattner Rechtsanwälte) und David Herren (Jur.

Sekretär HIV des Kantons Bern)

Schliesslich nutzte David Herren, juristischer Sekretär

des HIV, die Gelegenheit, das Publikum

über die Dienstleistung der Geschäftsstelle des

Handels- und Industrievereins des Kantons Bern

zu informieren. Der HIV bietet in regelmässigen

Abständen seinen Mitgliedern Informations- und

Weiterbildungsveranstaltungen zu aktuellen betrieblichen

Rechtsfragen an.

v.l.: Sergio Zanelli (UBS), Norbert Sennhauser

(taconla GmbH) und Thomas Grunder (UBS)

Bilder: Sacha Geiser, Fotograf, Bern. Weitere Bilder

der Veranstaltung unter

www.bern-cci.ch -> Galerie

v.l.: Ellen Moltzahn (Kellerhals Anwälte),

Adrian Merz (Slam Poet) und Therese Lanz

(Lanz Transport AG)

v.l.: Sonja Lehmann (Bredar AG),

Yolanda Riedo (mb-microtec ag) und Ursula

Herren (Schweiz. Ziegenzuchtverband)

Für HIV-Mitglieder

Die Rechtsberatungsstelle steht bei

betrieblichen Rechtsfragen als Anlaufstelle

für eine erste Konsultation unentgeltlich

zur Verfügung.

www.bern-cci.ch->Dienstleistungen

->Rechtsberatung

Lea Wines-Zurbrügg und Michael Zurbrügg

(beide alftechnik GmbH)

Rudolf Hüsser (l.) und Urs Küffer

(beide Leinenweberei Bern AG)

Pour les membres de l’UCI

Le service de conseils juridiques est à

disposition, comme premier recours, pour

fournir des conseils gratuits en matière de

questions juridiques traitant d’activités des

entreprises.

www.bern-cci.ch->services->conseils

juridiques

6 Berner Wirtschaft 04∣11


v.l.: Florence Chevalley und Martin Flückiger (beide

Fiduria AG) mit Hanna Herzog (Hotel Eden Spiez)

Franziska Zosso (AGI AG für Isolierungen) und

Beat Mühlemann (mühlemann IT-personal ag)

Urs Bill (l.) und Antonio Capocasa

(beide Bill Weyermann Partner AG)

Susanna Schick (mb-microtec ag, l.) und

Sabine Gygax (Afag Automation AG)

Kathrin Enderli und Frank Roth

(beide Kellerhals Anwälte)

Nina Hagmann (Wenger Plattner Rechtsanwälte)

und Markus Brülhart (GHR Rechtsanwälte AG)

HIV-Preis 2011:

Etienne Jornod, Muri b. Bern

Die Sektion Bern des Handels- und Industrievereins

des Kantons Bern HIV hat im Beisein von über

400 Mitgliedern im Bellevue-Palace in Bern den

27. HIV-Preis an Etienne Jornod verliehen (Bildmitte

zusammen mit den beiden Töchtern und mit

Frau Katrin Jornod). Präsident Bernhard Emch

(Bild links) ehrte den Preisträger mit den Worten

«Etienne Jornod ist für mich ein Vorzeigeunternehmer

– er verkörpert das Gegenteil eines Spotlight-

Stars – Etienne Jornod ist ein Berner Leuchtturm».

Der HIV-Preis gehört zu den renommierten Auszeichnungen,

welche jährlich an Persönlichkeiten

für ihren herausragenden Beitrag an den Wirtschaftsstandort

Region Bern vergeben werden.

Bild: Iris Andermatt, Fotografin, Bern

Anzeige

Berner Wirtschaft

04∣11

7


«Töipeli-Steuererhöhungsinitiative»

kommt 2012 vors Volk

Seit 1.1.2011 ist ein neues kantonales Steuergesetz

in Kraft, welches u.a. per 2011 eine Reduktion

der Vermögenssteuern um 6% brachte und

per 2012 den Einkommenssteuertarif um einen

halben Steuerzehntel senken wird (vgl. den Bericht

in der Berner Wirtschaft Nr. 2/10, S. 9). Ein

Referendum wurde nicht ergriffen. Dies vorab

deshalb, weil der Grosse Rat einen Volksvorschlag

mittels eines so genannten Eventualantrags präventiv

verunmöglicht hat. Allerdings hat die grollende

Linke eine Volksinitiative unter dem irreführenden

Titel «faire Steuern für Familien»

lanciert, welche die Vermögens- und Einkommenssteuern

wieder erhöhen und zudem die für

den Kanton Bern und dessen Berggebiet wichtige

Pauschalbesteuerung streichen möchte. Diese

«Töipeli-Steuererhöhungs-Initiative» wird im

nächsten Jahr dem Volk vorgelegt.

Gegenwärtig arbeitet der Grosse Rat an einem

Gegenvorschlag, welcher die in Kraft getretenen

Steuersenkungen belassen, jedoch die Pauschalbesteuerung

verschärfen will. Der erste Vorschlag

der Grossratskommission, mit welchem

der Mindestbetrag für die Bemessungsgrundlage

auf ein steuerbares Einkommen von CHF 400 000

festlegen wollte, wurde vom Rat in der Novembersession

mit Recht zurückgewiesen. Er hätte

eine faktische Abschaffung der Pauschalbesteuerung

bedeutet.

Eine Steuererhöhung kommen nicht in Frage!

Die Initiative der Linken würde zu einer (weiteren)

Verschlechterung des Ranges (heute ca.

Rang 23!) des Kantons Bern im interkantonalen

Steuer vergleich führen. Zudem ist einmal mehr

festzuhalten, dass der Kanton Bern kein Einnahmen-

sondern ein Ausgabenproblem hat, zeigt

doch die nachstehende Grafik eindrücklich, dass

die Steuer einnahmen noch nie so hoch waren wie

heute.

Mio. CHF

6000

5000

4000

3000

2000

1000

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

0

Entwicklung der Steuereinnahmen im Kanton Bern

Die Pauschalbesteuerung muss bleiben!

Unter gewissen Voraussetzungen können hier

nicht erwerbstätige Ausländer anstelle der ordentlichen

Einkommens- und Vermögensbesteuerung

die so genannte Besteuerung nach

dem Aufwand, auch bezeichnet als Pauschalbesteuerung,

wählen. Bei dieser Veranlagungsart

wird eine Person auf der Grundlage des Aufwandes,

den sie für ihre Lebenshaltung in der Schweiz

betreibt, besteuert. Die Besteuerung nach dem

Aufwand führt grundsätzlich zu einer angemessenen

Festsetzung der Steuer. Sie trägt der

Tatsache Rechnung, dass bei den betreffenden

Personen eine Ermittlung des weltweiten Einkommens

und Vermögens mit Schwierigkeiten

verbunden wäre. Für Personen, die nach dem

Aufwand besteuert werden, bedeutet dies in erster

Linie eine entscheidende verfahrensmässige

Erleichterung. Den Vorwurf, die Aufwandbesteuerung

fördere die Steuerflucht vom Ausland in

die Schweiz, ist nicht gerechtfertigt. Die Aufwandbesteuerung

ist ein Instrument zur Stärkung

der Standortattrak tivität und zur Schaffung

von Arbeitsplätzen. Neben der Schweiz

kennen auch andere Länder in Europa die Aufwandbesteuerung.

Beispiele sind Grossbritannien,

Irland, Österreich, Belgien, Luxemburg,

Malta, Zypern und Liechtenstein. Der Kanton

Bern hat im Moment über 200 pauschal Besteuerte.

Rund 90% davon wohnen im Berner Oberland.

Die entsprechenden Steuereinnahmen belaufen

sich auf ca. CHF 20 Mio. Franken pro Jahr.

Das entspricht einem durchschnittlichen Steuerbetrag

von CHF 100 000 pro Person. Die Aufwandbesteuerten

stellen zudem einen erheblichen

Wirtschaftsfaktor dar. Man rechnet, dass

Investitionen (z.B. Chaletbau) und Konsum zu

weiteren Abgaben führen (Mehrwertsteuer,

Grundstückgewinnsteuer, Handänderungssteuer,

Steuern der Arbeitnehmenden, Konsumation,

Wohltätigkeiten etc.), welche am Schluss insgesamt

ungefähr CHF 80 Mio. ausmachen. Die

Abschaffung der Pauschalbesteuerung würde im

2009

2010

2011

2012

2013

2014

Budget/AFP

Rechnung

Kanton Bern rund 2500 Arbeitsplätze vernichten.

Auch eine Anhebung des Mindestbetrags des

steuerbaren Einkommens auf CHF 400 000, so

wie es die Grossratskommission zunächst beabsichtigte,

wäre mit Blick auf die Verteilung der Pauschalbesteuerten

(viele «Kleinere» gemäss nachstehender

Tabelle) problematisch und käme einer

faktischen Abschaffung der Pauschalbesteuerung

gleich. Die Problematik eines Mindestbetrages liegt

nämlich grundsätzlich darin, dass er im Unterschied

zu allen anderen Faktoren keine Rücksicht

auf die konkreten Lebenshaltungskosten nimmt.

Affaire à suivre.

Pauschalbesteuerte

(Stand ca. Mitte 2011 ohne prov. Veranlagungen)

Einkommensklassen

Anzahl

(steuerbares Einkommen Kanton)

0 – 99 999 24

100 000 – 199 999 84

200 000 – 299 999 34

300 000 – 399 999 25

400 000 – 499 999 10

500 000 – 599 999 7

600 000 – 799 999 9

800 000 – 999 999 13

ab 1 Mio. 6

Total 212

Berner Wirtschaft

04∣11

9


Informationsveranstaltung

zum Thema Messen

Die Teilnahme an Messen ist wichtig, um sich zu

positionieren, zu präsentieren, um Kontakte herzustellen

und zu pflegen. Mit dem Ziel, interessierten

Exportkunden in diesem anspruchsvollen

Marketinginstrument konkrete Unterstützung zu

bieten, lud Sibylle Plüss-Zürcher, stv. Direktorin

und Leiterin Exportdienste des Handels- und Industrieverein

des Kantons Bern, zur Informationsveranstaltung

«Bereiten Sie Ihre Messeteilnahme

optimal vor» nach Bern ein. Angereist sind rund

23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie haben in

Fachreferaten von Vertretern der Osec (Pascal

Blanc, Leiter Messen), der kantonalen Wirt­

schaftsförderung (Stefan Jans, stv. Leiter) und

BLu-Consult (Bruno Lurati, Inhaber) ebenso wie

im Austausch untereinander sogenannte Best-

Practice-Inputs für künftige Messeteilnahmen

erworben.

«

Messen sind die Königsdisziplin des

Marketing - sie sind Marketing Live! Erst

wenn die Ziele (der Messebeteiligung) und

die Botschaft (an den Besucher) klar sind,

kann ein Messeauftritt entwickelt werden,

der maximale Wirkung erzielt.»

Der Exportdienst des Handels- und Industrievereins

des Kantons Bern, führt regelmässig

Ausbildungs- und Weiterbildungsveranstaltungen

zum Thema Export durch.

Gerne verweisen wir Sie hierzu auf unsere

Homepage www.wirtschaftstermine.ch.

Anmeldungen sind erbeten unter

Handels- und Industrieverein des Kantons

Bern, Frau Sandra Lütt, Kramgasse 2,

PF 5464, 3001 Bern

oder per Mail an bhk@bern-cci.ch

Neu:

Export Sachbearbeiter/in

mit SIHK Diplom

Die Swiss School for International Business –

ein Unternehmen der Schweizer Industrie- und

Handelskammern SIHK – bietet 2012 einen Diplom-Lehrgang

für Verantwortliche aus dem

Export und für Exportsachbearbeitende an. Die

Kursteilnehmenden gewinnen während sechs

Kurstagen einen praxisbezogenen Einblick in die

Planung und die Abwicklung des Exportgeschäfts

auch als Grundlage für weitergehende

Fachausbildungen beziehungsweise zur Aktualisierung

des persönlichen Wissens.

Bruno Lurati, BLu – consult, Ennetbürgen,

www.blu-consult.ch

Kursdaten in Bern: 28.8.2012, 11.9.2012,

18.9.2012, 23.10.2012, 6.11.2012, 20.11.2012

Online-Anmeldeformular unter

www.ssib.ch/exportsachbearbeiter

V.l.n.r.:Sibylle Plüss-Zürcher, stv. Direktorin und Leiterin Exportdienste des Handels- und Industrievereins des

Kantons Bern, Bruno Lurati, Inhaber BLu-Consult, Samuel Estoppey, Geschäftsführer ESTOPPEY-REBER SA.

Samuel Estoppey, ESTOPPEY-REBER SA, Galvanische

Beschichtungen, Aegerten, Vorstandsmitglied

der HIV-Sektion Biel-Seeland, vermittelte im Rahmen

der Informationsveranstaltung zum Thema

Messen einen anschaulichen Einblick in die Praxis

der Messeteilnahmen seiner Firma. Mit der nötigen

Erfahrung, mit richtiger Planung, Kreativität und zielgenauer

Definition dessen, was das Unternehmen

von einem Messeengagement erwartet, lohne sich

das Abenteuer Messe. Freilich, die erfolgreiche Teilnahme

an einer Messe sei kein Sonntagsspaziergang

angesichts des finanziellen Aufwands. Umso mehr,

wenn der finanzielle Einsatz in einem ausgewogenen

Verhältnis zum Erfolg gebracht werden will.

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Berner Wirtschaft

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HIV-Gemeinderating 2011

Emmentaler und Oberaargauer Gemeinden

legen an Wirtschaftsfreundlichkeit zu

Der Handels- und Industrieverein

des Kantons Bern publizierte eine

weitere Aktualisierung seiner Gemeinderatings.

Jetzt liegt die neues te

Bewertung der Gemeinden im Emmental-Oberaargau

vor: Praktisch

sämtliche Gemeinden wurden deutlich

wirtschaftsfreundlicher als vor

vier Jahren. «Mit den regelmässigen

Ratings möchte der HIV den Gemeinden

zeigen, dass sie über zahlreiche

Gestaltungs- und Einflussmöglichkeiten

zur Verbesserung

ihrer Standortqualität ver fügen»,

erklärte HIV-Direktor Adrian Haas

vor 60 Gemeindevertretern in Kirchberg.

Ausschlaggebende Kriterien für

den Standortentscheid eines

Unternehmens

Die Bewertung erfolgte in einem

aufwändigen Verfahren anhand klarer

Kriterien und unter Miteinbezug

der jeweiligen Gemeinden mittels

Interviews. In den Kriterien Steuern

und Gebühren (1), Verkehr und Parkieren

(2), Bauen, Reglemente und

Flächen (3), weiche Standortfaktoren

(4) sowie Umgebung und Lebensqualität

(5) konnten die Gemeinden

punkten. Im Vergleich zum

Rating 2007 vermochten sich in den

bewerteten Regionen 28 Gemeinden

zu verbessern, zwei Gemeinden

konnten gar über zehn Punkte da­

zugewinnen. Erfreulicherweise lag in

den Standortfaktoren 1 bis 4 keine

Gemeinde im Emmental und im

Oberaargau im sogenannten «Mittelfeld»,

das heisst unter der

110-Punkte-Marke.

Kirchberg ist zusammen mit der Stadt Langenthal Sieger

im HIV-Gemeinderating Emmetnal-Oberaargau, Update 2011.

Luftaufnahme Stadt Langenthal Industrie.

Bild: Mattias Kuert, Langenthal

Die Abbildungen zeigen die Bekanntgabe der Ratingresultate am 17. November

2011 im Saalbau in Kirchberg. Weitere Bilder siehe unter

www.bern-cci.ch->Galerie.

12 Berner Wirtschaft 04∣11


Im Projektteam HIV-Gemeinderating sind Sibylle Plüss-Zürcher, HIV

(Leitung), sowie Bernard Fuhrer und Therese Neuenschwander, BDO

AG. Das HIV-Gemeinderating wird durch Sponsoring unterstützt von

BDO AG, Wirtschaftsprüfungs-, Treuhand- und Beratungsgesellschaft,

BKW FMB Energie AG, COMUNITAS, Vorsorgestiftung des Schweizerischen

Gemeindeverbands, der Mobiliar, Versicherungen & Vorsorge

(Hauptsponsoren) und von TALUS, Informatik AG (Nebensponsor).

Der Bericht kann unter www.bern-cci.ch -> Publikationen -> Gemeinderating

heruntergeladen werden. Einzelexemplare des Berichts

sind beim HIV erhältlich (CHF 20.-/Ex.). Interessierten Gemeindebehörden

und –vertretungen wird die Einsichtnahme in die Originalberichte

inklusive Grundlagenmaterial angeboten.

Die nächsten Ratings: Berner Oberland (Dezember 2011); Jura

bernois (Juni 2012); Gesamtbericht (Herbst 2012).

Berner Wirtschaft

04∣11

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Volkswirtschaftsprofessor

Dr. Klaus Neusser zu Gast bei der

Sektion Lyss-Aarberg

Der letzte Arbeitgeberlunch der Sektion Lyss-

Aarberg und Umgebung im Jahr 2011 fand

am Donnerstag, 17. November, im Hotel Worbenbad

statt. Das Thema «Wirtschaftskrise»

war topaktuell und der Präsident der Arbeitgebersektion,

Daniel Bangerter, konnte rund

70 HIV-Mitglieder zu diesem Mittagsanlass

begrüssen.

Weltwirtschaft Die Schweiz:

mitgehangen – mitgefangen

Die mit der Einführung des Euro verbundene Senkung

des Zinsniveaus auf jenes von Deutschland

hat einige südeuropäische Länder zu einer unverantwortlichen

Fiskalpolitik verführt, deren Auswirkung

nun als Schuldenkrise zu Tage tritt. Das

Krisenmanagement der EU war mehr als mangelhaft.

Zum einen wurden sukzessive alle Prinzipien,

die bei der Einführung des Euro aufgestellt wurden,

verletzt: angefangen vom Stabilitäts- und

Wachstumspakt mit seiner Defizit- und Staatsschuldengrenze

von 3 bzw. 60 Prozent, über die

«no-bail-out»-Klausel, bis zum Kauf von Staatstitel

von Mitgliedsstaaten seitens der Europäischen

Zentralbank (EZB). Zum anderen haben

6%

5%

4%

3%

ständige Diskussionen um die Erweiterung bzw.

Ausgestaltung des Rettungsschirms (EFSF-

Fonds) die ohnedies schon grosse Unsicherheit

weiter genährt und Zweifel am langfristigen

Überleben des Euro in seiner derzeitigen Konstruktion

aufkommen lassen. Die Folge dieses Vertrauensverlustes

war eine massive Kapitalflucht

in den Schweizer Franken und damit verbunden

eine unerwartet hohe und schnelle Aufwertung.

Die Schweiz in einem garstigen Umfeld

Alles dies bedeutet für die Schweiz nichts Gutes,

zumal auch die USA als führende Wirtschaftsmacht

sich einer tiefgreifenden Krise gegenübersieht.

Zwar erholte sich die Schweiz von der Finanzmarktkrise

sehr schnell und erreichte Mitte

2011 das hohe Produktionsniveau vor der Krise,

doch lassen die Verwerfungen auf den internationalen

Finanzmärkten und die pessimistischen

Konjunkturaussichten für die nächsten ein bis

zwei Jahre wenig Gutes erwarten. Insbesondere

trifft die massive Aufwertung die exportorientierte

Schweiz hart. So wie es derzeit aussieht, ist

für 2012 mit einer Stagnation, wenn nicht sogar

mit einer leichten Rezession, zu rechnen.

6%

5%

4%

3%

Prof. Dipl. Ing. Dr. Klaus Neusser, Gast am Arbeitgeberlunch

der Sektion Lyss-Aarberg, ist Professor

für Volkswirtschaftslehre in Bern

Geringer wirtschaftspolitischer Spielraum

Die Schweiz hat ihre Hausaufgaben gemacht und

ist daher für die kommenden Herausforderungen

gut gewappnet. Die SNB hat mit der Einziehung

einer Untergrenze für den Eurokurs ein wichtiges

Signal gesetzt, ohne dabei ihre mittelfristige Ausrichtung

an der Geldwertstabilität aufzugeben.

Die nun einsetzende Anpassung des internationalen

Preis- und Lohngefüges wird die Wettbewerbsfähigkeit

der Schweiz wieder verbessern.

2%

1%

0%

–1%

–2%

–3%

2007 2008 2009 2010 2011

Schweiz EU USA

–1%

–2%

–3%

Die Graphik zeigt deutlich das Anziehen der Inflation in den EU-Ländern und den USA. Alles in allem ist

die Schweiz gut beraten, sich an mittelfristigen Zielen zu orientieren, wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen

zu schaffen und übertriebenen Aktionismus zu vermeiden.

2%

1%

0%

Die Sektion Lyss-Aarberg und Umgebung ist

eine der acht Sektionen des Handels- und

Industrievereins des Kantons Bern (HIV)

und zählt etwas mehr als 200 Mitglieder.

Nebst den regelmässig stattfindenden

Arbeitgeberlunchs organisiert die Sektion

Lyss-Aarberg im Rahmen der Anlassreihe

«Betriebe im Alltag» mehrmals pro Jahr Firmenbesuche,

bei welchen eine Mitgliedsfirma

ihre Branche, Produkte und Dienstleistungen

präsentiert mit Einblick in ihr

Tagesgeschäft. Für mehr Informationen besuchen

Sie uns unter www.bern-cci.ch unter

dem Link zur Sektion Lyss-Aarberg.

14 Berner Wirtschaft 04∣11


Neueintritte

Der HIV des Kantons Bern begrüsst

neue Mitglieder:

Firmenjubiläen

Diese Unternehmen und HIV-Mitglieder feiern

2011 ihr Jubiläum – wir gratulieren herzlich!

act's GmbH Kiesen

Adriano Moser Consulting Spiez

allshape AG Lengnau

ALVISA24 AG Bern

artd webdesign gmbh Bern

bernadog immobilien ag Bern

Blaser Treuhand AG Köniz

Casalini Werbeagentur AG Bern

Designstudios GmbH Bern

GVB Privatversicherungen AG Ittigen

Järmann Trading Bern

Kältetechnik AG Zollikofen Zollikofen

Möbellink Gümligen

mt consult gmbh Thun

Muri-Consulting GmbH Muri

Niederer Services AG Ostermundigen

NZW Treuhand GmbH Langenthal

Ortel Mobile Switzerland GmbH Bern

Q.C.M. AG Belp

Ronja GmbH Interlaken

rudolph ag Bern

saleaway gmbh Bern

SAMOT premium produx AG Huttwil

SAMSIC EMPLOI SA Bern

SIAMS SA Bévilard

sourcefactory GmbH Münchenbuchsee

Umzug Schweiz GmbH Bern

Vigier Rail AG Müntschemier

Werbelinie AG Gwatt (Thun)

Mitglied werden

Alle Informationen finden Sie unter

www.bern-cci.ch

10 Jahre

ATESCO GmbH Faoug

M. Bürgi GmbH, ENERgie + architekTUR

Lyss

EnerCom Kirchberg AG Kirchberg

20 Jahre

Funke Lettershop AG Zollikofen

Renobau Plaung + Bauleitung AG Bern

V+R Management AG Hünibach

W. Belz & Partner AG Bern

40 Jahre

REWA Textilservice AG Herzogenbuchsee

75 Jahre

Blaser Swisslube AG Hasle-Rüegsau

130 Jahre

LOEB AG Bern

Feiert auch Ihre Firma 2012 ein Jubiläum –

Melden Sie das an redaktion@bern-cci.ch.

Unico Data AG gewinnt

den Berner Sozialstern

2011

Die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern

(UPD) verleihen der Unico Data AG (Münsingen)

den Berner Sozialstern 2011. Unico-Data-Geschäftsführer

Toni Hossmann, David Baumgartner,

Leiter Technik, und PC-Supporter Bruno Aeberhard

(v.r.n.l.) konnten im Berner Rathaus den mit

10 000 Franken dotierten Preis entgegennehmen.

Der HIV unterstützt den Berner Sozialstern.

www.bernersozialstern.ch

Das ärgert das Nashorn

Festtagswünsche per Knopfdruck

Nun füllen sie wieder das E-Mail-Postfach: Die

Mails von Firmen, welche frohe Weihnachten

wünschen und gleichzeitig mitteilen, dass sie dieses

Jahr anstelle von Kundengeschenken einen

nicht genannten Betrag an eine wohltätige Institution

spenden würden. Effizienter und günstiger

geht’s nicht mehr: Die Mail-Adressen sind vorhanden,

der Text ist rasch erstellt, der Versand erfolgt

auf Knopfdruck und eine bescheidene

Spende genügt. Das Nashorn fragt sich indessen,

ob Festtagswünsche und Geschenke nicht doch

etwas mehr Herzenssache sind.

Das freut das Nashorn

Liberale Rezepte gefragt

Verschiedene europäische Staaten sind überschuldet

und der Euro droht abzustürzen. Als

Massnahmen verlangt nun die EU unter anderem

eine massive Redimensionierung der Staatsverwaltungen,

Liberalisierungen und Flexibilisierungen

im Arbeitsrecht, Privatisierungen und eine

langfristig wirkende, unternehmerfreundliche

Wirtschaftspolitik. Bei aller Tragik freut sich das

Nashorn darüber, dass liberale Rezepte offensichtlich

wieder Hochkonjuktur haben – mindestens

ausserhalb der Schweiz.

Impressum

Die Berner Wirtschaft

Herausgeber:

Magazin des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern Kramgasse 2, Postfach 5464, CH-3001 Bern, Tel. +41 (0)31 388 87 87,

Fax +41 (0)31 388 87 88, www.bern-cci.ch, redaktion@bern-cci.ch

Redaktionsleitung: Alfred Rikli, HIV Bern

Grafik, Layout + Druck: Stämpfli Publikationen AG, Wölflistrasse 1, CH-3001 Bern, www.staempfli.com

Fotos: HIV, zVg

Inserate: Stämpfli Publikationen AG, Postfach 8326, CH-3001 Bern, Tel. +41 (0)31 300 63 83, Fax +41 (0)31 300 63 90, inserate@staempfli.com

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schrift licher Genehmigung des Herausgebers. Die «Berner Wirtschaft« erscheint viermal jährlich.

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