Die Revoλution geht weiter!

impactmedia.at

Die Revoλution geht weiter!

P.b.b. 09Z037955M, Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1180

D E R Ö S T E R R E I C H I S C H E B A U S T O F F M A R K T

Fachmagazin für den Baustofffachhandel & Baumärkte

Die Revoλution geht weiter!

JG 42

1-2.2012

AerowoÏÏe ®

CREATED BY ROCKWOOL

www.aerowolle.at


62 % der Österreicher

haben einen Garten,

35 % einen Balkon,

26 % eine Terrasse.

Das alles will umzäunt

und bepflanzt werden,

braucht Gehwege und

Teiche, Erde und Töpfe.

WERKSTATT GARTEN zeigt

Ihnen, was Ihre Kunden

2012 von Ihnen erwarten.

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A K T U E L L

G R E M I E N &

V E R B Ä N D E

Hinweis

H A N D E L

In dieser Ausgabe

finden Sie eine Beilage

von Saint Gobain

Isover Austria

1 - 2 . 2 0 1 2 I N H A L T

30 20

Time out 5

Es gibt auch andere Dinge außer Baustoffe

Wie wird 2012? 6

Umfrage zur Konjunktur bei den größten Baustoffindustrien

Darf eine Abdichtung auch grün sein? 19

Was ist eine Reaktivabdichtung

ba-Seminare 27

Energiesparendes Bauen und Besuch in Theresienfeld

90 Jahre Tradition 31

Würth Hochenburger Fachtagung im Zeichen der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

Ein Pionier wird 40 32

Bauhaus feiert Jubiläum

1-2 . 2012 | 3


E D I T O R I A L

2009,10,11,12,13,...ODER NIE?

Mag. Alois Fröstl

Chefredakteur

Heuer geht es ja noch, aber nächstes Jahr! Da wird es dann eng und da wird

es uns dann treffen und da werden wir unsere Probleme haben….. So

höre ich das seit Jahren.

Zum Glück kam es dann doch nie so schlimm wie erwartet oder befürchtet.

Die Baustoffbranche erweist sich seit Jahren als eine der Konjunkturstützen. Wenngleich

die Ergebnisse im ehemals überhitzten Tiefbausektor nicht mehr die sind

und sein werden, die sie einmal waren, so trägt die Bauwirtschaft doch jedes Jahr

wesentlich dazu bei, dass wir die niedrigste Arbeitslosenrate Europas aufweisen

können.

Diese Tatsache muss denjenigen in Erinnerung gerufen werden, welche die notwendige

Budgetsanierung zu einem wesentlichen Teil über die Reduktion öffentlicher

Investitionen erreichen wollen.

Natürlich sind die goldenen Zeiten des Wohnbaus aus den 1990-er Jahren ein für

alle Mal vorbei. Aber Österreichs Bevölkerung wächst und wird das auch in den

kommenden Jahren tun.

Der Bedarf an neuen oder verbesserten Wohnungen wird anhalten. Wenn uns die

Konjunkturlokomotive Deutschland in den nächsten Jahren weiterhin mitzieht, ist

auch wieder mit verstärkter Investitionstätigkeit in Betriebsgebäude zu rechnen. Finanzwirtschaft

hin, Finanzwirtschaft her.

Solange die privaten Haushalte noch über Sparguthaben verfügen, können sie weiterhin

auf Urlaub fahren, Autos kaufen, Häuser sanieren und den Kindern beim

Start ins Leben unter die Arme greifen. Also insgesamt gute Voraussetzungen für

unsere Branche. Dass diese Chancen auch umgesetzt werden, beweisen die laufenden

Produktinnovationen der Baustoffproduzenten. Für den Baustoff-Fachhandel

bedeutet dies, dass er die von Industrie und Österreichischem Baustoff-Ausbildungszentrum

angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten für seine Mitarbeiter/innen

annehmen muss. Denn Neuerungen bringen immer erhöhten Beratungsaufwand

mit sich. Marktwachstum bedeutet nicht nur mehr Umsatz, sondern gleichzeitig

steigende Anforderungen an den Vertrieb. Diese anzunehmen und zu erfüllen sichert

im kommenden Jahr den Erfolg!

4

| 1-2 . 2012


Beweg dich

Die fetten Tage sind vorbei

Dahin sind sie, die Feiertage.

Schöne Stunden haben sie uns

beschert und den meisten von uns rund

zwei Kilo zusätzliches Körpergewicht.

Wir alle wissen es bereits aus den vergangenen

Jahren: Es ist wesentlich leichter

und lustvoller Speck zu essen, als zu

verbrennen. Ein Kilogramm Körperfett

entspricht etwa 7000 Kalorien und die

kriegt man nur dadurch wieder los, indem

man sie verbraucht. Wer abnehmen

will, muss dauerhaft weniger Kalorien

zu sich nehmen, als sein Körper

verbraucht. Effektive Gewichtsreduktion

sollte daher aus zwei Komponenten

bestehen – einem sportlichen Training

wie etwa Laufen oder Zimmerfahrrad

treten, das hilft, den Kalorienverbrauch

anzukurbeln, und einer Ernährung, die

wesentlich ärmer an Kalorien ist, als das,

was wir uns in den letzten Wochen auf

den Teller geladen haben. Durch Laufen

allein ist es schwer, Gewicht zu verlieren,

da der Kalorienverbrauch durch

Sport nicht so hoch ist, wie man vielleicht

erhofft: Wer drei Mal pro Woche

einen lockeren 5-Kilometer-Lauf

Weihnachtstraining

Zwischen Pazifik und Old Town

Auch oder gerade in den Schulferien

wird trainiert. Seinen Aufenthalt

in den USA nutzte Max, um sich

im San Diego Rowing Club vorzustellen,

er will das Wintersemester 2012/13

dort verbringen, und sich gleich mit

amerikanischen Kollegen ins Boot zu

setzten. Für Max war dieses

Training insofern eine Premiere,

da er erstmals auf Salzwasser

ruderte. San Diego Mission

Bay ist ein künstlich angelegtes

Becken, welches Teile der Stadt

WINTER. Das San Diego Rowing Center

mit dem SD Rowing Club und dem

Universitäts-Rudercenter

absolviert, verliert dadurch

etwa 1.200 Kalorien, was

dem Körper gerade mal 130

Gramm an Fett kostet. Und

weil es so lange dauert, bis

man ein Resultat erzielt, das

den Mut stärkt weiterzumachen,

scheitern rund 85

Prozent aller Abnehmversuche.

Dennoch: Verlieren

Sie nicht den Mut, bleiben

Sie bei Ihrem Vorsatz, Gewicht

abzubauen. Aber erwarten

Sie sich keine Wunder, es dauert

einige Zeit, bis sich der erhoffte Erfolg

einstellt. Nützen Sie jede Gelegenheit

um Bewegung zu machen. Der Königsweg

zum Abnehmen ist zu Fuß zu gehen.

Suchen Sie Bewegungsmöglichkeiten im

Alltag, weniger Rolltreppe bedeutet weniger

Speckröllchen.

Während auf der Vorderseite der Medaille

für den Abnehm-Champion „Beweg

dich“ steht, steht auf ihrer Rückseite

„Reduktion der Kalorienzufuhr“

– frei übersetzt: Völlerei ist vorbei. Das

Gute am Verzicht: Kalorien, die man

(Mission Bay) vom Pazifik trennt. Bei

Temperaturen von 26 Grad am Tag und

strahlend blauem Himmel, konnte man

den trüben Trainingsalltag, in der Kraftkammer

und am Ergometer, zu Hause

schnell vergessen. Rudertraining im

Winter einmal ganz anders. ❙

T I M E O U T

nicht zu sich nimmt, muss man nicht

mühsam verbrennen. Verzichten sie auf

Zwischenmahlzeiten, sogar auf die kleinen

Häppchen zwischendurch. Sie dienen

nur dem Lustgewinn, der Körper

braucht sie nicht. Machen Sie Gemüse

zum Hauptbestandteil von Mahlzeiten,

nicht zur verlegenen Beilage. Gemüse

ist vollwertige und gleichzeitig kalorienarme

Kost, von der Sie essen können

soviel Sie wollen, ohne auf die Kalorien

schauen müssen. Von Gemüse werden

Sie nicht dick. Im Übrigen können Sie ja

ohnehin essen was Sie wollen. Nur eben

VIEL WENIGER! ❙

MISSION BAY. Premiere für Max am

Meerwasser und mit einem

„Hudson“-Einer

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1-2 . 2012 | 5


A K T U E L L

Umfrage bei der österreichischen Bauindustrie

Wie wird 2012?

VBÖ-Präsident, Leonhard Helbich-Poschacher

Baustoffbranche als Konjunkturstütze

Seit vielen Jahren habe ich nun schon die Gelegenheit,

den persönlichen Einschätzungen

der Industriemanager ein paar Gedanken voranzustellen.

Ich mache das deshalb sehr gerne, weil sich

in deren Konjunkturprognosen immer wieder

der Optimismus und die unternehmerischen

Initiativen unserer Freunde aus der Industrie

widerspiegeln.

Und das zu Recht! Denn die Baustoffbranche

hat sich auch in schwierigen Zeiten

stets als tragfähige Säule unserer Gesamtwirtschaft

erwiesen. Durch kluge Strategien, Entwicklung

neuer Anwendungsmöglichkeiten,

Schaffung neuer Märkte und Innovationen ist

es auch in sogenannten Krisenzeiten möglich

gewesen, die Umsätze des Vorjahres zu halten

oder sogar noch auszubauen. Zwar konnten

die Erträge damit nicht immer Schritt halten,

aber ganz ohne Herausforderungen wäre es

wohl doch zu schön.

Nicht zuletzt hat die partnerschaftliche Zusammenarbeit

zwischen Baustoff-Fachhandel

und Industrie ihren Beitrag dazu geleistet,

dass wir einander das Geschäftsleben nicht

unnötig erschweren. Dieser „österreichische

Weg“ wird dazu führen, dass wir auch dieses

Jahr mit zufriedenstellendem Geschäftsverlauf

rechnen können.Der VBÖ bemüht sich, auch

in Zukunft seinen Beitrag dazu zu leisten. ❙

ACO, Martin Lackner

Wir brauchen Investitionsbereitschaft

Ob wir gut gestimmt oder eher sorgenvoll in

die kommende Bausaison starten, hängt sehr

vom Standpunkt ab, den wir einnehmen. Sehen

wir uns den Hochbau an, dann können

wir optimistisch sein. Es gibt viele Ausschreibungen

am Markt, die Auftragslage ist gut.

Das hören wir auch von unseren Kunden im

verarbeitenden Gewerbe. Wenn wir uns dagegen

dem Tiefbau zuwenden, sieht alles völlig

anders aus. Dieser Sektor hat schon 2011

deutliche Rückgänge verzeichnen müssen und

wir haben keinen Anlass zu glauben, dass es

2012 deutlich besser wird. Die öffentliche

Hand investiert kaum noch. Der Sparkurs

der Gemeinden und Kommunen ist für alle

bereits schmerzhaft spürbar.

Der größte Unsicherheitsfaktor aber ist die

aktuelle Schulden- und Finanzthematik. Nahezu

stündlich verschärfen sich die Prognosen,

aber welche davon haben wirklich eine

reale Grundlage und wie viele davon sind einfach

gehypte mediale Meldungen? Ich fürchte,

das lässt sich aus heutiger Sicht nicht beantworten.

In diesem Umfeld sind Prognosen für

die österreichische Bauwirtschaft 2012 schwer

möglich. Aber in einem Punkt bin ich mir sicher:

Wir brauchen mehr Mut, mehr Bereitschaft

zu Investitionen, damit eine positive

Veränderung geschehen kann. ❙

6 | 1-2 . 2012


Ardex, Anton Reithner

Austrotherm, Gerald Prinzhorn

2012 wird gut!

Wenn man einmal versucht, die täglichen Katastrophenmeldungen

wegzublenden, dann

erwarte ich für die Bauindustrie ein ansprechendes

Jahr 2012, welches durch den privaten

Konsum getragen werden wird. Die

öffentliche Hand wird sicherlich weniger inve-

Schneller – Höher – Weiter

Wenn sich das Tempo des österreichischen

Wirtschaftswachstums bei gut 2 % einpendelt,

müssen wir lernen mit dieser Situation

umzugehen. Faktum ist, dass der Indikator

Wirtschaftsklima traditionell am sensibelsten

auf gestiegene Unsicherheiten reagiert. Genau

dieses Klima macht auch unserem Markt zurzeit

sehr viele Probleme.

Parallel dazu dreht sich die Welt immer

schneller, pausenlos werden neue Rekorde

aufgestellt und von allen werden permanent

Höchstleistungen gefordert. Genau in diesem

stieren. Die Situation im Bereich Dämmstoffe

sollte jedenfalls noch günstiger sein, weil man

hier dem Konsumenten ein nachhaltiges und

auch sich schnell rechnendes Projekt anbieten

kann. ❙

BauMit, Georg Bursik

Das Jahr 2011 war geprägt von der Unsicherheit

der Finanzmärkte, wobei niemand wirklich

vorhersehen kann, wie sich die wirtschaftliche

Lage weiterhin entwickeln wird.

Wird eine rasche und vernünftige Lösung für

Griechenland gefunden, so bin ich überzeugt,

werden sich auch die Märkte wieder beruhigen

und wir können optimistisch in die Zukunft

sehen. Hört man sich die Firmennachrichten

und Prognosen an, so dürfte die wirtschaftliche

und finanzielle Lage besser sein, als die

Stimmungsmache der Medien.

A K T U E L L

Umfeld gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren,

die Umgebung aufmerksam wahrnehmen

und schneller als die anderen zu lernen, um

die Zukunft aktiv gestalten und erfolgreich

bleiben zu können. Was immer auf uns zukommt,

es liegt an uns daraus das Beste zu

machen.

Wir, die Ardex Baustoff GmbH, werden

unseren konsequenten Vertriebsweg über den

Fachgroßhandel fortsetzen und gehen trotz

aller Unkenrufe mit Optimismus ins neue

Jahr. ❙

Lage ist besser als die Stimmung

In Osteuropa herrscht zwar eine gewisse Zahlungsunsicherheit,

jedoch sehe ich die Situation

in Österreich eher so, dass die Ungewissheit

am Aktien- und Finanzmarkt sogar der

Bauwirtschaft positiv in die Hände spielt, da

die Menschen in Zeiten wie diesen eher bereit

sind in ihr Eigenheim zu investieren als ihr

Kapital zu verspekulieren.

Ich persönlich sehe das Jahr 2012 optimistisch

und gehe davon aus, dass wir in der Baubranche

das hohe Niveau von 2011 wieder erreichen

können. ❙

1-2 . 2012 | 7


A K T U E L L

Botament, Peter Kiermayr

Es wird ein gutes Jahr

2011 war ein sehr zufriedenstellendes Jahr

und 2012 wird es vermutlich ebenso. Die allgemeine

Verunsicherung über die Zukunft des

Euros und eine drohende Inflation führt dazu,

dass viele private Haushalte ihre Ersparnisse

aus Angst vor einem drohenden Wertverlust

zur Sanierung oder Renovierung des eigenen

Wohnraumes verwenden. Das wiederum wirkt

Internorm, Rudolf Temmel

Wachstum durch richtungsweisende Lösungen

Wir sehen die nächsten Jahre sehr positiv und

erwarten ein stabiles Wachstum.

Internorm hat die richtigen Voraussetzungen

hierfür geschaffen. Eine neue Konzeption

des Markenauftrittes gewährleistet

in Zukunft eine bessere Übersicht für unsere

Kunden. Mit diesem Konzept – konkurrenzlos

in der Darstellung der Innovationen

und deren Leistungen und in einer neuen

logischen Gliederung werden die einzelnen

Kundengruppen rascher zu ihren persönlichen

Elementelösungen finden. Und damit wird

auch der Verkaufsprozess für sie einfacher und

erfolgreicher.

sich auf unsere Branche sehr positiv aus.

Botament kommt im Frühjahr mit mehreren

Produktinnovationen auf den Markt,

welche alte Systeme künftig komplett ersetzen

werden. Das bedeutet für unsere Händler

dass sie neue nicht vergleichbare Produkte mit

einem deutlichen Mehrwert für ihre Kunden

anbieten können. ❙

Domoferm, Franz Nürnberger

Aufwärtstrend hat sich gefestigt

Die Tiefbaubranche steht im Gegensatz zum

Hochbau vor schwierigen Zeiten. Prognosen

zufolge bleibt die Hochbaubranche auf dem

positiven Niveau des Jahres 2011. Nach vielen

Gesprächen mit Generalunternehmern und

Partnern aus Baustoff-Fachhandel und Gewerbe

ist ein sehr gutes erstes Halbjahr 2012

zu erwarten und vorsichtiger Optimismus angezeigt.

Der Aufwärtstrend, der sich im vergangenen

Jahr abzeichnete, hat sich weiter gefestigt.

Neue, intelligente Innovationen wurden gezielt

auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt

und befriedigen die Nachfrage nach

Designlösungen und hoch wärmedämmenden

Produkten.

Die Differenzierung wird wieder stärker

hervorgehoben und damit können wir unser

Wachstum in Österreich konsequent fortsetzen

und unsere Spitzenposition stärken.

Wir gehen mit sehr viel Zuversicht ins Jahr

2012 – als größte, international tätige Fenstermarke

Europas. ❙

Eine mögliche Einflussnahme durch den

Finanzsektor und der Medien als Meinungsbildner

sind Risikofaktor Nummer eins. Der

gut angelaufene Jänner stimmt jedenfalls zuversichtlich.

Die wirtschaftliche Situation in Europa ist

derzeit in allen Branchen fragil, gegenwärtig

wagt kaum jemand längerfristige Prognosen

abzugeben. ❙

8 | 1-2 . 2012


Isover, Franz Hartmann

Häusler, Michael Häusler

Jetzt das Richtige tun!

Mit dem Öffnen der Geldschleusen durch die

EZB wird ein Jahr Zeit gekauft, in dem die öffentliche

Hand sparen sollte und die Privaten

entsparen werden.

Für 2012 ist daher mit einer geteilten Entwicklung

zu rechnen: Eine weiter gute Nach-

Vorsprung durch österreichische Qualität

Wärmedämmung ist seit Jahren ein großes

Thema und daran wird sich auch in Zukunft

nichts ändern. Im Gegenteil: Sie wird an Bedeutung

gewinnen, weil die Energiepreise unaufhörlich

steigen. Deshalb sind wir überzeugt,

dass sich der Dämmstoffmarkt 2012 besser als

die Baubranche im Allgemeinen entwickeln

wird. Beim Hochbau gibt es zwar noch gewisse

Unsicherheiten, aber wir sind vorsichtig

optimistisch. Der weitaus stärkere Impuls wird

aus der Sanierung kommen – und da wird der

Sanierungsscheck auch wieder wichtige Impulse

setzen. Darin liegen große Chancen für

uns und den österreichischen Baustoffhandel

als unseren wichtigsten Partner.

Bei den Produkten zeichnet sich ganz klar das

Interesse der Bauherrn an hochwertigen Materialien

ab. Auch aus diesem Grund haben wir

im Dezember 2011 unsere Produktion umgestellt

und setzen nun ein neues Bindemittel

ein, erkennbar an der Bezeichnung G3 touch.

Diese neue hochqualitative Mineralwolle, die

natürlich gelb bleibt, behält die gewohnt sichere

Klemmwirkung.

Neben dieser Produktumstellung setzten wir

weiterhin auf TOP Services – mit Trainingsangeboten,

Prospekten, Kooperationswerbung

und technischer Beratung. Als Österreichs

einziger Mineralwolleproduzent, können wir

zusätzlich unsere Logistik sehr genau auf die

Bedürfnisse unserer gemeinsamen Kunden abstimmen

und sie bestens betreuen. ❙

Knauf, Otto Ordelt

Ein durchaus spannendes Jahr

Es besteht Gott sei Dank noch ein erheblicher

Unterschied zwischen der Finanz- und Realwirtschaft.

Einige Institutionen, wie beispielsweise

der IWF, reden eine Rezession für Europa

herbei. Wir bemerken nichts davon.

Rückblickend betrachtet wies der Trockenbau

2011 eine über dem normalen Hochbauwachstum

liegende Steigerung auf. Erklärbar ist

dies mit einer Substitution der massiven Bauweise

durch das Leichte Bauen. Für 2012 erwarten

wir einen gebremsten Fortschritt dieses

Trends, allerdings keine Einbrüche.

Einziger Wehrmutstropfen für unsere Partner

in Westösterreich ist ein starkes Ost-West-

A K T U E L L

frage im Bereich der privaten Bauherren,

sprich Renovierer, von der insbesondere der

Baustoffhandel profitieren sollte, und sich

weiter verdunkelte Aussichten im Objektbereich

für die Produzenten. ❙

Gefälle. 50 % der zu bearbeitenden Objekte

befinden sich in Wien. Wir setzen österreichweit

auch einige Zukunftsmaßnahmen in dem,

nach der Haustechnik, am zweitstärksten wachsenden

Bereich der Bauwirtschaft. Sie dienen

der Steigerung der Qualität, wie beispielsweise

die Unterstützung von Lehrlingsausbildungen

und -kampagnen im Trockenbau, aber auch

von Lehrlingen im Baustoffhandel im Rahmen

des ba (Österreichisches Baustoff-Ausbildungszentrums).

Kurz gesagt, sehen wir auch in den nächsten

Jahren durchaus gute Chancen für das Leichte

Bauen. ❙

1-2 . 2012 | 9


A K T U E L L

Pipelife, Karl Aigner

Handel soll die Chancen unseres

Gesamtsortimentes nützen!

Für Kunststoff-Rohrsysteme wird sich eine

differenzierte Entwicklung ergeben. Im Hochbau

erwarten wir dank der privaten Nachfrage

eine Stabilisierung auf dem bestehenden

Niveau. Im Tiefbau (Kanal-, Trinkwasserleitungen)

und in der Verkehrsinfrastruktur

(Straße, Schiene) sind unsere Erwartungen

sehr gedämpft. Hier wird sich die durch

das letzte Sparpaket eingeleitete rückläufige

Entwicklung fortsetzen. Die im Umweltförderungsgesetz

postulierten Ziele des Trinkwassers-Schutzes

und der ordnungsgemäßen

Entsorgung der anfallenden Abwässer durch

dichte Kanäle werden total verlassen. Scheinbar

das Schicksal von Produkten die man ohnedies

nicht sieht, weil sie vergraben sind.

Die Pipelife Austria wird im Inland weiter

auf die Qualitätsschiene setzen und versuchen

mit dem gesamten Leistungsspektrum

ihre Handelspartner zu unterstützen. Unser

Wunsch wäre, dass diese wieder verstärkt die

Chancen des Gesamtsortimentes wahrnehmen

und so ihre Umsatzchancen nützen. Einen

weiteren Ausgleich wird die Pipelife durch Intensivierung

der Exportgeschäfte mit Spezialprodukten

anstreben. ❙

Rigips, Peter Leditznig

Gewinnen mit Innovationen

und Systemen

Marktforscher beurteilen die Situation der österreichischen

Bauwirtschaft 2012 eher kritisch.

Wir sind deutlich optimistischer, vor allem wenn

es um den trockenen Innenausbau geht. Dieser

Sektor hat sich schon in den letzten Jahren immer

besser entwickelt als die Baubranche im Allgemeinen

und das wird auch 2012 so sein. Der

einzige Unsicherheitsfaktor ist die Psychologie

der Finanzmärkte.

In diesem Umfeld brauchen wir positive Signale,

die motivieren und der Wirtschaft neue Kraft

geben. Deshalb finden wir Initiativen wie „Pro

Bauen“ sehr begrüßenswert und unterstützen sie

im Rahmen unserer Möglichkeiten. Gleichzeitig

arbeiten wir selbst mit Hochdruck an innova-

tiven Produkten. Wir können hier mit einigen

Überraschungen aufwarten!

Zusätzlich verbreitern wir unsere Dienstleistungen.

Das neue iPhone App ist eine wirklich

praktische Unterstützung in der Beratung.

Mit wenigen Fingertipps kommt man vom Produkt

zum gesamten System inklusive Kalkulation.

Damit einher geht auch die größte Veränderung

und Verbesserung für den Fachhandel.

Hält sich der Fachhandel an die klassifizierten

Trockenbau-Systeme, kann er die Gewährleistungspflicht

an die Industrie zurück delegieren.

Bisher war der Händler selbst als „Inverkehrbringer“

der Produkte gewährleistungspflichtig. Es

lohnt sich also, sich für ein System zu entscheiden

und zum Systemhändler zu werden. ❙

10

| 1-2 . 2012

Foto: Andi Bruckner


Knauf Insulation, Gerhard Sundl

Wohnbauförderung zweckbinden

Das kommende Jahr hält in jedem Fall einige

Herausforderungen bereit, doch wir sind zuversichtlich.

Schließlich hat sich unsere Glaswolle

mit ECOSE ® Technology bestens am

Markt etabliert, auch im Bereich Holzwolle-

Dämmplatten haben wir u.a. mit der Heraklith

BM-W Holzwolleplatte für den Dachund

Innenausbau die Produktentwicklungen

erfolgreich vorangetrieben. Alles in allem stehen

die Zeichen für eine Steigerung der ther-

Röfix, Ferdinand Sattler

Grundsätzlich ist das makroökonomische Umfeld

aus bekannten Gründen nicht unbedingt

ermutigend. Das von der Politik verabschiedete

längerfristige Maßnahmenpaket zur Förderung

der Thermischen Sanierung im gewerblichen

als auch im privaten Bereich sollte aber auch

2012 wieder zu positiven Impulsen und einer

Stärkung der Baukonjunktur führen.

Wir alle in der Baustoffindustrie hoffen auf

der anderen Seite natürlich auch, dass durch

notwendige Einsparungen im öffentlichen Bereich

keine zu starke negative Gegenwirkung

entsteht.

mischen Sanierung speziell im Wohnbau gut.

Dazu haben die freigegebenen Fördermittel

positiv beigetragen, ein Beschluss hinter dem

die GDI, Gemeinschaft Dämmstoff-Industrie,

als wesentlicher Motor stand. Optimal wäre es

nun noch, wenn bei der Wohnbauförderung

auch eine bedarfsgerechte Zweckbindung eingeführt

werde und thermische Sanierungskosten

steuerlich absetzbar wären. ❙

Rockwool, Franz Böhs

Im Bundesbudget stehen für die Jahre 2012

bis 2014 wieder jährlich 100 Mio € für die

Förderung von Maßnahmen zur thermischen

Sanierung durch den Sanierungsscheck zur

Verfügung. Diese Förderung ist sowohl energie-

als auch klimapolitisch sowie in der Beschäftigungspolitik

von enormer Bedeutung.

Mit unserer erfolgreichen Aktion „CHANCE

ENERGIESPAREN“, gemeinsam mit fast 60

Baustofffachhändlern, nützen wir optimal diese

große Chance in der thermischen Sanierung

durch den Förderungsturbo. Damit kön-

A K T U E L L

Energieeffizienz und Wärmedämmung

sind 2012 im Focus des Baugeschehens

nen wir trotz der Stagnation im Neubausektor

eine positive Weiterentwicklung in der schwierigen

Situation des Baustoff-Fachhandels erreichen.

Die aktive Marktbearbeitung sowie

das konsequente Kundenmanagement und

die Rockwool Produktinnovationen, wie die

Weltneuheit AEROROCK mit der herausragend

niedrigen Wärmeleitfähigkeit von 019,

sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren für

die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Handel

und Industrie in 2012. ❙

Thermische Sanierung bringt wieder positive Impulse

Weiterhin kritisch ist der für 2012 prognostizierte

Rückgang bei den Baubewilligungen zu

sehen, der dem auf Grund des Bevölkerungszuwachses

notwendigen Mehrbedarf entgegenläuft.

Deshalb ist auch eine bedarfsgerechte Mittelverwendung

und -zuteilung sowie eine ausreichende

Dotierung der Wohnbauförderung unabdingbar.

Gemeinsam mit dem Baustoffhandel sollten

die sich bietenden Marktchancen auch im heurigen

Jahr wieder, für eine positive Gesamtentwicklung

genutzt werden. ❙

1-2 . 2012 | 11


A K T U E L L

Schiedel, Herbert Schmoll

Let‘s continue!

Im Großen und Ganzen sehen wir im Jahr 2012

eine Fortsetzung der Jahre 2010 und 2011. Das

heißt, wir erwarten ein weiteres Wachstum durch

die Erschließung neuer Geschäftsfelder.

Insbesondere das Thema „Heizen und Lüften in

energieoptimierten Gebäuden“ bringt uns neue

Herausforderungen und Chancen, auf welche

wir bestens vorbereitet sind. Wir sind sehr froh

Steinbacher, Roland Hebbel

Hoffen auf Unterstützung durch den Baustoffhandel

Aufgrund der anhaltenden Rohstoffpreissteigerungen

und der starken Verunsicherung der

Märkte durch die finanzwirtschaftlichen Probleme

hatten wir im letzten Jahr mit einer allgemein

schwierigen Marktsituation zu kämpfen.

Die thermische Sanierung stützte jedoch

den Baustoffmarkt enorm.

Laut diverser Studien wird in der Eurozone

für 2012 eine Rezession von -0,1 % erwartet,

wobei die D-A-CH-Staaten mit einem leichten

Plus davonkommen sollten. Im Großen

und Ganzen wird das Wachstum in den Industriestaaten

2012 bei 1,1 % liegen.

Das heißt im Klartext: 2012 und das darauffolgende

Jahr 2013 lassen keine große Ent-

darüber mit dem Baustoffhandel und dem Baugewerbe

eine sehr stabile Achse zu haben, wo

jeder seine Aufgaben in der Vergangenheit erfüllt

hat und dies auch in den kommenden Jahren so

erfolgreich fortgeführt werden wird.

Fazit: Kein Rückenwind aber mit gutem Material

und mit einer guten Crew lässt es sich sehr

gut gegen den Wind vorankommen. ❙

Semmelrock Stein + Design, Mario Deliner

Konzentration auf Beratungsqualität

Wie im Jahr 2011 glauben wir auch 2012 an

einen stagnierenden Gesamtmarkt. Dennoch

sehen wir Potenzial, speziell im Privatkundengeschäft

bei Renovierern und Sanieren sowie

Häuslbauern. Hier stecken wir unsere Konzentration

in das Hoch- und Mittelwertsegment.

spannung erwarten. Wir werden gemeinsam

mit unseren Partnern versuchen, diese schwierige

Situation auch weiterhin mit Nachhaltigkeit

und innovativen Ansätzen zu meistern.

Wir möchten dieser Situation dynamisch und

meinungsbildend entgegentreten und versuchen,

einen Konsens in der Umsetzung mit

unseren Partnern zu finden.

Leider ist zu erwarten, dass der Kostendruck

weiter steigt, ebenso die Gleichgültigkeit in

Bezug auf Qualität und Wert einer Leistung.

Trotzdem werden wir auch in Zukunft unseren

erfolgreichen Weg der letzten 50 Jahre

unbeirrt weitergehen – hoffentlich mit breiter

Unterstützung des Baustoffhandels. ❙

Dabei gilt es, den Fokus einmal mehr auf beste

Service- und Beratungsqualität zu legen. Im

öffentlichen Bereich vertreten wir eine geringe

Erwartungshaltung und sehen weiterhin eine

schwache Investitionsbereitschaft. ❙

12 | 1-2 . 2012


Villas, Otto Lauritsch

Im Jahr 2012 werden durch die Schwäche

der Finanzmärkte Rückgänge im Objektbereich

und vor allem bei Infrastrukturbauten

erwartet.

Demgegenüber erhoffen wir im privaten

Wohnbau verstärkte Fördermaßnahmen, aber

auch bewusste Investitionen im Bereich Sanierung

und Verbesserung der Bausubstanz.

Davon sollte vor allem der regionale Baustoffhandel,

mit seiner exzellenten Nähe zu

den gewerblichen Betrieben, deutlich profitieren.

Das Unternehmen Villas will mit dem erweiterten

Sortiment aus der Icopal Gruppe,

Synthesa, Siegfried Glück

Vorsicht vor langfristigen Preisbindungen

den professionellen Vertriebskanal des Baustoffhandels

mit seiner Lager- und Lieferkompetenz

nutzen. Eine verstärkte Marktvorbereitung

durch unsere vergrößerte

Vertriebsmannschaft wird dazu beitragen gemeinsam,

von der reinen Preisdiskussion zur

Beratung über Nutzen und Systemlösungen

und damit zu höherer Wertschöpfung, zu gelangen.

Aufzupassen ist auf jeden Fall auf zu lange

Preisbindungen. Die Rohstoffhersteller prolongieren

ihre im Vorjahr begonnene Preisstrategie

und argumentieren jeden kolportierten

Krisenherd zur Anhebung der Preise. ❙

A K T U E L L

Baustoffhandel zeigt großes Interesse an

starken Marken

Es gibt zwar große regionale Unterschiede,

aber für Österreich gesamt habe ich gedämpfte

Erwartungen. Sämtliche Investoren, egal ob in

der Sanierung oder im Neubau, erweisen sich

als eher zurückhaltend.

Es entzieht sich meinem Verständnis warum

die öffentliche Hand im Inland nicht mehr im

Bereich der Thermischen Sanierung bzw. im

Weber, Helmut Ruetz

Die 2011 begonnene Partnerschaft mit dem österreichischen

Fachhandel hat sich sehr zufriedenstellend

entwickelt.

In der Partnerschaft mit dem Baustoff-Fachhandel

konzentrieren wir uns auf Produkte, die sehr

stark nachgefragt werden und sich entsprechend

drehen. Das ermöglicht es den Fachhandelspartnern,

die Läger klein zu halten, den Ablauf zu

vereinfachen und eine gute Marge zu erzielen.

Das Team von Weber unterstützt sie dabei durch

umfangreiche Schulungen, Verkaufsaktionen

und bestmögliche Logistik. Die Erfahrungen

der ersten Monate bestätigen unseren Strate-

Neubau investiert, und im Gegensatz dazu im

Ausland CO 2 Zertifikate gekauft werden.

Im Baustoffhandel ist erkennbar, dass dieser

großes Interesse an der starken Marke zeigt.

Mein Ziel als Bereichsleiter im Vertrieb und

Marketing ist es, 2012 die Kooperation mit

dem Baustoffhandel in Richtung Endverbraucher

zu verstärken. ❙

Konzentration auf den Fachhandel

giewechsel. Die Zielsetzung wurde übertroffen.

Mehr Händler als erwartet haben unsere „Best

of Weber“-Produkte bereits in ihr Sortiment aufgenommen

und für 2012 haben sich weitere

Partner angekündigt. Deshalb sind wir zuversichtlich,

was die Bausaison 2012 betrifft. Und

das auch aus einem zweiten Grund: Wir sind fest

davon überzeugt, dass die Sanierung weiter an

Bedeutung gewinnen wird – ein Kernsegmentvon

Saint-Gobain Weber in das wir mehr als

100 Jahre Erfahrung einbringen. Die Basis für

gemeinsames Wachstum mit unseren Partnern

im Baustoff-Fachhandel. ❙

1-2 . 2012 | 13


A K T U E L L

w&p, Adam Herzog

Dieses Jahr wird genauso gut wie das

vergangene

Die Tatsache, dass in Österreich die Wohnungsnachfrage

unverändert unzureichend

abgedeckt ist, wirkt positiv für die Baubranche.

Zusätzlich besteht ein sehr hoher Nachholbedarf

an thermischer Sanierung an be-

Wienerberger, Christian Weinhapl

Trotz medialem Gegenwind positive Erwartungen

Kaum konnten wir, angesichts der doch guten

Geschäftsentwicklung in 2011, ein wenig

durchatmen, sehen wir uns mit den medialen

Hiobsbotschaften über Herabstufung durch

Ratingagenturen, Erhöhung der Staatsverschuldung

und weiteren erforderlichen Einsparungen

konfrontiert.

Dass gespart werden muss bzw. soll, ist ja mittlerweile

unbestritten, aber bitte nicht dort, wo

positive Effekte für die Beschäftigung oder die

Bautätigkeit am Spiel stehen. Zumindest für

2012 sollten aber die Wohnbau(förderungs)budgets

der Länder auf den Vorjahresniveaus

bleiben und private Investoren werden auch

stehenden Gebäuden. Investitionen in eine

Immobilie rechnen sich für die Anleger in

mehrfacher Hinsicht. Somit wird 2012 für

den Baustoffhandel ein ähnlich gutes Jahr wie

das Vorjahr. ❙

Weissenböck, Stefan Weissenböck

Wachstum über die Qualität

Insgesamt erwarten wir für 2012 wertmäßig

ein ähnliches Marktvolumen wie 2011.

Der private Markt wird mengenmäßig ähnlich

groß sein wie 2011, jedoch qualitativ und dadurch

auch wertmäßig weiter deutlich zunehmen.

Die privaten Bauherren werden 2012

abermals mehr Aufträge an das verarbeitende

Gewerbe erteilen und weniger in der Do-ityourself

Methode ausführen. Getrieben wird

diese Entwicklung durch das immer stärker

werdende Bedürfnis, die persönlichen Lebensträume

und Freizeitmotive, auch über darauf

abgestimmte Gartentypen, zu manifestieren.

Der eigene Lebensstil wird öfter als bisher

im Garten sichtbar sein. Hier liegen auch die

größten Chancen für das professionell gestal-

weiterhin die Immobilie als die wertsichere

Geldanlage sehen, was positive Impulse für

die Bautätigkeit verspricht.

Insgesamt erwarten wir für 2012 eine Geschäftsentwicklung

analog dem Vorjahr, sofern

keine „Weltuntergangs-Szenarien“ auf

uns zukommen. Dennoch gilt es gerade jetzt,

nicht über Billigpreise zu versuchen kurzfristig

Marktanteile zu gewinnen, sondern mit innovativen,

hochwertigen Produkten inklusive

der erforderlichen Beratung sich im Markt zu

behaupten und dadurch die Wertschöpfung

für Handel und Industrie gemeinsam zu erhöhen.


tende Gewerbe und den Baustoffhandel im

Jahr 2012, insbesondere bei den Ertragsspannen.

Der öffentliche Markt wird ebenfalls qualitativ

weiter zulegen, jedoch mengenmäßig noch

stärker als bisher schrumpfen

Betonsteine und Materialmixes aus Betonsteinen

und Natursteinen sind auch 2012 die

dominierenden Bauweisen. Durch die immer

innovativeren Ansätze bei der Betonsteinästhetik

und Qualitätsentwicklung werden

nach der Eroberung der Einfahrtspflasterungen,

Terrassenbeläge und Zäune auch ganz

neue Freiraumzonen vom Betonstein übernommen

werden. Wir gehen somit mit Zuversicht

in die Saison 2012 hinein. ❙

14 | 1-2 . 2012


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Fokus auf unsere Kunden

Auf den ersten Blick verheißen die Prognosen

für 2012 für die weitere positive Entwicklung

in der Baustoffbranche nichts Gutes. Viel zu

kurz war der wirtschaftliche Aufschwung, bei

dem man scheinbar nicht von einer nachhaltigen

Wirkung sprechen kann.

Wir werden uns daher weiterhin auf unser eigenes

unternehmerisches Gespür verlassen. Daher

werden wir die Maßnahmen, die gegen diese

Entwicklung wirken und die wir selbst in der

Hand haben, einfach konsequent und mit

Überzeugung weiterführen.

Das wichtigste ist dabei der Fokus auf unse-

A K T U E L L

re Kunden. Diese müssen sich weiterhin auf

uns verlassen können. Diesem uns entgegengebrachten

Vertrauen honorieren wir wieder einmal

mit neuen innovativen Produktlösungen,

sowie gut ausgebildeten Personal. Wir arbeiten

mit unserer Forschungsabteilung heute schon

an energieeffizienten, massiven Wandbaustofflösung,

die in der Zukunft von uns verlangt

werden und dann zum Standard gehören.

Das verstehen wir als nachhaltiges unternehmerisches

Handeln und ist die Basis dafür, um

unsere Kunden morgen noch erfolgreicher in

ihrem Geschäft zu machen. ❙


Die Revoλution

geht weiter!

Die Forscher und Entwickler von Rockwool haben bei Aerowolle einen

weiteren Meilenstein in der Wärmedämmung markiert.

Rockwool schlug das 1. Kapitel

im Aerowolle®-Buch im

September 2010 auf, wo im

Zuge einer Roadshow durch Österreich

das Innendämmsystem „Aerorock® ID“

vorgestellt wurde. Mit diesem neuartigen

Dämmsystem „Aerorock ID“

von Rockwool erfährt die Innendämmung

der Außenwand eine Revolution.

Durch den Einbau einer Verbundplatte

mit nur 50 mm Dicke kann die Außenwand

eines Altbaus gemäß den Wärmeschutzanforderungen

der Bundesländer

aufgerüstet werden. Möglich ist das, weil

im System ein ganz neuer Dämmstoff,

die Aerowolle® zum Einsatz kommt. Sie

erreicht eine bei mineralischen Dämmstoffen

bis jetzt einzigartige Wärmeleitfähigkeit

von 0,019 W/(m.K)!

Gerade für die Innendämmung gilt,

je dünner desto besser. Denn eine übliche

Innendämmung kann zu erheblichen

Wohnraumverlusten führen.

„Aerorock® ID“ von Rockwool arbeitet

deshalb mit der neuen, hoch wärmedämmenden

Aerowolle®, die sehr schlanke

Konstruktionen ermöglicht. Sogar in

Heizkörpernischen und in den Fensterlaibungen

kann mit diesem System wirk-

sam und wärmebrückenfrei gedämmt

werden. Die wachsende Nachfrage nach

einer hochwertigen Innendämmung, die

von Bauexperten als empfehlenswerte

Lösung zur thermischen Sanierung von

Außenwänden angesehen wird, kann, so

der Hersteller, mit dem „Aerorock® ID“

System perfekt befriedigt werden.

AerowoÏÏe ®

CREATED BY ROCKWOOL

Weiters ist das Aerrock System einfach

zu Verarbeiten. Die Oberfläche ist

tapezierfertig und bietet sogar genug

Tragfähigkeit für Fliesen und Natursteinbeläge.

„Aerorock® ID“ von Rockwool arbeitet

deshalb mit der neuen, hoch

wärmedämmenden Aerowolle®, die sehr

schlanke Konstruktionen ermöglicht.

Sogar in Heizkörpernischen und in den

Fensterlaibungen kann mit diesem System

wirksam und wärmebrückenfrei

gedämmt werden.

16 | 1-2 . 2012


Die wachsende Nachfrage nach

einer hochwertigen Innendämmung

kann – so der Hersteller – mit dem

„Aerorock® ID“-System perfekt befriedigt

werden.

DAS 2. KAPITEL IM AEROWOLLE ® -

BUCH …

folgte im Jänner 2011 mit der

Aerorock® UD .

Kern des neuen Systems „Aerorock®

UD“ ist auch hier wieder die

revolutionäre Aerowolle® – Platzsparend

sorgen Systeme auf der Grundlage

dieses neuen Dämmstoffes mit der

enorm niedrigen Wärmeleitfähigkeit

0,019 W/(mK) für eine gute Dämmung

der Gebäudeaußenwand anfänglich

von innen und im zweiten Schritt

nun von Schrägdächern.

Bei alten Dachaufbauten mit sehr geringen

Sparrenhöhen ist das Erreichen

der geforderten U-Werte meist durch

A K T U E L L

die reine Dämmung der Hohlräume

zwischen den Sparren nicht möglich. In

der Regel ist dann maximal eine Dämmdicke

von 140 oder 160 mm erreichbar,

was nicht dem derzeit üblichen Standard

der Technik entspricht. Die bisher

einzige Lösung war eine aufwändige

Sparrenaufdopplung oder Querlattung

mit Zwischendämmung, die nicht nur

Geld, sondern auch Raumhöhe kostete.

Der Einsatz der neuen „Aerorock® UD“

macht solchen Aufwand zukünftig überflüssig.

Zusammengesetzt sind die Verbundplatten

aus 20 bzw. 40 mm Aerowolle®

und einer 10 mm dünnen Gipskartonplatte

mit umlaufend abgeflachter Kante,

was eine besonders komfortable Fugenverspachtelung

ermöglicht. Angenehm

1-2 . 2012 | 17


A K T U E L L

für den Hausbesitzer: „Aerorock® UD“

verfügt neben der hervorragenden

Dämmwirkung der Aerowolle über eine

malerfertige, weiße Oberfläche. Das

spart Zeit bei der Verarbeitung, denn

zum Beispiel ein Farbanstrich kann bei

Verwendung eines weißen Fugenspachtels

ohne vorheriges Grundieren sofort

auf der Oberfläche erfolgen. Der Einbau

der „Aerorock® UD“ gestaltet sich

spielend einfach: Die 1.200 x 600 mm

großen Verbundplatten werden mit

Senkkopfschrauben direkt auf die

Unterkonstruktion geschraubt.

Mit den 2 bisher geschriebenen

Kapiteln der Aerowolle®-Buches der

„Aerorock ID“ und der „Aerorock UD“

ist die Geschichte der Aerowolle® jedoch

noch lange nicht fertig geschrieben.

„Weitere Produkte mit den einzigartigen

Wärmedämmeigenschaften für

andere Anwendungen werden folgen“,

verspricht KommR Ing. Franz Böhs,

Geschäftsführer von Rockwool Austria.

WICHTIGE WEBSITES:

www.aerowolle.at

www.rockwool.at

www.chanceenergiesparen.at

ENERGIESPAR-PARTNERHÄNDLER

WIEN

Baustoff + Metall GmbH

1220 Wien, Lichtblaustraße 9

1230 Wien, Gorskistraße 5-7

Baustoffwagner GesmbH

1050 Wien, Margarethengürtel 3-7

Bauwelt Sochor & Co GesmbH

1100 Wien, Triester Straße12

WeGo Systembaustoffe Austria GmbH

1210 Wien, Ruthnergasse28

NIEDERÖSTERREICH

Baustoff + Metall GmbH

2333 Leopoldsdorf, Dieselgasse7

3105 St. Pölten, Tiroler Straße5

ÖBAU-Fetter

2000 Stockerau, Horner Straße100 a

2100 Korneuburg,Laaer Bundesstraße

2020 Hollabrunn, Ernst-Brosig-Gasse10

2230 Gänserndorf, Protteser Straße 32

Ing. Hofer GmbH

2193 Wilfersdorf, Mühlstraße 9

Baustoffgroßhandel M. Koch GmbH

2130 Mistelbach,

Luzius-Lackner-Straße6

2405Bad Deutsch Altenburg,

Bauweltstr. 2

Baumarkt Nadlinger HandelsgesmbH

3100 St. Pölten, Porschestraße29

Schilowsky Baumarkt und

Baustoffhandel KG

2620 Neunkirchen, Sandgasse4

Josef Schuberth & Söhne

3390 Melk, Spielberger Straße25

3250 Wieselburga.d. Erlauf, Wiener Str. 11

Weinwurm Ges.m.b.H.

2182 Dobermannsdorf,

Palterndorfer Str. 78

OBERÖSTERREICH

Austro-Dach HandelsgesmbH & CO KG

4300 St. Valentin,

Handelsstraße2

Baustoff + Metall GmbH

4020 Linz, Industriezeile 43

C. Bergmann KG

4050 Traun, Bergmann-Platz 1

Kasberger Peter Baustoffe

4782 St. Florian/Inn, Haid 43

Wessenthaler BaustoffvertriebsgesmbH

4800 Attnang-Puchheim, Salzburger Str. 73

4910 Ried im Innkreis, Oberbrunner Weg3

SALZBURG

Baustoff + Metall GmbH

5020Salzburg, Saalachstraße11

Bauzentrum Hannak GesmbH.

5023Salzburg,

Aglassingerstraße60-66

Würth Hochenburger Gmbh

5600 St. Johann i. Pongau, Salzburger Str. 17

5760 Saalfelden, Industriestr. 2

REI-Baumarkt Mag. Helmut Reisinger

5400 Hallein, Am Kletzlgutweg 8

TIROL

Baustoff und Metall Ges.m.b.H.

6020 Innsbruck, Haller Straße133a

Ludwig Canal’s Kinder

Baustoffwerke Imst

6460 Imst, Fabrikstraße46

Ing. Hans Lang Gesellschaft mbH

6123 Terfens, Vomperbach, Alte Landstr. 44

Alois Mayr Bauwaren GesmbH

6300 Wörgl, Innsbruckerstr. 110

Würth Hochenburger Gmbh

6020 Innsbruck, Ampfererstraße60

6122 Fritzens, Tonwerkstraße10

RGO Bau GmbH

9991 Dölsach,

Gödnach100

BURGENLAND

Baustoffgroßhandel

M. Koch GmbH

7000 Eisenstadt,

Mattersburger Str. 33

7100 Neusiedl am See,

Wiener Str. 110

7210 Mattersburg,

Bauweltstraße7

7350Stoob,

Bauweltstraße1

Kolar Baustoff GmbH

7100 Neusiedl a. See,

Untere Hauptstr.79

STEIERMARK

Baustoff + Metall GmbH

8054 Graz, Gradnerstraße 168

A. Pongratz & J. Pongratz

BaustoffhandelsgmbH.

8055 Graz-Puntigam, Triester Str. 432a

8121 Deutschfeistritz, Feldgasse 211

8141 Unterpremstätten, Hauptstraße133

8350 Fehring, Lindaustraße2

Kandussi Baustoffcenter

8811 Scheifling, Gewerbepark 6

Kormann GesmbH & Co KG

8020Graz,

Alte Poststraße 171

Baustoffe Teubl HandelsgesmbH.

8295 St. Johann in der Haide,

St. Johann i. d. Haide 111

Vogl Baumarkt GmbH

8582 Rosental an der Kainach,

Packer Hauptstraße8

Alois Wallner Ges.m.b.H.

8530 Deutschlandsberg,

Frauentaler Straße 125

KÄRNTEN

Baustoff + Metall GmbH

9020 Klagenfurt, Triplatstraße11

Kandussi Baustoffcenter

9300 St. Veit/Glan, Glandorf 22

Lagerhaus Oberdrautal/Weißensee

reg. Gen.m.b.H.

9772 DellachimDrautal, Schmelz 14

Pagitz Ges.m.b.H.

9170 Ferlach, Unterferlach 34

18 | 1-2 . 2012


Fotos: Botament

Was ist eigentlich eine Reaktivabdichtung?

Darf eine Abdichtung auch grün sein?

Bauen ist der Kampf gegen das Wasser. Im Kampf gegen diesen Baufeind

Nr.1 gibt es nun neueste Entwicklungen der Abdichtungsprodukte. Es

handelt sich um sogenannte Reaktivabdichtungen. Sie kombinieren

die Produkteigenschaften von Bitumendickbeschichtungen und hoch

kunststoffvergüteten mineralischen Dichtungsschlämmen.

Zusätzlich erlauben diese neuen

Produkte multifunktionale

Einsatzbereiche im Vergleich zu herkömmlichen

Abdichtungsstoffen wie

Bitumenspachtelmassen, Bitumenselbstklebebahnen

oder Schweißbahnen:

- Abdichtung erdberührter Bauteile

- Sanieren von alten Bestandabdichtungen

- Flächen- oder Streifenabdichtung in

und unter Wänden

- Klebemörtel für Schutz- und Dämmplatten

- Zwischenabdichtung

chen

unter Estri-

- Sanierung von defekten Dachabdichtungen

- Abdichtung wasserführender Anlagen

im Galabau

- Abdichtung von Balkonen und Terrassen

VERDAMMT SCHNELL

Zu den weiteren Vorteilen von den meisten

Reaktivabdichtungen – von manchen

Herstellern werden sie auch als

Hybridabdichtung bezeichnet – gehört

das schnelle und vor allem nahezu temperatur-

und witterungsunabhängige

Abbinden. Gute 2-komponentige Bitumendickbeschichtungen

sind bei optimalen

Temperaturen nach ca. einem Tag

durchgehärtet. 1-komponentige Spachtelmassen

brauchen da schon bis zu drei

Tagen und einer Woche, je nach Qualität

und Witterungsbedingungen. Reaktivabdichtungen

sind da viel schneller.

So gibt es schon Produkte die nach

drei Stunden regenbelastbar sind und

nach vier Stunden können Dämmplatten

aufgeklebt werden. Das schnelle Abbinden

funktioniert auch, wenn die Außentemperatur

einmal gegen null Grad

geht.

FEHLER NAHEZU AUSGESCHLOSSEN

Für Bauherren, gewerbliche Verarbeiter

und auch den Baustoffverkäufer bieten

diese Produkte noch viele zusätzliche

Sicherheiten. So weisen Reaktivabdichtungen

meist eine hohe UV-Beständigkeit

auf und sind überstreichbar, sodass

sie auch auf Dächern oder im Sockelbereich

eingesetzt werden können. Es

gibt bereits Produkte auf dem Markt

welche laut Herstellerangaben ohne eigene

Grundierung auf nahezu allen Untergründen

verarbeitet werden können,

so auch auf Metallen und Kunststoffen.

Mögliche Verarbeitungsfehler auf der

Baustelle oder Beratungsfehler durch

einen Baustoffverkäufer werden dadurch

auf ein Minimum reduziert.

GERINGER VERBRAUCH – HALBE

SCHICHTDICKE

Schweißbahnen müssen bei drückendem

Wasser mehrlagig aufgebracht werden.

ALTERNATIVE. Viele Reaktivabdichtungen

lassen sich auch spritzen.

A K T U E L L

DOPPELT. Die Kratzspachtelung ist bereits

durchgetrocknet während die zweite Lage gerade

aufgespachtelt wird.

Bitumenspachtelmassen werden in den

meisten Fällen in einer Schichtstärke

von 5-6 mm aufgespachtelt. Bei Reaktivabdichtungen

genügen in der Regel

Schichtstärken zwischen 2 und 3 mm.

Das Einarbeiten einer Gewebeeinlage

entfällt dabei völlig.

OPTISCHE DURCHTROCKNUNGS-

KONTROLLE

Das non plus ultra am Markt ist jedoch

eine optische Durchtrocknungskontrolle,

wie sie zum Beispiel von der Firma

Botament angeboten wird. Der anfänglich

im frischen Zustand, leuchtend hellgrüne

Farbton von Botament RD2, verwandelt

sich nach der Trocknung in ein

tiefes Dunkelgrün. So weiß der Verarbeiter

immer, wann seine Abdichtung

durchgetrocknet ist und er mit weiteren

Arbeitsschritten, wie das Kleben von

Dämmplatten oder dem Hinterfüllen

der Baugrube, fortfahren kann.

FAZIT

Mit diesen neuen Reaktivabdichtungen

wie z. B. Botament RD2 kann der Baustoffhandel

seinen Kunden eine Abdichtung

anbieten die so gut wie immer und

überall funktioniert. Beratungs- und

Verarbeitungsfehler können so vermieden

werden. Geringer Verbrauch und

extrem schnelle Durchtrocknungszeiten

machen Reaktivabdichtungen zudem

höchst wirtschaftlich. ❙

Autor

Ing. Peter Kiermayr, Botament

www.botament.at

1-2 . 2012 | 19


A K T U E L L

MassivWertHaus

e4 Ziegelhaus 2020 erfüllt schon jetzt ökologische

Baurichtlinien der Zukunft

Das Haus von morgen wird viel mehr können müssen, als einfach nur

ein Dach über dem Kopf zu bieten. Gebäude der Zukunft erfüllen nicht

nur verschärfte rechtliche Kriterien, sondern auch die wachsenden

Ansprüche der Bewohner. Mit dem e4 Ziegelhaus-Konzept ist es der

Wienerberger Ziegelindustrie schon jetzt gelungen, das Bauen der

Zukunft in die Gegenwart zu holen. Das e4 Ziegelhaus 2020 wird zu 100

Prozent durch erneuerbare Energieträger versorgt. Das Einfamilienhaus

produziert über das Jahr gesehen mehr Energie, als es verbraucht. Es hat

eine positive CO - und Primärenergiebilanz. Und es ist leistbar.

2

In Zwettl wird eine junge Familie

im ersten e4 Ziegelhaus 2020 Eu-

nicht mit hohen Strom- und Heizkosten

belasten. Beim e4 Ziegelhaus 2020 geropas

ein ökologisches Zuhause finden. hen wir von insgesamt rund 700 Euro

Dieses Modellhaus ist in der Lage, die Energiekosten pro Jahr aus. Natürlich

künftigen Erwartungen von Häuslbau- soll bei alldem genügend Freiraum für

ern und EU schon heute zu erfüllen“, kreative Wohnraumgestaltung bleiben.

sagt Heimo Scheuch, Vorstandsvorsit- Das Haus der Zukunft muss individuell

zender der Wienerberger AG.

Das Hauskonzept entspricht dem

und trotzdem schlüsselfertig sein.“

wachsenden Bedürfnis vieler Menschen, Die EU-Kommission hat dafür bereits

beim Bau ihres Eigenheims einen Beitrag Direktiven gesetzt. Die neue EU-Gebäu-

zum Klimaschutz zu leisten. Christian derichtlinie bestimmt, dass alle neuen

Weinhapl, Geschäftsführer der Wiener- Häuser ab 2020 in Niedrigstenergieberger

Ziegelindustrie GmbH, erklärt: bauweise gebaut werden. Wienerberger

„Ökologie darf kein theoretisches Be- übererfüllt mit dem e4 Ziegelhaus-Konkenntnis

bleiben, sondern muss für die zept schon jetzt die Vorgaben der neuen

Bauherren auch finanzierbar sein. Das e4

Ziegelhaus-Konzept ermöglicht gesun-

Richtlinie.

des, energieeffizientes und gleichzeitig E4 ZIEGELHAUS 2020: VIER ZENTRAleistbares

Bauen. Die Baukosten bewe- LE EIGENSCHAFTEN

gen sich mit etwas mehr als 1.700 Euro Das Konzept weist vier zentrale Eigen-

pro m² inklusive Steuer im guten Mittelschaften auf: Energy (Energieeffizienz),

feld. Ein Haus darf die Bewohner auch Environment (Erneuerbare Energie),

Emotion & Health (Einzigartige Lebensqualität)

und Economy (Erschwingliche

Kosten). „Ein zentraler Bestandteil

der energieeffizienten Gebäudehülle

sind unsere innovativen hochwärmedämmenden

Ziegel Porotherm W.i.. Bei

diesen erspart man sich jede außenliegende

Wärmedämmung“, erklärt Christian

Weinhapl: „Sie ist bereits integriert,

in Form von ökologischer Steinwolle im

Inneren des Ziegels. Zudem speichert ein

Ziegel im Gegensatz zu vielen anderen

Baustoffen die Wärme und Kühle und

gibt sie zum richtigen Zeitpunkt wieder

ab.“ Dem Environment-Anspruch trägt

das e4 Ziegelhaus-Konzept Rechnung,

indem es auf Sonne, Umweltwärme oder

Biomasse setzt, statt auf fossile Energieträger,

wie Kohle, Mineralöl und Gas.

Das reduziert den CO 2 -Ausstoß und den

Primärenergiebedarf des Hauses. Die

Anforderung von Emotion & Health erfüllt

das e4 Ziegelhaus 2020 wiederum

ganz gezielt mit dem Baustoff Ziegel:

„Studien zeigen, dass wir in geschlossenen

Räumen manchmal mehr Schadstoffe

einatmen als an stark befahrenen

Straßenkreuzungen. Für die Gesundheit

ist es wichtig, dass Temperatur und Luftfeuchtigkeit

im Gleichgewicht sind.

Ziegelmauern ‚atmen‘. Das heißt, sie

gleichen Schwankungen bei Temperatur

und Feuchtigkeit aus und sorgen für ein

gesundes Raumklima“, sagt der Wiener-

20 | 1-2 . 2012


DATEN UND FAKTEN

Grundstücksfläche 964,00m²

Bebaute Fläche 194,44m²

Wohnnutzfläche EG und OG 202,80m² inkl. Loggia

Nutzfläche DG und Nebentrakt 125,41m²

Beheizte Bruttogrundfläche 277,00m²

Heizlast 5,76 kWh/m²/a

Heizwärmebedarf (HWB)/Jahr 39,10 kWh/m²/a

Gesamtenergiebedarf/Jahr 71,38 kWh/m²/a

Gesamtenergieproduktion/Jahr 73,78 kWh/m²/a

Primärenergiebedarf (PEB)1)/Jahr -3,57 kWh/m²/a

CO2-Emissionen/Jahr -0,64 kg CO2/m²/a

Errichtungskosten inkl. MwSt. 1.722,00 €/m²

Energiekosten/Jahr (Wärme und Strom) 697,00 €/m²

Das Wienerberger e4 Ziegelhaus-Konzept steht für:

energy

Geringster Energiebedarf wird durch die perfekte Abstimmung der hochwärmedämmenden

Gebäudehülle aus Ziegel mit der innovativen Heiz- und Haustechnik des

Hauses gewährleistet. Eine massive Gebäudehülle aus hochwärmedämmenden Ziegeln

garantiert einen ausgezeichneten Wärmeschutz sowie eine hohe Speichermasse.

environment

Das Haus spart CO durch die Nutzung umweltschonender und kostengünstiger, erneu-

2

erbarer Energieträger wie Sonne, Umweltwärme oder Biomasse. Diese reduzieren den

CO -Ausstoß des Gebäudes um bis zu 93 %, und der Primärenergiebedarf sinkt dabei

2

automatisch.

emotion & health

Einzigartige Lebensqualität garantiert für viele Generationen individuelle Wohnträume,

gesundes Wohnklima und ein sicheres Zuhause mit dem natürlichen Baustoff Ziegel.

Ziegelmauern atmen und gleichen Schwankungen bei Raumluftfeuchtigkeit sowie

Temperatur aus. Ergebnis ist ein gesundes Raumklima.

economy

Das e4 Ziegelhaus-Konzept ermöglicht gesundes Wohnen in energieeffizienten und

nachhaltigen Gebäuden aus Ziegel, die attraktiv und leistbar sind. Ein energieeffizientes

Ziegelhaus garantiert Wirtschaftlichkeit und Wertbeständigkeit in vielen Bereichen.

A K T U E L L

berger Ziegelindustrie-Geschäftsführer.

Die vierte Rolle im Konzept spielt der

Punkt Ecology. Das e4 Ziegelhaus 2020

ist leistbar und vor allem wertbeständig

durch die lange Lebensdauer der massiven

und hochwertigen Bausubstanz.

SCHLÜSSELFERTIG AUS BAUMEI-

STERHAND: MASSIVWERTHAUS

Weil zwei Drittel der Österreicher ihren

Hausbau lieber in die Hände von Profis

legen – ein Viertel lässt sogar schlüsselfertig

bauen – wird das e4 Ziegelhaus

2020 von der Firma Schiller Bau, einem

Wienerberger MassivWertHaus-Partner,

realisiert. Diese Marke steht für Hausbau

in massiver Ziegelbauweise mit den

Vorteilen eines Fertighauses.

Für den technischen Leiter des Projekts

bei Schiller Bau, Gerhard Zatl, ist

das erste e4 Ziegelhaus 2020 ein Pionierobjekt:

Dieses Haus ist die neue Generation

nach dem Passivhaus. Wie in den

neuen EU-Zielen vorgesehen, hat unser

Modellhaus in Zwettl eine positive CO 2 -

und Primärenergiebilanz.“ Möglich gemacht

wird dies vor allem durch die Verwendung

von erneuerbaren Energien.

„So deckt z. B. eine Photovoltaikanlage

den Tagesverbrauch an Strom“, sagt Zatl.

Mit der Sonne werden auch Warmwasser

und Heizwärme erzeugt. „Das Herzstück

des Hauses sind Solarkollektoren,

die einen 10.000 Liter großen Speicher

versorgen. Damit können wir mehr als

60 Prozent des Energieverbrauchs mit

Solarenergie abdecken“, so Zatl.

WISSENSCHAFTLICHE MESSWERTE

UND EMOTIONAL ÜBERPRÜFTER

WOHNKOMFORT

Damit diese Visionen mit dem e4 Ziegelhaus

2020 auch tatsächlich umgesetzt

werden können, wird das Modellhaus

von einem unabhängigen Forschungsinstitut

beobachtet. „Wir vom AIT Austrian

Institute of Technology werden das

Haus nach Fertigstellung zwei Jahre lang

genau vermessen“, erklärt Tim Selke

vom AIT: „Wir sammeln verlässliche Erkenntnisse

über den Energieverbrauch,

die Energieproduktion sowie Faktoren

wie Innenraumluft und Luftfeuchtigkeit.“


1-2 . 2012 | 21


A K T U E L L

Thema Arbeitsschutz

Gesundheit und Arbeitssicherheit

haben höchste Priorität

Die Achtung der Gesundheit und

der Arbeitssicherheit für alle

Mitarbeiter hat bei Saint-Gobain Rigips

Austria höchste Priorität und ist deshalb

in den weltweit gültigen Verhaltens-

und Handlungsprinzipien verankert.

Entsprechend viel Aufmerksamkeit

investieren wir in Ursachenforschung,

Prävention und Fortbildung in Sachen

Ergonomie und Unfallverhütung. Es

gibt keine höheren Ziele, als Unfälle zu

vermeiden. So beginnt z.B. auch jedes

Meeting zuerst mit dem Thema Sicherheit.“,

so Peter Giffinger

Als Kennzahl für die Arbeitssicherheit

werden die Unfälle mit und ohne Ausfallzeit

pro Million Arbeitsstunden herangezogen.

Die aktuellen Daten werden

monatlich an die Konzernführung berichtet,

die sogenannte TF2-Rate. Rigips

Austria kann hier eine bemerkenswerte

Entwicklung vorweisen (siehe Grafik).

Ermöglicht wurde dies vor allem

durch gezielte Präventivmaßnahmen:

Trainings, Ergonomiebewertungen und

Schulungen zur Verhaltens- und Bewusstseinsbildung

in allen Unterneh-

Profit war gestern, Gesundheit ist heute.

Kein nachhaltiger Erfolg ohne gesunde

Mitarbeiter/innen! Weltkonzerne wie

Saint Gobain haben erkannt, dass

sich Investitionen zur Vermeidung von

Arbeitsunfällen und für gesunde Mitarbeiter

auf Dauer rechnen und wesentlich zur

Arbeitszufriedenheit beitragen. Wie wichtig

Rigips Austria dieses Thema ist, hat Alois

Fröstl in einem Gespräch mit Peter Giffinger,

Geschäftsführer Rigips Austria, erfahren.

HELMPFLICHT. Auf dem gesamten Betriebsgelände gilt für

jeden höchste Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

mensbereichen. Das betrifft nicht nur

unsere Mitarbeiter, sondern selbstverständlich

werden auch alle Besucher und

Fremdfirmenmitarbeiter zum sicheren

Verhalten bei ihren Tätigkeiten und für

Notsituationen geschult.

Zusätzlich wird das sogenannte SMAT

(Safty Management Audit Tool) eingesetzt:

52 Auditoren untersuchen dabei monatlich

klar definierte Bereiche. 2011

wurden auf diese Weise 575 Audits bei

Rigips durchgeführt.

90% ALLER UNFÄLLE WÄREN VER-

MEIDBAR

Die systematisch überprüften Themen

umfassten:

• Sicherheitsbewusstes Verhalten

• Ergonomie

• Arbeitssicherheit

• Ordnung und Sauberkeit

So können frühzeitig potentielle Gesundheitsrisiken

und Gefahrenquellen

erkannt und beseitigt werden. Denn

90 % aller Unfälle wären vermeidbar,

wenn sich die Mitarbeiter in allen Arbeitssituationen

richtig verhalten wür-

22 | 1-2 . 2012


ZERTIFIKAT. Auszeichnung für fallende Unfallrate und das ausgeklügelte Sicherheitsmanagementsystem.

den. Die Auditoren sind zum größten Teil Führungskräfte,

teilweise auch Mitarbeiter. Auch die Geschäftsführung führt

mindestens 12 SMAT-Audits pro Jahr in allen Unternehmensbereichen

durch.

Wie wichtig das Thema Arbeitssicherheit auch innerhalb des

Konzerns genommen wird, beweist der sogenannte EHS-Tag:

Im Abstand von 2 Jahren (zuletzt im Oktober 2010) findet

weltweit ein Aktionstag statt. Vordergründiges Anliegen dabei

ist es, Mitarbeiter für die Themen Sicherheit, Gesundheit und

Umwelt zu sensibilisieren und zu konkreten Handlungsänderungen

zu motivieren. „Unser Mutterkonzern setzt aber auch

hohe Sicherheitsstandards, deren Umsetzung in jedem Werk, so

auch in unseren, gefordert und überprüft wird,“ so Giffinger.

Zusätzlich zur Vorbeugung durch sicheres Verhalten werden

laufend alle Arbeitssituationen untersucht, um herauszufinden,

wo noch Gefahren lauern. Diese Gefahren werden

dann systematisch gemäß einem Maßnahmenplan und einer

Prioritätenliste „bearbeitet“. Durch dieses System konnten im

Jahr 2011 309 Gefahren eliminiert werden, wir haben dafür

in den letzten Jahren im Schnitt ca. 450.000,- Euro pro Jahr

in Sicherheit investiert. So wurde z.B. in der Produktion ein

Plattenmanipulator installiert, um Rückenschädigungen durch

das Heben der Platten auszuschließen, freut sich die Rigips

Geschäftsführung.

„Das wir mit diesen Strategien auf dem richtigen Weg sind,

zeigt nicht nur unsere fallende Unfallrate, sondern unser Sicherheitsmanagementsystem

wurde 2011 auch von einer unabhängigen

Zertifizierungsstelle auf Herz und Nieren geprüft und

mit dem Zertifikat nach dem internationalen Standard OHSAS

18001 ausgezeichnet,“ so Giffinger. ❙

Im Nachhaltigkeitsbericht 2010 finden sich zahlreiche konkrete

Beispiele, wie Arbeitssicherheit bei Rigips Austria

jeden Tag gelebt wird – zu finden auf

www.rigips.com/nachhaltigkeit.

„Mal ganz ehrlich -

die Neue hat sich echt

bewährt. Keine andere

fühlt sich so gut an!“

Vertrauen Sie

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sehr gut

Ausgabe 10/2009

A K T U E L L

1-2 . 2012 | 23


A K T U E L L

Thema Arbeitsschutz

Das Ziel: Null Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten

Das Thema Arbeitssicherheit wird bei der Saint-Gobain Isover schon seit

vielen Jahren groß geschrieben und spiegelt sich in den Saint-Gobain

Konzern-Prinzipien wieder. Die Bemühungen der letzten Jahre sind auch in

den Unfallstatistiken mit derzeit 498 Tage ohne Unfall mit Arbeitszeitausfall.

Angestrebt wird eine Sicherheitskultur,

in der das Thema Arbeitssicherheit

von allen Mitarbeitern

aktiv und selbstverständlich gelebt wird,

denn sicheres Arbeiten ist nur unter der

Mitwirkung und mit dem Engagement

aller Beteiligten möglich.

„Sicherheit geht vor“ gilt nicht nur

für eigene Mitarbeiter, sondern auch für

Mitarbeiter von Fremdfirmen oder Lieferanten,

die im Werk tätig sind. Die

Grundlage dafür ist die Kenntnis der internen

Sicherheitsvorschriften, die durch

situationsbezogene Unterweisung

erreicht

wird, und das Wissen,

im Zweifelsfall bei Vorgesetzten

oder Kollegen

nachfragen zu können.

Unser Ziel ist es, jedem Mitarbeiter und

Besucher den hohen Stellenwert des

Themas Arbeitssicherheit bei Isover bewusst

zu machen.

60 SEKUNDEN KÖNNEN ENTSCHEI-

DEN

Da Arbeitsunfälle zum Teil auch durch

unüberlegtes oder impulsives Handeln

entstehen können, wurde das Prinzip der

„60 Sekunden“ eingeführt. Dabei handelt

es sich um eine Checkliste, die Mitarbeiter

daran erinnern soll, vor jeder

Tätigkeit kurz über mögliche Risiken

und nötige Schutzmaßnahmen nachzudenken;

unter dem Motto: „NICHTS

ist so wichtig oder dringend, als dass es

nicht SICHER gemacht werden kann.“

Sicherheitsrelevante Vorfälle – ob Unfälle,

Beinahe-Unfälle oder unsichere Situationen

– werden von allen Mitarbeitern

in ein zentrales System gemeldet.

Daraus werden nötige Schutzmaßnahmen

abgeleitet und in der Umsetzung

je nach Risiko gereiht. Durch das systematische

Erfassen - auch von Beinahe-Unfällen

und unsicheren Situationen

– können Gefahrenstellen präventiv

„entschärft“ und die Arbeitsplatz-Evaluierung

ergänzt werden.

Die Kommunikation auf allen Ebenen,

und Zusammenarbeit zwischen Abteilungen

ist auch im Bereich der Arbeitssicherheit

besonders wichtig. Daher wurde

zur zeitnahen Bearbeitung aktueller

sicherheitsrelevanter Themen der sogenannte

„Sicherheitszirkel“ eingerichtet,

zu dem der Betriebsleiter, alle Führungskräfte

aus dem Bereich Technik und die

Sicherheitsfachkraft monatlich zusammenkommen.

Außerdem ist Arbeitssicherheit

das erste behandelte Thema in

allen wichtigen Besprechungen und Veranstaltungen

des Unternehmens.

Auf Konzern-Ebene wurden die SMAT

(Safty, Management, Audit, Tool) Sicherheitsgespräche

eingeführt, bei denen

sich Führungskräfte und einige weitere

Mitarbeiter einmal pro Monat mit Kollegen

aus wechselnden Bereichen über

das Thema Sicherheit an deren Arbeitsplatz

unterhalten. Der Fokus liegt hierbei

auf dem Nachdenken über das eigene

sicherheitsrelevante Verhalten (siehe

Bericht Rigips).

DAS LOTO PRINZIP

Zu erfüllende Vorgaben im Bereich der

Arbeitssicherheit stammen in Österreich

primär aus den Bestimmungen um

das Arbeitnehmer/innenschutzgesetz,

und für Saint-Gobain Unternehmen darüber

hinaus aus den konzerninternen

Standards, wobei sich hier viele Themen

überschneiden. Diese Standards müssen

am Standort umgesetzt und an die

vor Ort gegebenen Bedingungen ange-

passt werden. Dies betrifft beispielsweise

Arbeiten in Behältern, in der Höhe,

Heißarbeiten sowie weitere gefährliche

Arbeiten, die durch ein System der Arbeitsfreigabe

geregelt sind. Hierbei wird

vorab durch eine fachkundige Person

eine Evaluierung der Risiken durchgeführt,

woraus Schutzmaßnahmen abgeleitet

werden. Für Arbeiten in/an Anlagen

oder Maschinen wird im Konzern

verpflichtend das „LOTO-Prinzip“

(Lock Out, Tag Out) angewandt, bei

dem jede Person die in einer Anlage arbeitet,

die abgeschalteten Energien mit

einem persönlichen Schloss sichert, um

ein unbeabsichtigtes Wiedereinschalten

und in der Folge schwere Unfälle

zu verhindern. Im Konzern wird aktiver

Erfahrungsaustausch zwischen Sicherheitsbeauftragten

verschiedener Standorte

betrieben, wozu unter anderem regelmäßige

nationale und internationale

Treffen stattfinden. Außerdem herrscht

reger Austausch hinsichtlich Unfallstatistiken

und Unfallanalysen, der Umsetzung

der Saint-Gobain Standards und

sonstiger sicherheitsrelevanter Fragen,

was die Motivation sich zu verbessern

zusätzlich steigert.

Auch wenn die Saint-Gobain Isover

Austria GmbH in den vergangenen Jahren

bereits sehr aktiv im Bereich Arbeitssicherheit

war, ist dies ein Thema, dem

auch in Zukunft besondere Beachtung

geschenkt werden wird, um den erreichten

Standard beizubehalten und noch

weiter zu verbessern. ❙

24 | 1-2 . 2012


Austrotherm Geschäftsführer Gerald Prinzhorn

„Beeindruckend positive Grundstimmung im

Dämmstoffgeschäft“

Gerald Prinzhorn, seit wenigen Monaten Geschäftsführer des österreichischen

Dämmstoffpioniers Austrotherm, kann noch immer die Gnade des

unverbildeten Blicks auf die harte Realität des heimischen Dämmstoffmarktes

für sich verbuchen. Grund genug für den ÖBM, mit ihm das folgende Gespräch

zu führen. Die Fragen hat Alois Fröstl gestellt.

ÖBM: Haben Sie sich das Dämmstoffgeschäft

in Österreich so schlimm

vorgestellt? Oder ist es gar nicht so

schlimm?

Prinzhorn: Wenn wir ehrlich sind, wird

in jeder Branche gejammert – aber was

mich in der Baubranche beeindruckt

ist, dass die Protagonisten trotz Krisenszenarien

eine sehr positive und dynamische

Grundstimmung verbreiten. Die

Dämmstoffsparte zehrt natürlich von

der Sanierung, aber bei aller Umsatzsteigerung

ist der Wettbewerb unheimlich

hart. Für uns spricht, dass die Sanierung

nach wie vor die beste Geldanlage ist mit

Zinsraten, von denen das Sparbuch nur

träumen kann.

Ist es nicht paradox, dass bei noch

immer wachsendem Dämmstoffmarkt

die Preise so schlecht sind wie noch

nie?

Das hängt bei den Schaumstoffen mit

den geringen Investitionskosten zusammen.

Jeder lustige Unternehmer, der in

der Zeitung von den Fördermillionen

für die Sanierung gelesen hat, kann sich

ein kleines Unternehmen aufstellen, sich

den Markt kaufen und hat nicht selten

dann die Firma selbst verkauft oder

zugesperrt, weil es doch nicht so einfach

war. Der Markt war aber danach wieder

am Boden.

Verglichen mit den international agierenden

Dämmstoffgiganten ist Austrotherm

eher „klein und fein“. Was

sichert das Wachstum und die positive

Entwicklung von Austrotherm?

Als kleines Familienunternehmen ist es

unsere Pflicht, besser und schneller zu

sein als der Wettbewerb. Wir versuchen,

Service und Qualität an erste Stelle zu

stellen und haben auch in der Forschung

und Entwicklung einen sehr guten Ruf

im Markt. Die Kosten muss man natürlich

in jeder Phase im Griff haben. Das

Wachstum sehen wir mittelfristig eher

im Osten, auch wenn wir hier in manchen

Ländern die Ärmel sehr weit nach

oben krempeln müssen.

Sind nicht die Märkte, in denen Austrotherm

in den letzten Jahren aktiv

geworden ist, gerade die schwierigen

– Stichwort: Krise in Osteuropa?

Die Goldgräberstimmung vergangener

Jahre ist definitiv vorbei. Wir haben in

manchen Märkten ordentlich Federn

lassen müssen. Aber die gute Position

lässt mich hoffen, dass wir dabei sind,

wenn sich die Märkte in den nächsten

Jahren wieder erholen.

Viel Luft auf Lager. Schaumdämmstoffe

sind nicht komprimierbar, Lagerflächen

im Baustoff-Fachhandel

werden immer kostbarer. Wo liegt hier

die Lösung?

Die 0815 Produkte werden in der Zukunft

keinen Platz mehr am Lager haben.

Die Händler wollen höherwertige

Produkte über das Lager verkaufen, bei

denen ihre persönliche Beratung greift.

Der Baustoff-Fachhandel als Vertriebspartner!

Es geht nicht mit ihm und

nicht ohne ihn, oder? Und warum?

I N T E R V I E W

CHEF. Gerald Prinzhorn geht mit Austrotherm den

erfolgreichen Weg ins nächste Jahrzehnt

Die Firma Austrotherm arbeitet seit

vielen Jahren nur mit dem Fachhandel

zusammen und sieht sich auch weiterhin

als enger Partner des Handels. Wir

wollen gemeinsam mit unseren Partnern

schnelle, qualitativ hochwertige und kostengünstige

Lösungen im Sinne unserer

gemeinsamen Kunden anbieten und das

gelingt uns bisher eigentlich sehr gut.

Aber wir dürfen die Direktanbieter nicht

ignorieren, die uns das Leben schwer

machen und versuchen, sich die Rosinen

aus dem Kuchen zu picken. Hier

müssen wir reagieren damit wir die Post

nicht verpassen und plötzlich alleine dastehen.


1-2 . 2012 | 25


G R E M I E N & V E R B Ä N D E

BauproduktefachberaterInnen in Oberösterreich zertifiziert

23 Absolventen der Berufsschule

Rohrbach ausgezeichnet

Genau vor 13 Jahren wurde der Schulversuch der Baustoffhandelsklasse

in der Berufsschule Rohrbach eingerichtet. Im Gegensatz zur „normalen“

Berufsschule bietet die Ausbildung in Rohrbach spezielle Bauprodukte- und

Verkaufskundekenntnisse mit einer erhöhten jährlichen Stundenanzahl.

„Auch heuer gibt es wieder ein einheitlich fixiertes Zertifikat für Absolventen

dieses Schultyps“, freut sich Johann Eisl, Obmann-Stv. des Baustoff-, Eisen-,

Hartwaren- und Holzhandels der WKO Oberösterreich.

Insgesamt konnten 23 Personen

diese spezielle Ausbildung erfolgreich

absolvieren. „Gerade in einer

Zeit der zunehmenden Ökologisierung

und Optimierung der Baustoffe nimmt

der/die BauproduktefachberaterIn eine

Schlüsselstellung im Rahmen von Bauprojekten

ein“, ist Eisl von den ausgezeichneten

Zukunftsaussichten für Absolventen

dieser Ausbildung überzeugt.

Pauline Sleska, Direktorin der Berufsschule

in Rohrbach, bringt die Vorzüge

ihrer Baustoffklasse wie folgt auf den

Punkt: „Wir bilden an der Berufsschule

Rohrbach junge Leute als Top-Fachkräfte

mit hohen Bauprodukte-, Verkaufskundekenntnissen

und mit einem Wissen

über Baurechtsvorschriften aus, um

die Kunden bestmöglich beraten zu können.

Wir bieten eine fundierte und eine

qualifizierte Ausbildung durch kom-

ABSOLVENTEN. Die oberösterreichischen Bauproduktefachberater

petente Lehrer, Fachvorträge, Videotraining,

Praxisarbeit usw. in modern

ausgestatteten Klassen mit Original-

Baumarktprodukten an. Für die Dauer

des Schulbesuchs können die Jugendlichen

im angeschlossenen Internat optimal

lernen und wohnen.“

EIN INTERESSANTER LEHRBERUF

MIT VIEL ABWECHSLUNG

Die Absolventen des Jahrganges sind sich

einig: Ihr Beruf ist abwechslungsreich,

der unmittelbare Kontakt mit Menschen

macht viel Spaß sowie das angeeignete

umfangreiche Produktwissen im Baubereich

kann auch privat optimal genutzt

werden.

Alle näheren Informationen zum/zur

BauproduktefachberaterIn findet man

unter www.lehrlingsinfo.at/bauproduktefachberater.


Die BauproduktefachberaterInnnen

2012:

Bezirk Linz-Stadt:

Nina Edinger, Bauhaus Depot

Alexandra Miklas, Bauhaus Depot

Nicole Sigmund, Bauhaus Depot

Egzon Qerimi, Quester

Bezirk Linz-Land:

Selina Grosseibl, C.Bergmann KG

Tobias Seidl, C.Bergamann KG

BezirkWels:

Paul Kalteis, Bruno Machacek

Florian Lanzersdorfer, Bauhaus Depot

Martin Laßl, Baumax AG

Kevin Petricevic, Bauhaus Depot

Aldin Sefer, Bauhaus Depot

BezirkKirchdorf:

Michaela Hotz, Lagerhaus Traunviertel

Egen

Melanie Jellinger, Lagerhaus Traunviertel

Egen

Janine Reithuber, Lagerhaus Traunviertel

Egen

Andrea Pühringer Weigerstorfer,

Staudinger Bau GmbH

BezirkSchärding:

Magdalena Bauer, Peter Kasberger

Jens Krieger, Baumax AG

BezirkVöcklabruck:

Sofia Nußbaumer, Ing. Reinhard Leibetseder

Bauelemente GmbH

Haris Redzic, Baumax AG

Markus Wienerroither, Baumax AG

Tina Zöhrer, Wessenthaler Baustoffvertriebsgesellschaft

m.b.H.

Bezirk Rohrbach:

Christian Gahleitner, Gahleitner-Inspiration

Holz

BezirkDornbirn(Vorarlberg):

Kevin Wolfgang Robeller, Hornbach

26 | 1-2 . 2012


a-Seminar

Grundlagen und Begriffe des

Energiesparenden Bauens

Trainingsinhalte bei diesem Seminar

sind:

• Grundlagen: Einführung Energieausweis

• Gebäudehülle:

Was ist ein Niedrigenergiehaus, ein

Klima:aktiv-Haus, ein Klima:aktiv

Passivhaus, usw.

Wärmebrücken, Gebäudedichtheit,

Blower-Door-Test

Thermische Gebäudesanierung

• Der Nutzen für den Kunden:

Niedrigenergiehaus, Passivhaus und

thermische Sanierung: Nutzeraspekte

und Komfortgarantie

• Wann rechnet sich das für den Kunden:

Wirtschaftlichkeit, Amortisation,

Rentabilität

ba-basic Seminar

Termine:

13. März, 09.00 bis 17.00 Uhr

Landhotel Forsthof, 4522 Sierning,

www.forsthof.at

20. März, 09.00 bis 17.00 Uhr

Parkhotel Hall i. Tirol, 6060 Hall i. Tirol,

www.parkhotel-hall.com

17. April, 09.00 bis 17.00 Uhr

Hotel Courtyard bei Graz,

8148 Unterpremstätten,

www. courtyard.com

Baustofflehrlinge in NÖ:

Theorie und Praxis vereinen

Das Österreichische Baustoff Ausbildungszentrum

(ba) mit Sitz

in St. Pölten optimiert die Ausbildung

der zukünftigen Baustoff-Fachberater/

innen. Die jungen Menschen kommen

in den ausbildenden Betrieben mit der

Praxis des täglichen Baustoffverkaufes

in Berührung. An der Landesberufsschule

Theresienfeld wird dieses

praktische Wissen durch den theoretischen

Unterricht in eigens geschaffenen

Baustoff-Fachklassen

abgerundet.

Ergänzt wird dieses duale Ausbildungssystem

durch Vorträge

von Vertretern namhafter Baustoffindustrien.

Organisiert vom ba

• Energieausweis: Vom Heizenergiebedarf

zum Gesamtenergiebedarf

www.

baustoffausbildung.at

haben die Firmen Ardex, Knauf, Knauf-

Insulation, Rigips, Ursa, Ytong die Chance

genützt, ihren zukünftigen Geschäftspartnern

sowohl Produkte als auch das

Unternehmen nahe zu bringen.

Alles mit dem Ziel, die Beratungskompetenz

des Baustoff-Fachhandels für

die Zukunft zu sichern. ❙

BASIC. Für die Baustofflehrlinge in NÖ hat

das engagierte Team der Berufsschule

Theresienfeld wieder eine Vortragsreihe

durch namhafte Baustoffproduzenten

ermöglicht.

ACO. Die Zukunft der Entwässerung.

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Mit der neuen Montageplatte ACO Therm ®

Block wird das ACO Kellerschutzprogramm

um eine intelligente Komponente ergänzt.

einfache, wärmebrückenfreie und

druckwasserdichte Lichtschachtmontage

auf Dämmung

einfaches Anarbeiten

größtmöglicher Lichteinfall durch

Fenster in der Dämmebene

optimaler Isothermenverlauf

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und Streichen nicht notwendig

Montageplatte mit integrierter Zarge

(Fenster in Dämmebene)

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H A N D E L

Die Hornbach Lehrlingstage

Ein Projekt mit Zukunft

Bei den Hornbach Lehrlingstagen im Jänner und Februar 2012 erfahren

Interessierte in den Bau- und Gartenmärkten alles über ihre Ausbildungs- und

Zukunftsmöglichkeiten bei Hornbach Österreich.

Bis Ende Februar können sich Interessierte

direkt vor Ort in den

verschiedenen Hornbach-Märkten über

das Unternehmen und ihre persönlichen

Chancen für eine Ausbildung informieren.

„Bei den Hornbach Lehrlingstagen

erfahren potentielle neue Lehrlinge alles

Wissenswerte über das Unternehmen,

unsere Unternehmensphilosophie und

ihre Karrieremöglichkeiten bei Hornbach.

Der Eine oder Andere lernt vielleicht

auch bereits zukünftige Kollegen

kennen und kann sich ein Bild vom Arbeitsalltag

bei uns machen“, so Marie-

Luise Erbach, Lehrlingsbeauftrage bei

Hornbach Österreich, die in den Märkten

während der Lehrlingstage für alle

Fragen zur Verfügung steht.

AUSBILDUNG BEI HORNBACH –

TEAMPLAYER GESUCHT

Wer seinen Traumjob erlernen und täglich

leben möchte, findet bei Hornbach

alle Möglichkeiten dazu vor. Das familiengeführte

Unternehmen ist mit über

14.300 Mitarbeitern in neun Ländern

eines der Top-Baumarktunternehmen

in Europa und bietet seinen

Mitarbeitern auch länderübergreifende

Karrieremöglichkeiten. Ob

Einzelhandelskaufmann/-frau in

verschiedenen Unternehmensbereichen,Gartencenterkaufmann/frau,

Bürokaufmann/-frau,

Lagerlogistiker/-in oder Einkäufer/in

– Lehre bei Hornbach ist stark

praxisorientiert. Bei den Lehrlingstagen

lassen sich auch die Weichen

für ein mögliches Schnupperpraktikum

legen. So können Schüler ihren

potentiellen Arbeitsplatz im Betrieb

kennenlernen. Begeisterung für das

Hornbach-Sortiment, Spaß an der

Arbeit im Team und mit Kunden,

Lernbereitschaft, Verlässlichkeit und

ein Pflichtschulabschluss werden erwartet

– und schon kann es losge-

hen mit einer Karriere beim Unternehmen

mit Yippie-Faktor!

ENGAGEMENT ZAHLT SICH AUS!

Jeder Lehrling wird während seiner gesamten

Ausbildungszeit durch einen

persönlichen Lehrlingspaten begleitet

und betreut. Laufende Trainings wie

Warenkunde, Verkaufsschulungen und

Prüfungsvorbereitung erwarten die wissbegierigen

neuen Mitarbeiter. Besondere

Leistungen werden vom Unternehmen

zusätzlich durch finanzielle Anreize

belohnt – und nach dem erfolgreichen

Lehrabschluss können Hornbach-Mitarbeiter

weiter durchstarten: „Die Chancen,

nach der Ausbildung die Karriere

bei Hornbach fortzusetzen, stehen sehr

gut. Wir haben bereits in den letzten

Jahren überdurchschnittlich viele Lehrlinge

nach ihrem Abschluss übernommen

und damit positive Erfahrungen gemacht“,

bestätigt Marie-Luise Erbach.

Hornbach bietet engagierten Mitarbeitern

außerdem die Möglichkeit, neben

der Lehre die Matura zu absolvieren.

Auch ein praxisorientiertes, duales Studium

zum Bachelor of Arts wird angeboten.


28 | 1-2 . 2012


Schuberth

Ehrungen langjähriger

MitarbeiterInnen

Im Rahmen der Schuberth Weihnachtsfeier

wurden langjährige Schuberth Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Standorte Melk und

Wieselburg geehrt.

Geschäftsführer DI Heinz Schuberth,

WKO Melk Bezirksstellenobfrau

Herta Mikesch und AK Bezirksstellenleiter

in Melk, Peter Reiter

gratulierten den Jubilaren. In den persönlichen

Gesprächen wurde deutlich,

wie unterschiedlich die Karrierewege innerhalb

von Schuberth verlaufen waren,

wie flexibel und mit wie viel Respekt

H A N D E L

EHRUNG. (v.l.): DI Heinz Schuberth, Peter Reiter (AK-Melk), Richard Hirner, Petra Labenbacher

MSc, Norbert Schernhuber, Johann Loidhold, Friedrich Pachschwöll, Hilde Raimann, Wilhelmine

Wiesbauer, Franz Amon, Martin Gstettenhofer, Bernhard Fellner, Silvia Wippel, Silvia

Fuchs, Sonja Heimel, Kerstin Schauer und Herta Mikesch (WK-Melk).

sowohl die Belegschaft als auch das Unternehmen

immer wieder mit Veränderungswünschen

umgegangen sind. Ein

Erfolgsgeheimnis für eine langjährige

Partnerschaft! Neben vielen zehn und

15-jährigen Jubiläen, gab es Ehrenzei-

Mit PROFI WDVS

sparen Sie bei den Energiekosten,

nicht bei der Behaglichkeit!

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chen für das 20-jährige Jubiläum von

Frau Wilhelmine Wiesbauer, Fliesenabteilung,

und für zwei 25-jährige Jubiläen

von Herrn Franz Amon, Platzmeister,

und Herrn Johann Loidhold, Baustoffabteilung,

alle in Melk. ❙

1-2 . 2012 | 29


H A N D E L

Quester präsentiert Fliesen-Neuheiten 2012

Naturnahe Farbtöne in vielen Facetten

Der österreichische Designbeirat für Fliesen, ein Fachgremium aus

Gewerbekundinnen und Mitarbeitern des Unternehmens Quester, hat die Fliesen-

Neuheiten 2012 gewählt. Der Trend zu naturnahen Fliesen, gedämpften Farben

und dezenten Materialien setzt sich fort, erläutert Quester-Flieseneinkäufer Martin

Strobl. Die Trendsetter kommen aus Italien und Deutschland.

Bereits im vergangenen Jahr wurden

Fliesen in Naturtönen stark

nachgefragt. 2012 verstärkt sich dieser

Trend. Nuancen und Abstufungen innerhalb

der Naturtöne nehmen zu. Neue

Trendfarbe: Schlamm. Die Muster sind

dezent, oft geometrisch. Auch florale

Muster sind ein Thema. Ausnahmen bestätigen

wie immer die Regel, beispielsweise

in Form der Serie Bongo-Bongo

der Firma Steuler, die ihren Kunden

dieses Jahr Fliesen im Dschungel-Design

präsentiert.

NEUE FORMATE

Die Formate 30/60 und 60/60 bleiben

in den Sortimenten der Fliesenhersteller,

werden jedoch im Vergleich zum neuen

Trend-Format 45 x 90 weniger präsent

sein. Ebenfalls neu ist, dass viele Fliesenhersteller

für ihre Kollektionen auch individuelle,

bei keinem anderen Hersteller

erhältliche Formate kreieren. Auch

die Oberflächen der Fliesen verändern

sich. So gibt es nun vermehrt Fliesen

mit 3-D-Optik oder erhabenen Oberflächen.

Die Vorlagen finden sich überall:

Von Lederhandtaschen bis zu Knicken

in Papier.

RIESENFORMATE VON IRIS

Eines der Fliesen-Highlights 2012

kommt aus dem Hause Iris. Die Serie

Maxfine – erhältlich in sieben Farben

- bringt eine Vielfalt von Formaten auf

den Markt. Auffallend: Die 3 x 1,50 Meter-Fliese,

die noch dazu mit 3 bzw. 6

mm besonders dünn ist. Hauptvorteil

des Riesen-Formats ist, dass weniger Fugen

als bisher benötigt werden. Dadurch

sind die verfliesten Wände oder Böden

deutlich hygienischer als bei kleineren

Formaten. Zudem wird der Raum mit

Riesenformaten optisch vergrößert.

Einer der wenigen Farbtupfen der

Quester-Neuheiten ist die Serie Soul,

ebenfalls von Iris Ceramica. Sie wird in

kräftigen Farben von indian red über

petrol bis indigo angeboten. Auch die

ACTIVE Clean Air and Antibacterial

Ceramic-Serie - also Fliesen mit schadstoffreduzierenden

und antibakteriellen

Eigenschaften – bleiben 2012 ein Renner

bei Quester. Erstmals wird es für

diese Fliese aus dem hochpreisigen Segment

auch Komplettangebote für ganze

Räume geben.

EDLES DESIGN

Die Firma Emil Ceramica setzt auf Fliesen

im Design von gebrauchtem antiken

Marmor. Die Serie Anthology marble

ist 25 unterschiedlichen Marmorplatten

nachempfunden - jede Fliese sieht anders

aus. In der Version lappato plus erhalten

die Fliesen zusätzlich eine spezielle Spiegelglanzoptik,

die noch dazu schmutzabweisend

wirkt. Schwarz-Weiß-Kombinationen

sind en vogue, zu sehen u.a.

in der Serie Kreo von ImolaCeramica.

Auch hier fällt

das spezielle Format auf:

30x90cm.

Die Fliesenneuheiten des

deutschen Fliesenherstellers

Villeroy und Boch ste-

PROFIS. Der Quester Fliesenbeirat

hen ganz im Zeichen der Natursteinoptik.

Egal ob Open Land, My Earth,

Talk About oder Boulder County: V &

B setzt auf schlichte Eleganz und dezente

Farben. Auch auf praktische Details

wie eine gute Rutschhemmung wird

geachtet.

FLIESENDESIGN-BEIRAT BEI DEUT-

SCHER STEINZEUG

Die neuen Kollektionen der Deutschen

Steinzeug konnten die Mitglieder des

Fliesendesign-Beirats im Werk Buchtal

in Schwarzenfeld (Bayern) in Augenschein

nehmen. Zusätzlich standen

Schulungen in den Bereichen Trittsicherheit,

Produktentwicklung und Produktionstechnologie

auf dem Programm.

Die Deutsche Steinzeug ist Vorreiter bei

der Oberflächenveredelung. Die speziell

entwickelte HT-Oberfläche überzeugt

durch drei praktische Eigenschaften:

Sie ist extrem reinigungsfreundlich,

wirkt antibakteriell und verbessert die

Luftqualität durch den Abbau unangenehmer

Gerüche. ❙

30 | 1-2 . 2012


Strümpfen.

Dr. Franz Alt, Grimme-Preisträger

und Redner des Jahres 2011

in Deutschland, eröffnete die Nachmittagsveranstaltung

mit seinem interessanten

Vortrag zum Thema „ Auf die

Zukunft bauen – planen, sanieren, wohnen

im 21. Jahrhundert“. In seinem Vortrag

warf Dr. Alt die Frage hinsichtlich

des zukünftigen Bauens auf, und forderte

explizit die Nutzung alternativer

Energiequellen, um die ökologischen

Ressourcen nachhaltig zu schützen.

An die Bedeutung der ökologischen

Wachsamkeit knüpfte DI Dr. Peter Holzer,

Leiter des Department für Bauen

und Umwelt an der Donau Universität

Krems, seinen Vortrag an und erläuterte,

wie wichtig wirtschaftliche und soziokulturelle

Rahmenbedingungen sind.

Ebenso stellte DI Dr. Peter Holzer viel-

versprechende Konzepte wie klimaneutrales

Bauen vor, wodurch das Bauwesen

seinen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels

leistet.

Ein besonders prominentes Beispiel

energieeffizienten Bauens wurde von

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Feist in dem

dritten Fachbeitrag vorgestellt. Ausgezeichnet

mit dem Deutschen Umweltpreis

und dem Internationalen Umweltpreis

der Stadt Göteborg, referierte

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Feist über die

Vorteile des von ihm entwickelten Passivhauses.

Unter den zahlreich erschienenen

Gästen waren Kunden aus der

Baubranche und dem Baustoffhandel,

sowie Lieferanten, Architekten, Planer

und natürlich auch Mitarbeiter der Firma

Würth-Hochenburger. ❙

H A N D E L

Würth-Hochenburger Fachtagung im Zeichen der Energieeffizienz und

Nachhaltigkeit

90 Jahre Tradition

Am 19.1.2012 hatte die Würth-Hochenburger GmbH anlässlich des 90-jährigen

Firmenbestehens zum ersten Mal zur Fachtagung nach Innsbruck geladen.

Die Geschäftsführer Alfred Bernhard (CEO) und Othmar Lutz (CFO) begrüßten

rund 680 Gäste zu den drei Fachvorträgen am Nachmittag und einem

anschließenden Multimediavortrag von dem deutschen Extrembergsteiger

Alexander Huber („Huberbuam“). Den Abschluss bildete ein fulminantes Live-

Konzert vom deutschen Star-Entertainer Guildo Horn und den Orthopädischen

BUNT. Guildo Horn unterhielt die Gäste

FACHLICH. Hochkarätige Vorträge von namhaften

Experten. Vorne (v.l.): DI Dr. Peter Holzer, Dr. Franz

Alt, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Feist

GASTGEBER. Alfred Bernhard und Othmar Lutz mit Mag. Christine Oppitz-

Plörer (Bürgermeisterin Innsbruck)

1-2 . 2012 | 31


H A N D E L

Bauhaus feiert Jubiläum

Ein Pionier wird 40

Im Jahr 1972 begann eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht: Im Frühjahr eröffnete

Bauhaus in Linz-Wegscheid, ein erstes Fachhandelsgeschäft. Auf einer Verkaufsfläche von

2.000 m2 bot es über 25.000 Produkte von Eisenwaren, Baubeschlägen und Werkzeugen über

Maschinen, Baukunststoffe bis hin zu Holzplatten an. Es war nicht nur das erste Bauhaus in

Österreich, es war auch das erste Fachgeschäft dieser Art überhaupt in Österreich.

Um Werkzeuge oder Baumaterialien

zu kaufen, musste man

vor 40 Jahren von einem Einzel-Fachgeschäft

zum Nächsten gehen. Durch

die Bündelung verschiedenster Fachhandelssortimente

unter einem Dach -

mit Selbstbedienung und Fachberatung

- setzte Bauhaus zukunftsweisende Maßstäbe

für den Handel. Dank dieser Innovation

konnten die Kunden von nun an

alle benötigten Produkte an einem Ort

schnell und bequem finden. Ein breites

Angebot und Sortiment in Fachhandelsqualität,

kompetenter Fachberatung sowie

kundenorientierter Service und faire

Preise waren vom ersten Tag an Grundwerte,

die bis heute gelebt werden. Diese

bilden nach wie vor die Basis für den

dauerhaften Erfolg.

BAUHAUS EXPANDIERT KONTINU-

IERLICH

Der Erfolg des ersten Bauhauses in Linz

wurde rasch von den Kunden bestätigt

und die Expansion für die nächsten

Fachcentren wurde in die Wege geleitet

und auch realisiert. Heute sind es

21 Fachcentren in ganz Österreich und

über 220 Fachcentren in 15 Ländern

Europas (Österreich, Deutschland, Dänemark,

Estland, Finnland, Island, Kroatien,

Norwegen, Schweden, Schweiz,

Slowenien, Spanien, Tschechische Republik,

Türkei und Ungarn).

VERKAUFSFLÄCHE UND SORTIMENT

ENTWICKELN GRÖSSE

Hatten die Fachcentren in den 70er Jah-

ren oftmals eine Verkaufsfläche von rund

2.000 m 2 , betrugen die Verkaufsflächen

in den 80er Jahren bereits 5.000 m 2 .In

den 90er Jahren wurden die ersten Fachcentren

mit bis zu 10.000 m 2 realisiert.

Im neuen Jahrhundert ging man dazu

über Fachcentren zu bauen, die um die

20.000 m 2 Verkaufsfläche mit 400 bis

500 PKW Parkplätzen umfassen.

Die Fachcentren führen bis heute ausschließlich

Produkte aus den Bereichen

Werkstatt, Haus und Garten, wo bei

der Produktauswahl besonders auf die

Qualität wert gelegt wird. Inzwischen

umfasst das Sortiment deutlich mehr als

120.000 Qualitätsprodukte, die in verschiedene

Fachabteilungen untergliedert

sind. Neben Markenprodukten werden

in fast allen Warengruppen Qualitätsmarken,

die exklusiv nur bei Bauhaus erhältlich

sind, zu einem optimalen Preis-

Leistungs-Verhältnis angeboten.

SPEZIELLE VERKAUFSKONZEPTE

FÜR NOCH MEHR AUSWAHL UND

SERVICE

Aus den wachsenden Verkaufsflächen resultierte

deutlich mehr Platz, um Sortimente

zu vertiefen, mehr Produkte zu

bevorraten und mehr Raum für eine

übersichtliche Muster- und Produktpräsentation

in den einzelnen Fachabteilungen

zur Verfügung zu haben. Die

Sortimentstiefe und Größe einer Fachabteilung

ist derart gewachsen, dass deren

Größe heute einem Fachgeschäft der

70iger Jahre entspricht. Sozusagen sind

heute 15 Fachgeschäfte in einem Fachcentrum

untergebracht.

Im Lauf der Jahre entwickelten sich

zusätzliche Konzepte. Der Stadtgarten

gehörte zu den ersten dieser Art die mit

einem ausgewählten Sortiment an Pflanzen,

Gartengeräten und Sommermöbeln

alles das bietet was der Gartenliebhaber

für seinen Bedarf benötigt.

Bald darauf folgte die Bäderwelt mit

einem umfangreichen Dienstleistungspaket

-“Alles aus einer Hand“ - von der

Montage über die Installation bis hin

zur Fertigstellung und Übergabe eines

neuen Badezimmers. Noch relativ jung

und sehr erfolgreich ist Nautic eine eigene

Fachabteilung zum Thema Bootsbedarf,

Wassersportausrüstung und diverses

Zubehör.

Gerade der Ausbau des Service- und

Dienstleistungsgedankens förderte die

Entwicklung weiterer spezieller Verkaufskonzepte.

Bestes Beispiel dafür

ist die Drive-In Arena, die es bereits in

9 Fachcentren bundesweit gibt. Hier

können die Kunden Baumaterialien,

Dämmstoffe, Bauholz, Bauchemie und

vieles mehr schnell und bequem einkaufen.

Hier lautet das Konzept: Reinfahren,

Aufladen und Rausfahren. Das integrierte

Profi Depot für Handwerker

und Gewerbetreibende berät bei Fragen

rund um die Bauhaus Plus Card (Kundenkarte

für Gewerbetreibende) das umfangreiche

Liefer- und Leihservice oder

die Großmengenabnahme. ❙

32 | 1-2 . 2012


Wietersdorfer: Neue Geschäftsführer für

die Bereiche Baustoffe und Finanzen

Seit 1. Jänner 2012 gibt es mit Mag.

Hannes Gailer und Dr. Hubert Mattersdorfer

zwei neue Herren in der Chefetage

der Wietersdorfer Gruppe. Gemeinsam

mit dem bestehenden Team rund

um Dr. Ulrich Glaunach werden die beiden

Herren neue Akzente für Ertragskraft

und Wachstum der Wietersdorfer

Gruppe setzen.

Mag. Hannes Gailer, 46, hat den Bereich

Finanzen bei Wietersdorfer übernommen.

Einschlägige Expertise erwarb

er bei baustoffnahen Unternehmen wie

Knauf und Heraklith als Mitglied der

Geschäftsführung bzw. Finanzdirektor.

Hannes Gailer trägt die Gesamtverant-

Druckwasserdichte Montage möglich mit MEALUXIT AQUA,

MEA AQUA Lichtschächten und spezieller Abdichtung für MEAFIX

wortung für die Finanzen der Wietersdorfer

Gruppe. Privat sieht er sich als

Kultur- und Genussmensch.

Dr. Hubert Mattersdorfer, 46, trägt

die Verantwortung für das Geschäftsfeld

Baustoffe. Der sportbegeisterte

Mattersdorfer hat mehrjährige internationale

Führungserfahrung in Markenartikelkonzernen

wie General Solar

Systems (Velux) bzw. Pago (Heineken)

gesammelt. Sein Schwerpunkt liegt auf

Markt- und Kundenorientierung sowie

auf Innovation: „Auch wenn wir von

der Wirtschaft derzeit keinen Rückenwind

haben, der Renovierungsmarkt

entwickelt sich sehr positiv. Mit un-

Die Systemlösung aus einer Hand

Zargenfenster, Dämmung, Lichtschacht – perfekt abgestimmt

MEAFIX Sockel-Element: Keine Frostschäden

am Sockel durch Bodenfeuchte

MEAMAX Lichtschacht

(alternativ: MEAVECTOR

Betonlichtschacht)

MEALUXIT Perimeter-

Abdeckrahmen

MEALUXIT

Zargenfenstersystem

MEAFIX Montagedämmplatte:

Vorbereitete Lichtschachtbefestigung

ohne Messen und Bohren,

keine Wärmebrücken

M E N S C H E N

serer starken Marke Baumit sind wir die

Nummer 1 für Fassadensysteme in vielen

europäischen Ländern. Ich bin sicher,

dass sich der Geschäftsbereich Baustoffe

mit den geplanten Innovationen

und der Expansion nach Russland dynamisch

weiterentwickeln wird.“

Dr. Ulrich Glaunach, Sprecher der

Geschäftsführung der Gruppe, zur neuen

Organisation: „In den vergangenen

Jahren haben wir die Gruppe nach Geschäftsfeldern

neu organisiert. Dadurch

steht nun kundenorientierte Unternehmensführung

im Vordergrund. In dieser

Struktur sehen wir uns gut gewappnet

für die kommenden Jahre.“, ❙

Systemlösung

mit hoher

Verarbeitungssicherheit.

Auch passivhaustauglich

nach EnEV.

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M E N S C H E N

Andreas Pfeiler neuer Geschäftsführer

des Fachverbandes Steine-Keramik

DI Dr. Andreas Pfeiler (37) übernahm mit 1.

Jänner 2012 die Funktion des Geschäftsführers

des Fachverbandes der Stein- und keramischen

Industrie in der Wirtschaftskammer

Österreich. Pfeiler folgt dem langjährigen Geschäftsführer

Dr. Carl Hennrich nach, der mit

Jahreswechsel in Pension ging.

Nach Absolvierung des Studiums des Bauingenieurwesens

an der Technischen Universität

Wien, schlug Andreas Pfeiler zunächst eine

wissenschaftliche Laufbahn ein. Er lehrte und

forschte als Universitätsassistent am Institut

für Straßenbau und Straßenerhaltung an der

TU Wien, wo er 2004 im Fachbereich Straßenbau

und Ingenieurgeologie promovierte.

Ytong Österreich baut Vertrieb aus

Mit Christian Gebhart und Frank Gründler

gelang es Ytong, zwei praxiserfahrene Profis

an Bord des Vertriebes zu holen. Mit Jahresende

2011 wurde Gebhart als Keyaccount-

Manager mit Schwerpunkt Oberösterreich

und Salzburg-Nord und Gründler als neuer

Gebietsleiter für West- und Südösterreich engagiert.

Dass Ytong besonderen Wert auf Beratungskompetenz

legt, zeigt sich darin, dass

alle Vertriebsmitarbeiter zu zertifizierten Energiefachberatern

ausgebildet werden.

Gebhart verfügt über breite und langjährige

Erfahrung in der Baubranche. Sein beruflicher

Weg führte über die Maurerlehre zum Polier,

bis zum Bauleiter und zuletzt in die Standortentwicklung

beim international tätigen Projektentwickler

Vamed. Gebhart verfügt über

ein umfangreiches Wissen in Bautechnik wie

auch Betriebswirtschaft. Gebhart: „Ytong ist

ein Unternehmen, das sehr viel in Forschung

und Entwicklung investiert und mit seinen

innovativen Produkten am letzten Stand der

Technik ist.“

Auch Gründler lernte den Bau von der Pike

auf – er begann seine berufliche Karriere als

Maurer. Nach einigen Weiterbildungskursen

wie auch der erfolgreichen Absolvierung der

Polierschule, konzentrierte sich Gründler

nach intensiven Schulungen auf den Verkauf.

Seine ersten Arbeitserfahrungen sammelte er

im Vertrieb beim international größten Hersteller

und Anbieter von Schalungs- und Gerüstsystemen

Peri. Der Bau weckte auch sein

Interesse für die Immobilienbranche – er absolvierte

die Befähigungsprüfung zum Immobilienmakler.

Somit ist er ein Profi für die

Komplexität der Bauwirtschaft. Gründler:

„Ytong ist eine starke Marke mit unglaublichen

Zukunftsperspektiven. Als Gebietsleiter

für Süd-West Österreich sehe ich den

Schwerpunkt meiner zukünftigen Arbeit vor

allem in der persönlichen Betreuung des Baustoffhandels

und das Einbringen von Knowhow

vom Bau bis zur Immobilie.“ ❙

Im März 2005 wechselte Pfeiler als Referent

in den Fachverband Steine-Keramik und vertrat

in zahlreichen nationalen und internationalen

Gremien die Interessen der österreichischen

Rohstoffbranche. Parallel führte er

die Geschäfte des Güteschutzverbands der

österreichischen Kies-, Splitt- und Schotterwerke

und war als Vortragender und Universitätslektor

tätig.

Im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit

für den Fachverband der Stein- und keramischen

Industrie konnte sich Pfeiler ein

umfangreiches Fachwissen für die wirtschaftlichen

und technischen Belange des Fachverbandes

aneignen. ❙

Christian Gebhart

Frank Gründler

34 | 1-2 . 2012


Kommerzialratsdekret an

Alois Wegscheider verliehen

In Anerkennung seiner Dienste um

die Wirtschaft Österreichs wurde Alois

Wegscheider, Geschäftsführender Gesellschafter

der Alois Mayr Bauwaren

GmbH, sowie der Unternehmensgruppe

Wegscheider, welche über 30 Firmen

in Mitteleuropa unter ihrem Holdingdach

vereint, der Berufstitel Kommerzialrat

verliehen. Die feierliche Dekretsverleihung

erfolgte im Dezember 2011

durch Dr. Jürgen Bodenseer, Präsident

der Tiroler Wirtschaftskammer, in der

Wirtschaftskammer Innsbruck. KR Alois

Wegscheider zeichnet neben seinem Mut

zum Forschritt sowie dem Streben nach

stetigem Wachstum besonders sein Bemühen

um die Tiroler Wirtschaft aus.

Er setzt wichtige Impulse für die positive

wirtschaftliche Entwicklung in sei-

25-jähriges

Dienstjubiläum

Dr. Manfred Zöchbauer (50) feierte am

31. Dezember 2011 sein 25-jähriges

Dienstjubiläum in der WKO Oberösterreich.

Zöchbauer trat 1987 in den

Dienst der oberösterreichischen Wirtschaftskammerorganisation

und ist seit

2002 Geschäftsführer der Sparte Handel.


nem Heimatland und gipfelt die Leistung

der Familie Wegscheider 2012 im 150-

Jahre-Jubiläum der Alois Mayr Bauwaren

GmbH, als Familienunternehmen mittlerweile

in der 6. Generation. ❙

M E N S C H E N

Die Herrschaft über

Druck und Kälte

AUSTROTHERM XPS ® TOP 50 FÜR HOHE UND

AUSTROTHERM XPS ® TOP 70 FÜR HÖCHSTE DRUCKBELASTUNGEN

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Beste Wärmedämmung gegen Kälte von unten und Druck von oben

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1-2 . 2012 | 35


A K T U E L L

Heilpädagogischer Kindergarten Deutschlandsberg

Nachhaltig gedämmt bei minimaler Bauzeit

Ein Nest der Geborgenheit! Den 44 körperlich beeinträchtigen Kindern eine

behutsame und fördernde Umgebung zu bieten, das war die Intention von

Seiten der Bauherren, der Kindergartenleitung und vom Grazer Architekten DI

Gernot Ritter, der für die Planung des „Kindernestes“ verantwortlich zeichnet.

Eine spezielle Aufgabe bei der Umsetzung

war die Berücksichtigung

von nachhaltigen und ökologischen Gesichtspunkten.

Um die Gesundheit der

Kinder und den Wohlfühl- und Nestcharakter

zu unterstützen, sollte möglichst

auf Naturmaterialien zurückgegriffen

werden, auch bei der Wärmdämmung.

Ebenerdig und barrierefrei bietet das

„Spatzennest“ Licht durchflutete Räume

und von Wellen durchzogene Wohlfühlbereiche.

Gleich beim Eintreten erwartet

den Besucher eine dynamisch geschwungene

Holzdecke, die sich einer Woge

gleich durch das gesamte Haus bewegt.

Unbehandeltes Lärchenholz an Wänden

und Decken fühlt sich nicht nur

Bautafel

gut an, sondern verbreitet auch einen

angenehm harzigen Duft, der an frische

Waldluft erinnert. Ähnlich einem Vogelnest

umgibt die einzelnen Gebäudeteile

eine Fassade, die aus Pflanzen und Geweben

besteht.

Die besondere holzbauliche Herausforderung

bei diesem Neubau, so erzählt

uns Holzbauer Eduard Wallner

vom ausführenden Bauunternehmen,

waren die unzählig unterschiedlichen

Anschlussdetails bei einer enorm kurzen

Bauphase. Durch den Einsatz von vier

verschiedenen Wandschalungen waren

individuelle Detaillösungen gefragt.

OPTIMALE WÄRMEDÄMMUNG

Ebenfalls nachhaltig gestaltet sich die

Wahl der Wärmedämmung. Mit dem

Einbau der neuen natürlichen Glaswolle

mit ECOSE Technology von Knauf

Insulation wurde dem Faktor Ökologie

Rechnung getragen. Die naturbraune

Mineralwolle mit formaldehydfreiem

Bindemittel ist für ihren positiven Einfluss

auf staubfreie und gesunde Raumluft

bekannt und prämiert (u.a. Eurofins

Zertifikat in Gold und „Blauer Engel“).

So wurden die Holzdecken und Lär-

Heilpädagogischer Kindergarten „Spatzennest“, Deutschlandsberg

Bauherr/Auftraggeber

Gemeinnützige Wohn- Siedlungsgen. Ennstal; Stadtgemeinde Deutschlandsberg

Bauunternehmen/Innenausbau

Holzbau Eduard Wallner, Bad Gams

Architekt

Hofrichter-Ritter Architekten ZT GmbH, Graz

Wärmedämmung

Natürliche Mineralwolle mit ECOSE Technology, Knauf Insulation GmbH, Fürnitz

Jetzt den Flyer anfordern!

„Verarbeiter bestätigen das Gute Gefühl“

oder einfach downloaden (PDF) unter:

www.knaufinsulation.at/de/news/

verarbeiter-bestaetigen-das-„gutegefuehl“

36 | 1-2 . 2012

Info

chenwände im Innenbereich mit Akustikvlies

hinterlegt und auf Grund ihrer

besonders guten Dämmleistung mit 800

m2 Wärmedämmfilz UNIFIT TI 135U

gedämmt. „Die Dämmung mit dieser

natürlichen Glaswolle auch deshalb optimal,

weil der Wandaufbau so oft wechselt“,

zeigt sich Holzbauer Wallner mit

dem Endergebnis zufrieden. ❙

GESUND. Eduard

Wallner verwendet

die natürliche

Glaswolle mit ECOSE

Technology, weil die braune

Mineralwolle kaum mehr

juckt, kratzt und staubt.


ACO

Wasserdichter Keller für

heute und morgen

Was früher als Jahrhundertregen galt, ist heute Alltag

und kann jeden Hausbesitzer treffen. Der Himmel öffnet

sich und die Regenmassen bahnen sich ihren Weg durch

Kellerfenster oder Abflussrohre, in die das Wasser aus

der überforderten Kanalisation zurückdrückt. Die Folge:

zerstörter Hausrat, viel Ärger und finanzieller Schaden.

Die sichere Lösung für einen trockenen Keller heißt daher

Vorsorge. Vom Hersteller ACO gibt es spezielle

Elemente, um an allen kritischen Punkten eine Barriere gegen

eindringendes Wasser zu setzen: an Fenstern, Lichtschächten

und bei der Kellerentwässerung.

Beim ACO Kellerschutz spielen vier Bausteine wirkungsvoll

zusammen. Der ACO Lichtschacht ist druckwasserdicht

zu montieren, so dass hier kein Grundwasser eindringen kann.

Auch der Ablauf des Lichtschachts

lässt sich absichern:

Eine Rückstaueinheit verhindert,

dass aufsteigendes Wasser

eindringt. Ein Muss gegen

Starkregen ist das wasserdichte

Leibungskellerfenster ACO

ÜBERFLUTUNG. Der Klimawandel

Therm – es hält Hochwasser

zu 100 Prozent stand, bietet

dennoch die Optik eines

Wohnraumfensters und beste

Wärmedämmung. Durch die

ausgefeilte Beschlagstechnik

und das Verbundsicherheits-

macht vor dem Keller nicht halt – es glas (VSG) bleibt das Fenster

ist mit immer mehr Niederschlag zu auch bei größtem Wasserdruck

rechnen. Eine sichere Komplettlösung stabil, außerdem verstärkt sich

gegen eindringendes Wasser bietet der Einbruchschutz. ACO er-

ACO aus dem Programm ACO Kellergänzt dieses Produkt mit eischutz.

Sie eignen sich für Neubau und ner hochwärmedämmenden

Renovierung.

Montageplatte ACO Therm

Block, so dass mit der Trockenheit

auch die Energieeffizienz gesichert ist. Der Trick dabei:

Das Kellerfenster wird direkt in der Montageplatte montiert.

Damit auch kein Wasser aus der Grundleitung in den

Kellerraum gelangen kann, sind Rückstausicherungen ein Muss.

Es gibt Lösungen für alle Einbausituationen, zum Beispiel den

Kellerablauf ACO Junior mit Rückstauverschluss, der sich durch

seine kompakten Maße besonders für Sanierungen eignet. So ist

nur ein kleines Stück der Bodenplatte zu öffnen, um den Junior

gegen einen vorhandenen Ablauf auszutauschen. ❙

1-2 . 2012 |

Steildachdämmung

Bleiben Sie tro trocken, denn

nass werdenn war gestern!

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Die geniale Aufsparrendämmung von

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mit der innovativen ven doppelten

Verklebung wird in Sachen achen Wasserdichtheit

den höchsten enAnforderungen für Dämmsysteme me gerecht.

Jetzt hat Wasser keine ne Chance

mehr, ganz egal wie flach

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A K T U E L L

Saint-Gobain Weber

Infos jetzt auch per App

Ab sofort können sich Kunden und Interessenten sämtliche Informationen über

Produkte und Services direkt auf ihr Smartphone holen – rasch, einfach und

zuverlässig.

Profis, die viel unterwegs sind, kennen

die Situation: Man steht auf

Die Anwendung für Apple iPhones

und Android-Smartphones verfügt über

der Baustelle oder beim Kunden, braucht eine Suchfunktion zum Auffinden von

Informationen, sucht Antworten und Händler-Partnern und eine Auswahlhil-

die Zeit läuft. Ab sofort hilft ein Griff

zum Smartphone: Mit der neuen App

fe für Farbtöne und Oberflächen.

von Saint-Gobain Weber stehen mobil PRODUKTINFORMATION PER QR-

Auskünfte zur gesamten Weber-Pro- CODE

duktpalette zur Verfügung. Technische Mit dem integrierten QR-Code-Scanner

Datenblätter und Anwendungstipps be- ermöglicht die Weber App außerdem das

antworten zahlreiche Fragen, und wer schnelle und unkomplizierte Abrufen

noch mehr wissen möchte, ist mit nur zusätzlicher Informationen aus dem In-

einem Antippen mit der Kundenhotline ternet. Diese QR-Codes sind im Prinzip

oder seinem persönlichen Fachberater ein Internet-Link. Zum Auslesen benö-

verbunden.

tigt man lediglich ein Mobiltelefon mit

MEA-Komplettsystem

Für den optimalen Kellerbau

Die MEA Bausysteme GmbH bietet für die Montage von Lichtschächten und

Zargenfenster eine leicht planbare und einbaufreundliche Komplettlösung an.

Das System umfasst das MEALU-

XIT Zargenfenster, die MEAFIX

Montagedämmplatte, den MEALUXIT

Perimeterabdeckrahmen sowie einen

Lichtschacht, wie den höhenverstellbaren

MEAMAX oder den druckwasserdichten

AQUA Lichtschacht. Ganz

neu im Produktprogramm ist auch der

Betonlichtschacht MEAVECTOR.

Das MEALUXIT Zargenfenstersystem

lässt sich schnell und sicher auf

der Baustelle montieren. Je nach Gegebenheit

vor Ort oder Nutzung des Untergeschosses

kann das Bauelement in

einer druckwasserdichten und hochwasserbeständigen

AQUA Ausführung gewählt

werden.

Zusätzlich gibt es das MEALUXIT

Zargenfenster auch in einer Ausführung

mit Dreifach-Verglasung, die über einen

Ug-Wert von 0,5 W/m²K verfügt.

Der Uw-Wert liegt bei nur 0,8. Damit

werden die strengen Anforderungen der

EnEV problemlos übertroffen und ein

Passivhausstandard erreicht.

Für eine einfache Montage des Lichtschachtes

sorgt die MEAFIX Montagedämmplatte.

Vor allem beim Einsatz einer Perimeterdämmung

kann es häufig zu Problemen

durch fehlerhaftes Messen oder

Bohren kommen und die Dämmung beschädigt

werden. Anders mit MEAFIX:

Alle notwendigen Befestigungspunkte

für den Lichtschacht sind schon ab

Werk angebracht. So lässt sich der Lichtschacht

von nur einer Person fachgerecht

und schnell auf der Baustelle einbauen.

Mit dem AQUA-Befestigungsset ist die

Montagedämmplatte auch druckwasserdicht

montierbar. Kommt zusätzlich

noch das passende Sockelprofil zum Einsatz,

sind Frostschäden im Sockelbereich

durch Bodenfeuchte ausgeschlossen.

APP. Die neue weber.app klärt schnell und

einfach alle Fragen auf der Baustelle.

Kamera sowie eine frei verfügbare Reader-Software.

Durch Scannen des QR-

Codes lassen sich weitere Produktdetails

mit dem Handy abrufen. So gelangt

der Nutzer direkt ans Ziel. Die weber.

app steht ab sofort im iTunes App-Store

und im Android Market als kostenloser

Download zur Verfügung. ❙

Durch den MEALUXIT Perimeterabdeckrahmen

entfällt das nachträgliche,

mit großem Aufwand und Kosten verbundene

Verputzen der Fensterleibung

im Lichtschacht. Stattdessen kann der

Rahmen in die Außenleibung eingeklebt

werden.

Beim MEAVECTOR Betonlichtschacht

sind alle Elemente aus einem

extra hellen Sichtbeton gefertigt. Dieser

Lichtschacht garantiert nicht nur eine

lange Lebensdauer und hohe Festigkeit,

sondern gleichzeitig auch bestmöglichem

Lichteinfall ins Untergeschoss.

Zudem ist die glatte Oberfläche leicht

zu reinigen.

Architekten sind mit dem MEA-Komplettsystem

auf der sicheren Seite. Dank

des Baukastenprinzips entsteht ein Bausystem

aus Zarge, Fenster, Montagedämmplatte,

Abdeckrahmen und Lichtschacht,

das in dieser Form ein Optimum an Energieeinsparung

und Ästhetik bietet und

einzigartig am Markt ist. ❙

38 | 1-2 . 2012


ABDICHTUNGEN

BAUSTOFFE

Impressum

Büsscher & Hoffmann

Gesellschaft mbH

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Abdichtungssysteme

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ArdexBaustoff GmbH

www. ardex.at

Avenarius-Agro GmbH

www.avenarius-agro.at

Baumit

www.baumit.com

Knauf GesmbH

www.knauf.at

Liapor WerkFehring

Lias Österreich GesmbH

www.liapor.at

Ernstbrunner Kalktechnik

www.profibaustoffe.com

RÖFIX AG

www.roefix.com

SoproBauchemieGmbH

www.sopro.at

Saint Gobain Rigips

AustriaGmbH

www.rigips.at

DACH

DÄMMSTOFFE

Saint Gobain Weber

TerranovaGmbH

www.weber-terranova.at

CapatectBaustoffindustrieGmbH

www.capatect.at

OndulineGmbH

www.onduline.at

KarlBachl Ges.m.b.H.

www.bachl.at

KnaufInsulation GmbH

www.knaufinsulation.at

puren gmbh

www.puren.com

Steinbacher Dämmstoffe

GmbH

www.steinbacher.at

Rockwool

Handelsges.m.b.H.

www.rockwool.at

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Smartphoneauf:

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Ursa Dämmsysteme

Austria

www.ursa.at

www.pureone.ursa.at

KAMIN

STEINE

W E B G U I D E

FENSTER/TÜREN

PARTNERSCHAFTEN

Schiedel

KaminsystemeGmbH

www.schiedel.at

SemmelrockStein+Design

GmbH &CoKG

www.semmelrock.com

WASSERVER-/ENTSORGUNG

ZIEGEL

InternormFenster GmbH

www.internorm.at

Normstahl GmbH

www.normstahl.at

Erfolgreiche Konzepte für

klein- und mittelständische

Baumärkte

DFH Dienstleistungs- und

Vertriebssysteme

www.dfh.at

ACO GmbH

www.aco.co.at

Pipelife Austria

GmbH &CoKG

www.pipelife.at

Wienerberger

ZiegelindustrieGmbH

www.wienerberger.at

Medieninhaber,Herausgeber und Verleger: Mag. Alexandra Lehrer, 1180 Wien, Witthauergasse 6, Telefon: 01/478 81 70, Fax: 01/478 81 70-10,

E-Mail: baustoff@impactmedia.at, www.impactmedia.at; Chefredaktion: Mag. Alois Fröstl; Redaktion und Satz: Mag. Alexandra Lehrer; Layout: Redaktio-

senft nelle &Mitarbeit: partner; Anzeigenleitung: Mag. Andreas Laschober; Silvia Baar, Anzeigenleitung: s.baar@impactmedia.at; Silvia Baar, Abonnementverwaltung: s.baar@impactmedia.at; Daniela Abonnementverwaltung: Brany, d.brany@impactmedia.at Daniela Brany, Druck: d.brany@

Druckerei impactmedia.at Robitschek, Druck: 1050 Druckerei Wien; Robitschek, Jahresabonnement: 1050 Wien; Innland: Jahresabonnement: EUR 75, Ausland: Inland: EUR EUR 86,00. 78,-, Dass Ausland: Abonnement EUR 89,50. ist jeweils Das Abonnement einen Monatist vor jeweils Jahresende

einenkündbar, Monat vor sonst Jahresende gilt die Bestellung kündbar, sonst für das gilt folgende die Bestellung Jahr weiter. für das Erscheinungsweise: folgende Jahr weiter. 8 Erscheinungsweise: x jährlich. Nachdruck nur 8 x jährlich. mit Genehmigung Nachdruckdes nurVerlegers mit Genehmigung

gestattet. Unverlangt des Verlegers eingesandte gestattet. Manuskripte Unverlangt eingesandte und Bilder werden Manuskripte nicht zurückgeschickt. und Bilder werden Angaben nicht zurückgeschickt. und Mitteilungen, Angaben welche und von Mitteilungen, Firmen stammen, welche

von unterliegen Firmen nicht stammen, der Verantwortlichkeit unterliegen nicht der Verantwortlichkeit Redaktion, ihre Wiedergabe der Redaktion, besagt ihre nicht, Wiedergabe dass sie besagt die Meinung nicht, der dass Redaktion sie die Meinung oder eineder Empfehlung Redaktion oder

eine darstellen. Empfehlung Bezahlte darstellen. Einschaltungen Bezahltesind Einschaltungen mit + oder p. sind r. gekennzeichnet.

mit + oder p. r. gekennzeichnet.

1-2 . 2012 | 39


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Schallschutz signifikant und ist wasserabweisend. Die niedrigen Dämmwerte

sind optimal für ökologische Niedrigenergie- und Passivhäuser.

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