Download - Rolfs NIKE Pages

nikesystem.de

Download - Rolfs NIKE Pages

- 1 -


I N H A L T S V E R Z E I C H N I S

Seite 02 Inhaltsverzeichnis/Impressum

Seite 03-05 Vorstellung Kommandeur DtLwKdo USA/CAN, Oberst Kuhn

Seite 06/07 Ehrenkreuz der Bundeswehr für General Robert Lennox

Seite 08/09 Spontane Hilfe für verunglückten Soldaten

Seite 10-12 “Feuer und Flamme für El Paso”

Seite 13 Veranstaltungshinweise

Seite 14/15 Grabpflege in Mexico

Seite 16 Werbung der Koch-Gruppe Berlin

Seite 17-19 Ausflugtipp für den Monat Mai - Carlsbad/NM

Seite 20/21 Kohltour 2008 und Hinweis Sprachendienst

Seite 22/23 Bildseiten “Kohltour 2008”

Seite 24 Soldaten sammeln für Leutnant Florian Hinrichs

Seite 25-27 Vorstellung von Militärpfarrer Friedrich Rieke

Seite 28/29 Familienrüstzeit in Colorado Springs/CO

Seite 30-32 Familienwerkwochenende in Ruidoso/NM

Seite 32 Hinweis der Truppenkameradschaft

Seite 33 Förderverein Deutsche Schule El Paso

Seite 34/35 Frühlingsbasar 2008

Seite 36/37 Giselher’s Corner

Seite 38 Hinweis auf den Hausbau in Juarez vom 02.05. bis 06.05.2008

Seite 39 Termine “Montags-Café”

Seite 40 Werbung ITO El Paso

Seite 41 Fitness- und Gesundheitssport

Seite 42 Kinder- und Bastelgruppe

Seite 43 Babysitterliste

Rückseite: Frühlingsbasar 2008

Herausgeber: TaktAusbWbZ FlaRakLw USA

Redaktion: Herr Franz Huber (568-0259)

OTL Axel Franke (568-1530)

Layout Herr Franz Huber

Erscheinungsweise: vierteljährlich

E-Mail: DerBliss@betreuunginelpaso.com

Redaktionsschluss: 01.06.2008 (Ausgabe 03/2008)

- 2 -


seit ich vor 33 Jahren, auf dem Wege, die

fliegerischen Weihen in Sheppard zu erlangen,

hier in El Paso erstmals amerikanischen Boden

betreten habe, hat sich das Aufgabenfeld der

Bundeswehr und auch ihre Struktur wesentlich

verändert. Viele Verbände in der Heimat feiern

in diesem Jahr ihr 50jähriges Bestehen. 50

Jahre in denen die Luftwaffe aus den Anfängen

nach ihrer Gründung im Jahre 1957 in Nörvenich ein

Einsatzspektrum vom „Kalten Krieg“ bis zu den heutigen

Auslandseinsätzen erfolgreich bewältigt hat. Auf diese wirksame

Arbeit für den Frieden in der Welt können wir mit Recht stolz sein.

Trotz aller finanziellen Engpässe, die die Luftwaffe in dieser

Zeit zu durchschreiten hatte, stellen wir fest, dass wir uns kontinuierlich,

wenn auch manchmal langsam weiterentwickelt haben.

Dieser Prozess dauert an, und wir nennen ihn heute „Transformation“.

In meiner letzten Tätigkeit als Kommodore eines Jagdbombergeschwaders

konnte ich, zusammen mit meinem Verband,

bereits erste Schritte zur Einführung des neuen Waffensystems

EUROFIGHTER und damit die Zukunftsausrichtung der Luftangriffsfähigkeit

einleiten. Am hiesigen Standort testen Sie, die Angehörigen

des TaktAusWbZ FlaRakLw USA in diesem Jahr den

PAC-3 Flugkörper und ebnen damit der Luftverteidigung den Weg

in die volle TMD-Fähigkeit. SAAPES befindet sich in der Erprobungsphase

und ermöglicht virtuelle Luftkriegsoperationen unter

Einbindung aller hierzu befähigten Kräfte und wird als „Testbed“

für die NATO-Luftverteidigung dienen. Diese Auflistung verdeutlicht

exemplarisch, dass sich das Aufgabenspektrum der Luftwaffe

ständig erweitert. Auch geographisch denken wir mittlerweile in

größeren Dimensionen. Angefangen in Somalia und Kambodscha

führte uns der Weg über den Balkan, Afghanistan und schließlich

in den Kongo. Einige Regionen konnten wir mittlerweile wieder verlassen,

in anderen werden wir mit unseren speziellen Fähigkeiten

noch lange präsent sein. Dabei verändert sich die Zusammensetzung

der Spezialisten vor Ort ständig.

Und hier sehe ich unseren Beitrag im Kommandobereich

Lw USA/CAN. Wir, die älteren und erfahrenen Mannschaften,

Unteroffiziere und Offiziere sorgen zusammen mit den Zivilangehörigen

des Kommandobereiches mit unserer am Waffensystem

- 3 -


und teilweise im Auslandseinsatz gewachsenen Expertise dafür,

dass unserem Nachwuchs der Weg in die jeweiligen Aufgabenbereiche

und Führungspositionen geebnet wird. Mein und ich hoffe,

unser gemeinsames Ziel muss es sein, unseren zukünftigen fliegenden

Besatzungen und FlaRak-Bedienern eine fundierte Ausbildung

für das Aufgabenspektrum unserer Luftwaffe bereitzustellen,

damit sie in ihrem anspruchsvollen Arbeitsfeld bestehen können.

Unsere Aufgabe ist es, sie in einem ersten Schritt in nationaler

Verantwortung als Spezialisten, als Waffensystembediener und

-mechaniker, aber auch in einigen Bereichen als Truppenführer

und militärische Vorgesetzte, zu qualifizieren. Grundlagenschulungen

hier in Ft. Bliss, in Goodyear, Holloman, Pensacola, und

Sheppard sind dabei wesentliche Eckpfeiler einer bedarfsorientierten

Ausbildung. Der zweite Schritt führt in die multinationale

Umgebung – die Vorbereitung auf die Einsatzrealität. Einsatzorientierte

Übungen mit unseren amerikanischen Kameraden hier am

Standort Fort Bliss, in Holloman dem Sprungbrett zu „Flag-Übungen“

in USA und Kanada, sowie die Weiterbildung von Führungspersonal

der FlaRak-Verbände und anderen Dienststeilbereichen,

gewährleisten die Einsatzbereitschaft der Luftwaffe und das

Verständnis für den Einsatz im (joined/combined) Verbund.

Die Standorte in den USA und Kanada bieten aufgrund ihrer

Weite und meteorologischen Bedingungen ideale Voraussetzungen.

Die Möglichkeit, gemeinsam mit unseren amerikanischen oder

multinationalen Partnern zu üben, ist von unschätzbarem Wert für

eine qualifizierte und von gegenseitigem Verständnis geprägte zukünftige

Zusammenarbeit im Einsatz. Die Erfahrungen in jungen

Jahren formen Menschen und gewährleisten schnelles Verständnis

im “Theater of Operations”.

Auch als Kommandeur DtLwKdo USA/CAN erinnere ich mich

noch gut an meine Anfänge als junger und enthusiastischer Fliegeranwärter.

Die Freude, aber auch die Arbeitsbelastung in meiner

fliegerischen Ausbildung habe ich immer noch in guter Erinnerung.

Und so kann ich auch Sorgen und Mühen der heutigen

Anwärter für den fliegerischen und den FlaRak-Dienst nachempfinden.

Aus diesem Empfinden heraus müssen wir, die „alten“,

erfahrenen Kameradinnen und Kameraden, im Sinne der angesprochenen

Zielsetzung den Lehrgangsteilnehmerinnen und

Lehrgangsteilnehmern das Fachwissen für das zukünftige Aufgabenfeld

vermitteln, sie gemäß den Vorgaben unserer „Inneren

Führung“ erziehen und betreuen sowie ihnen für die Zeit ihrer

Ausbildung eine Heimat geben. Die Ziele der Ausbildung sind vor-

- 4 -


gegeben. Die dafür erforderliche Arbeitsleistung muss unser junger

Nachwuchs individuell bestimmen und sie kann ihm nicht abgenommen

werden.

Die Firmenphilosophie unserer Bundeswehr, die „Innere Führung“,

hat gerade mit der Überarbeitung der ZDv 10/1 eine Erneuerung

und Anpassung an die Gegebenheiten der Neuzeit erfahren

und bleibt auch im Zeitalter der Auslandseinsätze für uns die

Richtschnur des Handelns. Für mich bedeutet sie bei aller Ausführlichkeit

oder auch manchmal epischen Breite eines nicht immer

leicht fassbaren Mediums nichts anderes, als „moderne

Menschenführung“ unter Beachtung der Grundsätze und Prinzipien

unserer Grundrechtsordnung. Darunter verstehe ich, Ihnen,

den Führungskräften, Ausbildern und Unterstützern einen geraden

Weg vorzugeben und Sie durch rechtzeitige Information und

Kommunikation in die Entscheidungsprozesse einzubinden.

Ein weiterer wesentlicher Baustein unserer Kommandoaufgaben

ist die Festigung der Kooperation mit unseren Gastländern

und deren Streitkräften. Die Weiterentwicklung unserer Waffensysteme

und Taktiken wird u.a. durch Gedankenaustausch auf

„Expertenebene“ im GE Patriot Office, Huntsville und durch die

Luftwaffenaustausch- und -verbindungsoffiziere in vielen kleinen,

über den ganzen nordamerikanischen Kontinent verteilten Standorten

betrieben. Ausbildung, Weiterentwicklung und partnerschaftliche

Vorhaben werden uns im Jahr 2008 viel Arbeit, aber

auch erlebnisreiche Momente bringen. Bei all diesen Vorhaben ist

das Kommando in ein vielfältiges Geflecht von Arbeitsbeziehungen

eingebunden. Truppendienstlich klar in der Streitkräftebasis verankert,

erfüllen wir als Luftwaffensoldaten selbstverständlich auch

die Forderungen aus unserer Teilstreitkraft. Die Steuerung und

Koordinierung dieses Spagats der Aufträge aus der Heimat ist eine

Herausforderung, die es gilt gemeinsam und möglichst reibungsfrei

zu meistern. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich eine fürsorgliche

Hand über die Lw-Angehörigen in den USA und CAN halten, unseren

unterstellten Verbänden Hilfestellung bei ihrer truppendienstlichen

Führung geben und die DEU Lw in USA und CAN

würdig repräsentieren.

In diesem Sinne fordere ich Sie zu einer engagierten Mitarbeit

und tatkräftigen Unterstützung des Teams Luftwaffe in USA und

Kanada auf. Lassen Sie uns gemeinsam stets zielgerichtet vorgehen.

Denn wie sagte die deutsche Politikerin einmal: „Wenn man in

die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen.“

- 5 -


US-„Zwei Sterner“ mit Ehrenkreuz der

Bundeswehr geehrt

Post Commanding General Fort Bliss mit Ehrenkreuz der Bundeswehr

in Gold ausgezeichnet.

Major General Robert P. Lennox wurde am 09.12.2007 für seine

Unterstützung der deutschen Luftwaffenangehörigen und Ihrer

Familien am Standort Fort Bliss Texas mit der höchsten Auszeichnung

die durch die Bundeswehr vergeben wird, geehrt.

Dank des persönlichen Engagements von Major General Lennox

bilden die Deutschen Luftwaffensoldaten und ihre Angehörigen

hier im westlichen Texas, einen festen Bestandteil des „Team

Bliss“. Dies ist gleichzeitig sichtbarer Ausdruck einer lebendigen

deutsch-amerikanischen Partnerschaft und dafür erhielt Lennox

das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold.

Blauer Himmel, die imposanten Berge der Franklin Mountains im

Hintergrund, weißer Kanonenrauch und ein böiger Wind, der die

Truppenfahnen der in Fort Bliss stationierten Einheiten kräftig

wehen ließ, bildeten die Kulisse für das militärische Zeremoniell

anlässlich der Verabschiedung des Kommandierenden Generals

Fort Bliss, Major General Robert P. Lennox und seiner Frau Jenny.

- 6 -

Von links:

Mrs. Jenny Lennox,

Major General

Robert P. Lennox,

Brigadegeneral

Gero L. Schachthöfer,

General (4-

Sterne) William S.

Wallace und Post

Command Sergeant

Major Robert S.

Rodgers bei der

Verleihung des

Ehrenkreuz der

Bundeswehr in

Gold an General

Lennox


Bevor jedoch die Zeremonie für den „Zwei-Sterner“ begann,

wurde ihm eine besondere Ehre zuteil: Aus der Hand des

Kommandeurs Bundeswehrkommando USA/Canada, Brigadegeneral

Gero L. Schachthöfer erhielt General Lennox das Ehrenkreuz

der Bundeswehr in Gold für seine dauerhafte Unterstützung der

Deutschen Luftwaffe. Am Auslandsstandort Fort Bliss ist die Bundeswehr

in vielen Bereichen auf weitreichende Hilfe und Zusammenarbeit

mit den US-Streitkräften angewiesen, um den eigenen

Dienstbetrieb aufrecht erhalten zu können. General Lennox ist es

zu verdanken, dass den zahlreichen Belangen und Erfordernissen

der Deutschen Dienststellen vor Ort in der Vergangenheit stets die

notwendige Aufmerksamkeit geschenkt wurde, oftmals verbunden

mit großen Anstrengungen und einem hohen materiellen und

personellen Aufwand für die amerikanischen Gastgeber. Die

Durchführung einer hochwertigen Ausbildung der deutschen

Luftwaffensoldaten am Waffensystem PATRIOT ist ohne die enge

Kooperation und dem intensiven gegenseitigen Austausch mit der

United States Army Air Defense School sowie den ortsansässigen

US-Luftverteidigungsverbänden nicht sicherzustellen.

v.l.nr.: Colonel

Heidi Brown,

General William S.

Wallace und Major

General Robert P.

Lennox bei der

Abnahme der Paradeaufstellung

Die Ausbildungsmöglichkeiten konnten hierbei in den

vergangenen Jahren deutlich erweitert und den aktuellen,

gestiegenen Anforderungen entsprechend angepasst werden. Diese

umfassende Kooperation der Deutschen Luftwaffe mit der US-

Army geht einher mit einer engen und vitalen Einbindung in das

gesellschaftliche Leben der US-Streitkräfte als sichtbarer Ausdruck

einer lebendigen deutsch-amerikanischen Partnerschaft. Dank des

Engagements von Major General Lennox werden die deutschen

Soldatinnen und Soldaten und deren Angehörige somit als ein

fester Bestandteil des „TeamBliss“ wahrgenommen und akzeptiert.

- 7 -

Text und Fotos: OStFw Ingo Schmidt


Spontane Hilfe für verunglückten Soldaten

Spontane Hilfsaktion für verunglückten Soldaten aus

Fort Rucker, Alabama erbrachte 1000,- US-Dollar.

Während des Oktoberfestes der 3. Deutschen Luftwaffenausbildungsstaffel

USA (3. Dt.LwAusbStff USA) in Goodyear, Arizona

wurde ein Betrag von 1000,- US-Dollar gesammelt. Initiert wurde

diese Spendenaktion von der Schuhplattlergruppe des Taktischen

Aus- und Weiterbildungszentrums Flugabwehrraketen der Luftwaffe

USA (TaktAusWbZFlaRakLw USA) aus Fort Bliss, Texas mit

allen Gästen des Oktoberfestes 2007. Der gespendete Betrag soll

einem, bei einem tragischen Verkehrsunfall schwer verletzten

Leutnant aus Fort Rucker/Alabama, zugute kommen.

Am 21. November 2007 übergab der Vorsitzende der Schuhplattlergruppe

des TaktAusWbZFlaRakLw USA in Fort Bliss,

Hauptfeldwebel Andreas Döhring, im Beisein des stellvertretenden

Kommandeurs des Taktischen Aus- und Weiterbildungszentrums

Flugabwehrraketen der Luftwaffe USA, Herrn Oberstleutnant

Wolfgang Rasquin, eine Geldspende im Wert von 1.000 US $ an die

Sozialarbeiterin des Standortes Fort Bliss, Frau Ute Behnke. Diese

Spende soll einen jungen deutschen Leutnant unterstützen, der

am 24. Juni 2007 in Dothan (Alabama) bei einem tragischen Verkehrsunfall

unverschuldet schwerst verletzt wurde.

Der 25-jährige Leutnant war zu dieser Zeit zu einer Weiterbildung

als Hubschrauberpilot nach Fort Rucker/Alabama, kommandiert.

Am Unfalltag fuhr er mit einem amerikanischem Freund

auf einer vorfahrtberechtigten Strasse bei Dothan im US-Bundesstaat

Alabama. Plötzlich nahm den beiden ein nichtversicherter,

alkoholisierter Fahrer die Vorfahrt und prallte in die Seite des

Fahrzeuges des deutschen Piloten. Nach Notfallversorgung und

Stabilisierung seines Zustandes, wurde er mit einer Bundeswehr

MEDEVAC Maschine zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik

in Hamburg ausgeflogen. Für den betroffenen Soldaten und

seiner Familie kommt nun also auch noch eine Welle bürokratischer

und versicherungsrechtlicher Fragen hinzu, des weiteren

die Klärung von Versorgungsansprüchen, die jetzt noch offen

stehen.

Nach Veröffentlichung dieses tragischen Schicksals ging

ein Ruck durch viele Bundeswehrstandorte des amerikanischen

Kontinents. Die Betreuung des Soldaten durch seine Kameraden

- 8 -


wie Vorgesetzten seines Ausbildungsstandortes direkt nach dem

Unfall bis zum Ausfliegen nach Deutschland war für die Soldaten

dort eine Selbstverständlichkeit. Unmittelbar darauf war auch die,

für den Bereich zuständige Sozialarbeiterin, Frau Ute Behnke, aus

dem Standort El Paso, direkt vor Ort bei dem verunglückten

Soldaten. Sie umsorgte und informierte die Familie des verunglückten

Soldaten zum weiteren Vorgehen. Danach wurden in

mehreren Dienststellen im Bereich des Deutschen Luftwaffenkommandos

USA/Canada, wie zum Beispiel beim Fliegerischen

Ausbildungszentrum Luftwaffe (FlgAusbZLw) auf der Holloman Air

Force Base, bei der 3. DtLwAusbStff USA in Goodyear/Arizona und

auch beim TaktAusbWbZ FlaRakLw USA in El Paso, Texas bei verschiedenen

Gelegenheiten zur Spende aufgerufen.

Als die Mitglieder der Schuhplattlergruppe Fort Bliss von

diesem Unglück erfuhren, war auch hier schnell klar, dass eine

Unterstützung dringend notwendig sei. Die seit langen Jahren sehr

bekannte Schuhplattlergruppe aus Fort Bliss besteht aus Luftwaffensoldaten

des Standortes Fort Bliss, deren Lebenspartnern

sowie mehreren Angehörigen aus dem zivilen Umfeld des Luftwaffenstandortes.

Die Gruppe präsentiert sich jedes Jahr auf den

Oktoberfesten an verschiedenen Standorten und stellt immer einen

der Höhepunkte jeder Veranstaltung dar. Die Gruppe zeigt dann

mit viel Spaß und Freude bayerische Volkstänze und präsentiert

damit die Tradition und Kultur Bayerns. Die Vorführungen werden

durch die amerikanische Bevölkerung vor Ort mit großem

Interesse und Begeisterung verfolgt. Deshalb sind die „German

Schuhplattler“ inzwischen auch außerhalb von El Paso und nicht

nur bei deutschen Dienststellen, ein bekannter und gern

gesehener Gast.

So widmeten sie ihren ersten Auftritt auf dem Oktoberfest in

Goodyear/Arizona mit tatkräftiger Unterstützung der anwesenden

Besucher und der Angehörigen der 3.Deutschen Luftwaffenausbildungsstaffel

USA, ausschließlich dem verunglückten Kameraden.

Zur großen Freude der Schuhplattlergruppe wie aller Beteiligten

vor Ort, konnte dann nach der Veranstaltung die hohe Spendensumme

eingenommen werden. Ziel war es dann auf schnellem

unbürokratischem Wege dem Soldaten und dessen Familie die

finanzielle Hilfe zukommen zu lassen.

Auf diesem Wege möchten sich die Luftwaffenangehörigen in

den USA, aber ganz besonders die Schuhplattlergruppe aus Fort

Bliss, bei allen Geldspendern bedanken.

Text: OLt Andreas Schönwalter

- 9 -


Feuer und Flamme für El Paso

Im Rahmen der Lehrgangsplanungskonferenz am Taktischen

Aus- und Weiterbildungszentrum FlaRakLw USA besuchte

das Team der Ausbildungszielsetzung und -organisation

gemeinsam mit den Kameraden des Luftwaffenausbildungskommandos

sowie der Stammdienststelle der

Bundeswehr das El Paso Fire Department Hauptquartier.

Die Sonne lässt die auf

Hochglanz polierten Feuerwehrwagen

strahlen und auch

ein Strahlen geht über

Hauptmann Friedhelm Gräfs

(LwAusbKdo) Gesicht, als wir auf

den Hof des El Paso Fire Department

Hauptquartiers einbiegen.

Hauptmann Gräf – seines Zeichens

selbst Mitglied der freiwilligen

Feuerwehr in seiner Heimatgemeinde – weiß noch nicht so

recht wie ihm geschieht. Gemeinsam mit Fire Chief Roberto Rivera

lüftet Oberstleutnant Uwe Fehr (Leiter Bereich Lehre und Ausbildung)

die Idee des Besuchs. Nach 34 Jahren im Dienste der

FlaRak und Ausbildungsplanung wird Hauptmann Gräf im August

2008 den aktiven Dienst der Bundeswehr verlassen und in Pension

gehen. Die Kameraden der Ausbildungszielsetzung und -organisation

nutzen daher seinen letzten Besuch des TaktAusbWbZ

FlaRakLw USA, um sich bei Hauptmann Gräf für seine langjährige

Unterstützung zu bedanken. Dass sie mit dem Besuch des Fire Departments

Hauptmann Gräfs Leidenschaft auf den Punkt getroffen

haben, wird schnell klar. „Er strahlt über das ganze Gesicht und

es macht richtig Spaß, ihm dabei zuzusehen“, so Hauptfeldwebel

Kagemann (LwAusbKdo).

El Paso Fire Department Headquarters

Fire Chief Roberto Rivera überreicht Hauptmann Gräf zu Beginn

des Rundganges einen original US-Feuerwehrhelm. Noch

ahnt er nicht, wozu er diesen später brauchen wird. Nach einer

kurzen Einweisung in die Feuerwehrgeschichte folgt eine Führung

durch die „Katakomben“ der Wartungs- und Materialhalle. Maintenance

Lieutenant Jorge F. Sanchez und Lieutenant Daniel

Medrano zeigen uns die Technik, die für eine professionelle Feuerbekämpfung

und Lebensrettung in einer Berufsfeuerwehr benötigt

werden.

- 10 -


Auch ein Spür- und Suchhund, der

durch die Aufspürung von Brandherden zur

Ermittlung von Brandgeschehen beiträgt,

begrüßt unser Team freudig. Auf dem

Außengelände erklären uns Firefighter

Juan de Dios Sanchez und Fire Supression

Technician Jesus R. Robles den Aufbau

eines Quint-Leiterwagens, ein Multifunktionsfahrzeug

neuester Generation. Doch

für Hauptmann Gräf fängt das Abenteuer

jetzt erst richtig an! Bewaffnet mit seinem

F e u e r -

wehrhelm

darf er als

Höhepunkt

des Ausfluges

vom Haupt-

Vorführung des Quint-Leiterwagens

quartier an der Montana Avenue bis

zur Central Fire Station in Downtown

El Paso als Crewmitglied im

Leiterwagen mitfahren.

El Paso Central Fire Station

An der Central Fire Station in Downtown werden wir bereits

von einer eifrigen Truppe von Feuerwehrmännern erwartet. Deputy

Chief Matt G. Widtfeld begrüßt uns herzlich auf der Central Fire

Station, bevor ein junger Feuerwehrmann über das Alltagsleben

auf der Wache erzählt. „Wir sind hier wie eine große Familie“, sagt

er. Hier wird in 24-Stunden-Schichten gemeinsam gearbeitet, gekocht,

gegessen und geschlafen. Viele von ihnen haben hier erst so

richtig kochen gelernt, denn jeden Tag ist jemand anderes für die

Versorgung der gesamten Mannschaft zuständig. Als wir uns die

Küche ansehen, spüren wir die familiäre Atmosphäre – uns wird

Obst in jeglichen Sorten angeboten.

Der Schlafraum, in dem rund 40 Betten eng an eng stehen,

ähnelt eher dem Schlafsaal einer Jugendherberge. „Das Schnarchen

gibt es umsonst dazu“, erklärt uns ein anwesender Feuerwehrmann

mit einem verschmitzten Lächeln. Nach drei Tagen im

Schichtwechseldienst haben die Männer vier Tage frei. Im Anschluss

an den Rundgang durch die Wache zeigen uns die

Feuerwehrleute voller Stolz ihren Fuhrpark aus verschiedensten

- 11 -

Hauptmann Gräf mit seinem

US-Feuerwehrhelm


Lösch- und Spezialfahrzeugen. Danach bleibt gerade noch Zeit für

ein Gruppenfoto und schon endet dieser interessante Ausflug bei

El Pasos „Helden in Uniform“. Gern hätten wir mit den lustigen

und überaus freundlichen Kollegen noch eine Runde geplauscht.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Kameraden des

El Paso Fire Departments für ihre freundliche und kameradschaftliche

Betreuung. Sie sind nicht nur die coolen Helden in Uniform,

die tagtäglich ihr Leben für die Bürger El Pasos aufs Spiel setzen,

sondern sie sind viel mehr eine eingeschworene und vor allem

stets gut gelaunte Truppe, bei der man sich nicht nur wohl

sondern vor allem auch sehr sicher fühlen kann.

Das gesamte Team des Bereichs Lehre und Ausbildung

wünscht Hauptmann Gräf für seine bevorstehende Pension alles

Gute und vor allem Gesundheit.

Text: Frau Steffi Ressin Bilder: Hptm Peter Dammeier/Axel Ressin

- 12 -


Veranstaltungshinweise

April 2008

04.04. Tokyo String Quartet - UTEP Fine Arts Theatre

05.04. Pop Goes The Classics - Abraham Chavez Theatre

11. - 19.04. ‘The Glass Menagerie’ - EPCC TransMountain College

11./12.04. El Paso Symphony Orchestra - Plaza Theatre

12.04. Dinner Theatre 25th Anniversary Concert - Don Haskins Ctr.

14.04. Julio Iglesias in Concert - Plaza Theatre

18. - 21.04. ‘MacBeth’ - UTEP Wise Theatre

20.04. EPSYO and EPSO Family Concert - Plaza Theatre

23.04. Juanes Columbian Rock - El Paso County Coliseum

26.04. ‘First Thanksgiving’ - San Elizario Plaza

26./27.04. ‘Chicago’ - Plaza Theatre

27.04. El Paso Chorale Youth Choir—Loretto Chapel

Mai 2008

03./04.05. ‘Songs of Love‘ - Loretto Chapel

04.05. ‘Mannheim Steamroller’ - Plaza Theatre

07.05. Movie Night in the Philanthropy Theatre - Plaza Theatre

08. - 11.05. El Paso Diablos Baseball - Cohen Center

16./17.05. Relay for Life - Laufveranstaltung

17.05. Armed Forces Day - Noel Field, Fort Bliss

17.05. Safari Nights Gala - El Paso Zoo

18.05. ‘Bowfire‘ - Plaza Theatre

23. - 25.05. Silver City Blues Festival - Silver City/NM

24. - 26.05. KLAQ International Balloonfest - Wet ‘N’ Wild Waterworld

30.05. Ballet Folklórico - Chamizal National Memorial

Juni 2008

06. - 29.06. ‘Urinetown‘ - UTEP Dinner Theatre

13.06. St. Anthony’s Day Celebration - Ysleta del Sur Reservation

13.06. Alfresco! Fridays - El Paso Convention Ctr. (freitags bis Aug!)

15.06. Music under the Stars - Chamizal National M. (sonntags)

27./28.06. Downtown Street Festival - Abraham Chavez Theatre

Dies soll nur ein kleiner Auszug aus dem Veranstaltungskalender

Fort Bliss bzw. El Paso‘s sein und für Sie als Anregung dienen!

Die Daten sind natürlich ohne Gewähr - vorbehaltlich organisatorischer Änderungen!

- 13 -


Grabpflege in Mexico

Mama Amparo Kluber Le Roy stand auf ihrer Visitenkarte.

Jeder Deutsche Soldat der in El Paso, Fort Bliss stationiert war

kannte sie unter dem Namen „Mama Cita“. Zu finden in Cuidad

Juarez, auf der anderen Seite des Rio Grande in Mexico. Ihre

Großeltern waren Deutsche und

stammten wahrscheinlich aus

Hamburg. Mama eröffnete 1951

die Kneipe „Deutscher-Club-

Rainers Palast“. Dieser Club war

Anlaufpunkt für viele Deutsche

Soldaten und Mama half schnell

und unbürokratisch, sobald

jemand in Schwierigkeiten kam.

Das ist allerdings eine andere

lange Geschichte.

Am 22.03.1992 wurde der

Club geschlossen, in dessen

Räumen mittlerweile ehemalige

Drogensüchtige, Prostituierte

und Alkoholkranke mit der Hilfe

von Pastoren betreut werden.

Anfang Januar 1997 wurde

Mama in ihrer Wohnung tot aufgefunden.

Mehrere Tage muss

sie schon da gelegen haben

umgeben von ihren miauenden

- 14 -


Katzen. Ein stiller Tod, unbemerkt wie er leider oft vorkommt, in

Mexiko und anderswo auf dieser Welt. Mamas letzte Ruhestätte ist

auf dem Friedhof Jardines Eternos.

Dank der Initiative von einigen damals hier stationierten

Deutschen Soldaten und der Hilfe von Bekannten in Mexiko wurde

das Grab von Mama mit einer Grabplatte versehen. Dieses Grab

weiterhin zu pflegen ist eine Aufgabe, die an neu zuversetzte

Soldaten weitergegeben wird.

Diesem Ruf folgend, haben wir uns am 12.Dezember 2007

mit einer kleinen Abordnung (Hptm Dammeier, StFw Seghorn und

StFw Bröring) auf den Weg gemacht. Ausgerüstet mit Eimer,

Schrubber, Blumen und einem neuen Schild für das Grab. Ein guter

Kamerad der LwInsthGrp 24 in Wunstorf hatte dieses Schild

gespendet. Nach gut zwei Stunden harter Arbeit war das Grab

wieder in einem ansehnlichen Zustand und wir konnten zufrieden

die Heimreise antreten.

Hier aber noch ein Aufruf und eine Bitte: Wie man sieht, ist

Mama auf dem Foto nicht mehr zu erkennen. Wer hat noch ein

Bild in seinem Fundus und kann es uns zur Verfügung stellen?

Das noch kleine Team freut sich jederzeit über Zuwachs und Sachoder

Geldspenden, damit wir auch in diesem Jahr mit vereinten

Kräften die Grabstätte von Mama pflegen können. Sie hat es

verdient – Danke!

Weitere Bilder von der Grabpflege sind zu finden unter:

http://www.jansfotos.de/gallery2/main.php?g2_itemId=51267

und weitere Informationen zum Thema

http://www.nikesystem.de/Pages/Mama/mama_index.htm

Text: Hptm Dammeier / StFw Bröring Bilder: Hptm Dammeier

- 15 -


- 16 -


Ausflugstipp für den Monat Mai

22. Annual Mescal Roast

Text und Bilder: Heinz Duerkop

Wenn Sie einmal etwas Besonderes erleben wollen, sollten Sie

einen Ausflug nach Carlsbad im Zeitraum 08. bis 11.Mai 2008 planen.

Zwar kennen die meisten „Carlsbad Caverns,“ die Stadt aber

ist in der Regel wenig bekannt. Hier kann ich besonders empfehlen,

den State Park „Living Desert Garden and Zoo“ zu besuchen.

An den oben genannten Tagen haben Sie Gelegenheit, Einblicke in

die Kultur der Mescalero Apachen zu bekommen, die in der Regel

in dieser Form nicht von den Indianern angeboten werden.

Von Donnerstag bis Sonntag kommen die Mescalero

Apachen aus Ruidoso zum 22.Annual Mescal Roast nach Carlsbad,

um dort die agave neomexicana nach uralten Riten zu ernten und

in einer Grube zu rösten. Agaven waren seit hunderten von Jahren

die Hauptnahrung dieses Apache-Stammes. Diese Menschen, die

sich in ihrer Sprache als „ nde“ bezeichnen (etwa wie ehndé betont,

was so viel wie das Volk bedeutet; das hochgestellte n steht für

einen hohen, nasalen Ton), haben den Namen „Mescalero“, den

ihnen die Spanier aufgrund der Tatsache gaben, dass ihre Hauptnahrung

aus Agaven (spanisch: Mescal) bestand, angenommen.

Heutzutage leben die Mescaleros allerdings vorwiegend von der

Forstwirtschaft und dem Casinobetrieb.

Die Agaven-Ernte erfolgt bereits am Mittwoch in einem Teil

des früheren Apache Kernlandes, das jetzt einem alten Rancher

gehört, der es den Mescaleros jedes Jahr wieder zur Verfügung

stellt. Nach dem Einbringen der Ernte folgt dann zunächst eine

„Prayer Ceremony.“ Am 08. Mai kann man an einer Mescal Roast

Interpretive Presentation um 10:00 Uhr teilnehmen. Hier lernt man

aus erster Hand von Abraham Chee (ein spiritueller Führer der

Mescaleros) die Geschichte der Mescaleros kennen.

Bei vorheriger Anmeldung hat man auch die Gelegenheit,

freitags und samstags an einem urspünglichem Mescalero Festessen

nach einheimischen Rezepten teilzunehmen (kostenpflichtig).

Alle Gerichte entsprechen denen, bei der im Juli im Reservat

stattfindenden „Coming of Age Ceremony“ gereichten

Speisen. Eine Probe empfiehlt sich immer, obwohl der Geschmack

nicht unbedingt deutsche Gaumen verwöhnt! Als Ersatz empfehle

ich das von Apache-Frauen vor Ort frisch zubereitete „Fry-bread“,

von dem ich nie genug haben kann.

- 17 -


Tanz der Mountain Spirits (Gahi)

- 18 -

Ab 19:00 Uhr folgen

die “Apache

War Dances” und

die“Mountain

Spirit Dances.” Es

heißt zwar, dass

die Kosten des Essens

von $15.- die

Tanzveranstaltungen

beinhaltet,

man kann aber

auch ohne Essen

und ohne die Eintrittsgebührendabei

sein. Es wird

nicht kontrolliert!!

Man sollte aber

warme Kleidung mithaben, denn die Tänze dauern bis spät in die

Abendstunden und da wird es schon mal kühl! An allen Tagen

kann man übrigens indianische Crafts, Pottery und Schmuck

erwerben. Auch Jordan Torres, ein Apache Künstler, der in

Ruidoso ein Atelier hat, verkauft während der Veranstaltung

Bilder, Schnitzarbeiten und Skulpturen. Viele seiner Originale

kann man auch im Casino in Ruidoso bewundern. Ich konnte mir

bis jetzt allerdings nur Drucke der Bilder leisten.

Am Donnerstag werden zunächst in einer mit Steinen ausgekleideten,

ca. 1.80m tiefen Grube große Mengen Eichenholz verbrannt

um eine solide Glut zu erhalten. Das dauert fast den ganzen

Tag. Auf diese Glut

werden dann rituell die

Agave-Herzen (Gewicht

ca. 20 - 30 Kilo je Stück)

gelegt. Darauf folgt eine

dicke Schicht angefeuchtetes

Gramma-Gras, das

wiederum mit Jutesäcken

abgedeckt wird. Dann wird

die Grube mit einer etwa

90 cm hohen Erdschicht

abgedeckt und die Agaven

rösten darin bis zum

Sonntag gegen 11:00 Uhr.

Mescaleros öffnen die Mescal-Grube


Die Öffnung der “Mescal-Grube” mitzuerleben ist für mich immer

wieder ein besonderes Erlebnis! Dann haben die geernteten Mescal-Herzen

rund fünfzig Stunden lang gegart.

Nach Gebeten und Gesängen wird die Grube mit Hilfe aller

anwesenden Mescaleros in schweißtreibender Arbeit geöffnet und

die Agaven werden entnommen. Besucher können dann sofort die

frisch gerösteten Agave kosten. Danach werden die Agaven zum

Festplatz gebracht und man kann weitere Kostproben erhalten.

Man „zutschelt“ dabei das Fleisch aus den Blättern, ähnlich wie

bei einer Weißwurst. Der Geschmack ähnelt dem von süßen Kartoffeln.

Das Agavefleisch ist ballastreich und enthält wichtige Vitamine,

Proteine und Mineralstoffe. Es enthält den Geschmack der

Sonne, des Bodens, des Regens und der Tiere der Desert, die sich

die Wüste mit den Pflanzen seit Jahrtausenden teilen, sagen die

Indianer. Der Rest der Ernte wird mit ins Reservat genommen für

die jährliche „Coming to Age Ceremony“ ab dem 4. Juli auf den

Ceremonial Grounds am Highway zwischen Tularosa und Ruidoso.

Auch diese Ceremony, zu der Besucher willkommen sind, dauert

vier Tage.

Diese Veranstaltungen finden übrigens innerhalb des „Living

Desert Zoo and Garden State Parks“ 1504 Miehls Drive, in

Carlsbad/NM, statt.

Zusammenfassung:

Dieser jährliche zeremonielle Event beginnt am Donnerstag

um 10:00 Uhr mit der Segnung der Röstgrube. Freitag und

Samstag ganztägig “Arts- and Crafts Show“, um 14:00 Uhr ein

Gespräch am „runden Tisch“, gefolgt vom „Apache Feast Dinner“

um 18:00 Uhr mit den nachfolgenden Apache „War- and Mountain-Spiritdances“.

Die Veranstaltung endet Sonntag mit der

Öffnung der Mescal-Grube und dazugehörigem Mescal Probessen.

Karten für Dinner und Dances ($15.00) sind auf 500 limitiert.

Der reguläre Eintritt im Zoo beträgt übrigens $5.00/$3.00 Kinder

7-12, 6 und jünger sind frei.

Bestellungen und Auskünfte: Kathy Jones (505) 887-5516

Zwischendurch kann man einmal den Riverwalk, der sich

entlang des Pecos Rivers erstreckt, besuchen. Er ist absolut

gepflegt und hat viele Picnic Sites. Ist man Camper, bietet sich der

Aufenthalt im etwa 13 Meilen (hinter Carlsbad) gelegenen Brantley

State Park an. Er liegt an einem Stausee und bietet gute Angelmöglichkeiten

und Wanderwege.

Weitere Fragen? Rufen Sie mich unter der (915)-592-6380 an.

- 19 -


Kohltour 2008

Endlich war es so weit: Nach langer Zeit wurde mal wieder

unter der Sonne El Pasos eine Kohltour veranstaltet, bei der auch

geboßelt wurde. Und der „goldene Planet“ hatte es wirklich gut mit

uns gemeint: Bei strahlendem Sonnenschein und natürlich guter

Laune starteten wir von der Soldatenstube aus mit Bussen in

Richtung New Mexico (Chaparral). „Boßeln, was ist das eigentlich?“

haben sich einige gefragt, die sich auf dieses Abenteuer eingelassen

hatten. Nach kurzer Erklärung: „Jede Mannschaft erhält eine

Boßelkugel und muss mit dieser, eine vorher bestimmte Strecke,

mit so wenig Würfen wie möglich zurücklegen“ sollte es losgehen.

O.K. dachten sich viele, das klingt ja nicht wirklich schwer.

Und unsere norddeutschen Freunde witterten ihre Chance, da sich

das Boßeln mehr im norddeutschen Raum zu Hause fühlt.

Nachdem die 4 Mannschaften mit je ca. 15 Personen zusammengestellt

waren kam auch schon das erste Spiel zum Aufwärmen:

„Skifahren“- fünf Personen mussten sich hintereinander

auf 2 Bretter stellen und gleichmäßig einmal links und einmal

rechts vorwärts laufen. Für alle die zugucken konnten sehr lustig,

für die, die auf den Brettern standen ziemlich anstrengend, aber es

gab ja eine Belohnung.

So - jetzt ging es aber endlich los. Bewaffnet mit je einem

Bollerwagen voller Getränke und kleinen Snacks gingen die beiden

ersten Mannschaften an den Start. Die erste Kugel wurde geworfen

und die Begeisterung war groß. Nachdem einige Kugeln ihren Weg

gefunden hatten, mussten viele feststellen, so leicht ist das gar

nicht. Hiermit noch einmal vielen Dank an den Herrn unserer

Gegenmannschaft, der leider die Weite mit der Höhe verwechselte.

Aber - ist ja auch egal, wir waren dabei um Spaß zu haben und

nicht um sportliche Höchstleistungen zu vollbringen! Und Spaß,

den hatten wir. Nach einigen Metern und natürlich auch nach

mehreren „Kurzen“ wurde die Stimmung immer ausgelassener und

lustiger. Doch dann war es wieder so weit. Das nächste Spiel. Diesmal

mussten die Frauen ran.

„Pinselweitwurf,” als Ersatz für Reisigbesenweitwurf. Klingt

genauso blöd wie es war, aber der Spaßfaktor war riesig und das

war die Hauptsache. Nachdem alle Pinsel wieder gefunden worden

waren ging es weiter der Abendsonne entgegen. Mit einem herrlichen

Blick auf die untergehende Sonne sahen wir den letzten

Metern und „Würfen“ entgegen. Um die Wartezeit auf die Busse ein

- 20 -


wenig zu verkürzen gab es das letzte Spiel.

Diesmal für die Herren. Leider weiß ich nicht genau wie das

Spiel hieß, aber eins - so ist sicher - Zielen ist nichts für die

Herren. Nachdem alle Getränke leer waren und so manch einer

doch zu viel getrunken hatte, kamen endlich die Transportmittel.

Mittlerweile war die Sonne untergegangen und es wurde doch ein

wenig kühl. Im Bus ging die ausgelassene Stimmung dann weiter.

Mit Gesang und anderem Entertainment sah man dem

anschließenden Grünkohlessen entgegen.

An der Soldatenstube angekommen wurden auch gleich die

Plätze eingenommen und lecker gespeist: Grünkohl mit Pinkel,

Kassler und Kochwurst standen für die Teilnehmer bereit!

Nach dem Essen, die Stimmung erreichte allmähllich den

Höhepunkt, verabschiedeten sich einige, da es doch ein langer Tag

war und die „Kindermädchen“ die Rückkehr der Eltern erwarteten.

Doch der harte Kern ließ sich durch nichts aufhalten und feierte

bis zum Ende.

Mein Fazit der „Kohltour 2008“: Eine rundum lustige Veranstaltung

bei bester Stimmung und viel Spaß. Dieses ist auf alle

Fälle eine Tour, die wiederholt werden sollte. Vielleicht im nächsten

Jahr! Ich bin jedenfalls wieder dabei.....

Eure Sandra Finkeldey Fotos auf den Folgeseiten: Herr E. Eisler

SPRACHENDIENST-INFORMATIONEN

Sprachprüfungen:

Für den Einstufungstest (200-Punkte-Test) kann man sich jederzeit anmelden.

Ein Termin wird dann auch außerhalb der amtlichen Prüftermine

vereinbart. Dies gilt für Soldaten, Entsandte und Ortskräfte, die

aufgefordert wurden, sich einer Sprachprüfung zu unterziehen.

Die SLP-Prüfung kann ablegen, wer die Voraussetzungen erfüllt und

sich auf dem Dienstweg über seine personalbearbeitende Stelle anmeldet.

Die Termine und Prüfungsorte hängen hier im Ausland von der Anzahl

der Prüfungsteilnehmer und der Verfügbarkeit der Prüfer ab.

Sprachunterricht:

Der Sprachunterricht ist vorwiegend für Angehörige von Entsandten

sowie für Entsandte selbst vorgesehen. Ziele sind die Grundlagen der

englischen Sprache und Hilfestellungen für den Alltag. Der Einstieg ist

jederzeit möglich. Voraussichtlich am 17. April 08 wird das "Frühjahrssemester"

beginnen (Aktuelle Info über LoNo und Intranet, Thema:

Sprachunterricht!).

Eberhard Eisler, Tel 568-1215, eberhardeisler@bundeswehr.org.

- 21 -


- 22 -


- 23 -


Soldaten sammeln für Florian

4482,33 Dollar wurden seit dem Unfall von Lt. Florian Hinrichs

von seinen Kameraden in den USA gesammelt. Florian Hinrichs

erlitt im Juni 2007 während seiner Ausbildung in Fort Rucker,

Alabama, einen Autounfall und war von einer Sekunde zur

anderen vollständig gelähmt. 2007 und 2008 haben Soldaten aus

den Standorten Fort Bliss, Goodyear und Holloman gespendet und

damit ihre kameradschaftliche Verbundenheit in überaus

großzügiger Art und Weise zum Ausdruck gebracht. Gesammelt

wurde auf Gemeindefesten, im privaten Kreis, in den Soldatengemeinschaften

oder bei Feiern. Privatleute und Firmen beteiligten

sich ebenfalls an den Geldspenden. Durch diese großzügige

Spende kann sich Florian nach seinem Krankenhausaufenthalt im

Unfallkrankenhaus Boberg bei Hamburg – voraussichtlicher

Entlassungstermin ist April 2008 – einen Spezialtisch leisten, der

ihm bei der Bewältigung und Gestaltung seines Tagesablaufes eine

große Hilfe sein wird.

Spendenpartner waren:

♦ DtLwKdo USA/CA in El Paso

♦ TaktAusbWbZFlaRakLw USA in El Paso

♦ 3.DtLwAusbStff USA in Goodyear

♦ FlgAusbZLw in Holloman

♦ Evangelische und Katholische Militärseelsorge der Standorte

El Paso und Alamogordo

♦ German Schuhplattler Group Fort Bliss

♦ Familienangehörige der Soldaten

♦ “Aid for the Needy” in El Paso

♦ UK Gemeinschaft und Mitarbeiter des IT-Bereichs in El Paso

♦ Fiesta World Travel in El Paso

♦ ITO El Paso

Unfallwagen

Der Soldat und seine Eltern

danken allen herzlichst für diese

herausragende Spendenbereitschaft.

- 24 -

Text und Foto: Ute Behnke

Sozialarbeiterin in Fort Bliss


Friedrich Rieke, der neue

Deutsche Evangelische Militärgeistliche Fort Bliss

Ich möchte gerne die

Gelegenheit nutzen, mich

Ihnen näher vorzustellen.

Zunächst einiges zu meinem

Werdegang: Mein Name ist

Friedrich Rieke und ich

wurde am 09.03.1960 in der

schönen kleinen Stadt

Holzminden, am Rande des

Sollings, geboren. Dort besuchte

ich auch die Schule

und machte 1979 mein Abitur.

Danach begann ich mein Theologiestudium in Göttingen.

Daneben studierte ich Philosophie, Soziologie und Jugendstrafrecht

und arbeitete als Dozent an den Volkshochschulen Uslar,

Einbeck und Northeim. Nach Abschluss des Ersten Theologischen

Examens und des Diplomstudienganges Theologie berief mich die

Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers im Februar

1988 zum Vikar. Mein Gemeindevikariat absolvierte ich in der sehr

aktiven, geistlich geprägten Christus-Kirchengemeinde in Hildesheim.

In diese Zeit fiel auch meine religionspädagogische Ausbildung,

in der mir das Unterrichten sehr viel Spaß machte. Im

Anschluss daran folgte eine einjährige Ausbildung im Predigerseminar.

Dabei hat mich in der Seelsorge am tiefsten meine Arbeit

mit kranken und sterbenden Kindern an der Kinderherzklinik in

Göttingen bewegt. Nach Abschluss des Zweiten Theologischen Examens

im Dezember 1990 trat ich im Februar 1991 meinen pfarramtlichen

Dienst in der Peter- und Paul-Kirchengemeinde zu Elze

an und versorgte dort den Gemeindebereich des erkrankten Superintendenten.

Im August 1992 wurde ich schließlich zum Pfarrer

auf Probe ernannt, ordiniert und mit der Versehung der II. Pfarrstelle

der Ev.-luth. Petrus und Paulus - Kirchengemeinde Hemeringen-Lachem

beauftragt. Im April 1994 erfolgte meine Einführung

zum Pfarrer auf Lebenszeit und die Übernahme der oben genannten

Pfarrstelle in Hemeringen-Lachem. Diese Kirchengemeinde war

mit 19 Dörfern, 7 Predigtstellen und 3800 Gemeindegliedern die

flächenmäßig größte Gemeinde des Sprengels Calenberg-Hoya und

hatte 3 eigene Friedhöfe zu verwalten. Die Menschen meiner Gemeinde

sind mir in den 9 Jahren meines dortigen Wirkens ans

- 25 -


Herz gewachsen. Ich habe sie als Dorfpfarrer sprichwörtlich von

der Wiege bis zur Bahre begleitet. Neben den vielen Taufen,

Trauungen und Beerdigungen lagen mir meine Senioren und vor

allem die Jugendarbeit mit Pferden am Herzen. Durch Kirchensteuereinbrüche

und entsprechenden Kürzungen wurde meine Gemeinde

umstrukturiert und ich bewarb mich bei der Militärseelsorge.

So begann ich am 01.10.2001 in Oldenburg, Nienburg und

Holzminden meine Probezeit als Militärpfarrer. Am 01.01.2002

wurde ich vom Bundesminister der Verteidigung in das Beamtenverhältnis

auf Zeit berufen. Nach meiner Einführung im Januar

übernahm ich die Standortpfarrämter in Holzminden und Stadtoldendorf.

Nach Schließung des Standortes Stadtoldendorf übernahm

ich zusätzlich zu den Holzmindener Panzerpionieren die

Zuständigkeit für das 1. ABC-Abwehrbataillon 7 in Höxter. In

diesem Zusammenhang begleitete ich meine Soldaten in den

Jahren 2003 und 2005 in deren Auslandseinsätze in den Kosovo.

Zum 01. Juli 2007 schließlich berief mich das Evangelische Kirchenamt

für die Bundeswehr zum „Deutschen Evangelischen

Militärgeistlichen Fort Bliss, USA“. Ich bin verheiratet mit Pfarrerin

und Mototherapeutin Gudrun Häfner und habe vier Kinder – zwei

Jungs und zwei Mädchen - und ein Enkeltöchterchen.

Nun noch einiges zu meiner Arbeit hier vor Ort: Mein

Aufgabenbereich erstreckt sich nicht nur allein auf El Paso,

sondern auch auf über zwanzig weitere Standorte westlich des

Mississippi und Kanadas. In den ersten Monaten in El Paso hatte

ich die Gelegenheit viele Kameradinnen und Kameraden und deren

Familienangehörige kennen zu lernen. Das ist mir sehr wichtig,

unabhängig von der Glaubenseinstellung.

Weiterhin war ich sehr erfreut Pater Simeon als Kollegen hier

wieder zu treffen. Wir machten uns gleich an die Planung der Gottesdienste

– die evangelischen Gottesdienste finden in der Regel

vierzehntägig statt – und konnten in offenen und freundschaftlichen

Gesprächen mit der Führung erreichen, dass künftig ein regelmäßiger

Lebenskundlicher Unterricht sowohl für die Stammsoldaten

der FlaRak Lw als auch für die Stammsoldaten des Luftwaffenkommandos

abgeboten wird. Das “Prayer Breakfast” und die

Standortgottesdienste werden weiterhin einmal im Monat stattfinden.

Im Gemeindegottesdienst versuche ich gerade die lutherische

Eingangsliturgie vertraut zu machen – wir üben noch! Pfarrhelfer

Thomas Craemer und ich konnten schon vier weitere Mitglieder für

- 26 -


unseren Gemeindebeirat gewinnen. Ich freue mich bereits über die

gute Zusammenarbeit. Eine ebenfalls gute Kooperation hat sich

mit der Deutschen Schule eingestellt, für die ich Schulleiterin Welk

recht herzlich danke.

So haben Pater Simeon und ich z.B. gemeinsam mit der

Schule einen Schuleröffnungsgottesdienst geplant und durchgeführt.

Auch der Gottesdienst zu St. Martin war ein Erfolg, zu dem

besonders Frau Stadelmeier und Frau Merten beigetragen haben.

Diese Beispiele zeigen, dass die Kirche nicht das Gebäude oder die

beiden Pfarrer und Pfarrhelfer sind, sondern die Kirche lebt durch

uns alle. Da sind die Frauen beim Montagskaffee oder in der

Frauen- und Kinderbastelgruppe bis hin zu den vielen Helfern

beim Gemeindefest oder auch beim Adventsbasar, obwohl der

dieses Mal gar nicht von der „Kirche“ veranstaltet wurde. Aus dem

Verständnis der evangelischen Kirche heraus sind alle gemeinsam

auf einem Weg, die sich um andere kümmern. Daher möchte ich

auch die Nähe zu den engagierten Frauen und Männern bei

„Helping Hands“ und im Verein „Aid for the Needy“ fördern.

Kirche sind Menschen gemeinsam auf dem Weg. Wir halten

Gottesdienste, pflegen die Traditionen, fragen nach dem Sinn des

Lebens und versuchen Gemeinschaft zu bilden und zu leben. Und

daran hat jeder seinen Anteil, je nachdem, wie er sich einbringt.

Dazu dienen der Konfirmandenunterricht und auch die Rüstzeiten,

die wir jedes Jahr anbieten. Zu all dem sind Sie herzlich

eingeladen! Sprechen Sie mich an.

Ihr Pfarrer Friedrich Rieke

Severin Michael Groemling

Owner

2033 Trawood Dr. Mo - Fr 7:00 - 18:30 Uhr

El Paso, Texas, 79935 Samstag 7:00 - 17:00 Uhr

- 27 -

Unsere Qualität spricht für uns.

Unser Personal ist freundlich.

Unsere Preise sind vernünftig.

Wir erfüllen gerne Ihre

Wünsche.

Wir beliefern die Commissary

und den Deutschen Laden!


Familienrüstzeit – Colorado Springs

27.12.2007 bis 02.01.2008

Der Einfluss der Perser auf die Bibel,

unseren christlichen Glauben und

was hat Zarathustra dazu beigetragen“

Eine Weihnachts-Silvester-Familien-Rüstzeit das hörte sich

sehr gut an. Pastor Rieke und Pfarrhelfer Thomas Craemer haben

es möglich gemacht – ganz kurzfristig konnte eine Unterkunft

gefunden werden und auch Bonn – Deutschland – genehmigte die

Gelder!

Colorado Springs war eine weite – aber sehr lohnenswerte

Tour. Die meisten Familien fuhren im Konvoi – man traf sich und

ging die Strecke zusammen an. Viele übernachteten auf der Hälfte

der Strecke.

Wir machten einen kleinen Schlenker und besichtigten das

Bandelier National Monument in der Nähe von Santa Fe. Hier haben

die Anasazi-Indianer Felssiedlungen erbaut. Man kann die Höhen

erklettern und das machte GROSS und KLEIN großen Spaß.

Weiter ging´s am nächsten Tag und wir trafen an der

Unterkunft „Woodland-Park“ ein. Diese lag auf einem Berg und die

letzten Meter hatten es in sich: So mussten alle nicht ganz

wintertauglichen Autos Berg ab – Berg auf immer wieder mit

Schneeketten wettertauglich gemacht werden. Einige Van´s

wurden kurzerhand hinter die Allrad-SUV´s gespannt und hochgezogen!

Eine superschöne „Begleiterscheinung“ – hier rückten die

Familien zusammen und jeder half!

Die Gegend Colorado Springs ist urlaubstauglich „hoch 100“!!

Viel Schönes und Interessantes gab es zu besichtigen und erkunden

– hier seien nur ein paar Anlaufpunkte aufgezählt:

♦ „Royal Gorge Bridge“

höchste Hängebrücke der Welt;

sie überspannt die 350m tiefe

Schlucht des Arkansas River;

die Zahnradbahn (Winkel 45°)

lässt dann noch einen Ausflug

in die Schlucht zu. Atemberaubende

Bilder kann man

hier schießen – Natur pur!!

- 28 -


♦ „Garden of the Gods“ = verschieden bunte Felsformationen, die

sich durch Erosion geformt haben und zum Teil – mit Phantasie

– lustige Darstellungen ergeben (z.B. die küssenden Giraffen).

♦ „Seven Falls“ = sieben unterschiedlich

farblich angestrahlte Wasserfälle, die eigentlich

in sieben verschiedenen Abschnitten

eine Felswand herabfallen. Diese waren

aber vereist – was wiederum einen

besonderen Reiz hatte. Zudem waren die

„Seven Falls“ durch diverse Weihnachtsattraktionen

sehr nett geschmückt. So wurden

sie ab 17:00 Uhr zu einem Lichterspiel

in amerikanischer Perfektion!

Die Liste wäre sehr lang, wollte man sich alle im Reiseführer

aufgezählten Sehenswürdigkeiten ansehen. Ein großes Highlight

war dann noch die Besichtigung der US Air Force Akademie. Wir

bekamen eine private Führung vom deutschen Verbindungsoffizier,

Herrn Oberstleutnant Runge. Viele interessante Dinge wusste er

zu berichten und der Besuch in der großen Bibliothek der

Akademie und die Besichtigung der Kirche, gaben uns einen

besonderen Einblick. Sogar der von ihm erwähnte Ehrenkodex der

Offiziere in Ausbildung war durchaus spürbar.

Hier noch einmal Herrn Oberstleutnant Runge einen ganz

herzlichen Dank, da er für unsere Gruppe extra seinen Weihnachtsurlaub

unterbrochen hat!

Unsere Unterkunft in „Woodland Park“ war einfach und hatte

Jugendherbergscharakter. Das machte aber der Gemeinschaftsraum

wieder wett – bei Kaminfeuer und weihnachtlich geschmückt,

bildete er den Mittelpunkt für alle Rüstzeitteilnehmer.

Nicht nur die Vorträge über Zarathustra und die

Gottesdienste hauchten dem Raum Leben ein – auch die lustigen

Spielabende und eine tanzfreudige Silvestergesellschaft brachte

das Haus in Wallung! Sogar ein paar Silvesterraketen fanden den

Weg auf den Berg und alle rutschten gesund ins Jahr 2008.

Es wurden sicherlich viele gute Vorsätze um 24:00 Uhr geschmiedet

– aber in einem sind sich alle einig: Wir freuen uns

schon jetzt auf die Rüstzeiten in 2008.

Einen ganz besonderen Dank noch einmal zum Schluss an

die Kinderbetreuung! Sie hatte es wieder mit den unterschiedlichsten

Altersgruppen zu tun und diese Herausforderung haben

Sabine Craemer und Birgit Rau mit Bravur gemeistert!

Text und Fotos: Manuela Precht

- 29 -


„Schuld und Vergebung“

Katholische Militärseelsorge Fort Bliss hatte zur Vorbereitung auf

das Osterfest eingeladen.

Es war die „Lodge at Sierra Blanca“ in Ruidoso/New Mexiko,

in der sich 75 Bundeswehrangehörige, darunter 30 Kinder des

Standortes Fort Bliss, vom 15. bis 18. Februar begegneten. Der

katholische Standortpfarrer Pater Simeon hatte zu diesem

Familienwochenende in die über 8000 Fuß hohe Berglandschaft

eingeladen, um den Teilnehmern die Gelegenheit zu geben, sich in

der Fastenzeit, der Zeit der Buße, auf das Osterfest vorzubereiten.

Originell war nach dem ersten gemeinsamen Abendessen die

Vorstellung der Teilnehmer: Basierend auf den vier Himmelsrichtungen

der deutschen Landkarte, mussten die Gäste aus

El Paso sich entsprechend positionieren und ihre deutschen

Heimatorte vorstellen.

„Der König von Narnia – oder: Gedanken zum Thema Schuld und

Vergebung.“

Die Disney-Verfilmung nach den Chroniken von Clive Staples

Lewis hatte Pater Simeon in Verbindung mit den Gedanken zur

„Schuld und Vergebung“ ausgewählt, weil seiner Ansicht nach das

Thema ideal als Vorbereitung auf das Osterfest passte. So war der

Film mit den vier Geschwistern, die durch einen Wandschrank in

die phantastische Welt von Narnia mit den mystischen Geschöpfen

wie Zentauren, Faunen, Nymphen und Märchenfiguren wie Zwergen,

Riesen sowie sprechenden Tieren eindrangen, für die erwachsenen

Betrachter nichts anderes, als die phantastische Verfil-

- 30 -


mung eines Fantasy-Romans.

Erst als der Franziskanerpater die Runde der Beobachter aufforderte

gemeinsam den Inhalt des Films zu analysieren und nach

den christlichen Deutungen zu suchen, die in einem Zusammenhang

mit den Begriffen “Schuld und Vergebung” stehen, kam man

den versteckten menschlichen Sinngebungen des Romanschreibers

auf die Spur. Hatten viele Teilnehmer den Inhalt der Fantasy-

Handlung oberflächlich als einen phantastischen Jugendfilm eingeordnet,

bekam der Streifen nach der intensiven Betrachtung eine

viel ernstere Bedeutung zum christlichen Glauben.

Die Brücke zum Thema

“Schuld und Vergebung”

hatte der Standortpfarrer

somit gebaut und mit dem

„Fall der Menschen nach

Genesis 3.1.-24“, in dem

Adam und Eva die Hauptrollen

spielten, erarbeitete

man in Gruppen den

Sündenfall der beiden und

die Ergebnisse wurden an

zeitgemäßen lebensnahen

Beispielen diskutiert.

Abschließend brachte

Pater Simeon die Resultate

der angeregten Diskussion

auf den Punkt: „Der

Mensch, der gefangen ist

in der Sünde und verführt

ist durch die Sünde ist unfrei.

Sünde (zer-)stört die

Gemeinschaft mit Gott

und den Menschen, Vergebung

stellt diese Gemeinschaft

wieder her.” Es ist

leicht – aber falsch - immer

nur „Sündenböcke“ suchen, immer nur bei anderen die

Schuld zu suchen. Denn letztlich sind alle Menschen mehr oder

weniger in Schuld verstrickt (Erbsünde aber auch persönliche

Schuld), aus der sie aus eigenem Bemühen nicht heraus können.

Der Mensch muss mitwirken an der Erlösung, kann diese aber

- 31 -


nicht selber herbeiführen. Das Eingeständnis der eigenen Sündhaftigkeit

ist der erste Schritt zur Vergebung durch Gott. Vergebene

Schuld ist vergessene Schuld vor Gott. Es ist nicht gut, an

vergebener Schuld dauernd zu erinnern oder einander Vorhaltungen

zu machen. Stellvertretung: stellvertretendes Sühnopfer bewirkt

Erlösung“. Mit den Worten, „das ist das, was wir an Ostern

feiern“, schloss er seine Ausführungen.

Neben der religiösen Osterzeit-Vorbereitung verblieb den Familien

ausreichend Freizeit sich mit der wunderschönen winterlichen

Landschaft vertraut zu machen und die gemeinsamen

Abende in angenehmer Gesellschaft zu genießen. Zustimmenden

Beifall spendeten die Teilnehmer, als sich Herr Hauptmann

Stefan Eich als Sprecher des katholischen Mitarbeiterkreises bei

Pater Simeon und bei Pfarrhelfer Thomas Merten für ein gut organisiertes

und erfülltes Familienwochenende bedankte.

TruKa Fort Bliss

- 32 -

Den freiwilligen Betreuerinnen

Agnes Merten,

Marzena Vogel und Jennifer

Huber dankte er für die fürsorgliche

Kinderbetreuung,

so dass sich die Eltern

ganz auf die Mitarbeit in

den Themenkreisen konzentrieren

konnten.

Text und Fotos:

Engelbert Morawietz

Vorankündigung

Im Rahmen der Mandatsträgertagung USA/CAN des

DBwV, die in diesem Jahr in Fort Bliss durchgeführt

wird, hält der Bundesvorsitzende Herr Oberst Gertz

einen Vortrag vor den Mitgliedern der TruKa Fort Bliss.

Termin: 20. Kw

Weitere Informationen erfolgen zeitgerecht!


Förderverein Deutsche Schule El Paso

Am 04.03.2008 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des

„Förderverein Deutsche Schule El Paso“ in der Soldatenstube statt.

Nach den Jahresberichten der Vorstandsmitglieder wurde durch

die anwesenden Mitglieder der Versammlung der Vorstand entlastet

und die, durch die Personalfluktuation am Standort Fort Bliss

erforderlichen Neuwahlen, erbrachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Siegfried Huismann

2. Vorsitzende: Petra Kohlmann

Schriftführerin: Nicole Eich

Kassenwart: Jens Döring

Zum erweiterten Vorstand gemäß Satzung des Fördervereins

gehören jeweils auch die Schulleiterin/der Schulleiter der DSEP

und die Vorsitzende/der Vorsitzende der Schulpflegschaft der

DSEP. Nun gilt es, die hervorragende und engagierte Arbeit der

bisherigen Vorstandsmitglieder in bewährter Art und Weise fortzusetzen.

Der Förderverein ermöglicht durch finanzielle Unterstützung der

Deutschen Schule Anschaffungen durchzuführen, die durch den

Schulträger nicht bezahlt werden. Dazu führt er unter anderem in

der Zusammenarbeit mit der deutschen Schule und der Schulpflegschaft

die finanzielle Abwicklung verschiedener Projekte

durch. Nachfolgend einige Beispiele aus dem bisherigen erfolgreichen

Wirken des Fördervereins:

- Finanzielle Abwicklung der Erstellung des Schuljahrbuches

- Beschaffung einer Computeranlage mit Internetzugang

- Beschaffung eines Klettergerüstes für die Grundschule

- Beschaffung eines Brennofens und einer computergestützte Fräs-

maschine für den Werkunterricht

- Aufstockung der Schulbücherei, finanzielle Unterstützung der

Weihnachtsaktion der Schule in Juarez, Preise für Lesewettbe-

werbe

Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt $ 20.00 und beinhaltet die Beiträge

für eine Schülergruppenunfallversicherung.

Text: Hptm Siegfried Huismann

- 33 -


Frühlingsbasar 2008 nicht so gut gelaufen

Bratwurst, deutsches Bier, Waffeln, Heringsbrötchen in Mengen,

doch leider nur mäßiger Besucherzulauf

Trotz mäßiger Besucherresonanz ließen sich viele Basarbesucher die gute

Stimmung nicht verderben.

Als die freiwilligen Helfer der zweiten Schicht von „Aid for the

Needy“ am Sonntag, den 9. März gegen 17:00 Uhr mit dem Aufräumen

anfingen hatten sie einen Nachmittag hinter sich, an dem

sie sich kaum ausgelastet fühlten.

Man resümierte, dass es wohl kaum die Zeitumstellung oder

die Fastenzeit gewesen sein kann, dass die gewohnten langen

Schlangen an den Ständen ausblieben. Am Wetter lag es sicherlich

auch nicht und die Werbung war, wie immer, großzügig ausgelegt.

Gemessen an den zurückliegenden Veranstaltungen hatten die Organisatoren

den Einkauf ergiebig vorgenommen und man war

schon ein wenig frustriert, als man auf den Waren sitzen blieb.

Vielleicht hatte man sich zu stark an der Messlatte des Frühlingsbasars

2007 orientiert, der unter dem Motto “25 Jahre German-

Helping-Hands” stand und Rekordeinnahmen verbuchte.

Trotz der Frühlingsinspirationen in den Ausstellungsräumen

- 34 -


der Soldatenstube kam auch

bei den Ausstellern keine

richtige Verkaufsfreude auf.

War man es gewohnt, dass

sich bereits nach der Eröffnung

ab 11:00 Uhr die Menschen

um die Stände mit den

handgefertigten Frühlingskreationen

drängten, blieb der

bekannte Ansturm diesmal

aus. Die bunte Angebotspalette

von handgemalten Holz,

Keramikarbeiten, Schmuck, künstlerisch gestalteten Grußkarten

und Osterdekorationen rundeten zwar den farblichen Eindruck

vom Frühlingserwachen in El Paso ab, die erwarteten Einnahmen

waren aber enttäuschend.

So erging es den Ausstellern

nicht besser als den

Helfern von “Aid for the

Needy” und den Schülern der

Deutschen Schule El Paso,

die mit Waffeln, Bratwurst,

deutschem Bier, Heringsbrötchen

und Schokoladenäpfeln

für das leibliche Wohl der

Basarbesucher sorgten.

Selbst bei den Erfolg ge-

Birgit Rau konnte ihre Hände froh gelaunt

in die Hosentaschen stecken, denn sie war

eine der Wenigen, die ihr Verkaufsziel

zufrieden erreicht hatte!

- 35 -

wohnten “Helping Hands

Frauen,” die sonst sehr früh

während der letzten Veranstaltungen

ausverkauft waren,

lief der Verkauf nur schlep-

pend, trotzdem konnten sie wieder einen Reinerlös von $994,45

verbuchen.

Immerhin soll wie in den vergangenen Jahren mit dem finanziellen

Erlös des Basars, armen Menschen im mexikanischen

Grenzgebiet geholfen werden. Während “Aid for the Needy” den Gewinn

von $645,62 schon für den Häuserbau im Mai in Juarez verplant

hat, wird in der Sitzung am Dienstag, den 11. März bei den

Damen von “Helping Hands” entschieden, für welche Projekte die

Gelder im Grenzgebiet ausgegeben werden.

Text und Fotos: Engelbert Morawietz


Asterix in Texas? oder:

“Die spinnen, die Römer“

Ein Satz, den man in El Paso aus deutschem

Munde immer wieder hört. Die Worte beziehen

sich allerdings nicht auf die Legionäre in den vier

Feldlagern, die ein kleines gallisches Dorf bewachen.

Gemeint sind vielmehr die Bürger einer

aktuellen Weltmacht, nämlich der USA. Wie kommt es zu dieser Aussage?

Es ist klar, dass einem nach der Umsiedlung aus der norddeutschen

Tiefebene oder dem süddeutschen Bergland Unterschiede auffallen:

Sprache, Wetter, und, und, und. Noch interessanter sind aber die

kulturellen Unterschiede. Der Begriff Kultur ist in diesem Fall nicht eng

gefasst als Kunst und Theater, sondern mehr als Lebensart allgemein.

Auch da sind die Unterschiede deutlich und manchmal schwer begreifbar.

Ein gutes Beispiel

ist die aktuelle

Präsidentschafts-

Vorwahl. Dass der

Spitzenkandidat

einer Partei direkt

von ihren Mitgliedern

und nicht vom

Vorstand festgelegt

wird, ist ja noch gut

nachvollziehbar.

Aber dass die

Wahlmodalitäten je

Ex-Präsident Bill Clinton in El Paso (Feb. 2008)

nach Bundesstaat

so unterschiedlich

sind? Während in einem Staat nur die eingetragenen Wähler abstimmen

dürfen, die sich von vornherein im Wählerverzeichnis mit „Wahltendenz“

zur entsprechenden Partei eingetragen haben, dürfen im anderen alle

Wähler einmal abstimmen. Oder, wie in Texas, sogar zweimal: einmal in

der Primary Election, und nochmal (am selben Abend nach Schließung

der Wahllokale) im sogenannten Caucus. Während die Delegiertenzahl

(also die Zahl derjenigen, die in der endgültigen Abstimmung für den

Spitzenkandidaten einer Partei stellvertretend für die Wählerschaft die

- 36 -


Hand hebt) in einem Staat prozentual entsprechend des Wahlausgangs

festgelegt ist, gilt im anderen Staat der Ansatz: „Alles oder nichts“. Und

dann sind da noch die Wähler, die (wahrscheinlich) sowieso unter den

Tisch fallen, weil ihr Staat seinen Wahltermin (verbotenerweise)

vorgezogen hat. Schon alles etwas undurchsichtig.

Ebenso komisch sind manche Kleinigkeiten des täglichen Lebens: Meilen,

Gallonen und Fahrenheit. Baseball als der Volkssport schlechthin. Gewalt

vs. nackte Haut in den Medien. Und der Umstand, dass bei größeren

Anschaffungen nicht der Preis entscheidend ist, sondern die monatliche

Rate. Aus deutscher Sicht alles anders, sogar merkwürdig.

Aber...heißt „anders“ gleichzeitig „schlechter“? Ist der German Way Of Life

wirklich das Nonplusultra, die allein glücklich machende Variante des

Lebens? Ich denke nicht. Ausländer (das sind aus Sicht eines jeden

Menschen immerhin mindestens drei Viertel der Erdbevölkerung, für uns

Deutsche weit mehr als 95 Prozent) finden sicherlich immer komisch

anmutende Besonderheiten in anderen Kulturen. Daran ist ja auch nichts

schlimmes, es gibt der Welt vielmehr ihre Würze.

Schlimm wird es meines Erachtens erst, wenn man seine eigenen

Vorstellungen bzw. Maßstäbe anlegt und andere danach bewertet.

Immerhin funktionieren z.B. die Vereinigten Staaten an sich recht gut.

Nicht perfekt, aber besser als manch anderes Land. Die durchschnittliche

Zufriedenheit des Einzelnen mit seinem persönlichen Status Quo ist sogar

eher größer als in Deutschland. „Anders“ kann für den Betroffenenen,

durch seine eigene „kulturelle Brille“ betrachtet, also durchaus akzeptabel

sein.

Um zum Thema zurück zu kommen: Mal ein Scherz am Rande ist ja ganz

okay. Aber vielleicht sollte man seinen moralischen Zeigefinger aus

Gründen von Fairness und Akzeptanz doch etwas weniger nutzen. Ich

fange schon einmal damit an, indem ich diesen Artikel beende.

Mit dieser Kolumne möchte ich die Leser regelmäßig mit meinen ganz persönlichen und

vollkommen subjektiven Ansichten über das Leben in meiner Wahlheimat El Paso unterhalten.

Text und Foto: Giselher Meyer

- 37 -


Der 9. deutsche Hausbau, finanziert durch Spenden aus

Deutschland, steht vom 02. Mai bis 06. Mai 2008 auf dem

Jahresprogramm -vorbehaltlich der Situation in Juarez !!-

und wird im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit des

TaktAusbWbZ FlaRakLw USA durchgeführt. Natürlich benötigen

wir für diesen Zeitraum wieder freiwillige Mitarbeiter,

die sich in den Dienst der guten Sache stellen möchten: Pro

Arbeitstag suchen wir ca. 15-20 Mitarbeiter, die dann im

Südwesten von Juarez/Mexico zwei weitere Häuser errichten

werden. Ohne Ihre Mitarbeit können wir dieses Projekt nicht

umsetzen!

Die derzeitige Planung geht von vier Arbeitstagen aus - wir

werden daher am Freitag, Samstag, Montag und Dienstag

auf der Baustelle verweilen um somit den Einschnitt in die

Arbeit am Ausbildungszentrum möglichst gering zu halten!

Interessenten setzen sich bitte mit Franz Huber unter der

Rufnummer 568-0259 in Verbindung. DANKE!

- 38 -


ACHTUNG!

Sommerpause im

Juli und August!

Seien Sie herzlich willkommen zum

Montags-Cafe

monatlich im evangelischen Gemeindehaus

(Änderungen im Programm sind natürlich möglich!)

Montag, 14. April 2008 um 09:00 Uhr

„Jung bleiben durch Ernährung!“

Tipps von Elke Lowes

Montag, 19. Mai 2008 um 09:00 Uhr

Spendenübergabe an das

„Child Crises Center“ El Paso

Montag, 16. Juni 2008 um 09:00 Uhr

„Klööönschnack“ oder

„Raatschen“ in gemütlicher Runde!

Das „Montagscafé-Team“

freut sich auf viele nette Gäste!

Muttis können ihre Kleinen gerne mitbringen.

Neuankömmlinge bekommen bei uns Informationen

über Fort Bliss und El Paso (Infoblatt) und können

bei einer Tasse Kaffee erste Kontakte knüpfen!

Sabine Craemer 595-9849

Mariannne Eisler 755-1376

Petra Lampka 921-9180

Ingrid Schillig 921-8571

Michaela Schmidt-Huber 855-3369

Elke Schöpperle 759-7531

- 39 -


- 40 -


Fitness- und Gesundheitssport

in der Stout–Gym

Spinning

Spinning ist ein Ausdauertraining in der Gruppe mit

Musik auf speziellen Standrädern. Spinning macht Spaß, eben

weil es so einfach und für jedermann lernbar ist. Selbst wer

nicht Radfahren kann, kann „Spinnen“.

freitags von 09:00 bis 10:00 Uhr

Pilates

Beim Pilates werden Kraft und Bewegung auf die

Bauchmuskulatur und Rückenmuskulatur unter Einbeziehung

des Beckens zentriert. Das Training ist eine besonders sanfte

Fitnessmethode und kann von Personen jeden Alters,

unabhängig von der derzeitigen Kondition, ausgeübt werden.

freitags von 10:15 bis 11:15 Uhr

Step Aerobic und Hanteltraining

Step Aerobic ist eine spezielle Trainingsvariante, bei der

ein Stepper (kleine Bank) durch Arm- und Beinbewegungen,

in Schrittchoreographien eingebunden wird. Es ist ein rhythmisch

gestaltetes Ganzkörpertraining mit dem Ziel der

Ausdauersteigerung.

mittwochs um 10:15 bis 11:15 Uhr

Ursula Morawietz

(915) 855-2338

- 41 -


Kindergruppe

Jeden Donnerstag von 09:00 Uhr

bis ca. 11:00 Uhr trifft sich die

Kindergruppe (von 0-5 Jahre) mit

den Muttis im katholischen

Gemeindehaus zum Frühstück und

gemeinsamen Spielen.

Nähere Informationen bei

Bianca Goll: (915) 594-7786

,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,-,

- 42 -

Bastelgruppe

für die Kleinen

Liebe Muttis und Kinder,

wir laden euch recht herzlich ein mit uns zu Basteln. Alle

Altersgruppen sind willkommen. Auch die ganz Kleinen, denn

die Muttis können ja helfen!

WANN ? Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat

ZEIT ? Um 15:15 Uhr

ORT ? Evangelisches Gemeindehaus Fort Bliss

Über zahlreiche Bastelfreunde freut sich Birgit Rau!

Telefonische Rückmeldung bitte

unter (915) 821-4156


B a b y s i t t e r l i s t e

Name Vorname Alter Adresse Stadtteil Telefon Auto

Berisha Christin 28 1601 McRea Blvd. East 256-4150 ja

Fürgut Nadine 17 12612 Sun Empress Dr. East 921-7431 ja

Gauf Denise 19 6092 Pecan Park Place West 307-8675 ja

Gauf Nina 17 6092 Pecan Park Place West 307-8675 nein

Huber Jennifer 17 3017 Lake Spier Drive East 855-3369 ja

Koch Jana 16 2021 Shadow Ridge East 849-0119 nein

Koch Lea 15 2021 Shadow Ridge East 849-0119 nein

Lieske Laura 16 3644 Tierra Inca Drive East 307-7611 ja

Stand: 15.03.2008 - Änderungen bitte per e-mail an Herrn Franz Huber!

Wir freuen uns über Ihre Zuschriften - haben Sie aber bitte

Verständnis, dass wir Ihren Beitrag vor Veröffentlichung prüfen

und uns das Recht auf Korrektur bzw. zur Kürzung vorbehalten.

Die Redaktion übernimmt keine Haftung für unverlangt eingesandte

Manuskripte, Fotos und Illustrationen. Wir übernehmen

auch keine Verantwortung für die Richtigkeit der Angaben in

Texten namentlich gekennzeichneter Autorinnen und Autoren.

Diese vertreten ihre eigenen Meinungen, nicht die der Redaktion!

- 43 -


- 44 -

F

R

Ü

H

L

I

N

G

S

B

A

S

A

R

2

0

0

8

S

O

L

D

A

T

E

N

S

T

U

B

E

B

I

L

D

E

R:

J

E

N

N

I

F

E

R

H

U

B

E

R

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine