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Studio Küpper Exklusiv 2014/2015

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UHREN | SCHMUCK | MENSCHEN

EXKLUSIV

2014/2015


EDITORIAL

Willkommen bei

Studio Küpper!

Foto: Yvonne Schmedemann

Liebe Leserin,

lieber Leser,

in unserer schnelllebigen Zeit sind viele Dinge

vergänglich und nur von kurzer Dauer. Nur noch

weniges, womit wir uns täglich umgeben, ist so

beständig wie ein Edelmetall, ein Diamant oder

auch eine mechanische Uhr. Gerade das macht

sie so einzigartig: Weil sie echte Werte verkörpern,

ihren Wert nicht schnell verlieren oder ihn

mit der Zeit gar steigern und meistens auch gute

Erinnerungen festhalten, werden sie von Generation

zu Generation weitergegeben und bewahrt.

Diesen echten Werten fühlen wir uns seit jeher

verpflichtet, und in dieser Tradition haben wir für

Sie auch in diesem Jahr wieder die interessantesten

neuen Uhren unserer Marken sowie außergewöhnlichen

Schmuck deutscher und internationaler

Manufakturen exklusiv nach Aachen geholt.

Darunter die Neuheiten von Schaffrath und von

Chimento, die wir Ihnen in diesem Magazin vorstellen

möchten. Wir sind uns sicher: die Kreationen

werden auch Sie begeistern.

Ganz besonders stolz sind wir aber auf unsere

neue, eigene Schmuckmarke „Küpper Solitaires“,

die wir im vergangenen Jahr zum 50. Jubiläum

von Studio Küpper mit großem Erfolg ins Leben

gerufen haben und die nach und nach um neue

Stücke ergänzt wird. Dabei immer im Mittelpunkt:

der Diamant, der edelste und beständigste

aller Steine.

Die eigene Schmuckmarke gab uns auch den

Anlass, Ihnen unsere Goldschmiedewerkstatt in

diesem Heft einmal näher vorzustellen und Ihnen

einen Einblick zu geben, wie Schmuck eigentlich

entsteht. Denn auch das ist für uns ein echter

Wert, an dem wir festhalten wollen: Dank unserer

eigenen Goldschmiede- und Uhrenwerkstatt

können wir Ihnen das Plus an Service und Beratung

bieten, das Sie gewohnt sind und zurecht

von uns erwarten. Zudem können unsere erfahrenen

Goldschmiede auch Ihre ganz persönlichen

Schmuckträume wahr werden lassen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Blättern

und Entdecken und freuen uns auf Ihren Besuch!

Herzlichst,

Ursel und Günter Frantzen

3


INHALT

2014/2015

Eine Uhr, die

schon auf dem

Mond landete

16

UHREN

IWC: Stattet die legendäre „Aquatimer“

mit neuer Technik aus . . . . . . . . . . . . . 12

OMEGA: Erinnert an die Mondlandung

vor genau 45 Jahren . . . . . . . . . . . . . . 16

BREITLING: Lenkt den Fokus einmal mehr

auf Präzision und Zuverlässigkeit . . . . . 18

BREITLING FOR BENTLEY: Kombiniert

Luxus mit Spitzenleistungen . . . . . . . . . 22

LONGINES: Frönt der Leidenschaft

für den Reitsport . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

ZENITH: Ehrt die Rolling Stones mit

limitierten Editionen . . . . . . . . . . . . . . . . 28

IMPRESSUM

Herausgeber:

Studio Küpper GmbH

Holzgraben 1-3

52062 Aachen

Tel. 02 41/200 68

Fax 02 41/40 37 94

E-Mail: info@studio-kuepper.de

Internet: www.studio-kuepper.de

Verantwortlich: Günter Frantzen

RADO: Verleiht Hightech-Keramik

jetzt sogar metallischen Glanz . . . . . . . 30

UNION GLASHÜTTE: Zeigt sich betont

schlicht und zeitlos . . . . . . . . . . . . . . . . 32

TISSOT: Stellt das erste solarbetriebene

Touchscreen-Modell vor . . . . . . . . . . . . 34

CERTINA: Lässt Frauen und Männer

gleichermaßen träumen . . . . . . . . . . . . 36

MIDO: Versteht sich als Begleiter

für einen aktiven Lebensstil. . . . . . . . . . 38

MONTBLANC: Überzeugt nach allen

Regeln der Kunst . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

HANHART: Begibt sich auf Abenteuer

in der Wüste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

BAUME & MERCIER: Bietet mit „Promesse“

eine breite Palette speziell für Frauen . . 46

JUNGHANS: Lässt ein Erfolgsmodell

aus den 1950ern wieder aufleben . . . . 48

RAYMOND WEIL: Fühlt sich in der

Welt der Opern zuhause . . . . . . . . . . . 50

PORSCHE DESIGN: Startet mit dem

„Timepiece No. 1“ neu durch . . . . . . . . 52

GRAND SEIKO: Zelebriert die hohe

Schule der Uhrmacherkunst. . . . . . . . . 56

MEISTERSINGER: Vereinfacht das Ablesen

der Zeit auf charmante Weise . . . . . . . 58

ORIS: Strebt dem Himmel entgegen . . . 60

VULCAIN: Adressiert mit der „Cricket“

erstmals die Frauen . . . . . . . . . . . . . . . 62

ERWIN SATTLER: Demonstriert die

absolute Präzision der Mechanik . . . . . 65

UHREN-TRENDS

LEGENDEN: Uhren, die Zeitgeschichte

geschrieben haben . . . . . . . . . . . . . . . 26

BLAUE STUNDE: Die Farbe Blau ist

dieses Jahr tonangebend. . . . . . . . . . . 40

ZARTE VERSUCHUNG: Schoko lässt

Uhrenliebhaber dahinschmelzen . . . . . . 54

BOYFRIEND LOOK: Herrenuhren, die

auch trendigen Frauen gut stehen . . . . 64

Konzept und Realisation:

Untitled Verlag und Agentur

GmbH & Co. KG

Medienpark Kampnagel / Jarrestr. 2

22303 Hamburg

Internet: www.untitled-verlag.de

E-Mail: info@untitled-verlag.de

Geschäftsführung:

Dr. Christian Jürgens

Projektleitung und Redaktion:

Mathias Menzel

Art Direction: Mone Beeck

Redaktionelle Mitarbeit:

Viktoria Beidinger, Iris Wimmer-Olbort,

Sabine Zwettler

Lithographie: Mone Beeck

Druck: D+L Printpartner, Bocholt

Dezente

Eleganz

70

SCHMUCK

HOCHZEITS-KNIGGE: Was Brautpaare

rund ums Ja-Wort beachten sollten . . . . 66

SCHAFFRATH: Bringt den Diamanten

zum Blühen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68

LEO WITTWER: Paart dezente Eleganz

mit modernem Touch . . . . . . . . . . . . . . . 70

CHIMENTO: Steht für klassischen, mit

modernem Feingefühl interpretierten Stil . 72

PESAVENTO: Spielt mit Licht, Schatten

und unwiderstehlichen Reflektionen . . . . 74

QUINN: Weckt mit klassischen und

femininen Formen Emotionen . . . . . . . . . 76

XEN: Bietet für jedes Lebensgefühl stets

das passende Schmuckstück . . . . . . . . 78

SCHOEFFEL: Bereitet Perlen eine

große Bühne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80

06 Handwerk

STUDIO KÜPPER

HANDWERKSKUNST: Wie in der

Goldschmiede Schmuck entsteht . . . . . 06

JUBILÄUM: Wie wir den 50. Geburtstag

von Studio Küpper gefeiert haben . . . . .10

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Aufnahme

in Onlinedienste und Internet sowie

Vervielfältigung auf Datenträger wie CD-

Rom, DVD-Rom etc. nur nach vorheriger

schriftlicher Zustimmung des Verlages. Die

im Magazin dargestellten Produktabbildungen

sind nicht farbverbindlich und

maßstabsgetreu. Für Änderungen und

Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

Fotos: Thinkstochk, Omega, Leo Wittwer

4


STUDIO KÜPPER | GOLDSCHMIEDE

Echtes Handwerk:

Aus edlen

Metallen und

funkelnden

Steinen entsteht

in der Goldschmiede

einzigartiger

Schmuck.

6


Wenn aus

Handwerk Kunst

wird

Die Fertigung eigener Schmuckstücke hat bei Studio Küpper lange

Tradition. Ganz aktuell wurde eine eigene Linie von Solitärringen aufgelegt:

die „Küpper Solitaires“.

Fotos: Thinkstock, Studio Küpper

Edle Metalle und funkelnde Steine:

Das sind gemeinhin die Zutaten,

aus denen feinster Schmuck entsteht.

Für Schmuck, der Herzen berührt,

braucht es aber noch einiges mehr: Talent

und Kreativität zum Beispiel, den Sinn

für Ästhetik – und auch viel Geduld und

Hingabe. All das bringen die erfahrenen

Goldschmiede von Studio Küpper mit, in

deren Händen sich anfangs unscheinbares

Material in etwas so Feines und Filigranes

wie ein fertiges Schmuckstück verwandelt.

Die Fertigung eigenen Schmuckes hat

hier Tradition: Schon als 1963 das „Silberstudio

Küpper“ an den Start ging, waren

selbstgefertigte Preziosen eines der Aushängeschilder

des Geschäftes. Ein Tradition,

die stetig weiter gepflegt wurde und

die im vergangenen Jahr – Studio Küpper

feierte sein 50. Jubiläum – einen neuen

Höhepunkt erreichte: Mit den „Küpper

Solitaires“ ging eine neue, hauseigene

Schmucklinie an den Start, die ganz dem

König der Edelsteine gewidmet ist – dem

Diamanten.

Große Bühne für Solitäre

Denn die edlen Ringe aus 750 Weiß- oder

Roségold bereiten einem funkelnden

Solitär die große Bühne. In der Sprache

7


STUDIO KÜPPER | GOLDSCHMIEDE

Bevor sich edles Metall

in fein polierten Schmuck

verwandelt, wird es bei

Studio Küpper mit viel

Hingabe und Erfahrung

bearbeitet.

der Liebe steht er für das Versprechen der

ewigen Liebe, weshalb der Solitärring der

klassische Verlobungs- und Antragsring

ist. Verliebte können aus zahlreichen Designs,

Goldfarben und Diamantgrößen

wählen, um ihre Auserwählte oder ihren

Auserwählten glücklich zu machen.

Schmuck, der Herzen berührt

Überhaupt besteht in der Goldschmiedewerkstatt

von Studio Küpper die Herausforderung

oft darin, die Wünsche, Gedanken

und Ideen von Kunden kreativ in ein

reales Schmuckstück umzusetzen. Häufig

bringen sie einen besonderen Edelstein

aus einem alten Erbstück oder eine schimmernde

Perle mit, die als Basis für den

Entwurf dient. Im engen Dialog mit den

Kunden wird dann beraten und skizziert,

und es entsteht so schnell und unkompliziert

ein ganz neuer Entwurf, der ganz einzigartig

ist.

„Die Wünsche und Vorstellungen des

Kunden in einem Schmuckstück einzu-

Voll im Trend: Diese Ringe von

Küpper Solitaires“ kombinieren

750 Weiß- und Rosegold.

Der Diamant im

Mittelpunkt: Die

Küpper Solitaires“

bereiten dem König

der Edelsteine

eine große Bühne.

Foto: Breitling xxxxx

8


Die „Küpper Solitaires“

gibt es auch als Set:

mit zu den Ringen

passenden Anhängern

und Ketten sowie

Ohrsteckern.

fangen, darin besteht die hohe Kunst“,

sagt Günter Frantzen, Inhaber von Studio

Küpper und als geprüfter Diamantgutachter

auch Experte für edle Steine. „Schmuck

ist immer Ausdruck von Individualität und

oft auch ein bleibender Wert – schließlich

wird er gern verschenkt und sollte immer

sichtbar von Herzen kommen.“

Für den bleibenden Wert von Schmuck

sind vor allem die verwendeten Materialien

von großer Bedeutung. Für Schmuck

von Studio Küpper finden deshalb meist

nur hochwertige Legierungen mit hohem

Gold- oder Platinanteil Verwendung. Ob

Gold, Silber oder Platin für ein Schmuckstück

zum Einsatz kommt, entscheidet

meist der persönliche Geschmack der

Kunden. Momentan sind vor allem warme

Roségoldtöne gefragt, auch Gelbgold erlebt

eine Renaissance. Manchmal entscheidet

aber auch die gewünschte Wirkung.

„Diamanten zum Beispiel erscheinen

in einem weißen Metall wie Platin oder

Weißgold gefasst optisch größer, ihr Feuer

kommt noch besser zur Geltung“, sagt

Günter Frantzen.

Eng umschlungen: Diese Ringe

von „Küpper Solitaires“ umfassen

den Diamanten von zwei

Seiten. Das seitlich einfallende

Licht entlockt ihnen ihr Feuer.

Frisches Aussehen

Das zu wissen und seine Kunden entsprechend

zu beraten, gehört für ihn zum

Tagesgeschäft, genauso wie es Ringweitenänderungen,

Reparaturen oder die

Aufarbeitung von Schmuckstücken für die

Goldschmiede von Studio Küpper tun.

In ihrer Werkstatt wird also nicht nur an

eigenen Kollektionen entworfen und geschmiedet,

sondern auch poliert und restauriert.

Schmuckstücke, ob alt oder neu,

erhalten unter ihren erfahrenen Händen

den letzten Schliff und ein frisches Aussehen.

Selbst Fasserarbeiten werden selbst

erledigt. So erhielt schon so manches

Erbstück in der Goldschmiede von Studio

Küpper ein neues, zeitgemäßes Design –

um wieder aufs Neue zu begeistern.

www.studio-kuepper.de

Mikrometerarbeit: Das Fassen von

Edelsteinen muss sehr präzise erfolgen,

damit der wertvolle Stein sicher in Position

bleibt. Sollte er sich doch einmal lösen,

können ihn die Goldschmiede von Studio

Küpper wieder einsetzen.

9


STUDIO KÜPPER | JUBILÄUM

Das Jubiläumsmagazin

„50 Jahre Studio Küpper

Feierlich beleuchtet:

Schloss Rahe

Danke für 50 Jahre!

Zusammen mit vielen unserer Kunden und unseren Top-Marken feierten wir auf

Schloss Rahe das 50. Jubiläum von Studio Küpper. Vielen Dank an alle, die dabei waren!

Fotos: privat

Leo Wittwer zeigte im Atrium

eine spektakuläre Diamant-Show

mit Sängern und Tänzern.

Echtes Handwerk:

Aus edlen

Metallen und

funkelnden

Steinen entsteht

in der Goldschmiede

einzigartiger

Schmuck.

10


Schloss Rahe bot das

passende Ambiente für

unsere Jubiläumsfeier.

Auch Breitling durfte

zu unserem Jubiläum

nicht fehlen.

Man wird nicht aller Tage 50, und

so nahmen wir das 50. Jubiläum

von „Studio Küpper“ im vergangenen

Jahr zum Anlass, viele unserer Kunden

und Marken zu einer Feier auf Schloss

Rahe einzuladen – um gemeinsam mit

ihnen zurück- und vorauszublicken und

Danke zu sagen für die langjährige Treue.

Höhepunkt des Abends war zweifellos

die spektakuläre Diamant-Show mit

Tänzern und Sängern, die die Schmuckmanufaktur

Leo Wittwer im Atrium des

Schlosses aufführte. Zu Gast waren zudem

so klangvolle Uhrenmarken wie Omega,

Breitling und Zenith, mit denen wir schon

seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeiten

und ohne die 50 Jahre Bestehen unseres

Geschäftes nicht denkbar wären.

Erinnert haben wir uns nicht nur an

diesem Abend auch an Hannes und Helma

Küpper, die „Studio Küpper“ 1963 gegründet

haben und deren Geist noch heute

unser Handeln leitet – auch wenn sich die

Zeiten stark verändert haben. Die Traditionen

bewahren, aber mit der Zeit gehen: das

hat „Studio Küpper“ seit jeher ausgemacht.

In diesem Sinne: Auf die kommenden

50 Jahre – und vielen Dank an alle, die

den Abend haben für uns unvergesslich

werden lassen! www.studio-kuepper.de

Omega ist ein

langjähriger

guter Partner.

Zenith präsentierte seine

Uhren mit „El Primero“-

Chronographenwerk.

11


UHREN | IWC

Die Aquatimer

Deep Three ist

das technische

Flaggschiff der

Kollektion.

12


UHREN | IWC

Mit allen Wassern

gewaschen

In diesem Jahr steht bei IWC alles im Zeichen der Aquatimer, hat doch die

Manufaktur ihre berühmte Taucheruhrenfamilie, die bis ins Jahr 1967 zurückreicht,

in komplett neuem Design und mit modernster Technik ausgestattet.

Fotos: IWC

Die neue Kollektion erscheint puristischer

und farblich dezenter

als die Vorgängergeneration, denn

längst werden Taucheruhren von IWC

nicht nur unter Wasser, sondern gern

auch im Alltag getragen. Die auffälligste

Weiterentwicklung ist die Gehäusekonstruktion

mit dem neu entwickelten Außen-

Innen-Drehring. Er kombiniert die Vorteile

des Innendrehrings mit dem höheren

Bedienkomfort einer außen liegenden

Lünette. Dank „SafeDive“-System lässt er

sich auch mit Taucherhandschuhen einfach

und präzise in Minutenschritten bewegen,

aus Sicherheitsgründen nur gegen den

Uhrzeigersinn. So wird gewährleistet, dass

selbst bei versehentlichem Verstellen der

Lünette die Nullzeit – die Zeit, in der man

gefahrlos ohne Dekompressionsstopp zur

Oberfläche aufsteigen kann – nicht überschritten

werden kann.

Ein neues Gesicht

Das neue Drehringsystem verleiht der

aktuellen Aquatimer-Generation auch optisch

ein neues Gesicht. Durch die schmalere

Lünette mit abgeschrägter Innenseite

wirkt die Uhr weniger wuchtig. Die puristische,

farblich zurückhaltende Zifferblattgestaltung

orientiert sich am Design der

ersten Aquatimer von 1967. Die gewohnt

aufwendige Gehäusebearbeitung mit polierten

und gebürsteten Oberflächen trägt

zum hochwertigen Erscheinungsbild der

neuen Kollektion bei.

Auf dem Uhrenboden tragen alle Aquatimer

30 Jahre künftig Höhenflug: das traditionelle Zum Jubiläum Fischsymbol

wartet mit Breitling der Tauchtiefenanzeige mit einer Spezialedition

namens Super-Lumi Chronomat Nova-Leuchtschicht Airborne auf.

in Bar.

Die für

Der Aquatimer Chronograph

tritt mit seinem puristischen

Design sehr dezent auf.

Das kleinste Modell der

Taucheruhrenfamilie: Die Aquatimer

Automatic im 42 Millimeter-Gehäuse.

die Tauchzeitskala des Innenrings garantiert

eine exzellente Ablesbarkeit bei allen

Sichtverhältnissen. Zusätzlich erleichtert

das zweifarbige Leuchten bei Dunkelheit

die Orientierung auf dem Zifferblatt. Mit

dem neuen IWC-Armband-Schnellwechselsystem

gelingt der Wechsel vom Edelstahl-

zum Kautschukarmband und umgekehrt

schnell und mühelos.

Die dritte Generation

Das technische Flaggschiff ist die Aquatimer

Deep Three. Sie ist bereits die dritte

Generation von IWC-Taucheruhren mit

mechanischem Tiefenmesser. Das Druckmesssystem

befindet sich in einem Druckwandler

an der linken Gehäuseseite. Über

winzige Bohrungen im Deckel des Druckwandlers

wirkt der Wasserdruck auf eine

gefederte Membran und drückt eine Welle

ins Innere des Gehäuses. Diese Bewegung

lenkt über ein Hebelwerk die beiden Messzeiger

in der Uhrenmitte aus. Beim Tauchgang

zeigt der blaue Tiefenanzeiger jeweils

die aktuelle Tauchtiefe, der rote Maximaltiefenanzeiger

bleibt auf der größten erreichten

Tauchtiefe bis 50 Meter stehen.

Wasserdicht bis 100 Meter, geht die Aquatimer

Deep Three in einem 46 Millimeter

großen Titangehäuse auf Tauchgang. Hinter

dem fünffach verschraubten Gehäuseboden

mit Reliefgravur tickt das Automatikwerk

Kaliber 30120.

Auch der klassische Aquatimer Chronograph,

jetzt wasserdicht bis 30 bar, spiegelt

die puristische Zifferblattgestaltung und

die Viertelstundenskala auf dem Innendrehring

der ersten Aquatimer von 1967

wider. Dank der dezenteren Farb- und

13


UHREN | IWC

Die Aquatimer Chronograph

Edition „Expedition Jacques-

Yves Cousteau“ trägt auf dem

Gehäuseboden das gravierte

Konterfei des Meeresforschers.

Formgebung macht der Chronograph mit

dem schwarzen oder silbernen Zifferblatt

auch im Alltag eine gute Figur. Im 44 Millimeter

großen Edelstahlgehäuse tickt das

automatische Kaliber 79320, das Stoppund

Additionszeitmessungen bis zu zwölf

Stunden ermöglicht.

Die Aquatimer Automatic ist mit 42 Millimetern

Gehäusedurchmesser das kleins-

te Modell der Taucheruhrenfamilie und

wird vom Kaliber 30120 angetrieben. In

der schwarzen Zifferblattvariante sind die

tauchrelevanten Anzeigen leuchtend grün

beschichtet. Damit der Wechsel vom Edelstahl-

zum Kautschukband und umgekehrt

mühelos funktioniert, ist auch sie mit dem

neuen Armband-Schnellwechselsystem

ausgestattet.

Die Aquatimer Automatic 2000 hingegen

steht in der Tradition der von Ferdinand

A. Porsche gestalteten Ocean 2000

aus dem Jahr 1982, einst als Einsatzuhr für

Minentaucher konstruiert und ein echter

Sammlermythos. Wie diese Ikone der Taucheruhren

ist sie bis 200 bar wasserdicht

und für ambitionierte Hobby- und Berufstaucher

gleichermaßen geeignet. Davon

zeugt auch die Gravur auf dem Boden des

Titangehäuses: Sie zeigt den klassischen

Taucherhelm für Tiefseetaucher.

Die Aquatimer Automatic 2000 eignet

sich auch für Extrem-Tauchgänge:

Sie ist bis 200 bar wasserdicht.

Die Aquatimer Chronograph Edition

„50 Years Science for Galapagos“

ist auf 500 Exemplare limitiert.

Limitierte Modelle

Die Chronographen-Kollektion ergänzen

zudem limitierte Modelle. So ist die Aquatimer

Chronograph Edition „50 Years Science for

Galapagos“ zu Ehren der Charles-Darwin-

Forschungsstation auf den Galapagosinseln

geschaffen worden und auf 500 Exemplare

limitiert. Ein Teil des Verkaufserlöses

kommt der Charles Darwin Foundation

zugute. Sie geht in einem bis 30 bar wasserdichten

und mit schwarzem Kautschuk

beschichteten Edelstahlgehäuse auf Tauchgang.

Darin tickt das automatische Manufakturkaliber

89365 mit Flybackfunktion.

Die Aquatimer Chronograph Edition

„Expedition Jacques-Yves Cousteau“ ist dem

Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau gewidmet.

Bis 30 bar wasserdicht, hat sie eine

Tag-/Datumsanzeige auf ihrem meerblauen

Zifferblatt. Auf dem Gehäuseboden ist

das Konterfei Cousteaus mit seinem Markenzeichen,

der Wollmütze, eingraviert.

www.iwc.de

Fotos: IWC

14


UHREN | OMEGA

Zeitgeist und

Tradition

Der Name Omega bedarf unter Uhrenfans aus aller Welt keiner weiteren Erklärung

– steht die Schweizer Marke doch seit ihrer Gründung im Jahr 1848 für Mechanik

und Innovation. Viele Modelle besitzen Kultstatus, allen voran der als „Monduhr“ in

die Geschichte eingegangene Speedmaster Professional Chronograph.

Es gibt nicht viele Uhren, die Kultstatus

genießen. Die für ihren unverkennbaren

Stil ebenso bekannt sind

wie für ihre Entstehungsgeschichte. Der

Speedmaster Professional Chronograph

von Omega ist eines dieser wenigen Uhrenmodelle,

begleitete er doch viele bemannte

Weltraumflüge und sogar die erste Mondlandung

im Jahr 1969. Mit der Speedmaster

Professional Apollo 11 45th Anniversary (Limited

Edition) erinnert Omega erneut an

diesen Meilenstein in der Geschichte der

Menschheit. Der Zeitmesser in limitierter

Auflage, eine farbliche Reminiszenz

an den Mond, die Apollo-11-Landefähre

und die Kommandokapsel, erscheint in

einem 42 Millimeter großen Gehäuse aus

Titan Grade 2. Dieses umfängt ein speziell

bearbeitetes und grün nachleuchtendes

PVD-Zifferblatt mit rotgoldenen

Elementen. Sie harmonieren farblich mit

der Lünette aus Omegas hauseigener Rotgold-Legierung

namens „Sedna“. Sie trägt

einen mattschwarzen Keramikring mit

Tachymeterskala, wie es sich für eine echte

Speedmaster gehört. Der verschraubte

Gehäuseboden zeigt das charakteristische

Seepferdchen-Emblem und eine Gravur

zu Ehren der Apollo-Mission. Dahinter ar-

Auch die Speedmaster Mark II kehrt mit

neuen Ausstattungsmerkmalen zurück.

beitet mit dem Handaufzugs-Kaliber 1861

jenes Werk, das auch auf dem Mond zum

Einsatz kam. Eine weitere Referenz an die

Historie ist das NATO-Band, inspiriert aus

dem Jahr 1973, als das britische Verteidigungsministerium

dieses hochwertige und

angenehm zu tragende Material einführte.

Das Jahr 1969 markierte auch das Debüt

der Speedmaster Mark II, einem Zeitmesser

im markant stromlinienförmigem Gehäuse.

Sie wurde von dem gleichen weltraumerprobten

Kaliber 1861 mit Handaufzug

angetrieben wie der Speedmaster Professional

Chronograph. 2014 stellt die Schweizer

Luxusuhrenmarke hier ebenfalls eine

neue Version vor. Ihr Herzstück ist das

Co-Axial Kaliber 3330, ein Automatikwerk

mit hauseigener Si14-Silizium-Unruh-

Spiralfeder und noblem Säulenradmechanismus

für die Chronographenfunktionen.

Selbstredend trägt es ein Chronometerzertifikat,

das die hohe Präzision des Werkes

offiziell bestätigt. Zu den besonderen

Merkmalen zählt auch die bei schlechten

Lichtverhältnissen hervorragend sichtbare

Tachymeterskala, in dieser Form eine Premiere

in der Modell-Familie. Sie ist direkt

auf das Saphirglas aufgebracht, und wird

von einem Aluminiumring mit Superluminova-Auflage

darunter beleuchtet. Die lackierten

Stunden- und Minutenzeiger sind

wie auch der zentrale Chronographenzeiger

damit belegt. In der Ausführung mit

schwarzem Zifferblatt leuchten sie gelb,

in der mit grauem in einem rötlichen Ton.


www.omegawatches.com

Die Speedmaster

Professional Apollo

11 45th Anniversary

ist eine Referenz an

die Mondlandung.

Fotos: Omega

16


UHREN | OMEGA

17


UHREN | BREITLING

Meisterliche

Mechanik in neuer

Ausführung

Chronographen und Chronometer sind die Stichworte, wenn es um Breitling geht.

Denn die Schweizer Traditionsmarke stellt stets die Präzision in den Fokus ihrer

Zeitmesser. Dies trifft auch auf die Taucher- und Fliegeruhren des Hauses zu.

Taucht bis zu einer

Tiefe von 500 Metern:

der neue Superocean

Chronograph Steelfish.

18


UHREN | BREITLING

Auch 2014 knüpft Breitling mit vielen

Neuvorstellungen an die Erfolge aus

der über 120-jährigen Geschichte

an. Fans der Marke dürfen sich über neue

Versionen in den charismatischen Modellfamilien

Chronomat, Navitimer, Superocean

und Transocean freuen.

Allen gemein ist der Fokus auf Präzision

und Zuverlässigkeit. Denn Breitling belegt

einen Spitzenplatz unter den Chronometerherstellern,

lässt man doch alle Werke

– mechanisch und Quarz – von der Offiziellen

Schweizerischen Chronometerkontrolle

(COSC) zertifizieren. Den strengen

Kriterien dieses Instituts genügt auch die

Werkefamilie, die auf dem in den Ateliers

der Breitling Chronométrie in der Schweiz

selbst entwickelten und produzierten automatischen

Manufakturkaliber 01 – mit 70

Stunden Gangreserve ein Chronographenwerk

der Spitzenklasse – basiert.

Wie ein Fisch im Wasser

Auch wenn der Name Breitling schon beinahe

als Synonym für professionelle Fliegeruhren

steht, so bietet die Marke auch

Taucheruhren an, die ihren Kompagnons

der Lüfte technisch und optisch in nichts

nachstehen. Ein aktuelles Modell aus dem

Angebot ist die Superocean Chronograph

Steelfish, eine Taucheruhr wie sie im Buche

steht. Das „stählerne Fischlein” taucht bis

zu einer Tiefe von 500 Metern und bietet

nicht nur einen Chronographen sondern

auch die Anzeige des Datums und Wo-

chentags, die bei drei Uhr auf dem klarlinig

gestalteten Zifferblatt zu finden ist.

Dieses wird von einer breiten, kannelierte

Drehlünette mit eingearbeiteten Ziffern

und Indikatoren aus schwarzem Kautschuk

umrahmt. Sie ist auf dem 44 Millimeter

großen Edelstahlgehäuse aufgebracht.

Dieses sitzt wahlweise an einem Leder-,

Diver-Pro-, Ocean-Racer- oder Professional-III-Band.

30 Jahre Kunstflug

In diesem Jahr feiert zudem die Chonomat-

Linie ihr 30-jähriges Bestehen. Grund

genug für Breitling, eine Spezialserie aufzulegen.

Ihr Design orientiert sich am Original,

das die Marke 1984 für die „Frecce

Tricolori“, die Kunstflugstaffel der italienischen

Luftwaffe, kreiert hat.

So zeichnet sich die Chronomat Airborne

durch die einseitig drehbare Lünette

mit den vier markanten Reliefreitern aus.

Angetrieben wird sie vom Manufakturkaliber

01. Das Edelstahlgehäuse gibt es in

zwei Größen: Das 41 Millimeter messende

ist bis 300 Meter wasserdicht, das 44-Millimeter-Modell

gar bis 500 Meter. Sie

verfügt über ein schwarzes oder silberfarbenes

Zifferblatt mit Tachymeterskala auf

dem Rehaut und Datumsanzeige zwischen

vier und fünf Uhr. Auf der Rückseite des

Gehäuses zeugen die Jubiläums-Aufschrift

„Edition Spéciale 30e Anniversaire“ sowie

die Silhouette einer „Aermacchi“ der italienischen

Patrouille von der Verbindung

Fliegeruhr mit Geschichte: Die Navitimer

GMT hebt in diesem Jahr in einem

48 Millimeter großen Gehäuse und mit

zweiter Zeitzone ab.

Mit allen Wassern gewaschen:

Die Superocean Chronograph

Steelfish trotzt dem nassen

Element bis zu einer

Tiefe von 500 Metern.

Fotos: Breitling

30 Jahre Höhenflug: Zum Jubiläum

wartet Breitling mit einer Spezialedition

namens Chronomat Airborne auf.

19


UHREN | BREITLING

zur Aeronautik. Die Chronomat Airborne

wird von einem Military- oder Pilot-Armband

gehalten.

Mindestens genauso bekannt wie die

Chronomat ist die Navitimer, eine weitere

Fliegeruhr par excellence. Ihr Ursprung

reicht sogar bis in das Jahr 1952 zurück.

Der Modellname setzt sich aus den englischen

Wörtern „navigation“ und „timer“

zusammen und gibt die Route vor: die

Navitimer versteht sich als professionelle

Instrumentenuhr für Piloten, denn mit

ihrem kreisförmigen Rechenschieber mit

speziellen Logarithmus-Skalen, der sich

auf dem Rehaut des Zifferblattes befindet,

sind wichtige flugspezifische Navigations-

Berechnungen möglich. Hierzu zählen

die Durchschnittsgeschwindigkeit und

zurückgelegte Distanz, der Treibstoffverbrauch

und die Steig- und Sinkflugdaten.

2014 erweitert Breitling die Linie um ein

Modell mit zweiter Zeitzone im 48 Millimeter

großen Edelstahlgehäuse. Diese

großzügige Dimension bringt die klassische

Navitimer-Ästhetik mit schwarzem Zifferblatt

und silbernen Zählern besonders

schön zur Geltung. Die Uhr hat einen zusätzlichen

Zeiger mit roter Spitze, der auf

die goldfarbene 24-Stunden-Skala weist.

Premiere in der Linie:

die Transocean 38 erscheint

als erster Zeitmesser der

Kollektion mit einem

Großdatum.

Als mechanischer Bordcomputer treibt

das Manufakturkaliber B04, sichtbar durch

den Saphirglasboden auf der Rückseite, die

Navitimer GMT an. Neben der Edelstahl-

Ausführung gibt es auch noch eine auf 200

Stück limitierte Variante in Rotgold.

Elegantes Erscheinungsbild

Auch die Transocean setzte in den 1950er

Jahren, allerdings erst sechs Jahre später, zu

ihrem Jungfernflug an. Schon damals prägte

die Fliegeruhr ein ausgesprochen klassisches

und dabei elegantes Erscheinungsbild.

Auch die neue Transocean 38 bleibt

dem puristischen Designideal des Vorgängermodells

treu. Doch statt wie üblich das

Datumsfenster bei drei Uhr zu platzieren,

erhielt die Neuheit ein Großdatum bei der

Zwölf, das durch zwei Fenster dargestellt

wird. Auf dem schwarzen oder silberfarbenen

Zifferblatt gegenüber bei sechs Uhr

liegt die Kleine Sekunde. Der Durchmesser

von 38 Millimetern betont einmal mehr

die aparte Ausstrahlung. Dennoch ist das

Gehäuse bis 100 Meter wasserdicht. Die

Transocean 38 ist mit Milanaiseband sowie

gelochtem Stahlband und verschiedenen

Lederbandvarianten erhältlich.

www.breitling.com

Foto: Breitling

20


UHREN | BREITLING FOR BENTLEY

Luxusklasse

Britischer Chic und Schweizer Präzision – Breitling for Bentley

kombiniert das Beste aus beiden Welten in ausdrucksstarken Uhren,

die Luxus und Spitzenleistung repräsentieren.

Die Breitling for Bentley

GMT Light Body B04

verbindet den Chronographen

mit einer

zweiten Zeitzone.

22


Mit dem 2002 lancierten „Continental

GT“, dem leistungsstärksten

Bentley aller Zeiten, sorgte der

Automobilhersteller für Aufsehen, denn

erstmals hatte die Schweizer Uhrenmarke

Breitling die technische Instrumentierung

mitgestaltet und eine Borduhr entworfen.

Mittlerweile hat sich daraus eine feste

Partnerschaft mit einer erfolgreichen

Uhrenkollektion entwickelt. „Breitling

for Bentley” ist konzipiert für Kenner und

Liebhaber exklusiver Chronographen,

denn in jedem Zeitmesser arbeitet ein in

der Breitling Chronométrie nach Schweizer

Know-how gefertigtes Hochleistungswerk,

dessen Präzision von einem Zertifikat

der Schweizer Chronometerkontrolle

bescheinigt wird. Die typischen Stilelemente

wie die gerändelten Bedienungsknöpfe

und die aus dem Cockpit inspirierte

Typographie, die eine Symbiose aus Technik

und Ästhetik bilden, unterstreichen die

Verbindung zur Bentley-Welt.

Hommage an einen Motor

Dies trifft auch auf die neue Breitling For

Bentley 6.75 Midnight Carbon zu. Als Hommage

an den größten Bentley-Motor, den

berühmten 6,75-Liter der Luxuslimousine

Mulsanne, fährt diese Neuheit in einem 49

Millimeter großen Gehäuse vor. Wie der

Zusatz im Namen andeutet, ist die bis zehn

bar druckfeste und sehr leichte „Edelstahl-

Karosserie” mit dunklem Karbon beschichtet.

Durch das ebenfalls dunkle, offen

gearbeitete Zifferblatt mit Großdatum

bei zwölf Uhr lässt sich das automatische

Chronographenkaliber erkennen, das die

Zeit bis auf die Viertel Sekunde genau

stoppt. Die Gehäuserückseite wartet mit

einer Überraschung auf: Vom Metallhintergrund

hebt sich ein ebenfalls schwarzer,

fünfzackiger Stern in Form der Bentley-

Felgen effektvoll ab. Die auf 1.000 Exemplare

limitierte Bentley 6.75 Midnight Carbon

wird von einem Kautschukarmband

mit Zentralrelief getragen, welches das

Design der Lünette aufgreift.

Reise durch die Zeitzonen

Wie der Name schon vermuten lässt,

zeichnet sich die Breitling for Bentley GMT

Light Body B04 durch die Anzeige zweier

Zeitzonen aus. Hinter dem durchbrochenen

Zifferblatt im superleichten, ebenfalls

49 Millimeter großen Titangehäuse,

schlägt das B04, ein Chronographenwerk

aus der Manufaktur, mit einer Gangreserve

von 70 Stunden. Die Bedienung ist denkbar

einfach: Um den Hauptzeiger für die

Stunde auf die Lokalzeit zu stellen (inklusive

automatischer Datumskorrektur vor

und zurück), reicht es, die Krone herauszuziehen

und sie vor- oder rückwärts zu

drehen (eine Rasterung pro Stunde). Damit

Tag und Nacht nicht verwechselt werden,

zeigt der Zeiger mit roter Spitze auf

einem 24-Stunden-Kreis die Wohnortszeit

an. Der mit 24 Städtenamen beschriftete

Höhenring ermöglicht es, die Zeit in allen

Zeitzonen der Welt auf einen Blick zu erfassen.

www.breitlingforbentley.com

Die Breitling For Bentley 6.75

Midnight Carbon fährt in

einem komplett schwarzen

Gehäuse vor.

Fotos: Breitling

23


UHREN | LONGINES

Longines ist offizieller Partner und

Zeitnehmer der Rennbahn Iffezheim.

In der Pole Position

Longines war bereits zum vierten Mal in Folge als Titelpartner und offizieller

Zeitnehmer des „Longines Grosser Preis von Baden” auf der Rennstrecke in

Iffezheim dabei. Die Leidenschaft für Reitsport reicht lange zurück.

Der mit 250.000 Euro dotierte

„Longines Grosser Preis von Baden“

war ein Höhepunkt der gesamten

Rennsaison in Iffezheim und bot

Pferdesport auf herausragendem Niveau.

Filip Minarik konnte dieses Jahr überzeugen

und gewann das Rennen auf dem

vierjährigen Hengst Ivanhowe. Zweiter

wurde Cristian Demuro auf dem Favoriten

Sea The Moon vor Alexander Pietsch

auf Night Wish.

Botschafterin der Eleganz

Die Leidenschaft von Longines für den

Reitsport führt bis ins Jahr 1878 zurück,

als das Unternehmen einen Chronographen

mit einer von Hand eingravierten

Abbildung eines Jockeys mit seinem

Pferd herstellte. Deswegen ist die

Marke, die eine Sanduhr im Logo

trägt, besonders stolz, bei diesem

prestigeträchtigsten Galopprennen

Deutschlands Titelpartner

und offizieller Zeitnehmer zu

sein. Getreu dem Slogan des

Hauses, „Elegance is an attitude“,

sind die Uhren von Longines für

ihre Eleganz bekannt. Diese Seite

der Marke repräsentiert die „Longines

Botschafterin der Eleganz“ Ingeborga

Dapkunaite, die gemeinsam mit

einer Jury die eleganteste Besucherin

wählte. Christina Casper-Prangen wurde

mit dem „Longines Prize for Elegance“

Ingeborga Dapkunaite,

Schauspielerin und

„Longines-Botschafterin

der Eleganz”, überreicht

eine Longines-Uhr

an das Siegerteam.

Der Conquest

Classic Chronograph

verbindet die

für die Marke charakteristische

Eleganz

mit Sportlichkeit.

und einer edlen Longines-Damenuhr

bedacht. Den Preis übergab Ingeborga

Dapkunaite höchstpersönlich.

Freilich ließ es sich Longines nicht nehmen,

in Iffezheim auch einen aktuellen

Zeitmesser in den Fokus zu stellen: Die

Uhrenmarke präsentierte ein Modell der

Kollektion Conquest Classic. Diese Linie

verkörpert die sportliche Eleganz der Marke

besonders schön. Das dunkle Zifferblatt

mit applizierten Indices besticht durch Understatement,

wie auch das mechanische

Herz dahinter, das Kaliber L688 mit Säulenradmechanismus.

Der Schnellschwinger

hat eine Gangreserve von 54 Stunden, eine

zentrale Stoppsekunde sowie einen 30-Minuten-

und 12- Stunden-Zähler. Durch den

Saphirglasboden gibt er sich zu erkennen.

www.longines.de

Von links: Miss Germany Vivian Konca,

Ingeborga Dapkunaite, „Longines

Prize for Elegance”-Siegerin Christina

Casper-Prangen und Juan-Carlos

Capelli, Vizepräsident von Longines.

Fotos: Longines

24


UHREN | TRENDS

DIE UHREN-TRENDS DES JAHRES

01 02

03

04 05

06

Legenden leben länger

07

Sie sind 40, 60 oder

gar 75 Jahre alt – und

dabei so aktuell wie nie

zuvor: Uhrenmodelle,

die mit ihrer Technik oder

ihrem Design Geschichte

geschrieben haben.

Eine Auswahl moderner

Klassiker schlechthin.

01_IWC Mit einer auf 1.000 Stück limitierten Sonderedition unterstützt IWC 2014

die Charity-Organisation „Laureus Sport for Good Foundation“. Die Portugieser

Chronograph Classic Edition »Laureus Sport for Good Foundation« wird vom Manufakturwerk

Kaliber 89361 mit Flybackfunktion angetrieben. 02_Zenith Diese moderne

Interpretation des legendären Chronographen aus den 1960er Jahren ist dank High-

Tech-Materialien superleicht. So sind Teile des skelettierten Werks, das in der El

Primero Lightweight tickt, aus Silizium gefertigt. Das Gehäuse besteht aus Karbon

und Aluminium. 03_Baume&Mercier Die Clifton ist ein Kind der 1950er Jahre. Dieser

klassisch-elegante automatische Chronograph mit Tag-/Datumsanzeige lässt die

feine Ästhetik neu aufleben. 04_Chronoswiss Der Timemaster, ein betont sportlicher

Chronograph, zählt zu den jüngeren Modellen. Nichtsdestotrotz hat er dank seiner

markanten Persönlichkeit einen hohen Wiedererkennungswert. 05_Omega Hinter

dem schwarzen Zifferblatt der Speedmaster Moonwatch Professional 42 mm tickt mit

dem Handaufzugswerk Kaliber 1861 jenes berühmte Chronographenwerk, das auch

auf dem Mond getragen wurde. 06_Breitling Seit über 60 Jahren gilt die Navitimer als

Fliegeruhr par excellence. 2014 hebt sie auch mit 46 Millimetern Durchmesser ab.

Fotos: Hersteller

26


F O L G E D E I N E M E I G E N E N S T E R N

E L P R I M E R O C H R O N O M A S T E R 1 9 6 9

W W W . Z E N I T H - W A T C H E S . C O M

Der als bester Chronograph der Welt bezeichnete Zeitmesser steht in direkter

Nachfolge des legendären, 1969 eingeführten El Primero und weist die

unverwechselbaren Farben des ersten automatischen Hochfrequenzkalibers

mit Säulenrad auf. Eine virtuos umgesetzte mechanische Herausforderung, die

mit 36.000 Schwingungen pro Stunde das außergewöhnliche Know-how der

Marke verkörpert.


UHREN | ZENITH

Das Werk der El Primero

Synopsis besteht aus 160

Einzelteilen.

Der besonders maskuline

Chronograph El Primero

Lightweight.

Präzision als Maxime

Das El Primero ist und bleibt das Highlight in der Kollektion von Zenith. Auch in diesem

Jahr gibt das für seine einmalige Präzision bekannte automatische Manufakturkaliber in

vielen Neuheiten, von klassisch über rockig bis zu sportlich, den Takt vor.

Der in seinem grau-blau-schwarzen

Gewand besonders maskuline

Chronograph El Primero Lightweight

dürfte den Puls der Hochleistungsfans

höher schlagen lassen, denn die

neueste Version des legendären Schnellschwingers

ist nicht nur aus uhrmacherischer

Sicht eine Meisterleistung, sondern

auch eine Demonstration technischer

Kompetenz der Ingenieure und Uhrmacher.

Ihre Aufgabenstellung bestand darin,

eine robuste, leistungsfähige und vor allem

extrem leichte Uhr zu entwickeln und dabei

die hohe Präzision des El Primero zu erhalten.

Ihre Wahl fiel schnell auf das leichte

und zugleich robuste, vornehmlich in der

Luftfahrt eingesetzte Titan als Material für

die klassischerweise aus schwererem Messing

gefertigten Komponenten, nämlich

die Grundplatine und die fünf Brücken

(Federhaus- und Unruhbrücke, Anker- und

Ankerradbrücke sowie Chronographenbrücke).

Zur Verbesserung des Wirkungsgrads

der Hemmung spendierten die Uhrmacher

dem Kaliber darüber hinaus einen Anker

und ein Ankerrad aus Silizium, antimagnetisch

und im Vergleich zu Stahl leichter

und härter. Wie sein Vorfahr aus dem Jahr

1969 arbeitet auch das Uhrwerk der El

Primero Lightweight mit der außergewöhnlich

hohen Schwingfrequenz von 36.000

Halbschwingungen pro Stunde. Statt 21,1

Gramm bringt das neue Leichtgewicht nur

15,9 Gramm auf die Waage. Ein solches

Federgewicht verdiente ein entsprechend

leichtes und doch robustes Gehäuse aus

Karbon, 45 Millimeter im Durchmesser.

Drücker und Krone daran sind aus Titan

gefertigt.

Das großzügig durchbrochene Zifferblatt

und der verglaste Gehäuseboden

gestatten Einblick in das skelettierte Uhrwerk.

Die hellgrau, blau und anthrazit

gehaltenen Skalenfelder von Kleiner Sekunde,

Minuten- und Stundenzähler bleiben

dem Farbcode des ersten El-Primero-

Chronographen von 1969 treu.

Fotos: Zenith

28


UHREN | ZENITH

Die Sonderedition

El Primero Chronomaster

1969 zeigt

die berühmte Zunge

der Rolling Stones.

Offenherzig

Ein weiteres Highlight in der Linie ist

die El Primero Synopsis. Das legendäre

Kaliber ist in dieser Variante ebenfalls

mit einer Siliziumhemmung

ausgestattet – und es zeigt sein

pulsierendes Herz, das Regulierorgan,

durch eine Öffnung im

silberfarbenen Zifferblatt.

Dieser ästhetisch und technische

Kunstgriff geht auf das 1993

eingeführte „Open“-Konzept der

Marke zurück. Neben Anker und

Ankerrad im Vordergrund präsentiert

sich ein Ausschnitt des aus 160

Einzelteilen bestehenden Uhrwerks.

Auf Höhe der Neun dreht sich zusätzlich

ein dreischenkliger gebläuter Stern

im Sekunden-Rhythmus. Die El Primero

Synopsis bietet ihrem Besitzer ebenfalls

eine hohe Ganggenauigkeit: Ihr Uhrwerk

vom Kaliber El Primero 4613 schlägt mit

36.000 Halbschwingungen pro Stunde und

verfügt über eine Gangreserve von über

fünfzig Stunden. Durch das Saphirglas im

Boden des bewusst klassisch gestalteten

Gehäuses aus Roségold oder Edelstahl ist

es zu sehen.

Die El Primero Synopsis zeigt

im Zifferblatt einen Ausschnitt

ihres pulsierenden Herzens.

Long Live Rock’n’Roll

Gleiches gilt auch für die auf 250 Exemplare

limitierte, den Rolling Stones gewidmete

Sonderedition El Primero Chronomaster

1969. Auch sie hat die berühmte

Zifferblattöffnung. Einziger Unterschied

zur klassischen Ausführung: Auf dem anthrazitfarbenen

12-Stunden-Zähler setzt sich

die auffällige Zunge der britischen Kultband

in Szene. Auf dem Saphirglas des Gehäusebodens

ist diese ebenfalls sowie auch

die Inschrift „The Rolling Stones Edition“

eingraviert. Dahinter kann der Betrachter

das Kaliber El Primero 4061 erkennen. Die

El Primero Chronomaster 1969 macht den

Auftakt in einer Reihe limitierter Editionen,

die Zenith zu Ehren der Stones herausbringen

wird. www.zenith-watches.com

Zenith wird eine Reihe limitierter

Editionen zu Ehren der Rolling

Stones herausbringen.

29


UHREN | RADO

Moderne

Alchemie

Schon immer hat Rado ein besonderes

Faible für innovative Materialien.

In diesem Jahr präsentiert man nun

eine Keramiklinie, die die vielen

Vorzüge des Werkstoffs mit einem

markant-metallischen Glanz verbindet.

Tennisspieler und Rado-

Markenbotschafter

Andy Murray trägt

einen HyperChrome

Automatic Chronographen

aus Plasma-

Hightech-Keramik.

Sieht aus wie Metall,

ist aber 100%

Keramik: der neue

HyperChrome Automatic

Chronograph.

Die Entwicklung neuer Materialien

und Beschichtungen für die Uhrenfertigung

hat in den letzten

Jahren immens an Bedeutung gewonnen.

High-Tech-Materialien wie Aluminium,

Karbon und Titan nehmen mittlerweile

einen festen Platz neben den Klassikern

Edelstahl und Gold ein. Ein besonderer

Stellenwert kommt hier der Keramik bei:

Dank ihres geringen Gewichtes ist sie angenehm

zu tragen, aufgrund der speziellen

Oberflächenstruktur extrem kratz- und

temperaturresistent sowie auch hygienisch

und langlebig. Als optischer Nebeneffekt

ergibt sich aus diesen Vorzügen auch noch

ein charakteristisch matter Glanz mit einem

ganz eigenen Charme.

Das enorme Potenzial der Keramik erkannte

als erster Uhrenhersteller Rado.

Bereits 1962, als die Schweizer Marke

mit der „DiaStar“ die erste kratzfeste Uhr

präsentierte, hat sie sich in der Branche

als innovativer Hersteller im Bereich der

Materialforschung einen Namen gemacht.

Das Gehäuse aus speziellem Hartmetall

verfügte neben seiner außergewöhnlich

hohen Widerstandsfähigkeit auch über

ein kratzfestes Zifferblatt aus Saphirglas.

In den folgenden Jahren setzte das Unternehmen

seine Forschung im Bereich

der Werkstoffkunde fort. Bei der „Integral

Watch“ brachte Rado 1986 erstmals Industriekeramik

ans Handgelenk, zunächst

in Form von einem Armband. Keine drei

Jahre später erschien die „DiaStar Ceramica“

quasi von Kopf bis Fuß, also vom Band

über das Gehäuse bis hin zur Krone, aus

High-Tech-Keramik gefertigt.

Metallisches Schimmern

In diesem Jahr stellt Rado erneut seine

alchemistischen Künste unter Beweis: Obgleich

die neue HyperChrome Automatik

Chronograph aus weißer Keramik gefertigt

ist, glänzt sie wie reinstes Metall. Optische

Täuschung Nein, diesen verblüffenden

Effekt erreicht Rado durch eine neue

und patentierte Plasmabehandlung des im

Hochdruck-Spritzgussverfahren hergestellten

Monobloc-Gehäuses, bei der die

ursprünglich weiße Farbe der Keramik sich

in ein reines metallisches Grau verwandelt.

Dadurch, dass diese Schicht mit dem Substrat

selbst gebildet wird, ist keine Grenzfläche

vorhanden; das Material wird extrem

verschleißbeständig und schimmert metallisch.

In dem „Leichtgewicht“, das bis 100

Meter wasserdicht ist, gibt mit dem ETA

2894-2 ein automatisches Chronographenwerk

den Takt vor. www.rado.com

Fotos: Rado

30


WWW.RADO.COM


UHREN | UNION GLASHÜTTE

Zeitlos: die Noramis 34 mm

im schlichten Retro-Design

mit braunem Lederband.

Die feine Glashütter Art

Eine Uhr, wie sie zeitloser nicht sein könnte, gibt es jetzt auch für zarte Handgelenke:

Union Glashütte bietet das beliebte Modell Noramis mit roségoldfarbenen Akzenten nun

als Damenvariante mit einem Gehäusedurchmesser von 34 Millimetern an.

Einfach nur Zeit – mit diesem Anspruch

sind die ersten Modelle der

Uhrenlinie Noramis von Union

Glashütte entstanden. Inzwischen hat sich

daraus eine äußerst erfolgreiche Kollektion

entwickelt, deren Modelle allesamt konsequent

schlicht und klassisch gestaltet sind.

So ist auch das Damenmodell ein Paradebeispiel

für feines Understatement. Prägnante

Ziffern, keilförmige Indexe und spitz

zulaufende Zeiger erinnern an Uhrenklassiker

aus alten Zeiten.

Der Retro-Look wird durch die Wölbung

des beidseitig entspiegelten Saphirglases

verstärkt. Auf dem ebenfalls

gewölbten, silberfarbenen Zifferblatt mit

feinem Sonnenschliff und dezenter Datumsanzeige

bei drei Uhr setzen roségoldfarbene

Zeiger und Indices warm leuchtende

Akzente. Diese harmonieren mit dem

eleganten Armband aus braunem Leder

mit Krokodilprägung. Eine schlichte Lünette

und schön geschwungene Bandanstöße

runden die klassische Erscheinung ab.

Feine Details im Innern

Alles andere als schlicht ist die hochwertige

Verarbeitung im Innern der Uhr. Hier verrichtet

ein Automatikwerk mit 42 Stunden

Gangreserve seine Arbeit, zu sehen durch

den Saphirglasboden auf der Rückseite.

Wie alle Werke des Hauses ist es mit

exklusiven Komponenten veredelt. So

trägt der eigens gefertigte und rhodinierte

Rotor den skelettierten Marken-Schriftzug

und ist mit Glashütter Streifenschliff dekoriert.

Die Uhren sind wasserdicht bis zu

einem Druck von zehn bar, entsprechend

100 Metern.

Als Partnermodell für Herren oder

für Frauen, die größere Uhren bevorzugen,

bietet Union Glashütte die Noramis

auch mit einem Gehäusedurchmesser

von 40 Millimetern an.

www.union-glashuette.de

Foto: Union Glashütte

32


VOM TRAUM ZU FLIEGEN,

DEM KLANG DER MOTOREN

UND DEM TICKEN DER ZEIT.

Fliegen - der Traum von Freiheit und

Abenteuer war der Anstoß für die neue

Belisar Pilot. Mit dem Gehäusedurchmesser

von 45 mm, der markanten Krone und

dem nietenbesetzten Kalbslederband greift

sie die Attribute historischer Fliegeruhren

auf. Vollendet wird dieses klassische Design

durch ein großzügiges Datumsfenster und

der Gangreserveanzeige. Index, Ziffern und

Zeiger sind für optimale Ablesbarkeit mit

Superluminova beschichtet. Der eigens

fein skelettierte Rotor, ein hochwertiges

Automatikwerk sowie der verschraubte

Saphirglasboden tragen unverkennbar die

anspruchsvolle Handschrift der Marke.

Ein Zeitmesser für Liebhaber deutscher

Uhrmacherkunst: präzise, zeitlos, schön.

BELISAR

PILOT

DEUTSCHE UHRMACHERKUNST.189HERKUNST.189

3

w w w. u n i o n - g l a s h u e t t e . c o m


UHREN | TISSOT

Unter dem Motto „The Light of Time“

widmete die Schweizer Traditionsmarke

ihrer neuesten Innovation – der weltweit

ersten solarbetriebenen Uhr mit

Touch-Funktion – eine Ausstellung in

der Genfer Cité du Temps.

Lichtgestalten

„Innovators by Tradition“ lautet das Firmenmotto der

Schweizer Traditionsmarke Tissot. Mit hochfunktionalen

Technologien im Quarzbereich und bezahlbaren

Mechanikuhren in bester Schweizer Manier liegt man

mit dieser Vielfalt bis heute direkt am Puls der Zeit.

T-Touch Expert

Solar: Ein solarbe

triebenes Quarzwerk

steuert erstmals

die vielen Funktionen

wie Kompass, Barometer

und Split-Chronograph.

Tissot stellte 1999 mit der „T-

Touch“ die erste taktile Uhr vor,

bei der man die Funktionen über

das Berühren des Uhrglases bediente. Diesem

Novum in der Welt der Zeitmessung

folgten weitere, die mit ihren vielfältigen

Funktionen – Barometer, Höhendifferenzmesser,

Lap- und Split-Chronograph mit

Logbuch sowie Kompass – für Outdoor-

Abenteuer aller Art gemacht waren.

Jetzt stellt die Marke das erste solarbetriebene

Touchscreen-Modell vor. Der Strahlenkranz

auf dem Zifferblatt sorgt einerseits

dafür, dass die mit Super-Lumi Nova

beschichteten Indices und Zeiger im

Dunkeln leuchten und lädt andererseits

den Akku der Uhr. Die T-Touch

Expert Solar, die mit dem bekannten

Funktionsumfang sowie unter anderem

einem ewigen Kalender und zwei

Alarmen ausgestattet ist, kommt in einem

Titangehäuse mit schwarzer PVD-

Beschichtung und ist wasserdicht bis zu

einem Druck von 10 bar (100 m).

Die traditionellere Seite der Marke verkörpert

die Chemin des Tourelles Squelette.

Sie sorgt sprichwörtlich für Transparenz,

denn durch das Zifferblatt ist das skelettierte

Werk mit Handaufzug erkennbar.

Die schlichten, feinen Zeiger mögen auf

den ersten Blick modern wirken, doch ihre

blaue Färbung geht auf die Zeit zurück,

als mit dieser Methode des Bläuens Stahl

vor Korrosion geschützt wurde. Bewusst

klassisch gehalten ist die kleine Sekunde

bei neun Uhr. Verpackt ist das Schauspiel

in ein Edelstahlgehäuse, wahlweise mit roségoldener

PVD-Beschichtung. In dieser

Ausführung sind die Zeiger und Indices

farblich auf das Gehäuse abgestimmt.

Chemin des Tourelles Squelette:

Das meisterlich skelettierte Uhrwerk

mit Handaufzug demonstriert

die faszinierende Ästhetik echter

Schweizer Mechanik.

T-Complication

Chronometer:

Sie erhebt die

Schlichtheit zum

Schönheitsgeheimnis

und tickt

dabei in chronometrischer

Präzision.

Hochpräzises Innenleben

Bewusst schlicht präsentiert sich hingegen

der T-Complication Chronometer, dessen

Vorgänger beim renommierten Concours

International de Chronométrie 2013 die

beiden ersten Ränge in der Kategorie

„Klassische Uhren“ belegte. Nur der dezente

Schriftzug „Chronometre“ auf dem

traditionell guillochierten, schwarzen Zifferblatt

gibt einen Hinweis auf das hochpräzise,

von der Contrôle Officiel Suisse

des Chronomètres (COSC) zertifizierte

Innenleben. Per Handaufzug erhält das

durch den Glasboden des 43 Millimeter

großen Edelstahlgehäuses hindurch sichtbare

Werk seine Energie und ermöglicht

eine Gangreserve von 53 Stunden.

www.tissot.ch

Fotos: Tissot

34


UHREN | CERTINA

Ladies only: Das mit

Sonnenschliff verzierte

Zifferblatt der „DS Dream”

scheint aus einer

anderen Zeit inspiriert.

Doch dahinter tickt mit

dem „ETA Precidrive“

eines der präzisesten

Quarzwerke, die heute

angeboten werden.

Zeit für Träume

Als Partner verschiedener Motorsport-Disziplinen sind die Uhren von Certina ganz klar

auf Robustheit ausgerichtet. Doch seit jeher hat das Unternehmen auch ein Faible für

Damenuhren, wie die neue „DS Dream” zeigt, die Eleganz mit Sportlichkeit verbindet.

Zwei Buchstaben spielen seit 1959

eine entscheidende Rolle bei der

Schweizer Marke und ziehen sich

gleichsam wie ein roter Faden durch die

Kollektion: „DS“. Sie stehen für das Sicherheitskonzept

„Double Security“, ein

stoßsicheres Aufhängesystem für das Uhrwerk

mit verstärktem Gehäuse, Saphirglas

und speziellen Dichtungen in der Krone

und dem Gehäuseboden. Damit ausgestattet,

begleitete zum Beispiel eine Certina

eine Himalaya-Expedition auf den Gipfel

des Dhaulagiri in den 1960er Jahren.

Unzählige Male ist es bisher zum Einsatz

gekommen – sowohl in betont robusten,

für extreme Einsätze konzipierte Uhren als

auch in eleganten Zeitmessern.

Männertraum:

Die „DS Eagle“

erscheint in einem

komplett schwarzen

Gehäuse. Passend

dazu das schwarze

Kautschukband.

ist diese mit 120 Diamanten besetzt. Im 38

Millimeter großen Gehäuse aus Edelstahl

316L tickt mit einem ETA Precidrive eines

der genauesten Quarzwerke unserer Zeit.

Dieses dient auch als Antrieb in der „DS

Eagle“. Sie richtet sich an Uhrenliebhaber,

die markantes Design und Größe schätzen,

denn sie wird in einem 44 Millimeter großen,

komplett schwarzen Gehäuse vorstellig.

Auf extreme Belastungen ausgelegt, ist

sie bis 20 bar wasserdicht und verfügt über

spezielle Kautschukelemente auf der Lünette

und einen Kronen- sowie Gehäuseschutz.

Auf der Rückseite kommt ebenfalls

eine Schildkröte zum Vorschein.

www.certina.com

Elegant-rediuzierte Aura

So auch in der neuen „DS Dream“, der

man die Sportlichkeit erst bei genauerer

Betrachtung ansieht: Ein Monogramm

auf der Krone zeugt davon, ebenso wie das

Logo einer Schildkröte auf dem Gehäuseboden,

das auf die Wasserdichtigkeit von

10 bar hinweist. Optisch besticht sie durch

ihre elegant-reduzierte Aura. Das im stilvollen

Sonnenschliff verzierte silberfarbene

oder schokoladenbraune Zifferblatt mit

einfachen Indices wird von einer besonders

schmalen Lünette umrahmt. Auf Wunsch

Fotos: Certina

36


PRECISELY

YOUR

MOMENT

DS ACTION DIVER

AUTOMATIK WERK

TAUCHERUHR 20 BAR (200 M)

ISO 6425

WWW.CERTINA.COM


UHREN | MIDO

Ausdauertalent

Die Philosophie von Mido basiert auf reiner Ästhetik, Schweizer Authentizität und hoher

Funktionalität. Das Design mit schlichter Linienführung, das eine Brücke in die Welt der klassischen

Architektur schlägt, bestimmt den zeitlosen Charakter der Kollektion. Technisches

Flaggschiff ist der neue Multifort Chronograph mit einer Gangreserve von 60 Stunden.

Langer Atem: Der Multifort

Chronograph Caliber 60 hat

eine Gangreserve von fast

drei Tagen und taucht bis

200 Meter Tiefe ab.

Der Multifort Chronograph Caliber

60 ist mit einer Gangreserve

von bis zu 60 Stunden ein echtes

Ausdauertalent – obwohl der robuste Zeitmesser

wahrscheinlich nie so lange still

liegen wird. Denn die Uhr versteht sich als

Begleiter für einen aktiven Lebensstil: Sie

eignet sich dank einer Wasserdichtigkeit

bis zu einem Druck von 20 bar oder 200

Metern für Tauchexkursionen und andere

Sportarten, bringt mit ihrem doppelt entspiegelten

Saphirglas aber auch sportlichen

Chic in den Alltag. Die Super-Luminova-

Beschichtung auf dem Zifferblatt und auf

dem drehbaren Höhenring sorgen für eine

perfekte Lesbarkeit – ob unter Wasser oder

in der Nacht.

Insgesamt fünf Kronen und Drücker

schmücken das Edelstahlgehäuse und betonen

den maskulinen Charakter des Modells.

Die auf 3 Uhr angebrachte Krone

dient zum Aufziehen und Stellen der Uhr,

die bei der Acht angebrachte regelt die

Einstellung des drehbaren Höhenrings mit

seinen orangefarbenen Details. Auf 2 und

4 Uhr befinden sich die Chronographen-

Drücker. Der Drücker bei 10 Uhr dient zur

schnellen Korrektur des Datums. Um maximale

Sicherheit zu garantieren, sind diese

fünf Drücker und Kronen verschraubt.

Das Modell ist mit Kautschuk- und Edelstahlband

sowie in Edelstahl mit PVD-Beschichtung

erhältlich.

Diamantene Akzente

An Frauen richtet sich die Baroncelli Lady

Small Seconds. Die elegante Automatikuhr

platziert die klassische kleine Sekunde an

ungewöhnlicher Stelle bei sieben Uhr.

Dort setzt sie auf einem silberfarbenen

Zifferblatt mit Sonnenschliff einen dominierenden

Akzent. Dieses ist mit 36 echten

Diamanten verziert: 24 bilden einen Kreis

um die Kleine Sekunde und zwölf markieren

auf dem Außenrand des Zifferblattes

die Stunden.

www.mido.ch

Von wegen klein:

Die Baroncelli

Lady Small

Seconds setzt die

Kleine Sekunde

groß in Szene.

Fotos: © MIDO S.A.. Alle Rechte bleiben vorbehalten.

38


Eiffel Tower, Paris, France

A mark of true design

Commander Caliber 80 Chronometer

Automatik Chronometerwerk (vom COSC offiziell

zertifiziert), bis zu 80 Stunden Gangreserve,

Edelstahlgehäuse, Saphirglas, Sichtboden

verschraubt, wasserdicht bis zu einem Druck von

5 bar (50 m / 165 ft).

Unverbindliche Preisempfehlung € 980.–

www.mido.ch


UHREN | TRENDS

DIE UHREN-TRENDS DES JAHRES

01

02 03

04

05

06

07

Blaue Stunde

Blau ist das neue Schwarz

in diesem Jahr: Die Farbe ist

buchstäblich tonangebend bei

vielen Neuheiten quer durch

die Welt der Uhren. Sie zeigt

sich dabei mal geheimnisvoll,

mal elegant, mal leuchtend

und mal ganz lässig.

01_Breitling In dieser limitierten Version schmückt sich der Transocean Chronograph mit

einem mitternachtblauen Zifferblatt. Dahinter arbeitet das automatische Manufakturkaliber

Breitling 01. 02_Omega Der zarte Blauton des Perlmutt-Zifferblattes der Constellation

«Pluma» bildet die Bühne für elf Diamantindices, umrahmt von einer diamantbesetzten

Lünette. 03_IWC Mit nachtblauem Zifferblatt hebt die Sonderedition der Pilot’s

Watch Chronograph Edition «Le Petit Prince» ab. Das automatische Manufakturkaliber

79320 mit Datum- und Wochentagsanzeige steuert die 43 Millimeter große Fliegeruhr.

04_Tissot Die Damenuhr T-Touch Lady Solar vereint erstmals Touch-Technologie und

Solarbetrieb miteinander. Über das kratzfeste Saphirglas stellt sie auf Fingerdruck

viele Funktionen bereit. 05_Chronoswiss Ein royalblaues Zifferblatt besitzt die rotgoldene

Sirius Artist. Wahrlich edel auch dessen Herstellung, zählen kunstvolle Email-

Zifferblätter doch zur Königsklasse. 06_MeisterSinger Ganz einfach mutet das Erfolgsgeheimnis

der Pangaea an – man nehme einen Zeiger und ein dementsprechend

skaliertes Zifferblatt: fertig ist die schlichte Uhrenschönheit. 07_Oris Die Artix Date

präsentiert sich in tiefem Mitternachtsblau, das durch die galvanischen Spiralenformen

auf dem Zifferblatt eine besondere Strahlkraft erhält.

Fotos: Hersteller

40


TimeWalker Extreme

Chronograph DLC

and Hugh Jackman

Crafted for New Heights

Dieser Automatik-Chronograph ist

aus widerstandsfähigen Materialien

gefertigt: Sein Edelstahlgehäuse

ist mit „diamond-like-carbon“ (DLC)

beschichtet, und das besonders

verschleißfeste Armband besteht

aus innovativem Extreme-Leder,

um den Strapazen des urbanen

Lebens standzuhalten – so wird

diese Uhr zu einem lebenslangen

Begleiter. Visit and shop at

Montblanc.com


UHREN | MONTBLANC

Als Antrieb des

Montblanc Meisterstück

Heritage Pulsograph dient

das Manufaktur-Chronographen-Kaliber

MB M13.21

mit Handaufzug, das nach

allen Regeln der Kunst

„meisterlich” finissiert ist.

Meisterliches

von Montblanc

Ein historischer Füllfederhalter gab die Inspiration zur neuen Montblanc

Meisterstück Heritage Collection. Sie verbindet klassisches Design mit

anspruchsvollen Komplikationen der Schweizer Uhrmacherkunst.

Mit dem „Meisterstück Füllfederhalter

149“ fertigte Montblanc

im Jahre 1924 ein Schreibgerät,

das seinem Namen voll gerecht wurde.

Sein funktionales, ästhetisches Design,

die innovative Tintenführung und seine

von Hand geschliffene Goldfeder haben

diesen Federhalter zu einem legendären

Schreibgerät gemacht. Im Geiste dieses

Meisterstücks entwickelte Montblanc eine

neue Uhrenlinie. Wie der legendäre Füllfederhalter

zeichnet sich die Montblanc

Meisterstück Heritage Kollektion durch erlesene

Handwerkskunst, zeitloses Design

und Funktionalität aus. So wird die Zeit

über facettierte Zeiger in klassischer Dauphine-Form

auf bombierten, silber-weißen

Montblanc

Meisterstück

Heritage

Pulsograph

Zifferblättern mit Sonnenschliff angezeigt.

Polierte, ebenfalls in facettierter Form gestaltete

Appliken in drei unterschiedlichen

Längen und eine markante aufgesetzte

römische „XII“ formen den Stundenkreis.

Unterschiedliche Oberflächen-Finissierungen,

wie etwa der horizontale Satinschliff

des Mittelteils, unterstreichen die

klassische Form der eleganten Gehäuse mit

einer Größe von 39 oder 41 Millimetern.

Die Krone trägt das Montblanc-Emblem.

Montblanc Meisterstück

Heritage Pulsograph

Die Manufaktur Minerva, aus der später die

heutige Montblanc-Manufaktur in Villeret

hervorging, fertigte 1923 einen der ersten

Fotos: Montblanc

42


UHREN | MONTBLANC

Die Federhalter wie die Uhren von

Montblanc überzeugen durch erlesene

Handwerkskunst und zeitloses Design.

mechanischen Armband-Chronographen.

Mit einer Pulsometerskala versehen, waren

diese präzisen Kurzzeitmesser besonders

bei Ärzten beliebt. Auf dreißig Pulsschläge

skaliert, erlaubten sie es, den Minutenpuls

zu messen, ohne das komplette Zeitintervall

abwarten zu müssen. So ist es auch

noch heute beim neuen Meisterstück Heritage

Pulsograph, einem auf 90 Stück limitierten

Monopusher-Chronographen. Die

Pulsometerskala befindet sich am äußeren

Rand des Zifferblattes. Dabei handelt es

sich um eine logarithmische, auf dreißig

Pulsschläge kalibrierte Skala mit Zehnerund

Fünfereinteilung. Sie umschließt die

konzentrisch anschließende Chronographen-Sekundenskala,

die entsprechend des

2,5-Hertz-Rhythmus’ des Handaufzugkalibers

eine Fünftelsekunden-Einteilung ausweist.

Die Chronographenzeiger bestehen

aus gebläutem Edelstahl, wobei der große

aus der Mitte für die Sekunden eine rote

Spitze und der kleine Totalisatorenzeiger

für die Minuten einen Pfeil trägt – eine

Referenz an das Emblem der ehemaligen

Manufaktur Minerva.

Zur Zifferblattmitte hin folgen der Minuterie

mit feinen schwarzen Punkten

scharf facettierte und vergoldete Stundenappliken

sowie die römischen Ziffern

Sechs und Zwölf. Ein in Form des Montblanc-Emblems

geschliffener und bei sechs

Uhr ins Gehäuse eingelassener Diamant

weist auf das Manufakturkaliber hin. Dabei

handelt es sich beim MB M13.21 um einen

fein finissierten Eindrücker-Schaltradchronographen

mit horizontaler Räderkupplung,

das sich durch das Saphirglas im

Boden des 41 Millimeter großen Gehäuses

zur Schau stellt.

Montblanc Meisterstück

Heritage Perpetual Calendar

Mechanisch höchst anspruchsvoll, ist die

große Komplikation des Ewigen Kalenders

Ausdruck vollendeter Uhrmacherkunst.

Im Gegensatz zum normalen Vollkalender

zeigt sie bis ins Jahr 2100 das richtige Datum

an und muss auch nach Monaten mit

weniger als 31 Tagen und selbst in Schaltjahren

nicht von Hand korrigiert werden.

Die Indikationen sind harmonisch auf dem

Zifferblatt angeordnet: das Datum bei 3,

der Wochentag bei 9 und der Monat bei

12 Uhr. Auf der inneren Skala der Monatsanzeige

wird der Schaltjahreszyklus

von einem blauen Dreieck angezeigt, das

Schaltjahr kennzeichnet eine rote 4. Ein

Mondphasenfenster bei 6 Uhr indiziert das

Mondalter in Tagen.Die feinen gebläuten

Zeiger heben sich elegant von dem silberweißen,

bombierten Zifferblatt mit Sonnenschliff

ab. Ein Saphirglasboden im 39

Millimeter großen Gehäuse gibt den Blick

auf das aufwendig verzierte Automatikkaliber

MB 29.15 frei.

Montblanc Meisterstück

Heritage Moonphase

Die Mondphase gilt als eine der beliebtesten

mechanischen Komplikation – stellt

sie doch das stete Auf und Ab Lunas im

Kleinformat auf dem Zifferblatt dar. Bei

der Heritage Moonphase ist die Indikation,

die auch ein Zeigerdatum integriert, prominent

bei sechs Uhr platziert. Sie zeigt die

klassische Ansicht mit halbmondförmigem

Fenster auf einer „Double-bubble“-Grundlinie,

die der Mondsilhouette auf der darunterliegenden

Scheibe im Monatsverlauf

ihre wechselnden Gesichter verleiht. Der

präzise Lauf wird vom automatischen Uhrwerk

Kaliber MB 29.14 gesteuert, dessen

Mechanik, insbesondere der Aufzugsrotor

und die golden glänzende Unruh, durch

den Saphirglasboden betrachtet werden

können. Das Modell hat einen Durchmesser

von 39 Millimetern und ist in Rotgold

sowie in Edelstahl erhältlich.

Montblanc Meisterstück

Heritage Date Automatic

Bei dieser klassischen Dreizeigeruhr mit

Datum kommt die ganz eigene Ästhetik

der Linie besonders schön zum Ausdruck:

das bombierte Zifferblatt mit den feinen

schwarzen Minutenindexen auf dem abfallenden

Zifferblattrand, die scharf facettierten

Index-Appliken in unterschiedlichen

Längen, die aufgesetzte römische XII, das

Datumsfenster mit poliertem Rahmen und

der feine Sonnenschliff, der seinen strahlenförmigen

Schimmer je nach Lichteinfall

über das Zifferblatt wandern lässt. Über

allem drehen sich die rhodinierten und

polierten Stunden- und Minutenzeiger im

Dauphine-Stil mit spitz zulaufenden Facetten.

Die Zeiger werden durch das mechanische

Uhrwerk Kaliber MB 24.17 mit

automatischem Aufzug angetrieben, dessen

Finissierung und die goldglänzende Unruh

durch einen Sichtboden mit Saphirglas

sichtbar sind. www.montblanc.com

Montblanc

Meisterstück

Heritage

Perpetual

Calendar

Montblanc

Meisterstück

Heritage

Moonphase

Montblanc

Meisterstück

Heritage Date

Automatic

43


UHREN | HANHART

Wüstenabenteuer

Sport und Abenteuer – das sind die aktuellen Themen von Hanhart, mit denen

sich der traditionsreiche Premium-Uhrenhersteller nun präsentiert.

Ein roter Drücker ist das Wiedererkennungszeichen

von Hanhart:

Jeder Chronograph trägt diese Signatur,

die auf die Geschichte der Marke

verweist. Denn Hanhart hat sich in den

1920er und 1930er Jahren einen hervorragenden

Ruf als Hersteller von zuverlässigen

und robusten Stoppuhren sowie Taschenund

Armband-Chronographen erworben.

Kaum ein Freizeitsportler im Nachkriegsdeutschland,

der nicht die typische Hanhart-Stoppuhr

am Band um den Hals des

Trainers kannte. Auch die Hanhart-Fliegerchronographen

aus der Zeit des Zweiten

Weltkriegs sind für ihre Funktionalität

sowie für ihr Design legendär.

Daran erinnert die Marke heute wieder

und schafft damit einen furiosen Neustart:

Anfang des Jahres 2014 wurde das operative

Geschäft des traditionsreichen Uhrenher-

stellers aus der Schweiz zurück nach Gütenbach

im Schwarzwald verlegt.

Zu den spannendsten neuen Modellen

gehört in diesem Jahr zweifellos die Fliegeruhr

PRIMUS Desert Pilot mit einem

automatischen Chronographenwerk – eine

sportliche Uhr im Outdoor-Look mit gestrahltem

Edelstahlgehäuse, sandfarbenem

Zifferblatt und ebenfalls sandfarbenem Textilband.

Deutlich erkennbar sind die nostalgischen

Designelemente, die auf die Vergangenheit

von Hanhart hinweisen. Neu

ist hingegen der Look des Zifferblatts, das

dank einer großen Zwölf und deutlichen

Indexen klar ablesbar ist. Zudem sind die

Stundenmarkierungen sowie die Zeiger mit

schwarzem Super-LumiNova beschichtet.

Mit diesem Auftritt verweist der Chronograph

schon optisch auf eine besondere

Herausforderung: Hanhart tritt mit dem

Einsatz unter härtesten Bedingungen –

Stephan Schott und Holm Schmidt für

X-Raid Mini All4 Racing.

Modell als Sponsor des Rallye-Teams von

Stephan Schott und Holm Schmidt an, welche

als nächstes Rennen die Rallye Dakar

bestreiten werden. www.hanhart.com

Fotos: Hanhart

Sportliche Uhr im Outdoorlook:

der Fliegerchronograph PRIMUS

Desert Pilot.

44


PIONEER TachyTele

1938 markiert in der Geschichte von Hanhart

den Beginn einer neuen Epoche – das erste

Modell der Hanhart Chronographen geht in

Serie. Seit jeher orientiert sich Hanhart an den

einfachen Maximen: höchste Präzision und

Zuverlässigkeit, perfekte Ablesbarkeit, einfache

Bedienbarkeit sowie beste Robustheit.

www.hanhart.com

Automatisches Chronographenwerk HAN3703,

asymmetrische Drückeranordnung, 28‘800 A/h,

4 Hz, 27 Steine, Gangreserve nach Vollaufzug 42

Stunden, Stoppfunktion, Tachymeter-Skala im

Zentrum, Telemeter-Skala an der Peripherie.


UHREN | BAUME & MERCIER

Eine Grundform, viele Varianten:

In der Kollektion „Promesse“

verbindet sich ein rundes Gehäuse

mit einer ovalen Lünette.

Zwei verschiedene Gehäusegrößen

(30 oder 34 Millimeter) inszeniert Baume &

Mercier mit diversen Farben, Diamanten,

Perlmutt, Quarz- oder Automatikwerk.

Damenwahl

Rund und oval, zeitlos und elegant, glamourös und dezent:

Die neue Kollektion „Promesse“ von Baume & Mercier bietet eine breite Palette

von exklusiv für Frauen entwickelten Uhren.

Die eigene Vergangenheit bot die

Ins piration für die Neuheit, mit

der Baume & Mercier Begehrlichkeiten

bei Frauen weckt: Eine Uhr aus den

70er-Jahren, entdeckt in der Genfer Museumssammlung

der Schweizer Uhrenmarke,

gab mit ihrem Gehäuse und ihrer Form

den Impuls zur Kreation der Kollektion

„Promesse“, in der Kreis und Oval zu einem

Design verschmelzen.

Das Gehäuse der neuen „Promesse“-Modelle

ist rund und birgt eine ovale Lünette,

was effektvolle Spiele mit Formen, Linien

und Materialien erlaubt. Mal sind Rund

und Oval dezent mit kleinen Reihen Brillanten

betont oder auffallend glamourös

mit Brillanten in Szene gesetzt, mal wirkt

Edelstahl pur für sich oder verkörpert im

Duett mit Gold den neuen Trend zum Bicolor.

Eine Besonderheit ist ein Modell mit

Lünette aus echtem Perlmutt, welches das

Zifferblatt rahmt.

Diese Beispiele belegen die Modellvielfalt

der neuen Kollektion, deren Uhren zu-

dem in zwei verschiedenen Größen sowie

mit Quarz- oder Automatikwerken erhältlich

sind. Ob 30 oder 34 Millimeter Gehäusedurchmesser

– das Design verströmt

stets den gleichen Charme. Mechanikfans

freuen sich, wenn dieser noch durch einen

Blick auf den Ge häuseboden verstärkt wird:

Bei den Modellen mit Automatikwerk hat

man dank eines Glasfensters freie Sicht auf

die Mechanik.

Vier Jahre Entwicklungszeit

Entstanden ist die Kollektion „Promesse“

unter der Ägide von Baume & Mercier-

CEO Alain Zimmermann. „Vier Jahre lang

haben wir an diesen Neuheiten gearbeitet“,

berich tete Zimmermann bei der Präsentation

der Uhren. Vier Jahre, um sich Zeit

und Muße für jedes Detail von „Promesse“

zu nehmen. Denn „Promesse“ sei laut Zimmermann

nicht nur ein Versprechen an die

Frau, die sie trage, sondern auch ein Qualitätsversprechen

der Marke. Dafür stehen

Details wie das minimalistische und doch

feminine Zifferblatt, das silberfarben oder

aus Perlmutt gefertigt ist und ein feines

Streifendekor trägt. Zimmermann: „Uhren

von Baume & Mercier sind oft die erste

‚richtige‘ Uhr oder ein Geschenk zu einem

wichtigen persönlichen Anlass wie Geburtstag,

Hochzeitstag oder Geburt.“

www.baume-et-mercier.de

Ist stolz auf die neue Kollektion „Promesse“:

Baume & Mercier-CEO Alain Zimmermann.

Fotos: Baume & Mercier

46


L I F E I S A B O U T M O M E N T S

C E L E B R AT I N G E L E G A N C E S I N C E 1 8 3 0

DUO CLIFTON

ZWEIFARBIG

30 MM UND 41 MM

AUTOMATIK

www.baume-et-mercier.com


UHREN | JUNGHANS

History Reloaded

Die eigene Geschichte ist häufig die beste Inspiration

für neue Modelle. So lässt Junghans in diesem Jahr ein

Erfolgsmodell aus den 1950er Jahren wieder aufleben.

Feine Vintage-Ästhetik:

Die Meister Telemeter

spiegelt den Stil der

1950er Jahre wider.

V

on einem historischen Chronographen

aus dem Jahr 1951 inspiriert,

präsentiert der deutsche Uhrenhersteller

Junghans 2014 mit der Meister

Telemeter ein neues Mitglied in der Riege

der Meister-Uhren, das Tradition und

Funktionalität miteinander verbindet.

Das Zifferblatt ist mit den symmetrisch

angeordneten Totalisatoren

und den Skalen um die Minuterie

dezent gestaltet und ermöglicht

somit beste Ablesbarkeit.

Das Gesicht der Uhr mit der

speziellen Anordnung der Hilfszifferblätter

folgt dem historischen

Vorbild, das mit dem legendären

Junghans-Schaltrad-Chronographen

J88 ausgestattet war. Heute arbeitet im

Inneren des Edelstahlgehäuses mit einem

Durchmesser von 40,8 Millimetern das

Automatikwerk J880.3. Es liefert präzise

Schöne Schlichtheit:

Die Designuhren

der Linie max bill by

junghans sind heute

moderne Klassiker

fürs Handgelenk. Die

klare Gestaltung der

Modelle basiert auf

den Originaldesignzeichnungen

des

Bauhauskünstlers

Max Bill.

Stoppzeiten, die über die Tele- und Tachymeterskalen

die gewünschten Auskünfte

zur gemessenen Distanz oder zurückgelegten

Strecke geben.

Design & Zeit

Schlicht und klar – und damit im Einklang

des puristischen Stils der max bill-Linie

– präsentieren sich die neuen Automatik-

Modelle in der beliebten Kollektion.

Das bislang nur in der Handaufzugsvariante

eingesetzte Zahlen-Zifferblatt wird

nun erstmals in einem größeren Durchmesser

von 38 Millimetern in eine Automatikuhr

integriert. Mit dem schiefergrauen

oder schwarzen Zifferblatt in Verbindung

mit den gedeckten Lederbändern entsteht

somit eine Dreizeigeruhr, die allen Modeerscheinungen

trotzt. Der Stahlboden auf

der Rückseite trägt die Signatur von Max

Bill.

www.junghans.de

Fotos: Junghans

48


Mit ihrer Reduktion auf das Wesentliche und der klaren

Formensprache ist die max bill by junghans zu einer

Designikone unserer Zeit geworden. Bereits vor über

50 Jahren entwickelte der Bauhaus-Künstler Max Bill

für Junghans ästhetische Maßstäbe für Uhren, die heute

Kultstatus genießen und mehr denn je faszinieren.

Die Kraft der Klarheit.


UHREN | RAYMOND WEIL

Partitur der Mechanik

Während die meisten Uhrenmarken sich den unterschiedlichsten Sportarten verschreiben,

fühlt sich Raymond Weil seit jeher der Welt der Opernmusik verbunden. Diese

Maxime gilt auch für die diesjährigen Neuheiten der unabhängigen Genfer Uhrenmarke.

Offenherzig

und luxuriös: die

Freelancer Lady

mit Diamantlünette.

Sportlich und distinguiert: der Freelancer

Chronograph im Titangehäuse.

Raymond Weil erweitert in diesem

Jahr die durch eine klare Linienführung

und spannenden Materialmix

gekennzeichnete Kollektion Freelancer um

einen automatischen Chronographen im

Titangehäuse. Dieses hat einen stattlichen

Durchmesser von 45 Millimetern und ist

wasserdicht bis 100 Meter. Das schiefergraue

Zifferblatt, von dem sich die Chronographenzeiger

in Orange abheben, zeigt

auch das Datum und den Wochentag an.

Die Tachymeterskala auf dem Rehaut dient

der Ermittlung von Durchschnittsgeschwindigkeiten.

Als mechanischer Taktgeber

kommt das Kaliber RW5000, basierend

auf dem Valjoux 7750, zum Einsatz.

Die neue Freelancer für Damen zeigt sich

ganz offenherzig, denn ihr anthrazitfarbenes

Zifferblatt, mit außergewöhnlichem

Spitzendekor verziert, lässt tief auf die

Unruh, das tickende Herz des automatischen

Uhrwerks, blicken. Zwölf Diamanten

setzen als Indices funkelnde Akzente.

66 weitere akzentuieren die Lünette des 38

Millimeter großen Edelstahlgehäuses.

Klassisch und

elegant: die Maestro

Mondphase mit

Tag-/Datumsanzeige.

Im Zeichen des Mondes

Auch die Kollektion mit dem klangvollen

Namen „Maestro“ wird um ein besonders

elegant anmutendes Modell ergänzt. Dieses

steht ganz im Zeichen des Mondes und

indiziert den Lauf des Erdtrabanten bei

sechs Uhr. Als optisches Gegengewicht

zu der liebevoll ausgeführten Indikation

erscheinen Tag und Datum durch zwei

Fenster unterhalb der Zwölf. Als Bühne für

diese Anzeigen fungiert ein silberfarbenes,

mit filigraner Guilloche dekoriertes Zifferblatt,

über dem gebläute Zeiger kreisen.

Die Maestro Mondphase hat ihren Auftritt

in einem 44 Millimeter großen Edelstahlgehäuse.

Von dem eleganten Modell sind

vorerst weltweit nur 500 Exemplare erhältlich.

www.raymond-weil.com

Fotos: IRaymond Weil

50


UHREN | PORSCHE DESIGN

Design & Präzision

Seit 1972 profiliert sich Porsche Design dank einer überschaubaren Kollektion moderner

Instrumentenuhren mit einer betont eigenständigen Markenpersönlichkeit. Besonders

die Chronographen, häufig in innovative Materialien gekleidet, sind bei Kennern beliebt.

Porsche 911. Drei Zahlen und ein

Name nur, doch diese gelten auf der

ganzen Welt als Inbegriff von Geschwindigkeit,

Luxus und Stil. Vor über 50

Jahren lief das Sportcoupé in Zuffenhausen

zum ersten Mal vom Band – und hat seither

zahllose Männerherzen höher schlagen

lassen. Nicht ganz so bekannt dürfte die

Tatsache sein, dass der Gründer Professor

Ferdinand A. Porsche sich nicht nur auf

das Design von Luxussportwägen verstand,

sondern auch Uhren und weiteren Accessoires

ein markantes Gesicht verlieh. 1972

gründete die vor zwei Jahren verstorbene

Designkoryphäe die Uhrenmarke Porsche

Design. Das erste Produkt, der Chronograph

I, erschien gänzlich Schwarz.

„Schwarz ist die einzige Farbe, die nicht

von der Form ablenkt“, sagte Porsche bei

der Vorstellung. Und ein stimmiges Produkt

solle „durch die reine Form erhöht

werden“, so seine Maxime. Doch es sind

nicht nur die funktionelle Ästhetik und die

hochwertige Schweizer Mechanik, die die

Porsche-Design-Uhren charakterisieren,

sondern auch die Verwendung innovativer

Materialien.

Black is beautiful: wie die erste Uhr

des Hauses ist die Timepiece No. 1

von oben bis unten schwarz.

Klarlinig wie ein Drehzahlmesser:

das Zifferblatt der Chronograph

Titanium Limited Edition.

Aus Titan geschmiedet

So führte die Marke zum Beispiel Titan als

Werkstoff in die Welt der Zeitmessung ein.

Daraus ist auch die aktuelle Timepiece No. 1

geschmiedet. Auf 500 Modelle limitiert,

hat sie das populäre ETA/Valjoux 7750,

ausgestattet mit dem exklusiven Porsche-

Rotor, als mechanischen Motor. Dessen

Präzision wird von einem Chronometer-

Zertifikat der Schweizer COSC bescheinigt.

Ganz im Sinne Ferdinand A. Porsches

ist die „Karosserie“ der Uhr schwarz beschichtet,

bis hin zur getönten Saphirglas-

Öffnung im Boden. Die Tachymeter-Skala

auf der Lünette dient der Ermittlung von

durchschnittlichen Geschwindigkeiten.

Baugleich und ebenfalls auf 500 Exemplare

limitiert ist die Chronograph Titanium

Limited Edition, die in einem klassischen

Titan-Gehäuse vorfährt. Im Gegensatz

zur Timepiece No. 1, die von einem Kautschukband

gehalten wird, sitzt sie an einem

Kalbslederband. www.porsche-design.com

Fotos: Porsche Design

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UHREN | TRENDS

DIE UHREN-TRENDS DES JAHRES

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Zarte Versuchung

Schokolade sorgt für Glücksgefühle.

Das „schwarze Gold”

eignet sich aber auch hervorragend

als „zarter Schmelz“

auf dem Zifferblatt und sorgt

dabei für Genuss ohne Reue

– und ohne Kalorienzählen.

01_Chronoswiss Die Sirius Artist in Rotgold, eine mechanische Uhr mit Handaufzug,

steht ganz im Zeichen alter Handwerkskünste. Ihr von Hand guillochiertes

und emailliertes Zifferblatt wird von Diamanten akzentuiert. 02_Montblanc Mit der

Anzeige einer zweiten Zeitzone richtet sich die automatische TimeWalker GMT an

Kosmopoliten. 03_Tissot Die Luxury Automatic Lady richtet sich an starke Frauen,

hat sie doch als automatisches Herzstück das „Powermatic 80”-Kaliber, ein Uhrwerk

mit einer Gangreserve von 80 Stunden. 04_Certina Einen elegant-schimmernden,

ins Rötlich stechenden Braunton kennzeichnet die DS Dream Lady, die in einem

mit Rotgold plattierten Edelstahlgehäuse und dazu passenden Indices erscheint.

Im Innern arbeitet mit dem „Precidrive” eines der präzisesten Quarzwerke unserer

Zeit. 05_Breitling Eine intensive braune Farbnuance auf dem Zifferblatt verleiht der

Transocean Chronograph 38, die von einem automatischen Werk mit Chronometerzertifikat

angetrieben wird, ihre harmonische Ausstrahlung. Passend dazu das braune

Lederband und das Roségold auf der Lünette. 06_Oris Zwölf Diamanten bringen das

schokoladefarbene Zifferblatt der Aquis Date Diamonds zum Leuchten. Sie ist wasserdicht

bis 300 Meter und hat eine Keramiklünette zum Einstellen der Tauchzeit.

Fotos: Hersteller

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astron gps solar chronograph.

die uhr, die sich ihrer zeitzone anpasst*.

Die neue Astron verbindet sich mit nur einem Knopfdruck mit dem GPS-

Netzwerk und stellt sich auf die Ortszeit Ihrer Zeitzone* ein. Dafür nutzt

sie ausschließlich Lichtenergie und benötigt keinen Batteriewechsel.

*Die Zeitzonendaten entsprechen dem Stand Januar 2014. Bei Notwendigkeit kann die Zeitzone auch

manuell eingestellt werden.

d e r p e r f e k t i o n v e r p f l i c h t e t


UHREN | SEIKO

Die neuen Modelle der

Grand Seiko Historical

Collection „Selfdata”

sind limitiert und erinnern

optisch an die

Originalmodelle aus

dem Jahr 1964.

Unverfälschte

Uhrmacherkunst

Für internationale Sammler sind sie Kult: Kenner schätzen die Uhren der Linie

„Grand Seiko“, die im Topsegment von Seiko angesiedelt sind.

Mit neuen Modellen untermauert die japanische Marke nun diesen Anspruch.

Für Uhrenkenner sind sie ein seltenes

Highlight: Die Uhrenmodelle Grand

Seiko, die mit handgefertigten Manufakturwerken

ausgestattet sind und in

den Ateliers von Seiko entstehen – von A

bis Z. Denn sowohl die Herstellung aller

Komponenten als auch die Endmontage

finden in den Werkstätten der japanischen

Marke statt. Eingeführt wurde die Luxuslinie

von Seiko 1960 und seitdem ist sie

nach Auskunft des Unternehmens ihrem

Anspruch treu geblieben: Man strebe nach

„unverfälschter Uhrmacherkunst“ und

wolle „Uhrenliebhabern die ultimative

funktionale Luxusuhr bieten“, heißt es bei

Seiko. Und weiter: „Jede einzelne Grand

Seiko Uhr ist so präzise, verlässlich, gut

ablesbar und bequem zu tragen wie es nur

möglich ist. Grand Seiko verkörpert alles,

was eine Luxusuhr bieten muss – ohne unnötige

Verzierungen, nur reine, als Kunst

zelebrierte Uhrmacherei.“

Echte Raritäten

Nicht nur dieser Anspruch hat zum Kultstatus

von Grand Seiko beigetragen, sondern

auch die seltene Verfügbarkeit. In

Japan hoch angesehen, fertigt Seiko kaum

genügend Modelle, um der heimischen

Nachfrage nachzukommen. Dazu noch das

internationale Interesse, so dass die Linie

bis 2012 im Deutschland nicht einmal erhältlich

war. Doch das hat sich geändert:

Mittlerweile werden Grand Seiko-Modelle

Fotos: Seiko

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UHREN | SEIKO

Das Zifferblatt der Grand

Seiko Hi-Beat GMT

SBGJ001 zeigt das Profil

des Mount Iwate.

Alle Grand-Seiko-Modelle der neuen, limitierten „Selfdata“-Kollektion sind mit Seikos

fortschrittlichstem Quarzkaliber 9F82 ausgestattet und verfügen über einen Doppelimpuls-

Schrittmotor, der die Bewegung großer Zeiger erlaubt, einen „Backlash-Auto-Adjust“-

Mechanismus, eine sofortigen Datumsschaltung sowie ein versiegeltes Kalibergehäuse.

auch an ausgewählten Stellen in Deutschland

verkauft. Dort haben die Kunden die

Kollektion bereits für ihre Leistung schätzen

gelernt: Jedes Modell muss Tests bestehen,

die strenger sind als die der offiziellen

Schweizer Chronometerprüfstelle COSC

und „Grand Seiko Standards“ genannt

werden.

Plattform für Innovationen

Die Kompetenz in der Uhrenherstellung

belegt Seiko zudem durch das Beherrschen

weiterer Techniken der Zeitmessung: Neben

mechanischen Uhren fertigt Seiko

auch Quarzmodelle und nutzt die Technik

der Kinetic sowie Spring-Drive. Bei Kinetic

wird die Bewegungsenergie des Trägers

in elektrische Energie umgewandelt, bei

Spring-Drive sorgt eine elektromagnetische

Hemmung für höchste Präzision,

während die Energie durch Aufziehen der

Uhr einer herkömmlichen Zugfeder zugeführt

wird. Diese Technik kommt auch in

der Kollektion Grand Seiko zum Einsatz,

da diese eine perfekte Plattform für Innovationen

von Seiko darstellt.

So arbeiten die neuen limitierten Modelle

der Grand Seiko Historical Collectin „Selfdata“

mit einem hochmodernen Quarzkaliber,

das besonders präzise ist. Optisch

schlagen die Uhren eine Brücke zur Vergangenheit:

Das Design von zwei limitierten

Vintage-Modellen ist von der ersten

Grand Seiko von 1964 inspiriert, die über

eine Datumsschnellschaltung durch Drehen

der Krone und eine Wasserdichtigkeit

von 5 bar verfügte. Als Reminiszenz an die

Moderne sind die Neuheiten jedoch bis 10

bar wasserdicht.

Eine Verbindung von historischem Design

und neuester Technik bieten auch die

neuen Modelle Grand Seiko Hi-beat, die

zum ersten Mal mit GMT-Funktion angeboten

werden. Herzstück des Uhrwerks

ist die hohe Frequenz des Automatikwerks:

Dessen Unruh vollzieht 36.000 Halbschwingungen

pro Stunde. Eingebettet ist

das Präzisionswerk in ein Gehäuse, das eine

moderne Interpretation eines historischen

Seiko-Modells darstellt. Eine Reminiszenz

an die eigene Geschichte findet sich zudem

Die neue Grand Seiko

Hi-Beat ist erstmals mit

GMT-Funktion ausgestattet.

in einem feinen Detail auf dem Zifferblatt:

Dessen feines, strahlenförmige Muster

stellt das zerfurchte Profil des Mount Iwate

im Norden Japans dar – jenes Berges, den

die Uhrmacher und Uhrmacherinnen der

Ateliers sehen, in denen die mechanischen

Grand Seiko Uhren entworfen und gefertigt

werden.

www.seiko.de

57


UHREN | MEISTERSINGER

Aufruf zur

Entschleunigung

führen, geben sie diese auf fünf Minuten

genau an. Dabei kommen sie ohne einen

Minuten- und Sekundenzeiger aus und folgen

dem Beispiel der Sonnenuhr. Mit diesem

nonchalanten Motto richten sich die

mechanischen Zeitmesser an Menschen,

die sich ganz bewusst die Freiheit nehmen,

auf eine übergenaue Angabe zu verzichten.

Charmante Anzeigeart

Mit ihrer Springenden Stunde tanzt die

neue Salthora ein wenig aus der Reihe. Bei

dieser charmanten Anzeigeart indiziert

eine Scheibe die Stunde mechanisch-digital

und bringt alle 60 Minuten Bewegung

auf das Zifferblatt. Der überlange Nadelzeiger

im Zentrum weist hier auf die Minuten,

die bei MeisterSinger der Harmonie

wegen immer zweistellig dargestellt

werden. Das Modul für diese Komplikation

hat das Münsteraner Unternehmen übrigens

selbst entwickelt. Die Salthora wird

von einem automatischen ETA- oder Sellita-Kaliber

angetrieben, das hinter einem

Glassichtboden im 40 Millimeter großen

Edelstahlgehäuse tickt.

Die neue Paleograph adressiert ebenfalls

Liebhaber ausgefallener Mechanik. Neben

der vornehmen Schaltradtechnik im

Inneren begeistert der Eindrücker-Chronograph

ebenfalls durch das ausgewogene,

puristische Design à la MeisterSinger.

Das nach allen Regeln Schweizer Kunst

verzierte MSYN13 mit Handaufzug verrichtet

sein Werk in einem 43 Millimeter

großen Edelstahlgehäuse, zur Freude von

Mechanikfans sichtbar durch den Glasboden.

www.meistersinger.de

2014 hat MeisterSinger seine Uhrenkollektion neu

ausgerichtet und bietet ausschließlich Einzeigeruhren

und Einzeigeruhren mit Zusatzfunktion.

Sie demonstrieren, wie charmant es sein kann, die Zeit

auf möglichst einfache Weise abzulesen.

In der Welt der Uhren gibt es wenig,

was es nicht gibt: von Langzeitgenies,

die in der Lage sind, die Zeit und das

Datum inklusive der Jahreszahl bis ins Jahr

2100 korrekt anzuzeigen, bis hin zu Kurzzeitspezialisten,

deren Chronographenmechanismus

bis auf die 100stel Sekunde

genau misst. Hochkomplexe mechanische

Wunderwerke, deren emsig arbeitende

Unruh die Zeit mit 19.600, 21.6000,

28.800 oder 36.000 Halbschwingungen in

der Stunde zerhackt.

Einen erfrischend anderen, ja beinahe

schon philosophisch anmutenden Kontrapunkt

setzen hingegen die Einzeigeruhren

von MeisterSinger. Anstatt uns das

gnadenlose Diktat der Zeit vor Augen zu

Die Salthora wartet

mit einer Springenden

Stunde auf.

Der Paleograph ist ein Monopusher-Chronograph,

bei dem

alle Funktionen über einen

Drücker gesteuert werden.

Fotos: MeisterSinger

60


Circularis

Kraftvolles Uhrwerk –

mustergültiges Design


www.meistersinger.de


UHREN | ORIS

Dem Himmel entgegen

Im 110. Jubiläumsjahr wartet Oris mit einer Vielzahl neuer Mechanik-Modelle auf,

die an die Tradition des Hauses anknüpfen. Darunter erstmals eine Fliegeruhr

mit mechanischem Höhenmesser.

Die Big Crown ProPilot

Altimeter kann die

aktuelle Höhe, in

der sie sich befindet,

messen und darstellen.

Für alle, die in luftigen Höhen unterwegs

sind, bietet Oris mit der Big

Crown ProPilot Altimeter ab sofort

eine zuverlässige Begleiterin, die über einen

mechanischen Höhenmesser verfügt.

Dank dieses Features zeigt das Zifferblatt

mittels einer gelben Skala von null bis

4.500 Metern bzw. 14.500 Fuß die Höhe

an, in der sich die Uhr befindet. Da die Anzeige

in Abhängigkeit zum Luftdruck funktioniert,

muss der Träger die Krone bei der

Vier aufschrauben, um den Höhenmesser

zu aktivieren. Den aktuellen Luftdruck gibt

eine rote Skala wieder. Neben dem Höhenmesser

und dem Barometerwerk arbeitet

in der 47 Millimeter großen Edelstahluhr

das Automatikwerk Sellita SW200.

Einfach himmlisch

Doch die Hölsteiner Uhrenmarke wartet

in diesem Jahr nicht nur mit außerordentlich

sportlichen Uhren auf sondern zeigt

sich mit der neuen Artix Pointer Moon auch

von der klassischen Seite. Das Artix-Modell

verfügt neben dem bewährten Zeigerdatum

auch über eine Anzeige der Mondphase,

die mithilfe eines Zeigers dargestellt

wird und auch in der Nacht zu sehen ist.

Die Artix

Pointer Moon

zeigt die

Mondphase

besonders

genau an.

Im Gegensatz zu den meisten „romantischen“

Mondanzeigen, wo der Erdtrabant

mithilfe einer Scheibenmechanik realisiert

wird, springt hier ein Zeiger immer zur

Tageshälfte weiter und zeigt den exakten

Mondstand an. Zudem ist die Indikation

besonders präzise berechnet. Möglich

macht dies das neue Kaliber 761, basierend

auf SW 220. Das Modell hat ein schlankes,

elegantes Gehäuse mit abgeschrägten

Hörnern, 42 Millimeter im Durchmesser

und wasserdicht bis 100 Meter. www.oris.ch

Auf der Rückseite

zeigt sich der

charakteristische

Oris-Rotor durch

den Glasboden.

Fotos: Oris

60


UHREN | VULCAIN

Die Uhr der

Präsidentin

1858 gegründet, hat sich Vulcain sich mit komplizierten Zeitmessern schnell in der

Welt der Haute Horlogerie etabliert. Legendär ist bis heute das Weckerwerk

„Cricket”, das seit 1947 auch einige der US-Präsidenten aus dem Schlaf holte.

Der Wecker auf dem Nachttisch,

das Handy in der Hosentasche,

das Outlook-Programm am Laptop:

wer heutzutage einen Termin hat oder

einfach nur aufstehen muss, hat die Qual

der Wahl. Vor dem Anbruch des digitalen

Zeitalters war das anders. Zwar gab es damals

bereits den guten alten Wecker und

auch der Hahn krähte auf dem Misthaufen,

damit waren die Weckdienste jedoch ziemlich

erschöpft.

Aus diesem ein wenig trostlosen Blickwinkel

heraus betrachtet, markierte die

Einführung des Weckerwerks von Vulcain

im Jahr 1947 einen wichtigen Meilenstein

in der Uhrmacherei, erweiste sich dieses

doch als praktische Zusatzfunktion im Alltag

und im geschäftlichen Umfeld. Vulcain

gelang es mit der „Cricket“, im kleinen

Raum eines Armbanduhrengehäuses einen

Ton zu erzeugen, der laut genug ist, auch

verschlafene Uhrenliebhaber aus Morpheus’

Armen zu reißen. Die Technik: ein

winziges Hämmerchen, das auf einen Teil

des Gehäusebodens schlägt. Eine zweite

Ebene dient als Resonanzkörper, der den

durchdringend zirpenden Ton, ähnlich

dem einer Grille, verstärkt.

Dem ganz eigenen akustischen Charme

verfallen in den Folgejahren viele amerikanische

Präsidenten, wie Lyndon B.

Johnson, Dwight Eisenhower oder Harry

S. Truman, die die „Cricket” zu ihrer

Lieblingsuhr küren. „I feel somewhat less

than dressed without it“, bemerkt Lyndon

B. Johnson zum Beispiel 1964 in einem

Dankes schreiben an Vulcain.

Die „First Lady Automatic“

adressiert Liebhaberinnen

klassischer Mechanik

mit einem Faible für

außergewöhnliche Formen.

mantlünette. Dieses umfängt ein Perlmuttzifferblatt

in geschmackvollen, gedeckten

Tönen mit Guillochierung in der Mitte

und Datum bei drei Uhr. Dahinter tickt

das Automatikkaliber V-61.

Der Aviator Instrument Chronograph hingegen

greift das Thema Fliegeruhren neu

auf. Als mechanischer Bordcomputer fungiert

hier das automatische Kaliber V-59 im

44,6 Millimeter großen Gehäuse aus Edelstahl

316L. Neben den Chronographenfunktionen

hat es seine Funktionsanzeige,

die „Alarm Flag“, die Piloten vom Funkhöhenmesser

im Cockpit kennen. Auch hier

bedient man mit verschiedenen Zifferblattund

Lünettenoptionen jeden Geschmack.

www.vulcain-watches.ch

Cricket auch für Damen

2014 knüpft die Manufaktur erneut an den

Erfolg der President’s Watch an – adressiert

nun aber zum ersten Mal die Damen. Die

First Lady Automatic ist inspiriert von den

Goldenen Zwanzigern des letzten Jahrhunderts

und präsentiert sich der damaligen

Mode entsprechend in einem raffinierten

tonneauförmigen Gehäuse aus Edelstahl

316L oder Roségold, wahlweise mit Dia-

Eine Vintage-Fliegeruhr,

wie sie im Buche steht:

der „Aviator Instrument

Chronograph“.

Fotos: Vulcain

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UHREN | TRENDS

DIE UHREN-TRENDS DES JAHRES

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It’s a man’s world

Der Boyfriend-Look lässt sich

sich jetzt auch bis ans Handgelenk

perfektionieren: Diese

mechanischen Herrenklassiker

runden den Auftritt lässiger

Girlfriends erst so richtig ab.

01_Longines The Longines Column-Wheel Single Push-Piece Chronograph ist ein Ein-

Drücker-Chronograph mit edlem Säulenradantrieb, der Vintage-Uhrendesign

zeitgemäß interpretiert. 02_Union Glashütte Schwarz geht immer, egal zu welchem

Outfit. Mit diesem Farb-Statement und einem Durchmesser von 38 Millimetern

passt der automatische Seris-Chronograph auch perfekt ans Damenhandgelenk.

03_Montblanc Hier gibt der Name das Programm vor: die Meisterstück Heritage Date

Automatic versteht sich als betont zeitloser Klassiker. Sie wird vom automatischen

Kaliber MB 24.17 mit Datumsanzeige angetrieben. 04_Mido Das übersichtliche

Zifferblatt der Commander II Chrono bietet nicht nur eine gute Ablesbarkeit der Totalisatoren,

sondern zeigt auch das Datum und den Wochentag an. Im 42,5 Millimeter

großen Edelstahl-/Roségoldgehäuse tickt ein Automatikwerk. 05_Seiko Bis 200

Meter wasserdicht ist das 42,3 Millimeter große Edelstahl-/Titankarbid-Gehäuse

der Prospex Automatik Diver. Das automatische Kaliber mit Handaufzug zeigt Wochentag

und Datum an. 06_Breitling Eine Ikone unter den Fliegeruhren: Markant

gibt der aktuelle automatische Chronograph Chronomat 41 Airborne die technische

Ästhetik dieser beliebten Gattung wider, unterstrichen vom Military-Stoffband.

Fotos: Hersteller

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UHREN | ERWIN SATTLER

Ticklebendig

Formvollendet und zeitlos – unter diesem Motto präsentiert die Großuhrenmanufaktur

Erwin Sattler seit beinahe 60 Jahren ihre Zeitmesser in XXL. Unter Kennern gelten sie

als die handwerklich hochwertigsten und technisch innovativsten des Marktes.

Sie sind nicht nur schön anzuschauen,

sondern auch in höchstem Maße genau

– die Präzisionspendeluhren von

Erwin Sattler. Denn die Dauer ihrer Pendelschwünge

weicht von der Vorgabe modernster

Cäsium-Zeitnormale über Monate

und Jahre hinweg nur minimal ab. Diese

absolute Präzision der Mechanik resultiert

aus dem beinahe 60-jährigen Know-how

der Manufaktur mit Sitz in Gräfelfing bei

München, und der hohen Qualität der Materialien,

die zum Einsatz kommen. Dies

gilt auch für die Armbanduhrenlinie mit

Regulatorzifferblatt, die seit einigen Jahren

ebenso zum Sortiment gehört wie Uhrenbeweger

aus dem High-end-Bereich.

Apropos Uhrenbeweger – in der neuen

Metallica Rotalis kombiniert Erwin Sattler

acht einzeln programmierbare Module mit

der klassischen Metallica 1735. Diese Präzisionspendeluhr

im 102 x 50 cm großen

Schleiflackgehäuse hat dank ihres temperatur-

und luftdruckkompensierenden

Invarpendels sowie der Grahamhemmung

eine Ganggenauigkeit von 3 – 4 Sekunden

pro Monat. Doch nicht nur das Werk besticht

durch State-of-the-Art-Mechanik,

sondern auch der exklusiv entwickelte

Öffnungsmechanismus für die Bewegermodule.

Durch Taster in den Böden der

beiden Ausleger können diese entriegelt

und somit automatisch geöffnet werden.

Zusätzlich bietet die Metallica Rotalis ein

im Gehäuse eingelassenes Barometer und

Thermometer und verschiedene Beleuchtungsoptionen.

Handbemalte Mondkugel

Die neue Classica K 70 M, mit einer Größe

von 70 x 20,5 cm ein wenig kleiner dimensioniert,

ist ein Seilzugregulator im

besten Sinne des Wortes. Sie verfügt über

eine Gangdauer von 30 Tagen. Auf ihrem

vornehm reduzierten Zifferblatt dreht sich

eine dreidimensionale, von Hand bemalte

Mondkugel, die stets den aktuellen Stand

des Erdtrabanten anzeigt.

www.erwin-sattler.de

Mit ihren Uhrenbewegermodulen

adressiert

die Metallica Rotalis

Liebhaber von Präzisionspendeluhren

und

Armbanduhrensammler.

Die Classica

K 70 M hat

einen Monat

Gangdauer

und zeigt die

Mondphase an.

Fotos: Erwin Sattler

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SCHMUCK | TRAURINGE

Trauringe besiegeln

seit Urzeiten das

Liebesversprechen

zweiter Menschen.

Fotos: Christoph Loeb/Lila Management,

Henrich & Denzel, Gernster

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Kleiner Knigge

für Brautpaare

Heiraten leicht gemacht: Eine Hochzeit lebt von überlieferten

Bräuchen, Sitten und Traditionen. Zugegeben, heutzutage sieht

man vieles lockerer und höfische Etikette ist nicht mehr zeitgemäß.

Trotzdem sollten einige Umgangsformen beachtet werden.

Trauringe von Henrich &

Denzel in 750 Roségold

mit Diamant.

Brautstrauß

Genau genommen sollte der Bräutigam

den Brautstrauß aussuchen. Dieser sollte

farblich zum Brautkleid passen und die

Lieblingsblumen der Zukünftigen beinhalten.

Brautjungfern erhalten einen kleinen

Handstrauß, dessen Zusammenstellung

sich am Brautstrauß orientiert. Eine Blüte

aus dem Brautstrauß wiederholt sich am

Revers des Bräutigams.

Danksagungen

Nach der Hochzeit erhalten alle Gäste und

jene Leute, die dem Brautpaar Glückwunsche

übermittelt haben, eine Danksagung.

Das Paar kann sich persönlich bedanken

oder eine gedruckte Karte schicken. Die

Danksagung sollte mit dem Stil der einstigen

Hochzeitseinladung korrespondieren

und bestenfalls ein Erinnerungsfoto beinhalten.

Eheringe

Die Ringe stehen als Symbol für lichkeit und Beständigkeit, sie verbinden

Braut und Bräutigam miteinander und sind

Zeichen ihrer Liebe. Während der Verlobungszeit

wird der Ring an der linken

Hand getragen, bei der Trauung wechselt

der Ehering dann traditionell auf den Ring-

Unend-

finger der rechten Hand.

Sitzordnung

Für die Ehrentafel gilt: Die Braut sitzt

rechts vom Mann, die Eltern der Braut

neben dem Bräutigam und die Eltern des

Bräutigams neben der Braut. Sofern der

Platz ausreicht, können auch Großeltern,

Geschwister, Trauzeugen oder Freunde mit

am Brauttisch sitzen.

Tanzen

Auch wenn die Braut keinen Walzer tanzen

kann, ist es ihre Pflicht, den Eröffnungstanz

mit ihrem Bräutigam zu bestreiten.

Die nächsten Tänze sind dann für den

Vater und den Schwiegervater reserviert.

Der Bräutigam schwingt nach dem Eröffnungstanz

erst mit der Schwiegermutter

und dann mit seiner Mutter das Tanzbein.

Trauringe von Gerstner

in 585 Gelbgold, Damenring

mit drei Brillanten besetzt.

Ein Diamantenband umgibt diese

so schlichten wie edlen Trauringe

von Gerstner aus 950 Platin.

Grau- und Rosegold vermählen

sich bei diesen Trauringen

von Gerstner aufs Schönste.

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SCHMUCK | SCHAFFRATH

Diamant in

voller Blüte

Seit 1923 weckt die Diamantenmanufaktur Schaffrath die leuchtende Seele des

Diamanten und kleidet sie in einen exquisiten Körper. Die hochwertigen Kreationen

verhelfen auch ihren Trägerinnen zu einem glanzvollen Auftritt.

Der Ring Calla: Die

seidenmatte Oberfläche

sowie die glanzpolierten

Innenflächen inszenieren

den Brillanten aussergewöhnlich

ausdrucksstark.

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SCHMUCK | SCHAFFRATH

Der Ring „Calla“

ist auch in

750 Weißgold

erhältlich.

Passend

zum Ring gibt

es ein Collier.

Das Collier

aus der Serie

„Calla2“ ist in

verschiedenen

Goldtönen und

Platin erhätlich.

W

o er sich zeigt, zieht er alle Blicke

auf sich: Die außen seidenmatte,

innen hochglanzpolierte Ringschiene

von „Calla“ öffnet sich schwungvoll

für einen strahlenden Diamanten, der

an eine sich öffnende Blüte erinnert. Mit

dem Design von „Calla“ – verfügbar in 750

Weiß, Gelb- und Roségold oder 950 Pla-

tin und mit Brillanten ab 0,20 ct. – hat die

Hanauer Schmuckmanufaktur Schaff rath

einen modernen Klassiker geschaffen. Die

ungewöhnliche Einbettung des Edelsteins

war technisch äusserst anspruchsvoll und

erforderte eine hohe Kunstfertigkeit im

Umgang mit den verwendeten Materialien.

Die erfahrenen Goldschmiede von Schaffrath

haben diese Herausforderung einmal

mehr überzeugend gemeistert.

Das Familienunternehmen, 1923 gegründet,

besteht bereits in vierter Generation.

Aufbauend auf langjähriger Erfahrung,

geschulter Kompetenz und der Liebe zum

Detail entwickeln die Urenkel der Firmengründer,

Schmuckdesigner Alexander Leuz

und Diamantaire Christian Schaffrath, ihre

Konzepte mit innovativem Esprit.

So ist aus „Calla“ inzwischen eine ganze

Schmuckkollektion – mit Colliers und

Ohrsteckern – geworden, die es seit diesem

Jahr auch exklusiv bei Studio Küpper in

Aachen gibt. www.schaffrath1923.com

Das Schmuckset

„Calla2“ setzt

auf runde statt

ovale Formen.

Fotos: Schaffrath

Auch die Ohrstecker

„Calla“ zeigen die

Diamantblüte im Innern.

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SCHMUCK | LEO WITTWER

Edle Juwelen

für jede

Gelegenheit

Schmuck aus Deutschland, den man auf der

ganzen Welt kennt. Das Familienunternehmen

Leo Wittwer steht für exzellentes Design in

hervorragender Qualität und paart dezente

Eleganz mit modernem Touch.

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Der unbestrittene Klassiker:

das Leo-Wittwer-Kreuz gibt

es in vielen verschiedenen

Varianten.

750 Roségold und Kalt-Emaiil

geben der „Portofino“-Kollektion

einen ganz eigenen Look.

Schmuck von

Leo Wittwer ist mit

hohem ästhetischen

Anspruch gefertigt.

Das deutsche Familienunternehmen

Leo Wittwer kann auf eine lange

Tradition zurückblicken. Die 1920

in Pforzheim gegründete Firma wurde in

den 1980er Jahren von Reiner Maier übernommen.

Er begann sofort, die bis heute

typischen Merkmale der Kollektion zu

etablieren: ein eigenständiges Design mit

einem sportlich-klassischen Anspruch in

höchster Qualität zu vernünftigen Preisen.

Der helle Glanz von Weiß-, Gelb- oder

Rosegold wetteifert seitdem mit dem Funkeln

paveégesetzter Brillanten und Farbsteinen.

Es ist die Vielzahl von klassischen

Elementen, die kombiniert mit aktuellen

Trendideen die Besonderheit der Kollektion

ausmachen.

Schmuckstücke von Leo Wittwer sind

nicht nur handwerkliche Kunstwerke, sondern

auch Inspiration und Erlebniswelt.

Denn die Stücke entstehen aus einem hohen

ästhetischen Anspruch – schließlich

ist es die Frau von Heute, die jeden Tag

aufs Neue die größten Ansprüche an sich

selbst stellt. Diesem will auch Leo Wittwer

entsprechen und verzaubert so mit seinen

Schätzen Trägerin und Betrachter gleichermaßen.

Unverwechselbar

Der Schmuck von Leo Wittwer entsteht

aus hochwertigen Materialien: Weiß-,

Gelb- und Rosegold werden ausschließlich

in 18 Karat (750/1000) verarbeitet und

mit Brillanten, Kalt-Email, Grenadill- und

Ebenholz oder hochwertigen Farbedelsteinen

kombiniert.

Unbestrittener Klassiker ist dabei die

weltbekannte Leo-Wittwer-Kreuz-Kollektion

mit dem unverwechselbaren markanten

Überschlag, das Markenzeichen von

Leo Wittwer. Aber auch die Kollektionen

„Portofino“ und „Monte Carlo“ wissen mit

südländischem Design und hochwertigen

Juwelen Herzen zu brechen.

www.leowittwer.de

Fotos: Leo Wittwer

Passend zum Kreuz-

Anhänger zeigen

auch diese Ringe den

unverwechselbaren

„Überschlag“ des Kreuzes,

mit Brillanten besetzt.

71


SCHMUCK | CHIMENTO

Klassiker: Die einfallsreichen

„Bamboo Over“-

Armbänder begründeten

den Ruhm der Marke.

Italienische Eleganz

Der Name Chimento steht für klassischen, mit modernem Feingefühl

interpretierten Stil, für hohe Qualität und große Liebe zum Detail.

Das Jahr 2014 markiert einen sehr

wichtigen Meilenstein für Chimento

Gioiellieri: Die italienische

Schmuckmarke feiert ihren 50. Geburtstag.

Zum Jubiläum legt Chimento unter anderem

die Neuinterpretation aller erfolgreichen

Klassiker der Firmengeschichte auf,

wie zum Beispiel die legendäre „Bamboo

Over“-Kollektion in 750 Gold.

Chimento zählt zu den besten und erfolgreichsten

italienischen Schmuck-Firmen.

Gegründet 1964 von Adriano Chimento

in einer kleinen Werkstatt in der

Provinz Vicenza, hat sich die Marke schnell

einen führenden Platz in der Echtschmuck-

Landschaft erobert. Mittlerweile wird das

Unternehmen in der zweiten Generation

von Mario und Federica Chimento geführt.

Die Kreationen sind eine einzigartige

Mischung aus Tradition, Know-how, Kreativität

und Innovation. Zu anspruchsvollen

Armbändern aus Gold, die der Firma zu ihrem

Ruhm verhalfen, kamen vor vielen Jahren

Schmuckstücke mit Edelsteinen hinzu,

die ebenfalls ein ausdrucksstarkes Design

Firmengründer Adriano Chimento (Mitte)

mit Mario und Federica Chimento, den

heutigen Inhabern.

zeigen. Kollektionen wie „Double“ oder

„Stretch“ sind zudem eine Synthese aus

edlem Design und komplexen technischen

Lösungen.

Überzeugende Ideen

Die Neuauflage der Bestseller zeigt sich gewohnt

einfallsreich. „Double Join“ setzt auf

unterschiedliche Oberflächenbehandlung

der Edelmetalle und Diamanten veredeln

die Schmuckstücke. Die Armbänder der

„Stretch“-Kollektion krönen farbenfrohe

Edelsteine oder natürliche Perlenschönheiten.

Ob klassisch, elegant-sportlich,

modisch, zeitlos oder Luxus pur – der

Schmuck des italienischen Labels passt zu

jedem Look.

www.chimento.it

„Double Join“

verbindet

spannende

Oberflächen

und

Diamanten.

Die Armbänder

der „Stretch“-Kollektion

krönen farbenfrohe

Edelsteine und Perlen.

Fotos: Chimento

72


BAMBOO collection


SCHMUCK | PESAVENTO

Leidenschaftliche

Strahlkraft

Dreidimensionale Pixeloberflächen, funkelnder Emaillestaub, feine Silbergeflechte

und puristische Designstücke mit seidigen Texturen – die Kollektionen von

Pesavento vereinen neue Techniken mit traditioneller Handwerkskunst.

Funkelnder

Emaille staub

sorgt bei der

Kollektion „Polvere

di Sogni“ für

unwiderstehliche

Reflektionen.

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Die Kollektion „Pixel“

überzeugt durch

ihre weichen und

anschmiegsamen

Formen mit üppigem

Volumen.

Glänzend, umhüllend oder suggestiv:

Pesavento wagt in seinen Kollektionen

die Kombination unterschiedlichster

Materialien und beschreitet

damit neue Wege im Schmuckdesign.

Daher besitzen alle Linien eine außergewöhnliche

Dynamik und Ausdruckskraft.

Die Preziosen aus der italienischen Designschmiede

sind mal stark, mal sanft, dabei

immer unwiderstehlich und überraschend.

Jede Kollektion ist eine Reise in die Schönheit

und erzählt von der Suche nach Emotionen

im Einklang mit sinnlicher, intensiver

und moderner Weiblichkeit.

Geist und Seele verleihen

Die Inhaber Marino Pesavento und Chiara

Carli wollen mit ihren Schmuckstücken

ein Stück Lebensgefühl ausdrücken – und

ihrem Schmuck Geist und Seele schenken.

Meist ist Silber der Werkstoff, aus dem Pesavento

seine Schmuckträume schmiedet.

Ein Metall, das hart und weich, hell und

dunkel, warm und kalt wirken kann und

endlose Spielmöglichkeiten in der Gestaltung

bietet. Das Pesavento-typische Spiel

aus Licht und Schatten verbindet die klaren,

präzisen Formen zu einer weichen,

feinen Einheit. Eine unwiderstehliche

Faszination, die vom ersten Augenblick an

überrascht und verführt. www.pesavento.com

Die Kollektion „Polvere

di Sogni twist“ umfasst

flexible Armbänder in

verschiedenen Farben mit

dazu passenden Ringen.

Fotos: Pesavento

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SCHMUCK | QUINN

Wie ein Sternenband

umgeben Brillanten die Ringe

der „Attorno“-Kollektion.

Die Ringe der Kollektion „Luna“

inszenieren Schmucksteine

als Cabochons ganz groß.

Mit Brillanten besetzte Ringe

der Kollektion „Capriola“

in 750 Weiß- und Roségold.

Authentischer Schmuck

für echte Gefühle

Ob Klassik oder Avantgarde, ob klares, schlichtes Design oder feminine

und grazile Formen: Schmuck von Quinn weckt Emotionen.

S

elten ist die Faszination von Silber

oder Gold stärker als in großen,

blankpolierten Flächen, die

in schlichten und großzügig gestalteten

Schmuckstücken die Blicke auf sich ziehen:

Schmuck von Quinn weckt Emotionen und

vermittelt Gefühle. Es ist eine Botschaft,

die verstanden wird – auch von anspruchsvollen

und prominenten Kunden. Gekrönte

Häupter, wie die Mitglieder eines nordeuropäischen

Königshauses, tragen ebenso

selbstverständlich Stücke von Quinn wie

erfolgreiche deutsche Schauspieler, zum

Beispiel Stefanie Stumph.

Schmeichelnde Formen

Das Familienunternehmen aus Schwäbisch

Gmünd mit 111-jähriger Geschichte begeistert

in diesem Jahr mit neuen, eleganten

Designs, die den Zauber des Edelmetalls

unterstreichen. Schmeichelhafte organische

Formen strahlen feminine Sanftheit aus

und werden von geometrischen Designs

ergänzt. In der Goldkollektion von Quinn

geben zarte, von Diamanten in Szene gesetzte

Linien den Ton an. In der Kollektion

Colors, die sich durch fröhlich-bunte

Farbedelsteine auszeichnet, gibt es erstmals

Modelle in Bicolor-Optik mit partieller

Goldveredelung.

www.quinn.de

Fotos: Quinn

Farbsteine in sanften Pastelltönen

sind das Markenzeichen

der Kollektion „Twist again“.

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SCHMUCK | QUINN

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SCHMUCK | XEN

Eleganz in

edlem Stahl

Ideenreichtum, Konsequenz und Charisma sind für XEN seit über 15 Jahren

Erfolgsgaranten. In der eigenen Produktionsstätte entstehen mit viel Liebe zum

Detail vielseitige Kreationen aus Edelstahl und Leder mit Brillanten, Perlen

und Schmucksteinen. Unter dem Motto „Pure and full of spirit“ bietet XEN für jeden

Anlass und für jedes Lebensgefühl stets das passende Schmuckstück.

TRENDIG: Die Ringe

in Pastellfarben mit

rundem Rosenquarz

passen zum

angesagten Nude-

Look - unaufdringlich,

feminin und

einfach zauberhaft.

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KLASSISCH-ELEGANT:

Die bei diesen Ringen in

Kreisen angeordneten

Brillanten funkeln wie ein

ganzer Sternenhimmel.

GANZ NATÜRLICH:

Die schwungvollen

Linien dieser

Anhänger mit matten

und polierten

Oberflächen sind

von den Formen der

Natur inspiriert.

WERTVOLL:

Die tropfenförmigen

Anhänger bergen

pastellfarbene

Schmucksteine wie

Rosenquarz im Innern.

Fotos: Xen

FÜR JEDE

GELEGENHEIT:

Die Perle ist ein echter

Klassiker für jeden

Anlass, bei diesem Ring

wird sie groß inszeniert.

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SCHMUCK | SCHOEFFEL

Schönheiten

des Meeres

Aus feinsten Zuchtperlen fertigt Schoeffel erlesene

Schmuckstücke. Ob klassisch-elegant, extravagant oder

luxuriös und edel: Perlschmuck von Schoeffel ist

immer mystisch, betörend und unvergleichlich schön.

Die Anhänger

aus der Kollektion

„Happy Day“

setzen die edlen

weißen Südseeoder

die dunklen

Tahiti-Perlen immer

gekonnt in Szene.

Die Liebe zu Perlen ist für das Familienunternehmen

Schoeffel eine

Passion. Bereits seit 1921 gilt der

Stuttgarter Perlenspezialist als erste Adresse

für erlesenen Perlenschmuck. Ob Südsee-

oder Tahiti-Zuchtperle: Schon in der

vierten Generation dreht sich bei Schoeffel

alles um die Schönheiten der Meere, ihre

Güte und einzigartige Aura. Denn jede

Perle ist ein Unikat und bietet ein faszinierendes

Zusammenspiel aus Lüster, Farbe,

Größe, Oberfläche und Form.

Um die feinen Nuancen zu erkennen,

bedarf es einer reichen Erfahrung. Und

um ein Design zu kreieren, das der Persönlichkeit

der Perle wirklich gerecht wird,

erfordert es Stilgefühl. Schoeffel hat beides.

Und so inszeniert die Luxusmarke die unvergleichliche

Magie der kostbaren Meeresschönheiten

immer wieder aufs Neue.

So rücken die Ringe, Anhänger und der

Ohrschmuck der Kollektion „Happy Day“

die Perle ganz pur in den Mittelpunkt,

verfeinert mit Diamanten die perfekten

Alltagsbegleiter. Die „Collier Collection“

hingegen ist der Inbegriff des Perlenluxus:

Höchste Eleganz in erlesenen Südsee-

Zuchtperlen, raffinierte Extravaganz in der

dunklen Exotik von Tahiti-Zuchtperlen

und irisierende Farbnuancen in den Multicolours

unterschiedlicher Perlenarten.

Farben, Formen, Arten: unendliche Möglichkeiten.

Vollendet in den Colliers von

Schoeffel.

www.schoeffel.de

Die klassischen

Ohrhänger mit

Brillantbesatz

runden das

perfekte

„Happy Day“-

Outfit ab.

Ob als Spannring

(rechts), ganz schlicht

poliert oder mit

Diamantpavee (links):

In den „Happy Day“-

Ringen gehört der Perle

immer die Hauptrolle.

Fotos: Schoeffel

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WISSEN | UHRENLEXIKON

Komplikation

Normalerweise sind mechanische Uhrwerke

nur darauf ausgerichtet, die Zeit anzuzeigen.

Zusätzliche Mechanismen können

allerdings noch andere Funktionen ermöglichen,

etwa die Chronographenfunktion

oder die Datumsanzeige. Diese Mechanismen

werden Komplikationen genannt.

Krone

Die Krone ist ein seitlich am Gehäuse befindliches

Rad zum Aufziehen und Einstellen

einer Uhr. Bei wasserdichten Uhren ist

die Krone häufig mit dem Gehäuse verschraubt.

Um ein Abbrechen durch harte

Stöße zu verhindern, besitzen moderne

Sportuhren einen Flankenschutz.

Lünette

Streng genommen ist die Lünette der

Glasreif eines Gehäuses, der mit dem Uhrenglas

auf den Mittelteil des Gehäuses

aufgesprengt wird. Heute wird allerdings

auch oft der auf der Vorderseite befestigte

Drehring als Lünette bezeichnet.

Mechanische Uhren

In mechanischen Uhren zeigt sich die wahre

Uhrmacherkunst: Sie sind mit filigranen

Werken ausgestattet: Die sogenannte Unruh

schwingt darin mit einer genau regulierten

Frequenz und bewegt so das Gangrad,

welches über das Räderwerk die Zeiger

gleichmäßig vorantreibt.

Was tickt

denn da

So faszinierend kann Technik sein! Wer sich genau

mit dem filigranen Innenleben einer Uhr beschäftigt,

taucht ein in eine andere Welt. Für die erste Orientierung

helfen diese wichtigsten Fachbegriffe ...

Chronograph

Der Begriff Chronograph steht heute

hauptsächlich für Uhren mit einer zusätzlichen

Stoppfunktion. Auf kleinen Zifferblättern

auf dem Hauptzifferblatt, werden

während des Stoppvorgangs die verstrichenen

Sekunden, Minuten und Stunden

angezeigt.

Chronometer

Als Chronometer wird eine Präzisionsuhr

bezeichnet, die ihre Ganggenauigkeit im

Rahmen einer 15-tägigen Kontrolle bei

einer offiziellen Uhrenprüfstelle unter Beweis

gestellt hat. Erst danach darf sie die

Bezeichnung Chronometer tragen und erhält

ein entsprechendes Zertifikat.

Quarzuhr

In Quarzwerken wird ein Kristall zum

Schwingen gebracht, der mithilfe eines

Chips einen Motor antreibt. Quarzuhren

sind genauer und fast immer preiswerter als

mechanische Uhren. Die meisten Modelle

sind batteriebetrieben.

Manufakturwerk

Ein Manufakturwerk ist ein von einer Uhrenmanufaktur

selbst produziertes Mechanikwerk.

Bis in die 1970er Jahre fertigten

viele Hersteller ihre Werke noch selbst.

Dann stellten die meisten Uhrenfirmen

auf Quarzantrieb um. Doch mit dem schon

bald wieder einsetzenden Interesse an mechanischen

Werken wurden Manufakturwerke

schnell wieder sehr gefragt.

Tourbillon

Eine Komplikation, die heute mehr Ausdruck

höchster Uhrmacherkunst als wirklich

sinnvoll ist: In einem filigranen, sich

drehenden Käfig befindet sich ein kompliziertes

Schwing- und Hemmungssystem,

das den Einfluss der Schwerkraft auf die

Mechanik im Uhrwerk ausgleichen kann.

Foto: Christoph Loeb/Lila Management, Model: Katharina Jahaan (Izaio), Uhr: Junghans

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GEORGE CLOONEY’S CHOICE.

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