´s grüne Blättle - evangelisch-reichenbach.de

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´s grüne Blättle - evangelisch-reichenbach.de

Nr. 136 - Dezember 2008

Gemeindebrief der

evang. Kirchengemeinden

Reichenbach an der Fils

´s grüne Blättle

Neu in Reichenbach

- ein Erfahrungsbericht

Seiten 4-5

Barrieren im

Schulalltag

Seiten 8-10

Barrierefreier

Zugang zur Siegenbergkirche

Seiten 12-13

www.pixelio.de

barriere - frei für alle !

Alexanders

Whirlpool

Seite 14

Neue Homepage

wir-sind-gemeinde

Seite 32-33


IMPRESSUM

Nr. 136 / Dezember 2008

Herausgeber:

Evang. Gesamtkirchengemeinde

Theodor-Dipper-Platz 1

73262 Reichenbach

Redaktionsteam:

Claudia Buchta

Marion Gras

Pfarrer Gerhard Kopp

Susi Mammel-Schön

Gudrun Müller

Pfarrer Stefan Taut

Layout: Anja Küstner

Wenn Sie selbst einen Beitrag für‘s Grüne Blättle haben

oder im Team mitarbeiten wollen, melden Sie sich bitte

bei Pfr. Taut, 51316.

Verantwortlich für den Inhalt:

Pfarrer Stefan Taut

Druck: DruckWerk, Uhingen

Bankverbindungen:

KSK Reichenbach, Konto 8399751

BLZ 61150020

SWB Reichenbach, Konto 820845000

BLZ 60090700

Dieser Gemeindebrief wird von ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in die Häuser

gebracht.

Der Ausgabe liegt ein Überweisungsträger für die

Sammlungsaktion „Brot für die Welt“ bei.

Diese Ausgabe wird unterstützt von

Rolf Roos – Fenster und Haustüren,

Bismarkstraße 8, 73262 Reichenbach

Reichenbacher Apotheken

Dr. H. P. Pauli

Barriere – frei für alle…

Vielleicht – liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes - haben Sie sich

gewundert über diesen merkwürdigen Titel des Grünen Blättles zur Adventszeit.

Dabei handelt es sich doch um eine zutiefst adventliche Angelegenheit: Machet

die Tore weit und die Türen in der Welt hoch… heißt es im Adventspsalm

24, und der zweite Teil des Buches des Propheten Jesajas fängt an mit der

Aufforderung:

Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der

Steppe eine ebene Bahn unserm Gott! Alle Täler sollen erhöht werden, und

alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade,

und was hügelig ist, soll eben werden; denn die Herrlichkeit des HERRN soll

offenbart werden! Jes 40,3-5. Und wurden nicht auch Maria und Joseph in

Bethlehem als Fremden die Türe vor der Nase zugeknallt

Wenn das alles nicht weihnachtlich und zugleich unser Thema ist!

Barrieren für Gehbehinderte und Reingeschmekte

Dabei geht es in dieser Ausgabe dieses Grünen Blättles

nicht nur um die Frage, ob wir den Siegenbergkirchplatz

und die Kirche durch eine Rampe ein wenig leichter

zugänglich machen sollen für Senioren, Kinderwägen

und neue Gesamtkonzepte. Nein, auch die Barrieren, vor

denen Neuzugezogene in Reichenbach mitunter stehen,

werden angesprochen. Waren nicht auch Maria und

Josef auf ihrer Herbergssuche „Reingschmeckte“ oder

gar Migranten in Bethlehem. Wo haben WIR UNSERE

Schranken und Beschränktheiten in unseren Köpfen und

Herzen

Barriereüberwindung als Programm

Die Konfirmanden konnten mentale Barrieren während

der Diakonierallye in Esslingen ablegen, indem sie sich

selbst mit der Not der Obdachlosen oder der Behinderten

in der Diakonie auseinandersetzten.

Walter Kopp legt

letzte Hand an die

Rampe ins UG des PSH

Werbung machen wir für einen Nachweihnachtlichen Kinoabend, in dem

äußerst unterhaltsam beim Film „Chocolat“ menschlich allzu menschliche

Barrieren überwunden werden.

Und beim Wochenende des Gesamtkirchengemeinderates Ende Oktober schließlich


wurden bestimmt auch manche Vorbehalte und Ressentiments überwunden.

Schrankenlosen Zugang schließlich zur ev. Gesamtkirchengemeinde haben wir

virtuell erhalten durch die - wie ich finde äußerst gelungene Internet-Präsentation

unserer neuen Homepage – auf der es übrigens auch diese und vergangene

Ausgaben des Grünen Blättles zu lesen gibt.

Ihre Meinung ist uns wichtig

Damit dieses in Zukunft noch attraktiver und informativer wird möchten wir Sie

ermutigen, uns Leserbriefe zu schreiben. Was halten Sie von den Überlegungen

zur Rampe auf den Siegenbergkirchplatz Welche Ideen haben Sie, dass das

Gemeindeleben noch farbiger und einladender gestaltet wird Welcher Artikel,

welche Äußerung hat Sie geärgert, worüber haben Sie sich gefreut Schreiben

Sie uns und zeigen Sie uns so Ihre Verbundenheit zu Ihrer evangelischen

Kirchengemeinde in Reichenbach

Eine besinnliche Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein

barrierefreies oder wenigstens barriere-reduziertes 2009 wünscht Ihnen im

Namen des gesamten Redaktionsteams

Ihr Pfr. Stefan Taut

Pfarrer

Stefan Taut

Neu in Reichenbach - Erfahrungen von „Zugezogenen“

Wir ziehen aufs „Land“ das war unsere Devise, unsere Kinder wachsen in einer

ländlichen Umgebung auf und nicht in der Stadt. Gesagt – getan. Häuschen

kaufen, renovieren, einziehen – wie man das so macht im „Ländle“.

Auch auf dem Spielplatz kennen sich alle schon, ein freundliches „ Hallo, wie

geht´s“ und schon sind sie wieder unter sich. Dann mit dem zweiten Kind ging’s

besser. Schon im Geburtsvorbereitungskurs lernt man sich kennen. Danach eine

Krabbelgruppe bei der Kirche, und dann trifft man sich, alle auf Kontaktsuche.

Hier kann man erst ganz unverbindlich über die besten Windeln, die gesündeste

Ernährung für‘s Kind reden. Nach einiger Zeit werden die Gespräche persönlicher.

Freundschaften werden geschlossen. Nach langer Suche tut das gut.

Gemeinsame Aktivitäten

Als sich einige Familien im Weihnachtsgottesdient für kleine Leute in Roßwälden

trafen entstand der Gedanke: Können wir das nicht selber machen Wir können

das selber machen! Ist es denn hier in der Siegenbergkirche erwünscht Was

müssen wir beachten Pfarrer Taut ermutigte uns: Feiert den Gottesdient für

kleine Leute so, wie Ihr ihn mit den Kindern feiern wollt“. Und die Besucher, ob

Kinder oder Erwachsene sind begeistert.

Leider ist es für „Zugezogene“ immer noch schwierig, Kontakte zu knüpfen.

Die Krabbelgruppen sind voll und müssen Interessierte Mütter/Väter abweisen.

Für Eltern, die gerade den Abend als „Ihre Zeit“ beanspruchen können, gäbe

es zahlreiche Themen und Aktivitäten die in der Siegenbergkirche umgesetzt

werden könnten. Da wäre doch ein Kirchraum (ohne Bänke) mit viel Platz für

alle genau richtig.

Manchmal tut es gut, sich auch ohne Kinder zu treffen, um persönliche

Gespräche zu führen, z.B. beim Sport treiben, miteinander Kreativ sein, ...

Da wäre doch ein Kirchraum (ohne Bänke) mit viel Platz für alle genau richtig.

Für Kinder, Erwachsene,... besonders für „Fremde“. Eine Begegnungsstätte

eben!.

Nach einem längeren Zeitraum als gedacht, habe ich meinen Platz hier

gefunden und fühle mich inzwischen bei meinen ehemaligen „Neuen“ so

richtig wohl.

Kontakte knüpfen

Wo findet man schnell Kontakt, wenn man neu ist und zugezogen ist. Im

Sportverein, weil sportlich betätigen wollen wir uns schon. Leider alle Kurse

schon belegt – Warteliste. O.K.

Mit Kindern kriegt man auch im Kindergarten Kontakt, denn dort hat’s

bekanntlich viele Kinder und auch viele Mütter. Gar nicht so einfach, wenn man

„fremd“ ist. Denn die ganzen Mütter kennen sich schon von früher, oder von

gemeinsamen Aktivitäten.

Susi Mammel-Schön

Anja Küstner


Wo empfinden Menschen Barrieren

Eine Anleitung zum Weiterdenken

Bei Google erscheint unter dem Begriff „Barrieren“: Hindernisse, die nur

mit großem Aufwand überwunden werden können, werden zumeist als

störend empfunden. Sie verlangsamen Abläufe, vermitteln oft das Gefühl von

Ohnmacht und haben verschiedene Ursachen.

Wie entstehen Hindernisse

Mir stellt sich die Frage, ob man sich

Steine als Barriere selbst in den Weg legt.

Oder woher Barrieren kommen

Um ein Ziel zu erreichen, muss man einen

bestimmten Weg gehen. Aber führt dieser

Weg immer direkt zum Ziel

Ich stelle mir die Besteigung eines Berges

vor – der Höhenunterschied und meine

untrainierten Beine bedeuten für mich

einen wahren Kraftakt. Das Ziel vor

Augen, das Gipfelkreuz zu erklimmen und die wahnsinnig schöne Bergkette

von oben zu betrachten, spornen mich an und geben mir Mut.

Verschiedene Möglichkeiten

Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, Hindernisse zu überwinden:

Die erste, schnellste aber auch härteste Variante: gerade aus, steil nach oben.

Fazit ist, dass man vor lauter schnaufen und prusten weder nach links noch

nach rechts schauen kann, und von der beeindruckenden Umgebung nichts

mitbekommt.

Variante zwei ist, ich tausche die Bergtour in eine Radtour am Neckar entlang.

Variante drei besteht darin, die Bergtour abzubrechen und auf ein paar Wochen

zu verschieben. In der Zwischenzeit wird täglich trainiert.

Variante vier: hab ich da nicht eine Seilbahn gesehen

Und Variante fünf - und die würde ich auch jedem nicht so geübten Bergsteiger

empfehlen: Der Weg um den Berg herum ist von geringer Steigung und führt

letztendlich auch nach oben. So kommt man – wenn auch mit zeitlicher

Verzögerung – relativ entspannt an, und kommt auch in den Genuss manch

wohlschmeckender frischgepflückter Heidelbeeren. Flora und Fauna können

entlang des Weges super beobachtet werden.


Heißt das, ich muss immer fünf Varianten parat haben, um ein Problem zu

lösen Nein, aber auch auf Umwegen können Ziele erreicht werden und

bringen so manch positiven Nebeneffekt mit sich.

Sind Barrieren also hilfreich

Beim Beispiel des Berges ja. Und dieses Beispiel lässt sich durchaus vielseitig

auf andere Situationen und Gegebenheiten projizieren. Ein Umweg bringt so

manche Erfahrung oder Bereicherung mit sich – vielleicht bemerkt man das aber

erst im Nachhinein.

Wo sind die Grenzen bei jedem einzelnen

Ein geübter Wanderer hätte keinerlei Probleme bei der Bergbesteigung

gehabt. Ein behinderter Mensch, wäre vermutlich gar nicht auf solch eine Idee

gekommen.

Für ein zweijähriges Kind ist eine Treppenstufe ein enormes Hindernis, während

ein Erwachsener die 30 cm leicht überwindet. Ein aufgeschlossener Mensch

hat keine Probleme in einer fremden Stadt Menschen kennen zu lernen, wo

hingegen ein schüchterner introvertierter Mensch Hemmungen hat, auf neue

Leute zuzugehen.

Sieht ein Teeny die Computerwelt als den ultimativen Kick an und bedient

Hightech-Geräte mit Links, so hat der EDV-nichtbewanderter großen Respekt

vor einer einfachen Fernbedienung.

Anstrengungen um „barriere-frei“ zu werden!

Die oben genannten sehr wenigen Beispiele (es ließe sich ewig fortführen)

lassen daraus schließen, dass ein jeder eine individuelle Anstrengung leisten

muss, um über sein Hindernis zu seinem persönlichen Ziel zu gelangen. Das Ziel

steckt sich jeder selbst. Der Weg dorthin wird von vielen Seiten her vielleicht geoder

zerstört, unterbrochen, umgeleitet oder behindert – aber auch gefördert,

beschleunigt oder erneuert – doch wenn wir weiter das Ziel vor Augen haben

und es erreichen wollen, können diese Umleitungen auch eine große Portion

neuer Erfahrungen, unentdeckte Möglichkeiten, zahlreiche Facetten, nette

Menschen und neue andere Sichtweisen mit sich bringen.

„Der Weg ist das Ziel“ – somit packen wir´s an....

Gudrun Müller


Barrieren im Schulalltag

Eine Schulsekretärin berichtet

Als ich vor nunmehr acht Jahren meine Arbeit im Schulsekretariat antrat,

wusste ich nicht, was mich erwartete. Einen abwechslungsreichen Job suchte

ich, den ich dann auch bekam. Meine Arbeit ist sehr vielseitig, denn neben

den administrativen Angelegenheiten wird sie durch die vielen menschlichen

Kontakte und Erfahrungen bereichert. Mal wird Hilfe und Trost gebraucht, mal

Zuspruch oder ein schlichtendes Wort.

von Hürden ...

Die erste Hürde, die man überwinden muss, um zu mir zu kommen, sind 52

Stufen, da sich mein Büro im zweiten Stock befindet, hoch oben über dem

Lehrerzimmer. Da überlegt sich sogar manch ein Lehrer, ob er unbedingt

hinaufgehen muss. Eltern, die ihrer Enttäuschung und Verdrossenheit Luft

machen wollten, halfen die vielen Stufen zu mir

hinauf auch so manches Mal. Auf dem Weg

nach oben verrauchte der Zorn und ein vielleicht

böses oder unangebrachtes Wort verlor sich im

Treppenhaus. Dies beweist, dass es sicher besser

ist, etwas noch einmal zu überdenken, bevor

man es ausspricht. Eine solche Barriere kann sehr

hilfreich sein.

und Hindernissen ...

Ich gehe zum Beispiel nur selten in Läden, in

die man nur hineinkommt, wenn man zuvor

ein paar Treppenstufen überwunden hat.

Dieses „Hindernis“ lässt mich noch einmal

darüber nachdenken, ob ich dieses oder jenes

Kleidungsstück unbedingt haben muss und

oft entscheide ich mich dagegen. Wenn es uns nicht so einfach gemacht

wird, etwas zu umgehen, dann fangen wir an nachzudenken und erst im

zweiten Anlauf, nach reiflicher Überlegung, entscheiden wir uns dann dafür

oder dagegen. Vielleicht sollten unsere Kreditinstitute auch Eingangstreppen

haben!!

sprachlichen Behinderungen...

Es kommt vor, dass die Schüler gleich zu mehreren hemmungslos hereinstürmen

und sofort anfangen draufloszureden. Dann stoppe ich sie sofort, denn Zeit für


eine Begrüßung und „bitte“ und „danke“ muss sein. Dies sind meiner Ansicht

nach Zeichen der Wertschätzung, die jeder Mensch verdient hat.

Zu meinem großen Bedauern verkümmert unsere Sprache aber immer mehr

und die Kinder reden nur noch in Halbsätzen im SMS-Format. So kommt es

vor, dass ein Schüler hereinkommt, nach einer eventuellen Begrüßung sodann

„Zwei Essensmarken“ fordert. Das lässt mich nicht müde werden, um einen

vollständigen Satz zu bitten, was die Schüler dann auch amüsiert.

Gerade erst las ich auf einem Arbeitsblatt meines Sohnes den Hinweis: Bitte in

ganzen Sätzen antworten!!! So etwas in Klasse 11, in einem Alter, in dem man

es mit fast erwachsenen Menschen zu tun hat, macht deutlich, dass wir uns

selbst behindern durch eigens errichtete Sprachbarrieren.

Sprachbarrieren

Wenn Eltern ihr Kind in der Schule

anmelden möchten, sich aber nur mit

Mühe verständigen können, da sie unsere

Sprache nicht beherrschen, kann es leicht

zu Missverständnissen kommen. Ihre Kinder

können dem Unterricht nicht folgen, da zu

Hause meist nur die Muttersprache gesprochen

wird. Dann ist die Frustration vorprogrammiert.

Doch dank der Sprachhilfeeinrichtung, deren

Angebot inzwischen kostenlos ist, wird auch

diese Barriere noch fallen und die gemeinsame

Sprache wird hoffentlich alle Menschen verbinden.

Blockaden ...

Geschlossene Türen sind zunächst auch Barrieren, gegen die wir normalerweise

nicht einfach so anrennen, sondern kurz innehalten, anklopfen und nach

Aufforderung eintreten. In unserer Schule sind die Türen zum Sekretariat

und Rektorat (fast) immer offen, als Zeichen für einen liberalen und offenen

Umgang miteinander. Sowohl Lehrer als auch Schüler wissen, dass Störungen

unerwünscht sind, wenn die Türen geschlossen sind. Daran hält sich jeder, auch

ohne dass man darauf hinweisen muss.

vom Du oder Sie ...

Schauen wir uns doch nur einmal den Unterschied im Umgang miteinander

an. Wir unterscheiden sehr wohl, wen wir mit „Sie“ und wen mit „Du“


ansprechen. Der Chef wird doch eher selten geduzt. Das „Du“ ist eben doch

eine vertrautere Art mit dem Anderen umzugehen und beim „Sie“ halten wir

noch eine gewisse Distanz zwischen uns, die nicht schädlich sein muss, sondern

uns nur vor allzu intimen Gesprächen bewahrt.

und deren positiver Wirkung!

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Barrieren nicht nur hinderlich,

sondern auch oft hilfreich sein können, wie gerade beschrieben. Geht es Ihnen

bei näherer Betrachtung ebenso

Marion Gras

Barrieren unterm Weihnachtsbaum

– oder: eine schöne Bescherung

Der meisten Menschen allerschönster Traum,

ist doch ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum!

mit Lichtern, Kugeln, Sternen und viel Glitter...

...dass es hier und dort auch kommt sehr bitter,

daran wagen viele nicht zu denken,

aber es lässt sich nicht immer einfach so lenken,

den Erwartungen und Wünschen der Familie zu entsprechen,

und dabei nicht das Band aus Frieden und Harmonie zu brechen.

So kommt es wie es kommen muss,

so mancher Krach und mancher Frust.

Der „Heilige Abend“ naht, wo feiern wir

Gehen wir zu Euch, kommt Ihr zu mir

Gibt es nun Würstchen mit Kartoffelsalat,Kann Opa mit den Socken leben

Die Kinder – ach, was soll man denen schenken –

– ökologisch/pädagogisch – an was muss man nicht alles denken!

Wer schmückt den Baum, wer läutet das Glöckchen

Wer sitzt neben wem Kommt Klein-Lilli mit Röckchen

Was zieht man an, ist alles perfekt

Haben wir auch genug aufgedeckt

Kommt es einem hierbei nicht in den Sinn,

fortzulaufen - einfach auszureißen und wo anders hin

Wo es ruhig ist und bescheiden,

Wo keiner den anderen muss beneiden,

Wo´s einfach ist und ur-gemütlich,

und ein Weihnachtsbäumen strahlt so friedlich.

Vielleicht in einer Hütte - irgendwo in den Bergen,

wo Trubel und Hektik keinen stürzen ins Verderben.

Der Ausgabe liegt ein

Überweisungsträger

für die Sammlungsaktion

„Brot für die

Welt“ bei.

Das ist der meisten Menschen allerschönster Traum:

Harmonie unterm Weihnachtsbaum.

Gudrun Müller

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Barrierefreier Zugang zur Siegenbergkirche

Das war das Thema der Kirchengemeinderatssitzungen auf dem

Siegenberg im Juli und im September 08. Eigentlich war zunächst nur von

Betonkeilen die Rede. Weil aber die Keile möglicherweise eine Stolperfalle

beim Abgang vom Siegenbergplatz bilden, bat das Gremium Herrn Harald

Fischer von der Firma Fischer und Partner, die auch den Rathausplatz

hauptverantwortlich neu gestaltet hatten um seine Meinung zu einer

umfangreicheren Lösung.

„Völlig barrierefrei dürfte nicht möglich sein!“

meinte der Platz – Spezialist beim Ortstermin.

„Wenn wir wirklich barrierefrei bauen wollten,

dürfte die Rampe vom Gehweg auf den

Kirchplatz hinauf nicht mehr als 6% Steigung

haben. Dazu müssten wir die Rampe bis zum

Kirchturm in den Platz einschneiden und selbst

das wäre nicht genug.“ Eine Serpentinenlösung

wie bei der Bücherei würde den Platz ebenfalls

stark verkleinern.

Platz soll erhalten bleiben

Beides kam für KGR und auch Herrn Fischer

nicht in Frage: Der schöne Siegenbergkirchplatz

sollte in seiner Gesamtkonzeption möglichst

unversehrt erhalten bleiben.

Mögliche Rampe auf den

Siegenberg-Kirchplatz

Deshalb schlug Fischer eine Rampe vor dem Platz vor: Vom Gehweg aus,

der auf dem Siegenberg bereits deutlich über 6% Steigung aufweist und

damit auch schon nicht als barrierefrei gilt – ginge es los. Rechts von

den bestehenden Treppen könnte sich die Rampe in einem Rechtsbogen

parallel zur Betonmauer entlang bis auf Platzniveau erheben. Sowohl

Kinderwägen, als auch gehbehinderte Senioren könnten auf diese Weise

wenn nicht barrierefrei, so doch stufenlos auf den Siegenbergplatz

gelangen.

Kostenpunkt: ca. 10.000 EURO

bei Eigenleistung möglicherweise etwas niedriger. Der Kirchengemeinderat

beschloss, bis zum nächsten Frühjahr die Gemeindemitglieder um ihre

Meinung zu bitten. Denn: Die Kosten müssten hauptsächlich durch

Spenden aufgebracht werden.

Pro und Contra

Ein bisher gemachter ernst zu nehmender

Einwand: Es ist bereits jetzt möglich, vom

Massau aus am Kirchturm vorbei barrierefrei zum

Kirchplatz zu gelangen, was beispielsweise beim

Seniorennachmittag auch von einzelnen Seniorinnen

gerne in Anspruch genommen wird, die dann gleich

im hinteren Massau ihr Auto abstellen. Außerdem

könnte man alle, die schlecht zu Fuß oder mit

Kinderwagen unterwegs sind, bitten, diesen Umweg

auf sich zu nehmen um die Kosten des Rampenbaus zu sparen.

Einladende Signale setzen

Andererseits wird für uns als Kirchengemeinde die Frage zunehmend wichtig:

Wie können wir attraktiv auf die Menschen zugehen und einladende Signale

setzen: Gerade die Zielgruppen, die wir ortsnah auf dem Siegenberg gut

erreichen können – Mütter und Familien mit kleineren Kindern und Senioren

- sind die, die am ehesten von der Rampe profitieren würden.

Eine spontane Umfrage ergab

Die Mitglieder der Krabbelgruppe werden eher den Kinderwagen wie bisher

über die sechs Stufen von der Siegenbergstraße aus auf den Kirchplatz

schleppen als sich auf den Umweg um die Kirche herum zu machen. Und

vielleicht geht das auch den meisten Senioren so, die nicht mit PKW sondern

von der Siegenbergstraße her zu Fuß kommen und dann doch lieber die Mühe

der sechs Stufen auf sich nehmen, bevor sie „hintenrum“ völlig ebenerdig auf

den Platz kommen, aber doch nochmal 80 m mehr laufen müssten.

Ihre Meinung ist gefragt - Gesamtkonzept Siegenbergkirche

Der KGR des Siegenberges will im April 2009 über Bau oder Nicht-Bau

entscheiden. Wir bitten Sie alle, vor allem die Betroffenen Zielgruppen, die

Frage „Rampenbau Siegenbergkirchplatz“ zu diskutieren und uns Ihre Meinung

rückzumelden. Und in diesem Zusammenhang müssen wir uns über kurz oder

lang auch der Frage stellen: Siegenbergkirche - wie geht es weiter Denn das

Haushaltsloch des Kirchenbezirks wächst weiter (über 500.000 EUR in 2008)

und von den 80 Gebäuden müssen einige - laut Bezirkssynode

- aufgegeben werden. Die Rampe wird nur der erste Schritt zu

einer umfassenden Konzeptionsentwicklung Siegenbergkirche sein

können... eine „Rampe ins Ungewisse“ wird es nicht geben.

Pfarrer Stefan Taut

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Kreatives Bauprojekt 2008 - Mein Whirlpool

Nepalimed Hilfsprojekt: Frauen helfen Frauen

Anfang diesen Jahres war ich im Urlaub

mit meiner Familie in einem Hotel.

Dort gab es draußen einen warmen

Whirlpool mit einer Massageliege.

Deshalb kam ich auf die Idee, mir

meinen eigenen Whirlpool in den

Garten zu bauen.

Ab Januar 08 startete ich dann mein Projekt.

Ab und zu baute ich am Whirlpool. Mal nach der Schule und in den Ferien.

Manche Probleme mussten gelöst werden. Z.B.. die Statik. Mein Vater, der

Ingenieur ist, unterstützte mich dabei. Nach 9 Monaten mehr oder weniger

harter Arbeit war er fertig:

Viele kleine Geldbeträge

trugen dazu bei, dass wir

2000,00 EUR an Spenden

dem Hilfsprojekt in Nepal

überweisen konnten. Den

Menschen in Esslingen,

Deizisau, Hochdorf und vor

allem in Reichenbach / Fils,

möchte ich im Namen der

12 Waisenkinder und ihrer

Betreuerinnen, herzlich

danken.

Diese 12 Mädchen leben im Südosten von Nepal in der Provinz Udayapur.

Sie gehen inzwischen alle in die staatliche Schule. Das Geld für den

Lebensunterhalt, die ärztliche Versorgung, das Schulgeld und die Unterbringung

in einem Hostel wird durch diese Spende wieder eine Zeitlang gesichert sein.

Meinen 17. Geburtstag habe ich mit einer Poolparty gefeiert.

Viele weitere Bilder auf : www.whirlkly.de.vu

Danken will ich: Gott, der mir die Kreativität schenke,

und meiner Familie, die den Pool ermöglichte

Alexander Klyeisen,

17 Jahre

Leitungsteam PAUL’S

Seit Juni 2000 betreue ich das Projekt und freue

mich, wenn Sie es weiter mit Ihren Spenden

unterstützen. Das nächste Projekt ist, eine

Wasserversorgung im Hostel einzurichten. Dazu

muss noch einiges geklärt werden und ich werde

im Frühjahr 2009 nach Nepal reisen und das Hostel

besuchen. Wer ist interessiert, gut zu Fuß und

kommt mit

Neues Spendenkonto: Volksbank Plochingen,

BLZ 611 913 10 Konto 0 784 748 004

Für die Spenden erhalten Sie eine

Spendenbescheinigung, bei genauer

Adressenangabe.

Gisela Hauff

Tel. 59834

Spendenübergabe für

Nepalimed Hilfsprojekt (v.l.

Taut, Hornischer, Hauff,

Kopp)

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Der Herr, euer Gott liebt auch die Fremden, die bei euch leben ….

darum sollt auch ihr die Fremden lieben. 5. Mose 10, 18+19

Offene Türe beim internationalen Kindertreff

Die Gesichter sprechen für sich:

Der Internationale Kindertreff

in der Weinbergstraße in

Reichenbach hatte am Freitag,

17.Oktober zum Tag der offenen

Tür eingeladen. Kaffee und

Saft, Süßes und Pikantes auch

Vegetarisches war appetitlich

vorbereitet. Leider war der

Zuspruch sehr begrenzt: Zwar

loben viele die Arbeit, die hier geschieht. Doch mit Hand anlegen – oder zuerst

einen realistischen Blick drauf werden, das kostet offenbar immer noch große

Überwindung.

Tag der Offenen Tür – eigentlich ist die Türe immer geöffnet, wenn der

Kindertreff steigt: Montag und Mittwoch von 14 bis 16 Uhr kann man einfach

mal reinschauen.

Konkrete Hilfe für Kids mit

Migrantenhintergrund

Zweimal wöchentlich treffen

sic h hier Kinder im Alter

von sechs bis zwölf Jahren.

Die meisten Kinder haben

Migrationhintergrund. Da

werden Hausaufgaben gemacht,

da wird gemalt und gebastelt,

geraten und Tischkicker gespielt,

gesungen und getanzt. Frau Annemarie Kopp organisiert diese Nachmittage.

Sie wird dabei unterstützt von anderen Ehrenamtlichen und von Schülerinnen

im Rahmen von TOP-SE (Themen-orientierte Projekte sozialer Engagements).

7 bis 24 Kinder lassen sich einladen. Kinder erleben andere Kinder aus Russland

und aus Albanien, aus der Türkei und aus Äthiopien, aus dem Kosovo und

Pakistan. Sie erleben sich in ihrer Verschiedenartigkeit und können lernen, sich

gegenseitig zu akzeptieren.

Gegründet wurde der Kindertreff von der Paulinenpflege in Kirchheim,

inzwischen wird er von der Stiftung Tragwerk dem Verbund von Wächterheim

und Paulinenpflege getragen. Finanziert wird er durch Spenden, durch

Zuwendung von Aktion Mensch, durch den Herzogin-Marie-Preis-Preis, die

Kollekte eines ökumenischen Gottesdienstes und andere.

Pfarrer

Gerhard Kopp

Taufseminare 2009

jeweils 20:00 Uhr

Donnerstag, 29.01., Mauritiuskirche

Mittwoch, 04.03., Pfarrhaus Hohengehren

Dienstag, 12.05., Siegenbergkirche

Dienstag, 23.06., Siegenbergkirche

Taufe – ein Fest der Familie Ein Fest der Tradition Ein Fest der Begrüßung eines

neuen Erdenbürgers Ein Akt der geistlichen Unfallversicherung Ein Fest, dass

man halt macht: „…kann ja nicht schaden“

Immer weniger selbstverständlich ist, was wir mit und bei der Taufe tun. Wir

wollen, dass Sie wissen, was Sie mit der Taufe oder Segnung Ihres Kindes tun.

Wir wollen auch, dass Sie wissen, was Sie an Ihrer eigenen Taufe haben.

Darum laden wir vor allen Taufen, Segnungen und Tauf-Vergegenwärtigungen

zum Taufseminar ein: Außer einer Einführung durch einen der Pfarrer gibt es

reichlich Gelegenheit für Ihre Fragen, Bedenken, Zweifel und Anregungen. Wir

setzen uns in lockerer Runde bei Knabberei und Getränken zusammen.

Auch Menschen, die sich nur einfach so für Glaube und Taufe interessieren,

sind herzlich willkommen. Falls Sie keinen Babysitter engagieren können oder

wollen, können Sie Ihr Kleines gerne mitbringen. Es wird geheizt sein und es

gibt Platz zum Wickeln, Ernähren, Spielen, etc.

Anmeldung im Gemeindebüro, Tel. 51514

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Zweite Konfi-Diakonie-Rallye in Esslingen

Augenöffner für die Menschen ganz unten

„Wer bei Gott eintaucht, der taucht bei den Armen wieder

auf…“ dieser Ausspruch von Paul Zulehner würde sich als Motto eignen für die

Diakonierallye, die in diesem Herbst zum zweiten Mal vom Projekt Sichtwechsel

der Diakonie veranstaltet wurde. Alle Konfirmanden des Kirchenbezirkes

waren eingeladen, die Einrichtungen der Diakonie in Esslingen zu besuchen.

Dabei konnten sich die Konfirmanden ein Bild darüber machen, wie wir als

evangelische Kirchengemeinden auf Bezirksebene den Ärmsten in unserer

Gesellschaft in ihrer Armut oder Behinderung unterstützen oder sogar aus

der Armut hinaus helfen. Und laut Veranstalter nahmen insgesamt 350

Konfirmanden an der Rallye teil.

Armut kann jeden treffen.

Das erfuhren die Reichenbacher

Konfirmanden, die sich den

Erfrierungsschutz der Evangelischen

Gesellschaft in der Fleischmannstraße

näher anschauten. Die Teufelsspirale

Scheidung, Alkohol, Arbeitsplatzverlust

und Wohnungsverlust trifft alle

Konfis im Erfrierungsschutz

Bevölkerungsschichten. Und mit den

11 Tagesgeld die einem Harz 4 Empfänger rechtlich zustehen, ist schon beim

Kauf einer Tasse Kaffee zum frühstück mit zwei Brötchen ein großer Teil wieder

verbraucht. An Mietzahlungen ist bei diesen Beträgen nicht zu denken.

Ohne Wohnung brauchen die Menschen dann dringende

Wiederintegrationshilfe in die Gesellschaft, und da ist die Fleischmanstraße

besonders in den Wintermonaten oft der erste Anlaufpunkt.

„Bei uns in Esslingen erfriert keiner!“ meinte der Geschäftsführer Walther

Stephan und die Konfis konnten im Anschluß die kleinen, spartanisch aber

zweckmäßig eingerichteten Ubernachtungsräume im Hinterhof begutachten.

Behinderung erfahren

Eine andere Gruppe war zum Wohnheim der Diakonie Stetten in der Richard

Hirschmann Str. 21 aufgebrochen. Beim Fahren mit dem Rollstuhl wurden den

Konfirmanden die alltäglichen Schwierigkeiten eines Lebens mit Behinderung

bewusst gemacht. Schon die kleinsten Barrieren werden zu unüberwindlichen

Hindernissen.

Mit der Handyrechnung kann es anfangen

Bei der Diakonischen Beratungsstelle im

Lohwasen 2 erfuhren die Konfirmanden,

wie Familien in finanzieller Notlage

aktiv geholfen werden kann. „Mit

einer ausufernden Handyrechung fängt

manches Schuldnerproblem an“, erklärte

die Sozialarbeiterin den Konfis.

Und beim CVJM im Lutherbau erfuhren

die Konfis von den offenen Angeboten

Konfis nach der Rallye

des Vereins z.B. für Kinder aus sozialem

Brennpunkt oder mit Migrantenhintergrund, die auf diese Weise durch ein

attraktives Freizeitprogramm von der Straße geholt werden könnten.

Weitere Stationen wie Diakonieladen oder Suchtberatung konnten wegen

der Menge des Angebotes gar nicht mehr angelaufen werden. Dafür gabs bei

Burger King im Esslinger Bahnhof bei Pommes und Nuggets noch Zeit für den

Wiedereintritt in die „Normalität“. Denn:

Barrieren überwinden

Für viele Konfirmanden und auch für viele Erwachsene in gutsituierten

Verhältnissen gibt es kaum Berührungspunkte mit Menschen, die in Armut oder

dauernder Behinderung leben. „Fit for fun“ und „schön, erfolgreich und sexy“

sind die Leitsätze der Gesellschaft, in der unsere Kinder und auch wir selbst

geprägt werden. Dadurch entstehen unbewusst Barrieren zu allen, die diesen

Idealen nicht mehr entsprechen.

Die Diakonierallye kann ein erster Augenöffner sein. Wichtig für Konfis und für

uns alle ist: Bei allem Spaß an coolen Jugendgottesdiensten oder actionreichen

Freizeiten: Die Nachfolge Jesu führt auch in die Tiefe. Jesus sagt: Was ihr getan habt

einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Mt 25, 41.

Oder: Wer bei Gott eintaucht, taucht bei den Armen wieder auf.

Vielleicht ein Anlaß zum Nachdenken und Handeln gerade an

Weihnachten...

Pfarrer

Stefan Taut

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Termine Weihnachten 2008

1. Advent 30.11. 10:00 Mauritiuskirche Tower-Gottesdienst Luk. 19, 11 - 27 Team, de Lenardis

10:00 Kinderkirche im PSH

10:00 Siegenbergkirche Gottesdienst mit Taufe von Lars Hausner und Leonie Hermann Taut

17:00 Mauritiuskirche Geistliche Abendmusik mit dem Mauritiuschor und

dem Kirchenchor Nellingen

2. Advent 07.12. 10:00 Mauritiuskirche Gottesdienst Pfr. i.R. Dr. Eberlein. Mit Gesangverein Concordia Eberlein

10:00 Kinderkirche im PSH

10:00 Siegenbergkirche Sing-Gottesdienst im Advent mit Kinderkirche Posaunenchor Kopp, K-Team

Samstag 13.12. 17:00 Mauritiuskirche Adventssingen mit Mauritiuschor Kopp

3. Advent 14.12. 10:00 Mauritiuskirche Tower-Gottesdienst mit Adventsspiel der Kinderkirchen Taut,Team

10:00 Siegenbergkirche Gottesdienst Kopp

4. Advent 21.12. 10:00 Mauritiuskirche Gottesdienst mit Taufe Kopp

10:00 Siegenbergkirche Gottesdienst mit Kinderkirche MauritiusEnsemble K-Team, Spur

Dienstag 23.12. 17:00 Siegenbergkirche Gottesdienst für kleine Leute – Happy Birthday, Jesus

Heiligabend 24.12. 17:00 Mauritiuskirche Weihnachtsgottesdienst mit YoungMove Kopp

17:00 Siegenbergkirche Familiengottesdienst Taut

22:00 Mauritiuskirche Christmette, Mauritiuschor Kopp

Christfest 25.12. 10:00 Mauritiuskirche Gemeinsamer Gottesdienst mit Abendmahl Taut

Christfest - 26.12. 10:00 Siegenbergkirche Weihnachtliches Singen und Musizieren im Gottesdienst Kopp

2. Feiertag

Sonntag 28.12. 10:00 Mauritiuskirche Gemeinsamer Gottesdienst Kopp

Altjahrsabend 31.12. 17:00 St. Michael Ökumenischer Jahresschlussgottesdienst

Mittwoch

Neujahrstag 01.01. 17:00 Siegenbergkirche Gemeinsamer Abendgottesdienst Taut

glücklich ihr atheisten!

ihr habt es leichter

euch wirbelt kein gott

aus der bahn des schlüssigen denkens

kein glaube wirft schatten

auf eure taghelle logik

nie stolpert ihr

über bizarre widersprüche

kein jenseits vernebelt euch

die konturen der welt

nie schreit ihr vergeblich

nach einem göttlichen wunder

oder stürzt ab ins dunkel

blasphemischen betens –

glücklich ihr atheisten!

gern wäre ich einer von euch

jedoch jedoch: ich kann nicht

Kurt Marti

22 23


Kirchentag in Bremen

Erste Reichenbacher Interessenten

Zum ersten Mal heißt die Hansestadt Bremen den Kirchentag und seine Gäste

willkommen. Vom 20. bis 24. Mai findet das große Fest des Glaubens an der

Weser statt. Maritim und bunt. Weltoffen und herzlich. Mit einer frischen Brise.

Auch aus dem Kirchenbezirk Esslingen fahren Menschen nach Bremen, um sich

ermutigen und anregen zu lassen.

Es gibt schon erste Interessenten aus Reichenbach, die sich auf die 4 Tage in

Bremen freuen. Es wäre schön, wenn sich eine Gruppe auch aus unserem Ort

im Mai nächstes Jahr in Bremen auf dem Kirchentag inspirieren zu lassen.

Gottesdienst für kleine Leute

Wir laden Dich (0-5 Jahre) ein, zu unserem

Gottesdienst für kleine Leute: Happy birthday, Jesus

Wir singen Bewegungslieder, es gibt

Geschichten zum Mitmachen,

Sachen zum Anfassen.

Stillsitzen ist hier nur

den Erwachsenen erlaubt !

Wir freuen uns auf Dich.

Silke Hees, Anja Küstner,

Susi Mammel-Schön, Conny Taut

Dienstag, 23. Dezember 2008

17 Uhr (ca. 35 Min.)

Siegenbergkirche

Reichenbach

Mehr unter www.kirchentag.de

bei Gudrun Müller, 0178 / 14 98 504, gudrun.mueller@kabelbw.de

oder in den Pfarrämtern.

Die Ziele des Kirchentages

· Einmischung der Christen in die Gesellschaft

· Erneuerung der Kirche

· Annäherung der Gläubigen weltweit

· Bewahrung der Schöpfung Gottes

· Menschen unterstützen einander, egal, ob gesund, krank oder behindert

Chocolat: Die zarteste Versuchung

Die Plätzchen sind aufgegessen aber die Nascherei geht weiter.

Das Redaktionsteam lädt wieder herzlich ein zum Kinoabend:

Nach den „grünen Tomaten“ im Sommer gibt’s jetzt

Chocolat – Ein kleiner Biss genügt.

Samstag, 10. Januar 2009, 19.00 Uhr in der Siegenbergkirche

Erleben Sie, wie eine mutige Frau mit ihrer

Tochter in einem kleinen Ort in Frankreich

Barrieren abbaut.

Mit Juliette Binoche, Johny Depp, Judy

Dench u.A.

Kostenbeitrag für GEMA:

1 EUR pro Person

24 25


Weihnachten im Schuhkarton

Wie schon 2006 haben sich auch in diesem

Jahr in Reichenbach Eltern und Mitarbeiter von

Krabbelgruppe Siegenberg und Kinderhaus an

der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“

beteiligt. 10 Kartons konnten zum Stichtag an

der Sammelstelle in Wernau aus Reichenbach

abgegeben werden

Insgesamt 7.385.802 Schuhkartons wurden im vergangenen Jahr weltweit an

bedürftige Kinder versandt. Aus Deutschland kamen davon 472.880, die mit

denen aus der Schweiz und Österreich hauptsächlich in Staaten in Osteuropa

versandt wurden.

Die Schuhkartons, gesondert gekennzeichnet nach Altersangabe und

Geschlecht werden vor Ort beispielsweise in Rumänien in Kinderheimen von

örtlichen Hilfswerken oder Gemeinden verteilt. Die Freude der Kinder, die

z.T. Waisen sind oder aus ärmsten Verhältnissen kommen, kennt dabei keine

Grenzen.

Viele ehrenamtliche Unterstützer

Projekte wie Projektpatenschaften, Hilfe für Kinder, medizinische Versorgung,

Hilfe zur Selbsthilfe, Flüchtlings- und Katastrophenhilfe und Evangelisation.

Mehr Infos unter www.geschenke-der-hoffnung.org.

Weihnachtsfreude im November

Den Reichenbacher Mitarbeitern

und Müttern (ein Vater war auch

dabei), hat es offenbar viel Spaß

gemacht, die 10 Geschenkkartons

nicht nur zu packen, sondern zuvor

auch noch mit weihnachtlichem

Geschenkpapier zu bekleben. Dabei

dürfen nur neuwertige Geschenke

und Lebensmittel in den Kartons

versandt werden.

Vielleicht werden es im nächsten Jahr noch mehr Menschen sein, die sich an

diesem Projekt beteiligen. Von unserem Reichtum abgeben an die ärmsten der

Welt – dadurch entsteht bei den Verpackern schon lange vor Weihnachten ein

gutes Stück Weihnachtsfreude.

Mittlerweile hat diese Aktion in vielen Orten schon Tradition: An vielen Orten,

beispielsweise in Ebersbach oder in Wernau sind Sammelstellen eingerichtet,

von wo aus die Schuhkartons mit Geschenken in Zentrallager verschickt werden

und von dort aus per LKW oder Container an die Zielorte gelangen.

Hinter der Aktion steht „Geschenke

der Hoffnung, e.V.“. ein christliches

Missionswerk, Träger des DZI

Spendensiegels und des Spenden

Prüfzertifikates der Deutschen Ev.

Allianz. Zu den Unterstützern der

Aktion in Deutschland gehören u.A.

die Bertelsmann A.G., die Mercedes

Benz Bank, die Siemens AG und andere

namhafte Unternehmen. Dabei wird

das Hauptengagement von Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vor Ort

in Deutschland (oder den anderen Geberländern) und den Empfängerländern

geleistet. Neben den Schuhkartons umfasst die Hilfe auch umfassende caritative

Krabbelgruppe Siegenberg, die mit diesem Foto auch ihre

persönlichen Weihnachts-grüße in den Schuhkartons

mitschickt.

26 27


Ambulanter Hospizdienst Reichenbach-Hochdorf-Lichtenwald e.V.

Wer macht Hospizdienst

Im Hospizdienst engagieren sich Männer und Frauen, die, oft durch eigene

Erfahrungen mit Sterben, Tod und Trauer, sensibel geworden sind für die Nöte,

Wünsche und Bedürfnisse von Menschen, die ihren nahen Tod vor Augen

haben. Menschen, die im Einsatz für ein Leben in Würde bis zuletzt für sich eine

sinnvolle Aufgabe gefunden haben.

Angesteckt durch die Anliegen der

Hospizbewegung bildete sich auch

in unserer Gemeinde 1997 eine

Initiativgruppe, 1998 durchlief eine

Gruppe von 15 Personen einen

intensiven Vorbereitungskurs für den

ehrenamtlichen Hospizdienst, und

ab Mai 1999 konnte die hospizliche

Begleitung für schwerstkranke Menschen

und die ihnen Nahestehenden in ihrer

Einsatzleitung Peter Löffler und

Dorothea Brux

häuslichen Umgebung angeboten werden. Nach zögerlichem Anfang ist die

Inanspruchnahme bis heute von Jahr zu Jahr gestiegen. Immer mehr Menschen

können in ihrer letzten Lebenszeit zu Hause betreut werden. Hospizdienst ist

unentbehrlich, aber nicht selbstverständlich, geworden. Mit der Eröffnung eines

Pflegeheims in Reichenbach werden 2009 weitere Herausforderungen auf die

Ehrenamtlichen zukommen.

Und 2009 ist unsere Hospizgruppe seit 10 Jahren im Dienst. Es ist Zeit, dass sich

wieder eine neue Gruppe von Menschen von der Hospizidee anstecken lässt

und sich in einem Vorbereitungskurs zusammenfindet. Denn die Altgedienten

brauchen dringend Verstärkung!

Ein Seminar zur Befähigung für den Hospizdienst umfasst in der Regel 12

Abende und ein Wochenende. Im Mittelpunkt steht neben dem Hospizkonzept

und der Vermittlung von Grundwissen vor allem auch die persönliche

Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit.

Wäre Hospizdienst etwas für

Sie Sie sollten Zeit mitbringen

und die Bereitschaft, sich

anderen Menschen achtsam

und einfühlsam zuzuwenden.

Wenn Sie unsicher sind:

Die Entscheidung über eine

tatsächliche aktive Mitarbeit im

Hospizdienst muss und kann erst

im Verlaufe der Vorbereitung

getroffen werden.

Überlegen Sie nicht zu lange,

sondern rufen Sie uns einfach

mal an, damit Sie noch weitere

Informationen bekommen

können! Wir möchten

gerne 2009 einen eigenen

Vorbereitungskurs vor Ort

anbieten. Bitte melden Sie sich

deshalb bald, spätestens bis

7. Dezember bei uns:

Dorothea Brux, Telefon 5 97 22

Peter Löffler, Telefon 5 95 84

Anita Kraut Telefon 5 46 73

Allianz-Gebetswoche

Kostenfrei und unabhängig.

Bezahlen Sie einfach nichts -

mit unserem Privatkonto GiroOnline.

SÜDWESTBANK AG, Bahnhofstraße 1, 73262 Reichenbach,

Tel. 07153/5009-0, www.suedwestbank.de

28 29


Liebe Reichabacher!

Ond trotzdem sen do Maura zwischa Menscha

ond bloß durch Gitter gucka mr ons a.

Onser versklavtes Ich isch ein Gefängnis;

es isch gebaut aus Stoiner onserer Angscht.

So ähnlich hoißts doch en deam Lied, was mr bei

Hochzeite sengt.

Eigentlich kann mr bloß traurig seufza, wenn mr so ra Angscht-Mauer begegnet

ond merkt, wie jemand vor lauter Angscht gar net mit oim schwätza kann. Ond

wenn oim gar aufgoht, wie mr selber aus Angscht blind gewesa isch gegenüber

ma andere Menscha, no kennt mr gradweags heula.

Kennet Ihr des: Vor manche Haustüra liegts wie an großer Stoi oder wie

an großer schwerer Vorhang oder gar wie a Tarnkapp, die die Menscha dren

osichtbar macht. Mr lauft Johre lang ananander vorbei oder leabt neben anander

her – aber a osichtbare Barriere bremst oin ond mr fendet koi Wort, ond koin

Droht zu anander, sondern bleibt sich fremd.

Aber manchmol isch mirs scho passiert, dass i durch irgend oin Zufall net

anders kenna han, als dass e mit so jemand han schwätza müssa. Ond siehe

da: Der oder dui isch gar net so fremd, sondern an Mensch, der uf em gleiche

Erdboda romlauft und den de gleich Sonne bescheint, wie mi au.

Ihr kennet die Gschicht vom Rabbi Er hot seine Schüler gfrogt, wann der Tag

anfängt und d’ Nacht aufhört. Nochdem se lang gnuag grota hen hot er d’ Katz

aus em Sack glassa ond hot gsagt: „Wenn mr em andere Menscha da Bruadr

oder d’ Schwester erkennt no isch d’ Nacht vorbei ond dr Tag isch abrocha.“

Dieser Jud aus Nazareth, den se später wege seiner göttlicha Bruderschaft

mit älle Menscha liquidiert hen, der hot des jo tadellos vorgmacht: Selbst die,

wo total vom Weag abkomma waret ond von älle verachtet hot er mit ahne

komma lassa. Er hot sogar mit ehna gessa ond gfeiert. – Ond siehe da: Sogar an

stinkreicher Kollaborateur mit der Besatzungsmacht hot sich verändere könna

ond hot sei Geld loslassa könna. Soll mir niemand verzehla, d Menscha seiet

overänderlich. Mir Menscha kennet natürlich nioemand verändra. Aber wenn

dieser Jesus en jemand wohnt ond aus seine Auga raus an andere mit seim liaba

ond doch feschta Blick aguckt – über älle Zäun ond Maura, Gitter ond Berriera

weg, do kann koinr bleiba wie er isch. Entweder muaß er abgrond bös werda

oder muaß er den freundlicha Blick grad so freundlich erwidera.

Probierets aus – ond Ihr werdet Euer blaues – noi Euer geradezua

weihnachtlichs Wonder erleaba. Des isch mei Empfehlung zur Adventszeit.

Euer A-Sänger

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Wir-sind-gemeinde.de – die Homepage der Ev.

Kirchengemeinde geht ans Netz

Barrierefreier Zugang zu Informationen der Gemeinde

„Geballte Informationen über die Gemeinde ist da drin“ – so drückte es Eberhardt

Treiber, Kirchengemeinderat und Homepage-Aktivist unserer Gemeinde aus. Unter

der Domain (Heimatadresse) www.wir-sind-gemeinde.de hat sich in den letzten

Wochen ein Quantensprung in Sachen Information für die ev. Kirchengemeinde

Reichenbach ergeben: die neu ins Netz gestellte Homepage.

Jeder pflegt seine Seite

Ähnlich wie beim weltweiten Online

– Lexikon „Wikipedia“ ist die Homepage

so aufgebaut, dass viele Menschen Zugriff

auf ihre jeweiligen Unterseiten haben, die

sie aktualisieren und pflegen können. Denn

ohne gute und aktuelle Informationen wird

es kaum jemandem einfallen, die Seite im

Internet mehr als einmal anzuklicken.

Was konkret bietet die neue Homepage

Für alle Online-Leser die Empfehlung: reinsurfen – anschaun.

Für die, die NOCH NICHT im Netz sind: Informationen und die dazugehörigen

Kontakte sind über die neue Homepage sehr leicht zugänglich. Telefonnummer

beispielsweise der Hospizverantwortlichen: Auf der Homepage! Plan der Konfirmandenzeit

für die nächsten Wochen: Ebendort leicht zu finden. Belegungsplan von

PSH, Siegenbergkirche, Mauritiuskirche: alles abrufbar, geordnet nach Gebäuden.

Wer beispielsweise eine private Feier plant oder eine neue Krabbelgruppe gründen

will: Einfach auf der Homepage nachsehn, wann noch Termine frei sind und die

Verantwortlichen Informieren, per Mausklick und Mail.

Service wird bei der neuen Homepage großgeschrieben. Wer z.B. den letzten

Gottesdienst verpasst hat, aber trotzdem die Predigt hören will: Möglicherweise

ist sie schon als WAV Datei hinterlegt und kann bei „Downloads“ heruntergeladen

und gehört werden. Übrigens gibt’s auch das Grüne Blättle online

– nicht nur die aktuelle sondern auch die vergangenen Ausgaben.

Verknüpft mit anderen Informations-Providern

Die Informationen kommen aber nicht nur aus Reichenbach: Praktisch sind die

Verknüpfungen zur landeskirchlichen Homepage. Von dort werden automatisch

die kirchlichen Pressemeldungen auf unserer Homepage abrufbar. Keine Arbeit

für uns, aber viel Information über den Reichenbacher Kirchturm hinaus.

Ähnliche Verknüpfungen „Links“ gibt es zum CVJM und der bestehenden

Homepage oder zu YoMo und Pauls.

Interessierten einen schnellen Überblick ermöglichen

Ein kleines Team hat sich intensiv Gedanken gemacht, wie unsere Gemeinde

online am schnellsten und übersichtlichsten zu erkunden ist. Und jetzt können

sich Interessierte über Hauskreise, Kindergartengruppen, Chorprojekte und

ähnliches direkt online informieren. Sogar die öffentlichen Protokolle der

Kirchengemeinderäte sind im Netz einsehbar.

Gemeinde ist viel mehr als spirituelle Dienstleistungen

Jetzt kommt es auf uns an, dieses Informationswerkzeug zu nutzen und

auszubauen. Und unser Denken umzustellen: Gemeinde, das sind nicht nur

Hauptamtliche, bei denen wir kirchliche Dienstleistungen wie Konfirmationen

oder Stammbucheinträge abrufen können. Gemeinde ist vielmehr der Ort,

an dem wir selbst uns mit unseren Fragen, Ideen, Hoffnungen, Bedürfnissen

einklinken können. Erfahrungsplattform für Gottes Wirken in unserer Welt.

Genau so heißt die Homepage: „Wir-sind-Gemeinde.de

Ganz herzlichen Dank an Eberhardt Treiber und Sabine Birkhofer, die die

aktuelle Seite entworfen haben. Außerdem an Antje Helmond und Gerhard

Kopp, die zuvor mit einem Prototypen wichtige Vorarbeit geleistet

haben.

Pfarrer

Stefan Taut

Leserbriefe erwünscht

Liebe Leser des Grünen Blättles, wir hoffen, Sie sind einigermaßen barriere-frei

durch dieses Grüne Blättle gekommen. Vielleicht hat Sie manches angeregt,

geärgert oder zum Schmunzeln gebracht.

Wir wollen Sie durch unsere Artikel anregen, sich Gedanken zu machen zu

Themen, die bei uns in der ev. Kirchengemeinde aktuell sind. Dann können wir

besser planen und voranschreiten bei der Entwicklung unserer Gemeinde.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung: Wir wollen ab der nächsten Ausgabe

Leserbriefe veröffentlichen, die Sie uns zu unseren Artikeln schreiben.

Anregung, Kritik und natürlich auch Lob

sind herzlich willkommen.

Per Brief oder Mail an die Pfarrämter

oder an anja.kuestner@gmx.de

In diesem Sinne: Frohe, barrierefreie

Weihnachten, Ihr Redaktionsteam

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Freud und Leid

unserer Gemeindemitglieder von Juni bis September 2008

Taufen

Florian Gress, Stuttgarter Straße

Lewis Feiler, Talweg

Lena Fischer, Schillerstraße

Sara Bergamasco, Im Weilerbett

Sophie Wust, Im Weilerbett

Patrick Stotz, Wilhelmstraße

Lisa Bischof, Weinbergstraße

Natalie Tondera, Siegenbergstraße

Daniel Wolf, Römerweg

Paul Luca Blaich, Römerweg

Mariella Erb, Im Weilerbett

Zoe Lynn Schmid, Weberstraße

Kevin Fischper, Stuttgarter Straße

Trauungen

Benjamin Abele und Silvia Daza, Steinäckerstraße

Florian Mailänder und Daniela Sánchez, Herrenberg

Gunter Hagenbusch und Gesa Krapf, Breslauer Straße

Matthias Erb und Iris Lamla, Im Weilerbett

Anastasios Leontopoulos und Mirjam Rüger, Althütte

Nils Mones und Brigitte geb. Rother, Neuwiesenstraße

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Bestattungen

Karin Montino geb. Deininger, 66 Jahre, Siegenbergstraße

Karl Gottfried Hennig, 73 Jahre, Ulmer Straße

Lore Gallmeyer geb. Bader, 88 Jahre, Siegenbergstraße

Sigrid, Speck geb. Gauger, 80 Jahre, Plochingen (Hohenzollernstraße)

Helmut Roos, 69 Jahre, Im Massau

Doris Kilian geb. Schwarz, 75 Jahre, Albstraße

Kurt Fahrion, 76 Jahre, Lehmgrubenstraße

Herta Schurr geb. Mink, 88 Jahre, Neuffenstraße

Hans Maier, 84 Jahre, Geishaldenweg

Emma Reichert geb. Heybach, 84 Jahre, Alte Hegenloher Straße

Martha Zeller, 102 Jahre, Neuwiesenstraße

Ruth Käßer geb. Kranich, 89 Jahre, Silcherstraße

Sigrid Weiß geb. Burckhardt, 81 Jahre, Neuffenstraße

Rudolf Schmidt, 80 Jahre, Weinbergstraße

Alwin Schloz, 77 Jahre, Breslauer Straße

Hellmuth Damm, 100 Jahre, Hohenzollernstraße

Manfred Himken, 73 Jahre, Wilhelmstraße

Horst Bahnmüller, 64 Jahre, Mühlstraße


Wegweiser durch die Kirchengemeinde

Evang. Gesamtkirchengemeinde

Geschäftsführender Pfarrer und 2. Vorsitzender

des Gesamtkirchengemeinderats:

Pfarrer Gerhard Kopp

1. Vorsitzender: Dr. Herbert Freund

Kirchenpflege Suzanne Fischer

Tel. 5 30 36, Fax: 92 28 75

suzannefischer@gmx.de

Gemeindebüro, Theodor-Dipper-Platz 1,

73262 Reichenbach, Tel. 5 15 14, Fax 5 93 92

gemeindebuero.reichenbach@elk-wue.de

Sabine Birkhofer

Öffnungszeiten:

Dienstag, Donnerstag, Freitag: 07:30 – 11:30

Montag, Donnerstag 15:00 – 18:00

Pfarrer Gerhard Kopp - Mauritius

Theodor-Dipper-Platz 1

Tel. 5 15 14 oder 57 94 25

Fax 5 93 92

pfarramt.reichenbach.mauritius@elk-wue.de

1. Vorsitzender d. Kirchengemeinderats:

Wilfried Rayher, Tel. 5 20 52

Pfarrer Stefan Taut - Siegenberg

Im Massau 6, Tel. 5 13 16, Fax 5 12 18

Ev_pfarramt.siegenberg@arcor.de

1. Vorsitzender d. Kirchengemeinderats:

Dr. Herbert Freund, Tel. 5 11 65

Mesnerinnen

Mauritiuskirche:

Martina Wolfer, Tel. 5 99 12

Siegenbergkirche:

Karin Haußer, Tel. 5 39 60

Paul-Schneider-Haus (PSH)

Paulinenstr. 15

Hausmeisterin: Anna Kloos

Tel. 5 12 38 oder 0170 1 41 80 75

Jugendräume: Tel. 54 01 27

Kirchenmusik

Mauritiuschor und Kinderchor:

Annelore Münzmay, Tel. 5 12 11

MauritiusEnsemble:

Dr. Andreas Münzmay, Tel. 0711 2 84 68 80

Posaunenchor des CVJM:

Jürgen Fischer, Tel. 5 30 36

Kindergärten

Robert-Schöttle-Kindergarten

Stefanie Sigle

Schulstr. 25, Tel. 5 51 31

Siegenbergkindergarten

“Kinderhaus Kunterbunt”

Claudia Quattlender

Siegenbergstr. 24, Tel. 5 11 61

Christlicher Verein Junger Menschen

(CVJM)

Markus Keller

Tel. 5 53 08, Fax 61 57 21

2. Vorsitzender:

Harald Koepff 5 41 39

Krankenpflegeverein Reichenbach

an der Fils e.V.

Theodor-Dipper-Platz 1

Vorsitzender:

Pfarrer Gerhard Kopp, Tel. 5 15 14

Rechnerin: Elke Schall, Tel. 5 99 84

Diakoniestation Reichenbach -

Hochdorf - Lichtenwald

mit Häuslicher Krankenpflege,

Nachbarschaftshilfe, Essen auf Rädern

Stuttgarter Str. 4

Geschäftsführerin: Brigitte Hummel

Tel. 95 11-0, Fax 95 11-20

Hospizgruppe

Peter Löffler, Tel. 5 95 84

Dorothea Brux, Tel. 5 97 22

Hospiz-Handy 0175 839 6780

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