Warnliste: Geldanlageangebote - WMD Brokerchannel

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Warnliste: Geldanlageangebote - WMD Brokerchannel

Warnliste: Geldanlageangebote

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

oft ist es sehr schwer, rentable von unrentablen Geldanlageangeboten zu unterscheiden. FINANZtest

hat deshalb ein Register erstellt, in dem Sie jeweils die in den vergangenen zwei Jahren (derzeit:

11/2003 bis 11/2005) negativ bewerteten Geldanlageangebote sowie deren Initiatoren, Anbieter,

Vermittlerfirmen und andere Beteiligte finden. Mit "anderen Beteiligten" sind Firmen und/oder andere

Personen gemeint, die zum Beispiel als Treuhänder, Verwalter oder in einer anderen Funktion eine

negative Rolle im Zusammenhang mit dem Angebot spielen. Schließlich wurden auch Firmen und

Personen in die Liste aufgenommen, die von Gerichten wegen ihrer irreführenden Werbung und/oder

ihres Angebots verurteilt wurden. Aufgrund der großen Zahl der Anbieter sowie ständig wechselnder

Produkte kann die Liste nie vollständig sein.

Um Sie möglichst genau zu informieren, haben wir hinter Anbietern, Initiatoren, Vermittlerfirmen und

anderen Beteiligten aufgeführt, in welcher Ausgabe von FINANZtest wir berichtet haben und um welche

Art der Geldanlage es sich handelt. Fett gedruckte Angaben weisen auf umfangreichere Artikel hin. In

den Berichten können Sie dann noch mal genau nachlesen, welches Produkt von uns aus welchen

Gründen negativ bewertet wurde. Das ist vor allem im Hinblick auf die vielen am Markt tätigen

Allfinanzfirmen und Finanzberatungsfirmen wichtig, die häufig im Rahmen einer Rundumberatung

sowohl Produkte des staatlich kontrollierten Kapitalmarkts als auch des staatlich nicht kontrollierten

Markts anbieten.

Die Warnliste soll Ihnen helfen, sich vor zweifelhaften Angeboten zu schützen. Trotz aller Bemühungen

werden einige Angaben in der Liste nicht immer auf dem neuesten Stand sein. Anbieter des grauen

Kapitalmarkts wechseln Namen, Adresse und Angebote oft sehr schnell. Deshalb sind wir auch auf Ihre

Mithilfe angewiesen. Wenn Sie also zum Beispiel von Unregelmäßigkeiten, einer Liquidation oder einer

Insolvenz (Konkurs) erfahren, schreiben Sie uns. Nur so können wir die Liste so aktuell wie möglich

halten. Die Liste umfasst jeweils einen Zeitraum von zwei Jahren. Firmen, die in diesem Zeitraum nicht

erneut negativ aufgefallen sind, werden von der Warnliste gestrichen. Gestrichen werden auch Firmen,

die Insolvenz angemeldet haben und deshalb keine Angebote mehr am Markt haben.

Anbieter / Initiator / Vermittler FINANZtest- Anlass der Kritik

und andere Beteiligte

Ausgabe

AIF Bank & Trust Ltd. 1/04 Gericht erlässt Arrestbefehl und Pfändungsbeschluss über das

Vermögen der Firma; es besteht der Verdacht des

Anlagebetrugs (siehe auch Sächsischer Wirtschaftsdienst und

American Investment).

Agiv Real Estate AG, Hamburg 2/05 Vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt.

Akalan, Kirchheim 2/04 Unseriöser Telefonbuchverlag.

AKJ-Unternehmensgruppe

, Butzbach

11/04, 2/03,

11/02, 6/98,

5/98, 3/98,

11/97

Just bekommt nach einem umfassenden Geständnis eine milde

Haftstrafe von sechs Jahren wegen Betrugs und verlässt das

Gericht, da er bereits vier Jahre Strafe verbüßt hat, als freier

Mann; Initiator Wilhelm Just in Brasilien verhaftet; dubiose

Unternehmensbeteiligungen, dubiose Aktienbeteiligungen; etwa

35 000 Geschädigte.

Akzenta AG, Rosenheim 7/03, 10/02,

4/00

Dubiose Umsatzbeteiligung; Geldverlust für Duplex-

Umsatzbeteiligung aus Sicht von FINANZtest wahrscheinlich.

AKW, Berlin 2/04 Siehe Alternative Kollektive Wertschöpfung.

Allfinanzfirmen 10/04 Bericht über Beratungsmethoden/Beratung durch Vertreter

dieser Firmen.

© Stiftung Warentest 2005 Stand: 19.10.2005


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Anbieter / Initiator / Vermittler

und andere Beteiligte

Allgemeine Vermögensberatung

(AVB), Gerbrunn, siehe auch Euro-

Gruppe

Allgemeiner Wirtschaftsdienst (AWD),

Hannover

FINANZtest-

Ausgabe

12/04, 2/04,

3/03, 5/02,

4/02, 4/02,

2/02, 8/01,

11/00, 5/00

10/04, 4/04,

3/04, 10/03,

10/02, 4/02,

4/02, 1/02,

6/01, 4/01,

3/01, 11/00,

9/00, 3/99,

5/98, 1/98,

1/96, 1/95

Anlass der Kritik

AVB wirbt Geringverdiener, Spätaussiedler und Ausländer mit

unseriösen Mitteln für dubiose Unternehmensbeteiligungen an

der Bialek Immobilienhandel AG; OLG Bamberg verurteilt AVB

GmbH zu Schadenersatz; dubiose Vermittlungsmethoden im

Zusammenhang mit riskanten Immobilienbeteiligungen an

Unternehmen der Würzburger Euro-Gruppe; unzulässige

Telefonwerbung (Cold-Calling); s. a. Lenz, Schober, Ibeka, Goj,

Schuster-Schreiber, Knothe, Pierenz und Bialek;

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Verantwortliche der Euro-

Gruppe.

Bericht über Beratungsmethoden von Allfinanzvertrieben,

darunter auch AWD; wie der AWD Vergleiche vor Gericht

schließt, um ein letztinstanzliches Urteil über seine Beratungsqualität

beim Vertrieb des Dreiländerfonds 94/17 zu vermeiden

und ab wann sich Vergleiche für Anleger lohnen; AWD droht

Internetprovider mit rechtlichen Schritten, der die Internetseite

www.awd-aussteiger.de veröffentlicht, obwohl das

Oberlandesgericht Hamburg in einem Eilverfahren entschieden

hat, dass die Seite rechtlich nicht zu beanstanden ist;

Landgericht Hannover verurteilt den AWD in drei Fällen wegen

Falschberatung im Zusammenhang mit dem Immobilienfonds

DLF 94/17 zu Schadenersatz (Az. 13 O 263/02; 13 O 270/02; 13

O 271/02; noch nicht rechtskräftig). Oberlandesgericht verurteilt

AWD zu Schadenersatz wegen Beratungsfehlern (nicht

rechtskräftig); neuer Ärger mit Immobilien (Zinshaus Düren);

Gericht verurteilt AWD wegen Beratungsfehlern in zwei Fällen zu

Schadenersatz; Anleger werfen dem Allfinanzbetrieb Falschberatung

im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Anteilen an

geschlossenen Immobilienfonds (Dreiländerfonds) vor (s. a.

Kapital Consult); Urteil des Landgerichts Hannover zur

Stornoreserve; irreführende Werbung; zweifelhafte

Finanzberatung/Immobilienvermittlung, unzureichende

Ausbildung.

Allwo Allgemeine

Wohnungsvermögens AG, Hannover

2/05 Oberlandesgericht Celle verurteilt Allwo zur Zurücknahme einer

überteuert verkauften Eigentumswohnung und zur

Rückabwicklung des Kaufvertrags (OLG Celle, Az. 16 U 127/04),

Revision beim Bundesgerichtshof zugelassen (siehe auch

Badenia).

Alta Nova Direct, Regensburg 10/03 Dubiose Schuldenregulierung und irreführende Werbung.

Alternative Kollektive Wertschöpfung

(AKW), Berlin

American Investment & Finance

Corporation

2/04 Unseriöses Pyramidensystem, Geldverlust programmiert.

1/04 Gericht erlässt Arrestbefehl und Pfändungsbeschluss über das

Vermögen der Firma; es besteht der Verdacht des Anlagebetrugs

(siehe auch Sächsischer Wirtschaftsdienst und AIF).

APM Investment Ltd., Belize 4/04, 1/04 Hände weg von APM-Geschäften; Firma arbeitet mit Briefkastenadresse

in Belize; Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

hat Untersagungsverfügung für Geschäfte angeordnet.

Arcor 6/04 Drücker drängen Verbrauchern an der Haustür dubiose

Telefonverträge der Firma Arcor auf.

AVB GmbH, Gerbrunn 12/04 Siehe Allgemeine Vermögensberatung (AVB), Gerbrunn.

AWB, Wermelskirchen 3/04 Vorsicht: Die Prozessfinanzierungsfirma AWB verlangt

Vorkasse, zahlt das Geld aber nicht zurück, wenn die

Finanzierung des Falls von der AWB abgelehnt wird.

AWD Holding AG, Hannover 10/04 Siehe Allgemeiner Wirtschaftsdienst.

Badenia Bausparkasse, Karlsruhe 3/05, 2/05,

1/05, 12/04,

11/04, 11/02

Niederlage für Badenia-Kunden, die auf ein Widerrufsrecht für

ihre über Vermittler der Badenia angebahnten Kreditverträge

hofften: BGH weist Revision zurück (Az. XI ZR 27/04), weil

© Stiftung Warentest 2005 Stand: 19.10.2005


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Anbieter / Initiator / Vermittler

und andere Beteiligte

Banghard, Egon, Exgeschäftsführer

der Fondsvertriebsgesellschaft Prinz

zu Hohenlohe-Jagstberg & Banghard

GmbH, Stuttgart

FINANZtest-

Ausgabe

Anlass der Kritik

Kreditverträge erst nach dem Notarvertrag zum Kauf von

Immobilien unterschrieben wurden; Oberlandesgericht Celle

verurteilt Allwo Wohnungsbaugesellschaft zur Zurücknahme

einer Badenia-finanzierten Eigentumswohnung und zur

Rückabwicklung des Kaufvertrags wegen Falschberatung (OLG

Celle, Az. 16 U 127/04 - Revision beim Bundesgerichtshof

zugelassen, siehe auch Allwo); Badenia hat Anleger nicht über

Risiken im Zusammenhang mit der Finanzierung überteuerter

Immobilien aufgeklärt; Oberlandesgericht Karlsruhe verurteilt die

Badenia wegen Falschberatung zu Schadenersatz (Az. 15 U

4/01, nicht rechtskräftig); Badenia geht hart gegen säumige

Kunden vor; Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ehemaligen

Finanzvorstand der Badenia wegen Betrugsverdachts; Urteil des

Oberlandesgerichts Jena gegen die Badenia, Az. 5 U 966/03;

Tausende Badenia-Kunden, die überteuerte

Eigentumswohnungen als Kapitalanlage gekauft haben, fühlen

sich von der Deutschen Bausparkasse Badenia betrogen.

10/04 OLG Karlsruhe entscheidet zugunsten eines Badenia-Kunden,

der Bruchteilseigentum gekauft hat; verurteilt Banghard wegen

vorsätzlicher und sittenwidriger Falschberatung beim Verkauf

von Dr.-Hanne-Fonds zu Schadenersatzzahlung an Kunden.

Bankgesellschaft Berlin 8/05, 2/05,

5/04

Berliner Senat bietet 40 000 Anlegern von 15 geschlossenen

Immobilienfonds der LBB und IBV Abfindungen an. Rund 6 500

Klagen beim Landgericht Berlin gegen die Landesbank Berlin

(LBB) eingereicht. Verärgerte Fondsanleger der

Bankgesellschaft Berlin verlangen die Durchleuchtung von 13

geschlossenen Immobilienfonds durch unabhängige

Wirtschaftsprüfer. Achtung: Zum Jahresende 2004 droht die

Verjährung von Schadenersatzansprüchen.

Bank of Panama 10/05 Höchst dubiose Internetangebote für Tages- und Festgeld, die

Bema Investitions- und

Beteiligungsgesellschaft, Rostock

9/05, 12/03,

2/02, 11/01,

9/00

mit falschen Garantien beworben werden.

Risikobehaftete Unternehmensbeteiligungen, früher Cura.

Berenberg Bank, Hamburg 6/04 Bank muss wegen Falschberatung Schadersatz zahlen:

Bankberater empfahl ungedeckte Stillhaltergeschäfte in

Optionen (Termingeschäfte), obwohl ein Ehepaar sein Geld

sicher anlegen wollte (Az. 35 O 371/02).

Berliner Volksbank 7/04 Die Bank muss einem Anleger rund 50 000 Euro Schadenersatz

zahlen, da sie ihn nicht über die besonderen Risiken des Neuen

Marktes aufgeklärt hatte (Landgericht Berlin, Az. 21 O 6/03).

B & F Management Ltd., Dresden 11/03 Sammelt Geld für die Community Brokerage Anlegergemeinschaft

ein; Jürgen Schwindt ist von der Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht verboten worden, Kundengelder

anzulegen (siehe auch Community Brokerage).

BHG Baugenossenschaft

Hockenheim e. G.

Bialek Immobilienhandel AG,

Würzburg

2/05 Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat BHG

aufgefordert, allen Anlegern ihr Geld zurückzuzahlen. Die BHG

soll unerlaubte Bankgeschäfte betrieben haben.

12/04 Riskante Unternehmensbeteiligung, bei der Anleger einen

Totalverlust ihres Geldes riskieren: zur Altersvorsorge deshalb

untauglich.

BKS-Security GmbH, Legau 12/04 Wachschutzfirma, die Gelder Kreditsuchender entgegennimmt

im Zusammenhang mit dubiosen Kreditgeschäften der Firma

Evantus, Wien (siehe Evantus).

© Stiftung Warentest 2005 Stand: 19.10.2005


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Anbieter / Initiator / Vermittler FINANZtest- Anlass der Kritik

und andere Beteiligte

Ausgabe

Business Capital Investors

Corporation (BCI)

4/05 Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat die

dubiosen, nicht genehmigten Finanzgeschäfte von Bernd Richter

(Beteiligungen an der Business Capital Investors [BCI])

untersagt. Auch Treuhänder Rechtsanwalt Eberhard Dallüge aus

Aachen darf kein Anlegergeld mehr entgegennehmen (nicht

bestandskräftig).

Capellari, Viktor, Stuttgart 4/05 Dubiose Jobangebote, bei denen Interessenten vorab Geld an

eine Postfachadresse schicken sollen.

Capital Sachwert Alliance

Beteiligungsfonds 5 AG & Co. KG

5/04 Teuer und riskant: Zur Altersvorsorge nicht geeignet, siehe auch

Frankonia.

Cashback-Holding AG, St. Gallen 8/04 Teure Einkaufskarte mit dubiosem Geld-zurück-System.

CasMaker Ltd., London, Nebensitz

Hannover

4/05, 1/05,

11/04

Landgericht Hannover verbietet CasMaker per einstweiliger

Verfügung, in unseriöser Weise mit FINANZtest zu werben (nicht

rechtskräftig); Firma erklärt, dass sie ihre irreführende Werbung

mit FINANZtest künftig unterlässt. FINANZtest hatte, anders als

die Firma in Anzeigen suggerierte, vor einer Beteiligung

ausdrücklich gewarnt. Hochriskantes Beteiligungsangebot:

Anleger sollen mit ihrem Geld die Software für weltweit über das

Internet betriebene Glücksspiele finanzieren und von den

CBS Steuerberatungsgesellschaft

mbH, Köln

C & C Vermögensgesellschaft,

Gelsenkirchen

Erträgen eine märchenhafte monatliche Rente erhalten.

12/03 Dubiose Geschäftsbesorgung im Zusammenhang mit dem

Verkauf von Hotelapartments in Dresden (s. a. Sparkasse Rhein

Neckar Nord und ROB Freie Wohn- und Hausbau GmbH & Co.

KG, Heidelberg).

10/04 Untersagungsverfügung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

gegen die Gesellschaft sowie deren Geschäftsführer

Frank Pohler wegen unerlaubter Bankgeschäfte.

Cinerenta Gesellschaft für

Internationale Filmproduktionen mbH

12/03 Schlechte Renditeaussichten, Erlösausfallversicherung zahlt

nicht.

Commerzbank AG 5/04 Bundesgerichtshof bestätigt letztinstanzlich die Verurteilung

wegen vorsätzlicher und sittenwidriger Schädigung eines

Kunden; Commerzbank muss auf Darlehensrückzahlung von

400 000 Euro verzichten; Bank und Makler hatten beim Verkauf

einer überteuerten Immobilie gemeinsame Sache gemacht

(Urteil vom Bundesgerichtshof vom 23. 3. 2004, Az. VI ZR

349/03).

Community Brokerage, Frankenthal

und B & F Management Ltd., Dresden

11/03 Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat Jürgen

Schwindt, der mit Kunden Verträge abgeschlossen hat,

verboten, Kundengelder anzulegen.

Cumulus-Fonds 6/05 Siehe Sparkasse Rhein Neckar Nord.

Cura Investitions- und

Beteiligungsgesellschaft, Rostock

9/05 Umbenannt in Bema Investitions- und Beteiligungsgesellschaft,

siehe Bema.

DBH Brokerhaus AG, Düsseldorf 7/04 Ein Vorstandsmitglied muss persönlich einem Anleger gegenüber

wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung haften, da

die Informationsbroschüre des Unternehmens nicht ausreichend

über die Risiken von US-Termingeschäften und deren hohe

Gebühren informierte (Oberlandesgericht Düsseldorf, Az. 15 U

219/02).

Deutscher Vermögensfonds I 1) ,

Braunschweig

11/05, 8/05,

1/05, 11/04

Amtsgericht Hamburg hat über den Fonds das

Insolvenzverfahren eröffnet: Rund 7 000 Anleger des Fonds

verlieren den Großteil ihrer Einlage (aktuelle Infos unter

www.finanztest.de/Geldanlage und Banken); die Bundesanstalt

für Finanzdienstleistungsaufsicht hat den MSF Master Star Fund

Deutscher Vermögensfonds I wegen unerlaubter Bankgeschäfte

geschlossen: Anleger müssen nun um ihr Geld fürchten. Ex-

Bundesverteidigungsminister Rupert Scholz verlässt – nach

© Stiftung Warentest 2005 Stand: 19.10.2005


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Anbieter / Initiator / Vermittler

und andere Beteiligte

Deutscher Wohnungsprivatisierungsfonds

DWF 1 (Vivacon AG, Köln)

FINANZtest-

Ausgabe

Anlass der Kritik

Erscheinen der Kritik zu dem Fonds ­ wegen Arbeitsüberlastung

den Beirat; Prominente empfehlen Anlegern mit „normalen

Einkommen“ eine risikobehaftete Beteiligung als ergänzende

Altersvorsorge, bei der auch ein Totalverlust möglich ist. Aus

Sicht von FINANZtest ist diese Beteiligung an einem

geschlossenen Fonds, der u. a. mit Investitionen in junge, nicht

an der Börse notierte Unternehmen und in Hedgefonds

spekuliert, dazu völlig ungeeignet.

1/05 Fondsbeteiligung an der Privatisierung von Wohnungen in Berlin

lohnt sich nicht: Unsichere Gewinne, die durch hohe Provisionen

und Gebühren aufgefressen werden.

DHB-Dreiländer-Handels- und Beteiligungsgesellschaft-Walter

2/05 Siehe Kapital Consult, Stuttgart.

Fink KG

Digital Media N.V., Niederländische

Antillen, siehe CasMaker Ltd.,

London, Nebensitz Hannover, die die

dubiose Beteiligung in Deutschland

1/05, 11/04 Hochriskantes Beteiligungsangebot: Anleger sollen mit ihrem

Geld die Software für weltweit über das Internet betriebene

Glücksspiele finanzieren und von den Erträgen eine

märchenhafte monatliche Rente erhalten.

bewirbt

DM Beteiligungen AG, Düsseldorf 11/03, 3/02 Riskante Schuldverschreibungen.

Dr.-Hanne-Gruppe 10/04 OLG Karlsruhe verurteilt Banghard wegen vorsätzlicher und

sittenwidriger Falschberatung beim Verkauf von Dr.-Hanne-

Fonds zu Schadenersatzzahlung an Kunden.

Dreiländerfonds (DLF) 2/05 Siehe Anlagegesellschaft Kapital Consult, Stuttgart.

Dubai-Club 12/04 Hände weg von diesem dubiosen Angebot.

EBC AG, Düsseldorf 3/04 Riskante Prozessfinanzierung: Die Firma nimmt nicht nur die

übliche Erfolgsbeteiligung für eine Prozessfinanzierung, sondern

verlangt von Anlegern den Kauf von Aktien der EBC AG.

EECH 5/05 Siehe European Consult Holding.

EIB 2/05 Siehe Evantus Invest Beteiligungsgesellschaft.

EMTV, München 9/05 EMTV-Gründer Thomas und Florian Haffa rechtskräftig zu

Geldstrafen wegen Kursbetrugs und Bekanntgabe unrichtiger

Bilanzzahlen verurteilt (Bundesgerichtshof, Az. 1 StR 420/03).

Euro-Gruppe Würzburg

(dazu gehören die Firmen Goj, Ibeka,

Lenz, Schober, Schuster-Schreiber,

Knothe, Pierenz und Bialek (weitere

Informationen unter Firmennamen)

3/05, 12/04,

2/04, 1/04,

10/02, 8/02,

5/02, 4/02,

4/02, 2/02,

11/01, 9/01,

8/01, 1/01,

10/00, 5/00

Der Bundestagsabgeordnete Rudolf Kraus tritt als

Aufsichtsratsvorsitzender der Euro-Gesellschaften Goj, Ibeka,

Knothe, Lenz und Pierenz zurück, nachdem er erfahren hat,

dass die Gesellschafen der Euro-Gruppe auf der FINANZtest-

Warnliste stehen und als Beteiligungen zur Altersvorsorge völlig

ungeeignet sind; weitere dubiose Firmen gegründet;

staatsanwaltliche Ermittlungen gegen Verantwortliche der Euro-

Gruppe; üble Geschäftsmethoden; riskante atypisch stille

Unternehmensbeteiligungen; zweifelhafte Vollmachten.

Europahaus Fertigungswerke GmbH 12/03, 6/02 Hochriskante Unternehmensbeteiligung.

& Co. Dorsten KG, Herten

Euro Massiv & Holzbau GmbH, Berlin 12/04 Absurdes, hoch dubioses Angebot zur Finanzierung eines

Eigenheims, seltsame Geldvermehrung.

European Consult Holding (EECH), 5/05 FINANZtest rät: Finger weg von dieser hochriskanten Anleihe.

Hamburg

Eurox Emo Ltd., London 3/05, 12/04 Rechtsschutzversicherung kommt für Vollstreckungsmaßnahmen

nicht auf. Begründung: Eurox-Betreiber hätten kein Geld

und säßen wegen Betrugs in Untersuchungshaft; Firma ist vom

Landgericht Detmold zur Zahlung eines versprochenen Gewinns

verurteilt worden (Az. 12 O 50/04, nicht rechtskräftig).

Evantus Invest

Beteiligungsgesellschaft (EIB), Wien

und Postanschrift in Hennigsdorf

2/05, 12/04 Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt gegen den als Evantus-

Chef auftretenden Kloiber; viele Millionen Euro Verlust

befürchtet. Bericht über das seltsame Geschäftsgebaren rund

um die Evantus Invest und warum Anleger dort kein Geld

© Stiftung Warentest 2005 Stand: 19.10.2005


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Anbieter / Initiator / Vermittler

und andere Beteiligte

FINANZtest-

Ausgabe

Anlass der Kritik

hingeben sollten; dubiose Kreditangebote sowie unrealistische

Renditeversprechen für ein Bankinvestment.

Eypocard AG, Schweiz 7/05 Dubioses Geschäftsgebaren beim Vertrieb einer Kreditkarte:

Kauf- und Nutzungsgebühren sind teilweise sehr hoch.

Falk Capital AG. München 10/05, 8/05,

6/05, 5/05,

4/05, 2/05,

2/05

Landgericht München verurteilt den Zinsfonds zur Rückzahlung

einer Einlage an einen Anleger (Az. 10 O 2211/05, nicht

rechtskräftig). Etwa 28 000 Anleger von geschlossenen

Immobilienfonds der Falk-Gruppe müssen mit 3 Milliarden Euro

Verlust rechnen; zwei Manager, die für die Probleme der Falk-

Gruppe mitverantwortlich sind, werden als Geschäftsführer der

Auffanggesellschaft eingesetzt! Initiator soll Zahlen geschönt

haben; Anleger wollen Firma sowie Vermittler der Falk-Fonds auf

Schadenersatz verklagen; Nach der Zahlungsunfähigkeit von

vier Falk-Gesellschaften setzt das Amtsgericht München einen

vorläufigen Insolvenzverwalter für diese sowie die Falk

Immobilien KGs ein: Anleger müssen um ihr Geld fürchten;

Sanierungskonzept beschert Anlegern Verluste; Streit um

Rettungskonzept; auch andere Falk-Fonds von Krise betroffen.

Ausschüttungen teilweise ausgesetzt; Falk-Fonds von Pleite

bedroht; zweifelhafter Rettungsplan.

Fairrenta GmbH, Tübingen 13/03, 3/03 Riskante Unternehmensbeteiligungen mit hohen Gebühren und

dem Risiko des Totalverlustes; zweifelhafte Geschäftsidee,

übertriebene Gewinnprognosen.

F.I.P. Finanzmarketing AG & Co. KG

und F.I.P. GarantiFO AG & Co. KG

2/04, 8/02 Korrekturmitteilung: Bei den riskanten Beteiligungsangeboten

der F.I.P. GarantiFO handelt es sich nicht um eine stille

Beteiligung, sondern um eine Kommanditbeteiligung. Die F.I.P.

Finanzmarketing GmbH & Co. KG ist die Initiatorin der

risikobehafteten Kommanditbeteiligung; riskante

Beteiligungsangebote.

Frankonia Beteiligungs AG, Würzburg 5/05, 3/04 Der angebotenen Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 5

AG & Co. KG zur Altersvorsorge ist teuer und riskant: Anleger

müssen hier um ihre Vorsorge fürchten. Rund 20 Prozent des

Anlegergelds fließen in die Taschen von Vermittlern und

Initiatoren; Verkauf risikobehafteter Kommanditbeteiligungen

mithilfe des Finanzvertriebs Futura Finanz in Hof (siehe Futura

Finanz AG).

Futura Finanz AG, Hof 1/05, 10/04,

5/04, 3/04

Vermittler der Futura Finanz muss Anleger Anwaltskosten

zahlen. Der Anwalt hatte ihm beim Ausstieg aus einer riskanten

Beteiligung bei der Frankonia Sachwert AG geholfen

(Amtsgericht Borna, nicht rechtskräftig); Bericht über die

Beratungsmethoden großer Allfinanzvertriebe, darunter auch die

Futura Finanz AG; dubiose Beratungspraxis; Vermittler

verschweigen Risiken; unerfahrene Kunden werden als

Finanzberater geworben (siehe auch Deutsche Frankonia

Beteiligungs AG und Deutscher Vermögensfonds 1).

GAMAG 6/04 Siehe German Asset Managemant AG.

Gemeinnützige Märkische

11/03 Siehe Märkische Baugenossenschaft.

Baugenossenschaft e. G., Glienicke

German Asset Managers AG

(GAMAG), Frankfurt/Main

Göttinger Gruppe, Göttingen (u. a.

Securenta AG, Göttinger Gruppe

Vermögens- und Finanzholding KgaA,

Göttinger Vermögensanlage AG);

6/04 Dubiose Investitionen von Anlegergeld in Aktienoptionsgeschäfte

und Hedgefonds über Gesellschaften auf den Bahamas;

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat

Abwickler wegen unerlaubter Bankgeschäfte eingesetzt; Gamag

will sich rechtlich wehren.

5/05, 4/05,

1/05,11/04,

9/04, 6/04,

3/04,12/03,

BGH spricht Anlegern der GG, die nach 1998 in die Beteiligung

„Securente“ investierten, Schadenersatz zu. Ein Anlageberater,

der einem Aktionär Securenta-Aktien verkauft hat, ohne ihn u. a.

über fallende Kurse aufgeklärt zu haben, ist vom Oberlandes-

© Stiftung Warentest 2005 Stand: 19.10.2005


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Anbieter / Initiator / Vermittler FINANZtestund

andere Beteiligte

Ausgabe

siehe auch Bankhaus Partin 1/03, 10/02,

8/02, 6/02,

3/02, 1/02,

12/01, 10/01,

8/01 (2x),

7/01, 6/01,

5/01,

1/3/5/7/8/9 u.

12/00, 11/98,

3/97, 6/97,

2/96, 4/96,

5/95, 4/94

Goj Immobilienhandel

Aktiengesellschaft, Würzburg; siehe

auch Euro Gruppe

3/05,

12/03,12/02,

8/02, 5/02,

4/02, 4/02,

2/02, 9/01,

8/01, 1/01,

12/00, 5/00,

6/99

Anlass der Kritik

gericht Schleswig ( Az. 5 U 106/04) zu Schadenersatz verurteilt

worden; Anleger, die beim Abschluss einer Beteiligung falsch

beraten oder arglistig getäuscht wurden, haben laut Urteil des

Bundesgerichtshofs Anspruch auf Schadenersatz (Az. II ZR

6/03); Landgericht Göttingen spricht Anleger Schadenersatz zu

(Az. 20 294/04, nicht rechtskräftig); Oberlandesgericht (OLG)

Braunschweig spricht Anleger (stiller Gesellschafter) Schadenersatz

zu (OLG Braunschweig, Az. 3 U 118/03); OLG München

spricht Aktienanleger bei der Securenta AG Schadenersatz zu

(Az. 20 U 2462/04); Anlagevermittler muss Kundin wegen

unzureichender Risikoaufklärung in Bezug auf Beteiligungen

Schadenersatz zahlen (OLG Frankfurt am Main, Az. 3 U 135/02);

Finanzvermittler, der einem Ehepaar atypisch stille Beteiligungen

bei der Securenta AG aufgeschwatzt hat, muss Schadenersatz

zahlen (Landgericht Göttingen, Az. 2 O 14/04, nicht rechtskräftig);

laut Urteil des Oberlandesgerichts Braunschweig hat ein

atypisch stiller Gesellschafter nicht das Recht, vorzeitig aus dem

Vertrag auszusteigen (Az. 3 U 231/02); Vermittler der Göttinger

Gruppe muss Schadenersatz zahlen; um Bilanzverlust der

Securenta AG für 1999 kommen weitere Millionenverluste für

das Jahr 2000 hinzu; Exaufsichtsrat Erwin Zacharias wegen

privater Steuerhinterziehung verhaftet; Abrechnungen für

Beteiligungssparpläne deuten auf Totalverlust hin; Amtsgericht

Göttingen verurteilt Vermittler wegen Falschberatung zu

Schadenersatz (nicht rechtskräftig); Securenta AG hält

Zahlungszusagen nicht ein; Bilanzverlust für 1999 von fast 200

Millionen Mark bei der Securenta AG; neue riskante Anlageangebote;

Entnahmen für bestimmte Beteiligungsverträge bis

zum Jahresende gestrichen; GG hat 80 Millionen Mark durch

TeBe Fußballengagement vergeudet; GG trennt sich von

Securenta-Aufsichtsratsvorsitzenden Erwin Zacharias; unseriöse

Werbung für Securenta-Aktie; Gericht erklärt Warnung vor

modifiziertem Schneeballsystem für zulässig; Anleger erhalten

mithilfe eines Anwalts Geld zurück; Insolvenzverfahren über das

Bankhaus Partin eröffnet; GG stellt Vertrieb risikobehafteter

Unternehmensbeteiligungen zum 1. 1. 01 ein; Persönlicher

Sachwert-Plan und Securente-Verträge müssen nach

Vertragsablauf künftig in einer Summe zurückgezahlt werden

(bisher u. a. Ratenrückzahlung), dadurch drohen Anlegern nach

Einschätzung von FINANZtest Verluste; GG darf nicht mehr mit

Securente werben.

Der Bundestagsabgeordnete Rudolf Kraus tritt als Aufsichtsratsvorsitzender

der Euro-Gesellschaften Goj, Ibeka, Knothe, Lenz

und Pierenz zurück, nachdem er erfahren hat, dass die Gesellschafen

der Euro-Gruppe auf der FINANZtest-Warnliste stehen;

Landgericht Gera verurteilt Firma wegen sittenwidriger

Schädigung; staatsanwaltliche Ermittlungen gegen Verantwortliche

der Euro-Gruppe; üble Vertriebsmethoden; Landgericht

Würzburg verbietet Goj falsche Behauptungen gegenüber

Anlegern; risikobehaftete Beteiligungen, s. a. Euro-Gruppe.

GSDI Cyprus Ltd., Nord-Zypern 1/04 Wundertechnologie aus Zypern, an der sich Anleger beteiligen

sollen; siehe auch Leipziger SVI GmbH und Wirtschaftskanzlei

C. Richardt.

Guthmann & Roth AG, Berlin 10/03, 1/03,

12/02

Vermutlich Unterschlagung von 36 Millionen Euro Kundengeld;

Kreditinstitut wurde von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

wegen des Verdachts der Veruntreuung von

Kundengeldern geschlossen.

© Stiftung Warentest 2005 Stand: 19.10.2005


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Anbieter / Initiator / Vermittler FINANZtest- Anlass der Kritik

und andere Beteiligte

Ausgabe

Hanseatische (HAG) AG 1) , Hamburg 11/04 Geschädigte Anleger (Vertragstyp S) der Pleitegesellschaft

sollen laut Finanzgericht Hamburg nun doch noch Steuervorteile

erhalten.

Heinen & Biege Gruppe 1) , Dortmund 3/05 Siehe Badenia und Allwo.

HFM GmbH, Hamburg 7/04 Die Firma versucht angebliche Internet-Abonnements mit

Inkassodrohungen zu kassieren.

Ibeka Immobilien Beteiligung AG,

Würzburg, s. a. Lenz AG, Schober

AG, Goj AG, Pierenz AG, Knothe AG,

Schuster-Schreiber AG, alle Euro-

Gruppe

3/05, 1/04,

12/03, 8/02,

2/02, 9/01,

8/01, 1/01,

5/00, 6/99,

1/99, 12/98,

6/98

Der Bundestagsabgeordnete Rudolf Kraus tritt als Aufsichtsratsvorsitzender

der Euro-Gesellschaften Goj, Ibeka, Knothe, Lenz

und Pierenz zurück, nachdem er erfahren hat, dass die

Gesellschafen der Euro-Gruppe auf der FINANZtest-Warnliste

stehen. Kammergericht Berlin hat die Widerrufsbelehrung einer

Frau auch zwei Jahre nach Vertragsabschluss für rechtens

erklärt; staatsanwaltliche Ermittlungen gegen Verantwortliche der

Euro-Gruppe; üble Vertriebsmethoden; riskante

Unternehmensbeteiligungen; zweifelhafte Vollmachten.

IBV Verwaltungsgesellschaft, Berlin 8/05, 5/04 Berliner Senat bietet geschädigten Anlegern von 15

geschlossenen Immobilienfonds der LBB und IBV eine

Abfindung an. Anleger haben IBV erfolgreich verklagt:

Landgericht Berlin verurteilt IBV zur Erstattung eines Großteils

des von zwei Anlegern in den Fonds IBV 3 investierten Geldes

(Landgericht Berlin, Az. 2 O 278/03, nicht rechtskräftig);

siehe auch Bankgesellschaft Berlin.

IFKo. Internationale Franchise

Konzepte, Unternehmensberatungsund

Beteiligungs GmbH, Berlin

InnoVenture GmbH, Martinsried

(Landkreis München)

Investor- und Treuhand

Beratungsgesellschaft mbH,

Düsseldorf

ISS, Immobilien, Schutz und Service

AG, Langenfeld

Johnsons Banking Group, Wisconsin/USA,

Sitz in Paraguay

K 1 u. K 2 Fonds GbR, Aschaffenburg 9/04, 11/03,

3/02, 11/01

12/03, 5/02 Unseriöse Beteiligungsangebote.

10/05 Die hohen fixen Kosten dieses geschlossenen Private-Equity-

Dachfonds und das mit Private Equity verbundene Verlustrisiko

stehen in einem krassen Missverhältnis zu den Renditechancen.

Betrifft: Beteiligung an InnoVenture GmbH & Co. Equity Fund 2

KG in Gräfelfing (Ratensparplan ab 25 Euro).

11/03, 4/02 Firma muss nach einem Urteil des OLG Düsseldorf für

Falschberatung ihrer Vermittler bei der Vermittlung eines

Medienfonds haften (Az. 8 U 6/01). Das Urteil ist rechtskräftig,

da der Bundesgerichtshof die Revision der Firma mangels

Erfolgsaussichten nicht angenommen hat.

4/04, 11/03 Hohe Kosten; riskante Direktanleihe.

9/04, 3/04 Faule Kreditangebote. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

(Bafin) hat der Johnsons Banking Group das

Kreditgeschäft inzwischen untersagt.

Dubiose Fonds erneut im Vertrieb, da Widerspruch der K 1

Fonds GbR gegen die Aufsichtsamtsverfügung vor Gericht Erfolg

hatte; Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht untersagt

Helmut Kiener, das Beteiligungskapital der Anleger in K 1 Fonds

anzulegen.

K 1 u. K 2 Invest, Mörfelden 12/03, 11/03 Dubiose Anlagegeschäfte; Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht hat die Rückzahlung aller

Anlegergelder angeordnet.

K 1 Invest Ltd., Mörfelden 11/03 Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht prüft, ob das

Nachfolgeprodukt (Genussrechte) der K 1 und K 2 Invest gegen

das Kreditwesengesetz verstößt; von Anlage ist abzuraten.

K 1 Global Ltd., British Virgin Islands 9/04, 11/03 Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat der

Firma aufgegeben, eingenommenes Anlegergeld

zurückzuzahlen; die Bafin hat der Firma die Geschäftstätigkeit in

Deutschland untersagt.

Kamerun-Connection 2/04 Gleiche Abzocke wie bei der Nigeria-Connection (s. dort).

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Anbieter / Initiator / Vermittler FINANZtestund

andere Beteiligte

Ausgabe

Kapital Consult, Stuttgart 2/05, 4/04,

2/04, 8/03,

2/03, 12/02,

11/02, 10/02,

8/02, 7/02,

6/02, 5/02,

1/02, 11/01,

10/01, 4/01,

3/01, 4/00,

2/00, 10/98,

5/98, 11/97,

9/97

Knothe Immobilienhandel AG,

Würzburg; siehe auch Euro-Gruppe

3/05, 12/03,

7/03, 3/03,

12/02, 8/02

Anlass der Kritik

Das Landgericht Stuttgart hat Walter Fink, den Initiator des

Dreiländerfonds 94/17 (DLF), wegen Untreue verwarnt und zu

einer Geldstrafe verurteilt; wie der Finanzdienstleister AWD

Vergleiche vor Gericht schließt, um ein letztinstanzliches Urteil

über seine dubiose Beratungsqualität beim Vertrieb des

Dreiländerfonds 94/17 zu vermeiden und ab wann sich

Vergleiche für Anleger lohnen; Bundesgerichtshof weist

Beschwerde der KC gegen die Nichtzulassung der Revision

gegen ein zugunsten von FINANZtest gefälltes Urteil des

Oberlandesgerichts Stuttgart zurück; Fonds bald ohne Wertpapierdepots;

Richtigstellung (2x); Prospekt zum DLF 94/17 vom

Mai 1996 laut Oberlandesgericht Celle undeutlich und

unübersichtlich: AWD-Vertrieb wird zu Schadenersatz wegen

Beratungsfehlern bei Vermittlung des DLF 94/17 verurteilt (nicht

rechtskräftig); wesentliche Beschlüsse des Abstimmungsverfahrens

für DLF 94/17 vom September 2001 nichtig (LG

München, nicht rechtskräftig); Bericht über Ermittlungsverfahren;

Broadway Musical Management GmbH (BMM), Mieterin von

Flächen des DLF 94/17 und 93/14 hat Planinsolvenzantrag

gestellt; Tausende Anleger der Dreiländerfonds erhalten auch für

2001 niedrigere Ausschüttungen als erwartet; Ärger wegen

Ausfalls eines Mietgaranten beim DLF 92/11und 93/14;

Exminister fordert zügige Fortsetzung der Ermittlungen wegen

Betrugs gegen Verantwortliche des DLF 94/17 durch die

Staatsanwaltschaft; AWD-Vertrieb wegen Beratungsfehlern bei

Vermittlung des DLF 94/17 der Kapital Consult zu Schadenersatz

verurteilt; Anleger werfen Vermittlern der Dreiländerfonds

(DLF) und der Kapital Consult Falschberatung beim Vertrieb von

geschlossenen Immobilienfonds vor; zahlreiche DLFs haben

wirtschaftliche Schwierigkeiten: Ausschüttungen wurden gesenkt;

Staatsanwaltschaft Stuttgart erhebt Anklage wegen des

Verdachts auf Untreue und des Kapitalanlagebetrugs gegen

Fondsinitiator Fink und einen anderen Beteiligten.

Der Bundestagsabgeordnete Rudolf Kraus tritt als Aufsichtsratsvorsitzender

der Euro-Gesellschaften Goj, Ibeka, Knothe, Lenz

und Pierenz zurück, nachdem er erfahren hat, dass die

Gesellschafen der Euro-Gruppe auf der FINANZtest-Warnliste

stehen. Riskante Unternehmensbeteiligungen, üble Vertriebsmethoden,

unzulässige Telefonwerbung (Cold-Calling), vom

Amtsgericht Oranienburg wegen Anlegertäuschung zur

Rückzahlung des investierten Geldes verurteilt.

Krügel Wirtschaftsfahndung,

3/04 Siehe Wirtschaftsfahndung H. Krügel.

München

KVV Profi AG, Birlenbach 11/03, 8/01

2/01, 1/01,

12/00, 11/00,

9/00, 3/00,

4/99, 2/99,

Riskante Aktienbeteiligung; mehrere Gerichte verurteilten die

Firma zur Rückzahlung des Anlegergeldes; Untersagungsverfügung

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

für von Anlegern für Aktienpakete erteilte

Vollmachten.

10/97, 7/97

Leipzig West AG, Leipzig 11/03 Siehe Wohnungsbaugesellschaft Leipzig West AG.

Leipziger SVII GmbH, Leipzig 1/04 Dubioses Beteiligungsangebot an Wundertechnologie aus

Zypern mit Versprechen einer „Patentrendite“! (s. a.

Wirtschaftskanzlei C. Richardt, Leipzig).

Lenz Immobilienhandel AG,

Würzburg, s. a. Goj AG, Ibeka AG,

Knothe AG, Schuster-Schreiber AG,

Pierenz AG und Schober AG (alle

3/05, 2/04,

12/03, 10/02,

8/02, 4/02,

2/02, 12/01,

Der Bundestagsabgeordnete Rudolf Kraus tritt als Aufsichtsratsvorsitzender

der Euro-Gesellschaften Goj, Ibeka, Knothe, Lenz

und Pierenz zurück, nachdem er erfahren hat, dass die

Gesellschafen der Euro-Gruppe auf der FINANZtest-Warnliste

© Stiftung Warentest 2005 Stand: 19.10.2005


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Anbieter / Initiator / Vermittler FINANZtestund

andere Beteiligte

Ausgabe

Euro-Gruppe) 9/01, 8/01,

1/01, 11/00,

10/00, 5/00,

11/99

Anlass der Kritik

stehen. Urteil des Bundesgerichtshofs: Werbung mit sicherer

Rendite unzulässig; Landgericht Fulda erklärt eine Beteiligung

für unwirksam (nicht rechtskräftig); Oberlandesgericht Bamberg

verbietet Lenz AG mit fester Verzinsung zu werben;

staatsanwaltliche Ermittlungen gegen Verantwortliche der Euro-

Gruppe; üble Vertriebsmethoden; riskante Unternehmens--

beteiligungen; zweifelhafte Vollmachten; irreführende Werbung.

LSC Ltd. 12/03 Investmentmöglichkeit mit absurden Renditeversprechen.

Märkische Baugenossenschaft e. G.,

Glienicke

Mayn-Anlagediamanten,

Großbritannien

Midas Venture Fonds

Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln

11/03 Fehlbetrag von 13 Millionen Euro in der Bilanz 2002: Wegen der

dadurch entstandenen Situation ist es nicht empfehlenswert, der

Genossenschaft beizutreten. Derzeit werden Genossen, die

gekündigt haben, zu Nachschüssen in Höhe ihrer gezeichneten

Anteile aufgefordert.

4/04 Dreiste Abzockerei mit Wiederverkaufsangeboten für

Anlagediamanten.

10/05 Die hohen fixen Kosten dieses geschlossenen Private-Equity-

Fonds und das mit Private Equity verbundene Verlustrisiko

stehen in einem krassen Missverhältnis zu den Renditechancen.

Betrifft: Beteiligung an Midas Mittelstandsfonds Nr. 2 GmbH &

Co. KG (Ratensparplan ab 50 Euro).

MIG Verwaltungs AG, München 10/05 Die hohen fixen Kosten dieses geschlossenen Private-Equity-

Fonds und das mit Private Equity verbundene Verlustrisiko

stehen in einem krassen Missverhältnis zu den Renditechancen.

Betrifft: Beteiligung an MIG AG & Co. Fonds 2 KG

(Ratensparplan ab 25 Euro.)

MLP Finanzdienstleistungen AG,

MLP Bank AG

8/04 Die beiden Firmen müssen einer Anlegerin wegen fehlerhafter

Anlageberatung rund 114 000 Euro Schadenersatz zahlen

(Landgericht Heidelberg, Az. 3 O 261/03, nicht rechtskräftig).

11/04 Siehe Deutscher Vermögensfonds I.

MSF Master Star Fund Deutsche

Vermögensfonds 1) , Braunschweig

National Awards Commission, 9/04 Hände weg! Zahlen Sie keine Vorausgebühr! Versprochene

Kansas City/USA

Gewinne bleiben aus!

Nationwide Finance & Investments 6/04 Siehe Schweigert, Gertrud.

Ltd., Großbritannien

Notas Promisorias, Venezuela 7/04 Zurzeit bringen Betrüger gefälschte Schuldscheine (Notas

Promisorias) der nicht mehr existierenden venezolanischen Bank

für Landwirtschaftliche Entwicklung (Banco de Desarrollo

Agropecuario – Bandagro) in Umlauf.

Nigeria Connection, Nigeria 2/04, 10/02,

6/02, 3/02,

7/01, 2/01,

11/00, 7/00,

1/00, 10/98,

10/97

Optimal-Unternehmensgruppe, Bad

Iburg

12/03, 1/03,

11/02, 6/02,

1/02, 2/01,

4/99

Mitglied der Connection (auch Kamerun- oder Irak-Connection)

in Deutschland verhaftet; immer mehr Opfer der Nigeria-

Betrüger; Nigeria-Connection agiert jetzt auch von Spanien aus;

nigerianische Kriminelle legen deutsche Geschäftsleute und

Privatpersonen herein; Warnung der nigerianischen Botschaft in

Deutschland vor Betrügern aus Nigeria; betrügerische Offerten

krimineller nigerianischer Geschäftemacher an deutsche

Geschäftsleute.

OLG Oldenburg verbietet irreführende Werbeaussagen (Az. 1 U

49/01, nicht rechtskräftig); Aengenheister muss einem Anleger

Schadenersatz zahlen (LG Nürnberg-Fürth); vom Gericht

beauftragter Sachverständiger hält Optimal-Konzept für

„betriebswirtschaftlich nicht plausibel“; unrealistische Renditeankündigungen

für unrealistisches Geschäftskonzept; Anklage

wegen Betrugs gegen Optimal-Geschäftsführer Dieter

Aengenheister beim Landgericht Osnabrück wegen zweifelhafter

Ango-Beteiligungsangebote; zweifelhaftes Optimal-

Unternehmenskonzept: große Ähnlichkeit mit fehlgeschlagenem

Ango-Konzept.

© Stiftung Warentest 2005 Stand: 19.10.2005


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Anbieter / Initiator / Vermittler FINANZtest- Anlass der Kritik

und andere Beteiligte

Ausgabe

PC-GmbH 5/04 Vermittler der inzwischen insolventen Firma muss für Schaden

haften, weil er sich die Formulierungen über die Sicherheit der

Anlage im Vertrag ungeprüft zu eigen machte

(Bundesgerichtshof, Az. III ZR 381/02).

PCC GmbH, Duisburg 11/03 Riskante Anleihe.

PC Profit Coaching AG, Göppingen 4/05 Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat

angeordnet, dass die Firma Anlegern ihr Geld zurückzahlen

muss (nicht rechtskräftig). Die Firma hat ohne Erlaubnis

Einlagengeschäfte betrieben.

Performance Gesellschaft für

Wirtschaftsberatung und

Finanzbetreuung, München

10/03 Verurteilung wegen Falschberatung (Landgericht München, Az.

20 O 14493/02).

Phoenix Kapitaldienst GmbH 1) ,

Frankfurt am Main

Pierenz Immobilienhandel AG,

Würzburg; siehe auch Euro-Gruppe

8/05, 7/05,

6/05, 5/05,

10/04, 12/02,

6/01, 1/00,

10/99, 3/95

3/05, 12/03,

12/02, 8/02

Phoenix Managed Account Konto war ein fiktives Konto:

Verschickte Kontoauszüge wurden plump gefälscht. Anleger

sollten ihre Ansprüche bei der Entschädigungseinrichtung der

Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) und dem Insolvenzverwalter

geltend machen. Außerdem sollten sie Schadenersatzansprüche

gegen Wirtschaftsprüfer, Broker, Initiatoren und

Prospektherausgeber prüfen lassen; Staatsanwaltschaft ermittelt

wegen des Verdachts des Betrugs, Anlagebetrugs und der

Untreue gegen Phoenix-Verantwortliche; wie Anleger Schadenersatzansprüche

geltend machen können; Bundesanstalt für

Finanzdienstleitungsaufsicht (Bafin) stoppt Geschäftsbetrieb der

Firma, weil Anlegergeld vom „Phoenix Managed Account“

verschwunden ist, Bafin stellt den Entschädigungsfall fest; OLG

Frankfurt am Main verurteilt Exgeschäftsführer zu Schadenersatzzahlung

an Kunden wegen sittenwidrigen Missbrauchs

geschäftlicher Überlegenheit (nicht rechtskräftig). Bericht über

dubiose Vermittlungsmethoden und das „Kassiersystem“ der

Firma, das mögliche Gewinne von Kunden meist vollständig

aufzehrt; mangelhafte Risikoaufklärung; absurd hohe Gebühren

bei der Vermittlung von Termingeschäften, die Kundenkonten in

kurzer Zeit aufzehren können; verlustreiche Termingeschäfte.

Der Bundestagsabgeordnete Rudolf Kraus tritt als Aufsichtsratsvorsitzender

der Euro-Gesellschaften Goj, Ibeka, Knothe, Lenz

und Pierenz zurück, nachdem er erfahren hat, dass die

Gesellschaften der Euro-Gruppe auf der FINANZtest-Warnliste

stehen. Riskante Unternehmensbeteiligungen, üble

Vertriebsmethoden, zweifelhafte Vollmachten.

Platonja GmbH, Schweinfurt 9/09 Leser berichten, dass Mitarbeiter der Firma mittels verbotener

Telefonakquise Beratungstermine vereinbaren, um

Finanzdienstleistungsangebote zu machen. Im Handelsregister

ist das Unternehmen zum Berichtszeitpunkt nicht eingetragen.

Prinz zu Hohenlohe-Jagstberg &

Banghard GmbH, Stuttgart

10/04 OLG Karlsruhe verurteilt Banghard wegen vorsätzlicher und

sittenwidriger Falschberatung beim Verkauf von Dr.-Hanne-

Fonds zu Schadenersatzzahlung an Kunden.

Results Securities, Inc., New York 2/05 Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat der

Gesellschaft die Anlagevermittlung untersagt.

Rita Feddeler-Finanz 5/05 Kreditvermittler mit unklarer Aufklärung über Widerrufsrechte

und mit erfolgsunabhängiger Vorkasse.

ROB Freie Wohn- und Hausbau

GmbH & Co. KG, Heidelberg

RWB AG (RenditeWertBeteiligungen

AG), Oberhaching

12/03 Insolvent (s. a. Sparkasse Rhein Neckar Nord und CBS-

Steuerberatungsgesellschaft mbH).

5/05, 3/05,

10/05

RWB-Dachfonds sichert nach dem FINANZtest-Bericht in 3/05

geringere Kosten zu. Hohe Kosten und das Verlustrisiko des

Private Capital Fonds International II (Typ B) stehen in einem

krassen Missverhältnis zu den Renditechancen. Generell sind

Private-Equity-Fonds nichts für Kleinanleger und nicht für die

© Stiftung Warentest 2005 Stand: 19.10.2005


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Anbieter / Initiator / Vermittler

und andere Beteiligte

FINANZtest-

Ausgabe

Anlass der Kritik

Altersvorsorge geeignet. Betrifft auch: 3. RWB Private Capital

Fonds (Ratensparplan ab 100 Euro).

Sächsischer Wirtschaftsdienst SWD

Dr. Hering 1) , Dresden

1/04 Gericht spricht Arrestbefehl und Pfändungsbeschluss wegen des

Verdachts des Anlagebetrugs über das Vermögen der Firma

aus. Die Firma hatte für ihre Geschäfte keine Erlaubnis der

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Schiffsfonds 6/04 Viele Fonds waren wirtschaftlich erfolglos, s. vor allem Seite 39.

Schober Immobilienhandel AG; siehe

auch Euro-Gruppe

3/05, 12/03,

12/02, 8/02,

4/02, 2/02,

9/01, 8/01,

1/01, 5/00,

6/99

Schrottimmobilien 11/04, 8/04,

4/04, 3/04,

2/04, 12/03,

10/03, 9/03,

6/03, 1/03,

5/02

Schuster-Schreiber Immobilienhandel

AG, siehe auch Euro-Gruppe

3/05, 12/03,

12/02, 8/02

Der Bundestagsabgeordnete Rudolf Kraus tritt als Aufsichtsratsvorsitzender

der Euro-Gesellschaften Goj, Ibeka, Knothe, Lenz

und Pierenz zurück, nachdem er erfahren hat, dass die Gesellschaften

der Euro-Gruppe auf der FINANZtest-Warnliste stehen.

Staatsanwaltliche Ermittlungen gegen Verantwortliche der Euro-

Gruppe; üble Vertriebsmethoden; riskante Unternehmensbeteiligungen;

zweifelhafte Vollmachten.

Was Geschädigte tun können, bei denen zum Jahresende die

Ansprüche gegen die Kredit gebende Bank verjähren;

Verbraucherschützer fordern mehr Schutz für Käufer von

Schrottimmobilien von der Bundesregierung; EuGH soll

Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs überprüfen; Berichte

über Anleger, die total überteuerte Eigentumswohnungen als

Kapitalanlage gekauft haben sowie Ratschläge, wie man sich

wehren kann.

Der Bundestagsabgeordnete Rudolf Kraus tritt als Aufsichtsratsvorsitzender

der Euro-Gesellschaften Goj, Ibeka, Knothe, Lenz

und Pierenz zurück, nachdem er erfahren hat, dass die

Gesellschaften der Euro-Gruppe auf der FINANZtest-Warnliste

stehen. Riskante Unternehmensbeteiligungen, üble

Vertriebsmethoden, zweifelhafte Vollmachten.

Schweigert, Gertrud, Taufkirchen 6/04 Abwicklungsanordnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

wegen unerlaubt betriebener Einlagengeschäfte

unter dem Namen Nationwide Finance & Investments

Ltd. (NFI), Großbritannien.

SD Global Equity AG & Co. KG 1) ,

Hannover

11/05 Rund 9 000 Anleger haben etwa 20 Millionen Euro verloren,

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Geschäftsführer wegen

Kapitalanlagebetrugs.

Securenta AG, Göttingen 5/05 Siehe Göttinger Gruppe.

Sparkasse Bremen 9/04 OLG Bremen verurteilt Sparkasse wegen fehlerhafter

Vermögensverwaltung zu Schadenersatz (Az. 2 O 1673/02, nicht

rechtskräftig).

Sparkasse Rhein Neckar Nord,

Mannheim

6/05, 5/04,

12/03

BGH entscheidet zugunsten zweier Cumulus-Anleger (Az. XI ZR

41/04 und XI ZR 42/04); Oberlandesgericht Nürnberg erklärt

Kreditvertrag im Zusammenhang mit dem Kauf von Fondsanteilen

für unwirksam, weil ein Anleger ihn über einen

Treuhänder abschließen musste (OLG Nürnberg, Az.12 U

387/03); Sparkasse versucht, geschädigten Cumulus-Anlegern

unter Berufung auf ein anders lautendes Urteil des Oberlandesgerichts

Karlsruhe Verzichtserklärungen abzuluchsen: Sie sollen

ihre Kreditverträge nachträglich genehmigen. Dafür bietet die

Sparkasse ihnen Nachlässe auf ihre restliche Darlehensschuld

an. Mehrere Urteile von Oberlandesgerichten werden demnächst

vom Bundesgerichtshof überprüft; laut Urteil des OLG Dresden

muss ein Anleger einen Kredit nicht zurückzahlen; die Sparkasse

habe an einer unzulässigen Rechtsbesorgung mitgewirkt

(Boarding-House Hotel Dresden).

Südwestbank AG, Stuttgart 4/05, 11/03 Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart (Az. 9 U 171/03, nicht

rechtskräftig) bestätigt Urteil des Landgerichts (LG) Stuttgart; LG

Stuttgart verurteilt die Bank zu Schadenersatz, weil sie Kundin

© Stiftung Warentest 2005 Stand: 19.10.2005


Seite 13/14

Anbieter / Initiator / Vermittler

und andere Beteiligte

Südwest Finanzvermittlung AG,

Markdorf

Taurrus GmbH, Laatzen 11/05, 11/03,

6/03, 8/03

FINANZtest- Anlass der Kritik

Ausgabe

Zahlungen von Kick-back-Geldern (Schmiergeldern) an Dritte

verschwiegen hat (Az. 8 O 128/03, nicht rechtskräftig).

12/03, 10/02 Fall eines Anlegers, der auf die Werbesprüche der Firma

hereingefallen ist, endet mit einem Vergleich beim

Bundesgerichtshof; riskante atypisch stille Beteiligungen;

Oberlandesgericht Schleswig hält Beteiligung „Südwestrenta

plus“ für sittenwidrig (nicht rechtskräftig).

Landgericht Hannover verurteilt Taurrus-Geschäftsführer

Thomas Schmuck zu 20 Monaten Freiheitsstrafe wegen

Wuchers; Firma hat Unterlassungserklärung in Bezug auf ihre

Honorarforderungen bei der Vermittlung einer

Schuldenregulierung abgegeben; dubiose Schuldnerberatung

und Schuldenregulierung.

Transglobal Commercial Services, 4/04 Teure Vermittlung von Verkaufsangeboten.

Niederlande

UGV Inkasso, Harthausen 1/04 Verbraucherzentrale warnt vor der Firma, die mit üblen

Methoden Geld eintreibt.

Value Management & Research AG,

München

6/04 Vermögensverwaltung muss Kunden wegen Falschberatung

Schadenersatz zahlen (Landgericht Frankfurt am Main, Az. 2/21

O 485/02).

Venturion AG, Dortmund 2/05 Insolvenzantrag beim Amtsgericht Dortmund.

Vermögensgarant AG, Berlin 8/05 Firma hat Anleger mit unseriösen Werbeversprechen geworben;

Firma will den Namen der Bank, bei der das Anlegergeld

angelegt wird, nicht nennen.

Vivacon AG, Köln 1/05 Bietet riskante Beteiligung am Deutschen Wohnungsprivatisierungsfonds

DWF 1 an - siehe auch unter Deutscher

Wohnungsprivatisierungsfonds 1.

VH France S.A.S.U., Paris 4/04 Oberlandesgericht Stuttgart verurteilt dubiose Gewinnspielfirma

zur Zahlung des versprochenen Geldpreises.

Volksbank Trier 8/04 Die Bank hat sich in einem vor dem Landgericht Trier

geschlossenen Vergleich verpflichtet, einem Anleger etwa

50 000 Euro Schadenersatz zu zahlen, da sie die Risiken beim

Dachfondsinvestment verharmlost hat (Az. 5 O 56/03).

VR Bank Alb 1/04 Bank muss Kunden 25 000 Euro Schadenersatz wegen

Falschberatung zahlen: Sie hatte dem Kunden zu Investitionen

in spekulative Aktienfonds geraten, ohne ihn über die Risiken

aufzuklären.

Wirtschaftsfahndung H. Krügel,

München

Wirtschaftskanzlei C. Richardt,

Leipzig

WGS-Unternehmensgruppe 1) ,

Stuttgart

3/04 Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des Betrugs

im Zusammenhang mit der AKJ-Interessengemeinschaft;

Warnung vor Beitritt in die Interessengemeinschaft AKJ-

Geschädigter: Nach Einschätzung von FINANZtest verlieren

Anleger über Beitragszahlungen noch mehr Geld. Krügel

behauptet dagegen, durch den Verkauf von Grundstücken in der

Dominikanischen Republik Anlegergeld zurückholen zu können.

1/04 Dubioses Beteiligungsangebot an Wundertechnologie aus

Zypern mit Versprechen einer „Patentrendite“! (siehe auch

Leipziger SVI GmbH).

11/03, 2/03,

7/02, 4/01,

2/01, 2/00,

11/99, 12/97,

1/97, 6/95

OLG Bamberg verurteilt Berater zu Schadenersatz; OLG

Karlsruhe entscheidet erneut zugunsten eines Anlegers (nicht

rechtskräftig); OLG Karlsruhe entscheidet in 2 Fällen zugunsten

von Anlegern (nicht rechtskräftig); Initiator der WGS-Unternehmensgruppe

wegen Untreue und Betrugs zu sechs Jahren

und neun Monaten Haft verurteilt; verlustreiche Anteile an geschlossenen

Immobilienfonds; einige Fonds in Konkurs, zahlreiche

notleidend; WGS Wohnungsbaugesellschaft in Konkurs;

überteuerte Anteile an geschlossenen Immobilienfonds.

© Stiftung Warentest 2005 Stand: 19.10.2005


Seite 14/14

Anbieter / Initiator / Vermittler

und andere Beteiligte

Wohnungsbaugesellschaft Leipzig

West AG, Leipzig

FINANZtest-

Ausgabe

11/03, 10/01,

8/01, 1/00

WWK-Versicherungen, München 2/05, 3/04,

1/04

Anlass der Kritik

Risikobehaftete Anleihe; Gesellschaft hat sich zur Unterlassung

irreführender Werbeaussagen im Zusammenhang mit der

Herausgabe von Inhaberschuldverschreibungen verpflichtet.

Einer der WWK-Berater, der Familie Schett beraten hat, soll laut

Staatsanwaltschaft Freiburg mindestens 25 WWK-Kunden um

700 000 bis eine Million Euro geschädigt haben; WWK lenkt im

Fall der Familie Schett ein und schließt einen Vergleich ab: Die

dubiosen Berater vermitteln aber offenbar weiter; das System

der WWK, ihre Versicherungsvermittler nicht als Mitarbeiter zu

beschäftigen, sondern lediglich als freie Handelsvertreter, die

anstelle eines festen Gehaltes nur Provisionen für jede

Vertragsvermittlung verdienen, treibt seltsame Blüten: Zwei

WWK-Berater schwatzten einer Familie 19 Versicherungsverträge

als Vorsorgemodell auf. Obwohl sie den Fall seit über

neun Monaten kennt, weigerte sich der WWK-Vorstand wegen

der Komplexität des Falles, FINANZtest-Fragen zu beantworten.

Derweil vermitteln die beiden Berater offenbar fleißig weiter.

Einer von ihnen, der von der WWK-Zentrale als

„Ablaufspezialist“ bezeichnete Vermittler Jürgen Ruf, hat ein

neues WWK-Büro in Waldkirch eröffnet, obwohl die WWK

feststellte, dass er auch ein „nichtautorisiertes Produkt“ an die

Familie vermittelte.

WWN-Group, Innsbruck 7/05, 5/05 Die Notarkammer bestätigt: Für die Treuhandverträge, die

Vermittler der WWN-Group Kunden beim Abschluss einer

Fondspolice aufschwatzen, besteht „kein berechtigtes

Sicherungsinteresse“. Außerdem stehe die Treuhandtätigkeit

des Berliner Notars Michael E. Wünsch nicht im Einklang mit

dem Beurkundungsgesetz. FINANZtest hatte bereits in Ausgabe

5/05 vor den dubiosen Treuhandverträgen gewarnt. Sie bringen

Nachteile für Versicherungskunden der Wiener Bank Austria

Creditanstalt Versicherung, die die Police „Life Invest“

abschließen.

1) Die Firma ist insolvent.

Kompletter Überblick über die Infodokumente der STIFTUNG WARENTEST:

www.warentest.de „Infodokumente“ oder per Faxabruf 0 180 5/887 68 100 (5 S., 12 Cent pro Minute).

© Stiftung Warentest 2005 Stand: 19.10.2005

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