Profil - MITSUBISHI ELECTRIC Erodiersysteme

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Profil - MITSUBISHI ELECTRIC Erodiersysteme

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PEFC/04-31-0830

Gedruckt auf Papier aus nachhaltig

bewirtschafteten Wäldern.

Mitsubishi Electric Europe B.V.

Niederlassung Deutschland

Mechatronics EDM

Gothaer Straße 8

40880 Ratingen · Deutschland

Tel.: +49 (0) 21 02/4 86-6120

Fax: +49 (0) 21 02/4 86-7090

edm.sales@meg.mee.com

www.mitsubishi-edm.de

Profil

Das clevere Magazin

für Erodierer

4 Highspeed-Erodiermaschinen

BMW Sauber F1 Team

7 Erfolgreiche Evolution

Keller Erodiertechnik GmbH

12 Die Gunst der Stunde

Oskar Rüegg GmbH

Juli 2008


Inhalt

4 BMW Sauber F1 Team

7 Keller GmbH

12 Oskar Rüegg GmbH

34

Imposante Beschleunigung

Erfolgreiche Evolution

Die Gunst der Stunde

4

7

12

16

20

BMW Sauber F1 Team

Imposante Beschleunigung

Keller GmbH

Erfolgreiche Evolution

Oskar Rüegg GmbH

Die Gunst der Stunde

Marquardt GmbH

Begeisterung in der Premiumklasse

WTL Erosionstechnik GmbH

Rundum zufrieden

25

30

34

38

43

Alfons Klomfass GmbH

Kompetenz in Bestform

Giovanni Beri

Erfolgreiche Konzentration

Piepenstock GmbH

Zukunftsweisende Investition

KAPE Erodiertechnik

Erfolgreich Erodieren in der

Teilefertigung

Kooperation mit dem Institut

für Mikrotechnik Mainz

46

48

50

Mitsubishi Electric Europe verstärkt

Engagement im Motorsport

Manthey-Racing Team fährt mit

Mitsubishi Electric

Das große Erodiermaschinenanwender-Horoskop

Mitsubishi Electric Europe

Photovoltaik & Klimaanlagen

Impressum

Piepenstock GmbH

Zukunftsweisende Investition

Herausgeber:

Mitsubishi Electric Europe B.V.

Niederlassung Deutschland

Mechatronics EDM

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Copyright:

Mitsubishi Electric Europe B.V.

Redaktion:

Hans-Jürgen Pelzers und Monika Torkel

Design und Gestaltung:

City Update Ltd., Düsseldorf

Profil Juli 2008

Keine Gewähr für technische Daten und Inhalte der Artikel


Imposante Beschleunigung

Highspeed-Erodiermaschinen

BMW Sauber F1 Team

Erodiersysteme von Mitsubishi

Electric Europe beschleunigen

die Prozesskette im Werk Hinwil

des BMW Sauber F1 Teams

Erfolge in der Formel 1 entspringen

stets einer Symbiose aus hoher Kreativität,

kompetenter Teamarbeit und

letztlich einer exzellenten Fertigungstechnik

als Basis für maximale Performance

und Zuverlässigkeit. Keine Ausnahme

macht hier das BMW Sauber F1

Team mit seinen beiden Standorten

in München und im schweizerischen

Hinwil, die als homogene Einheit mit

gleichwohl unterschiedlichen Verantwortlichkeiten

agieren.

Während sich bei BMW-Motorsport

in der bayerischen Landeshauptstadt

um die Optimierung der Antriebstechnik

des Formel-1-Fahrzeugs und mithin

um Motor, Getriebe und Elektronik

gekümmert wird, beschäftigen

sich die Schweizer mit der kontinuierlichen

Verbesserung der Aerodynamik

im 2004 eröffneten Windkanal, mit der

Konstruktion und dem Bau des kompletten

Kohlefaser-Chassis inklusive

Fahrwerks-, Verkleidungs- und Aerodynamikkomponenten

sowie mit der

Steuerung und Koordination der Renneinsätze

und der Testfahrten. Um speziell

am Standort in Hinwil die Prozesskette

der Bauteilherstellung nochmals

zu beschleunigen, investierte das BMW

Sauber F1 Team in 2005 in zwei Highspeed-Drahtschneidmaschinen

von

Mitsubishi Electric Europe.

Profil Juli 2008

Die eigenverantwortliche Erodiertechnik

spart ein hohes Maß an Prozesszeit.

So werden unter anderem zur Verbindung

der Chassiskomponenten aus

Kohlefaser eine Vielzahl unterschiedlicher

Werkstücke vornehmlich aus

Aluminium oder Titan benötigt, die anschließend

eingeklebt werden. Eben

diese Verbindungselemente werden

nun grundsätzlich aus dem Vollen gearbeitet,

wobei genau hier das Drahte-

Im Fahrwerks- und

Chassis-Bereich dominiert

Kohlefaser.

Um die Elemente zu

verbinden, sind jedoch

eine Vielzahl unterschiedlicherWerkstücke

vornehmlich

aus Aluminium und Titan

erforderlich, die in

einer effizienten Prozesskette

mechanisch

bearbeitet werden.


BMW Sauber F1 Team

rodieren die Prozesskette in Hinwil

enorm beschleunigt hat. Denn: die

Produktion bekommt die Werkstückgeometrien

als 3D-Daten aus dem

CATIA V5-System, die dann über verschiedene

CAM-Systeme in technologieorientierte

NC-Programme umgesetzt

werden müssen. Hier ist nun

die softe Prozesskette beim Erodieren

wesentlich einfacher und folglich kürzer

als beim Fräsen. Will meinen: Während

das Fräsprogramm die Endkontur

generiert und optimiert, ist man

mit dem Rohteil bereits auf der Erodiermaschine

und schneidet dort die

Außenkontur im Highspeedmodus frei.

Anschließend kommt das vorgeschnittene

Werkstück zum Fräsen, um nachfolgend

wiederum auf der Erodiermaschine

hochgenau endbearbeitet zu

werden. Angesichts einer derart eng

verzahnten Produktion gewinnt naturgemäß

die Bedienfreundlichkeit

der Drahterodiermaschinen an Bedeutung:

die sehr gute Zugänglichkeit zum

Arbeitsraum aufgrund der nach unten

versenkbaren Arbeitstür, die intuitive

Bedienerführung der werkstattorientierten

CNC mitsamt 2D- sowie 3D-Simulation

und schließlich die automatische

Drahteinfädelung. Die extremen

Abtragsraten des V500-Hochleistungsgenerators

und die Prozesssicherheit

selbst unter ungünstigen Bedingungen

überzeugen obendrein.

Vor wenigen Wochen erst wurden zwei

Senkerodieranlagen von Mitsubishi

Electric in Hinwil installiert, die die

Performance der Fahrwerksfertigung

und die der Formel-1- Fahrzeuge ab sofort

erhöhen wird. Hierüber werden wir

demnächst detailliert berichten.

Welch großen Einfluss die Mitsubishi-

Maschinen insgesamt auf die Prozesskette

beim BMW Sauber F1 Team in Hinwil

genommen haben, zeigt ein Blick

auf die extrem verkürzten Reaktions-

respektive Durchlaufzeiten.

Seit 2005 hat die Erodiertechnik

Einzug in die Fertigungshallen

des BMW Sauber F1 Teams in

Hinwil gehalten – namentlich in

Form von zwei Highspeed-Drahtschneidmaschinen

von Mitsubishi

Electric Europe. Ende 2007 wurden

die vorhandenen FA-VS gegen die

neuen FA-S Advance mit V-Generator

ausgetauscht.

Gesamter Artikel zum Download:

www.mitsubishi-profil.de

BMW_Sauber_F1.pdf

Erfolgreiche Evolution

Die Erfolgsgeschichte eines Unternehmers

Keller GmbH

Vor gerade einmal fünf Jahren

als Lohnerodierer mit einem

Mitarbeiter und vier vom Vorgängerbetrieb

übernommenen

Altmaschinen gestartet, hat

Robert Keller aus Gosheim mit

seiner gleichnamigen Erodiertechnik

einen extremen Wandel

hinter sich gebracht …

Robert Keller ist ein Unternehmertyp,

wie ihn kein Lehrbuch besser beschreiben

könnte. Denn: Was der Selfmademan

(und passionierte Handballer)

nach der Übernahme eines 1973 gegründeten

Erodierbetriebes vor rund

fünf Jahren mit seiner „Keller Erodiertechnik“

in Gosheim geleistet hat und

mit seinen inzwischen zehn Mitarbeitern

weiterhin leistet, ist nicht nur aller

Ehren wert, sondern mag zudem

als beispielhaft gelten für all jene „abhängig

Beschäftigten“, die mit dem

Gedanken an die Selbstständigkeit

liebäugeln.

Doch eins nach dem anderen. Nach der

Übernahme eines etablierten Erodierbetriebes

mit augenscheinlich festem

Kundenstamm, sollte er alsbald feststellen,

dass der Großteil seiner Maschinen

zwar bei jedem Nostalgiewettbewerb

alle Chancen auf den Sieg

gehabt hätten, sie den Anforderungen

im harten Wettbewerbsumfeld jedoch

kaum mehr gewachsen waren. Einzige

Ausnahme: eine ältere SX20 von Mitsubishi

Electric Europe, die gerade in

der schwierigen Startphase mehr als

einmal die Kohlen aus dem Feuer geholt

hat und heute noch immer im „aktiven

Dienst“ ist.

Eben weil die Mitsubishi-Maschine so

„treu“ funktionierte, war es für Robert

Keller klar, auf welchen Lieferanten er

auch in Zukunft gerne setzen würde.

Allerdings handelte er nicht, ohne zuvor

seinen Favoriten, namentlich eine

FA10 mit Verfahrwegen von 350 x 250

x 220 mm (in X, Y und Z), detailliert zu

Die hohe Zuverlässigkeit der automatischen Drahteinfädelung

von Mitsubishi Electric ist die Grundvoraussetzung für effiziente und

mithin wirtschaftliche Prozesse im unbeaufsichtigten Betrieb.


Präzision und Detailgenauigkeit

zeigen diese Beispiele.

Nur ein Teil

des weitgefassten

Werkstückspektrums

der Keller

Erodiertechnik in

Gosheim

Die Erfolgsgeschichte eines Unternehmers

Ich hatte ja eben erst eine Menge Geld in die

Übernahme der Firma gesteckt, als der neuerliche

Investitionsbedarf offenkundig wurde. Der Schuss

musste also sitzen.

hinterfragen, wie er im Gespräch unterstreicht:

„Ich hatte ja eben erst eine

Menge Geld in die Übernahme der

Firma gesteckt, als der neuerliche Investitionsbedarf

offenkundig wurde. Der

Schuss musste also sitzen. Ansonsten

hätte es schnell vorbei sein können mit

der Selbstständigkeit. Deshalb habe

ich mich bei allen relevanten Anbietern

umgeschaut, die Angebote verglichen

und hier und da Testbearbeitungen

durchführen lassen. Unter dem

Strich und bezogen auf unser Anforderungsprofil

konnte aber keine Wettbewerbsmaschine

mithalten.“

Dabei sei es im Finale der Besten we-

Im richtigen Moment die

richtigen Weichen stellen

niger um Präzision, Oberflächenqua-

lität oder Schneidgeschwindigkeit,

sprich Produktivität gegangen. Hier

hätten sich eigentlich alle Anbieter

ein Gut verdient, so der Firmenchef

weiter. Viel wichtiger gewesen sei

ihm statt dessen das stimmige Preis/

Leistungs-Verhältnis der FA10 sowie

deren leicht zu bedienende 64-BIT-

CNC-Steuerungstechnik und der grund-

solide Maschinenbau ohne jeden

überflüssigen Schnickschnack. „Mit einer

noch dazu exzellenten Zugänglichkeit

für schnelle Rüstoperationen“, wie

Keller ergänzt. Und last but not least

habe er sich von Mitsubishi Electric als

Jungunternehmer von Anfang ernst

genommen und optimal betreut gefühlt.

„Die haben zugehört, verstanden

und mich später bei der Erschließung

neuer Geschäftsfelder etwa im Bereich

der Medizintechnik jederzeit mit qualifizierten

Probebearbeitungen unterstützt“,

erinnert er sich gern. Nun: der

Profil Mai 2008 Profil Juli 2008

Einsatz der Ratinger sollte sich lohnen.

Nicht nur, dass Robert Keller in 2004

die von vornherein favorisierte FA10 orderte,

installierte er kaum ein Jahr später

mit der FA10-S das direkte Nachfolgemodell.

Und im vergangenen Jahr

folgte noch eine größere FA20 der selben

Baureihe mit Verfahrwegen von

500 x 350 x 300 mm (jeweils im Austausch

gegen eine der Altmaschinen).

Dabei räumt Robert Keller ohne Zögern

ein, dass er sich bei den Folgeinvestitionen

nicht mehr ganz so viel

Mühe bei der Entscheidungsfindung

gegeben habe wie am Anfang. Denn

zu keinem Zeitpunkt hätten ihm die installierten

Mitsubishi-Maschinen auch

nur den kleinsten Anlass zum Zweifeln

gegeben.

Da wundert es kaum mehr, wenn

Der Preis soll der

Leistung entsprechen

Robert Keller abschließend seine nächsten

Schritte skizziert. So will er alsbald

auch in die CNC-Drehtechnik einsteigen.

Und auch das CNC-Schleifen soll

folgen. Wie es ausschaut, können also

in Kürze die nächsten Kapitel einer ohnehin

beeindruckenden Erfolgsstory

geschrieben werden…

… zu keinem Zeitpunkt haben ihm die installierten

Mitsubishi-Maschinen auch nur den kleinsten Anlass zum

Zweifeln gegeben …

Präzision bis ins

Detail sowie kleine

Stückzahlen und selbst

Losgrößen im Hunderterbereich

sind bei der

Keller Erodiertechnik

eher die Regel als die

Ausnahme


Robert Keller,

Inhaber der

Keller Erodiertechnik

in Gosheim, lobt insbesondere

die hohe

Zuverlässigkeit der

Drahterodier-

maschinen von

Mitsubishi Electric

und deren exzellentes

Preis/Leistungs-Verhältnis.

10 Die Erfolgsgeschichte eines Unternehmers

Unternehmen zeigen Profil Profis zeigen Profil: Robert Keller

Name und Sitz des

Unternehmens:

Keller Erodiertechnik, Gosheim

Gründungsdatum:

1973 (Übernahme seit 2003)

Mitarbeiterzahl: 10

Geschäftsführer: Robert Keller

Kerngeschäft:

Konstruktion von Stanz- und

Spritzwerkzeugen, Drahtschneiden,

Senkerodieren, Fräser- und

Graviertechnik

Gesamter Artikel zum Download:

www.mitsubishi-profil.de

Keller_Erodiertechnik.pdf

Kundenkontakt:

Keller Erodiertechnik GmbH

Zeppelinstr. 9

78559 Gosheim

Fon: +49 (0) 74 26/83 04

Fax: +49 (0) 74 26/37 12

www.keller-erodiertechnik.de

Was treibt Sie an?

Etwas neues auszuprobieren, etwas zu bewegen.

Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?

Über unseren Erfolg und dass es uns gelungen ist, innerhalb von fünf Jahren

einen Betrieb von anfangs zwei auf mittlerweile zehn Mitarbeiter aufgebaut

zu haben.

Wie können Sie am Besten entspannen?

Im Kreis meiner Familie, das kommt leider oft viel zu kurz.

Welches ist Ihr Lebensmotto?

So ein Lebensmotto zu nennen ist eine schwierige Sache, aber ich würde

sagen: Immer fair bleiben. Das ist mir wichtig und daran versuche ich mich

auch zu halten, auch wenn es im Geschäftsleben, bei manchen Leuten, mit

denen man es zu tun bekommt, nicht immer leicht fällt.

Mit wem würden Sie einen Monat tauschen?

Ich interessiere mich sehr für das Mittelalter, darum würde ich gerne wissen,

wie ein Ritter damals in dieser Zeit gelebt hat.

Welches war das schwierigste Stück, das Sie produziert haben?

Die Herstellung einer Hartmetallmatritze mit einer Höhe von über 220mm.

Dafür war die Maschine von Mitsubishi Electric eigentlich nicht eingestellt

aber wir haben es auf ihr geschnitten und es hat funktioniert.

Was machen Sie heute anders als vor fünf Jahren?

Wenn ich mich heute wieder selbstständig machen würde, wie ich es vor

fünf Jahren gemacht habe, dann würde ich einiges einfach ein bisschen ruhiger

und gelassener angehen.

Was ist für Sie das wichtigste in Ihrem Leben?

Das Geschäft ist mir wichtig aber am wichtigsten sind mir doch meine Familie

und die Gesundheit.

Was fällt Ihnen leicht?

Abzuschalten vom Geschäftsalltag, wenn ich zuhause bin.

Profil Mai 2008

Was fällt Ihnen schwer?

Wenn man nach ein paar Tagen Ruhe und Entspannung wieder zur Arbeit

gehen muss.

Wenn Sie von einem technisch völlig unkundigen Bekannten gefragt werden,

was Sie tun, wie würden Sie es ihm in einem Satz erklären?

Mit Erodiertechnik können ja die wenigsten wirklich etwas anfangen. Ich

sage dann immer, das müssen Sie sich so vorstellen, wie wenn man mit

einem heißen Draht Styropor ausschneidet.

Vieles hat sich verändert seit …

1978

Ein Liter Normalbenzin kostet 89,3 Pfennig und

ein programmierbarer Taschenrechner 1.150 DM

Die SPD kommt bei der Landtagswahl in

Hamburg auf 51,5 %

Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,8 %

Der Spitzensteuersatz liegt bei 56 %

Der 1. FC Köln wird mit Trainer Hennes Weiswei-

ler deutscher Fußballmeister − der FC Bayern

München landet gerade mal auf dem 12. Platz

… doch eines ist gleich geblieben: Treue zahlt sich aus!

Feiern Sie den 30. Geburtstag von Mitsubishi Electric in Ratingen mit uns

und erhalten Sie 1 % Treuebonus* für jedes Jahr seit dem Sie Kunde sind auf

alle neuen Erodiermaschinen und Zubehör.

www.treuebonus-me.de

Franziska von Almsick, Dirk Nowitzki und

Miroslav Klose werden geboren

Die „Tagesthemen“ und das „heute journal“

laufen das erste Mal über den Bildschirm

„Jim Knopf und die wilde 13“ startet in der ARD

Ein junger Moderator namens Günther Jauch

moderiert Hörfunk-Sportsendungen

Das Jahr der Gründung von Mitsubishi Electric

Europe in Ratingen bei Düsseldorf

* Nur gültig bis zum 13.09.2008. Kann nicht mit anderen Vergünstigungen oder

Sonderangeboten kombiniert werden.


Der hauseigene

Werkzeugbau mit

seinen 20 hochmotivierten

Beschäftigten

gehört bei der Oskar

Rüegg AG zu den

Schlüsselpositionen

innerhalb der effizienten

Prozesskette der

Stanzteilefertigung

Solche filigranen

Kleinteile markieren

größenseitig das

untere Ende des Leistungsspektrums

der

Oskar Rüegg AG

Die Gunst der Stunde

1 Oskar Rüegg GmbH

Profil Juli 2008 1

Es ist längst nicht an der Tagesordnung, dass sich ein schweizer Traditionsunternehmen dazu entschließt,

nach jahrzehntelanger Treue zu europäischen Fabrikaten einem japanischen Werkzeugmaschinenhersteller

eine Bewährungschance zu geben. Schon gar nicht, wenn es um Investitionen

im Präzisions-Stanzwerkzeugbau und speziell ums Drahterodieren geht. Einem Anbieter die Chance

zu geben, ist das Eine. Sie letztlich zu nutzen, das Andere.

„Schneller perfekt“ ist das Leitmotiv der

Oskar Rüegg AG mit ihren rund 100

Mitarbeitern. „Schnelligkeit und Präzision“

sind darüber hinaus die selbst

formulierten Passionen des Zulieferunternehmens

aus Pfäffikon. Idyllisch gelegen

am Ufer des Zürichsees, finden

die Schweizer ihre Kunden heute in einer

Vielzahl von Branchen wie Automotive,

Elektromechanik, Elektronik,

Konsumgüter, Maschinenbau oder Telekommunikation

– jedoch mit einem

eindeutigen Schwerpunkt im Bereich

der Automobilindustrie und ihren

Zulieferunternehmen.

Dabei reicht das Spektrum von Grundplatten

für Infotainmentsysteme über

Lampenhalter sowie Strahlenblenden

für Scheinwerfer und Reflektoren für

die Innenbeleuchtung bis hin zu Ge-

häusen zur magnetischen Abschirmung

elektronischer Komponenten

und komplexen Blechbauteilen im Bereich

des Motormanagements (um nur

einige repräsentative Beispiele zu nennen).

Hinzu kommen in immer stärkerem

Maße ganze Baugruppen, wie

mechanische Blenden für Frontscheinwerfer

oder Stellhebel für digitale Tachografen

in Nutzfahrzeugen (auch

das natürlich nur ein kleiner Auszug

aus der Referenzliste).

Tradition und Zukunft

Tradition und Zukunft verbinden sich

bei der Oskar Rüegg AG über die

sprichwörtlichen Schweizer Tugenden

und eine seit eh und je konsequent

hohe Fertigungstiefe, die auf dem Weg

zur optimalen Dienstleistung nichts

dem Zufall überlässt. Der hauseigene

Werkzeugbau mit seinen 20 hochmotivierten

Beschäftigten nimmt in dem

Zusammenhang eine Schlüsselposition

ein – schließlich wird hier die

Basis gelegt für exzellente Bauteilqualitäten

und vor allem für ebenso

rationelle wie effiziente, sprich zuverlässige

Abläufe beim späteren

Stanzen, Umformen und Montieren.

Nun: was der Werkzeugbau für das Unternehmen,

ist speziell die Drahterodiertechnik

für den Werkzeugbau. Und

eben das Drahterodieren drohte aufgrund

der exzellenten Auftragslage

im vergangenen Jahr zum Nadelöhr

zu werden, wie sich Daniel Fuchs als

Leiter des Werkzeugbaus in Pfäffikon

erinnert: „Wenn ein Auftrag bei uns

landet, muss je nach Komplexität des

Bauteils zwischen sechs und zwölf Wochen

später das Werkzeug bereit stehen.

So ließ sich für uns Anfang 2007

leicht absehen, dass es mit den vorhandenen

Kapazitäten unserer vier Anlagen

bald eng werden könnte.“

Und so machte man sich auf die Suche

nach einer passenden Ergänzung des

Maschinenparks. Oder besser gesagt –

auf die Suche nach einer produktiven

Substitution, wie Daniel Fuchs erklärt:

„Uns ging es zu Beginn der Investitionsplanung

darum, eine bald zwanzig

Jahre alte Maschine zu ersetzen, um

aufgrund der modernen Steuerungs-

und der zu erwartenden leistungsfähigeren

Generatortechnik unsere

Kapazitätsanforderungen fürs Erste

ausreichend erfüllen zu können.“

Die Vorgehensweise bei der Entscheidungsfindung

im Bereich des Drahterodierens

ist dabei seit eh und je die

gleiche, wie Daniel Fuchs erläutert:

„Wir haben vor etlichen Jahren bereits

Unsere Erwartungen sind allesamt

erfüllt oder sogar übertroffen

worden.

ein fiktives, gleichwohl für unsere Anforderungen

repräsentatives Testbauteil

konzipiert, das wir allen relevanten

Anbietern für eine Probebearbeitung

zukommen lassen und das uns nachfolgend

entscheidende Rückschlüsse

auf die Qualität der getesteten Maschinen

bietet.“ Neu war hingegen, dass

man diesmal nicht nur bei den etablierten

(europäischen) Anbietern vor-

Durchgängige Effizienz:

Nach der Montage

werden die Folgeverbundwerkzeuge

auf einer Synchronpresse

für die anschließende

Produktion auf

Stanzautomaten von

Bruderer und Hauliek

& Roos optimiert


Der hauseigene

Werkzeugbau mit

seinen 20 hochmotivierten

Beschäftigten

gehört bei der Oskar

Rüegg AG zu den

Schlüsselpositionen

innerhalb der effizienten

Prozesskette der

Stanzteilefertigung

1 Oskar Rüegg GmbH

Profil Juli 2008

1

stellig geworden ist, sondern erstmals

auch einem japanischen Fabrikat, namentlich

einer FA20-S von Mitsubishi

Electric Europe, die Chance zur Bewährung

gab.

Und siehe da: während die Etablierten

das Referenzstück aus unterschiedlichen

Gründen nicht absolut überzeugend

hinbekamen, nutzte Mitsubishi

Electric die Gunst der Stunde

und lieferte mit der FA20-S gleich beim

„ersten Schuss“ eine perfekte Arbeit ab:

die Maße und Geometrie stimmten,

die Oberflächenqualität war sogar

weit besser als das geforderte Mindestmaß

von Ra 0,3 µm, und auch die

Schneidleistungen ließen keine Wünsche

offen.

Damit war die Entscheidung gefallen

– zumal die FA20-S auch preislich überaus

interessant war, sie noch dazu mit

kostengünstigen Standarddrähten

agierte und sich obendrein die Walter

Meier AG als Vertreter von Mitsubishi

Electric in der Schweiz als ebenso motivierter

und engagierter wie kompetenter

Dienstleister zeigte. Kurzum: Daniel

Fuchs und sein Team fühlten sich

perfekt bedient und optimal betreut,

was wenig später auch darin zum Ausdruck

kam, dass es nicht bei nur einer

Maschine bleiben sollte.

Zum guten Schluss wurde nämlich

nicht nur eine FA20-S installiert, sondern

gleich noch eine zweite Drahterodiermaschine

gleichen Typs. Das war

im Mai des vergangenen Jahres. Heute,

ein knappes Jahr später, hat sich das

positive Gesamtbild verfestigt, wie Daniel

Fuchs lobt und zusammenfasst:

„Unsere Erwartungen sind allesamt erfüllt

oder sogar übertroffen worden.

Schneller perfekt

In punkto Produktivität sind die beiden

Maschinen dank der modernen

Steuerungs- und Generatortechnik so

leistungsfähig, dass wir die Kapazität

inzwischen glatt um den Faktor 2-3 gegenüber

den beiden älteren Maschinen

steigern konnten. Die Maße stimmen

ohnehin.“

Und zum Thema Zuverlässigkeit erzählt

uns Daniel Fuchs abschließend:

„Wir haben aufgrund früherer Erfahrungen

ein SMS-Warnsystem installiert,

das uns im Fall der Fälle über einen Maschinenstillstand

in der Nacht oder am

Wochenende informieren sollte – das

hätten wir uns glatt sparen können.“

Die FA 0-S von Mitsubishi Electric

Europe überzeugt die Schweizer durch

exakte Maß- und Geometriegenauigkeit,

exzellente Oberflächenqualität

und schnelle Schneidleistungen – bei

zudem einfacher Bedienbarkeit der adaptierten

Hightech-Steuerung

Solche Referenzteile dienen der Oskar

Rüegg AG dazu, den Entscheidungsprozess

in der Maschinenbeschaffung

mit repräsentativen Ergebnissen zu

untermauern

Profis zeigen Profil: Daniel Fuchs

Was treibt Sie an?

Zu versuchen, die an mich gerichteten Aufgaben privat wie geschäftlich so gut

wie möglich zu erfüllen. Auch wenn dies oft auch mit gewissen Einbußen verbunden

ist, diese dann meistens im privaten Bereich.

Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?

Dass ich diese Motivation seit mehr als zwanzig Jahren so ehrlich empfinde.

Wie können Sie am Besten entspannen?

Ich bin in der glücklichen Lage, mich nicht bewusst entspannen zu müssen und

kann auch sehr gut umschalten zwischen Geschäft und Freizeit. Unter anderem

bin ich ein sehr leidenschaftlicher Motorradfahrer und kann mich so auch anderweitig

ausleben. Allgemein ist mir die Entwicklung der Gesellschaft und der

Umgang mit Menschen sehr wichtig und auch entsprechend interessant.

Welches ist Ihr Lebensmotto?

Mitmenschen so entgegenzutreten, wie ich selber auch behandelt werden

möchte.

Mit wem würden Sie einen Monat tauschen?

Wenn überhaupt, dann mit einem Hubschrauber- oder Jetpiloten.

Welches war das schwierigste Stück, das Sie produziert haben?

Kann ich so nicht definieren. Jedes Teil hat seine eigenen Herausforderungen

an Komplexität, Terminanforderungen, und unter Kostendruck steht ja sicher

jeder Hersteller in unserer Branche.

Was machen Sie heute anders als vor fünf Jahren?

Stetige Konzentration auf Kernkompetenzen und Investitionen im Sinne von

allgemeiner Qualitätssicherung bezüglich Fertigung wie auch Arbeitsplatzqualität

tragen laufend zu Veränderungen und Verbesserungen bei.

Was ist für Sie das wichtigste in Ihrem Leben?

Dass ich meine Motivation weiterhin nicht suchen, sondern erleben darf.

Was fällt Ihnen leicht?

Das Leben an sich oder anders ausgedrückt: Geschenkt wird einem eher selten

was. Herausforderungen als Chance annehmen, erledigen und vergessen.

Die nächste wartet sicher bereits.

Was fällt Ihnen schwer?

Manchmal „Nein“ zu sagen.

Wenn Sie von einem technisch völlig unkundigen Bekannten gefragt werden,

was Sie tun, wie würden Sie es ihm in einem Satz erklären?

Wir stellen aus sehr vielen selbstgefertigten und zugekauften Einzelteilen eine

kleine Maschine her, welche dann ihrerseits sehr komplexe Blechteile in Millionenstückzahlen

ausbringt.

Oft liegt in der Nähe ja auch irgend ein Teil, an dem ich dieses auch visuell erläutern

kann. Es liegt wohl im Werkzeugmacherblut: Es interessiert uns doch

bei fast allem was wir sehen, wie wird dieses wohl hergestellt?

Unternehmen zeigen Profil

Name und Sitz des Unternehmens:

Oskar Rüegg AG, Pfäffikon

Gründungsdatum: 1891

Mitarbeiterzahl: ca. 100

Geschäftsführer: Roland Schürpf,

Gregor Bossard

Kerngeschäft: Formteile und Baugruppen

für unterschiedlichste

Branchen angefangen von Automotive

bis Elektronik, von Elektro bis

Lighting

Gesamter Artikel zum Download:

www.mitsubishi-profil.de

Oskar_Rüegg_GmbH.pdf

Kundenkontakt:

Oskar Rüegg AG

Buechstrasse 18

CH-8645 Jona SG*

Fon: +41 (0) 5 54/15 60-0

Fax: +41 (0) 5 54/15 60-10

www.oskar-ruegg.ch

*01.07.2008 Umzug nach Jona

Daniel Fuchs, Leiter

des Werkzeugbaus in

Pfäffikon


Hohe Anforderungen

in Rietheim:

Werkzeuge mit einem

Schneidspalt kleiner

5 µm sind keine

Seltenheit.

Begeisterung in der Premiumklasse

1

Marquardt GmbH

Profil Juli 2008 1

Oberflächengüten von Ra 0,1 µm und Konturgenauigkeiten kleiner

2 µm versprach Mitsubishi Electric mit Einführung der hoch präzisen

Drahterodiersysteme der Baureihe PA. Das Unternehmen Marquart

GmbH in Rietheim setzt seit Mai 2004 auf die PA20 und kann

diese Highlights uneingeschränkt bestätigen.

Eigentlich waren sich die Verantwortlichen

im Firmen internen Werkzeugbau

schon einig, welches Fabrikat und

Typ demnächst Teile für Werkzeuge etc.

Drahterodieren sollte.

Eigentlich, denn es kam alles ganz anders.

Rainer Fehrenbach, Industriemeister,

verantwortlich im Bereich

Werkzeuge für die Maschinen war mit

einigen Kollegen zu Gast im Kompetenz-Center

der Mitsubishi Electric in

Filderstadt. An einer FA20 sollte ein

Stempel mit Matrize geschnitten wer-

den. Rainer Fehrenbach war nach diesem

Test allerdings mehr als begeistert:

„Das war zwar nur eine einfache

Geometrie, aber es hat alles präzise

gepasst. So etwas hatten wir bis dahin

noch nicht erlebt. Das war dann auch

der Grund, warum wir unsere geplante

Neuinvestition nochmals überdenken

wollten.“ Reserven schaffen, den hohen

Anforderungen gerecht werden,

das waren mit die wichtigsten Aspekte,

warum der Zuschlag letztendlich an

die PA20 ging.

Bei den Oberflächen werden inzwischen

problemlos Ra 0,1 µm

erreicht.

Die hohen Anforderungen werden

in Rietheim unter anderem bei Werkzeugen

mit einem Schnittspalt kleiner

5 µm definiert. Zudem müssen die Hartmetallwerkzeuge

eine hohe Standfestigkeit

und beste Oberflächen aufweisen.

Mit einem Testteil wollten es

sich die Rietheimer Werkzeugbauer allerdings

vor kurzem selbst beweisen.

Man hat mit einer Platte die Präzision

über den gesamten Verfahrbereich

(X = 500 mm; Y = 350 mm) geprüft. Das

Ergebnis: Maximal 2 µm Abweichung!

Bei den Oberflächen erreicht man inzwischen

problemlos Ra 0,1 µm. Neben

diesen „Präzisions-Fakten“ beeindruckten

Rainer Fehrenbach aber

noch weitere Fakten: „Wir haben uns

Mitsubishi-Maschinen natürlich auch

bei Anwendern vor Ort angesehen.

So wurden wir Zeuge, dass schlecht

gewartete Maschinen, einwandfreie

Präzision produzierten. Hier war unsere

Erfahrung bislang aber eine ganz

andere. Bei unseren Erodiermaschinen

– das gilt sowohl für die älteren

als auch für die neueren Datums – ist

die Funktionalität nur durch intensive

Wartung zu gewährleisten. Die PA20

dagegen erodiert zuverlässig und präzise,

ohne diese Tage lang „streicheln“

zu müssen.“

Weniger streicheln als viel mehr Verantwortung

übertragen, davon war

dann wohl die Entscheidung geprägt.

Eine derartige Präzision lässt sich vielleicht auch mit einer Wettbewerbsmaschine

erreichen, die kostet dann allerdings ein Drittel

mehr.

Beide Bediener, sowie beide Programmierer

zählten neben Rainer Fehrenbach

und Siegried Kaiser, ehemals Leiter

Bereich Werkzeuge zum Gremium,

das sich einstimmig für die PA20 aussprach.

Kurzum: Seit etwas über vier

Jahre ist die PA20 nun im Einsatz. Bei einer

7-Tage-Woche, täglich 24 Stunden,

hat sie es bisher auf knapp 28.000 Arbeitsstunden

gebracht. Zur Zufriedenheit

aller. Mehr noch ab dem ersten Tag

wurde darauf – ohne Testläufe – produktiv

gearbeitet.

Kosten gesenkt,

Anwendungsspektrum

erweitert

Produktivität schließt für gewöhnlich

die Kosten mit ein. Aber selbst da sieht

Rainer Fehrenbach bei der PA20 ausschließlich

Vorteile: „Zunächst wollten

wir ja in eine Kategorie unter der PA20


Funktionalität nur

durch intensive Wartung?

Die PA20 erodiert

auch zuverlässig

und präzise, ohne

langes „streicheln“.

1

Marquardt GmbH

Profil Juli 2008 1

investieren. Für diesen Preis haben wir

jetzt eine Maschine, die uns neben den

bereits erwähnten Vorteilen noch zusätzlich

Reserven schafft. Außerdem

benötigen wir keine beschichteten

Drähte, sondern schneiden mit herkömmlichen

Messingdraht. Bei 7.000

Betriebsstunden im Jahr rechnet sich

das schnell. Und letztendlich habe ich

den Eindruck, dass wir bei dieser Maschine

einen geringeren Verschleißteileverbrauch

haben.“ Diese positiven

Begleiterscheinungen ergänzen

sich in Rietheim noch mit anderen erfreulichen

Erfahrungen. So bekommt

der Werkzeugbau mittlerweile aus

dem Bereich der Montage die Rückmeldung,

dass Stempel und Matrizen

weit aus besser passen als früher. Zudem

können neben den Formen und

Schnittwerkzeugen auch Teile für den

Sondermaschinenbau erodiert werden.

Damit entfällt in vielen Bereichen

das zeit- und kostenintensive Fräsen

bzw. Schleifen.

Bezüglich der Schnittgeschwindigkeit

fällt Klaus Efinger, Werkzeugmacher

und Bediener der Maschine, der

Vergleich schwer: „Hier können wir ja

nur unsere Maschinen gegenüber stellen.

Mit der PA20 sind wir im Stahlbereich

aber bis zu 50 Prozent schneller.“

Einer der größten „O-ho-Effekte“

soll aber der Crash-Test gewesen

sein. Man ist mit dem Kopf gegen ein

Werkstück gefahren. Bislang musste

bei solchen Missgeschicken ein Techniker

des Maschinenherstellers anreisen

und den Schaden aufwändig reparieren.

Die Mitsubishi dagegen wurde

ohne externe Hilfe wieder eingerichtet

und war sofort produktionsbereit.

Dazu Angel Munoz, Vertriebsleiter bei

Mitsubishi Electric: „Wir haben auch

Sollbruchstellen, die sind nur anders

definiert. Läuft aber etwas zu sehr aus

dem Ruder, schaltet die Maschine automatisch

ab.“

Fazit

Rainer Fehrenbach und seine Kollegen

waren von Beginn an richtig „heiß“ auf

die Maschine. Zu recht: Die Bediener

haben sich von Beginn schnell dafür

begeistert. Vor allem auch deshalb,

weil sie selbst an der Steuerung Einstellungen

vornehmen können. Und

selbst die Programmierer, anfangs

noch skeptisch, waren sich nach 6 Monaten

einig: Zuverlässigkeit, Programmierung

und Transparenz stimmen einfach.

Logische Konsequenz: Seit 2006

setzt die Firma Marquardt zusätzlich

eine FA20-S ein – und in 2007 wurde

eine weitere PA20 beschafft. Auch die-

se beiden Erodiersysteme haben die

positiven Erfahrungen mit der ersten

PA20 voll bestätigt.

Der Vorzeige-Service:

Problemlos, schnell und

zuverlässig

Die Maschine meldete am Gründonnerstag

gegen 16.30 Uhr eine Störung

und produzierte nicht mehr. Am Karfreitag

war der Mitsubishi-Techniker

zugegen und ab 16.00 Uhr lief die Maschine

wieder.

Nebenbei bemerkt:

Rainer Fehrenbach: „Eine derartige Präzision

lässt sich vielleicht auch mit einer

Wettbewerbsmaschine erreichen,

die kostet dann allerdings ein Drittel

mehr.“

Klaus Efinger: „Mit der PA20 brauchen

wir keine Kompromisse mehr zwischen

Geschwindigkeit und Präzision

machen. Es geht beides: schnell und

präzise.“

Die Marquardt GmbH

im Blickpunkt

Das Unternehmen fertigt auf 38.000 m 2 ,

mit zirka 2.200 Mitarbeitern im Werk

Rietheim Kunststoffspritz- und Stanzteile,

Leiterplatten sowie Schalter und

Schaltsysteme für den Automobilbereich.

Im Werkzeugbau sind derzeit 55

Mitarbeiter beschäftigt, die sich mit

der Verfahrensplanung, der Konstruktion

sowie dem Bau von Spritzgieß-

und Schnittwerkzeugen befassen.

Die Kerntechnologien im Werkzeugbau

liegen beim Draht- und Senkerodieren,

dem Koordinaten-, Profil- und

Flachschleifen sowie dem optischen

Profilschleifen. Im Bereich des Fräsens

setzt man u.a. auf das 3 und 5 Achsen

HSC- und CNC-Fräsen.

Profis zeigen Profil: Rainer Fehrenbach

Was treibt Sie an?

Beruflich vor allem, dass ich versuche die Technik immer feiner, genauer, präziser

auszuführen. Es gibt nichts, was man nicht noch verbessern kann.

Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?

Auf den Wandel, den unser Werkzeugbau gemacht hat: von einem handwerklichen

zum mittlerweile vollautomatisierten Betrieb.

Wie können Sie am Besten entspannen?

Mit Ausdauersport: Biathlon, Skilanglauf, Mountainbike fahren. Dabei fühle

ich mich wohl.

Welches ist Ihr Lebensmotto?

Es gibt immer etwas zu verbessern.

Mit wem würden Sie einen Monat tauschen?

Mit einem Spitzenbiathleten und das nicht nur für einen Monat, sondern

gerne auch für ein halbes Jahr, jeden Tag trainieren bis zum Umfallen.

Welches war das schwierigste Stück, das Sie produziert haben?

Ein 3-Komponenten-Spritzgießwerkzeug. Da wussten wir anfangs nicht, ob

die Abstimmungen korrekt sind und die Funktion gewährleistet ist, aber es

hat dann doch alles wunderbar funktioniert.

Was machen Sie heute anders als vor fünf Jahren?

Vieles. Wenn man nichts verändert, ist die Chance recht groß, dass man etwas

falsch macht. Das gilt sowohl beruflich, als auch privat.

Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Leben?

Meine Familie.

Was fällt Ihnen leicht?

Mich zu quälen.

Was fällt Ihnen schwer?

Ruhig vor dem Fernseher zu sitzen und einen Film zu gucken.

Wenn Sie von einem technisch völlig unkundigen Bekannten gefragt werden,

was Sie tun, wie würden Sie es ihm in einem Satz erklären?

Ich würde sagen, drahterodieren ist wie mit einer elektronischen Bandsäge

Stücke aus einem Block heraus zu schneiden.

Unternehmen zeigen Profil

Name und Sitz des Unternehmens:

Marquardt GmbH, Rietheim

Weilheim

Gründungsdatum: 1925

Mitarbeiterzahl: ca. 2.200

Geschäftsführer:

Dr. Harald Marquardt,

Matthias Marquardt,

Ernst Kellermann

Kerngeschäft: Fertigung von Kunststoffspritz-

und Stanzteilen, Leiterplatten,

Schalter und Schaltsystemen

für den Automobilbereich

Gesamter Artikel zum Download:

www.mitsubishi-profil.de

Marquardt_GmbH.pdf

Kundenkontakt:

Marquardt GmbH

Herr Rainer Fehrenbach

78604 Rietheim

Fon: +49 (0) 74 24/99-1633

www.marquardt.de

Rainer Fehrenbach,

Industriemeister, verantwortlich

im Bereich

Werkzeuge für die

Maschinen


Quasi vom ersten

Tag an hat die neue

FA20-S Advance mitsamt

V-Package und

Hochleistungsgenerator

die Kapazität

bei der WTL Erosionstechnik

GmbH in Lohfelden

im Bereich des

Drahterodierens weit

mehr als verdoppelt.

Rundum zufrieden

0

WTL Erosionstechnik GmbH

Profil Juli 2008 1

Nachdem die kleineren Drahterodiermaschinen der FA-S Advance-Baureihe von Mitsubishi Electric

Europe zur EMO im vergangenen Jahr erstmals in Europa gezeigt worden waren (die große FA30-S

Advance V feierte jüngst zur Metav in Düsseldorf ihre Premiere), gibt es zwischenzeitlich (natürlich)

die ersten Erfahrungswerte aus der Praxis.

So setzt beispielsweise die WTL Erosionstechnik

GmbH aus Lohfelden

nahe Kassel auf die FA20-S Advance

mit V-Generator (das V steht für den

optionalen Hochleistungsgenerator)

und zeigt sich nach den ersten Monaten

mehr als nur zufrieden mit der

jüngsten Investition. Das Wichtigste

vornweg: die zur Markteinführung

adressierten Werbebotschaften haben

offensichtlich nicht übertrieben…

Bernd Brandes, Geschäftsführer der

WTL Erosionstechnik GmbH aus Lohfelden

bei Kassel, mag offensichtlich

keine Umwege. Jedenfalls kommt er

gleich zur Sache, indem er zu Beginn

unserer Recherche festhält: „Wir haben

quasi vom ersten Tag der Installation

an mit der FA20-S Advance V optimal

arbeiten können und bis heute keinerlei

nennenswerte Störung gehabt.“ Das

Statement hätte unbestritten das Zeug

zur kürzesten Anwenderreportage aller

Zeiten.

Aber wir wollen mehr wissen. Vor allem

interessiert uns zunächst, mit wem wir

(und Sie als Leser dieses Beitrags) es

zu tun haben. Denn mit der genannten

WTL Erosionstechnik GmbH ist

das Firmenprofil erst zu einem Viertel

komplettiert, wie uns Bernd Brandes

erläutert: „Obwohl rechtlich selbstständig,

agieren wir jetzt seit knapp

drei Jahren gemeinsam mit drei weiteren

eigenständigen Firmen gegenüber

dem Kunden unter dem Dach

der WTL-Gruppe. Neben unserem Unternehmen

meint das namentlich die

WTL Engineering GmbH, die WTL Formenbau

GmbH sowie die WTL Toolservice

GmbH.“

„WTL steht als Abkürzung für Werkzeugtechnik

Lohfelden“, ergänzt Jörg

Zinserling als Geschäftsführer der WTL

Toolservice GmbH spontan und betont

sogleich, dass man weit mehr als nur

die genannten drei Jahre Erfahrung

vorweisen könne. Denn alle vier Firmen

der heutigen WTL-Gruppe mit

ihren zusammen rund 25 Mitarbeitern

seien aus dem ehemaligen Werkzeugbau

Lohfelden hervorgegangen,

als dieser nach über 40 Jahren in wirtschaftliche

Schwierigkeiten geraten

war.

Und Bernd Brandes betont: „Demnach

agiert die Allianz heute quasi als ein

„Newcomer mit Tradition“, der in dieser

effizienten Konstellation sowohl

reine Lohnarbeiten anbietet als auch

mit sich ergänzenden Kompetenzen

die gesamte Prozesskette des Spritzgieß-Werkzeugbaus

abdeckt.“

Dabei konstruiere und baue man nicht

nur Neuwerkzeuge in Dimensionen

bis maximal 600 mm x 1.000 mm –

mit einem besonderen Schwerpunkt

auf technisch anspruchsvollen Spritzgießwerkzeugen

beispielsweise für

Mehrkomponentenwerkzeuge, Montagewerkzeuge

und kombinierte Stanz-

und Umspritztools – sondern man

übernehme zudem die Reparatur und

Instandhaltung von Produktionstools

anderer Werkzeugbauunternehmen.

Ein weiterer Schwerpunkt sei darüber

hinaus das Finishing sowie die Einbringung

von Änderungen in Werkzeuge

aus Osteuropa und Asien, beispielsweise

aus China, wie Jörg Zinserling

ergänzt. Fertigungstechnisch stehen

der WTL-Gruppe dabei alle für einen

Werkzeugbauer relevanten Technologien

und Verfahren zur Verfügung. Angefangen

beim CAD/CAM über das 3-

bis 5-achsige Fräsen, HSC-Fräsen und

Universaldrehen sowie das Rund- und

Koordinanten-Schleifen, das Laserauftragsschweißen

und WIG-Schweißen

bis hin zu zwei Spritzgießmaschinen

und einer 3D-Messmaschine für die

Qualitätssicherung. Und selbstredend

gehört auch das Draht- und Senkerodieren

unter der Verantwortung der

WTL Erosionstechnik GmbH zu den

ausgesprochenen Kernkompetenzen

der Gruppe.

Und damit wieder zum Eingangsstatement

von Bernd Brandes und speziell

zur neuen FA20-S Advance V, die von

der Mitsubishi Electric Europe B.V. zur

Premiere im Vorjahr das Versprechen

mit in den Markt bekommen hatte,

ihren Anwendern hervorragende Er-

gebnisse zu günstigen Preisen realisieren

zu können. Darauf angesprochen

meint Bernd Brandes mit einem

Augenzwinkern: „Günstig wäre für uns

am Besten kostenlos – aber die Resultate

können sich in der Tat sehen lassen.

Und dank der noch dazu exzellenten

Produktivität lässt sich die Maschine

unter dem Strich dann auch wirtschaftlich

ganz ordentlich darstellen …“

Wobei die Produktivität der Standard-

ausführung den hohen Ansprüchen

nicht ganz reichte und er deshalb das

optionale V-Package mit dem stärkeren

Generator auswählte. „Damit

schneiden wir durchaus in Bereichen

bis 500 mm²/min“, bestätigt Bernd

Brandes eine weitere Prospektangabe

der Ratinger. Viel mehr noch begeistern

ihn jedoch die Möglichkeiten

des Hochleistungs-Generators im Bereich

des Drahterodierens von Grafit,

da man sich bei den Lohfeldenern auf

diesen Werkstoff als Elektrodenmaterial

im Bereich des Senkerodierens fokussiert.

„Hier hat uns die FA20-S Advance

V wirklich einen entscheidenden

Schritt nach vorn gebracht“, so das Fazit

von Bernd Brandes in dem Punkt.

Das V-Package der

FA 0-S Advance ermöglicht

den Lohfeldenern

nicht nur

hohe Schneidgeschwindigkeiten

bis

500 mm²/min, sondern

eröffnet zudem

ganz neue (produktive)

Möglichkeiten bei

der Grafitbearbeitung


Dank der (auch

steuerungsseitig)

problemlos zu integrierendenRotationsspindel

von

Hirschmann lassen

sich auf der FA20-S Advance

V selbst winzigerotationssymmetrische

Bauteile auf’s µ

genau bearbeiten

Oberflächenqualitäten

unter Ra 0,15 µm,

Schneidgeschwindigkeiten

bis zu 500 mm²/

min. und Parallelitäten

von 5 µm auf den

Durchmesser bei 200

mm Schneidhöhe sind

erzielbar. Auch bei

schwierigsten Spülbedingungen,Konikwinkeln

bis zu 45° sowie

abgesetzten oder unterbrochenen

Werk-

stücken arbeitet die

FA20-S Advance V

zuverlässig weiter und

liefert präzise und dauerhaft

reproduzierbare

Ergebnisse

WTL Erosionstechnik GmbH

Übrigens: die Investition kann auch als

klares Indiz für den wirtschaftlichen Erfolg

der WTL-Gruppe und speziell der

WTL Erosionstechnik GmbH gewertet

werden. Denn die FA20-S Advance V

habe keine Maschine abgelöst respektive

ersetzt, sondern sie sei allein aus

Gründen der Kapazitätserweiterung

installiert worden, wie Bernd Brandes

festhält: „Wir sind im vergangenen

Jahr beim Schneiderodieren vielfach

über unsere Kapazitätsgrenze gegangen,

was sich nur durch einen entsprechenden

personellen Mehreinsatz in

den Abend- und Nachtstunden sowie

am Wochenende ausgleichen ließ. Teilweise

mussten wir bei langen Werkstücklaufzeiten

sogar Aufträge an externe

Dienstleister vergeben.“

„Dabei können wir mit unserer sehr flexiblen

Mannschaft durch Überstunden

schon sehr viel ausgleichen“, so Jörg

Zinserling weiter, „aber erstens hat

jede Fremdvergabe einen gewissen

Zeit- und gegebenenfalls Qualitätsverlust,

und zweitens sowie insbesondere

durften und wollten wir das Risiko,

dass die Maschine einmal ausfällt,

nicht mehr länger eingehen. Denn die

Zuverlässigkeit und Termintreue sind

gerade in der Lohnfertigung und bei

der Reparatur beziehungsweise Instandhaltung

sowie beim Finishing

der Fremdwerkzeuge eines unserer

wichtigsten Differenzierungsmerkmale.

Nicht auszudenken, wenn uns

im vergangenen Jahr die Maschine

mal über längere Zeit im Stich gelassen

hätte …“

… was sie Gott sei Dank nicht getan hat.

Die derart hoch beanspruchte Draht-

erodiermaschine nennt sich übrigens

FX20. Sie war vom Vorgängerbetrieb

übernommen worden und

trägt ebenfalls das Logo von Mitsubishi

Electric. Angesichts dieser

positiven Vorgaben und den grundsätzlichen

Vorteilen eines möglichst

Aktuell setzen wir das sogenannte funkenerosive Drehen/Schleifen

vor allem noch für dünne Formstifte ein.

einheitlichen Maschinenparks (etwa

bei der Übernahme von Programmen

oder der Bevorratung von Ersatzteilen)

ist denn auch zumindest ein Teil

der Frage nach den Gründen pro Mitsubishi

Electric beantwortet. Das fehlende

Stück handelt Bernd Brandes in

einem Satz ab: „Wir hatten uns noch

ein Schweizer Fabrikat als mögliche Alternative

angeschaut, das zwar bei der

Präzision durchaus OK war, jedoch in

punkto Schneidgeschwindigkeit, Zugänglichkeit

und letztlich auch beim

Preis/Leistungs-Verhältnis nicht an die

FA20-S Advance mit ihrem V-Package

heranreichen konnte.“

Die gewonnene Kapazität schafft dabei

nicht nur produktive (Planungs-)

Sicherheit für das weitere Unternehmenswachstum,

sondern auch kreative

Freiräume für zukunftsweisende

Applikationen. So lenkt Bernd Brandes

unseren Blick beim Firmenrundgang

durch eine Lupe auf kleine Formstifte

mit Durchmessern von wenigen Millimetern,

die noch dazu mit filigranen

Konturen versehen sind. „Die sind

nicht gedreht oder geschliffen, sondern

von uns drahterodiert worden“,

erklärt er stolz und freut sich über die

ungläubigen Blicke des Besuchers. Des

Rätsels Lösung hat allerdings nicht nur

mit der Performance der Mitsubishi-

Maschinen zu tun, sondern ist auch

einer Hochgeschwindigkeits-Rotierspindel

von Hirschmann zu verdanken,

die sowohl auf der älteren FX20

als auch auf der neuen FA20-S Advance

eingesetzt werden kann. Prinzipiell

vergleichbar mit einem Dreh- oder

Schleifprozess wird das Werkstück

in die servogesteuerte Hirschmann-

Spindel gespannt und auf bis zu 1.500

min -1 beschleunigt. Ohne jede Schnittkraft

am Werkstück werden dann die

rotationssymmetrischen Werkstücke

mittels Erodierdraht bearbeitet, wobei

selbst Mikrokonturen bis hinab auf einen

Durchmesser von wenigen Zehntel

Millimeter möglich sind – bei Oberflächengüten

bis immerhin Ra 0,2 µm

und Konturgenauigkeiten in sehr hoher

Präzision.

„Aktuell setzen wir das sogenannte funkenerosive

Drehen/Schleifen vor allem

noch für dünne Formstifte ein“, mel-

det sich Jörg Zinserling zu Wort, „also

für mehr oder weniger konventionelle

Werkstücke aus dem Spritzgusswerkzeugbau,

wenn es darum geht, an

kleinen Formstiften sehr genaue Korrekturen

umzusetzen oder filigrane

Konturanforderungen zu realisieren.

Darüber hinaus sehen wir gerade im

Bereich der Lohnfertigung für dieses

Verfahren großes Potenzial beispielsweise

in den für uns neuen Zukunftsbranchen

der Mikromechanik oder

Medizintechnik.“

Das Schlusswort lässt sich Bernd

Brandes dann nicht nehmen, der für

die FA20-S Advance mit ihrem V-Package

ein überaus positives Fazit der

ersten Monate zieht: „Es ist schon beeindruckend,

mit welcher Performance

die neue Maschine seit dem Start aufwartet.

Nicht nur, was die stabile Mechanik

und die bereits angesprochene

Generatortechnik oder den problemlosen

Einsatz der eben zitierten Hirschmann-Spindel

anbelangt. Komplettiert

wird der positive Gesamteindruck ja

Profil Juli 2008

nicht zuletzt auch durch die WindowsXP-basierte

Advance-Steuerung

oder den Einsatz ganz normaler Messing-Erodierdrähte

mit Durchmessern

von 0,1 – 0,36 mm, was die Betriebskosten

niedrig hält. Ganz zu schweigen

von der extrem schnellen und zuverlässigen

automatischen Drahteinfädelung.

Ich kann mir beim besten Willen

nicht vorstellen, dass wir in der

Summe der Möglichkeiten irgendwo

anders eine ähnliche Performance geboten

bekommen hätten.“ Kein Zweifel:

da äußert sich ein in der Tat (und

in Kombination mit der Hirschmann-

Spindel sogar sprichwörtlich) rundum

zufriedener Anwender!


Bernd Brandes, Geschäftsführer

der

WTL Erosionstechnik

GmbH: „Ich kann

mir beim besten Willen

nicht vorstellen,

dass wir in der Summe

der Möglichkeiten irgendwo

anders eine

ähnliche Performance

geboten bekommen

hätten.“

Jörg Zinserling, Geschäftsführer

der

WTL Toolservice

GmbH: „Wir sehen

für das funkenerosive

„Drehen“ zudem im Bereich

der Lohnfertigung

großes Potenzial

beispielsweise in der

Mikromechanik oder

für Kunden aus der

Medizintechnik.“

WTL Erosionstechnik GmbH

Unternehmen zeigen Profil

Gesamter Artikel zum Download:

www.mitsubishi-profil.de

WTL_Erosionstechnik.pdf

Kundenkontakt:

WTL Formenbau GmbH

Waldauer Weg 70

34253 Lohfelden

Fon: +49 (0) 5 61/9 50 78-0

Fax: +49 (0) 5 61/51 97 19

www.wtl-group.de

Name und Sitz des Unternehmens:

WTL Gruppe, Lohfelden

Gründungsdatum: 2005

Mitarbeiterzahl: 25

Profis zeigen Profil: Bernd Brandes

Geschäftsführer:

Bernd Brandes, Jörg Zinserling

Kerngeschäft: Komplettes Spektrum

des Spritzgusswerkzeugbaus

von der Konstruktion bis zur Werkzeugerprobung,

Optimierung von

Fremdwerkzeugen

Was treibt Sie an?

Dem Kunden eine gute Qualität, in Verbindung mit Termintreue, zu liefern.

Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?

Eine hohe Termintreue erreicht zu haben.

Wie können Sie am Besten entspannen?

Bei einem schwierigen Sudoku.

Welches ist Ihr Lebensmotto?

Gewinner tun das, was Verlierer nicht tun wollen.

Mit wem würden Sie einen Monat tauschen?

Meine Frau hat seit Jahren Schmerzen, deswegen würde ich mit meiner

Frau tauschen, damit sie mal für einen Monat schmerzfrei ist.

Welches war das schwierigste Stück, das Sie produziert haben?

Das kann ich nicht sagen, jedes Teil ist eine Herausforderung.

Was ist für Sie das wichtigste in Ihrem Leben?

Meine Familie.

Was fällt Ihnen leicht?

Mehr zu arbeiten.

Was fällt Ihnen schwer?

Weniger zu arbeiten – untätig zu sein/sein zu müssen.

Wenn Sie von einem technisch völlig unkundigen Bekannten gefragt

werden, was Sie tun, wie würden Sie es ihm in einem Satz erklären?

Das ist schwierig, da ich sehr viele Aufgabenbereiche habe. Ich bin als

Dienstleister Problemlöser für technische Aufgabenstellungen

Kompetenz in Bestform

Klomfass GmbH

Wenn es eine Eigenschaft gibt, die viele SpecialTooler in Deutschland

miteinander verbindet, ist es deren offenkundige Bescheidenheit

im Umgang mit der Öffentlichkeit. Alfons Klomfass, Inhaber

des gleichnamigen Stahlformenbaubetriebes aus Heiligenhaus in

der Nähe von Düsseldorf, macht da keine Ausnahme.

Dabei hätte der Dienstleister in Sachen

Druckgussformen und Spritzgusswerkzeuge

lang schon allen Grund gehabt,

ordentlich auf die Werbepauke zu

hauen. Denn ebenso groß wie die offenkundige

Bescheidenheit ist dessen

interne Hightech-Kompetenz. Exemplarisch

für die fertigungstechnischen

Möglichkeiten steht die Investition in

die jüngste Drahterodiertechnologie

von Mitsubishi Electric Europe, namentlich

in Form der FA20-S Advance,

zum Anfang dieses Jahres.

Fast 27 Jahre ist es jetzt her, dass sich Alfons

Klomfass als gelernter Werkzeugmacher

und mit zahlreichen Fort- und

Weiterbildungszertifikaten in der Tasche

mit der Übernahme eines bestehenden

Formenbaubetriebes selbstständig

machte. Seitdem hat er alle

Höhen und Tiefen einer Selbstständigkeit

mitmachen dürfen und durchleben

müssen. Aber so groß die Sorgenfalten

ab und an auch gewesen sein

mögen – bereut hat er den seinerzeitigen

Schritt nie. Wie es halt so ist, wenn

das „Freiheitsgen“ in einem tickt. Noch

dazu hat die Konjunktur während der

vergangenen beiden Jahre ja wieder

richtig gut funktioniert …

Heute zählt sein ebenso kleiner wie

feiner Stahlformenbaubetrieb in Heiligenhaus

bei Düsseldorf acht Mitarbeiter.

Die Kunden für seine Druckgussformen

und Spritzgusswerkzeuge

finden sich vornehmlich in der regionalen

Automobilzuliefererszene und

in der benachbarten Schloss- und Beschlagindustrie.

Wobei Alfons Klomfass

sein Leistungsspektrum nicht auf

diese Branchen und die Region reduziert

wissen will, denn er betont: „Unser

Aktionsfeld hört dort auf, wo der

Arbeitsbereich unserer Maschinen endet.

Ansonsten gibt es bei uns keinerlei

Präferenzen und Restriktionen. Jedoch

Zu den überzeugenden

Merkmalen

der FA20-S Advance

zählen unter anderem

der in Relation große

Arbeitsbereich und die

optimale Zugänglichkeit

zum Arbeitsraum.


Programmiert wird

bei Alfons Klomfass

am externen PC gleich

neben der FA20-S Advance.

An der Steuerung

erfolgen lediglich

geringe Anpassungen,

ehe die automatische

Drahteinfädelung den

Draht geradezu rasant

in Position bringt und

der Prozess startet.

Klomfass GmbH

immer vorausgesetzt, dass der Kunde

unsere erbrachte Leistung angemessen

zu honorieren bereit ist.“

Was aber nicht immer einfach sei, wie

Alfons Klomfass anmerkt. Gerade in

dem Punkt spüre man auch in Heiligenhaus

die Folgen der Globalisierung.

Jedoch mag er gleichwohl nicht in die

allgemeinen Klagelieder einstimmen.

Vielmehr nimmt er die Situation gelassen.

Es gehöre halt zum Geschäft

und in die Zeit der Globalisierung, dass

eine Leistung heute verstärkt auch an

internationalen Maßstäben gemessen

wird. Die Kunst sei demnach, in diesem

enger gesteckten Korridor seinen

Betrieb so zu organisieren, dass unter

dem Strich genügend übrig bleibt, um

einerseits das eigene Auskommen

und das seiner Mitarbeiter zu sichern

und gleichfalls im Fall der Fälle in adäquates,

sprich in produktiveres und

letztlich wirtschaftlicheres Equipment

investieren zu können.

Nach den Stärken seines Unternehmens

im näheren und weiteren Wettbewerbsumfeld

gefragt, nennt Alfons

Klomfass zum einen die langjährige

Erfahrung und daraus resultieren die

hohe Kompetenz bei der Realisierung

anspruchsvoller Spritzgießwerkzeuge

und Druckgussformen – vornehmlich

im Bereich kleinerer Bauteile. Darüber

hinaus würden die Kunden die hohe

Flexibilität und Termintreue zu schätzen

wissen, wobei er nicht umsonst diesen

Aspekt nutzt, um das hohe (auch

zeitliche) Engagement der Mitarbeiter

in den Vordergrund zu stellen.

Doch nutzt selbst der größte persönliche

Einsatz eines Mitarbeiters bekanntlich

wenig, wenn nicht auch

das eingesetzte Equipment den steigenden

Anforderungen gerecht wird.

Was das im Einzelfall bedeutet, zeigt

sich eindrucksvoll am Beispiel der

jüngst installierten Drahterodiermaschine

FA20-S Advance von Mitsubishi

Electric Europe. So stellt Alfons Klomfass

unmissverständlich klar: „Mit der

zehn Jahre alten Vorgängermaschine,

einer CX20 ebenfalls von Mitsubishi

Selbst bei schwierigsten Spülbedingungen liefert die Maschine eine

exzellente Leistung – und eine überzeugende Reproduzierbarkeit der

Ergebnisse …

Steigende Anforderungen

Electric, hätten wir heute keine Chance

mehr.“ Und er verweist exemplarisch

auf die extremen Schneidgeschwindigkeiten:

„Selbst bei schwierigsten

Spülbedingungen liefert die Maschine

eine exzellente Leistung – und eine

überzeugende Reproduzierbarkeit der

Ergebnisse. Unter dem Strich haben

wir die Produktivität im Bereich des

Drahterodierens bei gleichfalls höherer

Qualität in punkto Maßhaltigkeit

und Oberflächengüte sicherlich

mehr als verdoppeln können. Zusammen

mit der hohen Zuverlässigkeit, immerhin

hatten wir seit der Installation

noch keinen einzigen Stillstand, bietet

uns die FA20-S Advance also perfekte

Rahmenbedingungen, unser

Know-how effizient und wirtschaftlich

in hochwertige Bauteile umsetzen

zu können“, so Alfons Klomfass weiter.

Dabei definiert sich die Qualität seiner

Werkzeuge für ihn nicht allein in

der geforderten und kontrollierbaren

Maßhaltigkeit, wenn er erklärt:

„Entscheidend ist für den Kunden letztlich

vielmehr die Standzeit der Werkzeuge

und die (gratfreie) Qualität der

damit hergestellten Bauteile. So haben

wir für einen Automotive-Kunden ein

4-fach-Spritzgießwerkzeug mit zwei

Auswerferseiten für einen Pkw-Schlüssel

gebaut, das ohne Probleme und

mit nur geringem Wartungsaufwand

seit fünf Jahren bereits in der Serienfertigung

im Einsatz ist und mit dem

etliche Millionen Teile gefertigt wurden.

Das sind dann so Fälle, wo unser

Kunde bei einem Folgeauftrag oder

einer ähnlichen Aufgabenstellung zumindest

dazu tendiert, auch diesen bei

uns und von uns realisieren zu lassen.“

Nachgefragt, welche Aspekte ihn

Qualität der

hergestellten Bauteile

über die genannten Attribute hinaus

bei der Entscheidung pro Mitsubishi

beeinflusst haben, gerät Alfons Klomfass

dann beinah ins Schwärmen. Angefangen

beim grundsoliden Aufbau

der Maschine und dem in Relation

großen Arbeitsbereich über das optimale

Handling sowie die gute Zugänglichkeit

der Maschine für kurze Rüstzeiten

und die Möglichkeit zum Einsatz

von Standarddrähten für niedrige Betriebskosten

bis hin zur Generatortechnik

und komfortablen CNC-Steuerung

findet er aktuell keinen Anlass

zur Kritik. Explizit lobt Alfons Klomfass

darüber hinaus das zuverlässige und

schnelle Drahteinfädeln. Auch, wenn

der Vergleich aufgrund des großen

Altersunterschieds zur Vorgängermaschine

nicht ganz fair sei, wäre es bei

der FA20-S Advance schlichtweg beeindruckend,

mit welcher Sicherheit

und Geschwindigkeit die Maschine

nach dem Startbefehl in Position sei

und mit der Arbeit beginnen könne.

Die Advance-Steuerung auf Basis der

Mitsubishi CNC-M700 ist bei Klomfass

übrigens via DNC in die softe Prozesskette

integriert. Denn programmiert

wird in Heiligenhaus vornehmlich am

separaten PC, der gleich neben der Maschine

positioniert ist. Beim reibungslosen

Datenaustausch zeigen sich jedoch

bereits die Vorteile des Windows

XP-basierenden Betriebssystems der

Mitsubishi-Steuerung. Was darüber hinaus

die Bedienung und Bedienbarkeit

der Advance-Steuerung anbelangt,

gibt es laut Alfons Klomfass nichts zu

vermissen. Der logische Menüaufbau

und die übersichtliche Gestaltung würden

den Bediener schnell und zuverlässig

zum Ziel führen. Das Handling

sei absolut komfortabel und zumindest

bezogen auf das eigene Aufgabenspektrum

in Heiligenhaus habe

man bislang noch keine Performance-

Grenze erreicht.

Angesichts der zufriedenen Zitate und

der teils zum Ausdruck gebrachten Begeisterung

für die erzielten Verbesserungen

durch die FA20-S Advance,

erübrigt sich fast die Frage nach

einem Fazit der Zusammenarbeit mit

Profil Juli 2008

Mitsubishi Electric. Doch Alfons Klomfass

legt großen Wert auf die Feststellung,

dass fernab von harter Technik

für ihn auch die sogenannten weichen

Faktoren mitentscheidend im

Auswahlprozess waren. So habe es

beispielsweise durchaus auch eine

Rolle gespielt, dass das Headquarter

von Mitsubishi Electric Europe in Ratingen

nur wenige Kilometer von Heiligenhaus

entfernt liegt. Vor allem aber

habe er sich als Kunde immer ernst ge-

Schnell und zuverlässig

zum Ziel führen

nommen gefühlt. Und er unterstreicht:

„Wenn Sie eine zehn Jahre alte

Maschine im Einsatz haben, häufen

sich fast zwangsläufig die Probleme.

Und eben in diesen Fällen hat uns

Mitsubishi Electric immer wieder

schnell und kompetent helfen können.

So war es für uns naheliegend, bei

der Neuinvestition auf diese exzellente

Zusammenarbeit zu setzen.“ Und damit

bestätigt sich wieder einmal, dass

sich die erste Maschine über den Vertrieb

verkauft, die zweite jedoch über

den Service.

Das Schneiden exakter

Bohrungen in

Passungsgenauigkeit

beispielsweise für Auswerferstifte

gehört zu

den alltäglichen Arbeiten.

Aber auch komplexe4-achs-Bearbeitungen

erledigt die

FA20-S Advance mit

großer Zuverlässigkeit

und Präzision.


Alfons Klomfass, Inhaber

des gleichnamigenStahlformenbaubetriebs

in

Heiligenhaus bei Düsseldorf:„Zusammen

mit der hohen

Zuverlässigkeit bietet

uns die FA20-S

Advance perfekte

Rahmenbedingungen.“

Klomfass GmbH

Unternehmen zeigen Profil Profis zeigen Profil: Alfons Klomfass

Name und Sitz des Unternehmens:

Alfons Klomfass Stahlformenbau,

Heiligenhaus

Gründungsdatum: 1981

Mitarbeiterzahl: 8

Geschäftsführer: Alfons Klomfass

Kerngeschäft: Herstellung von

Druckgussformen und Spritzgusswerkzeugen

für die Automotive-

Industrie sowie für die Elektro- und

Medizintechnik

Gesamter Artikel zum Download:

www.mitsubishi-profil.de

Klomfass_GmbH.pdf

Kundenkontakt:

Alfons Klomfass

Stahlformenbau GmbH

Weilenburgstr. 26

42579 Heiligenhaus

Fon: +49 (0) 20 56/93 31-0

Fax: +49 (0) 20 56/2 38 52

www.formenbau-klomfass.de

info@formenbau-klomfass.de

Was treibt Sie an?

Natürlich mein Pflichtbewußtsein gegenüber dem Betrieb und die Verantwortung,

die man für seine Angestellten hat. Aber vor allem macht mir die

Arbeit Spaß. Man kann sagen, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht

habe.

Wie können Sie am Besten entspannen?

Da bin ich ein ganz normaler Bürger. Ich genieße die Zeit, die ich mit meiner

Familie verbringe und spiele gerne Tennis.

Welches ist Ihr Lebensmotto?

Geradeheraus und ehrlich sein, sowohl beruflich als auch privat.

Mit wem würden Sie einen Monat tauschen?

Mit einem Hochseekapitän. Ich bin ein großer Freund der Seefahrt.

Was machen Sie heute anders als vor fünf Jahren?

Heute sehe ich die Dinge etwas lockerer und entspannter als noch vor fünf

Jahren. Das hängt aber auch mit der aufstrebenden Konjunktur zusammen.

Man muss mittlerweile nicht ständig über neue Aufträge nachdenken.

Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Leben?

Zuerst die Familie und dann die Firma.

Wenn Sie von einem technisch völlig unkundigen Bekannten gefragt

werden, was Sie tun, wie würden Sie es ihm in einem Satz erklären?

Alles, was man im tagtäglichen Gebrauch anfasst zum Beispiel ein Feuerzeug

oder ein Handy, wird mit Werkzeugen hergestellt, die wir produzieren.

Den Vorgang selber würde ich mit einem Waffeleisen vergleichen: Man

legt etwas zwischen die beiden Hälften, presst diese zusammen und erhält

so das gewünschte Produkt.

Ihr Bankmanager wird dieses 4,9% Angebot* hassen!

Nicht nur dass Sie mehr verdienen durch die hochproduktiven Maschinen von Mitsubishi Electric,

sondern dass so ein günstiges Finanzierungsangebot normalerweise nur zwischen Banken gemacht

wird, nicht für Endkunden.

Wenn er dann noch erfährt, dass dieses attraktive Angebot vom soliden

Partner MitsubishiFinanz stammt, wird ihm das letzte Lächeln vergehen.

Aber er ist ja nur Ihr Bankmanager, damit können Sie leben, nicht wahr?

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bei der Bearbeitung

und damit beste

Ergebnisse auch

unter schwierigsten

Arbeitsbedingungen.

Erfolgreiche Konzentration

von Alberto Marelli

0

Giovanni Beri

Profil Juli 2008 1

Italienischer Lohnfertiger setzt beim Drahterodieren ebenso konsequent wie erfolgreich seit mehr

als zehn Jahren auf Hightech-Equipment von Mitsubishi Electric.

Das Unternehmen Giovanni Beri aus

Lecco in Italien ist ein familiengeführter

Dienstleistungsbetrieb im Bereich

der elektroerosiven Bearbeitung –

vor allem für Folgeverbundwerkzeuge

und hier speziell für Kunden aus der

Automobil- und Hausgeräteindustrie.

Weitere Auftraggeber rekrutieren

sich darüber hinaus aus dem Bereich

der Spritzguss-Werkzeugbauer, aus

Drahtziehereien und der allgemeinen

(Fein-)Mechanik. Erfolgsfaktoren in

Lecco sind der große Erfahrungshori-

Die FA40-V von Giovanni Beri ist die

größte in Italien installierte Drahterodiermaschine

des japanischen

Technologie- und Weltmarktführers.

Sie bearbeitet Komponenten beispielsweise

für Folgeverbundwerkzeuge

in Dimensionen bis zu

1550 x 1300 x 395 mm.

zont der Mitarbeiter sowie eine zukunftsgerichtete

Investitionspolitik,

bei der nur Hightech-Maschinen allerhöchster

Güte überhaupt eine Chance

haben in den Produktionshallen instal-

liert zu werden. Zu Beginn seiner Selbst-

ständigkeit hatte sich Giovanni Beri

noch übergreifend auf die Konstruktion

und den Bau von Beschnittwerkzeugen

und mechanische Ausrüstun-

gen konzentriert – das war 1975. Erst in

den nachfolgenden 80er-Jahren fokussierte

er seinen Betrieb dann mehr und

mehr auf das reine Dienstleistungsgeschäft

und hier aufgrund der angeborenen

Affinität zu höchster Präzision

speziell auf das Erodieren im Lohnauftrag:

„Wir machen alles möglich und

dann alles Mögliche“, betont Beri.

FA40-V von Mitsubishi

Electric: Topfit für große

und schwere Werkstücke

Besonders stolz verweist der Firmenchef

auf seine große FA40-V von

Mitsubishi Electric – immerhin die

größte in Italien installierte Drahterodiermaschine

des japanischen Technologieführers

– und er argumentiert:

„Auch als Lohnunternehmer muss

man bestrebt sein, das Auftragsvolumen

kontinuierlich zu steigern. Und

das geht meines Erachtens am besten

über Hightech-Maschinen, die eben

nicht jeder hat. Dank der FA40-V, die

wir 2005 erworben haben, können wir

heute Komponenten beispielsweise

für Folgeverbundwerkzeuge in Dimensionen

bis zu 1550 x 1300 x 395 mm bearbeiten.

Zudem konnten wir uns dank

der Mitsubishi-Maschine ansehnliche

Aufträge aus dem Kunststoffwerkzeugbau

sichern, für die wir früher nicht mal

eine Anfrage bekommen hätten.“

Giovanni Beri setzt bereits seit fast

zehn Jahren auf die Drahterodieranla-

gen von Mitsubishi Electric. Zu den

weiteren Highlights in seinem Be-

trieb gehört unter anderem eine

FA30-V. Konkret nach den Hintergründen

dieser Installation gefragt, antwortet

Beri: „Der Bereich der Kunststoffwerkzeuge

benötigte eine Maschine,

die Formen mit größeren Maßen konisch

bearbeiten kann – und zwar mit

einer hohen möglichen Auslenkung

von über 70 mm. Eben deshalb haben

wir uns entschieden, in die FA30-V

von Mitsubishi Electric zu investie-

ren – schließlich ist sie bei Verfahrwegen

von 750 x 500 mm tatsächlich

die einzige, die eine Auslenkung von

75 mm bei 600 mm Werkstückhöhe im

Wasserbad erreicht.“

FA30-V – insbesondere für

Kunststoffwerkzeuge

Dabei will Giovanni Beri spätestens

jetzt der Fehlannahme vorbeugen,

sein Unternehmen hätte sich allein

auf größere und große Werkstücke

spezialisiert. Und das tut er mehr als

nur überzeugend, in dem er auf die

neuesten „Resultate“ seiner Investitionspolitik

verweist – namentlich auf

gleich zwei FA20-VS-Modelle von

Mitsubishi Electric mit Verfahrwegen

(in X / Y / Z) von 500 x 350 x 300 mm sowie

± 75 mm in der U- und V-Achse. Mit

diesen Maschinen lässt sich bei einer

Schnittgeschwindigkeit von bis zu 500

mm²/min eine Rauheit von weniger als

Ra 0,3 µm erreichen. Der Generator der

Serie FA-VS verwendet dabei die neue

PM4 Automagic 2-Software, mit der

die Bearbeitungstechnologie über intelligente

Features stets an die realen

FA20-VS – Rasante

Perfektion für kleinere

Werkstücke

Bedingungen angepasst wird. „Damit

erzielen selbst weniger erfahrene Bediener

perfekte Ergebnisse“, freut sich

Beri. Was die Steuerung anbelangt, unterscheiden

sich die kleineren FA20-VS ‚

Maschinen bei Beri nicht von den

größeren Maschinen der FA-V Serie.

Hier wie dort lassen sich demnach

fünf Achsen simultan steuern (mit einer

Option für die sechste Achse). Als

Kommunikationsschnittstelle zum Bediener

fungiert jeweils ein 10,4" LCD-

Bildschirm. Die Bedienung erfolgt

übers Standardtableau, wobei die gewünschten

Informationen ganz einfach

mittels einer geringen Anzahl

von Tastenkombinationen aufgerufen

werden können. Für den Fall einer

Hightech-Steuerung vom

Feinsten

vorübergehenden Unterbrechung

der Stromversorgung oder selbst bei

Drahtbruch sind die Maschinen von

Mitsubishi Electric über die Funktion

des automatischen Systemwiederanlaufs

schnell wieder einsatzbereit.

Dabei werden die technologischen

Parameter automatisch angeglichen

(ADP Control) und (bei Drahtbruch)

optimierte Konditionen gewählt.

Alle Drahterodiermaschinen von

Mitsubishi Electric und demnach auch

alle neueren Anlagen der FA-V und

FA-VS Baureihe bei Giovanni Beri sind

mit dem HSS-AE-Generator ausgestattet.

Das japanische Unternehmen hat

zuerst ab 1985 die Technologie des Generators

mit Anti-Elektrolysetechnik

entwickelt und diese bei ihren einzelnen

Arbeitsschritten für die Feinstbearbeitung

angewendet. Ohne Einbußen

bei der Leistungsfähigkeit der Bearbeitung

konnten damit Beeinträchti-

Anti-Elektrolysetechnik

auch während der

Schruppbearbeitung

gungen an der Werkstückoberfläche

wie Beschädigungen der Gefügeelemente

in Hartmetall (Kobaltauswaschungen),

Mikrorisse oder elektrolytische

Korrosion ansehnlich reduziert

oder sogar gänzlich vermieden werden.

Blieben als letzte offene Punkte dieser

Reportage lediglich noch die Aspekte

„Servicequalität des Anbieters“ und

„Zuverlässigkeit der Maschinen“ zu

besprechen. Obschon: angesichts der

Perfekter Dienst am und für

den Kunden

sprichwörtlichen Lieferantentreue beantworten

sich entsprechende Nachfragen

eigentlich von selbst. Dennoch

unterstreicht Giovanni Beri abschließend:

„Bis heute hat es mit den Maschinen

von Mitsubishi so gut wie keine

Zwischenfälle gegeben. Und wenn

wir doch mal den Kundendienst benötigten,

hat Euromeccanica als italienischer

Vertriebs- und Servicepartner

von Mitsubishi Electric alle Arbeiten

extrem schnell und vor allem professionell

und zu günstigen Preisen durchgeführt.“

Dem ist dann wirklich nichts

mehr hinzuzufügen …

„Wir machen alles möglich und

dann alles Mögliche.“ Die Illustra-

tionen zeigen Impressionen der

FA30-V von Mitsubishi Electric und

unterstreichen den hohen Anspruch

von Firmengründer Giovanni Beri für

sein Unternehemen

Perfektes Equipment:

Die hohe Flexi-

bilität von Giovanni

Beri und seinem Team

dokumentiert sich

nicht zuletzt auch

in der Vielzahl unterschiedlich

großer

Drahterodiermaschinen

– allesamt (natürlich)

von Mitsubishi

Electric


Giovanni Beri

Unternehmen zeigen Profil Profis zeigen Profil: Giovanni Beri

Name und Sitz des Unternehmens:

Giovanni Beri, Lecco

Gründungsdatum: 1975

Mitarbeiterzahl: 8

Geschäftsführer: Giovanni Beri

Kerngeschäft: Herstellung von Folgeverbundwerkzeugen

für die Automobil-

und Hausgeräteindustrie

Artikel zum Download als Pdf

www.mitsubishi-profil.de

Giovanni_Beri.pdf

Kundenkontakt:

Giovanni Beri

Officina meccanica

Elettroerosione

Filo - Tuffo - Microfori

Via Mons. G. Polvara, 15

23900 Lecco

Fon: +39 (0) 3 41/28 41 12

Fax: +39 (0) 3 41/35 55 91

Was treibt Sie an?

Der Enthusiasmus und die Leidenschaft für meinen Job.

Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?

Auf den beständigen Wachstum meines Unternehmens.

Wie können Sie am Besten entspannen?

Ich liebe Bergsteigen.

Welches ist Ihr Lebensmotto?

Dem Anderen immer Respekt und Ehrlichkeit entgegenbringen.

Mit wem würden Sie einen Monat tauschen?

Mit niemandem, ich bin rundum zufrieden.

Welches war das schwierigste Stück, das Sie produziert haben?

Eine Matritze für die Gussform eines Lüfters mit einer Schnitthöhe von 590

mm.

Was machen Sie heute anders als vor fünf Jahren?

Der Wettbewerb auf dem Markt ist härter geworden, aber seitdem mein

Sohn in unser Unternehmen eingestiegen ist, habe ich neue Unterstützung

und innovative Anreize bekommen.

Was ist für Sie das wichtigste in Ihrem Leben?

Meine Familie.

Was fällt Ihnen leicht?

Meine wenige freie Zeit mit etwas Angenehmen zu füllen.

Was fällt Ihnen schwer?

Mir mehr Zeit für mich und meine Familie zu nehmen.

Wenn Sie von einem technisch völlig unkundigen Bekannten gefragt

werden, was Sie tun, wie würden Sie es ihm in einem Satz erklären?

Meine Arbeit besteht in der Herstellung komplexer und präziser Teile

aus leitfähigen Materialien mit Hilfe von Elektroden oder Kupfer- und

Messingdraht.

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Zukunftsweisende Investition

Piepenstock Metall Systeme GmbH

Die Piepenstock Metall Systeme

GmbH aus Lüdenscheid

agiert mit ihren insgesamt 16

Mitarbeitern als Dienstleister

im Bereich der Stanz- und Umformtechnik

für die unterschiedlichsten

Branchen: angefangen

bei der Automobilindustrie mitsamt

Fahrzeug-Elektrik und

Elektronik über die Bereiche

Industrieelektronik und Elektrotechnik

bis hin zur Möbelindustrie,

Fenstertechnik, Haushaltswarenindustrie

und zur

Gilde der Beschlaghersteller.

Als Fachredakteur kommt man ja mit

den Jahren ganz schön herum. Man

sieht viel und man lernt viel (oder

bekommt zumindest viel erklärt …).

Doch so eine Geschichte, wie jene der

Piepenstock Metall Systeme GmbH aus

dem sauerländischen Lüdenscheid, findet

sich äußerst selten in unserem journalistischen

Tagebuch. Da macht sich

Klaus Piepenstock 1987 als Lohnerodierer

selbstständig und ist in den Folgejahren

(mit allen Höhen und Tiefen,

die dazu gehören) letztlich überaus erfolgreich.

Allenfalls die irgendwann anstehende

Nachfolgeregelung bereitet

ihm ein wenig Kopfzerbrechen – aber

er ist zu jung, als dass er sich darüber

allzu viele Sorgen machen würde.

Und dann flattert im Jahr 2000 plötzlich

eine Bewerbung auf seinen

Schreibtisch, die er zunächst achtlos

beiseite legt, bis ein neugieriger Mitar-

beiter mal einen Blick darauf wirft und

mit „das ist aber eine Nette“ die Neugier

des Firmenchefs weckt. Absender

war seine Tochter Janine, die sich nach

erfolgreicher Technikerprüfung und einigen

beruflichen Stationen weit jenseits

des Sauerlandes nun völlig unerwartet

und hochoffiziell um die Stelle

einer technischen Zeichnerin bewarb.

Janine Piepenstock bekam natürlich

die Stelle – und vor drei Jahren gründeten

Vater und Tochter gemeinsam die

Piepenstock Metall Systeme GmbH.

„Freude hat die Selbstständigkeit immer

bereitet, aber jetzt macht’s obendrein

richtig Spaß“, erklärt uns Klaus

Piepenstock begeistert. Und mit der

neuen Perspektive tut man sich natürlich

auch mit vielen zukunftsweisenden

Entscheidungen wesentlich

leichter. „Man plant ganz anders“, betont

er und verweist exemplarisch auf

die jüngsten Investitionen. So habe

man „für nicht wenig Geld“ im vergangenen

Jahr nicht nur einen Hochleistungsstanzautomaten

von Bruderer

gekauft, sondern zudem mit der PA20

von Mitsubishi den „Mercedes“ unter

den Erodiermaschinen installiert.

„Mercedes“ unter den

Erodiermaschinen

Dass sich in der Entscheidungsfindung

letztlich die PA20 von Mitsubishi

Electric durchsetzen konnte, begründet

Klaus Piepenstock vor allem mit der

hohen Produktivität und Genauigkeit,

wenn er erklärt: „Es ist schon beeindruckend,

mit welcher Geschwindigkeit

die PA20 bei Drahtdurchmessern bis

zu 0,05 mm ihre Präzision bringt. Immerhin

sprechen wir hier aufgrund des

Profil Juli 2008

Welches Potenzial

die Piepenstock Metall

Systeme GmbH bietet,

zeigt dieses Werkstück

aus dem Bereich eines

Automobil-Cockpits.


Programmiert wird

extern, aber gleichwohl

sehr nah am Geschehen.

Ist das Programm

dann erstmal

generiert, braucht es

an der Steuerung nurmehr

wenige Tastendrücke,

um den Erodierprozess

zu starten.

Am „kleineren“ Ende

der Leistungsskala

finden sich auch solche

Stanzteile und

Steckerverbindungen

Piepenstock Metall Systeme GmbH

temperaturstabilisierten Maschinenbaus

von einer Präzisionsgarantie von

± 2 µm auch über lange Laufzeiten. Das

kannten und kennen wir von unseren

anderen fünf Drahtschneidmaschinen

anderer Hersteller nicht in der Form.

Dabei fasziniert mich vor allem auch

der hohe Automationsgrad im Prozess,

sprich die zuverlässig funktionierende

automatische Drahteinfädelung, die

gerademal 10 Sekunden für das Einfädeln

benötigt und es uns letztlich ermöglicht,

selbst filigrane Werkstücke

in Mehrfachaufspannung im Nacht-

betrieb produktiv durchlaufen zu lassen.“

Bei Tischabmessungen von 780

x 630 mm sind die maximalen Werkstück-Abmessungen

von 1.050 x 800

x 295 mm (bei einem Höchstgewicht

von 1.500 kg) wie maßgeschneidert für

Freude hat die Selbstständigkeit immer bereitet, aber jetzt macht’s obendrein richtig Spaß.

das Bauteilspektrum der Lüdenscheider.

„Darüber hinaus ist die PA20 trotz

ihres unbestrittenen Hightech-Charakters

überaus einfach in der Handhabung,

sehr gut zugänglich und vor

allem sehr flexibel in der Steuerungstechnik“,

ergänzt Janine Piepenstock.

Was die weitere Zukunft anbelangt,

sieht Klaus Piepenstock vor allem einen

Trend in Richtung von Baugruppen

und -systemen, der sich schon

jetzt ganz deutlich abzeichne. Hier will

man die Kompetenzen in allen Unternehmensbereichen

auf einer gesun-

den Basis kontinuierlich ausbauen.

Allerdings stets vor dem Hintergrund

einer hohen Flexibilität und Schnelligkeit.

Dabei sei man sich den anstehenden

Herausforderungen durchaus bewusst

– aber im familiären Team lässt

sich das sicher meistern.

Unternehmen zeigen Profil

Name und Sitz des Unternehmens:

Piepenstock Metall Systeme GmbH,

Lüdenscheid

Gründungsdatum: 1987

Mitarbeiterzahl: 16

Geschäftsführer:

Klaus und Janine Piepenstock

Kerngeschäft: Dienstleister für Stanz-

und Umformtechnik mit eigenem

Werkzeugbau für verschiedenste

Branchen wie z. B. Automobilindustrie,

Industrieelektronik.

Gesamter Artikel zum Download:

www.mitsubishi-profil.de

Klomfass_GmbH.pdf

Kundenkontakt:

Piepenstock

Metall Systeme GmbH

Noltestraße 12

58511 Lüdenscheid

Fon: +49 (0) 23 51/66 89 0-0

Fax: +49 (0) 23 51/66 89 0-29

www.piepenstock.com

info@piepenstock.com

JUBILÄUMSAKTION


Klein aber exemplarisch

für die Leistungsvielfalt

bei KAPE. Die

4-fach-Düse ist zunächst

gedreht und

dann auf der EA12-V

senkerodiert worden,

um abschließend noch

die 0,3 mm-Bohrungen

einzubringen.

Erfolgreich Erodieren

in der Teilefertigung

KAPE Erodiertechnik GmbH & Co. KG

Wer eine Reportage über einen Teilefertiger aus der Metallbearbeitung angekündigt bekommt, dürfte

wohl in erster Linie einen Bericht über tolle Fräs-, Dreh- oder auch Schleifmaschinen erwarten. Aber

die Story über die KAPE Erodiertechnik GmbH ist anders. Nicht, dass der Jobshop aus Ostbevern nicht

auch fräsen, drehen oder schleifen würde, doch wie die Firmierung bereits vermuten lässt, agiert der

junge Dienstleister traditionell eben nicht ausschließlich in der Zerspanung, sondern auch und sogar

insbesondere im Bereich der elektroerosiven Bearbeitungsverfahren. Dabei basiert der Erfolg

speziell in diesem Technologiebereich zu einem guten Teil auch auf den eingesetzten Hightech-Maschinen

von Mitsubishi Electric.

Die beinahe 10-jährige „Historie“ der

KAPE Erodiertechnik GmbH aus Ostbevern

mit ihren heute 15 Beschäftigten

steht gleichfalls für eine Erfolgsstory,

wie sie für Deutschland zwar

typisch, aber (leider) dennoch viel zu

selten ist. Dabei geht deren beispielhafter

Charakter weit über den Mut

zur Selbstständigkeit hinaus. Vielmehr

dokumentiert diese Geschichte eindrucksvoll,

was heraus kommt, wenn

eine gesunde Portion Selbstbewusstsein,

hohes persönliches Engagement,

fertigungstechnisches Geschick, unkonventioneller

Pragmatismus und

vor allem der Mut zur Innovation unter

einem Firmendach zusammentreffen.

Angefangen hatte alles ganz klein

und bescheiden, als sich Carsten

Kennig und Uwe Plaschke seinerzeit

entschlossen, aus einer drohenden Arbeitslosigkeit

heraus mit einer hoch-

flexiblen CX20-Drahterodiermaschine

von Mitsubishi Electric den Sprung in

die Selbstständigkeit zu wagen. Zu

zweit schufteten die beiden Jungunternehmer

damals in Wechselschichten

oftmals 24 Stunden am Tag.

Und wer nicht an der Maschine stand,

kümmerte sich quasi hauptzeitparallel

um die Neukundenakquise. Schlaf war

ein seltenes Gut in jener Zeit.

Dabei konzentrierte man sich in der

Vertriebsarbeit naturgemäß zunächst

(quasi historisch bedingt) auf den

Werkzeugbau. Hier kamen die beiden

her, hier kannten sie sich aus. Auf Basis

des extremen Engagements, der gezeigten

Flexibilität sowie nicht zuletzt

dank der hohen Kompetenz im Umgang

mit der Technologie des Draht-

schneidens ließen die Erfolge nicht

lange auf sich warten. So konnte sich

das junge Unternehmen schon nach

einem Jahr die zweite Drahterodiermaschine

leisten. Und da die CX20

exzellente Dienste geleistet und sich

Mitsubishi Electric zudem als ebenso

kompetenter wie in allen Belangen engagierter

Partner erwiesen hatte, war

schnell klar, dass auch die zweite Maschine

in Ratingen geordert werden

würde – namentlich entschieden sich

Carsten Kennig und Uwe Plaschke für

eine FX20.

Es wurden Klinken geputzt

Doch zurück zur Erfolgsgeschichte –

bei der sich schon bald zeigte, dass

der Werkzeugbau als alleinige Zielbranche

kaum ausreichen würde, auf

lange Sicht den hohen (Wachstums-)

Ambitionen der beiden Selfmademen

zu genügen. Deshalb habe man

frühzeitig begonnen, das Drahterodieren

zudem im Bereich der Teilefertigung,

speziell bei Sondermaschinenbauern

und Maschinenbauern in der

Region, als Alternative zu konventio-

Profil Juli 2008

Dieses drahterodierte

Hartmetall-

Fräswerkzeug wurde

bei und von KAPE

komplett mit einer

Präzision von unter

0,01 mm gefertigt.

Hier eine „exotische“

Anwendung

des Drahtschneidens

aus dem Bereich des

Edelstahlschmucks.


Dieser drahterodierteFolienschneidstempel

mit den Maßen

H x B x T:

55 x 50 x 75 mm hat

eine Oberflächengüte

von Ra 0,2 µm.

KAPE produziert dieses

Werkstück mit einer

Maßtoleranz von 0,005

mm und einer Parallelität

von 0,004 mm.

0

KAPE Erodiertechnik GmbH & Co. KG

Profil Juli 2008 1

nellen Zerspantechniken ins Spiel zu

bringen, wie sich Carsten Kennig erinnert.

Auf gut Deutsch: Es wurden Klinken

geputzt.

Wobei „Klinken poliert“ die vertriebliche

Fleißarbeit besser charakterisieren

würde. „Denn zwar mussten

wir niemandem erklären, was Drahtschneiden

ist – jedoch waren die Möglichkeiten

des Verfahrens bei den meisten

unserer Ansprechpartner noch

weitgehend unbekannt oder zumindest

falsch eingeschätzt“, wie Uwe

Plaschke ausführt.

Solchen Argumenten konnten

sich die Kunden dann

letztlich nicht verschließen

Der argumentative Ansatz in den Vertriebsgesprächen

war stets der gleiche,

wie Carsten Kennig festhält: „In Relation

zum herzustellenden Werkstück

verlangt die Zerspanung häufig einen

im Prinzip nicht zu rechtfertigenden

Aufwand in Form umfangreicher Programmierung,

teurer Werkzeuge und

beim Fräsen nicht selten sogar eines

speziellen Spannmittels. Und das gilt

in aller Regel umso mehr, je geringer

die Stückzahlen werden. Im Vergleich

dazu ist das Drahterodieren aufgrund

des geringen Programmieraufwands

und des günstigen Drahtwerkzeugs

nicht selten die bessere und günstigere

sowie bei Einzelteilen und

Kleinserien erst recht die schnellere

Alternative. Darüber hinaus sei es beispielsweise

im Prototypenbereich sehr

einfach, sprich ohne großen Aufwand

möglich, kurzfristige Änderungen im

Teil umzusetzen.

Solchen Argumenten konnten sich

die Kunden dann letztlich nicht verschließen.

Dabei liege es in der Natur

der Sache, dass KAPE im Erfolgsfall (zumindest

am Beginn einer Geschäftsbeziehung)

vornehmlich außergewöhnliche

Aufträge übertragen bekomme,

wie Uwe Plaschke erklärt: „Wie bereits

angemerkt, haben die meisten unserer

Zielkunden eine eigene spangebende

Fertigung. Wenn überhaupt, bekommt

man als Bewährungsprobe demnach

nur solche Werkstücke zur Bearbeitung

angeboten, die aufgrund der Anforderungen

an Geometrie, Maßhaltigkeit,

Oberflächengüte oder in punkto

Material intern Probleme bereiten.“

Fertigungstechnische Grenzen haben

in diesem Zusammenhang bei KAPE

seit eh und je nur einen Zweck – sie

nämlich möglichst zu überwinden.

Und eben das ist Carsten Kennig und

Uwe Plaschke offensichtlich exzellent

gelungen. Denn die Saat ging und geht

weiter auf. Das zeigt allein der Blick auf

den Erodiermaschinenpark: aus den

zwei Drahtschneidmaschinen von

Mitsubishi Electric sind derweil fünf

geworden, hinzu gekommen sind drei

Senkerodiermaschinen (ebenfalls aus

Ratingen) sowie eine Präzisions-Erodierbohrmaschine

für Bohrungen bis

Durchmesser 0,05 mm.

Obschon das Erodieren vor gut zehn

Jahren die Ursprungstechnologie und

Namensgeber auf dem Weg in die

Selbstständigkeit gewesen ist, und

vor allem das Draht-, aber auch das

Senkerodieren und Erodierbohren

noch immer tragende Säulen des Unternehmens

bilden, reicht das Dienstleistungsspektrum

derweil weit über

die funkenerosive Bearbeitung hinaus,

was auch dem Statement der „fertigungstechnischen

Weitsicht“ zusätzliche

Kraft verleiht – spannt Carsten

Kennig den Bogen von der Gründerzeit

zum Hier und Jetzt: „Uwe Plaschke

und ich kommen ursprünglich aus

dem Werkzeugbau und dabei speziell

aus der Erodiertechnik. So war es

nur logisch, dass wir uns zu Beginn

der Selbstständigkeit auf diese Branche

und diese Technologie, speziell auf

das Drahtschneiden fokussiert haben.

Aber wir haben in den Folgejahren sehr

schnell und immer wieder unseren Horizont

erweitert. Zunächst in Kapazität,

dann in Richtung Präzision. Später

kamen das Senkerodieren und das

Präzisions-Erodierbohren hinzu – gefolgt

vom Fräsen, Drehen und Schleifen.

Und vor anderthalb Jahren sind

wir als innovative Ergänzung bei der

Hartbearbeitung sogenannter Advanced

Materials wie Keramik oder Glas

zudem in das ultraschallgestützte Zerspanen

eingestiegen. Mithin gibt es für

uns und unsere Kunden nun in punkto

Materialvielfalt keinen Werkstoff mehr,

den wir nicht bearbeiten könnten.“

Oder – wie es Uwe Plaschke in einem

plakativen Schlusswort zusammenfasst:

„Wir machen alles Mögliche und

in dem Spektrum alles möglich!“

Profis zeigen Profil: Uwe Plaschke

Was treibt Sie an?

Vom Anbeginn unserer Selbstständigkeit haben wir uns allen Anforderungen

gestellt, stets nach Lösungen gesucht und diese auch fast immer

gefunden. Wir haben uns auch nie vor lohnenden Investitionen gescheut

und somit unser Tätigkeitsfeld ständig erweitert. Dieses Streben nach Weiterentwicklung

und die Herausforderung, sich stets neuen Anforderungen

zu stellen, treibt uns auch heute noch immer an.

Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?

Dass wir auch in schweren Zeiten, welche es sicherlich auch gab, nie den

Antrieb und die Zuversicht verloren und somit den Zusammenhalt gefes-

tigt haben. Aus Problemsituationen das Beste zu machen und sich somit

vom Wettbewerb abzuheben, macht uns schon ein wenig stolz.

Wie können Sie am Besten entspannen?

Im Kreise meiner Familie und auf ausgedehnten Wandertouren mit

meinem Hund.

Welches ist Ihr Lebensmotto?

Eigentlich habe ich kein wirkliches Lebensmotto, ich versuche halt nie aufzugeben,

solange die Möglichkeit auf Erfolg besteht.

Mit wem würden Sie einen Monat tauschen?

Gute Frage, ich hätte gerne für manche Dinge mehr Zeit um mich intensiver

damit zu beschäftigen, aber grundsätzlich fühle ich mich recht wohl

in meiner Haut.

Welches war das schwierigste Stück, das Sie produziert haben?

Kann ich nicht wirklich benennen, spannend ist immer der Weg zur Lösung

besonderer Aufgaben.

Was machen Sie heute anders als vor fünf Jahren?

Man lernt mit der Zeit gewisse Dinge nicht so sehr an sich heran zu lassen,

um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Was ist für Sie das wichtigste in Ihrem Leben?

Meine Familie.

Was fällt Ihnen leicht?

Meistens kann ich recht gut abschalten, um am nächsten Tag die Dinge

vielleicht aus einer anderen Sicht zu betrachten.

Was fällt Ihnen schwer?

Aufgeben.

Wenn Sie von einem technisch völlig unkundigen Bekannten gefragt

werden, was Sie tun, wie würden Sie es ihm in einem Satz erklären?

Wir fertigen jegliche Art von Metall-Bauteilen in höchster Präzision und

mit allen verfügbaren modernen Fertigungsmethoden.

Unternehmen zeigen Profil

Name und Sitz des Unternehmens:

KAPE Erodiertechnik GmbH & Co. KG,

Ostbevern

Gründungsdatum: 1998

Mitarbeiterzahl: 15

Geschäftsführer:

Carsten Kennig und Uwe Plaschke

Kerngeschäft: Präzisionsfertigung

im Metallbereich für Bauteile unterschiedlichster

Anwendungsbereiche

Gesamter Artikel zum Download:

www.mitsubishi-profil.de

KAPE_Erodiertechnik.pdf

Kundenkontakt:

KAPE

Erodiertechnik GmbH & Co. KG

Raiffeisenstr. 9-11

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Kooperation mit dem Institut

für Mikrotechnik Mainz

EDM-Kompetenzzentrum am Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH

Auf der EMO 2007 in Hannover gab es die Vorankündigung vom Institut für Mikrotechnik Mainz

GmbH (IMM), ein EDM-Kompetenzzentrum IMM (EDM – Electro Discharge Machining) einzurichten.

Der Fokus dieses Zentrums liegt derzeit eindeutig auf Mikrobearbeitungstechnologie für Miniaturisierung

im Drahterodierbereich bzw. Strukturierungsfragestellungen im unteren Mikro- und oberen

Nano-Bereich. Zudem sind anwendungsbezogene Schulungen für Mitarbeiter von Herstellern,

Anwendern, Wissenschaftlern und Ingenieuren vorgesehen. Mittlerweile konnte u.a. eine Kooperation

im Bereich des Drahterodierens mit Mitsubishi Electric eingegangen werden.

1. Vorarbeiten

Seit etwa 40 Jahren wird die Funkenerosion

permanent den Markterfordernissen

angepasst. Einen weiteren

Schub in Richtung Mikrobereich

konnte man in den 90er Jahren be-

obachten. Das auf diese Weise entstandene

Mikroerodieren ist heute bis in

den Bereich unterhalb von 1 µm für

Strukturtreue und Toleranz möglich.

Hier setzt die Kompetenz des IMM an.

Mit der mittlerweile mehr als 10-jährigen

Erfahrung, Mikroerodieren an

der Grenze des Machbaren durchzuführen,

wurden nicht nur neue Maschinenkonzepte,

sondern vor allem

permanentes Unterschreiten von

Technologiegrenzen bewirkt.

2. Ausgangslage

Ausgehend von einer stetigen Miniaturisierung

von Systemen und der damit

verbundenen Reduktion von Bauteil-

und Strukturgrößen, befinden sich

alle Hersteller derzeit in einer Spirale,

auch ihre Produkte den Erfordernissen

anpassen zu müssen. Ein besonderes

Augenmerk liegt hierbei auf den Bearbeitungstechnologien,

welche in der

Regel nicht für alle Anwendungsbereiche

von den Maschinenherstellern

zur Verfügung gestellt werden. Dies

bedeutet für den Anwender die intensive

und zeitaufwendige Gestaltung

von Benutzertechnologien. Diese Problematiken

treten verstärkt auf, wenn

Bearbeitungen in Verbindung mit optionalen

Zusatzgeräten, wie z.B. Rotierspindeln

durchgeführt werden sollen.

In diesen Fällen dienen Bearbeitungstechnologien

für Standardprozesse

lediglich als Basis und müssen in er-

heblichem Maße an die speziellen Bearbeitungen

angepasst werden. Um

dem industriellen Anwender zeitaufwendige

Technologiestudien, welche

zudem Maschinen- und Personalressourcen

binden, zu ersparen, ist es

sinnvoll Paketlösungen in Form von

Maschine, optionalem Zusatzequipment,

Fertigungsstrategie und Technologie

anzubieten.

3. EDM-Kompetenzzentrum

Begonnen haben wir am IMM damit,

eine Kooperation mit Maschinenherstellern

zu suchen. Ausgehend von

dem langjährig gewachsenen Know-

How in der Mikrostrukturierung in

Extrembereichen, also im unteren

Mikro- und oberem Nano-Bereich,

haben wir am IMM sehr zielgerichtet

Bearbeitungstechnologien und Bearbeitungsstrategien

weiter entwickelt

und damit Strukturen herstellen können,

die vorher nicht machbar erschienen.

Mit Mitsubishi Electric konnte so

Mitte 2007 eine Kooperation eingegangen

werden. Dies wurde erstmals

auf der EMO-Messe in Hannover 2007

kommuniziert.

Ebenso wurden dort erste Umsetzungen

in einem miniaturisierten Kardangelenk

vorgestellt. Dieses war auf

Grund der vorhandenen Kompetenzen

innerhalb kürzester Zeit nach Maschineninstallation

und Einbindung einer

Indexierachse von Hirschmann in eine

Produktionsmaschine Mitsubishi PA20

möglich. Die Zeitspanne war hier von

der Installation über Inbetriebnahme,

Schulung und Eingewöhnungsphase

knapp 3 Wochen. Das bedeutet, innerhalb

weniger Tage sind solche Ma-

schinensysteme zu Höchstleistungen

fähig. Durch die hohe Innovationsbereitschaft

der Partner sind in Kürze weitere

Ergebnisse zu erwarten.

4. Ziele

Am IMM hat das EDM-Kompetenzzentrum

Mikrobearbeitungstechnologie

für Miniaturisierung im Drahterodierbereich

das Anliegen, Anlaufstelle zur

Problembehandlung von Kunden-

und Hersteller-Fragen in Bezug auf

Mikrostrukturierung zu sein. Besonderes

Augenmerk liegt dabei auf Entwicklung,

Erstellung und Optimierung

von applikationsbezogener Bearbeitungsstrategie

und –technologie und

bei Bedarf auf Schulungen von Personal

der Anwender und Maschinenhersteller.

Darüber hinaus können Weiterentwicklungen

zu Fertigungs- und

Bearbeitungstechnologien als auch

Entwicklungen zur Verbesserung von

Zusatzgeräten zur Ergänzung einer

Erosiv erzeugte

Spitze von 3 µm mit

einer Rotierachse auf

dem Drahterodiersystem

PA20

In Zusammenarbeit

mit Mitsubishi Electric

entstand ein miniaturisiertes

Kardangelenk.

Außendurchmesser

1 mm, Gesamtlänge

4,2 mm


Rotier- und Indexierachse

in Mitsubishi

Drahterodiersystem

PA20

EDM-Kompetenzzentrum am Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH Profil Juli 2008

optimierten Fertigung begleitet und

durchgeführt werden. Insbesondere

darüber kann und soll der Wissens-

transfer gesteuert werden.

5. Vorteile für Anwender

Mit dem EDM-Kompetenzzentrum

wird allen Anwendern die Möglichkeit

eröffnet, applikationsbezogene Fragestellungen

der Herstellung von Mikrostrukturen

im erosiven Bereich zu

adressieren. Grundsätzlich können Lösungen

für Bearbeitung, Technologie,

Spannsystematiken und komplette

Herstellstrategien bis hin zu Empfehlungen

zu notwendigen Maschinensystemen

für entsprechende Anwendungen

erarbeitet werden.

Darüber hinaus können somit Strategien

der Symbiose von Maschinenherstellern,Zusatzgeräteherstellern

und Bearbeitungstechnologien

zusammengeführt werden, womit

dem Anwender erstmals Komplettlösungen

für seine Problemstellungen

im Mikrostrukturierungsbereich geboten

werden können. Also schlüsselfertige

Fertigungssysteme mit

entsprechender optimierter Bearbeitungstechnologie

für den konkreten

Anwendungsfall. Wenn Fragestellungen

einem der Partner des EDM-

Kompetenzzentrums übertragen und

diese im Verbund einer sofortigen Lösung

zugeführt wurden, beträgt der

Anwendernutzen hier 100%.

6. Zukunftsaufgaben

Die Zahl an Wettbewerbern, gerade im

anwendungsbezogenen Markt in der

Mikrostrukturierung, vergrößert sich

stetig. Mikrostrukturen kostenbewusst

herzustellen ist für niemanden mehr

ein Fremdwort. Doch wie solch eine

Umsetzung angegangen wird, unterscheidet

im erheblichen Maße diese

Firmen. Für zukünftigen Bestand am

Markt bedeutet es, effektive moderne

Technologien und ausgezeichnetes

sowie geschultes Personal aufweisen

zu können. Denn die Fertigungsaufgaben

sollen immer schneller und

präziser gelöst werden mit Null-Fehler-Produktion.Das

Messen und nachfolgende

Korrigieren im Mikrobereich

sind heute nur recht unzulänglich etabliert,

da das hergestellte Teil zum Messen

von der Fertigungsmaschine abgespannt

werden muss. Im Extremfall

wird die Mikrostruktur sogar zerstört,

um überhaupt eine Messoperation

ausführen zu können. Diesen Bedürfnissen

und Herausforderungen tragen

wir mit der aktuellen Ausrichtung des

IMM sowie unseren zukünftigen Anstrengungen

Rechnung.

Frank Neumann, Stefan Kunz

Literatur:

1. Neumann, F.: Fertigungstechnologien

zur Mikrobearbeitung, In: KEM:

Fachzeitschrift für Konstrukteure; Konradin

Verlagsgruppe, Serie Mikrosystemtechnik

– Schöpfung der Kleinsten,

02/2005 (erschienen Februar 2005), S.

40-41

2. Neumann, F.: Mikrotechnische Massenfertigung

auf gutem Weg, In: Mikroproduktion;

Carl Hanser Verlag, München:

01/2005 (erschienen April 2005),

S. 18-19

3. Neumann, F., Kunz, S., Dr. Linnebach,

E.: Mikrofunkenerosion – ein Verfahren

des Werkzeug- und Formenbaus etabliert

sich – Produktionsmittel in der

Mikrosystemtechnik; Tagungsband

Kolloquium Mikroproduktion in Kooperation

mit SFB 499, 440, 516, 747 am

22. und 23.11.2007, Karlsruhe

Gesamter Artikel zum Download:

www.mitsubishi-profil.de

EDM_Kompetenzzentrum.pdf

Unternehmen zeigen Profil

Name und Sitz des Unternehmens:

Institut für Mikrotechnik Mainz

GmbH

Gründungsdatum: 1990

Mitarbeiterzahl: ca. 160

Geschäftsführer: Josef Heun,

Prof. Dr. Gerhard Wegner

Kerngeschäft: International anerkanntesDienstleistungsunternehmen

für Forschung und Entwicklung

von Mikrokomponenten, chemischer

und (bio)chemisch-analytischer

Systemtechnik

20 Jahre Kundentreue

Bereits seit 20 Jahren ist Heinz Lauffer

von Lauffer Erodiertechnik in Villingen-Schwenningen

Kunde von

Mitsubishi Electric.

Nach seiner Treue zu Mitsubishi

Electric befragt, gestand Herr Lauffer:

„1988 lief die Beziehung ein bisschen

holprig, da war bei Mitsubishi Electric

im EDM-Bereich noch alles im Aufbau.

Aber ich bin dabei geblieben, denn die

Erodier-Ergebnisse sind sehr gut, das

schätzen meine Kunden.

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Das persönliche Verhältnis zu den Service-Mitarbeitern,

die unsere Anforderungen

genau kennen, weil sie nicht

andauernd wechseln wie bei anderen

Anbietern, ist ein Erfolgsfaktor für eine

zuverlässige Produktion.

Mit 60 Jahren habe ich viel Lebenserfahrung

gesammelt und bin daher froh

mit dem Weltmarktführer zusammen

zu arbeiten.“


Mitsubishi Electric Europe

Verstärkt Engagement im Motorsport

Manthey-Racing Team fährt mit Mitsubishi Electric

Manthey-Racing Team

Neben der bestehenden und

überaus erfolgreichen Zusam-

menarbeit mit dem BMW

Sauber F1 Team, zeigt die

Mitsubishi Electric Europe B.V.

mit dem Sponsoring des Manthey-Racing

Teams nun auch im

Tourenwagenbereich Flagge.

So wird in diesem Jahr der Manthey

Porsche 911 GT3-MR bei den Saisonhöhepunkten

der Deutschen Langstreckenmeisterschaft

(VLN) auf dem

Nürburgring sowie beim legendären

24 Stunden Rennen an gleicher Stelle

das Logo von Mitsubishi Electric über

die Nordschleife tragen.

Die Termine im Überblick:

• 22. Mai bis 25. Mai 2008:

24 h-Rennen Nürburgring

• 21. Juni 2008:

48. ADAC-Reinoldus-

Langstreckenrennen

• 19. Juli 2008:

6 h-ADAC-Ruhr-Pokal-Rennen

Das Manthey-Racing Team besteht seit

1986 und hat sich seitdem zu einem

der erfolgreichsten privaten Porsche-

Rennställe weltweit entwickelt. Größte

Erfolge sind die Gesamtsiege 2006 und

2007 beim legendären 24 h-Klassiker

auf dem Nürburgring, bei dem die

Manthey-GT3 mit überlegenen Langstreckenqualitäten

als bester Porsche

und bestes Privatauto die Ziellinie

überquerten. Hinzu kommen noch

diverse Podiumsplätze und Klassensiege

in der Deutschen Langstreckenmeisterschaft.

An diese Erfolge will

das Manthey-Racing Team unter anderem

mit dem Porsche 911 GT3-MR,

übrigens das Siegerauto des 24 h-Rennens

von 2006, in diesem Jahr nahtlos

anschließen.

Die deutsche Langstreckenmeisterschaft

ist die erfolgreichste Breitensport-Rennserie

Europas. Mehr als 900

Fahrerinnen und Fahrer aus 20 Nationen

gehen dabei in mehr als 1600 Fahrzeugen

und unterschiedlichen Klassen

an 10 Rennwochenenden auf dem

Nürburgring an den Start. Eine Rennrunde

umfasst die berühmt-berüchtigte

Nordschleife sowie die Sprintstrecke

des Grand Prix-Kurses und

hat eine Länge von über 24 km, für

die der Manthey-GT3 MR mit seinem

3.900 ccm Hubraum und 537 PS nur wenig

mehr als 8 Minuten benötigt. Nach

der überaus erfolgreichen Kooperation

mit dem BMW Sauber F1 Team in der Königsklasse

des Motorsports, bedeutet

das Sponsoring des Manthey-Racing

Teams bereits das zweite Engagement

von Mitsubishi Electric Europe im internationalen

Motorsport. „Bei den Langstreckenrennen

geht es um maximale

Geschwindigkeit und höchste Zuverlässigkeit

über einen langen Zeitraum.

Vor diesem Hintergrund verbindet uns

und unsere Erodiermaschinen sehr viel

mit dieser Rennserie – von der Faszination

der Technik ganz zu schweigen“, so

Hans-Jürgen Pelzers, Vertriebsleiter Europa

Mechtronics EDM der Mitsubishi

Electric Europe B.V., zum Sponsoring

des Manthey Racing-Teams.

24 h-Rennen Nürburgring:

Manthey-Racing schafft den

Hattrick

Meuspath. Mit einem Dreifachsieg für

Porsche endete das 24 h-Rennenauf

dem Nürburgring. Im Porsche GT3 RSR

des Teams Manthey-Racing spulten

die Werksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler),

Romain Dumas (Frankreich),

Marc Lieb (Ludwigsburg) sowie Manthey-Pilot

Marcel Tiemann (Monaco)

vor 220.000 Zuschauern eine fehlerlose

Runde nach der anderen ab und ließen

so 215 Konkurrenten hinter sich. Im

Ziel hatten sie eine Runde Vorsprung

vor dem zweitplatzierten GT3-MR des

Teams Manthey-Racing, der von Armin

Hahne (Monaco), Christian Haarmann

(Aachen), Jochen Krumbach (Eschweiler)

und Pierre Kaffer (Salenstein) pilotiert

wurde. Auf Platz drei landete

der Porsche 911 GT3 von Klaus Abbelen,

Sabine Schmitz (beide Barweiler),

Dr. Edgar Althoff (Viersen) und Kenneth

Heyer (Wegberg). Zu Beginn des

Rennens sah es zunächst nicht nach

einem weiteren Sieg des Manthey-Porsche

mit Startnummer eins aus. Bereits

wenige Meter nach dem Start verlor

der Trainingsschnellste Marc Lieb im

Heckbereich Wasser. Der Verschluss

eines Verbindungsstücks im Kühlwas-

serkreislauf des Motors hatte sich gelöst.

Durch die notwendige Reparatur

büßte das Team 16 Minuten ein. Es war

mental sehr anstrengend, diesen gewaltigen

Rückstand aufholen zu müssen.

Deshalb ist dieser Sieg für mich

der größte Moment in meiner Karriere,

jubelte Marc Lieb. Die ersten zwölf

Stunden sind wir alle mit dem Messer

zwischen den Zähnen gefahren und

haben vor allem in der Nacht auf nasser

Straße pro Runde bis zu 40 Sekunden

auf die Spitze gut gemacht, bestätigte

Romain Dumas, der in seinem

zweiten Einsatz beim Eifel-Marathon

zu seinem zweiten Gesamtsieg fuhr.

Bernhard und Tiemann standen bereits

zum dritten Mal in Folge ganz

oben auf dem Podium. „Nach dem Gesamtsieg

bei den 12 Stunden Sebring

nun auch noch den Hattrick auf dem

Nürburgring geschafft zu haben ist

der absolute Wahnsinn und bedeutet

mir unglaublich viel“, freute sich Timo

Bernhard. „Auch wenn es in der zweiten

Rennhälfte für viele nicht so aussah,

dieser Sieg war bisher mein am

härtesten erkämpfter“, ergänzte Marcel

Tiemann.

Erst in der Endphase verordnete Teamchef

Olaf Manthey seinen Fahrern ein

materialschonendes Tempo. Der Vorsprung

von über drei Runden auf die

Teamkollegen im zweitplatzierten Porsche

ließ sogar noch Zeit, um 45 Minuten

vor Rennende Getriebeöl nach-

Profil Juli 2008

zufüllen und in Ruhe die meisten

Komponenten am Fahrzeug noch

einmal zu überprüfen. Romain Dumas

steuerte das Auto dann über die Ziellinie.

Dieser Hattrick ist die Krönung

meiner Karriere als Teamchef, sagte

Olaf Manthey mit Tränen in den Augen

und löste seelenruhig seinen Wetteinsatz

ein: Sein berüchtigter Zwirbelbart

viel der Schere zum Opfer, weil

sein Auto zum dritten Mal in Folge die

Nase vorne hatte. Auch Porsche-Sportchef

Hartmut Kristen zeigte sich äußerst

zufrieden: Unsere Teams haben

wieder einmal gezeigt, dass bei einem

24 h-Rennen neben Tempo die Haltbarkeit

der Schlüssel zum Erfolg ist. Ein Beweis

dafür, dass der Porsche 911 ganz

einfach der beste Sportwagen der Welt

ist. Völlig problemlos drehte der zweitplatzierte

Porsche 911 GT3-MR, das Siegerauto

des 24 h-Rennens 2006, seine

Runden. Wir haben nur Reifen gewechselt

und getankt, freute sich Pierre

Kaffer über sein bisher bestes Ergebnis

beim Eifel-Klassiker. Im besten

Porsche GT3 Cup, ebenfalls von Manthey-Racing

an den Start gebracht, landeten

Frank Kräling (Winterberg), Marc

Gindorf (Courlevon), Peter Scharmach

(Christchurch) und UPS-Porsche-Junior

Martin Ragginger (Österreich) auf Gesamtrang

5. Insgesamt platzierten sich

acht Porsche unter den besten Zehn.


Das große Erodiermaschinenanwender-Horoskop

Horoskop

Widder (21.03.-20.04.)

Im nächsten halben Jahr wird Ihnen alles

großartig und wunderbar erscheinen,

denn Ihre Steuereinheit strahlt Sie

jeden Tag in bunten Farben an. Sie werden

sehr erodierfreudig sein, und mit

einem kräftigen Schuss des Liebesplaneten

Venus wird auch die Funkenerosion

nicht zu kurz kommen. Und doch:

Die Sonne ist kürzlich in das Zeichen

Stier gewandert, und hierin kann die

Sollbruchstelle für Sie liegen. Sie können

leicht zu intolerant werden, und

dadurch Schneidgeschwindigkeiten

bis zu 50 000 km²/min. provozieren.

Stier (21.04.-20.05.)

Wie lange wollen Sie dieses Arbeitstempo

denn noch durchhalten?

Selbst Ihre Erodiermaschine macht

sich schon Sorgen um Sie. Schalten

Sie einen Gang zurück und essen Sie

eine Zwiebelrahmsuppe. Die schmeckt

und regt die Verdauung an. Nachts stehen

Sie unter dem Schutz des Mondes,

tagsüber sendet die Sonne Energiestrahlen

zu Ihnen. Ihr Aszendent steht

im Mars, erobern Sie jetzt neue Marktanteile

durch eine Automatisierungslösung,

mit der ihre Maschine 24 Std.

am Tag produzieren kann.

Zwillinge (21.05.-21.06.)

Für die Zwillinge werden die nächsten

Monate eine einzige Lusterodiererei.

Und mit dem Erodierglück kommt alles

weitere von ganz alleine. Was immer

Sie sich je gewünscht haben, jetzt

bekommen Sie es. Die Sterne lügen nie.

Nie, nie und nochmals nie! Werden Sie

aber nicht zu übermütig, denken Sie

auch an andere. Überraschen Sie Ihren

Kunden, erodieren Sie ihm ein Herz. Er

wird Sie nie vergessen.

Krebs (22.06.-22.07.)

Krebse gelten allgemein als neugierig

und sensibel, aber greifen Sie während

des Arbeitsvorgangs nicht in die

Erodiermaschine, Ihre positiven Eigenschaften

könnten sich sonst ins Negative

verkehren. In den nächsten Monaten

erwartet Sie dauerhaftes Glück

oder die vollkommene Freude. Seien

Sie nicht zu neugierig. Lassen Sie sich

überraschen!

Löwe (23.07.-23.08.)

Unter dem Einfluss des Sternbildes

Luftpumpe kommen Sie manchmal

ganz schön aus der Puste. Ruhen

Sie sich zwischendurch aus und lassen

Sie die Seele baumeln! Die nächsten

Monate sind eine gute Zeit, um

Zuhause etwas zu verändern. Umstellen

oder gleich ein neues Möbelstück

kaufen? Lassen Sie Ihren Kollegen

entscheiden.

Jungfrau (24.08.-23.09.)

Die nächsten Monate werden für Sie

eine runde Sache mit Ecken und Kanten.

Geschäftlich und privat geben sich

bei Ihnen Glück und Zufriedenheit die

Klinke in die Hand. Wenn sich Leute

über Ihr Sternzeichen lustig machen,

bleiben Sie gelassen, Venus ist auf Ihrer

Seite. Achten Sie darauf, dass immer

genug Verbrauchsmaterial vorrätig ist,

falls überraschend ein großer Auftrag

hereinkommt.

Waage (24.09.-23.10.)

Viel zu lange haben Sie wichtige Entscheidungen

aufgeschoben, nun ist

die Gelegenheit gekommen Sie endgültig

ans andere Ende der langen

Bank zu schubsen. Sie stehen unter

dem Schutz von Pluto und Alpha Centauri

3, die Ihnen die Kraft geben Stahl

zu sprengen, jedenfalls beim erodieren.

Vielleicht sollten Sie Ihre neue Energie

auch dazu nutzen einen lang gehegten

Wunsch unter den Teppich zu

kehren. Die Gelegenheit dazu ist so

günstig wie noch nie.

Skorpion (24.10.-22.11.)

Jupiter macht Sie leicht und beschwingt,

nichts kann Sie aus der Hochstimmung

bringen, die nächsten Monate

werden für Sie ein Jubelfest der

Freude. Was immer Sie erodieren, es

wird richtig und gut. Was Sie sich vornehmen,

es gelingt immer. Die Emotionen

lodern hoch. Neue Aufträge lassen

die Bilanz in ungeahnte Höhen

steigen. Aber achten Sie immer auf

das Kleingedruckte.

(Horoskopangaben ohne Gewähr.)

Schütze (23.11.-21.12.)

Obacht, der Mars steht im Zeichen der

Amöbe und der Jupiter kreist um die

Sonne, das hat etwas zu bedeuten. Finden

Sie es heraus! Fragen Sie Ihre Kollegen

und beobachten Sie Ihre Erodiermaschine

ganz genau. Es geht

etwas vor sich. Funken fliegen. Rohteile

nehmen Formen an. Aber welche?

Vielleicht machen Sie sich zu viele Gedanken.

Eine Erodiermaschine mit 3D-

Visualisation würde Ihnen ganz neue

Einsichten vermitteln.

Steinbock (22.12.-20.01.)

Merkur wechselte ins Zeichen Stier. Damit

sollten einige Ihrer Projekte konkrete

Formen annehmen z. B. Kreise.

Lassen Sie sich also nicht ablenken,

wenn Sie wichtige Dinge bearbeiten!

Auch sollten Sie dabei nicht unruhig

werden. Wenn Sie sich ständig ablenken

lassen und immer wieder Ihre Aufgaben

unterbrechen, erreichen Sie nur

mittelmäßige Ergebnisse z. B. Ovale.

Wassermann (21.01.-20.02.)

Aus kosmischer Sicht bleibt bei Ihnen alles

beim Alten. Die Sterne haben nichts

besonderes mit Ihnen vor, sie gucken

Ihnen einfach mal ein bisschen bei der

Arbeit zu. Machen Sie also keine allzu

schnellen Bewegungen, Sie könnten

sie sonst erschrecken und dann geht’s

rund. Lassen Sie einfach die Erodiermaschine

die Arbeit machen. Genießen

Sie Ihre Körperlichkeit!

Fische (21.02.-20.03.)

Jupiter und Uranus machen dem Fisch

Beine. Zu lange haben Sie sich in der

Hängematte ausgeruht, jetzt kriegen

Sie sich vielleicht gar nicht mehr ein

vor lauter Freude über das, was rings

um Sie passiert. Genießen Sie, lieben

Sie, erodieren Sie! Aufregend ist das alles!

Ihre gute Laune, Ihr fantastisches

Aussehen und Ihr Charme sind sowieso

die halbe Miete zum Erfolg. Tipp: Lassen

Sie sich nicht von übertriebenen

Schmeicheleien einlullen.

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„Die wichtigste Energiequelle

der Zukunft wird die sein, die

wir nicht verbrauchen”, so Klaus

Töpfer, früherer Bundesminister

für Umwelt und Naturschutz.

Sonne, Wind, Wasser, Bioenergie und

Erdwärme stehen als Energieträger

unbegrenzt zur Verfügung. Im Gegensatz

zu den fossilen und atomaren

Energieträgern Öl, Kohle, Gas und

Uran ist deren Nutzung klimafreundlich,

sicher, umwelt- und ressourcenschonend

– und damit mittel- und

langfristig wesentlich kostengünstiger.

Mitsubishi Electric liefert die

Spitzentechnologie für die regenerative

Energieversorgung. Insbesondere

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Dass modernste Klimageräte nicht nur

kühlen, sondern auch heizen können,

wissen bereits viele von uns. Denn bei

Split-Klimasystemen – bestehend aus

einem Außen- und Innengerät – wird

das Außengerät auch Luft-Luft-Wärmepumpe

genannt. Der Name verrät

bereits die Funktion der Wärmepumpe,

die der Luft Wärme entzieht und

diese zum Heizen von Räumen nutzbar

macht – ziemlich schlau und umweltfreundlich

dazu.

Die Zubadans können platzsparend

und flexibel im Außenbereich aufgestellt

werden. Die Luft-Luft-Wärmepumpen

sind auf dem Vormarsch: Sie

heizen ökologisch an kalten Tagen unsere

Räume und kühlen diese im Sommer

genauso effizient. Aufgrund ihrer

hohen Energieeffizienz ersetzen diese

Multi-Talente zunehmend konventionelle

Heizsysteme, da der Strompreis

verglichen mit Öl und Gas weniger

stark steigt. Mitsubishi Electric hat jetzt

die Heizfunktion der Klimageräte weiterentwickelt

und führt eine neue zu-

kunftsweisende Serie ein, die Zubadan-

Wärmepumpen. Sie sind die optimale

Lösung für energiesparendes Heizen

selbst bei sehr tiefen Außentemperaturen

im Winter. 100% Heizleistung

auch bei bis zu –15 °C Außentemperatur

werden gewährleistet, um es drinnen

behaglich warm zu haben. Mit

den Zubadan-Invertern ist man auch

für den kältesten Winter gerüstet: Der

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auf –25 °C Außentemperatur erweitert!

Höchste Wirtschaftlichkeit bei

allen Leistungsklassen garantiert die

Energieeffizienzklasse A*. Die komfortablen

Zubadans überzeugen mit

entscheidenden Optimierungen hinsichtlich

des Abtaubetriebs, der nun

deutlich kürzer und weniger häufig

ausfällt.

Die Zubadan-Außengeräte lassen sich

mit verschiedenen Innengerätemodellen

wie Wandgeräten, Kanaleinbaugeräten

und 4-Wege-Deckenkassetten

kombinieren. Speziell in Verbindung

mit der 4-Wege-Deckenkassette können

die Zubadans ihre Stärken optimal

entfalten. Diese sorgt mit dem

optionalen i-see Sensor für eine perfekte

Temperaturverteilung im Raum:

Ein unnötiges Überheizen der Räume

wird verhindert, da die Temperatur

dort gemessen wird, wo sich Personen

aufhalten. Außerdem sorgt eine spezielle

Lüftersteuerung dafür, dass sich

die warme Luft nicht unter der Decke

ansammelt, sondern wohlige Wärme

dorthin geleitet wird, wo sie gebraucht

wird. Damit leistet die neue Zubadan-

Serie dank ihrer innovativen Technik einen

wertvollen Beitrag zur effektiven

Energieeinsparung, Verminderung des

CO 2 -Ausstoßes, und sie ist damit eine

ökologisch sinnvolle Heizung – inklusive

Klimaanlage für den Sommer.

Die Zubadan-Inverter sind in den

Heizleistungen 8,0 kW bis 14,0 kW

lieferbar.

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