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Erfahrungsbericht 2012 - Erasmus

Erfahrungsbericht 2012 - Erasmus

Erfahrungsbericht 2012 -

Buntes Glasgow Obwohl mir schon zu anfangs meines Studiums klar war, dass ich gern ein Erasmus- Semester im Ausland verbringen will, hab ich mir nie großartig Gedanken drüber gemacht, wo genau ich mir das vorstelle. Dementsprechend ist meine Wahl dann auch eher zufällig und beeinflusst von der begeisterten Erzählung eines Kommilitonen auf Glasgow gefallen. Zugegeben, Frankreich mag romantischer sein, Spanien sonniger, Italien stilvoller und Schottland bleibt nun mal … na ja … verregnet, aber ein Erasmus-Semester wird nur wenig vom Wetter beeinflusst sondern vielmehr von den Menschen, die man trifft und den Erfahrungen, die man macht – und da steht Glasgow Paris und Mailand in nichts nach! In der Universität von Glasgow wird man aufs Wärmste empfangen und erhält sofort alle erdenkliche Hilfe und Unterstützung für alle organisatorischen Fragen was Erasmus und Studieren in Glasgow betrifft. In der eigens hierfür vorgesehenen ’International Orientation Week’ trifft man andere internationale Studenten an der Uni Glasgow, tauscht Erfahrungen und Tipps aus und kriegt erste Einblicke in die Stadt Glasgow und Kultur Schottlands. Organisiert von der ’International Society’ hat man das ganze Semester über regelmäßig die Möglichkeit an vielen aufregenden Tages- und Wochenendtrips in die Umgebung teilzunehmen und immer wieder lustige und interessante Menschen kennen zu lernen. In der zweiten Einführungswoche – der ’Fresher’s Week’ – lernt man dann auf einmalige Art und Weise alles über das Studieren an der Uni Glasgow und das Studentenleben drum rum kennen; und schon fühlt man sich nicht mehr nur als Gast an einer fremden Uni sondern als Teil der gesamten Studentenschaft von Glasgow. Eine vergleichbare Einführungswoche hab ich an noch keiner deutschen Universität erlebt! Nach der turbulenten und fröhlichen Anfangszeit geht es dann doch sehr schnell zum Studentenalltag über – mit Vorlesungen, Praktika und Seminaren. Doch auch hier ist es quasi unmöglich sich im Dschungel des doch recht breiten Fächerangebots zu verirren: Ausgestattet mit dem umfangreichen Infomaterial aus den Einführungswochen findet man schnell für jede Frage und jedes Problem, das sich einem auftut, einen Ansprechpartner, meistens sogar gleich mehrere. Es gibt sicherlich ein paar Umstellungen, an die man sich als Student einer deutschen Uni gewöhnen muss (Vorlesungen von nur 45 min Länge, Praktika in einem Museum, fast ausschließlich MCQ-Klausuren und Essays in der Biologie), doch einerseits findet man das vermutlich an jeder ausländischen Uni und andererseits sind diese Ungewohntheiten meistens eher angenehm und zum Vorteil der Studenten. Was die Qualität der Lehrveranstaltungen angeht, kann ich natürlich nur für die Biologie sprechen und auch da nur für die drei Vorlesungen (teilweise mit Praktika), die ich mir rausgesucht hatte: Mit durchweg sehr engagierten und motivierten Professoren haben mir die Vorlesungen durchweg sehr viel Spaß gemacht und das finde ich bei einem Publikum von über 400 Mann

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