Referenz Diosna: Kurze Reifezeiten, Maschinen kneten Teig - Moeller

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Referenz Diosna: Kurze Reifezeiten, Maschinen kneten Teig - Moeller

Kurze

Reifezeiten

Maschinen kneten Teig

www.moeller.net

Einfache Teigknetmaschinen nutzten bereits

römische Großbäckereien um 400 n. Chr. Ein

Vorläufer der modernen Teigkneter datiert aus

1850. Diosna, ein führendes Unternehmen für

Bäckerei-Maschinen in Europa, stellte seinen

ersten Teig-Hubkneter im Jahr 1911 vor. Teigknetmaschinen

verkürzen die Zeit zum Reifen

des Teigs. Kneten trennt die aneinander haftenden

Mehlpartikel, damit sich Wasser anlagern

kann. Dieser Vorgang bestimmt die Qualität der

Stärkeverkleisterung während des Backprozesses.

Teig erwärmt sich beim Kneten durch Reibung

um etwa 1K/min., daher sind kurze Teigknetzeiten

vorteilhaft. Diosna setzt heute bei seinen

innovativen Knetmaschinen auf ebensolche

Komponenten von Moeller, nämlich Motorschutzschalter

PKZ, die neue Generation xStart

Leistungsschütze DILM und Lasttrennschalter N.

info@moeller.net · www.moeller.net


INFO

Unternehmen: www.diosna.de

Produkte: Befehls- und Meldegeräte RMQ

Motorschutzschalter PKZ

Leistungsschütze DIL

Lasttrennschalter P5

Quicklink ID: MS1908 [www.moeller.net]

Bei den Mischern wird verfahrenstechnisch unterschieden zwischen

Rührern für Flüssigkeiten, also hochviskose Medien, und

Knetern für niedrig viskoses Mischgut. Die heute relevanten Teigkneterarten

sind Spiral-, Wendel-, Hub- und Exzenter-Schnecken-

Kneter für das kontinuierliche Kneten. Wie bei Maschinen üblich,

besteht die elektrische Ausrüstung eines modernen Kneters

aus einer Steuerung, die im Schaltraum der Maschine oder in

einem separaten Schaltschrank eingebaut ist, sowie Bedien-/

Anzeigegeräten und der Sensorik. Jede Steuerung benötigt für

ihre Funktion Schutzgeräte, so Motorschutzschalter – hier PKZ –

und Leistungsstellglieder wie Motorschütze für die Antriebe. Der

Hauptantrieb eines Kneters, respektive Knetarms, ist in der Standard-Ausführung

für zwei Drehzahlen ausgelegt. Angefahren wird

grundsätzlich über Y/D- Schaltung in niedriger Drehzahl, um beim

Start ein hohes Drehmoment bereit zu stellen. Somit benötigt der

Hauptantrieb jeweils vier Motorschütze. Diosna setzt hierbei auf

die Baureihe DILM von Moeller, die nun in einer neuen Generation

vorliegt und komplett überarbeitet wurde. Die zwei Hilfsantriebe

für Bottich und Hydraulikpumpe werden direkt gestartet, benötigen

also zwei weitere Motorschütze.

Next Generation – xStart Leistungsschütze

xStart Leistungsschütze der neuesten Generation zeichnen sich

durch äußerst niedere Spulen-Verlustleistungen, kompakte und

identische Abmessungen für AC/DC-Versionen und durchgängiger

DC- Ansteuerbarkeit mit 24V 50mA aus. Die geringe Halteleistung

der Schütze sorgt für eine höhere Packungsdichte und eine

kleinere Auslegung der Netzteile zur Steuerstromversorgung. Das

optimiert einerseits den Schaltraumbedarf und andererseits muss

weniger Wärme aufwendig durch Lüfter oder Klimageräte abgeführt

werden.

Bei xStart-Schaltgeräten wird die klassische Verdrahtung durch

steckbare Haupt- und Steuerstromverbindungen ersetzt. Während

Motorstarter bislang aufwendig über Leitungen oder Brücken zwischen

Motorschutzschalter und Schütz verbunden wurden, wird

der Kontakt nun von mechanischen Steckmodulen hergestellt –

sie verbinden Motorschutzschalter und Schütze zu stabilen Einheiten.

Die Kombistecktechnik steht für schnelles, werkzeugloses

und fehlerfreies Verdrahten.

xStart Leistungsschütze besitzen serienmäßig weitere praktische

Features. So sorgen geriffelte Kontaktflächen mit acht Kontaktpunkten

auch bei kleinen Lasten für eine zuverlässige Kontaktgabe

bei den Hilfschaltern. Motorendstörglieder und weitere Hilfsschalter

sowie Zubehör werden einfach von oben auf das Schütz

gesteckt, wobei alle hierfür erforderlichen Öffnungen perfekt

gekapselt sind. Vom Anwender erstellte Elektronikschaltungen

lassen sich so ebenfalls mittels Lötstiftadapter auf dem Leistungsschütz

platzieren.

Die DIOSNA Dierks & Söhne

GmbH wurde vor über 120 Jahren

in Osnabrück als Maschinenbau-

Unternehmen gegründet und stellt

heute sowohl Maschinen für die

Bäckerei- und Lebensmittelindustrie

als auch solche für die Pharma-

und Chemieindustrie her. Zwei

Übernahmen markieren den Weg

zu einem führenden Unternehmen

für Bäckerei-Maschinen in Europa:

1994 die Übernahme von OASE

Lasttrennschalter bieten Flexibilität

Pumpen Wübker Söhne GmbH &

Co und 2001 die Übernahme der

BOKU Maschinenfabrik GmbH.

Neben Teigknetern für das Bäckerhandwerk

werden Knetanlagen für

industrielle Backbetriebe, Hub- und

Entleerstationen sowie Kneter und

Mischer für Großküchen, Fleischereien

und andere Unternehmen der

Lebensmittelherstellung gefertigt.

Zudem ist Diosna Systemanbieter

bei Chemie- und Pharmaanlagen.

Die Hauptschalterfunktion mit Not-Aus-Funktion gemäß IEC/

EN60204-1, VDE 0113 Teil1, übernehmen je nach Maschinenleistung

Moeller Lasttrennschalter P5 bzw. T6. Unter Anwendung

des Unterspannungsauslösers mit zwei integrierten voreilenden

Hilfsschaltern werden beim Ausschalten des Schalters sämtliche

Haupt- und Hilfsschalterkreise spannungsfrei geschaltet. Das in den

Leistungsschaltern bewährte Sprungschaltsystem sorgt bei den

Lasttrennschaltern für sicheres Schalten unter Last. Dabei lässt sich

der Schalter senk- oder waagerecht in den Schaltschrank einbauen

und mit Hilfe eines ergonomisch gestalteten Türkupplungsdrehgriffs

gut schalten. Mit dem Seitenwandantrieb ist zudem der Schalter

wahlweise von der linken oder rechten Seite zu betätigen. Der optimierte

Montagewinkel für den Lasttrennschalter nutzt den Raum im

Schaltschrank bestmöglich aus. Darüber hinaus bietet die vielfältige

Anschlusstechnik für Rundleiter mit und ohne Kabelschuh, lamellierte

Kupferbänder oder Kupferschienen eine hohe Flexibilität und

Wirtschaftlichkeit – entsprechend der verschiedenen Leistungsklassen

der Teigknetmaschinen.

FAZIT

Laut Dr. Theo Koch, Leiter Vertrieb Diosna, ist die Knettechnik

beim rationellen Backen ein wesentlicher Faktor: „Kneten

war früher harte Arbeit. Dies übernehmen heute Maschinen,

sie steigern außerdem die Qualität. Wir setzen bei unseren

Prozesslinien und Einzelknetern Komponenten von Moeller

ein, weil wir hierfür eine gleichermaßen innovative, robuste

wie zuverlässige Technik benötigen. DIOSNA entwickelt seine

Maschinen unter Berücksichtigung der Kundenbedürfnisse kontinuierlich

weiter. DIOSNA-Maschinen setzen neue Maßstäbe

und entsprechen dem „State of the Art“, alle eingesetzten

Komponenten sollen diesem Anspruch ebenfalls genügen.“

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