MITGLIEDER - Gubener Wohnungsbaugenossenschaft - GWG - eG

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MITGLIEDER - Gubener Wohnungsbaugenossenschaft - GWG - eG

Sehr geehrte

Genossenschaftsmitglieder,

sehr geehrte Mieter!

Wir wünschen Ihnen und

Ihren Familien

Ein frohes und

geruhsames

Weihnachtsfest

sowie Glück und

Gesundheit fürs

das Jahr 2008

Ein ereignisreiches Jahr

geht schon wieder zu Ende.

Irgendwie hat man das Gefühl,

dass so ein Jahr immer

schneller vorbei geht. Dennoch

haben wir im Jahr 2007

alle unsere Anstrengungen, wie auch

in den Jahren zuvor, darauf gerichtet,

den Wohnungsbestand unserer Genossenschaft

nicht nur zu erhalten sondern weiter zu verschönern.

Einige von Ihnen waren/sind direkt oder indirekt

in diese Aktivitäten einbezogen, sei es durch den

Rückbau leer gezogener Objekte oder durch Modernisierungsarbeiten.

Die Belastungen, welche einige unserer Genossenschaftsmitglieder

in Form von Baulärm oder

anderen Beeinträchtigungen erdulden mussten,

waren sicherlich unangenehm, doch die Ergebnisse

können sich sehen lasen. In der heutigen

Ausgabe unserer Mitgliederinformation möchten

wir Sie wieder über wesentliche Ereignisse, wie

die ordentliche Vertreterversammlung, welche

wiederum im Juni stattfand, informieren.

Betrachtet man die Rahmenbedingungen

im laufenden

Geschäftsjahr, welche wirklich

nicht leichter geworden sind,

haben wir ein gutes wirtschaftliches

Ergebnis erreicht.

Die Bilanz der Sanierung und Modernisierung

im Jahr 2007, die wir Ihnen in

diesem Informationsheft vorlegen, spricht

für das Bestreben der Genossenschaft, die

Wohnbedingungen stetig zu verbessern.

Sicherlich blieben noch einige Wünsche

offen, und hierfür bitten wir um Verständnis,

denn die Solidität und Sicherheit der

Genossenschaft steht bei allen Entscheidungen

des Vorstandes und des Aufsichtsrates

im Vordergrund und muss

gewahrt bleiben.

Zum Rückblick auf das Jahr 2007 gehört

natürlich auch, Ihnen für Ihre Mitarbeit

und Unterstützung zu danken, aber auch

für Ihr Verständnis..

Das Geschäftsjahr 2007 war, trotz der nicht besser

gewordenen Situation auf dem Gubener Wohnungsmarkt,

dennoch zufrieden stellend für unsere

Genossenschaft.

Stein

V O R S T A N D

Kirschner

3


WOHNUNGS

ein Phänomen

unserer Zeit

Herr Stein, die Wohnungswirtschaft der

ehemaligen DDR befand sich nach der Wende

in einer Art Goldgräber-Stimmung. Kredite flossen, in

welcher Höhe auch immer, Fördermittel von Bund

und Land wurden unbürokratisch bewilligt, der Grund

und Boden wurde übertragen und die Konzeption zur

Sanierung des Wohnungsbestandes wurde zügig

umgesetzt. Würden Sie diese kurze Situationsdarstellung

unterschreiben

Natürlich kann ich das. Und natürlich haben wir als

Wohnungsgenossenschaft die uns gebotenen Möglichkeiten

im Interesse unserer Mitglieder und Mieter

genutzt. Immerhin wurde in den zurückliegenden

Jahren unser Wohnungsbestand zu 92 Prozent saniert

und modernisiert und große Teile des Wohnumfeldes

in einen ansehnlichen Zustand versetzt.

Über 91 Millionen Euro wurden investiert. Wobei

erwähnt werden muss, dass auch Mittel, insbesondere

für die Erhaltung der Gebäudesubstanz (z. B.

Wärmedämmung von Fassaden, Dach- und Fenstererneuerung),

eingesetzt wurden. Ganz wichtig war die

Erneuerung der Sanitär- und Heizungstechnischen

Ausstattungen der Gebäude und Wohnungen. Auch

die Verbesserung des Wohnumfeldes der Außenanlagen,

Erneuerung von Gehwegen vor den Hauseingängen

usw. ist in diesen Investitionskosten enthalten.

Wir haben damit die Wohn- und Lebensqualität

unserer Mitglieder und Mieter spürbar verbessert.

Viel Geld! Konnte sich die Wohnungsgenossenschaft

das leisten

Diese Frage stand – so isoliert betrachtet – für uns

LEERSTAND

Herr Stein, Vorstandsvorsitzender

der Gubener Wohnungsbaugenossenschaft

e. G. stellt sich aktuellen

wohnungspolitischen Fragen.

nicht. Es gab eine Reihe von schwerwiegenden

Gründen, die uns als Vorstand

kaum eine andere Entscheidung übrig

ließen. Drei davon möchte ich in diesem Zusammenhang

nennen:

Erstens: Ein Großteil unserer Wohngebäude war in

die Jahre gekommen. Mängel an den Baukörpern

und an den Versorgungs- und Entsorgungsleitungen

waren an allen Ecken sichtbar und spürbar.

Zweitens: Die Ausstattung der Wohnungen unserer

Genossenschaft musste, gemessen am Standard der

alten Bundesländer unbedingt verbessert und die

Fenster, Hauseingangstüren, Fassaden und Heizungssysteme

den umwelt- und energiepolitischen

Erfordernissen angepasst werden.

Drittens: Für unsere Mitglieder und Mieter galt es

„Eigene vier Wände“ zu schaffen, in denen sie sich

wohl fühlen und die uns als Genossenschaft gleichzeitig

die Gewähr dafür gaben, um uns den immer

härter werdenden Bedingungen auf dem Wohnungsmarkt

entgegen stellen zu können.

Haben sich die hohen Investitionen gerechnet

Grundsätzlich ja – zumal wir uns als Vorstand in

ständiger Abstimmung mit dem Aufsichtsrat unserer

Genossenschaft stets von einer Solidität in der

Planung und Durchführung aller Maßnahmen haben

leiten lassen. Mit anderen Worten: Nichts wurde in

Auftrag gegeben, was nicht finanzierbar war und den

eigentlich entsprechenden Mieteinnahmen gegenüber

stand.

4


Was heißt: Eigentlich

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die ostdeutschen

Wohnungsunternehmen, und so auch wir, einen

ständig steigenden Wohnungsleerstand zu verzeichnen

haben. Die Folge war, dass geplante Mieteinnahmen

nicht in vollem Umfang realisiert werden

können und wir darüber hinaus mit den für die leer

stehenden Wohnungen anfallenden Betriebskosten

belastet sind. Per 1. November 2007 stehen in unserer

Genossenschaft 203 Wohnungen leer. Betriebswirtschaftlich

bedeutet der in unserer Genossenschaft

vorhandene Leerstand eine ernste Situation.

Denn jährlich fehlen uns 500 T€ an Mieteinnahmen

und ca. 108 T€ müssen für den Ausfall der Betriebskosten

von der Genossenschaft gegenfinanziert werden.

Mittel also, die uns für die Modernisierung weiterer

Wohnungsbestände fehlen.

Worin sehen Sie die Ursachen

Zuallererst in dem Rückgang der Bevölkerungszahl.

In der Stadt Guben schrumpfte die Einwohnerzahl

von 1990 bis 2006 von 32.200 auf 20.568. Ein Ende

dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Glaubt man der

Bevölkerungsprognose sowie den lokalen Experten

auf diesem Gebiet, wird in Guben die Einwohnerzahl

bis 2020 auf 17.316 sinken. Die wichtigste Ursache

für diese dramatische Entwicklung ist zu allererst

darin zu sehen, dass viele Menschen in der Stadt

und der Umgebung keine Arbeit finden und so gezwungen

sind, der Arbeit - meistens in die alten Bundesländern

- hinterher zu ziehen. Eine weitere Ursache

ist der anhaltende Geburtenrückgang. Entscheidend

bleibt aber für uns der Bevölkerungsrückgang,

aufgrund fehlender Arbeitsplätze.

Was unternehmen die politisch Verantwortlichen

gegen diese Situation

In Bezug auf Schaffung neuer Arbeitsplätze ist

sicherlich nicht das erreicht worden, was notwendig

wäre, um die Menschen in unserer Stadt zu halten.

Unsere Genossenschaft hat – und dies habe ich

5

bereits erwähnt – 91 Millionen Euro in den zurückliegenden

Jahren investiert. Wir haben damit unseren

Beitrag für den Erhalt und die Entwicklung des

Handwerks und den mittelständischen Betrieben

geleistet und somit mittelbar und unmittelbar für die

Erhaltung von Arbeitsplätzen in der Stadt Guben und

der Region beigetragen und werden das auch weiterhin

tun.

Die Abwanderung unserer Mitbürger ist nicht mehr

so stark wie in den zurückliegenden Jahren aber

auch noch nicht gestoppt. Die Politik und Verwaltung

muss für Investoren und Existenzgründer solche

Rahmenbedingungen schaffen, die es diesen ermöglicht,

in Guben und Umgebung schnellstens Fuß zu

fassen. Sicherlich bemühen sich die Verantwortlichen

der Stadt Guben um Ansiedlung von Investoren,

der Erfolgsdruck ist und bleibt hoch.

Die äußerlichen Vorrausetzungen sind vorhanden.

Die Stadt Guben ist auf jeden Fall attraktiver geworden,

die Freizeitmöglichkeiten haben sich umfassend

verbessert, das Wohnumfeld in den Wohngebieten

und das Zentrum in der Altstadt können sich

sehen lassen. Jedoch ohne positive Veränderung auf

dem Arbeitsmarkt wird der Zuzug nach Guben eher

noch zurückhaltend bleiben.

Um den Wohnungsmarkt zu entspannen, wird der

Ruf nach Abriss wieder lauter. Wie stehen Sie dazu

So allgemein, wie diese Frage gestellt ist, lässt sie

sich nicht beantworten. Denn jedes Wohnungsunternehmen

muss aus seiner Sicht und unter Berücksichtigung

der vorhandenen spezifischen Verhältnisse

seine Entscheidung treffen. Was die Gubener

Wohnungsbaugenossenschaft betrifft, so haben wir

nie den Abriss favorisiert. Andererseits können auch

wir die Augen vor der Leerstandssituation nicht verschließen.

Das Konzept von Aufsichtsrat und Vorstand lief bisher

darauf hinaus, nicht mehr benötigten Wohnraum

Schritt für Schritt, unter Nutzung der Fördermittel

des Stadtumbaus Ost, vom Markt zu nehmen, so wie

bereits bisher geschehen.


In weiterer Zukunft wird bei uns nicht der Abriss im

Vordergrund stehen sondern die Stilllegung der oberen

Geschosse.

Für die dort lebenden Mieter sicherlich eine

schmerzliche Erfahrung

Unbedingt. Wer verlässt schon gern die lieb gewordenen

„vier Wände“, seine Nachbarn und das vertraute

Wohnumfeld. Deshalb ist es mir ein Bedürfnis,

auch im Namen des Aufsichtsrates, allen betroffenen

Mietern, die ja zugleich Mitglieder der Wohnungsgenossenschaft

sind, herzlich für ihre Einsicht in die

Notwendigkeit zu danken. Immerhin 95 Prozent der

vom Umzug Betroffenen konnten wieder eine Wohnung

in unserer Genossenschaft beziehen und ich

füge hinzu, niemand hat sich wohnungsseitig verschlechtert.

Wohnungsabriss, nur in Ihrer Genossenschaft

Nein! Das städtische Wohnungsunternehmen hat

einen noch höheren Wohnungsleerstand aufzuweisen.

In Anbetracht der damit verbundenen Kosten

wird die Geschäftsführung auch nicht an einem weiteren

Rückbau ihrer Bestände vorbei kommen, zumal

das Stadtumbauprogramm, bedingt durch die

demografische Entwicklung, eine generelle Schrumpfung

des Wohnungsbestandes berücksichtigt.

Was tun Vorstand und Aufsichtsrat für den Erhalt

der Mitgliedschaft

Wir wissen sehr genau, dass der Abriss von Wohnungen

kein Allheilmittel ist. Deshalb müssen wir an

begehrten Wohnungsstandorten weitere Modernisierungsmaßnahmen

durchführen, um den dort wohnenden

Mitgliedern ein hohes Maß an Wohnzufriedenheit

zu gewähren.

Auch möchte ich hinzufügen, dass die Ansprüche

unserer Mitglieder gestiegen sind. Eine modernisierte

Wohnung und ein gepflegtes Wohnumfeld werden

nicht mehr ausreichen. Wir haben uns darauf eingestellt

und bieten heute schon eine Reihe von Serviceleistungen

für unsere Mitglieder und Mieter an.

Das Spektrum reicht dabei von unserem Angebot an

Gästewohnungen bis hin zu speziellen Diensten und

Betreuungsleistungen durch die Volkssolidarität und

der Genocard.

Trotz aller Probleme und Schwierigkeiten auf dem

Arbeits- und Wohnungsmarkt werden wir uns nicht

davon abbringen lassen, auch weiterhin attraktive

Wohn- und Service-Angebote für unsere Mitglieder

bereit zu halten.

Das Gespräch führte W. Keil

INFORMATION

zur durchgeführten Mitgliederbefragung

Vor kurzem erhielten Sie Post von uns zum Thema Mitgliederbefragung.

Klar, so ein Fragebogen hatte es in sich. Viele Fragen wurden gestellt. Manch einer

fragte sich bestimmt: „Hat die Genossenschaft nichts anderes zu tun“.

Aber ohne zu wissen, was das eine oder andere Mitglied bewegt, was verändert

werden soll, können keine neuen Handlungsstrategien entwickelt werden.

Denn Ziel einer solchen Befragung ist es, relevante Informationen und damit eine

Entscheidungsgrundlage für zukünftige Strategien und Alternativen der Gubener

Wohnungsbaugenossenschaft zu erhalten. Wir werden, sobald die Auswertung bei

uns vorliegt, darüber berichten.

6


VERTRETERVERSAMMLUNG

der Gubener Wohnungsbaugenossenschaft

zog Bilanz zum

GESCHÄFTSJAHR

2 0 0 6

Traditionsgemäß fand die Vertreterversammlung

in der Gaststätte „Krähenbusch“ am 26. Juni

2007 statt. Von den 64 Mitgliedervertretern waren

33 anwesend, gleich 51,26 Prozent. Die Versammlung

war somit beschlussfähig. Der Vorsitzende

des Aufsichtsrates, Herr Mensch, begrüßte

alle Anwesenden. Nach Bekanntgabe der Tagesordnung, zu der es keine Änderung gab, erteilte

er dem Vorstandsvorsitzenden, Herrn Stein, das Wort zum Bericht des Vorstandes.

Die allgemeine und die wohnungspolitische Situation

Dazu führte Herr Stein aus, dass es dem Einsatz marktpolitischer Instrumente in der Region und dem allgemeinen

wirtschaftlichen Aufschwung in der Bundesrepublik zu verdanken ist, dass sich die Arbeitslosigkeit

in Guben und Umgebung von 22 % auf 19,6 % gesenkt hat.

Von einer Entwarnung auf dem Arbeitsmarkt kann aber nicht gesprochen werden. Dazu kommt, dass auf Grund

des demografischen Wandels ein weiterer Rückgang von Einwohnern auch künftig zu erwarten sein wird. Die

Einwohnerzahl der Stadt lag per 31.12.2006 bei 20.568 Einwohnern; im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum

hatten wir noch 21.089 Einwohner. Somit hat die Stadt Guben nochmals 521 Einwohner verloren.

Die arbeitsbedingten Wegzüge von Guben ist immer noch der Hauptgrund von 35 Kündigungen unserer

Genossenschaftsmitglieder, 23 Mitglieder haben einen anderen Vermieter gewählt, weil wir den entsprechenden

Wohnraum, z. B. Erdgeschoss, Lage Wohngebiet usw., nicht erfüllen konnten.

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

0

Kündigungen und Todesfälle

88

58

46

44

31 33 35 37

31

33 35

29

20

22 23

18

14

13 14

10

2002 2003 2004 7 2005 2006

Wegzug von Guben

Vermieterwechsel

Wohneigentumsbildung

Todesfall


Rückläufig ist die Wohnungseigentumsbildung, welche von 14 auf 10 Eigenheimbauer zurückgegangen ist.

Somit hat sich unsere Mitgliederzahl im Geschäftsjahr 2006 gegenüber dem Vorjahr um 44 auf 2.415 Mitglieder

verringert. 96 neuen Mitgliedern stehen 140 Abgänge gegenüber. Damit lagen die Abgänge auf dem

gleichen Niveau des Vorjahres.

Zur Stabilisierung der Leerstandsquote, welche per 1. Juni 2007 bei 7 % lag, haben die eingeleiteten Maßnahmen

zum Rückbau der K.-Gander-Str. 13 - 23 und der G.-Hauptmann-Str. 24 - 30 wesentlich beigetragen.

Insgesamt werden aus den vorgenannten Beständen, dazu gehört auch die E.-Weinert-Str. 8 - 11 (Abriss

2008), 150 Wohnungen vom Markt genommen. Die Gubener Wohnungsbaugenossenschaft hat am 31.12.

2006 noch 2.693 Wohnungen im Bestand.

Wohnungsbestand

104

691

1

75

3

6

1.616

194

3

3 RWE

3 RWE mit Nische

4 RWE

5 RWE

6 RWE

1 RWE

1 RWE mit Nische

2 RWE

2 RWE mit Nische

Ein weiterer Abriss von Wohnungen ist mittelfristig nicht geplant. Wir werden den Markt aber sorgfältig beobachten

und unser betriebliches Sanierungskonzept daraufhin anpassen.

Da Wohnungen zunehmend in den oberen Geschossen leer stehen, werden wir dort, wo es angebracht ist,

die oberen Etagen still legen. Ein Rückbau des 4. und 5. OG kann nur dann eine Alternative sein, wenn dies

durch Fördermittel finanziell abgefedert wird.

Zusammenarbeit mit der Volkssolidarität wird fortgesetzt

Der eingeschlagene Weg mit der Volkssolidarität wird beibehalten. Im Objekt H.-Mann-Str. 36 - 39, wo sich

die Sozialstation der Volkssolidarität befindet, lassen sich durchaus weitere Dienstleistungen zur Betreuung

von älteren Mitgliedern umsetzen. Daher werden bei der Neuvermietung in diesem Bereich Mitglieder berücksichtigt,

die diese Dienstleistungen auch benötigen und in Anspruch nehmen wollen.

Durch die von uns durchgeführte Mitgliederbefragung werden wir zu weiteren Erkenntnissen gelangen, die

sicherlich Aufschluss darüber geben, welche Anregungen und Vorstellungen unsere Genossenschaftsmitglieder

haben. Wir werden diese Gedanken aufgreifen und versuchen, Lösungen zu schaffen, die wirtschaftlich

und praktikabel zugleich sind und es ermöglichen, dass unsere älteren Mitglieder so lange wie möglich

in ihrer gewohnten Umgebung wohnen bleiben können.

8


Liquidität der Genossenschaft war auch 2006 gegeben

Zur finanziellen Situation der Genossenschaft verwies Herr Stein darauf, dass im Lagebericht die wesentlichen

Kennzahlen in ihrer Entwicklung dargestellt sind.

Die Eigenkapitalquote ist um 2 % auf 30,2 % gestiegen. Den Zahlungsverpflichtungen wurde termingerecht

nachkommen. Der Bestand der liquiden Mittel hat sich um 643 T€ erhöht.

Die tatsächlichen Erlöse aus der Kaltmiete sind trotz nahezu gleich bleibender Sollmieten weiter gesunken.

Verursacht wurde dies durch steigende Leerstände. Leider hält diese Tendenz auch im ersten Halbjahr 2007 an.

Die Ertragslage wird aber nicht nur durch geringere Erlöse sondern auch durch steigende Aufwendungen

belastet. Insbesondere Instandhaltungen haben sich verteuert - zum einen durch die Mehrwertsteuer-

Erhöhung auf 19 % und zum anderen durch das Anziehen der Preise für Energie und Rohstoffe. Die steigenden

Energiekosten und die Preis- und Gebührenerhöhungen für kommunale Versorgungsleistungen belasten

nicht nur den Geldbeutel unserer Mitglieder, sondern erhöhen auch die Leerstandskosten. Dies engt den

finanziellen Bewegungsspielraum der Genossenschaft weiter ein. Trotzdem wird davon ausgegangen, dass

notwendige Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden können und auch zukünftig Modernisierungsund

Instandsetzungsmaßnahmen möglich sind.

Prüfungsverband bescheinigt verantwortungsbewusstes Handeln

Am 27.11.2006 wurde im Beisein des Vorstandes, von Mitarbeitern der Geschäftsstelle, des Aufsichtsrates

und der Domus eine Auswertung der Prüfung zum Geschäftsjahr 2006 vorgenommen.

Es wurde hervorgehoben, dass der Jahresabschluss 2006 ordnungsgemäß erstellt wurde, der Vorstand in

seinem Lagebericht auf Probleme, Entwicklungen und Chancen wahrheitsgerecht hingewiesen und seine

Geschäftstätigkeit den Markterfordernissen angepasst hat.

Die Ertragslage zeigt einen Jahresüberschuss von 371,5 T€. Die Fremdkapitalszinsen beanspruchen 2006

gleich 32 Prozent der Nettokaltmiete. Das entspricht dem Durchschnitt anderer Unternehmen. Die Eigenkapitalquote

liegt bei 30,2 Prozent. Im Vorjahr lag diese bei 28,2 Prozent. Eine planmäßige Tilgung ist gesichert.

Der Prüfungsverband bescheinigt dem Vorstand und dem Aufsichtsrat, dass beide Genossenschaftsorgane

den gesetzlichen und satzungsgemäßen Verpflichtungen nachgekommen sind.

Wie weiter in der Gubener Wohnungsbaugenossenschaft

Die Maßnahmen zur Bestandserhaltung unserer Liegenschaften werden weiter konsequent fortgeführt,

wobei die Sicherung der Wirtschaftlichkeit der Genossenschaft an erster Stelle steht. Trotz schwierig bleibenden

Rahmenbedingungen werden sich Vorstand und Aufsichtsrat den neuen Herausforderungen stellen.

Unser Bemühen war und bleibt es, für unsere Mitglieder alles zu tun, damit sie sich in ihren Wohnungen und

der Genossenschaft wohl fühlen. Auch wenn noch mancher Wunsch unserer Mitglieder, meist aus wirtschaftlichen

Erwägungen heraus, nicht sofort umgesetzt werden kann, werden wir den Instandhaltungs- und Modernisierungsauftrag

an unseren Liegenschaften nicht vernachlässigen.

Auch für die Zukunft gilt: Vorstand, Aufsichtsrat und Vertreter werden sich gemeinsam dafür einsetzen, dem

Leitmotiv „Wohnen und Wohlfühlen“ in der Gubener Wohnungsbaugenossenschaft gerecht zu werden.

9


MODERNISIERUNG

Mit 830 T€ an Eigenmitteln wurden

weitere Objekte instand gesetzt und

modernisiert und das Wohnumfeld

weiter verbessert.

·

· Als Schwerpunkt, haben wir die

Dämmung von Kellerdecken,

Dachböden und auch Fassaden

betrachtet:

·

· Karl-Liebknecht-Str. 31-33

(Dachboden)

· Karl-Liebknecht-Str. 30-36

(Keller)

· Karl-Liebknecht-Str. 25-29

(Keller + Dachboden)

· Karl-Liebknecht-Str. 18-20

(Dachboden)

· Heinrich-Mann-Str. 36-39 (Keller)

Heizungstechnisch wurde in

der Saarstraße 1-5 auf eine

zentrale Gas-Blockheizung mit

einer zentralen Warmwasserbereitung

umgestellt. Somit fallen

die störanfälligen Gas-Etagenheizungen

weg.

Im Birkenweg 1-6 wurde die

Abwasserleitung, welche sich in

über 2 m Tiefe vor den Hauseingängen

befindet, erneuert.

Dabei musste die vorhandene

Treppenanlage abgerissen und

erneuert werden. Der bautechnische

Aufwand war erheblich,

jedoch technisch erforderlich, da

sich die Abwasserrohre durch

·

·

Wurzelwerk zugesetzt hatten,

dies wiederum zu mehreren Verstopfungen

innerhalb kurzer Zeit

geführt hatte.

Treppenhausrenovierungen wurden

in der Karl-Marx-Str. 39 - 45

und 47 - 53 realisiert.

Die Holzfenster in der Karl-Marx-

Str. 5 - 9 und Friedrich-Engels-

Str. 2-6 erhielten einen neuen

Farbanstrich.

· Der größte Anteil unserer finanziellen

Mittel floss in die Rosa-

Luxemburg-Str. 46 a-d.

10


Karl-Liebknecht-Straße 18-20

Hier haben wir über 260 T€ eingesetzt

für die Erneuerung der

Fassade, Dämmung der Kellerdecke

und des Dachbodens, Bauwerkstrockenlegung

und Sanierung

der Loggien (hier wurden

drei neue Decken eingezogen).

Für die Verbesserung des Wohnumfeldes

wurde der 1. Bauabschnitt

(v. Rosa-Luxemburg-Str.

50 - 46) realisiert. An allen drei

Objekten wurde der Mutterboden

erneuert incl. Rasenansaat, Bäume

und Sträucher gesetzt. Die

Fahrbahn und die Hauszugangswege

wurden gepflastert und die

INSTANDSETZUNG 2007

Feuerwehrzufahrt erhielt eine

sandgeschlämmte Deckschicht.

Alle Baumaßnahmen wurden

durch die untere Denkmalschutzbehörde

fachlicht begleitet, schließlich

stehen alle Wohnobjekte der

Rosa-Luxemburg-Str.40 - 50 incl.

Außenanlagen unter

Denkmalschutz.

Es war also nicht einfach, den

Anforderungen der Denkmalschutzbehörde

(Auswahl der

Pflastersteine, Art der Verlegung,

Anordnung und Ausführung der

Zufahrtswege, Gestaltung der

Parkplätze bis hin zur Fahrstraße)

mit den Interessen der Mitglieder

und uns als Bauherren unter einen

Hut zu bringen.

Im Übrigen sei erwähnt,

dass alle Parkplätze (gebührenpflichtig)

bereits

vermietet sind.

Friedrich-Engels-Straße 2-6

11


AKTION

„Dankeschön für Nachbarn“

Wie in unserem Informationsblatt

vom Juni 2007 angekündigt,

möchten wir in unserer

heutigen Mitgliederinformation

über die „guten Geister“ berichten,

denen es nicht egal ist,

wie es dem Nachbarn oder der

Nachbarin bei Krankheit geht.

Hilfe anzubieten, ohne daran zu

denken, was bekomme ich dafür

als Gegenleistung, ist nicht

selbstverständlich. An dieser

Stelle möchten wir uns als Vorstand

sehr herzlich bei all denen

bedanken, die sich an dieser

Aktion beteiligt haben.

Einige Briefe gingen bei uns

ein. Stellvertretend haben wir

drei Genossenschaftsmitglieder

bzw. Familien ausgesucht, welche

wir Ihnen heute vorstellen

möchten.

So wurden die Familien Schulz

und Braun aus der Goethestr.

98 a von Frau Schlimper, welche

im gleichen Hausaufgang wohnt,

genannt. Hier wurde von den vorgenannten

Familien uneigennützig beim

Einkaufen oder bei der Entsorgung der

Müll- und Leichtstoffbeutel Unterstützung

gegeben. Frau Schlimper

hat zwei Hüftoperationen hinter

sich und konnte sich über die

Hilfe wirklich freuen. Selbst an

frische Brötchen wurde gedacht.

Ein weiterer Brief von Frau

Schwanethal aus dem Blumenweg

9 berichtete uns, wie Frau

David hilfsbereit war, als sie

selbst krank war.

Die Reihe setzt sich fort mit einem

Schreiben von Fam. John,

Goethestr. 94 a, an uns, worin

sie mitteilte, dass von Fam.

Hannebor und Fam. Nicklisch

selbstlos Unterstützung gegeben

wurde.

Wir haben uns als Vorstand

wirklich gefreut, dass das genossenschaftliche

Miteinander

funktioniert. Wenn Sie auch solche

netten Nachbarn kennen,

lassen Sie uns das bitte wissen.

12


Optimale Nutzung der

HEIZUNGSANLAGE

Sie nutzen eine Wohnung, die mit einer Wärmedämmung versehen wurde. Nun geht es daran, die

noch bestehenden Unklarheiten Ihrer Heizungsanlage gemeinsam zu beseitigen und die Funktion zu

verstehen. Deshalb wollen wir Sie mit dieser Information mit dem notwendigen Grundwissen ausstatten.

Wie funktioniert

mein Thermostatventil

Heizkörperthermostate sind selbsttätig

arbeitende Temperaturregler

für jeden einzelnen Raum.

Mit steigender Raumtemperatur

verringert das Ventil automatisch

die Heizleistung des Heizkörpers.

Die Raumtemperatur steigt auch

durch die Anwesenheit von Menschen,

den Betrieb von Elektrogeräten

und Glühbirnen.

Bei sinkender Raumtemperatur

wird die Heizleistung des Heizkörpers wieder erhöht.

Damit das Thermostatventil funktionsgerecht arbeiten

kann, darf es weder von Gardinen noch von Möbeln

verdeckt oder zugebaut sein!

Warum wird mein Heizkörper kalt,

wenn es draußen auch kalt ist

Wenn keine Funktionsstörung der Heizungsanlage

vorliegt, ist ein kalter Heizkörper bei ausreichender

Raumtemperatur ein Zeichen für das funktionierende

Thermostatventil. Ist die am Regler eingestellte

Raumtemperatur erreicht, hat das Ventil den Heizmittelstrom

so stark reduziert, dass der Heizkörper

kalt erscheint. Reicht Ihnen die Raumtemperatur

nicht aus, stellen Sie das Thermostatventil auf eine

höhere Kennzahl ein. Innerhalb kurzer Zeit wird der

Heizkörper wieder warm. Der Heizkörper muss dabei

nicht vollständig durchwärmt sein. Wichtiger ist,

13

dass die eingestellte Temperatur

(Stellung 3, 20°C Raumtemperatur)

erreicht wird.

Raumtemperatur

ist Geschmackssache!

Der eine möchte 25°C, dem anderen

reichen 19°C zum behaglichen

Wohlfühlen in der Wohnung. Ihre

Heizung ist so konzipiert, dass sie

eine Zimmertemperatur während

der Heizperiode von 20°C garantieren

muss. Es ist aber auch

möglich, die Räume auf eine höhere

Temperatur aufzuheizen. Jeder sollte immer

daran denken, dass mit jedem Grad mehr Ihr Geldbeutel

und auch die Umwelt zusätzlich belastet wird!

Wenn Sie beim Verlassen der Wohnung die Thermostatventile

zudrehen, kühlt Ihre Wohnung stark

aus. Es würde dann längere Zeit dauern, bis die

Wohnung wieder aufgeheizt ist. Daher drehen Sie

das Thermostatventil bei längerer Abwesenheit

höchstens um ein bis zwei Merkszahlen zurück.

Auch in der Nacht ist eine starke Reduzierung der

Ventileinstellung nicht unbedingt erforderlich, weil

die Heizung zentral schon auf eine geringere Nachttemperatur

gebracht wird.

Richtiges Lüften

ohne unnötigen Energieverbrauch!

Lüften sollte nicht zum Regulieren der Raumtemperatur

durchgeführt werden, sondern es dient


lediglich dem Austausch von verbrauchter und

feuchter Luft durch sauerstoffreiche Luft. Es sollte

nur kurz aber intensiv gelüftet werden, d. h. die Fenster

für kurze Zeit weit öffnen. Damit die kalte Luft

am Thermostatventil kein Aufheizen hervorruft, drehen

Sie den Thermostatkopf bis zum Anschlag nach

rechts, während Sie lüften. Eine Dauerlüftung durch

Kippen der Fensterflügel bringt einen unverhältnismäßig

hohen Energieverlust und sollte darum während

des Heizbetriebes unterlassen werden.

Reinigung und Wartung

der Thermostatventile

Unsere

HAUSMEISTER

vorgestellt

WK I / III

Büro Erich-Weinert-Str. 1 a

Telefon: 2 1 0 6

Herr Uwe Müller

Thermostatventile sind wartungsfrei! Der Thermostatkopf

darf nur mit Wasser und einem milden Haushaltsreiniger

gesäubert werden.

Manipulationen an der Anlage

sind unerwünscht und gefährlich!

Kein Mieter ist berechtigt, an den Strangventilen

der zentralen Heizungsanlage im Keller zu drehen!

Durch eine daraus resultierende Veränderung der

Voreinstellungen dieser Ventile gerät die Gesamtanlage

in ein Ungleichgewicht. Eine gleichmäßige

Funktion der gesamten Heizungsanlage ist nicht

mehr gewährleistet.

Kein Mieter ist berechtigt, seine Heizkörper zu entlüften!

Durch falsches Entlüften treten in der Anlage

unkontrollierbare Probleme auf (Wasserverlust,

Druckverlust).

Also nochmals die Bitte, keine eigenmächtigen

Handlungen an der Anlage vorzunehmen. Es ist zum

eigenen Schaden und zum Schaden der Mitbewohner.

Bitte benachrichtigen Sie bei Problemen unseren

Hausmeister, der dann alles weitere in die

Wege leiten wird.

Herr Gerhard Nitschke

WK II / IV Büro Damaschkestraße 84

Zur Unterstützung WK II / IV

Herr Gerhard Krüger - WK II

Telefon: 5 5 1 7 4 8

Herr Reiner Schulz - WK IV

Telefon: 5 2 9 3 8

Herr Gerd Weise

stundenweise beschäftigt

- zuständig für alle Müllstandplätze

in Fragen

Ordnung und Sicherheit -

14


Das leidige THEMA THEMA

THEMAVERSICHERUNGEN

Viele unserer Genossenschaftsmitglieder sind von einem

Versicherungsschaden in den eigenen vier Wänden schon

bestimmt einmal betroffen gewesen. Dabei hat der eine oder

andere schnell erkannt, ob seine Versicherung alle Schäden,

auch die Nachfolgeschäden reguliert oder abgelehnt hat. Versicherungen

kosten Geld, aber kann man deswegen darauf

verzichten Deshalb wollen wir noch einmal das Thema aufgreifen,

welche Versicherungen für einen Mieter unser Genossenschaft

wichtig und damit unverzichtbar sind.

Ob nun ein klassischer Rohrbruch

an der Wasserleitung

vorliegt oder das Verschulden

des Mieters, der über Ihnen

wohnt, welcher vergessen

hat, dass er baden will

und seine Badewanne gleich

überlaufen kann.

Im ersten Fall kommt die Gebäudeversicherung

unserer

Genossenschaft für den

Schaden auf.

Jedoch im 2. Fall ist der Mieter,

der die Badewanneü berlaufen

ließ, der Verursacher

und muss für die Regulierung

des Schadens in der darunter

liegenden Wohnung aufkommen.

Hier hilft nur die private

Haftpflichtversicherung, welche

die Schäden an einen so

genannten Dritten reguliert.

Daher ist eine private Haftpflichtversicherung

(wie beim

Auto) für den eigenen Schutz

unverzichtbar.

Was aber wird aus den Möbeln,

Teppichen, Büchern usw.,

welche durch das Wasser

beim Überlaufen der Badewanne

nun nass und teilweise

unbrauchbar geworden

sind

Im vorliegenden Fall des

Rohrbruches übernimmt dann

die Hausratsversicherung die

Regulierung des Schadens

am Inventar, die Tapetenschäden

oder der fest eingebaute

PVC-Fußbodenbelag

reguliert die Gebäudeversicherung

der GWG.

Jedoch in dem Fall des

Überlaufens der Badewanne

reguliert die private Haftpflicht

des Schadenverursachers

das Inventar der darunter

liegenden Wohnung.

Für die Regulierung des Gebäudeschadens

(Tapete, Fußbodenbelag)

wird ebenso die

private Haftpflichtversicherung

des Verursachers herangezogen.

Daher ist eine Haftpflichtversicherung

eine der wichtigsten

Versicherung überhaupt,

ohne auszukommen,

wäre Existenz gefährdend.

Daher unser Rat:

Jeder Mieter sollte die private

Haftpflicht- und eine

Hausratsversicherung abschließen.

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Florale Entente BALKON

WETTBEWERB

„Eine Stadt

blüht auf“

2007

- unter diesem Motto wurde

der Bundeswettbewerb der Stadt Guben eingeleitet.

Auch die Gubener Wohnungsbaugenossenschaft hat sich an diesem schon zur Tradition gewordenen

Wettbewerb selbstverständlich wieder beteiligt. Wie bereits im Vorjahr wurden die fünf schönsten

Balkone und der schönste Vorgarten mit jeweils einem Blumengutschein im Wert von 50,00 €

bedacht. Die Auszeichnung erfolgte in diesem Jahr in der umgebauten Kita Musikspielhaus.

Die Gewinner 2007 waren:

Balkon: Hannelore und Manfred Schael

Sprucker Str. 67

Brigitte und Dietrich Seiffert

Brandenburgischer Ring 52

Ingelore Sendner

Damaschkestr. 93

Uwe und Petra Markus

E.-Weinert-Str. 5

Allen Gewinnern möchten wir

nochmals für ihr Engagement danken

und hoffen auch für 2008 wieder

auf eine rege Beteiligung.

Vorgarten: Hausgemeinschaft

K.-Liebknecht-Str. 26 b

Einen Sonderpreis für die Fenster- und Hauseingangsgestaltung

in Eigenregie erhielt Frau

Gertrud Koker aus der G.-Hauptmann-Str. 15.

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Unser Anliegen ist

es, mit dem seniorengerechten

Wohnen

mit Service den

Erhalt der Selbständigkeit

und des

selbst bestimmten

Lebens entsprechend

ihrer Lebenssituation

zu ermöglichen. Wir

wollen Ihnen damit

das Wohnen in ihrem

vertrautem Lebensumfeld,

den Erhalt

familiärer und sozialer

Kontakte, auch bei

eintretendem Pflegebedarf,

ermöglichen.

Die GWG kann Ihre

Wohnung unter bautechnischen

Voraussetzungen

umbauen,

wenn körperliche Einschränkungen

ihr

Leben in Ihrem zu

Hause zunehmend

erschweren. Des

Weiteren kann ein altersgerechter

Wohnraum

(barrierearme

Gestaltung) geschaffen

werden. Das

Wohnen mit Service

kann die Pflege und

Betreuung in einem

Wohnen mit Service

GEMEINSCHAFTSPROJEKT

Volkssolidarität Spree-Neiße gGmbH

und Gubener Wohnungsbaugenossenschaft

eG (GWG)

Pflegeheim nicht ersetzen,

jedoch kann

erfahrungsgemäß

der Umzug in eine

stationäre Pflegeeinrichtung

hinausgezögert

werden.

Sie fragen sich jetzt

bestimmt, wie das

nun konkret aussieht.

Von Montag

bis Freitag finden zu

einem vereinbarten

Zeitpunkt Hausbesuche

durch unser

Betreuungspersonal

statt. Hier finden Sie

einen Gesprächspartner,

können bei

Bedarf praktische

Hilfe im Alltag erhalten;

erfahren Unterstützung

bei Kontakten

zu Behörden

oder Ämtern, bei der

Planung und Durchführung

geselliger

Aktivitäten, beim

Verleih von Pflegehilfsmitteln,

sowie

durch die Erledigung

von „großer“

oder „kleiner“ Hausreinigung.

Außerdem

gibt es zusätzliche

Wahlleistungen, wie


Wohnungsreinigung,

Einkaufshifen oder

der Vermittlung von

„Essen auf Rädern“,

Hauskrankenpflege,

sowie Pflege mit

und ohne Pflegestufe.

Ihre Wohnung

kann zusätzlich mit

einem Hausnotrufgerät

ausgestattet werden,

damit Ihnen in

einem Notfall per

Knopfdruck schnellstmögliche

Hilfe zuteil

wird.

Die Vermittlung aller

Leistungen der Volkssolidarität

Spree-

Neiße gGmbH, wie

Pflege, Betreuung,

Für Anfragen

stehen wir Ihnen gern

zur Verfügung.

Beratung, Hauswirtschaftspflege

usw.,

erfolgen auf Nachfrage.

Wir bieten Ihnen Möglichkeiten

der Geselligkeit

für Alt und

Jung. In unserem

Bürgerbüro treffen

sich, neben zahlreichen

Besuchern,

insbesondere Demenzerkrankte

sowie

deren Angehörige

in der Betreuungs-

bzw. Angehörigengruppe.

Diese

Gruppen bieten Gemeinschaft,

Tätigsein,

Verständnis,

Austausch und Entspannung.

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Mitgliederreise 2. September

nach Potsdam am 2007

Wieder ging in der Frühe die Reise unserer Genossenschaftsmitglieder

los. Diesmal war Potsdam unser Ziel.

Das Reiseziel, als Stadt der Kultur, als Standort für Unternehmen,

als Ort der Wissenschaft und Bildung, haben

wir bewusst gewählt. Die mehr als 1000 Jahre alte Stadt

an den Seen der Havel hat nicht nur Bewohnern sondern

auch uns als Gäste vieles zu bieten - Schlösser, Gärten

und unzählige Denkmale inmitten einer einzigartigen

Kulturlandschaft, eine Wissenschaftslandschaft, die

ihresgleichen in Deutschland sucht, und eine überaus

lebendige kulturelle Szene.

Sanssouci begeisterte uns mit seiner Gartenkunst, der

Vielzahl an ungewöhnlichen aber sehenswerten Bäumen

und Pflanzen. Nebenbei haben wir den „Alten Markt“und

die „Freundschaftsinsel“ mit dem Bus befahren, weiter

ging es vom „Neuen Markt“ zum Stadtkanal. Wir haben

auch die berühmte Glienicker Brücke, welche zum Agentenaustausch

zwischen Ost und West diente, kennen

gelernt. Ein weiterer Höhepunkt unserer Mitgliederreise

war die Möglichkeit, die „Insel“ Potsdam einmal von der

Wasserseite kennen zu lernen. Die stimmungsvolle Ausflugsfahrt

bei Kaffee und Kuchen auf der Havel hat uns

weitere Sehenswürdigkeiten ermöglicht. In ca. 80 Minuten

passierten wir den Park Babelsberg mit Schloss, den

Volkspark Glienicke mit Casino, das Schloss auf der

Pfaueninsel.

In Potsdam wurde und wird Filmgeschichte geschrieben.

Hier am Filmmuseum begann unsere Stadtrundfahrt. Die

Stadtführerin erwähnte, dass hier Filme entstanden, wie

„Der Blaue Engel“, „Der Pianist“ und „In 80 Tagen um

die Welt“. High-Tech- und Design-Firmen haben Potsdam

als Standort gewählt. Leider war es uns nicht möglich,

alle Highlights (über 60 verschiedene Sehenswürdigkeiten)

der Stadt zu verinnerlichen. Das sanierte Holländische

Viertel mit dem zufällig stattgefundenen

Töpfermarkt fand großes Interesse, der Park im Schloss

Geschichtlich gestärkt traten wir dann unsere Heimreise

an. Auch 2008 eine Mitgliederreise zu organisieren, wurde

vom Vorstand der Gubener Wohnungsbaugenossenschaft

schon angekündigt und fand bei allen Teilnehmern

überwiegend Zustimmung.

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