Bezirksgruppe Mittelfranken - bei Polizeifeste.de

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Bezirksgruppe Mittelfranken - bei Polizeifeste.de

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LIZEI

EIN ARTNER

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Darf ich bitten

Ball der

Polizei

Bezirksgruppe Mittelfranken

G e w e r k s c h a f t d e r Po l i z e i

mit den Freunden, Bürgern und Firmen der Metropolregion

Samstag, 19. Oktober 2013, 20 Uhr

Meistersingerhalle Nürnberg

Schirmherren:

Bayerischer

Staatsminister des Innern,

Joachim Herrmann,

Oberbürgermeister der

Stadt Nürnberg,

Dr. Ulrich Maly

Fotos © Nord-Süd-Programm GmbH & Co. KG

One & Six Die Vinos Zlata Kelvin Kalvus Ulik


www.VDPolizei.de

19.10.2013,

20.00 Uhr

Meistersingerhalle

in Nürnberg

POLIZEI –

Gewerkschaft der Polizei

Bezirksgruppe Mittelfranken

DEIN PARTNER

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Verantwortlich für den redaktionellen Teil:

xxxx Josef Mehringer, Nürnberg

Fotos: Die Verfasser

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© 2013

Ball

der Polizei

05/2013/02

VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH

© 2011

Anzeigenverwaltung


Inhalt

INHALTSVERZEICHNIS

Grußworte

• Bayerischer Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5

• Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Dr. Ulrich Maly . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7

• Polizeipräsident von Mittelfranken, Johann Rast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9

• Vorsitzende der Fraktion der Christlich Sozialen Union (CSU) im

Bayerischen Landtag, Christa Stewens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11

• Vorsitzender der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD)

im Bayerischen Landtag, Markus Rinderspacher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13

• Vorsitzender der Fraktion der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, Hubert Aiwanger . . . . .15

• Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im

Bayerischen Landtag, Margarete Bause . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17

• Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Oliver Malchow . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19

• Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Bayern, Helmut Bahr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21

• Vorsitzender der Bezirksgruppe Mittelfranken, Herbert Kern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23

• Veranstalter Josef Mehringer und Werner Meier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .25

Programmvorschau

• Programmübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27

• Künstlervorstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .28

Demografische Entwicklung –

Handlungsbedarf für die Bayerische Polizei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .31

Wie Urlauber abgezockt werden – Die Tricks der Betrüger . . . . . . . . . . . . . . . .34

2


Grußwort

Veranstaltungen wie der „Ball der Polizei“

sind wertvoll, weil sie den persönlichen

Kontakt und ungezwungene

Gespräche zwischen Bürgern und

Polizisten fördern.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn Bürgerinnen und Bürger gemeinsam

mit ihrer Polizei das Tanzbein

schwingen und fröhlich miteinander

feiern, ist das auch für mich als bayerischer

Innenminister ein Grund zur Freude.

Denn daran zeigt sich, wie eng sich

unsere Bevölkerung der Bayerischen

Polizei verbunden fühlt. Gerne habe ich

auch 2013 die Schirmherrschaft für dieses

seit 27 Jahren bewährte Forum der

Begegnung übernommen.

Veranstaltungen wie der „Ball der Polizei“

sind wertvoll, weil sie den persönlichen

Kontakt und ungezwungene

Gespräche zwischen Bürgern und Polizisten

fördern. Im offenen Meinungsund

Erfahrungsaustausch lernt man das

Denken, aber auch die Sorgen und

Anliegen der anderen Seite am besten

kennen. Das schafft Vertrauen und trägt

zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit

bei. Es gehört zu den Kernanliegen der

bayerischen Sicherheitspolitik, bürgernah

und vertrauenswürdig zu handeln.

Dafür ist mir eine starke Präsenz vor Ort

und ein echtes Miteinander im Alltag

sehr wichtig.

Seit Jahren nimmt der Freistaat Bayern

den Spitzenplatz bei der Inneren Sicherheit

ein. Das kommt nicht von ungefähr:

Das verdanken wir der großartigen Einsatzbereitschaft,

der ausgezeichneten

Arbeit und der hohen Motivation unserer

Beamtinnen und Beamten, die sie tagtäglich

unter Beweis stellen. Rund um die

Uhr leisten sie einen unverzichtbaren

und oft auch gefährlichen und aufopferungsvollen

Dienst für die Allgemeinheit.

Unterstützung finden die Kolleginnen

und Kollegen auch bei aufmerksamen

und aufgeschlossenen Bürgern, die

nicht selten zum Erfolg der Polizeiarbeit

beitragen. Auf dieser Basis kann unsere

Bayerische Polizei eine hochprofessionelle

und erfolgreiche Arbeit leisten.

Ich danke Josef Mehringer, Werner Meier

und dem gesamten Organisationsteam

sehr herzlich für die erstklassige Vorbereitung

dieses schon zur Tradition

gewordenen Veranstaltungs-Highlights

in der Frankenmetropole. Mit Leidenschaft

und großem Engagement bringen

sie uns auch im Jubiläumsjahr wieder so

richtig in Schwung. Allen, die zum Gelingen

dieses Abends beitragen, ein herzliches

Vergelt’s Gott!

Auch bei Ihnen, liebe Ballgäste, bedanke

ich mich für Ihr Kommen und Ihr Interesse

an der Polizei. Ich wünsche Ihnen

angenehme Stunde und gute Unterhaltung

in geselliger Runde beim „Ball der

Polizei“.

Joachim Herrmann

Bayerischer Staatsminister des Innern

Mitglied des Bayerischen Landtags

3


Grußwort

Ihr unermüdlicher Einsatz ist ein verlässliches

Fundament für unsere Bürgerinnen

und Bürger, um Sicherheitsgefühl

und Lebensqualität in unserer

Heimatstadt zu erhalten. Dafür möchte

ich Ihnen meinen herzlichen Dank

aussprechen.

Sehr geehrte Damen und Herren

der Bayerischen Polizei,

sehr verehrte Gäste,

die Polizei ist der „Garant für Ihre Sicherheit“.

Was die Veranstaltung gesellschaftlicher

Ereignisse betrifft, ist sie darüber

hinaus auch Garant für gelungene und

unterhaltsame Abende: der Ball der Polizei

geht im Jahr 2013 mittlerweile in seine

28. Runde und setzt damit seine Tradition

als wichtiger Treffpunkt für viele bedeutende

Personen aus Wirtschaft, Politik

und Gesellschaft fort. Wir können uns

auch heute auf einen weiteren

beschwingten und fröhlichen Abend in

der Nürnberger Meistersingerhalle freuen,

die wie in den vergangenen Jahren

einen festlichen Rahmen für diese Veranstaltung

bietet.

Wie bereits in den letzten Jahren freue ich

mich, auch in diesem Jahr wieder die

Schirmherrschaft für diese Veranstaltung

übernehmen zu dürfen. Dies soll nicht nur

Ausdruck meiner Begeisterung für dieses

Ereignis sein, sondern auch meine Anerkennung

für die Arbeit und herausragenden

Leistungen der bayerischen Polizei.

Aus meiner Sicht können deren Verdienste

nicht ausschließlich anhand von Aufklärungsquoten

oder anderen polizeilichen

Statistiken gemessen werden. Auch andere

Aspekte, wie z.B. Umfragen zum Sicherheitsgefühl

der Bevölkerung in den bayerischen

Städten, die stetig positive Bewertungen

ausweisen, spiegeln die polizeilichen

Leistungen wider. Ihr unermüdlicher

Einsatz ist ein verlässliches Fundament

für unsere Bürgerinnen und Bürger,

um Sicherheitsgefühl und Lebensqualität

in unserer Heimatstadt zu erhalten. Dafür

möchte ich Ihnen meinen herzlichen Dank

aussprechen.

Mein Dank gilt auch all denjenigen Personen,

die den heutigen Abend mit ihrem

großartigen Engagement organisiert und

wieder ein so abwechslungsreiches Programm

auf die Beine gestellt haben. In diesem

Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Besucherinnen

und Besucher, viele unterhaltsame

Stunden beim Tanz oder bei anregenden

Gesprächen und einen fröhlichen

Festabend.

Dr. Ulrich Maly

Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

4


Grußwort

Sicherlich wird auch in diesem Jahr

der Nürnberger „Ball der Polizei“ allen

Gästen die Möglichkeit geben, eine

rauschende Ballnacht zu feiern.

Außerdem ist diese Veranstaltung ein

exzellenter Rahmen, außerhalb von

Tagesordnungen und anderen formellen

Zwängen miteinander ins Gespräch

zu kommen und sich kennen

zu lernen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Nürnberger Meistersingerhalle kann

in diesem Jahr ein stolzes Jubiläum feiern.

Seit mittlerweile 50 Jahren stellt sie den

Mittelpunkt für Musik, Kultur und gesellschaftliche

Ereignisse in der Stadt Nürnberg

dar. Eines dieser gesellschaftlichen

Ereignisse ist der „Ball der Polizei“, der

seit Jahren von der Gewerkschaft der Polizei

in der Meistersingerhalle veranstaltet

wird. Hierbei zeigt sich in der Zusammensetzung

der Besucher, dass nicht nur Polizeiangehörige

den „Ball der Polizei“ besuchen,

sondern dass der besondere Mix aus

Musik, Show und Tanz eine Attraktivität

entwickelt hat, die für eine Vielzahl der

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nürnberg

von Interesse ist. Und gerade darin

liegt der besondere Reiz des „Polizeiballs“.

Auch in diesem Jahr bin ich davon überzeugt,

dass es den Veranstaltern gelungen

ist, ein abwechslungsreiches Programm

zusammenzustellen, das uns alle begeistern

wird und dem Ruf, den der Ball der

Polizei genießt, gerecht wird.

Den beiden Gastgebern des heutigen

Abends, Herrn Werner Meier und Herrn

Josef Mehringer, danke ich für ihr jetzt

schon acht Jahre währendes Engagement,

mit dem es gelungen ist, den „Ball

der Polizei“ zu einem Event zu machen,

der in Erinnerung bleibt. Ich weiß allerdings

auch, dass eine Veranstaltung dieser

Größenordnung ohne die unermüdliche

Unterstützung einer Vielzahl von

ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern

nicht durchgeführt werden kann. Diese

Arbeit, die zumeist im Hintergrund

geschieht, kann meiner Meinung nach

nicht genug gewürdigt werden, so dass

ich an dieser Stelle allen Personen, die

zum Gelingen des heutigen Abends ihren

Beitrag geleistet haben, ganz besonders

danke.

Sicherlich wird auch in diesem Jahr der

Nürnberger „Ball der Polizei“ allen Gästen

die Möglichkeit geben, eine rauschende

Ballnacht zu feiern. Außerdem ist diese

Veranstaltung ein exzellenter Rahmen,

außerhalb von Tagesordnungen und anderen

formellen Zwängen miteinander ins

Gespräch zu kommen und sich kennen zu

lernen.

Den Veranstaltern wünsche ich einen

erfolgreichen Verlauf des Abends und

allen Besucherinnen und Besuchern viel

Freude, Vergnügen und gute Gespräche.

Johann Rast

Polizeipräsident

von Mittelfranken

5


Grußwort

Auf eines war aber stets Verlass: Unsere

bayerische Polizei! Ich möchte

daher ganz besonders allen unseren

Polizistinnen und Polizisten von Herzen

für ihren verlässlichen und aufopferungsvollen

Dienst für die Menschen

in unserem Land danken.

Sehr geehrte Damen und Herren,

verehrte Gäste,

auch in diesem Jahr öffnet die Nürnberger

Meistersingerhalle wieder ihre Pforten für

den Ball der Polizei der GdP Bezirksgruppe

Mittelfranken. Hierzu übermittle ich

Ihnen einen herzlichen Willkommensgruß

der CSU-Landtagsfraktion.

Die GdP Bezirksgruppe Mittelfranken tritt

nicht nur engagiert für die Interessen unserer

Polizei ein. Als Ausrichter und Organisator

des Balls der Polizei sorgt sie auch

heuer wieder für anspruchsvolle Unterhaltung

und ein schwungvolles Tanzvergnügen.

Die langjährige Tradition dieses

Festabends und seine Beliebtheit bei der

Polizei und den vielen Gästen aus Verwaltung,

Wirtschaft und Gesellschaft zeigen:

Der Ball der Polizei ist ein fester Termin

im Nürnberger Veranstaltungskalender

und ein Höhepunkt im kulturellen und

gesellschaftlichen Leben der Franken-

Metropole.

Das Jahr 2013 ist ein bedeutsames Jahr. Mit

den Bundestags- und Landtagswahlen

werden die politischen Weichen im Bund

und im Freistaat für die kommenden Jahre

neu gestellt.

Auch für mich persönlich ist 2013 ein

besonderes Jahr, da ich nach zwei Jahrzehnten

aktiver Landespolitik nunmehr

meine parlamentarische Arbeit beende. In

dieser Zeit hat sich unsere Welt in vielen

Bereichen tiefgreifend verändert. Beispielhaft

möchte ich hier nur die Globalisierung

oder die fortschreitende Technisierung

und Digitalisierung unserer Gesellschaft

mit all ihren positiven aber auch negativen

Folgen nennen. Auf eines war aber stets

Verlass: Unsere bayerische Polizei! Ich

möchte daher ganz besonders allen unseren

Polizistinnen und Polizisten von Herzen

für ihren verlässlichen und aufopferungsvollen

Dienst für die Menschen in

unserem Land danken. Sie haben maßgeblichen

Anteil daran, dass Bayern seit vielen

Jahren Spitzenreiter bei der Inneren Sicherheit

ist. Dass die Bürgerinnen und Bürger

im bundesweiten Vergleich bei uns im

Freistaat am sichersten leben, ist das

Ergebnis einer konsequenten Sicherheitspolitik

und vor allem der hochengagierten

und erfolgreichen Arbeit unserer bayerischen

Polizei, die zu recht weit über die

Landesgrenzen hinaus höchste Anerkennung

findet.

Schutz und Sicherheit sind aber keine

Selbstverständlichkeit. Sie bedürfen vielmehr

tagtäglicher Anstrengungen. Dabei

sind Polizei und Sicherheitsbehörden auf

ein enges Miteinander und Zusammenwirken

mit den Bürgerinnen und Bürger

angewiesen. Dass wir in Bayern nicht nur

ein Land von High-Tech und Spitzenwirtschaft,

sondern gleichzeitig ein Land des

Mitfühlens, des Zupackens und der

Gemeinschaft sind, hat uns die schreckliche

Hochwasserkatastrophe in diesem

Jahr gezeigt. Seite an Seite haben hier Freiwillige

aus allen Landesteilen mit den Einsatzkräften

der Polizei, der Feuerwehren,

der Rettungsdienste, des THW, der

Bundeswehr und des Katastrophenschutzes

bis an den Rand der körperlichen und

seelischen Erschöpfung gearbeitet. Es

zeigt sich, dass eine funktionierende

Gesellschaft nicht aus der Summe der Individuen,

sondern aus Gemeinsinn und

Zusammenhalt entsteht.

In diesem Sinne ist der heutige Festabend

nicht nur eine Tanzveranstaltung. Er leistet

auch einen wichtigen Beitrag für das

gegenseitige Verständnis und das vertrauensvolle

Miteinander unserer Bürgerinnen

und Bürgern und der Polizei. Gerade dies

zeichnet den Ball der Polizei in besonderem

Maße aus.

Allen Ballgästen wünsche ich nun ein paar

vergnügliche, abwechslungsreiche Stunden

und unseren Polizisten und Polizistinnen

weiterhin alles Gute und viel Erfolg

bei ihrem verantwortungsvollen Dienst.

Christa Stewens

Vorsitzende der CSU-Fraktion

im Bayerischen Landtag

Das Grußwort musste wegen der Drucklegung vor der diesjährigen Landtagswahl eingeholt werden.

6


Grußwort

Bayerns Polizei ist gut ausgebildet,

weist eine hohe Aufklärungsquote bei

Straftaten auf und hat viele Polizisten

im Einsatz, die täglich hochmotiviert

ihren Dienst leisten.

Ich danke allen bayerischen Ordnungshütern

für ihre ausgesprochen

engagierte und erfolgreiche Arbeit für

die Sicherheit und das Wohlergehen

unserer Bürgerinnen und Bürger.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe

Tanzfreunde,

Tanzen ist Leben und Leidenschaft, hält

jung und ist gesund. Das weiß auch unsere

bayerische Polizei. Bereits zum 28. Mal findet

der Bayerische Polizeiball in der Meistersingerhalle

zu Nürnberg statt, ein

gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges

mit einer langen Tradition. Im Namen der

SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag

grüße ich alle Gäste des Balls der Polizei

2013 sehr herzlich.

Die SPD-Fraktion steht für einen intensiven

Dialog mit den Beschäftigten im Polizeidienst.

In der gerade zu Ende gegangenen

Legislaturperiode haben meine Abgeordnetenkollegen

und ich viele Polizeidienststellen

besucht. Dabei haben wir

fruchtbare Gespräche geführt und uns aus

dem Berufsalltag der Beamten berichten

lassen. Unser Polizeitag im Landtag, zu

dem wir Polizeibeamtinnen und -beamte

aus dem ganzen Freistaat einladen, hat

sich fest etabliert. Der Kontakt zur

Gewerkschaft der Polizei ist gut. Gemeinsam

treten wir für Verbesserungen im Polizeidienst

ein.

Bayerns Polizei ist gut ausgebildet, weist

eine hohe Aufklärungsquote bei Straftaten

auf und hat viele Polizisten im Einsatz, die

täglich hochmotiviert ihren Dienst leisten.

Ich danke allen bayerischen Ordnungshütern

für ihre ausgesprochen engagierte

und erfolgreiche Arbeit für die Sicherheit

und das Wohlergehen unserer Bürgerinnen

und Bürger.

Im Polizeidienst gibt es allerdings nach

wie vor Defizite, denen sich die Politik entschieden

annehmen muss. Die Polizeidienststellen

klagen bayernweit über fehlendes

Personal und haben Probleme, den

Schichtdienst durchzuführen. Außerdem

müssen Polizisten viel zu viele Überstunden

schieben. Der Polizeidienst ist also

nicht immer familienfreundlich und obendrein

gefährlich.

Wachsende Sorge bereitet mir vor allem

die zunehmende Respektlosigkeit gegenüber

unseren Staatsdienern in Uniform,

die von verbalen Entgleisungen bis zu

gewaltsamen Übergriffen gegen Polizeibeamte

reicht. Diese Entwicklung dürfen

wir nicht länger hinnehmen. Wir brauchen

deshalb wirksamere Maßnahmen zum

Schutz unserer Polizeibeamten. Unsere

Ordnungshüter haben mehr Respekt verdient.

Die Polizei braucht wieder mehr

gesellschaftliche Anerkennung in der

Bevölkerung.

Wir brauchen in Bayern eine mit ausreichend

Personal und Sachmitteln ausgestattete

Polizei, als Garant für die innere

Sicherheit im Freistaat. Wir setzen uns

dafür ein, dass die Polizei in einem demokratischen

Bayern als unser aller „Freund

und Helfer“ auch in Zukunft stets einsatzbereit

ist, handlungsfähig bleibt und für

Bürgernahe steht.

Rund 1.500 Gäste werden beim Polizeiball

diesmal erwartet. Danken möchte ich insbesondere

den Organisatoren Josef Mehringer

und Werner Meier, die auch in diesem

Jahr die Tanzveranstaltung mit viel

Engagement vorbereitet haben. Es erwartet

uns ein Musik- und Showprogramm

vom Feinsten. Allen Teilnehmerinnen und

Teilnehmern des Polizeiballs 2013 wünsche

ich in Nürnberg unvergessliche Stunden,

viel Vergnügen beim Tanzen und der

Polizeigewerkschaft als Ausrichter eine

erfolgreiche Veranstaltung.

Markus Rinderspacher, MdL

BayernSPD-Fraktionsvorsitzender

im Landtag

Das Grußwort musste wegen der Drucklegung vor der diesjährigen Landtagswahl eingeholt werden.

7


Grußwort

Gute Polizeiarbeit erfordert genügend

Personal!

Sehr geehrte Damen und Herren der

bayerischen Polizei, liebe Ballbesucher,

was wäre unsere Gesellschaft ohne eine

funktionierende Polizei, ohne fleißige,

motivierte, bürgernahe Polizeibeamte

Man kann und man mag sich das gar nicht

vorstellen. Die Menschen in ganz Bayern

profitieren von der Präsenz und der Arbeit

unserer Polizei, und völlig zu Recht bringen

sie den Polizeibeamten vor Ort große

Wertschätzung entgegen. Ich teile diese

Wertschätzung ausdrücklich und möchte

deshalb die Gelegenheit nutzen, mich aus

Anlass der heutigen Veranstaltung bei

unseren bayerischen Polizeibeamten für

ihre kompetente, engagierte, oft nicht einfache

Arbeit zu bedanken, die sie tagaus

tagein zum Wohle der Bürgerinnen und

Bürger leisten. Ich sage dafür ein herzliches

Vergelt’s Gott und entbiete Ihnen meinen

persönlichen Respekt.

Eine gute, leistungsfähige bayerische Polizei

ist keine Selbstverständlichkeit und sie

ist auch kein Selbstläufer. Sie muss von

der Staatsregierung die entsprechenden

Rahmenbedingungen bekommen, um den

vielfältigen, sich immer wieder wandelnden

Aufgaben angemessen nachkommen

zu können. Hier ist die Situation in Bayern

bei weitem nicht so rosig, wie sie der

Innenminister in seinen Sonntags- bzw.

Wahlkampfreden in den letzten Monaten

gerne dargestellt hat.

Fakt ist, dass die FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion

verstärkt von Polizeibeamten

aus verschiedenen Teilen Bayerns angesprochen

wird, die angesichts der Personalknappheit

die Erfüllung elementarer

Aufgaben gefährdet sehen. Das hat auch

mit der enormen Zahl von Überstunden zu

tun, die vielerorts angehäuft wurden.

Natürlich müssen diese abgebaut werden

– aber besser wäre es, wenn sie in solchen

Umfängen erst gar nicht entstehen würden.

Ungeachtet der Neueinstellungen der letzten

Jahre, die auch auf Druck der FREIEN

WÄHLER erfolgten, steht für mich fest,

dass hier noch mehr passieren muss. Die

Stoibersche Polizeireform mit der Auflösung

einer ganzen Organisationsebene

wirkt sich bis heute in Form von zusätzlichen

Belastungen für die Inspektionen

aus. Dazu kommen arbeitsintensive Spezialaufgaben

wie Sonderkommissionen

und die Begleitung von Großveranstaltungen,

z.B. Fußballspielen.

Die Politik muss aus diesen Entwicklungen

die richtigen Schlussfolgerungen ziehen.

Denn gute polizeiliche Arbeit unter

menschenwürdigen Bedingungen erfordert

genügend und ausreichend qualifiziertes

Personal. Das heißt im Klartext: Wir

brauchen in Bayern weitere Neueinstellungen

bei der Polizei, die über das jetzige

Maß hinausgehen, zumal ja auch der ländliche

Raum Anspruch auf eine ausreichende

Präsenz hat.

Die FREIEN WÄHLER stehen schon seit

Jahren eng an der Seite der bayerischen

Polizeibeamten, wenn es um die Unterstützung

Ihrer Interessen geht. Wir befinden

uns im regelmäßigen Meinungsaustausch

mit Ihren Vertretern und haben kurze

Kommunikationswege etabliert, um

zeitnah zu wissen, wo Sie der Schuh

drückt. Dies wollen wir in den nächsten

Jahren gerne beibehalten und nach Möglichkeit

ausbauen.

Zunächst aber wünsche ich Ihnen allen

heute ein paar schöne, beschwingte, unbeschwerte

Stunden auf dem „Ball der Polizei“

und darüber hinaus Ihnen und Ihren

Familien von Herzen alles Gute für die

Zukunft.

Hubert Aiwanger, MdL

Vorsitzender der Fraktion der FREIEN

WÄHLER im Bayerischen Landtag

Das Grußwort musste wegen der Drucklegung vor der diesjährigen Landtagswahl eingeholt werden.

8


Grußwort

Das Fingerspitzengefühl, mit dem die

Beamtinnen und Beamten tagtäglich

an diffizile Situationen herangehen,

zeigt einen meist vorbildlichen Beitrag

der Bayerischen Polizei zur Aufrechterhaltung

der Sicherheit in unserem

Freistaat.

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Ball der Polizei 2013 sende ich Ihnen

meine herzlichen Grüße und darf Ihnen

auch im Namen der Fraktion Bündnis

90/Die Grünen im Bayerischen Landtag

ein fröhliches Fest wünschen.

Der Dienst an der Gesellschaft, der von

den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten

täglich geleistet wird, verdient höchste

Anerkennung und aufrichtigen Respekt.

Das Fingerspitzengefühl, mit dem die

Beamtinnen und Beamten tagtäglich an

diffizile Situationen herangehen, zeigt

einen meist vorbildlichen Beitrag der Bayerischen

Polizei zur Aufrechterhaltung der

Sicherheit in unserem Freistaat.

Wenn man auf das letzte Jahr zurückblickt,

stellt man zwar fest, dass die Gewalt gegen

Polizeibeamtinnen und -beamte leicht

zurückgegangen ist. Jedoch mit 6.732

Übergriffen in Bayern ist sie immer noch

viel zu hoch ist. Hier besteht Handlungsbedarf.

Sowohl bei der Prävention solcher

eskalierenden Situationen mit zielgerichteten

Schulungen für die Beamtinnen und

Beamten, als auch bei der garantierten

Zusicherung, dass die Betroffenen bei

Schadensersatzforderungen nicht alleine

gelassen werden. Denn wenn die Täter,

wie es oft der Fall ist, mittellos sind, muss

der Staat die Forderungen übernehmen,

damit die Beamten entschädigt werden.

Dies habe ich letztes Jahr gefordert, und

fordere es auch dieses Jahr.

Des Weiteren sehe ich Handlungsbedarf

bei der Einrichtung einer unabhängigen

internen Ermittlungsbehörde. Am Beispiel

der „Independent Police Complaints

Commission“ (IPCC) in London sieht

man, dass sowohl die betroffenen Polizeieinsatzkräfte

als auch die Bürgerinnen und

Bürger von einer solchen Ermittlungsbehörde

profitieren.

So wird dem oft erhobenen Vorwurf, dass

Polizeibeamtinnen und -beamte nicht

unvoreingenommen gegen die eigenen

Kollegen ermittelten, von vornherein jegliche

Grundlage genommen. Der Vertrauensrückhalt

der Polizei in der Bevölkerung

kann auf diesem Wege weiter ausgebaut

werden und davon profitieren beide

Seiten.

Auch die individuelle Kennzeichnungspflicht

ist nach unserer Überzeugung ein

wichtiger Faktor, der das Vertrauen der

Bevölkerung stärken kann. Ein Kürzel,

welches bei möglichen Ermittlungen den

Rückschluss auf Identität der Beamtinnen

und Beamten zulässt, verletzt keinerlei

schutzwürdige Interessen und führt zu

erhöhter Transparenz und Bürgernähe.

Bei diesen und vielen weiteren Themen ist

jedoch wichtig, dass Entscheidungen nicht

über die Köpfe hinweg getroffen werden,

sondern konstruktive Gespräche mit allen

Beteiligten geführt werden.

Die Gewerkschaft der Polizei ist für uns

eine wertvolle Ansprechpartnerin und der

regelmäßige Kontakt mit der GdP liegt uns

am Herzen. Die Informationen, die wir

von der GdP in regelmäßigen Abständen

erhalten, zeigen uns die Stimmungslage

ihrer Mitglieder zuverlässig auf.

Wichtig ist mir auch, dass die tägliche

Arbeit der Polizeibeamtinnen und -beamten

wertgeschätzt wird und dass nicht an

falschen Stellen gespart wird.

Eine gute Ausrüstung, sowie regelmäßige

Schulungen und Fortbildungen sind nach

meiner Auffassung wichtige Faktoren, die

Ihren täglichen Dienst an der Gesellschaft

erfolgreich unterstützen sollen.

Dafür setzen wir uns im Bayerischen

Landtag ein.

Ich wünsche Ihnen allen auch in diesem

Jahr einen freudigen Abend mit anregender

Unterhaltung.

Margarete Bause

Fraktionsvorsitzende

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Das Grußwort musste wegen der Drucklegung vor der diesjährigen Landtagswahl eingeholt werden.

9


Grußwort

In der Frage, welchen Berufsgruppen

Bürgerinnen und Bürgern das größte

Vertrauen entgegenbringen, belegt

die Polizei seit Jahren regelmäßig die

oberen Ränge. Dieses Vertrauen

wird der Polizei nicht einfach geschenkt.

Die Polizei muss sich dieses

Vertrauen jeden Tag und aufs

Neue erarbeiten.

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Tag für Tag, Schicht um Schicht erfüllen

die Beschäftigten in der Polizei nach

bestem Wissen und Gewissen ihren

Dienst für Bürgerinnen und Bürger. Der

Erfolg ihres Engagements resultiert im

hohen Ansehen der Polizei in der Bevölkerung.

In der Frage, welchen Berufsgruppen

Bürgerinnen und Bürgern das

größte Vertrauen entgegenbringen, belegt

die Polizei seit Jahren regelmäßig die oberen

Ränge. Dieses Vertrauen wird der

Polizei nicht einfach geschenkt. Die Polizei

muss sich dieses Vertrauen jeden Tag

und aufs Neue erarbeiten. Das tut sie,

indem Polizeibeschäftigte verlässlich,

transparent und nachvollziehbar handeln.

Und das tut sie, indem die Polizei

eine Fehlerkultur pflegt, in der kein Blatt

vor den Mund genommen wird, und wir

Polizeibeschäftigte bestrebt sind, immer

besser zu werden. Nur so gelingt es, für

die Erfüllung des gesetzlichen Auftrages

der Polizei einen breiten Konsens herzustellen

und Verständnis für die berechtigten

Anliegen der Beschäftigten der

Polizei auch unter den Bürgerinnen und

Bürgern zu finden.

Anerkennung verdienen indes nicht nur

die Polizeibeschäftigten auf den Straßen,

in den Wachen, Laboren, Werkstätten und

Büros die, wie man in meiner Heimat

Schleswig-Holstein sagt, oft hart am Wind

segeln, sondern auch diejenigen, die sich

redlich bemühen, die Arbeitsbedingungen

ihrer Kolleginnen und Kollegen zu verbessern

und dabei keinerlei Scheu zeigen,

sich mit der polizeilichen und auch politischen

Führung auseinanderzusetzen,

wenn wieder einmal – und das ist leider

nicht so selten – der polizeiliche Alltagsschuh

heftig drückt.

Eine Gewerkschaft muss also heiße Eisen

anfassen. Und es gehört zum Geschäft,

dass man sich dabei gelegentlich die Finger

verbrennt. Das kann weh tun.

Kein Mensch kann aber immer nur

machen. Eine besonders schöne Tradition

ist daher, dass sich auf Initiative der

Gewerkschaft der Polizei regelmäßig

Bürgerinnen und Bürger, Polizistinnen

und Polizisten sowie Gäste aus Politik,

Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft

außerhalb der Tagesordnung auf einem

besonderen Parkett treffen: dem Tanzboden.

Und so nehmen wir uns heute an diesem

Abend alle gemeinsam eine verdiente

Auszeit vom Alltag, gleiten im partnerschaftlich-harmonischen

Gleichschritt und

lassen den traditionellen Ball der Polizei

auch in diesem Jahr in einen fröhlichen

und unterhaltsamen Abend münden.

Als Bundesvorsitzender der Gewerkschaft

der Polizei weiß ich aus solider Erfahrung,

dass man ab und an aus der Reihe tanzt,

vielleicht hier und da aus dem Takt gerät

oder dem ein oder anderem auf den Fuß

tritt. Auch an einem Abend wie diesem

kann das passieren. Das wird die Polizei

mit Sicherheit nicht verhindern können.

Sicher bin ich mir aber, dass sich alle Gäste

des Balls an einen gelungenen, fröhlichen

Abend in Gesellschaft gleich Gesinnter

erinnern!

Viel Vergnügen – und nun … auf die Tanzfläche!

Oliver Malchow,

Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der

Polizei

10


Grußwort

Der Polizeiball in Nürnberg ist eine

willkommene Abwechslung vom harten

Alltag für die bayerischen Polizeibeamten.

Unsere Kolleginnen und

Kollegen verrichten heute ihren

Dienst in nicht immer einfachem

Fahrwasser.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wenn die Nürnberger GdP zu ihrem jährlichen

großen Ereignis einlädt, freuen

sich viele Kolleginnen und Kollegen,

aber auch eine Vielzahl von Gästen auf

diese Veranstaltung. Der Nürnberger

Polizeiball war einer der ersten dieser

Art in Bayern und hat eine große Tradition.

Es freut mich daher sehr, dem diesjährigen

Polizeiball in der Nürnberger

Meistersingerhalle die herzlichsten Grüße

als Landesvorsitzender der Gewerkschaft

der Polizei Bayern zu übermitteln.

Der Nürnberger Polizeiball ist eine Institution

– da muss man hin – da muss man

dabei gewesen sein – und da muss man

auch immer wieder hin.

Der Polizeiball in Nürnberg ist eine willkommene

Abwechslung vom harten Alltag

für die bayerischen Polizeibeamten.

Unsere Kolleginnen und Kollegen verrichten

heute ihren Dienst in nicht immer

einfachem Fahrwasser. Zwar gehört der

Polizeiberuf immer noch zu den angesehensten

überhaupt, doch in ihren täglichen

Einsätzen haben unsere Kolleginnen

und Kollegen leider oftmals einen

komplett anderen Eindruck. Immer wieder

werden ihnen Aggressionen, leider

zuweilen sogar Hass, entgegengebracht,

weil sie das tun, wofür die ganze Gesellschaft

sie braucht – nämlich den Bürgern

ein Leben in Ruhe, Sicherheit und Ordnung

zu ermöglichen.

Das Konfliktpotential sowie das Spannungsfeld,

das dadurch entsteht, ist oftmals

nicht unerheblich.

Polizisten werden heute viel zu häufig

Opfer von Gewalttaten.

Beleidigungen und despektierliche Verhaltensweisen

werden mittlerweile von

vielen Kolleginnen und Kollegen schon

hingenommen, um manch brisante Situation

nicht weiter eskalieren zu lassen.

Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten

eine hervorragende Arbeit und verdienen

bei ihrem harten Alltag auch ein hohes

Maß an öffentlicher Anerkennung.

Umso schöner ist es, dass man in diesem

feierlichen und lockeren Ambiente

zusammenkommen und dem Alltag für

ein paar Stunden vollkommen entfliehen

kann. Wichtig bei so einer Veranstaltung

ist natürlich der Austausch mit unseren

Bürgern. Daher freue ich mich als GdP-

Landesvorsitzender sehr, dass heute so

viele Menschen dieser Stadt und dieses

Landes anwesend sind, um gemeinsam

mit der Polizei zu feiern. Für unsere Kolleginnen

und Kollegen ist dieser Abend

jedenfalls ein willkommener Anlass, ihre

Anspannung einmal fallen zu lassen und

gemeinsam mit ihren Familien und Freunden,

aber auch mit den Bürgern einen

wunderschönen Abend zu verbringen.

Den Organisatoren des Nürnberger Polizeiballs

danke ich an dieser Stelle für ihren

unermesslichen Einsatz. Ihre ehrenamtliche

Unterstützung und Vorbereitung

einer Großveranstaltung wie dieser in

ihrer Freizeit, verdient unser aller Anerkennung.

In diesem Sinne wünsche ich

dem heutigen Nürnberger Polizeiball

einen guten Verlauf und Ihnen allen einen

unvergesslichen Abend.

Helmut Bahr

Landesvorsitzender

11


Grußwort

Dieses Ereignis ist stets eine wertvolle

Gelegenheit für Bürger und Polizei,

sich näher zu kommen, Kontakte zu

knüpfen sowie das gegenseitige Verständnis

und damit den Zusammenhalt

in unserer Gesellschaft weiter zu

stärken.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

werte Festgäste,

seit fast drei Jahrzehnten freuen sich viele

Bürgerinnen und Bürger in Nürnberg und

Mittelfranken als auch meine Kolleginnen

und Kollegen auf den festlichen Tanzabend

in der Meistersingerhalle in Nürnberg.

Während der Ball von der Bezirksgruppe

Bereitschaftspolizei in Nürnberg gegründet

wurde, wird dieser Ball seit ein paar

Jahren von der Gewerkschaft der Polizei,

Bezirksgruppe Mittelfranken, ausgerichtet.

Wir wollen damit die Verbundenheit

zwischen Polizei und Bevölkerung in

unserem Land stärken und natürlich mit

Ihnen und unseren KollegInnen die Gelegenheit

nutzen, unabhängig vom polizeilichen

Alltag, einige gemütliche Stunden

zu verbringen. Die Anwesenheit von

Repräsentanten des dienstlichen Bereichs

und des öffentlichen Lebens auf dem GdP-

Ball 2012 bestärkten uns, auch in diesem

Jahr einen Ball zu organisieren.

Dieses Ereignis ist stets eine wertvolle

Gelegenheit für Bürger und Polizei, sich

näher zu kommen, Kontakte zu knüpfen

sowie das gegenseitige Verständnis und

damit den Zusammenhalt in unserer

Gesellschaft weiter zu stärken. Wir alle

wissen, dass der Staat die immer größer

werdenden sicherheitspolitischen Herausforderungen,

beispielsweise bei der Kriminalprävention

und beim Opferschutz,

nicht allein bewältigen kann.

Liebe Gäste der GdP, heute Abend haben

Sie Gelegenheit, mit Polizeibediensteten

aus verschiedenen Fachbereichen ins

Gespräch zu kommen und können so Eindrücke

von der Polizeiarbeit sammeln.

Nützen sie die Gelegenheit. Vielleicht

erkennen Sie, dass sich der Polizeialltag

von den Fernsehdarstellungen mit Ihren

geliebten Bildschirmkommissaren etwas

unterscheidet. Seien Sie aber nicht enttäuscht,

denn bei uns erleben sie Originale.

Der Ball der Polizei ist also eine gute Gelegenheit,

das vertrauensvolle Miteinander

von Bürgern und Polizei in lockerer Atmosphäre

zu vertiefen.

Als Vorsitzender der Bezirksgruppe

Mittelfranken der GdP möchte ich den

Polizeidirektoren Josef Mehringer und

Werner Meier mit ihrem Team für die

Organisation und Durchführung dieses

Polizeiballes Dank sagen. Die Vorbereitung

und die Organisation der Veranstaltung

erforderte von allen Beteiligten viel

Engagement und Zeit. Unseren Sponsoren,

ohne deren finanzielle Unterstützung

und Förderung dieser Ball nicht möglich

gewesen wäre, möchte ich meinen besonderen

Dank aussprechen. Den Festgästen

wünsche ich einen angenehmen und

unterhaltsamen Abend und erhoffe zwischen

Bürgerschaft und den Kolleginnen

und Kollegen interessante Gespräche.

Herbert Kern

Bezirksvorsitzender

Gewerkschaft der Polizei

in Mittelfranken

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Grußwort

Wir wünschen uns, dass Sie sich bei

uns wohl fühlen und einen angenehmen

und entspannenden Abend erleben.

Für Rückmeldungen, Anregungen

und Wünsche sind wir – wie

immer – sehr dankbar.

Herzlich willkommen beim Ball der Polizei!

Wir als Gastgeber freuen uns, dass Sie meldungen, Anregungen und Wünsche

unserer Einladung gefolgt sind und wir sind wir – wie immer – sehr dankbar.

Sie hier bei uns begrüßen können.

Sehr herzlich bedanken wir uns bei den

Wir haben für Sie, liebe Festgäste, wieder Sponsoren und allen Inserenten der Festschrift

für deren Unterstützung. Ohne

ein besonderes Musik- und Show-Programm

ausgewählt und zusammengestellt.

Wir hoffen, dass es Ihnen gefällt und möglich.

Sie wäre ein derartiger Festabend nicht

für jeden etwas dabei ist.

Einen schönen Abend mit guter Unterhaltung

und interessanten Gesprächen bei

Wir wünschen uns, dass Sie sich bei uns

wohl fühlen und einen angenehmen und Tanz und kurzweiligem Programm wünschen

entspannenden Abend erleben. Für Rück- Ihnen

Werner Meier

Josef Mehringer

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Programm

Programm

Gewerkschaft der Polizei

Bezirksgruppe Mittelfranken

Wir wünschen allen Besuchern

des heutigen Ballabends frohe

Stunden in beschwingter und

heiterer Atmosphäre.

ONE & SIX

SYMPHONIC STRINGS

Classic meets Pop

DIE VINOS

Ein musikalischer Cocktail der Extraklasse

KELVIN KALVUS

Elementbeschwörer

ULIK

Maschinenkomik mit Musik

ZLATA

Die perfekte Schlangenfrau

MODENSCHAU

Dominic Armbrüster zeigt Ihnen exclusiv auf

dem Catwalk die beste Designermode, Abendund

Cocktailkleider für jeden Anlasspräsentiert

von den eleganten Alona-Models

CHRISTINA CAMARA

Musikalische Verführung mit dem Glamour

der 20er Jahre

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Programm

ONE & SIX

SYMPHONIC

STRINGS

CLASSIC MEETS POP. Sechs herausragende

Musiker und Sängerin von One & Six, verstärkt mit

den Streichern der Nürnberger Philharmoniker.

Lassen Sie sich verzaubern vom Klang der Geigen

und begeistern von Musik und Show.

KELVIN KALVUS

Der Künstler verführt als Elementbeschwörer und vor allem mit

der Kristallkugel-Balance Menschen jeden Alters zum Staunen.

Er fasziniert mit seiner effektvollen Kontaktjonglage. Die Kombination

aus mystischen Klängen mit dieser seltenen Form der Jonglage

lassen den Kugelzauber zu einem einmaligen Erlebnis werden.

DIE VINOS

Die beiden „alten Hasen“ der Live-Musik-Szene stehen seit

20 Jahren zusammen auf der Bühne. Mit ihrer erfrischenden

Art, gekonntem Entertainment und einer ausgefeilten musikalischen

Bühnenshow brechen sie das Eis zwischen ihnen und

ihrem Publikum. Durch die musikalische Vielfalt kommt bei

den Zuhörern keine Langeweile auf. Die Vinos bieten einen

musikalischen Cocktail der Extraklasse.

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Programm

ULIK

MASCHINENKOMIK

MIT MUSIK.

Ein akrobatischer Stunt-

Clown, erfinderischer

Techniktüftler und musikalischer

Draufgänger.

Ein Ingenieur des

Nutzlosen, ein Erfinder

des Unbrauchbaren.

Er erbringt den Beweis,

dass auch Maschinen

außerordentlich

komisch sein können.

Eine Bearbeitung der

Lachmuskeln mit Maschinenunterstützung.

CHRISTINA CAMARA

Lassen Sie sich musikalisch verführen mit dem Glamour der 20er

Jahre, dem Flair der Wirtschaftswunderzeit oder dem Spirit von

New York – erleben Sie eine Sängerin der Extraklasse!

ZLATA

DIE PERFEKTE SCHLANGENFRAU.

Ihr Körper ist ein vollendetes Kunstwerk. Sie kann ihren Körper in atemberaubende

Posen verbiegen, die Füße hinter dem Kopf verschränken,

einen Überspagat turnen, ihre Wirbelsäule nach hinten krümmen um

zwischen ihren Füßen ein bezauberndes Lächeln hervor zu zaubern.

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von Peter Schall, stellvertretender Landesvorsitzender GdP Bayern

Polizei

Demografische Entwicklung

– Handlungsbedarf für die

Bayerische Polizei

So wie sich die Altersstruktur der Bevölkerung ändert, altert

auch die Polizei im Durchschnitt. Insofern hat das Thema

zwei große Bereiche. Das ist zum einen die interne Entwicklung

innerhalb der Polizei mit den Problemkreisen Überalterung,

in Folge hohe Ruhestandsabgänge mit entsprechenden

Versorgungslasten und Nachwuchssorgen sowie in

den Dienststellen ergeben sich Fragen nach der Gesund-

Peter Schall erhaltung, altersgerechtem Arbeiten sowie dem Erhalt der

Schichtdienstfähigkeit. Zum anderen stellt sich anhand der vom Bayer. Landesamt für

Statistik und Datenverarbeitung in 2011 vorgestellten Bevölkerungsprognose bis 2026

die Frage, ob die Polizeistruktur eventuell an diese Entwicklung angepasst werden muss,

denn in manchen Bereichen wie Unter- und Oberfranken sowie der Oberpfalz sind

Bevölkerungsrückgänge bis zu 15 % (Landkreis Wunsiedel) zu erwarten, während der

gesamte oberbayerische Raum, insbesondere hier der Großraum München, weiterhin

starke Zuwächse mit bis zu 13 % für den Landkreis Erding hat.

„Menschenleere Räume“ wie in den

östlichen Bundesländern Brandenburg

und Mecklenburg-Vorpommern sind

demnach zwar nicht zu erwarten, dennoch

stellt sich im Einzelfall die Frage nach der

regionalen Ausstattung mit Polizeidienststellen

– dies auch vor dem Hintergrund

der alternden Bevölkerung, die sicher

zwar selbst nicht kriminell handelt, aber

für bestimmte Tätergruppen zum bevorzugten

Opfer wird. Dabei ist es natürlich

eine Frage der Politik, welche Entfernungen

man dem Bürger zumuten will, wenn

er etwa persönlich bei „seiner Polizei“ vorsprechen

will bzw. muss. Eine Frage, die

sich für die Polizei im Zusammenhang mit

der alternden Bevölkerung auch stellen

wird, ist die nach der Entwicklung der Verkehrsunfälle

bei andererseits eingeschränkter

Mobilität der älteren Mitbürger,

sowie der speziellen Kriminalität zum

Nachteil dieser Opfergruppe, wie insbesondere

Trickbetrug in allen Varianten,

Raubüberfällen und Wohnungseinbrüchen

angesichts der als wehrlos eingeschätzten

Alten. Während nach einer

ADAC-Untersuchung die älteren Autofahrer

ihre eingeschränkten Möglichkeiten

durch die hohe Erfahrung als Kraftfahrer

und entsprechend umsichtiger Fahrweise

weitgehend ausgleichen, steigen bereits

die Unfallzahlen von älteren Mitbürgern

als Radfahrer bzw. Fußgänger inzwischen

speziell im großstädtischen Bereich an, so

dass hier entsprechende gezielte Kontrollmaßnahmen

und Aufklärung notwendig

werden.

Viel gravierender als die allgemeine Entwicklung

für die Polizei ist jedoch die Situation

des Alterns innerhalb unseres Personalkörpers.

Inzwischen gibt es Dienststellen

in Bayern, die einen Altersdurchschnitt

von über 50 Jahren aufweisen, Tendenz

weiter steigend. Der Grund dafür

liegt in den hohen Einstellungszahlen der

70er Jahre, als angesichts des RAF-Terrors

viele zusätzliche Polizisten eingestellt

wurden, zudem infolge der damals starken

Geburtenjahrgänge und des hohen

Wirtschaftswachstums allgemein die

Überzeugung bestand, dass die Bevölkerung

in Deutschland immer weiter stark

anwächst. So ist der zahlenmäßig stärkste

Jahrgang in der Bayerischen Polizei der

Jahrgang 1957, dem aktuell 1.230 Kolleginnen

und Kollegen angehören. Bereits

dieses Jahr steigen die Zahlen der Ruhestandsabgänge

auf 780 an, diese Entwicklung

ist laut einer Landtagsdrucksache bis

2020 besonders gravierend, denn 2015 sind

es bereits 980 Ruhestandsabgänge, 2016

dann 1.110 und bis 2020 mit 1.090 Beamten

kann der Aderlass nur als dramatisch

bezeichnet werden. Denn gegenläufig

dazu ist die Zahl der Schulabgänger in

Bayern, die weiter abnehmen wird. Nach

der Altersstatistik 2010 des Bayer. Landesamtes

für Statistik beträgt der Jahrgang

2010 nur noch 106.000 Personen, 10 Jahre

zuvor waren es noch 122.000, 1990 noch

154.000 Personen – im Vergleich dazu der

stärkste Geburtsjahrgang in Bayerns

Bevölkerung ist 1964 mit 222.000 „Köpfen“.

Je nach der wirtschaftlichen Entwicklung

ist es angesichts dieser Zahlen die

Frage, ob es Bayerns Polizei gelingen wird,

weiterhin ausreichend qualifizierten

Nachwuchs zu gewinnen.

In Folge der hohen Ruhestandsabgangszahlen

und der erwarteten weiterhin

ansteigenden Lebenserwartung werden

auch die Versorgungsausgaben für die

Ruhestandsbeamten ein immens hohes

Niveau erreichen. Auch wenn der aktuelle

Versorgungsbericht für Bayern noch nicht

vorliegt, so ist nach einem Fachhearing im

Landtag in Bayern bis 2030 bei den Versorgungsausgaben

ein Plus von 50 % zu

erwarten, wobei Bayern bereits jetzt über

20 % seiner Personalkosten für die Ruhe-

17


Polizei

standsbeamten ausgibt. Dies ist zwar kein

direktes Polizeiproblem, doch werden

Kürzungen bzw. Nullrunden zur Entlastung

des Personalhaushalts in Form fehlender

Arbeitszufriedenheit auf das Polizeipersonal

Auswirkungen haben.

Im aktuellen Dienstbetrieb wird die nächsten

Jahre die Problemstellung dahin

gehen, die auch infolge der Verlängerung

der Lebensarbeitszeit älter werdenden

Kollegen/-innen möglichst gut dienstfähig

zu halten. Hier müssen Maßnahmen

zum Gesundheitsschutz und zur Gesunderhaltung

erfolgen. Letztlich wird auch

Bayern nicht umhin kommen, für die

Schichtdienstleistenden Kollegen/-innen

Vorsorgekuren zu bewilligen, wenn man

die kostbare Ressource Personal schonen

und möglichst lange voll einsetzbar halten

will. Inzwischen hat der Dienstherr auch

dahingehend reagiert, dass, was früher

wegen der Mehrkosten oft ablehnend

beschieden wurde, entsprechend spezielle

Stühle und höhenverstellbare Tische zur

Vermeidung von Rückenleiden bzw. Milderung

derselben zu beschaffen. Auch die

Beschaffung hochauflösender Bildschirme

gehört als Arbeitsschutzmaßnahme

dazu. Mit dem Leitfaden des Finanzministeriums

zum Gesundheitsmanagement,

der für alle Ressorts eingeführt ist,

wurde nun auch offiziell die Möglichkeit

eröffnet, sog. Gesundheitstage während

der Dienstzeit zu veranstalten. Auch

wenn dafür noch keine eigenen Finanzmittel

zur Verfügung gestellt wurden, ist

dies ein Schritt in die richtige Richtung.

Die älter werdenden Belegschaften müssen

durch Aufklärung und Anleitung

dazu gebracht werden, mehr für ihre

Gesundheit zu tun – und zwar unabhängig

vom Status Beamter, denn älter werden

alle Mitarbeiter/-innen. Dies gilt

umso mehr, wenn die Politik in naher

Zukunft die Lebensarbeitszeit noch weiter

verlängern will – 70 Jahre oder jüngst ein

Vorschlag mit 72 Jahren als Renteneintrittsalter

sind aktiv im Beruf nur zu erreichen,

wenn entsprechende Vorsorge

betrieben wird. Für die Schichtdienstleistenden

müssen flexible Arbeitszeitmodelle

die Regel sein, so dass die Kollegen/-

innen den Schichtdienst möglichst lange

leisten können, ohne Raubbau an ihrer

Gesundheit zu betreiben. Angesichts der

aktuellen Diskussionen um die infolge

EU-Recht als Arbeitsschutz anzustrebende

maximale Dauer von 10 Stunden

Nachtdienst – auch wenn Ausnahmen

möglich sind – ist festzustellen, dass zum

einen nach allen Untersuchungen jede Art

von Nachtdienst gesundheitsschädlich ist,

weil sie einfach dem Bio-Rhythmus zuwider

läuft. Eine Studie der Charité in Berlin

hat inzwischen sogar nachgewiesen, dass

Beschäftigte, die länger als 20 Jahre Nachtschicht

leisten müssen, tatsächlich im

Durchschnitt fünf Jahre früher sterben –

damit ist die Sonderaltersgrenze für Polizeivollzugsbeamte

entgegen mancher

Ansichten also mehr als berechtigt und

für Neiddiskussionen absolut kein Platz.

Um die Auswirkungen der schädlichen

Nachtarbeit zu begrenzen müsste also entweder

noch mehr Personal eingestellt werden

– oder eben die Nachtdienste optimiert

werden. Dies geschieht bei den flexiblen

Arbeitszeitmodellen dadurch, dass

z. B. junge leistungsfähige Beamte öfter

Nachtdienst leisten als lebensältere Kollegen/-innen

und andererseits insbesondere

bei größeren Dienststellen durch Vorgabe

von Mindest- und Maximalschichtstärken

die Anzahl der insgesamt von der Dienststelle

abzudeckenden Nachtdienststunden

reduziert wird. So können dann z. B.

ältere Kollegen/-innen bereits um 22 oder

02 Uhr ihren Nachtdienst beenden und

zumindest die sonst fehlende Tiefschlafphase

dann doch zuhause im Bett verbringen.

Altersteilzeit bzw. Antragsruhestand

für Polizeivollzugsbeamte sind weitere

Bausteine zur Abmilderung altersbedingter

Leistungseinschränkungen.

Anhand dieser wenigen Beispiele ist zu

sehen, dass das Thema Demografie für

Bayerns Polizei viele Facetten hat und

dazu kreative Lösungen gefragt sind.

Die GdP Bayern hält die Entwicklung im

Auge und setzt sich weiterhin für Maßnahmen

zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter/-innen

in Bayerns Polizei ein. Wir

treten ein für eine weitere Flexibilisierung

der Arbeitszeiten, eine Stärkung des

Arbeitsschutzes, gute und gesunde

Arbeitsplätze, wobei hier insbesondere

auch der Streifenwagen für die Außendienstkollegen/-innen

eine wichtige Rolle

spielt. Uraltfahrzeuge mit infolge hoher

Kilometerleistungen durchgesessenen Sitzen

sind für stundenlange Streifenfahrten

nicht mehr zu verwenden, sondern rechtzeitig

durch Neufahrzeuge zu ersetzen.

Aber auch die Führungskultur ist in Teilbereichen

noch optimierbar – aktuelle Studien

zur ansteigenden Zahl psychischer

Erkrankungen am Arbeitsplatz belegen,

dass sehr oft das Verhältnis

Vorgesetze/Mitarbeiter die Ursache für

diese Erkrankungen ist. Letztlich ist auch

Mobbing durch andere Kollegen/-innen

nur dort möglich, wo seitens der Führung

nicht rechtzeitig eingeschritten wird. Hier

ist aber auch jeder andere Kollege gefragt,

gegen Mobber vorzugehen, wenn solche

Handlungen festgestellt werden. Und

natürlich liegt es auch in der Verantwortung

eines jeden selbst, etwas für seine

Gesundheit zu tun. Denn jeder selbst will

– so wie es die GdP Bayern auch jedem

wünscht – seinen Ruhestand in einem

gesunden Zustand erreichen und möglichst

viele Jahre dieses Lebensabschnitts

genießen können.

18


Betrug

pressto gmbh, Köln

Wie Urlauber

abgezockt werden

Die Tricks der Betrüger

Abzocke und Betrug gibt es überall auf der Welt, vor allem aber dort, wo Menschen ihren Urlaub verbringen. Ob

betrügerische Hütchenspieler, Nelkenfrauen oder Tuk-Tuk-Fahrer – fast jedes Land hat seine speziellen Betrugsmaschen.

Auf weltweit von Touristen stark frequentierten Plätzen, Märkten,

Strandpromenaden oder in belebten Fußgängerzonen finden

sich häufig so genannte „Hütchenspieler“. Unter einem von drei

Hütchen wird ein kleiner Gegenstand – zum Beispiel eine Kugel

– versteckt. Der Spieler vermischt die Hütchen und Sie können

Geld darauf setzen, unter welchem Hütchen sich der Gegenstand

befindet. Raten Sie richtig, verdoppelt sich Ihr Einsatz. Was so einfach

und lukrativ klingt, hat schon so manchen Touristen um sein

Geld gebracht. Denn man kann nur verlieren. Der Hütchenspieler

lässt sein Opfer in der Regel ein- oder zweimal gewinnen – um es

dann in den folgenden Durchgängen gnadenlos abzuzocken. Denn

durch geschickte Manipulation kann der Betrüger jederzeit genau

kontrollieren, unter welchem Hütchen sich der Gegenstand gerade

befindet und ihn gegebenenfalls verschwinden lassen. Häufig hat

der Hütchenspieler auch einen oder mehrere Komplizen, die sich

selbst als Touristen ausgeben und zum Schein viel Geld gewinnen.

Versucht man dann selbst sein Glück, verliert man. Eine weitere

Variante: Während Sie auf das Spiel konzentriert sind, stiehlt Ihnen

ein Partner des Hütchenspielers Ihre Geldbörse oder andere Wertsachen.

Vornehmlich auf Mallorca unterwegs sind die so genannten „Nelkenfrauen“.

Diese stecken Touristen unaufgefordert eine Nelke an

und verlangen dafür Geld. Allzu gerne sind die Frauen dann bereit,

Ihnen beim Kleingeld-Suchen behilflich zu sein – und stehlen Ihnen

19


Betrug

währenddessen die Geldscheine aus dem Portemonnaie. Die Diebinnen

sind gut trainiert und extrem schnell, so dass der Diebstahl

häufig einige Zeit unbemerkt bleibt.

Ein besonders perfider Trick: Sie sind mit dem Auto unterwegs

und werden von einem anderen Verkehrsteilnehmer darauf hingewiesen,

dass Sie einen Schaden an Ihrem Wagen haben. Sie steigen

aus, um nachzuschauen und der vermeintlich nette Helfer

stiehlt Ihnen zwischenzeitlich Wertgegenstände aus dem Fahrzeug.

Der Trick funktioniert aber auch anders herum. Sie werden von

einem Fremden angehalten und um Hilfe gebeten. Während Sie

sich um die vermeintliche Panne kümmern, werden Sie bestohlen.

Eine ähnliche Vorgehensweise, die vor allem in Italien beliebt ist:

Mofafahrer führen absichtlich einen Verkehrsunfall herbei, um in

einem unbemerkten Moment zurückgelassene Wertsachen aus

dem Wagen zu stehlen. Es kann auch vorkommen, dass Ihr Wagen

an einer Ampel absichtlich beschmutzt oder beschädigt wird und

der Täter – häufig ein Kind – schnell wegläuft. Das Ziel: Während

Sie die Verfolgung aufnehmen, um den Täter zu stellen, räumt

Ihnen ein Komplize den Wagen aus – oder stiehlt ihn gleich ganz.

N. Hochrein/Digitalstock.de

Infos beim Auswärtigen

Amt einholen

Das Auswärtige Amt stellt auf seiner Webseite zu jedem Land

detaillierte Reiseinformationen und Sicherheitshinweise zur Verfügung.

So sind Informationen der deutschen Botschaft zufolge

deutsche Türkei-Urlauber nach ihrer Rückkehr in das Bundesgebiet

in letzter Zeit Opfer von Betrugsfällen geworden. Unter

dem Vorwand einer fälligen Steuerrückzahlung oder einer

Gebühr für einen Lotteriegewinn werden die Urlauber telefonisch

zu einer Geldüberweisung per Western Union Transfer in

die Türkei veranlasst. Diese Aufforderungen entbehren jeglicher

rechtlicher Grundlage. Die Botschaft empfiehlt, sich in solchen

Fällen vorab an die zuständigen Polizeibehörden in Deutschland

zu wenden. Auch zum Reiseziel Thailand stellt das Auswärtige

Amt einige Vorgehensweisen von Betrügern zusammen: In Bangkok

werden Touristen seit Längerem von den Fahrern der so

genannten Tuk-Tuks (Auto- oder Motorradrikschas) angesprochen

und zu bestimmten Geschäften – häufig Juwelieren – gefahren.

Dies geschieht zum Teil auch dann, wenn explizit ein anderer

Zielort angegeben wird. In den Läden werden den Touristen

dann minderwertige Produkte verkauft. Da die Geschäfte häufig

nur wenige Wochen existieren, ist eine Reklamation oft nicht

möglich – und die Touristen bleiben auf dem wertlosen Ramsch

sitzen.

In den thailändischen Tourismushochburgen wie Phuket, Koh

Samui und Pattaya häufen sich die Fälle von betrügerischen Jet-

Ski-, Motorrad- und Autoverleihfirmen, die keine Versicherung

für ihre Fahrzeuge haben. Die Verleiher behaupten, der Reisende

hätte das geliehene Fahrzeug beschädigt und stellen ihm den

vermeintlich verursachten Schaden in Rechnung. Allerdings

werden Summen abgerechnet, die in keinem Verhältnis zum

Schaden stehen. Zusätzlich wird häufig auch noch die örtliche

Polizei informiert, die weiteren Druck aufbaut: Sie droht dem

Touristen, eine Ausreisesperre zu verhängen, wenn die geforderte

Summe nicht bezahlt würde.

In Phuket sind in der Vergangenheit deutsche Urlauber wiederholt

Opfer von erpresserischen Banden und korrupten Polizeibeamten

geworden. Die Banden unterstellen Touristen, dass sie

beispielsweise eine Uhr gestohlen hätten und versuchen, Geld

von den Reisenden zu erpressen. Wird nicht gezahlt, drohen die

Kriminellen mit einer Anzeige. Im Folgenden kann es passieren,

dass man in Untersuchungshaft genommen wird, überhöhte

Kautionszahlungen entrichtet werden sollen oder man einen

korrupten Anwalt vermittelt bekommt.

Generell vorsichtig sollte man sein, wenn man von Dritten gebeten

wird, etwas aus dem Urlaubsland nach Hause zu transportieren.

Touristen wurden in der Vergangenheit schon häufiger

als Drogenkuriere missbraucht. Selbst wenn Ihnen ohne Ihr Wissen

etwas ins Gepäck geschmuggelt wird: Sie können dies in

den meisten Fällen nicht nachweisen. In manchen Ländern drohen

schon beim Besitz geringer Mengen Rauschgift hohe Freiheitsstrafen.

20


Danksagung

VIELEN

www.VDPolizei.de

DANK!

Liebe Inserenten!

Mit der Beteiligung an der Festschrift anlässlich unseres Polizeiballes

haben Sie uns sehr geholfen. Wir danken Ihnen dafür sehr herzlich!

Liebe Leser!

Alle Inserate dieser Festschrift verdienen Ihre Aufmerksamkeit.

Bitte berücksichtigen Sie diese Unternehmen bevorzugt bei Ihrer

nächsten Disposition.

Ihre

Gewerkschaft der Polizei

Bezirksgruppe Mittelfranken

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