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Hainfeld Info 02/2011 - Wir Hainfelder

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Zeitschrift des Vereins WIR HAINFELDER<br />

mit aktuellen Gemeindeinformationen<br />

der Stadt <strong>Hainfeld</strong><br />

Erscheinung quartalsweise, Ausgabe 2-<strong>2011</strong><br />

Die Zeitung für <strong>Hainfeld</strong>er - Wissenswertes über <strong>Hainfeld</strong> und seine Menschen<br />

Frauen<br />

2<br />

11


2-11<br />

Inhalt 2-<strong>2011</strong><br />

2 Editorial<br />

3 Vorworte<br />

4 Mein Hobby<br />

6 Helmut Stacher<br />

8 Romana Zöchling<br />

9 Girl´s Day<br />

10 Die Frau und ihre Haut<br />

12 Zebra Lounge<br />

14 ASKÖ, Comic<br />

15-18 Gemeindenachrichten<br />

20 Gemeindebäuerin, Osteoporose<br />

22 Monika Kinzl<br />

23 Wo gibt´s das sonst noch<br />

24, 25 Frauen in der Pfarre<br />

26 <strong>Hainfeld</strong>er Frauen<br />

27 Hüttendienste<br />

30 Kino, Bücherei<br />

32 Veranstaltungen<br />

Liebe LeserInnen!<br />

Am 8. März <strong>2011</strong> wurde der Internationale Frauentag zum<br />

100. Mal begangen.<br />

Aus diesem Anlass haben wir die zweite Ausgabe in unserem<br />

Vereins-Jubiläumsjahr den Frauen gewidmet. Allen Frauen, die<br />

nicht nur im Verein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er,“ sondern auch in unserer<br />

Gemeinde viel bewirkt haben und noch immer großartige Arbeit<br />

leisten.<br />

Die junge <strong>Hainfeld</strong>erin Romana Zöchling erzählt uns von ihrem<br />

Traum vom eigenen Nähcafe, Dr. Daniela Mairhofer gibt<br />

uns Gesundheits- und Kosmetiktipps für die Haut der Frau. <strong>Wir</strong><br />

haben die Powerfrauen Monika Kinzl und Marianne Gansch<br />

portraitiert und stellen die junge <strong>Hainfeld</strong>er Gemeindebäuerin<br />

Genoveva Scheibenreiter vor. Auch in der Pfarre wirken viele<br />

Frauen mit und Frau Berta Grafl warnt vor Osteoporose und ihre<br />

Auswirkungen. Mag. Martina Eigelsreiter, ebenfalls eine <strong>Hainfeld</strong>erin,<br />

ist Frauenbeauftragte im Rathaus St.Pölten und gibt<br />

uns Einblicke in ihr großes Aufgabengebiet.<br />

In der letzten Generalversammlung des Vereins haben wir unseren<br />

langjährigen Obmann Helmut Stacher und die Obmann-Stellvertreterin<br />

Brigitte Fischer in ihren Funktionen verabschiedet,<br />

nochmals herzlichen Dank für die unzähligen, unentgeltlichen<br />

Stunden, die sie dem Verein gewidmet haben.<br />

Gerd Novacek hat die Aufgabe des Obmannes übernommen und<br />

erzählt uns seine Beweggründe, diese große Aufgabe für den<br />

Verein und für <strong>Hainfeld</strong> zu übernehmen.<br />

Ich wünsche Ihnen viel Glück bei den vielen Gewinnmöglichkeiten<br />

unseres großen Jubiläums-Gewinnspiels, einen erholsamen<br />

Urlaub und den Kindern lustige Ferien!<br />

Romana Zöchling<br />

fotografiert von<br />

Severin Koller<br />

Anita Zehetmayer<br />

redaktion@hainfeld.at<br />

Impressum:<br />

<strong>Info</strong>rmationszeitung des Vereins „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“ Verein für Stadtmarketing, Förderung von <strong>Wir</strong>tschaft, Fremdenverkehr, Stadtbild, Kultur und Geselligkeit.<br />

Herausgeber: Verein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“-Für den Inhalt verantwortlich: Gerd Novacek; Redaktionsleitung: Anita Zehetmayer, weitere MitarbeiterInnen dieser Ausgabe:<br />

Alexandra Eichenauer-Knoll, Margarete Kowall, Rainer Engelscharmüllner, Markus Eder, Lektorat: Monika Kinzl. Layout und Produktion: ESTA Grafik, St. Pölten, Inserate:<br />

Helmut Stacher, Verein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er.“ Redaktions- und Vereinssitz: 3170 <strong>Hainfeld</strong>, Hauptstraße 14, E-Mail: redaktion@hainfeld.at; Druck NP-Druck St. Pölten


2-11<br />

Liebe Leserin!<br />

Lieber Leser!<br />

Liebe Leserin!<br />

Lieber Leser!<br />

Liebe <strong>Hainfeld</strong>erin!<br />

Lieber <strong>Hainfeld</strong>er!<br />

Werter Gast!<br />

Da ich meine Tätigkeit als Obmann in<br />

der Generalversammlung am 11.05.<strong>2011</strong><br />

zur Verfügung gestellt habe, erlaube ich<br />

mir meinen Dank allen auszusprechen,<br />

die mit mir gemeinsam in den letzten<br />

6 Jahren die Geschicke des Vereins gestaltet<br />

haben. Mein Dank gilt vor allem<br />

den Vorstandsmitgliedern, die immer<br />

hinter mir gestanden sind, insbesondere<br />

meiner Stellvertreterin Brigitte Fischer,<br />

die mich immer sehr unterstützt hat und<br />

sehr viel Arbeit im Hintergrund für den<br />

Verein geleistet hat.<br />

Bedanken möchte ich mich auch bei<br />

allen Mitgliedern der <strong>Wir</strong>tschaft, der<br />

Sparkassenstiftung, sowie bei den Vereinen<br />

und Privatpersonen, die den Verein<br />

nicht nur finanziell unterstützten,<br />

sondern auch die vielen Aktivitäten<br />

mitgetragen haben.<br />

Besonders möchte ich mich bei der<br />

Stadtgemeinde und ganz besonders bei<br />

unserem Bgm. Albert Pitterle bedanken,<br />

der die Zeichen der Zeit erkannte, die<br />

Basis und die Infrastruktur in <strong>Hainfeld</strong><br />

neu geschaffen hat und dadurch den<br />

Weg für ein erfolgreiches Stadtmarketing<br />

ebnete.<br />

Danke auch an die Stadt- und Gemeinderäte,<br />

ganz gleich welcher politischen<br />

Gesinnung, dass sie dies mitgetragen<br />

haben.<br />

Meinem Nachfolger Gerd Novacek wünsche<br />

ich für seine Tätigkeit viel Freude<br />

und Erfolg.<br />

Zum Schluss möchte ich alle auffordern,<br />

weiterhin an die Sache zu glauben<br />

und denken Sie daran, Sie unterstützen<br />

nicht den Verein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“ sondern<br />

sich selbst und die Stadt <strong>Hainfeld</strong>.<br />

„Gemeinsamkeit“ ist das Zauberwort,<br />

denn nicht umsonst heißt der Stadtmarketingverein<br />

„WIR HAINFELDER.“<br />

Helmut Stacher<br />

Als neuer Obmann des Stadtmarketingvereins<br />

„<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“ erlaube ich mir, mich kurz vorstellen<br />

zu dürfen.<br />

Ich heiße Gerd Novacek, bin 1961 geboren, und<br />

seit Ende 20<strong>02</strong> vom Charme dieser Stadt mit seinen<br />

liebenswerten Menschen in den Bann gezogen.<br />

Meine Familie und ich haben in den paar<br />

Jahren sehr viele wertvolle Freunde gewonnen.<br />

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns für die<br />

überaus freundliche Aufnahme bei allen <strong>Hainfeld</strong>erInnen<br />

bedanken.<br />

Uns beeindruckte neben der phantastischen landschaftlichen<br />

Lage von <strong>Hainfeld</strong> im Gölsental mit<br />

seinen ausgedehnten Wander- und Radwegen,<br />

vor allem das rege kulturelle und wirtschaftliche<br />

Angebot dieser Stadt und seiner Umgebung. Man<br />

benötigt keine langen Anfahrtswege, um alle notwendigen<br />

Einkäufe zu tätigen. Der Branchenmix<br />

ist derartig umfangreich, dass neben den Einkäufen<br />

noch Zeit bleibt, sich mit Bekannten und<br />

Freunden über Alltägliches in gemütlicher Einkaufsatmosphäre<br />

auszutauschen.<br />

Bei vielen Veranstaltungen in der Stadt waren<br />

wir stets gerne zu Gast und mit der Zeit bereitete<br />

es mir großes Vergnügen mithelfen zu dürfen.<br />

Erwähnen möchte ich dabei natürlich noch die<br />

nicht allerorts übliche Unterstützung der Stadtgemeinde<br />

<strong>Hainfeld</strong>, sowie der gesamten politischen<br />

Landschaft und deren Zusammenarbeit mit der<br />

<strong>Wir</strong>tschaft für das Wohl aller.<br />

Bedingt durch das Ausscheiden von Herrn Helmut<br />

Stacher als Obmann des Stadtmarketingvereins<br />

war man auf der Suche nach einem Nachfolger.<br />

Das Angebot wurde auch an mich herangetragen.<br />

Nach kurzen Überlegungen nahm ich dieses<br />

letztendlich ehrenamtlich an und darf bereits seit<br />

2010 tatkräftig im Vorstand mitarbeiten.<br />

Das Jahr <strong>2011</strong> stellt mit seinen vielen attraktiven<br />

Veranstaltungen eine große Herausforderung an<br />

alle Mitglieder dar. Die Seele des Vereins lebt<br />

aber auch vom Zuspruch durch die Bevölkerung.<br />

Durch Ihr zahlreiches Kommen bestärken Sie alle<br />

in ihrer Aufgabe. Die letzten 10 Jahre haben bewiesen,<br />

dass diese Stadt mit ihren Einwohnern<br />

eine wirtschaftliche und kulturelle Größe in der<br />

Region darstellt.<br />

Diese Größe heißt es, sich zu bewahren und weiter<br />

auszubauen.<br />

<strong>Wir</strong> hoffen auch weiterhin auf zahlreiche Unterstützung<br />

aller <strong>Hainfeld</strong>erInnen und werden uns<br />

bemühen, für <strong>Hainfeld</strong> unser Bestes zu geben.<br />

Gerd Novacek<br />

Obmann des Vereins „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“<br />

Frauen und Männer sind vom Gesetz her<br />

gleichberechtigt. Gesellschaftlich geprägte<br />

Rollen, Pflichten und Rahmenbedingungen<br />

unterscheiden allerdings oft<br />

persönliche Situationen von Frauen und<br />

Männern. Die Vereinbarkeit von Familie<br />

und Beruf geht vielfach zu Lasten von<br />

Frauen und deren Freizeitverhalten. Die<br />

unterschiedlichen Lebensstrukturen von<br />

Frauen und Männern im Alltag zu berücksichtigen,<br />

ist auch die Aufgabe der<br />

Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong>. Ein besonderes<br />

Anliegen ist uns daher die gute Betreuung<br />

unserer Kinder. Deshalb wurde 2010<br />

unser Kindergarten um eine Gruppe<br />

erweitert. In der Volksschule wird seit<br />

einigen Jahren eine gut besuchte Nachmittagsbetreuung<br />

angeboten und <strong>Hainfeld</strong><br />

war die 1. Gemeinde im Bezirk, wo<br />

es eine Betreuung für Kleinkinder aus<br />

der Region gibt. Auch die Aufrechterhaltung<br />

des öffentlichen Verkehrs ist<br />

uns ein wichtiges familienpolitisches<br />

Anliegen. Die Nahversorgung und die<br />

gute Infrastruktur unterstützt nicht nur<br />

Frauen bei der Organisation des Alltags,<br />

sondern schafft auch Arbeitsplätze in<br />

der Stadt und Lebensqualität. Unsere<br />

besondere Wertschätzung gehört all jenen<br />

Frauen, die in den zahlreichen Vereinen<br />

und Organisationen ehrenamtlich<br />

tätig sind. Bedanken möchte ich mich<br />

bei den Frauen des Vereins „WIR HAIN-<br />

FELDER,“ des Gemeinderates und der<br />

Stadtgemeinde für die große Unterstützung<br />

und gute Zusammenarbeit.<br />

Ihr Bürgermeister<br />

Albert Pitterle


2-11<br />

Mein Hobby<br />

LINEDANCEdie<br />

Lust am Tanzen - mit Stiefeln, Jeans und Hut<br />

Country Western Dance ist ein weit verbreitetes Hobby, das immer mehr Anhänger findet. Alleine<br />

ohne festen Partner in einer Gruppenformation wird zu bekannten Country-Songs getanzt.<br />

Keine rauchenden Colts, keine Lassos, die durch die Luft fliegen, auch keine wilden Mustangs.<br />

Tanzsport mit Stiefeln und Hut. Bestimmte Schrittreihenfolgen werden aneinander gehängt und wiederholt.<br />

Nicht der einzelne, sondern die Gruppe ist wichtig. Wohl müssen alle die einzelnen Schritte der<br />

jeweiligen Tänze und deren Reihenfolge kennen, aber nur zusammen in der Gruppe – mindestens zwei<br />

– ist es möglich, diese Tanzart richtig zu tanzen.<br />

Im Rahmen des Stadtfestes 2004 wurden wir auf Linedance aufmerksam.<br />

Erster Gedanke: „Das wollen wir auch können!“ Zu<br />

unserem Glück ermöglichte uns dann das Institut für Bildung<br />

und Kultur einen Anfängerkurs. Damit wurde der Grundstein für<br />

eine Leidenschaft gelegt, die bis heute anhält.<br />

Aber ohne Training läuft nichts.<br />

Country Western Dance sieht eigentlich einfach aus: in einer<br />

Linie stehen Frauen und Männer und bewegen gleichzeitig ihre<br />

Beine nach vorne und nach hinten, dann drehen sie sich oder<br />

berühren mit der Hand den hochgeschwungenen Stiefel. Das alles<br />

geschieht im Takt zu Country-Songs, bei denen man sowieso<br />

nicht still sitzen kann. Die Schritte müssen aber gelernt sein,<br />

Chorerlebnis<br />

aus Russland<br />

Nicht alltäglich ist, dass ein russischer Chor in der Kirche <strong>Hainfeld</strong><br />

ein Konzert gibt.<br />

Am Freitag, 22.7.<strong>2011</strong> wird der Akademische Chor der Stadt<br />

Ivanteevka originale russische Chormusik zu Gehör bringen.<br />

Verantwortlich dafür, dass es zu diesem Ereignis kommt, ist der<br />

3 Klang Chor Rohrbach. Er hat diesen russischen Chor zu sich<br />

eingeladen und wird ihn eine Woche lang betreuen.<br />

Ivanteevka ist eine Stadt mit ca. 50.000 Einwohnern, 36 km<br />

nordöstlich von Moskau. Dort hat dieser Chor einen festen Platz<br />

im Kulturleben seiner Stadt.<br />

Die Mitglieder des 3 Klang Chores Rohrbach werden sich als<br />

Gastfamilien im Rahmen dieses Kulturaustausches bemühen,<br />

nicht nur drei gemeinsame Konzerte zu gestalten, sondern auch<br />

den Gästen ihre Heimat Österreich und österreichisches Leben<br />

zu zeigen.<br />

Foto. privat<br />

sonst stimmt die Choreografie nicht, was dann mehr zu Frust<br />

als zu Lust wird.<br />

Nach mehrjährigem Training und einem Tanzrepertoir von über<br />

100 Tänzen entschlossen sich Marlies Rauch und Maria Schweiger,<br />

den Verein „Red Hat Linedancer <strong>Hainfeld</strong>“ zu gründen. Dieser<br />

Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die erlernten Tänze nicht<br />

zu vergessen, neue Tänze dazuzulernen und Choreografien zu<br />

erarbeiten, um für Auftritte gerüstet zu sein. Darüber hinaus will<br />

der Verein den Kontakt mit anderen Linedancegruppen pflegen<br />

und besucht deshalb viele Country-Veranstaltungen. Weiters<br />

will der Verein mit Anfängerkursen vielen Menschen die Möglichkeit<br />

bieten, Linedance kennenzulernen und sich dafür zu<br />

begeistern.<br />

Eines ist klar: Tanzen trägt auch zum allgemeinen Wohlbefinden<br />

bei. Ob das jetzt Rock’n’Roll, Walzer oder Country Western<br />

Dance ist. Tanzen ist Leben, ist Bewegung, ist Freude. Tanzen ist<br />

eine gesunde Form, um den Körper in Schwung zu halten. Alle<br />

Elemente der allgemeinen Fitness – Kraft, Bewegung, Ausdauer<br />

und Koordination – werden beim Tanzen spielerisch trainiert,<br />

fördert die Konzentration und das Selbstbewusstsein wird gesteigert.<br />

In diesen drei Konzerten in<br />

Türnitz, Mittwoch, 20.7. 20.00 Uhr<br />

<strong>Hainfeld</strong>, Freitag, 22.7. 20.00 Uhr<br />

Rohrbach, Samstag, 23.7. 20.00 Uhr<br />

Maria Schweiger<br />

werden wir Vokalwerke russischer Komponisten, sowie russische<br />

Volkslieder hören. Diese beeindrucken durch ihre tiefe Empfindsamkeit<br />

und eine Harmonie, die gerade der österreichischen Musik<br />

nicht ganz fremd ist.


2-11<br />

1.Juli<br />

Sommerfest<br />

5. August<br />

Wochenmarktschnapsen<br />

2. September<br />

Bürgermeister<br />

kochen


2-11<br />

Helmut Stacher -<br />

Obmann des Vereins „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“ von 2005 – <strong>2011</strong><br />

Mit großem Engagement hat Helmut Stacher im Jahr<br />

2005 die Funktion des Obmannes übernommen. Der<br />

Verein ging damals in das fünfte Jahr seit seiner Gründung<br />

und Helmut Stacher sah es als eine große Herausforderung,<br />

die Leitung des Vereins zu übernehmen und so seine Ideen und<br />

Gedanken gemeinsam mit den damals noch vier Umsetzungsteams<br />

die bereits begonnenen Projekte weiter fortzuführen und<br />

umzusetzen.<br />

Da er seit vielen Jahren selbst seinen Wohnsitz in <strong>Hainfeld</strong> hat,<br />

war dies Grund genug für ihn, sich dafür einzusetzen, damit<br />

<strong>Hainfeld</strong> die Einkaufs- und Kulturstadt bleibt. Brigitte Fischer<br />

übernahm die Obmann-Stellvertretung. Während Helmut Stacher<br />

immer an der Front kämpfte, war Brigitte Fischer die unterstützende,<br />

gute Seele im Hintergrund.<br />

Ein großes Projekt zu Beginn seiner Ära war die Neugestaltung<br />

der Hauptstraße und des Viktor Adler Platzes, wo Helmut Stacher<br />

gemeinsam mit den Mitgliedern der <strong>Hainfeld</strong>er <strong>Wir</strong>tschaft<br />

seine Ideen eingebracht hat, die letztlich von der Stadtgemeinde<br />

<strong>Hainfeld</strong> und der NÖ. Stadterneuerung umgesetzt worden sind.<br />

Viele Stunden wurde diskutiert und geplant, wieder verworfen<br />

und neu begonnen. Letztendlich hat sich die Mühe gelohnt und<br />

<strong>Hainfeld</strong> hat eine heute wunderschöne, neue Hauptstraße.<br />

Ein interessantes Projekt war die bewusstseinsbildende Maßnahme<br />

(1 Woche verklebte Auslagen), um der <strong>Hainfeld</strong>er Bevölkerung<br />

aufzuzeigen, wie sich <strong>Hainfeld</strong> ohne Geschäfte präsentieren<br />

würde sowie die<br />

Öffnung der Geschäfte<br />

am Mittwoch Nachmittag.<br />

Der wirtschaftliche<br />

Aufschwung ist aus<br />

den Rückvergütungen<br />

des Bonsystems der<br />

allseits beliebten <strong>Hainfeld</strong><br />

Card zu erkennen, die jährlich an die Kunden ausbezahlt<br />

werden. Ebenso bei den Geschenkmünzen ist eine deutliche Steigerung<br />

erkennbar. Es sind derzeit € 80.000,-- im Umlauf.<br />

Diese positiven Auswirkungen sind das Resultat der vielen gemeinsamen<br />

Aktionen und Feste, die der Verein mit der <strong>Wir</strong>tschaft<br />

und der Gemeinde erfolgreich durchgeführt hat.<br />

Die Auflage der Zeitung <strong>Hainfeld</strong><strong>Info</strong> wurde unter Helmut Stacher<br />

von 8.000 Stk. auf 15.000 Stk. aufgestockt und wird mittlerweile<br />

bis Berndorf verschickt.<br />

Ein weiterer wichtiger Baustein bestand darin, <strong>Hainfeld</strong> im Advent<br />

groß herauszuputzen und möglichst viele Kunden nach<br />

<strong>Hainfeld</strong> zu bringen. Das große Gewinnspiel mit Autoverlosung<br />

zu Silvester, der riesige Adventkranz und der Adventkalender<br />

mit seinen gemalten Glasbildern am Viktor Adler Platz haben<br />

dazu beigetragen, <strong>Hainfeld</strong> als die Einkaufsstadt im Gölsental<br />

zu etablieren.<br />

„So große Projekte zu realisieren und in die<br />

Tat umzusetzen, das erfordert nicht nur viel<br />

Planung, es muss auch die Zusammenarbeit<br />

im Verein funktionieren. Ich möchte mich daher<br />

auch ganz herzlich bei der Stadtgemeinde<br />

<strong>Hainfeld</strong>, besonders bei Bürgermeister Albert<br />

Pitterle und seinem Team bedanken, die<br />

diese positive Bilanz durch die Schaffung der<br />

Infrastruktur erst ermöglicht hat,“ resümiert<br />

Helmut Stacher.<br />

„Mein ganz besonderer Dank gilt meinem<br />

gesamten Team und allen Mitgliedern des<br />

Vereins für das entgegengebrachte Vertrauen,<br />

für die Unterstützung und vor allem für<br />

die Mitarbeit bei den Projekten.“<br />

„Meinem Nachfolger Gerd Novacek wünsche<br />

ich in dieser Funktion viel Erfolg und mögen<br />

Sie ihm auch das nötige Vertrauen entgegenbringen,<br />

wie es mir seinerzeit vorausgeschickt<br />

worden ist.“<br />

Anita Zehetmayer


<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er_Silan_E-Bike_89,5x128_Wo24_Layout 1 17.05.11 08:08 Seite 1<br />

2-11<br />

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2-11<br />

Der Traum vom Nähcafé<br />

Die 24-jährige <strong>Hainfeld</strong>erin Romana Zöchling ist eine jener jungen Frauen, für die<br />

Begriffe wie Vernetzung und Kooperation gepaart mit einem hohen Anspruch an individuelle<br />

Freiheit nicht nur wichtige Werte sind, sondern die diese Begriffe auch durch<br />

ihre Arbeitsweise mit Leben erfüllen kann.<br />

Ich besuchte die Jungdesignerin in ihrem Wohnatelier<br />

in Wien 5, wo sie zusammen mit ihrem Freund, dem<br />

Musiker Tobias Wurscher, lebt.<br />

Sie arbeitet gerade intensiv an ihrer Abschlussarbeit für<br />

die Modedesignklasse der Kunstuniversität Linz (in Kooperation<br />

mit der Modeschule Hetzendorf). Der von ihr<br />

seit dem 3. Semester gewählte Fokus liegt dabei auf der<br />

Modisterei.<br />

Romana Zöchling: „Auch wenn ich das Nähen liebe,<br />

reizte es mich, so ein altes Handwerk zu lernen. Ich liebe<br />

bei diesem Arbeitsschritt besonders das feine Modellieren<br />

mit der Hand, mit viel Gefühl in den Fingerspitzen.<br />

Die Kreation eines Hutes lässt große Materialfreiheit zu.<br />

Man kann sich auf den Prozess einlassen.“<br />

Die Leidenschaft zum Nähen hat Romana Zöchling<br />

wohl in den Genen, denn auch ihre Oma und Mama sowie<br />

einige Tanten nähen gut und viel. Und so wechselte<br />

sie nach Volks- und Hauptschule in <strong>Hainfeld</strong> in die Modeschule<br />

nach Krems. Danach arbeitete sie eineinhalb<br />

Jahre in der geschützten Werkstätte in St. Pölten, eine<br />

- wie sie betont - sehr wichtige Lebenserfahrung.<br />

Vielleicht hat sich ja dort auch ihr pädagogisches Talent ausgeprägt,<br />

denn: „Seit ich 17 war, träume ich davon, ein Nähcafé<br />

zu eröffnen,“ erzählt die quirlige <strong>Hainfeld</strong>erin. „Der Trend zum<br />

Nähen ist spürbar. Man will wieder Kleidung tragen, deren Herkunft<br />

man kennt - weg von der Massenindustrie. Viele lassen<br />

die Nähmaschine der Mutter herrichten oder kramen alte Stoffe<br />

hervor.“ Romana Zöchling weiß, wovon sie spricht. Seit einiger<br />

Zeit gibt sie im Atelier der Gebrüder Stitch einmal pro Woche<br />

sogenannte „stiching-sessions.“ „Manche Teilnehmer kommen<br />

nur 2x, andere waren schon 20x da,“ erzählt sie. „Beim Nähen<br />

muss man ja unglaublich geduldig sein. Das nervt, aber man<br />

lernt damit umzugehen. Und wenn man dran bleibt, stellen sich<br />

die Erfolge ein. Das ist urschön zu sehen.“<br />

Um ihren eigenen Stil weiter zu entwickeln, hat sie in den letzten<br />

Jahren auch verschiedene Praktika bei Wiener Modelabels<br />

absolviert. Diese haben klingende Namen wie Elfenkleid, Gebrüder<br />

Stitch, Pia Mia, Jessica Lopez, Verhutung oder Amateur.<br />

Ganz allgemein freut sie sich über den Trend, in der Szene auf<br />

Kooperation statt Konkurrenz zu setzen. Verkauft wird z.B. bei<br />

Sample Sales, wo sich Kolleginnen für 1-2 Tage ein Lokal mieten<br />

und abverkaufen. Und so nennt R. Zöchling als Vorbilder auch<br />

kleine Labels und 1-Frau Unternehmungen. „Mode machen und<br />

trotzdem nicht abheben“ lautet die Devise. Abgehoben hat sie<br />

trotzdem schon 2x - zu Jungdesignershows nach Göteborg und<br />

Tokio, wo sie auch Modeikonen wie Yamamoto persönlich kennenlernen<br />

durfte.<br />

Im Juni sind einige ihrer Arbeiten im Rahmen des Unit-F Festivals<br />

„fashion & photography“ zu sehen. Interessierte finden<br />

auch Fotos unter www.azubis.ufg.ac.at.<br />

Alexandra Eichenauer-Knoll<br />

Ein Hutmodell von Romana Zöchling, Fotos: Severin Koller.


2-11<br />

Girl´s Day<br />

Mag. Martina Eigelsreiter ist geborene<br />

<strong>Hainfeld</strong>erin mit Wohnsitz in <strong>Hainfeld</strong>.<br />

Nach Abschluss ihres Studiums für Publizistik<br />

und Kommunikationswissenschaften<br />

& gewählte Fächerkombinaton<br />

(spezielle Betriebswirtschaft an der<br />

<strong>Wir</strong>tschaftsuniversität Wien, Schwerpunkte:<br />

Marketing, Werbewissenschaft<br />

und Marktforschung) und für Publizistik<br />

und Kommunikationswissenschaften<br />

& Politikwissenschaft ist sie seit 2006<br />

Leiterin des Frauenbüros der Stadt St.<br />

Pölten. In diesem Zusammenhang hat sie für unsere LeserInnen<br />

zum Thema Frauen nachstehenden Artikel verfasst:<br />

Das St. Pöltner Rathaus im Zeichen der Frau<br />

Seit dem 1. März 2006 gibt es in St. Pölten mit dem Frauenbüro eine<br />

zentrale Ansprechstelle für Frauen. Mag. Martina Eigelsreiter ist als<br />

Frauen- und Gleichbehandlungsbeauftragte sowohl für die äußere<br />

als auch für innere Frauenpolitik der Stadt zuständig.<br />

Das Frauenbüro dient als Anlaufstelle für ratsuchende Frauen, kooperiert<br />

mit frauenspezifischen Einrichtungen, betreibt Vernetzungsund<br />

<strong>Info</strong>rmationsarbeit und organisiert Veranstaltungen, Vorträge,<br />

Lesungen und Ausstellungen.<br />

Als Frauenbeauftragte ist es Martina Eigelsreiter aber auch ein wesentliches<br />

Anliegen, Mädchen für die Themen Gleichbehandlung<br />

und Chancengleichheit zu interessieren und zu sensibilisieren. So<br />

öffnet das Rathaus jedes Jahr am letzten Donnerstag im April die<br />

Pforten für Schülerinnen, die am sogenannten „Girls´ Day“ die Gelegenheit<br />

haben, Magistratsabteilungen zu besuchen und dort technische<br />

Berufe kennen zu lernen. Hintergrund für diesen Aktionstag<br />

ist die Tatsache, dass sich Mädchen nach wie vor häufig an so genannten<br />

Frauenberufen orientieren. Der Girls‘ Day verfolgt das Ziel,<br />

Mädchen zu ermutigen, die Vielfalt ihrer Begabungen zu nutzen<br />

und sich auch für Berufe in neuen zukunftsträchtigen Branchen zu<br />

interessieren. Am diesjährigen Girls‘ Day, der am 28. April stattfand,<br />

freute sich die Frauenbeauftragte besonders, die Polytechnische<br />

Schule <strong>Hainfeld</strong> mit ihrer Lehrerin Renate Schauderer im Rathaus<br />

begrüßen zu dürfen.<br />

NÖ Frauentelefon: Mit der Beratungs-Hotline des NÖ<br />

Hilfswerks erhalten auch Frauen im ländlichen Raum die Möglichkeit,<br />

rasch, kostenlos und anonym Hilfe in Krisen zu finden.<br />

Das NÖ Frauentelefon ist Montag bis Freitag von 8 – 17 Uhr unter<br />

0800 800 810 zum Nulltarif erreichbar. Für rechtliche Fragen<br />

wird jeden Dienstag von 10 – 12 Uhr telefonische Rechtsberatung<br />

durch eine Juristin geboten.<br />

Frauenzentrum: Das Frauenzentrum ist eine Anlaufstelle<br />

für Mädchen und Frauen. Das Beratungsangebot ist leicht<br />

zugänglich, es wird rasche sowie unbürokratische Hilfe geboten<br />

und es wird versucht, die Potentiale und Stärken, die jede<br />

Frau in sich hat, zu forcieren. Frauen werden über ihre Rechte<br />

informiert und bei der Durchsetzung ihrer Interessen bei Behörden<br />

etc. unterstützt. Das Frauenzentrum soll aber auch ein<br />

Treffpunkt sein. Mädchen- und Frauenthemen werden mittels<br />

Vorträgen, Gesprächsrunden und Workshops aufgegriffen und<br />

bearbeitet. Zudem stehen mehrsprachige Expertinnen zur Verfügung.<br />

Kontakt: Linzerstraße 16, 3100 St. Pölten,<br />

Telefon: 0676/3094773, E-Mail: office@frauen-zentrum.at,<br />

Internet: www.frauen-zentrum.at<br />

Frauenhaus – „Haus der Frau:“ Ziel ist es, von Gewalt betroffenen<br />

Frauen und deren Kindern Schutz zu bieten. Das Frauenhaus<br />

St. Pölten ist rund um die Uhr geöffnet und Tag und<br />

Nacht unter der Telefonnummer <strong>02</strong>742/366514 erreichbar.<br />

Von li: Sabrina Brandstätter, Lisa Stocker, Yvonne Hohengartner, Maria Marin, Sabrina Lanker, Michaela Posch, Regina Schaupp, Romana Mairhofer, Magdalena Gramm,<br />

Jessica Linder, Petra Seisenbacher, Sophie Seidl, Julia Reischer, Denise Schmittner, Sabrina Resch, Kerstin Voglauer<br />

Nach den großen Erfolgen des Girls’Day in Amerika und Deutschland<br />

wurde auch in Niederösterreich der Mädchen-Zukunftstag<br />

nun bereits zum zehnten Mal, am 28. April <strong>2011</strong>, durchgeführt.<br />

Wie und was arbeitet man in Firmen, Büros, Redaktionsräumen,<br />

Werkstätten und Labors, wie findet man eigentlich einen Job<br />

und welche Ausbildung brauche ich für welchen Beruf<br />

Auf neugierige Fragen gab es Antworten von denen, die es wissen<br />

müssen - von Frauen, direkt im Beruf - bereit zu erzählen<br />

und ihren Arbeitsplatz vorzustellen.<br />

Die Schülerinnen der Polytechnischen Schule <strong>Hainfeld</strong> nahmen<br />

am Girl´s Day teil und besuchten das Magistrat St. Pölten, wo<br />

Frau Mag. Martina Eigelsreiter für die Organisation zuständig<br />

war. Nach einem einführenden Referat über grundlegende Themen<br />

wie Jobsuche und Bewerbung, wurden die Schülerinnen je<br />

nach Interesse in Gruppen eingeteilt. Von den jeweiligen Mitarbeitern<br />

des Magistrats wurden den Mädchen die Berufsbilder<br />

in den Bereichen Bauamt, Stadtarchäologie, Stadtplanung und<br />

Umwelttechnik vorgestellt.


2-11<br />

Die Frau und ihre Haut<br />

„Frau Dr. Mairhofer: Frauen sind besonders auf ihr äußeres Erscheinungsbild<br />

und damit ihre Haut bedacht. Was kann Frau<br />

ihrer Haut Gutes tun“<br />

„Unsere Haut stellt unsere Repräsentation nach außen dar, ist<br />

das Stück Kleidung, das wir ein Leben lang tragen.<br />

In erster Linie ist es wichtig, mögliche Veränderungen untersuchen<br />

zu lassen, da sowohl die Erkrankungsraten von hellem als<br />

auch dunklem Hautkrebs steigen, ein ernstzunehmendes Thema.<br />

Die Veränderungen sind oft klein und für den Laien oft unscheinbar,<br />

eine frühzeitige Diagnose bestimmt aber beträchtlich<br />

die Prognose.<br />

Vorbeugend ist somit eine einmal jährliche hautärztliche Untersuchung<br />

als auch konsequenter Sonnenschutz mit hohen<br />

Lichtschutzfaktoren. Abgesehen von der Reduktion des Risikos<br />

an Hautkrebs zu erkranken, beugt diese Maßnahme auch der<br />

Hautalterung vor.“<br />

„Wie sehen Sie das Thema Hautalterung und was kann Frau<br />

dagegen tun“<br />

„Ein bewusster Umgang mit der Sonne ist ein wesentlicher Faktor.<br />

Zusätzlich gibt es ein anlagebedingtes Potential der Ausprägung<br />

der Hautalterung, sowie die viel wesentlicheren, da beeinflussbaren<br />

Faktoren, die den Grad der Hautalterung bestimmen:<br />

Ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige<br />

Bewegung, Sonnenschutz. Spätestens ab dem 30. Lebensjahr beginnt<br />

die Haut langsam zu altern, dies ist auch der Zeitpunkt,<br />

um mit regelmäßiger typgerechter Pflege zu beginnen. Erfahrungsgemäß<br />

ist es oft schwierig, das richtige Produkt zu finden,<br />

da die Haut ein sehr individuelles Organ ist. Eine fachärztliche<br />

Beratung ist hier auf jeden Fall hilfreich. Hinzu kommen jahreszeitliche<br />

und auch hormonelle Veränderungen, die mitbedacht<br />

werden müssen und die Entscheidung für ein Pflegeprodukt mit<br />

beeinflussen.“<br />

„Können Sie Falten etwas abgewinnen“<br />

„Das Thema Falten sehe ich sehr differenziert.<br />

Der Wunsch nach völliger Faltenfreiheit wird durch die Medienwelt<br />

immer wieder propagiert, ist aber unrealistisch und hat<br />

meiner Meinung nach nichts mit Ästhetik zu tun.<br />

Es gibt auch Falten, die sehr positiv sind, so wie z.B. Lachfalten.<br />

Sie vermitteln eine sympathische Ausstrahlung.<br />

Andere wiederum, wie die Zornesfalte auf der Stirn, können ein<br />

sehr angespanntes Bild vermitteln und nach einer Behandlung<br />

zu einer deutlich positiveren und entspannteren Ausstrahlung<br />

beitragen.<br />

Die Kunst des behandelnden Arztes liegt darin, das Gesicht der<br />

Patientin richtig zu lesen und in einem ausführlichen Gespräch<br />

ein gemeinsames Ziel zu definieren. Das Ergebnis sollte ein natürliches<br />

sein, ein wenig mehr Frische und Entspanntheit.<br />

Der individuelle Ausdruck darf aber nie verloren gehen, zusammenfassend<br />

kann man sagen: Weniger ist mehr. Und eine natürlich<br />

wirkende frische Ausstrahlung stellt dann wieder einen<br />

kleinen Mosaikstein in der weiblichen Zufriedenheit dar.“<br />

Danke für das Interview!<br />

Anita Zehetmayer<br />

10<br />

Dr. Daniela Mairhofer, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten<br />

Wahlärztin, 3170 <strong>Hainfeld</strong>, Hauptstraße 7, Tel: <strong>02</strong>764 2610-0, www.hautarzt-hainfeld.at<br />

Foto: privat


2-11<br />

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11


2-11<br />

Ein Zebra<br />

zum Wohlfühlen<br />

Die Zebralounge in <strong>Hainfeld</strong> bietet seit einem Jahr nicht nur bunte Cocktails, sondern<br />

auch interessante Events. Anlass genug, die engagierte 31-jährige Jungunternehmerin<br />

Marianne Gansch nach ihren Konzepten und Erfahrungen zu fragen.<br />

„Woher kommt das Zebra“<br />

„Ich war schon immer ein Fan von<br />

Wildtieren aller Art. Für die Bar<br />

wünschte ich mir braun-beige Töne<br />

zum Wohlfühlen. Elefanten passen<br />

nicht, weil grau und plump, Giraffenlounge<br />

ist als Wort ein Zungenbrecher<br />

- blieb die Zebralounge.<br />

Braun-beige Zebras gibt es also nur<br />

in <strong>Hainfeld</strong>.“<br />

„Warum Cocktails“<br />

„Ich mag keine Getränke mit Kohlensäure<br />

und trinke immer Fruchtsäfte.<br />

Da stößt man automatisch zu<br />

den Cocktails. Sie sind lecker, etwas<br />

für Genusstrinker. Ich mache auch<br />

Eigenkreationen, das macht mir<br />

Spaß.“<br />

„Wer gestaltet die Lounge“<br />

„Über die Tischlerei Krumböck bekam<br />

ich den Tipp für das St. Pöltner Designerduo<br />

NO MAD DESIGNERS. Ihre Idee war zu den braunbeige<br />

Tönen ein frisches Grün als Kontrast einzubringen, das<br />

sozusagen die „Savanne“ darstellt. Über die Lichttechnik kamen<br />

dann die Gelb- und Rottöne dazu. Gemeinsam entwickelten wir<br />

dann die Idee, Zebras auf Klebefolien als Wandgestaltung zu<br />

verwenden.“<br />

„Wo findet man noch Zebras“<br />

„Wichtig war mir das Zebra nicht zu dominant, sondern in witzigen<br />

Details zu zeigen. So findet man das Muster auf der Getränkekarte,<br />

den Kaffeeuntertassen, auf Polstern, Decken oder<br />

Schürzen. Und es gibt 2 ganz beliebte Zebra-Cocktails!“<br />

Marianne Gansch im Zebra-Outfit<br />

„Wer macht die gute Graphik“<br />

„Das Logo, die Graphik und alle<br />

Plakate für die Veranstaltungen<br />

macht mein Bruder, ein gelernter<br />

Mediendesigner und bekannt aus<br />

der Hip Hop Musikszene unter<br />

dem Namen Chill Ill. Auch meine<br />

Mutter hilft mir, sie macht jeden<br />

Sonntag frische Mehlspeisen. Der<br />

Papa ist für die groben Hausmeisterarbeiten<br />

zuständig.“<br />

„Wie wird man Unternehmerin“<br />

„Schon mit 17 träumte ich von einer<br />

eigenen Cocktailbar, hatte damals<br />

aber weder Erfahrung noch<br />

Eigenkapital. Seit damals arbeitete<br />

ich aber an den Wochenenden in der<br />

Gastronomie, auch während meiner<br />

8 Jahre auf der BH-Lilienfeld. Und<br />

irgendwann war es dann soweit. Bei<br />

einem Urlaub am Gardasee sah ich<br />

eine Bar und wusste: genau sowas<br />

will ich auch haben. Ich machte die<br />

Befähigungsprüfung für Gastronomie<br />

und Hotellerie am Wifi, dann die Diplom-<br />

Barkeeper Prüfung und weil<br />

mir das so Spaß machte noch den<br />

Kaffeebarista und die Weinfachfrau.“<br />

„Gab es Rückschläge“<br />

„Der erste Anlauf einer Standortgenehmigung schlug fehl und<br />

kostete mich 12.000 mühsam ersparte Euros. Da wird einem der<br />

Boden unter den Füßen weggezogen!“<br />

„Wie war der Anfang“<br />

„In den ersten 6 Monaten stand ich total unter Strom, habe<br />

alles noch selber geputzt und oft<br />

nur 3 Stunden geschlafen. Jetzt<br />

macht es erst so richtig Spaß, ich<br />

kenne den Rhythmus und habe<br />

schon viele nette Stammgäste.“<br />

„Wie geht man mit so einem schwierigen Grundriss um“<br />

„Die Gestaltung des schlauchartigen Grundrisses war nicht<br />

einfach. So fehlt leider ein Büro und ich muss alles mit einem<br />

Laptop an der Bar erledigen. Aber gerade die Enge im<br />

Mittelteil wird auch als Kuschelnische<br />

geschätzt. Den hinteren, größeren<br />

Raum halten wir flexibel, es gibt<br />

dort gemütliche Sitzgruppen, die<br />

für Livebands weggeräumt werden<br />

können. Über den Garten freue ich<br />

mich, so haben wir 120 m 2 Gastround<br />

ebenso viel Gartenfläche.“<br />

12<br />

„Wieso macht eine St. Georgnerin<br />

in <strong>Hainfeld</strong> eine Bar auf“<br />

„Da ich die letzten 10 Jahre im Bezirk<br />

Lilienfeld arbeitete und wohnte,<br />

wusste ich, dass in <strong>Hainfeld</strong> viel<br />

los ist. So gibt es hier derzeit ca. 20<br />

Lokale. Ich wollte auch eine Bar in<br />

einem lebendigen Ortskern haben,<br />

damit die Gäste mehr Angebot haben<br />

und die Lokale wechseln können.“<br />

„Ihr Leitspruch“<br />

„Wer nicht wagt, gewinnt nicht. Ich finde es schade, dass viele<br />

Leute neuen Ideen keine Chance geben. Ich werde auch oft gefragt,<br />

warum ich das als Frau alleine mache und den sicheren<br />

Beamtenjob aufgegeben habe. Ich bin einfach lebensfroh, will<br />

gestalten, nicht herumsudern, sondern ausprobieren.“<br />

Die Fragen stellte Alexandra Eichenauer-Knoll


2-11<br />

www.spknoe.at<br />

<br />

<br />

„ Sanieren kann sich rechnen.<br />

Mit einer s Energiesparfinanzierung.“<br />

Petra Kern<br />

Jetzt ist die beste Zeit für Sanieren, Kauf oder Neubau. Das günstige Zinsniveau macht Finanzierungen<br />

derzeit besonders interessant. Und das Beste daran: durch Zinsabsicherung, Fixzins und Ratenschutz<br />

sind Sie mit Ihrer s Energiesparfinanzierung auf der sicheren Seite. So sparen Sie nachhaltig Kosten und<br />

Energie. Mehr bei Ihrem Kundenbetreuer oder unter www.wohnquadrat.at<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

¬koda Grabner<br />

Traisner Straße 16<br />

3170 <strong>Hainfeld</strong><br />

Tel. <strong>02</strong>764/3767<br />

www.skoda-grabner.co.at<br />

<br />

Band: „Soulfish“<br />

Doris Krammer<br />

Harald Langthaler<br />

Friedrich Groiß<br />

David Knopp<br />

Manfred Schädl<br />

Sängerin<br />

Keyboard<br />

Gitarre<br />

Schlagzeug<br />

Bass<br />

Ansprechpartner: Harald Langthaler <strong>02</strong>764 / 8158<br />

Friedrich Groiß <strong>02</strong>723 / 8041<br />

13


2-11<br />

Laufende Erfolge der ASKÖ Sparkasse <strong>Hainfeld</strong><br />

Drei Siege feierten die<br />

Tischtennisspieler der seit<br />

1985 bestehenden Spielgemeinschaft<br />

Union St. Veit<br />

– ASKÖ Sparkasse <strong>Hainfeld</strong>.<br />

In der Unterliga Mitte<br />

gewannen Christoph Frank,<br />

Andreas Weitzl und Walter<br />

Windischberger souverän<br />

und ohne Niederlage. In zwei weiteren Klassen war die Gemeinschaft<br />

ebenso erfolgreich und im Jugendbewerb liegt die Spielgemeinschaft<br />

nach der Herbstrunde ebenfalls am 1. Platz.<br />

Ende April bereiteten<br />

sich einige<br />

Sportler der<br />

Leichtathletik und<br />

Triathlon Sparte<br />

im Trainingslager<br />

am Faakersee<br />

für die aktuelle<br />

Saison vor. Bei<br />

Michaela Rudolf<br />

stellte sich sogleich<br />

der Erfolg ein. Sie belegte beim Wettbewerb in Ebersdorf<br />

den hervorragenden 3. Platz in ihrer Altersklasse und erreichte<br />

nach 1,4 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und<br />

zehn Kilometer Laufen in einer Zeit von 2:08:59 Stunden das<br />

Ziel.<br />

Siegreich war auch Liane Zöchling.<br />

Sie gewann zuletzt in ihrer Altersklasse<br />

den Lauf auf den Hegerberg<br />

und beim 31. Straßenlauf in St.<br />

Veit. Ebenfalls in St. Veit gewonnen<br />

haben Melitta Schädl über zehn Kilometer,<br />

sowie Stefan Dutter und<br />

Andrea Weirer.<br />

Weiterhin von Sieg zu Sieg eilt<br />

Wolfgang Wallner. Nachdem Wallner<br />

von der ASKÖ Sparkasse <strong>Hainfeld</strong><br />

beim Wien Halbmarathon seine<br />

Klasse überlegen gewonnen hat, erreichte er in Podersdorf<br />

beim 4. Leuchtturmlauf abermals einen Sieg. Er gewann weiters<br />

in Bad Blumau in einer neuen Streckenrekordzeit. Am 15. Mai<br />

wurde Wallner überlegen Niederösterreichischer Marathonmeister.<br />

Dabei verbesserte er seine Bestzeit auf 2:31:20.<br />

Auch für die Kleinsten<br />

steht Laufen im Mittelpunkt.<br />

Am 27. August<br />

findet im Rahmen des<br />

<strong>Hainfeld</strong>er Stadtfestes<br />

ein Knirpselauf für<br />

Kinder bis acht Jahre,<br />

veranstaltet von der<br />

ASKÖ <strong>Hainfeld</strong>, statt.<br />

Rainer Engelscharmüllner<br />

Das<br />

Frauenbild<br />

aus der Sicht von Doris Lampl<br />

14


Gemeindenachrichten 2-<strong>2011</strong><br />

Sehr geehrte <strong>Hainfeld</strong>erInnen!<br />

Liebe Kinder und Jugendliche!<br />

Auch heuer wollen wir wieder gemeinsam mit der Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong>, den Vereinen und Institutionen<br />

das Ferienspiel <strong>2011</strong> präsentieren .<br />

<strong>Wir</strong> haben für Euch wieder ein sehr attraktives Programm zusammengestellt und hoffen, dass für<br />

jeden das Richtige dabei ist.<br />

Ein Ferienspiel ohne Vereinsmitglieder und den freiwilligen Helfern und Mitarbeitern von den verschiedensten<br />

Institutionen wäre nicht möglich.<br />

<strong>Wir</strong> möchten uns daher bei allen, die für die Vorbereitung und für ein gutes Gelingen des Ferienspiels<br />

verantwortlich sind, recht herzlich im Namen der Stadtgemeinde und in unserem Namen bedanken.<br />

Auf eines möchten wir aber noch aufmerksam machen, dass alle Anmeldungen verbindlich sein müssen,<br />

weil die Betreuung und Planung auf die Teilnehmerzahl abgestimmt werden muss!<br />

Es sind daher aus diesem Grund nur Anmeldungen mit der Unterschrift des Erziehungsberechtigten<br />

gültig. Anmeldungen sind generell bis 1 Woche vor dem Ferienspieltermin möglich.<br />

Alle <strong>Info</strong>rmationen und Termine findet Ihr auch unter<br />

http://hainfelder.ferienspiel.at<br />

<strong>Wir</strong> wünschen allen Kindern und Jugendlichen, die wieder bei den verschiedenen Ferienspielterminen<br />

mitmachen und natürlich auch den Betreuern ein schönes Ferienwetter und interessante Spiele.<br />

Viel Spaß,<br />

Eure Jugendgemeinderäte<br />

Andrea<br />

Norbert


Liebe <strong>Hainfeld</strong>erin!<br />

Liebe <strong>Hainfeld</strong>er!<br />

Die positive <strong>Wir</strong>tschaftsentwicklung in<br />

<strong>Hainfeld</strong> merkt man nun auch bei steigenden<br />

Gemeindeeinnahmen.<br />

Ein sparsamer und wirtschaftlicher Umgang<br />

mit den Gemeindefinanzen bleibt<br />

aber oberstes Ziel. Durch neue, moderne<br />

Systeme sollen die Abläufe in der Gemeindeverwaltung<br />

noch transparenter<br />

werden und die vorhandenen Mittel noch<br />

zweckmäßiger und wirtschaftlicher eingesetzt<br />

werden.<br />

Gemeindenachrichten 2-11<br />

Zusätzlich sollen heuer neue Projekte<br />

die Stadt <strong>Hainfeld</strong> weiterentwickeln.<br />

Ein neues Betriebsgebiet ermöglicht<br />

es <strong>Hainfeld</strong>er Betrieben sich zu vergrößern<br />

und neue Firmen in <strong>Hainfeld</strong> anzusiedeln,<br />

um zusätzliche Arbeitsplätze<br />

zu schaffen.<br />

Weiters soll neues Bauland für den Einfamilienhausbau<br />

umgewidmet werden.<br />

Auf den „Lehrbaumergründen“ wird mit<br />

dem Bau von 30 Eigentumswohnungen<br />

begonnen.<br />

Die Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong> arbeitet<br />

im Rahmen der NÖ Stadterneuerung<br />

an neuen Projekten. Es gibt 4 Arbeitskreise,<br />

bei denen weitere MitarbeiterInnen<br />

herzlich willkommen sind.<br />

Viele neue Projektideen sind schon geplant,<br />

von denen einige bereits heuer<br />

begonnen werden.<br />

Ein kurzer Auszug davon:<br />

• Schaffung von Vereinsund<br />

Jugendräumen<br />

• Neue soziale generationsübergreifende<br />

Wohnformen<br />

• Ein Heimat- und Geschichtsmuseum<br />

• Elektrotankstelle<br />

• Weitere Infrastruktur für zusätzliches<br />

Kulturangebot schaffen<br />

• Rad- und Fußwege in der Innenstadt<br />

ausbauen<br />

• Fremdenverkehrsangebot weiterentwickeln.<br />

Damit unsere Stadt <strong>Hainfeld</strong> noch lebens-<br />

und liebenswerter für unsere Gäste<br />

und uns wird.<br />

Ihr Bürgermeister Albert Pitterle<br />

Radweg Ramsau<br />

Der Radweg Richtung Ramsau<br />

soll im Laufe des Jahres fertiggestellt<br />

werden. Es betrifft den Abschnitt<br />

vom Gut Landstal bis zur<br />

Fa. Schmid.<br />

Voraussichtlicher Termin soll der<br />

September sein, bis die Arbeiten<br />

am Forstweg Zöchling abgeschlossen<br />

sind. Dann ist das<br />

Projekt Optimierung Radweg<br />

Gölsental in der Stadtgemeinde<br />

<strong>Hainfeld</strong> abgeschlossen.<br />

Sanierung<br />

Hauptplatz<br />

In den Ferien sollen die immer wieder<br />

lose werdenden Steinplatten,<br />

die die Fahrbahn und den Hauptplatz<br />

begrenzen, herausgenommen<br />

und durch farbigen Asphalt ersetzt<br />

werden. Dadurch kann die lineare<br />

Struktur des Platzes erhalten werden.<br />

Weiters sollen die Stiegen und<br />

die lose Umfassung der Plattform<br />

saniert werden. Die Bevölkerung<br />

wird zeitgerecht über den Termin<br />

der Arbeiten informiert.<br />

Aquakultur<br />

Auf Grund der mit 01. Oktober<br />

2009 in Kraft getretenen Aquakultur-Seuchenverordnung<br />

werden<br />

alle Besitzer von Fischteichen und<br />

Aquakultureinrichtungen, die sich<br />

bis dato noch nicht gemeldet haben,<br />

ersucht, sich bei der zuständigen<br />

Bezirksverwaltungsbehörde<br />

zu melden. Die Meldung dient der<br />

Erfassung und Genehmigung bzw.<br />

Registrierung aller Teichanlagen.<br />

Meldeformulare liegen beim zuständigen<br />

Amtstierarzt bzw. der zuständigen<br />

Amtstierärztin auf.<br />

Mopeds<br />

Nach der Übersiedelung der<br />

Werkstätte des Raiffeisen-Lagerhauses<br />

war es derzeit nicht mehr<br />

möglich, Mopedreparaturen und<br />

Pickerlüberprüfungen für Mopeds<br />

durchführen zu lassen.<br />

Über Initiative von StR Andreas<br />

Klos hat sich das Autohaus Othmar<br />

Bader bereit erklärt, ab sofort<br />

dieses Service zu übernehmen.


Bachbettflurreinigung<br />

Gemeindenachrichten 2-11<br />

Der Umweltausschuss der Gemeinde<br />

<strong>Hainfeld</strong> und die Mitarbeiter des Bauhofes<br />

veranstalteten wie jedes Frühjahr<br />

die Bachbettflurreinigungsaktion.<br />

Dabei wurden die Uferbereiche der<br />

Gölsen, des Ramsauer- und des Fliedersbaches,<br />

der Kinderspielplatz, das<br />

Kirchtal, das Bahnhofsareal sowie die<br />

Spazierwege am Vollberg gesäubert.<br />

Insgesamt wurde fast eine Tonne Müll,<br />

das sind 80 Müllsäcke, gesammelt.<br />

Freiwillige Feuerwehr<br />

<strong>Hainfeld</strong><br />

Neue Uniformen!<br />

Die Freiwillige Feuerwehr ist im Begriff,<br />

neue Ausgehuniformen anzuschaffen;<br />

die Gemeinde <strong>Hainfeld</strong> wird sich mit<br />

einer finanziellen Unterstützung daran<br />

beteiligen.<br />

Neue Bar am Waldfest!<br />

Die Freiwillige Feuerwehr <strong>Hainfeld</strong><br />

errichtet zur Zeit eine neue Bar auf<br />

dem Waldfestgelände am Vollberg.<br />

Die Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong> stellt dafür<br />

das benötigte Holz zur Verfügung.<br />

Weiters werden die Arbeiten durch<br />

Mithilfe der Arbeiter des Bauhofes unterstützt.<br />

Kinderspielplatz<br />

An den bestehenden Bäumen rund<br />

um den Kinderspielplatz wurde von<br />

einer entsprechenden Fachfirma und<br />

unter Mithilfe der Arbeiter des Bauhofs<br />

ein Pflegeschnitt vorgenommen.<br />

Diese Maßnahme war unbedingt erforderlich,<br />

da die Gefahr, dass abgestorbene<br />

Äste herunterfallen und<br />

Menschen verletzten könnten, schon<br />

zu groß war.<br />

UV-Entkeimungsanlage-Sauberes Wasser<br />

Die Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong> investierte<br />

€ 42.000,-- in eine neue Entkeimungsanlage<br />

für eine sichere Trinkwasserversorgung.<br />

Die Sanierung war notwendig geworden,<br />

da auf Grund neuer technischer<br />

Erkenntnisse und von gesetzlichen Vorgaben<br />

eine höhere Wattzahl zur Wasserentkeimung<br />

erforderlich wurde. Die in die<br />

Jahre gekommene UV-Entkeimungsanlage<br />

wurde von Grund auf erneuert, damit<br />

sichergestellt wird, dass alle, auch bisher<br />

nicht messbaren Keime neutralisiert werden.<br />

Der Einbau in die drei Hochbehälter<br />

Landstal, Kirchtal und Hinterleiten erfolgte<br />

maßgeblich unter der Aufsicht durch Gemeinde-Wassermeister<br />

Werner Reischer.<br />

Durch seine große fachliche Kompetenz<br />

und seine engagierte Mitarbeit konnten<br />

die Kosten erheblich gesenkt und damit<br />

das Gemeindebudget entlastet werden.<br />

Mit dieser Maßnahme wurde sichergestellt,<br />

dass der <strong>Hainfeld</strong>er Bevölkerung<br />

Trinkwasser in höchster Qualität zur Verfügung<br />

steht. Im Gegensatz zu anderen<br />

Gemeinden und Wasserversorgungsunternehmen<br />

wird dem <strong>Hainfeld</strong>er Trinkwasser<br />

kein Chlor zugesetzt. Die Entkeimung<br />

erfolgt ausschließlich durch die neue UV-<br />

Anlage.<br />

Rasche Hilfe für Brandopfer in <strong>Hainfeld</strong><br />

LAbg. Herbert Thumpser übergab an <strong>Hainfeld</strong>s Bürgermeister<br />

Albert Pitterle, die anlässlich der Maikundgebung am 29.4.<strong>2011</strong><br />

vom Präsidenten des sozialdemokratischen Gemeindevertreterverbandes<br />

(GVV) NÖ LAbg. Rupert Dworak zugesagte Soforthilfe<br />

in der Höhe von EUR 2.000,-- für die Opfer des Wohnhausbrandes<br />

in <strong>Hainfeld</strong>. Zu diesem Zweck wurde von der<br />

Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong> ein Spendenkonto eingerichtet, dessen<br />

Gelder sofort und unbürokratisch den Brandopfern zur Verfügung<br />

gestellt werden. Auch am Wochenmarkt jeden Freitag steht ab<br />

sofort eine Spendenbox bereit<br />

Foto:<br />

LAbg. Herbert Thumpser, Bürgermeister Albert Pitterle<br />

und Ingrid Grabner vom Stadtmarketingverein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“


Gemeindenachrichten 2-11<br />

Pilotprojekt IKS –<br />

Gemeindekontrolle mit neuem System<br />

Die Gemeinde <strong>Hainfeld</strong> wurde von der<br />

Kommunalakademie NÖ als eine von<br />

fünf Gemeinden in NÖ ausgesucht, kostenlos<br />

an einem Pilotversuch teilzunehmen.<br />

IKS steht für Interne Kontrollsysteme<br />

der Verwaltungsabläufe in Gemeinden.<br />

Der Nutzen von IKS wird wie folgt formuliert:<br />

Verhinderung bzw. Aufdeckung<br />

von Schwachstellen und Lücken, Reduzierung<br />

des Amts- und Organhaftungsrisikos,<br />

Sicherheit durch Transparenz der<br />

Abläufe, Risken und Kontrollen, bessere<br />

Qualität der Arbeitsabläufe, Stärkung<br />

des Kontrollbewusstseins der Gemeindebediensteten,<br />

Unterstützung bei Erreichung<br />

der Gemeindeziele, Möglichkeiten<br />

der Kosten- und Zeitersparnis.<br />

IKS zeigt Einsparungseffekte und sinnvolle<br />

Reformschritte im öffentlichen Sektor<br />

und damit letztendlich mehr Bürgerservice<br />

auf.<br />

Das Projekt in unserem Gemeindeamt<br />

wird im Herbst abgeschlossen sein.<br />

WICHTIGE<br />

TELEFONNUMMERN<br />

FÜR DEN NOTFALL:<br />

ROTES KREUZ<br />

Notruf 144<br />

Krankentransport: 14844<br />

Service allgemein: 059144<br />

Rotes Kreuz <strong>Hainfeld</strong><br />

Büro: 059144/61400<br />

POLIZEI<br />

Notruf 133<br />

Polizei <strong>Hainfeld</strong> 0591333122<br />

FEUERWEHR<br />

Notruf 122<br />

Volkshochschule <strong>Hainfeld</strong><br />

Das Sprachenangebot der VHS wird<br />

im Herbst erweitert. Französisch mit<br />

Mathias Gruber aus Rohrbach und<br />

Deutsch als Fremdsprache mit Katharina<br />

Sörös aus Kaumberg. In den beiden<br />

Sprachen ist auch ab sofort Nachhilfe<br />

möglich.<br />

In den Ferien bietet die VHS wieder<br />

Nachhilfe an, und zwar in den Fächern<br />

Mathematik, Chemie, Physik, Deutsch,<br />

Spanisch und Französisch.<br />

Preise:<br />

Russisch bzw. Englisch:<br />

Einzelstunde € 18.-<br />

Gruppen 3-4 Teilnehmer € 90.-<br />

Gruppen ab 5 Teilnehmer € 60.-<br />

Für Gruppen ist nur die Buchung<br />

von 10 UE möglich.<br />

Erna Baumgarten, VHS-Leiterin<br />

Die Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong><br />

gratuliert den neuen <strong>Hainfeld</strong>erInnen:<br />

Lena Grasberger mit der Mutter Verena, Jonas und den Gratulanten<br />

Vzbgm. Monika Kahlfuß, GR Monika Leitner<br />

Johanna Neureiter mit der Mutter Birgit Neureiter, Vater Rainer Engelscharmüllner<br />

und den Gratulanten Vzbgm. Monika Kahlfuß und GR Monika Leitner<br />

GEBURTEN:<br />

GRASBERGER Lena<br />

NEUREITER Johanna<br />

TODESFÄLLE:<br />

SCHÖBINGER Maria, geb. 1930<br />

DAXBÖCK Anna, geb. 1920


2-11<br />

Feiern Sie mit uns am 10. Juni Vatertag<br />

Zu gewinnen eine Fahrt<br />

mit dem Rallye-Fahrer<br />

Matthias Knar<br />

BOXENSTOP am Freitag 10.Juni <strong>2011</strong>, 9.00 – 12.00 und 14.00 – 17.00<br />

• Ralley-Feeling hautnah erleben<br />

• Kleine Überraschung für Väter die gerne Gas geben<br />

• Hauptgewinn: eine Fahrt als Co-Pilot mit MATTHIAS KNAR<br />

Hauptstraße 7, 3170 <strong>Hainfeld</strong> | T +43 2764 2313 | E apo.hainfeld@aon.at<br />

19


2-11<br />

Genoveva Scheibenreiterdie<br />

<strong>Hainfeld</strong>er Gemeindebäuerin<br />

Genoveva Scheibenreiter ist ausgebildete<br />

Facharbeiterin für Hauswirtschaft und bewirtschaftet<br />

gemeinsam mit ihrem Ehegatten<br />

Franz und den drei Kindern Regina,<br />

Lucia und Peter den landwirtschaftlichen<br />

Betrieb „Habauer“ in <strong>Hainfeld</strong>, Gegend<br />

Egg 27.<br />

Mit der Wahl durch die Mitglieder der <strong>Hainfeld</strong>er<br />

Bäuerinnen hat sie seit Herbst 2009 die Funktion der<br />

<strong>Hainfeld</strong>er Gemeindebäuerin übernommen.<br />

Zu den Hauptaufgaben einer Gemeindebäuerin zählt<br />

vor allem die Kommunikation mit den Mitgliedern im<br />

landwirtschaftlichen Bereich, die Organisation von<br />

Kursen und Seminaren für die Mitglieder, die Traditions-<br />

und Brauchtumspflege. In diesem Zusammenhang<br />

legt sie auch besonderen Wert auf die Zusammenarbeit<br />

mit dem örtlichen Bauernbund und mit der<br />

v.l. Anna Gramm, Maria Kahrer und Seminarbäuerin Eva Hagl - Lechner<br />

Erste Reihe: Regina Schmölz, Anna Labenbacher, Ingrid Staudinger, Roswitha<br />

Fischer, Regina Blühberger, zweite Reihe: Theresia Zeller, Karin Stella, Maria<br />

Kahrer, Gertraud Lurger, Genoveva Scheibenreiter<br />

Pfarre. Für die Öffentlichkeitsarbeit und die überregionalen Bereiche<br />

arbeitet die Gemeindebäuerin eng mit der Bezirksbäuerin<br />

zusammen.<br />

Die von ihr organisierten Kurse für Kochen und Backen, der<br />

Handarbeitskurs oder der Tanzkurs werden gerne angenommen<br />

und sind gut besucht, ebenso der jährliche Wandertag findet<br />

großen Anklang. Für den Herbst ist ein Erste Hilfe Kurs geplant.<br />

Genoveva Scheibenreiter ist es ein großes Anliegen, die Gemeinschaft<br />

der Bäuerinnen im Ort zu erhalten und mit künftigen<br />

gemeinsamen Projekten noch weiter auszubauen.<br />

Anita Zehetmayer<br />

Fotos. privat<br />

Schleichende Krankheit - Knochenschwund oder Osteoporose.<br />

Frauen und Männer erreichen heute ein höheres Lebensalter<br />

und damit auch verschiedene Krankheiten z.B. Knochenschwund<br />

oder Osteoporose. Es ist eine Erkrankung, die zu einer<br />

verminderten Knochenfestigkeit und damit einer erhöhten<br />

Knochenbrüchigkeit führt. Mit Eintritt in die Pubertät nimmt<br />

die Knochenmasse sprunghaft zu – nach dem Eintritt in den<br />

Wechsel kommt es zu einem beschleunigten Verlust an Knochenmasse.<br />

Knochendichtemessungen sollte man ab dem 50.<br />

Lebensjahr durchführen lassen. 4 von 10 Frauen erleiden im<br />

Laufe eines Lebens zumindest einen Osteoporose bedingten<br />

Knochenbruch. Der fortgeschrittene Knochenschwund mit<br />

eingebrochenen <strong>Wir</strong>belkörper führt zum akuten Schmerz.<br />

Ärztliche Behandlung ist notwendig!<br />

Vorbeugen kann man mit kalziumreicher Ernährung, Vitamin<br />

D, viel Bewegung in frischer Luft und gezielter Gymnastik.<br />

Durch gezieltes Training nimmt die Knochenmasse zu, d.h.<br />

der Knochen wird dichter und stärker – ein Muskelkorsett wird<br />

aufgebaut. Dadurch wird die Sturzgefahr im höheren Alter<br />

verringert. Und wer nicht stürzt, bricht sich auch keine Knochen,<br />

vor allem nicht den Oberschenkelhals.<br />

Der Tagesbedarf sollte 1.500 mg Kalzium täglich betragen.<br />

z.B. 1 Glas Milch, 5 dag Parmesankäse, ¼ l Joghurt, 4 Stück<br />

Vollkornbrot, 20 dag Broccoli (oder anderes Vitamin C-reiches<br />

Gemüse).<br />

Im Kneipp Aktiv-Club<br />

werden Kurse am Dienstag<br />

von 17.30 Uhr bis<br />

18.30 Uhr in der Volksschule<br />

<strong>Hainfeld</strong> angeboten.<br />

Termine werden im<br />

Kneipp – Schaukasten<br />

angezeigt.<br />

20


2-11<br />

Bauernladen <strong>Hainfeld</strong>, Hauptstraße 18<br />

Tel. u. Fax: <strong>02</strong>764/30328, E-Mail: bauernladen-zuber@compmodedvd.at<br />

Silvia Zuber, die Inhaberin des Bauernladen <strong>Hainfeld</strong> hat nach<br />

einigen Umbauarbeiten wie z.B. einem neuen Geschäftseingang<br />

auch das Sortiment noch erweitert.<br />

Neben den schon bisher angebotenen Waren wie verschiedenste<br />

Käsesorten von Kuh, Schaf und Ziege, Wurst- und Fleischwaren<br />

und den hausgemachten Mehlspeisen wird ab sofort täglich<br />

frisches Körndl-, Nuss- und Bauernbrot zum selber Fertigbacken<br />

angeboten.<br />

Die Angebotspalette im Bauernladen reicht weiters von div. biologischen<br />

Speiseölen, hausgemachten Curry-, Kräuter- u. mexikanischen<br />

Nudeln, Produkten von der Elsbeere wie Schokolade,<br />

Schnaps und Marmelade, Dirndlprodukte in Form von Schnaps,<br />

Likör, Saft, Tee, Marmelade, Schokolade und Müsliriegel bis hin<br />

zu verschiedenen Honigsorten.<br />

Für Freunde von Wildspezialitäten werden im Bauernladen<br />

Hirschwurst, Hirschkäswurst, Wildschinken und Hirschwürstl<br />

angeboten.<br />

Als Mitbringsel oder zu besonderen Anlässen werden gerne<br />

Geschenkkörbe, Wurst-, Fleisch- und Käseplatten sowie Nudelsträuße<br />

in verschiedenen Größen zubereitet.<br />

Öffnungszeiten: Montag geschlossen.<br />

Di – Sa 08.00 – 12.00 Uhr , Fr. 14.30 – 18.00 Uhr<br />

NEU: Mittwoch auch nachmittags<br />

von 15.00 Uhr – 18.00 Uhr geöffnet!<br />

Die Spenglerei Dachdeckerei Schöpf ist seit 15. April <strong>2011</strong><br />

in die Blumenstraße 18 übersiedelt.<br />

Tel. <strong>02</strong>764/67154 oder 0664/83300<strong>02</strong>.<br />

21


2-11<br />

10 Jahre Institut<br />

für Bildung & Kultur<br />

Monika Kinzl<br />

Im Jahr der Jubiläen feiert auch das „Institut für<br />

Bildung & Kultur“ sein 10-jähriges Bestehen. Aus<br />

diesem Anlass haben wir die Obfrau Monika Kinzl<br />

um ein Interview gebeten, um einige Geheimnisse<br />

vom Weg des Erfolges zu erfahren.<br />

Maria Schweiger<br />

und Ballettschulbetrieb begonnen. Der Erfolg gab uns recht und<br />

wir können heute auf die stolze Bilanz von 113 SchülerInnen in<br />

der Musikschule blicken.<br />

Bereits ein Jahr später wurden die Bereiche Nachhilfeschule,<br />

Sprachkurse für Kinder und Erwachsene, sowie diverse Seminare<br />

installiert.“<br />

Instrumentalunterricht Eröffnung der Musikschule 2004<br />

„Frau Kinzl, wie kam es<br />

zur Gründung des Vereines<br />

„Institut für Bildung<br />

& Kultur“<br />

„Der Verein wurde 2001<br />

von mir gegründet und<br />

umstrukturiert. Das Institut<br />

deckt nicht nur<br />

den Musikschulbereich<br />

ab, sondern bietet auch<br />

Nachhilfe für Schüler<br />

von der Volksschule bis<br />

zur Matura an. Aber auch<br />

Erwachsenenkurse sind<br />

ein Teil des Programmangebotes.“<br />

„Wie kam es zur „Clara<br />

Schumann Musikschule“<br />

„Im Jahr 2000, nach Spielsprachschule für Kinder<br />

meinem Ausscheiden aus dem Musikschulverband, wo ich 19<br />

Jahre lang die Musikschule leitete, entschloss ich mich gemeinsam<br />

mit Frau Maria Schweiger eine neue private Musikschule zu<br />

eröffnen. Unter der Devise „Frauenpower“ war es uns ein Anliegen,<br />

die neue Musikschule nach einer berühmten Musikerin zu<br />

benennen. Da Clara Schumann eine der bedeutendsten Pianistinnen<br />

und Komponistin ihrer Zeit war, fiel die Wahl auf sie.“<br />

„Wie ging dann die Erfolgsstory<br />

weiter“<br />

„Durch die große Nachfrage<br />

und die steigende Zahl<br />

der Teilnehmer mussten wir<br />

2004 die Schulungsräume<br />

erweitern und neu adaptieren.<br />

Auf ca. 200 m 2 stehen<br />

nun sechs Unterrichtsräume<br />

inklusive einem Tonund<br />

Gesangsstudio zur<br />

Verfügung.“<br />

„Welche Bereiche haben<br />

Sie im Laufe der Jahre<br />

weiter ausgebaut“<br />

„Parallel zur Musikschule<br />

hat sich der Ballettschulbereich<br />

etabliert.<br />

Eine weitere Schiene ist<br />

Ballett- und Jazzdancegruppe<br />

die Stimmbildung und die<br />

Gesangsausbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die<br />

sich großer Beliebtheit erfreut.“<br />

„Welche Perspektiven haben Sie für die Zukunft“<br />

„Weiterhin so ein motiviertes und qualifiziertes Team wie bisher,<br />

um den Anforderungen der KursteilnehmerInnen und SchülerInnen<br />

auch in Zukunft gerecht zu werden.“<br />

„Wie war der Start“<br />

„Mit 46 SchülerInnen haben wir im September 2001 den Musik-<br />

Danke für das Interview!<br />

22<br />

Institut für Bildung & Kultur, 3170 <strong>Hainfeld</strong>, Hauptstraße 22, Tel. 0676/4268617, e-mail: inbiku@kabsi.at


Cocktails schlürfen<br />

2-11<br />

Wo gibt´s das sonst noch<br />

<strong>Wir</strong> möchten Ihnen auch diesmal Produkte und Dienstleistungen vorstellen, die das Einkaufen in <strong>Hainfeld</strong> zu einem besonderen<br />

Vergnügen machen. Weil sie hochwertig sind, individuell angepasst oder weil sie ein Angebot darstellen, das in einem<br />

weiteren Umkreis seinesgleichen sucht.<br />

Einkaufen gehen und dann zur blauen Stunde mit<br />

einem leckeren Eistee entspannt chillen Oder abends<br />

mit Freunden zu guter Musik genussvoll Cocktails<br />

schlürfen In der <strong>Hainfeld</strong>er Zebralounge findet man<br />

hochwertige, internationale Cocktails genauso wie interessante<br />

Eigenkreationen der Besitzerin Marianne Gansch.<br />

Seit Mai gibt es wieder eine neue Barkarte, wo unter anderem<br />

auch der berühmte Appletini der Fernsehserie Scrubs<br />

zu finden ist. Auch das<br />

antialkoholische Angebot<br />

wurde erweitert<br />

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auszustatten.<br />

Übrigens, das erste Wiener Oktoberfest steht schon vor der Tür!<br />

23


2-11<br />

Frauen in der Pfarre <strong>Hainfeld</strong><br />

Gern wird darüber Klage geführt, dass die Frauen in der katholischen Kirche eher wenig zu melden<br />

haben. In unserer <strong>Hainfeld</strong>er Pfarre sind viele Frauen in unterschiedlichsten Gruppen, auch leitend,<br />

engagiert und beeinflussen somit auch verantwortlich das Leben in der Pfarre.<br />

Stellvertretend für alle sorgenden Frauen bitten wir nun einige vor den Vorhang. Diese Auswahl kann<br />

im Hinblick auf die vielfältigen Bereiche in der Pfarre und die zahlreichen Mitarbeiterinnen in <strong>Hainfeld</strong><br />

aus Platzgründen nur sehr unvollständig sein. <strong>Wir</strong> ersuchen Sie deshalb um Verständnis.<br />

Großer Dank gebührt allen Frauen, die sich für die Pfarre und somit unsere Ortskirche <strong>Hainfeld</strong> ein–<br />

setzen! Sie dürfen ruhig Applaus spenden!<br />

Statements zu Fragen:<br />

1. Aufgabengebiet in der Pfarre <br />

2. Warum machen Sie das<br />

3. Wie fühlen Sie sich als Frau<br />

in der Pfarre aufgehoben<br />

Personen (in alphabetischer Reihenfolge):<br />

Renate Albrecht<br />

1. Sammlerin in Kirche und Haussammlungen,<br />

Kirchenblattverteilerin.<br />

2. Mache es gerne, damit ich jemanden helfen<br />

kann, wenn es auch manchmal mühsam<br />

ist. Damit kann ich meinen Beitrag zur<br />

Hilfe leisten.<br />

3. Ich fühle mich gut aufgehoben.<br />

Helga Czerny<br />

1. Jungschar, Familienmesse, Kinderwortgottesdienste.<br />

2. Ich mache die Jungschar nun schon seit<br />

drei Jahren und es macht mir große Freude<br />

mit Kindern zu lachen, zu spielen, zu singen<br />

und Spaß zu haben. Ein jedes Kind ist<br />

einzigartig und gibt Energie und Lebensfreude<br />

an mich weiter.<br />

3. Ich fühle mich in der <strong>Hainfeld</strong>er Pfarre sehr gut aufgenommen,<br />

wir arbeiten untereinander sehr oft zusammen und können<br />

dadurch auch einiges bewirken und mitgestalten. Mir ist<br />

es sehr wichtig, dass es immer wieder Themenbereiche und<br />

Messen speziell für Kinder gibt.<br />

Erika Eder<br />

1. Organistin, Haussammlungen, Geburtstagsrunde,<br />

Lektorin, Kantorin, Pfarrgemeinderat,<br />

Besuchsdienst Krankenhaus.<br />

2. Es macht mir Freude, mit anderen Menschen<br />

in Kontakt zu treten, ihre Sorgen und<br />

Nöte zu teilen und durch die Sammlungen<br />

auch anderen notleidenden Menschen helfen<br />

zu können. „Wer singt, betet doppelt“<br />

– so ist es mir ein Anliegen, mit der Orgel<br />

die Lieder zu begleiten und dadurch den Gottesdienst zu bereichern.<br />

Besonders im Landespflegeheim ist diese musikalische<br />

Unterstützung sehr wichtig.<br />

3. In der Pfarre fühle ich mich gut aufgehoben.<br />

Roswitha Gramm<br />

1. Kinderliturgie (Familienmessen, Kinderwortgottesdienste,<br />

Kinderweihnacht,…),<br />

Ministranten, Rhythmische Messen, Ehejubilarefeier,<br />

Ehevorbereitungskurs, Kantorin,<br />

Lektorin, Pfarrgemeinderat.<br />

2. Ich engagiere mich in unserer Pfarre, weil<br />

es mir Freude macht und es mir ein Herzensanliegen<br />

ist, Kindern und Jugendlichen<br />

den christlichen Glauben näher zu bringen<br />

und christliche Werte erlebbar zu machen.<br />

Besonders wichtig ist mir dabei, dass der Glaube, den ich so<br />

bereichernd und wertvoll erlebe, lebendig und begeisternd vermittelt<br />

wird (was nicht immer leicht ist!). Mein ehrenamtliches<br />

Engagement ist für mich zugleich Bekenntnis und Berufung,<br />

Herausforderung und Erfüllung.<br />

3. Ich setze meine Talente als Frau gerne für die Pfarre <strong>Hainfeld</strong><br />

ein und fühle mich in unserer Pfarrgemeinschaft sehr gut aufgehoben.<br />

Es ist schön, zu beobachten, wie gut das Miteinander<br />

von Jüngeren und Älteren, Frauen und Männern funktioniert,<br />

da wir alle ein gemeinsames Ziel haben.<br />

Martina Habersatter<br />

1. Leitung Erstkommunionvorbereitung, Familienmesse,<br />

Kinderwortgottesdienste.<br />

2. Ich mache das alles, weil ich die guten Erfahrungen,<br />

die ich in meinem Leben mit<br />

dem Glauben gemacht habe, gerne weitergebe.<br />

3. Ich finde, dass wir gut zusammenarbeiten<br />

und einander mit Wertschätzung begegnen.<br />

Erika Habersatter<br />

1. Lektorin, Sammlerin in Kirche und Haussammlungen,<br />

Kirchenblattverteilerin, Adventkranzbinden.<br />

2. Ich engagiere mich, um auf diese Weise<br />

Gott zu dienen. Mir ist es wichtig, als Lektorin<br />

den Menschen Gottes Wort gut nahe<br />

zu bringen. Ich bringe die Zeitschriften<br />

„Kirche bunt“ und „Alle Welt“ gerne in die<br />

Häuser, weil sie eine Verbindung zur Weltkirche<br />

herstellen, besonders für jene, die nicht sonntäglich<br />

zum Gottesdienst kommen (können).<br />

3. Gott liebt alle Menschen gleich. Jeder, ob Mann oder Frau,<br />

der seinen Dienst in Demut verrichtet, trägt zur Harmonie der<br />

Pfarre bei. Ich fühle mich gut aufgehoben, auch durch die<br />

Wertschätzung von P. Paulus.<br />

24


2-11<br />

Maud Heigert<br />

1. Versorgung der Pfarrhausbewohner und<br />

-besucher.<br />

2. Ich habe Freude daran und es hält mich fit:<br />

Leute zu versorgen ist für mich schön.<br />

3. Ich fühle mich beschützt und sehr wohl.<br />

Cäcilia Hobl<br />

1. Betreuung Landespflegeheim, Lektorin,<br />

Sammlerin in Kirche und Haussammlungen,<br />

Kirchenblattverteilerin.<br />

2. Es macht mir Freude, auch mit über 90<br />

Jahren Lebensalter. Ein Lächeln der alten<br />

Menschen ist mir sehr viel Wert.<br />

3. In der Pfarre fühle ich mich sehr wohl.<br />

Elisabeth Kahrer<br />

1. Pfarrcafe, Agapen, Gottesdienst für Trauernde,<br />

Haussammlungen, Pfarrgemeinderat.<br />

2. Glaube und Gebet bedeuten mir viel, deshalb<br />

hole ich mir Kraft aus meinen Tätigkeiten<br />

in der Pfarre.<br />

3. Ich bin gerne unter netten Menschen,<br />

deshalb fühle ich mich in der Pfarre sehr<br />

wohl.<br />

Johanna Karrer<br />

1. Kirchenschmuck, Gratulationsrunde.<br />

2. Zuerst als „Einspringerin“ für Frau Anna<br />

Hilkesberger wurde ich später die Verantwortliche<br />

für den Blumenschmuck gemeinsam<br />

mit Frau Hilda Ployl. Ich liebe Blumen<br />

und möchte auch eine schön geschmückte<br />

Kirche haben.<br />

3. Glaube ist mir wichtig – ohne würde mir<br />

etwas fehlen, ich bin seit der Kindheit dabei.<br />

Hedda Kasser<br />

1. Obfrau Pfarrchor, Lektorin, Sammlerin in<br />

Kirche.<br />

2. Finde es wichtig, dass es einen Chor in<br />

einer Pfarre gibt, um an hohen Feiertagen<br />

und zu besonderen Anlässen die Messe<br />

mitzugestalten. Weiters schätze ich einen<br />

Choraustausch oder gemeinsame Projekte<br />

mit anderen Chören und Musizierenden. Hoch in der Wertigkeit<br />

steht bei mir auch die Gemeinschaft im Chor, die durch<br />

gemeinsame Aktivitäten gefestigt wird. Die Freude am Singen<br />

ist der alles bewegende Motor.<br />

3. In unserer Pfarre fühle ich mich als Frau sehr gut aufgehoben<br />

und akzeptiert- begründet in dem offenen Klima, das Gott sei<br />

Dank in unserer Pfarre herrscht.<br />

Christine Keiblinger<br />

1. Sammlerin in Kirche und Haussammlungen,<br />

Kirchenputz, Agapen, Pfarrgemeinderat.<br />

2. Wegen der Gemeinschaft mit und für Gott<br />

bin ich tätig, nicht für bestimmte Personen,<br />

denn ohne Glaube wäre mein Leben leer.<br />

Man kann sich gut daran festhalten.<br />

3. Eigentlich fühle ich mich in der Pfarre<br />

<strong>Hainfeld</strong> gut aufgehoben.<br />

Annemarie Lux<br />

1. Pfarrkirchenrat, Agapen, Lektorin, Kantorin,<br />

Sammlerin in Kirche.<br />

2. Ich engagiere mich, weil auch der „Betrieb“<br />

Kirche reibungslos funktionieren<br />

soll. Kirchliche Feiern und Veranstaltungen<br />

sollen zur Ehre Gottes festlich und harmonisch<br />

verlaufen, dafür arbeite ich so gut ich<br />

kann.<br />

3. In der Kirche – damit meine ich unsere Pfarre- fühle ich mich<br />

wohl und angenommen.<br />

Leopoldine Reischer<br />

1. Leiterin Kirchenputz, Sammlerin in Kirche<br />

und Haussammlungen, Kirchenblattverteilerin.<br />

2. Ich mache es gerne, habe Zeit und ich<br />

möchte eine saubere Kirche haben. Die<br />

„Putzgemeinschaft“ ist außerdem ganz<br />

einmalig!<br />

3. Ich fühle mich auch wegen der schönen Gemeinschaft gut in<br />

der Pfarre aufgehoben.<br />

Natascha Teufert<br />

1. MUKI - Runde.<br />

2. In der Muki – Runde besteht die Möglichkeit<br />

zum Austausch zwischen Eltern und<br />

Kindern in einem geschützten Rahmen. Das<br />

tut mir gut.<br />

3. Ich fühle mich in der Pfarre wohl.<br />

Montag, 15. August<br />

Messe und Pfarrfest<br />

anlässlich<br />

850 Jahre Pfarrjubiläum<br />

9.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche<br />

Im Anschluss rund um die Kirche Pfarrfest<br />

Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt<br />

- zahlreiche <strong>Hainfeld</strong>er Vereine sind mit dabei<br />

- Gstanzl-Musi der Stadtkapelle<br />

- Kinderbetreuung<br />

- Jubiläumsbier<br />

Die Pfarre lädt herzlich ein zu kommen<br />

Das Fest findet bei jedem Wetter statt<br />

25


2-11<br />

Hausvrouwen, alte und neue Richterinnen,<br />

Ehewirtinnen, Bürgerliche Frauenzimmer, Höbamminen, Hammerschmiedinnen,<br />

Erzherzoginnen, Bäuerinnen, Dienstbotinnen,<br />

Sommerfrischlerinnen, Gemeinderätinnen,...<strong>Hainfeld</strong>erinnen!<br />

Die Spurensuche nach <strong>Hainfeld</strong>er Frauen ist eng verbunden<br />

mit der Frage, wie und wann scheinen Menschen in<br />

historischen Aufzeichnungen überhaupt und Frauen im<br />

Besonderen auf<br />

Häufig finden sich Fakten im Zusammenhang mit Besitz und<br />

Rechtsangelegenheiten gehobener Schichten. Darüberhinaus<br />

dann, wenn ihnen etwas Besonderes zugestoßen ist (Hexenverfolgung)<br />

oder sie etwas Außerordentliches<br />

getan, einen Rechtsbruch, ein Verbrechen<br />

verübt haben. Andererseits wurde das gesamte<br />

Leben, von der Geburt bis zum Tod<br />

in den herrschaftlichen und kirchlichen<br />

Amtsstuben abgehandelt und damit können<br />

zumindest Namen und Eckdaten von<br />

<strong>Hainfeld</strong>erinnen in großer Vielzahl gefunden<br />

werden.<br />

Außer Elisabeth, Tochter des Babenbergers<br />

Leopold II und Frau des Ottakar von Steier<br />

im 11./12. Jahrhundert, deren <strong>Hainfeld</strong>-<br />

Connection heute eher kritisch gesehen<br />

wird 1) begegnet uns 1299 als nächste Frau<br />

Jevt. Richter Eberhard, ihr Mann und sie<br />

vermachen aus schlechtem Gewissen, wegen<br />

jahrelang unrechtmäßig eingenommener<br />

Maut ihren Besitz dem Abt von Heiligenkreuz.<br />

Aber, da diese Buße ohnehin<br />

erst nach ihrem Tod erfolgen sollte, war<br />

das ganz praktisch für sie. Elsbethen, die<br />

alte Richterin ist ein Jahrhundert später als<br />

einzige Frau Mitglied in der Frauenzeche<br />

unserer Lieben Frau in <strong>Hainfeld</strong>. Sie wird zwar so genannt, war<br />

aber niemals selbst Richterin, der Richter war nur ihr Mann. 2)<br />

28 Frauen 3) (und ihre Männer) werden namentlich als Opfer im<br />

Zusammenhang mit dem Türkeneinfall 1683 genannt und waren<br />

von dem unfassbar harten Schicksal der Verschleppung betroffen,<br />

bzw. drei wurden sofort erschlagen 4 ).<br />

Die <strong>Hainfeld</strong>erin Marie Prause war in der 1. Republik<br />

Gemeinderätin in <strong>Hainfeld</strong>.<br />

Als Frauen der <strong>Wir</strong>tschaft scheinen die Hammerschmiedinnen<br />

Rosina Mayer und Dorothea Schreckenfuchs im 17. Jahrhundert<br />

und im 19. Jahrhundert die Sensenfabriksinhaberin Josephine<br />

Scheyrer auf. Franziska Zeillinger wird 1878 als die letzte<br />

Gewerkin in der Ramsau bezeichnet. 9) Die Tradition der Frauen<br />

an der Spitze von metallverarbeitenden Betrieben setzten im 20.<br />

Jahrhundert Trude Grundmann und Lilly Gaschler/Alexandra<br />

Eichenauer-Knoll fort.<br />

Frauen und Politik war ebenfalls ein Thema<br />

in <strong>Hainfeld</strong>. An den Maikundgebungen<br />

1895 und 1908 in <strong>Hainfeld</strong> nahmen Frauen<br />

teil. Eine Fast-<strong>Hainfeld</strong>besucherin wäre<br />

Anna Altmann geworden. Sie wollte als<br />

Delegierte am Parteitag 1898/99 teilnehmen,<br />

die männlichen Genossen schrieben<br />

aber, „Frauen sind noch nicht so weit“ und<br />

luden sie wieder aus. 10) Als erste Gemeinderätin<br />

am 12.12.1918 wird Christine Rottensteiner<br />

nur einmal in der Zeitung erwähnt.<br />

Drei weitere Frauen waren ganz sicher in<br />

der ersten Republik bis 1934 auch im Gemeinderat<br />

<strong>Hainfeld</strong>s vertreten: Marie Pichowetz,<br />

Marie Prause und Anna Hummel. 11)<br />

Die christlichen Frauen fanden sich um die<br />

Jahrhundertwende in Frauenvereinen oft zu<br />

caritativem Zwecke zusammen. In den 30er<br />

Jahren forderten sie allerdings etwas gänzlich<br />

anderes, nämlich des nach Geschlechtern<br />

getrennten Badens im <strong>Hainfeld</strong>er Stadtbad!<br />

12)<br />

In der NS-Zeit erfüllten Frauen und Mädchen<br />

Positionen in Frauenschaft, BDM etc., waren aber von der<br />

offiziellen Politik ausgeschlossen, das hätte nicht zur Vorstellung<br />

der Frau als Mutter und Hausfrau gepasst, das aber angesichts<br />

der damals stark gestiegenen außerhäuslichen Arbeit der Frauen<br />

ohnehin nicht stimmig war. Stellvertretend für die Verfolgten<br />

der NS-Herrschaft nenne ich die Lehrerin Margarete Sigel, die<br />

für ihre Widerständigkeit ins KZ kam.<br />

Aus dem Rahmen fielen Frauen, denen behördlich eine unrechte<br />

Tat vorgeworfen wurde, und war sie auch noch so privat: Nicht<br />

namentlich genannte „ Bürgerliche Frauenzimmer“ des Marktes<br />

standen öfter wegen Zänkereien vor Gericht und wurden vom<br />

Rat ermahnt, die kaiserliche Ordnung einzuhalten. Vor Gericht<br />

standen auch unverheiratete schwangere Frauen (und die dazugehörigen<br />

Männer, soweit bekannt). Eine „Höbamin“ erfuhr<br />

eine Verurteilung wegen Abtreibung; sie wurde aber hinsichtlich<br />

ihrer Strafe, dem Hinausprügeln aus dem Ort, mit Milde<br />

behandelt. Was das genau heißen soll, weiß ich nicht, wurde<br />

sie weniger stark geprügelt 5) Die Hebammen waren durch die<br />

Jahrhunderte die wichtigsten Frauen im Ort. Es sei hier stellvertretend<br />

eine von 1945 genannt, Josefa Grill. 6)<br />

Einmal kam, anlässlich einer Pilgerreise nach Mariazell sogar<br />

Maria Theresia mit den Erzherzoginnen Maria Anna und Maria<br />

Antoinette nach <strong>Hainfeld</strong> und soll dort wo sich heute die Florianikapelle<br />

befindet, empfangen worden sein. 7)<br />

Im 19. Jahrhundert sieht sich der Abt von Lilienfeld bemüßigt,<br />

die <strong>Hainfeld</strong>erinnen wegen ihres Hanges zu Luxus abzumahnen.<br />

Auf welch geringe Anzahl von Frauen mag er sich bei den<br />

sozialen Gegebenheiten damals beziehen 8) A propos Luxus:<br />

Derselbe Abt stattete nach einem Brand das Stift wieder prachtvoll<br />

aus.<br />

Margarete Kowall<br />

Der 2. Teil der Dokumentation über die <strong>Hainfeld</strong>er Frauen<br />

folgt in der Ausgabe 3-<strong>2011</strong><br />

Anmerkungen<br />

1) Die Babenberger behaupteten gerne, dass Besitzungen immer schon ihnen<br />

gehört hatten und erst als Heiratsgut an andere gekommen wären und daher sind<br />

dementsprechende Aufzeichnungen des Landbuches von Österreich und Steier<br />

(1240/45) kritisch zu betrachten http://www.genealogie-mittelalter.de/babenberger_markgrafen_von_oesterreich/elisabeth_von_oesterreich_herzogin_von_steiermark_1111/elisabeth_von_babenberg_herzogin_von_steiermark_+_1111.html)<br />

15.5.<strong>2011</strong>)<br />

2) http://www.monasterium.net/ieekq/de/portal_noe00_de.php<br />

3)Die tatsächliche Opferanzahl war wohl 20 mal so groß<br />

4) Kaufbücher in einer Zeitungskopie aus GAHF<br />

5) Josef Gassner, Sicherheit in <strong>Hainfeld</strong>, In: Werden und Wachsen der Stadt<br />

<strong>Hainfeld</strong>. Hg. Karl Jägersberger (<strong>Hainfeld</strong> 2004 )270<br />

6) BH Archiv 1945<br />

7)Rudolf Bergner, Josef Gassner,Wegkreuze in Hanfeld und Umgebung.(Scheibbs<br />

2003) 22<br />

8) Kurt Bellak <strong>Hainfeld</strong> in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In ebd. 58<br />

9) Kurt Bellak , <strong>Hainfeld</strong>er Sensen oder die Sensenschmiede von <strong>Hainfeld</strong>. Ebd.<br />

65-67<br />

10)Katalog 100 AHRE <strong>Hainfeld</strong>er Einigung. 40,21<br />

11) Versch. Gemeinderatsprotokolle BH Lil, <strong>Hainfeld</strong>er Wochenblatt 1919 – 1934<br />

12) (Pfarrarchiv <strong>Hainfeld</strong>)<br />

26


Hüttendienste<br />

2-11<br />

Liasenböndl:<br />

18.06./19.06.23.06. Wagner<br />

25.06. Topf<br />

26.06. Lindner, Wallner<br />

<strong>02</strong>.07./03.07. Bruche, Michalitsch<br />

09.07./10.07. Wallner, Eberl<br />

16.07./17.07. Veigl, Berger, Puritscher<br />

23.07./24.07. Topf<br />

30.07./31.07. Fürbass<br />

06.08./07.08. Wagner<br />

13.08./14.08.15.08. Zeller<br />

20.08./21.08. Lindner, Wallner<br />

27.08./28.08. Bruche, Michalitsch<br />

Kirchenberg:<br />

18.6./19.6. Bilek<br />

23./25./26.06. Brendt/Schnierer<br />

<strong>02</strong>.07./03.07. Berger<br />

09.07./10.07. Kurzreiter<br />

16.07./17.07. Reisinger-Fennes<br />

23.07./24.07. Jägersberger-Müller<br />

30.07./31.07. Koupilek Philipp<br />

06.08./07.08 noch nicht bekannt<br />

13.08./14.08.15.08. noch nicht bekannt<br />

20.08./21.08. Zeller<br />

27.08./28.08. Schweiger<br />

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2-11<br />

Kinodienstag im Stadtkino <strong>Hainfeld</strong><br />

Kinodienstag im Stadtkino <strong>Hainfeld</strong> am 14.06.<strong>2011</strong>, 19.30 Uhr<br />

Gekrönt mit 4 Oscars im Jahr <strong>2011</strong> als bester Film, für beste Regie, bestes Originaldrehbuch und bester Hauptdarsteller<br />

The King`s Speech<br />

Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft<br />

jenseits aller sozialer Schranken.<br />

Albert, Herzog von York, Nummer zwei in der englischen Thronfolge<br />

nach George V. hat v. a. zwei Aufgaben: „Gut auszusehen<br />

und nicht vom Pferd zu fallen.“<br />

„Bertie,“ wie er genannt wird, glücklich verheirateter Familienvater<br />

mit zwei Töchtern – (Elizabeth, der späteren Queen Elizabeth<br />

II. und Margret) erfüllt beides fulminant.<br />

Als jedoch das neue Medium Hörfunk immer mehr an Boden gewinnt,<br />

und Albert eine erstmalig im Hörfunk übertragene Rede<br />

halten soll, offenbart sich Bertie`s Dilemma – er stottert. Nach<br />

vielen erfolglosen Arztbesuchen gerät er an den australischen<br />

Gelegenheitsschauspieler und Sprachtherapeuten Lionel Logue,<br />

der mit sehr unorthodoxen Behandlungsmethoden versucht, der<br />

Sprachstörung beizukommen, zumal Bertie 1936 als George VI.<br />

den Thron als Nachfolger seines Bruders Edward VIII. besteigt,<br />

der wegen seiner Liaison mit der geschiedenen US Amerikanerin<br />

Wallis Simpson abdanken muss.<br />

Die größte Herausforderung für Logue wird die Vorbereitung auf<br />

die große Rede sein, die der König anlässlich der Kriegserklärung<br />

des Vereinigten Königreiches an Deutschland im September<br />

1939 an die Nation halten muss – denn er hat einen übermächtigen<br />

Gegner – Adolf Hitler…..<br />

Dieser mit Preisen überhäufte Film ist ein Streifen über menschliche<br />

Nöte und in der recht konfliktreichen Beziehung zwischen<br />

König und Therapeut zeigen Colin Firth und Geoffrey<br />

Rush ihr ganzes schauspielerisches Können.<br />

NEUHEIT NEU-<br />

HEIT NEUHEIT<br />

Erstmalig zeigen wir<br />

den Film „The King`s<br />

Speech“ auch in englischer<br />

Originalfassung<br />

mit deutschen Untertiteln.<br />

Im Großen Saal wird<br />

die deutsche Fassung<br />

gezeigt, im Kleinen Saal<br />

läuft die englische Fassung mit Untertiteln.<br />

The King`s Speech 2010 Großbritannien, USA<br />

Regie:<br />

Tom Hooper<br />

Drehbuch:<br />

David Seidler<br />

DarstellerInnen: Colin Firth, Geoffrey Rush<br />

Reservieren Sie Ihre Karten rechtzeitig<br />

unter <strong>02</strong>764/7833<br />

Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Kulturausschuss der<br />

Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong> sowie vom Verein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er.“<br />

Vorschau: Nächster Kinodienstag ist am 27.09.<strong>2011</strong><br />

mit der französischen Komödie „Das Schmuckstück“<br />

von Francois Ozon!<br />

Stadtbücherei <strong>Hainfeld</strong><br />

die aktuellen Bestseller liegen bereit<br />

Öffnungszeiten: Dienstag 9.00 - 13.00, 14.30 - 18.00 Uhr. Donnerstag 14.30 - 18.00 Uhr, Tel <strong>02</strong>764 / 2246 DW 77<br />

Um 0.45 Uhr explodiert ein Waggon<br />

der grünen U-Bahn-Linie in der Station<br />

Fridhemsplan. Zehn Menschen sterben,<br />

der Terror kommt nach Schweden.<br />

Rasch glaubt man, die Täter gefunden<br />

zu haben – »Siffins heilige Ritter«, eine<br />

geheime islamistische Vereinigung. Doch<br />

dann werden die »heiligen Ritter« einer<br />

nach dem anderen ermordet. Kommissarin<br />

Kerstin Holm greift auf die Erfahrung<br />

des pensionierten Kollegen Jan-Olof<br />

Hultin zurück. Denn ihr A-Team gerät<br />

in eine fatale Hetzjagd nach den wahren<br />

Tätern, deren Verbindungen bis ins Herz<br />

der Stockholmer Polizei reichen.<br />

»Opferzahl« lässt den Atem stocken vor so viel Raffinesse und<br />

menschlichem Abgrund.<br />

Arne Dahl gehört seit Langem zu den besten Kriminalautoren<br />

Schwedens.<br />

Die kleine Gemeinde Southport in North<br />

Carolina hat mysteriösen Zuwachs bekommen:<br />

Die junge Katie hat sich in einem<br />

komplett abgelegenen Bungalow niedergelassen.<br />

Sie ist sehr hübsch, richtet sich<br />

aber bewusst unscheinbar her. Sie arbeitet<br />

als Kellnerin und schafft es dennoch,<br />

jeden näheren Kontakt zu vermeiden.<br />

Niemand kennt sie, niemand weiß von<br />

ihrer Herkunft – und von ihrem dunklen<br />

Geheimnis. Doch zwei Menschen am<br />

Ort kämpfen um ihre Nähe: Alex, der<br />

freundliche junge Witwer, der als alleinerziehender<br />

Vater für seine zwei kleinen<br />

Kinder sorgt. Und Jo, Katies schlagfertige<br />

Nachbarin. Wider Willen lässt sich Katie von beiden in eine<br />

freundschaftliche Beziehung verstricken. Und schon bald hegt sie<br />

für Alex deutlich stärkere Gefühle. Aber sie ist wild entschlossen,<br />

nie mehr einen Mann zu lieben. Zu groß sind die Schrecken der<br />

Vergangenheit. Und zu groß ist auch jetzt noch das Risiko . . .<br />

30


2-11<br />

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31


2-11<br />

Veranstaltungskalender<br />

Von Mitte Juni- Mitte September <strong>2011</strong><br />

12.06. Radwandertag der Naturfreunde <strong>Hainfeld</strong> ins Burgenland,<br />

Näheres im Schaukasten<br />

14.06. 19.30 Uhr Kinodienstag im Stadtkino <strong>Hainfeld</strong> mit dem Film<br />

„The King’s Speech“<br />

15.06. 19.00 Uhr im Kultursaal des Gemeindezentrums Vortrag von<br />

Edi und Beza Schulz „Unser Leben in Madagaskar“<br />

17.06. 16.00 –21.00 Uhr lange Einkaufsnacht mit Attraktionen<br />

im gesamten Stadtgebiet<br />

21.00- 24.00 Uhr Schlagernacht am Hauptplatz<br />

17.06. 13.00 Uhr Flohmarkt bei den Personalhäusern mit Edi Schulz<br />

17.06. 21.00 Uhr Sonnwendfeier auf der „Lutter Alm“<br />

des ÖTB – Turnverein <strong>Hainfeld</strong> 1882<br />

18.06. 10.00 Uhr Flohmarkt bei den Personalhäusern mit Edi Schulz<br />

19.06. 09.00 Uhr Palestrina-Messe in der Pfarrkirche <strong>Hainfeld</strong> „Tu es Petrus“<br />

19.06. 15.00 Uhr Abschlussfest der Musikschule <strong>Hainfeld</strong><br />

im Hof der Hauptschule <strong>Hainfeld</strong><br />

23.06. 14.30 Uhr Spielplatzfest der Kinderfreunde<br />

am Kinderspielplatz beim Stadtbad<br />

24.06. 14.00 Uhr Werner Brendt Turnier im Sportzentrum<br />

25.06. Sonnwendfeier am Liasenböndl<br />

01.07. 14.00 Uhr Wochenmarkt am Hauptplatz - Sommerfest<br />

10.07. Frühschoppen mit Messe am Hauptplatz der Stadtkapelle <strong>Hainfeld</strong><br />

10.07. 10.00 Uhr Gartenfest bei den Personalhäusern mit Edi Schulz<br />

23.07. 18.00 Uhr Sommerfest des Heimat- u. Trachtenvereins im Bauhof<br />

24.07. 11.00 Uhr Frühschoppen des Heimat- u. Trachtenvereins im Bauhof<br />

05.08. 14.00 Uhr Wochenmarkt am Hauptplatz - Wochenmarktschnapsen<br />

06.08. Waldfest der Freiwilligen Feuerwehr am Vollberg<br />

14.08. 06.00 Uhr am Hauptplatz Wanderung<br />

Buchsteinhaus der Naturfreunde <strong>Hainfeld</strong><br />

15.08. 09.00 Uhr Messe und Pfarrfest in und um die Pfarrkirche<br />

15.08. 09.00 Uhr offene NÖ Masters Landesmeisterschaften des<br />

ASKÖ Sparkasse<br />

21.08. 09.30 Uhr ARBÖ Ferienspiel Kinder-Kett-Kar Rennen<br />

im Sportzentrum Voralpen <strong>Hainfeld</strong><br />

21.08. 19.30 Uhr Orgelkonzert mit Prof. Franz Haselböck<br />

in der Pfarrkirche <strong>Hainfeld</strong><br />

27.08. 10.00 Uhr Stadtfest im gesamten Stadtgebiet<br />

<strong>02</strong>.09. 14.00 Uhr Wochenmarkt am Hauptplatz – Bürgermeister kochen<br />

10.09. 08.00 Uhr Gstettler Stadlflohmarkt der Gstettler Stadlcrew hinter<br />

dem Landgasthof „zum Schüller“<br />

11.09. 10.30 Uhr Bergmesse auf dem Kirchenberg<br />

11.09. 09.30 Uhr ARBÖ Bezirksfinale im Kinder-Kett-Kar-Rennen in Traisen<br />

16.09. 14-18 Uhr Uhr Tag der offenen Tür in der<br />

Clara Schumann Musikschule, <strong>Hainfeld</strong>, Hauptstraße 22.<br />

<strong>Wir</strong> feiern<br />

10 Jahre Stadtmarketingverein<br />

„<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er” mit einem Gewinnspiel<br />

Hauptpreis: <strong>Hainfeld</strong>münzen<br />

im Wert von R 10.000,-<br />

Sie erhalten an den Glückstagen in allen Mitgiedsbetrieben<br />

ab einem Einkauf von R 10,- ein Glückslos<br />

mit vielen Sofortgewinnen oder eines von 20 Super-<br />

Glückslosen, die zur Teilnahme an der Schlussverlosung<br />

am 31.12.<strong>2011</strong> berechtigen, bei der Preise von<br />

R 15.000,- verlost werden.<br />

Machen Sie mit,<br />

es lohnt sich, in <strong>Hainfeld</strong> einzukaufen!<br />

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Tanz und Schauspiel:<br />

18.-23. Juli <strong>2011</strong><br />

in der Hauptschule <strong>Hainfeld</strong>.<br />

Anmeldung und <strong>Info</strong>s:<br />

www.kisi.at oder unter <strong>02</strong>763/2191.<br />

Abschlussmusical aller Teilnehmer:<br />

23.Juli.<strong>2011</strong>, 15.00 Uhr,<br />

im Turnsaal der Hauptschule <strong>Hainfeld</strong>.<br />

Die nächste<br />

Ausgabe erscheint<br />

Anfang<br />

September <strong>2011</strong><br />

mit dem Thema<br />

„Wandern.“<br />

<strong>2011</strong><br />

Donnerstag<br />

10.<br />

März<br />

<strong>2011</strong><br />

Mittwoch<br />

10.<br />

August<br />

<strong>2011</strong><br />

Montag<br />

11.<br />

April<br />

<strong>2011</strong><br />

Samstag<br />

10.<br />

September<br />

<strong>2011</strong><br />

Dienstag<br />

10.<br />

Mai<br />

<strong>2011</strong><br />

Montag<br />

10.<br />

Oktober<br />

<strong>2011</strong><br />

Freitag<br />

10.<br />

Juni<br />

<strong>2011</strong><br />

Donnerstag<br />

10.<br />

November<br />

<strong>2011</strong><br />

Samstag<br />

9.<br />

Juli<br />

<strong>2011</strong><br />

Samstag<br />

10.<br />

Dezember<br />

32

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