Pressetext Baureportage - Vinzenz Gruppe

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Presseinformation Krankenhaus Barmherzige Schwestern Ried Juli 2002

Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried:

Sanierung des Bettentraktes West – Bauteil 1

Mit der Sanierung des Bettentraktes West im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern

Ried wurde eine notwendige Erneuerung von Ambulanzbereichen und Bettenstationen

begonnen. Besonders stolz ist man auf die neue interdisziplinäre Sonderklasse-Station.

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wurden in einem ersten Schritt von unten nach oben 4

Geschosse umfassend umgebaut, die Arbeiten in den oberen 3 Geschossen sind im Gange.

Vor Beginn der Bauarbeiten wurde besonderes Augenmerk auf die Einbindung der künftigen

Nutzer in die Planung gelegt. Durch deren engagierte Mitarbeit wurde sichergestellt, dass nach

dem Umbau wirklich funktionsgerechte Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Auch das

Hygieneteam war von Beginn an in die Planung einbezogen und hat wesentliche Beiträge

geliefert. Ende Jänner 2001 wurde ein 1:1 Modell eines Patientenzimmers im Wirtschaftshof

gebaut und den Führungskräften und Mitarbeitern im Krankenhaus vorgestellt. Gestalterische und

funktionelle Anregungen wurden vom Planungsteam (Pflegedirektorin Elisabeth Vormayr,

Technischer Direktor DI Alfred Zens, Architekt Scheibl und Ing. Wallner) aufgegriffen und

führten zu Änderungen in der Planung.

Die erste Etappe: Eröffnung des Ambulanzverbundes und Bezug der Ausweichstation

Die Arbeiten zur Erneuerung des Bettentraktes West begannen am 5. März 2001. Im Erdgeschoss

wurde ein neuer Ambulanzverbund eingerichtet, der die Bereiche Urologie und Gynäkologie

umfasst. Hier werden die Patienten an einer offen gehaltenen Leitstelle empfangen und dann zu

den modernen Untersuchungsräumen weitergeführt. Neben den Untersuchungsräumen für

Urologie und Gynäkologie sind hier auch die Kontinenz- und Stomaberatung, die First Love

Ambulanz für Jugendliche und die Schwangeren-Intensivambulanz untergebracht. Zwei

freundliche Warteflächen stehen den Patientinnen und Patienten zur Verfügung. (Foto:

Ambulanzbereich-Empfang)

Das erste Obergeschoss beherbergt in 11 Patientenzimmern und den dazugehörigen

Funktionsräumen (offener Stützpunkt, Küche, Spüle, Lagerraum, Nassräume) zur Zeit die HNO-

Station. Zwei andere Stationen waren hier schon untergebracht, während ihre Stamm-Station

umgebaut wurde. Die zwei Zweibett, und neun Dreibettzimmer sind hell ausgestattet. Bunte,

fahrbare Kleiderschränke machen die Zimmer noch funktioneller. Am offenen Pflegestützpunkt

finden die Patienten finden sofort Kontakt mit Pflegepersonen.


Einfach Klasse: Die interdisziplinäre Sonderklasse-Station

Für die Sonderklasse-Patienten mit chirurgischen, urologischen und orthopädischen Problemen

stehen im 2. Stock zehn behagliche Zweibett-Zimmer zur Verfügung. Eines der Zimmer wurde

mit Vollholzmöbeln von Team 7 eingerichtet.

Bei der Gestaltung des Aufenthaltsbereiches der Sonderklasse-Station hat man die

verschiedensten Bedürfnisse der Patienten beachtet: Gemütliche Sitzgruppen in braunem Leder

mit kleinen Tischen, eine Küche, Getränkeautomat und ein PC mit Internetanschluss ermöglichen

den Patienten und ihren Besuchern, im Krankenhaus eine sehr angenehme Atmosphäre zu

erleben.

(Foto: SKL-Aufenthalt und SKL-Stützpunkt)

Für ein bewegtes Leben: Orthopädie

Die Umbauarbeiten im 3. Obergeschoss wurden zu Pfingsten 2002 beendet. Dort sind jetzt

Patienten mit orthopädischen Problemen untergebracht. Helle Zimmer und ein offener

Pflegestützpunkt sind auch hier Kennzeichen der neuen Gestaltung. In zwei Zweibett-, einem

Dreibett- und vier Vierbettzimmern werden die Patienten betreut. Alle Zimmer sind mit

Nasszellen ausgestattet, bei den Drei- und Vierbettzimmern sind Dusche und Toilette getrennt.

Ein grosser Spiegel im Aufenthaltsbereich ermöglicht es den Patienten, ihre Haltung genau zu

überprüfen.

(Foto: Patientenzimmer-Ortho-1)

Logistik neu: Modulsystem

In allen bisher adaptierten Etagen wurde das sogenannte Modulsystem verwirklicht. Dieses

System ermöglicht eine effizientere Lagerbewirtschaftung mit geringeren Lagerbeständen auf den

Stationen bzw. in den Ambulanzen.

Einblick und Ausblick

Während der noch laufenden Umbauarbeiten – derzeit wird das 4. Obergeschoss adaptiert,

welches die Säuglings- und Kinderstation beherbergen wird – war und ist eine Lärmbelastung für

Patienten, Ärzte und Pflegepersonal nicht zu vermeiden. Bisher zeigten alle Betroffenen viel

Verständnis während der Bauphase. Patientenrückmeldungen bestätigen, dass sich der Aufwand

lohnt: Sie fühlen sich wohl in den neuen Räumen.

Nach der Fertigstellung der Kinder- und Säuglingsstation werden die Bauarbeiten in den letzten

beiden Etagen (5. OG und 6. OG) in Angriff genommen. Im Jahr 2003 werden hier zwei

Sonderklasse-Stationen mit je 20 Betten entstehen.

Foto: Bauteil1-außen

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