Stadt Jelgava Gebiet Jelgava Gebiet Ozolnieki

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Denkmäler und Gedenkstätten

Heiliger Hain

Ein Ort des Gedenkens an die Jelgavaer, denen während der Sowjetmacht

Leid und Tod zugefügt wurde. Zur Erinnerung an die durch kommunistische

Repressionen gestorbenen Menschen steht hier seit dem 14. Juni 1989

ein Gedenkstein. 2008 wurde dazu die Gedenkstätte „Leidensweg“ eingeweiht.

Kalnciema ceļš, Jelgava

Der Turm des Landguts von Tetele

Der ehemalige Beobachtungsturm befindet sich neben der Grundschule

Tetele, am Ufer der Lielupe. Baron Friedrich Behr (der Jüngste) aus Tetelmind

ließ ihn 1885 umbauen, zu Ehren des russischen Zaren, Alexander

des III., der oft zur Jagd des Barons nach Tetele kam.

Gemeinde Cenas, Tel. +371 63055432, +371 29277844

Allee der Liebe

Auf der linken Seite der Dobeles šoseja (Straße) befindet sich eine

Birkenallee in der Form des Freundschaftssymbols. Früher wurde sie

von zwei künstlerisch hochwertigen Denkmälern geschmückt: einem

schmalen Granitobelisk und einer Urne aus Marmor mit

Schlangenmotiv. Nur die Urne ist bis heute erhalten geblieben. Aus der

Zeit des Kurländischen Herzogtums liegen hier zwei Freunde begraben:

der Advokat Christoph Ludwig Tetsch und Sigismund Schwander,

Ratgeber am Kurländischen Hof. Heute kommen hier vor allem

die Brautpaare an ihrem Hochzeitstag her. Dobeles šoseja, Jelgava

Bauernhof “Kalna Būriņi”

Der Hof wurde 1830 in etnographischer Blockbautechnik als

Waldhüterhaus erbaut. Zum Haus gehört ein Garten mit mehr als 200

Baumarten.

Būriņu ceļš 8a, Jelgava, Tel. +371 29237252

Der Haubitzenberg (Ložmetējkalns) in Tīreļpurvs

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Der Haubitzenberg ist die einzige kulturgeschichtliche Schonung in Lettland.

In seiner Umgebung sind einmalige Zeugnisse über Befestigungsbauten

des 1. Weltkrieges und Kampffelder stattgefundenen Weihnachtskämpfe

erhalten geblieben. Die Weihnachtskämpfe fanden vom 05. 01.

bis zum 11.01.1917 (nach dem alten Kalender vom 23.12. – 29.12.1916)

statt. Es war die größte militärische Operation der russischen Armee an der

Rigaer Front während des 1. Weltkrieges. Dabei fielen etwa 9000 lettische

Schützen im Kampf.

Heute steht der Haubitzenberg als Gedenksymbol für den Heldenmut der

lettischen Schützen. Einen Gesamteindruck kann man sich auf dem 27 m

hohen Aussichtsturm (Baujahr 2005) verschaffen. Gemeinde Valgunde

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