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Rede Stadthalle - Stadtpolitik Heidelberg

Rede Stadthalle - Stadtpolitik Heidelberg

Rede Stadthalle - Stadtpolitik

Rede von Dr. Jürgen Dieter bei der offiziellen Kandidatenvorstellung in der Stadthalle am 5.10.06 "Im weltweiten Wettbewerb der Köpfe ist Heidelberg Hoffnungsträger für Deutschland" Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Heidelbergerinnen und Heidelberger, wenn Sie fragen, was mich dazu führt, Oberbürgermeister in Heidelberg werden zu wollen dann ist es ist diese Erkenntnis, die mich ganz entscheidend motiviert, Oberbürgermeister in dieser wunderschönen Stadt zu werden: 1) Während anderswo in Deutschland - auch an traditionsreichen Standorten - Arbeitsplätze wegbrechen, steckt Heidelberg voller Chancen: Die Universität, die weltweit bedeutenden Forschungseinrichtungen verheißen eine große Zukunft. Hier müssen wir den weltweiten Wettbewerb nicht fürchten, sondern können als Gewinner daraus hervorgehen. Dies gilt nicht nur für Akademiker, sondern für alle in der Stadt. 2) Gerne möchte ich Sie für die Idee gewinnen, ein neues, zweites Zentrum für Heidelberg zu schaffen. Der Hauptbahnhof soll Dreh- und Angelpunkt eines wirtschaftsstarken pulsierenden Heidelberg werden. In der Bahnstadt sollen sich wissensnahe Arbeitsplätze ansiedeln. Die Nähe zur Universität wirkt wie ein Magnet für neue Unternehmen, auch aus der ganzen Welt. Die Zukunftsachse der Stadt verbindet die Bahnstadt mit dem Neuenheimer Feld. Das gilt nicht nur symbolisch, denn sehr bald soll die Straßenbahn vom Hauptbahnhof ins Neuenheimer Feld unterwegs sein. Lassen Sie uns in der Bahnstadt die Voraussetzungen für rund 2.500 neue Wohnungen, insbesondere für bezahlbare Wohnungen schaffen. Sie sollen den Kern bilden für den Zuwachs an Wohnungen, den wir brauchen, um insbesondere für unsere jungen Leute, für Familien, für Zuzugswillige den notwendigen Wohnraum bereit zu stellen. Wir haben in den vergangenen Jahren in Heidelberg zu wenig Wohnraum neu erstellt: Jetzt muss der Markt wieder günstiger werden für die Mieter. Daher werbe ich bei Ihnen: Anders als die heutige Stadtspitze es sich überlegt sollte die Stadt Heidelberg den Löwenanteil des Areals in der Bahnstadt selbst kaufen. Dann hat es Heidelberg selbst in der Hand, Grundstücke für ansiedlungswillige Unternehmen und zum Zwecke bezahlbaren Wohnraums zu vergeben. Dann gewinnen wir eine Stadtrendite zugunsten der Heidelberger Bürger, keine Unternehmensrendite für eine Entwicklungsgesellschaft. Zu diesem neuen zweiten Zentrum Heidelbergs gehört ein neues Kongresshaus, wie es der Gemeinderat schon beschlossen hat: Das Wissen, das wir hier erarbeiten der Welt vorzustellen: Das geht nur in einem Kongresshaus, das Platz bietet für mindestens 1.500 Teilnehmer. Zu diesem neuen zweiten Zentrum gehört ein Einkaufszentrum am Bahnhof. Mit dem Investor, der den Bahnhof selbst modernisieren und uns zugleich ein neues Portal hin zur Stadt errichten will, sollten wir verhandeln. Warum Ihnen nicht weite Wege nach Mannheim und Viernheim in die Einkaufszentren ersparen und hier in Heidelberg Kaufkraft binden Verkehrsgünstiger als am Hauptbahnhof kann ein Einkaufszentrum jedenfalls nicht liegen.

Anlage 2 zur Drucksache: 0153/2010/BV - Stadtpolitik Heidelberg
Anlage 2b zur Drucksache: 0099/2008/BV - Stadtpolitik Heidelberg
Stellungnahme Verein Alt-Heidelberg - Stadtpolitik Heidelberg