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B • Menschenrechte gelten für alle!

Stern 24/2007 – Raja Singh

Der zehnjährige Mohammed wurde am

Bahnhof von Petna von seinem Onkel

an Rakesh, einen fremden Mann, verkauft.

Rakesh kauft Kinder, um sie

als billige Arbeitskräfte weiterzuverkaufen.

Mohammed soll in einer Textilfirma

zu einem sehr geringen Lohn

arbeiten. Was sich nicht maschinell

produzieren lässt, landet meist in den

Händen von Kindern wie Mohammed.

Sie besticken in finsteren Baracken

täglich 14 Stunden und länger Hemden

und T-Shirts, ohne gesundheitlichen

Schutz und fernab staatlicher Kontrollen.

(nach: www.stern.de vom 12. Juni 2007)

Lagani ist 11 Jahre alt und lebt im

indischen Staat Bihar. Sie arbeitet in

einer Ziegelbrennerei und ersetzt dort

ihre erkrankte Mutter. Laganis Bruder

hatte 10.000 Rupien vom Fabrikbesitzer

ausgeliehen. Laganis Wochenlohn

von 50 Rupien trägt dazu bei, diese

Schuld zu begleichen. Lagani arbeitet

von 5 Uhr früh bis abends. Danach

muss sie noch im Haushalt helfen.

(nach: www.raonline.ch)

picture alliance/AP Photo

Von einem Achtstundentag können

viele Kinder in großen Teilen Afrikas

nur träumen, vor allem aber von der

Schule oder einer ordentlichen Berufsausbildung.

Thérèse arbeitet als Hausmädchen.

Sie steht morgens um 4 Uhr

auf und arbeitet bis 10 Uhr abends. Sie

erledigt die Wäsche, putzt, geht auf

den Markt und hütet die Kinder.

picture alliance/ASSOCIATED PRESS

(nach: www.tagesspiegel.de vom

15. Juni 2007)

Politik & Unterricht • 3/4-2014

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