Kaokoveld-Tour 2004 - Schlammreporter

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Kaokoveld-Tour 2004 - Schlammreporter

Vorwort

...eigentlich wollte ich ja nach Tansania. Ich wollte dieses Mal die Serengeti und den

Ngorogoro-Krater besuchen und dabei mal wieder viele Fotos machen. Da ich dieses Mal

mir aber nur eine Reise vermitteln lassen wollte und dies nicht geklappt hat, stand ich vor der

Frage: „Was mache ich mit dem Urlaub“ Ich wollte doch wegfahren.

Also musste eine Alternative her – und zwar schnell, da es bereits September war. Ein Blick

über die Afrika-Touren in den Reisekatalogen, etwas Recherche im Internet auf den Seiten

der Reiseveranstalter über den Tourverlauf und Gruppengröße, ein Anruf, um letzte Fragen

zu klären und ab ging das Fax mit der Buchung.

Highlights dieser Tour sollten nicht nur die Begegnungen mit den Himba sein, die noch auf

die traditionelle Buschmann-Art leben, sondern auch wieder ein Besuch im Etosha-

Nationalpark, Nashorn-Tracking in einer Conservation Area und die Offroad-Tracks im

Kaokoveld.

Es hörte sich also sehr gut an und da die maximale Gruppengröße auf 8 Personen

beschänkt war, war dies ebenso ein Argument für mich, wieder drei Wochen in das südliche

Afrika zu fliegen. Nur mit dem Unterschied, dass ich dieses Mal „nur“ in Namibia sein würde

und nicht wieder eine 4-Country-Tour.

Also geht’s dann vielleicht das nächste Mal eben nach Tansania. Aufgeschoben ist nicht

aufgehoben.

22.11.2004

Endlich geht’s los. Am Vorabend wurde alles gepackt und die Begrenzung des Gepäcks auf

20kg war wohl auch leicht überschritten. Zusätzlich waren dieses Mal noch ein Fotorucksack

mit 3 Kameras und mehreren Objektiven, ein Metallkoffer mit Laptop und ein GPS-Gerät mit

im Handgepäck. Dieses Mal wollte ich unsere Fahrstrecken aufzeichnen, viel mit den Digital-

Kameras fotografieren und den Laptop hierfür als Datenspeicher und Arbeitsgerät nutzen.

Lt. Teilnehmerliste war die Tour voll, d.h. 8 Touris und zwei Reiseleiter werden die 3 Wochen

zusammen verbringen.

Nachdem ich mit meinem Gepäck an den Bahnhof gebracht worden war, ging es dann auch

gleich nach Koblenz im Regionalexpress. Nachdem ich saß und eine kleine Flasche

luxemburger Cremant genoss, bemerkte ich, dass ich in der 1. Klasse war. So was gibt es

also auch in den regionalen Zügen. Aha! Gut, wenn der Schaffner kommt und meckert werde

ich mir einen anderen Platz suchen – er kam aber nicht. In Koblenz ging es dann mit dem IC

direkt zum Flughafen Frankfurt. War natürlich überpünktlich dort – man konnte noch gar nicht

einchecken. Also gut, dann erst einmal ein Bier.

Als sich dann vor dem Air Namibia Check-In Schalter sich eine Schlange bildete, habe ich

mich dann mit eingereiht und wollte mal sehen, wer außer mir auch noch so tolle rote

Gepäckanhänger des Reiseveranstalters hatte. OK, ich sah ein, zwei, drei, vier... na ja, bei

10 habe ich dann erst einmal aufgehört, da hiermit ja bereits unsere Gruppengröße

gesprengt war. Aber eine Nachfrage bei einem Pärchen ergab, dass offenbar mehrere

Touren des Reiseveranstalters heute begannen, da sie nach Kapstadt weiterfolgen.

Das Flugzeug von Air Namibia war eine McDonnell Douglas Maschine – das ist die mit einer

Turbine im Heckleitwerk. Der Abflug war gegen 23:00 Uhr. Der Innenraum des Fliegers war

meiner Meinung nach auf maximale Platzausnutzung ausgelegt, dass es mir beinahe schon

zu eng war. Aber es ist ja ein Nachtflug und 9,5 Stunden Flug nach Windhoek werden auch

irgendwie rumgehen...

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