Studiengänge Physiotherapie und Logopädie reakkreditiert

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Studiengänge Physiotherapie und Logopädie reakkreditiert

PRESSEMITTEILUNG

Perspektiven entwickeln – Individuelles Trainingsprogramm für

MS-Patienten

Hochschule Fresenius, IKK Südwest und Deutsche Multiple Sklerose

Gesellschaft (DMSG) Landesverband Rheinland Pfalz und Saar starten

gemeinsames Forschungsprojekt

Idstein, Juni 2013 (msch) – Zukunft gestalten hieß es am diesjährigen Welt-MS-

Tag. Die Hochschule Fresenius, IKK Südwest und Deutsche Multiple Sklerose

Gesellschaft (DMSG) Landesverband Rheinland Pfalz und Saarladen setzen dieses

Motto aktiv um und entwickeln Perspektiven für MS-Patienten. Bei einem

Pressefrühstück am Montag, 3. Juni, stellten sie das gemeinsame

Forschungsprojekt Pressevertretern und der interessierten Öffentlichkeit vor. Im

Zentrum steht die Selbstkompetenz des Patienten im Rahmen eines auf ihn

zugeschnittenen, individuellen Trainingsprogramms.

Multiple Sklerose ist eine Krankheit mit 1000 Gesichtern: Aus einer Vielzahl an

Symptomen (Spastik, Kraftdefizite, Gefühls- und Koordinationsstörungen usw.),

die häufig in Wechselwirkung miteinander stehen und stark von äußeren

Veränderungen wie Tageszeit, Temperatur und Ermüdungszustand bedingt sind,

ergibt sich ein komplexes „Systemverhalten“. Dieses lässt sich weder einfach

kontrollieren noch steuern und schon gar nicht allgemeingültig therapieren.

Einzelne Einflussgrößen können dieses Gesamtsystem positiv oder negativ

beeinflussen. Es bedarf einer individuellen Behandlung und Prävention, so Dr.

Lutz Hager, Geschäftsführer Versorgung der IKK Südwest. Im Gegensatz zu

klinischen Studien schließt das Forschungsprojekt die verschiedenen

Einflussgrößen ein, um so für den Patienten und sein Lebensumfeld relevante

Handlungskonzepte zu entwickeln.

Sport gegen Multiple Sklerose

Aus früheren Studien geht klar hervor, dass Sport und Training wirksame

Maßnahmen in der Therapie von Multiple Sklerose sind. Diese

Forschungsergebnisse dringen oftmals nicht bis zu den Betroffenen vor. „Gründe

hierfür sind umfangreiche Informationsdefizite. Die Patienten erfahren oft nicht,

welche Effekte auftreten können und welche Trainingsmaßnahmen sich eignen.

Dadurch entsteht Unsicherheit und die Handlungsfähigkeit wird beeinträchtigt“,

erläutert Prof. Dr. Christian T. Haas, Forschungsdekan des Fachbereich

Gesundheit & Soziales der Hochschule Fresenius in Idstein und Verantwortlicher

des Forschungsprojekts. Durch den Zusammenschluss von Wissenschaft

(Hochschule Fresenius), Kostenträger (IKK) und Selbsthilfeorganisation (DMSG)

soll eine nahtlose Übertragung von Forschungsergebnissen in die praktische

Anwendung und damit ein nachhaltiger Therapieerfolg gewährleistet werden.

Das Forschungsprojekt startet zunächst im Saarland und in Rheinland Pfalz. In

Gruppen erhalten die Patienten eine Kombination aus angeleitetem Training und

einem spezifischen Bildungsprogramm, um die Selbstkompetenz zu steigern

sowie eine sinnvolle und auf den Alltag angepasste eigenständige

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Trainingssteuerung zu ermöglichen. Ausgehend von Ergebnissen früherer Studien

sind positive Effekte im Krankheitsverlauf, im Selbstbewusstsein und der

Lebensqualität zu erwarten.

Nähere Informationen zum Forschungsprojekt:

Prof. Dr. Christian T. Haas

Hochschule Fresenius

Forschungsdekan Fachbereich Gesundheit & Soziales

haas@hs-fresenius.de

Über die Hochschule Fresenius

Die Hochschule Fresenius gehört mit rund 8.000 Studierenden und

Berufsfachschülern zu den größten und renommiertesten privaten Hochschulen in

Deutschland.

1848 als „Chemisches Laboratorium Fresenius“ gegründet und seit 1971 als

staatlich anerkannte Fachhochschule in privater Trägerschaft zugelassen,

unterhält die Hochschule Fresenius heute Standorte in Köln, Hamburg, München,

Idstein, Frankfurt und Berlin sowie Studienzentren in Düsseldorf und Zwickau.

2010 erfolgte die institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat. In

den Fachbereichen Chemie & Biologie, Gesundheit & Soziales, Wirtschaft &

Medien sowie Design können hier Ausbildungs-, Studien- und

Weiterbildungsangebote wahrgenommen werden. Neben Bachelor- und

Masterprogrammen in Vollzeit bieten die vier Fachbereiche mit ihren sieben

Schools auch berufsbegleitende und ausbildungsbegleitende (duale)

Studiengänge an. Die Hochschule Fresenius setzt auf eine enge Einheit von

Forschung, Lehre und Praxis und forscht in den Fachbereichen Chemie & Biologie

(Institute for Analytical Research), Gesundheit & Soziales (Bewegungslabor),

Wirtschaft & Medien (Institut für Gesundheitswirtschaft, Medienmanagement

Institut, Institut für Energiewirtschaft) sowie Design.

Weitere Infos unter: www.hochschule-fresenius.de

Pressekontakt

Hochschule Fresenius gem. GmbH

Mareike Schrenk M.A.

Presse/Öffentlichkeitsarbeit

Limburger Str. 2

65510 Idstein

Mareike.Schrenk@hs-fresenius.de

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