FPM - Fastems

fastems

FPM - Fastems

Fastems Oy Ab Kundenzeitschrift 1 • 2007

Automation

hält die Fertigung

am Leben!

Erhöhte Produktivität

und Qualität durch

Fertigungsautomation

FPM

ein neuer Standard

für Flexibilität

Fachleute aus der

Fertigungsindustrie

treff en sich in Tampere

1 • 2007 | 1


SYSTEM

INTEGRATOR

Editorial ...................................................................2

Fastems auf der EMO 2007:

Für die Zukunft der europäischen

Fertigungsindustrie! ........................................3

Fastems baut Support in

Nordamerika aus ..............................................4

Masco und Fastems: Partner

bei der Kostensenkung .................................6

„Die einzige Grenze für Roboterzellen

liegt in unserer Vorstellungskraft“ ..........8

Erhöhte Produktivität und Qualität

durch Fertigungsautomation ................10

FPM – ein neuer Standard

für Flexibilität ....................................................12

FPC erhöht Effizienz in kleinen

Maschinenwerkstätten ...............................14

RPC-20G erhöht die Produktivität

von Werkzeugmaschinen .........................16

Erweiterte Zusammenarbeit von

Fastems mit Finn-Power ............................17

Teleservice-Team von Fastems

hält Kundensysteme in Gang.................18

Fachleute aus der Fertigungsindustrie

treffen sich in Tampere ...............................20

Persönlich ...........................................................22

Tids and Bits ......................................................23

Herausgegeben von FASTEMS Oy Ab

Nr. 1/2007

CHEFREDAKTEURIN

Helena Reilin, Fastems Oy Ab

helena.reilin@fastems.com

DEUTSCHE AUSGABE:

Sari Lehtonen-Lammi, Imageneering Oy

LAYOUT:

Imageneering Oy

REDAKTIONSANSCHRIFT:

System Integrator

Fastems Oy Ab

Tuotekatu 4, 33840 TAMPERE, FINNLAND

Tel.: +358 (0)3 268 5111

Fax: +358 (0)3 268 5000

DRUCK:

Kirjapaino Hermes Oy, Tampere,

Finnland 2007

BEITRÄGE:

Tomas Agdahl

Tim Erman

Robert Humphreys

Jarmo Hyvönen

Janne Konttila

Klaus Maurmaier

2 | 1 • 2007

Matti Nurminen

Janne Näsström

Michael Schott

Peter Springfeld

Pekka Tuhkanen

Jens von Weissenberg

NEUE IMPULSE

FüR DIE

FERTIGUNGS-

TECHNIK

Wir stehen möglicherweise vor der größten Herausforderung unserer Zeit. Die Wirtschaft in Asien

boomt, und der Schwerpunkt im Fertigungsbereich verlagert sich nach Osten. Diese Tendenz

wird sich weiter fortsetzen. Im Jahre 2025 werden die meisten Arbeitskräfte zwischen 30 und

40 Jahren in Asien zu finden sein. Wer wird dann noch in der Fertigung in Europa und in den

USA arbeiten? Stirbt die Fertigungsindustrie in Europa aus? Die Antwort ist „Nein“. Der Erfolg in

Europa wird von qualifizierten Arbeitskräften und ihren effizienten Werkzeugen abhängen.

Unsere strategische Aufgabe besteht darin, diese Werkzeuge zu entwickeln und dafür Sorge zu

tragen, dass die jährlich zur Verfügung stehenden 8760 Produktionsstunden trotz der reduzierten

Arbeitskräftezahl effektiv genutzt werden. Mit dieser Strategie helfen wir nicht nur unseren

Kunden, sondern der gesamten Fertigungsindustrie. Da die Fertigung mehr und mehr von klein-

und mittelständigen Unternehmen ausgeführt wird, besteht unsere Aufgabe darin, Lösungen

anzubieten, die sowohl von größeren als auch von kleineren Unternehmen genutzt werden

können. Die Lösungen von Fastems unterstützen die Fertigungsstrategien beider Varianten.

Das innovative FPM-Konzept wie auch unsere neuen, agilen Roboterzellen sind anschauliche

Beispiele für derartige Produkte.

Neue Fertigungstechnologien müssen den zügigen, wirtschaftlichen Materialfluss von unten

nach oben, d. h. vom ersten Bauteil bis zur gebrauchsfertigen Anlage, ermöglichen. Aus diesem

Grunde konzentrieren wir uns auf Lösungen, die Werkzeugmaschinen und Technologien ohne

Grenzen oder geschlossene Standards verbinden. Wir bieten Lösungen für Unternehmen an,

die sich der Notwendigkeit bewusst sind, ihre Fertigungsstrategie an den „Best Practices“ und

der neuesten verfügbaren Technologie zu orientieren. Diese Unternehmen haben ein Interesse

am Aufbau einer effizienten und nachhaltigen Fertigung. Eine solche Fertigung besitzt die für

künftige Herausforderungen erforderliche Flexibilität.

Unser Ziel ist, unseren Kunden die bestmögliche Nutzung ihrer Zeit zu ermöglichen. Zeit, in

der man neue Geschäftsmöglichkeiten erschließt, statt sich damit zu beschäftigen, worauf die

Störungen in der Fertigungsanlage zurückzuführen sind, warum die Auslastung der Werkzeugmaschinen

so schlecht ist, warum die Durchlaufzeit so lang ist oder wie man das Qualitätsniveau

so weit wie möglich anheben kann.

Wir haben uns bei Fastems die Aufgabe gestellt, diese Probleme für Sie zu lösen, und wir möchten

hinter den Erfolgen unserer Kunden stehen. Unsere neuesten Lösungen werden auf der EMO

2007 in Hannover vorgestellt.

Ich hoffe, Sie werden uns auf der EMO besuchen und etwas Nützliches mit nach Hause nehmen

können. Etwas, das Sie in Ihrer täglichen Arbeit unterstützt, Ideen, die Ihre Wettbewerbsfähigkeit

in diesem immer härteren Geschäft steigert, und Hilfsmittel, die Ihnen bei der Ausschreibung

den nötigen Vorteil verschaffen.

Jarmo Hyvönen,

CEO

Fastems Group

E d i t o r i a l


Fastems auf der EMO 2007:

Automation hält die

Fertigung am Leben!

DIE ERHALTUNG DER FERTIGUNGSINDUSTRIE IST EIN WERTVOLLES ZIEL, DAS WIR BEI

FASTEMS MIT UNSEREN KUNDEN TEILEN.

Auf der EMO 2007 werden wir uns wie gewohnt

als internationaler Wegbereiter im Bereich

der fl exiblen Fabrikautomation für die

schlanke Fertigung präsentieren. Die neuesten

auf der EMO gezeigten technologischen

Highlights werden auch in dieser Zeitschrift

auf den Seiten 10-14 vorgestellt.

mehr ProduKtionsstunden dAnK

AutomAtion

Bei jedem Produkt, jeder Dienstleistung und

jeder Partnerschaft von Fastems steht eines

an erster Stelle: die jährlich verfügbaren 8760

Produktionsstunden so effi zient wie möglich

zu nutzen. Die Installation von weltweit mehr

als 600 Flexible Fertigungssystemen und

nahezu 100 Flexiblen Paletten Containern

konnte bereits unter Beweis stellen, dass sich

die globale Wettbewerbsfähigkeit unserer

Kunden in der Maschinenbau-, Automobil-

und Luft fahrtindustrie mit Fastems-Produkten

erhöhen lässt.

offene türen Zur Welt der

metAllbeArbeitung

Die Türen der EMO-Messe in Hannover sind

vom 17. bis zum 22. September 2007 geöff net.

Die absolut führende Messe der Metallbearbeitungsbranche

zeigt auf dem größten

Messegelände der Welt eine einmalige Breite

Lesen Sie mehr auf

den Seiten 10-14

und Tiefe von Produkten und Dienstleistungen

in allen Fertigungsbereichen – von

Werkzeugmaschinen bis zu Präzisionswerkzeugen,

von Automationskomponenten bis

zu anwenderspezifi schen Systemen.

Aussteller aus der ganzen Welt werden

den hoch qualifi zierten internationalen Fachleuten

erneut zeigen, was sie auf dem Gebiet

der Effi zienz und Innovation zu bieten haben.

Die Besucher der EMO kommen aus

allen Ebenen der Branche – es sind Unternehmer,

Vorstandsmitglieder und Geschäft sführer

sowie Abteilungsleiter, Angestellte und

Facharbeiter. Sie sind in den Bereichen Fertigung,

Arbeitsplanung, Konstruktion, Forschung

und Entwicklung und Einkauf tätig.

1 • 2007 | 3


FASTEMS baut Supp

in NORDAMERIKA

erWeiterter service-suPPort

Um dem globalen Automationsbedarf zu entsprechen,

wurde im Januar 2006 das Unternehmen

Fastems LLC gegründet. Seitdem baut

Fastems LLC mit Sitz nördlich von Cincinnati

seine Support-Struktur für den US-Markt aus.

Durch die Erweiterung sind Service-Ingenieure

an der Westküste und im mittleren Westen der

USA nun mit eingeschlossen. In der zweiten

Hälft e des Jahres 2007 nimmt Fastems den „Teleservice“

auch in den USA in sein Support-Angebot

auf. Mit Hilfe des Teleservice ist Fastems

in der Lage, extern auf jedes gelieferte System

zuzugreifen, wodurch der Kunde einen besseren

Service-Support erhält und die Betriebszeit seines

Fastems-Systems maximiert wird.

erWeiterter ProduKt-suPPort

Mit insgesamt mehr als 120 Jahren Erfahrung in

der Fertigung können die Produktmanager von

Fastems LLC unter der Leitung von Vice President

Robert Humphreys unseren Partnern einen

unfassenden technischen Support anbieten.

Pete Newbery, George Petruck und Don

Gargiulo erbringen jeweils im Osten, im mittleren

Westen und im Westen der USA den technischen

Support. Diese erfahrenen Ingenieure

können unseren Kunden Automationslösungen

liefern.

4 | 1 • 2007

Robert Humphreys, Vice President von Fastems LLC.

Alles dreht sich um die

ProduKtivitätssteigerung

Wir sprachen mit Robert Humphreys, Vice President

von Fastems LLC, über seine Sicht auf die

Automation, die heutigen Anforderungen an

die Fertigungsindustrie in Nordamerika und die

Kundenbetreuung durch die Produktmanager

von Fastems.

F: Was hat die Automation von Fastems dem

Kunden in der heutigen Welt der Fertigung zu

bieten?

A: „Der Schlüssel zur Erfüllung der Anforderungen

der sich ständig ändernden Fertigungsindustrie

liegt darin, automatisierte Systeme zur

Verfügung zu stellen, die einen Wettbewerbsvorteil

bieten und die Produktivität steigern.“

F: Was genau meinen Sie mit den ständigen

Veränderungen in der Fertigungsindustrie?

Produktmanager George Petruck,

Mittlerer Westen.

A: „Ich war kürzlich auf einer Tagung, wo Fachleute

aus der ganzen Welt ihre Ansichten zur

heutigen Fertigungsindustrie in der Weltwirtschaft

dargelegt haben. John Byrd, Vorsitzender

der AMT (Th e Association for Manufacturing

Technology), drückte es am Besten aus. Er sagte:

„Obwohl allgemein behauptet wird, die Fertigungsindustrie

in Nordamerika sei rückläufi g

und am Aussterben, ist das Gegenteil der Fall;

in Wahrheit verändert und entwickelt sie sich

(in Nordamerika).“ Es stimmt, dass weniger Beschäft

igte in der Fertigung arbeiten, aber die Produktivität

ist so hoch wie nie zuvor, was durch

Veränderungen und Investitionen in die Technologie

erreicht wurde. Die einzige Überlebenschance

besteht darin, produktiver zu werden.“

„Um also nochmals auf meine erste

Antwort zurückzukommen: Ich bin der

Meinung, dass die von Fastems angebotenen

Systeme Unternehmen in die Lage versetzen,

Veränderungen durchzusetzen und in Technologie

zur Produktivitätssteigerung zu

investieren. Besonders zu betonen ist dabei

das Wort Produktivitätssteigerung.“


ort

aus

F: Auf welche Weise unterstützt Fastems LLC die

Kunden in den USA dabei, sich zu verändern

und zu entwickeln?

A: „Jeder unserer drei Produktmanager kann

seine reichhaltigen Technologie-Erfahrungen

einbringen, um Automationslösungen anzubieten,

die zu Produktivitätssteigerungen führen.

Normalerweise arbeiten wir mit unseren Werkzeugmaschinenpartnern

und dem Endkunden

zusammen und erarbeiten eine Produktionslösung;

Ziel ist die Steigerung der Produktivität.“

WirKlich flexible fertigung

Danach wollten wir wissen, wie die unterschiedlichen

Kunden ihre Fastems-Systeme einsetzen

und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben.

im Westen der USA

Don Gargiulo

F: Was ist ein typisches � exibles Fertigungssystem,

und entspricht es einem bestimmten Pro� l

oder einer bestimmten Branche?

A: „Interessanterweise laufen in Nordamerika

über 60 unserer FFS in vielen unterschiedlichen

Branchen, aber keines entspricht einer bestimmten

Größe oder einem bestimmten Profi l. Wir

haben Systeme, die von einer einzelnen Maschine

bis zu großen Anlagen reichen, in die mehrere

Maschinen eingebunden sind; einige davon mit

hohen Produktionslosen und wenigen Varianten,

andere mit kleiner Losfertigung und zahlreichen

Varianten. Wir haben Systeme zur Fertigung

von Teilen für die Luft fahrt- über die Automobilindustrie

bis zum medizinischen Bereich, bei

OEM-Herstellern bis zu den Zulieferern. Alle

mittlerer Westen

George Petruck

Systeme sind auf eine Steigerung der Produktivität

ausgerichtet – wir können ein Einzelstück

herstellen und dabei die Maschinenauslastung

maximieren, oft mals auf über 90 %, und das bei

minimalen Lohnkosten.“

F: Was würden Sie Kunden empfehlen, die mehr

über Fastems und Ihr Angebot erfahren möchten?

A: „Ich möchte jeden Werkzeugmaschinehändler

oder Endkunden herzlich dazu einladen, Kontakt

zu einem unserer Produktmanager aufzunehmen

– schließlich ergeben sich die besten Lösungen

aus dem off enen Gespräch.“

Der System Integrator bedankt sich bei Vice President

Humphreys für das Gespräch.

im Osten der USA

Pete Newbery

Fastems LLC

1 • 2007 | 5


Masco Fastems:

Partner bei der Kostensenkung

WäHREND DIE PRODUKTIVITäT IN

DER HEUTIGEN „SCHöNEN NEUEN

WELT“ HOCH IST, SIND DOCH DIE

KOSTEN DER ENTSCHEIDENDE

FAKTOR. DIE FLExIBILITäT IST DER

SCHLüSSEL IN ZWEIERLEI HINSICHT:

DER BEARBEITUNGSZELLE UND DES

SySTEMANBIETERS. DIE GESCHICHTE

EINER GEMEINSAMEN VISION, DIE

ZWEI UNTERNEHMEN IM GEIST DER

PARTNERSCHAFT VERBINDET.

6 | 1 • 2007

Bei der Machinery Sales Company, auch als

Masco bekannt, weiß man, dass das Bereitstellen

von Lösungen besser für das Geschäft ist

– und in noch größerem Maße für das Wohlergehen

der Kunden (vom Überleben gar nicht

zu reden) – als der Verkauf einzelner Maschinen.

Dieser fl exible Ansatz vereinte Masco und

Fastems in der gemeinsamen Vision der „Kosten“

als Einfl ussfaktor auf die Hersteller.

„Preis, Qualität, Leistung: das ist das

Basisdreieck“, meint Garry Frost, Leiter

von Masco, dem in der City of Industry,

Kalifornien, ansässigen Unternehmen. „Es

ist äußerst schwierig, alle drei Punkte unter

einen Hut zu bringen. Teile, die zu arbeitsintensiv

gefertigt werden, werden ins Ausland

abwandern; es müssen Einsparungen beim

Bedienpersonal erzielt werden“, so Frost.

Vor vier Jahren erkannte Masco die

Vorteile einer Partnerschaft mit Fastems

USA: „Wir begannen, die Möglichkeiten

auszuloten, und stellten fest, dass wir mit

dem FFS von Fastems das richtige Produkt

für den Markt hatten“, meint Frost. Damit

waren die Grundlagen für eine Partnerschaft

gelegt.

lösungen Anbieten, nicht

nur mAschinen

Masco nahm die Möglichkeit war, kostengünstige

Lösungen anzubieten, und führte Fastems

bei Viking Products, Inc. ein, an die Masco


Bill Minna – APP, im Gespräch über eine

zukünftige Erweiterung, mit Garry Frost

von MASCO.

zwei Maschinen Kitamura HX400i integriert

in einem Fastems-FFS verkaufte. Ein weiterer

Fall ist eine Installation bei Aluminum Precision

Products (APP); das System hat zur Kostensenkung

beigetragen und zugleich die Produktivität

gesteigert. Beide Fälle zeigen Masco als ein „lösungsorientiertes“

Unternehmen.

Fastems ist sehr flexibel; es können unterschiedliche

Maschinen in dasselbe System

eingebunden werden. Durch diese Flexibilität

wird die Lösung auch rentabel, und dem

Endkunden stehen mehr Möglichkeiten zur

Verfügung. Das war genau der Punkt, den

Bill Minna von APP interessierte.“

AutomAtion bei APP

„APP betreibt die Zellenfertigung bereits seit

längerer Zeit“, berichtet Frost. „Bill Minna gefiel

die Möglichkeit, unterschiedliche Maschinengrößen

und sogar Maschinen unterschiedlicher

Hersteller in derselben Zelle einsetzen zu können.“

APP und Masco haben für die Spezifizierung

der Kitamura-Maschinen in Verbindung

mit dem Fastems-FFS und dessen fortschrittlicher

Software zusammengearbeitet.

„Was die Bedienerebene betrifft, ist die

Oberfläche der FFS-Steuerung sehr gut durchdacht“,

so Minna weiter. „Sie ist vom Bedienpersonal

rasch erlernbar.“ „APP strebt

eine weitestgehend personallose Produktion

an; und genau das ermöglicht uns das

Fastems-System“, ergänzt Minna. APP steht

im Wettbewerb eines weltweiten Marktes,

und angesichts des Mangels an Arbeitskräften

und qualifizierten Bedienern blieb ihnen

gar keine andere Wahl, als zu automatisieren,

zu rationalisieren und die Produktion

“schlanker” zu machen.

„WunderbAre freundschAft“

Leute wie Bill Minna von APP haben verstanden,

dass in der Fertigungswelt von heute gilt:

Entweder die Kosten des Produkts sind wettbewerbsfähig,

oder die Fertigung wandert ins

Ausland ab. Wenn Masco und Fastems derartig

erfolgreich zusammenarbeiten, kommt mir

Humphrey Bogarts unvergesslicher Schlusssatz

aus ‚Casablanca’ in den Sinn: „Louis, ich glaube,

dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft“

meint Frost zum Abschluss.

Produktivitätssteigerung

bei APP

Aluminum Precision Products sucht ständig

nach Wegen zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit

und Reduzierung der Kosten durch

eine schlanke Fertigung, umfassende Qualitätssicherung

und kontinuierliche Prozessverbesserung.

APP hat in zwei Kitamura

HX500 und ein horizontales Bearbeitungszentrum

HX630, eingebunden in ein Fastems

MLS-MD-System (Mehrebenensystem) investiert,

um dieses Ziel zu erreichen.

Eines seiner Produkte, ein großes Fahrwerk,

ist ein Beispiel für das Ziel der Produktivitätssteigerung

durch Flexibilität bei APP.

„Mit dieser Investition haben wir die

Bearbeitungszeit von 45 auf ca. 18 Minuten

reduziert“, bemerkt Bill Minna, maschinentechnischer

Leiter von APP. Von einem

anderen Flugzeugteil wurden etwa sechs pro

Stunde hergestellt, nun sind es für dieses Teil

8 bis 10 pro Stunde, wobei „das Fastems-

System das rasche Be- und Entladen von

Teilen an den Ladestationen ermöglicht, was

wiederum die Maschinenauslastung maximiert“.

„Wir fertigen zahlreiche unterschiedliche

Teile im Monat und nutzen diese Zelle für

ziemlich viele“, fügt Herr Minna hinzu. Die

27,2-m-Zelle kann 42 Paletten in mehreren

Ebenen aufnehmen, von denen die meisten

mit Aluminiumplatten versehen sind, die

APP herstellt.

Zufriedenstellen des Kunden

Als Spezialist für das Schmieden von Präzisionsteilen

aus Aluminium und Titan

hatte APP einen Fertigungsauftrag für das

erwähnte Flugzeugteil. „Der Kunde bestellte

die doppelte Stückzahl des zuvor gefertigten

Teils – wir brauchten auf der Stelle mehr Kapazität.“

Masco war in der Lage, unsere Anforderungen

mit einer Kitamura HMC mit

einer Spindeldrehzahl von 12.000 U/min und

anderen Innovationen zu erfüllen.

„Wir hatten uns bereits einige Zeit mit

dem Fastems-System beschäftigt. Momentan

haben wir drei Kitamuras integriert und

erwägen, eine weitere hinzuzufügen. Da

genügend Platz zur Einbindung einer vierten

Maschine vorhanden ist, brauchen wir das

Fastems-System nicht zu erweitern.“

Wie Herr Minna mitteilt, „ist das System

bei den Bedienern wie auch beim Wartungspersonal

sehr beliebt. Sie waren in kurzer

Zeit damit vertraut“, bemerkt er.

„Wir begannen am 4. Januar mit der Installation

des Systems, nachdem wir aus dem

Weihnachtsurlaub zurückkamen, und am 1.

Februar war es schon in Betrieb. Seitdem steht

es nicht mehr still. Die Zuverlässigkeit ist

hervorragend. Das System hat uns zu höherer

Produktivität verholfen, und wir bleiben

damit wettbewerbsfähig – auch in der sich

ständig ändernden Marktsituation.“

1 • 2007 | 7


„Die einzige Grenze

für Roboterzellen

liegt in unserer

Vorstellungskraft“

8 | 1 • 2007

ZWEI ROBOTER-FERTIGUNGSZELLEN

VON FASTEMS, INSTALLIERT

IN EINEM DER GRöSSTEN

MASCHINENBAUUNTERNEHMEN

SCHWEDENS, SORGEN FüR NOCH

MEHR WETTBEWERBSFäHIGKEIT. „DIE

ANLAGE HAT UNSERE ERWARTUNGEN

üBERTROFFEN“, MEINT hArry rAjAlA,

PRODUKTIONSLEITER VON PARTNERTECH

IN KARLSKOGA, SCHWEDEN.

PartnerTech ist eine Gruppe von Unternehmen,

die Produkte für mehrere führende Namen der

Branche entwickeln und herstellen. Sie fertigen

alles von Telekommunikations-Ausrüstungen

bis hin zu Teilen für den militärischen Sektor.

Das Werk in Karlskoga ist mit ca. 100 CNC-Maschinen

eins der größten Werke der Welt für die

spanabhebende Fertigung.

Der Wettbewerb auf diesem Markt ist intensiv,

und PartnerTech hat ein anspruchsvolles

Investitionsprogramm aufgelegt. Eine Priorität

ist das automatische Material-Handling. Das

Unternehmen investiert in neue Maschinen

mit der erforderlichen Technologie wie auch

in Ausrüstungen für das Material-Handling,

welche die vorhandenen Maschinen ergänzen.

Fastems hat uns eine schlüsselfertige Lösung

mit einem Portalroboter, der an die Maschine


angedockt wird, bereitgestellt“, berichtet Kent

Sandberg, Leiter des Investitionsprogramms.

AnsPruchsvollere AufgAben

Die erste Roboter-Fertigungszelle wurde Anfang

2006 installiert. Es handelte sich um einen modularen

Portalroboter RPC-20G von Fastems,

der an eine 15 Jahre alte CNC-Drehmaschine

von Okuma montiert wurde. Das komplette

System wurde von Fastems bereits vorprogrammiert

geliefert, und die Installation war nach

einer knappen Woche abgeschlossen. Nach einigen

Tagen der Schulung und Justierung ging das

System in Betrieb.

„Die Roboterzelle hat vom ersten Moment

an nahezu perfekt funktioniert“, bemerkt der

Bediener Tomas Forsberg.

Der ursprüngliche Gedanke war, die Lebensdauer

einer eigentlich veralteten Maschine

mithilfe eines Roboters zu verlängern und

das System zumindest zur Fertigung relativ

einfacher Teile weiter zu nutzen. Das System

funktionierte jedoch so gut, dass die Roboterzelle

nach kurzer Zeit auch für anspruchsvollere

Fertigungsaufgaben eingesetzt wurde.

Zeit für die Prüfung

Nach dem Erfolg der ersten Roboterzelle ließ

der Gedanke zur Einrichtung einer zweiten

nicht lange auf sich warten. Dazu wurde die daneben

befindliche Maschine – eine Index-G300-

Drehmaschine mit neun Spindeln – ausgewählt.

Die zweite RPC-20G von Fastems wurde Ende

2006 installiert, diesmal mit dem Ziel, eine

Maschine zu optimieren, die zur Fertigung

anspruchsvoller Teile mit engen Toleranzen genutzt

wurde. Bei den Produkten handelte es sich

hier um im militärischen Bereich verwendete

Teile, die einzelne Prüfungen erforderten.

„Ich kann jetzt mehrere Maschinen bedienen

und habe trotzdem die Zeit, die Produkte

Wir haben das Potenzial der Roboterzelle noch nicht einmal voll ausgeschöpft. Die Grenzen

werden nur von unserer Vorstellungskraft gesetzt“, meint Harry Rajala (links). Kent Sandberg

kann das nur unterstreichen.

zu prüfen, während die Roboter die Drehmaschinen

be- und entladen“, berichtet Tomas

Forsberg.

Der Prozess beginnt damit, dass die Rohteile

in der Zelle auf Palettenwagen gelegt werden.

Der Roboter nimmt jeweils ein Rohteil auf.

Die Steuersysteme des Roboters und der Drehmaschine

kommunizieren miteinander, und der

Roboter belädt die Maschine mit Werkstücken.

Ist die Bearbeitung abgeschlossen, wird die

Drehmaschine geleert, und der Roboter wird

für einen Augenblick in den Standby-Modus

geschaltet. Auf einen Tastendruck des Bedieners

wird das bearbeitete Teil über einen „Briefkasten“

zur Prüfung bereitgestellt. Ansonsten wird

das fertige Teil auf der Palette abgelegt und das

nächste Rohteil aufgenommen.

„Die Fertigung geht weiter, auch wenn ich

gerade keine Zeit habe, das Teil zu prüfen“, sagt

Tomas Forsberg.

flexible ProduKtivität

Fastems programmiert die Roboterzelle vor Ort.

Das Grundprogramm wird an neue Produkte

angepasst, indem der Roboter im manuellen

Betrieb gefahren wird, wobei ihm die neuen

Vorgänge „beigebracht“ werden. Dies ist ein einfacher

Prozess, und sobald man mit dem System

vertraut war, war PartnerTech in der Lage, Änderungen

in der Fertigung rasch vorzunehmen.

Beide Maschinen werden fünf Tage in der

Woche im Dreischichtsystem gefahren. Wenn

Produkte gefertigt werden, die keine einzelnen

Prüfungen erfordern, wird das Magazin von

der letzten Schicht der Woche geladen, worauf

die Maschine automatisch läuft, bis die Paletten

geleert sind.

„Wir haben das Potenzial der Roboterzelle

noch nicht einmal voll ausgeschöpft. Es ist noch

mehr drin. Die einzige Grenze liegt in unserer

Vorstellungskraft“, meint Harry Rajala.

Wie Herr Rajala berichtet, hat sich erwiesen,

dass die Investition hinsichtlich der Produktivität,

der Flexibilität und der Verfügbarkeit

mehr erbracht hat, als PartnerTech ursprünglich

erwartet hatte.

Die zweite Roboterzelle wurde an einer der

moderneren Maschinen von PartnerTech,

einer Neunspindeldrehmaschine, installiert.

1 • 2007 | 9


Erhöhe Maschinenauslastung mit dem flexiblen Fertigungssystem von Fastems

DIE AUTOMATITISIERUNG VON FERTIGUNGSPROZESSEN GEHöRT ZU DEN

ZUVERLäSSIGSTEN STRATEGIEN, DEN NUTZUNGSGRAD VON MASCHINEN UND

ANLAGEN ZU ERHöHEN SOWIE ZUVERLäSSIG UND MIT GLEICH BLEIBEND HOHER

QUALITäT ZU FERTIGEN.

MIT DER GELUNGENEN AUTOMATISIERUNG DER FERTIGUNG IHRER

SICHERHEITSVENTILGEHäUSE HAT DAS FüR DIE PRODUKTION VON VENTILGEHäUSEN

IM WERK HOHENWESTEDT ZUSTäNDIGE PROJEKTTEAM DER LESER GMBH & CO. KG

DEUTSCHLAND EINE REIHE VON ZUSäTZLICHEN RATIONALISIERUNGSLöSUNGEN

ERARBEITET. DIE AUTOMATISCHE WERKSTüCKVER- UND ENTSORGUNG VON

ZWEI HORIZONTALEN BEARBEITUNGSZENTREN üBERNIMMT EIN FLExIBLES

FERTIGUNGSSySTEM DES FINNISCHEN UNTERNEHMENS FASTEMS.

10 | 1 • 2007

Das MLS-MD-System von Fastems verbindet

zwei Bearbeitungszentren DBF 630 mit einem

flexiblen Fertigungssystem.

Erhöhte ProduKtivität und QuAlität

durch Fertigungsautomation

Das heute als Leser GmbH & Co. KG bekannte

Unternehmen, ursprünglich als Gelbgießerei

in Hamburg gegründet, kann auf

eine nahezu 200 Jahre währende Erfolgsgeschichte

zurückblicken. Das Unternehmen war

von Beginn an als Zulieferer tätig und war

stets bemüht, effiziente Entwicklungsarbeit zu

leisten und Trends zu setzen Das Unternehmen

entwickelte seine ersten Sicherheitsventile

für die Absicherung von Dampfkesseln

im Jahre 1885; schon zu dieser Zeit waren

die Leser-Produkte auf die Sicherheit von

Menschen und Umwelt ausgerichtet. Die konsequente

Fokussierung auf Sicherheitsventile

begann in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Sicherheitsventile sichern Anlagen

und Rohrleitungen gegen unzulässige Überdrücke

ab. Sie sind das letzte Glied in der

Sicherheitskette und vermeiden Explosionen,

die Menschen, Umwelt und das Druckgerät

schädigen können. Deshalb müssen sie unter

allen Umständen fehlerfrei funktionieren.

Daraus ergeben sich höchste Anforderungen

an die Entwicklung, die Konstruktion und die

Fertigung.

„Leser ist einer der weltweit führenden Hersteller

von Qualitätssicherheitsventilen“, meint

Geschäftsführer Joachim Klaus mit einem Lä-

Das automatische Regalbediengerät eignet sich

für Regale mit einer Höhe von bis zu 20 Metern

und einer Länge von bis zu 150 Metern.


cheln. „Unsere Produktpalette umfasst insgesamt

sieben Produktgruppen mit 38 Sicherheitsventiltypen.

Mit einer Vielfalt von Werkstoffen und

Ventilgrößen von DN 10 bis DN 400 – 1/2 bis 16

Zoll bieten wir sichere Lösungen für alle industriellen

Anwendungen. Die jährliche Produktion

liegt derzeit bei ca. 75.000 Sicherheitsventilen

und wächst beständig. Wir erwarten insbesondere

für die größeren Sicherheitsventilen

erhebliche Zuiwächse.“ „Angesichts dieser Prognose“,

fügt der Leiter der Produktionsplanung

Kai-Uwe Weiss hinzu, „wurde vor zwei Jahren

entschieden, zwei unserer älteren Bearbeitungszentren

auszutauschen. Unsere Antwort auf die

an uns gestellten Herausforderungen war das

Automatisierungsprojekt INOPEK = INvestition

zur Optimierung der Prozesssicherheit und

Erweiterung der Kapazitäten der Gehäusefertigung.“

Anforderungen An die

AutomAtisierungslösung

„Wie bei allen Automationsprojekten“, bekennt

Joachim Klaus, „habenauch wir uns gefragt, wie

wir eins der zentralen Probleme – die wirtschaftliche

Integration von Fertigungsaufträgen mit

der Losgröße Eins in den automatisierten Fertigungsprozess

– für unser Unternehmen lösen

könnten.“ „Aufgrund der Erfahrungen unseres

Teams“, berichtet Kai-Uwe Weiss, „haben wir bei

der Angebotsausschreibung eine zusätzliche Anforderung

in unsere Spezifikationen aufgenommen:

Die beiden Bearbeitungszentren mussten

in der Lage sein, die aufgespannten Werkstücke

mit einem oder maximal zwei Aufspannung mit

einer horizontalen Spindel zu bearbeiten.“ „Heute

wissen wir, dass es genau diese Forderung war,

die uns dazu verholfen hat, ein derartig gutes

Rationalisierungsergebnis zu erreichen“, betont

Joachim Klaus. „Während zuvor sechs oder sieben

Spannvorgänge an unterschiedlichen Maschinen

erforderlich waren, fertigen wir unsere

Sicherheitsventilgehäuse jetzt mit einer oder

maximal zwei Aufspannungen.“

rAtionAlisierungslösungen in der

fertigung

Matthias Hoffmann, der seinen Beruf als Maschineneinrichter

im Unternehmen lernte, gehörte

von Anfang an zum Entwicklungs-Team des Automationsprojekts.

Er erklärt: „Alle Maschinenpaletten

im flexiblen Fertigungssystem werden in

den beiden Ladestationen be- und entladen. Sie

sind entweder mit Aufspanneinrichtungen für

Kleinteile oder Hydraulikaufspannsystemen zur

Bearbeitung von Ventilgehäusen versehen. Diese

Art des Aufspannens gewährleistet, dass die

Materialspannung gleichmäßig über das gesamte

Werkstück verteilt ist und erhöht gleichzeitig die

Bearbeitungsqualität. Zudem ist sie mit maximal

30 Sekunden viel schneller.“

„Wir hatten uns für die Bearbeitungszentren

DBF 630 von der Dörries Scharmann Technologie

GmbH entschieden“, berichtet Kai-Uwe

Ein kompaktes MLS-MD-System (Multilevel-System) und, von links: die Maschinenbediener

Heiko Rathjen und Matthias Hoffmann mit Klaus Maurmaier, Vertriebsleiter von Fastems für

Deutschland, Kai-Uwe Weiss, Leiter der Produktionsplanung, und Frank Turm, CNC-Programmierer.

Weiss. Bei diesen konnte das zuvor bei der Bearbeitung

auf der Drehmaschine erforderliche

Aufspannen entfallen. Dies war einer der Hauptgründe

dafür, ein flexibles Fertigungssystem von

Fastems für die Automatisierung einzusetzen.

Darüber hinaus gewährleisten automatische Fertigungsprozesse

aber auch eine hohe Bearbeitungsqualität

– die Güte der Dichtungsflächen

eines Ventilsitzes ist ein ausschlaggebendes Kriterium

für die Qualität eines Sicherheitsventils. Als

Zweites mussten wir einen automatischen Montagevorgang

in den Bearbeitungsprozess integrieren.

Dazu gehören der automatische Einbau des

Ventilsitzsockels in das Sicherheitsventilgehäuse

und seine nachfolgende Bearbeitung, was vom

Steuersystem überwacht wird. Die Standardausführungen

der Bearbeitungszentren DBF 630 tragen

ebenfalls erheblich zur Reduzierung der Aufspannvorgänge

bei. Unter Berücksichtigung all

dieser Faktoren wählten wir die Dörries Scharmann

Technologie GmbH als Hauptauftragnehmer

für die Umsetzung unseres Automationsvorhabens.

Dörries Scharmann beteiligte dann das

finnische Unternehmen Fastems an dem Projekt,

dessen flexibles Fertigungssystem die Grundlage

für den vollautomatischen Betrieb der beiden

Bearbeitungszentren DBF 630 bildet.

AutomAtisches hAndling der

WerKstücKe

„Unser Ziel, mindestens jede dritte Schicht personallos

zu fahren“, meint Kai-Uwe Weiss, „lässt

sich nur mit einer automatisierten Werkstückzu-

und abführung realisieren. Das flexible Fertigungssystem

von Fastems bietet, wie wir von

anderen Unternehmen erfahren hatten, die besten

Möglichkeiten für den automatischen Betrieb

von Bearbeitungszentren. Die Anwender flexibler

Fertigungssysteme von Fastems kommen dem

Ziel, die theoretisch pro Jahr verfügbaren 8760

Produktionsstunden effizienter zu nutzen, wirk-

lich näher. Neben der Empfehlung von Dörries

Scharmann überzeugte uns auch die Tatsache,

dass nahezu alle bekannten Werkzeugmaschinenhersteller

über Fastems-Systeme verfügen

und nur Gutes darüber berichten, vom Wert des

flexiblen Fertigungssystems von Fastems.“

„Wir arbeiten mit Gussteilen“, erinnert

uns Kai-Uwe Weiss. „Gussteile sind nicht immer

hundertprozentig homogen. Das heißt,

Sie müssen damit rechnen, dass ein Werkzeug

einmal kaputtgeht – auch bei personallosen

Nachtschichten.“ „Wenn das passiert“, fügt

Klaus Maurmaier hinzu, „stellt die Maschine

den Werkzeugbruch fest und meldet ihn an das

Fastems-Steuerungssystem, worauf die Palette

aus der Maschine entfernt und gekennzeichnet

wird. Bevor der Betrieb mit einer neuen Palette

fortgesetzt wird, überprüft das FFS-Steuerungssystem,

ob noch alle Werkzeuge verfügbar sind,

und die Maschine tauscht kaputte Werkzeuge

nötigenfalls aus.“

Zügige umsetZung

„Auch aus heutiger Sicht“, meint Geschäftsführer

Joachim Klaus, „hat sich die kurz vor Weihnachten

2005 getroffene Entscheidung hinsichtlich

des komplexen Rationalisierungsprojekts als

richtig erwiesen. Das Fastems-System wurde

im September 2006 installiert, und das daran

beteiligte Team war einfach klasse – die Leute

haben das innerhalb von zehn Tagen geschafft.

Im November waren die Bearbeitungszentren

mit dem flexiblen Fertigungssystem von Fastems

verbunden. Und sie waren nach kurzer Zeit an

das Fastems-Steuersystem angeschlossen – innerhalb

von drei Tagen. Da wusste man spätestens,

dass Profis am Werk waren. Und die Bewährungsprobe

kam sofort. Mit der Inbetriebnahme

des automatischen Fertigungssystems erhielten

wir einen umfangreichen Auftrag, der schnell zu

erfüllen war.“

1 • 2007 | 11


12 | 1 • 2007

DAS FLExIBLE PALETTENMAGAZIN (FPM) VON FASTEMS IST EIN KONFIGURIERBARES,

FLExIBLES FERTIGUNGSSySTEM, DAS HINSICHTLICH DER GRöSSE, DER

MASCHINENZAHL UND DER STEUERFUNKTIONEN äUSSERST VIELSEITIG IST. DAS FPM

DER NEUEN GENERATION, ERSTMALS VORGESTELLT AUF DER EMO 2007, ERHöHT IHRE

PRODUKTIVITäT DURCH ZAHLREICHE NEUE FUNKTIONEN.

EMO

highlights

highlights

FPM

– ein neuer Standard für Flexibilität

2007


Das fl exible Palettenmagazin stellt eine kostengünstige Alternative für die

Erhöhung der Flexibilität dar, wenn das speziell ausgelegte Multilevel-System

(MLS) eine zu große Investition erfordert und der FPC-Container

nicht mehr ausreicht. Das FPM, das auf Standardmodulen mit konfi gurierbaren

Optionen basiert, stellt eine ideale, erschwingliche Lösung für

Bearbeitungswerkstätten dar, die damit ihren Automationsgrad erhöhen

und die unbemannte Fertigung erweitern können.

„Das FPM ist ein Standardprodukt, das Flexibilität bietet und für

Erweiterungen off en ist“, meint Matti Nurminen, Leiter der F&E von

Fastems. „Dieses Produkt wurde entwickelt, um die Effi zienz Ihrer gesamten

Werkstatt zu erhöhen; es kann, je nach Erfordernis, entsprechend

Ihren Zielen von einem System mit einer Maschine bis auf ein Zehn-Maschinen-System

erweitert werden.“

AnWenderfreundlich

Ein neues Steuersystem stellt dem FPM-Anwender eine einfach erlern-

und bedienbare grafi sche Bedienoberfl äche zur Verfügung, die ihn durch

die verschiedenen Aufgaben und Fertigungsvorgänge führt und ihn bei

deren Ausführung unterstützt. „Diese Steuerfunktionen sind nicht nur

anwenderfreundlich, sondern auch äußerst fl exibel“, betont Nurminen.

„Das Steuersystem ist gemäß Ihren Anforderungen erweiterbar, und mit

demselben System können große Lose wie auch Einzelteile gefertigt werden.“

„Ein weiterer Vorteil liegt in der ergonomischen Gestaltung. Die Ladestation

ist so konstruiert, dass die Beschäft igten in einer bequemeren,

natürlicheren Haltung arbeiten können“, fährt Nurminen fort.

AngePAsst An die ProduKtion

Das modulare System wächst mit Ihrem Produktionsumfang – so weit,

wie Ihre Vorstellungen reichen. „In seiner kleinsten Variante besteht das

System aus einer Werkzeugmaschine, einer Ladestation und einem Speicherregal

für 12 Maschinenpaletten“, erläutert Janne Konttila, Produktmanager

von Fastems. „Mithilfe von Erweiterungsmodulen lässt sich die

Speicherkapazität auf mehr als 100 Maschinenpaletten und zehn Werkzeugmaschinen

erhöhen.“

„Eine weitere interessante Option ist die Multiface-Bearbeitungsfunktion

des Steuersystems, das die automatische Einplanung von Teilen ohne

einen Bedienereingriff ermöglicht. Damit können Sie die eiligsten Teile

zuerst fertigen und zudem die Anzahl der erforderlichen Paletten und

Werkzeuge minimieren“, fährt Konttila fort.

Plug-And-Produce

„Bei der Entwicklung des FPM der neuen Generation wurden speziell

auch die rasche Installation und die problemlose Wartung berücksichtigt“,

teilt Konttila mit. „Konfi gurierbare Standardmodule gewährleisten

Janne Konttila (links) und Matti Nurminen.

Hohe Benutzerfreundlichkeit

mit der

neuen Generation der

Bedieneroberfl äche.

Das Regalbediengerät

eignet sich für moderneBearbeitungszentren.

die rasche Installation und Inbetriebnahme; das bedeutet, die Investition

beginnt nach kurzer Zeit, sich auszuzahlen“, bemerkt er. „Als zuverlässiges

System unterstützt das FPM die vorbeugende Instandhaltung. So erlauben

beispielsweise die leicht zugänglichen Schmierstellen die Wartung ohne

irgendwelche Demontagen.“

„Natürlich können Sie auch das umfassende Service-Paket von

Fastems bestellen und so selbst die einfache Wartung für sich zur Null-

Wartung machen. Dann können Sie sich voll auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren“,

meint Konttila abschließend.

ideAl für mAschinenhersteller

Die Stärken des FPM liegen nicht nur für Hersteller von Teilen, sondern

auch für die Maschinenhersteller, welche die Möglichkeit erhalten, die

moderne Palettenautomation in ihre Maschinen einzubinden, auf der

Hand.

„Das konfi gurierbare, einfache und anwenderfreundliche System lässt

sich ohne Weiteres mit unterschiedlichen Maschinen für verschiedene

Kunden liefern. Die off enen Steuerschnittstellen geben den Maschinenherstellern

die Möglichkeit, ihre eigenen Funktionen einzubauen, wie z. B.

das Reporting. Auch das Äußere kann farblich an die spezielle Firmengestaltung

angepasst werden. Falls erforderlich, stellen wir einen umfassenden

Support für die Integration und die Schulung zur Verfügung“,

fasst Matti Nurminen die Vorteile kurz zusammen.

Das FPM veranschaulicht sehr gut, was Fastems den Maschinenherstellern

bietet. „Wir möchten den Maschinenherstellern eine einfache

Automationsintegration zur Verfügung stellen. Zukünft ig werden wir uns

in noch höherem Maß auf die Funktionen zur einfachen herstellerspezifi

schen Anpassung konzentrieren.“

1 • 2007 | 13


DER FLExIBLE PALETTENCONTAINER (FPC) STELLT EINEN KOSTENGüNSTIGEN ERSTEN

SCHRITT IN RICHTUNG DER FABRIKAUTOMATION UND DER VOLLEN AUSNUTZUNG DER

JäHRLICH VERFüGBAREN 8760 PRODUKTIONSSTUNDEN DAR. DAS STANDARDPAKET

WURDE UM NEUE, WERTSCHöPFENDE FUNKTIONEN ERWEITERT UND WIRD NUN ALS

FPC VERSION 4.0 VERFüGBAR SEIN.

fPc

erhöht Effizienz in kleinen Maschinenwerkstätten

14 | 1 • 2007

Der FPC ist eine Standardlösung zur effizienten

Integration von bis zu zwei gleichen

Maschinen. In dieser Form bietet er neue

Möglichkeiten für kleine Hersteller und Zulieferer,

den Produktionsausstoß ihrer ein

oder zwei Bearbeitungszentren zu erhöhen.


EMO

highlights

highlights

2007

Preislich AttrAKtiv

Der FPC ist ein komplettes FFS, untergebracht

in einem Container. Preislich unterscheidet

sich der FPC kaum von einem

herkömmlichen Paletten-Pool, benötigt aber

eine geringere Aufstellfl äche, und die Zufüh-

Der fl exible Palettencontainer (FPC) von Fastems kann von einer Einzelcontainereinheit bis zu

einem voll ausgebauten Dreimaschinensystem erweitert werden und verwandelt Ihr Bearbeitungszentrum

damit in ein automatisiertes FFS.

rung der aufgespannten Werkstücke zu den

Maschinenspindeln geht effi zienter vor sich.

Die FPC eignen sich genauso gut für die Bearbeitung

von Einzelstücken und geringen

Losgrößen wie für die Serienfertigung.

schneller und effiZienter

Dank ihrer leistungsfähige Spindeln mit

hohen Drehzahlen, schnellen Achsenbewegungen

und raschen Werkzeugwechsel maximieren

moderne Bearbeitungszentren die

eff ektive Bearbeitungszeit bei Minimierung

des Leerlaufs. Jedoch kann eine Maschine

ihr hohes Fertigungspotenzial erst dann einsetzen,

wenn sich das aufgespannte Werkstück

zur Bearbeitung an der Spindel befi

ndet. Hierin liegt eine der Stärken unseres

FPC, der den Palettenwechsel im Vergleich

zu Doppel-APC- oder Paletten-Pool-Systemen

gravierend beschleunigt.

beginnen sie mit einer mAschine

und erWeitern sie Auf ZWei

Das Containerangebot umfasst vier Module

für Palettengrößen von 400 mm x 400 mm

bis zu 1000 mm x 1000 mm und Lasten

von bis zu 3,2 Tonnen. Das letztere ist das

schwerste System; es kann vier Paletten

auf einer Ebene aufnehmen, während das

leichteste System mit einer Ladekapazität

von 750 kg zwölf Paletten auf zwei Ebenen

aufnimmt.

Zu Beginn genügt vielleicht ein FPC,

aber ein weiterer kann jederzeit nachgerüstet

werden, womit sich die Palettenkapazität

des leichtesten Systems auf 24 erhöht.

Maximal lassen sich zwei Maschinen in das

System einbinden.

inbetriebnAhme innerhAlb eines

tAges

Jeder FPC ist in seiner Konfi guration an das

jeweilige Bearbeitungszentrum angepasst.

Das gesamte System lässt sich innerhalb

eines Tages auspacken, elektrisch und mechanisch

anschließen und in Betrieb nehmen.

Alles unter Kontrolle

Das Steuersystem des FPC basiert auf dem

MMS für Windows-PCs, das auch in anderen

Fastems-Systemen genutzt wird. Dieses

System steuert den automatischen Palettentransport

zwischen den Ladestationen und

den Bearbeitungszentren – und, falls die

gewünschte Maschine nicht frei ist, über das

Lager – nach dem FIFO-Prinzip. Mittels der

manuellen Übersteuerung lässt sich ein eiliger

Auft rag zum Anfang der Warteschlange

vorziehen.

jederZeit und überAll

Ein weiterer Vorteil der MMS-Steuerung ist

der große Umfang an Kontrolldaten: Auslastung

der Maschine, der Ladestation und

des RGB, Ursachen für Leerlaufzeiten sowie

tägliche, wöchentliche und monatliche Produktionsberichte.

Diese Informationen können direkt im

Fertigungsbereich, im Büro und – per Internet

– überall in der Welt zugänglich gemacht

werden. Die Maschinenstatusüberwachung

und -analyse wie auch das Senden von

Alarmmeldungen per SMS oder E-Mail sind

weitere interessante Möglichkeiten.

1 • 2007 | 15


RPC-20G

erhöht die Produktivität von Werkzeugmaschinen

DIE MODULAREN ROBOTERZELLEN VON FASTEMS STELLEN EINEN NATüRLICHEN

ERSTEN SCHRITT FüR IHRE FABRIKAUTOMATION DAR. MIT DER RPC-20G ERHALTEN

SIE EINE KOMPLETTLöSUNG ZUR STEIGERUNG DER PRODUKTIVITäT IHRER

WERKZEUGMASCHINEN. AUF DER EMO WERDEN WIR DIE NEUESTE VERSION DIESER

MODERNEN ROBOTERZELLE VORSTELLEN.

Mit den Roboterzellen der RPC-Serie (Robotized

Production Cell) werden Unternehmen in

die Lage versetzt, die Auslastung ihrer vorhandenen

Maschinen mit einer geringen Investition zu

verbessern.

Die RPC-20G ist eine modulare Roboterzelle

zum Be- und Entladen von Werkstücken in/aus

verschiedenen CNC-Maschinen, insbesondere

Drehmaschinen.

„Mit dieser Zelle bewältigen Sie problemlos starke

Schwankungen im Fertigungsvolumen, und mit

den ohne Weiteres verfügbaren Optionen können

Sie sie auch an andere Anwendungen anpassen,

einschließlich der Endbearbeitung und Messung

von Werkstücken“, meint Ari Lylynoja, Produktmanager

für die RPC-20G.

„Das Produkt besteht aus einer einzigen

transportierbaren Einheit, die eine rasche Installation

sowie bei Bedarf eine einfache Verlegung

ermöglicht“, fährt er fort.

16 | 1 • 2007

mehr möglichKeiten durch neue

KonstruKtion

Die aktualisierte RPC-20G verfügt über einen

neuen und schmaleren Aufb au, der die erforderliche

Aufstellfl äche reduziert und das Risiko für

Transportschäden minimiert. Dank der neuen,

verbesserten Konstruktion lässt sich die RPC-20G

problemlos in große Dreh- und Fräs-Bearbeitungszentren

einbinden.

Darüber hinaus bietet die neue Version eine

breitere Palette von Optionen, einschließlich des

automatischen Werkzeugwechsels, einer Entgratungsstation

und der Bilderkennung.

AutomAtion mit minimAlem AufWAnd

Mit dieser Roboterzelle lassen sich sowohl neue

als auch vorhandene Maschinen unter minimalem

Aufwand automatisieren. Das Portalkonzept

EMO

highlights

highlights

2007

ermöglicht eine gute Zugänglichkeit der Werkzeugmaschine

im manuellen Modus sowie die

einfache Realisierung verschiedener Materialzuführungsvarianten,

die auf Werkstück, Stückzahlen

und den verfügbaren Raum abgestimmt

werden können.

„Die RPC ermöglicht weiterhin die schnelle

und fl exible Anpassung an die sich heutzutage

rasch ändernden Produktionsanforderungen und

gibt dem Bediener mehr Freiheit beim Handling

der Werkstücke.“


FASTEMS UND FINN-POWER HABEN VEREINBART, DIE GEMEINSAME HERSTELLUNG UND

ENTWICKLUNG VON AUTOMATIONS-HAUPTKOMPONENTEN FüR DAS NIGHT TRAIN FMS

VON FINN-POWER FORTZUSETZEN.

Am 7. Mai 2007 unterzeichneten Fastems

und Finn-Power einen neuen Kooperationsvertrag

zur Herstellung und Entwicklung

von Hauptkomponenten für das Night Train

FMS von Finn-Power. Der Vertrag tritt am

1.9.2007 in Kraft; vom 1.1.2008 an übernimmt

Fastems die volle Verantwortung für

die Lieferung.

Mit diesem Vertrag findet die Zusammenarbeit

zwischen Fastems und Finn-Power,

dem finnischen Hersteller von Revolver-

Blechstanzmaschinen, ihre Fortsetzung. Seit

einigen Jahren stellt Fastems bereits Regalbediengeräte

für Finn-Power her.

führende technologie der

blechbeArbeitung

Finn-Power ist einer der weltgrößten Technologie-

und Maschinenanbieter für die

Blechbearbeitung. Ein erheblicher Anteil

des Umsatzes von Finn-Power wird durch

die automatisierten Zellen- und Systemprodukte

für die unbemannte Fertigung erzielt.

Die Nachfrage, besonders nach Hightech-

Produkten, ist im Ansteigen, und das Unternehmen

unterstützt seine globale Entwicklungsstrategie

durch die enge Kooperation

mit ausgewählten Partnern. Diese Kooperation

zielt darauf ab, Wettbewerbsvorteile

aus neuen Konstruktionslösungen und einer

Konzentration der Fertigungskapazität zu

ziehen.

KooPerAtion und WAchstum

Ein Teil der Wachstumsstrategie von

Fastems besteht darin, bewährte Systemkomponenten

an Kunden zu liefern, die

nicht direkt zum eigenen Kundenkreis gehö-

Tomas Hedenborg, Geschäftsführer

von Finn-Power (links) und Jarmo

Hyvönen, Geschäftsführer von

Fastems

Erweiterte Zusammenarbeit von

Fastems mit Finn-Power

ren. Der neue Vertrag ist ein gutes Beispiel

dafür. Aus der engen Zusammenarbeit zwischen

Fastems und Finn-Power ergibt sich

ein Wettbewerbsvorteil für beide Seiten, wobei

Finn-Power durch den erfahrenen Partner

eine Wertschöpfung im eigenen Bereich

erzielt. Die Marke Finn-Power Night Train

FMS® wird auch weiterhin mit dem Firmennamen

Fastems verbunden. Die Maschinenschnittstellen

und Steuersysteme, sowie der

Installations- und Ersatzteil-Service verbleiben

bei Finn-Power.

„Die enge Zusammenarbeit zwischen

Fastems und Finn-Power, den Marktführern

auf ihrem jeweiligen Gebiet, kommt beiden

Unternehmen wie auch ihren Kunden zugute.

Wir von Fastems freuen uns, Kunden

auf neuen Märkten mit unserer Technologie

und unserem Know-how zur Seite zu

stehen. Das ist genau das, was den gegenseitigen

Erfolg ausmacht“, meint Juha Pihlajamaa,

Produktmanager von Finn-Power.

1 • 2007 | 17


WENN EIN BESUCHER DIE UNTERE LOBBy DER FASTEMS-

NIEDERLASSUNG IN TAMPERE, FINNLAND, BETRITT, SIEHT ER

ALS ERSTES EINE GLäSERNE WAND, HINTER DER SICH MEHRERE

MONITORE BEFINDEN. NEBEN DEN MONITOREN IST EINE

GRUPPE VON LEUTEN ZU SEHEN, DIE IN TELEFON-

GESPRäCHE VERTIEFT SIND. HIER BEFINDET SICH DAS

HERZ DES FERN-SERVICE VON FASTEMS –

DER TELESERVICE.

Das vielseitig ausgebildete

teleservice

teAm hält die Kundensysteme

in Gang

18 | 1 • 2007


Der Auft rag des Teleservice von Fastems ist, die

Fertigung beim Kunden unterbrechungsfrei zu

halten und Fastems’ Versprechen der 8760 jährlichen

Produktionsstunden zu verwirklichen.

Der Teleservice steht den Automations-Kunden

von Fastems rund um die Uhr zur Verfügung.

Der Teleservice steht allen Automations-Kunden

off en, und das Ziel ist, sämtliche Anrufe, die Störungen

betreff en, über den Teleservice abzuwickeln.

Die offi zielle Geschäft szeit des Teleservice

ist von 7 Uhr bis 16 Uhr MEZ. Die außerhalb

dieser Zeit eingehenden Anrufe werden mit dem

Call Center verbunden, wo sie anhand einer Liste

entweder an einen Service Manager oder an

das Teleservice-Team weitergeleitet werden.

Zum Teleservice-Team gehören: Juha Holma,

Kirsi-Maria Alho und Jens von Weissenberg.

Auch Jari Kalliomäki wird sich über den

Sommer dem Teleservice-Team anschließen.

Der Teleservice befasst sich ausschließlich

mit FFS; natürlich können sich die Probleme

manchmal auch auf die in ein FFS eingebundenen

Roboterzellen beziehen.

mehrsPrAchiger service

„Zur Arbeit im Teleservice braucht man Kenntnisse

im technischen wie auch im Soft ware-Be-

reich; dazu sollte man auch Sprachkenntnisse

und ein gutes Gefühl für den Umgang mit dem

Kunden mitbringen“, meint Juha. Leute, die all

diese Kriterien erfüllen, sind recht dünn gesät,

aber die Mitglieder des Teams verfügen über

zahlreiche Fähigkeiten. Zusätzlich zu den Möglichkeiten

des Teams werden auch die anderen

im Unternehmen verfügbaren Ressourcen herangezogen

– namentlich das Soft ware-Team, die

wichtigste Stütze für den Teleservice. Und, falls

niemand im Teleservice die Sprache des Kunden

spricht, ist man gerne bereit, jemanden bei

Fastems zu fi nden, der dazu in der Lage ist. Das

Team ist in erster Linie bemüht, dem Kunden

die Situation zu erleichtern.

der teleservice bringt dAs in

ordnung

„Bei unseren Kunden können verschiedene

Problemsituationen eintreten, aber in der Regel

lässt sich die Sache am Telefon bereinigen.

Wenn die Symptome des Problems festgestellt

werden können, sind wir oft mals in der Lage,

eine Fernverbindung aufzubauen und es darüber

zu lösen. Es kommt jedoch auch häufi g

vor, dass der Kunde das Problem nicht genau

lokalisieren kann. In diesen Fällen bekommen

wir üblicherweise heraus, was los ist, indem wir

systematisch Fragen stellen, die uns zur Fehlerursache

führen, und daraufh in können wir

das dann in Ordnung bringen“, berichtet Juha.

„Wenn es sich um einen technischen Fehler

handelt, fi nden wir heraus, welches Teil defekt

ist. Manchmal kann der Kunde das Teil selbst

austauschen; ist das nicht der Fall, schicken wir

einen Mechaniker aus dem örtlichen Service-

Büro vorbei. Der Teleservice steht ständig mit

den Mechanikern und Elektrikern in Verbindung.

Im Fall eines Soft warefehlers setzen wir

uns mit dem Soft ware-Team in Verbindung;

die Leute dort haben auf jeden Fall die besten

Soft ware-Kenntnisse im Unternehmen“, erläutert

Juha.

ein teAm für Alle fälle

Juha Holma legt auch ein gutes Wort für sein

Team ein. „Wir haben ein gutes Team. Wir

verstehen uns prima, und jeder von uns ist mit

Eifer bei der Sache“, berichtet Juha. „Zur Arbeit

beim Teleservice muss man Verständnis für den

Kunden und Flexibilität mitbringen. Manchmal

hilft es auch, sich gut beherrschen zu können.

Schließlich sind wir die ersten, die von den

Kunden in Problemsituationen angesprochen

werden, und es kommt vor, dass sie nicht gerade

in bester Laune sind, wenn sie bei uns anrufen“,

fährt Juha fort. „Bei dieser Tätigkeit muss man

einfach gut mit Leuten umgehen können – das

betrifft die Kollegen wie auch die Kunden.“

Wenn man beim Teleservice arbeitet, muss

man die Arbeit von der Freizeit trennen können.

Die Arbeit ist hektisch und man verbringt

viel Zeit am Telefon. Wichtige Punkte dieser

Tätigkeit sind auch, Dinge in Gang zu bringen,

Problemursachen herauszufi nden und Leute zu

beraten. Wenn man von der Arbeit kommt, ist

es am besten, erstmal abzuschalten und sich zu

entspannen. Zum Glück haben alle Mitarbeiter

des Teams kleine Kinder – da fällt es nicht sehr

schwer, sich abzulenken.

Fastems befi ndet sich im Aufschwung, und

wir versuchen ständig, unseren Kundenkreis zu

erweitern. Allerdings vergessen wir auch nicht

unsere gestandenen Kunden, denn sie stellen

eine wichtige Ressource dar und werden an Bedeutung

gewinnen, wenn der Aufschwung einmal

nachlässt. Im Einklang mit Fastems’ Strategie

sollten wir die Bedeutung der bestehenden

Kundenbeziehungen nicht außer Acht lassen.“

„Insgesamt gesehen ist die Tätigkeit beim

Teleservice interessant. Die Arbeit fi ndet zwar

am Ort statt und man braucht nicht zu reisen,

aber die Tage können sehr unterschiedlich ausfallen.

Man überschüttet uns nicht gerade mit

Lob und Dankesworten, aber dennoch hält der

Teleservice die nicht gerade billigen Systeme

unserer Kunden am Laufen und bringt ihnen

Einsparungen“, meint Juha zusammenfassend.

1 • 2007 | 19


20 | 1 • 2007

TAMPERE WAR ZUM WIEDERHOLTEN

MAL SCHAUPLATZ EINES BEDEUTENDEN

EREIGNISSES DER EUROPäISCHEN

FERTIGUNGSINDUSTRIE. AM 6. UND 7.

JUNI FAND AN DER TAMPERE UNIVERSITy

OF TECHNOLOGy DER „TAMPERE

MANUFACTURING SUMMIT 2007“ STATT.

IN RAHMEN EINER VORTRAGSREIHE

DISKUTIERTEN 200 VERTRETER AUS

DEN BEREICHEN DER FERTIGUNG

UND DER WISSENSCHAFT üBER DIE

KREATIVE ENTWICKLUNG UND DIE

KüNFTIGE WETTBEWERBSFäHIGKEIT DER

FERTIGUNGSINDUSTRIE.

Schneller, effizienter, flexibler, kundenorientierter, umweltverträglicher

Wie Wird mAn ein globAler

mArKtführer?

Am ersten Tag der Konferenz sprach Mikko

Leino, Leiter der Fertigungstechnik-Services

der Nokia Corporation, über die Technologie-

und Produktionsstrategien, die Nokia

für die Fertigung von anwenderspezifischen

Produkten nutzt, und über Nokias Lieferkette

auf dem Weltmarkt.

Leino beschrieb das gewaltige Ausmaß

von Nokias Fertigungsstruktur: „Die

Produkte von Nokia werden täglich von

850 Millionen Menschen verwendet, und in

jeder Sekunde werden 11 Geräte produziert

– das macht fast eine Million Geräte pro

Tag. Für jedes Gerät werden nahezu 400

Teile gebraucht.“

Um ein globaler Marktführer zu werden,

benötigt man zwei Dinge: eine optimierte

globale Lieferkette und Zulieferer, die gut

in den Fertigungsprozess integriert sind.

Kundenorientierte Variationen sind von

Vice President Massimo Mattucci,

Comau S.p.A.

Fachleute aus der Fertigungsindustrie

treffen sich in Tampere

größter Bedeutung für Nokias Produkte,

und es ist wichtig, die Umsetzung dieser

Variationen möglichst weit zum Prozessende

hin zu verlagern.

richtungWeisend für die ZuKunft

Massimo Mattucci, Executive Vice President

des italienischen Unternehmens Comau

S.p.A, bemerkte, dass die Herausforderungen,

die sich bei Nokia stellen, für die

gesamte Fertigungsindustrie gelten. Es ist


wichtig, rasch auf Kundenanforderungen zu reagieren, kundennah

zu sein und sich auf ein funktionsfähiges Netz von Zulieferern stützen

zu können.

„Neue, wertschöpfende Dienstleistungen und Produkte, neue

Geschäftsmodelle und die Entwicklung von industriellen Prozessen

und Strukturen wie auch der Ausbildung wurden europaweit als

Katalysatoren für die Wettbewerbsfähigkeit der Fertigungsindustrie

und der entsprechenden Veränderungen der industriellen Struktur

erkannt“, stellte Mattucci fest.

Die Bedeutung der Umweltfaktoren in der Industrieproduktion

wächst unaufhörlich. Aus dem gesteigerten Umweltbewusstsein

ergeben sich neue Herausforderungen, andererseits aber auch neue

Chancen.

herAusforderungen für euroPA

„Das globale Geschäftsumfeld stellt die Fertigungsindustrie vor

eine große Herausforderung“, stellte Professor Reijo Tuokko, Programmkoordinator

des Technologieprogramms SISU 2010 vom

Technology Center Hermia Ltd., fest. Professor Tuokko nannte eine

Reihe von Schlüsselfaktoren, auf die sich die Fertigungsindustrie

künftig orientieren sollte: „Wettbewerbsfähigkeit, Produktivitätssteigerung

und Wertschöpfung. Darüber hinaus werden auch Kreativität,

eine gute Ausbildung und höchste Fachkompetenz gefordert

sein. Die Europäer müssen auch für ihre eigene Umwelt und deren

Schutz Sorge tragen. Da sich die Reduzierung des Energieverbrauchs

und der Emissionen auch auf den Wettbewerb auswirkt, ist

hier eine umfassende internationale Zusammenarbeit erforderlich.“

„Man beschäftigt sich in mehreren europäischen Ländern bereits

seit Jahren mit der Zukunft der Fertigungsindustrie. Die Europäische

Union gründete eine Arbeitsgruppe, die Vorschläge zum

Bestehen der Fertigungsindustrie in Europa erarbeiten soll. Die

Industrie bleibt ein wichtiger Faktor in der Förderung der öffentlichen

Wohlfahrt; aus diesem Grunde ist es von großer Bedeutung,

innovative, neue Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, welche

die Fertigungsindustrie wettbewerbsfähig halten“, meinte Risto Kuivanen,

Vorstand für F&E am Technical Research Center of Finland.

Er nimmt auch aktiv an den Netzwerken FoF und I*Proms teil.

Francesco Jovane.

Mikko Leino, Nokia Corporation

erfolgsgeschichten

Auf dem Tampere Manufacturing Summit wurden gute Beispiele

für Möglichkeiten finnischer und europäischer Unternehmen vorgestellt,

auf dem Weltmarkt zu bestehen. Zum Programm gehörten

auch Präsentationen von europäischen Spitzen-Forschungsprojekten.

Diese Projekte waren darauf ausgerichtet, Verbesserungen

mit Hilfe der ICT, Robotertechnik und der flexiblen Automation zu

erreichen. Ein weiteres Thema der Tagung war die Bedeutung von

Indien aus europäischer Sicht – als Markt wie auch als Mitbewerber.

Fastems Oy Ab als einer der Organisatoren der Tagung war

hauptsächlich für die praktischen Belange verantwortlich und gestaltete

das Programm für den zweiten Tag. Zum Abschluss des

zweiten Tages stellte Fastems einige praktische Automationslösungen

und Produkte zur Produktivitätssteigerung vor.

Heikki Hallila präsentierte ein neues, von ihm entwickeltes

Investitionsberechnungsmodell. Janne Konttila erläuterte das neue

FPM-Konzept von Fastems, das auf der EMO 2007 im September

in Hannover offiziell vorgestellt wird. Jani Granholm gab Auskunft

über die neueste Systemsteuerungstechnik von Fastems, und Heikki

Huovinen stellte Fastems’ neueste Roboterlösungen vor.

Nach den Präsentationen hatten die Teilnehmer Gelegenheit,

die Unternehmen Nomet und Sisu Diesel zu besichtigen. Diese Besichtigungen

ernteten viel Beifall von den Teilnehmern und trugen

dazu bei, den Besuchern die Automationslösungen von Fastems zu

veranschaulichen.

Kennenlernen und verbindungen KnüPfen

Beim Abendessen konnten sich die Tagungsteilnehmer natürlich

auch miteinander bekannt machen. Hier wurden neue Kontakte

aufgebaut und Erfahrungen ausgetauscht werden. Für den Abschluss

des zweiten Tages organisierte Fastems einen geselligen

Abend für die finnischen und anderen europäischen Stammkunden.

Dabei wurden erstmals auch Kunden außerhalb Finnlands zu einer

Veranstaltung des „Fastems Quality Time Clubs“ eingeladen. Wir

planen, unseren regulären Kundenclub zukünftig auf ganz Europa

auszuweiten.

1 • 2007 | 21


P E r S Ö N l i C H

Sprung aus den

Wolken

JEDER VON UNS HAT HIN UND WIEDER EINEN „HöHENFLUG“ – AUF

michAel schott, SERVICE-INGENIEUR BEI FASTEMS IN DEUTSCHLAND,

TRIFFT DIES JEDOCH IM WAHRSTEN WAHRSTEN SINNE DES WORTES ZU. WIE ER MEINT,

WEISS ER NACH 20 20 JAHREN ALS FALLSCHIRMSPRINGER, WARUM DIE DIE VöGEL

SINGEN.

Dass man mit der Technologie von Fastems

neue Höhen in der Fabrikautomation erreichen

kann, ist uns nicht neu. Wer hätte allerdings

gedacht, dass man von einem Service-Ingenieur

von Fastems in Deutschland zu einem Tandem-

Sprung aus 4000 Metern Höhe eingeladen werden

würde?

„Bei diesem Sprung wird ein Laie ohne jegliche

Erfahrung im Fallschirmspringen sicher

an meinen Bauch gegurtet, und dann springen

wir zusammen“, sagt Michael Schott, der dank

seiner 20-jährigen Erfahrung auch die Trainingserlaubnis

für Schüler und Laien besitzt.

22 | 1 • 2007

3500 Absolvierte sPrünge

Bei seiner Arbeit als Service-Ingenieur hilft

Michael den Kunden dabei, die jährlichen 8760

Produktionsstunden so weit wie möglich zu

nutzen. In seiner Freizeit hat er bisher die Zahl

von 3500 Fallschirmsprüngen erreicht.

„Meinen ersten Sprung habe ich 1987 im

Tandem gemeinsam mit einem Lehrer gemacht.

Anfang 1988 besuchte ich dann meinen ersten

Kurs, und seitdem gehe ich Fallschirmspringen

so oft ich kann und das Wetter mitspielt“,

erzählt Michael.

Michael Schott betreibt schon seit 20 Jahren

Fallschirmsport.


Puls 160

Für alle, die einmal den großen Sprung wagen möchten, gibt es zwei Möglichkeiten,

die nötigen Fähigkeiten zu erwerben.

„Die übliche Methode ist, den ersten Sprung allein mit einer Aufziehleine

zu machen, die mit dem Flugzeug verbunden ist und den Fallschirm automatisch

öff net“, berichtet Michael.

„Die andere Möglichkeit ist AFF, Accelerated Free Fall, wobei man beim

ersten Sprung von zwei Lehrern begleitet wird und den Fallschirm selbst per

Hand öff net. Mit dem herkömmlichen Training braucht man etwa vier Wochen,

während es mit der AFF-Methode nur fünf Tage dauert“, fährt er fort.

Aber er warnt: „Egal, ob man die übliche oder die AFF-Methode benutzt,

physisch muss man auf jeden Fall topfi t sein, denn bei einem Fallschirmsprung

geht der Pulsschlag schon mal bis auf 160 hoch.“

teAmgeist

Bei Michaels Arbeit sind in der Hauptsache technisches Know-how und die

Fähigkeit zur Zusammenarbeit gefordert. Er muss in der Lage sein, die beim

Kunden auft retenden technischen Probleme zu verstehen und zu lösen. Genauso

wichtig ist es aber, mit anderen Fachleuten kommunizieren zu können.

Das Schlüsselwort heißt Teamarbeit.

Auch zum Fallschirmsport gehört die Freude am Teamgeist: „Meine Lieblingsübung

beim Fallschirmspringen ist, wenn eine Gruppe aus mindestens

zwei Leuten gemeinsam springt und dann verschiedene Formationen bildet.

Der Weltrekord steht momentan bei 400 Leuten, die gleichzeitig springen.“

„Ich weiß, warum die Vögel singen“

„Da oben in der Luft bin ich glücklich und konzentriert. Ich denke nur daran,

meinen Part in der Formation richtig auszuführen“, meint Michael zu seinen

Gefühlen beim Springen. „Neben meinen eigenen Sprüngen habe ich auch

Freude daran, meine Schüler zu trainieren. Ich möchte sie in die Lage versetzen,

auch dieses einmalige Gefühl zu erleben.“

„Kurz gesagt: Fallschirmspringer wissen, warum die Vögel singen. Da

oben lässt man allen Ärger hinter sich; man fühlt sich frei und ohne Sorgen.“

t i d S a N d B i t S

verstärKung für deutschlAnd

und usA

GERMANY, FASTEMS GMBH

Matti Kangas, Service-Ingenieur seit

1.12.2006, tätig im Service-Support seit

1.7.2007

Alex Becker, Service-Techniker für fl exible

Fertigungssysteme seit 1.2.2007

Andreas Gröbner, Techniker für elektrische

Anlagen, verantwortlich für die Inbetriebnahme

von FFS seit 1.3.2007

Michael Stumpf, Vertriebsleiter für die

Benelux-Staaten seit 2.5.2007

USA, FASTEMS LLC

George W. Petruck begann am 19.3.2007 als

Produktleiter. Er ist für den Kundensupport im

mittleren Westen verantwortlich.

Carol Haas begann am 2.7.2007 als Projektleiter.

Ihr Standort ist in West Chester und

sie ist für alle Projektangelegenheiten verantwortlich.

Howard ‘Butch’ Clough ist seit dem 14.5.2007

verantwortlich für den Teleservice. Butch

wird die Ferndiagnoseverbindung zu den

Kundensystemen anbieten und beim Erhalt

der Produktivität der installierten Systemen

unterstützen.

8760 stunden im jAhr

für sie dA

1 • 2007 | 23


INNOVATION

Ein fl exibler

Standard

Die Innovation von Fastems auf der EMO 2007 – das FPM-Fertigungssystem (Flexibles

Palettenmagazin) – setzt einen neuen Standard in der Automation von Horizontal-Bearbeitungszentren.

Dieses Produkt wurde für Fachleute wie Sie entwickelt,

die höchste Qualität zu Preisen wünschen, die nicht über dem Standardniveau

liegen. Dank eines durchdachten Designs kann das benutzerfreundlich ausgelegte

FPM-System einfach über konfi gurierbare Module erweitert werden, während Ihr

Unternehmen wächst.

besuchen sie uns vom 17. bis zum 22. september auf der emo 2007 in hannover,

der weltgrößten messe für Werkzeugmaschinen, und lernen sie diese neue

technologie aus erster hand kennen.

sie fi nden uns in halle 12, stand b100.

fastems oy Ab

Bultgatan 40 B

Via Bruno Buozzi, 61

Tuotekatu 4

S-44240 Kungälv, Schweden I-20097 San Donato

FI-33840 Tampere, Finnland Tel. +46 (0)303 246 900 Milanese (MI), Italien

Tel. +358 (0)3 268 5111

Fax +46 (0)303 246 910 Tel. +39 02 365727.23

Fax +358 (0)3 268 5000

Hawley Mill-Hawley Road

Fax +39 02 365727.24

Hakkilankaari 2

Dartford, Kent DA2 7SY Fastems UAB

FI-01380 Vantaa, Finnland

Großbritannien

Kalvarijos str. 38

Tel. +358 (0)9 3450 48

Tel. +44 (0)7818 427133 LT-46346 Kaunas, Litauen

Fax +358 (0)9 3450 5623

Fax +44 (0)1322 282250 Tel. +370 37 291567

Fax +370 37 291589

Heilbronner Straße 17/1

99, rue de Gerland

D-73037 Göppingen, Deutschland F-69007 Lyon, Frankreich Fastems LLC, 9850 Windisch Road

24 | 1 • 2007

Tel. +49 (0)7161-963 800

Fax +49 (0)7161 -963 8049

Tel. +33 (0)4 3765 2000

Fax +33 (0)4 3765 2001

West Chester, Ohio 45069, USA

Tel. +1 513 779 4614

www.fastems.com

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