Fanuc-Roboter - Fastems

fastems

Fanuc-Roboter - Fastems

Fastems Oy Ab Kundenzeitschrift 1 • 2005

Blickpunkt

Kundendienst:

Fastems als Wegbereiter

für präventiven Service

Störungsfreie

Produktion für die

besten Traktoren

der Welt

1 • 2005 | 1


SYSTEM

INTEGRATOR

Editorial ...................................................................... 2

Betreut durch Fastems: Störungsfreie

Produktion für die besten Traktoren

der Welt ...................................................................... 3

Fastems als Wegbereiter für

präventiven Service ........................................... 6

Freundliche Gesichter zu Ihren

Diensten .................................................................... 8

70 Prozent mehr Fertigungskapazität

durch Nachrüstung eines FFS ................. 10

FANUC Roboter – Der japanische

Partner von Fastems setzt auf F&E ....... 13

Standardzellen für robotisierte

Werkzeugmaschinen ...................................... 14

Mehr Stunden durch

Protokollfunktion? ........................................... 15

Studie zur Kundenzufriedenheit:

Erfolg für Fastems ............................................. 16

Persönlich ............................................................... 18

Tids and Bits .......................................................... 19

Herausgegeben von FASTEMS Oy Ab

Nr. 1/2005

CHEFREDAKTEURIN

Helena Reilin, Fastems Oy Ab

helena.reilin@fastems.com

DEUTSCHE AUSGABE:

Sebastian Greger, Fastems Oy Ab

LAYOUT:

Imageneering Oy

REDAKTIONSANSCHRIFT:

System Integrator

Fastems Oy Ab

Tuotekatu 4, 33840 TAMPERE, FINNLAND

Tel. +358 (0)3 268 5111

Fax +358 (0)3 268 5000

DRUCK:

Kirjapaino Hermes Oy, Tampere,

Finnland 2005

BEITRÄGE:

P-O Carlsson

Jani Granholm

Robert Humphreys

Esko Kuuslahti

Jari Mansikkaoja

Juhani Rantalainen

Chris Wright

2 | 1 • 2005

E D I T O R I A L

8 7 6 0 S T U N D E N I M J A H R S I C H E R N

Die Bedeutung von Wartung und Kundendienst in der Maschinenbauindustrie wächst stetig und grundlegende

Geschäftsbereiche werden durch Vernetzung aus den traditionellen Fabrikeinheiten ausgegliedert. Durch die zuneh-

mende Automation wird der Bedarf an professioneller Wartung stetig erhöht. Ist dies alles den Aufwand wert oder ist

es einfach eine unvermeidliche Entwicklung?

Wenn wir die Sache von der anderen Seite beleuchten, sind wir uns wahrscheinlich einig, dass der geschickte

Einsatz von Automation der einzig effektive Weg ist, um gegen Billigimporte bestehen zu können. In zehn Jahren wird

Automation die Werkshallen in der gleichen Weise erobert haben, wie es seinerzeit die NC-Technologie bei der Serien-

und Losfertigung tat. Um hier Schritt zu halten, muss man automatisieren. Durch Automation ist sichergestellt, dass

die Maschinen und Systeme den größtmöglichen Teil der jährlich zur Verfügung stehenden 8760 Stunden nutzbar

machen. Trotz dem Streben nach wartungsfreien Lösungen dürfen Wartung und Kundendienst nicht vernachlässigt

werden. Dies gilt insbesondere bei den modernen Bearbeitungszellen.

Es ist kein Zufall, dass Anwender von flexiblen Fertigungssystemen (FFS), die jährlich mehr als 5 000 Produktions-

stunden erreichen, zugleich hervorragende Beispiele systematisch geplanter Kundendienst- und Wartungsabläufe

sind. Oftmals werden diese Aufgaben von externen Kundendienst-Fachleuten übernommen, wodurch sich die so

entlasteten fabriksinternen Fachkräfte voll auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. Die Zusammenarbeit mit

externen Service-Spezialisten ermöglicht die vorausschauende Planung von Wartungsarbeiten und die Terminierung

von wartungsbedingten Ausfallzeiten in unproblematische Zeiträume.

Bei Fastems ist der Kundendienst ein Geschäftsbereich mit großen Zuwachsraten. Wir möchten unsere Kunden-

dienst-Ressourcen in allen wesentlichen Märkten erhöhen, um die systematische und vorausschauende Wartung

unserer Produkte und Systeme sicherzustellen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen wir nach Möglichkeit moderne

Technik und Fernübertragungsdienste ein. Unser Angebot an Serviceleistungen reicht dabei heute von Reparaturen

und Telefonservice bis hin zu fabrikweiten Wartungsverträgen.

Zentraler Wettbewerbsfaktor der Zukunft wird sein, die maximale Nutzung von Automation, Wartung und Service

sicherzustellen. Um der führende Servicedienstleister der Branche zu sein, arbeitet Fastems laufend an der Entwicklung

des Kundendienstbereiches. Für einen echten Erfolg benötigen wir dabei Ihre Unterstützung. Denn nur in Kooperation

mit Ihnen, durch Feedback und offene Diskussionen, können wir einen besseren Kundendienst entwickeln. Und

selbstverständlich ist es unser Bestreben, Ihren Bedürfnissen noch besser entgegen zu kommen.

Juhani Rantalainen

Geschäftsführer, Geschäftsentwicklung und Marketing


Störungsfreie Produktion für

die besten Traktoren der Welt

VALTRA, EINER DER WELTWEIT FÜHRENDEN HERSTELLER VON TRAKTOREN, PRODUZIERT IN SEINEM WERK IM FINNISCHEN

SUOLAHTI BEINAHE 50 MASCHINEN AM TAG. DIE GETRIEBEFABRIK LÄUFT BEINAHE OHNE UNTERBRECHUNG, MIT

HILFE VON HIGH-TECH-PRODUKTIONSMASCHINERIE, EINSCHLIESSLICH VIER FLEXIBLER FERTIGUNGSSYSTEME

VON FASTEMS. DIE WARTUNG DIESER SYSTEME WIRD DURCH EINEN FASTEMS-KUNDENDIENSTVERTRAG

SICHERGESTELLT, DER AUF DIE VORAUSPLANUNG VON WARTUNGS- UND SERVICE-ARBEITEN ABZIELT.

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Antti Siekkinen, Maintenance Manager

in Valtras Getriebefabrik sieht den Hauptvorteil

des Servicevertrages mit Fastems

in der Minimierung ungeplanter Unterbrechungen

durch Wartungsarbeiten.

„Die Getriebefabrik

ist verantwortlich

für das ‚Herz‘ der

Traktoren.“

Die Getriebefabrik von Valtra arbeitet mit vier Fastems-FFS, betreut von zehn

Valtra-Servicefachleuten und dem Fastems-Kundendienst. Bediener Pekka

Nevalainen sieht die Vorteile dieser Kooperation jeden Tag.

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Valtras Traktorenwerk in Suolahti besteht aus zwei

Bereichen, der Getriebefabrik und dem Montagewerk,

ergänzt durch ein Servicezentrum und das

Ersatzteillager. Das Unternehmen stellt bereits seit

1951 Traktoren her.

Die Traktoren von Valtra werden heute

in über siebzig Ländern auf der ganzen Welt

vertrieben. Valtra, eine Weltmarke der AGCO

Corporation, hat sich ausschließlich auf Traktoren

spezialisiert, was dem Kunden klare Vorteile

bringt. Neben dem Werk in Suolahti unterhält

Valtra eine zweite Produktionsstätte in Brasilien.

Der Eckpfeiler von Valtras Geschäft ist die

modulare Produktstruktur, durch die es möglich

ist, maßgeschneiderte Traktoren zu produzieren,

die den Anforderungen jedes einzelnen Kunden

entsprechen. Eine der Besonderheiten bei Valtra ist

dabei, dass die Kunden in das Werk kommen können,

um die Montage ihres Traktors zu verfolgen.

DAS ALLERERSTE FASTEMS-FFS

Valtra hat sich auf die auftragsbasierte Fertigung

spezialisiert, bei der jeder Traktor gemäß den

individuellen Spezifikationen des einzelnen Kunden

geliefert wird. „Die Getriebefabrik ist für das

‚Herz‘ der Traktoren verantwortlich“, erklärt Antti

Siekkinen, Maintenance Manager in der Valtra-

Getriebefabrik: „Das Getriebepaket bzw. die Krafteinheit

enthält elementare Komponenten wie das

Getriebe, die Heckachsen, Kraftübertragungsmechanismen

und die Hydraulik.“

Das Werk arbeitet in vier Schichten mit 228

Mitarbeitern und vier flexiblen Fertigungssystemen

von Fastems, außerdem mit einem Portalroboter

– ebenfalls von Fastems. „Das erste Fastems-

FFS bei Valtra wurde 1982 in Betrieb genommen

und es ist zufällig auch das erste FFS, das Fastems

jemals ausgeliefert hat“, sagt Jari Mansikkaoja,

Service Manager bei Fastems. „Dank des systematischen

Wartungsmanagements im Werk läuft es

nach wie vor reibungslos“, freut er sich.

PIONIERE FÜR PROAKTIVE WARTUNG

Zeitgleich mit der Lieferung des ersten FFS im

Jahr 1982 unterzeichnete Valtra einen Servicevertrag,

um die kontinuierliche und störungsfreie

Produktion ihrer Weltklasse-Traktoren der Marke

Valtra sicherzustellen. „Die Vereinbarung besteht

aus präventiven Wartungsarbeiten und Serviceinspektionen,

die von Fastems’ Servicefachleuten

nach einem gemeinsam aufgestellten Plan durchgeführt

werden“, erklärt Mansikkaoja.

„In der Praxis bedeutet dies: vier Inspektionen

für die Regalbediengeräte, zwei für die FF-Systeme

und eine für den Portalroboter“, fügt Siekkinen

hinzu. „Darüber hinaus können wir uns auf den

durchgehenden 24-Stunden-Support und die Modemverbindung

zu den Fachleuten bei Fastems

verlassen. Durch den Vertrag können wir darauf

zählen, umgehend technische Hilfe zu bekommen

– von einem Fachmann, der uns kennt und unsere

Produktionsabläufe versteht“, hebt Siekkinen den

Wert dieser Vereinbarung hervor.

„Im Laufe der zwanzig Jahre seines ununterbrochenen

Bestehens hat dieser Vertrag auch den

Pioniergeist von Valtras Wartungs- und Produktionsmanagement

der 80er Jahre gezeigt. Niemand

sonst hat damals über proaktive Wartung gesprochen“,

betont Siekkinen.

UNGEPLANTE UNTERBRECHUNGEN

MINIMIERT

„Der Hauptzweck des Servicevertrages ist die Vermeidung

unvorhergesehener Unterbrechungen für

Wartung und Reparaturen sowie das Erreichen der

maximal möglichen Zahl ungestörter Produktionsstunden

im Jahr“, erklärt Siekkinen: „Lange,

ungeplante Reparaturunterbrechungen sind nicht

nur teuer, sondern bergen auch die Gefahr, den

gesamten Montageprozess nachteilig zu beeinflussen.“

„Auf der Basis unserer Vereinbarung können

wir die präventiven Service-Arbeiten zusammen

mit der normalen Produktion disponieren. Durch

unsere langen Palettenzeiten zwischen einer und

vier Stunden können wir die Zeit dazwischen für

Wartungsarbeiten nutzen. Aufwändigere Reparaturarbeiten

werden auf die einmonatige Sommerpause

gelegt“, fährt Siekkinen fort.

„Der Servicevertrag hilft uns dabei sicherzustellen,

dass unsere Produktionsanlagen systematisch

und regelmäßig gewartet werden. Darüber

hinaus gewinnen wir Informationen über den

gegenwärtigen Zustand unseres Equipments“, fügt

er hinzu.

EINE VEREINBARUNG, DIE SICH AUSZAHLT

Ein qualifiziertes Team aus zehn Fachkräften ist

für alle Service- und Wartungsarbeiten in der

Valtra-Getriebefabrik zuständig.

„Ergänzend zu unserem eigenen Expertenteam

wollten wir konstanten, spezialisierten


Kundendienstsupport vom Systemlieferanten“,

sagt Siekkinen. „Der Grund dafür ist“, führt er an,

„dass die Systeme in diesem Werk von außerordentlicher

Bedeutung sind und wir ihren störungsfreien

und schnellen Betrieb sicherstellen müssen.

Als Hersteller der Systeme hat Fastems die beste

Fachkompetenz, um diese Anforderungen zu erfüllen.“

„Kurz gesagt: Unsere eigenen Fachleute sind

dafür verantwortlich, dass im täglichen Betrieb

alles rund läuft, und Fastems unterstützt uns mit

seinen speziellen Kenntnissen der Systeme bei der

Verfügbarkeit auf lange Sicht“, fasst er zusammen.

MEHR INITIATIVE UND MEHR INFORMATION

Siekkinen betrachtet es als einen entscheidenden

Teil des Vertrages, dass die Experten von Fastems

beim Überprüfen der Systeme die Initiative ergreifen:

„Wir erwarten, dass Fastems’ Fachleute

jederzeit die Initiative ergreifen und alles ansprechen,

was wir beachten sollten. Wir können dann

entscheiden, was wir tun möchten.“

Die Berichte über Wartungsinspektionen sind

für Siekkinen von besonderer Bedeutung. „Wir

sind wirklich darauf angewiesen, einen detaillierten

Bericht darüber zu erhalten, was geprüft,

gefunden, vorgeschlagen und getan wurde. In

einer Fabrik wie dieser ist das von entscheidender

Bedeutung – die heutigen Qualitätsaudits setzen

dies sogar voraus“, schließt er ab.

Test von Hightech-Getrieben bei Valtra in Suolahti.

Das Ergebnis einer ungestörten Produktion:

Der Traum eines Landwirtes von Valtra.

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DAS VERSTÄNDNIS FÜR DIE PROZESSE DER KUN-

DEN UND DIE KONZENTRATION AUF DEREN

BEDÜRFNISSE SIND VON JEHER DAS FUNDA-

MENT DES SERVICEBEREICHS VON FASTEMS.

UM HÖCHSTMÖGLICHE VERFÜGBARKEITS- UND

BETRIEBSZEITEN DER FERTIGUNGSSYSTEME UND

ANLAGEN DES KUNDEN SICHERZUSTELLEN, IST

DIE VORAUSSCHAUENDE PLANUNG VON WAR-

TUNGSARBEITEN DER SCHLICHTEN FEHLERBE-

SEITIGUNG HAUSHOCH ÜBERLEGEN. WELTWEIT

UNTER DEN PIONIEREN IM BEREICH PRÄVENTIVE

SYSTEMWARTUNG, KENNT FASTEMS DIE LÖSUNG

VON PROBLEMEN SCHON BEVOR SIE AUFTRETEN.

6 | 1 • 2005

Fastems als

Wegbereiter

für präventiven

Service

Zusammen mit 65 Fachleuten aus aller

Welt leitet Jari Mansikkaoja das Serviceteam

von Fastems.

Die Konzentration auf Kernkompetenzen, JIT-

Produktion und der wachsende Anteil an Automation

und mannloser Produktion haben die Rolle

von präventiver und proaktiver Wartung gestärkt.

Damit die angestrebten Betriebszeiten erreicht

werden können, ist es notwendig, die Gefahr unvorhergesehener

Reparaturen zu minimieren.

„Innerhalb der Gesamtkosten im Wartungsbereich

ist der Anteil von präventiver Wartung in

den letzten zehn Jahren deutlich gewachsen“, sagt

Jari Mansikkaoja, Service Manager bei Fastems.

„Die Kunden haben erkannt, wie sie durch regelmäßige

und systematisch geplante Wartung gegenüber

ungeplanten und teuren reparaturbedingten

Ausfallzeiten Kosten sparen können“, fügt er hinzu.

Mansikkajoa erklärt: „Unsere derzeitigen

Dienstleistungen zur präventiven Wartung

basieren auf dem Bedarf des Kunden und dem

von ihm angestrebten Nutzungsgrad im Produktionsprozess.“

„Wir haben die bestehenden

Präventivdienstleistungen um neue Serviceprodukte

erweitert, die auch die Vorhersagbarkeit der

Steuerungssysteme verbessern. Der Kundenservice

von Fastems als der am schnellsten wachsende

Geschäftsbereich des Unternehmens wird laufend

Hier im Bild:

Rami Leijon und Fanuc.


weiterentwickelt, um mit den besten personellen

und technischen Ressourcen die maximale Verfügbarkeit

der Maschinen und Systeme unserer Kunden

zu gewährleisten“, unterstreicht er.

EXPERTENHILFE DURCH DEN TELESERVICE

Das neueste Dienstleistungsprodukt von Fastems,

der Fastems Teleservice, ermöglicht Ihnen, auf

zuverlässige Fachleute zurückzugreifen, die in der

Lage sind, Probleme zu lösen. Wir können Ihr

System über eine Modemverbindung überprüfen –

oder Sie können einfach unser Callcenter anrufen.

Der Teleservice erstreckt sich auf Hard- und Softwaremodule

Ihres Systems, bietet einen schnellen

Weg zur Störungsbehebung und kann sogar

helfen, unnötige Reparaturbesuche zu vermeiden.

Außerdem sind notwendige Maßnahmen wesentlich

effektiver, wenn der Zustand des Systems

vorab analysiert werden kann. Das Wartungsteam

kann beispielsweise im Voraus einschätzen, welche

Teile es bei der Anfahrt zum Werk des Kunden

mitnehmen muss. Die Experten des Teleservice

sind von 7 bis 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichbar.

Jeder Vorgang wird bei Fastems in einer

Ereignisdatenbank erfasst, um eine Knowledge

Base für die schnelle Lösung künftiger Probleme

aufzubauen.

„Die Systeme unserer Kunden mit Teleservice-Vertrag

werden in regelmäßigen Abständen

von Fastems-Experten überprüft. So kann der

Kunde Produktionsausfälle minimieren“, erklärt

Mansikkaoja.

CALLCENTER 24 STUNDEN AM TAG

ERREICHBAR

Als Teil des Teleservice-Konzeptes bietet das Callcenter

fachkundige Hilfe rund um die Uhr, an

jedem Tag des Jahres. Dies bedeutet, dass Sie beim

Auftreten einer Störung jederzeit Hilfe anfordern

können. Alle Anfragen werden zunächst zentralisiert

entgegengenommen und dann entweder an

die Servicefachleute vor Ort oder an einen Spezialisten

der betreffenden technischen Fachabteilung

weitervermittelt. Auch die Bestellung von Ersatzteilen

ist über einen Anruf im Callcenter möglich.

Ihre Bestellung wird während der normalen

Bürozeiten umgehend von der Ersatzteilabteilung

bearbeitet.

STÖRUNGSDIENST FÜR SCHNELLES

VORGEHEN

Bei unerwarteten Pannen bietet der Störungsdienst

von Fastems kompetente Profis, die vor Ort

oder via Teleservice schnell und kostengünstig

weiterhelfen. Reparaturen werden so durchgeführt,

dass der Betriebsausfall auf ein Minimum

reduziert werden kann. „Wenn nötig, schicken wir

unseren besten Mann zum Kunden, um das Problem

vor Ort zu beheben“, sagt Mansikkaoja. Und

er erklärt enthusiastisch: „Für die Praxis bedeutet

dies, dass die Kunden alle benötigten Dienstleistungen

schnell und zuverlässig aus einer Hand

bekommen.“

Veera Lehto trägt dafür Sorge, dass die gebräuchlichsten Teile bei den Fastems-Serviceniederlassungen in aller

Welt lagerhaltig sind.

ERSATZTEILE FÜR DIE GANZE WELT

Fastems hat seinen Ersatzteilservice sowohl für die

eigenen Maschinen als auch für importierte Modelle

entsprechend den Ersatzteilanforderungen

der Kunden entwickelt. Durch Versorgungswege

mit maximaler Flexibilität wird sichergestellt, dass

Ersatzteile ohne Verzögerungen an die richtige

Stelle geliefert werden. „Das richtige Teil zur richtigen

Zeit verfügbar zu haben trägt ebenfalls dazu

bei, einen hohen Verfügbarkeitsgrad der Geräte

zu erreichen“, erklärt Mansikkaoja. „Unsere Ersatzteilabteilung

liegt direkt neben unserem Werk

in Lahdesjärvi, aber alle Serviceniederlassungen

haben die gängigen Ersatzteile auf Lager. Wir

stellen für unsere Kunden auch maßgeschneiderte

Ersatzteilpakete zusammen, um die ununterbrochene

Funktionalität kritischer Produktionsanlagen

sicherzustellen.“

WARTUNGSVERTRÄGE HALTEN

REPARATURKOSTEN IM RAHMEN

„Die ersten Wartungsverträge von Fastems wurden

Anfang der 80er Jahre für einzelne Maschinen

und Systeme abgeschlossen. Heute wächst

das Interesse an ‚Full Service‘-Verträgen, die

sämtliche Maschinen und Anlagen im Werk des

Kunden abdecken“, erklärt Mansikkaoja. „Diese

Verträge bauen auf die individuellen Anforderungen

jedes Kunden auf und helfen dabei, Kosten

durch unvorhergesehene Ausfälle zu minimieren“,

beschreibt er. „Der Vertrag enthält ein Paket von

vereinbarten Arbeiten, die jedes Jahr nach einem

vorgegebenen Zeitplan durchgeführt werden. Die

Ergebnisse werden dem Kunden gemeldet und die

nötigen Reparaturen oder Anpassungen werden

dann wie geplant durchgeführt, z. B. während einer

Sommerpause.“

BERICHTS- UND BACKUP-

DIENSTLEISTUNGEN

Um seine breite Palette an Kundendienstleistungen

abzurunden, bietet Fastems die Auswertung

von Logdateien, Fehlerberichten und Datenbanktransfers,

um mögliche Datenbankprobleme

ausfindig zu machen. Hierüber erhält der Kunde

eine Auswertung des Systemzustands und eine

Fehlerdiagnose.

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DAS FASTEMS-NETZWERK AUS SERVICE-

FACHLEUTEN ERSTRECKT SICH ÜBER

GANZ EUROPA, UM IHNEN HILFE

VOR ORT ANBIETEN ZU KÖNNEN.

UNSERE PROFIS HABEN SICH DER

AUFGABE VERSCHRIEBEN, IHNEN BEI

STÖRUNGSSITUATIONEN MIT SCHNELLER

HILFE ZUR SEITE ZU STEHEN UND DURCH

PRÄVENTIVE LANGZEITBETREUUNG

DIE VERFÜGBARKEIT IHRER PROZESSE

SICHERZUSTELLEN. IHR GEMEINSAMES

ZIEL IST ES, IHREN BETRIEB 8760 STUNDEN

IM JAHR AM LAUFEN ZU HALTEN.

8 | 1 • 2005

Freundliche

Gesichter

zu Ihren

Diensten

‚Full Service‘-Verträge stehen in

Großbritannien hoch im Kurs

Wenn eine schnelle Reaktion nötig ist, betreut Service Manager Mark Oliver von der Nieder-

lassung in Dartford aus neben Großbritannien auch Störungen bei Kunden in Belgien und den

Niederlanden. Er kam 1999 zu Fastems, gerade zwei Monate nach der Einrichtung der briti-

schen Niederlassung. Mark Oliver kann stolz auf eine Liste von zwölf gut laufenden Servicever-

trägen mit neun Kunden verweisen, zusätzlich zu einer breiten Palette von Dienstleistungen für

andere Kunden. „Serviceverträge beinhalten zwei bis drei jährliche Besuche beim Kunden, um

die vereinbarten Arbeiten auszuführen. Diese Art der präventiven Wartung hilft dem Kunden,

Produktionseinbußen durch plötzliche Reparaturen zu verringern“, erklärt Mark Oliver. Und

fährt fort: „Eine weitere Dienstleistung, die hier zunehmend an Popularität gewinnt, ist die Ein-

richtung eines individuell angepassten Ersatzteillagers vor Ort beim Kunden, um die sofortige

Verfügbarkeit von Verschleißteilen sicherzustellen und Reparaturen zu beschleunigen.“

Schnelle Reaktion in Skandinavien

Sven Isaksson, Service Manager für Schweden und Skandinavien, sagt, dass ein örtlicher

Servicepartner die Bedürfnisse der Kunden im jeweiligen Markt besser verstehen kann. Er

gehört seit der Gründung der Niederlassung in Kungälv, Schweden, zum Fastems-Servi-

ceteam. Neben der stetig zunehmenden Bedeutung von Kundendienstverträgen hebt Sven

Isaksson hervor, wie wichtig kurze Reaktionszeiten sind. „Es ist unsere Aufgabe, dafür zu

sorgen, dass die Prozesse unserer Kunden im Falle einer Störung die schnellstmögliche Hilfe

bekommen. Dies schließt die schnelle Erfassung der Fehlerursache, die Reparatur und die

Ersatzteillieferung ein“, sagt er. „Fachkundige Hilfe über Fastems’ Teleservice ist ein effizien-

ter Weg, um jederzeit sofortigen Service zu gewährleisten. Dies dient unserem gemeinsamen

Ziel, die Verfügbarkeit der Prozesse unserer Kunden für möglichst viele der 8760 Stunden

im Jahr sicherzustellen.“


Berühmt für hohe Verfügbarkeit in

Deutschland

Robert Docters arbeitet als Service Manager für unsere deutschsprachigen Kunden in

Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien. Er hat seine Basis seit

1999 in der deutschen Fastems-Niederlassung in Göppingen. FFS erfreuen sich in Deutsch-

land wachsender Beliebtheit und Robert Docters sorgt dafür, dass die Systeme von Fastems

auch ihren Ruf hoher Verfügbarkeit bewahren. Er und sein Team aus zwei Servicetechni-

kern haben mit Telefonsupport, Werksbesuchen und schnellen Ersatzteillieferungen alle

Hände voll zu tun. „Durch professionelle Fehlersuche und zügige Reparaturen zielen wir

darauf ab, die wertvollen Systeme unserer Kunden am Laufen zu halten. Außerdem empfeh-

len wir unseren Kunden Serviceverträge, als beste Form der Absicherung vor Ausfällen und

Produktionseinbußen durch ungeplante Wartungsarbeiten“, erklärt Robert Docters.

Kontakt halten in Frankreich

David Le Forestier, Serviceingenieur in Lyon, Frankreich, betreut alle französischsprachi-

gen Kunden in Europa: in Frankreich, Belgien und der Schweiz. Er kam vor einem Jahr in

das Unternehmen und ist seitdem laufend „auf Achse“, um den ständigen Kontakt zu allen

Kunden in seinem Bereich zu halten. „Die wichtigsten Kundendienstleistungen in meinem

Bereich sind neben der Installation und Einrichtung neuer Systeme die Serviceverträge für

präventive Wartung. Ich arbeite darüber hinaus eng mit dem Team vom Vertrieb zusammen

und habe mir selbst wirklich das Ziel gesetzt, mit meinen Kunden in Kontakt zu bleiben. Auf

diese Art und Weise versuche ich, unangenehmen Überraschungen vorzubeugen und dort

zu sein, bevor ich gebraucht werde. Der beste Weg, dies in der Praxis umzusetzen, ist der

Abschluss einer präventiven Wartungsvereinbarung“, hebt er hervor.

In Italien werden Sie nie allein gelassen

Serviceingenieur Julian Bollani ist eines der neuesten Gesichter im weltumspannenden

Serviceteam von Fastems. Er betreut zusammen mit Giancarlo Ingenito, dem Leiter der

Fastems-Niederlassung in Mailand, den stetig wachsenden FFS-Markt in Italien. Die Ziel-

vorgabe für den Fastems-Kundendienst in Italien ist es, Wartungs- und Teleserviceverträge

zu etablieren und so das Risiko unvermittelter Störungen und Produktionsverluste zu mi-

nimieren. Die wichtigste persönliche Aufgabe ist für Julian Bollani, für die Fragen und Be-

dürfnisse seiner Kunden da zu sein. „Wir bieten in Italien schnelle, flexible und zuverlässige

Fastems-Dienstleistungen. Die Kunden werden sich in Problemsituationen nie allein gelas-

sen fühlen“, fasst er zusammen.

1 • 2005 | 9


Siebzig Prozent mehr

Fertigungskapazität

durch Nachrüstung

eines FFS

10 | 1 • 2005


BEI BRITISH ENGINEERING PRODUCTIONS (BEP) STEIGERT

EIN FLEXIBLES FERTIGUNGSSYSTEM VON FASTEMS MIT ZWEI

HORIZONTALEN MAZAK-BEARBEITUNGSZENTREN DIE PRODUKTIVITÄT

AUF EINEN WERT, DER SONST VON 3,4 MASCHINEN ERREICHT WIRD.

In einem seiner letzten Projekte hat Fastems bei

British Engineering Production (BEP) ein neues

FFS eingerichtet. Das FFS baut auf zwei bereits be-

stehenden vierachsigen Horizontal-Bearbeitungs-

zentren Mazak FH-4800 mit einer Nennkapazi-

tät von einem Halbmeter-Würfel auf. BEP fertigt

Blöcke für hydraulische Mehrwegeventile. Das im

Juli 2004 nachgerüstete und in Betrieb genom-

mene Fastems-FFS mit einer Kapazität von 36

Paletten sendet die Werkstücke in eine der beiden

Maschinen, wobei die MMS-Steuerungssoftware

(Manufacturing Management System) des FFS den

effizientesten Arbeitsablauf im System vorgibt.

„FAST EINE HALBE MASCHINE KOSTENLOS“

Der Geschäftsführer von BEP, Steve Bryant,

kommentiert die Installation des FFS: „Wir sind

im Jahr 2000 von vertikalen auf Bearbeitungszen-

tren mit horizontaler Spindel umgestiegen, um als

Antwort auf die wachsende Zahl und Vielfalt der

eingehenden Aufträge unsere Produktionskapa-

zität zu erhöhen. Dies hat sich als gute Entschei-

dung erwiesen, denn die horizontalen Maschinen

sind doppelt so produktiv wie die vertikalen, die

sie ersetzt haben. Von Anfang an hatten wir die

Absicht, zur weiteren Produktivitätssteigerung ein

FFS zu installieren, da in unserer 740 m² großen

Werkshalle nicht ausreichend Platz für eine dritte

Horizontalmaschine gewesen wäre. Also baten wir

Mazak, die Spezifikationen der beiden FH-4800

entsprechend auszulegen.“

„Der ‚Multi Level‘-Palettenspeicher des FFS war

einfacher unterzubringen, da er vor den Paletten-

wechslern der Maschinen steht und eine schmale

Grundfläche hat. Das FMS hat die Produktivität

der beiden Mazak-Maschinen bereits um 46 % er-

höht, indem es die Arbeiten schneller der am bes-

ten verfügbaren Maschine zuteilt, um den Job je-

derzeit auszuführen. Auf diese Weise erreichen wir

im Augenblick beinahe die Produktionsleistung

von drei Bearbeitungszentren“, fährt Bryant fort.

„Nach unseren Berechnungen wird die Produkti-

vitätssteigerung bei voller Auslastung des Systems

70 % pro Maschine betragen. Damit entspräche

die Produktionsleistung des FFS der Leistung von

3,4 Bearbeitungszentren; anders ausgedrückt: wir

bekommen beinahe eine halbe Maschine kostenlos

dazu.“

NIEDRIGERE BETRIEBSKOSTEN UND

KÜRZERE VORLAUFZEITEN

Die gesenkten Betriebskosten sind ein weiterer

Vorteil der FFS-Lösung. Auch die Lohnkosten

sinken, da für die drei Schichten einschließlich der

Wochenenden kein zusätzlicher Bediener nötig

ist. Des Weiteren sind Energieverbrauch und War-

tungskosten der Anlage von Fastems niedriger als

die eines Bearbeitungszentrums. Die Anschaf-

fungskosten für die Werkzeughalter einer dritten

Maschine entfallen. Darüber hinaus ergibt sich aus

dem reduzierten Inventar eine große Kostensen-

kung. Wo BEP früher 500 Stück fertigen musste,

um dem Kunden den richtigen Preis bieten zu

können, jedoch nur einen Teil davon auslieferte

und den Rest einlagerte, sind heute selbst Losgrö-

ßen im Bereich von 10 Stück wirtschaftlich – mit

verringerten Vorlaufzeiten.

SCHLANK UND HUNGRIG

Bryant beschreibt sein neues FFS als „schlank und

hungrig“. Es eigne sich für die Einführung von

Prinzipien der schlanken Produktion, sagt er, und

sein ‚Hunger‘ nach Aufträgen sei unersättlich.

Außerdem sei es weitaus vielseitiger als ein eigener

Palettenpool für jede Maschine, denn dabei würde

jede Spindel sequentiell Teile abarbeiten, im Ge-

gensatz zu der Verteilung der Arbeiten auf beide

1 • 2005 | 11


Maschinen. Das FFS wird von BEP in erster

Linie für die Produktion von einigen sog.

‚Runners‘ eingesetzt – häufig benötigte Teile,

die 60 % des Umsatzes ausmachen und zugleich

auch die längsten Palettenzeiten aufweisen.

Das System aus Finnland war noch

dazu das rentabelste. Für die Gesamtinvestition

wurde eine angemessene Ammortisationszeit

angesetzt, wobei das FFS selbst mit

ungefähr der Hälfte der Investition zu Buche

schlägt; der Rest wurde für die komplette

Neustrukturierung der Fabrik, Verlegung

der Maschinen sowie neue Vorrichtungen

und Werkzeuge aufgewendet.

EIN MODULARES SYSTEM

Das im BEP-Werk Waterlooville installierte

MLS-System von Fastems besteht aus einem

modularen Drei-Ebenen-Lager mit 36 Plätzen

für Paletten mit 400 mm x 400 mm und

einem Ladegewicht von jeweils 700 kg, einschließlich

der Werkstücke und Vorrichtungen.

Ein Regalbediengerät mit drei CNC-geregelten

Achsen läuft auf Schienen mit bis zu

2,5 m/Sek. in dem 13,3 Meter langen Lager.

12 | 1 • 2005

Die patentierte Parallelogramm-Ladevorrichtung

am Mast des Regalbediengerätes

sorgt für den Palettentransport von und zu

den Lager- und Maschinenpositionen mit

einer Wiederholgenauigkeit von ±2 mm.

Die Zuführung und Entnahme der

Werkstücke geschieht an zwei Ladestationen,

die beide mit einem in 45°-Schritten indexierbaren

Palettentisch ausgestattet sind.

Der Bediener entlädt die fertigen Teile von

den ankommenden Paletten und belädt die

nächsten Teile, die dann vom Regalbediengerät

ins Lager gebracht werden, wo sie auf

die Bearbeitung warten.

EINE HOCHENTWICKELTE SOFTWARE

Die auf einem Standard-Windows-PC laufende

Fastems-Software MMS 3.0 übernimmt

die Disposition der automatischen

Palettentransporte zwischen Ladestationen,

Lager und Werkzeugmaschinen und steuert

das Regalbediengerät.

Ein Fertigungsablauf definiert, welchen

Weg eine mit Teilen beladene Palette

durch das FFS nimmt. Der Fertigungsab-

Steve Bryant (rechts) bespricht

mit dem Vertriebsleiter

Großbritannien, Robert

Humphreys, die Fertigungssteuerungs-Software

MMS

3.0 von Fastems.

Teile werden in der Fastems-

Ladestation aufgespannt.

Hier beginnt und endet der

Weg durch das FFS.

lauf enthält Daten über die zu verwendenden

NC-Programme sowie über die Artikel

und Vorrichtungen. Ist die nächste Position

auf der Route nicht frei, wenn z. B. für

die Werkzeugmaschine bereits wartende

Arbeiten vorliegen, wird die Palette bis zum

Freiwerden der Zielkomponente zwischengelagert.

Auf diese Weise entsteht ein Puffer

für den mannlosen Betrieb, bei BEP eines

der Hauptkriterien für die Investition. Die

Ablaufplanung der Aufträge ist dynamisch,

anders als beim ‚First-In First-Out‘-Prinzip.

Die MMS-Software führt laufend adaptive

Prioritätsberechnungen durch und terminiert

die Arbeiten so, dass sie stets in der für

den Zeitplan optimalen Reihenfolge durchgeführt

werden. Auch der Betrieb des Regalbediengerätes

ist auf effiziente Produktion

getrimmt.

Zur Automatisierung des oftmals komplizierten

und zeitaufwändigen Werkzeugmanagements

unterhält die MMS-Steuerung

eine Kopie der Mazak-Werkzeugmagazine

mit Daten zu Standzeit und Zustand der

Schneidwerkzeuge. So kann für jeden Auftrag

oder jede Kombination von Aufträgen

evaluiert werden, welche Werkzeuge

vorhanden, hinzuzufügen oder überflüssig

sind. Hierbei werden sogar Werkzeuge einbezogen,

die sich außerhalb der Magazine

befinden.

FERNÜBERWACHT

Systemalarme können als Textnachricht an

das Mobiltelefon der zuständigen Person

gesendet werden. Dieses Modul ermöglicht

auch die Fernabfrage von Systemdaten. So

kann zum Beispiel der Fertigungsleiter bei

BEP unabhängig von seinem Aufenthaltsort

eine Palettenübersicht, den Status einer

bestimmten Palette oder den Status einer

bestimmten Systemkomponente abfragen.

Über den von der Fastems-Zentrale via VPN

betriebenen Störungsdienst können die Ingenieure

aus Finnland jederzeit auf das System

im Werk Waterlooville zugreifen und

Systemfehler beheben. Bryant beschreibt

dies als einen persönlichen Cyber-Assistenten

und empfand es als „revolutionär“, das

FFS wie von Geisterhand gesteuert zu sehen.

Eine weitere neue Funktion im MMS 3.0 ist

die Möglichkeit, Web-Berichte zu erstellen.


FANUC-Roboter

Der japanische Partner von

Fastems setzt auf F&E

TROTZ DER GLOBALEN KONJUNKTURSCHWÄCHE DER VERGANGENEN JAHRE HAT FANUC ROBOTICS, HERSTELLER VON INDUSTRIEROBOTERN,

GUTE ERGEBNISSE ERZIELT. DAS UNTERNEHMEN HAT IM LETZTEN JAHR ÜBER 13 000 ROBOTER HERGESTELLT. DAMIT HAT DAS UNTERNEHMEN

SEINE FÜHRUNGSPOSITION AUF DEM MARKT FÜR INDUSTRIEROBOTER ERNEUT UNTERSTRICHEN. IM AUGENBLICK SIND 130 000 INSTALLATIONEN

IN BETRIEB. DURCH DIE KOMBINATION AUS FLEXIBLEN FERTIGUNGSSYSTEMEN VON FASTEMS UND FANUC-ROBOTERN KÖNNEN KOMPLEXE

UND HOCH ENTWICKELTE AUTOMATIONSSYSTEME FÜR VERSCHIEDENE BRANCHEN DER VERARBEITENDEN INDUSTRIE GEBAUT WERDEN.

Der Erfolg auf dem europäischen Robotermarkt ist in der Geschwindigkeit begründet,

mit der neue Produkte auf den Markt gebracht werden. Während es

früher mehrere Jahre dauerte, bis neue Roboter ihren Weg nach Europa fanden,

geschieht dies heute zusehends in globalem Maßstab. Die marktorientierte

Entwicklung ist mehr in den Fokus geraten. Konstante Rückmeldungen

von Kunden und Partnern haben einen starken Einfluss auf die Entwicklung

neuer Produkte.

PRODUKTPHILOSOPHIE NACH DEN BEDÜRFNISSEN DER KUNDEN

Einer der Faktoren von Fanucs Erfolg dürfte die Produktphilosophie sein, die

lautet: „Entwickeln, was der Markt braucht.“ Alle Fanuc-Roboter, von den universellen,

benutzerfreundlichen Robotern wie dem R2000i oder dem LRMate

bis hin zu maßgeschneiderten Roboterlösungen, zeichnen sich durch hohe

Produktqualität, hohe Kapazität und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

aus.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung ist ein wichtiger Teil von Fanucs

geschäftlichen Tätigkeiten, da Forschung und Entwicklung vor allem durch

zwei Faktoren charakterisiert werden: Langzeitstrategien (Roboter für das 21.

Jahrhundert) sowie extrem gründliche und detaillierte Arbeit im Entwicklungsprozess.

In Folge dessen sind Forschung und Entwicklung nicht nur ein

Reservat für eine kleine Elitegruppe von Wissenschaftlern. Im Gegenteil – F&E

ist die größte Abteilung des Unternehmens, mit über 700 Mitarbeitern, gegenüber

400 in der Fertigung. Und selbst die Produktion ist mit über 1 000 Robotern

hochgradig automatisiert.

QUALITÄT UND PREIS – DIE ENTSCHEIDENDEN FAKTOREN

Die Qualität der Produkte steht auf der Prioritätenliste ganz oben. Die Mitarbeiter

bei Fanuc sind vollkommen davon überzeugt, dass zuverlässige Roboter

die Anforderungen der Kunden erfüllen können. Und während früher die Kapazität

der entscheidende Faktor für Kaufentscheidungen war, nehmen heute

Qualität und Preis einen wesentlich höheren Stellenwert ein. Der stete Preiskampf

auf dem Markt wird durch strikte Kostenkontrolle in der Produktentwicklungsphase

bewerkstelligt.

Heute wird mehr oder weniger vorausgesetzt, dass ein Roboter in der Lage

ist, seine Arbeit zu tun. Fanuc hat die Nutzlast optimiert, um die Geschwindigkeit

dynamisch zu verbessern. Mit einer kleinen Ladung kann die Maschine

schneller beschleunigen als mit einer höheren Last.

DIE EXPERTEN FÜR SERVO-TECHNOLOGIE

Im Gegensatz zu anderen Herstellern, die ihre Wurzeln in der Mechanik haben,

liegt Fanucs Erfahrung schon seit den 1950er Jahren im Bereich Steuerung

und Servo-Technologie. Dank des großen Potenzials in diesem Bereich

und der Tatsache, dass das Unternehmen diese elementaren Komponenten

selbst herstellt, ist Fanuc in der Lage, die grundlegenden Technologien in der

Robotik zu kontrollieren. Dazu ist Fanucs Position als Weltmarktführer im offenen

Markt für Steuerungssysteme und Servoantriebe ein Garant für das unerlässliche

Feedback des Marktes. Das Unternehmen entwickelte seine erste

NC-Steuerung im Jahr 1956 und kurz danach wurde der erste Servoantrieb

lanciert. Diese Langzeiterfahrung in der Entwicklung, Herstellung und Qualitätssicherung

von Steuerungen und Servomotoren ist die perfekte Grundlage

für zeitgemäße Robotik.

PROGRAMMCODE

Während der Entwicklungsphase wird neben der Hardware dem Programmcode

besondere Aufmerksamkeit zuteil. Der Programmcode der Roboter wird

für die Nutzung in Industrieanwendungen und durch industrielle Computersysteme

geschrieben, so dass hier mit Software gearbeitet werden kann, die

speziell für diesen Zweck entwickelt wurde. Für die Anwender hat diese Software

den Vorteil, dass sie nur Funktionen enthält, die direkt für den Roboter

relevant sind.

PARTNER FÜR DEN ERFOLG DES KUNDEN

Fanuc hat über 175 verschiedene Robotermodelle im Angebot. Fastems, als

Vertreter und Partner, ist mit dieser breiten Produktpalette sehr zufrieden.

Fastems wendet maßgebliche Ressourcen auf, um optimale Lösungen für seine

Kunden zu finden; dank Fanucs Vielfalt ist dieses Ziel umsetzbar. Egal, welche

Kombination aus Nutzlast, Achsen und Geschwindigkeit für eine Aufgabe

benötigt werden – es gibt immer eine Kombination, mit der das Problem des

Kunden lösbar ist. Darüber hinaus bietet Fastems standardisierte Komplettlösungen

in Form von Entgratzellen (DBL), Roboter-Fertigungszellen (RPC)

und Lade-/Bearbeitungszellen für CNC-Maschinen.

Zusammen mit den flexiblen Fertigungssystemen von Fastems können so

komplexe, hoch entwickelte Automationssysteme für verschiedene Branchen

der verarbeitenden Industrie gebaut werden. Auf dem finnischen und schwedischen

Markt hat Fastems über 1000 Fanuc-Systeme installiert.

Fastems arbeitet laufend an der Entwicklung der Zusammenarbeit mit

verschiedenen Systemanbietern und -integratoren. Durch das Angebot guter

Schulungen und Supportdienstleistungen, hat Fastems-Fanuc eine Präsenz vor

Ort, die es lokalen Kunden einfacher macht, die neueste und bestentwickelte

Robotertechnologie zu nutzen.

1 • 2005 | 13


FASTEMS FREUT SICH, VIER NEUE ROBOTER-

ZELLEN VORSTELLEN ZU KÖNNEN, DIE FÜR

DAS AUTOMATISCHE BE- UND ENTLADEN

VON NAHEZU JEDER ART VON WERKZEUG-

MASCHINE ENTWICKELT WURDEN. DIESE

ZELLEN STEIGERN DIE WETTBEWERBSFÄ-

HIGKEIT DURCH MAXIMIERUNG DES NUT-

ZUNGSGRADES DER WERKZEUGMASCHINEN

UND MINIMIERUNG DER ARBEITSKOSTEN.

Standard roboterzellen

zur

Automation von

Werkzeug maschinen

Materialwagen für Rohmaterial und bearbeitete

Teile vereinfachen das Materialhandling an der

RPC-Zelle von Fastems.

Fastems hat weltweit über 380 Multi-Level-Systeme

für mannlose fl exible Fertigung gebaut,

jedes mit einem oder mehreren in das System

integrierten Bearbeitungszentren unterschiedlichster

Bauart. Diese Systeme benötigen einen

automatischen Palettenwechsler (APC) mit zwei

oder mehr Plätzen. Die neuen Fastems-Produkte

erweitern jedoch die Vielfalt in der Automation

von Drehmaschinen, Schleifmaschinen und anderen

CNC-Werkzeugmaschinen, indem sie auch

Bearbeitungszentren ohne APC-Funktionalität

einbeziehen.

RPC, DIE ROBOTER-FERTIGUNGSZELLE

In jeder RPC (Robotised Production Cell) verrichtet

ein sechsachsiger Gelenkarm-Roboter von

Fanuc seinen Dienst, eingebaut in ein Schutzgehäuse,

das auch zwei Rollwagen für Rohmaterial

und bearbeitete Teile beherbergt. Die Ammortisa-

14 | 1 • 2005

tionszeit ist kurz; da die bestehenden Werkzeugmaschinen

nun ununterbrochen produzieren,

kann ein Bediener statt einer mehrere Maschinen

kontrollieren. Unbeaufsichtigte „Geisterschichten“

verleihen der Produktivität einen weiteren Schub.

Der Roboter ist bei Bedarf in der Lage, ein

Werkstück zur Rückseiten-Bearbeitung im Drehfutter

einer Drehmaschine oder in einem Bearbeitungszentrum

umzudrehen, was die vollständig

automatisierte Bearbeitung auch komplexer Teile

erlaubt. Zusätzlich kann die Zelle selbst Einrichtungen

enthalten, mit deren Hilfe weitere sekundäre

Arbeitsschritte außerhalb der Maschine durchgeführt

werden können, beispielsweise Entgraten,

Reinigen, Inspektion, Bohren oder sogar leichte

Fräsarbeiten.

Zur Minimierung des Kapitaleinsatzes kann

eine Zelle bis zu zwei Maschinen bedienen. Es besteht

nur ein geringer Bedarf für Anpassungsarbeiten;

dieser wird abgedeckt durch eine Auswahl von

Greifern, Adapterplatten und anderem Standardzubehör,

alle geliefert mit einer fertigen CNC-Schnittstelle

und einem Teileprogramm für die Fertigung

individueller Werkstücke. Die Lieferung und

Installation der vormontierten, getesteten und programmierten

Zelle geht schnell. Da die Ausrüstung

nicht im Boden verankert wird, kann sie ganz fl exibel

innerhalb der Fabrik verlegt werden.

FÜR WECHSELNDE LOSGRÖSSEN

Zwei der Systeme – RPC LD10 und LD20 – sind

für Materialpaletten in Halb-Euro-Größe

(600 mm x 800 mm) ausgelegt und werden mit

Aufsicht auf eine RPC-Zelle von Fastems, zur

Automatisierung des Be- und Entladens an einer

Drehmaschine.

einem Roboter mit einer Nutzlast von entweder

10 kg oder 20 kg ausgeliefert. Die RPC MD45 und

MD165 sind Systeme für schwerere Lasten, sie

bieten Platz für Euro-Paletten 1 200 mm x 800 mm

und weisen eine Ladekapazität von 45 kg

bzw. 165 kg auf. Alle können unter Verwendung

desselben Greifers mit Teilen verschiedener

Größen umgehen, so dass das System mit stark

schwankenden Losgrößen umgehen kann. Darüber

hinaus können die Zellen einfach für verschiedene

Arten von Teilen umkonfi guriert werden.

Das folgende Beispiel einer Anwendung bei

einem schwedischen Kunden veranschaulicht die

Vorteile einer Fastems-RPC.In Losen von 200 bis

2 000 Stück werden aus Bronzestäben, die zur Vermeidung

von Verwindungen höchstens 500 mm

lang sein dürfen, Hülsen gedrechselt. Der Roboter

führt die Stäbe nacheinander der Spindel der

Drehmaschine zu und holt die fertig bearbeitete

Hülse wieder ab. Er platziert das fertige Teil im

Magazin der RPC, nachdem zuvor der Stab durch

das Futter geschoben wurde, damit das nächste

Teil gefertigt werden kann.

Die Zykluszeiten liegen bei drei bis vier Minuten

und das Magazin kann 320 fertige Teile lagern.

Daraus ergeben sich 16 Betriebsstunden mit

minimalem Bedienereinsatz und eine völlig unbemannte

Schicht. Der Kunde nimmt an seinem

System in der Regel drei Mal in der Woche Änderungen

vor, um verschiedene Teile zu fertigen; bis

jetzt hat er 15 neue Programme erstellt.


MMS3

Mehr Stunden durch Protokollfunktion?

DAS MMS3-STEUERUNGSSYSTEM VON FASTEMS HAT EINE UMFANGREICHE PROTOKOLLFUNKTION, DIE ALLE WICHTIGEN

DATEN ABDECKT: VON DETAILLIERTEN EREIGNISDATEN BIS HIN ZUR REGISTRIERUNG DER GEFERTIGTEN TEILE. DIE

PROTOKOLLIERTEN DATEN WERDEN IN VERSCHIEDENEN ZUSAMMENSTELLUNGEN IN UMFASSENDEN ABFRAGEFENSTERN

AUFBEREITET UND ANGEZEIGT. DIE DATEN KÖNNEN AUCH IN FORM VON BERICHTEN PRÄSENTIERT WERDEN.

Hauptzweck dieser Berichte ist es, den Anwender darüber zu informieren,

wie eff ektiv das System und die Werkzeugmaschinen gearbeitet haben. Des

Weiteren lassen sich vom Anwender Engpässe im System erkennen und

alle Probleme identifi zieren. Da die Werkzeugmaschinen das Herzstück des

Systems sind, ist das Wissen darum, wie gut sie arbeiten, von entscheidender

Bedeutung .

1.

4.

Balken

anklicken

Komponente

wählen

Schaltfl äche

„Kommentar“

anklicken

Ereignis auf

dem Balken

anklicken

Balken anklicken,

um die Transfers

eines Tages

anzusehen

Zeitraum

auswählen

Ereignis

kommentieren

4. Ein Balkendiagramm steht zur Verfügung, um Leistungsdaten, wie die Transfers

des Regalbediengerätes von und zu jeder Systemkomponente, anzuzeigen. Dieses

Fenster hilft dabei, Maschinen zu fi nden, die Engpässe im System erzeugen sowie bei

der Evaluierung der Kapazitätennutzung des Regalbediengerätes.

Das Auft ragsprotokoll bietet Daten darüber, wie viel Maschinen-Betriebszeit für

jeden Auft rag eingesetzt wird. Mit anderen Worten: es zeigt an, wie viel Zeit für das

Aufspannen von Teilen aufgewendet wird und wie lange ihre Bearbeitung dauert.

1. Ein Programm namens MMS Monitor läuft im Hintergrund und registriert den

Betriebsstatus der Komponenten. Deren Erfassung basiert auf binären E/A-Signalen,

die von den an das System angeschlossenen Geräten empfangen werden. Die Soft ware

verarbeitet diese Signale so, dass jeweils immer nur ein Status für jede Komponente

aktiv ist. Diese protokollierten „Zeitpakete“ werden dann zur Berechnung

von Schlüsselzahlen und Trends über den Betrieb jedes einzelnen Gerätes in den

vergangenen Tagen, Wochen und Monaten herangezogen.

Die Tagesansicht zeigt einen Tag mit drei verschiedenen Balken, von denen jeder

eine Acht-Stunden-Schicht repräsentiert; die farbigen Linien in den Balken stehen

für den Status zum jeweiligen Zeitpunkt. Wenn Sie ein Ereignis anklicken, wird die

Zeile mit den dazugehörigen Daten hervorgehoben. Sie können außerdem jedem

aufgezeichneten Ereignis einen eigenen Kommentar hinzufügen, z. B. um seinen

Grund zu beschreiben.

3.

2.

2. Die zehn häufi gsten Alarme werden nach Frequenz und Dauer

sortiert, um das Auffi nden der häufi gsten Probleme zu erleichtern.

Alarmdaten werden als Balkendiagramm und als Liste visualisiert. Es

ist sehr einfach zu erkennen, worauf die Ressourcen zur Problemlösung

und Wartung fokussiert werden sollten, um den größten Nutzen daraus

zu ziehen.

Manchmal ist es schwer, den Ursprung eines Alarms ausfi ndig zu machen.

Aus diesem Grund gibt es das Protokollfenster, das typischerweise

für die Suche nach Alarmquellen eingesetzt wird. Das Ereignisprotokoll

kann auf viele Arten sortiert und gefi ltert werden.

Balken anklicken,

um die Transfers

eines Tages

anzusehen

Balken anklicken

für Detailinformationen

Anklicken,

um die Daten

als Liste

anzusehen

Genaue

Alarminformationen

lesen und eigene

systemspezifi sche

Korrekturen und

Kommentare eingeben

3. Statusdaten werden unter Verwendung verschiedenartiger Diagramme angezeigt,

die selbst große Mengen an Daten auf einen Blick sichtbar machen – so ist es einfach

zu sehen, wofür Zeit verbraucht wird. Für alle angeschlossenen Geräte werden dabei

Schlüsselzahlen wie Nutzungsgrad, Verfügbarkeit und MTBF berechnet.

1 • 2005 | 15


Studie zur Kundenzufriedenheit:

Erfolg für Fastems

16 | 1 • 2005

FÜR UNS IST ES WICHTIG,

UNSEREN KUNDEN ZUZUHÖREN

UND IHRE MEINUNG ZUR

QUALITÄT UNSERER ARBEIT UND

UNSERES PRODUKTANGEBOTES

ZU ERFAHREN. AUS DIESEM

GRUND FÜHREN WIR UNTER

UNSEREN KUNDEN REGELMÄSSIG

UNTERSUCHUNGEN ZUR

KUNDENZUFRIEDENHEIT DURCH.


Im Januar 2005 wurde von der Firma Innolink Oy aus Tampere, Finnland, unter

unseren finnischen Kunden eine Untersuchung zur Kundenzufriedenheit

durchgeführt. Schon seit vielen Jahren führt diese Firma Studien für Fastems

durch.

Der Rücklauf war hoch und entsprach mit 65 % genau dem vom vorherigen

Jahr. 181 unserer finnischen Kunden beteiligten sich an der Umfrage. Unsere

Kunden hatten dabei die Wahl, per Post, Telefon oder online zu antworten.

Letztere Möglichkeit hat sich dabei als die am häufigsten genutzte erwiesen.

Fastems erreichte in der Umfrage im Durchschnitt eine gute Gesamtpunktzahl

von 3,8 auf einer Skala von 1 bis 5.

1. IN DER UMFRAGE EVALUIERTE GESCHÄFTSBEREICHE

2. ENTWICKLUNG DER DURCHSCHNITTLICHEN

GESAMTPUNKTZAHL

2003 2004

Produktangebot 3,7 3,9

Serviceangebot 3,8 3,8

Vertriebskommunikation 3,7 3,6

Pflege der Kundenbeziehungen 3,8 3,8

Kundenloyalität 3,8 3,8

Gesamtergebnis 3,7 3,8

Die Werte in den Feldern der obenstehenden Tabelle sind Durchschnittspunktzahlen

aus drei bis acht Detailfragen.

Der Durchschnittswert erreichte im Jahr 2004 ein neues Allzeithoch. Der

Wert ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen.

3. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE

Insgesamt kann man sagen, dass die Botschaft von Fastems angekommen ist:

Feedback ist die wichtigste Aufgabe unserer Kunden. Dies lässt sich aus der

hohen Rücklaufquote und aus der großen Zahl konstruktiver Rückmeldungen

bei offenen Fragen ableiten.

Die für verschiedene Sektoren berechnete Gesamtpunktzahl stieg bereits

das dritte Jahr in Folge und liegt nun bei 3,8.

DIE KUNDENZUFRIEDENHEIT IST GEGENÜBER DEM VORJAHR IM

HINBLICK AUF INSGESAMT 16 FAKTOREN GESTIEGEN

(Der betreffende Bereich ist in Klammern angegeben)

• Technische Qualität der Produkte (Produktangebot)

• Benutzerfreundlichkeit der Produkte (Produktangebot)

• Fähigkeit zur Erfindung und Entwicklung neuer Produkte (Produktangebot)

• Profitabilität durch die Produkte (Produktangebot)

• Wettbewerbsfähigkeit des Preis/Leistungs-Verhältnisses (Produktangebot)

• Technische Information (Serviceangebot)

• Behandlung von Reklamationen (Serviceangebot)

• Kenntnis der Geschäftsbranche und Fertigungstechnologie des Kunden

(Pflege der Kundenbeziehungen)

• Einhaltung von Zusagen (Pflege der Kundenbeziehungen)

• Einfachheit und Zuverlässigkeit der Kommunikation (Kundenloyalität)

BEI ACHT FAKTOREN IST DIE KUNDENZUFRIEDENHEIT GESUNKEN:

• Erreichbarkeit der Mitarbeiter (Serviceangebot)

• Fachkenntnisse/Qualifikation (Serviceangebot)

• Kundenzeitschrift System Integrator (Vertriebskommunikation)

• Internetseiten (Vertriebskommunikation)

• Referenzbesuche bei anderen Unternehmen (Vertriebskommunikation)

• Ausstellungen (Vertriebskommunikation)

• Fähigkeit, Verantwortung zu tragen (Pflege von Kundenbeziehungen)

Zusammenfassend kann über die Untersuchung gesagt werden, dass unser

Unternehmen die größten Fortschritte im Bereich Produktangebot gemacht

hat; über 60 % der Antwortenden haben dabei die Profitabilität durch unsere

Produkte mit nicht weniger als 4 Punkten bewertet.

Die Bereiche, die im Vergleich zum Vorjahr schlechter abgeschnitten haben,

müssen wir einer genauen Prüfung unterziehen.

Unter dem Strich können wir jedenfalls stolz sein auf das Kunden-Feedback

aus der Umfrage. Es soll uns darin bestärken, auch weiterhin alle Bereiche

unserer Arbeit zu verbessern.

1 • 2005 | 17


P E R S Ö N L I C H

Vollgas im Dienst

und in der Freizeit

DAVID LE FORESTIER ARBEITET ALS SERVICEINGENIEUR FÜR FASTEMS IN LYON,

FRANKREICH. ER IST DAS LEBENDE BEISPIEL DES ECHTEN FASTEMSIANERS: EIN

MENSCH MIT SCHNELLER REAKTION SOWOHL BEI DER KUNDENBETREUUNG

IN SEINER ARBEIT ALS AUCH BEIM RENNFAHREN AUF SEINEM MOTORRAD.

Geschwindigkeit, Begeisterung und Ehrgeiz spielen

im Leben von David Le Forestier eine entscheidende

Rolle, im Geschäftsleben wie privat.

Als Fastems-Serviceingenieur ist sein ehrgeiziges

Ziel, die Systeme der Kunden am Laufen zu halten.

In seiner Freizeit treibt ihn sein Siegeswille an, mit

Vollgas auf andere Ziele zuzufahren.

„Ich fahre seit meinem vierzehnten Geburtstag

Motorradrennen“, erzählt David Le Forestier.

„Mein erstes Motorrad war eine gebrauchte

80ccm-Maschine und wir fuhren Rennen gegen

die Jungs aus der Nachbarschaft. Das war der Anfang,

und seitdem fahre ich Rennen – Schritt für

Schritt professioneller.“

EINE KARRIERE NAMENS WETTBEWERB

„Rennen sind ein hartes Geschäft. Man muss körperlich

in guter Verfassung sein, man braucht ein

gutes Motorrad und jede Menge Kenntnisse in der

Mechanik. Und natürlich braucht man Geld und

einen großzügigen Sponsor. Aber am wichtigsten

sind analytische Fähigkeiten und ein klarer

Kopf, um seinen Sieg zu planen“, erklärt David die

Grundvoraussetzungen seines schnellen Hobbys.

„Ich habe in den neun Jahren meiner Rennfahrerlaufbahn

viel gelernt. Ich bin auf verschiedenen

Maschinen und bei verschiedenen Wettbewerben

gefahren, von Promosport bis Supersport

(600 ccm). Alle diese Rennen haben eines gemein:

Man muss ein Profi sein, um an der Spitze zu blei-

18 | 1 • 2005

ben“, hebt David Le Forestier hervor. „Das bedeutet,

du darfst nie deine Fähigkeit verlieren, die Situation

zu analysieren und du musst immer in der

Lage sein, dein Bestes zu geben – selbst wenn du

weißt, das der erste Platz nicht mehr in Reichweite

ist“, fährt er fort. „Wenn du das nicht beherrschst,

wirst du nie unter die ersten Fünf kommen.“

„Ich habe gelernt zu gewinnen und ich habe

gewonnen. Aber mit dem Erreichten zufrieden

zu sein ist genauso wichtig wie das Gewinnen.

Gewinnen ist im Motorsport eine Frage von Sekunden.

Selbst mit einem kleinen Fehler, wie einer

um einen Sekundenbruchteil zu späten Bremsung,

kann man den ersten Platz verlieren. Es ist grausam,

aber zugleich faszinierend.“

NICHTS KOMMT ZWISCHEN DICH UND DEIN

MOTORRAD

„Ein guter Gesundheitszustand und Kondition

sind die Grundvoraussetzung für jeden Sport

– das gilt auch für den Motorsport“, betont David

Le Forestier. „Allerdings sind im Rennsport starke

Nerven noch wichtiger als der gute körperliche

Zustand. Man muss sich auf das Rennen konzentrieren.

Es geht los, wenn du an der Startlinie

den Helm aufsetzt. An diesem Punkt darfst du an

nichts anderes denken als an das Rennen selbst.

Du muss alles andere vergessen“, beschreibt David

Le Forestier seine mentale Einstellung kurz vor

dem Start eines Rennens. „Du darfst nur an das

Rennen denken: der Start, die erste Kurve und

dann die anderen hinter sich lassen und um den

ersten Platz kämpfen. Ohne diese Einstellung an

der Startlinie wird man nie zu guten Ergebnissen

kommen und sollte aufhören.“

„Eine weitere Notwendigkeit für einen Rennfahrer

sind gute Fähigkeiten in mechanischen

Dingen. Wenn man nach guten Ergebnissen strebt,

muss man in der Lage sein, die Reaktionen der

Maschine auf der Strecke mit den richtigen mechanischen

Einstellungen umzusetzen.“

DER ANTRIEB IN DER ARBEIT IST DER

GLEICHE

Die Arbeit als Serviceingenieur für Fastems erfordert

die gleichen Fähigkeiten bei der genauen und

schnellen Analyse neuer Situationen wie der Motorsport.

Für einen Serviceingenieur bedeutet dies

die schnelle Behebung von Problemen im Werk

des Kunden und eine proaktive Einstellung zur

Vermeidung künftiger Probleme.

„Die selben Einstellung, die mich auf die

Rennstrecke bringt, sichert auch den Erfolg meiner

Arbeit: man muss professionell, ehrgeizig und

leistungsfähig sein und schnell reagieren und agieren

können“, fasst David Le Forestier zusammen.


Relaunch der Fastems-Internetseite

Im April 2005 hat Fastems seine erneuerte Website

mit einem neuen Erscheinungsbild und einer

benutzerfreundlichen Struktur veröff entlicht. Ziel

der neuen Website ist eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit

und vereinfachte Navigation.

Unsere neuen Internetseiten präsentieren die

Unternehmensstruktur und die Ideologie unserer

8760-Stunden-Marke. Als einer der führenden

Hersteller von Fabrikautomation möchten wir

Ihnen Informationen über unsere Produkte und

Dienstleistungen bieten und Sie mit Informationen

über kommende Ereignisse und off ene Stellen

auf dem Laufenden halten. Diese Seiten sind auch

ein einfacher Weg, umfangreiche Kontaktinfor-

T I D S & B I T S

mationen zu fi nden. Außerdem gibt es ein Archiv

unserer Pressemitteilungen, Prospekte und Kundenzeitschrift

en.

Gehen Sie online und besuchen Sie die Spitze

der Fabrikautomationstechnologie unter:

www. fastems.com. Wir laden Sie dazu herzlich

ein!

Fastems und Finn-Power starten Zusammenarbeit

FASTEMS OY AB UND FINN-POWER OY HABEN EINE KOOPERATIONSVEREINBARUNG ÜBER DIE REGALBEDIENGERÄTE-TECHOLOGIE FÜR DAS

NIGHT TRAIN FMS® VON FINN-POWER GETROFFEN. DURCH DIESE VEREINBARUNG ZEICHNET FASTEMS VERANTWORTLICH FÜR DAS DESIGN

UND DIE HERSTELLUNG DER NEUEN GENERATION VON REGALBEDIENGERÄTEN FÜR FINN-POWERS NEUE NIGHT-TRAIN-SYSTEME.

Finn-Power aus Kauhava, Finnland, ist der führende Lieferant von Technologie und

Maschinerie für die Herstellung von Blechen. Ein beträchtlicher Teil der Umsatzerlöse

des Unternehmens werden durch Zellen- und Systemprodukte für die automatisierte,

mannlose Fertigung erzielt. Die Nachfrage nach solchen Produkten steigt

konstant und die Kooperation mit einem qualifi zierten Partner unterstützt die Gesamtstrategie

von Finn-Power.

Fastems ist ein führender Hersteller fl exibler Fertigungssysteme für die Maschinenbauindustrie

in Europa und den USA. Als Pionier seiner Branche in Finnland hat

Fastems bis Ende 2004 weltweit über 400 Systeme geliefert. Dank seiner laufenden

Investitionen in F&E bietet das Fastems-FMS die breiteste Auswahl an Komponenten

auf dem Markt. Der Kooperationsvertrag mit Finn-Power unterstützt die Wachstumsstrategie

von Fastems und ermöglicht Fastems den Einsatz der bewährten Komponenten

außerhalb des Kerngeschäft s.

1 • 2005 | 19


SYSTEM

INTEGRATOR

www.fastems.com

20 | 1 • 2005

Auf Wiedersehen unter

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