Kunstverein postWERK

postwerk

Katalog postWERK | Der Kunstverein | Künstlerinnen und Künstler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz | Dez 2014 / Jan 2015 | Die Druckversion ist erhältlich beim Kunstverein postWERK, Postgasse 6, 9500 Villach, Österreich, E-Mail: verein@postWERK.at

Günther Albel

Erster Vizebürgermeister und Kulturreferent

A 9500 Villach | Rathaus

Dezember 2014


Der Kunstverein

Künstlerinnen und Künstler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz

Dezember 2014 | Jänner 2015

www.postWERK.at


Geschätzte interessierte Menschen!

Liebe Leserinnen und Leser dieser Publikation!

Als lebendiger Ort der Begegnung hat der 2012 gegründete Kunstverein postWERK nicht nur einen weiteren

„hotSpot“ für Ausstellungen und Performanceformate in Villach geschaffen. Das facettenreiche Spektrum an

kulturellen Aktivitäten reicht noch viel weiter, von Literaturveranstaltungen, Podiumsdiskussionen über Workshops

bis zum kleinen feinen Kabarett, Konzert oder Theaterabend. Auch künstlerische Aktionen im öffentlichen

Raum, Symposien mitten in der Natur und Austauschprojekte über die Ländergrenzen hinweg sind das fruchtbare

Resultat laufender Kooperationen mit Kunst- und Kulturschaffenden aus aller Welt.

In Zusammenarbeit mit der seit 2007 bestehenden Galerie Offenes Atelier D.U.Design bietet das engagierte Team

rund um Obfrau Dorothee Unkel eine kuratierte Aktionsplattform für zeitgenössische Kunst sowohl junger Talente

als auch etablierter Positionen auf regionaler und internationaler Ebene.

Ausgewählt von der postWERK Jury [contemporary] mit Kunsthistorikerin Simone Kraft, Galeristin Dorothee

Unkel, Multimediakünstlerin und Kulturaktivistin Barbara Ambrusch-Rapp sowie unter der Patronanz des Malers

und Architekten Michael Fuchs [Stil der Alten Meister] stehen die aktiven postWERK Künstlerinnen und Künstler

aus Österreich, Deutschland und der Schweiz im Fokus dieser Publikation.

Im Sinne eines offenen Zugangs zur großen Bandbreite unseres Kulturgeschehens vor Ort und darüber hinaus

sowie der Vernetzung zwischen kunstschaffenden und kunstinteressierten Menschen laden wir herzlich dazu ein,

gemeinsam mit uns die weitere Entwicklung der postWERK Künstlerinnen und Künstler zu begleiten und die

zukünftige Geschichte unserer Plattform durch Ihr reges Interesse mitzugestalten. Treffen wir einander bei

unseren Kunst- und Kulturveranstaltungen in Villach und überall!

Ihr postWERK Team


[postWERK contemporary]

Wolfgang ABFALTER

geboren 1964 in Waidhofen/Ybbs, Österreich

1986 erfolgreicher Abschluss des Fachlehrganges

für Werbegraphik in Innsbruck

Seit 2009 intensives Studium der Malerei

Ausstellungen in Österreich, Deutschland und Frankreich

Bildankäufe im In- und Ausland (A, DE, CH)

2013 Aufnahme Kunstverein postWERK, Österreich

AUSSTELLUNGEN AUSZUG

2014 Artistes du Monde, Cannes (F) | „no place like home“ Kunst-Service, Wien (A) | "postWERK contemporary

vol.1" Kunstverein postWERK, Villach (A) | 2013 Landhaus Eisenstadt, Burgenland (A) | Galerie Standl,

Linz (A) | Metropolitain Art Fair, München (DE) | Kunst-Service, Wien (A) | 2012 Galerie Hörderburg, Dortmund

(DE) Metropolitain Art Fair, Wien (A) | Galerie Altes Feuerhaus, Bad Reichenhall (DE) | 2011 Kunst-Service, Wien

(A) Galerie Offenes Atelier D.U.Design, Villach (A) | 2010 Kunst-Service, Wien (A)


Erschaffen, umkehren, zerlegen, auf den Kopf stellen …

für gut befinden, verwerfen, beendetes erneuern, erneut beenden …

hineinfallen, zurücknehmen, weggeben …

Licht und Schatten fordern mich Tag für Tag auf's neue …

(Wolfgang Abfalter)

[…] kreiert Bilder, die uns erreichen und unser Innerstes treffen können. Er

erfasst und erfühlt ganz schnell Situationen, dadurch gelingt es ihm, die

Dinge auf den Punkt zu bringen, das zu zeigen, was das Leben ausmacht.

(Sabine Fürnkranz | Kunst-Service Wien)

[…] aufmerksamer Beobachter, dem es in seinem künstlerischen Schaffen

gelingt, verwirrend schöne Bilder zu komponieren. Mit subtiler Genauigkeit

fügt er einzelne Bildteile in- und aneinander und verschmilzt diese dann zu

hochkonzentrierten Aussagen, nicht nur von malerischer, sondern auch von

herausragender Künstlerischer Kompetenz. Viele Bilder sprühen vor

Lebensfreude - genaues schauen, verkürzen und verdichten von Bildaussagen

machen es vergnüglich, sich auf das Erlebnis "Bild" einzulassen.

(Jostein Kjoelstad | Kunst-Service Wien)

Linke Seite:

Portrait Wolfgang Abfalter

Zerrissenheit

Acryl auf Leinen 100 x 200 cm

Diptychon

Rechte Seite:

Im Atelier

Acryl auf Leinen 140 x 100 cm

Together

Acryl auf Leinen 100 x 130 cm


[postWERK contemporary]

Katharina ACHT

geboren 1982 in Gmunden, aufgewachsen in Ohlsdorf

lebt und arbeitet in Linz, Österreich

2009 Schulabschluss an der Prager Fotoschule (A) | 2006 Studienabschluss

Kunstuniversität Linz, Experimentelle Gestaltung | 2001

Schulabschluss der HTL 1 Goethestraße, Abteilung Grafik-Design

AUSSTELLUNGEN AUSZUG

2014 Gruppenausstellung (GA) „postWERK contemporary vol.1“ Kunstverein

postWERK, Villach (A) | Einzelausstellung (EA) Galerie bij de

Boeken, Ulft (NL) | EA „Anderswo“, Galerie der Stadt Traun, Traun (A) |

2013 EA „Poesie der Stille“, D.A.S. Rechtschutz AG, Wien (A) | Kunstmesse

Huntenkunst 2013, Ulft (NL) | 2012 EA „Land.Sichten“ , Kunstverein

Nordhorn, Nordhorn (DE) | EA „Ab.Wasser“, Linz AG Kunstforum,

Linz (A) | 2011 EA „Schneelandschaften“, Stift Schlierbach,

Genusszentrum, Schlierbach (A) | 2010 GA Preisträger „Junge Kunst

2010“, Passau (DE)

PREISE

Junge Kunst 2010 BBK Niederbayern, Sparkasse Passau & Kunstverein Passau (DE)

MITGLIEDSCHAFTEN

2013 Kunstverein postWERK, Villach (A) | BV Bildender

Künstler_innen OÖ, Linz (A) | 2011 Fotografische Gesellschaft

OÖ, Linz (A)

ANKÄUFE

2014 Stadt Traun (A) | 2013 D.A.S. Rechtsschutz AG

Wien (A) | 2012 Linz AG (A) | 2011 .Stift Schlierbach (A)

2010 Sparkasse Passau (DE)

Die Natur oder der Demiurg und in ihrer beider Gewalt

Wasser, Licht, Wind und Wolken genügen, um im schier

endlosen Spiel die Bilder zu variieren. Die Künstlerin

entdeckt die nicht enden wollende Freiheit der Meeres

Bilder, hält diese Augenblicke fest, nimmt sie mit, gibt sie

wieder. Die dem Menschen innewohnende Kraft der

Fantasie füllt für jeden Betrachter anders diese Bilder mit

eigenen Geschichten, macht ein Kino im Kopf.

(Stefan Rammer | Katalog Junge Kunst Passau 2010)


ARTIST IN RESIDENCE

2015 Arlberg Hospiz St. Christoph/Tirol (A)

2011 Stift Schlierbach Schlierbach (A)

KURATORENTÄTIGKEIT

2015 + 2014 OCA Ostrava Contemporary Art 2014 (CZ)

PUBLIKATIONEN

Ausst. CD Huntenkunst 2015 + 2013 (NL) | Ausst. Katalog

„Nachtgeschichten - eyes on 2014“ Wien (A) | Jahresschrift

2014 + 2013 der BV Bildender Künstler_innen OÖ (A) Ausst.

Katalog „Home Sweet Home“, Salzamt Linz 2012 (A) Bericht

im OÖ Kulturbericht, Monatsschrift der OÖ Kultur, Jan/Feb

2012 (A) | Katalog 16. Kunstausst. „Natur - Mensch“ (DE)

Preisträgerkatalog „Junge Kunst 2010“ Passau (DE)

Geprägt von der Bergwelt des Salzkammerguts in meiner

Kindheit und Jugend üben Gebirge eine große Anziehungskraft

auf mich aus […] zersetzte ich die Berge und Hügel und füge sie zu Neuen zusammen. Sie ergeben Gebirge

die nicht kartografiert sind, weil sie in dieser Formation nicht existieren […] Nachdem ich immer auf der Suche

nach Linien in der Natur bin, war der nächste logische Schritt, selber Linien zu installieren. Mit Stoffbändern

umwickle ich Baumstämme und verbinde so die einzeln stehenden Bäume zu Gruppen.

(Katharina Acht)

Linke Seite: Portrait Katharina Acht | MEER 15 Fotografie hinter Acrylglas je 100 x 100 cm

Rechte Seite: LINIE SCHARTEN 1 Fotografie | BERGWELT 7 drei Fotografien auf Dibond 160 x 60 cm


[postWERK contemporary]

Fabian FREESE

geboren 1982 in Wuppertal Elberfeld (DE)

Grundschule Velbert Neviges | Gymnasium Wuelfrath (DE)

Zusatzausbildung design / art Wuppertal (DE)

Freiwilliges Soziales Jahr mit Menschen mit Behinderung (DE)

Ehrenamtliche Arbeit / Malerei mit Menschen mit Behinderung (DE)

2006 bis 2011 Studium Freie Akademie der bildenden Künste (fadbk) (DE)

in Essen, Abschluss (Akademiebrief) (DE)

Nominierung zum Kunstpreis "Essener Förderpreis 2010" (DE)

2013 Aufnahme Kunstverein postWERK (A)

GRUPPENAUSSTELLUNGEN AUSZUG

2007 Villingen-Schwenningen "100 Schwäne" Baden-Württemberg (DE) | 2008 "Kunstlichter" Oberhausen (DE) |

Kunstspur Essen (DE) | 2009 + 2010 + 2011 "Rundgang" fadbk (DE) | 2011 "Artour-O" Florence (I) | "The medium

is not the massage" fadbk (DE) | "Londr'ArtExhibition (UK) | "Acquire Gallery London (UK) | "Kreuzberg Pavillon"

Berlin | "Muestra Colectiva de Otono" Art Dealers Gallery (MX) | "New Visual Perception" Galeria Makeda

Palermo (I) | Lagun Arte 2011/12 | Studio Xante Battaglia Venice (I) | 2012 "Im Raume verliert des Tages Licht

an Glanz" TAW Wuppertal (DE) | „91st annual open exhibition“ Menier Gallery (UK) | “Night Light” Darkroom Gallery

Vermont (USA) | „Hidden Cities“ Koza Istanbul (TR) | „21st Century Art and Artists“ Gallery M Wien (A) |

"Stratford upon Avon Fringe Festival" Warwickshire (UK) | „Paesaggi e Presagi“ Museum Magma Roccamonfina (I)

"The Taste of Art landed in Sicily" Noto (I) | "Another Critera" Galerie Marzia Frozen / Berlin (DE) | "3331 Independents"

Main Gallery Tokyo (JPN) | "ID/Identities" KOZA Istanbul (TR) | "Erfüllung" Gallery M Vienna (A) |

"Weihnachtsausstellung" Galerie Bertrand Kass Innsbruck (A) | 2013 "Snap to Grid" lacda Los Angeles (USA)

"Freese & Peacock" Gallery Berlin Avantgarde

(DE) | "Electron Salon" lacda Los

Angeles (USA) | "Tanzende Malerei" Achtzig

Galerie Berlin (DE) | "Die Grosse" Museum

Kunstpalast Düsseldorf (DE) | "Art for

Peace for a better World" The New York

Art Connection Gallery (USA) | "June Goup

Show" Studio 26 Gallery NY (USA) | "The

Story of the Creative" See Exhibition Space

NY (USA) | "Abstrakte und gegenständliche

Malerei in Berlin" Achtzig Galerie Berlin

(DE) | 2014 "All India Contemp. Art Exhibition"

Jaipur (IND) | Kunstverein postWERK

Villach (A) | "Nowadays and future Artists"

Galeria Art Nou Mil.Lenni Barcelona (E) |

"Logbuch“ Galerie Pack of Patches (DE)


EINZELAUSSTELLUNG

2010 "Optische Leckerbissen"

Schloss Hardenberg Velbert (DE)

KUNSTMESSEN

2012 Arte Genova (I) | Art Beijing (CN) |

Affordable Art Fair, Rom (I) | 2013 Art

Innsbruck (A) | Lille Art Fair (F) | Art Monaco

(MC) | ART.FAIR Cologne (DE) | Shanghai Art

Fair (CN) | 2014 LA Art Show Los Angeles

(USA) | Kunst Zürich (CH) | Edinburgh Art

Fair Scotland (SCO)

Fabian Freese war in seiner Jugend in der

Graffiti-Szene unterwegs. Heute ist er ein

junger, intensiv arbeitender Künstler, der

neu auf dem Kunstmarkt zu entdecken ist.

Seine künstlerischen Arbeiten sind nicht eindeutig einem Genre oder einer Stilrichtung zuzuordnen. Sie bewegen

sich zwischen Minimal Art, konstruktiver, konkreter Arbeitsweise mittels Malerei und Fotografie. Er zeigt viele

Arten, sich innerhalb von Bildwerken zu bewegen, sei es eine gedankliche, psychologische, philosophische Bewegung

oder eine physische, mit Zuhilfenahme des Lichts geführte Bewegung im gleichsam physischen oder auch

psychischen Raum des Künstlers selbst. Fabian Freese unternimmt alle Anstrengungen, eine Entdeckung in seinen

Bildern zu machen, um es als Kunst der Öffentlichkeit zu präsentieren und zur Diskussion anzubieten. […] Oft

tauchen hinter seinen strengen und konstruktiven, gesprayten, teils abgeklebten, streifigen Unterteilungen von

Bildflächen, traumhafte Erinnerungsbilder und Welten auf, die er in seine analytische Welt mitgenommen hat, um

sie dann mit ihr kollidieren zu lassen. Sie laden durch das "Maß nehmen" des Künstlers mittels vorgenommener

Konstruktionen im Vordergrund seiner Bildwerke

zum Analysieren und Bestaunen innerer

Welten ein.

Ich behaupte, Fabian fragt mit seiner Kunst:

Können wir Menschen jemals hinter unsere

erstaunlichen Seelen blicken Gibt es eine

Kunst, ähnlich einer Erfindung einer Maschine,

mit der wir uns messen und erkennen können

(Grit Höhn, Galerie pack of patches, Jena)

Linke Seite: Portrait Fabian Freese

No Person 1 Lightpainting on Alu Dibond 40 x 60 cm

Rechte Seite: Red and Lake Zürich

Photo on Alu Dibond 40 x 60 cm Minimal Photos

Red light - Factory Barmen

Foto hinter Acrylglas auf Alu Dibond 20 x 30 cm


[postWERK contemporary]

Arnold KREUTER

geboren 1950 in Villach, lebt und arbeitet in Villach (A)

Intensive Auseinandersetzung mit der Malerei seit 1976

Seit 1978 Teilnahme an Kunstseminaren bei Prof. Schneeweiß in Villach,

Prof. Hanna Sadounig in Kroatien und Griechenland,

Prof. August Svoboda in Kärnten, Salzburg, Steiermark und Wien,

bei der akademischen Malerin Christine de Pauli-Bärnthaler sowie bei

Dozent Helmut Hellmessen (DE) an der Sommerakademie Moosburg (A)

Studienreisen u. a. nach Irland, Schottland, Großbritannien, Frankreich,

in die Vereinigten Staaten und Island

Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

in Österreich und Kroatien

MITGLIEDSCHAFTEN

Kunstverein postWERK (A)

Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs (A)

1986 bis 2014 Künstlervereinigung Kärnten, Villach (A)


Arnold Kreuter arbeitet vorwiegend mit Acryl, Öl und in

Mischtechnik, wobei sein breites Spektrum auch in die

Temperamalerei oder das Aquarell und weiter zur Kohle-,

Tusche- und Kreidearbeit reicht.

Zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn ist das durchaus

realistische Landschafts- und Stadtbild ohne

Darstellung von Menschen bevorzugtes Motiv gewesen.

Zunehmend entwickelte er sich dann in Richtung

Abstraktion, wo er seine Impressionen auf ein vorläufiges

Minimum reduzierte und dadurch noch intensiver seinen

ureigenen Ausdruck in die Arbeiten einarbeiten konnte.

Wichtiges Fundament in seinem Werk ist für Arnold

Kreuter die Möglichkeit, trotz oder gerade wegen eines

sprachlichen Handicaps über sein künstlerisches Schaffen

mit den Menschen in Kontakt zu treten.

Der Mensch an sich und der menschliche Körper im

Speziellen finden in weiterer Folge sein zunehmendes

Interesse. In spontanen Darstellungen von Bewegungsabläufen

entstehen spannungsreiche und farblich

ausgesprochen stimmige Bildwerke, die zumeist mehrere

Menschen in Interaktion zeigen und Beziehungen untereinander

zum Ausdruck bringen.

So verarbeitet Arnold Kreuter in seiner typisch spontanen

Bildsprache einerseits Erlebnisse aus der Kindheit und

andererseits auch Erfahrungen in der Bewältigung seiner

Behinderung, sowohl im Negativen als auch im Positiven.

(postWERK)

Linke Seite: Portrait Arnold Kreuter

Menschen Acryl auf LW 40 x 40 cm

(Ausschnitt 12-tlg. Mosaik)

Brauchtum Acryl auf LW 50 x 70 cm

Rechte Seite:

Angekommen Acryl auf LW 50 x 70 cm

Heimkehr Acryl auf LW 50 x 70 cm

Erdverbunden Acryl auf LW 50 x 70 cm


[postWERK contemporary]

Inge LASSER

lebt und arbeitet in Hermagor (A)

Ausbildung bei Giselbert Hoke, Elvira Bach und

Markus Lüpertz | Kunstakademie Bad Reichenhall (D)

Ausstellungen in Österreich, Italien, Frankreich, Deutschland

2013 Aufnahme Kunstverein postWERK (A)

AUSSTELLUNGEN und PROJEKTE AUSZUG

2012 „Spurensuche Ingeborg Bachmann“ Galerie Offenes Atelier

D.U.Design, Villach (A) | 2013 Möbel Zimmermann, Hermagor

(A) | Galerie Cologne, Quadratische Bilder (DE) | 2014 Art

VIEW Vienna (A) | Kunst & Kulturmesse Wien (A) | Galerie

Carré d´artiste, Berlin (DE) | 2014/15 Galerie Atelier Saeli, Graz (A)

Inge Lasser sieht ihre Bilder vor allem als Flächen, auf denen Auge und Phantasie sich frei ergehen können.

Sie schafft für sich und andere Flächen der Freiheit. Viele ihrer Bilder kommen bereits ohne das signifikante

Kürzel aus. Trotzdem mag ich besonders ihre „U – Bilder“, …

(Engelbert Obernosterer, Schriftsteller)

Malen ist eine Möglichkeit, Gefühlen, Gedanken und Impulsen aus dem Alltag eine Form zu geben. Dabei setze

ich die Kraft der Farbe dazu ein, meine Sicht der Dinge zum Ausdruck zu bringen. […] Im spielerischen Umgang

mit den malerischen Mitteln konzentriere ich mich durch möglichste Reduktion auf das Wesentliche. Selbst wenn

Farben und Formen weitgehend eine Eigendynamik entwickeln, der geheime Mittelpunkt bleibt stets der Mensch.

(Inge Lasser)

Abbildungen: Portrait Inge Lasser | ROST Acryl-Mischtechnik mit Eisen oxidiert auf Holz, Serie


[postWERK contemporary]

Priska LEUTENEGGER

geboren 1975 in Uster ZH (CH)

Seit Oktober 2010 wohnhaft und arbeitsam

in Freienstein-Teufen ZH (CH)

2002/2003 Fernstudium Kunstschule Zürich

Malerei und Zeichnung (CH)

Ab 2002 autodidaktisches Studium der Mischtechniken,

Fotografie und digitalen Medien (CH)

Seit 2003 diverse Ausstellungen im In- und Ausland

Seit 2007 hauptberuflich als freischaffende Künstlerin tätig

MITGLIEDSCHAFTEN

Internationaler Lyceum Club Zürich, Kunstsektion (CH) | Künstlervereinigung Zürich (CH)

Kunstverein postWERK (A)

AUSSTELLUNGEN und PROJEKTE AUSZUG

2013 EA Schaufenstergalerie Künstlervereinigung Zürich - Stampfenbachstrasse (CH) | GA 'GrossartigKlein' - werk

Galerie "one", Bülach (CH) | GA Künstlerinnenkollektiv Lyceum Club Zürich 'Werkschau - Villa Meier Severini, Zollikon

(CH) | Doppelausstellung 'MeinungsBILDner' Galerie Kunst!Punkt, Hüfingen (DE) | GA Künstlerinnenkollektiv

Lyceum Club Zürich 'wohldosiert' Galerie 16b, Zürich (CH) | 2012 EA 'was dazwischen ist ... Reliefobjekte und

Fotografie' Kunstforum, Stallikon (CH) | Teilnahme kunstPROJEKT12 - 12 Stunden offene Ateliers Bülach, Embrach,

Rorbas, Freienstein-Teufen (CH) | EA 'von Freiheit und anderen Geschichten' werk Galerie "one", Bülach (CH) |

2011 GA 'Get RiCh WiTh arT' 100 Künstler -

100 Werke - Kulturpavillon, München (DE)

| GA 'KLEINFORMATE' Kunstforum international,

Meisterschwanden (CH) | 2010 GA

'Perspektive HOCH3' Galerie Offenes Atelier

D.U. Design, Villach (A) | Doppelausstellung

Forum Zugerland, Steinhausen

(CH) | EA ARTEMIS Group, München (DE)

| 2009 EA 'Entstehungen ... auf dem Weg

zu neuen Perspektiven' Galerie 64, Kriens

(CH) | EA Pianohaus Schoekle, Thalwil

2005 EA 'Extremotion' Galerie Intermezzo,

Dottikon (CH) | 2004 Geburt der

'Extremotion' Ausstellung mit Lesung,

Thalwil (CH) | 2003 Erste Ausstellung mit

Acryl und Ölimpressionen - alte Schmitte,

Bassersdorf (CH)


Das Leben als Grenzgang.

Alles schwebt ständig zwischen Leben und Tod,

zwischen Gewalt und Sinnlichkeit, Trauer und Glück

oder Wahrheit und Lüge.

In meiner künstlerischen Arbeit suche ich Grenzen,

überschreite sie, weiche wieder zurück oder gehe

dann doch weiter auf der stetigen Suche nach den

Momenten, wo sich Gegensätze treffen und sich mir

neue Grenzen bildnerisch offenbaren.

Linke Seite:

Mein Gesicht: Dein Spiegel.

Die Flut endet hier.

(Selbstportrait Priska Leutenegger)

Durst.

Blitz und Donner in der Sternennacht. Füchse auf der

Jagd nach Wölfen. Der Sonnenwind trägt das Licht in

die Dunkelheit. Violett sind die Schlieren am Himmel.

Ein Flackern geht um die Welt und der Werwolf

macht die Nacht zum Tag, wittert Beute. Gierig und

ruhelos flieht er durch die Wälder, bis die Schreie der

Kinder verstummen.

(Durst - Fotografie)

Rechte Seite:

... und nichts wird ewig fliessen. II.

Unsere Heimat: In unserer Brust verankert

(Fotoarbeit aus der Serie 'Der Körper als Heimat')

Alle Texte und Bilder: Priska Leutenegger


[postWERK contemporary]

Elke LIENBACHER

lebt und arbeitet in Österreich und Italien

Studium der Kunstgeschichte Universität Wien (A)

Kunstmessen und Ausstellungen international

Grundsätzlich zeige ich in meinen Arbeiten die Welt wie ich sie sehe, also durch meine persönliche „Brille“, positiv,

lebensfroh, was in der kräftigen Farbgebung zum Ausdruck kommt.

Nach einer Schaffenspause folgt die Neuorientierung ab 2012: Geblieben ist grundsätzlich meine positive Einstellung

dem Leben gegenüber. Aber es genügt mir nicht mehr, einfach nur die Welt mit meinen Augen darzustellen.

Vielmehr ist es mein Anliegen, das innere Wesen des Lebens an sich herauszufiltern. Mittels Collagen mit Papier

und Faserstoffen sowie Spachteltechnik gebe ich dem Bild einen körperlichen, fühlbaren Anstrich. Ich male das

Motiv, übermale es teils mit sehr kräftigen Farben, die ich danach teilweise wieder abschabe und abkratze. Diese

Technik symbolisiert für mich das Leben: man sieht nie das Ganze, nie klar, immer nur einen winzigen Teil der

Gesamtheit, während Vieles verborgen bleibt. Das Bild ist wie das Leben, rau, unübersichtlich und zerkratzt. Nur

wer genau hinsieht, kann die Essenz entdecken, die einzelnen Elemente unterscheiden: Heiterkeit und Traurigkeit,

Freude und Melancholie, Gutes und Schlechtes. Diese Bereiche sind nicht akkurat der Reihe nach angeordnet.

Sie gehen ineinander über, überlappen, verdecken und drängeln sich, kunterbunt und ungezähmt. Und so

– meine ich – soll das Leben auch akzeptiert werden. Mit all seinen Facetten, seinen Überraschungen, seinen

Hoch- und Tiefpunkten. Ein kleiner Schritt in eine neue Richtung. Ein Versuch, zu verstehen.

(Elke Lienbacher)

Abbildungen: Portrait Elke Lienbacher | Malerei Mischtechnik


[postWERK contemporary]

Alina SEREBRENNIKOV

1983 geboren in Saporischja (UA)

1996 Emigration nach Deutschland

(deutsche Staatsbürgerschaft seit 2004)

2004-2005 Studium Materialdesign

Fachhochschule Frankfurt am Main (DE)

2005-2011 Studium Kommunikationsdesign

Hochschule RheinMain, Wiesbaden (DE)

seit 2011 freischaffende Künstlerin

2013 Geburt des Kindes

AUSSTELLUNGEN | PUBLIKATIONEN | MITGLIEDSCHAFTEN

2015 B.AGL ART afFAIRs, Berlin (DE) | Hidden Treasure Art Magazine Yearbook 2015, HT Art Magazine Publishing,

London (UK) | 2014 “winter is coming” Gruppenausstellung, Galerie Irrgang, Berlin (DE) | Revierkunst,

Bochum (DE) | Frauenmuseum Bonn, 24. Kunstmesse (DE) | Mitgliedschaft im Kunstverein postWERK, Villach (A)

| Publikation im Buch “International Contemporary Artists Vol. VIII”, ICA Publishing, Athen/New York (USA) |

Interview im Magazin “Peripheral Arteries” (Februar-Ausgabe 2014) | Publikation im “Breathing Art” Magazin

Herausgeber: Prof. A. F. Biondolillo (I) | 2013

Corporate Design des EU-Forschungsprojektes

“SOLAROGENIX” (2013 – 2016) | 2012 Frauenmuseum

Bonn, 22. Kunstmesse (DE) | 5. Teltower Kunstsonntag

(DE) | 2011 9. Internationales Festival “Signes de Nuit”,

Paris (F) | Beitrag: “der letzte Atemzug”, Kurzfilm |

Black Box, Aarau, Schweiz. Beitrag: “der letzte Atemzug”

(Kurzfilm) | 2010 Hessischer Hochschulfilmtag.

Beitrag: “Völlerei (Ingluvies)”, Kurzfilm | 2009

“Grasnarbe”, DVD, Gedenkstätte SS-Sonderlager KZ

Hinzert, Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-

Pfalz, Projektleitung Prof. Guido Ludes (D)

AUSZEICHNUNGEN

2014 Valentine-Rothe Preis | 1. Platz Frauenmuseum

Bonn (DE) | Revierkunstpreis 2014 (DE)

"Ich beschreibe Fragmente, welche nicht fassbar sind.

Und diese Flüchtigkeit ist durch das Medium Kugelschreiber

am nächsten darstellbar."

(Alina Serebrennikov)


Alina Serebrennikovs Arbeiten bestehen in der

Auseinandersetzung mit dem Alltäglichen, worin sie die

Welt und das menschliche Sein zu deuten und zu

verstehen sucht. Sie erschafft aus dem Allgemeinen

“Das meine Persönliche“, Fragmente des Lebens, die

für jeden Betrachter die Seinen sind. Die Vielseitigkeit

der Lebenswirklichkeiten spiegelt sich auch im

Facettenreichtum der von ihr verwendeten Darstellungsformen

wider.

Valentine Rothe Preis:

[…] Nach langer Diskussion entschied die Jury der

Valentine Rothe Stiftung, die mit 1.000 Euro dotierte

Auszeichnung in diesem Jahr an die junge in der Ukraine

geborene Künstlerin zu verleihen. Serebrennikov, die

heute in Köln lebt und arbeitet, überzeugte die Jury mit

ihren großformatigen Kugelschreiberarbeiten. Vor allem

die hohe Perfektion und virtuose Handhabung des

Kugelschreibers, die kraftvolle, schrille Farbgebung, die

Intensität des Ausdrucks ihrer Portraits sowie die

ausdifferenzierten dargestellten Persönlichkeiten ließ

die Entscheidung zu Serebrennikovs Gunsten ausfallen.

Die Künstlerin, die bereits 2012 unter den Nominierten

war, habe einen Entwicklungssprung gemacht. „Wir

freuen uns auf die weitere Entwicklung von Alina

Serebrennikov, denn wir sehen in ihren Arbeiten viel

Potential für ihren weiteren künstlerischen Werdegang“,

so die Jury weiter. […]

(Frauenmuseum Bonn)

Linke Seite:

Portrait Alina Serebrennikov

Heimatlos Kugelscheiber, Acryl, Lack, Garn auf LW 40 x 40 cm

Rechte Seite:

Durchhänger Kugelscheiber, Acryl, Lack, Garn auf LW 70 x 70 cm

Vater und Sohn Kugelscheiber, Acryl, Lack auf LW 100 x 100 cm


[postWERK contemporary]

Horst STRAUSS

Studium an der Freien Akademie der bildenden Künste

und Literatur Kärnten von 2009 bis 2013 (A)

Meisterklasse bei Peter Kohl bis 2013 (A)

Ausstellung im Museumsquartier Wien 2013 (A)

Werkschau der Freien Akademie der bildenden Künste

und Literatur Kärnten Galerie IN ART 2012 (DE)

Werkschau der Freien Akademie der bildenden Künste

und Literatur Kärnten Lange Nacht der Museen (A)

Zusammenarbeit mit verschiedenen Galerien | Kunstverein postWERK

In meiner Malerei geht es in erster Linie um die Erzeugung eines guten Bildes. Dabei sind Komposition, Farbe und

Strich die unmittelbar wichtigen Zutaten. Das Motiv oder auch eine Aussage bzw. ein narrativer

Hintergrund sind nebensächlich. Landschaften, Menschen, Pflanzen werden gleichermaßen behandelt und stellen

lediglich die Vorlage für die mehr oder weniger intensive Abstraktion dar. Das Bild selbst wird in den Vordergrund

des Interesses gestellt und nicht das Motiv. So entstehen meist farbintensive Bilder, des Öfteren übermalt und

korrigiert. Wirklich fertig sind

sie nur selten. Immer wieder

zurechtgerückt – Farbflecken

verschwinden, andere kommen

hinzu – ein Kommen und

Gehen auf der Leinwand.

Die künstlerische Entwicklung

kann gar nie abgeschlossen

sein, weil die Kunst dann aufhört

und zum Handwerk wird.

Die Zukunft bleibt spannend.

(Horst Strauss)

Linke Seite:

Portrait Horst Straus

Are you blind Acryl auf LW 80 x 120 cm

Rechte Seite:

Muuh Öl auf LW 80 x 100 cm

Milchgeber Öl auf LW 100 x 120 cm


[postWERK contemporary]

Anita WIEGELE

geboren 1964 in Villach (A)

Lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin und Unternehmerin

in Finkenstein und ihrem Atelier in Villach (A)

Unterricht bei der akademischen Malerin Johanna Sadounig (A)

Studium an der Freien Akademie der Bildenden Künste

und Literatur Klagenfurt (A)

Mitglied Kunstverein postWERK (A)

AUSSTELLUNGEN und KUNSTMESSEN

2003 Kunstplattform, Schloss Albeck, EA (A) | 2004 Stadtgalerie Uschi

Payer Leoben, GA (A) | Stadtgalerie Uschi Payer Leoben, EA (A) | ART

Innsbruck mit Galerie Uschi Payer, Leoben (A) | Galerie Inter.ART, Salzburg,

EA (A) | 2005 ART Innsbruck mit Galerie Uschi Payer, Leoben (A)

| Galerie Klaus Schmitt, Schwäbisch Hall, EA (DE) | Galerie Mehi Zandi, Berlin, GA (DE) | 2006 Galerie MA Villach,

EA Grafik (A) | Galerie MA Villach, EA Malerei (A) | 2012 Galerie Offenes Atelier D.U.Design, Villach, EA (A)

| Galerie In ART, Stuttgart, GA (DE) | Galerie ART Studio, ARTE Contemporanea, Venedig, GA (I) | Kunstraum

Ewigkeitsgasse Wien EA (A) | 2013 Galerie ART Studio, ARTE Contemporanea, Venedig, GA (I) | Galerie Kandinsky

Wien EA (A) | Museum der Modernen Kunst Wien, GA zum Thema „RESPEKT“ (A) | Galerie IP-Forum GA Grafik

und Zeichnung (A) | JA-Galerie

Klagenfurt, EA Grafik und Malerei

(A) | 2014 Jahresausstellung

Kunstverein postWERK Villach, GA

(A) | EA Kunstraum Ewigkeitsgasse

Wien (A) | EA „Kopfverklebung“

Kunstverein postWERK Villach (A)

PROJEKTE

2002-2003 Kunst macht Schule –

Schule macht Kunst | 2003 Malen

mit teilbehinderten Kindern zum

Thema Natur | 2004-2005 Illustration

Schulbuch Mischa zum Thema

„mit Sprachen Grenzen überschreiten“

| 2005 Malen mit Volksschulkindern

zum Thema Wasser |

Katalogprojekt mit der Kärntner

Landesregierung zum Thema

Wasser


Anita Wiegele schafft Bildwelten, die authentisch sind und

echt. Längst hat sie im Laufe ihrer konsequenten künstlerischen

Weiterentwicklung den Zwang eines „ästhetischen

Gefallenwollens“ hinter sich gelassen und vertraut auf die

Kraft ihrer großen Leidenschaft: Der Grafik, der gezeichneten

Linie in ihrer Ursprünglichkeit, vorzugsweise in Graphit,

lässt sie bedingungslos Raum. Und weiter, über die klare

Struktur einer Zeichnung, taucht sie immer wieder auch mit

den zusätzlichen visuellen Möglichkeiten der Malerei, Acrylund

Eitempera, in den sich entfaltenden Prozess der Bildwerdung

ein. Beeinflusst von dem Grundgedanken, dass in

jedem Sterben auch das ewige Leben liegt und umgekehrt,

legt Anita Wiegele - zum Teil wohl auch unbewusst - eine

fesselnde Spannung zwischen Fröhlichkeit und Dramatik in

ihre Arbeiten hinein. Mit ihrer mittlerweile typischen

Handschrift manifestieren sich subjektiv wahrgenommene

Wirklichkeiten in amorphen Interpretationen menschlicher

Charaktere. Nicht Schwarz und nicht Weiß, vielmehr in

unzähligen Schattierungen von Grau und all den Farben

stellt sich uns das Weltbild von Anita Wiegele dar. Und

ist es nicht genau das, was eben die Welt und das

Universum ausmacht

(postWERK)

[…] so drück und presse ich und das im Schoß Gelegene kriegt

seinen Platz und lebt fortan. […] Eingesammelt die Dosen, geleert

in Container. Müll zerfressen, zerfallen in der Zeit, geschliffen,

zerdrückt von der Welle der Regelmäßigkeit. So stehen die Füße

im trockenen Sand und die Festigkeit der Haut an Sohle, getrocknet

durch Veränderung, macht sicher im Tritt und bildet Erneuerung

in schwammiger Haut.

(Anita Wiegele)

Linke Seite:

Portrait Anita Wiegele

Morgenspaziergang mixed media on canvas 100 x 150 cm

Rechte Seite:

Kopfverklebung Objekt, Performance und Fotografie


[postWERK contemporary]

Christl WIEGELE

geboren 1937 in Töbring bei Treffen (A)

Christl Wiegele lebt in Radendorf (A)

In ihrer künstlerischen Arbeit wurde sie sehr früh von ihrem

Vater, dem Villacher Künstler LUWALL, sowie seinen mit ihm

in engem Kontakt gestandenen Kollegen wie etwa Hans

Staudacher oder Hans Bischoffshausen geprägt.

Ab 1995 Unterricht u.a. bei Sigi Braun, Heribert Mader, Inge

Peischl, Bernhard Vogel u. Wolfgang Wiesinger. Malreisen in

die Toskana, auf Santorin, nach Kroatien und in Österreich.

Mitglied Kunstverein postWERK (A)

Beteiligung an zahlreichen Gruppenausstellungen

EINZELAUSSTELLUNGEN

1998, 2003 Kulturhaus Afritz (A) | 2003 Schloss Albeck (A) | 2009 Schloss Finkenstein (A) | 2010 Klosterburg

Arnoldstein (A) | 2012 Galerie Offenes Atelier D.U.Design Villach (A)


Offen sein für den Wandel, das ist

ihr Wesen - und das sehen wir auch

in ihren Werken, wo sie alles bisher

Erarbeitete zu ihrer speziellen Mischtechnik

verschmelzen lässt.

Christl Wiegele arbeitet mittlerweile

hauptsächlich mit Acrylfarbe und

zwar schichtweise, pastos, mit

ungewohnten Malzusätzen und Pigmenten,

ergänzt durch akzentuierende

Collagenelemente.

So schafft sie für sich stets neue

Möglichkeiten der malerischen Umsetzung

ihrer Inspiration: Die Natur,

ihre flächigen Formen, erlebt und

entdeckt auf Flugreisen zu nahen und

fernen Ländern. Nepal, Java, Indien,

Bali, Inselgruppen im Atlantik, um

nur einige zu nennen. Ihr Licht, ihre

spezifischen Farben sind Christl Wiegeles

Faszination. Aber auch die Blicke

von Erhöhungen auf das tief liegende,

sich ausbreitende und in die Weite

fließende. Alle diese Naturschauspiele

wecken ihr unbedingtes Interesse und

fließen in abstrahierte Bildwerke ein.

Christl Wiegele ist trotz ihres Alters ständig unterwegs zu Neuem. Ihr Schaffensdrang ist ungebrochen, gerade so

als triebe sie die malerische Umsetzung an, den späten Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn ein klein wenig

wettzumachen. Aus ihren Arbeiten spricht Kraft, Vitalität und ein ständiger Umgang mit Veränderung.

Möge diese Passion noch lange Triebfeder für solch ausdrucksstarke Resultate bleiben!

(postWERK)

Linke Seite:

Portrait Christl Wiegele

OT Acrylmischtechnik-Arbeiten auf Leinwand

Rechte Seite:

Heimat Acrylmischtechnik-Arbeit auf Leinwand


[postWERK contemporary + Jury]

Barbara AMBRUSCH-RAPP

geboren 1972 in Klagenfurt (A) lebt und arbeitet in Österreich

HBLA für Mode- u. Bekleidungstechnik Villach (A)

Regionale und internationale Ausstellungen seit 1994

Zahlreiche Publikationen, freie Kunstprojekte, Texte zur Kunst,

Kunst an der Schule, Auftragskunst und Kulturarbeit seit 2005

Spektrum freischaffend: Malerei + Grafik, Mixed Media, Fotografie,

Installation, Video, Performance, Text, Kollaborationsprojekte interdisziplinär

MITGLIEDSCHAFTEN

International Association of Art IAA | IG Bildende

Kunst Wien (A) | FreiraumK Plattform zur Vernetzung

kritisch visionärer Menschen (A) | das

freie radio AGORA svobodni radio (A) | Kunstverein

postWERK Villach (A) | VG Bild-Kunst (DE) | diverse

Künstlervereinigungen (DE) und (A)

AUSZEICHUNGEN und FÖRDERUNGEN

2014 Anerkennungspreis, Fünfte zeitgenössische

Krippenbiennale (A) | Finale Auswahl der Jury im

Kurzfilmwettbewerb "zoom in : goes cinematogräphin"

der TKI Tiroler Kultur-initiativen/IG Kultur

Tirol in Kooperation mit kinovi[sie]on Innsbruck (A) |

Kunstpreis der Evangelischen Johanneskirche

Klagenfurt (A) | 2012 Projektförderung „bist du

gender oder was“ Land Kärnten (A) | 2011 Kaiserswerther

Kunstpreis (DE)

EINZELAUSSTELLUNGEN AUSZUG

2009 Galerie am Gierkeplatz Berlin (DE) | 2010 Galerie

Rimmer Velden am Wörthersee (A) | 2011 Galerie

Peithner-Lichtenfels Wien (A) | Kaiserswerther

Kunstpreis in Düsseldorf (DE) | KosmosTheater Wien

(A) | 2012 Galerie Blaues Atelier Graz (A) | 2013

Kunstverein postWERK Villach (A) | Galerie Cornea

Klagenfurt-Moosburg (A)


AUSSTELLUNGS- und PROJEKTBETEILIGUNGEN AUSZUG

2005 Kunstquartier Wien (A) | 2006 Kunsthaussudhaus Villach

(A) | 2007 Kunstraum D21 Leipzig (DE) | Transit South

Pole Bischkek (KIR) | 2008 Kunstraum Engländerbau Vaduz (FL)

| Kanoria Centre for Arts (IND) | Liquid Art+Design Show (DE) |

Atlanta Airport Atrium Gallery (USA) | 2009 Galerie Hexagone

Aachen (DE) | KiC Nord Art Büdelsdorf (DE) | 2010 stARTup

Emerging Artists Verona (I) | BBK Projekt Zeitgleich-Zeitzeichen

(DE) | „human rigths“ Rovereto (I) | 2011 Galerie Peithner-

Lichtenfels Wien (A) | Spazio Tempo Arte 7 S. Giorgio a Cremano

(I) | Galerie Domenighaus Wien (A) | Cabaret Voltaire Dada

Haus Zürich (CH) | Galerie Art Affair Regensburg (DE) | ARCOS

Museo di Arte Contemporanea Benevento (I) | Museum Moderner

Kunst Kärnten Klagenfurt (A) | 2012 Mainzer Kunstverein

Walpodenstraße 21 (DE) | Rote Fabrik Dock 18 (CH) | 2013

Galerie Stephan Stumpf München (DE) | „den blick öffnen“

Kunstprojekt Ina Loitzl + Tanja Prušnik (A) | Bühnenbild "Romeo

& Julia - love me queer" neuebuehnevillach (A) | Schloss Porcia

Spittal (A) | Galerie Sikoronja Rosegg (A) | 59 rivoli Paris (FR) |

2014 parablau Dresden (DE) | Casa de la Cultura de Puntarenas

(CR) | Fashion Art EU Brüssel (B)

Für Barbara Rapp ist Schönheit eine Falle. Sie findet für die Enteignung der Frau entschiedene Bilder: Sie ist

an den Rand gedrückt, zutiefst melancholisch; und die sexuellen Attribute, all die Brüste, sind um sie herum

zerstreut. Identität gibt es nicht mehr; oder nur noch als Wahn […]

(Helmut Hein, Mittelbayerische Zeitung, August 2011)

Sie interpretiert sensibel und auch provokant, mit gesellschaftspolitischem

Weitblick, die kritischen Punkte unserer Zeit. Das

ironische Aufwerfen von aktuellen Fragestellungen ist unverzichtbarer

Bestandteil ihrer Arbeit […]

(Florinda Ke Sophie, August 2012)

Linke Seite:

Portrait Barbara Ambrusch-Rapp

gehet hin und vermehret euch Mischtechnik auf LW 160 x 120 cm

Rechte Seite:

kreislaufprobleme Mischtechnik auf LW 100 x 80 cm

geschlechterDialog fehlinterpretiert Mischtechnik auf LW 30 x 30 cm


[postWERK contemporary Jury]

Dorothee UNKEL

Die Liebe zur Natur und zu ihrem Partner in Kärnten haben die Wirtschaftsfachfrau

und Trainerin Dorothee Unkel vor Jahren von Siegen (DE) nach Villach (A)

geführt. Das 2007 auf Basis ihres Schaffens als Land-Art-Künstlerin gegründete

offene Atelier in der Postgasse entwickelte sich sehr schnell zu einem Treffpunkt

und zur Inspirationsquelle für örtliche Kunstschaffende.

Zahlreiche regionale und internationale Künstlerinnen und Künstler aller Genres

kommen seither auf Einladung von „Doro“ nach Villach und setzen in ihrer Galerie

Offenes Atelier D.U.Design facettenreiche Akzente.

Neben dem Villacher „Postgassenfest“ und „Weihnachten im Park“ mit Schwerpunkt regionales Kunsthandwerk

abseits des kommerzialisierten Trubels gründete Dorothee Unkel den überregional aktiven Kunstverein postWERK.

Gemeinsam mit ihrem engagierten Team arbeitet die Galeristin ständig an der Weiterentwicklung dieser noch jungen

Plattform. Ihr Anliegen, Kunst und Kultur den Menschen näherzubringen und Kunstschaffenden eine Präsenz

zu verschaffen, ist kraftvoller Antriebsmotor für Dorothee Unkels unermüdlichen Einsatz.

[postWERK contemporary Jury]

Simone KRAFT

Simone Kraft, Kunst- und Architekturhistorikerin aus Heidelberg (D), arbeitet als

freie Kuratorin, Autorin/Journalistin und Lektorin mit dem Schwerpunkt auf zeitgenössischer

Kunst und Architektur.

Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit gilt dabei der Verbindung von Kunst und

Architektur. Dieser Thematik ist die Online-Publikation www.deconarch.com

gewidmet, die sie 2008 initiiert hat. Seit 2014 leitet sie zudem die Geschäftsstelle

des Architekturschaufensters Karlsruhe.

Für ihr Ausstellungskonzept „(In)Visible Cities“ mit vier KünstlerInnen wurde sie 2011 mit dem Wolfgang

Hartmann Preis für Kuratoren ausgezeichnet.

Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte, Mittlere und Neuere Geschichte und Philosophie an der Universität

Heidelberg und an der School of Oriental and African Art (SOAS) London, wurde sie 2013 an der Universität

Tübingen über den Dekonstruktivismus in der Architektur vor dem Hintergrund der Ausstellung „Deconstructivist

Architecture“ im New Yorker Museum of Modern Art 1988 promoviert.


[postWERK Stil der Alten Meister | Patronanz]

Michael FUCHS

Der Maler und Architekt Michael Fuchs wurde 1952 in Paris (F) geboren.

Er verbrachte Kindheit und Jugend mit seiner Mutter, Geraldine Krongold, in

New York und Los Angeles (USA). 1970 übersiedelte er nach Österreich, um

Malerei bei seinem Vater, Ernst Fuchs und bei Anton Lehmden an der

Akademie der Bildenden Künste in Wien (A) zu studieren. 1976 schloss er

sein Studium mit dem Grad eines Akademischen Malers ab. Ab 1980

studierte er Architektur bei Gustav Peichl an derselben Akademie und

diplomierte 1987 mit dem Grad des Magister Architecturae.

Unter der Patronanz von Michael Fuchs zollt postWERK der Malerei im Stil der

Alten Meister und dem Phantastischen Realismus seine Anerkennung.

Michael Fuchs lebt und arbeitet in Klosterneuburg (A) und Florenz (I). 2002 bis 2003 Retrospektive Stadtmuseum

Klosterneuburg (A) 35 Jahre künstlerisches Schaffen Michael Fuchs. 2012 veröffentlichte Michael Fuchs sein Buch

„You are the Mirror“ mit Gedichten und Zeichnungen. Regelmäßige Reisetätigkeit sowie zahlreiche Ausstellungen

und Architekturprojekte in Europa, Südamerika und in den USA. Auftragsarbeiten Bronze und Portrait. Lehraufträge

im Rahmen von Privatseminaren.

Kunst ist das Spiegelbild unseres Daseins, unser

Streben und Hoffen, unsere Ängste und Kämpfe, was

wir lieben und was wir hassen. Sie spiegelt wider unser

Innerstes, unsere Würde und Schwäche,

unsere Unzulänglichkeit, wie unsere Stärke. Aber die

Kunst ist auch ein Fenster zu einer Welt, geschaut

vom Glauben allein, die Welt der Engel und Heiligen,

das Reich Gottes. Aus dem Schöpfer gehen wir

hervor und haben unser Sein. Daher ist die Welt der

Kunst, die wir schaffen, auch sein Geschenk an uns.

Das Geschenk seiner zärtlichen Liebe.

(Michael Fuchs)

Abbildungen: Portrait Michael Fuchs

Iris standing Öl und Tempera auf Leinwand


[postWERK Stil der Alten Meister]

[postWERK Phantastischer Realismus]

AKTRICE

geboren 1967 in Obervellach (A)

Aktrice lebt und arbeitet in Kärnten (A)

AUSSTELLUNGEN AUSZUG

H.R.Giger Museum (CH) | Schloss Chateau des Reaux (F)

Agora Gallery in New York City (USA)

LDX Gallery Peking (CN) | Galerie Artodrome Berlin (DE)

Schloss Strassburg (A) | Galerie Domenighaus Wien (A)

Salone d`Arte Contemporanea Triest (I)

KUNSTMESSEN

CIGE Peking (CN) | Shanghai Art Fair (CN) | Art Peking (CN) | Kunstmesse Carrara (D)

AUSZEICHNUNGEN | PUBLIKATIONEN

Gewürdigt wurden ihre Arbeiten 2007 und 2010 durch Verleihungen von Anerkennungs-Awards in London (UK)

Erwähnung in einschlägigen Kunstpublikationen in New York (USA) sowie Artbooks und Enzyklopädien weltweit

Abbildung: Frisch gewaschen aus dem Sumpf gezogen 50 x 120 cm

Mischtechnik + Altmeisterliche Lasurmaltechnik in Öl auf Leinen


Die Malerin Aktrice schafft es, dass ihre Werke zugleich zum

Nachdenken und Genießen anregen. Erotik und Mystik

vereinen sich in unzertrennlicher Weise, insbesondere durch

die Dramatik eines Licht-Schatten Spiels und durch die Intensität

der Farbe, welche sie auf einfühlsame Art und Weise

einzusetzen versteht.

In ihren Bildern erschafft Aktrice eine Welt, die unwirklich

erscheint, aber dennoch von der Wirklichkeit erzählt. Alltägliche

Gegenstände, Architektur, Pflanzen, Tiere sowie auch

der menschliche Körper werden als Symbole eingesetzt, um

unser inneres Leben zu offenbaren.

Aktrice‘ Liebe zum Detail findet durch ihre eigenwillige Kombination

abstrakter Kompositionen in den verschiedensten

Techniken und unterschiedlichsten eingearbeiteten Materialien

in Symbiose mit der aufwendigen Ölmaltechnik, einen unverkennbaren

Ausdruck, welcher den Betrachter in seinen Bahn

zieht und ihn durch die magische Welt von Aktrice führt.

Die fast schon in Vergessenheit geratene Lasurmaltechnik in

Öl reicht bis hin zur Spätgotik zurück und ermöglicht es der

Künstlerin, ihre Bilder im Fotorealismus mit bestechender

Leuchtkraft und Farbintensität herzustellen.

Aktrice legt auch besonderen Wert auf die hohe Qualität

der Materialien. Verwendet werden Farben, die heute noch

mit Steinwalzen und kalt gepressten Windmühlen-Leinöl

hergestellt werden. Dieses sehr teure und zeitaufwendige

Verfahren erzeugt reine, unveränderte, lichtechte Farben.

Abbildungen:

Griechischer Tanz 160 x 100 cm

Rotes Band mit Perle im transparenten Seidentäschchen 20 x 20 cm

Beide in Mischtechnik + Altmeisterliche Lasurmaltechnik in Öl auf Leinen


IMPRESSUM

Herausgegeber:

Kunstverein postWERK e.V.

Postgasse 6, A 9500 Villach

www.postWERK.at

Vereinsvorstand:

Dorothee Unkel, Barbara Ambrusch-Rapp, Liane Zeike

Copyright Bilder:

Wolfgang Abfalter, Katharina Acht, Aktrice, Barbara Ambrusch-Rapp, Marcel Ambrusch, Rocky Berlier, Peter Cech,

Fabian Freese, Michael Fuchs, Simone Kraft, Arnold Kreuter, Kuhweide, Inge Lasser, Priska Leutenegger, Elke

Lienbacher, postWERK, Martin Rauchenwald, Alina Serebrennikov, Horst Strauss, Dorothee Unkel, Anita Wiegele,

Christl Wiegele, Michael Zellmer, Monika Zore

Layout, Grafik, Design:

postWERK

Erste Auflage Dezember 2014 | Jänner 2015

Alle Rechte, sowie Irrtümer und Druckfehler vorbehalten

Mit freundlicher Unterstützung von

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