Auf den Spuren Fontanes - Quadriga-Studienreisen

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Auf den Spuren Fontanes - Quadriga-Studienreisen

Wir zeigen Ihnen Berlin!

Auf den Spuren Fontanes

Preußen im 19. Jahrhundert

Studienreise nach Berlin und sein Umland

01-05. Juli 2010

VHS Krefeld


Studienreise nach Berlin

Zeitraum: Donnerstag, 01. Juli 2010 - Montag, 05. Juli 2010

Schwerpunkte:

Literarisches, kulturelles und politisches

Preußen im 19. Jahrhundert

Transfer:

Bahn (RE und ICE)

Veranstalter:

Quadriga-Studienreisen

Auftraggeber:

Volkshochschule Krefeld

Reiseleitung:

Dr. Theodor Pelster

Sascha Wendling

Kurzbeschreibung:

Berlin ist ein herausragender Schauplatz der deutschen Geschichte. Höhepunkte

und Tiefpunkte der deutschen Geschichte sind mit dem Namen dieser

Stadt verknüpft. Wer Berlin besucht, wird immer nur einige wenige Aspekte

wahrnehmen können. Die geplante Reise wird jenes Berlin in den Blickpunkt

rücken, das den preußischen Königen als Residenzstadt diente, das später

Hauptstadt des Kaiserreichs wurde, das vorher jedoch – 1848 – Ort einer gescheiterten

Revolution und nach 1871 Anziehungspunkt für Spekulanten war.

Berlin ist nicht nur ausgezeichnet als politischer und historischer Ort, sondern

auch durch seine Künstler, Architekten und Literaten. Sowohl Heinrich von

Kleist, der in Frankfurt/Oder geboren wurde und in Berlin tragisch endete,

als auch Theodor Fontane, der aus Neuruppin kam und bis zu seinem Tod

in Berlin lebte, gehören zu Preußen – mit ihren Lebensläufen, ihren Werken

und ihrer Kritik. Das eigentliche Kernland Preußens, die Mark Brandenburg,

ist neben Berlin Zeuge des Aufstiegs und Niedergangs des Landes, das 1947

endgültig aufhörte zu existieren. Mit Frankfurt/Oder, Neuruppin, Neuhardenberg

und natürlich Potsdam besuchen wir einige der wichtigsten Stationen

im literarischen, kulturellen undn politischen Preußen.

2 I Auf den Spuren Fontanes - Preußen im 19. Jahrhundert


HOTEL

Maritim proArte Hotel Berlin ****+

Friedrichstraße 151

10117 Berlin-Mitte

Kurzbeschreibung:

Kunst- und Designerhotel Maritim proArte, Ecke Friedrichstraße /Unter den

Linden. Im Radius von nur 1.000 Metern befinden sich u.a. Reichstag, Bundeskanzleramt,

Brandenburger Tor, Gendarmenmarkt, Forum Friedericianum,

Museumsinsel und Hackescher Markt.

Das First-Class-Hotel verfügt über einen Swimming-Pool, Sauna, Solarium,

Cocktail-Bar und eigene Restaurants. Die Zimmer im außergewöhnlichen

Design verfügen über einen großen Arbeitstisch mit optimaler

Ausleuchtung,bequemen Fernsehsessel, 3 Telefonen, Modem- und Faxanschluss,

Satelliten-TV, Video, Radio, Minibar, Safe und Klimaanlage, Bäder mit

edlem Carrararmarmor und Black Amethyst Granit.

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lAge deS hOtelS

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1 km

Sehenswürdigkeiten: 1 Pariser Platz mit Brandenburger tor

2 deutscher Bundestag im reichstagsgebäude

3 Bundeskanzleramt

4 hauptbahnhof

5 Bahnhof Friedrichstraße

6 Spandauer Vorstadt mit hackesche höfe

7 Alexanderplatz mit Fernsehturm

8 nikolaiviertel

9 Museumsinsel

10 deutsches historisches Museum

11 Forum Friedericianum / Unter den linden

12 gendarmenmarkt

13 Friedrichstraße

14 Potsdamer und leipziger Platz

15 Maritim hotel proArte

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PROGRAMM

1. Tag, Donnerstag

7:48 Uhr Abreise Krefeld HBF

12:08 Uhr Ankunft Berlin HBF

12:30 Uhr Einbuchung in das Hotel

13:00 Uhr Gelegenheit zum Mittagsimbiss

14:30 Uhr Historisch-literarischer Spaziergang

Nur wenige Schritte vom Hotel entfernt liegt der Bahnhof Friedrichstraße, auf dem

einst Effi Briest und andere Romangestalten Fontanes ankamen und in dessen Abfertigungshallen

einst Westbesucher von Ost-Gastgebern tränenreichen Abschied

nahmen. Folgt man der Friedrichstraße in nördlicher Richtung, so erreicht man bald

die Weidendammer Brücke und blickt hinunter auf die Spree, lenkt man die Schritte

südwärts, so kommt man an der Polnischen

Apotheke vorbei bald zum zentralen Treffpunkt, zur Kreuzung Friedrichstraße/

Unter den Linden. Diese Promenade „Unter den Linden“ ist an Attraktivität kaum zu

überbieten:

Hier leistete Fontane seinen Dienst.

Wir werden stehen bleiben an der Deutschen Staatsbibliothek, die an die Stelle

Neue Wache Unter den LInden

der preußischen Akademie getreten ist, am Denkmal Friedrichs des Großen, an

der Neuen Wache, wo einst Fontane als einjährig Dienender Wache schob, und an

der Schlossbrücke. Von hier aus blicken wir auf den Berliner Dom und auf den Platz,

auf dem einst das Schloss und später der Palast der Republik stand und wo nun der

Neubau des Schlosses vorbereitet wird.

dazwischen Gelegenheit zum Kaffee

17:30 Uhr zurück zum Hotel

18:30 Uhr Sektempfang

19:30 Uhr Gelegenheit zum Abendessen

21:00 Uhr Brandenburger Tor

Um der besonderen Bedeutung des Brandenburger Tores gerecht zu werden, ist es

nicht Teil einer Stadtführung, sondern Mittelpunkt einer Sonderführung.

In einem Abriss der Geschichte des preußischen Tores, die auch zu großen Teilen

deutsche und europäische Geschichte ist, werden die aufregenden und bewegenden

Szenen, die sich am und um das Tor herum abgespielt haben, erzählt.

Ergänzt um Anekdoten, Mythen und unbekannte Details, gewinnen dabei die

Teilnehmer einen oft neuen und vor allem auch anderen Blick auf eines der wichtigsten

Wahrzeichen deutscher und europäischer Einigung.

Besonders imposant:

Brandenburger Tor bei Nacht

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PROGRAMM

2. Tag, Freitag

ab 7:00 Uhr

Frühstück

09:00 Uhr Abfahrt zur ersten Exkursion „Das Oderland“

10:30 Uhr Ankunft in Frankfurt/Oder

Frankfurt (Oder), 1226 gegründet als Kaufmannssiedlung an einer der wichtigsten

europäischen Fernhandelsstraßen, war immer zugleich umkämpfte Grenzstadt. Die

blühende Messestadt wurde im Dreißigjährigen Krieg im Mark getroffen. Die wiedererstandene

Garnison- und Beamtenstadt wurde ein weiteres Mal im Zweiten Weltkrieg

zerstört. Ein Stadtrundgang (1½ Stunden) führt zu einem

der ältesten und größten mittelalterlichen Rathäuser, 1253 erbaut und Anfang des

16.Jahrhunderts im Renaissancestil umgestaltet. Südlich des Rathauses liegt die Marienkirche,

die größte Hallenkirche der norddeutschen Backsteingotik in Deutschland.

Wahrzeichen Frankfurts/Oder.

Das alte Rathausache Unter den LInden

12:00 Uhr Gelegenheit zum Mittagsimbiss

13:30 Uhr

Führung Kleist-Museum

In der hervorragend restaurierten ehemaligen Garnison-Schule ist das Kleist-Museum

untergebracht. In diesem Museum werden wir nicht nur einen Überblick über Leben

und Werk des in Frankfurt geborenen Dichters Heinrich von Kleist erhalten, sondern

auch Grundzüge der preußischen Geschichte nachvollziehen.

14:30 Uhr

Weiterfahrt durch das Oderbruch

Bei der nachmittäglichen Fahrt durch das Oderbruch ist ein Abstecher nach Küstrin

(heute: Kostrzyn) geplant. Auf jeden Fall werden wir in den kleinen Ort Letschin, dem

realen Hintergrund von Theodor Fontanes Novelle „Unterm Birnbaum“ anhalten.

17:15 Uhr Neuhardenberg

von Hardenberg das Amt Quilitz. Mit ihm ziehen »Urbanität, Grazie und Lebensgefühl

« als Lebensmaximen in das märkische Kleinod ein. Zu Ehren des preußischen

Reformers wird der Ort in Neu-Hardenberg umbenannt. Kanzler Hardenberg hat

entscheidend an den preußichen Reformen seit 1810 mitgewirkt.Der Ort ist bestimmt

durch das von Schinkel umgebaute Schloss und die ebenfalls von Schinkel entworfene

Kirche.

Von Schinkel umgebaut.

Schloss in Neuhardenberg

18:30 Uhr Abendessen im Schloss Hardenberg

20:00 Uhr Rückfahrt nach Berlin

21:30 Uhr Ankunft in Berlin

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PROGRAMM

3. Tag, Samstag

ab 7:00 Uhr

Frühstück

09:00 Uhr Berlin: Zweiter historisch-literarischer Spaziergang

Fontanes Arbeitsplatz als Kritiker:

Platz 23 im Parkett des Schauspielhaues

Der Gendarmenmarkt ist ein Zentrum des kulturellen Berlins. Dem sogenannten

Deutschen Dom liegt der Französische Dom gegenüber. In diesem befindet sich

das Hugenottenmuseum, das nicht nur einen Strang preußischer Geschichte dokumentiert,

sondern auch die Familiengeschichte Fontanes beleuchtet. Das Schauspielhaus,

zwischen Deutschem und Französischem Dom gelegen, war Arbeitsplatz

des Theaterkritikers Fontane, der hier nicht nur die Aufführungen der europäischen

Klassiker erlebte, sondern auch den Durchbruch der Moderne mit den Werken

Gerhart Hauptmanns.

In der Nähe des Gendarmenmarkts wohnten einst Heinrich Heine, E.T.A.Hoffmann,

Kleist und andere. Kein Wunder, dass diese Gegend literarisch verarbeitet wurde.

Unser Weg sollte bis zum Haus der Ministerien, heute „Bundesministerium der

Finanzen“ führen. Vor diesem Haus versammelten sich die Protestierenden am 17.

Juni 1953. Nach 1989 richtete die Treuhand hier ihre Arbeitsstelle ein. Stefan Heym

verarbeitete die Juni-Ereignisse in seinem Roman „5 Tage im Juni“; Günter Grass

lässt Episoden der Wendezeit in seinem Roman „Ein weites Feld“ spielen.

13:30 Uhr Der Nachmittag steht zur freien Verfügung

19:30 Uhr Gelegenheit zum Abendessen

4. Tag, Sonntag

ab 7:00 Uhr

Frühstück

09:00 Uhr Abfahrt zur ersten Exkursion „Grafschaft Ruppin““

10:00 Uhr

11:30 Uhr

Ankunft in Neuruppin

Neuruppin ist die Geburtsstadt Theodor Fontanes (1819-1898) und Karl Friedrich

Schinkels. Die Stadt, die nach einem Brand 1787 völlig zerstört war, wurde im klassizistischen

Stil aufgebaut und steht unter Denkmalschutz.

Bei einem Stadtrundgang (1 1/2 Stunden) werden wir den sogenannten Tempelgarten

sehen, der für den späteren König Friedrich II. angelegt wurde, das Gymnasium,

in das Fontane (kurze Zeit) ging, die Apotheke, die Fontanes Vater eine Zeitlang

führte, und die Marienkirche.

Führung Heimatmuseum

Im Heimatmuseum werden wir uns vor allem die Fontane-Räume ansehen – und

draußen vor der Stadt das Fontane-Denkmal.

Fontane:

Denkmal in Neuruppin

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12:30 Uhr Weiterfahrt nach Rheinsberg

13:00 Uhr gelegenheit zum Mittagessen

14:30 Uhr Schloss Rheinsberg

Aus einer einfachen Wasserburg entstand hier zwischen 1734 und 1739 eine barocke

Dreiflügelanlage, in der Friedrich der Große als Kronprinz vier glückliche Jahre

vor seinem Regierungsantritt verbrachte. Rheinsberg ist in Fontanes Roman „Der

Stechlin“ ein Nebenschauplatz; Kurt Tucholsky macht Ort und See zu einem Hauptschauplatz

der Erzählung „Rheinsberg – ein Bilderbuch für Verliebte“.

Falls die Zeit reicht, werden wir einen Abstecher zum Stechlin-See machen oder ein

paar Birnen aus Ribbeck (Theodor Fontane: Herr von Ribbeck) mitnehmen.

Friedrichs schönsten Jahre:

Schloss Rheinsberg

16:30 Uhr Weiterfahrt nach Meseberg

Seit 2007 ist Schloss Meseberg das Gästehaus der Bundesrepublik. Auf seinen Wanderungen

durch die Mark Brandenburg bezeichnete Fontane es schon als Zauberschloss.

Wir besichtigen das Schloss, das für die Öffentlichkeit sonst nur an wenigen Tagen

geöffnet.

Gästehaus der Bundesregierung:

Schloss Meseberg

18:00 Uhr rückfahrt nach Berlin

19:30 Uhr gelegenheit zum Abendessen in Berlin

5. Tag, Dienstag

ab 7:00 Uhr

Frühstück

09:00 Uhr Abfahrt zur dritten Exkursion „Potsdam““

09:45 Uhr Ankunft in Potsdam

Für die einen ist Potsdam Symbol für einen Militarismus, der zunächst mit dem

Namen des Soldatenkönigs verbunden war, für andere ist Potsdam mit seinen

Schlössern, Gärten und barocken Stadtvierteln das preußische Arkadien, vernunftund

toleranzbestimmt, für wieder andere eine Residenzstadt, die es schwer hat, sich

neben Berlin zu behaupten.

Ein Gang am Vormittag durch die Innenstadt soll zum Stadtschloss, d.h. zu dem,

was davon übrig geblieben ist, führen, zur Nikolaikirche, zu der Stelle, wo einst die

Garnisonskirche stand, ins Holländerviertel und - nach Möglichkeit - ins Fontane-

Archiv.

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13:00 Uhr gelegenheit zum Mittagessen

Im Krongut Bornstedt haben wir die Gelegenheit zu einem Mittagsimbiss nach

„preußischer Art“.

14:30 Uhr Sanssouci

Der Nachmittag ist ganz dem Park Sanssouci vorbehalten. Sanssouci ist zugleich

Anfang, Zentrum und Höhepunkt der Parkanlagen. Einen Durchgang durch Preußens

Geschichte von Friedrich dem Großen bis zu Wilhelm dem Zweiten erlebt, wer

den Park von der Friedenskirche an Schloss Charlottenhof vorbei bis zum Neuen

Palais durchwandert.

Sanssouci:

Friedrichs Schloss in Potsdam

17:30 Uhr rückkehr nach Berlin

19:00 Uhr Abfahrt ab Berlin-Spandau

23:00 Uhr Ankunft in Krefeld

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LEISTUNGEN UND PREISE

Transport

• Bahnfahrt Krefeld-Berlin-Krefeld, RE und ICE, 2. Klasse

• Koffertransfer Bahnhof-Hotel-Bahnhof

• ÖPNV-Gruppenkarten vor Ort

Übernachtung und Verpflegung

• 4 Übernachtungen im First-Class-Hotel Maritim proArte, Friedrichstraße/Unter den Linden

• 4 mal reichhaltiges Frühstücksbuffet

• Cocktailempfang

Stadtführungen

• Stadführungen Berlin

• Sonderführung Brandenburger Tor

Exkursion I, Oderland

• Stadtrundgang Frankfurt/Oder

• Eintritt und Führung Kleist-Museum

• Eintritt und Führung Schloss Hardenberg

Exkursion II, Grafschaft Ruppin

• Stadtrundgang Neuruppin

• Eintritt und Führung Heimatmuseum

• Eintritt und Führung Schloss Rheinsberg

Exkursion III, Havelland

• Stadtrundfahrt- und gang Potsdam

• Eintritt und Führung Schloss Sanssouci

Extras

• Stadtplan für jeden Teilnehmer

• Kostenlose Vermittlung von Eintrittskarten für Abendveranstaltungen

• Gruppentrinkgelder

• Organisation der Mittags- und Abendmahlzeiten

Versicherungen

• Insolvenzversicherung

Reiseleitung

• Orts- und sachkundige Reiseleitung während der gesamten Reise

• 24-Stunden Betreuung

Mindestteilnehmerzahl

• 15 Personen

Preise in € inkl. 19 % ges. Mehrwertsteuer, ab 15 zahlenden Teilnehmern

• p.P. im Doppelzimmer 599,-

• p.P. im Einzelzimmer 119,- Doppelzimmer zur Einzelnutzung

Änderungen vorbehalten. Stand: 04.01.2010

Halbpension

Zusätzlich zu den beschriebenen Leistungen bieten wir Ihnen eine Halbpension an, bestehend aus vier mehrgängigen Abendessen.

Rechtzeitig vor der Reise erhalten Sie eine Liste, aus der Sie die entsprechenden Speisen auswählen können.

• Preis für die Halbpension: 89,- € p.P.

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