Kleinwalsertal Strategiepapier 2013

moritz2424

Tourismus Strategie

Tourismusstrategie Kleinwalsertal 2023

Vom Tal für unser Tal:

Mittel- und langfristige Strategie, die zum Erfolg führt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung .....................................................................................................................................2

1.1 Ziel und Zweck: Ein „Praxishandbuch“ als Basis für den Tourismus ............................................2

1.2 Strategiepapier & Markenkonzept: Passt das zusammen ..........................................................2

1.3 Datengrundlage: Studien nicht für die Schublade .......................................................................3

1.4 Die Erarbeitung: Strategiebeirat & Fachausschüsse als breites Meinungsspektrum ...................4

2. Vision Kleinwalsertal: Unser Polarstern .................................................................................5

2.1 Grundlagen .................................................................................................................................5

2.1.1 SWOT - Analyse ...................................................................................................................5

2.1.2 Blick in die Zukunft .............................................................................................................6

2.2 Die Vision des Kleinwalsertals ....................................................................................................6

2.3 Kompatibilitätsprüfung ...............................................................................................................8

2.3.1 Tourismusmarke Kleinwalsertal vs. Vision Kleinwalsertal ...................................................8

2.3.2 Landesstrategie 2020 vs. Vision Kleinwalsertal .................................................................8

3. Mission Kleinwalsertal .............................................................................................................10

4. Positionierung Kleinwalsertal ................................................................................................11

5. Zielgruppen ...............................................................................................................................13

5.1 Zielgruppenauswahl ..................................................................................................................13

5.2 Zielgruppenbeschreibung .........................................................................................................13

5.2.1 VIB - Familien ....................................................................................................................14

5.2.2 Silverpreneure ..................................................................................................................14

5.2.3 Super Daddys ...................................................................................................................15

5.2.4 Latte-Macchiato-Familien .................................................................................................15

5.2.5 Tiger Ladys .......................................................................................................................16

6. Produkte ....................................................................................................................................17

6.1 Produktlinien Prioritätenreihung ...............................................................................................17

6.2 Produktbereiche Prioritätenreihung ..........................................................................................18

6.2.1 Produktbereich: „Gesund & Vital“ .....................................................................................18

6.2.2 Produktbereich: „Alpiner Bergsommer“ ...........................................................................19

6.2.3 Produktbereich: „Ski Alpin“ ..............................................................................................20

6.2.4 Produktbereich: „Genuss“ ................................................................................................20

6.2.5 Produktbereich: „Bike“ .....................................................................................................21

6.2.6 Kulturangebot ...................................................................................................................21


7. Produkt- / Zielgruppen-Matrix ................................................................................................22

7.1 Produktmatrix: „Gesund & Vital“ / Zielgruppen ........................................................................22

7.2 Produktmatrix: „Alpiner Bergsommer“ / Zielgruppen ...............................................................22

7.3 Produktmatrix: „Ski Alpin“ / Zielgruppen .................................................................................23

7.4 Produktmatrix: „Genuss“ / Zielgruppen ...................................................................................23

8. Ziele Kleinwalsertal: 2015 / 2018 / 2023 ...........................................................................24

8.1 Nicht - Ziele ..............................................................................................................................24

8.1.1 Nicht - Destinationsziele ...................................................................................................24

8.1.2 Nicht - Wirtschaftsziele .....................................................................................................24

8.1.3 Nicht - Produktziele ..........................................................................................................24

8.1.4 Nicht - Qualitätsziele ........................................................................................................25

8.1.5 Nicht - Vertriebsziele ........................................................................................................25

8.1.6 Nicht - Kommunikationsziele ............................................................................................25

8.2 Ziele .........................................................................................................................................25

8.2.1 Destinations- und Wirtschaftsziele ...................................................................................25

8.2.2 Produktziele Allgemein .....................................................................................................26

8.2.2.1 Produktziele Produktlinie: „Gesund & Vital“ .............................................................26

8.2.2.2 Produktziele Produktlinie: „Alpiner Bergsommer“ ....................................................26

8.2.2.3 Produktziele Produktlinie: „Ski Alpin“ ......................................................................26

8.2.2.4 Produktziele Produktlinie: „Genuss“ ........................................................................26

8.2.2.5 Produktziele Produktlinie: „Bike“ .............................................................................26

8.2.3 Qualitäts- und Wissensmanagementziele .........................................................................27

8.2.4 Vertriebsziele ...................................................................................................................27

8.2.5 Vermarktungs- und Kommunikationsziele ........................................................................27

8.2.5.1 Märkte ......................................................................................................................27

8.2.5.2 Weitere Vermarktungsziele ......................................................................................28

9. Maßnahmen zur Erreichung der Ziele ...................................................................................29

9.1 Schlüsselmaßnahmen ...............................................................................................................29

9.2 Alle Leistungspartner sind aktiv ...............................................................................................29

Literaturverzeichnis .....................................................................................................................30

Zielkatalog Kleinwalsertal 2013 – 2023 ...................................................................................31


Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

1. Einleitung

1.1 Ziel und Zweck: Ein „Praxishandbuch“ als Basis für den Tourismus

Dieses Strategiepapier bildet die wesentliche Grundlage für die Ausrichtung und zukünftige touristische

Arbeit in der Destination Kleinwalsertal. Es dient als Grundlage für touristische Entscheidungen in den

Gremien der Kleinwalsertal Tourismus eGen. Allen touristischen Leistungsträgern der Destination soll

es eine Zielrichtung und damit Hilfestellung bei der eigenen Ausrichtung bzw. Entwicklung sein. Es fordert

sie aber auch auf, gemeinsam auf Basis der festgelegten Strategie, das Tal und seinen Tourismus weiter

zu entwickeln.

Vorstand und Aufsichtsrat der Kleinwalsertal Tourismus eGen sind maßgeblich an die hier definierte

Vision, Mission, das Leitbild samt Positionierung und an die mittel- und langfristigen Ziele gebunden und

haben ihre jährlichen Strategien sowie Maßnahmen daran auszurichten. Dabei spielen die frühzeitige

Planung und Kontrolle sowie ggf. Anpassungen eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit und auf Basis des

Markenkonzepts Kleinwalsertal bildet dieses Strategiepapier somit auch die Grundlage für die Bewertung

der Arbeit der Kleinwalsertal Tourismus eGen.

Ziel und Zweck im Überblick:

- Grundlage für touristische Entscheidungen

- Basis und damit „praktisches Handbuch“ für die gesamte touristische Arbeit im Tal,

von der Kleinwalsertal Tourismus eGen bis zu allen Leistungsträgern

- Definierte, nachvollziehbare Ziele, auf denen die Maßnahmen zukünftig aufbauen

1.2 Strategiepapier & Markenkonzept: Passt das zusammen

Das Strategiepapier ist keine komplette „Neuerfindung“. Vielmehr bildete das Kleinwalsertaler Markenkonzept

von 2008 (Destinationsmarke Kleinwalsertal – Markenkonzept, Markenstrategie, Markenmanagement)

die Grundlage für das Strategiepapier. Im Folgenden sind immer wieder Verweise und

Verknüpfungen zu finden, denn Ziel war und ist es nicht, das Markenkonzept zu ersetzen, sondern dessen

Umsetzung sicherzustellen und die entsprechenden Ziele und Strategien hierfür festzulegen.

Im Markenkonzept haben die Walser gemeinsam fixiert, wie das Kleinwalsertal zukünftig am Markt

wahrgenommen werden soll. Das Strategiepapier zeigt nun auf, wie wir diese Wahrnehmung erreichen

und damit aus dem Kleinwalsertal eine zukunftsfähige touristische Marke machen können.

Vision, Mission und Positionierung stützen sich auf das Leitbild, das im Markenkonzept definiert ist.

Zusätzlich neu in diesem Strategiepapier sind genaue Ziele, Zielwerte und Umsetzungsmaßnahmen zu

finden.

2


Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

Dachmarke

Kleinwalsertal

Vision

Mission

Zielgruppen

Gesamtzielsetzung

Gesamtstrategie

Teilziele und Teilstrategien

Produktentwicklung, Marketing, Verkauf, etc.

Maßnahmen und Direktiven

Dieses Strategiepapier fasst die mehrjährige touristische Ausrichtung des Kleinwalsertals in deutliche

Worte. Sinn und Zweck ist es, dass sich die Entscheidungsträger, Führungskräfte, Mitarbeiter und

Einwohner im Tal mit ihren Entscheidungen, Vorgehens- und Verhaltensweisen hieran orientieren können.

Eine klar formulierte und durchgängig bekannte Strategie verschafft Verhaltenssicherheit für die gesamte

Destination.

Strategiepapier und Markenkonzept im Überblick:

- Strategiepapier baut auf Markenkonzept auf

- Vision, Mission und Positionierung im Strategiepapier und Markenkern des

Markenkonzepts sind eng verzahnt

- Strategiepapier = praktische Umsetzung des Markenkonzepts

1.3 Datengrundlage: Studien nicht für die Schublade

Neben dem Markenkonzept sind verschiedene Studien und Daten in die Erarbeitung dieses Strategiepapiers

eingeflossen. Darunter die durchgeführte Marktbefragung Kleinwalsertal 2012 (Märkte: Deutschland,

Deutschschweiz, Niederlande), die Erarbeitung und Daten der Studie Ski Oberstdorf-Kleinwalsertal

aus dem Jahr 2009/10 sowie weitere allgemeine Studien zu touristischen Trends und Entwicklungen.

Verweise zu den Studien sind an einzelnen Punkten in diesem Strategiepapier eingeflossen. Ebenso sind

zum Verständnis Auszüge der Ergebnisse und Studien enthalten.

Als praktischer Leitfaden soll dieses Strategiekonzept aber nicht mit theoretischen Hintergründen

überladen sein. Im Detail können die Studien und Ergebnisse bei der Kleinwalsertal Tourismus eGen

eingesehen werden.

Datengrundlage im Überblick:

- Alle vorhanden Studien und Konzepte sind berücksichtigt

- Wichtige Grundlage: Aktuelle Marktbefragung 2012

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

1.4 Die Erarbeitung: Strategiebeirat & Fachausschüsse als breites Meinungsspektrum

In insgesamt acht so genannten Workshops, also Arbeitstreffen, die jeweils rund einen halben Tag

dauerten, haben vor allem zwei Gremien der Kleinwalsertal Tourismus eGen dieses Strategiepapier

entwickelt: Der Strategiebeirat sowie alle Fachausschüsse der Kleinwalsertal Tourismus eGen. Außerdem

wurden die Themen in diversen Workshops der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kleinwalsertal

Tourismus eGen vorbereitet. Ein vielseitiges Meinungsspektrum war somit gesichert, das Strategiekonzept

steht auf einer breiten Basis - nicht zuletzt auch durch Zustimmung der Generalversammlung

der Kleinwalsertal Tourismus eGen.

Fachlich fundiert hat das Institut für Management und Marketing (Dr. Wolfram Auer, Lustenau) den

Prozess von außen begleitet und geleitet. Zusätzlich waren die Abteilungen der Kleinwalsertal Tourismus

eGen mit intensiven Erarbeitungen betraut.

Die Erarbeitung im Überblick:

- Vielseitiges Meinungsspektrum in Strategiebeirat und durch Fachausschüsse

- Entscheidung in der Generalversammlung der Kleinwalsertal Tourismus eGen

und den politischen Gremien → breite Basis gesichert

- Fundierte fachliche Bearbeitung durch externes Institut und Spezialisten der

Kleinwalsertal Tourismus eGen

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

2. Vision Kleinwalsertal: Unser Polarstern

2.1 Grundlagen

Um die neue Vision, Mission und Positionierung erarbeiten zu können, haben die Arbeitsgruppen vorab

durch gemeinsame Analysen die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für das Kleinwalsertal erarbeitet.

Weiters wurden als Richtungsanker Alleinstellungsmerkmale gemeinsam bestimmt und festgelegt, wo

das Kleinwalsertal zukünftig hin will.

2.1.1 SWOT - Analyse

Stärken

+ Zwei Saisonen

+ Einzigartiges Landschaftsbild

+ Spricht alle Generationen an

+ Spitze in der Vielfalt & hohe Bandbreite der Angebote

+ Schneesicher (langfristig sicherbar)

+ Attraktive, vielfältige Vermieterstruktur

+ Geographische Nähe zum Hauptquellmarkt D

+ Sehr gute Angebote für Familien

+ Von der Wohnung auf die Piste

+ 1,6 Mio. Nächtigungen

+ Gute Erreichbarkeit

+ Erstes zu erreichendes Skigebiet aus Deutschland

+ 3 Höhenlagen/naher Naturraum/bequem erreichbar

+ Sicherheit

+ Umweltqualität

+ 1. Lebensfeuer-Region

+ GenussRegion/Direktvermarktung/Kulinarik

+ Hohe Bekanntheit am deutschen Markt

+ Vertrautheit

+ Mehrgenerationen-Destination/viele Stammgäste

Schwächen

— Kommunikationsschwächen (z.B. Schneesicherheit)

— Preisniveau zu niedrig

— Zu wenige hochwertige Hotels

— Mangelnde Zusammenarbeit nach Innen & Außen

— Skiverbindungen und Beschneiungen fehlen

— Vor Ort wird der Gast zu wenig auf die

andere Saison aufmerksam gemacht

— Wir kennen unsere eigenen Stärken nicht

— Abhängigkeit vom deutschen Markt /

fehlende Internationalisierung

— Nicht zusammenhängendes Skigebiet

— Keine klare Positionierung am Markt / Image

— Fehlende Schlechtwettereinrichtungen

— Hoher Tourismussättigungsgrad

— Fehlende Tourismusgesinnung

— Fehlende Betriebsnachfolge dadurch

Investitionsstau

— Fehlender Dorfcharakter / Einzelhandel

— Preispolitik

— klare Saisonsregelung fehlt (Anfang/Ende)

Chancen

+ Winter

+ Preise steigern

+ Mehrgenerationen Markenprodukte

+ Wachsende Zielgruppe 50+

+ Geschlossenheit im Auftritt der Partner

+ Internationalisierung der Quellmärkte

+ Tagesgast sollte zum Übernachtungsgast werden

+ Klimawandel / Höhenlage

+ Positionierung (anders machen / nicht abkupfern)

+ Kompetenzaufbau im Bereich Gesundheit

+ Generationenwechsel

+ Investitionen in die Infrastruktur

+ Gastgeberstruktur in Hinblick auf Authentizität

+ Qualitätstourismus vorleben

+ Gute Erreichbarkeit für Kurzurlauber

+ Urbanisierung / Suche nach Ausgleich

Risiken

— 90 % Abhängigkeit vom deutschen Markt

— Tourismussättigung bei den Vermietern

— Unvollständige Dienstleistungsketten

— Weniger Nächtigungen in den nächsten Jahren

— Überalterung bei den Vermietern /

Betriebsschließungen / Verlust von Betten

— Weiter aufgehende Einkommensschere

— Billigtourismus / sinkendes Preisniveau

— Abhängigkeit vom Auto

— Konkurrenz und Wettbewerb agieren

schneller

— Bankgeheimnisproblematik

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

2.1.2 Blick in die Zukunft

Wo wollen wir hin

1. Angebote für Urlaub über das ganze Jahr (Mehrsaisonendestination)

2. Stabiler und wachsender Qualitätstourismus

3. Konzentration auf den Nächtigungstourismus

4. Zahlungskräftigere Gäste anziehen

5. Authentisch bleiben

6. Bettenanzahl halten

7. Auslastung steigern, Nächtigungen erhöhen und dadurch die Wertschöpfung steigern

8. Gemeinsam an einem Strang ziehen

Was sind unsere Alleinstellungsmerkmale

o

o

o

o

o

Vielfalt im Angebot im Sommer, wie im Winter

Geographische Lage

Stärken (siehe SWOT Analyse)

Authentizität

Individualisiertes Urlaubsgefühl / Wohlgefühl

Wie wollen wir uns zukünftig positionieren

o

o

Vom VW Golf zum Audi A3

Alpine Auszeit (Nr. 1 Potenzial)

2.2 Die Vision des Kleinwalsertals

Eine Vision kann mit dem Polarstern verglichen werden: Sie ist nicht das Ziel einer Reise, gibt jedoch die

Richtung an, die das Denken, Handeln und Fühlen von allen, die in der Region mit dem Tourismus Kontakt

haben, lenken soll. Die Vision ist zugleich die zentrale Voraussetzung für Delegation und Eigeninitiative

sowie Übernahme von Verantwortung.

Diese Vision, die eine enorme Tragkraft für die Destination hat,

ist zukünftig unser Kleinwalsertaler Polarstern:

Vision Kleinwalsertal

Vorsprung durch alpine Vielfalt = Für jeden seine Auszeit!

6

• Die beiden Teilsätze der Vision sind nicht einzeln, sondern im Zusammenhang

zu sehen und ergänzen sich somit zwingend.

• Der Vorsprung durch die alpine Vielfalt manifestiert sich also in den reichhaltigen

Angeboten rund um die aktiven und regenerativen Erholungsmöglichkeiten im Kleinwalsertal.


Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

„Vorsprung durch alpine Vielfalt“:

• Durch die Breite und Verschiedenartigkeit des Angebots, insbesondere des aktiven

Bewegungs- sowie Regenerations- als auch Naturangebots im Kleinwalsertal, können

mehrere klar definierte Zielgruppen angesprochen werden.

• Im Leistungsspektrum des Kleinwalsertals ist für jeden Gast der favorisierten Zielgruppen

das richtige Angebot beziehungsweise die richtigen Produkte dabei. Qualitätsaspekte im

gesamten Leistungsspektrum des Kleinwalsertals übertreffen die von den Gästen

erwarteten Qualitätstandards.

• Wichtig: Vielfalt soll aber nicht den Eindruck eines Bauchladens vermitteln, sondern auf

das breite Angebotsspektrum für die verschiedenen Zielgruppen verweisen.

„alpine“:

• Verweist auf die ursprüngliche Bergwelt, die intakte und bequem erreichbare Natur

und die vorherrschende Umweltqualität.

• Beinhaltet aber auch die Umsetzung des alpinen Lebens in Landwirtschaft und Kulinarik,

z.B. mit einheimischen Produkten.

„Für jeden seine“:

• Die Leistungspartner im Kleinwalsertal bieten maßgeschneiderte Angebote für ihre Gäste

und stellen dabei die individuelle Betreuung in den Mittelpunkt.

• Sagt aber auch, dass neben den Gästen, gleichzeitig alle Leistungspartner und Einheimische

selbst angesprochen werden. Das Kleinwalsertal zeigt damit, dass jene, die dort arbeiten

wo andere Urlaub machen, die einzigartige Möglichkeit haben, ihre wohlverdiente Freizeit

in einem sensationellen Umfeld genießen zu können.

„Auszeit“:

• Zeigt auf, dass Erholung (aktiver und passiver Art) den zentralen Wert für die Urlaubsdestination

Kleinwalsertal darstellt.

• Schlussendlich stellt die Kombination „Für jeden seine Auszeit“ die vielfältigen aber

dennoch individuellen Gestaltungsmöglichkeiten für die persönliche Freizeit oder für

den Urlaub in den Bergen in den Vordergrund.

Die Vision des Kleinwalsertals im Überblick:

• Polarstern, der zukünftig die Richtung vorgibt

• Brandstiftung, Begeisterung und Impulsgeber

• Identifikations- und Erinnerungsfähigkeit, mehr Stolz

• Kompass und Antriebsquelle für uns alle

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

2.3 Kompatibilitätsprüfung

2.3.1 Tourismusmarke Kleinwalsertal vs. Vision Kleinwalsertal

Tourismusmarke

Kleinwalsertal

+ =

Vision

Auszug Markenkonzept: „Das Kleinwalsertal steht für eine genussvolle „Lebenskunst“, welche vor allem

durch eine hohe und auf das Wesentliche ausgerichtete Lebensqualität besticht. Das Kleinwalsertal nutzt

seinen intakten alpinen Naturraum, welcher für die Gäste als aktiv-alpiner Erlebnisraum erschlossen ist.

Die belebende Wirkung des Kleinwalsertales ist geprägt von seiner Offenheit für Neues, welches zu

spannenden Begegnungen mit der Natur, Kultur, Geschichte und den Menschen der Regionen führen“

(vgl. Markenkonzept, invent, 2008).

• Ideelle Werte / Lebensqualität: nachhaltig, selbstbestimmt, offen für Neues etc.

• Leistungsversprechen / alpin aktiv: hohe Umweltqualität, vitalisierend, gesund,

individuell betreut etc.

• Urlaubsgefühl / belebend: sicher, anregend, bei sich selbst sein, angenommen sein

• Ästhetische Codierung: klar, mutig, der Natur ausgesetzt etc. (Markenkonzept, invent, 2008)

Wie ergänzen sich die Marke „Kleinwalsertal“ und die Vision

„Vorsprung durch alpine Vielfalt = Für jeden seine Auszeit!“

PUNKTLANDUNG! Die Vision beinhaltet wichtige Bausteine, die im Markenkonzept, insbesondere

in Bezug auf das Leistungsversprechen, festgehalten wurden: alpin aktiv, individuell betreut, vital und

gesund!

2.3.2 Landesstrategie 2020 vs. Vision Kleinwalsertal

Landesstrategie

2020

+ =

Tourismusmarke

Kleinwalsertal

Die Vision 2020 - Zukunft auf Vorarlberger Art

Die Tourismusdestination Vorarlberg ist das gastfreundlichste Land der Alpen. Wir setzen in Europa

die Messlatte für „genussvolle Lebenskunst“!

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

Aufbauend auf hoher Qualität und Innovationskultur ist das Tourismusland Vorarlberg bis 2020

europaweit führend in den Themen Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit. Die

Konzentration auf unsere Eigenart und Stärken ermöglicht eine einzigartig vernetzte Zusammenarbeit

auf Vorarlberger Art.

Die Mission 2020

Wer in Vorarlberg zu Gast ist, soll unser Land bei jedem Besuch stets neu als Maßstab für Qualität,

authentische Gastlichkeit, regionale Genusskultur und nachhaltigen Tourismus erleben! Die Gastfreundschaft

in Vorarlberg zeigt sich im offenen, freundlichen und selbstbewussten Umgang der Gastgeber mit

ihren Gästen. Man spürt, dass man herzlich willkommen ist.

Echte Profis bieten authentische Produkte und Dienstleistungen an. Eine wichtige Voraussetzung dafür

sind engagierte, begeisterte Mitarbeiter und Unternehmerfamilien sowie eine positive Tourismusgesinnung

und gastfreundliche Haltung aller Vorarlbergerinnen und Vorarlberger.

Unsere Gäste schätzen die regionale Vorarlberger Genusskultur auch deshalb ganz besonders, weil sich

diese nicht nur auf kulinarische Köstlichkeiten beschränkt. In Vorarlberg vereint sich Landschaft, Kultur,

Tradition, Handwerk, Architektur und die Qualität im Angebot zu einem inspirierenden Genuss für alle

Sinne.

Vorarlberg bekennt sich zu einem nachhaltigen Qualitätstourismus. Das bedeutet für uns, die Balance

zwischen hoher Qualität und Vielseitigkeit im touristischen Angebot, engagiertem Wettbewerb, sozialer

Fairness und Verantwortung für Natur und Umwelt besser zu gestalten als unsere Mitbewerber. Dieser

Weg fördert langfristiges Denken und stärkt nachhaltig den wirtschaftlichen Erfolg.

Die Positionierung 2020

Vorarlberg will im Tourismus bis 2020 Spitzenreiter in den Bereichen Gastfreundschaft,

Regionalität und Nachhaltigkeit werden. Folgende Ziele sollen bis dahin erreicht werden:

- Kundenbindung und Kundengewinnung werden nachhaltig gefördert

- Internationalisierung wird gestärkt

- Markensystem Vorarlberg wird perfektioniert und gestärkt

- Innovationen werden permanent realisiert

- Auslastung und Wertschöpfung wird nachhaltig erhöht

- Rollenmodell wird weiter entwickelt und gestärkt

- Neue Kooperationsmodelle und Leistungsvereinbarungen liegen vor

- Die Wirksamkeit des Gesamtsystems wird nachweislich erhöht

PUNKTLANDUNG! Auch in Bezug auf die Landes-Tourismus-Strategie 2020 zeigt sich, wie gut sich beide

Ausrichtungen gegenseitig ergänzen. Da „Vorsprung durch alpine Vielfalt = Für jeden seine Auszeit!“,

eine perfekte Anknüpfung für die in der Landesstrategie 2020 beschriebenen Vision, Mission und

zukünftig angestrebten Positionierung beziehungsweise Ziele des Tourismuslandes Vorarlberg darstellt.

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

3. Mission Kleinwalsertal

Die Mission des Kleinwalsertals ist ein Leitbild, welches die Werte aller vom Tourismus Betroffenen

wiedergeben soll. Es soll durch die Mission aufgezeigt werden, auf welche Weise die Vision realisiert

wird, was dabei wichtig ist, was uns leitet, welchen Stellenwert Kunden und Lieferanten besitzen und

welche Werte wir in unserem täglichen Handeln verfolgen.

Die Mission wendet sich an die Öffentlichkeit, deshalb ist sie ein wichtiger Imagefaktor.

Mission Kleinwalsertal

Durch den gemeinsamen Einsatz sind wir in der Lage

unseren Gästen einzigartige Urlaube mit individuellen

Angeboten in höchster Qualität und perfekten

Serviceleistungen bieten zu können!

• Wir haben erkannt, dass einzigartige Urlaube mit individuellen Angeboten in höchster

Qualität nur zu Stande kommen, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen und in

eine gemeinsame Richtung gearbeitet wird.

• Unsere Gäste finden in der weitgehend naturbelassenen Bergwelt eine einmalige Auswahl

an alpinen Erholungs- und Betätigungsbereichen, die in der Qualität und individuellen

Wunschausprägungen absolut konkurrenzlos sind.

• Wir haben durch unser breites Leistungsspektrum, durch die vielen maßgeschneiderten

Angebote, durch die hohe Serviceorientierung und durch die authentische Tourismusgesinnung

die Möglichkeit, die Gäste herzlich aufzunehmen, zu überzeugen, zu begeistern

und zu Stammgästen zu machen.

• Wir besitzen über den Jahresablauf hinweg einen unglaublichen Variantenreichtum zur

Gestaltung von verschiedensten Aktivitäten und Erholungsmöglichkeiten, die sowohl

den Gästen, als auch den Einheimischen unvergessliche Erlebnisse bieten.

• Unser verantwortungsvoller Umgang mit den vorhandenen Naturressourcen sowie

unser stetiges Streben nach bester Qualität unserer touristischen Leistungen, gepaart

mit einer langfristigen Ausrichtung, verhelfen unserem Tal auch in Zukunft zu

wirtschaftlichem Erfolg.

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

4. Positionierung Kleinwalsertal

Im „Markenkonzept Kleinwalsertal“ wurde festgelegt, dass die Destinationsmarke mit der Markenessenz

„Genussvolle Lebenskunst“ eine Zunahme von Spannung, Anregung und Involvement in Verbindung

mit der kulturellen Aufladung des Naturraums anstrebt. Hierbei soll die Lebensqualität als Ergebnis

körperlicher, emotionaler, sozialer und geistiger Auseinandersetzung mit dem Selbst, seinem Gegenüber

sowie der Natur gesehen werden.

Markenkern

Kleinwalsertal

Ideelle Werte:

Lebensqualität

Nachhaltigkeit

Leisten & Leben Offen für Neues

Selbstbestimmtheit Weisheit

Selbstwirksamkeit

Das Leistungsversprechen:

alpin aktiv

hohe

Umweltqualität

bequem erreichbare

Natur

vitalisierend gesund

individuell betreut

Die

genussvolle

Lebenskunst

bei sich selbst sein

sicher

anregend

angenommen sein

Das einzigartige

Lebensgefühl:

belebend

den Preis wert

klar mutig

der Natur ausgesetzt

zeitgenössisch kulturell

Ästhetische Codierung:

auf das Wesentliche ausgerichtet

Ruft man sich nun die neue Vision „Vorsprung durch alpine Vielfalt = Für jeden seine Auszeit!“ sowie

die Mission „Durch den gemeinsamen Einsatz sind wir in der Lage unseren Gästen einzigartige Urlaube mit

individuellen Angeboten in höchster Qualität und perfekten Serviceleistungen bieten zu können!“ in

Erinnerung und vergleicht dazu die Markenkernwerte, wird man erkennen, dass es nun sehr klar ist, wodurch

der zukünftige Vorsprung entstehen wird. Die Vision unterstützt beispielsweise mit der Aussage „Vorsprung

durch alpine Vielfalt“ ganz klar das Leistungsversprechen.

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

Gerade durch die positive und sich gegenseitig verstärkende sowie komplementäre Verbindung zwischen

Vision und Mission ergibt sich zukünftig eine klare Positionierung:

Positionierung Kleinwalsertal

Das Kleinwalsertal ist eine der führenden Destinationen im

europäischen Alpenraum für alpin aktive Erholung!

An dieser Positionierung kann längerfristiger festgehalten werden, da diese bis jetzt von keiner anderen

Destination beansprucht wurde und das Kleinwalsertal das Potenzial hat, diesen Spitzenplatz

einzunehmen.

Entgegen dem Markenkonzept soll zur Unterstützung der Positionierung der Claim „Erlebe das Original“

beibehalten werden. Nun muss er aber aktiv gelebt werden und mit Inhalten gefüllt werden (Wo sind wir

Original Alpin aktive Erholung → original; zurück zu Regionalität und Ursprung).

Eine Adaptierung des Markenkonzepts wird außerdem bei der Marktausrichtung vorgenommen. Die

generelle Ausrichtung nach Österreich und damit verbunden die verstärkten Marktauftritte mit den

Markensystempartnern Österreich Werbung und Vorarlberg Tourismus werden auch weiterhin fixiert.

Jedoch wird in der Zusammenarbeit mit Oberstdorf im Produktmanagement und in gemeinsamen Marktauftritten,

z.B. bei Ski Oberstdorf-Kleinwalsertal, eine Chance gesehen, deshalb soll diese entgegen dem

Markenkonzept (S.35) weiterhin nicht ausgeschlossen werden. In der Kommunikation ist dabei auf eine

klare Abgrenzung zwischen Deutschland und Österreich zu achten. Gemeinsame Marktauftritte mit dem

Allgäu werden auch weiterhin nicht angestrebt.

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

5. Zielgruppen

5.1 Zielgruppenauswahl

Die Walser haben im Markenkonzept Kleinwalsertal im Jahr 2006 festgelegt, dass sich die anzusprechenden

Zielgruppen (auf Basis der „Sinus-Millieus“) zukünftig weg von der „Bürgerlichen Mitte“ hin

zu den „Postmateriellen“ und Richtung „Etablierte“ bewegen sollten. Dadurch sollte ein „upgrading“ der

gesamten Gästeschicht erreicht werden, um zahlungskräftigere Gäste ins Tal zu bekommen.

Mit der nachfolgenden neuen Zielgruppensegmentierung werden die bisherigen Zielgruppen der „Postmateriellen“

sowie die „Mehrgenerationenfamilie“ als definierte Zielgruppe aus der Kooperation „Ski

Oberstdorf-Kleinwalsertal“ noch genauer beschrieben und dargestellt und somit weiterentwickelt. Es findet

keine totale Veränderung in der Zielgruppensegmentierung statt, sondern durch die Kombination der

unterschiedlichen Differenzierungsansätze ergeben sich wesentliche Informations- und Kommunikationsvorteile

für die Vermarktung der Angebote in der Destination. Mit den neuen Lebensstil-Typologien können

wir noch besser unsere Angebote und Maßnahmen auf die persönliche Ausgestaltung der Lebensphasen,

in denen sich ein potentieller Gast befindet, abstimmen. Diese werden bei der Zielgruppenbestimmung

immer wichtiger und gewinnen gegenüber Alter, Einkommen, Bildung, Geschlecht etc. an Bedeutung.

Dieser Ansatz verfolgt die Strategie, dass die neuen Gäste besser angesprochen und die vorhandenen

Stammgäste besser gehalten und somit perfekt passende individuelle Angebote geschnürt werden

können. Durch diese Vorgehensweise wird es uns gelingen, das gewünschte „upgrading“ und gleichzeitig

eine Verjüngung der Gästeschicht herbeizuführen.

Insgesamt konzentriert sich das Kleinwalsertal zukünftig auf fünf Zielgruppen, um die Märkte besser

bearbeiten zu können, ohne dass es zu Benachteiligungen bisheriger Gästeschichten kommt. Im Gegenteil,

es werden sich diese in der zukünftigen kommunikativen Ansprache besser wieder finden und sich

mit den Angeboten viel stärker identifizieren können.

Zielgruppen, die in Zukunft vom Kleinwalsertal nicht angesprochen und akquiriert werden sollen, sind

Billigurlauber und Partytouristen!

5.2 Zielgruppenbeschreibung

Die nachfolgenden Zielgruppenbeschreibungen zeigen jene fünf Zielgruppen, auf die in Zukunft der Fokus

gelegt wird und entsprechende Produkte entwickelt werden.

Natürlich werden die bereits vorhandenen Zielgruppen beziehungsweise Stammgäste dabei nicht

vernachlässigt und durch Kundenbindungsprogramme sowie durch gezieltes Weiterempfehlungsmarketing

emotional weiterhin an die Destination gebunden.

1. VIB-Familien

2. Silverpreneure

3. Superdaddys

4. Latte-Macchiato-Familien

5. Tiger-Ladys

Diese Rangreihung zeigt auch die Wichtigkeit der verschiedenen Zielgruppen.

Zusätzlich sollen Angebote für die Zielgruppe „Tiger-Ladys“ bis 2015 geschaffen werden.

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

5.2.1 VIB - Familien

• Very-Important-Baby-Familien

• Eltern 35-55 mit max. 2 Kindern bis 6 Jahre

• Gesellschaftlich und beruflich sind beide

Elternteile etabliert

• Zum perfekten Glück fehlt noch der späte

Kindersegen – nächste Stufe des Erfolgs

• Leben den Trend zur neuen Bürgerlichkeit

(Tradition, Bildung und Werte)

• Re-Traditionalisierung der alten Rollenbilder

(Frau übernimmt den Hauptteil der Erziehung)

• Durch zwei erfolgreiche Karrieren (Studium + Job),

sind sie finanziell sehr gut aufgestellt

• Pflegen einen sehr hohen Lebensstandard und

nützen so viele Serviceleistungen wie möglich,

um bspw. dem Nachwuchs eine zweisprachige

Erziehung zukommen zu lassen

• Sie sind extrem qualitätsorientiert und aufgeschlossen

für Gesundheits- und Selbstoptimierungsprodukte

• Dem Nachwuchs wird sehr viel Gutes getan –

Baby Einstein: Lern-CDs aus Kunst, Wissenschaft

und Musik für Säuglinge

Urlaub

- Familienurlaub ist wichtig!

- Einer der großen Ausgabeposten

- Primär Erholungsreisen

- Für guten Service wird auch

Geld ausgegeben

- Hohe Bio-Affinität

- Einige Kurzreisen und einmal

eine längere Flugreise

Unterkunft

- Hochwertige Privatquartiere,

Ferienwohnungen/Appartements

- Hotels 3 und 4*, oft eher

Frühstück als Halbpension

5.2.2 Silverpreneure

• 55 Jahre und älter

• „Unruhestand“

• Blicken auf ein erfolgreiches Berufsleben zurück

und machen einfach weiter wie bisher

• Lebenslanges Lernen fürs lange Leben

(z.B. Seniorstudenten, offen für neue Techniken)

• Rente mit 65 ist kein Thema, Arbeiten ist kein

Zwang, sondern Erfüllung

• Arbeiten ist Teilhaben an der Welt und an sozialen

Zusammenhängen

• Sie sind kritische Verbraucher, schauen aber

nicht aufs Geld

• Sie sind wissensdurstig und keinesfalls

technikverdrossen

• Sie lehnen Altersangebote ab und möchten

immer up to date sein

• Die neuen Techniken ermöglichen den Zugang

zu kreativen Betätigungsfeldern

• Wissenshunger und der wertvolle Erfahrungsschatz

sind die Triebfedern im Un-Ruhestand

- Onlinebucher

Urlaub

- Schätzen Qualität

- Reisen und Bildung

Unterkunft

- Sowohl Privatunterkünfte als

auch Hotels. Wichtig ist die

Qualität und der persönliche

Kontakt zum Gastgeber

- Legen Wert auf Regionalität

und Authentizität

14


Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

5.2.3 Super Daddys

• Männer 35-55 mit Kind bis 17 Jahre

• Sie stehen für beruflichen Erfolg, Glück,

Zusammensein mit den Kindern, intaktes

Familienleben und persönliche Selbstverwirklichung

• Integrieren sich aktiv ins Familienleben trotz

Fulltimejob

• Der Anspruch an das eigene Leben steht über

dem Job – Glück postuliert sich durch das

Funktionieren und dem Einsatz in allen Bereich

• Super-Daddys sind nicht die Helden der Hausarbeit,

aber beherrschen Organisations-,

Beziehungs- und Gefühlsarbeit

• Maskulinisierung des Haushalts

(z.B.: Magazin: BEEF)

• Neue Servicebereiche: Shopping für Vater

und Kind

• Neue Produktbereiche. Daddy-Starter-Kit

Urlaub

- Familienfreundliche Angebote

sind gefordert

- Mit den Kindern hochwertigen

Urlaub in guten Hotels

- Lieber nur ein, zwei Mal im Jahr,

als öfters Neckermann Schnäppchen

in Anspruch nehmen

- Bevorzugen hochwertige

Lebensmittel

Unterkunft

- 3 & 4* Hotels mit Halbpension

5.2.4 Latte-Macchiato-Familien

• 25-34 Jahre mit Kindern bis 13 Jahre

• Starter-Familien mit jungen Kindern

• Der eigene ledige Lebensstil wird ins Familienleben

transferiert (Latte-Macchiato im Steinhauser,

Pizza-Service und Cocktails im Innauer)

• Leben in der Stadt und nicht am Land

• Genießen Angebot an Unterhaltung & Konsum

in der Stadt

• Sind typische Vertreter eines gesunden, nachhaltigen

und hedonistischen Lebensstils – sind

aber höchst technikaffin

• Zählen nicht zum Establishment - konservative

Werte, neue Bürgerlichkeit und idealistische

Selbstverwirklichung sowie Offenheit gegenüber

Umweltschutz und technischen Neuerungen

werden nicht als Gegensätze empfunden

• Das Familienleben wird durch diese Zielgruppe

gerade neu erfunden

• Neo-urbane Avantgarde, Markenbewusstsein im

Retrolook + Green-Glamour

Urlaub

- Individuell: statt vier Wochen

Thailand, lieber 2 Wochen Urlaub

am Bauernhof

- Lieben exzellenten Service, um Zeit

für sich zu haben, besuchen aber

auch Restaurants für Eltern mit Kind

- Sie legen Wert auf Bio-Produkte

- Design und Qualität ist wichtig

Unterkunft

- Privatunterkünfte, Ferienwohnungen,

kleine Hotels mit gutem Preis-

Leistungs-Verhältnis

- Angebote für Familien sind wichtig

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

5.2.5 Tiger Ladys

• Um die 40 Jahre alt

• Ziel: Selbständigkeit und Selbstverwirklichung

• Sie dringen in männliche Domänen vor, wobei

Familie u. Kinder genauso wichtig wie die eigene

Karriere sind

• Sie sind im mittleren bis hohen Management

oder Unternehmerinnen, sind erfahrene Genusskonsumentinnen

und pflegen einen anspruchsvollen

Lebensstil

• Sie sind gebildet, finanziell unabhängig,

erotisch erfahren

• Double-Single: Man kennt sich, liebt sich, ist

sich fast immer treu, lebt aber nicht zusammen

• Co-Living: Man lebt zusammen, ist aber extrem

viel unterwegs, Haushalt wird auf das Minimum

reduziert

• Polygamus-Units: WG mit bestem platonischen

Freund

• Wenn Tiger-Ladys Kinder bekommen, werden oft

die Väter zur Mutter

• Wohlfühlen und Convenience stehen ganz oben

auf der Geschmacksagenda

• D.I.S.C.O-Fieber: kritisch, etwas älter, stilorientiert

und wohlhabend - sehr erfahrene Konsumentinnen

Urlaub

- Wohlfühlen, egal was es kostet

- Neuer Luxus ist gefragt

- Sie sind sehr erfahren und

durchschauen jeden Qualitätsschwindel

Unterkunft

- Hotels: 4* und mehr

- Halbpension oder All inclusive

- Wellness und Kulinarik ist wichtig

Die Daten, Fakten und Zahlen beziehen sich auf den Hauptquellmarkt Deutschland.

Gesamtziel

Mehrgenerationen–Destination Kleinwalsertal!

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

6. Produkte

6.1 Produktlinien Prioritätenreihung

Um der neuen Vision, Mission und Positionierung gerecht zu werden, sollen zukünftig jene Produktbereiche

bearbeitet werden, in denen das Kleinwalsertal den Gästen erlebbare Spitzenprodukte bieten

kann. Deshalb müssen Schwerpunkte im Angebot gesetzt werden, welche aber in Abstimmung mit dem

Leistungsversprechen, das im Markenkern verankert ist, erstellt werden.

Die nachfolgenden Prioritätenreihungen sind für die Winter- und Sommersaisonen in der Zukunft gültig.

Es gibt jeweils eine Produktlinie pro Saison, welche die Lokomotivwirkung, also die Funktion einer

Zugmaschine übernimmt und die anderen angehängten Waggons (Produktlinien) mit zieht. Somit liegt

der Fokus, auch budgetär und in Bezug auf die Marketingmaßnahmen bei der Kleinwalsertal Tourismus

eGen, jeweils auf der Lokomotive, unabhängig davon werden aber auch die anderen Produktlinien

entsprechend der Reihenfolge priorisiert angeboten und bearbeitet.

Weiters soll in jeder Saison die Chance ergriffen werden, bei den Gästen vor Ort, die jeweilig nachfolgende

Hauptsaison (im Sommer die Wintersaison und im Winter die Sommersaison) beworben werden, damit

diese die Destinationsangebote in der anderen Hauptsaison auch kennen lernen - jeweils am Schluss

des Zuges durch den kleinen Waggon dargestellt.

Sommersaison:

Gesund & Vital

Alpiner Bergsommer

Genuss

Bike

Ski alpin

In der Sommersaison ist der Produktbereich „Gesund & Vital“ die Zugmaschine und nimmt die Bereiche

„Alpiner Bergsommer“, „Genuss“ und „Bike“ mit auf große Fahrt. Zusätzlich soll in der Destination die

Möglichkeiten des Winterurlaubes beziehungsweise der Produktbereich „Ski Alpin“ bei den Sommergästen

bekannt gemacht werden.

Wintersaison:

Ski alpin

Gesund & Vital

Genuss

Alpiner Bergsommer

In der Wintersaison ist der Produktbereich „Ski Alpin“ die Zugmaschine und nimmt die Bereiche „Gesund

& Vital“ und „Genuss“ mit auf große Fahrt. Zusätzlich soll in der Destination die Möglichkeiten des

Sommerurlaubes beziehungsweise der Produktbereich „Alpiner Bergsommer“ bei den Wintergästen

bekannt gemacht werden.

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

Nebensaisonen (Frühling + Herbst):

Gesund & Vital

Genuss

Für die Nebensaisonen „Frühling“ und „Herbst“ wird

die Produktlinie „Gesund & Vital“ die Priorisierte sein.

Die Produktlinie „Genuss“ ist bei beiden Nebensaisonen

zwar vorhanden, tritt aber eher in den Hintergrund.

6.2 Produktbereiche Prioritätenreihung

6.2.1 Produktbereich: „Gesund & Vital“

Im Bereich „Gesund & Vital“ haben Touristiker aus dem Kleinwalsertal im Rahmen einer eigenen

Workshop-Reihe wichtige Vorarbeiten geleistet. Eine Studie der Österreich Werbung diente dabei als

Grundlage. Es wurde für „Gesund & Vital“ eine Erhebung des Ist-Stand vorgenommen. Die gesammelten

Daten wurden ausgewertet und in drei Säulen eingeteilt.




Entspannung

Erholung/Vitalität

Gesunderhaltung/Wohlfühlen.

Gesund & Vital

Entspannung

Passiv

- sich verwöhnen lassen

- sich was Gutes tun lassen

- genießen, wohlfühlen

- „Reines Gewissen“, dem

Körper etwas zurückgeben

Erholung/Vitalität

Aktiv

- sich SELBST was Gutes tun

- Rhythmus wiederfinden

- Zeit und Ruhe haben

- Entschleunigung

- Alltag, hinter sich lassen,

stressfreier Urlaub

- Begegnung: angenommen sein

- Durchatmen

- Aktiv sein

- Neues erleben (lernen)

- Sehnsucht Berge, Natur,

Platz, hohe Umweltqualität

Gesunderhaltung/Wohlfühlen

Aktiv

- Neues lernen

- Beratung

- Betreuung

- Coaching

- Gesund bleiben, dem Körper

etwas zurück geben

- Achtsamkeit

- Begegnung, Gemeinschaft

- den Rhythmus wieder finden

- Alternative Therapien

Von den drei Säulen des Gesundheitsurlaubs der ÖW-Studie wird für das Kleinwalsertal klar die Säule

„Kur“ ausgegrenzt. Die zweite Säule wird aber gesplittet und noch einmal in Erholungsurlaub und

Gesundheitsurlaub unterteilt. Die Themenbereiche Bewegung, Ernährung und Regeneration wurden mit

Prioritäten bewertet, wobei das Themenfeld Ernährung in der dritten Säule – Gesundheitsurlaub – im

Kleinwalsertal keine Rolle spielt und vorerst nicht behandelt wird.

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

Von der ersten zur dritten Säule nimmt die Urlaubsdauer zu. Die erste Säule, der Wellnessurlaub,

spielt sich größtenteils in den Hotels selbst ab, in der zweiten und dritten Säule dagegen sind vermehrt

Aufgaben von der Destination zu bewältigen.

Entspannung Erholung Gesundheit Priorität

Bewegung x x x 1

Ernährung x x 2

Regeneration x x x 3

Urlaubsdauer nimmt zu

Hotel → Destination

Somit ergeben sich für den Produktbereich „Gesund & Vital“ die nachfolgenden Ausprägungen in der

Reihenfolge ihrer Vermarktungswichtigkeit.

1. Erholung & Vitalität: Thema Aktive Bewegung (Walser Omgang, Lebensfeuer) z.B.:

(keine Reihung nach Wichtigkeit)

a. Skifahren

b. Wandern

c. Langlaufen

d. Sportliches Laufen, Berglaufen

e. Nordic Walking

f. Trail Running

g. Winterwandern

h. Schneeschuhwandern

i. Biken

2. Erholung & Vitalität: Thema Ernährung

3. Erholung & Vitalität: Thema Regeneration

4. Erholung & Vitalität: Familienbewegungsangebote

5. Gesunderhaltung: vor allem mit den Themen „Coaching“ und Beratung, z.B.:

a. Personal Trainer

b. Burn-Out-Prävention

c. Kursangebote

6. Entspannung: Wellness

6.2.2 Produktbereich: „Alpiner Bergsommer“

Die nachfolgende Aufzählung zeigt die einzelnen Angebote in der Produktlinie

„Alpiner Bergsommer“ in der Rangreihenfolge der Vermarktungswichtigkeit.

1. Genusswandern auf 3 Höhenlagen

2. Alpines Wandern

3. Panoramagenießer und Spaziergänger (insbesondere am Berg / Bergbahnfahrt)

4. Erlebniswandern

5. Familienwandern

6. Klettern / Klettersteige

7. Hüttenwandern, z.B.

a. Trekking

b. Fernwandern

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

6.2.3 Produktbereich: „Ski Alpin“

Die nachfolgende Aufzählung zeigt die einzelnen Angebote in der Produktlinie

„Ski Alpin“ in der Rangreihenfolge der Vermarktungswichtigkeit.

1. Familienangebote / Familienskigebiet / Mehrgenerationen-Angebote (Ski in / Ski out, Rodeln etc.)

2. Genuss-Skifahren Piste

3. Sportliches Skifahren Piste

4. Wiedereinsteiger / Anfänger / Guiding (Skischulen)

5. Freeride

6. Touren / Telemark / Bergschule

7. Snowboard

a. Freeride

b. Freestyle

8. Besondere Angebote

a. Erwachsene mit Privatskilehrer

b. Pärchenangebote

Spezielle zusätzliche Zielgruppen sind Schulskikurse und Ski- oder Snowboard-Camps (z.B. für Studenten,

Potential Universitätshäuser), die wichtig sind, um die nachkommenden Generationen für diese aktiven

Wintersportarten zu begeistern. Weitere attraktive Angebote und Jugendgästehäuser/jugendliche Hotels

haben Potential.

6.2.4 Produktbereich: „Genuss“

Die nachfolgende Aufzählung zeigt die einzelnen Angebote in der Produktlinie

„Genuss“ in der Rangreihenfolge der Vermarktungswichtigkeit.

1. Regionale, saisonale, hochwertige Angebote: im Vordergrund via GenussRegion

a. breites Spektrum an regional hochwertigen Produkten, z.B.

• Fleisch

• Milch/Milchprodukte

• Kräuter

• Brot, etc.

b. Hochwertige Küchen, die saisonale Produkte verarbeiten, z.B.

• GenussWirte

• Önsche Walser Chuche

• Sennalpen mit eigener Produktion

• GenussHütten

• Bergrestaurationen und Berghütten

2. Hohe Dichte an Gourmetlokalen mit Auszeichnungen

• Gault Millau Hauben

• Michelin Sterne

• Falstaff Gabeln

3. Hohe Dichte an Bio-Landwirten und wachsende Zahl an Bio-Gastgebern

4. Hohe Dichte an gutbürgerlichen Restaurationen

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

6.2.5 Produktbereich: „Bike“

Auch im Bereich „Bike“ haben Touristiker aus dem Kleinwalsertal durch eine eigene Workshop-Reihe

wichtige Vorarbeiten geleistet. Das Kleinwalsertal kann aufgrund der Größe des Gebiets nicht mit den

bekannten Bike-Gebieten (Gardasee, Saalfelden-Leogang etc.) konkurrieren. Die große Chance liegt aber

darin, die infrastrukturellen Hausaufgaben zu machen und so ein Bikegebiet zu schaffen, das hohe

Qualität und vor allem Spaß für mehrere Anwendungsgruppen bietet. Der Geheimtipp Status sollte

erhalten und durch die eingehaltenen Urlaubsversprechen sogar noch verstärkt werden.

Aus der Analyse der Stärken und Schwächen hat sich ergeben, dass Mountainbike Anfänger sowie

extreme Cross Country Fahrer als Zielgruppe ausgeschlossen werden können/müssen. Aufgrund der zu

überwindenden Höhenmeter ist das Kleinwalsertal nicht für Anfänger geeignet. Ebenso sind die Tourenmöglichkeiten

im Kleinwalsertal beschränkt und wenn dann nur in Anbindung an den Bregenzerwald und

das Allgäu vorhanden.

Eine große Chance liegt in der wachsenden Nachfrage im Trailbereich. Dieser Bereich umfasst mehrere

Disziplinen, welche aber nicht alle bedient werden können/sollten. Beispielsweise werden für den

extremen Downhillbereich einige Voraussetzungen nicht erfüllt. Große Aufbauten für Drops über mehrere

Meter würden entgegen der Naturnähe stehen, die klar als Stärke des Kleinwalsertaler Gebiets gesehen

wird. Folgende Positionierung mit der Ansprache der jeweiligen Zielgruppen wird festgelegt:

Das Kleinwalsertal kann sich als Geheimtipp mit einem kleinen, aber hochqualitativen Trailangebot

„mit Charakter“ für die verschiedenen Schwierigkeitsstufen abheben.

Die Trails werden naturnah angelegt, beispielsweise böte das Gebiet Heuberg-Zaferna ideale Voraussetzungen

dafür. Die Traildichte auf relativ beschränktem Gebiet sind ebenfalls ein großer Pluspunkt.

Besonders sprechen für das Gebiet Kleinwalsertal auch die kurzen Anfahrtswege, da beim Mountainbikeurlaub

das Auto dem Flugzeug vorgezogen wird.

Die oben aufgezeigte Ausrichtung bietet außerdem die Chance, die Synergien zwischen Touren- und

Trailbereich wahrzunehmen. Das heißt, Cross Country Fahrer können durch für verschiedene Fahrlevels

geeignete Flowtrails in diesen Bereich „schnuppern“.

Markt und Medien zeigen, dass der Bereich Trails floriert und diese Entwicklung erst am Anfang steht.

Noch hat das Kleinwalsertal die Chance, das Gebiet auf die Anforderungen dieser neuen Nutzergruppe

zu entwickeln und zu optimieren, um sich hier noch einen Platz auf der gedanklichen Landkarte der

Mountainbike Gäste zu reservieren. Jedoch müssen für ein hochqualitatives Angebot unbedingt finanzielle

Mittel zur Verfügung gestellt werden.

6.2.6 Kulturangebot

Kulturangebote werden auch in Zukunft als sehr wichtig erachtet. Jedoch kann und soll Kultur nicht

als Produktlinie im Sinne von verkaufbaren Angeboten und Packages behandelt werden. Unsere Gäste

erwarten aber authentische und gelebte Kultur und Tradition, deshalb sollen entsprechende Veranstaltungen

und Programme weiterhin wichtiges touristisches Angebot sein. Bestehende Vereine und

Infrastrukturen müssen hierfür eingebunden und weiterentwickelt werden, z.B. das Walser Museum.

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

7. Produkt- / Zielgruppen-Matrix

In den nachfolgenden Graphiken werden anhand der Balkenlänge die Interessensunterschiede der

verschiedenen Zielgruppen für die unterschiedlichen Produkte innerhalb eines Bereichs aufgezeigt.

Anhand dieser Darstellungen kann die Produktentwicklung, Vermarktung und Kommunikation für die

verschiedenen Zielgruppen gezielt eingesetzt und gesteuert werden.

7.1 Produktmatrix: „Gesund & Vital“ / Zielgruppen

Die nachstehende Graphik zeigt die Interessen und mögliche Inanspruchnahme der verschiedenen

Produkte im Bereich „Gesund & Vital“ in Bezug auf die verschiedenen zukünftigen Zielgruppen.

Tiger Ladys

Latte-Macchiato-Familien

Silverpreneure

Super Daddys

VIB Familien

CB

WE

FA

ELA ELR ELE CB

FA

ELA ELR WE FA

ELA = Erholung/Lebensfeuer: Aktive Bewegung ELR = Erholung/Lebensfeuer: Regeneration

ELE = Erholung/Lebensfeuer: Ernährung CB = Coaching/Beratung WE = Wellness FA = Familienangebote

7.2 Produktmatrix: „Alpiner Bergsommer“ / Zielgruppen

Die nachstehende Graphik zeigt die Interessen und mögliche Inanspruchnahme der verschiedenen

Produkte im Bereich „Alpiner Bergsommer“ in Bezug auf die verschiedenen zukünftigen Zielgruppen.

Tiger Ladys

Latte-Macchiato-Familien

Silverpreneure

Super Daddys

VIB Familien

PG/SG

GW PG/SG EW FW

GW AW

PG/SG EW FW

GW AW EW FW KN HW

GW AW PG/SG FW

GW = Genuss Wandern

AW = Alpines Wandern PG/SG = Panoramagucker und Spaziergäner EW = Erlebniswandern

FW = Familienwandern KN = Klettern/Klettersteige HW = Hüttenwandern, Fernwandern, Trekking

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

7.3 Produktmatrix: „Ski Alpin“ / Zielgruppen

Die nachstehende Graphik zeigt die Interessen und mögliche Inanspruchnahme der verschiedenen

Produkte im Bereich „Ski Alpin“ in Bezug auf die verschiedenen zukünftigen Zielgruppen.

Tiger Ladys

Latte-Macchiato-Familien

Silverpreneure

Super Daddys

VIB Familien

GS BA

FA/MA GS FR TT SB

FA/MA GS WE/AF BA

FA/MA GS FR TT SB SS

FA/MA GS FR TT SS BA

FA/MA = Familien- und Mehrgenerationen-Angebote

GS = Genuss Skifahren FR = Freeride TT = Touren & Telemark

SB = Snowboard SS = Sportliches Skifahren WE/AF = Wiedereinsteiger und Anfänger BA = Besondere Angebote

7.4 Produktmatrix: „Genuss“ / Zielgruppen

Die nachstehende Graphik zeigt die Interessen und mögliche Inanspruchnahme der verschiedenen

Produkte im Bereich „Genuss“ in Bezug auf die verschiedenen zukünftigen Zielgruppen.

Tiger Ladys

Latte-Macchiato-Familien

Silverpreneure

Super Daddys

VIB Familien

GMK

GR

GB

GR

GMK

GR

GB

GR GMK BL/BG

GR = GenussRegion

GMK = Gourmetküche BL/BG = Bio-Landwirte und Bio-Gastgeber GB = Gurbürgerliche Küche

23


Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

8. Ziele Kleinwalsertal: 2015 / 2018 / 2023

Die Ziele in den nachfolgend aufgeführten Kategorien setzen unsere Vision und Mission in messbare

Größen um. Diese Ziele beschreiben den Punkt, den wir als Destination Kleinwalsertal am Ende gemeinsam

erreichen möchten. Sie werden quantifizierbar, also auch messbar sein.

Vision und Mission werden durch die Ziele konkret. Die Ziele spiegeln die nun anstehenden Schritte zur

Verfolgung der übergreifenden Strategie wider. Sie haben zumeist einen kurz-, mittel- und langfristigen

Horizont. Unsere Ziele in der Destination schaffen auf jeder Ebene ein Verantwortungsbewusstsein für

die gemeinsam erfolgreich zu bewältigenden Aufgaben und ermutigen jeden im Tourismus dazu, aktiv

zur Umsetzung beizutragen.

Für das Kleinwalsertal unterscheiden wir folgende Zielarten:

• Destinations- und Wirtschaftsziele

• Produktziele

• Qualitätsziele

• Vertriebsziele

• Kommunikations- und Vermarktungsziele

Dezidierte Ziele der Kleinwalsertal Tourismus eGen werden in einem separat zu erstellenden

Strategiepapier der Organisation definiert.

8.1 Nicht - Ziele

Nachdem es für die Ziele eine detaillierte Ausarbeitung gibt, werden zuvor die Nicht-Ziele des Kleinwalsertals

beschrieben, um aufzuzeigen, was absolut nicht gewollt ist. Die nachfolgenden Zielaussagen

in den verschiedenen angeführten Bereichen zeigen die wichtigsten absoluten „No-Gos“ für die

Destination Kleinwalsertal auf. Die Nicht-Ziele sind für die Zukunft verbindlich!

8.1.1 Nicht - Destinationsziele

• Wir stehen nicht für quantitatives Wachstum um jeden Preis.

• Wir stehen nicht für Billigtourismus.

• Wir forcieren keine „All Inklusive“-Angebote in Bezug auf die Verpflegung.

• Wir wollen keine Zweitwohnungsdestination werden.

• Wir verhindern den Ausverkauf der Heimat.

• Wir wollen keine „Bettenburgen“ in der Destination, sondern gesundes Wachstum.

8.1.2 Nicht - Wirtschaftsziele

• Wir wollen keine sinkende Wertschöpfung.

8.1.3 Nicht - Produktziele

• Wir legen fest, dass wir zukünftig keinen Bauchladen an touristischen Produkten anbieten wollen.

• Wir stehen nicht für einen kulturellen Ausverkauf der Talschaft.

• Wir stehen nicht für „Preisdumping“.

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

8.1.4 Nicht - Qualitätsziele

• Wir stehen nicht für Investitionsstau.

• Wir wollen zukünftig keinen Zertifikationswildwuchs.

8.1.5 Nicht - Vertriebsziele

• Wir wollen keine monopolistische Abhängigkeit von Reisemittlern und externen

Online-Plattformen.

• Wir stehen nicht für den ausschließlichen Verkauf unserer Angebote über den Preis.

8.1.6 Nicht - Kommunikationsziele

• Wir wollen nicht, dass unser Bekanntheitsgrad zukünftig sinkt.

• Wir wollen zukünftig keine austauschbare Alpin-Destination sein.

• Wir wollen die gegenseitige Kannibalisierung von Kommunikationsmaßnahmen durch

verschiedene Leistungspartner vermeiden (gegenseitige Abstimmung Marktingmaßnahmen)!

8.2 Ziele

Der im Anhang befindliche und detailliert ausgearbeitete Zielkatalog zeigt Ober- und Unterziele,

Ergebnisindikatoren, kurz-, mittel- und langfristige Zielwerte sowie die notwendigen Schlüsselmaßnahmen,

als auch die Verantwortungszuordnung für die Zielerreichungsgrade.

Nachfolgend werden die wichtigsten Oberziele in den einzelnen Bereichen kurz beschrieben und somit

wird erkenntlich, wo die Destination im Jahr 2023 stehen möchte.

8.2.1 Destinations- und Wirtschaftsziele

1. Das Kleinwalsertal ist 2023 eine der führenden Destinationen im europäischen Alpenraum für

alpin aktive Erholung. Die Marke Kleinwalsertal mit dem definierten Leistungsversprechen und

dem definierten Urlaubsgefühl sowie die Mission und Positionierung wird von uns allen im

Kleinwalsertal aktiv gelebt und ist für die Mehrheit der Gäste spürbar und erlebbar.

2. Wir Leistungspartner im Kleinwalsertal haben uns auf die Steigerung der Zunahme von Nächtigungsgästen

gegenüber den Tagesgästen konzentriert und dabei eine stetige jährliche Steigerung

der touristischen Wertschöpfung, der Nächtigungen, Ankünfte und Auslastung erzielt.

3. Das Kleinwalsertal zeichnet sich durch ein kontrolliertes Qualitätsniveau über die gesamte

Wertekette sowie insbesondere eine für den Gast in der gesamten Destination spürbare

Servicequalität und Gastfreundschaft aus.

4. Wir, die Destination Kleinwalsertal, haben unsere Abhängigkeit von nur einem Markt reduziert.

Der Gästemix besteht aus Gästen aus bereits 2013 etablierten Quellmärkten sowie neuen

definierten nationalen und internationalen Märkten.

5. Die Destination Kleinwalsertal hat sich als Urlaubsregion mit Angeboten über das ganze Jahr

in seinen Zielmärkten etabliert und bietet 365 Tage verschiedene Angebote zur alpin aktiven

Erholung - vom Skiurlaub bis zur Wellnessauszeit im November.

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

8.2.2 Produktziele Allgemein

1. In der Destination Kleinwalsertal sind die im Strategiekonzept definierten Produktlinien

gemäß ihrer Priorisierung mit buchbaren Produkten, Infrastrukturangeboten und verbindlichen

Produktqualitätskriterien sowie dem Funktionieren der Dienstleistungskette entwickelt.

2. Das Kleinwalsertal hat als Angebot für seine Gäste Schlechtwetterprogramme und eine

Schlechtwettereinrichtung umgesetzt.

8.2.2.1 Produktziele Produktlinie: „Gesund & Vital“

1. Die Destination Kleinwalsertal ist DAS Erholungs- und Vitalzentrum der österreichischen Alpen.

2. Die Produktentwicklung gemäß der im Strategiepapier aufgezeigten Säulen "Erholung &

Vitalität", "Gesunderhaltung" und "Wellness" ist umgesetzt und wird von zahlreichen

Anbietern im Kleinwalsertal aktiv getragen.

8.2.2.2 Produktziele Produktlinie: „Alpiner Bergsommer“

1. Das Kleinwalsertal zeichnet sich durch ein natürliches Wanderwegenetz in mittleren und

alpinen Lagen aus, welches sich in einem Top-Zustand befindet.

2. Das Angebot "Grenzenlos Wandern - Bergbahnticket inklusive" ist auch weiterhin ausschließlich

den Nächtigungsgästen im Kleinwalsertal und in Oberstdorf vorbehalten.

3. Das Spielraumkonzept Kleinwalsertal ist umgesetzt.

8.2.2.3 Produktziele Produktlinie: „Ski Alpin“

1. Das Kleinwalsertal zeichnet sich durch ein zusammenhängendes, durchgehend befahrbares,

schneesicheres Skigebiet mit nur einer gültigen Gesamtskikarte aus.

2. Saisonzeiten sowie Start und Ende der Wintersaison werden in der Destination gemeinsam

und rechtzeitig pro Jahr festgelegt.

3. Das Kleinwalsertal hat in die Modernisierung der Liftanlagen, die nicht mehr heutigem

Standard entsprechen, investiert.

8.2.2.4 Produktziele Produktlinie: „Genuss“

1. Das Kleinwalsertal hat sich als Genussregion Kleinwalsertaler Wild und Rind etabliert und

Genussinitiativen unter diesem Dach gebündelt. Dabei wurde die Anzahl der Partner und

Anbieter im Tal zur Flächendeckung gesteigert, immer unter der Prämisse, dass die hohen

Qualitätsstandards erfüllt werden und erhalten bleiben.

2. Wir zeichnen uns durch eine hohe gastronomische Qualität im Tal und am Berg aus.

3. Das Kleinwalsertal profitiert von einer starken Kooperation mit anderen österreichischen

Genussregionen und nutzt hierbei intensiv Synergien.

8.2.2.5 Produktziele Produktlinie: „Bike“

1. Das Kleinwalsertal hat die in den Produktentwicklungsworkshops Bike 2013/14

beschlossene Infrastruktur umgesetzt.

2. Das Kleinwalsertal hat durch entsprechende Wegeleitung und Schaffung von

Bikestrecken/Trails die Kanalisierung von Bikern erzielt.

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Tourismusstrategie 2023 · Kleinwalsertal

8.2.3 Qualitäts- und Wissensmanagementziele

1. Das Kleinwalsertal ist DIE gastfreundlichste Tourismusregion in Vorarlberg. Um dies zu

erreichen haben wir gemeinsam spezielles Augenmerk auf qualifizierte und engagierte

Mitarbeiter (fachliches und regionales Wissen, Unterkunft, Entlohnung, etc.) gelegt.

2. Zur Sicherung der Basisqualität können im Kleinwalsertal ausschließlich jene touristischen

Anbieter und Genossenschaftsmitglieder an Produkten und Marketingkooperationen der

Kleinwalsertal Tourismus eGen teilnehmen, die die Basisqualitätskriterien erfüllen.

3. Die im Kleinwalsertal gebotene Infrastruktur zeichnet sich durch eine hohe Qualität und

professionelle Wartung aus.

8.2.4 Vertriebsziele

1. Das Kleinwalsertal hat als eine der ersten Urlaubsdestinationen im Alpenraum neue

Maßstäbe in der Online-Buchbarkeit von allen Urlaubsleistungen gesetzt und trägt damit

maßgeblich zur Steigerung der Nächtigungen und Wertschöpfung in der Destination bei.

2. Die Leistungspartner im Kleinwalsertal haben gemeinsam mit der Kleinwalsertal Tourismus

eGen den Bereich Offline-Vertrieb durch die Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern und

Incomern, insbesondere zum Markteintritt in den neuen definierten Märkten, gestärkt.

3. Die angebotenen markenspezifischen Produkte des Kleinwalsertals sind auf die Vertriebskanäle

abgestimmt.

8.2.5 Vermarktungs- und Kommunikationsziele

8.2.5.1 Märkte

Das Kleinwalsertal will zukünftig seine Abhängigkeit von nur einem Markt (derzeit Deutschland)

reduzieren und damit auch das Risiko besser verteilen. Großes Potential wird in Märkten mit der

Möglichkeit der Autoanreise und weniger den Flugmärkten auch für die Zukunft gesehen.

Die bestehenden Grundlagenmärkte sollen nicht vernachlässigt werden. Insgesamt sollen zukünftig

folgende Märkte bearbeitet werden und für die Marktbearbeitung soll daher für die Destination

Kleinwalsertal gelten, dass:

→ G-Märkte = Grundlagenmärkte

→ Z-Märkte = Zukunftsmärkte mit einer mittelfristigen Ausrichtung

→ H-Märkte = Hoffnungsmärkte mit einer langfristigen Ausrichtung sind.

Märkte Definition Bearbeitung: B-2-B Bearbeitung: B-2-C

Deutschland G - X

Schweiz G - X

Liechtenstein G - X

Niederlande G - X

Belgien Z X X

Luxemburg Z X X

Polen Z X X

Österreich H - X

Frankreich (Elsaß) H X X

Tschechien H X X

B-2-B: Der Markt wird „business-to-business“, also mit einem Geschäftspartner im Quellmarkt bearbeitet

B-2-C: Der Markt wird „business-to-customer“, also direkt zum Endkunden bearbeitet

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Die Märkte unterscheiden sich in der Art ihrer Bearbeitung (B-2-B; B-2-C). Die Tabelle zeigt jeweils den

Fokus der Bearbeitung auf, d.h., dass Grundlagenmärkte vornehmlich durch die direkte Ansprache des

potentiellen Gastes bearbeitet werden, aber situativ die B-2-B Bearbeitung nicht ausgeschlossen ist.

Die Wachstumszahlen der ausgewählten Märkte beziehen sich auf Prognosen von „Vorarlberg Tourismus“

und der „Österreich Werbung“.

Markt Ankünfte WI Ankünfte SO Bevölkerung Wachstumspro-

(2012/13) (2012) in Mio. gnose ÖW/VT

Deutschland 127.938 138.888 81,8 1 - 2 %

Schweiz 5.288 5.748 7,5 3,5 - 4 %

Niederlande 13.802 3.680 16,8 2 - 2,5 %

Belgien 2.442 1.251 11,0 2 - 2,5 %

Polen 40 36 38,5 7 - 8 %

Österreich 1.062 2.119 8,4 2 -3 %

Frankreich 1.067 961 65,3 2 - 2,5 %

Tschechien 32 60 10,5 4 - 6 %

Die größten Wachstumspotenziale (in Bezug auf die Bevölkerungszahlen in den verschiedenen

Quellmärkten) für die Destination Kleinwalsertal werden den Märkten Mittel- und Norddeutschland,

Belgien, Polen und Tschechien zugeschrieben. Mittelfristig werden die Märkte Belgien, Luxemburg und

Polen/Tschechien forciert werden. Langfristig wird Frankreich noch dazu kommen – wobei aber für die

Bearbeitung dieser Märkte die Voraussetzungen in der Destination, wie zum Beispiel die Durchdringung

der Sprachbeherrschung von Französisch bei den Leistungspartnern, noch geschaffen werden muss. Ein

weiteres Potenzial wird den Kooperationen mit anderen österreichischen GenussRegionen zu geschrieben,

wobei dieses Vorhaben aber auch einen gewissen Zeitrahmen in Anspruch nehmen wird.

Die konkreten Maßnahmen in den neuen Märkten werden gemeinsam mit den Leistungspartnern in

einzelnen Workshops zu den Märkten festgelegt.

8.2.5.2 Weitere Vermarktungsziele

1. Wir, die Destination Kleinwalsertal, haben unsere Nächtigungen und Ankünfte

aus den definierten Märkten gesteigert.

2. Das Kleinwalsertal hat seine Bekanntheit in den Hauptzielmärkten gesteigert.

3. Das Kleinwalsertal hat den Wandel vom reinen "Bekanntheits- und Imagemarketing"

zur Vermarktung und Kommunikation seiner konkreten Produkte vollzogen und

dadurch in den Hauptzielmärkten einen Imagewandel vollzogen.

4. Die Kleinwalsertal Tourismus eGen zeichnet sich durch ein zukunftsausgerichtetes

Marketing mit dem Fokus auf Online Marketing, Kooperationsmarketing und PR aus.

5. Die Kleinwalsertal Tourismus eGen hat gemeinsam mit den Leistungspartnern das

Stammgästemarketing durch den Aufbau eines professionellen CRM gestärkt.

28


9. Maßnahmen zur Erreichung der Ziele

Wie genau sollen nun die im Kapitel 8 beschriebenen Ziele erreicht werden und wer hat dafür was

zu tun Kurz- bis mittelfristig enthält dieses Strategiepapier die Antwort auf diese Frage in Form von

konkreten, geplanten Maßnahmen.

In dem im Anhang befindlichen Zielkatalog sind zu jedem Ziel die notwendigen Maßnahmen notiert,

außerdem auch die Verantwortungszuordnung für die Zielerreichungsgrade.

Schlüsselmaßnahmen sollen aber auch hier kurz hervorgehoben und beschrieben werden. Wichtig ist

auch hier wie bei den Zielen, dass keiner allein die wichtigen Ergebnisse schaffen wird, sondern immer

mehrere Partner an einem Strang ziehen müssen.

9.1 Schlüsselmaßnahmen

Der Schlüssel zum Erfolg wird zukünftig maßgeblich in zwei Bereichen liegen:

→ In der Stärke der Tourismusgesinnung im Kleinwalsertal in Verbindung mit

Zukunftsorientierung und „Zukunftsfitness“

→ Im gesamten touristischen Angebot / Produkt des Kleinwalsertals

Deshalb wollen wir gemeinsam unseren Fokus auf diese Bereiche legen. Denn dann können wir nicht

nur die Betriebsnachfolgen und damit unsere Betten und touristischen Betriebe sichern, sondern unsere

Gäste mit besonderer Gastfreundschaft, Qualität, gelebter Tradition und einzigartigen Angeboten

überzeugen.

9.2 Alle Leistungspartner sind aktiv

Die Kleinwalsertal Tourismus eGen wird maßgeblich Projekte anstoßen, um die touristische Arbeit im Tal

und damit auch die Betriebsnachfolge zu attraktivieren, sei es mit der Tourismus Akademie Kleinwalsertal

zur Zukunftsfitness der Leistungspartner oder Angeboten und Tools für kleine Betriebe, wie einem

Programm zur einfachen und standardisierten Preiskalkulation.

Im Bereich des Produktmanagements sind insbesondere alle Infrastrukturanbieter, darunter die

Gemeinde Mittelberg, aber auch die Bergbahnen und Lifte im Kleinwalsertal in Abstimmung mit der

Kleinwalsertal Tourismus eGen gefordert, die Produkte zu forcieren. Gremien, wie der Qualitätsbeirat,

stellen die Qualität der Angebote sicher.

Mittels Pauschalen und Packages können Produkte nicht nur erlebbar, sondern auch buchbar gemacht

werden. Sie können die Zwischensaisonen beleben, Besonderheiten bieten oder mit Aktionen wie einem

Frühbucherrabatt hinterlegt werden. Hier sind vor allem alle Gastgeber in Zusammenarbeit mit der

Kleinwalsertal Tourismus eGen gefordert. Ohne sie fehlt die Buchbarkeit der Produkte und damit

Urlaubsthemen des Kleinwalsertals und so auch die Möglichkeit, diese für die Bewerbung zu nutzen.

29


Mit seinem Webshop ist das Kleinwalsertal bereits auf einem zukunftsorientierten, visionären Weg.

Das Funktionieren dieser Destinationsidee wird von der Buchbarkeit wichtiger Anbieter und damit

Leistungspartner aus dem Kleinwalsertal abhängig sein.

Zuletzt zeigt beispielsweise die Produktlinie Genuss mit der Genussregion Kleinwalsertaler Wild und

Rind, wie gut Angebotsmanagement und Vermarktung funktionieren kann, wenn sich Leistungspartner

verschiedener Bereiche mittels eines Vereins zusammen tun und gemeinsam engagieren. Auch sie

werden in Zukunft weiter gefordert sein, Maßnahmen voran zu treiben und umzusetzen, um den Erfolg

zu sichern.

Unsere Destinationsziele werden nur

WIR ALLE ZUSAMMEN

erreichen!

Literaturverzeichnis

Dziemba, O./Wenzel, E.: „Marketing 2020: Die elf neuen Zielgruppen – Wie sie leben,

was sie kaufen“, Campus, Frankfurt, 2009

Freyer, W.: Tourismusmarketing: Marktorientiertes Management im Mikro- und Makrobereich

der Tourismuswirtschaft, 5. Auflage, Oldenbourg, München, 2006

Meyer, A. / Davidson, J.H.: Offensives Marketing: Gewinnen mit POISE: Märkte gestalten –

Potenziale nutzen, Haufe Mediengruppe, Planegg, 2001

Ries, A., Trout, J.: Positioning, Wie Marken und Unternehmen in übersättigten Märkten

überleben, Verlag Franz Vahlen, München, 2012

30


Zielkatalog Kleinwalsertal 2013 – 2023

Zielphilosophie:

Basis aller Ziele ist die Stärkung der

Tourismusgesinnung im gesamten Kleinwalsertal

und an allen relevanten Schlüsselstellen!

I Destinations- und Wirtschaftsziele

Unterziel

was wollen wir bis

wann erreichen

Ergebnisindikatoren

woran messen wir

Zielwerte

für 2015/2018/2023

Schlüsselmaßnahmen

wichtigste Maßnahmen

Lead

wer ist verantwortlich

1

Das Kleinwalsertal ist 2023 eine der führenden Destinationen im europäischen Alpenraum

für alpin aktive Erholung. Die Marke Kleinwalsertal mit dem definierten Leistungsversprechen

und dem definierten Urlaubsgefühl sowie die Mission und Positionierung wird von uns allen im

Kleinwalsertal aktiv gelebt und ist für die Mehrheit der Gäste spürbar und erlebbar.

1.1 Unterziel Ab 2015 sind die touristischen Angebote des Kleinwalsertals auf die Marke ausgerichtet und für den Gast spürbar.

Ergebnisindikatoren Ergebnisindikator: Gästebefragung vor Ort (gestützte Abfrage) - Steigerung je drei Jahre um 2 %

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

- Gästebefragung 2015: mindestens 10 % der befragten Gäste nutzen Angebote, die aus der Marke

entwickelt wurden und bestätigen durch gestützte Abfrage, dass mindestens 2 der 5 für das

Leistungsversprechen definierten Werte für sie beim Urlaub im Kleinwalsertal spürbar sind.

- Gästebefragung 2018: mindestens 12 % der befragten Gäste nutzen Angebote, die aus der Marke

entwickelt wurden und bestätigen durch gestützte Abfrage, dass mindestens 3 der 5 für das

Leistungsversprechen definierten Werte für sie beim Urlaub im Kleinwalsertal spürbar sind.

- Gästebefragung 2023: mindestens 15 % der befragten Gäste nutzen Angebote, die aus der Marke

entwickelt wurden und bestätigen durch gestützte Abfrage, dass mindestens 4 der 5 für das

Leistungsversprechen definierten Werte für sie beim Urlaub im Kleinwalsertal spürbar sind.

Siehe hierzu Maßnahmen zu Punkt II Produktziele und Punkt IV Vermarktungsziele.

Kleinwalsertal Tourismus eGen und alle Leistungspartner

1.2 Unterziel 2015/2018/2023: Die für die Positionierung und Produktlinien notwendige Maßnahmen,

Programme und Infrastrukturen werden stetig umgesetzt. Dabei bringt das Kleinwalsertal

die Erhaltung des Naturraums und wichtige Umsetzung der Maßnahmen in Einklang.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Siehe hierzu II Produktziele

Siehe hierzu II Produktziele

Siehe hierzu Maßnahmen zu Punkt II Produktziele und Punkt IV Vermarktungsziele.

Gemeinde Mittelberg, Infrastrukturanbieter, Kleinwalsertal Tourismus eGen

1.3 Unterziel Das Kleinwalsertal hat in 5 bis 10 Jahren Innovationen im Bereich Gesundheitstourismus gesetzt.

Ergebnisindikatoren Umgesetzte Innovationen

Zielwerte

Siehe hierzu Punkt II Produktziele und II a) Produktziele Produktlinie "Gesund & Vital"

Schlüsselmaßnahmen Siehe hierzu Maßnahmen zu Punkt II Produktziele und II a) Produktziele Produktlinie "Gesund & Vital".

Lead

Leistungspartner in Zusammenarbeit mit der Kleinwalsertal Tourismus eGen

2

Wir Leistungspartner im Kleinwalsertal haben uns auf die Steigerung der Zunahme von

Nächtigungsgästen gegenüber den Tagesgästen konzentriert und dabei eine stetige jährliche

Steigerung der touristischen Wertschöpfung, der Nächtigungen, Ankünfte und Auslastung erzielt.

2.1 Unterziel Jährliche Steigerung der Gesamtnächtigungen der Destination.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Nächtigungszahlen

Basis 2012: 1.544.458 Nächtigungen; Zielwert 2015: Steigerung im Durchschnitt um 3,5 % mit einer

Schwankungsbreite von +/- 1 %. Anschließend jährliche Steigerung um mindestens 1 %.

Siehe hierzu alle Maßnahmen ab Punkt II Produktziele.

Wir alle

31


2.2 Unterziel Jährliche Steigerung der gesamten Ankünfte der Destination.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Ankünfte

Basis 2012: 292.781 Ankünfte; Zielwert: 2015: Steigerung im Durchschnitt um 4,5 % mit einer

Schwankungsbreite von +/- 1 %. Anschließend jährliche Steigerung um mindestens 1,5 %.

Siehe hierzu alle Maßnahmen ab Punkt II Produktziele.

Wir alle

2.3 Unterziel Jährliche Steigerung der durchschnittlichen Auslastung der Destination.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Durchschnittliche Auslastung

Basis 2012: 40,09 % durchschnittliche Jahresauslastung; Zielwert: 2015: Steigerung im Durchschnitt

um 1,5 % mit einer Schwankungsbreite von +/- 1 %

Siehe hierzu alle Maßnahmen ab Punkt II Produktziele Produktmanagement Kleinwalsertal Tourismus eGen:

Schaffung von attraktiven verkaufbaren Angeboten für längere Aufenthalte.

Wir alle

2.4 Unterziel Jährliche Steigerung der touristischen Wertschöpfung im Kleinwalsertal

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Wertschöpfungsberechnung

Noch offen, da mit Manova bzw. MCI Innsbruck abzuklären;

ggf. zusätzlich Preismonitoring durch Leistungspartnerbefragung.

2.5 Unterziel Als Basis: Das Kleinwalsertal hat seine Gästebettenanzahl über dem Wert von 10.000 Gästebetten

gehalten und etabliert. Dabei wurde Wert darauf gelegt, den bestehenden Mix von 2013 möglichst zu

erhalten, dennoch aber auch nötige gewerbliche Betten anzusiedeln.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Bettenanzahl; Anteil Privatbetten, gewerbliche Betten

Bis 2023: Erhalt von mindestens 80 % der bestehenden Privatbetten Stand 2013; 2018: Ansiedelung

von ca. 500 neuen Betten im gewerblichen Segment; 2023: Ansiedelung von weiteren 500 Betten im

gewerblichen Segment, jeweils vorzugsweise durch Investitionen und Erweiterungen heimischer Betriebe.

Für externe Investoren: 2014: Fertigstellung einer Verkaufsbroschüre und eines Masterplans

Schlüsselmaßnahmen Bez. Privatbetten: ab 2014: Tourismus Akademie Kleinwalsertal zur "Zukunftsfitness" der Leistungspartner; 2014:

Projekt standardisierte Preiskalkulation für Kleinbetriebe; mittelfristig: verschiedene Projekte zur Attraktivierung

des Tourismus für Betriebsnachfolge; Bez. gewerbliche Betten: Networking und konkrete Akquise von Investoren;

Aufstellen eines Masterplans für die Destination sowie einer Verkaufsbroschüre zur Überzeugung interessierter

Investoren. Planung der mittelfristigen Projekte 2014 im Qualitätsbeirat der Kleinwalsertal Tourismus eGen.

Lead

Qualitätsbeirat und Qualitätsmanagement Kleinwalsertal Tourismus eGen; Investoren und Masterplan:

Gemeinde Mittelberg

3

Das Kleinwalsertal zeichnet sich durch ein kontrolliertes Qualitätsniveau über die gesamte

Werte kette sowie insbesondere eine für den Gast in der gesamten Destination spürbare

Servicequalität und Gastfreundschaft aus.

3.1 Unterziel Die touristischen Leistungspartner zeichnen sich 2015 durch Identifizierung mit der Marke, insbesondere

durch das neu aufgesetzte Qualitätsmanagement, aus. Zusätzlich zu den Basisqualitätskriterien ist 2015

die Produktqualität pro Produktlinie eingeführt.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

32

a) Kriterienkatalog für die Basisqualität je Kernbereich und die Produktqualität je Produktlinie.

b) Anzahl der Betriebe aus jedem Kernbereich, die die Basisqualität erfüllen; Anzahl der Betriebe,

die jeweils die Produktqualität erfüllen.

a) 2013: die Basisqualität ist eingeführt und wird von mindestens 60 % der Genossenschaftsmitglieder

umgesetzt. 2015: die Produktqualitätskriterien je Produktlinie sind fixiert und eingeführt; ab 2015:

Weiterführung dieser Kriterien und regelmäßige Überprüfung bzw. Adaptierung.

b) 2015: die Anzahl der Basisqualitätsbetriebe und damit der Betriebe, die sich klar zum Thema

Markenqualität bekennen, ist auf 75 % je Kernbereich/Fachbereich der Genossenschaft und

damit Genossenschaftsmitglieder gestiegen.

a) Produktqualität: Erarbeitung und Fixierung in den Workshops zu den Produktlinien.

b) Basisqualität: Persönliche Akquise durch die Qualitätsmanagerin.

a) Kleinwalsertal Tourismus eGen

b) Mitglieder der Kleinwalsertal Tourismus eGen


3.2 Unterziel Ein effektives Qualitätsmanagement sichert das hohe Qualitätsniveau.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

a) Langfristige Sicherung der Stelle für Qualitätsmanagement bei der Kleinwalsertal Tourismus eGen;

Gremium für die Qualitätssicherung in der Kleinwalsertal Tourismus eGen.

b) Anzahl der getätigten Schulungen/Beratungen pro Jahr. Aufbau einer Wissensplattform.

a) Eine Stelle für Qualitätsmanagement ist bei der Kleinwalsertal Tourismus eGen langfristig gesichert.

Sie überprüft und berät stichprobenartig Betriebe - mit entspr. Dokumentation. Der geschaffene

Qualitätsbeirat der Genossenschaft unterstützt hierbei bei Bedarf.

b) Ab 2013 sind pro Jahr 100 Leistungspartner im Bereich Feratel geschult. Zielwert 2015: 200 individuell

geschulte Leistungspartner; 2014: Umsetzung einer Wissensmanagementplattform im Rahmen des

neuen Intranets für Leistungspartner.

a) 2014 & 2015: monatliche Check Ups von mindestens 3 Betrieben mit

entsprechender Dokumentation durch die Qualitätsmanagerin.

b) Entwicklung und Umsetzung der Wissensmanagementplattform;

gezielte Schulungsoffensiven in den Nebensaisonzeiten.

a) Qualitätsbeirat & Kleinwalsertal Tourismus eGen

b) Kleinwalsertal Tourismus eGen

4

Wir, die Destination Kleinwalsertal, haben unsere Abhängigkeit von nur einem Markt reduziert.

Der Gästemix besteht aus Gästen aus bereits 2013 etablierten Quellmärkten sowie neuen

definierten nationalen und internationalen Märkten.

4.1 Unterziel Dies ist bereits 2015, stärker 2018, durch einen Nächtigungszuwachs und eine Auslastungssteigerung in

den definierten Märkten messbar und damit auch in der Wertschöpfung für alle Leistungspartner spürbar.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

a) Nächtigungssteigerungen nach Märkten

b) Auslastungssteigerungen nach Märkten

siehe hierzu Bereich "Vermarktungsziele"

Siehe hierzu Maßnahmen Punkt II - Punkt IV.

Wir alle

5

Die Destination Kleinwalsertal hat sich als Urlaubsregion mit Angeboten über das ganze Jahr

in seinen Zielmärkten etabliert und bietet 365 Tage verschiedene Angebote zur alpin aktiven

Erholung - vom Skiurlaub bis zur Wellnessauszeit im November.

5.1 Unterziel 2015 ist gemeinsam mit Leistungspartnern erreicht, entsprechend der Vision und Positionierung 365

Tage Angebote zu bieten. Nicht jeder Gastgeber und Leistungspartner muss 365 Tage geöffnet haben,

sondern verschiedene Spezialisierungen ermöglichen unterschiedliche Öffnungszeiten und Angebote,

die von der Kleinwalsertal Tourismus eGen beworben werden können.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Angebotsspektrum

2015: Die Kleinwalsertal Tourismus eGen hat erste buchbare Angebote mit den Leistungspartnern

in den Nebensaisonen umgesetzt. 2018: Zu allen Saisonzeiten kann die Kleinwalsertal Tourismus eGen

mindestens ein buchbares Angebot bewerben.

Produktentwicklung / Angebote auf Destinationsebene insbesondere in den Bereichen

"Gesund & Vital" und "Genuss". → siehe hierzu auch Maßnahmen zu Punkt I, 5.3

Leistungspartner in Zusammenarbeit mit der Kleinwalsertal Tourismus eGen

5.2 Unterziel 2018 haben gezielte Vertriebs- und Vermarktungsmaßnahmen zu den Angeboten der definierten

Produktlinien erreicht, dass das Kleinwalsertal in seinen Kernmärkten größtenteils als Destination

wahrgenommen wird, die das ganze Jahr attraktive Urlaubsmöglichkeiten bietet.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Marktbefragung in den Kernmärkten

2015: Erhebung der Basiswerte in der geplanten Quellmarktbefragung. Danach Definition der Zielwert

(hier noch mit "xx" versehen"). 2018: mindestens xx % der Gesamtmenge der Befragten und mindestens

xx % der Befragten, die das Kleinwalsertal kennen oder dort schon Urlaub gemacht haben, sehen das

Kleinwalsertal als Mehrsaisonendestination; 2023: mindestens xx % der Gesamtmenge der Befragten

und mindestens xx % der Befragten, die das Kleinwalsertal kennen oder dort schon Urlaub gemacht

haben, sehen das Kleinwalsertal als Mehrsaisonendestination.

Siehe hierzu Maßnahmen zu Punkt IV Vertriebsziele und Punkt IV Vermarktungsziele.

Kleinwalsertal Tourismus eGen

33


5.3 Unterziel Die Neben- und Zwischensaisonen sind gestärkt, was sich an der stetig steigenden Auslastung in

diesen Saisonzeiten zeigt.

Ergebnisindikatoren

Auslastung in Neben- und Zwischensaison (z.B. Jänner- und Märzloch, April/Mai/Juni, November)

Zielwerte 2018: Auslastungssteigerung in der Neben- und Zwischensaison um 1 % im Vgl. zu 2013;

2023: Auslastungssteigerung in der Neben- und Zwischensaison um 3 % im Vgl. zu 2013. Basiswerte 2013:

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Aktion Frühbucherrabatt für die Zwischensaisonszeiten Jänner und März 2014, Produkt "Testskiwochen"

im Rahmen der Ski Pauschalen in der zweiten Märzhälfte 2014; neues Angebot Walser Wellness im Frühjahr

und Herbst 2014; Attraktivierung Ostern 2014: "Winter auf den Bergen - Frühjahr im Tal" mit entsprechenden

Gästeprogrammen; Attraktivierung Juni 2014: Walser GenussTage: mittel- bis langfristig weitere Angebote.

Kleinwalsertal Tourismus eGen in Zusammenarbeit mit Leistungspartnern

II Produktziele

a) Produktziele allgemein

1

In der Destination Kleinwalsertal sind die im Strategiekonzept definierten Produktlinien gemäß

ihrer Priorisierung mit buchbaren Produkten, Infrastrukturangeboten und verbindlichen Produktqualitätskriterien

sowie dem Funktionieren der Dienstleistungskette entwickelt.

1.1 Unterziel Entwicklung Produktqualitätskriterien pro Produktlinie; Entwicklung von buchbaren Packages für die

Produktlinien; Impulse zur Generierung von Partnern, vorrangig in Form von Gastgeberbetrieben, die

sich am Package beteiligen

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

a) Gewährleistung der Produktqualitätskriterien

b) Anzahl der Packages pro Produktlinie

c) Anzahl der beteiligten Gastgeberbetriebe je Produktlinie / Package

a) 2015: Die Produktqualitätskriterien je Produktlinie sind fixiert und eingeführt;

ab 2015: Weiterführung dieser Kriterien und regelmäßige Überprüfung bzw. Adaptierung.

b) Ab 2015: mindestens 3 Packages pro Produktlinie

c) 2015: In den Leitproduktlinien "Gesund & Vital", "Alpiner Bergsommer" und "Ski Alpin" jeweils

mindestens 20 % der

Gesamtbetriebe bzw. der Gesamtgastgeberbetten als Partnerbetriebe.

a) Produktqualität: Erarbeitung und Fixierung in den Workshops zu den Produktlinien.

b) Umsetzung mit buchbaren Destinationsangeboten in allen Produkten

c) Produkthandbuch der Kleinwalsertal Tourismus eGen mit allen Produktlinieninformationen zur

Teilnahme erscheint halbjährlich; verstärkte persönliche Akquise durch die Produktmanager der

Kleinwalsertal Tourismus eGen.

a) Kleinwalsertal Tourismus eGen in Zusammenarbeit mit Leistungspartnern

b) Kleinwalsertal Tourismus eGen in Zusammenarbeit mit Leistungspartnern

c) Gastgeberbetriebe

1.2 Unterziel Entwicklung von kostenpflichtigen, markenkonformen, regelmäßigen Wochenprogrammen pro Produktlinie

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Wöchentliches Gästeprogramm

2015: Alle definierten Produktlinien enthalten pro Saison ein wöchentlich wiederkehrendes

Gästeprogramm (On Top-Erlebnisse).

Entwicklung und Weiterentwicklung der Programme durch die Kleinwalsertal Tourismus eGen

gemeinsam mit Leistungspartnern wie GenussRegion, Bergschule, Skischulen etc.

Kleinwalsertal Tourismus eGen in Zusammenarbeit mit Leistungspartnern

34


2

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Das Kleinwalsertal hat als Angebot für seine Gäste Schlechtwetterprogramme

und eine Schlechtwettereinrichtung umgesetzt.

In Betriebnahme der Einrichtung

Sommer 2014: Umsetzung Maßnahmen Schlechtwetterprogramme;

Ende 2014: Fertigstellung Masterplan Schlechtwettereinrichtung.

Erarbeitung eines Masterplans inklusive Finanzierungs- und Umsetzungsmöglichkeiten.

Kleinwalsertal Tourismus eGen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Mittelberg

a) Produktziele "Gesund & Vital"

1

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Die Destination Kleinwalsertal ist DAS Erholungs- und Vitalzentrum der österreichischen Alpen.

Marktbefragung: Imagewerte rund um Gesundheits- und Erholungsurlaub.

2015: Erhebung der Basiswerte in der geplanten Quellmarktbefragung. Danach Definition der Zielwerte.

Siehe hierzu alle Maßnahmen unter Punkt II b Produktziele Produktlinie "Gesund & Vital"

Wir alle

2

Die Produktentwicklung gemäß der im Strategiepapier aufgezeigten Säulen

"Erholung & Vitalität", "Gesunderhaltung" und "Wellness" ist umgesetzt und

wird von zahlreichen Anbietern im Kleinwalsertal aktiv getragen.

2.1 Unterziel Die notwendigen Infrastrukturneuanschaffungen bzw. -verbesserungen in Form von

natürlichen Erholungsoasen sind umgesetzt.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Umgesetzte Infrastruktur

Bis 2015: Flächendeckende Umsetzung der Bööchle und Güütschle am Walser Omgang; Umsetzung

des Themas Wasser mit dem "Wasserschloss"; Einrichtung von Vital-Wanderausgangspunkten in allen

drei Orten; Entwicklung und Umgestaltung des Kurparks zu einem "Vital- und Gesundheitspark", der

die sieben Säulen der Gesundheit thematisiert. 2018 bzw. 2023: Weitere Infrastrukturmaßnahmen

sind im Rahmen der Produktentwicklung zu definieren.

Erstellung des Maßnahmenplans 2014 & 2015 durch die Kleinwalsertal Tourismus eGen in Abstimmung

mit der Gemeinde Mittelberg. Sicherstellung der Umsetzung; Entwicklung weiterer Maßnahmen in

Workshops gemeinsam mit Leistungspartnern.

Gemeinde Mittelberg

2.2 Unterziel Stetige Steigerung der Anzahl der Partnerbetriebe, die Angebote im Rahmen der Produktlinie

"Gesund & Vital" (inkludiert das Thema Lebensfeuer) bieten.

Ergebnisindikatoren

a) Anzahl der Gastgeberbetriebe

b) Anzahl der weiteren Leistungspartner

Zielwerte a) Ausgangsbasis 2013 23 Betriebe mit insgesamt 1.560 Betten (15,29 % der Gesamtbetten). Zielwert 2015: 20 %.

b) Zielwert 2015: 20 Leistungspartner

Schlüsselmaßnahmen

Lead

a) Leistungspartnerakquise durch die Kleinwalsertal Tourismus eGen; Angebote zum Kennenlernen der

Programme für die Leistungspartner, gemeinsame Workshops zur Erarbeitung, wie jeder das Thema

"Gesund & Vital" bei sich individuell umsetzen kann.

b) Leistungspartnerakquise durch die Kleinwalsertal Tourismus eGen; Angebote zum Kennenlernen der

Programme für die Leistungspartner, gemeinsame Workshops zur Erarbeitung, wie jeder das Thema

"Gesund & Vital" bei sich individuell umsetzen kann.

a) Kleinwalsertal Tourismus eGen und alle Gastgeber

b) Kleinwalsertal Tourismus eGen und Leistungspartner

35


c) Produktziele "Alpiner Bergsommer"

1

Das Kleinwalsertal zeichnet sich durch ein natürliches Wanderwegenetz in mittleren und

alpinen Lagen aus, welches sich in einem Top-Zustand befindet.

1.1 Unterziel Die notwendingen finanziellen Mittel zur Infrastrukturerhaltung im Mindestmaß Stand Sommer 2013

werden nicht zugunsten anderer Aufwendungen im unverträglichen Maße gekürzt.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Finanzplanung Tourismusbudget Gemeinde Mittelberg

Mindestens Erhalt Stand 2013 unter Anpassung mittelfristige Finanzplanung Gemeinde

Finanzplanung Tourismusbudget Gemeinde Mittelberg

Gemeinde Mittelberg

1.2 Unterziel Regelmäßige Instandhaltung und Wartung zu Beginn der Sommersaison auf Basis eines

3-5 Jahres-Plans der Gemeinde Mittelberg.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Zustand der Wanderwege; vorgelegter Plan der Gemeinde

Zustand der Wanderwege; vorgelegter Plan der Gemeinde

Planung (bis spätestens März eines jeden Jahres) und Instandhaltung.

Gemeinde Mittelberg

2

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Das Angebot "Grenzenlos Wandern - Bergbahnticket inklusive" ist auch weiterhin

ausschließlich den Nächtigungsgästen im Kleinwalsertal und in Oberstdorf vorbehalten.

Exklusivität des Angebots für die Destinationen Oberstdorf und Kleinwalsertal

2015, 2018 und 2023: Keine Erweiterung des bestehenden Inklusiv-Angebots auf andere

Gemeinden/Destinationen.

Vertragsfixierung zwischen den Gemeinden Oberstdorf und Mittelberg und den

Sommerbergbahnen Oberstdorf / Kleinwalsertal.

Kleinwalsertal Tourismus eGen / Gemeinde Mittelberg / Sommerbergbahnen Kleinwalsertal

3

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Das Spielraumkonzept Kleinwalsertal ist umgesetzt.

Umsetzung der Maßnahmen

Gesamtumsetzung 2018 abgeschlossen.

Ab 2014: Gemeinsame Definition der Gemeinde Mittelberg und Kleinwalsertal Tourismus eGen,

was wann umgesetzt werden soll sowie folgende Planung und Umsetzung.

Maßnahme: Kinderbetreuung ganzjährig / Kinderhaus.

Kleinwalsertal Tourismus eGen in Abstimmung mit der Gemeinde Mittelberg

c) Produktziele "Ski alpin"

1

Das Kleinwalsertal zeichnet sich durch ein zusammenhängendes, durchgehend befahrbares,

schneesicheres Skigebiet mit nur einer gültigen Gesamtkskikarte aus.

1.1 Unterziel Bergbahngesellschaften, Gemeinde Mittelberg und Kleinwalsertal Tourismus eGen haben gemeinsam

Konzepte für die benötigten Skiwege, Skiverbindungen und Bahnen, entwickelt und diese umgesetzt.

Ergebnisindikatoren

Umsetzung der benötigten Skiwege, Skiverbindungen und Bahnen

Zielwerte Zeithorizont abhängig von Entscheidung zu bestehenen Flächen im Skigebiet Ifen (Natura 2000).

Je nach Entscheidung Erstellung Gesamtkonzept oder Hinterfragen Positionierung Ski alpin im Winter.

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Gesprächsbereitschaft auf Seiten aller beteiligten Partner; die Kleinwalsertal Tourismus eGen koordiniert

Termine mit den beteiligten Partnern, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Bergbahngesellschaften, Liftbetreiber, Gemeinde Mittelberg

36


1.2 Unterziel Talweit sind wichtige Maßnahmen der technischen Beschneiung zur Sicherstellung der Schneesicherheit

insbesondere auf den Verbindungswegen für das zusammenhängende Skigebiet umgesetzt.

Ergebnisindikatoren - -

Zielwerte Zeithorizont abhängig von Entscheidung zu bestehenen Flächen im Skigebiet Ifen (Natura 2000).

Je nach Entscheidung Erstellung Gesamtkonzept oder Hinterfragen Positionierung Ski alpin im Winter.

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Gesprächsbereitschaft auf Seiten aller beteiligten Partner; die Kleinwalsertal Tourismus eGen koordiniert

Termine mit den beteiligten Partnern, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Bergbahngesellschaften, Liftbetreiber, Gemeinde Mittelberg

1.3 Unterziel Abschaffung der einzelnen Tagesskikarten durch die Liftbetreiber und Bergbahngesellschaften

mit Fertigstellung der Umsetzung "Gesamtskigebiet".

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Tarife & Kartenpreise der Skipassgemeinschaft Oberstdorf/Kleinwalsertal sowie der einzelnen

Bergbahngesellschaften und Liftbetreiber

Einführung bei fertiger Umsetzung Gesamt-Skigebiet.

Abschaffung der einzelnen Tagestickets an allen Bahnen und Liften.

Bergbahngesellschaften, Liftbetreiber

2

Saisonzeiten u. Start und Ende der Wintersaison werden in der Destination gemeinsam

und rechtzeitig pro Jahr festgelegt.

2.1 Unterziel Mindestens 1 Jahr im Voraus werden die Saisongestaltungen in der Kleinwalsertal Tourismus eGen

Mitgliederversammlung diskutiert und festgelegt.

Ergebnisindikatoren - -

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Jährliche fixierte Festlegung ab Wintersaison 2014/15 im Rahmen der Mitgliederversammlung

der Kleinwalsertal Tourismus eGen.

Integration in die Mitgliederversammlung, die jeweils im Dezember des Jahres stattfindet und

dort Fixierung für den darauffolgenden Winter.

alle Mitglieder der Kleinwalsertal Tourismus eGen

2.2 Unterziel Das Kleinwalsertal einigt sich auf einen fixen Start- und Endtermin der Wintersaison, der,

unabhängig von Ostern, langfristig (mindestens 5 Jahre) eingehalten wird.

Ergebnisindikatoren - -

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

2015: Fixierung ist vorgenommen und wird umgesetzt; 2018: ggf. Adaption bezüglich Starttermin bei

entsprechender Entwicklung der Gebiete, insbesondere in Bezug auf technische Beschneiung.

Integration und Entscheidungsfindung in den Gremien der Kleinwalsertal Tourismus eGen

(Aufsichtsrat, Fachausschüsse, Generalversammlung).

Gremien der Kleinwalsertal Tourismus eGen

3

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Das Kleinwalsertal hat in die Modernisierung der Liftanlagen, die nicht mehr

heutigem Standard entsprechen, investiert.

Umsetzung der Maßnahmen

Modernisierung idealerweise in 5 Jahren abgeschlossen.

Umsetzung der Maßnahmen

Bergbahngesellschaften und Liftbetreiber

37


4

Das Kleinwalsertal zeichnet sich durch ein Winter-Infrastrukturangebot für alle Generationen

mit Winterwanderwegen, Loipen, Rodelbahnen, Skirouten etc. auf allen 3 Lagen aus, welches

sich in einem Top-Zustand befindet.

Unterziel Die notwendigen finanziellen Mittel zur Infrastrukturerhaltung im Mindestmaß Stand Winter 2012/13

werden nicht zugunsten anderer Aufwendungen im unverträglichen Maße gekürzt → Mindesterhalt der

bestehenden Winterwanderwege und Loipen, ggf. Erweiterung nach Bedarf.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Finanzplanung Tourismusbudget Gemeinde Mittelberg

Mindestens Erhalt Stand 2013 unter Anpassung mittelfristige Finanzplanung Gemeinde.

Erweiterungen durch weitere Anbieter, z.B. Naturrodelbahn in Liftnähe.

Umsetzung der Maßnahmen. Eine Chance wird in einer Naturrodelbahn in Bahn- /Liftnähe gesehen.

Gemeinde Mittelberg; Bergbahngesellschaften und Liftbetreiber

e) Produktziele "Genuss"

1

Das Kleinwalsertal hat sich als GenussRegion Kleinwalsertaler Wild und Rind etabliert und

Genussinitiativen unter diesem Dach gebündelt. Dabei wurde die Anzahl der Partner und

Anbieter im Tal zur Flächendeckung gesteigert, immer unter der Prämisse, dass die hohen

Qualitätsstandards erfüllt werden und erhalten bleiben.

1.1 Unterziel Kompetenzsicherung und Erhalt der Partner aus den Bereichen Landwirtschaft, GenussWirte,

Produzenten, Veredler und Jäger.

Ergebnisindikatoren - -

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen - -

Lead

Basiswert 2013: 15 Landwirte, 14 GenussWirte, 3 Produzenten und Veredler, 7 Jäger

Verein "GenussRegion Kleinwalsertaler Wild & Rind"

1.2 Unterziel Kooperation mit den Initiativen "Önsche Walser Chuche" und "Walser Buura".

Ergebnisindikatoren - -

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

2014: Die Initiative "Önsche Walser Chuche" ist unter dem Dach der GenussRegion gebündelt; 2015: Die

Mitgliederanzahl der Walser Buura beim Verein GenussRegion Kleinwalsertal ist von 50 % auf 70 % gestiegen.

Initiieren der Gespräche und Bewerbung von Mitgliedern.

Verein "GenussRegion Kleinwalsertaler Wild & Rind" in Zusammenarbeit mit der

Kleinwalsertal Tourismus eGen

1.3 Unterziel Forcierung der Lizenzierung der Walser Produkte im Rahmen der GenussRegion.

Ergebnisindikatoren - -

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Forcierung der Lizenzierung der Walserprodukte im Rahmen der GenussRegion.

Forcierung der Lizenzierung der Walser Produkte im Rahmen der GenussRegion;

Verein "GenussRegion Kleinwalsertaler Wild & Rind" in Zusammenarbeit mit der

Kleinwalsertal Tourismus eGen

1.4 Unterziel Umsetzung der ersten GenussRegion mit mehreren ausgezeichneten GenussHütten.

Ergebnisindikatoren - -

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

2015: mindestens 3 ausgezeichnete GenussHütten.

Kriterienerarbeitung und -fixierung gemeinsam mit der GenussRegion Österreich,

Umsetzungsgespräche und Unterstützung bei der Umsetzung der interessierten Hütten.

Verein "GenussRegion Kleinwalsertaler Wild & Rind" in Zusammenarbeit mit der

Kleinwalsertal Tourismus eGen und Hüttenbetreibern

38


1.5 Unterziel Vertrieb von GenussProdukten in GenussLäden bzw. Integration von GenussRegalen im Handel.

Ergebnisindikatoren - -

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

2015: 2 Betriebe

Initiieren von Gesprächen und Umsetzungen im Handel.

Verein "GenussRegion Kleinwalsertaler Wild & Rind" in Zusammenarbeit mit der

Kleinwalsertal Tourismus eGen und Handelsbetrieben

2

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Wir zeichnen uns durch eine hohe gastronomische Qualität im Tal und am Berg aus.

Im Rahmen der Gästebefragung

Kein Zielwert definiert

Entsprechender Einkauf durch die Gastronomiebetreiber sowie kooperative

Zusammenarbeit mit den Anbietern heimischer Produkte.

Gastronomiebetreiber im Tal und am Berg

3

Das Kleinwalsertal profitiert von einer starken Kooperation mit anderen

österreichischen GenussRegionen und nutzt hierbei intensiv Synergien.

Ergebnisindikatoren - -

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Kein Zielwert definiert

Umsetzung eines Events "Wandersaisonseröffnung Österreich im Kleinwalsertal" gemeinsam mit dem

österreichweiten Dachmarketing der GenussRegion und integriert in die Walser GenussTage im Juni 2014.

Verein "GenussRegion Kleinwalsertaler Wild & Rind" in Zusammenarbeit mit Kleinwalsertal Tourismus eGen

und GenussRegion Österreich

f) Produktziele "Bike"

1

Das Kleinwalsertal hat die in den Produktentwicklungsworkshops Bike 2013/14

beschlossene Infrastruktur umgesetzt.

1.1 Unterziel Ein offiziell ausgewiesenes und beschildertes Bike-Streckennetz ist fertig gestellt.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Fixierte Grundstücksverhandlungen und Verträge sowie Beschilderung

2015: fertige Umsetzung.

Grundstücksverhandlungen, Beschilderung.

Grundstückseigentümer; Gemeinde Mittelberg

1.2 Unterziel Ein Bikepark mit neuen Trails und einem Bikeparcours ist entwickelt und gebaut.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Gebaute Trails und Bikepark

2015: Fertigstellung eines Trails und Umbau des Bikeparcours zu einem Pumptrack

inklusive Verlegung in Ortsnähe. 2018: fertige Gesamtumsetzung.

Abhängig von Grundstücksverhandlungen; Planung, Budgetierung, Umsetzung.

Gemeinde Mittelberg in Zusammenarbeit mit der Kleinwalsertal Tourismus eGen

2

Das Kleinwalsertal hat durch entsprechende Wegeleitung und Schaffung von

Bikestrecken / Trails, die Kanalisierung von Bikern erzielt.

Ergebnisindikatoren Fertig gestelltes Bike-Kerngebiet.

Zielwerte Abhängig von Erreichen der Ziele 1.1 und 1.2

Schlüsselmaßnahmen Siehe hierzu Maßnahmen unter 1.1 und 1.2

Lead

Gemeinde Mittelberg in Zusammenarbeit mit der Kleinwalsertal Tourismus eGen

39


III Qualitäts- und Wissensmanagementziele

1

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Das Kleinwalsertal ist DIE gastfreundlichste Tourismusregion in Vorarlberg. Um dies zu erreichen

haben wir gemeinsam spezielles Augenmerk auf die qualifizierten und engagierten Mitarbeiter

(fachliches und regionales Wissen, Unterkunft, Entlohnung, etc.) gelegt.

Gästebefragung und Vergleich mit den anderen Destinationen in Vorarlberg (Beurteilung

Gastfreundschaft, Wert der Wiederbesuchs- und Weiterempfehlungsrate) + Befragung der

Angestellten in Tourismusbetrieben im Kleinwalsertal: Mitarbeiterzufriedenheit

Gästebefragung 2018: Nummer 1 in Vorarlberg in Sachen Gastfreundschaft:

Mitarbeiterbefragung Tourismusangestellte: 2015 Basiszielwerterhebung.

Umsetzung dieser Projekte 2014/2015: Tourismus Akademie Kleinwalsertal;

Projekt Personalhaus/-wohnungen für Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter; weitere

Projekte zum Gewinnen von Mitarbeitern und Stärkung der Tourismusgesinnung werden

im Qualitätsbeirat der Kleinwalsertal Tourismus eGen 2014 definiert.

Wir alle

2

Zur Sicherung der Basisqualität können im Kleinwalsertal ausschließlich jene touristischen

Anbieter und Genossenschaftsmitglieder an Produkten und Marketingkooperationen der

Kleinwalsertal Tourismus eGen teilnehmen, die die Basisqualitätskriterien erfüllen.

Ergebnisindikatoren Siehe hierzu "Destinations- und Wirtschaftsziele", Punkt 3.1

Zielwerte Siehe hierzu "Destinations- und Wirtschaftsziele", Punkt 3.1.

Schlüsselmaßnahmen Siehe hierzu Maßnahmen unter "Destinations- und Wirtschaftsziele", Punkt 3.1

Lead

Kleinwalsertal Tourismus eGen

3

Die im Kleinwalsertal gebotene Infrastruktur zeichnet sich durch eine hohe Qualität

und professionelle Wartung aus.

Ergebnisindikatoren TÜV-Siegel bzw. grundlegende Sicherheitszertifikate; Wartungen / Überprüfung durch den Qualitätsbeirat

Zielwerte - -

Schlüsselmaßnahmen - -

Lead

Gemeinde Mittelberg und alle Infrastrukturanbieter / Qualitätsbeirat

4

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Der Kleinwalsertaler Handel zeichnet sich durch Regionalität, Qualität und auf die Zielgruppen

abgestimmte Produkte aus (spezialisiertes lokales Sortiment) und forciert Kooperationen

zwischen Handel und Gastgebern bzw. der Kleinwalsertal Tourismus eGen.

Umsetzung von lokalen / regionalen Produkten im Handel.

2015: Umsetzung in mindestens 30 % der Geschäfte.

Integration von lokalen / regionalen Produkten im Angebotssortiment

Handel Kleinwalsertal

40


IV Vertriebsziele

1

Das Kleinwalsertal hat als eine der ersten Urlaubsdestinationen im Alpenraum neue

Maßstäbe in der Online-Buchbarkeit von allen Urlaubsleistungen gesetzt und trägt damit

maßgeblich zur Steigerung der Nächtigungen und Wertschöpfung in der Destination bei.

1.1 Unterziel Ein Destinationswebshop mit umfassenden Warenkorbsystem und Buchbarkeit möglichst

vieler touristischer Leistungen ist umgesetzt und stetig weiterentwickelt.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

a) Buchbarkeit der Hauptleistungspartner "Sommer und Winter": Anzahl der buchbaren

Partner aus den Bereichen Bergschule, Skischulen, Sportfachhandel, Wanderangebote

b) Buchbarkeit der Gastgeberbetriebe: Anzahl der buchbaren Gastgeberbetriebe

c) Buchbarkeit der Packages: alle angebotenen Destinationspackages sind online buchbar

a) 2015: 60 % der Partner aus jedem Bereich sind online buchbar.

b) Stand der buchbaren Gastgeberbetriebe 2013: 20 % der im Destinationssystem Feratel vertretenen

Gastgeberbetriebe. 2015: 40 % der im Destinationssystem Feratel vertretenen Gastgeberbetriebe.

c) 2015: Je Produktlinie sind 3 Packages online buchbar.

Schlüsselmaßnahmen a) Schulungsangebot im Rahmen der Tourismus Akademie Kleinwalsertal im Akademiejahr 2013/14

mit dem Schwerpunkt Online Buchbarkeit & Online Vertrieb; persönliche und direkte Akquise von

Partnern durch die Qualitätsmanagerin.

b) Schulungsangebot im Rahmen der Tourismus Akademie Kleinwalsertal im Akademiejahr 2013/14

mit dem Schwerpunkt Online Buchbarkeit & Online Vertrieb; weitere Einzelschulungen durch die

Kleinwalsertal Tourismus eGen.

c) Basiskriterium zur Teilnahme an Packages: Online Buchbarkeit; Umsetzung auf dem Webshop

Kleinwalsertal.

Lead

a) Betreffende Leistungspartner; Kleinwalsertal Tourismus eGen

b) Gastgeber

c) Kleinwalsertal Tourismus eGen in Zusammenarbeit mit Leistungspartnern

1.2 Unterziel Die Kleinwalsertal Tourismus eGen hat ihre Erlöse durch Buchungsprovisionen jährlich gesteigert.

Ergebnisindikatoren

Es liegen 10 % Buchungsprovision bei den Gastgeberbetrieben und 8 % Buchungsprovision für

Genossenschaftsmitglieder zu Grunde. Für weitere Leistungspartner gilt ein Provisionssatz von 12 %.

Zielwerte Erlöse durch Buchungsprovisionen 2012: 15.000 € . 2013: 20.000 €, 2014: 27.000 €, 2015: 45.000 €.

Hinweis für Ziel 2015: Grundlage ist die Verdoppelung der Buchungen von Gastgeberbetrieben von

einem Umsatz von 150.000 € pro Jahr auf 300.000 € pro Jahr. Außerdem liegt ein geplanter Umsatz

der weiteren Leistungspartner von 187.500 € pro Jahr für 2015 zu Grunde.

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Intensives Online Marketing; attraktive buchbare Produkte.

Kleinwalsertal Tourismus eGen

1.3 Unterziel Steigerung der im Destinationssystem Feratel Deskline hinterlegten aktiven Gastgeberbetriebe,

welche die Online-Buchung auf der eigenen Homepage anbieten.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Homepages der Gastgeberbetriebe aus dem Kleinwalsertal

Basiswert 2013: 32 Betriebe, 2015: 50 Betriebe.

Tourismus Akademie Kleinwalsertal 2013/14; Schulungsangebot; Angebot Integration System Feratel.

Gastgeber in Zusammenarbeit mit der Kleinwalsertal Tourismus eGen

1.4 Unterziel Über eine gemeinsame Vorarlberger Vertriebsorganisation zieht das Kleinwalsertal an einem Strang

und verhandelt gemeinsam Provisionen und Systemanbindungen mit Reisevertriebsportalen.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Entstehen einer e-Booking-Genossenschaft auf Vorarlberg Ebene;

Beteiligung Gastgeberbetriebe (insbesondere Hotels, gewerbliche) aus dem Kleinwalsertal

2015: gegründete E-Booking eGen. 80 % der gewerblichen Betriebe aus dem Kleinwalsertal

sind Mitglieder, so dass die E-Booking e Gen die Verhandlungen führen kann.

Aktive Mitarbeit durch Kleinwalsertal Tourismus eGen und Fachausschuss b) bei der

Entwicklung der e-booking eGen.

Fachausschuss b) in Zusammenarbeit mit der Kleinwalsertal Tourismus eGen

41


2

Die Leistungspartner im Kleinwalsertal haben gemeinsam mit der Kleinwalsertal Tourismus eGen

den Bereich Offline-Vertrieb durch die Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern und Incomern,

insbesondere zum Markteintritt in den neuen definierten Märkten, gestärkt.

2.1 Unterziel Für die B2B Bearbeitung der definierten neuen internationalen Märkte stellen gewerbliche Betriebe

ausreichend verkaufbare Kontingente zur Verfügung.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Ist je nach Markt in einzelnen Workshops zu den Märkten mit den Leistungspartnern zu definieren

Ist je nach Markt in einzelnen Workshops zu den Märkten mit den Leistungspartnern zu definieren.

2015: Organisation von Vertriebsworkshops mit relevanten Partnern; ab 2016: Organisation von

Incomer-Reisen ins Tal zu den Hotels.

Lead Gastgeber; Kleinwalsertal Tourismus eGen in Zusammenarbeit mit Fachausschuss b)

2.2 Unterziel Bei der Kleinwalsertal Tourismus eGen ist eine Stelle "Salesmanager" für die B2B Bearbeitung

der Märkte eingerichtet.

Ergebnisindikatoren - -

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

2015: Stelle Salesmanagement ist eingerichtet.

2015: Stelle Salesmanagement ist eingerichtet.

Kleinwalsertal Tourismus eGen

2.3 Unterziel Leistungspartner aus dem Tal vertreten gemeinsam das Kleinwalsertal auf relevanten

touristischen Vertriebsmessen

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Anzahl der Messen

Lead Fachausschuss b)

2015: Präsentation des Kleinwalsertals auf zwei Messen.

Abfrage und Teilnehmerakquise, Planung Vertriebsmessen 2015; gemeinsame Organisation.

2.4 Unterziel Der Direktverkauf der Kleinwalsertal Tourismus eGen (Telefon, vor Ort) ist gestärkt.

Die Organisation hat sich von der Vermittlung von Leistungen zum aktiven Verkauf entwickelt.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Buchungen → Steigerung Qualität & Quantität

Basiswert 2012: 98. Zielwert 2015: 200 Buchungen.

Umfassende Schulungsreihe zum aktiven Verkauf für die Abteilung Kundenservice

der Kleinwalsertal Tourismus eGen 2014.

Kleinwalsertal Tourismus eGen

2.5 Unterziel Ausbau externer Kooperationen unter Einbindung von Leistungspartnern vor Ort.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Durchgeführte Kooperationen, Neuakquise von Kooperationspartnern, Salesveranstaltungen der

Kooperationspartner im Tal; buchbare Packages, generierte Buchungen

2014: Fixierung einer neuen Kooperation mit einem starken Partner aus der Sportartikelbranche;

2015: Organisation von Salesveranstaltungen dieses Partners im Kleinwalsertal. Bis 2015: Partnergemeinde

Gespräche mit möglichen Partnern; Fixierung eines mittelfristigen Kooperationsvertrags

Kleinwalsertal Tourismus eGen + weitere Leistungspartner;

zum Thema Partnergemeinde: Gemeinde Mittelberg

3

Die angebotenen markenspezifische Produkte des Kleinwalsertals sind auf die

Vertriebskanäle abgestimmt.

Ergebnisindikatoren - -

Zielwerte - -

Schlüsselmaßnahmen - -

Lead

Kleinwalsertal Tourismus eGen

42


V Vermarktungs- und Kommunikationsziele

1

Unterziel

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Wir, die Destination Kleinwalsertal, haben unsere Nächtigungen und Ankünfte

aus den definierten Märkten gesteigert.

Steigerung in den bestehenden Märkten, Aufbau von Zukunfts- und Hoffnungsmärkten.

Entwicklung Nächtigungen und Ankünfte nach Märkten

Die Zielwerte sind gemäß der Wachstumsprognosen der Österreich Werbung für die definierten

Märkte des Kleinwalsertals der Tabelle, die im Strategiepapier integriert ist, zu entnehmen.

Siehe hierzu diverse Maßnahmen unter Punkt IV Vertriebsziele und Punkt V Vermarktungsund

Kommunikationsziele.

Wir alle

2

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Das Kleinwalsertal hat seine Bekanntheit in den Hauptzielmärkten gesteigert.

2012 wurde eine Marktbefragung in den Hauptzielmärkten Deutschland, deutsche Schweiz sowie Niederlande

durchgeführt. Auf Basis der dort erhobene Bekanntheits- und Imagewerte sollen die Ziele in Bezug

auf diese Werte bis 2015 festgelegt werden und dann erneut in einer Marktbefragung untersucht werden.

Basiswerte gestützte Bekanntheit (kenne ich dem Namen nach + kenne ich aus eigener Erfahrung)

2012: D: 79 % CH: 59 % NL: 54 %

geplante Steigerungsraten pro Jahr: D: 0,5 % CH: 1 % NL: 1 %

Zielwerte 2015: D: 80 % CH: 61 % NL: 56 %

Zielwerte 2018: D: 81,5 % CH: 64 % NL: 59 %

Zielwerte 2023: D: 84 % CH: 69 % NL: 64 %

Basiswerte ungestützte Bekanntheit (spontane Nennungen "Urlaub in den Bergen")

2012: D: 3 Nennungen CH & NL: keine Nennung

Zielwerte 2015: D: 10 Nennungen CH & NL: 5 Nennungen

Zielwerte 2018: D: 15 Nennungen CH & NL: 8 Nennungen

Zielwerte 2023: D: 20 Nennungen CH & NL: 12 Nennungen

Siehe Maßnahmen Produktmanagement/Vertrieb/Marketing.

Außerdem unter anderem Weiterbildung und besonders Sprachkurse.

Wir alle

3

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Das Kleinwalsertal hat den Wandel vom reinen "Bekanntheits- und Imagemarketing"

zur Vermarktung und Kommunikation seiner konkreten Produkte vollzogen und dadurch

in den Hauptzielmärkten einen Imagewandel vollzogen.

2012 wurde eine Marktbefragung in den Hauptzielmärkten Deutschland, Deutschschweiz sowie Niederlande

durchgeführt. Auf Basis der dort erhobene Bekanntheits- und Imagewerte sollen die Ziele in Bezug

auf diese Werte bis 2015 festgelegt werden und dann erneut in einer Marktbefragung untersucht werden.

Imagebegriffe - Werte bis 100 möglich

(1. Wert = 2012, 2. Zielwert = 2015, 3. Zielwert = 2018, 4. Zielwert = 2023):

Werte Deutschland: Werte Schweiz: Werte Niederlande:

Gastfreundlich (76 78 80 85) (66 67 68 70) (40 41 42 44)

Gesund (71 73 75 80) (62 63 64 66) (41 42 43 45)

Vielfältig (59 61 63 68) (42 43 44 46) (23 24 25 27)

Schneesicher (41 43 45 50) (22 23 24 26) (22 23 24 26)

Genussvoll (52 54 56 61) (44 45 46 48) (41 42 43 45)

Erholsam (74 76 78 83) (66 67 68 70) (24 25 26 28)

Familienfreundlich (72 75 77 82) (60 61 62 64) (36 37 38 40)

Siehe Maßnahmen Produktmanagement / Vertrieb / Marketing

Wir alle

43


3.1 Unterziel Produktorientiertes, saisonübergreifendes & zielgruppenorientiertes Marketing mit frühzeitiger

Marketingplanung: Die Vermarktung ist professionell aufgestellt und orientiert sich an den

Produktlinien, den definierten Zielgruppen sowie am Online-Vertrieb der Destination.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

a) Marketingplan der Kleinwalsertal Tourismus eGen

b) Produkt- und Kommunikationsmatrix der Kleinwalsertal Tourismus eGen

c) Rückfluss der finanziellen Mittel aus Provisionen von den Produkten in die Kommunikation dieser Produkte

d) Saisonübergreifend: Fertigstellung der Kommunikationsmittel und Sicherstellung frühzeitiger Kommunikation

a) 2015: Der Marketingplan ist jeweils spätestens im Oktober des Vorjahres fertig gestellt und auf die

Produktlinien des Kleinwalsertals sowie auf das Marketingsystem von Vorarlberg Tourismus abgestimmt,

das heißt, die Maßnahmen sind mit der Marktbearbeitung von Vorarlberg Tourismus abgestimmt.

b) 2015: Anhand einer Produkt-Kommunikationsmatrix ist jährlich festgelegt, welche Schwerpunkte in der

Vermarktung der einzelnen Produkte in der Kleinwalsertal Tourismus eGen gesetzt werden, z.B. Kooperationsmarketing,

Online-Marketing. Dabei wird der Mix durch Produkt- und Zielgruppen gesteuert.

c) 3 % aus den Provisionseinnahmen der Onlinebuchungen der Gastgeberbetriebe und 2 % aus den

Provisionseinnahmen der Onlinebuchungen von Leistungspartnern fließen in die Kommunikation zu

den jeweiligen Produktlinienbereichen, aus denen sie generiert wurden. Ziel 2013: anteiliger Rückfluss

aus den Buchungseinnahmen ins Marketing: 4.100 €.

Ziel 2015: anteiliger Rückfluss aus den Buchungseinnahmen ins Marketing: 12.750 €.

d) ab 2014: Jährlich erscheinen die Prospekte zur Bewerbung am Markt (Reisemagazin "nüüs") spätestens

zum Start der Wintersaison für den Sommer und zum Start der Sommersaison für den Winter. Die Druckmedien

für die Gäste vor Ort (Walser WinterWelt, Walser SommerWelt, NaturErlebnis Karten...) erscheinen

jeweils spätestens zum 1. Dezember bzw. 1. Mai eines Jahres. PR-Redaktionstouren und Städtetouren

finden jeweils spätestens im September für den Winter und im März für den Sommer statt.

a) Frühzeitige Marketingplanung auf Basis des Strategiepapiers Kleinwalsertal

b) Erstellung der Produkt-Kommunikationsmatrix auf Basis der definierten Produktlinien

und als Grundlagen für die Marketingplanung 2015

c) Entsprechende budgetäre Zuordnung.

d) Entsprechend der Ziele frühzeitige Planung und Erstellung der Werbemittel und Maßnahmen.

Kleinwalsertal Tourismus eGen

4

Die Kleinwalsertal Tourismus eGen zeichnet sich durch ein zukunftsgerichtetes

Marketing mit dem Fokus auf Online-Marketing, Kooperationsmarketing und PR aus.

4.1 Unterziel Fokussierung der Marketingtätigkeiten und -maßnahmen auf den Bereich Online-Marketing.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Anteiliger Prozentsatz der Online-Marketing-Maßnahmen im Gesamtmarketingplan

Stand 2013: 40 %, 2014: 50 %, 2015: 60 % Online-Marketing.

Schlüsselmaßnahmen Entsprechende Budgetierung der Kleinwalsertal Tourismus eGen für die Jahre 2014 und 2015.

Lead

Kleinwalsertal Tourismus eGen

4.2 Unterziel Intensivierung der Tätigkeiten im Bereich Social Media & Mobile Marketing.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Strategieentwicklung Social Media & Mobile Marketing

2015: vorliegender Strategieplan Mobile Marketing.

2014: Strategieerarbeitung Mobile Marketing. 2015: Umsetzung der Strategie mit konkreten Maßnahmen.

Kleinwalsertal Tourismus eGen in Zusammenarbeit mit Leistungspartnern

4.3 Unterziel Ausbau externer Kooperationen unter Einbindung von Leistungspartnern vor Ort.

Ergebnisindikatoren

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Durchgeführte Kooperationen, Neuakquise von Kooperationspartnern

Bis 2015: Anstreben mindestens einer neuen langfristigen Kooperation unter Einbindung von

Handel und weiteren Leistungserbringern im Tal (z.B. Bergbahnen, Skischulen oder Bergschule).

Gespräche mit möglichen Partnern; Fixierung eines mittelfristigen Kooperationsvertrags

Kleinwalsertal Tourismus eGen + weitere Leistungspartner

44


5

Im Kleinwalsertal haben die Leistungspartner das Stammgästemarketing durch

professionelles CRM gestärkt.

Ergebnisindikatoren - -

Zielwerte

Schlüsselmaßnahmen

Lead

Mittelfristiges bis langfristiges Ziel.

Stammgastpackages auf Betriebsebene mit Verkauf auf der Destinationswebsite; Destinationspackage:

"Walser Stammgastwoche"; Entwicklung Destinationswebsite mit Stammgastbereich, eigenem Login in

Webshop, personalisierten Inhalten; Forcierung Kleinwalsertal Newsletter

Gastgeber; Kleinwalsertal Tourismus eGen

Impressum

Herausgegeben von:

Kleinwalsertal Tourismus eGen

A 6992 Hirschegg, Österreich

www.kleinwalsertal.com

Firmensitz:

Politische Gemeinde Mittelberg

Firmenbuch:

FN 38882y, Landesgericht Feldkirch

Für den Inhalt verantwortlich:

Vorstand Anne Riedler

Gestaltung:

Kleinwalsertal Tourismus, Sandra Leitner

Schutzgebühr € 3,00

45


Stärken

Risiken

Zielgruppen

Vision

Genuss

Ziele

Bike

Produkte

Bersommer

Kultur

Märkte

SkiAlpin

Chancen

Schwächen

Mission

Marke

Zukunft

Studien

Positionierung

Vorsprung durch alpine Vielfalt =

Für jeden seine Auszeit!

Kleinwalsertal Tourismus eGen

Walserstr. 264

A 6992 Hirschegg

www.kleinwalsertal.com

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