PROJEKT Schüler STÄRKEN - Integration Eschweiler

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PROJEKT Schüler STÄRKEN - Integration Eschweiler

DAS PROJEKT

im Rahmen des Programms STÄRKEN

vor Ort vom Europäischen Sozialfonds der

Die fachliche Diskussion im Netzwerk im

Jahre 2009 in Eschweiler machte deutlich,

dass eine erfolgreiche Arbeit gegen

Schulverweigerung nicht nur der Mitarbeit

der Fachfrauen und –männer aus den Bereichen

Schulsozialarbeit und Jugendhilfe

bedarf, sondern dass ein wichtiger Beitrag

zum Verständnis von Schulverweigerung

und damit auch zur Entwicklung von Strategien

gegen Schulverweigerung der Mitwirkung

der Verweigerer selbst bedarf. Auf

diesem Wege sollte es möglich werden,

Informationen über individuelle Motivlagen

und Lebenssituationen zu erhalten, die zur

Schulverweigerung in den verschiedenen

Formen beitragen. Die Schulverweigerer

werden so zu Experten in eigener Sache.

Diese Expertise sollte zum einen für die

weitere fachliche Arbeit des Netzwerkes

gegen Schulverweigerung genutzt werden,

zum anderen jedoch auch als Ausgangspunkt

für erste Schritte dienen, mit denen

diese Experten selbst in Kenntnis der Ursachen

für ihr Verweigerungsverhalten

möglicherweise wieder auf den Weg zu

Schule gebracht werden könnten.

Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische

Förderinstrument der Europäischen

Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung

der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit,

des Unternehmergeistes,

der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit

und der Investition in die Humanressourcen.

Durch die Mitglieder des Netzwerkes wurde

daher das Projekt „Schüler STÄRKEN

– Schulverweigerung: Jugendliche - Experten

in eigener Sache“ entwickelt, das

Europäischen Union kofinanziert wird, in

Eschweiler zwischen April und Oktober

2010 in der Trägerschaft der Waldschule

Städt. Gesamtschule Eschweiler in Kooperation

mit dem Netzwerk gegen Schulverweigerung

und weiteren Partnern durchgeführt

wurde.

Das schul- und institutionenübergreifende

Projekt richtete sich an Schulverweigerer/innen

(schulpflichtig und/oder schulentlassen).

Ihre Aufgabe bestand darin, nach

einer intensiven, kreativen Trainingsphase

als jugendliche Experten das Netzwerk

gegen Schulverweigerung bei seiner Arbeit

zu beraten und an den Aktivitäten des

Netzwerkes als Experten "gleichberechtigt"

teilzunehmen.

Die Umsetzung des Projektes vollzog sich

in folgenden Phasen:

TEILNEHMERGEWINNUNG

In der ersten Projektphase wurden bis Juni

2010 den Netzwerkpartnern bekannte

Schulverweigerer angesprochen und mit

Hilfe eines Flyers sowie mit weiteren Informationen

für eine Teilnahme geworben.

Nach einer entsprechenden Interessenbekundung

wurden die formalen und rechtlichen

Voraussetzungen mit den involvierten

Schulen abgestimmt, da die Teilnehmer

zunächst für eine zweiwöchige Projektphase

freigestellt werden mussten.

Nach der Erteilung einer Teilnahmegenehmigung

durch die Schulen wurden die

Eltern in einem Gespräch ausführlich über

die Ziele und den geplanten Verlauf des

Projektes informiert und um ihr Einverständnis

für eine Projektteilnahme gebeten.

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