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Endocytose:

Die Endocytose ist der erste Transportprozess, den wir auch direkt mikroskopisch beobachten

können. Besonders gut beobachtbar ist die Endocytose größerer Objekte – wie z.B. Nahrungspartikel

(z.B. Bakterien). Diese können für ein noch besseren Sichtbarkeit mit sogenannten

Vital-Farbstoffen (z.B. ) angefärbt werden.

Kommt es zum Kontakt von Bakterium und Zellmembran, dann stellen Membranrezeptoren

(Glycocalyx) Verbindungen her. Die fressende Zelle (Phagocyt) erkennt die Nahrung über

die Oberfläche (Schlüssel-Schloß-Prinzip). Nach und nach wird immer mehr Bakteriums-

Oberfläche von der "Fresser"-Membran umschlossen. Am Schluss ist es dann nur noch eine

Frage der Oberflächenspannung und es bildet sich ein Bläschen mit einem Bakterium als

Inhalt. Die Zelloberfläche verschließt sich wieder und steht für eine neue Nahrungsaufnahme

wieder bereit. Im Falle der Aufnahme fester Objekte spricht man als Spezialfall der Endocytose

von einer Phagocytose (griech.: phagein = essen). Bei flüssigen Stoffen nennt man es

demgegenüber von Pinocytose (griech.: pinein = trinken).

Die Bildung von nach innen gestülpten Bläschen wird durch Proteine (Clathrin) verstärkt, die

muskelfaserähnliche Funktionen haben. Wenn außen an den Rezeptoren (Glycocalyx) bestimmte

Stoffe andocken, dann bewirken die aktivierten Rezeptoren eine Kontraktion dieser

Proteine. Duch das Zusammenziehen entsteht eine Eindellung der Zellmembran.

Die Nahrungsbläschen verschmelzen mit Lysosomen ( GOLGI-Apparat). Die Lysosomen

beinhalten "Verdauungs"-Enzyme. Die Enzyme sorgen für eine Zerlegungung des Bläscheninhalts

(z.B. Bakterien, Hefen usw.). Die monomeren Moleküle werden dann durch die schon

beschriebenen Transportvorgänge "ins Zellinnere transportiert", wo sie für weitere assimilatorische

oder dissimilatorische Vorgänge genutzt werden.

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Exocytose:

Die unverdaulichen Reste der Nahrungsbläschen, aber auch andere Visikel (mit Stoffwechselabfallprodukten),

müssen irgendwann entsorgt werden. Zellen nutzen dazu einfach die

Umgebung. Die Bläschen wandern an die Zellmembran und verschmelzen mit dieser. Man

kann sich das so vorstellen, wie Luftblasen, die im Wasser aufsteigen und dann an der Oberfläche

zerplatzen. Der Inhalt der Bläschen ergießt sich in die Umgebung.

Die Exocytose wird auch auch Ptyocytose oder Extrusion genannt.

- 73 - (c,p) 2008 lsp: dre

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