Gemeindebrief - St. Marienberg
Gemeindebrief - St. Marienberg
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<strong>Gemeindebrief</strong><br />
der<br />
Kirchengemeinden<br />
<strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong> Helmstedt <strong>St</strong>. Michaelis<br />
Jahrgang 4/Nr.11 März/April/Mai 2011<br />
Licht am Ende des Tunnels....
Seite 2<br />
EDITORIAL<br />
Liebe Leserinnen und Leser,<br />
INHALT<br />
Editorial und Impressum S. 2<br />
Angedacht S. 3<br />
Einladungen S. 4<br />
Einladung - Kirchentag S. 5<br />
Aus dem Quartier<br />
Ostern S. 7<br />
Neue Pfarrerin S. 8<br />
Konfirmanden S. 10<br />
Gemeindeteil<br />
<strong>St</strong>. Michaelis<br />
Senioren S. 11<br />
Weihnachtsrückblick S. 14-15<br />
Wir sagen DANKE S. 16<br />
Wandergruppe S. 17<br />
KV - Michaelis S. 19<br />
Wissenswertes S. 21<br />
Gruppentermine Michaelis S. 23<br />
Gemeindeteil<br />
<strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong><br />
Konfirmanden S. 25<br />
Frauenhilfe S. 26<br />
Weltgebetstag S. 27<br />
Weihnachtsrückblick S. 28<br />
Wissenswertes S. 30<br />
Wissenswertes S. 31<br />
KV - <strong>Marienberg</strong> S. 33<br />
Kindergarten S. 34<br />
Gruppentermine <strong>Marienberg</strong> S. 35<br />
Freud u. Leid der Gemeinden S. 37<br />
Wir sind für Sie da S. 37<br />
Kinderseite S. 39<br />
Fotorückblick S. 40<br />
Einlegeblatt:<br />
Gottesdiensttermine Quartier<br />
Titelfoto: Werner Herburg<br />
<strong>St</strong>. Michaelis - Lichtblick<br />
das Titelfoto zeigt unsere Michaeliskirche,<br />
aufgenommen durch ein Kanalrohr der Baustelle<br />
am Ziegelberg. Ein gelungener, ungewöhnlicher<br />
„Tunnelblick“. Um die Kirche<br />
wird’s hell – auch die <strong>Marienberg</strong>er Gemeinde<br />
meldet erfreut: Es brennt wieder<br />
Licht im Pfarrhaus (s. S. 8).<br />
Unsere neue Pfarrerin auf Probe Lena <strong>St</strong>ark<br />
wurde am 2. Januar im Quartier feierlich für<br />
beide Gemeinden eingeführt. Jetzt darf sie<br />
sich ganz auf die Geburt ihres ersten Kindes<br />
konzentrieren und wird dann im Herbst wieder<br />
voll dabei sein.<br />
Wir haben also Grund zur Freude und sind<br />
gleichsam auch in „froher Erwartung“. Und<br />
wir sind dankbar, dass die Eheleute <strong>St</strong>ark<br />
den <strong>St</strong>andort Helmstedt gewählt haben. Möge<br />
die junge Familie bald komplett sein und<br />
sich hier gut einleben!<br />
Ihr/Euer Redaktionsteam<br />
Impressum:<br />
Herausgeber: Die Kirchenvorstände von<br />
<strong>St</strong>. Michaelis, Tilsiter <strong>St</strong>raße 7, 38350 Helmstedt<br />
Tel. 05351 34852 Fax 05351 34490<br />
Mail: <strong>St</strong>Michaelis.Helmstedt@t-online.de<br />
Konto: Nord/LB Helmstedt Kto.Nr.5806492 BLZ 25050000<br />
<strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong>, Klosterstraße 11, 38350 Helmstedt<br />
Tel. 05351 7499 Fax: 05351 523711<br />
Mail: st.marienberg@gmx.de<br />
Konto: Nord/LB Helmstedt Kto.Nr.199962341 BLZ 25050000<br />
Internet:<br />
http://www.michaelis-helmstedt.de<br />
http://www.stmarienberg-helmstedt.de<br />
Redaktion: D. Bertling, W. Knopp, B. Heuwold, G. Klaffehn,<br />
M-L. Petersen, D. Schmidt<br />
Webmaster: Dr. R. Goedecke; W. Leske<br />
Verantwortliche Redakteurin: B. Heuwold<br />
Werbung: G. Hempel, verantw. B. Heuwold<br />
Auflage: 2500 Gedruckt bei: Druckerei Bührig OHG<br />
38154 Königslutter-Rotenkamp, Eckernkamp 4, Tel:05353 7846<br />
Nächste Ausgabe: Juni 2011 bis August 2011
ANGEDACHT Seite 3<br />
und dass sie weiß, was wann zu tun ist. Nur<br />
manchmal ist das anders. Wenn sie nachts<br />
wach liegt, wenn der Schlaf nicht kommen<br />
will und die Zeit nicht vergeht, dann kriecht<br />
die Sehnsucht in ihr hoch, dann betet sie<br />
still: „Mein Gott, das kann doch nicht alles<br />
sein.“ Dann träumt sie von ein bisschen<br />
mehr Leben in ihrem Leben.<br />
Liebe Leserin, lieber Leser,<br />
in diesen Tagen wird die Sonne stärker. Die<br />
Bäume grüner. Die Natur regt sich; überall:<br />
Leben!<br />
Auch in der Kirche spricht man davon. Es<br />
geht auf Ostern zu und wir hören vom besiegten<br />
Tod und vom neuen Leben. Und<br />
damit ist nicht nur Leben nach dem Tod<br />
gemeint und auch nicht nur fittes und aktives<br />
Jung-Sein. „Leben“ kann man auf viele<br />
Weisen leben und erleben.<br />
Z.B. so wie Hannah.<br />
Hannah ist 83. Sie hat ihr Leben im Griff.<br />
Gut sortiert alles; ihre Tage laufen nach festem<br />
Plan ab. Zweimal die Woche muss<br />
Hannah zum Arzt. Dienstags und donnerstags;<br />
seit ein paar Jahren schon – immer um<br />
halb Drei mit der Nachbarin – gut, dass die<br />
noch fahren kann. Und dann ist da das Haus<br />
und der Garten. Inzwischen viel zu groß für<br />
sie – ohne die Kinder und den Mann – aber<br />
– darauf ist sie stolz –: immer in Ordnung.<br />
Das Wohnzimmer ist aufgeräumt. Blumen<br />
stehen auf der Fensterbank in der Küche.<br />
Kochen tut sie noch selbst und jeden Samstag<br />
fegt sie die <strong>St</strong>raße. Sie ist froh, dass sie<br />
noch klar kommt allein, dass sie sich arrangiert<br />
hat mit ihrem Diabetes<br />
Der Frühling ist ihre Zeit.<br />
Wenn die Sonne die Dunkelheit vertreibt,<br />
wenn die Welt wieder grün wird, dann kann<br />
sie raus in den Garten, das tut ihr gut! Heute<br />
Morgen ist sie schon früh aufgewacht. Nicht<br />
vom Wecker – schon vorher – die Vögel haben<br />
sie mit ihrem Singen geweckt. „Raus in<br />
den Garten“, denkt sie, als die Sonne rauskommt,<br />
„einfach auf die Bank vor dem Haus<br />
setzen, die Augen schließen und die Sonne<br />
im Gesicht spüren.“ Wann hatte sie das zum<br />
letzten Mal gemacht Lichtjahre muss das<br />
her sein; so lange war grauer Winter draußen.<br />
Nach dem Frühstück nimmt sie ihre Jacke.<br />
„Du musst verrückt sein“, denkt sie, als<br />
sie auf das Thermometer mit den noch nicht<br />
so hohen Temperaturen schaut - dann steht<br />
sie draußen. Setzt sich auf die Bank. Atmet<br />
tief ein – riecht den Frühling. Zögert – nur<br />
kurz – schließt dann die Augen, streckt das<br />
Gesicht nach oben, der Sonne entgegen.<br />
Helligkeit in ihrem Kopf und Wärme auf ihrer<br />
Haut. Zu hören nur der Wind und ein<br />
paar Vögel. Sie lächelt – denn es ist da! Für<br />
einen Augenblick nur – das Kribbeln im<br />
ganzen Körper, das Gefühl: Ich lebe und bin<br />
frei – trotz allem! Nach ein paar Minuten<br />
steht sie wieder auf; der Einkauf und das<br />
warme Haus warten schließlich; sie geht zur<br />
Tür. Aber: Bevor sie reingeht, hebt sie<br />
nochmal den Kopf, richtet den Blick in die<br />
Sonne, den Himmel und sagt – richtig hörbar:<br />
„Danke!“<br />
Ihre Lena <strong>St</strong>ark, Pfarrerin
Seite 4<br />
EINLADUNGEN<br />
NEU !!! Musikalische Andachten in <strong>St</strong>. Michaelis NEU !!!<br />
„Bosse singt Becker“<br />
Musik und Texte zum Frühling<br />
Zu dieser musikalischen Andacht, die gleichzeitig den Auftakt einer neuen Form von<br />
Veranstaltungen in <strong>St</strong>. Michaelis bildet, möchten wir Sie ganz herzlich am<br />
Samstag, 05. März 2011 - um 17.30 Uhr - in die <strong>St</strong>. Michaeliskirche einladen.<br />
Holger Becker zeichnet für die musikalische Gestaltung verantwortlich. Für die gesangliche<br />
Umsetzung sorgt Katharina Bosse. Zwischen den Musikstücken werden meditative Texte und<br />
Gebete gelesen. Der Kirchenvorstand freut sich, in Holger Becker einen Musiker, Komponisten<br />
und Autor gefunden zu haben, der unser lebendiges Gemeindeleben zukünftig bereichern wird.<br />
In Planung sind derzeit 4 Veranstaltungen für das Jahr 2011.<br />
Die nächste öffentliche Quartiersversammlung<br />
findet am Dienstag, 29.03.2011 - um 19.30 Uhr - in der Gemeinde <strong>St</strong>. <strong>St</strong>ephani statt.<br />
Nähere Erklärungen zu den Arbeitsfeldern und Aufgaben des Quartiersausschusses und der<br />
Quartiersversammlung finden Sie auf Seite 19.<br />
Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden beider Gemeinden<br />
Sonntag, 03.04.2011 - 15.00 Uhr - Klosterkirche <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong> - Pfarrer Maibom-Glebe<br />
Familiengottesdienst in <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong> – Pfarrer Maibom-Glebe<br />
Ostermontag, 25.04.2011 – 9.30 Uhr<br />
Konfirmation in <strong>St</strong>. Michaelis<br />
Sonntag, 08.05.2011 – 10 Uhr – Pfarrer Maibom-Glebe<br />
Veranstaltung im Rahmen der „frauenORTE - Charlotte von Veltheim“<br />
Freitag, 13.05.2011 – um 18.00 Uhr<br />
Eröffnung einer Ausstellung im Kloster <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong> mit Podiumsdiskussion<br />
Konfirmation in <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong><br />
Sonntag, 15.05.2011 – 10 Uhr – Propst Detlef Gottwald<br />
„Engel oder Bengel“ – Sonntag, 22.05.2011 – um 9.30 Uhr – <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong><br />
Männergottesdienst mit anschließendem Frühschoppen<br />
Zu diesem Gottesdienst, der von Prädikant Ulrich Ludwig und einem Männerteam der<br />
Gemeinde vorbereitet wird, sind selbstverständlich auch Frauen willkommen.<br />
Die Gottesdienstzeiten der Quartiersgemeinden entnehmen Sie bitte dem beiliegenden<br />
Faltblatt. Viele weitere Termine und Einladungen, aktuelle, eventuell verschobene und<br />
kurzfristig geänderte, finden Sie im Internet unter:<br />
www.kirchenquartier-helmstedt.de --- oder unter:<br />
www.michaelis-helmstedt.de --- www.stmarienberg-helmstedt.de
Die Losung für den 33. Deutschen<br />
Evangelischen Kirchentag in<br />
Dresden lautet:<br />
„... da wird auch dein Herz sein.“<br />
EINLADUNGEN Seite 5<br />
Ein wenig abgewandelt sind in der Kirchentagslosung<br />
für Dresden 2011 diese Worte Jesu aus der Bergpredigt,<br />
die nach dem Wo für das Herz fragen.<br />
Christen wissen es wohl zumeist, dass Jesus gesagt hatte: „Wo euer Schatz ist, da wird auch<br />
euer Herz sein“. Angesichts einer großen Volksmenge sagte er es den Jüngern auf dem Berge.<br />
Die sollten das Salz der Erde sein. Durch sie soll es a l l e n Menschen gesagt werden. Darum<br />
heißt es so offen: „... da wird auch d e i n Herz sein.“<br />
In den Texten der Eröffnungsgottesdienste und der Abschlussversammlung, der<br />
Feierabendmahle und der Bibelarbeiten dieser Tage werden die Teilnehmer des 33. Deutschen<br />
Evangelischen Kirchentages in Dresden dieses Leitwort bewegen. Sie entfalten die Losung und<br />
geben dem Kirchentag sein geistliches Gerüst.<br />
Es entspricht dem Wesen des Kirchentages, dass er bei der Vielstimmigkeit der Antwort<br />
Suchenden alle zu einem großen und fröhlichen Fest des Glaubens zusammenführt, dass er zur<br />
Sprachfindung unseres Glaubens verhilft.<br />
Er bringt Menschen aus aller Welt und aus unterschiedlichen Konfessionen und Religionen<br />
zusammen. Gerade junge Menschen unter 30 bestimmten die besondere Atmosphäre der<br />
christlichen Großveranstaltung. Wer schon einmal einen Kirchentag erlebt hat, kennt die<br />
unbeschwerte und heitere Atmosphäre, die die gastgebende <strong>St</strong>adt bei diesem Großereignis<br />
erfüllt.<br />
Vom 1. bis 5. Juni 2011 laden wir Sie herzlich zum 33. Deutschen Evangelischen<br />
Kirchentag in Dresden ein, zu einer Feier des Glaubens, einem Fest zum Mitmachen und<br />
zu einem Forum aufregender Debatten.<br />
Erleben Sie spannende Diskussionen, gute Musik und spirituelle Höhepunkte. Begegnen Sie<br />
Freunden aus Europa und aller Welt. Lassen Sie sich anstecken vom Lebensgefühl Kirchentag!<br />
Feiern Sie mit uns Kirchentag!<br />
2011 – Jahr der Taufe<br />
Die EKD hat das Jahr 2011 im Rahmen der bis 2017 andauernden Luther-Dekade (500 Jahre<br />
Thesenanschlag) zum „Jahr der Taufe“ erklärt.<br />
Haben Sie schon immer mit dem Gedanken gespielt, Ihre Kinder irgendwann einmal taufen zu<br />
lassen Dann entscheiden Sie sich jetzt. Die Taufe ist ein angebotenes Geschenk Gottes.<br />
Nehmen Sie es an! Wäre nicht die Osterzeit ein besonders schöner Zeitpunkt dafür<br />
Haben Sie in der Vergangenheit Ihre Bindungen zur Kirche gelockert Gelöst<br />
Überdenken Sie doch nochmal Ihre damaligen Gründe.<br />
Auf Seite 21 finden Sie 20 Gründe für die Zugehörigkeit zur Kirche, wie sie der ehemalige<br />
Domprediger Braunschweigs und Propst i.R. Armin Kraft sieht.<br />
Die Rückkehr in die Gemeinde ist problemlos. Sprechen Sie mit Ihrem Pfarrer, dem Pfarrbüro<br />
oder Ihrem Kirchenvorstand.
Seite 6<br />
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CALIXT QUARTIER Seite 7
Es brennt wieder Licht im Pfarrhaus<br />
Wir haben eine neue Pfarrerin im Quartier,<br />
und darüber freuen sich insbesondere die<br />
Gemeinden <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong> und <strong>St</strong>. Michaelis.<br />
Lena <strong>St</strong>ark, Pfarrerin auf Probe, die mit ihrer<br />
Familie im Pfarrhaus <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong> wohnt,<br />
hat am 1. Januar ihren Dienst im Quartier<br />
angetreten. Dort ist sie für den Seelsorgebezirk I<br />
zuständig.<br />
Nach ihrer Mutterschutzzeit wird sie ab<br />
September in den Gemeinden aktiv zu sehen<br />
sein. Bis dahin werden wir Frau <strong>St</strong>ark als Gast<br />
bei unseren Veranstaltungen begrüßen können.<br />
Wir freuen uns, dass die lange Vakanz damit zu<br />
Ende ist und sagen: „Herzlich Willkommen“.<br />
CALIXT QUARTIER Seite 8<br />
Pfarrerin auf Probe Lena <strong>St</strong>ark wird von<br />
Propst Detlef Gottwald in ihr Amt eingeführt<br />
Kann man das<br />
„Buch der Bücher“<br />
in eine Schublade packen<br />
Vielleicht nicht in eine,<br />
aber in viele....<br />
Der Bibelschrank<br />
mit seinen vielen Schubladen<br />
Das jedenfalls hat die <strong>St</strong>. <strong>St</strong>ephani-Gemeinde<br />
versucht. In der Kirche, die fast immer offen<br />
ist, steht für alle Wissbegierigen ein Schrank<br />
mit vielen Schubladen. In diesen befinden<br />
sich Bibeltexte zu verschiedenen Themen,<br />
Personen und Ereignissen, die Sie in der<br />
Bibel finden.<br />
Lassen Sie sich einladen zu einem Besuch in<br />
der Kirche, um das Gebäude auf sich wirken<br />
zu lassen, ein paar Minuten Ruhe zu finden<br />
und vielleicht die eine oder andere Antwort<br />
auf manche Frage zu entdecken.
ANZEIGE Seite 9
CALIXT QUARTIER Seite 10<br />
in <strong>St</strong>. Michaelis und <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong><br />
Wir werden am 8. Mai 2011 um 10 Uhr von Pfarrer Daniel Maibom-Glebe<br />
in der <strong>St</strong>. Michaeliskirche konfirmiert:<br />
Mirko Bobowski <strong>St</strong>ettiner <strong>St</strong>r. 9 Helmstedt<br />
Juliane Böser Schild 7 Helmstedt<br />
Janice Masche Brahmsweg 1 Helmstedt<br />
Anna Meyer Glogauer <strong>St</strong>r. 3 Helmstedt<br />
Maria Negreanu Goethestr. 7 Frellstedt<br />
Ann-Kristin <strong>St</strong>ruckmeier Max-Planck-Weg 6b Helmstedt<br />
Wir werden am 15. Mai 2011 um 10.00 Uhr von Propst Detlef Gottwald<br />
in der Klosterkirche <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong> konfirmiert:<br />
Janine Babst Feldstr. 4 Helmstedt<br />
Leonie Becker Alt. Schwanefelder Weg 38 Helmstedt<br />
Niklas Cyris Leuckartstr. 19 Helmstedt<br />
Nicole Dilz Triftweg 37 Helmstedt<br />
Lisa Fricke Kreipke 1 Helmstedt<br />
<strong>St</strong>even Goltz Walbecker <strong>St</strong>r. 23a Helmstedt<br />
Annabell Große An der Gartenfreiheit 1 Helmstedt<br />
Sophie Heine Thomas-Mann-<strong>St</strong>r. 8 Helmstedt<br />
Vanessa Liebing Diamantenweg 7a Helmstedt<br />
Juliane Othmer Im Bohnenkampe 25 Helmstedt<br />
Paula Schauß Friedrichstr. 34b Helmstedt<br />
Natalie Willsch Alerstr. 16 Helmstedt
GEMEINDE ST. MICHAELIS Seite 11<br />
Seniorengottesdienst am 16.01.2011<br />
Den Seniorengottesdienst<br />
hielt der ehemalige Pfarrer der<br />
<strong>St</strong>. Michaelisgemeinde, Hermann<br />
Meerheimb, der als Gast in der<br />
<strong>St</strong>. Michaeliskirche von den<br />
Gottesdienstbesuchern herzlich<br />
begrüßt wurde.<br />
Manfred Bock und seine Leichtmatrosen<br />
Werner Herburg<br />
Leiter des Seniorenkreises<br />
Fasching im Seniorenkreis<br />
Werner Herburg hatte die Leichtmatrosen des<br />
Singkreises beauftragt, auf der weiten Anreise<br />
nach Helmstedt einige Highland-Pipers vom<br />
Ziegelberg einzuladen und mitzubringen.<br />
Unter der Leitung von Frank Lillie aus<br />
Süpplingen (linkes Foto, ganz rechts)<br />
formierte sich das<br />
Michaelis-Pipers-Orchestra<br />
aus echten Michaelis-Schotten.<br />
Die Virtuosität dieser Band ließ den voll<br />
besetzten Saal in Jubelstürme ausbrechen.
Seite 12<br />
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Frau Leschke, Frau Oppel und<br />
Frau Schönrock in Königslutter<br />
ST. MICHAELIS - GRUPPEN Seite 13<br />
Erinnerungen<br />
im Singkreis<br />
Nachdem unser ältestes<br />
Chormitglied, Elly<br />
Sprenger, die den Singkreis<br />
vor über 50 Jahren mit<br />
gegründet hat, vor einiger<br />
Zeit verzogen war,<br />
(s. <strong>Gemeindebrief</strong> Nr.9),<br />
mussten wir nun endgültig<br />
von ihr Abschied nehmen.<br />
Elly Sprenger<br />
Elly Sprenger ist im November verstorben. Wir werden sie als tatkräftige, stets einsatzbereite<br />
und immer fröhliche Sangesschwester in Erinnerung behalten.<br />
Mit großer Freude erinnern wir uns immer wieder an die Auftritte des Chors in Königslutter, im<br />
<strong>St</strong>iemerling. Dort besuchen wir seit einigen Jahren unsere ehemalige Sangesschwester Frau<br />
Oppel und durften ihr und den anderen Bewohnern mit einem adventlichen Liedersingen eine<br />
kleine Weihnachtsfreude bereiten. Möchten Sie auch mitsingen Wir treffen uns jeden<br />
Mittwoch um 19.30 Uhr im Gemeindesaal <strong>St</strong>. Michaelis.<br />
Marie Luise Petersen<br />
Lena <strong>St</strong>ark im Seniorenkreis<br />
Begrüßung beim Seniorenkreis<br />
Am 7. Januar begrüßte der Seniorenkreis das neue Jahr 2011 mit einer kleinen Andacht, gelesen<br />
von Frau Glaschke. Voller Erwartung und mit großer Freude wurde auch die neue Pfarrerin<br />
Lena <strong>St</strong>ark, die als Besucherin am Seniorennachmittag teilnahm, begrüßt. Bei dieser<br />
Gelegenheit stellte sie sich den Anwesenden kurz vor. (siehe Foto)<br />
Sie zeigte sich angenehm überrascht über die große Zahl der anwesenden Senioren. Obwohl<br />
einige bei der Eisglätte den Weg nicht antreten konnten, waren es doch 31 Personen. In<br />
gemütlicher Runde, mit Kaffee, Kuchen und Gesang endete der Nachmittag um 17.00 Uhr.<br />
Wir freuen uns schon jetzt auf die Zusammenarbeit mit Frau <strong>St</strong>ark.<br />
Margot und Werner Herburg
Seite 14<br />
ST. MICHAELIS - WEIHNACHTSZEIT<br />
Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel,<br />
und auch die Frauen hatten als Helfer des<br />
Nikolaus keine Flügel, aber sie alle haben<br />
ein großes Herz für Kinder.<br />
Die „Engel“, die als Nikolaushelfer emsig<br />
gearbeitet haben, sei es beim Packen der<br />
Säckchen, beim Verteilen der Gutscheine<br />
und Lampions in der Kirche, beim sicheren<br />
Geleiten der Kinder durch die <strong>St</strong>raßen<br />
usw., sie alle haben etliche <strong>St</strong>unden ihrer<br />
Freizeit dafür zur Verfügung gestellt. Und<br />
viele der Engel sahen den Damen des<br />
Diakoniekreises <strong>St</strong>. <strong>St</strong>ephani und den Mitgliedern<br />
des Kirchenvorstandes <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong> sehr ähnlich.<br />
Im Namen der Kinder, die ihren Dank mit<br />
strahlenden Augen beim Empfang der Säckchen<br />
zum Ausdruck brachten, ein herzliches „Danke“ an<br />
alle Engagierten aus Kirchengemeinden und<br />
Vereinen. Insbesondere gilt unser aller Dank auch<br />
den Sponsoren aus der Helmstedter Geschäftswelt,<br />
die den Umzug finanziell tragen und ermöglichen.<br />
Gudrun Klaffehn<br />
Propst Detlef Gottwald<br />
hält nach dem<br />
Laternenumzug,<br />
vor dem Abholen der<br />
Säcke beim Nikolaus, eine<br />
Andacht in der<br />
<strong>St</strong>. <strong>St</strong>ephanikirche.<br />
Geflügelte Engel und strahlende Kinderaugen bei<br />
allen Beteiligten konnte man Heiligabend beim<br />
Krippenspiel in der <strong>St</strong>. Michaeliskirche erleben.<br />
Anneliese Kölsch und Juliane Hackmann haben<br />
mit den Kindern für diesen gelungenen Auftritt<br />
viele Samstage vorbereitet und geprobt.
ST. MICHAELIS - FOTORÜCKBLICK Seite 15<br />
<strong>St</strong>ernwanderer<br />
bei<br />
adventlichen<br />
Klängen in<br />
<strong>St</strong>. Michaelis<br />
Das Licht des Weihnachtssterns kehrt nach seinem<br />
Weg durch die Gemeinde am 22.12.2010 zurück.<br />
Musikalischer Gottesdienst – 3. Adventssonntag<br />
Links: Singkreis unter Leitung von Manfred Bock<br />
rechts: Andrea Ludwig mit Flötenkindern
Seite 16<br />
Ein herzliches Danke<br />
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fürs <strong>Gemeindebrief</strong>austragen<br />
sagen wir dieses Mal unseren Gemeindegliedern Christa Loock und Herta Rattke.<br />
Frau Rattke hat viele Jahre den <strong>Gemeindebrief</strong> ausgetragen und musste dieses jetzt aus<br />
gesundheitlichen Gründen aufgeben. Spontan erklärte sich Frau Loock bereit, diese Arbeit für<br />
die Gemeinde zu übernehmen.<br />
für den Weihnachtsbaum<br />
sagen wir der Familie Trump-Knigge, die den prächtigen Baum gespendet hatte,<br />
und an Helmut Leschke und sein Team, die den Baum aufgestellt und abgebaut haben.<br />
Gibt es jemanden, der für das Weihnachtsfest 2011 einen Baum spenden könnte<br />
Bitte nehmen Sie Kontakt mit unserem Pfarrbüro auf.<br />
Danke an alle Firmen,<br />
die durch ihre Werbung in unserem <strong>Gemeindebrief</strong> dazu beitragen, dass wir diese<br />
Informationen an alle Haushalte in unseren Gemeinden verteilen können.<br />
Danke an alle,<br />
die mit ihrem persönlichen Einsatz stets dafür sorgen, dass in unseren Gemeinden so viele<br />
Aktivitäten möglich sind.<br />
Das Kapital der Kirchengemeinden liegt nicht auf einem Bankkonto. Das Kapital sind SIE!<br />
Sie, die Menschen, die mit ihrer Arbeit ermöglichen, Gemeinde leben zu lassen. Sie, die Sie<br />
unsere Gemeinden nach Kräften unterstützen und mittragen. Sie, die Sie Gemeinde sind!<br />
Gudrun Klaffehn
ST. MICHAELIS - GRUPPEN Seite 17<br />
Nachtreffen der Südtirolwandergruppe<br />
Am 15.01.2011 fanden sich die<br />
Mitglieder der Südtirolwandergruppe<br />
fast vollständig zum Nachtreffen<br />
zusammen. Zunächst wurde das<br />
Museum mechanischer<br />
Musikinstrumente in Königslutter<br />
besichtigt. Sowohl die Instrumente als<br />
auch die aufschlussreiche und<br />
lebendig gestaltete Führung durch<br />
Jana Kolbe lösten reges Interesse aus.<br />
Danach fand im Gemeinderaum der<br />
<strong>St</strong>. Michaeliskirche die Fortsetzung<br />
zunächst bei Kaffee und Kuchen statt,<br />
begleitet von ausführlichen<br />
Gesprächen. Anschließend zeigte<br />
Dieter Baumgarten die von ihm<br />
zusammengestellte und von allen<br />
mit Spannung erwartete DVD der<br />
Die „Südtirol-Familie“ im Museum der mechanischen<br />
Musikinstrumente in Königslutter.<br />
Wanderfreizeit im Herbst 2010. Viele schöne Erinnerungen wurden schlagartig wieder wach<br />
und mit Aaah’s und Ooh’s kommentiert. Das Schauspieler-Duo der Gruppe ließ es sich nicht<br />
nehmen, einen Sketch aufzuführen. Es folgte der Genuss eines üppigen Buffets (wie das<br />
Kuchenbuffet zusammengestellt aus den mitgebrachten Köstlichkeiten der Teilnehmer). Später<br />
am Abend wurde mit Begleitung durch Akkordeon und Gitarre gemeinsam gesungen. Nach<br />
einem Segenslied machten sich die Mitglieder der Südtirol-Familie auf den Heimweg.<br />
Fast alle haben sich bereits für die diesjährige Freizeit Anfang September angemeldet. Der<br />
Leierhof ist für eine Woche wieder fest gebucht worden.<br />
Christa Loock
Seite 18<br />
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ST. MICHAELIS - KIRCHENVORSTAND Seite 19<br />
Gremien unseres Ev.-luth. Quartiers Georg Calixt<br />
Zwischen den Kirchengemeinden <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong>, <strong>St</strong>. Michaelis, <strong>St</strong>. <strong>St</strong>ephani und <strong>St</strong>. Thomas<br />
wurde am 01. Juni 2008 nach einem längeren Beratungsprozess das Quartier als Rechtsform<br />
beschlossen, um die <strong>St</strong>elleneinsparungen zu bewältigen und Synergieeffekte zu nutzen.<br />
Nach dem Quartiersvertrag haben die Gemeinden sich zur Zusammenarbeit und zur<br />
gemeinsamen Wahrnehmung gemeindlicher und pfarramtlicher Aufgaben verpflichtet. Die<br />
Kirchengemeinden bilden ein gemeinsames Pfarramt. Die Inhaber und Inhaberinnen der<br />
Pfarrstellen im Quartier vertreten sich gegenseitig im Rahmen ihrer Tätigkeiten in den 4<br />
Seelsorgebezirken. Der Quartiersvertrag verpflichtet die Gemeinden zur Zusammenarbeit,<br />
belässt ihnen jedoch, soweit nicht Aufgaben durch Vertrag dem Quartier übertragen sind, ihre<br />
Selbständigkeit. Alle vier Gemeinden verfügen daher weiterhin über Kirchenvorstände.<br />
Gremien des Quartiers sind<br />
die Quartiersversammlung und der Quartiersausschuss.<br />
Der Quartiersausschuss<br />
initiiert und koordiniert die Aktivitäten der Quartiersarbeit. Konzeptionelle Vorstellungen zur<br />
Zusammenarbeit bzw. gemeinsamen Erledigung kirchengemeindlicher Aufgaben werden durch<br />
ihn entwickelt. Er bereitet die Beschlüsse der Quartiersversammlung vor. Dem<br />
Quartiersausschuss gehören die Pfarrerinnen und Pfarrer des Quartiers und jeweils zwei<br />
nichtordinierte Mitglieder des Kirchenvorstandes jeder Kirchengemeinde an. Aus dem<br />
Kirchenvorstand der <strong>St</strong>. Michaelis-Gemeinde sind dies Frau Ute Werthmann-Waldow und Herr<br />
Helmut Friese. Vorsitzender des Quartiersausschusses ist Herr Pfarrer Maibom-Glebe. Die<br />
haupt- und nebenamtlich Mitarbeitenden der Kirchengemeinden sind zu Punkten, die ihr<br />
Arbeitsfeld betreffen, zu hören.<br />
Die Quartiersversammlung<br />
ist das maßgebliche Beschlussorgan des Quartiers. Ihr Vorsitzender ist Herr Ulrich Ludwig aus<br />
<strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong>. Der Quartiersversammlung gehören die ordinierten und nichtordinierten<br />
Mitglieder der Kirchenvorstände der vier Mitgliedsgemeinden an. Die Sitzungen der<br />
mindestens zweimal jährlich tagenden Quartiersversammlung sind grundsätzlich öffentlich.<br />
Geschäftsführende Pfarrerin des Quartiers ist Frau Grund.<br />
Andreas Kölsch<br />
Rücktritt vom Amt des Kirchenvorstands<br />
Frau Helke Flemke legte zum 31. 12. 2010 ihr Amt im Kirchenvorstand nieder.
Seite 20<br />
ANZEIGEN
ST. MICHAELIS - WISSENSWERTES Seite 21<br />
20 gute Gründe<br />
- - - um wieder in die Kirche einzutreten - - - um in der Kirche zu bleiben<br />
1. Die Kirche ist wie eine Familie. Ich habe sie nicht ausgesucht, sie war vor mir da und wird<br />
nach mir da sein. Manchmal habe ich mich von ihr entfernt, dann aber auch wieder sehr<br />
bewusst „ja“ gesagt.<br />
2. Die Kirche gibt mir Halt und Richtung für mein Leben, besonders im Umgang mit den<br />
Mitmenschen, aber auch mit mir selbst.<br />
3. Die Kirche löst Verkrampfungen in mir auf. Sie lehrt mich zu vergeben und Vergebung zu<br />
erhoffen. Das gibt mir Freiheit bei aller Begrenztheit.<br />
4. Die Kirche hindert mich mein Leben allzu privat zu leben. Keiner soll allein bleiben. Das<br />
trifft auch für das Ende des Lebens zu, auch beim Verlust der nahestehenden Menschen<br />
gehören wir in die Gemeinschaft.<br />
5. Die Kirche gibt mir die Möglichkeit, mich selbst zu überprüfen und im Gespräch über mein<br />
Leben und meinen Glauben mit anderen zu bleiben.<br />
6. Die Kirche nimmt mich in die Verantwortung. Für ihre vielfachen Aufgaben, etwa in der<br />
Diakonie, kann sie auch meinen Beitrag gut gebrauchen.<br />
7. Die Kirche erklärt mir mein Leben, meine Einordnung und Zuordnung in die Schöpfung<br />
Gottes.<br />
Ich will die Kirche nicht verlassen...<br />
8. ...weil ich etwas von mir aufgeben würde, denn ich bin ein Teil der Kirche.<br />
9. ...weil ich mit Verantwortung trage für rund 500 000 Arbeitsplätze der Kirche in der<br />
Bundesrepublik.<br />
10. ...weil die Kirche einen Teil der allgemeinen Soziallasten mitfinanziert. Wollte der <strong>St</strong>aat<br />
diese Lasten auch noch übernehmen, müssten die <strong>St</strong>euern erheblich erhöht werden.<br />
11. ...weil die Kirche sittliche Maßstäbe bewahrt und von Generation zu Generation weitergibt.<br />
Diese Maßstäbe sind Grundlage und garantieren Verbindlichkeit und Verlässlichkeit unseres<br />
gesellschaftlichen Zusammenlebens.<br />
12. ...Weil die Kirche immer wieder Begriffe mit Inhalten füllt. Sie tritt ein für die<br />
Menschenwürde gegen alle unmenschlichen Bestrebungen. Benachteiligte Gruppen in unserer<br />
Gesellschaft finden in der Kirche Rückhalt und Unterstützung.<br />
13. ...weil die Kirche das kulturelle Erbe im Bereich der Architektur, Kunst, Musik und Sprache<br />
bewahrt und pflegt.<br />
14. ...weil die Kirche ins Gedächtnis ruft, dass Erfolg, Gesundheit und andere Bereiche nur<br />
Teile des Ganzen sind, dass auch Kranke und Gescheiterte zum Leben dazugehören.<br />
15. ...weil die Kirche in der Sinnlosigkeit und Widersprüchlichkeit mancher Entwicklungen und<br />
Geschehnisse dieser Welt dennoch eine Antwort auf die Sinnfrage anbietet, die Menschen vor<br />
der Verzweiflung bewahren kann.<br />
16. ...weil die Kirche auch im <strong>St</strong>erben und im Tod nicht die Vergänglichkeit bestätigt, sondern<br />
durch Schmerz und Trauer hindurch hilft mit der Botschaft vom ewigen Leben.<br />
17. ...weil die Kirche mit ihrer Botschaft von der Einzigartigkeit des einzelnen Menschen ein<br />
starkes Gegengewicht gegen alle Vermassung und Gleichschaltung darstellt.<br />
18. ...weil die Kirche über alle Grenzen hinweg Verbindung mit Menschen aller Völker hält<br />
und so aktiv für Versöhnung und Frieden eintritt.<br />
19. ...weil die Kirche in der Weltkirchenbewegung zum Beispiel in der Aktion „Brot für die<br />
Welt“ modellhafte Hilfe zur Selbsthilfe in den Entwicklungsländern aufbaut.<br />
20. ...weil Gottesdienste zur Würde des Menschen in allen Jahrhunderten gehören, also auch<br />
heute.<br />
Armin Kraft – Propst i.R., Braunschweig
Seite 22<br />
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ST. MICHAELIS - GRUPPENTERMINE Seite 23<br />
Besuchsdienst<br />
nach Absprache<br />
I. Radtke 33163 16 Uhr Gemeindesaal<br />
Diakonieausschuss<br />
nach Absprache<br />
I. Schwannecke 537826 bei Frau Schwannecke<br />
Flötenkreis<br />
Montags 16.30 Uhr<br />
A. Ludwig 32663 Gemeindesaal<br />
Frauenhilfe Freitag 11.03., 08.04., 13.05.11<br />
H. Bileck 33307 A. Voß 6638 15 Uhr Gemeindesaal<br />
Frauentreff<br />
1. Donnerstag im Monat<br />
U. Werthmann-Waldow 539743 20 Uhr Gemeindesaal<br />
<strong>Gemeindebrief</strong> im Gemeindezentrum:<br />
W. Knopp und M-L.Petersen 34852 Redaktionsschluss:<br />
G. Klaffehn 37240 D. Bertling 595223 01.05.2011<br />
Jungschar Mittwoch, 09.03.,16.03.,<br />
M.-L. Petersen 31628 R. Kanitz 34588 13.04.,11.05.,18.05.11<br />
S. Siemann 399032 K. Hilmer 544459 16 Uhr Gemeinderaum<br />
Kindergottesdienst-Werkstatt Freitag, 18.03.,15.04.,20.05.11<br />
A. Kölsch 536052 J. Hackmann 523612 15.30 Uhr Gemeindezentrum<br />
V. Gläsner 595731 N. Lüpke 42702<br />
Kindertreff<br />
Mittwochs<br />
W. Peters 596261 W. <strong>St</strong>olze 31202 15.30 Uhr Dachstube<br />
Kirchenvorstand<br />
nach Vereinbarung<br />
U. Werthmann-Waldow 539743 Dachstube<br />
Konfirmanden-Treff 26.03., 30.04., 28.05.11<br />
A. Kölsch 536052 19.00 Uhr Gemeindezentrum<br />
Konfirmanden-Unterricht wechselnd in<br />
<strong>St</strong>. Michaelis/<strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong><br />
Vorkonfirmanden Pfn.a.Pr.Grund 8758 1+3.Donnerst.im Monat16.30Uhr<br />
Hauptkonfirmanden Pf. Maibom-Glebe 8641 Donnerstags 16.30 Uhr<br />
Krankenhaus/Langzeitkranke-Besuchsdienst Nach Vereinbarung<br />
I. Schwannecke 537826<br />
Malschule A. Klaffehn 37240 Montags 17 Uhr – 18.30 Uhr<br />
S. Königsmann 05352 937940 im Gemeinderaum<br />
L. Sandeck 595191 H. Rohde 599575 und 17 Uhr – 18.30 Uhr<br />
Internet: www.verkehrswacht-helmstedt.de -- Malschule in der Dachstube<br />
Miniclub<br />
1. + 3. Montag im Monat<br />
K. Bordtfeld 543737 15 Uhr Gemeindesaal<br />
Pflegende Angehörige<br />
Nach Vereinbarung<br />
H. Flemke 539085 I. Schwannecke 537826 Gemeindesaal<br />
Posaunenchor<br />
Freitags 18.15 Uhr<br />
G. Herdeanu 7483 Gemeinderaum<br />
Seniorenkreis Freitag, 04.03., 01.04. ,06.05.11<br />
W. Herburg 34192 15 Uhr Gemeindesaal<br />
Singkreis<br />
Mittwochs 19.30 Uhr<br />
M. Bock 34040 Gemeinderaum
Seite 24<br />
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GEMEINDE ST. MARIENBERG Seite 25<br />
Konfirmation<br />
Nach 1½ Jahren gemeinsamer Zeit werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus <strong>St</strong>.<br />
Michaelis und <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong> konfirmiert. Zu Anfang dachten wir noch, ich würde die Konfis<br />
nur für eine Übergangszeit unterrichten und dann würde der neue Kollege des<br />
Seelsorgebezirkes I mit euch weiterarbeiten. Nun durften wir die ganze Zeit zusammen<br />
verbringen. Und das war auch schön.<br />
Konfirmation hat ganz viele Aspekte. Ich greife mal einen raus und sage: sie ist wie ein<br />
Glaubensführerschein. In unserer gemeinsamen Zeit habt ihr Regeln erlernt, aber auch die Infos<br />
zu Techniken bekommen. In Gottesdienste habt ihr euch eingeübt. Zentrale Gebete der<br />
Christenheit könnt ihr auswendig, und – das ist am wichtigsten – ihr seid ins Nachdenken<br />
gekommen über unsere Welt und den Glauben.<br />
Aber wie mit dem Führerschein ist es auch mit der Konfirmation – danach geht es eigentlich<br />
erst richtig los. Und das Wichtigste dabei: Die Fahrpraxis. Wer das Auto stehen lässt, der<br />
verliert seine Übung und sein Wissen <strong>St</strong>ück für <strong>St</strong>ück wieder – gleiches gilt beim<br />
Glaubensführerschein.<br />
Trotzdem: Wer nach dem Führerschein anfängt zu fahren, der wird noch viel üben müssen,<br />
fährt auch manchmal sehr unsicher, vielleicht kommt sogar ein Unfall dazu. So ist es auch mit<br />
dem Glauben. Lasst euch davon nicht verunsichern, sondern geht (fahrt) weiter.<br />
Aber einen großen Unterschied gibt es zum Führerschein: Ihr seid nicht alleine unterwegs.<br />
Sondern eure Gemeinden freuen sich auf euch, auf den frischen Wind, den ihr bringt, eure<br />
Fragen und Ideen. Auf das gemeinsame Leben im Glauben.<br />
Ich wünsche euch für euren Lebens- und euren Glaubensweg Gottes Segen.<br />
Euer Pastor Daniel Maibom-Glebe<br />
Dank für die freiwilligen Spenden<br />
„Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen“ (Hebräer 13,16)<br />
Ganz herzlich bedankt sich der Kirchenvorstand bei allen Spenderinnen und Spendern für den<br />
freiwilligen Kirchengeldbeitrag für das Jahr 2010 für unsere Gemeinde. Durch Ihre<br />
Unterstützung ist ein Gesamtbeitrag von 4.892,00 Euro zusammengekommen.<br />
Von den Zuweisungen der Landeskirche allein können wir unseren Haushalt nicht decken,<br />
zumal diese Beträge zum größten Teil festgelegt sind, z.B. für die Gehälter, für den<br />
Kindergarten, für die Finanzierung von baulichen Instandhaltungen. Wenn nicht viele unter uns<br />
so großzügig und im <strong>St</strong>illen die vielfältigen Aufgaben in unserer Gemeinde unterstützen<br />
würden, wäre manches nicht möglich. Mit Ihrem Beitrag helfen Sie mit, das kirchliche Leben<br />
auf Ihrem „<strong>Marienberg</strong>“ zu erhalten.<br />
Ihre freiwillige Spende hilft uns dabei, Menschen in Freud und Leid zu begleiten. Wir danken<br />
Ihnen allen für Ihre Unterstützung unserer Arbeit und bitten Sie herzlich: Bleiben Sie uns auch<br />
weiterhin treu.<br />
Ihr Kirchenvorstand <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong>
Seite 26<br />
ST. MARIENBERG - FRAUENHILFE<br />
Diese 16 Frauen und weitere 6000 Mitglieder sind der<br />
Landeskirche also keinen Cent mehr wert<br />
Postkarte<br />
zur<br />
Protestaktion<br />
der<br />
Ev. Frauenhilfe<br />
Seit Jahrzehnten leistet die Ev. Frauenhilfe Landesverband Braunschweig e.V. Frauenarbeit in<br />
und für diese Landeskirche. Für die ehrenamtliche Arbeit der Frauenhilfe in unserer Gemeinde<br />
bekommen wir Unterstützung und Anregung durch den Landesverband. Nun ist der<br />
Fortbestand des Landesverbandes der Ev. Frauenhilfe in Gefahr! Unsere Landeskirche, die<br />
seit 97 Jahren den Landesverband stützt und finanziert, die 1966 dafür eine eigene Pfarrstelle<br />
eingerichtet hat, will diese vom Landesverband lösen und plant, dem Landesverband ab 2014<br />
keine finanzielle Zuwendung mehr zu gewähren. Das würde das Aus für den Verband bedeuten.<br />
Mit einem Aufschrei der Entrüstung haben 6000 Mitglieder der Ev. Frauenhilfe diese<br />
Ankündigung der Landeskirche vernommen. Mit einer groß angelegten Postkartenaktion<br />
läuft eine riesige Protestwelle auf die Landeskirche zu. Und das ist erst der Anfang. Weitere<br />
Protestaktionen werden folgen!<br />
Die Mitglieder der Ev. Frauenhilfe werden zeigen, wie zahlreich und stark sie sind.<br />
Auch die Ev. Frauenhilfe <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong> hat sich an der Postkartenaktion beteiligt und wird<br />
weitere Protestaktionen unterstützen. Wir brauchen die Unterstützung des Landesverbandes<br />
Braunschweig für die Weiterführung unserer ehrenamtlichen Arbeit. In diesem Jahr kann die<br />
Frauenhilfe <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong> auf 80 Jahre aktive Frauenarbeit zurückblicken!<br />
Bitte unterstützen Sie unsere örtliche Frauenhilfe durch Ihre Teilnahme an den<br />
monatlichen Treffen. Gäste sind jederzeit willkommen.<br />
VORSCHAU auf unser Programm für März bis Mai 2011:<br />
Am 2. März werden wir uns auf den Weltgebetstag in gewohnter Weise vorbereiten. Die<br />
Liturgie kommt in diesem Jahr aus Chile und wir werden uns ausgiebig mit diesem fernen Land<br />
beschäftigen. Zuvor, am 4. Februar, findet in unserem Gemeindesaal von 9.30 Uhr bis 17.00<br />
Uhr eine Weltgebetstagswerkstatt des Landesverbandes Braunschweig (!) statt, um die<br />
Leiterinnen der örtlichen Frauenhilfen mit dem nötigen Wissen auszustatten.<br />
Am Freitag, dem 4. März, werden wir um 17.00 Uhr in der Gemeinde <strong>St</strong>. <strong>St</strong>ephani<br />
gemeinsam mit allen Helmstedter Frauen und Männern den Weltgebetstagsgottesdienst feiern.<br />
Das ökumenische Vorbereitungsteam aus den Helmstedter Gemeinden lädt herzlich dazu ein.<br />
Am 6. April ist Monika Seidel zum Thema "Das Brunnental im Wandel der Zeit" unser Gast.<br />
Am 4. Mai wird Heidemarie Schulz den Nachmittag gestalten.<br />
Brigitte Heuwold
EINLADUNGEN Seite 27<br />
Was machen Sie am ersten Freitag im März<br />
Wir feiern den Weltgebetstag mit einem ökumenischen Gottesdienst, der von Frauen<br />
vorbereitet wird – alle sind eingeladen: Jüngere und Ältere, Frauen und Männer!<br />
Schön, wenn Sie am ersten Freitag im März mitfeiern!<br />
Der Weltgebetstag ist die weltweit größte ökumenische Basisbewegung von Frauen und ist in<br />
mehr als 170 Ländern vertreten!<br />
„Wie viele Brote habt ihr“<br />
Das Titelbild des Weltgebetstages<br />
2011, das aus Chile kommt,<br />
wurde in der<br />
Kunsthandwerksgemeinschaft<br />
von Copiulemu hergestellt.<br />
Die Gemeinschaft wurde 1974<br />
gegründet und liegt in dem<br />
chilenischen Dorf Copiulemu, nahe<br />
der <strong>St</strong>adt Concepción. Hier erlernen<br />
Frauen die traditionelle Art des<br />
<strong>St</strong>ickhandwerkes und sorgen so<br />
dafür, dass kostbare Traditionen<br />
weiterleben.<br />
Der Weltgebetstag 2011 kommt aus „dem letzten Winkel der Welt“, wie die Chileninnen und<br />
Chilenen selbst ihr Land nennen. Er geht mit der Titelfrage „Wie viele Brote habt ihr“<br />
sogleich „zur Sache“: Ihr Christinnen und Christen weltweit – was habt ihr zu bieten Was tut<br />
ihr gegen den Hunger in der Welt Was und wo sind eure Gaben/ eure Fähigkeiten, die ihr<br />
teilen und einsetzen könnt, dort, wo sie gebraucht werden „Wie viele Brote habt ihr“ fragte<br />
Jesus seine Jünger, die ratlos vor den 5.000 Hungrigen standen, und er ermutigte sie zum<br />
gesegneten Teilen der geringen Brotvorräte. Und alle wurden satt. Diese Mutmachgeschichte<br />
aus dem Markusevangelium stellen die Weltgebetstagsfrauen aus Chile in den Mittelpunkt ihres<br />
Gottesdienstes.<br />
Chile – das bedeutet 4300 Kilometer Berge, Täler, Seen und Meer. Dieser schmale<br />
Küstenstreifen wird von rund 16 Millionen Menschen bewohnt, die sich scharf in Reich und<br />
Arm und die verschiedenen Bevölkerungsgruppen aufspalten.<br />
Die indigenen Völker Chiles kämpfen bis heute um ihre Rechte und unvergessen sind die<br />
schlimmen Jahre der Militärdiktatur unter Pinochet von 1973 bis 1990. Im Februar 2010<br />
erschütterten ein Erdbeben und eine Flut das Land.<br />
Das Thema der Liturgie wurde für die Verfasserinnen zur aktuellen Überlebensfrage und zur<br />
dringenden Bitte nach Solidarität an alle Christinnen und Christen weltweit.<br />
Brigitte Heuwold<br />
Der Weltgebetstagsgottesdienst wird am Freitag, dem 4. März, um 17.00 Uhr<br />
in der Gemeinde <strong>St</strong>. <strong>St</strong>ephani gefeiert.
Seite 28<br />
ST. MARIENBERG - WEIHNACHTSZEIT<br />
Der <strong>St</strong>ern kündet von der Weihnachtsfreude<br />
Vom Altar der<br />
<strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong>er Kirche<br />
geht der Weihnachtsstern<br />
in der Adventszeit auf<br />
seine Reise durch das<br />
Georg Calixt Quartier.<br />
Leise rieselt der<br />
Schnee...<br />
auch vor der Garage<br />
von Familie Bäsecke, in<br />
der der <strong>St</strong>ern am<br />
11.12.2010 zu Gast ist<br />
und wo viele Menschen<br />
die Vorfreude auf<br />
Weihnachten genießen.<br />
Zu einem Mitarbeitertreffen lud der<br />
Kirchenvorstand im Januar in den<br />
Gemeindesaal ein. Der Abend<br />
begann mit einem „Dank“ an alle<br />
hauptamtlichen und ehrenamtlichen<br />
Mitarbeiter in der Gemeinde für den<br />
geleisteten Einsatz im vergangenen<br />
Jahr. Nach einer Andacht mit<br />
Propst Detlef Gottwald wurde ein<br />
gemeinsames Essen eingenommen.<br />
Anschließend wurden die bisher<br />
feststehenden Termine für das Jahr<br />
2011 angekündigt und besprochen.<br />
Danach ging es zum „geselligen<br />
Teil“ über: Bei einem Bibelquiz<br />
„rauchten“ die Köpfe, bevor die<br />
Siegermannschaft gekürt werden<br />
konnte. Beim gemeinsamen Singen<br />
und Erzählen gingen die <strong>St</strong>unden<br />
viel zu schnell vorbei.<br />
„Rauchende Köpfe“ beim Bibelquiz in <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong>
ANZEIGEN Seite 29
Seite 30<br />
ST. MARIENBERG - SEHENSWERTES<br />
Fotos zu Seite 31<br />
Oben: Abb. 1 - Tür des Sakramentshauses<br />
Rechts: Abb. 2 - Abendmahlslöffel aus Horn<br />
Adventsgottesdienst des<br />
Kindergartens<br />
am 10. 12. 2010<br />
und wenn das fünfte Lichtlein brennt....<br />
dann hast du Weihnachten verpennt!<br />
Na, gut dass alle Kinder schnell wieder<br />
wach geworden sind und einen fröhlichen<br />
Gottesdienst feiern konnten.
ST. MARIENBERG - KIRCHENSCHATZ Seite 31<br />
Passion auf einem Kelchlöffel in <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong><br />
Entsinnen Sie sich, liebe Leserinnen und<br />
Leser, noch der merkwürdigen<br />
Passionsdarstellung auf einem Schild<br />
am <strong>Marienberg</strong>er Sakramentshäuschen<br />
von 1494 (Siehe Abb. 1 auf Seite 30)<br />
Unser <strong>Gemeindebrief</strong> Jg. 3, Nr. 7 hatte den<br />
Schild zur Passionszeit im vergangenen Jahr<br />
vorgestellt. <strong>St</strong>att des Gekreuzigten hängt<br />
dort ein Herz am Kreuz. Im Schnittpunkt der<br />
Kreuzesbalken sieht man die Dornenkrone<br />
zwischen den zwei Kreuzigungsnägeln für<br />
die Hände. Die Hände wachsen ebenso wie<br />
die Füße direkt aus dem Herzen hervor. Wir<br />
hatten damals gesagt, dass es sich um ein<br />
spätmittelalterliches Andachtsmotiv handelt,<br />
die sog. Herz-Jesu-Verehrung. Häufig<br />
bildete man dabei noch weitere Gegenstände<br />
aus der Passionsgeschichte ab, hier neben<br />
den Nägeln die Lanze. Sie lässt aus der<br />
Seitenwunde des Herzens das Blut Christi<br />
fließen – eine sinnreiche Darstellung gerade<br />
an einem Sakramentshäuschen wie bei uns,<br />
das ja den geweihten Abendmahlswein, also<br />
das Blut Christi, aufzubewahren hatte.<br />
In der Schatzkammer des Klosters werden<br />
fünf sog. Kelchlöffel ausgestellt. Das sind<br />
Geräte, die bei der Spendung des<br />
Abendmahls verwendet wurden. In der<br />
katholischen Kirche sind Kelchlöffel schon<br />
im Mittelalter außer Gebrauch gekommen,<br />
seit den Gläubigen beim Abendmahl allein<br />
die Hostie gereicht wird. Das protestantische<br />
Abendmahl in beiderlei Gestalt brachte die<br />
Löffel wieder unter die Abendmahlsgeräte,<br />
also auch unter die des Klosters. Einer von<br />
diesen fünf Löffeln bietet nun eine sehr<br />
ähnliche Darstellung wie auf dem<br />
Sakramentshäuschen. Er ist aus Horn<br />
gearbeitet und trägt in der Laffe die Inschrift<br />
Wer / gedenckt / auf Jesu / leiden der / wird<br />
gewis / die Sünde / meiden.<br />
Auf der Außenseite (Abb. 2 auf Seite 30)<br />
nimmt er das Thema des Sakramentshäuschens<br />
auf und ergänzt es um weitere<br />
Gegenstände aus der Passionsgeschichte. So<br />
findet sich hier außer der Lanze auch der<br />
<strong>St</strong>ab mit dem Essigschwamm, der Jesu<br />
Durst löschen sollte. <strong>St</strong>ab und Lanze sind<br />
diagonal hinter dem Herzen gekreuzt. Das<br />
Herz selbst trägt in der Innenfläche Rute und<br />
Geißel, links sind drei Nägel samt Hammer<br />
und Zange dargestellt, rechts ein Dolch<br />
sowie drei () Würfel, letztere ein Hinweis<br />
auf die um Jesu Rock würfelnden<br />
Kriegsknechte.<br />
<strong>St</strong>att der mittelalterlichen Beischrift<br />
ih(esus) / ih (esu)s trägt das Kreuz den<br />
bekannten Titulus I(ESUS) N(AZARENUS)<br />
R(EX) I(UDAEORUM).<br />
Die Inschrift sowie die Bilder sind in ihren<br />
Konturen eingebrannt. Nach der<br />
Handschrift, die den Spruch geschrieben hat,<br />
dürfte der Löffel aus dem 19. Jahrhundert<br />
stammen. Dr. Martin Wandersleb († 2005),<br />
Kenner der Klostergeschichte, hat die<br />
Vermutung geäußert, dass der Löffel von<br />
Domina Charlotte von Veltheim († 1911)<br />
selbst gearbeitet sein könnte, da von ihr<br />
Arbeiten in dieser Technik bekannt seien.<br />
Tatsächlich hat sie die Darstellung am<br />
Sakramentshäuschen bei ihren Andachten<br />
im Chor wohl täglich vor Augen gehabt.<br />
Gleichwie, wer auch immer das alte Herz-<br />
Jesu-Motiv auf diesen Löffel übertragen hat,<br />
er hat wie der Künstler des Sakramentshäuschens<br />
die innere Verbindung von Jesu<br />
Opfertod und dem im Abendmahl zu Christi<br />
Blut verwandelten Wein erkannt und uns in<br />
dem Löffel ein Zeugnis spätmittelalterlich<br />
inspirierter Frömmigkeit hinterlassen.<br />
Ingrid Henze
Seite 32<br />
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Hurra,<br />
es ist geschafft!<br />
Wer an den Weihnachtstagen einen<br />
Gottesdienst in unserer Kirche<br />
besucht hat, dem ist es aufgefallen:<br />
Endlich war der herrliche Klang<br />
unserer Orgel wieder zu hören. Seit<br />
dem 30. August 2010 mussten wir<br />
auf unsere Orgel verzichten.<br />
Pünktlich zum Weihnachtsfest war,<br />
wie geplant, die Restauration unserer<br />
Führer-Orgel abgeschlossen.<br />
Am 12. Januar erfolgte die Abnahme<br />
der Orgelrestaurierungsmaßnahme.<br />
Die anwesenden Fachleute<br />
bescheinigten der Orgelbaufirma<br />
Junker eine hervorragende Arbeit.<br />
Die Führer-Orgel ist vom Klang her<br />
wieder in einem ausgezeichneten<br />
Zustand und durch die dezente<br />
ST. MARIENBERG - KIRCHENVORSTAND Seite 33<br />
auf dem Foto von links:<br />
Herr Schuseil (Landeskirchenamt), Propst Gottwald,<br />
Herr Michaely, Herr Wilhelm (Orgelsachverständiger der<br />
Landeskirche an der Orgel) und Herr Junker (Orgelbauer).<br />
Lasierung, durchgeführt von Restaurator Mark Malinowski, fügt sie sich wunderbar in die<br />
bereits vorhandene Ordnung der Kirche ein. Der Kirchenvorstand ist sehr zufrieden mit dem<br />
Ergebnis der Restaurierungsmaßnahmen und bedankt sich bei der Orgelbaufirma Junker und<br />
dem Restaurator M. Malinowski ganz herzlich für die ausgezeichnete Arbeit und für die gute<br />
Zusammenarbeit.<br />
Ein ganz besonderes Dankeschön geht an alle Gemeindeglieder, die durch ihre Spenden zur<br />
Verwirklichung dieses großen Projektes beigetragen haben und an das Landeskirchenamt für<br />
die finanzielle Unterstützung.<br />
Ihr Kirchenvorstand<br />
Auch einige Täuflinge folgten der Einladung<br />
zum gut besuchten Epiphaniasgottesdienst am 16. Januar. In voller Pracht präsentierte sich<br />
noch einmal unsere ehrwürdige Kirche zu diesem besonderen Gottesdienst, bevor es in die<br />
„Winterkirche“ geht. Eingeladen waren die Getauften, Getrauten, Konfirmierten und die<br />
Goldenen Konfirmanden/innen, die im Jahr 2010 ihren Festtag in unserer Kirche gefeiert<br />
haben. Propst Detlef Gottwald erinnerte in seiner Predigt an die persönlichen „Ehrentage“ und<br />
verlas anschließend alle Namen. Festliche <strong>St</strong>immung entfaltete sich, als Claudia Michaely mit<br />
ihrer ausdrucksstarken <strong>St</strong>imme im Laufe des Gottesdienstes drei Gospelsongs vortrug.<br />
Im Anschluss wurden alle Gottesdienstbesucher in den Gemeindesaal eingeladen, wo bei einem<br />
Glas Sekt sowie Kaffee und Keksen noch Gelegenheit zum Gedankenaustausch war.<br />
Auf der Rückseite finden Sie ein Foto der Täuflinge Eliana Miller und Linnea Marie Hilger.<br />
Ihr Kirchenvorstand
Seite 34<br />
ST. MARIENBERG - KINDERGARTEN<br />
Wie lernt man denn im Kindergarten<br />
„Jetzt setzt euch mal hin und hört alle gut zu!!!!“<br />
Mit Kindergartenkindern geht das so nicht.<br />
Wenn Frau Georgi um 10 Uhr ihre Großen zur musikalischen Früherziehung aus allen Gruppen<br />
„zusammensucht“, haben die gerade im Freispiel gespielt, in der Halle zur<br />
Bewegungserziehung geturnt und getobt oder kommen direkt vom Frühstück.<br />
Dann müssen sich alle erst mal sammeln und zur Ruhe kommen, ehe es ans gemeinsame<br />
Singen und Musizieren geht.<br />
Mit ein paar kleinen „Tricks“, die den Kindern auch noch Spaß machen, geht es leichter:<br />
Hörner rubbeln<br />
Auf der <strong>St</strong>irn, zwischen den Augenbrauen<br />
und dem Haaransatz liegen die<br />
<strong>St</strong>irnbeinhöcker. Diese werden mit<br />
Mittelfinger und Zeigefinger kräftig<br />
gerubbelt. Wie kleine Teufelchen ihre<br />
Hörner rubbeln, so rubbeln und reiben die<br />
Kinder ihre <strong>St</strong>irnhöcker.<br />
Das Lied dazu hat jetzt diese <strong>St</strong>rophe:<br />
Auf der <strong>St</strong>irne beide Höcker,<br />
rubbel hin, rubbel her.<br />
Jetzt geht alles besser,<br />
jetzt geht alles besser.<br />
Bim Bam Bum, - Bim Bam Bum.<br />
Ohren krabbeln<br />
Mit Zeigefinger und Daumen wird der<br />
Ohrenrand leicht geknetet, massiert<br />
und nach außen gezogen. <strong>St</strong>ück für<br />
<strong>St</strong>ück. Mehrmals das ganze Ohr<br />
entlang. Dabei immer am oberen<br />
Ohrenrand beginnen. Und weil mit<br />
Musik alles besser geht, hier ein Lied<br />
nach der Melodie „Bruder Jakob“:<br />
Hört ihr Ohren, hört ihr Ohren,<br />
wachet auf, wachet auf.<br />
Jetzt geht alles besser,<br />
jetzt geht alles besser.<br />
Bim Bam Bum, - Bim Bam Bum.<br />
Uhrenpendel<br />
Wie ein Uhrenpendel schwingen die ausgestreckten Arme hin und her, weit nach links und<br />
nach rechts. Die Beine stehen dabei über Kreuz, was gar nicht so einfach ist, denn man kann<br />
leicht die Balance verlieren. Der Oberkörper ist nach vorn gebeugt. Nach einiger Zeit die<br />
Fußstellung wechseln.<br />
Und das Lied dazu heißt so:<br />
Mit den Armen, mit den Armen, hin und her, hin und her.<br />
Jetzt geht alles besser, jetzt geht alles besser. Bim Bam Bum, - Bim Bam Bum.<br />
Solche und ähnliche Spiele werden auch gern eingesetzt, wenn sich die Kinder in ihren<br />
Gruppen um 8.30 Uhr zum Morgenkreis und um 11 Uhr zum „<strong>St</strong>uhlkreis“ mit ihren<br />
Erzieherinnen treffen. Wir wissen schon, dass es im Kindergarten nicht immer ruhig sein kann,<br />
Kinder müssen aber auch lernen, manchmal aufmerksam und ruhig zu sein. Wenn es Spaß<br />
macht, lernt man auch so was ganz gern und es klappt später vielleicht auch ohne „Tricks“.<br />
Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes und gesundes neues Jahr und grüßen Sie herzlich:<br />
Die Mitarbeiterinnen aus dem Kindergarten!
ST. MARIENBERG - GRUPPENTERMINE Seite 35<br />
Besuchsdienst<br />
Nach Vereinbarung Leitung: Mechthild Hofmann 05351/6493<br />
Diakonieausschuss<br />
Nach Vereinbarung Leitung: Petra Ließmann 05351/4859<br />
Evangelische Frauenhilfe<br />
Jeden ersten Mittwoch im Monat, um 15.00 Uhr, im Gemeindehaus<br />
Leitung: Brigitte Heuwold 05351/9780<br />
Flötenkreis für Kinder und Jugendliche<br />
Nach Vereinbarung Leitung: Andrea Ludwig 05351/32663<br />
Geburtstagscafé im Pförtnerhaus<br />
Freitag, 18.03, 20.05.11 von 15.00-17.30 Uhr<br />
für alle, die 70 Jahre oder älter geworden sind. Gäste sind immer willkommen!<br />
Leitung: Helga Friese 05351/3664<br />
Gesprächskreis um den Glauben<br />
Jeden dritten Donnerstag im Monat, um 16.00 Uhr, im Pförtnerhaus<br />
Leitung: Dagmar Schmidt 05351/9304<br />
Gospelchor<br />
Montags, 19 Uhr, im Gemeindehaus Leitung: Richard Domin 05351/32509<br />
Kinderkirchen-Vorbereitungskreis<br />
Nach Vereinbarung Ulrich Ludwig 05351/32663<br />
Kirchenvorstand<br />
Nach Vereinbarung Brigitte Heuwold 05351/9780<br />
Konfirmandenunterricht<br />
Vorkonfirmanden, 1.+3. Donnerst. im Monat, 15.00 Uhr Pfn.a.Pr. Britta Grund 8758<br />
Hauptkonfirmanden, donnerstags, 16.30 Uhr Pf. Daniel Maibom-Glebe 05351/8641<br />
Posaunenchor<br />
Freitags, 18.15 Uhr, im Gemeindesaal <strong>St</strong>. Michaelis<br />
Leitung: Richard Domin 32509<br />
Redaktionskreis<br />
Redaktionsschluss 01.05.11 Pfarrbüro 05351/7499<br />
Schreibwerkstatt<br />
Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat, um 15 Uhr, im Pförtnerhaus<br />
Leitung: Karin Bottke 05351/58810 Homepage: www.karin-bottke.de
Seite 36<br />
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Wir gratulieren zur Taufe<br />
FREUD UND LEID IN DEN GEMEINDEN Seite 37<br />
Jan Levin Konrad<br />
Lenn Rüger<br />
Linus Martin Schulze<br />
Beerdigungen und Trauerfeiern<br />
Wir gaben ihr Leben mit Trauer und Dank zurück in Gottes Hand<br />
Horst Werthmann<br />
Charlotte Somplatzki<br />
Ilse Hotop<br />
Ursula Hoppe<br />
Anna Eckhardt<br />
Hermann Knoche<br />
Erika Mundrziewski<br />
Vera Bicknase<br />
WIR SIND FÜR SIE DA<br />
Küsterin <strong>St</strong>. Michaelis M.-L. Petersen 34852 31628<br />
Küsterin <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong><br />
Lilia Manukjan<br />
<strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong>: Dienstag und Freitag, 10-12 Uhr<br />
Donnerstag, 15-17 Uhr 7499<br />
Sie erreichen uns auch unter: Fax: 523711 oder per E-mail unter: st.marienberg@gmx.de<br />
Sie finden uns im Internet unter www.stmarienberg-helmstedt.de<br />
<strong>St</strong>. Michaelis: Donnerstag, 9-11 Uhr 34852<br />
Sie erreichen uns auch unter: Fax: 34490<br />
oder per E-mail unter: <strong>St</strong>Michaelis.Helmstedt@t-online.de<br />
Sie finden uns im Internet unter:http://www.michaelis-helmstedt.de<br />
<strong>St</strong>. Thomas Mi und Fr, 9-12 Uhr 8758<br />
<strong>St</strong>. <strong>St</strong>ephani Di, Do und Fr, 9-12 Uhr 8641<br />
Hospizverein Helmstedt e.V. 05351 5448349<br />
Frauenhaus Braunschweig 0531 280 1234<br />
Telefonseelsorge 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222<br />
Telefonseelsorge für Kinder und Jugendliche 0800 111 0 333<br />
www.telefonseelsorge.wolfsburg.de<br />
auch mit Internet Chat<br />
Diakonisches Werk Kreisstelle Helmstedt 05351 538310<br />
Alltagshilfen Diakonisches Werk Helmstedt 05351 538312<br />
IN EIGENER SACHE<br />
Sollten Sie mit der Veröffentlichung Ihres Namens in der Rubrik – Freud und Leid – nicht<br />
einverstanden sein, teilen Sie dies bitte rechtzeitig im Gemeindebüro mit. Danke!
Seite 38<br />
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KINDERSEITE Seite 39
FOTORÜCKBLICK<br />
Amtseinführung Pfarrerin Lena <strong>St</strong>ark<br />
links:Einzug in <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong> -<br />
Propst Gottwald und Frau <strong>St</strong>ark<br />
unten:<br />
Frau Heuwold begrüßt Frau <strong>St</strong>ark<br />
links: Das ganze Quartier freut sich auf das<br />
Ehepaar <strong>St</strong>ark, nein auf Familie <strong>St</strong>ark und<br />
feiert den Amtsantritt.<br />
Im Pfarrhaus brennt wieder Licht.<br />
Familie <strong>St</strong>ark wohnt in <strong>St</strong>. <strong>Marienberg</strong><br />
Eliana Miller mit ihrer Mutter<br />
und Linnea Marie Hilger<br />
mit ihren Eltern nach dem<br />
Epiphanias-Gottesdienst<br />
Text s.S. 33