Weindorf Brevierle 2012 - Stuttgarter Weindorf

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Weindorf Brevierle 2012 - Stuttgarter Weindorf

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Ein Service Ihrer Verlage Das Telefonbuch

Weindorf

Brevierle

Heiteres und Wissenswertes

zum Weindorf

36. STUTTGARTER

WEINDORF 2012

Von Mittwoch, den 29.August bis Sonntag, den 9. September 2012

täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr (Do. Fr. Sa. bis 24 Uhr) geöffnet.


Vergrößer‘ den

Genuss!

Die schönsten Schnappschüsse

vom Stuttgarter Weindorf fi nden Sie

auf www.ausgezeichnet-geniessen.de

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„Hot Town Summer in the City...“,

trällerte es letztens aus dem Radio.

Joe Cocker klang ein wenig wie ein

Mutmacher, denn der Sommer lässt

momentan ein wenig zu wünschen

übrig. Vorworte sind nicht unbedingt

geeignet, um übers Meterologische

zu schwadronieren. Ich wollte Ihnen

hiermit nur signalisieren, dass egal,

wie das Wetter ist – Regen oder

Sonnenschein –, wir Weindorfwirte

laden in unsere Lauben zum fröhlichen

Genießen, Schwätzle halten

und Schunkeln ein. Sie werden sehen,

das macht heiter und lässt die Gedanken

an einen eventuellen Sommer

Liebe

Weindorf-

Freunde,

1

ganz weit nach hinten rücken – bei

uns scheint nämlich immer die Sonne.

Ich wünsche Ihnen nun im Namen

aller eine wunderbare Hocketse-Zeit

in unserem Stuttgarter Weindorf und

viel Spaß beim Durchstöbern des

druckfrischen Weindorf Brevierles.

Auf Ihr Wohl!

Ihre Erika Wilhelmer

und die Mitherausgeber


Inhalt

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1

Inhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2

Maultaschen . . . . . . . . . . . . . . . .4

Grußwort Pro Stuttgart . . . . . . . . .5

Bubaspitzle . . . . . . . . . . . . . . . . .6

Schwäbisches Linsengericht . . . . .8

Grußwort Weinkönigin . . . . . . . . .9

Saure Kutteln . . . . . . . . . . . . . . .10

Jahrgang 2011 . . . . . . . . . . . . . .12

Spätzle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14

Spätzle-Variationen (1) . . . . . . . .16

Die neue Weindorf-App . . . . . . .17

Spätzle-Variationen (2) . . . . . . . .18

Verschlusssache . . . . . . . . . . . . .20

Gaisburger Marsch . . . . . . . . . . .22

Eiswein . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24

Hitz-/Rahm-/Flammkuchen . . . . .26

Laugenbrezel . . . . . . . . . . . . . . .28

Messe Stuttgart . . . . . . . . . . . . .29

Schwäbischer Kartoffelsalat . . . .30

Sauerkraut . . . . . . . . . . . . . . . . .32

Wurstsalat/Maultaschensalat . . .34

Weindorf-Gutscheine . . . . . . . . .35

Nonnenfürzle . . . . . . . . . . . . . . .36

Immer wieder sonntags . . . . . . .37

Das Leuze Mineralbad . . . . . . . .38

2

2000 Jahre Weinbaugeschichte . .40

VVS-Fahrplan . . . . . . . . . . . . . . .42

VVS-Gutschein . . . . . . . . . . . . . .44

Ofenschlupfer . . . . . . . . . . . . . . .46

Weinbergtouren i. d. Region . . . .47

Der Sommelier . . . . . . . . . . . . . .50

Apfelküchle . . . . . . . . . . . . . . . .52

Prämierung städt. Weingut . . . . .53

Zwiebelkuchen . . . . . . . . . . . . . .54

Wer wird OB in Stuttgart . . . . . . .56

Pfitzauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . .58

Schillerwein . . . . . . . . . . . . . . . .60

Weinstein . . . . . . . . . . . . . . . . . .62

Buchtipp: BW herzig . . . . . . . . . .64

Deutsches Weinetikett . . . . . . . .66

Käse und Wein . . . . . . . . . . . . . .68

125 Jahre Weinmanufaktur . . . . .70

Kräuterkäs, Backsteinkäs, Camembert 72

Schlotzen mit Stiel . . . . . . . . . . .73

Weinsprüche . . . . . . . . . . . . . . . .74

Wo gibt’s was . . . . . . . . . . . . . . .76

Weindorfplan . . . . . . . . . . . . . . .78

Auf Schusters Rappen . . . . . . . . .80

Epilog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .82

Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . .84

Für manches im Leben wird

es wohl niemals eine App geben.

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Kraftstoffverbrauch (in l/100 km) innerorts 12,2–10,6 · außerorts 6,9–5,9 · kombiniert 8,8–7,7;

CO 2 -Emissionen 206–180 g/km


Maultaschen

für 6 - 8 Personen

400 g Mehl

4 Eier, Salz

350 g gemischtes Hackfleisch

200 g Kalbsbratwurstbrät

250 g Spinat

1 Bund Petersilie

2 Eier, Pfeffer, Muskat, Majoran

1 Eiweiß, Fleischbrühe

4 Zwiebeln, 50 g Butter

100 g gewürfelter, geräucherter

Speck

Aus Mehl, 2 Eiern, etwas Salz und

8 EL Wasser einen Nudelteig kneten

und dünn ausrollen. Hackfleisch, Brät,

grob gehackte Petersilie und die

beiden restlichen Eier untermengen.

Spinat blanchieren, abtropfen lassen,

grob hacken und in die Fleischmasse

einarbeiten. Mit Salz, Pfeffer,

Majoran und Muskat abschmecken.

Gewürfelten Räucherspeck andünsten

und in die Masse geben.

Teig in knapp 15 cm große Quadrate

schneiden, reichlich Fülle draufgeben.

Teigränder mit Eiweiß bestreichen,

Quadrate über Eck zusammen -

klappen, Ränder fest andrücken.

(Heute macht man auch Teigbahnen,

rollt die Füllung ein und schneidet

dann quadratische Maultaschen ab,

die an zwei Seiten offen sind.)

Die Maultaschen dann in heißer

Fleischbrühe ca.10 Minuten ziehen

(nicht kochen) lassen.

Maultaschen in der Brühe

Maul taschen in etwas Brühe und

mit Röstzwiebeln servieren.

Maultaschen geröstet

Eine beliebte Variante sind in

Scheiben geschnittene und in Ei

geröstete Maultaschen.

Maultaschen geschmälzt

Maultaschen mit Zwiebelschmälze

übergossen servieren.

Maultaschen-Schnitzel

Länge von 2 flachen Maultaschen

panieren, braten und mit Kartoffel-

Gurken-Salat servieren.

4

Grußwort

Grüß Gott und

herzlich willkommen!

Herzlich willkommen auf Deutschlands

schönstem Weindorf!

Als PRO STUTTGART e.V., Bürgerverein

mit Tradition seit 127 Jahren,

heißen wir Sie herzlich auf dem

36. Weindorf in Stuttgart willkommen.

Unser Verein bietet den über

630 Mitgliedern Veranstaltungen im

weiten Feld von Kultur und Touristik.

Vom 27. Juni bis 14. Juli waren wir

bereits zu Gast in Hamburg und

haben dort auf dem prominenten

Rathausmarkt das 27. Weindorf

veranstaltet – auch in diesem Jahr

wieder ein Magnet für Hanseaten

5

sowie Gäste der Stadt im hohen

Norden. Wir wünschen Ihnen nun

einen angenehmen Aufenthalt auf

dem Weindorf in Stuttgart.

Genießen Sie das vielfältige Angebot

kulinarischer Feinheiten sowie

Getränke und besuchen Sie uns

auch an den “Musikalischen Sonntagen”,

am besten mit den öffentlichen

Verkehrsmitteln. Nutzen Sie

dann den Gutschein auf Seite 44.

Links: Axel Grau Geschäftsführer

Rechts: Werner Koch Vorsitzender

www.proStuttgart.de

www.stuttgarter-weindorf.de.

www.stuttgart-weindorf-hamburg.de


Bubaspitzle

für 4 Personen

1 kg Kartoffeln, mehlig kochend

Salz, Muskat

2 Eier

20 g Butter

150 g Mehl

1 Becher Sauerrahm

Kartoffeln am Vortag kochen.

Kalt durch die Presse drücken, mit Ei,

zerlassener Butter, Mehl, Salz, Muskat

und Sauerrahm zu einem Teig ver -

arbeiten. Ist der Teig zu weich, etwas

Mehl zugeben.

Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben.

6

Aus dem Teig fingerlange und fingerdicke

Nudeln formen – so wie der

Name es verlangt.

Die Bubaspitzle in reichlich siedendes

Salzwasser geben. Wenn sie an

die Oberfläche kommen, noch etwa

zwei Minuten schwimmen lassen,

mit der Schaumkelle herausheben,

tüchtig abschwenken und auf warmer

Platte anrichten oder in heißer

Butter goldbraun rösten.

Bubaspitzle sind eine beliebte Bei -

lage zu Sauerkraut oder mit Ei geröstet

zu allen Arten von Salaten.

Übrigens: Die um Stuttgart herum

als Bubaspitzle bekannten Kartoffel -

nudeln erfahren etwas weiter im

schwäbischen Allgäu eine Art Geschlechtsumwandlung.

Dort heißen

sie Nackede Mariele und sind eine

mit Puderzucker bestäubte überwiegend

süße Angelegenheit.

Schwäbische Pfarrer nennen die

etwas frivol klingende Speise ganz

unverfänglich Schupfnudeln, was

sich vom oberdeutschen schupfen =

wegstoßen herleitet und die typische

Handbewegung beim Formen der

Nudeln auf dem Brett beschreibt.

Ramona M. – Rettungsassistentin bis 2009

Allianz Kundin seit 2006

Die Allianz Berufsunfähigkeitsvorsorge

leistet schnelle

Hilfe, wenn es drauf ankommt.

Mehr dazu erfahren

Sie bei Ihrer Allianz vor Ort

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Hoffentlich Allianz versichert.


Schwäbisches

Linsengericht

für 4 Portionen

250 g Linsen

(über Nacht in kaltem Wasser

eingeweicht)

1 l Fleischbrühe

1 Zwiebel (mit zwei Nelken und

Lorbeerblatt gespickt)

100 g magere Speckwürfel

8 EL Zwiebelwürfel

4 EL Mehl

Salz (Suppenwürze)

8

Die eingeweichten Linsen abgießen

und in der Fleischbrühe mit der gespickten

Zwiebel weichkochen.

Speck- und Zwiebelwürfel anbraten,

Mehl anstäuben und leicht bräunen

lassen, dann in die Linsen einrühren

und nochmals aufkochen. Nach Geschmack

salzen. Zum Abschmecken

bei Tisch ein Krügchen Apfelessig

bereitstellen. Zu den Linsen isst der

Schwabe in Butter heiß geschwenkte

Spätzle, heiße Saitenwürste und

durchwachsenen Speck.

Vornehme Variante:

Bevor die Linsen das zweite Mal

aufkochen, pro Person zwei Viertel

einer geschälten geschmackvollen

Birne hineingeben und mitkochen

lassen.

Designer-Linsen:

Zwiebel in Butter bräunen, Speck

und Mehl weglassen, dafür Bananenscheiben

und Ananaswürfel

vor dem zweiten Aufkochen in die

Linsen geben.

Aber nicht auf Spätzle und Saitenwurst

verzichten!

Grußwort

Liebe Gäste des Stuttgarter Weindorfs,

liebe Weingenießer,

ein herzliches Willkommen auf dem

Stuttgarter Weindorf!

Zwölf Tage lang kann man mitten im

Herzen der Landeshauptstadt in

stimmungsvoller Atmosphäre vom

Alltag abschalten und das Leben mit

Württemberger Weinen im Glas

genießen!

9

Unsere Region glänzt mit einer Rebsortenvielfalt,

aus der viele wunderbare

sowie ausgezeichnete Weine

hervorgehen. Fruchtig-elegante

Weißweine, fein-aromatische

Roséweine und kräftig-würzige Rotweine

warten nur darauf,

von Ihnen, liebe Gäste, verkostet

zu werden – nutzen

Sie also die Möglichkeit und

probieren Sie ausgiebig!

Der spanische Maler Salvador

Dalí sagte einmal: „Wer

genießen kann, trinkt keinen

Wein mehr, sondern kostet

Geheimnisse.“ Nehmen

Sie sich also die Zeit und

lassen Sie sich von unseren

Weinen verzaubern!

Ich wünsche Ihnen viele genussreiche

Stunden, auf Ihr

Wohl!

Petra Hammer, Württemberger

Weinkönigin

2011/2012


Saure Kutteln

Kuttla für d’Hotwollee:

1/8 l Trollinger,

20 g Tomatenmark

300 g Krabben, 2 cl Calvados

Zubereitung wie saure Kutteln.

Nach dem Kochen das Tomatenmark

in die Soße einrühren, den Trollinger

zugeben und mit etwas Essig abschmecken.

Kurz aufkochen, Krabben

hineingeben und ca. fünf Minuten

ziehen lassen. Vom Feuer nehmen

und mit dem Calvados parfümieren.

Frisches Weißbrot dazu schmeckt

köstlich.

10

für 4 Portionen

30 g Fett

3 EL Mehl

1 Zwiebel

20 g Tomatenmark

1 ½ l Fleischbrühe

Salz, Pfeffer

2 Lorbeerblätter

600 g Kutteln

(vorgekocht und geschnitten)

1- 2 EL Weinessig

1/8 l herber Weißwein

Fett in einer extra Pfanne erhitzen,

das Mehl darin andünsten.

Inzwischen die Zwiebel klein hacken,

in Fett leicht andünsten und mit

Tomatenmark anreichern, Mehlschwitze

dazugeben, dunkelbraun

werden lassen. Brühe zugießen, mit

Salz, Pfeffer und Lorbeer würzen.

Die vorbereiteten Kutteln in die

kochende Flüssigkeit geben und in

knapp 1 Stunde bei ständigem

Rühren weich kochen.

Soße mit Essig, Wein und Salz abschmecken.

Die Kutteln in der Soße servieren.

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16:44


Jahrgang 2011:

FABELHAFT!

12

Bildnachweis: Deutsches Weininstitut/DWI

Trotz recht bewegter 12 Monate,

mit etlichen kuriosen Wetterumschwüngen

und dadurch vielen

bangen Augenblicken, die den

Wengerten starke Nerven abnötigten,

gab es am Ende doch

prima Ergebnisse.

Der 2011er war eine Herausforderung,

hört man etliche Winzer sagen.

Der recht frühe Austrieb im

April und die doch sehr kalten

Nächte sorgten für etliche Frostschäden

im Frühjahr. Im Sommer

dann regnete es reichlich, zudem

war es sehr warm. Die Angst vor

Fäulnis ging um. Trotz allen Kapriolen

starteten im August die ersten

Weinlesen, die sich aber dank eines

grandiosen Altweibersommers bis

in den Oktober hinzogen.

Nach den mengenmäßig eher

kleinen aber feinen Erträgen des

Vorjahres freuen sich die Wengerter

nun über einen hervorragenden

Jahrgang, der sich durch eine

pikante Säure, einer hohen Mineralität

und Dichte auszeichnet.

Frühreif ist er, der 2011er, aber

dennoch harmonisch, elegant und

durchweg von besonderer Güte.

„Die Weinfreunde bekommen beim

2011er viel Wein fürs Geld und

13

können bei allen Qualitätsstufen

auf ein großes Angebot zurückgreifen",

so Monika Reule,

Geschäftsführerin des Deutschen

Weininstituts (DWI).


Spätzle*

*Im Schwäbischen heißen auch

Sperlinge Spätzle.

für 4 Personen

400 g Mehl

2 Eier

etwas Salz

1/8 - 1/4 l Wasser

(oder Milch verdünnt)

1 Spatzenbrett

1 Schaber

1 EL Öl

14

Mehl, Eier und Salz zu einem Teig

verarbeiten. Wasser zugießen und

den Teig weiter schlagen bis er

Blasen wirft.

In einem großen Topf Salzwasser

zum Sieden bringen. Spatzenbrett

mit kaltem Wasser anfeuchten, eine

kleine Portion Teig auf das Brett

geben und mit dem ebenfalls an -

gefeuchteten Schaber schmale Teigstreifen

ins kochende Salzwasser

schaben.

Wenn die Spätzle an die Oberfläche

kommen, sofort mit einem Schaumlöffel

aus dem Wasser nehmen, in

gut kaltem Wasser abschwenken

und abtropfen lassen. In zerlassener

Butter schwenken oder mit brauner

Butter übergießen.

Allen auswärtigen Lästerern zum

Trotz:

Von allen Regionalküchen der

Republik hat die schwäbische

die meisten Auszeichnungen der

Testesser.

Besuchen Sie uns mobil unter: www.mobil.messe-stuttgart.de/de


Spätzles-Variationen (1)

für 4 Personen

1 kg Spätzle

1 Salatgurke

Salz, Pfeffer

Hühnerbrühe

200 g Sauerrahm

200 g Sahne

für 4 Personen

1 kg Spätzle

300 g frischen Lachs

2 Scheiben Räucherlachs

Salz, Pfeffer

300 g Sahne

Auf Basis des Spätzle-Grundrezepts

für 4 Personen.

Zutaten und Gewürze nach Gefühl

und Geschmack verwenden.

Omas Gurkenspätzle

Die Gurke mit Schale in Streifen

oder Stifte hobeln und 10 Minuten

stehen lassen; leicht salzen, damit

die Gurke Wasser zieht.

Danach kurz aufkochen lassen.

Mit Salz, Pfeffer, Hühnerbrühe und

ein paar Tropfen Essig abschmecken.

Sauerrahm, Sahne und Wasser hinzugeben,nochmals

aufkochen lassen.

Die Spätzle einfach mit der Soße

mischen und einige gehobelte Gurkenscheiben

als Dekoration obenauf

geben.

Lachsspätzle

Im Mixer Lachsmus herstellen,

in den Spätzlesteig rühren, würzen.

Spätzle schaben oder durch ein

Spätzlesieb drücken und im Fischsud

kochen.

Aus dem Sud servieren, mit Safran

leicht überstreuen und die Lachsscheiben

in Streifen darüber geben.

16

Quasi überall dabei Die neue Weindorf-App

Damit liegt man nicht nur voll im

Trend, sondern weiß auch hundertprozentig,

wo was genau rund um

Markt- und Schillerplatz los ist: die

Weindorf-App. Jeder Gast, der im

Besitz eines iPhones ist, kann sich

ab sofort die kostenlose App zu

„Deutschlands schönstem Weinfest“

im iTunes-Store herunterladen.

17

Neben einem Lageplan mit Ortungsfunktion,

bietet sie Wissenswertes

zu Wirten, Wengerten und ihren

Tropfen, Spezialitäten, einen Terminkalender

mit Erinnerungsfunktion

sowie einen täglichen News-Service.

Die App wird von Teinacher und

dem Verkehrsverein ProStuttgart

e.V. präsentiert.


Spätzles-Variationen (2)

Schinkenspätzle

zum Spätzlesteig

250 g gekochten Schinken

(gewürfelt)

In den Spätzlesteig den feingewürfel -

ten Schinken einrühren und dann in

leicht gesalzenes siedendes Wasser

schaben.

Kässpätzle

Spätzle

250 g Allgäuer Emmentaler

(gerieben)

4 Zwiebeln

50 g Butter

Käse grob raffeln und Zwiebeln in

Ringe schneiden. Heiße Spätzle portionsweise

in eine vorgewärmte

Schüssel geben, mit einer Lage Käse

bestreuen, wieder Spätzle drauf und

wieder Käse. Am Schluss die in

Butter goldbraun gerösteten Zwiebelringe

darauf verteilen.

18

Krautspätzle

Spätzle

Sauerkraut

200 g Schinkenwürfel

(gerieben)

4 Zwiebeln

50 g Butter

Zwiebel würfeln, zusammen mit dem

Schinken in der Pfanne andämpfen,

Sauerkraut und Spätzle zugeben und

unter Wenden weiterdämpfen.

Spinatspätzle

zum Spätzlesteig

250 g rohen Spinat

Muskat

Spinat roh durch den Wolf treiben,

mit dem Spatzenteig verrühren,

etwas Muskat anreiben. Dann vom

Brett ins siedende Wasser schaben

und wie Originalspätzle weiterbehandeln.


Verschlusssache: Plastik,

Korken oder Glas?

Ein feines Fläschen, ein leises Ploppen,

das Schnuppern am Korken:

Weintrinker sind irgendwie ganz

sensibel, wenn es um den Verschluss

des edlen Rebensafts geht.

Und irgendwie auch romantisch.

Dabei läuft man doch bei dem klassischen

Verschluss aus Kork oft Gefahr,

dass er mit TCA (Trichloranisol) belastet

ist. Diese Substanz – es wird

vermutete, dass sie beim biologischen

Abbau von chlorphenolhaltigen

Fungiziden entsteht – ist Hauptverursacher

für den berühmt-berüchtigen

muffigen Geruch und löst oft neben

Erstaunen (Das kann doch nicht sein,

der war teuer!) auch Bestürzung (Das

hätten wir nie und nimmer gedacht!)

aus. Dass das „schimmlige“ Aroma

nichts mit dem Wein, sondern mit

einem schlechten Korken zu tun hat,

wissen viele nicht.

Quasi den Dreh raus haben derzeit

etliche Weingüter, sie schwören

mittlerweile auf Metallkappen.

Selbst bekannte Wengerter bauen

inzwischen auf diese Art des Verschlusses

und weisen damit kritische

Stimmen zurück, dass der Tropfen in

20

der Bouteille von eher minderer Qualität

sei. Nicht ganz so en vogue hingegen

sind Plastikkorken. Recht unspektakuläre

Weine, die eine eher kurze

Lagerzeit haben, werden damit verstöpselt.

Auf dem Vormarsch hingegen

ist die recht edle Variante des Glaskorkens.

Er gibt zwar kein lautes Plopp

von sich, wenn man ihn entfernt, ist

aber eine elegante, wenn auch teure

Lösung, der sich in den letzten Jahren

dennoch etliche Winzer angeschlossen

haben. Geschützt wird der Glasstöpsel

– ausgestattet mit einem dünnen

Silikonring für den sicheren Halt -

zusätzlich durch eine Aluminiumkapsel.

Besonders Topwinzer in Österreich

schwören wohl auf diese Form des

Korkens. Man darf gespannt sein, wie

sich die „Verschlusssache Wein“ in

nächster Zeit weiter

entwickelt – Ideen gibt

es genug.

Bildnachweis: Deutsches Weininstitut/DWI


Gaisburger

Marsch

für 4 Portionen

500 g Siedfleisch (Bug)

500 g Suppenknochen

2 Zwiebeln,

Sellerie, Lauch

3 Karotten,

Bund Petersilie

Pfeffer, Salz, Muskat

Schnittlauch,

Butter, Schmalz

400 g rohe Kartoffelschnitz

etwa gleiche Menge Spätzle

22

Suppenknochen mit einem TL Salz in

eineinhalb Liter kaltem Wasser aufsetzen

und langsam zum Kochen

bringen. Abschäumen. Siedfleisch

und Teile des Suppengemüses dazugeben

(eine Zwiebel, 2 Karotten und

die Hälfte der Petersilie zurückbehalten).

Zwei Stunden leicht sieden

lassen.

Inzwischen Spätzle machen (siehe

Rezept), in heißer Butter schwenken,

warm stellen. Kartoffeln schälen und

zu fingerdicken Schnitzen schneiden.

Die restlichen Karotten in Scheiben

schneiden.

Siedfleisch aus der Brühe nehmen

und in Würfel schneiden. Brühe abseihen

und darin die Kartoffeln und

die Karotten garen. Mit Pfeffer und

Muskat würzen. Spätzle in vorgewärmterTerrine

anrichten. Kartoffeln,

Karotten und Fleisch dazugeben und

mit Brühe auffüllen. Übrige Zwiebel

in Ringe schneiden, in Schmalz goldgelb

rösten, über den Eintopf geben,

der noch kräftig mit feingehackter

Petersilie und Schnittlauch bestreut

wird.

Schenker Deutschland AG

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Frisch, fruchtig, Frisch, fruchtig,

konzentriert konzentriert

24

Eiswein

Bingen-Dromersheim, eine Gemeinde

in Rheinland-Pfalz, gilt

vermutlich als Geburtsort des

exklusiven Tropfens. Nachdem

die Qualität des Weinjahres

1829 eher schlecht war, mussten

die Winzer mitten in der kalten

Jahreszeit, nach frostreichen

Tagen die bisher nicht gepflückten

Reste doch noch einbringen.

Das vermeintliche Viehfutter

entpuppte sich aber als eine

kleine Köstlichkeit:

Die Trauben sahen zwar etwas

mitgenommen aus, schmeckten

aber herrlich süß.

Eiswein ist nichts, was man als Wengerter

mal eben nebenbei produziert.

Es gehört eine Menge Fingerspitzengefühl,

aber auch Durchhaltevermögen

dazu. Hoffen und Bangen, denn

so mancher Jahrgang ist schon dem

Wetter zum Opfer gefallen. Die Trauben

werden bei Minusgraden – teilweise

bis weit in den Januar hinein –

abgeerntet und im gefrorenen Zustand

sofort weiterverarbeitet. Die Lese findet

zum Teil in den frühen Morgenstunden

statt, weil die Chance, dass

die Temperaturen unter Null liegen,

dann am größten ist. Die Trauben

müssen nämlich in gefrorenem Zustand

gekeltert werden. Da der süße

Saft einen niedereren Gefrierpunkt

wie reines Wasser hat, lässt sich beim

Pressen das Eis vom reinen Trauben-

25

saft trennen. Es bleibt in der Kelter

zurück und der hoch konzentrierte

Most kann weiterverarbeitet werden.

Die Ausbeute ist meist gering und

aufgrund des hohen Zuckergehaltes

kann es auch passieren, dass die

alkoholische Gärung nicht in Gang

kommt und kein Eiswein entsteht.

Die Winzer pokern Jahr für Jahr sehr

hoch und nehmen alle Widrigkeiten

in Kauf. Es lohnt sich dennoch: Der

Wein ist eine Rarität und wird von

Liebhabern sehr geschätzt.

Unser Tipp: Probieren Sie mal! Mit

seiner fruchtigen Süße umschmeichelt

der kostbare Tropfen sowohl

Gaumen als auch Zunge und korrespondiert

hervorragend mit einem

feinen Dessert oder einer kräftigen

Käseauswahl.


Die deutschschwäbische

Antwort

auf

italienische

Pizza!

Zubereitung:

Hefeteig dünn ausrollen, Joghurt-

Quark- (oder Joghurt-Rahm-)

Gemisch anrichten, würzen und

gleichmäßig auf den Teig streichen.

Den gewürfelten Speck leicht

an braten und auf dem Kuchen

verteilen. Man kann auch glasig

gebratene Zwiebeln darüber geben.

Bei 240 Grad backen.

26

Hitzkuchen

Zutaten:

Hefeteig

Joghurt

Quark od. Rahm, Gewürze

Kartoffelscheiben

Speckwürfel

Zwiebelwürfel

Rahmkuchen

Zutaten:

Hefeteig

Joghurt

Quark u./od. nur Rahm, Gewürze

Speckwürfel

Zwiebelwürfel

Flammkuchen

Zutaten:

Hefeteig

Joghurt

Quark, Gewürze

Speckwürfel

Zwiebelwürfel


Laugenbrezel

3 1/2 Pfund Mehl

1 l Milch (Milchpulver)

50 g Fett (Margarine, Butter

oder Schmalz)

30 g Salz

80 g Hefe

28

Einen festen Teig machen, Brezeln

formen, reifen lassen. In einem

etwas kälteren Raum stehen lassen.

In Lauge tunken, schneiden und abbacken.

Die fertige Lauge muss man vom

Bäcker beziehen.

Brezeln sind längst ein in aller Welt

beliebtes Gebäck, das es in China

ebenso gibt wie in den Vereinigten

Staaten und das den Bayern genauso

mundet wie den Preußen.

Allerdings, wo immer eine Laugenbrezel

angeboten wird, sei es im

Busch oder in der Steppe, dann ist

mit großer Wahrscheinlichkeit ein

Schwabe in der Nähe. Denn diese

Spezialität, ebenso wie den doppelten

„Schling“- Handgriff, haben

Nichtschwaben bisher kaum übernommen

– es sei den, sie hatten

einen schwäbischen Meister.

Stuttgarter Staatsempfangs-Brezel:

Frisch, knusprig und im dicken Teil

mit Butter bestrichen.

LANDESMESSE STUTTGART

Erfolg auf ganzer Linie

Die national sowie international

agierende Messe Stuttgart wirtschaftet

rentabel. Auch die kürzlich

präsentierten Ergebnisse von 2011

bilanzieren hervorragende Aussteller-

und Besucherzahlen. Für dieses

Jahr streben die Messe-Macher

einen weiteren Geschäftsaufschwung

an.

„Wir haben im Jahr 2011 definitiv

unseren Erfolgskurs stabilisiert und

verfügen damit über eine hervorragende

Basis für den weiteren Ausbau

unserer Geschäftsfelder.“, fasst

Ulrich Kromer, Geschäftsführer und

Sprecher der LMS-Geschäftsleitung,

das Ergebnis zusammen. Fachmessen

avancieren zum Branchenerfolg: die

Bildungsmesse „Didacta“ oder die

Handwerksmesse „Südback“ erzielen

29

enorme Publikumszahlen. Das unterstreicht

einerseits das anspruchsvolle

Portfolio der Landesmesse, andererseits

bestätigt es den internationalen

Stellenwert des Hauses.

Für das laufende Jahr sind 43 eigene

sowie 20 Gastmessen verbucht,

erwartet werden zirka 1,2 Millionen

Besucher insgesamt – eine Richtung,

die zeigt, dass die Messe Stuttgart

weiterhin im Aufschwung ist.

Messehighlights des zweiten

Halbjahres im Überblick

10. bis 11. November 2012

wir heiraten!

Im Fokus: Der schönste Tag

im Leben!

Stuttgarter MesseHerbst


Schwäbischer

Kartoffelsalat

für 4 Portionen

1 kg Salatkartoffeln

1 Knoblauchzehe

3 EL Essig

1/4 l Fleischbrühe, warm

1 1/2 TL Salz

1/2 TL weißer Pfeffer

1 kleine Zwiebel, fein gehackt

3 - 4 EL Öl

nach Geschmack 1 Eigelb

30

Die Kartoffeln in der Schale kochen,

abgießen und pellen (schälen), dann

in mittelfeine Scheiben schneiden.

Die Schüssel mit der geschälten,

halbierten Knoblauchzehe ausreiben.

die Kartoffelscheiben hineingeben.

Den Essig mit der heißen Brühe

mischen und über die Kartoffelscheiben

gießen. Mit Salz, Pfeffer

und der Zwiebel würzen und pikant

abschmecken.

Dann das Öl zugießen und unter -

heben. Den Salat noch durchziehen

lassen. Er muß auf schwäbisch

„schmotzig“, also feucht sein.

Variation:

Senf in die Fleischbrühe verrühren,

oder Kartoffelscheiben erst mit Most

übergießen,

oder gewürfelten gerauchten Speck

andünsten und daraufstreuen.

16. bis 18. November 2012

Int. Mineralien- und Fossilienbörse

17. bis 18. November 2012

Animal

Alles rund ums Tier - vom Hamster

bis zum Pferd.

17. bis 25. November 2012

Familie & Heim

Hochwertige Möbel, innovative

Küchengeräte, individuelle Dienstleistungen

oder zukunftsweisende

Baulösungen, die Informationsmesse

überzeugt seit Jahren mit einem ausgeklügelten

Programm.

19. bis 20. November 2012

Die besten Jahre

Eine Veranstaltung für Menschen ab

WEINGUT - LANDHAUS

Graf von Bentzel

50 plus, die einen aktiven Alltag leben.

22. bis 25. November 2012

Hobby & Elektronik

Modell Süd

Süddeutsche Spielemesse

Kreativ- & Bastelwelt

Bei allen vier Veranstaltungen zählt:

Ausprobieren, austauschen, informieren,

Spaß haben!

23. bis 25. November 2012

Babywelt

Der Nachwuchs im Mittelpunkt:

Aktuelle Trends sowie bewährte Produkte.

eat&STYLE

Große Marken, aber auch regionale

Aussteller präsentieren ihre feinen

Erzeugnisse.

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ÜBERNACHTUNGEN · VERANSTALTUNGEN

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Sauerkraut

für 4 Portionen

1 kg Sauerkraut

10 Wacholderbeeren

1 Lorbeerblatt, 5 Nelken

10 Pfefferkörner

1 Zwiebel

1 kl. säuerlicher Apfel

(man kann auch Apfelsaft

nehmen)

500 g gerauchten Bauch

(klein gewürfelt, später noch

200 g zugeben)

2 EL Schweineschmalz

1 Tasse Wasser

1 geriebene Kartoffel zum

Abbinden

32

Das Sauerkraut mit Wasser, Lorbeer,

Wacholderbeeren, Nelken, Pfefferkörnern,

Zwiebel und dem gerauchten

Bauch etwa 2 Stunden köcheln

lassen. Dann den geschälten, entkernten

und in Stücke geschnittenen

Apfel zugeben. Das Ganze noch eine

weitere Stunde zugedeckt dünsten

lassen. Sollte zuviel Flüssigkeit

verdampfen, muss etwas zugegeben

werden (z.B. ein Schuss herber

Weißwein). Wenn das Kraut weich

ist, rührt man das Schweineschmalz

hinzu und würzt evtl. noch ab.

Danach die geriebene Kartoffel zugeben,1

x aufkochen und das Kraut

ist fertig.

Schwäbisches Sauerkraut kommt

fast immer von der Filder-Hochfläche

vor den Toren Stuttgarts. Es ist neben

Spätzle einer der wichtigsten und

häufigsten Bestandteile der schwäbischen

Küche und wird zu einer

deftigen Schlachtplatte mit Schweinernem

ebenso gereicht wie zu einem

zarten Rostbraten (auch eine

schwäbische Spezialität).

Selbst Fasan und Forelle kann man

in Schwaben auf einem Sauerkrautfest

finden, dann allerdings ist das

Kraut in Sekt oder Riesling gedünstet.

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Schwäbischer

Wurstsalat

für 4 Portionen

150 g Schwarzwurst

500 g Schinkenwurst

(oder Lyoner/Fleischkäse)

1 kl. Glas saure Gewürzgurken

1/2 frische Gurke

1 große Zwiebel

Pfeffer, Salz, Essig und Öl

Maultaschensalat

für 4 Portionen

6-8 Maultaschen

2 Zwiebeln

1/2 Salatgurke

1 Glas saure Gewürzgurken

2 Tomaten oder

1 kleine rote Paprika

1 Kopfsalat, Schnittlauch,

Salz, Pfeffer, Essig und Öl

34

Wurst in Scheiben, dann in Streifen

schneiden. Zwiebeln in Ringe und

dann in Streifen schneiden. Saure

Gewürzgurken in längliche Scheiben

und dann in Streifen schneiden (im

Sommer evtl. 1/2 frische Salatgurke

erst in Scheiben, dann in Streifen

schneiden). Alles zusammen in eine

Schüssel geben, würzen und mit

Essig u. Öl anmachen.

Maultaschen in Würfel oder Scheiben

schneiden, Zwiebeln in Ringe, dann

in Streifen schneiden. Salatgurke

stifteln, Gewürzgurke stifteln und

entweder Tomatenscheiben oder

kurze Tomatenstreifen schneiden.

Alles zusammen in eine Schüssel

geben und mit Gewürzen, Essig und

Öl anmachen, Schnittlauch darüber

streuen, auf Blatt-Salaten anrichten.

Gutes tun: Weindorf-

Gutscheine verschenken

Ob Viertele oder Stielglas,

Trollinger oder

Riesling, ob Maultaschen

oder Bubaspitzle:

Die fünfbzw.

zehn Euro Gutscheine

gelten für die erlesenen Tropfen,

aber auch die regionalen Köstlichkeiten

des Stuttgarter Weindorfs;

jeder Wirt nimmt die Bons entgegen.

Dann heißt es „Prosit, ein Lied

angestimmt!“ – Zwischen Blumenschmuck

und Weinlaub kostet man

Sind Sie auf der Suche nach einem entzückenden

„Mitbringsel“ oder Geburtstagspräsent?

Möchten Sie Ihren Mitarbeitern einen

tollen Abend bereiten? Oder gar dem

Chef? Dann verschenken Sie doch einfach

behagliche Momente auf dem schönsten

Laubenfest Deutschlands – die Weindorf

Gutscheine machens

möglich.

nämlich nicht nur

die fast 500 Badischen

und Württembergischen

Tropfen,

hier wird auch kräftig

geschunkelt. Denn an

allen 12 Laubentagen

untermalt handgemachte

Musik die Feststimmung

rund um

Markt- und Schillerplatz.

Wohl bekomms, auf einen

fröhlichen Abend!

Die Gutscheine erhalten Interessierte

in der Geschäftsstelle von

Pro Stuttgart e.V., Lautenschlagerstraße

3, 70173 Stuttgart oder in

der Info-Laube nahe dem Alten

Schloss.

35


Nonnenfürzle

(Ein Nonnenfürzle ist ein relativ

kleines, hohles, mit Süßem (Gelee,

Gsälz) oder Salzigem (geriebenem

Käse) gefülltes Backwerk.

In der Ulmer Gegend heimisch.)

500 g Mehl

30 g Hefe

60 g Zucker

1/4 Liter Milch

60 g Butter oder Margarine

1 Prise Salz oder Zucker

Schale einer halben Zitrone

4 Eier, 100 g Sultaninen

Backfett

Gelee, Gsälz oder geriebener

Käse

36

Dieses duftige Gebäck müsste eigentlich

korrekterweise Nonnenfürtchen

heißen, was sich von dem mittelniederdeutschen

Wort „nunnekenfurt“

ableitet, und soviel bedeutet

wie „von den Nonnen am besten

zubereitet“. Ein Witzbold machte

daraus den nicht ganz salonfähigen,

aber heute überall gebräuchlichen

Namen, um den sich dann natürlich

bald allerhand Legenden rankten.

So soll bei einem Essen eine große

Schale voll dieser duftenden Köstlichkeiten

serviert worden sein, und

ein alter Domherr und Feinschmecker

griff sich gleich das größte

heraus und sagte schmunzelnd:

„Ich nehme das von der Oberin.“

Mehl in eine Backschüssel geben,

in der Mitte eine Vertiefung eindrücken,

die zerbröckelte Hefe mit

einem Teelöffel Zucker und etwas

lauwarmer Milch dazugeben und

mit etwas Mehl zum Vorteig verrühren,

der zugedeckt 30 bis 40

Minuten gehen muß. Den Vorteig

mit den restlichen Zutaten zu einem

lockeren Hefeteig schlagen, 40 Minuten

gehen lassen. Mit einem

Teelöffel Teigstücke abstechen und

in heißem Fett goldbraun backen.

(Bei salziger Version statt Zucker

geriebenen Käse in den Teig rühren.)

Immer wieder

sonntags...

Auch sie haben schon Tradition auf

dem Stuttgarter Weindorf:

die „Musikalischen Sonntage“.

Selbstverständlich lockt quasi täglich

das Laubendorf mit fröhlicher Livemusik,

aber die Sonntage sind einfach

legendär. Bis Redaktionsschluss

standen zwei Acts bereits fest, weitere

folgen.

Infos: www.stuttgarter-weindorf.de

Sonntag,

2. September 2012, zirka 13 Uhr:

KNOBA, mit ihrem Programm

„O’gschwätzt – international“

Kellner-Komik par excellence.

Matthias Knodel und Helmuth Bach-

37

mann bringen als „KNOBA Sörwiss“

nicht nur Maultaschen an den Tisch,

sondern servieren dem Publikum

auch ordentlich Spaß. Den einen

oder anderen Lacher inklusive.

Sonntag, 2. September sowie

9. September jeweils 11.30 Uhr

Frühkonzerte mit der Jazz-Combo

„ES-Music-Fans“. Piano, Kontrabass,

Schlagzeug, Saxophon, Klarinette

sowie Trompete präsentieren

mit Hingabe verschiedene Titel

großer internationaler Komponisten

und Jazzmusiker.

Veranstaltungsort: Rund um Marktund

Schillerplatz sowie Kirchstraße.


LEUZE Mineralbad

Mit einem Hechtsprung

ins Vergnügen

Badefans können sich freuen: Nach fast eineinhalb Jahren Sanierungszeit

eröffnet die Warmbadehalle des LEUZE Mineralbads.

Hier taucht es sich ab August besonders

schön, denn seit Mai 2011 ist

im LEUZE so einiges umgebaut worden.

In 27 Jahren haben Glasfassade,

Decke, Fliesen und Kinderplanschbecken

durch intensive Nutzung und

Korrosion einfach viel mitgemacht.

Insgesamt wurden über fünf Millionen

Euro in die Hand genommen,

um ausreichend zu modernisieren

und die Bausubstanz zu stabilisieren.

Und nun heißt es wieder: Ab, zum

fröhlichen Planschen! Neben Arbeiten

an Decke, Mess- und Steuerungstechnik

sowie Fassade entstand zudem

im Innenbereich anstelle des

Wasserbereichs für die Kleinen ein

Warmsprudelbecken mit einer Fläche

von 23 qm und 20 Sitzplätzen. Dort,

wo es im letzten Jahr noch ein separates

Bewegungsbad gab, sorgt nun

38

ein Ruheraum mit Licht, Wasser sowie

Musik für totale Entspannung.

Und auch der gastronomische Teil

des Bades wurde grundlegend umgestaltet:

eine neue Verkaufstheke,

moderne Bestuhlung und eine Lounge

laden zum gemütlichen Pausieren

zwischen Tauchgang und Rückenlage

ein.

DAS LEUZE Mineralbad,

Am Leuzebad 2–6, Stuttgart,

www.stuttgart.de/baeder


2000 Jahre

Weinbaugeschichte

Seit Ende der Siebziger Jahre illustriert das Weinbaumuseum im Stuttgarter

Stadtteil Uhlbach die Tradition des Weinbaus in der Region. Wegen umfangreicher

Bauarbeiten war das Haus in den letzten Monaten geschlossen –

und erstrahlt ab August innen wie außen in einem völlig neuen, ganz

frischen „Outfit“.

40

Bildnachweise: Außenansicht: Stuttgart-Marketing GmbH, Visualisierung/Innenansicht: Atelier Lohrer

Hier trifft Vergangenes auf Zukünftiges

und zwar auf erlebenswerte Art

und Weise. Stuttgart ist unbestritten

eine Weinstadt mit Tradition. Von den

Anfängen bis heute hat sich bei den

Wengertern der Umgebung etliches

verändert, die Qualität der Tropfen

aus dem Ländle hat sich deutlich

verbessert, sie genießen inzwischen

Weltruf und werden oft international

prämiert. Das Weinbaumuseum greift

seit über 30 Jahren alle wichtigen

Themen auf, nach dem Umbau in

einer komplett überarbeiteten Ausstellungspräsentation.

Exponate wie

Trinkgefäße aus der Römerzeit, die

über 100 Jahre alten, reich verzierten

Weinfässer, eine Torkel (Weinpresse)

aus dem 18. Jahrhundert, die kunstvoll

geschnitzte Figur des St. Urban –

heiliger Helfer für Winzer, Wein und

Wetter – aus dem 16. Jahrhundert

werden eingeteilt in insgesamt zwölf

Themenbereiche präsentiert.

Auf dem Museumsrundgang erfährt

man Wissenswertes zur Entwicklung

des Weinbaus, zu den verschiedenen

Rebsorten, zur Rebflurbereinigung

und Bodenbeschaffenheit aber auch

zu Besenwirtschaften, Weinstuben

und den vielen Weinwanderwegen in

der Region. Auch die Wengerter kommen

zu Wort, sie erzählen von ihrer

41

teilweise sehr mühevollen Arbeit.

Probieren geht über studieren: In der

Vinothek des Museums können nach

dem Besuch feine regionale Tropfen

gleich mal verkostet werden. Auf

zwei Etagen finden hier bis zu 70

Gäste Platz; fast 20 monatlich wechselnde

Weine stehen auf der Karte.

Die Neukonzeption des Hauses

stammt übrigens aus der Feder des

Architekturbüros Lohrer in Stuttgart.

Das Weinbaumuseum ist nach der

Neueröffnung – geplant im August –

ganzjährig donnerstags und

freitags von 14 bis 20 Uhr, samstags

von 14 bis 18 Uhr sowie sonntags

und feiertags von 11 bis 18 Uhr

geöffnet.

Informationen zum genauen Eröffnungsdatum

und zu Sonderveranstaltungen

unter www.stuttgarttourist.de.


Das SommerSpezial.

Vom 26.7. bis 8.9. gelten alle TagesTickets

auch am Tag danach.

STARKER SOMMER!

1 TAG ZAHLEN,

2 TAGE FAHREN.

www.vvs.de

beaufort8.de

VVS-Weindorf-Fahrplan

(gültig vom 29.8 bis 9.9.2012)

Wir sorgen dafür, dass Sie gut nach Hause kommen.

In der Übersicht finden Sie die letzten Fahrgelegen heiten von den »Weindorf-Haltestellen«

Stadtmitte, Schloßplatz und Rathaus. Ihre individuellen Verbindungen erfahren Sie unter

www.vvs.de und über Handy unter mobil.vvs.de.

S-Bahn (ab Haltestelle Stadtmitte)

in Richtung Linie

Herrenberg S1 alle 30 Min. 00:37 01:07*

Kirchheim (T) S1 alle 30 Min. 00:23 00:53**

Schorndorf S2 alle 30 Min. 00:33 01:03*

Filderstadt S2 alle 30 Min. 00:27 00:57*

Backnang S3 alle 30 Min. 00:13 00:43*

Marbach S4 alle 30 Min. 00:06 00:36* 01:06*

Bietigheim-Bissingen S5 alle 30 Min. 00:26 00:56*

Weil der Stadt S6 alle 30 Min. 00:16 00:46*

* nur Nächte Fr/Sa und Sa/So ** nur Nächte Fr/Sa und Sa/So sonst bis Plochingen

Stadtbahn (ab Haltestelle Schlossplatz)

in Richtung Linie

Leinfelden U5 alle 30 Min. 22:34 22:52 alle 20 Min. 00:32

Killesberg U5 alle 15 Min.* 23:14 23:32 alle 20 Min. 00:32 *

Fasanenhof U6 alle 15 Min. 23:25 23:42 alle 20 Min. 00:42

Gerlingen U6 alle 15 Min. 22:05 22:22 alle 20 Min. 00:22 00:37

Nellingen-Ostfildern U7 alle 15 Min. 22:31 22:47 alle 20 Min. 00:22

Mönchfeld U7 alle 15 Min. 22:11 22:27 alle 20 Min. 00:27

Ruhbank U15 alle 15 Min. 22:58 alle 20 Min. 00:18

Stammheim

* zusammen mit U12

U15 alle 15 Min. 22:17 22:36 alle 20 Min. 00:16 00:34

Stadtbahn (ab Haltestelle Rathaus)

in Richtung Linie

Fellbach U1 alle 15 Min. 23:01 alle 20 Min. 00:41

Vaihingen U1 alle 15 Min. 23:02 23:19 alle 20 Min. 00:39

Neugereut U2 alle 15 Min. 22:37 alle 20 Min. 00:37

Botnang U2 alle 15 Min. 23:26 alle 20 Min. 00:46

Untertürkheim U4 alle 15 Min. 22:34 22:50 alle 20 Min. 00:30

Hölderlinplatz U4 alle 15 Min. 23:14 23:31 alle 20 Min. 00:31

Bus (ab Haltestelle Rotebühlplatz (Stadtmitte))

in Richtung Linie

Leonberg 92 alle 60 Min. 23:36



Weindorf Stuttgart:

Zwei für eins –

mit dem VVS-Ticket

In diesem Jahr können VVS-Fahrgäste

auf dem Stuttgarter Weindorf

wieder richtig sparen. An jedem

Weindorf-Sonntag gibt es bei allen

Wirten zum bezahlten Viertele noch

eines kostenlos dazu. Voraussetzung:

Ein gültiges VVS-Ticket wird zusam-

44

men mit dem VVS Gutschein vorgezeigt.

Informationen zur An- und Abreise

mit Bus und Bahn gibt es auf

www.vvs.de

oder in der neuen kostenlosen

Weindorf-App für’s iPhone.

Einkaufen – ein genussvolles Erlebnis!

Lange Einkaufsnacht

am Samstag 3.11.2012 bis 23.00 Uhr

Genießen Sie die tolle Atmosphäre mit leckeren Probierhäppchen

und musikalischem Programm!

Ab 1.10.2012 neue Öffnungszeiten:

Mo - Fr 7.30 - 18.30 Uhr; Sa 7.00 - 17.00 Uhr

Dorotheenstraße 4 • 70173 Stuttgart • www.markthalle-stuttgart.de


Ofenschlupfer

für 4 Portionen

70g Butter

6 altbackene Milchbrötchen

Zimt, etwas Zucker

50g Sultaninen

für den Guß:

3 Eier

½ l Milch

3 EL Zucker mit etwas Vanillezucker

(1/2 TL)

(evtl. etwas heiße Butter, ca. 20g)

Zutaten für den Guß alle mit -

einander verquirlen.

Mit 20g Butter kleine Gugelhupfform

gut ausfetten.

Brötchen in Scheiben schneiden.

Äpfel schälen, mit Apfelausstecher

das Kernhaus ausstechen. Äpfel in

Scheiben schneiden.

In Gugelhupfform zuerst eine Schicht

Brotscheiben, darauf eine Schicht

Apfelscheiben, dann etwas Zimt,

Zucker und Sultaninen darüber

streuen. Einschichtung fortsetzen.

(Eventuell jede zweite Schicht mit

ganz wenig Guß übergießen)

Den Abschluß der Schicht sollten

immer die Brötchen sein. Vollschichten

bis Guglhupfform voll ist. Guß

darüber gießen.

Danach den Rest Butter in Flöckchen

verteilen und mit Zucker überstreuen.

Ofenschlupfer bei 180- 200 Grad

auf der unteren Einschubleiste eine

¾ Stunde backen, bis Oberfläche

goldbraun ist.

Um den Ofenschlupfer aus der Form

zu stürzen, erkalten lassen.

Ofenschlupfer wird warm und mit

heißer Vanillesoße gegessen.

Reste können natürlich auch kalt mit

Eis serviert werden.

46

Touren durch die

Weinberge der Region

Von April bis Oktober kommen Besucher, aber auch Bewohner der Landeshauptstadt

in den Genuss einer der geführten „Weintouren“ von Stuttgart

Marketing. Zwischen Reben und Wald liegt unsere Stadt – atmen Sie also

einmal ganz tief ein und wandeln Sie entspannt zwischen all dem Grün.

Die Ausflüge eignen sich übrigens für Weinkenner, aber auch Neulinge auf

diesem Gebiet.

„Weinberglust und weiter Blick –

Ausflüge für Wandervögel und

Weinliebhaber“

(jeden 3. Samstag im Monat)

„Trollinger, Riesling, Kerner & Co. –

Die genüssliche Weinberg-Rundfahrt“

(Mai bis November, samstags)

„Zu Fuß mit Genuss – Kulinarischer

Abendrundgang“

(April bis Oktober, jeden 1.und 3.

Samstag im Monat)

47

„Tiefe Keller und edle Tropfen –

Besuch des Weinguts der Stadt

Stuttgart“

(Juni bis Dezember, samstags,

einmal im Monat)

Bildnachweise: Stuttgart Marketing GmbH


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Nein, es ist nicht nur irgendein

Kellner, der lässig mit einer Flasche

Wein herumschwenkt. Ein Sommelier

kennt sich aus: mit Wein, Kräutern,

Zutaten, Feinheiten und mehr.

Zudem hat er nicht nur den richtigen

Riecher, sondern auch Fingerspitzengefühl;

er weiß nach einem

kurzen „Checkup“ mit dem Restaurantgast,

welcher Tropfen mit welchem

gewählten Gang

korrespondiert.

50

Der

Sommelier

Gaumen mit Gespür

Er wird als

„Genuss-Manager“ aber auch als

„Wein-Kellner“ bezeichnet und arbeitet

in guten Restaurants oder im

Weinfachhhandel. Doch nicht nur

Entkorken, Dekantieren und Verkosten

stehen für den Kenner auf dem Programm,

auch Kalkulieren und Polieren

gehören zu seinen Aufgaben.

Täglich muss sich der Profi mit Mitarbeitern

des Lokals in dem er wirkt

abstimmen: Was kommt auf den

Tisch, was sind die Zutaten? Denn

erst wenn wirklich alles stimmt, erlebt

der Gast allerfeinste Geschmackserlebnisse.

Mit Weinkenntnissen allein kommt

der Sommelier – die weibliche Form

ist apropos Sommelière – im Übrigen

definitiv nicht weiter. Er muss sich

auch in der „Weinszene" präzise

auskennen und beispielsweise die

Entwicklung des Weinmarktes stets

im Blick haben. Darüberhinaus glänzt

er mit umfassendem gastronomischem

51

Wissen, einer hervorragenden Allgemeinbildung,

charmanten Umgangsformen

und einem schmucken Äußeren.

Wer Genuss-Manager werden will,

muss mit einer beruflichen Ausbildung

im Gastronomiegewerbe starten

und vielleicht schon mal auf einem

Weingut mit angepackt haben.

Anschließend absolviert man in

Deutschland eine einjährige Ausbildung

zum staatlich geprüften oder

IHK-geprüften Sommelier. Wer nebenbei

der Meinung ist, dieser Beruf

wäre von Männern dominiert, der irrt

sich. Es sind tatsächlich mehr Frauen,

die sich mit viel Feingefühl dem Wein

mit allem „Drumherum“ verschrieben

haben.

Bildnachweise: DWI


Apfelküchle

für 4 Portionen

200 g Mehl

3 Eier

1/4 l Milch

1/8 l Bier

1 Prise Salz

4 möglichst säuerliche Äpfel

(groß)

1 Zitrone

(oder Arrak, Rum, Kirschwasser)

1 EL Zucker

1 EL Zimt

Butterschmalz zum Ausbacken

(oder Backfett)

52

Aus dem Mehl, Eiern, Milch, Bier

und Salz rührt man einen etwas

festeren Pfannkuchenteig.

Äpfel schälen, mit dem Apfelausstecher

das Kernhaus ausstechen und

in 8 mm starke Scheiben schneiden.

Diese wendet man im Saft einer

ausgepreßten Zitrone (oder befeuchtet

sie mit Arrak, Rum oder

Kirschwasser). Die Apfelscheiben

werden kurz in den Pfannkuchenteig

eingetaucht und in Butterschmalz

ausgebacken.

Die Küchle werden nach dem Abtropfen

mit Zucker und Zimt bestreut

und heiß serviert. (Sehr gut

schmeckt dazu heiße Vanillesoße

oder Vanille-Eis).

Prämierung für Weine des

städtischen Weinguts

Das Weingut der Landeshauptstadt

hat beim Weinwettbewerb AWC

Vienna, von der Europäischen Union

amtlich als auszeichnende Weinbewertung

anerkannt, „abgesahnt“:

zwei Goldmedaillen und vier Silbermedaillen

konnten die Stuttgarter mit

nach Hause nehmen.

Lemberger und Spätburgunder heimsten

Gold ein, Riesling, Weißwein

Cuveé, Dornfelder und Lemberger

Silber – einfach ausgezeichnet.

Während einer Blindverkostung überzeugte

sich die Jury, bestehend aus

nationalen und internationalen Oenologen,

Weinanalytikern, Sommeliers,

Gastronomen, Fachhändlern sowie

Fachjournalisten, erneut von der herausragenden

Qualität der Stuttgarter

53

Tropfen. 36 Länder mit insgesamt

9632 Weinen sind in Wien zum direkten

Vergleich angetreten. Weingutsleiter

Bernhard Nanz und sein Team

legen jetzt aber nicht die Hände in

den Schoß, sondern arbeiten weiterhin

mit Hochdruck an der Leistungsfähigkeit

des städtischen Weinguts.

Infos zu den Auszeichnungen, aber

auch dem Wein-Sortiment auf

www.stuttgart.de/weingut

200 Liter Eiswein sind Ergebnis der Lese bei klirrenden Außentemperaturen – minus elf

Grad – Anfang Februar 2012. Übrigens die erste wieder nach sieben Jahren. Vom Labor

bescheinigte 190 Grad Oechsle versprechen einen mehr als guten Tropfen.

Die Trauben für den Eiswein müssen gefroren geerntet und gepresst werden. Zeigt das Thermometer

längere Zeit unter minus sieben Grad, vereist der Großteil Wasser in den Beeren

und bleibt dann beim Pressen zurück. Den einzigartigen Geschmack des kostbaren Süßweins

schätzen Kenner rund um den Globus. Dass das Weingut der Stadt Stuttgart nach Jahren

wieder diese Rarität anbietet, ist eine kleine Sensation, denn durch schlechte Witterungsbedingungen

gab es bei den letzten Ernten starke Einbußen. Die insgesamt 500 Flaschen

Spätburgunder Rosé Eiswein 2011 (0,375 l, 43 Euro) sind ab Oktober käuflich zu erwerben,

schon jetzt gibt es etliche Vorbestellungen.


Zwiebelkuchen

1/8 l lauwarme Milch,

6 EL Öl,

400 g Mehl,

Salz,

20 g Hefe,

1,5 kg Zwiebeln,

3 große oder 4 kleine Eier,

1 Becher saure Sahne,

etwas Kümmel,

50 g Fett für die Form,

150 g durchwachsenen Speck

52 54

Mehl in eine Rührschüssel geben,

dazu die lauwarme Milch, die 6 EL

Öl, eine Prise Salz und die zerbröckelte

Hefe. Aus den Zutaten

einen glatten, geschmeidigen Teig

kneten, zugedeckt 20 Minuten an

einem warmen Platz gehen lassen.

Zwiebeln schälen und in Würfel

schneiden. In einem großen Topf

etwas Fett erhitzen, Zwiebelwürfel

darin glasig braten. Topf vom Herd

nehmen. In die leicht abgekühlte

Zwiebelmasse die verquirlten Eier

und die saure Sahne unterrühren.

Mit Salz und Kümmel (nach Geschmack)

würzen. Speck würfeln.

Hefeteig nochmals durchkneten,

dünn ausrollen und in eine gefettete

Springform (26 cm Durch messer)

legen, den Rand so hoch wie möglich

ziehen. Zwiebelmasse einfüllen.

Speckwürfel darüberstreuen.

Kuchen im vorgeheizten Backofen

bei 200 Grad (Gas Stufe 3) eine

Stunde backen und warm servieren.


Wer wird Chef

in der Schwabenmetropole?

B e t t i n a

W i l h e l m

S e b a s t i a n

Tu r n e r

Hannes

Rockenbauch

56

F r i t z Kuhn

Stuttgart sucht einen neuen Frontmann,

sprich Oberbürgermeister, und

das scheint in diesem Herbst ein etwas

schwieriges Unterfangen zu werden.

Denn nach der bundesweit schlagzeilenträchtigen

Schlacht um einen Bahnhofsneubau

unter dem Titel „Stuttgart 21“

haben sich die Gemüter in der Landeshauptstadt

noch nicht ganz beruhigt.

Das wird die Wahl auch nach einer

inzwischen eindeutig ausgegangenen

Volksabstimmung sehr beeinflussen.

Eine Herausforderung

vor der sich die gestandenen

Parteipolitiker in Stuttgart offensichtlich

etwas scheuen. So tritt

die CDU, allerdings nach heftigem

innerparteilichem Kampf,

mit einem parteilosen Kandidaten

an. Es ist Sebastian Turner,

ehemals Chef der Werbeagentur, die

den Schwabenspruch „Wir können

alles. Außer Hochdeutsch.“ erfunden

hat. Auch die SPD unterstützt

eine Kandidatur ohne Parteibuch:

Die 47 Jahre alte Bettina Wilhelm,

einzige Frau mit Chancen unter den

Kandidaten, kommt aus Schwäbisch

Hall und kann im Gegensatz zu den

anderen Bewerbern mit einiger

kommunalpolitischer Erfahrung auftrumpfen.

Fritz Kuhn, der grüne Kandidat,

ist durchaus als politisches

Schwergewicht zu bezeichnen. Seine

vielen Jahre als Führungskraft

seiner Partei in der

Bundeshauptstadt haben

ihn allerdings kaum in

„kommunale Niederungen“

geführt.

Bislang kam man hier während über

60 Jahren seit dem Ende des Zweiten

Weltkriegs mit nur drei Stadtoberhäuptern

aus. Hamburg hat da

erheblich mehr verschlissen, aber

die Schwaben sind halt sparsam und

der Neue sollte natürlich wieder ein

Weilchen vorhalten.

Verlockend wäre es ja, die bei allen

drei Hauptkandidaten – es werden

noch etliche „Außenseiter“ dazu

kommen – vorhandenen positiven

Eigenschaften und Kompetenzen in

57

einem zu vereinigen, zu einer Art

OB-Wolpertinger. Das würde den

Stuttgartern die Qual der Wahl erleichtern,

und die Reihe der prägenden

Stadtoberhäupter Stuttgarts

könnte nach den Herren Klett,

Rommel und Schuster leichter fortgesetzt

werden. Aber Spannung im

Wahlkampf und an den Wahltagen

gehört zur Demokratie, und dieser

Stuttgarter Urnengang wird sie in

den Wochen bis zur Wahl bringen.

Dafür wird auch Hannes Rockenbauch

sorgen, der sich zu

einer Kandidatur für die

SÖS/Linken erst recht spät

entschlossen hat. Er will

„Stuttgart 21“ immer noch

verhindern und wird sicherlich

eine stattliche Zahl „eingefleischter“

Bahnhofsgegner als

Wähler gewinnen, die den anderen

Kandidaten, allen voran Fritz Kuhn,

dann fehlen. Interessant auch, welchen

Einfluss die Piraten als Neulinge

auf dem politischen Parkett auf

die Wahl nehmen können. Sebastian

Turner hat schon versucht, sich mit

ihnen zu arrangieren. Danach haben

die Piraten mit Harald Hermann, einem

IT-Spezialisten, allerdings ihren

eigenen Kandidaten gekürt.

– Schau mr’ mal, wie Stuttgart wählt!


Pfitzauf

58

250 g Mehl

1/2 l Milch

4 Eier

1 Prise Salz

1 EL Zucker

2 EL zerlassene Butter

Aus Mehl, Milch, Eiern, Salz und

nach Belieben etwas Zucker einen

Teig rühren. Zuletzt die zerlassene

Butter einquirlen. Die Pfitzaufformen

mit Butter einfetten und jeweils zur

Hälfte mit Teig füllen.

Bei 200°C ca. 45 Minuten backen –

den Backofen in dieser Zeit niemals

öffnen!

Wichtig: Der Backofen muss gut vorgeheizt

sein.

Servieren: heiß mit Kompott oder Eis

– mit kalter Schlagsahne und Marmelade.

Sollten keine Pfizaufformen vor -

handen sein, kann man auch Kaffeetassen

nehmen.


Schillerwein

Württembergischer Sommertropfen

Er hat eigentlich nichts mit dem

gleichnamigen im Schwabenland

geborenen Dichter gemein. Sein

Name hat etwas mit seiner schimmernden

„Erscheinung“ im Glas zu

tun: der Schillerwein. Ein leichter

und erfrischender Sommertropfen,

der in Baden-Württemberg neben

dem Trollinger einen gewissen Kultstatus

genießt.

Der Hellrote hat Tradition im Ländle

und wird mit einer Temperatur von

etwa 10 bis 12 Grad aus dem typischen

0,25 l Henkelglas geschlotzt.

Er schmeckt aber – sehr modern –

auch aus einem Stielglas ganz hervorragend.

Verarbeitet werden definitiv

nur Trauben aus dem Anbaugebiet

Württemberg, sonst ist es

kein echter Schillerwein. Rote und

weiße Beeren werden zeitgleich

geerntet, verarbeitet und gekeltert.

Erstmals liest man über den

„schierlenden“ (altes Wort für

schillernd) Wein Anfang des 18.

Jahrhunderts. Bis heute hat sich

diese besondere Spezialität so

etabliert, dass sie im Ländle quasi

angeblich schon zum Frühstück

60

genossen wird. Auf jeden Fall gehört

der Schillerwein zu den meistgetrunkenen

Tropfen Württembergs.

Er glänzt mit betont fruchtigem

Anbau, besonderer Würze und einer

Vielfalt von Aromen. Alles in allem

kann man ihn zu deftigen, aber

auch leichten Speisen servieren.

Beliebt ist er als Durstlöscher, gemischt

mit Sprudel, an heißen Tagen.

RREZEPT

Schillerwein-Erdbeer-Bowle

Mehr aus Zufall ist diese raffinierte

Erfrischung entstanden. Und wir

wollen Ihnen diese eiskalte Variante

des Schillerweins nicht vorenthalten.

Servieren Sie die „Bowle“ in einem

hübschen Stielglas als Grillparty-

Aperitiv im Sommer. Sie sorgen nicht

nur für einige Ahs und Ohs bei Ihren

Gästen, es schmeckt auch einfach

richtig lecker!

61

Zutaten:

1 Flasche Schillerwein

(halbtrocken)

1 Schale erntefrische Erdbeeren

aus der Region

ein paar Stängel Minze

ein wenig Zucker für einen

dekorativen Glasrand

Zubereitung:

Legen Sie den Schillerwein für mindestens

2 Stunden (eventuell auch

länger) ins Gefrierfach. Schauen Sie

immer mal wieder nach der Flasche,

denn sobald der Inhalt ein klein

wenig nach Sorbet ausschaut, nehmen

Sie sie heraus. Befüllen Sie nun

ein paar Gläser – wenn Sie mögen,

können Sie vorher den Rand mit

Feinzucker verzieren – mit dem Halbgefrorenen

und schnippeln Sie ein

paar Erdbeeren dazu. Diese sollten

Sie weder Süßen noch anderweitig

„bearbeiten“, sonst wird Ihre Bowle

einfach nur matschig. Abschließend

geben Sie einen Zweig Minze in die

kühle Erfrischung – sofort Servieren.

©Fotos: DWI


(Bildnachweis: DWI – Deutsches Weininstitut)

Weinstein: „Kristall“

im guten Tropfen

Von wegen „Igitt“ oder „Bäh“ - Weinstein ist keineswegs was

Schlimmes, nicht schädlich und auch kein Zeichen für schlechte Qualität.

Schlägt man den Begiff nach, stößt

man auf verschiedene Meinungen

zum Thema: „Weinstein fühlt sich im

Mund wie scharfkantiger Sand an

und schmeckt säuerlich“, andererseits

dann aber auch „Weinstein ist

völlig geruchs- und geschmacklos“.

Egal wie, das Calciumsalz, der

eigentliche Name des Minerals, ist

absolut unbedenklich. Vergangen

auch die Meinungen, es würde ausschließlich

bei alten, ausgesuchten

Weinen entstehen, auch Tropfen

jüngeren Datums können es aufweisen

– es ist einfach nur ein Zeichen

für einen großen Mineralienanteil.

Doch wie entsteht der „Edelstein“

62

im Rebensaft eigentlich? Reifen

Trauben lange am Rebstock,

haben sie nicht nur einen hohen

Weinsäuregehalt, sie ziehen

auch mehr Mineralien

aus dem Boden. Treffen diese

beiden Faktoren aufeinander,

entsteht Weinstein.

Die Kristalle lösen sich nicht auf,

sondern setzen sich bereits im Fass

oder später in der Flasche ab. Zeit

kann der Bildung des Salzes durchaus

entgegenwirken: Gärt ein Tropfen

langsamer und länger, bildet

sich weniger Weinstein. Um eventuellen

Misstönen beim Servieren

vorzubeugen, dekantiert man den

Wein vor dem Ausschenken, damit

trennt man die Kristalle vom Rebensaft

– und kann einen rundum genussvollen

Abend genießen.

Herzlich Willkommen im größten

Schweinemuseum der Welt in Stuttgart!

SAU-NAH UND SAU-GUT

Erleben Sie auf mehr als 800 qm Ausstellungsfläche faszinierende

und interessante Einblicke in die große weite Welt der Schweine.

In der anhängenden Gastronomie im Stuttgarter Schlachthof

wird man Sie mit exzellenter deutscher Küche verwöhnen.

Schlachthofstraße 2 · 70188 Stuttgart · www.schlachthof-stuttgart.de

Tel. Gaststätte 0711/66419-500 · Tel. Museum 0711/66419-600


BUCHTIPP

Baden-Württemberg

herzig

In der Vergangenheit kurios und

scharf, jetzt werden wir von unserer

charmanten Art präsentiert:

Sabine Ries hat 33 Tipps gesammelt,

die Baden-Württemberg

betörend, süß, kuschelig, eben

einfach herzig präsentieren.

Kultur erleben

Die Mitglieder genießen die

Vielfalt unseres Kulturangebots:

das von uns veranstaltete

Stuttgarter Weindorf,

Lesungen, Führungen und die

attraktiven Ausflüge und Reisen

zu regionalen und internationalen

Zielen. Und wir engagieren uns

als Paten der Bäume im Stadtgebiet.

Werden Sie Mitglied!

64

„Warm ums Herz“ in Tuttlingen,

Herz-Jesu-Kirche in Freiburg im Breisgau,

Barmherzigkeit in Untermarchtal:

Die Autorin hat sich auf den

Weg durch Baden-Württemberg gemacht

und dabei nur auf ihr Herz

gehört. Auf über 160 Seiten kann

UNSERE

AKTIVITÄTEN

Bereits im Jahr 1885 gegründet,

gehört PRO STUTTGART e.V. heute

mit seinen rund 630 Mitgliedern

zu den populärsten Bürgervereinen

in der Landeshauptstadt.

Lautenschlagerstr. 3 · 70173 Stuttgart

Tel. 0711-29 50 00 · info@proStuttgart.de

PRO STUTTGART e.V.

www.proStuttgart.de

A

UNSERE

VERANSTALTUNG

Zum 36sten Mal veranstaltet PRO STUTTGART

das Stuttgarter Weindorf. In den gemütlichen

Weinlauben im Stadtzentrum werden über 500

regionale Weine und schwäbische Spezialitäten

serviert. Es treffen sich Tradition und Neuheiten:

die neue Infolaube von PRO STUTTGART, die

erstmals veranstaltete Gesprächsreihe Weindorf-

Treff mit unseren Partnern SWR und Stuttgarter

Nachrichten, die Musikalischen Sonntage

mit der »2-für-1«-VVS-Vierteles-

Aktion, Musik aller Stilrichtungen

und vielen Kinder-Überraschungen,

das neue Wein-Boulevard,

u.v.m. – wir freuen uns auf Sie!

65

man ihr folgen und sich von den vielen

Geschichten aus dem Ländle verzaubern

lassen. Schon beim Schmökern

in dem handlichen Werk begibt man

sich auf Entdeckungsreise entlang

des „herzigen“ Motivs, erfährt viel

Neues über Orte in Baden-Württemberg

und erhält etliche Hinweise zu

tollen Ausflugszielen, die vielfach

Geheimtipps sind.

Baden-Württemberg herzig –

33 überraschende Ausflugsziele

Sabine Ries, 160 S., 144 Farb-Abb.,

ISBN 978-3-8425-1166-8, 16,90 Euro

STUTTGARTER

WEINDORF

Mi | 29. Aug. bis

So|9. Sept. 2012

täglich 11 bis 23 Uhr

Do | Fr | Sa bis 24 Uhr

www.stuttgarter-weindorf.de


Das deutsche

Weinetikett

Eins ist hübscher als das andere:

Das Etikett auf einer Weinflasche

ist nicht nur Visitenkarte eines

feinen Tropfens, sondern auch eine

wichtige Informationsquelle für

den Kunden. In der Bundesrepublik

müssen etliche Daten zum Wein

auf der Flasche unbedingt

annonciert werden.

Mehr Klarheit durch eine übersichtliche

Optik, das wünschen sich einige

Weinabfüller. Denn durch die Flut an

Auskünften auf einem Etikett sind

einige Kunden mehr als verunsichert.

Dabei soll das Ganze doch

eine Art Orientierung sein.

In Deutschland sind allerhand Angaben

vorgeschrieben, andere wiederum

nicht. Auf jeden Fall muss auf einer

Flasche Qualitätsstufe, Weinart,

Alkoholgehalt, Erzeugername sowie

die amtliche Prüfnummer genannt

werden. Nicht zwingend sind wiederum

Jahrgang, Rebsorte, Herkunft

oder Geschmack. Besonders die

Prüfnummer sichert einen qualitativen

Mindeststandard und natürlich

66

auch der (gute) Name des Erzeugers.

Die Sumerer benutzten vor

zirka 6000 Jahren übrigens eine Art

Rollsiegel, um den Inhalt in den

Weinkannen anzuzeigen. Griechen

und Römer hingegen markierten ihre

Amphoren entweder mit kleinen

an das Gefäß gehängten „Zettelchen“

oder ritzten die Angaben

gleich direkt in die Tonkrüge. Die ersten

„richtigen“ Weinetiketten gab

es ab dem 19. Jahrhundert, als die

Lithografie aufkam. Mit diesem

Flachdruckverfahren, war ein Vervielfältigen

von kleinen Mengen zu

einem annehmbaren Preis möglich.


Bildnachweis: Deutsches Weininstitut/DWI

Käse und Wein

Ein geschmackvolles Team

Die Kombi hat irgendwie Tradition: Zu einem edlen Rebensaft kommt oft

eine Auswahl besonderer Käsesorten auf den Tisch. Sie passen einfach

ziemlich gut zusammen.

Einige Kenner sagen, je älter der

Wein, desto älter darf der Käse dazu

sein. Manchmal ist geschmackliche

Harmonie gefragt, immer wieder

aber auch der feine Kontrast. Jeder

Genießer hat seinen eigenen Goût

und persönliche Vorlieben, achten Sie

aber darauf, dass der Käse den Wein

68

nicht übertönt. Und verabschieden

Sie sich auch von der These, dass ausschließlich

schwerer Rotwein ein optimaler

Begleiter sei. Ein frischer

Weißer zu Emmentaler oder Cheddar

– raffiniert. Natürlich passt hier auch

ein erdig-frischer Lemberger.

Pikanter Gorgonzola oder Roquefort

schmecken hervorragend zu einem

edelsüßen Tropfen, in diesem Fall

aber nicht als „Hauptgang“, sondern

als Dessert. Zu Ziegenkäse kombiniert

man am besten einen fruchtigen

Trockenen, beispielsweise Silvaner.

Kosten Sie mal einen Schillerwein zu

einem Stückchen Gruyère, gewagt,

aber die zwei harmonieren wunderbar.

Geschmäcker sind verschieden,

probieren Sie es also einfach mal aus.

Noch ein Tipp: Wenn Sie zu einer

Käsevariation einen dazu passenden

Wein servieren wollen, richten Sie sich

nach der kräftigsten Sorte auf der

Platte.

69


Die Weinmanufaktur Untertürkheim

feiert 125-jähriges Jubiläum

Ein Jahr nach der Erfindung des Automobils

durch Gottlieb Daimler, Wilhelm

Maybach und Carl Benz erkannten auch

34 fortschrittlich denkende Untertürkheimer

Wengerter die Zeichen der Zeit

und schlossen sich zur einer Gesellschaft

zur Weinverbesserung zusammen. Der

nächste Streich folgte im Jahre 1902: Es

wurde die damals größte und modernste

Kelteranlage Europas in Untertürkheim

erbaut. Durch modernes Gerät und mehr

Lagerkapazitäten konnte nun die notwendige

Qualität für den Untertürkheimer

Wein garantiert werden. Ganze 125

Jahre später ist dies immer noch das

wichtigste Ziel der Weinmanufaktur Untertürkheim:

eine gute Weinqualität für

die Kunden zu erzeugen.

Das Engagement lohnt sich, denn 2012

wurde die Weinmanufaktur Untertürkheim

zum vierten Mal in Folge zur besten

Kooperative vom renommierten Weinführer

Gault Millau gekürt und konnte

mehrfach den deutschen Rotweinpreis

ins Württembergische holen. Eine Erfolgsgeschichte,

die sich sehen lassen

kann, denn innerhalb nur weniger Jahre

ist aus einer ehrbaren Weingärtnergenossenschaft,

die über 100 Jahre

70

solide schwäbische Tropfen auf den

Markt brachte, der Spitzenerzeuger

Weinmanufaktur Untertürkheim geworden.

Die konsequente und stetige Ertragsreduzierung

gehört zum Erfolgsrezept

der Manufaktur Untertürkheim,

deren Auszeichnungen, u.a. durch Gault

Millau und Deutscher Rotweinpreis, belegen,

dass sie längst zur Elite des deutschen

Weinbaus gehören.

Neben dem Weinbau hat sich die Weinmanufaktur

ein weiteres Standbein erschlossen.

Rund 6000 Personen nutzen

pro Jahr die Veranstaltungsräume in dem

historischen Keltergebäude. Mit innovativen

Veranstaltungskonzepten wie Oper

& Wein oder Manufakturzauber beweist

die Weinmanufaktur, dass sie sowohl

treue als auch junge Weinfreunde für

spannende Stunden in der Kelter gewinnen

kann.

Der Name Weinmanufaktur bürgt seit

125 Jahren für Topqualität, Tradition

und Innovation und genau das wollen

wir unseren Kunden im Jubiläumsjahr

auch zeigen.


Kräuterkäs

für 4 Portionen:

2 Hütchen Kräuterkäse

100 g Butter (oder Frischkäse)

Schnittlauch, Bier

Backsteinkäs

für 4 Portionen:

500 g Limburger (reif)

1 große Zwiebel

Schnittlauch

Pfeffer und Salz

Essig und Öl

Camembert

(O’batzder im

bayrischen) oder

angemachter

Gervais

für 4 Portionen:

500 g Camembert (reif)

oder Gervais

1 große Zwiebel

1 Becher Sauerrahm

50 g Butter

Pfeffer und Salz

(evtl. noch Paprika)

Schnittlauch

72

Kräuterkäs reiben, Butter zerdrücken

und mit gehacktem Schnittlauch

untermischen. Einen Schuss Bier

dazugeben, mit Salz und Pfeffer

abschmecken, dazu Bauernbrot

reichen.

Limburger in Scheiben schneiden,

Zwiebel in Ringe schneiden oder

fein hacken.

Käse auf großem Teller anrichten,

Zwiebel darauf geben, würzen

mit Essig und Öl anmachen und

servieren.

Camembert oder Gervais und Butter

in Scheiben schneiden, in eine

Schüssel geben, Sauerrahm darauf

verteilen, gehackte Zwiebeln und

Gewürze dazugeben, alles mit der

Gabel zerdrücken und auf einem

Teller mit Blattsalat anrichten.

Schnittlauch darauf streuen und

Bauernbrot dazu reichen.

Sinnenfreudiges Schlotzen

mit „Stiel“

Eine Premiere zum letzten Stuttgarter Weindorf und auch die Hamburger

durften sich bei der diesjährgen Ausgabe der beliebten Laubenhocketse

auf dem Rathausplatz darüber freuen. Das weithin bekannte schwäbische

Viertele wird auf dem Weindorf nicht nur in den traditionellen Henkelgläsern

serviert, sondern auch im Gläschen mit Stiel.

Ein stilvolles Probieren der zirka 300

Tropfen aus dem Ländle garantiert:

Der „doppelte Eichstrich“ – 0,1 Liter,

die „Versucherle“-Menge sowie 0,25

Liter, das schwäbische Viertel, ein in

das bruchsichere Glas gravierte

Weindorf-Logo sowie das Emblem

73

des jeweiligen Lauben-Wirtes sorgen

auch für visuellen Genuss.

Die hübschen Gläser können nach

einem Weindorf-Besuch in den Lauben

käuflich erworben und mit heim

genommen werden.

Quellhinweis: PPFotodesign


WEINSPRÜCHE

Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang,

der bleibt ein Narr sein Leben

lang.

Sprichwort

Was ist das Leben, da kein Wein

ist?

Jes. Sir. 31,33

Rotwein ist für alte Knaben eine

von den besten Gaben.

Wilhelm Busch, 1832–1908

Wer genießen kann, trinkt keinen

Wein mehr, sondern kostet Geheimnisse.

Salvador Dalí

74

Ein guter Wein und ein schönes

Weib sind zwei süße Gifte.

Deutsches Sprichwort

Ohne Wein und ohne Weiber, hol'

der Teufel uns're Leiber!

J. Wolfgang v. Goethe, 1749-1832

Ich geb es zu, ein Kuß ist süß, doch

süßer ist der Wein.

Ludwig C. H. Hölty, 1748-1776

Il vino fa buon sangue. - Wein

macht gutes Blut.

Italienisches Sprichwort

Der Wein steigt in das Gehirn,

macht es sinnig, schnell und erfinderisch,

voll von feurigen und

schönen Bildern.

William Shakespeare

Bildnachweis: Weinrebe im Abendlicht: Copyright: Photocase/Weinrebe


Was gibt’s wo? (Angaben ohne Gewähr)

Gericht: Lauben-Nr.:

Spätzle 1, 2, 3, 6, 7, 10, 12, 14, 15, 16, 17, 18, 22, 23, 24, 28, 29,

32, 33, 34, 35, 37, 41, 42, 45,

Kässpätzle 1, 2, 3, 6, 7, 10, 12, 15, 16, 17, 18, 22, 28, 29, 32,

33, 34, 35, 37, 42, 45,

Krautspätzle 6, 17, 37

Maultaschen 1, 2, 3, 6, 7, 10, 12, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 22, 23, 24, 28,

29, 32, 33, 34, 35, 37, 41, 42, 45,

Zwiebelkuchen 1, 2, 3, 6, 7, 12, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 23, 24, 28, 29,

32, 33, 34, 35, 42,

Bubaspitzle 3, 6, 10, 12, 14, 16, 17, 18, 22, 23, 24, 29, 33, 34, 35, 37, 42,

Apfelküchle 3, 6,10, 14, 17, 29, 34,

Saure Rädle 6, 19, 22, 41

Kräuterkäse 6, 12, 15, 18, 22, 23, 41, 42,

Camembert 2, 3, 6, 22, 28, 34, 35, 37, 41, 42,

Backsteinkäse 1, 2, 6,

Ofenschlupfer 1, 6, 10, 16, 28, 37, 41,

Saure Kutteln 1, 2, 3, 6, 7, 12, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 22, 23, 28, 29, 32,

35, 37, 42,

Gaisburger Marsch 2, 3, 6, 7, 12, 17, 18, 22, 23, 29, 35, 41

Sauerkraut 1, 2, 3, 6, 7, 10, 12, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 22, 23, 28, 29,

33, 34, 35, 37, 41, 45,

Kratzete 6, 37,

Schw.Kartoffelsalat 2, 3, 6, 7, 10, 12, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 22, 23, 24, 28, 29,

32, 33, 34, 35, 37, 41, 42, 45,

Schwäb.Wurstsalat 1, 2, 3, 6, 7, 10, 12, 15, 16, 17, 18, 19, 22, 23, 24, 28, 29,

32, 33, 34, 35, 37, 42, 45,

Schwäb. Linsen 1, 2, 3, 6, 7, 10, 12, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 22, 23, 28, 29,

32, 33, 35, 37, 41, 42,

Laugenbrezeln 1, 2, 3, 6, 7, 10, 15, 16, 17, 18, 19, 22, 23, 33, 34, 35, 42, 45,

Tellersülze 2, 6, 12, 16, 22, 24, 29, 34, 41,

Nonnenfürzle 6, 37,

Gurkenspätzle 6, 37,

Schwäb. Rostbraten28, 29, 35,

Sauerbraten 35,

76

Wieso

schlotzzed

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WEINDORFLAUBEN

UNDWIRTE2012

1

Unser Tipp…

Gruppen sollten frühzeitig in der

Laube ihrer Wahl reservieren!

… und unser Hinweis

Die WD-Telefonnummern

WD-Telefonnummern

mit dem Sternchen* Sternchen* gelten

nur während des Weindorfs

SCHILLERPLATZ

Zum Remstal-Schmid

Telefon WD 0711- 87 03 55-01*

Telefon Lokal 07151-6 51 54

2 Weinstube Löwen

Telefon WD 0711- 87 03 55-02*

Telefon Lokal 0711-3260 322

3 Ralph’s Schlosslaube

Tel. WD 0711- 87 03 55-03*

Tel. Lokal 0711-3206 82 50

4 WWG Werbegemeinschaft

Württemberger Weingärtnergenossenschaften

e.G.

Telefon WD 0711- 87 03 55-04*

6 Zur Weindorfwirtin

Telefon WD 0711- 87 03 55-06*

Telefon Lokal 0711-5566 97

7 Sommer’s Weinlaube

Telefon WD 0711- 87 03 55-07*

Telefon Lokal 0172-62725 55

10 Zum Schluckspecht

Telefon WD 0711- 87 03 55-10*

11 Telefon 07152-4 34 40

12 Zum Hasenwirt

Telefon WD 0711- 87 03 55-12*

Telefon 0172-71399 92

14 Dachswald

Zum Remstal-Schmid

Telefon WD 0711- 87 03 55-01*

Telefon Lokal 07151-6 51 54

2 Weinstube Löwen

Telefon WD 0711- 87 03 55-02*

Telefon Lokal 0711-3260 322

3 Ralph’s Schlosslaube

Tel. WD 0711- 87 03 55-03*

Tel. Lokal 0711-3206 82 50

4 WWG Werbegemeinschaft

Württemberger Weingärtnergenossenschaften

e.G.

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6 Zur Weindorfwirtin

Telefon WD 0711- 87 03 55-06*

Telefon Lokal 0711-5566 97

7 Sommer’s Weinlaube

Telefon WD 0711- 87 03 55-07*

Telefon Lokal 0172-62725 55

10 Zum Schluckspecht

Telefon WD 0711- 87 03 55-10*

11 Telefon 07152-4 34 40

12 Zum Hasenwirt

Telefon WD 0711- 87 03 55-12*

Telefon 0172-71399 92

14

Telefon WD 0711- 87 03 55-14*

Telefon 0173- 998 53 71

Dachswald

Telefon WD 0711- 87 03 55-14*

Telefon 0173- 998 53 71

zur zur

Königstraße

Königstraße

Schulstraße

Schulstraße

Hirschstraße

Hirschstraße

Haufler

32

29 29

23 23

24

C 37 37

34 34

34 34

33 33 41

garagegarage P Rathaus-

P Rathaus-

Stiftstraße Stiftstraße

WC WC

Tritschler

28 28

35

WC WC

42

Museum

Fruchtkasten

45

Stiftskirche

22

Spielwaren

Kurtz

Marktplatz

Marktplatz

19 19

B

16 16

6

2 7

10 10

1 11 11

12 12

15 15

18 18

Rathaus Breuninger

Eichstraße Eichstraße

15

16

17

A

78

Breitling

zur

Königstraße

Schillerplatz

Schillerplatz

Hochland

Kaffee

Kirchstraße

Kirchstraße

Bärenstraße

Bärenstraße

Café Scholz

Sporerstraße

Sporerstraße

Schuhhaus

Bletzinger

WC WC

Taxi Taxi

Münzstraße

Münzstraße

Marktstraße

Marktstraße

INFO INFO

14 14

Dorotheenstraße

Dorotheenstraße

Markthalle

Taxi Taxi

Bus Bus

zum

Schlossplatz

Alte

Kanzlei

A

4

3

17 17

3

WC WC

Zur Zaißerei

Telefon WD 0711- 87 03 55-15* 55-15*

Telefon Lokal 0711-840 13 49

Alte Kanzlei

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28 Zum Wein-Zaiß

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Telefon 0171-1037811 29 Untertürkheimer Waldhörnle

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32 Obertürkheimer Weinlaube

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33 Linda’s Pianolaube

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Telefon 0171-7741302 34 Stuttgarter Ratskeller

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35 Inges Rathauslaube

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37 Die Stäffelesrutscher

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41 Krehl’s Linde

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nun in der Dorotheenstraße

PRO STUTTGART e.V.

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Telefon Geschäftsstelle Lautenschlagerstraße

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www.proStuttgart.de

Immer aktuell:

www.stuttgarter-weindorf.de

u.a. mit allen Informationen

zu den Weindorf-Veranstaltungen

(Musikalische Sonntage,

der neue Weindorf-Treff), u.v.m.

iPhone-App


Auf Schusters Rappen:

Der Stuttgarter

Weinwanderweg

Immer dem Schild mit den roten Trauben und dem Hinweis

Stuttgarter Wein-Wanderweg“ nach: Um die Landeshauptstadt

herum führen herrliche Wege durch die Weinberge und bieten neben

beeindruckenden Panoramen auch etliche Möglichkeiten zur gemütlichen

Einkehr. Entspanntes Wandern mit allem drum und dran ist nahezu garantiert.

Es ist sozusagen die schönste Art und

Weise, Stuttgart von seiner grünen

Seite kennenzulernen. Sie werden –

gewissermaßen – laufend merken,

dass die Schwabenmetropole definitiv

mehr zu bieten hat. Umgeben von

Ruhe, frischem Grün, im Herbst dann

strahlendem Bunt, kann man auf verschiedenen

Routen die Region erkunden

und dem Thema Wein ein Stück

weit auf den Grund gehen. Eine der

vielen Routen führt beispielsweise

von Obertürkheim über Uhlbach und

Rotenberg nach Untertürkheim. Oder

Sie wandern zirka 8,5 Kilometer vom

Stuttgarter Max-Eyth-See nach

Mönchfeld. Lohnenswert ist auch ein

Streifzug von der Stadtmitte bis zum

Stadtteil Degerloch.

80

Sie können sicher sein, an den Wegen

gibt es viel zu sehen – und zu

schlotzen. Es laden Lokalitäten nämlich

nicht nur zum Rasten, sondern

auch Probieren verschiedener heimischer

Weine ein. Insgesamt acht Routen

(3,4 bis 11 km Länge) gilt es in

der Landeshauptstadt und drumherum

zu entdecken, eine gute Beschilderung

ermöglicht ein Einsteigen an

beliebigen Punkten. Konkrete Wegbeschreibungen

mit Einkehrmöglichkeiten,

Tipps zum Pausieren, tollen

Aussichtspunkten sowie weiteren

Highlights erhält man auf der Homepage

von Stuttgart Marketing,

GmbH

Marketing Stuttgart

www.stuttgart-tourist.de

/weintouren. Bildnachweis:

Vertriebsbüro: Anheuser-Busch InBev Deutschland GmbH · Robert-Bosch-Strasse 4 · 73760 Ostfildern-Nellingen

Ansprechpartner: Achim Schmelzle Tel. 0711/34 55 90 44 · Fax 0711/34 55 90 68 · Mobil: 0151/11 30 30 35


Ein Wort zum Schluss!

Okay, okay, der Sommer lässt zu

wünschen übrig – bislang. Trotzdem

hatten wir schon einige schöne und

auch warme Tage. Die lauen Abende

in meinem Garten habe ich nicht nur

mit einem guten Buch verbracht,

sondern auch mit einem Glas

Wein. Die Wahl fällt schwer,

meint so mancher Genießer.

Ich sage:

Ganz und gar

nicht. Sommerlichfrisch

82

sollte er sein, wie meine derzeitige

Lektüre. Das wäre auch mein Rat,

wenn Sie Wein während der warmen

Jahreszeit zu einem Essen kredenzen.

In der Sommerküche verzichten

wir gemeinhin auf schwere,

deftige Kost, dafür kommen Salate,

Gemüse, Fisch oder Meeresfrüchte

auf den Teller. Leichtes passt zu

leichtem, darum sind fruchtige, harmonische,

eher unkomplizierte Tropfen

sehr zu empfehlen. Trinken Sie

bei hohen Außentemperaturen 2-3

Grad kühler als sonst, niedrigere

Temperatur betont das Säurespiel

im Wein und hält diesen auch im

Glas länger frisch. Ein feiner Weißer,

beispielsweise Sauvignon blanc,

Silvaner oder Riesling, ein Roter,

süffiger Trollinger, oder ein spritziger

Schillerwein wären Kandidaten für

einen lauschigen Freiluft-Abend.

Wer Lust hat, mal was Neues auszuprobieren:

In dieser Brevierle-

Ausgabe finden Sie ein tolles Schillerwein-Rezept.

Das sommerfrische

Getränk ist der Renner auf meiner

Terrasse. Und vielleicht bald auch

bei Ihnen!

– Viel Spaß beim Kosten!

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Herausgeber:

Weindorf

Brevierle

Heiteres, Wissenswertes und

Kulinarisches zum Weindorf

Verlag: „Zur Sache Stuttgart“

Erika Wilhelmer

Buschlestraße 2A

70178 Stuttgart

Tel. 0711/66419-0

Fax 0711/66419-250

E-mail: info@ZurSache-Stuttgart.de

Internet: www.ZurSache-Stuttgart.de

Verlagsbüro Wais & Partner Gbr

Texte: Susan Kreienbrink

Reinsburgstraße 104, 70197 Stuttgart

Tel. 0711/6201060

Bildnachweise Titel: Stuttgart-Marketing

GmbH und Pro Stuttgart e.V

Zeichnungen:

Irmela Gäßler-Strohecker, Horst Fenn

Graphik: ENKE|WERBUNG

71634 Ludwigsburg

Monreposstraße 49

Tel. 0 71 41-3 89 93 40

Fax 0 71 41-3 89 93 41

E-mail: enke@enke-werbung.de

Internet: www.enke-werbung.de

Herstellung: Druckerei Hamberger

71093 Weil im Schönbuch

Telefon 07157/56 69 0

84

Mitherausgeber:

ADAC – S. 33

Afterwork – S. 75

Allianz Versicherung AG – S. 7

Breuninger Kaufhaus – S. 19

Breitling – S. U3

DB Schenker Deutschland AG – S. 23

Druckerei Hamberger – S. 77

Kur- und Bäderamt – S. 21

Märkte Stuttgart – S. 45

Meiko Spültechnik – S. 27

Messe Stuttgart – S. 15

Metzgerei Kübler – S. 71

Mineralbrunnen AG – S. U2

Pepsi – S. 81

Porsche AG – S. 3

Pro StuttgartVerkehrsverein e.V. – S. 64/65

und S. 78/79

Schetter – S. 39

Schlachthof/Schweinemuseum – S. 63

Schloss Affaltrach – S. 55

SDI – S. 48/49

Stölzl Lausitz GmbH – S. 67

Volksbank Stuttgart – S. 59

VDP Weingut Bentzel-Sturmfeder – S. 31

vma-r – S. 83

VVS Verkehrsverbund – S. 42/43/44

Weinmanufaktur Untertürkheim – S. 11

WTV-Das Telefonbuch – S. U4

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