Mesoskalige konvektive Systeme während des ... - IMK-TRO

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2 Das Westafrikanische Monsunsystem

Abbildung 2.4: Beispielhafte Darstellung der Änderungen verschiedener meteorologischer Parameter

am Boden mit Durchzug eines MCS (Redelsperger et al., 2002):

(a) Windrichtung (gepunktet) [ ◦ ] und Windgeschwindigkeit [m s −1 ]

(b) Mischungsverhältnis (gepunktet) [g kg −1 ] und Temperatur [ ◦ C]

(c) Niederschlag [mm h −1 ] (gepunktet) und Luftdruck [hPa]

sphärischen Schichtung, die charakterisiert ist durch eine feuchte, kühlere Luftmasse

in den untersten Schichten, über der, in den mittleren Niveaus der Troposhäre, eine

warme und trockene Luftmasse liegt (Rowell und Milford, 1993). Diese Bedingungen

sind während der Monsunphase in Westafrika gegeben.

Nach Rowell und Milford (1993) sind zudem die tageszeitlich bedingte Aufheizung

der Erdoberfläche, topographische Erhebungen, großräumige Hebung (z. B. in Zusammenhang

von AEWs) und die Bereitstellung von Feuchte durch die feuchte

Südwest-Monsunströmung wichtige Faktoren für die Auslösung von MCSs. Aufgrund

ihrer topographischen Gegebenheiten gibt es in Westafrika einige Regionen, in denen

es vermehrt zur Auslösung von mesoskaligen Systemen kommt. Zu diesen gehören

das Jos Plateau in Nigeria und das Air Gebirge im nördlichen Niger (Redelsperger

et al., 2002).

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