Mesoskalige konvektive Systeme während des ... - IMK-TRO

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Mesoskalige konvektive Systeme während des ... - IMK-TRO

3.2 Vorstellung der gesamten SOP2

Abbildung 3.2: Konvektionsindizes für den Zeitraum zwischen dem 25. Juli und 13. August

2006

CAPE berechnet aus den Mittelwerten der untersten 10 hPa (gelb) und der

untersten 50 hPa (rot) und CIN berechnet aus den Mittelwerten der untersten

10 hPa (grün) und 50 hPa (blau)

Die Durchzüge der untersuchten MCS sind mit einem Pfeil markiert.

das präkonvektive-MCS Umfeld wurden bereits von Redelsperger et al. (2002) veröffentlicht.

Die CIN erreicht um 1620 UTC einen Absolutwert von 32 J kg −1 (Abb. 3.2). Bis

dahin steigt auch der Hebungsindex LI auf -3 K an und die Cap liegt mit 1 K in

einem für die Ausbildung von Konvektion idealen Bereich (Abb. 3.3).

Das präkonvektive Umfeld an der Station ist demnach durch eine hohe latente Instabilität,

die sich durch die hohen CAPE- und LI-Werte in den Stunden vor Durchzug

des Systems an der Station widerspiegelt, und zudem durch eine geringe konvektive

Unterdrückung (anhand der CIN- und Cap-Werte gezeigt) charakterisiert.

Nach Durchzug des Systems stellt sich in der Atmosphäre eine deutlich erkennbare

Stabilisierung ein. So fällt die CAPE und die CIN bis 1920 UTC auf 0 J kg −1

ab. Auch um 2135 UTC betragen beide Indizes weiterhin 0 J kg −1 . Der LI ist zu

beiden Zeitpunkten positiv, was auf stabile Verhältnisse hinweist. Für die Cap liegen

zu diesen Zeitpunkten keine Werte vor.

Diese latent stabilen Verhältnisse dauern nicht nur unmittelbar nach Durchzug des

MCS an, auch am darauffolgenden Tag ist, wie im Folgenden gezeigt wird, die Tro-

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