Mesoskalige konvektive Systeme während des ... - IMK-TRO

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Mesoskalige konvektive Systeme während des ... - IMK-TRO

3 Beschreibung der untersuchten Fälle

Wie bereits bei Fall 1 beobachtet, kommt es auch hier nach Erreichen des Niederschlagsmaximums

zu einer Abnahme im Luftdruck und der Windgeschwindigkeit.

Dagegen kann sich die südwestliche Monsunströmung bereits wenige Stunden nach

Ankunft des Systems - gegen 1930 UTC - an der Station wieder etablieren.

3.4.5 Auswirkungen auf die Atmosphäre mit Durchzug des

Systems vom 31. Juli 2006

Abbildung 3.15: Vertikalprofile der potentiellen Temperatur Θ, der spezifischen Feuchte und der

äquivalentpotentiellen Temperatur Θ e für dem 31. Juli 2006

1200 UTC: präkonvektive Umgebung (blau), 1750 UTC: kurz vor Durchzug des

MCS (rot), 2135 UTC: nach Durchzug des MCS (grün)

Im präkonvektiven Umfeld kann sich an der Station in Dano - bis um 1200 UTC -

eine konvektive Grenzschicht mit einer vertikalen Erstreckung bis 870 hPa ausbilden,

in der die spezifische Feuchte etwa 15 g kg −1 erreicht (Abb. 3.15). In den untersten

Schichten der Grenzschicht herrscht eine südwestliche Monsunströmung vor (Abb.

3.16). Ab einer Höhe von 950 hPa geht diese in eine westliche Strömung über. Am

Oberrand der Grenzschicht - in etwa 870 hPa - ist in der relativen Feuchte deutlich

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