Mesoskalige konvektive Systeme während des ... - IMK-TRO

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Mesoskalige konvektive Systeme während des ... - IMK-TRO

4 Vergleich von EZMW- und GME- mit WASA-Wetterkarten

Westen Burkina Fasos - zwischen 5 ◦ und 3 ◦ W -, sowie im Bereich der Westküste

eine Abschwächung des Jets zu beobachten (Abb. 4.2c).

Die Trogachse, die um 0600 UTC bereits über dem Süden Nigers und dem Norden

Nigerias zu beobachten war, ist nun bei etwa 5 ◦ O zu finden.

Auch im GME schwächt sich der AEJ im Tagesverlauf über dem Süden Tschads und

im Bereich der Westküste ab. Die Trogachse ist weiterhin bei rund 5 ◦ O zu finden.

Demnach findet in beiden Modellen im Tagesverlauf im Bereich der Westküste eine

gegenteilige Entwicklung des AEJ im Vergleich zur WASA statt, da dort eine Intensivierung

zu beobachten ist. Auch die Intensivierung im Bereich der Trogachse wird

weder vom EZMW noch vom GME simuliert.

Weiterhin stimmt die Lage der Trogachse im EZMW und im GME gut mit der in

WASA überein.

Der TEJ verstärkt sich in der EZMW-Analyse vor allem im Bereich Liberia, Elfenbeinküste

und Ghana - zwischen rund 15 ◦ W und 0 ◦ (Abb. 4.2e). Demnach erstreckt

er sich nun im EZMW vom Süden des Sudans - im Osten des Untersuchungsgebiets

- bis über den Atlantik vor der Küste Liberias und Sierra Leones - bei rund 15 ◦ W.

Das Maximum ist über den zentralafrikanischen Staaten - zwischen 10 ◦ und 30 ◦ O -

zu finden und erreicht bis 28 m s −1 , was in guter Übereinstimmung mit der WASA

steht.

Auch im GME hat sich der TEJ über den Staaten am Golf von Guinea und dem an

Sierra Leone angrenzenden Atlantik - zwischen 0 ◦ und 17 ◦ W - verstärkt (Abb. 4.2f).

Im Osten hat sich der TEJ im Tagesverlauf etwas in Richtung Süden verlagert.

Die Intensivierung des TEJ im Bereich Togo, Benin und Nigeria - westlich des Nullmeridians

-, die in beiden Modellen zu sehen ist, steht in guter Übereinstimmung

mit der WASA. Im EZMW gleicht zudem die Lage des TEJ und die Lage des Jetmaximums

der der WASA. Dagegen liegt der TEJ im GME hauptsächlich über den

zentralafrikanischen Staaten deutlich weiter im Süden als in der WASA.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Lage des AEJ in beiden Modellen am

Morgen zwar in guter Übereinstimmung mit der WASA steht, die Modelle jedoch

nicht in der Lage sind, die Intensivierung des AEJ im Bereich der Westküste und

im Bereich der Trogachse bis zum Abend zu simulieren.

Während die Lage des TEJ sowie die Lage und Intensität des Jetmaximums des

TEJ im EZMW gut mit der in der WASA übereinstimmt, befindet sich der TEJ im

GME vor allem am Abend im Bereich der zentralafrikanischen Staaten - östlich von

etwa 5 ◦ O - deutlich zu weit im Süden.

Die Lage der ITD weist in beiden Modellen Differenzen zur WASA auf, da sie in

beiden Modellen weiter im Süden liegt. Die Lage der ITD im EZMW steht in besserer

Übereinstimmung mit der WASA, da die ITD auch hier räumlich nicht so stark

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