KATHOLISCHES PFARRBLATT - meinepfarre.at

meinepfarre.at

KATHOLISCHES PFARRBLATT - meinepfarre.at

6. Jahrgang, Nr. 4 • Dezember 2009

PFARRVERBAND HAUS • SCHLADMING • PICHL / PFARRE ASSACH

KATHOLISCHES PFARRBLATT

„Mutter mit Kind“

von Herbert Bauer


WORT DES PFARRERS

Advent – HAUSKIRCHE

Hauskirche im Advent,

was ist das

Kirche ist das Gotteshaus, in

dem „Freude und Hoffnung,

Trauer und Angst…“ der

Menschen gefeiert und bedacht werden.

Kirche meint mehr noch die lebendigen

Steine der „Jünger Christi“, also die

Christen, die auf dem Fundament des

HERRN Jesus Christus durch die Taufe

zu einem Leib zusammengefügt wurden.

Kirche = kyriake (dem Herrn gehörig),

„ecclesia“ meint die „Herausgerufenen“.

Da gibt es die große, weltweite Kirche

(und Kirchen), aber auch die kleinen

Einheiten vor Ort, die Pfarren mit ihren

Mitgliedern und die gottlob zahlreichen

MitarbeiterInnen. Und da braucht es

die noch kleineren Einheiten (Zellen)

wie Familien und Hausgemeinschaften.

In den Wohnungen und Häusern lernen

Kinder das Zusammenleben, Teilen, und

alles was Eltern wichtig ist! Auch das

Beten und die Liebe von und zu Jesus

erfahren sie zuerst hier, über die Eltern,

die sie annehmen und für sie da sind!

Hauskirche ist also die Kirche im

Kleinen zu Hause, wenn Familien sich

mit den Kindern oder untereinander

zusammen setzen, über den Glauben,

miteinander und mit Gott reden. Eine

gute Zeit dafür ist der Advent!

Hauskirche gab es auch in der ersten

Zeit der Kirche! Bevor es noch die Kirchengebäude

gab, weil das Christentum

bzw. die Ausübung des christlichen

Glaubens untersagt war, trafen sich die

Christen in den Häusern wohlhabender

Zeitgenossen. Davon erzählt die Apostelgeschichte:

„Tag für Tag verharrten

sie einmütig im Tempel, brachen in

ihren Häusern das Brot.“ (Apg 2,46).

Das Haus ist in der Antike die kleinste

gesellschaftliche Lebenseinheit, ähnlich

den Bauerhöfen in der Zeit unserer

Eltern und Großeltern. Hier lebten und

wohnten die Familien und das Gesinde.

Ein solches Haus war stattlich gebaut,

mit Säulenhalle und Atrium, das laut

Duden der nach oben offene Hauptraum

des römischen Hauses war! Dieser Raum

war ideal für Zusammenkünfte, hatte er

doch eine Größe von 500 – 700 m2! Bis

zu 25 Personen waren vom Haus, die anderen

als Gäste dabei, sodass etwa 50 bis

100 Personen zu einer solchen Hausgemeinde

(Hauskirche) gehörten!

Der Vorteil war die Überschaubarkeit,

man kannte sich und deshalb war

auch die Solidarität, das Teilen und die

Anteilnahme am Leben des anderen unumgänglich.

Das sind die ersten Zeugen

für die Eucharistiefeier, die hier „Herrenmahl“

oder Feier des „Brotbrechens“

genannt wird. Der Vorsteher des Hauses

war der Leiter dieser Feier. Mehrere

Hauskirchen werden nebeneinander

genannt mit den Namen der Leiter und

Leiterinnen wie: Stephanus, Phöbe, Prisca

etc. Mehrere Hauskirchen bildeten

die Ortskirche. Solche Ortskirchen gab

es praktisch in allen größeren Städten

wie Jerusalem, Antiochia etc. In Zeiten

größerer Christenverfolgungen musste

manchmal Zuflucht an versteckten Orten

gesucht werden (Stichwort: Katakomben).

Erst als das Christentum zur

Staatsreligion unter Kaiser Konstantin

im 4. Jh. wurde, hörten die Verfolgungen

auf und es konnten Kirchen gebaut werden.

Die Grabeskirche in Jerusalem war

und ist eine der ersten und ältesten Kirchen

der Christenheit!

Aber die lebendigen Zellen waren

die Hausgemeinden bzw. Hauskirchen.

Damit schließt sich der Kreis:

Die Häuser und Wohnungen der Menschen

sind auch heute die Zellen des

Glaubens (siehe oben) und der Liebe.

Die Familien, auch wenn sie dem klassischen

Ideal (Vater, Mutter, Kinder und

vielleicht noch Großeltern) nicht immer

entsprechen, sind nach wie vor die ersten

Lernorte und Trainingsplätze für

soziale und religiöse Werte! Übergeordnet

ist dann die Pfarre als kleinster Teil

der Ortskirche, in der wir den Glauben

gemeinsam feiern!

So lade ich ein, Advent und Weihnachten

als Hauskirche zu begehen und

die Angebote für diese dichte Zeit in

unseren Pfarren und im Pfarrverband

anzunehmen. „Wer glaubt, ist nie allein“

Gesegnete Tage wünscht

Euer Pfarrer Bernhard Preiß

Die geplante Beisetzung von Gebeinen aus der Schladminger Annakapelle

auf dem Areal der Oberhauser Kirche führte im Oktober zu vereinzelten

Überreaktionen in der Bevölkerung und sorgte für Medieninteresse.

Hier noch einmal die klärende Sachverhaltsdarstellung von Pfarrer Preiß:

Information an die Bevölkerung

von Oberhaus!

Aufgrund der Vorkommnisse der

letzten Tage möchte ich folgendes

mitteilen:

Im vergangenen Jahr begannen wir

gemeinsam mit einem Architektur-

büro und einer internen Liturgiekommission

der Diözese mit der Planung zu

den Renovierungsarbeiten der im 16.

Jahrhundert geweihten Annakapelle

in Schladming und des sich darunter

befindlichen Gebeinshauses. Letzteres

stammt aus dem Jahre 1304 und ist das

älteste Gebäude der Bergstadt. Es steht

unter Denkmalschutz und deshalb wurde

bei den Planungen auch das Bundesdenkmalamt

(BDA) miteinbezogen.

Der Plan sieht vor, in Zukunft die Annakapelle

auch für kirchliche Veranstaltungen

und kulturelle Events seitens der

Gemeinde zu nutzen. Im Sinne des Bundesdenkmalamtes

wird unter anderem

der alte Eingang geöffnet und der neumoderne

Stiegenaufgang aus den 1960er

Jahren entfernt.

Schon bei der Begehung des Karners

im Frühjahr stieß man auf eine große

Menge menschlicher Gebeine, ord-

2

Dezember 2009


PFARRVERBAND

nungsgemäß wurde das BDA informiert

und auch ein Anthropologe verschaffte

sich vor Ort Einsicht.

Auf Anraten der sich vor Ort befindlichen

Fachleute wurde entschieden,

einen Großteil der Überreste aus dem

Karner herauszunehmen und anderswo

beizusetzen. So sollte genug Platz entstehen,

um das Gebeinshaus in weiterer

Folge für Besichtigungen zugänglich zu

machen.

Klausur der Pfarrgemeinderäte des

Pfarrverbandes Haus-Schladming-Pichl

Die Pfarrgemeinderäte aus unserem

Pfarrverband und unser

Herr Pfarrer Mag. Bernhard Preiß

machten sich am zweiten Novemberwochende

(6. - 7.11.2009) auf ins Stift

St. Lambrecht, um dort „in Klausur“ zu

gehen. Schon im November 2007 - ein

halbes Jahr nach der Pfarrgemeinderatswahl

- hatten wir an einem Wochenende

in St. Lambrecht Gelegenheit, einander

besser kennen zu lernen und uns auf unsere

künftigen Aufgaben vorzubereiten.

Das Stift bot auch heuer wieder die optimalen

Bedingungen um gemeinsam zu

arbeiten, zu beten, und inne zu halten.

Die Suche nach einem geeigneten

Ort gestaltete sich äußerst schwierig,

da wir die historischen Funde nicht bezuglos

beisetzen wollten und der vorgesehene

Platz im Katholischen Friedhof

Schladming sich doch als zu klein erwies.

Nach langen Überlegungen beschlossen

die Pfarrgemeinderäte aus

Schladming und Haus die Gebeine auf

dem ehemaligen Friedhof neben der

Oberhauser Kirche beizusetzen, selbstverständlich

mit einer angemessenen

finanziellen Abgeltung durch die Pfarre

Schladming. Der besagte Friedhof

stammt aus der gleichen Zeit wie die

Annakapelle und auch der Karner wurde

in den 1960er Jahren neu geordnet.

Ich habe bei der Räumung des Karners

selber zwei Tage Hand angelegt, die

Gebeine wurden aufgrund des engen

Stiegenabganges mittels Förderband an

die Oberfläche gebracht und aus technischen

Gründen in Container geladen

und transportiert.

Die Gebeine wurden nach Oberhaus

transportiert; trotz mangelhafter Information

meinerseits wofür ich mich

bereits mehrmals entschuldigt habe,

waren einige Anrainer gleich mit Fotoapparat

zur Stelle und haben alle Hebel

(Drohungen) in Bewegung gesetzt unser

Vorhaben zu verhindern. Die Gemüter

einiger weniger waren auch bei einer

kurzfristig einberufenen Informationsveranstaltung

nicht zu beruhigen. Ein

von mir angestrebter Kompromiss, es

werden keine weiteren Gebeine mehr

gebracht (und wir müssen einen zweiten

Platz finden) wurde von einem Anrainer

niedergeschmettert mit der Aussage

„ich gehe zum Bezirks- und Landeshauptmann“.

So haben wir, besonders auch

auf Initiative von PGR-Obmann Fredi

Mayer, die schon begrabenen Gebeine

wieder ausgegraben. Damit wurde die

Situation vor Ort bereinigt.

Ein Dank gilt dem Anrainer der Kirche,

Fam. Gerhard Reiter vlg. Lettmaier

und einigen Oberhausern, die uns Verständnis

entgegengebracht haben, sowie

Vize Bgm. Gerhard Schütter, als moderaten

Mentor bei der Diskussion vor

Ort, besonders auch dem Pfarrgemeinderat

unter Obmann Fredi Mayer, die

in dieser Zeit in ihrem ehrenamtlichen

Einsatz sehr herausgefordert waren.

Allerdings haben beim Hauser Pfarrgemeinderat

diese heftigen Auseinandersetzungen

Spuren hinterlassen. Die

schon geplante Innenrenovierung der

Kirche Oberhaus wird nicht mehr weiter

durchgeführt, nicht zuletzt deshalb,

weil hier Bemühungen um Finanzierung

zunichte gemacht wurden.

Pfarrer Mag. Bernhard Preiß

Am Tag unserer Ankunft wurden Themen

behandelt, die den ganzen Pfarrverband

betreffen. Es ging um einen

Rückblick und Ausblick. Wo stehen wir

in unserer Arbeit Wie geht es uns dabei

Entwicklungen, erreichte Ziele und

Visionen wurden besprochen. Nach guten

Gesprächen in pfarrlich gemischten

Kleingruppen und im Plenum folgte

dann noch ein gemütlicher Tagesausklang.

Der Vormittag des folgenden Ta-

ges stand ganz im Zeichen der drei Pfarren.

Nun ging es darum, die am Vortag

für den ganzen Pfarrverband gestellten

Fragen, aus der Sicht der einzelnen Pfarren

zu überlegen und zu beantworten.

Nach einer gemeinsamen Messe in der

Stiftskirche und dem Mittagessen traten

wir wieder unsere Heimreise an.

Die Klausur war eine wunderbare

Möglichkeit für uns Pfarrgemeinderäte,

abseits vom Alltagstrubel, gemeinsam

über unsere Aufgaben, über Stärken

und Schwächen, nachzudenken und

uns auszutauschen und auf diese Weise

„Pfarrverband zu sein“. Gemeinsam „auf

Christus schauen“ – in diesem Sinne

wünsche ich uns allen auch weiterhin

viel Kraft für die gemeinsame Arbeit in

unseren Pfarren und unserem Pfarrverband!

Bettina Chum

Dezember 2009

3


WEIHNACHTEN

Das Wesen der

Weihnachten

Die Weihnachtszeit erleben wir

immer wieder als eine Zeit der

Wunder und des Friedens. Schon im

Advent lassen wir uns verzaubern

von verschiedenen Veranstaltungen

und Märkten, die alle auf die

schönste Zeit des Jahres

ausgerichtet sind.

Wir sind begeistert vom

Schmuck, den Lichtern,

den Christbäumen und

der Musik, wir beschenken andere Menschen

und werden selbst beschenkt, wir

sind umgeben von Schönheit und Ordnung.

Es muss alles schön sein, wenn

Weihnachten an die Tür klopft. Äußerlich

ändert sich alles. Nichts ist wie in

der Zeit davor und danach. Ja, es stimmt!

Von außen sieht alles wunderschön aus.

Die Verpackung ist vollkommen. Aber

da ist noch etwas, das nach Weihnachten

nicht im Papierkorb landet. Das, was

unsere Menschlichkeit ausmacht. Um

vieles wichtiger als der äußere Schein ist

unsere innere Einstimmung auf Weihnachten.

Nicht das, was von Geschenkpapier,

Mascherln und Glitzer verdeckt

ist, sondern das, was durch den Glauben

an das Wesentliche bestimmt ist.

• Stellen wir uns einmal folgende Situation

vor: Wir leben auf einem weit

entfernten, fremden Planeten. Um die

Weihnachtszeit fliegen wir auf die Erde.

Wir kennen Weihnachten nicht und sollen

aus den äußeren Zeichen erkennen,

was sich da gerade abspielt. Nach unserer

Landung auf der Erde nehmen wir

überall erstaunliche Dekorationen wahr

– in den Straßen, den Schaufenstern und

in den Häusern der Menschen. Aber

mehr verstehen wir nicht, weil das Wesentliche

– Jesus und seine Geschichte

– tief unter unbedeutenden Äußerlichkeiten

versteckt ist.

• Immer wieder höre ich die Aussage:

„Weihnachten ist für uns ein wunderbares

Fest der Gemeinschaft und der Familie,

da gehört vieles dazu – Christbaum, Geschenke,

Essen, Christmette und Gottesdienst

am Christtag…“ Dann frage ich:

„Und wo seid ihr dann, wenn wir in der

Heiligen Nacht in der Kirche die Christmette

feiern“ An dieser Stelle muss ich

oft feststellen, dass Christus für viele

Menschen doch nicht im Mittelpunkt

des Weihnachtsfestes steht. „Es ist zu

spät, Herr Pfarrer, nach der Bescherung

und dem guten Essen sind wir zu müde,

wir wollen ausschlafen…!“

• Was feiern wir eigentlich Unsere

Selbstzufriedenheit und Gemütlichkeit

oder die Geschichte unserer Erlösung

Finden wir noch ein Gleichgewicht

zwischen der irdischen Schönheit, den

Äußerlichkeiten und dem Vorhaben

Gottes Sind die Weihnachten für uns

nur noch überliefertes „Essen-Trinken-

Schlafen-Brauchtum“ Was kümmert

uns zu Weihnachten die Heilige Familie

Nicht viel. Was sagen uns die Hirten

Auch nicht viel. Sie haben sich nicht

ausgesucht, wann Jesus zur Welt kommen

soll – aber wir machen es wohl. Als

sich die Hirten auf den Weg zur Krippe

gemacht haben, hat keiner gesagt: „Ich

gehe nicht mit. Es ist zu spät, ich muss

ausschlafen!“

• Es kann eine Zeit kommen, da sich

Jesus mit seiner Geschichte, seinen Eltern

und den Hirten zurückzieht. Dann

bleibt nur das übrig, was manchen jetzt

schon so wichtig ist – die reine Verpackung

– und gähnende Leere in den

Herzen. Wenn wir das wahrnehmen,

werden wir spüren, dass etwas Wichtiges

fehlt. Dann werden wir zu Gott rufen:

„Komm doch zu unserer Feier!“ Und man

wird eine Stimme von oben hören, die

sagt: „Es ist zu spät, ich möchte ausschlafen…!“

Marek Kwaśniak

Weihnachten wird, wenn

ich…

… wieder einmal selbst ganz Kind

bin – gemeinsam mit Kindern

oder ohne Kinder.

… mich in Zufriedenheit und

Dankbarkeit einübe – und diese

ausstrahle.

… von dem erzähle, was mich

begeistert und mir Kraft gibt.

… freundlich grüße und damit

Türen der Begegnung öffne.

… in der Stille dem Wesentlichen

in meinem Leben Raum gebe.

… ganz da bin für meinen Partner /

mein Kind / meine Eltern …

… etwas Gutes über jemanden sage,

über den schlecht geredet wird.

… mit einem Vertrauensvorschuss

in eine schwierige Begegnung gehe.

… den ersten Schritt zu einer

Versöhnung setze.

… eine Ungerechtigkeit beim

Namen nenne.

… bewusst jemanden lobe, der

ständig Kritik zu hören bekommt.

… meine Hilfe jemandem anbiete,

der sich hilflos fühlt.

… jemandem Sorgen erleichtere,

indem ich aufmerksam zuhöre.

… meine Anwesenheit und

Zuwendung einem Kranken schenke.

… jemanden zum ersten Mal zu

einem Kaffee oder einem Essen

einlade.

… die Nähe eines Trauernden

suche und den Schmerz aushalte.

… mein Glück, mein Wissen, meine

Zeit, meinen Besitz, mein Geld, …

mit anderen teile.

… mit meiner Spende ein

Hilfsprojekt unterstütze.

… nicht nur zu Weihnachten

Mensch werde und dadurch für

andere spürbar mache, dass

Gott Mensch geworden ist.

Bernhard Pletz

4

Dezember 2009


WAS WIR FEIERN

Glauben und Feiern

Feiertage und Feste im Dezember und Jänner

8.12. Maria Empfängnis

Ein Feiertag, der immer mehr

durch den Lärm der Vorweihnachtszeit

überlagert wird.

Ein leuchtender Tag für jene,

denen Maria in ihrer Klarheit

der Entscheidung für Gott und

Reinheit, frei von aller Sünde,

seit ihrem Lebensbeginn einen

Schutzmantel ausbreitet.

1.1. Gottesmutter Maria

Es war 431 auf dem Konzil

von Ephesus eine richtungsentscheidende

Diskussion, ob

Maria nun Gottesmutter „theotokos“

oder Christusmutter

„christotokos“ genannt werden

durfte. Die Katholiken feiern

am ersten Tag im Jahr, dass

Gott Maria zur Mutter erkor.

24. und 25.12. Heiliger

Abend und Christtag

Es liegt das Kind in der Krippe.

Zart, klein, unscheinbar

kommt Gott in die Welt. Inmitten

einer kalten Dunkelheit

entfacht Gott seine brennende

Liebe, sichtbar in Jesus, dem

Christus, zu dieser Welt. Die Hirten

kommen und sehen, sehen

das Kind – Gott und Mensch

zugleich.

6.1. Erscheinung des

Herrn (Epiphanie)

Das Wort Epiphanie meint Erscheinung

in dem Sinn, dass etwas

offenbar wird, was im Hintergrund

war. Christus wird der

Welt als Gottessohn gezeigt.

„Seht, das ist mein Sohn.“

(Mk 1,8)

26.12. Stefanitag

„Stephanus aber, voll Gnade

und Kraft, tat Wunder und große

Zeichen unter dem Volk“ (Apg

6,8). Stefanus ist in der Apostelgeschichte

der erste Märtyrer.

Gleich nach der Geburt

Jesu wird erfahrbar, was es

heißt, mutig sich zu Christus zu

bekennen. Da geht es um das

Leben.

Heilige Familie

Der Sonntag nach dem Weihnachtsfest

ist der Hl. Familie

geweiht. Viele Darstellungen

setzen sich mit der Hl. Familie

auseinander. Ein Motiv, das eine

zärtliche Harmonie zwischen

Josef, Maria und dem Jesus-

Kind darzustellen versucht.

Taufe des Herrn

Wird am Sonntag nach Epiphanie

gefeiert.

Johannes der Täufer sagt: „Ich

habe euch nur mit Wasser getauft,

er aber wird euch mit dem

Heiligen Geist taufen.“

(Mk 1,8)

Quelle: Offene Pfarre, Martin Gsellmann

Ein gesegnetes Weihnachtsfest,

Gnade und Gesundheit im Neuen Jahr

wünschen die Seelsorger sowie die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Pfarren Haus, Schladming,

Pichl und Assach!

Fotos: medienkiste.at

Dezember 2009

5


JUNGE KIRCHE / STERNSINGER

Fotos: © Kubelka

Sternsingen: Millionen kleine Schritte

für eine gerechtere Welt

Unsere Sternsingerinnen und Sternsinger sind wieder unterwegs

und setzen ein eindrucksvolles Zeichen der Nächstenliebe für

Menschen, die unter Armut, Unrecht und Ausbeutung leiden.

Sternsinger-Spenden setzen dort

an, wo Not herrscht und wenden

das Leben der Menschen zum Besseren.

Zum Beispiel in Indien: 48% der Menschen

können weder lesen noch schreiben.

Und 80 Millionen Kinder müssen

arbeiten, damit ihre Familien überleben

können. Ihre Armut ist Unrecht, ihnen

gilt der Einsatz der Sternsinger/innen:

Mit dem Geld, das sie sammeln, knüpfen

engagierte Menschen ein Netzwerk

der Veränderung:

Kleinbäuer/innen verbessern mit

angepasster Landwirtschaft ihre Versorgung

mit Nahrung und sichern sich

Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Straßenkinder gehen zur Schule und

absolvieren eine Ausbildung und durchbrechen

den Teufelskreis der Armut.

Ureinwohner/innen erstreiten ein

Recht auf ihr Land, von dem sie aus Profitgier

vertrieben wurden.

Jungschar Schladming

In den vergangenen Jahren haben

wir in der Jungschar viel gemeinsam

unternommen und erlebt. Ich habe mir

gerne Gedanken darüber gemacht, was

Kindern im Volksschulalter Spaß und

Freude macht, was sie entdecken wollen,

was sie über Jesus erfahren und wie wir

gemeinsam Feste gestalten können. Viele

Ausflüge und schöne Gemeinschaftserlebnisse

sind mir in positiver Erinnerung.

Leider waren es in letzter Zeit

Ob Straßenkinder in Indien,

landlose Kleinbäuer/

innen in Nicaragua, engagierte

Kirche im Kampf um

Gerechtigkeit auf den Philippinen:

Jedes der rund 500 Sternsinger-Projekte

in Afrika, Asien und

Lateinamerika ist ein Baustein für eine

gerechtere Welt!

Der befreiende Gott schenke euch im

neuen Jahr: Ein weites Herz, das anderen

Menschen liebevoll begegnet. Wache

Augen, die das Gute im Leben sehen. Einen

scharfen Verstand, der den richtigen

Weg erkennt. Mutige Schritte, die Veränderung

wagen.

Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie

und Ihren Freund/innen ein glückliches

und gesegnetes 2010!

Ihre Sternsingerinnen

und Sternsinger

immer weniger Kinder, die das Angebot

angenommen haben und regelmäßig zu

den Gruppenstunden gekommen sind.

Daher gibt es vorläufig keine fixen

Jungscharstunden.

Wir nützen diese Pause, um Ideen zu

sammeln und über eine neue Form der

Jungschararbeit nachzudenken. Sobald

es wieder weiter geht, werden Kinder

und Eltern rechtzeitig informiert werden.

Elisabeth Höfler

Mach mit beim

Sternsingen!

Herzliche Einladung an alle zwischen

6 und 99 Jahren zu den Sternsingerproben!

Wir treffen uns an drei

Montagen im Dezember:

am 14., 21.

und 28.12.2009

jeweils um 16 Uhr

im katholischen Pfarrzentrum in

Schladming.

Sternsinger und BegleiterInnen sind

sehr gefragt!

Die Sternsinger sind in Schladming

am 2., 4. und 5. Jänner 2010 unterwegs

und bitten um eine gute Aufnahme

in den Häusern.

Sternsingerproben in Pichl:

am 3.12.

und 18.12.2009

jeweils um 16 Uhr

im Pfarrhof in Pichl.

In Pichl sind die Sternsinger in den

Tagen vor und nach Silvester unterwegs.

Wer in Haus beim Sternsingen mitmachen

möchte, meldet sich bitte bei

Maria Thier oder bei Viktoria Krakl.

Die Proben werden in Haus in der

Schule stattfinden, die Termine werden

gemeinsam festgelegt. Auch Kinder,

die nicht in Haus die Schule besuchen

sind zum Sternsingen herzlich

eingeladen!

Die Hauser Sternsingergruppen werden

am 2., 4. und 5. Jänner 2010 im

Pfarrgebiet unterwegs sein.

6

Dezember 2009


TERMINE IM PFARRVERBAND

Termin PFARRE HAUS PFARRE SCHLADMING PFARRE PICHL

2. Adventsonntag

SA 5.12. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

SO 6.12. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe 8.30 Hl. Messe

19.00 Pichler Adventsingen

MO 7.12. 18.00 Vorabendmesse (Imker) 19.00 Vorabendmesse

Hochfest Maria Empfängnis

DI 8.12. 8.45 Hl. Messe –

Ministrantenaufnahmefeier

10.00 Hl. Messe –

Cäcilienfeier des Kirchenchors

und Ministrantenaufnahmefeier

8.30 Hl. Messe

14.00 Glaubensgespräch im

Warterhof

FR 11.12. 6.00 Rorate

3. Adventsonntag (Gaudete)

SA 12.12. 17.30 Beichtgelegenheit

18.00 Vorabendmesse

19.00 Wortgottesfeier –

Bußgottesdienst

SO 13.12. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe – Familienmesse,

Vorstellung der Erstkommunikanten

6.00 Rorate

DI 15.12. 6.00 Rorate

DO 17.12. 19.00 Rhythmischer Gottesdienst

im Krankenhaus

FR 18.12. 6.00 Rorate

4. Adventsonntag

SA 19.12. 18.00 Wortgottesfeier –

Bußgottesdienst

SO 20.12. 8.45 Hl. Messe

19.00 Adventandacht in

Oberhaus – siehe Seite 10

19.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

10.00 Hl. Messe –

Dankgottesdienst anlässlich des

50. Geburtstages unseres Herrn

Pfarrers – anschl. Agape

DI 22.12. 6.00 Rorate

MI 23.12. Kommuniongänge und

Krankenbesuche

Heiliger Abend

DO 24.12. 16.30 Krippenandacht –

anschl. Turmblasen

23.00 Christmette

Christtag und Stefanitag

FR 25.12. 8.45 Hl. Messe –

Hochamt zum Christtag

(Weißenbacher Sänger)

SA 26.12. 8.45 Hl. Messe

(Stephaniwasserweihe)

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

16.30 Krippenandacht –

anschl. Turmblasen

22.00 Christmette

10.00 Hl. Messe –

Hochamt zum Christtag

(Kirchenchor)

19.00 Hl. Messe

(deutsch-polnisch)

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

21.00 Christmette

18.00 Hl. Messe –

Hochamt zum Christtag

8.30 Hl. Messe

Dezember 2009

7


TERMINE IM PFARRVERBAND

Termin PFARRE HAUS PFARRE SCHLADMING PFARRE PICHL

Fest der Heiligen Familie

SO 27.12. 8.45 Hl. Messe

(Wahl des Kinderbischofs)

DO 31.12. 18.00 Hl. Messe und

Jahresschlussandacht

10.00 Hl. Messe für Familien mit kleinen

Kindern – Krabbelgottesdienst

18.00 Hl. Messe und

Jahresschlussandacht

8.30 Wortgottesfeier

Neujahr 2010 – Ein gesegnetes Neues Jahr!

FR 1.1. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe 17.30 Hl. Messe –

Neujahrsgottesdienst

2. Sonntag nach Weihnachten

STERNSINGEN: 2.-5.1.

SA 2.1. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

SO 3.1. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe 8.30 Hl. Messe

DI 5.1. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

Erscheinung des Herrn – Hl. Drei Könige

MI 6.1. 8.45 Hl. Messe mit den

Sternsingern (Shalom-Chor)

Taufe des Herrn

10.00 Hl. Messe mit den

Sternsingern

SA 9.1. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Wortgottesfeier

SO 10.1. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe

19.00 Taizégebet im Krankenhaus

8.30 Hl. Messe mit den

Sternsingern

8.30 Hl. Messe

2. Sonntag im Jahreskreis

SA 16.1. 18.00 Wortgottesfeier

Familiengottesdienst

19.00 Vorabendmesse

SO 17.1. 8.45 Hl. Messe 10.00 Ökumenischer Gottesdienst

in der katholischen Kirche

8.30 Hl. Messe

DO 21.1. 19.00 Rhythmischer Gottesdienst

im Krankenhaus

FR 22.1. 19.00 Hl. Messe in Mandling

3. Sonntag im Jahreskreis

SA 23.1. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

SO 24.1. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe 8.30 Wortgottesfeier

4. Sonntag im Jahreskreis

SA 30.1. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

SO 31.1. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe 8.30 Hl. Messe

Darstellung des Herrn – Maria Lichtmess

DI 2.2. 18.00 Hl. Messe mit Lichtfeier 18.00 Hl. Messe mit Lichtfeier –

Familienmesse mitgestaltet

von Schülern

8

Dezember 2009


TERMINE IM PFARRVERBAND

Termin PFARRE HAUS PFARRE SCHLADMING PFARRE PICHL

FR 5.2. 9.00 Hl. Messe mit Anbetung

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

5. Sonntag im Jahreskreis

SA 6.2. 18.00 Vorabendmesse –

Familiengottesdienst

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

19.00 Hl. Messe mit Anbetung

19.00 Vorabendmesse

SO 7.2. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe

19.00 Hl. Messe mit Taizéliedern

6. Sonntag im Jahreskreis

SA 13.2. 18.00 Vorabendmesse 19.00 Wortgottesfeier

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

8.30 Hl. Messe

SO 14.2. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe; 19.00 Hl. Messe 8.30 Hl. Messe

Aschermittwoch

MI 17.2. 18.00 Hl. Messe mit Bußfeier

und Erteilung des Aschenkreuzes,

Beginn des Bußweges

19.00 Hl. Messe mit Bußfeier und

Erteilung des Aschenkreuzes,

Beginn des Bußweges

DO 18.2. 19.00 Rhythmischer Gottesdienst

im Krankenhaus

1. Fastensonntag

SA 20.2. 18.00 Wortgottesfeier 19.00 Vorabendmesse

SO 21.2. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe; 19.00 Hl. Messe 8.30 Hl. Messe

Pfarre Haus

Wenn nicht anders angegeben, beginnt die Messfeier an

Sonn- und Feiertagen um 8.45

jeden Montag 8.00 Hl. Messe im Altenheim

jeden Dienstag 18.00 Hl. Messe in der Franziskuskapelle

jeden Mittwoch 18.00 Hl. Messe in der

Franziskuskapelle

jeden Freitag 9.00 in der Franziskuskapelle

Rosenkranzgebet: jeden Samstag und Sonntag eine

halbe Stunde vor Messbeginn

Wiederkehrende Fixtermine:

Jeden Donnerstag 15.00 - 17.00 „Mutter-Kind-

Treffen“ im Pfarrhof

Pfarrkaffeetermine entnehmen Sie bitte aus dem

Schaukasten!

Pfarre Pichl

Wenn nicht anders angegeben, beginnt die Messfeier

an Sonn- und Feiertagen um 8.30

Pfarre Schladming

Wenn nicht anders angegeben, beginnt die Messfeier an

Sonn- und Feiertagen um 10.00

Dienstags (14tägig) 16.00 Hl. Messe im Altenheim

jeden Mittwoch 19.00 Hl. Messe in der Pfarrkirche

jeden Donnerstag 19.00 Hl. Messe im Krankenhaus

jeden Freitag 19.00 Hl. Messe in der Pfarrkirche

Rosenkranzgebet: jeden Samstag um 18.30

Wiederkehrende Fixtermine:

jeden Montag 16.00 - 17.00 „Musik-Mäuse“

im Pfarrzentrum

Jeden Dienstag 9.00 - 10.00 „Musik-Zwerge“

im Pfarrzentrum

„tragbar“ – Kleidersammlung im Pfarrzentrum s. Seite 10

jeden 2. Dienstag im Monat 15.00 - 17.00 „Minitreff“

im Pfarrzentrum

jeden 3. Donnerstag im Monat 15.00 - 17.00

„Eltern-Kind-Gruppe“ im Pfarrzentrum siehe Seite 10

Pfarrkaffee – ab Jänner jeden 3. Samstag im Monat

Tauftermine für alle Pfarren im Pfarrverband: In Absprache mit dem Pfarramt!

Da sich kurzfristige Änderungen ergeben können, entnehmen sie bitte

die genaue Gottesdienstordnung (auch für die Wochentagsmessen)

dem Gottesdienstkalender im Schaukasten!

Dezember 2009

9


WIR LADEN EIN UND INFORMIEREN

Pcfsibvtfs

Bewfouboebdiu

am Sonntag,

20. Dezember 2009

um 19 Uhr

in der Margarethenkiche

Mitwirkende:

Heimische Musikanten und Sänger

Auf euren Besuch freut sich der

Pfarrgemeinderat Haus!

Eintritt: freiwillige Spende für die Kirche in Oberhaus

„Wir sind Gottes

Melodie“

Exerzitien im Alltag

Wer die Fastenzeit 2010 intensiver leben

und sich dadurch gut auf Ostern

einstimmen möchte, ist zum Angebot

„Exerzitien im Alltag“ herzlich eingeladen.

Einführungsabend:

19. Februar 2010 • 19.30 Uhr

4 Treffen: einmal wöchentlich

Die genauen Termine werden beim Einführungsabend

vereinbart!

Abschlusstreffen:

5. Woche der Fastenzeit

Hl. Messe und gemütliches Zusammensein.

Nähere Informationen erhalten sie am Einführungsabend!

Pfarrhof Haus • einmal wöchentlich

Begleiterin: Sr. M. Aurelia Eder

Schladming

Anmeldung bis 5. Februar 2010 an Sr. M. Aurelia Eder

unter 0676 / 87428969 oder persönlich.

Eltern - Kind

Gruppe

Wir treffen uns jeden 3. Donnerstag

im Monat von 15 bis 17 Uhr im Pfarrzentrum

Schladming.

Gemeinsam singen, spielen und basteln wir und

lassen den Nachmittag mit einer Jause ausklingen,

bei der Erfahrungen ausgetauscht werden.

Wir freuen uns auf euch.

Ihr seid herzlich willkommen.

Da viele unserer Spielsachen schon alt, defekt

oder nicht mehr vollständig sind, würden wir uns

über funktionstüchtige und vollständige Spielsachen

(bitte keine Stofftiere) freuen, welche im Pfarrhof

bzw. bei der Pfarrsekretärin abgegeben werden

können. DANKE!

Die Betreuerinnen der EKI-Gruppe:

Marlies, Barbara und Elisabeth

„tragbar“

Diese soziale Einrichtung der Pfarre Schladming, betreut

von freiwilligen Helferinnen, besteht seit dem Jahr

2003 und hat seither schon vielen Menschen geholfen.

Jeweils am ersten Freitag im Monat zwischen 15 und

17h kann im Pfarrzentrum Schladming gebrauchte Kleidung

gegen einen geringen Unkostenbeitrag (der selbst

wieder sozialen Zwecken in der Pfarre zugute kommt)

erworben werden. Während dieser Stunden konnte man

auch getragene, saubere Kleidungsstücke abgeben.

Da das Lager momentan übervoll ist, werden ab

Jänner 2010 bis auf weiteres keine Kleidungsstücke

mehr gesammelt. Die Ausgabe erfolgt weiterhin im

gewohnten Rahmen.

Leider wird diese hilfreiche Einrichtung immer wieder

als illegale Mülldeponie missbraucht und auch außerhalb

der vereinbarten Zeit werden ungebeten Kisten

und Säcke mit Sperrmüll oder unbrauchbarer, zerrissener

Kleidung beim Pfarrzentrum entsorgt. Dieses verantwortungslose

Vorgehen mancher Einheimischer bedeutet für

die ehrenamtlichen Betreiberinnen der pfarrlichen Kleiderbörse

unnötige Mehrarbeit und beeinträchtigt ihre

Motivation.

10

Dezember 2009


AUF CHRISTUS SCHAUEN

Mitte Oktober wurde allen

steirischen Haushalten per Post

das Heftchen „Die steirische

KirchenInfo“ zugestellt. Haben Sie

es angeschaut oder gleich wie

viele andere Postwurfsendungen

entsorgt Das wäre schade.

In der Predigt bei einer Vorabendmesse

in Schladming Ende Oktober

habe ich das Heftchen und vor allem das

Logo des Titelbildes erklärt. Das sei so

gut aufgenommen worden, dass die Redaktion

des „Credo“ mich gebeten hat,

das etwas rätselhafte Titelbild für eine

breitere Leserschaft noch einmal zu deuten.

Schon das Titelfoto sollte Sie eigentlich

neugierig gemacht haben.

Es stammt ja aus unserer Umgebung,

aus meiner Pfarre Ramsau von

der Bergstation der Dachstein-Seilbahn

am Hunerkogel. Vom sogenannten Sky-

Walk schauen Menschen in unser Land.

Die Aufschrift, das Logo, „In der Steiermark

– auf Christus schauen“ mit dem

gelben Pfeil und X gibt die Leitlinie für

die Seelsorge der katholischen Kirche in

der Steiermark in den nächsten Jahren

an. Es wurde damit das Hauptthema

des Papstbesuches in Mariazell im Jahre

2007 aufgegriffen. Was die 2 Zeichen,

der Pfeil und das X bedeuten, scheint

nicht jedermann klar gewesen zu sein.

Ein Pfeil, das weiß jeder, gibt eine Richtung

an.

Was aber hat es mit dem X auf sich

Das X kennen wir zunächst als eher seltenen

Buchstaben aus dem Alphabet.

Aber es begegnet uns auch in anderen

Zusammenhängen. In der Mathematik

steht es als Multiplikationszeichen

(z.B. 3x4=12), aber auch als in den von

Schülern beliebten (oder gefürchteten)

Gleichungen als Zeichen für eine unbekannte

Größe. Die Erwachsenen kreuzen

mit einem X als verantwortungsbewusste

Staatsbürger bei einer Wahl auf

dem Stimmzettel die Partei an, der sie

ihr Vertrauen schenken.

Im griechischen Alphabet steht das

X für unser „Ch“. Den Christen, die sich

in ihrem Glauben besser auskennen, ist

das „X“ verbunden mit einem „P“ (dem

griechischen Buchstaben für unser „R“)

bekannt als Symbol für CHRISTUS.

Diese Bedeutung hat es auch hier auf

unserem Logo. Der Pfeil zeigt an, wohin

bzw. auf wen wir als Christen unseren

Blick richten (sollen). Die Aussagen der

Menschen in dem „KirchenInfo“ bekennen,

wie sie auf Christus schauen, was

sie von ihm halten und welche Bedeutung

er für ihr Leben hat. Die Kirche

möchte alle Menschen in unserem Land

einladen, einmal ehrlich darüber nachzudenken,

was Jesus Christus für sie bedeutet

und auch mit anderen darüber zu

reden. Jesus Christus soll für uns keine

„unbekannte Größe“ bleiben; er soll die

„richtige Wahl“ für unser Leben sein

und das Bekenntnis zu ihm den Glauben

vervielfachen (multiplizieren).

Eine andere Variante, wo uns das

„X“ begegnet, ist das Wort „X-mas“. Es

wird vor allem in den USA als Abkürzung

für „Christmas“, d.h. Weihnachten,

verwendet. Nebenbei gesagt, der „Verein

Deutsche Sprache“ wählte „X-mas“ als

„das überflüssigste und nervigste Wort

des Jahres 2008 in Deutschland“. Wie

dem auch sei: Für uns Christen ist X-

mas (Weihnachten) sicher ein Fest, an

dem wir besonders intensiv „auf Christus

schauen“. Leider lenken so viele

Dinge gerade zu Weihnachten bei vielen

den Blick von Christus, dem Kind

in der Krippe, dem menschgewordenen

Gottessohn, ab.

Machen wir es doch wie die Hirten

oder die hl. Drei Könige, die dankbar

auf Jesus blicken, niederknien und ihren

Erlöser, König und Herrn anbeten.

Erich Kobilka

Der Pfarrverband auf einen Blick

www.meinepfarre.at

Pfarrer Mag. Bernhard Preiß

T 0676/87426394

Sprechstunde des Pfarrers nach

persönlicher Vereinbarung

Kaplan Mag. Marek Kwaśniak

T 0676/87426940

r.k. Pfarramt Schladming

Siedergasse 620, 8970 Schladming

T 03687/22359, Mobil: 0676/87426186

E-mail: schladming@graz-seckau.at

Kanzleistunden Schladming

und Pichl

Di – Fr 7.30 – 12.00, Di 14.00 – 17.30

r.k. Pfarramt Haus

8967 Haus i. E. Nr. 1

T 03686/2316

E-mail: haus@graz-seckau.at

Kanzleistunden Haus

Mi 14.00 – 18.00, Neu! Fr 9.30 – 10.00

(Am 1. Monatsfreitag keine

Kanzleistunden)

Dezember 2009

11


KATHOLISCHES BILDUNGSWERK

Von Gott und

der Seele

Im November waren die Pfarren

Haus und Schladming wieder

Gastgeber für zwei

Bildungsveranstaltungen.

Im Rahmen der Visionen 2009 sowie

in Zusammenarbeit mit der Diözese

konnten zwei namhafte Persönlichkeiten

der steirischen Bildungslandschaft begrüßt

werden.

Die Pfarre Haus lud am 11. November

2009 zu einer Multimediapräsentation

von Helmut Vanek ein. Er versuchte der

Frage nachzugehen. „Wo wohnt Gott“

Mit eindrucksvollen Naturaufnahmen

und mit fein abgestimmter Überblendtechnik

sowie durch die gute Musik

wurde den Besuchern eine Diaschau in

besonderer Weise vorgeführt. Die Suche

nach Gott wurde mit Impulsen angeregt.

Zu einem endgültigen Ergebnis konnte

und wollte diese Veranstaltung nicht

führen. Schon alleine die individuelle

Beschäftigung mit dem Schöpfer hat tief

bewegt.

Beim anschließenden Glas Saft oder

Wein und belegtem Brot wurde über

Gott und die Welt gesprochen. Die angeregten

Gespräche und die anhaltende

Geselligkeit war mit ein Beweis für die

gelungene Veranstaltung. Herzlicher

Dank gilt auch Willi Wawra, der das

Skimuseum Haus als Vortragsraum zur

Verfügung gestellt hat.

Im Anschluss an die eindrucksvolle Multimediapräsentation von Helmut Vanek zum

Thema „Und wo ist Gott“ bot sich bei Speis und Trank noch Gelegenheit zur

Begegnung und zu angeregten Gesprächen im Hauser Schimuseum.

Wenige Tag nach dieser großartigen

Bildbetrachtung konnte Prof. DI Franz

Riebenbauer in Schladming seine Art

der Seelenpflege vorstellen. Die Veranstaltung

am Montag den 16. November

2009 mit dem Namen „Und auch die

Seele braucht Pflege“ lockte 32 Besucher

in das Schladminger Pfarrzentrum.

Zu Beginn lokalisierte der ehemalige

Leiter des Raiffeisenhofs in Graz

unseren Körper als Wohnort der Seele.

Er strich die Einzigartigkeit jedes Menschen

hervor. Die Beschränktheit eines

Tages mit 24 Stunden sollte uns zum

sorgfältigen Umgang mit der Zeit motivieren.

Jeder der Anwesenden durfte

seinen persönlichen, seelenfreundlichen

Tagesablauf herausfinden. Die Bereiche

Arbeit und Leistung, körperliche Betätigung,

Beziehungspflege und die

Auseinandersetzung mit der Sinnfrage

müssen in einem guten Verhältnis zueinander

stehen. Einseitigkeit führt unweigerlich

zu seelischen Konflikten, die

sich in psychosomatischen Krankheiten

widerspiegeln können. Der Vortrag mit

reger Publikumsbeteiligung wurde mit

einem Wort aus der Heiligen Schrift abgeschlossen.

Die Antwort Jesus auf die

Frage nach dem wichtigsten Gebot ist

nach DI Riebenbauer der Schlüssel zum

ausgeglichenen Seelenleben. Selbst-

Nächsten- und Gottesliebe lassen uns

zu Zeitgenossen werden, die durch ihr

Wesen dieser Welt helfen lebenswerter

zu werden.

Foto: © EnnsSeiten db

Die gute Tradition nach dem Vortrag

noch gemütlich zusammenzustehen,

wurde von nahezu allen Besuchern

wahrgenommen. Bei Speis und Trank

sowie bei angeregten Gesprächen wurde

praktisch angewendet, was im Vortrag

vermittelt wurde: der Seele etwas Gutes

tun. Eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe

im Jahr 2010 ist aus unserer

Sicht sehr zu begrüßen.

Hannes Stickler

Das interessierte Publikum im Schladminger Pfarrzentrum erhielt vom Referenten

Prof. DI Franz Riebenbauer viele praktische Tipps, wie man seine Seele im täglichen

Leben pflegen soll und wie ein ausgewogenes, bewusstes Leben gelingen kann.

Mehr Infos aus den Pfarren unter

www.meinepfarre.at

12

Dezember 2009


PFARRE ASSACH

Der Pfarrpatron von Assach ist

der Heilige Nikolaus

Wir denken an diesen Heiligen besonders am 6. Dezember. Von ihm werden

viele gute Taten berichtet, die sich in Legenden niedergeschlagen haben.

Jeder von uns kennt die Geschichte mit den Kornschiffen oder die Sache

mit den goldenen Äpfeln (Kugeln). Eine unbekanntere Begebenheit

wollen wir euch heute erzählen:

Die Legende vom verkauften Herz:

Ein geiziger Kaufmann will sein

Vermögen mit allen Mitteln vergrößern.

Überall hält er Ausschau, wie

er noch mehr Möglichkeiten zum Aufstocken

seines Reichtums findet. Da tritt

ihm der Teufel in Gestalt eines gerissenen

Ratgebers entgegen. Er bietet ihm

einen todsicheren Tipp an, wie er noch

mehr Geld verdienen kann. Aber er verlangt

einen hohen Preis. Der Verführer

sagt ihm: „Gib mir dein Herz.“ Der Kaufmann,

der sich in seinem Leben selten

um sein Herz und dessen Empfindungen

gekümmert hatte, erwiderte: „Mein Herz

ist nicht viel wert, das kannst du haben.“

Und der Verführer nimmt es an sich und

verschwindet. Der Besitz des Kaufmanns

wird immer größer.

Aber bald merkt der habgierige Mann,

dass er immer einsamer und verzweifelter

wird. Geld hat ihn nicht glücklich

gemacht. Da kommt der Bischof Nikolaus

auf ihn zu und fragt ihn: „Warum

bist du so traurig“ Der Kaufmann kennt

die Ursache seines Unglücks. Er spricht

zum Bischof Nikolaus: „Trotz des Reichtums

bin ich einsam und weiß nicht, wie

ich von dieser Not loskommen soll.“ Nikolaus

erwidert ihm: „Du kannst wieder

Beschallungsanlage

für die Kirche

Seit dem Erntedankfest befindet

sich in der Pfarrkirche eine mobile

Lautsprecheranlage, die sich schon

bestens bewährt hat. Zu dieser wird in

den nächsten Wochen auch eine fixe

Beschallungsanlage kommen. Die gesamte

Anlage hat ihren berechtigten

Preis. Wir suchen Familien, Einzelpersonen,

Vereine,..., die bereit sind, auch

einen höheren Geldbetrag zu spenden

(Einzahlungen auf die RAIBA Aich

- Kirchenkonto)

glücklich werden, wenn du mit deinem

Geld den Armen hilfst. Geh zu den Kranken

und pflege sie, bring den Hungernden

etwas Brot und lerne die Not der Mensch

zu sehen und zu verstehen.“ Der reiche

Kaufmann befolgte die Worte des Bischofs

Nikolaus. Bald spürte er, wie sein

Herz wieder lebendig wurde. So wurde

durch den guten Rat des Nikolaus aus

dem armen Reichen ein reicher Armer.

In unserer Pfarre gibt es Menschen,

die wie Bischof Nikolaus Gutes tun,

auch wenn es ihrer Meinung nach ganz

selbstverständlich ist. Einige wollen wir

heute mit Namen nennen und uns ganz

herzlich bei ihnen bedanken.

Danke - der Frauenbewegung, die

wieder die Erntekrone gebunden und

die Kirche für das Erntedankfest geschmückt

hat (18. Oktober).

Danke - den Kindergartenkindern

mit ihren Betreuerinnen für die Mitgestaltung

des Erntedankgottesdienstes.

Danke - dem Kirchenputzteam:

Helma Stocker, Melitta und Michael

Pitzer, Maria Fuchs, Steffi Jansenberger,

Hilda Gruber, Gerti Kolb und ganz

besonders Erna Zefferer für die gespendete

Jause.

Danke - der Musikkapelle für die

Mitgestaltung der Gottesdienste.

Vorschau auf 2010:

Assach feiert

Pfarrjubiläum

Am 1. Mai 1860 wurde Assach zur

eigenständigen Pfarre erhoben. Am

Sonntag, dem 6. Juni 2010 feiern

wir 150 Jahre Pfarre Assach. Unser

Bischof Egon Kapellari hat sein Kommen

zugesagt. Wir laden schon jetzt

alle ein, mit uns zu feiern!

Der heilige Nikolaus von Myra in der

Darstellung einer russischen Ikone

von Aleksa Petrov, 1294

Unsere Termine

DO 24.12.

SO 27.12.

16.00 Kinderchristmette

24.00 Christmette für

Erwachsene

10.15 Hl. Messe mit

Jahres- Schlussandacht

für Senioren

4. und 5.1. STERNSINGEN

MI 6.1. 10.15 Hl. Messe mit den

Sternsingern

SO 31.1.

SO 14.2.

10.15 Lichtmesse mit

Blasiussegen

10.15 Hl. Messe mit

Krankensalbung

(Welttag der Kranken)

Freud & Leid

TAUFEN

Skerbis Maximilian

Danklmaier Valentino

HOCHZEITEN

Schwarzkogler Johann und

Hartweger Sandra

Dezember 2009

13


PFARRE PICHL / ÖKUMENE

Ökumenische

Erntedankfeier

Am letzten Sonntag im September

wurde die Tradition aus dem Vorjahr

fortgeführt, den Erntedank

ökumenisch zu feiern und für die

Gaben des Jahres zu danken.

Den Wortgottesdienst gestalteten

Diakon Hannes Stickler und

Pfarrer Sen. Gerhard Krömer. Für die

musikalische Umrahmung waren das

Bläserquartett Pichl, der Kirchenchor,

Kinder der Volksschule Pichl und die

Organistin Franziska Wemmer zuständig.

Durch das herrliche Wetter konnte

auch heuer die von den Pichler Bäuerinnen

gebundene, wunderschöne Ern-

Miteinander

Der Buchladen

tedankkrone in einer Prozession von

der Volksschule über die Wiesen des

Pichlmayrgutes in die Pichler Pfarrkirche

getragen werden. Begleitet von

Ökumene bedeutet gerade in unserer

Region positiv gelebte Realität. Im

Pfarrverband ist die Pfarre Pichl dafür

ein gutes Beispiel, wie nicht nur die Berichte

auf dieser Seite zeigen. Wir wollen

auch im CREDO den Gedanken der

Ökumene stärker aufgreifen und in jeder

Ausgabe ein Thema behandeln, das über

unsere evangelischen Mitchristen berichtet.

Im Gegenzug wird künftig auch

der „Evangelische Kirchenbote“ in einer

regelmäßigen Rubrik ein Fenster zu den

katholischen Nachbarn öffnen.

Den Anfang dieser ökumenischen

Berichterstattung im CREDO macht

eine Vorstellung des Buchladens im

Tauernhof, dessen Angebot auch für

katholische Christen interessant ist und

der vielfältige Materialien zu den Festen

im Kirchenjahr anbietet.

– direkt neben Planaibahn/Talstation –

Coburgstraße 50 • 8970 Schladming

Tel.: 03687 / 22294-16 • Email: th-buchladen@fackeltraeger.at

Wir haben unser Geschäft geöffnet von:

Mo - Fr 9.00 - 12.30 und 14.30 - 18.00 Uhr, Sa 9.00 - 12.00 Uhr

und freuen uns über Deinen Besuch!

Es erwartet Dich ein reichhaltiges Angebot an Büchern,

Billetts & Karten sowie viele Geschenksartikel!

Natürlich haben wir gerade jetzt auch eine große Auswahl an

Geschenken für Weihnachten und viele schöne Kalender

für das Jahr 2010! Ein Besuch lohnt sich bestimmt!

Sollte Dein Wunschartikel nicht lagernd sein,

bestellen wir diesen natürlich auch gerne!

zahlreichen Erwachsenen und Kindern

mit ihren geschmückten, mit Gaben beladenen

Leiterwägen. Im Anschluss an

den Wortgottesdienst konnte man das

von den Pichler Bäuerinnen aufgebaute

köstliche Buffet im Pfarrhof genießen.

Ökumenische

Kinderstunde in Pichl

Seit Oktober wird jede 2. Woche zur

Kinderstunde eingeladen. Abwechselnd

im Pfarrhof und im Turnsaal

der Volksschule Pichl, damit das Programm

möglichst vielfältig gestaltet

werden kann. Mit Begeisterung sind

meist zwischen 15 und 20 Kindern

dabei, um zu basteln, singen, spielen

und Geschichten zu hören.

Ein herzliches Danke an Franziska,

Heidrun, Hermi, Ines und Regina

für den großen, freiwilligen Einsatz

und an Bgm. Johann Spielbichler

und Dir. Barbara Eigemann für die

Erlaubnis den Turnsaal benützen zu

dürfen.

PGR Pichl

Musik lebt vom

Mitmachen!

Herzlich Willkommen sind alle, die

in unserem „Ökumenischen Kirchenchor

Pichl“ aktiv mitmachen wollen.

Der Chor trifft sich wöchentlich

mittwochs um 20 Uhr zur Probe im

Chorraum in der Volksschule Pichl.

Interessierte (auch ungeübte Sängerinnen

und Sänger) sind herzlich

eingeladen, selbst mitzutun und die

Freude an der Musik zu erfahren.

14

Dezember 2009


AUS DEN PFARREN / FREUD UND LEID

Behütet unter dem Zeichen des

Kreuzes – so erleben die Kinder der

1. VS - Klassen im Religionsunterricht

die erste Begegnung mit dem zentralen

Symbol unseres Glaubens. Sie gestalten

Kreuze aus verschiedenen Materialien

und erfahren so, was es bedeutet, auf

Christus zu schauen.

Ein herzliches Vergelt’s Gott

Herrn Zivilgeometer DI Peter Badura,

Schladming, für den Preisnachlass

von 50% bei der Grenzfeststellung

im Schwesterngarten und der Firma

Holz-Kraiter, Schladming, für die

Holzspende zur Verkleidung beim

Kirchendach/Süd.

Freud & Leid

TAUFEN

PFARRE HAUS

Tobias – Sohn von Pichler Susanne

und Danklmaier Georg

Amelie – Tochter von Mörschbacher

Bianca und Frühwirth Tobias

Lenn Elias – Sohn von Keinprecht

Manuela und Huber Christian

Lena – Tochter von Ing. Knauß Helmut

und Mag. Tina Knauß

GEBURTSTAGE

(Dezember bis Februar)

70. GEBURTSTAGE

Steinberger Helga, Steger Josef,

Gribnitz Engelbert,

Hartweger Wilfriede, Kübler Ingrid

75. GEBURTSTAGE

Sieberer Ernst, Danklmaier Stefanie,

Mayer Mathias

80. GEBURTSTAGE

Mörschbacher Emilie,

Hartweger Peter, Wawra Wilhelm

85. GEBURTSTAGE

Stocker Martina, Miklin Walpurga,

Stabel Antonia, Gruber Matthias

86. GEBURTSTAGE

Schupfer Paula, Huber Franz,

Schrempf Franziska

87. GEBURTSTAGE

Rodler Franz, Kolb Josefa,

Kleewein Josefa

93. GEBURTSTAG

Maier Anna

PFARRE SCHLADMING

TAUFEN

Maximilian Franz – Sohn von

Mittermüller Franz und Ulrike

Karl Franz – Sohn von Seebacher

Heidi und Thaler Karl

Luisa – Tochter von Hechl Andrea und

Günther Wolfgang

HOCHZEITEN

Klausz Romuald und Bartik Belinda,

Wien

TODESFÄLLE

Trebsche Ferdinand, Roseggerstraße

Krammer Josef, Roseggerstraße

Simonlehner Anna, Talbachgasse

Ebner Josef, Waldstraße

Hauer Friedrich, Bergwerkstraße

GEBURTSTAGE

(Dezember bis Februar)

70. GEBURTSTAGE

Prasch Christina, Müllner Heinz

75. GEBURTSTAGE

Golser Josef, Loosen Rosa,

Egger Hermine, Vierthaler Veronika,

Weinzierl Theresia,

Turnaretscher Maria,

Starchl Angela

80. GEBURTSTAGE

Seggl August, Meißnitzer Theresia,

Kleer Roman, Koller Josef

85. GEBURTSTAGE

Meixner Emilie, Pötsch Johann,

Kiendler Anna

€ 561,10 für Kinder- und Jugendprojekte

im Senegal erbrachten die Sammlung

im Gottesdienst und der „Welt-

Laden“ am Sonntag der Weltkirche in

Schladming. DANKE!

PFARRKINDERGARTEN

SCHLADMING

Anmeldungen für das Kindergartenjahr

2010/2011 werden

ab Jänner 2010 gerne entgegengenommen.

Bei

Bedarf wird auch eine

Nachmittagsbetreuung

in Erwägung gezogen.

Brigitte Arbesleitner,

Kindergartenleiterin

86. GEBURTSTAGE

Resch Johann, Hackl Hildegard

88. GEBURTSTAGE

Princic Stefanie, Seggl Franz

90. GEBURTSTAG

Zefferer Herbert

91. GEBURTSTAGE

Prüggler Stefanie,

Siebenhandl Josefa

100. GEBURTSTAG

Petter Theresia

TAUFEN

PFARRE PICHL

Lena-Marie – Tochter von Szuromi

Nikoletta und Weitgasser Thomas

Elisa – Tochter von Hofer Daniela und

Pöhl Manfred

HOCHZEITEN

Wolfesberger Markus und Pramhas

Irene Maria, Scharnstein

TODESFÄLLE

Habersatter Georg, Mandling

GEBURTSTAGE

(Dezember bis Februar)

86. GEBURTSTAG

Schwaiger Maria

87. GEBURTSTAG

Schwaiger Franz

Aus Datenschutzgründen werden bei den

Geburtstagen keine Adressen angegeben.

Dezember 2009

15


DER BUNTE RÜCKBLICK

Mitarbeiter-Fußwallfahrt

nach Filzmoos

Am Samstag, den 10. Oktober 2009

trafen sich 19 Mitarbeiter/Innen des

Pfarrverbandes in Mandling, um

nach einer Andacht in der Kapelle

die Fußwallfahrt nach Filzmoos

anzutreten.

Bis zum Wetterkreuz beim Mandlberger

waren alle aufgerufen,

sich in Stille zu besinnen. Jeder einzelne

konnte sich Gedanken darüber machen,

welcher Dank, welche Bitte und welche

Sorge ihn auf diesem Weg begleitet. Die

Fürbitten bei der Besinnung vor der

kleinen Kapelle machten deutlich, dass

fast jeder ein eigenes Anliegen hat und

Erntedank - einmal anders

In diesem Jahr war die Schladminger

Erntekrone anders geschmückt als

sonst: Jeder der vier Bögen war

unterschiedlich gestaltet.

Was können die verschiedenen

Pflanzen symbolisch ausdrücken

Getreide – ist das bekannteste Erntesymbol

und steht für das tägliche Brot. In

der Landwirtschaft unserer Region wird

heute allerdings kein Getreide mehr angebaut,

daher ist es auch nicht selbstverständlich,

dass die Erntekrone, wie in

Ackerbaugebieten, üppig mit verschiedenen

Getreidesorten dekoriert ist.

Heu – ernährt das Vieh in den bäuerlichen

Betrieben in unserer Gegend. Eine

gut eingebrachte Heuernte ist eine

wir alle froh sind, diese

gemeinsam zu tragen

bzw. an deren Lösung

zu arbeiten. Weiter ging

es dann in Richtung

Filzmoos. Neue Kontakte

wurden geknüpft,

gute Gespräche wurden

geführt. Das gemeinsame

Gehen, das miteinander

Lachen und

die Freude an der sich

bunt verfärbenden Natur bei schönem

Herbstwetter ein guter Wegbegleiter. In

der Wallfahrtskirche Filzmoos wurde

diese erstmals seit Jahren wieder durchgeführte

Wallfahrt mit der Eucharistiefeier

und dem Segen abgeschlossen.

wichtige Grundlage für das Gedeihen

der Tiere und damit auch Basis für Milchprodukte

und Fleisch als Nahrung für uns

Menschen – ein Grund zu danken.

Danach wurde im Hanneshof der

Hunger gestillt und dieser gemeinsame

Tag bei einem gemütlichen Beisammensein

abgeschlossen. Danke an unsere

Taxifahrer, die uns gut nach Hause

brachten.

Regina Höfer

Latschen (Legföhren) – aus dem alpinen

Gelände unserer Berge, sollen daran

erinnern, in welch großartiger Natur wir

wohnen und dass wir diese Naturschönheiten

mit unseren Gästen teilen dürfen.

Viele Menschen leben von der Arbeit im

Tourismus. Auf eine gute Saison zurückblicken

zu können, bedeutet für sie auch

„Erntedank“.

Wacholder – Diese aromatische und

heilkräftige Pflanze aus den Bergwäldern

und von den Almen der Umgebung wird

seit Jahrhunderten gegen vielerlei Krankheiten

und zur Stärkung der Gesundheit

eingesetzt. Denken wir daran, dass Gesundheit

kein selbstverständliches Gut

ist, und freuen wir uns in Dankbarkeit,

wenn wir im vergangenen Jahr Gesundheit

„ernten“ durften.

Roswitha Orac-Stipperger

IMPRESSUM

(Offenlegung gem. § 25 Mediengesetz)

Das Pfarrblatt CREDO ist das Kommunikationsorgan

des Pfarrverbandes Haus, Schladming und Pichl

Inhaber und Herausgeber:

Römisch-katholischer Pfarrverband

Satz und Layout:

Harald Krauße

Für den Inhalt verantwortlich:

Pfarrer Mag. Bernhard Preiß, Siedergasse 620,

8970 Schladming, T 03687/22359

E-mail: schladming@graz-seckau.at

Urheberhinweise bei den jeweiligen Fotos,

ansonsten keine Urheberhinweise bzw. privat.

Die veröffentlichten Beiträge spiegeln die Meinung

der jeweiligen Autoren wider. Die Meinung

der örtlichen Kirchenleitung muss nicht mit der

Meinung der Autoren übereinstimmen.

An einen Haushalt

Erscheinungsort Schladming

Postentgelt bar bezahlt

02Z033751

16

Dezember 2009

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine