Kommt mit an einen einsamen Ort, und ruht ein ... - meinepfarre.at

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Kommt mit an einen einsamen Ort, und ruht ein ... - meinepfarre.at

6. Jahrgang, Nr. 2 • Juni 2009

PFARRVERBAND HAUS • SCHLADMING • PICHL

KATHOLISCHES PFARRBLATT

Kommt mit an einen

einsamen Ort,

und ruht ein wenig aus!

(Mk 6,31)

Foto: Reinhard Krauße


WORT DES PFARRERS

Mitten im Sommer, am

19. Juli hören wir in

unseren Kirchen das

Wort Jesu im Evangelium: „Kommt mit

an einen einsamen Ort, wo wir allein sind

und ruht ein wenig aus.“ (Mk 6, 31) Diese

Aufforderung Jesu zielt auf ein ausgewogenes

Verhältnis und Wechselspiel von

Arbeit und Freizeit, Berufsausübung und

Erholung, energieintensiver Betätigung

und Auftanken, Dienstzeit und Auszeit.

Der HERR des Lebens weiß um die Freuden,

aber auch die Nöte und Bedürfnisse

des Menschen. Das wurde auch in die

Pastoralkonstitution „Die Kirche in der

Welt von heute“ des 2. Vatikanischen

Konzils 1965 aufgenommen, wenn es

heißt: „Freude und Hoffnung, Trauer und

Angst der Menschen von heute, besonders

der Armen und Bedrängten aller Art sind

auch Freude und Hoffnung, Trauer und

Angst der Jünger Christi.“ Hier geht’s also

um ein Grundbedürfnis des Menschen,

der Rhythmus von Beruf und Arbeit

einerseits und Erholung, Auftanken in

einer Auszeit andererseits muss im Lot

sein. Ich spreche nicht von der bisweilen

übertriebenen Reiselust mancher Men-

schen, oder den stauenden Reisewellen,

in der der Stress des Alltags auf die Straßen

und Urlaubsdestinationen übertragen

wird und man sich dann im Strandkorb

wie Sardinen aneinandergereiht mit

dem Nachbarn von daheim trifft, um

dann vom Sonnenbad zugesetzt wieder

in den ruhigeren, entspannten Alltag

einzutauchen, sondern von Orten, an

denen man ausruhen kann. Natürlich

wird das individuell unterschiedlich

sein. Aber ohne nötige Ruhe und Stille

auch im Urlaub, um über sich selbst und

seine Situation nachzudenken, Gott neu

zu suchen und das eigene Leben in diesem

Licht neu zu sehen, wird’s halt nicht

gehen!

In einer Untersuchung über „Burnout

und Weltpriester“ (Dr. L. Kmet, Graz

2008) kommt der Autor zur Erkenntnis,

dass gerade auch der Priesterberuf

als klassischer helfender Beruf immer

schon zu jenen Professionen zählte, „die

als personal hoch idealistische, in ihrem

Aufgabenbereich wenig abgrenzbare

und tendenziell die ganze Person ergreifende

Berufsrollen manifest burnoutgefährdet

sind.“ Es ist schon interessant zu

beobachten, dass gerade auch im kirchlichen

Bereich diese Phänomene im Steigen

sind. Allein in der Steiermark gibt es

derzeit mindestens 5 jüngere Priester, die

von einem klassischen Burnout betroffen

sind. Bei unterschiedlicher Belastbarkeit

und vielen anderen Faktoren, wie

steigende administrative Aufgabenfülle,

Einsamkeit, Solidaritätsdefizit u. a., die

hier mitwirken, folgert er dann für die

Vorbeugung: neben ausreichender Möglichkeit

zu Erholung und Auszeit, braucht

es soziale Kontakte (Freundschaft und

familiäre Beziehungen), Getragensein

durch die Gemeinde, Zusammenwirken

von Haupt- und Ehrenamtlichen,

persönliche Spiritualität (Was mich im

Glauben beschenkt, das gebe ich anderen

weiter!) und Ausprägung individueller

Stärken! Oder wie es eine deutsche

evang. Pfarrerin sagt: „Die Kunst besteht

darin, sich von Erwartungen der Umgebung

frei zu machen“

Nachdem ich heuer im Sommer

schon 25 Jahre „auf dem Buckel habe“,

also silbernes Priesterjubiläum feiere,

schaue ich da auf diese Faktoren der

Prophylaxe und bin dankbar, dass ich

im Großen und Ganzen eigentlich noch

gut bei Kräften bin, dass mir der Glaube

große Kraft gibt, dass es einige ganz gute

und verlässliche FreundInnen gibt und

dass mir eine Familie geschenkt ist, in

der wir uns gegenseitig tragen können!

Auch die Situation in unseren Pfarren ist

insofern zufriedenstellend, als es ein gutes

und wachsendes Miteinander gibt, was

vor 6 Jahren noch nicht so war! Stellvertretend

für viele ehrenamtliche MitarbeiterInnen

seien nur die PGR Obleute Fredi

Mayer (Haus), Manfred Riemelmoser

(Schladming) und Annemarie Trinker

(Pichl) mit ihren Teams genannt.

Möge der Sommer, der traditionell

für diese Werte, wie Urlaub und Erholung

steht, auch eine Zeit des Auftankens

und der Auszeit nicht nur für unsere

Gäste sein, sondern vor allem für die hier

lebenden und arbeitenden Menschen

unserer Pfarren und Gemeinden.

Euer Pfarrer Bernhard Preiß

Kommt mit an einen einsamen Ort,

und ruht ein wenig aus!“ (Mk 6,31)

Nachdem Jesus seine Jünger ausgesandt

hatte, und sie voller

Stolz zurückgekehrt waren, erzählen sie

ihm von ihren Erfahrungen. Er lädt sie

dann ein, mit ihm an einen einsamen

Ort zu kommen, wo sie für sich allein

sind. Sie sollen sich ausruhen. Sie sollen

sich abgrenzen. Er möchte mit ihnen in

Klausur gehen, an einen Ort, zu dem

andere keinen Zutritt haben. Offensichtlich

hat Jesus gespürt, dass er und seine

Jünger nicht immer nur geben können.

Sie brauchen auch einen Raum für sich

selbst, wo sie ganz für sich sind und zu

sich selber kommen können. Jetzt in der

Urlaubszeit sind das Worte, die wir gut

verstehen. Bei aller Arbeit, bei allem Aufandere-Zugehen

brauchen wir Räume,

in denen wir uns selbst wieder finden

können. Sonst besteht die Gefahr, dass

wir uns selbst aus dem Blick verlieren.

Wenn wir keinen Kontakt mehr zu uns

selbst haben, wird auch die Begegnung

mit anderen leer. Wir können anderen

nicht helfen und uns selbst ist auch nicht

mehr zu helfen. Das rechte Maß braucht

es zwischen Geben und Nehmen, zwischen

dem Für-andere-da-sein und Fürsich-sein.

Jesus lädt seine Jünger ein, sich auszuruhen.

Wer rastet, rostet vielleicht, aber

wer nicht rastet, der rastet womöglich

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Juni 2009


AKTUELLES

schnell aus. Bei der Rast, in der Pause

kann der Mensch sich ausruhen und

zur Ruhe kommen. Viele Menschen

klagen heute, dass sie nicht mehr zur

Ruhe kommen. Doch wenn sie dann im

Urlaub sind, halten sie kaum die Ruhe

und Stille aus, sondern fliehen in einen

Freizeit- und Erholungsstress. So ganz

einfach und bequem ist es mit der Ruhe

nämlich nicht. Um innerlich zur Ruhe

zu kommen, muss ich mich nämlich der

eigenen Wahrheit stellen. Und da könnte

ja was hochkommen, was unangenehm

ist. Da könnten sich Enttäuschungen zu

Wort melden oder Unzufriedenheiten

und Ärger auftauchen, den man im Getriebe

und in der Geschäftigkeit des Alltags

überspielt oder gekonnt verdrängt

hat. Dem eigenen Schatten können wir

nun mal nicht einfach davonlaufen.

Auch wenn wir im Urlaub noch soweit

wegfahren, dorthin, wo uns keiner

kennt, so holen uns doch auch dort die

eigenen Sorgen und Probleme ein. Unsere

Aggressionen, die Unzufriedenheiten,

die Verletzungen können wir nicht in

der Wohnung einschließen und daheim

lassen. Wenn wir sie vertreiben wollen,

werden sie uns um so mehr verfolgen.

Nur wenn wir sie mit Ruhe betrachten,

sie an uns heranlassen – auch im Urlaub

– besteht eine Möglichkeit, sich mit ihnen

und uns selbst auszusöhnen. Wir

sind halt noch nicht die, die wir so gerne

wären. Wir sind eben noch nicht so

freundlich und gelassen, wie wir das so

gerne wären. Sich dem zu stellen, kostet

Demut.

Ich wünsche uns allen für diese Ferien

und Urlaubszeit, dass wir wirklich zur

Ruhe kommen, eine Ruhe im Herzen, die

uns aussöhnt auch mit den Schattenseiten

unseres Lebens, dass wir gerne im

Haus unseres Lebens zuhause sind, dass

wir eins werden mit uns selbst und eins

mit Gott, dem Grund unseres Lebens.

Gedanken entnommen aus: Impulse

Autor: Pastoralreferent Engelbert Rauh

Nachdem der geschäftsführende Obmann des Schladminger Pfarrgemeinderates

Johannes Graf Ballestrem aus privaten Gründen seine Funktion zurückgelegt hat,

wurde Manfred Riemelmoser mit überwältigender Mehrheit vom Pfarrgemeinderat

als Nachfolger gewählt. Am Muttertag, dem 10. Mai 2009, stellte Pfarrer Bernhard

Preiß den neuen Obmann im Gottesdienst vor und wünschte ihm Gottes Segen

für seine Arbeit. Manfred Riemelmoser wandte sich mit folgender Antrittsrede,

in der er dem Tag entsprechend auch auf Mütter und Frauen besonders Bezug

nahm, an die Schladminger Pfarrbevölkerung:

„Ich möchte gerne ein 3x Liebe sagen“

Zum 1. LIEBE PFARRGEMEINDE

• Ich freue mich, dass mich der Pfarrgemeinderat

zum geschäftsführenden

Vorsitzenden dieses Gremiums gewählt

hat. Ich hatte diese Funktion schon von

1992 bis 1999 inne, es war eine anstrengende

aber auch eine sehr schöne Zeit.

Es muss aber mir und auch einigen

Pfarrangehörigen bewusst sein, dass ich

an diese Zeit ganz sicher nicht anschließen

kann. Es ist eine andere Zeit, eine

andere Situation und ich bin älter geworden.

Aber ich freue mich und wenn wir

alle zusammenhalten, kann es eine gute

Zeit für die Pfarre werden. Ich habe vor

einigen Tagen eine Kerze geschenkt bekommen

mit der Aufschrift „Der Herr

sei mit dir“ und genau darum geht es. Bei

allen Herausforderungen denen wir uns

stellen sollten – wirtschaftlich: Annakapelleumbau,

Umbau oder Renovierung

des Pfarrzentrums, Renovierung des Kirchendaches,

oder pastoral: wie kann es

gelingen, den Menschen von heute das

Evangelium zu verkünden, als Gemeinde

lebendig Gottesdienst zu feiern, den

sozialen Anforderungen gerecht zu werden,

neben all diesen Herausforderungen

muss eines das wichtigste sein: Der Herr

muss mit uns sein. Wenn es uns nicht

gelingt, so zu leben, dass Gott in unserer

Pfarrgemeinde der Mittelpunkt ist, so zu

leben dass Gott im ganz persönlichem

Leben eine zentrale Rolle spielt, ist letzten

Endes alles andere...

Zum 2. LIEBE GÄSTE

• Ich freue mich sehr, wenn die Gäste

unserer Region unsere Kirche besuchen.

Sei es um sie anzuschauen, eine

Kerze anzuzünden, zu beten oder mit

uns den Gottesdienst zu feiern. Wir

sind eine Tourismuspfarre, und es gilt

den Anforderungen einer modernen,

zeitgemäßen Tourismuspfarre gerecht

zu werden. Soweit es an mir liegt, werde

ich gemeinsam mit unserem Pfarrer und

dem Pfarrgemeinderat in den nächsten

Jahren versuchen das Bestmögliche zu

tun, damit sie sich in unserer schönen

Landschaft nicht nur körperlich sondern

auch seelisch erholen können und sozusagen

runderneuert wieder nach Hause

kommen.

Zum 3. LIEBE FRAUEN

• Dem heutigen Tag entsprechend

möchte ich von dieser Stelle aus allen

Frauen ein sehr herzliches Danke für

all Eure Arbeit sagen. Ich sage bewusst

alle Frauen und nicht Mütter, weil es ja

Frauen gibt, die keine Kinder haben und

auch sehr viel leisten. Es ist wohl auf der

ganzen Welt so, dass zwar sehr viele Männer

einen Orden auf die Brust gehängt

bekommen, aber es wäre sehr viel nicht

möglich, würden nicht die Frauen oft ungefragt,

unbemerkt und unbedankt eine

gewaltige Arbeitsleistung vollbringen. So

sei am heutigen Tag ein sehr herzliches

„Gott vergelt´s Euch“ gesagt.

Juni 2009

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AKTUELLES

Ein herzliches Grüß Gott

aus der Pfarre Assach!

Der Pfarrgemeinderat Assach wurde

eingeladen, die Pfarre Assach und

seine Bewohner in diesem Credo

vorzustellen.

Wie Sie wahrscheinlich alle

wissen werden, wird

Kaplan Marek Kwaśniak

am 1. September 2009 Provisor von Assach.

Er bleibt aber auch im bestehenden

Pfarrverband Haus-Schladming-Pichl

als Kaplan tätig. Eine Annäherung an

Ihren Pfarrverband ist durch diese „Personalunion“

also schon gegeben und eine

Eingliederung wird auch in den nächsten

Jahren tatsächlich erfolgen. Die Assacher

sind es schon seit dem Jahr 1976

gewohnt, ihren Seelsorger mit anderen

Pfarren zu teilen (bis 2000 mit Haus,

dann mit den Sölktälerpfarren)

• Assach ist seit 1. Juni 1860 eine eigene

Pfarre – nächstes Jahr feiern wir somit

150 Jahre Pfarre Assach! Das Pfarrgebiet

umfasst die politische Gemeinde

Aich und Teile der politischen Gemeinde

Gössenberg. Derzeit leben in der Pfarre

Assach etwas mehr als 800 römisch-katholische

Christen.

• Unsere Kirche ist dem Hl. Nikolaus

geweiht, dessen Namenstag wir immer

um den 6. Dezember mit einem festlichen

Gottesdienst mit anschließender

Agape bestehend aus Kletzenbrot und

Glühwein feiern. Die ältesten Teile der

Kirche stammen wahrscheinlich aus dem

Jahr 1540, das Kirchenschiff wurde um

1750 erbaut. Es ist ein kleiner, aber feiner

Kirchenbau mit viel Liebe zum Detail.

1989 haben wir das Kirchengebäude außen

renoviert, die Innenrenovierung mit

der Segnung eines neuen Altars wurde

10 Jahre später abgeschlossen.

Die Pfarrkirche zum hl. Nikolaus

in Assach

• Die Assacher Pfarrbevölkerung

ist nach wie vor bäuerlich geprägt. An

einem „normalen“ Sonntag feiern um

die 90 Christen die Heilige Messe mit.

Bei den großen Festen (Weihnachten,

Ostern, Pfingsten, Erntedank) ist unsere

Kirche sogar zu klein. Viele müssen

während der Gottesdienste stehen.

Gerne kommt die Pfarrbevölkerung zu

den Roraten, Kreuzwegen und Maiandachten.

Die Herz Jesu Messe wird besonders

hoch gehalten, ebenso das gut

besuchte Rosenkranzgebet vor jeder Hl.

Messe. Unser Anbetungstag wird am

1. April mit feierlichem Gottesdienst,

Anbetungsstunden und Schlussandacht

gefeiert. Momentan gibt es 11 Buben und

Mädchen, die abwechselnd ihren Dienst

am Altar als Ministranten leisten.

• Einmal in der Woche findet auch

in der Marienkapelle in Aich ein Gottesdienst

statt, wo auch in der Advent-,

Fasten- und Osterzeit Andachten gefeiert

werden, sowie auch im Mai und im

Oktober.

1. Reihe: von links nach rechts: Michael Pitzer, Gertrude Kolb, Lisbeth Lettner,

Melitta Knaus, Pfarrer Johann Glawogger

2. Reihe: Hubert Pitzer, Johann Seebacher, Kaplan Marek Kwaśniak,

Christian Moosbrugger, nicht anwesend Mag. Hannes Blaschek

• Jeden 1. Donnerstag im Monat finden

sich 8 bis 10 Personen im Pfarrhof

zusammen, um miteinander in der Bibel

zu lesen und zu beten.

• Die Geburtstagsjubilare unserer

Pfarre werden im Frühling (Geburtstage

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Juni 2009


AKTUELLES

Jänner bis Juni) und im Herbst (Geburtstage

Juli bis Dezember) zu einem Gottesdienst

mit anschließendem Mittagessen

eingeladen. Die Jubilare genießen unsere

Gastfreundschaft und das gesellige Beisammensein

von ganzem Herzen.

• Einmal im Monat gibt es zwei ökumenische

Jungscharstunden für die Kinder

von 5 bis 10 Jahren. Selbstverständlich

gehen die Kinder auch Sternsingen,

wo- bei auch zahlreiche evangelische

Kinder als Könige unterwegs sind.

• Heuer im Mai empfingen 11 Mädchen

und Buben das Heilige Brot beim

Erstkommunionfest und 13 junge Menschen

aus unserer Pfarre das Sakrament

der Firmung.

• In unserer Pfarre sind wir auch mit

unseren evangelischen Mitchristen in

ökumenischer Weise verbunden. Jedes

Jahr (meistens im Juni) feiern wir an

einem Sonntag Vormittag miteinander

einen ökumenischen Gottesdienst. In

einem Jahr lädt die evangelische Pfarrgemeinde

uns zu sich in die Christuskirche

in Aich ein, das nächste Jahr sind

wir die Gastgeber in unserer Pfarrkirche

in Assach. Für die Liturgie ist der

jeweilige Pfarrer des Gotteshauses zuständig,

der Gastpfarrer übernimmt die

Predigt.

• Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates

sind ein „junges“ Team (die Hälfte

ist unter 30 Jahre alt). Acht Männer

und Frauen unterstützen den Herrn

Pfarrer bei seiner Arbeit. Mag. Hannes

Blaschek ist HS-Lehrer und der Vorsitzende

des Pfarrgemeinderates, Johann

Seebacher, Hubert Pitzer und Michael

Pitzer sind Landwirte, Gertrude

Kolb war Landwirtin – jetzt in Pension,

Christian Moosbrugger arbeitet als Installateur,

Lisbeth Lettner ist Bankangestellte

und Melitta Knaus vertritt die

Religionslehrer im Pfarrgemeinderat.

Alle sieben gewählten Mitglieder sind

zum ersten Mal im Gremium des Pfarrgemeinderates

tätig.

Für die Pfarre Assach Melitta Knaus

Die Marienkapelle in Aich

Unsere

Pfarrverbandswallfahrt

findet heuer am

SAMSTAG, 19. SEPTEMBER

statt und führt uns diesmal in die Oststeiermark.

• Die erste Rast machen wir in Heilbrunn bei einer Andacht in der Wallfahrtskirche

und anschließendem Frühstück beim Kirchenwirt.

• Weiter geht es über Anger nach Maria Fieberbründl, wo wir um 11 Uhr eine

hl. Messe in der Wallfahrtskirche feiern.

• Zum Mittagessen werden wir in St. Johann bei Herberstein erwartet.

• Anschließend geht die Fahrt weiter nach Stubenberg, wo ein Aufenthalt am See

oder ein Besuch im Tierpark Herberstein vorgesehen ist.

• Um 17 Uhr treten wir die Rückfahrt an und werden um ungefähr 20.30 Uhr

wieder daheim sein.

• Anmeldungen sind ab sofort im Pfarramt Schladming oder telefonisch unter

0676 / 87426394 bzw. 0676 / 87426186 möglich.

Anmeldeschluss: 13. September

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JUNGE KIRCHE IM PFARRVERBAND

Jungschar

Schladming

Jungschar Haus

Die Kinder und Jugendlichen

der Jungschar erstellen seit

einiger Zeit eine TOP-TEN-

FREIZEITLISTE („Hitliste“) der

beliebtesten Freizeitaktivitäten

von drei verschiedenen

Personenkreisen (möglichst

viele Personen) der Pfarrgemeinde.

Die Personenkreise umfassen:

Kinder von 6 bis 12 Jahren, Jugendliche

bis 18 Jahre und Erwachsene.

Viele wurden bereits über ihr Freizeitverhalten

befragt. Da noch einige Fragebögen

ausständig sind, wird die Auswertung

in der nächsten Ausgabe des

„CREDO“ bzw. im Schaukasten präsentiert.

Der Jungschargottesdienst innerhalb

des Pfarrverbandes (dieses Jahr in

Haus) wird auf den Herbst verschoben.

Der Abschluss des Jungscharjahres findet

voraussichtlich am Freitag bzw. Samstag

des letzten Wochenendes im Juni statt.

Kinder aus der Ministranten- und Jungschargruppe

fahren mit 2 Begleitern vom

19. bis 24. Juli nach Hartberg zu einer Erlebnis-

und Spielwoche unter dem Titel

MIRACULUM.

MIRACULUM (gleichbedeutend „Wunder“)

ist ein einwöchiges Kinderfestival

der katholischen Jungschar Steiermark

mit über 1000 Kindern. Dabei kann in

5 verschiedene Erlebniswelten „eingetaucht“

werden, Gemeinschaft erlebt,

Gott erfahren und das Leben mit allen

Sinnen genossen werden. Das Abendprogramm

wird in Lagerstimmung, der

langen Nacht der Spiele, einem Discoabend

u. v. m. eingebettet sein. Der Höhepunkt

von Miraculum findet beim

gemeinsamen Gottesdienst mit

dem Bischof und anschließendem

Lichtermeer in der Hartberger Innenstadt

statt. Elisabeth Höfler

Die Jungschar startete am

14. Oktober und es kamen wieder

sehr viele Kinder.

Als Einstimmung auf das Jungscharjahr

wurden wir von Familie

Hans Jörg und Doris Fuchs zu einem

Grillnachmittag mit anschließender

Fackelwanderung eingeladen. Wir haben

Würstel gegrillt und sind gegen 17

Uhr mit unseren Fackeln in Richtung

Kneippanlage Weißenbach gewandert.

Als wir wieder zurückkamen, gab's noch

Tee und wir sangen noch ein paar Lieder

am Lagerfeuer. Ich möchte

mich noch einmal recht

herzlich bei Familie Fuchs

bedanken. In der Adventzeit

hatten wir die Idee, ins

Altersheim Haus zu gehen

und den Leuten ein kleines

Geschenk zu machen. So

bastelten wir Windlichter

und brachten diese kurz

vor Weihnachten ins Altersheim.

Wir haben gemeinsam

einige Lieder gesungen

und anschließend schenkte

jedes Kind sein Windlicht

Aktivitäten

unserer

Ministranten

Einige Minis aus Schladming nahmen

an einem Schitag innerhalb des

Pfarrverbandes gemeinsam mit den

Ministranten der Pfarre Haus teil. Der

erste Termin dazu fiel zwar im wahrsten

Sinn des Wortes ins Wasser. Der zweite

Anlauf wurde aber umso mehr zum

vollen Erfolg für die Kinder. Danke für

die tolle Organisation in Haus. 2 Ministranten

(Daniel und David) waren bei

einem Jugend-Kreuzweg am 3. April

in Pürgg vertreten, der hauptsächlich

von Firmlingen aus dem Palten-Liesing-Tal

besucht wurde. Nach einer

kurzfristigen Verständigung über ein

Dekanatsfußballturnier (21. März) ließen

sich 8 MinistrantInnen zu einem

Turnier in Liezen begeistern. Voraussetzung

war es, dass auch Mädchen

vertreten waren.

Manche der ehrgeizigen Minis (besonders

die Burschen) waren enttäuscht

den 8. Platz erreicht zu haben.

Aber wie heißt es so schön: Dabeisein

ist alles und nur der sportliche und gemeinschaftliche

Gedanke zählt...

Elisabeth Höfler

NICHT VERGESSEN!

Ministrantenausflug im Pfarrverband

am 4. Juli nach Bad Schallerbach.

jemanden. Dann ging's zurück in den

Jungscharraum und wir feierten gemeinsam

noch einen kleine Weihnachtsfeier.

Auch heuer werden wir wieder einen

Abschluss machen und werden, wie die

letzten Jahre in die Kaibling Alm wandern.

Wir freuen uns schon auf einen lustigen

Tag und eine „gruselige“ Nacht!

Alexandra Eisl

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Juni 2009


TERMINE IM PFARRVERBAND

Termin PFARRE HAUS PFARRE SCHLADMING PFARRE PICHL

12. Sonntag im Jahreskreis

SA 20.6. 19.00 Familiengottesdienst 19.00 Vorabendmesse

SO 21.6. 9.00 Hl. Messe – anschließend Pfarrfest in Schladming

FR 26.6. 19.00 Ökum. Gottesdienst

in Mandling (Johannesfest)

13. Sonntag im Jahreskreis

SA 27.6. 19.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

SO 28.6. 9.00 Hl. Messe – anschließend Pfarrfest in Haus

Silbernes Priesterjubiläum unseres Herrn Pfarrers Mag. Bernhard Preiß

FR 3.7. 9.00 Hl. Messe mit Anbetung

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

14. Sonntag im Jahrskreis

SA 4.7. Ministrantenausflug

19.00 Vorabendmesse

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

19.00 Hl. Messe mit Anbetung

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

SO 5.7. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe

19.00 Taizégebet im Krankenhaus

11.15 Ökumenischer

Gottesdienst auf der Reiteralm

(Almrauschfest)

Schulgottesdienste im Pfarrverband

MO 6.7.

Schladming: 10.30 Ökumenischer Schulschlussgottesdienst der 3. und 4. Klassen der VS

in der evangelischen Kirche

MI 8.7. Schladming: 7.45 Ökumenischer Schulschlussgottesdienst der 1. und 2. Klassen der VS

in der evangelischen Kirche

DO 9.7. Pichl: 10.00 Ökumenischer Gottesdienst – VS

Schladming: 7.45 Ökumenischer Schulschlussgottesdienst der Erzherzog-Johann-HS

in der katholischen Kirche

7.45 Ökumenischer Schulschlussgottesdienst der HS 1 in der evangelischen Kirche

Haus: 10.00 Ökumenischer Abschlussgottesdienst der 4. Klassen HS - Kirche

FR 10.7. Haus: 7.45 Schulschlussgottesdienst der VS + HS

15. Sonntag im Jahreskreis

SA 11.7. 19.00 Vorabendmesse

SO 12.7. 8.45 Wortgottesfeier 10.00 Hl. Messe 8.30 Hl. Messe

MI 15.7. 15.00 Bergandacht bei der

Planai-Gedenkstätte

16. Sonntag im Jahreskreis

SA 18.7. 19.00 Vorabendmesse

SO 19.7. 10.00 Margarethenfest in

Oberhaus

10.00 Wortgottesfeier 8.30 Hl. Messe

19. - 24. 07. Jungschar - Erlebniswoche „Miraculum“ in Hartberg

Juni 2009

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TERMINE IM PFARRVERBAND

Termin PFARRE HAUS PFARRE SCHLADMING PFARRE PICHL

17. Sonntag im Jahreskreis

SA 25.7. 19.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

SO 26.7. 9.00 Hl. Messe mit Bischof Kapellari – anschließend Pfarrfest in Pichl (150 Jahre Pfarre Pichl)

Ökum. Wortgottesfeier im

Rahmen des Almlammfestes

18. Sonntag im Jahreskreis

SA 1.8. 19.00 Vorabendmesse 8.30 Hl. Messe

SO 2.8. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe 8.30 Wortgottesfeier

19. Sonntag im Jahreskreis

SA 8.8. 19.00 Vorabendmesse

SO 9.8. 8.45 Wortgottesfeier 10.00 Hl. Messe 8.30 Hl. Messe

20. Sonntag im Jahreskreis

SA 15.8. Mariä Aufnahme in den Himmel

8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe

SO 16.8. 8.45 Hl. Messe 10.00 Wortgottesfeier 10.00 Hl. Messe

MI 19.8. 15.00 Bergandacht bei der

Planai-Gedenkstätte

FR 21.8. Tauernwallfahrt siehe Seite 14

21. Sonntag im Jahreskreis

SA 22.8. 19.00 Vorabendmesse

SO 23.8. 8.45 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe 8.30 Wortgottesfeier

FR 28.8. 19.00 Hl. Messe in Mandling

22. Sonntag im Jahreskreis

SA 29.8. 19.00 Vorabendmesse

SO 30.8. 8.45 Hl. Messe 10.00 Wortgottesfeier

FR 4.9. 9.00 Hl. Messe mit Anbetung

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

23. Sonntag im Jahreskreis

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

19.00 Hl. Messe mit Anbetung

SA 5.9. 19.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

Kommuniongänge und

Krankenbesuche

SO 6.9. 9.30 Bergmesse am Kufstein 10.00 Hl. Messe 8.30 Hl. Messe

24. Sonntag im Jahreskreis

SA 12.9. 19.00 Vorabendmesse 19.00 Wortgottesfeier

SO 13.9. 8.45 Hl. Messe 11.00 Bergmesse auf der Planai

19.00 Taizégebet im Krankenhaus

8.30 Hl. Messe

MO 14.9.

Fest der Kreuzerhöhung

19.00 Hl. Messe in Oberhaus

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Juni 2009


TERMINE IM PFARRVERBAND

Termin PFARRE HAUS PFARRE SCHLADMING PFARRE PICHL

MO 14.9.

Schulgottesdienste im Pfarrverband

Schladming: 7.45 Schulgottesdienst - VS Schladming + VS Untertal; kath. Kirche

Haus: 7.45 Schulgottesdienst – VS + HS (Kirche)

Pichl: 9.00 Ökumenischer Schulgottesdienst - VS

DI 15.9. Schladming: 7.45 Ökumenischer Schulgottesdienst - HS 1; kath. Kirche

7.45 Ökumenischer Schulgottesdienst - Erzh. Joh. HS; evang. Kirche

DO 17.9. 19.00 Rhythm. Gottesdienst im

Krankenhaus

25. Sonntag im Jahreskreis

SA 19.9. Pfarrverbandswallfahrt – siehe Seite 5

19.00 Wortgottesfeier 10.00 Hl. Messe

SO 20.9. 8.45 Hl. Messe 9.00 Ökumenischer Gottesdienst –

25 Jahre ökumenisches Kreuz

8.30 Hl. Messe

FR 25.9. 19.00 Hl. Messe in Mandling

26. Sonntag im Jahreskreis

SA 26.9. 19.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

SO 27.9. 8.45 Hl. Messe Sonntag der Völker

10.00 Hl. Messe (mehrsprachig)

anschließend Pfarrcafe

27. Sonntag im Jahreskreis

SA 3.10. 19.00 Vorabendmesse 19.00 Vorabendmesse

8.30 Ökumenischer

Wortgottesdienst zum

Erntedank

SO 4.10. 8.45 Hl. Messe - Erntedank 10.00 Hl. Messe 8.30 Hl. Messe

Da sich kurzfristige Änderungen ergeben können, entnehmen sie bitte

die genaue Gottesdienstordnung (auch für die Wochentagsmessen)

dem Gottesdienstkalender im Schaukasten!

Herzliche Einladung zum

25-jährigen Priesterjubiläum

von Pfarrer Mag. Bernhard Preiß

SONNTAG, 28. JUNI 2009

9.00 Uhr Festgottesdienst

in der Pfarrkirche

Haus im Ennstal

Anschließend feiern wir unser

traditionelles Hauser Pfarrfest

im Pfarrgarten

in der Pfarre Haus

ab Oktober 2009

nun immer jeden 3. DONNERSTAG

im Monat (statt bisher Mittwoch)

von 16 bis 17 Uhr

Juni 2009

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LANGE NACHT DER KIRCHEN

Das war die

LANGE NACHT DER KIRCHEN

in unserem Pfarrverband

Mit allen Sinnen unsere

Kirche entdecken – sowohl

Kinder und Erwachsene waren

mit Begeisterung dabei.

Die Pfarren Haus, Schladming und Pichl

beteiligten sich heuer erstmals an der Langen

Nacht der Kirchen am 5. Juni. Dr. Michael

Unger, Pfarrer von Bad Mitterndorf, Tauplitz

und Kumitz und ehemaliger Schladminger

Kaplan, begleitete das Programm auf den

Spuren des Völkerapostels Paulus in den drei

Pfarrkirchen. In jeder Pfarre wurden besondere

Akzente gesetzt: musikalisch, meditativ oder

als Erlebnis mit allen Sinnen für Groß und Klein.

Hier einige Eindrücke und Kommentare:

Ca. 200 Besucher im Pfarrverband,

tolle Beiträge der einzelnen

Interpreten, besonders fasziniert hat mich

der Lichtertanz der Ministranten in der

Hauser Pfarrkirche. Der gratis Bustransfer

wurde nur mäßig in Anspruch

genommen.

Vielfältig, berührend,

meditativ – Fortsetzung

ist ein „MUSS“!

Die geöffneten Kirchen,

die Musik, die Fröhlichkeit, die

Oasen der Ruhe und eine Reihe

von guten Gesprächen – eine

gelungene Veranstaltung!

10

Ich habe die

Veranstaltung als sehr

interessante Mischung

erlebt.

Juni 2009

„Voi guat“ –

hätte nicht gedacht, dass

die Veranstaltung bei uns

so angenommen

wird.


LANGE NACHT DER KIRCHEN

Eine wunderbare

abenteuerliche Rundreise

mit Paulus ohne Schiffbruch.

Ein super Erlebnis!

Sinnig, feurig,

besinnlich...

Abwechslungsreiche

Programme und sinnvolle

Ergänzung der einzelnen Pfarren

mit Aktion und

Kontemplation.

Kirche als Ort der

Begegnung und des Miteinander.

Für das nächste Jahr sollten wir

offensiver auf die Nachtschwärmer

in der

Stadt zugehen.

Schade, dass ich

nicht dabei sein konnte –

habe schon so viele positive

Reaktionen gehört.

Es soll diese

Veranstaltung nächstes

Jahr auf alle Fälle

wieder geben!

Kirche als Gastgeberin hat

mir sehr gut gefallen, jedoch müssten

wir zur späteren Stunde noch etwas für

das leibliche Wohl anbieten können, um

das Zusammenbleiben nach dem

offiziellen Teil zu fördern.

Juni 2009

11


ERSTKOMMUNION

PFARRE SCHLADMING

25 Mädchen und Buben der zweiten

Klassen haben am 7. Juni ihre

Erstkommunion gefeiert; es war ein

frohes Fest der großen „Jesusbegegnung“!

Ein herzliches Danke und

Vergelt´s Gott allen, die mitgefeiert

und die Hl. Messe mitgestaltet haben

– besonders dem Schülerchor der

Volksschule und den erwachsenen

Musikern und Musikerinnen! Danke

allen, die uns das ganze Jahr begleitet

haben – vor allem unseren acht

Tischmüttern, die mit ihrem Glaubenszeugnis

und mit großem Engagement

mitgeholfen haben, unseren

Kinder die Botschaft Jesu zu verkünden!

ROL Mag. Eva Klein

PFARRE HAUS

Am Christi Himmelfahrtstag, 21. Mai feierten 16

Mädchen und Buben mit ihren Eltern und Verwandten

und mit der gesamten Pfarrgemeinde das Fest

der Erstkommunion. Seit Beginn des Kirchenjahres

haben sie sich im Religionsunterricht, in Gruppenstunden,

in der Familie und durch die Mitfeier der

Gottesdienste auf dieses Sakrament vorbereitet. Es

wurde für Christiana Assek, Maria Danklmayer,

Theresa Fuchs, Lisa Grünwald, Valentina Hartweger,

David Holzknecht, Leona Leitner, Daniela Milisic,

Georg Rettenwender, Marcel Schmid, Selina Stecher,

Josef Steger, Alexandra Steinhauser, Bianca Straka,

Tamara Straka und Sarah Verient ein schönes Fest.

Unsere Kommunionkinder brauchen unsere Hilfe

und unser Gebet, damit sie auch weiterhin den

Weg des Glaubens gehen. RL Melitta Knaus

PFARRE PICHL

Foto: shooting-star.at

Kommunion heißt übersetzt Gemeinschaft und genau

diese Gemeinschaft konnte jeder bei der Erstkommunionfeier

von Niklas Auer, Lukas Bachmayr, Maren Keinprecht,

Markus Kohlreiter, Dominik Leutgab, Aron Ley, Simon Sieder,

Christian Steiner, Laura Thurner am 7. Juni spüren.

Neben den Erstkommunionkindern, ihren Familien und

Taufpaten feierten der Herr Kaplan von den Ministranten

unterstützt, einige Schulfreunde, die Klassenlehrerin und

die Frau Direktor mit. Mitschüler aller Klassen, Kirchenchor,

Orgel und Trompete gestalteten das Fest musikalisch

mit. Gitarre spielte eine evangelische Pichlerin, Klarinette

die Schwester eines Erstkommunikanten. Nach der

1. Gemeinschaft mit Jesus im Heiligen Brot gab es ein sehr

gemütliches Beisammensein im Hof des Pichlmayrgutes.

Danke allen, die die Erstkommunion zu einem richtigen

Fest der Gemeinschaft haben werden lassen.

RL Barbara Riemelmoser

12

Juni 2009


FIRMUNG

In der Zeit der Firmvorbereitung

trafen sich unsere

Firmkandidaten in den einzelnen

Gruppen um sich auf

das Sakrament der Firmung

vorzubereiten. Da wurde

über verschiedene Themen

gesprochen, diskutiert, Glauben

vermittelt, gemeinsam

gebetet, aber auch gespielt,

gebastelt und gelacht. Natürlich

war dieser gemeinsame

Weg kein Spaziergang, denn

Jugendliche sind aufgrund

ihrer unterschiedlichen Voraussetzungen

und Glaubenserfahrungen

sehr verschieden,

manchmal auch anstrengend

und nicht immer

motiviert.

Doch letztlich haben sie

alle ihr Ziel erreicht und es

mündete in einem schönen,

festlichen Firmungsgottesdienst

am Pfingstsonntag,

wo auch der Himmel strahlte,

nachdem die Probe am

Samstag buchstäblich „ins

Wasser“ fiel. Trotz der Länge war der Festgottesdienst durch

die musikalische Gestaltung und die Beiträge der Firmlinge

recht abwechslungsreich. Am bewegendsten war jedoch der

Firmgruppe Schladming - Pichl - Ramsau

Moment der Firmspendung selbst. Die Jugendlichen waren

gesammelt und hatten erwartungsvoll die Gabe Gottes, den

Heiligen Geist empfangen.

Renate Wagenhofer

Firmgruppe Haus - Assach

Juni 2009

13


AUS DEN PFARREN

Eine erfolgreiche Sanierung:

Friedhofsmauer

in Pichl

Seit einigen Jahren wurde die

Sanierung der Friedhofsmauer auf

der Ostseite geplant. Vor allem die

Finanzierung ließ die Durchführung

immer wieder scheitern.

Letztendlich wurde die Entscheidung

zur sofortigen Sanierung

durch die akute Baufälligkeit aktuell. Die

Mauer stürzte im Winter einige Meter

ab und wurde damit zur Gefahr für Passanten

und Verkehr. Durch die Initiative

und Organisation von PGR Hans Warter

jun. sind die Arbeiten nach der Schneeschmelze

in Angriff genommen worden.

Unter kostenloser Mithilfe von Buchsteiner

Gerhard, Kornberger Richard,

Mitterwallner Matthias, Schaumberger

Stefan, Schreder Wolfgang, Walcher

Hermann und Warter Johann

konnte dieser Teil der Friedhofsmauer

in kürzester Zeit saniert werden. Für die

Fertigstellungs- und Nachbesserungsarbeiten

an der Mauerabdeckung hat

Herzliche Einladung zur

sich Hermann Walcher entgeltlos bereit

erklärt. Auf diesem Wege möchte sich

der Pfarrgemeinderat bei allen fleißigen

Helfern recht herzlich bedanken. Unser

besonderer Dank gilt der Fa. Karl Pitzer

GesmbH., die uns die Erdbauarbeiten,

sowie das für den Neuaufbau benötigte

Material im Wert von € 1.690,- spendete.

Annemarie Trinker

»17. Schladminger

Tauernwallfahrt«

Freitag 21. August 2009

Diese Fußwallfahrt steht heuer unter dem Titel

„Unterwegs in Gottes Kraftraum“ und führt über

die Berge von der Ursprungalm im Preuneggtal zur

Giglachseehütte und nach einer kurzen Rast weiter

über den Znachsattel in den Lungau.

Nach besinnlichen Gedanken und Gebet

am Znachsattel, bei der Moseralm und bei der

Seekapelle findet die Wallfahrt in der altehrwürdigen

Rupertikirche in Weißpriach bei einer Messfeier mit anschließender

Agape ihren Abschluss. Ein Bus bringt die Wallfahrer von Schladming zur

Ursprungalm und gegen Abend von Weißpriach wieder zurück nach

Schladming. Wegen Reservierung eines Busplatzes wird bis spätestens

14. August um Anmeldung im Pfarramt Schladming (03687/22359)

ersucht. Die Abfahrt erfolgt um 6.30 Uhr bei der Bushaltestelle beim

Rathaus in Schladming. Die Gehzeit mit Rastpausen beträgt rund sechs

Stunden. Wir freuen uns auf eine große ökumenische Wallfahrerschar!

Toni Breitfuß und Barbara Riemelmoser

Mehr Infos aus den Pfarren unter

www.meinepfarre.at

DANKE!

Bei den heurigen Speisensegnungen

in unserem Pfarrverband wurde um

eine Spende für die Erdbebenopfer

in Italien gebeten. Allen, die durch

ihren Beitrag christliche Solidarität

und Nächstenliebe bewiesen haben,

sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

Der Pfarrverband auf einen Blick

www.meinepfarre.at

Pfarrer Mag. Bernhard Preiß

T 0676/87426394

Sprechstunde des Pfarrers nach

persönlicher Vereinbarung

Kaplan Mag. Marek Kwaśniak

T 0676/87426940

r.k. Pfarramt Schladming

Siedergasse 620, 8970 Schladming

T 03687/22359, Mobil: 0676/87426186

E-mail: schladming@graz-seckau.at

Kanzleistunden Schladming

und Pichl

Di – Fr 7.30 – 12.00, Di 14.00 – 17.30

r.k. Pfarramt Haus

8967 Haus i. E. Nr. 1

T 03686/2316

E-mail: haus@graz-seckau.at

Kanzleistunden Haus

Mi 14.00 – 18.00, Fr 10.00 – 11.30

(Am 1. Monatsfreitag keine

Kanzleistunden)

14

Juni 2009


FREUD UND LEID

Freud & Leid

PFARRE SCHLADMING

TAUFEN

Paul Friedrich – Sohn von Gößler

Jürgen und Isabella

Stefan – Sohn von Ampersberger

Sandra und Hochfilzer Fritz

Verena – Tochter von Nrecaj David

und Gita

Leonie – Tochter von Steinberger

Engelbert und Gerlinde

Luis – Sohn von Steinberger Engelbert

und Gerlinde

Lara Marie – Tochter von

Stücklschweiger Marina und

Gamsjäger Johann

Nick – Sohn von Steinhauser Markus

und Martina

Hannah – Tochter von Weirer Adelheid

und Steiner Benjamin

Dominik – Sohn von Esterl Oliver

und Christina

Lena – Tochter von Leitner Cornelia

und Kahr Roland

TODESFÄLLE

Fünck Irmgard, Katzenburgweg 325

Niederl Walter, Hauptplatz 42

GEBURTSTAGE

(Juli bis September)

70. GEBURTSTAGE

Kaserer Gerwald, Wohlfahrter

Johann, Renner Sieglinde,

Haidl Wilhelm

75. GEBURTSTAGE

Schmid Katharina, Leinweber Rosa

80. GEBURTSTAGE

Kleer Eva, Köstner Maria, Keinprecht

Regina, Schleicher Johannes,

Spannring Hildegard, Fric Rosa

85. GEBURTSTAG

Tassati Anna

91. GEBURTSTAG

Mlinaritsch Berta

94. GEBURTSTAG

Hörmann Wilhelmine

95. GEBURTSTAG

Abel Karl

96. GEBURTSTAG

Niemetz Berta

101. GEBURTSTAG

Rauchegger Viktor

TAUFEN

PFARRE HAUS

Hugo – Sohn von Moosbrugger Hugo

und Hildegard

Johanna – Tochter von Schrempf

Doris und Grundner Martin

Jakob – Sohn von Schrempf Christian

und Veronika

HOCHZEITEN

Mag. Laimer Gisela und DI Supa

Christopher, Oberhaus-Wien

TODESFÄLLE

Rebert Maria, Haus-Bischofsheim

Stiegler Margareta, Oberhaus

Schwarz Margit, Haus

Resch Bibiane, Haus

Rohregger Franz, Oberhaus

Stocker Johanna, Ennsling

Huber Anton, Ruperting

Walcher Franz, Haus

Promok Hubert, Hauserberg

Ing. Kübler Franz, Haus

Reiter Hubert, Oberhaus

GEBURTSTAGE

(Juli bis September)

70. GEBURTSTAGE

Maier Erika, Schwarzkogler Franz

75. GEBURTSTAGE

Kraml Herbert, Reiter Maria

80. GEBURTSTAGE

Kainz Margareta, Pircher Margaretha,

Lettmayer Alfred

85. GEBURTSTAG

Stocker Maria

90. GEBURTSTAGE

Dorrer Maria,

Danklmaier Ludwig

TAUFEN

PFARRE PICHL

Florian Matthias – Sohn von Greiss

Matthias und Gudrun

Marilena – Tochter von Kargl Markus

und Marianne

HOCHZEITEN

Pöltl Michael und Kohler Johanna,

Frauental

TODESFÄLLE

Anthofer Maria, Gleimingberg 9

GEBURTSTAGE

(Juli bis September)

70. GEBURTSTAG

Schaumberger Stefan

Aus Datenschutzgründen werden bei den Geburtstagen keine Adressen angegeben.

In memoriam Franz Kübler

Tiefe Betroffenheit löste bei vielen Menschen unseres Pfarrverbandes

am Nachmittag des 6. Mai die Nachricht aus, dass wenige

Stunden zuvor Franz Kübler verstorben war. Wie ein Keulenschlag

traf diese Botschaft die Sängerinnen und Sänger des Schladminger

Kirchenchores, war man doch mit Franz noch am Vorabend bei der

Chorprobe beisammen gewesen. Ebenso engagiert und zuverlässig

wie durch lange Zeit in verschiedenen Funktionen der Pfarre Haus

hat sich Franz Kübler vor beinahe zwanzig Jahren in unseren Chor

eingefügt; mit ihm hat unser Chor nicht nur eine unverwechselbare

Stimme, sondern vor allem ein treues und verlässliches Mitglied der

Gemeinschaft verloren. Dem Chorleiter war er in seiner Freude an der

Kirchenmusik, im eifrigen und pünktlichen Probenbesuch und durch

sein gerades, offenes Wort eine wertvolle Stütze. – Nun können wir

nur noch in Dankbarkeit an viele Stunden gemeinsamen Musizierens

zurückdenken und den Herrn über Leben und Tod bitten: Nimm unseren

Bruder Franz auf in die Schar der Erlösten und schenke ihm

Anteil am ewigen Jubel vor deinem Angesicht.

Rudi Nebl

Juni 2009

15


DER BUNTE RÜCKBLICK

Treffen liturgischer Dienste

Am Samstag nach Christi Himmelfahrt,

anschließend an die Vorabendmesse,

trafen sich im Pfarrzentrum

Vertreter der verschiedenen

liturgischen Dienste in der Pfarre

Schladming zu einer abendlichen

Begegnung.

In freundlicher und anregender Atmosphäre

hatten Lektoren, Kommunionhelfer,

Kirchenmusiker und

Absammler die Möglichkeit, allgemeine

und spezielle liturgische Fragen zu besprechen.

Pfarrer Bernhard Preiß nutzte

die Gelegenheit, dem ältesten unter den

Teilnehmern, Josef Oberauer, für seine

beinahe lebenslangen Dienste in unserer

Pfarrgemeinde zu danken. Herr

Oberauer war schon in der Gemeinde-

vertretung, als mit den nachkonziliaren

Reformen die Kirchenräte von den

gewählten Pfarrgemeinderäten abgelöst

wurden. Jahrzehntelang hat Herr

Oberauer seinen Dienst als Absammler

versehen; seit geraumer Zeit hilft er als

Kommunionspender in den Sonntagsgottesdiensten

mit. Sein besonderes Anliegen,

das Apostolat für die Weltkirche,

hat Herr Oberauer lange Zeit durch die

Zustellung von Missionszeitschriften an

viele Interessenten gefördert.

Unsere ganze Pfarrgemeinde darf sich

darüber hinaus den Dankesworten von

Herrn Pfarrer Preiß anschließen, mit

denen er dem Ehepaar Oberauer für das

stille und eindrucksvolle Vorbild einer

christlichen Ehe und Elternschaft dankte.

Wir wünschen dem Ehepaar Oberau-

Pfarrer Bernhard Preiß bedankt sich bei

Josef Oberauer für seine langjährige

Mitarbeit

er noch viele erfüllte Jahre in Gesundheit

und Wohlergehen!

Rudi Nebl

Familienwallfahrt

in Pichl am Samstag,

9. Mai 2009

Schönes Wetter und zahlreiche Teilnehmer

sind die alljährliche Garantie für

eine gelungene Familienwallfahrt zur

Lourdeskapelle in die Forstau. Weitere

Fixpunkte sind die großzügige Jause

beim Reiterhof – herzlichen Dank Margit

– sowie die unterwegs von Barbara

Riemelmoser gehaltene Andacht mit

den Kindern. Die Wallfahrt beendeten

alle gemeinsam mit Pfarrer Bernhard

Preiß in der Lourdeskapelle mit einer

Maiandacht.

IMPRESSUM

(Offenlegung gem. § 25 Mediengesetz)

Das Pfarrblatt CREDO ist das Kommunikationsorgan

des Pfarrverbandes Haus, Schladming und Pichl

Inhaber und Herausgeber:

Römisch-katholischer Pfarrverband

Gestaltung:

Harald Krauße

Für den Inhalt verantwortlich:

Pfarrer Mag. Bernhard Preiß, Siedergasse 620,

8970 Schladming, T 03687/22359

E-mail: schladming@graz-seckau.at

Urheberhinweise bei den jeweiligen Fotos,

ansonsten keine Urheberhinweise bzw. privat.

Die veröffentlichten Beiträge spiegeln die Meinung

der jeweiligen Autoren wider. Die Meinung

der örtlichen Kirchenleitung muss nicht mit der

Meinung der Autoren übereinstimmen.

An einen Haushalt

Erscheinungsort Schladming

Postentgelt bar bezahlt

02Z033751

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Juni 2009

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