Wer plant was? 2015

rmv2014

WER PLANT WAS? 2015, Ausblicke und Einblicke: Neue Produkte, Dienstleistungen und Strategien für den Finanzvertrieb -Kapitalanlage,Versicherung,Investment,Finanzierung

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WER PLANT WAS

2015

Ausblicke und Einblicke:

Neue Produkte, Dienstleistungen und Strategien

für den Finanzvertrieb

www.wmd-brokerchannel.de

Ausgabe - Februar 2015 - 7,50 €


DNL Real Invest AG

Ihr zuverlässiger Partner für US-Immobilienbeteiligungen

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Editorial | WER PLANT WAS 2015

Editorial

Liebe Leserinnen

und Leser,

wer plant was 2015 Das ist die Frage die wir traditionell

Anfang des Jahres vielen Machern der

Branche aus den Bereichen Versicherungen, Kapitalanlagen,

Investments, Dienstleistungen und

Vertrieb stellen. Auch dieses Jahr steht die Branche

vor großen Herausforderungen. So sind beispielsweise

die Auswirkungen der Einführung des LVRGs

auf Produkte und Vertrieb noch nicht abschließend

verifizierbar. Im Kapitalanlagebereich kommt

dieses Jahr das Kleinanlegerschutzgesetz, das wiederum

entscheidend in die Produktgestaltungen

der Anbieter eingreift. Nachdem die Sachwertanlagenbranche

im Retailvertrieb, bei den neuen

regulierten „weisse Welt“ Anlageprodukten, im

vergangenen Jahr nur im Verhältnis sehr geringe

Umsätze erzielen konnte, geht man in 2015 ob einer

Vielzahl neuer KABG konformer AIF-Fonds von

einer deutlichen Erholung des Marktes aus. Was

die Börsen in 2015 besonders beeinflussen wird

und wie die Reaktionen an den Märkten aussehen

werden, dazu geben Investmentspezialisten einen

Ausblick. Mit welchen Produkten die Versicherungsbranche

in diesem Jahr punkten will, welche

Kapitalanlagen gefragt sein werden und was auf

Vertriebe in diesem Jahr zukommt, dies haben

die Teilnehmer des Mitte Januar stattgefundenen

Vertriebsgipfel Tegernsee 2015 intensiv diskutiert.

Einige Trends konnten dabei identifiziert werden.

So stehen bei vielen Versicherern die gewerbliche

Sachversicherung wie auch biometrische Risikopolicen

dieses Jahr im Vordergrund. Makler und

Vertriebe werden sich auch mehr um ihre Firmenwerte

kümmern müssen, wenn am Ende des Tages

die Aufbauarbeit auch einen guten Ertrag bringen

soll. Die „weisse“ Produktwelt wird Beratern von

Sachwertanlagen einen besseren Eintritt zu den

Kunden schaffen und die fondsgebundene Vermögensverwaltung

wird sich weiter beim Anleger

etablieren. Wie stark sich die Honorarberatung

durchsetzt, hängt auch wesentlich von den Produktanbietern

ab, so die Vertriebsexperten auf der

Jahresauftaktveranstaltung.

Viel Spass beim Lesen und eine erfolgreiche Zeit

wünscht Ihnen

Ihr Team vom wmd-brokerchannel

Täglich aktuelle Informationen, Fachartikel und Video-Interviews

unter www.wmd-brokerchannel.de

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WER PLANT WAS 2015 | INHALTSVERZEICHNIS

Interview VERSICHERUNG

6 „Wir begleiten Makler bei der Umstellung

auf neue Vergütungsmodelle“

Jürgen Riemer,

Vorstand der maklermanagement.ag

VERSICHERUNG

19 Die neue Tarifwelt der WWK Lebensversicherung

a. G. ab 2015

20 Allianz stellt neues Produkt-Konzept vor

Statements VERSICHERUNG

8 ALTE LEIPZIGER-HALLESCHE Konzern

8 VOLKSWOHL BUND Versicherungen

9 Dialog Lebensversicherungs-AG

10 Canada Life Deutschland

10 Stuttgarter Lebensversicherung a.G.

11 BGV / Badische Versicherungen

11 Versicherungsgruppe die Bayerische

12 VHV Allgemeine AG

12 Hiscox

13 HanseMerkur Versicherungsgruppe

13 Swiss Life

14 Basler Versicherungen

14 mhplus Betriebskrankenkasse

15 myLife Lebensversicherung

15 ConceptIF Gruppe

16 Liechtenstein Life Assurance AG

16 PrismaLife

17 APRIL Deutschland AG

17 Monuta N.V. Niederlassung Deutschland

18 Standard Life Deutschland

18 NV-Versicherungen VVaG

19 Baden-Badener Versicherung AG

Interview VERTRIEB

22 PROCHECK24 kommt mit Einkommensschutzbrief

auf den Markt

Tobias Haff,

Geschäftsführer der PROCHECK24 GmbH

Statements VERTRIEB

23 HonorarKonzept GmbH

24 Plansecur Management GmbH & Co.

24 STATUS GmbH

25 INNOSYSTEMS GmbH

25 GOING PUBLIC! Akademie für Finanzberatung AG

VERTRIEB

26 Trend zu mehr Online-Abschlüssen

im Kraftfahrzeugbereich

Interview SACHWERTANLAGEN

28 Erfolgreich bleiben!

DNL Real Invest auch 2015 ein verlässlicher

Partner für Berater und Vermittler

Wolfgang J.Kunz,

Vertriebsdirektor der DNL Real Invest AG

30 Direktinvestments boomen weiterhin

André Wreth,

Geschäftsführer der Solvium Capital GmbH

32 MIG Fonds: Erfolgreiche Unternehmensverkäufe

in 2015 im Fokus

Alfred Wieder,

Firmengründer der HMW Innovations AG

35 Sichere Anlagemöglichkeiten in zukunftsfähige

Immobilien

Manfred Koch,

Vorstand der [id] Immobilien Deutschland AG

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INHALTSVERZEICHNIS | WER PLANT WAS 2015

Statements SACHWERTANLAGEN

36 PROJECT Vermittlungs GmbH

37 HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG

37 Solvium Capital GmbH

38 Buss Capital GmbH & Co. KG

38 reconcept Unternehmensgruppe

39 [id] Immobilien in Deutschland AG

39 asuco Vertriebs GmbH

Statements INVESTMENT

45 Fidelity Worldwide Investment in Deutschland

45 Lacuna AG

46 DWS

46 Metzler FundServices GmbH

47 Fisch Asset Management

47 Swisscanto Asset Management International S.A.

48 HANSAINVEST

SACHWERTANLAGEN

40 DEXTRO: Windinvestments werben wieder

um Anlegervertrauen

Neue Produkte mit konservativerer Gesamtkonzeption

41 Deutsche Bank Studie Wohnimmobilien 2015:

weiter hohe Nachfrage, unverändert keine Blase

Demografischer Wandel führt zu hohem

Modernisierungsbedarf mit konservativerer

Gesamtkonzeption

42 Berlin attraktivster Immobilienmarkt Europas

Studie von PwC und ULI zu europäischen

Immobilientrends 2015

INVESTMENT

48 Deutsche Bank Kapitalmarktausblick 2015:

Amerika führt, Europa stagniert

DAX Ende 2015 bei 11.500 Punkten

52 Feri: Konjunkturelles Umfeld stellt

Fondsmanager vor Herausforderungen

Ausblick verhalten trotz DAX-Höhenflug

IMPRESSUM

5 Impressum

Quelle: © Kaarsten - Fotolia.com

Impressum

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Astrid Klee

Schwaighofstraße 17A

83684 Tegernsee

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WER PLANT WAS 2015 | INTERVIEW Versicherung

„Wir begleiten Makler bei der Umstellung

auf neue Vergütungsmodelle“

Interview mit Jürgen Riemer,

Vorstand der maklermanagement.ag

wmd-brokerchannel: Was

werden für Ihr Unternehmen

die wichtigsten Themen in

2015 sein

Jürgen Riemer: Für die maklermanagement.ag

gibt es aus

Vertriebssicht drei Leitthemen

in diesem Jahr: Wir begleiten

die Makler bei der Umstellung

auf neue Vergütungsmodelle

und helfen ihnen die Folgen des

LVRG zu meistern. Darüber hinaus

haben wir zwei Vorsorgeschwerpunkte:

Ruhestands- und

Existenzabsicherung mit innovativen

Produktlösungen der Basler

Lebensversicherungs-AG.

wmd-brokerchannel: Wie

unterstützen Sie bei der

Umstellung auf neue Vergütungsmodelle

genau

Jürgen Riemer: Wir haben uns

für eine zweijährige Übergangsphase

entschieden, in der wir

unsere Partner an neue Vergütungsmodelle

heranführen. Die

Maklermanagement AG wird

in den nächsten beiden Jahren

moderate Absenkungen bei

der Provision vornehmen und

gleichzeitig lange Bewertungszeiträume

vergüten. Unser Ziel

ist es, die Besonderheiten der

Maklerunternehmen zu berücksichtigen

und ein ausgewogenes

Verhältnis zwischen Abschlussprovision,

Stornohaftzeit

und Bewertungszeitraum herzustellen.

Damit geben wir unseren

Vertriebspartnern für zwei

Jahre Verlässlichkeit. Ab 2017

werden wir über neue Vergütungsmodelle

sprechen, bei denen

die laufende Vergütung ein

stärkeres Gewicht bekommen

wird.

wmd-brokerchannel: Auf

welche Produkte setzen Sie

in diesem Jahr

Jürgen Riemer: Die extreme

Niedrigzinsphase, die in absehbarer

Zeit auch nicht vorbei sein

wird, zeigt ihre Auswirkungen

auf die klassische Lebensversi-

Quelle: © Deyan Georgiev - Fotolia.com

cherung. Im aktuellen Zinsumfeld

reicht ein konventioneller

Tarif nicht mehr aus, um die

wachsende Vorsorgelücke zu

schließen. Die Perspektiven für

den Vertrieb sind in diesem Produktsegment

wenig Erfolg versprechend.

Unser Schwerpunkt

liegt auf fondsgebundenen Produkten.

Ich bin sicher, dass wir

mittelfristig eine Renaissance

der Fondspolicen erleben werden.

Mit der Basler PrivatRente

Invest führen wir gerade eine

neue Tarifgeneration ein, die

die Grenzen zwischen klassischer

und fondsgebundener

Rentenversicherung aufhebt.

Kunden können sowohl in den

Deckungsstock des Versicherers

als auch in eine breite Palette

exzellenter Investmentfonds investieren.

wmd-brokerchannel: Was

ist das Highlight dieses Produktangebots

Jürgen Riemer: Das Besondere

ist, dass während der Laufzeit

die Aufteilung zwischen Sicherungsvermögen

und Fonds jederzeit

änderbar ist. Dadurch

muss sich niemand mehr bei Vertragsabschluss

auf Fonds oder

Klassik festlegen. Diese Flexibilität

ermöglicht der Tarif „Vario“.

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INTERVIEW Versicherung | WER PLANT WAS 2015

Bei ihm kann der Fondsanteil

je nach Wunsch zwischen zehn

und 100 Prozent betragen – der

Anteil im Deckungsstock entsprechend

zwischen 90 und null

Prozent. Versicherte bleiben dadurch

sehr flexibel. Das kommt

im Vertrieb gut an, wie wir in

den Jahresauftaktgesprächen

mit Vertriebspartnern erfahren

haben.

wmd-brokerchannel: Mit welchen

Hilfsmitteln unterstützen

Sie Ihre Vertriebspartner

beim Produktverkauf der

neuen Rentenversicherung

Jürgen Riemer: Wir stellen unseren

Partnern ein haptisches

Verkaufselement zur Verfügung,

mit dem das Verhältnis

der Beitragsanlage zwischen

Fonds und Deckungsstock simuliert

werden kann. Mit diesem

Schieberegler kann der Berater

seinen Kunden anschaulich darstellen,

wie sich die Ablaufleistung

bei unterschiedlicher Rendite

entwickelt - je nachdem,

wie hoch der Fondsanteil ist.

wmd-brokerchannel: Sie

sprachen eingangs von einem

weiteren Schwerpunkt, die

Existenzabsicherung. Was

bieten Sie dazu genau an

Jürgen Riemer: In diesem Jahr

werden wir unser erfolgreiches

Kampagnenmanagement zur

Biometrie rund um die Produkte

Basler Beruf + Pflege fortführen.

Wir unterstützen Makler dabei,

Berufsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit

in einem Termin beraten

zu können. Unser Schwerpunkt

in der Biometrie-Beratung

heißt: „An die zweite Lebenshälfte

denken“. Für Kunden, die

sich gegen den Einkommensverlust

absichern möchten, ist eine

Berufsunfähigkeitsversicherung

(BU) erste Wahl. Doch eine BU

endet meist zum Ende des Berufslebens

oder kurz davor. In

der zweiten Lebenshälfte, wenn

das Pflegerisiko rasant steigt,

sind die Kunden in der Regel

unzureichend abgesichert. Hier

setzen wir an und bieten Maklern

ein Kampagnenmanagement

für Bestandskunden an.

Unsere Angebote richten sich an

jene Kunden, die bereits eine BU

haben, also bis zum Ende ihres

Erwerbsleben geschützt sind,

aber noch nicht an die zweite

Lebensphase gedacht haben.

Auch für Berufseinsteiger und

Familien, die ihren Kindern ein

gutes Fundament als Starthilfe

in eine aussichtsreiche Zukunft

aufbauen möchten, bieten wir

Vertriebsunterstützung an.

Quelle: © Kzenon - Fotolia.com

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WER PLANT WAS 2015 | STATEMENTS Versicherung

"Was können Vertriebspartner und freie

Finanzdienstleister im Jahr 2015 von Ihrem

Unternehmen erwarten"

Statement von Frank Kettnaker,

Vorstand, Vertrieb und Marketing,

ALTE LEIPZIGER-HALLESCHE Konzern

Die ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung

ist mit Rückenwind

durch eine gute Geschäftsentwicklung

2014 in das neue Jahr

gestartet, in dem die Absicherung

der biometrischen Risiken wieder

einen hohen Stellenwert hat. Das

wird unsere Biometrie-Roadshow

für die Vermittler zeigen, die im

Januar und Februar stattfindet.

Neben neuen Produktfeatures

in den Hauptfeldern Biometrie,

fondsgebundene und klassische

Produkte werden wir 2015 auch

eine selbstständige Pflegerentenversicherung

anbieten. Diese

Neuerungen werden bereits im

ersten Quartal 2015 eingeführt.

Für den Bereich Krankenversicherung

hat die Politik neu festgelegt,

dass die gesetzlichen Kassen in

Zukunft Zusatzbeiträge direkt bei

ihren Mitgliedern erheben dürfen.

Dies wird den Wettbewerb

im Gesundheitsmarkt mittelfristig

fördern. Für die zunehmende

Nachfrage ist die HALLESCHE sehr

gut gerüstet. In der betrieblichen

Krankenversicherung haben wir

mit den Vorsorgegutscheinen ein

Alleinstellungsmerkmal, das stark

nachgefragt wird.

Die Zusammenarbeit des ALTE

LEIPZIGER – HALLESCHE Konzerns

mit ihren Vermittler wird

auch 2015 von Werten wie Fairness

wie hervorragendem Service

bestimmt.

Klassik modern bietet Chancen und Sicherheit

Statement von Christian Schröder,

Marketingleiter der

VOLKSWOHL BUND Versicherungen

In das Jahr 2015 sind wir mit unserer

neuen Rentenversicherung

Klassik modern gestartet. Klassik

modern bietet neben der Beitragssicherheit

eine garantierte

Rente, marktgerechte Zinsen und

die Option auf mehr Rendite.

Wir sprechen damit insbesondere

Kunden an, die eine klassische

und sichere Altersvorsorge bevorzugen,

aber trotzdem die Renditechancen

des Aktienmarktes

nutzen möchten. Möglich wird

das durch einen Umstieg von der

8


STATEMENTS Versicherung | WER PLANT WAS 2015

klassischen Verzinsung in eine

Indexbeteiligung. Die über den

Index erzielte Rendite erhält der

Kunde einmal jährlich auf das

gesamte Vertragsguthaben. In

welchem Verhältnis der Kunde

an der Indexentwicklung beteiligt

ist, hängt von der Indexquote ab,

die jährlich neu festgelegt wird.

Das angesparte Kapital mit den

gutgeschriebenen Erträgen bleibt

dabei immer geschützt.

Mehr Informationen zu Klassik

modern gibt es bei den regionalen

VOLKSWOHL BUND-Ansprechpartnern

oder auch auf der Internetseite

www.klassikmodern.de

Statement von Oliver Brüß,

Sprecher des Vorstands

der Dialog Lebensversicherungs-AG

Als reinrassiger Maklerversicherer

weiß die Dialog, was ihre Vertriebspartner

brauchen. Entsprechend

ihrer Positionierung als Spezialversicherer

für biometrische

Risiken bietet sie ihnen preis-/

leistungsstarke, hochvariable Produkte

zur Absicherung der Risiken

Todesfall, Verlust der Arbeitskraft

und Pflegebedürftigkeit. Einen

besonderen Fokus legt die Dialog

auf die Arbeitskraftabsicherung.

Hierzu wurde ein neues ganzheitliches

Konzept entwickelt, das

einen zuverlässigen Schutz für

jedermann und für jeden Geldbeutel

sichert. Einen Vollschutz

gegen das Risiko Berufsunfähigkeit

liefern die beiden Tarife SBUprofessional

und SBU-solution®.

SBU-professional ist der klassische

Tarif mit gleichbleibender

Prämie über die gesamte Laufzeit,

SBU-solution® aufgrund seiner

altersabhängigen Kalkulation

der ideale Tarif für junge Leute,

denen er einen vollwertigen

Berufsunfähigkeitsschutz für

wenig Geld ermöglicht. Für Personen

mit höherem beruflichen

Risiko und geringem Einkommen

bietet die Erwerbsunfähigkeitsversicherung

SEU-protect®

einen soliden, von jedermann

bezahlbaren Schutz.

Quelle: © Bacho Foto - Fotolia.com

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WER PLANT WAS 2015 | STATEMENTS Versicherung

Statement von Günther Soboll,

Hauptbevollmächtigter

der Canada Life Deutschland

Einen erprobten Ausweg aus dem

Niedrigzins-Dilemma. Wer seinen

Kunden eine sichere und lukrative

Altersvorsorge anbieten will,

ist bei uns richtig: Der hinterlegte

Fonds unserer GENERATION-Tarife

erzielte ein Plus von rund 7 Prozent

p.a. seit Auflage am 31.01.2004.

Und zum Rentenbeginn stehen

robuste Garantien von mindestens

1,5 Prozent pro Jahr bereit,

falls die Märkte weniger

gut laufen.

Im Risikoschutz möchten wir

möglichst viele Menschen ermuntern,

ihre Arbeitskraft abzusichern.

Für eine passgenaue Beratung

bieten wir Vermittlern den

VorsorgePLANER mit einem speziellen

Biometrie-Rechner. Unsere

Lösungen decken die verschiedensten

Bedürfnisse: Neben der

Schweren Krankheiten Vorsorge

und der Grundfähigkeitsversicherung

bieten wir Kunden eine

leistungsstarke und neue BU und

Risikoleben.

Weiterhin unterstützen wir Vermittler

on- und offline, um ihnen

die Arbeit zu erleichtern: Bei der

Berechnung aller Risikoprodukte

werden Angaben automatisch

übernommen und die Anträge damit

vorausgefüllt. Und für fast alle

Risiko-Produkte steht nun auch

eine Online-Risikoprüfung offen.

Statement von Ralf Berndt,

Vorstand Vertrieb und Marketing

der Stuttgarter Lebensversicherung a.G.

Vermittlerbefragungen verweisen

auf die besondere Bedeutung der

Themen Arbeitskraftsicherung,

bAV und Pflegevorsorge. Darüber

hinaus sehen wir ein großes Potenzial

im Bereich 'nachhaltiger'

Vorsorgeprodukte. Seit Januar

haben wir unser Produktangebot

in den Bereichen Arbeitskraftsicherung

und GrüneRente erweitert.

Neben unserem bisherigen

klassischen Tarif bieten wir jetzt

zwei weitere Varianten unserer

nachhaltigen Altersvorsorge an:

die GrüneRente als invest-Tarif

sowie als performance-safe-Tarif

– das erste durchgehend nachhaltige

Drei-Topf-Hybridprodukt

Deutschlands.

Für unser Unternehmen gehen

wir von einer weiterhin positiven

Geschäftsentwicklung aus.

Angela Merkel betonte im Dezember

letzten Jahres, dass die

gesetzliche Rentenversicherung

für viele nicht ausreicht. Private

oder betriebliche Altersvorsorge

seien unverzichtbar. Eine aktuelle

Befragung von TNS Infratest

in unserem Auftrag zeigt, dass

über 80 Prozent der deutschen

Erwerbsfähigen zwischen 18 und

55 Jahren nach wie vor auf die

private oder betriebliche Lebensund

Rentenversicherung setzen.

Quelle: © mohsinjamil - Fotolia.com

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STATEMENTS Versicherung | WER PLANT WAS 2015

TOP-Firmen-Rechtsschutz

inklusive Forderungsmanagement:

Die Badische Rechtsschutzversicherung

macht es möglich

Statement von Hans-Gerd Coenen,

Vertriebschef

beim BGV / Badische Versicherungen

Ein wichtiges Thema wird 2015

unsere neue Firmen-Rechtsschutzversicherung

sein. Neben einem

starken Leistungsspektrum wie

z. B. einen erweiterten Vertrags-

Rechtsschutz für Hilfsgeschäfte

oder dem Nachfolge-Beratungs-

Rechtsschutz, ist für Firmeninhaber

vor allem das Forderungsmanagement

von sehr großer Bedeutung.

Denn jeder Selbstständige

kennt die Angst, dass trotz

ordungsgemäßer und mangelfreier

Leistungserbringung der

Kunde nicht zahlt. Wenn der

Kunde a) nicht zahlen kann

oder b) nicht zahlen will, steht

gerade für kleinere Firmen

schnell die berufliche Existenz

auf dem Spiel.

In beiden Fällen hilft das Forderungsmangament

der Badischen

Rechtsschutzversicherung:

Für den ersten Fall können Firmeninhaber

bereits im Vorfeld bis zu

fünf kostenlose Wirtschafts- und

Gewerbeauskünfte pro Jahr einholen,

sodass gegebenenfalls ein

Auftrag abgelehnt werden kann.

Im zweiten Fall hilft das Forderungsmanagement

durch Beauftragung

und Kostenübernahme

eines Inkassounternehmens.

Aus meiner Sicht ein Muss für

jeden Selbstständigen!

Statement von Martin Gräfer,

Vorstand Vertrieb und Service

der Versicherungsgruppe die Bayerische

Wir werden im Beratungsfeld

Hab&Gut unser Produktportfolio

nachhaltig überarbeiten und die

Branche mit innovativen Angeboten

überraschen. Wir wollen unseren

Partnern gerade in 2015 beweisen,

dass wir als Mittelständler

faire Vergütung, innovative und

marktfähige Produkte und gute

Ideen bieten werden. Zudem wird

die Bayerische auch dieses Jahr

wieder über das erforderliche Maß

hinaus Reserven für die Zukunft

bilden, um so langfristig für anstrengende

Rahmenbedingungen

des Marktes gewappnet zu sein.

Mit unserer soliden Anlagepolitik

stärken wir kontinuierlich unsere

finanzielle Basis und sorgen damit

für die Zukunft vor. Wir setzen dabei

auch auf unsere Innovationskraft

als Mittelständler. Der Markt

honoriert unsere einfach umzusetzenden

Ideen wie die plusrente

oder unser modulares Bausteinsystem

bei der Absicherung biometrischer

Risiken und unsere

Höchstzinsrente XXL, die weiterhin

eine einzigartige Mindestverzinsung

von 2,75% bietet.

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WER PLANT WAS 2015 | STATEMENTS Versicherung

Statement von Jürgen A. Junker,

Vertriebsvorstand

der VHV Allgemeine AG

Bei der Vermittlerbetreuung geht

es dieses Jahr vor allem um die

Digitalisierung. Im Mittelpunkt

steht der hybride Kunde, der online

erste Informationen zu Versicherungen

sucht und offline

abschließt. Wir helfen deshalb

dem Vermittler, eine starke Präsenz

im Internet aufzubauen. Dabei

unterstützt ihn unser Homepagebaukasten.

Ziel ist es, dass

der Kunde sich ständig in der

Erlebniswelt des Maklers befindet,

wenn er sich allgemein oder

über seine Versicherungen informiert.

Dazu kann er zukünftig

seine Verträge auf der Vermittlerhomepage

einsehen. Und dank

mobiler Software lassen sich bald

Versicherungen überall vor Ort

berechnen und abschließen.

Bei den Produkten forcieren

wir die Entwicklung unserer

SHU-Produkte. Im gewerblichen

Segment übertragen wir

die Erfolgstreiber unserer Baugewerbeprodukte

auf andere

Branchen. Ein erster Schritt war

die VHV FIRMENPROTECT Haftpflicht,

die über 420 Betriebsarten

absichern kann. Bei den

privaten SHU-Produkten bauen

wir den Versicherungsumfang

weiter aus.

Statement von Tobias Wenhart,

Manager Products & Underwriting,

Hiscox

Als Spezialversicherer bietet Hiscox

seinen Vertriebspartnern

und Vermittlern auch 2015 die

gewohnt starke fachliche Kompetenz

sowie maßgeschneiderte

Produkte für Kunden wie vermögende

Privatkunden, etablierte

Unternehmen oder Freiberufler.

In diesem Jahr ergänzen wir unser

Produkt-Portfolio um eine Gewerbe-Sachversicherung,

z.B. für

Unternehmens- oder IT-Berater.

Neu aufgelegt und an veränderte

Marktbedingungen angepasst

haben wir unsere Allgefahrenversicherung

„Haus & Kunst“ für

hochwertigen Hausrat und Kunst.

Wachstumspotenzial bietet weiterhin

die Absicherung von Cyber

Risiken in Unternehmen. Das

Bewusstsein für Cyber Risiken

wächst zwar stetig, jedoch fühlen

sich viele nicht selbst betroffen.

Als Pionier in diesem Segment

versuchen wir seit 2011, für das

Thema zu sensibilisieren. Künftig

ermöglichen wir mit einem

vereinfachten Antragsmodell

einen noch unkomplizierteren

Abschluss dieser Police. 2015

rechnen wir daher mit einer steigenden

Nachfrage nach Cyber-

Deckungen.

Quelle: © motorradcbr - Fotolia.com

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STATEMENTS Versicherung | WER PLANT WAS 2015

Statement von Eric Bussert,

Vertriebs- und Marketingvorstand

der HanseMerkur Versicherungsgruppe

Wir werden auch 2015 für die

Vermittler hochattraktive Produkte

in allen von uns betriebenen

Sparten (Kranken, Leben,

Komposit und Reiseversicherung)

zur Verfügung stellen. Zusätzlich

haben wir unser Betreuungsteam

in der Fläche nochmals

verstärkt. Insofern setzen wir

– wie auch im vergangenen Jahr

– auf produktionsstarke 12 Monate.

Die HanseMerkur bietet als

Partner beste Voraussetzungen

in Sachen Produktexzellenz,

Vertriebsunterstützung und Flexibilität.

Als hanseatisches Traditionsunternehmen,

das in diesem

Jahr auf eine 140-jährige

Geschichte zurückblicken kann,

stehen wir dabei für Verlässlichkeit

und finanzielle Solidität.

Statement von Thomas A. Fornol,

Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich

für den Intermediärvertrieb Swiss Life

Unsere Geschäftspartner können

mehr Servicequalität und

Effizienz erwarten. Dank der

neuen Vertriebsstruktur werden

Vertriebspartner jetzt in acht

starken Regionaldirektionen betreut:

Diese Kompetenzzentren

sind größer als die bisherigen

Filialdirektionen, ansprechend

und einheitlich gestaltet. Hier

können wir Makler, Finanzdienstleister

oder Banken in

der Regel abschließend beraten

und viele Anliegen schneller

klären – denn alle Experten

sind nun direkt vor Ort, ebenso

wie die Spezialisten für das

Privatkundengeschäft und die

betriebliche Vorsorge. Für den

persönlichen Service sind unsere

Betreuer nach wie vor in den

Regionen unterwegs.

Gut ankommen dürfte unsere

Initiative „Das beste Angebot

BU“: Damit unterbreiten wir

Geschäftspartnern das jeweils

wettbewerbsfähigste Angebot

für ihre Kunden.

Wie die zahlreichen Auszeichnungen

zeigen, haben wir bei

der Entwicklung neuer Produkte

die Bedürfnisse unserer Kunden

stets im Blick: Nach der erfolgreichen

Markteinführung von

Swiss Life Maximo in der betrieblichen

Altersvorsorge öffnen wir

dieses Produkt ab April für die

3. Schicht. Für aufgeschobene

Einmalbeiträge ist ein attraktives

Anlagekonzept mit Schweizer

Vermögens-verwaltung geplant.

Im Juli folgt die Variante „Basisrente“

mit attraktiven Produkterweiterungen.

Ein kleines, aber feines, Geschäftsfeld

sehen wir bei der

strategischen Vermögensübertragung.

Aktuelle Zahlen des

Deutschen Instituts für Altersvorsorge

belegen, dass bis zum

Jahr 2020 ein Vermögen von

bis zu 2,6 Billionen Euro vererbt

wird. Dazu kommt noch das Kapital

aus abgelaufenen Lebensund

Rentenversicherungen. Für

Kunden, die Vermögen lukrativ

anlegen und so individuell und

steuergünstig wie möglich übertragen

wollen, haben wir die

Swiss Life GenerationenPolice entwickelt

– übrigens in Zusammenarbeit

mit Geschäftspartnern.

Quelle: © Schneider Foto - Fotolia.com

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WER PLANT WAS 2015 | STATEMENTS Versicherung

Statement von Marlies Tiedemann,

Leiterin Produktmarketing Leben

der Basler Versicherungen

Mit dem neuen Tarif Vario der

Basler PrivatRente Invest heben

wir die Grenze zwischen klassischer

und fondsgebundener

Rentenversicherung auf. Denn

hier kann der Kunde den Fondsanteil

je nach Wunsch zwischen

zehn und 100 Prozent festlegen

– den Anteil am Deckungsstock

entsprechend zwischen 90 und

null Prozent. Während der Laufzeit

ist die Aufteilung jederzeit

änderbar. Wie mit einem Schieberegler

passt der Kunde bei Bedarf

die Aufteilung an seine Lebenssituation

und die jeweiligen

Verhältnisse am Kapitalmarkt

an. Dadurch bleiben die Kunden

flexibel. Sie müssen nicht mehr

bei Vertragsabschluss für die gesamte

Laufzeit festlegen, wie viel

Risiko sie für eine höhere Rendite

eingehen wollen. Schließlich ist

Risikobereitschaft nicht nur eine

Frage der Mentalität, sondern

auch von Marktlage, Lebenssituation

und Anlagedauer abhängig.

Und wenn sich diese Rahmenbedingungen

ändern, können die

Kunden des Vario-Tarifs darauf

reagieren.

Statement von Ingo Kochsmeier,

Mitglied der Geschäftsführung,

mhplus Betriebskrankenkasse

Die mhplus Krankenkasse ist

2015 mit einem hervorragenden

Leistungsangebot und gleichbleibendem

Beitragssatz gestartet.

Nachhaltige Gesundheitskonzepte

und die Bedürfnisse der

Versicherten stehen im Mittelpunkt

unserer Produktstrategie.

Zusammen mit unseren Kooperationspartnern

der privaten Versicherungswirtschaft

bieten wir

im Bereich der privaten Krankenzusatzversicherung

besondere

Vorteile an.

Quelle: © davis - Fotolia.com

Unser Engagement in der betrieblichen

Gesundheitsförderung

werden wir weiter stärken. Damit

folgen wir dem Anspruch, als GKV

mit starken Präventionsangeboten

wahrgenommen zu werden.

Nach mehr als dreizehn Jahren

Erfahrung in der Zusammenarbeit

mit Vertriebspartnern, kennen

wir deren Bedürfnisse und

Anforderungen genau. Diese

können von uns ein hoch qualifiziertes

Backoffice sowie automatisierte

Prozesse erwarten.

Unsere bundesweit agierenden

Außendienstmitarbeiter und ein

kompetentes Beraterteam betreuen

unsere Partner. Damit sind

die optimalen Voraussetzungen

für einen reibungslosen und persönlichen

Service geschaffen.

14


STATEMENTS Versicherung | WER PLANT WAS 2015

Statement von Michael Dreibrodt,

Vorstandsvorsitzender,

myLife Lebensversicherung

Die myLife Lebensversicherung

AG bildet das gesamte Produktspektrum

eines Lebensversicherers

als Nettotarife ab: transparent,

kostenoptimiert und mit

breiter ETF-Palette. Auch 2015

wollen wir das Angebot für unsere

Vertriebspartner weiter verbessern.

Berater können künftig

bei unserer Fondslösung myLife

Invest eigene Strategiedepots

anlegen und auf ihre Kunden

übertragen. Dies ermöglicht ein

noch individuelleres Management

der Fondsanlage. Zusätzlich

können Strategiedepots von

externen Vermögensverwaltern

einbezogen werden, sofern diese

einen Partnervertrag mit der

myLife haben. Als moderne Investmentlösung

vereint myLife

Invest die Vorteile einer Lebensversicherung

mit denen einer

Fondsanlage auf optimale Weise.

Auch das Thema Garantien wird

uns beschäftigen. Denn der

Wunsch der Deutschen nach

Sicherheit und guten Renditen

steht immer noch ganz oben.

Hier gilt es, moderne Produkte

zu entwickeln, welche die Kundenwünsche

Sicherheit, Rendite

und Transparenz in einem Nettotarif

vereinen.

Quelle: © everythingpossible - Fotolia.com

Statement von Jörg Winkler,

Vorstand der ConceptIF Gruppe

Für freie Finanzdienstleister werden

wir in diesem Jahr ein online

gestütztes Angebot im Gewerbe-

Sachversicherungsbereich aus

der Taufe heben, das in dieser

Form einzigartig ist. Wir meinen:

Die Zeit ist reif für Assekuradeurlösungen

auf dem Niveau

von Industriepolicen, die auch

für den Mittelstand zugänglich

sein sollten. In der gewerblichen

Sachversicherung standen kleinen

und mittelständischen Kunden

bisher meist „Lösungen

von der Stange“ zur Verfügung.

Dann nämlich werden Versicherungsvermittler

ihre Kunden so

wie die „Großen der Branche“

versichern können, mit Dokumenten,

die an das Industriewording

angepasst sind, kundenorientierter

Preisgestaltung und

Rabattierungsmöglichkeiten. Mit

der ConceptIF-Lösung machen

wir erprobte Deckungslösungen

aus der Großindustrie „mittelstandstauglich“.

Dahinter stehen

das Know-how von erfahrenen

Maklern aus der Beratung von

Gewerbe- und Industriekunden

sowie die Vertriebsunterstützung

und die schlanken Abwicklungsprozesse

der ConceptIF-Gruppe.

15


WER PLANT WAS 2015 | STATEMENTS Versicherung

Statement von Markus Brugger,

Group CEO

der Liechtenstein Life Assurance AG

Getreu ihrem Motto Einfach.Anders

wird die Liechtenstein Life

2015 ihre Erfolgsgeschichte auch

im deutschen Versicherungsmarkt

fortsetzen. Als völlig unabhängiges

Unternehmen, setzt

die Firma mit qualifizierten Vertriebsorganisationen,

innovativen

Produkten und digitalen Serviceund

Beratungsansätzen, neue

Branchenstandards. Die Liechtenstein

Life spricht die Sprache

unserer Partner und Kunden.

Dieses Know-How schöpfen wir

sowohl aus dem hochkarätigen

Aktionariat als auch aus dem

erfahrenen Team des Unternehmens.

Den Grundstein legen dabei

die fondsgebundene Rentenversicherung

„Value Rent“ und

die fondsgebundene Nettopolice

„Best Value Rent“. Beide Tarife

überzeugen durch eine breite

Auswahl attraktiver Investmentlösungen

und höchste Flexibilität

für eine massgeschneiderte

Vorsorge. Die „Best Value Rent“

bietet dem Kunden zusätzlich

maximale Transparenz in allen Belangen.

Im Jahresverlauf werden

innovative Biometrie- und Risikoprodukte

folgen. Das Highlight

für Vertriebspartner und Kunde

besteht dabei in einem reinen digitalen

Verwaltungs- und Serviceprozess.

Wir begleiten Partner

und Kunden dabei mit Rat und

Tat. Einfach.Besser vorsorgen mit

Liechtenstein Life.

Quelle: © Jeanette Dietl - Fotolia.com

Statement von Holger Beitz,

CEO der PrismaLife

CARDEA.life setzt in diesem Jahr

zwei Schwerpunktthemen: den

Existenzschutz für Berufsgruppen,

die dringend eine bezahlbare

Absicherung benötigen

und die private fondsgebundene

Altersvorsorge. Wir sehen

Fondspolicen mittelfristig im Aufschwung.

Nicht nur Solvency II ist

ein wesentlicher Treiber für das

Fondspolicengeschäft sondern

auch der Kapitalmarkt und das

extreme Niedrigzinsniveau. Eine

Fondspolice ist derzeit das einzige

Sparprodukt für die private

Altersvorsorge, das Chancen

auf nennenswerte Renditen

ermöglicht. Wir sehen in unserem

CARDEA flex plan großes Potenzial,

zumal wir einzigartige Anlagemöglichkeiten

in der Kombination

aus Rendite und Sicherheit

bieten. Ein Beispiel sind die risi-

kogemanagten Portfolios, die das

private Bankhaus M.M. Warburg

& CO nach klar definierten Risikogrenzen

exklusiv für CARDEA.life

managt. Unser zweites Schwerpunktthema

befasst sich mit dem

Existenzschutz und unserem Multiriskprodukt

CARDEA safety first,

das gegen sechs Lebensrisiken

absichert. Für Menschen, die zum

Beispiel einen handwerklichen

Beruf ausüben, bieten wir damit

eine bezahlbare Alternative zu

einer reinen Berufsunfähigkeitsversicherung.

16


STATEMENTS Versicherung | WER PLANT WAS 2015

Statement von Lutz Göhler,

CEO der APRIL Deutschland AG

Mit unseren internationalen

Krankenversicherungslösungen

für Expats haben wir in

den letzten beiden Jahren den

Grundstein gelegt, um uns als

kompetenter Produkt- und Serviceanbieter

im deutschen Maklersegment

zu etablieren. Dabei

antworten wir auf die besonderen

Anforderungen unserer

Kunden mit der stetigen Erweiterung

unseres Produktportfolios.

So haben wir zum Jahresbeginn

unsere Speziallösungen

für längere Forschungsaufenthalte

oder eine Promotion im

Ausland verbessert.

In Zukunft wollen wir auf die

Anforderungen von Vermittlern

noch bedarfsgerechter eingehen.

Durch das besondere Set-

Up eines Masterbrokers, der

ähnlich wie der in Deutschland

eher bekannte Assekuradeur

tätig ist, werden wir in diesem

Jahr unsere Kombination

aus Produkterweiterungen und

starkem Vertriebs-Service auf

breite Füße stellen. Zusätzlich

zum attraktiven Expat-Produktportfolio

erweitern wir unser

Angebot deutlich und bieten

Vermittlern neue, innovative

Produkte für die Absicherung

von biometrischen Risiken an.

Statement von Walter Capellmann,

Hauptbevollmächtigter

der Monuta N.V. Niederlassung Deutschland

hinweg begleitet, wird sich auch

in einem von Veränderungen

wie dem Lebensversicherungs-

Reformgesetz geprägten Markt

behaupten.

Neue Perspektiven für die Beratung,

eine innovative Vertriebsunterstützung

und die Monuta

Trauerfall-Vorsorge als etabliertes

Produkt in ihrem Segment – das

erwartet unsere Partner im Jahr

2015. Als zertifizierter Bildungsdienstleister

der Brancheninitiative

„gut beraten“ wollen wir mit

wichtigen Themen wie den Vorsorgeverfügungen

und der Trauerfall-Vorsorge

eine neue Qualität

in die Vorsorgeberatung bringen.

Wer Kunden und dessen Familie

über schwierige Lebensphasen

Für unsere Vertriebspartner haben

wir mit dem Monuta Online-

Abschluss-Tool und der Monuta

App zudem neue Möglichkeiten

geschaffen, um Kunden mobil

oder über eigene Online-

Vertriebswege zum Abschluss

zu führen. Mit einer außerordentlichen

Kompetenz in der

Trauerfall-Vorsorge und einer

finanzstarken niederländischen

Muttergesellschaft wollen wir

unsere Position als Premiumanbieter

im deutschen Markt weiter

stärken.

Quelle: © Temych - Fotolia.com

17


WER PLANT WAS 2015 | STATEMENTS Versicherung

Statement von Dr. Claus Mischler,

Mitglied der Geschäftsführung

bei Standard Life Deutschland

Die größte Herausforderung für

die Branche sind die niedrigen

Zinsen. Mit dem LVRG hat jetzt

auch der Gesetzgeber reagiert.

Die Absenkung des Garantiezinses

wird dafür sorgen, dass

klassische Versicherungsprodukte

weiter an Attraktivität verlieren

werden. Als Folge davon werden

sich Kunden für moderne Produkte

entscheiden, die ihnen das

gewünschte Maß an Sicherheit

bieten und gleichzeitig auch in

Zeiten niedriger Zinsen eine ansprechende

Rendite erwirtschaften

können. Hier bieten wir mit

unseren investmentorientierten

Produkten hervorragende Lösungen,

die wir im kommenden

Jahr gezielt erweitern werden.

Mit dem LVRG werden aber auch

auf den Versicherungsvertrieb

große Veränderungen zukommen.

Für Makler gilt es, ihr bestehendes

Geschäftsmodell zu

überprüfen. Wir wollen ihnen

dabei umfassende Unterstützung

anbieten und werden einige unserer

Mitarbeiter zu Business

Consultants ausbilden, die den

Makler gezielt bei der Transformation

seines Geschäftsmodells

unterstützen werden.

Gegenseitigkeitsvereine – ideale Partner

Nicht die Größe eines Unternehmens

ist entscheidend

Statement von Ass. jur. Arend Arends,

Vorstandsvorsitzender

NV-Versicherungen VVaG

Die NV-Versicherungen leben

Kundennähe und Solidarprinzip

aus Tradition und gelten als

ideale Partner für unabhängige

Vermittler. Wir bieten herausragenden

Service, wie z. B. direkte

Ansprechpartner, 24 Stunden-Policierung,

Schadenbearbeitung,

heute eingereicht, in 2 – 3 Tagen

reguliert.

Ehrlichkeit und Klarheit zeichnen

unser Denken ebenso aus wie

unsere Produkte. Wir verzichten

auf versteckte Ausschlüsse und

Selbstbehalte, sind mit unserem

Team umfassend und persönlich

erreichbar und setzen auf eine

faire Partnerschaft, bei der sich

Leistung ebenso auszahlt wie

Verlässlichkeit.

2015 sorgt die NV für neuen

Schwung. Unsere Homepage

wird neu aufgestellt. Aktuell entwickeln

wir eine Web-Anwendung,

die eine Schadenmeldung

im direkten Dialog ermöglicht.

Im Privatkundengeschäft setzten

wir weiter auf unsere leistungsstarken

Produkte in der Tierhalterhaftpflicht-,

Unfall- und Hausratversicherung.

In der privaten

und in der landwirtschaftlichen

Haftpflichtversicherung planen

wir eine Überarbeitung unserer

Produkte.

18


STATEMENTS Versicherung | WER PLANT WAS 2015

Statement von Stephen Voss,

Vorstandsvorsitzender

der Baden-Badener Versicherung AG

Von uns darf man weiterhin verlässliche

Produkte und hervorragenden

Service erwarten!

Ein interessantes Produkt,

welches wir neu promoten, ist

unser Arbeitnehmerzusatzgeld,

das für Versicherungsnehmer

eine Rückzahlungssicherheit

im Falle einer unverschuldeten

Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit

schafft. Wir hatten

dieses in der Vergangenheit nur

über ausgewählte Partner vertrieben.

Aufgrund der positiven

Nachfrage öffnen wir uns nun

für den gesamten Maklermarkt.

Mit unseren Privatschutzprodukten

aus den Bereichen

Unfall, Haftpflicht, Hausrat,

Wohngebäude, Rechtsschutz

und Ratenausfallschutz bieten

wir generellen Rundum-Schutz

für Privatpersonen. In der Zusammenarbeit

mit unseren

Vertriebspartnern setzen wir

auf aktuelle Technikstandards,

kurze Entscheidungswege und

konsequente Vertriebspartner-

Orientierung.

Im Übrigen, was viele noch nicht

wissen: Wir beraten gerne auch

zu den Sachversicherungen von

Zurich. Unsere Maklerbetreuer

sprechen beide Sprachen!

Die neue Tarifwelt

der WWK Lebensversicherung a. G.

ab 2015

Unter der Bezeichnung

„pro“ werden seit Jahresbeginn

2015 bei zahlreichen

Produkten der Steuerschichten

2 und 3 neben der

Normaltarifstufe (NT) und den

bereits bekannten Rahmenvertragstarifstufen

(R1, R2) sowie

Gruppentarifstufen (G1, G2) zusätzlich

Tarife angeboten, die sich

durch ein besonders gutes Preis-

Leistungsverhältnis auszeichnen.

Die neuen „pro“-Tarife wurden

so ausgestaltet, dass die Kunden

von möglichst hohen Ablaufleistungen

bei der Altersvorsorge

und/oder günstigen Beiträgen bei

biometrischen Produkten profitieren

können. Sie unterscheiden

sich in diversen Gestaltungsmerkmalen

von den normalen Tarifen,

im Bereich der Fondsrenten beispielsweise

bei den angebotenen

Verrentungsmodellen oder

der verfügbaren Fondspalette.

Je nach Beratungssituation kann

der Vermittler auf die individuellen

Anforderungen eingehen

und gemeinsam mit dem Kunden

die passende Entscheidung treffen.

Mitte Juli 2014 hat der Deutsche

Bundesrat das „Gesetz zur

Absicherung stabiler und fairer

Leistungen für Lebensversicherte“

(Lebensversicherungsreformgesetz)

verabschiedet. Das LVRG

sieht unter anderem konkrete Regelungen

bei der Produktgestaltung

vor, so dass eine Neugestaltung

der Tariflandschaft ab 2015

notwendig geworden ist.

Quelle: © Kurhan - Fotolia.com

19


WER PLANT WAS 2015 | Versicherung

Allianz stellt

neues Produkt-Konzept vor

Das neue Angebot der „Allianz

Unfallversicherung mit

garantierter Beitragsrückzahlung“

(UBR) beinhaltet einen

verbesserten Unfallschutz mit Kapitalaufbau.

Das heißt, der Kunde

erhält das eingezahlte Geld inklusive

einer Überschussbeteiligung

zurück. Dies erhält er unabhängig

davon, ob ein Unfall passiert

ist und er Leistungen daraus in

Anspruch genommen hat. In der

derzeitigen Zinssituation ist es

Ausdruck besonderer Leistungsstärke,

die Beitragsrückzahlung

zu garantieren:

„Aufgrund unserer Finanzkraft

und deutlichen Marktführerschaft

im Bereich der UBR können

wir den Kunden auch in

Zukunft ein attraktives Angebot

unterbreiten. Damit können sich

Kunden weiterhin umfassend

gegen die finanziellen Folgen

von Unfällen absichern und sich

gleichzeitig auf die Rückzahlung

der Beiträge verlassen“, sagt

Jens Lison, Vorstand der Allianz

Versicherungs-AG.

Die Leistungen der Unfallversicherung

wurden deutlich verbessert.

Kinder und Erwachsene erhalten

jetzt schon ab 35 Prozent

Invalidität nach einem Unfall

das Doppelte der vereinbarten

Versicherungssumme. Passiert

ein Unfall infolge von Bewusstseinsstörungen,

Schlaganfall,

Herzinfarkt oder Einnahme von

Medikamenten, so sind diese

jetzt auch abgesichert. Die Allianz

führt ab dem 1. Januar 2015

die UBR auch als Einmalbeitragsversicherung

ein. Der Kunde

profitiert u.a. von hohen Versicherungssummen

nach einem

Unfall. So erhält er beispielsweise

bei einer UBR, die er für ein

Kind abschließt und 5.000 Euro

einzahlt, eine Invaliditätssumme

von 120.000 Euro. Eine Einmalbeitragsversicherung

ist schon ab

einer Einzahlung von 1.500 Euro

möglich. Bei laufender Beitragszahlung

müssen nach schweren

Unfällen keine Beiträge mehr

gezahlt werden, trotzdem entwickelt

sich die garantierte Beitragsrückzahlung

weiter.

Dies gilt auch für eine Kinder-

UBR, wenn der Beitragszahler

vor Vertragsablauf stirbt. In diesen

Fällen bleibt der volle Versicherungsschutz

über die gesamte

Laufzeit bestehen. Auch

bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit

bleibt der Unfallschutz bis

zu einem Jahr erhalten, selbst

wenn für den Vertrag in diesem

Zeitraum kein Beitrag gezahlt

werden kann. Für Senioren beinhaltet

die UBR eine zusätzliche

bedarfsgerechte Absicherung:

Im Falle einer schweren Pflegebedürftigkeit

(ab Pflegestufe

zwei) erhält der Kunde statt der

Quelle: © Maksim Kabakou - Fotolia.com

garantierten Beitragsrückzahlung

eine lebenslange monatliche

Pflegerente. Diese erhält der

Kunde sofort – unabhängig davon,

ob der Vertrag schon ausfinanziert

ist oder nicht. Im Alter

kann schon ein Knochenbruch

sehr langwierig sein, auch wenn

er keine Invalidität zur Folge hat.

Daher gibt es jetzt das Verletztengeld,

das ein Prozent der

Versicherungssumme oder mindestens

300 Euro ausmacht und

sofort nach dem Unfall bezahlt

wird. Wer also eine Versicherungssumme

von 100.000 Euro

vereinbart hat, bekommt einmalig

einen Betrag von 1.000 Euro.

Für Kinder ist eine Unfallversicherung

besonders wichtig, da

sich eine schwere Verletzung

auf das ganze Leben auswirken

kann. Um neben der sofortigen

Kapitalleistung dauerhaft versorgt

zu sein, ist der Einschluss

einer monatlichen Rente in der

UBR gerade bei Kindern sehr

sinnvoll. Unabhängig davon,

ob alles gut läuft oder das Kind

Leistungen aus der Unfallversicherung

benötigt, gibt es in jedem

Fall zum Ende der Laufzeit

das eingezahlte Geld zurück.

Dies ist als Zuschuss für die Ausbildung,

den Führerschein oder

die erste Wohnung ideal.

Autor: Allianz Deutschland AG

20


kassensuche.de

Der neutrale Krankenkassenvergleich

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Wo können Sie die passende Krankenkasse finden Auf kassensuche.de. Hier suchen und

vergleichen Sie ganz nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen. Die Ergebnisse sind stets neutral,

unabhängig und kostenlos. Probieren Sie es.

Unsere Partner:


WER PLANT WAS 2015 | INTERVIEW Vertrieb

PROCHECK24

kommt mit Einkommensschutzbrief

auf den Markt

Interview mit Tobias Haff,

Geschäftsführer der PROCHECK24 GmbH

22

wmd-brokerchannel: Was

werden für Ihr Unternehmen

die wichtigsten Themen in

2015 sein

Tobias Haff: Bankprodukte werden

auch 2015 eine sehr wichtige

Rolle für uns spielen. Neben

unserem Klassiker Ratenkredit

bieten wir mit Vergleichen für

Girokonten, Tagesgeld und Kreditkarten

eine Produktpalette für

den Vermittler, die sonst nur die

Hausbank hat. Der Berater kann

so nicht nur die Kunden vor

Fremdakquise durch den stationären

Bankvertrieb schützen und

die Kundenbindung verbessern,

er sichert sich auch stornofreies

Geschäft. Auch der Kfz-Versicherungsvergleich

steht im Fokus.

Wir haben im vergangenen

Jahr den Vergleich erweitert.

Über 200 Tarife können Vermittler

berechnen und bei mehr als 300

die Bedingungen vergleichen.

Damit ist ein herausragendes

Vergleichsmodul entstanden, das

bereits viel Nachfrage erfährt.

Das Beste: Über 180 Tarife können

bei Bedarf online direkt über

uns abgeschlossen werden. Mit

unserem Serviceteam kümmern

wir uns um eine unkomplizierte

Abwicklung.

wmd-brokerchannel: Was

können freie Finanzdienstleister

und Vertriebspartner

von Ihrem Unternehmen in

diesem Jahr erwarten

Tobias Haff: Als Unternehmen

mit Wurzeln im Internet suchen

wir dauernd nach Möglichkeiten

für unsere Vertriebspartner, von

den Technologievorteilen der Digitalisierung

zu profitieren. Wir

bieten unseren Vermittlern heute

fast vollständig und umfassend

Onlineprozesse: Kundenakquisition

mit kostenlosen Maklerhomepages,

Homepagevergleichsrechner,

Online-Abschluss und

Online-Kundenverwaltung in

unserem Vermittlerbereich. Wir

bieten die Option den Kunden

sowohl online als auch offline

zu erreichen. Der Vertriebspartner

hat die Wahl, wie er seine

Kunden anspricht, und findet sie

dort, wo sie nach seiner Beratung

suchen.

wmd-brokerchannel: Welche

Angebote hatten im vergangenen

Jahr bei Ihnen die

stärkste Nachfrage

Tobias Haff: Im vergangenen

Jahr erlebte unser Ratenkreditvergleich

eine sehr große Nachfrage.

Viele Vertriebspartner haben

das Potenzial erkannt, das

die kleineren Kreditsummen bis

50.000 Euro bieten. Dies wurde

unterstützt durch die neue Version

des Kreditvergleichs, mit verbesserter

Nutzerfreundlichkeit

und optimierten Prozessen. Sie

helfen unseren Vertriebspartnern

bei der täglichen Arbeit und machen

die Antragsstellung noch

einfacher. Bemerkenswert ist

auch die Entwicklung bei unseren

Vergleichen im Bereich der Haushaltskostenoptimierung.

Viele

Kunden entdecken inzwischen

zusammen mit ihren Finanzberatern

die Sparmöglichkeiten.

Durch die Wahl eines alternativen

Stromanbieters liegt die Ersparnis

bei mehreren hundert Euro pro

Jahr. Vor allem auf unseren Maklerhomepages

läuft der Stromvergleich

hervorragend, er ist ein

ideales Onlineangebot. Unsere

Strom- und Gasvergleiche sind

damit die heimlichen Stars des

Jahres 2014.

wmd-brokerchannel: Planen

Sie neue Produkte Auf welche

Produkte setzen Sie in diesem

Jahr

Tobias Haff: Wir wollen in diesem

Jahr mit dem Einkommens-


INTERVIEW / STATEMENTS Vertrieb | WER PLANT WAS 2015

schutzbrief ein altbekanntes

Produkt wieder aufleben lassen.

Neben der klassischen Restkreditversicherung

stellt er ein naheliegendes

Angebot im Umfeld

eines Darlehens dar. Es gibt viele

Beratungssituationen, die erst

greifbar werden, wenn man sich

intensiver mit der Einkommenssituation

auseinandersetzt. Das

Angebot ist damit eine hervorragende

Ergänzung im Bereich

Bankprodukte. Auf diese setzen

wir in 2015 genauso wie auf

den Bereich Strom- und Gasvergleiche.

Aber auch bei der Kfz-

Versicherung sehen wir Potenzial.

Durch unsere Onlinelösungen

kann sich der Makler gerade

jetzt in dem Bereich positionieren,

in dem der Kunde nach Angeboten

sucht.

Quelle: © Kurhan - Fotolia.com

wmd-brokerchannel: Was

werden die Highlights dieser

Produktangebote sein

Tobias Haff: Der Einkommensschutzbrief

überzeugt als kostengünstige

Absicherung von

Arbeitsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit

sowie durch seine einfache

Handhabung. Schlanke

Online-Antragsprozesse und

eine einfache Risikoprüfung

machen die Angebote interessant

als Ergänzung zu den

gewohnten biometrischen Absicherungsprodukten.

Da die

Einkommenslücke abgesichert

wird und keine Abhängigkeit mit

einem Kreditabschluss bestehen

muss, bietet er ein großes Spektrum

an Beratungsansätzen. Für

alle anderen Bereiche gilt, dass

wir unser Konzept der Verbindung

von marktführender Technologie

und überzeugendem

Service für unsere Vertriebspartner

auch in Zukunft weiterentwickeln

werden.

Statement von Heiko Reddmann,

Geschäftsführer der HonorarKonzept GmbH

HonorarKonzept ist der führende

Servicedienstleister für Honorarberatung

im Bereich Finanzen und

Vorsorge. Dies ist für uns Ansporn,

stets besser werden zu wollen.

Drei Bereiche werden wir dabei in

2015 besonders fokussieren:

Zunächst einmal den Ausbau unserer

prozessualen Exzellenz, das

heißt, Maklern die Möglichkeit

zu bieten, einen geschlossenen,

ganzheitlichen Beratungskreislauf

in der Honorarberatung durchführen

zu können.

Als zweites werden wir weiter in

die Aus- und Weiterbildung für

Makler investieren. Hier stehen

besonders der Einstieg in die Honorarberatung

sowie der Ausbau

des Geschäfts-modells im Vordergrund

und dies in den Bereichen

Fachlichkeit, Unternehmertum

und Persönlichkeit.

Drittens wollen wir weiter unsere

Kernkompetenz im Geschäftsfeld

Altersvorsorge stärken, mit

alternativen Vorsorgekonzepten,

zum Beispiel rund um das Thema

Investment und weiteren neuen

Produktpartnern, um Honorarberatern

eine möglichst umfangreiche

Produktwelt für ihren Beratungsalltag

zu bieten.

23


WER PLANT WAS 2015 | STATEMENTS Vertrieb

Statement von Johannes Sczepan,

Geschäftsführer

der Plansecur Management GmbH & Co.

Als Finanzdienstleister sind wir

bestrebt, die Arbeit unserer Berater/innen

zu erleichtern und

deren Aufwand zu minimieren.

In diesem Jahr wollen wir den

Service rund um die Beratung zu

Investmentfonds verbessern – ein

Geschäft mit einem Anteil von 30

Prozent an unserem Gesamtumsatz.

Wir führen ein neues Tool

ein, in dem der Beratungsprozess

samt Dokumentation in einem

Zug erstellt werden kann. Dies ist

besonders bei Transaktionen mit

kleinerem Umfang wertvoll, da

bisher der Aufwand nicht im Verhältnis

zum Ertrag stand.

Unser Ansporn ist es, für Beraterpersönlichkeiten,

die nach einer

neuen beruflichen Heimat

suchen, auch in diesem Jahr zu

den ersten Ansprechpartnern zu

gehören – mit einer qualifizierten

Aus- und Weiterbildung, einem

erstklassigen Produktauswahlprozess

und einer Gemeinschaft

von Beratern, die sich gegenseitig

fördert und fordert. All diese

Punkte sind Voraussetzung, um

sich 2015 als Finanzplaner ganz

auf die Beratung und Betreuung

der Kunden konzentrieren zu

können.

Statement von Michael Bade,

Geschäftsführer

der STATUS GmbH

Immer mehr Ausschließlichkeitsagenturen

suchen den Weg in die

Unabhängigkeit.

Allerdings fallen bei einem Ausstieg

die bisherigen Bestandsprovisionen

weg.

Hierauf hat sich die STATUS

GmbH aus Regensburg spezialisiert.

Als Dienstleister hilft sie

Ausschließlichkeitsvertretern auf

dem Weg zum freien Makler.

Wie funktioniert diese Umdeckung:

Ein Vertreter möchte ab sofort als

freier Makler agieren. Nach einer

ersten Analyse, erarbeiten wir, in

Kooperation mit den Versicherern,

ein für Sie und Ihren Kunden

optimales Umdeckungskonzept.

Liegen dem Makler die verschiedenen

Vorschläge vor, kann er

frei entscheiden, welche Umdeckungsvariante

er wählt.. Die

Vorauswahl erleichtert die Umdeckung

enorm, da eine Marktanalyse

sehr zeitaufwändig, aus Haftungsgründen

aber unbedingt

nötig ist.

Mittels einer Direktanbindung

beim jeweiligen Versicherer bleibt

der Bestand – Ihr eigener Bestand.

Quelle: © Syda Productions - Fotolia.com

24


STATEMENTS Vertrieb | WER PLANT WAS 2015

Statement von Andreas Quast,

Geschäftsführer

der INNOSYSTEMS GmbH

Wir bieten unseren Nutzern schon

heute schlanke und reibungslose

Prozesse, wohl wissend, dass

man immer noch etwas optimieren

kann. Die Berater und Finanzdienstleister

dürfen von uns also

weitere Innovationen zur Prozessoptimierung

erwarten.

Die ersten Neuerungen, die wir

für dieses Jahr geplant haben,

sind bereits online: neuer Vergleichsrechner

SNIVER-Pflege,

neue Einstellmöglichkeiten der

Ergebnisseiten in allen SNIVER-

Produkten und eine weitere Bi-

PRO-Webserviceschnittstelle. Die

Webservices für die PKW- und

Kraftrad-Tarife der Concordia

Versicherung a.G. sind aktuell

live gegangen. Die konsequente

Webservice-Erweiterung und

Prozessoptimierung sind auch in

diesem Jahr ein Kernthema in unserem

Haus.

Wir planen bspw. in SNIVER-KFZ

weitere Wagniskennziffern aufzunehmen,

LKW stehen bereits

kurz vor dem Start. Das Thema

eines spartenübergreifenden

Beraterarbeitsplatzes steht

ebenso auf der Agenda wie ein

Gewerbevergleich und die weitere

Arbeits-Optimierung durch

sinnvolle Schnittstellen.

NEU:

Spezialist/-in für Ruhestandsplanung (FH)

Statement von Ronald Perschke,

Vorstand der GOING PUBLIC!

Akademie für Finanzberatung AG

Berater können bundesweit Studiengänge

zum akademischen Abschluss

“Zertifizierte/r Spezialist/-in

für Ruhestandsplanung (FH)“ starten.

Mit diesem FH-Zertifikatsstudium

bereiten sie sich auf den Zukunftsmarkt

Ruhestandsplanung

vor, der das Geschäftsfeld Altersvorsorge

sinnvoll ergänzt und eine

lukrative Zielgruppe anspricht.

In nur zwei Semestern mit insgesamt

9 Präsenztagen können

Vermittler/Berater ab sofort den

akademischen Abschluss „Zertifizierter

Spezialist für Ruhestandsplanung

(FH)“ der Hochschule

Kaiserslautern erwerben und somit

ihre hohe Qualifikation auch

klar nach Außen kommunizieren.

„Beratung zur Ruhestandsplanung

und Altersvorsorge sind zwei vollkommen

verschiedene Geschäftsfelder,

die klar getrennt werden

müssen“, so GOING PUBLIC! Vorstand

Ronald Perschke. „Während

sich die klassische Altersvorsorgeberatung

auf den Vermögensaufbau

für das Alter konzentriert,

geht es bei der Ruhestandsplanung

um Strategien, wie im Alter

mit dem Vermögen optimal

umgegangen wird“, so Perschke

weiter.

Quelle: © Torbz - Fotolia.com

25


WER PLANT WAS 2015 | Vertrieb

Trend zu mehr Online-Abschlüssen

im Kraftfahrzeugbereich

GDV-Vertriebswegestatistik

Einfirmenvertreter haben

2013 anteilig etwas weniger

Lebensversicherungen

vermittelt als ein Jahr zuvor. Ihr

Anteil am Neugeschäft sank

um 0,6 Prozentpunkte auf 42,5

Prozent, wie aus der Vertriebswegeumfrage

2013 des Gesamtverbands

der Deutschen

Versicherungswirtschaft (GDV)

hervorgeht. Makler konnten ihre

Position mit 25,2 Prozent konstant

halten.

Die Kreditinstitute erzielten dagegen

erstmals seit 2010 wieder

einen Zuwachs. Sie verbuchten

19,8 Prozent des gesamten Neugeschäftes

mit Lebensversicherungen

– nach 18,7 Prozent ein

Jahr zuvor. Die größten Verschiebungen

gab es 2013 unterdessen

im Neugeschäft mit Krankenversicherungen.

Während die Einfirmenvertreter

ihren Anteil von

52,4 auf 54,5 Prozent steigern

konnten, büßten die Makler fast

vier Prozentpunkte ein (Anteil:

28,6 Prozent). Die Position der

Kreditinstitute und der Direktvertriebe

blieb nahezu unverändert.

In der Schaden- und Unfallversicherung

setzte sich 2013 der

Wachstumstrend des Direktvertriebes

fort. Gemessen am Beitrag

wurden 12,4 Prozent aller

neuen Policen direkt abgeschlossen

nach 10,4 Prozent ein Jahr

zuvor. Der Anstieg geht vor allem

auf das Konto des Kfz-Geschäfts,

in dem inzwischen mehr als 17

Prozent des Volumens ohne Vermittler

zustande kommt. Die

meisten Schaden- und Unfallversicherungen

werden aber weiterhin

von Einfirmenvertretern (Anteil:

45,6 Prozent) und Maklern

(Anteil: 27,8 Prozent) vermittelt.

Die jährliche Vertriebswegeumfrage

basiert auf einer Befragung

der GDV-Mitgliedsunternehmen,

die je nach Sparte zwischen 87

und 97 Prozent des Marktes abdecken.

Die Angaben zur Geschäftsverteilung

beziehen sich

in der Lebensversicherung auf

die Beitragssumme, bei Krankenversicherungen

auf die Monatsbeiträge

und in der Sparte

Schaden/Unfall auf die jeweiligen

Jahresbeiträge.

Autor GDV Gesamtverband der deutschen

Versicherungswirtschaft.

Quelle: © cherezoff - Fotolia.com

26


DEUTSCHE IMMOBILIEN

AUS BANKENVERWERTUNG

Erste

Geschlossene

Publikums-Investment

KG mit BaFin-

Vertriebszulassung

nach neuem

Recht

Die publity Performance Fonds Nr. 7 GmbH & Co. geschlossene Investment KG erhielt als erste Geschlossene

Publikums-Investment KG von der BaFin die Vertriebszulassung nach neuem Recht und investiert mit deutschen

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Lage – vorzugsweise in Ballungsräumen mit Wachstumspotential wie Frankfurt/Main, Düsseldorf, Hamburg, Berlin

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WER PLANT WAS 2015 | Sachwertanlagen

Erfolgreich bleiben!

"DNL Real Invest auch 2015

ein verlässlicher Partner für Berater

und Vermittler"

Wolfgang J.Kunz,

Vertriebsdirektor der DNL Real Invest AG

Entscheidend in der Beratung

zu Kapitalanlagen ist die Qualität

des Produktpartners und der

angebotenen Investments. Bei

Sachwertinvestments sind Berater

besonders gefordert, die

„richtigen“ Angebote für Ihre

Anleger zu identifizieren. Es gibt

so viele Unwägbarkeiten bei den

doch in der Regel langlaufenden

Fondsangeboten zu berücksichtigen,

um zu einem fundierten

Urteil zu kommen. Also ist eine

hohe Informationstransparenz

zum jeweiligen Anlageangebot

von den Anbietern notwendig.

Auch welche Performance in

diesem Geschäftsgebiet bisher

nachgewiesen werden kann und

wie Anleger und Berater während

der Anlagelaufzeit von Anbietern

informiert und behandelt

werden, um nur einige Punkte zu

erwähnen. Hier gilt es, die Streu

vom Weizen zu trennen, dazu

ist Erfahrung notwendig. Die

Düsseldorfer DNL Real Invest AG

hat genau diese, als exklusiver

Vertriebspartner der TSO Fonds,

die in unterbewertete Gewerbeimmobilien

im Süd-Osten der

USA für ihre deutschen Anleger

investiert. Dies bisher sehr erfolgreich,

wie Anleger und Vermittler

in den vergangenen Jahren feststellen

durften. Genau so soll es

auch 2015 aus Sicht der DNL Real

Invest AG weitergehen, denn

Mitte November 2014 hat die Ba-

Fin die Gestattung zum Vertrieb

des neuen Fonds TSO-DNL Active

Property, LP, ausgesprochen.

Der neue Fonds

TSO-DNL Active Property, LP

Die deutschen Anleger haben mit

dieser nach dem Vermögensanlagengesetz

vertriebenen Anlage

die Möglichkeit, sich an einer im

Immobilienbereich aktiv und operativ

tätigen Gesellschaft zu beteiligen.

Die Anlagestrategie der

Gesellschaft sieht Investitionen

über Tochterunternehmen in

unterbewertete Gewerbeimmobilien

im Südosten der USA vor.

Hierbei sollen entweder Grundstücke

erworben und neu bebaut

oder bereits bestehende Gewerbeimmobilien

umfangreich saniert

oder umgebaut, operativ

betrieben und schließlich veräußert

werden. Die Gesellschaft

beabsichtigt, mindestens drei, in

Memphis, Tennessee, Greensboro,

North Carolina und Jacksonville,

Florida, USA, gelegene, Immobilienprojekte

zu realisieren.

Während der Bewirtschaftungsphase

sollen die Anleger eine

Vorzugsausschüttung von 8 %

p.a. erhalten. Die Mindestbeteiligung

liegt bei 15.000 US-Dollar

plus fünf Prozent Agio.

Die geplante Laufzeit der Gesellschaft

beträgt ca. 10 Jahre bis

zum 1. Januar 2025 ,wobei durch

frühere Objektverkäufe die Anleger

mit laufenden Rückflüssen ihrer

Kapitaleinlage rechnen koennen.

Die Beteiligungsgesellschaft

ist in der Rechtsform einer Limited

Partnership nach dem Recht des

US-Bundesstaates Georgia organisiert.

Es ist geplant, insgesamt

Anteile in Höhe von USD 125 Millionen

zu platzieren. Dieses Gesamtplatzierungsvolumen

kann

auf max. USD 225 Millionen

erhöht werden. Namhafte Analysten

haben den Fonds bereits

sehr positiv bewertet. So kommt

die Dextro Group Germany in

28


Sachwertanlagen | WER PLANT WAS 2015

ihrem Investitionsrating zur Benotung

von AA-, das Hamburger

Analysehaus G.U.B. Analyse

zur Note A- sehr gut, wobei hier

das sehr erfahrene Management

von TSO, dessen überzeugenden

Track Record sowie die geplante

Risikomischung, besonders positiv

beurteilt wird. Auch Scope

Ratings bewertet die Vermögensanlage

TSO-DNL Active Property,

LP mit A (AIF).

Was ist der Unterschied zu AIF

Fonds

Das Angebot wurde nach dem

Vermögensanlagengesetz konzipiert,

es unterliegt also nicht

dem KAGB. In solch einem Fall ist

weder eine Kapitalverwaltungsgesellschaft

noch eine Verwahrstelle

nötig. Wolfgang J. Kunz,

Vertriebsdirektor DNL Real Invest

AG dazu: “Nach dem guten Platzierungsergebnis

unseres TSO-

DNL Fund IV, LP mussten wir uns

entsprechend der neuen Regularien

aufstellen. Hierbei stellten

wir fest, dass wir unser Angebot

als aktiv operativ tätiges Unternehmen

unter dem Vermögensanlagengesetz

konzipieren können,

was wir auch getan haben.

Außer der Tatsache, dass wir Immobilien

mit höheren Leerständen

erwerben werden und hier

mehr Arbeit für die TSO-eigenen

Mitarbeiter aufkommt, sehen wir

keine Auswirkungen aufgrund

der Regulierung.“

Erfolgreicher Vertriebsstart in

2015

Der Fondsstart ist jedenfalls geglückt,

denn bereits innerhalb

weniger Wochen seit Vertriebsbeginn,

konnten bei Anlegern bis

Ende Januar 2015 rund 30 Millionen

US-Dollar platziert werden.

Auf was ist die hohe Nachfrage

an dem Fondsangebot zurückzuführen

Sicher auch auf die

gute Positionierung die sich die

DNL Real Invest AG durch ihre

Aktivitäten für Anleger und Vertriebspartnern

am deutschen

Markt geschaffen hat.

Als exklusiver Partner der TSO - The

Simpson Organization in Europa,

verantwortet die DNL Real Invest

AG seit 2006 die Eigenkapitalvermittlung

der TSO-DNL Europe Funds

Publikumsfonds auf dem deutschen

Markt. Neben der Betreuung nationaler

und internationaler Investoren

(hierzu gehören auch die

laufenden Ausschüttungen und

die Erstellung der Kontoauszüge)

umfasst das Aufgabenspektrum

der DNL Real Invest AG sowohl

die Prüfung potenzieller Investitionsobjekte

nachdem diese von

TSO vorgeschlagen wurden, als

auch die Vertriebsorganisation

und Schulung von Vertriebspartnern.

Die Anlegerbetreuung inklusive

quartalsweiser Ausschüttungen

erfolgt ausschließlich in

deutscher Sprache vom deutschen

Standort in Düsseldorf aus.

Diese Philosophie wird von Kunden

und Geschäftspartnern der

DNL Real Invest AG gleichermaßen

geschätzt. Alle bisher in

Deutschland aufgelegten TSO-

DNL Fonds schütten seit Emission

wie prognostiziert 8 % p. a.

aus erwirtschafteten Erträgen

aus - auch in den Krisenjahren

2008-2011. Alle Objekte laufen

über Plan. Was auch von Vermittlern

hoch geschätzt wird,

ist die persönliche Vertriebsunterstützung

der DNL Real Invest

AG wie beispielsweise Kundenveranstaltungen,

Kaminabende

für Vertriebspartner und deren

Interessenten oder die mehrfach

jährlich organisierten und durchgeführten

Vermittler- und Anlegerreisen

nach Atlanta, USA, an

den Hauptsitz von TSO.

Hier werden den Besuchern u.a.

vor Ort Fonds-Objekte, des seit

1988 erfolgreichem Spezialisten

am US-Gewerbeimmobilienmarkt,

vorgestellt und Einblicke

in die Arbeit der Spezialisten aus

der Immobilienverwaltung gewährt.

Was erwartet DNL Real Invest

AG von neuen Vertriebspartnern

Dazu Vertriebsdirektor Wolfgang

J. Kunz: „Die Vermittler sollten

ihre Produkte nach der Qualität

und der Erfahrung des Anbieters

und nicht nach der Provisionshöhe

auswählen. Sehr gute Produktkenntnisse

und die Erfüllung

der Dokumentationspflichten sind

eine „Conditio sine qua non“. Wir

freuen uns auf jede Anfrage professioneller

Vermittler!“

29


WER PLANT WAS 2015 | INTERVIEW Sachwertanlagen

Direktinvestments boomen weiterhin

Interview mit André Wreth,

Geschäftsführer der Solvium Capital GmbH

wmd-brokerchannel: Herr

Wreth, wie ist das Jahr 2014

für Solvium gelaufen

André Wreth: Wir sind mit dem

Jahr sehr zufrieden. Direktinvestments

boomen weiterhin. Investoren

mögen Angebote mit

Laufzeiten von 3 bis 7 Jahren,

die leicht zu verstehen sind. Die

Renditen zwischen 4,75 % und

5,75 % jährlich sind im aktuellen

Niedrigzinsumfeld sehr

attraktiv. Die Nachfrage nach

unseren Container-Investments

war weiter hoch und unsere

neuen Wechselkoffer-Angebote

entwickeln sich zu Maklers Lieblingen.

Im Jahr 2014 haben Investoren

uns mehr als 18 Millionen

Euro anvertraut. Insgesamt

sind es damit über 50 Mio. Euro.

wmd-brokerchannel: Warum

bietet Ihr Haus neben Containern

nun auch Wechselkoffer

als Direktinvestments an

André Wreth: Solvium hat sich

als Spezialist für Direktinvestments

in Logistikequipment

etabliert. Mit den Wechselkoffer-Angeboten

erweitern wir

unsere Angebote um ein Investment

mit deutschen Herstellern

und deutschen Mietern – ein

weiteres Alleinstellungsmerkmal.

wmd-brokerchannel: Was sind

Wechselkoffer genau

Quelle: © Solvium Capital GmbH

André Wreth: Wechselkoffer

sind containerähnliche Transportbehälter

mit vier an den

Längsseiten angebrachten Stützbeinen

für den LKW- und Bahn-

Transport. Im Vergleich zu den

20-Fuß-Standardcontainern sind

sie etwas länger und höher, so

dass Europaletten ohne Verlust

an Stauraum untergebracht werden

können. Jeder hat schon

mal einen LKW mit Wechselkoffer

gesehen, im Straßenverkehr

in der Stadt, auf der Autobahn,

auf den Landstraßen, versehen

mit Logos wie DHL, UPS, oder

DPD. Sie sehen auf den ersten

Blick aus wie lange Container.

Beim genauen Hinsehen erkennt

man eingeklappte Stützbeine,

auf die die Stahlboxen beim Beund

Entladen in Logistikzentren

oder beispielsweise Elektrofachmärkten

abgestellt werden. Dafür

ist kein Kran notwendig. So

können die Wechselkoffer beund

entladen werden, ohne dass

die Zugmaschine oder der Fahrer

warten muss.

Quelle: © Solvium Capital GmbH

wmd-brokerchannel: Und wofür

werden sie genau eingesetzt

André Wreth: Wechselkoffer

sind die Kraftpakete der Kurier-,

Express-und Paketbranche. Mit

ihnen werden sehr kostengünstig

große Paketmengen zu regionalen

Verteilerzentren gebracht,

um dann über kleinere Zustellfahrzeuge

ausgeliefert zu werden. Ihr

Einsatzgebiet liegt hauptsächlich

im deutschsprachigen Raum und

in den Benelux-Staaten. Dieser

Markt wächst seit dem Jahr 2000

um durchschnittlich 4 Prozent

jährlich und profitiert vom wachsenden

Internet- und TV-Handel.

Im Schnitt werden in Deutschland

30


INTERVIEW Sachwertanlagen | WER PLANT WAS 2015

derzeit 8 Mio. Pakete täglich zugestellt.

In anderen europäischen

Ländern hat dieser E-Commerce

schon einen viel größeren Marktanteil,

Deutschland hat also noch

Aufholbedarf. Solche Investments

sind für unsere Kunden

interessant.

wmd-brokerchannel: Warum

glauben Sie, dass dieser Markt

auch in Zukunft bestehen und

wachsen wird

André Wreth: Das Internet- und

TV-Shopping erfreut sich weiterhin

zunehmender Beliebtheit:

Kunden können sieben Tage die

Woche, 24 Stunden am Tag gezielt

nach Schnäppchen suchen

oder in Ruhe stöbern, ohne die

eigenen vier Wände verlassen

und sich ins Gedränge stürzen zu

müssen. Die Auswahl ist riesig und

durch gezieltes Einkaufen sparen

die Menschen nicht nur Zeit,

sondern oft auch Geld. Auch

das Vergleichen von Angeboten

ist dank Internet schneller

und einfacher. Zudem wird im

Schnitt jedes dritte Paket zurück

gesandt.

Quelle: © Solvium Capital GmbH

wmd-brokerchannel: Die Logistiker

könnten die Wechselkoffer

doch auch selbst kaufen

André Wreth: Das machen diese

Unternehmen auch, aber viele Unternehmen

wollen oder müssen

die Liquidität schonen bzw. ohne

Liquidität die eigenen Transportkapazitäten

erhöhen. Deshalb

lohnt es sich für viele Logistiker,

einen Teil der Flotte zu mieten

statt zu kaufen. Dadurch müssen

sie zwar regelmäßig Miete zahlen,

brauchen aber kein Kapital

für die Anschaffung der Wechselkoffer.

Mit unseren Intermodal-

Produkten sorgen wir also für

eine WIN-WIN-WIN-Situation für

unsere Investoren, Solvium und

natürlich die Logistikunternehmen.

wmd-brokerchannel: Wie

sehen Ihre Angebote genau

aus und wo liegen die Vorteile

für die Investoren

André Wreth: Unsere Angebote

mit einer Laufzeit von 3 bis

5 Jahren zeichnen sich durch hohe

Mietauszahlungen von über 12 %

jährlich aus. Ein Teil davon ist Rendite,

ein anderer Teil frühzeitige

Kapitalrückführung; Der Restwert

ist fair und transparent kalkuliert.

Die IRR-Rendite liegt bei

rund 4,5 % pro Jahr. Besonders

beliebt sind die Produkte, weil die

Investoren direkt Eigentümer der

Wechselkoffer werden und wir

monatlich die anteiligen Mieten

überweisen.

Quelle: © Solvium Capital GmbH

wmd-brokerchannel: Wird es

weiter Container-Angebote

geben

André Wreth: Selbstverständlich.

Wir sind in dem Markt gut

etabliert und werden auch weiterhin

unsere Protect-Container-

Angebote anbieten. Investoren

und Makler schätzen die Renditen

von bis zu 5,85 % pro Jahr,

die Rückzahlung des vollen Kaufpreises

zum Laufzeitende und

weitere Alleinstellungsmerkmale

wie den Solvium-Härtefallschutz.

Wir haben uns das Vertrauen von

Vertrieben und Investoren hart

erarbeitet und wollen noch sehr

lange mit unseren Vertriebspartnern

zusammenarbeiten.

31


WER PLANT WAS 2015 | INTERVIEW Sachwertanlagen

MIG Fonds:

Erfolgreiche Unternehmensverkäufe

in 2015 im Fokus

Interview mit Alfred Wieder,

Firmengründer der HMW Innovations AG

wmd-brokerchannel.de: Herr

Wieder, die HMW hat mit

dem MIG Fonds 15 ihren ersten

Investmentfonds nach

dem KAGB aufgelegt, rund

10 Jahre nachdem Sie den

Bereich direkt investierende

VC Fonds im geschlossenen

Fondsbereich zu neuem Leben

erweckt haben. Sind Sie stolz

auf das Erreichen der neuen,

der „weissen“ Fondswelt

Alfred Wieder: Wenn ich mir ansehe

mit wie viel Aufwand viele Beteiligte

die Umsetzung des KAGB in

unserem Unternehmenskonstrukt

begleitet und bewerkstelligt haben

könnte man tatsächlich meinen,

man habe eine völlig „Neue Welt“

betreten. Ich bin sehr stolz, dass

wir mit den MIG Fonds nun alternative

Investmentfonds nach dem

KAGB anbieten können.

Quelle: © duncanandison - Fotolia.com

wmd-brokerchannel.de: Was

ist denn nun alles anders unter

dem KAGB im Vergleich

zum grauen Kapitalmarkt zuvor

Alfred Wieder: Das KAGB bringt

eine Vielzahl an Regulierungen

zum Zwecke eines erhöhten Anlegerschutzes,

viele unserer Tätigkeiten

sind nun durch eine

Lizenz und dauerhafte Überwachung

durch die Bafin stärker

reguliert und geprüft als zuvor.

Das ist sicher gut so. Unsere

Rechtsanwälte könnten hierzu

viele Seiten füllen. Ich als anlegernaher

Vertriebsmann denke

jedoch, dass bei aller Regulierung

und Aufsicht durch die Bafin und

viele Lizenzen die wesentlichen

Eckdaten für einen erfolgreichen

Fonds sich nicht verändert haben.

Wir brauchen nach wie vor ein

tragfähiges, gutes Konzept mit

einem professionellen Fondsmanagement,

wir brauchen einen

leistungsstarken, motivierten

und modernen Finanzvertrieb

und dann muss über vernünftige

Rückflüsse an die Anleger ein

zufriedener Anleger mit ordentlicher

Rendite das Ergebnis sein.

wmd-brokerchannel.de: Über

die vergangenen 10 Jahre haben

sich nur wenige Anbieter

und Vertriebe ohne große Änderungen

wie Sie behaupten

können. Worin liegt der Grund

für diese Beständigkeit

Alfred Wieder: Eine der wesentlichen

Erfahrungen aus meiner

unternehmerischen Expertise

war es, dass jeder das machen

soll was er kann und auch nur

das. Daher habe ich von Anfang

an darauf geachtet gute Leute

in unterschiedlichen Bereichen

dazu zu holen. So konnte ich mit

Dr. Matthias Hallweger den idealen

Unternehmenslenker für die

hochregulierte, komplexe Rechtslage

an uns binden, mit Michael

Motschmann den perfekten erfahrenen

Unternehmer, der das

Stahlbad eigener Unternehmensaufbauten

und –verkäufe hinter

sich hat. Das sind nur zwei,

wenngleich mit die wichtigsten

Beispiele an fähigen Menschen,

die ich in unser Konstrukt integrieren

konnte. Das gibt mir die

Möglichkeit mich dort einzubringen,

wo ich am besten unserem

gesamten Konstrukt helfen kann:

32


INTERVIEW Sachwertanlagen | WER PLANT WAS 2015

nah am Finanzdienstleister, nah

am Anleger. Das ist die wesentliche

tragende Säule für unser

Unternehmenskonstrukt.

wmd-brokerchannel.de: Die

Alfred Wieder AG war der

Ursprung Ihrer VC Fonds namens

MIG, damit hat alles

begonnen. Jetzt heisst das

Vertriebsunternehmen HMW

Innovations AG. Warum ist

das besser als vorher

Alfred Wieder: Ich sehe vereinzelte

Marktteilnehmer, die

möglicherweise aus reiner Eitelkeit

daran festhalten, alleine ein

möglichst großes Unternehmenskonstrukt

zu führen und keinerlei

Widerspruch zu dulden. Ich

für mich habe entschieden und

von vielen gelernt, dass ein solch

egoistischer Führungsstil einem

Wachstum im Weg steht. Deshalb

freue ich mich, wenn wir mit der

HMW einem breiten Spektrum an

Finanzdienstleistern eine professionelle

Plattform zur Identifikation

bieten können. Wenn dann

im Zuge der Konsolidierung hin

Quelle: © Sergey Nivens - Fotolia.com

zu einer vereinheitlichten KAGBkonformen

Erscheinung eine Umfirmierung

von der Alfred Wieder

AG hin zur HMW Innovations AG

hilft - dann werde ich der letzte

sein der dem großen Gesamterfolg

aus falscher Emotionalität im

Weg steht. Ich freue mich, wenn

sich möglichst viele mit unserem

Unternehmenskonstrukt als „ihrem“

Unternehmen identifizieren.

Viele davon identifizieren

sich in Person mit mir. Wenn es

unserem gesamten Unternehmenserfolg

hilft, ist das alles in

Ordnung.

wmd-brokerchannel.de: Der

Lizenzierungsprozess bei der

Bafin des MIG Fonds 15 und der

externen Kapitalverwaltungsgesellschaft

MIG Verwaltungs

AG hat offenbar einige Themen

aus der Vergangenheit

durch die Bafin-Prüfung gebracht.

Die Investitionsphilosophie

der MIG Fonds, über

mehrere Fonds auch in ein

und dasselbe Unternehmen

zu investieren, war dabei auch

auf dem Prüfstand. Wie sehen

Sie das Thema

Alfred Wieder: Der Finanzmathematiker

und Statistiker mag

rein rechnerisch recht haben,

wenn er verlangt, dass nur einmal

in ein Unternehmen investiert

werden darf. Große Investmentfonds

investieren bei

ihren Aktieninvestments aber

auch nicht nur in eine Aktie, im

Gegenteil wird zu bestimmten

Konstellationen bewusst nachgekauft.

Nichts anderes machen wir durch

unser Portfoliomanagement.

Mir war als Unternehmer von

an Anfang an klar, wer eine Investition

in junge Technologieunternehmen

beginnt, muss in

der Lage sein den Weg bis zum

erfolgreichen Exit zu gehen. Wer

dann schon schnell vom nächsten

Investor abhängig ist, wird sich

selbst in Schwierigkeiten bringen.

Das wiederum würde zu Lasten

der Anleger gehen. Also war klar

für unsere MIG Fonds, wir wollen

Quelle: © everythingpossible - Fotolia.com

in der Lage sein, auf vernünftiger

Gutachten-Grundlage auch mehrfach

und auch über mehrere Fonds

in ein plausibel sich entwickelndes

Unternehmen zu investieren. Am

Beispiel der corImmun und dem erfolgreich

durchgeführten Exit wird

das deutlich, der MIG Fonds 11

war hier als dritter investierender

MIG Fonds der große Gewinner

der Investoren.

wmd-brokerchannel.de: Die

Wirtschaftswoche beschäftigt

sich in einem Artikel genau

mit dem Thema der Mehrfach-

Investitionen über mehrere

MIG Fonds in ein Unternehmen.

Wie beurteilen Sie das

Alfred Wieder: Zunächst, die

Wirtschaftswoche ist ein professionelles

Verlagshaus mit guten

Journalisten und vernünftigen

Redakteuren. Aber nun zu ihrer

Frage: Ich sehe das ganz einfach:

wer auf vernünftiger, professioneller

Grundlage mit ordentlicher

Prüfung, einem tragfähigen Konzept

samt potentialreicher Unternehmenswertentwicklung

und

zudem der Fachmeinung eines

Dritten in Form eines Gutachtens

investiert, der hat schon einmal

vieles richtig gemacht. Dazu gehören

die Kenntnis der Märkte,

der weiteren Marktteilnehmer,

der eigenen Expertise und der

im Unternehmen tätigten Men-

33


WER PLANT WAS 2015 | INTERVIEW Sachwertanlagen

schen. Warum also nicht in bekannte

Unternehmen so nochmals

investieren, zudem zu mehr

als vertretbaren Unternehmensbewertungen!

Im Gegenteil würden genau diese

vermeintlichen Experten doch

laut die Stimme heben, wenn

man diese Gelegenheiten z.B.

bei einer efficient energy GmbH,

einer Ganymed Pharmaceuticals

AG oder auch einer Isarna

GmbH einfach Dritten überlassen

würde, nur weil jemand am

grünen Tisch der Theorie meint

man könne nicht mehrfach in ein

Unternehmen investieren. Wie

bereits herangezogen hilft der

Blick in andere Investmentfonds-

Bereiche: auch der offene Investmentfonds

investiert ohne weiteres

nach und nach in ein und

dasselbe Unternehmen, wenn die

entsprechenden Parameter stimmen.

Das jedoch ist das entscheidende

und wenn ein solches Unternehmen

eben nicht mehr eine

solche Wachstumsprognose zum

aktuellen Unternehmenswert liefern

kann, dann ist es eben kein

geeignetes Investitionsobjekt.

wmd-brokerchannel.de: Fragt

man Marktteilnehmer, Vertrieb

und Anleger zu den MIG

Fonds, hört man häufig die

Frage nach dem nächsten Exit.

Dieser scheint überfällig zu

sein. Wann passiert denn hier

wieder etwas im Bereich der

MIG Fonds

Alfred Wieder: Sie haben recht,

der erfolgreiche Unternehmensverkauf

ist das, was dem Anleger

zur Ausschüttung verhilft und

dafür sind wir angetreten. Sie

haben auch recht, dass wir für

das vergangene Jahr 2014 eher

mehrere als nur einen Exit prognostiziert

hatten. Im jeweiligen

Einzelfall kann ich gut verstehen,

warum der jeweilige Exit nun ins

Jahr 2015 verschoben wurde.

Genauso gut kann ich verstehen,

dass die Nachfragen dazu deutlicher

und drängender werden.

Unser Portfoliomanagement in

der MIG Verwaltungs AG arbeitet

mit Hochdruck an mehreren Exits

und mir wurde das in einigen einzelnen

Fällen sehr nachvollziehbar

geschildert. Ich werde mich wie

jeder andere auch über den nächsten

Exit sehr zeitnah freuen. Wir

werden es gern dem brokerchannel

als erstes mitteilen, so lange

sollte das nicht mehr dauern.

Quelle: © denisismagilov - Fotolia.com

34


INTERVIEW Sachwertanlagen | WER PLANT WAS 2015

Sichere Anlagemöglichkeiten

in zukunftsfähige Immobilien

Interview mit Manfred Koch,

Vorstand der [id] Immobilien Deutschland AG

wmd-brokerchannel: Herr

Koch, was bieten Sie Vertriebspartnern

in diesem Jahr

Manfred Koch: Auch im neuen

Jahr bleiben wir unserer Linie treu

und bieten unseren Vertriebspartnern

und Anlegern sichere Anlagemöglichkeiten

in zukunftsfähige

Immobilien. Unser Produkt

[id] Deutsche Immobilienrendite

ist die Rückbesinnung auf das traditionelle

Bestandsoptimierungsgeschäft

von Wohnimmobilien,

das sich seit Jahrzehnten im professionellen

Anlagesegment bewährt

hat und heute auch den

Privatanlegern eine der wenigen

Möglichkeiten bietet, attraktive

Zinsen zu erhalten.

wmd-brokerchannel: Was

unterscheidet denn ihr Produkt

von den aktuellen Fonds

Manfred Koch: Vieles was jetzt

neu ist, macht das Emissionshaus

der [id] Immobilien in Deutschland

AG schon seit Jahren und hat

damit auf die stärker risikoorientierten

Anforderungen frühzeitig

reagiert. Alle bisher genehmigten

KAGB Fonds, die in deutsche Immobilien

investieren, sind dem

aktuellen Fonds [id] Deutsche

Immobilienrendite sehr ähnlich.

Der Fonds ist von der BaFin genehmigt

und hat schon bei Auflage

viele Sicherungselemente

vorweggenommen, die neue

Fonds erst per Gesetz beinhalten

müssen. Selbstverständlich hat er

schon ein IDW-S4-Gutachten. Ein

großer Teil der Kosten des Emissionshauses

wurden bereits durch

die Holdinggesellschaft bezahlt

und müssen nicht durch die Anleger

erbracht werden. Bei den alten

und neuen Immobilienfonds

nach KAGB gehen diese Kosten

fast immer zu Lasten der Anleger.

Und im Gegensatz zu vielen

alten und neuen Fonds verdient

das Emissionshaus Geld durch die

Optimierung, nicht durch Gebühren

der Anleger.

wmd-brokerchannel: Was bieten

Sie denn genau an

Manfred Koch: Der Fonds [id]

Deutsche Immobilienrendite bietet

Anlegern 7 Prozent Auszahlung

jährlich und Vertriebspartnern

nach wie vor attraktive

Provisionen. Mit 4 Jahren Laufzeit

ist das eine zeitlich überschaubare

Immobilieninvestition, bei der

man nicht auf Renditechancen

verzichten muss. Das Eigenkapital

soll 10 Millionen Euro betragen,

und kann auf 20 Millionen Euro

erhöht werden. Bei 10 Millionen

Eigenkapital beträgt das Investitionsvolumen

durch Re-Investitionen

rund 35 Millionen Euro.

Der Fonds kauft mehrere kleinere

Wohnanlagen, optimiert sie und

verkauft sie nach durchschnittlich

18 Monaten wieder.

wmd-brokerchannel: In welche

Assets investieren Sie

Manfred Koch: [id] Deutsche Immobilienrendite

investiert gezielt

in deutsche Wohnanlagen in B-

Lagen. Diese Wohnanlagen sind

oftmals schlecht gemanagt, so

dass häufig einige Wohnungen

nicht vermietet sind und somit

das Gesamtpotential nicht ausgeschöpft

wird. Davon gibt es überraschend

viele. Betongold ohne

Mieter ist nicht viel wert. Genau

darum kümmern wir uns aber,

um zufriedene Mieter, die andere

Mieter anziehen. Das können wir

offensichtlich besser als andere,

35


WER PLANT WAS 2015 | INTERVIEW / STATEMENTS Sachwertanlagen

denn das ist eine unserer Kernkompetenzen.

Und ganz wichtig

dabei ist, wir spekulieren nicht

mit Hoffnungswerten. Wir zahlen

immer nur Kaufpreise, mit denen

von Beginn an alle Zinsaufwendungen

und Betriebskosten bezahlt

werden können.

wmd-brokerchannel: Welches

Sicherheitskonzept hat der

Fonds

Manfred Koch: Durch das sichere

Mittelverwendungskonto, das als

Verwahrstelle eine der ältesten

und renommiertesten hanseatischen

Wirtschaftsprüfungs- und

Treuhandgesellschaft überwacht,

ist jede Investition in vorher genau

genannte Immobilienklassen

gewährleistet. Alles Geld der

Anleger fließt zunächst an diese

externe Verwahrstelle und wird

nur freigegeben, nachdem notarielle

Kaufverträge, Grundbucheinträge

etc. für die geplanten Investitionen

nach festen Vorgaben

vorgelegt wurden. Diese kundenorientierte

Vorgehensweise war

für uns als institutioneller Investor

bereits vor der Regulierung eine

Selbstverständlichkeit.

wmd-brokerchannel: Was unterscheidet

ihre Angebote

Manfred Koch: Die Laufzeiten,

die Beteiligungshöhe und die

rechtliche Verpackung. Wobei

das Geschäftsmodell natürlich

das wichtigste ist und von uns seit

Jahrzehnten erfolgreich umgesetzt

wird. Eine stille Beteiligung

an einer unserer Objektgesellschaften

können semiprofessionelle

Anleger und Family Offices

ab 1 Million Euro eingehen, wir

Wohnanlage nachher

Wohnanlage vorher

Bildquelle: © [id] Immobilien Deutschland AG

sind auch offen für weitere Aktionäre.

An dem Fonds [id] Deutsche

Immobilienrendite kann man sich

ab 10.000 Euro beteiligen. Damit

haben unsere Vertriebspartner

für jeden Kunden das passende

Angebot.

Statement von Alexander Schlichting,

geschäftsführender Gesellschafter

der PROJECT Vermittlungs GmbH

Auch 2015 wird PROJECT Vertriebspartner

mit stabilen und

ertragreichen Beteiligungsangeboten

in deutsche Wohnimmobilien

unterstützen. Derzeit

verwaltet unsere Kapitalverwaltungsgesellschaft

zwei in Platzierung

befindliche Publikums-

AIF und einen Spezial-AIF: Den

Einmalanlagefonds Wohnen 14,

den Teilzahlungsfonds Wohnen

15 und für semi-professionelle

Investoren den Fonds Fünf Metropolen.

Unsere Fonds investieren

in Immobilienentwicklungen

in guten bis sehr guten Lagen in

den fünf Metropolregionen Berlin,

Hamburg, Frankfurt, Nürnberg

sowie München und sind

rein eigenkapitalbasiert, was

die Anleger im Grundbuch stets

erstrangig besichert. Durch die

hohe Risikostreuung in mehrere

Objekte je Fonds und den gezielten

Verkauf an Eigennutzer

bereits während der Planungsund

Bauphase fließen frühzeitig

stabile Erträge an die investierten

Fonds. Unsere Anleger

profitieren auf diese Weise von

Renditen von 6 % und mehr pro

Jahr nach Kosten, die auch in der

aktuellen Leistungsbilanz belegt

werden.

36


STATEMENTS Sachwertanlagen | WER PLANT WAS 2015

Statement von Thomas Kuhlmann,

Mitglied des Vorstands

der HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG

Mit der Spezialisierung auf

„großflächige Einzelhandelsimmobilien“

ermöglichen wir unseren

Anlegern seit bereits mehr

als drei Jahrzehnten renditestarke

Investments mit einem

exzellenten Chancen-Risiken-

Verhältnis. Die Fondsinvestoren

beteiligen sich beispielsweise an

ertragsstarken Fachmarkt- oder

Einkaufszentren, die sehr werthaltig

und langfristig vermietet

sind. Bonitätsstarke internationale

Einzelhandelskonzerne als

Mieter gewährleisten eine hohe

Planbarkeit der Erträge. Unseren

Vertriebspartnern geben

wir auf diese Weise attraktive

Fondsprodukte an die Hand,

mit denen sie stabile Kundenbeziehungen

zu vermögenden

Privatinvestoren aufbauen und

ausbauen können. Seit wenigen

Wochen hat unsere Kapitalverwaltungsgesellschaft

DeWert

Deutsche Wertinvestment ihren

ersten regulierten Publikums-

AIF im Vertrieb. Der Pluswertfonds

163 investiert in ein Nahversorgungszentrum

in Wedel

bei Hamburg. Weitere Immobilienfonds

für unterschiedliche

Anlegergruppen werden im Jahresverlauf

folgen.

Statement von André Wreth,

Geschäftsführer

der Solvium Capital GmbH

Wir blicken auf ein erfolgreiches

Jahr 2014 zurück, in dem wir

rund 18 Millionen Euro Eigenkapital

platzieren und wieder

das Vorjahresergebnis steigern

konnten. 2015 wollen wir weitere

Vertriebspartner und natürlich

Investoren überzeugen.

Solvium hat sich als Anbieter für

Direktinvestments in Container

im deutschen Markt etabliert.

Seit dem letzten Jahr bieten

wir auch Wechselkoffer-Investments

an. Alle Paketdienste wie

DHL, UPS und DPD benutzen

Wechselkoffer für den europäischen

Ferntransport. Der Markt

wächst mit dem E-Commerce

seit dem Jahr 2000 stabil um

durchschnittlich 4 % pro Jahr

und das erwarten wir auch in

Zukunft.

Wir werden den Service für

unsere Vertriebspartner weiter

ausbauen, um sie in ihrer täglichen

Arbeit noch besser zu unterstützen

und zu entlasten. Mit

unseren innovativen Produkten

und intensiver Betreuung wollen

wir sie langfristig an uns binden.

Dafür werden wir räumlich und

personell weiter expandieren.

Quelle: © FotolEdhar - Fotolia.com

37


WER PLANT WAS 2015 | STATEMENTS Sachwertanlagen

Statement von Marc Nagel,

Geschäftsführer

der Buss Capital GmbH & Co. KG

Wir werden uns weiterhin ausschließlich

auf die Containermärkte

konzentrieren. Derzeit

konzentrieren wir uns auf Offshore-

und Tankcontainer – beide

Containertypen werden in wachstumsstarken

Märkten eingesetzt,

sind deshalb besonders gefragt

und ermöglichen attraktive Mietrenditen.

Als Anlageformen für

Container sehen wir natürlich Alternative

Investmentfonds, aber

auch Direktinvestments. Direktinvestments

haben wir bereits

im Jahr 2013 in unser Angebotsportfolio

aufgenommen, weil

wir beobachtet haben, dass sich

dafür eine andere Zielgruppe interessiert.

Momentan haben wir

zwei Tankcontainer-Angebote

im Markt. Unseren ersten Publikums-AIF

bereiten wir außerdem

gerade vor. Wir wollen noch in

der ersten Jahreshälfte 2015 mit

seiner Platzierung beginnen.

AIF und Containerdirektinvestments

ergänzen sich bestens, um

die Bedürfnisse unserer Kunden

zu decken. Und für uns als Initiator

ist es letztlich egal, wie wir

das Asset Container verpacken.

Für beide Produkte sind zwei

Dinge entscheidend: Expertise

im Container-Assetmanagement

und ein starkes Know-how in der

Strukturierung.

Statement von Karsten Reetz,

Geschäftsführer

der reconcept Unternehmensgruppe

Die reconcept ist seit 17 Jahren

Spezialist im Bereich der Erneuerbaren

Energien. Seit mehr als

4 Jahren sind wir auf dem Finnischen

Wind- und dem Kanadischen

Erneuerbaren-Energien-

Markt unterwegs.

Unsere aktuellen Beteiligungsangebote

„RE04 Wasserkraft

Kanada“ und „RE06 Windenergie

Finnland“ werden wir im

Laufe dieses Jahres schließen

können. Wir sind gerade dabei,

Projekte anzubinden und

in Kürze werden wir Nachträge

veröffentlichen. Weitere Beteiligungsangebote

sind in Planung.

Zusammen mit Aquila Capital

und Lacuna hat die reconcept

den „Green Competence Day“

ins Leben gerufen. Als geballte

Kompetenz der Erneuerbaren

Energien möchten wir unsere

Vertriebspartner und Finanzdienstleister

zu einem einzigartigen

Tag einladen und unseren

Partnern kurzweilig Neuigkeiten

aus den Bereichen Wind, Wasser

und Solar näherbringen.

Termine: 17.03.2015 in Hamburg,

18.03.2015 in Frankfurt

und 19.03.2015 in München.

Außerdem sind wir auf den ein-

schlägigen Branchenkongressen

vertreten, machen Road-Shows

mit, planen Reisen nach Finnland

und Kanada, um gemeinsam

mit unseren Vertriebspartnern

vor Ort unsere Projekte

zu besichtigen, führen Online-

Schulungen durch und stellen

unseren Partnern ein umfangreiches

Package an Materialien

zur Verfügung.

Quelle: © MK-Photo - Fotolia.com

38


STATEMENTS Sachwertanlagen | WER PLANT WAS 2015

Statement von Manfred Koch,

Vorstand

der [id] Immobilien in Deutschland AG

Wir haben auf die Nachfrage

unserer Vertriebspartner reagiert

und sind mit verschiedenen

Angeboten im Markt: Mit

unserem BaFin-genehmigten

Fonds [id] Deutsche Immobilienrendite

und einem Angebot

an semiprofessionelle Anbieter.

Der Fonds schüttet 7 Prozent

jährlich aus und hat eine Laufzeit

von nur vier Jahren.

Beide Angebote investieren in

schlecht gemanagte deutsche

Wohnimmobilien, die wir aufwerten

und nach durchschnittlich 18

Monaten wieder verkaufen. Wir

kaufen überwiegend in B-Standorten,

in bürgerlichen Wohnlagen

und zwar zu Kaufpreisen, die von

Anfang an die Auszahlungen für

unsere Anleger sicherstellen.

Unser Ausblick für 2015 ist sehr

optimistisch. Immer mehr Vertriebe

erkennen, dass wir ein

Emissionshaus der neuen Generation

sind und partnerschaftlich

mit unseren Anlegern zusammenarbeiten.

Quelle: © peshkova - Fotolia.com

Statement von Hans-Georg Acker,

Geschäftsführer

der asuco Vertriebs GmbH

Der asuco 3 Zweitmarktfonds

kann unvermindert auch in 2015

weiter platziert werden. Dieser

bereits investierte Zweitmarkt-

Immobilienfonds profitiert von

mehr als 3.500 Ankäufen am

Zweitmarkt, die zu durchschnittlichen

Kursen von weniger als

60 % getätigt wurden. Über Beteiligungen

an ca. 300 Zielfonds

von mehr als 60 verschiedenen

Initiatoren mit über 450 Immobilien,

die einen durchschnittlichen

Vermietungsstand von ca. 98 %

aufweisen und mehr als 10.000

Mietverträge besitzen, erreichen

asuco-Anleger eine immense Risikostreuung.

Die geplante Ausschüttung für

das Jahr 2015 wird 6 % betragen.

In den vergangenen drei Jahren

wurde sie jeweils übertroffen.

Anleger können sofort ab Einzahlung

hieran partizipieren. Der

Platzierungsstand des nur aus Eigenkapital

bestehenden, 75 Mio.

EUR schweren Zweitmarktfonds

beträgt zwischenzeitlich 60 %.

39


WER PLANT WAS 2015 | Sachwertanlagen

DEXTRO: Windinvestments werben

wieder um Anlegervertrauen

Neue Produkte

mit konservativerer Gesamtkonzeption

Nach dem Abebben der

Solarfonds-Welle kommen

nun erneut Investmentprodukte

auf den Markt, die in

Windenergieanlagen investieren.

Während das Gros der ersten

Windinvestments den Anlegern

wenig Freude bescherte, zeigen

die neuen Investmentprodukte

laut DEXTRO Ansätze eines ausgewogeneren

Chance-Risiko-Verhältnisses.

Gleichwohl ist diese Assetklasse

nach wie vor mit hohen Risiken

verbunden. Sie liegen zum einen

in der richtigen Einschätzung der

tatsächlichen Leistung der Anlagen,

in der Strominfrastruktur,

in der Finanzierung sowie im

Umfang der Förderung. DEXTRO

führt die verbesserten Chance-

Risiko-Relationen bei den aktuellen

Windinvestments auf eine

überwiegend geringere Fremdfinanzierung

und auf eine insgesamt

konservativere Gesamtkonzeption

zurück. „Die aktuellen

Konzepte“, so die Einschätzung

von DEXTRO Chefanalyst Evgeniy

Gilenko, „unterstellen bereits

eine zu optimistische Einschätzung

im Windgutachten in Höhe

von knapp zehn Prozent.“ Die

installierte Kapazität einer Windkraftanlage,

d.h. die in Kilowatt

gemessene Nennleistung bei einer

bestimmten vom Hersteller

des Windrades angenommenen

Windstärke und Luftdichte,

weicht oft erheblich von der tatsächlichen

erreichbaren Leistung

ab. Eine überhöhte Einschätzung

der Windstärke war in der Vergangenheit

die häufigste Ursache

für die Fehlentwicklung von

Windfonds. Eine negative Abweichung

von zehn Prozent bei der

prognostizierten Windstärke, so

Gilenko, könne die Leistung der

Anlage um 27 Prozent reduzieren.

„Eine Abweichung in Höhe

von fünfzehn bis zwanzig Prozent

war bei früheren Windfonds

keine Seltenheit“, sagt der DEX-

TRO Experte. „Das genügte, um

die tatsächliche Stromproduktion

der betreffenden Anlage zu halbieren.

Mit ihrer Rentabilität war

es damit vorbei.“ Frühere Windfonds

seien darüber hinaus mit

einem sehr hohen Fremdfinanzierungshebel

in Höhe von bis zu 80

Prozent konzipiert worden.

In vielen Fällen reichte bereits eine

geringere Abweichung von dem

prognostizierten Stromertrag

aus, um die Bedienung von Darlehen

zu gefährden. „Die Banken

wurden zuerst bedient, die Anleger

gingen leer aus“, so Gilenko.

„In einem mittelschweren Fall

reichten die Stromerträge gerade

aus, um den Schuldendienst

zu leisten.“ Die aktuellen, von

DEXTRO analysierten Angebote

enthalten Fremdkapitalanteile

zwischen Null und 71 Prozent in

der Spitze.

Autor DEXTRO Group

Quelle: © visivasnc - Fotolia.com

40


Sachwertanlagen | WER PLANT WAS 2015

Deutsche Bank Studie

Wohnimmobilien 2015:

weiter hohe Nachfrage, unverändert

keine Blase

Demografischer Wandel führt zu hohem

Modernisierungsbedarf

mit konservativerer Gesamtkonzeption

Dank eines intakten Marktumfelds,

attraktiver Mietrenditen

und steigender

Preise bleiben deutsche Wohnimmobilen

für private Käufer und

institutionelle Anleger unverändert

interessant. Das geht aus der

Studie „Wohnimmobilien 2015

des Instituts für Immobilienwirtschaft

der Universität Regensburg

(IREBS) im Auftrag der Deutschen

Bank hervor.

Die Gefahr einer nationalen

Übertreibung sehen die Autoren

der Studie weiterhin nicht,

sie warnen aber vor Überhitzungstendenzen

in regionalen

Teilmärkten. Schon 2014 war die

Nachfrage nach deutschen Wohnimmobilien

rege: Die Hauspreise

Quelle: © pressmaster - Fotolia.com

kletterten dem Analyseunternehmen

bulwiengesa zufolge inflationsbereinigt

um durchschnittlich

4,5%. Wohnungsmieten im Bestand

stiegen um 2,8% und für

Neubauten um 3,3%. Die Mietrenditen

im Bestand betrugen

4,8% und 3,8% bei Neubauwohnungen.

Interessant: Erstmals fiel

der Preisanstieg in kleineren B-

Städten 2014 stärker aus als in

A-Städten.

Optimistischer Blick auf 2015

Prof. Dr. Tobias Just, Universität

Regensburg, blickt zuversichtlich

auf die weitere Entwicklung

auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt:

„Zusätzliche gute

Gründe für Investitionen in deutsche

Wohnimmobilien liefern

die niedrigen Zinsen, eine hohe

Zuwanderung sowie der Mangel

an Alternativen für konservativ

ausgerichtete Anleger.“ Jochen

Möbert, Immobilienexperte bei

Deutsche Bank Research, erwartet,

dass die Preise für deutsche

Wohnimmobilien auch im neuen

Jahr zulegen: „2015 könnte der

Preis von Einfamilienhäusern und

Bestandswohnungen im Schnitt

um 3,0% und von Neubauwohnungen

um 4,0% steigen.“

Mögliche Risiken für den deutschen

Wohnimmobilienmarkt

sieht er in steigenden Zinsen,

einem Rückgang der Zuwanderung,

der Zunahme spekulativer

Immobilienanlagen und einer

Mieterschutzpolitik, die drohe,

Immobilien als Anlageklasse für

Investoren unattraktiver zu machen.

2015 dürften diese Risiken

aber noch nicht ins Haus stehen“,

so Just und Möbert, „wir gehen

daher davon aus, dass die Wohnungspreise

bei weiterhin reger

Bautätigkeit moderat steigen.“

Mietrenditen

Bundesanleihen

übersteigen

Die Mietrenditen lagen 2014 bei

4,8% im Bestand und 3,8% bei

Neubauwohnungen. „Angesichts

der sehr niedrigen Kapitalmarktzinsen

bleiben die Renditeabstände

zu Bundesanleihen äußerst

attraktiv“, so Möbert. Selbst in

A-Städten wie Hamburg oder

München liegen die Mietrenditen

für Neubauwohnungen aktuell

nur geringfügig unterhalb des

langjährigen Mittelwertes. Die Erschwinglichkeit

von Wohnraum

entwickelt sich regional unterschiedlich,

bleibt aber erhalten:

Im Schnitt liegt das Verhältnis der

Hauspreise zum Einkommen rund

10% unter dem langfristigen

Durchschnittswert.

Die weiterhin sehr niedrigen

Bauzinsen erleichtern zudem die

Finanzierung von Wohnimmobilien.

Eva Grunwald, Leiterin Baufi-

41


WER PLANT WAS 2015 | Sachwertanlagen

nanzierung der Deutschen Bank,

erwartet für 2015 keinen wesentlichen

Anstieg der Hypothekenzinsen:

„Erfahrungsgemäß

orientieren sich die langfristigen

Bauzinsen grob an der Verzinsung

deutscher Staatsanleihen.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen

sollte zum Jahresende

2015 mit 0,9% weiterhin extrem

niedrig ausfallen. Dies spricht dafür,

dass die Bauzinsen für Kunden

günstig bleiben dürften."

Deutschland: im Sanierungsstau,

vor Erbschaftswelle

Einen Schwerpunkt legt die Studie

auch auf das Megathema demografische

Entwicklung sowie die

Vererbung von Wohnimmobilien.

Danach werden in Deutschland

bis 2020 jährlich Immobilien im

Wert von rund 100 Mrd. Euro vererbt,

davon entfallen etwa 60%

auf Wohnimmobilien. Konservativ

gerechnet könnten bis 2060 Wohnimmobilien

im Wert von rund

2,7 Billionen Euro an die nächste

Generation weitergegeben werden.

Neben der erwarteten Erbschaftswelle

wird auch das Thema

alternde Gesellschaft den Immobilienmarkt

mehr und mehr prägen.

„Es gibt schon jetzt einen erheblichen

Modernisierungs- und Sanierungsbedarf.

Denn von den

aktuell gut 8 Mio. reinen Seniorenhaushalten

in Deutschland

wohnt mehr als die Hälfte in

Wohnungen, die vor mindestens

vier Jahrzehnten gebaut wurden.

Nur 5% aller Seniorenwohnungen

sind derzeit barrierefrei“,

sagt Grunwald. Just betont: „Eine

frühzeitige, altersgerechte Sanierung

ist notwendig, damit ältere

Menschen möglichst lange in ihren

eigenen vier Wänden wohnen

bleiben können. In vielen Fällen

ist eine Umbaumaßnahme im Bestand

überdies günstiger als die

Unterbringung im Pflegeheim.“

Allein für den akuten Bedarf an

Barriere armen Wohnungen sind

den Erstellern der Studie zufolge

Investitionen von rund 40 Mrd.

Euro erforderlich. Für die aktuell

pflegebedürftigen Menschen bestehe

ein Bedarf von mindestens

750.000 solcher Wohnungen.

Autor: Deutsche Bank

Berlin attraktivster Immobilienmarkt

Europas

Studie von PwC und ULI zu europäischen

Immobilientrends 2015

Zwei Drittel der Befragten

halten Top-Immobilien für

überteuert / Europäische Krisenländer

wieder attraktiv

/ Berlin verdrängt München

vom Spitzenplatz

Quelle: © yellowj - Fotolia.com

Berlin hat München nach

Ansicht vieler Investoren

von seinem Spitzenplatz

als Europas Immobilienmarkt mit

den besten Investitionschancen

verdrängt. Hamburg hingegen

befindet sich weiterhin unter

den fünf attraktivsten europäischen

Standorten, neben den

beiden Aufsteigern Madrid und

Athen sowie Dublin, das bereits

im vergangenen Jahr unter den

Top fünf platziert war. Dies ist

das Ergebnis der Emerging Trends

in Real Estate® Europe 2015,

einer jährlichen Erhebung des

Urban Land Institute (ULI) und

der Wirtschaftsprüfungs- und

Beratungsgesellschaft PwC. Die

umfangreiche Studie basiert auf

Interviews mit rund 500 Marktexperten

in Europa und wird

seit 2006 erstellt. Jochen Brücken,

verantwortlicher Partner

für den Bereich Real Estate bei

PwC Deutschland, sagt: "Auch in

2015 wird unverändert viel weltweites

Kapital in Europas Immo-

42


Sachwertanlagen | WER PLANT WAS 2015

Quelle: © Rawpixel - Fotolia.com

bilienmarkt fließen. Das wird die

Preise treiben und das Angebot

weiter verknappen. Bereits jetzt

erachten fast zwei Drittel der Befragten

Top-Immobilien als überteuert.

Dies wird unter anderem

damit begründet, dass das Vermietungsvolumen

nicht mit der

Nachfrage nach Investments und

der Wertentwicklung Schritt gehalten

hat. Investoren weichen

daher zunehmend in Märkte

beziehungsweise Immobilien-

Assetklassen aus, mit denen sie

bislang noch nicht vertraut sind.

Dabei sollten sie noch stärker auf

Immobilien setzen, die von den

großen Trends Urbanisierung, alternde

Gesellschaft und technologische

Innovation profitieren".

Angesichts des harten Wettbewerbs

um Topobjekte zieht es

Investoren derzeit vermehrt in die

zweite Reihe und in Märkte, die

sich gerade von der Krise erholen.

So stehen 2015 vor allem jene

Städte im Fokus, die während des

letzten Abschwungs besonders

hart getroffen wurden. Jürgen

Fenk, ULI Chairman Germany

stellt fest: "Das Vertrauen in die

weltweiten Immobilienmärkte

ist zurückgekehrt. In der Folge

nimmt die Risikobereitschaft der

Investoren wieder deutlich zu;

sie wenden sich Standorten und

Sektoren zu, die bislang weniger

im Fokus standen. In den USA ist

dieser Trend schon länger zu beobachten,

aber seit rund einem

Jahr weitet er sich auch in Europa

stark aus. Vor diesem Hintergrund

haben Immobilienanleger zuletzt

nicht nur verstärkt in Irland und

Spanien investiert, sondern auch

in Athen, Amsterdam, Birmingham

oder Lissabon. Schlusslichter

im Ranking der Investoren waren

Wien, Rom und Moskau. Die Aussichten

der russischen Hauptstadt

sind stark von der geopolitischen

Krise getrübt."

Berlin profitiert vom Anlagedruck

der Investoren

Städte wie Berlin (von Platz vier

auf Platz eins) oder Madrid profitieren

dabei in erster Linie vom

Anlagedruck der Investoren, die

angesichts niedriger Zinsen über

viel Kapital und wenig rentierliche

Investmentalternativen verfügen

und im Wettbewerb um die besten

Objekte seit Monaten in die

zweite Reihe ausweichen müssen.

Angesichts des harten Wettbewerbs

nannten die Investoren

die Angebotsknappheit als das

größte Problem im kommenden

Jahr noch vor regulatorischen Änderungen

und den Finanzierungskosten.

Ganze 82 Prozent der Investoren

glauben, dass der schwierige

Zugang zu passenden Objekten

moderaten bis spürbaren Einfluss

auf ihre Geschäftsmodelle haben

wird. Berlin jedoch verfügt nach

Ansicht vieler Investoren über exzellente

Fundamentaldaten bei

nach wie vor günstigem Preisniveau.

Neben einheimischen Käufern

konkurrieren auch unverändert

zahlreiche ausländische

Investoren um Investments in

Deutschlands Hauptstadt. Davon

profitiert auch Hamburg, das

zwar von Platz drei im Vorjahr

auf Platz vier abrutschte, aber bei

ausländischen Investoren weiterhin

sehr gefragt ist. München hingegen

wird von vielen Investoren

als sehr hochpreisig bewertet und

landete nach der Topplatzierung

im Vorjahr nur noch auf Platz elf.

Auch Frankfurt rutschte ab, von

Platz zehn auf Platz 16.

Topmärkte überbewertet

Wie die Umfrage zeigt, halten

inzwischen zwei Drittel der Befragten

sehr gute Objekte (Core)

in fast allen Märkten für überbewertet.

Hauptverursacher dieser

Rallye sind eigenkapitalstarke

Staats- und Pensionsfonds und

Versicherer aus Asien sowie Private-Equity-Investoren

aus den

USA. Diese Investoren kaufen

vor allem Core-Immobilien in

Metropolen wie London, Paris,

Mailand oder Berlin und werden

nach Ansicht der Befragten 2015

43


WER PLANT WAS 2015 | Sachwertanlagen

eine noch wichtigere Rolle spielen.

70 Prozent der Befragten

gehen zudem davon aus, dass

2015 noch mehr Eigen- und

Fremdkapital in die Märkte fließen

wird. Mit Blick auf die Verfügbarkeit

von Fremdkapital

zeigt die Umfrage indes große

Unterschiede auf zwischen den

nördlichen Märkten, wo Finanzierung

reichlich vorhanden ist,

und dem Süden Europas, wo die

heimischen Kreditgeber nach

wie vor zurückhaltend sind.

Gleichwohl gehen die Befragten

davon aus, dass sich die Lage im

Süden verbessern wird, die Finanzierung

von Projektentwicklungen

jedoch überall herausfordernd

bleibt.

Wohnimmobilien gefragt

Quelle: © Tiberius Gracchus - Fotolia.com

Unter den Sektoren sind derzeit

Wohnimmobilien sehr gefragt,

weswegen die Studie diesem

Thema aktuell einen Schwerpunkt

widmet. Rund zwei Drittel

der befragten Investoren hat

bereits in Wohnimmobilien investiert,

darunter auch solche,

die zuvor nur in Büroimmobilien

investiert hatten. Von jenen, die

bislang nicht in Wohnimmobilien

investieren, erwägen 15 Prozent

künftig Investitionen in diesen

Bereich. Hintergrund ist vor allem

die Wohnungsknappheit in vielen

großen europäischen Städten, die

zwei Drittel der Befragten in ihren

lokalen Märkten konstatieren. Angesichts

des florierenden Online-

Handels stehen zudem Logistikimmobilien

im Vergleich der

Standard-Sektoren ganz oben

in der Gunst der Investoren. Im

Bereich Spezialimmobilien sind

vor allem Seniorenheime und

Gesundheitsimmobilien gefragt.

Autor: PwC Pricewaterhouse Coopers

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44


STATEMENTS Investment | WER PLANT WAS 2015

Statement von Claude Hellers,

Leiter Retail- und Wholesale-Vertrieb

von Fidelity Worldwide Investment in Deutschland

Unser Vertriebsfokus liegt aktuell

auf ertragsorientierten

Fonds und Multi Asset Fonds.

Wir sind im intensiven Dialog

mit unseren Vertriebspartnern,

um genau die Produkte auf den

Markt zu bringen, die das erfüllen,

was ihre Kunden bewegt.

Sie suchen entweder Wachstum,

Ertrag oder Stabilität.

In Deutschland ist das Bedürfnis

nach Stabilität besonders

stark ausgeprägt. Der größte

Schmerz des deutschen Anlegers

ist das Verlustrisiko. Wir

sind daher aktuell dabei, Multi

Asset Lösungen vorzubereiten,

die den Fokus auf Stabilität legen.

Sie starten in diesem Jahr.

Und dann haben wir noch einen

weiteren Schmerz der Anleger –

das Niedrigzinsumfeld und die

schwierige Suche nach regelmäßigen,

angemessenen Erträgen.

Um dem wachsenden Ertragsbedürfnis

der Anleger gerecht

zu werden, haben wir im Oktober

den Multi Asset Fonds Fidelity

Zins & Dividende gestartet.

Er strebt eine Ausschüttung von

rund 5 Prozent pro Jahr an und

ergänzt unsere ertragsorientierte

Fondsfamilie mit deutschen Produktnamen.

Statement von Thomas Hartauer,

Vorstand

der Lacuna AG

die Lancierung einer Namensschuldverschreibung

im Bereich

Erneuerbare Energien. Weitere

Informationen hierzu folgen.

Lacuna wird sich 2015 weiter

auf ihre Kernsegmente Erneuerbare

Energien und Gesundheit

konzentrieren. Im Bereich Erneuerbare

Energien können Investoren

in der ersten Jahreshälfte

zwei geschlossene, bereits im

Vertrieb befindliche Sachwertbeteiligungen

zeichnen: den als BaFin-

Fonds konzipierten Lacuna Windpark

Hohenzellig und ein als

Private Placement umgesetztes

Windprojekt im bayerischen

Bucheck. Weiterhin plant Lacuna

Im Gesundheitssegment bietet

Lacuna Investoren über die Fonds

Lacuna - Adamant Asia Pacific

Health und Lacuna - Adamant

Global Healthcare die Teilhabe

an einem langfristigen Wachstumsmarkt.

Sie profitieren von

demografischen Makrotrends

wie Überalterung und Bevölkerungswachstum,

die sowohl in

Emerging Markets als auch in

den etablierten Industrienationen

spezifische Perspektiven

entstehen lassen. Die Lacuna-

Investments geben hierauf eine

Antwort.

Quelle: © fotogestoeber - Fotolia.com

45


WER PLANT WAS 2015 | STATEMENTS Investment

Statement von Steffen Leipold,

Co-Head Asset Management Distribution

Germany der DWS

Das große Thema für die Sparer

bleibt die schleichende Enteignung

durch die niedrigen Kapitalmarktzinsen

und nahezu zinslose

Einlagen. Um das Vermögen

zu bewahren und zu vermehren,

empfehlen wir vor dem Hintergrund

einer weiterhin moderat

wachsenden Weltwirtschaft Anlagen,

die von dem Wachstum

profitieren. Das sind insbesondere

der ausschüttungsstarke

Aktienfonds DWS Top Dividende

und der Mischfonds DWS Multi

Opportunities, der flexibel und

ertragsorientiert in fast alle Anlageklassen

investieren kann.

Die Rückmeldungen unserer Ver-

triebspartner zeigen uns, dass

wir umfangreich, kompetent

und schnell liefern. Diesen hohen

Standard wollen wir halten und -

wo möglich - weiter nach oben

setzen. 2015 liegt ein Schwerpunkt

darin, zu zeigen, wie viele

neue Möglichkeiten es durch

die Deutsche Asset & Wealth

Management gibt – nämlich die

komplette Investmentpalette aus

einer Hand.

Statement von Thomas Schrod,

Geschäftsführer

der Metzler FundServices GmbH

Die Metzler FundServices GmbH

wird die Attraktivität der Fondsplattform

MFX im IFA-Markt und

im institutionellen Bereich weiter

erhöhen. Da wir für MFX hier

nach wie vor großes Potenzial

sehen, verfolgen wir 2015 eine

klare Wachstumsstrategie. Zudem

werden wir für das Retailsegment

ein neues Preismodell

einführen, das sich durch hohe

Flexibilität und Transparenz auszeichnet;

mit verursachungsgerechten

und aufwandsbezogenen

Leistungsentgelten wollen

wir neue Kundengruppen ansprechen.

Als lösungsorientierter

Anbieter stehen die standardisierte

Fonds-Vermögensverwaltung

sowie die Metzler-Wertsicherungsstrategien,

komplettiert

durch die Expertise im aktiven

Management europäischer Aktien-

und Corporate-Fonds im

Mittelpunkt unserer Aktivitäten.

Auch 2015 bietet die Metzler

FundServices GmbH Geschäftspartnern

individuelle Vertriebsunterstützung

vor Ort durch einen

qualifizierten Außendienst,

Telefonkonferenzen sowie Fachworkshops

zu relevanten Marktund

Produktthemen

Quelle: © everythingpossible - Fotolia.com

46


STATEMENTS Investment | WER PLANT WAS 2015

Statement von Holger Leppin,

Leiter Wholesale Deutschland

bei Fisch Asset Management

Wir bauen unsere Aktivitäten im

Wholesalegeschäft aus. Für den

wichtigen Markt Deutschland kam

jüngst Franziska Vogt zur Verstärkung

ins Vertriebsteam. Zudem

gehen wir für unseren weiteren

Wachstumskurs die Märkte Nordeuropa

und Großbritannien gezielt

an.

Auf Produktseite stehen das Herzstück

unserer Fondsboutique,

Wandelanleihen, sowie zwei Mitte

2014 lancierte Fonds im Fokus.

Der FISCH Bond Global Corporates

Fund umfasst das globale

Unternehmensanleihen-Universum,

während der FISCH Multi-

Asset MantaPlus ein Multi Asset-

Produkt ist. Dessen Besonderheit

liegt darin, dass wir Investoren

hier die Möglichkeit erschließen,

am erfolgreichen Investmentprozess

unserer eigenen Pensionskasse

zu partizipieren.

Diese Strategie ist seit über zehn

Jahren erprobt und erfolgreich.

Wir sprechen daher auch von

einem Fonds, der 'Best of Fisch'

ermöglicht. Wir haben im Zuge

der Lancierung das Kapital unserer

hauseigenen Pensionskasse

komplett eingebracht. Auch der

Start mit Kundeneinlagen verlief

optimal, so dass der Fonds bereits

rund 60 Millionen Euro Volumen

aufweist.

Quelle: © everythingpossible - Fotolia.com

Statement von Jan Sobotta,

Leiter Vertrieb Wholesale Deutschland & Österreich

bei Swisscanto Asset Management International S.A.

Mit der Einstellung von Holger

Krohn als Leiter Vertrieb Institutionelle

und der Ernennung meiner

Person zum Leiter Vertrieb

Wholesale, jeweils für den Markt

Deutschland, wurden die Weichen

für die Stärkung der Vertriebstätigkeiten

im wichtigsten

Markt - neben dem Schweizer

Heimatmarkt - gestellt.

Im Vertriebsfokus stehen im Jahr

2015 in erster Linie aktiensensitive

Fondsprodukte. Insbesondere

der globale Aktienfonds

Swisscanto (LU) Equity Fund

Selection International EUR mit

seinem quantitativen Investmentansatz

und der Berücksichtigung

einer Long-Short-Strategie

(130/30) dürfte Anlegern

einen Mehrwert bieten. Weiter

stellen wir unsere nachhaltigen

Aktienfonds zu den Themen

Wasser und Emerging Markets

heraus.

Im Anleihenbereich sehen die

Vertriebsaktivitäten zwei Schwerpunkte

vor. Den Swisscanto (LU)

Bond Invest CoCo, der den wachsenden

Markt der CoCo-Bonds

(bedingte Wandelanleihen)

nutzt, und den Swisscanto (LU)

Bond Invest Global Absolute

Return für den sicherheitsbewussten

Investor.

47


WER PLANT WAS 2015 | STATEMENTS Investment

Statement von Dr. Jörg W. Stotz,

Geschäftsführer

der HANSAINVEST

Nachdem wir in 2014 die Erweiterung

unserer Lizenzierung nach

KAGB erfolgreich abgeschlossen

haben und nunmehr im Bereich

der Label-Fonds neben offenen

auch geschlossene Investmentvermögen

administrieren dürfen,

stehen die Weichen bei uns weiter

auf Expansion. Mit Blick auf

unsere eigenen Fonds konzentrieren

wir uns dabei auf unsere

Spezialitäten und Stärken: Neben

unseren beiden Edelmetallfonds

sind das unser globaler Dividendenfonds

sowie der für Euro-Aktien

umgesetzte Minimum Value

at Risk-Ansatz. Diesen Ansatz

werden wir vorausssichtlich noch

im ersten Halbjahr mit einem neuen

Fonds auf die globale Ebene

heben. Die Betreuung unsere Vertriebspartner

und Investoren hinsichtlich

unserer eigenen Fonds

haben wir Ende vergangenen

Jahres mit den Vertriebseinheiten

unserer Schwestergesellschaft

DONNER & REUSCHEL zusammengelegt.

Hierdurch konnten

wir die Zahl der Ansprechpartner

für unsere Produkte noch einmal

deutlich anheben – und freuen

uns auf entsprechend intensive

Kontakte in 2015.

Deutsche Bank Kapitalmarktausblick

2015: Amerika führt, Europa stagniert

DAX Ende 2015 bei 11.500 Punkten

Die Deutsche Bank rechnet

mit einer allmählichen

Erholung der Weltwirtschaft.

Für das Jahr 2015 sehen

die Experten das Weltwirtschaftswachstum

bei 3,6 Prozent, wie die

Bank in ihrem Kapitalmarktausblick

2015 heute in Frankfurt bekannt

gab. Nach Ansicht von Stefan

Schneider, Chef-Volkswirt der

Deutschen Bank für Deutschland,

ist dies vor allem der rasch wachsenden

Wirtschaft in den USA zu

verdanken. Europa sieht Schneider

dagegen zurückfallen: „Der

Reformstau in einigen Ländern

und fehlende Investitionen erlauben

in Europa im kommenden

Jahr nur ein Wachstum von 0,8

Prozent, trotz einer Ausweitung

der expansiven Geldpolitik durch

die EZB. Im Bereich der Fiskal- und

Reformpolitik dürften die Spannungen

wieder zunehmen, wenn

keine nachhaltigen strukturellen

Fortschritte gemacht werden.“

Auch für Deutschland geht die

Deutsche Bank von 0,8 Prozent

Wachstum im kommenden Jahr

aus. Von der erwarteten weltwirtschaftlichen

Erholung und

stabilen Unternehmensgewinnen

werden nach Ansicht der

Bank amerikanische Aktien sowie

Werte aus asiatischen Schwellenländern

profitieren. Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege

für die 28 Millionen Privat- und

Firmenkunden der Deutschen

Bank, ist überzeugt davon, dass

auch die Börsenwerte von DAX-

Unternehmen 2015 steigen. Stephan:

„Ende 2015 sehen wir den

DAX bei 11.500 Punkten. Grund

dafür ist neben dem Wachstum

der Weltwirtschaft der weiter sinkende

Kurs des Euro gegenüber

dem Dollar.“ Vereinzelt bieten

nach Ansicht der Bank deshalb

auch Aktien aus Europa noch Potenzial.

Im Laufe der kommenden

Jahre erwartet die Bank eine weitere

Aufwertung des Dollars Richtung

Parität zum Euro. Im Umfeld

weiter niedriger Zinsen sind nach

Meinung der Deutschen Bank

Aktien für eine erfolgreiche und

langfristige Geldanlage interessant.

Ohne Risiko ist nach Meinung

der Experten auf absehbare

Zeit kaum positive Rendite

zu erzielen. Die Bank rät zu einer

48


Investment | WER PLANT WAS 2015

nach Anlageklassen, Regionen

und Währungsräumen verteilten

Strategie. Dazu gehören auch

erstklassige Büro- und Einzelhandelsimmobilien,

die global weiter

vom positiven weltwirtschaftlichen

Umfeld profitieren sollten.

Gold ist dagegen nach Ansicht

der Bank als Anlage 2015 wenig

interessant.

Volkswirtschaft:

Aus Sicht der Deutschen Bank

entwickeln sich im Jahr 2015 die

Wachstumsdynamik, Geldpolitik

und Aktienmärkte der USA,

Europas und Asiens zunächst

weiter auseinander. Dennoch

hält die Bank die globale Konjunkturerholung

für intakt, auch

wenn die wichtigsten Regionen

der Weltwirtschaft seit Monaten

gemischte Daten lieferten. Die

Experten rechnen damit, dass die

EZB im Frühjahr auch Staatsanleihen

in ihr Wertpapierankaufprogramm

aufnehmen wird. In der

Folge sollte sich die wirtschaftspolitische

Debatte in Europa auf

die Fiskal- und Reformpolitik verlagern

und für zunehmende Volatilität

an den Märkten sorgen.

Dank der sehr robusten Entwicklung

der US-Wirtschaft wird die

Weltwirtschaft nach Meinung

der Bank im kommenden Jahr

aber stärker wachsen als in der

Vorperiode, allerdings bleibt das

Wachstumstempo noch hinter

dem langfristigen Durchschnitt

zurück. „Ich rechne für 2015 mit

einem Weltwirtschaftswachstum

von 3,6 Prozent“, sagte Stefan

Schneider, Chef-Volkswirt der

Deutschen Bank für Deutschland,

bei der Vorstellung des Kapitalmarktausblicks

2015 in Frankfurt.

US-Wirtschaft auf Kurs

Nach Ansicht von Dr. Ulrich Stephan,

Chef-Anlagestratege für

die 28 Millionen Privat- und

Firmenkunden der Deutschen

Bank, sind die Wirtschaftsdaten

aus den USA sehr ermutigend.

Stephan: „Der US-Aufschwung

trägt sich selbst. Das ist ein gutes

Zeichen für die Weltkonjunktur.“

Stephan erwartet für das

kommende Jahr ein Wachstum

in den USA von 3,5 Prozent. Ein

Grund dafür ist die Erholung auf

dem US-Arbeitsmarkt. Bis Ende

2015 sollte die Arbeitslosenquote

Richtung 5 Prozent sinken. Weiteren

Schmierstoff für die US-

Wirtschaft bietet das günstige

heimische Schieferöl. Darüber hinaus

haben die Firmen ihre Hausaufgaben

gemacht: „Die Gewinne

der Konzerne sind kräftig

gestiegen und wachsen robust“,

so Stephan. Nach Meinung der

Deutschen Bank ist das entscheidend

für weiteres Kurspotenzial

an den Börsen. „Ich setze weiter

auf die USA“, bekräftigt Stephan.

China: „Erwachsener Drache“

China verändert sich von einer Investitions-

und exportorientierten

Nation in eine Konsum- und Binnenwirtschaft.

Die strukturellen

Reformen greifen und das neue

China öffnet sich. Nach Meinung

der Deutschen Bank tut

mehr Liberalisierung dem Land

gut. Voraussichtlich wird sich

das Wachstum Chinas 2015 etwas

verlangsamen, allerdings auf

hohem Niveau. „Ich erwarte ein

stabiles, gesundes Wachstum von

7 Prozent“, sagt Stephan. Hauptgrund

für die Wachstumsverlangsamung

ist nach Ansicht von

Stephan eine Wirtschaftspolitik,

die nicht mehr ausschließlich auf

Expansion zielt, sondern zunehmend

auf Nachhaltigkeit.

Europa hinkt auch 2015 hinterher

Ein anderes Bild zeichnet die

Deutsche Bank für Europa. Hier

stocken dringend nötige Reformen,

Investitionen bleiben

hinter den Ankündigungen zurück

und das Wachstum ist viel zu

schwach. „Europa droht im Wettbewerb

weiter Boden zu verlieren

– nicht nur gegenüber den USA,

sondern auch gegenüber Asien“,

sagt Chef-Volkswirt Schneider. Es

wird immer noch zu sehr auf die

Fiskal- und Geldpolitik zur Überwindung

der Probleme gesetzt.

Der langfristige Wachstumstrend

kann nach Meinung von Schneider

aber nur durch weitreichende

strukturelle Reformen verbessert

werden. Erwartungen, dass die

EZB die Konjunktur in Europa

anschieben kann, dürften enttäuscht

werden: „Falls Reformen

besonders in Frankreich und Italien

weiterhin im Schneckentempo

erfolgen, erwarte ich für 2015

lediglich ein Wachstum von 0,8

Prozent“, so Schneider. Mehr als

0,8 Prozent dürfte auch die deutsche

Wirtschaft im Jahr 2015

nicht zulegen. Nach Ansicht von

Schneider belasten neben den

geopolitischen Krisen auch die

Auswirkungen von Mindestlohn

und Rentenpaket im Jahresverlauf

das Wirtschaftswachstum.

Kapitalmärkte:

Im Kreuzfeuer der Notenbanken

Für die Strategen der Deutschen

Bank wird 2015 geldpolitisch das

Jahr der zwei Wege: Während

US-Notenbank und Bank of England

bereits im Sommer ihre Leitzinsen

anheben dürften, könnten

in Japan und der Eurozone die

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WER PLANT WAS 2015 | Investment

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unkonventionellen Maßnahmen

der Geldpolitik ausgeweitet werden.

„Ich rechne damit, dass die

US-Notenbank sehr behutsam

vorgehen und die Leitzinsen nur

dann anheben wird, wenn sie

keine nachhaltige Schwächung

der Wirtschaft fürchten muss“,

sagt Anlagestratege Stephan.

Bereits seit Mitte 2014 wertet

der US-Dollar deutlich gegenüber

den wichtigen Währungen

weltweit auf. „2014 war nur

der Anfang. Die Aufwertung des

Dollars sollte sich weiter fortsetzen“,

sagt Stephan. Ein Grund ist

der zunehmende Kapitalfluss in

US-Renten und –Aktien aus den

Niedrigzinsregionen Europa und

Japan. Ende 2015 könnte der

Greenback bei 1,15 US-Dollar je

Euro stehen. Mittelfristig hält die

Deutsche Bank sogar eine Parität

zwischen Euro und US-Dollar

für möglich. Zwar sind nach Ansicht

von Stephan Aktien aus den

USA keine Schnäppchen mehr,

aber sie gehören weiter ins Portfolio,

vor allem wegen ihrer vergleichsweise

schwankungsarmen

Entwicklung, die aus sehr soliden

Wachstumsaussichten und

den stabilen Firmengewinnen

resultiert. Auch die asiatischen

Schwellenländer werden 2015

wieder zu den wachstumsstarken

Regionen zählen. Darüber hinaus

sieht die Deutsche Bank auch

DAX-Werte vom sinkenden Eurokurs

und steigenden Weltwirtschaftswachstum

profitieren.

Anlageklassen:

Renten:

Derzeit wenige Chancen vor

der Haustür

Im Jahr 2014 haben Anleihen positiv

überrascht. Stephan rechnet

nicht mit einer Wiederholung im

kommenden Jahr. Auch wenn die

Renditen der 10-jährigen Bunds

leicht ansteigen, blieben sie insgesamt

niedrig. Auf der Suche

nach höher verzinslichen Renditen

am Anleihemarkt sollten

Anleger daher ihren Horizont

erweitern: „Chancen am Rentenmarkt

sollte man nicht vor der

eigenen Haustür suchen“, erklärt

Stephan. Einen Ausweg aus dem

Niedrigzinsdilemma liegt etwa

in Unternehmensanleihen guter

Bonität aus den USA. Für risikofreudigere

Anleger sind jedoch

Schwellenländeranleihen in lokaler

Währung mit rund 6,5 Prozent

Zins deutlich interessanter.

Aktien:

Unverzichtbar aber schwankungsanfällig

„Für eine erfolgreiche Geldanlage

sind Aktien unverzichtbar“,

betont Stephan. Anleger sollten

sich von der aktuellen Berg- und

Talfahrt an den Börsen nicht verunsichern

lassen, auch wenn die

Schwankungsbreite im Jahr 2015

wahrscheinlich noch zunehmen

werde. Trotz aller Widrigkeiten

laufe es bei vielen Unternehmen

sehr ordentlich. Während die Gewinne

amerikanischer und deutscher

Unternehmen Rekordwerte

erreichen, liegen vor allem europäische

Aktien im Vergleich noch

unter Gewinntrend. Stephan:

„Europa besitzt 2015 durchaus

Überraschungspotenzial – allerdings

nach oben und nach unten.

Daher bleiben US-Aktien für mich

erste Wahl.“

Europa:

Aussichtsreiche Zykliker

In Europa sollten sich konjunktursensible

Aktien besser entwickeln

als defensive Titel, glaubt die

Deutsche Bank. Solche zyklischen

Aktientitel gewinnen durch das

anziehende Wachstum der Weltwirtschaft,

einem schwächeren

Euro sowie positiven Gewinnerwartungen.

Zudem besteht im

historischen Vergleich noch Gewinnpotenzial.

Die Experten empfehlen

europäische Aktien aus

den Branchen Auto, Bau, Chemie,

Medien und Finanzwerte.

Dagegen raten sie von Versorgern

und Pharmaunternehmen

ab. Auch der DAX sollte aufgrund

seiner konjunktursensiblen Ausrichtung

von einer anziehenden

Weltwirtschaft profitieren. Stephan

rechnet mit einem hohen

einstelligen Gewinnwachstum

der deutschen Unternehmen

und sieht den deutschen Leitindex

zum Jahresende 2015 bei

rund 11.500 Punkten. Regional

ist auch der spanische IBEX 35

interessant. Hier haben Anleger

Teil an den positiven Effekten

der voranschreitenden Strukturreformen

und dem Erstarken

der exportorientierten Wirtschaft

Spaniens.

USA:

Stabil, mit Überraschungspotenzial

Amerika durchläuft derzeit die

stärkste Wachstumsphase seit

dem Jahr 2003. Mit neuen Kursrekorden

untermauerte auch

der US-Aktienmarkt in den ver-

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Investment | WER PLANT WAS 2015

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gangenen Wochen seine führende

Position als Weltbörse.

Nach Ansicht der Experten der

Deutschen Bank ist der US-Markt

zwar im Zyklus schon weiter fortgeschritten

als Europa, jedoch

bleibt er ein Kerninvestment für

die Vermögensanlage. Insgesamt

sollten sich amerikanische Aktien

dank steigenden Konsums und

starker Konjunktur stabil entwickeln

– und können für positive

Überraschungen sorgen. Die

Anlageprofis prognostizieren für

den S&P 500 einen Indexstand

von 2.150 Punkten. Eine Chance

auf zusätzliche Performance

birgt die von der Deutschen

Bank erwartete Aufwertung des

US-Dollars. Chancenorientierte

Anleger sollten ihren Fokus auf

IT-Unternehmen, Pharma- und Finanzwerte

legen.

Asset Allocation:

Vielfalt ist Trumpf

Bei der Vermögensanlage gilt

auch 2015: Nur wer bereit ist,

ins Risiko zu gehen, könnte im

andauernden Niedrigzinsumfeld

positive Realrenditen erzielen.

Angesichts der diversen geopolitischen

Einflüsse ist es wichtig,

Anlagen breit zu streuen und die

Märkte im Jahr 2015 sehr genau

im Blick zu behalten. So können

Anleger flexibel und schnell auf

Marktverschiebungen reagieren.

„Es wird schwieriger, die wenigen

Perlen zu finden“, erklärt

Stephan. Daher empfiehlt er

eine über Anlageklassen, Regionen

und Währungsräume diversifizierte

Anlagestrategie, die

als Grundlage für ein nachhaltig

erfolgsversprechendes Portfolio

dient. Zum Jahresanfang hält

Chef-Anlagestratege Stephan

in einem ausgewogenen Wertpapierdepot

einen Aktienanteil

von mindestens 50 Prozent für

sinnvoll. Die Allokation sollte zu

jeweils einem Drittel aus USA,

Europa sowie Asien bestehen,

wobei die Deutsche Bank neben

Japan die Schwellenländer China,

Indien und Indonesien bevorzugt.

Dazu empfiehlt Stephan auch die

Beimischung von Anleihen. Dabei

sei es wichtig, auf ein flexibles

Rentenmanagement zu achten.

Anleger sollten zudem auf Immobilien

setzen und etwas Liquidität

vorhalten.

Rohstoffe:

Gold kein Krisengewinner

2014 war kein gutes Jahr an

den Rohstoffmärkten. Nach Einschätzung

der Deutschen Bank

bleibt das Renditepotenzial von

Rohstoffen auch im kommenden

Jahr sehr begrenzt. „Wir rechnen

2015 mit Gegenwind über

alle Rohstoffklassen hinweg“,

sagt Stephan. „Die Preise werden

wahrscheinlich noch weiter

fallen.“ Vor allem der starke US-

Dollar wirkt sich nachteilig auf

alle Rohstoffsegmente aus. So fiel

etwa der Goldpreis im November

auf ein Vierjahrestief – der Preisverfall

droht sich fortzusetzen.

Für 2015 sieht Stephan daher

kaum Potenzial und prognostiziert

ein Preisniveau von 1.150

US-Dollar: „Gold dürfte weiter

an Attraktivität verlieren.“ In der

empfohlenen Asset Allokation

der Deutschen Bank finden Rohstoffe

aufgrund der insgesamt

eher verhaltenen Aussichten derzeit

keine Berücksichtigung.

Immobilien:

Regional mit Potenzial

Vor dem Hintergrund regional

unterschiedlicher Konjunkturaussichten

für 2015 rechnet die

Deutsche Bank auch mit uneinheitlichen

Entwicklungen an

den Immobilienmärkten. Eine

interessante Anlagemöglichkeit

stellen erstklassige Büroimmobilien

und Einzelhandelsimmobilien

dar, die weltweit

weiter vom positiven weltwirtschaftlichen

Umfeld profitieren

sollten: „Über die nächsten fünf

Jahre erwarte ich für Büroimmobilien

in den großen Metropolen

eine Gesamtrendite von 4,5 bis

6,5 Prozent“, so Stephan. Im

Anlagefokus stehen dabei Objekte

mit stabilen Erträgen aus

langfristiger Vermietung in den

USA, aber auch an ausgewählten

Standorten in Europa und

Asien. Für den Anlagestrategen

lohnt sich in Deutschland

ein Blick auf die zweite Reihe,

den sogenannten B-Städten:

„Ich rechne damit, dass sich in

Deutschland der Renditeunterschied

zwischen Top-Standorten

und wachstumsstarken B-Städten

weiter verringern wird“,

sagt Stephan.

Autor: Deutsche Bank AG

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WER PLANT WAS 2015 | Investment

Feri:

Konjunkturelles Umfeld stellt

Fondsmanager vor Herausforderungen

Ausblick verhalten trotz DAX-Höhenflug

In deutsche Aktien investierende

Fonds haben über die

vergangenen drei Jahre eine

sehr gute Performance erzielen

können. Die durchschnittliche

Performance in der Anlageklasse

lag bei 17,03 Prozent, verglichen

mit 15,36 Prozent für europaweit

allokierende Fonds.

Doch nach Einschätzung der

volkswirtschaftlichen Analysten

der FERI, ist für die deutsche

Konjunktur im nächsten Jahr nur

ein moderates Wachstum zu erwarten.

Damit wird das Umfeld

für Fondsmanager mit Anlagefokus

auf deutsche Aktien im kommenden

Jahr größere Herausforderungen

mit sich bringen. Umso

wichtiger wird die Wahl des Managers.„Eine

zu erwartende Eintrübung

der Konjunktur hat sich

bereits in der Performance diverser

Deutschland-Aktienfonds

im laufenden Jahr bemerkbar

gemacht“, sagt Christian Michel,

Direktor und Teamleiter Funds bei

der FERI EuroRating Services AG.

„Im laufenden Jahr erreichten die

Fonds mit Anlageschwerpunkt

deutsche Aktien nur 2,7 Prozent

Wertentwicklung, über die vergangenen

drei Jahre waren es jedoch

17 Prozent p.a.“, so Michel

weiter. Die drei Top-Performer auf

Drei-Jahres-Sicht erreichten sogar

rund 23 Prozent Wertentwicklung.

Spitzenreiter in diesem Zeitraum

ist der DWS Aktien Strategie

Deutschland Fonds, Gewinner

des diesjährigen FERI EuroRating

Awards 2015 in der Kategorie

Aktien Deutschland. Der Fonds

gewann in dieser Kategorie zum

insgesamt dritten Mal und zum

zweiten Mal in Folge. Über die

vergangenen fünf und drei Jahre

wuchs der Fonds im Schnitt um

jeweils 17,3 und 24,7 Prozent

pro Jahr. Über die vergangenen

sechs Monate musste er jedoch

einen Verlust von -0,5 Prozent

hinnehmen.

„Die anhaltende Wachstumsschwäche

im Euroraum, ein

schwächeres Wachstum in China

sowie geopolitische Faktoren,

allen voran die Krise in Russland,

trüben das außenwirtschaftliche

Umfeld ein und belasten zunehmend

deutsche Exporte und

Investitionstätigkeiten. Die Binnennachfrage

wird zwar wei-

Quelle: © Sergey Nivens - Fotolia.com

ter überdurchschnittlich stark

wachsen – dank der guten Arbeitsmarktentwicklung

und zu

erwartenden Lohnsteigerungen

hinsichtlich des Mindestlohns.

Aber auch hier stellt eine sich

verschlechternde Konsumentenstimmung

ein Risiko dar“,

sagt Michel. In der Folge könnte

die Wachstumsdynamik auch im

kommenden Jahr sehr moderat

bleiben. Dennoch sei 2015 mit

einem Wachstum des deutschen

BIP von 0,7 Prozent zu rechnen.

„Aktienfonds können von den

konjunkturellen Aussichten nicht

unberührt bleiben. Gerade vor

diesem Hintergrund wird es im

kommenden Jahr noch wichtiger

sein, auf Fondsmanager mit sehr

hoher Qualität zu setzen“, so

Michel.

Autor: Feri EuroRating Services AG

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