Cosi Fan Tutte - Stadtkino Trostberg

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Cosi Fan Tutte - Stadtkino Trostberg

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Happy Birthday

Bob Dylan

film-live:

Sabine von Oettingen

zu Gast am 11. Juni

Serge Gainsbourg

Cosi fan tutte

Donnerstag

Freitag

Montag Sonntag Samstag

06

Juni 2011

Kino 1

Almanya

18:20 Uhr und 20:30 Uhr

Brighton Rock

18:05 Uhr und 20:30 Uhr

Eine packende Literaturverfilmung

Alles was wir geben

mussten

18:00 Uhr und 20:30 Uhr

Science-Fiction-Thriller

Drei Internatsschüler

begreifen allmählich, dass

es in ihrer Einrichtung nicht

mit rechten Dingen zugeht.

Kottan ermittelt –

rien ne va plus

18:05 Uhr und 20:30 Uhr

Der legendäre Kottan

kehrt zurück

Jetzt im Kinoeinsatz

Wasser für die Elefanten

18:00 Uhr und 20:30 Uhr

Bestsellerverfilmung

mit Christoph Waltz

Kino 2

An einem Samstag

18:10 Uhr und 20:15 Uhr

18:20 Uhr und 20:20 Uhr

Ein wunderbar verspielter

Sommerfilm

Benda Bilili

18:15 Uhr und 20:10 Uhr

Musikdokumentation,

wer Kinshasa Symphonie

mochte, wird begeistert sein

I phone vou

18:40 Uhr und 20:20 Uhr

Opernfilm:

Cosi fan tutte

Mo. den 13.6. und

Di. den 14.6.11

20:00 Uhr

Tragikomödie

Eine Chinesin auf der

Suche nach dem falschen

Freund und die Tücken der

Liebe via iPhone

Unter Kontrolle

18:10 Uhr und 20:20 Uhr

Dokumentation über das

Für und Wider der Kernkraft

Tanz

Träume

Breath

made

visible

Barfuß auf Nacktschnecken

Tanzdokumentation

Do 2.6.- So 5.6.

nur 20:30 Uhr

Mo 6.6.- Mi 8.6.

um 18:30 Uhr

Dolpo Tulku

18:10 Uhr und 20:15 Uhr

Die Große Verführung

18:00 Uhr und 20:00 Uhr

Komödie

Bewohner eines kleinen

Inseldorfs machen sich mit

List und Tücke auf die Suche

nach einem Arzt

Good Bye

Tibet

I´m not

there

zum 70. Geburtstag

von

Bob Dylan

Do 2.6.- So 5.6.

nur 18:00 Uhr

Mo 6.6.- Mi 8.6.

um 20:10 Uhr

Ein Traum in

Erdbeerfolie

10.6. und 11.6.

20:30 Uhr

am 10.6. und 11.6. nur um 18:10

Do 23.6.- Sa 25.6.

nur um 18:30

So 26.6.- Mi 29.6.

nur um 20:20

Doku über

einen gefährlichen

Grenzpass im

Himalaya

Kino 3

Gainsbourg

Dienstag

Endstation

1

Seeshaupt

Do 23.6.- Sa 25.6.

nur um 20:20

So 26.6.- Mi 29.6.

nur um 18:10

Der Mann,

der die

Frauen liebte

Stadtkino Trostberg · Heinrich-Braun-Straße 1 · 83308 Trostberg · 08621-508 46 32

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TROSTBERGER

NATÜRLICHES

FÜR MUTTER & KIND

Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 9-12 Uhr, Di., Do., Fr. 15-18 Uhr

Marienplatz 7 · 83308 Trostberg · Tel./Fax 08621/8067401

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Kunstmeile im Kino

20.5 - 05.6.2011

1

Ekkehard Wiegand

Peter Tomschiczek

Film:

2

Das unbewachte

Atelier

Eintritt frei


Brighton Rock

Großbritannien 2010, Spielfilm, 110min, ab 16 Jahren

Regie: Rowan Joffe, mit Sam Riley, A. Riseborough, Helen Mirren

Mods und Rocker liefern sich im englischen Seebad Brighton wüste

Schlägereien, Arbeiterklasse-Gangster sorgen für Schlagzeilen, und

der Ganove Pinkie will zum großen Capo aufsteigen. Im Zuge eines Revierkriegs

ermordet Pinkie einen Rivalen, Kellnerin Rose ist im Besitz

eines Fotos, das ihn der Tat überführen könnte. Um sie zum Schweigen

zu bringen, macht Pinkie ihr einen Heiratsantrag. Verliebt und begierig,

ihrem trostlosen Leben zu entfliehen, stimmt sie der Hochzeit zu und

begibt sich so in Lebensgefahr.

Um Schuld und Sühne geht es in Rowan Joffes Adaption von Graham

Greenes Romanklassiker, um bedingungslose Liebe, Verrat, Tod und

Erlösung. Eine packende Literaturverfilmung.

Alles, was wir geben mussten

Großbritannien, USA 2010, Spielfilm, 103 min, ab 12 Jahren

Regie: Mark Romanek, mit Carey Multigan, Keira Knightley

Kathy, Tommy und Ruth kommen in ein Internat in der englischen Einöde.

Zunächst scheint es sich um eine gewöhnliche Bildungseinrichtung

zu handeln, doch nach und nach kommen Zweifel auf. Warum

werden die Lehrer Aufseher genannt Und warum ist die Institution völlig

abgeschottet von der Außenwelt Ganz allmählich dämmert ihnen

die schonungslose Wahrheit, dessen Ausmaß nicht annähernd begreifbar

ist: Sie sind aus einem ganz bestimmten Grund in diesem „Internat“

und werden es vielleicht niemals lebend verlassen.

Nach „Was vom Tage übrig blieb“ wurde nun ein weiterer Roman des

japanischen Erfolgsautors Kazuo Ishiguro verfilmt. Ein Zukunftsroman,

dessen schwerwiegendes Thema, das Klonen von Menschen, existenzielle

Fragen aufwirft.

Kottan ermittelt – Rien ne va plus

Österreich 2010, Spielfilm, 113 min, ab 12 Jahren

Regie: Peter Patzak, mit Lukas Resetarits, Udo Samel, Johannes Kritsch

Drei Morde in 24 Stunden. Das ist für Polizeipräsident Pilch inakzeptabel

– da der Karriere nicht förderlich. Ins Innenministerium will er,

ganz hinauf, und deshalb muss ein Fahndungserfolg her. Augenblicklich.

Also (re-)aktiviert er den besten Mann der Exekutive: Major Adolf

Kottan. Doch der ist gar nicht daran interessiert, wieder als „Kieberer“

tätig zu werden, und spielt lieber in Kottan‘s Kapelle Gitarre.

27 Jahre nach Ausstrahlung der letzte „Kottan“-Folge haben Jan Zenker,

Sohn des Originalautors Helmut Zenker, und Regisseur Peter

Patzak („Der Joker“) ein „Kottan“-Kinoabenteuer geschaffen, das ganz

in der Tradition der Kultserie steht. Das heißt: altbekanntes Personal,

witzige Dialoge, reichlich Wiener Lokalkolorit, klassischer Slapstick,

willkürlich eingestreute Live-Musik-Nummern und liebevoll gestaltete

Details. Kurzum: Die Legende lebt, der Schmäh rennt, und Kottan‘s

Kapelle rockt!

Wasser für die Elefanten

USA 2011, Spielfilm, 120 min, ab 12 Jahren

Regie: Francis Lawrence, Christoph Waltz, Reese Witherspoon, Robert Pattinson

1931 befindet sich Amerika mitten in seiner größten Wirtschaftkrise und

Jakob Jankowski am Tiefpunkt seines Lebens. Nach dem tragischen

Unfalltod seiner Eltern bricht der angehende Tierarzt seine letzte Prüfung

ab und mit einem Wanderzirkus in eine unsichere Zukunft auf. Auf

den ersten Blick verliebt sich Jakob in diese unbekannte Welt und in

deren bezauberndste Repräsentantin. Doch Kunstreiterin Marlena ist

verheiratet – mit August Rosenbluth, dem charismatischen, aber auch

explosiv gefährlichen Zirkusdirektor.

Als Lovestory bietet die Verfilmung von Sara Gruens Bestseller kaum

Überraschungen, als Liebeserklärung an eine vergangene Ära aber

eine visuelle Entdeckungsreise. „Wasser für die Elefanten“ ermöglicht

Christoph Waltz einen weiteren gefährlich-charmanten Auftritt und Robert

Pattinson eine Romanze, die auch Frauen außerhalb der „Twilight“-

Fankurve erreichen kann.

Barfuß auf Nacktschnecken

Frankreich 2010, Spielfilm, 109 min, ab 12 Jahren

Regie: Fabienne Berhaud, mit Diane Kruger, Ludivine Sagnier, Denis Menochet

Die 20-jährige Lily will nicht erwachsen werden, sondern Kind bleiben.

Auch nach dem Unfalltod der Mutter verhält sie sich bei der Trauerfeier

entgegen jeder Norm. Sie futtert, was das Zeug hält, beleidigt und

verscheucht die Gäste. Ihre ältere Schwester Clara, eine bürgerliche

Juristengattin, nimmt sich eine Auszeit, um die Jüngere zu betreuen.

Die provoziert, lässt sich von den Dorfjungen befummeln, sammelt tote

Tiere und fertigt Pelzpantoffeln. Nach und nach zieht Lily ihre etablierte

Schwester in ihr Fantasiereich.

Mit der zwischen Drama und Komödie angesiedelten Geschichte zweier

gegensätzlicher Schwestern adaptiert Fabienne Berthaud ihren

eigenen Roman und ermöglicht ihren Hauptdarstellerinnen Ludivine

Sagnier und Diane Kruger einen Paradeauftritt. Die Musik von Michael

Stevens ist ein Glücksfall.

Benda Bilili

Frankreich 2010, Dokumentarfilm, 86 min, ab 6 Jahren

Regie: Renaud Barret und Florent de La Tullaye, mit Cubain Kabeya

Die Band Staff Benda Bilili wurde 1994 in Kinshasa als Straßenmusikerprojekt

körperbehinderter Menschen gegründet. In der hiesigen

Sprache Lingála bedeutet der Name so viel wie „Öffne dein Bewusstsein“.

Ihre Musik vereint heiter-melancholisch Blues, Funk und Reggae

mit kongolesischem Rumba-Rhythmen.

Beschwingte Musikerdoku über die unwahrscheinliche Erfolgsgeschichte

einer kongolesischen Straßenmusiker-Band. Die Filmemacher

Florent de la Tullaye und Renaud Barret begleiteten ihre Karriere

über Jahre hinweg mit der Handkamera. Dabei stellen sie die Musik

ins Zentrum. Die harschen Lebensumstände oder Familiengeschichten

der Mitglieder bleiben im Hintergrund, werden höchstens über die

Songtexte offenbar. „Benda Bilili“ schildert ein World-Music-Phänomen

im Stil von „Buena Vista Social Club“ mit sympathischen Feel-Good-

Charme.

I Phone you

China 2011, Spielfilm, 95 min, ab 6 Jahren

Regie: Dan Tang, mit jiang Yiyan, Florian Lukas, David Wu

Aus einem One-Night-Stand kann vielleicht mehr werden, hofft die

hübsche Ling in Chongqing. Der Geschäftsmann Yu hat ihr zumindest

ein iPhone hinterlassen und schickt ihr Liebesgrüße aus Berlin. Als sie

kurz entschlossen nach Berlin aufbricht, steht aber nicht ihr Lover am

Flughafen, um sie in die Arme zu schließen, sondern dessen Bodyguard

- mit dem Auftrag, sie möglichst schnell zurückzuschicken. Doch

so leicht gibt Lin nicht auf.

In der verrückten Odyssee durch Berlin, die von der Polizei übers Obdachlosenheim

bis zur schicken Schöner-Wohnen-Bleibe führt, überzeugen

die Darsteller, die verführerische Jiang Yiyan und der trockenkomische

Florian Lukas, ebenso wie die zielgenauen Wortwechsel in

Deutsch und schlechtem Englisch.

Filmreihe: Dokumentarfilm

Unter Kontrolle

Deutschland 2011, Dokumentarfilm, 101 min, ohne Altersbeschränkung

Regie: Volker Sattel

Spätestens seit dem Unglück von Fukushima ist das Thema Atomkraft

wieder in aller Munde, wobei selten die Betreiber der Kraftwerke zu

Wort kommen. Die Dokumentation „Unter Kontrolle“ hingegen widmet

sich weniger den Stimmen von der Straße als direkt den Objekten der

Aufregung. Sie konzentriert sich auf das Innere diverser Kernkraftwerke.

Arbeitsabläufe, Beteuerungen der Pressesprecher über die Zuverlässigkeit,

gigantische Schalttafeln, dröhnende Turbinenhallen, weiß

glühende Brennstäbe im Kühlwasser, Betriebsbesprechungen, Übungen

im Schulungszentrum und Wartungsarbeiten.

Regisseur Volker Sattels vor Fukushima entstandener Berlinale-Beitrag

entzieht sich bewusst jeglicher Wertung. In großen Cinemascope- Aufnahmen

fährt die Kamera durch die Kraftwerke und lässt deren Betreiber

und Mitarbeiter unkommentiert zu Wort kommen. Diese entlarven

sich von Zeit zu Zeit selbst. Ein leidenschaftliches Pamphlet sucht man

in der Bestandsaufnahme vergeblich, Denkanstöße für den mündigen

Bürger findet man umso mehr.

Filmreihe: Tanz im Kino

Breath Made Visible

Schweiz, USA 2009, Dokumentarfilm, 82 min, ohne Altersbeschränkung

Regie: Ruedi Gerber, mit Anna Halprin

„Jeder ist ein Tänzer/eine Tänzerin“ – dies ist der Leitspruch einer der

bedeutendsten Pionierinnen der internationalen Tanzszene, Anna Halprin.

Der Film porträtiert das Leben und die Karriere der 1920 geborenen

amerikanischen Tänzerin und Choreografin, die das Verständnis

von Tanz neu geprägt hat. Halprin studierte bei Martha Graham und

kämpfte schon seit ihrer frühesten Arbeit für die Lossagung von stilisierten

Tanzformen, um dem Tanz Persönlichkeit und Authentizität zu

verleihen.

Anlässlich ihres 90. Geburtstags wird das Erbe Anna Halprins in einem

abendfüllenden Film zusammengefasst. In eindringlichen Bildern

bringt der Schweizer Regisseur Ruedi Gerber dem Zuschauer diese

untrennbare Verschmelzung von Leben und Kunst näher und gewährt

einen tiefen Einblick in die bewegte Geschichte des Modern Dance in

Nordamerika.

Filmreihe: Musikfilm

Zum 70. Geburtstag von Bob Dylan:

I´m Not There

USA, Deutschland 2007, Spielfilm, 136 min, ab 12 Jahren

Regie: Todd Haynes, mit Christian Bale, Cate Blanchett, Marcus Carl Franklin

In den 50er-Jahren kämpft sich der junge Bob Dylan als aufstrebender

Folksänger durchs Leben. Zu Beginn wird er im Zuge der immer

populärer werdenden Folkszene im New Yorker Village zum Star und

Aushängeschild der Widerstandsbewegung. Mitte der 60er-Jahre stößt

er seine Fans durch seine Hinwendung zu elektrisch verstärkter Rockmusik

vor den Kopf. Kurz darauf zieht ihn ein schwerer Motorradunfall

längere Zeit aus dem Verkehr.

Eine höchst ungewöhnliche und eigenwillige Annäherung an das Leben

von Bob Dylan durch den herausragenden New Yorker Filmemacher

Todd Haynes: In sechs stilistisch unterschiedlichen Vignetten greift er

verschiedene Phasen in der Karriere von Dylan auf, der jeweils von

anderen Schauspielern dargestellt wird: Christian Bale, Cate Blanchett,

Marcus Carl Franklin, Richard Gere, Heath Ledger und Ben Whishaw

Der erste Dylan-Film, der von Dylan persönlich gutgeheißen und unterstützt

wurde.

Filmreihe: Dokumentarfilm

In Zusammenarbeit mit Kulturkessel Trostberg:

Am Samstag 11.06.:

Gespräch mit der Hauptdarstellerin Sabine von Oettingen

Ein Traum in Erdbeerfolie

Deutschland 2009, Dokumentarfilm, 82 min, ab 12 Jahren

Regie: Marco Wilms, mit Sabine von Oettingen, Klaus Ehrlich, Frank Schäfer

Im Ost-Berlin der 80er-Jahre bilden Modemacher eine Subkultur

heraus. Vom DDR-Staat nur widerwillig geduldet, präsentieren

die Künstler unter Kooperationsnamen wie „Chic, Charmant

und Dauerhaft“ ihre Entwürfe in halböffentlichen Veranstaltungen.

Gut 25 Jahre später setzt mit Marco Wilms ein Zeitzeuge einen

Revival-Plan in die Tat um. Gemeinsam mit damaligen Protagonisten

inszeniert er noch einmal eine Modenschau, in der zur Feier individueller

Freiheit abstruseste Materialien zum Einsatz kommen.

Marco Wilms, der seinerzeit auch offiziell als DDR-Model agierte, drehte

die skurrile Mode- und Zeitgeist-Doku von 2009. Vor die Kamera

treten mit Sabine von Oettingen und Frank Schäfer auch damalige

Trendsetter der betreffenden Szene.

Dolpo Tulku

Deutschland 2009, Dokumentarfilm, 104 min, ohne Altersbeschränkung

Regie: Martin Hoffmann

Das Dolpo ist eine abgelegene Bergregion im Nordwesten Nepals

an der Grenze zu Tibet. Umgeben von Gebirgsketten des Himalaya

wuchs hier der Hirtenjunge Sherap Sangpo in einer archaischen buddhistischen

Kultur auf, bis er im Alter von zehn Jahren dem Dalai Lama

begegnete. Nach dieser religiösen Erweckung ging er nach Kathmandu,

um Mönch zu werden und wurde dort als Reinkarnation des Dolpo

Tulku erkannt. 16 Jahre später reist er in seine hochgelegene Heimat,

um sein Amt als geistiges Oberhaupt anzutreten.

Der Tibet-Trend hält weiter ungebrochen an, was diese Dokumentation

des bisher als Cutter in Erscheinung getretenen Martin Hoffman

(„Rhythm Is It!“) belegt, der einmal nicht den Dalai Lama, sondern

einen uns unbekannten hochrangigen buddhistischen Geistlichen bei

seiner Amtseinführung in einer der isoliertesten Regionen der Welt begleitet.

Der erst 26-jährige Mönch steht vor der herkulischen Aufgabe,

einem streng gläubigen bettelarmen Bergvolk vorzustehen und dessen

archaische Lebensbedingungen zu verbessern.

Filmreihe: Fremdsprachen

Die große Verführung

Kanada 2003, Spielfilm, 109 min, ohne Altersbeschränkung

Regie: Jean-François Pouliot, mit Raymond Bouchard, David Boutin

Die Bewohner des kleinen franko-kanadischen Hafendorfs Sainte-

Marie-La-Mauderne haben ein ernsthaftes Problem: Erschöpfte Fischgründe

haben sie um ihre Arbeit gebracht, weshalb jetzt sämtliche

Fischer von Sozialhilfe leben. Ein Unternehmer würde dem Abhilfe

schaffen und eine Fabrik auf der Insel bauen – vorausgesetzt, es findet

sich ein Arzt, der sich auf dem gottverlassenen Eiland niederlässt. Der

clevere Germain ersinnt darauf einen Trick, um den Kricketfan Dr. Lewis

vom Festland zu locken.

Der franko-kanadische Komödienhit, das Leinwand-Debüt von Regisseur

Jean-Francois Pouliot, gewann den Publikumspreis in Sundance

und wurde bereits erfolgreich auf zahlreichen Festivals präsentiert.

Ein warmherziger, märchenhafter Film mit eigenem, bezaubernden

Charme und bisweilen bizarren Situationen, der sich durchaus mit sozialkritischen

britischen Komödien wie „Ganz oder Gar nicht“ vergleichen

lässt.

Gainsbourg –

Der Mann, der die Frauen liebte

Frankreich 2009, Spielfilm, 121 min, ab 12 Jahren

Regie: Joann Sfar, mit Eric Elmosnino, Lucy Gordon, Laetitia Casta

Vom wilden und aufregenden Leben des legendären Serge Gainsbourg

- eine der französischen Ikonen des 20. Jahrhunderts! - erzählt

Comic- Star Joann Sfar in einem ebenso komischen wie fantastischen

Biopic. Es ist die Geschichte eines Poeten und Provokateurs, der mit

seinen Liedern die Musikgeschichte verändert hat, eines unwiderstehlichen

Herzensbrechers, dem die schönsten Frauen – Brigitte Bardot,

Juliette Gréco, Jane Birkin – zu Füßen lagen.

Comic-Zeichner Joann Sfar bringt das wilde Leben der französischen

Ikone des 20. Jahrhunderts nicht als klassisches Biopic, sondern als

fantastisches Märchen auf die große Leinwand. Animation und Realfilm

verbinden sich darin zu einer erstaunlich stimmigen Filmmelodie. Ein

Glücksgriff ist die Besetzung, allen voran Eric Elmosnino in der Titelrolle,

aber auch die Damenriege, die sogar selbst singt.

Filmreihe: Bergfilm

Good By Tibet

Deutschland 2011, Dokumentarfilm, 90 min, ohne Altersbeschränkung

Regie: Maria Blumencron

In 6.000 Metern Höhe inmitten des Himalaya findet sich der kleine

Grenzpass Nangpa‘la. Die Dokumentation rekapituliert in einer Spanne

von zehn Jahren Einzelschicksale, z. B. das von Kelsan Jigme, einem

Fluchthelfer, der wegen seines Aktivismus bereits im Gefängnis saß,

oder das einer Gruppe von Kindern, die von ihren Eltern ins Exil geschickt

wurden und fortan auf sich allein gestellt waren.

Unter widrigsten Umständen und hohem logistischem Aufwand hat das

Drehteam um Regisseurin Maria Blumencron den Fluchtweg über den

Grenzpass zusammen mit Kelsan Jigme nachgezeichnet. Durch spannendes

Archivmaterial und die hautnahen Szenen des gefährlichen

zweiwöchigen Aufstiegs wird die Dramatik deutlich, die die Flucht für

die Opfer mit sich brachte.

Filmreihe: Oper im Kino

Cosi Fan Tutte

Wolfgang

Amadeus Mozart

Salzburger Festival

Dirigent: Adam Fischer

Regiseur: Claus Guth

13./14.Juni, 20:00 Uhr

nach Altötting

nach Tittmoning

Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

nach Altenmarkt

nach Palling

Telefon: 08621-5084632

Internet: www.stadtkino-trostberg.de

V.i.S.d.P. Christoph Loster

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