ANLEITUNG Grundfos CIM/CIU 300 BACnet MS/TP für Grundfos ...

grundfos

ANLEITUNG Grundfos CIM/CIU 300 BACnet MS/TP für Grundfos ...

Grundfos CIM/CIU 300

BACnet MS/TP für Grundfos pumps

Funktionsprofil und Benutzerhandbuch

GRUNDFOS ANLEITUNG


INHALTSVERZEICHNIS

Seite

1. Kennzeichnung von Hinweisen 3

2. Allgemeines 3

2.1 Über das Funktionsprofil 3

2.2 Voraussetzungen 3

2.3 Definitionen und Abkürzungen 3

2.4 Netzschemen 4

2.5 Produktdaten 5

3. BACnet-Schnittstelle 6

3.1 BACnet-Busstruktur 6

3.2 CIM 300 BACnet Modul 7

3.3 Anschließen an das BACnet-Netzwerk 7

3.4 Wählen der BACnet-Übertragungsgeschwindigkeit 7

3.5 Wählen der Device Object Instanznummer 7

3.6 Auswählen des Device Object Namens 8

3.7 Einstellen der BACnet MAC-Adresse 8

3.8 Abschlusswiderstand 8

3.9 Kabellänge 8

4. LEDs 9

4.1 LED1, BACnet MS/TP Kommunikation 9

4.2 LED2, interne Kommunikation 9

5. Unterstützte Dienste 10

5.1 Datenverbunddienste 10

5.2 Gerätemanagementdienste 10

6. Objektübersicht 11

6.1 Device Object (Geräteobjekt) 11

6.2 Binäre Eingänge 12

6.3 Binäre Ausgänge 12

6.4 Mehrwertige Eingänge 13

6.5 Mehrwertige Ausgänge 13

6.6 Analogeingänge 14

6.7 Analogausgänge 15

6.8 Analogwerte 15

7. Ausführliche Beschreibung der Funktionen 16

7.1 Regelungsarten 16

7.2 Sollwert 17

7.3 BACnet-Kommunikationswächter 17

7.4 Überwachen und Zurücksetzen von Störungen 17

7.5 Pumpenregelung über BACnet 17

7.6 Produktsimulation 18

8. Inbetriebnahme 18

8.1 Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einrichten der

Hardware (CIU 300) 18

8.2 Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einrichten der

Hardware (CIM 300) 18

9. Störungsübersicht 19

9.1 LED-Status 19

9.2 BACnet-Kommunikationsfehler 19

10. BACnet-Telegramme 20

10.1 Übersicht über die BACnet MS/TP Telegramme 20

10.2 Telegrammarten 20

11. Grundfos Alarm- und Warncodes 21

12. BACnet MAC-Adresse 23

1. Kennzeichnung von Hinweisen

Note

2. Allgemeines

Hier stehen Ratschläge oder Hinweise, die das

Arbeiten erleichtern und für einen sicheren

Betrieb sorgen.

2.1 Über das Funktionsprofil

Das vorliegende Funktionsprofil beschreibt das CIU 300 (BACnet

Kommunikationschnittstellengerät 300) für die folgenden

Grundfos Produkte, die im Folgenden auch als Pumpe bezeichnet

werden:

Grundfos MAGNA (mit Zusatzmodul GENIbus)

Grundfos UPE Serie 2000 (UPE 80-120 und 100-120)

Grundfos CRE, CRNE, CRIE, MTRE, CME

(einphasig und dreiphasig, bis 11 kW)

Grundfos CRE, CRNE, CRIE, MTRE, CME

(dreiphasig, 11-22 kW)

Grundfos TPE, TPE Series 2000, NBE, NKE

(einphasig und dreiphasig, bis 11 kW)

Grundfos TPE, TPE Series 2000, NBE, NKE

(dreiphasig, 11-22 kW)

Grundfos CUE-Frequenzumrichter

(alle Ausführungen, 0,55 - 250 kW).

Grundfos behält sich vor, im vorliegenden Benutzerhandbuch

Änderungen an den Daten und dem Inhalt ohne vorherige

Benachrichtigung vorzunehmen. Grundfos kann nicht haftbar

gemacht werden für Probleme, die durch die direkte oder indirekte

Nutzung der im Funktionsprofil hinterlegten Informationen

entstehen.

2.2 Voraussetzungen

Die Nutzung des vorliegenden Funktionsprofils setzt voraus, dass

der Anwender mit der Inbetriebnahme und Programmierung von

BACnet-Geräten vertraut ist. Der Anwender sollte zudem Grundkenntnisse

über das BACnet-Protokoll und die entsprechenden

technischen Spezifikationen besitzen. Zudem wird vorausgesetzt,

dass ein BACnet MS/TP Netzwerk vorhanden ist.

2.3 Definitionen und Abkürzungen

CIM

CIU

Communication Interface Module

(Kommunikationsschnittstellenmodul als

Grundfos Zusatzmodul)

Communication Interface Unit

(Kommunikationsschnittstellengerät als

Schaltkasten für die Aufnahme des CIM)

Cyclic Redundancy Check

CRC

(Zyklische Blockprüfung = Verfahren zur

Datenfehlererkennung)

Device Knoten eines BACnet MS/TP Netzwerks

GENIbus

Grundfos-eigener Feldbusstandard auf

Basis der Schnittstelle RS-485

Eine Zusammenstellung von zwei oder

Internetwork mehr BACnet Netzwerken, die über

Router miteinander verbunden sind.

LED Leuchtdiode

MAC

MS/TP

Router

ÜbertragungsgeschwindigkeitFernverbindungskabel

Media Access Control (Unterschicht

eines Datenkommunikationsprotokolls)

Master-Slave / Token-Passing

(Datenprotokoll für BACnet RS-485)

Gerät zum Verbinden von zwei oder

mehr Netzwerken über die Vermittlungsschicht

Pro Sekunde übertragene Bits

RS-485 Hauptkabel vom BACnet MS/TP

Netzwerk

3


2.4 Netzschemen

Die Netzschemen zeigen, wie das CIM/CIU 300 an die Grundfos

Pumpe angeschlossen wird, die mit einem BACnet-Netzwerk verbunden

ist.

CIM 300

Das CIM 300 ist ein Zusatzkommunikationsmodul, das in die

Grundfos Pumpe eingebaut ist. Der Anschluss erfolgt über eine

10-Pin-Steckverbindung. Bei dieser Konstellation wird das

CIM 300 über die Pumpe mit Spannung versorgt. Siehe Abb. 1.

Der direkte Einbau des CIM 300 in das Produkt ist zurzeit bei

Grundfos E-Pumpen mit 11-22 kW möglich.

4

Pumpe mit Pump eingebautem with built-in CIM CIM 300 300

Detailansicht

Detailed view

Grundfos Pump

Abb. 1 CIM 300 Lösung

CIU 300

Die CIU 300 Lösung besteht aus einem Schaltkasten mit einem

Netzversorgungsmodul und einem CIM 300 BACnet-Modul.

Das CIU 300 ist für die Wandmontage oder DIN-Hutschienenmontage

in einem Schaltschrank geeignet. Siehe Abb. 2.

Es wird in Verbindung mit Grundfos E-Pumpen eingesetzt, in die

kein Zusatzkommunikationsmodul (CIM 300) eingebaut werden

kann.

Abb. 2 CIU 300 Lösung

BACnet MS/TP

RS-485

CIM 300

Pump connected to CIU 300 via GENIbus

Anschluss einer Pumpe an das CIU 300 über GENIbus

BACnet MS/TP

RS-485

CIU 300

GENIbus GENIbus

RS-485 RS-485

TM04 5803 3909

TM04 5804 3909


2.5 Produktdaten

Allgemeine Daten Beschreibung Bemerkungen

Optische Diagnoseanzeigen für GENIbus

Kommunikationsschnittstellengerät

(CIU 300)

LED2

Rote/grüne Status-LED.

Siehe Abschnitt 4.2 LED2, interne Kommunikation.

Versorgungsspannung 24-240 V AC/DC Untergebracht im CIU 300.

GENIbus-Anschlussart RS-485

GENIbus-Leiterkonfiguration

BACnet

dreiadrig + Schirm Leiter: A, B und Y.

Datenprotokoll BACnet MS/TP

BACnet-Anbindung Schraubklemme

BACnet-Anschlussart RS-485

3 Pins.

Siehe Abschnitt 3.2 CIM 300 BACnet Modul.

BACnet-Leiterkonfiguration zweiadrig + Masse

Leiter: Plus, Minus und Masse.

Siehe Abschnitt 3.3 Anschließen an das BACnet-

Netzwerk.

Maximal zulässige Kabellänge 1200 m Entspricht 4000 ft.

MAC-Addresse 0-127

Linienabschluss EIN (ON) oder AUS (OFF)

Unterstützte Übertragungsgeschwindigkeiten

[Bit/s]

9600, 19200, 38400, 76800

Datenbits 8 Fester Wert.

Stoppbits 1 Fester Wert.

Parität keine Fester Wert.

Optische Diagnoseanzeigen für BACnet LED1

Max. Anzahl an BACnet-Geräten 32

Grundfos BACnet Anbieter-ID 227

Unterstützung der BACnet-Segmentierung nein

Einstellung über Drehschalter SW6 und SW7.

Siehe Abschnitt 3.7 Einstellen der BACnet MAC-

Adresse.

Einstellung über DIP-Schalter SW1 und SW2.

Siehe Abschnitt 3.8 Abschlusswiderstand.

Einstellung über DIP-Schalter SW4 und SW5.

Siehe Abschnitt 3.4 Wählen der BACnet-Übertragungsgeschwindigkeit.

Rote/grüne Status-LED.

Siehe Abschnitt 4.1 LED1, BACnet MS/TP Kommunikation.

Durch Verwendung von Repeatern kann die Anzahl

der Geräte erhöht werden.

Unterstützter Zeichensatz ANSI X3.4

Standarddefinition des weit verbreiteten

Zeichencodes ASCII.

BACnet-Geräteprofil B-ASC Anwendungsspezifischer BACnet-Regler.

BACnet MS/TP Master ja

Manuelle Verknüpfung der Slave-Adressen nein

Das CIM/CIU 300 ist ein BACnet MS/TP

Master-Gerät.

5


3. BACnet-Schnittstelle

3.1 BACnet-Busstruktur

Das Grundfos CIM/CIU 300 ist als BACnet MS/TP Master direkt

an das BACnet MS/TP Netzwerk angeschlossen.

6

LT

Master

Master

Slave

BR

Slave

LT = Linienabschluss

BR = Vorspannungswiderstand

Master

Abb. 3 Beispiel für ein BACnet MS/TP Netzwerk

Das BACnet MS/TP Netzwerk ist ein Multi-Master-Netzwerk, d.h.

dass mehr als ein Master im Netzwerk vorhanden sein kann.

Der Zugang zum Busnetzwerk wird über ein Token geregelt.

Die Masterknoten geben das Token untereinander weiter.

Ein Slave hingegen kann niemals das Token halten. Wenn ein

Masterknoten das Token hält, startet er die Übertragung eines

Daten-telegramms. Als Antwort auf eine Anfrage des Masterknotens

können dann sowohl der Master- als auch der Slaveknoten

Datentelegramme übertragen.

Ein BACnet MS/TP Abschnitt ist ein zusammenhängendes

Medium, an das die BACnet-Knoten angehängt sind. Abschnitte

können mit Hilfe von Repeatern oder Bridges miteinander verbunden

werden und so ein Netzwerk bilden.

Mehrere Netzwerke können über BACnet-Router miteinander

verbunden sein und ein BACnet-Internetwork bilden.

3.1.1 Linienabschlusswiderstand

Ein Linienabschluss ist an jedem Ende des Abschnitts vorzusehen.

Das CIM/CIU 300 ist mit einem Abschlusswiderstand

ausgerüstet, der nach Bedarf eingeschaltet werden kann.

3.1.2 Vorspannungswiderstand

Mindestens ein Satz an Netzwerk-Vorspannungswiderständen

muss in jedem Abschnitt vorhanden sein, damit eine nicht

genutzte Kommunikationslinie auf einem bestimmten logischen

Status gehalten wird. Mehr als zwei Sätze sind jedoch nicht

erlaubt. Die Vorspannung ermöglicht Stationen, das Anliegen und

Nichtanliegen von Signalen in der Linie zuverlässig zu erkennen.

Eine nicht mit einer Vorspannung beaufschlagte Linie nimmt

einen undefinierten Status an, wenn kein Aktivierungsknoten

vorhanden ist. Das CIM/CIU 300 hat keine Vorspannungswiderstände.

LT

Slave

Slave

TM04 1697 0908


3.2 CIM 300 BACnet Modul

Abb. 4 CIM 300 BACnet Modul

Pos. Bezeichnung Beschreibung

1 Plus

BACnet Plus-Klemme

(RS-485 positives Datensignal)

2 Minus

BACnet Minus-Klemme

(RS-485 negatives Datensignal)

3 Masse BACnet Masse-Klemme

4 SW1/SW2

5 SW3/SW4/SW5

6 LED1

7 LED2

8 SW6

9 SW7

1 2 3 4 5 6 7

Ein/Aus-Schalter für

Abschlusswiderstand

Schalter zum Einstellen der

BACnet-Übertragungsgeschwindigkeit

und der standardmäßigen oder

kundenspezifischen Device Object

Instanznummer.

Rote/grüne Status-LED für die

BACnet-Kommunikation

Rote/grüne Status-LED für die

interne Kommunikation zwischen

dem CIM 300 und dem Grundfos

Produkt.

Hexadezimal-Drehschalter zum

Einstellen der BACnet MAC-

Adresse (vier höchstwertige Bits)

Hexadezimal-Drehschalter zum

Einstellen der BACnet MAC-

Adresse (vier niedrigstwertige Bits)

8

9

TM04 1697 0908

3.3 Anschließen an das BACnet-Netzwerk

Zum Anschließen an das BACnet-Netzwerk ist ein abgeschirmtes,

verdrilltes Kabel zu verwenden.

BACnet-Klemme Empfohlener Farbcode Datensignal

Plus rot positiv

Minus grün negativ

Masse grau Masse

Gemäß dem ANSI/ASHRAE BACnet-Standard darf der Kabelschirm

nur an einem Abschnittsende aufgelegt werden, um

Erdschlussströme zu vermeiden.

3.4 Wählen der BACnet-Übertragungsgeschwindigkeit

Bevor das CIM 300 mit dem BACnet MS/TP Netzwerk kommunizieren

kann, muss die Übertragungsgeschwindigkeit korrekt eingestellt

werden. Zum Einstellen der Übertragungsgeschwindigkeit

werden die DIP-Schalter SW4 und SW5 verwendet.

Standardmäßig ist die Übertragungsgeschwindigkeit auf

9600 Bit/s eingestellt. Es wird jedoch die Verwendung einer

höheren Übertragungsgeschwindigkeit empfohlen, um einen

höheren Datendurchsatz zu erzielen. Alle an ein BACnet MS/TP

Netzwerk angeschlossenen Geräte müssen zur Kommunikation

dieselbe Übertragungsgeschwindigkeit verwenden.

Abb. 5 Einstellen der BACnet-Übertragungsgeschwindigkeit

3.4.1 DIP-Schalter-Einstellungen

Verfügbare Übertragungsgeschwindigkeiten in Bit/s:

9600, 19200, 38400 und 76800.

Zum Einstellen der gewünschten Übertragungsgeschwindigkeit

sind die DIP Schalter SW4 und SW5 zu verwenden.

Übertragungs-geschwindigkeit

[Bit/s]

SW4 SW5

9600 OFF OFF

19200 OFF ON

38400 ON OFF

76800 ON ON

Gemäß dem BACnet MS/TP Standard beträgt die Übertragungsgeschwindigkeit

standardmäßig 9600 Bit/s. Die neue Übertragungsgeschwindigkeit

ist sofort nach dem Einstellen über die

DIP-Schalter wirksam.

3.5 Wählen der Device Object Instanznummer

Der Wert für den Device Object Identifier besteht aus zwei Teilen:

• einem 10 Bit langen Objekttyp (Bit 22 bis 31)

• einer 22 Bit langen Instanznummer (Bit 0 bis 21).

Abb. 6 Bitwerte

SW4 SW5

31 22 21 ...

0

Object type Instance Number

10 bits 22 bits

Der Objekttyp ist ein fester Wert. Er zeigt an, dass es sich um ein

Device Object handelt. Die Instanznummer ist ein numerischer

Code zur Identifizierung des Geräts. Diese Nummer muss innerhalb

des gesamten Netzwerks eindeutig sein. Dies gilt auch,

wenn mehrere Netzwerke miteinander verbunden sind.

Das CIM 300 bietet zwei unterschiedliche Möglichkeiten zum Einstellen

der Bacnet Device Object Instanznummer: Standardmäßig

und benutzerdefiniert. Beide Möglichkeiten werden in den folgenden

Unterabschnitten beschrieben.

TM04 1710 0908

TM04 5977 4509

7


3.5.1 Standardmäßige Instanznummer

Standardmäßig verwendet das CIM 300 eine vordefinierte Device

Object Instanznummer. Sie lautet 227XXX, wobei XXX die

BACnet MAC-Adresse ist. Dadurch ergibt sich ein nutzbarer

Bereich für die Instanznummern von 227000 bis 227127.

Weitere Informationen zu den MAC-Adressen finden Sie im

Abschnitt 3.7 Einstellen der BACnet MAC-Adresse.

Beispiel:

Die BACnet MAC-Adresse ist mit Hilfe der Hexadezimal-Drehschalter

auf den Wert 20 eingestellt, so dass die Device Object

Instanznummer 227020 lautet.

3.5.2 Benutzerdefinierte Instanznummer

Um den gesamten Bereich der Device Object Instanznummern

nutzen zu können, muss die neue Device Object Instanznummer

über das BACnet-Objekt Custom Object Instance Number (AV, 0)

eingestellt und der Schalter SW3 auf ON gesetzt werden.

Die Einstellung der neuen Device Object Instanznummer wird

sofort wirksam. Die Anordnung des DIP-Schalters ist in der

Abb. 7 dargestellt.

8

Abb. 7 Einstellen der Device Object Instanznummer

Device Object Instanznummer SW3

Standardmäßig (227000 + MAC-Addresse) OFF

Benutzerdefiniert,

eingestellt über BACnet-Objekt (AV, 0)

ON

Standardmäßig besitzt die Variable "Present_Value" der benutzerdefinierten

Device Object Instanznummer den Wert 231.

Beispiel:

Die Variable "Present_Value" der benutzerdefinierten Device

Object Intanznummer (AV, 0) besitzt den Wert 231, so dass die

Device Object Instanznummer ebenfalls 231 lautet.

Note

SW3

Die Variable "Present_Value" der benutzerdefinierten

Device Object Instanznummer kann nicht

den Wert 4194303 annehmen, weil dieser Wert

anderweitig reserviert ist.

3.6 Auswählen des Device Object Namens

Die Eigenschaft "Device_Name" ist eine Zeichenkette, die nur

einmal im gesamten Netzwerk vorkommen darf. Standardmäßig

lautet der Device Object Name "Grundfos - XXXXXX", wobei

XXXXXX die aktuelle Device Object Instanznummer entsprechend

dem Abschnitt 3.5 Wählen der Device Object Instanznummer

ist.

Beispiel:

Die Device Object Instanznummer ist 227001. Dann lautet der

Device Object Name "Grundfos - 227001".

Wird ein neuer Name gewählt, wird dieser im Gerät gespeichert

und die standardmäßige Namensgebung ersetzt.

TM04 1709 0908

3.7 Einstellen der BACnet MAC-Adresse

Zum Einstellen der BACnet-Adresse dienen zwei hexadezimale

Drehschalter (SW6 und SW7).

Es ist ein Wert zwischen 0 und 127 zu wählen. Wird ein ungültiger

Wert eingestellt, wird die MAC-Adresse 0 zugewiesen.

Abb. 8 Einstellen der BACnet MAC-Adresse

Eine komplette Übersicht über die BACnet-Adressen finden Sie

im Abschnitt 12. BACnet MAC-Adresse.

Note

3.8 Abschlusswiderstand

Der Abschlusswiderstand ist auf dem CIM 300 angeordnet.

Sein Wert beträgt 120 Ω. Der Abschlusswiderstand muss eingeschaltet

sein, wenn das CIM 300 als letztes Gerät im Netzwerk

installiert ist.

Das CIM 300 hat zwei DIP-Schalter (SW1 und SW2) zum Einund

Ausschalten des Abschlusswiderstands. Abb. 8 zeigt die

DIP-Schalter in Stellung AUS (OFF).

Abb. 9 Ein- und Ausschalten des Abschlusswiderstands

Standardeinstellung: Der Abschlusswiderstand ist ausgeschaltet.

3.9 Kabellänge

Die BACnet MAC-Adresse ist in Dezimalform von

0 bis 127 einzustellen. Sie muss eindeutig sein

und darf somit in einem BACnet MS/TP Abschnitt

nur einmal vergeben werden.

Status SW1 SW2

Eingeschaltet ON ON

Ausgeschaltet

SW1 SW2

SW6 SW7

OFF OFF

ON OFF

OFF ON

Die maximal empfohlene Kabellänge in einem BACnet MS/TP

Abschnitt beträgt bei einem Kabelquerschnitt von 0,82 mm 2

(AWG 18) 1200 m (4000 ft).

Die Verbindung zwischen den BACnet Modulen muss über abgeschirmte,

verdrillte Kabel mit einem Wellenwiderstand von

100-130 Ω erfolgen.

TM04 1706 0908

TM04 1701 0908


4. LEDs

Das CIM 300 BACnet Modul hat zwei LEDs.

• Rote/grüne Status-LED (LED1) für die BACnet MS/TP

Kommunikation

• Rote/grüne Status-LED (LED2) für die interne Kommunikation

zwischen dem CIM 300 und dem Grundfos Produkt.

4.1 LED1, BACnet MS/TP Kommunikation

Status Beschreibung

aus Keine Kommunikation.

grün blinkend BACnet-Kommunikation ist aktiv.

rot blinkend Fehler in der BACnet-Kommunikation.

rot leuchtend Fehler in der CIM 300 BACnet Konfiguration.

4.2 LED2, interne Kommunikation

Status Beschreibung

aus

rot blinkend

rot leuchtend

grün leuchtend

Note

Das CIM 300 wurde ausgeschaltet oder fährt

gerade hoch.

Keine interne Kommunikation zwischen dem

CIM 300 und dem Grundfos E-Produkt.

Das vorhandene Grundfos E-Produkt wird

nicht vom CIM 300 unterstützt.

Die interne Kommunikation zwischen dem

CIM 300 und dem Grundfos E-Produkt ist in

Ordnung.

Während der Inbetriebnahme kann eine Verzögerung

von 5 Sekunden auftreten, bevor der Status

der LED aktualisiert wird.

9


5. Unterstützte Dienste

BACnet Interoperability Building Blocks (BIBBs) sind eine Zusammenfassung von einem oder mehreren BACnet-Diensten, die als Gerät

"A" und "B" beschrieben werden. Beide Geräte sind Knoten im BACnet-Internetwork. In den meisten Fällen ist das Gerät "A" der Nutzer

der Daten (Client) und das Gerät "B" der Lieferant der Daten (Server).

Das CIM/CIU 300 ist ein anwendungsspezifischer BACnet-Controller (B-ASC) mit einigen zusätzlichen Diensten.

5.1 Datenverbunddienste

Bezeichnung BACnet BIBB Code Bemerkungen

5.2 Gerätemanagementdienste

10

Anstoßen

ReadProperty DS-RP-B Das CIM/CIU 300 kann der Lieferant der Daten sein. - ●

ReadPropertyMultiple DS-RPM-B

Das CIM/CIU 300 kann Lieferant der Daten sein und

gleichzeitig mehrere Daten zurückgeben.

- ●

WriteProperty DS-WP-B

Das CIM/CIU 300 ermöglicht das Ändern eines Wertes

über das Netzwerk.

- ●

WritePropertyMultiple DS-WPM-B

Das CIM/CIU 300 ermöglicht das Ändern mehrerer Werte

über das Netzwerk.

- ●

SubscribeCOV

Das CIM/CIU 300 kann Lieferant der Daten "Change of - ●

ConfirmedCOVNotification

UnconfirmedCOVNotification

DS-COV-B

Value" (COV) sein. Es unterstützt die gleichzeitige Ausführung

von 10 COV Subscriptions. Die Lebensdauer von

Subscriptions kann begrenzt oder unbegrenzt sein.



-

-

Bezeichnung BACnet BIBB Code Bemerkungen

Anstoßen

Who-Is

Das CIM/CIU 300 kann Informationen zu Geräteattributen ● -

I-Am

DM-DDB-A

von anderen Geräten suchen und Gerätemeldungen interpretieren.

- ●

Who-Is

Das CIM/CIU 300 kann Informationen über seine eigenen - ●

I-Am

DM-DDB-B

Geräteattribute liefern und auf Anfragen hinsichtlich seiner

Identität antworten.

● -

Who-Has

I-Have

DM-DOB-B

Das CIM/CIU 300 kann auf Anfrage Adressinformationen

zu seinen Objekten liefern.

-



-

DeviceCommunicationControl DM-DCC-B

Das CIM/CIU 300 kann auf Anfragen zur Kommunikationssteuerung

antworten. Es unterstützt die begrenzte und

unbegrenzte Übertragungsdauer. Das Passwort ist

Grundfos (falls benötigt).

Ausführen

Ausführen

- ●


6. Objektübersicht

6.1 Device Object (Geräteobjekt)

Die nachfolgend aufgeführten Eigenschaften im Device Object werden unterstützt. Sie sind für alle Pumpentypen verfügbar.

Bezeichner der Eigenschaft Datentyp Bemerkungen Zugriff

Object_Identifier BACnetObjectIdentifier

Siehe Abschnitt 3.5 Wählen der Device Object Instanznummer.

Object_Name CharacterString

Informationen zum Objektnamen finden Sie in

Abschnitt 3.6 Auswählen des Device Object

Namens.

W

Object_Type BACnetObjectType DEVICE. R

System_Status BACnetDeviceStatus OPERATIONAL. R

Vendor_Name CharacterString Grundfos. R

Vendor_Identifier Unsigned16 227. R

Model_Name CharacterString

Zeigt an, welcher Grundfos Pumpentyp an das

CIM/CIU 300 angeschlossen ist.

R

Firmware_Revision CharacterString Änderung der Firmware in der CIM/CIU 300. R

Application_Software_Version CharacterString Datum der Softwareerstellung, TT-MM-JJJJ. R

Location CharacterString

Der Bediener kann hier einen Ort eingeben

(max. 200 Zeichen).

Description CharacterString

Der Bediener kann hier eine Beschreibung

eingeben (max. 200 Zeichen).

W

Protocol_Version Unsigned Aktuelle Version des BAcnet-Protokolls. R

Protocol_Revision Unsigned Aktuelle Änderung des BACnet-Protokolls. R

Protocol_Services_Supported BACnetServicesSupported

Protocol_Object_Types_Supported BACnetObjectTypesSupported

Object_List

Max_APDU_Length_Accepted Unsigned

BACnetARRAY[N]of

BACnetObjectIdentifier

Segmentation_Supported BACnetSegmentation

APDU_Timeout Unsigned

Number_Of_APDU_Retries Unsigned

Max_Master Unsigned

Max_Info_Frames Unsigned

Device_Address_Binding List of BACnetAddressBindings

Database_Revision Unsigned

Gibt an, welche standardisierten Protokolldienste

unterstützt werden.

Gibt an, welche standardisierten Protokollobjekttypen

unterstützt werden.

Der Bereich der verfügbaren Objekte. R

Die maximale Anzahl an Bytes, die in einer einzelnen

APDU enthalten sein kann. Der Wert ist fest auf

480 eingestellt.

Gibt an, ob eine Aufteilung der Nachricht möglich

ist. Ausgelesen wird immer der Wert

NO_SEGMENTATION. Dadurch wird angezeigt,

dass eine Aufteilung nicht möglich ist.

Gibt die Zeitdauer in ms an, bevor eine Zeitüberschreitung

eintritt.

Max. Zeitdauer innerhalb der eine APDU weitergeleitet

werden muss.

Legt die höchstmögliche Adresse für Masterknoten

fest. Der Wert muss zwischen 1 und 127 liegen.

Der Standardwert ist 127. Es kann jedoch ein niedrigerer

Wert gewählt werden, um den Übertragungsaufwand

zu senken.

Legt die maximale Anzahl an Information Frames

fest, die gesendet werden, bevor der Token weitergeleitet

wird. Der Wert ist fest auf 1 eingestellt.

Hält die Adressverknüpfungen zu anderen Geräten,

falls vorhanden.

Logische Revisionsnummer für die

Geräte-Datenbank.

R

W

R

R

R

R

R

R

W

R

R

R

11


6.2 Binäre Eingänge

Binäre Objekte, die Informationen von der Grundfos Pumpe liefern.

ID Objektbezeichnung R/W Bemerkungen

BI, 0 Control source status R

BI, 1 Actual direction R

BI, 2 Rotation status R

BI, 3 At minimum speed R

BI, 4 At maximum speed R

BI, 11 Digital input 1 status R

BI, 12 Digital input 2 status R

BI, 13 Digital input 3 status R

BI, 14 Digital output 1 status R

BI, 15 Digital output 2 status R

BI, 28 Fault simulation status R

6.3 Binäre Ausgänge

Binäre Objekte zur Regelung der Grundfos Pumpe.

12

Status über die zurzeit verwendete

Regelquelle.

0: Lokale Regelung

1: Busregelung

Drehrichtung des Pumpenlaufrads.

0: Vorwärts

1: Rückwärts

Rotationsstatus.

0: Keine Rotation

1: Rotation (Pumpe läuft)

0: Pumpe läuft nicht mit minimaler Drehzahl.

1: Pumpe läuft mit minimaler Drehzahl.

0: Pumpe läuft nicht mit maximaler Drehzahl.

1: Pumpe läuft mit maximaler Drehzahl.

0: Nicht aktiviert

1: Aktiviert.

0: Nicht aktiviert

1: Aktiviert

0: Nicht aktiviert

1: Aktiviert

0: Nicht aktiviert

1: Aktiviert

0: Nicht aktiviert

1: Aktiviert

ID Objektbezeichnung R/W Bemerkungen

BO, 0 Set control source W

BO, 1 Relay 1 control W

BO, 2 Relay 2 control W

BO, 3 Set direction W

BO, 4 Reset fault W

BO, 5 Fault simulation W

Fehlersimulationsstatus.

0: Fehlersimulation nicht aktiviert

1: Fehlersimulation aktiviert

Dient zum Einstellen der Regelquelle.

Der Wert ist auf 1 zu setzen, um die Pumpenregelung

über BACnet zu ermöglichen.

0: Lokale Regelung (Standardeinstellung)

1: Busregelung

Steuert das Relais 1 an, wenn die Busregelung

aktiviert ist und das Relais 1 auf Busregelung

gesetzt ist.

0: Geschlossen (Standardeinstellung)

1: Geöffnet

Steuert das Relais 2 an, wenn die Busregelung

aktiviert ist und das Relais 2 auf Busregelung

gesetzt ist.

0: Geschlossen (Standardeinstellung)

1: Geöffnet

Legt die Drehrichtung des Pumpenlaufrads

fest, wenn die Busregelung aktiviert ist.

0: Vorwärts (Standardeinstellung)

1: Rückwärts

Setzt den Alarm zurück, wenn die Busregelung

aktiviert ist.

(Ausgelöst bei ansteigender Flanke).

0: Kein Zurücksetzen (Standardeinstellung)

1: Zurücksetzen

Ermöglicht das Simulieren von Störungen,

wenn die Busregelung aktiviert ist.

0: Deaktiviert (Standardeinstellung)

1: Aktiviert

MAGNA

+

UPE

E-Pumpen

0,25 - 7,5 kW

CUE +

E-Pumpen

11 - 22 kW

● ● ●

- ● ●

● ● ●

● ● ●

● ● ●

- ● ●

- ● ●

- ● ●

- ● ●

- ● ●

● ● ●

MAGNA

+

UPE

E-Pumpen

0,25 - 7,5 kW

CUE +

E-Pumpen

11 - 22 kW

● ● ●

- ● ●

- - ●

- ● ●

● ● ●

● ● ●


6.4 Mehrwertige Eingänge

Objekte, die einen Wert von der Pumpe liefern, der aus einer Aufzählung stammt.

ID Objektbezeichnung R/W Bemerkungen

MI, 0 Actual control mode R

MI, 1 Actual operating mode R

MI, 2 Next bearing-service type R

MI, 3 CIM status R

6.5 Mehrwertige Ausgänge

Liest die aktuelle Regelungsart aus.

1: Konstante Drehzahl

2: Konstantdruck

3: Proportionaldruck

4: Automatisch / AUTOADAPT

5: Konstanter Volumenstrom

6: Konstante Temperatur

7: Konstantes Niveau

8: Konstanter Prozentwert

Weitere Informationen zu den Regelungsarten

finden Sie im Abschnitt

7.1 Regelungsarten.

MAGNA

+

UPE

Objekte, die einen Wert aus einer Aufzählung enthalten, der zum Einstellen der Pumpe bestimmt ist.

ID Objektbezeichnung R/W Bemerkungen

MO, 0 Set control mode W

MO, 1 Set operating mode W

MO, 2 Product simulation W

Liest die aktuelle Betriebsart aus.

1: EIN (normal)

2: AUS

3: MIN

4: MAX

Art der nächsten Lagerwartung.

1: Art der Wartung unbekannt

2: Lager nachschmieren

3: Lager austauschen

Liest den Status des CIM aus. Die Informationen

können bei der Störungssuche helfen.

1: OK

2: EEPROM-Fehler

3: Speicherfehler

Dient zur Einstellung der Regelungsart,

wenn die Busregelung aktiviert ist.

1: Konstante Drehzahl

2: Konstantdruck

3: Proportionaldruck

4: Automatisch / AUTO ADAPT

5: Konstanter Volumenstrom

6: Konstante Temperatur

7: Konstantes Niveau

8: Konstanter Prozentwert

Weitere Informationen zu den Regelungsarten

finden Sie im Abschnitt

7.1 Regelungsarten.

Dient zur Einstellung der Betriebsart, wenn

die Busregelung aktiviert ist.

1: EIN (normal)

2: AUS

3: MIN

4: MAX

Aktiviert die Produktsimulation (Für die

Inbetriebnahme und zu Testzwecken.

Eine Aktivierung ist nur möglich, wenn keine

Pumpe vorhanden ist.)

1: Deaktiviert (Standardeinstellung)

2: MAGNA

3: E-Pumpen, 0,25 - 7,5 kW

4: E-Pumpen, 11 - 22 kW / CUE

Weitergehende Informationen hierzu finden

Sie im Abschnitt 7.6 Produktsimulation.

E-Pumpen

0,25 - 7,5 kW

CUE +

E-Pumpen

11 - 22 kW

● ● ●

● ● ●

- - ●

● ● ●

MAGNA

+

UPE

E-Pumpen

0,25 - 7,5 kW

CUE +

E-Pumpen

11 - 22 kW

● ● ●

● ● ●

● ● ●

13


6.6 Analogeingänge

Objekte mit Messwerten und Statusinformationen von der Pumpe.

ID Objektbezeichnung R/W Bemerkungen

AI, 0 Fault code R

AI, 1 Warning code R

AI, 2 Time to bearing service R

AI, 3 Capacity R

G = Nur ab Modell G verfügbar.

● = Immer verfügbar.

S = Sensor erforderlich.

S* = Bei den Pumpen der Baureihen TPE Serie 2000 und MAGNA/UPE wird der Förderstrom geschätzt und nur für die Überwachung,

nicht aber für die Regelung der Pumpe verwendet. Bei allen anderen Pumpentypen ist ein Sensor erforderlich.

CUE = Nur bei der CUE verfügbar (in Verindung mit einem Sensor).

3ph = Nur bei dreiphasigen E-Pumpen verfügbar.

14

Grundfos Alarmcode.

Siehe Abschnitt 11. Grundfos Alarm- und Warncodes.

Grundfos Warncode.

Siehe Abschnitt 11. Grundfos Alarm- und Warncodes.

Zeit bis zur nächsten Lagerwartung in Monaten.

Der Wert 24 bedeutet mehr als 24 Monate.

Aktueller Kapazitätswert (Prozessrückmeldewert).

Maßeinheit

MAGNA

+

UPE

E-Pumpen

0,25 - 7,5 kW

CUE +

E-Pumpen

11 - 22 kW

- ● ● ●

- - ● ●

Monat - - ●

% ● ● ●

AI, 4 Head R

Aktuelle Anlagenförderhöhe/aktueller Anlagendruck.

bar S S S

AI, 5 Flow R Aktueller Anlagenvolumenstrom. m 3 /h S* S* S*

AI, 6 Relative performance R

Aktuelle Förderleistung bezogen auf die maximale

Förderleistung.

% ● ● ●

AI, 7 Speed R Motordrehzahl. U/min ● ● ●

AI, 8 Frequency R Aktuelles an den Motor gerichtetes Regelsignal. Hz ● ● ●

AI, 9 Actual setpoint R Aktueller Sollwert. % ● ● ●

AI, 10 Motor current R Aktueller Motorstrom. A - ● ●

AI, 11 DC link voltage R

DC-Anschlussspannung des Frequenzumrichters.

V ● ● ●

AI, 12 Motor voltage R Motorspannung. V - ● ●

AI, 13 Power R Gesamtleistungsaufnahme der Pumpe. W ● ● ●

AI, 14 Remote flow R

Von einem externen Sensor gemessener

Volumenstrom.

m3 /h - G+S S

AI, 15 Zulaufdruck R Anlagenzulaufdruck. bar - G+S S

AI, 16 Remote pressure R Von einem externen Sensor gemessener Druck. bar - G+S S

AI, 17 Level R Behälterfüllstand. m - S S

Power electronic

AI, 18

temperature

R Temperatur im Frequenzumrichter. °C - ● ●

AI, 19 Motor temperature R Motorwicklungstemperatur. °C - G ●

AI, 20 Remote temperature R

Von einem externen Sensor gemessene

Temperatur.

°C - S S

AI, 21 Electronic temperature R Temperatur in der Pumpenelektronik. °C - - S

AI, 22 Fluid temperature R Medientemperatur. °C - G S

AI, 23 Bearing temperature DE R Lagertemperatur, antriebsseitig. °C - - S

AI, 24 Bearing temperature NDE R Lagertemperatur, nicht antriebsseitig. °C - - S

AI, 25 Auxiliary sensor input R Eingang für den Hilfssensor. % - S S

AI, 26 Specific energy R Spezifischer Energieverbrauch. kWh/m 3

- - CUE

AI, 27 Runtime R Gesamtbetriebsstunden der Pumpe. h ● ● ●

AI, 28 Total ontime R Gesamtstunden, die die Pumpe am Netz ist. h ● ● ●

AI, 29 Torque R Drehmoment des Motors. Nm - 3ph ●

AI, 30 Energy consumption R Gesamtenergieverbrauch der Pumpe. kWh ● ● ●

AI, 31 Number of starts R Anzahl der Einschaltungen der Pumpe. - - ● ●

AI, 32 Volume R Gesamtfördervolumen. m 3

- - CUE


6.7 Analogausgänge

Objekt für das Einstellen eines neuen Sollwerts in der Pumpe.

ID Objektbezeichnung R/W Bemerkungen

AO, 0 Set setpoint W

6.8 Analogwerte

Objekte für das Konfigurieren des CIM/CIU 300 und/oder der Pumpe.

ID Objektbezeichnung R/W Bemerkungen

AV, 0

Custom Device Object

Instance Number

R/W

AV, 1 BACnet watchdog R/W

AV, 2 Simulation fault code R/W

AV, 3 Simulation warning code R/W

Dient zur Einstellung des Pumpensollwerts, wenn

die Busregelung aktiviert ist.

Ein Sollwert von 0 bedeutet nicht, dass die

Pumpe abschaltet.

Siehe Abschnitt 7.2 Sollwert.

Wert für die benutzerdefinierte Device Object

Instanznummer. Wird in Verbindung mit dem

DIP-Schalter SW3 verwendet.

Siehe Abschnitt 3.5 Wählen der Device Object

Instanznummer.

Bereich für Present_Value: 0-0x3FFFFE.

Standardwert für Present_Value: 0xE7.

Zeit in Sekunden, ab wann der BACnet Kommunikationswächter

die Verbindung unterbricht und

die Pumpe auf "Lokale Regelung" setzt.

Siehe Abschnitt 7.3 BACnet-Kommunikationswächter.

0: Deaktiviert (Standardeinstellung)

Zur Aktivierung ist ein Wert zwischen 5 und 3600

einzustellen.

Zu simulierender Alarmcode.

Siehe Abschnitt 11. Grundfos Alarm- und Warncodes.

Der Befehl kann durch Schreiben des Wertes 0

gelöscht werden.

Zu simulierender Warncode.

Siehe Abschnitt 11. Grundfos Alarm- und Warncodes.

Der Befehl kann durch Schreiben des Wertes 0

gelöscht werden.

Maßeinheit

MAGNA

+

UPE

E-Pumpen

0,25 - 7,5 kW

CUE +

E-Pumpen

11 - 22 kW

% ● ● ●

Maßeinheit

MAGNA

+

UPE

E-Pumpen

0,25 - 7,5 kW

CUE +

E-Pumpen

11 - 22 kW

- ● ● ●

s ● ● ●

- ● ● ●

- - ● ●

15


7. Ausführliche Beschreibung der Funktionen

7.1 Regelungsarten

Regelungsart Beschreibung Darstellung

Konstante Drehzahl

Konstantdruck

Konstanter Volumenstrom

Konstantes Niveau

Konstante Temperatur

Konstanter Prozentwert

Proportionaldruck

Automatisch / AUTOADAPT

H = Druck (Förderhöhe)

Q=Förderstrom

Wichtiger Hinweis zu den Regelungsarten

Es werden nur gültige Regelungsarten akzeptiert.

Beispiel: Handelt es sich bei der Pumpe um eine TPE-Pumpe

der Serie 2000 und wurde die Regelungsart auf "Konstante Temperatur"

geändert, läuft die Pumpe nicht mit dieser Regelungsart,

weil sie für die Baureihe TPE Serie 2000 nicht verfügbar ist.

Die Pumpe läuft dann mit der zuletzt gültigen Regelungsart weiter.

16

Ungeregelter Betrieb

Der in der Pumpe hinterlegte Sollwert wird als Sollwert für die

Pumpendrehzahl verwendet.

Der Sollwert ist als Prozentwert von der maximalen Pumpendrehzahl

angegeben.

Für diese Regelungsart wird kein Sensor benötigt.

Geregelter Betrieb

Der in der Pumpe hinterlegte Sollwert wird als Sollwert für den

Druck verwendet.

Dabei passt der in der Pumpe integrierte Regler die Pumpendrehzahl

so an, dass der Druck unabhängig vom Volumenstrom

konstant ist.

Für diese Regelungsart ist ein Drucksensor erforderlich.

Geregelter Betrieb

Ein konstanter Volumenstrom, ein konstantes Niveau, eine

konstante Temperatur oder ein konstanter Prozentwert kann

erreicht werden, indem der druckseitige Sensor durch einen

anderen Sensor ersetzt wird. Für die Volumenstromregelung

wird z.B. ein Durchflusssensor, für die Niveauregelung ein

Niveausensor und für die Temperaturregelung ein Temperatursensor

benötigt.

Rechts ist als Beispiel die Volumenstromregelung dargestellt.

Geregelter Betrieb

Der in der Pumpe hinterlegte Sollwert wird als Basis-Sollwert

(schwarzer Punkt im Diagramm) für die Proportionaldruckregelung

verwendet.

Diese Regelungsart ist nur bei Pumpen der Baureihen

GRUNDFOS MAGNA und TPE Serie 2000 verfügbar.

Automatische Regelung

Bei dieser Regelungsart wird der optimale Sollwert automatisch

abgeschätzt und als Regelparameter verwendet.

Das bedeutet, dass alle anderen Sollwerte ignoriert werden.

Nur verfügbar bei der Baureihe GRUNDFOS MAGNA und

einigen dreiphasigen Motoren mit einer Leistung von

0,55 bis 7,5 kW.

Für diese Regelungsart ist ein Drucksensor erforderlich.

H

H

H

H

H

Q

Q

Q

Q

Q

TM04 2289 2208

TM04 2290 2208

TM04 2288 2208

TM04 2291 2208

TM04 2287 2208


7.2 Sollwert

Der Wertebereich für dieses Objekt reicht von 0 bis 100

(0 % bis 100 %), wie in Abb. 10 dargestellt.

Note

Der Sollwert kann je nach gewählter Regelungsart der Parameter

Drehzahl, Druck oder Volumenstrom sein.

Ein Sollwert von 0 bedeutet nicht, dass die Pumpe abschaltet.

Oberer Sensormesswert

Aktueller Sollwert

Kleinster

Sollwert

Abb. 10 Sollwert

Der Sollwert wird als Prozentwert vom maximalen

Sollwert oder dem oberen Sensormesswert

(100 %) angegeben.

7.2.1 Sollwertbeispiele

Geregelter Betrieb

Ist die Regelungsart auf "Konstantdruck" (Geregelter Betrieb) eingestellt

und liegt der Sensormessbereich bei 0-10 bar, ergibt sich

bei einem Sollwert von 80 % ein aktueller Sollwert von 8 bar.

Verfügt der Sensor über einen Messbereich von 0-16 bar und ist

ein Sollwert von 50 % eingestellt, so ergibt sich ebenfalls ein

aktueller Sollwert von 8 bar. Bei gleichem Sensormessbereich

und einem gewählten Sollwert von 25 % ist der aktuelle Sollwert

dann 4 bar.

10 bar

8 bar

Abb. 11 Konstantdruck

Ungeregelter Betrieb

Wurde die Regelungsart auf "Konstante Drehzahl" (Ungeregelter

Betrieb) eingestellt, wird der Sollwert als Sollwert für die Förderleistung

der Pumpe verwendet.

Max.

Förderleistung

der

Pumpe

50 %

Förderleistung

0 % Sollwert [%] 100 %

0 % 80 % 100 %

0 % 100 %

50 %

Abb. 12 Konstante Drehzahl

TM04 2373 2508

TM04 2371 2508

TM04 2372 2508

7.3 BACnet-Kommunikationswächter

Im CIM/CIU 300 ist ein BACnet-Kommunikationswächter integriert.

Wird innerhalb einer bestimmten, über das Objekt BACnet

Watchdog (AV, 1) vorgegebenen Zeitdauer festgestellt, dass

keine BACnet-Kommunikation stattfindet, und ist die Pumpe auf

Busregelung (BO, 0) eingestellt, wird die Pumpe automatisch auf

"Lokale Regelung" umgestellt. Die Pumpe läuft dann mit den

lokalen Einstellungen.

Diese Funktion kann verwendet werden, um festzulegen, wie die

Pumpe bei einem Ausfall der BACnet-Kommunikation betrieben

werden soll. Vor der Aktivierung des Wächters müssen die lokalen

Einstellungen mit Hilfe eines Grundfos PC Tools oder der

Grundfos Fernbedienung R100 vorgenommen werden. Dadurch

wird sichergestellt, dass die Pumpe dann auch so läuft, wie bei

einem Ausfall der BACnet-Kommunikation erwartet.

Wird nach einer Unterbrechung durch den Wächter die BACnet-

Kommunikation wieder hergestellt, muss der Bediener die Pumpe

manuell wieder auf "Busregelung" (BO, 0) setzen.

Wurde die Variable "Present_Value" des Objekts "AV, 1" auf den

Wert 0 gesetzt, ist der Wächter deaktiviert (Standardeinstellung).

Zur Aktivierung des Wächters ist für die Variable "Present_Value"

der Wert [5-3600] Sekunden einzustellen.

7.4 Überwachen und Zurücksetzen von Störungen

In diesem Beispiel wird gezeigt, wie die in der Grundfos Pumpe

auftretenden Alarme und Warnungen überwacht werden und wie

die Alarme manuell zurückgesetzt werden.

Das Objekt "Alarmcode" (AV, 0) und das Objekt "Warncode"

(AV, 1) können beide einen Grundfos-spezifischen Fehlercode

halten. Die Bedeutung der Codes ist im Abschnitt 11. Grundfos

Alarm- und Warncodes beschrieben.

Warnungen sind nur einfache Benachrichtigungen, durch die die

Pumpe nicht abgeschaltet wird. Bei Alarmen hingegen erfolgt

eine Abschaltung der Pumpe. Bei den meisten Pumpen kann eingestellt

werden, ob das Zurücksetzen des Alarms manuell oder

automatisch erfolgen soll, sobald die Störung nicht mehr anliegt.

Soll der Alarm manuell zurückgesetzt werden, ist dazu das Objekt

"Störung zurücksetzen" (BO, 4) zu verwenden. Wird die Variable

"Present_Value" für dieses Objekt auf 1 gesetzt, wird ein Befehl

zum Zurücksetzen an das Gerät gesendet.

7.5 Pumpenregelung über BACnet

In diesem Beispiel wird gezeigt, wie für eine GRUNDFOS

MAGNA ein Sollwert von 50 % für die Regelungsart

"Proportionaldruck" eingestellt wird.

• Vor einer Aktivierung der Pumpenregelung über BACnet

müssen der Sollwert, die Regelungsart und die Betriebsart

eingestellt werden.

• Die Betriebsart mit Hilfe des mehrwertigen Ausgangs 1

einstellen. In diesem Beispiel beträgt der Wert für die

Betriebsart 1 (EIN).

• Die Regelungsart mit Hilfe des mehrwertigen Ausgangs 0 einstellen.

Der einzustellende Wert 3 entspricht der Regelungsart

"Proportionaldruck".

• Den Sollwert am Analogausgang 0 auf 50 % einstellen.

Weitere Informationen zum Sollwert finden Sie im Abschnitt

7.2 Sollwert.

• Zum Aktivieren der Busregelung den Binärausgang 0 auf den

Wert 1 setzen.

Jetzt läuft die GRUNDFOS MAGNA bei aktivierter Busregelung in

der Regelungsart "Proportionaldruck" mit einem Sollwert von

50 %.

17


7.6 Produktsimulation

Das Simulieren eines Produktprofils (Pumpensimulation) kann für

Prüf- und Inbetriebnahmezwecke hilfreich sein. Bei Verwendung

eines CIU 300 kann ein Pumpenprofil simuliert werden, wenn

noch keine Pumpe angeschlossen ist. Das CIU 300 verhält sich

dann so, als wenn eine Pumpe über GENIbus angeschlossen

wäre. Verfügbar sind alle Objekte, die von dem simulierten Produkt

unterstützt werden, auch wenn die Daten nicht das reale

Verhalten der Pumpe wiederspiegeln.

Die Produktsimulation wird durch Setzen des mehrwertigen Ausgangsobjekts

"Produktsimulation" (MO, 2) auf einen der nachfolgenden

Werte aktiviert:

Zu simulierendes Produkt Wert

Deaktiviert (keine Simulation) 1

MAGNA/UPE 2

E-Pumpen, 0,25 - 7,5 kW 3

E-Pumpen, 11 - 22 kW / CUE 4

8. Inbetriebnahme

8.1 Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einrichten der Hardware (CIU 300)

8.2 Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einrichten der Hardware (CIM 300)

18

Note

Note

Beim Herstellen der Spannungsversorgung ist

die Produktsimulation immer deaktiviert.

Wird beim Herstellen der Spannungsversorgung

festgestellt, dass eine Pumpe im GENIbus-Netzwerk

vorhanden ist, kann die Produktsimulation

nicht aktiviert werden.

Schritt Vorgehensweise

1 Die Pumpe fertig konfigurieren, z.B. die Sensorkonfiguration durchführen.

2 Die BACnet MAC-Adresse (0-127) am CIM 300 einstellen. Siehe Abschnitt 3.7 Einstellen der BACnet MAC-Adresse.

Die Übertragungsgeschwindigkeit für das CIM 300 einstellen.

3

Siehe Abschnitt 3.4 Wählen der BACnet-Übertragungsgeschwindigkeit.

4 Die Device Object Instanznummer einstellen. Siehe Abschnitt 3.5 Wählen der Device Object Instanznummer.

Falls erforderlich, den Abschlusswiderstand aktivieren, wenn das Gerät den Linienabschluss bildet.

5

Siehe Abschnitt 3.8 Abschlusswiderstand.

6 Das CIU 300 und die Pumpe miteinander verbinden. Dazu das GENIbus-Kabel verwenden.

Die erforderlichen Kabel vom CIU 300 zum BACnet-Netzwerk verlegen.

7

Siehe Abschnitt 3.3 Anschließen an das BACnet-Netzwerk.

8 Das Versorgungskabel an das CIU 300 anschließen und das CIU 300 einschalten.

Darauf achten, dass die GENIbus-LED grün leuchtet und die BACnet-LED entweder aus ist oder grün blinkt.

9

Siehe Abschnitt 4. LEDs.

Das CIU 300 ist jetzt fertig konfiguriert und betriebsbereit.

Schritt Vorgehensweise

1 Die Pumpe fertig konfigurieren, z.B. die Sensorkonfiguration durchführen.

2 Die BACnet MAC-Adresse (0-127) am CIM 300 einstellen. Siehe Abschnitt 3.7 Einstellen der BACnet MAC-Adresse.

Die Übertragungsgeschwindigkeit für das CIM 300 einstellen.

3

Siehe Abschnitt 3.4 Wählen der BACnet-Übertragungsgeschwindigkeit.

4 Die Device Object Instanznummer einstellen. Siehe Abschnitt 3.5 Wählen der Device Object Instanznummer.

5

6

Falls erforderlich, den Abschlusswiderstand aktivieren, wenn das Gerät den Linienabschluss bildet.

Siehe Abschnitt 3.8 Abschlusswiderstand.

Die erforderlichen Kabel vom CIM 300 zum BACnet-Netzwerk verlegen.

Siehe Abschnitt 3.3 Anschließen an das BACnet-Netzwerk.

Darauf achten, dass die GENIbus-LED grün leuchtet und die BACnet-LED entweder aus ist oder grün blinkt.

7

Siehe Abschnitt 4. LEDs.

Das CIM 300 ist jetzt fertig konfiguriert und betriebsbereit.


9. Störungsübersicht

9.1 LED-Status

Die Störungssuche bei einem CIM/CIU 300 erfolgt über den Status der Kommunikations-LEDs. Siehe nachfolgende Tabelle.

Störung (LED-Status) Mögliche Ursache Abhilfe

1. Beide LEDs (LED1 und

LED2) bleiben aus, nachdem

die Spannungsversorgung

länger als 5 Sekunden

angeschlossen ist.

a) Das CIM 300 ist defekt. Das CIM 300 austauschen.

2. Die LED für die interne

Kommunikation (LED2)

blinkt rot.

3. Die LED für die interne

Kommunikation (LED2)

leuchtet rot.

4. Die BACnet-LED (LED1)

leuchtet rot.

5. Die BACnet-LED (LED1)

blinkt rot.

9.2 BACnet-Kommunikationsfehler

a) Keine interne Kommunikation zwischen

dem CIM/CIU 300 und dem Grundfos

E-Produkt.

a) Das angeschlossene Grundfos E-Produkt

wird nicht vom CIU 300 unterstützt.

a) Fehler in der CIM 300 BACnet-

Konfiguration.

a) Fehler in der BACnet-Kommunikation

(Fehler in der zyklischen Blockprüfung).

Störung Mögliche Ursache Abhilfe

1. Das CIM/CIU 300 kommuniziert

nicht im BACnet MS/TP

Netzwerk.

2. Die Pumpe reagiert nicht auf

die Steuerbefehle vom Bus.

3. Es sind nur wenige BACnet

Objekte verfügbar und die

GENIbus LED blinkt rot.

a) Fehler in der Konfiguration oder

Verdrahtung.

b) Das CIM/CIU 300 wurde angewiesen,

nicht über den Dienst "Device Communication

Control" im BACnet-Netzwerk

zu kommunizieren.

• Die Kabelverbindung zwischen dem Grundfos

E-Produkt und dem CIU 300 prüfen.

• Prüfen, ob die einzelnen Leiter richtig aufgelegt sind.

• Die Spannungsversorgung zum Grundfos

E-Produkt prüfen.

Bitte wenden Sie sich an die nächste Grundfos

Niederlassung.

• Sicherstellen, dass die BACnet MAC-Adresse korrekt

eingestellt ist und einen gültigen Wert besitzt. Siehe

Abschnitt 3.7 Einstellen der BACnet MAC-Adresse.

• Sicherstellen, dass die Device Object Instanz-nummer

innerhalb des zulässigen Bereichs

eingestellt wurde.Siehe Abschnitt 3.5 Wählen der

Device Object Instanznummer.

• Die Einstellung der Übertragungsgeschwindigkeit prüfen

(DIP-Schalter SW4 und SW5).

Siehe Abschnitt 3.4 Wählen der BACnet-Übertragungsgeschwindigkeit.

• Die Kabelverbindung zwischen dem CIM 300 und dem

BACnet-Netzwerk prüfen.

• Die Einstellung des Abschlusswiderstands

(DIP-Schalter SW1 und SW2) prüfen.

Siehe Abschnitt 3.8 Abschlusswiderstand.

Sicherstellen, dass das Kabel zwischen den BACnet

MS/TP Geräten korrekt angeschlossen ist.

Die korrekte Verdrahtung ist im Abschnitt 3.3 Anschließen

an das BACnet-Netzwerk beschrieben.

Sicherstellen, dass die BACnet MAC-Adresse und die

Device Object Instanznummer korrekt eingestellt sind

und nur einmal im Netzwerk vorkommen.

Siehe Abschnitt 3.7 Einstellen der BACnet MAC-

Adresse und 3.5 Wählen der Device Object Instanznummer

für die richtige Adressauswahl.

Sicherstellen, dass die Übertragungsgeschwindigkeit

korrekt eingestellt ist.

Siehe Abschnitt 3.4 Wählen der BACnet-Übertragungsgeschwindigkeit.

Sicherstellen, dass beide Enden des BACnet MS/TP

Verbindungskabels einen korrekten Abschlusswiderstand

besitzen, falls erforderlich.

Das Einstellen des korrekten Linienabschlusses am

Grundfos CIM/CIU 300 ist im Abschnitt

3.8 Abschlusswiderstand beschrieben.

Sicherstellen, dass die Busstruktur den Anforderungen

eines BACnet MS/TP Netzwerks genügt.

Den Dienst "Device Communication Control" verwenden,

um die Kommunikation vom Gerät aus zu ermöglichen.

a) Die Pumpe läuft im lokalen Regelmodus. Die Pumpe auf Busregelung setzen, indem die Variable

"Present_Value" von BO von 0 auf 1 gesetzt wird.

a) Keine Kommunikation zwischen dem

CIM 300 und der Grundfos Pumpe.

Sicherstellen, dass das GENIbus-Kabel zwischen dem

CIM 300 und der Pumpe korrekt angeschlossen ist.

Sicherstellen, dass die Pumpe eingeschaltet ist und

über GENIbus kommunizieren kann.

19


10. BACnet-Telegramme

10.1 Übersicht über die BACnet MS/TP Telegramme

Alle BACnet MS/TP Telegramme haben den folgenden Aufbau:

Vorwort Telegrammart Ziel Quelle Länge Kennung CRC Daten Daten CRC (Füllzeichen)

2 Bytes:

0x55 0xFF

Beim BACnet MS/TP Netzwerk sind die Zieladressen und Quelladressen MAC-Adressen. Siehe Abschnitt 3.7 Einstellen der BACnet

MAC-Adresse. Die Zieladresse 255 (0xFF) bedeutet das Senden an alle Teilnehmer (Broadcast).

In dem Feld "Länge" wird die Länge des Datenfelds in Bytes angegeben. Das Datenfeld ist zwischen 0 und 501 Bytes lang.

10.2 Telegrammarten

Die verfügbaren Telegrammarten sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt.

20

1 Byte 1 Byte 1 Byte

2 Bytes,

MSB zuerst

Art Bezeichnung Beschreibung

1 Byte

Variabel,

[0-501] Bytes

2 Bytes,

LSB zuerst

Zumeist

1 Byte 0xFF

00 Token

Wird verwendet, um dem Zielgerät die Funktion Master im Netzwerk

zuzuweisen.

01 Poll for master Sucht nach anderen Mastergeräten im Netzwerk.

02 Reply to poll for master Wird vom Master verwendet, um den Zugang zum Tokenring zu erbitten.

03 Test request

Wird verwendet, um eine Überprüfung der Schleifenschaltung (Loopback)

einzuleiten.

04 Test response Die Antwort auf das Anfragetelegramm zur Durchführung der Prüfung.

05 BACnet data, expecting reply Wird zur Datenübertragung verwendet, wenn eine Antwort erwartet wird.

06 BACnet data, not expecting reply Wird zur Datenübertragung verwendet, wenn keine Antwort erwartet wird.

07 Reply postponed

Wird von Mastergeräten verwendet, um das Senden einer BACnet-

Datenantwort zu verzögern.


11. Grundfos Alarm- und Warncodes

Die nachfolgende Auflistung gibt einen allgemeinen Überblick über die Grundfos Warn- und Alarmcodes.

Code Bezeichnung Code Bezeichnung Code Bezeichnung

1 Ableitstrom 35

Gas im Pumpenkopf

(Entlüftungsproblem)

2 Phasenausfall 36 Ventil am Druckstutzen undicht 77

76 Interner Übertragungsfehler

Kommunikationsstörung

Doppelpumpe

3 Externes Störmeldesignal 37 Ventil am Saugstutzen undicht 78 Störung Drehzahlstecker

4 Zu viele Neustarts 38 Entlüftungsventil defekt 79 Funktionsstörung Zusatzmodul

5 Generatorische Bremsung 40 Unterspannung 80 Hardwarestörung Typ 2

6 Störung der Netzversorgung 41 Kurzzeitige Unterspannung 81

7 Zu viele Hardware-Abschaltungen 42 Einschaltfehler (dV/dt) 82

Verifikationsfehler im

Datenbereich (RAM)

Verifikationsfehler im Codebereich

(ROM, FLASH)

8 PWM-Schaltfrequenz reduziert 45 Spannungsasymmetrie 83

Verifikationsfehler im Formatsteuerzeichenbereich

(EEPROM)

9 Phasenfolgeumkehr 48 Überlast 84 Speicherzugangsfehler

10 Kommunikationsstörung Pumpe 49 Überstrom (i_line, i_dc, i_mo) 85

11 Störung Wasser im Öl (Motoröl) 50

12

Zeit für Wartung

(allgemeine Serviceinformation)

51

Motorschutzfunktion,

allgemeine Abschaltung

Blockierter Motor/

blockierte Pumpe

Verifikationsfehler im

BE-Parameterbereich (EEPROM)

88 Sensorstörung

89

Signalstörung

(Rückmelde-)Sensor 1

13 Alarm analoger Feuchtigkeitsschalter 52 Hoher Motorschlupf 90 Signalstörung Drehzahlsensor

14

15

Elektronischer Gleichspannungszwischenkreisschutz

(ERP) aktiviert

Kommunikationsstörung zur übergeordneten

Steuerung (SCADA)

53 Motor eingeschlafen 91 Signalstörung Temperatursensor 1

54

16 Sonstige 55

17

Erforderliche Leistung nicht

verfügbar

Motorschutzfunktion, Grenzwert

3 Sekunden überschritten

Motorschutzfunktion (MCP)

aktiviert

92

Kalibrierfehler

(Rückmelde-)Sensor

93 Signalstörung Sensor 2

56 Unterlast 94 Grenzwert überschritten, Sensor 1

18

Alarmgesteuerte Abschaltung

(ausgelöst)

19 Membranbruch (Dosierpumpe) 58 Geringer Volumenstrom 96

57 Trockenlauf 95 Grenzwert überschritten, Sensor 2

Sollwertsignal außerhalb des

Bereichs

20 Niedriger Isolationswiderstand 59 Kein Volumenstrom 97 Signalstörung Sollwerteingang

21 Zu viele Schaltspiele pro Stunde 64 Übertemperatur 98

22

Alarm digitaler

Feuchtigkeitsschalter

65

Motortemperatur 1

(t_m oder t_mo oder t_mo1)

99

Signalstörung Eingang für

Sollwertverschiebung

Signalstörung Eingang für

analogen Sollwert

23 Alarm SmartTrim-Spalt 66 Temperatur Steuerelektronik (t_e) 104 Softwareabschaltung

24 Vibration 67

25 Inbetriebnahmekonflikt 68

26

27

Belastung auch nach Abschalten

des Motors weiter vorhanden

Externer Motorschutz hat

ausgelöst (z.B. MP 204)

69

70

Temperatur des integrierten

Frequenzumrichtermoduls (t_m) zu hoch 105

Externe Temperatur/Wassertemperatur

(t_w) zu hoch

Übertemperaturrelais 1 im Motor

(z.B. Klixon)

Übertemperaturrelais 2 im Motor

(z.B. Thermistor)

106

110

Elektronischer Gleichrichterschutz

(ERP) aktiviert

Elektronischer Umrichterschutz

(EIP) aktiviert

Asymmetrische Last,

elektrische Asymmetrie

111 Stromasymmetrie

28 Geringe Batteriespannung 71 Motortemperatur 2 (Pt100, t_mo2) 112 Cos φ zu hoch

29

30

31

Turbinenbetrieb (Laufrad dreht

wegen Gegenstrom rückwärts)

Lager austauschen

(spezielle Serviceinformation)

Varistor(en) austauschen

(spezielle Serviceinformation)

72 Hardwarestörung Typ 1 113 Cos φ zu niedrig

73 Hardwareabschaltung (HSD) 120

74

32 Überspannung 75

Interne Versorgungsspannung zu

hoch

Interne Versorgungsspannung zu

niedrig

121

122

Störung Hilfswicklung

(nur Einphasenmotoren)

Strom in der Hilfswicklung zu hoch

(nur Einphasenmotoren)

Strom in der Hilfswicklung zu

niedrig (nur Einphasenmotoren)

21


Code Bezeichnung Code Bezeichnung Code Bezeichnung

123

22

Anlaufkondensator, geringe

Kapazität (nur Einphasenmotoren) 183

Signalstörung zusätzlicher

Temperatursensor

124

Betriebskondensator, geringe

Kapazität (nur Einphasenmotoren)

144 Motortemperatur 3 (Pt100, t_mo3) 185 Unbekannter Sensortyp 217

145

146

147

148

149

152

Temperatur Pumpenlager zu hoch

(Pt100), allgemein oder oberes

Pumpenlager

Lagertemperatur zu hoch (Pt100),

mittleres Lager

Lagertemperatur zu hoch (Pt100),

unteres Lager

Temperatur Motorlager auf der

Antriebsseite zu hoch (Pt100)

Temperatur Motorlager auf der

Nicht-Antriebsseite zu hoch

(Pt100)

Kommunikationsstörung

Zusatzmodul

215

Zeitüberschreitung

Sanfter Druckaufbau

184 Signalstörung Mehrzwecksensor 216 Alarm Pilotpumpe

186

Signalstörung Sensor für

Leistungsmessung

218

187 Signalstörung Energiezähler 219

188

Signalstörung benutzerdefinierter

Sensor

220

189 Signalstörung Niveausensor 221

190

191

153 Störung Analogausgang 192

154

Kommunikationsstörung

Bildschirm

Grenzwert Sensor 1 überschritten

(z.B. Alarmauslöseniveau in

Abwasseranwendungen)

Grenzwert Sensor 2 überschritten

(z.B. Hochwasserniveau in

Abwasseranwendungen)

Grenzwert Sensor 3 überschritten

(z.B. Überlaufniveau in

Abwasseranwendungen)

Alarm Wert vom Mehrzwecksensor

zu hoch

Alarm Wert vom Mehrzwecksensor

zu niedrig

Druckentlastung nicht

ausreichend

Störung Rückmeldung

Motorschütz

Störung Rückmeldung Schütz vom

Tauchrührwerk

222 Zeit für Wartung, Tauchrührwerk

223

224

193 Grenzwert Sensor 4 überschritten 225

Maximal für das Tauchrührwerk

zulässige Anzahl an Einschaltungen

pro Stunde überschritten

Pumpenstörung (wegen einer

Zusatzkomponente oder allgemeine

Störung)

Kommunikationsstörung

Pumpenmodul

155 Anlauffehler 194 Grenzwert Sensor 5 überschritten 226 Kommunikationsstörung E/A-Modul

156

Kommunikationsstörung im integrierten

Frequenzumrichtermodul

157 Echtzeituhr ausgefallen 196

195 Grenzwert Sensor 6 überschritten 227 Kombinationsereignis

Betrieb mit reduziertem

Wirkungsgrad

228 Nicht verwendet

158 Messfehler Hardwarekreis 197 Betrieb mit reduziertem Druck 229 Nicht verwendet

159

Störung Kommunikationsschnittstellenmodul

(CIM)

198

Betrieb mit erhöhter

Leistungsaufnahme

160 SIM-Karte für GSM-Modem defekt 199

Prozess außerhalb des zulässigen

Bereichs (Überwachung/Abschätzung/

Berechnung/Regelung)

231

168 Signalstörung Drucksensor 200 Anwendungsalarm 232

169 Signalstörung Durchflusssensor 201

170

171

172

173

Signalstörung Wasser-im-Öl-

Sensor (WIO-Sensor)

Signalstörung

Feuchtigkeitssensor

Signalstörung barometrischer

Drucksensor

Signalstörung Sensor für die

Rotorposition (Hall-Sensor)

202

Wert am externen Sensoreingang zu

hoch

Wert am externen Sensoreingang zu

niedrig

230 Netzwerkalarm

Ethernet: Keine IP-Adresse vom

DHCP-Server

Ethernet: Wegen Fehlfunktion

automatisch deaktiviert

233 Ethernet: IP-Adressenkonflikt

236 Störung Pumpe 1

203 Alle Pumpen im Alarmzustand 237 Störung Pumpe 2

204 Abweichung zwischen Sensoren 238 Störung Pumpe 3

205

Widerspruch in der Reihenfolge der

Schwimmerschalter

174 Signalstörung Origo-Rotorsensor 206 Wassermangel, Niveau 1 240

175

176

177

Signalstörung

Temperatursensor 2 (t_mo2)

Signalstörung

Temperatursensor 3 (t_mo3)

Signalstörung Sensor für Smart-

Trim-Spalt

239 Störung Pumpe 4

Lager nachschmieren

(spezielle Serviceinformation)

207 Wasseraustritt 241 Motorphasenausfall

208 Kavitation 242

209 Rückschlagventil defekt 243

Automatische Erkennung des

Motormodells fehlgeschlagen

Motorschutzrelais wurde ausgelöst

(manuell oder über Befehl)

178 Signalstörung Vibrationssensor 210 Überdruck 244 Störung Ein/Aus/Auto-Schalter

179

180

181

182

Signalstörung Sensor für Lagertemperatur

(Pt100), allgemein

oder oberes Lager

Signalstörung Sensor für Lagertemperatur

(Pt100), mittleres Lager

Signalstörung PTC-Sensor

(Kurzschluss)

Signalstörung Lagertemperatursensor

(Pt100), unteres Lager

211 Unterdruck 245

212

213

Vorspanndruck am Membrandruckbehälter

außerhalb des zulässigen Bereichs

Externer Frequenzumrichter nicht

betriebsbereit

246

247

Ununterbrochene Laufzeit der

Pumpe zu hoch

Benutzerdefiniertes Relais wurde

ausgelöst

(manuell oder über Befehl)

Benachrichtigung Spannung eingeschaltet

(Gerät/Pumpensystem ist

abgeschaltet)

214 Wassermangel, Niveau 2 248 Störung Batterie/USV


12. BACnet MAC-Adresse

BACnet-

Adresse

SW6 SW7

BACnet-

Adresse

SW6 SW7

BACnet-

Adresse

Wird über die DIP-Schalter für die MAC-Adresse ein ungültiger Wert eingestellt, wird die MAC-Adresse 0 verwendet.

SW6 SW7

0 0 0 51 3 3 102 6 6

1 0 1 52 3 4 103 6 7

2 0 2 53 3 5 104 6 8

3 0 3 54 3 6 105 6 9

4 0 4 55 3 7 106 6 A

5 0 5 56 3 8 107 6 B

6 0 6 57 3 9 108 6 C

7 0 7 58 3 A 109 6 D

8 0 8 59 3 B 110 6 E

9 0 9 60 3 C 111 6 F

10 0 A 61 3 D 112 7 0

11 0 B 62 3 E 113 7 1

12 0 C 63 3 F 114 7 2

13 0 D 64 4 0 115 7 3

14 0 E 65 4 1 116 7 4

15 0 F 66 4 2 117 7 5

16 1 0 67 4 3 118 7 6

17 1 1 68 4 4 119 7 7

18 1 2 69 4 5 120 7 8

19 1 3 70 4 6 121 7 9

20 1 4 71 4 7 122 7 A

21 1 5 72 4 8 123 7 B

22 1 6 73 4 9 124 7 C

23 1 7 74 4 A 125 7 D

24 1 8 75 4 B 126 7 E

25 1 9 76 4 C 127 7 F

26 1 A 77 4 D

27 1 B 78 4 E

28 1 C 79 4 F

29 1 D 80 5 0

30 1 E 81 5 1

31 1 F 82 5 2

32 2 0 83 5 3

33 2 1 84 5 4

34 2 2 85 5 5

35 2 3 86 5 6

36 2 4 87 5 7

37 2 5 88 5 8

38 2 6 89 5 9

39 2 7 90 5 A

40 2 8 91 5 B

41 2 9 92 5 C

42 2 A 93 5 D

43 2 B 94 5 E

44 2 C 95 5 F

45 2 D 96 6 0

46 2 E 97 6 1

47 2 F 98 6 2

48 3 0 99 6 3

49 3 1 100 6 4

50 3 2 101 6 5

Technische Änderungen vorbehalten.

23


Argentina

Bombas GRUNDFOS de Argentina S.A.

Ruta Panamericana km. 37.500 Lote 34A

1619 - Garin

Pcia. de Buenos Aires

Phone: +54-3327 414 444

Telefax: +54-3327 411 111

Australia

GRUNDFOS Pumps Pty. Ltd.

P.O. Box 2040

Regency Park

South Australia 5942

Phone: +61-8-8461-4611

Telefax: +61-8-8340 0155

Austria

GRUNDFOS Pumpen Vertrieb

Ges.m.b.H.

Grundfosstraße 2

A-5082 Grödig/Salzburg

Tel.: +43-6246-883-0

Telefax: +43-6246-883-30

Belgium

N.V. GRUNDFOS Bellux S.A.

Boomsesteenweg 81-83

B-2630 Aartselaar

Tél.: +32-3-870 7300

Télécopie: +32-3-870 7301

Belorussia

Представительство ГРУНДФОС в

Минске

220123, Минск,

ул. В. Хоружей, 22, оф. 1105

Тел.: +(37517) 233 97 65,

Факс: +(37517) 233 97 69

E-mail: grundfos_minsk@mail.ru

Bosnia/Herzegovina

GRUNDFOS Sarajevo

Trg Heroja 16,

BiH-71000 Sarajevo

Phone: +387 33 713 290

Telefax: +387 33 659 079

e-mail: grundfos@bih.net.ba

Brazil

BOMBAS GRUNDFOS DO BRASIL

Av. Humberto de Alencar Castelo

Branco, 630

CEP 09850 - 300

São Bernardo do Campo - SP

Phone: +55-11 4393 5533

Telefax: +55-11 4343 5015

Bulgaria

Grundfos Bulgaria EOOD

Slatina District

Iztochna Tangenta street no. 100

BG - 1592 Sofia

Tel. +359 2 49 22 200

Fax. +359 2 49 22 201

email: bulgaria@grundfos.bg

Canada

GRUNDFOS Canada Inc.

2941 Brighton Road

Oakville, Ontario

L6H 6C9

Phone: +1-905 829 9533

Telefax: +1-905 829 9512

China

GRUNDFOS Pumps (Shanghai) Co. Ltd.

50/F Maxdo Center No. 8 XingYi Rd.

Hongqiao development Zone

Shanghai 200336

PRC

Phone: +86-021-612 252 22

Telefax: +86-021-612 253 33

Croatia

GRUNDFOS CROATIA d.o.o.

Cebini 37, Buzin

HR-10010 Zagreb

Phone: +385 1 6595 400

Telefax: +385 1 6595 499

www.grundfos.hr

Czech Republic

GRUNDFOS s.r.o.

Čajkovského 21

779 00 Olomouc

Phone: +420-585-716 111

Telefax: +420-585-716 299

Denmark

GRUNDFOS DK A/S

Martin Bachs Vej 3

DK-8850 Bjerringbro

Tlf.: +45-87 50 50 50

Telefax: +45-87 50 51 51

E-mail: info_GDK@grundfos.com

www.grundfos.com/DK

Estonia

GRUNDFOS Pumps Eesti OÜ

Peterburi tee 92G

11415 Tallinn

Tel: + 372 606 1690

Fax: + 372 606 1691

Finland

OY GRUNDFOS Pumput AB

Mestarintie 11

FIN-01730 Vantaa

Phone: +358-3066 5650

Telefax: +358-3066 56550

France

Pompes GRUNDFOS Distribution S.A.

Parc d’Activités de Chesnes

57, rue de Malacombe

F-38290 St. Quentin Fallavier (Lyon)

Tél.: +33-4 74 82 15 15

Télécopie: +33-4 74 94 10 51

Germany

GRUNDFOS GMBH

Schlüterstr. 33

40699 Erkrath

Tel.: +49-(0) 211 929 69-0

Telefax: +49-(0) 211 929 69-3799

e-mail: infoservice@grundfos.de

Service in Deutschland:

e-mail: kundendienst@grundfos.de

Greece

GRUNDFOS Hellas A.E.B.E.

20th km. Athinon-Markopoulou Av.

P.O. Box 71

GR-19002 Peania

Phone: +0030-210-66 83 400

Telefax: +0030-210-66 46 273

Hong Kong

GRUNDFOS Pumps (Hong Kong) Ltd.

Unit 1, Ground floor

Siu Wai Industrial Centre

29-33 Wing Hong Street &

68 King Lam Street, Cheung Sha Wan

Kowloon

Phone: +852-27861706 / 27861741

Telefax: +852-27858664

Hungary

GRUNDFOS Hungária Kft.

Park u. 8

H-2045 Törökbálint,

Phone: +36-23 511 110

Telefax: +36-23 511 111

India

GRUNDFOS Pumps India Private Limited

118 Old Mahabalipuram Road

Thoraipakkam

Chennai 600 096

Phone: +91-44 2496 6800

Indonesia

PT GRUNDFOS Pompa

Jl. Rawa Sumur III, Blok III / CC-1

Kawasan Industri, Pulogadung

Jakarta 13930

Phone: +62-21-460 6909

Telefax: +62-21-460 6910 / 460 6901

Ireland

GRUNDFOS (Ireland) Ltd.

Unit A, Merrywell Business Park

Ballymount Road Lower

Dublin 12

Phone: +353-1-4089 800

Telefax: +353-1-4089 830

Italy

GRUNDFOS Pompe Italia S.r.l.

Via Gran Sasso 4

I-20060 Truccazzano (Milano)

Tel.: +39-02-95838112

Telefax: +39-02-95309290 / 95838461

Japan

GRUNDFOS Pumps K.K.

Gotanda Metalion Bldg., 5F,

5-21-15, Higashi-gotanda

Shiagawa-ku, Tokyo

141-0022 Japan

Phone: +81 35 448 1391

Telefax: +81 35 448 9619

Korea

GRUNDFOS Pumps Korea Ltd.

6th Floor, Aju Building 679-5

Yeoksam-dong, Kangnam-ku, 135-916

Seoul, Korea

Phone: +82-2-5317 600

Telefax: +82-2-5633 725

Latvia

SIA GRUNDFOS Pumps Latvia

Deglava biznesa centrs

Augusta Deglava ielā 60, LV-1035, Rīga,

Tālr.: + 371 714 9640, 7 149 641

Fakss: + 371 914 9646

Lithuania

GRUNDFOS Pumps UAB

Smolensko g. 6

LT-03201 Vilnius

Tel: + 370 52 395 430

Fax: + 370 52 395 431

Malaysia

GRUNDFOS Pumps Sdn. Bhd.

7 Jalan Peguam U1/25

Glenmarie Industrial Park

40150 Shah Alam

Selangor

Phone: +60-3-5569 2922

Telefax: +60-3-5569 2866

México

Bombas GRUNDFOS de México S.A. de

C.V.

Boulevard TLC No. 15

Parque Industrial Stiva Aeropuerto

Apodaca, N.L. 66600

Phone: +52-81-8144 4000

Telefax: +52-81-8144 4010

Netherlands

GRUNDFOS Netherlands

Veluwezoom 35

1326 AE Almere

Postbus 22015

1302 CA ALMERE

Tel.: +31-88-478 6336

Telefax: +31-88-478 6332

E-mail: info_gnl@grundfos.com

New Zealand

GRUNDFOS Pumps NZ Ltd.

17 Beatrice Tinsley Crescent

North Harbour Industrial Estate

Albany, Auckland

Phone: +64-9-415 3240

Telefax: +64-9-415 3250

Norway

GRUNDFOS Pumper A/S

Strømsveien 344

Postboks 235, Leirdal

N-1011 Oslo

Tlf.: +47-22 90 47 00

Telefax: +47-22 32 21 50

Poland

GRUNDFOS Pompy Sp. z o.o.

ul. Klonowa 23

Baranowo k. Poznania

PL-62-081 Przeźmierowo

Tel: (+48-61) 650 13 00

Fax: (+48-61) 650 13 50

Portugal

Bombas GRUNDFOS Portugal, S.A.

Rua Calvet de Magalhães, 241

Apartado 1079

P-2770-153 Paço de Arcos

Tel.: +351-21-440 76 00

Telefax: +351-21-440 76 90

România

GRUNDFOS Pompe România SRL

Bd. Biruintei, nr 103

Pantelimon county Ilfov

Phone: +40 21 200 4100

Telefax: +40 21 200 4101

E-mail: romania@grundfos.ro

Russia

ООО Грундфос

Россия, 109544 Москва, ул. Школьная

39

Тел. (+7) 495 737 30 00, 564 88 00

Факс (+7) 495 737 75 36, 564 88 11

E-mail grundfos.moscow@grundfos.com

Serbia

GRUNDFOS Predstavništvo Beograd

Dr. Milutina Ivkovića 2a/29

YU-11000 Beograd

Phone: +381 11 26 47 877 / 11 26 47 496

Telefax: +381 11 26 48 340

Singapore

GRUNDFOS (Singapore) Pte. Ltd.

24 Tuas West Road

Jurong Town

Singapore 638381

Phone: +65-6865 1222

Telefax: +65-6861 8402

Slovenia

GRUNDFOS d.o.o.

Šlandrova 8b, SI-1231 Ljubljana-Črnuče

Phone: +386 1 568 0610

Telefax: +386 1 568 0619

E-mail: slovenia@grundfos.si

South Africa

Corner Mountjoy and George Allen

Roads

Wilbart Ext. 2

Bedfordview 2008

Phone: (+27) 11 579 4800

Fax: (+27) 11 455 6066

E-mail: lsmart@grundfos.com

Spain

Bombas GRUNDFOS España S.A.

Camino de la Fuentecilla, s/n

E-28110 Algete (Madrid)

Tel.: +34-91-848 8800

Telefax: +34-91-628 0465

Sweden

GRUNDFOS AB

Box 333 (Lunnagårdsgatan 6)

431 24 Mölndal

Tel.: +46(0)771-32 23 00

Telefax: +46(0)31-331 94 60

Switzerland

GRUNDFOS Pumpen AG

Bruggacherstrasse 10

CH-8117 Fällanden/ZH

Tel.: +41-1-806 8111

Telefax: +41-1-806 8115

Taiwan

GRUNDFOS Pumps (Taiwan) Ltd.

7 Floor, 219 Min-Chuan Road

Taichung, Taiwan, R.O.C.

Phone: +886-4-2305 0868

Telefax: +886-4-2305 0878

Thailand

GRUNDFOS (Thailand) Ltd.

92 Chaloem Phrakiat Rama 9 Road,

Dokmai, Pravej, Bangkok 10250

Phone: +66-2-725 8999

Telefax: +66-2-725 8998

Turkey

GRUNDFOS POMPA San. ve Tic. Ltd.

Sti.

Gebze Organize Sanayi Bölgesi

Ihsan dede Caddesi,

2. yol 200. Sokak No. 204

41490 Gebze/ Kocaeli

Phone: +90 - 262-679 7979

Telefax: +90 - 262-679 7905

E-mail: satis@grundfos.com

Ukraine

ТОВ ГРУНДФОС УКРАЇНА

01010 Київ, Вул. Московська 8б,

Тел.:(+38 044) 390 40 50

Фах.: (+38 044) 390 40 59

E-mail: ukraine@grundfos.com

United Arab Emirates

GRUNDFOS Gulf Distribution

P.O. Box 16768

Jebel Ali Free Zone

Dubai

Phone: +971-4- 8815 166

Telefax: +971-4-8815 136

United Kingdom

GRUNDFOS Pumps Ltd.

Grovebury Road

Leighton Buzzard/Beds. LU7 8TL

Phone: +44-1525-850000

Telefax: +44-1525-850011

U.S.A.

GRUNDFOS Pumps Corporation

17100 West 118th Terrace

Olathe, Kansas 66061

Phone: +1-913-227-3400

Telefax: +1-913-227-3500

Usbekistan

Представительство ГРУНДФОС в

Ташкенте

700000 Ташкент ул.Усмана Носира 1-й

тупик 5

Телефон: (3712) 55-68-15

Факс: (3712) 53-36-35

Addresses revised 29.09.2010


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