Schiebesysteme - Metra SpA

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Schiebesysteme - Metra SpA

Schiebesysteme

NC-S 150 STH Rodos: großflächige Schiebeelemente

für maximale Leistungsfähigkeit

Die Serie NC-S 150 STH Rodos ist der optimale

Kompromiss zwischen robuster Bauweise

und Leichtigkeit der Profile. Sie ist geradezu

ideal für Wohnungen mit Veranda oder als

Zugang zu Balkons oder Gärten, Swimmingpools,

Büros und Hotels. So können großzügige,

auch einbruchhemmende Glasflächen

mit reduzierten Profilquerschnitten realisiert

werden, die trotzdem in der Lage sind, größeren

Lasten standzuhalten. Das Ergebnis

sind architektonisch harmonische und elegante

Lösungen, bei denen der zur Verfügung

stehende Raum optimal ausgenutzt

wird. Mit dem Hebe-Schiebe-System lassen

sich selbst großflächige Türen und Fenster

mit erheblichem Gewicht problemlos verschieben,

da sie leicht und perfekt gleiten.

Durch einfaches Drehen des Griffs wird mit

dem robusten Präzisionsbeschlag der Türbzw.

Fensterflügel angehoben, so dass er

leicht, geräuschlos und sicher gleiten kann.

Die Serie NC-S 150 STH Rodos stellt das Spitzenprodukt

der Metra-Schiebesysteme dar,

und zwar sowohl wegen der konstruktionstechnischen

Möglichkeiten von gehobenem

technischen Niveau wie auch aufgrund des

konstanten Anstiegs der Verkaufszahlen und

des Anklangs, den dieses Produkt auf dem

Markt findet.

Die Serie wurde noch weiter durch wesentliche

Neuerungen bereichert, die sie noch umfangreicher

und vielseitiger machen.

Insbesondere kam eine Variante zur Realisierung

von zwei- oder vierflügeligen Schiebesystemen

hinzu, bei denen eine direkt im

Rahmen fest eingebaute Vergasung vorgesehen

ist. Bei dieser Lösung wird der Rahmen

aus einem einzigen Profil hergestellt, so

dass nur wenig Verschnitt anfällt. Daher lassen

sich so im Vergleich zum herkömmlichen

System aus „Flügel + feststehendem Flügel“

sowohl bei den Profilen als auch beim Dichtungssatz

und beim Zubehör Einsparungen

erzielen.

Dank der besonderen Form der unteren Laufschiene

lässt sich ein flächenbündiger Anschluss

an den Fußboden herstellen. Darüber

hinaus befindet sich auf der Innensei-

te keine Rinne zwischen den Führungen, so

dass sich hier kein Schmutz ablagern kann.

Wenn man sich für das direkte Wasserableitungssystem

entscheidet, kann die Fußbodenoberkante

sowohl innen wie außen zum

Rahmenprofil ausgerichtet werden, so dass

die kleine Stufe, die durch die untere Laufschiene

bedingt ist, gerade einmal 36 mm

beträgt.

Bei der Serie NC-S 150 STH Rodos besteht

die Möglichkeit, eine Vorrichtung zur Motorisierung

der Hebe-Schiebeflügel einzubauen.

Diese Vorrichtung sorgt für eine automatische

Blockierung der Flügel bei einem

leichten Anstoßen gegen Gegenstände oder

Personen, so dass eine umfassende Sicherheit

gewährleistet ist. Die einfachen, bedienerfreundlichen

Befehle können über den

Griff mit Push and Go-Funktion, über Taste,

Fernbedienung oder Radarsensor übertragen

werden. Bei Stromausfall oder unter besonderen

Umständen kann das Schiebeelement

selbstverständlich mit Hilfe des Griffs

von Hand bedient werden.

Für die Serie besteht nun auch die Möglichkeit,

neben der Beschlaggarnitur Metra Gu

mit 300 kg Tragfähigkeit pro Flügel einen Beschlag

mit 150 kg Tragfähigkeit sowie den

Beschlag, ebenfalls mit 300 kg Tragfähigkeit

pro Flügel, zu verwenden. Diese drei Möglichkeiten

bieten wesentlich mehr Flexibilität

beim Einbau, da die Wahl den unterschiedlichen

Anforderungen gezielt angepasst werden

kann.

Schließlich besteht die Möglichkeit, zwischen

Finishs der jüngsten Generation wie

beispielsweise dem durch Veredelung erzielten

Holzeffekt oder einer umfangreichen

Farbpalette zu wählen. Die Farben werden

durch Pulverbeschichtung aufgetragen und

erfüllen alle Anforderungen von Architekten

und Anwendern im Hinblick auf die Optik, so

dass sich das Schiebeelement harmonisch in

die vorhandene Umgebung einfügt.

Durch die Kombination des Systems NC-S

150 STH RODOS mit einer entsprechenden

Verglasung lassen sich bei der Wärmedämmung

dank der glasfaserverstärkten Polyamid-Isolierstege,

die für dieses Wärmedämmsystem

charakteristisch sind, gute

Werte erzielen.

Bei den Leistungstests, denen das System

unterzogen wurde, um dessen Dichtheit in

Bezug auf Luft, Wasser und Windeinwirkung

zu bestimmen, konnten ausgezeichnete Ergebnisse

erzielt werden: ein 2-flügeliges Hebe-Schiebeelement

von 4000 mm Breite und

2500 mm Höhe hat entsprechend den Richtlinien

EN 1026 – EN 12207 die Luftdurchlässigkeitsklasse

4, demnach die höchste, von

der Richtlinie vorgesehene Klasse erzielt. Bei

der Wasserdichtheit übertrifft das erzielte Ergebnis

bei weitem die von der Richtlinie EN

1027 – EN 12208 vorgesehene Höchstklasse

von 600Pa und erreicht 1050Pa; daher erzielte

das System die Qualifizierung E1050,

DICHTIGKEITSTESTS

PRÜFVERFAHREN

(RICHTLINIE)

NC-S 150 STH Rodos

NC-S 150 STH Rodos mit seitlichem Fixteil

bei der „E” für „Extra” steht. Weiters wurde

das Schiebeelement einem Druck von 2000

Pa ausgesetzt. Dabei wurden keine Verformungen

von mehr als 1/50 der Abmessungen

festgestellt, so dass das Element entsprechend

den Richtlinien EN 12210 – EN 12221

im Hinblick auf die Widerstandsfähigkeit bei

Windlast in die Klasse 5 einzustufen ist.

EINSTUFUNG

(RICHTLINIE)

LEISTUNGEN

LUFT EN 1026 EN 12207 KLASSE 4

WASSER EN 1027 EN 12208 KLASSE E 1050

WIND EN 12211 EN 12210 KLASSE A5

WÄRMEDÄMMUNG EN ISO 10077 - 2 - Uf = 2.7 – 4.4 W/m2°K

SCHALLDÄMMUNG EN ISO 140 - 3 EN ISO 717

Rw ( C; Ctr) = 39 (-1;-4) dB

Rw ( C; Ctr) = 40 (-1;-3) dB

Rw ( C; Ctr) = 42 (-2;-4) dB

Rw (C; Ctr) = 42 (-1;-3) dB

www.esprtihb.it

D E C E M B E R 2 0 0 8

Diese Ausgabe:

MetraLib, Projektplanung

mit METRA Systemen ............................... 1

Atriumgebäude für den Firmensitz

der Empresa Municipal de la Vivienda,

Rivas Vaciamadrid - Spanien .............. 2 3

Schiebesysteme ....................................... 4

w w w . m e t r a . a t

Das im Jahre 2003 eingeführte Projekt Metra-

Lib erfüllt die Anforderungen von Planern, die

auf der Suche nach einem einfachen, flexiblen

und vor allem mit allen Autocad-Versionen

kompatiblen Arbeitsinstrumente sind. Denn

bei MetraLib handelt es sich um eine Software,

mit der eine Bibliothek technischer Details in

DWG-Format verwaltet wird, die den Planer

bei der Erstellung technischer Zeichnungen

unterstützt.

Da Projekt MetraLib entstand aus der Notwendigkeit

heraus, eine Software in Umlauf

bringen zu wollen, die nicht nur die technischen

Zeichnungen von Profilen, Zubehör

und Dichtungen der METRA Systeme enthält,

sondern darüber hinaus auch technische,

von METRA erarbeitete Anwendungsmöglichkeiten,

so dass sich die Systeme

harmonisch in jedes architektonische Umfeld

einzufügen.

Dank MetraLib werden Suchabfragen intuitiv

und einfach: So hat der Planer die Möglichkeit,

im gesamten Inhalt der Bibliothek zu

blättern, als wäre es ein einfaches „Ressourcenmanagement”;

dabei werden die Codes

der METRA Produkte, die entsprechende Vorschau

und Beschreibung angezeigt. Sobald

das gewünschte, technische Detail gefunden

wurde, kann es vom Planer direkt in sein Projekt

in Autocad geladen werden.

Vor dem Erscheinen von MetraLib stellte ME-

TRA seine Kataloge im DXF-Format online auf

seiner Webseite zur Verfügung. Damals waren

gute Kenntnisse der METRA Produkte, insbesondere

der technischen Kataloge erforderlich,

um Zeichnung eines Profils über diesen

Online-Service herunterzuladen.

Heute hingegen lässt sich dank MetraLib ein

Profil im Handumdrehen finden. Die Suche

kann auf zwei Arten erfolgen: Entweder geht

man vom Code des Profils aus, wenn dieser

bekannt ist, oder aber man beginnt bei der

Verwendung des Profils und wählt die entsprechende

Serie und den zu suchenden Profiltyp

aus.

Die mit Hilfe der Suchfunktion gefundenen

Profile werden dann mit dem entsprechenden

Code und einer Zeichnung in Miniaturformat

angezeigt. Es können auch eine Beschreibung,

das Gewicht und die Zugehörigkeitsklasse angezeigt

werden. Mit der gleichen Vorgehensweise

lässt sich auch eine noch spezifischere

Suche starten, wie beispielsweise nach

den vormontierten, technischen Details wie

Verglasung+Glasleiste+Dichtung einer jeden

Serie oder auch nach den technischen Anwendungsmöglichkeiten

für den Wandanschluss

bei jedem System.

all

I n t e r n a t i o n a l

MetraLib, Projektplanung

mit METRA Systemen

Beispiele aus MetraLib

Die Bibliothek MetraLib umfasst zum heutigen

Zeitpunkt etwa 8000 Zeichnungen von Zubehör,

Profilen, Dichtungen, Katalogseiten, Wandanschlüssen

und Updates sowie spezifische, technische

Anwendungsbeispiele. So lassen sich

METRA Systeme in jedes architektonische Umfeld

einfügen.

Am Ende einer Suche ist es nicht erforderlich,

das Detail abzuspeichern oder in Autocad zu öffnen.

Vielmehr kann man es dank MetraLib und

seiner Integrierung in Autocad direkt in das aktuelle,

bereits in CAD-Umgebung geöffnete Projekt

einfügen.

news

Jedes Detail der Bibliothek verfügt über einen

eigenen, „intelligenten“ Einfügepunkt, mit dem

sich das Objekt in den CAD-Grafikbereich ziehen

lässt. Auf diese Weise lässt sich der Querschnitt

rasch erstellen, da das Projekt mit der gleichen

Technik wie ein Puzzle ausgeführt wird.

Profile, Zubehör und Dichtungen werden über

ihre jeweiligen Einfügepunkte miteinander verknüpft

und ergeben so korrekte Verbindungen.

MetraLib bietet darüber hinaus jedem Planer

die Möglichkeit, ein von METRA erstelltes Befehlsmenü

in Autocad zu laden, um seine Arbeit

zu erleichtern und die Ausführungszeiten

für jede einzelne Zeichnung noch weiter zu

beschleunigen.

Mit Hilfe der METRA Menüleiste kann neben

jedem Profil, Zubehörteil oder Dichtung rasch

ein Text platziert werden, in dem der entsprechende

Code angegeben ist. All dies erfolgt

automatisch.

Für die Version 4.0 von Juli 2007 haben sich über

1.600 Nutzer registriert. Im November 2008 startete

man die neue Version 5.0 mit aktualisiertem

Inhalt.

MetraLib ist in vier Sprachen (Italienisch, Spanisch,

Englisch und Deutsch) verfasst, die bereits

beim Öffnen der CD konfiguriert werden können.

Es ist ein Projekt, mit dessen Hilfe es möglich

wurde, den gesamten Erfahrungsschatz von

METRA und die im Laufe der Jahre entwickelten

Anwendungsmöglichkeiten zu vereinheitlichen

und verfügbar zu machen. Dies hat zur Schaffung

eines gemeinsamen Standards für alle ME-

TRA Vertriebszentren in Italien und weltweit geführt,

so dass sie über ein und dasselbe Arbeitsinstrument

miteinander und mit ihren Kunden

kommunizieren können und so eine fortgesetzte

Weiterentwicklung der Software gewährleisten


Atriumgebäude für den Firmensitz

der Empresa Municipal

de la Vivienda,

Rivas Vaciamadrid - Spanien

Nachhaltigkeit

Ein öffentliches Gebäude, das mit Hilfe einer

Reihe architektonischer Elemente, zu denen

das große Atrium mit Bioklima und die Fassade

mit doppelter Hülle und äußerer Verkleidung

aus buntem Glas gehören, von Nachhaltigkeit

geprägt ist.

Das Gebäude steht an einer wichtigen Verkehrsader

der spanischen Hauptstadt und

gliedert sich in zwei parallel verlaufende, dreistöckige

Komplexe, die ein Atrium in dreifacher

Höhe mit Lichteinfall vom Zenit und von

vorne voneinander trennt. Die Allee, auf die

das Gebäude hinausgeht, findet ihre visu-

außen aus einer grauen, feuerhemmenden Isolierschicht,

einem Luftzwischenraum und einer

Metallkonstruktion besteht. Der senkrecht angeordnete,

durchgehende Luftzwischenraum,

der verhindert, dass die Feuchtigkeit von außen

ins Innere gelangt, wird von Aluminiumprofilen

gebildet, an denen auf der Innenseite

Scheiben (2,50 x 0,75 m) aus extrahellem

Sicherheitsglas (in 6 mm Stärke) angebracht

sind, das bei 800 Grad emailliert wurde. Der

Emaillierungsprozess macht die Oberfläche

unempfindlich gegenüber Sonneneinstrahlung,

während dank der thermischen Vorspannung

selbst dunkle Verglasungen hohen Temperaturen

durch direkte Sonneneinstrahlung

widerstehen und gleichzeitig die auf die Aluminiumkonstruktion

aus dem Poliedra-Sky 50

System von Metra einwirkenden Lasten redu-

elle Verlängerung im geräumigen Atrium im

Inneren, das das funktionelle Herzstück des

Projekts der Architekten Beirak y Ulanosky

Arquitectos darstellt; es dient als Filter für

die Zugangskontrolle und als Mittelpunkt für

das Personenaufkommen im Inneren fungiert.

Das Atrium wurde auch als Bioklima-Ressource

des Gebäudes konzipiert, da es als wärme-

und schalldämmender Puffer zwischen dem

Außenbereich und den innen liegenden Büros

fungiert. Diese Funktion verdankt das Atrium

seinem transparenten Dach aus selbstreinigendem

Niedrigemissions-Sicherheitsisolier-

glas einschließlich extern angebrachter Sonnenschutzlamellen,

die über die Haustech-

nik angetrieben und eingestellt werden. Auf

diese Weise funktioniert das Atrium wie ein

Treibhaus, in dem sich Wärme für die eige-

ne Erwärmung sammelt, während im Sommer

die Lamellen das Dach vor direkter Sonneneinstrahlung

schützen.

Die intelligente Hülle

Das Gebäude charakterisiert seine bunte Hül-

le, durch die es sich von seiner Umgebung ab-

hebt, in der überwiegend Ziegel vorherrscht.

Die Vorhang-Fassade besteht aus einer Aluminiumwand,

die den gesamten Gebäudeum-

riss verhüllt und die einzelnen, durchgehenden

Etagen gekonnt in einer einzigen Partitur aus

horizontalen Modulen auflöst. Die matt gehal-

tenen Bereiche bestehen aus einem Paket, das

ziert. Die 11 verwendeten Farbtöne stammen

aus der Pantone-Farbpalette.

Die Paneele werden von horizontal verlaufenden

Aluminiumprofilen gehalten, die mit der

Tragekonstruktion verbunden sind.

Die Funktionsweise der hinterlüfteten Fassade

basiert auf der Tatsache, dass die Luft

im Zwischenraum durch die von der Sonne

erzeugte Erwärmung der Außenfassade erwärmt

wird und nach oben steigt. Dadurch

wird ein senkrechter Luftstrom erzeugt, der

einen Temperaturanstieg im Gebäudeinneren

verhindert. Dies führt zwangsläufig zu

einer Energieersparnis in den Sommermonaten

und verhindert die Bildung von Kondenswasser,

da der sich inner- wie außerhalb des

Gebäudes bildende Wasserdampf abgeleitet

wird. Während der Wintermonate wechselt

diese Funktionsweise mit einer Reduzierung

des Wärmeverlusts ab. Dies ist dadurch bedingt,

dass die Wärmedämmung sich über die

gesamte Fassadenfläche erstreckt, um die Bildung

von Wärmebrücken zu vermeiden, und

dass sie als Wärmespeicher fungiert.

Die Fassaden nach Osten, Süden und Westen

sind mit Sonnenschutzlamellen mit eigenem

Antrieb und haustechnisch geregelter Sensorsteuerung

versehen, um die natürliche Helligkeit

im Gebäude zu verbessern und die direkte

Sonneneinstrahlung in die Arbeitsbereiche

zu vermeiden. In den Bereichen, die nicht

mit Sonnenschutzlamellen versehen wurden,

wurden Niedrigemissionsverglasungen eingesetzt.

Die innere Fassade, die die Büroräume

vom Innenhof trennt, bildet eine Stahlkonstruktion

mit feuerhemmender Verglasung.

Das Projekt

Planer: Beirak y Ulanosky Arquitectos,

Madrid (Spanien)

Fensterbauer: SPO Sistemas, Madrid

(Spanien)

Auftraggeber: Trigemer S.A., Rivas

Vaciamadrid (Spanien)

METRA-System: NC50 STH,

Poliedra-Sky 50, Frangisole Sonnenschutz

Oberflächenveredlung: Farbbeschichtung

in RAL 9006 natur

Fassade von Innen Dach Untersicht Fassade mit vorgesetzten Sonnenschutz

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