Forschungsbericht - Nationalpark Hainich

nationalpark.hainich.de

Forschungsbericht - Nationalpark Hainich

Forschungsbericht 2011

Ergebnisse der Forschungsaktivitäten im Nationalpark Hainich

Kenntnisstand zum 31.12.2011

Nationalparkverwaltung Hainich

Bei der Marktkirche 9

99947 Bad Langensalza

Telefon: 03603/ 39070

Telefax: 03603/ 390720

Nationalpark.Hainich@NNL.thueringen.de

www.nationalpark-hainich.de

Foto: Blattanalyse mittels Photometer

Autor: T. Stephan, 2005

Bad Langensalza, März 2012


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Inhalt

1. Vorbemerkungen 4

2. Ziele, Rahmenbedingungen und Grundsätze der Forschung im

Nationalpark Hainich (Forschungskonzept, Auszug aus

Nationalparkplan 2010) 5

3. Gutachten und Kartierungen 2011 10

4. Kenntnisstand zu Tieren, Pflanzen und Pilzen im Nationalpark 12

5. Monitoring 15

6. Langzeitprojekte externer Partner 16

7. Ausblick 36

8. Anhang 37

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

1. Vorbemerkungen

Mit diesem Bericht zum Stand der Forschung im Nationalpark Hainich werden v. a.

die im Jahr 2011 durchgeführten Arbeiten vorgestellt. Dabei lag der Schwerpunkt der

eigenen Forschung bei der Fortführung einiger der in den Vorjahren begonnenen

Projekte. Neue Projekte konnten angesichts der weiterhin sehr angespannten

Personal- und Finanzsituation in der Nationalparkverwaltung nicht in Angriff

genommen werden.

Forschung gehört zum Schutzzweck des Nationalparks. Das Thüringer Gesetz über

den Nationalpark Hainich weist der Nationalparkverwaltung die Aufgabe zu, ein

Forschungskonzept zu entwickeln. Im November 2001 wurde das

Forschungskonzept vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und

Umwelt gebilligt. Im 2009 erstellten Nationalparkplan (gebilligt im Februar 2010) als

Überarbeitung des Pflege- und Entwicklungsplanes wurde dieses

Forschungskonzept, aus Zeitgründen inhaltlich unverändert, übernommen. Das

Forschungskonzept (s. Kap. 2) ist eine Rahmenkonzeption. Seine Umsetzung erfolgt

in Abhängigkeit von eigenen Personal- und Finanzmitteln sowie den Mitteln und

Kapazitäten Dritter. Die konkreten Vorhaben und deren spezifische Methoden

müssen sich in die Rahmenkonzeption einpassen.

Fortgesetzt werden konnten einige Erfassungsprojekte zu Tier-, Pflanzen- und

Pilzarten, die jeweils als Monitoring angelegt sind (s. Kap. 3).

Weitergeführt wurde die Erfassung von Insekten am Baumkronenpfad. Fortgeführt

werden konnten die Projekte Fotodokumentation und Besucherzählung. Das Projekt

Standortkartierung wurde durch die Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei

ebenfalls weiter vorangebracht. Bei den Forschungsprojekten Dritter (Kap. 6) läuft

mit den sog. Biodiversitätsexploratorien ein umfassendes, langfristig angelegtes

Projekt, das sicherlich in den nächsten Jahren viele wertvolle Erkenntnisse liefern

wird.

Der Anhang enthält neben Klimadaten und weiterführenden Informationen zu

Projekten Dritter eine vollständige Liste der Gutachten, Kartierungen, Diplomarbeiten

u.ä., die seit 1992 das Gebiet des Nationalparks betreffend erstellt worden sind.

Der Forschungsbericht wird jährlich fortgeschrieben, um Interessierten einen

Überblick zu verschaffen und Projekte anzuregen, die sich gut in das

Forschungskonzept einpassen. Der aktuelle Bericht ist auch im Internet unter

www.nationalpark-hainich.de zu finden.

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

2. Ziele, Rahmenbedingungen und Grundsätze der Forschung im

Nationalpark Hainich

(Forschungskonzept, Auszug aus Nationalparkplan 2010)

Nationalparke sind gerade in Mitteleuropa unentbehrliche Untersuchungsflächen für

die naturschutzorientierte ökologische Forschung, weil nur hier eine Eigendynamik

der Ökosysteme auf relativ großer Fläche beobachtet werden kann. Forschung zählt

deshalb in der Regel zum Schutzzweck eines Nationalparks, so auch im Hainich

(siehe § 3 NPHG „Schutzzweck“). Im Hainich bietet sich darüber hinaus durch die

unterschiedlichen Schutzformen die interessante Gelegenheit, unbewirtschaftete

Wälder im Nationalpark mit bewirtschafteten Wäldern in den angrenzenden

Naturwaldreservaten bei identischen Standortverhältnissen zu vergleichen.

Wesentliche Ziele der Forschung im Nationalpark sind:

• Zu Fauna und Flora, Lebensräumen, der Nutzungsgeschichte sowie den

Standortfaktoren im Nationalpark soll ein hinreichender Kenntnisstand vorliegen

(Inventarisierung).

• Veränderungen von Artenbeständen und Lebensräumen werden beobachtet und

dokumentiert (Biomonitoring).

• Die dynamischen Prozesse im Wald und in den Verbuschungsflächen werden

untersucht und analysiert.

• Die Resonanz der Besucher auf den Nationalpark, seine Erholungs- und

Informationseinrichtungen sowie Erlebnis- und Bildungsangebote werden

untersucht. Ebenso werden die ökonomischen Auswirkungen des Nationalpark-

Tourismus auf die Region erfasst. Alle Ergebnisse fließen in die fortlaufende

Verbesserung der Nationalparkangebote ein.

§ 6 (2) NPHG führt zur Forschung aus:

„Die Nationalparkverwaltung entwickelt nach Anhörung des Kuratoriums eine

Konzeption für eigene sowie für fremde Forschungsvorhaben. Die fremde

wissenschaftliche Beobachtung und Forschung im Nationalpark bedarf der

Genehmigung der Nationalparkverwaltung.“

Abgeleitet aus dem Gesetz sowie den personellen und finanziellen Möglichkeiten der

Nationalparkverwaltung ergeben sich folgende Rahmenbedingungen für die

Durchführung der Forschung:

• Die Nationalparkverwaltung legt Art und Umfang der Forschung im Nationalpark

fest und koordiniert diese. Es sind nur solche Untersuchungen zulässig, zu deren

Zielsetzung und Methodik die Nationalparkverwaltung ihre Zustimmung gegeben

hat.

• Neben ihrer koordinierenden Funktion führt die Nationalparkverwaltung im

Rahmen ihrer Möglichkeiten auch selbst Forschungsarbeiten durch. Die eigene

Forschung ist vorrangig auf Zustandserfassung, Erfolgskontrolle und

Dauerbeobachtung gerichtet. Ein Teil der Erhebungen wird durch die

Nationalparkverwaltung an Dritte vergeben, ein Teil soll durch gezielte Vergabe

von Diplomarbeiten abgedeckt werden.

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

• Die Nationalparkverwaltung wird sich an landesweiten, nationalen und

internationalen wissenschaftlichen Programmen, insbesondere Biomonitoring,

beteiligen.

• Mit der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) in Jena und der

Thüringer Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei (TLWJF) in Gotha werden

in jährlichen Arbeitstreffen die Forschungsvorhaben und die Kartierungsprojekte

abgestimmt. Die Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forst der

Fachhochschule Erfurt soll sich in Form von Diplomarbeiten und Praktika an den

Untersuchungen im Hainich beteiligen.

• Weitere Forschungspartner sind Universitäten, Fachhochschulen, Forstliche

Versuchsanstalten, Ökosystemforschungszentren und gegebenenfalls andere

staatliche und private Forschungseinrichtungen oder Einzelpersonen. Durch

Abstimmung zwischen der Nationalparkverwaltung, den Thüringer

Landesanstalten und Dritten sollen die Forschungsvorhaben in das

Gesamtkonzept eingepasst werden.

• Umfassende und spezielle Forschungsansätze sollen über Projekte der

Forschungspartner sowie durch Diplom- und Doktorarbeiten abgedeckt werden.

• Forschungsergebnisse Dritter sind der Nationalparkverwaltung zur Verfügung zu

stellen (§ 6 Abs. 3 NPHG). Die Ergebnisse der Forschung werden Fachleuten (z.

B. über Forschungsberichte und Veröffentlichungen in Fachzeitschriften) und

Besuchern (über Faltblätter, Broschüren u. ä.) zugänglich gemacht.

• Zur Koordinierung der Forschung im Nationalpark und zur zeitnahen

Veröffentlichung der Ergebnisse wird ein Forschungsbeirat gegründet. Ihm sollen

Vertreter der Thüringer Landesanstalten, von Forschungsbetreibenden im

Nationalpark wie Universitäten und Hochschulen, Forschungsinstitutionen und

ständige Drittauftragnehmer angehören. Auf zweimal jährlich stattfindenden

Zusammenkünften sind die Maßnahmen abzustimmen.

• Die Forschung im Nationalpark Hainich ist eingebunden in die Forschung der

Weltnaturerbestätten Buchenwälder.

Grundsätze für die Forschung im Nationalpark

• Die Forschung im Nationalpark Hainich hat eine schutzzielorientierte Ausrichtung,

d. h. sie muss mit dem vorrangigen Schutzzweck des Nationalparks - „Sicherung

und Herstellung eines weitgehend ungestörten Ablaufs der Naturprozesse sowie

der Erhaltung und Regeneration naturnaher Waldbestände“ - vereinbar sein.

• Jedes Forschungsvorhaben ist dahingehend zu prüfen, ob die Untersuchungen

zwingend im Nationalpark durchgeführt werden müssen bzw. ob nicht außerhalb

liegende Flächen in Frage kommen. Ziel muss es sein, dass sich die Natur

möglichst ungestört entwickeln kann.

• Die im Nationalpark laufenden Untersuchungen müssen weitestgehend natur- und

umweltschonend durchgeführt werden (beobachtende Methoden). Notwendige

Kontrollgänge zu den Forschungsobjekten sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad

vorzunehmen. Untersuchungseinrichtungen, Fallen, sichtbare Markierungen usw.

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

sind nach Beendigung der Untersuchungen zurückzubauen, der Ausgangszustand

ist wiederherzustellen.

• Grundsätzlich sind die Wirkungen aller Maßnahmen im und um den Nationalpark

zu untersuchen und zu bewerten (Effizienzkontrolle). Dies betrifft nicht nur

Maßnahmen auf der Fläche (wie Renaturierungsmaßnahmen), sondern auch die

Auswirkungen der Öffentlichkeitsarbeit, Besucherlenkung, Umweltbildung etc.

• Alle lagebezogenen Inventarisierungs- und Monitoringergebnisse werden mit Hilfe

eines Geographischen Informationssystems aufbereitet.

Forschungsbereiche

Ausgehend von den Zielen der Forschung im Nationalpark lassen sich vier

Forschungsbereiche anführen; dabei bestehen zwischen den einzelnen

Forschungsbereichen vielfältige Verknüpfungen. Der Schwerpunkt liegt bei der

fortlaufenden als auch regelmäßigen Inventarisierung von Arten und Biotopen. Nach

der Erfassung des Ausgangszustandes stehen jedoch vorwiegend vergleichende

Betrachtungen in Form von zeitlichen Zustandsvergleichen und der Ableitung von

Entwicklungen im Mittelpunkt.

Abiotische und biotische Inventarisierung

Grundlage für die Inventarisierung ist ein Stichprobennetz mit einer Rasterweite von

200 x 200 Meter. Die Aufnahmepunkte wurden mit Magneten vermarkt und mit

durchnummerierten Pflöcken markiert. Das Stichprobennetz ermöglicht es

nachfolgenden Kartierungen und Forschungsvorhaben, auf exakt denselben

Rasterpunkten mit genauen Koordinatenangaben zu arbeiten.

Ziel muss es sein, die Inventarisierungspunkte entsprechend den technischen

Voraussetzungen in einem Zustand der dauerhaften Wiederauffindbarkeit zu

erhalten.

Erfassung von Standortsparametern

Hierunter fallen eine flächendeckende Standortskartierung, Erfassung der Böden

sowie Erfassung klimatischer Daten. Die von den Forschungspartnern eingerichteten

und betriebenen Klimastationen sind weiter zu erhalten.

Die flächendeckende Standortkartierung des Nationalparks durch die TLWJF ist

abzuschließen und die Ergebnisse sind allen beteiligten Forschungspartnern zur

Verfügung zu stellen.

Erfassung von Fauna und Flora, Lebensräumen und Vegetation

Ziel ist es, die möglichst vollständige faunistische und floristische

Arteninventarisierung als Basis für die Arbeit im Nationalpark fortzuführen.

Vertiefende Studien zu typischen Bewohnern des Buchenlaubwaldes, z. B. Spechte

und Artengruppen von Wirbellosen (Mollusken, Holzkäfer) in totholzreichen

Waldgebieten sollen weitergeführt werden. Die vorhandenen flächendeckenden

Biotopkartierungen sind auszuwerten und zu vergleichen sowie in einem festgelegten

Zeitintervall zu wiederholen. Als Ergebnis einer vegetationskundlichen Bearbeitung

sollen eine Vegetationskarte und Beschreibungen der Pflanzengesellschaften

erarbeitet werden.

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Waldinventur

Im Nationalpark wurde in den Jahren 2000/2001 eine Kontrollstichprobeninventur

(KSP) auf den Wald- und Sukzessionsflächen durchgeführt. Um die Waldentwicklung

im Nationalpark langfristig verfolgen zu können, wurde die Erstaufnahme in den

Jahren 2010/11 entlang des Stichprobennetzes in Form einer methodisch

überarbeiteten Folgeaufnahme wiederholt. Die in den Außenaufnahmen erfassten

Daten wurden nach einer einheitlichen Methodik neu berechnet und in Form eines

„Alt - Neu“-Vergleichs dargestellt und ausgewertet. Die Publikation der Ergebnisse ist

für das Jahr 2012 als Fortsetzung der Forschungsbandreihe vorgesehen.

Siedlungs- und Nutzungsgeschichte

Unter Zugrundelegung vorhandener Unterlagen (wie Flurkarten, Luftbilder und

Forstdaten), gegebenenfalls ergänzt durch Zeitzeugenbefragung, ist die Siedlungsund

Nutzungsgeschichte insbesondere der letzten Jahrzehnte zu rekonstruieren und

zu protokollieren.

Biomonitoring

Biomonitoring beschäftigt sich mit den biotischen Kompartimenten der Ökosysteme

bzw. mit den Auswirkungen der Veränderungen abiotischer Faktoren (Boden, Luft,

Wasser) auf die Lebewesen und ihre Lebensräume. Im Nationalpark wurde hierzu

von Forschungseinrichtungen auf ausgewählten Standorten ein System von

gezäunten und ungezäunten Dauerbeobachtungsflächen im Offenland und im Wald

eingerichtet. Auf den Dauerbeobachtungsflächen folgen Untersuchungen der

Bodenvegetation, Standortverhältnisse, Bestandesstrukturen und der Fauna und

Flora.

Neben diesen Flächen werden im Rahmen von Biomonitoring auch Einzelarten (wie

Gelbbauchunke) und Artengruppen (z. B. Vögel) beobachtet. Der Nationalpark

kooperiert hier mit der Verwaltung des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal, um in

gemeinsamer Anstrengung das Monitoring in Nationalpark und Naturpark zu

verbessern. Für das geplante Vernetzungsprojekt von EUROPARC Deutschland

wurde hierzu auch ein gemeinsamer Projektvorschlag erarbeitet. Die Projekte hierzu

sind fortzuführen. Die im Rahmen der FFH-Richtlinie relevanten Arten und

Lebensräume werden auf der Basis landes- bzw. bundesweiter Vorgaben

beobachtet.

Ein besonderes Augenmerk wird von den Forschungspartnern auf die langfristigen

Auswirkungen der globalen Klimaänderung auf das Ökosystem Wald gelegt.

Die begonnenen Projekte sind unter Beachtung der Grundsätze der Forschung im

Nationalpark weiterzuführen. Die Ergebnisse sind von den Forschungsinstituten in

Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung zeitnah zu veröffentlichen.

Erforschung der natürlichen Dynamik von Waldökosystemen

Die Erforschung der natürlichen Dynamik von Ökosystemen im Bereich von

Verbuschungs- und Waldflächen ist ein Hauptziel der Forschung im Nationalpark

Hainich. Neben der Beobachtung und Analyse auf den nutzungsfreien

Dauerbeobachtungsflächen im Nationalpark wird der Vergleich zu den

forstwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen in den angrenzenden Plenterwäldern des

Hainich aufgezeigt. Hieraus können gleichsam Erkenntnisse für die waldbauliche

Behandlung von bewirtschafteten Laubwäldern abgeleitet werden.

Die zu folgenden Fragestellungen begonnenen Projekte sollen weitergeführt werden:

• Wie verläuft die natürliche Walddynamik?

• Wie entwickelt sich die Sukzession aus zoologischer und botanischer Sicht?

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

• Wie verändert sich das gesamte Artenspektrum?

• Welche Nischen besiedeln einzelne ausgewählte Arten?

• Welche Bedeutung hat die Walddynamik für das Überleben von Tierarten?

Sozialwissenschaftliche und sozioökonomische Forschung

Der Forschungskomplex umfasst Untersuchungen zu den Themenbereichen

Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, Tourismus, Verkehr sowie Regionalentwicklung

der Nationalparkregion und Wirtschaft im Zusammenhang mit dem Nationalpark. Ziel

ist es, die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der Nationalparkverwaltung auf der

Grundlage dieser Forschungsergebnisse zu überprüfen, auszuwerten und zu

optimieren, die Wechselbeziehungen zwischen Nationalpark und Region differenziert

herauszuarbeiten und konstruktiv zu fördern sowie Beiträge zu einer

umweltgerechten Entwicklung der Region zu liefern.

Die Besucherzählungen und die Analyse der mit den Besuchern

zusammenhängenden ökologischen und ökonomischen Auswirkungen auf den

Nationalpark und die Region sind kontinuierlich fortzuführen und regional zu

publizieren.

Weitere Ziele

Erforderlich ist es, die vorhandenen Forschungsansätze im Nationalpark zu sichten,

zu bündeln und auf einer fundierten Basis weiter zu betreiben, gegebenenfalls in

modifizierter Form. Für den Hainich ist deshalb ein wissenschaftlich fundiertes und

praxisgerechtes Monitoringverfahren zu entwickeln.

Dafür und für andere Forschungsfragen soll ein Forschungsbeirat etabliert werden,

dem u. a. angehören sollten:

1. bereits im Hainich tätige Institute,

2. weitere einschlägige Thüringer Institute (z. B. Fachhochschule Erfurt, Friedrich

Schiller - Universität Jena)

3. Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG)

4. Kompetenz- und Service- Zentrum von ThüringenForst

Das Forschungskonzept ist zu überarbeiten und auch im Hinblick auf die am 25. Juni

2011erfolgte Einschreibung des Nationalparks als UNESCO-Weltnaturerbe zu

ergänzen.

Des Weiteren ist das FFH-Monitoring in das Forschungskonzept einzubinden.

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

3. Gutachten und Kartierungen 2011

Mit der Inventarisierung durch bzw. in Absprache mit der Nationalparkverwaltung

werden seit 1998 die in den Jahren vor der Nationalparkausweisung begonnenen

Arbeiten fortgeführt und erweitert. Die Inventarisierung bildete in den vergangenen

Jahren einen Schwerpunkt der Aktivitäten.

Tab. 1: Übersicht über Gutachten und Kartierungen im Nationalpark Hainich 2011

Jahr Thema

2011 Vogel-Monitoring (Fortführung Revierkartierung)

Vogel-Monitoring (Fortführung IMS, Greifvögel und Eulen)

Spechterfassung (Fortführung Monitoring)

Fotodokumentation (Fortführung)

Besucherzählung (Fortführung)

Standortkartierung (Fortführung)

1. Wiederholung der Waldinventur

Die bei den Kartierungen erzielten Ergebnisse haben den Kenntnisstand zu Tier-,

Pflanzen- und Pilzarten im Nationalpark weiter verbessert (s. Kap. 4). Auf der

Grundlage dieser Kartierungen wurden von der Nationalparkverwaltung Artenlisten in

einem gesonderten Bericht „Tiere, Pflanzen und Pilze im Nationalpark Hainich

zusammengestellt (ebenfalls im Internet unter www.nationalpark-hainich.de zu

finden)

Eine Übersicht über die Inhalte und Ergebnisse der Arbeiten des vergangenen

Jahres liefert Tabelle 2.

Tab. 2: Kurzdarstellung der Gutachten und Kartierungen des Jahres 2011

Vogel- Monitoring (Fortführung Revierkartierung)

Auftragnehmer/Ort Joachim Blank

Aufgabenstellung Erfassung der Vogelwelt auf ausgewählten Flächen nach standardisierten Methoden

Aufnahmezeitraum 2011

Ergebnisse/

Zusammenfassung

Projekt läuft seit 1999

2011 wurden 2 Reviere bearbeitet (Punkt-Stopp-Kartierung musste aus Zeitgründen

entfallen)

Vogel- Monitoring (Fortführung IMS, Greifvögel und Eulen)

Auftragnehmer/Ort Juliane Balmer und Joachim Blank (Mülverstedt)

Aufgabenstellung • Integriertes Monitoring von Singvögeln

• Monitoring Greifvögel und Eulen

Aufnahmezeitraum 2011

Ergebnisse/

Zusammenfassung

• Projekt läuft seit 2002

Spechterfassung (Fortführung Monitoring)

Auftragnehmer/Ort Nationalparkverwaltung

Aufgabenstellung Erfassung der Spechte entlang von 2 Transekten quer bzw. längs durch den

Nationalpark, Erfassung Mittelspecht auf ausgewählten Flächen

Aufnahmezeitraum 2011

Ergebnisse/

Projekt läuft seit 2005

Zusammenfassung

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Fotodokumentation (Fortführung)

Auftragnehmer/Ort

Aufgabenstellung

Aufnahmezeitraum

Ergebnisse/

Zusammenfassung

Thomas Stephan, Munderkingen

Fortführung der Fotodokumentation

Seit 2000 laufendes Projekt

Durchführung von Wiederholungsaufnahmen an ausgewählten Punkten (2006 erfolgte

erste Komplettwiederholung)

Fotodokumentation ist Teil des Monitorings im Nationalpark und dient dazu,

Veränderungen festzustellen. Diese werden dokumentiert und können im Rahmen der

Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit den Besuchern präsentiert werden

Besucherzählung (Fortführung)

Auftragnehmer/Ort Nationalparkverwaltung

Aufgabenstellung Beitrag zur Ermittlung der Gesamt-Besucherzahl durch PKW - Zählung auf den

Wanderparkplätzen (zweimal pro Woche, ganzjährig), Registrierung der Herkunft

anhand der Kfz-Kennzeichen

Aufnahmezeitraum Seit März 2003

Ergebnisse/

• Projekt läuft als Daueraufgabe

Zusammenfassung • 2011 konnten mit dieser Methodik 385.000 Besucher ermittelt werden

Standortkartierung (Fortführung)

Auftragnehmer/Ort Service- und Kompetenzzentrum der Fostwirtschaft (Gotha)

Aufgabenstellung Erstellung einer flächendeckenden Standortkarte des Nationalparks

Aufnahmezeitraum Projekt läuft seit 2000

Ergebnisse/

• Projekt läuft als Daueraufgabe

Zusammenfassung • Der Bearbeitungsstand geht im Anhang aus Abb. 3.1 hervor

1. Wiederholung der Waldinventur

Auftragnehmer/Ort TSS Kurort Hartha

Aufgabenstellung Wiederholung der Waldinventur aus dem Jahr 2000

Aufnahmezeitraum Projekt wurde 2009 begonnen

Ergebnisse/

• 2010 wurde der größte Teil der Inventurpunkte erfasst

Zusammenfassung • 2011 erfolgte der Abschluss der Außenaufnahmen und erste Auswertungen

• Für 2012 ist die Ergebnisveröffentlichung in Form eines Forschungsbandes geplant

Die Forschungsliste (Teil Gutachten, Kartierungen u.ä.) im Anhang enthält alle bisher

zum Gebiet des Nationalparks erstellten Arbeiten.

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

4. Kenntnisstand zu Tieren, Pflanzen und Pilzen im Nationalpark

Im Folgenden soll der Kenntnisstand zu den bisher im Nationalpark näher

untersuchten Gruppen kurz dargestellt werden. Die Inventarisierung soll in den

nächsten Jahren fortgesetzt werden, um Lücken zu schließen. Ebenfalls wichtig ist

der Beginn bzw. die Fortsetzung einer Dauerbeobachtung bei ausgewählten

Gruppen, um Aussagen zu Bestandstrends machen zu können. 2000 wurden von

der Nationalparkverwaltung erstmals Artenlisten in einem gesonderten Bericht

„Pflanzen- und Tierarten im Nationalpark Hainich“ zusammengestellt (der aktuelle

Bericht kann unter www.nationalpark-hainich.de eingesehen und heruntergeladen

werden), der jährlich aktualisiert wird.

Als zweiter Band der Reihe „Erforschen“ konnte 2011 der Band „Käfer im

Nationalpark Hainich“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Tab. 3: Kenntnisstand zu Tieren, Pflanzen und Pilzen

Säugetiere

(Nachgewiesene Arten: 49)

Der Kenntnisstand ist relativ schlecht. Systematische

Untersuchungen fehlen mit Ausnahme von Untersuchungen

zur Wildkatze (1996-1999) und zu Fledermäusen (seit 1999).

Unter den 49 Arten befinden sich 15 Fledermausarten.

Zusammen mit Dr. Weise, Mühlhausen, wurde mit der

Erfassung von Kleinsäugern im Hainich begonnen.

Vögel

(Nachgewiesene Arten: 189)

Die Artenzahl verteilt sich auf 108 Brutvogelarten und 81

Durchzügler und Gäste.

Der Kenntnisstand ist nur für Teilflächen und ausgewählte

Gruppen (z.B. Spechte) befriedigend. Bei einer intensiveren

Erfassung sind bei Durchzüglern und Gästen noch weitere

Arten zu erwarten.

Kriechtiere

(Nachgewiesene Arten: 5)

Nachgewiesen sind Wald- und Zauneidechse, Ringelnatter,

Schlingnatter und Blindschleiche.

Lurche

(Nachgewiesene Arten: 13)

Der Kenntnisstand ist relativ gut. Für Teilbereiche liegen

systematische Untersuchungen vor. Bei der angestrebten

intensiveren Erfassung in den nächsten Jahren sind noch

einzelne Arten zu erwarten.

Fische

(Nachgewiesene Arten: 11)

Der Kenntnisstand ist gut (Untersuchungen von 2007).

Eintagsfliegen

(Nachgewiesene Arten: 8)

Der Kenntnisstand ist aufgrund der systematischen Erfassung

der Limnofauna relativ gut. Weitere Nachweise sind aufgrund

der hierfür fehlenden Biotope im Nationalpark kaum zu

erwarten.

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Libellen

(Nachgewiesene Arten: 44)

Durch D. MEY (Naturparkverwaltung) erfolgten in den

vergangenen Jahren systematische Erfassungen, ergänzt

durch eigene Erhebungen der Nationalparkverwaltung.

Steinfliegen

(Nachgewiesene Arten: 5)

Weitere Nachweise sind kaum zu erwarten.

Heuschrecken

(Nachgewiesene Arten: 24)

Der Kenntnisstand ist mäßig. 2004 wurde eine systematische

Erfassung ausgewählter Lebensräume durchgeführt.

Zikaden

(Nachgewiesene Arten: 67)

Zikaden wurden im Rahmen der Biodiversitäts-Exploratorien

erfasst.

Wanzen

(Nachgewiesene Arten: 199)

2004 erfolgte eine erste Erfassung der Landwanzen; zu

Wasserwanzen lagen bereits Ergebnisse vor.

Netzflügler

(Nachgewiesene Arten: 25)

Netzflügler wurden im Rahmen der Biodiversitäts-

Exploratorien erfasst.

Käfer

(Nachgewiesene Arten: 2.144)

Bisher sind im Nationalpark fast die Hälfte aller Käferarten

Thüringens und fast ein Drittel aller Käferarten Deutschlands

belegt. Von den nachgewiesenen Arten sind 524

holzbewohnend. Für Thüringen gelangen 26 Neufunde und 40

Wiederfunde, für Ostdeutschland 3 Neufunde und sogar einer

für Deutschland. Für 22 Arten stellt der Nationalpark aktuell

den einzigen Fundort in ganz Thüringen dar.

Wildbienen und andere Stechimmen

(Nachgewiesene Arten: 343)

2007 erfolgte eine Ergänzung der bisher vorliegenden

Kartierungen, was zu einer deutlichen Ausdehnung der

Artenliste und zu einem Nachweis vieler besonders

bemerkenswerter Arten geführt hat.

Ameisen

(Nachgewiesene Arten: 35)

Die Nachweise beruhten v.a. auf der Auswertung von

Beifängen. 2003 erfolgten Erfassungen im Rahmen einer

Diplomarbeit (M. Hobert). Insgesamt konnte BURGER (2006 u.

2007) 17 Arten als Beifänge nachweisen, davon 1 Art neu.

Köcherfliegen

(Nachgewiesene Arten: 60)

Die Erfassung der Gewässer hatte interessante Ergebnisse

erbracht (1 Neunachweis für Thüringen). Weitere Nachweise

sind kaum noch zu erwarten.

Schmetterlinge

(Nachgewiesene Arten: 806)

Aufgrund mehrjähriger systematischer Erfassungen der

Großschmetterlinge ist der Kenntnisstand relativ gut. Viele

bemerkenswerte Arten wurden nachgewiesen. 2003 wurde mit

der Erfassung der Kleinschmetterlinge begonnen.

Zweiflügler

(Nachgewiesene Arten: 1291)

Seit August 2003 erfolgt eine gezielte Erfassung.

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Spinnen und Weberknechte

(Nachgewiesene Arten: 267)

2008 wurden 23 für den Nationalpark neue Arten erfasst.

Hornmilben

(Nachgewiesene Arten: 85)

2008 wurden Hornmilben im Rahmen eines

Graduiertenkollegs bearbeitet.

Asseln

(Nachgewiesene Arten: 11)

2006 wurden Asseln im Rahmen eines Graduiertenkollegs

bearbeitet.

Tausendfüßer

(Nachgewiesene Arten: 24)

2003 erfolgen Aufsammlungen im Rahmen einer Exkursion.

Krebstiere

(Nachgewiesene Arten: 17)

2006 gelang der Nachweis einer hochgradig gefährdeten Art.

Schnecken und Muscheln

(Nachgewiesene Arten: 98)

Der Kenntnisstand ist relativ gut. Die Erfassung 2006 an

Sonderstandorten hat weitere Nachweise ergeben.

Ringelwürmer

(Nachgewiesene Arten: 17)

2006 wurden Regenwürmer im Rahmen eines

Graduiertenkollegs bearbeitet

Farn- und Blütenpflanzen

(Nachgewiesene Arten: 813)

Durch die systematische floristische Kartierung ist der

Kenntnisstand gut, weitere Arten sind nur noch in geringer

Zahl zu erwarten.

Moose

(Nachgewiesene Arten: 221)

Die Moose werden seit 1998 erfasst. Insgesamt dürften ca.

300 Arten im Nationalpark zu erwarten sein.

Flechten

(Nachgewiesene Arten: 134)

Seit 1998 werden Erfassungen durchgeführt, weitere Arten

sind zu erwarten.

Pilze

(Nachgewiesene Arten: 1.646)

Trotz der schon relativ großen Zahl schätzen die Pilzkenner,

dass erst ein Teil der tatsächlich vorkommenden Arten erfasst

ist und die Gesamtzahl deutlich über 2000 Arten liegen wird.

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5. Monitoring

Monitoring gehört zu den zentralen Aufgaben der Forschung in einem Nationalpark.

Erst Langzeitbeobachtungen werden uns in die Lage versetzen, Struktur und

Dynamik ungestörter Wälder besser zu verstehen. Monitoring im Nationalpark

Hainich steht noch weitgehend am Anfang. Vor allem im Jahr 2000 wurden

zahlreiche Dauerbeobachtungsflächen eingerichtet, aussagefähige Ergebnisse sind

aber meist erst mittel- bis langfristig zu erwarten. Grundsätzlich wird versucht,

Kartierungen im Nationalpark so durchzuführen, dass sie im Rahmen des

Monitorings in späteren Jahren wiederholt werden können.

Neben den in Kap. 6 genannten Langzeitprojekten wurden 2011 noch folgende

Monitoring-Projekte durchgeführt (vgl. auch Forschungsliste, Teil Langzeitprojekte,

im Anhang):

Tab. 4: Monitoring-Projekte 2011

Monitoring Vögel Beginn 1999

Im Rahmen des Vogelmonitorings werden seit 2000 vier Transekte (Beginn

1999 mit zunächst einem Transekt) als Punkt-Stopp-Zählung (nicht 2011)

sowie zwei Flächen nach der Revierkartierungsmethode erfasst. 2002 kamen

drei weitere Revierkartierungsflächen hinzu, außerdem wurde mit dem IMS

sowie dem Monitoring von Greifvögeln und Eulen begonnen.

Monitoring

Fledermäuse

Beginn 2000

Es werden jährlich in Bunkern überwinternde Fledermäuse erfasst.

Monitoring Spechte Beginn: 2005

Erfassung der Spechte entlang von 2 Transekten quer bzw. längs durch den

Nationalpark, Erfassung Mittelspecht auf ausgewählten Flächen

Monitoring

Amphibien

Beginn: 2004

Amphibien-Monitoring an ausgewählten Standgewässern; Projekt in

Zusammenarbeit mit dem Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal (D. MEY)

Fotodokumentation Beginn 2000

Für ausgewählte Standorte (Landschaftsausschnitte, Wald- und

Baumstrukturen) wurde eine Fotodokumentation erstellt. Die

Aufnahmestandorte sind exakt festgelegt, so dass die Entwicklung in den

nächsten Jahren fotografisch dokumentiert werden kann. 2006 erfolgte die

erste Wiederholungskartierung aller ausgewählten Standorte.

Monitoring Besucher

Beginn 2002 (Vorbereitung)

Mit dem 2003 erstmals nahezu ganzjährig durchgeführten Projekt

Besucherzählung sollen Grundlagen für eine fundierte Schätzung der

Besucherzahlen und deren Herkunft (über die Erfassung der PKW und

Kennzeichen an den Parkplätzen) gesammelt werden.

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6. Langzeitprojekte externer Partner

Bei den folgenden Projekten externer Forschungspartner stehen die Waldflächen des

Nationalparks mit ihrer Eigendynamik im Mittelpunkt langfristig angelegter

Untersuchungen.

Tab. 5: Langzeitprojekte externer Partner

Thema: Walddynamik (I)

Partner

Ziele

Projektbeginn 1999

Ergebnisse/

Zusammenfassung

Thema: Walddynamik (II)

Partner

Ziele / Inhalte

Albert - Ludwigs - Universität Freiburg,

Waldbau - Institut, Prof. Dr. J. Huss (Beginn) und Prof. Dr. J. Bauhus

Dokumentation der Waldentwicklung in längerfristig nicht mehr bewirtschaftetem,

buchendominiertem Laubwald

Auswertung der ersten Wiederholung läuft (Prof. Wirth)

http://www.waldbau.uni-freiburg.de/

Georg August Univ. Göttingen, Institut für Pflanzenökologie, Prof. Dr. Leuschner

Prognosen zur Dynamik der Waldentwicklung im Nationalpark Hainich

Waldökologische Grundlagenforschung (z. Zt. Schwerpunkt Wasserhaushalt von

Laubbäumen) Untersuchungen zur interspezifischen Konkurrenz der Laubbaumarten

Esche, Buche, Hainbuche und Winterlinde.

Projektbeginn 2000 (Graduiertenkolleg 2005)

Ergebnisse/

Zusammenfassung

Thema: Kohlenstoffhaushalt

Partner

Ziele / Inhalte

Projektbeginn 1999

Ergebnisse/

Zusammenfassung

Projekt läuft

Internet - Link: http://www.plantecology.uni-goettingen.de

Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena,

Uni Göttingen, Prof. Knohl

Bilanzierung des Kohlenstoffhaushalts

Klärung der Frage: Welche Bedeutung haben nicht bewirtschaftete Wälder als

Kohlenstoffsenke?

Der Nationalpark Hainich ist Glied eines europaweiten Messnetzes.

Projekt läuft; 2010 Übernahme der Turmbetreuung durch Uni Göttingen

Weitere Informationen zum Gesamtprojekt unter

Internet - Link: http://www.bgc-jena.mpg.de/public/carboeur/ (englisch)

Thema: Biodiversitätsexploratorien

Partner

Ziele / Inhalte

Uni Potsdam, Institut für Biochemie und Biologie /

Deutsche Forschungsgemeinschaft Bonn

Großflächige Plattform für innovative Biodiversitäts- und Ökosystemforschung in

Deutschland (Schorfheide-Chorin, Hainich-Dün, Schwäbische Alb)

Projektbeginn Juni 2006 bis 2009 (1. Phase), Weiterführung läuft bis 2014

Ergebnisse/

Zusammenfassung

Erste Erhebungen zu Biodiversität- Ökosystemfunktion- Beziehungen

Aufklären der Beziehungen zwischen der Biodiversität verschiedener Taxa und

unterschiedlicher räumlicher Ebenen

Aufklären des Einflusses der Landnutzung und des Managements auf Biodiversität

Aufklären der Rolle der Biodiversität für Ökosystemprozesse

Internet - Link: http://www.biodiversity-exploratories.de.

16


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Thema: Biodiversität FunDiv- Projekt

Fakultät für Biologie ‐Geobotanik, Universität Freiburg,

Partner

24 Partner aus 15 Ländern Europas

Das wissenschaftliche Ziel von FunDivEUROPE ist es, die Effekte von Biodiversität auf

die Funktionen und Dienste europäischer Waldtypen zu beziffern. Konkret geht es um

die Frage, wie Artenvielfalt genutzt werden kann, um bestimmte Leistungen wie

Holzproduktion, Kohlenstoffspeicherung und die Sicherung der Wasserqualität zu

Ziele / Inhalte

fördern.

Des Weiteren soll beurteilt werden, ob und wie sich dieser Einfluss der Biodiversität

unter den Bedingungen des Klimawandels ändert. Dafür werden Feld‐ und Modelldaten

über das Verhalten von Monokulturen gegenüber artenreichen Beständen in

verschiedenen Klimazonen betrachtet.

Projektbeginn 2011

Ergebnisse/

Zusammenfassung

Die Grundphilosophie von FunDivEUROPE ist der Fokus auf Multifunktionalität. Jede

Messung wird auf jeder Untersuchungsfläche durchgeführt, um sicherzustellen, dass

die zu quantifizierenden Effekte der Diversität nicht von anderen Effekten überdeckt

werden und statistisch belegbar sind. Die Erfassung vielfältiger

Ökosystemeigenschaften und ‐prozesse durch geeignete einfache Messungen erlaubt

dabei die Abdeckung der hohen Anzahl an Probeflächen.

Für weitere Neuigkeiten und Hinweise s. Internet- Link:

www.fundiveurope.eu

Thema: Projekt Wildtiermonitoring aus der Luft

Partner

Ziele / Inhalte

Firma aerosense, Quirnheim/Boßweiler,

im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und in Zusammenarbeit mit

Großschutzgebieten

Aerosense forscht seit 2008 im Rahmen eines DBU-Projektes im Bereich des

Wildtiermonitorings. Hierfür werden mittels Leichtflugzeug, ausgestattet mit einer IR-

VIS Kamerakopplung, bundesweit verschiedene Nationalparks und andere

Schutzgebiete in unterschiedlichen Jahreszeiten (differenzierte visuelle Abdeckung)

beflogen. Die Infrarotaufnahmen dienen der Auffindung der Tiere, während die

hochauflösenden visuellen Bilder für die artspezifische Erkennung verantwortlich sind.

Den Tierdetektionen können GPS Koordinaten zugeordnet werden, so dass diese in

topografischen Karten dargestellt werden und der überflogenen Fläche zugeordnet

werden können. Ziel ist die Entwicklung eines praktikablen, nachvollziehbaren

Verfahrens zum Monitoring von Wildtieren.

Projektbeginn 2008

Der Abschlussbericht für das Gesamtprojekt soll im 1. Quartal 2012 vorliegen.

Ergebnisse/

Zusammenfassung Nähere Informationen unter dem Internet- Link: www.aerosense.de

Thema: Projekt Habit Change

Partner

Ziele / Inhalte

Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, TU Berlin

Insgesamt Beteiligung von 17 europäischen Projektpartnern

Der Klimawandel wird zusätzlich zu anderen anthropogenen Indikatoren viele wertvolle

Habitate und deren Qualität beeinflussen. Dies wirkt sich auch auf die europäischen

Netzwerke von geschützten Gebieten aus. Umweltorganisationen und

Schutzgebietsverwaltungen werden in Zukunft zunehmend auf Änderungen der

Artenzusammensetzungen regieren müssen. Häufig werden die Schutzziele der

Gebiete nicht mehr den neuen Gegebenheiten entsprechen. Um darauf zu reagieren,

fehlen allerdings bis heute Szenarien und Indikatoren, welche Anhaltspunkte für die

Änderungen speziell auf lokaler Skala bieten. Auf Gebietsebene können Zu- oder

Abnahme sowie Verschiebungen des Niederschlags oder Änderungen der Saisonalität

zu völlig veränderte Bedingungen für bestimmte Arten führen, speziell in

Feuchtgebieten und Flüssen, aber auch in Wäldern und natürlichen Offenlandgebieten.

Die Herausforderung ist deshalb, diese Veränderung zu identifizieren und

Managementstrategien zur Adaption zu entwickeln

17


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Projektbeginn 2013

Ergebnisse/

Zusammenfassung

Das Ziel des Projektes ist es daher, die existierenden Management- und

Naturschutzstrategien zu evaluieren, um darauf aufbauend vorausschauend auf

möglichen Einflüsse des Klimawandels auf Habitatintaktheit und Diversität reagieren zu

können. Dafür wird ein auf Methoden der Fernerkundung und Geoinformatik

basierendes Monitoringkonzept entwickelt, um Änderungen des Klimawandels

erkennen zu können. Die Ergebnisse sollen zusammen mit den lokalen Akteuren zu

konkreten Änderungen im Managementkonzept führen.

Nähere Informationen unter dem Internet- Link: http://www.geoinformation.tu-berlin.de

Waldbauinstitut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Als Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs „Buchendominierte Laubwälder unter

Einfluss von Klima und Bewirtschaftung“ wurden 1999 im Weberstedter Holz,

Zentralbereich des Nationalparks, auf einer Fläche von 28 ha Größe jeden Baum mit

einem BHD größer 7 cm – insgesamt 15064 Individuen - erfasst und vermessen.

Diese genaue Aufnahme des Ist-Zustandes ermöglicht es, die Dynamik dieser vom

Menschen direkt unbeeinflussten Waldfläche zu dokumentieren (seit 1965 ruht dort

die Waldnutzung weitestgehend, seit 1997 vollständig) Dabei soll auch u.a. geklärt

werden, ob und gegebenenfalls in welchem Maße die Rotbuche hier langfristig über

andere Baumarten dominieren wird. 2002 wurden im Rahmen einer Diplomarbeit (C.

Beneke) Totholzstrukturen quantitativ erfasst. 20 Zaunflächen dienen der

Abschätzung der Intensität des Äsungsdrucks. Eine Promotion mit dem Titel

„Buchendominierte Laubwälder unter Einfluss von Klima und Bewirtschaftung“ (D.

Butler Manning) wurde 2006 abgeschlossen. Eine Wiederholungsaufnahme erfolgte,

ist aber noch nicht ausgewertet.

Institut für Pflanzenökologie Georg-August-Universität Göttingen

Das Institut für Pflanzenökologie der Universität Göttingen hat im Nationalpark

Hainich im Jahr 2000 eine Dauerbeobachtungsfläche eingerichtet. Dieser

Waldbereich unterscheidet sich hinsichtlich seiner Baumartenzusammensetzung

deutlich von anderen Waldflächen im Nationalpark, weil aufgrund der standörtlichen

Gegebenheiten und der Nutzungsgeschichte hier andere Laubbaumarten als die

Buche die Bestände bestimmen. Die Ökologie dieses artenreichen Mischbestandes

soll in den kommenden Jahren aus verschiedenen Blickwinkeln eingehend studiert

werden. Dabei stehen zurzeit der Wasser- und Kohlenstoffhaushalt im Mittelpunkt.

Diverse Diplom- bzw. Doktorarbeiten laufen oder sind bereits abgeschlossen.

2004 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft einen Antrag auf Einrichtung eines

Graduiertenkollegs bewilligt (Beginn 2005, voraussichtliche Laufzeit 9 Jahre). Der

Titel lautet „Die Bedeutung der Biodiversität für Stoffkreisläufe und biotische

Interaktionen in temperaten Laubwäldern“.

Das Kolleg verfolgt das Ziel, Zusammenhänge zwischen Diversität und Funktionalität

in temperaten Laubwäldern zu untersuchen und in diesem Bereich hochqualifizierte

Nachwuchswissenschaftlerinnen auszubilden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen

zum einen die Rolle der Baumartenvielfalt für wichtige ökosystemare Prozesse in

Wäldern und für die Diversität anderer taxonomischer Gruppen (Pflanzen, Tiere,

Pilze) verstehen helfen, zum anderen eine wissenschaftliche Grundlage für das

18


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Management von Mischbeständen liefern. Aufgrund der Langlebigkeit von Bäumen

und der daraus resultierenden Probleme bei experimentellen Ansätzen der

funktionalen Biodiversitätsforschung wurde im Kolleg ein vergleichender

Forschungsansatz in sorgfältig ausgewählten Waldbeständen unterschiedlicher

Baumartenvielfalt gewählt.

Die Arbeit des Kollegs in der dreieinhalbjährigen 1. Förderperiode ist erfolgreich

gewesen. Im Rahmen der ersten Kohorte an Stipendiatinnen (2005-2008) wurden

insgesamt 14 Kollegiatinnen durch ein Stipendium des GRK gefördert. Bis zum Tag

der Berichterstattung wurden von den 14 durch das GRK geförderten Kollegiatinnen

rund 30 Publikationen für internationale Journals verfasst (gedruckt bzw.

eingereicht). Die kollegbegleitenden Veranstaltungen und das Betreuungsprogramm

haben zu dem Erfolg entschieden beigetragen.

Das Kolleg hat in den vergangenen Jahren erfolgreich gearbeitet. Bereits in der

ersten Förderphase hat das Kolleg durch die Auswahl der Stipendiatinnen, durch die

gute räumliche und zeitliche Koordination der Forschungsarbeiten, das umfangreiche

Gastwissenschaftlerprogramm und die Einrichtung der Deutsch-Finnischen

Graduiertenschule ForEco ein internationales Profil erlangt. Das gewählte Thema hat

sich als innovativ und als tragfähige Basis für die versammelten Fächer erwiesen.

Der wissenschaftliche Erfolg des Kollegs drückt sich in der guten Promotionsbilanz

und einer beachtlichen Anzahl an Publikationen der Stipendiatinnen aus, die in guten

Zeitschriften erschienen sind oder sich in der Begutachtung befinden (etwa 30).

Die ersten Jahre des Kollegs haben zu zahlreichen Erkenntnissen über die

Bedeutung der Biodiversität in Laubmischwäldern geführt; einige der wichtigsten

Ergebnisse seien kurz zusammengefasst:

A1: Artenreiche Laubwälder besitzen eine höhere Ektomykorrhiza-Artenzahl als

baumartenarme Bestände. Aufgrund der stabilen Dominanzverhältnisse (nur wenige

Pilzarten sind häufig) ändert sich der Diversitätsindex H´ jedoch kaum - dies

entspricht der Erwartung nach der "insurance hypothesis".

A2: Baumartenreiche Laubwälder zeigen eine höhere Diversität und Produktivität in

der Krautschicht als artenarme Bestände, wobei der Buchen- und möglicherweise

auch der Lindenanteil in den Mischbeständen eine entscheidende Rolle spielen.

A3: Im Kronenbereich nimmt mit der Baumartendiversität der Anteil räuberischer

Insekten zu und der Blattfraß an Buche ab; zudem steigt die Insektendiversität an,

wobei der zeitliche und räumliche Artenturnover besondere Bedeutung hat.

A4: Die Streuzersetzungsrate ist positiv mit der Baumartendiversität korreliert.

Weiterhin wird Buchenstreu in artenreichen Mischbeständen schneller abgebaut als

in Buchen-Reinbeständen, worin sich der Einfluss einer umsatzaktiveren

Zersetzerlebensgemeinschaft ausdrückt. Die Baumartendiversität wirkt auf die

Artenzahlen und Abundanzen der Bodenfauna-Taxa unterschiedlich, wobei als

Mechanismen für positive oder negative Korrelationen standort- und

baumspezifische Faktoren wie auch Interaktionen zwischen Tiergruppen eine Rolle

spielen.

19


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

B1: Artenreiche Laubwälder im Hainich haben nicht generell eine höhere

oberirdische Nettoprimärproduktion als artenarme; ebenso wenig unterscheidet sich

die jährliche Blattproduktion.

B2: Artenreiche Laubwälder regenerieren ihr Feinwurzelsystem nach Störungen

schneller als artenarme; ein baumartenreicher Wurzelraum ist also resilienter als ein

artenarmer.

B3: Mit ansteigender Baumartendiversität steigt die Kronentraufe an und der

Bodenwasservorrat wird in niederschlagsarmen Perioden von den Bäumen stärker

ausgeschöpft.

B4: Artenreichere Laubwälder unterscheiden sich in der Höhe ihrer

Bestandestranspiration nicht grundsätzlich von artenarmen; funktionale

Eigenschaften der Baumarten sind in hydrologischer Hinsicht bedeutsamer als die

Artenzahl. In Trockenjahren können artenreiche Bestände das Bodenwasser

schneller ausschöpfen als artenarme und dadurch möglicherweise die Stabilität des

Ökosystems reduzieren.

B5: Weil in Buchenreinbeständen die Streuzersetzung langsamer und die

Basenrückfuhr über die Streu geringer ist als in Laubmischwäldern, weisen die

Oberböden von Mischbeständen eine höhere Versauerungsresistenz auf. Die

Aufnahme von atmosphärischem Methan ist unabhängig von der

Baumartendiversität in Laubmischwäldern. Sie wird primär durch die Gasdiffusivität

des Oberbodens gesteuert.

B6: Die Diversität der Baumarten beeinflusst sowohl den Chemismus der

bodenorganischen Substanz als auch die Zusammensetzung der mikrobiellen

Gemeinschaft. Dabei lassen sich die Alkanmuster der pflanzlichen Blattwachse

wegen ihrer Rekalzitranz im Boden nachweisen. Der Mechanismus der Veränderung

der Phospolipidfettsäure-Muster der mikrobiellen Gemeinschaft ist bisher noch

unklar, da sowohl pflanzliche als auch Standortfaktoren eine Rolle spielen.

C1: Die Buche ist in ihrem Dickenzuwachs weniger sensitiv gegenüber

Trockenstress-Ereignissen, wenn sie in Nachbarschaft artfremder Bäume wächst als

bei Buchennachbarschaft in artenarmen oder Reinbeständen.

C2: Es konnte erstmals nachgewiesen werden, dass repräsentativ befragte

Bürgerinnen und Bürger eine substanzielle Zahlungsbereitschaft für die

Versicherungsdienstleistungen der biologischen Vielfalt des Waldes im Sinne der

Ecological Insurance Hypothese haben.

C3: Artenreiche Waldbestände weisen größere Vorräte an organischem Phosphor

und niedrigere apparente P-Umsatzraten in ihrem Hauptwurzelhorizont auf als

artenarme.

Innerhalb des Kollegs wurde durch den Stipendiaten Maximilian Daenner aus der

Abteilung für Forstliche Biometrie eine zentrale Datenbank aufgebaut, in der sowohl

Standortsdaten von allgemeinem Interesse (z.B. Klima- und Bodenfeuchtedaten aus

dem Hainich) als auch spezifische Datensätze aus den Teilprojekten abgelegt sind.

20


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Diese stehen den anderen Stipendiatinnen sowie den folgenden Kohorten zur

Verfügung.

Im Laufe des Jahres 2011 haben die DoktorandInnen der 2. Förderphase ihre Arbeit

im Kolleg beendet. Ab April 2011 begannen die DoktorandInnen der 3. Förderphase

ihre Arbeit. Als wesentliche Schwerpunkte der derzeitigen Forschungsarbeiten sind

das Pulsmarkierungsexperiment mit 13 C und 15 N, die Synthese durch integrierende

Modellierung sowie die Analyse längerer Zeitreihen an biologischen

biogeochemischen Daten zu nennen.

Projekt A1: Mykorrhiza-bildende Pilze in Laubwäldern unterschiedlicher

Baumartendiversität und ihre Bedeutung für den Nährstofftransfer

(Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Dr. Polle)

Doktorandin:

Michaela Rath

Büsgen-Institut

Abteilung Forstbotanik & Baumphysiologie

Universität Göttingen

Im Rahmen dieser Arbeit soll die Bedeutung der Mykorrhiza für den Nährstofftransfer

in Laubwäldern untersucht werden. Dazu wurde im Sommer – gemeinsam mit

anderen Teilprojekten – ein Pulsmarkierungsexperiment an den Laubbaumarten

Buche und Esche im Nationalpark Hainich, im Standort „Lichte Haardt“, durchgeführt.

Abb.: Pulsmarkierunsgexperiment

Im Rahmen dieses Markierungsexperimentes wurden Kohlenstoff- und

Stickstoffmarkierungen an den Bäumen durchgeführt.

Die Auswertung des Versuches erfolgt derzeit. An den Wurzeln wird die Masse von

Fein- und Grobwurzeln bestimmt. Die Untersuchung der Mykorrhiza erfolgt bei der

Buche, die Ektomykorrhiza ausbildet, visuell mit Hilfe eines Binokulares in Anlehnung

an die Methode nach Agerer. Dabei werden die unterschiedlichen Pilzarten, die sich

an den Wurzelspitzen befinden, unter anderem an Hand ihrer Mantelfarbe,

Oberflächenstruktur und des Auftretens von erkennbaren Hyphen unterschieden.

Daneben werden Mykorrhizierungsrate der Wurzeln und die Vitalitätsrate der

Mykorrhiza bestimmt. Im vorliegenden Versuch soll die physiologische Bedeutung

der Mykorrhiza untersucht werden, sodass bei der Betrachtung der Wurzeln auf

trockene, nicht mykorrhizierte und vitale, mykorrhizierte Wurzelspitzen fokussiert

wird. Es wird davon ausgegangen, dass nur vitale Mykorrhizen für die

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Nährstoffversorgung der Pflanze relevant sind. Der im Zuge des Stofftransportes von

der Pflanze in die Wurzel gelangte Kohlenstoff wird im Kompetenzzentrum für Stabile

Isotope (KOSI) der Universität Göttingen bestimmt.

Projekt A3: Der Einfluss von Randeffekten auf multitrophische Interaktionen in

einem Baumartendiversitätsgradienten (Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Dr.

Tscharntke, Dr. Scherber)

Doktorandin:

Claudia Normann

Abteilung Agrarökologie

Universität Göttingen

Dieses Teilprojekt beschäftigt sich mit der Bedeutung von Baumartenvielfalt für

Pflanzen-Insekten-Interaktionen in temperaten Laubwäldern. Es soll untersucht

werden, welchen Einfluss unterschiedlich artenreiche Buchenwälder (Fagus

sylvatica) auf die Zusammensetzung von Pflanzen- und Arthropodengemeinschaften

haben. Der Hauptfokus des Projektes liegt darauf zu erforschen, wie sich dieser

Einfluss mit zunehmender Entfernung zum Waldrand verändert, also:

1. Wie weit reichen Randeffekte ins Waldesinnere - Wie groß muss ein Laubwald

sein, um eine unberührte Kernzone aufzuweisen?

2. Ist dies abhängig von der Baumartenvielfalt - Reichen Randeffekte weiter in

artenarme als in artenreiche Laubwälder hinein?

Hierzu wurden entlang von 12 Transekten Messpunkte angelegt, die bis zu 500

Meter in den Wald hineinreichen. Mit verschiedenen Untersuchungsmethoden (siehe

unten) wird an diesen Messpunkten u. a. die Artenvielfalt von Arthropoden

(Gliedertieren) und den Pflanzen der Krautschicht, sowie die Herbivorierate (durch

Schadinsekten verursachte Fraßschäden an Pflanzen) untersucht.

Die Forschungsarbeiten zu diesem Projekt finden im Nationalpark Hainich in

Thüringen statt. Er ist als größtes zusammenhängendes Laubwaldgebiet

Deutschlands und aufgrund seiner unterschiedlich baumartenreichen Standorte für

Forschungsvorhaben dieser Art hervorragend geeignet.

Untersuchungsmethoden 2011:

• Vegetationsaufnahmen der Baum- und Krautschicht

• Barberfallen zur Erfassung von Läufkäfern (Carabidae), Spinnen (Araneae)

und Kurzflügelkäfern (Staphylinidae)

• Kreuzfensterfallen

• Fisheye-Photographie zur Erfassung des Kronenschlusses und Lichteinfalls

• Quantifizierung von Fraßschäden, Gallen und Minen an Jungbäumen (bis

75 cm Höhe) von Rotbuche (Fagus sylvatica), Spitzahorn (Acer platanoides)

und Bergahorn (Acer pseudoplatanus) (Baumverjüngung)

• Entnahme von Bodenproben

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Projekt A4: Trophic structure of soil animal food webs of deciduous forests as

analyzed by stable isotope labelling (Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Dr.

Scheu)

Doktorandin:

Sarah Zieger

Johann-Friedrich-Blumbach-Institut für Zoologie und Anthropologie

Abteilung Ökologie

Universität Göttingen

Im Projekt A4 beschäftige ich mich mit dem Bodennahrungsnetz und dem Transfer

von Kohlenstoff im Boden. Im August 2011 wurde ein Markierungsexperiment ( 13 C

und 15 N „pulse labelling“) an jungen Buchen (Fagus sylvatica) und Eschen (Fraxinus

excelsior) im Hainich (Thüringen) in Zusammenarbeit mit den Projekten A1 (Michaela

Rath), B5 (Janine Sommer) und B6 (Ronny Thoms) durchgeführt. Mit diesem

Versuch wollen wir den Kohlenstofffluss von den Blättern bis in den Boden und die

Bodenfauna verfolgen. Genauer verfolgt soll auch der Kohlenstofffluss von Pilzen

und Bakterien in das Bodennahrungsnetz.

Den Weg des streubürtigen Kohlenstoffs in das Nahrungsnetz untersuche ich in

einem Experiment in Zusammenarbeit mit Verena Eißfeller.

Für 2012 ist ein Markierungsexperiment von Altbäumen geplant, um Unterschiede in

der Kohlenstoffallokation im Vergleich zu Jungbäumen zu untersuchen.

Methoden:

Stabile Isotopenmessung ( 13 C und 15 N)

NLFA (neutral lipid fatty acid) Analyse

Projekt A5: Phylogenetische und funtionale Diversität der Bodenbakterien-

Gemeinschaft in Laubwäldern unterschiedlicher Baumartendiversität

(Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Dr. Rolf Daniel)

Doktorandin:

Amelie Dukunde

Abteilung Genomische und angewandte Mikrobiologie

Universität Göttingen

Das Projekt wurde gerade erst begonnen.

23


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Projekt A6: Dendroökologische Untersuchungen in temperaten

Laubmischwäldern (Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Dr. Leuschner, Prof.

Dr. M. Hauck, Dr. Ch. Dulamsuren)

Doktorand:

Jorma Zimmermann

Abteilung für Pflanzenökologie und Ökosystemforschung

Universität Göttingen

Im Rahmen des Projekts soll die Trockenstresstoleranz von Rotbuche (Fagus

sylvatica), Stieleiche (Quercus petraea), Gemeiner Esche (Fraxinus excelsior),

Bergahorn (Acer pseudoplatanus) und Spitzahorn (Acer platanoides) untersucht und

verglichen werden.

Die Untersuchungen erfolgen an Bohrkernen, die entlang eines

Niederschlagsgradienten aus Bäumen der entsprechenden Arten gezogen werden.

Anhand dieser Bohrkerne werden die Jahrringbreiten vermessen sowie die δ 13 C-

Signaturen der Jahrringe bestimmt. Die Ergebnisse dieser Messungen werden mit

Klimadaten korreliert, um allgemeine Informationen über den Einfluss des Klimas auf

das Zuwachsverhalten zu bekommen und gleichzeitig den Einfluss von

Trockenperioden auf den Zuwachs beurteilen und vergleichen zu können.

Des Weiteren werden die Nachbarschaftsverhältnisse und die Konkurrenzsituation

der beprobten Bäume aufgenommen, um zu untersuchen, welche Rolle die

Artzusammensetzung der Nachbarschaft hinsichtlich der Trockenstresstoleranz des

Zielbaumes hat.

Untersuchungsmethoden

-Jahrringmessung (LINTAB + TSAPWin / WinDENDRO)

- δ 13 C-Analyse

-„Climate-response function analysis“

-Konkurrenzindizes

Konkurrenz

Abb.: Mölder 2007, Auswahl der

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Projekt B1: Eignung des Ökosystemdienstleistungs-, Ökosystemfunktions- und

Biodiversitätskonzeptes für die forstfachliche und wissenschaftliche

Öffentlichkeit (Prof. Dr. Rainer Marggraf, Prof. Dr. Dirk Hölscher)

Doktorand:

Stefan Schüler

Abteilung für Umwelt- und Ressourcenökonomik

Universität Göttingen

Die Konzepte von Ökosystemdienstleistung, Ökosystemfunktion und Biodiversität

erfahren seit der Convention on Biological Diversity (CBD, Rio de Janeiro 1992) und

der Veröffentlichung des Millennium Ecosystem Assessments (2005) eine

zunehmende Bedeutung in Wissenschaft und Praxis. Die Frage, inwieweit

Ökosysteme in der Lage sind, menschliche Anforderungen an eine multifunktionale,

ökosystemare Angebotsstruktur zu erfüllen, ist von besonderem

Forschungsinteresse. Das Promotionsprojekt soll sich in diesem Zusammenhang mit

der zentralen Frage nach der Bereitstellung hinreichend qualitativer und quantitativer

Daten für die Inwertsetzung von Ökosystemdienstleistungen auseinandersetzen. Da

die Konzepte von Ökosystemdienstleistung, Ökosystemfunktion und Biodiversität

terminologisch unterschiedlich angewendet werden können, sollen in einem ersten

Schritt begriffliche Definitionen gegenübergestellt und untersucht werden.

Nachfolgend sollen Möglichkeiten zur besseren Operationalisierung

wissenschaftlicher Daten aus dem Forst- und Naturschutzsektor ermittelt und

analysiert werden, welche sich zur Erstellung quantitativer Modelle für die

ökonomische Bewertung ökosystemarer Dienstleistungen eignen.

Untersuchungsmethoden

Im Zentrum stehen Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung.

Experten aus der forstfachlichen Praxis und Öffentlichkeit, sowie wissenschaftliche

Experten werden in persönlichen Leitfrageninterviews zu Definitionen, Inhalten und

Strukturen der genannten Konzepte befragt.

Projekt B2: Kohlenstoffumsatz im Wurzelraum von Laubwäldern

unterschiedlicher Baumartendiversität: Wurzelturnover und C-Transfer in den

Boden (Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Dr. Leuschner, Prof. Dr. Schaefer,

Dr. Hertel)

Doktorandin:

Petra Kubisch

Abteilung für Pflanzenökologie und Ökosystemforschung

Universität Göttingen

Das Projekt B2 beschäftigt sich hauptsächlich mit der Untersuchung der

Feinwurzeldynamik, also der Neubildungs- und Absterberate von Feinwurzeln. Dazu

werden Minirhizotron- Röhren installiert um die Feinwurzelbildung und –Mortalität

direkt zu beobachten. Zusätzlich werden in direkter Nachbarschaft zu den Röhren

Proben aus der Rhizosphäre entnommen um auf die Biomasseumsätze Umsätze

schließen zu können. Installationen und Probenahe werden an reinen

Bestandspaaren von 6 Baumarten (Rotbuche, Hainbuche, Bergahorn, Spitzahorn,

Esche und Winterlinde) durchgeführt. Zusätzlich werden Beutel mit Wurzelmaterial

im Nationalpark Hainich ausgebracht, um die Zerfallsrate und den damit

verbundenen Kohlenstoffeintrag innerhalb eines Jahres zu bestimmen.

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Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Untersuchungsmethoden

• Mini Rhizotrone

• Unterscheidung artspezifischer Morphologie der Feinwurzeln

• Feinwurzel Inventur und Auftrennung nach Feinheit

• Einwuchszylinder (ingrowth cores)

• Ausbringung von Zerfallsbeuteln (litter bags)

Spitzahorn Bergahon Winterlinde

Hainbuche Rotbuche Esche

Projekt B3: Komplementarität in der Ressourcennutzung von Pflanzen

(Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Dr. Dirk Hölscher)

Doktorandin:

Julia Hinrichsen

Burckhardt Institut

Abteilung für Waldbau und Waldökologie der Tropen

Universität Göttingen

Das Projekt besteht aus zwei Teilen

1. Komplementarität in der Wassernutzung von Bäumen im Nationalpark Hainich

2. Entwicklung eines Komplementaritätsindex und eines Simulationsmodells zur

Beschreibung von Ressourcenkomplementarität

Teil 1:

Unter Verwendung der natürlichen Abundanz des stabilen Isotops Deuterium soll auf

den bereits von der ersten Kohorte genutzten 12 Untersuchungsflächen an der

Thiemsburg, dem Lindig und der Mülverstädter Chaussee an insgesamt 120 Bäumen

mittels Bodenproben von 70 cm Tiefe die Wasseraufnahmetiefe der Baumarten

Buche, Esche, Linde, Ahorn und Hainbuche untersucht werden. Hierfür wird eine

mindestens zehntägige Trockenperiode benötigt, um Komplementaritätseffekte

beobachten zu können.

Da es eine solche Trockenphase im Jahr 2011 nicht gab, wurde der Versuch in das

kommende Jahr verschoben.

26


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Es wurden im Vorfeld im Juni bereits Bäume verschiedener Durchmesserklassen

ausgewählt und mit aus der Entfernung nicht sichtbarer blauer oder gelber Schnur

gekennzeichnet.

Teil 2:

Für die Entwicklung eines Komplementaritätsindex wurde ein Modellkonzept

entworfen, welches ein abgeschlossenes System mit den Ressourcen Licht, Wasser

und Stickstoff und deren Aufnahme durch verschiedene Arten simuliert. Hierbei

werden die Arten vereinfacht als die Summe ihrer Merkmale dargestellt, welche die

Größe der jeweiligen Pflanze, ihren Aufnahmeradius, ihre Aufnahmerate sowie den

Zeitpunkt des Blattaustriebes und Blattfalls und die Fähigkeit mit morphologischer

und physiologischer Plastizität auf Ressourcenmangel zu reagieren beinhalten.

Die Komplementarität wird in diesem Modell berechnet aus der Menge der durch alle

Pflanzen genutzten Ressourcen unter der Annahme, dass

Ressourcenkomplementarität aufgrund von Nischenaufteilung zu einer kompletteren

Nutzung der Ressourcen führen kann.

Zum aktuellen Zeitpunkt erlaubt das Modell lediglich Simulationen mit drei Arten,

dieses wird aber ausgeweitet. Auch die Einbeziehung von Bestandeseffekten wie

Beschattung sollen in das Modell integriert werden.

Projekt B4: Effekte von Baumartenidentität und Baumartendiversität auf den

Wasserverbrauch und die Trockenstressresistenz von temperaten

Laubwäldern (Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Dr. Christoph Leuschner, Dr.

Viviana Horna)

Doktorand:

Torben Luebbe

Abteilung für Pflanzenökologie und Ökosystemforschung

Universität Göttingen

The aim of my research is to identify effects of tree species identity & tree species

diversity on canopy transpiration and drought tolerance in temperate deciduous

forests. The species of interest are beech (Fagus sylvatica), ash (Fraxinus excelsior),

lime (Tilia cordata), maple (Acer pseudoplatanus) and hornbeam (Carpinus betulus)

Within a pot experiment the effects of species identity and species diversity are

investigated using small groups of juvenile trees. Different species combinations are

compared within 3 levels of species diversity (1, 3 or 5 species) and the treatments

are further divided into 2 levels of available soil water (wet, dry). The decrease in soil

water content due to water consumption and evapotranspiration can be estimated

gravimetrically. Furthermore, ecohydrological traits of tree species and treatments

are characterized by morphological and physiological measurements.

In addition to the above experimental approach hydrophysiological traits of the

considered trees species will be sampled in the forests of the Hainich NP. These

data will provide an insight into how appropriate the results of the pot experiment for

juvenile trees are for old grown forest ecosystems.

Methods:

• Gravimetric estimation of soil water content, evapotranspiration and crown

transpiration within a pot experiment.

• Photosynthesis (LiCor6400)

• Leaf analysis: C/N, δ13C, δ 18O

• Stomatal conductivity of leaves (porometry, LiCor1600)

• Hydraulic conductivity of xylem (Sperry, 1988)

27


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

• Leaf water potential (Scholander et al 1965)

• Pressure-volume curves (Scholander et al 1965)

• Vulnerability curves (cavitation resistance, Cochard, 2005)

• Mobile canopy lifter (max. 30m)

• Volumetric soil water content (TDR)

• Soil water potential (tensiometer)

Projekt B5: Der Einfluss der Streuqualität verschiedener sommergrüner

Laubbäume auf biochemische Bodeneigenschaften (Wissenschaftliche

Betreuung: Prof. Dr. Yakov Kuzyakov)

Doktorandin:

Janine Sommer

Ökopedologie der gemäßigten Zonen, Büsgeninstitut

Universität Göttingen

Im Rahmen eines gemeinsamen Pulsmarkierungsexperiment wird der

Kohlenstofffluss über die Baumwurzeln in die Rhizosphäre und seine Umsetzung im

Boden einer detaillierten Analyse unterzogen. Das Projekt B5 untersucht den

Einfluss von Buche und Esche auf die Dynamik und die Rate der Veratmung

markierter Photosyntheseprodukte sowie die Sequestrierung markierter

Verbindungen in Bodenfraktionen und den Transfer in die mikrobielle Biomasse.

Weiterhin wird auch die Translokation des 15 N-Tracers in Abhängigkeit von der

Baumart analysiert. Der Schwerpunkt des Projektes B5 in diesem Jahr bildet die

Analyse der Komplementarität der Ressourcennutzung in Mischbeständen und

aufbauend auf den Ergebnissen zur Feinwurzelverteilung in der 1. Phase sollen

anhand der Tiefenverteilung der Strontium-Isotope ( 87 Sr/ 86 Sr) im Bodenprofil und der

Sr-Isotopensignatur in Feinwurzeln und Blättern die Ca-Aufnahme verschiedener

Baumarten räumlich beschrieben und differenziert werden. Unterschiede in der Sr-

Isotopensignatur zwischen Baumarten des gleichen Clusters werden als Indikator für

die Nutzung unterschiedlicher Ca-Quellen bzw. der Erschließung unterschiedlicher

Bodentiefen für die Ca-Aufnahme herangezogen. Die Sr-Isotopenanalysen werden in

Kooperation mit der Université de Bruxelles (D. Demaiffe, T. Drouet) durchgeführt.

28


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Abb.1: Versuchsaufbau Pulsmarkierungsexperiment

Ziele des Pulsmarkierungsversuches 2011:

Die Kohlenstoffeinträge über den Wurzel-Pfad in unterschiedliche Tiefen des

Mineralbodens sind von der Baumart und ihrer spezifischen Wurzelverteilung

abhängig und unter Buche kommt es zu einer stärkeren Immobilisierung von

mineralischem Stickstoff, da aufgrund der Qualität der Buchenstreu die N-

Verfügbarkeit geringer und der N-Umsatz langsamer ist als bei der Esche.

Projekt B6: Zuckertransport von den Blättern zur Rhisosphäre in termperaten

sommergrünen Laubwäldern (Wissenschaftliche Betreuung: apl. Prof. Dr. Gerd

Gleixner)

Doktorand:

Ronny Thoms

Max Planck Institut für Biogeochemie Jena

Bäume spielen eine wichtige Rolle im Kohlenstoffkreislauf. Im Teilprojekt B6 wird den

folgenden Fragen nachgegangen:

• Gibt es Unterschiede im Zuckertransport zwischen Buche (Fagus sylvatica)

und Esche (Fraxinus excelsior)?

• In welchen Bereichen des Baum werden Zucker verbraucht?

• Gibt es Unterschiede im Zuckertransfer in die Rhizosphäre?

Methode

Die Photosyntheseassimilate werden über das Phloem vom Ort der Entstehung

(Blätter) zum Ort des Verbrauchs (Wurzel, Rhizosphäre, Stoma) verteilt, daher

können durch markierte Kohlenstoffisotope die Transportvorgänge nachgewiesen

werden. Dazu wurde gemeinsam mit drei weiteren Teilprojekten ein

Pulsmarkierungsexperiment durchgeführt.

29


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Projekt B7: Nährstoffnutzung und Diversität von Baumclustern im Hainich-

Nationalpark (Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Dr. Edzo Veldkamp, Dr.

Marife D. Corre)

Doktorand:

Marcus Schmidt

Ökopedologie der Tropen und Subtropen

Universität Göttingen

Uberblick

Nahrstoffnutzungseffizienz auf Okosystemebene (Nutrient Response Efficiency =

NRE) ist ein Maß dafur, wie effizient verfugbare Nahrstoffe im Boden fur den Aufbau

von Biomasse verwendet werden. In dieser Studie werden Werte fur NRE auf

kleinraumigen Mono- und Mischbestanden in einem alten naturnahen Laubwald des

Hainich-Nationalpark verglichen. Bodenfunktionen, welche NRE beeinflussen sollen

herausgestellt werden. Wahrend des ersten Jahres lag der Fokus auf der

Feinkonzeption des Projekts, der Clusterauswahl, sowie darauf, Methoden fur die

oberirdische Biomasseproduktion zu planen und anzuwenden. Unser Ziel besteht

darin festzustellen wie effizient die Nahrstoffe N und P in Mono- und Mischbestanden

genutzt werden und den Einfluss einzelner Arten herauszufiltern. Dafur werden

sowohl Biomasseproduktion als auch Nahrstoffverfugbarkeit einzeln gemessen.

Weiterhin wollen wir Bodenparameter, Laubzersetzung und Verluste durch

Auswaschung untersuchen und sie mit NRE in Zusammenhang bringen.

Forschungsarbeit 2011

Im Jahr 2011 war die Forschung durch Detailplanung der Forschungsmethoden

sowie der Baumcluster-Auswahl gekennzeichnet. Mit der Laubfallstudie wurde ein

Teil der Biomasseproduktion ermittelt. Laubzersetzungs-Beutel wurden gefullt um

Laubzersetzung als Mechanismus zur Bereitstellung von Nahrstoffen zu beleuchten.

Fur die Studie wurde ein Teilbereich gewahlt, der vom NP-Hainich (2008) als .sehr

naturnah“ deklariert wurde. Das Waldstuck wird als Lichte Hart bezeichnet und

hauptsachlich von Buche, Eiche, Hainbuche und Linde dominiert, die als zu

untersuchende Arten deklariert wurden. Innerhalb eines Areals von ca. 25 ha wurden

48 Baumcluster aus jeweils 4-6 unmittelbar beieinander stehender Baume gewahlt.

30


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Projekt C4: Ökonomische Bewertung von funktionaler biologischer Vielfalt und

Ökosystem-Dienstleistungen: Aspekte zur ethisch und ästhetisch motivierten

Wertschätzung von Waldgebieten (Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Dr. R.

Marggraf)

Doktorandin:

Anja-Karolina Rovers

Abt. Umwelt- und Ressourcenökonomik

Universität Göttingen

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Ermittlung von Aspekten für ein nachhaltiges

Management verschiedenartiger Waldgebiete, in denen Besucherpräferenzen sowie

Naturschutzkriterien berücksichtigt werden. Dazu sollen ausgewählte Aspekte zur

ethisch und ästhetisch motivierten Wertschätzung von Waldgebieten durch

Waldbesucher erforscht werden.

Die Untersuchung gliedert sich in zwei verschiedene Phasen.

In Phase 1 findet eine Befragung von Waldbesuchern in den beiden Waldgebieten

statt. Zusätzlich sollen auch Experten, sowohl von der Nationalparkverwaltung

Hainich als auch vom Stadtforstamt Göttingen, befragt werden. Je nach

Zeitmanagement sollen in Phase 1 außerdem Jugendliche als zukünftige

Entscheidungsträger befragt werden. In einem vereinfachten Choice-Experiment

werden den Waldbesuchern verschiedene Fotoserien vorgelegt, die sie nach ihren

persönlichen Präferenzen in eine Reihenfolge bringen sollen (Ranking-Methode). Die

Fotoserien beinhalten bspw. einen steigenden Grad der Aufforstung oder eine

zunehmende Ausgestaltung des Wegenetzes durch den Wald. Außerdem sollen die

Befragten unterschiedliche Strukturelemente des Waldes nach ihrem Gefallen

anhand einer Punkteskala bewerten. Darin werden ausgehend von

Naturschutzkriterien einzelne Strukturelemente wie z. B. Totholz herausgegriffen.

Anschließend soll quantitativ erhoben werden, wie Wald durch die Befragten genutzt,

also Nutzungsintensität und Art der Nutzung. Ferner soll erfragt werden, wer aus

Sicht der Waldbesucher der Kostenträger für das „Gut“ Wald sein soll. Ergänzt wird

die Befragung durch soziodemographische Angaben.

In der Phase 2 sollen aus der Literatur der Bereiche Umwelt-/Naturethik und –

philosophie aber auch der Psychologie verschiedene Indikatoren zur Wertschätzung

von Natur herausgearbeitet werden. Diese Literatur bekräftigt im Gegensatz zu rein

ökonomischen Ansätzen, dass sich intrinsische Werte nur aufgrund von

unmittelbarem Erleben von Natur und Bezug dazu bilden. Somit stellt die qualitative

31


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Überprüfung dieser Indikatoren einen neuen Forschungsansatz dar. In Form von

fokussierten Interviews sollen die Indikatoren schließlich überprüft und Aspekte zum

Wertbildungsprozess erhoben werden.

C4-Projekt: Simulation von Baumartendiversität/ Modeling the role of

complementarity, species identity, and neutrality for diversity maintenance in

broad-leaved forests (Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Dr. Kerstin Wiegand)

Doktorandin.

Nina Heymann

Abteilung Ökosystemmodellierung/ Büsgen-Institut

Universität Göttingen

Das Ziel dieses Projekts ist es, Erkenntnisse über die entscheidenden Faktoren und

Prozesse, die die Baumartenzusammensetzung in Wäldern bestimmen, zu

gewinnen. Um verschiedene Theorien zur Entstehung und Entwicklung von

Artgemeinschaften überprüfen zu können, wird ein Simulationsmodell implementiert.

Jede Art lässt sich durch ihren Toleranzbereich in Bezug auf die Umweltbedingungen

und ihren Bedarf an Ressourcen beschreiben. Die Anfänge der Nischentheorie

gingen davon aus, dass zwei Arten die ähnliche Ansprüche an ihren Lebensraum

haben, nicht koexistieren können. Arten treten miteinander in Konkurrenz und die Art

mit den niedrigeren Ansprüchen oder dem größeren Toleranzbereich verdrängt die

andere Art. Allerdings ist die Koexistenz von Arten zu beobachten. Als Erklärung

dafür wurde die Nischentheorie erweitert. Es gibt viele mögliche Erklärungen für

Koexistenz, wie beispielsweise die Lichtdurchlässigkeit der Kronen. Es stellt sich

auch die Frage, wie stabil die jeweilige Koexistenz ist und ob sich ein Gleichgewicht

einstellen wird. Im Gegensatz zu der Nischentheorie steht die Neutrale Theorie von

Hubbell. Sie geht von einer funktionalen Gleichheit der Arten aus, alle Arten, die in

dem Habitat vorkommen, haben die gleiche Chance.

Mit dem Modell soll auch untersucht werden, welche Auswirkung die

Artzusammensetzung auf den Erfolg des Individuums hat. Ist die interspezifische

Konkurrenz größer als die intraspezifische Konkurrenz?

Das Modell wird individuenbasiert, räumlich explizit und regelbasiert sein. Prozesse

wie Wachstum, Mortalität und Reproduktion werden simuliert. Es sollen verschiedene

Szenarien verglichen werden. Dazu werden als Modellinput Wald in

unterschiedlichen Diversitätsstufen, verschiedene Regeln zum Einfluss der Nachbarn

und ob Arten durch bessere Angepasstheit einen Vorteil haben können variiert. Als

Output gibt das Modell Zuwachs bzw. Biomasse pro Hektar und die

Baumartendiversität aus. Der Output der unterschiedlichen Szenarien wird

miteinander und mit realen Daten verglichen. Für die Parametrisierung und

Validierung des Modells sollen die Daten genutzt werden, die von den anderen

Doktoranten des Graduierten Kollegs gesammelt wurden und in Zukunft noch

aufgenommen werden. Wir haben lediglich eine Wiederholungsmessung der BHDs

auf den 50x50-Plots aus der ersten Phase durchgeführt.

32


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Max-Planck-Institut (MPI) für Biogeochemie Jena

Das Max- Plank- Institut hat im Jahr 2011 im Nationalpark Hainich keine eigenen

speziellen Projekte verfolgt. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten des Institutes

konzentrierte sich auf die Mitarbeit an den Biodiversitätsprojekten im Hainich.

Die Uni Göttingen (Prof. Alexander Knohl) übernahm vom Max-Planck-Institut 2010

die Wartung des Messturmes. Neu installiert wurde ein Aerosolsammler.

Aktivitäten der Abteilung Bioklimatologie, Fakultät für

Forstwissenschaften und Waldökologie, Universität Göttingen 2011

1. Projekt: Kohlendioxid- und Wasserdampf-Austausch zwischen Wald und

Atmosphäre (Fortsetzung des vom MPI Jena im Jahr 1999 begonnenen

Langzeitprojekts)

Uni Göttingen (Abt. Bioklimatologie) in Zusammenarbeit mit dem MPI Biogeochemie

Jena

Alexander Knohl (0551/393682), Mathias Herbst, Olaf Kolle

Seit 12 Jahren wird am großen Messturm in der Kernzone des Nationalparks der

Austausch von Wärme, Wasserdampf und Kohlendioxid zwischen dem Wald und der

Atmosphäre gemessen. Diese Messungen erfolgen kontinuierlich mit einer Frequenz

von 20 Hertz, d.h. die zur Berechnung halbstündlicher Wärme-, H2O- und CO2-

Flüsse nötigen Messgrößen werden 20-mal pro Sekunde erfasst. Die so entstandene

Messreihe gehört zu den längsten der Welt und ist damit für die internationale

Klimaforschung von großem Wert. Entsprechend oft werden die Daten von

internationalen Forschergruppen nachgefragt. Gemeinsam mit den ebenfalls am

Turm erhobenen Standardwetterdaten sowie täglich aufgezeichneten

Vegetationsfotos erlauben die Messungen außerdem eine Beurteilung der

langfristigen Rolle des Nationalparks Hainich im regionalen Wasserhaushalt und bei

der CO2 Speicherung. Neben der wöchentlichen Wartung der Messstation lagen im

Jahr 2011 die Schwerpunkte der Arbeit der Abt. Bioklimatologie auf der Erprobung

neuer, robusterer und präziserer Messfühler sowie auf der phänologischen Analyse

des seit 2000 aufgezeichneten Fotomaterials (siehe Forschungsliste).

Link: http://www.uni-goettingen.de/de/130466.html

33


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

2. Projekt: Sind n-Alkane aus Blattwachsen im Aerosol über einem Laubmischwald

und in den Blättern ein Maß für den hydrologischen Zustand dieses Ökosystems?

Uni Göttingen (Abt. Bioklimatologie) in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen

Technischen Hochschule (ETH) Zürich, dem Zentrum für marine

Umweltwissenschaften (MARUM) an der Uni Bremen und der Universität Potsdam

Alexander Knohl (0551/393682), Ansgar Kahmen (ETHZ), Enno Schefuß (MARUM),

Dirk Sachse (Univ. Potstdam)

N-Alkane sind langkettige Lipide, die einen wichtigen Bestandteil der Blattcuticula

bilden. Ihre Isotopenzusammensetzung bezüglich des Anteils an stabilen

Wasserstoffisotopen (δD) enthält ökohydrologische Informationen, die über Millionen

von Jahren erhalten bleiben. So gibt es Anhaltspunkte dafür, dass δD nicht nur von

der Isotopenzusammensetzung des Niederschlags, sondern auch von der

Isotopenanreicherung im Blatt- und Xylemwasser abhängt. Diese steht wiederum in

direkter Beziehung zur Transpiration der Bäume, da die Spaltöffnungen bevorzugt

die Wassermoleküle mit den leichteren Wasserstoffisotopen passieren lassen.

Im Hainich ist von August bis Oktober 2011 eine Pilotstudie durchgeführt worden, die

nach einem möglichen Zusammenhang zwischen den δD Werten in Aerosolen sowie

im Regen-, Blatt- und Xylemwasser. Dazu wurden kontinuierlich zwei

Aerosolsammler auf dem Messturm betrieben sowie wöchentlich Regenwasser-,

Blatt- und Zweigproben entnommen, die noch im Labor analysiert werden sollen.

Falls sich die erwarteten Zusammenhänge mit dieser Methodik aufdecken lassen,

soll im Rahmen eines Folgeprojekts genauer untersucht werden, inwieweit die

Reaktion von δD auf Umweltparameter in Abhängigkeit von weiteren Einflussfaktoren

wie z.B. Jahreszeit oder Baumart moduliert wird.

http://www.uni-goettingen.de/bioklimatologie

Biodiversitätsexploratorien

Im Rahmen einer Initiative zur Förderung der Biodiversitätsforschung in Deutschland

werden aktuell drei beispielhafte großskalige Langzeituntersuchungsgebiete etabliert.

Diese werden als Biodiversitäts-"Exploratorien" bezeichnet, im Gegensatz zu

hauptsächlich beschreibenden Observatorien. Das Ziel der Exploratorien, die von der

Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden, ist es, in ausgewählten

Gebieten Deutschlands die Wechselwirkungen zwischen Landnutzungsintensität,

Biodiversitätswandel und Ökosystemfunktionen am Beispiel von Grünland- und

Waldökosystemen zu untersuchen. In einer ersten Phase (2006-2009) sind fünf

Forschungseinrichtungen an dieser Initiative beteiligt (Universitäten Jena, Potsdam,

Ulm, Würzburg sowie das MPI für Biogeochemie Jena). Ab 2008 erfolgt die

Integration weiterer ergänzender Projekte. Die Biodiversitäts-Exploratorien dienen

somit der gesamten deutschen Biodiversitätsforschungsgemeinschaft als

stimulierende Untersuchungsplattform.

Eines der Untersuchungsgebiete ist die Region Hainich-Dün. Für das

Untersuchungssystem Wald bildet der Nationalpark Hainich die Referenz für ein

Ökosystem ohne Nutzung. Die anderen Untersuchungsflächen (Wald- und Grünland)

liegen um den Nationalpark herum. Eine genaue Auswahl fand am Jahresanfang

2007 statt.

34


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Zuständig für die Koordination der Forschung im Exploratorium Hainich-Dün sind

Sonja Gockel und Dr. Kerstin Wiesner an der TU München (Managerin) sowie die

Projektleiter Prof. Dr. Markus Fischer (Uni Potsdam) und Prof. W. W. Weisser (TU

München).

Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt finden sich unter

http://www.biodiversity-exploratories.de

http://www.biodiversity-exploratories.de/exploratorien/hainich-duen/gebiet/

Ebenfalls zu den Langzeitprojekten zu zählen ist die Errichtung einer

Waldmessstation im Nationalpark. Waldmessstationen dienen der Überwachung

und Dokumentation des Waldzustandes und seiner Veränderungen unter dem

Einfluss von Stoffeinträgen aus der Atmosphäre. Erfasst werden Parameter zum

Niederschlag, dem Boden und dem Waldbestand. Im Hainich besteht seit 1995 eine

Waldmessstation, die im Oktober 2000 vom Revier Langula in den Nationalpark

verlegt wurde.

Seit April 2003 verfügt der Nationalpark über eine eigene Wetterstation (bei

Weberstedt, unmittelbar an der Nationalparkgrenze im Übergang zum Thüringer

Becken); die bisherigen Daten sind im Anhang zu finden.

35


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

7. Ausblick

Die Inventarisierung der Arten soll fortgesetzt und der erreichte Stand in einem

laufend aktualisierten Artenbericht dargestellt werden. Die bereits gute Erfassung der

Käfer wurde in dem zu Beginn des Jahres 2011 veröffentlichten Forschungsband 2

dokumentiert. Weiterhin sollen die Möglichkeiten des Baumkronenpfades für die

Erfassung von Arten genutzt werden. Neben der Arteninventarisierung gilt es, die

Standortkartierung in den nächsten Jahren voranzubringen.

2001 konnten die Einmessung eines Rasters von 200 x 200 Metern sowie die erste

Kontrollstichprobeninventur abgeschlossen werden. Damit liegt eine hervorragende

Grundlage für die langfristige Beobachtung der Veränderung der Waldstrukturen vor.

Die umfangreiche Auswertung der erhobenen Daten wurde 2004 begonnen und

2005 weitestgehend abgeschlossen, eine Veröffentlichung der erhobenen Daten

erfolgte 2008 (Forschungsband 1). 2009 wurde mit der 1. Wiederholungsinventur

begonnen und diese mit Schwerpunkt 2010, im Jahr 2011 zum Abschluss gebracht.

Für 2012 ist die Veröffentlichung der Auswertungsergebnisse in Form eines

Forschungsbandes geplant.

Die 2003 begonnenen regelmäßigen Besucherzählungen auf den

Wanderparkplätzen sind fest in das Arbeitsprogramm der Nationalparkverwaltung

integriert. Die 2008 abgeschlossene Studie über Regionalökonomische Effekte des

Tourismus durch Prof. Dr. Job beleuchtet den Hainich als Wirtschaftsfaktor.

Eine zentrale Bedeutung bei der Forschung in einem Nationalpark hat das

Monitoring. Eine ganze Reihe der durchgeführten Kartierungen wurden so konzipiert,

dass sie im Rahmen eines Monitoring-Verfahrens Verwendung finden können.

Erforderlich ist es aber, die vorhandenen Ansätze im Nationalpark zu sichten, zu

bündeln und auf einer fundierten Basis weiter zu betreiben, ggf. in modifizierter Form.

Für den Hainich soll deshalb ein wissenschaftlich fundiertes und praxisgerechtes

Monitoringverfahren entwickelt werden.

Die begonnenen Langzeitprojekte Dritter, die gleichfalls wichtige Bausteine für ein

Monitoring darstellen, werden fortgesetzt. Von diesen Projekten sind in den nächsten

Jahren wertvolle Erkenntnisse für Naturschutz, Waldökologie und Waldbau zu

erwarten. Allerdings liegt es - im wahrsten Sinne des Wortes - in der Natur der

Sache, dass Prozesse im Wald Jahre und Jahrzehnte dauern können, bis

Veränderungen augenscheinlich werden. Hier gilt es deshalb, Geduld zu haben.

Das Motto der deutschen Nationalparke lautet „Natur Natur sein lassen“. Mit der

Umsetzung dieser Zielsetzung auf einem Großteil der Fläche im Nationalpark

Hainich (aktuell unterliegen 91 % der Fläche einer natürlichen Entwicklung) liegen

die Voraussetzungen vor, ungestörte natürliche Prozesse beobachten und

untersuchen zu können, aber auch, dem Besucher beeindruckende Naturerlebnisse

zu ermöglichen. Eine bereits 2002 durchgeführte Befragung zeigt, dass sich hier der

Nationalpark auf dem richtigen Weg befindet: Als besonders gut schätzten die

Besucher die abwechslungsreiche Natur, ihre Unberührtheit und Vielfalt sowie die

Einzigartigkeit der Wälder ein.

36


8. Anhang

Der Anhang enthält folgende Unterlagen:

1. Wetterdaten aus dem Nationalpark Hainich

1.1 Wetterdaten vom Messturm im Weberstedter Holz (MPI)

1.2 Niederschlagsdaten der Waldmessstation Ihlefeld (Forstverwaltung)

1.3 Wetterdaten der Wetterstation Weberstedt (Meteomedia)

2. Statistik der Nationalparkbesucher

3. Forschungsliste (Langzeitprojekte der Nationalparkverwaltung)

4. Forschungsliste (Gutachten, Kartierungen, Diplomarbeiten u.ä.)

37


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

1. Klimadaten aus dem Nationalpark Hainich

1.1 Wetterdaten vom Messturm im Weberstedter Holz (MPI)

(Zeitraum 09/1999 – 12/2011)

(freundlicherweise vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena, zur Verfügung gestellt)

Erläuterungen:

> automatisierte und kontinuierliche Messungen

> Freilandniederschlag wurde auf der Lichtung „Lange Wiese“ am Bauwagen gemessen, alle übrigen

Messungen erfolgten an der Turmspitze über dem Bestand

> Die Werte für PAR beinhalten Tag- und Nachtwerte!

> n. d. = not determined, hier lagen noch keine Messungen vor

Zeit

Lufttemperatur

Freilandniederschlag

Relative Luftfeuchte

Wind-

Geschwindigkeit

Windrichtung

Photosynthetischaktive

Strahlung

(PAR)

(Monat Jahr) (°C) (mm) (%) (m/s) (Grad)

1999

(µmol/s

m**2)

Januar 1999 n. d. n. d. n. d. n. d. n. d. n. d.

Februar 1999 n. d. n. d. n. d. n. d. n. d. n. d.

März 1999 n. d. n. d. n. d. n. d. n. d. n. d.

April 1999 n. d. n. d. n. d. n. d. n. d. n. d.

Mai 1999 n. d. n. d. n. d. n. d. n. d. n. d.

Juni 1999 n. d. n. d. n. d. n. d. n. d. n. d.

Juli 1999 n. d. n. d. n. d. n. d. n. d. n. d.

August 1999 n. d. n. d. n. d. n. d. n. d. n. d.

September 1999 17,84 n. d. 73,03 3,02 187,38 231,89

Oktober 1999 7,65 n. d. 86,47 3,45 196,02 138,12

November 1999 2,14 26,99 92,13 3,56 202,53 36,71

Dezember 1999 0,83 102,72 89,70 4,46 232,82 32,58

2000

Januar 2000 -0,39 82,13 91,10 4,27 236,92 51,22

Februar 2000 2,54 112,14 85,89 4,41 238,32 98,90

März 2000 4,08 151,57 83,78 3,88 231,73 144,02

April 2000 9,56 46,57 69,67 2,78 180,57 294,53

Mai 2000 13,70 51,84 67,34 2,84 148,20 409,87

Juni 2000 15,78 86,87 66,48 2,83 232,12 430,06

Juli 2000 13,25 109,57 84,04 3,11 228,62 282,05

August 2000 16,90 85,41 70,48 2,45 207,06 334,67

September 2000 13,15 31,28 82,79 2,56 177,25 208,77

Oktober 2000 9,75 61,99 83,46 3,28 203,23 118,98

November 2000 5,37 51,86 84,00 3,34 202,78 62,23

Dezember 2000 2,04 40,16 87,83 3,61 195,49 43,14

2001

Januar 2001 -0,13 32,85 88,54 2,60 178,73 52,51

Februar 2001 1,67 56,87 80,82 3,24 209,97 111,43

März 2001 2,37 123,42 87,60 3,01 177,82 132,84

38


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Zeit

Lufttemperatur

Freilandniederschlag

Relative Luftfeuchte

Wind-

Geschwindigkeit

Windrichtung

Photosynthetischaktive

Strahlung

(PAR)

(Monat Jahr) (°C) (mm) (%) (m/s) (Grad)

(µmol/s

m**2)

April 2001 6,22 52,29 73,78 3,13 226,45 254,20

Mai 2001 13,21 38,44 67,17 2,99 151,72 429,88

Juni 2001 12,94 18,71 75,04 2,84 230,70 375,62

Juli 2001 17,39 106,86 69,15 2,67 198,50 452,84

August 2001 17,88 36,42 69,83 2,80 196,34 353,38

September 2001 10,33 142,42 87,17 3,49 225,14 158,96

Oktober 2001 11,78 21,71 84,77 3,26 199,43 137,37

November 2001 2,86 120,30 89,17 3,19 235,83 66,12

Dezember 2001 -1,54 48,40 91,64 3,37 195,43 31,64

2002

Januar 2002 1,66 53,70 87,84 3,33 229,79 46,11

Februar 2002 3,82 89,06 79,79 4,87 216,96 90,32

März 2002 4,19 72,80 73,15 3,14 187,43 196,38

April 2002 6,44 68,40 71,91 3,03 171,35 272,73

Mai 2002 12,51 112,10 77,17 2,60 205,37 335,61

Juni 2002 15,94 59,90 71,53 2,63 208,49 396,29

Juli 2002 16,41 84,00 73,18 2,88 194,46 334,59

August 2002 18,02 101,90 76,69 2,17 200,75 330,31

September 2002 12,07 32,10 76,24 2,62 196,33 245,79

Oktober 2002 6,83 102,10 83,95 3,64 197,52 108,25

November 2002 4,62 122,20 89,45 1,54 175,02 57,01

Dezember 2002 -1,88 87,90 93,10 0,42 168,61 25,01

2003

Januar 2003 -2,07 53,80 89,57 3,74 240,33 46,01

Februar 2003 -3,97 13,60 83,00 2,44 316,83 108,44

März 2003 4,64 32,30 71,53 2,72 170,46 224,16

April 2003 7,45 26,80 58,93 3,09 184,22 340,67

Mai 2003 12,60 66,50 69,19 2,82 209,05 369,54

Juni 2003 17,08 50,50 65,31 2,42 137,61 509,72

Juli 2003 17,08 37,70 65,75 2,45 74,86 411,88

August 2003 19,50 28,40 52,84 2,46 225,86 422,04

September 2003 12,54 67,10 67,11 2,55 228,54 268,14

Oktober 2003 4,08 57,00 83,45 2,92 139,81 128,91

November 2003 4,45 55,10 88,10 3,24 186,72 64,91

Dezember 2003 -0,22 55,10 88,87 3,92 200,25 51,58

2004

Januar 2004 -1,76 50,07 91,82 3,64 214,04 47,76

Februar 2004 0,84 54,40 85,30 3,95 228,63 96,62

März 2004 2,75 38,90 78,30 3,28 183,82 196,45

April 2004 8,43 35,40 71,90 2,64 172,80 333,03

Mai 2004 9,83 128,30 77,59 2,72 246,27 368,41

Juni 2004 13,61 75,90 76,13 3,01 230,37 451,64

Juli 2004 14,57 122,30 79,63 2,80 201,73 407,92

39


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

August 2004 16,65 66,80 73,57 2,84 197,71 381,91

September 2004 12,45 49,60 74,99 3,10 195,34 285,33

Oktober 2004 8,65 17,40 82,42 2,83 187,00 160,14

November 2004 2,48 90,30 93,92 3,43 211,79 51,72

Dezember 2004 -1,06 25,90 93,56 3,57 224,56 45,96

2005

Januar 2005 0,68 65,20 87,85 4,61 227,73 50,16

Februar 2005 -2,45 60,40 88,17 3,20 210,69 105,75

März 2005 2,48 42,40 79,26 3,17 194,88 229,28

April 2005 8,65 43,70 68,70 2,54 157,94 317,34

Mai 2005 11,76 93,00 72,54 2,89 195,27 427,29

Juni 2005 15,07 64,40 69,13 2,51 213,59 480,10

Juli 2005 16,92 93,60 73,86 2,82 208,89 445,92

August 2005 14,72 63,60 79,01 2,67 235,25 341,64

September 2005 15,04 62,30 73,65 2,30 175,60 301,63

Oktober 2005 10,71 40,90 84,17 2,77 161,75 178,17

November 2005 3,55 38,10 89,86 3,27 203,84 69,72

Dezember 2005 -0,29 68,40 94,05 3,36 221,70 38,08

2006

Januar 2006 -3,76 17,7 91,54 2,74 173,18 71,64

Februar 2006 -1,79 42,9 91,47 2,92 226,84 87,19

März 2006 0,12 88,6 86,78 3,05 187,49 187,28

April 2006 7,11 61 74,00 2,80 232,57 283,80

Mai 2006 12,09 100 68,43 3,19 186,64 407,02

Juni 2006 15,99 30,7 68,27 1,65 180,09 514,12

Juli 2006 21,53 34,5 60,76 1,84 171,26 550,80

August 2006 14,06 120,4 81,77 3,00 239,89 306,62

September 2006 16,69 20,2 71,03 2,52 173,98 331,68

Oktober 2006 11,41 53 83,52 3,34 195,41 147,67

November 2006 6,37 60 84,89 3,82 231,21 76,51

Dezember 2006 3,42 31,4 88,21 3,78 213,33 46,93

2007

Januar 2007 3,17 95,00 86,41 5,11 232,39 46,98

Februar 2007 3,00 62,10 88,35 3,07 220,47 87,34

März 2007 5,46 72,00 75,02 3,30 191,88 213,15

April 2007 10,82 6,40 58,93 2,87 164,35 414,44

Mai 2007 13,31 159,10 69,89 3,18 194,98 413,43

Juni 2007 16,24 68,00 76,55 2,89 157,74 445,41

Juli 2007 16,15 124,90 73,45 3,29 212,88 397,87

August 2007 15,98 117,70 73,60 2,45 227,24 367,15

September 2007 11,54 176,10 81,22 3,17 238,85 235,01

Oktober 2007 7,25 19,30 87,17 2,52 171,94 143,88

November 2007 2,45 98,60 91,28 3,47 251,49 52,82

Dezember 2007 0,18 47,70 91,26 3,83 192,91 34,52

2008

Januar 2008 2,81 50,9 85,73 4,15 217,99 53,51

Februar 2008 3,13 22,10 77,98 3,43 188,89 120,48

März 2008 2,97 99,10 77,82 3,91 245,62 196,73

April 2008 6,79 64,40 74,26 2,80 180,02 267,90

Mai 2008 13,70 12,20 68,27 2,54 103,75 452,20

Juni 2008 16,43 56,50 65,20 2,66 200,61 527,79

40


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Juli 2008 17,52 34,20 67,75 2,84 203,94 445,54

August 2008 16,97 49,50 69,36 3,06 223,39 356,73

September 2008 11,62 54,40 78,02 2,78 158,51 231,85

Oktober 2008 8,16 83,90 87,13 3,27 217,04 131,27

November 2008 3,86 48,00 89,38 3,56 194,34 56,66

Dezember 2008 -0,40 37,10 94,67 3,04 167,55 29,33

2009

Januar 2009 -2,90 16,30 85,96 2,93 173,47 59,49

Februar 2009 -0,40 66,30 92,01 2,97 228,97 104,55

März 2009 3,14 69,9 83,47 3,20 216,63 165,21

April 2009 11,33 56,3 69,63 2,51 123,45 359,59

Mai 2009 12,61 93,10 72,94 2,18 188,36 412,45

Juni 2009 13,23 79,70 78,12 2,81 190,00 400,88

Juli 2009 16,84 148,20 68,84 2,77 212,31 427,31

August 2009 18,27 46,00 64,58 2,28 199,65 409,49

September 2009 13,88 92,20 80,19 2,56 198,14 242,44

Oktober 2009 6,62 54,60 90,12 2,97 218,80 117,67

November 2009 6,68 94,10 85,17 3,71 205,02 59,62

Dezember 2009 -1,02 67,60 83,59 2,76 145,22 34,74

2010

Januar 2010 -6,01 -5,78 95,56 3,72 241,03 46,90

Februar 2010 -2,54 -1,92 89,94 2,47 181,35 32,80

März 2010 3,02 -1,76 77,71 3,43 209,34 47,10

April 2010 8,57 10,30 51,25 2,80 135,69 20,10

Mai 2010 9,46 9,02 79,54 2,94 120,82 134,00

Juni 2010 15,38 15,82 62,78 3,31 180,56 20,50

Juli 2010 19,12 19,83 60,93 3,46 147,15 44,60

August 2010 15,01 15,48 78,40 4,21 81,06 118,70

September 2010 10,93 11,26 81,70 4,11 121,39 73,30

Oktober 2010 6,85 7,06 83,38 4,10 156,95 37,40

November 2010 3,25 3,28 92,15 4,39 140,52 104,30

Dezember 2010 -5,70 -5,42 93,53 4,69 123,53 76,40

2011

Januar 2011 -0,46 50,20 93,73 4,46 226,80 48,04

Februar 2011 -0,93 17,30 81,20 4,90 163,90 108,72

März 2011 4,65 13,70 64,17 3,89 189,39 245,68

April 2011 11,64 22,70 57,45 4,04 156,34 387,79

Mai 2011 13,05 25,60 54,26 3,82 178,66 479,08

Juni 2011 15,27 76,60 67,96 4,22 195,94 472,43

Juli 2011 14,49 72,60 71,11 4,04 234,82 374,11

August 2011 15,95 60,60 71,78 3,18 223,14 351,61

September 2011 14,46 49,80 70,64 3,13 197,06 295,83

Oktober 2011 8,74 46,10 77,25 3,46 202,62 179,53

November 2011 3,47 2,80 82,81 3,10 169,82 96,44

Dezember 2011 2,20 111,50 87,92 4,75 235,91 32,21

41


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Zusammenfassung

Jahr Lufttemperatur(°C) Niederschlag (mm)

Mittel bzw. Summe der Kalenderjahre

1999 n. d. n. d.

2000 8,8 911

2001 7,9 799

2002 8,4 986

2003 7,8 544

2004 7,3 756

2005 8,1 736

2006 8,6 660

2007 8,8 1047

2008 8,6 612

2009 8,2 884,3

2010 6,5 756,9

2011 8,6 549,5

Ø 8,13 770,16

42


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

43


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

1.2 Niederschlagsdaten der Waldmessstation Ihlefeld

(Forstverwaltung)

Jahr Bestand Freifläche

mm mm

2001 596,5 723,4

2002 733,2 900,4

2003 465,9 634,8

2004 563,8 766,5

2005 555,6 711,4

2006 502,2 698,6

2007 826,6 1.149,8

2008 462,1 655,2

2009 667 915,4

2010 706,9 933,6

2011 419,9 557,9

Durchschnitt 591 786

1.3 Wetterdaten der Wetterstation Weberstedt (Meteomedia)

Der Betrieb der Wetterstation Weberstedt/Hainich, errichtet im Auftrag der

Nationalparkverwaltung am Wanderparkplatz Weberstedt, läuft seit April 2003. Die

Daten werden stündlich automatisch von der Firma Meteomedia abgefragt.

2003

Mittlere

Lufttemperatur Niederschlag

Mittlere

Luftfeuchtigkeit

Mittlere Wind-

Geschwindigkeit

Monat (°C) (mm) (R F mit in %) (km/h)

Januar n. d n. d n. d n. d

Februar n. d n. d n. d n. d

März n. d n. d n. d n. d

April 8,2 18,7 62 10

Mai 14,2 51,9 73 9

Juni 18,7 43,3 71 6

Juli 19,2 28,6 68 7

August 20,9 28 56 7

September 13,6 72,2 77 7

Oktober 5,7 55,8 88 9

November 5,9 50,1 92 9

Dezember 1,9 49,1 89 12

Hinweis:

Für die Monate April 2003– Dezember 2003 ergibt sich ein Niederschlag von 397,7 mm. Die mittleren

Niederschlagswerte eines dreißigjährigen Zeitraums (Niederschlagsmessstelle des Deutschen

Wetterdienstes) belaufen sich für die ersten drei Monate des Jahres auf 109 mm. In der Summe ergibt

dies einen (hypothetischen) Jahreswert von 506,7 mm Niederschlag.

44


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

2004

Mittlere

Lufttemperatur Niederschlag

Mittlere

Luftfeuchtigkeit

Mittlere Wind-

Geschwindigkeit

Monat (°C) (mm) (RF mit in %) (km/h)

Januar 0,7 45,4 88 14

Februar 2,8 40,9 82 16

März 4,4 35,2 78 11

April 9,3 29,2 75 8

Mai 11,4 102,3 80 8

Juni 15,6 42,8 75 9

Juli* 18,1 100,97 n. d. n. d.

August 18,4 51,3 n. d. n. d.

September 14,0 38,0 n. d. n. d.

Oktober 10,1 15,7 84 10

November 4,7 64,0 93 13

Dezember 1,0 21,8 93 12

Gesamt: 9,2 587,6 83,1 11,2

2005

Mittlere

Lufttemperatur Niederschlag

Mittlere

Luftfeuchtigkeit

Mittlere Wind-

Geschwindigkeit

Monat (°C) (mm) (R f mit %) (km/h)

Januar 2,0 54,8 87,6 18,0

Februar -1,5 52,4 89,0 11,0

März 3,6 26,3 79,8 11,0

April 9,2 50,5 73,7 9,0

Mai 12,5 81,6 78,2 9,0

Juni 16,0 71,3 74,5 8,0

Juli 16,0 58,9 74,5 8,0

August 16,0 45,5 80,2 8,0

September 15,0 60,1 81,0 7,0

Oktober 10,5 25,6 89,9 7,0

November 4,4 25,3 90,8 11,0

Dezember 0,9 48,2 93,7 13,0

Gesamt 8,7 600,5 82,7 10,0

2006

Mittlere

Lufttemperatur Niederschlag

Mittlere

Luftfeuchtigkeit

Mittlere Wind-

Geschwindigkeit

Monat (°C) (mm) (R f mit %) (km/h)

Januar -3,9 13,8 94,8 7,3

Februar -1,0 29,4 92,6 10,8

März 1,3 65,5 87,5 11,3

April 8,3 58,6 77,7 11,8

Mai 12,9 94,5 75,5 11,9

Juni 16,7 16,0 76,5 7,0

Juli 22,0 21,4 66,7 7,1

August 15,5 90,8 82,6 10,4

September 16,7 7,5 77,5 7,5

Oktober 12,0 43,2 87,0 10,9

November 7,3 41,2 86,4 13,7

Dezember 4,6 27,5 88,5 14,6

Gesamt 9,4 509,4 82,8 10,3

45


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

2007

Mittlere

Lufttemperatur Niederschlag

Mittlere

Luftfeuchtigkeit

Mittlere Wind-

Geschwindigkeit

Monat (°C) (mm) (R f mit %) (km/h)

Januar 5,4 49,3 87 22,2

Februar 3,8 50,9 92 11,3

März 6,0 56,0 81 12,0

April 11,0 4,5 67 8,7

Mai 14,4 134,1 75 10,8

Juni 17,7 67,8 80 10,3

Juli 17,6 91,6 76 11,1

August 16,8 113,1 80 7,3

September 12,7 131,9 84 10,2

Oktober 8,0 12,7 91 6,5

November 3,7 71,9 93 12,3

Dezember 1,3 35,5 93 13,4

Gesamt 9,9 819,3 83 11,3

2008

Mittlere

Lufttemperatur Niederschlag

Mittlere

Luftfeuchtigkeit

Mittlere Wind-

Geschwindigkeit

Monat (°C) (mm) (R f mit %) (km/h)

Januar 3,9 47,5 87,3 16,1

Februar 3,5 27,7 84,1 12,3

März 4,6 77,9 79,9 15,3

April 7,4 55,1 82,2 9,1

Mai 14,1 12,6 76,1 6,8

Juni 17,3 47,0 71,8 7,8

Juli 18,4 44,2 72,8 9,1

August 18,0 37,4 72,5 10,8

September 12,4 37,7 80,8 8,2

Oktober 9,0 53,6 88,7 10,9

November 4,5 33,6 91,0 11,3

Dezember 0,6 25,9 94,5 10,0

Gesamt 9,5 500,2 81,8 10,6

2009

Mittlere

Lufttemperatur Niederschlag

Mittlere

Luftfeuchtigkeit

Mittlere Wind-

Geschwindigkeit

Monat (°C) (mm) (R f mit %) (km/h)

Januar -2,8 21,8 89,8 8,7

Februar 0,3 32,7 91,5 11,6

März 4,3 47,9 83,8 12,0

April 11,5 44,7 76,8 6,7

Mai 13,6 79,3 78,5 8,3

Juni 14,6 78,2 80,0 7,7

Juli 18,0 145,8 79,0 8,9

August 18,3 40,3 76,2 6,2

September 14,3 80,3 85,7 7,1

Oktober 7,7 42,4 90,7 9,5

November 7,5 82,8 87,1 14,3

Dezember -0,2 77,5 92,3 8,8

Gesamt 8,9 773,7 84,3 9,2

46


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

2010

Mittlere

Lufttemperatur Niederschlag

Mittlere

Luftfeuchtigkeit

Mittlere Wind-

Geschwindigkeit

Monat (°C) (mm) (R f mit %) (km/h)

Januar -4,9 19,5 92,1 8,5

Februar -1,6 25,2 86,7 9,3

März 4,2 41,9 76,3 12,1

April 8,6 14,7 70,9 8,5

Mai 10,5 87,5 69,1 7,5

Juni 16,6 13,6 74,4 7,2

Juli 20,8 32,7 78,2 6,5

August 16,8 114,1 79,4 8,8

September 12,3 54,5 81,6 8,2

Oktober 7,7 26,0 87,8 8,4

November 4,5 89,6 96,0 11,6

Dezember -4,5 55,0 88,5 10,8

Gesamt 7,6 574,3 81,7 9,0

2011

Mittlere

Lufttemperatur Niederschlag

Mittlere

Luftfeuchtigkeit

Mittlere Wind-

Geschwindigkeit

Monat (°C) (mm) (R f mit %) (km/h)

Januar 1,1 35,6 94,2 11,1

Februar 0,2 18,6 90,8 11,3

März 4,8 14,6 79,8 8,5

April 11,6 20,5 71,0 8,7

Mai 13,7 14,8 83,4 8,2

Juni 16,9 73,8 73,4 9,1

Juli 20,1 60,0 69,7 9,0

August 17,9 58,3 81,8 9,2

September 15,3 46,8 85,0 8,7

Oktober 8,9 32,7 86,9 9,0

November 3,2 1,5 92,9 5,8

Dezember 3,8 92,7 91,8 19,4

Gesamt 9,5 469,9 84,3 9,8

47


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

2. Statistik der Nationalparkbesucher

48


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

49


3. Forschungsliste (Langzeitprojekte der Nationalparkverwaltung)

Projekt

Kontrollstichprobeninventur

Floristische Inventur

Geobotanische

Dauerbeobachtung

Transekte Alterstedter Trift

Transekt Wartburgblick

Monitoring Amphibien

Bezeichnung /Zielsetzung d.

Untersuchungen

Erfassung der Dynamik im Wald

Erfassung der Krautschicht im

Wald und Offenland

Erfassung der Vegetation im

Wald

Erfassung der

Gehölzsukzession auf einer

Freifläche

(ehemalige Schießbahn)

Erfassung von Arten- und

Strukturveränderungen im

Übergang Wald zu

Kahlschlagsfläche

Erfassung von Veränderungen

an Laichgewässern

häufige Arten

Stand Methodik Rhythmus

Erstaufnahme

2000

Folgeaufnahme

2010/11

Auswertung

2012

1999 - 2003

Erstaufnahme

2000/ 01

Erstaufnahme

2011

1.Wiederholung

2012

Auswertung

2002

Erstaufnahme

2011

1.Wiederholung

1999

Erstaufnahme

2002

Wiederholung

1998

Erstaufnahme

2004

Wiederholung

2000

Erstaufnahme,

2003 1. Wdh.

2004 fundierte

Wdh.

Aufnahme folgender Parameter an

Kontrollstichpunkten im Wald: Baumart, BHD,

Höhe, Kronenansatz, Schäden, Totholz

(stehend, liegend, Wurzelstöcke) Verjüngung,

Verbiss

Aufnahme der Krautschicht 3 m um alle Punkte

eines flächendeckenden Rasters

Vegetationsaufnahmen (12 x 12 m) an ca. 130

ausgewählten Punkten auf Normalstandorten im

Wald

Vegetationsaufnahmen (10 x 10 m) an 10

Waldsonderstandorten

KSP-Raster; 2 Transekte in Nord-Süd-Richtung

(Projekt aufgrund von Schwierigkeiten

eingestellt)

Flächen 10 x 10 m jeweils vom Waldrand

beginnend Erfassung einzelner Gehölzarten

Fotodokumentation

Struktur- und Vegetationserfassung in einem 20

x 160 m breiten Streifen

(1. Wiederholung noch offen)

Abschätzung der Bestandesgrößen durch

Zählung an ausgewählten Gewässern

(Schwerpunkt Grasfrosch, Erdkröte)

alle 10

Jahre

alle 20

Jahre

alle 10

Jahre

alle 10

Jahre

alle 5 Jahre

geplant

nächste

Wdh.

2020

2020

2021

2021

eingestellt

alle 5 Jahre (2012)

jährlich 2012

50


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Projekt

Bezeichnung/ Zielsetzung d.

Untersuchungen

Stand Methodik Rhythmus

nächste

Wdh.

Erfassung von Veränderungen

der Gelbbauchunken-Population

1998

Erstaufnahme,

2004 Teil-Wdh.

Kartierung ausgewählter Laichgewässer alle 5 Jahre 2012

Erfassung der Amphibien 2007

Amphibien-Monitoring in 12 ausgewählten

Standgewässern

2012

Monitoring Vögel

Monitoring Moose

Monitoring Flechten

Erfassung von Veränderungen

bei häufigen Vogelarten auf

Ausgewählten Flächen

Beginn 1999

Punkt-Stopp-Zählung (4 Routen) und

Revierkartierung, (4 Flächen) gem. Methodik

DDA

Einbeziehung Offenland Craula

jährlich

2012

Erfassung des Mittelspechtes Beginn 2001 Revierkartierung auf einer ausgewählten Fläche jährlich 2012

Beginn 2001/ Rasterkartierung in Teilbereichen gemäß

2002

Vorgabe VTO

alle 5 Jahre 2016

Erfassung aller Spechte Beginn 2005 Transektkartierung entlang zweier Linien jährlich 2012

Integriertes Monitoring von

Singvogel- Populationen (IMS)

2008; jährlich Kartierung auf 2 Flächen gem. Methodik DDA jährlich 2012

Monitoring Greifvögel und Eulen 2008, jährlich Methodik gem. DDA jährlich 2012

Erfassung der Veränderung von Erstaufnahme Erfassung von Ausschnitten von der Größe DIN

Moosen an Baumstämmen

2000

A4 mit

alle 2 Jahre (2009)

Wdh. 2005 Lage und exakter Ausdehnung der Moospolster

Wdh. 2007 2.Wiederholungskartierung

Wdh. 2008

Erfassung der Veränderung von

Flechten an Baumstämmen

Erstaufnahme

2000

Wdh. 2005

Erfassung von Ausschnitten von der Größe DIN

A4 mit Lage und exakter Ausdehnung der

Flechten

2012

alle 5 Jahre (2010)

51


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Projekt

Fotodokumentation

Bezeichnung/ Zielsetzung d.

Untersuchungen

Erfassung von

Strukturveränderungen mit Hilfe

von Fotomaterial

Stand Methodik Rhythmus

Erstaufnahme

2000

Komplett-Wdh.

2006

Fortführung 2008

Erstellung von Fotodokumenten auf

ausgewählten Standorten (33) mit regelmäßig

wiederkehrenden Aufnahmen in

unterschiedlichen Zeitabständen

nächste

Wdh.

jährlich 2012

2012

Monitoring Vegetation

Erfassung der Gehölzvegetation

an zwei Standorten

Erstaufnahme

2001, Wdh. 2003

Gehölzaufnahmen

alle 5

Jahre

(2008)

Monitoring Pilze

Monitoring Besucher

Monitoring Fledermäuse

Schülerprojekte "Monitoring"

Erfassung der Pilze an vier

Standorten

Ermittlung von Zahl und

Herkunft der Besucher im NLP

Ermittlung von Profilen der

Besucher am Baumkronenpfad

Wiederholung „Job“- Studie

Erfassung der Fledermaus-

Winterbestände in

Bunkeranlagen

Erfassung der Bestände der

FFH-Art Bechstein-Fledermaus

Erfassung von Veränderungen

auf ausgewählten Flächen

durch Schüler

Erstaufnahme

2001

jährlich

Beginn 2005

jährlich

Pilzkartierung jährlich (2010)

Stichprobenzählung der Kfz an den

Parkplätzen rund

um den Nationalpark, seit 2005 auch

Kassenzahlen BKP

laufend 2012

Fragebögen an der Kasse des BKP laufend 2012

Besucherbefragung, Informationssammlung

von Infrastukturobjekten im NP. Umfeld

2012

Beginn 2000 Zählungen der überwinternden Tiere jährlich 2012

Beginn 2004 Fang, Telemetrie noch offen

2003

Erstaufnahme

Erfassung von Strukturen und Arten

unterschiedlich

52


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Projekt

Monitoring Windwurffläche

Bezeichnung/ Zielsetzung d.

Untersuchungen

Erfassung von

Veränderungen auf einer

Windwurffläche

Weberstedter Holz (Strukturen und Arten)

Monitoring Eibe

Monitoring Käfer

Beobachtung der Entwicklung

der Eibe in Zäunen

Erfassung von

Veränderungen der

Käferlebensgemeinschaften

auf zwei Flächen

(1 davon Windwurffläche

Weberstedter Holz)

Stand Methodik Rhythmus

2004

Erstaufnahme

2009

Wiederholung

2005

Erstaufnahme

2010

Wiederholung

2005

Erstaufnahme

nächste

Wdh.

Struktur- und Vegetationserfassung alle 5 Jahre 2014

Faunistische Untersuchungen (Käfer und

Dipteren) Fotodokumentation

Erfassung der Verjüngung in Zaunflächen

Erfassung der Käfer mit diversen

Fangmethoden

jährlich (2008)

alle 5 Jahre

(Sämlinge

jährlich)

2015

2012

jährlich (2008)

53


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

4. Forschungsliste (Teil Gutachten, Kartierungen, Doktor-, Diplom- und Bachelor- Arbeiten u. ä.,

Stand Dez. 2011)

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Adaschkiewitz, Wolfgang Erfassung der Insekten im NLP Hainich

Inventarisierung,

SAM

Insekten NLP Verwaltung 2004

Adaschkiewitz, Wolfgang Erfassung der Insekten im NLP Hainich Werkvertrag Insekten NLP Verwaltung 2005

Adaschkiewitz, Wolfgang Erfassung der Insekten im NLP Hainich Werkvertrag Insekten NLP Verwaltung 2006

Adaschkiewitz, Wolfgang

Adaschkiewitz, Wolfgang

Adaschkiewitz, Wolfgang

Allert, J./ Goldhahn, P.

Aljes, Vincent; Knüpffer,

Maria

Apfel, Wolfgang

Apfel, Wolfgang

Erfassung der Zweiflügler im NLP

Hainich

Erfassung der Zweiflügler im NLP

Hainich

Erfassung der Zweiflügler im NLP

Hainich

Untersuchungen zur

Brutvogelsiedlungsdichte in einem

lichten Eichenwald des ehemaligen

Truppenübungsplatz Kindel

Interannuelle Variabilität des CO2

Austausches im Nationalpark Hainich:

Wie beeinflusst die phänologische

Entwicklung die Jahresbilanz?

Checklisten der Käferfauna vom

Nationalpark Hainich

Inventarisierung der Käferfauna des

Nationalparks (mit Erstellung von

Checklisten)

Werkvertrag Insekten Zweiflügler NLP Verwaltung 2007

Werkvertrag Insekten Zweiflügler NLP Verwaltung 2008

Werkvertrag Insekten Zweiflügler NLP Verwaltung 2009

Gutachten

Projekt im

Studienschwerpunkt

Waldnaturschutz,

Masterstudiengang

Forstwissenschaften

Vögel

Kohlenstoffhaushalt,

Phänologie

NABU Kreisverband

Gotha

Uni Göttingen, Abt.

Bioklimatologie

1993

läuft

Insekten Käfer NLP Verwaltung 2006

SAM Insekten Käfer NLP Verwaltung 2003

54


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Arnold, Kurt

Balmer, Juliane

Becker, Susanne

Bellstedt, Ronald

Bellstedt, Ronald

Ergebnisse der faunistischen

Untersuchungen zur Heteropteren-

Fauna des NLP Hainich

Vogelmonitoring im Nationalpark

Hainich

Evaluation der Maßnahmen zur

Besucherinformation des NLP Hainich

unter Einbeziehung einer

Besucherumfrage in den

Informationsstellen

Beiträge zur Fauna des südlichen

Hainichs

Erfassung von Insekten am

Baumkronenpfad

Werkvertrag Insekten Wanzen NLP Verwaltung 2004

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2007

Diplomarbeit

Gutachten

Besucher InfosteIlen

Fauna

gebietsweise Erfassung

Universität Göttingen

Geografisches Institut

Institut für Ökologie und

Naturschutz Eberswalde

2002

1994

Werkvertrag Insekten NLP Verwaltung 2007

Bellstedt, Ronald

Fauna - LBP Industriegebiet Kindel bei

Eisenach

Gutachten

Fauna

gebietsweise Erfassung

UTECON Berlin 1994

Bellstedt, Ronald

Faunistische Untersuchung temporärer

Kleingewässer im NLP Hainich

Werkvertrag

Stillgewässer

Limnofauna

NLP Verwaltung 2003

Bellstedt, Ronald

Zu Limnofauna von stehenden

Waldgewässern im NLP Hainich

Werkvertrag

Stillgewässer

Limnofauna

NLP Verwaltung 1999

Bellstedt, Ronald

Zur Insektenfauna des

Baumkronenpfades im Nationalpark

Hainich

Werkvertrag Insekten NLP Verwaltung 2005

Bellstedt, Ronald

Zur Limnofauna von stehenden

Gewässern im NLP Hainich

Werkvertrag

Stillgewässer

Limnofauna

NLP Verwaltung 2000

55


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Bellstedt, Ronald

Zur Limnofauna von Fließgewässern im

Nationalpark Hainich

Werkvertrag

Fließgewässer

Limnofauna

NLP Verwaltung 2000

Bellstedt, Ronald

Erfassung von Insekten am

Baumkronenpfad

Werkvertrag Insekten NLP Verwaltung 2008

Beneke, Christian

Totholzanfall in einem

Buchenaltbestand im NLP Hainich

Diplomarbeit

Totholz

Universität Freiburg

Waldbauinstitut

2002

Bellstedt, Ronald

Berger, Sebastian

Berger, Sebastian

Biedermann, Meyer &

Schorcht (GbR)

Erforschung Insektenfauna am

Baumkronenpfad

Bestandserfassung des Mittelspechtes

im Hainich (Spechtrevierkartierung auf

Teilflächen)

Vergleichende Siedlungsdichte-

Untersuchungen am Mittelspecht

(Dendrocopos medius) in

bewirtschafteten und

unbewirtschafteten Wäldern des

Hainich

Grundlagen für ein Monitoring der

Bechsteinfledermaus (Myotis

bechsteinii) im NLP Hainich

Werkvertrag Insekten NLP Verwaltung 2009

Kartierung Vögel Spechte NLP Verwaltung 2002

Diplomarbeit

Vögel Spechte

Fachhochschule

Rottenburg

2004

Werkvertrag Fledermäuse Monitoring NLP Verwaltung 2004

Biedermann, M., u.a.

Grundlagen für ein Monitoring der

Bechsteinfledermaus (Myotis

bechsteinii) im NLP Hainich

Werkvertrag Säugetiere Fledermäuse NLP Verwaltung 2004

Biedermann, M./Karst,I./

Schorcht,W.

Erarbeitung weiterer Grundlagen für ein

Monitoring der Bechsteinfledermaus

Werkvertrag Säugetiere Fledermäuse NLP Verwaltung 2006

56


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Biedermann, M./Karst,I./

Schorcht,W.

Erfassung von Baumhöhlenquartieren

der Bechsteinfledermaus (Myotis

bechsteinii) im NLP Hainich

Werkvertrag

Säugetiere Fledermäuse

Biedermann, Martin Zur Fledermausfauna des Hainich Werkvertrag Säugetiere Fledermäuse

Biedermann, Martin Zur Fledermausfauna des Hainich Werkvertrag Säugetiere Fledermäuse

Blank, Joachim

Erfassung der Vogelwelt im NLP

Hainich

Inventarisierung,

SAM

Koordinationsstelle für

Fledermausschutz in

Thüringen

Landesanstalt für Umwelt

Jena

Staatliches Umweltamt

Sondershausen

2005

1995

1996

Vögel NLP Verwaltung 2005

Blank, Joachim Erfassung des Hohltaubenbestandes Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2006

Blank, Joachim

Blank, Joachim

Integriertes Monitoring von

Singvogelpopulationen (IMS)

Integriertes Monitoring von

Singvogelpopulationen (IMS)

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2005

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2006

Blank, Joachim Monitoring Greifvögel und Eulen Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2005

Blank, Joachim Monitoring Greifvögel und Eulen Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2006

Blank, Joachim Revierkartierung 2005 Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2005

Blank, Joachim

Erfassung des Hohltaubenbestandes –

Brutbestand und Bruterfolg

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2007

Blank, Joachim Revierkartierung 2006 Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2006

Blank, Joachim

Integriertes Monitoring von

Singvogelpopulationen (IMS)

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2007

Blank, Joachim Revierkartierung 2007 Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2007

Blank, Joachim Monitoring Greifvögel und Eulen Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2007

57


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Blank, Joachim

Erfassung des Hohltaubenbestandes –

Brutbestand und Bruterfolg

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2007

Blank, Joachim Monitoring Greifvögel und Eulen Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2008

Blank, Joachim Vogelmonitoring in Baumkronen Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2008

Blank, Joachim

Blank, Joachim

Monitoring von Singvögeln in

Pionierwäldern

Integriertes Monitoring von

Singvogelpopulationen (IMS)

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2008

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2008

Blank, Joachim Revierkartierung 2008 Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2008

Blank, Joachim

Blank, Joachim

Blank, Joachim

Bollow, Aina

Durchführung Vogelmonitoring

(Greifvögel, Eulen, Singvögel)

Revierkartierungen

Durchführung Vogelmonitoring

(Greifvögel, Eulen, Singvögel)

Revierkartierungen

Durchführung Vogelmonitoring

(Greifvögel, Eulen, Singvögel)

Revierkartierungen

Erarbeitung eines Konzeptes zur Baumkontrolle

am Beispiel zweier

Erlebnispfade

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2009

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2010

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2011

Bachelor Waldökologie HAWK Göttingen 2008

Bolz, Ralf/

Sulzer,Petra

Untersuchung von fünf ausgewählten

Phytotelmen im Nationalpark Hainich

Werkvertrag

Stillgewässer

Limnofauna

Landesanstalt für Umwelt

Jena

1999

58


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Brüggemann, Clemens

Brüggemann, Clemens

Burgdorf, Nicole

Ökofaunistische Untersuchungen zur

Laufkäferfauna (Coleoptera Carabidae)

an ausgewählten Wald und

Sukzessionsstandorten des NLP

Hainich

Vergleichend-ökologische

Untersuchungen an Laufkäfercoenosen

(Coleoptera Carabidae) unterschiedlich

Diplomarbeit

Dissertation

Insekten Käfer

Insekten Käfer

Universität Potsdam

Fachbereich Biologie

Universität Potsdam

Mathematisch-

Naturwissenschaftliche

Fakultät

strukturierter Buchenwälder

Waldstruktur und Bodeneigenschaften

in unterschiedlich artenreichen

Laubwaldbeständen im Hainich Diplomarbeit Waldökologie Universität Göttingen 2004

2000

2008

Burger, Frank

Bestandsaufnahme von Stechimmen im

NLP Hainich

Werkvertrag Insekten Stechimmen NLP Verwaltung 2007

Burger, Frank

Burger, Frank

Butler Manning, D.

Erfassung von Stechimmen (Hym.,

Aculeata) im NLP Hainich

Erfassung von Stechimmen (Hym.,

Aculeata) im NLP Hainich

Buchendominierte Laubwälder unter

Einfluss von Klima und Bewirtschaftung

Werkvertrag Insekten Stechimmen NLP Verwaltung 2004

Werkvertrag Insekten Stechimmen NLP Verwaltung 2006

Promotion

Waldökologie

Universität Freiburg

Waldbauinstitut

2006

Claußen, A. Die Chiropteren im Nationalpark Hainich Werkvertrag Fledermäuse NLP Verwaltung 1999

Claußen, A. Die Chiropteren im Nationalpark Hainich Werkvertrag Fledermäuse NLP Verwaltung 2000

Claußen, A.

Die Chiropteren im Nationalpark Hainich

(incl. Konzept für eine langfristige

Erforschung der Fledermausfauna des

NLP Hainich)

Werkvertrag Fledermäuse NLP Verwaltung 2001

59


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Claußen, A.

Claußen, A.

Claußen, A.

Claußen, A.

Conrady, Dierk

Conrady, Dierk

Erfassung der Chiropteren im

Nationalpark Hainich -Untersuchungen

im Teilgebiet Lindig

Erfassung von Chiropteren an

Vernetzungsstrukturen östlich des NLP

und im NLP Hainich

Monitoring der

Fledermauswinterquartiere,

Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit

Monitoring der

Fledermauswinterquartiere,

Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit

Amphibienerfassung an zwölf

ausgewählten Stillgewässern im NLP

Hainich u. Vorschläge für ein einfaches

Monitoring

Amphibienerfassung an zwölf

ausgewählten Stillgewässern im NLP

Hainich u. Überprüfung eines einfachen

Monitorings

Werkvertrag Fledermäuse NLP Verwaltung 2003

Werkvertrag Fledermäuse NLP Verwaltung 2002

Werkvertrag Säugetiere Fledermäuse NLP-Verwaltung 2005

Werkvertrag Säugetiere Fledermäuse NLP-Verwaltung 2006

Werkvertrag Amphibien Monitoring NLP Verwaltung 2004

Werkvertrag Amphibien Monitoring NLP Verwaltung

2008

Dr. Bößneck, Ulrich

Erfassung von Schnecken und

Muscheln im NLP Hainich

Werkvertrag

Schnecken und

Muscheln

NLP-Verwaltung 2006

Dziock, Frank/

Jessat, Mike/

Kassebeer, C.

Eckhardt, Julia

Eckstein, J. u. Scholz, P.

Eckstein, Jan

Überblick über die Schwebfliegenfauna

totholzreicher Waldbestände

Kartierung der Märzenbecher im

Nationalpark Hainich

Erste Wiederholung der Erfassung von

Dauerflächen für Flechten u. Moose im

NLP Hainich

Zweite Wiederholung der Erfassung von

Dauerflächen für Moose im NLP Hainich

Kartierung Schwebfliegen NLP Verwaltung 2001

Kartierung Farn- und Blühpflanzen NLP Verwaltung 2000

Werkvertrag Moose NLP Verwaltung 2005

Werkvertrag Moose NLP Verwaltung 2008

60


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Ehrhardt, Mario

Vegetationskundliche Untersuchungen

im Altbestand und auf angrenzender

Kahlfläche eines submontanen

Kalkbuchenwaldes (Hordelymo-

Fagetum) im NLP Hainich

Diplomarbeit

Vegetation Monitoring

Fachhochschule für

Forstwirtschaft

Schwarzburg

1999

Emer, K./Gänse,

K./Kehl,K./ Köllner,J./

Steingräber,A./ Zicke,T.

Informations-Begegnungszentrum

'Hainich' in Weberstedt

Diplomarbeit

Tourismus

Umweltbildung

Institut für

Konstruktives Entwerfen

2002

Eppstein et al.

Artenschutzprogramm für die Wildkatze

im Freistaat Thüringen

Gutachten

Säugetiere Wildkatze

Thüringer Ministerium für

Landwirtschaft

Naturschutz

und Umwelt

1999

Ewald, J. / Türk,

W./ Walentowski.H

Fahnert, Egon

Vorarbeiten zur Vegetationskartierung

im Nationalpark Hainich

(Vegetationsaufnahmen u. Einrichtung

einer Vegetationsdatenbank)

Revierkartierung von Vögeln auf 2

Teilflächen im NLP H.

Werkvertrag Vegetation Monitoring NLP Verwaltung 2000

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2007

Fahnert, Egon

Fahnert, Egon

Revierkartierung von Vögeln auf 2

Teilflächen im NLP H.

Revierkartierung von Vögeln auf 2

Teilflächen im NLP H.

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2008

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 2009

Fahrenholz

Erfassung von Asseln im Rahmen des

Graduiertenkollegs der Uni Göttingen

Insekten Uni Göttingen 2006

Felten, Udo

Wegenetzplanung und

Besucherlenkung im Nationalpark

Hainich

Diplomarbeit

Besucherlenkung

Wegeplanung

Universität Göttingen

Forstwissenschaften und

Waldökologie

1999

61


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Fiegle, Michael

Fink, M. et al.

Förster, Petra

Förster, Petra &

Löbnitz, Marion

Franke, Ulrich

AEROSENCE

Entwicklungskonzept für die

Offenlandbereiche am Zimmerner

Steinberg

Verknüpfung von Bodenfeuchte- und

DOC-Messungen zur Abschätzung des

Kohlenstofftransportes durch Wasser in

einem Waldökosystem

Vegetationsaufnahmen an

Waldsonderstandorten

Erfassung der Gefäßpflanzen im NLP

Hainich

Artenspezifische und quantitative

Erfassung von Schalenwild durch

simultane, luftgestützte IR- und VIS

Aufnahmen

Werkvertrag Vegetation NLP Verwaltung 1999

Abschlussbericht

Ökologie,

Kohlenstoffhaushalt

FSU Jena 2004

Werkvertrag Vegetation NLP Verwaltung 2002

Inventarisierung,

SAM

Gefäßpflanzen NLP Verwaltung 2005

Werkvertrag Jagd NLP Verwaltung, DBU 2012

Frech, Annika

Die Kronenstruktur dreier verschiedener

Baumarten in einem Laubmischwald -

die Bedeutung der Nachbarn

Staatsexamensarbeit

Walddynamik

Gh Kassel Fachbereich

Biologie/Chemie

2001

Frech, Annika

Fritsch, Holger

Fricke, Karsten

Fritzsche, Sebastian/

Martmer, Frank

FSU Jena - Institut für

Soziologie

Walddynamik in Mischwäldern des

Nationalparks Hainich

Ableitung regionaler Flußwerte von

Wärme, Wasserdampf und Kohlendioxid

Effekte des Tourismus im Nationalpark

Hainich auf

angrenzende Gemeinden

Amphibienerfassung im Nationalpark

Hainich 2003

Auswertung der Umfrage im

Nationalpark Hainich vom Oktober 2001

Promotion Walddynamik Universität Göttingen läuft

Dissertation

Hausarbeit für

Lehramt, Erdkunde

Ökologie

Kohlenstoffhaushalt

Öffentlichkeitsarbeit

Uni Hamburg

Fachbereich

Geowissenschaften

Uni Gießen Institut für

Geografie

1905

2009

Kartierung Lurche NLP Verwaltung 2003

Werkvertrag Tourismus Besucher NLP Verwaltung 2001

62


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

FSU Jena –

Institut für Soziologie

Nationalparkstudie Hainich

(Besucherbefragung und -zählung,

Gastwirtbefragung,

Gemeindebefragung)

Werkvertrag Tourismus Besucher NLP Verwaltung 2002

Geißer, Doreen Spechtquartiere im Nationalpark Bachelorarbeit Vögel FH Erfurt 2011

Gohrbandt, Andreas

Gröger, F.

Grün, Gerhard

Grün, Gerhard

Schalenwildmanagement für den

Nationalpark Hainich

Mykofloristische Bestandserfassungen

in dem einstweilig gesicherten

Naturschutzgebiet "TÜP

Kindel/Weberstedt" und in dem

Naturschutzgebiet "Schwansee"

Mühlhausen

Brutvögel und seltene Gastvogelarten

im Gebiet des Truppenübungsplatzes

Weberstedt und seiner Umgebung

Teilquantitative Brutvogelerfassung auf

einer Offenlandfläche im Nordosten des

NLP Hainich (ehem. Schießbahn 1)

Diplomarbeit

Werkvertrag

Werkvertrag

Jagd

Pilze

Vögel

FH Eberswalde

FB Forstwirtschaft

Thüringer Landesanstalt

für Umwelt Jena

Institut für Ökologie und

Naturschutz Eberswalde

2005

1997

1994

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 1999

Hahn, Volker

Soil carbon sequestration and C02 flux

partitioning

Dissertation

Ökologie

Kohlenstoffhaushalt

FSU Jena 2004

Heiden, Theresa v.d.

Vergleichende Untersuchungen zur

außerschulischen Umweltbildung in den

NLP Hainich ,Harz, Sächsische Schweiz

Diplomarbeit

Umweltbildung

Fachhochschule Bernburg

Studiengang Naturschutz

2003

Hendel, Evelyn

Untersuchungen zur Akzeptanz des

Nationalparks Hainich bei der lokalen

Bevölkerung

Diplomarbeit

Akzeptanz

TU Dresden

Lehrstuhl für Landeskultur

und Naturschutz

2003

63


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Hirsch, Gerald

Hirsch, Gerald

Hirsch, Gerald

Hirsch, Gerald

Hirsch, Lehmann,

Kleinschmidt

Hirsch, Lehmann,

Kleinschmidt

Hirsch, Lehmann,

Kleinschmidt,

Hirsch, Böhning,

Gminder, Kleinschmidt,

Putzmann

Erfassung der Amphibien im Rahmen

eines Monitorings

Erfassung von Moosen-2.

Wiederholungskartierung

Mykofloristische Bestandserfassung im

Nationalpark Hainich

Weiterführung mykofloristischer

Bestandserfassung

Mykofloristische Bestandserfassung im

Nationalpark Hainich

Mykofloristische Bestandserfassung im

Nationalpark Hainich

Mykofloristische Bestandserfassung im

Nationalpark Hainich

Mykofloristische Bestandserfassung im

Nationalpark Hainich

Werkvertrag Amphibien Monitoring NLP Verwaltung 2007

Werkvertrag Moose NLP Verwaltung 2007

Werkvertrag Pilze NLP Verwaltung 2003

Werkvertrag Pilze NLP Verwaltung 2007

Werkvertrag Pilze NLP Verwaltung 2000

Werkvertrag Pilze NLP Verwaltung 2002

Werkvertrag

Pilze

Landesanstalt für Umwelt

Jena

1998

Werkvertrag Pilze NLP Verwaltung 2006

Hirsch, Gminder,

Putzmann

Mykofloristische Bestandserfassung im

Nationalpark Hainich

Werkvertrag Pilze NLP Verwaltung 2005

Hirsch, Lehmann,

Kleinschmidt

Mykofloristische Bestandserfassung im

Nationalpark Hainich

Werkvertrag Pilze NLP Verwaltung 1999

64


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Hirsch, Lehmann,

Kleinschmidt,

Mykofloristische Bestandserfassung im

Nationalpark Hainich

Kartierung Lurche NLP Verwaltung 2000

Hobert, Mark

Untersuchungen zur Ameisenfauna

(Hymenoptera: Formicidae) im NLP

Hainich

Diplomarbeit Ameisen Universität Göttingen 2004

Hoffesommer, Jens Gelbbauchunkenkartierung im Kindel Kartierung Lurche NLP Verwaltung 2000

Hoffesommer, Jens

Hoffman, Philipp

Nippold, Robert

Pietsch, Sebastian

Hofmann, Nicole

Hofmann,Chr.

Zur Amphibienfauna von

Waldgewässern im Nationalpark

Hainich

Ein Beitrag zum Vorkommen der

Zwischenwirtpopulation von

Echinococcus multilocularis im NLP

Hainich

Attraktivitätssteigerung und Optimierung

des Wanderbus-Systems im NLP

Hainich

Wanderwegekonzept für den Ostteil des

Nationalparks Hainich

Kartierung Lurche NLP Verwaltung 2000

Seminarfacharbeit

Diplomarbeit

Diplomarbeit

Säugetiere

Tourismus Busnetz

Tourismus

Wegekonzept

Gymnasium Ernestinum

Gotha

Fachhochschule Erfurt

Fachbereich

Verkehrs-u.

Transportwesen

Fachhochschule Erfurt

Studiengang

Landschaftsarchitektur

2001

2002

1999

Ingenieurbüro Spamberg

Schutzwürdigkeitsgutachten NSG

Binsenwiese

Werkvertrag

Steinberg

Landesanstalt für Umwelt

Jena

1994

Jacob, Mascha

Productivity and nutrient relations of

trees in deciduous forests differing in

tree species diversity

Doktorarbeit

Waldökologie

Georg-August- Universität

Göttingen

2010

65


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Job, H.

Studie "Wirtschaftsfaktor

Großschutzgebiete:

Regionalökonomische Effekte des

Tourismus in nationalen

Naturlandschaften Deutschland"

Werkvertrag Tourismus NLP Verwaltung 2008

Kallweit, Udo Erfassung der Pilzmücken Werkvertrag Pilzmücken NLP Verwaltung 2002

Kallweit, Udo Erfassung der Pilzmücken Werkvertrag Pilzmücken NLP Verwaltung 2003

Kamke, Sabine

Das Tor zum Hainich - ein

multifunktionales Begegnungszentrum

Diplomarbeit

Tourismus

Umweltbildung

Bauhaus-Universität

Weimar

2003

Kirfel, Katrin

Konzeptionelle Grundlagen zu Aufbau

und Implentation eines Nationalpark-

Informationssystems

Masterarbeit

Tourismus

Umweltbildung

Universität Rostock,

Zentrum für

Qualitätssicherung in

Studium, Weiterbildung

und Fernstudium

Umweltschutz

2009

Klingelhöfer, Jörg

Heuschreckenuntersuchung im

Nationalpark Hainich

Werkvertrag Insekten Heuschrecken NLP Verwaltung 2004

Knohl, Alexander

Garbon dioxide exchange and isotopic

signature on an unmanaged 250 yearsold

deciduoous forest

Dissertation

Ökologie Kohlenstoffhaushalt

FSU Jena 2003

Köbis, Ulf

Untersuchungen zur Wald- und

Forstgeschichte des ehemaligen

Truppenübungsplatzes Kindel

Diplomarbeit

Geschichte

Landnutzung

Fachhochschule für

Forstwirtschaft

Schwarzburg

2000

Koch, Oliver

Wasserumsatz eines Buchenbestandes

im Hainich

Diplomarbeit

Waldökologie

Universität Göttingen

Institut für

Pflanzenwissenschaften

2002

66


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Kropik, Carolin

Der Mensch als Faktor im Naturschutz -

Die Notwendigkeit für eine

interdisziplinäre Arbeitsweise am

Beispiel des zukünftigen

Großschutzgebietes Hainich

Diplomarbeit

Umweltbildung

Akzeptanz

FH Jena

FB Sozialwesen

1996

Kruppa, Jörg

GIS-gestützte Analyse und Bewertung

der Entstehung, Verbreitung und

Funktion von Böden im NLP Hainich

Diplomarbeit

Bodenkunde

Universität Marburg

Fachbereich Geographie

2000

Lange, Margarita

Untersuchungen zur Nahrungsökologie

brütender Schwarzspechte im

Nationalpark Hainich

Bachelorarbeit

Vögel

Philipps Universität

Marburg

2011

Leischner, Diana

Liedloff, Frank

Luc, Ronny

Malt, Steffen

Vegetationsentwicklung auf einer

Windwurffläche im NLP in den ersten 5

Jahren nach dem Ereignis

Anhebung der Besucherzahlen des

Nationalparks Hainich durch

Attraktivitätssteigerung unter

Berücksichtigung der

Nationalparkphilosophie

Standort und Vegetation auf einer

Großkahlschlagsfläche des Kindels im

NLP Hainich-20 Jahre nach dem Hieb

Bericht zur Erfassung von Spinnentieren

(Arachinida) im NLP Hainich -

Aktualisierung und Bewertung der

Gasamtartenliste der Spinnen und

Weberknechte

Bachelorarbeit Vegetation FH Erfurt 2010

Masterarbeit

Diplomarbeit

Tourismus

Vegetation

Bauhaus-Universität

Weimar

Fachhochschule für

Forstwirtschaft

Schwarzburg

2004

2001

Werkvertrag Spinnen NLP Verwaltung 2001

67


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Malt, Steffen

Bericht zur Erfassung von Spinnentieren

(Arachnida) im NLP

Werkvertrag Spinnen NLP Verwaltung 2002

Malt, Steffen

Bericht zur Erfassung von Spinnentieren

(Arachnida) im NLP Hainich

Werkvertrag Spinnen NLP Verwaltung 2000

Malt, Steffen

Malt, Steffen

Meder, Roland

Meier, lna Christin

Meinen, Catharina

Menzel u. Heller

Fortführung der Erfassung von

Spinnentieren (Arachnida) im NLP

Hainich

Zwischenbericht zur Ersterfassung von

Spinnentieren (Arachnida) im NLP

Hainich

Die Gründung des Nationalparks

Hainich - Theorieorientierte

Prozessanalyse der Entstehung des

Thüringer Gesetzes über den NLP

Hainich

Waldwirtschaft unter verändertem Klima

- experimentelle Untersuchung der

Wirkung von Trockenheit auf das

Feinwurzelsystem der Rotbuche

Der Einfluss der

Baumartenzusammensetzung auf die

Verjüngung von Carpinus betulus,

Fagus sylvatica, Fraxinus excelsior und

Tilia cordata in artenreichen

Mischwaldbeständen im

Nationalpark Hainich

Trauermücken aus dem Nationalpark

Hainich

Werkvertrag Spinnen NLP Verwaltung 2005

Werkvertrag Spinnen NLP Verwaltung 1999

Werkvertrag

Dissertation

Recht

Waldökologie

Universität Freiburg

Institut für Forstpolitik

Universität Göttingen

Pflanzenökologie

1999

läuft

Diplomarbeit Waldökologie Universität Göttingen 2004

Werkvertrag Insekten NLP Verwaltung 2006

68


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Mey, Dieter

Meyer, Thomas

Mölder, Andreas

Mölich, Thomas

Müller, Roland

Muschketat, Regina u.

Lothar

NLP Hainich

NLP Hainich

NLP Hainich

NLP Hainich

Amphibienschutz an Straßen im

Naturpark "Eichsfeld-Hainich-Werratal" -

Effizienzkontrollen der 2 Tunnelanlagen

an der B84 von 1998-99

Management von Entwicklungs-

Nationalparks

Struktur und Diversität der

Bodenvegetation in Laubwäldern mit

unterschiedlicher Baumartenvielfalt

Raum-Zeit-System von autochthonen

Wildkatzen im südlichen Hainich

Erfassung des Fischbestandes von 3

Stillgewässern

Qualitative Erfassung von Mittelspecht

und Schwarzspecht auf ausgewählten

Flächen im Hainich

Erfassung des Mittelspechtbestandes

im NLP als Beitrag zur landesweiten

Erfassung dieser Art

Erfassung des Mittelspechtbestandes

im NLP als Beitrag zur landesweiten

Erfassung dieser Art

Erfassung des Mittelspechtbestandes

im NLP als Beitrag zur landesweiten

Erfassung dieser Art

Erfassung des Mittelspechtbestandes

im NLP als Beitrag zur landesweiten

Erfassung dieser Art

Werkvertrag

Masterarbeit

Dissertation

Promotion

Lurche

Management

Waldökologie

Säugetiere Wildkatze

Untere

Naturschutzbehörde

Wartburgkreis

Uni Göttingen

Fakultät für

Forstwissenschaften und

Waldökologie

Uni Göttingen

Fakultät für

Forstwissenschaften und

Waldökologie

Universität Göttingen

lFSU Jena

2000

2000

2008

läuft

Werkvertrag Fische NLP Verwaltung 2007

Werkvertrag

Vögel Spechte

Vogelschutzwarte

Seebach

1995

Kartierung Vögel Spechte NLP Verwaltung 2001

Kartierung Vögel Spechte NLP Verwaltung 2002

Kartierung Vögel Spechte NLP Verwaltung 2003

Kartierung Vögel Spechte NLP Verwaltung 2004

69


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

NLP Hainich

NLP Hainich

NLP Hainich

NLP Hainich

Erfassung des Mittelspechtbestandes

im NLP als Beitrag zur landesweiten

Erfassung dieser Art

Erfassung des Mittelspechtbestandes

im NLP als Beitrag zur landesweiten

Erfassung dieser Art

Erfassung des Mittelspechtbestandes

im NLP als Beitrag zur landesweiten

Erfassung dieser Art

Erfassung des Mittelspechtbestandes

im NLP als Beitrag zur landesweiten

Erfassung dieser Art

Kartierung Vögel Spechte NLP Verwaltung 2005

Kartierung Vögel Spechte NLP Verwaltung 2006

Kartierung Vögel Spechte NLP Verwaltung 2007

Kartierung Vögel Spechte NLP Verwaltung 2008

Olischläger, Jörg

Schutzgegenstand und Perspektiven

des Leitbilds Wildnis in Deutschland

Diplomarbeit

Öffentlichkeitsarbeit

Technische Universität

Berlin

2009

Ostsächsische

Gesellschaft für

Forstplanung (OGF)

Otto, Cornelia

Otto, Cornelia

Poser, Sabrina

Durchführung

Kontrollstichprobeninventur

Ausarbeitung und Kartierung von

Vegetationsstrukturen und

anthropogenen Beeinflussungen -

Alterstedt, Schießbahn 6

Historische Landschaftsanalyse im

Nationalpark Hainich und deren

Möglichkeiten der Anwendung

Rekonstruktion der Nutzungsgeschichte

für einen Teilbereich des NLP Hainich

mit Anlage vegetationskundlicher

Dauerbeobachtungsflächen und

Vorschlägen zur Besucherinformation

Werkvertrag Waldökoogie NLP Verwaltung 2009

Kartierung Vegetation NLP Verwaltung 1999

Diplomarbeit

Geschichte Landnutzung

Fachhochschule

Eberswalde

Landschaftsnutzung und

Naturschutz

2000

Diplomarbeit Geschichte Landnutzung Fachhochschule Bernburg 2004

70


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Preußing, Markus

Preußing, Markus

Putzmann, Frank

Röhling, Steffi

Roick, Frank-Peter

Roick, Frank-Peter

Rommel, RoIf-Peter

Rumpel / Hechner

Samietz, Reiner

Samietz, Reiner

Schimanek, Anke

Schneider, Julia

Mooserfassung und Einrichtung von

Dauerbeobachtungsflächen im NLP

Hainich

Mooserfassung von Teilflächen im

Nationalpark Hainich

Erfassung der Pilze im NLP Hainich

Forstgeschichte und waldbauliche

Nutzung des Weberstedter Holzes ab

dem 18. Jahrhundert im heutigen NLP

Hainich

Gutachten zur Erfassung der

Kleinschmetterlinge (Microlepidoptera)

Gutachten zur Erfassung der

Kleinschmetterlinge (Microlepidoptera)

des Nationalparks Hainich -

Zwischenbericht zum Erfassungsjahr

2004

Gutachten zur Schmetterlingsfauna des

Nationalparks Hainich

Wiederholung von

Vegetationsaufnahmen auf

ausgewählten Standorten

Auswertung der Zuckmücken aus

Aufsammlungen am Baumkronenpfad

Auswertung der Zuckmücken aus

Aufsammlungen am Baumkronenpfad

Bestockungsgeschichte eines

ehemaligen militärischen

Übungsgeländes in Westthüringen

Ein Buchenwaldkataster für Europa –

Erprobung und Modifikation der

Bewertungsmuster

Werkvertrag Moose NLP Verwaltung 2000

Werkvertrag Moose NLP Verwaltung 1999

Inventarisierung,

SAM

Belegarbeit

Pilze NLP Verwaltung 2004

Geschichte Landnutzung

TU Dresden

Forstwissenschaften

2004

Werkvertrag Insekten Schmetterlinge NLP Verwaltung 2003

Werkvertrag Insekten Schmetterlinge NLP Verwaltung 2004

Werkvertrag Insekten Schmetterlinge NLP Verwaltung 1999

Werkvertrag Vegetation NLP Verwaltung 2012

Werkvertrag Insekten Zuckmücken NLP Verwaltung 2007

Werkvertrag Insekten Zuckmücken NLP Verwaltung 2008

Diplomarbeit

Geschichte

Universität Freiburg

Forstwissenschaftliche

Fakultät

2000

Diplomarbeit Waldökologie FH Osnabrück 2008

71


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Scholz, Peter

Scholz, Peter

Scholz, Peter

Erste Wiederholung der Erfassung von

Dauerflächen für Flechten und Moose

im Nationalpark Hainich

Flechtenerfassung im Nationalpark

Hainich

Flechtenerfassung und

Dauerflächenuntersuchung im

Nationalpark Hainich

Werkvertrag Flechten NLP Verwaltung 2005

Werkvertrag Flechten NLP Verwaltung 1998

Werkvertrag Flechten NLP Verwaltung 2000

Schulte, Anja

Vorschläge für die Verbesserung der

Lebensbedingungen der Wildkatze im

Umfeld des Nationalparks Hainich

(abgebrochen)

Diplomarbeit

Wildkatze

Fachhochschule Lippe

Höxter

2002

Siefarth, Eike-B.

Sikora, Luis G.

Soe, Astrid

Zum Einfluss von Lebensraum-

Requisiten auf das Raum-Zeit-System

von Wildkatzen im südlichen Hainich

Revierkartierung für alle Spechtarten

auf einer ausgewählten Teilfläche (um

den Hünenteich)

Controlling factors, scaling issues and

partitioning of soil respiration

Diplomarbeit

Säugetiere Wildkatze

Fachhochschule

Hildesheim/Holzminden

Fachbereich

Forstwirtschaft u.

Umweltmanagement

1998

Profiprojekt Vögel Spechte NLP Verwaltung 2002

Dissertation

Ökologie

Kohlenstoffhaushalt

FSU Jena 2003

Steigerwald, Cornelia

Entwicklungspotential des Volunteer

Managements

Diplomarbeit

Umweltbildung

Uni Lüneburg, Fakultät III

Umwelt und Technik

2010

Stephan, Thomas

Stephan, Thomas

Fortführung der Fotodokumentation im

NLP Hainich

Fortführung der Fotodokumentation im

NLP Hainich

Werkvertrag Fotodokumentation NLP Verwaltung 2007

Werkvertrag Fotodokumentation NLP Verwaltung 2008

72


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Stephan, Thomas

Stephan, Thomas

Stephan, Thomas

Stephan, Vincent

Fortführung der Fotodokumentation im

NLP Hainich

Fortführung der Fotodokumentation an

ausgewählten Punkten im NLP Hainich

Fortführung der Fotodokumentation an

ausgewählten Punkten im NLP Hainich

Orte und ihre Namen im Nationalpark

Hainich in Geschichte und Gegenwart:

Lage, Deutung und Aufarbeitung für

den Bereich der Umweltbildung und

Forschung

Werkvertrag Fotodokumentation NLP Verwaltung 2009

Werkvertrag Fotodokumentation NLP Verwaltung 2010

Werkvertrag Fotodokumentation NLP Verwaltung 2011

Bachelorarbeit

Geschichte

TU Dresden

FB Forstökonomie und

Forsteinrichtung

2003

Suschka, Ariane Erdfälle im Nationalpark Hainich Diplomarbeit Bodenkunde

Ernst Moritz Arndt Uni

Greifswald Institut für

Geographie u. Geologie

2007

Talkner, Ulrike

Thüringer Land GmbH

Dynamics of phosphorus in soils and of

nutrients in canopies of deciduous

beech forests differing in tree species

diversity

Angebot Ersatzweideflächen für die

Schäfer im Bereich des geplanten

Nationalparks

Doktorarbeit

Werkvertrag

Waldökologie

Nutzung

Georg- August- Universität

Göttingen

Thüringer Ministerium für

Landwirtschaft

Naturschutz

und Umwelt

2009

1997

TSS Forstplanung

Hartha

Durchführung der

Kontrollstichprobeninventur

Werkvertrag Waldökologie NLP Verwaltung 2011

Türk, Marie-Louise

Vergl. Kohlenstoffvorräte der org.

Auflage und des Oberbodens von

Buchen- und Edellaubholzwäldern im

Naturraum „Hainich- Dün- Hainleite"

Diplomarbeit

Waldökologie

MPI für Biogeochemie und

FSU Jena, Institut für

Ökologie

2009

73


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Udhardt, Sabrina

Waesch, Gunnar/

Preussing,Markus

Waesch, Gunnar/

Preussing,Markus

Waesch, Gunnar/

Preussing,Markus

Walentowski, Helge

Waltenrath, Oliver

Walther, Ruth

Weigel, Andreas

Der NLP Hainich- Ein Gewinn für

Mensch und Natur- Zustandekommen,

Rechtswirkungen und

Ziele dieser Unterschutzstellung

Fotodokumentation zur Moosflora im

Nationalpark Hainich

Fotodokumentation zur Moosflora im

Nationalpark Hainich -vorläufige

Fassung

Diplomarbeit

Tourismus/

Öffentlichkeitsarbeit

Thüringer FH für

öffentliche Verwaltung

2009

Werkvertrag Moose NLP Verwaltung 2000

Werkvertrag Moose NLP Verwaltung 1999

Mooserfassung im Nationalpark Hainich Werkvertrag Moose NLP Verwaltung 1999

Konzeptionelle Vorstudie zur

Vegetationskartierung im Nationalpark

Hainich

Europäische Charta für Nachhaltigen

Tourismus - Chance für den NLP

Hainich?

Kleinsäuger im Nationalpark Hainich

und ihre Bedeutung für die

Raumnutzung der Wildkatze (Felis

silvestris)

Bestimmung von Käfern (Coleoptera)

aus Eklektor-Beifängen im Nationalpark

"Hainich"

Werkvertrag Vegetation NLP Verwaltung 1999

Diplomarbeit

Diplomarbeit

Tourismus

Säugetiere Wildkatze

Uni Dortmund

Fakultät Raumplanung

FSU Jena

Institut für Ökologie

2004

2000

Werkvertrag Insekten Käfer NLP Verwaltung 2007

Weigel, Andreas

Bockkäfer-Erfassung zum Projekt

Thüringer Bockkäferfauna in Nord-

Westthüringen

Werkvertrag

Insekten Käfer

Landesanstalt für Umwelt

Jena

1998

Weigel, Andreas

Die Holzkäferfauna ausgewählter

Untersuchungsflächen im geplanten

NSG "Südlicher Hainich"

Werkvertrag

Insekten Käfer

Landesanstalt für Umwelt

Jena

1995

74


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Weigel, Andreas

Weigel, Andreas

Weigel, Andreas

Weigel, Andreas

Weigel, Andreas

Weigel, Andreas

Weise, Ralf

Weise, Ralf; Grün,

Gerhard

Wichmann, Claudia

Wiedemann, Andreas

Fortführung der Käfererfassung im NLP

Hainich

Fortführung der Käfererfassung im NLP

Hainich

Holzkäferuntersuchungen im

Nationalpark Hainich

Holzkäferuntersuchungen im

Nationalpark Hainich

Holzkäferuntersuchungen im

Nationalpark Hainich 1999

Holzkäferuntersuchungen im südlichen

Hainich

Brutvogelbestandserfassung 1999 -

Nationalpark Hainich (Kindel,Lohberg,

Langer Berg, Seegelsberg)

Brutvogelbestandsaufnahme in den

geschlossenen Waldgebieten des

Hainich

Möglichkeiten der

Naturerlebnispädagogik für geistig

behinderte Kinder und Jugendliche im

Nationalpark Hainich

Vergleich verschiedener CO2- / H2O-

Gasanalysatoren und

Ultraschallanemometer für Eddy-

Kovarianz-Messungen im Nationalpark

Hainich

Werkvertrag Insekten Käfer NLP Verwaltung 2007

Werkvertrag Insekten Käfer NLP Verwaltung 2008

Werkvertrag

Insekten Käfer

Landesanstalt für Umwelt

Jena

1998

Werkvertrag Insekten Käfer NLP Verwaltung 2006

Werkvertrag

Werkvertrag

Insekten Käfer

Insekten Käfer

Landesanstalt für Umwelt

Jena

Landesanstalt für Umwelt

Jena

1999

1997

Werkvertrag Vögel NLP Verwaltung 1999

Werkvertrag

Diplomarbeit

Masterarbeit

Vögel

Tourismus Behinderte

Kohlenstoffhaushalt

Landesanstalt für Umwelt

Jena

Fachhochschule

Hildesheim/Holzminden/

Göttingen Fakultät

Ressourcenmanagement

Uni Göttingen, Abt.

Bioklimatologie

1994

2003

läuft

Wiegand, Katrin Spechte im Nationalpark Bachelorarbeit Vögel FH Erfurt 2010

75


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

Autor Titel Typ Schlagworte Institution Abschluss

Weland, Nadine

Winter, Rene

Wolf, Heiko

"Diversity and trophic structure of the

soil fauna

and its influence on litter decomposition

in

deciduous forests "

Erfassung von Wildbienen und anderen

Stechimmen (Hymenoptera) im Südteil

des Nationalparks Hainich

Standortsuche und Entwurf eines

Tierfreigeheges im Nationalpark Hainich

Doktorarbeit

Waldökologie

Georg-August-Universität

Göttingen

2009

Werkvertrag Insekten Hautflügler NLP Verwaltung 2000

Diplomarbeit

Tourismus

Tierfreigelände

Fachhochschule Erfurt

Studiengang

Landschaftsarchitektur

1999

76


Nationalpark HainichForschungsbericht 2011

77

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