Ausgabe 1/2 / 2015

strobel.verlag

KÜCHENPLANER

Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten.

Achtmal jährlich werden mehr als 6.000 Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und in der Küchenindustrie angesprochen.

Mit anerkannt hoher fachlicher Kompetenz informiert KÜCHENPLANER über aktuelle Küchentrends, Küchenplanung, Küchenmöbel, Produktneuheiten, Zubehör, Hausgeräte, sowie über Markt, Menschen und Events in der Küchenszene. KÜCHENPLANER ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)“.

Kontakt Redaktion:
Dirk Biermann | d.biermann@strobel-verlag.de

Kontakt Anzeigen:
Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de

www.kuechenplaner-magazin.de

www.kuechenplaner-magazin.de

Ausgabe 1/2 / 2015

Strobel VerlAg

livingKitchen –

Die Küche für

Vegetarier ▶ 16

livingKitchen –

Die Kühler-Webcam kommt

im Herbst ▶ 53

livingKitchen –

Naturstein für

Front und Platte ▶ 86


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Impulse/Ansichten

Vom Bedürfnis

zur Küche

Der Grat zwischen Bescheidenheit und Prahlerei ist häufig

schmaler als man denkt. Doch allzu vornehme Zurückhaltung

ist jetzt mal fehl am Platz. Die LivingKitchen war ein gelungenes

Fest und ein beachtlicher Auftakt fürs Möbeljahr 2015. Die Ausstellerstatements

würdigen durchgehend die Qualität der Gespräche

und die Zahl der Besucher – insbesondere der gestiegene

Anteil der ausländischen Gäste wird wohlwollend registriert. Ein

enorm wichtiger Aspekt: Schließlich prangte im Vorfeld der Messe

das Stichwort „Internationalität“ ganz vorn im Aufgabenheft

der Koelnmesse. Dreimal dick unterstrichen und in Rot.

Gefallen konnte die LivingKitchen besonders durch die Vielfalt

der Sortimente und ihre lebendige Atmosphäre. Möbel, Geräte

und Zubehör gleichberechtigt nebeneinander – so gehört es

sich in Zeiten ganzheitlicher Wohnkonzepte. Und da sich immer

mehr Küchenmöbelhersteller unter anderem über Möbeltechnik

und Innenausstattung differenzieren, profitieren indirekt auch

die Schrankausstatter vom Medien- und Publikumsinteresse.

In Schulnoten ausgedrückt steht eine tolle „2+“ auf dem Abschlusszeugnis

der LivingKitchen 2015. Was die glatte 1 verhindert,

ist allein die vollmundige Ankündigung ob der vielen Weltund

sonstigen Neuheiten, die angeblich auf die Besucher hätten

warten sollen. Die LivingKitchen war hinsichtlich der gestiegenen

Internationalität der Besucher gelungen und was die Sortimente

angeht eine beeindruckende Leistungsschau der überwiegend

deutschen Küchenmöbelindustrie – eine ausgemachte

Neuheitenmesse war es aber sicher nicht. Natürlich gab es diese

Premieren, als Feuerwerk der Endorphine ging es aber nicht

durch. Hätten die Veranstalter vorab etwas realistischer getrommelt,

wäre dies noch nicht mal weiter aufgefallen. So aber wurde

die übersichtliche Premierendichte in vielen Messegesprächen

immer wieder thematisiert. Ermüdend! Dabei gab es genug anzugucken,

zu bestaunen, zu betasten und zu erleben. „The best

of Hausmesse 2014 “ dürfte den weitgereisten Gästen im Januar

2015 gänzlich unbekannt gewesen sein. Privaten Küchenkäufern

und vielen deutschen Fachhändlern auch.

Der geringfügige Punktabzug in der B-Note ist zu vernachlässigen.

Diese LivingKitchen hat Maßstäbe gesetzt. Die Messe

hat bewiesen, wie sich Innovationen und Ideen in verkaufbare

Küchenkonzepte umsetzen lassen – erfrischend positioniert zwischen

der langweiligen Ware für den Massenmarkt der Großfläche

und der eierlegenden Designwollmilchsau, die im Schaufenster

verstaubt. Deutlich wurde in Köln, wohin die moderne

Küchenplanung steuert. Der Anspruch an Design und Materialität

steigt. Naturstein und ähnliche Flächen melden sich zu Wort.

Gerade in Kombination mit den geschätzten hellen Küchenfronten

spielt das lebendig strukturierte Material seine Stärken

aus. Hochkonjunktur haben aber auch modern inszenierte Massivholzküchen.

Wobei modern nicht zwangsläufig mit puristischgeradlinig

gleichzusetzen ist. Schließlich erlebt die moderne

Landhausküche gerade ihren „xten“ Frühling.

Flexibilität ist neben der allgegenwärtigen Individualität das

Gebot der Stunde. Modular orientierte Konzepte wie die Stilwelt

„urban“ von SieMatic oder „neo“ von Nolte Küchen spiegeln dies

zeitgemäß wider. Ebenso wie die „Concept Kitchen“ von Naber,

die in Reinkultur geplant werden kann, sich aber sehr gut als Ergänzung

zum Einbauprogramm anbietet.

Und wo wir schon mal bei den prägenden Trends sind: Bei

allem mit Stecker ist die Vernetzung in aller Munde, auch wenn

es bis zur Marktdurchdringung noch dauern wird. „Drei bis vier

Jahre“, so die Einschätzung eines erfahrenen Hausgerätemanagers.

Im Moment geht es sehr viel ums Prestige und darum, wer

in einem absehbaren Wachstumsmarkt an welcher Stelle seine

Duftmarke setzt und einen konkreten Kundennutzen zu formulieren

versteht. Sehr viel konkreter sind Geräte mit kombinierten

Funktionen – wie vollwertiger Dampfgarer und vollwertige Mikrowelle

in einem Gerät oder der Backofen mit zuschaltbarer Mikrowellenfunktion.

Solche Lösungen bieten sich an, schließlich

ist der Platz in den Hochschränken begrenzt und der Wettbewerb

mit den Schrankausstattern groß. An der Küchenspüle –

auch die sollte dringend beachtet werden – führt bei der Trendschau

nichts an den extragroßen Becken vorbei.

Dass wir unsere umfangreiche Messeberichterstattung mit

einer Projektstudie eines österreichischen Designbüros beginnen,

mag verwundern. Doch nur auf den ersten Blick. „Vooking

– Die Küche für Vegetarier“ ist ein hervorragend durchdachtes

Beispiel für eine bedürfnisorientierte Küchenplanung, die erst

ihre Zielgruppe und deren konkreten Wünsche und Probleme definiert

– und anschließend entscheidet, mit welcher Optik das

Ergebnis umgesetzt werden könnte. Auch die zur Hausmesse

2014 präsentierte Komfortküche von Ballerina geht diesen Weg.

Oder das „Shop in Shop“-Konzept „nolte neo“. Das sind Themenbeispiele,

mit denen sich der Fachhändler positionieren und vor

allem profilieren kann – als Experte für individuelle Einrichtungswünsche,

der so viel Selbstbewusstsein hat, dass er den

Preis nicht gleich ungefragt nach vorne rücken muss. Lassen Sie

uns öfter wieder über Küche reden, meint

Dirk Biermann, Chefredakteur

d.biermann@kuechenplaner-magazin.de

PS: Klicken Sie doch mal wieder auf www.kuechenplaner-magazin.de.

Wir haben unseren Internetauftritt modernisiert und

den Service für unsere Leser deutlich ausgeweitet. Mit unserem

wöchentlichen Newsletter bleiben Sie stets aktuell.

1/2/2015 küchenplaner 3


Inhalt

Impulse

3 Vom Bedürfnis zur Küche

Markt + Menschen

6 Alno krempelt um

7 Neues Küchenwerk in Brilon

8 Personalien

11 nobilia wird immer wertiger

12 AEG-Chef im Undercover-Einsatz

Messe

14 LivingKitchen 2015: Mehr davon!

Messe/Küchenmöbel

16 Vooking – Die Küche für Vegetarier

18 ff Messe-News u. a. von SieMatic,

ewe / intuo, Schüller, Ballerina,

Nolte, Naber / Concept Kitchen,

nobilia, Leicht, rational, allmilmö,

Häcker, Rotpunkt, Bauformat-

Burger, Rempp, Warendorf,

Brigitte, Pronorm, Team 7, Beckermann

/ Spekva, Pfister, Sachsenküchen,

Zeyko

Messe/Küchenverbände

48 KüchenTreff:

Exklusive Spüle zum 20.

49 AMK: Der neue „Ratgeber Küche“

50 DER KREIS:

Über den Tellerrand geblickt

Messe/Hausgeräte

52 Vernetzung: Die Webcam im Kühler

56 Kombi-Geräte: Alles in einem

58 ff Messe-News u. a. von V-Zug,

Panasonic, Miele, Bosch, Liebherr,

Gaggenau, Siemens, AGA/Falcon,

Novy, Bauknecht, berbel, Homeier,

Küppersbusch, Neff, Bora, Gorenje,

refsta, Teka, Constructa, Silverline,

Schott

Messe/Küchenzubehör

68 90 Jahre Blanco

69 Franke: Beschwingter Auftritt

70 Lechner: Neu mit Naturstein

71 ff Messe-News u. a. von system ceram,

Pyramis, Villeroy & Boch, Grohe,

Dornbracht, Caressi, Reginox,

Quooker, Sagemüller & Rohrer,

r Küchentechnik, blauwasser,

Cosentino, Strasser, Printhaupt,

AKP, Hera, Linak, AEG-Haustechnik

91 Impressum

Foto: Biermann Foto: Biermann

Foto: Biermann

Foto: Biermann

14

16

80

86

Foto: Siemens

Diese LivingKitchen hat

Lust auf mehr gemacht.

Die Branche inszeniert in

Köln eine beeindruckende

Leis tungsschau – und eine

lebendige dazu.

Noch ist es ein Projekt,

doch mit „ Vooking – Die

Küche für Vegetarier“

sorgt das Team vom österreichischen

Designbüro

formquadrat für

Gesprächsstoff auf der

Living Kitchen.

Sie fürchten weder Backbleche

noch Suppentöpfe.

Große Becken prägen die

aktuellen Spülentrends.

Auch system ceram (Foto)

präsentiert neue Ideen

dazu.

Lechner steigt in den

Markt ein, eggersmann

nimmt ihn für die Front,

und Strasser verkleidet

ganze Kücheninseln (Foto)

damit: Naturstein gewinnt

in der anspruchsvollen

Küchenplanung immer

mehr an Bedeutung.

Zum Titelbild

Die iQ700 Einbaugeräte-Reihe

von Siemens bietet noch mehr

Flexibilität und Vielfalt: mit varioSpeed

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Clean lässt Ihren Back ofen immer

in vollem Glanz erstrahlen,

und die einheitlichen Blendenhöhen des perfekt abgestimmten Designs

ermöglichen eine unendliche Kombinierbarkeit aller Geräte. Erleben

Sie, wie aus einer normalen Küche eine gehobene Küche wird.

4 KücHenplaner 1/2/2015


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Markt + Menschen

Alno krempelt um

Alno will die Auslastung seiner Produktionsanlagen flexibler

und professioneller gestalten und hat im ersten Schritt Kapazitätsverlagerungen

von Enger (Wellmann) nach Pfullendorf

(Alno) angekündigt. Dabei geht es um die Verlagerung von 500

bis 1000 Küchenmöbeln pro Tag sowie die entsprechenden Arbeitsplatten.

Wie viele Arbeitsplätze davon in Enger konkret betroffen

sind und wie es um die Zukunft des Standorts im Alno-

Konzern bestellt ist, teilte das Unternehmen nicht mit. Zeitgleich

meldet der Küchenmöbelhersteller den Abschied von COO Manfred

Scholz, der bislang die Bereiche Produktion, Kundenservice,

Einkauf, Qualität/Umwelt/Energie und Logistik verantwortete.

Der Vertrag mit Scholz wurde zu Ende Februar 2015 aufgehoben.

Grund seien unterschiedliche Auffassungen über die weitere

strategische Ausrichtung des Unternehmens.

In einer Mitteilung spricht Alno davon, dass diese „Umstrukturierungen“

das Ziel haben, Kundenservice und Produktion

aller vier deutschen Werke des Konzerns deutlich zu flexibilisieren

und zu professionalisieren. Die bislang stark schwankende

Auslastung in den Werken solle so relativiert werden. Denn

während an manchen Standorten zu wenig zu tun war, mussten

an anderen Orten Belastungsspitzen über Sonderschichten und

Leiharbeiter ausgeglichen werden. Allein in 2014 habe das rund

fünf Millionen Euro gekostet. Mindestens diese Summe soll nun

durch ein „professionelles und flexibles Produktionsmanagement“

eingespart werden. Schon im vergangenen Jahr wurde die

Produktion des Tochterunternehmens Piatti aus der Schweiz in

das Alno-Stammwert Pfullendorf integriert. Die nun beschlossene

Verlagerung der Produktion von Enger nach Pfullendorf

soll im Frühsommer 2015 realisiert werden.

Max Müller, CEO Alno AG: „Weitere einschneidende Maßnahmen,

um die Profitabilität auf lange Zeit zu sichern.“

Ein weiterer Baustein der Restrukturierung sei die Zentralisierung

aller administrativen Bereiche. Dazu werden die inländischen

Standorte nach den drei Zentralfunktionen Vertrieb,

Produktion, Support neu ausgerichtet. Prozesse und Systeme

werden konzernweit vereinheitlicht und Personal zusammengeführt.

Auch das Marken- und Produktportfolio will das Unternehmen

„optimieren“. „Im Mittelpunkt aller Maßnahmen steht,

dass wir unseren Auftritt zum Kunden einfacher, schneller und

schlanker gestalten“, wird Max Müller, CEO der Alno AG, in der

Unternehmensmitteilung zitiert. Müller kündigte an, in den

nächsten Wochen weitere einschneidende Maßnahmen ergreifen

zu wollen. „Damit werden wir die Profitabilität der ALNO auf lange

Zeit sichern“, so Max Müller weiter.

www.alno.de

Foto: Biermann Archiv

häcker wächst.

Um 15 Mio. Euro

auf nun 406 Mio.

Euro steigerte

Häcker Küchen

seinen Umsatz in

2014. 62 % davon

entfallen auf

das Inland und

38 % auf den Export.

„Die sich erholende

deutsche

Wirtschaft, die erstarkenden

Märkte

in den Niederlanden und Großbritannien

sowie die stetig wachsenden Absätze

in der Schweiz, in Indien und China sorgten

dafür, dass der Umsatz in gleichen Anteilen

im In­ und Ausland gestiegen ist“, teilte

Geschäftsführer Jochen Finkemeier (Foto)

mit. www.haecker-kuechen.de

Foto: Häcker

„clever Storage“. Häfele Australia hat

als „Bester Partner“ den „Clever Storage

Award 2014“ erhalten. Dabei handelt es sich

um einen von dem deutschen Beschlagsspezialisten

Kesseböhmer weltweit ausgeschriebenen

Marketing­Preis für eine besonders

professionelle Umsetzung des von

Kesseböhmer initiierten „Clever Storage“­

Konzeptes. Als Exklusivpartner habe Häfele

Australia das Marketing­Maßnahmenpaket

und die zahlreichen Kommunikationstools,

die Kesseböhmer zur Verfügung stellt, in

vorbildlicher Weise genutzt, so der Möbelzulieferer.

www.kesseboehmer.de

Foto: Kesseböhmer

Preisübergabe in Melbourne (Foto von links): Heinz Isfort (Kesse böhmer

Area Sales Manager), Tim Lelliott (Kesse böhmer Business Developer bei

Häfele), Burk hard Schreiber (Geschäftsführer Kesse böhmer) und Peter

Ferrugia (General Manager Häfele Australia).

6 küchenplaner 1/2/2015


www.interzum.de

Neues Küchenwerk in Brilon

Die weltweit agierende Möbelgruppe Steinhoff will

Küchen möbel produzieren und plant in Brilon den Bau eines

Küchenwerks. Laut dem Internetportal derwesten.de soll im

Schatten des bestehenden Werkes von Impuls Küchen (Alno-

Konzern) auf 100 000 m 2 Fläche eine neue Anlage entstehen.

Von drei Hallen ist die Rede. Bauherren seien die Steinhoff-

Gruppe sowie Georg Billert, Geschäftsführer und Mitgesellschafter

von Puris Bad. Puris Bad gehört seit 2003 ebenfalls

zur Unternehmensgruppe. Steinhoff gilt als eines der führenden

Möbelunternehmen weltweit mit dem Schwerpunkt

Wohn- und Schlafmöbel sowie Badausstattung. Die Steinhoff

International Holding ist ein börsennotierter Mischkonzern

mit rund 88 000 Mitarbeitern. Der Sitz ist in Johannesburg/

Südafrika. Künftig sollen über Wohn-, Bad- und Schlafmöbel

hinaus „zusätzliche Themen produziert werden“, wird Georg

Billert von derwesten.de zitiert. Anvisiert werde mit den neuen

Produktschienen das „untere bis mittlere Preissegment –

vielleicht sogar darunter“. Neben Küchenmöbeln könnten in

Brilon auch Kastenwohnmöbel entstehen. Die „Planungsphase“

für das Projekt wird mit zwei Jahren angegeben.

Möbelfertigung

Innenausbau

Köln

Die Zukunft beginnt hier.

www.derwesten.de

Foto: Biermann

hällische landschweine. Für

die Premium­Marke next125 aus

dem Hause Schüller machte in

Köln das neue Kampagnenmotiv

den Auftakt. Die beliebte

Kampagne mit den tierischen

Hauptdarstellern, die seit 2011

in Design­ und Lifestyle­Magazinen

geschaltet wird, erhält für

2015 ein neues Motiv. Das inzwischen

sechste Kampagnenbild

inszeniert eine kristallgraue Küche

mit hällischen Landschweinen

in einem historischen Gewächshaus.

www.next125.de

Joint Venture in russland. Die Alno AG hat den Vertrag zur

Gründung eines Joint Venture in Russland unterzeichnet. Partner

ist die „Pervaya Mebel'naya Fabrica“ („1mf“), Unternehmensangaben

zufolge einer der größten Möbelhersteller Russlands mit

Sitz in St. Petersburg. Sie gehört zur Unternehmensgruppe von

Alexander Shestakov, zu der unter anderem auch eine Möbelproduktion

sowie eine Vertriebsorganisation inklusive eigener Küchenstudios

gehören. Geplant ist, ab August 2015 in St. Petersburg

eine industrielle Produktion von etwa 25 000 bis 30 000 Küchen

pro Jahr zu starten. Alno beteiligt sich mit 49 Prozent an dem

Joint Venture und bringt als Sacheinlage industrielles Produktions­

und Prozess­Know­how sowie die Maschinen der Piatti­

Produktion ein. Das Werk der Schweizer Alno­Tochter AFP Küchen

in Dietlikon war Ende vergangenen Jahres eingestellt und die Produktion

der Piatti­Küchen in das Alno­Stammwerk in Pfullendorf

verlagert worden. www.alno.de

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1/2/2015 küchenplaner 7


Markt + Menschen

1 Jörg Böhler ist seit 1. Februar neuer Niederlassungsleiter

von Blum in Deutschland und damit

Nachfolger von Olaf h ielscher, der das Unternehmen

im Herbst 2014 verlassen hatte und beim

Zulieferunternehmen ludewig als Geschäftsführer

begonnen hat. Böhler kommt vom Küchenmöbelhersteller

Warendorf. Dort verantwortete

er bis zum 30. Januar die Vertriebsleitung D/A/CH.

www.blum.com

2 Er war bei der BSh, bei Franke und bei

Bulthaup – jetzt zieht es Gerald Stenzenberger,

54, zu allmilmö. Dort wurde der erfahrene

Manger in die Geschäftsleitung berufen.

www.allmilmoe.com

3 hans-heinrich hagemann hat das Unternehmen

nolte küchen 14 Jahre lang maßgeblich

mit geprägt, nun hat er mit dem Jahreswechsel

seinen Ruhestand angetreten.

Hagemanns Nachfolge als Geschäftsführer Technik

hat zum 1. Januar Marc h ogrebe übernommen.

Hogrebe verantwortet unter dem Nolte-Dach

seit 2009 maßgeblich den Aufbau der Tochter

express k üchen in Melle/Bruchmühlen und

ist dort ebenfalls Technischer Geschäftsführer.

www.nolte-kuechen.de

4 Nach 13 Jahren im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft

Die Moderne Küche e.V. (aMk) und

mehr als 23 Jahren Mitarbeit in der Arbeitsgruppe

Marketing & Öffentlichkeitsarbeit ist hubert

Schwarz zum 1. Dezember 2014 aus dem Vorstand

der AMK ausgeschieden. Seine Nachfolge

im AMK-Gremium tritt andré Dorner an. Dorner

kommt wie Schwarz vom Unternehmen Blum.

www.amk.de

5 Der Aufsichtsrat der Mhk Group aG wurde

mit Jahresbeginn neu besetzt. In die Gremien

berufen wurden unter anderem Dr. kurt-ludwig

Gutberlet und hubert Schwarz. Dr. Gutberlet war

30 Jahre für die BSH-Gruppe tätig, die letzten 13

Jahre davon als CEO. Hubert Schwarz blickt auf

eine 40-jährige Tätigkeit bei Blum zurück. Seit

1996 war er Geschäftsführer für Blum Deutschland

und seit 2004 Mitglied des Führungskreises

in der Julius Blum GmbH. Ebenfalls neu im Aufsichtsrat

ist Dr. Siegfried h. Streitz, IT-Experte

und Sachverständiger für Systeme der Informationsverarbeitung.

www.mhk.de

6 Franz Denzel, 48, ist seit dem 1. Dezember

2015 neuer Leiter „Kitchen Systems“ bei

der Franke GmbH in Bad Säckingen. Denzel löst

Thomas konstanzer ab, der seit 2012 die Position

innehatte und das Unternehmen aus privaten

Gründen verlässt. www.franke.de

7 edmund lütkemeier, früherer Vertriebsverantwortlicher

der Fachmessen „ZOW“ und „Focus

küche & Bad“ unterstützt nun das Forum26-Team

beim weiteren Ausbau des Partnernetzwerkes.

www.forum26-designwerkstatt.de

8 Zum 1. Januar 2015 hat Jörg lindemann, 46,

die Geschäftsführung bei hailo im hessischen

Haiger übernommen. Lindemanns frühere Stationen

waren WMF, Silit und kaiser. www.hailo.de

9 Dr. Michael Schöllhorn ist seit 1. Januar 2015

Mitglied der Geschäftsführung der BSh Bosch

und Siemens Hausgeräte GmbH. Als Chief Operating

Officer (COO) verantwortet er künftig die Bereiche

Fertigung und Entwicklung. Er kommt von

der neuen BSH-Alleineigentümerin robert Bosch

GmbH. www.bsh-group.de

10 Michael Scheller, 36, hat die Leitung für den

Bereich „Produktmanagement Holzwerkstoffe“

im Business Center Westeuro pa der pfleiderer-

Gruppe übernommen. www.pfleiderer.de

11 Seit dem 1. November 2014 zählt andré kelm

zum Team von Quooker Deutschland. Als Kundendienstmitarbeiter

managt Kelm alle deutschlandweiten

Serviceabläufe. www.quooker.de

12 Olga Osejcuk, 31, betreut seit dem Jahreswechsel

Kunden des Spülenherstellers Schock

in zentralen Wachstumsmärkten wie Asien und

Russland. www.schock.de

13 Bettina lichtenberg ist neue Unternehmenssprecherin

für die BSh-Gruppe. Die 49-Jährige

hat zum 1. Januar die Leitung der Unternehmenskommunikation

des Hausgeräteherstellers

übernommen. www.bsh-group.com

14 nolte küchen verstärkt den Vertrieb in

den Niederlanden. Bastiaan Ockers, 36, unterstützt

seit dem 1. Januar 2015 Frank Mom im Außendienst.

Mom ist ab sofort für den südlichen

Teil des Landes zuständig, Ockers übernimmt die

Kundenbetreuung und -akquise in der Nordhälfte.

www.nolte-kuechen.de

15 Diresco, Hersteller von Quarzsteinplatten

aus Belgien, hat das Vertriebsgebiet Deutschland

West neu besetzt. Der bisherige Mitarbeiter

Ulrich Spano ist ausgeschieden, sein Nachfolger

ist seit dem 1. Januar Sascha klusener.

www.diresco.be

16 Joseph Greilinger, 42, hat am 1. Februar

2015 seine neue Position als Leiter der Presse-

und Öffentlichkeitsarbeit bei der Duravit AG

in Hornberg angetreten. www.duravit.de

17 andreas Decker, Geschäftsführer der

Möbelwerke a. Decker (Borgentreich), ist neuer

Vorsitzender der Deutschen Gütegemeinschaft

Möbel (DGM). www.dgm.de

18 Seit dem 1. Januar betreut Michael Schäfer

für den Armaturenspezialist a.S.k. den Küchenfachhandel

und die Möbelhäuser im Gebiet Bayern.

www.aquacucina.de

Details zu diesen und weiteren Personalien sowie alle wichtigen Branchen-News lesen Sie auf

www.kuechenplaner-magazin.de. Bestellen Sie unseren Newsletter!

1

Jörg Böhler.

3

Hans-Heinrich

Hagemann.

4

Hubert Schwarz.

5

Dr. Kurt-Ludwig

Gutberlet.

8

Jörg Lindemann.

10

Michael Scheller.

12

Olga Osejcuk.

2

3

4

6

9

11

13

14 17

Bastiaan Ockers.

Foto: Blum

Foto: Nolte Küchen

Foto: AMK

Foto: BSH Archiv

Foto: Hailo

Foto: Pfleiderer

Foto: Schock

Foto: Nolte Küchen

Gerald

Stenzenberger.

Marc Hogrebe.

André Dorner.

Franz Denzel.

Dr. Michael

Schöllhorn.

André Kelm.

Bettina

Lichtenberg.

Andreas Decker.

Foto: DGM Foto: BSH

Foto: Quooker

Foto: BSH

Foto: Franke

Foto: AMK

Foto: Nolte Küchen

Foto: Bulthaup Archiv

8 küchenplaner 1/2/2015


SERVO-DRIVE flex –

integrierte Kühlgeräte grifflos öffnen

Mit der elektrischen Öffnungsunterstützung SERVO-DRIVE flex fügen sich

jetzt auch integrierte Kühl- und Gefriergeräte stilvoll in die grifflose Küche ein.

www.blum.com


Markt + Menschen

Grafik: Schmidt Küchen

kiveda übernimmt „Küchen Quelle“

Küchen-Onlinehändler kiveda konzentriert

sich wieder auf seine Wurzeln

im Web – und expandiert gleichzeitig

im stationären Küchenmarkt. Dafür

hat das Unternehmen „Küchen Quelle“

übernommen. „Mit sofortiger Wirkung

werden kiveda und ‚Küchen Quelle’ als

eigenständige Marken unter der Kiveda

Holding GmbH gebündelt“, heißt es in einer

Mitteilung. Und weiter: „kiveda und

Küchen Quelle bieten damit als einzige

Anbieter allen Kunden eine breite Auswahl

an Küchen über die vier Vertriebskanäle

Online-Bestellung, Online-Beratung,

Küchenfachberatung zu Hause

und stationärer Handel flächendeckend

in ganz Deutschland an.“ Dr. Christian

Bühler, neben Dr. Bernd Warnick Geschäftsführer

der Küchen Quelle GmbH,

scheidet aus dem Unternehmen aus.

empfehlen erwünscht. Auf eine gute Empfehlung

verlässt man sich gern – besonders,

wenn es um eine größere Investition geht.

Was liegt da näher, als sich auch beim Kauf

von Hausgeräten auf besonders beliebte Modelle

zu verlassen? Für seine neue Auftaktaktion

2015 hat Bosch ein Portfolio besonders

beliebter Geräte in einem Sonderprospekt

zusammengestellt. Das Sortiment umfasst

sämtliche Produktkategorien – von Mikrowelle

bis Dunsthaube und von Geschirrspüler bis

Wäschetrockner. Die jeweils beliebtesten Geräte

bzw. deren Technologien werden zusammen

mit den Original-Kundenbewertungen

vorgestellt und erläutert. Zusätzlich können

sich Interessierte im Sonderprospekt über

das wichtigste Gerätezubehör informieren.

www.bosch-home.de

e v o l u t i o n

aus Tradition.

Frisch, stilvoll

und zeitlos – so

präsentiert sich

das aktuelle Antlitz von SCHMIDT. Der

deutsch-französische Küchenhersteller

startet mit einem modernisierten

Logo ins neue Jahr. Der neu gestaltete

Schriftzug setzt auf Kontinuität und

ist stark an das vorherige Design angelehnt.

Aber mit wichtigen Ergänzungen:

So gesellt sich beim Markenzeichen unter

den Firmennamen neben dem vormals

alleinigen Wort „Küchen“ nun

auch der Begriff der „Wohnwelten“.

www.schmidt-kuechen.de

Finanziert hat die Kiveda Holding

GmbH das Investment über eine Kapitalerhöhung.

Insbesondere die Gesellschafter

EMH GmbH und HV Holtzbrinck

Ventures Fund V GmbH & Co.

KG, aber auch alle übrigen Gesellschafter

der beiden Unternehmen hätten die

Kapitalerhöhung gezeichnet. Darüber

hinaus konnte die LabVenture GmbH

& Co. KG als neuer Gesellschafter für

kiveda gewonnen werden. Der Eigentümer

von LabVenture, Oliver Götz, wurde

von den kiveda-Gesellschaftern zum

Vorsitzenden des neu zu schaffenden

Aufsichtsrats gewählt. Die Kiveda Holding

GmbH wird laut Mitteilung bis

zum 31. März 2015 in eine Aktiengesellschaft

umgewandelt.

www.kiveda.de

Foto: Bosch

Beliebte Marke. „Nolte Küchen ist

Deutschlands beliebteste Küchenmarke.“

Das geht aus einer Studie des

Deutschen Instituts für Service-Qualität

(DISQ) hervor, die im Auftrag des Fernsehsenders

n-tv durchgeführt wurde.

1252 Besitzer einer Markenküche nahmen

an der offenen Befragung teil, die

zwischen dem 7. Oktober und 9. Dezember

2014 über ein Online-Panel durchgeführt

wurde. Beurteilt wurden die

Zufriedenheit mit der selbst gewählten

Marke in den Bereichen Produktqualität,

Sortiment, Preise, Gewährleistung/

Garantie sowie Image. Nolte Küchen

erhielt insgesamt das Qualitätsurteil

„gut“. www.nolte-kuechen.de

Foto: Cosentino

Sympathischer Werbeträger: Rafael Nadal

schlägt für Cosentino auf. Im Bild der

neue Farbton Aura.

aufschlag nadal. Die ultrakompakte

Oberfläche von Cosentino wurde 2013 auf

den Markt gebracht, jetzt startet das Unternehmen

die erste groß angelegte weltweite

Werbekampagne. Gemeinsam mit

dem spanischen Tennisstar Rafael Nadal,

der ab sofort das Gesicht der Marke Dekton

ist, entstand die Kampagne, die unter dem

Slogan „DEKTON. UNLIMITED.“ die Vorzüge

des großformatigen Plattenmaterials anpreist.

Bereits im Oktober 2014 hatten die

Cosentino Group und Nadal eine vielseitige

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

So sponsert Cosentino u. a. das Projekt

„Rafa Nadal Academy by Movistar“.

Die Werbekampagne entstand Ende 2014

auf Mallorca. www.cosentino.com

neue partner im Forum 26. Mit Wirkung

zum 1. Februar 2015 haben sich zwei weitere

Unternehmen im Forum 26 in Bruchmühlen/Rödinghausen

eingemietet. Oberflächenspezialist

Rosskopf + Partner ist

ebenso neuer Ausstellungspartner in der

als Dauerausstellung konzipierten Designwerkstatt

wie das Holzwerk Rockenhausen.

www.forum26-designwerkstatt.de

Sparen mit perfectcare. Käufer einer

Waschmaschine oder eines Geschirrspülers

von Miele können sich aktuell einen

deutlichen Preisvorteil sichern. Wer

gleichzeitig ein Abo für Wasch- oder Geschirrspülmittel

aus der hochwertigen

Miele CareCollection abschließt, reduziert

den Kaufpreis für das Gerät um bis zu 200

Euro. Die Aktion mit Namen PerfectCare

gilt für ausgewählte Modelle und läuft bis

Ende April 2015. www.miele.de

10 küchenplaner 1/2/2015


nobilia wird vornehm

nobilia steigert seinen Umsatz im 14. Jahr in Folge und wird dabei ständig wertiger.

Schon seit zwei Jahren ist das durchschnittliche Preisniveau einer nobilia-Küche

höher als der Marktdurchschnitt. „Wir sind vornehm geworden“, bemerkte Dr. Günter

Scheipermeier, Vorsitzender der Geschäftsleitung, mit einem Augenzwinkern.

Dass sich die Bundesbürger ihre Küche von

Jahr zu Jahr mehr kosten lassen, ist eine stabile

Entwicklung. Laut GfK gaben die Verbraucher

im vergangenen Jahr für eine Küche inklusive

Mehrwertsteuer 6281 Euro aus. 2013 waren es

noch 5799 Euro. Die durchschnittliche nobilia-

Küche steigerte ihren Wert in diesem Zeitraum

von 5899 Euro auf 6446 Euro. Erwirtschaftet

wird dies in allen gängigen Vertriebskanälen.

Denn auch wenn der Küchenmöbelhersteller

„vornehm“ geworden sei, von ihrem Selbstverständnis

rücken die Verler keinen Millimeter

ab. Dafür spricht ein zweites Zitat Dr. Scheipermeiers:

„Wir beliefern sie alle.“

2,5 % gewachsen

Und das haben die Ostwestfalen auch

2014 wieder erfolgreich hinbekommen. Wie

das Unternehmen mitteilte, stieg der Umsatz

auf 946,2 Mio. Euro. Das sind 2,5 % bzw. 22,8

Mio. Euro mehr als 2013. Im Inland legte man

um 11,9 Mio. Euro auf jetzt 573 Mio. Euro zu

(+ 2,1 %) und im Ausland um 11 Mio. Euro auf

372,5 Mio. Euro (+ 3 %). Die Exportquote liegt

bei 38 % und soll kurzfristig weiter steigen.

Größte Abnehmermärkte für nobilia-Küchen

sind Frankreich (41 %), Belgien (15 %) und Österreich

(14 %). Der vom reinen Objektgeschäft

geprägte chinesische Markt steuert 3 % bei

und entwickele sich „sehr stabil“.

Das Umsatz-Ergebnis der nobilia-Gruppe,

also inklusive der im Ausland erwirtschafteten

Handelserlöse, stieg auf 1,031 Mrd. Euro

(+ 28,3 Mio. Euro).

Weniger Menge, mehr Wert

Die Marktbedeutung von nobilia in

Deutschland bleibt überragend. Der GfK zufolge

liegt der Marktanteil weiter bei 30 %. Interessant:

Während der Mengenanteil leicht

schrumpfte (von 30,2 auf 29,9 %), erhöhte sich

der Wertanteil von 30,6 auf 30,7 %. „Wir verkaufen

immer höherpreisiger“, kommentierte

Scheipermeier diese Zahlen. Und das zwar

wie gewohnt über alle Kanäle, aber im klassischen

Einrichtungshaus (38,1 % Marktanteil)

und im Küchenfachhandel (27 % Marktanteil)

fühlt sich das Unternehmen am wohlsten. Bei

den Küchenspezialisten konnte nobilia seinen

Marktanteil seit 2006 sogar verdoppeln.

Halten nobilia auf Erfolgskurs (Foto von links): Dr. Oliver Streit, Dr. Günter Scheipermeier,

Werner Stickling, Dr. Lars M. Bopf.

Eine Verschiebung nach oben offenbart die

Statistik auch bei der Betrachtung der Preisgruppen.

Traditionell sieht sich das Unternehmen

als Spezialist für die Mitte des Marktes

– gerechnet nach Endverbraucherpreisen in

den Segmenten zwischen 4000 und 8000

Euro. Am deutlichsten zulegen konnte nobilia

jüngst jedoch in den höheren Kategorien

zwischen 8000 und 14 000 Euro. Für Scheipermeier

kein Argumentationsproblem: „Die

Mitte ist keine absolute Größe, sie verschiebt

sich einfach nach oben“. Oder anders ausgedrückt:

Wo nobilia ist, ist die Mitte.

Im Jahr 2014 produzierte der Küchenmöbelhersteller

in seinen beiden Werken in Sürenheide

und Kaunitz 5,95 Mio. Schränke und

1,45 Mio. Arbeitsplatten. 600 000 Küchen insgesamt.

Investiert wurden 55,1 Mio. Euro. Die

Zahl der Mitarbeiter stieg auf 2636.

Für 2015 erwartet die Geschäftsleitung ein

weiteres Wachstum in einer Größenordnung

„leicht über 2014“. „Wenn alles glatt geht“,

räumte Dr. Scheipermeier mit Blick auf Krisenmärkte

in Russland und Süd europa ein.

Es wäre dann das 15. Umsatzwachstum in Folge

– und das stets organisch erwirtschaftet

ohne externe Zukäufe.

www.nobilia.de

Wechsel an der Spitze

Foto: Biermann

Dr. Günter Scheipermeier, bislang

Vorsitzender der nobilia-

Geschäftsführung und seit 1999

im Unternehmen, gibt die operative

Verantwortung ab und übernimmt

den Beiratsvorsitz des Küchenmöbelherstellers.

Parallel

bleibt er Geschäftsführer der nobilia

Holding. Ausschlaggebend

für den Rückzug sei sein Lebensalter.

Scheipermeier wird im August

67. Übernehmen werden die

Leitung der Geschäftsführung ab

sofort Dr. Oliver Streit (Vertrieb)

und Dr. Lars M. Bopf (Sprecher).

Scheipermeier hat das Unternehmen

mit Sitz im westfälischen

Verl-Sürenheide in seiner Amtszeit

zur erfolgreichsten Küchenmöbelmarke

in Europa gemacht.

1/2/2015 küchenplaner 11


Markt + Menschen

Als Hiwi im Undercover-Einsatz

100 Tage ist Gerd Holl im Amt. Einen davon hat der neue Chef von Electrolux Deutschland als Hiwi

im Außendienst verbracht. Sein Job: Geschirrspüler schleppen in Fürth und Erlangen.

Für eine Hauptrolle als „Undercover

Boss“ bei RTL reicht der zeitlich befristete

Praxiseinsatz als Hilfskraft sicher nicht,

aber das Signal ist deutlich. Für Gerd Holl

soll das Engagement in Nürnberg mehr

sein als eine Stippvisite. Er will das Unternehmen

verstehen. Die Marke. Die

Kunden. Und seine Mitarbeiter. Damit

knüpft er an die Strategie seines Vorgängers

Klaus Wührl an. Schon Wührl hatte

der altehrwürdigen AEG als „Frontman“

bei aller fachlichen Kompetenz auch ein

menschliches Gesicht gegeben – und damit

viel Erfolg gehabt. Atmosphärisch

und wirtschaftlich. Seinen im vergangenen

Sommer selbst initiierten Abschied

vom operativen Geschäft und vom Unternehmen

haben viele Wegbegleiter in

Nürnberg mit eineinhalb tränenden Augen

verfolgt. Die erfrischend direkte und

dabei angenehm verbindliche Art seines

Nachfolgers dürften die letzen davon getrocknet

haben.

Grundsätzlich betrachtet hat Gerd Holl

ein gut bestelltes Feld übernommen. Die

zehrenden Umstrukturierungen mit Entlassungen

und Werksschließungen in den

Jahren 2006/2007 sind weitestgehend verdaut,

das Markenangebot scheint gut aufgestellt.

Einerseits eine strahlende AEG,

die in der Verbrauchergunst bestens dasteht

und der man sich im Kontakt mit

dem Fachhandel mit voller Aufmerksamkeit

widmen kann, andererseits eine Auswahl

an taktischen Marken, mit der die

Partner in der Küchenmöbelindustrie ihre

Gerd Holl,

General Manager

Electrolux

Deutschland und

Österreich: „Die

Bedürfnisse unserer

Kunden

noch stärker in

den Mittelpunkt

rücken.“

Foto: Biermann

Vertriebsideen ausleben können. Rund

75 % des aktuellen Umsatzes gehen auf das

AEG-Konto, 25 % bleiben für die taktischen

Marken Leonard, Progress und Zanker.

Hinzu kommt neu Juno. Der Klassiker und

einstige Fachhandelsmarke ist nun exklusiv

bei Schüller gelistet. In zwei Designlinien

kommen ab März 66 Geräte auf den

Markt. Zanussi rundet das Marken-Portfolio

ab. Mit 1,2 % Umsatzanteil innerhalb

des Electrolux-Verbundes ist der Einfluss

der italienischen Marke aber übersichtlich.

Gänzlich Geschichte hierzulande

ist vorerst der Auftritt von Electrolux als

Fachhandelsmarke. Auf 10 Mio. Euro Umsatz

habe man mit diesem Schlussstrich

verzichtet, sagt Gerd Holl. Zu verantworten

hat er diese strategische Entscheidung

zwar nicht, die fiel schließlich in die Amtszeit

seines Vorgängers, er scheint aber

sehr gut damit leben zu können. Die Vorteile,

die eine Konzentration auf die Marke

AEG mit sich bringen, dürften den Umsatzausfall

erträglich gestalten. Der künftige

Schüller-Scheck aus Herrieden unter dem

Stichwort „Juno“ auch.

Den digitalen Wandel gestalten

Vor seinem Engagement in Nürnberg

war Gerd Holl 18 Jahre für den Elektronikkonzern

Toshiba tätig. In diversen Positionen

begleitete und gestaltete er die Digitalisierung

der Unterhaltungselektronik.

Eine Entwicklung, die in der Hausgerätebranche

gerade erst richtig beginnt – bezogen

auf interne Prozesse, Kundenservice,

Produkte sowie die Umsetzung im Handel.

Innovativen Vernetzungsideen steht der

46-Jährige offen gegenüber, er weiß aber

auch, dass noch viel an der Akzeptanz gearbeitet

werden muss. Und an der Kommunikation

mit Endkunden und Handel. „Was

hat der Kunde für Vorteile von vernetzbaren

Geräten – über die Bedienung von

Hausgeräten via Smartphone- und Tablet-

App hinaus?“ Diese Frage zu formulieren

und den Kunden Antworten nahe zu bringen,

sei eine dringende aktuelle Aufgabe.

Mit der Präsentation vernetzbarer Geräte

in Serienreife hält sich AEG noch zurück.

Auch zur IFA 2015 sei nichts geplant.

Dennoch wird das Thema „Digitalisierung“

auf vielen Ebenen intensiv bearbeitet.

Gerd Holl betont: „Der Handel erlebt derzeit

große Veränderungen durch das Internet

und mobile Endgeräte. Konsumenten

können sich heute zu jeder Zeit und an jedem

Ort über Geräte informieren, güns tige

Angebote recherchieren und einkaufen.

Für den Handel bringt dies neue Herausforderungen

mit sich, aber auch große

Chancen. Wir möchten unsere Partner

dabei unterstützen, das traditionelle Geschäft

und die neuen Kanäle des E-Commerce

erfolgreich zu verbinden und sich

im Omni channel-Handel zu behaupten.“

Dazu hat Electrolux rund um seine

Marke AEG ein umfangreiches Maßnahmenpaket

entwickelt. Dieses umfasst neben

einem speziell auf den Omnichannel-

Handel zugeschnittenen Produktangebot

auch eine zielgruppengerechte Ansprache

und Aufbereitung von Inhalten. Der

Verbraucher stehe dabei besonders im

Fokus. Zudem sollen die internen Prozesse

rund um Logistik, Marketing und

Produkt angebot weiter optimiert werden.

„Der Omnichannel-Handel bietet die Chance

auf steigende Absätze sowie eine größere

Markenbekanntheit und -treue. Diese

möchten wir gemeinsam mit unseren

Handelspartnern nutzen, denn davon profitieren

beide Seiten”, fasst Gerd Holl zusammen.

Umsatzbringer konzentriert

Auf Produktseite konzentriert sich das

Unternehmen aktuell auf die Themengebiete

„Geschmack“ und „Pflege“. Mit besonderer

Aufmerksamkeit für die Umsatz-

12 küchenplaner 1/2/2015


inger im Sortiment. „Starprodukte“ nennt

sich die Schar, die in den nächsten Monaten

besonders gepusht werden soll – im Vertrieb

und im Marketing. In der Rubrik „Geschmack“

setzt AEG dabei vor allem auf Multidampfgaren

und Sous-vide sowie auf flexible Induktion.

Neuigkeiten sind zudem von den Geschirrspülern

zu erwarten, denn hier habe man mit

Blick auf die Marktanteile von „deutlich unter

10 %“ noch Entwicklungspotenzial. Die übrigen

Sortimentsbereiche kommen auf durchschnittlich

12 % Marktanteil.

Um die Vorteile der genannten Küchen-

Techniken praktisch erfahrbar zu machen,

investiert das Unternehmen verstärkt in das

Instrument „AEG-Kochzeit“. Mit diesen Kochveranstaltungen

im Handel lassen sich zögerliche

Kunden an die Produkte heranführen

und bestehende Kunden erlebnisorientiert

binden. Das dürfte im Küchenfachhandel

auch die aktuell 1650 Preference-Partner

freuen. Das Fachhandelskonzept basiert auf

selektiver Sortimentsauswahl und speziell

zugeschnittenen Serviceangeboten. Vergleichbare

Angebote gibt es weiterhin für

den Elektrofachhandel (Exclusiv) und den

Elektrogroßhandel (Carat).

Direkt zum kunden

Dass man mit guten Produkten und einem

kreativen Marketing allenfalls die halbe

Strecke auf dem Weg zu einer erfolgreichen

Hausgerätemarke zurückgelegt hat, weiß

man in Nürnberg nur allzu gut. Diverse Urkunden

und Auszeichnungen zeugen von

der traditionell hohen Service-Qualität. Diese

soll weiter gepflegt werden. Besonders im

direkten Kontakt mit den Nutzern der Geräte

will AEG neue Wege gehen. Denn der Markt

ist im Umbruch. „Die Macht wandert zunehmend

zum Endkunden“, betont Gerd Holl und

berichtet von diversen Ideen, wie AEG diesen

Wandel erfolgreich bewältigen und gestalten

will. Manche stehen geradewegs vor

der Umsetzung, wie die Förderung von Kundenempfehlungen

und Produktbewertungen

bei Amazon und Google, andere sind mittelfristig

angelegt, wie die Digitalisierung

von Kundendienstelementen im Rahmen des

„Smart Home“. Wiederum andere können sicher

immer mal wieder eingeflochten werden:

zum Beispiel beim Geräteschleppen im

Außendienst.

www.aeg.de

Fürs high-high-Segment

Fünf Kücheneinbaugeräte für

80 000 Euro. Selbst im Luxussegment

muss man an etliche Türen

klopfen, bis Angebot und Obolus

auf diesem Niveau im Einklang

sind. Exklusiv für Poggenpohl hat

Electrolux nun genau so ein Paket

geschnürt. „Grand Cuisine“ heißt

das neue Angebot, das in der Professional-Schiene

des schwedischen

Mutterkonzerns wurzelt.

Kreiert werden soll eine neue

Marke fürs „High-High-Segment“.

Erste Flagship-Stores wurden bereits

ausgestattet – in Kooperation

mit Luxusküchenhersteller

Poggenpohl.

Ein Feeling wie in der „First Class“ – eine repräsentative, top-aktuelle Designlösung im sehr trendigen

super-matt Weiß in Kombination mit edlen Kupferakzenten. Das grandiose Revival von Weiß und Kupfer

bildet das neue Dreamteam für stylische Wohnküchen.

www.rational.de | facebook.com/rational


Messe

Mehr davon!

Diese LivingKitchen hat Lust auf mehr

gemacht. Auf faszinierende Küchenmöbel,

intelligente Geräte, schickes Zubehör und

edle Materialien. Und auf das, was sich kulinarisch

damit „zaubern“ lässt. Alles, was

die Küche zur Küche macht, war in Köln

zu sehen, anzufassen, zu riechen und zu

schmecken. Der pure Genuss. Ständig zogen

neue verführerische Düfte durch die

drei munter belebten Küchenhallen. An

etlichen der insgesamt 215 Küchenstände

wurde gekocht, gebacken und gedämpft.

Auf diesem Foto zieht Koch-Promi Christian

Henze die Besucher in den Bann. Im

Auftrag von Siemens. Sieben Tage lang

gab sich die Prominenz den Kochlöffel in

die Hand – in der Kocharena Cooktainment

und an den Messeständen. Johann

Lafer, Nelson Müller mit Unterstützung

von Schauspieler Armin Rohde, Alfons

Schuhbeck, „Punkfood Deluxe“, Sila Sahin,

Enie van de Meiklokjes, Frank Rosin und

Chakall – die Liste ließe sich um weitere

klangvolle Namen ergänzen. Natürlich

geht es auf der LivingKitchen nicht in erster

Linie um den Gaumenschmaus. Aber

die lebendig umgesetzte Präsentation von

Wohn- und Lebenswelten, Küchenausstattung

und Genussvielfalt ist eine der ganz

großen Stärken der LivingKitchen. Davon

ließen sich auch zahlreiche TV-Teams inspirieren,

die im Auftrag von ARD, ZDF,

WDR, RTL, SAT1, VOX oder KABEL 1

durch die Hallen zogen und ihre Trendberichte

zur besten Fernsehzeit über die

Bildschirme flimmern ließen. So viel Aufmerksamkeit

tut der Küche gut. Mehr davon!

Und da nach der Messe vor der Messe

ist, steht der Termin dafür auch schon fest:

16. - 22. Januar 2017.

PS: Auch für eher kühl kalkulierende

Branchenvertreter liest sich die Messebilanz

insgesamt positiv. Der Veranstalter

zählte auf den beiden Veranstaltungen

imm und LivingKitchen 146 000 Besucher

aus 138 Ländern, davon 102 000 Fachbesucher

und 44 000 Privatmenschen. Bezogen

auf die Fachbesuchertage lag der Auslandsanteil

bei 45 Prozent. Das ist laut Koelnmesse

eine Steigerung um 13 Prozent.

www.livingkitchen-cologne.de

14 küchenplaner


Foto: Biermann

küchenplaner 15


Messe/Küchenmöbel

Wer bevorzugt vegetarisch kocht, kann in einer herkömmlich

ausgestatteten Küche schnell an seine Grenzen

kommen. Für das viele Gemüse ist der Waschplatz

an der Spüle zu klein, die Armatur zu niedrig und oft

auch zu unbeweglich. Die verschiedenen Getreidesorten

lagern zu warm in Kunststoffpackungen, im Kühlschrank

welkt der Salat dahin, und ständig stehen die

Gefäße mit den Keimlingen im Weg. Und überhaupt:

Wo sind eigentlich schon wieder die Gewürze abgeblieben?

Das Konzept „Vooking“ macht damit Schluss

und rückt die konkreten Bedürfnisse vegetarisch kochender

Menschen in den Mittelpunkt. Vorgestellt

wurde die Projektstudie auf der LivingKitchen vom Designbüro

formquadrat aus Linz.

rasant wachsende Zielgruppe

„Vooking“ dürfte Menschen, die sich gesund und bewusst

ernähren wollen, aus der Seele sprechen. Und

diese Zielgruppe wächst rasant. Der Vegetarier­Bund

Deutschland (VEBU) geht aktuell (Januar 2015) von

7,8 Millionen Vegetariern und 900 000 Veganern in

Deutschland aus. Hinzu kommt die statistisch nicht

so recht erfassbare Zahl der sogenannten Flexitarier,

also Menschen, die sich gesund aber dogmenfrei

ernähren möchten und dabei so oft wie möglich

fleischlos kochen wollen und dann lieber zu Gemüse

und Getreide greifen. Für alle diese Küchennutzer bietet

„Vooking“ ein maßgeschneidertes Konzept mit bedürfnisorientierten

Lagermöglichkeiten und Vorbereitungszonen.

hochkarätige partner

Sieben Module hat das Team von formquadrat konzipiert.

„Eigenständige Units mit aktiven und passiven

Kochbereichen“ konkretisiert Mario Zeppetzauer

aus der Geschäftsleitung des Designbüros.

„Vooking“ ist ein bedürfnis orientiertes Küchenkonzept, das Maßstäbe setzen könnte.

Die Küche für Vegetarier

Mario Zeppetzauer, Geschäftsleitung

Designbüro formquadrat, vor der

Unit „Indoor Farming“:

Frische Kräuter können nach

Bedarf portionsgerecht

geerntet werden.

Fotos: Biermann

16 küchenplaner 1/2/2015


Unterstützt wurde das Team von formquadrat bei der

Entwicklungsarbeit von weiteren Fachleuten aus der

Praxis: einem Koch, einem Tischler sowie vom Möbeldesigner

Stefan Radinger, der unter anderem für

Team7 tätig ist. Für die Umsetzung der Unit­Prototypen

konnten hochkarätige Industriepartner gewonnen

werden: Team 7, Gaggenau, Franke, Cosentino,

Dornbracht, Pfeffersack&Söhne und SFK Tischler. Gefördert

wird das Projekt vom österreichischen Ministerium

für Wirtschaft über die AWS (Austria Wirtschaftsservice).

eigenständige Units

„Vooking“ setzt um, was vegetarisch kochende Menschen

im Küchenalltag brauchen:

• Unit Spüle: Beim vegetarischen Kochen wird deutlich

mehr Gemüse gereinigt und gewaschen. Die neuartige

Zwei­Beckenspüle mit großzügigen Randzonen

ist modular und flexibel. Das Keimen (von Keimen,

Bohnen bis hin zu Ölsaaten) wurde in die Spüle integriert.

• Unit Gewürze: Dieses Modul bietet Platz für 36 Gewürze

auf einen Blick, hochwertig in Keramikgefäßen

gelagert mit integriertem Mörser.

• Unit Schneiden, Zerkleinern: Große Brettflächen und

eine in die Arbeitsebene integrierte Küchenmaschine

bieten Komfort und Funktion.

• Unit Getreide: Aus Getreidesäcken kann die gewünschte

Menge mit einer integrierten Waage portioniert

werden. Erstmalig ist eine Getreidemühle wie

ein Einbaugerät konzipiert. Das Getreide selbst lagert

optimal trocken und dunkel.

• Unit Indoor Farming: Frische Kräuter und Gewürze

können selbst geerntet werden. Dafür gibt es einen

speziellen Schrank mit vier Klimabereichen und speziellen

Wachstums­LED­Leuchten.

• Unit Kochen und Kühlen: Hochwertige Materialien

und Funktionen sind abgestimmt auf die Anforderungen

vegetarischen Kochens. Das Kühlgerät verfügt

über großzügige Klimazonen für eine lange,

schonende Lagerung frischer Lebensmittel.

Weg in die praxis

Aktuell wird nun ein Partner für die Umsetzung

gesucht. „Im besten Fall ein Küchenmöbelhersteller“,

sagt Mario Zeppetzauer und betont, „nach allen Seiten

offen zu sein“. Denn die modular konzipierten Units

lassen sich bei voller Funktionalität durchaus auch in

einer Einbauküche realisieren.

www.formquadrat.com

Die Idee „Küche für

Vegetarier“ kommt an.

Der Publikumszuspruch

auf der LivingKitchen

war groß.

1/2/2015 küchenplaner 17


Lebendiges

chaOS

Das Solitär-Möbel SieMatic 29 bietet eine frische und zeitgemäße Interpretation des traditionellen Küchen-Büffets. Auf Wunsch lässt

es sich auf Maß mit diversen Küchenfunktionen ausstatten.

Ob es vorrangig an der Strahlkraft der Marke lag? Oder sollte der intensiv kommunizierte Hinweis

auf die Erstpräsentation der Stilwelt „urban“ verantwortlich gewesen sein? Jedenfalls ging es auf dem

SieMatic-Stand auf der LivingKitchen durchgängig zu wie an einem Bienenstock zur besten Trachtzeit.

Unkonventionelle

Kontraste, solitär

geplante Einheiten

sowie die

intuitive Zusammenstellung

thematischer

Gegensätze

sind

das Thema der

Stilwelt „urban“,

die erstmals zur

LivingKitchen

2015 vorgestellt

wurde.

Fotos: Biermann

18 küchenplaner 1/2/2015


Nationale und internationale Gäste

inspizierten teilweise dicht gedrängt

die drei Stilwelten, die der Markenhersteller

in Köln aufgebaut hatte. Das

stets „aufgeräumt“ und puristisch wirkende

Küchenambiente „pure“ kannte

die Fachwelt bereits von der Hausmesse

im September, ebenfalls die Vorstellungen,

wie SieMatic die Stilwelt

„classic“ interpretiert. Als gelungenes

Kontrastprogramm ergänzt nun „urban“

das Stilwelten­Konzept. „urban“ wirkt

wie ein „lebendiges Chaos“ mit vielen

Regalen und offenen Auszügen – quasi

der Gegenentwurf zur stets aufgeräumten

Stilwelt „pure“ mit ihren geschlossenen

Flächen und feinen Linien.

Charakteristisches Element von

„urban“ ist das neue Küchen­Buffet

SieMatic 29. Ein Solitär­Möbel, das der

Hersteller als eine Hommage an die Historie

bezeichnet und als „Highlight der

Präsentation“. Auf jeden Fall ist es ein

Möbel von zeitlos internationaler Eleganz.

Das Design der SieMatic 29 zeigt

mit abgeschrägten, gerundeten Seitenwangen

eine unverwechselbare Silhouette.

Stilprägend wirkt auch das leicht

geschwungene Fußgestell. Das matte

Schwarz der lackierten Metall­Füße wiederholt

sich in Accessoires, wie Reling,

Steckdosen und Leuchte. Die Nischen

lassen sich mit Farben und Materialien

vielseitig gestalten und können individuell

mit Küchenfunktionen, wie Spüle

und Kochfeld, ausgestattet werden. Und

das auf Maß in jeder gewünschten Breite.

Erhältlich ist aber auch eine „Wohnvariante“

– zum Beispiel, um mit dem

Solitär die Verbindung von Küche und

Wohnraum zu realisieren.

Die funktionale Ergänzung zum modernen

Buffet bieten Schrank­Kombinationen

in verschiedenen Breiten, mit

geschlossenen Türen, Auszügen oder

offenen Regalen, in die Backofen, Spülmaschine

und Kühlgeräte integriert

werden können. Ihre identische Form

des Fußgestells ist Basis der„solitären“

Planung, die für die Stilwelt „urban“

so typisch ist: Sie verleiht den Möbeln

Leichtigkeit und den Charakter von Einzelstücken.

Die Neuheiten sind in allen Materialien

des Herstellers sowie Farben des

SieMatic­ColorSystems erhältlich. Das

Konzept entstand in Zusammenarbeit

des Entwicklungsteams des Küchenmöbelherstellers

und dem Berliner Büro

Kinzo.

Die neue Funktionsrückwand verfügt unter anderem über Ladestationen

für Mobilgeräte mit USB-Anschluss. Ebenfalls praktisch sind flexible

Lichtspots für punktgenaues Arbeiten.

ewe zeigt Flagge

Mag. Günter Schwarzlmüller,

Leiter Marketing und Kundenservice

bei ewe Küchen, vor

einer Küche mit Fronten in

L e d e ro p t i k .

Fronten in Lederoptik, das exklusive

Soundmodul und die Vielfalt

beim Oberflächenfinish, besonders

bei Lackfronten – dies waren

die dominierenden Messethemen

bei ewe Küchen bzw. der Tochtermarke

intuo. Dabei ging es für das

Unternehmen aus Österreich um

ureigene Messebelange: „Flagge

zeigen und Neukunden akquirieren“,

wie es Mag. Günter Schwarzlmüller,

Leiter Marketing und Kundenservice,

auf den Punkt brachte.

„ewe und die Premiummarke intuo

stehen für individuelle Sonderlösungen

und einen sehr hohen Designanspruch“,

fuhr Schwarzlmüller

fort. Alleinstellungsmerkmale

böte zum Beispiel die beschichtete

Colorfront in Lederoptik, welche in

den Farben „Sand“, „Nougat“ und

„Tonka“ lieferbar ist. Durch die

Vorlackierung der Front­Außenseite

mit einem speziellen Lack entstehen

die für die Lederoptik so essenziellen

Risse, die sie zu einem

besonderen Blickfang macht. Dabei

sei sie robust, resistent gegen

Feuchtigkeit und Flecken, hitzebeständig

und leicht zu reinigen.

Ebenfalls nur bei ewe gibt es das

Soundmodul. Dafür erhielt das Unternehmen

nun den Konsumentenpreis

„Kücheninnovation des Jahres

2015“.

Mit der eigenständigen Premiummarke

intuo setzt ewe bereits

seit fünf Jahren auf charaktervolle

Küchenmodelle, welche durch reduziertes

Design und edle Materialien

punkten. „Jede intuo­Küche

verlässt die Produktion als Unikat“,

betont Schwarzlmüller. Als

eine exklusive und nicht alltägliche

Designidee werden beispielsweise

Fronten mit durchgehendem

Holzfurnierbild angeboten, welche

in Kombination mit Colorglas­

Fronten in matt oder glänzend bzw.

Keramikfronten zu einem harmonischen

Gesamtkonzept führen.

Für den ewe­Marketingleiter ging

es bei der Messepräsentation aber

nicht allein ums Produkt. Gleichzeitig

betonte er das differenzierte

Engagement bei Service und Vermarktung.

So sei die „Digitalisierung“

der Medien – ob online oder

am POS – eine der besonderen Stärken

des Unternehmens. Ein druckfrisches

Trendmagazin erzählt zudem

emotionale Geschichten rund

um Küche, Essen und Wohnen in

der Küche.

www.ewe.at

Fotos: Biermann

www.siematic.com

1/2/2015


Messe/Küchenmöbel

Wir sind Schüller

Was macht das Unternehmen Schüller aus? Moderne Küchen

in guter Qualität und attraktiver Optik? Sicher. Und grundsätzlicher?

Das seien Werte wie Verlässlichkeit, Beständigkeit, Zuverlässigkeit,

Verantwortung und Berechenbarkeit, sagt Annette

Schumacher. „Wir sind ein Familienunternehmen mit Tradition,

bei dem man weiß, woran man ist“, ergänzt die Marketingleiterin

und beschreibt so das Selbstverständnis des Unternehmens.

Dokumentiert wurde dies auf der LivingKitchen auf ganz besondere

Weise. Um dem Unternehmen ein Gesicht zu geben, wurde

das Selbstverständnis Schüllers in Form von Selfies an der Standfassade

umgesetzt. Die rund 1300 Mitarbeiter waren im Vorfeld

der Messe aufgerufen, ein Eigenporträt zu schicken. Die Idee

fand begeisterten Anklang und so gut wie alle haben mitgemacht.

So zierten 1167 Mitarbeiterporträts die Außenwand des Messestandes.

Die Geschäftsleitung noch gar nicht eingerechnet. Die

Botschaft: „Wir sind Schüller. Auf uns können sie sich verlassen.“

erfolgreicher country Style

Auf mehr als 700 m² Fläche setzte der Hersteller das Marktplatz-Konzept

aus 2013 fort, diesmal sogar noch eine Spur rustikaler

und lässiger als zuvor. Jede der sieben ausgestellten Küchen

der Consum­Collection schüller.C erhielt ein eigenes Haus

mit stabilen Balken aus Seekiefer. Damit wurden individuelle

Raumwirkungen geschaffen, die die jeweiligen Modellbeispiele

intensiv zur Geltung brachten. Konsumige und klassisch­elegante

Küchen waren ebenso in Szene gesetzt wie das umfangreiche

„Color Concept“ sowie die Möbel des erfolgreich platzierten

Country Styles. Mit diesem Programm hatte Schüller zur

Hausmesse 2014 einen großen Wurf gelandet und die gute alte

Landhausküche ordentlich entstaubt. Laut Annette Schumacher

konnten bereits etliche sehr gute Platzierungen im Handel realisiert

werden. „Man spricht wieder über Küche und nicht nur über

Rabatte“, frohlockte die Marketingleiterin.

Weitere Messeneuheiten bei schüller.C: Die bereits angekündigte

Premiere der neuen Exklusiv­Elektromarke Juno, die es ab

dem 1. März in 14 europäischen Ländern geben wird. Zwei Designlinien

sind erhältlich: Juno und Juno Selection.

Auch beim Tochterunternehmen systemo tut sich was. Keramik

hat sich als beliebtes Material für hochwertige Arbeitsplatten

bewährt. Aus diesem Grund wurde mit 14 neuen Oberflächen

die Palette auf 16 Farben aufgestockt. Bei Quarzstein kommen

drei neue Oberflächen hinzu, wodurch dann 11 Farben in der Collection

sind. Neu sind auch Wangen in Quarzstein und „ Ceramic“

in 1,2 und 3,9 cm. Zusätzlich gibt es bei „Ceramic“ eine Barplatte

in 9 cm Stärke und 40 cm Tiefe in Wunschlänge.

Sozial engagiert

Soziales Engagement ist bei Schüller fest in der Unternehmensphilosophie

verankert. In diesem Jahr nutzte die Geschäftsleitung

die Messe zusätzlich, um sich speziell für notleidende

Kinder einzusetzen. Unterstützt wird ein UNICEF­Projekt gegen

Mangelernährung. Mit jeder auf der Messe geleisteten Unterschrift

werden 5 Euro zugunsten einer Versorgung mit Erdnusspaste

und der Ausstattung der Gesundheitsstationen gespendet.

www.schueller.de

Sieben Küchen der schüller.C Collection wurden wie gewohnt lebensnah

in Szene gesetzt. Darunter auch die aktuell so erfolgreichen

Möbel im Country Style.

Persönliche Standgestaltung:

1167 Mitarbeiterporträts machen deutlich,

wofür das Unternehmen Schüller steht.

20 küchenplaner 1/2/2015


Fotos: Biermann

Fein abgestimmt

Bei der schüller-Premiummarke next 125

dominieren sensitive Materialien und fein abgestimmte

Kontraste. Die helle Tanne-Front,

angelehnt an zeitgenössische Vorarlberger-

Architektur, wurde zum Beispiel mit feinem

Satin-Lack in Lavaschwarz ergänzt (Foto). Die

Kompetenz im Bereich Lack zeigt sich auch

in Kombination von Hochglanz- und Mattlack,

farbgleich in Sandgrau bei einer weiteren

Ausstellungsküche. Das dritte Milieu in

mattem Glas mit Eichefurnier in Tabak Sägerau

und eine vierte Küche in durchgefärbtem

Schichtstoff in reinem Polarisweiß, kontrastreich

eingesetzt mit Alteiche, stehen sinnbildlich

für die next125 Philosophie: „Design

im Einklang mit Natur und Preis“. Ein weiteres

Messe-Highlight: Der next-Kochtisch in drei

Meter Länge. www.next125.de

1/2/2015 küchenplaner 21


Messe/Küchenmöbel

Im Zeichen des DUK

Große Freude beim Ballerina­Team.

Beim Leistungsspiegel des Brancheninformationsdienstes

„markt intern“ wählten

die teilnehmenden Händler den Küchenmöbelhersteller

aus Rödinghausen

auf Rang eins. Mit der Traumnote 1,51.

„Das ist eine ganz wunderbare Sache für

uns“, freut sich Heidrun Brinkmeyer, Geschäftsführerin

Marketing und Vertrieb.

Denn mit so einer Auszeichnung dürfte

sich im Kundengespräch manche Tür

deutlich schneller öffnen.

Auf der LivingKitchen zeigte das Unternehmen

einmal mehr, dass Querdenken

und praktische Nachwuchsförderung

längst zur konzeptionellen Leitidee

geworden sind. Der Kölner Messestand

war nämlich das Ergebnis eines studentischen

Wettbewerbs. Fünf Kleingruppen

unter fachlicher Anleitung von Prof.

Nickerl von der Hochschule Ostwestfalen­Lippe

hatten sich bei einem „Power­

Briefing“ einen Tag lang ein möglichst

vielschichtiges Bild vom Unternehmen

gemacht und daraufhin Ideen für einen

Messestand kreiert. Die Rahmenbedingungen

von 250 qm Grundfläche sowie

die konkrete Standposition in der Messehalle

waren vorgegeben. Der Gewinnerentwurf

wurde 1 : 1 umgesetzt.

Bei diesem Messebauprojekt wartete so

manche Überraschung auf die Führungsriege

des Küchenmöbelherstellers. „Es

war schon erstaunlich, dass uns die Studierenden

teilweise etwas anders sehen,

als wir uns selbst“, berichtete Heidrun

Brinkmeyer. Was sie sehr freut: Die Einschätzungen

waren durchweg positiv und

vom Gesamteindruck eines „dynamisch

agierenden Unternehmens“ geprägt.

korpus im korpus

Gestalterisches Leitmotiv des Ballerina­Standes

war der Korpus. Außen und

innen. Jede der vier inszenierten Küchenwelten

„zeitlos“, „puristisch“, „Komfort“

und „romantic“ wurden in einer Art Korpus

im Korpus platziert. Ein stimmiges

Konzept. „Es funktioniert, was sich die

Studierenden Malena Thiel und Philipp

Hiller gedacht haben“, meint auch Heidrun

Brinkmeyer. Die Zustimmung dürfte

ihr leicht gefallen sein, schließlich war

eines ihrer Lieblingsprojekte naturgemäßer

Bestandteil des Standkonzepts: der

DUK. Das ist die Abkürzung für „Der Ultimative

Korpus“. Eine Bezeichnung, mit

der Ballerina auf die besondere Langlebigkeit

der Produkte hinweist. Der DUK

sei echte „deutsche Wertarbeit“ und basiere

auf wesentlichen Merkmalen: 1. 26

Korpusdekore – innen wie außen dekorgleich,

Beschichtung in Front­Qualität; 2.

19 mm starke Querböden für extreme Stabilität

und hohe Belastbarkeit; 3. 8 mm

starke und verschraubte Rückwände; 4.

verdeckte Ganzmetall­Hängeschrankaufhängung

für einen „unsichtbarer Halt“; 5.

Fotos: Biermann

Heidrun Brinkmeyer, Geschäftsführerin

Marketing und Vertrieb: „Wir lackieren bis

zum Sockel durch.

Der DUK, Der Ultimative Korpus, prägte den Messeauftritt von Ballerina auf der LivingKitchen.


Ganzmetall­Clipscharnier CLIP­top Blumotion mit

integrierter Dämpfung; 6. feuchtigkeitsbeständig

durch Kanten mit PUR­Verleimung.

Qualität an der Front

Als weitere wichtige Messethemen wurden die

Farbvielfalt mit 1800 möglichen Farbtönen thematisiert

(Heidrun Brinkmeyer: „Wir lackieren bis zum

Sockel durch“) sowie als weiteres Mehrwertthema

das Angebot an Innenausstattungen der Hersteller

Blum (Legrabox) und Grass (Agantis). Eine

prägnante Kurzdarstellung, was mit Resopal alles

machbar ist, rundete die Präsentation ab. Laut

Heidrun Brinkmeyer erwirtschaftet Ballerina aktuell

rund 15 % des Umsatzes mit Resopal. Auch Glas

spielt eine große Rolle in Rödinghausen und komme

derzeit auf einen Umsatzanteil von immerhin

2,5 %. Glasfronten gehören bereits seit sechs Jahren

zum Programm. Auch hier setzt der Hersteller auf

höchste Produktqualität und versieht die Fronten

unter anderem mit einem besonderen Kantenschutz.

„Das ist aufwendiger und damit etwas teurer als andere

Lösungen, doch die niedrige Reklamationsquote

bestätigt unsere Strategie“, sagt Heidrun

Brinkmeyer und wirkt dabei ausgesprochen überzeugt.

Wen wundert’s: Eine 1,51 beim Leistungsspiegel

Küchenmöbel muss ja seinen Ursprung haben.

Vier küchenwelten

In den vier komplett ausgeplanten Messe-Küchen wurden die wichtigsten

vier globalen Trends endverbrauchernah dargestellt.

• Komfort-Küche: Eine Küche, bei der praktische, ergonomische Gesichtspunkte

bei der Planung im Vordergrund stehen. Das Material „Original Resopal“ sowie

die funktionalen Einzelelemente sollen höchsten Gebrauchsnutzen bieten.

• Materialität präsentiert Wertigkeit: Der Wunsch nach echten und langlebigen

Materialien steht im Vordergrund der Gestaltung. Eine elegante Küche mit

Fronten aus echtem schwarzen Sicherheitsglas sowie Altholz.

• New Romantik – Retro-Stil: Harmonie als Raffinesse, eine Küche in modernem

Steingrau, die durch stilvolle Exponate wie Glasschränke, Gesimse und Pilaster

den Zeitgeist „Sehnsucht nach Harmonie“ darstellt.

• Purismus als Design-Klassiker: Handgefertigter Hochglanzlack in Delphingrau

unterstreicht die klare Linien- und Formsprache der Küche. Die höhenverstellbare

Insel zeigt deutlich – wie für den Purismus typisch – wie Funktion

harmonisch im Design aufgeht.

www.ballerina.de

Wie kann man mehr Wert auf

das Oberflächliche legen und

gleichzeitig in die Tiefe gehen?

www.egger.com/feelwood

Die beidseitige Feelwood Synchronpore besticht durch ihre beeindruckende Tiefe. Kreieren

auch Sie ein visuell wie haptisch völlig neues Produkterlebnis mit entsprechendem Mehrwert.

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Schaufenster

Das Konzept „nolte neo“ löst den vertrauten Lebensraum

Küche auf und setzt ihn neu zusammen. Es nutzt die Flexibilität

von Modulen ohne die Modularität zum Dogma zu machen.

Einzelne Elemente können flexibel nach Wunsch miteinander

kombiniert werden oder eine bestehende Küche ergänzen.

„ nolte neo“ gibt es in den drei Stilwelten „Loft“, „Chalet“ und

„Salon“. Die hier abgebildete Konzeptvariante „Salon“ verwandelt

die Küche in einen repräsentativen Konversationssalon, in

dem der gekonnte Stilbruch regiert: Um die komplett verspiegelte

Kochinsel fügen sich dreidimensionale Endlos-Patterns,

klassisches Fischgrätparkett und das Abbild eines Säulenrahmens

aus der Renaissance. Neben klassischen Küchenmodulen

finden nun auch Elemente aus angrenzenden Lebensbereichen

ihren Einzug in die Küche – etwa eine Bibliothek oder eine Vitrine

für Kunst. Mit „nolte neo“ vervielfacht Nolte Küchen die

Individualisierungsmöglichkeiten für seine Kunden und entwirft

ein neues Verständnis des Lebens in der Küche – ein Leben,

das sich in Zukunft immer offener gestalten wird.

www.nolte-kuechen.de

24 küchenplaner 1/2/2015


1/2/2015 küchenplaner 25

Fotos: Nolte Küchen


Messe/Küchenmöbel

Alles „neo“ bei Nolte

Zur Hausmesse 2014 erfolgte der erste Testlauf, nun ist alles fertig und im März/April

beginnt der Verkauf: Nolte geht mit dem Konzept „neo“ an den Start. In Köln wurde

„nolte neo“ den Handelskunden im Detail vorgestellt – abseits der Messe hallen im

Rahmen der „Passagen“.

Andreas Kuipers,

Geschäfts führer

Nolte: „,nolte

neo‘ ist ein langfristig

angelegtes

Konzept, für das

wir einen selektiven

Vertrieb

aufbauen.“

Das avantgardistische Modul-System hätte der

LivingKitchen gut getan, keine Frage. Es wäre eine

der Kirschen auf dem Sahnehäubchen einer delikaten

Sonntagstorte gewesen. Doch Geschäftsführer

Andreas Kuipers wollte für „nolte neo“ etwas Eigenes

und wählte das stilvolle Ambiente einer Lagerhalle am

Rhein ufer. Das mag LivingKitchen-Freunde grämen,

doch das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Im etwas

verrucht aber sympathisch wirkenden Backsteinambiente

der Hafenimmobilie, also eine echte Designlocation,

kamen die drei Bühnenbilder „Loft“, „Salon“ und

„Chalet“ besonders gut zur Geltung. Auch ohne viele

erklärende Worte wurde deutlich: „neo“ hat das Zeug

für eine aufmerksamkeitsstarke „Shop in Shop“-Präsentation

im Küchenstudio und im spezialisierten Einrichtungshaus.

Genau diese Zielgruppe hat Andreas

Kuipers im Sinn. In Deutschland – aber besonders in

den Ballungszentren der internationalen Märkte.

Nun suchen Kuipers & Co. die passenden Handelspartner

fürs urbane Konzept. „neo“ polarisiere und

eig ne sich deshalb nicht für jeden. Und das ist so gewollt.

Angesprochen fühlen sollten sich Küchenplaner,

die mit Leidenschaft und Kreativität Konzepte verkaufen

können.“ Sprich: „neo“ muss man wollen, lieben

und leben.

Wer als Händler in das Konzept einsteigen will,

sollte je nach Modul mit Investitionen von 10 000,

20 000 oder 30 000 Euro rechnen. Dafür erhält er ein

komplettes Bühnenbild mit Böden, Wänden, Möbeln

und Deko. Anders gibt es „neo“ nicht. Trotz dieser

nicht verhandelbaren Präsentationsvorgaben ist das

Abseits des Messetrubels

inszenierte

Nolte sein

polarisierendes

Modulkonzept

„nolte neo“ im

Ambiente einer

Backsteinlagerhalle

am Rhein.

Fotos: Biermann

26 küchenplaner 1/2/2015


Konzept flexibel und „unbegrenzt ausbaubar“, betont Kuipers.

„Wer sich mit dem Konzept beschäftigt“, so der Geschäftsführer,

„bemerkt schnell, dass es sich um ganz normale Möbel handelt

und nicht um spinnertes Zeug.“

Immer wieder anders

Entwickelt wurde „nolte neo“ in Zusammenarbeit mit dem

Creative Director und Designer Mike Meiré. Dieser hat den vertrauten

Lebensraum Küche aufgelöst und neu zusammengesetzt.

Auch das mit Strategie: „Die Menschen erwarten mehr

und mehr individuelle Produkte – und haben gleichzeitig wachsende

Ansprüche an Design und Ästhetik“, erläutert Andreas

Kuipers. „neo“ verkörpere ein zeitgemäßes, offenes Verständnis

des Lebens in der Küche: In einer von Mobilität geprägten

Zeit bietet ihr modulares Prinzip die Freiheit, die Küche jederzeit

zu verändern und den aktuellen Lebensumständen anzupassen.

Einzelmodule können flexibel nach Wunsch miteinander

kombiniert werden oder eine bestehende Küche ergänzen. Doch

das Konzept geht einen entscheidenden Schritt über die Idee einer

reinen Modul-Küche hinaus: Denn zu den Elementen zählen

nicht nur klassische Küchenmöbel wie Schrank, Ablage, Spüle

und Herd, sondern auch solche aus angrenzenden Lebensbereichen

– etwa eine Bibliothek, ein Kamin und eine illuminierte

Vitrine für Kunst. Die Küche öffnet sich und wird von einem

funktionalen Ort zu einem Lebensraum im wahrsten Sinne: „Es

wird nicht mehr nur gekocht in der Küche. Man arbeitet dort,

man präsentiert und empfängt auch“, wird Mike Meiré in einer

Mitteilung zitiert. Entsprechend gestaltete der Designer Module,

die einen fließenden Übergang zwischen Küche und Wohnraum

schaffen – und so dem Trend zu offenen Wohnküchen ebenso

Rechnung tragen wie dem wachsenden Wunsch nach Individualisierung.

Die drei Stilrichtungen, inspiriert von verschiedenen Gebäudetypen,

verkörpern vielfältige Lebensstile und -entwürfe:

Während „Loft“ mit progressiven Graffiti-Prints und industriell

anmutender Optik für einen offen geprägten, urbanen Lifestyle

steht, zelebriert „Chalet“ die Eleganz und Sinnlichkeit von

dunklem Eichenholz, Natursteinoberflächen und einem knisternden

Kaminfeuer. „Salon“ dagegen inszeniert die Küche als

modernes Gesellschaftszimmer. Spiegelelemente, Glas und kubische

3-D-Patterns schaffen eine inspirierende Projektionsfläche

für eigene Ideen und eröffnen so nahezu endlose Kombinationsmöglichkeiten.

Drei eigenständige linien

„nolte neo“ ist Bestandteil einer neuen Markenarchitektur von

Nolte Küchen, die seit der letzten Hausmesse drei eigenständige

Produktlinien unter einem Dach vereint – von konsumig (Nolte

Eco) über wertig (Nolte) bis avantgardistisch (nolte neo). „Auf

diese Weise können wir künftig noch gezielter auf die Erfordernisse

unserer Handelspartner eingehen, national wie international“,

meint Kuipers. Dabei soll die progressive Linie „neo“ das

Profil von Nolte Küchen schärfen: als Impulsgeber der Branche.

Außerdem stehe das Konzept als Marken-Leuchtturm für eine

programmatische und zukunftsweisende Neuausrichtung des

Unternehmens. Entsprechend des neuen Unternehmensclaims

„Für das Leben in der Küche“. Darin spiegele sich zum einen Authentizität

und Lebensnähe, zum anderen ein neues Verständnis

der Küche – nämlich als ein Raum, in dem individuelle Lebenskonzepte

gestaltet und gelebt werden.

Holger Buscher, Naber Verkaufsleiter Nord (Foto links) und

Designer Kilian Schindler: „Neue kreative Ansätze für den

Raum Küche.“

Weniger exotisch

als gedacht

Die ersten Module waren noch aus Pappe und wurden

etwas abseits im Hinterzimmer der area30 gezeigt. Inzwischen

hat sich das Modul-Konzept „ Concept Kitchen“ aus

den Fesseln des Studiendaseins befreit und den Weg in die

Serie gefunden. Dekoriert mit zahlreichen international renommierten

Designpreisen. Auf der Living Kitchen legte

die Marke einen eigenständigen Auftritt hin – ganz ohne

die Zubehörmutter Naber. „Concept Kitchen ist ein Projekt

mit Signalwirkung, das immer mehr Küchenplaner zum

Umdenken anregt“, erläutert Holger Buscher, Verkaufsleiter

Nord bei Naber. Und Kilian Schindler, Designer und

Ideengeber, ergänzt: „Schließlich geht es bei den Modulen

nicht um Schwarz oder Weiß, also um ganz oder gar nicht.“

„ Concept Kitchen“ ließe sich vielfältig einsetzen, auch als

Ergänzung zum festeingebauten Mobiliar. Laut Schindler

wurde das Konzept anfangs als „frisch und radikal“ wahrgenommen.

Doch so exotisch, wie von vielen angenommen,

sei es gar nicht. Dafür kreativ und modern. Seine Keimzelle

hatte „Concept Kitchen“ wie der Name schon sagt in

der Küche. Doch inzwischen wurde das Konzept auf weitere

Wohn- und Lebensbereiche ausgedehnt, wie Essen,

Wohnen, Büro, Verkaufsraum oder Terrasse. Separate Produktlösungen

dafür gibt es, gebraucht werden diese aber

gar nicht zwingend. Häufig genügt schon die Vorstellungskraft,

um sich mit den vorhandenen Modulen neue Einsatzgebiete

zu erschließen.

www.n-by-naber.com

Foto: Biermann

www.nolte-kuechen.de

1/2/2015 küchenplaner 27


Messe/Küchenmöbel

Best oft the best. Die zehn erfolgreichsten

bzw. erfolgversprechendsten Neuvorstellungen

der Hausmesse 2014 prägten den

Living Kitchen-Auftritt von nobilia. Allen voran

die beiden Publikumsgünstlinge „Seidengrau“

und „Eiche San Remo“ (Foto). Grundsätzlich

dominierten die Themen Hölzer und erdige

Farben, in Szene gesetzt wurden aber auch das

„Color Concept“ sowie Küchen im modernen

Landhausstil. Einen Großteil der 800 m 2 Standfläche

nahm der Raum fürs Gespräch ein. „Wir

haben den Raum für Kommunikation bewusst

großzügig gestaltet“, sagte Marketingleiterin

Sonja Diermann. Denn Kundenhinweise und

Produktkritik fließen stets in die Entwicklung

der nächsten Kollektion mit ein. Und die hat

längst begonnen. www.nobilia.de

Foto: Biermann

Foto: Biermann

einmalige Fronten. Auch Premium-Hersteller

Leicht Küchen setzte in Köln auf die

Highlight-Präsentation der jüngsten Neuvorstellungen

aus dem house4kitchen. Etwas

gänzlich Neues hatten Geschäftsführer

Stefan Waldenmaier und sein Team zwar

nicht mitgebracht, die aktuellen Programme

aber wie gewohnt wohnlich inszeniert –

umgesetzt mit offenen Regalen als Verbindungselemente

bzw. prägenden Gestaltungskonzepten

für den Raum oberhalb der

Arbeitsfläche. Dazu zählen die Aluminium-

Lichtregale des Konzepts „Xtend+“ ebenso

wie großflächige Schiebetürschränke, die im

Handumdrehen die Funktionsküche vergessen

lassen und ein aufgeräumtes und elegantes

Wohnambiente schaffen. Ein weiteres

prägendes Gestaltungsmerkmal der aktuellen

Kollektion sind die Griffe. Besser: die

nicht vorhandenen Griffe. Denn laut Pressekoordinatorin

Charlotte Farber-Hemeling

beläuft sich der Anteil grifflos geplanter Küchen

bei Leicht derzeit auf rund 25 %. Auch

die neuen Betonfronten „Concrete“ setzten

in Köln auf diese elegante Erscheinungsform.

Deren Herstellung erfordert handwerkliches

Geschick: Feinbeton wird in Spachteltechnik

auf einen lackierten MDF-Träger aufgezogen.

So entstehen Oberflächenunikate mit Strukturen,

die das Licht unterschiedlich brechen

und die Front zum Leben erwecken. Eine

Mattlackversiegelung sorgt für hohe Strapazierfähigkeit.

Drei Farben stehen zur Wahl:

Das helle Manhattan (Foto), der dunkle Ton

Brasilia sowie das rostig abgetönte Le Havre.

www.leicht.de

28 küchenplaner 1/2/2015


Für Schrank und Nische

Eine der Kölner Messeneuheiten präsentierte

rational noch im Prototypenstatus: ein Organisationssystem

in einheitlicher Optik für Nische,

Schränke und Auszüge. Die rational-Eigenentwicklung

setzt auf einen Alu-Rahmen und ein

grobes Stoffgewebe. Holzboxen in unterschiedlichen

Größen, wahlweise in Eiche oder Walnuss,

bzw. entsprechende Messerhalter runden

das Innenleben ab. Zur Hausmesse im September

soll alles lieferfähig sein. Zudem kündigte

Marketingleiterin Elke Pfeiffer einen neuen Innenkorpus

an: in Grau mit fühlbarer Leinenstruktur.

Besonders gut aufgehoben waren auf

dem rational-Messestand all jene Besucher der

LivingKitchen, die von weißen Küchen einfach

nicht genug bekommen können. Geschäftsführer

Andrea Lotti hatte „Weiß erleben“ als Messemotto

ausgegeben – und das wurde bis ins

Detail umgesetzt. Zum Beispiel beim Publikumsfavoriten

Onda in Softlack Glacier White

mit speziell entwickelten runden Abschlusselementen.

Die Kombination von Weiß und Kupfer

war ein weiterer Hingucker, der die Besucher

am Entree in Empfang nahm. Umgesetzt mit

dem Modell topaz.

www.rational.de

Elke Pfeiffer, Marketingleiterin rational: „Einheitliche Innenorganisation für

Schränke, Auszüge und Nische.“

Die neue topaz in Supermatt Ultraweiß mit roségoldenen Kupferoberflächen bescherte rational einen werbewirksamen TV-Auftritt.

Fotos: Biermann

1/2/2015 küchenplaner 29


Schaufenster

Das gesamte Ambiente dieser Rotpunkt Küche wirkt angenehm

leicht mit einem schwebenden Charakter. Dafür sorgen

die wandhängenden Unterschränke ebenso wie die nur

17,5 mm starke Arbeitsfläche, die mit ihrer schwarzen Steinoptik

einen spannenden Kontrast zur Echtlackfront Lucido HL

im Weißton Snow setzt. Der besondere Clou: Diese neue entwickelte

Grifflosvariante der Rotpunkt-Front (G78 D) verfügt

über eine abgeschrägte Inoxleiste. Das wirkt elegant und gibt

der Planung einen zusätzlichen Reiz. Die neue Akzentfarbe

„ Rusted Metal“ lässt diese Planung im angesagten Industrial

Style erscheinen. Mit dieser matten Kunststoffoberfläche gestaltet

sind Nischenverkleidung, Barplatte und Stollen. Ebenso

wie die neuen offenen T-Regale oberhalb des Nischensystems.

www.rotpunktkuechen.de

30 küchenplaner 1/2/2015


1/2/2015


Messe/Küchenmöbel

allmilmö feiert Doppeljubiläum

50 Jahre Küchenarchitektur, 25 Jahre

ModernART: Beim fränkischen Hersteller

allmilmö gibt es in diesem Jahr gleich

doppelten Grund zum Feiern. Denn zum

Foto: Plaßhenrich

ersten Mal wurde das ModernART Küchenmodell

auf der internationalen Möbelmesse

1990 in Köln vorgestellt, gleichzeitig

blickt das Unternehmen auf ein

halbes Jahrhundert Design und Qualität

aus Zeil am Main. Heinz Milewski gründete

1965 das Küchenmöbelwerk und vermarktete

zunächst die Produkte unter

milmö, dann ab 1971 als allmilmö weltweit.

Seit 1996 gehört der Küchenmöbelhersteller

zur la Cour Gruppe. Dazu erschien

pünktlich zur LivingKitchen ein

96-seitiges Jubiläumsbuch mit dem Titel:

„50 Jahre Küchenarchitektur / 25 Jahre

ModernART“.

Natürlich standen die beiden Geburtstage

bei allmilmö während der Kölner

Messe im Fokus. Daneben präsentierte

das fränkische Unternehmen den

Design klassiker Contura in Hochglanz

Weiß sowie die Neuinterpretationen

der konsequenten „Grifflosigkeit“ mit

Modern ART­Manico und Modern­ART­

Smart. „Selbstverständlich ist auch das

mehrfach preisgekrönte Küchenmodell

PIA in elegantem Schwarz mit von der

Partie“, sagt Marketing­ und Vertriebsleiter

Herbert Rückert. „Aber vor allem das

Modell ModernART ist aktueller denn je“,

so Rückert, „das ist ein Evergreen.“

Ein Klassiker von allmilmö: Die Contura in Hochglanz Weiß.

www.allmilmoe.de

Ambitionierte Ziele

Markus Sander wurde während der LivingKitchen

ins kalte Wasser geworfen.

Erst Anfang Januar seine neue Aufgabe

bei Häcker Küchen angetreten, verbrachte

der Geschäftsführer Vertrieb und Marketing

nun seine ersten heißen Messetage in

der Küchenbranche. Für den 50­Jährigen

war Köln allerdings die perfekte Plattform,

um zahlreiche Kontakte zu knüpfen.

Schneller und unkomplizierter als während

einer Messe kommt man schließlich

nirgendwo anders ins Gespräch.

Der gebürtige Herforder, zuletzt bei

Westag & Getalit in Vorstandsverantwortung,

sprach auch über seine ambitionierten

Ziele, die er mit Häcker Küchen

erreichen will. „Wir haben 2014 die

400­Millionen­Euro­Umsatzmarke geknackt,

jetzt wollen wir uns auf eine halbe

Milliarde steigern“, erklärt Sander. Dazu

soll Häcker in Deutschland in allen Vertriebskanälen

unterwegs sein. Im Ausland

sei es wichtig, klare Fokusmärkte zu definieren.

„Aber wir dürfen nicht alles gleichzeitig

angehen“, so der Geschäftsführer.

Wie schon während der Hausmesse im

Herbst legte Häcker auch während der

Living Kitchen einen Schwerpunkt auf

die Präsentation der Geräte­Eigenmarke

Blaupunkt. Das Portfolio umfasst insgesamt

57 Geräte. Ohne konkrete Zahlen zu

nennen, gab der ostwestfälische Hersteller

in Köln bekannt, seit der Küchenmeile

mehrere Tausend Geräte platziert zu

haben. „Ein Ergebnis, das uns sehr freut

und bestärkt. Denn die Platzierungen in

den Ausstellungsküchen unserer Kunden

sind ein signifikanter Gradmesser, ob wir

mit dem Konzept und auch mit den Produkten

richtig liegen“, so Marcus Roth,

Geschäftsleitung Vertrieb und Marketing.

Markus Sander ergänzt: „Andere Unternehmen

ziehen nun nach. Auch das zeigt,

dass wir mit der Strategie den richtigen

Weg eingeschlagen haben.“ Einen weiteren

Schwerpunkt legte Häcker auf die

optimierten Funktionen von Auszügen,

Schubkästen und Korpussen bei systemat.

www.haecker-kuechen.de

Foto: Plaßhenrich

Knüpfte viele Kontakte: Markus Sander, der

seit Anfang Januar als Geschäftsführer Vertrieb

und Marketing bei Häcker tätig ist.

32 küchenplaner 1/2/2015


650 Jahre Messen in Hamburg

Arbeitsflächen in

Komplettabwicklung

Fotos: Biermann

Andreas Wagner (Foto

links) und Heinz- Jürgen

Meyer, geschäftsführende

Gesellschafter

Rotpunkt Küchen:

„Neue Kontakte gewinnen,

ehemalige Kunden

neu überzeugen.“

Rotpunkt Küchen stellt sich im Vertrieb seit einiger Zeit

sehr viel breiter auf und geht über die traditionell gewachsenen

Stamm­Märkte in Benelux hinaus neue Wege. National

wie international. Entsprechend standen neue Kontakte ganz

oben auf der Messeagenda für die beiden geschäftsführenden

Gesellschafter Andreas Wagner und Heinz­ Jürgen Meyer.

Ebenso die Reaktivierung ehemaliger Kunden. In Köln positionierte

sich Rotpunkt einerseits als Hersteller mit einem breiten

Angebot, andererseits aber auch als Holzspezialist. Drei

Holzstrukturen – Oak Line, Forest und Classic – sowie vier

Varianten der Oberflächenbehandlung schaffen eine Vielzahl

unterschiedlicher Optiken und Haptiken. Freunde markanter

Flächen mit sichtbaren Dellen und Astlöchern kommen ebenso

auf ihre Kosten wie Anhänger eher feinastiger oder streifiger

Holzdekore. Bei der Auszugstechnik setzt Rotpunkt auf Qualitätsprodukte

von Grass, darunter das neue Vinora­System mit

Unterflurtechnik. Bei den Scharnieren wurde zur Hausmesse

im September 2014 komplett auf Blum umgestellt. Das breit

angelegte Frontenprogramm ist in vielen Farben verfügbar

– bei den Holznachbildungen gern auch als Synchronpore.

Wer es grifflos mag, kann zwischen verschiedenen Optiken

wählen, zum Beispiel mit runden und eckigen Muldenprofilen.

Thematisiert wurde in Köln aber auch die Komplettabwicklung

von Arbeitsflächen. Hier können neben den traditionellen

beschichteten Spanplatten seit der Hausmesse 2014

auch Multiplexplatten sowie Flächen aus Granit, Composite

und Keramik geordert werden – inklusive der nötigen Ausschnitte

und mit flächenbündig eingebauter Spüle.

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Vier Küchen hatte Rotpunkt mit nach Köln gebracht. Thematisiert

wurden die Aspekte „grifflos“, „Lack“ und „Arbeitsplattenvielfalt

in der Komplettvermarktung“.

1/2/2015


Foto: Brigitte

Foto: Plaßhenrich

Maximaler Stauraum. Nur vier Monate

nach der Hausmesse im September stellte

Brigitte Küchen einige Ergänzungen zu den

damals gezeigten Neuheiten vor. „Unsere

Händlerschaft hat die Erweiterung unserer

Farbpalette um Schneeweiß, Boston, Timber

und Onyxgrau gut angenommen. Dazu

hat die Vorstellung der zwei neuen Hochschrankhöhen

in Verbindung mit unserem

Maxi-Unterschrankkorpus guten Anklang

gefunden“, erklärt Geschäftsführer Edwin

Scheer. Brigittes Alleinstellungsmerkmal

der Maxiküche mit der Unterschrankkorpushöhe

von jetzt 815 mm wurde um eine

25 mm starke Schichtstoffarbeitsplatte erweitert.

Sie wird in neun aktuellen Dekoren

innerhalb des zweiten Quartals zur Auslieferung

gebracht. „Diese Kombination bietet

maximalen Stauraum bei einer Arbeitshöhe

von 92 cm. Damit haben wir den größten

Korpus seiner Klasse und starten 2015

mit der Systemküche 92“, so Scheer. Daneben

etablierte Brigitte die Farbe Ozeangrün

(Foto) für die Modelle Sinus, Saphir, Topas,

X-Sinus, X-Velluto und X-Vitreo. Zur kompletten

Umfeldgestaltung steht der Strukturlackfarbton

Ozeangrün zur Verfügung.

www.brigitte-kuechen.de

„Super ergänzung“. Pronorm setzte auf Altbewährtes und brachte eine Auswahl des

bestehenden Sortiments mit nach Köln. „Wir haben unsere Neuheiten auf der Hausmesse

vorgestellt“, sagt Udo Helweg (Foto). Dennoch schätzt der Verkaufsleiter Deutschland die

Living Kitchen als enorm wichtig für das Vlothoer

Unternehmen ein. Helweg: „Wir haben hier

in Köln die riesengroße Chance, unser Sortiment

einem breiteren, vor allem internationalen Publikum

zu zeigen. Deshalb ist die LivingKitchen

für uns eine super Ergänzung zur Hausmesse.“

70 Prozent seines Umsatzes von 55 Mio. Euro erzielt

das Unternehmen im Ausland. Im Herbst

pflege Pronorm vor allem den Kontakt mit den

Bestandskunden, in Köln werden auch potenzielle

Neukunden auf den Küchenmöbelhersteller

aufmerksam. Das Unternehmen zeigte

auf seinem 200 m 2 großen Stand drei Produktlinien,

die untereinander kompatibel sind. Zu

dem Plattform-Konzept gehören proline, classicline

sowie die y- und x-line. Prägend seien

Materialien wie Lacklaminat, Glanzlack-Holz-

Kombinationen oder leicht bewegliche Schiebetüren.

„Wir sind kein Massenanbieter, sondern

richten uns an die Mitte des Handels“,

erklärt Helweg. www.pronorm.de

Foto: Plaßhenrich

Das perfekte Ganze. Natur, Design und

Technik – dies ist der Dreiklang, mit dem

der österreichische Küchenhersteller Team

7 in Köln auftrat. „Das Natürliche und

Echte ist bei jeder unserer Küchen durch

und durch bis in die Tiefe spürbar“, sagt Dr.

Georg Emprechtinger, Geschäftsführer und

Inhaber des Unternehmens, „denn nicht

die perfekte Oberfläche allein zählt, sondern

das perfekte Ganze“. Team 7 erweitert

in diesem Jahr sein Küchensortiment

um ein neues Gestaltungselement: Offene

Massivholzkorpusse brechen flächenbündig

oder leicht über die Fronten hinauskragend

das geschlossene Küchenbild auf.

Dabei können die in Höhe, Tiefe und Breite

variablen Nischen wie Vitrinen genutzt

werden. Optional werden Beleuchtung

und Farbglasrückwände integriert. Ebenfalls

neu ist das Ordnungssystem move

für die flexible Einteilung und Organisation

von Schubladen. Die Einsätze bestehen

aus massivem Buchenholz. Sie können

auf einer eingepassten Anti-Rutsch- oder

Filzeinlage nach individuellen Bedürfnissen

verankert und jederzeit neu arrangiert

werden. Uwe Steinhorst (Foto), Key-Account-Leiter

im Bereich Küche, freute sich

über die hohe Frequenz auf dem Messestand.

„Das zeigt wieder einmal, dass die

LivingKitchen für uns die ideale Plattform

ist. Hier ist ein Großteil unserer Kunden

greifbar.“ www.team7.at

34 küchenplaner 1/2/2015


Johannes Deuble, Geschäftsführer

Rempp Küchen: „Minimaler Verstellbereich

für ein Maximum

an Stauraum.“

Fotos: Biermann

Bis auf den Boden. Die helle Front Toronto geht im Rempp-Programm eine

besonders stimmig wirkende Liaison mit der dunklen Alborg Räuchereiche ein.

Zur LivingKitchen wurde ein Prototyp gezeigt, denn vor der abschließenden

Präsentation - voraussichtlich auf der Hausmesse 2015 – sollen noch Details

überarbeitet werden. Unter anderem das abgeschrägte Griffprofil. Technisch

weiß das Ensemble bereits jetzt zu überzeugen, denn der Sockel der Kücheninsel

ist fast vollständig als Stauraum nutzbar (Foto). „Wir nutzen dafür Verstellfüße

mit einem Verstellbereich von 10 bis 15 mm“, erläutert Geschäftsführer

Johannes Deuble. Das ist fast bodengleich. Diese praktische Nutzung

des Stauraums ist gleichzeitig ein optisch prägendes Element. Vor zwei Jahren

auf der LivingKitchen noch als Prototyp gezeigt, ist die zweite Ausstellungsküche

nun rundum serienreif. Das Duo Toronto Tex / Alborg Eiche sägerau setzt

auf eine Kombination von Massivholz und Strukturlack. Die Holzgriffleiste dafür

gibt es in vier Varianten und unterstreicht den horizontalen Charakter dieser

Planung. Eine robuste Arbeitsfläche aus Porzellankeramik rundet das Mileu

ab. Absolut stimmig. www.rempp-kuechen.de

Design mit Funktion. „Form und Funktion

folgen Individualität“. Unter diesem

Motto stellte Warendorf zahlreiche Produktergänzungen

vor, „die das Portfolio in puncto

Funktionalität und Design zukunftsorientiert

verstärken sollen“, wie Geschäftsführer

Henning Kantner betont. Dazu zählen unter

anderem Arbeitsplattenlösungen in Corian ® ,

Naturstein und Keramik mit besonderer

Funktionalität sowie Schrank- und Regallösungen,

die eine besondere Atmosphäre in

der offenen Küche schaffen. Einen weiteren

Schwerpunkt bildete das Thema Sitzplatzgestaltungen

– auf die jeweilige Küche zugeschnitten.

Neue elegante Farben sowie moderne

Materialien und Oberflächen wie Glas,

Titan-Lack oder edle Antik-Furniere rundeten

die Präsentation ab. Sieben sehr unterschiedliche

Exponate zeigten vielfältige

Facetten der Warendorf Küche: Von der offenen

Wohnküche, die den angrenzenden

Essbereich mit Küchenmöbeln in gleichen

Farben und Materialien integriert, bis

hin zur raumbildenden Gestaltung, bei der

Küchenmöbel den Funktionsraum definieren.

www.warendorf.de

Foto: Biermann

Warendorf spielt auf dem

Weg zur individuellen

Küche mit ganz unterschiedlichen

Materialien.

1/2/2015 küchenplaner 43


Getreu dem Motto „Weniger ist mehr“ zeigte

bau-for-mat/Burger bewusst nur sechs Küchen. Vor

zwei Jahren waren es noch elf Küchen gewesen. Jetzt

wurde der Fokus auf die Themenwelten „ Beauty“,

„Arts“ und „Outside In“ gelegt. „Sie spiegeln die vorangegangenen

Trends wider“, heißt es vonseiten des

Unternehmens. Nämlich „ Beauty“, das für geradlinige

und schlichte Eleganz steht. „ Outside In“ bedient

sich mit Materialien und Optiken, die aus dem

Außenbereich kommen und natürlich und warm wirken.

Dagegen steht „Arts“ für Applikationen, Accessoires

und Farbakzente. Highlights für „cube 130 by

bau-for-mat“ waren die 8 mm Rückwand, die Auszugtechnik

mit Edelstahlzarge und Antirutschmatte

mit Dekor und die Erweiterung der Lackkompetenz.

Seit dem Restart in 2011 hält bau-for-mat & Burger

Küchen der LivingKitchen die Treue und ist mit der

Entwicklung seitdem zufrieden. „Wir haben den Eindruck,

dass das Publikum in diesem Jahr internationaler

geworden ist“, sagt Geschäftsführer Andreas

Assner. „Das hatten wir in den Vorjahren bemängelt.

Aber hier haben die Verantwortlichen gute Arbeit geleistet.“

www.bauformat-burger.com

Foto: Biermann

44 küchenplaner 1/2/2015


Fotos: Plaßhenrich

Gelungene Kombination: Die optisch 10 mm starke Arbeitsplatte von Spekva und die Möbel von

Beckermann.

Lars Lyster, Direktor von Spekva.

hauchdünne Optik. Das dänische Unternehmen

Spekva stellte im vergangenen Herbst das

erste Mal auf der area30 in Löhne aus und fiel

mit seinen Arbeitsplatten aus Massivholz mit

einer optischen Höhe von nur einem Zentimeter

auf. So wurde der Küchenmöbelhersteller Beckermann

auf den skandinavischen Hersteller

aufmerksam. Schnell wurde eine Zusammenarbeit

beschlossen - und die ersten Ergebnisse

konnten bereits jetzt in Köln präsentiert werden.

So setzte Beckermann an seinem Stand

die optisch 10 mm starke Arbeitsplatte von

Spekva in Szene. Eine gelungene Kombination,

die überzeugte und mit Unterbauspüle und

Induktionsfeld edel wirkte. Dazu präsentierte

Spekva auf der eigenen LivingKitchen-Präsentation

eine Nischenrückwand aus Massivholz,

die mit einer simplen Montagevorrichtung angebracht

wird. „Dadurch bleibt ein Hohlraum

bestehen, der notwendig ist, da das Holz arbeitet“,

sagt Clemens Pohlmann, Verkaufsleiter

Deutschland bei Spekva. Ebenfalls neu im

Programm: Der Tisch Rustica mit den Maßen

240 x 100 cm mit den dazugehörigen Bänken.

www.spekva.dk / www.beckermann.de

leidenschaft für altholz. „Ich war einmal eine alte

Scheune . . .“ steht auf dem Banner geschrieben, das sich

von links nach rechts über das Messe exponat am Stand

von Möbel Pfister spannt. Das sieht man der robusten

Eiche-Küche selbstverständlich nicht mehr an, wenngleich

Risse und Kanten darauf hinweisen, dass es sich

bei der „Wild Horses“ um kein herkömmliches Massen-

Industrieprodukt handelt. Altholz ist in manchen Kreisen

ein begehrtes Thema – mit wachsendem Zuspruch.

„Im Moment ist jeder zweite Auftrag eine Altholzküche“,

berichtet Uwe Pfister. Neben der sehr ursprünglich

wirkenden „Wild Horses“ aus Eiche und Birnbaum samt

Schiefer-Arbeitsplatte, hatte Pfister Küchenmöbel aus

Trüffel-Buche mit nach Köln gebracht. Das Holz dafür

wurde drei bis vier Jahre im Erdreich vergraben, um den

natürlichen Verwitterungsprozess zu beschleunigen. Das

Ergebnis wirkt optisch tatsächlich besonders erdig. Es

geht aber auch ganz anders: Eine ausgesprochen modern

und puristisch wirkende Altholzküche realisierte

das Unternehmen kürzlich mit einem Händler aus Erfurt.

Was deutlich macht, dass Altholz keineswegs nur

etwas für die Pumuckel-Fraktion unter den Kunden ist.

Als Hersteller ist Möbel Pfister weiter auf der Suche nach

geeigneten Handelskontakten. Infrage kommt beileibe

nicht jeder, aber jeder, der Lust und Leidenschaft für

Materialien und Formen hat, sei willkommen, sagt Uwe

Pfister. www.pfister-moebelwerkstatt.de

Foto: Biermann

Uwe Pfister von der gleichnamigen Möbelwerkstatt: „Jeder zweite Auftrag eine

Altholzküche.“

1/2/2015 küchenplaner 45


Messe/Küchenmöbel

küchen-Wohnkonzepte. Sachsenküchen präsentierte

sich bewusst „ganzheitlich“ und inszenierte

seine Ausstellungsküchen in einem wohnlichen

Gesamtumfeld. „Wir können schließlich

auch Wohnmöbel“, verdeutlichte Geschäftsführer

Elko Beek, dass sich das Traditionsunternehmen aus

Obercarsdorf/Sachsen nicht auf den reinen Küchenraum

beschränken muss. Um dies zusätzlich zu untermauern,

kooperiert der Küchenmöbelhersteller

mit dem Wohnmöbelspezialist Schösswender. Beide

Hersteller haben zum Beispiel ausgesucht Furniere

angeglichen – für absolut reibungslose Übergänge.

Warme und wohnliche Hölzer waren deshalb

auch einer der Messeschwerpunkte. Ebenso wie das

erneut erweiterte „Living Colors“-Konzept, das neu

auch für 19er-Regal gilt. Der massive Tischlerkorpus

sowie das Ergonomie-Konzept ERGOmatic wurden

ebenfalls thematisiert. Mit ERGOmatic zählt Sachsenküchen

zu den Pionieren auf dem Gebiet höhenverstellbarer

Möbel. Dank des neuen Baselifts

von Lieferant Linak mit einem Höhenverstellbereich

von 10 cm konnte der Preis für solche Komfortlösungen

noch einmal „deutlich im Preis optimiert

werden“. www.sachsenkuechen.de

Elko Beek, Geschäftsführer Sachsenküchen: „Wir können auch Wohnmöbel.“

Foto: Biermann

Dreifach ausgezeichnet. Besser kann eine

Messe für ein Unternehmen nicht starten:

Zeyko wurde gleich dreifach mit dem Designpreis

„Interior Innovation Award 2015“ ausgezeichnet.

Das Eckschranksystem „ cargo“

wurde ebenso prämiert wie die Oberfläche

„Metal-X²“ und das Statiksystem „Flybridge“.

„Metal-X²“ ist eine neue Metalloberfläche

des Unternehmens aus Mönchweiler.

Seit Jahren ist die Spachteloberfläche „Metal-X“

ein Markenzeichen der Schwarzwälder

Küchenmanufaktur. Jetzt kommt die

neue, klare Gitterstruktur hinzu. Die grafische

Strukturierung der Fläche geschieht

ausschließlich durch handgeformte Einprägungen.

„Deshalb ist jede Fläche ein Unikat.

Obwohl es spiegelt, wirkt es ruhig und

zurückhaltend“, sagt Marketingleiter Tobias

Hollerbach. Die Oberfläche mit der weich

wirkenden Waffelstruktur hat dazu auch

den Preis „best of the best“ im Bereich Küche

gewonnen.

Marketingleiter Tobias Hollerbach hatte allen Grund sich zu freuen: Zeyko erhielt drei Interior

Innovation Awards.

Foto: Plaßhenrich

Daneben hat Zeyko ein Tragesystem entwickelt,

das eine Kochinsel schwebend erscheinen

lässt. „Der Name Flybridge, also

fliegende Brücke, lehnt sich an die Außensteuerstelle

auf einer Jacht an“, erklärt Hollerbach.

„Flybridge“ wird jeder Planungssituation

entsprechend individuell entworfen,

um jeweils den maximal möglichen Effekt zu

erzielen.

Das Eckschranksystem „Cargo“ ist eine

Lösung über der Arbeitsplatte. Dabei lässt das

elektrifizierte Auszugsystem einen komfortablen

und ergonomischen Zugriff zu – auch

in der Ecke der Arbeitsplatte. Bis zu 70 kg

Staugut kann „Cargo“ tragen. Und: Dort, wo

andere Lösungen mit auffälligen Rolladenkonstruktionen

oder Regalelementen einsetzen,

übernimmt „Cargo“ ganz einfach die

Stilistik, die Farbe und das Material der umgebenden

Fronten.

Ein echter Hingucker: Eine Küche, deren

Fronten mit weißem Blattgold beschichtet

wurden. „Die Kalkulation dafür richtet sich

tatsächlich immer nach dem aktuellen Goldpreis“,

so der Marketingleiter. Die Goldwand

wurde kombiniert mit Fronten in rustikaler

Alteiche mit Vollholzkern. Hollerbach: „Das

wirkt kontrastreich und dennoch harmonisch.“

Ein weiteres Highlight war die bereits

bekannte Betonoberfläche „Stucco“, die in

einer Küche mit praktischem Schiebetürensystem

und elektrischem Liftregal, das sich

bei Bedarf aus der Insel hebt, gezeigt wurde.

Dagegen neu im Programm sind Fronten

im Eukalyptus-Räucherton. www.zeyko.com

46 küchenplaner 1/2/2015


Qualität kommt

von innen.

Dass eine Küche jeden Tag aufs Neue begeistert, liegt

auch an ihren inneren Werten. Die innovativen Scharniere,

Schubkasten- und Schiebetürsysteme von Hettich sorgen

für faszinierenden Komfort: Sanft schließende Schranktüren

und Auszüge. Bequemer Zugriff auf alle Inhalte. Innovatives

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Küchenplanung

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Komfort


Messe/Küchenverbände

Geburtstagsgeschenk für die Mitglieder

KüchenTreff hat Geburtstag: Der Verband

feiert dieser Tage sein 20-jähriges

Bestehen. Aber anstatt Geschenke zu erwarten,

hat KüchenTreff seinen mehr als

300 Mitgliedsunternehmen zur Living-

Kitchen etwas mitgebracht. Der Verband

präsentierte auf der Kölner Messe die

Spüle Eligo des schwedischen Herstellers

Intra, ein Unternehmen der Teka-

Gruppe. „Wir freuen uns, dass wir unseren

Partnern dieses tolle Produkt im

Jahr 2015 exklusiv anbieten können“,

sagte Geschäftsführer Franz Bahlmann.

„Die Spüle hebt sich dank exklusiver

Features von bisher bekannten Modellen

ab“, heißt es. Eligo besteht zu 100 Prozent

aus rostfreiem Edelstahl, die Zubehörteile

besitzen eine Soft-Touch-Oberfläche

aus Silikon. Zur Auswahl steht

Eligo in verschiedenen Ausführungen:

als Einbau-, Unterbau- oder flächenbündige

Spüle inklusive eines abgestimmten

Zubehörsortiments mit Schneidebrett,

Besteckkorb und Abtropfschale.

Dazu ermöglicht die flexible „Wall“ die

Trennung des Hauptbeckens in zwei separate

Einzelbecken. Alle beweglichen

Teile sind spülmaschinenfest und lassen

sich dadurch leicht reinigen.

Daneben verfügt Eligo über einen besonderen

Komfort im Abflussbereich.

Das Ventil wird über einen Touch Panel

im Randbereich betätigt. Egal, ob der

Ablauf verschlossen oder geöffnet werden

soll. Möglich macht dies eine integrierte,

für den Nutzer nicht sichtbare

Technik, die sich in der Regel über den

Stromanschluss des Geschirrspülers realisieren

lässt. „Wir haben uns ein halbes

Jahr immer wieder mit dem Hersteller abgestimmt,

um Eligo genau für die Anforderungen

im deutschen Markt zu konzipieren“,

erklärte Bahlmann. Ob die

Zusammenarbeit auch nach 2015 weitergeht,

steht noch nicht fest. Das hänge vom

Erfolg in den ersten zwölf Monaten ab.

www.kuechentreff.de

KüchenTreff-Geschäftsführer Franz Bahlmann

präsentierte auf der LivingKitchen die neue

Spüle Eligo. Im Vordergrund gut zu sehen: die

flexible Trennwand „Wall“ sowie Besteckkorb

und Abtropfschale.

Foto: Plaßhenrich

Franchise-Gold für reddy. Küchen-Franchiseunternehmen

Reddy erhielt zum zweiten Mal den „F&C

Award Gold“. Diese Auszeichnung, die Dr. Martin Ahlert,

Geschäftsführer des Internationalen Centrums

für Franchising und Cooperation (F&C) Münster auf

der LivingKitchen überreichte, wird an Franchiseunternehmen

verliehen, deren Partner sich im Rahmen

einer Befragung durch das Centrum besonders zufrieden

zeigen. Die unter den Franchisegebern „einzigartige

Zufriedenheitsquote“ der Reddy-Partner

werde zudem noch von einer Weiterempfehlungsquote

von 100 % untermauert. Die Zufriedenheit

wurde Ende letzten Jahres unter allen Partnern

des MHK-Franchiseunternehmens gemessen. In der

Franchise-Wirtschaft gilt der F&C Award als eines

der wichtigsten Qualitätssiegel. www.reddy.de

Foto: Biermann

Foto: Reddy Küchen

ausgezeichnetes Marketing. Das Einrichtungshaus Wiethoff aus Arnsberg,

die Bettspezialisten Dormando Bettzeit aus Offenbach und das Einrichtungshaus

Hubor & Hubor aus Mettendorf – das sind die Preisträger des erstmals verliehenen

Marketingpreises der Garant-Möbel-Gruppe. 1700 Handelspartner waren

aufgerufen, sich mit ihren umgesetzten Ideen für lokal erfolgreiches Marketing

zu bewerben. Als Gewinn wurden Marketing-Gutscheine im Wert von 5000, 3500

und 2000 Euro ausgelobt. Mitgemacht haben Handelspartner aus allen Modulen.

Überreicht wurden die Preise auf dem Messestand von Küchen-Areal auf der

Living Kitchen (Foto). www.garant-moebel.de

Dr. Martin Ahlert (F&C) überreicht die Urkunde

an die Reddy-Geschäftsführer Frank Schütz und

Andreas Stechemesser (von links).

48 küchenplaner 1/2/2015


Der neue „Ratgeber Küche“ ist da

Pünktlich zur LivingKitchen 2015 erschien der komplett überarbeitete „AMK Ratgeber Küche“ der

Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK). Und das in seiner 13. Auflage im neuen Layout.

In den vergangenen Monaten wurden

Tausende Fotos gesichtet, zahlreiche

Presseinformationen vieler AMK-Mitgliedsunternehmen

durchgearbeitet, aktuelle

Trends im Bereich Einrichtung

und Kochen ausgewertet und alle wichtigen

Branchenmessen besucht. Jetzt ist

es fertig: Das neue Standardwerk der Küchenbranche

– der „AMK Ratgeber Küche“.

Auf 76 Seiten wird der Endverbraucher

mit Rat und Tat unterstützt – von

der ersten Idee einer neuen Küche bis hin

zur Bestellung der eigenen Traumküche

im Fachhandel. „Wir haben das geballte

Branchenwissen der AMK mit aktuellen

Trends und Entwicklungen unserer 130

Mitgliedsunternehmen verbunden. Das

Ergebnis ist Küchen- und Lebensfreude

pur“, so AMK-Geschäftsführer Kirk

Mangels. „Der AMK Ratgeber Küche soll

Lust auf eine neue Küche machen und wo

würde sich das besser anbieten als zur

Living Kitchen in Köln.“

neutrale Darstellung

Eine Besonderheit des „AMK Ratgeber

Küche“ ist seine Hersteller-Neutralität.

Trotz der großen Vielzahl der

AMK-Mitgliedsunternehmen aus den verschiedensten

Bereichen, von Küchenmöbelherstellern

über Geräteproduzenten

bis hin zu Zubehörherstellern und Zulieferern,

gibt es im AMK Ratgeber Küche

keine Marken- oder Produktpräferenzen.

Vielmehr wird ein einzigartiger und zugleich

objektiver Überblick von zahlreichen

Möglichkeiten moderner Küchenausstattungen

gegeben. Darüber hinaus

beschäftigt sich der Ratgeber mit vielen

Fragen, die im Umfeld des Küchenkaufes

entstehen und versorgt den Leser mit hilfreichen

Expertentipps. Der „AMK Ratgeber

Küche“ wird von den Herausgebern

als Grundlage für das Planungsgespräch

im Küchenfachhandel verstanden.

Unterschiede aufzeigen

Dabei wird viel Wert auf einen Ratgeber-Charakter

gelegt. Anhand unterschiedlicher

Materialien und den dazugehörigen

Bildern und Eindrücken werde

deutlich, was die qualitativen und preislichen

Unterschiede einer neuen Küche

ausmachen. Im Fokus des „AMK Ratgeber

Küche“ stehen Themen wie Umwelt- und

Ressourcenschonung und die körpergerechte

Küchenplanung. Dies wurde kombiniert

mit brandneuen Themen – wie

die vernetzten und per mobilem Endgerät

steuerbaren Einbaugeräte.

Fotos: Biermann

Kirk Mangels, Geschäftsführer AMK: „Lust

auf Küche machen.“

kostenfrei bestellen

Der Küchenhandel kann den 76-seitigen

„AMK Ratgeber Küche“ ab sofort

kostenlos bei der AMK bestellen: Telefon

0621 85 06 116, Telefax 0621 85 06 101 oder

info@amk.de. Lediglich Versandkosten

werden berechnet. Bestellungen werden

ab sofort entgegengenommen. Endverbraucher

erhalten den AMK Ratgeber Küche

im Küchenhandel oder gegen 5 Euro

Schutzgebühr zzgl. Versandkosten direkt

von der AMK.

www.amk.de

Verbraucherinfos auf 76 Seiten:

Seit der LivingKitchen ist der

neue „AMK Ratgeber Küche“

erhältlich.

1/2/2015 küchenplaner 49


Messe/Küchenverbände

Die Projektarbeit der

DER KREIS ANJA SCHAIBLE STIFTUNG 2015

wurde auf der LivingKitchen

ausgestellt.

Über den Tellerrand geblickt

DER KREIS ANJA SCHAIBLE STIFTUNG zeichnet Studenten

für fachübergreifende Zusammenarbeit aus.

Wie wird Komfort in der Küche definiert? Die Frage

stellte die DER KREIS ANJA SCHAIBLE STIFTUNG Studierenden

der Fachrichtungen Gestaltung, Innenarchitektur

und Angewandte Gesundheitswissenschaften.

„Nicht das Denken und Arbeiten in althergebrachten

Lösungskategorien oder Designdisziplinen, sondern

Interdisziplinarität, Teamarbeit, Flexibilität, Offenheit

und Neugier sind die Leitmotive der Stiftung“, sagte

Ernst-Martin Schaible. Auf dem LivingKitchen-Messestand

von DER KREIS fand nun die Preisvergabe

zum Wettbewerb „Die Küche im Mittelpunkt des Lebens“

statt. In diesem Jahr wurde der Stiftungspreis

nicht für einzelne Studienarbeiten vergeben, sondern

ging zu gleichen Teilen als Gemeinschaftspreis an die

Teams der Hochschulen aus Wismar und Furtwangen.

Stiftungsgründer Ernst-Martin Schaible hob hervor,

dass es großer gemeinsamer Anstrengungen bedarf,

den Nachwuchs für die Branche zu sichern. Deshalb,

so Schaible, könne kein Engagement groß genug sein,

das Thema Küchendesign und -gestaltung auch an

den Hochschulen in den Studiengängen zu etablieren.

„Deutschland hat weltweit die besten Küchen, also

brauchen wir auch den besten Nachwuchs, wenn wir

diesem Anspruch weiter gerecht werden wollen.“

engagierte partner

Für das beispielhafte Engagement zum Projekt „Die

Küche im Mittelpunkt des Lebens“ dankte DER KREIS

Verbundchef den Firmen Ballerina, AEG, Franke, L&S,

Duravit, Hettich, Kesseböhmer und den DER KREIS

Mitgliedsunternehmen Grambow & Widmer, Küchen

Preusser und Küchenhaus Pfleiderer. Die Professoren

Achim Hack und Volker Zölch, beide von der Hochschule

Wismar, und Peter König, Hochschule Furtwangen,

zogen eine positive Bilanz des Projekts und lobten die

interdisziplinäre Zusammenarbeit der Studenten, die

in dieser erfolgreichen Form weitergeführt wird.

exkursionen in die praxis

Exkursionen in die Fertigungsbetriebe von AEG

und Ballerina Küchen, Ausstellungsbesuche beim

Handel und in eine private Reihenhausküche bildeten

die Grundlage, um das nötige Küchenwissen für das

Studienthema 2014/15 zu vermitteln. Aus zahlreichen

gemeinsamen Diskussionen mit den Studenten über

die Frage nach dem Komfortanspruch der Küchennutzer

wurde die konkrete Studienaufgabe entwickelt.

So gingen die Studenten in Wismar davon aus, dass

die Stand- oder Lebensdauer einer Küche von ca. 25

50 küchenplaner 1/2/2015


EVOline ®

BackFlip

Foto: DER KREIS

Die Preise gingen an die Hochschulen Wismar und Furtwangen, Fachrichtungen Gestaltung,

Innenarchitektur und Angewandte Gesundheitswissenschaften (Foto von

links): Peter Döring, Projektleiter DER KREIS, Prof. Achim Hack (HS Wismar), Ernst-

Martin Schaible, Stiftungsgründer, Prof. Volker Zölch (HS Wismar) und Prof. Peter

König (HS Furtwangen).

bis 30 Jahre einen hohen Anspruch an

den Planer stellt, um Gestaltung und

Design über einen so langen Zeitraum

aktuell auszurichten. Weitaus wesentlicher

erschien aber der Punkt, der von

den Studenten der Angewandten Gesundheitswissenschaften

eingebracht

wurde: Bereits beim Küchenkauf müsse

berücksichtigt werden, dass nach

20 Jahren Küchennutzung dem Komfortanspruch

an Funktion und leichter

Bedienbarkeit der Stauräume ein

höherer Stellenwert zugemessen werden

müsse. Daher sei es wesentlich, genau

diese Details zu überdenken und

gleichzeitig die individuellen und sich

im Laufe der Jahre verändernden Lebenswelten

und physische Fitness im

Vorfeld zu bedenken.

Die interessantesten Ideen und Lösungsansätze

sowie real in eine Reihenhausküche

eingebaute Beispiele

funktionsfähiger Prototypen zum Komfortthema

zeigte die Stiftung in einer

umfangreichen Ausstellung auf dem

Messestand von DER KREIS. Auf die

Frage, ob bereits ein Stiftungsthema

2015/16 feststehe, antwortete Projektleiter

Peter Döring, dass das Thema gemeinsam

mit den beteiligten Hochschulen

und Stiftungsförderern im Frühjahr

ausgelobt würde. In erster Linie werde

es aber darauf ankommen, weitere Studenten

für die Küche zu begeistern und

ihnen die vielfältigen Karrieremöglichkeiten

in der Branche aufzuzeigen.

www.anja-schaible-stiftung.de

e wie effektiv

- bündig in die Arbeitsfläche

eingelassen und durch leichtes

Antippen herausklappbar

- vor eindringendem Wasser geschützt

- mit zwei Steckdosen und einer USB-

Ladestation perfekt auf moderne

Bedürfnisse abgestimmt

Das nennen wir effektiv.

Initiatoren, Industriepartner und Preisträger des Stiftungsprojekts „Komfortküche

im Reihenhaus“.

1/2/2015

www.evoline.com


Messe/Hausgeräte

Webcam

im Kühler

Ob WLAN-Anbindung, Gerätesteuerung

per App oder interagierende Kochbuchfunk

tionen – vernetzte Küchentechnik

wur de selbstverständlich auch auf der

Living Kitchen thematisiert. Mal als Ankündigung,

mal als existierendes An gebot

– teils sehr kontrovers wie das Beispiel

der vernetzten Kühl schrank kamera zeigt.

52 küchenplaner 1/2/2015


Wenn von der Kamera im

vernetzungsfähigen Kühlgerät

die Rede ist, reichen die

Gemütszustände in der bundesdeutschen

Bevölkerung

von Begeisterung bis Fassungslosigkeit.

Kaum eine

technische Idee im Haushalt

erhitzt so die Gemüter und

kaum ein Thema wird kontroverser

betrachtet als die

Webcam zwischen Käse, Kondensmilch,

Kartoffeln und

Karotten. Ob man dieses Angebot

nun herbeisehnt oder

nicht – die Kühlschrankkamera

wird kommen. Und das

sehr konkret: Voraussichtlich

im Herbst 2015 bei Bosch und

Siemens. Die „Kopf-unten“-

Generation bekommt damit

eine weitere mobil zu erledigende

Aufgabe: von unterwegs

zu checken, was der

heimische Kühler an Zutaten

fürs nächste Mal noch so hergibt.

Die Verantwortlichen der

BSH-Marken freuen sich unumwunden,

als erster Anbieter

diesen technischen

Meilenstein zu setzen. An anderer

Stelle hält sich die Begeisterung

für dieses spezielle

Vernetzungsthema arg in

Grenzen. Günter Sproll, Marketingleiter

beim Kühlgeräte-Spezialist

Liebherr, hält

die Kamera im Kühlschrank

allenfalls für einen „netten

Gimmick“, einen konkreten

Kundennutzen sieht er in dieser

Funktion nicht. Und da es

bei Liebherr „keine Produkte

ohne Kundennutzen“ geben

soll, winkt er ab. „Die Kamera

im Kühlschrank wird es

bei uns nicht geben“, stellt

er klar. Zumal frage er sich,

wie viele Linsen ein solches

Gerät denn benötige. Denn

mit einer einzigen Kamera

ließe sich der komplette Geräteinhalt

kaum erschließen

– angesichts verschiedener

Ebenen, Klima-Schubladen

und Frischhalte-Behältern.

Der Kamera im Kühler mag

Günter Sproll ablehnend begegen,

dem Thema Vernetzung

insgesamt steht auch er

offen gegenüber. Liebherr arbeite

längst an konkreten Lö-

Fotos: Biermann

Roland Hagenbucher,

Geschäftsführer Siemens

Electrogeräte GmbH, erwartet

den vernetzten

Kühlschrank mit Kamerafunktion

für sein Unternehmen

im 2. Halbjahr

2015.

1/2/2015 küchenplaner 53


Messe/Hausgeräte

Auch Teka arbeitet an einer eigenen App. Frank Kadner, Key Account Manager der Vertriebsgesellschaft

TDV, präsentiert den Prototyp. iKitchen heißt das Konzept, das im

Herbst 2015 auf den Markt kommen soll.

Silke Seitz ist als Produktmanagerin bei

Bosch Expertin für „Home Connect“.

sungen. Aber „mit praktischem Nutzen“,

wie er betont. Als Stichwort nennt Sproll

das Thema „Sicherheit“ – also wie die

vernetzte Technik helfen kann, dass die

Kühlgerätetür auch wirklich geschlossen

ist, wenn sie geschlossen sein soll.

Offensive mit „home connect“

Am offensivsten bearbeiten die BSH-

Marken Bosch und Siemens bei der

„ Connectivity“ den Markt. Bereits seit

Ende 2014 ist die herstellerneutrale App

„Home Connect“ erhältlich. Damit lassen

sich z. B. bei Bosch aktuell Geschirrspüler

sowie Backöfen der neuen Serie 8 per

Smartphone und Tablet bedienen. Kaffeevollautomaten,

Waschmaschinen und die

erwähnten Kühlgeräte folgen in Kürze.

Auf die Technik per „Home Connect“

setzt naturgemäß auch Konzernschwester

Siemens und bietet Backöfen, Geschirrspüler

und auch Dampfbacköfen

der iQ700-Einbaugerätereihe in der vernetzungsfähigen

Version an. Ab März

2015 gibt es diese auch als studioLine-Version

für zertifizierte Partner aus dem Möbel-

und Küchenfachhandel. Über die reine

Vernetzung hinaus bietet die von der

BSH entwickelte App zusätzliche Services,

beispielsweise ein mit den Öfen interagierendes

Kochbuch, mobile Einkaufslisten,

Bedienungsanleitungen in Video, Bild

und Text oder die Direktverbindung zum

Kundendienst. Diese werden regelmäßig

gratis aktualisiert und erweitert. „Wir haben

uns in den letzten Jahren eine Pole

Position erarbeitet und können heute stolz

behaupten: Kein anderer Hausgerätehersteller

ist in puncto Vernetzung weiter als

wir“, unterstreicht Roland Hagenbucher,

Geschäftsführer der Siemens-Electrogeräte

GmbH, selbstbewusst.

roter Faden bei Miele

Eine Meinung, die bei Miele wohlwollend

formuliert als „exklusiv“ betrachtet

werden dürfte, denn die Gütersloher nehmen

für sich die Vorreiterrolle ebenfalls

in Anspruch, wenngleich anders formuliert.

Schließlich habe man bereits seit

1998 mit dem Service „InfoControl“ seine

ersten vernetzten Hausgeräte präsentiert.

Heute verweisen die Verantwortlichen

gern auf den Fakt, bereits 400 vernetzungsfähige

Geräte im Programm zu haben.

Und dass sich das Thema Vernetzung

„wie ein roter Faden durch alle Miele-Produktgruppen

zieht“, wie Frank Jüttner,

Leiter der Miele Vertriebsgesellschaft

Deutschland, betont. Die für Anfang 2015

angekündigte App Miele@mobile, mit der

sich Miele-Geräte mobil steuern und kontrollieren

lassen, ließ zur LivingKitchen

indes noch auf sich warten. Deren „Freischaltung“

in den Stores von Apple und

Google wurde auf der LivingKitchen für

Mitte Februar erwartet.

Ideen von Teka und Bauknecht

Vernetzungspläne reifen auch bei Teka

und Bauknecht. Der Teka-Konzern will

im Spätherbst 2015 das App-gesteuerte

Konzept iKitchen vorstellen – mit den

Bestandteilen Ofen, Kochfeld und Haube.

Auf der LivingKitchen gab die deutsche

Vertriebsgesellschaft TDV einen ersten

Eindruck, wie das konkret aussehen

könnte.

Ebenfalls im Prototypenstatus befinden

sich mehrere Vernetzungsideen von

Bauknecht. Allerdings noch im Geheimen.

In Köln ausgestellt wurde nichts – abgesehen

von einem Kochfeld mit interaktivem

TFT-Display, das schon auf der

Küchenmeile viel Anklang fand. „Interactive

Cooktop“, nennt sich ein weiteres

Zukunftsprojekt, das unter anderem die

Social Media-Profile seiner Benutzer integriert.

Jetzt hat die Face book Community

von Bauknecht über neue Features entschieden

– und der Hausgerätehersteller

bringt dem Inter active Cooktop bei, Zutaten

zu wiegen, den Kühlschrankinhalt

im Auge zu behalten und gegebenenfalls

fehlende Lebensmittel online zu bestellen.

Auf der LivingKitchen präsentierte Bauknecht

das Zukunftskonzept erstmals mit

allen neuen Funktionen. Bauknecht-Marketingdirektor

Jan Reichen berger kündigte

vernetzungsfähige Geräte in Serienreife

für die IFA 2015 an.

www.siemens-home.de

www.bosch-home.de

www.miele.de

www.liebherr.de

www.tdv-de.com

www.bauknecht.de

54 küchenplaner 1/2/2015


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Für Solo und Einbau

Frei stehendes und Einbaugerät in einem: Die Kühl- und Gefrierkombination Samsung RB36J8

Die Küche ist traditionell der Mittelpunkt

jeder Wohnung. Hier beginnt

der Tag, versammeln sich

Freunde und Familie oder finden

private Feste statt. Ihre Gestaltung

spiegelt besonders deutlich den Stil

und die Bedürfnisse der Bewohner

wider. Damit dabei keine Kompromisse

gemacht werden müssen, präsentiert

Samsung mit der RB36J8

Kühl- und Gefrierkombination ein

intelligentes wie ästhetisches Design:

Denn das frei stehende Gerät

lässt sich mit seinen exakten Maßen

und einer Tiefe von unter 60 cm

auch in jede Einbauküche integrieren.

Trotz einer schlanken Bauweise

zeigt es sich dabei als wahres

Raumwunder, das jedes Nutzvolumen

herkömmlicher Einbaugeräte

übertrifft. Designstärke, die sich

auch in der puristischen Gestaltung

der Edelstahlfront ausdrückt,

mit der sich die RB36J8 nahtlos in

jeden Stil integrieren lässt – ein Küchen-Highlight,

das unterstreicht,

anstatt zu dominieren.

Frei stehend oder schnell

installiert

Technische Innovation entsteht

heute durch ein hochwertiges und

intelligentes Design, das mit smarten

Features kombiniert wird. „Die

Samsung RB36J8 Kühl- und Gefrierkombination

ist das erste frei

stehende Gerät mit so exakten Ausmaßen,

dass es sich mühelos in

jede Einbauküche einpassen lässt.

Dabei bietet das Hausgerät großen

Nutzinhalt und ist leicht zu

installieren“, erklärt Marten van

der Mei, Director Samsung Home

Appliances Samsung Electronics

GmbH.

Die raffinierte Bauweise setzt

sich in der hochwertigen Edelstahltür

fort, die durch ihr flaches Design

bündig mit der Küchenfront

abschließt, ohne dass es zu störenden

Überständen kommt. Zusätzlichen

Komfort bietet der fehlende

Türüberschlag, mit dem es

beim Öffnen der Tür nicht zu Berührungen

mit den nebenstehenden

Küchenmöbeln kommt.

Mehr Flexibilität geht nicht: Die Samsung RB36J8

Kühl- und Gefrierkombination kann frei stehend

platziert oder in die Einbauküche

integriert werden.

Foto: Samsung

Für eine optimale lagerung

Mit einem großzügigen Innenraum

bietet die RB36J8 besonders

viel Komfort im Alltag,

Platz für die Lebensmittel der

ganzen Familie und sorgt mit einer

durchdachten Aufteilung für

die optimale Lagerung der Produkte.

So können nicht nur alle

Fächer individuell angepasst

werden, sondern wurde mit der

Fresh Zone auch ein eigener Bereich

für empfindliche Lebensmittel

wie Fisch und Fleisch

geschaffen. Für ausreichend gekühlte

Getränke ist mit dem

Weinregal über die gesamte

Breite des Gerätes sowie der Power

Freeze-Funktion des Eisfaches

auch bei spontanem Besuch

gesorgt. Eine schnelle und

gleichmäßige Temperierung der

Produkte wird mit der hochwertigen

Metal Cooling-Rückwand

garantiert, während das ausgeklügelte

System aus zwei

Kühlkreisläufen der Twin

Cooling-Technologie Feuchtigkeitsverlust

und störende Geruchsübertragung

in Kühlraum

und Gefrierbereich mindert. Zusätzlich

sorgt das NoFrost dafür,

dass aufwendige Abtauarbeiten

der Vergangenheit angehören.

Cleveres Design kombiniert

mit moderner Ästhetik machen

die Samsung RB 36J8 Kühl- und Gefrierkombination

zum vielseitig einsetzbaren Highlight in

jeder Küche.

Samsung präsentiert unter dem Motto

»SMART/ER/LEBEN« im Rahmen seiner Roadshow

seine neuen Haushaltsgeräte mit ihren

intuitiven und smarten Bedienmöglichkeiten.

Entdecken Sie, was möglich ist.

◆ 25. - 27. 2. 2015: Auftaktveranstaltung

Flughafen Berlin-Tempelhof

Pop-up Showrooms:

◆ 2. 3. 2015: München

◆ 4. 3. 2015: Essen

◆ 10. 3. 2015: Stuttgart

◆ 12. 3. 2015: Frankfurt a. M.

◆ 19. 3. 2015: Hamburg

www.samsung.de

1/2/2015 küchenplAner 55


Messe/Hausgeräte

Eines der

besonderen Messethemen

am Miele-Stand: die Dampf-

Mikrowellenkombi DGM

6800 feierte ihre Premiere

auf der LivingKitchen.

Alles in einem

Geräte mit kombinierten Funktionen waren auf der LivingKitchen einer der Trends.

Denn damit geht’s in der Küche fix und bequem. Und Platz sparen die Combis auch.

Einige ausgewählte Neuheiten in der Übersicht.

Am Herd führt in der Küche kein

Weg vorbei. Doch bei der Zweitbesetzung

schwanken viele Verbraucher

zwischen Dampfgarer und Mikrowelle.

Mit dem Einbaugerät DGM

6800 erleichtert Miele seinen Kunden

nun die Entscheidung, denn das

Gerät vereint die Vorzüge eines vollwertigen

Dampfgarers mit denen einer

Mikrowelle. Da Dampfgarer und

Mikrowelle vom Funktionsprinzip

kaum unterschiedlicher sein

könnten, waren die Miele-Entwickler

gleich mit mehreren technischen

Herausforderungen konfrontiert. So

hat die Gerätetür einen speziellen

Aufbau, damit die Mikrowellenenergie

nicht nach außen gelangt und

das Gerät zugleich dauerhaft dampfdicht

ist. Zudem sind Dampfgarer-

Garräume bei Miele grundsätzlich

aus Edelstahl. Ein Qualitätskriterium,

weil dieses Material auch unter

100 Prozent Dampfatmosphäre die

Miele-Prüfkriterien für 20 Jahre Lebensdauer

erfüllen muss. Vom Mikrowellenbetrieb

ist aber bekannt,

dass Metall im Garraum zu Funkenüberschlag

führen kann. Die Entwickler

haben dieses Problem mit

Silikonverbindungen gelöst, die den

Edelstahl-Garraum von den Edelstahl-Aufnahmegittern

wirkungsvoll

entkoppeln. Der neue Dampfgarer

mit Mikrowelle von Miele ist

ein Einbaugerät für die 45 Zentimeter

hohe Möbelnische. Erhältlich

ist er in der Designlinie PureLine

in den Farben Edelstahl Clean-

Steel, Obsidian schwarz, Brillantweiß

und Havannabraun. Das Gerät

kommt im April in Deutschland auf

den Markt. In nächster Zukunft folgen

könnte laut Miele eine dreifach-

Kombination mit Ofen, Dampfgarer

und Mikrowelle.

Eine solche Lösung hat V-ZUG

seit der LivingKitchen nun im Programm.

Der neue Combi-Steam

MSLQ kombiniert die drei Beheizungsarten

konventionelle Hitze,

Dampf und Mikrowelle in einem

Gerät. Dabei lässt sich jede Beheizungsart

separat, im Duo oder gesamt

aktivieren. „Das ist eine Weltneuheit“,

sagt Philipp Hofmann,

Marketingleiter von V-ZUG. Ausgestattet

sei das Gerät mit exklusiven

Powerfunktionen. Gemüse wird mit

der Betriebsart PowerDämpfen um

etwa ein Drittel schneller gegart,

PowerRegenerieren erwärmt vorgekochte

Gerichte schonend und

noch schneller, und mit Power Plus

kann jede Betriebsart zusammen

mit der Mikrowelle zu einer Be-

56 küchenplaner 1/2/2015


Philipp Hofmann, Marketingleiter V-ZUG, präsentiert die „Weltneuheit“ Combi-Steam MSLQ. Das

Gerät vereint konventionelle Hitze, Dampf und Mikrowelle.

Fotos: Biermann

triebsart kombiniert werden. Damit

verkürze sich die Gardauer je nach

Einstellung gegenüber konventionellem

Garen um ca. 30 bis 75 %, so

der Hersteller aus der Schweiz.

Zeit wird immer mehr zum Luxusgut

in unserer überfrachteten

und rasanten westlichen Welt. Das

haben auch die Siemens-Verantwortlichen

erkannt und den Aspekt

„Speed“ zur Nutzen-Strategie

erklärt. Frei nach dem Motto:

Schnelle Geräte sparen den Kunden

Zeit, die dann für angenehme Tätigkeiten

zur Verfügung steht. Den

neuen iQ700 Backofen stellte der

Hersteller auf der Living Kitchen

als den schnellsten Backofen der

Welt vor. Dank varioSpeed-Technologie

backt und brät er demnach um

bis zu 50 Prozent schneller als konventionelle

Back öfen. Dabei hilft

die Mikrowellen-Technologie. Tiefkühl-Produkte

werden mithilfe der

Funktion coolStart „in Rekordzeit

fertig“, und „ebenso rasch arbeiten

die iQ700 Geschirrspüler“, heißt es

weiter: Sie legen bei Bedarf um 66

Prozent an „Speed“ zu. Haushaltsmanagement

wird also spontaner

und individueller. Dank des neuen

hybriden Bediensystems bleibe die

Gerätesteuerung indes so einfach

wie gewohnt. „All das entlastet im

beschleunigten Alltag des 21. Jahrhunderts“,

ist das Unternehmen

überzeugt.

Auch die neue Serie 8 von Bosch

umfasst Kombigeräte, die unterschiedliche

Funktionen vereinen.

Neben Backöfen mit Dampfstoßfunktion

und Mikrowelle sind Back öfen

mit Dampfgarer erhältlich. „Damit

müssen selbst die kleinsten Küchen

nicht auf hochwertigste Küchentechnologie

verzichten“, betont Bosch-

Geschäftsführer Harald Friedrich.

Und wenn es bei der Essenszubereitung

einmal nicht schnell genug gehen

kann, lässt sich bei den meisten

Heizarten der Serie 8 die integrierte

Mikrowelle zuschalten. Dadurch

könne die Garzeit der Gerichte um

bis zu 50 Prozent verringert werden.

Als „Evolution des Mikrowellenofens“

präsentierte Bauknecht den

neuen JetChef – die Kombination

aus Mikrowelle, Grill, Dampfgarer

und Heißluftofen macht das Gerät

zum Multifunktionsgerät. Allerdings

handelt es sich um ein Standgerät

für die Arbeitsfläche.

Den nächsten Schritt der Evolution,

nämlich die Entwicklung

vom Stand- und Einbaugerät, hat

panasonic bereits vollzogen. Schon

seit rund zwei Jahren zählt ein 3-in-

1-Standgerät zum Programm. Nun

feierte das japanische Unternehmen

auf der LivingKitchen Premiere

im Markt für Einbaugeräte und

präsentierte als Appetithappen den

„Alleskönner“ als Einbaugerät. Das

60 cm breite und 45 cm hohe Gerät

vereint Backofen, 1000-Watt-Mikrowelle

und einen Dampfgarer mit

einem 1,2-Liter-Tank.

www.miele.de

www.siemens-home.de

www.bosch-home.de

www.vzug.com

www.bauknecht.de

www.panasonic.net

1/2/2015 küchenplaner 57


Messe/Hausgeräte

Eines der

besonderen Messethemen

am Miele-Stand: Die Dampf-

Mikrowellenkombi DGM

6800 feierte ihre Premiere

auf der LivingKitchen.

Alles in einem

Geräte mit kombinierten Funktionen waren auf der LivingKitchen einer der Trends.

Denn damit geht’s in der Küche fix und bequem. Und Platz sparen die Combis auch.

Einige ausgewählte Neuheiten in der Übersicht.

Am Herd führt in der Küche kein

Weg vorbei. Doch bei der Zweitbesetzung

schwanken viele Verbraucher

zwischen Dampfgarer und Mikrowelle.

Mit dem Einbaugerät DGM

6800 erleichtert Miele seinen Kunden

nun die Entscheidung, denn das

Gerät vereint die Vorzüge eines vollwertigen

Dampfgarers mit denen einer

Mikrowelle. Da Dampfgarer und

Mikrowelle vom Funktionsprinzip

kaum unterschiedlicher sein

könnten, waren die Miele-Entwickler

gleich mit mehreren technischen

Herausforderungen konfrontiert. So

hat die Gerätetür einen speziellen

Aufbau, damit die Mikrowellenenergie

nicht nach außen gelangt und

das Gerät zugleich dauerhaft dampfdicht

ist. Zudem sind Dampfgarer-

Garräume bei Miele grundsätzlich

aus Edelstahl. Ein Qualitätskriterium,

weil dieses Material auch unter

100 Prozent Dampfatmosphäre die

Miele-Prüfkriterien für 20 Jahre Lebensdauer

erfüllen muss. Vom Mikrowellenbetrieb

ist aber bekannt,

dass Metall im Garraum zu Funkenüberschlag

führen kann. Die Entwickler

haben dieses Problem mit

Silikonverbindungen gelöst, die den

Edelstahl-Garraum von den Edelstahl-Aufnahmegittern

wirkungsvoll

entkoppeln. Der neue Dampfgarer

mit Mikrowelle von Miele ist

ein Einbaugerät für die 45 Zentimeter

hohe Möbelnische. Erhältlich

ist er in der Designlinie PureLine

in den Farben Edelstahl Clean-

Steel, Obsidian schwarz, Brillantweiß

und Havannabraun. Das Gerät

kommt im April in Deutschland auf

den Markt. In nächster Zukunft folgen

könnte laut Miele eine dreifach-

Kombination mit Ofen, Dampfgarer

und Mikrowelle.

Eine solche Lösung hat V-ZUG

seit der LivingKitchen nun im Programm.

Der neue Combi-Steam

MSLQ kombiniert die drei Beheizungsarten

konventionelle Hitze,

Dampf und Mikrowelle in einem

Gerät. Dabei lässt sich jede Beheizungsart

separat, im Duo oder gesamt

aktivieren. „Das ist eine Weltneuheit“,

sagt Philipp Hofmann,

Marketingleiter von V-ZUG. Ausgestattet

sei das Gerät mit exklusiven

Powerfunktionen. Gemüse wird mit

der Betriebsart PowerDämpfen um

etwa ein Drittel schneller gegart,

PowerRegenerieren erwärmt vorgekochte

Gerichte schonend und

noch schneller, und mit Power Plus

kann jede Betriebsart zusammen

mit der Mikrowelle zu einer Be-

56 küchenplaner 1/2/2015


Philipp Hofmann, Marketingleiter V-ZUG, präsentiert die „Weltneuheit“ Combi-Steam MSLQ. Das

Gerät vereint konventionelle Hitze, Dampf und Mikrowelle.

Fotos: Biermann

triebsart kombiniert werden. Damit

verkürze sich die Gardauer je nach

Einstellung gegenüber konventionellem

Garen um ca. 30 bis 75 %, so

der Hersteller aus der Schweiz.

Zeit wird immer mehr zum Luxusgut

in unserer überfrachteten

und rasanten westlichen Welt. Das

haben auch die Siemens-Verantwortlichen

erkannt und den Aspekt

„Speed“ zur Nutzen-Strategie

erklärt. Frei nach dem Motto:

Schnelle Geräte sparen den Kunden

Zeit, die dann für angenehme Tätigkeiten

zur Verfügung steht. Den

neuen iQ700 Backofen stellte der

Hersteller auf der Living Kitchen

als den schnellsten Backofen der

Welt vor. Dank varioSpeed-Technologie

backt und brät er demnach um

bis zu 50 Prozent schneller als konventionelle

Back öfen. Dabei hilft

die Mikrowellen-Technologie. Tiefkühl-Produkte

werden mithilfe der

Funktion coolStart „in Rekordzeit

fertig“, und „ebenso rasch arbeiten

die iQ700 Geschirrspüler“, heißt es

weiter: Sie legen bei Bedarf um 66

Prozent an „Speed“ zu. Haushaltsmanagement

wird also spontaner

und individueller. Dank des neuen

hybriden Bediensystems bleibe die

Gerätesteuerung indes so einfach

wie gewohnt. „All das entlastet im

beschleunigten Alltag des 21. Jahrhunderts“,

ist das Unternehmen

überzeugt.

Auch die neue Serie 8 von Bosch

umfasst Kombigeräte, die unterschiedliche

Funktionen vereinen.

Neben Backöfen mit Dampfstoßfunktion

und Mikrowelle sind Back öfen

mit Dampfgarer erhältlich. „Damit

müssen selbst die kleinsten Küchen

nicht auf hochwertigste Küchentechnologie

verzichten“, betont Bosch-

Geschäftsführer Harald Friedrich.

Und wenn es bei der Essenszubereitung

einmal nicht schnell genug gehen

kann, lässt sich bei den meisten

Heizarten der Serie 8 die integrierte

Mikrowelle zuschalten. Dadurch

könne die Garzeit der Gerichte um

bis zu 50 Prozent verringert werden.

Als „Evolution des Mikrowellenofens“

präsentierte Bauknecht den

neuen JetChef – die Kombination

aus Mikrowelle, Grill, Dampfgarer

und Heißluftofen macht das Gerät

zum Multifunktionsgerät. Allerdings

handelt es sich um ein Standgerät

für die Arbeitsfläche.

Den nächsten Schritt der Evolution,

nämlich die Entwicklung

vom Stand- und Einbaugerät, hat

panasonic bereits vollzogen. Schon

seit rund zwei Jahren zählt ein 3-in-

1-Standgerät zum Programm. Nun

feierte das japanische Unternehmen

auf der LivingKitchen Premiere

im Markt für Einbaugeräte und

präsentierte als Appetithappen den

„Alleskönner“ als Einbaugerät. Das

60 cm breite und 45 cm hohe Gerät

vereint Backofen, 1000-Watt-Mikrowelle

und einen Dampfgarer mit

einem 1,2-Liter-Tank.

www.miele.de

www.siemens-home.de

www.bosch-home.de

www.vzug.com

www.bauknecht.de

www.panasonic.net

1/2/2015 küchenplaner 57


Messe/Hausgeräte

Panasonic startet mit Einbaugeräten

Das Panasonic-

Sortiment zielt

auf das Premium-Segment

im

Markt. Zu den

technischen

Highlights zählen

Induktionskochfelder

mit „Genius

Sensor“ für gradgenaues

Kochen.

Bei der Entwicklung und Produktion

von TV-Geräten und anderen

Unterhaltungsgeräten genießt

Panasonic in Deutschland einen anerkannten

Ruf. In der bundesdeutschen

Küche war das Unternehmen

hierzulande bis dato weniger präsent,

von SBS-Standkühlgeräten und anderen

Sologeräten wie Mikrowellen einmal

abgesehen. Nun startet der Hersteller

aus Japan auf dem deutschen

Markt mit Kücheneinbaugeräten.

Auf der LivingKitchen präsentierte

das Unternehmen auf einem 350 m²

großen Stand ein „kleines aber feines“

Vollsortiment, das mit seinen

hohen Ansprüchen an Technik und

Design auf die gehobene Mitte und

das Premium-Segment zielt. Und

nicht nur das Sortiment soll überzeugen,

auch beim Service will der Hersteller

von Beginn an punkten. „Wir

haben für den Kücheneinbaumarkt

eine Vertriebsmannschaft und einen

eigenen Kundenservice aufgebaut“,

betont Vertriebsleiter Ulf Triebener.

Mit dem Ex-Bauknecht-Mann konnte

Panasonic einen versierten Kenner

des Einbaugerätemarktes gewinnen.

Ihm zur Seite stehen aktuell vier Gebietsleiter

im Außendienst. Anna Porebska

im Süden, Elmar Koch im Gebiet

Südwest, Tobias Brochhausen

zuständig im Nordwesten und Tom

Westerwalbesloh im Norden bringen

Branchenerfahrung mit und beraten

künftig den ausgewählten Küchenfachhandel.

Seiner Vertriebsmannschaft

gibt Ulf Triebener mit auf den

Weg: „Wir setzen auf Fachhandelstreue

und schließen Marktstörungen

durch den ausufernden Internethandel

aus.“

Wollen mit einer auf Langfristigkeit zielenden Strategie die Marke Panasonic

auf dem deutschen Einbaugerätemarkt erfolgreich positionieren (von links):

Ulf Triebener, Vertriebsleiter Einbaugeräte, Shigeru Dohno, Director der

Pana sonic Manufacturing U.K. Ltd, Michikazu Matsushita, Managing Director

der Panasonic Marketing Europe GmbH.

3,6 Mrd. euro für Forschung

In einem Pressegespräch anlässlich

der LivingKitchen erklärte

Michikazu Matsushita, Managing

Director der Panasonic

Marketing Europe GmbH, Hintergründe

und Ziele für das Panasonic-Engagement

in einem

hart umkämpften Markt: „Seit

der Gründung im Jahr 1918 expandiert

das Unternehmen Panasonic

durch Innovationen, die über

die Grenzen der einzelnen Geschäftsfelder

hinweg Mehrwerte

für den Alltag und die Umwelt seiner

Kunden schaffen. Im letzten

Geschäftsjahr investierte Panasonic

allein in Forschung & Entwicklung

insgesamt 3,6 Mrd. Euro.

Auch die Weiße Ware ist für uns

kein Neuland. Im Geschäft mit

Kücheneinbaugeräten sind wir

seit 1977 in Asien erfolgreich. Unser

Start im wichtigen deutschen

Markt zeigt, dass Panasonic auf

zusätzliche Wachstumsimpulse

vertraut. Wir wissen, welche Anforderungen

der deutsche Markt

stellt und nehmen die Herausforderung

gern an.“

Foto: Panasonic

Zwei highlights zum auftakt

Das neue Einbaugerätesortiment

wurde auf Grundlage eigener

Marktstudien entwickelt und setzt

auf intuitive Bedienbarkeit und innovative

Technik, die für Sicherheit,

Zeitersparnis und niedrigen Energieverbrauch

sorgen sollen. Als „herausragende

technologische Innovation“

stellt Panasonic den „Genius

Sensor“ für gradgenaues Kochen

auf den Induktionskochfeldern vor.

Weiteres Highlight mit besonderem

Neuheitswert ist der 3-in-1-Kompaktofen,

der erstmals Backofen,

Mikrowelle und einen vollwertigen

Dampfgarer in einem 60 cm breiten

und 45 cm hohen Gerät vereint.

Dass der Markt für Kücheneinbaugeräte

Panasonic nicht mit offenen

Armen empfängt, ist den

Verantwortlichen vollauf bewusst.

Dennoch demonstrieren Triebener

und Matsushita Selbstbewusstsein

und betonen den Willen zum langfristigen

Engagement. „Der Fachhandel

darf auf eine transparente

Vertriebspolitik der Marke Panasonic

für Kücheneinbaugeräte vertrauen,

die mit ihren Produkten und

im Vertrieb Alleinstellungsmerkmale

bietet und darüber hinaus ein

bundesweites Kundendienstnetz

unterhält“, fasst Ulf Triebener seine

zentralen Argumente zusammen.

Ab Juni 2015 soll das Einbaugerätesortiment

erhältlich sein.

www.panasonic.com

Foto: Biermann

58 küchenplaner 1/2/2015


Foto: Biermann

Kombigeräte, Kopffreihauben, Range-Cooker und Vernetzung.

Mit diesen Themen erlebte Miele auf der LivingKitchen

regen Publikumszuspruch.

Mehr als 10 000 Fachbesucher

bei Miele

Durchgehend munter ging es auf der Living Kitchen am

Miele-Stand zu. Mit „mehr als 10 000 registrierten Fachbesuchern“

sei der Andrang ähnlich groß gewesen wie vor zwei

Jahren, als das Unternehmen sein komplett neues Einbaugerätesortiment

der Generation 6000 vorgestellt hatte. Entsprechendes

gelte für die Endkundentage. Deshalb lautet das zufriedene

Fazit kurz und bündig: „Ein voller Erfolg“.

Auch die Resonanz der Händler und Endkunden auf die

Messeneuheiten des Gütersloher Hausgerätekonzerns ist

„mehr als erfreulich“, so Frank Jüttner, Leiter der Miele Vertriebsgesellschaft

Deutschland, die diese Messe für die Miele

Gruppe ausgerichtet hatte. Dies gelte insbesondere für das

neue Kombinationsgerät aus vollwertigem Miele-Dampfgarer

und vollwertigem Mikrowellengerät sowie für den neuen

„Range Cooker“ von Miele, einen XXL-Herd mit fünf Funktionen

in einem Gerät. Der Miele Range Cooker feiert aktuell

seine Marktpremiere in Nordamerika. Ob und gegebenenfalls

in welchen Ländern diese Baureihe auch in Europa

in den Handel kommt, entscheidet sich in den nächsten Wochen.

Als weiterer Publikumsmagnet erwies sich erwartungsgemäß

die Demonstration der Miele@home-Anwendungen

rund um das vernetzte Haus.

Zum Messeauftakt hatte Miele bereits bekanntgegeben,

im Kalenderjahr 2014 beim Umsatz in Deutschland erstmals

die Milliardengrenze überschritten zu haben. Anfang 2015

beginnt außerdem die Auslieferung von 12 000 Kücheneinbaugeräten

für 3000 Apartments des exklusiven Immobilienprojekts

„Golf Estate“ nahe der indischen Metropole Delhi.

Das ist der laut Geschäftsleitung größte Einzelauftrag in der

Geschichte des Unternehmens.

www.miele.de

1/2/2015


Messe/Hausgeräte

Serie 8 ist

„Best of Best“

Auf der von 0 bis 10 reichenden Zufriedenheitsskala

rangiert Bosch mit

seinem LivingKitchen-Fazit bei 9,99 –

mindestens. „Wir haben in Köln eine Resonanz

auf unsere Produkte erlebt, die

unsere Erwartungen weit übertroffen

hat“, schwärmt Geschäftsführer Harald

Friedrich. Das Interesse speziell an den

neuen Einbaugeräten der Serie 8 sei beeindruckend

gewesen. Was auch für die

neuen Sensor-Backöfen, Dampfbacköfen,

Wärmeschubladen und Kaffeevollautomaten

gelte. Unterstützt wurde der

Publikumszuspruch sicher auch durch

die Verleihung des Interior Innovation

Award durch den Rat für Formgebung.

„Nach dem Doppelerfolg für unsere neue

Einbaugerätereihe beim German Design

Award freuen wir uns sehr, gleich zum

Auftakt der Messe auch beim Interior

Innovation Award ausgezeichnet worden

zu sein“, so Robert Sachon, Chefdesigner

von Bosch. „Dass wir auch noch

zu den ‚Best of Best’ gehören, bestätigt,

dass wir mit der neuen Reihe wirklich

einen Volltreffer gelandet haben.“

Die Hausgeräte der Serie 8 setzen

nicht nur mit ihrer hochwertig verarbeiteten,

schwarzen Glasfront ein Ausrufezeichen

im Hausgerätedesign. Zu den

unverwechselbaren Merkmalen gehören

auch der markante und intuitiv zu bedienende

Bedienring. Damit haben die Benutzer

mit einem Dreh alle Funktionen

im Griff. Diese werden übersichtlich und

anschaulich auf dem hochauflösenden

TFT-Display dargestellt, unterstützt von

speziellen Bildwelten und einem begleitenden

Akustikdesign.

Internet der Dinge

Bosch rückte in seiner Messepräsentation

besonders auch das „Internet der

Dinge“ in den Mittelpunkt. Dazu zählen

Hausgeräte, die man im WLAN vernetzen

und von überall her steuern kann –

per kostenfreier App „Home Connect“

(dazu mehr auf S. 52 ff in dieser Ausgabe).

„Das positive Feedback zu ‚Home

Connect’ und den Einbaugeräten der Serie

8 macht uns sehr zuversichtlich, dass

wir mit unseren neuen Entwicklungen

exakt den Nerv der Zeit getroffen haben“,

resümiert Bosch-Geschäftsführer

Friedrich.

www.bosch-home.de.

Harald Friedrich, Geschäftsführer Bosch Hausgeräte GmbH: „Den Nerv der Zeit getroffen.“

Robert Sachon, Chefdesigner Bosch

Hausgeräte GmbH: „Mit der Serie 8

einen Volltreffer gelandet.“

Foto: Biermann

Foto: Bosch

60 küchenplaner


Supersparsam. Seinem Ruf als Spezialist für Kühlgeräte machte Liebherr alle Ehren.

Unter anderem mit dem Einbaukühlgerät IKBP 3550. Das A+++-Modell mit Bio-

Fresh und vielen weiteren technischen Komfortausstattungen verbraucht lediglich

89 kWh im Jahr. Das ist ein Bestwert – selbst im Kreis der ohnehin sparsamen Liebherr-Familie.

Auf der LivingKitchen demonstrierte der Hersteller insbesondere seine

Einbaukompetenz, rückte aber auch Themen wie „farbige Standgeräte“ und „Black

Steel“ nach vorn. Gezeigt wurde zudem, wie elegant sich „Semi Build-In“-Geräte

in eine Küchenfront einfügen können. Eines der Dauerbrennerthemen ist BioFresh.

Die Frischlagerung in fein abgestimmten Temperatur- und Klimazonen kommt bei

Endverbrauchern sehr gut an, die „Überzeugungsarbeit dafür“, weiß Marketingleiter

Günter Sproll, „ist aber noch lange nicht beendet.“ Ganz im Gegenteil: Nutzenthemen

wie diese müssten noch offensiver platziert und angesprochen werden, wünscht er

sich. Wobei sich die technischen Lösungen am Markt stark unterscheiden. Niedrige

Temperaturen im

Frischefach zu erzeugen,

könnten

viele, sagt Sproll,

Günter Sproll, Marketingleiter Liebherr:

„Nutzenthemen wie BioFresh noch offensiver platzieren.“

Foto: Biermann

„aber die Feuchtigkeit

in den

Griff zu bekommen,

gelingt bei

Weitem nicht jedem“.

Liebherr

schon. „Mit Bio-

Fresh haben wir

eine sehr gute

Technologie, ist er

überzeugt. www.

liebherr.com

Foto: Gaggenau

nach dem Backen duschen. Auch Gaggenau

setzt auf die Kombination verschiedener Funktionen

in einem Gerät. Inspiriert von der Profiküche

präsentierte der Premiumhersteller ein vollautomatisches

Reinigungssystem für alle Dampfbacköfen

der Serie 400 mit direktem Anschluss an

den Wasserzu- und -ablauf. Dabei wird der Garraum

mithilfe einer Reinigungskartusche und mit

Wasser hygienisch gereinigt. „Das vollautomatische

Reinigungssystem reinigt den Dampfbackofen

selbst bei starker Verschmutzung innerhalb

von vier Stunden ohne weiteres Zutun so gründlich

wie die Pyrolyse im Backofen“, verspricht der

Hersteller. Erhältlich sein wird das Gerät in der

zweiten Jahreshälfte 2015. www.gaggenau.com

jetzt vorbestellen:

die neue KoCHFeldAbsAuGunG 'one'

www.NovY-DUNSThAUBEN.DE

INSPIRED BY QUALITY


Messe/Hausgeräte

Fotos: Biermann

Famoser Hingucker: Der Siemens-Stand auf der LivingKitchen war ein optisches Spektakel.

Stets wie aus einem Guss

„Schnell, vernetzbar, leicht zu bedienen

= iQ700.“ Diese Botschaft begleitete

die Präsentation der neuen Einbaugerätelinie

von Siemens. „Und besonders schön

sind sie obendrein“, ergänzte Chefdesigner

Gerhard Nüssler. Er betonte: „Das

Design der neuen Gerätereihe ist deutlich

mehr als eine Evolution einer bestehenden

Optik.“ Es sei geradezu eine Revolution.

Nüssler: „Die Gestaltung ist noch

klarer geworden und hat an Leichtigkeit

Roland Hagenbucher, Geschäftsführer

Siemens Electrogeräte: „Die LivingKitchen

ist eine tolle Plattform. Auch 2015 hat die

Messe wieder durch ihre ganz eigene Atmosphäre

überzeugt.“

gewonnen. Sie ist über alle Gerätetypen

hinweg lückenlos durchdefiniert, sodass

die Gerätefronten in jeder Anordnung zu

makellosen Panoramen verschmelzen.“

„Mit diesem „PerfectBuilt-In“ Ansatz mache

iQ700 die Küchenplanung so einfach

wie noch nie. Das Ergebnis sei „stets

ideal“, denn alle Fronten wirken wie aus

einem Guss, egal ob die Geräte übereinander

oder nebeneinander platziert werden.

Dafür sorgt unter anderem das einheitliche

Maß der Edelstahlblenden von

9,6 cm in der Höhe. Und dank des feinen

Edelstahlgriffs auf der Edelstahlblende

fügen sich die Geräte auch in grifflose Küchenplanungen

harmonisch ein.

studioline kommt im März

Zur LivingKitchen präsentierte

Siemens die neue studioLine-Generation.

Das Einbaugeräte-Sortiment, das ausschließlich

von zertifizierten Partnern

aus dem Möbel- und Küchenfachhandel

vertrieben wird, beinhaltet erstmals vernetzungsfähige

Modelle der iQ700-Range.

studioLine zeichnet sich gegenüber dem

Linienangebot durch besondere Ausstattungsmerkmale

und extra Service-Angebote

aus. Eines davon ist die Garantieverlängerung

auf insgesamt fünf Jahre, die

studioLine-Partner ihren Kunden nun direkt

anbieten können.

Visionäre Standgestaltung

„Connectivity“ und „Speed“ waren sicherlich

zwei der zentralen Messethemen

(mehr dazu lesen Sie in den Beiträgen auf

S. 52 und 56 ff). Zu den Messe-Highlights

zählte aber auch die visionäre Standarchitektur

selbst. Sie verkörpert das Messemotto

„Für das Außergewöhnliche im

Leben“: Moderne LED-Technik ließ Decke,

Wand und Boden zu vieleckigen Formen

verschmelzen, deren Raumstruktur

alle Themenbereiche fließend miteinander

verband. Die futuristische Umgebung

sollte die visionäre Qualität der Siemens

Neuheiten unterstreichen, die der Besucher

an verschiedensten Inszenierungsinseln

live erleben konnte.

Der Stand war für die LivingKitchen

komplett neu konzipiert. Das einzige,

was im Vergleich zur LivingKitchen 2013

gleich blieb, war die beliebte Siemens

Kocharena, an der auch in diesem Jahr

wieder von Profi- und TV-Köchen gebacken

und gebraten wurde. Diesmal in Rekordzeit,

versteht sich.

www.siemens-home.de

62 küchenplaner 1/2/2015


Mit Induktion. Falcon ist

Teil der AGA Rangemaster

Group. Beide Unternehmen

präsentierten sich in Köln auf

einem gemeinsamen Messestand,

auf diesem Foto Falcon

links, AGA rechts. Neu bei AGA

ist eine 60 cm breite Lösung,

der „AGA City60 Traditionell“.

Im Mittelpunkt bei Falcon

stand die 110-cm-Version des

neuen Falcon Nexus mit Hochleistungsinduktion.

Dieses Gerät

kombiniert einen Doppelofenherd

mit einem großen

multifunktionellen Backofen

links und einem großen Heißluft-Backofen

rechts mit einem

leistungsstarken, verbesserten

Grill auf Teleskopschienen links

oben und einer praktischen

Warmhalte- bzw. Aufbewahrungsschublade

rechts unten.

Das Kochfeld bietet mit fünf

Induktionskochstellen genügend

Platz, um auch aufwendigere

Gerichte zu kreieren.

www.falconworld.com/de

Fotos: Biermann

Petra Schönfeld, Presse-Koordinatorin

AGA/Falcon: „Range Cooker Nexus für

den angesagten ‚Urban Style’.“

Ceran ® ist sChwarz.

Und die erde ist eine sCheibe.

Manchmal lohnt es sich, über den tellerrand zu gucken. wussten sie, dass es heute schon sChOtt

Ceran® in einer großen Vielfalt eleganter Farben und Veredelungen gibt? Lernen sie mehr über die

unzähligen Facetten der Kochflächen von sChOtt, die design-Liebhaber und Qualitätsfanatiker

gleichermaßen begeistern. entdecken sie mit uns das Kochen der zukunft. www.schott-ceran.com


Messe/Hausgeräte

Auf der LivingKitchen zeigte

Tobias Kruse, Geschäftsführer

Novy Deutschland GmbH, den

Kochfeldabzug ONE noch als Prototyp,

doch schon im Mai werden

die ersten Ausstellungsgeräte

an den Handel ausgeliefert.

Foto: Biermann

Abzug im Kochfeld

ONE heißt eine Neuentwicklung von Novy, bei der

Dunstabzug und Induktionskochfeld in einem Gerät

kombiniert sind. Das zentrale, rechteckige Ansaugelement

bleibt im ausgeschalteten Zustand flächenbündig

in der Kochfeldfläche verborgen. Sobald der Abzug

in Betrieb genommen wird, fährt der Tower elektrisch

betrieben nach oben. Zwei Stufen sind möglich: Stufe

1 stopp bei 5 cm, Stufe 2 bei 13 cm. Damit soll die

Wrasenerfassung bei unterschiedlichen Höhen optimiert

werden. Unter der Glasplatte arbeitet modernste

Technik mit Großflächeninduktion. „Dies ermöglicht

deutlich mehr Flexibilität als herkömmliche runde Zonen“,

erläutert Tobias Kruse, Geschäftsführer der Novy

Deutschland GmbH. ONE lässt sich unkompliziert in

einem Standard-Unterschrank installieren, die Einbautiefe

beträgt lediglich 15 cm. Ab Mai wird es die

ersten Ausstellungsgeräte für den Handel geben, im

Herbst ist der Kochfeldabzug lieferfähig.

Mit „Fusion Plus“ bringt Novy nun eine Abzugshaube

für den Oberschrank, die Küchenplanern eine noch

größere Freiheit bieten soll. Drei prägnante Vorteile

nennt Tobias Kruse: 1. Fusion Plus lässt sich einfach

an die Tiefe des Hängeschranks anpassen; 2. Die Haube

schützt Möbelteile vor Kondensat; 3. Der Einbau gelingt

schnell und einfach.

Der Schirm der Abzugshaube wird zum Kochen

nach vorne geklappt und erhöht somit die Effizienz der

Dunst erfassung. LED-Lampen sorgen für eine helle

und angenehme Ausleuchtung der Kochzone. Aufgrund

zahlreicher Maßnahmen zum Energiesparen erreicht

die neue Fusion Plus die Energieeffizienzklasse A.

Das am 1. Januar 2015 eingeführte Energielabel

für Dunsthauben spielt aktuell eine sortimentsübergreifende

Rolle. Mit dem EcoSmart-Label stellte Novy

jüngst eine Serie von 15 Dunstabzugsmodellen vor, die

85 % weniger Energie verbrauchen. Herzstück der neuen

Geräte ist ein sogenannter EC-Energiesparmotor,

der zudem außergewöhnlich leise ist. Durch die Kombination

mit LED-Leuchten und einer optimierten Elektronik

wird der Gesamtverbrauch der Dunstabzugshaube

im Betrieb erheblich gesenkt. Hiermit garantiert

Novy für EcoSmart eine A bzw. A+ Energieklasse.

www.novy-dunsthauben.de

64 küchenplaner 1/2/2015


Social Media am Herd

Die Mehrheit der Verbraucher weiß schöne Formensprache und hochwertige Materialien

zu schätzen – dabei darf erstklassiges Design gerne auch etwas mehr kosten. Das ist die Erkenntnis

der aktuellen Design-Studie, die Bauknecht auf der LivingKitchen 2015 vorgestellt

hat. Die aktuellen Bauknecht-Geräte orientieren sich daran: „Wir setzen uns mit einem klaren,

eigenständigen Design und einer nachhaltigen Verarbeitung von der Masse ab“, sagt

Jan Reichenberger, Marketing Director Germanics. Als prägnantes Beispiel führt er an: Die

viertürige Kühl-Gefrier-Kombination „NoFrost Side-by-Side“. Das Gerät bietet maximale Flexibilität.

Je nach Bedarf können die beiden Seiten des Gefrierteils auch zum Kühlen genutzt

werden. Das Gerät mit seiner Oberfläche in edler Edelstahloptik hat das doppelte Fassungsvermögen

eines herkömmlichen Geräts, ist dabei mit einer Breite von 91 Zentimetern aber

nur um 50 Prozent größer. Aktuell mit dem „Kücheninnovationspreis 2015“ ausgezeichnet

wurde ein weiteres Modell: Die neue Kühl-Gefrier-Kombination „KGIS 3182 A+++“.

Wohin der Weg gehen kann, zeigte die

Foto: Bauknecht

Schon bald Küchenrealität: Das Kochfeld

„Interactive Cooktop“ von Bauknecht.

Traditionsmarke mit dem Interactive Cooktop. Das Kochfeld von morgen verbindet

die gelernte Benutzung eines Tablets mit den klassischen Funktionen eines Herdes.

„Via Internetanschluss verwaltet es den Haushalt, greift auf Rezepte zu, kann Tutorial-Videos

abspielen und erlaubt Zugriff auf Soziale Dienste. Zur LivingKitchen

zeigte Bauknecht neue Funktionen des Zukunftsprojekts (mehr dazu im Beitrag auf

S. 44 in dieser Ausgabe). Zur IFA 2015 kündigte Reichenberger serienreife vernetzungsfähige

Geräte an. Das Thema Vernetzung insgesamt sieht er als neuen Standard,

dessen Akzeptanz rasant steigen werde. Entsprechend betrachtet er diese

Aktivitäten nicht als ein eigenständiges Sonderthema im Rahmen der Bauknecht-

Strategien, sondern als „ein Teil von allem“. Alle Produkt- und Servicethemen bis

hin zum Schulungsmaterial werden aktuell auf die Vernetzung abgestimmt.

www.bauknecht.de

Foto: Biermann

Jan Reichenberger, Marketing Director

Germanics Bauknecht: „Vernetzung

ist kein Sonderthema ‚oben drauf‘

sondern Teil von allem.“

sChOtt Ceran ® ist

baCK in bLaCK.

Gestatten: luna black. Unsere neueste Kreation ist tiefschwarz – und dabei durchlässig für Licht aus

dem gesamten Farbspektrum. so können sie sich über neue, smarte Lichtlösungen freuen,

wie z.b. touch-displays für intuitive navigation. Und einen sensationellen Look, der Komplimente

an die Küche garantiert. entdecken sie mit uns das Kochen der zukunft. www.schott-ceran.com


Messe/Hausgeräte

Foto: Biermann

Thorsten Lager, Marketingleiter berbel, erläutert die neue JetStream-Technologie der überarbeiteten Deckenlifthaube Skyline.

Kompakte Luftsäule

Im Design überarbeitet und mit technischen Raffinessen

bestückt, so zeigt sich die neue Generation der

Skyline von berbel. Die Höhenverstellbarkeit ist geblieben,

wurde aber auf bis zu 1200 mm erweitert. Und

mit der neuen Teach-Funktion stoppt die Haube automatisch

auf dem eingestellten Abstand zum Kochfeld.

Die blendfreie LED-Kochfeldbeleuchtung lässt sich mittels

einer serienmäßigen Lichttemperaturkontrolle auf

die gewünschte Lichtfarbe einstellen und bietet so die

Option, die Beleuchtung der Haube auf die Gesamtbeleuchtung

der Küche abzustimmen. Für ein harmonisches

und stimmungsvolles Raumambiente sorgt zudem

die optionale mit Glas veredelte Deckenplatte mit

Moodlight. Zusammen mit der getrennt schaltbaren Effektbeleuchtung,

die sich bei der Skyline Edge wie ein

schmales Band in die Haube einfügt, ist die neue Haube

gleichzeitig auch ein Lichtobjekt für die Küche.

Zu den technischen Neuerungen zählt, dass die Deckenlifthaube

nun in Kombination mit der neuen und

zum Patent angemeldeten berbel JetStream Technologie

mit EcoSwitch Funktion erhältlich ist. EcoSwitch

verbindet die Vorteile von Umluft und Abluftbetrieb.

Dank der JetStream Technologie werden Feuchtigkeit

und der bei intensivem Anbraten entstehende Rauch

ohne störende Rohre mit verdoppelter Saugleistung

über den Deckenschacht nach außen transportiert. Die

technischen Bedingungen sowohl in der Haube als

auch in der Deckenkonstruktion sind so aufeinander

abgestimmt, dass eine perfekte Strömungsgeschwindigkeit

eine kompakte Luftsäule erzeugt. Zugleich ist

der Lüfter in der Decke stark genug, um das Luftvolumen

komplett aufzunehmen und weiter nach außen

zu führen. Wer größere Umbauten oder einen Neubau

plant, hat zudem die Möglichkeit, Skyline Edge in

eine eingebaute Deckenvertiefung komplett einzufahren.

Sichtbar bleibt lediglich eine plane, hochmoderne

Deckenbeleuchtung. Sollte die Deckenhöhe nicht ausreichen,

steht eine halb integrierbare Bauvariante zur

Verfügung.

Alle Funktionen lassen sich bei den neuen Modellen

zukünftig auch mit dem Smartphone steuern. Dafür

hat berbel eine eigene RemoteApp entwickelt und

ermöglicht dem Kunden so eine noch bequemere Bedienung

der Haube. Erhältlich sind die neuen Deckenlifthauben

ab Juli 2015 in den Breiten 90 und 115 cm.

Mit einer Lüfterleistung von 760 m³/h in der 90er-Breite

und 875 m³/h in der 115er-Breite und mit 47 bzw.

51 dB(A) ist die Haube „ein leises Kraftpaket“. Durch

den serienmäßigen Einsatz von EC-Lüfter-Motoren

seien sie zudem noch besonders energiesparend.

www.berbel.de

66 küchenplaner 1/2/2015


Peter Bruns, Geschäftsführer Gaggenau: „Die LivingKitchen hat eine

hohe Bedeutung für uns, hier haben wir mehr Händlerkontakte als

in Mailand.“

Fotos: Biermann

Gaggenau hat die Betriebsart „Sous-vide“ bei den Geräten der Serie

400 eingeführt, Koch Nils Henkel (Foto) setzte es am Messestand

praktisch um.

Bedächtig garen

Neu bei den Geräten der Gaggenau Serie

400 ist die Betriebsart Sous-vide-Garen

mit der gradgenauen Temperatureinstellung

von 50 bis 100 °C. Bei der gesunden

und schonenden Langzeitgarmethode unter

Vakuum werden die Nahrungsmittel

bei kontrolliert niedriger Temperatur in

einer verschweißten Vakuumverpackung

gegart und erhalten so vor allem ihr natürliches

Aroma sowie Nährstoffe, Vitamine

und Konsistenz. Einen dazu passenden

Vakuumierer für den Einbau kündigte

Gaggenau-Geschäftsführer Peter Bruns

für den Herbst 2015 an. Den Messestand

auf der LivingKitchen hatte die Premiummarke

als klassischen Vierkanthof konzipiert

und unter anderem den Deutschen

Meister im Bäckereihandwerk engagiert.

Als Ausdruck „deutscher Handwerkskunst“,

für die das Unternehmen stehe.

Als „Weltneuheit“ stellte das Unternehmen

zudem den ersten selbstreinigenden Backofen

vor (siehe Bericht an anderer Stelle in

dieser Ausgabe).

www.gaggenau.com

Abzug nach Maß

Wenn Haubenspezialist berbel auf einer Messe ausstellt,

geht es stets munter zu. Auf der LivingKitchen

hatte der erhebliche Publikumszuspruch einen weiteren

Grund. Denn erstmals nach der Übernahme durch

berbel präsentierte sich auf einem Gemeinschaftsstand

die Tochter homeier der Öffentlichkeit. Und das mit

einem von Grund auf überarbeiteten und eigenständigen

Markenauftritt. Mit im Messegepäck: Der Kochfeldabzug

„Downair Mistral“, der mit jedem gewünschten

Kochfeld herstellerunabhängig kombiniert werden

kann. Der Clou: Der Kunde wählt ein Kochfeld und homeier

fertigt dazu den passenden Abzug. Das neue System

verfügt über zwei getrennte Absaugöffnungen, die

seitlich neben dem Kochfeld platziert sind. Eine weitere

Variante heißt „Downair Mistral Slim“. Diese wird

direkt hinter dem Kochfeld platziert und fügt sich wie

ein dezentes silbernes Band in die Arbeitsplatte ein.

Sie verfügt über zwei Ansaugöffnungen, deren Edelstahl-Klappen

sich bereits bei leichter Berührung öffnen

und damit die Saugkraft starten. Die Luftfilterung

erfolgt nicht wie bei berbel bekannt fettfilterfrei, sondern

durch eine Kombination aus Adsorption, bei der

sich Fett, Öl und Schmutz im Filterraum sammeln und

sich an einer leicht zu reinigenden Oberfläche ablagern,

und Absorption, d.h. Fett, Öl und Schmutz sam-

Neu von homeier: Kochfeldabzug „Downair Mistral“. Je nach gewähltem

Kochfeld wird der Abzug auf Maß gefertigt. Zur Unterstützung gibt es auf

der Homepage einen Kochfeldkonfigurator.

meln sich im Inneren eines Fettfilters. Optional steht

EcoSwitch zur Verfügung, das von Mutter berbel eingeführte

System zum einfachen Wechsel der Betriebsarten

Abluft und Umluft.

www.homeier.com

Foto: Biermann

1/2/2015 küchenplaner 67


Aktion zum 140-jährigen Geburtstag:

Der international renommierte Gelsenkirchener

Künstler Christian Nienhaus (Foto)

gestaltete eines der Küppersbusch Meisterstücke.

Das Exponat wird vom 1. bis 15 Mai

in einer Internetaktion versteigert.

Der Erlös geht an die „Manuel Neuer

Kids Foundation“.

Foto: Plaßhenrich

Küppersbusch feilt am Markenauftritt

Küppersbusch hatte in den vergangenen

Monaten alle Hände voll zu tun. Denn

es galt verschiedene Feiern und Projekte

für das 140-jährige Bestehen des Gelsenkircheners

Traditionsunternehmen vorzubereiten.

„Für uns ist das ein Grund zu

feiern und eine Herausforderung zugleich.

Als Teka Gruppe, zu der Küppersbusch

seit sechszehn Jahren gehört, wollen wir

die Marke für die Zukunft neu ausrichten

und erfolgreich aufstellen“, sagte Martin

Beck, CEO Teka Industrial Group, Kitchen

& Bath. Hinzu kamen die Vorbereitungen

für die LivingKitchen, und dort wollte es

sich der Vollsortimenter nicht nehmen lassen,

einem breiten Publikum Produktneuheiten

vorzustellen. Die wichtigsten Innovationen

im Schnelldurchlauf:

ökotherm ® + katalysator für Backöfen:

Zentrales Element des ökotherm ® +

ist das neue Lüfterrad. Es sorgt mit seinen

zwölf Flügeln für eine optimale Luftzirkulation

und Wärmeverteilung innerhalb

des Backofens. Küppersbusch stattet

ab sofort alle 60 und 90 cm breiten Backöfen

mit dem neuen Lüfterrad aus. Für

den Küchennutzer ist es auf Anhieb sichtbar:

Denn es ist in einem auffälligen Rot

gehalten.

conceptline: Die Geräte der neuen

ConceptLine haben eine einheitliche

Blenden- und Griffhöhe sowie Steuerung.

Dadurch können sie problemlos sowohl

horizontal als auch vertikal angeordnet

werden. Zur neuen ConceptLine gehören

ein 60 cm hoher Dampfbackofen, ein

60 cm hoher Backofen mit Pyrolyse, ein

Kombi-Dampfgarer, eine Kombi-Mikrowelle,

ein Einbau-TV (alle 45 cm hoch)

sowie 14 cm hohe Wärme- und Zubehörschubladen,

die ideal mit den 45 cm hohen

Geräten kombinierbar sind. Alle Concept-

Line Geräte sind ab April 2015 verfügbar.

erweiterung des Individual-konzeptes:

Vor zwei Jahren hat Küppersbusch

sein Individual Konzept erstmalig

auf der LivingKitchen präsentiert. Das ermöglicht

durch farbige Griff- und Sichtleisten

maßgeschneiderte Lösungen für

Kücheneinbaugeräte. Jetzt wurde das Angebot

der Griff- und Sichtleisten in den Designs

Black Velvet und Silver Chrome mit

Holz-, Stein- und Swarovski ® -Einlegern

erweitert. Ebenso werden aktuelle Farbtrends

wie Gold und Kupfer bedient. Bei

den Design-Kits mit Holzeinlage besteht

die Möglichkeit zur Kooperation mit Küchenmöbelherstellern.

neue kochflächen und Grillaufsatz:

Die gusseiserne FlexiGrillplatte lässt sich

ganz einfach auf Induktionskochflächen

aufsetzen. Dabei sind die Maße des Grillaufsatzes

perfekt auf die zwei – ebenfalls

neuen – Kochflächen EKI 9960.2 und EKI

3920.2 abgestimmt. Bei den Vario-Induktionskochflächen

präsentierte Küppersbusch

drei neue Kochflächen in den Maßen

90, 80 und 60 cm. Der Grillaufsatz

und die neuen Kochflächen sind ab April

2015 verfügbar.

Geschirrspüler IGVe 6610.1: Die Tür

des vollintegrierten Gerätes öffnet sich

durch eine leichte Berührung der Front

selbstständig. Zu dem 60 cm breiten Geschirrspüler

gehört neben den Premium-

Ober- und Unterkörben auch eine extra

Besteckschublade. Dazu stattet das Unternehmen

künftig alle vollintegrierten

Geschirrspüler seines Profession+- und

Premium+-Sortiments mit der „Info on

Floor“-Anzeige aus. Dazu gehören neben

dem neuen IGVE 6610.1 auch der IGVS

6509.4 und der IGV 6509.4 (beide 60 cm

breit) sowie die 45 cm breite Variante IGV

4609.1. Die neuen Geschirrspüler sind ab

April 2015 lieferbar.

Das küppersbusch Meisterstück: Die

neue Interpretation einer Kochinsel besteht

aus einem 90 cm breiten und zwei

60 cm breiten Einzelstücken sowie einer

Arbeitsplatte. Das Meisterstück gibt es in

zwei Grundvarianten: der frei stehende

Profession+ sowie die kleinere, wandgebundene

Variante Meisterstück Comfort+.

Beide lassen sich sowohl in der Farbgebung

als auch mit den Einbaugeräten individuell

konfigurieren. Das modulare

Meisterstück kann ab sofort bestellt werden.

www.kueppersbusch.de

68 küchenplaner 1/2/2015


Einbau ohne Zwischenboden

Neff ist sich sicher: „Wir bieten

die weltweit erste nahtlose Einbaulösung

für die Vertikale.“ „Seamless-

Combination“ heißt die Lösung, die

der Einbaugerätespezialist auf der

Living Kitchen besonders hervorhob.

In der Mega Collection ® verschmelzen

durch seitlich durchgängige

Edelstahl- Lisenen zwei Geräte zu einer

Einheit. Ein Möbelzwischenboden

ist nicht mehr nötig. Dies ermöglicht

einen direkten Einbau übereinander

und funktioniert auch mit Geräten

unterschiedlicher Höhe. So können

etwa ein Backofen (60 cm) und ein

Kompaktgerät (45 cm) wie Dampfgarer,

Mikrowelle oder Kompaktbackofen

übereinander kombiniert werden.

Dazu präsentierte Neff neben den

zwei Backöfen-Themen – der Vario-

Steam ® Dampfunterstützung sowie

der weltweit exklusive Slide&Hide ® -

Mechanik – seine neue Free Induction.

Einen zentralen Platz nahmen auch

die Dunstabzugshauben AirDeluxe

100, 200 und 300 ein.

Zudem stellte Neff seinen Backofen

berater vor. Dieser führt den Nutzer

im Internet in sieben Schritten

durch alle wichtigen Auswahlkriterien,

die Ausstattung und Design betreffen.

„Wir bieten Kaufinteressierten

mit der Onlineberatung Klarheit

und Orientierung. So reduzieren wir

die Komplexität der modernen Backofenwelt

auf ein Minimum“, erläuterte

Neff-Geschäftsführer Stefan Kinkel.

Das Resultat der Online-Kurzberatung:

eine Backofen-Empfehlung aus

insgesamt 42 Varianten, die ideal zum

individuellen Suchprofil passt. Außerdem

zwei Alternativen, die dem Favoriten-Modell

ähneln – jeweils mit

etwas mehr oder weniger Ausstattungsmerkmalen.

Dazu gibt es Informationen

und die jeweilige unverbindliche

Preisempfehlung. Ein Link

führt dann direkt auf die Händlersuche.

Künftig wird es auch eine Version

für Händler geben, die es ermöglicht,

den Backofenberater auf der

eigenen Homepage einzubauen oder

im Verkaufsraum auf einem Bildschirm

zu zeigen.

www.neff.de

Fotos: Biermann

Stefan Kinkel, Geschäftsführer Neff, betont die

Exklusivität: „Die versenkbare Back ofentür gibt es

nur bei uns.“

Der gedeckte Tisch: Neff gestaltet seine aktuellen Markenauftritte bewusst lebendig.


Messe/Hausgeräte

Multitasking: Promi-Koch Johann Lafer (links) kocht und spitzt gleichzeitig die

Ohren, was Bora-Inhaber Willi Bruckbauer (Foto rechts) im Interview auf der

Cooktainment-Bühne über den neuen Premium-Dunstabzug sagt.

Bora bringt Flächeninduktion

Foto: Biermann

Bora erweitert sein Sortiment an Kochfeldabzügen

um eine Premiumvariante der Linie Basic.

Ausgestattet ist es mit Flächeninduktion, Touch-

Round slide-Technologie sowie einer hochwertigen

Einström-Düse aus Edelstahl. Unter der Glasfläche

arbeitet ein kraftvoller EC-Motor. „Und das extrem

leise“, betonte Unternehmensgründer Willi

Bruckbauer bei einer Vorstellung auf der Living-

Kitchen-Showbühne Cooktainment, für die eigens

Promikoch Johann Lafer engagiert wurde. Das

Kochfeld aus Schott-Glas mit der Breite von 83 cm

erlaubt das gleichzeitige Kochen mit bis zu vier

Töpfen und Pfannen. Durch eine Brückenfunktion

sind zwei Kochzonen zusammenschaltbar. Das

kompakte All-in-One-System mit einer Einbautiefe

von lediglich 16 cm ist als Abluft- und Umluftvariante

erhältlich. Auf der LivingKitchen gab das

Unternehmen die Ausweitung seines Radsport-

Sponsorings bekannt. Zudem investiert das Unternehmen

in TV-Spots, die unter anderem im Umfeld

von Radsportübertragungen gesendet werden.

Eigenen Angaben zufolge hat Bora in 2014 einen

Umsatz von 50 Mio. Euro erwirtschaftet. Verkauft

wurden 17 000 Basic-Systeme, 7000 Classic-Systeme

sowie 3500 Professional-Systeme.

www.bora.com

„Kundendienst besser machen“

Rund 20 % mehr Besucher als 2013 registrierte Gorenje an

seinem Stand auf der LivingKitchen. Entsprechend positiv fiel

das Fazit von Thomas Wittling, Geschäftsführer von Gorenje

Deutschland, aus: „Für die Gorenje Gruppe hat sich die Living-

Kitchen als Leitmesse für das Einbausegment etabliert – die Präsenz

für 2017 ist fest geplant.“ Pause macht das Unternehmen

hingegen in diesem Jahr auf der Küchenmeile. Der Mietvertrag

im Ausstellungszentrum MAZ Löhne ist nach drei Jahren ausgelaufen

und wurde nicht verlängert. „2015 werden wir nicht in

OWL sein, für 2016 orientieren wir uns neu“, so Wittling. Als eine

der möglichen neuen Adressen wurde die area30 genannt.

Aktuell schwimmt die Gorenje Deutschland GmbH auf einer

Erfolgswelle. 2014 sei das erfolgreichste Jahr für die Gesellschaft

in Deutschland gewesen, die Marktführerschaft im Segment

„farbige Kühlgeräte“ konnte weiter ausgebaut werden. Laut

Wittling kommen zwei Drittel aller in Deutschland verkauften

Kühlgeräte mit Farbe an der Front von Gorenje. Nicht so reibungslos

läuft es hingegen beim Fachhandelssortiment gorenje+.

„Ein gutes Produkt allein reicht nicht“, bemerkte Wittling

selbstkritisch und verwies auf die Notwendigkeit eines „stimmigen

Gesamtpakets“ mit Eckkoordinaten wie Kundendienst,

Logistik und Lieferfähigkeit. Insbesondere der Kundendienst sei

zuletzt ein „Knackpunkt“ gewesen. Das will das Unternehmen

nun schrittweise ändern und hat die Organisation des Kundendienstes

in eigene Hände genommen. Dafür wurde ein Call Center

mit eigenen Mitarbeitern installiert. Der praktische Service

vor Ort wird aber wie bisher vom Unternehmen Profectis durchgeführt.

Auf der LivingKitchen stand der Relaunch des Fachhandelprogramms

gorenje+ im Mittelpunkt. Ebenfalls neu aus dem

Linienprogramm: energieeffiziente Backöfen und Herde mit Anti-Fingerprint

Beschichtung, Induktions-Kochfelder mit FlexInduktion,

Induktion mit BridgeZone und Sensortechnologie sowie

Dunstabzugshauben mit AdaptAir-Filtersystem und AdaptTech-

Sensortechnologie.

www.gorenje.de

Foto: Gorenje

gorenje+ ist

ein speziell auf

die Möbel- und

Küchen spe zia listen

zugeschnittenes

Sortiment. Jetzt

wurde die aktuelle

Gerätegeneration

präsentiert.

70 küchenplaner 1/2/2015


plasmaNorm für flache Lüfter

Neuigkeiten gibt es bei refsta aus dem Segment plasmaNorm. Neu ist der im

Vergleich zum herkömmlichen Modul deutlich schlankere Umluftfilter plasma-

Norm-planar. Damit können jetzt auch im Oberschrank eingebaute Flach- oder Einbaulüfter

ausgerüstet werden. Weitere Hauben-News: Die Andro I sind in den Farben

Schwarz und Weiß sowie Edelstahl/Magnolie in den Maßausführungen 600,

800 und 900 mm erhältlich, die Andro III in Schwarz und Weiß in den Maßausführungen

600 und 900 mm. Eine geringe Einbauhöhe ist einer der charakteristischen

Vorteile des neuen Deckenlüfter Topdraft VI. Er ist mit acht 1 W LED Beleuchtungskörpern

ausgestattet. Neu im Programm sind zudem die Modelle Wave II und Molan,

beides Schräghauben, sowie

die Insel- oder Wandhaube Puro.

Foto: Plaßhenrich

Reduziert: Das neue plasmaNorm-Umluftmodul

„planar“ (Foto rechts) im Vergleich zu

bisher aktueller Technik.

Foto: refsta

landhausherde im programm

Ein weiteres Geschäftsfeld baut

sich der Haubenspezialist refsta

mit dem neu übernommenen Vertrieb

für das Herde-Programm

Dolce vita des italienischen Herstellers

Lofra auf. Die Nuova Lofra srl aus dem italienischen Torreglia entwickelt und

produziert seit 1959 hochwertige Landhaus-Herde. „Für Liebhaber sind Lofra Solitär-

Herde eine perfekte Ergänzung eines einzigartigen Lebensstils. Denn sie überzeugen

durch eine Symbiose aus hochwertigem Materialeinsatz, einer perfekten Verarbeitung

und einer geschmackvollen Gestaltung“, erklärt refsta.

www.refsta.de

Burkard Stark, Geschäftsführer refsta, vor dem

Vorzeigeprojekt: die plasmaNorm-Technologie.

Für Küchenexperten Pflicht —

der KÜCHENPLANER Newsletter!

• Der KÜCHENPLANER E-Mail Newsletter informiert über

die wichtigsten News aus der Küchenbranche

• Sorgfältig recherchiert und bearbeitet durch die

KÜCHENPLANER Redaktion

• Jede Woche neu

• Kostenlos

STROBEL VERLAG GmbH & CO. KG

Zur Feldmühle 9-11

59821 Arnsberg

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© arsdigital - Fotolia.com


Fachschule

des Möbelhandels

Köln

Fachschule

des Möbelhandels

Köln

2015

info@landart-design.de

2015

Lernen und Leben in Köln.

Der neue Studienführer 2015 ist da!

www.moefa.de

Infotage:

Sa 9. Mai und Sa 20. Juni

10-14 Uhr

Fachschule

des Möbelhandels

Köln

Frangenheimstraße 6 · 50931 Köln

Tel. 0221 - 940 13-0 · info@moefa.de


Das volle programm. Seit März 2013 hat das Unternehmen

TDV in Deutschland die komplette Vertriebshoheit für

Produkte des spanischen Teka-Konzerns. In Köln wurde die

gesamte Bandbreite des Sortiments gezeigt (Foto), also einerseits

Spülen, Armaturen und Abfalltrennung, anderseits

ein Vollsortiment an Küchengeräten. Als zukunftsweisendes

Projekt stellte TDV die Ideen zur iKitchen vor – eine

von Teka entwickelte App, über die sich Ofen, Kochfeld und

Haube steuern lassen (mehr dazu auf S. 52 in dieser Ausgabe).

Im Spätherbst soll iKitchen einsatzfähig sein. Präsentiert

werden könnte das Vernetzungsprojekt eventuell

sogar im Rahmen der Küchenmeile 2015. Nachdem TDV zuletzt

als Untermieter bei Brigitte Küchen ausgestellt hatte,

könnte es im kommenden Herbst mit einer eigenständigen

Messe-Präsentation in einer der Ausstellungszentren klappen.

Spruchreif ist es aber noch nicht. www.tdv-de.com

Foto: Biermann

Foto: Constructa

nicht von pappe. Mit einem ambitionierten

Fachhandelsprogramm

präsentierte sich die BSH-Marke

Constructa in Köln. Und mit einem

Standkonzept, das zweimal Hinsehen

ließ. Denn eingesetzt wurde ein spezielles

Papiermaterial für Info-Desks

und Stellwände. Nicht von Pappe waren

hingegen die ausgestellten Geräte.

Constructa hat Technologien im

Programm, die vor wenigen Jahren

noch deutlich hochwertiger vermarktende

Hersteller auszeichnete. Erhältlich

sind bei Constructa zum Beispiel

Induktion, Pyrolyse, Vita Fresh

und Vario Speed. „Einfach gut gemacht“,

heißt der begleitende Slogan

der Traditionsmarke. Die Produktion

„Made in Germany“ wurde als einer

der charakteristischen Qualitätsas

pekte betont. www.constructa.de

herausfahrbar. Der LivingKitchen-Auftritt

von Silverline war rundum international

ausgerichtet und wurde von der Zentrale

in der Türkei organisiert. Entsprechend

breit aufgestellt war die Gerätepräsentation

mit Einbaugeräten, die es so in Deutschland

nicht zu kaufen gibt. Dennoch ließen

es sich die Verantwortlichen von Silverline

Deutschland um Geschäftsführer Murat Arslan

nicht nehmen, ihre Kunden beim Messeheimspiel

zu begrüßen. Laut Marketingleiter

Markus Hollbach (Foto) zählte die Haube

Pop-out mit ihrem herausfahrbaren Glasschirm

zu den Publikumsfavoriten unter den

auf der area30 gezeigten Neuheiten. Ebenso

wie das Modell Slide-down Premium sowie

die Umluft-Abluft-Schaltung SilverSwitch.

www.silverline24.de

Foto: Biermann

1/2/2015 küchenplaner 73


Messe/Hausgeräte

Fotos: Schott Ceran

Die CERAN CLEARTRANS ® Glas keramik-

Kochfläche in der Variante

CLEAR luna black ermöglicht die

Integration von

Bedienungskonzepten wie

TFT-Touch-Displays.

Funktionales Designobjekt

CERAN CLEARTRANS ® von SCHOTT in der Variante „CLEAR

luna black“ steht für die weltweit erste richtig schwarze Glaskeramik-Kochfläche

basierend auf einer transparenten Glaskeramik.

Diese Produkteigenschaften ermöglichen laut Hersteller

„unendliche Farb- und Lichtmöglichkeiten“ sowie die

Integration von Bedienungskonzepten wie TFT-Touch-Displays.

Die CLEARTRANS ® -Produktfamilie sei besonders für das Kochen

mit Induktion geeignet, so das Unternehmen.

„Auch wenn Glaskeramik-Kochflächen inzwischen in vielen

Farb- und Designvarianten erhältlich sind, beobachten wir, dass

sich Endverbraucher häufig doch für eine schwarze Glaskeramik-Kochfläche

entscheiden“, erklärt Björn Weller, Leiter Marketing

bei SCHOTT CERAN ® . Dennoch möchten die Nutzer auf

interessante Designelemente wie Farb- und Lichteffekte oder innovative

Bedienkonzepte nicht verzichten. „Was mit der klassischen

schwarzen Glaskeramik nicht möglich ist, so Weller

weiter, bieten wir nun als Pionier mit der CLEARTRANS ® Kochfläche

‚CLEAR luna black‘ an.“

„CLEAR luna black“ erzielt den gewünschten Farbeffekt

„Schwarz“ dank einer lichtundurchlässigen Beschichtung auf der

Unterseite. Gleichzeitig können Multi-Farben-Displays an unbeschichteten

Stellen umgesetzt werden, um eine intuitive Be dien-

Navigation zu ermöglichen. Auch ein „dead front effect“ ist in

Kombination mit der Dekorfarbe „smart luna“ möglich. „Unsere

neue Produktvariante inspiriert zur Kreation von eleganten

und nobel anmutenden Designs für Premiummodelle im Marktsegment

der sonst meist schlichten schwarzen Kochflächen“, so

Weller.

Farbe nach Wunsch: Auch dies ermöglicht die transparente Glaskeramik.

Innovation award

Eine internationale Jury, bestehend aus Designern, Journalisten

und Interior-Experten, hat CERAN CLEARTRANS ® mit

dem „Interior Innovation Award 2015“ ausgezeichnet. Die transparente

Glaskeramik aus Mainz wurde anhand der Kriterien

Funktionalität und Bedienbarkeit, Innovationsgrad, Langlebigkeit

und Produktästhetik bewertet und konnte überzeugen. Zu

sehen war der Preisträger auf der imm / Living Kitchen im Rahmen

einer Design-Sonderschau.

www.schott-ceran.com

74 küchenplaner 1/2/2015


DIE NEUE

GROHE EUROSMART

MEHR KOMFORT

FÜR DIE KÜCHE

NEU

Dank des komplett überarbeiteten Designs ist die neue

GROHE Eurosmart nicht nur ein optisches Highlight für jede

Küche, sondern überzeugt auch mit ihren besonderen Komforteigenschaften.

Der extra hohe Auslauf sorgt für den nötigen

Freiraum auch bei großen Töpfen. Die neue GROHE SilkMove®

ES 35 mm Kartusche mit integriertem Temperaturbegrenzer für

eine sichere und superleichte Bedienung. Und durch die innovative

separate Wasserführung ist die neue GROHE Eurosmart

auch noch komplett blei- und nickelfrei.

Die neue GROHE Eurosmart. Qualität – neu durchdacht!

grohe.de


Messe/Zubehör

90 Jahre

Blanco

„Happy Birthday, Blanco“ hieß es am Messedienstag

der LivingKitchen. Denn genau an diesem

Tag vor 90 Jahren wurde das Unternehmen

mit Sitz in Oberderdingen gegründet. „Diese

Tradition ist eine wichtige Botschaft besonders

für unsere internationalen Gäste“, verdeutlichte

Stefan Kohl, Leiter Werbung/Kommunikation,

die besondere Bedeutung des Jubeltages.

Blanco ließ nicht nur imaginär die Sektkorken

knallen, sondern lieferte konkrete Fakten. Leitthema

war die Qualität in allen ihren Facetten:

vom Produkt über den Service und die Betreuung

bis hin zur Lieferverlässlichkeit. Der Produktschwerpunkt

lag vor diesem Hintergrund

auf den Silgranitspülen aus PuraDur. Der letzte

große Material-Relaunch bei den Granitspülen

datiert zwar schon aus 2008, doch seitdem

hat Blanco kontinuierlich weiter am Material

und an der Umsetzung gefeilt. Der haptische

Test machte die Unterschiede fühlbar. An insgesamt

fünf Stationen demonstrierte Blanco

die Evolution seit 2008. Die Themen lauteten

Haptik, Pflege, Widerstandskraft, Produktionskompetenz

(Patente) und Farben. Die Botschaft

des Testparcours: „Spülen aus Silgranit Pura-

Dur sind pflegeleicht, hygienisch, kratzfest, hitzebeständig,

lichtecht, farbecht und somit außergewöhnlich

widerstandsfähig.“ Neu sind

die beiden Farben Alumetallic und Jasmin. Der

Verbund mit einer besonderen Acrylmatrix verleiht

dem Material seinen unverwechselbaren

Steincharakter. Blanco selbst sieht sich als

Weltmarktführer bei Granitspülen. Silgranit

PuraDur besteht zu cirka 80 Prozent aus den

Bestandteilen von Granit.

Mini mit Magnet

Eine zweite Premiere feierte die kleine

Schwester der vielfach ausgezeichneten Armatur

Blancoculina-S. Die Version „Mini“

wurde bereits zur Herbstmesse 2014 präsentiert,

auf Kundenwunsch aber im Detail verfeinert.

Wie das Original verfügt nun auch die

Culina-S Mini über eine komfortable Magnethalterung.

Das Modell spielt überall dort seine

Stärken aus, wo Platz in der Höhe knapp ist

– also beim Einbau in Küchenzeilen mit Oberschränken.

Erhältlich ist sie in den zwei Oberflächen

Chrom und Edelstahl-Finish.

Neu ist zudem die Keramikspüle Tolon, die

es in drei Größenvarianten jeweils in der Farbe

Kristallweiß gibt. Hingucker ist die großzügige

Abtropffläche mit nur wenigen, dafür

aber optisch charakteristischen Rillen in

U-förmiger Anordnung.

www.blanco-germany.com/de

76 küchenplaner 1/2/2015


Stefan Kohl, leiter

Werbung/Kommunikation:

„Das beste Silgranit aller Zeiten.“

Fotos: Biermann

1/2/2015 küchenplaner 77


Messe/Zubehör

Die handgezeichneten

Illustrationen stammen

von renommierten

Künstlern aus der

ganzen Welt. Sie geben

dem neuen Markenauftritt

von Franke

einen frischen

anstrich.

Foto: Franke

Beschwingter auftritt

Frisch, unbeschwert und beschwingt wirkt die neue Markenkampagne

von Franke mit ihren kreativen Illustrationen aus

Künstlerhand. „Make it Wonderful“ lautet der Slogan dazu. Dieser

Ausspruch ist gleichzeitig das Fundament für die konzeptionellen

Ideen dahinter. „Make it Wonderful“ stehe für das Versprechen,

den Alltag für die Geschäftspartner und Kunden etwas weniger

alltäglich zu machen, heißt es. „Wir wollen damit das Profil der

Marke Franke schärfen“, ergänzt die Kommunikationsmanagerin

Birgit Wolber von der Franke GmbH aus Bad Säckingen. Und das

konsequent. Denn erstmals treten alle fünf Geschäftsbereiche des

Unternehmens weltweit als eine Marke mit einem einheitlichen

Gesicht auf. Betont werden soll die Vielfalt der Franke-Produkte

und „ihre hohe Relevanz für ganz viele Menschen“. Mit der Botschaft:

„Franke ist keine Luxusmarke. Franke produziert in erster

Linie Alltagsgegenstände, die jeden Tag in Gebrauch sind, und daher

strapazierfähig und zuverlässig sein müssen – mit dem hohen

Anspruch an Funktionalität, Qualität und Design.“

Premiere auf der livingKitchen:

„Frames by Franke“ stimmt alle

Komponenten der modernen

Küche aufeinander ab. Dazu gehören

Geräte, Spüle und armatur.

Foto: Biermann

aus einer hand

Im Sinne des neuen Markenversprechens präsentierte das Unternehmen

auf der LivingKitchen neue Produkte und Konzepte.

Im Mittelpunkt stand die Konzeptvorstellung „Frames by Franke.

Mit diesem Produktsystem rund um das Thema Speisenzubereitung

und Kochen werden alle Produktgruppen in ein Angebot integriert

und sämtlich Komponenten einer modernen Küche in Design

und Funktionalität aufeinander abgestimmt – von der Spüle

und passenden Armatur bis hin zu Abzugshaube und Elektrogeräten.

Natürlich alles von Franke. Das System kann modular genutzt

werden – abgestimmt auf die jeweiligen Kochgewohnheiten und

Designvorlieben.

einzelbecken Franke Box

Darüber hinaus gibt es weitere Highlights, wie die neuen Keramikspülen,

die das Spülensortiment von Franke materialtechnisch

abrunden, sowie die Spülen-Serie Franke Box, die mit ihren beliebig

kombinierbaren und fugenlos einbaubaren Einzelbecken eine

elegante Einheit mit jeder hochwertigen Arbeitsplatte bildet. Zudem

ergänzen zwei neue Design-Linien das Armaturensortiment.

Franke-Tochter KWC präsentierte sich mit dem bestehenden Programm

ebenfalls in Köln.

www.franke.de

78 küchenplaner 1/2/2015


32 edle Steine

Fotos: Biermann

Lechner ergänzt sein Angebot um Naturstein. „myLeStone“ heißt die neue Arbeitsplatten-Kollektion.

Premiere wurde auf der LivingKitchen gefeiert.

Naturstein ist sicher einer der aktuellen Trends in der Küche.

Als Arbeitsplatte gibt das individuelle Material jeder Küche das

gewisse Etwas. Optisch ein Augenschmaus, funktional hart im

Nehmen. Mit der neuen Kollektion „myLeStone“ bereichert Lechner

diesen Markt nun zusätzlich. 32 Steine in verschiedenen Farben

umfasst das Angebot, wahlweise poliert oder strukturiert.

Und das in den Stärken 20, 30, 40 und 60 mm. Für eine feine Differenzierung

ist das Sortiment in fünf Preisgruppen eingeteilt.

Zertifizierungen vom eco-Institut sowie vom TÜV-Rheinland bescheinigen

die Produktqualität.

Für tadellose Abwicklung steht pünktlich zum Start der Kollektion

ein eigenes Service-Team bereit. Denn auf Wunsch übernimmt

der Hersteller bundesweit Aufmaß und Montage der Platten

und sorgt fachgerecht für alle Anschlüsse.

Eigene Produktion

Lechner verlässt sich auch bei seinem neuen Natursteinsortiment

auf eigene Kompetenz und hat in Rothenburg eine eigene

Produktion dafür aufgebaut. 20 500 m 2 misst die Fläche vom Wareneingang

über die Fertigung bis zum Versand. Das Energiemanagement

setzt Maßstäbe: So wird die überschüssige Wärme aus

dem Produktionsablauf zur Hallenbeheizung genutzt. Bei der Beleuchtung

setzt das Unternehmen auf energiesparende LED.

Alles aus einer Hand

Mit dem Natursteinangebot stärkt Lechner seine Strategie

„Alles aus einer Hand“. Denn das umfangreiche Angebot an Arbeitsflächen

umfasst nun die Materialien Laminat, Glas, Massivholz,

Compact, Mineralwerkstoff, Keramik, Quarzstein und

Naturstein. Hinzu kommen entsprechende Nischenwände. Wie

Ein Ausschnitt aus der aktuellen Kollektion:

32 Steine umfasst das Angebot.

harmonisch Naturstein-Arbeitsflächen und Glas-Rückwände

wirken können, demonstrierte Lechner auf der LivingKitchen

mit einigen beispielhaften Präsentationsobjekten.

Weitere Beispiele finden Handels- und Privatkunden auch auf

der neu gestalteten Internetseite. Die Webpräsenz wurde noch

endkundenfreundlicher gestaltet, mit vielen Produktinfos rund

um die angebotenen Materialien. Private Küchenkäufer können

über ein Suchfeld nun auch direkt einen Händler in ihrer Nähe

ausfindig machen. Der „Händler finden“-Button wurde prominent

platziert – gleich oben links auf der Startseite.

www.lechner-ag.de

1/2/2015 kücHEnPlAnEr 79


Messe/Zubehör

Extrabreit und ganz schön schräg

Mit 80 cm in der Diagonale erfüllt die

neue Keramikspüle „Mera 80“ das, was

sich immer mehr Küchenkäufer aktuell

wünschen: ein besonders großes Becken,

das weder Backbleche noch Suppentöpfe

fürchten muss. Bei Einbeckenspülen

Foto: Biermann

ist der Siershahner Keramikspezialist

Systemceram ohnehin gut aufgestellt.

Zahlreiche Modelle stehen zur Verfügung.

Als Aufsatz- und Unterbauspüle

sowie für den flächenbündigen Einbau.

Auch die „Mera 80“ gibt es in diesen

Die Vorteile der neuen Einbeckenspüle „Mera 80“ erschließen sich auf den ersten Blick.

Gerd Haase, Außendienst Südbayern bei Systemceram (Foto Mitte), erläutert sie im Kundengespräch

dennoch gern.

Flächenbündiges Design

drei Einbauarten. Mit Zusatzelementen,

beispielsweise einem Edelstahlrestesieb

oder einem Glasarbeitsbrett, lässt sich

das Einsatzspektrum erweitern und der

Spülenraum nach Wunsch variieren. Die

betont querorientierte Spülenform passt

sich optisch an moderne Küchenplanungen

an.

„Schön schräg“ lautet hingegen das

Motto bei der neuen „Cea 57“. Eine

asymmetrische Linienführung prägt

die Gestaltung und macht den Spülenarbeitsplatz

damit zu einer optisch eigenständig

wirkenden Küchenzone. Besonders

deutlich wird die asymmetrische

Beckenform in der flächenbündigen und

in der Unterbau-Variante. Armatur und

Excenter sind an der breitesten Stelle

der abgeschrägten Hahnlochbank positioniert.

Nicht mehr ganz neu, aber immer

noch neu genug für eine LivingKitchen-

Präsentation ist die zur ara30 gezeigte

„Siro 90“. Auch diese, auf Einfachheit und

Geradlinigkeit zielende Keramikspüle,

platzierte Systemceram besonders prominent

– und zwar im Farbton Lava. „Der

kommt bei unseren Kunden besonders

gut an“, sagt Innendienstleiter Kevin

Goebel.

www.systemceram.de

„Wir haben ein solide aufgestelltes Programm, das allen mitteleuropäischen

Design- und Qualitätsstandards gerecht wird.“

Mit diesem Statement präsentierte sich der griechische Spülenhersteller

Pyramis in den Kölner Küchenhallen zur Living-

Kitchen. Besondere Aufmerksamkeit lenkte Stephan Müller, Geschäftsführer

der Pyramis Deutschland GmbH, auf das Angebot

an Edelstahl- sowie Pyragranite-Spülen. Beide Materialien werden

in eigenen Produktionsanlagen verarbeitet. Bei den Edelstahlspülen

ist das Erfolgsmodell Athena nun in sieben Varianten

erhältlich – für große wie für kleine Küchen mit Einzel- oder

Doppelbecken wahlweise mit Resteausguss oder ohne. Besonders

gut gestartet seien die beiden flächenbündigen Versionen der

Athena. Eine dritte Version ergänzt dieses Angebot nun. Überhaupt

war das Thema „Flacheinbau bzw. Flächenbündigkeit“ ein

wichtiges Messethema, das von Pyramis mit verschiedenen Produkten

umgesetzt wird. Das Angebot der Granitspülen aus eigener

Produktion wurde nun um die Serie Athlos im bewusst minimalistischen

Design ergänzt. Drei Modelle stehen zur Auswahl.

Und vier Farben: Snow, Carbon, Beige und Mocha.

www.pyramis-deutschland.de

Foto: Biermann

Stephan Müller, Pyramis Deutschland: „Die Serie Athena ist das

Herzstück des Angebots.“ Sieben Varianten des Erfolgsmodells

stehen jetzt zur Verfügung.

80 küchenplaner 1/2/2015


Sunrise setzt Akzente

Villeroy & Boch hat zwei seiner Spülbecken-Familien komplettiert:

Die neuen Einzelbecken Subway gibt es nun in den Unterschrankbreiten

45, 50 und 60 cm. Auch die Keramikspüle

Time line ist ab sofort in den drei Maßen erhältlich. Dazu zeigte

Villeroy & Boch sowohl die Subway- als auch die Timeline-Modelle

in den zwei neuen Farben Sunrise und Midnight. Sunrise ist

ein warmes Gelb, Midnight ein dunkles Blau. „Da die Küche immer

mehr mit dem Wohnraum verschmilzt, kann man mit den

farblichen Spülen tolle Akzente setzen“, sagt Global PR-Manager

Jessika Rauch. Darüberhinaus zeigte das Mettlacher Unternehmen

die neuen Armaturen Cosi und Cosi Sky. „Die niedrigere

Cosi steht für ein zurückhaltendes Understatement, während

sich die höhere Cosi Sky mit ihrem markanten Auslauf selbstbewusst

in Szene setzt“, erklärt der Keramikspezialist. Die Variante

Cosi ist ideal für kleinere Spülen, die hohe Cosi Sky eignet sich

dagegen für großzügige Spülplätze. Beide Modelle werden aus

massivem Edelstahl gefertigt und sind in den Oberflächenausführungen

Edelstahl gebürstet und Edelstahl poliert erhältlich.

www.villeroyboch.com

Foto: Plaßhenrich

Global PR-Manager Jessika Rauch zeigt die neue Farbe bei

Villeroy & Boch: Sunrise.

Mehr Freiraum an der Spüle

Foto: Plaßhenrich

Zu den wichtigsten Neuheiten gehörten

bei Grohe in diesem Jahr die Armaturen

„Eurosmart Neu“ und „Essence

Neu“. Ihre größeren Auslaufhöhen gewähren

deutlich mehr Freiraum bei der Benutzung.

Auch technisch und funktional haben

die beiden Linien innovative Extras

zu bieten. So werten eine neu gestaltete

Wasserführung, ein integrierter Temperaturbegrenzer

sowie der leicht austauschbare

Mousseur „Eurosmart Neu“ zusätzlich

auf. „Essence Neu“ punktet unter

anderem mit einer metallenen Ausziehbrause

inklusive einer einfachen Umstellung

von Normalstrahl auf Brausestrahl,

der extra schmalen 28-Millimeter-Kartusche

und dem integrierten Temperaturbegrenzer.

Dazu ist die kubisch gestaltete Armaturenlinie

Eurocube ab sofort auch

mit drehbarem Federauslauf und Profibrause

erhältlich. Die Brause aus Metall

liegt dank abgerundeter Ecken komfortabel

in der Hand. Sie verfügt über

eine bequem erreichbare Taste, mit der

sich durch eine simple Fingerbewegung

zwischen herkömmlichem Wasserfluss

und Brausestrahl hin und her wechseln

lässt. Daneben erwarteten die Besucher

des Messestandes Programmerweiterungen

der beliebten Designarmaturenlinien

Minta und Concetto sowie die innovativen

Highlights GROHE Blue ® für

gefiltertes und gekühltes Wasser direkt

aus der Armatur, GROHE Red ® für jederzeit

kochend heißes Wasser sowie „Minta

Touch“ und „Zedra Touch“, deren Wasserfluss

sich schon durch Hautkontakt auslösen

lässt.

Frank Spiekermann, Leiter Global Marketing Grohe, präsentiert die kubisch gestaltete

Armaturenlinie Eurocube.

www.grohe.com

1/2/2015 küchenplaner 81


Messe/Zubehör

Pull-down mit flexibler Brause

Die Weiterentwicklung und Professionalisierung

unterschiedlicher Nassarbeitsplätze

in der Küche hat sich Dornbracht auf die

Fahne geschrieben. Zur LivingKitchen stellte

das Iserlohner Unternehmen die Pulldown-Armaturen

Sync und Tara Ultra sowie

Programmergänzungen der Serie eno vor.

Sync erweitert die ikonische Formensprache

von Dornbracht und überzeugt zudem

mit optimaler Funktionalität. Mit dieser

Neueinführung stellt der Hersteller

zugleich einen neuen Funktionstyp vor:

eine Pull-down-Armatur mit Brausefunktion.

Der nach unten ausziehbare Auslauf

lässt sich flexibel zum jeweiligen Einsatzort

lenken und vergrößert so den Aktionsradius

am Spülbecken. Je nach Verwendungszweck

bietet der Funktionstyp Pull-down

zwei Strahlarten: einen natürlichen, klaren

Laminarstrahl und einen Brausestrahl.

Der neue Funktionstyp ergänzt auch die

Armaturenserie Tara Ultra. Der Klassiker

ist ab sofort ebenfalls als Pull-down-Armatur

erhältlich, wobei die typische Formensprache

von Tara Ultra – der hohe, schlanke

Auslauf und der rechtwinklige Hebel – weiterhin

stilgebend sind.

Die erfolgreiche Serie eno wird um zwei

neue Armaturen mit erhöhtem Auslauf erweitert:

eine Variante mit herausziehbarem

Auslauf und eine Variante mit zweistrahliger

Auszugsbrause. Auf Knopfdruck kann

zwischen Normal- und Brausestrahl gewählt

werden. Beide Armaturen sind um

90 mm erhöht worden. Sync, Tara Ultra und

eno sind in den galvanischen Oberflächen

Chrom und Platin Matt erhältlich.

www.dornbracht.com

Foto: Plaßhenrich

Ulrich Dudeck, Leiter Key Account Management

Küche bei Dornbracht, vor

der Pull-down-Armatur Sync.

Foto: Plaßhenrich

Jetzt wird’s bunt. Caressi, niederländischer Hersteller

von Spülbecken, Wasserhähnen und Zubehör, hat die

Produktreihe Caressi Colour auf den Markt gebracht. Die

umfasst beispielsweise Wasserhähne sowie Restebecken,

Topfuntersetzer, Durchschläge oder auch faltbare

Abtropfgitter und sind in verschiedenen Farben je nach

individuellen Vorlieben lieferbar. Die farbigen Silikonschläuche,

die über die Wasserhähne gestülpt werden,

können auch ausgetauscht werden. „Wir liefern standardmäßig

die Schläuche in den Farben Rot, Weiß und

Schwarz mit“, sagt Nick Bisselink von Caressi. Alle weiteren

Schlauchfarben können zusätzlich bestellt werden.

Dazu bietet Caressi den Service, die Produkte personalisieren

zu lassen. „Sie können ihr Logo auf dem Wandüberlauf,

Wasserhahn oder Restebecken anbringen lassen

oder auch auf dem Zubehör wie auf Holzschneidebrettern,

Messerblöcken oder Topfuntersetzern“, so Bisselink.

www.caressi.nl

82 küchenplaner 1/2/2015


Fix montiert

Bereits am Mittwochmorgen war Daniel Hörnes mit dem Verlauf

der Living Kitchen hochzufrieden. „Der Montag war der beste

Messetag in der Geschichte von Quooker Deutschland. Da

haben wir einen absoluten Umsatzrekord erzielt“, sagt der Vertriebs-

und Marketingleiter. Ebenso zufrieden stellte Hörnes den

neuen PRO3-VAQ B vor. Das ist eine Weiterentwicklung des klassischen

Quooker-Reservoirs. „Durch dieses System werden mehr

als eine Stunde bei der Installation gespart. Sie beträgt jetzt nur

noch 20 Minuten“, erklärt Hörnes. Denn das neue Reservoir ist

um ein Vielfaches vereinfacht worden, ohne Qualität einzubüßen.

So kommt es ohne Sicherheitsgruppe, Überlauftrichter und

Abflussschlauch aus.

Der durch das 110 °C heiße Wasser entstehende Überdruck

wird mit einem speziellen „Ziehharmonika-Effekt“ im Inneren

ausgeglichen. Seine Energie bezieht der PRO3-VAQ B aus einer

Steckdose. Dadurch wird es jetzt noch einfacher, den Quooker

auch nachträglich in bereits bestehende Küchen einzubauen.

Durch die Vereinfachung des Systems und die Lieferung inklusive

eines handlichen Anschlusssets, könne man die Installation

seines Quookers künftig auch selbst in die Hand nehmen.

„Das ist eine komplette Neuentwicklung. Von der Idee bis zur Realisierung

hat es vier Jahre gedauert“, so Hörnes. Denn der neue

Behälter muss einen Druck von 8 bar bei 110 °C aushalten. „Das

Element ist also ständig in Bewegung“, erklärt der Vertriebs- und

Marketingleiter. Deshalb wird der PRO3-VAQ B aus Edelstahl

Daniel Hörnes, Vertriebs- und Marketingleiter bei Quooker Deutschland,

hält den Behälter des neuen Systems PRO3-VAQ B in der Hand.

produziert und ist mit dem Edelgas Argon gefüllt. Das neue System

wird zusätzlich zu dem bereits bekannten System angeboten

und ist ab sofort lieferbar.

www.quooker.de

Foto: Plaßhenrich

Farbige edelstahlspülen. Thomas Kurz

(Foto) zuckt mit den Schultern. „Einen konkreten

Namen gibt es dafür noch nicht“, gesteht

der Vertriebs- und Marketingleiter

Deutschland, Österreich und der Schweiz von

Reginox, als er die neuen, farbigen Edelstahlspülen

vorstellt. Diese wurden tatsächlich

erst wenige Stunden vorm Start der Living-

Foto: Plaßhenrich

Kitchen fertiggestellt. Allerdings nach detaillierter

Entwicklungsarbeit: „An der Technologie

für die neue Oberflächenbeschichtung

haben wir zwei Jahre gefeilt“, erklärt Kurz.

Die farbigen Edelstahlspülen seien sehr unempfindlich,

kratzfest und säureresistent.

Als weiteres Schwerpunktthema stellte der

niederländische Hersteller seinen Gesamtkatalog

2015 vor, dazu das neue Sortiment

Granit- und Keramikspülen sowie passendes

Zubehör von Armaturen und Mülltrennsystemen.

Eine Neuheit ist das Edelstahlmodell

Niagara aus der Kollektion Elite. Die Beckengröße

ist variabel einsetzbar und hat

einen wassersparenden Boden. Das separate,

verschließbare Kunststoff-Restebecken

mit Edelstahl-Abdeckung und das Edelstahl-

Tropfgitter sind sinnvolle Ergänzungen. So

ermöglicht das multifunktionale Tropfgitter

bei Bedarf ein einheitliches Bodenniveau bei

einer Nutzfläche von 343 x 403 mm. Niagara

ist flächenbündig einbaubar sowie wahlweise

für Unterbau und Flacheinbau geeignet.

www.reginox.de

1/2/2015 küchenplaner 83


Messe/Zubehör

Foto: Biermann

Foto: Biermann

kleben statt fräsen. Nur 6 mm hoch ist die

superflache LED-Unterbauleuchte SlimLine von

Sagemüller & Rohrer. Manfred Staubach (Foto),

Geschäftsführer des Zubehörspezialisten aus Sauerlach

nahe München, bezeichnete die Leuchte

damit „als gute Alternative zu eingefrästen LEDs“.

Bezogen auf Kosten und Aufwand. Erhältlich sind

die Längen 57, 87 und 117 cm. Ein Trafo reicht für

bis zu sechs Leuchten. www.sagero.de

Bevorzugter Service. Diverse Möglichkeiten, Anschlüsse für Strom und USB-

Verbindungen in die Arbeitsfläche zu integrieren, zeigte Zubehörgroßhändler

r Küchentechnik auf seinem Messestand am Boulevard. Dabei setzt das Unternehmen

auf Lösungen von EVOLine (Hersteller Schulte Elektrotechnik) und

Bachmann. LEDs sowie Armaturen zum Beispiel von Grohe und Kludi wurden

ebenfalls gezeigt. Neu im Angebot ist ein Premium-Partner-Konzept, das rkt-

Geschäftsführer Sven Weyh zusammen mit den Markenpartnern Kludi, Hailo,

EVOline, Kesseböhmer und Linak geschnürt hat. „4 Prime Business“ heißt das

Konzept. Für Jahresgebühren zwischen 99 und 199 Euro gibt es gestaffelte Serviceleistungen

und Sofortrabatte zwischen ein und drei Prozent. „Besonders

interessant ist auch der Austausch- und Reparaturservice innerhalb von 48

Stunden im Paket Gold“, berichtet rkt-Handelsvertreter Gerhard Peetz (Foto).

www.rkuechentechnik.de

Foto: Biermann

leuchtend Blau. Diese Standgestaltung machte dem Markennamen

„ blauwasser“ alle Ehren. Schon von Weitem leuchtete das Blau durch die Messehalle

und lenkte die Blicke des Publikums auf die ausgestellten Wasserfiltrationssysteme.

Geschäftsführer

Marc Brinker (Foto) war

mit der Resonanz rundum

zufrieden. Die Standkooperation

mit den Nachbarn von

MGS-Armaturen befruchtete

den Zuspruch zusätzlich.

Neu im Angebot ist seit der

Herbstmesse auf Gut Böckel

ein elektronischer Aquastopp.

blauwasser arbeitet

aktuell mit 95 Händlern zusammen.

Und das bewusst

selektiv, wie Marc Brinker

betont. Denn die „Leitungswasserfiltration

auf Premium-Niveau“

sei ein Thema,

das offensiv mit Leben

gefüllt und im Verkaufsgespräch

aktiv angesprochen

werden müsse. Sprich: Hinter

diesem Thema muss man

als Verkäufer voll stehen.

www.blauwasser.biz

84 küchenplaner 1/2/2015


Foto: Biermann

Charmanter Koch: Chakall (Foto) zauberte am Herd und verzauberte sein Publikum. Fast wie nebenbei rückte er dabei die Produktvorteile

des neuen Küchenplattenmaterials Dekton nach vorn - indem er zum Beispiel eine heiße Pfanne, in der zuvor ein Steak bei hoher

Hitze brutzelte, auf die Fläche zum Abkühlen schob.

Hart gegen Hitze, Kratzer und Flecken

Seit der Einführung im Frühjahr 2013 erobert sich die Oberflächeninnovation

Dekton von Cosentino zunehmend mehr Präsenz

im Markt der Küchenarbeitsplatten. „Namhafte Küchenhersteller

zählen zu unseren Kooperationspartnern“, berichtet

das Unternehmen. Darunter auch Häcker und Ballerina, die

auf der LivingKitchen ausgewählte neue Küchen mit Dekton

präsentierten. Auf dem eigenen Messestand lancierte der Hersteller

neue Farbkollektionen der ultrakompakten Oberfläche.

Highlight ist das Designkonzept der Farbe „Aura“ (vgl. auch

Küchenplaner 12/2014). Durch

die Spiegelung der Maserung

auf blass-weißem Hintergrund

entstehen grenzenlos wirkende

symmetrische Dekore. Dank

acht Plattendesigns, die beliebig

miteinander kombiniert

werden können, sind Kompositionen

möglich, bei denen die

Äderung von Platte zu Platte

fließt. So ergeben sich überraschende

Spiegeleffekte. Jede

Dekton-Arbeitsfläche

im Farbton Keranium.

Zusammenstellung generiert

– sowohl horizontal als auch

vertikal verlegt – eine durchgängige

Kontinuität. Dabei erwecke

die inspirierend-raffinierte Farbkreation die Schönheit

uralter Gesteinsformationen zu neuem Leben und gäbe jeder

Küche einen unverwechselbaren Stil, so der Hersteller. Dekton

vereint prägende Kücheneigenschaften. Laut Cosentino sind dies

hohe Hitze-, Kratz- und Fleckenresistenz sowie Wasserdichtigkeit.“

Genutzt werden kann es als Arbeitsfläche, Wandverkleidung,

Küchenfront oder Bodenmaterial. Dank großformatiger

Platten (320 cm x 144 cm) könnten Küchen mit nur wenigen Elementen

einheitlich und individuell gestaltet und den Raumgegebenheiten

angepasst werden.

Den Trend hin zum Naturstein

in der Küche spiegeln auch

die neuen Silestone-Farben der

Serie „Nebula Alpha“ wieder.

Die vier Farbtöne „ Calypso“,

„Orion White“, „ Phoenix“ und

„Ariel“ zeichnen sich maßgeblich

durch ihre individuelle

Äderung aus, die in Kombination

mit Erdfarbtönen eine besonders

authentische Struktur voller

Tiefe, Strahlkraft, Wärme

und Eleganz erzeugt.

Foto: Cosentino

www.cosentino.com

1/2/2015 küchenplaner 85


Messe/Zubehör

Foto: Biermann

Johannes Artmayr, Geschäftsführer

Strasser Steine: „Wir sind überzeugt,

dass ST-ONE rasch einen Spitzenplatz

im europäischen Küchen-High-End-

Segment einnehmen wird.“

Luxus-Insel komplett aus Stein

Hochwertige Arbeitsflächen aus Naturstein

sind das Metier des Unternehmens „Strasser

Steine“ aus Österreich. Nun folgte die Premiere

der Kücheninsel ST-ONE. Die exklusive „Werkbank“

komplett aus Naturstein soll zum Zentrum

des Wohnens in designaffinen Haushalten

werden, wünscht sich das Team um Geschäftsführer

Johannes Armayer. Zwei Jahre habe das

Unternehmen daran gearbeitet – das Ergebnis

wirkt perfekt und kommt in diesem Jahr auf den

Markt. Als Solitär soll die Insel mit herkömmlichen

Holzmöbeln harmonieren, als Konkurrenz

zur Küchenindustrie will Artmayr die Luxus-Insel

nicht verstanden wissen: „Viel mehr

ist ST-ONE die ästhetische Ergänzung, um ganz

außergewöhnliche, einzigartige Küchen zu gestalten.“

Strasser verwendet für ST-ONE besonders robuste

Steine mit unterschiedlichen Zeichnungen

– von dezenter Marmorierung bis zu wildem

Feuer. Die Steine kommen aus Indien (Universe),

China (Iceberg) oder aus Brasilien (Camouflage

und Fossil). Sie werden poliert, oder

im sanft-matten Leather Look ausgeführt. „Einzigartig“

auf dem Markt sei derzeit die Ausführung

„Cross Cut“ bei der Steinoberfläche Fossil.

Das grifflose Frontbild wird in einer 90 Grad gedrehten

Schnittrichtung aus dem Naturstein-

Rohblock gesägt. „Jede Insel ist somit ein Unikat“,

schwärmt Johnnes Artmayr.

Optisch wirkt ST-ONE wie ein massiver Steinblock,

dabei sind die Fronten nur 10 mm stark.

Das Produkt wird als Kubus oder Quader auf

den Markt kommen. In unerwarteter Leichtigkeit

scheint ST-ONE durch den nach hinten versetzten,

beleuchteten Sockel über dem Boden zu

schweben. Der Korpus hinter dem Stein wird in

den Ausführungen Ahorn oder Räuchereiche angeboten.

Bei 100 Top-Händlern in Europa wird

ST-ONE in den nächsten Monaten platziert.

Drei Grundrisse bzw. Größen und vier Farbstellungen

werden angeboten.

www.strasser-steine.at

86 küchenplaner 1/2/2015


Was mit Glas möglich ist

Jung, enthusiastisch und experimentierfreudig: Das ist Printhaupt,

ein 2012 gegründetes Unternehmen in Pirmasens, das sich auf Glasdruck

und Design spezialisiert hat. Auf der LivingKitchen stellten die Pfälzer

das erste Mal aus und zeigten neue Produkte wie Küchenrückwände, Möbeltüren

und Arbeitsplatten mit verschiedensten Motiven und vielfältigen

Farben. „Wir wollen zeigen, was mit Glas alles möglich ist“, sagt Geschäftsführer

Alexander Meißner. Um ein perfektes Ergebnis zu erzielen, wendet

Printhaupt ein spezielles Druckverfahren an, das es laut Meißner nur fünfmal

weltweit gibt. „Der Druck ist sehr unempfindlich, kratzfest und wasserresistent“,

erklärt der Geschäftsführer.

www.kitchen.printhaupt.eu

www.printhaupt.eu

Perfekter Glasdruck: Alexander Meißner, Geschäftsführer von Printhaupt,

vor einer Küchenzeile mit Glasfronten, einer beleuchteten Nischenrückwand

aus Glas und einer Glas-Arbeitsplatte.

Foto: Plaßhenrich

Vertriebsleiter Tilo Koitsch zeigt auf eine Nischenrückwand

mit Lichteffekten und Tiefenwirkung.

Nische mit

Tiefenwirkung

„Beam kitchen lights“ – so heißt eine Produktneuheit

von AKP. Dabei handelt es sich

um Nischenrückwände aus Glas kombiniert

mit LED-Technik. Die Einbautiefe beträgt lediglich

24 mm. „Ein 3-D-Lichteffekt erzeugt in

Kombination mit RGB-Farbwechsel eine besondere

Tiefenwirkung“, erklärt Vertriebsleiter

Tilo Koitsch. Die Nischenrückwände gibt es in

den verschiedensten Motiven und Farben. „Wir

haben eine exklusive Dekorreihe mit mehr als

80 Motiven entwickelt. Sie sind wahlweise mit

LED-Beleuchtung in Warm- und Kaltlicht oder

RGB-Farbwechsel lieferbar“, so Koitsch.

Foto: Plaßhenrich

www.akp-apl.de

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1/2/2015 küchenplaner 87


Messe/Zubehör

Homogenes

Flächenlicht

Auch bei den Zubehörspezialisten ist die Vernetzung

auf dem Vormarsch. Hera, Spezialist für Beleuchtungstechnik

aus Enger, zeigte in Köln seine

Michael Hoekstra, Vertriebs- und Marketingleiter

bei Hera: „Wir differenzieren uns durch Optik und

Wertigkeit.“

Foto: Plaßhenrich

Foto: Hera

Neu von Hera: LED-Unterbauleuchte ModuLite F.

neue App, über die Licht steuerbar ist. Eine weitere Neuheit: Die LED-Unterbauleuchte

ModuLite F (Foto) in vier Längen von 450 mm bis 1200 mm in

Warmweiß. Die Leuchte ist flexibel für den individuellen Einsatzbereich konzipiert

und mit ca. 3000 K erhältlich. Je nach Länge liegen die Leistungsaufnahmen

bei 8 W bis 18 W. Als Lichtquelle kommen dabei langlebige 80 mW

LED zum Einsatz, die mit einem Farbwiedergabewert von Ra/CRI > 80 aufwarten.

Bei einer Lichtausbeute von ca. 1200 lm/m ist eine optimale und farbgetreue

flächige Ausleuchtung der Arbeitsflächen somit gewährleistet. „Durch

diese Neuentwicklung haben wir erneut bewiesen, dass wir uns durch Optik

und Wertigkeit differenzieren“, sagt Michael Hoekstra, Leitung Vertrieb- und

Marketing.

www.hera-online.de

Zehn Zentimeter genügen

Foto: Biermann

Christoph Messing, Key Account Manager Linak: „Die Zeit ist reif,

dass sich die großen Küchenmöbelhersteller mit dem Thema beschäftigen.“

Ergonomische Lösungen durch höhenverstellbare Küchenmöbel

spielten auf der LivingKitchen kaum eine Rolle. So

schien es, denn kaum ein Aussteller rückte das Thema mit

Pauken und Trompeten nach vorn. Dabei surrten die Elektromotoren

an zahlreichen Ständen munter vor sich hin und

brachten Inseln und Zeilen auf individuell korrekte Arbeitshöhen.

Chris toph Messing vom dänischen Technikausstatter

Linak zum Beispiel hatte unter dem Stichwort „Kundenbesuche“

gleich eine ganze Liste im Terminkalender notiert. Bei

Sachsenküchen, eggersmann, Team 7 und Störmer war der Spezialist

für elektrische Verstellsysteme auf der LivingKitchen

mit seiner Technik präsent, bei r Küchentechnik, allmilmö und

zeyko ebenso. „Getragen wird das Thema von den mittelständischen

Küchenmöbelherstellern“, sagt Christoph Messing.

Jetzt sei seiner Meinung nach die Zeit reif, dass auch die großen

Hersteller der Küchenmöbelzunft höhenverstellbare Möbel

und/oder Beistelltische als Komfort-Themen etablieren. Am

besten gleich als neuen Küchenstandard. Für die Umsetzung

hat Linak neben dem herkömmlichen Hub-System das Baselift

System entwickelt. Damit lassen sich Verstellhöhen von zehn

Zentimetern realisieren. Einer Studie der Technischen Universität

Darmstadt zufolge, sei eine Verstellhöhe von zehn Zentimetern

für die meisten Küchennutzer ideal, um ergonomisches

Arbeiten zu realisieren. Das Baselift System lässt sich in den

Sockelbereich einer Küche installieren. Das System besteht aus

mehreren Hubmodulen, die sich miteinander verbinden lassen.

„Diese Skalierbarkeit macht die Lösung variabel und kostengünstig“,

betont Messing. Bis zu 16 Module lassen sich miteinander

kombinieren. Damit lassen sich Küchenzeilen oder

Kochinseln mit einem Gewicht bis zu 1,6 Tonnen in der Höhe

verstellen.

www.linak.de

88 küchenplaner 1/2/2015


Fotos: AEG Haustechnik

Das neue AEG Heißwassersystem

HOT 5 besteht aus

einem 5­Liter­Heißwasserspeicher

und einer zeitlosmodernen

Küchenarmatur,

an der Verbraucher kaltes,

warmes und heißes Wasser

entnehmen können.

Bis zu 97 °C aus dem Hahn

Sicher ist sicher: Erst wenn die rote Tastensperre

mit dem Daumen während

des Drehvorgangs gedrückt wird, kann

Heißwasser fließen.

Mit dem Heißwassersystem HOT 5

bringt AEG Haustechnik eine neue Generation

der Heißwasserbereitung auf den

Markt. Gezapft werden kann damit direkt

aus der Armatur neben kaltem und

warmem Wasser auch Heißwasser bis

zu 97 °C. Premiere feiert das Untertisch-

System auf der ISH 2015 in Frankfurt.

Die Heißwasserarmatur im reduzierten

Design fügt sich in das moderne

Küchenambiente harmonisch ein.

Sie besteht aus einem hochwertig verchromten

Ganzmetallkörper mit hohem,

180 Grad schwenkbarem Auslauf. Die

Armatur lässt sich leicht und sicher bedienen:

Rechtsseitig befindet sich der filigrane

Mischhebel, mit dem sich kaltes

und warmes Wasser entnehmen lässt.

Konzipiert ist das Heißwassersystem

für den Anschluss an eine zentrale

Warmwasserversorgung. Es besteht

aus der Heißwasserarmatur, dem

drucklosen 5-Liter-Heißwasserspeicher

zum Einbau unter der Spüle und

einem zusätzlichen Entkalkungsfilter,

der ebenfalls unter der Spüle seinen

Platz findet. Durch die separate Führung

des heißen Wassers in einer geschützten,

ummantelten Leitung hat

die Armatur auch bei der Heißwasserentnahme

eine kühle Oberfläche. „Mit

einem weichen Wasserstrahl fließt das

heiße Wasser dampf- und spritzarm in

Tasse, Topf oder Spülbecken“, veranschaulicht

das Unternehmen. Zur Unterstützung

der Trinkwasserhygiene

werde die Anschlussleitung der Heißwasserarmatur

nach jedem Zapfen

vollständig entleert.

Soll sehr heißes Wasser fließen, so

wird die Armatur über den kreisrunden

Griff auf der linken Seite bedient. Zum

Schutz vor Verbrühung erfolgt die Betätigung

des Heißwasser-Griffs im Drück-

Dreh-Verfahren. „Damit kommen kleine

Kinderhände gar nicht zurecht“, betonen

die Entwickler. Zur Heißwasserentnahme

wird die rote Tastensperre durch

Drücken mit dem Daumen und gleichzeitiges

Drehen des Armaturengriffs

mit der linken Hand überbrückt. Wer im

Haushalt mit Kindern noch sicherer gehen

will, legt eine geringere Heißwassertemperatur

zwischen 65 und 97 °C fest.

www.aeg-haustechnik.de

1/2/2015 küchenplaner 89


Zeiler Möbelwerk GmbH & Co. KG

97472 Zeil am Main · Postfach 13 40

Tel. 0 95 24/91-0 · Fax 0 95 24/91-121

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Tel. 00 49 (0)59 21 704-0

Fax 00 49 (0)59 21 704-140

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Mumpferfährstr. 70, 79713 Bad Säckingen, www.franke.de

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Poggenpohlstraße 1

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Telefon: 05221 381- 0

Fax: 05221 381321

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pronorm

Einbauküchen GmbH

Höferfeld 5 - 7

D-32602 Vlotho

E-Mail: info@pronorm.de

Telefon 05733 979 - 0

Telefax 05733 80483

Postfach 1707

D-32591 Vlotho

Internet: http://www.pronorm.de

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90 KÜCHENPLANER 1/2/2015


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Erscheint im 49. Jahrgang (2015)

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Postbank Dortmund, Konto 1647-467 (BLZ 440 100 46)

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Herstellung

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Zum Abdruck angenommene Beiträge, Manuskripte und Bilder,

einschließlich der Negative, gehen mit Ablieferung in das Eigentum

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ISSN 0722-9917

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Arbeitsgemeinschaft

Die Moderne Küche e.V.

Informationsgemeinschaft zur Feststellung

der Verbreitung von Werbeträgern

1/2/2015 KÜCHENPLANER 91


Mal ehrlich: kostet Ihr Verband mehr

1)

oder weniger als 0,59% pro Jahr?

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im Jahr 2013 Gesamtausschüttung an

unsere Mitglieder bezogen auf den

kumulierten Netto-Einkaufsumsatz

bei Verbandslieferanten.

0,59%

Zentralkosten

1) bezogen auf den kumulierten

Netto-Einkaufsumsatz im Jahr 2013

bei Verbandslieferanten.

Bedeutet: mehr Geld in den Kassen

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auf die unterschiedlichen Zielgruppen zugeschnittene Vertriebskonzepte, Marketingstrategien

und Dienstleistungen. Das und vieles mehr sind gute Gründe für die Entscheidung

„DER KÜCHENRING“. Lassen Sie uns darüber reden.

Das Team KÜCHENRING freut sich auf Sie!

Das Team Küchenring – effizient und kompetent (v.l.n.r.):

Hansjürgen Brag, Erika Burkard, Bernd Gersitz, Sabine Hofmann,

Bernd Jendras und Geschäftsführer Manfred Töpert.

KÜCHENRING GmbH & Co. KG Marie-Curie-Straße 6 · 53359 Rheinbach

Telefon Herr Töpert: 02226-904-127 · www.kuechenring.de

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