Newsletter 1/2013 - Zürcher Spendenparlament

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Newsletter 1/2013 - Zürcher Spendenparlament

Newsletter 1/2013

geben · diskutieren · entscheiden

Einblick

Aktuelle Anlässe und

Vorschau aus unterstützten

Projekten:

Ich freue mich, Sie mit einer Neuigkeit begrüssen zu dürfen:

Sie haben heute den ersten ZSP-Newsletter vor sich. Wir möchten

Sie künftig über wichtige Schritte in den Zeiten zwischen unseren

zwei jährlichen Parlamentssitzungen auf dem Laufenden halten.

Neben den Rubriken «Agenda», in der Sie über aktuelle Anlässe

aus den unterstützten Projekten informiert werden, und den

«Notizen» mit Wissenswertem in eigener Sache möchten wir den

Fokus jeweils auf ein ZSP-relevantes Thema legen. Voller Glück

sinnieren wir dieses Mal über einen ganz besonderen Moment:

An der nächsten Debatte vom 6. Juni 2013 werden wir die erste

Million verteilter Spendengelder überschreiten. Es wird ein festlicher

Abend mit einem speziellen Rahmenprogramm werden –

ein Grund mehr, das Datum in Ihre Agenda einzutragen. Wir freuen

uns jetzt schon, diesen Moment gemeinsam mit Ihnen zu feiern.

Was wir bisher bewegen konnten erfüllt uns mit Stolz.

Und wir sind voller Tatendrang für alles Kommende. Ohne Ihre

Unter stützung wären wir niemals dort, wo wir heute stehen.

Dafür möchten wir uns von ganzem Herzen bedanken.

Maxim Theater

www.maximtheater.ch

Aufführungen «Schweizerpass

Superstar»:

−−27./28. März in Bern: Tojo Theater/

Reithalle

−−15. Juni: Affoltern am Albis

−−21. Juni: Festival Pas de Problèmes,

Ziegelhütte, Schwamendingen

Aufführung «Parzifal»:

−−9./10./11./12./13. Juli: Remise, Zürich

Café au Lait

Die Afrotanzgruppe aus Zürich

www.cafeaulait.ch

−−7. April, zwischen 11 und 15 Uhr:

«Stimmungs macher» am Zürcher

Marathon, Bürkliplatz

−−27. April, 20 Uhr: Andiast, Alte Post,

Aufführung des Musicals «King Leo»

Chor der Nationen

www.chordernationen.ch

−−20. Oktober, 11 Uhr KKL

Susann Egli

Vorstandsmitglied Zürcher Spendenparlament

Einzigartige Form

des Zürcher Spendenparlaments:

Die

Mitglieder stimmen

ab, mit welchem

Betrag ein Projekt

unterstützt wird.


In 7 Jahren 50’000 Menschen erreicht

Im Juni überschreitet das ZSP die

Millionengrenze verteilter Spendengelder.

Das Gründungsduo

Lisbeth Born und Christoph Sigrist

blickt zurück und voraus.

Hatten Sie vor sieben Jahren, als Sie

das ZSP gemeinsam ins Leben riefen,

bereits das Ziel einer Million verteilter

Spenden vor Augen?

Lisbeth Born (LB): Ich habe damals

nicht an konkrete Summen gedacht.

Vieles konnte ich mir zu Beginn

gar nicht vorstellen. Wir wussten

nicht, wie viele Projekteingaben

gemacht würden und mit wie vielen

Mitgliedern wir rechnen konnten.

Wir hatten in der Schweiz ja keine

vergleichbare Informationen.

Christoph Sigrist (CS): Das stimmt,

dennoch dachte und hoffte ich, wir

würden diese Grenze innert fünf

Jahren erreichen.

Somit waren Sie ein bisschen enttäuscht?

CS: Mir schwebte diese Million

einfach immer im Kopf umher, weil

dieser Betrag symbolisch so aufgeladen

ist.

Welche Bedeutung hat diese Million

für Sie und für das ZSP?

CS: Für mich persönlich ist diese

Million eine Schwelle, die wir angestrebt

haben, sie nun überschreiten

werden, und die für unsere Zukunft

wie ein Sprungbrett wirkt. Für manche

Aussenstehende mag der Betrag

von der Symbolik her gesehen

vergleichbar sein mit dem Jahrtausendwechsel.

Das sind für viele

Menschen emotionale Momente.

LB: Für mich persönlich ist relevant,

dass wir 14 Parlamentssitzungen

durchgeführt und einen

festen Kern an Mitgliedern haben.

Vor diesem Hintergrund ist die Million

eine Leistung.

Aus Sicht der Projektverantwortlichen

und der Begünstigten ist eine

Million Franken eine enorme Summe.

CS: Das ist sie zweifellos, aber es

ist auch eine Tatsache, dass eine

Million Franken in der Stadt Zürich

nicht viel Geld ist. Doch wenn man

bedenkt, dass wir damit knapp 100

Projekte fördern und mithelfen

konnten, die Lebensqualität von

zahlreichen Menschen zu verbessern,

so steht diese Million für

vieles. Und sie steht für ein Instrument,

das weder von der Wirtschaft

noch vom Staat geprägt ist sondern

im zivilgesellschaftlichen Bereich

eine grosse Kraft aufweist.

LB: Lass uns doch einmal eine

Rechnung machen: Wenn wir diese

Million runterbrechen auf die

Anzahl Projekte und Destinatäre

dürften wir rund 50 000 Menschen

erreicht haben.

CS: Das entspricht ja einem ganzen

Quartier, beziehungsweise einer

ganzen Stadt wie beispielsweise

Lugano oder Biel!

Welches war in den zurückliegenden

Jahren der schönste Moment für Sie?

LB: Für mich kommt dieser schönste

Moment bei und nach jedem

Parlament: Wenn ich beobachte,

wie gespannt die Projektleute im

Rathaussaal sitzen, welche Freude

sie haben, wenn sie einen Betrag

zugesprochen bekommen, wenn sie

danach strahlend zu mir kommen,

sich etliche Male für die Unterstützung

bedanken und uns Wochen

oder Monate später noch E-Mails

schreiben, wie toll die Unterstützung

für den Fortbestand ihres

Projekts gewesen sei – auch wenn

es sich manchmal um kleine Beträge

von wenigen Tausend Franken

handelt. Aber auch solche Beträge

können eben wirklich etwas bewirken.

CS: Der grösste Glücksmoment war

für mich die Phase, als klar wurde,

dass wir eine ernst zu nehmende

Institution sind. Als die Stimmen

verstummten, die an der Idee des

ZSP zweifelten, ging mein Glaube in

Glücksein über. Das war eine Zeit,

in der ich oft an das Sprichwort

erinnert wurde: Wenn einer allein

träumt, ist es nur ein Traum; wenn

viele gemeinsam träumen, ist es

der Beginn einer neuen Wirklichkeit.


Einblick

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Mitgliederbefragung

Wir möchten uns an dieser Stelle bei

allen Mitgliedern herzlich bedanken,

die unsere im Januar verschickten

Fragebogen quasi postwendend ausgefüllt

und zurückgeschickt haben.

Der grosse Rücklauf freut uns sehr!

Im zweiten Newsletter dieses Jahres

wird eine Zusammenfassung der

Auswertung erfolgen.

19 Kursteilnehmende aus 16 Nationen – Augenschein bei Trialog.

Der Lehrgang «Trialog – Interkulturelles Übersetzen im Gemeinwesen»

ist ein Angebot der Asylorganisation Zürich (AOZ) zur

beruflichen Qualifikation für Migrantinnen und Migranten.

Die Kursteilnehmenden erhalten bereits während der Ausbildung

Dolmetscheraufträge und werden so in den Arbeitsmarkt integriert.

Im Anschluss an die Ausbildung kann der eidgenössische Fachausweis

«Interkulturelles Übersetzen» erworben werden.

Das Projekt wurde vom ZSP bereits zweimal unterstützt. Auf Einladung

der Kursleitung besuchte Vorstandsmitglied Rosmarie

Oetiker die Abschlusslektion des Kursmoduls 2, an dem 19 Teilnehmende

aus 16 Herkunftsländern eine Lernbilanz zogen. «Der

Austausch von Meinungen und Erfahrungen in der Gruppenarbeit,

der Erwerb von Fachkenntnissen und solche über verschiedene

gesellschaftliche Systeme, und vor allem auch die Auseinandersetzung

mit dem eigenen Rollenverständnis als Übersetzende gab

den Teilnehmenden viel Sicherheit», beobachtete Rosmarie Oetiker.

«Die ganze Ausbildung wurde zudem allgemein als Integrationshilfe

erlebt, nicht zuletzt durch die Sensibilisierung für ein weit

gefasstes Kulturverständnis.»

Medienberichte

Seit Anfang 2013 berichteten folgende

Medien über vom ZSP unterstützte

Projekte:

−−Der Landbote: 24. Januar: «Tanzen

ohne die Musik zu hören» (Projekt

«Theatertraum»: Gehörlose und

Hörende gemeinsam auftreten)

− −Tages-Anzeiger: 16. Februar:

«Erst büffeln, dann Fussball spielen»

(Projekt: «Uufzgi & Tschutte»:

Jugendliche helfen Kindern in der

Schule und coachen ihr Fussballspiel)

− −TeleZüri: 7. März: Street Soccer

Academy «Ufzgi & Tschutte»

(Projekt: «Uufzgi & Tschutte»,

siehe oben)

Konzentrierte Atmosphäre

im Zürcher

Rathaussaal: Die

Projektverantwortlichen

stehen den

Parlamentariern Red

und Antwort.


Notizen

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«Das fühlt sich einfach gut an» –

soziales Kapital verschenken.

«Ein schöneres und sinnvolleres

Geschenk hätte ich mir nicht wünschen

können», sagt die Zürcher

Heilpädagogin Hannah Labusch.

Während ihres Geburtstagsfestes

sammelten drei Freunde unter

ihren Gästen Geld für eine ZSP-

Mitgliedschaft.

«Meine Freunde wissen, was mir

am Herzen liegt: für soziale Projekte

einzustehen, Menschen und gute

Ideen miteinander bekannt zu

machen und mit Lust aufzustrecken,

wenn gefragt wird: Wer ist dafür

‹Unmögliches› möglich zu machen.

Da passt das ZSP perfekt.» Nach

der ersten Parlamentssitzung

schrieb sie an ihren Freundeskreis

eine begeisterte E-Mail: «Von

Herzen habe ich Euch zu danken,

dass Ihr als Teil meines Glückes da

seid. Der Schatz, Euch kennen zu

dürfen, ist unbezahlbar. Umso mehr

schätzte ich ihn gestern im Ratssaal,

wo mit vollen Händen Geld

ausgegeben wurde. Das fühlte sich

einfach gut an.» Ihr Schreiben

unterzeichnete sie mit «Hannah,

Parlamentarierin des Zürcher

Spendenparlaments.

Zürcher Spendenparlament ZSP

Geschäftsstelle

Susanne Schürz

Postfach 860

8040 Zürich

info@spendenparlament.ch

Telefon 044 405 71 08

Jedes Mitglied bringt uns weiter

Inzwischen ist unser Mitgliederkreis auf über 160 Personen

angestiegen. Unser Ziel sind 200 bis 250 Mitglieder.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, uns auf diesem Weg zu

begleiten und den Kreis weiter zu vergrössern.

Positives Abstimmungsergebnis:

Freude unter den

Projektverantwortlichen.

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