Lebenslust Gottingen

udo1948wagner

Das Magazin für Göttingen und Südniedersachsen
Ausgabe 7, März bis Mai 2015

Ihr kostenloses

3. JAHRGANG

LeseExemplar FRÜHJAHR 2015 07

lebenslust:go

..

DAS MAGAZIN FÜR GÖTTINGEN + SÜDNIEDERSACHSEN

Interview mit GSO-Chefdirigent

Christoph-Mathias Mueller

Ist eine Reise wert:

Florenz – Wiege der Renaissance

Chris Goette gibt Tipps:

Ein Welpe zieht ein

April 1945:

Kriegsende in Göttingen


Attraktiver

Beitrag

STARKE

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lebenslust:gö EDITORIAL 3

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Krokusse und Anemonen bringen

Farbe in den Garten, und Sonnenstrahlen

und wärmere Temperaturen

wecken die Lebensgeister. Starten Sie

mit uns in den Frühling und in die Natur, mit

ihren stets wandelnden Erscheinungen.

Lassen Sie Ihr Herz erwärmen von der Musik

und ihren harmonisierenden Schwingungen.

In der aktuellen Frühlings-Ausgabe von

lebenslust:gö, dem Magazin für Kunst &

Kultur, Shopping, Genuss und mehr, sagt

GSO-Chefdirigent Christoph-Mathias

Mueller: „Wenn das Publikum ergriffen wird

von einem Stück, das ist ein Moment der

Magie“. Magie ist bewusste Beeinflussung

von Energie und die kommt in dieser Jahreszeit

auch oft durch gesteigerte Reiselust

zum Ausdruck. Hier empfehlen wir Florenz,

eine der schönsten Städte der Welt mit

ihren weltberühmten Kunstwerken und kulturellen

Sehenswürdigkeiten. Die besten

Reisezeiten in die toskanische Großstadt

sind der Mai und der Oktober, dann ist mit

Temperaturen von 20 bis 25 Grad zu rechnen.

Also, ab ins Reisebüro und buchen.

Wer sich lieber erst einmal durch einen

Gang an die frische Luft auf den Frühling

einstellen möchte, kann dies zum Beispiel

auch bei einem Shopping-Ausflug am 21.

April in die Göttinger Innenstadt tun. Mit

dem Thema „Göttingen zieht an“ laden Pro-

City und der Einzelhandel mit vielen Aktionen

rund um den Frühling am verkaufsoffenen

Sonntag ein. Aber nicht nur fit machen

zum Shoppen ist bei uns angesagt. Auch

für alle Liebhaber von Hunden gibt Chris

Goette in dieser Ausgabe Tipps und Ratschläge

über Hunde, Ihre Erziehung und

Verhaltensweisen. Es fängt beim Welpen an.

Kommunikation zwischen Hund und

Mensch ist dabei ein wichtiger Punkt, damit

beide ein entspanntes und glückliches Miteinander

haben.

Auch Vorfreude auf Muttertag und Ostern

machen Lust auf den Frühling. Ein Event mit

dem Floristmeister Björn Kroner-Salié erwartet

Sie in der Porzellanmanufaktur Fürstenberg.

Oder lassen Sie sich inspirieren

von Gartenausstellungen, schönen Möbelideen

und vielleicht auch Gesundheitsthemen

wie Sauna oder der „Gesund Messe

2015“ in der Lokhalle. Weitere Anregungen

finden Sie auch in unserem Veranstaltungskalender.

Den Blick zurück ins Jahr 1945 beschreibt

für uns der Historiker Peter Aufgebauer und

greift das Thema „Kriegsende in Göttingen“

vor 70 Jahren auf. Und eines sollten wir

auch bei allen Frühlingsgefühlen nicht vergessen:

Das Deutsche Rote Kreuz engagiert

sich für Menschen in Not und bietet in der

Region Göttingen/Northeim zahlreiche Aktivitäten.

Darunter DRK-Leistungen wie Blutspende,

Erste Hilfe, Katastrophenschutz,

Kindertagesstätten u. a. Die Organisation

braucht dringend noch Mitglieder, um ihre

Arbeit auch weiterhin gewährleisten zu

können. Denken Sie mal darüber nach und

melden sich bei Interesse unter Telefon

0551-705041 an!

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Viel Spaß beim Lesen der neuen

lebenslust:gö-Ausgabe und eine wunderschöne

Frühlingszeit wünscht Ihnen

Ihre Rita Wagner

Herausgeberin

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4 INHALT lebenslust:gö

Inhalt

6

LEBEN

IN DER REGION:

NEU IN GÖTTINGEN: COFFEE LOUNGE KNITTERFREI

35-37 GESUNDHEIT:

HEISSE TIPPS FÜR IHREN SAUNABESUCH

03 Editorial

GESUNDHEIT

LEBEN IN IN DER DER REGION REGION

06 Lions Clubs Göttingen schaffen

neue Möglichkeiten für Schulen

Coffee Lounge Knitterfrei

07 Angebote der weiterführenden Schulen

08 Claudia Weitemeyer bei den Stadtwerken

Sparkasse Göttingen „Bank des Jahres 2014“

09 15. Töpfermarkt in Großenrode

Vom Dschungelcamp in die Bütt

10-14 Interview mit Christoph-Mathias Mueller

vom Göttinger Symphonie Orchester

LEBENSART

LEBENSART

15 Göttingen zieht an

16 Am 10. Mai ist Muttertag

16-17 Große Blumenkunst zum Muttertag

18-19 Gartenfest im Schlosspark Wilhelmsthal

21 Spanische Gaumenfreuden im „El Toro“

Lama-Trekking im Eichsfeld

22-23 Gartenfestival in Herrenhausen

REISE

REISE

24-25 Florenz – Wiege der Renaissance

GOURMET

GOURMET

26-27 Genießen in Göttingen: Cucina Italiana Mazzoni

27 Die Wein-Kolumne

28 Véronique Witzigmann: Glasierter Erdbeerkuchen

29 Michelin-Stern für Daniel Raub

30 Das war die „Grüne Woche“ im Kauf Park

31 Freude an Schärfe

Mit Kombiticket in die Genusswerkstatt

32 Gesundmesse Göttingen 2015

AOK senkt Beitragssatz

33 Blutdruckinstutut Göttingen mit vielfältigen Angeboten

34 VITAL SPA & lebenslust:gö: YOGA ist Leben (Teil 3)

Deutsches Rotes Kreuz: Jetzt Mitglied werden

35 Heiße Tipps für Ihren Saunabesuch

36 Werrataltherme – tauchen Sie ein . . .

37 Badeparadies Eiswiese: Garten Eden in der Großstadt

38 Gesunde Haut zum Start in den Frühling

38-39 Niemand muss ins Pflegeheim – ein Erfahrungsbericht

Alfa Romeo Spider geht für Spendenaktion auf Tour

BAUEN + + WOHNEN

40 Mit Gemüse in den Frühling

So edel kann Rost wirken

41 Geheimtipp für Holzliebhaber

42 Kräuter als Geschenke der Natur

43 Immobilienmesse im Kauf Park

RÜCKBLICK

44 Die LOKOLINO

RATGEBER

45 Nichts dem Zufall überlassen

THEMA DAMALS

46-48 April 1945: Kriegsende in Göttingen

Alle Titelthemen sind farbig gekennzeichnet


lebenslust:gö INHALT 5

Neu in

Göttingen

57 VERANSTALTUNGEN:

APASSIONATA - DIE GOLDENE SPUR

GEWINNSPIELE

49 Gewinnen Sie mit lebenslust:gö bei vier Gewinnspielen

Herzlichen Glückwunsch: Die Gewinner aus Heft 6

TIERISCHES

TIERISCHES

50-52 Chris Goette gibt Tipps: Ein Welpe zieht ein

53 Neues aus Mopsvelden: Sag zum Abschied leise „Servus“

LESEN

VERM

KULTUR

54 Buchvorstellungen

55 Buchtipp: „Schwarze Häuser“

VERANSTALTUNGEN

56 Festival mit Hand & Fuß

57 Apassionata: „Die goldene Spur“

58 Der Logenplatz: Gebrochene Herzen im Ascheregen

59 Der Logenplatz Spezial:

Sturm, Stimmung & zwei Geschwister

60-61 Schülerlesetage 2015: „Gute Seiten – schlechte Seiten“

61 Göttinger Elch 2015 geht an Rudi Hurzlmeier

62 Band of Friends im Exil

Internationale Händel-Festspiele

Mediterranes Lebensgefühl

Marylin Mazur Trio

Der Fürstenberg-Hase lädt ein

Kultur im Esel

63 Tango Argentino

Große Oldie-Nacht in Holzhausen

Karsten Zinser singt „Amsterdam“ und „Les Bourgeois“

64-65 Veranstaltungen in Göttingen und der Region

ZU GUTER LETZT LETZT

66 Der alltägliche Wahnsinn: „Gut beraten . . .?“ / Impressum

Bügeln ist für Sie der Horror?

UNS MACHT ES SPASS!

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65

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6 LEBEN IN DER REGION lebenslust:gö

Lions Clubs

Göttingen schaffen

neue Möglichkeiten

für Schulen

Im Februar startete das vom den Göttinger

Lions Clubs neu ins Leben gerufene

Bildungsangebot „business4school“

den ersten Wirtschaftskurs für Schülerinnen

und Schüler aus Göttingen und der Region

Südniedersachsen. Das Programm will

Schülern Wirtschaftswissen als Allgemeinbildung

vermitteln, und zwar als Verbraucher,

Bürger und aus betrieblicher Sicht. Die

Angebote richten sich an Schulen und Lehrer,

etwa mit Fach-Fortbildungen und Wirtschaftskontakten.

„Bei unseren Schülerpraktikanten ist mir ein

großes Interesse an wirtschaftlichem Verständnis

aufgefallen, das die Gymnasien

und Gesamtschulen zur Zeit nicht abdecken

können“, erläuterte Wirtschaftsanwalt Ulrich

Herfurth im Rahmen des Lions-Neujahrsempfangs,

bei dem er das Projekt als Initiator

und amtierender Präsident des Lions

Clubs Göttingen präsentierte. „Hier setzen

wir in enger Zusammenarbeit mit den Schulen

und im Verbund mit anderen Institutionen

an und unterstützen mit Erfahrungen

und Angeboten.“

Führungskräfte regionaler Unternehmen,

Anwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

sowie Wissenschaftler und Dozenten

Göttinger und umliegender Hochschulen

konnten für Lehrerfortbildungen und praxisnahe

Schülerkurse gewonnen werden.

Herfurth: „Es gibt in Göttingen bereits eine

gute Palette von praxisnahen Einzelangeboten,

insbesondere zu Berufsberatung, Praktika

und Betriebsbesuchen. Das in Kooperation

mit allen Göttinger Gymnasien und

Gesamtschulen entwickelte Konzept von

business4school bietet nun darüber hinaus

ein systematisches Programm zur Vermittlung

wirtschaftlicher Zusammenhänge.“

„Neben einem guten Wirtschaftsverständnis

wird interkulturelle Kompetenz immer

wichtiger für junge Menschen“, so Herfurth

weiter. Hierfür wurde mit „schoolxchange“

ein Internetportal geschaffen, über das sich

Schülerinnen und Schüler der Region austauschen

können. ■

Coffee Lounge

Knitterfrei

Mc.Clean hat jetzt neben dem

Waschsalon in der Hannoverschen

Straße 53a einen Waschund

Hemdenbügelservice eingerichtet.

Genau das Richtige für beruflich Engagierte,

die einen vollen Terminkalender haben.

„Wir arbeiten mit den modernsten Geräten,

die es zurzeit auf dem Markt gibt“, so Dennis

Krüger, leitender Angestellter bei Mc.Clean

sichtlich stolz, „so zum Beispiel den Hemdenfinisher,

der für perfekte Qualität sorgt,

er ist dampfbeheizt mit integrierter Wärmerückgewinnung.

Aber der Wasch- und Hemdenbügelservice

ist ja noch nicht alles, was

Mc.Clean neu anbietet, es wurde natürlich

auch an das leibliche Wohl der Kunden gedacht“,

so Krüger weiter, „die Coffee Lounge

Knitterfrei ist uns perfekt gelungen,

kuuuuuhle Bestuhlung und Bänke, wie man

sie schon aus dem integrierten Waschsalon

kennt – übrigens kommt man vom Waschsalon

direkt in die Coffee Lounge, ohne das

Gebäude zu verlassen, einfach kuuuuhl!

Hier in der Lounge bieten wir neben Kaffee-

Spezialitäten vom Espresso bis Kaffee Latte

auch Tee und Kalt-Getränke an. Mein Lieblingsgetränk

ist Chai-Tee Latte“, so Krüger

weiter, „belegte Brötchen, Kuchen und

warme Speisen werden natürlich ebenso

angeboten wie Nachos, die liegen voll im

Trend, und die Zahl der TexMex-Fans steigt

stetig“. Mit dem neuen Wasch- und Bügelservice

macht Mc.Clean Knitterfrei für viele

das Leben angenehmer.

Dabei spielen die sauberen und aufgebügelten

Oberhemden eine wichtige Rolle.

Ein beflecktes Outfit eines erfolgreichen

Geschäftsmannes macht nie einen guten

Eindruck. Jetzt muss keiner mehr die Feierabende

und Wochenenden beim Waschen

und Bügeln verbringen, dafür sind sie zu

kurz und zu schön!

„Eine professionelle Hemden-Reinigung,

die zuverlässig und schnell wie die unsere

ist, macht das Leben eines Singles sowie

einer erwerbstätigen Mutter viel angenehmer“,

so Krüger abschließend. ■


lebenslust:gö LEBEN IN DER REGION 7

Angebote der

weiterführenden Schulen

Für die Eltern der künftigen Fünftklässler aus Göttingen findet

am Dienstag, 21. April 2015, um 19.30 Uhr in der Stadthalle

Göttingen eine zentrale Informationsveranstaltung zu den

Angeboten der weiterführenden Schulen statt. Vorgestellt werden

dabei sowohl die verschiedenen Schulformen als auch Themen wie

Einzugsbereiche, Ganztagsschulwesen, Mittagessen sowie Anmeldetermine

und -verfahren. Im Anschluss besteht zudem die Möglichkeit,

weitere Fragen an Informationsständen der einzelnen

Schulen zu besprechen. Darüber hinaus veranstalten die weiterführenden

Schulen rund 20 Informationsveranstaltungen und Tage der

offenen Tür, an denen sie interessierten Kindern und Eltern ihr

Angebot präsentierten. Der erste Termin findet am Samstag, 7. März,

in der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule statt.

Den Abschluss bildet ein Tag der offenen Tür an der Montessorischule

am 8. Mai 2015.

Die Anmeldetermine für die Gesamtschulen sind am 17. und 18.

Juni, für die Gymnasien und die Bonifatiusschule II am 24. und 25.

Juni 2015 vorgesehen.

Informationen zu den Veranstaltungen an den Göttinger Schulen

unter www.goettingen.de/Schulen/Infos zum neuen Schuljahr. ■

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8 LEBEN IN DER REGION lebenslust:gö

Weitemeyer bei den

Stadtwerken

Die Stadtwerke

Göttingen AG

hat zum 1. März

die Leitung der Abteilung

Kommunikation

und Medien mit Claudia Weitemeyer

neu besetzt. Die 48-Jährige ist seit 20

Jahren in der Kommunikationsbranche

auf Agenturseite in Düsseldorf und

Göttingen tätig. Zuletzt verantwortete

sie bei Blackbit die Bereiche Beratung

und Konzeption.

Foto: Mirko Plha

„Wir freuen uns, mit Frau Weitemeyer

einen Kommunikationsprofi gefunden

zu haben, der uns helfen wird, dem dynamischen

Wandel und den täglichen

Herausforderungen in der Energiewirtschaft

Rechnung zu tragen.“ so Stadtwerke-Vorstand

Frank Wiegelmann.

Claudia Weitemeyer zu ihrer neuen

Aufgabe: „So spannend und vielseitig

die Arbeit in einer Werbeagentur mit

immer neuen Kunden und Märkten ist,

reizt es mich, nun auf Unternehmensseite

Kommunikation und öffentliche

Wahrnehmung strategisch und inhaltlich

mitgestalten zu können.“

Weitemeyer lebt seit 2003 in Göttingen

und fühlt sich der Stadt und der Region

inzwischen eng verbunden. „Die nachhaltige

und zukunftsweisende Philosophie

in Sachen Energieversorgung

macht die Stadtwerke für mich zu

einem attraktiven Arbeitgeber, dessen

Thematik ich mich aus Überzeugung

beruflich gern widmen werde.“

Klaus Plaisir verabschiedet

Nach 19 Jahren hat Klaus

Plaisir zum Ende vergangenen

Jahres die Stadtwerke

verlassen. Dort war er für

die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

verantwortlich. Der Technische

Vorstand, Dr. Gerd Rappenecker,

verabschiedete Plaisir mit den Worten:

„Eine Ära geht zu Ende“. Der 52-jährige

Kommunikationsprofi wird künftig als

Moderator und freier Journalist mit

eigener PR-Agentur tätig sein. ■

Stolze Gewinner (v. l.): Christian Wüstefeld, Ramona Wüstefeld, Janina Hirschlinger,

Rainer Hald und Landrat Bernhard Reuter nach der Preisübergabe.

Sparkasse Göttingen

»Bank des Jahres 2014«

Ob Aus- und Weiterbildung der eigenen

Mitarbeiter, hohe Beratungsqualität,

ausgezeichnete

Kundenorientierung oder

die für eine Sparkasse mehr als

überdurchschnittliche Innovationskraft:

Die Preisrichter des

„Großen Preis des Mittelstandes“

versahen die Sparkasse

Göttingen mit Lob in allen Kriterien

des Wettbewerbes.

Basis für die Auszeichnung war

die Bewertung in den Kriterien Gesamtentwicklung

des Unternehmens,

Beschäftigung und

Ausbildung, Engagement in der

Region, Kundennähe, Modernisierung

und Innovation. Gerade

der s-spot, die junge

Filiale der Sparkasse,

überzeugte als deutschlandweit

einzigartige Innovation.

„Frühzeitig

erlernen Auszubildende

fachliche und unternehmerische

Kompetenzen –

ein im öffentlich-rechtlichen

Sektor einmaliger Weg“, hieß es

in der Laudatio von Dr. Gerhard

Papke, Vizepräsident des nordrheinwestfälischen

Landtags, in

Anwesenheit der stellvertretenden

Ministerpräsidentin Eveline Lemke

auf der feierlichen Gala und Preisverleihung

in Düsseldorf.

Der von der Oskar Patzelt-Stiftung

vergebene „Große Preis des Mittelstandes“

ist, so die überregionale Tageszeitung

„Die Welt“, die begehrteste

Wirtschaftsauszeichnung

deutschlandweit.

Der Erhalt der Auszeichnung erfüllt Rainer

Hald mit Stolz: „Dies ist eine Ehrung

für unsere Mitarbeiter. Sie bestätigt, dass

wir uns mit den innovativen

Konzepten auf dem besten

Weg befinden, die Marke

Sparkasse in der Region

Göttingen in eine weiterhin

erfolgreiche Zukunft zu

führen.“ ■


lebenslust:gö LEBEN IN DER REGION 9

15. Töpfermarkt in Großenrode

Foto: Hans-Gert Weseloh

Hochwertige Keramik wird zum 15. mal am 9. und 10. Mai

von über 40 Ausstellern auf dem Töpfermarkt angeboten.

Ein interessantes Rahmenprogramm mit vielen Überraschungen

macht Großenrode wieder zu einem lohnenden Ausflugsziel

am Muttertagswochenende für Groß und Klein. Außerdem wird

es wieder einen Marktteil „Land und Leben" geben. Hier lassen sich

ländliche Handwerker über die Schulter schauen. Allerlei Wissenswertes

sieht, schmeckt und erfährt man dort zu alten dörflichen

Gewerken. Das Markttreiben findet auf dem Gelände eines alten,

denkmalgeschützten Gutes statt. Das Programm macht die Veranstaltung

nicht nur für Keramikliebhaber interessant: Eine Reise in die

Vergangenheit mit dem Experimentarchäologen Dr. Jean-Loup

Ringot, der Schulzirkus der KGS „Piccolino“ und das Kindertöpfern

sind nur einige Programmpunkte. Der Markt ist am Sonnabend von

10-18 Uhr und Sonntag von 11-17 Uhr geöffnet.

Weitere Infos unter www-toepfermarkt-grossenrode.de ■

Vom Dschungelcamp in die Bütt

Rebecca Siemoneit-Barum ist mit dem Einbecker Bierorden

der Gesellschaft der Karnevalsfreunde und der Einbecker

Brauhaus AG ausgezeichnet worden. Der 37-Jährigen wurde

als erst dritter Frau in der Ordensgeschichte die närrische Ehrung

von Karnevalspräsident Albert Eggers verliehen. Da war Rebecca

Siemoneit-Barum erst wenige Stunden zurück aus Australien, wo sie

bei der RTL-Sendung „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ dabei war.

„Ich freue mich sehr, wieder zuhause zu sein“, sagte die in Einbeck

lebende Schauspielerin. „Meine Familie und ich gehören zu Einbeck

wie der Marktplatz, wie das Einbecker Bier und das Eulenfest“, erklärte

sie bei der Ordensverleihung. „Kein Ort der Welt ist mir derzeit

lieber, glauben Sie mir.“ ■

In einem Ambiente zum Wohlfühlen bieten wir unseren

Gästen in zahlreichen Centern innovatives Entertainment

vom Feinsten. Dart, Touch-Screen und Internet-Terminals

gehören ebenso zu unserem Angebot wie Billard und die

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10 LEBEN IN DER REGION lebenslust:gö

»Die Motivation liegt

für mich in der Musik«

Christoph-Mathias Mueller,

Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters, sagt,

er hoffe, das Publikum für einen Moment

in eine andere Welt zu entführen.

Ein Gespräch.

Foto: Marco Borggreve

CChristoph-Mathias Mueller, geboren

1967 in Peru, aufgewachsen

in der Schweiz. Er studierte

die Fächer Violine und Dirigieren

in Basel und in Cincinnati,

Ohio. Als Conduction Fellow in

Tanglewood, Massachusetts, arbeitete

er mit Seiji Ozawa, Robert

Spano und Leon Fleisher

zusammen. 1996 wurde Mueller

Assistent von Vladimir Ashkenazy

beim Deutschen Symphonie-Orchester

in Berlin. 2000

gewann er den Internationalen

Dirigierwettbewerb in Cadaqués,

Spanien. Von 2001 bis

2005 war er Assistenzdirigent

von Claudio Abbado. In der Saison

2004/2005 war er künstlerischer

Leiter des Cairo

Symphony Orchestra.

Seit 2005 ist Christoph-Mathias

Mueller Chefdirigent und Künstlerischer

Leiter des Göttinger

Symphonie Orchesters (GSO),

seit 2007 Generalmusikdirektor.

Darüber hinaus wird Mueller

häufig für internationale Gastspiele

engagiert, unter anderem

mehrfach vom Bolschoi-Theater

in Moskau. Ende 2014 unternahm

er mit dem GSO eine

Gastspielreise nach China.

Charakteristisch für Christoph-

Mathias Muellers Arbeit ist sein

ungewöhnlich vielseitiges Repertoire.

Seine Offenheit für

neue Einflüsse und sein Mut

zum Schärfen der Kontraste prägen

seinen persönlichen Stil.


lebenslust:gö LEBEN IN DER REGION 11

Foto: Theodoro da Silva

Rita Wagner und Werner P. Rühling sprachen mit Christoph-Mathias Mueller

■ Wer (oder was) hat Ihre Leidenschaft zur

Musik geweckt?

Meine Eltern waren Lehrer, wir haben gesungen

und zusammen Blockflöte gespielt.

Die klassische Musik war immer Teil des

Lebens bei uns zu Hause. Musik war für

mich selbstverständlich.

■ Wie wurden Sie Dirigent?

Zuerst braucht man eine solide schulische,

danach eine instrumentale Ausbildung.

Nach Anfängen auf der Blockflöte habe ich

mit neun Jahren mit dem Geigenspiel angefangen,

das ist relativ spät. Nach meinem

Hochschulabschluss kam das Solistendiplom

in Basel. Mit 17 habe ich allerdings bereits

mein Gymnasiumsorchester mit

eigenen Kompositionen dirigiert. Niemand

war erstaunt, dass ich Dirigent werden

wollte.

■ Was ist das Geheimnis des Dirigierens?

Kenntnis der Musikgeschichte, speziell Repertoirekenntnis

ist Voraussetzung, dazu

die schlagtechnische Ausbildung. Ein Dirigent

sollte auch dafür begabt sein, sich körperlich

auszudrücken, nur mit Gesten, ohne

Worte. Man braucht auch immer eine klare

musikalische Idee, wenn man mit einem Orchester

arbeitet. Alle diese Elemente, zusammen

mit Sozialkompentenz im Umgang

mit den Musikern gibt die Chance für gutes

Musizieren. Aber was ist das „Geheimnis“?

Wir suchen nach der Magie des Moments –

doch die kann man nicht erzwingen. Wenn

die Magie im Konzert lebendig und spürbar

wird, dann haben wir etwas erreicht!

Aber das Geheimnis bleibt ein Geheimnis.

■ Woher nehmen Sie Ihre sprichwörtlich

unerschöpfliche Motivation für Ihre Arbeit?

Die Motivation liegt für mich in der Musik.

Es ist für mich eine unglaubliche Chance

und ein Glück, mich mit Meisterwerken des

menschlichen Geistes beschäftigen zu können.

Das berührt mich zutiefst.

■ Sie sind seit 2005 als Dirigent in Göttingen

tätig. Hat sich für Sie die Rolle als Dirigent

über die zehn Jahre geändert?

Als Chefdirigent muss ich die Qualität des

Orchesters garantieren. Das GSO hat seine

Qualität enorm gesteigert und spielt motiviert

und begeisternd. Natürlich kennt das

Orchester inzwischen auch meine Bewegungsabläufe

immer besser. Man kommt rascher

weiter, weil man sich blind versteht.

■ Im Göttinger Symphonieorchester spielen

Musiker aus 23 Nationen.

Wie viele Musiker sind es insgesamt?

Wir haben einen Stamm von 51 Musikern,

dazu Aushilfskräfte und Praktikanten, zusammen

rund 62 Musiker. Dazu kommen

die Mitarbeiter im Büro, die sind auch entscheidend

wichtig: Sechs Personen, die den

ganzen Betrieb organisatorisch schmeißen

müssen. Das ist sehr wenig, weil der Aufwand

immer komplexer wird. Wir sind also

rund 70 Personen.

■ Für viele Beobachter symbolisieren Sie eine

neue Dirigenten-Generation. Hat diese neue

Generation auch neuartige Ziele?

Die neue Generation vom Dirigenten ist

offen für neue Einflüsse. Dazu zähle ich

mich auch. Ob Jazz, Pop oder Weltmusik,

neue Einflüsse, zum Beispiel aus Asien – all

dies ist eine Horizonterweiterung, die auch

die Interpretationsweise der Klassiker wieder

bereichern kann. Stehenzubleiben oder

sich nicht weiter zu entwickeln, das ist der

Tod für Kunst und Musiker.


12 LEBEN IN DER REGION lebenslust:gö

Zu den Fotos:

1) Rolando Villazón überreicht den ECHO

KLASSIK 2013 an Generalmusikdirektor Christoph-Mathias

Mueller

2) Konzert auf der China-Tournee 2014 im

Wuhan Qintai Grand Theater

3) GMD Mueller dirigiert die Symphonie Nr. 9

e-Moll „Aus der neuen Welt“ von Antonín

Dvořák

4) Gastsolist Serge Zimmermann spielt das

Violinkonzert D-Dur op. 77 von Johannes

Brahms 1 2

3 4

Foto: Swen Pförtner

Foto: Swen Pförtner Foto: Ingo Bulla

Nach mir kommt sicher auch wieder eine

neue Generation. Das ist das Schöne an permanenter

Weiterentwicklung und macht

die Stärke der klassischen Musik aus. In

jeder Generation gibt es wieder neue Fans.

■ Wie sehen Sie die Rolle privater und

öffentlicher Geldgeber in der Kulturpolitik?

In Deutschland wird die Kulturförderung

zum großen Teil vom Staat getragen. Ich

finde das ein wichtiges und richtiges Signal.

Die staatliche Unterstützung als Fundament

gewährt uns künstlerische Freiheit. In Amerika,

wo ich lange gelebt habe, habe ich gesehen,

wie heikel eine rein private Förderung

sein kann. Jemand, der sein Geld kurzfristig

zurückzieht, kann ein Orchester

gleich an den Rand des Untergangs bringen.

Es kann auch vorkommen, dass ein

wichtiger Sponsor weitreichend künstlerisch

eingreift: Das kann zu starken künstlerischen

Einschränkungen kommen, auch für

das restliche Publikum.

Hier bei uns haben wir aber idealistische

Förderer und weitsichtige Sponsoren, für

deren Unterstützung wir dankbar sind.

Das Göttinger Symphonie Orchester erwirtschaftet

rund 25% seiner Einnahmen selbst.

Im Durchschnitt liegt dieser Satz bei Orchestern

in Deutschland bei 13 bis 15%. Für

diesen großen Anteil müssen wir hart arbeiten,

aber das wollen wir auch. Dazu sind wir

ja auch noch höchst aktiv in der Musikvermittlung

für alle Altersstufen. Mit der Qualität

und der Ausstrahlung des Orchesters

sind wir nun ein wichtiger Standortfaktor

für Göttingen und Südniedersachsen und

rechtfertigen dadurch auch die Investition

der öffentlichen und privaten Förderer in

uns.

■ Sie spielen gerne die „Wiener Klassik“ um

Beethoven, Mozart und Haydn.

Welcher Komponist begeistert Sie noch?

Johann Sebastian Bach ist für mich der

Größte. Jenseits davon mag ich die Musik,

die ich momentan dirigiere, gerade am liebsten.

Da gebe ich alles – und nächste Woche

wird es wieder etwas anderes sein.

■ Der Taktstock ist Werkzeug und Symbol

eines Dirigenten. Was bedeutet er Ihnen?

In erster Linie ist er ein Arbeitsgerät. Als Verlängerung

des Armes ist er praktisch, weil er

mir erlaubt, ein bisschen weniger große Bewegungen

zu machen. Die Musiker konzentrieren

sich auf die Spitze des Taktstockes,

das ist der visuelle Fokus. Er ist eine große

Hilfe, eine gewisse Klarheit in der Zeichengebung

herzustellen. Es geht aber auch

ohne Taktstock.

■ Was wollen Sie den Menschen in Ihren

Konzerten vermitteln?

Es geht um die Suche nach diesem magischen

Moment. Es ist meine Hoffnung, das

Publikum für einen Augenblick in eine andere

Welt zu entführen, manchmal auch in

eine bessere. Ich kreiere im Moment eine

Welt, in dem das Publikum sich hoffentlich

zurechtfindet – „wohlfühlt“ wäre das falsche


lebenslust:gö LEBEN IN DER REGION 13

Foto: Ingo Bulla

Göttinger Symphonie Orchester vor der Shanghaier Skyline

Wort, weil ich ganz bewusst auch moderne

Musik spiele, die nicht immer nur „genießbar“

ist. Der Genuss interessiert mich nur in

zweiter Linie, sondern die starke künstlerische

Aussage des Komponisten. Jeder der

1200 Zuhörer hat natürlich eine eigene Motivation

und eigene Gefühle.

Meine Aufgabe ist es, einen gemeinsamen

Nenner zu finden. Wir sind eine Gemeinschaft

des Moments, eine Solidargemeinschaft.

Musik ist ein unglaublich starkes

Medium für Emotionen. Wenn das Publikum

ergriffen wird von einem Stück, das

spürt auch das Orchester und ich, das ist so

ein Moment der Magie! Wenn das gelingt,

dann hat es sich gelohnt.

■ Was sind Ihre Wünsche und Ziele für das übrige

Jahr 2015?

Ich möchte gesund bleiben. Dann gibt es

zunächst einmal für mich eine Vertragsverlängerung

für drei Jahre hier in Göttingen.

Das Orchester hat sich auch dafür ausgesprochen.

Das ist nicht so selbstverständlich

nach zehn Jahren gemeinsamer Arbeit, die

man sehr intensiv zusammen verbracht hat.

Es ist wie in einer Ehe: Man muss immer

daran arbeiten. Ich sehe noch großes Potential,

wie die bisher erreichte hohe Qualität

noch gesteigert werden kann.

Als wir im Dezember in China auf Tournee

waren, repräsentierten wir die deutsche Orchesterkultur,

aber auch die Stadt und Region

Göttingen. Das wurde in China stark so

empfunden, und durch den grossen künstlerischen

Erfolg sieht man uns dort jetzt

auch kulturell in sehr positivem Licht. Man

weiß dort: Göttingen hat ein tolles Orchester.

Wir sind stolz, etwas Gutes für die Region

getan zu haben.

Ich sehe noch viele Möglichkeiten, da will

ich dabei sein. Grundsätzlich macht die Arbeit

wahnsinnig Freude.

■ Sie erwähnten eben die ausgedehnte

Chinatournee mit dem Göttinger Symphonieorchester

im Dezember 2014.

Welche Eindrücke haben Sie gewonnen,

welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Wir waren zwölf Tage unterwegs und haben

sechs Konzerte gespielt. Es war ein fantastisches

Erlebnis! Wir haben uns in China dem

Vergleich mit den größten Orchestern

Deutschlands, aber auch der Welt gestellt.

China ist ein spannender Markt momentan.

Das haben wir in Shanghai gesehen.

In dem Konzertsaal, wo wir gespielt haben,

waren zum Beispiel einen Monat vorher die


14 LEBEN IN DER REGION lebenslust:gö

Wiener Philharmoniker. Die Shanghaier sind

verwöhnt, da muss man im Vergleich bestehen.

Die Orchestermusiker waren aber auch

unglaublich offen für alle neuen Eindrücke.

Die Organisation hat wunderbar geklappt,

die Konzerte waren fantastisch. Das Publikum

war von Anfang an enthusiastisch, und

auch in Shanghai waren sie begeistert. Das

Orchester hat so erlebt, dass wir sehr gut

aufgestellt sind. Mit diesem gewachsenen

Selbstvertrauen ist das Bewusstsein für die

Qualität noch enorm gestärkt worden. Auch

vom Menschlichen her hat es einen sehr positiven

Effekt erzeugt. Das Orchester reist

zwar häufig zusammen, aber von den

Erfahrungen intensiven Zusammenseins

über einen Zeitraum von zwölf Tagen

profitieren alle.

■ Können Sie den Opern- und Konzertbetrieb

in China beschreiben?

Es gibt in China ganz strikte Regeln, die man

absolut beachten muss. Der Umgang miteinander

ist für uns nicht immer durchschaubar,

auch sprachlicher Hürden wegen.

Wir wurden aber immer ausserordentlich

zuvorkommend behandelt.

Wir haben in drei fantastischen Konzertsälen

gespielt, in Dalian, Wuhan und Shanghai.

Dalian hat einen architektonisch

hochinteressanten Saal, knapp drei

Jahre alt. Der Saal in Wuhan ist schön zum

Anschauen, schön zum Spielen: kurzum inspirierend.

Der Saal in Shanghai nimmt akustisch

nichts weg, aber gibt auch nichts

dazu: Da muss man alles geben.

Die Chinesen haben unglaubliche Fortschritte

gemacht, was die Qualität der Orchester

anbelangt. Die Ausbildung der

Musiker ist sehr streng und beginnt

sehr früh. Weil die Ausbildung gefördert

wird, kommen chinesische Studenten nach

Deutschland und lernen, was deutsche Musiktradition

bedeutet. Sie sind sehr lernbegierig

und offen. Es wäre gut, dass wir China

mit derselben Offenheit begegnen und uns

auch mit ihrer Kultur auseinandersetzen.

■ Es gibt viele große Orchester in Asien.

Gibt es Unterschiede im Repertoire zwischen

westlicher und asiatischer Musik?

Orchestermusik ist traditionsgemäß eine

westliche Musik. Es gibt chinesische Komponisten,

die auch traditionelle chinesische

Instrumente ins Orchester bringen. Es ist für

mich von großem Interesse, welche Entwicklung

in China stattfindet und was momentan

geschrieben wird von jungen

Komponisten. Die Zukunft der Klassik mit

China ist sehr spannend!

■ Gibt es einen „europäischen“ und einen

„asiatischen“ Klang?

Früher haben die Wiener Philharmoniker

anders geklungen als die Berliner oder ein

englisches Orchester. Man hat mit der

Klangfunktion auch gewisse nationale Eigenheiten

gepflegt. Mittlerweile ist die Orchesterwelt

so international geworden, dass

es diese Unterschiede nicht mehr gibt. Unterschiede

werden in der Stilistik herausgearbeitet:

Ein Haydn klingt anders als Brahms

oder Debussy. Debussy darf nicht nach

Schwarzwald klingen.

■ Was war Ihr schönstes Erlebnis

auf der Tournee?

Ich glaube, er war der Moment beim Abflug

aus Shanghai, als ich die leuchtenden

Augen der Musiker gesehen habe. Die Begeisterung

über diese Tournee bei allen, das

war eigentlich das schönste.

■ Sie unterstützen als Schirmherr das Projekt

„Jedem Kind seine persönliche Note“.

Was wollen Sie erreichen?

Bei der Fusion der Musikschulen der Landkreise

entstand dieses Programm: Jedes

Kind, unabhängig von Herkunft und finanziellen

Möglichkeiten, soll einen Einstieg

bekommen in das Instrumentalspiel. Es

lernt zunächst einmal ein Instrument kennen.

Sehr häufig kommen Kinder sonst gar

nicht zu diesem ersten Schritt. Dabei hat die

Beschäftigung mit Musik im Kindesalter positive

Folgen, die weit über die Musik hinaus

reichen. Die kognitiven Fähigkeiten und

die Vernetzung des Gehirns werden verbessert.

Eine Fortsetzung davon ist die Sozialkompetenz,

die entsteht, wenn man zusammen

Musik macht, und das gemeinsame

Erleben im Konzertsaal. Man hört aufeinander,

das ist etwas, was Musik bewirken kann.

Dieser erste Schritt ist so wichtig, das unterstütze

ich sehr stark! Landrat Bernhard Reuter,

selbst intensiv beschäftigt als Cellist, hat

eine tolle Idee für die Musikförderung gefunden.

■ Bei welcher Musik – beziehungsweise wie –

entspannen Sie nach Konzerten?

Ich brauche gar keine Entspannung. Ich

höre immer Musik. Ich bin von Musik umgeben.

Nach einem Konzert bin ich allerdings

häufig kaputt! Der körperliche Einsatz ist

das eine, die geistige Konzentration aber

das meist anstrengendere. Neujahrskonzerte

mit viel Johann Strauss zehren zum

Beispiel unheimlich an der Substanz. Es

muss im Konzert so leicht rüberkommen

und trotzdem muss man da wahnsinnig

aufpassen. Aber es ist auch eine beglükkende

Erschöpfung. Danach entspanne ich

gern bei einem Glas Rotwein. Für guten Bordeaux

habe ich eine Schwäche.

■ Wo gehen Sie mit Ihrer Frau gern essen?

Foto: Swen Pförtner

Wir gehen sehr gerne in ein vietnamesisches

Restaurant, welches auch Sushi oder

Suppen anbietet. Manchmal essen wir aber

auch ein Schnitzel oder einen Burger. Wenn

ein Döner gut gemacht ist, genießen wir

ihn. Das gerne Essen verbindet uns. ■


lebenslust:gö LEBENSART 15

Göttingen

zieht an

Am Sonntag, den 12. April 2015 ist verkaufsoffener Sonntag

in der Göttinger Innenstadt mit dem Thema „Göttingen

zieht an“. Pro-City und der Göttinger Einzelhandel präsentieren

ein ausgewähltes Programm, bestehend aus vielen Aktionen

rund um den Frühling.

Auf dem Marktplatz findet ein großer Kunsthandwerkermarkt statt.

Hier darf nach Herzenslust gestöbert und viele Besonderheiten entdeckt

werden. Die Innenstadt blüht auf, Blumenhändler bieten

Frühlingsblüher und mehr an. Flohmarktbegeisterte können ihre

Schätze auf dem Wochenmarkt finden. In den Seitenstraßen erwartet

die Besucher ein buntes Rahmenprogramm aus Musik, Tanz und

vielem mehr. Viele Geschäfte haben an diesem Sonntag spezielle

Angebote und Aktionen für Ihre Kunden vorbereitet. Neben dem

Einkaufen ist überall in der Innenstadt für Unterhaltung gesorgt.

Willkommen

Frühling.

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Die Geschäfte der Göttinger Innenstadt laden ein zu „Göttingen

zieht an“ und öffnen am Sonntag, den 12. April 2015 von 13-18 Uhr.

Das gesamte Programm finden Sie ab Ende März unter

www.procity.de. ■

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16 LEBENSART lebenslust:gö

Dekorationen: Björn Kroner-Salié

Große Blumenkunst zum Muttertag

Muttertag

Am 10. Mai ist

Als „Erfinderin“ des Muttertages gilt

Anne Jarvis, die Tochter eines Methodistenpredigers

aus den USA.

Sie feierte 1906, ein Jahr nach dem Tod ihrer

Mutter, mit ihrer Kirchengemeinde einen

Gedenktag zu Ehren ihrer verstorbenen

Mutter und der Verdienste aller Mütter, die

sich in den Dienst des Familienwohles stellten.

Ihre Mutter hatte 1858 den „Mothers

Days Works Club“ gegründet, um „sanitäre

Missstände zu beseitigen“, „die Gesundheit

in Familien zu fördern, um damit der Kindersterblichkeit

entgegenzuwirken“. Nach

Deutschland kam der Muttertag Anfang der

1920er Jahre. Das heißt aber nicht, dass er

gleich überall begangen wurde. Vorher

hatte er sich schon in England, Norwegen,

Schweden und der Schweiz ausgebreitet. In

der Schweiz hatte ihn die Heilsarmee propagiert.

In Deutschland waren es die „Arbeitsgemeinschaft

für Volksgesundung“ und der

„Verband Detuscher Blumengeschäftsinhaber“,

die sich für die Einführung des Muttertages

stark machten. ■

Der Manufaktur Werksverkauf der

Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG

lädt ein zu einem ganz besonderen

Erlebnis: Floristmeister Björn Kroner-Salié,

fünft platzierter der Weltmeisterschaft der

Floristen in Shanghai 2010, präsentiert am

9. und 10. Mai, passend zum Muttertag,

völlig neue und faszinierende Blumenarrangements.

Hochwertige Blumenvasen von

FÜRSTENBERG werden zu faszinierenden

Skulpturen modernen Interieurs. Björn

Kroner-Salié arbeitet im Bereich Blumenund

Produkt-Design, gibt Seminare und

stattet Messen und Showräume u. a. für

Joop Living aus. Erleben Sie, wie der Meister

seines Fachs außergewöhnliche Blumenkunst

kreiert.

Details zu den beiden Eventtagen finden Sie

unter www.fuerstenberg-porzellan.com.

Im Manufaktur Werksverkauf finden Sie darüber

hinaus die komplette FÜRSTENBERG

und SIEGER by FÜRSTENBERG Kollektion.

Kostbares und exklusives Manufakturporzellan

mit hohem Qualitätsanspruch, exklusive

Tischwäsche, Accessoires für Ihren

gedeckten Tisch und Ihre ganz individuelle

Dekoration – entdecken Sie edelste Tischkultur

und lassen Sie sich inspirieren. Das

kompetente Team vom Werksverkauf berät

Sie gern. Interessante Themenevents über

das Jahr verteilt, laden immer wieder ein,

Neues und Spannendes zu entdecken.

Der Werksverkauf in FÜRSTENBERG ist von

dienstags bis sonntags zwischen 10 und 18

Uhr geöffnet.

Ein Besuch der Porzellanmanufaktur

FÜRSTENBERG zählt zu den schönsten

Erlebnissen im Weserbergland. Im Schlossensemble,

einem Denkmal der Weserrenaissance,

finden Sie neben dem Manufaktur

Werksverkauf, das Museum mit Besucherwerkstatt

und das Schlosscafé & Restaurant

Lottine.


lebenslust:gö LEBENSART 17



EWohlfühlen...Genießen...


Verwöhnen Sie sich oder Ihre Lieben

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Wir sind für Sie da:



Modern und faszinierend interpretiert – mit Star- und TV-Florist

Björn Kroner-Salié, bekannt aus der ZDF-Sendung „Volle Kanne“

Ab April ist die Sonderausstellung des großen Bauhaus-Pioniers

Wagenfeld „Täglich in der Hand – Wilhelm Wagenfeld und das moderne

Porzellandesign“ im Museum zu sehen. Wegen der umfangreichen

Modernisierungsarbeiten ist das Schloss ab März geschlossen,

und die Ausstellung wird in der Alten Remise gezeigt.

Möchten Sie wissen, wie Porzellan von FÜRSTENBERG hergestellt

wird und welche Materialien dazu benötigt werden? In der Besucherwerkstatt

zeigen Porzelliner, wie edelstes Porzellan mit ruhiger

Hand hergestellt und kostbar verziert wird.

Von der neuen Aussichtsplattform (ab Frühjahr 2015), 80 Meter über

der Weser, hat man einen herrlichen Panoramablick auf das Wesertal

und in das Dreiländereck. Der neu gestaltete Schlosshof mit

barrierefreiem Zugang zeigt durch „historische Fenster“ interessante

Informationen zur Schloss- und Manufakturgeschichte.

Empfehlenswert ist eine Führung durch die Ausstellung im Museum

in Kombination mit einem Rundgang über das neu gestaltete

Schlossgelände.

Öffnungszeiten in der Hauptsaison: Di.–So. sowie Feiertage

Nachsaison (November bis März): Sa.–So.

Museum: 10–17 Uhr

Manufaktur Werksverkauf und Schlossgastronomie: 10–18 Uhr

PARFUMS KOSMETIK

Theaterstr. /Ecke Jüdenstr. 5


Tel. 0551 / 44590

ERLEBNIS KULTUR

FASZINATION HISTORIE ·

Museum im Schloss

Manufaktur Werksverkauf

Schlosscafé

& Restaurant Lottine

Tafelkultur in Geschichte und Gegenwart

Sonderausstellungen · Porzellanmalschule

Besucherwerkstatt · Kulturveranstaltungen

Weitere Informationen:

Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG GmbH · Meinbrexener Straße 2,

37699 Fürstenberg · fuerstenberg-porzellan.com

geschaeft@fuerstenberg-porzellan.com · Telefon 05271-401-110 ■

Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG GmbH, Museum im Schloss,

Meinbrexener Straße 2, 37699 Fürstenberg, Germany,

T + 49 5271 401-161, F + 49 5271 401-4163

museum@fuerstenberg-porzellan.com, fuerstenberg-porzellan.com


18 LEBENSART lebenslust:gö

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Gartenfest im

Schlosspark Wilhelmsthal

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34346 Hann. Münden

Telefon 05545 - 1053

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www.ms-gartengestaltung.de


lebenslust:gö LEBENSART 19

Schloss Wilhelmstal in Calden bei Kassel

lohnt immer einen Besuch – besonders,

wenn im Schlosspark „Das

Gartenfest“ stattfindet, dieses Jahr schon

zum zehnten Mal. Das Ambiente ist traumhaft:

Im Hintergrund das sehenswerte Rokoko-Schloss,

davor im historischen Landschaftspark

die weißen Pagodenzelte der

rund 180 Fachbetriebe und Aussteller, die

alles zusammengetragen haben, was die

Herzen von Gartenfreunden und Lifestylefans

höher schlagen lässt.

Neben kleinen Überraschungen zum 10.

Geburtstag gibt es dieses Jahr erstmals eine

Wochenend-Karte, die für alle drei Gartenfest-Tage

gültig ist. So lässt sich in aller Ruhe

jeder der einzelnen Stände genauestens erkunden.

Hier finden sich hochwertiger

Tischschmuck, englische Antiquitäten,

schmückende Figuren, seltene Gehölze und

Stauden sowie eine großartige Auswahl an

Rosen nebst rosigen Accessoires. Doch

damit nicht genug – es warten attraktive

Sonnensegel und individueller Designer-

Schmuck auf die Besucher, dekorative Vogelhäuser,

robuste Strandkörbe und

formschöne Gartenmöbel. Selbst zu größeren

Vorhaben wie der Anschaffung eines

Whirlpools und das Anlegen eines neuen

Gartens gibt es fachkundige Beratung.

Eine kleine Schlemmerpause gehört zu

einem entspannten Bummel freilich dazu.

Feine Tee- und Kaffeekreationen, vielleicht

mit einer süßen Köstlichkeit genossen, machen

den Gartenfestbesucher wieder munter.

Mit knusprigen Brotspezialitäten,

exquisiten Käsesorten und Würzig-Deftigem

direkt vom Grill lässt es sich auch herzhaft

schmausen. Das alles und noch viel mehr

genießen Feinschmecker entweder an Ort

und Stelle oder nehmen es für später mit

nach Hause. Kulturfreunde schauen vorher

noch im Schloss vorbei – eine Besichtigung

des Gebäudes mit seinen zahlreichen originalen

Ausstattungsstücken ist im Eintrittspreis

enthalten.

„Das Gartenfest Kassel“ im Schloss Wilhelmsthal,

Calden, 14. bis 17. Mai 2015. Geöffnet:

10 bis 19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr.

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, Kinder

unter 12 Jahren frei, bis 17 Jahre 1 Euro. Wochenend-Karte:

16 Euro. Freitag und Samstag

Familientag: Erwachsene 8 Euro, Kinder

bis 17 Jahre frei. Tickets für den Familientag

nur an der Tageskasse. Infos: www.gartenfestivals.de

oder Telefon 0561/2075730. ■

10 -jähriges Jubiläum

Das Gartenfest

es

KASSEL

14. -17. Mai 2015 | Himmelfahrt

Schloss und Park

Wilhelmsthal

| Kassel-Calden

Täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr

www.Gartenfestivals.de

Infotelefon 05 61-2 07 57 30

Ein Tag

wie Urlaub


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Leena Günther, Europameisterin


lebenslust:gö LEBENSART 21

Spanische

Gaumenfreuden

im El Toro

Einen Hauch von spanischem Flair erwartet

den Gast in Göttingen am Wilhelmsplatz,

in unmittelbarer Nach -

barschaft zur Aula der Georg-August-Universität.

Schon von außen betrachtet, macht

das im Dezember eröffnete Restaurant El

Toro ganz schön was her. Der barrierefreie

Innenbereich mit seinen 240 Sitzplätzen

erstreckt sich über zwei Ebenen, einem

separaten Raucherraum und einem geräumigen

Innenhof.

Ein spanisches Küchenteam bietet im El

Toro typisch iberische Gerichte auf hohem

Niveau. Von herzhaft bis raffiniert, von

Lammkronen oder Ochsenfilet bis Rumpsteak.

Aber auch Fischgerichte wie Oktopus,

Garnelen, Miesmuscheln oder Paella stehen

auf der umfangreichen Speisenkarte.

Ebenso auch eine Vielzahl an Tapas – und

natürlich findet der Gast auch eine Auswahl

erstklassiger spanischer Spitzenweine auf

der Karte. Das Restaurant begeistert auch

als Bar und bietet in exklusiver Atmosphäre

edle Rum-, Brandy-, Wodka- und Whisky-

Sorten und gekonnt gemixte Cocktails und

Longdrinks. Vormittags bietet das El Toro ab

11.30 Uhr auch erlesene Kaffeespezialitäten

an. Küchenschluss ist gegen 22.30 Uhr

www.eltoro-goettingen.de ■

Lama-Trekking im Eichsfeld

Einen Hauch von südamerikanischem Anden-Feeling können

Gäste in Hohengandern im Eichsfeld, ganz in der Nähe der

Burgruine Hanstein, erleben. Hier werden vom erfolgreichen

Lamahalter Joachim Röhrig Trekking-Touren mit Lamas durchgeführt,

wobei die Lamas die Rucksäcke und andere Ausrüstungsgegenstände

tragen. Vier junge Hengste kommen zum Einsatz.

Nach der alten Beladetechnik der Inkas können ihnen Lasten bis zu

30 kg aufgebündelt werden. Entdecken Sie die natürliche Vielfalt

und Schönheit des Eichsfeldes in Begleitung von ganz besonderen

tierischen Gefährten und erleben Sie eine Trekkingtour der besonderen

Art!

Mit echten Lamas durchstreifen Sie Felder, Wälder, Hügel und Bergwiesen.

Sobald es dabei etwas steiler wird, kommen Ihre südamerikanischen

Weggefährten erst so richtig in Gang. Lamas sind äußerst

umgängliche Tiere und wirken auf Groß und Klein sehr entspannend.

So wird das Lama-Trekking zu einer kleinen Meditationsreise

für Jung und Alt, trainierter Wanderer oder gemütlicher Spaziergän-

ger. „Lamas sind äußerst sanfte Tiere und wirken auf ihre menschlichen

Begleiter sehr beruhigend“, so Joachim Röhrig.

Im Hauptberuf leitet Joachim Röhrig eine Polsterei und bietet

bereits seit 2006 Schnupper-Trekking und Lama-Trekkingtouren für

Familien oder auch beispielsweise für Kindergeburtstage sowie

kindgerechte Informationsveranstaltungen rund ums Lama z. B. für

Kindergärten, Schulklassen und alle Interessierten an. „Meine Lamas

passen sich dem Tempo der Wanderer an, und bei unseren Touren

ist für jeden etwas dabei!“ versichert Röhrig. Und um den Ausflug zu

einem unbeschwerten Erlebnis zu machen, ist Röhrig bei jeder Tour

persönlich dabei und informiert über Landschaft, Tradition, Brauchtum

und die Bewohner des Eichfeldes. „Meine tierischen Weggefährten

kümmern sich gern um den Transport von Proviant und

anderem Gepäck“, meint Röhrig. Individuelle Angebote unterbreitet

der Trekking-Veranstalter Joachim Röhrig gern auf Anfrage. Voranmeldungen

sind generell unter Telefon 036081-61389 erforderlich.

Weitere Informationen unter www.lama-trekking.de ■


22 LEBENSART lebenslust:gö

Auf den Spuren

der Seidenstraße

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Sonntag 10-13 Uhr

Die wohl berühmteste Handelsroute der Welt führt an

Pfingsten bis nach Hannover. „Auf den Spuren der Seidenstraße“

lautet das Motto, mit dem das Gartenfestival Herrenhausen

vom 22. bis 25. Mai seine Besucher überrascht. Edle Seide,

exotische Gewürze, feines Porzellan und viele andere Kostbarkeiten

aus ganz Asien gelangten seinerzeit in abenteuerlichen Karawanen

bis nach Europa – wunderbare Schätze, die sich auch an den Ständen

im Georgengarten der Herrenhäuser Gärten wiederfinden.

Denn dort zeigen die Aussteller nicht nur was Garten und Haus

ziert, sondern auch schöne Dinge aus China, Indien und dem Reich

von 1001 Nacht.

Auf dem Spaziergang entlang der „Seidenstraße“ entdecken die Besucher

fernöstliche Glasprodukte, Bonsaibäume oder Steinlaternen.

Sie sehen wie ein Steinrelief entsteht und schnuppern verheißungsvolle

Düfte aus dem Orient. Ein kräftiger Mocca zwischendurch und

kulinarische Köstlichkeiten, die es in dieser Vielfalt vielleicht nur im

Urlaub gibt, stärken die Kräfte für die weitere Spurensuche. Großar-


lebenslust:gö LEBENSART 23

Auf

den nSpuren

der

r Seidenstraße

e

Gartenfestival

esti

al

HERRENHAUSEN

HAUSE

Ein Tag

wie Urlaub

tige Orchideen stehen am Wegesrand, ebenso Neuheiten bei den

Staudengewächsen. Bei dem großen Angebot an handgearbeitetem

Schmuck haben vor allem die Damen die Qual der Wahl. Staunenswert

auch die Vielfalt an Schönem und Nützlichem aus Papier

oder die duftigen, fernöstlichen Tees.

Wer im wunderschönen Georgengarten zwischen asiatisch anmutenden

Sonnenschirmen und Outdoormöbeln flaniert, trifft auf

frische Anregungen für den eigenen Garten oder Balkon. Ganz

nebenbei findet man auch Geschenkideen, nach denen man gar

nicht gesucht hatte – und das sind ja bekanntlich die besten!

Gartenfestival Herrenhausen, Hannover, 22. bis 25. Mai 2015.

Geöffnet: 10 bis 18.30 Uhr. Eintritt: 11 Euro, ermäßigt 7 Euro, Kinder

unter 12 Jahren frei. Wochenend-Karte: 14 Euro.

Freitag und Samstag Familientag, ermäßigter Eintrittspreis an der

Tageskasse: Erwachsene 9 Euro, Kinder bis 17 Jahre frei.

Infos: www.gartenfestivals.de oder Telefon 0511/35379670. ■

22. -

25. Mai 2015 | Pfingsten

Hannover | Herrenhäuser renhäuser Gärten

Täglich von 10.00 bis 18.30 Uhr

www.Gartenfestivals.de

Infotelefon 05

11-35 37 96 70


24 REISE lebenslust:gö

Fotos: Archiv

Florenz

Wiege der Renaissance

Als der liebe Gott die Toskana schuf,

muss er einen besonders guten Tag

gehabt haben.

Deutlich wird dies vor allem dann,

wenn man die Hauptstadt dieser

wunderschönen italienischen Region

besucht.


lebenslust:gö REISE 25

Mit fast 400 000 Einwohnern ist Florenz

– gegründet im Jahre 59 n.

Chr. von keinem Geringeren als

Galius Julius Caesar – auch in heutiger Zeit

nicht nur ein Touristenmagnet, sondern ein

wichtiges wirtschaftliches und kulturelles

Zentrum. Im Mittelalter war Florenz

sicherlich eine der reichsten Städte überhaupt.

Nicht zuletzt dank des großen wirtschaftlichen

Geschicks der Kaufmannsfamilie

Medici gaben sich hier die ganz Großen

der Weltgeschichte die Klinke in die Hand:

Leonardo da Vinci, Michelangelo und auch

Galileo Galilei verbrachten einen Teil ihres

Lebens in dieser Stadt. Heutzutage steht

wenigstens noch Mario Gomez, immerhin

deutscher Nationalspieler, im Dienste des

örtlichen Fußballvereins, der Fiorentina.

Lange Zeit kämpfte Florenz erbittert mit

dem südlicheren Siena um die Vorherrschaft

in der Region und setzte sich schließlich

durch. Diese teils wechselvolle Geschichte

begegnet dem Besucher bei seinen Streifzügen

durch die Altstadt auf Schritt und Tritt.

Dabei wird ein ums andere Mal deutlich,

warum Florenz auch als „Wiege der Renaissance“

bezeichnet wird. Immer wieder klingen

an den zahlreichen kleinen und großen

Piazzen, unzähligen Brunnen und vor allen

Dingen den wunderbaren alten Gebäuden

Reminiszenzen an die klassische griechische

und römische Kunst der Antike an.

Besonders sehenswert ist natürlich die weltberühmte

Kathedrale Santa Maria del Fiore.

Das Gebäude, von außen mit grünen und

weißen Marmor verkleidet, ist in seiner

Schönheit einzigartig und strotzt – ebenso

wie übrigens das außen gelagerte achtekkige

Baptisterium – nur so vor Sehenswürdigkeiten.

Empfehlenswert ist es, den alten

Glockenturm, den sogenannten Campanile,

zu besteigen. Wer den mühsamen Weg über

unzählige Treppen auf sich nimmt, wird am

Ende mit einem grandiosen Panoramablick

über die Stadt belohnt.

Auf keinen Fall sollte es ein Besucher versäumen,

die Piazza de la Senora zu besichtigen.

Umrahmt von eindrucksvollen uralten

Bürgerhäusern sind hier mehrere bedeutende

Standbilder zu besichtigen, unter anderem

auch der weltberühmte David von

Michelangelo (allerdings nur als Kopie). Des

Abends verwandelt sich die Piazza de la Senora

in einen Anziehungspunkt für Nachtschwärmer

jeder Art. Die vielen Straßencafes

laden zum Espresso, gerne aber auch

auf den einen oder anderen Brunello oder

Vino Nobile di Montepulciano (die wohl berühmtesten

und vor allen Dingen schmackhaftesten

Weine aus der Südtoskana) ein.

Die Stimmung, die hier an lauen Sommernächten

herrscht, ist unbeschreiblich – leider

ebenso die Preise, die für diverse

Speisen und Getränke aufgerufen werden.

Wichtiger Tipp: Trinken Sie Ihren Cappuccino

oder Espresso niemals im Sitzen, sondern

immer nur im Stehen an der Theke –

der Espresso „al banco“ spart bares Geld!

Wie fast überall wird auch hier in Florenz

der Fluch zum Segen: Die überwältigende

Schönheit der Stadt zieht Unmengen von

Touristen an, was zum einen dafür sorgt,

dass fast alle Sehenswürdigkeiten überlaufen

sind, zum anderen aber auch ganze

Heere von ausgesprochen aufdringlichen

Straßenhändlern unwiderstehlich anlockt.

Besonders überlaufen ist z. B. die Ponte Vecchio,

die über den Arno führt. Hier findet

sich eine Vielzahl von kleinen Kramläden, in

denen hauptsächlich Schmuck angeboten

wird. Wirklich empfehlenswert ist die Überquerung

des Arno über diese Brücke freilich

nicht. Schöner und vor allen Dingen für Fotografien

sinnvoller ist es, eine der nördlichen

oder südlichen Nachbarbrücken zu

benutzen.

Nicht ganz so bekannt wie die Piazza de la

Senora und dementsprechend etwas weniger

überlaufen ist die Piazza Santa Croce, an

deren Kopfende eine beeindruckende gotische

Franziskanerkirche aufwartet. Im Inneren

befinden sich die Grabmäler von

Michelangelo, Galileo Galilei, Maciavelli und

einigen weiteren berühmten italienischen

Künstlern. Auf dem Weg vom Stadtzentrum

nach hierhin säumen rechts und links viele

kleinere Vinotheken und Restaurants den

Weg. Diese sind durchaus empfehlenswert,

wenngleich auch hier die Speisen nicht gerade

preisgünstig sind. Etwas einfacher und

vor allen Dingen auch etwas weniger touristisch

kann man direkt am Ufer des Arno ein

Glas Wein und kleine Erfrischungen zu sich

nehmen.

Nicht fehlen darf bei einem Stadtbesuch

von Florenz natürlich die Besichtigung der

Uffizien mit ihren weltberühmten Kunstwerken.

Hier empfiehlt es sich allerdings, eine

der vielen geführten Besichtigungen in Anspruch

zu nehmen.

Ein Geheimtipp? In Florenz gibt es so etwas

leider nicht wirklich, da die Stadt bereits bis

in die kleinsten Verästelungen erschlossen

ist. Allenfalls ist es empfehlenswert, den

Arno zu überqueren und auf dem weniger

touristischen Südufer die kleinen Seitenstraßen,

abgehend von der Via Romana bzw. Via

Guizziardini, zu erkunden. Ein Ort der Stille

und Erholung kann hier der Giardino di Boboli,

hinter dem Palazzo Pitti gelegen, sein.

Die besten Reisezeiten vom Klima her sind

der Mai und der Oktober, hier ist mit Temperaturen

von etwa 20 bis 25 Grad zu rechnen.

Etwas wärmer sind naturgemäß der Juni

und September. Im Juli und August ist es für

einen Stadtbesuch entschieden zu heiß.

Fazit: Wer behauptet, dass Florenz eine

Reise wert ist, untertreibt mächtig: Wenn

eine Stadt eine Reise wert ist, dann ist es

Florenz. ■ jtoc


26 GOURMET lebenslust:gö

Das genussfreudige Publikum in

Göt tin gen stellt für die Restau -

rants, Cafés und Kneipen in der

Uni versitätsstadt an der Leine eine be -

sondere Herausfor derung dar. Schließ -

lich haben die Göt tinger Gour mets

nicht nur einen exquisiten Ge schmack,

sondern sind auch in ei nem ausgesprochenen

Maße akademisiert. So stehen

zuweilen bei der Be frie di gung ihrer Bedürfnisse

Gedanken spiele vor Gau men -

freuden und Hoch geis tiges vor

Hoch prozentigem. Der Fra ge, wie die

einzelnen Gastronome sich dieser Her -

ausforderung stel len, gehen wir in dieser

Genießer kolumne nach.

Genießen in Göttingen

Cucina

Italiana

Mazzoni

Ambiente &

Raumgefühl

Ambiente und Raumgefhl

Man merkt dem „Mazzoni“ schon an, dass es

sich im weitesten Sinne um eine Hotelgastronomie

handelt. Die Räumlichkeiten sind

funktional und bieten einer Vielzahl von Gästen

Platz. In den Sommermonaten stellt die

geräumige Außenterrasse ein besonderes

Highlight dar. Hier kann der Gast bis in die

späten Abendstunden in gemütlicher Atmosphäre

speisen und trinken.

Service &

Service und Wohlfühlfaktor

Freundlichkeit ist Trumpf im „Mazzoni“. Dies

fängt bei der Begrüßung (typisch italienisch

in Landessprache und mit Handschlag) an

und zieht sich wie ein roter Faden durch

den ganzen Abend. Selbstverständlich geben

die Angestellten (zutreffende!) Menüund

Getränkeempfehlungen. Auch ansonsten

ist das Personal sehr aufmerksam und

ausgesprochen herzlich. Bereits beim zweiten

Besuch fällt die Begrüßung dement-

sprechend fast freundschaftlich aus. Nach

dem Essen bietet der Inhaber gelegentlich

noch einen Limoncello oder einen Grappa

an. Typisch italienisch eben.

Zutaten &

Zubereitung

Zutaten und Zubereitung

Das „Mazzoni“ ist ein italienisches Restaurant.

Dies macht sich selbstverständlich auf der

Karte bemerkbar. Vorherrschend sind hier italienische

Spezialitäten, insbesondere Pizza

und Pasta. Aber auch eine reichliche Auswahl

an Fleisch- und Fischgerichten ist erhältlich.

Besonders empfehlenswert ist das saisonal

angebotene Florentinische T-Bone

Steak, aber auch der Thunfisch (auf

dem Grill zubereitet) hat einiges für

sich. Die Zutaten sind allesamt frisch,

insbesondere vermeidet das „Mazzoni“

die ansonsten häufig gesehene Unart

von Dosenpilzen oder Ähnlichem auf den

Pizzen. So bietet das „Mazzoni“ sowohl für

die „schnelle Pizza für Zwischendurch“ als

auch für einen Schlemmerabend ein gleichermaßen

gutes Angebot.

Prozente

und Promille

& Promille

Es locken die üblichen Aperitifs sowie eine

durchaus angemessene Weinauswahl, die

sich allerdings – wen wundert es – im Wesentlichen

auf italienische Produkte konzentriert.

Empfehlenswert ist stets die Weinempfehlung

des Tages. Hier hat Inhaber

Patrizio Mazzoni regelmäßig einen guten

Tropfen im Angebot.


lebenslust:gö GOURMET 27

DIE WEIN-KOLUMNE

in lebenslust:gö

vorgestellt von

Andrea Katzmann

Lange-Geismar-Straße 30

37073 Göttingen

www.goettingen.vomfass.de

»Abseits der Herde«

Preisleistungsverhältnis

Preisleistungs-Verhältnis

Die Preise sind moderat und im Verhältnis zu anderen Restaurants

sogar durchaus sehenswert. Gerade Pizza und Pasta sind auch für

den studentischen Geldbeutel durchaus erschwinglich. Wer es

gerne etwas opulenter hat, sollte zwischen 40,00 und 50,00 Euro für

den Abend einplanen, kann dann allerdings auch ein gehobenes

Vergnügen erwarten.

Zu

guter

guter

Letzt

Letzt

Inhaber Patrizio Mazzoni

hat regelmäßig einen guten

Tropfen Wein im Angebot

Ob Business Lunch oder gemütliches Abendessen,

das „Mazzoni“ stellt zu den gängigen

Italienern in Göttingen eine durchaus

sehens- und besuchenswerte Alternative

dar. Patrizio Mazzoni

führt seinen Betrieb

mit alteingesessenem Personal

und typisch italienischer

Herzlichkeit. Durch die

räumliche Nähe zum Universitätsklinikum

bietet sich das „Mazzoni“

auch für die dort Beschäftigten und

die Besucher als Ort des Abschaltens

und Erholens an. ■

Das Weingut „Tenuta Il Poggione“, gelegen

in der malerischen Hügellandschaft

des Städtchens Sant’Angelo il

Colle in der südlichen Toskana, produziert

regelmäßig Spitzen-Rotweine, die

meist aus Sangiovese-Trauben gekeltert

werden. Sangiovese, was so viel

wie „Blut des Jupiter“ bedeutet, gilt als

eigenwillige Rebsorte, die sich hier optimal

entwickeln kann, besonders in den heißen Sommermonaten

begünstigt durch die nächtliche Kühle der hügeligen

Landschaft (bis zu 400 m ü. NN!) und die Nähe zum Tyrrhenischen

Meer, die eine ständige Belüftung der Weinberge

bewirkt. So können die Trauben zur Vollendung reifen und

große Weine mit enormem Lagerpotenzial hervorbringen.

Der Wein, den ich Ihnen vorstellen möchte, ist ein rebsortenreiner

Sangiovese, der allerdings nicht als Rot-, sondern als

Roséwein ausgebaut wurde: „Lo Sbrancato“ heißt „abseits der

Herde“ – dieser Name stammt vom Gemälde im Verkostungsraum

des Weinguts, das auf dem Etikett abgebildet ist.

Die Tenuta gebraucht dieses Bild, weil es eben der einzige

Roséwein ist, der dort außer den berühmten und oft prämierten

Spitzen-Rotweinen hergestellt wird – auch dieser wurde

inzwischen vielfach ausgezeichnet.

Farblich präsentiert sich der feingliedrige Rosé als zart ins

Kirschrot gehend, der Duft ist lebendig und ausgeprägt fruchtig

nach Erdbeeren und Kirschen, auch leichte Kräuternoten

sind wahrnehmbar. Am Gaumen kombiniert sich die wunderbar

klare Fruchtigkeit hellroter Früchte mit einer feinen

Säure. Der frische, belebende Abgang schließlich macht ihn

zu einem rassigen Rosé mit Körper und Struktur eines jungen

Sangiovese. Er schmeckt herrlich als Aperitif, passt

aber auch perfekt zu typisch italienischen Vorspeisen,

Meeresfrüchten und Gemüse. Für mich bedeutet er die

pure Lebenslust im Glas – und die schönste Vorfreude

auf die warme Jahreszeit.

2014 Lo Sbrancato Roséwein, trocken, Sangiovese

Tenuta Il Poggione, Toskana 0,75 l 9,95 €


28 GOURMET lebenslust:gö

Ihre Geflügelbestellung

nehmen wir gerne entgegen.

Fotos: debusfoto

Véronique Witzigmann wurde 1970 in Washington

als Tochter von Eckart und Monika geboren.

Eine Schwäche für süße Sachen und deren

Zubereitung hatte sie schon von klein an.

Feiner Genuss kann erst entstehen, wenn die verwendeten

Produkte so ursprünglich wie möglich

verarbeitet werden.

In ihrem Sortiment zählt die Qualität, die Liebe

und die Sorgfalt, mit der die Produkte hergestellt

werden. Das schmeckt man . . .

Unser Hofladen bietet Ihnen:

■ Landgockel, Puten und Enten

auf Vorbestellung

■ Kartoffeln aus eigenem Anbau

■ Fruchtaufstriche aus eigener Herstellung

■ Putenwurst im Glas

Produkte aus der Region

■ Hausgeschlachtete Wurst ■ Müsli

■ Honig ■ Mehl ■ Salatöl ■ Salz ■ Senf

■ Trendelburger Käse ■ Bio-Weine

■ Verschiedene Sorten Nudeln

■ Instant-Brühe

■ Apfel-Chips und Kekse

■ Rind- und Schweinefleisch

(auf Vorbestellung)

Eine schöne Geschenkidee

■ Kartoffelschnaps

■ Kartoffelkraut (lieblicher Kräuterschnaps)

■ Kirsch-Knolle (Likör)

■ Präsentkorb oder Gutschein

über

über

Gutschein

Datum* Unterschrift

Gutschein

Kerstin & Horst Herbort

Am Heerberge 2 · 37133 Friedland, OT Reiffenhausen

& 0 55 04 - 80 59111· E-Mail: k.h.herbort@t-online.de

Öffnungszeiten freitags von 10.00–17.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Datum* Unterschrift

Kerstin & Horst Herbort

Am Heerberge 2 · 37133 Friedland, OT Reiffenhausen

& 0 55 04 - 80 59111 · E-Mail: k.h.herbort@t-online.de

Öffnungszeiten freitags von 10.00–17.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

* Der Gutschein ist innerhalb eines Jahres (Ausste lungsdatum) einzulösen.

* Der Gutschein ist innerhalb eines Jahres (Ausste lungsdatum) einzulösen.

Euro

Wir freuen uns

auf Ihren Besuch!

Kerstin & Horst Herbort

Euro

Am Heerberge 2

37133 Friedland, OT Reiffenhausen

Telefon 0 55 04 - 80 59111

E-Mail: k.h.herbort@t-online.de

Öffnungszeiten

freitags von 10.00–17.00 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung

Glasierter

Zutaten fur 1 Backblech

Für den Teig

320 g Mehl, 55 g Dinkelgries

120 g Zucker, 1 Prise Salz

Abrieb von 1⁄4 Biozitrone

250 g kalte Butter

Für den Belag

250 g blanchierte, gemahlene Mandeln

1 Packchen Vanille-Puddingpulver

5 Eier (Größe L), 150 g Puderzucker

130 g Sahne, Abrieb von 1⁄2 Biozitrone

2 EL Holunderblütensirup

700 g Erdbeeren

200 g Erdbeer-Fruchtaufstrich

Außerdem

1 Backblech à 38 x 24 cm

Zubereitungszeit 40 Min.

Ruhezeit 2 Std.

Backzeit 35–40 Min.

1 Für den Teig Mehl, Gries, Zucker, Salz

und Zitronenabrieb in einer Schüssel

vermischen. Die Butter in Stückchen

und 100 Milliliter eiskaltes Wasser dazugeben

und alles sehr schnell zu

einem Teig verkneten. Den Teig zu

einem flachen Rechteck formen, in

Klarsichtfolie einschlagen und 2 Stunden

kühl stellen.

2 Backofen vorheizen auf 180 °C (Umluft

160 °C, Gas Stufe 2–3).

Ein Stück Backpapier auf die Größe des

Backblechs zuschneiden.

3 Den Teig mit einem bemehlten Nudelholz

auf dem Backpapier zu einem

Rechteck ausrollen. Auf das Backblech

Véronique Witzigmann stellt für das

Magazin lebenslust:gö dieses Mal

Erdbeerkuchen

folgendes Rezept vor:

legen und gleichmäßig in die Ecken

drücken. Den Teigboden mit einer Gabel

mehrmals einstechen. Das Backblech in

den Backofen schieben und den Boden

10 Minuten vorbacken.

4 Für den Belag die Mandeln mit dem

Puddingpulver vermischen. Eier in eine

Schüssel geben, den Puderzucker darüber

sieben und beides zusammen cremig

schlagen. Die Sahne halbflüssig

aufschlagen und mit Zitronenabrieb

und Holunderblütensirup würzen.

Im Wechsel die Sahne und die Mandel-

Pudding-Mischung unter die Eimasse

heben.

5 Die Creme auf dem vorgebackenen

Boden verstreichen. Das Backblech in

den Backofen schieben und den Kuchen

in 25 bis 30 Minuten goldfarben backen.

Herausholen und abkühlen lassen.

6 Erdbeeren waschen, putzen und in

Scheiben schneiden. Kuchen ziegelartig

mit den Erdbeeren belegen. Fruchtaufstrich

durch ein Sieb passieren, etwas

erwärmen und mit dem restlichen Holunderblütensirup

glatt rühren. Erdbeeren

mit der Glasur bepinseln.


lebenslust:gö GOURMET 29

Mit einem Stern

gekrönt:

Küchenchef

Daniel Raub

vom Landhaus

Biewald

Für einen Mix aus regionaler und mediterraner Küche ist erstmals ein Haus

aus der Region im Gastronomieführer Guide Michelin ausgezeichnet.

Anstoßen auf den Erfolg: Das Familien-Team im Landhaus Biewald mit

Michelin-Stern für

Bärbel Klie, Daniel Raub, Karin Raub und Anne

Raub

Wittke (v. l.).

Der neue Guide Michelin-Restaurantführer

zeigt es Rot auf Weiß: die

Genießer Stube des Landhauses Biewald

in Friedland bei Göttingen ist mit

einem Stern ausgezeichnet worden. In der

Ausgabe 2015 des Führers wurden deutschlandweit

282 Restaurants für ihre ausgezeichnete

Küche aufgeführt. Jetzt ist

erstmals von den Michelin-Testern auch ein

Haus aus der Region vertreten: „Wir sind

total überrascht und freuen uns riesig“,

sagte Küchenmeister Daniel Raub.

Die Kriterien der Tester sind streng. Die Auszeichnung

der Feinschmeckerbibel gleicht

einem Ritterschlag. Wenn die begehrten

Gourmet-Auszeichnungen von Michelin

und Gault Millau einmal im Jahr verkündet

werden, geht es Spitzenköchen vor Aufregung

oft richtig schlecht. Die Angst vor dem

Verlust eines Sterns steht der Kastrationsangst

nicht viel nach. Umgekehrt ist das

Glück, einen Stern zu gewinnen, für die

Spitzenköche der Himmel auf Erden.

Das Landhaus Biewald ist in Südniedersachsen

das einzige Sterne-Restaurant weit und

breit. Der 33-jährige Friedländer Daniel

Raub hat das Kochen im Restaurant Hohenhaus

im hessischen Herleshausen gelernt.

Der weitere Weg führte Raub unter anderem

zum Drei-Sterne-Koch Dieter Müller im

Schlosshotel Lerbach in Bergisch Gladbach

und in das Hotel Königshof nach Bonn.

„Ich konnte es gar nicht glauben“, sagt

Küchenchef Raub, zwar seien die Tester

mehrfach in seinem Restaurant zu Gast gewesen:

„Mit einem Stern habe ich allerdings

wirklich nicht gerechnet.“ Der Guide Michelin

ist bekannt dafür, sich für seine Auszeichnungen

sehr lange Zeit zu lassen.

Einfach gut kochen gut kochen

„Mein Ziel ist einfach gut zu kochen“, sagt

der Küchenmeister über seine Philosophie.

Den Michelin-Testern gefällt sie offenbar. Sie

loben: „Die hübsche kleine Stube hat ihren

Namen verdient! Daniel Raub bietet echten

Genuss: Seine klassische Küche verzichtet

auf übertriebene technische „Kabinettstückchen“,

nicht aber auf Finesse und

Geschmack! In der Genießer-Stube werden

Feinschmecker verwöhnt, im angrenzenden

Restaurant des Landhauses gibt es gute regionale

Küche. Im Landhaus Biewald steht

die dritte Generation am Herd und bietet in

heller, leichter Atmosphäre (oder auf der

schönen Terrasse) einen unkomplizierten

Mix aus regionaler und mediterraner Küche:

„Acquerello-Risotto mit Steinpilzen“,

„geschmorte Lammhaxe mit Landgemüse“.

Das Landhaus Biewald ist ein Familienbetrieb.

Vor vier Jahren wagte man einen konzeptionellen

Neustart. Zusammen mit

seiner Mutter, seiner Tante und seiner

Freundin hat Raub das „Biewald“ zur Küche

mit Auszeichnung gebracht.

Jetzt stellt sich das Landhaus Biewald neuen

Herausforderungen. Nach einer grundlegenden

Renovierung des Festsaales für

ca. 160 Personen, dem Umbau der Hotelzimmer

sowie der Sanitäreinrichtung,

präsentiert sich der Familienbetrieb ab

7. März seinen Gästen wieder im neuen

Glanz. ■


30 GOURMET lebenslust:gö

Das war die

Grune ii Woche

im Kauf Park

Gemeinsam mit den Stadtwerken

Göttingen präsentierte der Kauf

Park Göttingen vom 5.-14. 2. 2015

die Grüne Woche. Erneut standen neben

dem „energieeffizienten Kochen mit Gas“,

Frische, Vielfalt und Qualität sowie tägliche

Live-Kochshows auf dem bunten und abwechslungsreichen

Rahmenprogramm.

Frank Wiegelmann, Dennie Klose,

Dr. Gerd Rappenecker

im Kauf Park

„Grünkohl-Sause“

So etwas hat Südniedersachen noch nicht

erlebt: Erstmals zur Grünen Woche hatten

der Groß Schneer Hof, die Fleischerei Wulff

Niels König und Inge Mathes

und das real,-SB-Warenhaus mit Unterstützung

von Einbecker und der Einbecker Senfmühle

zur Göttinger Grünkohl-Sause in den

Kauf Park Göttingen geladen. Nahezu 300

Gäste und Helfer nahmen an der Grünkohl-

Sause teil. Für nur 10 Euro pro Person gab es

leckeren Grünkohl, raffiniert zubereitet von

Spitzenkoch Ulf Schöbeck, mit Bregenwurst,

Kassler und Salzkartoffeln. Zur Begrüßung

gab es Cocktail von beckers bester und für

die musikalisch Unterhaltung sorgten die

„Eichenberger Musikanten“.

Der Gesamterlös der 265 verkauften Karten

steht nun der Göttinger Tafel e.V. zur Verfügung.

Die Geschäftsführerin Frau Martina

May konnte sich über eine Finanzspritze in

Höhe von 3.294 Euro freuen.

Holger Knoke und Angela Brünjes

Christopher Marth und Ulrich Holefleisch

Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Rebecca Siemoneit-Barum und Olivia Jones

Reihe hinten von links: Frank Wiegelmann, Tobias Wolff, Maria Gerl-Plein, Dr. Gerd Rappenecker,

Stefan Kordes, Bernd Eberhardt, Daniel Raub, Dennie Klose Andreas Gruber. Reihe

vorne von links: Tine Tiedemann, Inge Mathes, Niels König, Elisabeth Kühne, Karin Raub.


lebenslust:gö GOURMET 31

ADVERTORIAL

Freude an Schärfe

Der edelste

„Schärfstein“ der Welt

Das Team von lebenslust:gö lernte Steffen J. Lindner

bei einer Präsentation des Messerschärfens auf der

letztjährigen Gourmet-Messe in der Göttinger Lokhalle

kennen. Der Belgische Brocken ist ein einzigartiger

Naturstein. Schon die alten Römer kannten und schätzten

seine einfache und effiziente Anwendung und die messerscharfen

Ergebnisse.

Bis heute gilt der Belgische Brocken als edelster Schärfstein

der Welt. Er wird nachweislich seit 1625 ausschließlich in

einer kleinen Region in den belgischen Ardennen abgebaut.

Das dortige Vorkommen ist rund 480 Millionen Jahre alt und

einzigartig. Der Belgische Brocken besteht aus vulkanischen

Aschen, dichtem Schiefer und jeder Menge feinster Granate.

Die Granate sind das Geheimnis des Natursteins. In Verbindung

mit Wasser wird dieser Stein zu einem genialen natürlichen

Schärfsystem.

Granate zählen zu den härtesten Steinen der Welt und Dank

ihrer speziellen Oberfläche entsteht beim Schärfen an der

Schneide kein Grat, sondern eine feine Politur. So erhalten

Messer und Werkzeuge eine Schärfe, an der man sehr lange

Freude hat.

Der Belgische Brocken ist einfach in der Anwendung und

überzeugend im Ergebnis. Spitzen- und Hobbyköche, Handwerker

und Werkzeugmacher schwören auf den nachhaltigen

Naturstein und möchten ihn nie wieder missen.

Überzeugen auch Sie sich davon!

Jeder Original Belgische Brocken ist ein unverwechselbares

und zertifiziertes Einzelstück.

Für die Leser vom Magazin lebenslust:gö gibt

es in unserem Online-Shop in der Kategorie

„Angebote“ befristet bis zum 31. März 2015

ein Überraschungsangebot.

Mit Kombiticket in

die Genusswerkstatt

Seit kurzem bietet der PS.SPEICHER in Einbeck immer donnerstags

verlängerte Öffnungszeiten an. Die Erlebnisausstellung

am Tiedexer Tor 3 wird dann bis 21.00 Uhr geöffnet sein. So

haben auch Berufstätige die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre

nach Feierabend die Welt der Mobilität auf Rädern zu erkunden

und so den Arbeitstag im wahrsten Sinne des Wortes gemütlich

ausrollen zu lassen.

Die GENUSSWERKSTATT steuert dazu ebenfalls ein attraktives Angebot

bei: ab 18 Uhr können Gäste und Besucher an der Kasse des

PS.SPEICHER zum Preis von nur 30 Euro ein Kombi-Ticket erwerben,

das neben dem Einlass in die Erlebnisausstellung auch ein 2-Gänge-

Menü inklusive kleinem Aperitif in der GENUSSWERKSTATT umfasst.

Das Kombi-Ticket ist jeweils nur am Abend des Kauftages und

immer für eine Person gültig.

Kultur-Fans, Technik-Begeisterte und alle anderen Abendschwärmer,

die ihren Aufenthalt nicht mit einem Besuch der Gastronomie verbinden

möchten, können den PS.SPEICHER selbstverständlich auch

zum regulären Einlasspreis besichtigen. Das Angebot des langen

Donnerstags gilt zunächst bis zum Jahresende und bietet sich damit

in der dunklen Jahreszeit auch ideal als besonderes Geschenk für

einen erlebnis- und genussreichen Abend an. ■

Ehrengard-Schramm-Weg 11

37085 Göttingen

Telefon 0551-3834648

(beim ASC-Sportzentrum

auf den Zietenterrassen)

Belgischer Brocken Vertrieb

Steffen J. Lindner, Pfarrhofstraße 14, 94405 Landau a. d. Isar

Telefon +49(0)171-5775230

Email: info@belgischerbrocken.com

Onlineshop: www.belgischerbrocken.com ■

Öffnungszeiten:

Mo.-Sa. von 17.15-23.00 Uhr

So. und Feiertage

12.00-14.30 u. 17.15-22.30 Uhr

Für Feierlichkeiten jeder Art

auf Anfrage auch mittags für Sie

geöffnet.

Ristorante & Pizzeria auf den Terrassen


32 GESUNDHEIT lebenslust:gö

Unter dem Leitsatz MENSCHEN.

LEBEN. ZEIT FÜR GESUNDHEIT präsentiert

sich ein breit gefächerter

Querschnitt aus Produkten, Dienstleistungen,

Informationen und Aktionen zum

Thema Gesundheit. Auf 9.400 m² Gesamtfläche

finden Besucher eine Themenvielfalt,

die von Gesundheit, Prävention, Sport & Fitness

über medizinische Versorgung, Prävention,

Wohnkonzepte im Alter, gesunder

Arbeitsplatz bis hin zu Entspannung & Wellness

reicht. Aktionsflächen laden den Messegast

zum aktiven Mitmachen und

Ausprobieren ein. Informative und hochwertige

Fachvorträge sowie verschiedene

Infostationen, wie z. B. „Ärzte im Gespräch“,

ergänzen das Angebot thematisch mit fundiertem

Fachwissen. Ein Highlight ist das

von der Felix Burda-Stiftung entwickelte

Modell FASZINATION DARM. Auf 20 Metern

Länge wird nicht nur Wissenswertes und

Interessantes zum „Hochleistungsorgan“

Darm vermittelt, auch die Entwicklungsstadien

der Vorstufen von Darmkrebs werden

veranschaulicht.

Weitere Bereiche schaffen auf der GESUND

MESSE GÖTTINGEN 2015 ein Ambiente zum

Wohlfühlen und entspannten Verweilen.

Im Bistrobereich können es sich die Besucher

mit frischen und gesunden Gerichten,

Getränken oder Kaffeespezialitäten gut

gehen lassen.

Weiterhin bietet der Ruhe- und Wellness-

Bereich Rückzugsmöglichkeiten zum Entspannen.


Attraktiver

Beitrag

STARKE

Leistungen

Jetzt zur AOK

wechseln!

AOK senkt Beitragssatz

Die AOK Niedersachsen hat ihren Beitragssatz

gesenkt. Die 1,8 Millionen

Mitglieder der Gesundheitskasse

zahlen jetzt nur noch 15,4 Prozent. „Als

Marktführer in Niedersachsen haben wir in

jüngster Zeit nicht nur etliche Mehrleistungen

eingeführt, sondern zugleich auch sehr

gut gewirtschaftet. Diesen Erfolg können

wir jetzt an unsere Versicherten weitergeben.

Wir gehören damit bundesweit zu den

günstigen Kassen“, erläutert Frank Niemeyer,

AOK-Regionaldirektor für die Region

Süd-Niedersachsen.

AOK-Versicherte können auch weiterhin auf

den persönlichen Service an 8 Standorten

in der Region Süd-Niedersachsen sowie landesweit

in 120 Servicezentren zählen. Niemeyer:

„Die AOK steht für Ortsnähe, wir

bieten unseren Service nicht nur per Telefon

oder anonym im Internet. „Wir sind da,

wann und wo wir gebraucht werden.“ In

den vergangenen Monaten hat die Kasse

nach Niemeyers Aussage ihr Leistungspaket

zu einem der besten Produkt-Portfolios im

Krankenkassenmarkt ausgebaut: Für profes-

sionelle Zahnreinigung, Reiseschutzimpfungen,

zusätzliche Früherkennungsleistungen

bei Schwangerschaft und Geburt sowie

Osteopathie und Homöopathie bekommen

AOK-Versicherte jährlich bis zu 250 Euro erstattet.

Darüber hinaus sparen AOK-Versicherte

mit innovativen Wahltarifen und

speziellen Bonusprogrammen bis zu 500

Euro im Jahr ein.

„Die AOK ist

der Marktführer

hier in der

Region, unsere

Versicherten

können weiterhin

auf uns

bauen. Wir

freuen uns auf

viele Neukunden

im Jahr 2015“, so Niemeyer. Jeder dritte

Niedersachse ist bei der AOK versichert, dies

sind 2,4 Millionen Menschen.

Mehr Infos unter 0551-521732571 oder

unter www.aok-niedersachsen.de ■


lebenslust:gö GESUNDHEIT 33

gangen ist und in enger Kooperation mit der Universität Göttingen

eine ganze Veranstaltungswoche zum Thema Prävention im zentralen

Hörsaalgebäude federführend mitveranstaltet hat.

Aber das Blutdruckinstitut ist auch direkt vor Ort. Mit Blutdruck- und

Cholesterinmessaktionen in Göttinger Schulen im Rahmen des fortlaufenden

Projekts „Atheriosklerose bei Kindern“ trägt das Blutdruckinstitut

Göttingen nachhaltig zur besseren Wahrnehmung der

frühen Risiken und zur Gewinnung epidemiologischer Daten in der

Region bei.

Blutdruckinstitut

Göttingen wird vielfältige

Angebote realisieren

Auch im Jahr 2015 wird das Blutdruckinstitut Göttingen seine

vielfältigen Angebote für Patienten, Interessierte und Ärzte

realisieren“ so Geschäftsführer Tino Römer. Die Ansprüche

an die Veranstaltungen wachsen aufgrund der zunehmenden Qualität

und Professionalität der letzten Jahre, resumieren die Verantwortlichen:

„Das Blutdruckinstitut Göttingen ist als gemeinnütziger

Verein für Aufklärung, Prävention und Bekämpfung des hohen Blutdrucks

längst zu einer überregionalen Marke in der Gesundheitsszenerie

geworden.

2014 konnte das monatliche Treffen der Selbsthilfegruppe Bluthochdruck

Südniedersachsen (SBSN) jeden 2. Freitag des Monats

um 16.00 Uhr im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende

fest etabliert werden und erfreut sich sehr reger Beteiligung.

Die ärztlichen Fortbildungen des Blutdruckinstituts stechen aufgrund

der hochkarätigen Referentenbesetzung und der Wahl der

immer höchst aktuellen und praxisrelevanten Themen aus dem

überfüllten Göttinger Veranstaltungskalender heraus. 2015 werden

der Nephrologisch Hypertensiologische Mittwoch Abend (NHMA) in

Göttingen und der Arbeitskreis Vaskuläre Erkrankungen (AVE) in

Nörten Hardenberg wieder spannende Abende garantieren. „Wir

sind mit unseren Inhalten aufgrund der exzellenten Redner der allgemeinen

medizinischen Entwicklung nicht selten einen Schritt voraus“

Dr. Egbert Schulz, 1. Vorsitzender.

Weitere Termine sind der World Kidney Day, der in Zusammenarbeit

mit dem Nephrologischen Zentrum Göttingen GbR und dem Evangelischen

Krankenhaus Göttingen-Weende als „Niere zum Anfassen“

am 12. 3. 2015 in Göttingen organisiert wird, und der World Hypertension

Day, an dem jedes Jahr am 17. 5. entweder die bundesweit

einzigartigen Events „Lauf gegen Bluthochdruck“ oder „Mozart

gegen Bluthochdruck“ stattfinden. „Dieses Jahr könnte es zu einer

direkten und intensiven Projektkooperation mit der Deutschen

Hochdruckliga – DHL im Rahmen einer bundesweiten Konzeption

kommen, mehr wollen wir noch nicht verraten“ macht Dr. Schulz

neugierig. Nicht zu vergessen ist der Tag des Cholesterins am 19. 6.

2015, bei dem das Blutdruckinstitut 2014 einen ganz neuen Weg ge-

Dr. Schulz: „Ein wenig

stolz sind wir, dass das

Blutdruckinstitut Göttingen

als Bindeglied

zwischen Betroffenen

und Behandelnden den

Draht zur klinischen

Wissenschaft pflegt,

wie durch die Einbindung in das europäische Telemedizinprojekt

EUSTAR (www.eustar.eu) verdeutlicht wird.“

„Ab 2015 wollen wir unsere Freunde und Unterstützer noch früher

und intensiver in unsere jährlichen Planungen einbeziehen“, so Geschäftsführer

Tino Römer. „Deshalb findet ab jetzt jährlich das Neujahrstreffen

des Blutdruckinstituts im Februar statt, mit dem wir

auch neue Partner gewinnen wollen. Der Vorstand und ich freuen

uns auf ein spannendes Jahr 2015.“ ■

www.blutdruck-goe.de

Das Blutdruckinstitut Göttingen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Er

wurde von Patienten, Ärzten, Psychologen und Vertretern anderer Berufs-

gruppen gegründet, die durch ihre Aufklärungs- und Fortbildungsarbeit

die Bedeutung der Erkrankung arterielle Hypertonie einer breiten Bevöl-

kerung in Südniedersachsen näher bringen und durch ihre Erfahrung und

Kenntnisse regional die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Hypertonie

zum Wohle der Patienten optimieren wollen.

Informieren Sie sich auf unserer Homepage aktuelle Veranstaltungen

zum Wohle Ihrer Gesundheit.

Blutdruckinstitut Göttingen e.V.

Verein für Information, Prävention und

Bekämpfung

des Bluthochdrucks in Südniedersachsen

Steffensweg An der Lutter 97 24

Fax Fax 0551 51 - 508 - 30 76-59 98 53-29

37075 120 Göttingen

Bovenden

E-Mail E-Mail info@blutdruck-goe.de

Tel. 0551 51 - 30 508 98 76-96 53-25

Internet Internet www.blutdruck-goe.de

Dr. Egbert Schulz,

Vorsitzender des

Blutdruckinstituts

Göttingen e. V.


Name

Europas

Ausbildungsinstitut

Heilpraktiker!

Nr.1 für

Valuiert durch Sudienleiter

34 GESUNDHEIT lebenslust:gö

& lebenslust:go

..

YOGA

ist Leben

Übung 3

Die Schulterbrücke

Yoga ist ein ganzheitliches Übungssystem zur Erlangung körperlicher

und geistiger Gesundheit. Die Lehre am eigenen

Körper zu spüren, verändert unsere Einstellung und ermöglicht

dadurch ein freudvolles und intensives Leben.

Atmung und Körperübungen in Verbindung zu bringen fördert Gesundheit,

Belastbarkeit, Ausgeglichenheit und Selbstbewusstsein.

Im Zeitalter des vielen Sitzens sorgen Yogaübungen für eine bewegliche

Wirbelsäule und einen gesunden Rücken.

Als Anfänger belegt man am besten einen Yogakurs für Einsteiger

im Vital Spa. Wir stellen Ihnen zum Ausprobieren hier einige Übungen

vor, die leicht auszuführen sind. Das Vital Spa begleitet Sie in

den nächsten Ausgaben von lebenslus.gö mit den besten Yoga-

Übungen für Einsteiger. Das Vital Spa-Team hat verschiedene Übungen

(Asanas) veranschaulicht, damit sie gut nachvollziehbar sind.

Wirkung: Entspannt und stärkt vor allem die Muskeln des unteren

Rückens. Eine starke Rückenmuskulatur entlastet die Nacken- und

Schultermuskeln. Außerdem ist die Übung gut für Po und Beckenboden.

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Deutsche Paracelsus Schulen für Naturheilverfahren GmbH, Pastor-Klein-Str. 17, 56073 Koblenz, Tel. 0261-95252-0, E-Mail: info@paracelsus.de, Web: w.paracelsus.de

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Ausführung: Stellen Sie in Rückenlage die Füße hüftbreit auf.

Die Außenkanten der Fersen in den Boden drücken. Nun das Becken

anheben, bis Oberkörper und Knie eine Linie bilden. Verweilen Sie

mehrere Atemzüge in dieser Position. Dann vom Brustwirbel aus

Wirbel für Wirbel zum Boden zurücklegen. Dreimal wiederholen. ■

Deutsches

Rotes

Kreuz

Kommen Sie zum DRK!

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einer Gemeinschaft, die vor Ort für Sie da ist. Das DRK Göttingen

bietet vielfältige Dienste und Angebote: ✚ Blutspende

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37075 Göttingen, www.drk-ov-goettingen.de

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BLZ 260 500 01, Empfänger: DRK-Ortsverein Göttingen

Stichwort: Spende (ggf. Zweck)


lebenslust:gö GESUNDHEIT 35

Heiße Tipps

für lhren

Saunabesuch

Die positive Wirkung des Saunabesuchs

ist kein Geheimnis. Er regt

den Stoffwechsel an, entschlackt

den Körper, durchblutet und reinigt die

Haut, steigert die Abwehrkräfte und entspannt

Muskulatur und Psyche. Nicht ganz

so bekannt ist, wie genau so ein Saunagang

eigentlich aussehen sollte, damit er verträglich

ist und wohltuend wirkt. Deshalb hier

ein paar Tipps, an die Sie bei Ihrem Aufenthalt

denken sollten.

Ablauf: Gesundes Saunabaden besteht

genau genommen aus vier Phasen:

1. Duschen, 2. Hitzephase, 3. Abkühlung,

4. Ruhephase. Fußbäder, Massagen und

Gymnastik sind eine sinnvolle Ergänzung.

Duschen und Hitzephase: Vor dem Betreten

des Saunabereichs legen Sie bitte Badeanzug

oder -hose ab und bekleiden sich mit

Saunatuch oder Bademantel. Bevor Sie die

Saunakabine betreten, sollten Sie duschen.

Machen Sie die Länge Ihres Aufenthalts von

Ihrem persönlichen Befinden abhängig. Für

ungeübte Saunagäste sollte die Hitzephase

in einer 80°C-Sauna nicht länger als 15 Minuten

dauern. Wenn Sie es heiß mögen,

nehmen Sie am besten in der Nähe des

Ofens oder auf der höheren Ebene Platz. Die

mittleren und unteren Ebenen haben etwas

gemäßigtere Temperaturen. Bitte stellen Sie

Ihre Gespräche ein, die Sauna ist ein Ort der

Ruhe. Legen Sie in der Sauna ein ausreichend

großes Handtuch unter Ihren Sitzbereich

und die Füße.

Abkühlung: Zur Abkühlung sollten Sie anschließend

ein paar Minuten an die frische

Luft gehen. Die darauf folgende Erfrischung

mit Eis oder Wasser sollte immer von den

Füßen aus in Richtung Herz erfolgen. Wenn

Sie nicht unter Bluthochdruck oder Herzkrankheiten

leiden, ist nach dem Duschen

das Tauchbecken die ideale Erfrischung.

Ruhephase: In der Ruhephase wird der

Erholungseffekt des Saunagangs wirksam.

Gönnen Sie sich mindestens so viel Zeit

zum Ausruhen, wie Sie vorher in der Hitze

verbracht haben. Bitte verhalten Sie sich so,

dass sich andere Gäste in ihrer Ruhephase

nicht gestört fühlen.

Allgemein: Da der Körper beim Saunieren

viel Flüssigkeit verliert, raten wir unseren

Gästen, vor jedem Saunagang ausreichend

viel zu trinken. Dadurch fördern Sie zusätzlich

den Entschlackungsprozess. Wenn Sie

sich unwohl fühlen oder an Herz-Kreislauf

Erkrankungen leiden, sollten Sie vor Ihrem

Saunabesuch einen Arzt aufsuchen. ■

mit

Erlebnisgastronomie

Mitternachtssauna 2015

jeden letzten Freitag im Monat

30. Januar 25. September

27. Februar 30. Oktober

27. März 27. November

24. April 18. Dezember

Sommerpause

ab 20.00 Uhr Massagen

ab 20.30 Uhr 3 Std. 9,90 €

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Talstraße 28 · 37441 Bad Sachsa · Telefon +49(0)5523 950 902 · www.salztal-paradies.de


36 GESUNDHEIT lebenslust:gö

serem Aktivbecken bieten wir Ihnen die verschiedensten Arten von

Aquatrainings und Schwimmkursen wie z. B. Babyschwimmen an.

Durch unser bargeldloses Zahlungssystem lässt es sich auch im Badund

Saunabereich unbeschwert und entspannt schlemmen.

Tauchen Sie ein . . .

Die WerratalTherme schenkt ihren Besuchern unvergleichliche

Stunden der Ruhe, Erholung und Abwechslung –

ganz im Zeichen der Sole. Abwechslungsreiche Unterhaltung

und spaßige Vielfalt erwarten Sie im 32° C warmen Solewasser

des Innenbeckens, dessen Ausschwimmkanal in das gleichwohltemperierte

Außenbecken führt. Hier verwandeln der Strömungskanal,

die Wasserfontänen, Bodensprudler, Sprudelliegen und Massagedüsen

das Badevergnügen in ein unvergessliches Wellness-Erlebnis.

Bewegend wird es im 28° C warmen Wellenbad – hier toben in regelmäßigen

Abständen die bis zu einem Meter hohen Wellen. In un-

Die Saunalandschaft der WerratalTherme garantiert ein einzigartiges

Saunaerlebnis in Deutschland, denn die Integration des prachtvollen

historischen Gradierwerks schenkt dem gesundheitsbewussten

Gast einen Freiluftgenuss der besonderen Art und unterstreicht

so den gesunden Geist der Thermenanlage - eine gelungene

Komposition von Historie und Moderne! Im lichtdurchfluteten

und großzügig gestalteten Innenbereich, welcher sich über 750 m 2

erstreckt, regieren dynamische und runde Formen. Die harmonische

Farbgestaltung strahlt Ruhe, Besinnung und Kraft aus - so können

Sie sich bei uns gut erholen und neue Energie schöpfen.

Sowohl Block-, Kräuter-, Mental- und Finnensauna als auch eine

Sole-Grotte erwarten den Saunafreund und alle, die es werden

möchten. Aufgüsse vom Fachmann mit wechselnden Düften stehen

stündlich auf dem Programm und dreimal täglich erfreuen sich die

Gäste an einem Salz- oder Honig-Aufguss. Lassen Sie sich von den

bezaubernden Schwingungen der Klangschalen davontragen und

genießen Sie ein belebendes Koffeinpeeling. Beim Fächeraufguss

heizen wir Ihnen richtig ein.

Zwischen den Saunagängen lädt die im ca. 1000 m 2 großen Saunagarten

– direkt am Gradierwerk – gelegene Liegefreifläche mit

einem idyllischen Außenkamin sowie ein separater Ruheraum zum

Verweilen und Träumen ein. ■


lebenslust:gö GESUNDHEIT 37

Garten Eden

in der Großstadt

Im Süden Göttingens ist ein Kleinod

geschaffen worden, ein Garten Eden in

der Großstadt, eine Oase der Ruhe in

der Hektik des Alltages. Das Naturerlebnis

spielt im umgestalteten Saunagarten des

Badeparadieses die größte Rolle. Zäune aus

wiederaustreibendem Weidengeflecht

schatten dieses Refugium ab vor den Blikken

Neugieriger. Der Lauf des Leinekanals

fügt sich in die Gartenlandschaft organisch

ein, ebenso wie die denkmalgeschützte

Mühle mit dem durch Wasserkraft angetriebenen

historischen Mühlrad. Immer präsent

ist das Wasser als zentrales Thema des Badeparadieses,

das auf vielfältige Weise hilft,

Wohlbefinden herzustellen. Die Aufguss-

arena und der Naturschwimmteich laden zu

einem Wechselspiel aus heißem und kühlem

Klima ein, das nicht nur den Kreislauf

stimuliert. Der Blick von der Terrasse über

den See hin zur historischen Mühle oder zur

Leine, die von alten gepflegten Kopfweiden

gesäumt wird, ist eine Freude für das Auge.

Der Garten selbst lädt ein zum Entdecken

und Erleben: So führt ein Kneipp-Pfad durch

eine bekieste Furt und gewährt vom Alltag

gepeinigten Füßen eine prickelnde Erfahrung.

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten

erstrahlt auch die historische Walkemühle

im neuen Glanz. Für die Gäste sind

nun wesentliche Bestandteile der historischen

Mühlen- und Wassertechnik wieder

sichtbar und erlebbar. Der Zahn der Zeit

hatte an dem 1770 errichteten Mühlengebäude

stärker genagt als vermutet und viele

gravierende Schäden hinterlassen. Umso

mehr freut es die Göttinger Sport und Freizeit

GmbH & Co. KG (GoeSF), dass es in Zusammenarbeit

mit dem Architekturbüro

Biwer und Koch und der Denkmalbehörde

der Stadt Göttingen gelungen ist, diesen

Problemfall in ein bauliches Kleinod zu verwandeln.

Unter Verwendung von Naturbaustoffen

wie Holz, Lehm und Stein wurde die

Walkemühle zu einer Wohlfühlmühle umgebaut,

die nun eine Wellness- und Physiotherapiepraxis

beherbergt. ■

© basta.de 02/2015

Nicht vergessen! Unsere

Mitternachtssauna-Termine 2015

21. März

20. Juni

26. September

19. Dezember

Ausgezeichnet schwitzen

ließ es sich schon immer im Badeparadies – nun ist es aber auch „amtlich“

bestätigt: Der Deutsche Saunabund verlieh unserer Saunalandschaft sein

höchstes Gütesiegel „SaunaPremium“. Erleben und genießen Sie doch

selbst einmal unser Fünf-Sterne-Saunaangebot: Dampfsaunen, Sanarium,

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Bewegend. Erholsam. Erfrischend.

Göttinger Sport und Freizeit GmbH & Co. KG


38 GESUNDHEIT lebenslust:gö

Foto: djd/Elasten-Forschung

Gesunde Haut

zum Start in den

Frühling

Dunkle, trübe Tage sorgen auch in

der Übergangszeit bei vielen Menschen

für Antriebslosigkeit und die

nasskalte Witterung stresst die Haut. Sie ist

trocken, der Teint ist fahl, und schnell findet

man sich mit vermehrten Knitterfältchen

um die Augen vor dem Spiegel wieder. Wie

das interaktive Tool „Elasten-Faltenspiegel“

zeigt - zu finden im Internet unter www.faltenspiegel.de

- können das Aussehen der

Haut und das wahre Hautalter vor allem in

stressigen Lebensphasen um Jahre auseinanderliegen.

Der Grund für eine nachlassende Hautfestigkeit

und fehlende Elastizität kann die altersbedingte

Verringerung der körpereigenen

Kollagenproduktion sein. Dermatologin

Dr. Gerrit Schlippe aus Münster erklärt: „Bei

junger Haut greifen dicht liegende Kollagenfasern

ineinander und bilden so eine Art

Gerüst. Durch diese Struktur können die

Kollagenfasern Wasser sehr gut aufnehmen

und speichern.“ Cremes und Seren werden

nur oberflächlich aufgetragen und erreichen

dadurch nur die oberste Hautschicht.

Anders die neuartigen Kollagen-Peptide in

Form einer Trinkampulle: Klinische Studien

haben gezeigt (Prüfpräparat „Elasten“, rezeptfrei

in der Apotheke), dass bereits eine

vierwöchige Kur deutliche Effekte auf die

Hautfeuchtigkeit und auf das Faltenvolumen

haben kann. ■ djd/pt

Niemand muss

ins Pflegeheim

Ganztägige Betreuung

durch Pflegekräfte zu Hause

Fünf Uhr nachmittags ist Teezeit bei

Familie D. Das war schon immer so,

als die Kinder noch zu Hause waren

und auch in den letzten Jahrzehnten, als

Herr und Frau D. ihren erfüllten Ruhestand

gemeinsam gestalteten. Und so deckt

Maria, die Pflegekraft aus Polen, den Teetisch

genauso, wie es die alte Dame seit

jeher gewohnt ist, lässt den Tee auf die Minute

genau so lange ziehen, wie es ihr erklärt

wurde und entfacht in den kalten

Monaten sogar ein Kaminfeuer.

Darauf ist sie richtig stolz, denn das hat sie

hier in Deutschland gelernt, seit sie regelmäßig

für jeweils zwei Monate bei und mit

Frau D. lebt.

Die erwachsenen Kinder freuen sich, wenn

sie zu ihren festgesetzten Besuchszeiten

kommen: Stets werden sie an der Haustür

von dem guten Geist herzlich begrüßt –

nach Landesart mit drei Küsschen auf die

Wange, bekommen noch in der Diele einen

ersten Bericht über die Befindlichkeit der

alten Dame und dürfen sich dann als Gast

ausschließlich dem Gespräch mit ihrer Mutter

widmen, während Maria den Tee frisch

zubereitet. Als langjährige „Begleiterin“

kennt sie die Vorlieben der einzelnen Familienmitglieder

genau und so steht für die

Töchter stets ein Obstsalat bereit, während

sich die Söhne und Enkelkinder durchaus

über die gehaltvollen Kuchen und Puddings

freuen, die mit ihren bunten Glasuren auf

die polnische Bäckerin verweisen.

Maria hat alles im Griff

Sobald sich die Gespräche, wie immer öfter

in letzter Zeit, der Vergangenheit und den

Erinnerungen zuwenden, verlässt Maria

taktvoll den Raum und geht bügeln, sie

weiß genau, wann Frau D. ihre Kinder ganz

allein für sich haben möchte. Beim Abschied

finde ich sie in der Küche, wo auf

dem Tisch der Wochenkalender liegt. Ein

Blick zeigt, dass Maria alles im Griff hat: Die

Termine für die Abholung der gelben Säcke

sind ebenso eingetragen wie der Besuch

des Schornsteinfegers, des nächsten Arztbesuches,

die Hausbesuche der Pediküre

und der Krankengymnastin. Zum Friseur

muss Frau D. nur noch halbjährlich für die

Dauerwelle, die Haarwäsche mit anschließendem

Legen und Föhnen wird von Maria

ebenso gut erledigt wie vom Fachmann.

Auch die Geburtstage der Kinder und Enkel

sind im Kalender vermerkt, wobei Maria die

alte Dame dabei unterstützt, rechtzeitig zu

gratulieren. Und auch die Ankunft ihrer Kollegin

Mirka, mit der sie sich nun schon seit

drei Jahren in der Betreuung von Frau D. im

8-Wochen-Turnus abwechselt, steht bereits


lebenslust:gö GESUNDHEIT 39

fest. Neben dem Kalender liegt das deutschpolnische

Wörterbuch, genau wie ein großes

Vokabelheft. „Das Essen hat heute sehr

gut geschmeckt“, steht dort in beiden Sprachen

und – in der Handschrift der Mutter

darunter – „das stimmt, danke!“ Wenn beim

Wegfahren Maria in der Haustür steht, um

mir hinterher zu winken, ist das Gefühl der

Erleichterung besonders groß: Zu wissen,

dass sie, die Mutter, in ihrer geliebten und

vertrauten Umgebung weiterhin leben

kann – was ganz alleine in dem großen

Haus mit den vielen Treppen undenkbar

wäre -, dass sie jetzt mit ihrem Buch vor

dem Kamin sitzt, während Maria das Abendessen

zubereitet, dass sie weiterhin den von

ihr selbst bestimmten Tagesablauf leben

kann, mit genau den Anteilen eigenständigen

Handelns, was so wichtig ist für ihr Gefühl

von Würde und Selbstachtung. Vor

allem aber beruhigt mich die Gewissheit,

dass sie nicht allein ist, jetzt nicht, heute

Nacht nicht und morgen auch nicht...

Informationen unter:

Deutsch-Polnisches Altenhilfswerk

www.altenhilfswerk.de ■

Alfa Romeo Spider

geht für

Spendenaktion

auf Tour

Zahlreiche Medienvertreter waren im Februar im PS.SPEICHER in Einbeck, als im Foyer

neun motorisierte Klassiker aufgereiht waren: Im PS-starken Ambiente fand die Übergabe

an die Gewinner der 20. Oldtimerspendenaktion der Lebenshilfe Gießen e. V. zu

Gunsten von Menschen mit Behinderung statt. Unter dem Motto „Spenden & Gewinnen“ organisierte

die gemeinnützige Einrichtung eine bundesweit einzigartige Aktion: Mit einer

Spende von 5,- Euro oder einem Betrag nach Wahl winkten den Teilnehmern attraktive Oldtimer-

und Youngtimerpreise – klassische Automobile und Motorräder, die allesamt für den

guten Zweck gespendet wurden. Und vor allem nutzte jeder einzelne die Chance, mit seinem

Einsatz Gutes zu tun und zahlreiche Projekte für Menschen mit Behinderung zu unterstützen.

Am Ende der Spendenaktion fand die traditionelle Übergabe der Hauptgewinne

statt: Diesmal warteten im PS.SPEICHER ein weißer Jaguar MK II, Bj. 63, ein schwarzer Ferrari

Mondial QV Cabriolet, Bj. 85 und ein Mercedes-Benz 200/8, Bj. 75 auf die glücklichen Gewinner!

Für strahlende Augen sorgen außerdem ein Opel Manta A, ein klassischer Mini-Cooper,

der VW Golf I oder ein Citroën AK 400, die legendäre „Kastenente“. ■

DRK-Initiative

JEDES BLUT IST R

Mit ihrer Blutspende-Aktion zum

Jahresauftakt setzten das DRK

Göttingen, Stadt und Landkreis

Göttingen und die DiTiB Türkisch-

Islamische Gemeinde zu Göttingen e. V. ein

Zeichen für Hilfsbereitschaft und friedliches

Miteinander. „Wir wollten uns mit einem praktischen

Beispiel zur interkulturellen Offenheit

in unserer Gesellschaft bekennen”, erklärte der

1. Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Göttingen

André Schüller. Gemeinsam mit Oberbürgermeister

Rolf-Georg Köhler, Landrat Bernhard

Reuter und Imam Oguz Akdemir hatte er zur

Blutspende im Neuen Rathaus aufgerufen.

Dort wurde auch über die Zusammenhänge

von Helfen, Aufklären, Schutz, Flüchtlingspolitik,

Einwanderung und Willkommenskultur,

über DRK-Leistungen in Krisengebieten und

Erstaufnahmeeinrichtungen im Bundesgebiet

informiert. „Von 55 Blutspendern waren 22

Erstspender, das sind 40 Prozent! 150 Schwerkranken

oder Verletzten konnte so geholfen

werden, denn jede Blutspende rettet bis zu

drei Leben. Unter den Stammspendern war,

wie so oft, Kreisrätin Christel Wemheuer, einer

der Erstspender war DiTiB-Pressesprecher Mustafa

Keskin”, freute sich Schüller. Dem Schul-

terschluss der Kampagnen „Aus Liebe zum Menschen”

(DRK) und „Ein Dienst an der Menschheit”

(Islamische Gemeinde) sollen nächste gemeinsame

Maßnahmen, z. B. in der Jugendarbeit, folgen. „Uns

geht es darum, den Menschen einzig nach dem

Maß ihrer Not zu helfen. In unserer Gesellschaft

leben und auch im DRK wirken viele Menschen mit

Migrationshintergrund. Die Aktion vom 28. Januar

2015 steht uns deshalb gut zu Gesicht. Wir ‘reichten

gemeinsam den Arm‘ und erhoben unsere Stimme

für ein friedliches Miteinander. Die Allianz einer

Foto © urban

T

Helfen ohne Unterschiede in Hautfarbe, Religion und Nationalität

Foto © urbanPR:

Gemeinsam für interkulturelle Offenheit – Jutta

Hartmann, Imam Oguz Akdemir, Sigrid Wegner

vom DRK-Ortsverein Göttingen und Oberbürgermeister

Rolf-Georg Köhler (v. l. n. r.)

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bunten Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung

ist die größte humanitäre Bewegung der

Welt”, so Jutta Hartmann, Geschäftsführerin

des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim

e.V. Das DRK Göttingen leistet vielfältige Dienste

und Hilfen: Krankenhausbetrieb, Kindergarten,

Jugendrotkreuz, Blutspende, Nachhilfe

und Integrationsarbeit in der Schule, Wassergymnastik,

Tanzen, Seniorenangebote in

Handarbeit, zum Wandern und für Spiele am

Stammtisch. Gefeiert wird z. B. bei Sommerfesten

und Jubiläen. „Denn nur das, was wir auch

befeiern, ist uns wirklich wertvoll!”, so Hartmann.

Weitere Informationen: DRK-Ortsverein Göttingen,

Zimmermannstraße 4 in 37075 Göttingen,

Kontakt: Sigrid Wegner, Telefon (0551)

705041, E-Mail: sigrid_wegner@t-online.de,

Internet: www.drk-ov-goettingen.de

Die nächsten

Blutspende-Termine

ächste DRK-Blutspenden:

Coherent Göttingen:

15. April, 10 bis 15 Uhr

Hotel Freizeit In:

30. April, 11 bis 16.00 Uhr

Kappa optronics:

28. September, 11 bis 14 Uhr

sowie in der Bonifatiusschule

am Schildweg 4-6:

23. März, 22. Juni,

14. September, 30. November 2015


40 BAUEN & WOHNEN lebenslust:gö

Mit Gemüse in den Frühling

Fotos: djd/SCHÖNER WOHNEN-FARBE

Frühlingszwiebeln gehören ebenfalls zur neuen Jahreszeit –

wie der Name schon sagt. Zusammen mit roten Zwiebeln,

Schalotten und Kartoffeln lässt sich aus ihnen im Ofen eine

schmackhafte Beilage für Putenschnitzel oder Kassler zubereiten.

Die Kartoffeln werden grob geschnitten und auf einem Blech ausgebreitet.

Dazu kommen rote Zwiebeln, Schalotten und Frühlingszwiebeln,

alles schön verteilen. Mit einer Mischung aus Apfelessig,

Honig und zerdrückter Chili beträufeln und im Ofen backen. ■

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Foto: djd/qs-live.de

So edel kann

Rost wirken

Ein Wohnzimmer, das wie eine in Würde gealterte Industriehalle

wirkt: Der Used-Look von Rost ist derzeit „in“ und prägt

den Stil von der Mode bis zur Architektur. Und selbst eher

langweilig wirkenden Wänden lässt sich mit der Eisenfarbe eine außergewöhnliche

Wirkung verleihen. „Charakter liegt wieder im Trend

– Schluss mit weißen Wänden“, bringt Interieur-Designerin Eva Brenner,

bekannt als Moderatorin der TV-Sendung „Zuhause im Glück“,

den neuen Stil auf den Punkt.

Um den Industrie-Look ins Wohnzimmer zu holen, sind nicht viel

Mühe und handwerkliches Geschick notwendig. Leicht zu verarbeitende

Trendstrukturen machen das Renovieren in nur zwei Arbeitsschritten

möglich. Zuerst wird die Grundfarbe gleichmäßig

aufgetragen. Zusammenhängende Flächen sollten dabei immer

„nass in nass“ ohne Unterbrechung gestrichen werden, um sichtbare

Ansätze zu vermeiden. Wenn die Grundfarbe getrocknet ist,

folgt die passende Effektlasur in der warmen Rost-Optik, etwa von

Schöner Wohnen-Farbe. Am besten ist es, in der oberen Ecke der

Wand zu beginnen und sich allmählich diagonal nach unten vorzuarbeiten.

Die Teilflächen, die der Heimwerker bearbeitet, sollten

nicht größer sein als ein bis zwei Quadratmeter.

Die Trendstruktur benötigt etwa zwei bis drei Minuten zum Lüften,

bevor sie mit einem trockenen Kurzflorroller kreuz und quer bearbeitet

wird und so ihre individuelle Optik erhält. Zeitsparend ist es,

diese Arbeitsschritte zu zweit zu erledigen – so kann der Partner in

der Zwischenzeit bereits die Trendstruktur auf den nächsten Teilabschnitt

auftragen. Stolz kann man dann gemeinsam auf das Renovierungsergebnis

blicken. Unter www.schoener-wohnen-farbe.com

gibt es weitere Anregungen und Tipps zur Verarbeitung. Und da sich

Trends immer wieder ändern, ist auch das entfernen der Struktur

kein Problem: Dazu kann die Wand später einfach überstrichen werden

– ganz ohne vorheriges Abschleifen. Besonders praktisch ist

dies etwa bei einem Auszug aus der Mietwohnung. ■ djd/pt


lebenslust:gö BAUEN & WOHNEN 41

ADVERTORIAL

Geheimtipp für alle Holzliebhaber

Für alle, die das Besondere schätzen

und auch Qualität erwarten, ist

Schölch in Staufenberg, Ortsteil Lutterberg,

die erste Adresse. Solide handwerkliche

Verarbeitung ist selbstverständlich

und wird auf 1500 Quadratmetern Ausstellungsfläche

präsentiert. „Nur Qualität

hat Zukunft, ist meine Devise. Deshalb präsentiere

ich nur exklusive Möbel aus voll

massiven Edelhölzern“, erklärt Firmeninhaber

Peter Schölch.

stungsangebot. Exklusive Polstermöbel aus

deutscher Herstellung und hochwertige

Accessoires runden das Angebot ab.

Seit 111 Jahren widmet sich das Unternehmen

dem Naturstoff Holz und zählt zu den

führenden Anbietern. Die Verbindung aus

Tradition und perfekter Verarbeitung lässt

Möbel von bleibendem Wert und zeitloser

Schönheit entstehen. Der Inhaber weist ausdrücklich

darauf hin, dass bei ihm keine seelenlosen

Massenprodukte erhältlich sind.

Besonders hervorzuheben ist die Vielfalt an

exklusiven Tafeltischen.

„Die Fertigung in Manufakturen wird daher

in Zukunft an Wertschätzung gewinnen“,

so Schölch, „und wir schaffen ein Wohnumfeld

mit Möbeln, die nicht von der

Stange sind.“ ■

Verarbeitet werden Harthölzer wie Eiche,

Kirsche, Nussbaum, Ahorn und Buche. „Wir

gelten als Geheimtipp für alle Holzliebhaber,

die modernes Design, klassische Formen

oder elegante Landhausmöbel

mögen“, sagt Schölch.

Sonder- und Maßanfertigungen sowie Beratung

zu Hause gehören zum speziellen Lei-


42 BAUEN & WOHNEN lebenslust:gö

Kräuter

als

Geschenke

der Natur

Foto: djd/Rühlemann’s

Kräuter und Duftpflanzen

Die schönsten Ideen

rund ums Haus

Alles aus einer Hand:

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Sehen, riechen, schmecken – aromatische

Kräuter sind Geschenke der

Natur. Gerade Teekräuter, die manch

einer nur getrocknet kennt, werden zu

einem sinnlichen Genuss, wenn man sie

selbst im Garten anbaut, frisch aus dem

Beet erntet und ihre Blätter oder Blüten mit

heißem Wasser aufgießt.

Kräuter lassen sich

bequem im Garten halten

Kräuter lassen sich bequem im Garten halten

„Kräutertees werden oft nur bei Unwohlsein

getrunken“, weiß Daniel Rühlemann, der im

niedersächsischen Horstedt eine Kräutergärtnerei

betreibt. Dabei gebe es so viele

wundervolle Kräuter, die man allein wegen

ihres Dufts als Tee genießen sollte, auch

wenn man putzmunter sei. Teekräuter lassen

sich zudem ganz bequem im Garten,

aber auch im Blumentopf halten. „Dabei ist

die Standortwahl wichtig, weil Kräuter ihr

Aroma erst so richtig in der Sonne entfalten“,

erklärt Rühlemann. Auch eine mäßige,

aber regelmäßige Düngung dürfe man

nicht vergessen, weil die Pflanzen sonst

klein und mickrig blieben. „Aus Samen sollte

man Teekräuter besser nicht ziehen, denn

es dauert sehr lange, bis die Pflanzen erntefähig

werden“, so Rühlemann. Unter

www.kraeuter-und-duftpflanzen.de gibt es

viele Informationen und Bestellmöglichkeiten

für Jungpflanzen.

Aromatischer Teegenuss Teegenuss

Minze etwa ist ein Klassiker unter den Teekräutern.

Daniel Rühlemann empfiehlt, sich

gleich mehrere Sorten - zum Beispiel Pfefferminze,

marokkanische Minze und Orangenminze

- als Jungpflanzen vom Gärtner

zu holen: „Mit drei Sorten oder mehr kann

man zwischen verschiedenen Duftnuancen

unterscheiden und seine Duftwahrnehmung

verfeinern.“ Wer es zitroniger mag,

kann auf Zitronenverbene statt Zitronenmelisse

setzen, die häufig nicht hält, was sie

verspricht. Der bei unseren französischen

Nachbarn „Verveine odorante“ genannte,

wüchsige Strauch ist bekannt für sein volles

Zitronenaroma. Mit ihren schönen roten

oder violetten Blüten ist die Goldmelisse

auch als dekorative Gartenstaude beliebt.

„Die Blüten färben den Tee und machen ihn

damit auch optisch reizvoll“, so Rühlemann.

■ djd/pt


lebenslust:gö BAUEN & WOHNEN 43

Immobilienmesse

im Kauf Park

Am 9. März 2015 startet die Immobilienmesse unter der

Schirmherrschaft des Niedersächsischen Umweltministers

Stefan Wenzel, veranstaltet von der Sparkasse Göttingen in

Kooperation mit dem Göttinger Tageblatt und dem Blick. Über 20

Aussteller präsentieren Informationen, Angebote und Aktionen

rund um das Thema Immobilien.

Hier haben die Besucher die Möglichkeit, sich komplett ihren

„Wohntraum“ zu erfüllen. Von der Finanzierung über die Haus-,

Wohnungs- oder Grundstückssuche bis hin zum Planen und Bauen

des individuellen Hauses sowie der Hausausstattung werden alle

Produkte und Dienstleistungen vorgestellt. Ein Schwerpunkt der

diesjährigen Messe sind Gebrauchtimmobilien. Natürlich werden

auch Neubauprojekte in Stadt und Landkreis am Stand der Sparkasse

vermittelt. Die Immobilienmesse im Kauf Park kann vom

9. bis 14. März 2015 besucht werden. Unter dem Motto „Mein

Zuhause“ wird alles rund um das Wohlfühlen in den eigenen Wänden

präsentiert. Die Immobilienmesse soll Spaß am Hausbauen vermitteln,

und so gibt es auch für Kinder die Möglichkeit, in einer

Lego-Ecke ihr Traumhaus zu erstellen.

Insgesamt bietet die Immobilienmesse

an sechs Tagen für die Besucher des Kauf Parks

eine abwechslungsreiche Präsentation.

Vielleicht finden auch Sie hier Ihr Traumhaus. ■


44 RÜCKBLICK lebenslust:gö

Die Lokolino

Am zweiten Februar-Wochenende lockte die dritte Auflage

der Lokolino-Messe knapp 10.000 große und kleine

Besucher in die Göttinger Lokhalle. Die Erlebnismesse

für Familie, Baby und Kind bot auf 5.400 qm ein buntes, abwechslungsreiches

Programm zum Mitmachen, Staunen und

Entdecken. An den beiden Messetagen präsentierten sich 94 regionale

und überregionale Aussteller rund um das Thema Familie.

Als neue Mitmach-Projekte waren erstmals die Talententdecker-Werkstatt

mit Prof. Gerald Hüther und das Musikprojekt

Klangraum vom DTKV Teil der Erlebnismesse LOKOLINO.

Erstmals war in diesem Jahr auch eine „Kinderpost“ sowie ein

Sonderpostamt der Deutschen Post AG mit echtem Sonderstempel

dabei. „Viele gute Gespräche, zufriedene Familien und

leuchtende Kinderaugen zeigen, dass die LOKOLINO 2015 wieder

ein voller Erfolg war”, freut sich Projektleiterin Gaby Gesenberg.

Als Termin für die nächste Erlebnismesse LOKOLINO

können sich Familien schon einmal den 30. und 31. Januar 2016

vormerken. ■


lebenslust:gö RATGEBER 45

Nichts dem

Zufall überlassen

Unter diesem Titel stand der Themenabend am Mittwoch,

dem 19. 11. 2014, in der Göttinger Paulinerkirche als erste

von vier Veranstaltungen der Göttinger Rechtsanwaltskanzlei

Menge Noack, der Gesundheitsregion Göttingen, der Bürgerstiftung

Göttingen und dem Förderverein für das Palliativzentrum

Göttingen e. V.

Vor über 200 Gästen referierten der Göttinger Rechtsanwalt und

Fachanwalt für Erbrecht Jan Thomas Ockershausen von der Kanzlei

Menge Noack und Herr Prof. (em.) Dr. med. Dietrich Kettler die Themen

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Ockershausen

erläuterte dabei zunächst die rechtlichen Aspekte dieser wichtigen

Themen, Prof. Dr. Kettler wandte sich daraufhin der ebenso wichtigen

medizinischen Seite zu. Im Anschluss an die beiden etwa halbstündigen

Vorträge folgte noch eine angeregte Diskussion mit dem

Publikum. Hiernach luden die Veranstalter zu einem Empfang mit

Imbiss und Erfrischungen ein. Quintessenzen des Abends:

1. Auch in jungen Jahren sollte man sich mit dem Thema Patientenverfügung

und Vorsorgevollmacht beschäftigen, denn Unfälle und

Krankheiten machen vor keinem Alter Halt und melden sich in den

seltensten Fällen vorher an.

2. Wie so oft gilt auch hier: Erst nachdenken, dann handeln. Gerade

eine Vollmacht ist Vertrauenssache. Die Ausgestaltung und vor allen

Dingen die Person des Bevollmächtigten sollten genau überdacht

werden.

3. Ohne professionelle Hilfe geht hier nichts. Insbesondere bei der

Patientenverfügung sollte der medizinische Teil unbedingt mit dem

Arzt des Vertrauens abgeklärt werden.

Dieses Jahr finden aus der Reihe „Nichts dem Zufall

überlassen“ noch drei weitere Veranstaltungen statt:

18. März 2015: „Mit warmer Hand geben.“

Vermögensnachfolge zu Lebzeiten gestalten.

(Rote Straße 34, 19 Uhr)

Mai 2015: „Wichtig ist, was bleibt.“

Zwei Stiftungen stellen sich vor.

November 2015: „Sterben gehört zum Leben.“

Palliativmedizin heute. ■

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46 DAMALS lebenslust:gö

April 1945

Kriegsende in Göttingen

Britische Soldaten im Jahr 1945 am Gänseliesel


lebenslust:gö DAMALS 47

Fotos: Städtisches Museum Göttingen

Deutsches Auto, durch den amerikanischen Stern zum Militärfahrzeug 1945 umgepinselt.

Die Universitätsstadt Göttingen,

im Süden der Provinz

Hannover, war von

Kriegszerstörungen weitgehend

verschont geblieben;

zwar waren die

Paulinerkirche, das Bahnhofsareal und die

Gleisanlagen in der Zeit vom November

1944 bis März 1945 durch Bomberangriffe

schwer beschädigt worden, und mehr als 70

Menschen hatten dabei den Tod gefunden.

Der größte Teil der Innenstadt und die Universitätsgebäude

waren aber im Wesentlichen

intakt und funktionsfähig. In der

weiteren Region sah das ganz anders aus:

Kassel war seit Oktober 1943 zu mehr als 80

Prozent zerstört, die Innenstadt von Hildesheim

noch im März 1945 durch Bomberangriffe

und Feuersturm zu mehr als 90

Prozent niedergebrannt.

Anfang April wurden die Informationsquellen

noch vom nationalsozialistischen

Regime beherrscht – aber die Information,

dass das „Großdeutsche Reich“ immer

kleiner wurde und die alliierten Truppen

immer näher kamen, ließ sich in den ersten

Apriltagen auch in Göttingen nicht mehr

unterdrücken.

Am 7. April eroberte die 69. US-Infanterie-

Division Hannoversch Münden – gegen heftigen

Widerstand, der die Amerikaner beim

weiteren Vorrücken zu erhöhter Vorsicht

veranlasste. Am selben Tag überschritten sie

die Weser und nahmen den Weg über

Dransfeld und Jühnde in Richtung auf Göttingen.

Und wie um potentiellen Widerstand

zu brechen, flogen amerikanische

B-26-Bomber am Abend des 7. April den

bisher schwersten Luftangriff, der den Bahnhofsvorplatz

verwüstete und die Alte Anatomie

völlig zerstörte.

Am 8. April wurde die Stadt, in deren Lazaretten

etliche Tausend Verwundete lagen,

vom Kampfkommandanten Oberst Zugehör

zur „offenen Stadt“ erklärt und die Verantwortung

an Oberbürgermeister Gnade

übertragen; die hier stationierten Truppen

zogen sich zurück. Gnade forderte „als alter

Nationalsozialist“ besonders die Jugend auf,

„sich nicht zu unbesonnenen Taten hinreißen

zu lassen“; außerdem teilte er mit, dass

die örtliche Parteiführung die Stadt verlassen

hätte – der besonders großsprecherische

Repräsentant des NS-Regimes,

Kreisleiter Dr. Thomas Gengler, hatte sich

davon gemacht.

Am selben Morgen rückten die Amerikaner

von Grone her an die Stadtgrenze. Sie feuerten

ein paar Granaten ab, um zu testen, ob

es Widerstand gäbe, was nicht der Fall war.

Und so rollten ihre Panzer in das Zentrum

vor, und statt Schüsse abzugeben, warfen

sie für die Kinder Bonbons von ihren Fahrzeugen

herab. Als Oberbürgermeister

Gnade seinen „Gefechtsstand“ in der Merkelstraße

verließ und zum Marktplatz fuhr,

standen dort bereits die ersten amerikanischen

Fahrzeuge.

Sie boten ein ganz anderes Bild, als es die

Nazi-Propaganda über die US-Truppen verbreitet

hatte; die Autorin Hannah Vogt, die

damals an der Georgia Augusta Volkswirtschaft

studierte, hat in ihrem Tagebuch festgehalten,

wie das Auftreten der amerikanischen

Soldaten wahrgenommen wurde:

„Man kann jetzt sehr amüsante Beobach-


48 DAMALS lebenslust:gö

Erich Schmidt, damaliger

Oberbürgermeister in Göttingen

Bombenschaden an der Paulinerkirche

im Dezember 1944

tungen über den Militarismus der anderen machen. Es ist erfrischend

zu sehen, dass es auch ohne Paraden, ohne Stechschritt,

ohne Strammstehen, ohne Hände-an-die Hosennaht, ohne beständiges

Grüßen geht. Die Amerikaner bewegen sich in ihren Uniformen

wie Sportler: lässig, bequem, ungeniert. […] Die bequem und

weich aussehenden hellen Lederstiefel sind mit dicken Gummisohlen

versehen. So gibt es kein dröhnendes Marschieren der Infanterie,

kein lautes Klappern der Posten.“ Dass die Bevölkerung und vor

allem Kinder und Jugendliche, gegenüber den Siegern, die so entspannt

auftraten, schnell Zutrauen fassten, ist nicht verwunderlich.

Allerdings änderte sich das Verhalten mancher US-Soldaten gegenüber

den Deutschen, als drei Tage nach der Besetzung Göttingens

das KZ Buchenwald bei Weimar von amerikanischen Truppen befreit

wurde und die Sieger zum ersten Mal mit dem Grauen konfrontiert

waren, das hier im deutschen Namen angerichtet worden war.

Die Alliierten hatten die ersten Maßnahmen nach Besetzung der eroberten

Gebiete sorgfältig und detailliert vorbereitet: im Gepäck

der Offiziere steckte ein „Handbuch“ mit zweisprachig vorgedruckten

Instruktionen, von denen General Eisenhowers Proklamation

Nr. 1, „An das deutsche Volk“, gleich am ersten Tag, dem 8. April öffentlich

angeschlagen wurde. Darin hieß es unter anderem: „Wir

kommen als ein siegreiches Heer, jedoch nicht als Unterdrücker. In

dem deutschen Gebiet, das von Streitkräften unter meinem Oberbefehl

besetzt ist, werden wir den Nationalsozialismus und den Militarismus

vernichten […].“ Führer der Wehrmacht, der NSDAP,

Mitglieder der Gestapo sollten vor Gericht gestellt und, falls schuldig

gesprochen, bestraft werden. Weitere bereits vorbereitete Gesetze

betrafen die Etablierung deutscher Gerichte, Auflösung der

NSDAP, vorläufige Schließung der nationalsozialistisch bestimmten

Zeitungen, Unterbindung der Propagandasendungen im Rundfunk

und anderes.

Am 20. April erschien dann erstmals das „Göttinger Monatsblatt“ mit

Verlautbarungen der Militärregierung. Rasch wurde auch deutlich,

dass sich die Amerikaner nur als Platzhalter der englischen Einheit

verstanden, die entsprechend der Einteilung Deutschlands in Besatzungszonen

Göttingen übernehmen würde; deshalb hingen die

‚Stars and Stripes’ neben dem ‚Union Jack’ aus einem der obersten

Fenster der Aula am Wilhelmsplatz, wo das alliierte Hauptquartier

residierte. Während die alliierten Truppen weiter in Richtung Elbe

vorrückten, sollte in den besetzten Städten rasch eine neue deutsche

Verwaltung etabliert werden, mit einem Oberbürgermeister an

der Spitze. Dieser sollte Jurist sein, aber nicht der NSDAP angehört

haben – da kamen nicht viele in Frage, und von denen wollte es zunächst

freiwillig keiner machen.

Der zuständige amerikanische Offizier musste drohen, notfalls einen

Russen oder Polen als Oberbürgermeister einzusetzen, bis sich

schließlich Amtsgerichtsrat Erich Schmidt bereit erklärte, das Amt zu

übernehmen; bald darauf wurde er zusätzlich auch zum Landrat ernannt.

Seine ersten Amtsgeschäfte wurden ihm genau vorgeschrieben:

Behörden, Gerichte und Schulen schließen, Publikationsmittel

still legen, die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen, Personalbögen

zur Entnazifizierung herausgeben. Mit großer Zustimmung

wurde die erste Amtshandlung des neuen Oberbürgermeisters vom

20. April aufgenommen: „Die ‚Straße der SA’ heißt von der Groner

Straße bis zum Auditorium wieder ‚Weender Straße’. Die ‚Franz-

Seldte-Straße’ und der ‚Adolf-Hitler-Platz’ erhalten wieder ihre alte

Bezeichnung ‚Theaterstraße’ und ‚Theaterplatz’.“

Als um die gleiche Zeit, den 20. April, die Amerikaner von den Engländern

abgelöst wurden, war immerhin so viel Normalität eingekehrt,

dass vier englische Offiziere genügten, um im Zusammenwirken

mit den neu entstehenden deutschen Behörden die Administration

von Stadt und Landkreis – zusammen 73 Gemeinden mit

rund 180 000 Einwohnern – zu leiten. Am 8. Mai kapitulierte die

Deutsche Wehrmacht – in Göttingen gab es da bereits seit vier

Wochen Frieden, auch wenn es noch etliche Monate dauern sollte,

bis die Normalität tatsächlich in den Alltag Einzug gehalten hatte.

■ Prof. Dr. Peter Aufgebauer


lebenslust:gö GEWINNSPIELE 49

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Glückwunsch!

Bei unseren Gewinnspielen im Magazin lebenslust:gö,

Nr. 06/2014 (Winter-Ausgabe), haben gewonnen:

Eintrittskarten für die Show „Die goldene Spur“: Tooske Hardegen,

Göttingen; Christiane Hummel, Rhumspringe; Susanne Matthies,

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Göttingen; Ute Seeliger, Hardegsen; Petra Meier, Arenshausen

Je ein Tartufo-Set von Véronique Witzigmann: Christian Schüffler,

Eschwege; Maria Schneider, Göttingen; Jürgen Bayer, Bad Sachsa;

Sebastian Schirmer, Jena


50 TIERISCHES lebenslust:gö

Ein

Welpe

zieht ein

Chris Goette gibt Tipps,

wie die erste Zeit mit einem

Hundebaby hilfreich gestaltet

werden kann

Fotos: Chris Goette


lebenslust:gö TIERISCHES 51

Chris Goette ist Tierpsychologe und von der Tierärztekammer

Niedersachsen zertifizierter Hundetrainer. Seit 1996

führt er in Göttingen die Hundeschule Pet’s Pleasure

(www.pets-pleasure.com). Auf seinem Trainingsgelände in Bovenden

sowie vor Ort bieten er und sein Team in alltäglichen Situationen

ein umfangreiches Angebot rund um Erziehung,

Training, Auslastung und Problembehandlung unserer geliebten

Vierbeiner. Über die Jahre entwickelte Goette die Führungsphilosophie

NATURAL LEADERSHIP©. Grundlage dieser besonderen

Herangehensweise ist das Führen des Hundes durch

Kompetenz – nicht durch Dominanz. Der Mensch lernt hierbei,

Die Erziehung des Welpen beginnt, sobald er bei Ihnen eingezogen

ist. Aus diesem Grund macht es Sinn, sich bereits vorher darüber Gedanken

zu machen, was der Hund auch als Erwachsener einmal dürseine

Rolle als Versorger und Beschützer auszufüllen und führt

den Hund körpersprachlich souverän. Er signalisiert Verantwortung,

Entschlossenheit und damit Sicherheit und Entscheidungskompetenz,

was dazu führt, dass sich der Hund bereit -

willig führen lässt, aus der Einsicht heraus, sich selbst dadurch

einen Vorteil zu sichern. Sich führen zu lassen bedeutet für den

Hund, eigene Ziele erreichen zu können. Dies ermöglicht uns

eine Beziehung zum Hund, die weder geprägt ist durch den

Drang nach Leckerchen noch durch die Angst vor Strafe.

Sie basiert auf gegenseitigem Respekt und einem innigen

Miteinander zum beiderseitigen Vorteil.

fen soll und was nicht. Darf er aufs Sofa? Darf er Leute anspringen?

Darf er Schuhe essen? All das sollten Sie von Anfang an klären,

damit Ihr Hund später nicht immer wieder „nachfragen“ muss. Gewöhnen

Sie den Kleinen an gewisse Rituale und an familieninterne

Gepflogenheiten. Schon jetzt kann der Hund lernen, dass ruhiges

Verhalten und Orientierung am Menschen zum Erfolg führen und

nicht Zappelei und Rowdytum.

In der der Ruhe Ruhe liegt die liegt Kraft die Kraft

Home Sweet Sweet Home Home

Einen Hundewelpen in die Familie aufzunehmen, das ist für uns

Menschen meist ein recht emotionales und freudiges Ereignis. Für

den Welpen hingegen ist die Situation zunächst eher einschneidend,

wird er doch in der Regel relativ abrupt von Mutter und Geschwistern

getrennt und findet sich plötzlich in einer völlig neuen

Umgebung wieder. So etwas kommt in der Natur normalerweise

nicht vor. Um dem Hund den Übergang in sein neues Zuhause so

angenehm wie möglich zu gestalten, ist es ratsam, den Welpen vorher

schon einige Male beim Züchter zu besuchen. Auch können Sie

mit Erlaubnis des Züchters ein paar Tage vor Übernahme seine zukünftige

Schlafdecke zu den Welpen legen, um damit später ein

wenig vertrauten „Stallgeruch“ mitzunehmen, wenn Sie den Welpen

nach Hause holen.

Struktur ist alles ist alles

Ruhe und Geduld sind die besten Berater im Umgang mit dem jungen

Hund. Versuchen Sie sich einen Vorteil zu verschaffen, indem

Sie vorausschauend agieren und problematische Situationen gar

nicht erst entstehen lassen. Die Wohnung sollte gesichert sein,

Stromkabel und andere gefährliche Gegenstände gehören außer

Reichweite des Hundes. Ihr Welpe wird versuchen, die Wohnung zu

erkunden und dabei unter Umständen auf - aus Ihrer Sicht - seltsame

Ideen kommen. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Hund lernt,

wie effektiv es ist, schneller zu sein als Sie, um dann in aller Ruhe

Ihre Zimmerpflanzen auszugraben oder andere Umbauarbeiten der

Wohnungseinrichtung vorzunehmen, treffen Sie vorsorglich entsprechende

Vorkehrungen. Die vorübergehende Verwendung eines

sicheren Welpenauslaufs in der Wohnung oder einer Haustrainingsleine

können hier segensreiche Dienste leisten.

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52 TIERISCHES lebenslust:gö

Prägung für ein

ganzes Hundeleben

Prägung

für ein ganzes Hundeleben

In den ersten Lebenswochen, die der junge

Hund bei Ihnen lebt, durchläuft der Welpe

eine sensible Phase, auch Prägephase genannt.

Das bedeutet, in diesem eng begrenzten

Zeitraum finden prägungsähnliche

Lernvorgänge statt und es werden

fundamentale Fertigkeiten für das ganze

Leben angelegt. Prägungslernen ist unabhängig

von Belohnung oder Bestrafung. Der

Welpe lernt Grundlegendes einzig durch

Sinneseindrücke und das eigene Tun. Besonders

wichtig in dieser Zeit ist die Prägung

an Umweltreizen sowie die Einprägung

eines korrekten sozialen Umgangs.

Niemals wieder im Leben lassen sich für

Ihren Hund soziale Verhaltensweisen und

korrektes Verhalten gegenüber der belebten

und unbelebten Umwelt so leicht und

grundlegend lernen wie in dieser Phase.

Da die sensible Phase spätestens mit der 20.

Lebenswoche abgeschlossen ist, macht es

Sinn mit dem Welpen möglichst früh eine

gut geführte Welpengruppe zu besuchen.

Hier bekommen Hund und Halter wertvolle

Hilfestellung zu allen Situationen des täglichen

Lebens.

Stubenreinheit

Ab der 4./5. Lebenswoche, mit dem ersten

Verlassen der Wurfkiste, prägt sich beim

Hund ein, an welchen Stellen zukünftig das

Geschäft verrichtet werden wird. Findet der

Welpe schon beim Züchter außerhalb der

Wurfkiste Erde und Gras als Untergrund

zum sich Lösen, wird er auch später bei

Ihnen diesen Bodenbelag für seine Hinterlassenschaften

bevorzugen. Waren es beim

Züchter jedoch eher Fliesen, PVC oder gar

Teppich, so ist das für den Kleinen die erste

Wahl, wenn es darum geht, Pipi oder das

große Geschäft zu verrichten. Jede Form

von Bestrafung ist bei der Erziehung zur

Stubenreinheit unangebracht. Die Gefahr

einer Fehlverknüpfung ist zu groß.

Beobachten ist angesagt. Immer, wenn Ihr

Hund gespielt, gefressen, getrunken oder

geschlafen hat, wenn er unruhig suchend

umherläuft – anfangs unter Umständen

prophylaktisch alle 1-2 Stunden – schnappen

Sie sich den Zwerg unter den Arm und

bringen ihn nach draußen. Sobald er sich

erleichtert – loben, loben, loben. Denken

Sie stets daran, rein physiologisch ist Ihr

Welpe noch eine Zeit lang nicht in der Lage,

Urin und Kot über längere Zeit aufzuhalten.

Sobald es drückt, muss er auch schon raus.

Jede Aktivität kurbelt den Stoffwechsel an.

Wenn Sie ihren Welpen z. B. nachts in der

Küche schlafen lassen, während Sie ein

Stockwerk höher im Schlafgemach nächtigen,

ist der Grund für die Pfützen und Häufchen,

die Sie am nächsten Morgen vorfinden,

keinesfalls etwa Protest gegen das

Alleinsein, sondern vielmehr ausgelöst

durch unbeobachtetes nächtliches Hin- und

Herlaufen. Dies bringt uns auch schon zum

nächsten Punkt.

Wohin der in Nacht der Nacht?

Damit nachts kein Malheur passiert und der

Welpe lernt in Ruhe durchzuschlafen, macht

es anfänglich Sinn, ihm einen sicheren

Schlafplatz für die Nacht, möglichst direkt

neben Ihrer eigenen Liegestätte einzurichten.

Für die meisten Welpen reicht hierfür

ein großer hoher und oben offener Karton,

in dem Sie sein Kissen, Körbchen oder seine

Decke platzieren. Wacht Ihr Hund nachts

auf, weil die Blase drückt, merken Sie das

leicht, gehen kurz mit ihm ins Freie und

können danach beruhigt weiterschlafen.

Keine Angst, es besteht keine Gefahr, dass

Sie den erwachsenen Hund später nicht

mehr aus dem Schlafzimmer bekommen.

Dies ist mit ein wenig Konsequenz kein

Problem.

Gehen an der Leine

Gehen an der Leine – Sicherheit für Hund

und Umfeld

Glauben Sie es oder nicht, doch eine Sache,

die Ihr Welpe mit am schnellsten lernen

wird, ist das Ziehen an der Leine. Und

warum? Weil Sie es ihm beibringen werden.

Es sei denn, Sie achten konsequent darauf,

niemals an straffer Leine hinter dem kleinen

Kerl herzumarschieren. Mit jedem Schritt in

die Richtung, in die der Hund zieht, belohnen

Sie sein Verhalten und er wird sich künftig

mit Feuereifer ins Geschirr werfen.

Bleiben Sie lieber stehen, sobald sich die

Leine strafft und machen Sie sogar eine

leichte Gegenbewegung – rucken an der

Leine ist verboten, weil schädlich für die

Wirbelsäule. Wenn Sie mal keine Zeit haben,

den „Leinenkonflikt“ zu Ende zu führen, ist

es besser, Sie nehmen den Welpen kurz auf

den Arm, als ihm an gespannter Leine zu

folgen. Leine und Halsband sollen vom

Hund stets positiv empfunden werden und

nur das aufmerksame Dem-Menschen-Folgen

sollte den Hund seinen Zielen näher

bringen. Eine gute Hundeschule wird Sie im

korrekten Umgang mit Leine und Geschirr/Halsband

unterstützen, so dass Sie

und Ihr Hund Freude am gemeinsamen

Spaziergang haben können.

Positive Zuwendung, Lob und angemessenes

Grenzen setzen, gepaart mit souveränem

und ruhigem Führungsverhalten

werden Ihnen helfen, sich und Ihren Welpen

auf einen guten gemeinsamen Weg zu bringen,

indem Sie sich beide aufeinander verlassen

und zusammen Spaß haben können.

■ Chris Goette


lebenslust:gö TIERISCHES 53

Neues aus

Mopsvelden

VON CARL-OTTO

VON MOPSVELDEN

Der Verfasser, ein reinrassiger und statt licher Mops mit

Ambitionen zum Schäfer hund, ist hauptberuflich als

Rechts anwalts gehilfe bei der Göttinger Rechtsan walts -

kanzlei Menge Noack beschäftigt. An dieser Stelle

versuchte er als freischaffender Autor und Kolumnist,

den Menschen das vielschichtige Seelenleben ihrer

vierbeinigen Freunde näherzubringen.

Sag zum Abschied leise »SERVUS«

Über 4 Jahre lang habe ich nun mit großem persönlichen Einsatz

und schonungsloser Härte die Konstruktionsfehler der

Spezies Mensch aufgedeckt und dadurch dem geneigten

zweibeinigen Leser zumindest die theoretische Möglichkeit der Einsicht

in die eigene Unzulänglichkeit gegeben. Ich darf wohl zu

Recht behaupten, dass ich das, was in meinen Möglichkeiten liegt,

getan habe, um aus dieser Welt einen besseren Ort zu machen.

Genau 20 einzelne Lerneinheiten sind es, in denen ich den Zweibeinern

den Spiegel vorhalte und sie mit ihrer eigenen Widersinnigkeit

konfrontiere – nicht um zu klagen, sondern ausschließlich um dringend

erforderliche Überzeugungsarbeit zu leisten und eine innere

Umkehr zu bewirken.

Wenn trotz all dieser redlichen Bemühungen mein menschlicher

Begleiter, Mitbewohner und Co-Rüde nach wie vor der Illusion nachhängt,

mir Anordnungen geben zu können, dann kann das sicherlich

nicht daran liegen, dass ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt

habe. Es ist vielmehr so – und das habe ich in den langen

Jahren leider immer wieder erfahren müssen –, dass die Spezies

Mensch in ihrer Lernfähigkeit (nicht nur da) ausgesprochen begrenzt

ist. Von wegen Homo Sapiens! Die Bezeichnung „begrenzt“

stellt insoweit eher noch einen ausgesprochenen Euphemismus dar.

Ist also alles „für die Katz (!)“ gewesen? Nein! Ich bin nämlich der Ansicht,

dass ich mit meinen Beiträgen nicht nur in wissenschaftlicher

Hinsicht Großes geleistet habe. Vielmehr muss auch eine gnädige

Nachwelt, die sich irgendwann einmal mit meinem Werk kritisch

auseinandersetzen wird, erkennen, dass in unserer Zeit nicht nur

Unvernunft existierte, sondern dass es durchaus überlegene

Lebensformen gab, die zu höheren Einsichten fähig waren. Das

allein reicht mir, um wohlwollend und mit einer tiefen inneren

Befriedigung auf die letzten Jahre zurückzublicken.

Und doch kommt es auch im Leben eines

Mopses irgendwann einmal zu dem Punkt, an

dem ein Rüde tun muss, was ein Rüde nun mal tun muss. Demzufolge

werde ich nunmehr meiner wahren Berufung Folge leisten,

wie es mir meine innere Stimme mit immer lauter werdenden Impetus

nahe gelegt hat: Ich werde mich zukünftig als Literaturschaffender

wesentlich künstlerischer und prosaischer betätigen.

lch werde

Der Roman, den ich gedenke zu verfassen,

verbindet autobiografische

Elemente mit Fiktion. Er verkörpert

Spannung, prosaische Finesse und die

federleichte rhetorische Eleganz, die

meine Leser gewohnt sind. Ich will

nicht zu viel verraten, handelt es sich doch aufgrund der großen

medialen Aufmerksamkeit um ein ausgesprochen geheimes Projekt.

Nur so viel: Der Protagonist ist – wie ich – ein Mops feinsten Geblüts

und allerbester Herkunft. Allein auf sich gestellt, trotzt er den Unwägbarkeiten

der modernen Welt und greift dabei stimmig die stets

aktuellen Themen Tierversuche, Einsamkeit im Alter, Entfremdung

von der Arbeit und nicht zuletzt Freundschaft und wahre Liebe auf.

Ein Meisterwerk, das man nicht aus der Hand legen kann.

Schriftsteller!

Dass ich wegen dieser beruflichen Umorientierung zukünftig nicht

mehr in der Lage sein werde, diese Kolumne weiterzuführen, dürfte

nur allzu verständlich sein. Ich bitte alle meine Leser an dieser Stelle

mit der mir eigenen Herzlichkeit um Verständnis. Aus alter Verbundenheit

zu meinem Arbeitgeber habe ich mich aber bereit erklärt,

diesen großartigen Roman als Fortsetzungsgeschichte exklusiv an

dieser Stelle zu präsentieren. Lesen Sie also ab der nächsten Ausgabe

quasi als Kolumnenersatz das sensationelle Erstlingswerk des

neuen Sterns am Autorenhimmel: „Ein Mops auf Irrwegen“.

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54 LESEN lebenslust:gö

HERMANN RAABE

Hast Du mein Eichsfeld nicht geseh’n . . .

Bilder, Geschichte und Geschichten aus der

Mitte Deutschlands. Der Titel dieses Heimat-

Bildbuches „Hast du mein Eichsfeld nicht

geseh’n. . .“ ist als einzelne Verszeile dem

beliebten und oft gesungenen Eichsfeldlied

von Hermann Iseke entnommen.

Das Eichsfeldlied ist für viele Menschen aus

dem Eichsfeld eine poesievoll umschreibende

Huldigung an ihre schöne und ge-

FRANK BERTRAM, HANS-REINHARD JESSEN, RALF KIRMSE, WOLFGANG KAMPA

ZEIT REISE 800 JAHRE LEBEN IN EINBECK

Womit stellt Einbeck sogar den Kölner Dom

in den Schatten? Warum schickten Münchner

Brauer Headhunter in die Stadt, was

schätzte schon Luther an Einbeck? Wo

freuen sich Chefs, wenn ihre Leute blau machen

– und das schon seit 400 Jahren? Antworten

auf diese und viele weitere Fragen

liefert diese moderne Stadtbiografie über

Einbeck. Stadt der edlen Biere, des faszinierenden

Fachwerks – und nun auch des SPEI-

CHERs mit seinen funkelnden PS-Juwelen.

Die Autoren beleuchten die Ereignisse in

acht Jahrhunderte, von den Wurzeln bis in

die Zukunft der Stadt Einbeck. Von den Ur-

liebte Heimat in der geografischen Mitte

Deutschlands. Mentalität und Lebenseinstellung

der hier ansässigen Menschen, ihre

wechselvolle, von Umbrüchen geprägte Geschichte

und Kultur, aber auch eine reizvolle

Landschaft haben ihnen gleichermaßen bodenständigen

Wurzeln aber auch Orientierung

für das Leben in der Fremde gegeben.

Mit dem Eichsfeld als Heimat verbinden sie

Gefühle von Vertrautheit, Geborgenheit

und Zugehörigkeit. Die Frage nach den ursächlichen

Zusammenhängen versucht der

Autor auf seine Art mit einer animierenden

Abfolge von Text und Bild zu beantworten,

wohlwissend, dass Stoffmenge wie deren

komplexe Vielfältigkeit dem Bemühen um

Vollkommenheit entgegenstehen.

22 x 26,5 cm, 208 Seiten mit vielen farbigen

Abbildungen ISBN 978-3-939848-33-2,

22,90 € ■

einwohnern, mutig-pfiffigen Bürgern, visionären

Denker und genialen Unternehmern.

Vom mühevollen Aufbau, dem Wirtschaftswunder,

den bis heute noch schmerzhaften

Verlust des Kreissitzes, das Geschenk der

Deutschen Einheit und den Weg der Kulturstadt

wie des Wirtschaftsstandorts in eine

glückliche Zukunft. Wichtig waren dabei

den Autoren nicht nur die „großen Ereignisse“,

sondern gerade auch die vielen Geschichten,

die von Einbecks Facetten-Reichtum

erzählen.

Außerdem befassen sich zwei Zeitreise-Spezials

mit dem Thema: Welche Highlights

kennzeichnen den Weg des Einbecker Bieres

von der ersten Rechnung 1378 bis zur

topmodernen Brauerei heute. Und: Welcher

Idee verdankt die Stadt ihren „Leuchtturm“,

wie entstand der PS-Speicher von Einbeck?

Diese Biografie einer sympathischen Stadt

ist gewidmet ihren Menschen und allen, die

sie lieben.

30,5 x 21,5 cm, 148 Seiten, viele farbige Abbildungen,

ISBN 978-3944480-00-8, 19,50 € ■

WOLFGANG DAHMS

spazieren gehen,

wandern, einkehren

Freuen Sie sich auf etwas

anderes als Ihre „Standard-

Runden oder – Ausflüge“.

Entdecken Sie die Natur in

der Umgebung von Göttingen,

zwischen Weser, Harz

und Eichsfeld, ohne sportlichen

Ehrgeiz, eher zum Genießen,

und immer

verbunden mit der Einkehr

in ein Ausflugslokal. In diesem komplett

überarbeiteten Wanderführer laden

42 Spaziergänge oder leichte Ausflüge zwischen

1 und 2 Stunden zum Wandern ein.

Sehr gute Orientierungsmöglichkeiten bieten

eine Übersichtskarte sowie viele Detailkarten.

Die zahlreichen farbigen Fotos

geben dabei einen Eindruck in die landschaftlichen

Schönheiten der Wanderwege.

Band 1 – 10,5 x 21 cm, 264 Seiten, 199 farbige

Abb., 1 Übersichtskarte und 41 Detailkarten,

ISBN 978-86944-144-3, 9,99 € ■

STEFANIE WASKE, JÖRG MITZKAT

Das Weserbergland

Der Bildband mit

Texten und Bildern

aus einer erlebnisreichen

Kulturlandschaft

geht über die

Standardpublikationen

weit hinaus. Mit

mehr als 250 eindrucksvollen

und

aktuellen Farbaufnahmen

des Profifotografen Sigurd Elert

wird das Weserbergland als eine abwechslungsreiche

Kulturlandschaft mit geschichtsträchtigen

Städten und faszinierenden

Naturschönheiten dargestellt. Es ist

eine Region, deren überraschende Vielfalt

Faszination auslöst. Inhaltlich orientiert sich

das Bildband am Lauf der Weser von Hann.

Münden bis Minden und verspricht eine

spannende Reise durch das Weserbergland,

auf der man viel Neues und Unerwartetes

entdecken kann.

2. überarbeitete Auflage, 30 x 21 cm, 160 Seiten,

mit 250 farbigen Fotos, ISBN 978-

3931656-60-7, 24,80 € ■


lebenslust:gö LESEN 55

Sabine Ludwig

„Schwarze Häuser“: Was ich darin erzähle,

ist diesmal nicht ausgedacht, sondern wahr.

Erschienen im Dressler Verlag

Schwarze

Häuser

So fest drückt Elfriede die Mine auf das

Papier, dass der Bleistift beinahe abbricht.

Nicht schwarz genug können

die Häuser sein, die sie auf den Brief an ihre

Eltern malt. Und es macht auch gar nichts,

dass die Umrisse von ihren herunter tropfenden

Tränen verschmiert werden, denn

die schwarzen Häuser haben eine Bedeutung,

die ihre Eltern auch so verstehen werden:

Es ist schlimm im Kindererholungsheim

auf der Insel Borkum, richtig schlimm.

Doch die Kinder dürfen ihren Angehörigen

nichts davon schreiben, die Briefe werden

von der Heimleitung kontrolliert. Und so hat

Elfriede, genannt Fritze, mit ihrem Vater

eine Vereinbarung getroffen: „Wenn’s mir

gut geht, dann zeichne ich ein Haus mit

Buntstiften und wenn nicht, eins mit Bleistift.“

Dass es allerdings so viele pechschwarze

Häuser sein würden, hätte keiner

gedacht. Von verdorbenem Essen, von sadistischen

Strafen, von Drohungen, Hunger

und Kälte erfährt der verstörte Leser, und

dass all dies unter dem Deckmantel der angeblichen

Fürsorge geschieht, macht es

umso schwerer erträglich.

Wie es in deutschen Kinderheimen der 60er

Jahre oft zuging, kommt erst allmählich ans

Licht, und viele der ehemaligen Heimkinder

sind für ihr ganzes weiteres Leben traumatisiert.

Sabine Ludwig, die Autorin von

„Schwarze Häuser“ schreibt: „Noch heute

muss ich die Tränen zurückhalten, sobald

mir der Geruch von angebrannter Milch in

die Nase steigt; schnürt sich mir die Kehle

zu, wenn ich in Räume komme, in denen

Bett neben Bett steht.“

Denn das, was Sabine Ludwig hier aus der

Sicht der 10jährigen Ulrike schildert, sind

ihre eigenen Erfahrungen, kombiniert mit

den Erinnerungen anderer Kinder, die wie

sie für mehrere Woche in ein sogenanntes

Erholungsheim geschickt worden sind. Es ist

das persönlichste Buch der erfolgreichen

Berliner Schriftstellerin, und eine zusätzliche

persönliche Note bekommt es durch die

zauberhaften Vignetten, die ihre Tochter

Emma gezeichnet und jedem Kapitel vorangestellt

hat.

Das Grauen, das hier geschildert wird, wäre

selbst für den erwachsenen Leser unerträglich,

wenn der Roman nicht auch von vielen

schönen Dingen handeln würde: von der

wunderbaren Freundschaft der vier Berliner

Mädchen Uli, Fritze, Freya und Anneliese

und der Kraft, die sie bei aller Verschiedenheit

und den daraus erwachsenen Konflikten

aus ihrer Freundschaft ziehen; von dem

Einfallsreichtum, mit dem die Kinder sich

den Schikanen Schwester Hildegards widersetzen

und dem Witz, mit dem sie die süßlichen

Gemeinheiten der Heimleiterin Frau

Butt karikieren. Und schließlich handelt das

Buch auch von der Macht der Fantasie, die

den Mädchen hilft, immer wieder in andere

Welten jenseits von Hunger und Kälte abzutauchen.

Zu einem regelrechten Abenteuerbuch entwickelt

sich „Schwarze Häuser“ zum Ende

Dr. Ruth Cornelie Hildebrandt, Jahrgang

65, war und ist im höchsten

Maße literaturbegeistert, außerdem hat

sie die „Autorensucht“, das heißt, dass

sie die Begegnung mit schreibenden

Men schen liebt. Nach ihrem Studium in

Göttingen, Toulouse und Bonn (Germa -

nistik und Kunstgeschichte) promovierte

sie über bürgerliche Frauen -

schicksale in der deutschen Literatur

des letzten Jahrhunderts. Seit 2004 ist

Frau Dr. Hildebrandt im Bereich der

Kinder- und Jugendliteratur tätig und

lässt als Organisatorin der „Schülerlesetage

Göt tingen“ Literatur lebendig

werden. In ihrer Freizeit ist sie Gärtnerin

aus Lei denschaft, kocht, richtet gerne

ein und ist dem Familienhund Anton

ein aufopferungsvolles Frauchen.

hin, als die Mädchen von der plötzlich hereinbrechenden

Flut der Nordsee beinahe

verschlungen und erst in letzte Minute vor

dem Ertrinken gerettet werden.

Nach allem Mitleiden und Mitfiebern ist das

Gefühl der Genugtuung geradezu übermächtig,

als zum Schluss die Heimleitung

zur Rechenschaft gezogen wird und die Kinder

vorzeitig zu ihren Eltern zurückkehren

können. Leider ist und bleibt dies Teil des

fiktiven Geschehens, in Wirklichkeit wurde –

nach ausführlicher Recherche der Autorin –

noch nie eine Heimleitung zur Rechenschaft

gezogen, und es gibt nach wie vor

überhaupt keine Literatur zu diesem wichtigen

Thema. Das macht „Schwarze Häuser“zu

einem hochaktuellen Buch sowohlfür Kinder

ab 10 Jahren als auch für Erwachsene.

Sabine Ludwig wird aus

„Schwarze Häuser“ im

Rahmen der Schülerlesetage

Göttingen am

Dienstag, dem 21. April

2015 um 19.00 Uhr in

der Buchhandlung

Hugendubel lesen. ■


56 VERANSTALTUNGEN lebenslust:gö

Festival mit

Hand & Fuß

talitäten werden im Theater der Nacht aufeinandertreffen. Über

mangelnde Sprachkenntnisse müssen sich die Besucher aber nicht

sorgen: Es wurden Theaterstücke ausgewählt, die auf Bilder und

Musik setzen. Und wenn doch einmal Sprache ins Spiel kommt, wird

es eine Übersetzung geben. So dürfte es eine Leichtigkeit sein, sich

auf fremde Welten einzulassen und Einblicke in die Puppentheaterkultur

anderer Länder zu gewinnen.

Die internationale Theatervereinigung Union Internationale

de la Marionette (UNIMA) bietet einmal mehr die Gelegenheit,

Figurentheater aus anderen Ländern kennenzulernen.

In diesem Jahr ist Northeim der Treffpunkt von Theatergruppen aus

aller Welt. Unterschiedliche Spielweisen, Sprachen, Bilder und Men-

Das Programm hält sowohl für große als auch für kleine Theatergänger

Höhepunkte bereit. Die Kinder können am 20. März um 11 und

15 Uhr mit den versierten Theaterleuten vom „First Hand Theatre“

aus Dänemark und Estland in die phantasievolle Sagenwelt Estlands

eintauchen. Und sie werden lernen, dass ein Stein nicht unbedingt

ein Stein ist – das Theater „L’home Dibuixat“ aus Spanien tritt diesen

Beweis am 21. März, dem internationalen Tag des Puppenspiels, um

11 und 15 Uhr an.

Die Erwachsenen können sich auf die Nacht der Puppen freuen, die

ebenfalls am 21. März ab 19.30 Uhr über die Bühne geht. Kleine und

große Kunststücke des Puppenspiels vom „First Hand Theatre“, Eva

Sotriffer aus Italien und „Mr. Pejo’s Wandering Dolls“ aus St. Petersburg

werden geboten. Für die Musik sorgt das Blasorchester „Blech

und Schwefel“ aus Kassel. Wenn das keine internationale Zusammenarbeit

ist!

Zum Abschluss des Festivals spielt die „Shmuel Shohat Theatre Company“

aus Tel Aviv am 22. März um 18 Uhr in der Northeimer Stadthalle

eine wunderschöne jiddische Sage, „Der Dybbuk zwischen

zwei Welten“, dargeboten in einer Mischung aus Tanz, Masken- und

Figurenspiel. Die UNIMA freut sich auf die Besucher und ihre Theaterkollegen.


lebenslust:gö VERANSTALTUNGEN 57

In dieser Saison lädt APASSIONATA in ein

ganz besonderes Museum ein: eines, in

dem Pferde und Reiter der Extraklasse

Ausstellungsstücke zum Leben erwachen

lassen! Während der rund zweistündigen

Show folgen die Zuschauer dem jungen

Helden Pierre bei dessen Suche nach dem

verschwundenen Lächeln einer Frau durch

fantastische Welten voller emotional überwältigender

Höhepunkte. Einen besonders

actionreichen Charakter verleihen dem einzigartigen

Event verschiedenste atemberaubende

Szenen: Brillant etwa die Trickreiter

der APASSIONATA Academy, deren Stunts

im, neben, über und sogar unter dem Sattel

für Nervenkitzel sorgen. Die Ungarische

Post präsentiert als Gespann aus sechs

Hengsten mit einem einzigen, auf zwei Pferden

stehenden Reiter, schier unglaubliche

Manöver. Zwei Vertreter der seltenen Rasse

Menorquiner zeigen ihr besonderes Talent:

Sie laufen und springen nur auf den Hinterbeinen

viele Meter weit – sprühende

Energie pur!

Für Romantik und Harmonie stehen die

zahlreichen Dressurhighlights in „Die goldene

Spur“. Sanftmut und bedingungslose

Freundschaft bringt der neue Freiheits-

künstler Bartolo Messina in die Arena, der

sich mit seiner bunt gemischten Pferdeherde

ohne jegliche sichtbare Verbindung

verständigt und wahre magische Begegnungen

erschafft – mit dabei: „Charlie“, der

kleinste Showhengst der Welt! Auch die Comedy

kommt natürlich nicht zu kurz: Gleich

mehrere Esel und Ponys sorgen mit ihrem

natürlichen Charme für jede Menge Lacher

und Überraschungseffekte. Vertreter der

großen und eher schweren Rassen Bretone

und Shire Horse offenbaren unterdessen,

humorvoll in Szene gesetzt, dass Größe und

Grazie einander keinesfalls ausschließen.

Umrahmt wird all das von der eigens komponierten,

einzigartig auf den Rhythmus

der vierbeinigen Protagonisten abgestimmten

Musik sowie faszinierenden Licht- und

Videoeffekten, originellen Kostümen und

Requisiten. Eine besondere Rolle kommt in

dieser APASSIONATA-Show außerdem den

Tänzern zu, deren Choreografien sich perfekt

mit denen der Pferde ergänzen und zu

erstaunlichen Gesamteindrücken verschmelzen.

Ganz neu hat Staging Director

Sándor Román sein Ensemble ExperiDance

eingebracht: „Die Arbeit mit den Pferden ermöglicht

es mir, Tanztradition in ganz neue

Gefühlswelten zu integrieren. Es ist wunderbar,

bei APASSIONATA tätig zu sein!“

Bis zum Ende der Tournee Anfang Juni 2015

werden rund eine halbe Million Menschen

in 30 europäischen Städten bei „Die goldene

Spur“ erwartet. Damit nähert sich

Europas erfolgreichste Familienunterhaltungsshow

mit Pferden in ihrer inzwischen

zwölfjährigen Geschichte der Gesamtzahl

von 7 Millionen Zuschauern!

Alle Informationen zur Show, zu Terminen,

Eintrittspreisen und Tickets für die beliebten

Stallführungen gibt es unter

www.apassionata.com ■


58 VERANSTALTUNGEN lebenslust:gö

Der LogenPlatz

Der Autor ist weder Germanist, noch gelernter Schauspieler

oder gar Theaterkritiker, sondern einfach Jurist.

Seine Überlegungen zu den Göttinger Theateraufführungen,

die wir an dieser Stelle regelmäßig veröffentlichen, verstehen

sich daher nicht als Expertise. Es handelt sich vielmehr um die

persönlichen Eindrücke eines „ganz normalen Zuschauers“.

❜❜

Gebrochene Herzen im Ascheregen❛❛

„Zerbombt“ – das Deutsche Theater bittet zu einem Horrortrip der besonderen Art

Fotos: Thomas Müller

wohl nicht von ihm lassen. „Du bist sanft“,

haucht sie ihm beruhigend zu, doch tatsächlich

herrscht Krieg in dieser Beziehung,

die von überdeutlich dargestellter animalischer

Sexualität, Husten- und Krampfanfällen

sowie Verzweiflung geprägt ist.

Nach einer brutalen Vergewaltigungsszene

beginnt langsam, aber stetig Asche auf die

Bühne zu regnen. Die Atmosphäre des Hotelzimmers

wirkt so mit einem Male schutzlos

und fragil.

Andrea Strube und Gabriel Raab

Ein nobles Hotelzimmer in einer unbekannten

Stadt. Hier treffen sich

der Journalist Ian und seine arbeitslose

Exfreundin Cate. Ian ist schwer krank

und voller Aggression, ein gewalttätiger

Macho mit ordinären Umgangsformen. „Ich

liebe dich“, beteuert er zwar immer wieder,

sein Verhalten gegenüber Cate ist aber alles

andere als liebevoll. Seine Rohheit tut weh,

sie stößt ab. Doch trotz all dieser Gewalt

wirkt Ian hilflos.

Hilflos in seinem Kampf gegen die tödliche

Krankheit, die ihm nur noch wenig Zeit

lässt; hilflos aber auch in seiner unbeholfenen

Suche nach Liebe und Zuneigung. Gabriel

Raab lässt diese Ambivalenz in seiner

kraftvollen Darstellung des Ian gut erkennen.

Noch präsenter jedoch verkörpert Andrea

Strube die Cate. Angewidert von Ians

fordernden Obszönitäten kann sie gleich-

Der Soldat, der jetzt auftaucht, erweitert

den Krieg in der Beziehung zu einem Krieg

in der Außenwelt, den Zuschauer beschleicht

augenblicklich das Gefühl, auf

einem Schlachtfeld zu sein. Mit der Figur

des Soldaten, den Benjamin Krüger ebenfalls

mit drastischem Spiel auf die Bühne

bringt, erfährt auch die Gewalt eine weitere

kaum für möglich gehaltene Steigerung.

Das Publikum muss widerliche Erzählungen

von brutalsten Kriegserlebnissen über sich

ergehen lassen und wird schließlich Zeuge,

wie Ian seinerseits Opfer einer Vergewaltigung

wird.

Doch es sind nicht nur Monster, die auf der

Bühne stehen, gleichsam nicht nur Monster,

die den Krieg führen. Es sind Menschen, die

bei all ihrer Inhumanität doch verletzlich erscheinen.

Vielleicht sind es gerade diese zarten

Anflüge von Menschlichkeit, die das

Stück so unter die Haut gehen lassen. Cate

findet ein Kind und verzweifelt an ihrer

Unfähigkeit, sich zu kümmern. Der Soldat

zerbricht an den eigenen Gräueln und

erschießt sich. Ian wiederum wäscht den

Toten mit hingebungsvoller Zärtlichkeit.

Natürlich sind dies untaugliche Mittel, die

die Charaktere in ihrem Verlangen, zu einer

menschlichen Existenz zurückzukehren, zur

Benjamin Krüger und Gabriel Raab

Anwendung bringen, genauso untauglich

wie ihre Versuche, den physischen Hunger

zu stillen, der sich metapherhaft durch die

Vorstellung zieht. Es ist am Ende gerade dieser

ungestillte Hunger, der mehr berührt als

jeder Gewaltexzess.

Katharina Ramser mutet in ihrer Inszenierung

von Sarah Kanes umstrittenem Drama

dem Publikum ebenso wie den Darstellern

einiges zu. Explizite Sexszenen, viel nackte

Haut und schiere Gewalt in extremer Überzeichnung

charakterisieren die Aufführung.

Das Stück, welches an den Bosnienkonflikt

angelehnt ist, wirkt so als beängstigend realitätsnahe

Wiedergabe kriegerischen Handelns.

Dieser Abend kostet Kraft. Man

erkennt das nicht nur an den Gesichtern im

Publikum, sondern auch bei den Schauspielern,

die sich am Ende sichtlich erschöpft

beklatschen lassen. ■


lebenslust:gö VERANSTALTUNGEN 59

Für lebenslust:gö besuchte unser Logenplatzautor die Oper in Kassel und sah sich dort die Aufführung „Iphigénie en Tauride“ an.

Seine Schilderungen, die wie gewohnt nicht den Anspruch erheben, eine fachmännische Expertise zu sein, sondern sich vielmehr

als die Eindrücke eines „ganz normalen Zuschauers“ verstehen, lesen Sie hier.

Der LogenPlatz Spezial

❜❜

Sturm, Stimmung & zwei Geschwister❛❛

„Iphigénie en Tauride“ am Staatstheater Kassel

Christoph Willibald Gluck gilt als einer der bedeutendsten

Opernkomponisten der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts

und die vieraktige Oper „Iphigénie en Tauride“ wird im Allgemeinen

als sein Meisterstück angesehen. Man darf also Einiges

erwarten, wenn das Staatstheater Kassel nunmehr ihre Interpretation

dieses im Jahre 1779 uraufgeführten Werkes präsentiert.

„Pelops der Tantalide freit in Pisa mit flinken Rossen Oinomaos Tochter,

die Atreus Mutter ward. Atreus erzeugte Menelas nud Agamemnon,

ihm gebar die Tantalidentochter mich, Iphigenie.“ So beginnt

der stimmungsvolle Monolog, mit dem Iphigénie in das Geschehen

auf der Bühne einführt. Innerlich tief verzweifelt ist sie, diese Heldin

– oder Antiheldin ? –, die, von Diana auf die Tauriden verschleppt,

ein bedauernswertes Dasein als Hohepriesterin fristet. Bedauernswert

insbesondere deswegen, weil es auch zu ihren Aufgaben zählt,

Menschenopfer darzubringen.

Eine offensichtlich durchaus tagesfüllende Tätigkeit, erinnern doch

das Bühnenbild mit kahlen verschiebbaren Wänden in nüchternem

Schwarz-Weiß sowie die Kostümierung, die von blutschillernden

dunklen Schürzen beherrscht wird, an einen namenlosen Schlachthof

im Nirgendwo. Dementsprechend aufgewühlt gerät auch die

Anfangssequenz, in der die großartig aufgelegte Sopranistin Hulkar

Sabirova als Iphigénie, gefangen in einem tosenden Orkan, den Elementen

trotzen muss.

In sehr hörenswerten Arien und durchaus berührenden, wenngleich

nicht opulenten Chören und schließlich in den für diese Oper typischen

Rezitativen entfaltet sich eine genretypische Handlung voller

Drama, innerer Zerrissenheit und tiefem Gefühl. Thoas, der König

der Taurer, mit großartigem Bass intoniert von Hee Saup Yoon verlangt

nach weiteren Opfern, die Iphigénie vollziehen soll, um eine

düstere Vorsehung abzuwenden. Diese Arie des Thoas stellt sicherlich

einen der glanzvollen Höhepunkte der ersten Hälfte dar. Schiffbrüchige

sollen es sein, die vom Opferdolch hingemetzelt werden.

Und wie der Zufall es so will, ist es ausgerechnet Orest, der Bruder

von Iphigénie, der mit seinem Freund Pylades in diese Falle tappt.

Zunächst unerkannt, berührt dieser gleichwohl das Herz Iphigénies

und bringt sie zu dem Schluss, dass wenigstens einer der beiden –

Orest oder Pylades – gerettet werden soll. Orest droht nach einigen

Streitereien schließlich für den Fall seines Überlebens den Freitod an

und erreicht so die Freilassung von Pylades. Erst kurz vor Vollzug des

Opfers erkennt Iphigénie das Verwandtschaftsverhältnis. Unfähig,

Fotos: N. Klinger

ihres Amtes zu walten, wird sie vom herbeieilenden Thoas verdrängt,

der nunmehr selbst Hand anlegen will. Bevor ihm dies

jedoch gelingt, wird er vom treuen Pylades, der mit Verstärkung aus

Griechenland zurückgekehrt ist, niedergestreckt. Die drohenden

verlustreichen Kampfhandlungen werden von der Göttin Diana

unterbunden. Am Ende sind die Geschwister so in Liebe und

Frieden vereint.

Das in französischer Sprache abgefasste Libretto birgt viel Gefühl,

welches durch das gesangsstarke Ensemble hörenswert auf die

Bühne transportiert wird. Dabei liefert das Staatsorchester Kassel

unter Leitung von Dirigent Jörg Halubek eine ebenso tongewaltige

wie facettenreiche Untermalung, die zuweilen – in Anspielung an

die örtlichen Gegebenheiten – sogar etwas orientalisch anmutet.

Herausragend ist hierbei sicherlich die Auseinandersetzung zwischen

Orest und Pylades, in der Hansung Yoo als Orest und Bassem

Alkhouri als Pylades prächtig harmonieren. Ebenso begeisternd ist

die Schlusssequenz am Ende des vierten Aktes, in der abermals Hee

Saup Yoon als Thoas kurze aber einprägsame Glanzpunkte setzt.

Imposant sind schließlich die Chöre, die am Schluss zudem mit

wesentlich mehr Nachdruck vorgetragen werden als noch in der

ersten Hälfte.

Alles in allem präsentiert Regisseurin Reinhild Hoffmann dem Zuschauer

einen Abend mit wunderschönen Bildern und außerordentlich

gelungenen Choreographien vor einem Bühnenbild, welches im

Wesentlichen durch Licht und Schatten charakterisiert ist. (Als einziger

Farbtupfer stechen menetekelgleich die Blutspuren an der

Wand hervor.) Das Publikum jedenfalls nimmt diese Emotionen

gerne auf und spendet begeisterten Applaus. ■


60 VERANSTALTUNGEN lebenslust:gö

Gute

Seiten –

schlechte

Seiten

Illustration: Eastwood Design

Gute Seiten – schlechte Seiten“, so

lautet das Motto der vierten Schülerlesetage,

die vom 19. bis 25. April

2015 durch den gemeinnützigen Verein

„Stadt der lesenden Kinder- Leseförderung

Südniedersachsen“ organisiert werden.

Passend zu diesem Motto werden 4 Autorinnen

und 1 Autor nach Göttingen kommen,

um in den Schulen der Stadt und des

Landkreises bis hin zum Harz für die Schülerinnen

und Schüler aus ihren Büchern zu

lesen, mit ihnen darüber zu diskutieren und

sie zum eigenen Schreiben anzuregen. Darüber

hinaus werden die Schriftsteller auch

Kinder in Kindertagesstätten und Vorschulen

besuchen, Jugendliche im Offenen Jugendvollzug

und in der Klinikschule des

Klinikums, und schließlich sogar die Lernenden

in Alphabetisierungskursen der

Volkshochschule.

Diese bunte Mischung ist existentieller Bestandteil

des Konzepts der Schülerlesetage,

denn es ist das Anliegen des Veranstalters,

gerade auch diejenigen zu erreichen, für

welche die Begegnung mit einem Autor

oder einer Autorin besonders gewinnbringend

sein kann.

Zusätzlich zu den Autorenlesungen finden

Workshops statt, beispielsweise mit dem

Stadtradio ebenso wie mit der Familienbil-

dungsstätte, welche die Schülerlesetage mit

den „Büchern mit Knalleffekt“ ergänzen.

Und dann wird es in dieser dritten Aprilwoche

auch wieder zahlreiche interessante öffentliche

Veranstaltungen mit den Autoren

und den Schülern geben, die jedem Bücherfreund

offen stehen; teilweise finden diese

auch an ungewöhnlichen Orten wie dem

Bahnhof oder in dunklen Kellern, die in thematischer

Verbindung mit den Büchern stehen,

statt.

Schon im Vorfeld hat ein großer Schreibwettbewerb

zum Thema „Gute Seiten –

schlechte Seiten“ stattgefunden, an dem

zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus

ganz Südniedersachsen teilgenommen

haben. In Zusammenarbeit mit dem Redakteur

und Autor Ulrich Drees („Charakter“)

wird aus den eingereichten Texten ein

Buch entstehen, in dem die besonders

gelungenen Schreibbeiträge enthalten

sein werden.

Und mit einer Release-Party im Goethe-Institut

werden die Schülerlesetage diese

Buchveröffentlichung feiern. Auf einen wirkungsvollen

Vortrag ihrer Texte, für die ein

Publikumspreis ausgelobt ist, werden die

jungen Autoren von der Theaterpädagogin

des Deutschen Theaters vorbereitet werden.

Die Göttinger Litfin-Stiftung fördert dieses

Buchprojekt.

Eröffnet werden die Schülerlesetage in der

Paulinerkirche mit einem abwechslungsreichen

Programm. Bereits jetzt arbeiten Schülerinnen

und Schüler der 8. Klasse des

Göttinger Otto-Hahn-Gymnasiums an einer

szenischen Umsetzung des Romans „Blind

date“ von Brigitte Blobel und führen ihr

Theaterstück gemeinsam mit der Autorin

bei der Eröffnung auf. Eine fantasievolle

Choreografie von Deutsch-Oberstufenschülern

des Theordor-Heuss-Gymnasiums,

Tanzschülern des Collegium Artiums und

der bekannten Cellistin Eva Veith zum

Thema „Gute Seiten – schlechte Seiten“ wird

ebenfalls zu sehen sein. Und natürlich wird

die Projektleiterin der Schülerlesetage, Dr.

Cornelie Hildebrandt, die Autorinnen und

den Autor begrüßen und in der „Stadt der

lesenden Kinder“ willkommen heißen.

Lesen ist ein sehr sinnlicher Prozess, deswegen

vermitteln die Schülerlesetage die genussvolle

Seiten des Lesens sowohl mit den

Tees, die es im Teehaus Kluntje passend zu

Büchern der Schülerlesetage geben wird,

als auch mit den Bücherwürmern (Würstchen)

der Fleischerei Wulff und den Lesemäusen

(Brötchen) der Bäckerei Könnecke –

entsprechend dem Ansatz „Literatur für alle

Sinne“!

Informationen unter

www.schuelerlesetage-goettingen.de ■


lebenslust:gö VERANSTALTUNGEN 61

Programm der Schülerlesetage

Sonntag, 19. 4. 2015, 17 Uhr: Eröffnung der Schülerlesetage

in der Paulinerkirche, Papendiek, 37073 Göttingen

Montag, 20. 4. 2015, 19.30 Uhr: Lesung und Menü: Brigitte

Blobel liest aus „Die Liebenden aus Son Rafael“ im Restaurant

Planea, Geismarlandstraße (Erwachsene).

Dienstag, 21. 4. 2015, 19.00 Uhr: Lesung von Sabine Ludwig

aus „Schwarze Häuser“ in der Buchhandlung Hugendubel,

Weender Straße 33, 37073 Göttingen (Schüler ab 10 Jahren, Erwachsene).

Donnerstag, 23. 4. 2015, 19.00 Uhr: Musikalischer Leseabend

im KIM-Gebrauchtwarenladen, Angerstraße, 37073 Göttingen

(Kinder, Jugendliche und Erwachsene).

Freitag, 24. 4. 2015, 17.00 Uhr: Release-Party zum Erscheinen

des Buches „Gute Seiten – schlechte Seiten“ im Goethe-Institut

Göttingen, Merkelstraße, 37085 Göttingen (Kinder, Jugendliche

und Erwachsene).

Samstag, 25. 4. 2015, 12.00 Uhr: Bücher mit Knalleffekt „Für

Hund und Katz ist auch noch Platz“ in der Stadtbibliothek Göttingen,

Gotmarstraße, 37073 Göttingen.

Göttinger Elch 2015

geht an Rudi Hurzlmeier

Der Satirepreis GÖTTINGER ELCH geht 2015 an den Maler,

Zeichner und Autor Rudi Hurzlmeier. Die Auszeichnung wird

jährlich für ein satirisches Lebenswerk vergeben und ist mit

3.333 Euro, einer silbernen Elchbrosche und 99 Dosen „Original Göttinger

Elch-Rahmsüppchen“ dotiert. Die feierliche Verleihung, an

der auch frühere Preisträger teilnehmen werden, findet am Sonntag,

den 10. Mai 2015 um 11.00 Uhr im Deutschen Theater Göttingen

statt. Die Laudatio hält der Dichter und Schriftsteller Thomas Gsella;

Vorjahres-Preisträger Georg Schramm steuert ein besonderes Grußwort

bei. Auf der Bühne werden auch Hurzlmeiers Zeichnerkollegen

Hauck und Bauer sowie Marcus Weimer (Rattelschneck) gratulieren.

Karten für die Preisverleihung (zum Preis von 11, 14, 17, 20 € mit ggf.

nachzuweisender Sozialermäßigung von 3 €) werden aufgrund der

großen Nachfrage in diesem Jahr erstmals verlost. Dazu ist der Kartenwunsch

(pro Person max. 2 Karten, gewünschte Preiskategorie)

unter Angabe des Namens und der Kontaktdaten ab dem 16. März

bis zum 2. April 2015 per Mail an elch@goettingen.de oder telefonisch

unter Tel. 0551 / 400-2486 mitzuteilen. Die Kartenvergabe

erfolgt nach der Verlosung ab dem 20. April 2015 an der Kasse des

Deutschen Theaters Göttingen. ■

An den beiden Wochenenden vor und nach den Schülerlesetagen

zeigt das Programmkino Lumière (Geismarlandstraße)

Filme passend zum Motto „Gute Seiten – schlechte

Seiten“ jeweils um 15.00 Uhr.

Die Autoren

Die Autorinnen und der Autor der Schülerlesetage 2015 lesen vom

19. - 24. April in den Schulen und Einrichtungen der Stadt Göttingen

und Südniedersachsens aus und von guten und schlechten Seiten:

Brigitte Blobel mit eindrücklichen Schilderungen von

den dunklen Seiten im Leben von Jugendlichen . . .

Joachim Friedrich mit witzigen und originellen

Geschichten von den guten Seiten einer

Freundschaft . . .

Ute Krause mit wundervollen Zeichnungen und

fantasievollen Geschichten zu den humorvollen

Seiten des Lebens . . .

Sabine Ludwig mit Kinderbüchern,

Jugendbüchern und Thrillern voller spannungsgeladener

Seiten . . .

Minna McMaster mit kindernahen Geschichten

zum Miterleben für die aktiven Seiten im Leben . . .

Autorenlesungen können gebucht werden unter

kontakt@schuelerlesetage-goettingen.de


62 VERANSTALTUNGEN lebenslust:gö

Band of Friends

Der Fürstenberg-

Hase lädt ein

Die irische Singer-/Songwriterlegende

Rory Gallagher produzierte

einige der wunderbarsten Rockund

Blues-Alben der 60er, 70er und 80er

Jahre, mit denen er er ein Riesenpublikum

von Norwegen bis Spanien, von Japan bis

Amerika begeisterte - und natürlich auch in

Deutschland.

Donnerstag, 5. März 2015, 21 Uhr, im „Exil“

Göttingen ■

Internationale

Händelfestspiele

Mediterranes

Lebensgefühl

Mediterranes Lebensgefühl live auf

der Bühne zu präsentieren, das

haben sich die beiden italienischen

Musiker Franco Morone (Gitarre) und

Raffaella Luna (Gesang) auf die Fahne geschrieben.

Auf Einladung der Initiative

Kunst & Kultur Northeim e. V. gastiert das

Duo am Freitag, den 20. März 2015, um 20

Uhr in der Liebfrauenkirche Moringen.

Eintritt: Vorverkauf 15 € / Abendkasse 18 €

Veranstalter: Initiative Kunst & Kultur Northeim

e. V. ■

Bei Kaffee und leckerem Kuchen haben

Sie die Möglichkeit, einen eigenen

Porzellanhasen im Manufaktur

Werksverkauf zu gießen.

Am 5. 4. und 6. 4. 2015 in derPorzellanmanufaktur

FÜRSTENBERG GmbH

Meinbrexener Str. 2, 37699 Fürstenberg ■

Kultur im Esel

Einbeck-Sülbeck

Deichstr.11, 37574 Einbeck

Eple Trio

Freitag, 6. 3. 2015, 20:00 Uhr

Marilyn Mazur Trio

Janda

Freitag, 17. 4. 2015,

20.00 Uhr

14. 5. – 25. 5. 2015

Alles dreht sich um Händel und seine Heldinnen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt

2015 auf Agrippina, mit der Händel als

Opernkomponist zum ersten Mal durchschlagenden

Erfolg erzielte. Großartige Aufführungen,

Konzerte und viel buntes

Programm zwischen Barock und Moderne

wird dieses Jahr geboten. ■

Mit der international renommierten

Komponistin und Perkussionistin

Marilyn Mazur gastiert eine herausragende

internationale Musikerin am

Sonnabend, den 7. März 2015, um 20 Uhr

im Hardenberg-Atrium auf dem Gräflichen

Landsitz in Nörten-Hardenberg. Veranstalter

dieses Konzertes ist die Initiative Kunst &

Kultur Northeim e. V..

Neben Marilyn Mazur spielen Josefine Cronholm

(Gesang) und Krister Jonsson (Gitarre,

Electronics). Der Eintritt beträgt 20 € im Vorverkauf

und 25 € an der Abendkasse. ■

Fette Hupe

Samstag, 23. 5. 2015, 20.00 Uhr


lebenslust:gö VERANSTALTUNGEN 63

Große Oldie-Night

in Holzhausen

Tango Argentino

Foto: R. Kaczmarek

Nachdem die lokale Tangoszene viele Jahre lang auf die Stadt

Göttingen beschränkt war, greift der Tangovirus nun auch

auf den Landkreis über. Vier neue Locations sind entstanden,

wo eifrig Tango getanzt und unterrichtet wird, darunter Krebeck

bei Ebergötzen, Weende im Norden Göttingens, Hörden am

Harz, und Kreuzebra bei Heiligenstadt. Außerdem veranstaltet die

Kulturinitiative „Tango im Landkreis“ Tangobälle sowie Tanztees auf

dem Lande.

Ab März beginnen wieder neue Anfängerkurse: dienstags um 18

Uhr bei Ebergötzen (Atelier Sigrid Nienstedt, Hauptstr. 24, 37434

Krebeck), sowie donnerstags um 19 Uhr in der Waldorfschule Göttingen

(Arbecksweg 1, im Haus am Wendekreisel auf dem Schulgelände).

Kostenlose Schnupperkurse jeweils am 24.02. (Krebeck), und

am 26.02. (Weende). Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Es reichen

zwei gesunde Füße sowie ein paar Schuhe, die gut drehen

(keine Straßenschuhe). Um paarweises Erscheinen wird gebeten.

Am Sonntag, den 29. März ab 16 Uhr steigt wieder der beliebte

Tangotanztee bei Kaffee und Kuchen im Atelier Nienstedt (Einführung

Tango 15-16 Uhr). Hier sind auch nicht-tanzende Gäste herzlich

willkommen: „gucken kost’ nix“!

Infos: 0170 - 205 68 15 oder per E-Mail: michel-gross@t-online.de ■

Am Freitag, 17. April 2015, findet im Bürgerhaus Holzhausen

(Immenhausen) eine besondere Oldie-Night statt. Gleich

zwei bekannte Bands und ein Discjockey präsentieren dem

Publikum die großen Hits und unvergleichlichen Sounds der 50er

und 60er Jahre.

Für den, zum Ende der fünfziger Jahre aus Amerika kommenden

Rock ‘n’ Roll stehen die international erfolgreichen Rock-A-Teers und

der aus England kommende Beat und Rhythm & Blues wird von den

Fulltones präsentiert, die als eine der authentischsten Beatbands in

Deutschland gelten. Zwischen den musikalischen Richtungen und

darüber hinaus vermittelt der ebenfalls international aktive Discjokkey

The Vi-King (der Vinyl-König) der ausschließlich mit den originalen

Singles aus jener Zeit arbeitet.

Karten-Vorverkauf: „Bleistift“, Neue Strasse 20, 34376 Immenhausen,

Tel. 05673 / 995390, und Bäckerei Gerlach, Kasseler Strasse 16,

34376 Immenhsn.-Holzhausen, Tel. 05673 / 7074 ■

Karsten Zinser singt „Amsterdam“ und „Les Bourgeois“

Am 6. März 2015 steht Karsten Zinser

noch einmal um 20 Uhr auf der

Bühne des Jungen Theaters Göttingen

und haucht den Chansons von Jacques

Brel auf seine ganz eigene Art und Weise

wieder Leben ein. Bei den Chansons des bekannten

belgischen Liedermachers Jacques

Brel wird schnell klar: Dieser Mann hat keine

halben Sachen gemacht. In Brels Texten

geht es um die ganz großen Themen wie

Tod und Liebe, Hass und Leid, Freude und

Ekstase, Kummer und Einsamkeit. Brel war

ein Fatalist, seine Bühnenauftritte dramatische

Statements, seine Texte gesellschafts-

kritische Kommentare und genau so werden

diese von JT-Ensemblemitglied Karsten

Zinser gesungen und inszeniert: voller Inbrunst,

voll von Energie, immer mit einem

Hauch von Pathos und einer Prise Ironie. Begleitet

wird er von Tobias Schwencke am

Klavier. Schwencke ist Komponist und Pianist,

wurde in Berlin geboren und wuchs in

Duisburg auf. Studium in Saarbrücken und

Berlin, wo er seit 2001 lebt. Seine Arbeit umfasst

freie Komposition, Musiktheater und

Theatermusik: regelmäßige Arbeit am Gorki

Theater, dem Berliner Ensemble und dem

Ballhaus Naunynstraße. ■


64 VERANSTALTUNGSKALENDER lebenslust:gö

Moment!

15. März - 03. Mai 2015

Mit: bankleer, Sarah Burger, Anetta Mona

Chi a & Lucia Tká ová, Aleksandra Domanovi,

Christian Jankowski, Mahony, Christiane

Möbus, Timm Ulrichs, Carla

Zaccagnini

Eröffnung: 15. März 2015, 11:30 Uhr

IM ALTEN RATHAUS • Markt 9 •

37073 Göttingen

Öffnungszeiten: Di – So 11:00 – 17:00 Uhr

Die Ausstellung dient als Plattform für den

Diskurs über Kulturen der Erinnerung und

der einhergehenden Geschichtsschreibung

im öffentlichen Raum. Inwieweit wird durch

öffentliche Symbole und Orte des Gedenkens

ein allgemein verbindliches Geschichtsbild

postuliert? Die gegenübergestellten

Arbeiten beleuchten ein breites

Feld künstlerischer Positionen, die sich mit

der Tradition von Monumenten und den

daraus implizierten sozialen Dimensionen

auseinandersetzen. Sie untersuchen ihre

Veränderung der Rezeption im Verlauf der

Geschichte und beleuchten die Auswirkungen

von politischen und sozialen Umbrüchen

auf Kunst im öffentlichen Raum.

Woher kommt der Anspruch etwas für und

in der Öffentlichkeit zu „verewigen“ im Vergleich

zum ephemeren Charakter einer

Geste oder Intervention? ‘Moment!’ beschäftigt

sich mit dem puren Akt und der damit

einhergehenden Macht- und Erinnerungskultur.

Welche Ereignisse und Personen sollen

im sozialen Gedächtnis bewahrt werden

- und vor allem welche nicht?

Angeregt wurde die Ausstellung durch die

Debatte in der regionalen Presse um ein geplantes

öffentliches Monument der Niedersächsischen

Künstlerin Christiane Möbus

(für die „Göttinger 7“ von 1837) vor dem

Göttinger Hauptbahnhof und von Kordula

Fritze-Srbic kuratiert.

LOKHALLE GÖTTINGEN

13. 03. 15CRO | Mello Tour 2015

14. 03. 15Peter Kraus -

Das Beste kommt zum Schluss - Meine

große Abschiedstournee!

15. 03. 15Atze Schröder –

Richtig Fremdgehen

24. 03. 15Shadowland -

Das Original - Tour 2015

25. 03. 15James Last -

Non Stop Music in Concert 2015

18. 04. 15Unheilig - Gipfelstürmer Tournee

25. 04. - 26. 04. 15 GESUND Messe

08. 05. - 10. 05. 15

APASSIONATA - Die goldene Spur

STADTHALLE GÖTTINGEN

01. 03. 15 Conni Das Musical

05. 03. 15 Das Phantom der Oper

06. 03. 15 Göttinger Symphonie Orchester

4. Konzert Philharmonischer Zyklus I

07. 03. 15 Gipfeltreffen Göttingen, Show

14. 03. 15 10. Göttinger DiabetesmesseDo.

19. 03. 15 Jan Delay & Disko No. 1 Tour 2015

20. 03. 15 Göttinger Symphonie Orchester

4. Konzert Philharmonischer Zyklus II

29. 03. 15 Falco meets Mercury

02. 04. 15 Göttinger Symphonie Orchester

Con Passione - Sonderkonzert

04. 04. 15 Nacht der Operette

EXIL GÖTTINGEN

05. 03. BAND OF FRIENDS

14. 03. DIE LÄRMENDEN LUDER

20. 03. St. Patrick’s Day mit PADDY’S

FUNERAL + SPERM8

26. 03. THORBJÖRN RISAGER

07. 05. LIEDFETT

14. 05. SKI KING Solo

KAUF PARK GÖTTINGEN

1. 3. 2015, 11 - 17 Uhr

Deutsch-Holländischer Stoffmarkt

1. 3. 2015, 12 - 17 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag

8. 3. 2015, 8 -16 Uhr Flohmarkt

9. - 14. 3. 2015

Immobilienmesse Mein Zuhause!

12. 4. 2015, 8 -16 Uhr Flohmarkt

13. - 18. 4. 2015 ADAC-Prüftruck

3. 5. 2015, 8 -16 Uhr

Flohmarkt im Kauf Park

3. 5. 2015 Göttinger Skatenight

GSO KONZERTPLAN

So. 01 .03. 2015, 19.30 Uhr, Northeim

Di. 03. 03. 2015, 20.00 Uhr, Wunstorf

Fr. 06. 03. 2015, 19.45 Uhr, Stadthalle,

Göttingen Philharmonischer Zyklus I

(Abo A) 4. Konzert

So. 08. 03. 2015, 19.45 Uhr, GDA-Wohnstift

Zyklus Rathaus-Serenaden (Abo F)

2. Konzert

Mo. 09. 03. 2015, 19.45 Uhr, Altes Rathaus

Zyklus Rathaus-Serenaden (Abo F)

2. Konzert

Do. 12. 03. 2015, 19.45 Uhr, Aula am

Wilhelmsplatz, Göttingen

Zyklus Wiener Klassik (Abo D) 2. Konzert

So. 15. 03. 2015, 19.30 Uhr, Papenburg

Fr. 20. 03. 2015, 19.45 Uhr, Stadthalle,

Göttingen, Philharmonischer Zyklus II

(Abo B) 4. Konzert

Do. 02. 04. 2015, 19.45 Uhr, Stadthalle,

Göttingen Sonderkonzert „Con Passione“

Sa. 04. 04. 2015, 19.30 Uhr, Bad Pyrmont

So. 12.04.2015, 11.30 Uhr, Deutsches

Theater, Göttingen, 3. Familienkonzert

Fr. 17. 04. 2015, 19.45 Uhr, Stadthalle,

Göttingen Philharmonischer Zyklus I

(Abo A) 5. Konzert

So. 19. 04. 2015,17.00 Uhr, St. Markus,

Scheden Quantz-Konzert

Fr. 24. 04. 2015, 19.45 Uhr, Stadthalle,

Göttingen, Philharmonischer Zyklus II

(Abo B) 5. Konzert

So. 30. 04. 2015, 19.45 Uhr, Aula am

Wilhelmsplatz, Göttingen, Zyklus Wiener

Klassik (Abo D) 3. Konzert

So. 03. 05. 2015, 19.45 Uhr, Deutsches

Theater, Göttingen, Zyklus Kammerkonzerte

im DT (Abo E) 2. Konzert

Di. 05. 05. 2015, 10.15 & 11.45 Uhr, Wunstorf

So. 10. 05. 2015, 19.45 Uhr, GDA Wohnstift,

Göttingen Zyklus Rathaus-Serenaden

(Abo F) 3. Konzert

Mo. 11. 05. 2015, 19.45 Uhr, Altes Rathaus,

Göttingen Zyklus Rathaus-Serenaden

(Abo F) 3. Konzert

Mi. 13. 05. 2015, 13.00 Uhr, St. Jacobi, Göttingen,

Eine kleine Mittagsmusik,3. Konzert

So. 17. 05. 2015, 19.00 Uhr, Stadthalle,

Göttingen Konzert im Rahmen der

Händel-Festspiele

Mo. 25. 05. 2015, 17.00 Uhr, Stadthalle,

Göttingen Kinderkonzert im Rahmen der

Händel-Festspiele

Do. 28. 05.2 015, 19.45 Uhr, Stadthalle,

Göttingen Zyklus Promenade (Abo C),

3. Konzert

Internet: www.gso-online.de


lebenslust:gö VERANSTALTUNGSKALENDER 65

GDA WOHNSTIFT GÖTTINGEN

Alle Veranstaltungen finden statt im

GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19,

37085 Göttingen.

So., 01.03., 14.00 Uhr, Englischer Club

Info-Nachmittag

So., 01.03., 15.30 Uhr, Saal 1

Tanzcafé-Nachmittag

Mo., 02.03., 15.00 Uhr, Clubraum G

Sütterlinstube

Mo., 02.03., 19.30 Uhr, Saal 1

Duo-Abend

Natalia Anchutina, Domra und Lothar

Freund, Klavier spielen Werke von Halvorsen,

Wieniawski, Lwow, Sarasate u.a.,

Eintritt: 5,00 Euro

Mi., 04.03., 19.00 Uhr, Saal 1

Kino im Wohnstift: Philomena

So., 08.03., 19.45 Uhr, Saal 1

2. Konzert Zyklus Rathaus-Serenade - Touché!

Di., 10.03., 15.00 Uhr, Engl. Cub

Mi., 11.03., 19.30 Uhr, Panorama

Kultur im Panorama: Trio Salida Del Sol

Mi., 11.03., 16.30 Uhr, Treffpunkt in der

Buchecke

Blumen, Landschaften, Tiere und so

Do., 12.03., 19.30 Uhr, Saal 1

Sa., 14.03., 10.15 Uhr, Saal 1

Welt und Wissen: Hat der Mauersegler eine

Zukunft?

Mi., 18.03., 15.30 Uhr, diverse Räume

BAD SOODEN ALLENDORF

07.03.2015, 19:30 Uhr „Grand Buffet“ mit

? SHMALTZ !, Kurtheater

08.03.2015 - Weltfrauentag, 15:00-17:30 Uhr

„Tanz mit Live-Musik“ mit dem „Sound-Express“,

, EKKOs Hotel

13.03.2015, 14:00-16:00 Uhr, Stadtführung

“Allendorf”, Treffpunkt: Marktplatz

19:00 Uhr, „Frauen und Gesundheit“ - Im Gespräch

mit der Bundestagsabgeordneten

Kordula Schulz-Asche, Veranstalter: Bündnis

90/Die Grünen KV Werra-Meißner

Ort: Hochzeitshaus

15.03.2015, 15:00-17:30 Uhr „Tanz mit Live-

Musik“ mit dem „Sound-Express“,

EKKOs Hotel

20.03.2015 - Frühlingsanfang, 20:00 Uhr,

KLAVIERABEND,

„Altes Kurhaus“-Wappensaal

22.03.2015, 10:30-12:00 Uhr, Matinee „Gospel

& more“ mit dem Gospelchor „Singsation“,

„Altes Kurhaus“-Wappensaal

15:00-17:30 Uhr, „Tanz mit Live-Musik“ mit

dem „Sound-Express“, EKKOs Hotel

28.03.2015, 19:30 Uhr, „Sahnehäubchen“,

Best of Revue mit dem Duo SCHWARZ-

BLOND, „Altes Kurhaus“-Wappensaal

29.03.2015 - Beginn der Sommerzeit, 15:00-

17:30 Uhr, „Tanz mit Live-Musik“ mit dem

„Sound-Express“, EKKOs Hotel

EINBECK

Samstag, 07. 03. 2015

Die Feisten

20.00 Uhr, Wilhelm-Bendow-Theater

Freitag, 20. 03. 2015

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster

stieg und verschwand

20.00 Uhr, Wilhelm-Bendow-Theater

Samstag, 04. 04. 2015

Einbecker Osterklöben

10.00 Uhr, Marktstraße

Freitag-Montag, 17.-20. 04. 2015

Frühjahrsmarkt der Schausteller

Einbecker Innenstadt

Sonntag, 19. 04. 2015

Best of Andrew Lloyd Webber

20.00 Uhr, Wilhelm-Bendow-Theater

Samstag, 09. 05. 2015

20.00 Uhr, Wilhelms-Bendow-Theater

Klaus Hoffmann

„Sehnsucht“

Ein Barhocker, ein Flügel, ein Pianist, eine

Gitarre und ein Erzähler. Deutschlands

Chansonnier Klaus Hoffmann singt auf unnachahmliche

Art seine schönsten Lieder

aus vier Jahrzehnten.

Frühlingsfest

Sa., 21.03., 19.30 Uhr, Saal 1

Konzert mit dem St. Wladimir Ensemble aus

Moskau

So., 22.03., 16.00 Uhr, Saal 1

Soiree

Di., 24.03., 16.30 Uhr, Englischer Club

Mi., 25.03., 10.00 bis15.00 Uhr, Englischer

Club, Kleiner Ostermarkt

Mi., 25.03., 19.30 Uhr, Panorama

Kultur im Panorama: Gitarrenduos aus aller

Welt

Fr., 27.03., 15.30 Uhr, Saal 1

Erzählcafé: Frauen der Reformation

(mit kurzem Film),

Mo., 30.03., 19.30 Uhr, Saal 1

„Lebe der Liebe und liebe das Leben“

GOSLAR MÖNCHEHAUS

Sa. 21. 03. 2015 um 17 Uhr

Konzert in der Reihe „music meets art“

Klavierabend

Sa. 18. 04. 2015 um 17 Uhr

Konzert in der Reihe „music meets art“

Hot Sonate

Sa. 09. 05. 2015 um 17 Uhr

Konzert in der Reihe „music meets art“

Dumky

So. 17. 05. von 10-17 Uhr

eintrittsfreier „Tag der offenen Tür“ zum „Internationalen

Museumstag 2015“

(Motto 2015 „Museums for a sustainable society

- Museen.Gesellschaft.Zukunft“)

18. 7. Sommerfest, vor der Musikschule M1

in der Benser Mauer 3 in Einbeck

2. 9. Ferienpassaktion

in der Musikschule M1

10. 10. Eulenfest-Schülervorspiel,

Bühne Marktplatz

7. 11. M1-Clubnacht in der Einbecker

Innenstadt

13. 12. Weihnachts-Schülervorspiel im

BBS-Forum


66 ZU GUTER LETZT lebenslust:gö

Der alltägliche Wahnsinn – schöne heile Welt?

Impressum

Gut beraten . . .?

Wenn, wie ein altes Sprichwort es

will, guter Rat teuer ist, dann sicherlich

hauptsächlich für den

Ratsuchenden. Für denjenigen, der

einen vermeintlich guten Rat erteilt,

muss es hingegen im Umkehrschluss

ein höchst einträgliches Geschäft

sein. Diese Erkenntnis erscheint

nicht exklusiv, denn in jüngerer Vergangenheit

sprießen Beraterfirmen,

Einzelberater oder sonstige Persönlichkeitsgurus,

Neudeutsch „Coaches“, geradezu

wie Pilze aus dem Boden. Die Aufgaben, die

diese übernehmen, entsprechen dabei in

etwa dem Portfolio, welches in früheren Zeiten,

als es so etwas wie eine Familie noch

gegeben hat und der Begriff „Freund“ auch

außerhalb von Facebook eine Rolle spielte,

von eben jenen Personengruppen ehrenamtlich

wahrgenommen wurde. Eine entgeltpflichtige

Variante dieser Dienstleistung

wurde dazumal – quasi als Ergänzung – auf

Jahrmärkten mittels Kristallkugel oder Kaffeesatz

angeboten.

Doch in unserem fortschrittlichen Hochglanzzeitalter

haben derart rückständige

Modelle natürlich längst ausgedient. Jung

und dynamisch und mit einem mächtigen

Arsenal von Anglizismen und ausgeklügelten

technischen Hilfsmitteln wie Flipchart

und Laptop ausgerüstet, erwarten ganze

Armeen neunmalkluger Besserwisser den

hilflosen Bürger und erklären in nullkommanichts

und in jedem Lebensbereich die Welt:

Sei es Gesundheits-, Diät-, Ehe-, Internet-,

Schönheits- oder auch nur die allgemeine

Lebensberatung – sogar für Pferdefütterungsmanagement

gibt es mittlerweile Berater

(früher hätte es ein Sack Hafer oder

eine Möhre getan). Wir sind praktisch Weltmeister

im Beraten – kein Wunder, denn auf

diese Weise kann man auch ohne viel Arbeit

eine Menge Geld verdienen.

Das Schöne an diesem Beruf ist das Einfache:

Einer besonderen Ausbildung bedarf es

nicht, ebenso wenig wie besonderer Kenntnisse.

Entscheidend ist vielmehr die Fähigkeit,

Informationen auf dem Niveau eines

Pixibuches gewinnträchtig unter die Leute

zu bringen. Sei es der Berufsberater (bereiten

Sie sich auf Ihre Vorstellungsgespräche

vor! Tragen Sie saubere Kleidung!), der

Diätberater (Essen Sie weniger! Treiben Sie

Sport!) oder auch der Anlagenberater

(Könnte klappen…!): Die Schwierigkeit

besteht nicht in der Erbringung der Dienstleistung,

sondern vielmehr darin, ebenso

ratlose wie zahlungskräftige arme Seelen

zu finden, die zumindest noch in der Lage

sind, einen Überweisungsträger zu unterzeichnen.

Der Berater nimmt dabei eine gleichsam

eunuchenartige Stellung ein: Er weiß theoretisch,

wie es geht; Haftung natürlich ausgeschlossen.

Und hier offenbart sich auch

die wahre Kunst dieser Spezies: Es steht

jeden Morgen irgendwo ein Dummer auf –

der Berater hat die Fähigkeit, eben

diesen zu finden. ■

lebenslust:gö

Das Maganzin für Kunst & Kultur, Shopping,

Genuss und mehr

HERAUSGEBER

Rita Wagner, Werner P. Rühling

VERLAG

CitiMedien Gesellschaft, Rita Wagner

Hilsweg 28, 37081 Göttingen

Telefon 0551.92959

www.lebenslust-goe.de

info@lebenlust-goe.de

REDAKTION

Rita Wagner (verantwortlich)

AUTOREN

Andrea Katzmann Véronique Witzigmann, Dr. Egbert

Schulz, Bea Oster, Prof. Dr. Peter Aufgebauer, Tanja Uhde,

Chris Goette, Dr. Cornelie Hildebrand, Jan Thomas

Ockershausen, Rita Wagner, Werner P. Rühling

FOTOS

Hans-Gert Weseloh, Thomas Müller, N. Klinger, GSO,

Marco Borggreve, Theodora da Silva, Swen Pförtner, Ingo

Bulla, Björn Kroner-Salié, Fürstenberg, Gartenfestivals,

J. Röhrig, proCity, Biewald, Kauf Park, Vital Spa, Mirko

Plha, Chris Goette, R. Kaczmarek, Städtisches Museum

Göttingen, Eastwood Design, Werner P. Rühling,

Udo Wagner, djd, Archiv, Rita Wagner

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12.555 Exemplare

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viermal im Jahr: März, Juni, September, Dezember 2015

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