Informationsbroschüre Hüft-TEP - sportsclinic Germany

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Informationsbroschüre Hüft-TEP - sportsclinic Germany

OSTSTADT

EICHSTRAßE

VOLGERSWEG

RUNDESTRAßE

Definition der Arthrose

Nicht entzündliche Veränderungen der Gelenke durch

Degeneration von Knorpelgewebe und Neubildung von

Knochen an den Gelenkfl ächen und -rändern.

Privat und gesetzlich versicherte Patienten können einen

Sprechstundentermin vereinbaren unter:

+49 / 511 / 8976 55 95

Die Ärzte der Sportsclinic Germany führen Operationen

des Hüftgelenksersatzes im DRK Krankenhaus Clementinenhaus

und in der Eilenriede Klinik durch.

LISTER MEILE

RUNDESTRAßE

HANNOVER

HAUPTBAHNHOF

AUGUSTENSTRAßE

RASCHPLATZHOCHSTRAßE

Landesgericht

Hannover

FERDINANDSTRAßE

ÖNIGSTRAßE

HEINRICHSTRAßE

BERNSTR.

BERLINER ALL E

UHLEMEYERSTR.

FRITZ-BEHRENS-ALLEE

ARTHROSE DES HÜFTGELENKS

WAS KANN MAN TUN?

Historie

Die ersten Versuche der Implantation einer Hüftprothese

gehen bis ins Jahr 1821 zurück. Ab den 20er Jahren des

folgenden Jahrhunderts wurden Materialien wie Elfenbein,

Glas/Plexiglas, Kunststoff und Kobalt-Chrom-Molybdän-

Legierungen ausprobiert. In den 50er Jahren entstanden

die erste Schaftprothese aus Plexiglas und die erste Totalprothese,

bei der beide Komponenten aus Metall waren.

Sir John Charnley führte 1959/60 den Knochenzement

ein und verwendete Polyethylen als Gleitpartner der Prothese.

Seitdem sind die Grundzüge der Hüftendoprothetik

unverändert, wenngleich fortschreitende Entwicklungen

in den Bereichen Reibungslehre, Materialforschung, Biomechanik

und operative Techniken gemacht und umgesetzt

wurden.

Sportsclinic Germany

Uhlemeyerstr. 16

30175 Hannover

Tel.: +49 / 511 / 8976 55 95

Fax: +49 / 511 / 8976 55 97

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GELENKE

UNSERE KOMPETENZ

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ARTHROSE DES HÜFTGELENKS –

WAS KANN MAN TUN?

NEWS

Ursachen

Mechanische Ursachen (Fehlstellungen, Unfälle)

Durchblutungsstörungen (Hüftkopfnekrose, Morbus Perthes)

Chronische Polyarthritis

Symptome

Anlaufschmerz /-Steifigkeit nach Ruhe

Nachtschmerz

Belastungs- und Ruheschmerz in Leiste, Gesäß, Oberschenkel

Bewegungseinschränkung

Gangstörung / Hinken

Risikofaktoren

Mechanische Fehlbelastung

Genetische Einflüsse

Übergewicht

Diagnostik

Ausschluss anderer Ursachen für den Schmerz

Klinisches Bild

Untersuchung

Bildgebung

Therapie

Konservativ / Physiotherapeutisch:

Bewegungstherapie

Entspannung

Medikamente

Akupunktur

Medi-Taping

Ernährung

Psychologische Behandlung

Hilfsmittelversorgung

Nahrungsergänzungsmittel

Manuelle Therapie

Medizinische Trainingstherapie

Krankengymnastik

Physikalische Therapie

Operativ:

Stadiengerecht

Korrektur von Deformitäten

In früher Phase arthroskopische Eingriffe möglich

In später Phase ggf. Hüft-Vollprothese

(TEP = Totalendoprothese)

Operationstechnik / Zugang zur Hüfte

Moderne Zugänge (z.B.: anterolateral, nach Röttinger) gehen

weichteilschonend mit kleinem Hautschnitt durch Muskellücken

und können so diese Herausforderung meistern. Der

Eingriff wird daher auch minimalinvasiv genannt. Das bei

der Nutzung klassischer Zugänge häufig zu beobachtende

Hinken von Hüftprothesenpatienten wird bei dieser Methode

weitgehend ausgeschlossen. Weitere Vorteile sind die deutliche

Reduzierung der Schmerzen nach der Operation und

die schnellere Mobilisierung der Patienten.

Hautschnitt bei der Hüftoperation

Die Implantation einer Hüftprothese kann zementiert oder

zementfrei erfolgen, in der Sportsclinic Germany wird wenn

möglich ausschließlich die zementfreie Methode genutzt, da

dabei die Prothese im Knochen einwächst und sich die Prothese

nicht mehr lockern kann.

Komponenten der Hüftprothese

Moderne Hüftprothesen bestehen aus mehreren Komponenten

aus unterschiedlichem Material. So bestehen der Schaft, der

im Oberschenkelknochen versenkt wird und als kurze oder

lange Variante verfügbar ist, sowie die Pfanne (Schraubring

oder Pressfit), die im Becken angebracht wird, aus Titan. Der

Prothesenkopf ist aus Keramik, das Inlay für die Pfanne aus

Polyethylen.

Nach der Operation

Die Patienten mit einer Hüft-Endoprothese können nach einigen

Tagen an Gehstützen belasten. Eine volle Belastung ist – bei

entsprechender Einhaltung des individuell abgestimmten Nachbehandlungsplanes

– nach etwa 3-4 Wochen möglich.

Patient belastet operierte Seite

5 Wochen nach der Operation

Röntgen

MRT bei speziellen Fragestellungen

Es existieren verschiedene Zugänge zur Hüfte, die jeweils unterschiedliche

Vor- und Nachteile haben. Der hauptsächliche

Nachteil aller klassischen Hüftzugänge ist eine mehr oder minder

starke Ablösung der Muskulatur und/oder sogar die Durchtrennung

von Knochen. Die große Herausforderung liegt für

den Operateur darin, einerseits das Gelenk gut und vollständig

einsehen zu können, um ausreichend Platz für das Einbringen

der Implantate und die dazu notwendigen vor- und nachbereitenden

Operationsschritte zu haben. Andererseits hat der Arzt

den Anspruch, das Kapselgewebe und die Muskulatur bestmöglich

zu erhalten bzw. zu schonen und die umgebenden

Nerven und Blutbahnen zu schützen.

Minimalinvasiver Zugang bei der Hüftoperation

Da die Hüftprothese aus verschiedenen Komponenten besteht,

ist ein Austausch einzelner Teile - i.d.R. sind das Prothesenkopf

oder -pfanne - relativ einfach möglich. Langzeitstudien zeigen

jedoch, dass diese Notwendigkeit extrem selten besteht. So

sind rund 95 von 100 Hüftprothesen nach 20 Jahren noch intakt.

Eine angepasste Lebensführung mit moderater sportlicher

Aktivität ist hierfür natürlich Voraussetzung.

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