Stiepeler Bote 225 - März 2015

3satzbochum

Monatszeitung für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 225 März 2015

Stimmung, Schunkeln

und viel Gelächter

Bilder von der Prunksitzung

bei Preziosa im Saalbau Spitz.

Seiten 16-17

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Älteste Kompanie und zweifacher König

Schützenserie Teil 2: Kompanie Dorf. Seiten 12-13

Erbstollenpark 2017

SV Blau-Weiß Weitmar 09 plant neuen Platz. Seiten 24-25


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Stiepel ist ein Dorf. Ja, natürlich auch ein Königreich. Aber eben doch mehr Dorf als Teil einer Großstadt mitten

im Ruhrgebiet. Der Beweis: Es gibt jetzt eine organisierte Landjugend hier. Mit gewähltem Vorstand und

richtigem Programm. Die Landjugend setzt sich für den Erhalt des ländlichen Lebens ein. Und 30 Jugendliche

und junge Erwachsene haben sich das zur Aufgabe im idyllischen Stiepel gemacht. Zum Start haben sie noch

Unterstüzung vom Landesverband bekommen, aber bald stehen sie auf eigenen Vereinsfüßen und den lang

etablierten Vereinen im Stadtteil sicherlich in nichts nach. Abgesehen vielleicht von dem immens jungen Altersdurchschnitt.

Von Jugend für Jugend ist das Motto der

Sommerfreizeit der Lutherhausgemeinde.

In diesem Jahr geht es nach Italien. Und

das beste: Ohne Eltern!

Jung und Alt konnte man bei der diesjährigen

Prunksitzung von Preziosa antreffen.

Die Jüngsten konnten kaum ihre Spielzeugtrompete

halten, versuchten aber überzeugend

ihre Eltern aus dem Fanfarenkorps zu

imitieren. Damit ist klar: Der Nachwuchs ist

bereits am Start und Stiepel stirbt so schnell

sicher nicht aus.

Mit vielen Grüßen,

Vicki Marschall und Michael Zeh

Foto: Volker Wiciok

März 2015 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Kröten gehen auf Wanderschaft

Straßen werden für den Schutz der Amphibien gesperrt

„Feinde“ in der Nacht: Viele Kröten werden in der Dunkelheit von

Autos überrolt.

Foto: privat

Mit steigenden Temperaturen

kommt wieder Leben

in die heimische Amphibienwelt:

Erdkröten, Grasfrösche,

Molche und Feuersalamander

wandern zu ihren

angestammten Laichgewässern.

Häufig müssen sie auf dem

Weg dorthin stark befahrene

Straßen überqueren, wobei

ein Erdkrötenpaar dafür bei

einer sieben Meter breiten

Fahrbahn rund 20 Minuten

benötigt. Dabei finden viele

Tiere den Tod. Die Sicherung

der Laichwanderwege ist daher

eine wesentliche Aufgabe

des Amphibienschutzes. Die

Hauptwanderaktivitäten werden

von Samstag (1. März)

bis voraussichtlich Samstag

(12. April) erwartet.

Für einige Straßen gibt es

abendliche und nächtliche

Sperrzeiten. So Am Wiesental

im Wendehammer (Sperrzeit

von 19.30 bis 6 Uhr), Blankensteiner

Straße / Am Bliestollen

(Sperrzeit von 19.30 bis

6 Uhr), Brüggeneystraße

(Sperrzeit von 19.30 bis 6

Uhr), Im Lottental (Sperrzeit

von 19 bis 5.45 Uhr), Rauendahlstraße

(Sperrzeit von

19.30 bis 6 Uhr), Stembergstraße

(Sperrzeit von 19 bis 6

Uhr) und Weg am Kötterberg

(Sperrzeit von 19 bis 6 Uhr

an etwa zehn Nächten). Der

Stalleickenweg ist in Höhe

S-Bahnstrecke ganzjährig gesperrt.

Amphibienschutzzäune stellt

das Umwelt- und Grünflächenamt

Am Bliestollen, Am

Vahrenholt, an der Brockhauser

Straße, Gräfin-Imma-Straße,

Günnigfelder Straße,

Oberstraße, Rauendahlstraße,

Springorumallee und an

der Straße Zum Schultenhof

auf.

Zudem weisen Schilder auf

die Wanderung der Amphibien

hin: Am Ruhrort, Am Wiesengrund,

an der Bleckstraße,

Centrumstraße, Dahlhauser

Höhe, am Ernst-Erwin-Bußmann-Pfad,

an der Zufahrt

zum Kemnader Wehr südlich

der Gibraltarstraße, an der

Helfstraße, Im Mailand, Im

Mühlenkamp, an der Kirchstraße,

Krockhausstraße, Nevelstraße,

Oberstraße, Ostfeldmark,

am Siebenplaneten,

Stalleickenweg und an der

Unteren Heintzmannstraße /

Höfestraße.

4 | Stiepeler Bote | März 2015


KINDER UND JUGENDLICHE

Landjugend gegründet

Junge Menschen setzen sich für den Erhalt ländlichen Lebens ein

Stiepel hat eine eigene

Landjugend-Ortsgruppe.

Anfang Februar trafen sich

rund 30 Jugendliche und

junge Erwachsene in der

Gastronomie von Hof Balte,

um dort die Ortsgruppe zu

gründen.

Unterstützung erhielten sie

von drei Vertretern des Landesverbandes

Westfalen-Lippe.

Die „Experten“ stellten

den Jugendlichen die Landjugend

vor und gaben gleich

auch Tipps mit an die Hand,

was bei einer Gründung zu

bedenken ist sowie wobei und

wie der Landesverband den

Stiepelern fortan helfen kann.

Die Stiepeler Landjugend

gründete sich noch am selben

Abend und wählte gleich ihren

Vorstand. Das Amt des ersten

Vorsitzenden teilen sich Jan

Schmalenbeck und Jonas Filgers,

Stellvertreter sind Kay

Cramer und Florian Wolff.

Mit Unterstützung der Landesverbands-Vertreter wurde in Stiepel

eine Landjugend-Ortsgruppe gegründet.

Foto: 3satz

Als Kassiererin fungiert Sarah

Schmalenbeck, Beisitzer

sind Ria Fischer und Laurin

Dickow.

Die Landjugend versteht sich

als größter konfessionell ungebundener

Jugendverband

im ländlichen Raum. Die Mitglieder

setzen sich ein für den

Erhalt und die Verbesserung

des ländlichen Raumes und

möchten jungen Menschen

Perspektiven bieten. Zum

Programm des Landesverbandes

gehören unter anderem

Jugendpolitikfahrten, Besuche

der Grünen Woche in

Berlin, Jugendfreizeiten und

spezielle Kurse, beispielsweise

zur Klauenpflege oder Kettensägenführerscheine.

Die Stiepeler Landjugend,

ihr Programm und die Mitmach-Möglichkeiten

werden

in einer der nächsten Ausgaben

des Stiepeler Boten genauer

vorgestellt.

März 2015 | Stiepeler Bote |

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KINDER UND JUGENDLICHE

Urlaub ohne Eltern? Italien, wir kommen!

Das Team der Sommerfreizeit der Lutherhausgemeinde stellt sich vor

Urlaub ohne Eltern? Das

Team vom Lutherhaus

macht es seit vielen Jahren

möglich. Jugendliche haben

auch in diesem Sommer wieder

die Chance auf eine zweiwöchige

Reise. Dieses Mal

heißt es: „Italia veniamo!“

(„Italien, Wir kommen!“).

Vierzehn Tage Camping in

Grado an Italiens Küste.

Das Team ist bunt gemischt –

von erfahrenen Betreuern, die

schon einige Fahrten erlebt haben,

aber auch jüngere Teammitglieder,

die sich noch gut an

ihre eigenen Fahrten erinnern

können. Alles in allem macht

es das Team frisch, bunt und

vielseitig. Einige der Betreuer

waren selbst einmal Teilnehmer

und sind daher später

als Betreuer dabeigeblieben,

weil ihnen die Fahrt selbst so

viel Spaß gemacht hat. Dieses

Erlebnis möchten sie anderen

Jugendlichen möglich machen.

„Es macht Spaß mit den Jugendlichen

und man sammelt

immer wieder neue Erfahrungen“,

sagt Aaron, für den es

schon die zweite Freizeit als

Betreuer ist.

Selbst die langjährigen Betreuer

bleiben dabei, weil es

immer wieder anders ist und

sie selbst neue Erfahrungen

sammeln. Annika arbeitet

mittlerweile in Hannover und

arbeitet trotzdem im Organisationsteam

mit. „Es gibt immer

wieder Neues und Überraschungen,

sodass man dabei

bleibt“, sagt die junge Frau, die

sogar selbst einige der Betreuer

noch als Freizeitteilnehmer

kennen gelernt hat.

Auf der Fahrt hat jeder verschiedene

Aufgaben: Vor Ort

gibt es verschiedene Workshops

und Projekte, die von

den Betreuern geplant werden.

So hat jeder seine Aufgabe,

doch am Schluss bleibt es ein

Team und man bewältigt anstehende

Aufgaben gemeinsam.

Aber warum stürzen sich alle

aus diesem Team in die ehrenamtliche

Arbeit und verbringen

Name Alter Neben der

Freizeit

Marc Philipp

Antoine

ihren Sommerurlaub mit 40

Teenagern? Die meisten der

Betreuer sind Studenten oder

arbeiten Vollzeit im Beruf. So

bringt jeder eigene Erfahrungen

und Erlebnisse mit in die

Gruppe – von erfahren, was

Tücken und Probleme anbelangt,

ausgeglichen, da man

in dem Bereich sogar den

Beruf ausübt, aber auch jung

und dynamisch, weil die eigenen

Erinnerungen an die

Freizeit noch im Kopf sind. Alle

haben selbst einmal als Teilnehmer

angefangen und wissen,

wieviel Laune eine Fahrt

mit jungen Betreuern macht.

Freunde, Bus, Camping – aber

keine Klassenfahrt, sondern

viel mehr Freiheit und Spaß.

Für Julian und Lennard ist es

die erste Freizeit als Betreuer.

„Wir lernen durch neue Herausforderungen

und wachsen

über uns hinaus“, meinen die

beiden.

Ziel der Sommerfreizeit ist ein

Campingplatz in Grado, Italien

und startet am 25. Juli und endet

am 7. August. Kostenpunkt

500€. Informationen über

das Gemeindebüro Bo-Stiepel,

per Mail m.p.antoine

@hotmail.de und telefonisch

unter 0176/99285543.

Motivation ich bin... Jugendarbeit

seit

22 Jurastudium Erfahrung in der Jugendarbeit,

gesamte Freizeit als neue Herausforderung

Timo Maehren 21 Jurastudium Spaß daran Verantwortung für

Kinder zu übernehmen, war

selbst Teilnehmer

Aaron Dumont 20 Jurastudium Sammeln von neuen Erfahrungen,

war selbst Teilnehmer

Lennard Korten 19 Maschinenbaustudium

Julian Maresch 19 Praktika,

Arbeit

Annika Hauschopp 27 Logopädin Spaß, immer wieder Neues,

Überraschendes

Ilka Krieger 23 Erzieherin,

Studium Soziale

Arbeit

Jenny Hahn 32 Arzthelferin Spaß

Jugendarbeit macht Freude,

tolle Erfahrungen

spaßig,

sportlich,

motiviert

freudig, lustig,

hilfsbereit

Spaß an Jugendarbeit, an

neuen Herausforderungen

wachsen

Verantwortung für Kinder übernehmen

sportlich,

zielstrebig,

musikalisch

verantwortungsvoll,

nett, kreativ

empathisch,

weltoffen,

gelassen

2006

2008

2010

2013

2013

2002

2005

6 | Stiepeler Bote | März 2015


STIEPEL AKTUELL

Dämmerschoppen am Vorabend

Neuerung beim Maifest der Vereine

„Äktschen“ im Lutherhaus

Kinder spielen, basteln und rätseln

Am ersten Wochenende im

Mai wird wieder das Stiepeler

Maifest der Vereine auf

dem Parkplatz an der Gräfin-Imma-Schule

gefeiert.

Neu wird sein, dass es vor

dem eigentlichen Fest am

Freitag, 1. Mai, einen Dämmerschoppen

geben wird.

Das Maifest wird am Samstag,

2. Mai, stattfinden. Um 12 Uhr

wird es mit der traditionellen

Erbsensuppe der Freiwilligen

Feuerwehr eröffnet. Anschließend

haben Vereine und Organisationen

wieder die Möglichkeit,

sich zu präsentieren.

So wird die Freiwillige Feuerwehr

eine Spritzwand aufstellen

und einige Fahrzeuge

ausstellen. Angekündigt hat

sich auch wieder das Jugendfreizeithaus

JUST mit einem

speziellen Kinderangebot.

Der Angelverein wird frisch

geräucherten Fisch verkaufen.

Der Stiepeler Verein für

Heimatverein verkauft frisch

gebackene Reibeplätzchen,

der Bürgerschützenverein

kümmert sich um die Versorgung

mit kühlen Getränken

und die Sparkasse finanziert

das Kinderkarussell.

Wieder mit dabei sein wird

auch der 3satz Verlag, in dem

der Stiepeler Bote erscheint.

Geplant ist, dass es wie

schon im Vorjahr wieder einen

Eiswagen geben wird.

Die Freiwillige Feuerwehr Stiepel

hisst auch 2015 den Maikranz.

Foto: 3satz

Remmi Demmi und Tohuwabohu

im Lutherhaus: Das

Freizeitaktivitäten-Team

lädt zum „Äktschensamstag“

am Samstag, 21. März,

ein. Das Lutherhaus ist für

einen Nachmittag nicht

mehr eine Kirche, sondern

die Kinder übernehmen

das Kommando und es gibt

reichlich Platz für Abenteuer

und Spaß.

Es gibt eine Rallye, Räuber

und Gendarm, und die Kinder

können erste Ostermotive wie

Küken, Hasen und Krokusse

selbst gestalten. Der „Äktschensamstag“

steht ganz im

Zeichen von Ostern und dem

kommenden Frühling. Nach

einer kleinen Begrüßungsund

Kennenlernrunde sind

Fangspiele und ein größeres

Abenteuerspiel geplant, bei

dem die Kinder in verschiedenen

Gruppen ein Rätsel lösen

müssen. Später werden Fensterbilder

aus Pappe gebastelt,

die die Kinder auch mit nach

Hause nehmen können. Außerdem

wird ein großes Plakat,

auf dem sich jedes Kind

mit Farbe austoben kann,

gestaltet. Das Plakat wird anschließend

in der Kirche ausgestellt.

Für die Kinder gibt es Wasser

und Apfelsaft, Apfelschnitze

und abends Pizza. Der

„Äktschensamstag“ beginnt

um 14 Uhr und endet um 19

Uhr. Teilnehmen können Kinder

im Alter von fünf bis zehn

Jahren. Die Teilnahmegebühr

beträgt fünf Euro, die zu Beginn

des Äktschensamstags

bezahlt werden kann. Die Anmeldung

ist möglich unter der

E-Mail-Adresse

aektschen-samstag@gmx.de.

März 2015 | Stiepeler Bote | 7


FREIZEIT UND KULTUR

Nichts als Kuddelmuddel

Volksbühne zeigt ab April ein neues Bühnenstück

Ob als Zuschauer ein Neuling

oder bereits ein alter

Hase – viele Theaterbesucher

haben sich bestimmt

schon einmal gefragt: „Wie

laufen eigentlich die Proben

ab?“

Patzer gehören zu einer Generalprobe

– aber wie viele

dürfen es ein? Wie harmonisch

arbeiten die Schauspieler

hinter der Bühne zusammen,

oder gibt es da nicht

doch die ein oder andere Eifersüchtelei

oder Disharmonie?

Läuft die Premiere so,

wie von der Regie geplant

und den Schauspielern einstudiert?

Im neuen Stück „Nichts als

Kuddelmuddel“ von Jürgen

Hörner, das die Volksbühne

ab April auf die Bühne bringen

wird, werden diese Fragen

sicherlich beantwortet – und

das auf sehr amüsante Art

und Weise, quasi als „Theater

im Theater“. Natürlich geht so

ziemlich alles schief, was nur

schief gehen kann: Requisiten

liegen nicht an ihrem Platz,

aufgeregte Schauspieler vergessen

ständig Ihren Text,

ein begriffsstutziger Techniker

stolpert ständig auf der Bühne

herum, die Souffleuse ist im

Dauereinsatz und der Regisseur

am Rande eines Nervenzusammenbruchs.

Unter der Regie von Lena

Grun spielen: Ulrike Alefelder,

Werner Becking, Rainer Hahne,

Carmen Lumma, Sonja

Lumma, Maximiliane Loebel

und Willi Pape. „Nichts als

Kuddelmuddel“ wird an diesen

Tagen im Haus Spitz, Kemnader

Straße 138, gespielt:

Freitag, 17. April; Samstag,

18. April; Sonntag, 19. April;

Freitag, 1. Mai; Samstag, 2.

Mai und Sonntag, 3. Mai. Beginn

ist jeweils um 19.30 Uhr,

Einlass ab 18.30 Uhr. Es gibt

nummerierte Plätze, Karten

kosten zehn Euro, ermäßigt

acht Euro.

Der Kartenverkauf beginnt am

Sonntag, 8. März, ab 14 Uhr.

Karten gibt es unter Tel. 47

23 87 oder 94 42 95 47 (letztgenannte

Telefonnummer gilt

nur an diesem Tag). Die Karten

können nur telefonisch reserviert

werden, nicht per Fax

oder E-Mail.

Jubilare geehrt

Männergesangverein „Glückauf“

Die diesjährige Jahreshauptversammlung

des Männergesangvereins

„Glückauf“

Bochum-Sundern bewertete

das Vereinsleben des Jahres

2014 und gab die Richtung für

das Jahr 2015 vor.

Ein Schwerpunkt war die Ehrung

von jahrzehntelang treuen

Mitgliedern des mittlerweile

85 Jahre bestehenden Vereins,

so für 60 Jahre Mitgliedschaft

Dieter Bahrenberg, für

50 Jahre Walter Tüselmann,

Wolfgang Ueckmann und Jürgen

Schepmann.

An den Mitgliedsjahren ist erkennbar,

dass der Gesangverein

auf neue Sänger angewiesen

ist – Interessenten sind

herzlich willkommen. Proben

finden jeden Mittwoch 18 bis

20 Uhr im Vereinslokal „Zum

Wienkopp“ in Bochum-Sundern,

Obernbaakstraße 25

(am Radom) statt.

8 | Stiepeler Bote | März 2015


AUS DEN VEREINEN

Helmuth Pohl wieder gewählt

Wahlen beim Theaterverein Preziosa

Für 25-jährige Mitgliedschaft zeichnete der Theaterverein Preziosa

auf seiner Jahreshauptversammlung verdiente Mitstreiter aus. Helmuth

Pohl (2.vr.) und Ulrike Ullrich (4.v.l.) gratulierten (v.l.) Wilfried

Meyer, Hubert Keßner, Marianne Koppka, Franz Dittrich, Wilfried

Ullrich. Es fehlten Helga Degener und Armin Block. Foto: privat

Joachim Arndt siegt im Stechen

Bürgerschützenverein Stiepel

Joachim Arndt von der Kompanie

Lottental hat sich beim

ersten Schießen im Jahr des

Schützenfestes durchgesetzt.

Mit 50 Ringen gewann er im

zweimaligen Stechen gegen

acht Schützenkameraden mit

ebenfalls 50 Ringen auf dem

neuen Stand der Kompanie

Henkenberg.

Bei den Kompanien gewann

die Kompanie Dorf mit zwei

Ringen Vorsprung vor der

Kompanie Mailand.

Zum Abschluss stimmte der

1. Vorsitzende Karl-Heinz

Witthüser die Schützenfamilie

auf ein ereignisreiches Jahr

ein. Denn nach dem Maifest

in Stiepel folgt im August das

Schützenfest, wo der neue

König ermittelt wird.

Joachim Arndt mit dem Siegerpokal.

Foto: privat

Eine volle Tagesordnung

hatte die Versammlung des

Theatervereins Preziosa

1889 Stiepel zu bewältigen,

als sich die Mitglieder in

der Gaststätte „Alt Piräus“

Ende Januar 2015 trafen.

Es gab einen Rückblick auf

das vergangene Jubiläumsjahr,

als die Preziosa ihren

125. Geburtstag feiern konnte.

Aber auch für 2015 hat

man sich einiges vorgenommen.

Zunächst einmal stand

am Karnevalssamstag die

Große Prunksitzung im Saal

Haus Spitz an und im Herbst

ist wieder eine Boulevardkomödie

in Planung. Natürlich

wird – wie in den vergangenen

Jahren – der gemütliche

JHV beim Heimatverein

Teil bei der Preziosa auch

im neuen Jahr nicht zu kurz

kommen.

Neben der Jubilarehrung war

ein weiterer Tagesordnungspunkt

die Neuwahl des Vorstandes.

Der Vorstand der

Preziosa setzt sich wie folgt

zusammen: 1. Vorsitzender:

Helmuth Pohl, 2. Vorsitzender:

Michael Voigt, 1. Geschäftsführerin:

Ulrike Ullrich,

1. Kassiererin: Sabine Voigt,

Spielleitung: Beate und Paul

Schütz, 2. Kassierer: Jürgen

Degener, 2. Geschäftsführerin:

Sonja Degener, Kassenprüfer:

Friedhelm Breil und

Karin Langenberg, Bühnenbau:

Team Herbert Keutsch/

Michael Voigt/Paul Schütz.

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung lädt seine Mitglieder

zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Diese findet

statt am Freitag, 13. März, um 19 Uhr im Saalbau Spitz, Kemnader

Straße 138. Auf der Tagesordnung stehen neben einem

Rück- und einem Ausblick auch Wahlen.

JHV beim Schützenverein

Die Mitglieder des Bürgerschützenvereins Stiepel versammeln

sich am Sonntag, 22. März, ab 10.30 Uhr zur Jahrershauptversammlung

im Saalbau Spitz, Kemnader Straße 138. Auf der

Tagesordnung stehen unter anderem Wahlen. Im Mittelpunkt

wird aber auch das Schützenfest stehen, welches vom 27. bis

zum 30 August in Stiepel stattfinden wird.

März 2015 | Stiepeler Bote |

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FREIZEIT UND KULTUR

Stiepeler Landschaften

Maler und Bildhauer Pit Groth stellt im evangelischen Gemeindhaus aus

In den Räumen des Gemeindehauses

an der Stiepeler

Dorfkirche, Brockhauser

Straße, zeigt der seit 1973

in Stiepel wohnende und

arbeitende Maler und Bildhauer

Pit Groth seine Ausstellung

Stiepeler Landschaften“.

Schon während seiner Studienzeit

an der Folkwang-Hochschule

Essen, der Fachhochschule

Dortmund und der

Kunstakademie Düsseldorf

durchstreifte er die hiesigen

Wälder und das Ruhrtal und

empfing auf diese Weise starke

Eindrücke der Stiepeler

Landschaften. Einfluss auf

seine Arbeiten hatte auch ein

viermonatiger Aufenthalt in

Die Stiepeler Dorfkirche ist ein Motiv, das Maler Pit Groth in seiner

Ausstellung zeigen wird.

Foto: privat

Südamerika am Rande des

brasilianischen Urwaldes.

Wenn man sich den Christo

de Corcovado in Rio de Janeiro

vor Augen führt, sieht

man sofort die Verbindung

zu seinem 1999 für das Gemeindehaus

geschaffene

Kreuz aus den 400 Jahre alten

Eichenbalken des ehemaligen

Glockenstuhls der Dorfkirche.

Die Ausstellungseröffnung ist

am Sonntag, 29. März, um

11.30 Uhr. Zu sehen sind die

Bilder bis zum 3. Mai sonntags

nach des Gottesdiensten

und auch an den Wochentagen

in der Zeit der „offenen

Kirche“, also täglich außer

montags von 14 bis 18 Uhr.

In dieser Zeit ist es möglich,

im geöffneten Gemeindehaus

zu verweilen und sich mit Kaffee

und kalten Getränken zur

Selbstbedienung zu versorgen.

In Absprache sind auch

Führungen durch den Künstler

möglich.

Klangbilder auf Kemnade

Fotoausstellung zeigt 25 Jahre Jazz

Die Ausstellung „Klangbilder“

auf Haus Kemnade gibt einen

Einblick in eine mittlerweile

25-jährige Geschichte von

Jazz und improvisierter Musik

in Bochum: Was im Kunstmuseum

in Zusammenarbeit mit

dem Bochumer Schlagzeuger

Martin Blume mit dem „Ruhr

Jazz Festival“ und dem Nachfolgefestival

„Open Systems“

begann, findet seit 2004 in der

Konzertreihe „Klangbilder“

und seit sechs Jahren in der

Reihe „Soundtrips NRW“ seine

Fortsetzung.

Heinrich Brinkmöller-Becker

begleitet diese Konzerte seit

Jahren mit seiner Kamera.

Sein Interesse gilt dabei vor

allem der starken Performance

der Musiker mit ihrem

– nicht nur musikalisch – unkonventionellen

Auftreten.

Das Kulturbüro und die kulturhistorischen

Museen der

Stadt Bochum sowie der

Förderverein „Haus Kemnade

und Musikinstrumentensammlung

Grumbt“ zeigen

vom 21. Februar bis 12. April

auf der Wasserburg eine

Auswahl der ausdruckstarken

Schwarz-Weiß-Arbeiten.

Küster liest in Bibliothek

Kooperation mit „Bücherwurm“

Die Nacht der Bibliotheken ist

eine Veranstaltung des Verbandes

der Bibliotheken des

Landes NRW. Sie findet am

Freitag, 6. März, unter dem

Motto „eMotion – Bibliotheken

bewegen!“, statt.

Die Familienbibliothek Wiemelhausen,

die mit dem Förderverein

Bücherwurm Wiemelhausen

kooperiert, nimmt

an der Nacht der Bibliotheken

teil. In Wiemelhausen liest

Dr. Rainer Küster aus seinem

Buch „Bochumer Häuser“ vor.

In seinen neuen Geschichten

von Bochumer Häusern und

Menschen tritt Rainer Küster

abermals eine Zeitreise an –

eine Reise, die ihn oft in die

Vergangenheit führt, zusammen

mit Menschen, die noch

wissen, wie es einmal war,

und die vielleicht sogar die

Häuser, von denen er erzählt,

mit Leben erfüllen oder erfüllt

haben.

Beginn ist am 6. März um 19

Uhr in der Familienbibliothek

Wiemelhausen, Markstraße

292, Eingang an der Brenscheder

Straße. Anmeldung

erforderlich unter Telefon

0234/75401.

10 | Stiepeler Bote | März 2015


AUS DEN VEREINEN

Gerhard Thiemeyer ist Ehrenvorsitzender

Jahreshauptversammlung beim Rassegeflügelzuchtverein Phönix

Mitte Februar führte der

Rassegeflügelzuchtverein

Phönix Stiepel die Jahreshauptversammlung

durch.

Der komplette Vorstand

wurde dabei in seinen Ämtern

bestätigt. Somit werden

auch weiterhin Gerold Halsband

und Thomas Metje die

Geschicke des Vereins lenken.

Ein besonderes Highlight

der diesjährigen Versammlung

war die Ehrung

langjähriger, verdienter Vereinsmitglieder.

Für mindestens 20-jährige

Vereinszugehörigkeit und

vertrauensvolle (Vorstands-)

Tätigkeiten wurden folgende

Mitglieder mit der Goldenen

Ehrennadel des Landesverbandes

Westfalen Lippe

ausgezeichnet: Thorsten Buderus,

Klaus Flügel, Walter

Pieper, Horst Schmidt und

Friedhelm Stieglitz.

Ausgezeichnet mit der Silbernen

Ehrennadel des Bundes

Deutscher Rassegeflügelzüchter,

die für mindestens

eine 20-jährige Mitgliedschaft

oder 15-jährige Vorstandstä-

Züchter Gerhard Thiemeyer in

Aktion.

Foto: privat

tigkeit verliehen wird, wurden

Dirk Flügel, Ulrich Kuzia, Elke

Pieper und Wilhelm Ruben.

Schließlich erhielten für eine

mindestens 35-jährige Mitgliedschaft

beziehungsweise

mindestens 25-jährige

Vorstandstätigkeit folgende

Personen die Goldene Ehrennadel

des Bundes Deutscher

Rassegeflügelzüchter

verliehen: Petra Czytkowski,

Thomas Schmidtmann, Marlies

Thiemeyer und Herbert

Wefelscheid.

Allen Ausgezeichneten gilt

ein „Herzliches Dankeschön“

seitens des Vorstandes für

jahrelange Vereinstreue und

ehrenamtliche Tätigkeit ausgesprochen.

Auch dies zeigt,

welch starke, gewachsene

Strukturen den Traditionsverein

tragen, bei dem einigen

Mitgliedern diese im Verband

hohen Auszeichnungen zuteil

werden.

Abschließend wurde der ehemalige

Vorsitzende Gerhard

Thiemeyer, der auch heute

noch als die Gallionsfigur von

Phönix ideengebend die Vereinspolitik

maßgeblich prägt,

zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Diese hohe Auszeichnung

soll ihm weitere Motivation

geben für die Organisation

der großen Züchterexkursion,

die am 1. Mai stattfinden wird.

Seit Wochen bereiten er und

seine Frau Marlies diese Veranstaltung

vor.

Interessierte können sich

über die Rassegeflügelzucht

im RGZV Phönix Stiepel informieren.

Jeden zweiten

Freitag im Monat um 19 Uhr

findet in der Gaststätte Zum

Lindenhof ein Treffen statt.

März 2015 | Stiepeler Bote | 11


SERIE STIEPELER SCHÜTZEN: KOMPANIE DORF

Gegründet 1854

Mitglieder 84

Hauptmann/

1. Vorsitzender

stellvertr.

Kompanieführer/

2. Vorsitzender

Kompanie

Dorf

Jan Witthüser

Michael Markgraf

Jüngstes Mitglied Yannik Brauer (19)

Ältestes Mitglied Heinz Hommann (88),

64 Jahre Mitglied

Tradition und Geselligkeit

Älteste Kompanie im Bataillon

Die Kompanie Dorf ist die

Gründungskompanie des

Stiepeler Bataillons. 1854

gründete sie sich ist mit ihren

84 Mitgliedern eine sehr

aktive Gruppe.

Tradition wird in allen Kompanien

groß geschrieben, auch

wenn sie sich ab und an ein

wenig ändert. Die Kompanie

Dorf trifft sich alle zwei Wochen

freitags zum Schießen

in der Ziegenbockstation. Die

Vereinsgaststätte ist Haus

Oveney.

Das Jahr in der Kompanie

ist eng getaktet: Sieben Mal

im Jahr messen sich die

Schützen beim Batallionsvergleichsschießen.

Einmal

im Jahr wird der Königspokal

ausgeschossen.

Vor allem um Geselligkeit

geht es in der Kompanie Dorf.

Zum Beispiel beim Bordfest

Heinz Homman ist das älteste

Mitglied der Kompanie

Dorf.

Foto: privat

im Sommer oder dem Osterschießen

mit anschließendem

Pfannekuchenessen: „Einige

Ehefrauen halten beim Osterschießen

ihre Männer an,

nicht so häufig zu treffen, weil

sie nicht wissen, wie sie die

vielen Eier verarbeiten sollen,

die ihre Schützen gewinnen“,

erzählt Michael Markgraf, 2.

Vorsitzender und lacht, „aber

das zeigt, dass es um das Gemeinsame

bei uns geht und

nicht nur um das Gewinnen.“

198

Könige seit gründung

1954

1979

1988

2012

Vereinslokal

Schiessen

Homepage

E-Mail

4

Gustav Kortwig

Hans Wilhelm Wegermann

Hans Wilhelm Wegermann

Karl-Heinz Witthüser

Haus Oveney

Alle zwei Wochen freitags

Ziegenbockstation

www.bsv-dorf.de

dorf@bsv-bochum-stiepel.de

Umzug beim Schützenfest 1954. Gustav Kortwig aus der Kompanie

Dorf wurde Schützenkönig.

Foto: privat

12 | Stiepeler Bote | März 2015


SERIE STIEPELER SCHÜTZEN: KOMPANIE DORF

Zweimal den Vogel abgeschossen

Hans Wilhelm Wegermann ist doppelter Schützenkönig

1979

8

Einmal Schützenkönig

zu sein, ist

schon etwas

Besonderes.

Den Vogel in

der Schützenkarriere

zweimal abzuschießen,

ist bei den

Stiepeler

Schützen

bisher

einmalig:

Hans Wilhelm

Wegermann hat das

geschafft.

„Ich habe den Verein gelebt“,

sagt der 78-Jährige. Seit 1952

ist er Mitglied in der Kompanie

Dorf und ist damit fast der

Dienstälteste Schütze in der

Kompanie. „Heinz Hommann

ist ein Jahr vor mir eingetreten“,

meint Wegermann energisch,

als ob ihn Hommanns

Rekord ein klein wenig ärgert.

Dafür kann nur Wegermann

auf zwei Schützentitel zurückblicken:

1979 und 1988

schoss er den Vogel ab. Beim

ersten Titel krönte er Brigitte

Göbel, die Ehefrau eines

Schützenkollegen, zu seiner

Königin, beim zweiten Mal seine

eigene Ehefrau Margret.

„Damals war es so üblich,

nicht die eigene Ehefrau zur

Königin zu nehmen, aber die

Zeiten haben sich geändert“.

Viele alte Traditionen seien

heute verwässert, aber das

Moderne müsse übernommen

werden.

Für Wegermann war schon

als Kind klar, dass er später in

den Schützenverein geht. „Ich

bin hier in Stiepel Dorf aufgewachsen

und meine Mutter

stammt vom Hof Voßkuhl, wo

das erste Schützenfest 1854

gefeiert wurde“.

Natürlich nimmt er regelmäßig

am Vereinsleben teil und

schießt noch. „Früher habe

ich beständiger geschossen,

heute machen die Augen

nicht mehr so mit.“

Nach seinem zweiten Königstitel

fragten

ihn

einige

Schützen,

ob

er sich

nicht

d e n

Titel

Kaiser

geben

wolle.

„Das

habe

i c h

a b -

g e -

lehnt. Wir sind hier im Königreich

Stiepel, da kann es

keinen Kaiser geben.“ vim

Fotos: privat

Eine Wette verbindet zwei Kompanien

Bierfassrollen und Jauchekarrefahren sind Tradition zwischen Dorf und Mailand

Wettschulden muss man einlösen,

auch wenn sie nicht

immer angenehm sind. Sie

können sogar unangenehm

riechen! Das Bierfassrollen

und Jauchekarrefahren zwischen

den Kompanien Dorf

und Mailand hat bereits Tradition.

Sie ist aus einer Wette

zwischen Helmut Eckert und

Hans Wilhelm Wegermann

1970 entstanden.

Die Schützen der Kompanie

Dorf sollten ein Bierfass zum

gemeinsamen Trinken den

Berg hinauf zur Gaststätte

Sonntag rollen. Wenn ihnen

das gelingt, muss die Kompanie

Mailand im Jahr darauf

eine schwere Jauchekarre bis

vor die Gaststätte Meier-Bäumer,

dem ehemaligen Vereinslokal

der Kompanie Dorf,

schieben.

Das Bierfass kam den Berg

hinauf und die Jauchekarre

Auch in den 1990er Jahren wurde

die Tradition zwischen den

Kompanien Dorf und Mailand

fortgeführt. Foto: privat

1971 im Gegenzug runter. In

den folgenden Jahren wurde

das Wettversprechen von beiden

Seiten in unregelmäßigen

Abständen eingelöst.

Im Bierfass befindet sich natürlich

immer das beliebte

Getränk, während die Jauchekarre

lediglich mit einem

stinkenden Chemiecocktail

gefüllt ist. Aber an der Karre

hängt immer ein Eimer mit

einer Flasche Schnaps. Auch

diese kleine Tradition darf

nicht fehlen.

März 2015 | Stiepeler Bote | 13


STIEPEL AKTUELL

Bezirk schießt 15.000 Euro zu

Dach für Malakoffturm kann nun gebaut werden

Journalisten

gesucht

60.000 Euro hatten der

Knappenverein Schlägel

und Eisen Stiepel/Dorf und

der Stiepeler Verein für Heimatforschung

für die Wiederherstellung

des Daches

auf dem Malakoffturm der

ehemaligen Zeche Brockhauser

Tiefbau gesammelt

und an die Stadt gespendet

– zu wenig, wie neue Berechnungen

der Stadt ergeben

haben. Das Projekt wird

aber trotzdem realisiert.

Ende 2014 hatten die Vereine

das Geld an die Stadt

gegeben. Die zuständigen

Stellen haben sofort mit den

Ausschreibungen begonnen.

Dabei hat sich herausgestellt,

dass für die Umsetzung des

Vorhabens rund 15.000 Euro

fehlen.

Die städtischen Berechnungen

haben besonders bei

den Zimmererarbeiten deutlich

höhere Kosten ergeben

als zunächst

geplant. Zwar

wurde es an

anderer Stelle

günstiger, doch

zusammen mit

Arbeiten für

die statischen

Ausführungen

fehlte der fünfstellige

Betrag.

Damit das Projekt

nicht scheitert,

hat sich

der Bezirk Süd

in seiner Sitzung

im Februar

mit diesem

Fall beschäftigt.

Der Bezirk

hat einstimmig

beschlossen,

die 15.000

Euro aus bezirklichen

Mitteln

zur Verfü-

Vertreter des Knappenvereins und des Heimatvereins

freuten sich über die Spende der Sparkasse

Bochum.

Foto: 3satz

gung zu stellen.

Alle zwei Monate bringt der

Sparkassen-Club der Sparkasse

Bochum ein neues Magazin

für Jugendliche im Alter

von 13 bis 17 Jahren raus.

Besondere Aktionen, Workshops,

Neuigkeiten aus der

Stadt und Gewinnspiele sind

die Inhalte.

In der neuen Ausgabe kommt

erstmalig eine Jugendjournalistin

zu Wort. Antonia Ernst

(14) ist Bochumerin und ihr

Berufswunsch ist Journalistin.

Sie hat sich aus Eigeninitiative

bei der Sparkasse gemeldet

und nach einer Möglichkeit

gefragt, selbst in der Redaktion

mitzuarbeiten.

„Eine super Idee“, findet Rita

Wesolowski, Redakteurin der

S-Club News. Sie freut sich

auch auf andere junge Autoren.

Interessierte können sich

per E-Mail (sclub@sparkasse-bochum.de)

als Jugendjournalist

bewerben.

Auditorium im Kloster Stiepel

Das 397. Auditorium im Kloster Stiepel findet am Dienstag, 10.

März, statt. Dr. Martin Patzek, Caritaswissenschaftler aus Hattingen

referiert zum Thema „Ordensleben im Ruhrgebiet – Von

den Bredenscheider Schwestern zur Theresia-Albers-Stiftung“.

Das 398. Auditorium folgt am Montag, 16. März. Alfons Zimmer,

Gefängnis-Pastoralreferent aus Bochum, spricht über „Hl. Josef

und Pfarrer Josef Reuland“. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Monatswallfahrt mit Dr. Lässer

Die 307. Monatswallfahrt des Kloster Stiepel findet am Mittwoch,

11. März, statt. Zur Wallfahrt kommt Dr. Anton Lässer,

Regens des Heiligenkreuzer Priesterseminars nach Stiepel.

Beginn ist um 18 Uhr. Von 17 bis 18 Uhr besteht die Gelegenheit

zur Beichte. Nach der Wallfahrt findet ein gemütliches Beisammensein

mit den Mönchen im Pfarrheim statt. Es wird ein

Imbiss gereicht.

14 | Stiepeler Bote | März 2015


Claus-Peter Malz bleibt Vorsitzender

Generalversammlung des Schützenvereins Diana Sundern

AUS DEN VEREINEN

Zur Generalversammlung

2015 trafen sich die Schützen

des SV Diana 1907 in

den Räumlichkeiten ihres

Vereinslokals Borgböhmers‘

Waldesruh.

Der erste Vorsitzende

Claus-Peter Malz begrüßte

die Schützengemeinschaft

und dankte für das entgegengebrachte

Vertrauen. Anschließend

ehrte der erste

Vorsitzende Schützenbruder

Udo Paul für 50-jährige Mitgliedschaft

im Verein mit einer

Urkunde.

Mit Pokalen wurden folgende

Schützen für ihre Leistungen

im vergangenen Jahr geehrt:

Vereinsmeister 2014 und Sieger

in der Klasse der Schützen

wurde Markus Hedtfeld,

der 279 Ringe erreichte, vor

Udo Riedel mit 276 Ringen.

Bei den Altschützen waren

siegreich Paul Langwald mit

261 Ringen, vor Wolfgang

Schuldner mit 254 Ringen und

Dieter Jocher mit 242 Ringen.

Als bester Jungschütze wurde

KURZ BERICHTET

Marienlob mit Ensemble Darnea

Das nächste Konzert der Marienlob-Reihe findet am Sonntag,

29. März, statt. In der Wallfahrtskirche wird das Ensemble Darnea

auftreten. Gespielt wird ein Konzert für Sopran, Violine und

Orgel. Beginn ist um 15 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei, am

Ende des Konzertes wird um eine Spende gebeten. Weitere

Infos unter www.marienlob.de

Hohe Rendite erwirtschaftet

Schiller-Schüler erfolgreich

Der Vorstand von Diana Sundern (v.l.): Geschäftsführer Peter Wingender,

zweiter Vorsitzender Udo Riedel, Vorsitzender Claus-Peter

Malz, Schatzmeister Dieter Borgböhmer und Schießwart Paul

Langwald.

Foto: privat

Robin Rohleder mit einem Pokal

geehrt.

Das Weihnachtspreisschießen

2014 endete mit folgenden

Siegern: Jungschützen

Robin Rohleder mit 139 Ringen,

Schützen Udo Köster mit

144 Ringen und Altschützen

Wolfgang Schuldner mit 143

Ringen.

Die Neuwahl des Vorstands

erbrachte – jeweils einstimmig

gewählt – folgendes Ergebnis:

erster Vorsitzender:

Claus-Peter Malz, zweiter

Vorsitzender: Udo Riedel,

erster Geschäftsführer: Peter

Wingender, erster Schatzmeister:

Dieter Borgböhmer,

erster Schießwart: Paul Langwald.

Der erweiterte Vorstand setzt

sich aus folgenden Schützen

zusammen: zweiter Geschäftsführer:

Udo Köster,

zweiter Schatzmeister: Markus

Hedfeldt, zweiter Schießwart:

Karl-Heinz Zakrzewski.

Nach der Abhandlung weiterer

Tagesordnungspunkt endete

die Generalversammlung mit

der traditionellen Bockwurst

mit Brötchen und einem gemütlichen

Beisammensein.

Zehn Schüler der Jahrgangsstufe

8 der Schiller-Schule

nahmen dieses Jahr am Planspiel

Börse der Sparkasse

teil. Ziel des bundesweiten

Wettbewerbs war es, mit einem

50.000 Euro-Depot an

der Börse geschickt Wertpapiere

zu kaufen und zu verkaufen,

um einen möglichst

hohen Gewinn zu erzielen.

Den Schülern gelang es, das

Kapital auf etwa 52.000 Euro

zu steigern, was einer Rendite

von 4 Prozent in zwei Monaten

bzw. 24 Prozent pro Jahr

entspricht. In Zeiten mickriger

Zinsen von unter 0,5 Prozent

pro Jahr auf dem Sparbuch

ein hervorragendes Ergebnis.

Auf der Abschlussveranstaltung

in der Sparkasse wurde

das Team als Gewinner von

50 Euro in bar ausgelost.

März 2015 | Stiepeler Bote | 15


TITELTHEMA - KARNEVAL IN STIEPEL

Stimmung, Schunkeln und viel Gelächter

Bilder von der Prunksitzung bei Preziosa im Saalbau Spitz

Hintergrundgrafik: Fotolia

16 | Stiepeler Bote | März 2015


KARNEVAL IN STIEPEL - TITELTHEMA

Fotos:

Werner Sure

(3satz)

März 2015 | Stiepeler Bote | 17


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Ein Häuschen am Meer mit Sonnengarantie

Familie aus Stiepel fährt dank Sparlotterie-Gewinn nach Südfrankreich

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Der Herbsturlaub ist gesichert

– das freut nicht nur

Wilhelm Kranz aus Stiepel,

sondern auch seine Familie.

2500 Euro hat er mit einem

Los der Sparkassen-Sparlotterie

gewonnen. Damit

fährt er mit seinen Lieben

nach Südfrankreich in ein

Haus am Cap Ferrat.

„Seit zwei Jahren läuft der

Dauerauftrag für monatlich

20 Sparlotterie-Lose bei

Herrn Kranz”, sagte Frank

Denter, der sich freute, seinem

Kunden das Geld in der

Wilhelm Kranz (li.) freut sich über 2500 Euro. Kundenberater Frank

Denter übergibt das Geld in der Sparkassen-Geschäftsstelle Stiepel.

Foto: Sparkasse Bochum

Geschäftsstelle Stiepel zu

überreichen. Gewonnen hat

Wilhelm Kranz zwar das erste

Mal, aber er ist „Überzeugungstäter”

bei der Lotterie

der Sparkassen. Schließlich

geht es nicht nur ums Gewinnen

und Sparen, sondern

auch um den guten Zweck,

denn ein Teil von jedem Los

fließt in einen Spendentopf

für Bochumer Projekte. „Das

Geld bleibt hier”, sagt Kranz.

„Das ist mir wichtig, darum bin

ich bei der Sparkasse, und

das schon seit 45 Jahren!”

Gerd Notzon (rechts) und Marcel Notzon (links) nehmen Peter

Rassenberg in ihre Mitte.

Foto: 3satz

Gerd Notzon zurück in Weitmar

AXA-Versicherungsagentur

Gerd Notzon hat zum Jahreswechsel

die AXA-Generalagentur

an der Prinz-Regent-Straße

70 übernommen.

Zusammen mit seinem Sohn

Marcel bietet er dort nun das

komplette Programm rund

um Versicherungen und Kapitalanlage

an. Dazu gehören

auch Produkte der Deutschen

Beamtenversicherung (DBV)

und der Roland Rechtsschutzversicherung.

Notzon arbeitet weiter mit Peter

Rassenberg zusammen,

der die Agentur 1984 an dieser

Stelle eröffnet hat und

mittlerweile im Vorruhestand

ist. „Peter Rassenberg und

ich kennen uns schon seit 30

Jahren“, sagt Gerd Notzon,

der als „Weitmarer“ sozusagen

wieder nach Hause gekommen

ist.

18 | Stiepeler Bote | März 2015


KURZ BERICHTET

Devisen für den guten Zweck

Hospiz St. Hildegard sammelt

Bergmannsgottesdienst

Knappen in der Dorfkirche

Der Knappenverein Schlägel

und Eisen Stiepel/Dorf lädt

zum Bergmannsgottesdienst

ein. Dieser findet am Freitag,

20. März, um 18 Uhr in

der Stiepeler Dorfkirche statt.

Doch noch einen Groschen

beim Frühjahrsputz gefunden?!

Im Hospiz St. Hildegard

werden D-Mark und

Devisen gesammelt.

Ob alte Pfennige, Gulden,

Schilling, norwegische oder

dänische Kronen oder „exotische“

Devisen – jede Spende

hilft im Hospiz, schwerkranke,

sterbende Menschen und ihre

Angehörigen zu begleiten. Engagierte

ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

des Hospizes St.

Hildegard sammeln und sortieren

die Münzen und Scheine.

Mit den so gesammelten

Spendengeldern konnten

unter anderem zusätzliche

Schmerztherapiepumpen und

Lagerungshilfen gekauft werden.

Aber auch Gartenmöbel

und Bepflanzungen für den

schönen Garten konnten angeschafft

werden und erfreuen

nun die Gäste und deren

Angehörige.

Devisen-Spender helfen,

dass Sterbende allen Alters

im stationären Hospiz St.

Hildegard adäquate medizinische

Betreuung und menschliche

Zuwendung finden.

Devisen und Spenden – auch

kleinste Mengen – können

abgegeben werden im Hospiz

St. Hildegard, Königsallee

135 (Zufahrt über Waldring

/Ostermannstraße), Tel.

0234/3079023, und in der

Fortuna Apotheke, Wasserstraße

120.

Den Gottesdienst halten Pastor

Jürgen Stasing und Pater

Andreas aus dem Zisterzienserkloster

Stiepel. Es singt der

Männerchor Vreden unter der

Leitung von Kurt-Ludwig Forg.

Die Kollekte ist für das Hospiz

St. Hildegard bestimmt. Nach

dem Gottesdienst sind alle

Teilnehmer zu Speisen und

Getränken ins Gemeindehaus

eingeladen.

1500 Euro hat die Stiftung Kinder und Altenhilfe an die

Kinder-Tafel Bochum gespendet. Die Stiftung unterstützt bedürftige

Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen, die aufgrund

ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands oder ihrer

finanziellen Situation auf Hilfe angewiesen sind. Den Scheck überreichte

der Stiepeler Holger Lengenfeld, der für die Stiftung arbeitet,

an Manfred Baasner von der Bochumer Tafel. Foto: privat

Borkum und Bad Kissingen

AWO-Osterreisen für Senioren

Die Osterreisen der AWO führen

in diesem Jahr unter anderem

auf die Nordseeinsel Borkum,

nach Bad Zwischenahn,

Bad Rothenfelde und Bad Kissingen.

Die AWO meldet noch

reichlich freie Plätze, die besonders

für alle geeignet sind,

die in dieser Zeit nicht alleine

zu Hause sein wollen.

Laut AWO werden für alle

Fahrten seniorengeeignete

Hotels in günstiger Lage

zu den Kuranlagen und zum

Ortszentrum mit einem ansprechenden

Programm

geboten, das auch bei

schlechterem Wetter keine

Langeweile aufkommen lässt.

Auch eine Hausabholung mit

Kofferservice ist für alle Reisen

möglich. Eine AWO-Mitgliedschaft

ist für die Teilnahme

nicht erforderlich. Weitere

Informationen über freie Plätze

und alle Ausschreibungsunterlagen

sind kostenlos und

unverbindlich erhältlich bei

der AWO-Witten/Wetter/Herdecke

02302/ 20 20 790

März 2015 | Stiepeler Bote | 19


AUS DEN SPORTVEREINEN

Rudnick und Preuß feiern Doppelsieg

BSG Springorum: Erfolgreiche Athleten bei Bertlicher Straßenläufen

Mit 14 Aktiven war die BSG

Springorum im Februar bei

der 95. Auflage der Bertlicher

Straßenläufe in Herten

vertreten. Bei sonnigem,

aber kaltem Wetter begaben

sich die Teilnehmer auf die

schnellen Rundkurse, die

vom Fünf-Kilometer-Lauf

bis zum Marathon reichen.

Auf der kürzesten Strecke

waren Vred Rudnik und Marianne

Preuß mit einem Doppelsieg

erfolgreich. Rudnik

gewann in 21:49 Minuten die

Altersklasse M15, Preuß folgte

in 23:34 Minuten als Siegerin

der W55.

7,5 Kilometer standen für

Harald Martens auf dem Programm,

die er in guten 42:35

Minuten als Zweitplatzierter

der AK M70 beendete.

Gleich die Hälfte der Mannschaft

meldete für die 15-Kilometer-Strecke.

In starken

1:05:19 Std. lief Miguel Rodriguez

als schnellster BSG‘ler

auf Platz drei der AK M30.

Ihm folgten Detlef Woszeck in

1:11:53 Std. (11. M55), Uwe

Beick in 1:12:06 Std. (12.

M50), Christian Gochermann

in 1:13:09 Std. (6. M40), Gabi

Krawinkel in 1:29:16 Std. (3.

W60), Ariane Zang in 1:34:49

Std. (13.W45) und Sean Libuda

als Nordic Walker in

2:08:48 Std. als Siebter im

Gesamteinlauf.

Ein Trio nahm den Halbmarathon

unter die Füße. Gerhard

von Derschau und Carsten

Förster kämpften sich gemeinsam

über die Strecke, erst im

Endspurt ließ Förster seinen

Begleiter und Tempomacher

von Derschau ziehen. So belegte

von Derschau in 1:46:07

Std. den sechsten Platz der

M55, Förster wurde in 1:46:11

Std. ebenfalls Sechster der

AK M40. Renate Gottschewski

belegte in 2:10:05 Std. den

zweiten Platz der AK W55.

Den vollen Marathon bestritt

Anke Libuda. Zwei Wochen

vor den Deutschen Meisterschaften

im 50-Kilometer-Lauf

gelang ihr in 3:56:24 Std. und

dem Sieg in der AK W35 der

geplante Formtest.

Einen Tag zuvor stand für Harald

Retzlaff fast die doppelte

Distanz auf dem Programm.

Er startete bei der 12. Brocken

Challenge, einem 80,5

Kilometer langen Ultramarathon

von Göttingen durch

den Harz hinauf zum Brockengipfel.

Bei im Vergleich

zum Vorjahr deutlich weniger

Schnee auf der Strecke und

herrlichem Sonnenschein erreichte

Harald Retzlaff trotz

gesundheitlich bedingtem

Trainingsrückstand in starken

10:54 Std. als 11. der AK M50

den 1142 Meter hoch gelegenen

Gipfel.

Anke Libuda sammelt erste Punkte

BSG Springorum: Auftakt zur Winterlaufserie in Duisburg

Unter Beteiligung von vier

Aktiven der BSG Springorum

Bochum startete im Februar

die 30. Winterlaufserie des

ASV Duisburg. Knapp 3000

Läufer begaben sich zum Auftakt

der „Großen Serie“ auf

die Zehn-Kilometer-Strecke

rund um die Regattabahn und

das Wedau-Stadion in Duisburg.

Bei kalten und trockenen Bedingungen

lief Wolfgang Welzel

in guten 49:03 Minuten

als erster BSG’ler über die

Ziellinie. Ihm folgten Patricia

Odyniec in 51:43 Minuten als

32. der Altersklasse W30 und

Bettina Welzel in 58:22 Minuten

als 57. der W50.

Bei der „Kleinen“ Serie stand

ein Fünf-Kilometer-Lauf auf

dem Programm, hier startete

Ariane Zang mit weiteren

1500 Läufern. Nach 28:23 Minuten

belegte sie Rang 49 in

ihrer Altersklasse W45.

Anke Libuda ging zeitgleich

beim 15. Internationalen 50

Kilometer Lauf im hessischen

Rodgau an den Start. Zu diesem

Klassiker unter den deutschen

Ultramarathon Läufen

waren mehr als 1000 Teilnehmer

aus 23 Nationen gemeldet.

Die flache, zehnmal zu absolvierende

Fünf-Kilometer-

Anke Libuda (rechts) bei der

Siegerehrung. Foto: privat

Runde führte über Feld- und

Waldwege und war durch den

Schnee teilweise sehr aufgeweicht.

Trotzdem gelang

Libuda mit 4:30:52 Minuten

ein schnelles Rennen, das sie

sehr zufrieden auf Platz vier

der Altersklasse W35 beendete.

Noch wichtiger als der erfolgreiche

Saisonstart war für

Libuda die Siegerehrung im

Ultramarathon Cup der DUV

(Deutsche Ultramarathon Vereinigung),

den sie in 2014 gewann.

Nach dem Lauf wurden

die drei bestplatzierten aus

den Kategorien Junior, Senior

und Master geehrt. Und mit

der Teilnahme an diesem Lauf

sammelte Libuda bereits ihre

ersten Punkte für das neue

Wertungsjahr.

20 | Stiepeler Bote | März 2015


AUS DEN SPORTVEREINEN

„Platz acht ist ein realistisches Ziel“

Interview mit Raffael Skrzypczak, Trainer von RW Stiepel

Für die Fußballer von RW

Stiepel begann am vergangenen

Sonntag mit dem

Heimspiel gegen den Titelanwärter

WSV Bochum die

Rückrunde in der Kreisliga

A2. Jetzt Sonntag steht bereits

eine richtungsweisende

Begegnung gegen einen

direkten Abstiegskonkurrenten

auf dem Spielplan.

Stiepels Trainer Raffael

Skrzypczak äußert sich vor

dem Anpfiff im Interview.

Herr Skrzypczak, hat es während

der Winterpause personelle

Veränderungen in der

Mannschaft gegeben?

Raffael Skrzypczak: Wir

haben auch nach dem längerfristigen

Ausfall unseres

Spielführers Manuel Vohwinkel

bewusst auf externe Neuzugänge

verzichtet. Mit Robin

Rosendahl haben wir einen

Spieler wieder in die erste

Mannschaft hochgezogen,

der zuletzt in der Reserve gespielt

hat.

Wie stellt sich die personelle

Situation aktuell dar?

Raffael Skrzypczak: Am letzten

Sonntag gegen Werne

waren erstmals in dieser

Saison alle 19 Spieler fit.

Ich konnte aus dem Vollen

schöpfen. Mit Paul Askemper

und Shahab Shapasand stehen

mir endlich wieder zwei

gesunde Angreifer zur Verfügung.

Einige Spieler haben

aber bereits drei oder vier

Gelbe Karten gesehen, so

dass sie kurz vor einer Gelbsperre

stehen. Auch wird in

den kommenden Tagen noch

der ein oder andere Spieler in

den Skiurlaub fahren. In den

Raffael Skrzypczak peilt Rang

acht an.

Foto: privat

Osterferien werden urlaubsbedingt

ebenfalls Spieler fehlen.

Dieser Situation sind wir

uns aber bewusst.

Was ist in dieser Saison noch

möglich?

Raffael Skrzypczak: Die

Kreisliga A2 ist sehr ausgeglichen.

In der Hinrunde haben

wir sechs, sieben Punkte in

den Schlussphasen der Spiele

verschenkt. Wenn jetzt alle

Spieler fit bleiben, ist Platz

acht ein realistisches Ziel. Allerdings

müssen wir als Tabellen-Elfter

der Hinrunde auch

noch den Blick nach unten

richten. Wenn wir wieder so

viele Ausfälle im Team haben

wie in der Hinrunde, geht es

einzig und allein um den Klassenerhalt.

Schon die Spiele

am Sonntag gegen die direkten

Abstiegskonkurrenten

TuS Heven 2 und eine Woche

später im Derby gegen

Weitmar 09 sind für unseren

weiteren Saisonverlauf von

immenser Bedeutung.

Anna Salita und Artur Balandin verteidigen Titel

Tanzen: T.T.C. bei Landesmeisterschaften in S-Latein erfolgreich

Wer in den vergangenen Wochen

ins T.T.C. Clubheim kam,

traf dort fast immer eines der

S-Latein Paare beim fleißigen

Training an. Die konzentrierte

Vorbereitung hat sich gelohnt:

Alle Paare konnten sich bei

den Landesmeisterschaften

im Februar mit tollen Leistungen

präsentieren.

Anna Salita und Artur Balandin

wurden erneut Landesmeister

der Hauptgruppe S

Latein. Die „Sonderklasse S“

ist die höchste Leistungsklasse

im deutschen Amateurtanzsport.

Das Paar zeigte

Tanzen in scheinbar müheloser

Perfektion. Salita und Balandin

setzten sich souverän

gegen die Konkurrenz aus

dem Landes- und Bundeskader

durch: Platz eins in allen

fünf Tänzen.

Dass das Paar nicht nur als

Tänzer, sondern auch als

Trainer sehr erfolgreich ist,

bewiesen drei weitere Paare

des T.T.C. Bochum, die

ebenfalls in der Sonderklasse

Latein starten: Gudrun und

Thorsten Brechmann wurden

Vizelandesmeister in der Altersgruppe

Senioren 2. Elena

Bröckelmann und Jan-Philipp

Dethloff waren mit dem

achten Platz im Turnier der

Hauptgruppe vom Finale der

besten sechs nicht weit entfernt.

Jennifer Klute und Dirk

Ladenstein landeten mit dem

Einzug in die Zwischenrunde

bei ihrem ersten Turnier einen

Überraschungserfolg.

März 2015 | Stiepeler Bote | 21


LESESTOFF

Spiel des Jahrhunderts

Fußballgeschichten „Der 12. Mann“

Die „besten Fan-Stories

und Cartoons“ aus dem

deutschen Fußball haben

Stefanie Steudemann, Peter

Glückstein und Fons Hickmann

zusammengetragen.

Die gesammelten Werke

haben sie in dem Buch „Der

12. Mann“ herausgegeben.

20.000 Kilometer sind die

Herausgeber durch Deutschland

gefahren um ihr Ziel zu

erreichen: die Ligavereine

für einen Autorenwettbewerb

unter

Fußball-Fans zu

gewinnen. Dafür

wurden Gespräche

geführt mit den

Fanbeauftragten,

Marketingleitern

und Pressesprechern

deutscher

Fußballvereine.

Viele Vereine

konnten ihre Fans

motivieren teilzunehmen.

737 Einsendungen gab es

zu lesen und zu bewerten.

Die Siegertexte der 52 beteiligten

Vereine sind in dem

Buch zusammengefasst, er-

GESCHÄFTSWELT

gänzt um 52 Cartoons. In der

Jury saßen unter anderem die

Ex-Profifußballer Fredi Bobic

und Axel Kruse.

Die Gewinner-Geschichte

über den VfL Bochum hat

Uwe Fellensiek eingereicht.

Der Schauspieler (u.a. SK

Kölsch) ist bekennender VfL-

Fan und hat die Geschichte

„Inky oder das Jahrhundertspiel“

geschrieben. Darin erzählt

er die Geschichte seines

Stadionbesuchs

im Jahre 1976.

Bayern München

mit Sepp Maier,

Franz Beckenbauer

und Gerd Müller

war zu Gast, lag

zur Pause sensationell

mit 0:4

zurück um noch

sensationeller am

Ende mit 6:5 zu

gewinnen. Und

eben jene Inky hatte während

dieses Spiels einen ihr ganz

eigenen Auftritt. Das Buch ist

erschienen bei Spielmacher in

der EditionPanorama GmbH,

ISBN 978-3-95680-010-8

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Kachelblühn im KachelCarré

Buntes Frühlingsfest am 14. März

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint am

28. März.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 17. März.

Die dunklen Tage sind gezählt.

Das KachelCarré lockt

den Frühling und lädt alle, die

sich auf frisches Bunt freuen,

zum gemeinsamen Fest am

Samstag, 14. März ab 14 Uhr

ein.

Ein Tag, bunt wie die neue

freie Marke der Stadt Bochum,

die beim Kachelblühn’

im KachelCarré mit Infos direkt

von den Machern und mit

kleinen Aktionen zu erleben

sein wird.

Frisch, wie der Tortenzauber

der Kleinen Zuckerbäckerei:

Zum Kachelblühn werden Torten

ganz im Trend des Jahres

2015 zu bewundern und zu

genießen sein.

Vielfältig, wie die neuen Frühjahr/Sommer-

Kollektionen,

die täglich aktuell im Taschenklub

eintreffen.

Wer seinen eigenen Frühlingsboten

mit nach Hause

nehmen möchte, ist eingeladen,

sich im GlasWerk selbst

einen Boten aus Steinpapier

zu falten und Schönes dabei

zu entdecken.

All das begleitet von den KachelCarré

Partnern, die für

„gemixten“ Genuss und akustische

Leckerbissen sorgen:

Cocktail Safari und Loops.

22 | Stiepeler Bote | März 2015


Wolfgang Bienefeld gewählt

Jahreshauptversammlung der SG Sundern 1974

AUS DEN SPORTVEREINEN

Trenkenschu

auf Rang sechs

Zur Jahreshauptversammlung

trafen sich die Sportkameradinnen

und Sportkameraden

der SG Sundern

1974 in ihrem Vereinslokal

Zum Wienkopp.

Der erste Vorsitzende Wolfgang

Bienefeld begrüßte die

Sportgemeinschaft und gab

einen Rückblick auf das vergangene

Jahr – das vierzigste

in der Vereinsgeschichte – mit

seinen sportlichen und freizeitlichen

Veranstaltungen,

wie Ausflüge und Vereinsfeiern.

Anschließend ehrte Bienefeld

den Sportskameraden

Michael Meinshausen für seine

zehnjährige Mitgliedschaft

im Verein mit der Vereinsnadel.

Ebenfalls zehn Jahre hält

Mathias Sowinski dem Verein

die Treue, konnte wegen Abwesenheit

aber nicht beglückwünscht

werden.

Der Vorstand der SG Sundern (v.l.): Jürgen Gottschalk, Wolfgang

Bienefeld und Egon Lottmann.

Foto: privat

Der wichtigste Tagesordnungspunkt

des Abends, die

Neuwahl des Vorstands für

die kommenden zwei Jahre,

erbrachte – jeweils einstimmig

gewählt – folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender Wolfgang

Bienefeld, 1. Schriftführer

Egon Lottmann, 1. Kassierer

Jürgen Gottschalk.

Den erweiterten Vorstand bilden

Sportkameraden: 2. Vorsitzender

Edwin Hofmeyer,

Fachwart für Fußball Michael

Meinshagen, Zeugwartin Gerda

Bienefeld, Stellvertreter

des Schriftführers Peter Jurgschat,

Stellvertreter des Kassierers

Matthias Bachstein,

Stellvertreter des Fachwarts

Fußball Sebastian Bottermann.

Evelyn Trenkenschu, Gymnastin

des TV Brenschede

und Kadergymnastin des

Deutschen Turnerbundes,

überzeugte bei den „LA Lights

Rhythmic“ in Los Angeles. Bei

einem der weltweit größten

Turniere in der Rhythmischen

Sportgymnastik belegte sie

den sechsten Platz in der Geräteeinzelwertung

„Seil“. Im

Vierkampf belegte sie Rang

26. 46 Teilnehmerinnen waren

am Start.

Freie Plätze im

Parkour-Kurs

Noch freie Plätze vermeldet

der TV Brenschede in seinem

Parkour-Kurs für Kinder von

9 bis 15 Jahren. Geübt wird

montags von 16.15 bis 17.30

Uhr in der Erich-Kästner-

Schule an der Markstraße.

März 2015 | Stiepeler Bote | 23


AUS DEN SPORTVEREINEN

Die Not macht erfinderisch –

Erbstollenpark 2017 ist Konzept aus Sport-

Dass der SV Blau-Weiß

Weitmar mit der Sportplatzsituation

an der Roomersheide

nicht glücklich ist, ist

kein Geheimnis. Mal war der

Aschenplatz – wie auch jetzt

wieder aufgrund einer „Kieselrot“-Sanierung

– nicht

bespielbar, dann der Rasenplatz

über Monate gesperrt.

Für einen Fußballverein mit

fast 500 Mitgliedern, die in

21 Mannschaften rund 2000

Stunden pro Jahr die Platzanlage

nutzen, ein kaum zu

akzeptierender Zustand.

Da von Seiten der Stadt Bochum

die erhofften Signale

in Richtung einer positiveren

Zukunft, sprich den Bau einer

modernen Kunstrasenanlage

– aufgrund der angespannten

Finanzsituation

der Stadt Bochum – bisher

ausblieben, haben die Verantwortlichen

in Weitmar nun

selbst die Initiative ergriffen.

Herausgekommen ist unter

der planerischen Führung des

2. Vorsitzenden und Architekten

Johannes Bühlbecker der

„Erbstollen-Park“.

„Die Stadt darf sich solch eine

Möglichkeit schon alleine aus

Sicht der Stadtentwicklung

eigentlich nicht entgehen lassen“,

findet Achim Rendelsmann,

1. Vorsitzender des SV

Blau-Weiß Weitmar 09, und

präsentiert die Idee und das

Konzept für rund zwei Hektar

Fläche mitten im Herzen von

Weitmar-Mark.

Der dann alte Aschenplatz soll

komplett für die Öffentlichkeit

zugänglich sein. Hinter dem

wieder zu eröffnenden Spielplatz

am Berg zur großen

Kreuzung soll sich in Zukunft

eine 130 Meter lange,

barrierefreie Promenade mit

Sport- und Freizeitangeboten

für Jung und Alt erstrecken.

Eine sogenannte „Red Ribbon

Area“, die zum Spielen und

Entspannen dient, sowie ein

Fitness Boulevard und eben

eine Promenade sollen die Attraktivität

des Stadtteils signifikant

erhöhen. Der heutige Rasenplatz

soll in eine moderne

Kunstrasenarena mit Rundlaufbahn

für die leichtathletische

Nutzung und Kleinspielfeld

umgebaut worden.

Doch woher das nötige

Kleingeld nehmen? Auch

darauf hat Rendelsmann

die vermeintliche Antwort

schnell parat. „Die rund 900

000 Euro für das Projekt könnten

durch den Grundstückverkauf

eines Streifens des alten

Aschenplatzes für eine Wohnbebauung

gegenfinanziert

werden“, so Rendelsmann. Mit

Mit neuen Trikots wurden die A-Junioren von Concordia-Wiemelhausen

ausgestattet. Die Firma „Eismann“ unterstützt

die Nachwuchsfußballer von der Glücksburger Straße. Foto: privat

24 | Stiepeler Bote | März 2015


AUS DEN SPORTVEREINEN

neuer Platz nicht nur für SV Blau-Weiß Weitmar

und Freizeitangeboten sowie Wohnbebauung

der Deut- schen Annington soll laut Rendelsmann ein

möglicher Käufer angeblich schon sein Interesse

bekundet haben. „Aber natürlich sind wir als Verein

bei einer Umsetzung des Projekts auch selbst gefragt“, ist auch

Rendelsmann klar, dass auch auf die blau-weiße Vereinsfamilie

bei einer Realisierung des Projektes einiges zukommen wird.

Das Konzept sollte bereits am 24. Februar in der Bezirksvertretung

Südwest erörtert werden, um dann möglicherweise

zur Beschlussfassung in den Stadtrat eingebracht

Übersicht des geplanten

Erbstollen Parks

mit den einzelnen

Bestandteilen.

Bild: privat

Grafik/Collage: 3satz

zu werden. Denn bisher standen die politischen Gremien bei

der Eigeninitiative des SV Blau-Weiß Weitmar 09 außen vor.

Doch schon jetzt haben sich Politiker, wie beispielsweise Bezirksbürgermeister

Marc Gräf (SPD), interessiert und wohlwollend

über das 09-Projekt „Erbstollen-Park“ geäußert.

Martin Jagusch

März 2015 | Stiepeler Bote | 25


TERMINE

Posaunentrio spielt für Japan

Benefizkonzert in der Emmaus-Kirche

Posauenentrio Buccinate spielt Benifizkonzert

für Japan. Foto: Gerd Liedtke

Das Posaunentrio „Buccinate“

– Rima Ideguchi, Thorsten

Lange-Rettich und Fabian

Liedtke – hat bereits mehrere

Konzerte für die Opfer der

Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe

in Japan gespielt.

Am Sonntag, 22. März, lädt

das Trio wieder zu einem

kurzweiligen Konzert in die

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße

65a, ein, an dem

sich auch die Harfenistin/Pianistin

Barbara Bardach und

der Düsseldorfer Sakura-Chor

unter Leitung von Yoshiko

Hara beteiligen werden. Das

Konzert ist auch für Kinder

geeignet. Die Veranstaltung

beginnt ab 14.30 Uhr mit Kaffee

und Kuchen, japanischer

Kalligraphie und Origamifalten,

das Konzert beginnt um

16 Uhr.

Die Spenden gehen an das

Projekt „Hilfe für Japan“ der

„Deutsch-Japanischen Gesellschaft

in der Auslandsgesellschaft

NRW e.V., Dortmund.

Bevor das Konzert

beginnt, können sich die

Zuhörer in einer Ausstellung

einen Einblick in das Projekt,

das Kinder aus Fukushima

unterstützt, verschaffen.

Auch wird die Vorsitzende

der „Deutsch-Japanischen

Gesellschaft Dortmund für

Fragen zur Verfügung stehen.

Weitere aktuelle Informationen

unter

www.hilfefuerjapan2011.de

Kabale und Liebe

von Friedrich Schiller

10.03.2015, 19:30 Uhr

11.03.2015, 19:30 Uhr

Peter und der Wolf / Max und

Moritz

28.02.2015, 19.30 Uhr

Reden mit Mama

von Santiago Carlos Ovés und

Jordi Galcerán

06.03.2015, 20:00 Uhr

07.03.2015, 20:00 Uhr

27.03.2015, 20:00 Uhr

28.03.2015, 20:00 Uhr

Macbeth

von William Shakespeare

13.03.2015,19:30 Uhr

14.03.2015, 19:30 Uhr

17.03.2015, 19:30 Uhr

Toi Toi Buh!

Postdramatisches Kabarett

von und mit Jonas Gruber.

25.02.2015, 20.00 Uhr

Februar

Termine

Mi, 4. März

Frauenhilfe in der Emmaus-Kirche:

„...getröstet und geborgen

wunderbar“ Geschichten

vom Trösten und Getröstet

werden mit Pfrn. Eva-Maria

Ranft. 15 Uhr.

Frauenabendkreis: Gefängnisseelsorge

– Aufgaben und

Erfahrungen eines Gefängnisgeistlichen.

Referent: Herr

Boyke. 19.30 Uhr.

Im Gemeindezentrum Emmauskirche,

Karl-Friedrich-Straße.

65a.

Schauspieler und ihre Lieblingsbücher

– Alexander Ritter

liest Haruki Murakami.

In der neuen Veranstaltungsreihe

im Prinzregenttheater

stellen Schauspieler ihre Lieblingsschriftsteller

vor.

Den Anfang macht Alexander

Ritter, der einen Einblick

in den Romankosmos des Japaners

Haruki Murakami gibt.

Prinz Regent Theater, Prinz-

Regent-Str. 50-60, 20 Uhr.

Fr, 6. März

Frauenhilfe in der Dorfkirche:

15 Uhr.

Hausmusik-Reihe: „Pack die

Badehose ein“ mit Anne Behrenbeck

und Maik Hester.

Haus Oveney, Oveneystr. 65,

19.15 Uhr.

„eMotion – Bibliotheken bewegen!“

unter diesem Motto steht

die Nacht der Bibliotheken.

Auch die Familienbibliothek

Wiemelhausen nimmt daran

teil, die mit dem Förderverein

Bücherwurm Wiemelhausen

e.V. kooperiert. In Wiemelhausen

liest Dr. Rainer Küster

aus seinem Buch „Bochumer

Häuser“ vor. Familienbibliothek

Wiemelhausen, Markstraße

292, Eingang an der Brenscheder

Straße. 19 Uhr.

Anmeldung erforderlich unter

Telefon 0234/75401.

So, 8. März

Bochumer Symphoniker: Familienkonzert

– Volles Rohr zurück.

Eine spannende Zeitreise

durch die Geschichte

der Blechblasinstrumente.

Die Bühnenobjekte wurden im

Rahmen eines Partizipativprojektes

von Schülerinnen und

Schülern der Schiller-Schule

Bochum entwickelt und gebaut.

Kammerspiele, 11 und

13 Uhr.

Mi, 11. März

Frauenhilfe in der Lutherhaus:

15 Uhr.

Frau Höpker bittet zum Gesang

– Das Erfolgsprogramm

zum Mitsingen im Haus Spitz,

Kemnader Str.138, 19.30 Uhr.

Karten über: www.frauhoepker.de

Fr, 13. März

„Tante Paula sitzt im Bett und

isst Tomaten“ 20er-Jahre Liederabend.

Haus Oveney, Oveneystr.

65, 19.15 Uhr.

So, 15. März

Bochumer Symphoniker: Sonntagssymphonie

– Die Sonntagssymphonien

unter dem

Motto „play and conduct“, das

Publikum erlebt den jeweiligen

Solisten des Konzertes also

auch in der Rolle des Orchesterleiters.

Mit Werken von

Jörg Widmann, Carl Maria von

Weber, Gioacchino Rossini

und Wolfgang Amadeus Mozart.

Schauspielhaus Bochum

11 Uhr.

„Immer wieder sonntags...“ -

Führungen und Aktionen in der

Henrichshütte Hattingen –

Museumsführung: 11.30 Uhr

Ratten-Kinderführung 14.30 Uhr

Bunkertour: 14.30, 15.30,

16.30 Uhr.

Industriemuseum Henrichshütte

Hattingen, Werksstraße 31-

33, 10 - 18 Uhr.

Mi, 18. März

Frauenhilfe in der Emmaus-Kirche:

Japan – Tradition und

Moderne mit Inge Rudowski.

Gemeindezentrum Emmauskirche,

Karl-Friedrich-Straße.

65a, 15 Uhr.

Erzählcafé im Lutherhaus:

15 Uhr

Diakoniekreis im Lutherhaus:

17 Uhr

Fr, 20. März

Bergmannsgottesdienst in der

Stiepeler Dorfkirche mit dem

Männerchor Vreden. Dorfkirche,

18 Uhr.

Impro-Derby Deluxe – Die beiden

Bochumer Improgruppen

„HaiLight“ und „Die Hottenlotten“

treten im theatersportlichen

Wettstreit gegeneinander

an. Nach Jahren der friedlichen

Koexistenz kommt es

nun zum heiß ersehnten Kräftemessen

auf der Improbühne.

An diesem Abend treffen zwei

echte Schwergewichte der heimischen

Improszene aufeinander

– wer am Ende die Nase

vorn hat und den Pott mit nach

Hause nehmen darf, entscheiden

wie immer die Zuschauer.

Sie vergeben die Punkte bei

diesem Match und dürfen mit

Rosen und Schwämmen ihre

Meinung kundtun. Und natürlich

wird auch dieses Mal wieder

nach den Vorgaben des

Publikums improvisiert, was

das Zeug hält! Prinz Regent

Theater, Prinz-Regent-Str. 50-

60, 20 Uhr.

Sa, 21. März

Äktschen Samstag im Lutherhaus,

14 - 17 Uhr.

26 | Stiepeler Bote | März 2015


TERMINE

Kapelsky & Marina das Folkjazz-Trio verbindet stilistische

Komponenten verschiedenster europäischer Gypsie-Musik mit einer

„jazzigen“ Experimentierfreude ohne Rücksicht auf Traditionsdogmen.

Infiziert vom Ostvirus jagen die Kulturvagabunden dem Mythos

der überschwänglichen Melancholie nach: mit Polka und Klezmer

ergründen sie die slawische Seele bis in den Orient, verballhornen

klassische Stücke wie „Also sprach Zarathustra“ oder amerikanische

Popsongs und geben ihren Stücken so eine ganz eigene, mitreißend

originelle Note. Umgekehrt werden scheinbar genrefremde Elemente

„folklorisiert“, so atmet ein Miles Davis Klassiker orientalisch-balkaneske

Atmosphäre. Immer lenkt die augenzwinkernde Ironie der Kapelskys

die Erwartungen der Zuhörer in neue Bahnen. Am 21. März

2015 um 20 Uhr im Prinz Regent Theater, Prinz-Regent-Str. 50-60.

März

LIO – Lesebühne im Oveney

Die literarische Kaffeetafel mit

Ulli Engelbrecht, Juckel Henke,

Klaus Märkert. Zu Gast:

Friedrich Grotjahn. Haus Oveney,

Oveneystr. 65, 15.30 Uhr

Kapelsky & Marina sind ein

Folkjazz-Trio um den Gitarristen

Gregor Hengesbach, erweitert

um die Sängerin und

Schauspielerin Marina Frenk

spielen im Prinz Regent Theater,

Prinz-Regent-Str. 50-60,

20 Uhr.

So, 22. März

Osterbasar St. Marien-Stiepel

Mi, 25. März

Erzählcafé im Lutherhaus:

15 Uhr

Frauenhilfe in der Dorfkirche:

15 Uhr.

Hausmusik-Reihe: „Pack die

Badehose ein“ mit Anne Behrenbeck

und Maik Hester.

Haus Oveney, Oveneystr. 65,

19.15 Uhr.

Fr, 27. März

„Böse Geister“ nach dem Roman

von Fjodor Dostojewskij.

TheaterTotal, Königsallee 171,

19.30 Uhr.

Reservierung unter 9731673

und www.theatertotal.de

Vortrag: Die Restaurierung des

Hochofens 3 der Henrichshütte

- ein Werkstattbericht. Vortrag

von Rüdiger Harnach. Industriemuseum

Henrichshütte

Hattingen, Werksstraße 31-33,

18.30 Uhr.

Sa, 28. März

„Böse Geister“ nach dem Roman

von Fjodor Dostojewskij.

TheaterTotal, Königsallee 171,

19.30 Uhr.

Kontakt

Der nächste Stiepeler Bote

erscheint wieder am

28. März.

Sie möchten Ihre Termine

hier veröffentlichen? Dann

senden Sie uns bis

Mittwoch, 17. März

Ihre Veranstaltungshinweise:

3satz Verlag

Alte Hattinger Str. 29,

44789 Bochum

Gerne können Sie uns

auch eine E-Mail schicken:

termine@3satz-bochum.de

März 2015 | Stiepeler Bote | 27


GOTTESDIENSTE

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr (Mi: 18.30 Uhr)

Gemeindemesse an Werktagen Di. bis Sa. 18.30 Uhr (Mo.: 7.30 Uhr)

Evangelische Kirchengemeinde

Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 1. März, 10 Uhr: Pfr. Burgdörfer

Sonntag, 8. März, 10 Uhr: Pfrn. Schmidt-Solty

Sonntag, 15. März, 10 Uhr: Pfrn. Schmidt-Solty mit Chorprojekt

Sonntag, 22. März, 10 Uhr: Pfr. Loer mit Familiengottesdienst

Sonntag, 29. März, 10 Uhr: Pfr. Dr. Schröter

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr

Gemeindemesse an Werktagen Dienstag – Freitag um 9 Uhr

Donnerstag, 12. März, 9 Uhr

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim.

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Dorfkirche

Sonntag, 1. März, 10 Uhr: mit Abendmahl, Pfr. Stasing

Samstag, 7. März, 18 Uhr: Passionsandacht mit Frauenhilfe,

Prädikantin Hildegard Berthold

Sonntag, 8. März, 10 Uhr: Pfr.in Balte

Samstag, 14. März, 18 Uhr: Passionsgottesdienst mit Vorstellung

der Konfirmanden, Pfr. Stasing

Sonntag, 15. März, 10 Uhr: Pfr. Stasing

Freitag, 20. März, 18 Uhr: Ökumenischer Bergmannsgottesdienst

Pater Andreas/Pfr. Stasing

Samstag, 21. März, 18 Uhr: Passionsandacht mit Orgelmusik

Sonntag, 22. März, 10 Uhr: Pfr. Stasing

Samstag, 28. März, 18 Uhr: Passionsandacht mit Posaunenchor

Sonntag, 29. März, 10 Uhr: „Gottesdienst mit anschl. Eröffnung

der Ausstellung „Stiepeler Landschaften“, Pfr. Stasing

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Lutherhaus

Sonntag, 1. März, 10 Uhr: mit Abendmahl Pfr. Pfläging

Freitag, 6. März, 15 Uhr: Weltgebetstag

Sonntag, 8. März, 10 Uhr: Pfr. Pfläging

Sonntag, 15. März, 10 Uhr: Prädikantin Hildegard Berthold

Sonntag, 22. März, 10 Uhr: Prüfgottesdienst der Konfirmanden

Sonntag, 29. März, 10 Uhr: Pfr. i.R. Hermann Rodtmann

Evangelische Kirchengemeinde Wiemelhausen

Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9

Sonntag, 1. März, 10.30 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Pfarrer Röttger

Sonntag, 8. März, 10.30 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten und Pfarrer

Loer, Vorstellung der Konfirmandinnen und Konfirmanden

Sonntag, 15. März, 10.30 Uhr:

Gottesdienst mit Kantorei, Vikarin Höhner

Sonnntag, 22. März, 10.30 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrerin Häger

Sonntag, 29. März, 10.30 Uhr:

Zentraler Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Gottesdienste an Werktagen für Senioren

Montag, 2. März, 15.30 Uhr:

St. Johannes-Stift, Borgholzstraße 5-11

Dienstag, 3. März, 18 Uhr:

Seniorenwohnanlage Glücksburger Straße

Donnerstag, 26. März, 16 Uhr:

Matthias-Claudius-Haus, Am Bleckmannshof 19a

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Sonntags Gottesdienst, um 9.30 Uhr,

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr, mit Apostel Hoyer am 11.

März.

Chorprobe montags um 19.30 Uhr

KiGo: 15. März um 9.30 Uhr in Nord

Seniorentreffen: Seniorentreffen 10. März um 15 Uhr

Jugendgottesdienst: 15. März um 10 Uhr in Gerthe

Dieser Ausgabe des

Stiepeler Boten liegen

Prospekte der Firma

Einrichtungshaus

Rodemann GmbH & Co.

KG bei.

28 | Stiepeler Bote | März 2015


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Montag und Mittwoch: 9.00 – 11.00 Uhr

Donnerstag: 14.00 – 16.00 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik (14-tägig): 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr

JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

TERMINE

Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche, 18 Uhr,

in der Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a.

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199.

Alle 14 Tage (ungerade Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Dienstag im

Monat von 11-12 Uhr und an jedem 4. Dienstag im Monat von 18-

19 Uhr, im Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-

Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr,

Jugendgruppe Larivas Point, 19-21 Uhr, ab 16 Jahre,

in der Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a.

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr

Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Plattdeutscher Arbeitskreis; Pfingstblume,

Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“ Sundern: Probe im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, 18 - 20 Uhr

Literaturkreis, Treffen 19 Uhr am letzten Mittwoch des Monats, in

der Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a.

donnerstags

Offene Tür für Kinder von sechs bis zehn Jahren in der Emmaus-Kirche

(16 -18 Uhr) mit folgenden Themen: 5.3 Stoffmonster

nähen, 12.3. Wir kochen, 19.3. Fragespiel, 26.3. Kinderdisco.

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199 von 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr

Singekreis 19.45 Uhr

Lutherhaus: Yoga Ü 60 9.30 - 11.00 Uhr

freitags

Lutherhaus: Yoga 9.30 - 11.15 Uhr

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

Die Osterausgabe des Stiepeler Boten erscheint am 28. März.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 17. März.

März 2015 | Stiepeler Bote | 29


SERVICE GESUNDHEIT

Sanfte Hilfe für die zarte Hülle

Der Experten-Tipp aus der Höke´s Apotheke

ANZEIGE

Die Haut ist nicht nur unser

ureigenster Schutzmantel,

sondern auch der sprichwörtliche

Spiegel der Seele. Wenn

wir uns gut fühlen, lässt sie

uns strahlend und makellos

erscheinen, doch sie leidet

auch mit und zeigt das mitunter

sehr deutlich, wenn Stress

oder Umwelteinflüsse unser

Wohlbefinden beeinträchtigen.

Damit man sich wieder wohlfühlen

kann in seiner Haut,

ist eine gezielte dermatologische

Hautpflege der richtige

Weg, um die gestresste Haut

wieder in Balance zu bringen.

Durch langjährige Erfahrung

im Bereich der Hautpflege

und das besondere Wissen

um die Eigenschaften der

verschiedensten Hautpflegepräparate

kann da gerade die

Apotheke mit Rat und Hilfe

zur Seite stehen.

Im Winter sind vor allem Menschen,

die unter trockener,

sensibler und zu Ekzemen

neigender Haut leiden, besonders

geplagt. Kalter Wind

und trockene Heizungsluft

entziehen der Haut zusätzlich

Feuchtigkeit, da kann es

schnell zu Reizungen kommen.

Eine intensive und doch

sanfte Pflege ist hier gefragt,

um der Haut wieder Wohlgefühl

und Geschmeidigkeit zu

verleihen. Feuchtigkeitsspendende

Wirkstoffe und wertvolle

Öle schenken der trockenen

Haut behutsame Pflege

und Erleichterung. In Höke’s

Apotheke Stiepel, Kemnader

Therapie aus einem Guss

amc-Praxisklinik in Hattingen besteht seit mehr als 20 Jahren

Die amc-praxisklinik besteht

seit mehr als 20 Jahren

im Herzen Hattingens.

Schwerpunktmäßig werden

muskulo-skelettale Erkrankungen,

Leiden des Bewegungssystems

behandelt.

Der Praxisklinik angegliedert

ist das ambulante Operationszentrum

der augusta-medical-clinic.

Hier finden derzeit

umfangreiche Renovierungsund

Modernisierungsarbeiten

statt. Aufgrund der vielfältigen

Qualifikationen der ärztlichen

Mitarbeiter bietet die amc-praxisklinik

zahlreiche Behandlungsschwerpunkte.

Die operative

Tätigkeit stellt einen

besonderen Schwerpunkt dar.

Tagesstationäre Eingriffe werden

größtenteils in der Klinik

Blankenstein durchgeführt,

größere Eingriffe, insbesondere

der künstliche Knie- und

Impressum:

Hüftgelenksersatz, erfolgen in

der Belegabteilung der Praxisklinik

in Hattingen-Blankenstein,

die inzwischen als

Abteilung für Orthopädie

und Unfallchirurgie ein Teil

der orthopädischen Uni-Klinik

Bochum geworden ist.

Das Team der Praxisklinik

kümmert sich auch um die

Nachbehandlung, für die idealerweise

im gleichen Haus

die Angebote der Rehaklinik

OrthoMobile zur Verfügung

stehen. Die medizinische Betreuung

im gesamten Verlauf

der Behandlung verbleibt so

in einer Hand und ermöglicht

eine individuell abgestimmte

„Therapie aus einem Guss“.

Die enge Verzahnung von

konservativer und operativer

Therapie ist ein besonderes

Markenzeichen der amc-praxisklinik.

Weitere Tätigkeitsschwerpunkte

bestehen in der orthopädischen

Rheumatologie,

der Schmerztherapie sowie

der Kinderorthopädie. Dr. Jürgen

Bachmann ist einer der

wenigen niedergelassenen

Rheumaorthopäden im Kammerbereich

Westfalen-Lippe.

Mit der internistisch-rheumatologischen

Schwerpunktpraxis

von Dr. Schmitz-Bortz

existieren zahlreiche Kooperationen,

wie eine gemeinsame

interdisziplinäre Sprechstunde.

Dr. Holger Lohmann führt

als einer der wenigen niedergelassen

Orthopäden im

gesamten Kammerbereich

Westfalen Lippe die Zusatzbezeichnung

Kinderorthopädie.

Die Praxisklinik hält

zweimal wöchentlich eine

spezielle kinderorthopädische

Andrea Grevel aus der Höke´s

Apotheke. Foto: privat

Str. 316, treffen Sie auf ein

speziell geschultes Team,

das Sie als Hautfachapotheke

in allen Fragen rund um die

Haut kompetent berät.

Sprechstunde vor.

Dr. Wilhelm Böddeker ergänzt

das Spektrum um die Allgemeine

und Unfallchirurgie.

Ebenso ist er zum besonderen

Heilverfahren der Berufsgenossenschaften

(Arbeits- und

Wegeunfälle) zugelassen.

Durch den Tod des Praxisgründers

Dr. Klaus Pickhardt

2013 musste die personelle

Nachfolge und Einbindungen

junger Kompetenz in die

Praxisklinik vorzeitig in Angriff

genommen werden. Mit der

Aufnahme von Dr. Jörg Stechmann

in das ärztliche Team

ist diese abgeschlossen. Dr.

Stechmann war langjährig

Oberarzt in der Orthopädie

mit den Schwerpunkten der

arthroskopischen Chirurgie,

dem künstlichen Gelenkersatz

von Knie- und Hüftgelenken

und der Fußchirurgie.

Herausgeber: 3satz Verlag und Medienservice GmbH, Alte Hattinger Straße 29, 44789 Bochum

Tel.: 0234/544 96 96 6, Fax: 0234/544 96 96 7

E-Mail und Internet: stiepelerbote@3satz-bochum.de, www.3satz-bochum.de

Satz:

3satz Verlag und Medienservice GmbH

Redaktion: Michael Zeh (verantwortlich), Vicki Marschall, Torsten Picken, Vera Demuth, Martin Jagusch

Titelbild:

Heinz-Werner Sure

Anzeigen: Anke Weigang, Di, Mi und Do 8.30-12.30 Uhr, 02302 / 277 49 94, anke.weigang@3satz-bochum.de

Nicole Knippert, Mo, Mi, Do und Fr 9-12 Uhr, Tel. 0234/9409852, nicole.knippert@3satz-bochum.de

Druck:

Uwe Nolte, Iserlohn, www.druckerei-nolte.de

Verteilung: MS Marketing Media GmbH, Unna

30 | Stiepeler Bote | März 2015


Lediglich 5,4 Minuten ohne Strom

Stadtwerke bieten Versorgungssicherheit auf hohem Niveau

Ein Jahr hat 525.600 Minuten.

Nur rund fünf davon

waren die Bochumer Bürger

statistisch gesehen im Jahr

2013 ohne Strom. Nach Angaben

der Bundesnetzagentur

lag der Bundesdurchschnitt

für unplanmäßige

Stromunterbrechungen in

diesem Zeitraum hingegen

rund dreimal so hoch, bei

15,32 Minuten je Verbraucher.

Zum Vergleich: in Südeuropa

oder in den USA sind

Stromausfallzeiten von zwei

Stunden oder mehr keine Seltenheit.

„Die kontinuierliche

Optimierung der Netzinfrastruktur,

eine ausgewogene

Reservehaltung sowie vorausschauende

Investitionen

sind beste Voraussetzungen

für unser zuverlässiges Versorgungsnetz

im Stadtgebiet“,

erklärt Holger Rost,

Geschäftsführer der Netzgesellschaft

der Stadtwerke

Bochum. Der Automatisierungsgrad

in der Netzleittechnik

schreitet immer mehr voran.

So laufen beispielsweise

Steuerungsprozesse in Umspannwerken

in der Regel

vollautomatisch ab und können

aus der Ferne gesteuert

werden. „Dennoch“, so Rost,

„ist dieser Spitzenwert vor allem

unseren Mitarbeitern zu

verdanken, die rund um die

Uhr im Einsatz sind und egal

ob nachts, an Feiertagen oder

während des WM-Finalspiels

die Abläufe im Netz kontrollieren

und bei Störungen ausrücken.“

Eine Aufgabe, die

AUS DER GESCHÄFTSWELT

Holger Rost, Geschäftsführer

der Stadtwerke Bochum Netz

GmbH. Foto: Stadtwerke

Sommercamp rund um Energie und Umwelt

Anmeldefrist zur Ferienfreizeit der Stadtwerke gestartet

sich auf rund 4.200 Kilometer

erstreckt. So viel misst zurzeit

das Bochumer Stromleitungsnetz.

Das entspricht etwa der

Fahrtstrecke von Bochum

nach Sankt Petersburg und

zurück. Die Bundesnetzagentur

kontrolliert die Berichte

der knapp 900 deutschen

Netzbetreiber, wertet diese

aus und dokumentiert alle

Versorgungsunterbrechungen

der deutschen Stromnetze in

einer Jahresstatistik. In die

Berechnungen fließen nur

Unterbrechungen aufgrund

von unvorhersehbaren Störereignissen

wie z.B. Kabelbeschädigungen

durch Bagger

oder Kabelfehler ein, die länger

als drei Minuten dauern.

Folgen höherer Gewalt finden

in dieser Statistik keine

Berücksichtigung. Störungen

der Stromversorgung können

Bochumer Bürger rund um

die Uhr unter der Rufnummer

0234/960-1111 direkt an den

Entstörungsdienst der Stadtwerke

melden.

Die Stadtwerke Bochum suchen

für diesen Sommer

wieder 20 SchülerInnen und

StudentInnen, die im Juli auf

Energie-Ferienfreizeit gehen.

Mit dem Sommercamp „Energie

und Umwelt“ bietet der

Bochumer Energie- und Wasserversorger

in den großen

Ferien Exkursionen, Experimente

und abwechslungsreiche

Freizeitaktivitäten.

Die Stadtwerke-Ferienfreizeit

findet vom 13. bis 24. Juli statt.

Die Ferienfreizeit beginnt mit

einer Kanutour auf der Ruhr.

Weitere Stationen der ersten

Woche sind ein Besuch der

Bochumer Sternwarte, ein

Projekttag rund ums Thema

Fliegen an der Ruhr-Uni und

eine Exkursion zum Haus

Ruhrnatur in Mülheim. Die

zweite Woche verbringen die

Teilnehmer in Hamburg. Eine

Besichtigung des Pumpspeicherkraftwerks

sowie Experimente

zur Brennstoffzellentechnik

und Wasseranalytik

stillen den Wissensdurst der

Sommercamper. Anmeldeschluss

ist der 13. April. Fragen

und Anmeldungen bei

Angela Albert, Tel. 960-1304,

E-Mail: angela.albert@stadtwerke-bochum.de

März 2015 | Stiepeler Bote | 31

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