Home Entertainment - doppio

doppio.magazin.de

Home Entertainment - doppio

September 2011

lesen, verstehen, entscheiden Das Magazin für Zeitungsleser

Home

Entertainment

Vom Wohnzimmer zum Multimedia-Reich: Wie geht das?

Einzelverkauf: 1,80 €

Im Trend

Das eBook wird immer

beliebter. Was ist sein

Erfolgsrezept?

Seite 30

Eine wie keine: Spielkonsole ist nicht gleich Spielkonsole. Wir zeigen die Unterschiede. Seite 34

Eine für alle: Für TV-Serien stellen Menschen ihre Wohnung zur Verfügung. Seite 22


Das Bose ®

Wave ®

Ihre Musik, Ihre Wahl.

Genießen Sie Ihr bevorzugtes Radioprogramm mit HiFi-Stereo-

Spitzenklang. Hören Sie Ihre Lieblings-CDs so lebendig und detailreich

wie nie zuvor. Erleben Sie raumfüllenden Klang mit der Musik

von Ihrem iPod/iPhone oder Ihrem MP3-Player. Diese Vielseitigkeit

wird jeden in Ihrer Familie begeistern: Das Wave ®

Music System mit

dem Connect Kit für iPod und iPhone ist das HiFi-System, das Sie sich

immer gewünscht haben.

Welche Musik Ihre Familie auch immer hört, wann und wie immer

Sie Ihre Favoriten genießen – das Wave ®

„Es ist so, als wären die Musiker im Zimmer.“

Music System bietet stets

ein mitreißendes Klangerlebnis und sorgt für eine eindrucksvolle

Live-Atmosphäre. Sie werden den Unterschied hören, wenn Sie Ihr

Radioprogramm einschalten, Ihre CDs spielen oder Ihre Playlist

wählen: Der große, raumfüllende Klang, den Sie bisher nur von einer

viel größeren und teureren HiFi-Anlage erwarten konnten, kommt

jetzt aus diesem kompakten System – klein genug, um praktisch

überall einen Platz zu fi nden.

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Music System mit Connect Kit für iPod & iPhone

Lesen Sie im Folgenden, was Besitzer des Wave ®

Music Systems sagen.

Purer Hörgenuss.

Zuhause. Unterwegs. Am Computer.

Innovative Audio-Lösungen von Bose.

Zitiert aus Guter Rat 5/2005.

©2011 Bose Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Das unverwechselbare Design des Wave ®

Music System ist ebenfalls ein eingetragenes Warenzeichen

der Bose Corporation in den USA und anderen Ländern. iPhone nicht im Lieferumfang enthalten. iPhone ist ein Warenzeichen von Apple Inc. in den USA

und anderen Ländern eingetragen. Inc. „Made for iPod / iPhone“ bedeutet , dass ein elektronisches Zubehör speziell für den Anschluss an einen iPod / ein

iPhone vom Entwickler zertifi ziert wurde und Apple-Leistungsnormen entspricht. Apple ist nicht verantwortlich für den Betrieb dieses Geräts oder für die

Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien und Standards.

Der Anschluss könnte nicht einfacher sein – schnell und unkompliziert.

Alles, was dieses „Klangwunder“ (Zitat Guter Rat) bietet,

kontrollieren Sie mit einer einfachen, kreditkartengroßen Fernbedienung:

UKW/MW-Tuner, CD/CD-R-Player, iPod/iPhone Dock,

Lautstärke, selbstdimmendes Display, Uhr, Alarmfunktion, Radio-

Programmspeicher. Sie beherrschen das Wave ®

„Den Stecker in die Steckdose – mehr müssen Sie nicht tun.“

Music System in

wenigen Minuten. Und Sie genießen es ein Leben lang.

Was immer wir schreiben – damit Sie der Klang des Wave ®

Music

Systems vollends überzeugt, müssen Sie ihn mit eigenen Ohren

hören. Deshalb bestellen Sie Ihr Wave ®

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iPhone am besten noch heute und testen Sie es 14 Tage unverbindlich

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Innovative Musiksysteme und Personal

Audio Ideen (z. B. Kopfhörer und

Computer-Lautsprecher), die begeistern.


September 2011

Home Entertainment“, das klingt nur ganz entfernt nach

Heimkino und ist kaum treffend ins Deutsche zu übersetzen,

auch bei aller Abneigung gegen die grassierende Anglizismus-

Seuche nicht. Es geht eben um viel mehr als um bewegte Bilder

auf Leinwand und Bildschirm, oder um satten Sound aus dicken

Boxen. Es geht vor allem darum, unter all den neuen Gerätschaften

die passenden auszuwählen und zu erfahren, wie

man sie zur neuen Medienwelt vernetzt. Dabei hilft doppio.

Peter Christ

Herausgeber

lesen, verstehen, entscheiden Das Magazin für Zeitungsleser

Das vernetzte Wohnzimmer 8

Wir zeigen Ihnen, was Sie für Ihr eigenes

Multimedia-Reich alles brauchen.

Das Kino kommt nachhause 18

Hollywood in den eigenen vier Wänden:

Worauf es bei Bild und Ton ankommt.

Fernsehen im Vorgarten 22

Sie wohnen, wo andere filmen: Dem Ehepaar

Baader gehört das „Forsthaus Falkenau“.

Lieblingsfilme auf Abruf 26

Online-Viedotheken stellen Tausende Filme

und Serien bereit – jederzeit und überall.

Die Bücherei passt in die Tasche 30

Digitale Revolution: Das eBook wird immer

beliebter. Was es beim Kauf zu beachten gilt.

Faszination Flimmerkasten 32

Nicht verbieten! Eine Medienpädagogin gibt

Familien Tipps zum Umgang mit den Medien.

Dreikampf der Konsolen 34

Wii, Playstation, Xbox: Spielkonsolen haben das

Wohnzimmer erobert. Welche passt zu Ihnen?

Inhalt

Produkte 6

Wörterbuch 14

Multimedia 21

Impressum 28

Kolumne 38

„Wir leben unseren

Alltag einfach weiter –

auch dann, wenn

sich im Garten Dra-

men abspielen."

Dem Ehepaar Baader gehört

das „Forsthaus Falkenau“

Home Entertainment

[doppio]

Aus Ihrer Zeitung wird alle vier Wo -

chen ein gemischtes Doppel, wenn

doppio ihr beiliegt. doppio erweitert

das Angebot der Zeitung um zusätzliche

nützliche Informationen und

Tipps für Verbraucher. Deshalb der

Name des Magazins – doppio, italienisch

für doppelt: Doppelt nützlich.

Doppelt informativ. Doppelt gut.

3


4

Aus dem Gemach

ins Wohnzimmer

Kammermusik: Unterhaltung für zuhause.

Ursprünglich bezeichnete der Begriff Kammermusik

eine Darbietung für einen kleinen, exklusiven Hörerkreis

bei Hofe. In der Klassik vollzieht sich die Abgrenzung

zur Konzertmusik mit einem Orchester. Das Streichquartett

wird zum typischen Vertreter der Kammer-

musik. Das Gemälde von Julius Schmid (1854-1935) trägt

den Titel „Haydn-Quartett“.

3

Millionen Mal verkauft:

die erfolgreichste Klassik-CD.

Nigel Kennedy stellte mit seiner

Einspielung von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“

einen Rekord auf.


450.000

Mal wurde „Avatar“ am ersten

Tag auf Blu-ray und DVD

in Deutschland verkauft.

Nie zuvor sind so viele Kopien eines Films

zum Verkaufsstart über die Ladentheke

gegangen. In den Kinos spielt „Avatar“

weltweit 2,78 Milliarden US-Dollar ein

und löst den bisherigen Rekordhalter

„Titanic“ – beide von James Cameron –

ab. Das Drama um den Untergang des

Kreuzfahrtschiffs hatte 1997 1,8 Milliarden

US-Dollar eingespielt.

1935

gibt es zum ersten Mal ein

regelmäßiges TV-Programm.

22. März 1935: Der deutsche Sender „Paul

Nipkow“ strahlt als erster der Welt ein

regelmäßiges TV-Programm aus. Er wird

nach dem Erfinder der elektrischen Bildübertragung

benannt. Das Programm

wird an drei Tagen in der Woche für

eineinhalb Stunden gesendet und kann

in und um Berlin empfangen werden.

Die Bildqualität ist selbst für damalige

Verhältnisse schlecht, kaum jemand

hat einen Fernseher. Man trifft sich deshalb

in Gasthäusern, um fernzusehen –

heute würde man das Public Viewing

nennen.

Home Entertainment

31

Jahre gab es das

Universaltestbild.

1966 entwickelt der dänische Ingenieur

Finn Hendil das Motiv mit der Bezeichnung

„Philips-Testbild PM5544“. Fortan

taucht es in der sendefreien Zeit nach

Programmende auf dem Bildschirm auf.

1997 schafft der Hessische Rundfunk

als letzter Sender das Testbild ab.

41

Jahre ist der

„Tatort“ alt.

Er ist damit die älteste deutsche Krimi-

serie. Mehr als hundert Kommissare

haben bisher ungezählte Morde

aufgeklärt. Den Anfang macht 1970

Walter Richter alias Hauptkommissar

Paul Trimmel. Der „Tatort“ ist ein

echter Publikumsliebling: Durchschnittlich

schalten mehr als acht

Millionen Deutsche ein.

5


6

Produkte

Multimedia-Geräte werden technisch ständig

weiterentwickelt. Bei einigen ist nicht nur die Funktion

beeindruckend, sondern auch das Design.

Hightech-Regal

Gut versteckt befinden sich in diesem

praktischen Wandboard kleine, aber

leistungsstarke Lautsprecher. Das integrierte

Soundsystem lässt sich sowohl an

den Fernseher und die Anlage als auch

Mini-Klangwunder

Auf dem Laptop Videos anzusehen

oder Musik zu hören, ist ziemlich praktisch.

Doch leider sind die integrierten

Lautsprecher oft von schlechter Qualität.

Dann helfen kleine, platzsparende Boxen,

an den Computer, den MP3-Player und

das iPhone anschließen. Das innovative

Hybrid-Möbelstück wurde bereits mit

mehreren Design-Preisen ausgezeichnet.

www.hohrizontal-51.de

die kabellos über Bluetooth funktionieren.

Die Jawbone Jambox beispielsweise

sorgt für beste Klangqualität und sieht

dazu noch gut aus (Maße: 15 x 4 cm).

www.jawbone.com

Home Entertainment

Für die Ohren

Selbst Kopfhörer können schön

sein. Die dänische Firma AIAIAI

konzentriert sich auf das Wesentliche,

auch in Sachen Material. Daher

sind ihre Produkte stilvoll, unauffällig,

leicht und dennoch robust. Für

den gefahrlosen Transport auf Reisen

lässt sich der Reif abnehmen.

www.aiaiai.dk

Wie früher

Von wegen Flachbild. In diesem

Fernseher steckt zwar die neueste

Technik, das Design stammt allerdings

aus dem Jahr 1962. Inzwischen

wurde der Klassiker von der italienischen

Firma Brionvega als limitierte

Serie neu aufgelegt. Nur 299 Stück

sind davon zu haben.

www.brionvega.tv


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* Abkürzungen und Begriffe: Wörterbuch S.14.

Früher wäre das vernetzte Multimedia-

Heim undenkbar gewesen, heute ist es

schon für unter 1000 Euro zu haben. Die

Voraussetzungen dafür sind ein Fernseher

mit HDMI-Anschluss *, eine Set-Top-

Box, eine Festplatte und das Internet.

Herzstück des Multimedia-Netzwerks

bleibt vorläufig der Fernseher. Die HDMI-

Schnittstelle schafft den Anschluss zur

multimedialen Vernetzung. Alle Geräte,

die fürs Home Entertainment sonst noch

benötigt werden, sind kompatibel, wenn

sie HDMI mitbringen.

Plasma, LCD oder Backlight?

Die Wahl eines passenden Fernsehgerätes

fängt bei den Technologien an, mit denen

der Bildschirm zum Leben erweckt

wird: Filmfans, die sich ein Heimkino

wünschen, entscheiden sich häufig für

Plasma-Geräte. Kinofilme, die für eine

große Leinwand gedreht wurden, wirken

hier am besten, weil schnelle Bewegungen

schärfer wiedergegeben werden.

Da die Geräte sehr lichtempfindlich sind,

kann man bei Sonneneinstrahlung allerdings

kaum noch etwas erkennen. Ein

Beispiel für ein Plasma-Gerät: der Samsung

PS51D550C1WXZG mit 51 Zoll Bildschirm-Diagonale

und 3D-Option kostet

derzeit etwa 900 Euro.

Wer nicht alles verdunkeln will, dürfte

sich für ein LCD-Gerät mit Flüssigkristall-Bildschirm

begeistern. Diese Geräte

sind nicht so lichtempfindlich und günstiger

als die Plasma-Konkurrenten. Sie

eignen sich für alle Arten von Anwendungen

– von der Spielkonsole bis zum

Spielfilm. Deshalb sind sie vor allem für

Home Entertainment

Gut vernetzt:

Das Wohnzimmer

der Zukunft

Das Zuhause von morgen ist ein Multimedia-Reich:

Mit dem Fernseher sieht man Filme in 3D, hört Musik und surft im

Internet. Aber welches Gerät ist dafür das richtige?

Text: Uwe Baltner

Illustration: Jan Bazing

9

Familien die richtige Wahl. Bei der Frequenz

sollte man auf eine hohe Hertz-

Zahl (mindestens 100 Hertz) achten, um

auch bei actionreichen Sendungen ein

scharfes Bild zu haben. Beispiel für einen

LCD-Fernseher: der LG 32LK450 mit 32-

Zoll-Bildschirm für weniger als 400 Euro.

Seit Neuestem bieten sich noch zwei

weitere Möglichkeiten: Wer umweltbewusster

fernsehen will, kann sich für

ein energieeffizienteres LCD-Gerät mit

LED-Backlight-System entscheiden. Diese

Modelle sind im Durchschnitt noch

flacher als LCD- und Plasma-Fernseher,

sie verbrauchen weniger Strom und bieten

außerdem eine bessere Bildqualität.

Ein Beispiel: Den Sony Bravia KDL-40EX-

725BAEP mit einem 40-Zoll-Bildschirm

und 3D-Technologie gibt es derzeit ab 900

Euro zu kaufen.


10

Die OLED-Technologie schlägt in Sachen

Brillanz, Kontrast und Stromverbrauch

alle anderen: Eine organische Leuchtdiode

sorgt auf dem Bildschirm für ein sehr

gutes Kontrastverhältnis. Diese Technologie

steht momentan aber nur in wenigen

Geräten zur Verfügung, etwa im 900 Euro

teuren LG TV 15EL9500.

Full HD oder HD-Ready?

Wie teuer das TV-Gerät am Ende ist,

hängt neben der Ausstattung auch von

der Größe ab. Modelle bis 37 Zoll (ein Zoll

entspricht 2,54 Zentimetern) sind relativ

günstig und bieten einen weiteren Vorteil:

Der Unterschied zwischen dem Full-

HD-Standard und dem qualitativ schlechteren

HD-Ready-Standard lässt sich auf

Fernsehern dieser Größe kaum wahrneh-

men. Sie können also getrost das günstigere

HD-Ready-Modell wählen. Blu-ray-

Fans und Kinofreunde werden sich dagegen

für ein Modell mit 40 bis 112 Zoll Bildschirm-Diagonale

entscheiden. Sie kommen

durch Full HD in den Genuss von

1920 x 1080 Bildpunkten: die optimale

Auflösung für HD-Fernsehen. Um die in

HD ausgestrahlten Fernsehprogramme

empfangen zu können, benötigt man einen

HD-Receiver oder das Paket eines Pay-

TV-Anbieters wie Sky.

3D, Apps und Personalisierung

Glaubt man den Geräteherstellern, dann

liegt die Zukunft des Fernsehens in dreidimensionalen

Welten. Ab 500 Euro (Beispiel:

LG 32LE5300) bekommt man schon

heute TV-Geräte, die 3D-Bilder zeigen kön-


nen, die Fernsehsender zeigen bisher allerdings

noch keine 3D-Programme. Mithilfe

eines zusätzlichen 3D-Blu-ray-Players

(ab 100 Euro) und 3D-Blu-rays-Disks lässt

sich das dreidimensionale Erlebnis dennoch

ins Wohnzimmer holen.

Vorausschauende Käufer sollten zudem

noch einige weitere Trends im Blick behalten.

Dazu gehört zum Beispiel das Zu-

sammenspiel von mobilen Geräten wie

Smartphones mit dem vernetzten Zuhause.

Über kostenlose Apps, also Program-

me auf dem Handy, lassen sich Fernseher

bedienen. Samsung dreht den Spieß

sogar um und hat den „Dual View“ integriert:

Über die App auf dem Smartphone

lässt sich das Live-Programm vom Fern-

seher auf das Handy schicken, sodass

man auch dann nichts Spannendes ver-

passt, wenn man zwischendurch mal kurz

das Wohnzimmer verlässt.

Der Trend zur Personalisierung beim Me-

dienkonsum beschäftigt auch die Hersteller

von Fernsehgeräten. Beispiel: die

Toshiba-Serie UL863. Der Einsatz von

Höchstleistungschips versetzt neue Modelle

in die Lage, bis zu vier Nutzer über

eine integrierte Kamera zu erkennen:

Bevorzugte Einstellungen müssen beim

ersten Mal angegeben werden, das Gerät

speichert das Profil des Nutzers ab und

kann dann beim nächsten Mal auf individuelle

Einstellungen für Lautstärke, Bild

und bevorzugte Sender zugreifen.

Fernsehen, Internet und mehr

Natürlich fürchten auch die Hersteller

Sony, Samsung und Co. das Internet, weil

es rund um die Uhr eine unendliche Menge

an multimedialen Inhalten zur Verfügung

stellt. Ignorieren lässt sich das Netz

längst nicht mehr, daher wird es umarmt.

Das Zauberwort für die Integration des

Internets ins Fernsehgerät heißt „Smart

TV“. Dahinter steckt eine eigene Bildschirmoberfläche,

die Inhalte aus dem

weltweiten Netz anzeigt und den Zugriff

darauf erleichtern soll.

Hersteller wie Philips, Sharp oder LG

ermöglichen über den Fernseher den

Zugriff auf Filmportale im Internet,

zum Beispiel auf die weltgrößte Video-

plattform YouTube. Über kleine Softwareschnipsel,

die sogenannten Widgets,

serviert das Fernsehgerät zudem

ausgewählte Online-Inhalte – oft in einer

„Bild-im-Bild“-Einblendung auf dem Bildschirm:

Nachrichten, Wetter oder Neues

aus sozialen Netzwerken wie Facebook

werden angezeigt. Samsung und Philips

bieten zudem komplette Internet-Browser

an, mit denen Sie jede beliebige Webseite

auf dem Fernseher aufrufen können.

Wollen Sie dieses Angebot tatsächlich

nutzen, sollten Sie sich allerdings auch

die Fernbedienung Ihres Wunschfernsehers

anschauen: Wenn die Texteingabe

zu mühsam ist, geht der Spaß am Surfen

bald verloren.

Uwe Baltner betreibt die Online-Beratungsagentur

SMO14.

Home Entertainment

Wo soll der Fernseher stehen?

11

Die richtige Position hängt von der

Größe des Fernsehers ab. Ein Plasma-

Fernseher für Heimkino-Abende mit

102 oder mehr Zentimetern Bildschirm-

Diagonale sollte in einem möglichst

großen Raum stehen. Im kleinen Raum

wirkt ein großes Gerät nicht harmonisch,

zudem können Sie darin nicht

den richtigen Abstand dazu einnehmen.

Neue Flachbild-Fernseher lassen

sich mit Wandhalterungen (ab circa

20 Euro) auch aufhängen.

Um den richtigen Abstand zum Fernsehgerät

zu ermitteln, nutzen Sie

die Formel „Bildschirm-Diagonale mal

drei“. Ein Beispiel: Ein Fernseher mit

102 Zentimetern Bildschirm-Diagonale

sollte rund drei Meter von Ihrem

Sofa entfernt stehen, damit das Sehvergnügen

perfekt ist.

46

Prozent

wollen ins

Netz.

Fast jeder zweite Käufer wählt einen

Fernseher mit Internetanschluss.


12 Home Entertainment

Der Aufbau eines

Heimnetzwerks

Was braucht man für eine vernetztes Zuhause und wie

holt man noch mehr aus seinem Multimedia-Reich heraus?

1. Fernseher

Vom Plasma-Giganten bis zum LCD-Fernseher

– jedes Gerät im Heimnetzwerk

benötigt einen HDMI-Anschluss. Ob Sie

Programme per Kabel oder Satellit empfangen,

macht dabei keinen Unterschied.

2. Set-Top-Boxen

Die Box bringt zusätzliche Inhalte auf

den Fernseher. Angeboten werden hier

zahlreiche Modelle, etwa das besonders

schicke Apple TV (119 Euro). Das System

verwaltet Inhalte wie zum Beispiel Filme

über die Software iTunes und schickt diese

darüber auf Rechner, iPod oder Fernseher.

Außerdem kann der Nutzer im Apple

Store einkaufen und Filme oder Musik

dann auf seinem Fernsehgerät abspielen.

Wer es vielseitiger mag, legt sich eine Set-

Top-Box wie die Asus O!Play HDP-R1 zu.

Das Gerät kostet etwa 80 Euro und spielt

alle gängigen Medienformate ab – von an-

geschlossenen Festplatten oder aus dem

Computer-Netzwerk. Andere Boxen wie

zum Beispiel die etwa 200 Euro teure Popcorn

Hour C-200 können das auch und

holen sich Filme außerdem noch aus dem

Internet. Auch Online-Radio zu hören

und Dateien herunterzuladen, ist mit diesen

Alleskönnern möglich.

3. Speicher

Speichern lassen sich die Multimedia-

Dateien – also Filme, Fotos und Musik – auf

einem netzwerkfähigen NAS-Speicher.

Zur optimalen Datensicherung sollte dieser

aus zwei Festplatten bestehen. Dazu

eignen sich alle Platten mit dem RAID-

Sys tem, wie die Buffalo LS-WX2.0TL/R1-

EU Link Station Duo für derzeit etwa 170

Euro. Dieser typische NAS-Vertreter bietet

2 Terabyte Speicherplatz, das reicht

für etwa 400 DVDs. Außerdem ermöglicht

das System eine doppelte Speicherung

der Daten, sodass diese optimal gesichert

werden können.

4. Netzwerk

Der Zugriff auf die gespeicherten Daten

geschieht, indem der NAS-Speicher an

das Heimnetzwerk angeschlossen wird –

ebenso die Set-Top-Box. Das geschieht

drahtlos über WLAN, per LAN-Kabel oder

Powerline-Adapter. Die Stromleitung

dient dabei als Verbindung, über die das

Internet ins ganze Haus kommt.

Stehen alle Komponenten bereit, verbinden

Sie die Set-Top-Box per HDMI-Kabel

mit dem Fernseher und per LAN-Kabel

mit dem Netzwerk. Ebenso lassen sich

weitere Boxen und Computer oder mobile

Geräte wie das iPad für den Zugriff auf die

gespeicherten Daten verwenden – auf die

man dann überall zugreifen kann.


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14 Home Entertainment

Wörterbuch

Zum Thema Home Entertainment gehören viele Fachausdrücke,

Abkürzungen und englische Begriffe. Nicht immer erschließt

sich ihre Bedeutung sofort. Wir erklären die wichtigsten.

Arcade-Game

Videospiel für Automaten,

das in den 1970ern in Mode

war. Beispiel: Donkey Kong.

Backlight

Für die Hintergrundbeleuchtung

werden Leucht-

dioden verwendet statt

der bei herkömmlichen

LCD-Fernsehgeräten üblichen

Leuchtstofflampe.

Spart Energie, ergibt ein

kontrastreicheres Bild.

Blu-ray-Disk

Hochauflösende Weiterentwicklung

des DVD-Formats.

Ethernet

Technologie, mit der Daten-

pakete zwischen den zu

einem lokalen Netzwerk

gehörenden Geräten aus-

getauscht werden.

Flashspeicher

Digitaler Speicherchip.

Full HD

Ein Full-HD-Gerät zeigt

das TV-Bild in einer Auflösung

von 1920 x 1080

Bildpunkten an. Es wirkt

dadurch scharf und

kontrastreich.

HD Ready

Alle Fernsehgeräte mit dieser

Kennzeichnung können

hochauflösendes Fernsehen

(HD) wiedergeben.

HDMI

High Definition Multimedia

Interface – digitale

Schnittstelle, über die Bild

und Ton in HD-Qualität

übertragen wird: zum Beispiel

von der Spielkonsole

auf den Bildschirm.

HDTV

High Definition Television:

TV mit hoher Auflösung.

Formate: 1080i (1920 x 1080

Bildpunkte) und 720p (1280

x 780 Bildpunkte). Bietet bis

zu fünf Mal mehr Details

als TV nach dem PAL-Standard.

LAN

Lokales Netzwerk.

LCD

Liquid Crystal Display –

Flüssigkristall-Bildschirm.

Bei LCD-TVs besteht jeder

Bildpunkt aus drei Leuchtdioden

in den Grund-

farben Blau, Gelb und Rot.

NAS

Network Attached Storage:

Dateispeicher, der an ein

Netz angeschlossen ist.

Die gespeicherten Dateien

können von allen Geräten,

die Teil des Netzwerks sind,

abgerufen werden.

OLED

Organic Light Emitting

Diode – organische Leucht-

diode, die für Bildschirme

verwendet wird. Sehr gutes

Kontrastverhältnis.

Plasma

Beim Plasma-TV wird durch

Gasentladungen Plasma

erzeugt, das Leuchtstoffe

aktiviert. Scharfes und kontrastreiches

Bild.

PAL

Phase Alternating Line –

analoges Bildsignal mit bis

zu 576 Bildzeilen. Zum Vergleich:

HDTV liefert Bilder

mit bis zu 1080 Bildzeilen.

Powerline

Internetverbindung über

die Stromleitung und mit-

hilfe von Adaptern. So kann

ein Haus ohne eine zusätz-

liche Verkabelung komplett

mit dem Internet versorgt

werden.

RAID-System

Redundant Array of Independent

Disks: Verbindung

mehrerer Festplatten zu

einem Laufwerk. Dient der

Absicherung, falls einzelne

Festplatten abstürzen.

Set-Top-Box

Gerät, das zusätzliche Anwendungen

auf den Fernseher

bringt: durch den

Empfang weiterer TV-Programme,

eine Internetverbindung

oder Zugriff auf

ein Computer-Netzwerk.

SD / SDHC-Karte

Speicherkarte. SD: Secure

Digital, SDHC: Secure Digital

High Capacity (hat mehr

Speicherplatz als die SD).

Sensorleiste

Für Spiele: Ähnelt optisch

einer Fernbedienung und

enthält Leuchtdioden, mit

denen die Position eines

Spielers erfasst wird. Durch

Körperbewegung wird die

Software bedient.

Paul Nipkow war der Namensgeber des

ersten deutschen Fernsehsenders.


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16 Home Entertainment

Durchblick im

3D-Dschungel

Ohne Brille kein Fernsehen in 3D.

Die Brillenmodelle unterscheiden sich –

auch bei der Qualität und beim Preis.

Text: Uwe Baltner

Das TV-Gerät

sendet ein Signal an

die Shutter-Brille.

Aller Anfang ist schwer: Bis jetzt gibt es

noch keine 3D-Programme, die von Fernsehsendern

ausgestrahlt werden. Außerdem

hat ausgerechnet der Gerätehersteller

Samsung vor den Nebenwirkungen des

3D-Fernsehens gewarnt. Auftreten können

demnach in seltenen Fällen Übelkeit und

Bewegungsstörungen. Momentan sieht es

so aus, als bliebe die Brille das größte Problem

beim 3D-Fernsehen: Die Brillen sind

schwer und teilweise teuer. Damit sich

das dreidimensionale Gefühl einstellt,

müssen dem linken und dem rechten

Auge verschiedene Bilder gezeigt werden.

Um sie als Gesamteindruck zu erleben,

braucht der Zuschauer die Brille.

25 Prozent

wollen

einen 3D-Fernseher

kaufen.

Bei den 30- bis 49-Jährigen ist die Kaufabsicht

am stärksten ausgeprägt.

EMPFÄNGER

Die Frage ist, welche. Grundsätzlich gibt

es zwei Techniken, die von verschiedenen

Herstellern beworben werden. Sony,

Sharp und Samsung zum Beispiel setzen

auf aktive Shutter-Brillen: Der 3D-Fernseher

besitzt einen Sender, der Radio- und

Infrarotsignale an die Brille schickt. Ein

Filter verdunkelt die Brille, sobald durch

den Sender am Fernseher eine geringere

Spannung übermittelt wird.

Die Übermittlung erfolgt in einer sehr

schnellen Taktrate und einzeln für jedes

Auge. Beide Augen werden durch dunkle

und transparente Ansichten gereizt.

Das Gehirn setzt diese Reize dann in einen

Eindruck von Dreidimensionalität

um. Die Shutter-Brille sorgt für ein Seherlebnis

mit der optimalen Auflösung

von 1080 HD-Bildpunkten.

LG, Toshiba und Philips bieten die Alternative:

Polarisationsbrillen, die im Kino

eingesetzt werden. Zwei Bilder werden

mit unterschiedlichen Welleneigenschaften

projiziert. Jede Seite der Brille lässt

SENDER

Mit einer Frequenz von

120 Hz stellt der 3D-

Fernseher die Bilder für

beide Augen in Full HD

(1920 x 1080 Pixel) dar.

3D-ACTIVE-SHUTTER-BRILLE

Die Gläser werden abwechselnd für

die Bilder rechts und links geöffnet.

nur eines der polarisierten Bilder durch

und filtert das jeweils andere heraus. So

entsteht der 3D-Effekt. Das Bild hat im

Vergleich zur Shutter-Brille eine bis zu

50 Prozent schlechtere Auflösung. Trotzdem

hat diese Technik Vorteile: Die Brillen

sind leichter und günstiger als Shutter-Brillen.

Polarisationsbrillen gibt es ab

10 Euro, Shutter-Brillen ab 50 Euro.

3D-Fernseher und Zubehör

Um im eigenen Wohnzimmer Filme in 3D

zu sehen, brauchen Sie ein entsprechendes

Fernsehgerät, die passende Brille

sowie ein Abspielgerät, also einen 3D-

fähigen Blu-ray-Player. 32-Zoll-Exemplare

wie den Samsung UE32D5700RSXZG

gibt es ab etwa 500 Euro.

Das 47-Zoll-Polarisationsgerät LG 47LW

5500 kostet derzeit mehr als 1000 Euro.

Blu-ray-Player für 3D-Filme wie den Sony

BDP-S480 gibt es ab 130 Euro. Mit dem

Fernseher verbunden wird er über ein

HDMI-Kabel Version 1.4.

Quelle der Grafik: Samsung


Das sechs Millionen Dollar

teure Heimkino stammt von

dem US-Amerikaner Jeremy

Kipnis. Der ehemalige Filmproduzent

hat sich auf den Bau

solcher Kinos für zuhause spezialisiert.


Das Kino kommt

nachhause

Mittendrin statt nur dabei: Mit der richtigen Ausstattung

verwandeln Sie Ihr Wohnzimmer in ein Heimkino.

Wir zeigen, worauf es bei Bild und Ton ankommt und was

Sie dafür ausgeben müssen.

Text: Klaus Justen

Wer beim Thema Heimkino an Großvaters

gediegene Schmalfilmabende mit

Salzstangen und Schnittchen denkt, liegt

falsch. Heute verbergen sich dahinter

Spaß und Nervenkitzel pur: Düsenjets

scheinen quer durchs Wohnzimmer zu

fliegen, Trickfilm-Monster zum Leben zu

erwachen. Eine leistungsfähige Ton- und

Bildtechnik und die neuesten Filme aus

Hollywood machen es möglich.

Auch wenn ein großes, gestochen scharfes

Bild eine wichtige Voraussetzung ist: So

richtig beginnt der Heimkinospaß erst

mit einer spektakulären Tonkulisse. Der

Rundumton wird vom Fernsehgerät geliefert,

wenn es ein digitales Empfangsteil

hat: über Antenne (DVB-T), Satellit (DVB-S)

oder Kabel (DVB-C). Auch der Spielfilm

auf DVD oder auf Blu-ray-Disk bringt

Surround-Ton mit, das räumliche Klang-

erlebnis fürs Wohnzimmer.

Der Rundumton ist aus dem Kino bekannt,

dort wird schon immer mit mehr

Home Entertainment

19

als zwei Tonspuren (links / rechts) gearbeitet

– anders als man es von der heimischen

Stereoanlage kennt. Stereo ton

kann zwar dem einzelnen Zuhörer

Raumillusion vermitteln. In einem voll-

besetzten Kinosaal gäbe es mit Links- /

Rechts-Stereo aber nur einen einzigen

guten Platz. Mehrkanalton im Kino bedeutet

deshalb einen weiteren Lautsprecher

mit einem dafür zuständigen Signal –

den Mitten- oder Centerkanal. Er befindet

sich hinter der Leinwand und stabilisiert

das Klangpanorama: Auch wer an der

Seite des Saals sitzt, hört Dialoge aus der

Leinwandmitte.

Ergänzt wird das Trio durch einen oder

mehrere Rückkanäle („Surround“). Sie sollen

dem Zuschauer etwa die Akustik einer

Kirche vermitteln, werden aber auch gern

für Effekte eingesetzt. Wenn zum Beispiel

in einem Film Hubschrauber ins Bild

fliegen, sieht der Kinobesucher das nicht

nur, es hört sich auch so an, als donnerten

die Helis über seinen Kopf.


20

Für echte Filmfreunde:

Leinwand und Beamer

Transportiert wird der Kino-Mehrkanalton

in den Formaten Dolby Digital oder

DTS (Digital Theater Systems). HiFi-Hersteller

wie Denon, Onkyo, Yamaha und

andere liefern seit fast zwei Jahrzehnten

die Tontechnik für das Klangerlebnis im

Wohnzimmer. Die sogenannten AV-Verstärker

(AV für Audio / Video, also Ton und

Bild) oder AV-Receiver, die in einem Radiogerät

integriert sind, entschlüsseln den

Vier- oder Fünfkanalton und versorgen

entsprechend viele Lautsprecher.

76 % DVD-Player

50 %

15 % Heimkino-,

Surround-Anlage

7 % Blu-ray-,

HD-DVD-Spieler

5 %

14 % HDTV-Fernseher

11 % Media-Center-PC

Beamer,

Projektor

Fernseher mit

Flachbildschirm

Mehrfachnennungen möglich

Vorhandene Heimkinoausstattung

In drei von vier Haushalten steht ein DVD-

Gerät. Ein Blu-ray-Gerät erst in jedem 14.

Heimkino-Komplettanlagen bestehen aus

einem Disk-Laufwerk für DVD, Blu-ray

und herkömmliche CDs, kompaktem AV-

Receiver und Lautsprechern. Wer wenig

Platz im Wohnzimmer hat, greift zum

Lautsprecherriegel, dem Sound Bar. Der

wird unter dem Fernsehbildschirm platziert

und vereint alle Boxen in einem

Gehäuse. Akustische und elektronische

Tricks gaukeln dem Hörer die Anwesenheit

von Rücklautsprechern vor: Durch

Laufzeitunterschiede zwischen den einzelnen

Kanälen wird der Klang gestaffelt,

sodass ein räumlicher Eindruck entsteht.

Hersteller wie Philips oder Samsung geben

dem Lautsprecherriegel zusätzlich

ein DVD- oder Blu-ray-Laufwerk mit.

Fehlt noch die Technik fürs Bild: Für

wirklich überzeugte Filmfreunde kommt

wohl nur ein Videoprojektor („Beamer“)

infrage, weil er eine Bilddiagonale von

drei Metern oder sogar mehr bietet. Das

Problem: Dafür braucht man eine große

Projektionsleinwand und am besten auch

einen Raum, der abgedunkelt werden

kann. Projektoren mit extra leisen Lüftern

und Full HD (1920 x 1080 Pixel) sind

derzeit ab 2000 Euro zu haben und erzeugen

zusätzlich noch Folgekosten: Die

Projektionslampe kostet rund 200 Euro

und hält 2000 bis 4000 Betriebsstunden.

Kino im Wohnzimmer:

Was kostet der Spaß?

Guter Fernseher:

zwischen 1000 und 2000 Euro.

Beamer plus Leinwand:

mehr als 2000 Euro für den Beamer,

500 Euro für die Leinwand.

DVD-Spieler:

ab 50 Euro, Blu-ray-Modelle mit hochauflösendem

Bild ab knapp 100 Euro.

AV-Verstärker oder –Receiver:

ab 300 Euro, sehr gute Modelle gibt's

ab etwa 1000 Euro.

Einfache Sound Bars:

250 Euro, Topmodelle um 1000 Euro.

Mehrere Lautsprecher:

Qualitativ akzeptable Pakete finden

sich im Handel ab 1000 Euro – nach

oben sind fast keine Grenzen gesetzt.

Wer die Heimkinotechnik ins Wohnzimmer

integrieren möchte, fährt mit Flachbildfernsehern

besser: Modelle der 1,27-

bis 1,40-Meter-Klasse (50 bis 55 Zoll Bilddiagonale)

gibt’s für 1500 bis 2000 Euro,

wenn es ein Auslaufmodell ist, muss das

Konto meist nur mit einem dreistelligen

Betrag belastet werden. Volle Auflösung

(Full HD) ist in dieser Preis- und Größenklasse

überwiegend Standard.

Für ein komplettes Heimkino können je

nach Ausstattung zwar schnell ein paar

Tausend Euro zusammenkommen. Man

muss aber nicht alles neu kaufen: Fernseher

und DVD-Spieler sind in vielen

Haushalten schon vorhanden, ebenso eine

Stereoanlage. Sie können für Ihr Heim-

kino also mit einem AV-Receiver und Ihren

vorhandenen Boxen beginnen. Die

Lautsprecher für die zusätzlichen Ton-

kanäle und ein größerer Bildschirm können

dann später dazukommen.

Von einer DVD-Komplettanlage für 100

Euro ist übrigens in jedem Fall abzuraten:

Zu diesem Preis kann man kein Qualitätsprodukt

erwarten.

Klaus Justen ist Mitglied der Redaktion

des Verbraucherportals biallo.de.

Mitarbeit: Karl-Gerhard Haas


Multimedia

Mit Apps für das Smartphone, Internetseiten und Zube-

hör für das vernetzte Zuhause können Sie den privaten

Film- und Musikgenuss noch steigern.

Eine nach der anderen

Wer von amerikanischen Fernsehserien

gar nicht genug bekommen kann,

gehört eindeutig zur Zielgruppe der

Website Serienjunkies.de. Hier gibt es

die neuesten Nachrichten, Sendetermine

und Hintergrundinformationen rund

um die beliebtesten und noch weniger

bekannte Serien aus den USA. Ein Planer

zeigt, welche Serien an welchem Tag

Ganz schön praktisch

Über den Fernseher im Internet surfen:

Mit der Tastatur Qwerty von Dune geht

das ganz einfach. Sie ähnelt einer Laptop-

Tastatur und lässt sich an Geräte von

Dune HD, an den PC, Mac und an Spielkonsolen

anschließen, für die sie zur

externen Tastatur wird. Ein Touchpad

ersetzt dabei die Maus.

www.dune-hd.com

Der unfreundlichste

Arzt aller US-Serien:

„Dr. House"(hinten links)

im Fernsehen laufen, und hilft so, den

Überblick zu behalten. Außerdem haben

Fans die Möglichkeit, Serien zu kommentieren

und sich darüber auszutauschen.

Wem angesichts der Masse an Neuigkeiten

irgendwann der Kopf schwirrt, ist auf

der Seite trotzdem richtig: Für ihn gibt

es die Rubrik „Ask a Junkie“.

www.serienjunkies.de

Home Entertainment

Apps für den perfekten

Musik- und Filmgenuss:

21

IMDb Filme & TV * / **

Lieblingsdarsteller,

Klassiker, Serien:

Die App der „Internet

Movie Database“ be-

antwortet alle Fragen

zum Thema Filme und

Serien. Kostenlos

TV DIGITAL: Zattoo Live *

Mit dem Programm von

Zattoo kann man Livestreams

deutscher und

ausländischer Fernsehsender

auf dem Handy

empfangen. Kostenlos

djay – Scratch. Mix. DJ *

Musik für die nächste

Hausparty: Mit dieser

App und der Mediathek

des iPhones ist der richtige

Mix im Handumdrehen

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Samsung Remote * / **

Hier wird das Smartphone

zur Fernbedienung

für den Samsung-

Fernseher – sofern

beide mit dem gleichen

WLAN-Netzwerk verbunden

sind. Kostenlos

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man seine Liedersammlung

auf Smartphone

und PC verwalten und

via WLAN oder USB

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Serientauglich:

das „Forsthaus Falkenau“

und seine Besitzer


Fernsehen

im Vorgarten

Home Entertainment mal anders: bei Friedrich und Hermine

Baader spielt das „Forsthaus Falkenau“. Das Rentnerpaar

stellt sein Gästehaus für den Dreh der Serie zur Verfügung.

Text: Valérie Hasenmayer

Fotografie: Rafael Krötz

Home Entertainment 23

Ein Montagvormittag am Starnberger

See. Hermine Baader gießt ihre Topfpflanzen

auf der Terrasse, als zwei riesige

Lastwagen in den Garten poltern und

mitten auf dem gepflegten Rasen Halt

machen. „Die sind hier schon so oft durchgefahren,

dass sich die Einfahrt langsam

absenkt“, sagt die Besitzerin des Grundstücks,

lacht und wässert seelenruhig

ihre Rosen weiter.

Eine Stunde später ist der Garten kaum

wiederzuerkennen. Schienen schlängeln

sich über den Rasen, riesige Strahler, Stative

und Kamerakräne stehen herum,

Leute laufen hin und her, geben Anweisungen,

bauen noch mehr Gerätschaften

auf. Der Schauspieler Hardy Krüger junior

geht im Garten auf und ab und murmelt

Textzeilen vor sich hin. Der Grund

für all den Trubel: hier steht das „Forsthaus

Falkenau“ – in Wirklichkeit das rot

gestrichene Gästehaus der Baaders. „Inzwischen

ist der Trubel normal für uns.

Wir leben unseren Alltag weiter, auch

wenn sich im Garten Dramen abspielen“,

sagt Hermine Baader. Im Jahr 2005 hat

bereits ein Filmteam hier gearbeitet: Die

Martin-Walser-Verfilmung „Ohne einander“

spielt teilweise bei den Baaders. „Damals

hat ein Team in der Nachbarschaft

gedreht und uns angesprochen. Seitdem

hatten wir mehrere Anfragen.“

Mit der Neuen Deutschen Filmgesellschaft,

der hier zuständigen Produktionsfirma,

wurden die Modalitäten vertraglich

geklärt: Wie viele Drehtage wird

das Team vor Ort sein, welche Räume und

Möbel dürfen genutzt werden, was passiert,

wenn Dinge beschädigt werden?

Zusätzlich wird ein Mietpreis vereinbart.

In der Branche üblich ist eine Monatsmiete

pro Drehtag, für das „Forsthaus

Falkenau“ wurde eine Pauschale ausgehandelt.

Gedreht wird hauptsächlich im

Garten und im Gästehaus. „Da sieht es ein

bisschen anders aus als früher – für die

Serie wurde die Küche ins Wohnzimmer

verlegt“, erzählt Hermine Baader. Der

Umbau war zwar abgesprochen, aber der

Filmalltag birgt auch Überraschungen:

Als die selbstständige Reisekauffrau

eines Tages im Arbeitszimmer saß, wurde

es unvermittelt dunkel im Raum. „Ich

guckte nach draußen und hatte eine


24

Entspannt: Kameras

bringen die Baaders

nicht aus der Ruhe

Tanne vor meinem Fenster stehen.“ Für

den Dreh musste das Wohnhaus der

Baaders hinter einem kleinen Wald verschwinden.

Im Garten ist inzwischen die

erste Szene für heute abgedreht. „Okay,

Pause. Und dann müssen wir an die Wohnzimmer-Szene

ran.“ Der Aufnahmeleiter

winkt kurz herüber. In einem Imbisswagen

wird Kaffee ausgeschenkt, ein Visagist

zupft einer Schauspielerin die Haare

zurecht. „40 bis 50 Leute sind hier schon

mal bei der Arbeit“, sagt Hermine Baader.

Das Gute: es gibt genug Platz für alle.

21

Staffeln

wurden ausgestrahlt.

Insgesamt 273 Folgen „Forsthaus Falkenau“

kennen die größten Fans bereits.

„Bei der Suche nach guten Filmlocations

gibt es ein Hauptkriterium: Weni-

ger als 100 Quadratmeter sollte ein

Haus oder eine Wohnung nicht haben –

man muss ja das ganze Equipment und

viel Personal reinkriegen“, sagt Location-

Scout Tobias Palmer, der unter anderem

für die Filme „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“

auf Dreh ortsuche war. „Wohnungen,

in denen gedreht wird, befinden

sich meist im Erdgeschoss oder haben

einen großen Fahrstuhl“, erklärt er. „Ansonsten

bekommt man Probleme mit all

den Dingen, die für einen Dreh anzuliefern

sind.“

Das Klischee, dass die Bewohner ihre

Wohnung nach dem Dreh als Ruine vorfinden,

bestätigt Palmer nicht. Kleine

Schäden können entstehen. Wo mit großen

Kameras und Leuchtern hantiert

wird, fällt schon mal eine Lampe um“, so

Palmer. „Aber es ist vertraglich geregelt,

dass die Produktionsfirma für Schäden

Home Entertainment

aufkommt.“ Auch Umgestaltungen wie

die Wand, die in einer anderen Farbe gestrichen

wird, werden nach dem Dreh

rückgängig gemacht.

Solche Veränderungen oder die Tatsache,

dass ein Schauspieler bei ihnen ein- und

ausgeht, sind für die Besitzer des „Forsthauses

Falkenau“ inzwischen nichts Auf-

regendes mehr. Ab und an gucken sie

noch bei einem Dreh zu oder unterhalten

sich mit den Filmleuten. „Manchmal

klingelt einer und fragt nach einer Schüssel

oder einer Vase – Dinge, die beim Dreh

fehlen. Die leihe ich dann natürlich gerne

aus“, sagt Hermine Baader. „Richtig

spannend wird es aber erst, wenn die

Serie anläuft. Da verpasse ich natürlich

keine Folge und will sehen, wie sie unser

Haus in Szene gesetzt haben.“

Die 22. Staffel der Serie „Forsthaus Falkenau“,

die bei den Baaders gedreht wurde, ist ab dem

7. Oktober 2011 im ZDF zu sehen.


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26

Lieblingsfilme

auf Abruf

Videotheken verlieren ihre Kunden, seitdem im Internet

eine riesige Anzahl an Filmen zur Verfügung steht: per

Mausklick und jederzeit.

Text: Uwe Baltner

Michel Gondrys Filmkomödie „Ab-

gedreht“ aus dem Jahr 2008 zeigt

das Ende einer Videothek auf ganz

spezielle Art: Der elektromagnetisch

aufgeladene Hauptdarsteller Jack

Black löscht aus Versehen alle VHS-

Leihkassetten. Daraufhin beschließt

er, die fehlenden Videos selbst nachzudrehen.

Im Film gibt es ein Happy

End, die Wirklichkeit sieht anders

aus: Videotheken geht es schlecht.

Nach Angaben der Gesellschaft für

Konsumforschung hat sich die Zahl

der Kunden in Deutschland seit dem

Jahr 2000 halbiert – von 14,5 Millionen

auf rund sieben Millionen im

Jahr 2010.

Der Grund für den Niedergang des

Videothekengeschäfts ist in erster

Linie der technologische Wandel. Er

begann 1996, als die ersten DVDs auf

den Markt kamen. Die digitalen Informationsträger

ließen sich beliebig

kopieren, die Umsätze der Verlei-

her brachen ein. Auch das neue Format

Blu-ray konnte den Niedergang

nicht aufhalten. Ein weiterer Grund:

Videotheken machten stets einen

Großteil ihres Umsatzes mit nicht jugendfreien

Angeboten, diese sind inzwischen

massenweise und anonym

im Internet zu haben.

Die Digitalisierung der Medien macht

deren Träger überflüssig. Der Trend

geht zur Online-Videothek, über die

Filme bequem per Mausklick ausgeliehen

werden können. Diese Technik,

bei der Filme von einem Server

des Anbieters auf den Fern seher

oder den PC gesendet oder zum Herunterladen

bereitgestellt werden,

heißt Video-on-Demand.

Um Video-on-Demand in Verbindung

mit Ihrem TV-Gerät nutzen zu können,

brauchen Sie einen Zugang zum

Breitband-Internet (hohe Datenüber-

tragungsrate) per Kabel oder DSL.

Dazu kommt eine vom jeweiligen

Anbieter zur Verfügung gestellte Set-

Top-Box. Wir stellen die wichtigsten

digitalen Filmverleiher fürs Heimkino

vor (S.28).

Künftig werden digitale Inhalte

überall verfügbar sein, auch auf mobilen

Geräten. Die Set-Top-Box dürfte

in einigen Jahren ausgedient haben:

Bereits jetzt integrieren TV-Gerätehersteller

wie LG deren Funktionen

direkt in den Fernseher.

Auch die offiziellen Online-Verleiher

kämpfen mit der digitalen Kopierflut:

Online-Portale wie zum Bei-

spiel das jüngst geschlossene kino.to

bieten Tausende von Filmen kostenlos

online an. Das Geschäft mit den

Kinohits, in Michel Gondrys Komödie

noch romantisch verklärt, ist

knallhart – und so scheint es, als

seien illegale Anbieter immer eine

Filmlänge voraus.


Home Entertainment

27

12 Millionen

kaufen im

Netz Filme.

2009 waren es laut dem Verband Bitkom

erst zehn Millionen Käufer.


28

Filme online

kaufen oder leihen.

Anbieter:

T-Online Videoload

Die Online-Videothek der Telekom umfasst

nach eigenen Angaben mehr als 10.000

Titel: Spielfilme, Serien, Dokumentationen.

Filme können für 48 Stunden ausgeliehen

werden, das kostet bei neueren Titeln 3,99

Euro. Gekaufte Filme werden auf der Festplatte

gespeichert. Ein aktueller Hit wie

„The Green Hornet“ kostet 15 Euro. Um das

Angebot am Fernseher abrufen zu können,

braucht man die Set-Top-Box von T-Online.

Sie kostet 3,95 Euro im Monat oder einmalig

169,99 Euro.

Apple TV

Hier heißt die Set-Top-Box Apple TV und

kostet einmalig 119 Euro. Ein HDMI-Kabel

verbindet sie mit dem Fernseher. Apple TV

freut besonders die Nutzer, die schon die

Apple-Mediensoftware iTunes nutzen:

Über WLAN und die TV-Box lassen sich Inhalte

vom Rechner auf den Fernseher

weiterleiten. Der iTunes Store bietet Filme

auch auf Englisch. Einen Film auszuleihen,

kostet 2,99 Euro, in HD-Qualität 3,99 Euro.

„The Green Hornet“ bekommt man hier

derzeit für 16,99 Euro.

Maxdome

Das Portal der Pro7Sat.1 Media AG hat nach

eigenen Angaben mehr als 35.000 Titel im

Programm und ist die größte Online-Videothek

für deutschsprachige Titel. Leihgebühr:

3,99 Euro, in HD 4,99 Euro. Kaufpreis

für „The Green Hornet“: 14,99 Euro. Es lassen

sich verschiedene Pakete buchen. Unbegrenzten

Zugriff aufs Programm gibt

es für 15 Euro im Monat, wer aktuelle Filme

sehen will, zahlt fünf Euro mehr. Die Set-

Top-Box heißt „Media Center“ und kostet

einmalig 100 Euro.

Quelle: Internetseiten der Anbieter, Stand: August 2011

Impressum

doppio

lesen, verstehen, entscheiden

Das Magazin für Zeitungsleser

September 2011

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Quellen der Statistiken:

S. 11: Bitkom 2010

S. 16: The Nielsen Company 2010

S. 20: IfD Allensbach 2010

S. 24: ZDF

S. 27: Bitkom 2011

S. 31: Pricewaterhouse Coopers 2010

Die nächste Ausgabe: Das neue doppio erscheint

in der Woche vom 26. bis 30. September 2011.

Das Thema: Gesundheit


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07.01. - 14.01.2012 / 14.01. - 21.01.2012

21.01. - 28.01.2012

Saison B: 28.11. - 05.12.2011 / 28.01. - 04.02.2012

04.02. - 11.02.2012 / 11.02. - 18.02.2012

18.02. - 25.02.2012

Saison C: 25.02. - 03.03.2012 / 03.03. - 10.03.2012

10.03. - 17.03.2012 / 17.03. - 24.03.2012

24.03. - 31.03.2012

An Bord der COSTA CONCORDIA

Reiseveranstalter: RIW TOURISTK GmbH

Georg-Ohm-Straße 17 · 65232 Taunusstein


30

Die Bücherei

passt in

die Handtasche

Gute Seiten, schlechte Seiten: Das eBook liegt im Trend,

doch beim Kauf gibt es einiges zu beachten.

Text: Uwe Baltner

Sieben Bände, 3417 Seiten, etwa fünf

Kilogramm: Wer sich vorgenommen hat,

auf einer längeren Reise seine Bekanntschaft

mit der Romanfigur Harry Potter

zu vertiefen, hat es buchstäblich schwer.

Es sei denn, er greift statt zum Taschenbuch

zum elektronischen Buch.

Angesagt dank Kindle

Die Zeiten, als eBooks belächelt wurden,

sind vorbei, seit das Online-Versandhaus

Amazon im November 2007 das erste

Exemplar seines Lesegeräts Kindle vorstellte.

Inzwischen verkauft Amazon USA

mehr elektronische Bücher als Taschen-

bücher und gebundene Ausgaben zusammen.

Experten der Wirtschaftsprüfungs-

und Beratungsgesellschaft Price-

waterhouseCoopers sprechen von der

wichtigsten Entwicklung im Buchgeschäft

seit Johannes Gutenberg. Sie rechnen

damit, dass bis 2015 in Deutschland

2,5 Millionen elektronische Lesegeräte

verkauft werden.

In Deutschland ist der Kindle erst seit

April 2011 erhältlich, derzeit gibt es nur

etwa 2000 deutsche eBooks bei Amazon.

Ein Großteil davon sind rechtefreie Klassiker,

die gratis heruntergeladen werden

können, aktuelle Titel kosten meist so

viel wie ein Taschenbuch. Wer Englisch

spricht, ist im Vorteil: Er kann bei Amazon

aus 750.000 eBooks wählen. Dazu kom-

men Zeitungen, Zeitschriften und ausgewählte

Internet-Inhalte.

Vorteil fürs digitale Buch

Keine vollen Regale mehr, weniger Kisten

beim Umzug – die digitale Bücher-Revolution

schafft Platz und schont den Rücken.

Der Kindle bietet drei Gigabyte Speicherkapazität

für eBooks, das entspricht laut

Amazon etwa 3500 Titeln. Drahtlos per

WLAN oder übers Mobilfunknetz lassen

sich neue Bücher nachladen.


Weniger bekannt ist, dass auch die Augen

vom eBook profitieren. Sein Siegeszug

hängt eng mit der Entwicklung der

elektronischen Tinte zusammen, die seit

2006 verfügbar ist. Die „e-Ink“ besteht

aus in Öl gelagerten schwarzen und weißen

Pigmentkügelchen. Bildpunkte werden

durch elektrische Impulse aktiviert.

So entsteht ein scharfes, flimmerfreies

Druckbild mit mehreren Graustufen.

Der eBook-Reader verbraucht im Lesemodus

keinen Strom, nur wenn die Seite

umgeblättert wird. Sein Akku hält daher

bis zu zwei Monate. Der Bildschirm lässt

sich auch im Sonnenlicht sehr gut ablesen.

Da das Lesegerät keine Beleuchtung

mitbringt, benötigt man im Dunkeln allerdings

eine Lampe.

Amazon, Google, Apple

Amazon war der Vorreiter, inzwischen bieten

auch Thalia, Libri, buch.de und viele

andere Online-Buchhandlungen elektro-

nische Literatur an. Vor dem Kauf sollten

Sie prüfen, welches Dateiformat von Ihrem

Lesegerät akzeptiert wird: Als PDF

gesicherte Bücher lassen sich auf jedem

lesen, es gibt aber auch spezielle Formate

wie EPUB. Dieses wird von Google unterstützt,

aber vom Kindle nicht erkannt.

Dass Internet-Größen wie Google und

Apple mitmischen, zeigt, welches Potenzial

sie den eBooks zugetrauen. Google

betreibt in den USA einen eBook-Store,

unterstützt vom Anbieter iRiver. Dieser

verkauft sein Lesegerät „Story HD“ in

Deutschland für derzeit rund 150 Euro –

ein MP3-Player ist integriert, sodass man

beim Lesen Musik hören kann. Apple

sortiert elektronische Bücher in seinen

iTunes Store ein, herunterladen kann man

sie auf das iPad, das iPhone oder den iPod.

39 Prozent

wollen

einen eBook-

Reader kaufen.

Weitere 19 Prozent denken darüber nach.

Nur 12 Prozent haben kein Interesse.

Nur lesen – oder mehr?

Ob Mobiltelefon, Tablet-PC mit berührungsempfindlichem

Bildschirm oder

eBook-Reader – auf allen mobilen Geräten

kann nach Lust und Laune geschmökert

werden. Dabei eignen sich Handys

wie das Apple iPhone oder seine Konkurrenten

mit dem Google-Betriebssystem

Android nur begrenzt: Zwar ermöglichen

es spezielle Anwendungen auch hier, auf

Bücher zuzugreifen und sie zu lesen,

doch das kleine Display begrenzt den Lesespaß

doch erheblich.

Anders sieht es bei Apples Erfolgsmodell

iPad und den anderen Tablet-PCs aus, etwa

dem Samsung Galaxy Tab mit Android.

Eine Bildschirm-Diagonale von 24,6 beziehungsweise

17,8 Zentimetern reicht locker

zum Lesen. Konkurrent Kindle bietet

nur 15 Zentimeter. Allerdings verwenden

Tablets keine elektronische Tinte. Sonne

auf dem LCD-Display trübt den Lesespaß

gewaltig, ein klares Minus. Funktionen

wie Umblättern, Lesezeichen setzen, verschiedene

Schriftgrößen und das Herunterladen

neuer Bücher bieten Tablets

ebenso wie eBook-Reader.

Preispolitik

Wer wirklich nur lesen will, spart mit

einem eBook-Reader Geld. Der Kindle kostet

derzeit 139 Euro, mit zusätzlichem Mobilfunkteil

für Downloads ohne WLAN

bezahlen Sie 189 Euro. Andere Lesegeräte

wie das Bookeen Cybook Opus (160 Euro)

bewegen sich entweder auf ähnlichem

Niveau oder sie sind deutlich günstiger –

zum Beispiel der eBook-Player von Trek-

Stor (etwa 90 Euro). Das iPad kos tet dagegen

in der günstigsten Variante derzeit

500 Euro, das Samsung Galaxy Tab immerhin

370 Euro.

Wenn Sie bereits ein Tablet besitzen,

lohnt sich die Anschaffung eines eBook-

Readers kaum. Dann laden Sie sich einfach

die eBook-Anwendung und die Bücher

herunter und schon können sie anfangen

zu lesen. Leseratten ohne digitalen

Helfer können dagegen mit Kindle & Co.

in die eBook-Welt eintauchen. Es sei denn,

sie wollen auch weiter nur Gedrucktes in

den Händen halten.

Home Entertainment

eBook-Reader mit

„e-Ink“-Technologie:

31

Kindle Wireless Reader

4 GB, 6 Zoll, 247 g. Wi-Fi.

Muss zum Buchkauf nicht

an den PC angeschlossen

werden, kostet derzeit

rund 139 Euro.

www.amazon.de

Bookeen Cybook Opus

1 GB (erweiterbar), 5 Zoll,

150 g. Lagesensor dreht

Bild automatisch ins

Hoch- oder Querformat.

Rund 160 Euro.

www.bookeen.com

iRiver Story HD

2 GB (erweiterbar), 6 Zoll,

208 g. Hohe Bildschirmauflösung.

Liest viele

Dateiformate. Preis: der-

zeit rund 150 Euro.

www.iriver.com

Sony PRS-650

2 GB, 6-Zoll-Touchscreen,

220 g. Enthält zwölf Wör-

terbücher. Auch hand-

schriftliche Notizen mög-

lich. Rund 230 Euro.

www.sony.de

eBook-Reader ohne

„e-Ink“-Technologie:

Trekstor eBook

Player 7 M

2 GB (erweiterbar), 7-Zoll-

TFT-Farbdisplay, 369 g.

Akkulaufzeit bis zu acht

Stunden. Spielt auch

Videos ab. Rund 91 Euro.

www.trekstor.de


32

Faszination

Flimmerkasten

Fernsehen und Computer gehören für Kinder zum Alltag.

Laut Renate Röllecke von der Gesellschaft für Medien-

pädagogik und Kommunikationskultur ist das auch gut so –

wenn Familien richtig damit umgehen.

Interview: Valérie Hasenmayer

Frau Röllecke, wissen Sie, welche

Freunde Ihre 12-jährige Tochter in

virtuellen Netzwerken trifft?

Wer zu ihrem Netzwerk gehört, weiß ich.

Mit wem und worüber sie kommuniziert,

das weiß ich normalerweise nicht. Sie ist

aber im sicheren Umgang mit den Netzwerken

geschult. Man kann Kinder nicht

permanent kontrollieren – und das sollte

man auch nicht tun.

Besteht dann nicht die Gefahr, dass

Kinder von den modernen Medien

überfordert werden?

Das muss nicht sein. Wenn Kinder früh

einen kreativen und gleichzeitig kriti-

schen Umgang mit Medien erfahren und

Alternativen kennenlernen, sind sie nicht

überfordert. Dann können sie sich Medien

kompetent aneignen.

Und wie funktioniert „kompetentes

Aneignen“?

Das bedeutet zu lernen, dass Medien auch

gestaltend und sehr sinnvoll eingesetzt

werden können: zum Spielen einerseits,

aber auch im Sinne von fantasievollem

Gestalten. Viele Kinder lieben es beispielsweise,

zu fotografieren und Filme

zu drehen und die Ergebnisse am Computer

zu bearbeiten. Und Schüler können im

Internet viel lernen, recherchieren und

Kontakt zu ihren Freunden halten. Am

wichtigsten ist, Medien bewusst, maßvoll

und altersgerecht zu nutzen.

Gerade der Konsum ist allerdings

schwer zu steuern. Kann man verhindern,

dass Kinder an nicht altersgerechte

Inhalte geraten?

Nein, oder besser: kaum. Mobile Medien

und das Internet sind heute überall zugänglich

und Kinder sind neugierig. Dennoch

ist es richtig und wichtig, dass Familien

die Altersfreigaben beachten, den

Medienkonsum begleiten und Kindern

nicht überall Internetzugang ermöglichen.

Es gilt auch, das Bewusstsein für

sinnvolle Inhalte zu schulen. Spielen Sie

gemeinsam Computerspiele und gucken

Sie Filme mit Ihren Kindern, unterhalten

Sie sich über die Inhalte. So bleiben Sie

auf dem Laufenden. Und sobald Kinder

von gesehenen Dingen erzählen können,

lernen sie auch besser zu entscheiden,

was gut für sie ist und was nicht.

Der Fernseher wird aber oft als Langeweilekiller

genutzt, egal was läuft.

Das Fernsehen ist ja nicht an sich

schlecht. Es bietet Gemeinschaftserleb-

nisse und anschauliche Informationen,

über die sich Kinder und Familien austauschen

können. Zu viel Fernsehen

raubt allerdings Zeit für anderes. Das gilt

auch für den Computer. Man sollte sich

außerdem bewusst sein, dass Kinder, die

über eigene Fernseher im Kinderzimmer

verfügen, mehr und unkontrollierter

schauen – egal in welchem Alter. Besonders

wichtig: Bieten Sie immer wieder

Möglichkeiten für aktive Spiele oder Unternehmungen

an. Und seien Sie sich Ihrer

Vorbildfunktion bewusst, hinterfragen

Sie den eigenen Umgang mit Medien.

Wie gibt man den positiven Umgang

an den Nachwuchs weiter?

Vorleben und regulieren – wer selbst kein

Ende finden kann, wird den Fernsehgebrauch

des Kindes kaum regeln können.

Was außerhalb der eigenen vier Wände

passiert, wissen wir aber nicht.

Deshalb muss sich auch an Schulen etwas

tun. Medienkompetenz schließt die Fähig-

keit ein, mediale Inhalte kritisch zu beurteilen,

Qualitäten erkennen zu können,


Medien zur Information zu nutzen. Das

sind wesentliche Grundlagen, die in alle

Bildungsstätten gehören. Es tut sich bereits

etwas – Nordrhein-Westfalen plant

beispielsweise einen Medienpass für

Grundschüler. Von einer fundierten Medienbildung

ist das Schulsystem jedoch

noch meilenweit entfernt.

Viele Erwachsene hinken genauso hin-

terher – unsere Kinder verstehen das

neue Smartphone besser als wir.

Dass Mädchen und Jungen sich für Technik

interessieren ist doch wunderbar.

Sie werden darin nur zu selten gefördert.

Gute Beispiele sind Projekte, in denen

Kinder und Jugendliche den Eltern, Lehrern

oder auch Senioren mediale Kompetenzen

vermitteln.

Die Kompetenz liegt aber auch darin,

stundenlang zu skypen oder zu chat-

ten, während man sich früher auf

dem Bolzplatz getroffen hat.

Das sind eben die neuen Kommunikationsformen.

Jugendliche kommunizieren

spielerisch und nutzen digitale Kommunikationsmittel

ergänzend zu anderen

Aktivitäten oder verabreden sich mittels

dieser Medien eben auf dem Bolzplatz.

Das ist also völlig in Ordnung?

Meistens. Allerdings können die Grenzen

zwischen realer und virtueller Welt fließend

sein, aber auch zwischen Herumalbern

und Beleidigen im Netz. Cybermobbing

und exzessive Mediennutzung sind

neue Probleme, die angegangen werden

müssen. Familien sollten lernen, einen

entspannten, überschaubaren Umgang

mit den Medien zu pflegen. Wenn Kinder

von ihren Eltern nur negativ auf Medien

angesprochen werden, schotten sie sich ab

und sind nur noch schwer erreichbar.

Zur Person

Renate Röllecke ist Referentin in der

Bundesgeschäftsstelle der Gesellschaft

für Medienpädagogik und Kommunikationskultur

(www.gmk-net.de). Sie

empfiehlt Eltern folgende Webseiten

für eine sinnvolle Medienerziehung:

www.gmk-net.de

www.klicksafe.de

www.watchyourweb.de

www.schau-hin.info


34

Dreikampf

der Konsolen

Text: Carl Schneider

Sony PlayStation 3 –

die Multimedia-Konsole

Die PlayStation 3 (PS3) präsentiert sich

als komplettes Multimedia-Paket mit

integriertem Blu-ray-Player fürs Wohnzimmer:

Mit dieser Konsole kann man

Fotos und Filme in HD-Qualität ansehen,

Musik hören und im Internet

drahtlos via WLAN oder Ethernet per

DSL surfen. Außerdem eignet sie sich

für Spiele mit Grafik in High Definition

und Dolby-5.1-Sound. Zusätzlich kann

man mit der Konsole Videos oder Spiele

herunterladen und übers Internet vir-

tuell gegen Freunde antreten. Die Konsole

verfügt über einen Zugang zur

Online-Videothek PlayStation Store.

Diese bietet eine große Auswahl an PS3-

Spielen, die alle Genres abdecken – von

Action bis Strategie.

2010 hat Sony für die PS3 die Bewegungssteuerung

Move auf den Markt gebracht

– dazu braucht man das Steuer-

gerät Move Motion und die Kamera Play-

Station Eye. Mit der Kamera kann man

Audio- und Videoclips erstellen, die auf

der Festplatte abgelegt werden. Allerdings

funktioniert Move bislang nur mit

einigen wenigen, speziell angepassten

Spielen, wie zum Beispiel „Sports Champions“

und „Heavy Rain“.

Preis: Für das aktuelle Topmodell PS3

Slim mit 320-Gigabyte-Festplatte und

dem Move-Startset muss man etwa 350

Euro ausgeben.

PS3 für wen? Die PlayStation 3 ist erste

Wahl für Spieler und Multimedia-Fans,

die Technik auf höchstem Niveau, maximale

Leistung und eine komplette

Ausstattung erwarten.

Die besten Spiele für

Sony PlayStation 3

3D Dot Game Heroes

Genre: Action-Adventure

Neben vorgefertigten Charakteren können

auch komplett neue Spielfiguren gebaut

werden. Aktuelle 3D-Technik.

Preis: 36 Euro

Top Spin 4

Genre: Sportsimulation

Atmosphärisch dichtes, grafisch starkes

Tennisspiel mit realistischen Schlagtechniken

und aktuellen Spielern als Spielfiguren.

Preis: 33 Euro

Little Big Planet 2

Genre: Jump ‘n‘ Run

Vom Spieler entworfene Spielfiguren

überwinden Hindernisse und meistern

selbst gestaltete Spielebenen (Levels).

Preis: 19 Euro

Die Sims 3

Genre: Simulation

Alltag ganz nach den eigenen Wünschen:

Der Spieler erschafft sich seine virtuelle

Lebenswelt – mit Hausbau, Familie und Job.

Preis: 28 Euro


Das Leben ist manchmal ein Spiel. Jedenfalls wenn man sich

an einem Samstag in den Videospielabteilungen der Elektromärkte

umschaut: An den Spielkonsolen liefern sich gestandene Männer

und kleine Jungs Duelle. Die Gesichter rot, der Blick entschlossen.

Der Reiz daran: Mithilfe von Konsolen wie der Sony PlayStation 3,

Micro softs Xbox 360 oder der Nintendo Wii kann man am Bildschirm

erleben, wozu man im echten Leben wohl kaum Gelegenheit

hätte: Formel-1-Rennen fahren, als Profifußballer ein Tor

schießen oder in einem Krimi einen Mörder jagen. Spielkonsolen

haben deshalb längst das Wohnzimmer erobert. Für maximale

Spielfreude sollte man sich beim Kauf einer Konsole allerdings

über eigene Interessen und Ansprüche im Klaren sein.

Microsoft Xbox 360 –

die Online-Konsole

An die technische Ausstattung der

Sony PlayStation 3 kommt die Xbox 360

zwar nicht heran, Art und Anzahl der

Spiele entsprechen aber dem Angebot

der PS3. Die Leistung der Konsole wird

auch grafisch anspruchsvollen Spielen

gerecht. Sie verfügt über ein DVD-Laufwerk,

Filme in High Definition werden

auf der Festplatte gespeichert und von

dort abgerufen. Hier findet auch die

persönliche Musiksammlung Platz.

Die große Stärke der Konsole ist der

Online-Dienst Xbox Live. Dort stehen

verschiedene Multiplayer-Matches, also

Spiele mit mehreren Teilnehmern, zur

Wahl. Zudem bietet Xbox Live jede

Menge kostenlose Spiele-Demos, Arcade-Games

und Hollywood-Filme in

Hochauflösung zum Herunterladen.

Über den Kommunikationsdienst Instant

Messenger oder über die Anbin-

dung an das soziale Netzwerk Facebook

kann man außerdem in Kontakt mit

Freunden und Bekannten bleiben.

Microsofts Bewegungssteuerung heißt

Kinect, sie kommt mittels einer Sensor-

leiste ohne zusätzliches Steuergerät

aus. Allein durch Körperbewegung

wird die Software bedient: Der Spieler

bewegt seinen Arm, die Spielfigur bewegt

den Tennisschläger.

Preis: Die Xbox 360 mit 250-Gigabyte-

Festplatte und Kinect-Sensor kostet

knapp 300 Euro, für die Flashspeicher-

Version ohne Kinect muss man mit

etwa 170 Euro rechnen.

Xbox 360 für wen? Für alle, die mit ihrer

Konsole online gegen Spieler auf der

ganzen Welt antreten und sich kostenlose

Spiele-Demos sichern wollen.

Home Entertainment

Die besten Spiele für

die Xbox 360

35

NHL 11

Genre: Sportsimulation

Teamsportspiel vom Feinsten. Viele Neuerungen

im Vergleich zur Vorgängerversion

machen das Spiel zu einem authentischen

NHL-Erlebnis.

Preis: 27 Euro

Lego Pirates of the Caribbean

Genre: Action-Adventure

Basiert auf dem gleichnamigen Kinohit

und bietet 20 interaktive Levels auf See.

Preis: 43 Euro

FIFA 2011

Genre: Sportsimulation

Funktionierende künstliche Intelligenz

(Spielfiguren verhalten sich menschenähnlich)

und Karrieremodus (der Spieler steuert

die Entwicklung seiner Spielfigur selbst).

Preis: 30 Euro

Portal 2

Genre: Action-Adventure

Der Spieler muss Testräume überwinden.

Kann alleine oder zu zweit gespielt werden.

Preis: rund 50 Euro


36

Nintendo Wii –

die Familien-Konsole

Die technisch eher veraltete Wii beherrscht

weder Spiele mit hochauflösender

Grafik noch bietet sie einen

HDMI-Anschluss oder satten Mehrkanalton.

Als DVD-Player taugt die Wii

auch nicht, außerdem fehlt eine interne

Festplatte. Über eine SD- oder SDHC-

Karte lassen sich immerhin bis zu 32 GB

Speicher nachrüsten.

Die Nintendo-Konsole begeistert trotz

dieser Nachteile seit Jahren viele Käufer.

Der Grund: Die Anschaffungskosten

sind im Vergleich zu anderen

Konsolen geringer, außerdem bringt

die Wii eine einfache Bewegungssteuerung

mit: Das Steuergerät heißt Wiimote

und ähnelt einer Fernbedienung.

Es verfügt über eingebaute Sensoren,

die Bewegungen des Spielers über das

Steuergerät in Bewegungen der Spielfiguren

umsetzen. Wiimote benötigt

dazu keine Kamera, sondern nur eine

Sensorleiste. Der Nachfolger der Konsole

soll 2012 auf den Markt kommen.

Ob Sport-Games oder Party-Spiele – alle

Spiele des riesigen Wii-Angebots können

sowohl von Erwachsenen als auch

von Kindern problemlos und intuitiv

per Bewegung gesteuert werden.

Preis: Die Wii ist im Handel ab etwa 130

Euro inklusive Steuergerät und einem

Spiel erhältlich. Typisch ist dabei die

Kombination mit dem Spiel Wii Sports

oder Wii Sports Resort.

Wii für wen? Wer auf HD-Grafik verzichten

kann und keine großartigen

Multimedia-Funktionen erwartet, hat

mit der Wii eine Spielkonsole für die

ganze Familie.

Home Entertainment

Die besten Spiele für

Nintendo Wii

Super Mario Galaxy 2

Genre: Jump ‘n‘ Run

Liebevoll gestaltete Levels und überraschende

Perspektiven zeigen den

Klempner Mario von seiner besten Seite.

Preis: 28 Euro

Kirby und das magische Garn

Genre: Jump 'n' Run

Die einzelnen Levels können entweder

zu zweit oder alleine gespielt werden.

Originelle Grafik.

Preis: 40 Euro

Donkey Kong Country Returns

Genre: Jump ‘n‘ Run

Rasantes Dschungelabenteuer mit knackigen

Levels, Knobelaufgaben und Koop­Modus

(mehrere Spieler treten als Team an).

Preis: 35 Euro

Tiger Woods PGA Tour 11

Genre: Sportsimulation

Golfen wie die Profis in der optisch

ansprechenden Wii­Oberklasse

mit realistischer Schwungtechnik.

Preis: 15 Euro


GAZPROMBANK

(SWITZERLAND) LTD

Das Tor nach Russland

Consulting

Wir stehen im ständigen Wissensaustausch mit Kunden, Märkten,

Finanzdienstleistern, Rechtskundigen, im Westen wie in Russland.

Dies ermöglicht uns, unseren Kunden bei der Suche nach geeigneten

Lösungen für ihre geschäftlichen Bedürfnisse im Verkehr mit

Russland, ob es darum geht Verbindungen anzubahnen oder Finanzierungen

zu arrangieren, mit Rat und mit Tat zur Seite zu stehen.

Dokumentargeschäft

Im Handelsverkehr mit Russland sind Akkreditive und

Dokumentarinkassi aber auch Garantien und «Performance

Bonds» wichtige und gängige Instrumente. Mit

unserer Aktivität auf diesem Feld ermöglichen wir unseren

Kunden und Korrespondenzbanken die gewünschte

Beweglichkeit in ihren Finanzdispositionen.

Kontoführung

Wir führen Konten für Firmen, juristische und natürliche Personen, sowie Korrespondenzbanken in Schweizer Franken, US Dollar,

Euro und anderen Währungen. Unsere Zinsen und Konditionen sind marktgerecht und konkurrenzfähig. Mit Genehmigung der

Russischen Zentralbank führen wir insbesondere auch Fremdwährungskonten für russische Banken, die nur eine eingeschränkte

Lizenz für Fremdwährungstransaktionen mit dem Ausland haben.

Zahlungsverkehr

Für unsere Kunden und Korrespondenzbanken wickeln wir weltweit und in raschmöglichster Zeit deren Zahlungsaufträge ab.

Unsere Konditionen sind marktgerecht und konkurrenzfähig.

Devisen

Unser Angebot umfasst im Devisenbereich die Konvertierung

von Fremdwährungen, Kassahandel, Forward-Rate-Agreements,

Swaps, Optionen und andere Finanzderivate.

Geldmarkt

Wir übernehmen die Anlage von Interbank-Depositen zu international

marktüblichen Konditionen. Hinzu kommt die Anlage von

Kundengeldern.

Edelmetalle

Wir handeln mit Gold, Silber und anderen Edelmetallen.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme

Kredite

Im Zentrum unserer Tätigkeit steht das kommerzielle

Kreditgeschäft im Handelsverkehr mit Russland in Kombination

mit dem Dokumentargeschäft. Import- und

Exportfinanzierungen, Beteiligung an Konsortialfinanzierungen,

Forfaitierungen, Akkreditive, Bankgarantien mit

Russlandbezug gehören zu unseren Spezialitäten.

Wertschriften

Wir handeln mit Aktien, Obligationen und allen anderen

börsenfähigen Wertpapieren, sowohl

in Schweizer Franken als auch in

Fremdwährungen.

Zollikerstr. 183, 8008 Zürich / Postfach 1721, CH-8032 Zürich / E-Mail: info@gazprombank.ch

Telefon

+41 44 386 86 86

Devisen/Forex

+41 44 386 86 71

Telefax

+41 44 386 86 87

Telex

812644 RKBZ CH


38 Home Entertainment

Kolumne

Wir wünschen

gute Unterhaltung

Das Wohnzimmer wird zur Showbühne

und das Programm soll

immer noch ausgeflippter, wilder,

abgedrehter sein. Hauptsache

wir werden ordentlich bespaßt.

Unterhaltung heißt: Sie klemmen sich in

das Cockpit eines Hubschraubers, daneben

ein dämonisch grinsender Pilot, der

nicht nur zeigt, wie man mit dem Heli

vorwärts und seitwärts knattert, sondern

auch, wie man steil nach unten fällt, bei

ausgeschaltetem Motor. Das Ganze dauert

30 Minuten. Danach fühlen Sie sich,

als hätte Wladimir Klitschko Ihnen eine

Stunde lang in den Magen gehauen. Sagt

zumindest mein Freund Andreas. Der hat

den Flug zum Geburtstag bekommen. Für

ihn war es großes Kino, echtes Entertainment.

Nächstes Jahr wird er wahrscheinlich

eine Boeing 747 starten oder mit dem

Kajak um Kap Hoorn fahren. Und das ist

das Problem: Richtig gute Unterhaltung

findet immer weit entfernt vom heimi-

schen Zahnbecher statt.

Was wir als Home Entertainment kennen,

ist viel trüber. Home Entertainment ist

nur das schmuckere Wort für Schlappen-

hoch-und-im-Sofa-hängen, also Blu-ray-

Gucken oder die Philharmoniker digital

erleben. Gut, der Klang ist spektakulär,

die Bilder scharf bis zur Hautunreinheit.

Aber es bleibt alles eben sehr passiv.

Die Zukunft gehört deshalb dem aktiven

Home Entertainment. Zum Beispiel träume

ich schon lange von einem echten

Staatsempfang. Bei uns zu Hause! Das

wäre Entertainment. Im Hausflur salutierende

Soldaten, schwarze Limousinen

vor der Tür und im Wohnzimmer zahlreiche

Regierungsvertreter. Es werden

Fahnen gehisst, Hymnen gespielt. Alles

echt. Sie können natürlich auch Preise bei

uns verleihen, den Oscar, die Nobelpreise

oder zur Not auch den Bayerischen Filmpreis:

Die Treppe voll mit Fotografen, die

sich um ein Bild von Veronica Ferres balgen,

und auf dem Billy-Regal stünden die

Trophäen. Herrlich!

Am schönsten ist Home Entertainment

aber, wenn man selbst aktiv wird. Deshalb

ein Tipp: Spielen Sie große Momente

der Zeitgeschichte nach. Zu Hause! Zum

Beispiel die Vertrauensfrage von 1982

oder die Schlacht am Little Big Horn, wobei

Sie dafür einige Nachbarn benötigen,

die mutige Cheyenne-Indianer mimen

beziehungsweise als Sitting Bull in den

Garten einreiten. Ein echter Party-Kracher

für zu Hause ist auch das Spiel „Prager

Botschaft“, empfehlenswert vor allem

für den 3. Oktober. Bei uns geht das so:

Wir stehen auf dem Balkon, ich als Hans-

Dietrich Genscher, meine Frau ist der

Seiters – und die Kinder wollen ausreisen.

Wenn ich dann die Worte spreche:

„Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen

mitzuteilen …“ kreischen sie los und alle

feiern. Später schneiden wir dann noch

ein Loch in den Gartenzaun (Ungarn) und

schreien „Wahnsinn!“ Mit anderen Worten:

So geht echtes, authentisches Home

Entertainment.

Christoph Schlegel

ist freier Journalist und schreibt

unter anderem für den Spiegel.


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